DAS VISTA-MAGAZIN FÜR AUGENGESUNDHEIT
40 Jahre VISTA

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DAS VISTA-MAGAZIN FÜR AUGENGESUNDHEIT
40 Jahre VISTA

Blick nach vorn
Wenn die Dunkelheit zum Hindernis wird
Die Meilensteine aus 40 Jahren Vista



IMPRESSUM
EDITORIAL
SAISONALER TIPP
Pollensaison und Kontaktlinsen. Klare Sicht trotz Pollenflug
SCHUTZ & VORSORGE
Nachtblindheit. Wenn die Dunkelheit zum Hindernis wird Augengesundheit und Diabetes. Die stille Gefahr für das Sehvermögen
40 JAHRE VISTA
Freude und Leidenschaft, die man spürt.
Vista-Mitarbeitende im Porträt
Vista-CEO Christoph Gassner im Interview mit Dr. med. Eduard Haefliger
FOKUS: VISIONEN
Der Blick nach vorn Die Zukunft des Sehens. Wie wir die Welt wahrnehmen werden
Künstliche Intelligenz in der Augenmedizin. Wenn Maschinen sehen lernen
Medizinische Forschung und Heilung von morgen. Von der Korrektur zur Heilung
40 JAHRE VISTA
Happy Birthday! Die Meilensteine aus 40 Jahren Vista
GEWINNSPIEL
Wir verlosen vier E-BookReader von Kindle
FRÜH SCHÜTZT SICH
Brillante Brillen. Das Kinderbuch zum Thema Sehen und Brillen Mit Gewinnspiel
LECKER & GESUND
grüne Kraft. Power aus Garten und Wald
HERAUSGEBERIN
Vista Augenpraxen & Kliniken
Viaduktstrasse 42
4051 Basel, Schweiz Member of Veonet
KONZEPTION
Unternehmenskommunikation
Vista Augenpraxen & Kliniken
REDAKTION
Unternehmenskommunikation
Vista Augenpraxen & Kliniken
Denise Anania
LEKTORAT & KORREKTORAT
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DESIGN & LAYOUT
Ayana K. Rosenbaum www.design.ayana-rosenbaum.com
DRUCK
Steudler Press AG Zeughausstrasse 51
4052 Basel, Schweiz
AUFLAGE
Dt. 9‘500 Exemplare Ital. 2‘000 Exemplare
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Jede Ausgabe unseres Magazins «Einblick» entsteht mit Sorgfalt und Engagement. Doch diese Ausgabe ist eine besondere: Die Vista feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Ein Jubiläum, das nicht nur Anlass zum Feiern gibt, sondern auch zum Innehalten und Zurückblicken. Wir nehmen Sie mit zu den Anfängen der Vista – gemeinsam mit ihrem Gründer Dr. med. Eduard Haefliger. Er erzählt, wie alles begann, was ihn antrieb und welche Vision den Grundstein zum heutigen Unternehmen legte.

SPINAT zählt zu den beliebtesten Frühlingsgemüsen. Er liefert nicht nur Vitamin A und C, sondern auch Folsäure und Eisen. Besonders zart ist die Frühjahrsernte, die sich roh im Salat oder nur kurz blanchiert geniessen lässt. Durch seinen milden Geschmack eignet sich Spinat ideal als tägliche Vitaminquelle.

Gleichzeitig ist die Vista ein Unternehmen, das stets nach vorn blickt. Medizinische Exzellenz, Innovationskraft, Mensch lichkeit und Verantwortung prägen unser tägliches Schaffen. Aus diesem Selbstverständnis heraus widmen wir uns im aktuellen Heft dem Thema Visionen. Neue Technologien, intelligente Diagnostik und bahnbrechende Forschung verändern grundlegend, wie wir sehen und wie wir unsere Augen behandeln. Zwischen Lifestyle, KI und medizinischer Revolution entstehen Perspektiven, die noch vor wenigen Jahren undenkbar schienen. Tauchen Sie ein in eine Welt, in der das Sehen von morgen bereits Gestalt annimmt.

Mit dem Frühling kehren nicht nur Licht und Wärme zurück, sondern auch frische Wild- und Gartenpflanzen. Spinat, Bärlauch und Brennnessel gehören zu den energiereichsten Frühjahrsboten – reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, die den Körper nach dem Winter wieder in Schwung bringen. Die Pflanzen unterstützen zudem den Stoffwechsel und stärken das Immunsystem.

