Kundenmagazin BerlinDruck #06

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28832 B erlin 28832 B erlin

Magazin f端r Druck und Medien a u s g a b e n u m m e Magazin f端r Druck | Medien a u s g a b e

n u m m e r

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C orporate P ublishing

Berlin in der »Champions-League«! Sonderpreis als »Innovation des Jahres«

Doppelschlag nach Redaktionsschluss: Die Fachpresse kürte die besten deutschen Kundenzeitschriften und »28832 Berlin« ist in gleich zwei Wettbewerben ganz vorne dabei. 漮 Die »Horizont«-Jury zeichnete »28832 Berlin« mit einem stolzen Rang 2 in der Kategorie »Business-to-Business« aus und obendrein mit dem Sonderpreis der Jury als »Innovation des Jahres«. Ein Zitat: »Geradezu überschwänglich fiel das Lob für Optik und Inhalt von ›28832 Berlin‹ aus. Das Blatt hat Happeningcharakter und wirkt wie ein Kunstwerk.« Und auch die Juroren von »werben & verkaufen« (w&v) sehen das Magazin in der Gruppe der 20 besten im Lande. 漮 Optik, Textqualität und Zielgruppenrelevanz wurden

Magazin

fuer

dabei gleichrangig bewertet und führten insgesamt zu den guten Platzierungen neben so bedeutenden Namen wie Compaq, Greenpeace, Leica, Lufthansa, Mercedes und Siemens. Bisher wurden die Titel bei solchen Wettbewerben fast durchweg über Optik bewertet. Aber was nützt die beste Optik, wenn es an Inhalt und Konzept mangelt?. 漮 Bemerkenswert ist dieser Erfolg auch deshalb, weil »28832 Berlin« mit einer Auflage von nur 1.500 Exemplaren der mit Abstand ›kleinste‹ unter den Toptiteln und das verfügbare Budget im Vergleich zu andern eher marginal sein dürfte. Nicht wenige Zeitschriften erreichen Auflagen von mehreren 100.000 Exemplaren. Insgesamt gibt es in Deutschland etwa 2.400 Kundenzeitschriften.

druck

|

Medien

Magazin für Druck | Medien

28832 B E R L I N Ausgab e

28832 Berlin

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Ausgabe


E ditorial

Abwechslung muss sein. Für unser Magazin ist sie sogar ein permanenter Anspruch! Nehmen Sie sich nur die letz ten drei Ausgaben zur Hand und Sie werden feststellen: Ein Relaunch jagt den nächsten. Nur zwei Dinge haben wir vom ständigen Wechselspiel bisher ausgenommen: das Heftformat und den Namen. Nach »Gut und bil lig« folgt nun etwas ganz anderes. Haben wir doch diesmal nicht nur das hochwertigste Papier verwendet, das wir auftreiben konnten, und allergrößten Wert auf edle Gestaltung und ein optimales Druckbild gelegt. Nein, wir sind so weit gegangen, dass wir uns für den Druck extra eine brandneue Maschine zugelegt haben, die ebenfalls zum besten gehört, was auf dem Markt erhältlich ist: eine Heidelberg»speedmaster« vom Typ cd 102-5+lx mit Fünffarbsystem und integriertem Lack werk. Okay, war ein Scherz. Natürlich hätten wir uns die Druckmaschine auch angeschafft, wenn es unser Ma gazin nicht gäbe. Denn sie liefert nicht nur noch bessere Druckergebnisse, sondern macht uns auch schneller und flexibler. Mehr zur neuen »speedmaster«, von der nicht zuletzt auch unsere Kunden profitieren werden, finden Sie auf den Seiten 14 bis 16. Apropos Kun den nut zen: Ein Wirtschaftsmagazin schrieb kürzlich, »Business ohne E-Business ist kein Business«. Na, ja … Wie wichtig wir das Internet nehmen, zeigen die Seiten 4 bis 5. Unter www.berlindruck.de können sich unsere Kunden ansehen, welche Drucksachen wir für sie am Lager haben. Erster Nutzer dieser unseres Wissens zumindest in Deutschland noch konkurrenz losen Serviceleistung ist die neue »Europa« der HapagLloyd AG. Auf einen Klick kann der Einkäufer in Hamburg oder der Proviantmeister an Bord – ob in Nuku Hiva oder auf hoher See zwischen den Azoren und der Karibik – sehen, wie viele Menükarten wir hier in Achim lagern und in welcher Produktionszeit gegebenenfalls nachgedruckt werden kann. Für diejenigen, die beim An blick des abgebildeten »Traum schiffes« weh mütig werden und die kalte Jahreszeit in Deutschland verfluchen, haben wir übrigens einen kleinen Trost parat: Wir zeigen Ihnen auf Seite 19 bis 20 die schönsten Ergebnisse unseres Lomo-Wett bewerbs aus der vorletzten Ausgabe. Das Vorfreude weckende Thema lautete bekanntlich »Sum mer in the city«. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihr Reinhard Berlin

