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Lasst uns speisen und feiern im Freien.

Shake it Baby, shake it! Cocktails sind in.

Natur pur: Was Freund ist, ist auch Feind.

Was beim Picknick nicht fehlen darf. Und passend dazu, köstliche Rezepte, die jede Diät vergessen lassen.

Katerstimmung muss nicht sein. Viele Legenden ranken sich um die coolen Mixturen.

Ob Sonne, Regen oder Wind, es gibt viele Möglichkeiten, es sich gemütlich zu machen.

Picknick und Party

Weck den wilden Mann in dir: Grillieren mit Holzchips. LE MENU - Schweizer Milchproduzenten SMP

Comet


Lange Tage, warme Nächte ... Liebe Picknickerinnen und Partylöwen Sommer. Die Städte leeren sich allmählich und die Badis werden immer voller. Wer sich während der WM noch beim schönsten Wetter vor die Flimmerkiste gelegt hat, hat Nachholbedarf! Balkone, Gärten, Dachzinnen, Parkanlagen und Flussufer werden unser zweites Zuhause. Gemeinsam mit Freunden geniessen wir die langen Tage und warmen Nächte. Und dabei soll es uns an nichts fehlen.

So weit das Auge reicht, werden Kühlboxen angeschleppt und Picknickdecken ausgebreitet. Beim Abendspaziergang durch die Quartiere erfüllt der aromatische Duft nach Holzkohle und Grilladen die Luft. In den City-Beachbars frönt ein bunt gemischtes Völkchen dem Voyeurismus oder meditiert mit dem Drink in der Hand zum Klang leise klirrender Eiswürfel.

Auch wir feiern den Sommer, zogen durch die Parks und den Ufern entlang, warfen einen Blick in die Picknickkörbe und sind dabei auf leckere Köstlichkeiten zum Nachahmen gestossen. Sie sind nicht nur schnell und einfach zubereitet, sondern lassen sich wunderbar mitnehmen. Beim Weltmeister der Grilleure, Hansruedi Wälchli, haben wir nachgefragt, wie echte Männer kochen, und konnten ihm ein kleines Barbecuen-Geheimnis entlocken. Stichwort «Holzchips». Eine aromatische Beigabe, die selbst eingefleischten Grillfans Ahhs und Ohhs entlockt. Das gilt übrigens auch für die Rezepte, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollten. Die freie Natur kann leider auch sehr garstig sein. Sonne, Wind, Regen oder Blasen an den Füssen hinterlassen gerne schmerzhafte Erinnerungen. Das muss nicht sein. Mit einer guten

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Vorbereitung und dem richtigen Material können wir Zweibeiner der wilden Welt vor unserer Türe trotzen.

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Sommerzeit ist auch die Zeit der Drinks. In den Bars und Open-Air-Lounges wird geschüt-

Inhalt

telt und gerührt, was das Zeug hält. Ob mit oder ohne Alkohol – die Auswahl ist riesig. Dabei stellt sich schnell die Frage: Ist ein Drink auch ein Cocktail? Oder ist ein Cocktail ein Drink? Die Antwort war schnell gefunden, wunderbar verpackt in Legenden der letzten 200 Jahre. Apropos Partystimmung und Legenden. Wie wäre es mit einem Themen- statt Grillabend?

4 Leg dich hin und nimm dir eine Kleinigkeit! Picknick ist das süsseste Vergnügen, seit es die Decke gibt.

Die Freunde unter einem bestimmten Motto einzuladen und danach zu kochen ist stark im Kommen. Es muss ja nicht gleich eine Kostümparty werden. Die Wahl der Gerichte, witzige Dekorationen und ein entsprechendes Rahmenprogramm sind die erfolgversprechenden Zutaten. Mit ein bisschen Fantasie, Lust und Laune sowie ein paar Ideen unsererseits, wird

6 Immer schön cool bleiben Ideen gegen Schweissränder und Hitzestau.

den Gästen eine ganz neue Welt auf den Tisch gezaubert.

Schliessen wir mit den Worten Alfred Polgors: Lebenskünstler ist, wer seinen Sommer erlebt,

7 Der Natur zum Trotz – raus aus der Bude! Ein sorgenfreier Streifzug durch die Welt der Outdoor-Angebote

dass er ihm noch den Winter wärmt. Viel Spass dabei.

8 Weck den wilden Mann in dir! IMPRESSUM

Weltmeisterliche Tipps, damit Sie am Grill Stammesführer bleiben.

Herausgeber : mediaComet Mühlebachstrasse 51 8008 Zürich Telefon:

+41 (0)43 268 30 60

Internet:

www.mediacomet.ch

Geschäftsführer:

Nicholas Richards (nr@mediacomet.ch)

Druckvorstufe:

immedia 23 (Stuttgart)

Auflage:

231 182 Exemplare Beilage der «Tages-Anzeiger» Gesamtauflage

Druck:

Christopher Lilliefelth (cl@mediacomet.ch) Chefredaktion:

Nathalie Wechsler-Seibel (www.textfactory.ch)

Projektleiter:

Wolfgang Bolsinger (wb@mediacomet.ch

Grafik/Layout:

Thomas Speiser (ts@mediacomet.ch)

10 «Shake it easy und mix mir einen Harry!» Ob mit oder ohne, Drinks und Cocktails sind in aller Munde.

tamedia: AG Zürich

Dieses Werk, einschliesslich aller seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ausserhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung des Herausgebers unzulässig und strafbar. Beiträge können zudem persönliche Meinungen und Ansichten der jeweiligen Verfasser widerspiegeln. Herausgeber und Redaktion übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen und lehnen jede Haftung für materielle oder immaterielle Schäden ab, die durch deren Nutzung oder Veröffentlichung entstehen könnten.

12 Party mit Martini und Matchball Köstliche Alternativen zum Grillieren und Standard-Dinner.

13 Besser unterwegs mit Banane Ein krummes Ding, das richtig einschenkt.

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© Copyright 2006 by Underberg AG, Dietlikon/Zurich

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4 Picknick und Party: eine «Comet»-Themenzeitung

«Entspann dich mal, leg dich hin und nimm eine Kleinigkeit» Picknick ist das süsseste Vergnügen, seit es die Decke gibt.

Mayonnaise zubereitet werden, da diese rohe Eier enthält und deshalb die Gefahr einer Infektion mit Salmonellen zu gross ist. Allgemein bleiben die meisten Speisen und Getränke länger frisch und schmackhaft, wenn sie in einer Kühltasche aufbewahrt werden. Wird dann noch etwas für den Schutz vor Insekten getan, steht der Schlemmerei nichts mehr im Wege. Dazu kann der Proviant einfach mit einem Tuch abgedeckt werden, oder aber man legt halbierte, mit Gewürznelken gespickte Zitronen aus. Das hält Mücken fern und macht sich zudem gut als Dekoration.

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Für 1 Person Sandwichpapier 2 Höcker Tessiner Brot Füllung: 2 EL Ricotta 1/2 Knoblauchzehe, gepresst LE MENU - Schweizer Milchproduzenten SMP

Die Sonne kitzelt in der Nase, frische Luft in den Lungenflügeln, im Hintergrund zwitschern vergnügt die Vögel und der Stadtlärm schweigt – das ist der Sommer im Grünen. Um dieses innige Gefühl mit Gaumenfreuden abzurunden, empfiehlt sich nichts mehr als ein Picknick. Eigentlich ist das Mahl unter freiem Himmel eine Rückkehr in die Urzeiten der Jäger und Sammler, Ackerbauern und Hirten, die gezwungenermassen ihren Hunger draussen gestillt haben. Erst Jahrhunderte später wurde das Picknick zum Vergnügen: Der französische Adel war im 17. Jahrhundert der Paläste und Schlösser überdrüssig und suchte einen neuen Kick beim sinnlichen Geniessen im Freien. Freilich wurde dabei nicht auf die Dienerschaft, die Damasttischdecken und die Kristallgläser verzichtet – zu viel Back-to-the-roots verträgt sich nicht mit einer dekadenten Laune. Aus dem Französischen kommt übrigens auch das Wort «Picknick»: «Pic un nic» heisst so viel wie «Nimm dir eine Kleinigkeit!». Schon im 18. Jahrhundert allerdings haben die Engländer den Franzosen den Rang bezüglich des Open-Air-Gesellschaftsschmauses abgelaufen: Das Picknick wurde, wie der Tee, zur britischen Domäne und hat dabei auch seinen Kultcharakter erhalten. So ist es auch England, wo die wichtigsten Utensilien erfunden wurden Vom Picknickkorb über die belegten Brote des Lord

2 EL Gruyère, grob geraffelt Salz, Pfeffer Sandwich bis hin zur Frischhaltedose des Earl of Tupper. Auch heute noch gehört das Picknick bei dem Inselvolk einfach dazu: Ob beim Tennis-Turnier in Wimbledon, beim Pferderennen in Ascot, bei Segel-Regatten oder beim Cricket – stets wird im Freien gespeist.

