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Schweiz Podologie

Offizielles Organ des Schweizerischen Podologen-Verbandes SPV

1 | 2026

Grundkompetenzen – ein Thema, das auch die Podologie betrifft

WhatsApp-Community: Wenn Austausch neue Wege findet

Die moderne Podologie Praxis

Für Sie geschaffen:

Wo Qualität und Wohlbe nden zusammentreffen.

Unser Service

- Individuelle Beratung und gemeinsame Entwicklung massgeschneiderter Lösungen

- Angebotserstellung nach Ihren Wünschen und Anforderungen

- Enge Zusammenarbeit mit Architekten*innen für eine optimale Projektumsetzung

- Persönliche Begleitung bis zur Inbetriebnahme - verlässlich und kompetent

Neujahrsvorsätze − eine Chance für Veränderung

Ein neues Jahr fühlt sich jeweils an wie ein leeres Blatt Papier − mit vielen verschiedenen Möglichkeiten, es nach unseren Vorstellungen zu füllen. Genau das macht diesen Moment so aufregend und spannend. Mit dem Jahreswechsel erwacht oft der Wunsch, etwas in unserem Leben zu verändern, alte Gewohnheiten zu hinterfragen, Ballast abzuwerfen und Raum für Neues zu schaffen. Dabei geht es nicht darum, perfekt zu sein, sondern sich auf das zu konzentrieren, was uns wirklich guttut. Vielleicht bedeutet das, öfter an die frische Luft zu gehen, bewusster zu essen, mehr Zeit mit Menschen zu verbringen, die uns wichtig sind − oder endlich etwas zu wagen, das wir uns bisher nicht getraut haben.

Haben auch Sie sich für dieses Jahr Vorsätze gefasst – oder diese vielleicht bereits umge-

setzt? Zum Beispiel wieder einmal ein Buch zu lesen, die Praxis neu zu gestalten, neue Produkte oder Behandlungsmethoden zu testen und auszuprobieren oder eine Fortbildung zu besuchen? Jeder noch so kleine Vorsatz kann der Anfang einer Veränderung sein, ein Impuls, der die Lebensqualität und die Gesundheit von Ihnen und Ihren Patient:innen langfristig verbessern kann.

Ein Thema, das unsere Beachtung verdient und Veränderung ermöglichen kann, steht in dieser Ausgabe besonders im Fokus. Wir widmen uns dem Lesen und Schreiben. Diese Grundkompetenzen sind Voraussetzung, um den Alltag erfolgreich zu meistern und gesellschaftlich, wirtschaftlich, politisch sowie kulturell teilzuhaben. Dennoch sind sie keine Selbstverständlichkeit. Auch in der Schweiz haben zahlreiche Erwachsene Lücken in diesen Bereichen, selbst wenn sie hier geboren wurden und die Schule besucht haben. Die Ursachen dafür sind vielfältig und komplex und verdienen gezielte Aufmerksamkeit. Im Interview mit zwei Vertreterinnen des Schweizer Dachverbandes Lesen und Schreiben wird ab Seite 14 für dieses Thema

Impressum

1 | 2026, Februar 2026, 50. Jahrgang

Erscheinungsweise: 8-mal jährlich

Auf lage: 1000 Exemplare

Redaktionsschluss für 2 | 2026: 19. Februar 2026

Inserateschluss für 2 | 2026: 10. März 2026

Offizielles Organ des Schweizerischen Podologen-Verbandes SPV

Fachredaktion

Yvonne Siegenthaler, Mitglied Zentralvorstand

Verlag | Inserateverwaltung

Schweizerischer Podologen-Verband SPV | Bahnhofstrasse 7b | 6210 Sursee Tel. 041 926 07 61 | sekretariat@podologie.ch | www.podologie.swiss

Redaktion | Layout

wamag | Walker Management AG | Bahnhofstrasse 7b | 6210 Sursee Tel. 041 926 07 70 | redaktion@podologie.ch

Druck

Multicolor Print | Sihlbruggstrasse 105a | 6341 Baar

Copyright

Die Rechte des Herausgebers und der Autoren bleiben vorbehalten. Eine allfällige Weiterverarbeitung, Wiederveröffentlichung oder Vervielfältigung zu gewerblichen Zwecken ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung der Autorenschaft oder des Herausgebers ist nicht gestattet.

sensibilisiert und es werden Wege aufgezeigt, wie Betroffene unterstützt werden können.

Zudem stellen wir Ihnen in einer dreiteiligen Serie die langjährigen, starken Partner des SPV – die Simon Keller AG, die Greco AG und die Pediando AG – näher vor. Diese Ausgabe enthält auf den Seiten 12 und 13 ein Interview mit Bernhard S. Keller, Firmeninhaber und Verwaltungsratspräsident der Simon Keller AG. Lassen Sie sich inspirieren und erfahren Sie mehr über diesen stetig wachsenden Familienbetrieb.

Der Schweizerische Podologen-Verband SPV bietet auch dieses Jahr wieder ein vielfältiges Weiterbildungsangebot an. Wir freuen uns, wenn Sie zahlreich daran teilnehmen − vielleicht wird daraus ja zugleich ein erfüllter Neujahrsvorsatz. Mit dem neuen Format «Podologie meets Podologie» ist zudem Ihr aktives Mitwirken gefragt. Lesen Sie auf den Seiten 10–11 mehr dazu sowie darüber, wie die WhatsApp-Community des SPV entstanden ist.

Yvonne Siegenthaler, Mitglied Zentralvorstand/Fachredaktion

Inhaltsverzeichnis

Delegiertenversammlung 2026 in Zweidlen-Glattfelden ZH

Liebe Mitglieder des Schweizerischen PodologenVerbandes SPV

Am 29. Mai 2026 findet die 97. Delegiertenversammlung (DV) des SPV statt. Der Zentralvorstand freut sich, Sie in diesem Jahr zum eintägigen Anlass wiederum an das Ufer der Glatt einzuladen.

Im riverside Seminar- & Eventhotel in Zweidlen-Glattfelden (ZH) werden wir am Freitagnachmittag, 29. Mai 2026, den geschäftlichen Teil abhalten. Für diejenigen, welche im riverside übernachten, besteht am Samstag die Möglichkeit, den Anlass mit einem ausgiebigen Frühstück ausklingen zu lassen.

Nebst den Delegierten sind auch Gäste herzlich willkommen. Der Zentralvorstand freut sich auf eine rege Teilnahme der Mitglieder und Gäste.

Programm

Freitag, 29. Mai 2026

Ab 13.15 Uhr Begrüssungskaffee und Einschreiben der Delegierten 13.45 Uhr Letzter Einschreibetermin für Delegierte 14.00–16.30 Uhr Delegiertenversammlung 18.00 Uhr Apéro im Autoatelier 19.00 Uhr riverside-Diner

Samstag, 30. Mai 2026 (Teilnahme fakultativ, gilt für gebuchte Übernachtungen) 06.30–11.00 Uhr Frühstück im riverside Seminar- & Eventhotel

Hotel riverside Seminar- & Eventhotel

Arrangements DV 2026

Riverside (Kongresskarte für Delegierte)

Anfahrt/Lageplan:

Delegiertenversammlung, Apéro, riverside-Diner Fr. 250.–

Alte Mühle Apéro und riverside-Diner CHF 160.–Strohhaus Delegiertenversammlung kostenlos

Die Arrangements sind inkl. MwSt. und exkl. Getränke. Spezielle Essgewohnheiten (vegetarisch, vegan, glutenfrei, Allergien etc.) müssen bis spätestens am 15. April 2026 der Geschäftsstelle an sekretariat@podologie.ch oder via Online-Formular gemeldet werden.