BÄRLAUCH bringt mit seinem intensiven Aroma frischen Schwung auf den Teller. Sein hoher Gehalt an Vitamin C sowie schwefelhaltigen Verbindungen unterstützt das Immunsystem und wirkt entgiftend. Ob als Pesto, in Suppen oder fein gehackt über Teigwaren – Bärlauch ist einer der gesündesten Frühlingsboten.
Mit dem Fachwissen und Engagement unserer Mitarbeitenden bieten wir Patientinnen und Patienten eine medizinische Versorgung von höchster Qualität, die Vertrauen und Sicherheit schafft. Modernste Technologien, aktuelles Wissen und persönliche Zuwendung bilden dabei die Grundlage unserer täglichen Arbeit – für unsere Patientinnen und Patienten ebenso wie als verlässlicher Partner für Zuweisende sowie Belegärztinnen und -ärzte.
Ich wünsche Ihnen eine inspirierende Lektüre und viele neue Einblicke.

Christoph Gassner CEO
Neben Immunsystem und Stoffwechsel profitieren auch die Augen von den frischen Frühlingspflanzen. Besonders Spinat liefert reichlich Vitamin A, das für eine gesunde Netzhaut und die Sehkraft wichtig ist. Antioxidantien wie Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe aus Bärlauch und Brennnessel schützen die Augen vor oxidativem Stress und wirken sich positiv auf die Augengesundheit aus.
Vista Augenpraxen & Kliniken
BRENNNESSELN sind wahre Nährstoffwunder. Die jungen Blätter enthalten viel Eisen, dazu viel Kalzium, Vitamin C und pflanzliches Eiweiss. Kurz blanchiert verlieren sie ihre Brennhaare und schmecken angenehm nussig. In Smoothies, Tees oder als Ersatz für Spinat entfalten Brennnesseln ihre volle Wirkung.
SPINAT Vitamin A, C, K und Folsäure
BÄRLAUCH Vitamin C, natürliche Schwefelverbindungen
BRENNNESSELN Eisen, Kalzium, Vitamin C, hochwertiges Pflanzenprotein

Während der ersten milden Frühlingstage steigt die Pollenbelastung in der Luft. Für Allergikerinnen und Allergiker bedeutet das oft tränende, juckende und gerötete Augen. Wer zusätzlich Kontaktlinsen trägt, spürt die Reizung meist noch stärker, da sich Pollen auf der Linsenoberfläche absetzen und die Beschwerden verstärken können. Mit ein paar gezielten Massnahmen lässt sich die Pollensaison angenehmer überstehen.







Tageslinsen, die morgens frisch eingesetzt und abends entsorgt werden, können helfen, die Reizung durch Pollen zu reduzieren. Da sich keine Ablagerungen bilden, gelangen deutlich weniger Allergene ins Auge. Wer lieber Monats- oder Wochenlinsen trägt, sollte in dieser Jahreszeit besonders auf eine sorgfältige Pflege achten: die Linsen nach jedem Tragen gründlich mit frischer Lösung abreiben und abspülen, die Aufbewahrungsbehälter regelmässig reinigen und das Pflegemittel rechtzeitig erneuern.
Auch ein gelegentlicher Wechsel von Kontaktlinsen zur Brille kann die Augen zusätzlich entlasten. Die Brille wirkt nicht nur als Sehhilfe, sondern schützt auch vor Wind und Partikeln. Ergänzend unterstützen künstliche Tränen: Befeuchtende Augentropfen ohne Konservierungsstoffe spülen Pollen aus dem Auge und beruhigen die gereizte Augenoberfläche. Besonders praktisch sind Einzeldosen, die hygienisch und auch unterwegs einfach anzuwenden sind.
Vor dem Einsetzen oder Herausnehmen der Kontaktlinsen sollten die Hände gründlich gewaschen werden, um das Eindringen von Allergenen ins Auge möglichst zu vermeiden. Wer diese einfachen Regeln beherzigt, kann Kontaktlinsen auch während der Pollensaison in der Regel problemlos tragen.
Da jedes Auge unterschiedlich reagiert, empfiehlt sich eine persönliche Beratung bei Ihrer Augenärztin beziehungsweise Ihrem Augenarzt oder im Optik-Fachgeschäft. Dort erhalten Sie Empfehlungen, welche Linsen und Pflegemittel Ihre Augen im Frühling optimal entlasten. Bei starken Symptomen können antiallergische Augentropfen (Antihistaminika) insbesondere den Juckreiz lindern.

NACHTBLINDHEIT
ERKENNEN, VERSTEHEN UND RICHTIG BEHANDELN
Sobald es dunkelt, wird für Betroffene von Nachtblindheit selbst der vertraute Alltag zum Problem. Die sogenannte Nyktalopie entsteht, wenn sich die Augen nicht ausreichend an schwache Lichtverhältnisse anpassen können – ein Prozess, der sich häufig schleichend entwickelt und lange unbemerkt bleibt.