Wasserfest und kugelrund

abweisenden Unterseite mit ins Gepäck. Der Klassiker ist natürlich das englische Plaid im Karodesign mit ledernen Trageriemen.

4–6 Tranchen Salami

Um Besteck und Geschirr bruchsicher zu transportieren gibt es allerlei Behältnisse mit praktischen Ösen und Schlaufen zur Befestigung der Materialien, die meistens bereits enthalten sind. Die Palette reicht hier vom traditionellen Weidenkorb, über Rucksäcke bis hin zu Taschen, die neuerdings aus Neopren hergestellt werden und so besonderen Schutz bieten. Der neueste Trend aber ist eine Picknick-Kugel: Das runde Hartplastik-Behältnis kullert auf der Decke nicht etwa davon, sondern wird am Zielort zu einem kleinen Tischchen umfunktioniert.

1–2 Blätter Kopfsalat Pfeffer aus der Mühle

Doch eigentlich eignet sich das Wetter in unseren Gefilden wesentlich besser für ein Picknick. Die zahlreichen, gut erreichbaren Wälder, Wiesen und Gewässer bieten zudem vielfältige Möglichkeiten für die Ortswahl. Optimal ist ein Picknick-Platz, der sowohl Sonne als auch Schatten bietet. Die Webseiten von Stadt- und Gemeindeverwaltungen geben Auskunft über Grillplätze und schöne Ausflugsziele in der Umgebung.

Erlaubt ist, was gefällt

Den passende Anlässe für den Genuss im Freien finden sich auch bei uns zuhauf: das romantische Tête-à-Tête, um sich beim Sonnenuntergang tief in die Augen zu schauen und den Haussegen wieder herzustellen, der entspannende Feierabend ganz simple, mit einer ganzen Salami, Baquette und einer Flasche Rotwein, oder der sonntägliche Familienausflug – um nur einige Beispiele zu nennen. Um das Vergnügen nicht durch einen nassen Hosenboden zu trüben, sollte unbedingt eine Decke mit einer beschichteten, wasser-

Nun aber zur Hauptsache: Das Essen und Trinken. Hier gilt auf jeden Fall: «Erlaubt ist, was gefällt.» Und so kann von der Brotzeit bis hin zu feinen Delikatessen eigentlich alles aufgetischt – oder besser: aufgedeckt-werden. Besonders einfach und dennoch sehr schmackhaft sind Leckereien aus dem Antipasti-Bereich: Ein paar eingelegte Artischocken, etwas italienischen Schinken und Ciabatta, dazu ein Gläschen Wein, und es bleiben eigentlich keine Wünsche mehr offen. Allerdings unbedingt darauf achten, dass die Speisen nicht verderblich sind. Beispielsweise sollten Salate nicht mit

1–2 getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten, in Streifen geschnitten

1. Brot halbieren. 2. Für die Füllung Ricotta, Knoblauch und Gruyère mischen, würzen. Auf den Sandwichboden streichen. Restliche Zutaten darüber verteilen, würzen. Brotdeckel aufsetzen. 3. In Sandwichpapier packen, bis zum Essen kühl stellen. www.swissmilk.ch/rezepte LE MENU - Schweizer Milchproduzenten SMP


Picknick und Party: eine «Comet»-Themenzeitung 5

Füttern, entspannen und toben Dieser Grundausstattung kann zusätzlich mit ein paar Extras das gewisse Etwas verliehen werden: Für Verliebte gibt es den Picknickkorb auch in Herzform, und da das Kribbeln im Bauch ja zumeist ohnehin den Hunger tilgt, reichen auch klein geschnittene Obststücke, die sich zudem hervorragend zur gegenseitigen Fütterung eignen. Dauert dann das Tête-à-Tête bis in die Nacht hinein, sorgen Kerzen oder Fackeln für beinahe unerträgliche Romantik. Für das entspannende Picknick nach Büroschluss bietet es sich an, Besteck und Geschirr in einem so genannten Lunch-Set einzupacken. Das ist ein Futteral in Form einer Dokumententasche und passt so ohne Probleme in jeden Aktenkoffer. Beim Familienausflug ins Grüne stehen Beschäftigungsmöglichkeiten und genügend Platz zum Spielen und Toben für Kinder hoch im Kurs. Ein nahe gelegener Abenteuerspielplatz oder ein Wildpark lässt Kinderherzen höher schlagen und an Spielen wie Federball, Frisbee, Fussball, Boule oder Twister erfreuen sich nicht nur die Kleinen.

Feuer und Flamme Einen geeigneten Picknick-Platz zu finden ist eigentlich gar nicht so schwierig. Wer es lieber wild und etwas weg von den viel besuchten Wegen geniessen möchte, der macht

Nicht vergessen !: Checkliste · Decke · Mücken- und Sonnenschutz · Servietten · Taschenmesser · Korkenzieher · Mülltüten · Pulli oder Ähnliches · Kerzen, Windlichter oder Fackeln

Die meisten Rezepte in dieser Beilage wurden vom Kochmagazin «LE MENU – so kocht die Schweiz» und der Organisation der Schweizer Milchproduzenten SMP zur Verfügung gestellt. Möchten Sie noch mehr leckere Rezepte passend zu jeder Jahreszeit und Gelegenheit, bestellen Sie sich noch heute 2 Gratisausgaben LE MENU zum Kennenlernen unter:

sich einfach auf den Weg und hält an, wo’s gefällt. Ansonsten gibt es zahlreiche, nützliche Picknick- und Feuerstellenführer als Buch oder im Internet mit ausführlichen Beschreibungen zu finden. Auch bieten die Webseiten der Kantone hilfreiche Hinweise für den Genuss im Freien an. Ein Feuerchen im Grünen macht Spass und erweitert natürlich den Menüplan. Vor allem in Trockenperioden sollte man aber unbedingt darauf achten, dass man sein Lagerfeuer nur an vorgefertigten Feuerstellen entzündet. Es reicht in der Regel ein kleiner Windstoss oder ein verspieltes «gusseln» in der Glut und schon springt der Funke über. Den Abfall im Restfeuer zu verbrennen ist keine gute Idee. Viele Abfälle wie zum Beispiel Aluminiumfolie oder Plastik schmurgeln nur vor sich hin und hinterlassen für den nächsten Besucher einen üblen Geschmack auf dem Grillgut. Im Kanton Tessin ist das Feuermachen grundsätzlich verboten, dafür bietet die Sonnen-stube der Schweiz mit ihren Grottos wirklich schmackhafte und günstige Alternativen. Übrigens: Wer gar nicht genug bekommt und auch im Winter – der nächste kommt bestimmt – nicht auf das Picknick verzichten möchte, kann sich den Sommer auch in das heimische Wohnzimmer holen: Einfach die Zimmerpflanzen von der Fensterbank nehmen, rund um eine Decke stellen und los kann’s gehen.

www.lemenu.ch Text: Kathrin Konyen

Kalte Gurkensuppe mit Pfefferminze Für 4 Personen 1 Gurke, ca. 450 g, geschält, in Stücke geschnitten 1 Schalotte, in Stücke geschnitten 3,5 dl kalte Gemüsebouillon Salz, rosa Pfeffer, Paprika 4 Zweige Pfefferminze, abgetrennte Blätter 180 g Jogurt nature 1. Alle Zutaten bis und mit Jogurt in einen Mixbecher füllen und pürieren. Nach Bedarf stärker würzen. 2. Suppe in Gläser verteilen, verschliessen, kühl stellen. www.swissmilk.ch/rezepte

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www.freixenet.ch

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6 Picknick und Party: eine ÂŤCometÂť-Themenzeitung

Immer schÜn cool bleiben Ideen gegen Schweissränder und Hitzestau. Bisher hat sich der Sommer von seiner allerbesten Seite gezeigt. Das Thermometer sinkt kaum noch unter 28 Grad, Flßsse und Seen sind wärmer als meine Dusche, Klimaanlagenhersteller machen Rekordumsätze, Ventilatoren sind kaum noch zu kriegen, in den Üffentlichen Einrichtungen stinkst zum Himmel und ich schwitze mir LÜcher unter die Achseln. Fragt sich also, wo finde ich Abkßhlung? Alles spricht vom nie da gewesenen Sommer, vergleicht mit dem damaligen niedagewesenem Sommer 2003 und zieht Bilanz. Nun, die ist eigentlich dieselbe. Es ist heiss! Die Nächte bringen keine Abkßhlung, ausser man steht um 4.00 Uhr morgens auf. Arbeiten wird ab 12.00 Uhr mittags zur Qual, da helfen keine Ventilatoren, hÜchstens noch Klimaanlagen. Diese allerdings bescheren so manche Nackenschmerzen oder eine fette Erkältung. Gesundheit! Eiskalte Strategien sind gefragt. Nur, wie soll man darauf kommen, wenn das Hirn kocht.