Übernachtungsmöglichkeiten:

Die Hotelzimmer sind direkt im riverside Seminar- & Eventhotel zu reservieren (siehe Kontaktangaben unten). Wichtig: Stichwort «Delegiertenversammlung Schweizerischer Podologen-Verband SPV» erwähnen.

Ein Zimmerkontingent ist für den SPV bis am 15. März 2026 reserviert, danach werden die noch verfügbaren Zimmer wieder freigegeben. Die Anzahl Zimmer ist beschränkt.

➔ Comfortzimmer zur Einzelbenutzung mit Badewanne oder Dusche/WC CHF 175.– pro Zimmer / Nacht

➔ Comfortzimmer zur Doppelbenutzung mit Badewanne oder Dusche/WC CHF 210.– pro Zimmer / Nacht

Preisangaben inkl. MwSt. und Frühstück (06.30 bis 11.00 Uhr)

Check-in ab 14.00 Uhr, Check-out bis 11.00 Uhr

Adresse Versammlungsort:

riverside Seminar- & Eventhotel

Spinnerei-Lettenstrasse 2 8192 Zweidlen-Glattfelden ZH Telefon 043 500 92 92 hotel@riverside.ch, www.riverside.ch

Versammlungsort:

Ich bestelle folgendes Arrangement

(Bitte Anzahl Personen eintragen)

Shuttle-Service:

Mit dem ÖV: Sie erreichen die Bahnhöfe Glattfelden oder Zweidlen mit der S9 oder S41 direkt ab Zürich, Winterthur oder Bad Zurzach. Der Bahnhof Zweidlen ist 15 Gehminuten vom Hotel entfernt. Von dort aus fahren Sie mit dem Bus B540 bis zur Haltestelle «Zweidlen, Riverside», welche direkt vor dem riverside Seminar- & Eventhotel gelegen ist. Das Hotel bietet zudem einen Shuttleservice an. Das Shuttle-Angebot ist beschränkt – bei Interesse bitten wir Sie, dies dem Hotel bis am 15. April 2026 mitzuteilen (weitere Angaben zum Service siehe QR-Code).

Anfahrtsplan:

Mit dem Auto: Bis Autobahnende A51 (Richtung Schaffhausen/Bülach), im Kreisel dritte Ausfahrt (Richtung Bad Zurzach), auf der Hochleistungsstrasse Ausfahrt Rheinsfelden/Zweidlen Station. Danach rechts abbiegen (Beschilderung folgen), nach 500 m links abbiegen und der Spinnerei-Lettenstrasse bis vor das Hotel folgen (siehe Anfahrtsplan). Parkplätze stehen Ihnen gratis zur Verfügung.

Wichtige Info für Delegierte:

Delegierte müssen sich nicht schriftlich anmelden. Die Anmeldung der Delegierten erfolgt via Regionalgruppe. Alle Delegierten sind automatisch für die Delegiertenversammlung, das Apéro und das riverside-Diner angemeldet (Arrangement «Riverside»). Falls Delegierte nicht am Apéro oder riverside-Diner teilnehmen können (nur an Versammlung), bitten wir um eine Meldung an die Geschäftsstelle per E-Mail an sekretariat@podologie.ch.

Mittagessen vor der DV / vor Begrüssungskaffee:

Achtung: Wenn sich Delegierte individuell vor der DV im riverside Seminar- & Eventhotel verköstigen möchten (z. B. Mittagessen im Restaurant), müssen die Plätze vorreserviert und das Hotel entsprechend informiert werden. Der SPV bittet, dass die Delegierten diese Mittagsverpflegung eigenständig organisieren, da diese im Arrangement nicht inbegriffen ist und die Plätze beschränkt sind. Reservation unter: Tel. 043 500 92 92, hotel@riverside.ch

Dresscode: Casual

Anmeldeschluss: 15. April 2026

Talon einsenden an: Schweizerischer Podologen-Verband SPV, Bahnhofstrasse 7b, 6210 Sursee oder Anmeldung online ausfüllen unter: podologie.swiss/agenda/ 97-delegiertenversammlung/

Anmeldung:

Riverside (Kongresskarte für Delegierte) Fr. 250.– Strohhaus Teilnahme Delegiertenversammlung für Nicht-Delegierte (kostenlos)

Alte Mühle Fr. 160.–

Ja, ich bin bereits als Delegierte:r gemeldet.

Essgewohnheit: Ja, ich ernähre mich vegetarisch/vegan oder habe Nein, ich bin kein:e Delegierte:r, sondern nehme als Gast teil. eine Allergie. Bemerkung (bitte Zutreffendes angeben):

Rechnungsadresse

Name / Vorname

Firma

Strasse

PLZ / Ort

Bitte hier den Namen der Person vermerken, falls die obige Anmeldung für Ihre Begleitperson gilt:

Name / Vorname

Datum

Unterschrift

Regionalgruppe Aargau-Solothurn: Fachvortrag «Physio meets Podologie»

Am Samstag, 6. Dezember 2025, lud die Regionalgruppe Aargau-Solothurn zu einem praxisnahen Fachvortrag in die Praxis Podomeda GmbH in Rheinfelden ein. Unter dem Titel «Physio meets Podologie» zeigte Physiotherapeutin Constance Beurret aus Lausen BL auf, wie podologische Behandlungen sinnvoll mit physiotherapeutischen Techniken ergänzt werden können. Neun Podologinnen und Podologen besuchten diese Fortbildung.

Im ersten Teil stellte Constance Beurret verschiedene funktionelle Übungen vor, die der Kräftigung und Mobilisation der fussnahen Muskulatur dienen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf häufig auftretenden Problemstellen wie beispielsweise Fersensporn, Hallux valgus oder Beschwerden der Achillessehne. Die Übungen wurden praktisch demonstriert und gemeinsam erprobt.

Darüber hinaus erhielten die Teilnehmer:innen eine Einführung in unterschiedliche Tapingtechniken für podologisch relevante Indikationen. Dazu gehörten unter anderem Tapings zur Entlastung, Stabilisation sowie zur Unterstützung des Gangbildes. Constance Beurret erläuterte die Anwendungsschritte, die Klebetechnik sowie praktische Hinweise zur Haltbarkeit und Wirkungsweise.

Interessant war zudem die Erkenntnis, dass verschiedene Tapefarben keine unterschiedlichen Zugstärken aufweisen, sondern dieselbe funktionelle Wirkung haben.

Der Fachvortrag war praxisnah, informativ und bot wertvolle Impulse, um Patient:innen mit fussbezogenen Beschwerden künftig noch gezielter zu begleiten und zu beraten. Passend zum Santichlaustag klang der Anlass in gemütlicher Runde aus – mit erfrischenden Mandarinen, leckeren Grittibänzen, Nüssli und Schöggeli sowie einem regen Austausch. Herzlichen Dank an Constance Beurret für die wertvollen und lehrreichen Ausführungen und Demonstrationen sowie an das Team der Podomeda in Rheinfelden für die Gastfreundschaft und Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Regionalgruppe Ostschweiz: Chlaushöck 2025

Niroj Hamo, Vorstandsmitglied Regionalgruppe Ostschweiz

Am Chlaushöck vom Freitag, 5. Dezember 2025, trafen sich im Restaurant Post in Eschlikon TG elf Podologinnen zu einem gemütlichen und gelungenen Jahresabschluss.

