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Titelfoto: Hotel Riml, Hochgurgl / Alexander Maria Lohmann

Verlagspostamt A-6600 Reutte • P. b. b. • 03Z035328 M • Unzustellbare Exemplare zurück an: Huter & Klimesch GmbH, Mühler Straße 12 / 7, A-6600 Reutte

Dezember • Jänner • Februar 2017/18 • Nr. 57 • 15. Jahrgang • 4,90 Euro

Hotel Riml – Winterwellness im Antlitz der Berge auf 2200 Meter Seehöhe


Hotellerie Gastronomie Tourismus Wellness

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Baureportagen Planungsbüros Architekten

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Gastkommentar – Alles steht in den Sternen – oder doch nicht? Telegramm Gastkommentar – „Ich mach’, was mir gefällt“ Gastkommentar – Die „Sehnsucht nach Einfachheit“ ... übersetzt für den Tourismus Der persönliche Fragebogen – Friedl Herbst, Good Life Resort die Riederalm Valsana – Freie Bergsicht dank Lasertechnologie Mooshaus – 100 Meter langer Endless Sky Infinity Pool auf 2050 Metern Seehöhe Potenzial für Crowdfunding in der Hotellerie Alpenresort Schwarz – Mitarbeitergesundheit als Statement Seitenblicke – Tiroler Gastro Day Angereralm – Interview und Rezeptvorschlag Annemarie Foidl & Gerald Weiss thema – Das Hotelschwimmbad – Pools, Naturteiche und Wasseraufbereitung

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Baureportage | Kinderhotel Oberjoch, Oberjoch Baureportage | Bühelwirt, St. Jakob / Ahrntal Baureportage | Hotel Das Kohlmayr, Obertauern Baureportage | AQUA DOME, Längenfeld Baureportage | Kitzbühel Lodge, Reith bei Kitzbühel Baureportage | Naturhotel KitzSpitz, St. Jakob Artis Plan | Hotel Tirol, Fiss Baureportage | Almrausch Planai, Fastenberg köck + bachler | Hotel Penzinghof, Oberndorf Baureportage | Hotel Reiterhof, Achenkirch Baureportage | Valentinerhof Vita Vital Hotel, Seis am Schlern Baureportage | Ski- und Golfresort Hotel Riml, Hochgurgl Baureportage | Hotel & Chalets Grosslehen, Fieberbrunn Baureportage | Kinderhotel Waldhof, Großarl Baureportage | Alpen-Wellness Resort Hochfirst, Obergurgl Baureportage | COOEE alpin Hotel Dachstein, Gosau Geisler & Trimmel | Vitalpinahotel Magdalenahof, Gsies Baureportage | Hotel Kendler, Saalbach Baureportage | Thurnher’s Residences, Zürs am Arlberg Baureportage | Allgäu ART Hotel, Kempten Baureportage | Hotel Goldried, Matrei i. O. Baureportage | The Panoramic Lodge, Sarntal Baureportage | Alpin & Relax Hotel DAS GERSTL, Burgeis Baureportage | Hotel & Restaurant ELDORADO, Ischgl Baureportage | Molzbachhof, Kirchberg am Wechsel Baureportage | Genießer- und Wohlfühlhotel Zum Bräu, Kollnburg Baureportage | Hotel Seespitz, Ischgl Baureportage | Hotel Gasthof Post, Lech Baureportage | Hotel Alpenfeuer Montafon, St. Gallenkirch Baureportage | Naturhotel Alpenrose, Millstatt Baureportage | Wellnesshotel Riedlberg, Drachselsried Baureportage | LAGANA Bar, Villach Baureportage | Hotel Kösslerhof, St. Anton am Arlberg Baureportage | Alpin Chalets, Bad Hindelang Baureportage | Hotel Rössle, Bernau Baureportage | Berghotel Jochelius, Nauders Haid & Falkner | Hotel Schiff, Au Baureportage | Riffelalp Lodge St. Anton, St. Anton am Arlberg Baureportage | Hotel Gasthof Adler Damüls, Damüls Baureportage | Hotel Störes, St. Kassian

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Cartoon | Roboter – die Retter in der Not

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Fotos: Gustav Willeit / Andre Schönherr

[ inhalt ]


[ editorial ]

Querschnitt der Trends im Alpenraum

Liebe Leserinnen, liebe Leser! Vor Ihnen liegt eine der umfangreichsten Ausgaben von wellhotel seit Bestehen. Unzählige spektakuläre Um- und Neubauten liefern einen wirklichen Querschnitt über die neuesten Trends der Hotellerie im Alpenraum. Die Philosophie der Tourismussparte ist, im Nachhinein gesehen, voll aufgegangen. Selbst in Krisenzeiten wurde konsequent in Qualität investiert, diese Innovationsfreudigkeit wird nun belohnt. Nach dem Topsommer stehen Österreich, Südtirol & Co. vor bzw. mitten in einem Rekordwinter, was Nächtigungszahlen und Wertschöpfung betreffen. Die alte Lebensweisheit „Wer früh sät, kann später ernten“ ist so aktuell wie nie zuvor! Bitte beachten Sie auch die thema-Beilagen, welche gemeinsam mit dieser Ausgabe mitversandt werden. In zwei wellhotel-Sonderheften präsentieren sich mit der Kaiserlodge in Scheffau / Tirol sowie mit dem Feuerstein Nature Family Resort in Pflersch / Südtirol zwei neue Highlights der Hotelszene. Mit vielfältigen Ausstattungen sowie mit zwei ganz klaren Philosophien werden die beiden „Newcomer“ garantiert erfolgreiche Zeiten erleben. Lassen Sie sich inspirieren! Das gesamte Team des Fachmagazins wellhotel möchte sich bei allen Lesern, Werbepartnern und Freunden für das überragende Vertrauen im Jahr 2017 bedanken – wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches und vor allem aber gesundes neues Jahr 2018! Nun aber genug der vielen Worte. Viel Vergnügen bei der Lektüre der 57. Ausgabe wünschen Ihnen herzlichst

www.well-hotel.at

die Herausgeber Michael Klimesch & Mathias Huter

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Impressum | Herausgeber und Verleger: Mathias Huter & Michael Klimesch | Redaktionsbüro, Anzeigenannahme und Verwaltung: Ehrenberg-Verlag, Huter & Klimesch GmbH, Mühler Straße 12 / 7, A-6600 Reutte, Tel. +43 5672 65004, Fax -44, E-Mail: info@well-­hotel.­at | Chefredaktion: Michael Klimesch | Redaktion: Renate Linser-Sachers, Angela Jungfer | Anzeigen: Verena Krenslehner-Schmid, Reinhold Hammerle, Thomas Mott, Thomas Jusko | Grafik: Mathias Huter, André Schütter | Druck: Ferdinand Berger & Söhne GmbH. | ÖAK Auflagenkontrolle 1. Halbjahr 2017: 25.600 Exemplare Druckauflage / Ausgabe | Erscheinungsweise: viermal pro Jahr in Österreich, Südtirol, Deutschland und der Schweiz (nächste Ausgabe: 20. 3. 2018) | Grundlegende Richtung: wellhotel versteht sich als unabhängiges Fachmagazin für die Bereiche Hotellerie & Gastronomie, Tourismus & Freizeit sowie Wellness & Beauty 9

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[ gastkommentar ]

Alles steht in den Sternen – oder doch nicht?

Foto: www.brandnamic.com

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ass Hotels mit Sternen klassifiziert werden, ist eine Tatsache. Darüber, was genau die Sterne über die Qualität eines Hotels wirklich aussagen und ob man diese Sterne als Hotelier überhaupt noch kommunizieren soll, wird in Fachkreisen immer häufiger diskutiert.

| Sterneverdächtig | Spitzenleistungen sind vor allem beim Angebot für den Gast wichtig. Sie müssen ihm Leistungen und Services bieten, die er in dieser Form sonst nirgends bekommt. Haben Sie in Ihrem Team dann noch Mitarbeiter, die sich nicht nur als Mitarbeiter, sondern auch als Gastgeber fühlen und die Gäste immer wieder mit besonderen Kleinigkeiten überraschen, sind Sie der Konkurrenz häufig einen Schritt voraus. „Dass ich meinen Gästen gegenüber ständig betone, dass mein Hotel fünf Sterne hat, ist irrelevant, wenn ich vor Ort nicht überzeugen kann“, sagt ein befreundeter Hotelier; das sehe ich genauso.

| Stars & Sternchen | Jedes Hotel wird vor der Neueröffnung oder aufgrund von größeren Umbauarbeiten einer (neuen) Sternekategorie zugeordnet und erhält drei, vier, fünf oder gar mehr Sterne. Bei der Klassifizierung werden zahlreiche Kriterien berücksichtigt, von denen einige mehr über das Qualitätsniveau aussagen, andere weniger. Zweifelsohne sind Kriterien Um Gäste restlos zu begeistern, brauchen Sie aber wichtig, um eine objektive Klassifizierung außerdem kreative Ideen für Magic Moments. vorzunehmen. Das sind größere oder kleine Überraschungen für Ihre Gäste, die ihnen unerwartet zuteilwerAußerdem können sich internationale Gäste an den und ihnen noch lange in guter Erinnerung der Anzahl der Sterne orientieren und wissen bleiben: ein Buch ihrer Wahl auf dem Nachtin etwa, was sie erwartet, wenn sie ein 3-Ster- tisch, eine persönliche Glückwunschkarte zum ne-Hotel statt eines 5-Sterne-Hotels buchen. Geburtstag, ein erfrischendes Sorbet am Pool, Allerdings ist ein 3-Sterne-Hotel nicht auf der ein heißer Tee im Ruheraum, eine Tüte mit typiganzen Welt gleichwertig. Im Alpenraum erhält schen Produkten aus der Region als Abschiedsman für sein Geld weit mehr Qualität als etwa geschenk, Proviant für die Heimreise … im Mittelmeerraum. Daher stellt sich die Frage: Was sagen Sterne wirklich aus? Sie sehen – die Anzahl der Sterne allein sagt nicht zwingend etwas darüber aus, was Gästen | Sind Sterne schnuppe? | Mit genügend finan- in einem Hotel geboten wird, zumal Faktoren ziellen Mitteln kann jeder ein hochklassiges Ho- wie die Servicequalität bei der Sternevergabe tel eröffnen. Es aber zu einem Rückzugsort zu zu wenig berücksichtigt werden. Darum gehen machen, der restlos für Begeisterung sorgt, da- zahlreiche Hoteliers mittlerweile dazu über, rin besteht die wahre Kunst. Ein 5-Sterne-Hotel die Anzahl der Sterne ihres Betriebs überhaupt kann architektonisch und designtechnisch noch nicht mehr zu kommunizieren. Sie lassen Bilder so schön sein – wenn es keine Seele hat, ist es sprechen, ihre Gäste zu Wort kommen und das trotz aller Perfektion eine Enttäuschung für den Hotelkonzept überzeugen. „Mir ist es wichtig, Gast. Ein Hotel, egal ob es drei oder fünf Sterne dass das Hotel überzeugt – die Infrastruktur, die hat, muss die Bedürfnisse und Wünsche der Gäs- Mitarbeiter, das Essen. Die Sterne sind im Printe erfüllen. Um zu 100 % zu überzeugen, muss es zip nebensächlich“, erklärt mir ein Gast im elaber noch etwas viel Wichtigeres vermögen: die terlichen Betrieb und ich kann heraushören, Gäste begeistern und ihre Erwartungen an die dass Sterne doch einen gewissen Einfluss bei der Sterne­kategorie übertreffen. Auswahl des Hotels haben.

Michael Oberhofer ist teilhabender Geschäftsführer der Full-Service-Marketingagentur Brandnamic aus Brixen in Südtirol mit Filialen in München und Meran, die er mit seinen Mitinhabern Hannes Gass­e­r, Matthias Prader und Martin Rabanser führt. Das Team von Brandnamic umfasst über 75 Mitarbeiter, die sich mit Begeisterung allen Belangen ihrer Kunden widmen. Brandnamic hat u. a. den Korrespondenzmanager entwickelt, ein Tool für professionelle Hotelmails, das die umfassende Kommunikation mit dem Gast einfacher denn je macht. Als Hotelier kennt Michael Oberhofer die Bedürfnisse von Gästen und Hoteliers gleichermaßen – diese Erfahrung fließt u. a. in die Betreuung und Beratung von Hoteliers in der Pre-Opening-Phase mit ein. Neben Beratern, Projektmanagern, Advertisern und Programmierern verfügt Brandnamic auch über kreative Texter und Mediendesigner, die sämtliche Produkte konzipieren und umsetzen – Webseiten, Kataloge, Logos, Claims u. v. m.

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So mancher Hotelier und so mancher Gast sind der Überzeugung: Je mehr Sterne ein Hotel hat, desto besser ist es. Aber den Standard eines 5-Sterne-Hotels dauerhaft zu halten sowie den Erwartungen der Gäste gerecht zu werden und sie immer wieder zu übertreffen, ist eine viel größere Herausforderung, als Gästen in einem 3-Sterne-Hotel durchgängig das Gefühl zu geben, sie hätten ein 4-Sterne-Hotel gebucht. Wenn Sie sie mit Ihrem Angebot faszinieren – völlig unabhängig davon, ob Sie Ihre Sterne kommunizieren oder nicht –, empfehlen sie Ihr Hotel weiter und bringen eine Lawine ins Rollen – eine Lawine der Begeisterung für Ihr Haus, das so viel mehr bietet als es müsste, und eine Gästelawine, die Ihre Betten füllt. 10

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| Eins mit Sternchen | Hochwertige Fotos vom Hotel machen Eindruck. Sie zeigen potenziellen Gästen genau, worauf sie sich freuen dürfen. Stimmt das Ambiente im Hotel, machen auch die Gäste wunderschöne Bilder und posten sie mit zahlreichen Hashtags. Diese von Usern generierten Inhalte sind die wahren Sterne eines Hotels. Außerdem lesen viele Urlauber auf Bewertungsportalen nach, was andere Gäste übers Hotel schreiben und buchen nur, wenn das Gesamtbild stimmt. Erzeugen Sie also #-Moments! Auch das Hotelkonzept muss begeistern. Von A bis Z durchdacht, zieht es sich bestenfalls wie ein roter Faden durch alle Hotelbereiche und spiegelt sich selbst in den kleinsten Details wi-


[ gastkommentar ] „Zahlreiche Hoteliers gehen mittlerweile dazu über, die Anzahl der Sterne ihres Betriebs überhaupt nicht mehr zu kommunizieren.“

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der – auch das überrascht und überzeugt. Da ist es zweitrangig, wie viele Sterne das Hotel nun hat. Was zählt, sind die Authentizität der Gastgeber, das augenscheinlich hohe Niveau in allen Bereichen und eine stilvolle Infrastruktur, die gefällt. Ob Sie die Sterneanzahl nun kommunizieren oder nicht – setzen Sie auf Qualität und darauf, die Erwartungen Ihrer Gäste zu übertreffen.

Moments und die passende Marketingstrategie erhalten Sie in der Marketingagentur Ihres Vertrauens. Lassen Sie sich beraten und entscheiden Sie selbst, wie schnuppe Ihnen Sterne sind!

Kleiner Tipp: Bieten Sie mehr als in einem 3bzw. 4-Sterne-Hotel üblich und ist auch der Preis entsprechend höher, sollten Sie darauf verzichten, die Anzahl der Sterne zu kommunizieren. Führen Sie hingegen ein erstklassiges Beratung rund um die richtige Positionierung, 5-Sterne-Hotel, ist die Kommunikation der Sterden idealen Auftritt in Web und Print, Magic ne durchaus empfehlenswert.

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[ telegramm ]

Im Flug erobert Whisperwool die moderne Architektur. Whisperwool sind schallabsorbierende Paneele aus Tiroler Schafwolle. In drei Naturtönen harmonisieren sie mit den Materialien der gegenwärtigen Architektur: Stein, Glas, Beton, Holz. Die Paneele sind weich und biegbar, dennoch steif und stabil. Sie werden an Unterkonstruktionen von Decke oder Wand abgehängt aufgenagelt, wobei die Nagelköpfe unsichtbar in der Über sieben Jahre Forschung und Entwicklung steckt in Whisperwoo­l – dies ist kein Filz, es ist eine eigene Technologie, bei der die Wollfasern (aus Tiroler Schafwolle) mit einem eigenen naturbasierten Mittel erst ummantelt werden, mit Bindefasern vermischt werden, welche dann durch Erhitzen und unter Druck die Wollfasern verschmelzen.

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Formaldehyde werden absorbiert, die Luftfeuchte wird reguliert und durch die gute Akustik werden die Nerven geschont. Whisperwool wurde kreiert von der Innsbrucker Tante Lotte. Horst Philipp, Designer und Entwickler von Tante Lotte, ist der Urururenkel von Franz Baur, der 1814 eine Lodenmanufaktur gründete und mit der Erfindung von naturwasserdichten Wollstoffen Weltruhm erlangte. www.tantelotte.at

Foto: www.tantelotte.at

Roboter interagiert mit Hotelgästen

Herzlich willkommen in der Zukunft: Das Mandarin Oriental in Las Vegas setzt den humanoiden Roboter Pepper von SoftBank Robotics Europe als neues Teammitglied ein. Sein Arbeitsplatz befindet sich hauptsächlich in der Sky Lobby in der 23. Etage. Aber Pepper ist viel mehr als ein Einrichtungsgegenstand: Mit großen, ausdrucksstarken Augen sowie lebensechten Bewegungen

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Wolle verschwinden. Privat-, Büro- und Besprechungsräume, Wellnessbereiche, Ruhezonen, Hörsäle, Schulen und Kindergärten werden so zu schallberuhigten Zonen. Hauptsächlich ist Whisperwool für abgehängte Decken entwickelt worden, aber auch als Wandtäfelungen, Deckensegel, Bilder, Trennwände und auch im Möbelbau findet die Innovation Verwendung. Dabei machen die Akustikplatten die Räume auch noch gesund.

und Gesten kann der 1,20 Meter große Hotelmitarbeiter das Geschlecht eines Gastes, dessen ungefähres Alter und Stimmung erkennen. Er interagiert intuitiv mit den Gästen, da er ihre Mimik, Körpersprache und Stimme erkennt – so beantwortet er Fragen, gibt Anweisungen, erzählt Geschichten, tanzt oder posiert sogar für ein Selfie. „Ich freue mich, Pepper im Team von Mandarin Oriental be-

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| Aus Hotel wird exklusives Mitarbeiterhaus | Neues entdecken – das ist das Motto der Familie Münsterer, die seit mehr als 35 Jahren das 4-Sterne-Superior Hotel Panorama und das 4-Sterne-Superior Hotel Seehof im Kaiserwinkl besitzen und führen. Während das Stammhaus Seehof auf perfekten Familienurlaub getrimmt wird, wurde das Hotel Panorama kürzlich zu einem Hotel für Mitarbeiter umfunktioniert. Der Komfort blieb erhalten: Geräumige Zimmer mit Balkon und Ausblick, Sauna, Außenpool (im Sommer), Fitnessraum und Parkplätze stehen nun für das fleißige Seehof-Team zur Verfügung. www.seehof.com

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Rewollution – Akustikplatten aus Schafwolle

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| Rekordsommer für Österreichs Tourismus | Die steigende Beliebtheit Österreichs bei internationalen Gästen im heurigen Sommer hat sich spürbar auf die Tourismusbilanz ausgewirkt. In der Sommersaison (Mai bis Oktober 2017) haben erstmals rund 24 Millionen Gäste Urlaub in Österreich gemacht. „Der heurige Sommer war für unseren Tourismus ein Rekordsommer. Mit einem Gästeplus von 4,2 Prozent und einem Übernachtungsplus von 2,7 Prozent liegt das Ergebnis über den Erwartungen“, sagte dazu Tourismusminister Harald Mahrer. Die konsequente touristische Bearbeitung der zentral- und osteuropäischen Märkte zeige nun auch im Sommer Erfolge. Besonders deutsche Gäste (+5,6 %) sind begeisterte Österreichurlauber. Starke Zuwächse verzeichnet die Statistik auch bei Gästen aus Tschechien (+6,6 Prozent), Ungarn (+8,8 %), Polen (+6,9 %), Rumänien (+11,7 %) und erstmals wieder aus Russland (+31,4 %). +++++++++++++++++++++++++++

Foto: Mandarin Oriental Hotel Group

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grüßen zu dürfen. Bei Luxus geht es um Auswahl. Pepper wird unseren Gästen die Möglichkeit geben, Unterstützung und Infos auf eine aufregende und innovative Weise zu erhalten“, sagt General Manager Donald Bowman: „Pepper dient aber auch als Unterhaltungsquelle, von der wir hoffen, dass sie Gästen ein angenehmes Überraschungsmoment bereiten wird.“ www.mandarinoriental.com Die Service-Zukunft in der Hotellerie? Mit großen Kulleraugen interagiert der Roboter Pepper mit den Hotelgästen im Mandarin Oriental in Las Vegas.


[ telegramm ]

Ihre Idee vom „Hotel der Zukunft” hat die NH Hotel Group gemeinsam mit Philips Lighting in Madrid vorgestellt. „Hallo, ich bin ihr Zimmer!”, heißt es in vier Mood Rooms im NH Collection Madrid Eurobuilding. Zum ersten Mal können Gäste dank der Philips RoomFlex-Technik ihren Aufenthalt selbst gestalten, indem sie per iPad beispielsweise Beleuchtung und Temperatur im Zimmer entsprechend ihren persönlichen Vorlieben anpas-

sen. Eine besondere Gästeerfahrung, die vernetzte Technologie und Nachhaltigkeit kombiniert. Philips RoomFlex ist ein konfigurierbares Steuersystem für die Beleuchtung in Zimmern, das einfach in Sensortechnologien und Drittsysteme wie Heizung, Lüftung, Klimaanlage, Sichtschutz und Buchungssoftware integriert werden kann. Damit können sich Gäste je nach Tageszeit und Stimmung für die passenden Einstellungen ent-

scheiden und dabei nicht nur die Hintergrundmusik festlegen, sondern auch Farbschema und Intensität der Lichtquellen. Jede Komponente ist so gestaltet, dass sie sich auf den Tagesablauf abstimmen lässt. Die Mood Rooms werden mit der Frage „In welcher Stimmung sind Sie?“ aktiviert und verwandeln den Raum so in optimale Umgebungen zum Entspannen, Arbeiten, Sport treiben oder Meditieren. www.nh-hotels.de

Die Zukunft ist in der Gegenwart angekommen: Premiere für Mood Rooms im NH Collection Madrid Eurobuilding. Dank Philips RoomFlex können sich Gäste je nach Tageszeit und Stimmung für die passenden Einstellungen im Hotelzimmer entscheiden.

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haki – die Kunst der Berührung prämiert

Für die Realisierung des Behandlungsraumes „haki – die Kunst der Berührung“ erhielt die Tamina Therme in Bad Ragaz den Sonderpreis „Innovation 2017“ der European Waterpark Association (EWA). Auf Initiative der Tamina Therme hin kreierte der haki-Entwickler Harald Kitz den in Europa einzigartigen Behandlungsraum, in dem mental und körperlich belastete Menschen zu ihrem inneren Gleichgewicht zurückfinden sollen.

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Foto: www.nh-hotels.de

Der EWA Innovationspreis wurde der Tamina Therme nach einstimmiger Jury-Entscheidung während der Aquanale in Köln verliehen. Geschäftsführer Daniel Grünenfelder sieht die Prämierung als Bestätigung dafür, dass sich die Investition von 300.000 CHF für das innovative haki-Erlebnis gelohnt hat. Harald Kitz schuf vier Rituale, die auf den Biorhythmus des Menschen abgestimmt sind: „Das Kreisende“, „das Be-

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| Ibiza Sound im Salzburger Land | Das Hotel mama thresl in Leogang verkündet die Veröffentlichung seiner ersten eigenen „Urban Soul meets the Alps Volume One“, welche am 9. Dezember 2017 mit einer Release-Party im Mountain Club hendl fischerei an der Asitz-Berg­ station gefeiert wurde. Kein Geringerer als DJ Paul Lomax zeichnet für die erste mama thresl CD-Compilation verantwortlich, welche mit lässigem Deep House und einem Touch von modernen aber unaufdringlichen Balearic Klängen überzeugt. Ab 12. Januar 2018 kann die aus zwei Datenträgern bestehende Compilation im Einzelhandel erworben werden. Ab dann stehen die Tracks auch auf iTunes, Deezer und Spotify bereit. www.mama-thresl.com

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Mood Rooms – Ambiente individuell steuern

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| Neues Pauschalreisegesetz bringt Herausforderungen | Österreichische Hotels, die Packages anbieten, müssen ihre Gäste ab Juli 2018 vor Vertragsabschluss umfassend informieren. „Alle Hoteliers sollten dringend ihr Angebot darauf abklopfen, ob sie unter das neue Pauschalreisegesetz fallen“, empfiehlt Dr. Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). Das Regelwerk zur Umsetzung der EU-Pauschalreiserichtlinie mache das Anbieten von Packages aufwendiger: Sind Wellness, Skipässe oder geführte Wanderungen „wesentliche Merkmale“ des Angebots? Werden Sportausrüstung, Autos oder Motorräder zur Miete angeboten? „Dann müssen Gäste vor Vertragsabschluss umfassend informiert werden“, sagt Gratzer. Mitglieder der ÖHV profitieren von einem kostenlosen Leitfaden. www.oehv.at +++++++++++++++++++++++++++

Foto: www.haki-spa.ch

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wegende“, „das Erdende“ und „das Versöhnende“ leiten durch spezielle Griffe und Berührungen Spannungen aus dem Schulter-, Nacken- und Kopfbereich. Im Raum der Sinne wählt der Gast nach seinen Vorlieben Öle, Stempelkissen und Farben für die folgende Behandlung. Der tänzelnde Gang – wie auf einem Balancierseil – durch die danach folgende Regenstraße vermittelt ein Gefühl von Freiheit. www.haki-spa.ch Auszeichnung für haki-Behandlungsraum: Daniel Grünenfelder, Geschäftsführer der Tamina Therme, und Annette Fink, Operative Leiterin, nehmen den Sonderpreis von Dr. Klaus Batz, Geschäftsführer der European Waterpark Association e.V., entgegen.


[ gastkommentar ]

„Ich mach’, was mir gefällt“

| „Sei anders als die anderen, alles andere gibt es schon!“ |

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Im Jahr 1997 – vor gut 20 Jahren tickte unsere Tourismuswelt völlig anders. Klar, es gab schon das Internet und ein PDF – falls dieses überhaupt Verwendung fand – versprach einen schönen Urlaub. Anfragen wurden generell gemütlicher beantwortet, da reichte ein kurzer Text in der Angebotsmail meist aus. Als besondere Stärke (heute USP genannt) des Hotels wurden das ausgezeichnete Kulinarium, die schöne Natur und überhaupt die Familie als Gastgeber hervorgehoben. Damit auch alle Gäste optimal eingebucht wurden (die ersten Buchungsprogramme liefen ja schon einige Jahre), war zur Sicherheit der Zimmerplan mit Bleistift und Radierer der allerbeste Freund! Je mehr radiert wurde, umso höher die Auslastung und deren Optimierung – so weit, so gut.

Foto: www.diana-consulting.com

Diana Monnerjahn – Diana Hotel & Marketing Consulting. Das führende Unternehmen in Sachen individueller Hotelberatung. Kernkompetenzen sind einzigartige Profilierungen mit umsetzbaren Erfolgskonzepten und darauf abgestimmtes strategisches Marketing sowie ganzheitliche Begleitung. Die erfolgreichsten Hotels im Alpenraum zählen seit Jahren zu den Kunden.

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ben? Den Mitarbeiter abwerben? Das passiert öfter als Sie denken! Lieb und lobend wird der hübsche Kellner umgarnt, tolle Unterkünfte und bizarre Löhne werden mittels zugeschobener Visitenkarte versprochen – und schon ist er weg ... Was nun? Die Antwort ist einfacher als Sie denken: Provozieren Sie den Tourismusmarkt mit Ihrem individuellen Hotel, das Ihre Stärken, Vorlieben und sämtliche – noch unentdeckten – Möglichkeiten für Ihren Gast bietet. Überraschen Sie, verblüffen Sie, verzaubern Sie, begeistern Sie! So ziehen Sie auch die Aufmerksamkeit auf ein Team, das zu Ihnen und Ihrem Hotel als individuelle Marke passt. Tatsächlich habe ich vor einigen Monaten ein Plakat in einer schönen Landeshauptstadt entdeckt: Hier wurde protzig zu einem Casting für Restaurantmitarbeiter geladen. Und ... Ich habe einen „Spion“ gefunden, der sich dort angemeldet hat und von begeisterten, jungen und motivierten Leuten gesprochen hat. „Leider“ konnten nicht alle einen Platz im Team finden ... Ohne Worte. Was ich daraus gelernt habe? Sei nicht so spießig, glaub’ nicht, dass alles, was du tust, das Beste ist und du es immer so machst, weil du es schon immer getan hast, vertraue auch anderen, gib der Jugend eine Chance, aber halte sie mit deiner Erfahrung lehrend auf dem richtigen Weg und bleib am Ball! Die Zeit eilt und das Wissen von uns „Mittelalten“ ist wertvoller denn je!

2018 steht an. Die digitale Welt hat uns längst überholt. Schnell, schneller, besser, cooler, mega! Egal, ob kleine Pension oder Paradehotel: Langeweile war gestern, Einzigartigkeit ist heute. Es macht keinen Sinn mehr, sich die Urlaubsbroschüren von Mitbewerbern ins Haus zu holen, diese zu studieren und dann vielleicht zu kopieren. Es macht auch keinen Sinn mehr, ein „Spitzenhotel“ nach dem anderen abzuklappern, meist mit ein oder zwei Übernachtungen, und dabei zu versuchen, dem vermeintlichen Erfolgsgeheimnis des Hotels auf die Spur zu kommen. Die Erkenntnis, dass im eigenem Betrieb einiges an Investitionsbedarf besteht, macht den Frust größer. Das ist nicht Meine Anregung: „Sei anders als die anderen, alles Sinn und Zweck der Sache. „Du bist du und ich bin andere gibt es schon!“ hat etlichen unserer Kunich“, das ist die ehrliche Zukunft. den ordentlich zum Erfolg verholfen. Es gibt nun mal unzählige Hotels in unseren Breitengraden. Einige unserer Kunden sind höchst erfolgreich und Und alle bieten sie den gleichen „Käse“ an. Das ich kann Ihnen bestätigen, diese Hoteliers machen stinkt zum Tourismushimmel und überfordert ihn. das, was ihnen gefällt: Sie haben aus ihrem Betrieb Tun Sie was, geschätzter Hotelier. Urlauben Sie eine authentische Marke kreiert und damit ihrer einmal selbst in Ihrem Hotel! Sie wollen nicht, weil Tourismusseele inneren Frieden beschert. Diese Sie der Wahrheit nicht ins Auge sehen können? Touristiker haben sich gefunden und es schert sie Sie würden keinen Urlaub in Ihrem Hotel buchen? wenig, was die Mitbewerber rundum tun. Die völli- Nun denn, dann ist es fünf vor zwölf. ge Konzentration auf den eigenen Betrieb mit allen Investieren Sie nun idealerweise in Zeit, auf der SuChancen und Risiken, das macht Erfolg aus. che nach der richtigen beratenden Unterstützung Und die Erkenntnis, dass auch ein Hotelier kein Al- und Begleitung. Holen Sie sich das richtige Team in leskönner und -wisser sein kann. Wie denn auch? Ihr Boot und achten Sie hier genau darauf, auf wen Ein Hotel ist wie ein großer Haushalt, mal fein, mal und mit wem Sie sich einlassen. weniger fein, mal robust, mal riesig, mal klein. Das wollen Sie nicht? Dann lege ich Ihnen nahe, Ihr Dazu gibt es derart viele Abteilungen, die inzwi- Hotel mit allen Stärken und Schwächen ehrlich zu schen so viel an Fachwissen abverlangen. Vom bewerten, sich nicht auf kopierte Details in jegliHauselektriker bis zum Social Media Profi und ve- cher Form (Profilierung, Ausstattung, ...) zu verlasganen Koch. Nicht zu vergessen die Beauty Queen, sen und einzusehen, dass kein Meister alleine die die die ideale Unterspritzung gegen Lippenfält- „Weisheit mit Suppenlöffel gegessen hat“. chen zu wissen hat. Oder doch lieber Naturkosme- Alles wird gut, sofern Sie es zulassen. tik? Dass der topausgebildete Physiotherapeut sein Wissen anbietet, versteht sich von selbst, schließ- Meine Tourismusprognose für 2018: Ehrliche, inlich hat nicht nur Ihr Gast, sondern haben auch Sie dividuelle Emotionen erwecken Sehnsüchte. Auch lieber Hotelier von all dem Stress Verspannungen. die Ihres Hotelgastes! Ich wünsche Ihnen in diesem Sinne ein gigantisches, aufregendes, spannendes, Gut – für alle diese Aufgaben braucht es ein Team! gesundes und erfolgreiches neues, auch etwas verAber woher nehmen, wenn nicht hoffen, dass gu- rücktes Tourismusjahr mit der Idee, dass Sie das te Mitarbeiter woanders kündigen und sich bewer- tun, was Sie schon immer tun wollten! 16

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[ gastkommentar ]

Die „Sehnsucht nach Einfachheit“ ... übersetzt für den Tourismus

Die Kleinwalsertaler Dialoge 2017 widmeten sich dem Thema „Sehnsucht nach Einfachheit“. Aufgabe von Manfred Kohl war es, dafür eine Übersetzung für die Tourismuswirtschaft zu finden. Hier ist sein Beitrag.

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Foto: www.kohl.at

s stellt sich die Frage, was die „Sehnsucht nach Einfachheit“ im Tourismus bedeutet und wie man sie in einem Betrieb und in einer Organisation im Tourismus umsetzen kann?

Dr. Manfred Kohl, Kohl & Partner Hotel- und Tourismus-Consulting.

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Einfachheit ist dann gelungen, wenn der Gast nur noch „ja“ oder „nein“ zu sagen hat. „Erzählt mir nicht so viel rundherum, gebt mir genau die Infos, die ich brauche!“ Einfachheit bedeutet also auch, „wenig suchen zu müssen“. Wir müssen oft zu viel Zeit in Recherchen investieren. Und Dazu fallen mir die drei Gottheiten im Hindu- Zeit ist ein Luxusgut geworden. Make it ea­s­y! ismus ein: Bewahrer, Erneuerer und Zerstörer. Nicht nur „Easy Bank“, sondern „Easy Hotel“, Der Bewahrer achtet darauf, dass der Identitäts- „Easy Destination“, „Easy Bergbahn“ ... kern nicht verändert wird. Der Erneuerer sucht laufend Innovationen und die Aufgabe des Zer- Einfachheit ist klarerweise nicht nur Urlaub im störers ist es, Veraltetes zu vernichten, damit Kloster oder auf der Almhütte. Natürlich suchen Neues Platz findet. Wahrscheinlich bräuchte es manche den „Digital Detox“ auf einer Alm ohin jedem Betrieb drei Geschäftsführer: Einen Be- ne Handyempfang, suchen Orte der Stille, wolwahrer, einen Erneuerer und einen Zerstörer. len offline gehen und aus der hektischen Welt aussteigen. Auch das ist eine Erklärung für den Der Gegenpol zur Einfachheit ist Komplexität. Boom der Weitwanderwege, der Pilgerwege, der Und Komplexität im Sinne von Unüberschau- Hüttenquartiere. barkeit entsteht ja dadurch, dass ständig etwas Neues hinzukommt, ohne dass Altes aufgelassen, Einfachheit ist nämlich auch Gegenalltag zum also zerstört wird. Gewerbeordnung, Steuerge- komplexen Alltag im Hotel, in der Pension, im setzgebung … alles wird von Jahr zu Jahr kom- Gasthaus. Ein Hotel kann ein Mega-Highend-Beplexer. Eine drastische Reduktion der Regeln für trieb sein, aber einfach. Denn: „Kommen Sie zu Unternehmen – das wäre zum Beispiel „Einfach- uns, wir haben nichts“ – klingt toll, das ist aber heit“ aus der Sicht des Betriebes. nicht Einfachheit. Einfachheit ist nicht Einfältigkeit. Einfachheit muss zu einer höheren LeEin weiterer Aspekt ist wichtig: Was für den Gast bensqualität führen. Einfachheit muss hochwereinfach ist, das ist für den Betrieb oft sehr kom- tig sein. plex. Einfachheit für den Gast bedeutet zum Beispiel „kurzfristige Entscheidungsfreiheit“ Was ist Ihnen lieber? – beispielsweise nicht drei Monate vorher eine Beim Käsebüffet 20 Käsesorten, von denen man Wellnessanwendung buchen zu müssen. Für den nicht weiß, woher sie stammen? Oder: Drei bis Hotelier als Gastgeber ist dies mit höherem Auf- vier Sorten, aber mit Erklärung und mit einer wand und Planungsunsicherheit verbunden. Story verbunden? Schätzen Sie eine Speisenkarte mit 60 Gerichten, Einfachheit hat also sehr oft einen organisa- von denen Sie keines reizt? torischen Faktor. Etwas einfach organisieren. Oder 40 Ginsorten auf der Getränkekarte ohne Einfachheit aus der Sicht des Gastes ist Be- Erklärung? quemlichkeit, Convenience, nicht so viel selber organisieren müssen (Wie komme ich in die Des- Vielfalt wird im Tourismus immer wieder als tination? Wie komme ich zu Leihski? Wie kom- Vorteil hervorgehoben. Bedeutet Einfachheit me ich zur Bergbahn?). Die Aufenthaltsdauer nun, nicht mehr auf Vielfalt zu setzen? Nein. der Gäste sinkt von Jahr zu Jahr – sie haben im- Vielfalt ja, aber nur dann, wenn ich schnell zum mer weniger Zeit, sich den Kurzurlaub vor Ort Ergebnis komme. – Ein einfacher Zugang zur selbst zu organisieren. Da müssen wir bei den Vielfalt! Das ist die Qualität der Einfachheit. Informationen Komplexität herausnehmen (im Info-Büro, im Hotel, bei der Bergbahn). Wir ha- Wir sehen schon: „Make it simple“ ist nicht einben da einen Overload an Informationen, zu vie- fach. Einfach ist nicht einfach. Einfachheit zum le übertriebene Wahlmöglichkeiten. Einfachheit Produkt zu machen ist ganz ganz schwierig. Einist etwa gerade bei der Mobilität ganz wichtig. fachheit muss in Szene gesetzt werden. Zum Beispiel in der Küche. Ehrliches ReduzieKomplexität können wir fast überall entfernen. ren, authentische Produkte, ein klarer, einfaImmer wieder fragen: Was eliminieren wir be- cher Kern. Weniger ist nur dann mehr, wenn ich vor wir etwas Neues machen? In einem Hotel im weiß, woher es kommt. Nur dann ist es besser Brandnertal wurde zum Beispiel das alte Menü­ als viel Verschiedenes. Den Radius der Produkte buch rituell in einer Feuerschale verbrannt und kleiner machen, Geschichten rund um die Prodabei mit dem Küchenchef Champagner getrun- dukte erzählen, Storytelling. Produkte mit Emoken. „Rest in peace …“ tionen übermitteln.

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[ gastkommentar ] Komplexität kommt oft daher, es jedem Gast bis ins letzte Detail recht zu machen. Betriebe ohne klare Positionierung stecken in dieser Falle. Wird ein Betrieb hingegen zu einem „Identitäts-Ort für den Gast“, dann ist eine Positionierung für diese Lebensstil-Gruppe gegeben und auch eine Reduktion im Sinne von Einfachheit mit Qualität besser möglich. Wenn der Gast gefragt wird: „Wo wohnen Sie denn?“ und er antwortet „In der Chesa Valisa“, dann meint er, er ist dort im Urlaub zu Hause in einer zeitlich befristeten Identitätswelt. Er ist öko, bio, nachhaltig, kulturinteressiert usw. Ein Lebensstilhotel das Identität versprüht, ein einfaches Hotel mit „no frill“, ein Hotel das eine einfache Art von „Lebensgefühl auf Zeit“ vermittelt – auf das Wesentliche reduziert. Und das ganz im Sinne des individuellen Gastes. Als Individualist ist er eingebettet in eine Peergroup, eine Lebensstilgruppe.