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buchbinderei

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das 28832 berlin archiv

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die neue 70/100 fünffarben (cd 102–5 + lx)

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news

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die gewinner des lomographie-wettbewerbs

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I nhalt

lagerhaltung im internet

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Lagerservice via Internet

W I LL K O M M E N Dienstag, 7. März 2000. Koh Samui/Thailand. Es ist viel zu heiß! 104° Fahrenheit. Wie gut, dass es eine Klimaanlage an Bord gibt. Aber leider kaum noch Menükarten fürs Venezia-Restaurant. Ab ins World-Wide-Web. Willkommen bei BerlinDruck. In 28832 Achim lagern noch 2.000 Stück. E-Mail for you. kontakt@berlindruck.de. Bitte 1.000 Menukarten »VeneziaRestaurant« zum 11.3. nach Singapore, Port of Singapore, Keppel Road 7b, Tanjong Pagar Term. Danke. Proviantmeister MS EUROPA. Die neue EUROPA ist das Flaggschiff der Kreuzfahrtflotte von Hapag-Lloyd. Der im letzten September in Dienst gestellte schnittige 198 m lange Cruise Liner bietet nahezu jeden erdenklichen Luxus und den weltweit meisten Platz pro Passagier. Und für seine Gäste mehr als 130 verschiedene Drucksachen. Von Briefumschlägen für die Gästepost, über Menükarten (siehe unten) bis zum Handbuch »Willkommen an Bord«. Made in Germany. Printed by Berlin. Nicht ungewöhnlich, denn schließlich drucken die fleißigen Berliner aus Achim schon seit vielen Jahren für Hapag-Lloyd und deren Kreuzfahrtenschiffe. Erstmalig – und unseres Wissens nach bisher einmalig - ist jedoch ein ganz neuer Service: Über die Homepage »www.berlindruck.de« kann der Status bzw. können die Bestände aller in Achim lagernden Drucksachen abgerufen werden. Alle Möglichkeiten eines Shoppingsystems im Internet sind dabei möglich: Abbildung, Volltextsuche undsoweiter. Und auch die Auslieferung der per E-Mail georderten Drucksachen kann online beobachtet werden. Über das Tracking-System z. B. von UPS (http://wwwapps. ups.com/etracking/tracking.cgi) ist es möglich, den Status der Paketsendung genau zu verfolgen. Auf einen Lieferschein kann man dabei gut verzichten. Die UPS-Übergabebescheinigung in Singapur geschieht auf einem elektronischen Board. Die Unterschrift, und damit die Eingangsbestätigung, sieht Thomas Hartung, Versandleiter bei BerlinDruck, auf seinem Bildschirm. Montag, 13. März 2000. Penang/Malaysia. Es ist viel zu heiß! 108° Fahrenheit. Aber es gibt ja eine Klimaanlage an Bord. Und endlich wieder Menükarten fürs Venezia-Restaurant.

Wo die Sonne ist, da kreuzt die neue MS EUROPA auf. Acapulco hat deshalb gute Chancen, das neue Flagschiff der deutschen Kreuzfahrtenflotte oft zu sehen. Und ehrlich: Wir liefern auch lieber an den Pazifik als an den Jadebusen.


@N B O R D

probieren sie selbst! Wir wissen nicht, was der Küchenchef im Spezialitätenrestaurant „Venezia“ empfiehlt. Ihnen empfehlen wir einen Besuch bei uns.

www.berlindruck.de

Es spielt keine Rolle, wo die EUROPA kreuzt. Der Proviantmeister findet die notwendigen Drucksachen jederzeit online im Lager von www.berlindruck.de


Buchbinderei Ein Handwerk mit Zukunft?