In vorweihnachtlicher Atmosphäre liessen die Teilnehmerinnen das vergangene Jahr gemeinsam Revue passieren, pflegten den persönlichen Austausch und genossen ein feines Essen bei angeregten Gesprächen. Lachen, Begegnungen und ein offenes Miteinander standen im Mittelpunkt des Abends und trugen spürbar zur Stärkung der Gemeinschaft bei. In entspannter Runde wurden Erinnerungen geteilt und bereits erste Gedanken zu kommenden Anlässen ausgetauscht.

Der Chlaushöck 2025 war ein rundum gelungener Abend, geprägt von einer guten Atmosphäre, Herzlichkeit und Wertschätzung, die den Zusammenhalt unter den anwesenden Podologinnen weiter förderte und allen in schöner Erinnerung bleiben wird.

Wir hoffen, dass Sie alle gut ins neue Jahr 2026 gestartet sind, und wünschen Ihnen aus der Ostschweiz weiterhin viel Erfolg, Zufriedenheit und beste Gesundheit.

Regionalgruppe Zentralschweiz: Geselligkeitsanlass

Michèle von Moos, Präsidentin Regionalgruppe Zentralschweiz

Zu den schönsten Genüssen im Winter gehört ein Fondue − unter diesem Motto trafen sich am Freitag, 28. November 2025, 13 Mitglieder der Regionalgruppe zu einem geselligen Fondueplausch im Landgasthof Schlüssel in Alpnach.

Bei einem fröhlichen Apéro am Feuer wärmten wir uns mit Punsch und Glühbier auf und stimmten uns in entspannter Runde auf den Abend ein.

Danach genossen wir ein aromatisches Fondue, wobei bereits das spielerische Zubereiten eine lockere Stimmung aufkommen liess. Umringt vom Duft des geschmolzenen Käses ergaben sich in der urchigen Atmosphäre anregende und lebendige Gespräche.

Der Abend war rundum geglückt. Die Teilnehmerinnen fühlten sich sichtbar wohl und genossen das Beisammensein. Die Vorfreude auf weitere gemeinsame Aktivitäten ist gross − nicht zuletzt, weil dieser Plausch gezeigt hat, wie gut gemeinsame Momente tun.

Veranstaltungen und Termine 2026

Stand vom 28.01.2026, Terminänderungen vorbehalten.

Anlass/Veranstalter

Delegiertenversammlung

Sitzung des Zentralvorstandes

Verbandskonferenz

Sitzung Aufsichtskommission ÜK

Sitzung Kommission Berufsentwicklung & Qualität EFZ

Sitzungen Kurskommission ÜK

Sitzung Kommission QV

Berufsbildner:innen-Treff

Datum/Zeit Thema

29.05.2026

02.03.2026, 09.00 Uhr

29.05.2026, 09.00 Uhr (vor der DV)

22.09.2026, 13.00 Uhr (vor BB-Treff)

10.12.2026, 13.00 Uhr

16.03.2026, 14.00 – 17.00 Uhr

24.11.2026, 14.00 – 17.00 Uhr

22.09.2026, 17.00 – 18.00 Uhr

21.10.2026, 08.45 – 11.00 Uhr

02.03.2026, 18.00 Uhr

24.11.2026, 18.00 Uhr

24.08.2026, 17.30 – 20.00 Uhr

16.03.2026, 18.00 – 19.00 Uhr

22.09.2026, 18.00 – 19.00 Uhr

Ort

Zweidlen

Zofingen

Zweidlen

Zofingen

(anschliessend Weihnachtsessen) Sursee

Zofingen

Zofingen

Zofingen

Zofingen

Zofingen

Zofingen

Zofingen

Zofingen

Zofingen Bildungskonferenz

ÜK-Referent:innenschulung

23.10.2026, 13.30 – 16.00 Uhr

03.06.2026, 09.00 – 17.15 Uhr

Luzern

Zofingen

Überbetriebliche Kurse ÜK Siehe Grafik zur ÜK-Planungsübersicht 2021-2028 unter podologie.swiss, Rubrik Ausbildung > Grundbildung

Qualifikationsverfahren EFZ

02.03.2026, 14.00 – 18.00 Uhr

24.04. – 08.05.2026 (inkl. 25.04./02.05. , ohne 01.05.)

26.05.2026

28.05.2026

01.07.2026, 18.30 Uhr

02.07.2026, 09.00 – 11.00 Uhr

16. Jahreskongress

Weiterbildungen des SPV

OKP-Tarifschulung

Regionalgruppe Aargau-Solothurn *

PEX-Schulung und Dossier-Besprechung Kandidat:innen Zofingen

Praktische Prüfungen in den Betrieben

Prüfung Allgemeinbildung Zofingen

Prüfung Berufskenntnisse Zofingen

Abschluss-Feier Zofingen

Akteneinsicht Sursee

21.11.2026, 08.30 Uhr Baden

Start am 20.02.2026, alle Daten: podologie.swiss/agenda

30.03.2026, 19.00 – 21.00 Uhr

Start am 21.08.2026, alle Daten: podologie.swiss/agenda

16.09.2026, 18.00 – 20.00 Uhr

10.10.2026, 09.00 – 12.00 Uhr

12.11.2026, 18.00 – 21.00 Uhr

Kinästhetik-Grundkurs für Podolog:innen (4 Tage) Zofingen

Offenes Gespräch unter Fachpersonen – Podologie meets Podologie Online

Kinästhetik-Grundkurs für Podolog:innen (4 Tage) Zofingen

Geschlecht verstehen – Sprache gestalten Online

Hygiene und Sterilisation in der Podologiepraxis Zofingen

Techniken und Tücken der Orthonyxie Zofingen

21.09.2026, 18.00 – 20.00 Uhr Online

13.03.2026, 19.00 Uhr

20.04.2026, 19.30 Uhr

Regionalgruppenversammlung, Gasthof Schützen Aarau

DV-Vorbesprechung Online

27.06.2026, 10.00 Uhr Geselligkeitsanlass, Feldschlössli Rheinfelden

18.09.2026, 18.30 Uhr Fachvortrag

Regionalgruppe Basel * 04.03.2026, 19.30 Uhr

18.04.2026, 09.00 Uhr

06.05.2026, 19.30 Uhr

Regionalgruppenversammlung, G80 Münchenstein

Diagnostik in der Podologie, Ad Pedes Podologie Arlesheim

DV-Vorbesprechung

18.06.2026, 19.00 Uhr Stammtisch, Restaurant Pisco Muttenz

Anlass/Veranstalter

Regionalgruppe Bern *

Datum/Zeit

29.08.2026, 09.30 Uhr

20.10.2026, 19.00 Uhr

27.11.2026, 19.00 Uhr

26.02.2026, 18.30 Uhr

29.04.2026, 18.30 Uhr

18.06.2026, 18.30 Uhr

21.08.2026, 18.30 Uhr

13.11.2026, 18.30 Uhr

Regionalgruppe Ostschweiz * 23.02.2026, 17.00 Uhr

18.05.2026, 19.00 Uhr

25.06.2026, 19.00 Uhr

28.08.2026, 9.30 Uhr

Thema

Ort

Skulpturenweg & Bräteln Reinach BL

Stammtisch, Restaurant Pisco Muttenz

Chlausehock Arlesheim

Regionalgruppenversammlung

DV-Vorbesprechung Online

Praxisabend

Sommeranlass

Chlousehöck

Regionalgruppenversammlung, Restaurant Post Eschlikon

DV-Vorbesprechung, Restaurant Post Eschlikon

Praxisabend, Restaurant Post Eschlikon

Regionalgruppenausflug Waldegg Gaudi 04.12.2026, 19.00 Uhr

Regionalgruppe Zentralschweiz * 27.02.2026, 18.30 Uhr

Chlaushöck, Restaurant Post Eschlikon

Regionalgruppenversammlung, Podologie PodoLine Altendorf 20.05.2026, 19.00 Uhr

Regionalgruppe Zürich * 20.03.2026

DV-Vorbesprechung Online

Weiterbildung Kräuter und Drogen, Steinberg Pharma Winterthur 19.05.2026, 20.00 Uhr

DV-Vorbesprechung Online 17.09.2026, 19.00 Uhr

Happy Hour, Brasserie Federal Zürich 27.11.2026, 18.15 Uhr

Weihnachtsanlass

*Sobald weitere Daten oder Aktualisierungen der Regionalgruppenanlässe definitiv bestätigt sind, werden diese auf der Website aufgeschaltet.