Wenn das Tageslicht schwindet, beginnt für manche Menschen eine besondere Herausforderung: Sie sehen schlechter, verlieren die Orientierung und fühlen sich in schlecht beleuchteten Umgebungen unsicher.
Nachtblindheit – medizinisch Nyktalopie genannt – ist eine Sehstörung, bei der sich die Augen nur unzureichend an schwache Lichtverhältnisse anpassen. «Da sich die Einschränkung meist schleichend entwickelt, bleibt sie häufig lange unbemerkt», erklärt Dr. med. Inga Jürgens, Leitende Augenärztin in der Vista Augenklinik Binningen.
Für das Sehen bei Dunkelheit sind vor allem die sogenannten Stäbchenzellen der Netzhaut verantwortlich. Sind diese in ihrer Funktion beeinträchtigt, fällt es schwer, Konturen zu erkennen oder sich in dunkler Umgebung zurechtzufinden. Betroffene benötigen oft deutlich länger, um sich nach einem Wechsel von hell nach dunkel anzupassen.
Im Alltag macht sich Nachtblindheit besonders in der Dämmerung oder bei Nacht bemerkbar. Das Autofahren wird anstrengend, Hindernisse werden spät erkannt, und selbst vertraute Wege können ungewohnt wirken. Viele Betroffene schränken deshalb ihre abendlichen Unternehmungen ein – oft ohne die Ursache ihrer Sehprobleme genau zu kennen.

Nachtblindheit kann angeboren sein, oft tritt sie jedoch erst im Laufe des Lebens auf. Zu den häufigsten Ursachen zählen Netzhauterkrankungen, altersbedingte Veränderungen des Auges wie Linsen- und Hornhauttrübungen und auch ein Mangel an Vitamin A. Bestimmte Medikamente oder eine nicht korrigierte Fehlsichtigkeit können die Anpassung an die Dunkelheit zusätzlich beeinträchtigen.
«Eine augenärztliche Untersuchung bringt Klarheit», so Dr. med. Inga Jürgens. Dabei werden die Sehschärfe, die Funktion der Netzhaut und die Anpassungsfähigkeit des Auges an die Dunkelheit geprüft. «Die Behandlung richtet sich nach der Ursache: Ein Vitamin-A-Mangel lässt sich meist gut behandeln, Linsen- und Hornhauttrübungen lassen sich operieren, während genetische Netzhauterkrankungen noch nicht heilbar sind, aber frühzeitig begleitet werden können.» Zusätzlich tragen gut angepasste Brillen oder gezielte Lichtquellen im Wohnbereich dazu bei, die Lebensqualität zu verbessern. Eine frühzeitige Abklärung hilft, die passende Unterstützung zu finden – damit die Dunkelheit nicht zum Hindernis wird.

Stäbchen in der Netzhaut sind Profis bei schwachem Licht
Pro Auge sind ca. 120 Millionen Stäbchen im Einsatz, dank derer wir Grautöne und Bewegungen wahrnehmen können. Stäbchen sind hochspezialisierte, sehr lichtempfindliche Fotorezeptoren, die für das Sehen bei schwachem Licht verantwortlich sind. Sie sind in der Lage, minimale Lichtreize wahrzunehmen. Dadurch ermöglichen sie es uns, in der Dämmerung oder bei Nacht zu sehen.
Auge im Querschnitt mit Netzhaut im Detail