Schattenspringen Sich in Extremsituationen an der Natur zu orientieren ist manchmal nicht das Schlechteste. Nachbars Benno leidet sprichwĂśrtlich

wie ein Hund und trottet in Zeitlupe hinter seinem Frauchen her. Ich habe es ihm gleichgetan und versucht mich ganz, ganz langsam zu bewegen. Das funktioniert allerdings nur, solange wie man im Schatten unterwegs ist. Sobald die Sonne wieder auf das KÜpfchen brennt, wird der Schritt schneller, bis man die nächste Schattenstrecke erreicht. Also wird ein neues Vorbild gesucht: Kluge Mitmenschen tragen Hßte. Aha, denke ich und schreite schon beinahe voller Tatendrang an die Materialfront. Fachgeschäfte, Warenhäuser, irgendwelche Lädelis. Es gibt zig Arten von Kopfbedeckungen und ehrlich gesagt, sehe ich in allen aus wie Tante Emma oder sie ßbersteigen nun wirklich das sommerliche Budget. Der Eitelkeit wird Vorrang gegeben und somit begnßge ich mich damit von Schatten zu Schatten zu springen.

Abkßhlen Zu Hause angekommen, muss man feststellen, dass es ausser im Kßhlschrank kein kßhles Plätzchen gibt. Abkßhlung tut Not. Der Ausdruck Cool Pack auf den blauen Päckchen in meinem Kßhlfach liest sich verlockend. Und sie sind einen Aufschrei wert. Um die Hand- und Fussgelenke gebunden

oder als Nackenkßhler verfehlen sie nicht den gewßnschten Effekt. Allerdings lassen sie tatsächlich das Blut in den Adern gefrieren. Gesundheit! Wir wissen es alle – Wasser kßhlt. Ein mit Eiswßrfeln angereichertes Wasserbecken fßr die Fßsse hilft, kurzfristig. Das Eisbad regt allerdings die Durchblutung so stark an, dass man danach das Gefßhl hat, die Fßsse wßrden brennen. Gleiches gilt ßbrigens auch fßr ein kaltes Bad in der Wanne. Ich versuche es mit dem in der Menge. Planschen im See oder Fluss funktioniert nur, wenn man zwischen den Fleischmassen ein freies Plätzchen findet und im Minimum eine halbe Stunde verweilen kann. Aber nicht bewegen, bei diesen Wassertemperaturen kommt der Schwimmer ins Schwitzen. Abgesehen davon, dass es mir bei manchen ersichtlichen KÜrperproportionen wahrlich warm ums Herz wird.

Klimaveränderung Den KÜrperproportionen wirklich näher zu kommen, ist bei dieser Wärme nicht wirklich verlockend. Ich muss auswandern! Australien, Argentinien, Chile, Neuseeland – auf der sßdlichen Halbkugel mßsste sich doch

ein kßhles Plätzchen finden, schliesslich ist dort zur Zeit Winter. Da kommt mir das Sommerbudget wieder in die Quere. Ein Ort der Ruhe, Besinnlichkeit und Kßhle wäre angesagt – Kirchen! Kirchen sind kßhl. Nur sind viele ausserhalb der Gottesdienste geschlossen. Auch bei den Pinguinen stehe ich vor verschlossener Tßr. Mein Weinhändler – super Klimaanlage – wäre eine sßffige Alternative. Doch auch er ist nicht mehr zu erreichen. Der anschliessende Kinobesuch war ideal. Man konnte sich den Platz aussuchen, angenehme Kßhle geniessen und beim schÜnsten Piraten unserer Zeit endlich mal etwas Dampf ablassen. Bis ich wieder vor die Tßr musste.

Chill out Eine Hitzewelle schlug ßber mich ein. Ein cooler Drink in einer coolen Bar kÜnnte helfen. So cool sich die Bar und ihre Insassen auch gegeben haben, musste ich mich doch fragen, wird hier Chillen oder Outen zelebriert? Es wird mir alles zu viel. Ich geh nach Hause, nehme eine lauwarme Dusche, bin zu mßde, um mich abzutrocknen, lege mich nass aufs Bett und dÜse weg – so cool. Text: Nathalie Wechsler-Seibel

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Picknick und Party: eine «Comet»-Themenzeitung 7

Der Natur zum Trotz – raus aus der Bude! Ein sorgenfreier Streifzug durch die Welt der Outdoor-Angebote. Die Natur – grosse Liebe und gleichzeitig ärgster Feind. Damit Zelten am Open Air, regelmässiges Sporttreiben im Freien, genüssliches Brunchen unter Bäumen, Spazierengehen und Badifrönen nicht kein Einzelfall bleibt, lohnt es sich, einen Blick auf die Outdoor-Materialfront zu werfen.

nicht die Wirkung der unteren beiden Schichten aufheben: Gerade hier lohnt es sich, in atmungsaktive, aber von aussen trotzdem wind- und wasserdichte Kleidung – etwa aus GoreTex – zu investieren.

der Deckel- oder den Seitentaschen Platz. Grosse oder sperrige Teile werden aussen festgeschnallt. Übrigens: Wer nicht immer eine Kühlbox mit sich herumschleppen möchte – es gibt inzwischen auch Kühlrucksäcke!

Ein Sack zum Schlafen Bi Sunne und Räge ... Wer im Sommer im Freien unterwegs ist, setzt sich mehr oder weniger intensiver Sonnenstrahlung aus. Gerade über die Mittagszeit ist die Einstrahlung besonders intensiv. Dies ist ein idealer Zeitpunkt, um es sich im Schatten unter Bäumen oder einem mobilen Sonnenschutzsegel bequem zu machen: Die gibt es in unterschiedlichen Formen und lassen sich ähnlich aufbauen wie ein Zelt. Sonnensegel können den Tag verlängern, da sie vor der fallenden, kühlen und feuchten Nachtluft schützen. Sind sie mit Spezialimprägnierungen versehen, halten sie, sofern richtig fest und straff aufgebaut, auch Gewitterregen stand.

Rein in den Tunnel Soll der Ausflug durch Mutter Natur ein paar Tage länger dauern, hat sich auf der Seite der Zeltanbieter einiges getan. Zelte sind heute superleicht, ohne grosse Verrenkungen oder blau geschlagenen Fingernägeln aufzubauen und bieten nebst wirksamem Schutz vor Sonne und Regen erstaunlichen Komfort. Die neuen stehhohen Tunnelzelte zum Beispiel sind wahre Platzwunder. Verpackt hält man nur ein kleines Bündel in der Hand. Kaum zu glauben, dass es sogar einer Familie genügend Platz bietet, sich im Wohn- oder separaten Schlafraum gemütlich auszubreiten.

Zwiebelprinzip Outdoor-Bekleidung muss vor allem eines sein: praktisch. Zip-Hosen etwa sind für Wandertouren nach wie vor im Trend, denn dank Reissverschlüssen lassen sich inzwischen diverse Beinpartien in wenigen Sekunden vom Rest der Hose abtrennen. Aber auch die Wahl der richtigen und im besten Fall leichten, atmungsaktiven und winddichten Materialien spielt eine wichtige Rolle: Nach dem «Zwiebelprinzip» helfen drei Kleidungsschichten, Wind und Wetter problemlos standzuhalten. Die erste liegt auf der Haut und soll die Körperfeuchtigkeit aufsaugen und weiterleiten. Die zweite schützt vor Auskühlung und nimmt die Feuchtigkeit der ersten Schicht auf: Die wärmende Funktion besteht darin, dass die natürliche Körperwärme nicht nach aussen abgegeben, sondern im Material gespeichert wird. Gerade jetzt im Sommer ist eine zweite Schicht tagsüber nicht vonnöten – am Abend lohnt es sich dann aber, eine gute Jacke aus Fleece, Kunstfaser oder Mischgewebe dabei zu haben. Die dritte Schicht schliesslich soll vor Wind und Regen schützen und dabei

Pressebild

Neu auf dem Markt sind die so genannten «SoftShells», die extrem atmungsaktiv und winddicht sind, sich dennoch sehr bequem tragen lassen und Allroundtalente für den Outdoor-Einsatz sind. Übrigens: Über den Kopf geht die meiste Wärme verloren. Wem also schnell kalt wird, der kann sich durchs Aufziehen einer Mütze schnell Abhilfe verschaffen.

Bei Schlafsäcken gilt dasselbe, wie bei Rucksäcken: Je nach Qualität und Ausstattung gehen die Preise in die Höhe – etwa für wetterbeständige Aussenbezüge aus Mikrofaser oder Membranstoff oder weiche und atmungsaktive Innenbezüge. Hauptsächlich vertreten sind Schlafsäcken mit Daunen- oder Kunstfaserfüllung. Daunenschlafsäcke sind kuschelig und weich und zudem leichter als solche mit Kunstfaserfüllung. Weil die Daunen allerdings Feuchtigkeit speichern, lässt die Isolierung nach, sobald sich Klumpen bilden – Daunenschlafsäcke müssen deshalb gut gepflegt und bestenfalls täglich gelüftet und getrocknet werden. Darin liegt der Vorteil von Schlafsäcken mit Kunstfaserfüllung: Sie benötigen weniger Pflege, sind weniger empfindlich gegen Nässe und halten auch nach mehreren Tagen im Feuchten noch warm, benötigen aber mehr Platz im Rucksack.