Hausmesse

Termine, die man nicht verpassen

Bahnhofstrasse 11, 5507 Mellingen

von 09:00 - 16:00 Uhr

von 09:00 - 16:00 Uhr

von 09:00 - 16:00 Uhr

Wenn Austausch neue Wege findet

Redaktion

Was braucht es, damit sich Podologinnen und Podologen vernetzen, austauschen und informiert bleiben? Manchmal genügt eine einfache Idee zur richtigen Zeit – so entstand die WhatsApp-

Community des Schweizerischen Podologen-Verbandes SPV.

In den letzten Jahren zeigte sich, dass Weiterbildungen etwas weniger besucht werden – ein Trend, der auch in anderen Branchen zu beobachten ist. Das ist schade, denn das fachliche Interesse ist nach wie vor gross. Zwei engagierte SPV-Mitglieder nahmen diese Entwicklung zum Anlass, neue Wege zu suchen, wie künftig wieder mehr Fachpersonen für eine Teilnahme an Weiterbildungen begeistert und diese besser erreicht werden können. Sie haben sich gefragt: Wie können Informationen regelmässig, unkompliziert und zeitnah geteilt werden? Wie diese Überlegungen zur Idee einer neuen Austauschplattform führten, haben wir bei Jasmine Siegenthaler (Mitglied Zentralvorstand) und Sandra Affentranger (SPV-Mitglied) nachgefragt.

Von der Idee zur Umsetzung

Sandra, die bereits während ihrer Zeit im Regionalgruppenvorstand Erfahrungen mit Broadcast-Listen gesammelt hatte, war überzeugt: «Neben den bestehenden Kommunikationskanälen wie zum Beispiel unserer Fachzeitschrift Podologie Schweiz, dem Newsletter, den Website-Informationen oder dem Instagram-

Account des SPV sollte ein zusätzlicher Weg geschaffen werden, um die Mitglieder regelmässig und sichtbar abzuholen – über einen Kanal, den die meisten bereits aus dem Alltag kennen und rege nutzen.» Zur gleichen Zeit wurde Sandra privat in eine WhatsApp-Community eingeladen – ein Format, das ihr bis dahin unbekannt war. Neugierig begann sie, sich intensiv mit dieser neuen Möglichkeit auseinanderzusetzen, sammelte gemeinsam mit Jasmine Informationen, testete Funktionen und tauschte unzählige Links und Ideen aus. Jasmine handelte daraufhin spontan und pragmatisch. Nach Absprache mit den Mitgliedern des Zentralvorstandes und den Regionalgruppen-Präsident:innen gründete sie im Dezember 2024 kurzerhand ihre erste Community. «Gemeinsam konnten wir verschiedene Einstellungen, Gruppenmodelle und Funktionen ausprobieren – zunächst im kleinen Rahmen, bevor weitere Personen eingeladen wurden», so Jasmine.

8:30

Ich bin immer noch erstaunt, wie schnell unsere Community gewachsen ist!

Total! Kaum zu glauben, dass sie nach kurzer Zeit schon so viele Mitglieder hatte.

Ja, das zeigt, dass wir mit dem Format den Nerv der Mitglieder getro en haben.

Absolut. Die Neugier ist gross und das Bedürfnis nach Austausch richtig spürbar.

Ich ho e, dass noch viele weitere Podologinnen und Podologen dazukommen. Ich freue mich auf ihren Input und eine aktive Teilnahme.

Genau, so wächst die Community ganz von selbst weiter.

Message

Eine Community entsteht

Was als Idee begann, entwickelte sich in kürzester Zeit zu einer aktiven Austauschplattform. Im Gespräch blicken Sandra und Jasmine auf die Lancierung der SPV-WhatsApp-Community zurück.

Von Anfang an war es den beiden wichtig, dass die Community folgende Prinzipien erfüllt:

• für alle zugänglich ist

• so wenige Regeln wie möglich hat

• genug gegenseitigen Respekt und Wohlwollen bietet

• sehr viel Austausch ermöglicht (kantonale Distanzen kürzen und vereinfachen)

Sie verstehen sich als Moderatorinnen und Community-Connectorinnen – als Bindeglied zwischen dem Verband und den Mitgliedern. Und sie sind sich einig: Die Community lebt vom Mitmachen. Von Podologinnen und Podologen, die sich einbringen, Ideen teilen, unterstützen und gemeinsam gestalten. Die Community richtet sich bewusst an alle Podologinnen und Podologen in der deutschen Schweiz, aber auch an interessierte Berufskolleg:innen aus dem Tessin, der Westschweiz und den Nachbarsländern. Sie soll Raum bieten, um Informationen zu teilen, Fragen zu stellen und Veranstaltungen sowie angebotene Weiterbildungen sichtbar zu machen – ohne Zwang oder Überforderung.

Struktur statt Informationsflut

Um den unterschiedlichen Zielgruppen gerecht zu werden, entstanden thematische Gruppen, denen jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer freiwillig beitreten kann – je nach Interesse und Informationsbedarf.

Für die einzelnen Arbeitsgruppen bestehen separate, nicht öffentliche WhatsApp-Gruppen. Diese sind für die Öffentlichkeit nicht sichtbar. Der Beitritt erfolgt ausschliesslich über eine persönliche Einladung. Die aufgeführte Struktur der Community erlaubt Orientierung, ohne

Ein Blick aufs Smartphone, eine Idee nimmt Form an: Jasmine Siegenthaler (links im Bild) und Sandra Affentranger im Austausch über neue Wege der Vernetzung.
Jasmine

Aktuelle öffentliche Gruppen

Ankündigungen: Offizielle Informationen aus dem Verband sowie aktuelle Mitteilungen, Hinweise zu Weiterbildungen, Fachveranstaltungen und Kursangeboten.

Podo meets Podo: Austausch und Diskussionen rund um das bewährte Netzwerkformat, Raum für fachlichen Dialog, Erfahrungen und kollegiale Unterstützung.

Stellen-/Raumangebote: Dieser Chat wird ausschliesslich vom SPV-Sekretariat betreut.

Alle neuen Inserate (kostenpflichtig), die auf der SPV-Website veröffentlicht werden, erscheinen zusätzlich in dieser Gruppe

PodoRicardo: Plattform für den Verkauf und die Suche von Podologie-Artikeln unter Mitgliedern.

KVG: Austausch rund um das Thema Krankenkassenabrechnung.