Diabetes mellitus – umgangssprachlich
«Zuckerkrankheit» – betrifft nicht nur den Blutzucker und den Stoffwechsel, sondern auch die Augen. Veränderungen entwickeln sich oft unbemerkt, können jedoch unbehandelt bis zur Erblindung führen. Umso wichtiger sind frühzeitige und regelmässige augenärztliche Kontrollen.
EEDer Graue Star tritt bei
Diabetikerinnen und Diabetikern oft früher auf.
in dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel schädigt die feinen Blutgefässe im Körper – auch jene in der Netzhaut des Auges. Diese winzigen Gefässe versorgen die lichtempfindlichen Sinneszellen mit Sauerstoff und Nährstoffen. Werden sie undicht oder brüchig, tritt Flüssigkeit aus oder es bilden sich neue, instabile Adern. Auch andere Teile des Auges können betroffen sein. «Der Graue Star tritt bei Diabetikerinnen und Diabetikern oft früher auf, ausserdem führen geschädigte Nerven in der Hornhaut nicht selten zu einem sogenannten trockenen Auge», erklärt PD Dr. med. Katja Hatz, Leitende Ärztin der Vista Augenklinik Binningen.
Die diabetische Retinopathie zählt zu den häufigsten Folgeerkrankungen von Diabetes. Sie verursacht zu Beginn meist keine Beschwerden, obwohl bereits winzige Blutungen, Ablagerungen oder Gefässveränderungen in der Netzhaut vorhanden sind. Ohne Behandlung kann sich die Erkrankung über Jahre hinweg verschlechtern und bis zur Erblindung führen.
Beim Makulaödem sammelt sich Flüssigkeit in der Makula, dem Bereich für das schärfste Sehen. Betroffene nehmen ihre Umgebung verzerrt oder verschwommen wahr, Gesichter erscheinen undeutlich. Häufig ist anfangs nur ein Auge betroffen, das zweite folgt jedoch oft. Moderne Therapien wie Laserbehandlungen oder Medikamenteninjektionen ins Auge können das Fortschreiten deutlich verlangsamen.
Etwa jede dritte Person mit Diabetes entwickelt im Laufe des Lebens eine Netzhauterkrankung. «Deshalb sind regelmässige augenärztliche Kontrollen unerlässlich – auch ohne Symptome», hält PD Dr. med. Katja Hatz fest. Die erste Kontrolle sollte bereits zum Zeitpunkt der Diagnose erfolgen. Eine gute Blutzuckereinstellung ohne Unterzuckerungen, eine ausgewogene Ernährung, Bewegung und der Verzicht auf das Rauchen senken das Risiko deutlich. Ebenso wichtig ist die Kontrolle von Blutdruck und Blutfettwerten, da sie die Gefässgesundheit zusätzlich beeinflussen.
Regelmässige augenärztliche Kontrollen sind unerlässlich.
› Diabetes mellitus kann verschiedene Augenerkrankungen verursachen.
› Retinopathie: Schädigung der Netzhaut durch undichte oder neue Blutgefässe.
› Makulaödem: Flüssigkeitsansammlung im Bereich des schärfsten Sehens.
› Häufigkeit: Rund ein Drittel aller Menschen mit Diabetes entwickelt im Laufe des Lebens eine Erkrankung der Netzhaut.
› Vorsorge: regelmässige Kontrollen, gute Blutzuckereinstellung, Kontrolle von Blutdruck und Blutfetten, Rauchstopp.
40 Jahre VISTA
Hinter jedem erfolgreichen Unternehmen stehen Menschen mit Ideen, Engagement und Persönlichkeit. Anlässlich unseres 40-jährigen Jubiläums stellen wir Ihnen einige unserer Mitarbeitenden vor und zeigen, was sie antreibt, welche Geschichten sie erzählen und wie sie jeden Tag für die Patientinnen und Patienten da sind und zum Erfolg der Vista beitragen.
Pino Covino, Mitarbeiter Zentraler Patientendienst
«Ich kenne die Vista schon lange – zuerst war ich selbst Patient. Wegen einer Augenerkrankung bin ich im Laufe der Jahre erblindet. Während meiner KV-Ausbildung vor rund 20 Jahren suchte ich einen Praktikumsplatz und wurde hier als erster Praktikant überhaupt aufgenommen. Nach einem Jahr hätte ich die Vista verlassen müssen, doch viele Mitarbeitende setzten sich dafür ein, dass ich bleiben durfte. Dieses Engagement und Vertrauen hat mich tief berührt. Seit rund 15 Jahren bin ich die Stimme der Telefonzentrale und nehme täglich bis zu 250 Anrufe entgegen; ich bin oft erste Anlaufstelle für unsere Patientinnen und Patienten. Da ich blind bin, arbeite ich vollständig mit Tastatur und Sprachausgabe – das funktioniert sehr gut, auch wenn technische Updates manchmal herausfordernd sind. Die Vista ist gewachsen, aber das Zusammengehörigkeitsgefühl ist geblieben. Die Wertschätzung und das familiäre Miteinander sind der Grund, warum ich jeden Tag gern zur Arbeit komme.»