TIPPS: Wettervorhersagen des Bundesamtes für Meteorologie und Klimatologie für die kommenden vier Tage, Pollenprognosen und eine Tabelle zur Luftbelastung durch Ozon und Feinstaub in ausgewählten Städten finden sich auf: www.meteoschweiz.ch · Eine Vorhersage für die UV-Werte inklusive Schutzmassnahmen bietet: www.uv-index.ch

· Einen Test zur Ermittlung des eigenen Hauttyps gibt es auf: www.hauttyp.ch

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Rucksack packen – kein Problem! Die Preise von Rucksäcken variieren zwischen 50 und 700 Franken – je nach Verarbeitungsqualität, Komfortanspruch, Grösse, Einsatzgebiet, Eigengewicht und Ausstattung (etwa Belüftung des Rückens, wasserdichte Reissverschlüsse oder ein inneres Tragegestell für die Übertragung des Gewichts auf die Hüfte). Besonderes wichtig sind allerdings breite und gut gepolsterte Trageriemen sowie – für längere Trips – ein stabiler Hüftgurt. Im besten Fall beträgt das Gewicht des Rucksacks höchstens ein Viertel des eigenen Körpergewichts – mehr als ein Drittel sollte es aber auf keinen Fall sein. Damit er angenehm zu tragen bleibt, wird der Schwerpunkt dicht am Körper in Schulterhöhe gewählt: Dort kommen die schwersten Sachen hin. Wenn der Rucksack von selbst steht und nicht umfällt, dann ist er richtig gepackt. Ins Bodenfach werden möglichst leichte Gegenstände gepackt; die übrigen Utensilien wie etwa Proviant oder Gaskocher ins Hauptfach – da gehört auch die Kleidung hin, die sicherheitshalber in einige Plastiktüten eingepackt wird, damit sie trocken bleibt, falls Wasser in den Rucksack gelangt. Kleinzeug und alles, was schnell oder öfters benötigt wird, findet in

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8 Picknick und Party: eine «Comet»-Themenzeitung

Weck den wilden Mann in dir! Weltmeisterliche Tipps, damit Sie am Grill Stammesführer bleiben. In Gärten und auf Balkonen lässt sich zurzeit eine Lovestory der besonderen Art beobachten: die innige Beziehung zwischen Mann und Grill. Stolz und selbstbewusst hantieren sie mit Feuer und rohem Fleisch. Schwören auf ihr Gas-, Holkohlen- oder Elektro-Baby und hüten ihre Tricks der Grillkunst und Geheimnisse ihrer Marinade. Sie wissen alles. Alles?

Grillieren ist mit Sicherheit eines der ältesten Garverfahren der Menschheit. Doch was ist daran so speziell, dass sich vor allem während der Sommermonate eine riesige Fangemeinde quer durch das ganze Land bildet? Liegt es tatsächlich daran, wie die Kulturwissenschaft erklärt, dass Mann sich beim Grillieren wieder in die Rolle des Jägers und Höhlenmenschen zurückversetzt fühlt und der Grillrost männliche Urinstinkte wachruft? Vielleicht sind die Gründe auch nur: Die Küche wird entlastet und das entspannte Zusammensein im Freien bedeutet pures Vergnügen. Sicher ist: Sei es saftiges, echtes Schweizer Fleisch, Fisch, Gemüse, Pilze oder Früchte was vom Rost kommt, schmeckt. Es schmeckt eben nach Grill.

Rein in die Marinade Das kleine Einmaleins lautet: Grillgut eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Erst zum Schluss salzen. Für Würze sorgen Sommerkräuter und Marinaden. Marinaden entstanden eigentlich aus einer Not heraus. Früher, als die Schlachtmethoden noch einiges rudimentärer waren als heute und wirklich alles vom Tier gegessen wurde, was es hergab, halfen die gewürzten «Tauchbäder» auch, unangenehme und penetrante Gouts abzudecken. Hinzu kam und das gilt auch heute noch, dass vor allem Marinaden auf Öl-Basis das Grillgut länger frisch halten. Wir marinieren, um Leckerbissen einen feinen und aromatischen Geschmack zu geben und diesen zu variieren. Das Geheimnis der Marinade gehört sicher zu den gehütetesten unter den Fans. Ideal für weniger zartes Fleisch sind Marinaden mit Essig, Zitrusfrüchten oder Wein. Sind sie auf Öl-Basis, sorgen sie dafür, dass das Fleisch nicht trokken wird. Ölmarinaden eigenen sich besonders gut für Poulet oder Schweinefleisch.

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Und wo ist mein

Pouletschenkel?

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Apropos Schweinefleisch – eine Marinade auf der Basis von Jogurt, Orangenschalen und indischem Curry ist ein echter Renner! Da die Aromastoffe beim Marinieren vom Grillgut aufgenommen werden, sollte die Marinade vor dem Grillieren entfernt werden. Somit kann sich anschliessend auch keine schwarze, bitter schmeckende Kruste bilden.

Aromahammer – Rauch Nebst Marinaden und Saucen, gibt es eine weitere wunderbare Möglichkeit, dem Grillgut ein feines Aroma zu verleihen – das Barbecuen – das NiedergahrtemperaturGaren in einem BBQ Smoker der mit Holz betrieben wird, bzw. indirektes Grillieren bei weniger Hitze mit zusätzlicher Beigabe von Holz oder Holzchips in einem Kugel-, Gasoder Elektrogrill. Der Grillgeschmack wird nicht wie beim herkömmlichen Grillen durch an- und verbrennen des Fleisches erzeugt, sondern durch das Vaporisieren des heruntertropfenden Grillgutsaftes. Zusammen mit den Aromastoffen der gewählten Holzsorten wer

den diese dem Grillgut über die Umluft wieder zugefügt. Und! Vor allem Fleisch und Fisch bleiben herrlich saftig, keine Gewürzbombe überdeckt den feinen Eigengeschmack des Grillguts.

Auf das Holz kommt es an! BBQer verwenden meistens Buchenholz oder, noch edler, Fruchtholz. Und die Profis? Sie empfehlen gut gelagerte Naturhölzer wie Buche, Apfel, Kirsche, Birne, Nuss oder gar Olivenholz. «Die Wahl der Holzsorte ist beim Barbecue, was die Traubensorte beim Wein» erklärt Barbecue-Weltmeister Hansruedi Wälchli aus Zürich. «Je nach Holz kann der Geschmack des Fleisches von herb über aromatisch bis süsslich beeinflusst werden.»

Kunst kommt von Können Den Braten oder Red Snapper durch die Holzwahl aromatisch zu beeinflussen liegt einerseits an der Geschmackseinwirkung des Holzrauches des gewählten Holzes, aber vor allem – und hier kommt die Kunst ins Spiel – der gekonnten Regulierung des Feuer- und Rauchprozesses.


Picknick und Party: eine «Comet»-Themenzeitung 9

Wildkirsche für Rindfleisch: Kleine Holzstücke (so genannte Woodchips) vom Kirschbaum passen sehr gut zu Rindfleisch. «Das verleiht dem Fleisch eine leicht süsse Note», verrät der Grillexperte.

Apfel verleiht dem Fisch Flügel: Apfel ist besonders geeignet für Fisch und Geflügel. Fisch behält so sein natürliches Aroma. Für einen Hauch blumigen Obstgeschmack empfiehlt der Fachmann Golden Delicious. «Beim Einweichen der Chips einen Spritzer Apfelschnaps hinzugeben.»

Walnuss – Klassiker aus den USA: «Gibt Lamm- und Kalbfleisch eine dumpfe, kräftige Note», so Wälchli. Nachdem die Holzstücke auf die Glut gegeben wurden, Deckel schliessen. So wird mehr Hitze, aber weniger Rauchgeschmack erzielt. Faustregel für die optimale Grilltemperatur: Hand zwei Sekunden über den Rost halten. Ist dies auszuhalten, ist die Hitze richtig.