Berufsbildner:innen: Forum für Themen, Fragen und Austausch zur Berufsbildung. Lernende: Plattform für Lernende zum Austausch, zur Vernetzung und für Fragen rund um die Ausbildung und den laufenden Unterricht.

Senior:innen: Für alle jene, die auch nach dem aktiven Berufsleben den Kontakt zur Podologie sowie zu Kolleg:innen pflegen möchten. Regionalgruppen: In diesem Bereich werden die jeweiligen Regionalgruppen angezeigt. Es liegt im Ermessen der RegionalgruppenPräsident:innen, welche zusätzlichen Informationen, Weiterbildungen oder regionalen Angebote mit ihren Mitgliedern geteilt werden. Auch Podologinnen und Podologen, die nicht Mitglied des Verbands sind, jedoch der entsprechenden Region angehören, können dem Regionalgruppenchat beitreten. Die Kontaktaufnahme sowie die Bearbeitung der Beitrittsanfragen erfolgen direkt durch die jeweiligen Präsident:innen.

Die SPV-Community bringt Podologinnen und Podologen unkompliziert zusammen.

einzuschränken – jede Person entscheidet selbst, was sie sehen möchte.

Blick nach vorn: Podologie meets Podologie

Die WhatsApp-Community ist kein Selbstzweck. Sie ist ein Werkzeug, um genau das zu fördern, was dem SPV am Herzen liegt: Begegnung, Austausch, Vernetzung und Weiterbildung innerhalb der Podologie –und um Distanzen abzubauen sowie einen einfachen Zugang zu transparenten Informationen zu ermöglichen. Hier will der SPV auch beim nächsten Anlass «Podologie meets Podologie ansetzen. Dieser soll ein Format von Podologie-Fachleuten für Podologie-Fachleute bilden – offen, praxisnah und verbindend. Weitere Informationen finden Sie nachfolgend:

Offenes Gespräch unter Fachpersonen – Podologie meets Podologie (Online)

Datum:

Montag, 30. März 2026, 19.00–21.00 Uhr

Anmeldeschluss:

20. März 2026

Ort:

online per Zoom

Weitere Informationen: podologie.swiss/agenda

Fazit

«Manchmal braucht es keine grossen Konzepte, sondern Mut zum Ausprobieren», so Sandra. Die WhatsApp-Community zeigt, wie viel möglich ist, wenn Engagement, Offenheit und Gemeinschaft zusammenkommen. «Wir freuen uns über jede Podologin und jeden Podologen, der Teil davon ist – und über viele lebendige Begegnungen, online wie offline», sagt Jasmine abschliessend.

Noch nicht in der Community? Jetzt der Community «Schweizer Podologie Verband» beitreten:

Porträt Simon Keller AG

Qualität aus der Schweiz – seit über 50 Jahren

Interview: Redaktion

Die Simon Keller AG wurde 1971 in einer kleinen Autogarage in Burgdorf gegründet.

Heute steht das Unternehmen für hochwertige Praxiseinrichtungen, innovative Sterilisationslösungen und ein klares Bekenntnis zum Produktionsstandort Schweiz.

Mit einem breit aufgestellten Sortiment ist die Firma in den Bereichen Beauty, Footcare, Medical sowie Wellness und Spa tätig. Rund 16000 Artikel werden von Burgdorf aus in über 45 Länder exportiert, zahlreiche renommierte Marken werden exklusiv in der Schweiz vertrieben.

Im Interview gibt Bernhard S. Keller, Inhaber und Verwaltungsratspräsident, Einblick in die Entwicklung des Familienunternehmens und spricht über die Bedeutung von Swiss Made, aktuelle Branchentrends sowie die Zusammenarbeit mit Podologinnen und Podologen.

Können Sie uns Ihren Betrieb kurz vorstellen – inklusive wichtigster Meilensteine seit der Gründung?

Die Simon Keller AG ist seit 55 Jahren eine feste Grösse in der Schweizer Podologiebranche. Von Beginn an verfolgen wir den Anspruch, Podologinnen und Podologen nicht nur mit Produkten zu beliefern, sondern sie ganzheitlich bei der professionellen Ausübung ihres Berufs zu unterstützen.

Ein zentraler Meilenstein war der frühe Aufbau eines spezialisierten Sortiments für Praxis- und Studioeinrichtungen. Bis heute sind wir die

einzige Firma in der Schweiz, die PodologiePraxiseinrichtungen selbst anfertigt, 100 % Swiss Made. Jede Einrichtung ist ein individuell geplantes Unikat, exakt auf Raum, Arbeitsabläufe und Bedürfnisse abgestimmt. Als ISO-zertifizierter Betrieb arbeiten wir mit klar strukturierten Prozessen. Weitere Meilensteine sind die eigene Fertigung von Sterilisationsgeräten sowie zertifizierten sterilen Einwegprodukten. Besonders prägend für die jüngere Unternehmensgeschichte war die Entwicklung unserer eigenen Fusspflegelinie SatisFeet, die sich innert weniger Jahre zur Marktführerin entwickelt hat. Wir verstehen uns als langfristiger Partner auf Augenhöhe, von der Praxisplanung bis zum laufenden Betrieb.

Wer sind die Gesichter hinter Ihrem Unternehmen?

Hinter der Simon Keller AG steht ein erfahrenes, engagiertes Team mit fundiertem Branchenwissen. Viele Mitarbeitende sind seit Jahren im Unternehmen tätig und kennen die

Bedürfnisse der Podologinnen und Podologen aus dem direkten Austausch. Im Familienbetrieb arbeiten zudem meine Söhne in der dritten Generation und sorgen für Kontinuität und Weiterentwicklung. Besonders prägend sind unsere langjährigen Fachberater:innen im Aussendienst, unterstützt durch den Kundendienst, die Logistik sowie den eigenen technischen Service. Uns verbindet der Anspruch, lösungsorientiert, zuverlässig und partnerschaftlich zu arbeiten.

Wie unterstützen Sie Ihre Kundinnen und Kunden bei der optimalen Einrichtung ihrer Praxis?

Die Einrichtung einer Podologiepraxis begleiten wir ganzheitlich – von der ersten Idee bis zur Umsetzung. Jede Planung beginnt mit einer individuellen Beratung, bei der Raum, Ergonomie, Arbeitsabläufe und persönliche Wünsche berücksichtigt werden. Ein zentrales Element ist unsere über 2000 m² grosse Erlebnisausstellung in Burgdorf – einzigartig

Die Räumlichkeiten
der Simon Keller AG, die seit über 50 Jahren in Burgdorf tätig ist

in Europa. Dort können Materialien, Geräte und Behandlungsstühle live erlebt und getestet werden. Auch nach der Umsetzung bleiben wir Ansprechpartner für Service, Anpassungen und Erweiterungen.

Wie hat sich das Sortiment in den Bereichen Praxis- und Studioeinrichtung, Instrumente und Hilfsmittel in den letzten Jahren verändert?

Der Fokus liegt heute klar auf Ergonomie, Modularität, Hygiene und Langlebigkeit. Gleichzeitig gewinnt die Ästhetik zunehmend an Bedeutung. Mit unserer italienischen Behandlungsstuhl-Linie LEMI sowie den individuell gefertigten Möbeln aus eigener Produktion können wir funktionale und gestalterische Wünsche optimal erfüllen.

Im Bereich Instrumente und Hilfsmittel ist die Nachfrage nach präzisen, langlebigen und wartungsarmen Produkten deutlich gestiegen. Zudem beobachten wir ein wachsendes Interesse an nachhaltigen Materialien und Lösungen, die den Arbeitsalltag effizienter gestalten. Unser Sortiment entwickeln wir kontinuierlich weiter – stets in enger Abstimmung mit den Bedürfnissen der Praxis.