Gutenberg Jahr 2000

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Ein Buch ist immer zeitgemäß. Auch im Zeitalter der elektronischen Medien gehört das Bücherlesen zu den Lieblingsbeschäftigungen der Deutschen. Und welcher kultivierte Mensch vermag sich schon der Faszination eines sorgfältig in dickes Leder gebundenen Folianten zu entziehen, der die Jahrhunderte überdauert hat? Von Sammlern, die heute bereit sind, allein für ein Fragment einer zwischen 1453 und 1455 gedruckten Gutenberg-Bibel rund 5 Millionen Mark auf den Tisch zu legen, gar nicht zu reden. Eine ganz andere Frage ist es jedoch, welchen Stellenwert die Buchbinderei heute hat und in Zukunft haben wird. Schon lange bevor das Druckverfahren mit beweglichen Lettern erfunden wurde, galt die Buchbinderei als angesehenes Handwerk: Bereits im 6. Jahrhundert war vor allem in den Skriptorien der Klöster die Kunst, Einbände herzustellen, weit entwickelt. Welche Techniken damals angewandt wurden, ist kaum noch Bestandteil der heutigen BuchbinderAusbildung. Wer sie dennoch lernen möchte, findet hierfür in Mitteleuropa nur noch zwei Anlaufpunkte: das Stuttgarter Buchbinder-Colleg und das Centro del bel Libro im schweizerischen Belinzona. Denn das uralte Gewerbe, das sich einst liebevoll jedes einzelnen Buchs mit größter Akribie annahm, wird heute von modernen High-Tech-Maschinen und großen Stückzahlen geprägt. Auf Perfektion indes kommt es noch immer an. Wer eine Buchbinderei beauftragt, Bücher, Kalender, Broschüren oder andere Druckerzeugnisse den letzten Schliff zu geben, kann unter einer Vielzahl attraktiver Bindetechniken wählen. Das Spektrum reicht von der bei Taschenbüchern üblichen Klebebindung, bei der der Rücken des Buches verklebt wird, bevor Seitenblock und Umschlag zusammengefügt werden, über die Ringösenheftung und die Heftung mit Nadel und Faden bis zur Kordelheftung mit drei oder fünf Löchern und beispielsweise einer Metallschiene am Rücken. Fast gar nicht mehr angewandt wird heute die Sprungrückentechnik, die früher bei Kontobüchern üblich war und dafür sorgt, dass eine aufgeschlagene Doppelseite immer vollständig plan vor dem Betrachter liegt. Sie basiert auf einer Fadenheftung und erzielt den gewünschten Effekt dadurch, dass der Einbandkarton durch eine spezielle Wickeltechnik in Vorspannung gebracht wird. Auch die Fertigung sehr großer Stückzahlen ist für eine mittelständische Buchbinderei, wie es sie zu hunderten in Deutschland gibt, heutzutage kein Problem mehr. Tätigkeiten wie Sortieren, Schneiden, Bohren, Falzen, Kleben und Prägen laufen durch den Einzug computergesteuerter Fertigungslinien nahezu vollautomatisch ab. Die Lieferzeiten konnten dadurch erheblich verkürzt werden – zufriedenstellend sind sie aber für manche Auftraggeber noch immer nicht. Denn die Auftragsbücher sind in der Regel voll und die Maschinen ausgelastet. Kunden, die sich Bücher in geringerer Auflage für einen ausgewählten Interessentenkreis binden lassen wollen, haben es jedoch meist nicht ganz so eilig. Ähnlich wie bei der Restauration alter Bücher, einer ebenfalls von Buchbindern häufig angebotenen Dienstleistung, ist ihnen das Ergebnis wichtiger als die Schnelligkeit: eine saubere Bindung aus ansprechendem Material. Um edle Buchdeckel zu fertigen, wird heute im allgemeinen Ziegen- oder Kalbsleder verwendet, weil es sich gut verarbeiten läßt und gut aussieht. Wer etwas Ausgefalleneres möchte, mag mit dem Leder einer marokkanischen Gebirgsziege besser bedient sein. Denn für den Buchbinder