„Ein einfacher Zugang zur Vielfalt! Das ist die Qualität der Einfachheit.“

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Erholung – ich wage diese Erklärung – Erholung besteht in unserem komplexen Alltag darin, die Menschen auf etwas anderes hinzuführen und darauf zu konzentrieren. Genussfähigkeit, von der wir so oft sprechen, besteht beim Weintrinken zum Beispiel darin, sich auf den Wein zu konzentrieren, Ablenkung wegzunehmen. Konzentration auf das, was man tut. Wenn du isst, dann sollst du essen. Wenn du wanderst, dann sollst du wandern. Sich auf das einlassen, was gerade ist. Sich auf etwas einlassen – auf einen Menschen, auf eine Situation – und sich darauf konzentrieren ohne ständig das Rundherum miteinzubeziehen. Auch das ist Einfachheit. Genussfähigkeit ist Einfachheit. Komplexität und Ablenkung herausnehmen. Durch Einfachheit sich wieder selber mehr spüren, sich weniger zerstreuen lassen.

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Trotz aller reduktionistischen Euphorie müssen wir uns fragen, wo die Grenzen der Einfachheit liegen. Wer komplexe Dinge vereinfacht, stößt an seine Grenzen. Vereinfachung tut oft der Vielfalt unrecht. Wo ist der Übergang, wo ist die schwimmende Grenze zwischen Einfachheit und notwendiger Komplexität? Wo wird die Einfachheit der Komplexität gerecht und wo nicht mehr? Was muss komplex sein? Diesen Fragen müssen wir uns auch stellen. Strategieprozesse versuchen zum Beispiel komplexe Zusammenhänge schneller begreifbar zu machen – mit der Gefahr, dass gewisse Themen ausgeblendet werden. Betriebsnachfolgeprozesse sind komplex und müssen in ihrer Komplexität bearbeitet werden. Auch bei der Vielfalt – ich habe das schon erwähnt – geht es nicht sofort darum, diese unbedingt zu reduzieren. Sondern: Wie gehen wir damit um? Einen einfachen Zugang zur Vielfalt zu suchen, das ist dann der Ansatz. Die Digitalisierung hilft uns dabei. Gastgeber müssten eigentlich Philosophen sein ... Übrigens: In der Bildung, in den Schulen haben philosophische Themen zu wenig Platz. Zu viel Handwerkliches, zu viele komplexe Managementmodelle. Und es gibt komplexe Themen, die kann man niemandem so einfach erklären, wenn man sie nicht selbst erlebt hat. Das ist das Erfahrungswissen. Der Gastgeber muss den Gast erfahren. Der Gast muss die Gastgeber erfahren, muss das Hotel, die Destination erfahren. Ein Zusammenspiel, eine gegenseitige Erfahrung. Begegnungsqualität, Beziehungsqualität lässt sich nicht über einfache Regeln und Reduktion aufbauen. Es ist eben nicht einfach, einfach zu sein.


[ der persönliche fragebogen – friedl herbst, www.riederalm.com ]

Ein Mann für alles im großen Hotelhaushalt Friedl Herbst setzt mit seiner Familie und dem Good Life Resort die Riederalm immer wieder besondere Akzente wie mit Leogangs erstem Thermalpool oder den Pinzgauer Wasserfestspielen. In seiner Freizeit ist er oft zu Fuß, mit den Tourenskiern oder dem Mountainbike in den Bergen rund um Leogang anzutreffen. Friedl Herbst: Ein guter Hotelier sollte mit der Zeit gehen und nah am Gast bleiben. Ehrlichkeit und Authentizität gegenüber den Gästen sowie die Offenheit für neue Entwicklungen und Trends im Tourismus sind meiner Meinung nach sehr wichtig. Mir persönlich ist aber vor allem die persönliche und traditionelle Note sehr wichtig, denn das zeichnet den österreichischen Tourismus und die traditionelle Gastfreundschaft aus.

Was macht, Ihrer Meinung nach, einen guten Hotelier aus?

Wie sieht Ihr normaler Arbeitstag aus?

Friedl Herbst: Ein großer Mix aus vielfältigen Aufgaben erwartet mich täglich. Ganz unterschiedlich und variabel je nachdem, was der große Hotelhaushalt alles verlangt. Die Planung und Umsetzung von Aktionen in allen Bereichen ist auch ein großes Thema. Im Prinzip trifft die Aussage „Ein Mann für alles“ ziemlich genau zu. Es gilt Herausforderungen oder Probleme zu erkennen und auch gleich zu lösen.

Sie setzen ganz gezielt auf Wellness. Wohin wird der Weg führen?

Friedl Herbst: Wellness ist nur ein Punkt unseres vielfältigen Urlaubsangebotes. Meines Erachtens werden in Zukunft jene Hotels punkten, die wirklich auch für viele Zielgruppen genau das Richtige bieten und nichts vermischen. Daher haben wir auch in den neuen ThermaLeogang-Bereich mit Wellnessanlage nur für Erwachsene investiert. Einzigartig ist unser Thermalpool mit Thermalwasser aus St. Martin, welches wir persönlich anliefern. Somit finden Familien und Ruhe suchende Wellnesspaare bei uns ein optimal passendes Angebot, denn in unserem Haus sind beide Bereiche gleich groß und keiner ist veraltet. Weiter spielt das gesamte Angebot nach den Ansprüchen des Gastes eine große Rolle. Von der Kulinarik übers Aktiv- und Freizeitangebot bis zur Ausstattung des Hotels muss alles passen.

Welche besonderen Angebote bieten Sie?

Friedl Herbst: Ein umfassendes, attraktives Urlaubsangebot in allen Bereichen mit den Highlights neuer Thermalpool nur für Erwachsene das ganze Jahr über und Gourmetkulinarium, wobei wir besonders auf die Verwendung einer großen Menge an regionalen Produkten achten. Besonders gut arbeiten wir mit den Leoganger Bauern und Förstern zusammen.

Wie soll Ihr Hotel in zehn Jahren aussehen?

Friedl Herbst: Die Riederalm soll auch in zehn Jahren genau dem Stand der Zeit entsprechen. Das ist die Aufgabe.

Ihr schönster Platz, um Urlaub zu machen (außer Ihr Hotel)?

Friedl Herbst: Mit Sicherheit in unseren schönen Bergen (Salzburger Land, Tirol, Südtirol ...). Ob mit Tourenskiern oder mit dem Mountainbike – für mich gibt es nichts Schöneres, als mich an der traumhaften Bergwelt zu erfreuen. Und dabei auch die urige Almhüttenkulinarik zu genießen.

Was würden Sie durchsetzen, wenn sie TourismusMinister wären?

Friedl Herbst: Mein Ziel wäre es, die Lohnnebenkosten für die Mitarbeiter zu senken. Somit würde die Arbeit im Hotel bei den Mitarbeitern noch attraktiver und motivierter, da man den Mitarbeitern mehr bezahlen könnte. Außerdem wäre es generell wichtig, dass man Arbeit attraktiv macht und das Arbeitslosengeld dem Verhältnis des jeweiligen Lohnes angepasst wird.

Ihr negativstes Erlebnis als Hotelier?

Friedl Herbst: Gott sei Dank kommen negative Erlebnisse sehr, sehr selten vor. Ab und zu ärgere ich mich über mich selbst, wenn mir vorkommt, dass ich nicht richtig reagiert habe. Außerdem trifft es mich, wenn die Arbeit unseres großartigen Teams nicht geschätzt oder gar schlecht gemacht wird, wenn dies nicht berechtigt ist.

Warum sind Sie Hotelier geworden?

Friedl Herbst: Erstens aus Leidenschaft für den Beruf – ich bin Gastgeber mit Leib und Seele. Der Rest hat sich im Laufe der Zeit so ergeben. Wir haben uns in den vergangenen 28 Jahren von einem Après-Ski-Lokal zu einem Familienrestaurant und schließlich zu unserem Hotel Good Life Resort die Riederalm entwickelt.

Praktizieren Sie selbst Wellness? Wenn ja: Was bevorzugen Sie dabei?

Friedl Herbst: Ja, gerne entspanne ich mich auch mal im Wellnesbereich aber nicht im eigenen Hotel (außer wenn wir geschlossen haben). Meine Vorlieben sind geführte Saunaaufgüsse, die Möglichkeit, dass man großzügig Platz zum Schwimmen hat und vor allem auch Bewegung in der Natur. Einfach Entspannung pur.

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Text: Götz Monnerjahn | Foto: www.riederalm.com

[ der persönliche fragebogen – friedl herbst, www.riederalm.com ]

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Mehr Blick geht nicht – die gelaserten Terrassengeländer geben im Valsana den Blick frei auf die Aroser Bergwelt.

Freie Bergsicht dank Lasertechnologie Im neuen Valsana Hotel & Appartements Arosa steht die Natur unverrückbar im Mittelpunkt. Das auf­ fallendste Erkennungsmerkmal im Außenbereich sind die im Altholz-Stil und nach dem individuellen Des­ig­n der Architekten gelaserten Terrassengeländer und Sichtschutzelemente. Holz, Stein und Glas sind hier in ihrer Vollkommenheit perfekt zusammengefügt.

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uf luftigen 1800 Metern über dem Meeresspiegel fügt sich der „schwebende Holzkubus“ fast nahtlos in seine alpine Umgebung ein. Modernste Architektur mit Holz und Stein prägen das Erscheinungsbild der drei Häuser mit 40 Hotelzimmern und neun Ferienappartements. Luxus, wo er Sinn macht – ansonsten geht es im neuen Valsana Hotel & Appartements in Arosa eher entspannt zu. Wo auch immer sich die Feriengäste aufhalten – sie genießen eine gelassene Stimmung mit Wohlfühlprogramm und vor allem freie Bergsicht. Möglich machen dies die vom Unternehmen Bruag nach individuellem Kundendesign mit einer offenen Fläche von 70 Prozent gelaser-

ten Cellon-Platten – sie bringen den Stucky Architekten SIA AG aus ZerGästen die imposante Natur zum matt. Wie einfach sich dank der moGreifen nahe. dernen Lasertechnologie individu| Filigran dank modernster La- elles Design mit Funktionalität versertechnologie | Die im Stil von binden lässt, beweist das Schweizer Altholz produzierten Terrassenge- Unternehmen Bruag nicht nur beim länder und Sichtschutzelemente Valsana-Neubau in Arosa. Die von prägen das Design des Hotels und Bruag individuell nach eigenem sind für die Absturzsicherung ver- Form- und Farbdesign perforierten antwortlich. Durch das hinterleg- witterungsbeständigen Cellon-Platte Glas wird die Besteigbarkeit ver- ten sind als Brüstungen, Terrassenunmöglicht. Trotz eines Lochanteils abtrennungen, Treppengeländer, von 70 Prozent ist die Cellon-Platte, Raumteiler, Sichtschutz oder Corpowelche aus Phenolharz durchtränk- rate Identity mit akustischem Effekt tem Kraftpapier besteht und wetter- oder Fassadenelemente im Innenfest ist, stabil. Das Design der auffal- und Außenbereich weltweit gefragt lenden Terrassengeländer trägt die – und das Valsana kleidet sich in den Handschrift des bekannten Walliser Platten ganz besonders fesch! www.valsana.ch Architekturbüros Mooser Lauber 24

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Foto: www.valsana.ch

Hotellerie | Gastronomie | Tourismus [ Branchennews ]


Hotellerie Hotellerie | Gastronomie | Gastronomie | Tourismus | Tourismus [ Tiroler [ Branchennews Gastwirteball ]

Geschmackvolles Opening – SkiFood Festival

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Foot: www.salt-works.de

ie Schultz Gruppe hat den Megatrend Street Food in die Berge geholt und mit dem ersten SkiFood Festival dieser Art offiziell die Wintersaison 2017/2018 eröffnet. In der Skiregion Hochzillertal-Kaltenbach kamen Wintersportler in den Genuss von Spezialitäten aus sieben Ländern – auf den Bergen, im Tal und sogar in den Skiliften. Die Skiregion ist bekannt für Skivergnügen und Gaumenfreuden. Vor Kurzem begeisterte die Destination daher nicht

nur mit perfekt präparierten Pisten, Familienfreundlichkeit und der guten Erreichbarkeit. Die herausragenden Küchen der Restaurants und Berghütten verwöhnten die Gäste mit dem wohl geschmackvollsten Ski-Opening Österreichs. Leckerbissen wurden in drei Höhenlagen geboten: An der Talstation in Kaltenbach begeisterten Gourmet-Märkte mit internationaler Vielfalt – und auch auf den Bergen wurde aufgetischt. Sieben internationale Starköche ließen das Know-how ihrer landestypischen Küche in die kulinarischen Vorbereitungen einfließen. Mit diesen Tipps kreierten die Köche der sieben Hütten Spezialitäten aus sieben Ländern: Frankreich (Wedelhütte), Spanien (Firnhütte), Italien (Kristallhütte), Deutschland Diese Premiere hat gemundet (Marendalm), Österreich (Kal– Skiregion Hochzillertal-Kal- tenbacher Skihütte), Norwegen tenbach mit SkiFood Festival. (sChic Bar) und der Schweiz

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(Zirmstadl). Auch auf dem Weg zwischen Berg und Tal blieb die Kulinarik nicht auf der Strecke: Als besonderes Highlight versorgten die Liftstationen ihre Gäste mit gratis Kostproben. „Das erste SkiFood Festival war ein voller Erfolg. Wir hatten großes Glück mit dem traumhaften Wetter, ein besonderer Dank geht an die

vielen Helfer und Spitzenköche sowie die Hüttenwirte. Jeder Tisch auf den sieben Hütten war belegt und wir haben durchwegs nur positives Feedback bekommen. Ich kann bereits jetzt versprechen, dass das erste SkiFood Festival nicht das letzte gewesen sein wird“, sagt Martha Schultz, Geschäftsführerin der Schultz Gruppe.


Hotellerie | Gastronomie | Tourismus [ www.mooshaus.at ]

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Hotellerie Hotellerie Hotellerie | Gastronomie | Gastronomie | Gastronomie | Tourismus | Tourismus | Tourismus [ Tiroler [ www.mooshaus.at [ Branchennews Gastwirteball ]

Hoch. Höher. Gerber.

Mit einem der spektakulärsten Hotelprojekte macht das Kühtai in dieser Wintersaison von sich reden. Die Gerber Hotelgruppe investierte 17 Millionen Euro in den Zu- und Umbau ihres Flaggschiffs, dem 4-Sterne-Superior-Hotel Mooshaus. Hier befindet sich auf exakt 2050 Metern Seehöhe der 100 Meter lange Endless Sky Infinity Pool auf dem Dach als absolut berauschendes Highlight – nicht nur des Hauses. Mehr zu dieser einzigartigen Attraktion und dem fast ums Doppelte erweiterten Mooshaus ausführlich in unserer nächsten wellhotel-Ausgabe im März 2018. Den unbeschreiblichen Skypool können und wollen wir unseren Lesern jedoch nicht so lange vorenthalten. Text: Renate Linser-Sachers Fotos: Gerber Hotels / Andre Schönherr 27

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Hotellerie | Gastronomie | Tourismus [ Branchennews ]

Potenzial für Crowdfunding in der Hotellerie Die Eigenkapitalsituation ist nach wie vor ein kritischer Faktor für die Hotellerie. Entsprechend wir nach kreativen Lösungen gesucht, um innovative Projekte erfolgreich auf den Weg zu bringen. Ein Jahr nach dem Launch der Crowdfunding-Plattform we4tourism nimmt eine aktuelle Studie der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck zu den Rahmenbedingungen und Möglichkeiten dieser alternativen Finanzierungsform für die Branche Stellung. Anhand eines erfolgreichen Praxisbeispiels wird aufgezeigt, wie die Rechnung auf betrieblicher Ebene aufgehen kann.

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ür Philipp Gamper, Projektleiter des Forschungsberichts zum Schwerpunktthema Crowdfunding in der Hotellerie, beweist die Rücklaufquote zur durchgeführten Umfrage, dass bei Österreichs Beherbergern durchaus eine Bereitschaft zu dieser Finanzierungsform bestehe: „Wichtig sind in diesem Zusammenhang Best-Practice-Beispiele, mit denen sich der Hotelier identifiziert.“ Der Generaldirektor der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) und Initiator der Plattform we4tourism, Wolfgang Kleemann, ist überzeugt, dass eine Crowd für ein Finanzierungsvorhaben nur dann gewonnen werden kann, wenn Emotion und Vision Hand in Hand gehen: „Beides

sind die Hauptmerkmale jedes Hotelkonzepts. Wir leben in einer Zeit zunehmender Differenzierung, in der Crowdfunding über die reine Finanz­ierungsidee hinauswächst und auch zum Instrument der Marktforschung und vor allem als Vertriebskanal und zur Kundenbindung herangezogen werden kann.“ Dies untermauert der ÖHT-Sprecher mit dem Crowdfunding-Projekt Hotel Trattlerhof in Bad Kleinkirchheim, dessen Eigentümer es gelungen sei, durch Crowdfunding in Kombination mit klassischen Finanzierungs- und Förderprodukten der ÖHT eine betriebliche Neuausrichtung zu finanzieren. Für Siegfried Egger, Obmann des Fachverbandes Hotellerie in

der Wirtschaftskammer Österreich, zeigt dieses Beispiel, wie wichtig es sei, auch in wesentlichen betrieblichen Fragen neue Wege zu gehen: „Mit dem Alternativfinanzierungsgesetz wurde ein solcher geschaffen. Für den Hotellerie-Standort Österreich ist es nun wichtig, diesen auch zu nutzen.“ Mit einem Engagement von rund 1,7 Milliarden Euro in Finanzierungen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist die ÖHT seit 70 Jahren wichtigster Kapitalgeber dieser Branche. Über we4tourism kombiniert die Bank das alternative Modell Crowdinvesting mit klassischen Finanzierungen und bundes- sowie landesgestützten Förderungen. www.we4tourism.at

Sauberkeit im Hotel à la carte Im Zeitalter von Social Media, wo der Gast seine Eindrücke jederzeit ins Netz stellen kann, gewinnt Sauberkeit als eines der ersten Aushängeschilder von Hotelbetrieben mehr denn je an Bedeutung.

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s rechnet sich deshalb, sich in diesem Punkt von Spezialisten des Südtiroler Reinigungsdienstes SRD unter die Arme greifen zu lassen. Das Unternehmen mit Sitz in Ster-

zing hat sich aufgrund seiner gründlichen Arbeitsweise und seinem hohen Sauberkeitsstandard auch in der Hotelbranche einen Namen gemacht. Dies ist nur mit gut ausgebil-

Die Profis von SRD übernehmen das tägliche Housekeeping, das Reinigen der Wellness- und Spabereiche, Baureinigungen, den Grundputz oder Fensterund Fassadenreinigungen. Individuelle Wünsche werden ebenfalls gerne erfüllt. Foto: SRD 28

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deten Mitarbeitern, professionellen Mitteln und Hightech-Maschinen möglich. Dank einer starken Außentruppe ist SRD besonders flexibel und kann auch umfangreiche Baureinigungen in Südtirol und in Tirol in kurzer Zeit abwickeln. Der 180 Mann starke Betrieb unterstützt Hotels einerseits in ihrem täglichen Geschäft, sprich dem Housekeeping oder der Pflege von Wellness- und Spabereichen; andererseits stellt SRD seine gut ausgebildeten Reinigungskräfte für Spezialeinsätze und komplizierte Reinigungen zur Verfügung. Das kann eine Fassadenreinigung sein, ein Grundputz während das Hotel und das hauseigene Personal Ferien machen, eine Desinfektion von Großküchen oder die Pflege von Teppichböden und Bodenbelägen aller Art. www.srd.bz.it


Hotellerie Hotellerie | Gastronomie | Gastronomie | Tourismus | Tourismus [ Tiroler [ Branchennews Gastwirteball ]

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it einer provokativen Prognose über „das Ende der Hotelbewertungen“ eröffnete der deutsche Start-up-Coach und Tourismusfachmann Axel Jockwer vor Kurzem die Vortragsreihe beim Event HOGAST-NEXT 2017 – die Einkaufsgenossenschaft für Hotellerie und Gastronomie hatte zu einem neuen Eventformat für die junge Tourismus-Generation in die Fachhochschule Salzburg geladen.

Waren die Hotelbewertungs-­ Plattformen im Jahr 2005 noch eine revolutionäre Erscheinung, die die Glaubwürdigkeit der offiziellen Hotelsterne-Bewertungen massiv erschütterte, seien Hotelbewertungen heute längst ein richtiges Geschäft und Teil des Establishments. „Die Zukunft des Hotelmarketings liegt in der ehrlichen Profilierung“, legte Jockwer den rund 240 Besuchern nahe. „Gastgewerbe

funktioniert wie Matchmaking – der Funke springt beim ersten Treffen nur dann über, wenn beide Seiten zuvor mit ehrlichen Profilen gearbeitet haben“, sagte der Tourismusexperte. Die Besonderheit dieser Aussagen liegt in der Person Jockwers selbst: Als jahrelanger Marketingdirektor von HolidayCheck war er selbst treibender Motor für den Erfolg von Online-Hotelbewertungen.

Axel Jockwer: „Die Zukunft des Hotelmarketings liegt in der ehrlichen Profilierung.“

Gipfel der Nachwuchs-Hoteliers

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Foto: Rosengarten / Marketing deluxe

ie mittlerweile neunte Auflage des Young Hotelie­r­s Summit der Ecole Hôtelière in Lausanne wird vom 12. bis 14. März 2018 stattfinden. Ein Team von Stu-

5 Sterne krönen 4 Hauben Großer Tag im Kirchbichler Relais & Châteaux Rosengarten von 4-Hauben-Koch Simon Taxacher: Mit der Verleihung von 5 Hotelsternen ist neben dem vielfach ausgezeichneten Spitzenrestaurant nun auch der Beherbergungsbetrieb in der Höchstliga angekommen. Im Bild: Sandra Kobald, Simon Taxacher und Siegfried Egger, Hotellerie-Fachverbandsobmann in der Wirtschaftskammer und „oberster Kommissionierer“ (v. li.).

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denten organisiert jedes Jahr die größte internationale Konferenz angehender Hoteliers – mit dabei eine Reihe prominenter Referenten. www.yhsglobal.com

Foto: HOGAST / Neumayr / SB

Hotelbewertungen – Ende des Establishments?


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Mitarbeitergesundheit als Statement Nicht nur jeder Hotel- und Gastronomiebetrieb lebt davon. Die Rede ist nicht von Nächtigungs- und Auftragszahlen, sondern von den Mitarbeitern, ohne die kein Unternehmen welcher Branche auch immer existieren kann. Während zaghaft hier und dort Wirtschaftsgrößen beginnen, sich um das ganzheitliche (Wohl-)Befinden ihrer Belegschaft zu kümmern, kann sich das Alpenresort Schwarz***** in Mieming – als zumindest in Tirol einziger Hotelbetrieb – rühmen, die Betriebliche Gesundheitsförderung der Mitarbeiter thematisiert und aktiv in Angriff genommen zu haben. Und sich damit im Rahmen eines österreichweiten Projektes der Gebietskrankenkassen verpflichtet, unter Beurteilung stehend die vorgeschriebenen Kriterien zu erfüllen. Nachahmung empfohlen, fragen Sie Ihre Gebietskrankenkasse – und Ihre Mitarbeiter.

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Text: Renate Linser-Sachers Foto: Österreichisches Netzwerk für BGF

Gütesiegel für Bertriebliche Gesundheitsvorsorge ans Alpenresort Schwarz***** mit Katharina Pirktl (2. v. re.) – mit TGKK-Obmann Werner Salzburger, Lisa Stern (Team Gesundheitsförderung TGKK), Sabine Achammer (Projektverantwortliche BGF, Alpenresort Schwarz), und TGKK-Direktor Dr. Arno Melitopulos (v. li.).

ie Betriebliche Gesundheitsförderung verfolgt im Rahmen einer modernen Unternehmensstrategie das Ziel, Krankheiten am Arbeitsplatz vorzubeugen, Gesundheit zu stärken und das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu verbessern. Um das BGF-Netzwerk zu zitieren, lassen „gesunde“ Unternehmen Stärke, Ausdauer und kompetente Lösung erwarten, wo Nachhaltigkeit und Verantwortung als gelebte Werte zu erkennen sind.

Auf den Punkt gebracht: Gesundheit ist ein Aushängeschild für herausragende Unternehmen. Nur gesunde Mitarbeiter sind motiviert und leistungsfähig. Wer sich bei seinem Arbeitgeber nicht wohl fühlt, macht mehr Fehler und ist öfter krank. Gerichtspsychiater Reinhard Haller richtete sich in einem von der Tiroler Gebietskrankenkasse initiierten Vortrag auch an narzisstische Rollenspiele in Führungs-

ebenen mit einem Fazit, dass auch nur kleine Kränkungen das Klima in jedem Unternehmen nachhaltig zerstören können. Betriebliche Gesundheitsförderung also als weitreichend nachhaltige Win-win-Situation. Wie eine Umfrage des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger zeigt, sind zu wenig Wissen, fehlende personelle Ressourcen und ein hoher zeitlicher Aufwand die häufigsten Barrieren, sich nicht auf das Thema Betriebliche Gesundheitsförderung einzulassen. Mitglieder des Österreichischen Netzwerks BGF – bzw. die jeweiligen Landesstellen der Gebietskrankenkassen bieten Unternehmen Hilfe und Unterstützung an. Dass die Betriebliche Gesundheitsförderung nicht nur mit Aufwand verbunden, sondern von Nutzen für die Beschäftigten und den Betrieb gleichermaßen ist, bestätigt im Interview Hotelierin Katharina Pirktl vom Alpenresort Schwarz. www.schwarz.at

wellhotel: Projekte haben es ja oft an sich, dass sie auf dem Papier schön und gut klingen – wie sieht die Betriebliche Gesundheitsförderung aber in der Praxis aus?

Katharina Pirktl: Der Vorteil von einem Projekt ist, dass mehrere Menschen daran arbeiten und man ein gemeinsames Ziel vor Augen hat. Unser Ziel war bzw. ist, unsere Mitarbeiter im „Gesundbleiben“ zu unterstützen. Wir sind stolz, dass wir dieses Gütesiegel bekommen haben, nach diesen zwei Jahren Projektarbeit ist die Gesundheit der Gastgeber in unserem „Schwarz-Zusammenleben“ eine fixe Säule geworden. In Bezug zu unserem Miteinander aber auch in der Führungskultur. Zum Glück haben wir es geschafft, dieses Projekt in unserem täglichen Tun zu integrieren. Dies ist aber immer wieder herausfordernd für unsere Führungskräfte und der Geschäftsleitung.

wellhotel: Kommt dieses Engagement Katharina Pirktl: Doch, so haben wir auch von der Initiative erfahren. Die nicht eigentlich aus Großkonzernen in Raiffeisen Landesbank Tirol hat das Gütesiegel 2013 bei uns im Haus überIndustrie und Wirtschaft? reicht bekommen. Über Gesundheit haben wir zu diesem Zeitpunkt schon öfter in der Familie gesprochen. Uns war bewusst, dass die Gesunderhaltung des Menschen künftig ein großes Thema sein wird. Wenn wir bei uns im Schwarz von Menschen reden, denken wir immer an Mitarbeiter, Gäste und Partner. Deshalb war für uns klar, dass wir dieses Projekt mit der Tiroler Gebietskrankenkasse starten möchten mit der Auflage, für zwei Jahre unter strenger Kontrolle die festgelegten Qualitätskriterien zu erfüllen. 30

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wellhotel: Um welche Qualitätskrieterien handelt es sich konkret?

Katharina Pirktl: Das Projekt startet und endet mit einer umfassenden Mitarbeiter-Umfrage. Aus diesen Ergebnissen haben wir mit unseren Mitarbeitern in Form von Gesundheitszirkeln, Mitarbeiterkaffees, Jahrgangstreffen und mit Unterstützung der Tiroler Gebietskrankenkasse Maßnahmen ausgearbeitet. Der Fokus dabei lag immer auf den Bedürfnissen unserer Mitarbeiter zur Steigerung des Wohlbefindens. Außerdem wurden in der Maßnahmenerarbeitung einzelne Arbeitsschritte verbessert und teilweise vereinfacht, neue Gesundheitsangebote ausgearbeitet und bestehende überarbeitet. Wichtig ist die laufende Dokumentation als auch die Erhebung von Kennzahlen zur jährlichen Berichterstattung und Überarbeitung. Nur damit können Erfolge gemessen und die Maßnahmen verbessert werden.

wellhotel: Wie werden die Anforderungen in den Hotelalltag integriert?

Katharina Pirktl: Für die konstante Umsetzung haben wir unsere vier Säulen der Gesundheit ins Leben gerufen: Bewegung, Ernährung, Mentales und Soziales. Diese Säulen werden von Mitarbeitern im Haus betreut. Auch haben wir eine Betriebsärztin wöchentlich im Haus, die unsere Mitarbeiter kostenlos konsultieren können. Die Dienstage stehen bei uns im Schwarz immer unter dem Motto Gesundheit. Hier bekommen unsere Mitarbeiter Inputs von Experten und auch von unserer Ärztin. Diese Vorträge sind in der Arbeitszeit und die Führungskräfte „müssen“ ihre Mitarbeiter bei einem der vier Termine an diesem Tag einteilen. Ein wichtiger Punkt ist die konstante Weiterentwicklung unserer Führungskräfte. Alle zwei Monate werden wir in der Geschäftsleitung sowie unsere Führungskräfte geschult, um uns im Bereich Führung laufend weiterzuentwickeln und ein „gesund-respektvolles“ Miteinander ständig zu verbessern.

wellhotel: Best Katharina Pirktl: Für mich ist es schwierig, Practice-Beispiele? von Praxisbeispielen zu erzählen – denn je nachdem, wo man steht, schaut die Sicht anders aus. Gerne kann ich von unseren Meilensteinen berichten: • Zu jeder Zeit Nutzung des Spa für sportliche Aktivitäten • Sport- und Mentalkurse für unsere Mitarbeiter zu verschiedenen Tageszeiten • Teil-Kostenübernahme bei verschiedenen Sportangeboten • Aktive Betriebsärztin • Vorträge für Führungskräfte zu Gesundheit (Sucht, Psychische Belastung, …) • Zweimal jährlich Mitarbeiterumfrage • Arbeitsgruppen zum Überdenken von Arbeitszeitmodellen für verschiedene Bedürfnisse • Zusammenarbeit mit AUVA (Arbeitsplatzbegehung durch Dr. Fuchsig)


Hotellerie | Gastronomie | Tourismus [ Branchennews ]

Gastro Day-Organisatorin Yvonne Auer und Alban Dank des Engagements der Gastro-Partner konnte beim Gastro Day im Scheiber (GF Liftgesellschaft Hochgurgl) zeigen viel Ötztal die Summe von 44.000 Euro zugunsten bedürftiger Tiroler Familien erzielt werden. Herz für den karitativen Branchentreff.

Fotos: Ötztal Tourismus

Musikliebhaber Benni Gamper (li.) von der Neder­ Stolze Spende von Claus Scheiber (Vorstand Raiffeisenbank Sölden) hütte in Obergurgl mit Daniel Prantl von den Jun- und Walter Haid (Raiffeisen Marketing Bezirk Imst) mit Organisatorin Yvonne Auer und Herbert Peer vom Verein Netzwerk Tirol hilft (v. li.). gen Zillertalern.

Oliver Schwarz (re., Direktor Ötztal Tourismus) und Magdalena Gstrein Nösig (Obfrau Junges Hotel- und Gastgewerbe TiJosef Hackl (Obmann Fachgruppe Gastronomie, rol) und Mario Gerber (Fachgruppenobmann der Tiroler Hotellerie) Wirtschaftskammer Tirol). unterstützten selbstverständlich den Gastro Day.

Tiroler Gastro Day – eine Erfolgsgeschichte Knapp 240 Teilnehmer aus ganz Tirol beteiligten sich an der diesjährigen Auflage des karitativen Branchentreffs. In diesem Jahr erlöste der Tiroler Gastro Day ein Ergebnis von 44.000 Euro. Diese Spendensumme kommt in bewährter Manier notleidenden Familien zugute.

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eine Leistung von einzelnen, sondern ein Gemeinschaftswerk mit vielen Beteiligten. So lässt sich der Tiroler Gastro Day beschreiben. Dieses Engagement erlaubt es die Erfolgsgeschichte mit dem Motto „Wir helfen Tirolern“ Jahr für Jahr fortzuschreiben. „In Obergurgl-Hochgurgl treffen wir uns zu einem wunderbaren Event mit Sinn“, betont Oliver Schwarz, Direktor von Ötztal Tourismus. Wesentlichen Anteil am Gelingen tragen die 29 Gastro Partner bei, die ihre Waren und Dienstleis-

tungen kostenlos zur Verfügung stellen. „Ohne ihren Beitrag ist dieser Tag nicht möglich und wir könnten auch nicht so viele Mitmenschen unterstützen“, sagt Organisatorin Yvonne Auer. Rund 240 Gastronomen reisten vor Kurzem ins hintere Ötztal. Bei besten Pistenbedingungen begingen sie ihren persönlichen Winterauftakt, tauschten sich mit Kollegen aus und taten dabei etwas für den guten Zweck. Der Erlös in Höhe von 44.000 Euro wird Tiroler Familien gespendet. Mario Gerber, Fachgrup32

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penobmann der Hotellerie in der Wirtschaftskammer Tirol, gratulierte zum Erfolgsmodel: „Die Veranstaltung demonstriert eindrucksvoll die Bedeutung unserer Branche und bietet damit auch die Chance, die Tourismusgesinnung im Land zu stärken.“ Ein sichtbares Zeichen für dieses Ansinnen feierte 2017 seine Premiere. Das Gütesiegel „Wir helfen Tirolern“ visualisiert in der Außendarstellung die Zusammenarbeit von Tiroler Wirten und Gastro Partnern.


Fotos: www.richard-henkel.de

Hotellerie | Gastronomie | Tourismus [ www.richard-henkel.de ]

Wellnessmöbel der Extraklasse­ Das baden-württembergische Familienunternehmen Richard Henkel ist einer der führenden Wellness­ möbel-Hersteller in Deutschland. Ob im (Hotel-)Schwimmbad, im Spa, in der Sauna oder auch im heimischen Garten – die Möbel von Henkel garantieren Entspannung pur. Wellness im eigentlichen Wortsinne.

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ei Henkel werden hochwertige Materialien verarbeitet, viel Handarbeit und strikte Umweltstandards gewährleisten am Ende Produkte in einer Qualität, wie man sie heute nur noch selten findet. Die unvergleichliche Gesundheits-Sitzliege „Henkel Ideal“, seit Jahrzehnten im Sortiment, steht beispielhaft für das Geheimnis der Henkel-Liegen: Hier harmonieren nicht nur die Form und die spezielle Wickelung der Liegefläche, sie reagiert zudem individuell auf die Last und passt sich äußerst flexibel an den Körper an. Dieser unübertroffene Liegekomfort bietet das perfekte Wohlfühlerlebnis. Seit der Firmengründung im Jahre 1922 setzt Henkel auf qualitäts-

volle Materialien. Service und Reparatur gehören aktuell wie schon damals selbstverständlich zum Firmenprofil. Auch heute noch können die Besitzer älterer Liegen ihre guten Stücke neu bespannen oder auch komplett überarbeiten lassen. Henkel produziert keine Wegwerfprodukte! Auch dem demografischen Wandel trägt Henkel Rechnung. Viele der Produkte sind durch ihre Benutzerfreundlichkeit ohnehin für alle Generationen geeignet, andere wur-

den weiterentwickelt. So gibt es die Liegen auf Wunsch auch in variablen Einstiegshöhen und mit klappbaren Armlehnen. Die Richard Henkel GmbH ist Mitglied der WIN-Charta des Landes Baden-Württemberg. Damit die eigenen Produkte und ihre Entstehung noch nachhaltiger werden, achtet man bei Henkel auf den Energieverbrauch, den sorgsamen Umgang mit Rohstoffen, setzt auf regionale Lieferanten und umweltfreundliche Verfahren. Verchromen ist hier schon lange ein No-Go. Stoffe und Garne kommen aus nachhaltiger Fertigung – und nach wie vor werden die Stahlrohrmöbel zu 100 Prozent vor Ort gefertigt. www.richard-henkel.de

Kontakt: Richard Henkel GmbH Forchtenberger Straße 46 D-74670 ForchtenbergErnsbach t: +49 7947 9180-0 f: +49 7947 9180-91 Vertrieb.Moebel@ Wellnessmöbel aus Edelstahl V4A – der anspruchsvolle Trend in Hotels, Saunen und Bädern, aber auch richard-henkel.de für Privatkunden. Unvergleichlicher Liegekomfort, unerreichte Qualität, nahezu unendliche Haltbarkeit! 36

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Foto: Erika Mayer

Foto: Erika Mayer

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Hotel die berge – ausdrucksstarke Lärche rustic.

Romantikhotel Schloss Pichlarn – Lärche verlegt als Tafelparkett.

Die Renaissance der Lärche

Die heimische Gebirgslärche wurde bislang vorwiegend im rustikalen Umfeld eingesetzt. Dass dieses Nadelholz aber viel mehr kann, hat man im Hause Admonter schon lange erkannt. Nun hält die Lärche Einzug in die moderne Architektur, die gehobene Hotellerie und exklusive Privatobjekte. me und Gemütlichkeit, während die Lärche durch die Klarheit der Formen ihre Rustikalität verliert. Eine perfekte Symbiose. Aber auch im renommierten Romantikhotel Schloss Pichlarn hat man die Lärche für sich entdeckt und einige Suiten und Zimmer mit dem warmen Nadelholzboden ausgestattet. Die Verlegung als Tafelparkett und ein reduzierter Weißton verleihen der Lärche eine elegante Note und den Räumlichkeiten ein gemütliches Ambiente. Realisiert und abgewickelt wurde das Projekt von der Salzburger Firma Querschnitt, die sich als Komplettanbieter im Echtholzbereich auf die Ausstattung exklusiver Hotels und Objekte spezialisiert hat. In einem Jagdhaus der ganz anderen Art, geplant und umgesetzt von Architekt Bernhard Schwingenschuh, präsentiert sich die Lärche XXLong nicht nur in extra langer, sondern auch besonders reduzierter Ausführung in Weiß. Von urigem und verstaubtem Ambiente keine Spur.

Inmitten des Ötztals, im bekannten Skiort Sölden, bietet das neue 4-Sterne-Lifestylehotel die berge einen exklusiven Rückzugsort ohne Schnörkel. In den modernen Zimmern und Suiten lädt eine ausdrucksstarke Lärche rustic zum Entspannen ein und bildet die perfekte Bühne für einen Aktivurlaub mit dem gewissen Extra. Im Hause Admonter freut man sich schon auf zahlreiche weitere Projekte mit der Lärche, für die als Neuheit 2018 auch die neue Struktur „used“ entwickelt wurde. „used“ ist eine intensive partielle Querbürstung, die der Diele eine besonders charaktervolle Optik und Haptik verleiht. Je Diele befindet sich die Bürstung einmal am Rand, mittig oder vollflächig – aus diesem besonderen Mix ergibt sich bei gemischter Verlegung das besondere Bild dieser Struktur. Tag für Tag noch schöner und lebendiger. Schließlich hat auch die Lärche viele Gesichter. Mehr Informationen auf: www.admonter.at Foto: Bernhard Schwingenschuh

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ndividualität und Einzigartigkeit sind zwei Attribute, die gerade Hotels, aber ebenso Privatobjekte auszeichnen sollen. Und kaum ein Holz ist so einzigartig und individuell wie die heimische Gebirgslärche. Immer mehr Architekten und Hoteliers schätzen ihre natürliche Schönheit und setzen daher bei der Ausstattung ihrer Objekte auf das heimische Nadelholz, das für Gemütlichkeit sorgt. Die Lärche wirkt aber nicht nur optisch sehr warm, sondern ist es tatsächlich, wie in einer Studie der Holzforschung Austria nachweislich bestätigt wurde, in der die Lärche als fußwärmste Holzart der heimischen Hölzer gekürt wurde. Ein Beispiel für den gelungenen und modernen Einsatz der Lärche ist das Holzhotel Forsthofalm in Leogang. Eine wunderschöne Lage und eine exklusive, moderne Ausstattung auf einer Admonter Lärche basic natur geölt bilden die perfekte Basis für einen Erholungs- und Aktivurlaub. Das reduzierte Design gewinnt durch die Lärche an Wär-

Neuheit Lärche „used“ – partielle Querbürstung.