Whiskeyfässer für feine Schweinereien: Diese Chips werden tatsächlich aus echten Alterungsfässern der Jack Daniel’s Destillerie hergestellt und geben Schweinssteak, Pouletbeinen und Hecht «einen schönen rauchigen Whiskeygeschmack», erzählt der Experte mit glänzenden Augen. Bei der

Anwendung von Aromachips gilt grundsätzlich: Bevor die Woodchips in den Kugelgrill kommen, sollten sie eine halbe Stunde in kaltem Wasser aufweichen. Dadurch entsteht mehr Rauch und die Holzstücke verbrennen nicht sofort. Die Glut hat die optimale Grilltemperatur, wenn die Holzkohlestückchen mit einer feinen weissen Ascheschicht überdeckt sind. Jetzt gehört das Grillgut auf den Rost. Nach einigen Minuten die Woodchips in die Glut legen. Vorsicht: Nur stückchenweise auf die Kohlen geben. Eine Hand Voll reicht meistens aus. Für Elektro- und Gasgrill feuchte Holzstücke in

Aluminiumfolie einwickeln und die Enden geöffnet lassen. Die Pakete dann einfach auf den Rost oder die Lavasteine legen», rät der zweifache Weltmeister. Übrigens: Aromachips gibt es fertig zu kaufen. Doch wer will, kann sie auch selber herstellen: Nur gesundes, auf gar keinen Fall mit Chemi-kalien oder Farben behandeltes Holz verwenden. Dann: Jacke ausziehen (schon wegen der Optik), Axt in die Hand und die Holzscheite in daumengrosse Späne verarbeiten – chrauuuu – so kocht der Mann! Text: Nathalie Wechsler-Seibel

Glossar Grillieren /grillen: Über der Glut von Holz, Kohle und Gas ein Produkt zubereiten (Würste, Fleisch, Fisch, Gemüse etc.) Temperatur 160–240° C

Smoken bei 32–100° C unter Zugabe von Rauch aus verschiedenen Hölzern. In den USA wird das Holz meistens sehr nass zugegeben (für eine grössere Rauch- und Geschmacksbindung).

Indirektes Grillieren: Das Grillgut wird über einer mit Wasser gefüllten Schale gegart. Der Deckel bleibt dabei geschlossen. Geeignet bei Kugel- oder Gasgrill, sowie BBQ Smoker. Temperatur zwischen 140–200° C

Smoken: Man unterscheidet kaltes und warmes Smoken – sprich räuchern. Kaltes Smoken bei 8–32° C und warmes

Barbecuen: Niedergartemperatur-Garen in einem BBQ Smoker der mit Holz betrieben wird. Temperatur 70–120° C. Oder indirektes Grillieren bei weniger Hitze mit zusätzlicher Beigabe von Holz oder Holzchips. Barbecuen ist somit auch in einem Kugelgrill oder sogar mit einem Gasgrill möglich.

Weltmeisterliche Lammkeule im Currykrautmantel

Rezept Bild:Hansruedi Wälchli

Vorbereitung: Kaufen Sie sich bei ihrem vertrauten Metzger eine schöne Lammkeule und spicken sie mit frischen Knoblauchzehen und legen diese über Nacht in eine Marinade aus gutem Biergrobem Pfeffer, Knoblauch, Frühlingszwiebeln, Lorbeer und Nelke ein.

Zubereitung: Vor dem Grillieren oder Barbecuen das Fleisch gut abtropfen lassen, und mit Oliven oder feinem Rapsöl einreiben und salzen. Zum Schluss umwickeln Sie den Gigot mit frischem Currykraut und binden das Ganze. Der Gigot bleibt nun bis zur Perfektion (Kerntemperatur 56° C) im BBQ Smoker oder einem anderen geschlossenen Grillsystem. Besprühen Sie den Gigot ab und zu mit der Biermarinade vom Vortag. Vergessen Sie nicht, den Gigot vor dem Aufschneiden noch 15 Minuten ruhen zu lassen (so verliert er weniger Bratensaft).

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Fischspiessli mit BasilikumBaumnuss-Dressing Für 4 Personen

Fisch-Kräuterschnecken

LESER-ANGEBOT Für 4 Personen 4 Metallspiesse 12 Eglifilets, ca. 400 g je 4 Blättchen Basilikum, glattblättrige Petersilie und Zitronenmelisse 250 g Cherrytomaten, mind. 20 Stück Bratcrème Salz, Pfeffer aus der Mühle

Dressing: 3 EL Baumnüsse, fein gehackt 1 EL Zitronensaft 1 EL Baumnussöl 2 EL Butter, flüssig 2–3 EL Basilikum, fein geschnitten Salz, weisser Pfeffer

Mayonnaise: 1 Eigelb 1/2 EL Senf 1 TL Zitronensaft 1–2 dl Rapsöl 2 EL Nordische Sauermilch Salz, Pfeffer aus der Mühle

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1. Für das Dressing alle Zutaten verrühren, würzen. 2. Für die Spiessli abwechslungsweise Fisch, Zucchini und Zitronen an die Spiesse stecken, mit Bratcrème bestreichen. 3. Spiessli über heisser Glut beidseitig je 4–5 Min. grillieren, auf Teller anrichten. Dressing darüber verteilen. www.swissmilk.ch/rezepte

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Grillduft liegt in der Luft

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ndlich ist die warme Jahreszeit da! Und wir haben wieder Lust, ins Freie zu gehen. Auch zum Essen – und wenn’s echt sommerlich sein soll, natürlich zum Grillen. Fleisch, Fisch, Geflügel und Gemüse von der Glut ist einfach etwas Besonderes. Kennen Sie das Geheimnis der grossen Grill-Gourmets? Natürlich: die richtige Würze! Die Gewürze und Mischungen von McCormick sind da ein wahrer Segen und garantieren viele kulinarische Höhepunkte. Sechs auserlesene GewürzMischungen, die Ihre Grilladen unvergesslich machen, können Sie jetzt im Angebot bestellen – alle stets griffbereit im trendy Acrylgestell!

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10 Picknick und Party: eine «Comet»-Themenzeitung

«Shake it easy und mix mir einen Harry!» Ob mit oder ohne, Drinks und Cocktails sind in alle Munde. Caiprinha, Mojito, Pina Colada, Manhattan, Bellini und Co. fehlen an keiner Party oder Bar. Irgendwie scheinen sie nicht aus der Mode zu kommen. Es wird geschüttelt, gerührt, vermischt und vermengt, was das Zeug hält: In Filmen, in der Lounge und Zuhause. Und das schon seit über 200 Jahren.

ersten Cocktail – einen Mix aus Whiskey und Absinth, der als Sazerac bezeichnet wird. Er testete verschiedene Mixgetränke in New Orleans und servierte diese angeblich in Eierbechern – coquetier. Ob sich durch die englische Aussprache dieses Wort zu Cocktail wandelte wird unbeantwortet bleiben.

In diesem Jahr feiern Cocktails Jubiläum, nicht nur auf dem Tresen, sondern auch im historischen Sinn. Die erste schriftliche Erwähnung des Cocktails jährte sich zum zweihundersten Mal. Was ursprünglich aus einer medizinischen Tradition heraus entstand, wird heute den Geniessern als Longoder Shortdrink, Flip, Fizzes, Daisies oder Cobbler etc. serviert. Ob mit oder ohne Alkohol, solange verschiedene Zutaten ins Glas kommen, sind es Cocktails.

Wunderbar ist auch die Legende von der Tochter des Königs Axolotl VII. von Mexiko. Bei Friedensverhandlungen zwischen dem König und einem amerikanischen General bot der König seinem Gegner unvorsichtigerweise einen Drink an. Leider reichte es jedoch nur für einen Drink, was entweder den König oder den General düpiert hätte. Die, natürlich überwältigend schöne, Tochter des Königs rettete die Situation, indem sie den Drink trank. Der General war sehr beeindruckt von der jungen Schönheit und versprach, dass ihr Name in seiner Armee ewig geehrt werde. Ihr Name war Coctel.

Wilde Geschichten Die Legenden um die Entstehung des Wortes Cocktail sind eine amüsante Mixtur menschlichen Daseins. Cocktail heisst auf Deutsch Hahnenschwanz. Eine Erzählung erklärt, dass nach einem Hahnenkampf der Besitzer des Siegerhahnes das Recht hatte, dem getöteten Hahn die bunten Schwanzfedern auszureissen. Bei der anschliessenden Feier wurde diese Trophäe mit einem Drink «on the Cock's tail» begossen. Auch die Barmaid Betsy Flanagan soll für die Namensgebung verantwortlich sein. Sie dekorierte ihren Drink im 16. Jahrhundert mit einer Hahnenfeder und nannte ihn Cocktail. Oder wie wäre es mit dieser Geschichte? Cocktailed Horse bezeichnet ursprünglich eine Pferdekreuzung mit gestutztem Schweif. Bald wurden damit die Mixgetränke bezeichnet, die von den Gästen beim Rennen getrunken wurden. Der Franzose Antoine Peychaud schuf angeblich den

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Die tatsächliche Herkunft ist nicht mehr nachvollziehbar. Sicher ist allein die erste schriftliche Definition des Begriffs Cocktail als Getränk. Am 6. Mai 1806 erschien in der Wochenzeitung «The Balance and Columbian Respository» innerhalb einer kleinen Satire, die Gewinn- und Verlustrechnung eines unterlegenen demokratischen Wahlkampfkandidaten. In der Verlustrechnung waren Cock tails aufgeführt. Eine Woche später veröffentlichte der Herausgeber seine Antwort auf die in einem Leserbrief gestellte Frage, was denn ein Cock tail sei? «... Cock tail ist ein stimulierendes Getränk, zusammengestellt aus verschiedenen Spirituosen, Zucker, Wasser und Magenbitter...»