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ist es ein großer Unterschied, ob eine Ziege dauernd im Stall steht und nur bei gutem Wetter über die Wiese springt, oder ob sie bei extremer Hitze oder Minusgraden Wind und Wetter trotzt. Während das Leder einer deutschen Stadtziege glatt und gleichmäßig ist, versprüht die lebhafte Oberflächenstruktur des Leders einer Ziege aus dem Atlasgebirge den Charme des Einzigartigen. Das Individuelle ist immer gefragt. Auch im Zeitalter von Internet und Multimedia hat die Buchbinderei eine Zukunft. Der gelernte Sortimentsbuchbinder Kurt Görke jedenfalls, der seit über 30 Jahren im Geschäft ist und noch als Ruheständler jeden Tag drei bis vier Stunden in seiner eigenen Buchbinderwerkstatt arbeitet, ist sich sicher: »Handwerk hat noch immer einen goldenen Boden, aber man muss gut sein, seine Nische finden und etwas Außergewöhnliches bieten«, rät er zur Spezialisierung. Die ganze Palette der Buchbinderei kann in diesem vielfältigen Beruf ohnehin niemand ausfüllen. Und das Individuelle ist heute wieder sehr gefragt. Gerade im Zeitalter der Massengebrauchsgüter und Fabrikfertigung hat ein individuelles Einzelstück eine besondere Ausstrahlung. Kurt Görke macht diese Einschätzung an einem anderen Handwerk deutlich: »Ein nach individuellen Wünschen gefertigter Schrank hat auch eine ganz andere Klasse als ein Möbelstück von Ikea, und auch als ein mit Preisen überhäufter Designerschrank. Das Geld für solche Produkte wird immer da sein, man muss sich nur selber verkaufen können und wissen, was man kann.« Sein Handwerk als Sortimentsbuchbinder erlernte Görke in der inzwischen nicht mehr existierenden Bremer Buchbinderei Jäger. »Sortimentsbuchbinder machen im Prinzip alles, was mit Papier und Pappe zu tun hat«, erläutert er: »Bohren, Falzen, Kästen bauen, Bücher, Broschüren und Fotoalben binden. Das fängt mit Falten an und hört mit Leder- und Pergamentbearbeiten auf.« Heute spricht man allerdings nicht mehr vom Sortiments-, sondern vom Kunstbuchbinder. Die Qualifikation gilt als Vorstufe auf dem Weg zum Restaurator und ist Bedingung für eine entsprechende akademische Ausbildung. Görke hat seine Kenntnisse durch diverse freiwillige Kurse weiter vertieft und nimmt heute auch Restaurationsaufträge an. So sorgte er unter anderem dafür, daß diverse beschädigte alte Bibeln und Gesangbücher aus den Kirchen der Umgebung seines Heimatortes nicht längst auseinandergefallen sind und noch immer verwendet werden können. Penibel achtet Görke darauf, bei der Restauration nur natürliche Materialien zu verwenden: »Ich fange nicht mit Laugen oder Reinigungsbädern an. Das einzige, was ich dem Wasser zum Reinigen zusetze, ist ein bisschen Chlor, um Tintenflecke zu entfernen.« Das macht Sinn. Denn das Papier, Pergament oder Leder eines mit diversen chemischen Mittelchen augenscheinlich wieder in einen Topzustand versetzten alten Buches kann durchaus in seiner Struktur beschädigt worden sein. Görke: »Wenn man solch ein Buch in eine Umgebung bringt, wo die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist oder die Temperatur nahe dem Gefrierpunkt, kann es passieren, dass das Material langsam anfängt zu arbeiten und Risse bildet.« Das Anfertigen von Goldschnitten per Hand gehörte ebenfalls zu Görkes solider Ausbildung. Früher war dieses Versiegeln der Seitenkanten mit dem edlen Metall eine gängige Methode, um wertvolle Bücher zu schützen, jetzt wird es nur noch selten aus rein ästhetischen Gründen gewünscht. Was heute eine Maschine innerhalb weniger Sekunden schafft, dauerte früher rund drei Stunden und verlangte größtes Fingerspitzengefühl und große Selbstbeherrschung. Zuerst wurde auf die Kanten der Buchseiten Klebstoff zum Schließen der Poren und anschließend der sogenannte Bolus aufgetragen, ein ganz spezielles Farb- und Trennmittel, das das Zusammenkleben der Seiten verhindert: vergammeltes Eiweiß! »Das Zeug stinkt wie Otter«, schüttelt sich Görke noch heute. Wenn man seinen Ekel im Griff hatte, wurden anschließend vorsichtig die hauchdünnen Goldblätter aufgelegt und mit einem Achat, einem Halbedelstein, ganz sachte angedrückt. Bei dieser Tätigkeit durfte kein Luftzug gehen. »Wenn jemand die Tür öffnete, ist die ganze Arbeit umsonst gewesen und man konnte von vorne anfangen.«

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Archiv 28832 Berlin 28832 Berlin

{fotografie}

{fotografie}

Jö r g Bi e r f i s c h e r #

1/1998

4/1999

Telef on { 04 2 1 } 4 9 8 7 6 15 Mobilt elef on 0 17 1 4 9 4 6 8 5 5 Telef a x { 04 2 1 } 4 9 8 74 5 5

Te l e f o n { 040 } 39 9 0 2 9 1 1 Mobiltelefon 017 1 5 35 58 10 Te l e f ax { 040 } 39 9 0 2 9 0 8