Verkaufsprodukte sind eine massgebliche Einnahmequelle für Podologiepraxen. Welche Entwicklungen haben diesen Bereich geprägt?

Verkaufsprodukte haben sich stark professionalisiert. Endkundinnen und Endkunden sind heute besser informiert und legen Wert auf natürliche, gut verträgliche Inhaltsstoffe. Gefragt sind klar positionierte Produkte mit nachvollziehbarer Wirkung und guter Qualität. Neben hochwertigen Produkten unterstützen wir Praxen mit Schulungen, Sor-

Beratung

timentsberatung und Verkaufsunterstützung, damit Verkaufsprodukte nachhaltig zum Praxiserfolg beitragen.

Welche Vorteile sehen Sie beim Einkauf von Einrichtungen und Produkten in der Schweiz?

Der Einkauf in der Schweiz bietet klare Vorteile: kurze Wege, persönliche Ansprechpartner, hohe Qualitätsstandards und Planungssicherheit. Wir legen grossen Wert darauf, möglichst viel selbst oder in der Schweiz herzustellen. Seit Jahrzehnten engagieren wir uns für Verbände, Aus- und Weiterbildungen sowie branchenspezifische Veranstaltungen. Auch die enge Zusammenarbeit innerhalb der Branche ist aus unserer Sicht ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Wie gewährleisten Sie eine schnelle und sichere Verfügbarkeit der Produkte? Dank eigener, moderner Lagerhaltung in der Schweiz, effizienter Logistik und eingespielter Prozesse gewährleisten wir eine sehr hohe Lieferfähigkeit. Rund 16 000 Produkte sind verfügbar, mit einer Quote von rund 98 % vollständig ausgelieferter Sendungen. Unsere Kundinnen und Kunden schätzen zudem besonders die kurzen Lieferzeiten und den direkten Support.

Welche Trends und Innovationen sehen Sie aktuell in der Podologiebranche? Prävention, Hygiene, Ergonomie und eine zunehmende Professionalisierung prägen die Branche. Digitale Hilfsmittel und optimierte Prozesse gewinnen an Bedeutung, während die handwerkliche Kompetenz weiterhin das Herzstück des Berufs bleibt. Diese bildet die Basis für Qualität und Vertrauen.

Was bedeutet Podologie für Sie persönlich?

Podologie ist ein Beruf mit hoher Verantwortung und grossem menschlichem Bezug. Podologinnen und Podologen leisten einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität ihrer Patient:innen – ein Anspruch, mit dem wir uns stark identifizieren.

Wie erleben Sie die Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Podologen-Verband SPV?

Die Zusammenarbeit erleben wir als partnerschaftlich, konstruktiv und langfristig. Der Verband leistet wertvolle Arbeit für die Weiterentwicklung des Berufsstandes, die Qualitätssicherung und die Vernetzung innerhalb der Branche. Wir unterstützen den Verband seit unserer Gründung und schätzen den offenen Dialog sehr.

Drei starke Partner im Fokus: SPV startet Porträtserie

In einer dreiteiligen Serie stellt der Schweizerische Podologen-Verband SPV seine drei langjährigen Hauptpartner vor. Seit vielen Jahren darf der Verband auf die wertvolle Unterstützung der Simon Keller AG, Greco AG und Pediando AG zählen – sei es als Aussteller am Jahreskongress, als Sponsoren an der Delegiertenversammlung oder durch Inserate in der Fachzeitschrift Podologie Schweiz. Jedes der drei Unternehmen wird in einem eigenen Interview vorgestellt und hat so die Möglichkeit, seine Geschichte, die Zusammenarbeit mit dem SPV und seine Rolle innerhalb der Podologiebranche zu beleuchten.

Bernhard
AG
und Begegnung an der Keller Frühjahrsmesse 2024 im rund 2000 m2 grossen Showroom

Grundkompetenzen – ein Thema, das auch die Podologie betrifft

Interview: Yvonne Siegenthaler und Leonie von Matt, Redaktion

Grundkompetenzen sind zentrale Voraussetzungen für gesellschaftliche Teilhabe und einen selbstständigen Alltag. Für zahlreiche Erwachsene stellen

Lesen, Schreiben, Rechnen und der Umgang mit digitalen Medien eine Herausforderung dar. Diese Realität betrifft möglicherweise auch einzelne Podologinnen und Podologen sowie Mitarbeitende und Patient:innen in Podologiepraxen.

In der Schweiz haben rund 1,25 Millionen Erwachsene Mühe mit Lesen und Schreiben, und etwa 1,06 Millionen Menschen mit einfacher Mathematik. Zudem wird davon ausgegangen, dass rund 22 % der Schweizer Bevölkerung über kaum oder keine digitalen Grundkenntnisse verfügen.

Welche sozialen und wirtschaftlichen Folgen daraus entstehen können, haben wir in unserem Gespräch mit Elisabeth Zellweger und Pascale Mencaccini des Schweizer Dachverbands Lesen und Schreiben genauer unter die Lupe genommen.

Für Menschen, die Schwierigkeiten mit diesen Grundkompetenzen haben, können alltägliche Situationen zu einer grossen Herausforderung werden. Was bedeutet das für Betroffene? Menschen mit geringen Grundkompetenzen können im Alltag, im Beruf und in der

gesellschaftlichen Teilhabe eingeschränkt sein. Ihre Berufs- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind begrenzt. Viele Betroffene nehmen sich nicht als lernfähige Personen wahr und haben in der Vergangenheit kaum positive Lernerfahrungen gesammelt, was ihr Selbstvertrauen zusätzlich schwächt. Die zunehmende Digitalisierung verstärkt diese Nachteile weiter.

Oft entsteht eine Abhängigkeit von anderen Personen, was zu Unsicherheit, Misstrauen und sozialer Ausgrenzung führen kann. Arbeitsplatzverlust oder Schwierigkeiten bei der Stellensuche sind häufige Folgen. Der hohe Anpassungsdruck führt nicht selten zu gesundheitlichen Belastungen wie Stress, Angst oder Burnout. Zudem ist das Leben für Betroffene oft teurer, da beispielsweise das Vergleichen von Verträgen oder der Zugang zu digitalen Angeboten erschwert ist. Dadurch steigt das Risiko von finanziellen

Porträt Schweizer Dachverband

Lesen und Schreiben

Der Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben (DVLS) setzt sich für die Förderung der Grundkompetenzen in der Schweiz ein. Dazu zählen Lesen, Schreiben, Rechnen, Sprechen sowie digitale Fähigkeiten. Der Verband unterstützt Erwachsene dabei, diese Kompetenzen zu erlernen und zu verbessern, informiert die Öffentlichkeit über das Thema und macht auf die gesellschaftliche Bedeutung fehlender Grundkompetenzen aufmerksam. Gleichzeitig vertritt der Dachverband die Interessen betroffener Erwachsener.

In der Schweiz übernimmt der DVLS zentrale Aufgaben in der Sensibilisierung, Information und Vernetzung und wirkt als fachliches Kompetenzzentrum. Als kooperativer Partner unterstützt er Anbieterorganisationen und Mitglieder ebenso wie Kantone und den Bund und vernetzt Akteure aus verschiedenen Bereichen und föderalen Ebenen. Der DLVS ist Träger der nationalen Kampagne «Einfach besser!».