Jagdhaus mit Lärche XXLong und reduzierter Ausführung in Weiß. 38

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Hotellerie | Gastronomie | Tourismus [ www.rimfree.at ]

Spülrandlose WCs sind auf dem Weg zum Standard im neuen Bad

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Einfach sauber, einfach hygienisch. schmutzungen festsetzen, es kann zu keiner Geruchsbildung kommen, und der Aufwand für die Reinigung ist deutlich geringer. Dadurch werden weniger Reinigungsmittel benötigt – das schont die Umwelt. Umwelt- und ressourcenschonend sind auch geringe Spülmengen. Mit maximal sechs Litern geben sich die Keramag Rimfree®-WCs zufrieden. Voraussetzung dafür ist allerdings eine ausgeklügelte Spülverteilung des Wassers in der Keramik. Keramag lässt das Wasser hydraulisch optimiert nach links und rechts über einen speziell entwickelten Spülverteiler in die Keramik strömen. Dadurch nimmt das Wasser auch ohne Spülrand genau den Weg, den es gehen soll, und sorgt | Hygienischer ohne Spülrand | bereits mit kleinen Wassermengen Dort, wo es keinen Spülrand gibt, für eine gründliche und sichere Auskönnen sich keine versteckten Ver- spülung. auberkeit im Badezimmer ist wichtig, sagen 97 Prozent der Teilnehmer einer Forsa-Umfrage zur Badund Toilettenreinigung. Das Putzen aber finden die meisten eher lästig, und versuchen es so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Knapp ein Drittel widmet sich dem WC weniger als fünf Minuten, und 44 Prozent wenden dafür maximal zehn Minuten auf. Besonders lästig ist der Spülrand, von dem 85 Prozent der Befragten sagen, er sei schwer zu erreichen. 64 Prozent der Badnutzer und -putzer behelfen sich mit der „WC-Ente“, um die schwer erreichbaren Stellen unter dem WC-Rand sauber zu bekommen – beim Rimfree®-WC wird die Ente allerdings arbeitslos.

| Rimfree® – auch im öffentlichen Bereich die richtige Wahl | Spülrandlose WC-Keramiken bieten auch für öffentliche und halböffentliche Sanitärräume oder Hotels deutliche Vorteile. Zum einen senken sie den Reinigungsaufwand, zum anderen vermittelt die gut einsehbare Innenkeramik ohne versteckte Ränder dem Benutzer ein sicheres und angenehmes Gefühl. In hygienisch sensiblen Einrichtungen wie Kliniken und Heimen setzt sich die Technik ebenfalls durch, weil sie einfach objektiv leichter sauber zu halten ist und damit versteckten Bakterien kaum eine Chance bietet. www.rimfree.at Fotos: Geberit / Keramag

Noch sind spülrandlose WCs längst nicht in jedem Badezimmer zu finden. Die hygienischen Rimfree®WC-Keramiken sind jedoch auf dem besten Wege, zum Standard zu werden. Dafür gibt es gute Gründe, wie auch eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag von Geberit zeigt.

| Glatter  ist  schöner | Kein Schattenrand, eine glatte, glänzende Keramik-Innenform ohne Unterbrechungen: Rimfree®-WCs überzeugen die Kunden auch ästhetisch.

Schmutz und Ablagerungen unter dem Spülrand sind kaum zu vermeiden und schwer zu entfernen.

Wo es keinen Spülrand gibt, dort kann sich auch nichts festsetzen! 40

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Hotellerie | Gastronomie | Tourismus [ Interview Annemarie Foidl und Gerald Weiss ]

Hüttengenuss ohne Alm-Klischee Annemarie Foidl ist eine Institution jenseits der Gewöhnlichkeit. Als über die Grenzen bekannte Almwirtin auf der Angereralm in den Kitzbüheler Alpen, der ältesten Hütte in dieser prominenten Region. Als langjährige Präsidentin des Österreichischen Sommelierverbandes mit ihrem mit über 6000 Flaschen von 400 Weingütern wohl sicher am besten bestücktem Weinkeller der Alpen. Als patente, sympathische und versierte Gastgeberin in ihrer Alm, einem ausgezeichneten Mitgliedsbetrieb von „Tiroler Wirtshaus“ und „Slow-Food Tirol“. Die mit aufgekrempelten Ärmeln ebenso am Herd steht, wenn Not am Mann ist, und gemeinsam mit Tochter Katharina mit flotter Frauenpower die echte Tiroler Gastfreundschaft verkörpert. Nicht nur die bewusste Qualität aus der Küche war es Wert, in der von Gault Millau 2018 neu deklarierten Sparte Hüttenhaube aufgenommen zu werden. Text: Renate Linser-Sachers Fotos: Angereralm / PlaTo / ARGE Heumilch Österreich (1) wellhotel: „Hier kommt man dem Annemarie Foidl: Natürlich! Mehr als stolz. Es ist eine große Freude für Gipfel schon sehr nahe“, lautet die Defi- die ganze Familie und das Team, wir haben das ja alle gemeinsam geschafft. nition der neu erfundenen Hüttenhaube Es ist schön, so bestätigt zu werden! im Gault Millau Guide 2018, wofür über 70 Tiroler Hütten getestet wurden. Sind Sie stolz darauf? Gerald Weiss (Chefkoch und Familienmitglied als Lebensgefährte von Tochter Katharina): Wir versuchen den Anforderungen gerecht zu werden. Die Sportler untertags wollen sicher einen schnelleren Service als der Gast am Abend, der Zeit mitbringt. Der gemeinsame Nenner ist die Frische, die regionale Küche und die Zubereitung der Gerichte. Aber es ist schon eine große Aufgabe, den unterschiedlichen Bedürfnissen der Gäste gerecht zu werden.

Die Angereralm als erfolgreich charmante Familiensache: Annemarie (li.) und Katharina Foidl – mit Chefkoch und Schwiegersohn Gerald Weiss (siehe Buchtipp) – jetzt auch mit Gault Millau-Ehren gekrönt. 42

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wellhotel: Tagsüber deftige Hausmannkost für Wanderer, Radler und Skifahrer, abends ein Paradies für Gourmets mit mehrgängigen Menüs. Wie ist dieser Spagat zu schaffen?


Hotellerie | Gastronomie Hotellerie | Tourismus | Gastronomie [ Interview Annemarie | TourismusFoidl [ Tiroler und Gastwirteball Gerald Weiss ]

Annemarie Foidl: Natürlich fällt es uns nicht immer leicht, den Spagat zu schaffen, aber wir bemühen uns. Und verbringen viel Zeit mit der Menüplanung, damit wir diese Schere eben bewältigen.

««« wellhotel: Selbstredend spielt die Weinbegleitung in Ihrer Funktion als Diplom-­Sommeliére und Präsidentin des Österreichischen Sommelierverbandes eine zentrale Rolle. Wie aufgeschlossen sind Ihre Gäste für auch mutigere Empfehlungen?

Annemarie Foidl: Wir haben auf der Angereralm das Glück, zum Großteil sehr aufgeschlossene Gäste bewirten zu dürfen. Sie kommen ja zu uns, weil sie Weine abseits des Mainstreams empfohlen haben wollen. Da kann es schon sein, dass der Riesling aus Luxemburg und der Rote aus Armenien stammt. Oder dass es ein Craft Bier zu einer speziellen Speisenfolge gibt Gerald Weiss. oder Schaumwein / Champagner zum Hauptgang. Wichtig ist immer zu erklären, was in die Gläser kommt und was es damit auf sich hat. Ebenso wichtig ist der richtige Zeitpunkt der Servierens – wie etwa ein Orange Wine: Dieser sollte meist zeitgleich mit dem Gericht eingeschenkt werden, da er – alleine getrunken – anders wirkt. Wird das dem interessierten Gast erklärt, ist die Weinwahl für ihn nachvollziehbar und kommt gut an.

wellhotel: Rotwein zu Fisch, Weißwein zum Wild, einheitliche Glasgrößen, die nicht mehr zwischen roten und weißen Tropfen unterscheiden: Verkommt die Weinkultur? Oder hat dieser Trend womöglich Zukunft?

Annemarie Foidl: Das IST die Weinkultur. Man muss es nur einmal selbst ausprobieren, um zu verstehen, dass das Sinn macht. Warum? Weil sich die Weine verändert haben und daher vieles möglich ist, was früher nicht einmal anzudenken war. Rotwein und Fisch vertragen sich übrigens bestens und ist in Küstengegenden traditionell. Also gar nicht so was Neues – nur für uns eben unbekannt. So verhält es sich auch mit den Glasformen, wo Rotwein nicht automatisch in ein großes und Weißwein nicht zwingend in ein kleineres Glas eingeschenkt wird. Das kommt ganz auf den Wein an.

wellhotel: Saisonalität und Regionalität – zwei sehr oft sehr überstrapazierte Begriffe. Welchen greifbaren Beitrag dazu können Sie leisten?

Gerald Weiss: Für uns ist es selbstverständlich, dass wir bei regionalen Anbietern kaufen. Allein der Transportweg für einen Lieferanten von weit her ist nicht zu akzeptieren. Das Spannende ist doch, mit den momentanen natürlichen Gegebenheiten zu arbeiten und kreativ zu sein, anstatt immer alles verfügbar zu haben. Saisonale Produkte haben Saison, weil sie zu dem Zeitpunkt optimal gereift und am geschmackvollsten sind. Somit können wir immer gute Qualität bieten. Erdbeeren etwa schmecken im Frühling doch auch am Besten, wenn sie bei uns im Garten reif sind. Ich kann direkt von der Alm auf das Feld unseres Gemüsebauern schauen, das Fleisch beziehen wir von einem Onkel der Familie, dessen Sommerstall nur ein paar hundert Meter entfernt ist, die frische Heumilch wird von Bauern aus der Region geliefert.

wellhotel: Wie groß ist der Zeitauf- Annemarie Foidl: Der Zeitaufwand ist schon hoch – aber ich habe ein wand übers Jahr gesehen in Sachen Ös- super Team um mich herum. Auch mein Vorstand im Sommelierverband terreichischer Sommelierverband? unterstützt mich tatkräftig. Vieles lässt sich von der Alm aus organisieren, aber selbstverständlich muss ich auch oft reisen. Ich bin meist ein- bis zweimal im Monat in Wien, weiters in den restlichen Bundesländern oder sonst wo auf der Welt. Aber es macht sehr viel Spaß und motiviert. Wir sehen große Fortschritte für die Sommelerie und versuchen unsere Sommeliers zu unterstützen, wo wir können, um damit die Branche für unseren Beruf zu sensibilisieren. wellhotel: Was haben Sie Ihrer Tochter Katharina – neben dem attraktiven Äußeren – mit auf den gastronomischen wie menschlichen Weg geben können?

Annemarie Foidl: Katharina ist ein so großartiger Mensch – ich bewundere sie sehr. Sie liebt den Beruf und ihre Arbeit, was natürlich ein großes Geschenk ist. Es macht sehr viel Freude, mit ihr und Gerald zu arbeiten. In ihrer Jugend habe ich sie in die weite Welt geschickt, damit sie Erfahrungen machen und eigene Erfolge verbuchen kann. Ich war immer schon sehr stolz auf sie.

wellhotel: Wirtin, Weinmensch, Fa- Annemarie Foidl: Zu Hause ist zu Hause – da tanke ich die Energie, die milienvorstand, öffentliche Person: Wo ich brauche. Im Kreis meiner Familie und mit lieben Freunden. Ich gebe fühlen Sie sich bei sich zuhause? zu, dass ich auch sehr gerne reise – was ja den Menschen bildet und wobei man tolle Leute trifft und viele verschiedene Orte und Kulturen kennenlernt. Diese Eindrücke sind mir wichtig, sonst könnte ich das alles zusammen gar nicht machen. Die Kraft dazu hole ich mir aber daheim ... droben auf der www.angereralm.at 43

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Buchtipp: Für das sechste Rezeptheft der ARGE Heumilch Österreich – „Almzauber“ – interpretiert AngereralmChefkoch Gerald Weiss zehn alpine Speiseklassiker verlockend neu. Almfeeling für daheim mit Kas­ pressknödeln & Co, kostenloser Download unter www.heumilch.at An Guatn!


Hotellerie | Gastronomie | Tourismus [ Rezeptvorschlag Annemarie Foidl ]

Tiroler Bouillabaisse mit Zander und Forelle Für vier Personen Zutaten:

Zubereitung:

Ca. 1 kg frische heimische Fische im Ganzen (Zander, Forelle, Saibling, Huchen) Mirepoix Gemüse (Röstgemüse, Anm. d. Red.) fein gewürfelt 1 Zwiebel, fein gewürfelt 4 Tomaten, gewürfelt Knoblauch nach Belieben ½ Fenchelknolle 0,5 l trockenen Weißwein aus Österreich Schuss Pernod Pfefferkörner, Salz Lorbeerblatt Safran nach Belieben Olivenöl

• Fische – sofern notwendig – schuppen, ausnehmen und filetieren, Filets in ca. 5 cm große Stücke schneiden und als Suppeneinlage verwenden • Fischköpfe und Karkassen gut unter kaltem Wasser reinigen und etwas zerkleinern • Olivenöl in einer Kasserole erhitzen, Zwiebel und Mirepoix-Gemüse farblos anschwitzen • Karkassen und Fischköpfe dazugeben, kurz rösten • Gewürfelte Tomaten dazu • Mit Pernod und Weißwein ablöschen und kurz aufkochen lassen • Mit ca. 1 l Wasser aufgießen • Gewürze dazugeben, ca. 30 min wallend köcheln lassen • Suppe durch ein feines Sieb gießen, Rückstände gut auspressen • Fischfilets kurz vor dem Servieren in dem Fond garziehen lassen • Fertig abschmecken • Mit (im Idealfall selbstgebackenem) Weißbrot servieren

Weinempfehlung: Traminer Wagramlöss vom Weingut Nimmervoll aus dem Wagram: Feine Frucht nach Lytchi , Rosen, Mango, Zimt – lebendige Säure, dennoch weich und rund. Die Aromenfülle trifft auf die ausdrucksstarke Suppe.

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Hotellerie | Gastronomie Hotellerie | Gastronomie | Tourismus [|Rezeptvorschlag Tourismus [ Tiroler Annemarie Gastwirteball Foidl ]

Tiroler Knödel mit Sauerkraut Für vier Personen Zutaten:

Zubereitung:

Ca. 250 g Knödelbrot oder 5 Semmerl vom Vortag ½ Zwiebel, gewürfelt Ca. 100 g Tiroler Speck, gewürfelt 3 Freilandeier 2 EL Petersilie, gehackt Ca. 0,2 l Milch Ca. 60 g Butter Ca. 40 g griffiges Mehl Salz, Pfeffer

Sauerkraut:

• Knödelbrot in eine große Schüssel geben • Zwiebel in einer Pfanne farblos erhitzen, dann zum Knödelbrot geben • Butter mit Milch in einer Pfanne erhitzen – nicht kochen – und zu der Knödelmasse geben • Petersilie und Speckwürfel zur Knödelmasse geben • Eier dazu, salzen und pfeffern • Alles gut durchmischen, 10 min. quellen lassen • Das Mehl nach Bedarf locker unterheben • Mit nassen Händen Knödel formen; in Salzwasser wallend 10 min. köcheln

Zubereitung:

Ca. 600 g Sauerkraut ½ Zwiebel, fein gewürfelt Speckschwarte 0,5 l Suppe 0,1 l Apfelsaft 5 EL Schweineschmalz Rohe Kartoffel, geschält und gewürfelt Salz / Pfeffer / Lorbeerblatt / Wacholderbeeren / Knoblauch

• Sauerkraut kurz mit kaltem Wasser abspülen • Schmalz in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel farblos anschwitzen • Sauerkraut dazugeben und mit den Flüssigkeiten aufgießen • Rohe Kartoffel hinzufügen • Mit Gewürzen und Speckschwarte weichdünsten

Weinempfehlung: St. Laurent Sommelier Edition von Johannes Hof Reinisch, Thermenregion: Elegante Frucht von Weichseln, Zwetschgen, Blaubeeren, weiche Tannine – samtig. Unterstreicht fein die speckigen Aromen des Knödls und liebt das Sauerkraut.

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Hotellerie | Gastronomie | Tourismus [ Rezeptvorschlag Annemarie Foidl ]

Schokoladentarte mit Wildkirschen Für vier Personen Mürbteig für die Tarte: 1 Freilandei 150 g Staubzucker 300 g Butter, kalt in Stücke geschnitten 450 g glattes Mehl Prise Salz Prise Vanillezucker

Ganache: 30 g Zucker 250 g Milch / Schlagobersgemisch (Hälfte-Hälfte) 240 g dunkle Kuvertüre

Wildkirschenragout: 500 g Kirschen 0,25 l Rotwein Spritzer Portwein Vanilleschote Zimtstangerl Sternanis Thymianzweigerl Ca. 80 g Zucker

Zubereitung: • Alle Zutaten miteinander in der Küchemaschine vermengen. In Klarsichtfolie einwickeln und im Kühlschrank ca. 30 min. ruhen lassen • Mürbteig ausrollen, in die Form geben und bei 200° C ca 10-12 min. blind backen

Zubereitung: • Zucker karamelisieren, mit Milch-Sahnegemisch aufgießen, köcheln lassen und darin die dunkle Kuvertüre schmelzen lassen • Eventuell mit Orangenzesten, Grand Manier abschmecken • In vorgebackene Mürbteigtarteboden eingießen, 3 Stunden kalt stellen

Zubereitung: • Alles – bis auf die Kirschen – aufkochen lassen und beiseite stellen, Kirschen zufügen und erkalten lassen. • Den Gewürzsud bei Belieben mit Stärke binden.

Weinempfehlung: Portikus vom Weingut Hardegg: What a luck – ein österreichischer Port! Süße Verführung mit einem starken Süßen aus dem Weinviertel.

Tipp – regionale Lieferanten und artgerechte Tierhaltung sollten mitunter die Einkaufsentscheidung beeinflussen!

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Das Hotelschwimmbad – Pools, Naturteiche und Wasseraufbereitung

Foto: The Panoramic Lodge, Sarntal Reportage dazu ab Seite 250 48

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thema [ Das Hotelschwimmbad Hotellerie | Gastronomie – Pools, Naturteiche | Tourismus und [ Tiroler Wasseraufbereitung Gastwirteball ]

Schwimmbadbranche lotete internationale Trends aus Einen hervorragenden Messeverlauf verzeichnete die aquanale, internationale Fachmesse für Sauna, Pool und Ambiente, die Mitte November 2017 nach vier Messetagen in Köln endete. Im Verbund mit der Internationalen Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bäderanlagen (FSB) zählte die aquanale erneut rund 26.600 Besucher. Diese informierten sich über die aktuellen Trends und Innovationen von 282 ausstellenden Unternehmen aus 30 Ländern – Purismus heißt das Wort der Zeit.

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ahezu alle marktführenden Unternehmen aus den Bereichen Schwimmbad, Sauna, Spa und Wellness beteiligten sich in Köln mit einer Vielzahl an Produkten und Neuheiten, die auf großes Interesse bei den Fachbesuchern stießen. Einer der Gründe für die hohe Zufriedenheit unter den Besuchern war ohne Zweifel die Vielzahl an Neuheiten sowie der Fokus der Fachmesse auf die richtigen Trendthemen. Nachhaltige, energieeffiziente Lösungen waren ebenso gefragt wie multifunktionale und „smarte“ Bediensysteme sowie die Möglichkeit individueller Anpassungen. Im Vordergrund standen Komfort und Wertigkeit. Das zeigte sich auch daran, dass flächendeckend hochwerti-

ge Werkstoffe wie Edelstahl, Naturstein oder Glas zum Einsatz kamen. Gesundheit, Urbanisierung, Ökologie, Digitalisierung und Individualität – diese Megatrends prägen die Gesellschaft und damit natürlich auch die Schwimmbad- und Wellnessbranche. Prunk und Protz gehören der Vergangenheit an, vielmehr ist Purismus angesagt. Man nutzt die Vorteile der Digitalisierung, um anspruchsvolle Technik und ansprechende Ästhetik auf einen Nenner zu bringen. Und weil das Umweltbewusstsein gestiegen ist, sind ressourcenschonende Lösungen gefragt. Hochzufrieden mit dem Messeverlauf zeigte sich auch die Branche. „Die aquanale schwimmt weiterhin auf einer Welle des Erfolges“,

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sagte Dietmar Rogg, Präsident des Bundesverbandes Schwimmbad und Wellness. Die außergewöhnlich hohe Qualität der Besucher aus dem In- und Ausland sei bemerkenswert. Als weitere Besonderheit stellte die aquanale das erste Welttreffen der Schwimmbadindustrie-Verbände auf die Beine. Neben den EUSA-Mitgliedern waren auch Verbandsvertreter aus Argentinien, Australien, Brasilien, Kanada, Mexico, Neuseeland, Südafrika, Türkei und den USA in Köln. In einem intensiven Austausch wurde über mögliche gemeinsame Qualitätsund Sicherheitsstandards ebenso diskutiert wie über neue Technologien oder Standards in der Aus- und Weiterbildung. www.aquanale.de


thema [ Das Hotelschwimmbad – Pools, Naturteiche und Wasseraufbereitung ]

Die Weltneuheit in der Schwimmbadtechnik BWT, Europas Nummer 1 der Wasseraufbereitung mit Sitz in Mondsee, setzt mit dem neuen Perlwassergenerator einen Benchmark in der Aufbereitung von Schwimmbadwasser. Der österreichische Schwimmbadexperte bringt mit seiner Innovation seidenweiches, pH-neutrales und kalkfreies BWT Pool Perlwasser in die Schwimmbäder seiner Kunden. Der Pool wird somit zum Rückzugsort vom Alltagsstress und ein Quell der Freude und Entspannung.

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Gefühl körperlichen und mentalen Wohlbefindens. Neben dem Wellness- und Pflege­ aspekt ist der Schutz der wertvollen Poolanlage und unserer Umwelt ein wesentliches Argument, das Poolbesitzer überzeugen wird!“ Die hauseigenen Entwickler haben intensiv daran gearbeitet, den BWT Perlwassergenerator in kompakter, modularer Bauweise zu präsentieren. Dadurch kann die Anlage äußerst platzsparend in jeden Technikraum eingebaut und auch nachgerüstet werden. Im BWT Werk im österreichischen Mondsee werden die Anlagen anschlussfertig hergestellt und sorgfältig geprüft, bevor sie ihren Weg zum Kunden antreten. Als besonderes Feature wird der BWT Perlwassergenerator mit einer smarten und intuitiven Touch Panel Steuerung, der BWT POOLMATIC, bedient und eingestellt. Die Steuerung ist unterwegs mit dem Smartphone und auch auf dem Tablet oder Laptop bedienbar. So kann der Poolbesitzer immer und überall seine Anlage einsehen. www.bwt-perlwasserpool.com

Fotos: BWT

rockene Haut, gereizte Augen und sprödes Haar nach dem Schwimmen gehören ab jetzt der Vergangenheit an. Mit dem neuen BWT Pool Perlwassersystem ist die pflegende Wirkung von weichem, kalkfreiem Wasser mit neutralem pH-Wert auch nach dem Schwimmen spürbar: Die Haut ist deutlich zarter und weicher, die Haare glänzen und sind geschmeidiger. Ein weiterer positiver Effekt von BWT Pool Perlwasser: Kalkablagerungen am Beckenrand, an der Schwimmbad-Abdeckung und in der gesamten Pooltechnik sind Geschichte. Dank weichem BWT Pool Perlwasser benötigen Poolbesitzer deutlich weniger Wasserpflege- und Reinigungsmittel – das schont die Umwelt und spart Kosten. „Mit dem BWT Perlwasser­ generator ist unseren Forschern und Entwicklern eine echte Innovation gelungen“, sagt DI Stefan Ettinger, Geschäftsführer der BWT Pool & Water Technology GmbH. „Dank des einzigartigen BWT Pool Perlwassers erleben Poolbesitzer ein bisher unbekanntes

Der BWT Perlwassergenerator sorgt für seidenweiches, perfekt aufbereitetes Schwimmbadwasser. 51

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thema [ Das Hotelschwimmbad – Pools, Naturteiche und Wasseraufbereitung ]

Neue Form der Aquatherapie zur Erschließung neuer Gästegruppen Das AQUAFLOW® Therapiesystem zielt auf das Training von gesundheitsbewussten Menschen unter Nutzung spezieller Therapiegeräte ab. Hotels können sich damit ein neues Geschäftsfeld sichern.

d

ie Grundidee von AQUAFLOW® ... ... ist sportbegeisterten Menschen mit speziellem Bedarf an therapeutischen Maßnahmen rasch und nachhaltig zum gewünschten, erreichbaren Erfolg zur Verbesserung und Erhaltung der Gesundheit durch Aqua-Therapie zu verhelfen. ... ist Hotels durch eine Verbreiterung und Erweiterung ihres Angebots einen neuen dauerhaften Kundenkreis zu erschließen und vorhandene Infrastrukturen besser und effizienter nutzen zu können AQUAFLOW® Partner ... ... sind besonders ausgestattete Häuser mit Wellnesshotel-Charakter und Aqua-Trainingszentren.

Die AQUAFLOW® Partner haben eine durchs Aqua-Therapie-Institut AQUAFLOW® geprüfte, zertifizierte Ausstattung sowie geschulte, geprüfte Aqua-Therapeuten und -Trainer, um dem anspruchsvollen Gast gesichert zum Erfolg zu verhelfen. AQUAFLOW® Therapiesystem ... ... umfasst Behandlung und Training gesundheitsbewusster Menschen unter Nutzung von speziellen AQUAFLOW® Therapiegeräten AQUAFLOW® Ausbildungszentrum Gaishorn am See (Steiermark) ... ... Aufgabe ist, Aqua-Therapeuten und -Trainer durch ein Team von Ärzten und Biomechanikern sowie Therapeuten und Sportwis-

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senschaftlern zur Betreuung von Patienten und Sportlern in Prävention, Rehabilitation und Leistungssteigerung auszubilden. ... verfügt über Aquatherapie-Anlagen (Schwimmkanal, Unterwasserlaufbänder mit kombinierter Wasserströmungstechnik, Bewegungsanalysegeräte, medizinische Analysegeräte, Bewegungsraum, Großlauf-Gehband mit Videoanalyse im Windkanal, Gymnastikraum, Krafttrainingsraum, Vortrags- und Konferenzräume, Kommunikationsbereich, Café und technisches Labor. Informationen zu den Seminaren erhalten Interessierte unter: www.dywasys.com


thema [ Das Hotelschwimmbad – Pools, Naturteiche und Wasseraufbereitung ]

SPA4 – zwei etablierte Wellnessanbieter setzen auf gemeinsame Innovationskraft

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eit mehreren Jahrzehnten gestalten die Hofer Group und Schletterer aktiv den Wellnessmarkt in Europa und der Welt. Nun formierte sich ein Team aus ehemaligen Mitarbeitern der Zillertaler „Schletterer Group“ gemeinsam mit dem Familienunternehmen der Südtiroler Hofer Group, um dieses gesammelte Know-how und die Innovationskraft zu bündeln und unter der Marke SPA4 einen neuen Player am Markt zu positionieren. Die Kooperation dieser beiden Unternehmen öffnet einen neuen Horizont im Bereich der Hydroanlagen (Schwimmbad, Wellness, Spa). Innerhalb eines Wellnessbereichs werden verschiedenste Produkte wie Pools, Saunen, Dampfbäder, Massageliegen, Ruheliegen und vieles mehr benötigt – und SPA4 bietet nun die Möglichkeit, alles aus einer Hand zu erhalten. Die vier Säulen des Unternehmens sollen ein einzigartiges Einkaufserlebnis für den Kunden garantieren: • Konzeption & (technische) Planungsunterstützung • Pool- & Hydrolösungen • Wellness- & Equipmentlösungen • Service & Aftersales

Die Vision der Marke ist es, einzigartige Wellness- und Spaerlebnisse zu schaffen – und dies gemeinsam mit den Eigentümern, Investoren oder Architekten, damit das Projekt über Jahre hinweg zum Erfolg geführt werden kann. Dazu sollen speziell entwickelte Produkte wie etwa die Mineralkabine (ein Dampfbad mit Highend-Design und zusätzlichen Gesundheits-Benefits), Eventsauna, Ambilightsauna, Lavasauna, Feuersauna, Black Forrest Sauna oder Deep Ocean Sauna maßgeblich beitragen. „Unsere Mission ist es, Produkte neu zu entwickeln und uns ganz klar mit neuen Ideen und Innovationen vom Markt abzuheben. Dazu gehört natürlich auch die Nutzung von aktuellen Technologien. Zentralsteuerungen beispielsweise für Anlagen zwischen 100 und 4000 m² oder Energiesparsysteme sind dabei genauso wichtig wie Design und Funktion der Produkte selbst. Der Gesundheitsnutzen muss dabei klar herausgearbeitet werden, um ein perfektes Badeerlebnis für den Gast zu garantieren“, sagt Markus Strasser, CEO & sales director der SPA4. www.spa4.at

Die Vorteile der Wasservitalisierung

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ielen erfolgreichen und bekannten Hotels, die kein Meer und keinen Strand vor der Tür zu bieten haben, dient der Wellness- und Spabereich für Hotelgäste als ein wichtiger Wohlfühlfaktor. Diese können ihre Gäste mit einer weiteren Dimension des Genießens und „sinnlichen“ Erlebens überraschen. Wasser ist das wichtigste Element im Spa-, Wellness- und Badebereich – mit innovativen Vitalisierungsgeräten wird Wasser qualitativ hochwertiger und vitaler. Zahlreiche Hoteliers haben die einzigartigen Vorteile der Wasserbelebung schon längst erkannt und sich zunutze gemacht. Körper, Geist und Seele der Gäste werden auf sanfte Weise belebt, erfrischt und das Immunsystem wird gesteigert. Ist der Wellnesstraum zu Ende, verlassen die Gäste mit neuem Lebensschwung und neuer Lebensfreude das Hotel und kommen bestimmt gerne wieder, zudem werden diese Hotels meist als Wühlfühloase weiterempfohlen. Neben der Kundenzufriedenheit sind die Vorteile der Kostenminimierung nicht zu verachten. Belebtes Wasser reduziert zum Beispiel den Einsatz von chemischen

Reinigungsmitteln, Schmier- und Biofilme werden in Bade- und Sanitärbereichen erfolgreich reduziert. Durch die Bakterienund Keimreduktion in belebtem Wasser wird der Einsatz von Chlormitteln um ein Vielfaches verringert und damit werden mögliche Unverträglichkeiten reduziert. Unerwünschte Kalkablagerungen werden minimiert und wasserführende Anlagen wie zum Beispiel im Wellnessbereich bei Küchen- und Waschmaschinen, Reinigungsgeräten sowie Armaturen lassen sich leichter reinigen, die Wartungsintervalle verlängern sich automatisch. Weitz Wasserwelt versteht sich als Pionier für bestes Nutz- und Brauchwasser mit Hilfe der innovativen Wasserbelebung. Als Hightech-Unternehmen arbeitet es eng mit verschiedensten wissenschaftlichen Instituten zusammen. Seine EU-patentierten Wasserbelebungsgeräte sind das Ergebnis jahrelanger und internationaler Forschungsarbeit und haben sich international auf diesem Gebiet weltweit verbreitet. Unverbindliche Infos bequem per Telefon +49 6022 21210 oder unter: www.wasser-belebung.de 53

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Hotel Zechmeisterlehen, Schönau am Königssee

Foto: Hotel Das Liebling, Pertisau

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Der Garten als harmonische Weiterführung des Wohnraumes.

Der „Infinity“-Garten à la Kerschdorfer Landschaftsgestaltung kann unterschiedlicher nicht sein, denn sie spiegelt das Leben und die Leidenschaft des Gartenbesitzers wider. Besondere Akzente vermag hierbei „das natürliche Schwimmbad“ zu setzen! Bereits ab einer Wasserfläche von 60 m² bis 3000 m² oder mehr lässt sich ein See oder Biotop im Hotelgarten realisieren – und damit können Gäste den Luxus natürlich-vitalen Wassers ganz ohne Chemie genießen.

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Kontakt: Gartenbau Kerschdorfer GmbH Wäscherweg 6 A-6275 Stumm info@gartenbaukerschdorfer.at tel: +43 5283 2726-0 fax: +43 5283 2726-16

ur Schaffung einer gestalterischen Unendlichkeit des Wohnraumes plant der Gartenarchitekt Weiterführung des Wohnraumes in den Gartenbereich. Mit einer klaren Planung erzielt man speziell bei kleinen Gartenflächen eine enorme Größe des Gartenraumes. Im Garten als Lebensraum treffen Pflanzenelemente auf Kunstobjekte und Dekorationselemente. Üppige Pflanzenbeete mit niedrigen, dichten Blühstauden und Blattpflanzen ziehen den Blick auf einen schier endlosen, beruhigenden Pflanzenteppich mit jahreszeitlich abgestimmten Blüh- und Blattfarben. Hervorragende Solitäre und Einzelpflanzen wie formierte Schirmbäume, Pyramiden oder Säulen sowie Bonsais sind die Höhepunkte im Garten. Sattes Grün in Form von Fertigrasen ist auch für den schattigen oder strapazierten Standort erhältlich. Der gezielte und abwechselnde Einsatz von Nadel- und Laubgehölzen erweitert den Blick trotz Sichtschutz, sodass kein beengendes Gefühl im Garten-Wohnzimmer entsteht. Mit mobilem Grün schafft man neue Räume und Ecken, die bei Bedarf Sichtschutz bieten, aber trotzdem durchlässig bleiben.

Terrassenflächen aus Holz, Kunstholz, Betonsteinen oder Natursteinen verbinden den Innenund Außenbereich harmonisch. Geländebedingte Höhenunterschiede können dabei mit Abstufungen aus groben oder feinen Mauern, Granitblöcken, Palisaden oder ähnlichem überwunden werden. Wasser im Garten steigert das Wohlgefühl und verheißt Entspannung. Dies kann bei geeigneter Größe ein Schwimmteich sein, der sich harmonisch in den Garten eingliedert, aber auch ein Natursteinbrunnen oder ein Biotop mit Mühlstein. Die Möglichkeiten sind kaum begrenzt und können individuell angepasst werden. Die biologische Selbstreinigung des Wassers wird dabei durch den Einsatz von Technik optimiert. Der verwendete Biofilter besteht im Wesentlichen aus der Errichtung einer speziell ausgebildeten Filterzone. Das Wasser wird durch die Pumpe über ein Unterwasseransaugrohr zur permanenten Filterbeschickung angesaugt und durch ein Verteilersystem eingeleitet. Dabei wird der mehrschichtige Aufbau der Filterzone senkrecht, von unten nach oben, durchströmt und somit das Wasser einer biologischen Reini54

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gung zugeführt. Zusätzlich erfolgt eine permanente Oberflächenreinigung durch einen Skimmer. Der Biofilter unterstützt den Aufbau des biologischen Gleichgewichtes und vermindert die Sedimentation organischer Verunreinigungen durch die Oberflächenabsaugung. Badeklare Wasserqualität kombiniert mit üppigen Wasserpflanzenzonen dazu eine ansprechende Gartenbepflanzung, die das Gesamtbild der Gartenanlage vervollständigt. Als Gestaltungselemente lockern Quellsteine, Stegflächen, Bachläufe, Sitzsteine, Kunstobjekte oder ansprechend bepflanzte Töpfe das Gartenbild auf. Wie die Individualität jedes Einzelnen so sind auch die Gestaltungen für jedes Hotel einzigartig und die Möglichkeiten nahezu unendlich. Gartenbau Kerschdorfer hat sich als Familiebetrieb im Raum Tirol und Südtirol langjährige Expertise auf diesem Gebiet erworben. Gerne beraten die Experten individuell vor Ort im Bereich Gartengestaltung, Teichbau, Gartenplanung oder Dachbegrünung. Interessierte sind auch herzlich zum Besuch im Zillertaler Gartenzentrum Kerschdorfer nach Stumm eingeladen! www.gartenbau-kerschdorfer.at


Kinderhotel Oberjoch, Oberjoch

www.kinderhoteloberjoch.de Kinderhotel Oberjoch****S Familie Mayer Am Prinzenwald 3 D-87541 Bad Hindelang-Oberjoch tel: +49 8324 709-0 fax: +49 8324 709-200 mail: info@kinderhoteloberjoch.de

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Text: Angela Jungfer Fotos: Kinderhotel Oberjoch / www.werbefoto.it

Fakten

Sinnliches

| Rundumerneuerung des Familienhotels | | Neu konzipierte Suiten für Großfamilien, Singles oder Großeltern mit Kindern | | Erneuerung der Panorama-Badelandschaft, Ruhebereich im Saunabereich wurde deutlich erweitert, eigene Kinder- und Textilsauna, neue Adults only-Sauna, Mystic Steam Dome | | Neuer Fitnessbereich Athleticum auf dem Hoteldach mit Outdoor-Workout-Flächen und Liegebereichen | | Neuer lichtdurchfluteter Kids-Club | | Planung: Planungsbüro Zint, Dipl.-Ing. (FH) Architektur Martin Zint, Bad Hindelang, www.plan-zint.de |

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| All inclusive Kinderhotel – Kinderparadies auf 2000 m2 mit fünf Kinderclubs und Animationsprogramm, Kino und Theater mit 350 Sitzplätzen, Indoor-Gokartbahn, Softplayanlage, Indianer-Tipi und Outdoor-Spielpark mit Rodelbahn, Kletterwald und Minizoo | | Kinderbetreuung ab dem 7. Lebenstag von morgens bis abends | | 128 Meter lange Reifenwasserrutsche als längste Hotel-Reifenwasserrutsche Deutschlands | | Wellnessbereich mit 10 Behandlungsräumen | | Infinity-Outdoorpool mit Blick auf die Allgäuer Hochalpen |


www.kinderhoteloberjoch.de [ Baureportage ]

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www.kinderhoteloberjoch.de [ Baureportage ]

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www.kinderhoteloberjoch.de [ Baureportage ]

Familienurlaub ohne Kompromisse – Kinderhotel Oberjoch.

All inclusive Familienparadies der Superior-Art Am 22. Dezember 2017 eröffnete das rundum erneuerte Kinderhotel Oberjoch nach einer sechswöchigen Bauzeit wieder seine Pforten. Sieben Millionen Euro hat Hotelier Ernst Mayer in sein Hotel im Allgäu investiert, um es pünktlich zum Start in die Wintersaison als neu positioniertes 4-Sterne-Superior-Kinderhotel zu präsentieren.