Not macht erfinderisch Ursprünglich mixte man Drinks vermutlich wegen der allzu herben Schnäpse. Sie waren

Unter den Einwanderern befanden sich Menschen aus allen Teilen Europas, die ihr Wissen um die Destillation in der neuen Heimat in die Tat umsetzten. Um die Jahrhundertwende dann kamen vielerlei Spirituosen ins Land, und damit stand der amerikanischen Genuss- und Experimentierfreude nichts mehr im Wege. Es wurden unzählige Cocktails erfunden.

The Big Five Die «Urväter» der Cocktails sind exquisite Mixturen, wie der bereits erwähnten Sazerac, welche von den Barfachleuten als die echten «Klassiker» bezeichnet werden. Sie entstanden an den exotischsten Orten dieser Welt und ihre Entstehungsgeschichten lesen sich wie Abenteuerberichte verschollen geglaubter Tagebücher.

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sehr hochprozentig und haben nichts mit den verfeinerten Spirituosen der heutigen Zeit zu tun. Daher versuchte man durch die Beigabe von Zucker, Honig oder Früchten den Genuss erträglicher zu machen. Mit der zweiten grossen Einwanderungswelle in die Staaten begann der wirkliche Einzug der Cocktails in die Gesellschaft.

Aviation, der Flügel verleihende Cocktail aus Gin, Zitrone und Maraschino wurde ungefähr zur selben Zeit erfunden, als «Aviator» Howard Hughes den bis dahin teuersten Film aller Zeiten drehte. PulitzerpreisGewinner Ted Morgan formulierte treffend: «Howard Hughes konnte sich den Luxus des Wahnsinnigen leisten, wie ein Mann, der nicht nur glaubt er sei Napoleon, sondern sich eine Armee leistet, um es zu beweisen». «Der Pegu Club scheint voller Männer auf dem aufsteigenden oder fallenden Ast ihres Lebens zu sein» schrieb Rudyard Kipling im Sommer 1889 über den britischen Kolonialclub in Burma. Pegu Club Cocktaill aus Gin, Curacao, Limette und Bitters wurde noch in den Dreissigern lobend im Savoy CocktailBuch erwähnt, geriet dann jedoch in Vergessenheit, bis Audrey Sanders, eine der amerikanischen Top-Bartenderinnen, ihren 2005 eröffneten Club in New York nach ihm benannte.


Picknick und Party: eine «Comet»-Themenzeitung 11

The Monkey Gland, die «Affendrüse» wurde nach einem Verfahren von Dr. Serge Voronoff benannt, der in den zwanziger Jahren zum Zwecke der Lebensverjüngung versuchte, Männer Affenhoden zu transplantieren. Der Cocktail mit Gin, Orangensaft, Granatapfel und Pastis zeitigte mehr Wirkung. Wenn wundert es da noch, dass ihm sogar ein Lied gewidmet wurde.

he Beach, Swimmingpool, Icebreaker, um nur ein paar wenige zu nennen. Kein Wunder, dass man begann, die Getränke in Kategorien einzuteilen. Die Beiden Hauptkategorien sind Short- und Longdrinks. So wurden kurze Getränke als Shortdrinks bezeichnet und diese wiederum in Before- und Afterdinnerdrinks unterteilt. Ob mittags oder abends, gewöhnlich werden vor dem Essen nur Shortdrinks serviert, um den Appetit anzuregen. Mit Säften und Limo-naden verlängerte Alkoholika gehören zu der Gruppe der Longdrinks und werden gerne zur After-Work-Party oder nach dem Abendessen genossen. Beide Hauptgruppen lassen sich nochmals nach Zubereitungsart, Zutaten und Verwendung in 30 Gruppen kategorisieren.

Vielleicht nicht gerade ein Hit zur warmen Jahreszeit, aber Cognac, Port, Kakaolikör und Rahm sind feine Ingredienzien für den Chocolate Punch, ein vollmundiger und reicher After Dinner Cocktail. Der Barkeeper William «The Only» Schmidt notierte ihn erstmals in seinem Buch «The Flowing Bowl» von 1891. «KingCocktail» Dale deGroff führte den Drink in seinem Buch «The Craft of the Cocktail» mit leichter Abwandlung ins neue Jahrtausend. Angeboten werden diese echten Klassiker nicht sehr oft. Das liegt vor allem am kleinen Bekanntheitsgrad der Drinks. Viele Barkeeper kennen übrigens noch mehr von den «Old Boys» und freuen sich, wenn ein Gast mal einen echten Klassiker geniessen möchte.

Kurz oder lang? Wer durch Cocktailbücher oder im Internet nach Rezepten stöbert, findet eine unglaubliche Vielzahl an verschiedenen Kreationen mit vielversprechenden Namen wie Sex on t

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Zu jeder Zeit «right»

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Es gibt beinahe für jede Stunde des Tages spezielle Mischungen. Der berühmte «Bellini» aus der von Hemingway viel besuchten Harry’s Bar in Venedig zum Beispiel: Der leicht mussierende Drink mit Prosecco und weissen Pfirsichen ist auch als alkoholfreie Variante «Kinderchampagner» ein wunderbarer Begleiter für den 11.00 Uhr Brunch. Kurz vor dem Mittagessen kommen dann eigentlich nur noch trockene Cocktails wie ein Martini in Frage. Nach dem Dinner bietet die Bar nun jeder Geschmacksrichtung unzählige Möglichkeiten – Sours,

Smashes, Fizzes, Daisies, Sangarees und weitere. Bei der Wahl hilft es auch, seine momentane Stimmung zu berücksichtigen. So soll ein guter «Pick-me-up» auch den hartnäckigsten Katzenjammer vertreiben, ein «Gin-and-Underberg-Bitter» räumt den vollen Magen auf und die «Bloody Mary» – schmeckt auch ohne Vodka – hilft die Folgen einer langen Nacht leichter zu ertragen. Cheers! Text: Nathalie Wechsler-Seibel

Nix Katerstimmung:

Die meisten Drinks lassen sich wunderbar ohne Alkohol herstellen. Mit der Zugabe von Fruchtsäften oder Sirup, die es in vielen Geschmacksrichtungen wie Rum oder Coconut gibt. Und ein Champagner-Cocktail mit alkoholfreiem Sekt aufzufüllen, tut dem Geschmack keinerlei Abbruch. Das Durcheinander Trinken kann für ein böses Erwachen sorgen. Am Besten man entscheidet sich vorher ob Shortdrink oder Longdrink und bleibt dann dabei. Vitamin C und isotonische Getränke sollen übrigens wahre «Steh-auf-Männchen»-Mittelchen sein und bringen den geplagten Magen, Kopf und Körper wieder in Schwung.


12 Picknick und Party: eine «Comet»-Themenzeitung

Party mit Martini und Matchball Köstliche Alternativen zum Grillieren und Standard-Dinner. Feiern mit Freunden und der Familie stehen derzeit hoch im Kurs. Doch irgendwann, nach der hundertsten Grillparty, ist Abwechslung nötig. Ein Themenabend ist dann genau das Richtige. Mit ein paar kreativen Ideen lässt sich ein gemütliches Abendessen in ein ungewöhnliches Erlebnis verwandeln, das so schnell keiner der Gäste vergisst. Eines der beliebtesten Hobbys von Herrn und Frau Schweizer sind Einladungen «zum z’Nacht». Manche legen sich dafür mächtig ins Zeug, stöbern stundenlang durch Rezeptdatenbanken im Internet, wühlen in Kochbüchern, sammeln allerlei Grünzeug für die Dekoration und holen die besten Gläser aus dem Sideboard. Gerade gegenseitige Einladungen unter Freunden gleichen wahren Wettkämpfen – schliesslich will man sich ja nicht lumpen lassen. Kochen nach Themen werden deshalb immer beliebter.