Da Grundkompetenzen eine wichtige Grundlage der Gesundheitskompetenz bilden,

Problemen und Armut. Um den Alltag zu bewältigen, entwickeln Betroffene individuelle Strategien, meist unter grosser persönlicher Belastung.

Weshalb sind die Ursachen für geringe Grundkompetenzen so komplex?

Bereits im Kindesalter können ungünstige Rahmenbedingungen das Lernen erschweren, etwa häufige Schulwechsel, Mobbingerfahrungen, längere Absenzen, Mehrsprachigkeit und schwierige Familiensituationen. Das Elternhaus hat einen erheblichen Einfluss auf das Lernen und den Bildungserfolg eines Kindes. Hinzu kommen gesundheitliche Einschränkungen wie Seh- oder Hörprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten sowie spezifische Lernschwierigkeiten wie Legasthenie oder Dyskalkulie. Auch Neurodiversität wie ADHS können eine Rolle spielen.

engagiert sich der DVLS zudem in der Trägerschaft der Allianz Gesundheitskompetenz. Diese Plattform vernetzt Akteure aus Gesundheitswesen, Wissenschaft, Bildung, Politik, Wirtschaft und Medien, um die Gesundheitskompetenz in der Schweiz nachhaltig zu fördern. lesen-schreiben-schweiz.ch

Werden Wissen, Fähigkeiten und Lernstrategien im Erwachsenenalter nicht kontinuierlich angewendet und weiterentwickelt, können sie verloren gehen. Fehlende Ressourcen wie Zeit, Geld, digitale Infrastruktur, Unterstützung aus dem privaten oder beruflichen Umfeld oder einem tragfähigen Netzwerk können diese Faktoren zusätzlich verstärken. Persönliche Haltungen und Annahmen spielen ebenfalls eine Rolle: Viele betroffene Personen erkennen den Nutzen von Weiterbildung nicht, haben Angst vor dem Scheitern, kein Vertrauen in die eigene Lernfähigkeit oder kennen weder geeignete Lernstrategien noch die aktuellen Anforderungen von Beruf und Gesellschaft. Häufig erfolgt der Zugang zu Bildung und Weiterbildung spät oder gar nicht – insbesondere im Bereich digitaler Kompetenzen. Wichtig ist: Betroffene sind nicht schuld an ihren geringen Grundkompetenzen. Diese entstehen durch ein Zusammenspiel individueller, sozialer und struktureller Faktoren über den gesamten Lebensverlauf hinweg.

Welche weiteren sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen ergeben sich daraus?

Geringe Grundkompetenzen haben soziale und wirtschaftliche Folgen: Sie erhöhen die Ausgaben für Arbeitslosen-, Sozial- und Invalidenversicherungen, führen zu ungenutztem Arbeitskräftepotenzial und beeinträchtigen die Chancengleichheit in der Gesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt.

Die gesellschaftlichen und beruflichen Anforderungen an die Grundkompetenzen sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Welche Konsequenzen bringt diese Tatsache mit sich? Sie haben weitreichende Folgen. Neben den schon erwähnten Folgen können sie zu Kündigungen, erhöhter Fluktuation in Teams sowie zu Ausfällen durch stressbedingte Erkrankungen führen. Gleichzeitig verschärft sich die Chancenungleichheit in der gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Teilhabe. Viele betroffene Personen sind stärker von anderen abhängig, verfügen möglicherweise über geringere Gesundheitskompetenzen und leben häufiger in prekären Verhältnissen. Werden die Grundkompetenzen nicht gestärkt, drohen langfristig Ausgrenzung und der Ausschluss von zentralen Lebensbereichen.

Überforderung, Stresssymptome und ein niedriges Selbstwertgefühl können Folgen von mangelnden Grundkompetenzen sein. Was können Sie dazu sagen?

In einer digitalen und schriftbasierten Welt stehen Menschen mit Lücken in den Grundkompetenzen unter ständigem Druck und haben das Gefühl, «ungenügend» zu sein. Um den Anforderungen und Erwartungen zu entsprechen, müssen sie einen wesentlich höheren Aufwand betreiben als Menschen ohne diese Lücken. Aus Scham sprechen viele nicht über ihre Unsicherheiten und versuchen, sie zu verheimlichen – etwa mit Ausreden wie z. B. «Brille vergessen» oder «Hand verstaucht». Dieses Verbergen führt zu zusätzlicher Angst, «enttarnt» und als «dumm» oder «unfähig» abgestempelt zu werden. Viel Energie fliesst dadurch in das Vermeiden von bestimmten Situationen, was die Belastung weiter verstärkt.

Oft ist die Unterstützung von Familie, Freunden, Mitarbeiter:innen und weiteren Personen notwendig. Was bedeutet das für Personen, die darauf angewiesen sind?

Es bedeutet Abhängigkeit. Ereignisse wie eine Scheidung oder ein Todesfall können schnell zu einem Zusammenbruch führen. Eine deutsche Studie hat ergeben, dass betroffene Personen ihre Abhängigkeit als wenig belastend wahrnehmen, da sie sich in ihrem engen Umfeld gegenseitig unterstützen.

Kursangebote für Privatpersonen:

Kostenlose Beratungs-Hotline 0800 47 47 47 einfach-besser.ch/ privatpersonen-kurssuche/

Das Wichtigste in Kürze

• In der Schweiz haben 1,25 Millionen Erwachsene Mühe mit Lesen und Schreiben, 1,06 Millionen mit Rechnen und 22 % mit digitalen Grundkenntnissen.

• Auch Podologinnen und Podologen, Mitarbeitende und Patient:innen können betroffen sein – ein EFZ garantiert keine sicheren Grundkompetenzen

• Auswirkungen: Lücken in den Grundkompetenzen können zu eingeschränkten Berufs- und Weiterbildungschancen, sozialem und digitalem Ausschluss, Stress, Unsicherheit und Abhängigkeit führen.

• Die Ursachen sind vielfältig und reichen von schwierigen Bedingungen in der Kindheit bis zu fehlender Zeit, Unterstützung oder Lernmöglichkeiten im Erwachsenenalter.

• Digitalisierung und KI erhöhen die Anforderungen zusätzlich.

• Gesellschaftlich zeigen sich Folgen wie ungenutztes Arbeitskräftepotenzial, höhere Kosten im Sozial- und Gesundheitssystem und wachsende Chancenungleichheit.

• Frühe, niederschwellige Unterstützung und Offenheit im Umgang mit dem Thema sind zentral.

In vielen Kantonen gibt es geförderte Lernangebote für Privatpersonen und für Betriebe. Kostenlose Beratungs-Hotline: 0800 47 47 47

Schriftliche Kommunikation, die Verwendung von digitalen Hilfsmitteln sowie der Umgang mit Zahlen sind in Alltag und Beruf zunehmend unumgänglich geworden. Wie kann Betroffenen diesbezüglich geholfen werden?

In fast allen Kantonen gibt es ein breites Angebot an Lernmöglichkeiten. Digitale Tools und KI können situativ entlasten, ersetzen fundierte Grundlagen in den Grundkompetenzen aber nicht.

Wichtig ist die Entstigmatisierung. Wir müssen offen darüber sprechen, um Hemmungen abzubauen und Menschen zu ermutigen, ihre Lücken zu schliessen.

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Unsere Füsse tragen uns täglich durchs Leben und reagieren sensibel auf übermässige Belastung, Reibung und kleine Entzündungen. Wird dieses natürliche Gleichgewicht gestört, benötigt die Haut gezielte Unterstützung und genau hier setzt Spirularin an.