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ahrer Luxus für Familien? „Der zeigt sich nicht im Haubenmenü, sondern in erstklassiger und professioneller Betreuung der Kinder“, erläutert der 63-jährige gebürtige Kärntner Ernst Mayer, der 1987 in seiner Wahlheimat Lermoos begonnen hat, die Pension der Schwiegereltern mit neuen Ideen zu beleben. Heute betreibt er mit großem Erfolg drei Familienhotels – darunter das bekannte Aushängeschild im Allgäu. Professionell, aufwendig und durchdacht sind seine Konzepte: „Wir überlassen nichts dem Zufall“, beschreibt Mayer eines der Erfolgsrezepte, die einem Haus wie dem Kinderhotel Oberjoch eine ganzjährige Auslastung von 87 Prozent bescheren. Ein Top-Thema ist die Kinderbetreuung: Sie beginnt nicht etwa ab dem siebten Monat, sondern auf Wunsch bereits am siebten Tag des Lebens – dies täglich bereits ab 8.30 Uhr am Morgen bis 21.30 Uhr in der Nacht. Eine 25-köpfi-

ge Profimannschaft ausgebildeter Erzieher/­innen, Animateure/innen und Betreuer/innen umsorgt den Nachwuchs in fünf Altersgruppen, von der Krabbel-Crew bis zur Teenie-Gang. Das Angebot für die Kleinen ist immens und reicht vom Indianer-Tipi über die Indoor-Gokartbahn bis hin zur mit 128 Metern längsten Reifen-Wasserrutsche, die es weit und breit in einem Hotel gibt. Auf rund 2000 m2 lässt sich herrlich spielen, toben und träumen. Zu Fuß oder mit dem hoteleigenen Shuttlebus geht es im Winter ins nahe Skigebiet Iseler, wo die Skilehrer und das Schneekinderland bereits warten. Die Kleinsten wagen die ersten Bögen am Übungshang im Hotelgarten, in Sichtweite der Eltern und betreut von Skilehrern und Mitarbeitern des Kids-Clubs. Skipässe sind für Kinderhotel-Gäste übrigens kostenlos. Familienurlaub heißt freilich auch, gemeinsam und nicht ein60

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sam die Ferien zu genießen, ohne dass jemand auf seinen Spaß verzichten muss. Deshalb steht auch für die Erwachsenen ein umfangreiches Sport- und Aktivprogramm bereit. So wurde aktuell die große Panorama-Badelandschaft erneuert und der Relaxium genannte Ruhebereich im Saunabereich deutlich erweitert. Zusätzlich ist eine eigene Kinder- und Textilsauna entstanden. Sportlerherzen schlagen im neuen Athleticum beim Work-out auf dem Hoteldach nicht nur etwas schneller, sondern auch höher. „Eltern und Kinder können bei uns stets das tun, was ihnen Freude bereitet“, sagt Ernst Mayer. In so einem Kinderhotel zählt auch das gemeinsame Essen dazu. „An jedem Tisch sitzen Kinder“, sagt der erfahrene Familienhotelier, „und keiner muss auf kinderlose Gäste Rücksicht nehmen.“ Um die Geräuschkulisse zu dämpfen, wurde eigens ein Spezial-


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teppichboden verlegt. Das Kinderbufett ist so tief platziert, dass sich die Kleinen selbst bedienen können. Große und kleine Schleckermäuler kommen beim Frühstücksbufett, bei den Schmankerln am Mittag, den Kuchen-, Eis- und Brotzeitbufetts sowie bei kulinarischen Themenabenden auf ihren Geschmack. Gläschen mit Babynahrung finden sich in der Hipp-Ecke. Und Gläser mit anderem Inhalt am Abend an der wohlsortierten Weinbar, wo der hauseigene Sommelier auch gerne zur Weinprobe einlädt, wenn der Nachwuchs selig (und Babyphone-­ überwacht) schlummert. Sensibel reagieren die Macher des Kinderhotels seit Jahren auf gesellschaftliche Veränderungen. So werden auch die Zimmer immer wieder neu darauf abgestimmt. Im

Rahmen des jüngsten Umbaus in Oberjoch sind nicht nur neue, eigens für Singles mit Kindern konzipierte Studios, sondern auch neue geräumige Suiten für die Mehrgenerationenfamilie entstanden. Denn immer mehr Großeltern begleiten ihre Kinder und Enkel in den Urlaub. Auch in diesen Räumen entdeckt man liebenswerte Details wie die Kuschelecke und durchdachte Features wie den niedrigen Kinderwaschtisch. Einen Schnäppchen-Urlaub kann und will ein Haus wie das Kinderhotel Oberjoch nicht bieten. Auf Preiserhöhungen wurde jedoch trotz des Aufstiegs in die neue Kategorie „4 Sterne Superior“ verzichtet. „Professionelle Betreuung hat ihren Preis“, sagt Mayer. „Doch man sollte auch genauer hinschauen, denn vor Ort entstehen so gut wie keine Ex-

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trakosten.“ Selbst der Skipass für die ganze Familie ist im Reisepaket bereits enthalten. Rechtzeitig vor Weihnachten eröffnete das rundum erneuerte Kinderhotel wieder seine Pforten. „Mehr Qualität und mehr Service bedeuten für unsere Gäste noch mehr Urlaub“, sagt General Manager Volker Küchler, der zur Eröffnung wieder aus dem Hotel ausgezogen ist – denn für die sechswöchige Bauzeit hatte er sich als einziger Gast zusammen mit fast 200 Bauarbeitern im Hotel eingebucht und dort sein Quartier bezogen. „So war ich 24 Stunden lang nahe dran am Geschehen.“ Apropos Gäste: Manche müssen ganz draußen bleiben. Denn eine Buchung ohne Nachwuchs ist im Kinderhotel nicht möglich.


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Das neue Athleticum auf 200 m² im Glaskubus auf dem Hoteldach lässt jedes Sportlerherz höherschlagen. 62

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Adultium – die entspannte Lounge fßr die Eltern. 64

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Ein Winterwunderland fĂźr die ganze Familie! 66

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Design trifft auf Flexibilität – in den neuen Suiten fühlen sich Großfamilien ebenso wohl wie Singles mit Kindern oder Großeltern mit ihren Enkeln. 68

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Der moderne Alpine-Style wurde mit viel Liebe zum Detail in den Suiten realisiert. 70

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„Das große Krabbeln“ – im neuen lichtdurchfluteten Club für die jüngsten Kids.

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Die imposante Panorama-Badelandschaft erstrahlt in neuem Glanz. 74

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Relaxen mit Fernblick oder zurĂźckgezogen ganz fĂźr sich. 76

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Das Relaxium, der Panorama-Wellnessbereich, wurde groĂ&#x;zĂźgig erweitert. 78

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So schÜn kann Wellness sein – neuer Mystic Steam Dome im Kinderhotel Oberjoch. 80

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Bühelwirt, St. Jakob / Ahrntal

www.buehelwirt.com Wanderhotel Bühelwirt Michaela und Matthias Haller Am Bühel 30 I-39030 St. Jakob / Ahrntal tel. +39 0474 650309 mail: info@buehelwirt.com

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Text: Angela Jungfer Fotos: Bühelwirt / Gustav Willeit, pedevilla architects

| Hotelerweiterung über 6 Geschosse mit 20 Zimmern und Suiten | | Neue Panoramasauna mit Ruheraum, Teebar, Erlebnisduschen und Zugang zur Liegewiese | | Erweiterung des Restaurants | | Planung: Pedevilla Architekten, Dr. arch. Armin und Dr. arch. Alexander Pedevilla, Bruneck, www.pedevilla.info |

| Idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Lage nahe der Skiworld Ahrntal (73 Pistenkilometer), zahlreiche Outdoor- und Aktivangebote, Familienangebote, Kinderprogramme | | Große Spiel-Area (80 m²) und Kleinkinder-Spielecke | | Neuer Massageraum / TREHS – Kosmetik aus Südtirol | | Skulpturen-Kneipp-Leonardiweg startet direkt vor dem Hotel | | Schwimmbad Cascade in Taufers – der Eintritt in den Bereich Acqua ist für Hotelgäste kostenlos |

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Eins mit der Umgebung – der Grünschimmer der schwarzen Holzfassade nimmt die Farbgebung der sattgrünen bis schwarzen Wälder auf.

Ein Rückzugsort aufs Wesentliche reduziert Der im Jahre 1910 erbaute Bühelwirt im Südtiroler St. Jakob wurde heuer mit fortschrittlicher Architektur, die einerseits spektakulär ist und sich andererseits schonend ins natürliche Gelände einpasst, zum unvergleichlichen Hotel-Monolithen erweitert. Die Gastgeber Michaela und Matthias Haller haben sich damit ihren Traum vom neuen Hotel auf einmalige Weise verwirklicht.

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nsere Philosophie ist es, das Innen mit dem Außen in Einklang zu bringen. Hier soll für unsere Gäste ein Rückzugsort sein, der den Alltagsstress weit wegrücken lässt“, sagen die Gastgeber. Die Pedevilla Architekten setzen in ihrer Formensprache auf das Wesentliche, Klarheit und Einfachheit in der Baukunst. Entsprechend haben sie auch den Hotelanbau in der dörflichen Bergidylle entworfen – mit schwarzer Holzfassade, einem ornamentlosen Interior, einheimischen Materialien und – grandiosen Panoramaausblicken. Die Erweiterung des traditionellen Wirtshauses trifft hier auf fortschrittliche Architektur, die gleichzeitig Spektakel ist und dennoch schonend ins Gelände geplant wurde. „Die Verbindung zwischen dem Heute und der Welt von gestern, der Bezug zum Ort und seiner Geschichte – das macht den Unterschied,“ erklären Alexander und Armin Pedevilla ihre Architektur. Das Bestandsgebäude sitzt am Bühel und wurde im Osten auf dem darunterliegenden Grundstück erweitert. Das Konzept besteht aus einem kompakten Volumen, wel-

ches über einen schmalen Steg mit dem Bestand verbunden ist. Der Erweiterungsbau ist im Norden des Grundstücks positioniert, um die bestehende Struktur in ihrer Nutzung, im Hinblick auf Blickbeziehungen und Sonneneinstrahlung, nicht einzuschränken. Auch das asymmetrisch aufgesetzte Satteldach spielt die Aufenthaltsräume im Bestand geschickt frei und reagiert gleichzeitig auf die urbanistischen Gegebenheiten. Der verzerrte Grundriss bestärkt das nachhaltige Konzept: süd- und ostseitig wurden Fassade und Dach maximal ausgedehnt, gleichzeitig wurde die Fläche im Norden reduziert. Der Erweiterungsbau erstreckt sich über sechs Geschosse. Neben 20 neuen Zimmereinheiten wurde auch ein Wellnessbereich gebaut und das Restaurant erweitert. Die Herausforderung für die Pedevilla Architekten bestand darin, einen Zubau zu schaffen, der Rücksicht auf den Bestand nimmt und das Bestandsgebäude nicht verdeckt. Außerdem sollten alle Räume Blick in den Naturpark erhalten. Das Konzept und die Umsetzung mussten so gewählt werden, dass die 86

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Oberflächen in ihrer Nutzung einen Abrieb erhalten, der sich über die Jahre positiv auf sie auswirkt. Das Material soll quasi „leben“. Die verwendeten Materialien – Holz, Loden- und Wollstoffe, Metall – wurden hochwertig und fürs Auge wohltuend schlicht verarbeitet. Eine gelungene Verbindung handwerklicher Tradition und moderner Formensprache. Lehmputz mit Zuschlägen aus dem Kupferbergwerk setzt hier ebenso Akzente wie Lärchenholzböden und Terrazzoböden sowie maßgefertigte Möbel und exklusives Leuchtendesign. Eine besondere Erwähnung fand das Projekt bereits beim internationale Preis für Architektur und Design 2017 „Bar / Ristoranti / Hotel d’Autore“ in Mailand. Der Bühelwirt zeichnet sich aber auch durch seine Lage aus. Er ist der ideale Ausgangspunkt zu zahlreichen Wanderrouten, vielen anderen sportlichen Aktivitäten Sommer wie Winter und kulturellen Entdeckungen. Die ursprüngliche Natur und die wegweisende Architektur bieten hier alles, was man braucht, um wieder bei sich selbst anzukommen, Kraft und Inspiration zu finden.


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Das Lärchenholz aus den umliegenden Wäldern vermittelt unmittelbar Geborgenheit. Die in Handarbeit mit Kupfer eingefassten Lampen und die Vorhänge aus der lokalen Lodenmanufaktur stellen ebenfalls einen starken regionalen Bezug her.

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Hotel Das Kohlmayr, Obertauern

www.daskohlmayr.at Hotel Das Kohlmayr****S RingstraĂ&#x;e 5 A-5562 Obertauern tel: +43 6456 72 720 fax: +43 6456 74 060 mail: info@daskohlmayr.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: www.gmfotografie.at

Fakten

Sinnliches

| Neue Superior Lifestyle Suite | | Wellnessbereich auf 600 m² und zwei Etagen erweitert | | Stilvolle neue Bar | | Moderne Architektur – das gesamte Haus wurde in neue Optik gekleidet |

| Ruhig und nahe an der Skipiste gelegen, umgeben von der atemberaubenden Bergkulisse Obertauerns – nur 100 Meter Fußweg zum Einstieg ins Skigebiet | | Lichtdurchflutete Wellnesslandschaft und Hallenbad / Kosmetik, Massage, Shiatsu / kinderfreie Ruhezone | | 54 traumhafte Zimmer und Suiten im alpinen Lifestyle | | Skischule im Haus und eigener Hausskilehrer / Skiverleih | | Kinderspielraum / Babysitting auf Anfrage | | Genusslounge mit Sonnenterrasse |

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Elegant, zeitlos und charmant Das Hotel Kohlmayr Royal**** präsentiert sich seit dem Start in die Wintersaison 2017/18 mit neuen Feinheiten und mit neuem Namen: Das Kohlmayr****S mit modern gestalteten Zimmern im alpinen Lifestyle, einem erweiterten Wellnessbereich über zwei Etagen und moderner Architektur.

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Der Barbereich wurde modernisiert und in lässig-exklusive Optik gekleidet.

twas ganz Besonderes – so lässt sich das rundum erneuerte Hotel treffend beschreiben. Als Wunscherfüller und Wohlfühlgaranten für ihre Gäste, so bezeichnen sich die Gastgeber selbst – die vier „Kohlmayr-Buam“. Gemeinsam mit ihrem Team sorgen sie unermüdlich für perfekte Urlaubsbedingungen. Ruhig und nahe an den verschneiten Pisten gelegen bietet Das Kohlmayr eine hauseigene Skischule und Skiverleih sowie kostenlose Parkplätze. Seit dem Umbau verspricht das Hotel noch mehr Exklusivität, Komfort und Service. Mo-

derne Architektur trifft auf Tradition verbunden mit zeitgemäßem Hoteldesign und ausdrucksstarkem, exklusiven Roomstyling. Alle Zimmer wurden modernisiert und gemäß den Kohlmayr-Standards in alpinen Lifestyle umgestaltet. Einige Wohneinheiten wurden zu Suiten vergrößert. Die außergewöhnliche Superior Lifestyle Suite mit privater Sauna ist ohne Frage das neue Herzstück des Hauses. Der Wellnessbereich ist auf 600 m2 sowie auf zwei Etagen angewachsen und verspricht mit Hallen-

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bad, Whirlpool, mehreren Saunen, Dampfbad und Ruheinseln wohltuende Entspannung. Eine spezielle Auswahl an Behandlungen von Massagen über Shiatsu bis zu Kosmetik ergänzt das Angebot. Das Kohlmayr****S ist ein Haus zum Entdecken – mit viel Designverständnis, Material- und Farbenkombinationsgabe sowie Detailverliebtheit sind sämtliche Hotelbereiche in attraktiver Optik gestylt: von der Lobby über die neue Bar, das Bio-Frühstücksbuffet und den stilvollen Speiseraum bis hin zu den neuen Zimmern.


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Modern-alpines Ambiente – mit viel Liebe zum Detail wurde in allen Zimmern und Suiten ein unverwechselbares Raumkonzept umgesetzt. Highlight ist die Superior Lifestyle Suite mit privater Sauna und Infrarotkabine. 96

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Wohlbefinden trifft im erweiterten Wellnessbereich auf geradlinige Ă„sthetik. 98

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AQUA DOME, L채ngenfeld

www.aqua-dome.at AQUA DOME Therme L채ngenfeld GmbH & Co KG Oberl채ngenfeld 140 A-6444 L채ngenfeld tel: +43 5253 6400 fax: +43 5253 6400 480 mail: office@aqua-dome.at

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Text: Renate Linser-Sachers Fotos: AQUA DOME / Alexander Maria Lohmann

Fakten

Sinnliches

| Neue Kinderwelt ALPEN ARCHE NOAH | | Neue Familien-Ruhezone | | Neue Ruhezone für Relax-Tagesurlauber | | Planung: Holzbauer & Partner ZT GmbH, Architekt Wolfgang Vanek, Wien, www.holzbauer-partner.at | | Totalunternehmer: VSG – Vamed Standortentwicklung und Engineering GmbH & Co KG, Wien, www.vamed.com |

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| Wieder Kind sein oder jung geblieben – dieser Wunsch entsteht automatisch in der neuen Kinderwelt im AQUA DOME angesichts dem sensationellen Angebot für ein abwechslungsreiches Wasservergnügen der besonderen Art |


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„Spaß ahoi!“ Cooles Thermenerlebnis für Kinder Seit seiner Eröffnung im Jahr 2004 hat sich der AQUA DOME – Tirol Therme Längenfeld als absoluter Hotspot der Alpen und mit 20.000 m2 Fläche als Tirols größter Wellnessbereich für Groß und Klein etabliert. Den Bedürfnissen von Kindern und Familien wird nun noch verstärkt in der neuen ALPEN ARCHE NOAH entsprochen, wo die ideale Kombination aus Wohlfühlen und Erlebnis so bunt und breit gefächert wie perfekt inszeniert ist. und 300.000 Tagesgäste besuchen jährlich das Resort im Tiroler Ötztal. Darunter nicht nur entspannungs- und ruhesuchende Wellnessliebhaber, sondern auch zahlreiche Familien. Was auf den ersten Blick als unvereinbar erscheint, kann dank der Großzügigkeit der Therme wunderbar Hand in Hand gehen. Auf 2200 m2 Wasserfläche im Thermendom, im weitläufigen Sauna- und Fitnessbereich sowie im stylischen Premium-SPA3000 auf dem Dach des Resorts und exklusiv ab 15 Jahren für Gäste des 4-Sterne-Superior-Hotels AQUA DOME finden garantiert alle Besucher ihre bevorzugten Rahmenbedingungen. „Viele Eltern wollen einen Thermenbesuch erleben und dabei vor allem zwei Dinge gesichert wissen: Einen kurzweiligen Aufenthalt für die Kinder und darüber hinaus die Gelegenheit, selbst eine paar wohlige Stunden mit Sauna-, Spa- und Treatment-Angeboten zu genießen“, definiert AQUA DOME-Geschäftsführerin Bärbel Frey die Voraussetzungen eines – für alle Beteiligten – erholsamen Familienaufenthaltes, der in Längenfeld konsequent umgesetzt wurde.

| Voilà, die neue Kinder- und Familienwelt proudly presents | Täglich geöffnet von 9 bis 22.30 Uhr mit Kinderbetreuung von 11 bis 18 Uhr, am Freitag jeweils bis Mitternacht. • Unterhaltsam die Spielewelt mit voll ausgestattetem Kindergarten (mit und ohne Aufsicht), eigener Rezeption, Ravensburger Spieleverleih und Bücherverleih, Lese- und Bastelecke mit Kreidetafeln, Basteltischen sowie zweistöckigem Kletter-Parcours. • Abenteuerreich die Reifenrutsche mit Tageslicht-Effekt und Acryl­glasgerade, Sensorampel mit Zeitnehmung und Zeitanzeige im Landebecken. • Spaßig der AQUAKI-Wasserpark mit Wasservergnügen am Schiffsdeck, Fallschutzboden mit Wasser-Spritzfiguren und sechs verschiedenen aktiven wie passiven Attraktionen. • Mut erprobend die Trichterrutsche mit acht Metern Anlauf in einen großen Trichter, mehreren Runden darin, Licht- und Soundeffekten, Live-Bild-Übertragung auf einen TV-Screen. Die neue ALPEN ARCHE NOAH bietet Liege- und Sitz-

Der AQUA DOME in Längenfeld steigert mit neuen familienfreundlichen Highlights weiter seine Attraktivität. 102

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flächen für 140 Personen. In der neuen Familien-Ruhezone sind bequeme Liege- und Sitzmöbel für die ganze Familie platziert, Wandspiele mit pädagogischen Konzepten sowie Licht- und Musikstimmungen runden das einladende Angebot ab. PS: An die großen Besucher wurde ebenfalls gedacht – für Relax-Tagesurlauber steht eine neue exklusive Ruhezone zur Verfügung. | Fakten zum AQUA DOME | • Investitionen in den Neubau 2004 – 73 Millionen Euro / SPA3000 & Hotelerweiterung 2012 – 19,7 Millionen Euro / ALPEN ARCHE NOAH & Ruheräume 2017 – 5,8 Millionen Euro. • 4-Sterne-Superior-Hotel mit insgesamt 400 Betten. • Rund 220 Mitarbeiter. • Die nach Feng-Shui ausgerichtete Anla-

ge erstreckt sich über ca. 50.000 m2, davon 2200 m2 Wasserfläche. • Das Thermalwasser der Natrium-­ Chlorid-Sulfat-Schwefeltherme kommt aus einer Tiefe von 1865 Metern. • Gastronomie und Bars: in der Therme, dem SPA3000 sowie im Hotel. • Saunieren auf 2000 m2. • Fitness auf 500 m2. • Beauty & SPA in 17 Behandlungsräumen. • SPA3000: Auf dem Dach des Thermengebäudes auf 2000 m2 in zwei Ebenen, exklusiv für Hotel- und limitiert für Tagesgäste. • Größter Tagungsbereich Tirols mit 900 m2 Tagungsfläche für bis zu 800 Personen. • Management: VAMED Vitality World als Betreiber weiterer sieben heimischer Thermen- und Gesundheitsresorts sowie einem Thermenresort in Budapest.

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ALPEN ARCHE NOAH – eine Welt voller Spaß und Entspannung begeistert Familien.

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Kitzbühel Lodge, Reith bei Kitzbühel

www.kitzbuehel-lodge.cc

Kitzbühel Lodge Familie Moosbrugger-Lettner und Richard Hauser Kitzbüheler Straße 53 A-6370 Reith bei Kitzbühel tel: +43 5356 64664430 fax: +43 5356 64664-99 mail: welcome@kitzbuehel-lodge.cc

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Text: Angela Jungfer Fotos: Kitzbühel Country Club Lodges / www.sonni.biz

Fakten | Neubau von 7 modern ausgestatteten Suiten in der Penthouse-Etage des Kitzbühel Country Club auf 1000 m² und mit 200 m² Panoramaterrasse | | Innenarchitektur: Architekt Christian Prasser, Wolfgang Czihak (Projektleitung), Dipl.-Ing. Marlen Boller und Bianca Medem (Mitarbeit), cp architektur, Wien, www.cp-architektur.com | | Bauleitung: Architekturbüro Spitzner, St. Johann, www.spitzner-team.com |

Sinnliches | Geborgenheit und private Intimität kombiniert mit dem Luxus einer 5-Sterne-Residenz | | Badezimmer mit Sauna, Dampfbad, freistehender Badewanne / offener Kamin / große Küche / Eckbank mit Schieferplattentisch | | Mitbenützung der Einrichtungen im Kitzbühel Country Club wie SPA und Wellnessbereich, Privatkino, Vinothek und Zigarrenlounge, 3 themenbezogene private Stuben & Gourmet Restaurant | | Garage mit direkter Anbindung zu den Penthouse-Suiten | | Individuelle Betreuung und Service durch „Gute Fee“ |

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Der exklusive Kitzbühel Country Club beherbergt auf 1000 m2 in der Dachetage die neuen Luxus-Lodges.

Erfolgskonzept mit Kitzbühel Lodge fortgeführt Die Kitzbühel Lodge entspringt einer langjährigen Freundschaft von zwei Familien: Das Erfolgskonzept Lech Lodge von Johanna und Klaus Moosbrugger-Lettner wurde im Kitzbühel Country Club von Richard Hauser mit sieben Dachsuiten weitergeführt. Bewusst wurde das Gestaltungskonzept der Lech Lodge übernommen. Der Komfort der servicierten Apartments wird durch den Luxus der 5-Sterne-Residenz gesteigert. echs Jahre nach der Eröffnung der zwei Luxus-Chalets mit vier exklusiven, privaten Apartments, die unter dem Namen Lech Lodge am Arlberg neue Standards gesetzt haben und seit deren Eröffnung äußerst erfolgreich, Sommer wie Winters, betrieben werden, stellte sich den Bauherrn Johanna und Klaus Moosbrugger-Lettner die Frage, ob dieses Konzept nicht auch auf einen anderen Standort übertragen werden könnte. Im langjährigen Freund der Familie und selbst erfolgreichem Hotelier Richard Hauser wurde ein Partner gefunden, mit dem diese Ideen nun umgesetzt wurden. Hauser, aus dem berühmten Stanglwirt stammend, betreibt seit 2013 den Kitzbühel Country Club (KCC) – ein exklusiver Membership Club, der nun in der Dachetage um 1000 m2 erweitert wurde. Bewusst wurde das Erfolgskonzept der Lech Lodge bezüglich des „Gute-Fee-Konzepts“ als auch in Bezug aufs Design für die neu errichtete Kitzbühel Lodge übernommen. So lag es auf der Hand, Architekt Christian Prasser, cp architektur, der bereits für den Innenausbau der Lech Lodge verantwortlich zeichnete, auch für Kitzbühel zu beauftragen. Die Kitzbühel Lodge verfügt nun

in der Penthouse-Etage des KCC über sieben modern-alpin ausgestattete Lodges. Ergänzt werden sie von einem eigenen Salon, der auch als erweiterte Lounge / Rezeption eingesetzt wird, sowie von einer 200 m2 großen Panoramaterrasse mit herrlichem Blick auf den Wilden Kaiser. Die Suiten können bei Bedarf zu größeren Wohneinheiten zusammengelegt werden, um für Gruppen bis zu 26 Personen gemeinsame Wohnmöglichkeiten zu schaffen. Weiters verfügt eine Suite über eine großzügige Tafel, an der festliche Essen oder Business-Meetings ausgerichtet werden können – all dies vor einem großen Panoramafenster in Richtung Wilden Kaiser. Stilistisch eigenständig und bewusst als Kontrast zum Country Club entworfen, schafft das Gestaltungskonzept von cp architektur eine behagliche und komfortable Anmutung der Innenräume in einer Atmosphäre von Ruhe und Selbstverständlichkeit. Die Wandverkleidungen und Einbauten sind in massiver, wärmebehandelter und gebürsteter Fichte, die Böden aus Travertin und Eiche, die Sitzmöbel und Vorhänge in Loden und Naturleinen, die Wandflächen in Strukturputz und diverse Elemente in 108

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Schwarzstahl ausgeführt. Die Umgestaltung des ursprünglichen Geschossbaus zu einem Chalet entsteht durch den zentralen offenen Kamin und der Erweiterung im Dachstuhl mit einer Skyview-Empore als zusätzlichen Schlafbereich. Diverse Elemente wie die Belichtung von oben, Fenster im Innenbereich sowie Stiegen betonen den Chalet-Charakter. Der Masterbedroom mit getrennter Ankleide und Bad vermittelt die notwendige Intimität. Dabei öffnen Doppelschiebetüren den Blick ins große Badezimmer mit Sauna, Dampfbad und freistehender Badewanne. Die Gestaltungselemente offener Kamin, große Küche sowie Eckbank mit Schieferplatten-Tisch setzen Akzente. Weitere Besonderheit der Kitzbühel Lodge ist, dass sie die Mitbenutzung sämtlicher Einrichtungen ermöglicht, die der Kitzbühel Country Club zur Verfügung stellt. Die Gäste erhalten Zugang zu allen Einrichtungen des ersten Private Member Clubs in den Alpen. Vom SPA und Wellnessbereich bis zu Privatkino, Vinothek, Zigarrenlounge, Gourmet Restaurant oder Caterings in der Lodge genießen sie alle Vorzüge. Zusätzliches Extra: Die „Gute Fee“ erfüllt individuelle Wünsche.


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Pudelwohl fßhlen – die Luxus Chalets beherbergen offenen Kamin, komfortable Betten, private Sauna, Dampfbad und freistehende Wanne.

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Kitzbühel Lodges – alpine, zeitlose Gemütlichkeit für höchste Ansprüche.

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Naturhotel KitzSpitz, St. Jakob

www.kitzspitz.at Naturhotel KitzSpitz**** Familie Nothegger Reith 18 A-6392 St. Jakob tel: +43 5354 88165 fax: +43 5354 88165 75 mail: info@kitzspitz.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: www.foto-bernard.at

Fakten

Sinnliches

| Neubau mit Tiefgarage und Verbindung zum Haupthaus | | Innen- und Außenpool (15 m) / Kinderbad / Poolterrasse mit überdachtem Liegebereich / Wellnesserweiterung mit 3 Saunen und 2 Ruheräumen / Gymnastik- und Panoramafitnessraum | | Neuer Speisesaal | | 12 neue Junior- und Familiensuiten zwischen 34 und 50 m² | | Planung: Planungsbüro Die Wohnkultur, Innsbrucker Straße 36a, A-6382 Kirchdorf i. T., www.diewohnkultur.com |

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| Wellnessangebot mit Garten-Spa und Naturbadeteich | | Reitangebot im Stammhotel Strasserhof nur 1,5 km entfernt | | Mitglied bei den familiengeführten Traditionshotels des Pillerseetals | | Detox- und Gesundheitswochen | | Erstes Hotel in Tirol, welches die Traditionelle Europäische Heilkunde (Alpenkräuter) anbietet |


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Naturhotel KitzSpitz – die Verbundenheit zur Natur wieder wahrnehmen.

Ganzheitlich wohlfühlen im Naturhotel

Seit dem Sommer 2017 bietet das Naturhotel KitzSpitz seinen Gästen noch mehr Wohlfühlerlebnis im neuen Pool mit Innen- und Außenbecken, dem Gymnastik- und Panoramafitnessraum sowie dem erweiterten Wellnessbereich. Seit Dezember 2017 begeistern auch die – vom Kirchdorfer Planungsbüro Die Wohnkultur gestalteten – zwölf neuen Junior- und Familiensuiten.

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as Hotel KitzSpitz wurde 1982 von der Familie Nothegger als zweites Hotel zum Stammhaus – dem Strasserwirt – erworben. Mit viel Liebe zum Detail haben die Gastgeber hier ein erholsames Zuhause auf Zeit für ihre Gäste geschaffen und präsentieren sich heute als erfolgreiches 4-Sterne-Hotel in den Alpen. „Als naturverbundene Menschen liegt es uns am Herzen, unseren Gäste die Schönheit, Kraft und Vielfalt unserer Natur in St. Jakob und der Region Pillerseetal erlebbar zu machen, in einem ganz besonderen natürlichen Ambiente“, sagt die Gastgeberfamilie Nothegger. Chefin Maria hat sich darüber hinaus zur Praktikerin für Traditionelle Europäische Heilkunde ausbilden lassen und verrät ihre Kräutergeheimnisse bei einer Führung im eigenen Kräutergarten, der auch als Tee- & Heilkräutergarten genutzt

wird. Das Pillerseetal ist reich an gesunden, naturbelassenen Wiesen und Wäldern, wo zahlreiche essbare und wohltuende Wildkräuter wachsen. TEH ist die Traditionelle Europäische Heilkunde, die vor allem auf der Wirkung und Kraft der Heil- und Alpenkräuter basiert und sich mit dem Heilwissen der alpinen Vorfahren beschäftigt. Genießen, was die Natur uns gibt – in allen Bereichen, und dabei die Verbundenheit zur Natur wieder wahrnehmen, das steht im Naturhotel an oberster Stelle. Neben dem Wohlfühlen natürlich. Warme Farben und sanfte Holztöne verbreiten eine behagliche Wohlfühlatmosphäre. 48 gemütliche und geräumige Zimmer und Suiten laden nach dem Wandern oder Skifahren zum Relaxen ein. Darunter seit Dezember diesen Jahres zwölf neue Juniorund Familiensuiten zwischen 34 und 116

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50 m² – alle mit Holzböden ausgestattet und allergikergeeignet, teilweise mit zusätzlichem Schlafraum. Der Neubau mit Tiefgarage verfügt über eine Indoorverbindung zum Haupthaus. Im Sommer 2017 wurde bereits der neue ganzjährig beheizte Edelstahlpool mit Innenbecken und dem 15 Meter langen Außenbecken samt Whirlbänken zum Relaxen und Schwimmen eröffnet. Eine großzügige Poolterrasse mit überdachtem Liegebereich mit Schwebeliegen ist ebenfalls entstanden. Das bestehende Hallenbad wurde zum Kinderbad umfunktioniert. Vom neuen Fitnessraum und Gymnastikraum hat man einen wunderbaren Ausblick. Der bestehende Wellnessbereich wurde erweitert um eine Panoramasauna, ein Sole­dampfbad und eine Infrarotliegesauna sowie neue Ruheräume.


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Wohnen im natürlichen Ambiente – zwölf neue Komfortsuiten.

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Relaxen und die Bergpanoramen der KitzbĂźheler Alpen und der Loferer Steinberge genieĂ&#x;en.

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Piraten kapern das Familienhotel!

Fitness mit ganz schรถn viel Weitblick. 122

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Natur- und Wellnesshotel KitzSpitz – Wohlbefinden im Einklang mit der Natur.

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Planer im Focus www.artisplan.com ArchitekturbĂźro Artis Plan AG HansjĂśrg Kolednik CH-7563 Samnaun Ravaisch tel: +41 81 8618861 mail: info@artisplan.com

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Text: Angela Jungfer Fotos: www.werbefoto.it / www.huber-fotografie.at

www.hotel-tirol.net Hotel Tirol**** Familie Pregenzer Angerweg 1 A-6533 Fiss tel: +43 5476 6358 fax: +43 5476 6665 mail: info@hotel-tirol.net

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Planer im Focus www.artisplan.com ArchitekturbĂźro Artis Plan AG HansjĂśrg Kolednik CH-7563 Samnaun Ravaisch tel: +41 81 8618861 mail: info@artisplan.com

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www.hotel-tirol.net Hotel Tirol**** Familie Pregenzer Angerweg 1 A-6533 Fiss tel: +43 5476 6358 fax: +43 5476 6665 mail: info@hotel-tirol.net

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Planer im Focus www.artisplan.com Architekturbüro Artis Plan AG Hansjörg Kolednik CH-7563 Samnaun Ravaisch tel: +41 81 8618861 mail: info@artisplan.com

Alpinen Lifestyle erlebbar gemacht Komfort, Genuss und einzigartige Wohlfühlmomente – dafür steht das Hotel Tirol am Sonnenplateau von Serfaus-Fiss-Ladis. 2017 wurde zum 60-jährigen Bestehen groß umgebaut – darunter ein spektakulärer Wellnessbereich mit Rooftop-Infinity-Pool, ein Sky Table und Bergwelten-Zimmer.

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uf 1436 Metern Seehöhe und mitten im idyllischen Ortskern des Bergdorfs Fiss in Tirol – hier liegt das alpine Lifestyle-Hotel Tirol. Nur fünf Gehminuten sind es vom Hotel bis zur Bergbahn Möseralmbahn – komfortabler ist der Einstieg in die Gipfelwelt am Sonnenplateau nicht möglich. Im Winter wie im Sommer ist das 4-Sterne-Hotel daher der perfekte Ausgangspunkt für beHoteldesigner sondere Outdoor-Erlebnisse. Das faHansjörg miliengeführte Hotel verfügt über Kolednik. insgesamt 51 Zimmer, die im modern-alpinen Stil ausgestattet sind. 1957 – also vor sechs Jahrzehnten – wurde das Hotel gegründet. In diesen 60 Jahren hat es sich zu einer der Top-Urlaubsdestinationen in den Alpen entwickelt. Die Familie Pregenzer führt das Hotel in zweiter Generation. Im Sommer wurde unter der Regie des Architekturbüros Artis Plan

– seit 15 Jahren ein verlässlicher Partner der Hoteliersfamilie – kräftig umgebaut. Pünktlich zum Start in die Wintersaison ist das einzigartige Gipfel-Spa am Rooftop fertig geworden. Eine Panorama-Bio-Zirben-Sauna, ein Dampfbad, eine Finnische Eichensauna, ein Infrarot-Kneippbecken, ein Massage-Relaxraum und eine Bibliothek sowie eine großzügige Sonnenterrasse laden zum alpinen Entspannen und grenzenlosen Relaxen ein. Der neue, ganzjährig nutzbare Rooftop-Infinity-Pool auf der Dachterrasse bietet genussvolle Erholung und ein Gefühl der unendlichen Freiheit über den Berggipfeln. 22 Zimmer und Suiten wurden ebenfalls neu im modern-alpinen Design – teilweise mit Private Sauna – gestaltet, 14 davon als Bergwelten-Themenzimmer, die ein besonderes Alpin-Wohlwohn-Erlebnis

Tirol ganz neu erleben – das erweiterte Lifestyle-Hotel in Fiss bietet noch mehr Komfort und Genuss. 130

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bieten. In der Ausstattung spiegeln sich der hohe Qualitätsanspruch und die Verbundenheit der Gastgeber zum Lebensraum wider. Die vorwiegend verarbeiteten Materialien sind Tiroler Eichenholz, Stein, Leinen, Zirbe, Leder und Loden. Von außen zeigt sich das Hotel ebenfalls von seiner schönsten Seite – Planer Hansjörg Kolednik schaffte es perfekt den Charme von 60 Jahren Hotel Tirol mit einem zeitgenössischen Erscheinungsbild zu verbinden. Parken lässt sich komfortabel in der neuen Tiefgarage. Der neue Buffetbereich sowie der Speisesaal, der erst kurzfristig im Zuge der Bauphase geplant und erneuert wurde, machen Appetit auf das bekannt hochwertige Tirol-Kulinarium. Eine weiteres Zusatzangebot für Genießer – der Sky Table für bis zu 20 Personen hoch über den Dächern von Fiss.


www.hotel-tirol.net Hotel Tirol**** Familie Pregenzer Angerweg 1 A-6533 Fiss tel: +43 5476 6358 fax: +43 5476 6665 mail: info@hotel-tirol.net

Genuss on top! Der neue Sky Table fĂźr bis zu 20 Personen kann individuell mit spezieller MenĂźfolge gebucht werden. 131

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Bergwelten-Themenzimmer – alpines Wohlwohn-Erlebnis.

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www.hotel-tirol.net Hotel Tirol**** Familie Pregenzer Angerweg 1 A-6533 Fiss tel: +43 5476 6358 fax: +43 5476 6665 mail: info@hotel-tirol.net

Die bestehende Stube wurde perfekt in die neue Familiensuite integriert.

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Modern interpretierte österreichische Küche mit großteils Tiroler Zutaten im edlen Rahmen genießen.

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www.hotel-tirol.net Hotel Tirol**** Familie Pregenzer Angerweg 1 A-6533 Fiss tel: +43 5476 6358 fax: +43 5476 6665 mail: info@hotel-tirol.net

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Die Latte ganz schön hoch gelegt – Gipfel-Spa und Rooftop-Infintiy-Pool.

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www.hotel-tirol.net Hotel Tirol**** Familie Pregenzer Angerweg 1 A-6533 Fiss tel: +43 5476 6358 fax: +43 5476 6665 mail: info@hotel-tirol.net

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Wellness-Hochgenüsse – viel Raum für entspannte Stunden hoch über Fiss.

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Planer im Focus www.artisplan.com ArchitekturbĂźro Artis Plan AG HansjĂśrg Kolednik CH-7563 Samnaun Ravaisch tel: +41 81 8618861 mail: info@artisplan.com

Hochwertige Materialien handwerklich perfekt zur Augenweide verarbeitet.

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www.hotel-tirol.net Hotel Tirol**** Familie Pregenzer Angerweg 1 A-6533 Fiss tel: +43 5476 6358 fax: +43 5476 6665 mail: info@hotel-tirol.net

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Almrausch Planai,

Fastenberg

www.almrausch-planai.at Almrausch Planai Thomas Knaus PlanaistraĂ&#x;e 29 A-8971 Fastenberg tel: +43 664 1402446 mail: thomas.knaus@aon.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: www.christinehoeflehner.at

Fakten

Sinnliches

| Neubau Après-Ski-Schirm mit 16 Metern Durchmesser und 230 Sitzmöglichkeiten über 2 Stockwerke / Platz für bis zu 400 Personen |

| Größter Après-Ski-Schirm Österreichs | | Täglich Après-Ski ab 14:30 Uhr und mindestens einmal wöchentlich Live-Musik, samstags Skihaserl-Party | | Dach des Schirms kann bei schönem Wetter halbseitig geöffnet werden | | 4-Berge-Skischaukel Schladming bietet 124 Pistenkilometer |

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Modern, schlicht und zeitlos eingerichtet – mit viel Holz und Eisen.

Größter Après-Ski-Schirm Österreichs eröffnet Seit dieser Wintersaison gibt es auf der Planai ein neues Après-Ski-Highlight. Mit 16 Metern Durchmesser und 230 Sitzmöglichkeiten über zwei Stockwerke verteilt bietet der neue Almrausch von Après-Ski mit Live-Musik bis zur Skihaserl-Party jeden Tag das passende Rahmenprogramm zum Wintersport.

d

ie Planai liegt inmitten der 4-Berge-Skischaukel Schladming, welche mit insgesamt 124 Pistenkilometern Skivergnügen auf höchstem Niveau bietet. Und wohl kein anderer Skiberg Österreichs bietet so eine große Auswahl beim Einkehrschwung. Getoppt werden aber alle bisherigen Après-Ski-Hütten seit der offiziellen Eröffnung am 8. Dezember 2017 von einem Schirm. Einem großen Schirm – zweistöckig und mit

16 Metern Durchmesser. Fünf solcher Bauten gibt es derzeit, der einzige mit der klaren Verwendung als Après-Ski-Location steht auf der Planai. Und damit ist der Almrausch auch der größte Après-Ski-Schirm Österreichs. 230 Sitzplätze, verteilt auf zwei Stockwerke hat der Schirm – bis zu 400 Personen passen schlussendlich hinein – das wurde seit der Eröffnung auch schon des Öfteren er-

Thomas Knaus hat mit seiner Almrausch Après-Ski-Location einen ganz besonderen Einkehrschwung geschaffen. 146

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reicht – dann wird die Tür erst mal geschlossen. Betreiber Thomas Knaus ist sozusagen ein alter „Après-Ski-Hase“, er hat bereits zuvor am selben Platz einen kleineren Schirm bewirtschaftet. Nachdem dieser einfach zu wenig Raum bot, wurde zunächst über einen Anbau nachgedacht und im Endeffekt folgte der komplette Abbau und die Neuerrichtung. Gebaut wurde von 6. Juni bis zum 23. November mit einem Bauvolumen von 1,7 Millionen Euro. Absolutes Highlight des neuen Schirms – das Dach kann bei schönem Wetter halbseitig geöffnet werden. Eingerichtet ist der Almrausch modern, schlicht und zeitlos – mit viel Holz und Eisen. „Wir haben bewusst viel Holz verwendet, damit der Hallencharakter verschwindet – denn der Schirm ist echt riesig“, sagt der stolze Bauherr übers gelungene Werk. Geboten wird täglich ab 14:30 Uhr Après-Ski mit dem Augenmerk auf Live-Musik und wechselnden Show-Events mit bekannten Interpreten.