007 lädt zum Dinner Wer sich seinem Tischnachbarn schon immer einmal als «Bond, James Bond» vorstellen wollte, der hat bei der 007-Party Gelegenheit dazu. Ein Abend lang steht hier der smarte Geheimagent des britischen Geheimdienstes im Mittelpunkt. Damit sich die Gäste wie in einem James Bond-Film fühlen, läuft im Hintergrund die Titelmusik. Ob «Goldfinger», «Goldeneye» oder «Die another day»: Mit dieser Musik gelingt die Einstimmung auf den Abend spielend. Und zum Stehempfang eignet sich natürlich nichts besser als ein Martini, Bonds Lieblingsgetränk – allerdings gerührt, nicht geschüttelt. Für das richtige Ambiente sorgt eine edel gedeckte Tafel. Auch eine Tischdekoration mit den verschiedenen Bond-Autos ist möglich und wird besonders den Autoliebhabern unter den Gästen gefallen. Wie wäre es beispielsweise mit einem Aston Martin DB5 oder einem BMW Z3 als Tischkärtchen? Es werden Crevetten-Cocktails und Filet Wellington serviert. Zum Dessert überrascht man seine Gäste mit einem leichten Erdbeer-Mousse, das mit Wunderkerzen angerichtet, eine feierliche Stimmung verbreitet. Und die Menüabfolge ist, angehängt an einer Plastikpistole Walther P99, ein echter Hingucker. Um den Abend spielerisch abzurunden, folgen wir Bonds Wegen und greifen zu Roulette, Black Jack oder Baccara. Oder: Man zeigt den Teil einer Szene eines JamesBond-Films und hält diese dann an. Die Gäste müssen nun erraten, was als Nächstes passiert. Die kniffligere Variante ist ein Bond-Quiz mit Fragen zu den verschiedenen Filmen – wie etwa: Welches BondGirl hat einen Oscar gewonnen oder wie hiess die Bikinimarke von Ursula Andres ...? Beinahe erschreckend authentisch wird’s, wenn Gastgeber und Gäste im passenden

Bond-Outfit zusammenkommen, in Smoking und Abendkleid.

Besuch aus dem All Ein ausgesprochen exzentrisches Thema sind unsere Nachbarn aus dem Universum. Ein Alien-Abend kann ohne VerkleidungsZwang, aber mit ein bisschen «Halloween»Anmutung für ausserirdische Stimmung sorgen. Umweltbewusste Erdbewohner werden vermutlich von der Idee etwas Abstand nehmen. Sie brauchen nämlich viel Alufolie und Trockeneis. Folgendes: Tisch und Stühle in Aluminiumfolie einpacken. Dafür braucht es mindestens 8 –10 Rollen. Bunte Wegwerfteller und Besteck sind ausnahmsweise ein «Must». Schliesslich dürfen Flugobjekte nicht zu schwere Last mit sich führen, damit sie keine Bruchlandung machen. Sehr effektvoll sind übrigens «Slimys». Diese silikonaritige, in Fluorfarben gehaltene Klibbermasse gibt es am Kiosk zu kaufen und erfreut nicht nur Kinderherzen. Verschieden farbige Slimys einfach auf den Tisch kippen und Assoziationen zu der sabbernden Alien-Mami werden sofort geweckt. Ein etwas schummriges Licht – auch grüne oder blaue Glühbirnen machen sich gut – sorgen für entsprechende Stimmung und Gesichtsfarbe. Um den Apetit bei den Gästen anzuregen und sie würdig zu empfangen, empfiehlt sich ein Cocktail «Mars Attack». Hierfür benötigt es allerdings Gläser. Er besteht aus Prosecco, einem kleinen Schuss GreenBanana-Likör und einer Maraschino-Kirsche. Kurz vor dem Servieren ein kleines Stückchen Trockeneis in das Glas sinken lass. Der Drink beginnt sofort an zu rauchen. Sieht toll aus. Achtung, nicht mit den blossen Händen anfassen. Trockeneis ist so kalt, dass es die Haut verbrennt. Als ApéroHäppchen wären zum Beispiel SushiRöllchen geeignet. Auch beim Hauptgang sind Effekte gefragt. Dennoch soll es schmecken. Wie wäre es also mit einem Fang vom Wüstenplaneten? Dafür wird ein Kürbis ausgehöhlt und mit Fratzengesicht versehen. Den Körper des Monsters bilden mehrere Lammracks aneinander gereihte. Die Füsse bilden kleine Sommerkartöffelchen im Ofen mit Rosmarin gebacken. Vor dem Servieren Rechaudkerzen und ein kleines Schälchen Trockeneis mit ein bisschen Wasser in den ausgehöhlten Kopf stellen, die Kerzen anzünden und mit entsprechendem Space-Sound aus der Stereoanlage auftischen.

Ferienstimmung Etwas weniger aufwändig und immer wieder schön zu erleben sind Einladungen in Küchen fremder Länder. Mit einem «Smörebröd»-Abend, das sind ja eigentlich nichts anderes als Schwedische Sandwiches und genügend Aquavit, rückt die

Erinnerung an eine Midsommernacht sehr nah. Kleiner Tipp: In Schweden wird immer gerne gesungen. Originaltexte dürften etwas schwierig sein, nachzusingen, aber ein altes Schweizer Liederbuch wird sich sicher im Regal finden lassen. Oder, wie wäre es mit Hawaii? Blumenkränze und Baströckchen müssen es ja nicht gerade sein, aber sanfte Lomi-Lomi-Musik oder eine CD mit Meeresrauschen, dazu einen frischen Fisch und eine Vulkanglace könnten unter Umständen schon reichen. Ein Land oder einen Ort zu wählen, wohin nicht gleich jeder reisen kann wovon aber viele träumen, hat zwei Vorteile: Erstens, der Alltag rückt sehr fern, und zweitens, schummeln ist erlaubt, da vermutlich auch die Gäste nicht genau wissen, wie es an den Tischen dieser Länder zu und her geht.

Dem Rütli abschwören Neu interpretieren lässt sich auch das Thema Schweiz. Hierfür stehen berühmte Schweizer Pate – von Giacometti bis Teleboy – Persönlichkeiten aus Geschichte, Literatur, Fernsehen, Kunst und Sport. Wie wäre es beispielsweise mit Roger Federer? Um zu einer Party rund um das Tennis-Ass einzuladen, eignen sich grüne Karten, die den Rasen von Wimbledon symbolisieren. Etwas aufwändiger: Echten Rasen als Einladung verschicken. Zum Essen könnte man leichte und gesunde Kost – geeignet für Sportler – servieren. Und der Tisch lässt sich mit halbierten Tennisbällen dekorieren. Für Romantiker dagegen ist ein Mondscheindinner das Richtige. Pate stehen der Schweizer Schriftsteller Gottfried Keller und sein Gedicht «Ich fürcht’ nit Gespenster». Passend dazu werden den Gästen verschiedene Weine angeboten – ganz im Sinne und «Geist» Kellers. Der Abend wird sicher unterhaltsam, indem man einen «Poetry Slam» veranstaltet, bei dem die Gäste selbst geschriebene Gedichte oder Texte zum Besten geben – jeder hat sieben Minuten, und ab geht’s. Wer einen «echten Spiesserabend» veranstalten möchte, nimmt sich Soldat Winkelried als Vorbild und serviert entsprechend verschiedene warme, kalte oder süsse Spiessli.

Kolumne

Bloss nichts entbähren! Endlich Wochenende. Also, nichts wie ab ins Grüne. Stopp! An dieser Stelle sei eine Warnung ausgesprochen: Man bedenke das «Grüne», das heisst Natur – weg von der Zivilisation und aller Bequemlichkeit! Deshalb: Wer ein Desaster vermeiden möchte, sollte sich entsprechend ausrüsten. An erster Stelle gilt es, zwei der elementaren menschlichen Bedürfnisse zu bedenken: die Nahrungsaufnahme und die anschliessende Entledigung derselben. Keine Angst – es folgt nun keine Aufklärung über die Beerenund Pilzsuche in der Wildnis: Ernährungstechnisch muss nämlich auf nichts verzichtet werden. Egal, ob Gulasch, Chilli con Carne oder Elchfleich-Gourmet-Topf – im Trockennahrungs-Regal beim Outdoorausrüster Ihres Vertrauens bleiben keine Wünsche offen. Auch dem morgendlichen Toast muss dank eines Campingtoasters nicht entsagt werden. Mit einem Flaschenöffner-Fingerring werden gleich zwei Fliegen (nicht zum Verzehr!) mit einer Klappe geschlagen: Er ist durch sein schlichtes Edelstahldesign ein wahres Schmuckstück und Kronkorken haben keine Chance mehr. Standesgemäss sollten Getränke dann auch in den für sie vorgesehenen Polyester-Gläsern gereicht werden – die gibt es für Wein, Weizenbier und natürlich auch für Champagner. Nun aber zum etwas delikateren Thema. Die von Stadtmenschen so lieb gewonnene Privatsphäre beim Verrichten des Geschäftes kann – trifft man entsprechende Vorkehrungen – auch in der Natur erhalten werden: Schritt eins: Man errichte ein Toilettenzelt (siehe Pfadiratgeber), das bietet zwar keine Sanitärinstallation, aber dafür hervorragenden Sichtschutz. Schritt zwei: Man stelle «Notfalltoiletten» bereit. Diese Beutel gibt es passend für die männliche Anatomie mit einem länglichen Trichter und für die weibliche Anatomie mit einem ovalen Trichter. Wenn das schwache Geschlecht wie die männlichen Artgenossen die volle Höhe des Toilettenzeltes nutzen möchte – sprich: im Stehen pinkeln –, kann auch das ermöglicht werden: Statt eines Beutels ist dann ein Schlauch am Ende des Trichters angebracht. Wobei dabei die zweite Funktion der Notfalltoilette nicht mehr genutzt werden kann: Die gefüllten Beutel eignen sich nämlich auch hervorragend als Wärmespender in eiskalten Nächten unter freiem Himmel.