Jens Kilchling, Teamleiter Anästhesie, Vista Augenkliniken Binningen und Liestal
«Ich leite unser Anästhesieteam an den Standorten Binningen und Liestal; seit Anfang 2026 bin ich zusätzlich als OP-Bereichsleiter tätig. Ich plane unsere Teams sowie die Abläufe im OP und optimiere Prozesse. Ich bin viel im Austausch mit anderen Abteilungen, da die Anästhesie eine Schlüsselfunktion zwischen den Ärztinnen und Ärzten, dem OP, der OP-Koordination, den Abteilungen sowie den Patientinnen und Patienten hat. Trotz meiner Führungsaufgaben ist es mir wichtig, nah am Kerngeschäft zu bleiben: Die Arbeit am Patienten erfüllt mich auch nach vielen Jahren noch mit grosser Freude. An der Vista schätze ich die persönliche Atmosphäre, den respektvollen Umgang und dass meine Meinung und meine Arbeit geschätzt werden. Besonders stolz bin ich auf mein Team – die Weiterentwicklung ist eindrücklich.»

Maria Camara, Standortleiterin, Vista Augenzentrum Brugg
«Mit viel Herzblut und Verantwortung leite ich seit über fünf Jahren den Standort in Brugg. Ich sorge dafür, dass medizinische Qualität, reibungslose Abläufe und ein starkes Team Hand in Hand gehen – stets mit dem Ziel, den Patientinnen und Patienten ein professionelles und zugleich persönliches Besuchserlebnis zu bieten. Einen ‹typischen›
Arbeitstag gibt es in meinem Beruf nicht – und genau das macht ihn so spannend. Jeder Tag erfordert Flexibilität, Organisa tionstalent und Fingerspitzengefühl. Mein Alltag reicht von medizinischen Voruntersuchungen über Teamführung bis hin zu strategischen und administrativen Aufgaben. An der Vista schätze ich besonders die familiäre Atmosphäre, die gegenseitige Wertschätzung und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Stolz bin ich auf die Entwicklung unseres Standorts in den letzten Jahren und auf ein engagiertes Team, das mit Professionalität und Leidenschaft unseren Standort prägt.»

Daniela von Schwerin, Co-Leiterin Praxis und Fachverantwortliche Berufsbildung, Vista Augenklinik Binningen

«40 Jahre VISTA
Ich arbeite seit 23 Jahren in der Vista und kenne die Praxis somit wie meine Westentasche. Seit meinem Start bis heute habe ich in verschiedenen Positionen gearbeitet – heute leite ich ein Team von 20 Praxisassistentinnen, erstelle Arbeitspläne und bin verantwortlich für die Berufsbildung. Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass der Praxisalltag reibungslos läuft. Ich schätze die gute Stimmung, das gute Miteinander im Team und in der Klinik. Ich bin beeindruckt zu sehen, wie die Vista von einer kleinen Praxis zu einem grossen Unternehmen gewachsen ist. Für mich ist die Arbeit abwechslungsreich, nah am Menschen. Das mag ich sehr.»
Dr. med. Murali Krishnan, Ärztliche Co-Leitung, Vista Augenklinik Zürich
«Ich bin Leitender Arzt für Glaukom, Strabismus, Neuroophthalmologie sowie Kataraktund refraktive Chirurgie. Ich habe jeden Tag Sprechstunde und operiere zusätzlich zweimal pro Woche. Als ärztlicher Leiter beschäftige ich mich regelmässig mit organisatorischen und fachlichen Aufgaben, die ich gemeinsam mit der Standortleitung löse. Die Vista erkennt mein Potenzial und bietet mir ein stabiles Umfeld, auch wenn der Wettbewerb im Raum Zürich herausfordernd ist. Besonders erfüllend ist die grosse Dankbarkeit meiner Patientinnen und Patienten – sie gibt meinem Beruf Sinn.»

Dirk Seidel, Optometrist, Vista Augenzentrum Kiener
«Ich liebe es, den Vista-Standort in Dättwil mit meiner Erfahrung und Leidenschaft mitzugestalten. Als Augenoptikermeister, Optometrist sowie Laserapplikations- und Kontaktlinsenspezialist bin ich für zahlreiche Aufgaben zuständig, unter anderem für Kontaktlinsenanpassungen aller Art. Zusätzlich unterstütze ich Ärztinnen und Ärzte bei Vorsorgeuntersuchungen sowie postoperativen Kontrollen. Gleichzeitig habe ich eines der grössten Nacht linseninstitute der Schweiz aufgebaut, in dessen Rahmen ich Kurzsichtigkeit bei Kindern mit unseren Nachtlinsen behandle. Besonders schätze ich an der Vista, dass mein Fachwissen wertgeschätzt wird, ich Verantwortung übernehmen und mein Wissen weitergeben kann.»