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Mega-Schirmbar – zweistÜckig und mit 16 Metern Durchmesser.

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SchÜnste Aussichten auf Après-Ski! 150

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KÖCK + BACHLER GMBH . INTERIOR DESIGNERS . DORFPLATZ 1 . A-6391 FIEBERBRUNN . T +43 5354 52777 . WWW.KBI.AT

Hochkarätige Neuerungen – zweite Baustufe finalisiert

NUR

vier Kilometer von den Hotspots Kitzbühel und St. Johann in Tirol entfernt liegt in Oberndorf der Penzinghof der Familie Lindner. Nach einem umfangreichen Umbau unter der Leitung der Planungsprofis von köck & bachler bie-

tet das 4-Sterne-Hotel seit der Eröffnung am 1. Dezember 2017 seinen Gästen hochkarätige Neuerungen. Der Familienbetrieb in dritter Generation wird von Gastgeberin Christine und der Familie Lindner geführt. Bereits seit 1. Juni erwartet die Gäste ein neues Restaurant mit großer Buffet-

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HOTEL PENZINGHOF**** . FAMILIE LINDNER . A-6372 OBERNDORF . T +43 5352 62905 . WWW.PENZINGHOF.AT

Text: Michael Klimesch Fotos: www.christianwoeckinger.at / www.huber-fotografie.at

landschaft mit vielen heimischen Produkten. Aktuell sind ein 18 Meter langer Infinitypool mit Massageliegen, ein Panoramaruheraum, eine Familien-Textilsauna und ein neuer Fitnessraum entstanden. Zehn Panorama-Studios, vier Familien-Studios und drei Garten-Studios erweitern eben-

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so das Urlaubsangebot. Zwei neue Seminarräume bieten Platz für bis zu 75 Personen. „Stailerai“ – so nennt sich der neue Skishop mit Verleih samt Skischule im Haus. Außerdem wurden eine Tiefgarage mit 33 Stellplätzen geschaffen und fünf Mitarbeiterzimmer mit Gemeinschaftsbereich.

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KÖCK + BACHLER GMBH . INTERIOR DESIGNERS . DORFPLATZ 1 . A-6391 FIEBERBRUNN . T +43 5354 52777 . WWW.KBI.AT

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KÖCK + BACHLER GMBH . INTERIOR DESIGNERS . DORFPLATZ 1 . A-6391 FIEBERBRUNN . T +43 5354 52777 . WWW.KBI.AT

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KÖCK + BACHLER GMBH . INTERIOR DESIGNERS . DORFPLATZ 1 . A-6391 FIEBERBRUNN . T +43 5354 52777 . WWW.KBI.AT

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KÖCK + BACHLER GMBH . INTERIOR DESIGNERS . DORFPLATZ 1 . A-6391 FIEBERBRUNN . T +43 5354 52777 . WWW.KBI.AT

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KÖCK + BACHLER GMBH . INTERIOR DESIGNERS . DORFPLATZ 1 . A-6391 FIEBERBRUNN . T +43 5354 52777 . WWW.KBI.AT

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Hotel Reiterhof,

Achenkirch

www.reiterhof.com Reiterhof****superior Familie Reiter Achenkirch 380 A-6215 Achenkirch tel: +43 5246 6600 mail: info@reiterhof.com

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Text: Angela Jungfer Fotos: www.shootandstyle.com

Fakten

Sinnliches

| Neue Anfahrt durch einen Tunnel mit Anfahrtsrondell | | Neue Tiefgarage mit 36 Stellplätzen und E-Car-Ladestation | | Ruhehalle mit 2 neuen Außenpools (20 m Aktivpool, 8x6 m Pleasure Pool) | | 25 neue Suiten im Alpin-Stil (von 51 m² bis 188 m²) | | Neues Panoramarestaurant mit 90 Sitzplätzen / Buffet mit Frontcooking | | Infrastruktur-Verbesserungen, Erweiterung und Modernisierung der Küche | | Umgestaltung Gartenanlage zu Alpinpark (50.000 m²) mit Themenbereichen | | Planung: Prof. h.c. Karl Landauer, Maurach, www.atelier-landauer.com | | Bauleitung: Atelier Brunner, Ing. Erich Brunner, Buch, www.atelier-brunner.at |

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| Panoramalage am Achensee | | Mehr als 3000 m2 Reiterhof-Spa – Achentaler Vitaldörfl, Naturbadeteich und Panorama-Hallenbad mit Granderwasser | | Eigene Gesundheitsabteilung Medical Spa mit Lifestyle-Medizin | | Aktivprogramm mit Gesundheitstrainer | | Beauty Spa / Private Spa | | Vielfältiges Aktivprogramm |


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Der erweiterte Reiterhof – 25 neue Suiten und zwei neue Außenpools.

Logenplatz am Achensee für aktive Genießer Der Reiterhof ist eines der führenden Wellness-, Natur- und Aktivresorts am Achensee: mit exklusivem Spa- und Aktivprogramm samt Medical Spa, Kulinarik auf höchstem Niveau und über 50.000 m² Grünfläche. Im Laufe des Jahres 2017 hat die Gastgeberfamilie Reiter unter anderem 25 neue, exklusive Suiten, ein neues Restaurant, eine Tiefgarage, zwei neue Außenpools sowie eine Neugestaltung der Anfahrt und des Gartens realisiert.

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nmitten der Berglandschaft des Karwendelgebirges, mit wunderschönem Panoramablick und viel Nähe zur Natur, liegt das familiengeführte Hotel über dem Ort Achenkirch. Die Urlaubsregion Achensee bietet Sommer wie Winter ein facettenreiches Angebot. Ebenso wie das Aktivund Naturresort Reiterhof. Der Startschuss für die jüngsten Umbaumaßnahmen fiel im April 2017 mit den Aushub- und Sprengarbeiten. Rund 60.000 m³ an Erdbewegung war notwendig, um die neue Hotelanfahrt durch einen Tunnel mit Anfahrtsrondell zu gestalten. Gleichzeitig wurde eine Tiefgarage mit 36 Stellplätzen und E-Car-Ladestation errichtet.

Das mehr als 3000 m2 Reiterhof-Spa mit Saunen, Ruhezonen und dem Achentaler Vitaldörf’l wurde erweitert durch eine großzügig dimensionierte Ruhehalle mit zwei neuen Außenpools (20 m Aktivpool und 8x6 m Pleasure Pool) – ganzjährig beheizt durch Wärmerückgewinnung der Kühltechnik. Ganz neu sind auch die 25 exklusiven Suiten im Alpin-Stil in einer Größe von 51 m² bis 188 m² – mit getrennten Wohn- und Schlafzimmern und grandiosem Ausblick über das Karwendelgebirge. Ausgestattet mit viel Altholz, massiven Eichenmöbeln, Boxspringbetten, großzügigen Ecksofas und liebevoll gewählten Details zeigt jeder Zimmer- und 166

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Suitentyp eine unverkennbare Handschrift. Ein neues Panoramarestaurant mit 90 zusätzlichen Sitzplätzen und ein Buffet mit neuem Frontcooking erweitert ab heuer das kulinarische Angebot. Eine Verbesserung der allgemeinen Infrastruktur, im Sinne einer größeren Warenanlieferung und optimierten Mülltrennung, sowie die Erweiterung und Modernisierung der Küche samt neuer Spülanlagen fand ebenfalls im Zuge der jüngsten Umbaumaßnahmen statt. Und schlussendlich die Umgestaltung der Gartenanlage zu einem wunderbaren Alpinpark mit verschiedenen Themenbereichen.


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Der edle Rahmen für das Reiterhof-Genießerkulinarium – neues Panoramarestaurant mit 90 Sitzplätzen.

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Wohnen mit Wow-Effekt – 25 neue exklusive Suiten im alpinen Stil und mit Panoramaverglasungen. 170

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Viel neuer Freiraum zum Relaxen. 172

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Valentinerhof Vita Vital Hotel,

Seis am Schlern

www.valentinerhof.com

Valentinerhof Vita Vital Hotel**** Familie Mulser St. Valentin 10 I-39040 Seis am Schlern tel: +39 0471 706270 fax: +39 0471 706588 mail: hotel@valentinerhof.com

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Text: Angela Jungfer Fotos: Valentinerhof / Alex Filz

Fakten | 2. Baulos mit neuem Zimmertrakt im Südwesten mit 9 Suiten und neuem, zentralem Haupthaus samt Rezeption, Bar, Lobby und 7 Zimmern | | Neue Gartenlandschaft | | Planung: noa* – network of architecture, Arch. Stefan Rier und Arch. Lukas Rungger, Bozen, www.noa.network |

Sinnliches | Naturhotel in natur- und traditionsnaher Bauweise errichtet mit natürlichen Materialien | | Atemberaubendes Dolomitenpanorama und allgegenwärtiger Blick auf das eindrucksvolle Schlernmassiv | | Lichtdurchflutete Zimmer | | Vita-Vital-Welt mit In- und Outdoorpool, Freischwimmbad sowie Seerosenteich mit Tauchbecken| | Alpine und mediterrane Spezialitäten / 3 Tiroler Stuben |

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Architektur im Einklang mit Natur und Tradition Der Familienbetrieb Valentinerhof der Familie Mulser in Seis am Schlern hat nach dem ersten großen Um- und Zubau im Jahr 2011 heuer in einem zweiten Baulos einen neuen Zimmertrakt und ein neues zentrales Haupthaus erhalten. Die noa*-Architekten (network of architecture) sind dabei dem bewährten Konzept des Hotels treu geblieben – um im Einklang mit der Natur dessen Identität beizubehalten.

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as Naturhotel befindet sich in der Gemeinde Kastelruth auf der Landesstraße Seiser Alm auf rund 1200 Metern Seehöhe. Der Familienbetrieb wurde bereits im Jahre 2011 ausgebaut und durch einen neuen Wellnessbereich und 14 großzügige Suiten erweitert. Im zweiten Baulos entstanden nun ein neuer Zimmertrakt im Südwesten und ein neues

zentrales Haupthaus, welches alle bestehenden und neuen Gebäudeteile miteinander verbindet. Die Neubaumaßnahmen sind jeweils in Richtung des Seiser Hausberges (Schlern) ausgerichtet. Der erneute Umbau hat das Konzept verstärkt, die Natur noch stärker einzubinden, indem nun von jedem Punkt des Hotels aus der Blick in die Bergland-

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schaft zelebriert wird. „Zentrales Konzept des neuerlichen Umbaus war das Einfangen des Blickes auf den Schlern. Der Seiser Hausberg erhält dabei die Rolle des stillen Schauspielers auf der Bühne – das Hotel mit seinen Gästen fungiert als Tribüne mit bedächtigen Zuschauern“, sagt noa*-Architekt Stefan Rier. Das neue Haupthaus mit Rezeption, Bar, Lobby und sieben Zimmern & Suiten nimmt mit seiner Holzfassade Elemente ortstypischer Futterhäuser traditioneller Bauernhöfe auf. Unregelmäßige Aussparungen in den horizontalen Holz­latten der Fassade lassen ausreichend Tageslicht in die dahinterliegenden Räume dringen. Die raumhohen Glasfronten der Lobby und der Zimmer unterstreichen den Dialog zwischen drinnen und draußen – zwischen Hotel und Landschaft. Sie verknüpfen die Räume enger mit der umgebenden Natur. Der neue Zimmertrakt mit neun neuen Suiten im Südwesten wurde in das Gelände integriert, indem er der natürlichen Topografie folgt und den für das Hotel typischen Charakter einer Arena fortsetzt. Erneut wurden den Baukörpern Holzelemente vorgesetzt, die an die Kastelruther Bautradition der „Heuharpfen“ erinnern. Die neue Lobby vermittelt mit den gemütlichen Polstermöbeln, den großen selbstdesignten Leuchten in Kegelform, den pompösen Vorhängen und den zum Teil raumhohen Bücherregalen Wohnzimmeratmosphäre. Die vergoldete, freistehende Treppe, die zu den sechs neuen Zimmern und zur neuen Suite in den oberen Geschossen führt, erfüllt nicht nur Erschließungs-, sondern auch Gestaltungszweck als einzigartige Raumskulptur. Die verspielten Möbel, Dekorationen und das Licht erschaffen eine märchenhafte Atmosphäre, welche durch den Ausblick auf die umgebende Bergwelt noch


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verstärkt wird. Das „stille Theater des Schlern“, das der Hausberg dem Gast bietet, erhält hier fast eine Art Gegenpol: Die Lobby wird zur Bühne des Gastes, die ihn scheinbar in eine andere Welt entführt. | Schlafen in der Obhut der Natur | Die neuen Suiten charakterisieren sich durch einen fast quadratischen Grundriss und ermöglichen durch raumhohe Verglasungen eine maximale Lichtdurchflutung des Raumes. Das Bett steht wie bei den Suiten des ersten Umbaus so im Raum, dass der Gast am Morgen mit Blick auf die Berge erwacht. Das Sofa direkt am Fenster suggeriert im umliegenden Garten zu sitzen. Der Dialog der Architektur mit der Natur steht auch hier im Mittelpunkt. Das Konzept wurde allerdings etwas weitergestrickt und teilweise neu interpretiert: Durch das Hinzufügen neuer, besonderer Elemente haben die Suiten einen persönlichen, einzigartigen Charakter erhalten. Die sich in unterschiedlichen Ausführungen wiederholenden Elemente aus Schwarzstahl bilden Handtuchhalter und die Garderobe. Die

Minibar ist in einem kleinen Möbel untergebracht, welches an einen alten aufgeklappten Reisekoffer erinnert. Der Einsatz kräftigerer und bunterer Farbakzente von Couchmöbeln und Kissen inszeniert bewusst gewisse Raumstimmungen und Atmosphären. Abgerundete Ecken und Kanten, natürliche Materialien wie Holz und Stein für Böden und Möbel, schaffen einen Bezug zur umgebenden Berglandschaft. Highlight des Zubaus ist die zweigeschossige

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Suite im Haupthaus, welche über einen privaten Whirlpool auf der Terrasse mit einzigartigem Blick auf den Schlern verfügt. Die neue Gartenanlage befindet sich auf unterschiedlichen Ebenen und verbindet extern über Erschließungswege die Wellnessanlage mit der Bar und dem Restaurant. Aneinandergereihte Steine wie bei Wanderwegen in den Bergen, viele neu gepflanzte Sträucher und Bäume bringen die Natur in den Garten und somit auch ganz nah zum Gast.

Der Valentinerhof überzeugt in neuem Glanz und mit schlichter Eleganz – der traditionelle Stil wurde mit modernen Akzenten kombiniert.


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Dolomite Suite – außergewöhnliche Design-Suite über zwei Etagen mit eleganter und naturnaher Einrichtung sowie vielen Extras: Bad mit Regendusche, Private Spa mit Infrarotkabine, exklusiver Entspannungslounge und Whirlbadewanne auf dem Balkon. 178

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Auf Tuchfühlung mit der Natur – der Panoramablick auf die Dolomiten ist im Valentinerhof allgegenwärtig. 180

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Ski- und Golfresort Hotel Riml, Hochgurgl

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Ski- und Golfresort Hotel Riml**** Familie Riml HochgurglerstraĂ&#x;e 16 A-6456 Hochgurgl tel: +43 5256 6261 mail: info@hotel-riml.com

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Text: Renate Linser-Sachers Fotos: Hotel Riml / Alexander Maria Lohmann

Fakten

Sinnliches

| Neu – Außenwhirlpool, 2 Saunen, Salzruheraum, Relaxraum | | Neu – Doppelzimmer und Suite Gletscherblick | | Planung: Innenarchitektur Fa. Kältepol, www.kaeltepol.at, in Kooperation mit Hochbauarchitekt DI Hugo Dismas Schöpf, www.architekt-hugo-schoepf.at |

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| Um das höchst gelegene 4-Sterne-Hotel der Alpen auf 2200 Metern mit Europas größter hoteleigener Indoor-Golfanlage zu beschreiben, bedarf es keiner kitschigen Worthülsen. Das Zusammenspiel von Naturgewalt und Atmosphäre spricht ganz einfach für sich |


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Allgegenwärtig – die gewaltige Naturkulisse.

Im Antlitz der Gipfel Mehr als 20 schneebedeckte Dreitausender umrahmen das auf 2200 Metern höchst gelegene 4-Sterne-Haus der Alpen. Mit den neuesten Maximierungen in Angebot, Komfort und Qualität inszeniert sich das direkt an der Skipiste prominent platzierte Ski- & Golfresort Hotel Riml in Hochgurgler Toplage. Mit optimalen Voraussetzungen für Skisportler wie auch (Winter-)Golfer. Diesen steht hier die europaweit größte hoteleigene Indoor-Golfanlage zur Verfügung. Wohnen, speisen, sporteln und relaxen im Antlitz der Gipfel. So spektakulär wie unbeschreiblich.

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Bilder, die mehr sagen als Tausend Worte. 186

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Ludwig Martha & Nadja Martha, Innenarchitekten der Firma Kältepol: „Mit Liebe zum Detail und eingesetzten heimischen Materialien ist es uns gemeinsam mit Familie Riml gelungen, im neu erbauten Wellnessbereich sowie in den Gästezimmern ein gemütliches Ambiente zu schaffen. Unsere Ideen konnten unter Mitwirkung von Architekt Dipl.-Ing. Hugo Schöpf, den verschiedenen Gewerken vor Ort und unserem Mitarbeiter Ing. Gerhard Gredler perfekt umgesetzt werden. Wir bedanken uns ganz herzlich für das wiederholte Vertrauen der Bauherrenfamilie Riml – die Zusammenarbeit hat wie immer Spaß gemacht. Wir wünschen der Familie viel Erfolg und alles Gute!“

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Imposanter Rahmen beim Saunieren oder Entspannen im AuĂ&#x;enwhirlpool und Salzruheraum. 188

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Hotel & Chalets Grosslehen,

Fieberbrunn

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www.grosslehen.at Hotel & Chalets Grosslehen**** Familie Geisl Lehen 21 A-6391 Fieberbrunn tel: +43 5354 56455 mail: office@grosslehen.at


Text: Angela Jungfer Fotos: Hotel & Chalets Grosslehen / Toni Niederwieser

Fakten | Himmlische Ruheoase am Naturbadeteich – Neubau von 6 luxuriösen Holz-Chalets mit Top-Ausstattung im modernen Tiroler Stil – jedes Chalet mit Küche und großzügigem Wohnraum, privater Sauna und Panoramaterrasse | | Planung und Durchführung der Holzbauarbeiten: Holzbau Foidl, Fieberbrunn, www.holzbau-foidl.at |

Sinnliches | Legeres Urlaubsambiente in natürlicher Umgebung | | 250 m² großer Naturschwimmteich | | Privater Shuttle zur Bergbahn Fieberbrunn – das Freeride-Mekka Fieberbrunn in Verbindung mit dem Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang bietet 275 Pistenkilometer | | Aktiv im Resort Grosslehen – eigener Kleintierpark, 18-LochMinigolf, Bogenschießen | | Gasthof Grosslehen mit neu gestalteter uriger Gaststube / regionale Zutaten und Produkte aus eigener Landwirtschaft |

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Die sechs luxuriösen Holz-Chalets im modernen Tiroler Stil glänzen mit Top-Ausstattung.

Tiroler Atmosphäre im modernen Chalet-Gewand Das Traditionshotel Grosslehen in Fieberbrunn hat stattlichen Zuwachs bekommen: Idyllisch angelegt am Rande des hauseigenen Naturbadeteichs bilden die sechs neuen Chalets der Familie Geisl eine Ruheoase für gehobene Ansprüche. Der traumhafte Blick auf die Kitzbüheler Alpen, Top-Ausstattung im modernen Tiroler Stil und ein privater Saunabereich laden zum Träumen und Verweilen ein.

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GrosslehenGastgeber Bettina und Markus Geisl.

iroler Gemütlichkeit und herzhafte Gastfreundschaft sind Attribute, welche seit 300 Jahren in der Familie Geisl an die Gäste weitergegeben werden. Inmitten der Kitzbüheler Alpen, traumhaft gelegen auf einem Sonnenplateau über dem maleri-

schen Ort Fieberbrunn in Tirol, war das Hotel Grosslehen ursprünglich ein Bauernhof und kleines Gasthaus. Bis heute ist es um einiges gewachsen, doch eines ist geblieben: das familiäre, traditionsverbundene und naturnahe Ambiente. Urige Tiroler Gemütlichkeit genießt man auch in der neu gestalteten Gaststube. Der Barbereich mit Lounge-Charakter im alpinen Stil lädt zum Verweilen ein und ist Schauplatz für gemütliche Abende. Besonders bei Nacht besticht das Restaurant mit seinem traumhaften Blick auf Fieberbrunn. Das Aktivprogramm reicht von Golf bis zum Kletterspaß im Hochseilgarten. Ruhe findet man im Wellnessbereich oder am Naturbadeteich. Direkt an diesem 250 m² großen Naturbadesee hat die Familie Geisl heuer als Draufgabe sechs luxuriöse Chalets aus echtem, einheimischem 192

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(Alt-)Holz mit hochwertiger Einrichtung realisiert. Jedes Chalet verfügt über eine voll ausgestattete Küche mit einem großzügig dimensionierten Wohnraum. Private Wellness wird ebenfalls großgeschrieben: Jedes Chalethaus beherbergt eine private Sauna. Die Seele baumeln und den Gedanken freien Lauf lassen können die Chaletbewohner auch auf der privaten Panoramaterrasse mit Blick auf den See und die umliegende Bergwelt. Weitere Extras: Die Gäste erwartet eine kleine Auswahl an Gesellschaftsspielen und Büchern, ebenso wie kuschelige Bademäntel, prickelnder Begrüßungssekt, gratis WLAN und verschiedene Tees von Bioteaque sowie eine Kaffeemaschine. Und Aktive kommen in den Genuss des Privat-Shuttles zur Bergbahn Fieberbrunn.


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Behaglicher Wohnkomfort in den edel ausgestatteten Chalets.

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‹‹‹ Man gönnt sich ja sonst nichts ... Völlig ungestört die Privatsphäre im Chalet und dazu als absolutes Sahnehäubchen der Saunagenuss in den eigenen vier Urlaubswänden. Zu welcher Zeit auch immer man Lust auf gesunde Entspannung verspürt – RUHA-Stelzmüller macht’s möglich – dank individueller Lösungen Saunafreuden im intimen Rahmen frönen zu können. Denn dieser Luxus wird dem Gast von den Wellnessprofis und von Herzen gegönnt.

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Kinderhotel Waldhof,

Großarl

www.kinderhotel-waldhof.at Kinderhotel**** Waldhof Familie Prommegger Marktstraße 111 A-5611 Großarl tel: +43 6414 8866 mail: info@kinderhotel-waldhof.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: Kinderhotel Waldhof / Michael Gruber

Fakten | Um- und Zubau – zweistöckige Tiefgarage, 17 neue Familienzimmer und Studios, neue Hotelküche, neuer Speisesaal Vintage, neue Rezeption und Lobby, neue Bar, begehbarer Weinraum, neuer Fitness- und Bewegungsraum, neuer Ruheraum, zwei getrennte Kinderclubs, Chillout Lounge für Teenies | | Planung: Prommegger Baumanagement GmbH, Baumeister Josef Prommegger, Großarl, www.prommegger.net |

Sinnliches | Bevorzugte Lage auf der Sonnenseite | | Großzügige Familienzimmer und Familienstudios | | Große Indoor-Erlebniswelt – 4000 m² große Gaudialm, mehrere Spielplätze, zwei Hallenbäder (Familien-Hallenbad rund um die Uhr und Käpt’n Hook-Erlebnisbad in Form eines Piratenschiffs) | | Eigene Wellnessanlage nur für Erwachsene | | Familiensauna und eigene Kinderwellness-Anwendungen | | Exklusiver Ski-Service | | Eichhörnchenwelt und Murmeltiergehege zum Beobachten |

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Der Waldhof präsentiert sich zum 20-jährigen Bestehen mit frischem Design und vielen neuen Highlights.

100 Prozent Familienurlaub im Kinderhotel Der Waldhof liegt etwas erhöht am Ortseingang von Großarl, der Sonne zugewandt und mit einer traumhaften Aussicht in die Berge. Die Gastgeberfamilie Prommegger macht seit 20 Jahren Kinder und Erwachsene in ihrem 4-Sterne-Kinderhotel glücklich und hält seit dem jüngsten Umbau noch viel mehr Überraschungen für ihre Gäste bereit.

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nnerhalb von 36 Wochen Bauzeit wurde der Waldhof um 25.000 m³ Zubau – davon 10.000 m³ unterirdisch und 15.000 m³ oberirdisch – sowie 7.000 m³ Umbaumaßnahmen größer und schöner. 17 neue, komfortable Wohneinheiten mit Flächen von 35 bis 65 m² erweitern das attraktive Angebot an Familienzimmern und Studios. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Umbaus war die Möglichkeit, die Kinderbetreuung weiter auszubauen beziehungsweise auf zwei getrennte Bereiche zu erweitern. Konkret wurden der WURZL-Club (ab 3 Jahren) und der Zwergenclub (0 bis 3 Jahre) direkt nebeneinander geschaffen – beide haben von 9 bis 20.30 Uhr geöffnet. Der WURZL-Club bietet Betreuung mit einem kunterbunten Programm In- und Outdoor an. In den Räumen gibt es dank großer Fenster viel Licht, einen eigenen Essensbereich, eine Spielburg und einen abgetrennten Freibereich. Im Zwergenclub umsorgen ebenfalls bestens geschulte Betreuerin-

nen alle Kleinkinder – fast so gut wie die Mama selbst. Ein eigener Schlafraum, ein Bereich zum Füttern und Wickeln und in den Schlaf wiegen ist hier selbstverständlich. In der neuen Chillout Lounge für Teenies werden unzählige Zeitvertreibe und Freizeitvergnügen angeboten – wie Tischtennis, Billard, Tischfußball, Chill-Ecke und noch vieles mehr. Für Fitness und innere Balance der älteren Gäste stehen in den geschaffenen Räumlichkeiten neue Trainingsgeräte zur Verfügung. Im Raum Balance werden Yoga, Zumba und Qigong angeboten. Ein zusätzlicher Ruheraum ergänzt den Hallenbadbereich – mit Kuschelnestern für die ganz kleinen Gäste. Der Rezeptionsbereich präsentiert sich im neuen Erscheinungsbild – großzügig mit viel Licht und einem edlen Brunnen als Blickfang am Eingang. Die neue Lobby bietet gemütliche Sitzmöglichkeiten und – wie könnte es anders sein in einem Kinderhotel – auch eine Spielecke. Das erweiterte Angebot für die 200

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erwachsenen Gäste kann sich ebenfalls sehen lassen. Eine gemütliche Hotelbar mit Feuerwand, ein begehbarer Weinraum mit Raritäten aus der ganzen Welt, in dem sich jeder seine bestens temperierte Flasche Wein aussuchen kann, und der neue Speisesaal Vintage – ganz nach dem Motto „bunt zusammengewürfelt“ wurde dieser Raum im außergewöhnlichen Design gestaltet. In der neuen großzügigen Hotelküche werden kulinarische Highlights und Schmankerln aus der österreichischen und internationalen Küche mit Passion zubereitet. Neu entstanden sind auch eine zweistöckige Tiefgarage und Technikräume. Zwei weitere Besonderheiten für Groß und Klein gleichermaßen sind die Eichhörnchenwelt und das Murmeltiergehege: Hier kann man die putzigen Gesellen beim von Ast-zuAst-Springen beobachten, während die Murmeltiere gerade ihren wohlverdienten Winterschlaf halten – und natürlich auch dabei beobachtet werden können.


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Moderner Wohnkomfort zugeschnitten auf die BedĂźrfnisse von Familien.

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Neue Highlights für die Erwachsenen – eine gemütliche Hotelbar mit Feuerwand, ein begehbarer Weinraum bestückt mit Raritäten und als Blickfang ein schmucker Brunnen in der Lobby.

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Neuer Ruheraum mit Kuschelnestern fĂźr die ganze Familie.

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Mit diesen spannenden Neuerungen wird den Kids und Teenies bestimmt nicht langweilig – zwei getrennte Kinderclubs, Chillout Lounge und Eichhörnchengehege für kleine und große Entdecker.

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Team Prommegger Baumanagement

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Alpen-Wellness Resort Hochfirst,

Obergurgl

www.hochfirst.com

Alpen-Wellness Resort Hochfirst***** Familie Karl Fender A-6465 Obergurgl tel: +43 5256 63250 fax: +43 5256 63030 mail: info@hochfirst.com

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Text: Renate Linser-Sachers Fotos: Hotel Hochfirst / Alexander Maria Lohmann

Fakten | Aufstockung um 2 Etagen durch die Anhebung des Daches | | 2 neue Luxussuiten im 6. Stock | | 1 neue Panoramasuite im 5. Stock | | Planung: Wodnar Planungs GmbH, Hotel- & SpaDesign, Brixlegg, www.wodnar-design.com |

Sinnliches | Da hat Familie Karl Fender ihrem 5-Sterne-Haus Hochfirst mit den neuen Luxussuiten – phänomenal im ausgebauten 6. Stockwerk platziert – die eigene Krone aufgesetzt! |

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Die Rückkehr des eleganten Flachdachs – das Hochfirst heute und anno dazumal bei der Eröffnung 1934.

Rendezvous mit Bergen und Himmel Einfach phänomenal. Mit weniger Euphorie lassen sich die punktgenau zum Saisonbeginn abgeschlossenen Bautätigkeiten der Familie Karl Fender in Obergurgl nicht beschreiben. Der ohnehin verwöhnte Hochfirst-Gast kommt nun auf der Südseite des 5-Sterne-Hotels wahrlich noch höher hinaus. In neuen Urlaubsresidenzen der Upperclass, die schwer an Luxus und Lage zu überbieten sind.

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urch die Aufstockung und den Ausbau der obersten, nunmehr sechsten, Etage war viel Platz für zwei neue Suiten der absoluten Upperclass entstanden. Parallel dazu schreibt diese zukunftsweisende Investition auch hauseigene Geschichte – zeigte sich doch das Hochfirst bei der Eröffnung anno 1934 ebenfalls mit elegantem Flachdach. Heute begeistern unter selbigem die Sky Suite und als große Schwester die Penthouse Suite mit enormen, rahmenlosen Glasflächen, die Wohnräume, Berge und Himmel zu einem fast unwirklichen Ganzen verschmelzen lassen. Moderner Chalet-Stil im Inneren macht sich geschmackvoll-luxuriös und bis ins kleinste Detail durchkonzipiert breit durch 64 m2 in der Sky Suite und 125 m2 in der Penthouse Suite. Hier wie dort vereinen sich Geborgenheit, topmodernes Design und Ausstattung, alpiner Lifestyle und jeder nur erdenkliche Komfort zu harmonischen Wohnwelten.

| Auf Augenhöhe mit Bergen, Himmel und neuester Technik | Beide Suiten verfügen neben großräumigen Badezimmern über eine private Sauna sowie Hightech-Flatscreens mit B & O Soundsystem in allen (!) Raumeinheiten – bis hin zu monumentalem TV-Ausmaßen im Penthouse. Diese technischen Raffinessen bekommen allerdings hausinterne Konkurrenz von den grandiosen Ausblicken, die sich auch durch völlig transparente, nach Süden ausgerichtete Balkone und Terrassen eröffnen ... Ein ausgetüfteltes BUS-System verbindet kompatibel den höchsten Stand der faszinierenden Technik – so empfängt etwa den Gast beim Betreten der neuen Suiten dezente klassische Musik und heimeliges Kaminfeuer. Die Penthouse Suite bietet bis zu vier Personen genügend Freiraum und verfügt zudem über eine eigene Bar und eine elegante Chalet-Stube mit Esstisch für gemütliche Stun210

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den im Kreise lieber Menschen. Die Hochfirst Gourmet-Kulinarik wird hier selbstredend auf Wunsch im ganz privaten, mondänen Rahmen serviert. Im 5-Sterne Alpen-Wellness Resort Hochfirst gleicht jeder Platz einem Rendezvous mit Luxus, Lebensfreude und der Leichtigkeit des noblen Seins. In der Hochfirst Lounge mit Wintergarten – dem kommunikativen Zentrum des Hauses, in der gemütlichen Kaminecke, in den diversen Restaurants, den Zimmern und Suiten, wo sich im Rahmen der aktuellen Qualitätsoptimierung neben der Sky und Penthouse Suite auch eine neue Panorama Suite im fünften Stock dazugesellte. Oder im Hochfirst Alpen Spa, der auf 1500 m2 eine exklusive Wellnesslandschaft samt In- und Outdoorpools sowie Sonnenterrasse bietet. Das Hochfirst hat sich mit dem Ausbau der sechsten Etage selbst die Krone aufgesetzt!

Rendering: www.zuchna.at

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Avantgardistischer Sitz-Komfort aus dem Hause Bretz in der 64 m2 groรŸen Sky Suite ...

... wie in der Penthouse Suite mit alpinem, luxuriรถsem Lifestyle auf 125 m2. 212

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Moderner, eleganter Chalet-Stil.

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Privater Hochfirst-Luxus im Esszimmer und aussichtsreichen Wellnessbereich.

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COOEE alpin Hotel Dachstein,

Gosau

www.cooee-alpin.com COOEE alpin Hotel Dachstein Gosau 484 A-4824 Gosau tel: +43 5122 195 1040 mail: dachstein@cooee-alpin.com

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Text: Angela Jungfer Fotos: COOEE alpin Hotels / Katharina Laserer

Fakten | Neubau Sporthotel nach dem bewährten Konzept der Skigrößen Hermann Maier und Rainer Schönfelder | | Flexible Zimmer – aus zusammenschiebbaren Einzelbetten werden Doppelbetten, Verbindungstüren lassen große Familienzimmer entstehen | | Hotelrestaurant, Bar, Rezeption | | Sauna und großzügiger Ruheraum sowie Fitnessraum | | Beheizter Fahrrad- und Skikeller |

Sinnliches | adeo ALPIN Hotels wurden zu COOEE alpin Hotels: Urlaub am Puls der Zeit mit maximalem Pistenspaß zu leistbaren Preisen | | Nur 400 Meter vom Ortszentrum und wenige Minuten vom Einstieg ins Skigebiet Dachstein West entfernt – mit 142 Pistenkilometern das größte Skigebiet Oberösterreichs und das Revier des sechsfachen Weltcupsiegers Marcel Hirscher | | Kostenloses WLAN im gesamten Haus | | Gratis Ladestation für E-Auto oder E-Bike |

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Das neue Sporthotel COOEE alpin Hotel Dachstein liegt mitten im Herzen des Salzkammergutes.

Günstiger Skiurlaub – neue Marke, bewährtes Konzept Hermann Maier und Rainer Schönfelder erweitern mit ihren adeo ALPIN Hotels das COOEE Markendach. Die bisherigen Hotels der beiden Skiprofis heißen seit Juli 2017 COOEE alpin Hotels. Mit der Zusammenführung der Marken vereinen sich zwei Konzepte, die bei Angebot, Preisgestaltung und Philosophie auf einer Linie liegen. Am 14. Dezember eröffnete das neue COOEE alpin Hotel Dachstein in Gosau, für 2018 ist ein weiteres Haus in Bad Kleinkirchheim anvisiert.

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Seit 2017 zählen die adeo ALPIN Hotels von Hermann Maier (re.) und Rainer Schönfelder zu den COOEE alpin Hotels. Angebot, Preisgestaltung und Philosophie bleiben gleich: COOEE alpin steht für den modernen Familienurlaub zu fairen Preisen in Top-Skigebieten.

ir sind uns so ähnlich und haben beschlossen, einen gemeinsamen Weg zu gehen“, sagen Hermann Maier und Rainer Schönfelder: „Die große Nachfrage hat das adeo ALPIN Konzept bestätigt. Mit der Namensänderung haben wir das Fundament fürs nächste Kapitel in der adeo ALPI­NGeschichte gesetzt und mit COOEE haben wir den idealen Partner.“ Die COOEE Motivhotels stehen für Urlaub am Puls der Zeit. Der Name „Cooee“ ist ein Ausruf der australischen Ureinwohner (ausgesprochen: Kjuuuiiiih) und bedeutet: „Ich bin hier, wo bist du?“ Seit Hunderten von Jahren verbindet dieser Ruf Australiens Ureinwohner. Schönfelders und Maiers Philosophie, maximalen Pistenspaß

zu leistbaren Preisen zu ermöglichen, bleibt auch bei den COOEE alpin Hotels bestehen. Zu den zwei bestehenden Häusern in den Kitzbühler Alpen und im Lungau ist seit Kurzem das dritte am Dachstein in Gosau dazugekommen. Drei weitere Häuser sind angedacht, darunter das in der Planungsphase befindliche in Bad Kleinkirchheim, das ab Winter 2018/19 Gäste empfangen wird. Schon jetzt haben „Nachwuchs-Marcel-Hirschers“ eine neue Anlaufstelle: Das COOEE alpin Hotel Dachstein in Gosau macht seit 14. Dezember mit fairen Übernachtungspreisen den Skiurlaub auch für Familien wieder erschwinglich. Gosau liegt im wildromantischen Teil des Salzkammerguts

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zwischen Hallstättersee und Dachstein. Die Bahnen des 142 Pistenkilometer umspannenden Skiverbunds Dachstein West schwingen sich hinauf ins Mittelgebirge – und zu einem Wow-Panorama inmitten von Tennengebirge und Dachstein. Nur ein paar Minuten von der Hornspitz-Talstation und etwa 400 Meter vom Gosauer Ortszentrum entfernt haben die beiden Initiatoren Rainer Schönfelder und Hermann Maier das Hotel eröffnet. Wie bei allen COO­E­E alpin Hotels geht es den beiden Skiassen um Bewegung und Spaß in den Bergen – zu jeder Jahreszeit und zu fairen Preisen. Die variabel nutzbaren Zimmer sind top-modern und praktisch ausgestattet, jedes der Einzel-, Doppelund Familienzimmer hat einen Balkon, eine Regendusche im Bad und Satelliten-TV. Es gibt eine Wellnessoase mit Sauna, Ruhe- und Fitnessraum, einen Skiverleih und einen beheizten Skiraum. Gratis WLAN im gesamten Hotel ist ebenso Standard wie ein kostenloser Parkplatz direkt beim Haus oder eine Ladestation für E-Autos und E-Bikes. Gleichzeitig ist man in puncto Verpflegung ganz flexibel. Frühstück und Abendessen können je nach Wunsch aufgebucht werden.