{illustration , malerei }

{illustration}

H e l g a C l au s s # 1 / 1 9 9 8

Ec ka rd Tw i st e l#

Telef on { 04 2 1 } 7 2 9 5 6 Telef a x { 04 2 1 } 7 0 3 5 0 9

Te l e f o n { 040 } 4 1 49 8 2 8 7 M o b i l t e l e f o n 0 17 7 2 51 8 5 8 7 Te l e f ax { 040 } 4 1 49 8 2 8 7

4/1999

{fotografie}

{fotografie}

U l i M at t e s # 2 / 1 9 9 8

Burkhard Sc h it t ny#

Telef on { 040 } 6 5 6 49 04 Mobilt elef on 0 17 2 4 1 3 0 7 1 1 Telef a x { 040 } 6 5 6 7 3 64

Te l e f o n { 040 } 4 3 2 7 4 2 5 2 Te l e f ax { 040 } 4 3 2 7 4 2 5 3 w w w. sc h i t t n y. d e

{illustration}

{illustration}

Bo r i s S c h i m a n s k i # 2 / 1 9 9 8

Eva Kö n i g #

Telef on { 04 2 1 } 48 39 1 1 Telef a x { 04 2 1 } 48 39 2 4

Te l e f o n { 04 2 1 } 7 9 4 1 1 3 2 Te l e f ax { 04 2 1 } 7 9 4 9 1 47

{fotografie}

A

Kai Peters#

5/1999

5/1999

{fotografie}

Ca r s t e n He i d m a n n n # 3/1999

Ch r i st i a n Mu h r b e c k #

Telef on { 04 2 1 } 4 1 7 2 0 7 7 Mobilt elef on 0 17 2 4 1 6 2 0 7 7 Telef a x { 04 2 1 } 4 1 7 1 7 5 4

Te l e f o n { 0 3 0 } 2 9 1 6 7 8 8 Te l e f ax { 0 3 0 } 2 9 1 6 7 8 8

{illustration} # 3/1999

6/2000

{kalligrafie}

Ikonen

Pe t ra Be i s s e#

f re e w a re / i n t e r n e t

Te l e f o n { 0 5 1 2 1 } 1 3 22 2 4 Te l e f ax { 0 5 1 2 1 } 1 3 0 0 3 2

6/2000

Ein Service von Berlin: Unser Archiv zur Ergänzung

Ihrer

Artbuying-Kartei.

Als

Druckerei und Mediendiensleister interess i e r e n w i r u n s nat ü r l i c h f ü r a l l e s, was e i n g e l u n g e n e s D r u c k w e r k a u s m a c h t . D a z u g ehören

auch

Fo t o g r a f e n ,

I l l u st rator e n ,

Ty p o g r a f e n u n d a n d e r e , d i e w i r I h n e n a n d i e s e r S t e l l e m i t e i n i g e n au s g e w ä h lt e n A r -

Sammeln lohnt sich!

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beiten vorstellen.


C hristian M uhrbeck Fotograf

Veröffentlichungen

Lebenslauf seit 1998

1992-98

Aufträge

Freier Fotograf in Berlin

Studium an der Hoch-

Siemens, AKA Ziegelgruppe u.a. Industrie-

schule für Künste Bremen

unternehmen,

1998

im Fachbereich Grafik-

Diplom bei Professor

Design mit Schwerpunkt

Fritz Haase

Fotografie

1995

1969

Reinhard-Wolf-Preis /

geboren in Berlin

Auszeichnung

Agenturen verschiedene Aufträge für PR-Agenturen







P etr a Beisse Kalligrafin

Veröffentlichungen

L ebenslauf

Au f t rag ge b e r

seit 1995

HOKEMA , Scholz & Friends, W. A.F . Werbegesellschaft mbH, JK Werbeagentur,

selbstständige Kalligrafin

Kutscher & Doyé Werbeagentur, Nitsch Design GmbH, Elsner & Flake fontinform,

und Grafik-Designerin

Eckle Display GmbH, Economia, Friesisch Advertising, Kolle Rebbe, Montblanc, Schreiter – Kommunikative Objekte, Singelmann Werbeagentur, Windi Winderlich

1985 bis 1990

Design, Pictudrom, Freitag Van Geigk Werbeagentur, Prozesstechnik Calenberg GmbH,

Grafik-Design-Studium an der

Planungsgruppe Kiepke GmbH

FH Hildesheim /Holzminden

Aus ellungen

1963

Hannover, Hildesheim, Braunschweig

geboren in Gronau /L.