Zahlen und Fakten zu den Vista-Mitarbeitenden
378 Frauen
25 Nationalitäten
521 Mitarbeitende
92 Ärztinnen und Ärzte
14
Personen sind im Hausdienst tätig
252 Personen arbeiten im medizinischen Fachbereich
143 Männer
85 Mitarbeitende in der Administration
78 Pflegemitarbeitende
VISTA-CEO
CHRISTOPH GASSNER IM INTERVIEW MIT DR. MED. EDUARD HAEFLIGER
Der Gründer der Vista, Dr. med. Eduard Haefliger, blickt im Gespräch mit Vista-CEO Christoph Gassner zurück und schildert, wie aus einer kleinen Praxis in Binningen das führende Zentrum für Augenmedizin in der Schweiz wurde. Ein Gespräch über Pionierarbeit, Mut, Kultur und darüber, was eine Organisation über Jahrzehnte stark macht.
Christoph Gassner: Nach einem Aufenthalt in den USA haben Sie 1986 Ihre erste Praxis in Binningen eröffnet. Was ist Ihnen aus dieser Anfangszeit besonders in Erinnerung geblieben?
Dr. med. Eduard Haefliger: Als einer der Ersten in der Schweiz begann ich ambulant zu operieren, während die Eingriffe an den Universitätskliniken damals noch stationär erfolgten. Das sprach sich rasch herum, und schon bald suchten täglich rund 20 Patientinnen und Patienten meine Praxis auf. Es zeigte sich, wie viel schneller und schonender ich mit meiner neuen Operationstechnik operieren konnte. Wichtig war auch die Zusammenarbeit mit den Krankenkassen: Als ersichtlich wurde, dass meine Patientinnen und Patienten in der Regel bereits eine Woche nach der Operation wieder arbeitsfähig waren, unterstützten mich die Versicherer konsequent.
Sie gehörten zu den Ersten in der Schweiz, die das Augenlasern eingeführt haben. Wie kam es dazu?
Ich habe mich stets für technische Innovationen begeistert und erhielt dank meiner Forschungszeit in den USA sowie meines internationalen Netzwerks sehr früh Zugang zu neuen Entwicklungen. Als ich in Italien und Deutschland sah, wie weit einige Fachkolleginnen und -kollegen in der
refraktiven Chirurgie bereits waren, wurde mir bewusst, dass diese Technologie die Zukunft der Augenmedizin prägen würde. Ich setzte mich intensiv mit ihren Möglichkeiten auseinander und gehörte zu den Ersten, die den Laser zur Korrektur von Kurzsichtigkeit auf der Hornhaut einsetzten. Es war mir ein grosses Anliegen, dass auch die Menschen in der Schweiz rasch von diesem Fortschritt profitieren konnten.
Nach rund zehn Jahren sind Sie an den Standort des heutigen Mutterhauses der Vista in Binningen gezogen. Welche Bedeutung hatte dieser Schritt?
Der Umzug markierte einen Meilenstein. Ich konnte selbst eine Klinik aufbauen und damit die organisatorische und medizinische Entwicklung umfassend gestalten. Als die Liegenschaft der Metzgerei Stöckli zum Verkauf stand, nutzte ich die Gelegenheit, um die bestehende Praxis zu erweitern. Es war für einen jungen Arzt eine grosse Investition und auch ein grosses Risiko, welches ich damals eingegangen bin. Doch es hat sich gelohnt: Mit einer erweiterten Infrastruktur, zusätzlichen Operationssälen und einem grösseren Ärzteteam konnten wir unser medizinisches Angebot ausbauen und die Weiterentwicklung der Klinik vorantreiben.
Dr. med. Eduard Haefliger (links) im Gespräch mit Vista-CEO Christoph Gassner (rechts) am Vista-Standort Pfäffikon SZ

Sie haben die Vista vor einigen Jahren an die internationale Veonet-Gruppe verkauft. Welche Überlegungen spielten dabei eine Rolle?
Die Entscheidung fiel mir nicht leicht, denn die Vista ist mein Lebenswerk. Mit der Zeit wurde mir jedoch klar, dass es niemanden gab, der die Klinik in dieser Grössenordnung langfristig sowohl fachlich als auch finanziell hätte weiterführen können. Entscheidend war für mich, die Vista in Hände zu geben, die unsere Kultur der Ausbildung, der Qualität und der Innovation verlässlich weiterführen. Der Verkauf sollte die langfristige Zukunft der Organisation sichern, was auch so gekommen ist.
Heute ist die Vista mit rund 35 Standorten führend in der Schweiz. Worin liegt Ihrer Meinung nach der Erfolg der Gruppe?
Der Erfolg gründet in erster Linie auf dem kompromisslosen Fokus auf die medizinische Qualität. Wir haben stets das Wohl unserer Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt gestellt. Ebenso zentral für mich war die Förderung junger Ärztinnen und Ärzte, denen wir früh Verantwortung übertragen haben. Wir konnten dank unseres exzellenten Rufs immer die besten Ärztinnen und Ärzte anziehen und an uns binden. Das prägt die Organisation bis heute: Die Vista verzeichnet eine hohe Mitarbeiterbindung – ein deutliches Zeichen dafür, dass die Werte stimmen.
Was wünschen Sie der Vista für die Zukunft?
Ich wünsche der Vista, dass sie ein Ort bleibt, an dem junge Menschen mit Freude und Engagement Medizin praktizieren – getragen von exzellenten Ausbildungsmöglichkeiten, klaren Perspektiven und fairen Rahmenbedingungen. Der Beruf der Augenärztin und des Augenarztes ist anspruchsvoller geworden, doch wenn die Vista ihre Kultur bewahrt, wird sie auch künftig Menschen inspirieren und anziehen, die etwas bewegen möchten.