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Fotos: Geisler & Trimmel

Aktivurlaub im Einklang mit der Natur Das Hotel Magdalenahof liegt auf knapp 1450 Metern Seehöhe harmonisch eingebettet mitten in die wunderbare Natur- und Kulturlandschaft des malerischen Gsiesertals – einem Seitental des Pustertals. Der jüngste gelungene Erweiterungsbau wurde unter der Leitung von Geisler & Trimmel von Ende März bis Ende Mai 2017 realisiert. 2005 haben sich Karin und Josef Burger den Traum vom eigenen Hotel erfüllt und den Magdalenahof eröffnet. Bewegung, Ernährung und Wohlbefinden in freundlicher und familiärer Atmosphäre – das sind die Säulen des modernen und doch urigen und gemütlichen 4-Sterne-Hotels. Das Gsiesertal ist für seine Ursprünglichkeit bekannt und die einzigartige Lage mitten in der Natur inspirierte die Gast­geber zu einem Konzept mit Nachhaltigkeit, welches sich auch beim aktuellen Umbau widerspiegelt. Entstanden sind ganz neue Bereiche wie die Zirmstube, der modernst ausgestattete Fitnessraum mit Panoramafronten, ein

Kinderspielraum sowie drei neue Gartensuiten und die Außenterrasse. Die neue Panorama-­Außensauna ergänzt als absolutes Highlight die Wellnessoase mit Almhüttenflair. Der Eingangsbereich samt Bar wurde einem einladenden Facelift unterzogen, die Hotelhalle mit Bibliothek erfuhr eine großzügige Erweiterung. Altholz­ täfelungen in Fichte kombiniert mit hochwertigen Lodenstoffen prägen hier das Erscheinungsbild. Besondere Akzente setzt der neue moderne Holzkamin. In der Zirmstube wurde Zirbenholz mit modernem Veloursstoff kombiniert. Häkelleuchten als raffinierte Details ziehen die Blicke auf sich. Auch in den neuen Suiten genießen die Gäste höchsten Wohnkomfort dank Zirbenholzmöbeln, Eichenholzböden, eleganten Veloursstoffen sowie großzügig eingesetzten Tapeten. Geisler & Trimmel bedankt sich ganz herzlich bei der Hoteliersfamilie Burger für die angenehme Zusammenarbeit!

Hotel Magdalenahof**** . I-39030 Gsies . Tel.: +39 0474 948550 . www.hotelmagdalenahof.it


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Tradition und moderner Komfort Das 4-Sterne-Hotel Magdalenahof am Ende des Gsiesertales verkörpert eine gelungene Mischung aus Tradition, Urigkeit und neuestem Komfort. Geisler & Trimmel verbindet mit der Familie Burger eine vertrauens­volle Zusammenarbeit. Im Zuge der jüngsten Erweiterungs­ maßnahmen und Qualitätssteigerungen von März bis Mai 2017 wurden unter Verwendung hochwertiger Materialien zahlreiche neue Highlights geschaffen.

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Die neuen Gartensuiten strahlen eine besondere Wohlfühlatmosphäre aus, dank hochwertiger Ausstattung mit Zirbenholzmöbeln und Eichenböden, Velours und edlen Tapeten.

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Edle, exklusive Materialien in der neuen Zirmstube und der erweiterten Hotelhalle – Zirbenholz trifft auf modernen Veloursstoff und Häkelleuchten, Loden auf Fichte-Altholztäfelung.

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Hotel Kendler, Saalbach

www.kendler.at Hotel Kendler****S Familie Enn Oberdorf 39 A-5753 Saalbach tel: +43 6541 6225 fax: +43 6541 6335 mail: post@kendler.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: www.digital-foto.at

Fakten

Sinnliches

| 29 komplett neue und moderne Junior Suiten Deluxe, Suiten Deluxe und Komfort Suiten Deluxe sowie Einzelzimmer | | Ein zweiter Hotellift für mehr Komfort | | Vergrößerter Skiraum mit einem separaten, beheizten Spind pro Zimmer | | Neues Hauptrestaurant mit vergrößertem Buffetbereich | | Erneuerung des À-la-carte-Gourmetrestaurants Herzlstube | | Planung: Architekturbüro Wimreiter & Partner, Saalbach, Projektleitung BM Ing. Reinhard Zöggeler, www.wimreiter.at |

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| Zentrale und doch ruhige Lage in Saalbach Hinterglemm direkt an der Skipiste (210 Pistenkilometer) | | Familiengeführter Betrieb mit einem großen Herz für Familien und Kinder | | Herzlstube mit 1 Haube von Gault Millau | | Kulinarische Themenabende | | Geräumige Familienzimmer und luxuriöse Suiten | | WLAN und Sky-TV kostenlos / hauseigene Tiefgarage | | Wöchentliche Live-Musik | | Exklusiver Wellnessbereich mit Hallenbad und beheiztem Freibad / Day Spa |


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Hotel Kendler – entspannter und noch komfortablerer Wellness-, Genuss- und Aktivurlaub mit neuen Extras und in frischem Design.

Haubengenuss im feschen neuen Gewand Vor und nach der Sommersaison 2017 wurde im Kendler großzügig umgebaut und neu gestaltet, seit Kurzem erstrahlen unter anderem Zimmer, Suiten und die Restaurantbereiche in komplett neuem Glanz.

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Christine Enn und ihr Sohn Hans Enn jun. – Gastgeber mit Leib und Seele.

as 4-Sterne-Superior-Hotel Kendler befindet sich in einer der schönsten Wintersport-Regionen in Österreich mitten in Saalbach Hinterglemm. „Unser erklärtes Ziel ist seit jeher, unseren Gästen einen traumhaften Urlaub und beste Entspannung zu bieten! Aus diesem Grund liegt es uns am Herzen, das Angebot unseres Hotels immer weiterzuentwickeln. Heuer standen daher einige Neuerungen im Haus an, die unseren Besuchern einen noch luxuriöseren Urlaub mit allen Annehmlichkeiten versprechen“, freuen sich die Gastgeber Christine und ihr Sohn Hans Enn. Und mit ihnen Architekt Reinhard Zöggeler von Wimreiter und Partner. Seit rund 30 Jahren arbeitet das Architekturbüro für das Hotel Kendler, damit für die bereits dritte Generation der Bauherrenfamilie Breitfuß-Enn, und hat somit einen guten Anteil an der Entwicklung des Hotels mitgestaltet. Beim aktuellen Umbau wurde in zwei Baustufen das Erdgeschoss durch Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen neu konzipiert. Der Skiraum wurde neu aufgestellt und mit beheizbaren, dem Zimmer zugeordneten Einzelspinden versehen. Außerdem ist ein zusätzlicher Aufzug als Verbindung zwischen Zim-

mern und Skiraum entstanden. Alle Anlieferungsbereiche samt Waren-, Getränke- und Schanklogistik wurden komplett neu errichtet. Auch die Mitarbeitersozialbereiche präsentieren sich neu. In den Zimmergeschossen fanden ebenfalls Erweiterungen und Umbauten statt – 19 Luxussuiten wurden neu errichtet, neun Zimmer im Bestandshotel generalsaniert. Die Herausforderung für die Planer und Baufirmen lag darin, auf engstem Raum und in kürzester Zeit in der Frühjahresbauetappe von zwölf Wochen, unterbrochen von einer touristisch sehr gut gebuchten Sommersaison, und der darauf folgenden Herbstbauetappe – ebenfalls zwölf Wochen – die Umbauarbeiten termingerecht fertigzustellen. Das Erdgeschoss wurde mit seinen Funktionsabläufen völlig neu konzipiert, und trotzdem ist der Charme des Hauses nicht verloren gegangen. So wurde etwa das beliebte Haubenlokal Herzlstube vollkommen neu situiert und anstelle des Speisesaals durch einen Erweiterungsbau vergrößert. Trotz neuer Lage und neuer Innenarchitektur – insbesondere durch die Materialwahl – ist der ursprüngliche Flair noch spürbar. Das À-la-carte-Haubenrestaurant verfügt nun über 230

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einen eigenen straßenseitigen Eingang. Dank des edlen Materialmixes aus Kristallen, Leder und Altholz unterstützt durch die Lichtstimmungen wirkt das Interieur leicht und elegant – als eigenständiger Teil im offen konzipierten Erdgeschoss. Ein weiteres Highlight ist der neue Speisesaal. Ein Mix aus Naturstein und Holz sorgt hier für edles Genussambiente. Diese unterschiedlichen, aber bodenständigen Materialien strukturieren den Grundriss, welcher durch die Lichtadern in der Deckenkonstruktion wieder verbunden wird. Die Suiten wurden sehr flexibel gestaltet. Man kann Wohn- und Schlafräume öffnen und verbinden oder auch abtrennen durch intelligent versteckte Schiebetürsysteme. Teilweise gibt es im obersten Geschoss auch offene Zimmer und Badezimmerlösungen mit direktem Blick von der Badewanne oder dem Kingsize-Bett auf den Bernkogel. Besonderes Augenmerk wurde von den Planern auf die Kombination von edlen Materialien wie Eichenholz, Ledereinlagen, Naturholzböden oder Wandfreskos mit individuell wählbaren Lichtstimmungen gelegt. Dies macht die spezielle Kendler-Atmosphäre unvergleichlich!


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Ein Augenschmaus – die neue glitzernde Herzlstube mit eigenem Eingang! Und noch besser: Das À-la-carte-Gourmetrestaurant wurde 2017 wieder mit einer Haube vom Gault Millau Guide ausgezeichnet sowie mit 84 Punkten und 1 Gabel vom Restaurant Guide Falstaff. 232

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Ein Genuss – der Mix aus Naturstein und Holz im neuen Speisesaal.

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Extraservice – der neue Skiraum ist ausgestattet mit beheizbaren, versperrbaren und den jeweiligen Zimmern zugeordneten Einzelspinden.

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Wertige Materialien wie Eichenholz, Ledereinlagen, NaturholzbÜden oder Wandfreskos mit individuell wählbaren Lichtstimmungen in Szene gesetzt. 236

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Thurnher’s Residences, Zürs am Arlberg

www.thurnhers.com

Thurnher’s Residences / Thurnher’s Alpenhof*****S Familie Dr. Beatrice Zarges A-6763 Zürs am Arlberg 295 tel: +43 5583 2191 mail: mail@thurnhers-alpenhof.com

Thurnher’s Residences präsentieren mit der frisch eingerichteten Penthouse-Suite ein Serviced Apartment der Superlative.

Elitäres Highlight am Arlberg Es ist so weit. Nach Fertigstellung von vier Suiten in Thurnher’s Residences in Zürs vergangenes Jahr präsentiert sich nun die Penthouse-Suite als fünfte und größte Wohneinheit. In ihrer ganzen prachtvollen, luxuriösen Eleganz, geplant von britischen Architekten und Designern, realisiert von heimischen Professionisten.

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uf über 200 m2 Wohnfläche mit vier Schlafzimmern und jeweils eigenem Bad, einem ineinander übergehenden Wohn-, Ess- und Küchenbereich sowie umlaufender Terrasse mit Sensationsblick in die Berge, kann die neue Penthouse-Suite ihre Wurzeln wahrlich nicht verleugnen. Jene von Thurnher’s Alpenhof*****S in Zürs, einziges Mitglied von „The Leading Hotels of the World“ am

Arlberg, und seiner Eigentümerin Dr. Beatrice Zarges, die größten Wert auf stilvolles Ambiente und sehr persönlichen Service legt. So ziehen sich der Charme und die selbstverständliche Noblesse der Gastgeberin seit einem Jahr nicht nur durchs Hotel, sondern multiplizieren sich wenige Meter entfernt in Thurnher’s Residences. Wie die anderen vier Apparte238

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ments kann die Penthouse-Suite – wie auch das ganze Chalet – für wenige Tage, für Wochen oder bei Verfügbarkeit auch für einen längeren Zeitraum gemietet werden. Gäste der Thurnher’s Residences genießen das Privileg, den umfassenden Service und das Angebot des nahe liegenden 5-Sterne-Superior-Hotels – wenn gewünscht inklusive Privatkoch nutzen zu können.


Text: Renate Linser-Sachers Fotos: Thurnher’s Residences / Reto Guntli

Fakten

Sinnliches

| Neue Penthouse-Suite in Thurnher’s Residences mit 4 Schlafzimmern – Ausstattung mit einheimischen Hölzern, Echtlederstühlen, Webpelzdecken, Boxspringbetten | | Planung: Dipl.-Ing. Patricia Ramersdorfer, Rankweil, www.ramersdorfer.at / Interieur: Arch. Malcolm Winyard, Interior Company Ann Boyd Design, London, www.houseandgarden.co.uk |

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| Hinter einer unaufgeregt bodenständigen Fassade verbirgt sich kosmopolitisches Flair in komfortablem Wohnluxus der Sonderklasse | | Die exklusive Alternative zum Wohnen im Hotel für Menschen, die ihre Privatsphäre schätzen – und sich diese was kosten lassen |


Allgäu ART Hotel, Kempten

www.allgaeuarthotel.de Allgäu ART Hotel – Ort ohne Barrieren Alpenstraße 9 D-87435 Kempten tel: +49 831 5408600 mail: info@allgaeuarthotel.de

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Text: Renate Linser-Sachers Fotos: R&S Mayer GmbH, Kempten

Fakten | Kompletter Neubau des Stadthotels mit 121 Betten als Ort der Kommunikation ohne Barrieren | | Öffentliches Á-la-carte-Restaurant mit tieferen Tischen | | Seminarräume | | Das ganze Haus ist 100 % rollstuhlgerecht | | Planung, Gesamtkonzept, Generalunternehmer: r&s mayer GmbH, Kempten, www.rs-mayer.de |

Sinnliches | Die Lust des Reisens – für Menschen mit Handicap und die Generation 50plus viel zu oft durch bauliche wie ideelle Barrieren beeinträchtigt, kann im neuen Allgäu ART Hotel in Kempten mit vollen Zügen ausgekostet und genossen werden |

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Design und Barrierefreiheit harmonisch vereint.

Das uneingeschränkte Leben im Hotel Die Zielgruppe der Gäste sowohl mit Mobilitätseinschränkungen als auch die zahlungskräftige Generation 50plus, die eine komfortable Adaptierung der Zimmer schätzt, wächst zusehends. Was in der Hotellerie generell noch viel zu oft an der Kapazität oder überhaupt dem Fehlen von Barrierefreiheit scheitert, ist im stylischen Allgäu ART Hotel in Kempten gelebtes Gesetz. „Alles inklusive“ erhält hier eine multiple Maximierung. Und spricht den Businessreisenden, Wellnessgenießer, Familienurlauber und Gast mit Handicap gleichermaßen an.

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as Gesamtkonzept stammt von der Allgäuer Firma r&s mayer Hotel & Objekt GmbH und ist mit großem Know-how für diese Gästegruppen ausgerichtet. Mayer ist für die innenarchitektonische Planung, das Design, die Konzeption des Wellnessbereiches sowie für die bauliche Umsetzung verantwortlich und überzeugt daher mit weit mehr Leistungen als ein üblicher Generalunternehmer. Wertvolle Inputs für die umfassende Barrierefreiheit kamen von unterschiedlichen Behindertenverbänden, dem Betreiber und dem Kontakt mit anderen Hotels, die Gäste mit Handicap gezielt ansprechen. Träger des auf einem ehemaligen Parkplatz neu erbauten Stadthotels ist der Verein für Körperbehinderte Allgäu, geführt wird das Haus mit der nötigen Sensibilität von Direktorin Kathrin Geiger. „Die Besetzung dieser Position war elementar wichtig, um die praktische

Umsetzung unseres doch sehr spezifischen Konzeptes gewährleisten zu können“, sagt Reinhold Scharpf als Ideengeber des Projektes unisono mit Rüdiger Mayer, dem „Vater“ des auch außerhalb des Allgäus einzigartigen, komplett barrierefreien Hotels. Und damit einem Hotel der Zukunft mit Umsatzgarantie. Derzeit erfolgen etwa 20 Prozent der Buchungen von Gästen mit Handicap mit steigender Tendenz, wie Reinhold Scharpf erfreut berichtet. | Mittendrin im (Stadt-)Leben | Damit Gäste mit Handicap nicht permanent auf andere angewiesen sein müssen, sondern Unternehmungen auf eigene Faust möglich sind, hatte beim Bau des Allgäu ART Hotels vor allem die zentrale Lage oberste Priorität. Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn erleichtert die Anund Abreise, die angebotene Hilfe beim Ein- und Ausstieg in und aus dem Bus die Mobilität in der Stadt. 242

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Etwa 30 Mitarbeiter, davon 13 mit Handicap, kümmern sich um das Wohl der Gäste. Dazu ein Anreiz von Rüdiger Mayer und Hoteldirektorin Kathrin Geiger: „In Bezug auf Mitarbeiterführung möchten wir alle Arbeitgeber in Tourismus und Gastgewerbe ermutigen, Inklusion künftig noch mehr in Betracht zu ziehen. Kollegen mit Handicap sind oft eine ungeahnte Bereicherung fürs ganze Team.“ | Barrierefreiheit = Komfort | Das klar strukturierte, moderne Gebäude unterscheidet sich auf den ersten Blick in keiner Weise von anderen Stadthotels. Die Barrierefreiheit liegt in den unverzichtbaren Details, die Gästen mit Handicap das Reisen möglich machen. So sind etwa die Duschen viel geräumiger, was im Übrigen von jedem anderen Gast als äußerst angenehm empfunden wird, ebenso wie die dezent installierten Sitzge-


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legenheiten sowie entsprechenden Haltegriffe. Zudem sind auch die Waschbecken etwas tiefer gesetzt und haben keinen Unterbau. Diese Tatsache erfreut besonders auch Kinder. Die Tische im öffentlichen À-la-carte-Restaurant mit ca. 70 Sitzplätzen im Innen- und Terrassenbereich sind etwas niedriger und damit perfekt für Rollstuhlfahrer, die sich hier keinen starren Blicken ausgesetzt fühlen müssen. Auch der Barbereich ist unterfahrbar und zusätzlich mit einer abgesenkten Bar versehen. Taktile Leitsysteme durch das ganze Haus bieten eine Orientierungshilfe für Menschen, die blind oder im Sehvermögen eingeschränkt sind. Selbst in den Handläufen und an den Wänden sind diese mit dem Stock oder den Füßen ertastbaren Informationsträger angebracht. Davon haben sich auch schon die Behindertenbeauftragten der Bundesregierung und von Bayern überzeugen können. Verschiedene Farben der einzelnen Etagen, kontrastreiche Hinweisschilder und Lichtschalter erleichtern nicht nur Sehschwachen, sondern

auch Kindern und Neuankommenden den gewünschten Weg schnell zu finden. Für Gäste mit vermindertem Hörvermögen sind Telefon und Gefahrenmelder mit Lichtsignalen ausgestattet. In den komfortabel möblierten Zimmern, in den Bädern und Duschen sowie in den Toiletten befindet sich je ein Notrufschalter. | Entspannung für alle und jeden | Der Wellnessbereich ist mit Finnischer- und Biosauna sowie Dampfbad, der Fitnessraum mit modernsten Geräten ausgestattet. Eine im Alter von zwölf Jahren erblindete Masseurin ist täglich vor Ort und verspricht mit ihrer gesteigerten Sensibilität besondere Entspannungserlebnisse. Selbstverständlich sind in allen öffentlichen Bereichen auch Toiletten für Menschen mit Handicap vorhanden. Im Erdgeschoss befindet sich sogar eine „Toilette für alle“, adaptiert mit Therapieliege und Lifter. Ruhe und Entspannung finden alle Gäste im Snoezelenraum, Sportliche können sich an der Kletterwand im Haus ausprobieren. Nach

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einem langen Tag, den die Familie auf den speziellen Fahrrädern für Menschen mit Behinderung genossen hat, bietet die Allgäu Stube den perfekten Rückzugsraum zum Lesen, Plaudern oder Spielen. Die an sich schon zentrale Lage des Hauses hat einen weiteren gewaltigen Vorteil dank der direkten Nachbarschaft, in der die zum Träger gehörende Therapiepraxis Viva und eine Pflegeeinrichtung beheimatet sind. So kann der Gast bei Bedarf eine mobile Pflege oder therapeutische Anwendung dazubuchen. Das ART Hotel ist Mitglied des Hotelverbunds Embrance Hotels (www.embrance-hotel.eu), der nach „Reisen für alle“ zertifiziert ist und damit eine geprüfte Qualität als aussagekräftige Entscheidungshilfe bei der Buchung anbietet. „Weil es ganz normal ist, verschieden zu sein und weil es selbstverständlich sein muss, dass jeder Gast entspannt auf Reisen gehen kann. Deshalb sind bei uns alle Menschen in der komfortablen Barrierefreiheit des Allgäu ART Hotels herzlich willkommen“, resümiert Geschäftsführer Reinhold Scharpf.


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Barrierefrei wohnen, tagen und entspannen – kompromisslos im Allgäu ART Hotel umgesetzt.

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„So etwas habe ich noch nicht gesehen!“

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it diesen Worten der Begeisterung beschreibt Dipl.-Ing. Kornelia Grundmann die Ausstattung des Allgäu ART Hotels. Die studierte Architektin, die mit der Firma „Gabana“ – der Agentur für Barrierefreiheit – Hotellerie und Tourismus im deutschsprachigen Raum rund um das Thema Barrierefreiheit berät, kommt aus dem Schwärmen nicht

mehr heraus. Die Autorin und Herausgeberin des Buches „Lust auf Barrierefreiheit“ meint bedauernd: „Schade, dass ich dieses Hotel noch nicht kannte, als ich mein Buch geschrieben habe. Ich hätte es als das best-practice-Beispiel gewählt, so vorbildlich wie hier Barrierefreiheit durchdacht und so Wert schöpfend wie nachhaltig umgesetzt wurde“. www.gabana.net/buch

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Dipl.-Ing. Kornelia Grundman: „Das ART Hotel bietet den perfekten Rahmen, um hier unsere Seminare ‚Das Hotel der Zukunft – flexibel und frei von Barrieren‘ anzubieten.“


Hotel Goldried, Matrei i. O.

www.hotel-goldried-tirol.com Hotel Goldried GoldriedstraĂ&#x;e 15 A-9971 Matrei in Osttirol tel: +43 4875 6113 fax: +43 4875 6061 mail: info@goldried.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: Hotel Goldried / Peter Kardne

Fakten

Sinnliches

| Neu gebaute 1000 m² große Wellnessanlage mit Indoorund Outdoorpools, Whirlpools, Kinderbecken, Saunalandschaft, Massageangebot sowie Ruheraum und Lounge | | Planung: Katzianka | Lengger Architektur ZT GmbH, Villach, www.kl-architektur.at / Innenarchitektur: White arkitekter AB, Malmö, www.white.se |

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| Hotel für alle Generationen | | Top-Lage auf 1000 m Seehöhe mitten in Europas größtem Nationalpark Hohe Tauern, Schrägaufzug in den Ort | | 2 Restaurants mit Frühstück, Halbpension und à la carte | | Piano-Bar mit Sky-Sport und Unterhaltung | | Kinder- und Spielzimmer | | Après-Ski-Hütte |


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Entspannter Wellnessurlaub mitten im Nationalpark Hohe Tauern – Hotel Goldried.

Goldrichtig unterwegs in die Zukunft Vielfältig und äußerst interessant ist sie, die Geschichte des Hotel Goldried in Matrei in Osttirol. Erbaut im Jahre 1981, erweitert 1983 und 1990 zum zweitgrößten Hotel Tirols. Wunderbar gelegen auf 1000 Metern Seehöhe mitten in Mitteleuropas größtem Nationalpark, dem Nationalpark Hohe Tauern, schreibt das 500-Betten-Hotel im Jahr 2017 nun abermals Geschichte.

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e are making memories – so lautete der Ausruf von Geschäftsführerin Camilla Köll, als im Oktober des vergangenen Jahres die Baubagger angefahren sind. „Ja, es ist ein herrliches Gefühl, dass wir noch einmal beginnen und Neues entstehen lassen!“ In mehreren Investitionsschritten von 2013 bis heute wurde eine innovative Qualitätsinitiative umgesetzt und das Hotel Goldried am Markt neu positioniert. Gemeinsam mit dem Vorstand, externen Experten sowie den Goldried-Mitarbeitern wurde intensiv

am Hotelkonzept gearbeitet: Spa, Wellness, Sauna sowie neue Innenund Außenpools. Die Lage des Hotel Goldried inmitten alpiner Landschaft ist magisch und bietet eine atemberaubende Kulisse für das neue Spa- und Wellnesscenter. Die Gäste freuen sich ab sofort über eine moderne und luxuriöse Einrichtung zum Schwimmen und Entspannen. Entstanden ist ein neuer Wellnessbereich auf mehr als 1000 m² Fläche. Hallen- und Freibad samt Kinderbecken, Jacuzzi, Wellnessund Spa-Center, vier verschiedene

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Saunakabinen sowie Massageraum, Relaxruheraum und eine gemütliche Lounge sorgen künftig für noch mehr Wohlbefinden der Gäste. Die im Jahre 2012 neu eingestiegene Mehreigentümerfamilie Schönhult repräsentiert die Erneuerung und Verjüngung, die im Hotel Goldried für die Zukunft gebraucht wird. Durch ihr Engagement und ihre Erfahrung mit Immobilien (Instandhaltung, Liegenschaften, …) zeigt sich, was mit der Weiterentwicklung und Veredelung des Hotels möglich ist. Im Jahr 2015 wurden in Osttirol 1.943.250 Nächtigungen erzielt. Davon können 612.843 Nächtigungen der Nationalparkregion Hohe Tauern zugerechnet werden. Das Hotel Goldried erzielt zwischen 62.000 und 65.000 Nächtigungen pro Jahr. Mit dem abgeschlossenen Projekt blicken die Betreiber entspannt in die Zukunft und das Goldried sichert sich einen nachhaltigen Fortbestand und erhöht auch die Attraktionskraft für Matrei in Osttirol und wird damit weiterhin ein herausragender Leitbildbetrieb in der Nationalparkregion Hohe Tauern sein.


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The Panoramic Lodge, Sarntal

www.thepanoramiclodge.it The Panoramic Lodge**** Familie Moser Reinswald 89 I-39058 Sarntal tel: +39 0471 095495 mail: info@thepanoramiclodge.it

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Text: Angela Jungfer Fotos: The Panoramic Lodge / Othmar Seehauser / Carmen Moser

Fakten

Sinnliches

| Neubau Design- und Lifestylehotel mit einem Bauvolumen von 15.000 m³ und einer Fläche von 3200 m² | | 30 exklusive Zimmer und Suiten, Aufenthaltsräume, Hero‘s Bar, Restaurant San Martin, Beautyabteilung, Panorama-Schwimmbad (13 Meter), Rooftop-Spa mit Heuboden-Relaxraum u.v.m., Sky-Fitnessraum, Hotelgarage | | Planung: Architekturbüro Kienzl, Arch. Armin Kienzl und Arch. Thomas Kienzl, Bozen, www.kienzl.bz.it |

| Hotel mit Weitblick – 1000 m² Glasfassade | | Lage auf 1500 Höhenmetern – nur 100 Schritte bis zur Gondelbahn in Reinswald (Europa-Cup-Abfahrtsstrecke) | | 200 km Wanderwege vor der Haustür | | 350 m² großer Rooftop-Spa mit Panoramablick – 36 Grad warmer Sky-Whirlpool | | Klimahaus der Kategorie A | | Alle öffentlichen Bereiche, 2 Superior Valley View Zimmer und 1 Junior Suite vollkommen barrierefrei gestaltet |

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Hideaway mit besten Aussichten – 1000 m2 Glasfassade.

Großes Landschaftskino für Outdoor-Fans Seit Dezember 2017 ist das Sarntal um eine touristische Neuheit reicher. Die Rede ist vom Lifestyle-Hotel The Panoramic Lodge, das – nur 100 Schritte entfernt vom Skigebiet Reinswald gelegen – zur modernen Naturbastion für Outdoor-Fans wird. Wer nach Auszeit, Action und Abenteuer in den Bergen sucht, liegt in der Panoramic Lodge goldrichtig.

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as nach einer kurzen Planungsphase innerhalb von nur zehn Monaten errichtete Hotel von Eigentümer Familie Moser liegt direkt an der Talstation der Kabinenbahn des Skigebietes Reinswald, welche die Gäste bis auf 2450 Meter Seehöhe bringt. Hier können Gäste, die nach Sarner Art mit einem freundschaftlichen „du“ angesprochen werden, ihren Durst nach Gipfelglück stillen, die Skier oder das Board an die Füße schnallen und in nur wenigen Minuten die Europacup-Abfahrtsstrecke runterschießen – Hüttenzauber in-

klusive. Doch nicht nur in den Sarntaler Alpen kommt man dem Himmel nahe. Echtes Rooftop-Feeling versprüht das Sky-Spa, wo die Gäste dazu eingeladen werden zu „chillen“, sprich voll und ganz zu entspannen. Besonders leicht fällt das auch in den 30 topmodernen Zimmern und Suiten, die sich mit Größen von rund 40 m² bzw. 65 m2 als stilvolle Raumwunder entpuppen. Zu den Highlights gehören das Interieur aus Zirben- und Eichenholz mit farblichen Eyecatchern sowie überdimensionale Glasfassen, die das ganze Gebäude kennzeichnen. Das Ergebnis: großes Landschaftskino! In der Panoramic Lodge gilt: Genuss steht an erster Stelle! Gäste dürfen im Restaurant San Martin ihre guten Vorsätze beiseitelegen, immerhin wird ausschließlich Naturbelassenes, Saisonales, Frisches und Regionales serviert. Beispielsweise einheimisches Fleisch und das Bunteste, was der Gemüsegarten herzugeben hat. Dazu Sarner Quellwasser oder feine autochthone Tropfen zur sogenannten „wine o’clock“-Stunde. 252

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Das Bauvolumen der Panoramic Lodge beträgt rund 15.000 m3 und die Fläche rund 3200 m2. Die Architektur ist geprägt durch große Glasflächen, die einen Rundumblick auf die Bergkulisse ermöglichen. Glas, Holz und Stein sind die dominierenden Elemente. Die Aufenthaltsräume, Saunas, Schwimmbad, Spa und Fitnessräume nehmen eine Fläche von mehr als 1000 m2 ein. Alle Haupträume haben Glasfronten, die einen unvergleichbaren Ausblick gewähren. Die Hotelgarage, Serviceräume und Magazine besetzen eine Fläche von ca. 800 m2. Die Planung wurde von den Architekten Armin und Thomas Kienzl, die Bauausführung von den Firmen Trienbacher Bau GmbH und Moser Bau GmbH ausgeführt. Alle wichtigen Gewerke führten einheimische Firmen aus. Nachhaltigkeit wird ebenfalls großgeschrieben: Das Hotel wurde als Klimahaus der Kategorie A realisiert, der Strom der Lodge kommt zu 100 Prozent aus einheimischer Wasserkraft und die Wärmeversorgung erfolgt durch eine eigene Holzpelletanlage.


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350 m2 großer Rooftop-Spa – exklusive Chillzone. 254

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30 Zimmer und Suiten – 30 Mal Lichtspieltheater, das die Präsenz der Sarner Berge über große Glasfassaden ins Innere holt.

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Alpin & Relax Hotel DAS GERSTL, Burgeis

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Alpin & Relax Hotel DAS GERSTL****S Familie Lukas Gerstl SchlinigstraĂ&#x;e 4 I-39024 Burgeis tel: +39 0473 831416 fax: +39 0473 830066 mail: info@dasgerstl.com

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Text: Angela Jungfer Fotos: Alpin & Relax Hotel DAS GERSTL

Fakten

Sinnliches

| Neu gestaltetes Panoramarestaurant, neuer Buffetbereich, behutsamer Umbau Vinschger Stube | | Neuer Wellnessbereich mit Textil- und Nacktbereich, Bio-­ Kräutersauna, Lehm-Gerstl-Sauna, Zirbenruheraum, Plauderlounge, Cercial-Dampfbad, Whirl-Becken u. v. m. | | Exklusive neue Suiten (Piz Rasass Suite samt 20 m² großer Terrasse, Whirlpool, Kombi-Sauna / Terrassensuite Marienberg samt 20 m² großer Sonnenterrasse / Sesvenna Suite mit edlem geräucherten Eichenholz) | | Neu gestaltete Gartenanlage / Tiefgarage neu mit 50 Plätzen | | Planung: Architekur & Design, Architekt Dr. Andreas Andretta, Eyrs, www.arch-andretta.com |

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| Mitglied der Vitalpina Hotels und Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol mit Südtiroler Gourmetküche und regionalen Produkten (R30-Garantie – heimische Produzenten im Umkreis von 30 km) | | 5-Gänge-Genießermenüs, Dinner for two, auf Anfrage auch laktose-, gluten- und histaminfreie Speisen | | Panoramaterrasse | | Im Sommer ein Eldorado für Biker und Wanderer, im Winter Hotelshuttle ins nahegelegene Skigebiet Watles, Schneeschuhtouren, geführte Wander- & Bike­ touren, Hochseilgarten, Tennisplätze, Kinderreiten, Mountain Carts, Bogenschießen u. v. m. in der Nähe |


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Genießen mit Weitblick – das neu gestaltete Panoramarestaurant.

So weit das Auge reicht hoch über dem Vinschgau Das Südtiroler Alpin & Relax Hotel DAS GERSTL glänzt im neuen Design. Exklusive Natursuiten wurden eingerichtet, das Panoramarestaurant wurde erneuert, der Garten rund um den Naturbadeteich neu angelegt und die 500 m² große Saunawelt rundum neu mit naturnahen Wohlfühlattraktionen ausgestattet.

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m sonnenverwöhnten Vinschgau, auf einer Seehöhe von über 1500 Metern, mit einem Bergblick, der einen staunen lässt, verwöhnt Familie Gerstl seit Jahrzehnten ihre Gäste. Was sich in den vergangenen Monaten im Alpin & Relax Hotel DAS GERSTL getan hat, begeistert das architektonische Auge, das designverliebte Herz und die Urlauber, die das Besondere suchen. Das neu gestaltete Panoramarestaurant präsentiert sich stylisch und gemütlich zugleich. Filzwände und heimische Zirbe bestimmen hier das Ambiente. In Kuschelnischen wird das Abendessen zum „Dinner for two“. Dazu passend kommen die Köstlichkeiten aus der Küche im neuen Buffetbereich noch besser zur Geltung. Die traditionelle Vinschger Stube, mit der originalen Holztäfelung aus der Zeit der Großeltern, hat einen behutsamen Umbau erfahren – die ursprüngliche Atmosphäre konnte beibehalten und eine gelungene Kombination aus Tradition

und Moderne geschaffen werden. Großzügige Ausstattung, spektakuläre Aussichten, alpine Natürlichkeit und zeitgemäße Ästhetik zeichnen die neuen traumhaften Suiten aus. Naturmaterialien wie Stein und Holz, luxuriöse Bäder und von der Sonne durchflutete Wohnräume sorgen für Wohn-Lifestyle. Die Materialien, die in und um das Hotel verwendet wurden, stammen großteils aus der Region. Stein und heimische Hölzer geben dem Ambiente eine alpine Natürlichkeit und ein gesundes Wohnklima. Bereits 2014 wurden die Zimmer und Suiten mit Allergiker-freundlichen Materialien neu gestaltet. Im Dezember 2016 eröffnete die neue Saunawelt. Durch einen duftenden Kräuter-Erlebnisgang wird der Weg zu einer vielfältigen Welt des gesunden Schwitzens geebnet – mit Bio-Kräutersauna, Lehm-GerstlSauna, Dampfbad und Aufgusssauna, Zirbenruheraum und einem sechs Meter langen Whirl-Becken – alles hochwertig, alles im Einklang 260

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mit der alpinen Natur. Hochwertig und exklusiv liegt dem anspruchsvollen Wellnessfreund eine Saunawelt up to date zu Füßen. Mit einem getrennten Textil- und Nacktbereich, Night Spa sowie Aufgüssen professioneller Saunameister erfüllt DAS GERSTL internationale Top-Standards. Im Sesvenna Spa entfalten hochwertige Produkte aus der Region ihre Wirkung: Apfel-Marmor-Peeling mit gesunden und vitaminreichen Äpfeln aus dem Vinschgau und Ölen vom Kräuterschlössl in Goldrain, Vinschger Schafwolle Packung mit Wolle von Bauern aus der Umgebung von Mals u. v. m. Das Alpin & Relax Hotel ist ein außergewöhnlich schönes Plätzchen für Genießer, die in ihrem Urlaub individuelle Betreuung und ein Verwöhnambiente schätzen. Als Mitgliedshotel der Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol sowie Vitalpina Hotels vermittelt das 4-Sterne-Superior-Hotel das vita-alpine Lebensgefühl Südtirols nach stren-


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gen Qualitätskriterien. Und die Familie Gerstl setzt konsequent auf das Beste aus der Region – sei es im Spa, bei der Einrichtung und Wahl der Baumaterialien oder den Zutaten in der Küche. Küchenchef Rafael kocht mit R30-Garantie. Dahinter steckt ein Bekenntnis zu Regionalität und Saisonalität – möglichst viele Produkte stammen aus einem Umkreis von maximal 30 Kilometern. Das Wanderhotel in be-

vorzugter alpiner Lage ist bekannt für seine eindrucksvollen geführten Wanderungen. Dreimal wöchentlich laden die Bergführer des Hauses ein, die atemberaubende Schönheit des Vinschgaus zu erleben. Im Winter wird die traumhafte Südtiroler Landschaft mit Schneeschuhen erkundet. Rad- und Bikeurlauber wiederum schöpfen aus einem großen Spektrum an Routen in allen Höhenlagen und Schwierigkeitsgraden.

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Alpine Natürlichkeit und zeitgemäße Ästhetik. 262

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Wellnesstempel – sechs Meter langes Whirl-Becken.

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Beste Aussichten auf einen erholsamen Wellnessurlaub.

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Hotel & Restaurant ELDORADO, Ischgl

www.eldorado-ischgl.at

****Hotel & Restaurant ELDORADO Familie Walser DorfstraĂ&#x;e 41a A-6561 Ischgl tel: +43 5444 50070 mail: eldorado@ischgl.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: www.werbefoto.it

Fakten

Sinnliches

| Hotelneubau mit 23 Zimmern und 50 Betten, Tiefgarage, modernem Wellnessbereich sowie À-la-carte-Restaurant mit mehr als 100 Sitzplätzen | | Planung: Baumeister Dipl. HTL-Ing. Gerhard Poller, Architektur und Design, Pians, www.gerhardpoller.at |

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| Komplett neues Hotel in Toplage direkt in Ischgl | | Gastfreundschaft hat Tradition bei der Gastgeberfamilie | | À-la-carte Restaurant mit österreichischen und internationalen Spezialitäten |


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Design und Wellness treffen auf Alpentradition Mit perfektem Timing zum Beginn der Wintersaison hat die Bauherrenfamilie Walser ihr neues 4-Sterne-Hotel Eldorado mitten in Ischgl eröffnet. Mit 23 Zimmern, einem großen Spabereich und dem À-la-carte-Restaurant mit über 100 Sitzplätzen ist die neue Destination ein wahres Urlaubsparadies.

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or zwei Jahren fiel der Startschuss für den Hotelneubau und kürzlich konnte nun die Familie Walser, welche in Ischgl auch noch weitere Häuser betreibt, die Eröffnung feiern. Die Lage ist perfekt, sehr zentral an der Dorfstraße in Ischgl und damit nahe der

Seilbahnen. Geführt wird das Haus von Tochter Silvia Zehnle und ihrem Mann. Der Name Eldorado wurde in Anlehnung an das Stammhaus der Familie, das Nevada, gewählt. Design und Wohlfühlatmosphäre reichen sich im Eldorado die Hand

Neues Eldorado in Ischgl – das Wohlfühl- und Genusshotel präsentiert sich im modernen Alpenflair. 270

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und ergeben moderne Räumlichkeiten mit dem gewissen Alpenflair. Zum Einsatz kamen vor allem natürliche Materialien, Holz und Altholz sowie Schieferstein. Farblich sehr harmonisch in dezenten Braun- und Grautönen gehalten, kombiniert mit Bordüren und Vorhängen in Rot. Das Restaurant im Hotel Eldorado bietet eine variationsreiche, traditionelle Speisekarte mit vielen Schlemmereien, in der viele heimische Zutaten zu überraschend raffinierten Gerichten kombiniert werden. Zur typischen Tiroler Küche und zu österreichischen Spezialitäten gesellen sich kulinarische Ausflüge in die europäische Küche mit ausgesuchten Köstlichkeiten. Der großzügige Wellnessbereich ist ebenfalls sehr modern im alpinen Style eingerichtet und bietet eine Biosauna, eine Finnische Sauna, ein Dampfbad, eine Infrarotkabine sowie einen Ruheraum mit Wasserbetten und einen Frischluftraum.


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Ein Eldorado fßr Schlemmer – mit traditioneller Speisekarte und vielen heimischen Zutaten.

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Entspannt wohnen und den Alltag hinter sich lassen in den modernen, geräumigen Zimmern.

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Der alpine Style sorgt auch im großzügig dimensionierten Wellnessbereich für sagenhafte Wohlfühlatmosphäre.