xiii


D ie neue 70/100 F ünffarben

(cd 102-5 + lx)

E

ine neue Dimension Die »speedmaster«-Druckmaschinen von Heidel-

berg gehören zum Feinsten, was heute auf dem Markt zu haben ist. Sie sind nicht nur äußerst

zuverlässig, bedienungsfreundlich und schnell, sondern vor allem sind sie bekannt für ihre hochwertige Druckqualität. Vor wenigen Tagen hat Ber linDruck das Flaggschiff aus der speedmaster-Baureihe, eine brandneue

Fünffarbmaschine vom Typ cd 102-5 + lx, in Betrieb genommen. Wir fragten Marketingleiter Matthias Hansen nach den neuen Möglichkeiten, die sich durch die Maschine ergeben, und den Vorteilen, die Kunden der Druckerei davon haben werden. Herr Hansen, BerlinDruck hat gerade die neue Druckmaschine speedmaster cd 102 aufgestellt. Welche Vorteile versprechen Sie sich? Wir haben ein ganz konkretes Konzept erarbeitet, das vom ersten Kundenkontakt bis zur abschließenden Dienstleistung während oder auch nach Auslieferung der fertigen Produkte reicht. Darin ist die neue cd 102 für uns als Druckerei das Herzstück der Produktion. Und dieses neue Herz wird uns in mindestens vier Punkten weiter nach vorne bringen. Erstens sorgt die Maschine für höchste Produktivität und Produktionssicherheit, weil sie auf dem neuesten Stand der Technik ist, ja sogar über einige Besonderheiten verfügt, die die Firma Heidelberg erst im Laufe des Jahres vorstellen möchte. Zweitens können wir nun auch relativ dicke Materialien bedrucken, was uns beispielsweise bei Kalenderaufstellern und Displays neue Perspektiven eröffnet. Drittens besitzen wir jetzt die Möglichkeit der Inline-Lackierung mit wasserlöslichem Dispersionslack, den wir quasi als die sec hste D r uc kfar be in einem D urchgang mitdrucken können. Und viertens verschafft uns die Maschine mehr Flexibilität in unseren Auftragsdurchläufen, wodurch wir unsere Terminsicherheit noch weiter erhöhen können.

xiv


Können Sie einmal erläutern, wie es zu dieser höheren Flexibilität kommt? Die Rüstzeiten werden sich aufgrund verschiedener technischer Weiterentwicklungen spürbar reduzieren. Dadurch können wir mit unseren Kunden den Druck wesentlich schneller abstimmen. Die Trockenzeiten zwischen dem Druck der Vorder- und Rückseiten werden wir ebenfalls merklich verkürzen können. Und außerdem führt natürlich auch die höhere Druckgeschwindigkeit zu weiteren Zeitersparnissen. All diese Punkte führen dazu, dass mögliche Produktionsengpässe in Zeiten hoher Auslastung – beispielsweise in der Kalendersaison oder auch in den Messezeiten – vermieden werden können. Was wir bislang in 24 Stunden gedruckt haben, werden wir künftig in 16 bis 18 Stunden produzieren können. Das ist eine neue Dimension. Sie haben gesagt, dass die neue Maschine dickeres Papier verarbeiten kann als die f 102, die ja bislang Ihr »Arbeitspferd« war. Was bedeutet das konkret? Es bedeutet, dass wir nicht mehr wie bisher bei Materialien mit einem Flächengewicht von 400 bis 450 Gramm pro Quadratmeter an die Grenzen der technischen Möglichkeiten stoßen. Nun werden wir Bedruckstoffe mit einer Stärke von bis zu einem Millimeter bedrucken können, also normalen Karton mit einem Gewicht von ca. 1 000 Gramm pro Quadratmeter. Zudem wird sich der Einsatz einer Kartondruckmaschine mit größerem Druckzylinder, die speziell für starres Material entwickelt wurde, dadurch auszahlen, dass auch Papier in den üblichen Grammaturen ›glatter‹ durchläuft. Das wirkt sich sehr positiv aufs Druckbild aus. In vielen Anwendungen, nicht zuletzt auch im Druck von Verpackungsmaterial, ist das Lackieren sehr wichtig. Welche Möglichkeiten eröffnet dabei die integrierte Verarbeitung von Dispersionslacken? Die neue cd 102 hat quasi als sechstes Druckwerk eine eigene Lackiereinheit. Wir können nun in einem Druckvorgang fünffarbig drucken sowie vollflächig bzw. mittels einer speziellen Lackdruckplatte partiell lackieren. Hierbei kommen wasserlösliche Dispersionslacke statt der bisher noch überwiegend verwendeten Drucklacke auf Mineralölbasis zum Einsatz. Das bringt uns neben den technischen