Es ist übrigens erstaunlich, passende Rezepte und interessante Geschichten findet man beinahe zu jedem Thema, ob für eine Reise um die Welt, einen Besuch beim Vatikan oder einen Dschungelgeltripp – der der Fantasie sind bei Themenabenden keine Grenzen gesetzt. Jeder kann selber bestimmen, wie viel Aufwand er betreiben möchte. Und solange man nicht das Thema «Paradox» wählt – sprich man lädt zum Essen ein und serviert dann nichts – werden die Gäste auf ihrem Nachhauseweg sicher sagen: «Hey, das war doch mal was anderes!».

Was muss noch für den reibungslosen Aufenthalt im Grünen beachtet werden? Wer mit seinem Hund unterwegs ist, sollte unbedingt eine Schwimmweste für den Vierbeiner einpacken – es wäre doch jammerschade, wenn er beim arglosen Spiel plötzlich vom reissenden Gebirgsbach mitgerissen würde. Auch nicht fehlen sollte das Zahn-Hilfe-Set für unterwegs: Tut sich im Gebiss ein Loch auf, kann so auch der Laie eine Zementfüllung vornehmen. Wer schliesslich auch noch daran denkt, die Landkarte mit einem speziellen Imprägnierungsmittel zu behandeln, findet am Sonntagabend auch wieder den Weg nach Hause – zurück in die Zivilisation.

Text: Kathrin Konyen

Text: Kathrin Konyen


Picknick und Party: eine «Comet»-Themenzeitung 13

Besser unterwegs mit Banane Ein krummes Ding, das richtig einschenkt. Die Banane ist in aller Munde: Als Bananenflanke im Sport, als Bananenrepublik in der Politik und natürlich als leckere Frucht in der Ernährung. Rund 75 000 Tonnen Bananen importiert die Schweiz jedes Jahr. Kein Wunder, dass die gelbe Frucht aus den Tropen so beliebt ist, denn sie schmeckt nicht nur lecker, sondern ist noch dazu sehr gesund. Die so genannte Obstbanane mit ihrem süsslichen Geschmack gehört hier auf jeden obst- und gemüsereichen Speiseplan. In Afrika und Südamerika dagegen wird vor allem die Kochbanane gegessen, die allerdings nicht roh verzehrt werden kann. Weltweit gibt es insgesamt etwa vierhundert Sorten.

Gesunder Genuss Neben wichtigen Vitaminen enthält die Banane wertvolle Mineralstoffe, vor allem Kalium, Phosphor, Eisen und Magnesium. Nicht zu vergessen sind die sekundären Pflanzenstoffe: Die in der Banane enthaltenen Carotinoide und Flavonoide können Studien zufolge «freie Radikale» im Körper

unschädlich machen. So schützen sie vor Herzinfarkt und stärken das Immunsystem. Und mit etwa 21 Gramm Kohlenhydraten (pro 100 Gramm) ist die Banane der ideale Energielieferant. Wegen seines hohen Zuckergehaltes eignet sich das Obst als Snack für zwischendurch oder vor und nach dem Sport. Die Banane liefert also Gesundheit und Energie in einem. Ob als Baby-Brei, im Müsli am Morgen oder auch als Ergänzung zum Pausenbrot in der Schule: Ein Leben ohne die Banane mag sich heute niemand mehr vorstellen. Dabei ist die Banane – eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt – erst seit rund 100 Jahren in Europa bekannt. Ihren Namen verdankt sie übrigens dem arabischen banan, was Finger bedeutet.

Auf der ganzen Welt gefragt Dass wir heute nach Lust und Laune Bananen essen können, haben wir vor allem der Erfindung der Eisenbahn und der Kühlschiffe zu verdanken. Als um 1870 in Mittel- und Südamerika Eisenbahngleise die

Banane im Knusper-Speck

12 Stück

Pressebild

Bananenplantagen mit den Häfen verbanden, war ein wichtiger Grundstein für den Bananenhandel gelegt. Doch erst mit den Kühlschiffen konnten die tropischen Früchte über den Ozean nach Europa und auf andere Kontinente transportiert werden. Denn die Bananen werden grün geerntet und müssen beim Transport gekühlt werden. Sonst verderben sie auf der langen Reise. Übrigens: Für alle, die keine Lust mehr auf BananenMatsch in ihrer Tasche haben, gibt es im Internet oder in Haushaltswarengeschäften eine extra geformte Bananen-Box.

3 Chiquita Bananen 1 TL eingelegter grüner Pfeffer 2 EL Honig 4 EL Curryketchup 12 Scheiben Frühstücksspeck 1 TL Currypulver

Zubereitung: Chiquita Bananen schälen und in jeweils 4 gleich grosse Stücke schneiden. Grünen Pfeffer grob hacken und mit Honig, Ketchup und Curry mischen. Chiquita Bananen darin wälzen und danach mit einer Scheibe Speck umwickeln. Auf dem Grill 10 Min. knusprig braten und dabei mehrmals wenden.

Text: Kathrin Ulshöfer

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Hinter dem kleinen blauen Logo steht Chiquita mit mehreren tausend Hektar Plantagen in Lateinamerika. 1992 hat Chiquita seine Anbaumethoden einer kritischen Prüfung unterzogen. Dabei wurden drei wichtige Aufgabenstellungen definiert: grössere Rücksichtnahme auf die Umwelt, Wiederverwertung des Wassers und Verbesserung der Arbeitsbedingungen auf den Plantagen. Die Rainforest Alliance hat strenge Richtlinien für einen sozialgerechten und umweltschonenden Bananenanbau entwickelt. Alle Chiquita Plantagen erfüllen diese Auflagen und sind deshalb zu 100% zertifiziert.

Bananenanbau anfallen? Kompostieren! So wird der Boden in der Regenzeit vor Erosion geschützt und in der Trockenzeit feucht gehalten – und damit das biologische Gleichgewicht gestützt.

Klares, lebendiges Wasser Wasser bedeutet Leben und ist unerlässlich für den Bananenanbau. So werden zum Beispiel alle Bananen in den Packstationen gründlich gespült und gesäubert. Danach muss das Wasser aufwändig gefiltert werden, bevor es wieder in die Bäche und Flüsse ge-

Darüber hinaus gibt es Programme, die Mitarbeiter dabei unterstützen, ein eigenes Haus zu kaufen.

14 Jahre intensive Arbeit Es ist ein langer Weg. Doch durch die Zusammenarbeit mit der Rainforest Alliance können wir nun einen sozialund umweltgerechten Bananenanbau garantieren. Deshalb tragen Chiquita Bananen auch das Siegel der Rainforest Alliance, den kleinen Frosch. Wir werden den eingeschlagenen Weg zusammen mit der Rainforest Alliance konsequent fortsetzen.

ES IST UNS WICHTIG. Die Zertifizierung durch die Rainforest Alliance bedeutet 14 Jahre intensiver Arbeit zur Verbesserung der Umwelt- und Lebensbedingungen auf den Plantagen.

Und der Wald lebt auf Die Tropenwälder, die Lunge unseres Planeten, bedürfen eines besonderen Schutzes. Bis heute hat Chiquita um die Plantagen herum bereits 800 000 Bäume gepflanzt. Das Ergebnis? Die Bäche und Flüsse sind besser geschützt. Die tropische Flora blüht wieder auf. Und die Lebensräume von Vögeln und Insekten bleiben erhalten.

Aus Abfällen wird neues Leben Wohin mit den tausenden von Plastiktüten, die die Bananen vor Insekten und Sonne schützen? Wiederverwerten! Wohin mit den tausenden von Tonnen Bioabfall, die beim

leitet werden kann. Die Qualität des Wassers wird regelmässig von unabhängigen Labors überprüft. So ist gewährleistet, dass das Wasser auch weiterhin Leben spenden kann.

Schutz des Menschen Der Schutz unserer Mitarbeiter auf den Plantagen hat für Chiquita eine hohe Priorität. Die Arbeitsbedingungen bei Chiquita setzen Massstäbe in der Bananenindustrie: nicht nur im Hinblick auf die Gehälter, sondern auch in Bezug auf die Sozialleistungen, die garantiert werden. Aber damit nicht genug: Es wird auch sehr viel für die Familien getan, wie zum Beispiel der Bau von Schulen, Freizeiteinrichtungen und Sportplätzen.

Die Rainforest Alliance Die Rainforest Alliance ist eine internationale Umweltschutzorganisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Ökosysteme sowie die darin lebenden Menschen und Tiere zu schützen. Mit über 30 000 Mitgliedern, einem Budget von über 10 Millionen US-Dollar und Projekten in über 58 Ländern. Sie gilt als führend in der erfolgreichen Entwicklung und Realisierung von Programmen, die eine nachhaltige Land- und Forstwirtschaft sowie einen nachhaltigen «Öko-Tourismus» garantieren.

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