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Molzbachhof, Kirchberg am Wechsel

www.molzbachhof.at Molzbachhof***S Familie Pichler Tratten 36 A-2880 Kirchberg am Wechsel tel: +43 2641 2203 mail: office@molzbachhof.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: Molzbachhof

Fakten

Sinnliches

| Zubau Das Holzbach – Vollholzhotel mit 16 modernen Zimmern in besonderer Bauweise ohne Leim und Chemie / Gourmetrestaurant Gaumenkitzel / 15-Meter-Außenpool | | Projektführung: Ing. Erwin Thoma Holz GmbH, Goldegg, www.thoma.at | | Planung: Architekt Dipl.-Ing. Anton Hermann Handler, Hartberg, www.arch-handler.at |

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| Holz100-Bauweise – volles Mondholz wurde mechanisch verbunden, es kam keinerlei Bauchemie zum Einsatz | | Lage nur eine Stunde von Wien entfernt | | Schwimmteich und großzügiger Pool | | Cook the Gart’l-Menüs – regionale Küche und kreative Gerichte | | Neue Radstrecken „Wexltrails“ |


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Das Holzbach – ein Bekenntnis zur Natur und ein Paradebeispiel für ökologisches Bauen.

Vollholzhotel bietet einzigartiges Wohnklima Nur eine Stunde von Wien entfernt hat die jüngste Generation der Familie Pichler ein Vollholzhotel in Kirchberg am Wechsel errichtet. 16 moderne Holzzimmer sind entstanden, die sich durch die besondere Bauweise und verwendeten Naturmaterialien auszeichnen. Auf Leim und chemische Inhaltsstoffe wurde komplett verzichtet, um damit ein besonderes Wohlfühlklima zu schaffen.

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ür den Bau zeichnet auch Peter Pichler senior mitverantwortlich, der schon lange mit Holzbau-Koryphäe Erwin Thoma zusammenarbeiten wollte. Thoma erklärt die Besonderheiten des von ihm realisierten Refugiums: „Es sind 16 Zimmer aus purem Holz, ohne Leim, Nägel, Schrauben und chemische Inhaltsstoffe. Das soll Gästen ein einzigartiges Wohnklima bieten, das sich auch auf den Schlaf positiv auswirkt. Holzräume wirken so beruhigend auf uns, dass wir uns darin jede Nacht die Herzarbeit von einer Stunde sparen.“ Innovativ und nachhaltig geht es also in die Zukunft und das neue Holzhotel präsentiert sich als Das Holzbach.

Der neue Eingangsbereich erschließt den Zubau direkt von der Garage aus und führt in die weitläufige Lobby mit Rezeption. Der ganzjährig mit der eigenen Holz-Fernwärme beheizte Außenpool ladet auf zügige 15-Meter-Bahnen ein. Neue Verbindungen von Sauna und Paradiesgart’l und der neue Ruheraum mit Panoramablick runden die Wellnessangebote perfekt ab. Feinspitze werden im neuen, kleinen, aber feinen Gourmetrestaurant Gaumenkitzel mit nur wenigen Tischen, aber großer Cuisine und der sinnlichen Kochphilosophie von Peter Pichler verwöhnt. Der ursprüngliche Molzbachhof wurde 1969 als Pension mit sechs Zimmern von Edith und Anton Pich280

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ler eröffnet. Anni und Peter Pichler übernahmen den Familienbetrieb 1984 und legten mit dem Slogan „Für Leib und Seele“ den Grundstein für das familiär geführte Wellnesshotel im südlichen Niederösterreich. Heute verfügt der Molzbachhof über 48 Gästezimmer, davon fünf Genießerzimmer und drei mit Zirben- und Erlenholz neu ausgestattete Gästezimmer sowie drei Ferienwohnungen im Gästehaus Molzi. Bekannt und beliebt ist der Molzbachhof auch für das Wellnessangebot. Die Gäste können aus einer Vielzahl an Massagen und Bädern, Körperbehandlungen und Pflegeangeboten wählen. Das Angebot reicht von der klassischen Massage bis hin zu Feel the Gart’l-Bädern mit haus-


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gemachten Kräuterölen aus dem eigenen Paradiesgart’l. Auch in Sachen heizen setzt die Familie auf Nachhaltigkeit – die gesamte Energie wird aus Holzgas gewonnen. Peter Pichler junior hat den Molzbachhof vor drei Jahren gemeinsam mit seiner Frau Nina übernommen und nun um Das Holzbach erweitert, zuvor hatte er als Koch sein Handwerk in renommierten Häusern wie dem Taubenkobel erlernt. Außerdem hat er seine eigene Küchenlinie Cook the Gart’l kreiert und freut sich, dass diese auch von den Einheimischen bestens angenommen wird. Damit weist Peter

Pichler noch deutlicher auf seine regionale Küchenphilosophie hin: „Die besten Produkte wachsen bei uns vor der Haustür, in unserem Gart’l und in den Gart’ln unserer Bauern und Lieferanten.“ Beeren, Kräuter und seltene Gemüsesorten werden frisch geerntet und direkt weiterverarbeitet. Frische Zutaten und regionale Produkte sind oberste Prämisse für die hohe Qualität der Speisen. Modern-kreative und traditionelle Gerichte neu interpretiert finden sich gleichermaßen auf der Speisekarte. Chefin und Weinexpertin Nina schenkt dazu die passenden edlen Tropfen aus. 281

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Genießer- und Wohlfühlhotel Zum Bräu,

Kollnburg

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Wellnesshotel Zum Bräu**** Familie Schlecht Viechtacher Str. 6 D-94262 Kollnburg tel: +49 9942 948 50 mail: info@zum-braeu.de

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Text: Angela Jungfer Fotos: Genießer- und Wohlfühlhotel Zum Bräu / Thomas Pfeiffer, www.pfeiffer-kreativ.de / Sepp Niederbuchner

Fakten

Sinnliches

| 11 neue Zimmer und Suiten in modern edlem Ambiente mit sonnenverbranntem Altholz und in Gold- / Grautönen gehalten | | Neugestaltung Außenfassade des Haupthauses und Eingangsbereiches | | Zusätzlicher Parkplatz | | Erweiterung der Hotelküche / Neugestaltung des Büffetbereichs | | Neues Panoramarestaurant mit angeschlossener Sonnenterrasse | | Neues Blockheizkraftwerk zur CO2-Einsparung | | Erweiterte Bräu’s Wohlfühlwelt mit Panoramaruheraum und Ruheraum Apfelgarterl, großzügigem Duschbereich und 2 neuen Saunen | | Sky-Infinity-Panorama-Außenpool mit Sprudelliegen | | Neugestalteter Gartenbereich (Beginn Frühjahr 2018) | | Planung: Architekten + Ingenieure Weber, Teisnach, www.arch-ing-weber.de | | Innenarchitektur: Kältepol design – planung – manufacture, Natters, www.kaeltepol.at |

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| Familiengeführtes Wohlfühl- und Genießerhotel mit typisch bayerischer Gastlichkeit – für Paare, Verliebte und alle jene, die sich eine Auszeit vom Alltag nehmen möchten | | Neu – betreutes Fitnessprogramm mit Aktivcoach | | Bräu‘s Genießerküche mit dem Besten aus der Region | | Kategoriesprung von 3-Sterne-Superior auf 4-Sterne | | Motorradhotel im Herzen des Bayerischen Waldes |


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Modern-gemütliches Ambiente – Gastlichkeit im Bayerischen Wald in vollen Zügen genießen.

„Dahoam ist do wo’s Gfui is“ im Genießerhotel Ganz nach dem Motto „Dahoam ist do wo’s Gfui is“ hat die Gastgeber-Familie Schlecht heuer entschieden, ihren Gästen noch mehr Möglichkeiten zu bieten, in ihrem Wohlfühlhotel Zum Bräu in Kollnburg ein „Zuhause auf Zeit“ zu finden. Dafür sorgen elf neue Zimmer und Suiten ebenso wie die neu gestaltete Wellnesswohlfühlwelt mit Sky-Infinity-Panorama-Außenpool und viele weitere Neuerungen.

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ntstanden ist der erste Gedanke des Umbaus bereits vor einiger Zeit, nachdem der ehemalige Veranstaltungssaal in die Jahre gekommen war und schließlich komplett ausgedient hatte. 2017 haben die Bauherren nun gemeinsam mit Architekt Martin Weber vom Architekturbüro Weber und dem Innenarchitekten Martin Bertalan von Kältepol eine neue Vielfalt für erholsamen Urlaub geschaffen. Das langfristige Ziel der Familie Schlecht ist es, ihr Haus ganz auf die Bedürfnisse von Paaren und Verliebten auszurichten sowie auf alle, die eine Auszeit vom Alltag suchen. Egal, ob diese einen Motorrad-, Wander- oder Wellnessurlaub bevorzugen. Mit nur acht zusätzlichen Zimmern (bei den anderen neuen Zimmern wurden bestehende Räume neu gestaltet) ist das Hotel durch den Umbau nicht viel größer geworden, aber im gesamten luftiger und lockerer. Highlight sind die zwei Relax-Suiten mit eigener Sauna in modern edlem Ambiente mit sonnenverbranntem Altholz und in Gold- und Grautönen gehalten.

Ausnahmslos wurden in allen Bereichen, und speziell in den Zimmern sowie im Restaurant sehr hochwertige Materialien verwendet. Viel Holz und natürliche Stoffe im modern-alpinen Stil vermitteln Gemütlichkeit und Wohlbefinden. Die Gastgeberfamilie legte beim Umbau großen Wert darauf, nicht zu verändern, was das Bräu in seiner Essenz ausmacht – die familiäre, freundliche Atmosphäre und das herzliche Ambiente. Ergänzend wurden dazu noch zusätzliche Wohlfühlangebote geschaffen und dabei gleichzeitig moderne Akzente gesetzt. Da das Hotel ein gewachsenes Haus ist, war es notwendig, neue und alte Bereiche zwar unterschiedlich, aber doch harmonisch und zusammenpassend zu gestalten. Besondere Akzente setzen die neue Bräu’s Wohlfühlwelt mit zwei neuen Ruheräumen, großzügigem Duschbereich und zwei neuen Saunen sowie der Sky-Infinity-Panorama-Außenpool mit Sprudelliegen. Ein neu betreutes Fitnessprogramm mit Aktivcoach rundet das Wohlfühlangebot ab. 284

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Die Erweiterung der Küche und Neugestaltung des Buffetbereiches sowie ein neues Panoramarestaurant mit angeschlossener Sonnenterrasse lassen auch in Sachen Kulinarik keine Wünsche offen. Um den CO2-Ausstoß zu reduzieren, wurde ein neues Blockheizkraftwerk gebaut. Erweiterte Parkmöglichkeiten wurden ebenfalls geschaffen. Beginn der Bauarbeiten war im Februar 2017 mit Abriss des Veranstaltungssaales. Am 6. März startete die Baufirma mit den Gründungsarbeiten. Die Bauarbeiten wurden im November 2017 größtenteils mit der Neugestaltung der Außenfassade des Haupthauses und Eingangsbereiches abgeschlossen, wobei noch einige Arbeiten in den Außenbereichen notwendig sind. So ist die Gestaltung des Gartenbereiches für Frühjahr 2018 geplant. Mit dem herausragenden Umbau vollzog das Hotel im Herzen des Bayerischen Waldes einen Qualitätssprung von 3-Sterne-Superior auf 4-Sterne. Und Genießer wissen, dahoam ist do wo’s Gfui is ...


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Neue Relax-Suiten mit eigener Sauna – sonnenverbranntes Altholz schafft mit Gold- und GrautÜnen ein edles Ambiente.

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Martin Bertalan, Mitbegründer und Innen­architekt der Firma Kältepol: „Wir freuen uns über das in uns gesetzte Vertrauen der Bauherrenfamilie, dass Kältepol den Speisesaal und elf Gästezimmer planen und gestalten durfte. Wir agierten in den Zimmern als Komplettausstatter und lieferten neben unserer Kreativität die Möbel, Böden, Beleuchtung, Vorhänge und Wandgestaltungen. Der Charme des alpenländischen Stils wird im Speisesaal und in den Wohneinheiten in offenen, großzügigen Räumen repräsentiert. Eine Herausforderung war die Distanz von 350 Kilometern pro Strecke von Kältepol zum Hotel. Dafür gilt das Zum Bräu nun in dieser Region als gastronomisches Highlight.“

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Bräu’s erweiterte Wohlfühlwelt mit zwei neuen Ruheräumen, zwei neuen Saunen sowie Sky-Infinity-Panorama-Außenpool. 288

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Hotel Seespitz,

Ischgl

www.seespitz-ischgl.com Hotel Seespitz****S Familie Roller DorfstraĂ&#x;e 81 A-6561 Ischgl tel: +43 5444 5214 fax: +43 5444 57084 mail: hotel@seespitz-ischgl.com

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Text: Angela Jungfer Fotos: Hotel Seespitz / Markus Auer

Fakten | Neugestaltung Empfangsbereich mit Halle, Rezeption und Bar | | Auffrischung des Buffetbereichs | | Neu gestaltete Zimmer in modernem Design | | Familienappartements mit noch mehr Luxus | | Planung: Koni Grütter, Plan & Design, Ischgl, www.gruetter.at |

Sinnliches | Top-Lage in Ischgl neben der Skipiste in direkter Nähe zu den Seilbahnen | | Familiär geführtes 4-Sterne-Superior Hotel im gediegenen Ambiente | | Vielfältiges Wellnessangebot | | Erlesene Kulinarik mit frischen Zutaten aus der Region – Traditionelles aus der Tiroler Küche, feine internationale Gerichte, dazu ausgesuchte Weine aus der Vinothek |

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Das Hotel Seespitz steht für exklusiven Skiurlaub in Ischgl.

Exklusiver Komfort direkt an der Skipiste Das 4-Sterne-Superior-Hotel Seespitz steht für exklusiven Komfort, herzliche Gastfreundschaft und alpenländische Tradition – der perfekte Rahmen für Winterferien in Ischgl. Die bevorzugte Lage direkt neben der Skipiste, das vielfältige Angebot des Hauses und die vielen Neuerungen im Zuge der jüngsten Baumaßnahmen garantieren Skiurlaub in Tirol vom Feinsten.

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ie Hoteliersfamilie Roller setzt konsequent auf Innovationen und Qualitätssteigerungen. Das Haus Seespitz besteht seit 1952 mit damals 20 Gästebetten. 1985 wurde ein Restaurant dazugebaut. Familie Brunhilde und Günther Roller führten ab diesem Zeitpunkt den Betrieb. 1991 entstand das 4-Sterne-Hotel mit 60 Gästebetten. Ein weiterer großer Umbau fand im Jahr 2003 statt. Wiederum wurde aufgestockt auf 85 Betten. Im Laufe der folgenden Jahre entstanden immer wieder Neuerungen. 2008 erhielt das Hotel die Klassifizierung Superior. Mittlerweile wird das Haus in dritter Generation

von Larissa Thauer und ihrem Mann Nik geführt. Seit jeher ist es das erklärte Ziel der Gastgeber, ihren Gästen ein Maximum an Wohnkomfort, Erholung und Genuss zu bieten. Um diesem Anspruch gerecht zu bleiben, realisierten sie in den Sommermonaten 2017 (von Mai bis November) zahlreiche Neuerungen. Der Empfangsbereich mit Halle, Rezeption und Bar wurde einladend neu gestaltet. Auch der Buffetbereich erhielt eine Auffrischung. Die Zimmer der Kategorien Standard und Comfort erstrahlen nun in neuem, modernem Design und gehören somit zu den Kategorien Classic und Deluxe. Die – 292

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speziell bei Familien – beliebten Appartements Seespitz und Paznaun warten ab der heurigen Wintersaison mit Top-Einrichtung und noch mehr Luxus für besonders hohen Wohnkomfort auf. Als weitere Draufgaben erwarten die Gäste im Ischgler Traditionsbetrieb erlesene Kulinarik, attraktive Wellnessangebote und aufmerksamer Service – und das alles in gediegenem Ambiente, das behaglichen Komfort mit exquisiter Ausstattung vereint. So lässt sich der Winterurlaub im Paznauntal mit allen Sinnen genießen. Und der Skispaß in der Silvretta Arena beginnt gleich vor der Haustüre ...


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Erneuerte Zimmer – modernes Design trifft auf elegante FarbtÜne. 294

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Hotel Gasthof Post,

Lech

www.postlech.com Hotel Gasthof Post***** Familie Moosbrugger Dorf 11 A-6764 Lech am Arlberg tel: +43 5583 2206-0 fax: +43 5583 2206-23 mail: info@postlech.com

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Text: Angela Jungfer Fotos: Hotel Gasthof Post / Herbert Lehmann

Fakten

Sinnliches

| Ausbau der Küche, Restaurierung der Post Stuben, Modernisierung des Panoramaspeisesaales | | Planung: Architekturbüro Atelier Rainer & Amann ZT GmbH, Feldkirch, www.r-a.at | | Innenarchitektur: cp architektur, Architekt Mag. arch. Christian Prasser, Projektleitung: Dipl.-Ing. Mathias Exner, Wien, www.cp-architektur.com |

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| Top-Lage im renommierten Wintersportort Lech am Arlberg | | Mitglied der Relais & Châteaux-Hotels | | Familiengeführtes, traditionsbewusstes Luxushotel | | Einmaliges, gediegen-edles Ambiente durch lange Familientradition und den Charme des Gasthofes | | Vielfach ausgezeichnete und kreative Küche und gut bestückter Weinkeller | | Outdoor-Pool und separates Kinderschwimmbecken | | Badehaus mit spektakulärem Panoramapool |


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Mit der Erneuerung der Restaurantbereiche schloss das renommierte Hotel Gasthof Post in Lech die dritte Erweiterungsphase ab.

Neue „Post-Moderne“ – Räume zum Genießen Das Hotel Gasthof Post der Familie Moosbrugger ist ein luxuriöses 5-Sterne Hotel im 1450 Meter hoch gelegenen renommierten Wintersportort Lech am Arlberg und gilt als Kleinod österreichischer Gastlichkeit. Das traditionsreiche Familienhotel gehört zum ausgewählten Kreis der renommierten Relais & Châteaux-Hotels und ist geprägt von sehr viel Herzlichkeit und Charme. Heuer wurden die Restaurantbereiche samt Küche umgestaltet.

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ei den insgesamt drei Erweiterungsphasen des Hotels – 2010, 2014 und aktuell 2017 – vertraute die Hoteliersfamilie in Sachen Konzeption und Innenarchitektur auf die Erfahrung von Mag. arch. Christian Prasser von cp architektur aus Wien. Für die Architektur und Bauleitung wurde in bewährter Manier mit dem Atelier Rainer & Amann aus Feldkirch zusammengearbeitet. Erste Überlegungen zu einem Ausbau der Küche und damit einhergehend einer Modernisierung des Speisesaales gab es bereits während der Umbauphase im Jahr 2010. Vorgabe der Bauherren war es außerdem, die Restaurants zeitgemäß zu interpretieren, ohne den Altbestand zu verleugnen, und gleichzeitig die Anbindung an die neue Küche so umzusetzen, dass die täglichen Abläufe zwischen Küche, Service und Gästen optimiert werden können.

Erhalten, jedoch behutsam renoviert wurden die historischen Post Stuben. Im Kontrast dazu steht der großzügige, weitläufige Speisesaal, der sich mit dem neuen Panoramafenster zum Ortskern von Lech hin und dem Bergpanorama öffnet. Von außen betrachtet war der Speisesaal bereits seit Mitte der 60er-Jahre ein der alten Bausubstanz zugefügtes Element – auf einem Sockel errichtet ist er mit seinem für Lech untypischen Flachdach ein eigenständiges Bauelement. Diese Eigenheit wird durch die Öffnung der gesamten Nord- und Ostfassade noch betont, gleichzeitig verhindert der spielerische Umgang mit der Fassadengestaltung einen zu harten Bruch mit der umgebenden Architektur. Das neue Panoramafenster wird durch feine, horizontal ausgerichte298

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te Lamellen strukturiert. Diese sind aus gebürstetem, bronze-eloxiertem Aluminium mit feiner Ziselierung und zitieren die geschnitzten Abschlüsse von Balkonen, Erkern und Dachüberständen im ländlichen Raum. Gestalterisch steht das Fenster der holzgetäfelten Rückwand gegenüber, welche die Elemente klassischer Bauernstuben aufnimmt. Als Pendant zum Blick aus dem Fenster fungiert der Blick auf eine im Haus bereits vorhandene Sammlung von alpinen Landschaftsbildern mit ländlicher Architektur – die fiktive, idealisierte Landschaft steht der modernen, realen gegenüber. Der Bodenbelag besteht aus wärmebehandelten Eichendielen, die in dem Holztäfer an den Wänden ihre Fortsetzung finden. Als Spange, die das moderne Fenster und die alpin anmutenden Böden und Wandtäfer


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zusammenhält, dient die weiß lackierte Kassettendecke. Wie schon bei der Neugestaltung der Zimmer im Haupthaus war auch hierfür die „Gute Stube“ regionaler historischer Vorbilder Inspirationsquelle. Die Decke wurde mit verdeckten LED-Spots ausgestattet, die je nach gewünschter Lichtstimmung nicht nur in der Helligkeit, sondern auch in der Lichtfarbe zentral gesteuert werden können. Die Tische wurden mit Doppelpendelleuchten ausgestattet, die Lampenschirme stammen aus der Wiener Manufaktur Mano De-

sign und wurden von der Designerin Hedwig Rotter an den Ort angepasst. Aus dem Bestand wurde der Kachelofen genommen und zentral im Raum platziert. Sein Grün findet sich in den Leuchten ebenso wie in etwas abgeschwächter Form auch in den Stoffen wieder. Die Stoffe wurden – wie schon in den vorherigen Umbauten – fachkundig mit Karl Weber Design aus Zell am Ziller ausgesucht. Ein besonderes Augenmerk legte die Familie Moosbrugger auf den Sitzkomfort und die Akustik der Restauranträume. Daher wurde das

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österreichische Traditionsunternehmen Wittmann für die Bestuhlung und Polsterung der Sitzbänke beauftragt. Organisatorisch wurde beim Umbau das Buffet aus dem Speisesaal entfernt und im Vorraum installiert, so ist es jetzt von allen drei Essräumen aus erreichbar. Im großen Speisesaal wurden zusätzlich drei Servicestationen eingeplant. Ausgehend von den Zweier- und Vierertischkonstellationen kann die Bestuhlung rasch für größere Gesellschaften bis hin zur Hochzeitstafel umgestellt werden.


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Das Panoramarestaurant „Postblick“ öffnet sich mit der Verglasung zum Ortskern von Lech und dem Bergpanorama hin.

Das neue Panoramafenster wird durch feine, horizontal ausgerichtete Lamellen aus gebürstetem, bronze-eloxiertem Aluminium strukturiert. 300

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Die Post-Gäste werden in den gemütlichen Stuben nach allen Regeln der Kochkunst kulinarisch verwöhnt. 302

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Hotel Alpenfeuer Montafon, St. Gallenkirch

www.alpenfeuer-montafon.at Hotel Alpenfeuer Montafon Steffen Rรถschl Gortipohl 3 A-6791 St. Gallenkirch tel: +43 5557 6611 fax: +43 5557 6611-6 mail: info@alpenfeuer-montafon.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: www.werbefoto.it

Fakten

Sinnliches

| Neues Hotelkonzept und Renovierung des Bestandes sowie komplett neu errichteter Hoteltrakt | | Verbindung mit Personenlift | | Insgesamt nun 39 Zimmer und Suiten | | Neuer Speisesaal | | Neuer Wellnessbereich Feuer & Eis | | Planung: Architektur & Design, BM Dip. HTL-Ing. Gerhard Poller, Pians, www.gerhardpoller.at |

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| Zentrale Lage zwischen Gaschurn und St. Gallenkirch in nächster Nähe zu den schönsten Ski- und Wandergebieten des Montafons | | Gemütliche und urige Montafoner Stube | | Verwöhnpension – besonderes Augenmerk auf die Verwendung regionaler Produkte und stolzer Partner des Vereins bewusstmontafon | | Viele Vorteile und Vergünstigungen bei Sportangeboten |


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Neu renoviert und erweitert – aus dem Hotel Alpenrose wurde das behagliche Hotel Alpenfeuer Montafon.

Feuer und Flamme für den Urlaub in den Alpen Das komplett neu renovierte und durch einen Umbau erweiterte Hotel liegt in zentraler Lage zwischen Gaschurn und St. Gallenkirch und somit in nächster Nähe zu den schönsten Ski- und Wandergebieten des Montafons. Die Neueröffnung des ehemals als Alpenrose bekannten Hotels Alpenfeuer Montafon wurde am 13. Dezember 2017 gefeiert.

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eit Dezember 2011 führt Steffen Röschl gemeinsam mit seiner Partnerin das Hotel in dritter Generation und arbeitet seither an der Verwirklichung seines Traumes, dem Hotel wieder frischen Wind zu verleihen und das Gebäude zu erneuern. Im Winter 2016 fiel dann endlich der Startschuss für das Großprojekt „neues Hotel“. Neues Hotel bedeutete in diesem Fall nicht nur neue Zimmer und ein neuer Speisesaal, sondern auch ein komplett neues Konzept. Zum absoluten Neuanfang gehört auch der neue Name. Gemeinsam mit den Stammgästen wurde schließlich der Name „Alpenfeuer Montafon“ gefunden. Insgesamt 39 größtenteils neu erbaute und modern ausgestattete Zimmer, ein geräumiger, offener Speisesaal und der moderne Wellnessbereich Feuer & Eis mit zwei Saunen, Dampfbad, Kneippbecken, Erlebnisduschen, Teebar / Lounge, Wasserbettenraum und Ruhebe-

reich heben das Verwöhnangebot des Hotels auf eine neue Stufe. Der gesamte Komplex besteht aus drei Gebäuden, die im Laufe der Jahre erbaut wurden und miteinander verbunden sind. Im ältesten Teilbereich, dem Stammhaus, befinden sich elf Zimmer, die größtenteils renoviert wurden. Die Bäder sind in allen Zimmern in den vergangenen beiden Jahren erneuert worden. Das Gebäude Alpenrose wurde komplett renoviert – in diesem Zuge entstanden 14 komfortable und gemütliche Zimmer. In dem komplett neu errichteten Hoteltrakt Feuer befinden sich 14 Zimmer, die einen gemütlichen Urlaub gewährleisten. Um den Erholungssuchenden noch mehr Komfort zu bieten, wurden die Trakte Alpenrose und Feuer mit einem Personenlift verbunden. „Wenn die Gäste unser Haus betreten, soll unser Kaminfeuer, welches Wärme und Geborgenheit aus306

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strahlt, ein Gefühl des Ankommens vermitteln. Der Gast soll die Einzigartigkeit in Bezug auf Persönlichkeit und Authentizität von der Begrüßung bis zum Abschied spüren“, erklärt Gastgeber Steffen Röschl seine Philosophie und lädt ein zum Genießen: „Unser neuer Wellnessbereich als eine erholsame mit allen Sinnen erlebbare Oase der Entspannung lässt einen aktionsreichen Tag auf dem Berg ausklingen und den stressigen Alltag vergessen. Mit unserer gemütlichen Montafoner Stube, welche am Nachmittag zu Kuchen und Kaffee und zum Lesen und Spielen einlädt, bemühen wir uns die Atmosphäre, wie es anno dazumal in den alten Bauernhäusern war, weiterleben zu lassen. Am Abend kann mit allen Sinnen das Abendessen im neuen Speisesaal genossen werden – und wer noch nicht müde ist, die Gespräche an der Bar fortsetzen.“ Das neue Alpenfeuer Montafon – ein Hotel, das entflammt, entzündet und entzückt!


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Regionalität – bewusstmontafon – wird bei der Produktauswahl großgeschrieben. Garniert wird die Alpenfeuer-Verwöhnpension mit dem neuen Genießerambiente. 308

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Alpenfeuer-Wellness – von der feurigen Finnischen Altholzsauna bis zum kühlenden Kneippbecken und Außenbereich. 310

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Naturhotel Alpenrose, Millstatt

www.naturhotel-alpenrose.at Naturhotel Alpenrose**** Familien Obweger und Baumann Obermillstatt 84 A-9872 Millstatt am See tel: +43 4766 2500 fax: +43 4766 3425 mail: info@naturhotel-alpenrose.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: Naturhotel Alpenrose

Fakten

Sinnliches

| Umbau von 7 Zimmern zu Zirbenzimmern komplett aus Zirbenholz, Tonputz und Steinfliesen – Badezimmer mit Holzböden komplettieren das naturECHTEe Wohngefühl | | Neue Photovoltaikanlage | | Planung: Interior Designer Gianluca Tellan, Brugnera, www.haus-de.com und Wohnmöbel Christian Gasteiger, Feldkirchen, www. wohnmoebel-gasteiger.at |

| Familiengeführtes Haus mit naturECHT-Philosophie | | Veranstaltungsraum Lichtquelle mit Flügel (geeignet für Qi Gong, Yoga, Hauskonzerte, Seminare) | | Bis zu 40 Kräutertees aus dem Kräutergarten und der Natur | | Liebevoll gestaltetes Restaurant mit Panoramaterrasse | | Kulinarische Schmankerln wie hausgebackene Vinschgerl, Honig aus der Bienenwabe etc. | | Kräuterführungen, Buchtenwanderungen |

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Naturhotel Alpenrose – handgehackte Lärchenschindeln, die von einem Lungauer Bauern über drei Jahre vorbereitet wurden, zieren die Fassade.

Es kräutelt und zirbelt im naturECHTen Urlaubsdomizil Eingebettet in eine intakte Natur liegt die Alpenrose am Sonnenplateau über dem Millstätter See und bietet naturECHTe Erlebnisse. 2017 hat das 4-Sterne-Hotel frischen Wind bekommen – durch neu gestaltete Zirbenzimmer und den Einstieg der nächsten Generation. Benjamin und Birgit Obweger haben gemeinsam mit Brigitta Baumann und dem bewährten Team die Verantwortung übernommen und laden herzlich ein zum „Schaunkumman“.

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ie Gastgeber legen Wert auf bewussten und nachhaltigen Umgang mit der Natur und die Verwendung von naturbelassenen Rohstoffen sowie die Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten. Die naturnahe Gestaltung der Räume schafft in Kombination mit modernen Elementen eine ganz besondere Atmosphäre. Je nach Lichteinfall oder Jahreszeit ändert sich die Stimmung von sanft und still bis hin zu kraftvoll und belebend.

Einige der Zimmer wurden heuer neu zu Zirbenzimmern umgebaut. Die Einrichtung besteht nun komplett aus Zirbenholz, das Zirbenbett ist ganz ohne Nägel. Naturecht gebettet, garantieren die Zirbenzimmer einen heilsamen Schlaf. Außerdem wird ganz bewusst auf TV-Geräte und WLAN in den Zimmern verzichtet. Die natürliche Atmosphäre strahlenarmer Räume sorgt für eine unvergleichliche Schlafqualität. Die Aus-

Die Familien Obweger und Baumann setzen bewusst auf nachhaltigen Umgang mit der Natur: „Die Alpenrose ist nicht nur ‚bio‘ – sie ist naturECHT!“ 314

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blicke auf den Millstätter See und die Kärntner Bergwelt sorgen zusätzlich für Entspannung und Wohlbefinden. Das Beste aus Natur, Wissenschaft und Erfahrung kommt bei den zahlreichen Anwendungen zum Tragen, ebenso wie im naturECHT gestalteten Sauna- und Wellnessbereich: mit Erfrischungseck mit frischen Säften und Knabbereien, Finnischer Sauna 90° C, Mondphasen Sauna 42° C, Mandala Sauna 40° C, Bergkristall Sauna 37° C, Erlebnisdusche, beheiztem Außenbecken mit Inneneinstieg, zwei Ruheräumen und großer Liegewiese mit Panoramablick. Der Veranstaltungsraum Lichtquelle samt Flügel eignet sich für Hauskonzerte und Seminare und dient als Qi Gong- und Yoga-Raum. Im liebevoll gestalteten Restaurant mit Panoramaterrasse werden kulinarische Schmankerln aus naturbelassenen Lebensmitteln serviert.


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Etwas über dem Millstätter See gelegen, ist die Alpenrose der ideale Ausgangspunkt für entspannte Wanderungen durch die Bergwelt. Während nördlich des Sees die Millstätter Alpe und der Nationalpark Nockberge locken, so ist es südöstlich der mystische Berg Mirnock und im Westen der Sportberg Goldeck. Dass sich eine Wanderung auch mit dem Besuch kultureller Ausflugsziele verbinden lässt, zeigen die zahlreichen Themenwanderwege rund um den Millstätter See. | Vom Biohotel zum Naturhotel | 2014 haben die „Alpenrösler“ den Wandel vom Bio- zum Naturhotel vollzogen: „Als wir unser Hotel vor nun mehr 50 Jahren eröffneten, stand der Begriff ‚bio‘ für den bewussten und nachhaltigen Umgang mit der Natur, für die Verwendung von naturbelassenen Rohstoffen, für Produkte und Lebensmittel aus unserer Region und nicht zuletzt für einen ganzheitlichen Blick auf uns selbst. Unsere Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass sich die Bedeutung des Begriffs ‚bio‘ stark gewandelt hat. So darf man sich aufgrund neu-

er EU-Auflagen nur noch ‚Biohotel‘ nennen, wenn man ausschließlich ‚bio-zertifizierte‘ Produkte verwendet – hierbei spielt es keine Rolle, woher diese Produkte stammen. Uns ist es jedoch nicht gleichgültig, woher unsere Produkte kommen. Wir pflegen seit jeher eine Unternehmenskultur, welche nur hochwertigste Produkte vorschreibt. Ebenso legen wir größten Wert auf die Stärkung

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der eigenen Wirtschaftsregion und die persönliche Zusammenarbeit mit ehrlichen, vertrauenswürdigen Produzenten, die unseren Anspruch an eine naturECHTe Lebensweise teilen. ‚Bio‘ hat für uns schon immer weit mehr bedeutet als die Einhaltung von Reglements. So haben wir diese Entwicklung zum Anlass genommen, um auch mit der Namensgebung unseres Hauses ein klares Zeichen zu setzen.“

Die neuen Zimmer bestehen komplett aus Zirbenholz, die Zirbenbetten sind ohne Nägel gefertigt. Außerdem wird auf TV-Geräte und WLAN verzichtet.


Wellnesshotel Riedlberg, Drachselsried

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Wellnesshotel Riedlberg**** Familien GraĂ&#x;l und MĂźhlbauer Riedlberg 1 D-94256 Drachselsried / Bayerischer Wald tel: +49 9924 9426-0 fax: +49 9924 7273 mail: info@riedlberg.de

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Text: Angela Jungfer Fotos: Wellnesshotel Riedlberg / Gert Ziegenbein / Sepp Niederbuchner

Fakten

Sinnliches

| Neues Chalethaus – Chalet-Suiten mit Infrarotsitz und Grand-Chalet-Suiten mit Infrarotsitz sowie Sauna auf der eigenen Dachterrasse | | Neue Tiefgarage mit 61 Stellplätzen | | Neu – Küche, Frontcooking und Buffet, Enzian Stüberl | | Erneuerung und Erweiterung des Wellnessbereichs mit Ruheraum, Panoramasauna und Außen-Solepool | | Neue Hotelhalle und Rezeption | | Planung: Architekturbüro Wilde, Dipl. Ing.(FH) Architekt Wolfgang Wilde, Cham, www.architekt-wilde.de |

| Haus mit Geschichte in einmaliger Alleinlage – kleines Paradies am Berg, hauseigenes Skigebiet direkt vor der Haustüre mit 1 Schlepplift mit 2 anspruchsvollen Abfahrten (ca. 700 m), 4 x wöchenlich Flutlichtbetrieb, Beschneiungsanlage, Kinderlift mit Übungshang (ca. 140 m), Babylift, Schneebar, Riedlberg Alm, Naturrodelbahn (ca. 850 m) mit Lifttransport, Skischule und Skiverleih direkt am Skilift | | Hausgäste erhalten Gratis-Skipass für Aufenthaltsdauer | | Wellness für Kids & Teenies und werdende Mamas | | Tageswellness ohne Übernachtung |

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Das neue Chalethaus aus Holz – der Bayerische Wald zum Wohnen.

Chalethaus aus Holz als neues Juwel am Riedlberg Das Hotel Riedlberg liegt wie ein kleines Paradies direkt unterm großen Arber nahe des Nationalparks Bayerischer Wald. 2017 ist viel Neues entstanden: Behutsam und nachhaltig wurde ein neues Chalethaus aus Holz geplant und umgesetzt – quasi der Bayerische Wald zum Wohnen. Weitere Highlights sind eine neue Tiefgarage, das Enzian Stüberl, die neue Hotelhalle samt Rezeption sowie der Frontcooking- und Buffetbereich. Das Wellnessangebot wurde einem Facelift unterzogen und großzügig erweitert.

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on außen schmiegt sich das neue Juwel am Riedlberg perfekt in den Hang, als stünde es schon immer so da. Hier verschmilzt die Moderne samt aller technischer Vorgaben mit der traditionellen Holzbaukunst. Seine charakteristische sonnenverbrannte Altholzfassade, die aus mehreren zurückgebauten Scheunen aus der Region stammt, verleiht dem neuen Chalethaus einen unverwechselbaren Ausdruck. Damit reiht sich der Neubau nahtlos in die Tradition des Riedl­ berg ein. Die Ursprünge als Berggasthof merkt man dem Hotel heute noch an. Seit 1912 in Familienbesitz und seit 1952 als gastronomischer Betrieb geführt, wurde aus dem kleinen Berghof ein komfortables 4-Sterne-Wellness­refugium. Seit 1999 ist das Haus Mitglied der Wellness-Hotels & Resorts und wird entsprechend regelmäßig TÜV-zertifiziert. Das Hotel verfügt über insgesamt 58 Zimmer, Suiten und Apparte­ments. 2017 war für die Gastgeber ein sehr ereignisreiches Jahr. Bereits im Frühjahr wurde mit der Abtragung des Erdreichs hinter den bestehen-

den Garagen beim Skilift begonnen. Vom 7. Mai bis zum 15. Juli 2017 schloss das Hotel seine Türen. Innerhalb von zehn Wochen entstand die neue Tiefgarage mit 61 Stellplätzen. Zeitgleich wurde der Mittelteil des Hauptgebäudes, in dem sich die alte Küche befand, komplett abgerissen und zum neuen und lichtdurchfluteten Enzian Stüberl umgestaltet. Diese moderne und gleichzeitig traditionelle Location bietet Platz für rund 30 Personen und lädt zum gemütlichen Verweilen ein. Die neue Küche überzeugt nun mit einem ganz ungewohnten Platzangebot, modernsten Geräten sowie einer hochprofessionellen Lüftungsanlage. Ebenso bekam der Wellnessbereich ein neues Erscheinungsbild: Aus der Stubensauna wurde eine Zirbenholzsauna, die Infrarotkabine wurde durch eine größere moderne Kabine ersetzt und der Brunnen wurde zu einer Ruhebank umgestaltet. Mit stimmiger Farbe und neuen Wellnessliegen erstrahlt das Herzstück des Hauses nun wieder in neuem Glanz. Zusätzlich neu geschaffen wurden der Ruheraum Ort des 318

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Lichts, eine Panorama-Außensauna sowie ein ganzjährig auf ca. 37° Celsius beheizter Solepool. Die neue und vergrößerte Lobby mitsamt neuer Rezeption und Empfangsbereich konnte im Oktober 2017 eröffnet werden. Das neue Chalethaus beherbergt die luxuriösen Chalet-Suiten mit Infrarotsitz und Grand Chalet-Suiten samt Infrarotsitz sowie Sauna auf der eigenen Dachterrasse. Diese wurden aus Fichten- und Eichenholz gefertigt und duften dementsprechend. Große Glasfronten samt Panoramablick, gemütliche Stoffe und technische Raffinessen ergänzen das besondere Wohngefühl. Naturverbundene Leichtigkeit und eine modern in Szene gesetzte wohlige Wärme treffen auf atemberaubenden Fernblick. Um gleichzeitig der immer größer werdenden Nachfrage von Jung und Alt gerecht zu werden, wurde das Hotel komplett vernetzt und ein flächendeckendes Internet-WLANNetz aufgebaut. Das Riedlberg verändert sich ständig – doch die Gemütlichkeit und lockere Atmosphäre bleiben.


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Entspannt wohnen – das Chalethaus beherbergt die luxuriÜsen Chalet-Suiten mit Infrarotsitz und Grand Chalet-Suiten samt Infrarotsitz sowie Sauna auf der eigenen Dachterrasse.