Bevor Dr. med. Eduard Haefliger die Vista gründete, brach er mit einem Rucksack, einem Greyhound Pass und 99 Dollar für 99 Tage allein nach Amerika auf. Von Alaska bis Mexiko reiste er durch ein Land voller Gegensätze, schlief in Bussen oder dort, wo sich gerade ein Platz fand. Er begegnete Menschen, die ihn tief berührten. Diese Reise war mehr als ein Abenteuer: Sie öffnete seinen Blick, prägte seine Haltung und legte den Grundstein zu jener Offenheit, mit der er später als Augenarzt über Grenzen hinausdachte.











Neue Technologien, intelligente Diagnostik und bahnbrechende Forschung verändern, wie wir mit unseren Augen leben, wie sie behandelt und geheilt werden. Zwischen Lifestyle, künstlicher Intelligenz und medizinischer Revolution entstehen Perspektiven, die vor wenigen Jahren noch undenkbar waren. Tauchen Sie ein in eine Welt, in der das Sehen von morgen bereits Gestalt annimmt.

Bis 2050 werden immer mehr Menschen kurzsichtig sein – Schätzungen gehen derzeit von weltweit rund 50 % aus. Viele werden schon im Kindes- oder Jugendalter davon betroffen sein. Die Ursachen sind vielfältig: Intensives Arbeiten am Bildschirm, langes Lesen und weniger Zeit im Freien fördern die Zunahme der Kurzsichtigkeit. Besonders in Städten, in denen künstliche Beleuchtung dominiert und Luftverschmutzung sowie trockene Raumluft die Augen zusätzlich belasten, steigt das Risiko für trockene, gereizte Augen und weitere Sehprobleme. Wir wagen einen Blick in die Zukunft.
Schätzungsweise
der Menschen weltweit werden im Jahr 2050 kurzsichtig sein.
Die Anforderungen an unsere Augen steigen weiter. Gleichzeitig entstehen neue Möglichkeiten, diesen Herausforderungen zu begegnen. Innovative Wearables, also elektronische Geräte, die direkt am Körper oder in der Kleidung getragen werden und mittels Sensoren Daten über den Nutzenden erfassen, um Aktivitäten, Fitness und die Gesundheit zu überwachen und Informationen zu liefern, sind bereits heute im Einsatz. Künftig könnten Smartglasses, Augentracking-Systeme oder lichtadaptive Brillen den Sehkomfort in Alltag, Beruf und Freizeit deutlich verbessern. Die Wearables messen die Sehbelastung, passen die Lichtverhältnisse automatisch an oder unterstützen gezielte Pausen zur Entspannung der Augen. Die Vision: Sehhilfen, die nicht nur korrigieren, sondern aktiv zur Augengesundheit beitragen.
Auch die digitale Prävention gewinnt an Bedeutung. Apps und andere digitale Tools helfen, Bildschirmzeiten zu regulieren, Augenübungen zu integrieren und das Sehvermögen langfristig zu schützen. Wer künftig gut sehen will, wird wohl auch die Chancen moderner Technologien nutzen. Unsere Augen werden künftig nicht nur stärker beansprucht, sondern auch smarter begleitet. Die Zukunft des Sehens basiert jedoch nicht allein auf Technik, sondern auch darauf, wie wir mit unseren Augen umgehen. Bewusstsein, Vorsorge und smarte Hilfsmittel werden die Grundlage für ein langes gesundes Sehen bilden.
Mit künstlicher Intelligenz generierte 3DIllustrationen: So könnten die Smartglasses der Zukunft aussehen.

Smartwatch, Smart Ring und Smart Patch gehören bereits zu unserer Lebensrealität.