Spirularin wurde speziell und in enger Zusammenarbeit mit Dermatologen sowie Podologen für die professionelle Fusspflege entwickelt. Das Geheimnis liegt im Wirkstoff Spiralin®, gewonnen aus der Mikroalge Spirulina platensis, einem der ältesten Lebewesen der Erde. Über Milliarden von Jahren hat Spirulina wirksame Schutzmechanismen gegen Pilze, Bakterien und Viren entwickelt. Dieses natürliche Prinzip des Aktivschutzes macht Spirularin zu einem einzigartigen Helfer für Problemhaut, sensible Füsse und beanspruchte Nägel.

Die Produkte lassen sich optimal in podologische Behandlungskonzepte integrieren und sorgen für langfristige Hautgesundheit und Stabilität – sowohl im Praxisalltag als auch im täglichen Leben. Vertrauen Sie auf die Kraft der Natur mit den praktischen Helfer mit Spiralin von ocean pharma:

�� SPIRULARIN® F: Spezialpflege mit Pilzschutz

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Wieviel Wert wird heute noch auf Rechtschreibung gelegt?

Sehr viel. Wenn zum Beispiel eine Podologin fehlerhafte Berichte schreibt, wirkt sich dies auf die subjektive Wahrnehmung der fachlichen Professionalität aus, obwohl kein Zusammenhang besteht. Entscheidend ist jedoch nicht allein die korrekte Rechtschreibung, sondern vor allem eine klare, präzise und zielgerichtete Formulierung der Inhalte. Nur so sind Texte für andere Fachpersonen verständlich und fachlich relevant. Gerade bei sensiblen Themen wie der Behandlung von Patient:innen mit Diabetes kann eine unklare oder fehlerhafte Sprache zu Missverständnissen führen.

Welche Probleme ergeben sich durch die häufige Nutzung von Mundart in der WhatsApp-Kommunikation?

Wir prägen uns ein Wort als Wortbild ein. Wenn wir wenig lesen und schreiben, gehen diese Wortbilder wieder verloren. Schreiben wir häufig in Mundart, merken wir uns die «falschen» Bilder. Das Schreiben in Mundart kann zudem als Verheimlichungsstrategie dienen, um Unsicherheiten in der Schriftsprache zu kaschieren.

Wird heutzutage zu wenig gelesen?

Welche Rolle spielt das Lesen von Büchern?

Auch Dank WhatsApp, Instagram, Facebook & Co. lesen wir heute immer und überall – vermutlich sogar mehr als früher. Dennoch haben längere Texte und Bücher eine andere Qualität. Lesen und Schreiben erfordern kontinuierliches Training, insbesondere dann, wenn die Fähigkeiten im Kindesalter nicht ausreichend gefestigt werden konnten. Grundsätzlich ist die Leseförderung bei Kindern enorm wichtig, da im Vorschul- und Primarschulalter die Grundlagen dafür gelegt werden. Eine Vorlese- und Lesekultur im Elternhaus ist also sehr wichtig. Wer flüssig liest, hat meist auch Vorteile in den Fächern Mathematik und Natur, Mensch und Gesellschaft (NMG), ist insgesamt erfolgreicher in der Schule, hat ein besseres Selbstbewusstsein in Bezug auf das Lernen und nimmt sich als selbstwirksam wahr. Gleichzeitig gibt es Menschen, die wenig lesen und trotzdem gut lesen und schreiben können, und solche, die Romane lesen und trotzdem Mühe mit der Rechtschreibung und dem Verfassen von Texten haben.

Welche Herausforderungen bringt der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) mit sich?

Die Digitalisierung und der Einsatz von KI bringen neue Herausforderungen mit sich. Es stehen zwar Hilfsmittel wie Vorlesefunktionen oder Speech-to-Text-Apps zur Verfügung, die tatsächlich entlasten können. Der richtige Umgang damit muss aber erlernt werden. Beim Prompten (Eingabeaufforderung) etwa ist es entscheidend, genau zu wissen, was man schreiben möchte, und dies präzise formulieren zu können. Danach muss man den von der KI generierten Text verstehen und unbedingt kritisch beurteilen können. Solide Grundkompetenzen sowie eine kritische Beurteilungsfähigkeit sind daher unerlässlich.

In Podologiepraxen gehört das Verfassen von Berichten, der Verkauf von Produkten und die Nutzung elektronischer Planungstools zum Alltag. Was tun, wenn all dies zum Problem wird?

Es gibt Kursangebote für Erwachsene. Dort können die Fähigkeiten weiterentwickelt und gestärkt werden. Die Kursleiter:innen gehen in den Kursen auf die individuellen Lernbedürfnisse ein. Je früher sich jemand für ein Lernangebot entscheidet, desto besser. Hier sind jedoch auch die Arbeitgebenden und Mitarbeitenden gefordert, ihre Kolleg:innen zu unterstützen und zu fördern. Dies erfordert Fingerspitzengefühl und gegenseitiges Vertrauen.

Wie werden die Massnahmen und Angebote finanziert?

Sie werden durch ein Zusammenspiel von Bund und Kantonen finanziert. Die Kursangebote werden in der Regel von den Kantonen subventioniert und zusätzlich über Kurskosten von den Teilnehmer:innen mitfinanziert. In einigen Kantonen stehen sehr günstige oder sogar kostenfreie Angebote zur Verfügung. Andere Kantone bieten Bildungsgutscheine an, die gezielt für Kurse im Bereich der Grundkompetenzen eingesetzt werden können.

Wie gut werden die Kurse besucht? Schweizweit existieren zahlreiche Angebote. Während Computerkurse gut besucht sind, werden Lese-, Schreib- und Rechenkurse derzeit weniger nachgefragt. Die Gründe dafür sind nicht abschliessend geklärt. Möglicher-

Förderprogramm «Einfach besser! … am Arbeitsplatz» – Grundkompetenzförderung direkt im Betrieb

Rund 75 % der Menschen mit Lücken in den Grundkompetenzen sind erwerbstätig. Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben, Rechnen oder im Umgang mit digitalen Technologien können sich auch im Berufsalltag bemerkbar machen – etwa beim Verstehen von Anleitungen, beim Schreiben oder Rechnen oder beim Nutzen digitaler Tools.

Betriebskurse tragen dazu bei, diese Kompetenzen zu stärken. Unter dem Label «Einfach besser! … am Arbeitsplatz» fördern Bund, Kantone und weitere Partner praxisorientierte Kurse. Ziel ist es, Mitarbeitende in ihren Grundkompetenzen zu fördern und sie für aktuelle und zukünftige Anforderungen zu stärken. einfach-besser.ch/betriebe

weise spielen Scham oder hohe Belastungen durch Familie und Alltag eine Rolle. Umso wichtiger ist es, dass das Thema nicht tabuisiert, sondern offen thematisiert wird.

Arbeitgeber:innen zeigen grundsätzlich Offenheit, aber fehlende Sensibilisierung: Viele glauben, das Problem existiere im eigenen Betrieb nicht. Sie nehmen an, dass Grundkompetenzen in der Schul- oder Lehrzeit ausreichend vermittelt wurden. Ein EFZ-Abschluss bedeutet jedoch nicht automatisch, dass die grundlegenden Kompetenzen in Lesen, Schreiben, Rechnen oder digitaler Anwendung sicher beherrscht werden.

Pascale Mencaccini (links) und Elisabeth Zellweger arbeiten beide beim Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben (DVLS) und engagieren sich für Grundkompetenzen.

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