neu


Möglichkeiten auch beim Thema Umweltschutz ein gutes Stück weiter voran. Überhaupt ist die ganze Anlage durch ihr Kühlsystem, die Wärmerückgewinnung aus Abluft und einige andere Details sehr fortschrittlich. Ist die Umweltverträglichkeit der einzige Vorteil von Dispersionslacken gegenüber herkömmlichen Drucklacken? Nein, sie zeichnen sich auch durch eine besonders hohe Scheuerfestigkeit aus und bieten somit einen deutlich besseren Schutz als herkömmliche Drucklacke. Das ist wichtig, denn Lacke werden ja nicht nur als partielles Effektmittel, sondern oft auch als vollflächiger Schutz für stärker beanspruchte Produkte eingesetzt. Hinzu kommt, dass Dispersionslacke nicht oder zumindest deutlich weniger vergilben. Wie kann man sich den Glanz dieser Lacke vorstellen? Einen Glanz mit Worten treffend zu beschreiben, ist sehr schwer. Am ehesten ist das vielleicht noch bei Dispersionslack möglich, der als Schutzlack aufgetragen wird. Jeder kennt diese Lackqualität zum Beispiel von Verpackungen. Wenn Sie in diesen Tagen eine Schachtel mit Erkältungstabletten in den Händen halten sollten, dann wissen Sie: So einen Lack machen die bei BerlinDruck jetzt auch. Aber das ist nur ein einfaches Beispiel für eine mögliche Glanzqualität. Grundsätzlich gibt es Dispersionslacke in den Abstufungen glänzend, seidenmatt und matt. Durch die Dicke des Lackauftrages können wir die Glanzeffekte weiter variieren. Wenn man verschiedene Druckbeispiele vergleicht, wird ganz deutlich, dass Dispersionslacke einer Drucksache optisch und haptisch eine höhere Wertigkeit verleihen, als das durch herkömmliche Drucklacke möglich ist. Wir können nach kurzer Zeit bereits eine facettenreiche Kollektion verschiedener Lackbeispiele von Aufträgen, die auf unserer neuen Maschine gedruckt wurden, präsentieren. In einem Satz: Welchen konkreten Nutzen haben Ihre Kunden von der neuen Maschine? Wir bieten unseren Kunden sowohl eine größere technische als auch eine höhere terminliche Flexibilität und können ihnen auf einem gesteigerten Qualitätsniveau nun auch Karton- und Speziallackaufträge anbieten. Wann, glauben Sie, wird die Maschine voll produktionsfähig sein? Die Einlaufphase ist bereits abgeschlossen. Die CD 102 ist jetzt voll in den Produktionsprozess integriert.

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N ews Rund um Druck und Medien

Berlin-Kalender »Die Millenium-Agentur« Es hat in den letzten 1000 Jahren viele herausragende Köpfe gegeben, die die Welt verändert und zu dem gemacht haben, was sie heute ist. Wer sich mit ihnen beschäftigt, stellt sehr schnell fest, dass sie bei aller Unterschiedlichkeit vieles gemeinsam haben. Sie sind fleißig, klug, beharrlich bis zur Sturheit und vor allem bereit, Grenzen zu überschreiten. Wir sind dem Reiz erlegen, mit diesen kreativen Köpfen die »Millennium-Agentur« zu gründen. Zugegeben, ein mutiges Unterfangen, denn wer glaubt schon ernsthaft, dass sich aus solchen Individualisten und Genies ein funktionierendes

Unternehmen formen lässt. Und wäre Cézanne wirklich ein guter Artdirector, Capote ein Spitzentexter und Mergenthaler der gewissenhafte Produktioner? Dennoch, es hat Spaß gemacht, ganz subjektiv und ohne Einschränkungen aus dem Vollen zu schöpfen. Und so wurde sie Wirklichkeit, „Die Millennium-Agentur“, in unserem Buchkalender für das Jahr 2000. 漮 Wer noch ein Exemplar des unterhaltsamen Begleiters durch das Jahr 2000 ergattern möchte, sollte nicht lange zögern: Fax: 04 21 - 43 87 33 oder kontakt@berlindruck.de. Nur noch wenige Exemplare der auf 1000 Stück limitierten Auflage sind verfügbar.