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Transformation des Wellnessbereiches – aus der Stubensauna wurde eine Zirbenholzsauna, die Infrarotkabine wurde durch eine größere moderne Kabine ersetzt und der Brunnen wurde zu einer Ruhebank umgestaltet. 322

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LAGANA Bar, Villach

www.hi-villach.at LAGANA Bar Holiday Inn Villach ****S Europaplatz 1-2 A-9500 Villach tel: +43 4242 22522 fax: +43 4242 22522-805 mail: info@hi-villach.at

Die neu gestaltete LAGANA Bar ist ein stilvolles Highlight der Villacher Barszene.

Sinnlicher Relaunch zum zehnjährigen Bestehen Pünktlich zum zehnjährigen Jubiläum des Holiday Inn in Villach haben sich die Eigentümer des 4-Sterne-­ Superior-Hotels an der Drau einen Relaunch der weithin bekannten LAGANA Hotelbar gewünscht. Für eine Architektur, die alle Sinne anspricht, konnten die international tätige Stararchitektin Prof. Dr. Jana Revedin und ihr lokaler Projektpartner DDI Christian Thomann gewonnen werden.

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s ist für mich eine Ehre und Freude, frischen Schwung aus der Metropole Paris, in der ich aktuell tätig bin, nach Villach zu bringen“, sagt Jana Revedin, welche die Bar in ihre berühmten Schlamm-Töne gekleidet hat – das heißt, in feinsten Theatersamt, reine Schurwolle und erlesenstes Boxcalf-Leder. „Ich kenne das Haus seit es gebaut wurde. Mein erklärtes Ziel war es, den Charakter des Ortes zu erfassen und architektonisch umzusetzen. Das Holiday Inn liegt direkt am Wasser der Drau. Jetzt blickt man von der Rezeption durch den in Naturfarben gehaltenen Barbereich direkt in Richtung Fluss und Altstadt.“

Im Laufe der vergangenen zehn Jahre wurden immer wieder Umbauten und Adaptierungen an der Bar vorgenommen, unter anderem wurde durch Glas- und Holzwände eine Zigarren-Lounge geschaffen, welche einen großen Bereich der Bar für Nichtraucher nicht zugänglich bzw. nutzbar machte. Durch Entfernen dieser Elemente und die freie Gestaltung kommt die 16 Meter lange Weinbar, übrigens Europas längste gekühlte Weinbar, nun noch besser zum Tragen. Raucher vermissen die gewichene Zigarren-Lounge keineswegs und finden auf der Terrasse einen großzügigen Raucherbereich. Bestehende 324

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tragende Säulen, bestimmte Wandund Nischenflächen wurden mit Bronzespiegeln verkleidet und vergrößern den Barbereich zusätzlich, sodass sich nun von allen Bereichen der Bar aus spannende Blickwinkel und Durchblicke ergeben. Die LAGANA Bar gliedert sich in insgesamt vier Bereiche: Den eigentlichen Bar- und Ausschankbereich in Richtung Drauterrasse, den Loungebereich als Übergang zwischen Rezeption und Bar, den Bistrobereich für kleinere Snacks (ehemalige Raucherlounge) sowie die Kaminlounge mit offenem Kamin als ruhiger Zone (ebenfalls ehemalige Raucherlounge).


Text: Angela Jungfer Fotos: Holiday Inn Villach / Loveflare Photography

Fakten

Sinnliches

| Relaunch der bestehenden Bar mit Bar- und Ausschankbereich, Loungebereich zwischen Bar und Rezeption, Kaminlounge, Bistrobereich | | Architektur & Design: O. Univ. Prof. DI Dr. techn. Architektin Jana Revedin, Wernberg, www.revedin.com sowie ihr lokaler Projektpartner Architekt DDI (FH) Christian Thomann, Wernberg, www.thomann-architects.com |

Neben der extrem kurzen Umbauzeit von nur zehn Werktagen, welche während des laufenden Hotelbetriebs noch zusätzlich in die Karwoche fiel, war die größte Herausforderung, die extrem schlechte Raumakustik zu verbessern. Bedingt durch die bestehenden harten Oberflächen im Raum (Steinboden, Glaswände und -fassaden, glatte Decken) ergaben sich äußerst unangenehme Flatterechos in vielen Barbereichen. Ein großer Wunsch der Bauherren war daher der Einbau einer Akustikdecke. Hierzu wurde die gesamte Deckenkonstruktion bis auf den Rohbau zurückgebaut und eine neue abgehängte Deckenkonstruktion eingebaut sowie ein spezieller, aus bis zu zehn dünnen Schichten bestehender Akustikputz aufgesprüht. Neue Decke und bestehende Haustechnikinstallationen (Lüftungskanäle mit einem Meter Breite, Sprinklerleitungen) berührten sich an manchen Stellen beinahe – eine Herausforderung, wenn es darum geht, Einbauspots in einem schönen Deckenraster anzuordnen. Durch die Verlegung von Teppichen in manchen Barbereichen (Kaminlounge, Lounge

| Architektur mit allen Sinnen nach neuesten Pariser Trends – ausgestattet mit feinstem Theatersamt, reiner Schurwolle und erlesenstem Boxcalf-Leder | | Direkter Blick von der Rezeption durch den in Naturfarben gehaltenen Barbereich in Richtung Fluss und Altstadt | | Mit 16 Metern Länge Europas längste gekühlte Weinbar, eigener Bistrobereich, Kaminlounge mit offenem Kamin als ruhiger Bereich, Terrasse mit Raucherbereich |

und Bistro) und Vorhängen an den Glasfassaden konnte die Raumakustik noch weiter verbessert werden. Gemeinsam mit einem Lichtplaner wurde der gesamte Barbereich durch vier Lichtstimmungen in Szene gesetzt – von Candle Light bis Tageslicht. Das gesamte Lichtkonzept wurde von Grund auf erneuert und wird neben einer Grundbeleuchtung durch „Licht zum Anschauen“, den Hängeleuchten vom weltberühmten Leuchten-Hersteller Fontana Arte aus Italien, ergänzt. Die Beleuchtung allein beanspruchte fast 20 Prozent der gesamten Umbaukosten. Sämtliche Möbelstücke, Leuchten, Stoffe und Teppiche wurden exklusiv für die Bar entworfen und von den Designhäusern Thonet aus Wien und De.Padov­a aus Mailand, aber auch von handverlesenen Kärntner Handwerkern nach Maß gefertigt. Zusätzlich lässt die Bar mit einer neuen Audio- und Videoanlage aufhorchen: Mehrere, dafür kleinere Lautsprecherboxen wurden gleichmäßig in Zonen verteilt, notwendige größere Geräte (Subwoofer, Verstärker, Receiver) in neuen Möbeln und Barpulten versteckt. 325

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Hotel Kรถsslerhof, St. Anton am Arlberg

www.koessler-hof.com Hotel Kรถsslerhof**** Familie Kรถssler Mooserweg 1 A-6580 St. Anton am Arlberg tel: +43 5446 2918 mail: info@koessler-hof.com

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Text: Angela Jungfer Fotos: Hotel Kösslerhof / Christoph Habicher Photography

Fakten

Sinnliches

| Komplettumbau des gesamten Hotels mit neuem Erscheinungsbild | | 15 liebevoll eingerichtete Komfortzimmer und eine Juniorsuite | | Neue Panorama-Saunalandschaft mit Dachterrasse | | Projektleiter: AOE International, Allgemeine Objekterrichtungs- und Verwaltungs Ges. m.b.H, Arthur Krasovic, Hall in Tirol / Planung: OIA Architekten, Arch. DI Alexander Sunitsch, Mathias Spies, Hall in Tirol, www.oia-tirol.at |

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| Perfekte Lage für den Start in das Arlberger Skigebiet – 87 Lifte und mehr als 300 Pistenkilometer / Gäste können mit den Skiern direkt zum Hotel abfahren / die Skipiste Nr. 50, Verwallloipe und Wanderwege sind in unmittelbarer Nähe | | Kissenmenü und Allergiker-Bettwäsche auf Wunsch | | Infrarot-Heizanlage im gesamten Hotel | | Ladestation für Elektrofahrzeuge | | Waschstation für Motorräder und Fahrräder | | Skiraum mit Wachstisch, Skischuhtrockner und Skiständer | | Alle Après-Ski-Bars in 5-10 Gehminuten erreichbar |


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Eines der schönsten Hotels am Arlberg – der Kösslerhof erstrahlt seit Dezember 2017 in völlig neuem Glanz.

Moderne Eleganz trifft auf alpentypischen Zauber In der Wiege des Skisports, eingebettet zwischen den St. Antoner Skipisten und Wanderwegen, präsentiert sich der Kösslerhof seit Dezember 2017 am alten, bewährten Standort im völlig neuen Look. Die Familie Kössler hat hier ein kleines, feines Wohlfühlhotel mit viel Tiroler Charme geschaffen!

d

er Kösslerhof verspricht Wohnkomfort am letzten Stand der Dinge. Angesprochen werden Wanderer, Bergsportler, Skifahrer und Erholungssuchende gleichermaßen. Besonderes Augenmerk legt die Familie Kössler auf das „Willkommen daheim“-Gefühl. Der Gast ist Drehund Angelpunkt und soll ehrliche Gastfreundschaft erfahren. Seit dem Umbau stehen den Gästen 15 neue Zimmer (30 m2) und eine Juniorsuite (36 m2) zur Auswahl, die über jede Menge an Komfort und das

kleine bisschen an Luxus verfügen. Das Hotel ist mit einer Infrarotheizanlage ausgestattet, die angenehme Wärme ausstrahlt. Die benötigte Energie stammt umweltfreundlich direkt vom Wasserkraftwerk St. Anton. Das Warmwasser wird zugleich mit dem Arlberg-Strom aufbereitet. Zusätzlich zollen die Gastgeber dem Trend zur E-Mobilität bei Kraftfahrzeugen Tribut mit einer eigenen Ladestation für Elektrofahrzeuge. Im Dachgeschoss kann man in der Panorama-Saunalandschaft mit 328

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Finnischer Sauna, Biosauna, Teeund Saftbar, Ruheraum, Infrarotkabine sowie Erlebnisduschen herrliche Blicke auf die umliegende Bergwelt genießen. Die Dachterrasse mit Sonnenliegen lädt zum Entspannen ein und der Hotellift bringt die Gäste bis zur Saunalandschaft. Das Hotel verfügt außerdem über ein gemütliches Restaurant für Feinschmecker, eine coole Bar und eine Sonnenterrasse. Nach einem gelungenen Skitag auf den Pisten des Arlbergs können


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die Gäste ihre Skier im Skiraum am Wachstisch wieder für den nächsten Tag präparieren. Dort findet sich natürlich auch ein Schuhtrockner. Mit wenigen Schritten vom Hotel aus erreicht man schon die Ski-

piste Nr. 50 – und hat damit den perfekten Anschluss an das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs. 87 Lifte und Gondelbahnen stehen zur Verfügung und mehr als 300 Kilometer Pisten warten da-

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rauf, entdeckt zu werden. Auch abseits der Piste ist immer etwas los. Wer das Après-Ski-Abenteuer sucht, der findet die besten Bars dafür in unmittelbarer Hotelnähe – genauso wie die Haltestelle für den Skibus.


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Die neue Panorama-Saunalandschaft im Dachgeschoss – herrliche Ausblicke in die Bergwelt inklusive. 330

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Alpin Chalets, Bad Hindelang

www.alpin-chalets.com Alpin Chalets Panoramahotel Oberjoch PaĂ&#x;straĂ&#x;e 39 D-87541 Bad Hindelang tel: +49 8324 9333-500 fax: +49 8324 9333-599 mail: info@alpin-chalets.de

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Text: Angela Jungfer Fotos: Alpin Chalets

Fakten

Sinnliches

| Neubau von 14 Chalets im modernen Alpinstil in 3 verschiedenen Kategorien – Hüttenchalets mit 65 m2 für 2 Personen / Alpchalets mit 95 m2 auf 2 Etagen für 2-4 Personen / Chalet Appartement mit 125 m2 für bis zu 4 Personen | | Highlights in den Chalets: Kuschelecke, Weinklimaschrank, Sauna (nutzbar als Finnische Sauna oder Biosauna) mit Blick in die Natur, Garten und möblierte Terrasse oder Balkon | | Planung: Architekturbüro Gerhard Füß, Burgberg, www.architekt-fuess.de |

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| Eigene Rezeption, Ghost Service – sorgenfrei umsorgt, Steakrestaurant „Zwölfhundert NN“ mit Frontcooking, Elektro-Shuttle-Service zum Panoramahotel oder zur Meckatzer Sportalp oder einfach nur für das Gepäck | | Inhouse-Wellnessanwendungen / -Massagen im Chalet | | Kochservice im Chalet oder gepflegt speisen im Restaurant – der Gast entscheidet | | Angebote des Panoramahotel Oberjoch inklusive | | Bergbahn nur 200 Meter entfernt |


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Natur trifft Luxus – die Alpin Chalets vereinen traditionelles Ambiente, moderne Ausstattung und perfektes Service.

Neue Alpin Chalets machen das Allgäu greifbar Seit dem vergangenen Sommer sind sie die funkelnden Perlen des Panoramahotel Oberjoch: Mit ihren niedrigen Dächern schmiegen sich die 14 Alpin Chalets an den Hochsattel des auf bis zu 1200 Metern Seehöhe höchstgelegenen Bergdorfs Deutschlands. Die umliegenden Allgäugipfel scheinen diese Schmuckstücke traditioneller alpenländischer Baukunst regelrecht zu behüten.

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rsprünglich waren Chalets Sennerhütten in den Bergen der romanischen Schweiz. Im Begriff steckt das französische „chaleur“, also Wärme. Eine Wärme, welche die Alpin Chalets in Flair und Ambiente ausstrahlen. Hinzu gesellt sich das perfekte Service von A wie „Ankunft“ bis Z wie „Zwölfhundert NN“, dem zugehörigen Restaurant. Wünsche, von denen man nicht ahnte, dass man sie hatte, erfüllen sich wie von Zauberhand. Dieses besondere Umsorgt­sein ist hier selbstverständlich inklusive. In atemberaubender Kulisse in Bad Hindelang – Oberjoch zwischen dem Panoramahotel und dem Bergdorf Oberjoch können in den Alpin Chalets die Gäste, ob allein, zu zweit oder mit lieben Freunden, die gute Luft, alpine Landschaft, eine wohltuende Atmosphäre und die Vorzüge des exklusiven Ghost Service in allen Facetten genießen. Urlaub pur – dank dem bequemen Ghost Service muss sich der Gast um nichts mehr selbst küm-

mern: Das Gepäck steht bereits wie durch Zauberhand im Chalet, der Kühlschrank ist mit Köstlichkeiten aus dem Allgäu gefüllt und die Vesperplatte als Stärkung nach der anstrengenden Anreise steht schon bereit. Im offenen Kamin knistert das Feuer und das Entspannungsbad ist eingelassen … Einen Moment innehalten, um alles zu erfassen: Die Liebe zum Detail, die natürlichen Materialien und handgewebten Bauernleinen. In jedem Raum wird das Spiel von purem Luxus und Behaglichkeit deutlich. Materialien wie Altholz, Naturstein und weiches Leder überzeugen und lassen an der Verbundenheit zur Natur nicht zweifeln. Die Wellness-Bäder mit freistehender Wanne, Sauna und Blick in die freie Natur, die gemütlichen Schlafräume und Sofas im Wohnbereich und der Weinschrank begeistern selbst Anspruchsvolle. Zudem befindet sich in jedem Chalet eine mit technischen Raffinessen ausgestattete Küche. 334

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Im Außenbereich laden die Terrasse mit Hot Pot und Sonnenliegen sowie der idyllische Garten zum Entspannen ein. Direkt am Weiher gelegen ist hier genau der richtige Platz, um den perfekten Urlaub zu genießen. Auch mit einem kulinarischen Highlight wartet das Chaletdorf auf: das Steakrestaurant „Zwölfhundert NN“ – mit Frontcooking-Bereich, offenem Feuer und gläsernen Lager- und Kühlräumen. Hier finden die Gäste eine familiäre Atmosphäre vor und können direkt mit den Köchen ins Gespräch kommen. Für alle, die auch nach noch mehr Abwechslung suchen, lohnt sich ein Besuch des Alpin SPA und des Restaurants im Panoramahotel Oberjoch oder auch der Meckatzer Sportalp, die alle nur wenige Schritte entfernt liegen. Selbstverständlich gelangen die Gäste auch bei schlechtem Wetter oder Schnee trockenen Fußes – schnurstracks mit dem Elektro-Shuttle – zu den anderen Restaurants oder in den Spabereich.


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Natürliche Farben und Materialien wie Holz, Filz, Leder oder Stein prägen den modernen Alpinstil. Schlaf- und Wohnzimmer sind groß und behaglich, die Wellnessbäder ein Traum – samt eigener Sauna sowie Warmwasserzuber auf der Terrasse. 336

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Hotel Rössle, Bernau

www.roessle-bernau.de Das Rössle Bernau Familie Mäule St. Johann Weg 2 D-79872 Bernau / Schwarzwald tel: +49 7675 92205-0 fax: +49 7675 1716 mail: info@roessle-bernau.de

Die neue Gaststube im Rössle – erfrischend anders.

Neues Restaurant in zeitgemäßer, schlichter Eleganz Genuss und Wellness kombiniert das Hotel Rössle der Familie Mäule im südlichen Schwarzwald. Hier steht der Chef noch selber in der Küche und kümmert sich ums Aussehen und den Geschmack der kulinarischen Schmankerln. Zeitgemäß, schlicht und attraktiv wurde aktuell das Restaurant umgestaltet.

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er südliche Teil des Schwarzwalds ist berühmt für seine Hochtäler und genau in solch einem, in Bernau im Schwarzwald, liegt das Rössle. Die Geschichte des Hauses begann wie so viele andere Hotel-Geschichten im Schwarzwald: vor fast 100 Jahren, anno 1919, als Gasthof mit Landwirtschaft. Seit dieser Zeit ist das Rössle in Familienhand – und hat sich zu einem Hotel mit sehr gutem Ruf weit über die Grenzen der Region hinaus entwickelt. Die Familie Mäule setzt sich aus zwei Generationen zusammen – Anneliese (geb. Frey) und Albert Mäule sowie deren Kinder Florian und Alexandra Mäule. Familie wird hier großgeschrieben – ebenso wie gelebte Gastfreundschaft. Das Restau-

rant ist weithin bekannt für eine Kulinarik, welche Gaumen und Herz erfreut. Aus genau diesem Grund ist die Küche auch „Chefsache“. Florian Mäule kümmert sich um den Einkauf der Zutaten, denn: Frisch, so regional wie möglich und von bester Qualität muss sein, was den Weg in die Rössle-Küche finden soll und was der Chef selbst dann mit großer Hingabe zubereitet. Der zeitgemäße Genussort wurde nun mit der modernisierten Gaststube geschaffen. Die Aufgabe an den Planer von BAUR Wohn­ Faszination war es, einen Bereich zu schaffen, welcher zu den bestehenden Räumen passt, aber doch etwas Besonderes darstellt. Der Stil sollte up to date, schlicht und attraktiv 338

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wirken. Gemütliche Sitznischen dominieren den neuen Raum und wirken sehr einladend. Durch den wärmenden, schlanken Kachelofen wird eine zusätzliche Raumaufteilung geschaffen. Dieser schmiegt sich harmonisch in den Raum, da die Stoffauswahl perfekt an dessen farbliche Gestaltung angepasst wurde. Die vorhandenen Konstruktionsbalken sorgen für eine relativ geringe Raumhöhe. Um diese optisch höher wirken zu lassen, wurde eine ausgeklügelte LED-Ambiente-Beleuchtung eingesetzt. Dadurch wurde der Raum nicht nur optisch erhöht – das warme und blendfreie Licht unterstützt auch den gemütlichen und großzügigen Charme des Gastraumes.


Text: Angela Jungfer Fotos: www.raumblick.photo

Fakten | Neugestaltung des Restaurants | | Innenausbau: BAUR WohnFaszination, HÜchenschwand, www.baur-bwf.de | | Lage in Bernau – einem staatlich anerkannten Luftkurort mit 114 km erschlossenen Wanderwegen ums Hotel / Schwarzwald Spa / Hallenbad und Day Spa / Massagen und Ayurveda-Anwendungen |


Berghotel Jochelius, Nauders

www.jochelius.at Berghotel Jochelius Familie Christian und Angelika Mangweth Pieng 290 A-6543 Nauders tel: +43 5473 86261 mail: info@jochelius.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: Berghotel Jochelius / www.andreas-schalber.com

Fakten

Sinnliches

| Hotelneubau mit Goldseesuiten (45 m ) und Doppelzimmern Deluxe (30 m2) – alle mit Erlebnisduschen und Infrarotkabinen für Privat-Wellness | | Bergrestaurant mit Panorama-Sonnenterrasse | | Fitnesswelt | | Planung, Bauleitung: Theisen Baumanagement GmbH, Nauders, www.bmtheisen.at | 2

| Top-Lage mitten im Skigebiet von Nauders (211 Pistenkilometer im neuen Kartenverbund Nauders – Skiarena Vinschgau) | | Hüttenpantoffel zum Mitnehmen nach Hause | | Zirbenwasser gespeist aus eigener Quelle | | Gepäckservice bei An- / Abreise von der Talstation bis ins Zimmer | | Beheizte und absperrbare Skischränke für jedes Zimmer | | In der Schaupizzeria werden täglich frische Pizzen gebacken |

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Die Jochelius-Urlaubswelt mitten im Skigebiet Nauders auf 1900 Metern Seehöhe.

Neues Berghotel im Ski- und Wanderparadies Mit ihrem Berghotel Jochelius hat sich die Familie Mangweth einen langjährigen Traum erfüllt. Aus dem ehemaligen Bergrestaurant Goldseehütte ist ein ganz besonderes Hotel in einer ganz besonderen Umgebung entstanden. Die Lage könnte einzigartiger wohl kaum sein – mitten drin im Ski- und Wanderparadies Nauders. Keine Straße, kein Auto, kein Stress – rundherum nur Stille, die man hören kann.

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eit 15. Dezember 2017 erwecken die Gäste das neue „Schmuckkästchen“ der Familie Mangweth zum Leben. Die Urlauber wohnen in komfortabel eingerichteten Suiten mit 45 m2 oder Doppelzimmern Deluxe mit 30 m2. Die gemütlichen Wohnräume im Chalet-Stil sind mit Eichenholz, Zirbenholz und Altholz ausgestattet. Diese Kombination schafft eine außergewöhnliche Atmosphäre mit viel alpinem Charme. Der Deko-Ofen für romantische Stunden vorm Feuer ist das i-Tüpfelchen. Alle Zimmer verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse mit traumhaftem Bergblick. Die Badezimmer sind mit Erlebnisduschen und WC ausgestattet und mit einer eigenen Infrarotkabine wird den Bewohnern das ganz persönliche Privat-Spa geboten. Beheizte und absperrbare Skischränke für jedes Zimmer bieten weiteren Komfort. Besonderer Wert wird im Jochelius auf das leibliche Wohl der Gäs-

te gelegt – ob im Restaurant oder auf der Panorama-Sonnenterrasse. Heimische Schmankerln aus der Region sowie neue kulinarische Highlights vom Küchenteam kreiert, lassen keine Wünsche offen. So haben sich der Hüttenburger sowie der allseits beliebte Kaiserschmarrn zu den Favoriten gemausert. Natürlich gibt es auch alle Hüttenklassiker sowie eine einzigartige Knödelkarte und internationale Must-haves – es findet jeder seine Lieblingsspeise! In der Schaupizzeria werden vom Meisterpizzaiolo täglich frische Pizzen gebacken. Nach so viel Genuss steht Bewegung auf dem Programm – hierzu bietet sich die abwechslungsreiche Jochelius Fitnesswelt mit Premiumgeräten an. Rund ums Berghotel locken im Sommer vielfältige Wandermöglichkeiten, im Winter 211 Pistenkilometer in der Zweiländer-Skiregion Nauders – Skiarena Vinschgau. Dies ist seit der Wintersaison 2017/18 342

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der größte Kartenverbund zwischen Nord- und Südtirol. Für die Wintersportfreunde im Jochelius gibt es dank der Lage mitten im Skigebiet wohl kaum etwas Schöneres: Morgens, gleich nach dem Frühstück, die Hoteltüre öffnen, Skier anschnallen und die ersten Spuren auf den frisch präparierten Pisten ziehen ... Bereits die Anreise macht den Urlaub im Jochelius einzigartig. Während das Auto bei der Talstation geparkt ist und das Gepäck von Mitarbeitern bis ins Zimmer gebracht wird, fahren die Wintersportler mit der Bergkastelbahn und genießen die Goldseeabfahrt bis vor die Eingangstüre des Berghotels – wo sie bereits mit einem hausgebrannten Schnapserl und gemütlichen Filz-Patschen erwartet werden. Für Tourenfreunde gibt es ebenfalls eine Besonderheit: Jeweils samstags in der Wintersaison wird zum Skitourenabend samt Stammtisch geladen.


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Komfortabel Wohnen mitten im Ski- und Wanderparadies Nauders – kein Auto, kein Stress, rundherum nur Stille ... 344

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Infrarotkabinen und Erlebnisduschen im Zimmer fĂźr private Wellness.

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Die Jochelius Verwöhnpension spannt den Bogen vom herzhaften Bergfrühstück über eine deftige Jause am Nachmittag bis hin zum abendlichen Genießermenü und kulinarischen Themenabenden. 346

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Fakten: Erweiterung mit 10 neuen Doppelzimmern Neuer Wellnessbereich samt Wohlfühlpool Erweiterung des Restaurantund Loungebereiches Neue Technikräume und Garage Planung: Haid & Falkner GmbH, Längenfeld Sinnliches: Familienbetrieb mit mehr als 100-jähriger Tradition Kulinarik mit saisonalen Produkten aus der Region Skigebiet Diedamskopf in unmittelbarer Nähe Bregenzerwälder Bergwelt perfekt für Wanderungen, Spaziergänge, Kletter- und Mountainbiketouren

HOTEL **** SCHIFF‘ AU

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Text: Angela Jungfer Fotos: Sonni Lehner

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Das Schiff mitten im Bregenzerwald Das Schiff liegt im malerischen Dorf Au auf 820 Meter Seehöhe im Bregenzerwald. Zwischen April und November 2017 haben die Gastgeber ihr 4-Sterne-Haus mit der Unterstützung Planungsprofis von Haid & Falkner erweitert. Zehn Suiten, ein Wellnessbereich samt Wohlfühlpool und die Erweiterung des Restaurantund Loungebereiches samt Kugelofen wurden perfekt realisiert. Die vorhandene Kubatur wurde durch den Zubau verdoppelt, runde Formen und farbenfrohe Gestaltung prägen das neue Erscheinungsbild. Die bisherige Saunaanlage im Untergeschoss wurde zu Ski- und Schuhräumen adaptiert. Der neu errichtete Wellnessbereich auf zweieinhalb Ebenen begeistert mit Biosauna, Finnischer Sauna, Aromadampfbad, Soledampfbad, Infrarotkabine und Erlebnisduschen, mit Ruheraum und einem Kaltraum, der auch als Lichthof genutzt wird. Im Erdgeschoss befindet sich das neue Highlight – der Wohlfühlpool mit Glas im Boden, Massagedüsen, Gegenstromanlage und Whirlfunktion. Eine geschwungene Metalltreppe führt in den Panoramaruheraum im ersten Obergeschoss, wo sich auch ein Massageraum befindet. Zudem wurden hier und im zweiten Obergeschoss neue Romantikzimmer mit Kuschelcouch und offenem Kamin sowie Familienzimmer und eine exklusive Panoramasuite mit Kanisfluh-Blick realisiert.

Im Parterre präsentieren sich der um 52 Sitzplätze erweiterte Speisesaal und das Buffet edel und hochwertig den Gästen. Neu realisierte Aufzüge gewährleisten die bequeme Erreichbarkeit aller Stockwerke. Sämtliche Technikräume und die Garage präsentieren sich neu. Die Beheizung erfolgt mittels Grundwasserpumpe. Das Schiff, im traditionellen Wälder-Stil gebaut, verfügt über 33 Zimmer. Gastgeber sind vier Generationen der Familie Spöttl-Kurz. Küchenchefin Sabine Spöttl-Kurz hat das Hotel im Jahr 2012 von den Eltern übernommen, inzwischen sind die beiden Töchter Michaela und Anna ebenfalls mit im Betrieb tätig. Das Schiff in den Bergen hat eine mehr als 100-jährige-Tradition. Früher benutzte man zum Weben ein längliches Holzgehäuse, in dem die Fadenspule befestigt war – das Weberschiffchen. So bekam die Familie den Hausnamen „die Schiffler“, daraus wurde das Gasthaus Schiff.

HOTEL **** SCHIFF‘ AU

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wwww.hotel-schiff.at

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HOTEL **** SCHIFF‘ AU

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Riffelalp Lodge St. Anton, St. Anton am Arlberg Riffelalp Lodge St. Anton Untere Seiche 17 A-6580 St. Anton am Arlberg tel: +43 664 5806829

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Text: Angela Jungfer Fotos: Riffelalp Lodge

Fakten | Neubau Lodge mit 5 exklusiven Appartements | | Gemeinsamer Wellnessbereich mit Sauna und Dampfbad | | Planung: architekturhandwerk, Innsbruck, www.architekturhandwerk.at

Sinnliches | Lage in bester Gegend in St. Anton mit Panorama-Bergblick | | Chalet mit Massivholzböden in Eiche und Wandverkleidungen aus Lärchenholz – es duftet dementsprechend im ganzen Haus | | Obergeschoss in Holzbauweise / Natursteinfassade | | Holztreppen mit Brüstungen aus Schwarzstahl | | Gepäck- und Skiaufbewahrung | | Moderne Luftwärmepumpe |

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Riffelalp Lodge [ Baureportage ]

Schlichte Eleganz – die Fassade als Kombination aus natürlichem Lärchenholz und Natursteinmauerwerk aus Gneis.

Mondänes Chalet für Aktivurlauber Die Riffelalp Lodge ist ein neu gebautes Haus mit fünf luxuriösen Appartements in St. Anton am Arlberg – nur 600 Meter von Nasserein entfernt und damit ganz in der Nähe der Skipisten und Bergbahnen.

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ls größtes zusammenhängendes Skigebiet Österreichs und eines der fünf größten Skigebiete der Welt steht St. Anton für pures Wintersportvergnügen. Das neue Chalet Riffelalp Lodge ist ein idealer Ausgangspunkt in bester Lage für alle Aktivitäten. Baubeginn war im Mai 2016, die Fertigstellung erfolgte im September 2017. Ausgeführt wurde der exklusive Neubau als Massivholzkonstruktion auf Stahlbeton. Geplant wurde dieser vom Büro architekturhandwerk in Innsbruck. Die zeitgemäße Architektur im Chalet-Stil entfaltet sich

sowohl innen als auch außen sehr schlicht. Die Fassade ist eine Kombination aus natürlichem Lärchenholz und Natursteinmauerwerk aus Gneis. Hochwertige und natürliche Materialien wie Massivholzböden in Eiche geölt, Wandverkleidungen aus Lärchenholz und Holztreppen mit Brüstungen aus Schwarzstahl wurden für die Innenarchitektur gewählt. Die Appartements sind Ost-West ausgerichtet und ermöglichen im Obergeschoss einen freien Blick auf den Rendl. Sie sind hochwertig und klassisch schön ausgestattet, mit 360

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großzügigen Bädern mit Badewanne, Kuschelsofa, Kamin und Flachbildschirm im Wohnbereich. Der wunderschöne Wellnessbereich mit Sauna und Dampfbad steht allen Gästen gemeinsam zur Verfügung. WLAN in allen Bereichen sowie die Privatparkplätze an der Unterkunft sind inklusive. Kaffee und Tee wird ebenfalls kostenfrei angeboten. Beheizt wird der Neubau mittels einer modernen Luftwärmepumpe, die für angenehme Temperaturen und wohliges Wohlfühlambiente sorgt.


Riffelalp Lodge [ Handwerker & Lieferanten ]

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Hotel Gasthof Adler Damüls, Damüls

www.adler-damuels.at Hotel Gasthof Adler Damüls **** Patrick Leo Breuß Kirchdorf 132 A-6884 Damüls tel: +43 5510 220 fax: +43 5510 220-10 mail: office@adler-damuels.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: GAS, Rupert Mühlbacher

Fakten

Sinnliches

| Neubau mit Suiten und Familiensuiten, Panoramafitnessraum, Wellnessbereich mit 2 Saunen, Dampfbad, Ruheräumen, beheiztem Außenschwimmbecken, Leseraum mit Kamin, Tagesbar, Seminarraum und Verbindungsgang zum Haupthaus | | Planung und Bauleitung: Planungsbüro Johann Muxel, Au, www.muxelplan.at | | Innenarchitektur: Innenarchitektur Stranger, Altenmarkt, www.innenarchitektur-stranger.at |

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| Haus mit über 600-jähriger Geschichte, Lage im Herzen von Damüls und atemberaubenden Ausblicken auf die Alpen | | Idealer Ausgangspunkt zum Wandern, Biken, für Motorradtouren sowie zum Langlaufen, Skitourengehen, Rodeln und Skifahren – Piste bis vor die Haustüre | | Restaurant mit original holzgetäfelter Walser Stube | | Im Sommer Liegewiese rund um den Pool |


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Den Alltag hinter sich lassen und eintauchen in ein neues Wohlfühlerlebnis – der erweiterte Adler Damüls.

Moderner Neubau für traditionsreiches Hotel

Das 4-Sterne-Hotel Adler in Damüls hat 2017 einen Neubau mit Wellnessbereich, Suiten, Hotelbar, Seminar­raum und beheiztem Außenschwimmbecken bekommen. Ein gekonntes Zusammenspiel von Tradition und Moderne erwartet die Gäste in dem Gasthof samt Hotel mit seiner über 600-jährigen Geschichte.

d

er Adler liegt direkt in der Ortsmitte von Damüls, trotzdem schnallt man hier die Skier hinterm Haus an und fährt auf ausgeschriebener Piste wieder zurück bis vor die Haustüre oder erreicht im Sommer zahlreiche Wanderwege in wenigen Minuten. Patrick Leo Breuß führt in dritter Generation das traditionsreichste Hotel von Damüls mit mehr als 600-jähriger Geschichte. Das Haus besticht mit modernen Elementen, der Tradition des Bregenzerwalds und einem familiären Wohlfühlerlebnis. Kulinarisch wird der Gast in den Restauranträumen mit original holzgetäfelter Walser Stube verwöhnt und verbringt die Abende in der gemütlichen Adler Lounge. Das familiengeführte Hotel setzt auf stetige Verbesserung und bie-

tet seit 2017 neben dem Gasthof und dem Gästehaus einen vom Planungsbüro Johann Muxel konzipierten Neubau mit Wellnessbereich und neuen Suiten. Baubeginn war im April 2017, die Eröffnung konnte pünktlich zum Saisonstart im Dezember gefeiert werden. Ab sofort bietet der Adler luxuriösen Urlaub mit atemberaubendem Blick auf die Alpen im modernen Ambiente. Die neuen Suiten verfügen über eine erstklassige Einrichtung mit Wohlfühlcharme, ausgesucht und geplant vom Innen­ architekturbüro Stranger. Der zusätzliche Wohnraum lädt zum Entspannen ein und kann als Kinderzimmer genützt werden. Die neuen Familiensuiten mit Balkon und unverwechselbarem 364

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Ausblick verfügen über zwei abgetrennte Zimmer, welche genügend Platz für 2 bis 5 Personen und ein luxuriöses Ambiente bieten. Ebenfalls im Jahr 2017 neu entstanden ist der Wellnessbereich mit BergSPA für Erwachsene und dem WaldBAD – ein beheiztes Außenschwimmbecken mit imposanten Aussichten. Der BergSPA bietet eine Finnische Sauna, eine Zirbensauna, Ruheräume, ein Römisches Dampfbad sowie eine Infrarotkabine. Für zusätzliches Wohlbefinden sorgen ein Panoramafitnessraum, eine Leselounge mit Kamin, eine Teebar und vielzählige Massagen auf Anfrage. Im Sommer lässt sich herrlich auf der Liegewiese im Freien entspannen.


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LuxuriĂśses Wohnen mit WohlfĂźhlcharme und Bergpanorama in den neuen Suiten.

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Der neue BergSPA für Erwachsene und das WaldBAD – ein beheiztes Außenschwimmbecken mit atemberaubendem Panoramablick. 368

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Hotel Stรถres, St. Kassian

www.hotelstores.it Mountain Nature Hotel Stรถres*** Familie Rudiferia Str. Plan 22 I-39030 St. Kassian / Alta Badia tel: +39 0471 849486 fax: +39 0471 849331 mail: info@hotelstores.it

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Text: Angela Jungfer Fotos: Manuel Glira / Alex Moling

Fakten

Sinnliches

| Neuer Wellnessbereich | | Neue Beautyabteilung | | Neues Innen- und Außenschwimmbad | | 10 neue Zimmer und Suiten | | Planung: Dr. arch. Karl Heinz Castlunger, La Villa / Innenarchitektur Wellnessbereich: Art Domus, St. Ulrich / Innenarchitektur Zimmer: Moreno Trisorio, Plana Ladina, La Val / Baumanagement: Geom. Andreas Brunner, Brixen |

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| Hotel mit familiärem Ambiente im typischen ladinischen Stil – ideal für einen ruhigen, entspannten Urlaub | | Private Spa | | Westliche und orientalische Massagen | | Beautybehandlungen für Kinder | | Kletterwand und Boulderraum | | Idealer Ferienort für die ganze Familie mit Alta Badia-Aktivprogramm | | Dolomiti Superski – 30 km Pisten und 51 Liftanlagen |


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Das Gefühl der Bergwelt ins Innere geholt.

Lifestyle Hotel in den Dolomiten Seit Dezember 2017 bietet das Mountain Nature Hotel Störes in Alta Badia seinen Gästen eine neue Wellnesslandschaft mit verschiedenen Saunen und Ruheräumen. Weitere Neuerungen sind eine Beautyabteilung sowie ein Innen- und Außenschwimmbad und zehn neue Zimmer und Suiten.

d

ie Gastgeberfamilie Rudiferia erwartet ihre Gäste mit einem familiären Ambiente im typischen ladinischen Stil – gemütliche, getäfelte Räumlichkeiten und hochwertige heimische Materialien. St. Kassian in Alta Badia ist der ideale Ort für einen ruhigen und entspannenden Urlaub inmitten der Südtiroler Natur und umgeben von einigen der schönsten und beeindruckendsten Gipfel der Dolomiten. Die angenehme alpinartige Atmosphäre im Hotel Störes, mit den eleganten Räumlichkeiten, begleitet von der ladinischen Tradition, trägt

dazu bei, dass die Bergwelt hautnah erfahren werden kann. Als Extra bietet das Hotel auch eine Kletterwand und einen Boulderraum, vor allem für diejenigen, die auch im Winter auf das Klettern nicht verzichten möchten. Der neue Freina Spa mit verschiedenen Saunen und Ruheräumen spielt alle Stückeln und ist ein besonders Design-Highlight. In der neuen Beautyabteilung werden neben den bekannten traditionellen Behandlungen ganz neu eine Kuschelbehandlung für Kinder und ein Private Spa geboten. Ebenfalls neu 372

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ist das Innen- und Außenschwimmbad mit herrlichem Panoramaausblick auf die Skipiste. Die Küche des Störes bereitet örtliche Spezialitäten kombiniert mit den Feinheiten der italienischen Küche zu. Der Wein, den man sich im Keller unter den vielen Etiketten aussuchen kann, und die Gerichte mit frischen Produkten aus Südtirol erobern auch die feinsten Gaumen. Die Leidenschaft von Gastgeberin Erica sind der Garten und der Gemüsegarten, aus welchem natürlich auch viele Produkte den Weg auf den Teller im Speisesaal finden.


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Die neue Wellnesslandschaft im Hotel Störes begeistert mit verschiedenen Saunen und stimmungsvollen Ruheräumen, einer Beautyabteilung sowie Innen- und Außenschwimmbad.

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Echte Handwerkskunst, harmonische Formen und Farben sowie ausgesuchte Materialien – der perfekte Wohlfßhlmix. 376

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[ cartoon ] Angesichts des Personalmangels im Tourismus kรถnnte der Einsatz intelligenter Roboter Abhilfe schaffen.

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