Exquisit und fein »Precioso«, »Cambric«, »Conqueror«, »Enhance« – wer sich ein wenig mit edlem Papier auskennt, weiß: Diese wohlklingenden Namen bezeichnen einige exquisite Papierlinien aus der hochwertigen Kollektion der Firma

Römerturm mit Zentrale im rheinländischen Frechen. Die verschiedenen aufwändig gestalteten neuen RömerturmPräsentationsmappen, die den Anspruch des Unternehmens »Feinste Papiere sind unsere Passion« eindrucksvoll unterstreichen, wurden jetzt von BerlinDruck produziert. Das Design stammt von der bekannten Hamburger Werbeagentur Factor Design.

Bitte anschnallen Auch wenn man sich einen Jumbojet zum Privatflugzeug umfunktionieren lässt, muss man sich bei Start und Landung anschnallen. Entsprechend gedruckte Sicherheitsanweisungen an Bord von Verkehrsflugzeugen sind daher Pflicht. Auf den ersten Blick sehen solche Flight Safety Instructions aus, wie es Normalbürger von Flugreisen gewohnt sind: Gezeigt werden u. a. Rettungswege und Personen im Umgang mit Schwimmwesten und Sauerstoffmasken. 漮 Der zweite Blick auf ein kürzlich von BerlinDruck in Kleinstauflage individuell für einen der reichsten Männer der Welt angefertigtes Sicherheitsblatt offenbart hingegen eher Ungewohntes: Statt zahlreicher langer Sitzreihen sind

mehrere unterschiedlich große Räumlichkeiten eingezeichnet, und Schwimmwesten sind beispielsweise unter einem opulenten Schlafsofa zu finden. »Wie es scheint, entwickelt sich der Druck solch außergewöhnlicher Sicherheitsanweisungen zu einer Spezialität unseres Hauses«, berichtet Reinhard Berlin. Erst vor einigen Tagen wurde ein neuer Auftrag zum Druck der Sicherheitsanweisungen für den Airbus des italienischen Staatspräsidenten erteilt.


S. Bòdvai


Impressum

M asters of L omo A rt

Nein, leicht war es nicht, unter den Einsendungen unseres großen Junior-Lomo-Wettbewerbs die Sieger zu ermitteln. Trotz eines vorgegebenen Mottos (»Summer in the City«) waren die bei uns eingegangenen Beiträge so unterschiedlich, dass sie sich nur schwer vergleichen ließen. Liegt wohl in der Natur der Sache, denn Lomographie ist eine beinahe anarchische Kunstform, die in erster Linie Spaß machen soll. Die fünfköpfige Expertenjury jedenfalls hatte Spaß an den bunten Bildcollagen, wenn sie sich auch mit der Bewertung etwas schwer tat. Völlig einig war man sich immerhin, wem der 1. Preis – ein Wochenende in Berlin mit Unterbringung im Art’otel für zwei Personen – gebührt. Es ist die Kunststudentin Susanne Bòdvai, deren Lomowand denn auch die besondere Aufmerksamkeit aller Juroren erregte.

Herausgeber BerlinDruck Oskar-Schulze-Straße 12 28832 Achim Telefon {0421} 43871-0 Telefax {0421} 43871-33 isdn dos {0421} 43871-56 isdn mac {0421} 43871-55 eMail kontakt@berlindruck.de internet www.berlindruck.de Redaktion, Typografie, Design moskito public relations, Bremen Lithografie Reproteam, Bremen Papier Job Parilux, 300g/qm und 170 g/qm von Deutsche Papier Versandtasche Cromático, -ca. von thibierge & Comar Papetiers, Paris

Den zweiten Platz belegte der Wettbewerbsbeitrag von Nina Goebel. Der dritte Platz wurde gleich zweimal vergeben. Sowohl die Lomowand von Sebastian Termath, als auch die Gemeinschaftsproduktion von Daniela Greven und Franziska Raether aus Hamburg erhielten die gleiche Punktzahl. Alle vier Künstler durften sich über eine Teilnahme an der profile intermedia als Gäste von BerlinDruck freuen.

Druck BerlinDruck auf Heidelberger Speedmaster CD 102-5 LX und Heidelberger SM 74/5 Verarbeitung BerlinDruck auf Stahl Falzmaschine und Sammelhefter

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmern und gratulieren auch denjenigen, die auf den weiteren Plätzen landeten und damit je eine Lomopackage abstaubten. Macht nur weiter so!

Dank für die freundliche Unterstützung Petra Beisse, Christian Muhrbeck Auflage 1.500 Exemplare, März 2000

D. Greven + F. Raether

S. Termath

N. Goebel