Künstliche Intelligenz analysiert Netzhautbilder in Sekunden und erkennt Krankheiten, noch bevor sie für das menschliche Auge sichtbar sind. Entsprechende Programme verändern die Diagnostik bereits heute grundlegend – und machen Medizin schneller und präziser als je zuvor. KI-Systeme lernen aus Millionen von Bilddaten und erkennen selbst kleinste Veränderungen in der Netzhaut, die auf Diabetes, Bluthochdruck oder Makuladegeneration hinweisen – oft früher als herkömmliche Untersuchungsmethoden.
Während die klassische Diagnostik bestehende Schäden dokumentiert, denkt die KI voraus. Sie prognostiziert Krankheitsverläufe, bewertet Risiken und unterstützt Ärztinnen und Ärzte bei der Wahl von geeigneten Behandlungsstrategien.
Trotz der hohen Genauigkeit bleiben auch in Zukunft die ärztliche Überprüfung der Ergebnisse und die medizinische Entscheidung zentral. KI liefert Daten und Analysen, auf deren Basis Ärztinnen und Ärzte Diagnosen stellen und Therapien vorschlagen. Die Zukunft liegt im Zusammenspiel: Die Maschine erkennt Muster, der Mensch stellt die Zusammenhänge her.
Menschliche Kontrolle bleibt trotz KI wichtig.

Eine der grössten Herausforderungen liegt auch in Zukunft im Schutz sensibler Gesundheitsdaten. Nur wenn Algorithmen transparent und nachvollziehbar sind, kann Vertrauen entstehen, was wiederum die wichtigste Voraussetzung für den breiten Einsatz dieser Technologie ist.
KI ist kein Ersatz für ärztliche Erfahrung, sondern eine wertvolle Ergänzung. Sie erkennt Muster, die selbst Spezialistinnen und Spezialisten entgehen können, hilft Prognosen zu verfeinern und unterstützt damit sowohl Diagnostik als auch Behandlungsentscheidungen. Gleichzeitig

schafft sie Freiräume, sodass sich die medizinischen Teams noch stärker auf persönliche Betreuung und Therapieplanung konzentrieren können.
ange Zeit beschränkte sich die Augenmedizin darauf, Sehverlust zu korrigieren oder zu verlangsamen. Die Forschung von heute zielt auf einen neuen Ansatz: die Reparatur geschädigter Strukturen. Die Medizin setzt dabei vor allem auf Stammzelltherapien, mit denen zerstörte Netzhautzellen ersetzt werden sollen. Aktuelle klinische Studien zeigen ermutigende Ergebnisse – einige Patientinnen und Patienten berichten von zurückkehrender Licht- und Farbwahrnehmung. Was einst als Vision galt, wird Schritt für Schritt zur medizinischen Realität.
Parallel dazu entwickeln Forschende technische Lösungen für degenerative Augenerkrankungen. Bionische Retinaimplantate wandeln Lichtreize in elektrische Signale um, die direkt an den Sehnerv weitergeleitet werden. Zwar sind die wahrgenommenen Bilder noch unscharf und stark vereinfacht, doch die Fortschritte sind rasant. Mit jeder neuen Generation der Implantate wächst die Hoffnung, grundlegende visuelle Orientierung zurückzugeben.

Ein weiterer Meilenstein ist die Gentherapie. Durch gezielte Korrektur oder den Austausch defekter Gene lassen sich bestimmte angeborene Sehfehler direkt an ihrer Ursache behandeln. Forschende testen Verfahren, die entweder fehlerhafte Gene ersetzen oder körpereigene Regenerationsprozesse aktivieren. Ziel ist es, Krankheiten dauerhaft zu heilen, statt Symptome ein Leben lang zu behandeln.

Die Zukunft der Augenmedizin entsteht an den Schnittstellen verschiedener Disziplinen. Ophthalmologie, Biotechnologie, Neurowissenschaften und Medizintechnik arbeiten zunehmend Hand in Hand. Internationale Forschungsnetzwerke beschleunigen den Austausch von Wissen und Innovationen – von der Grundlagenforschung bis zur klinischen Anwendung.
Forschung in der Vista
Aktuell nimmt die Vista am EU-Forschungsprogramm HORIZON zum Thema trockene altersabhängige Makuladegeneration (AMD) teil. Im Rahmen des Projekts testet die Vista eine medizinische Softwarelösung, die KI für die Analyse und Überwachung von Netzhautbildern von Patientinnen und Patienten mit AMD einsetzt und eine Früherkennung auch ausserhalb eines Augenklinik-Settings, z. B. in Optikergeschäften, zum Ziel hat. Die Vista ist zudem an weiteren internationalen Studien beteiligt: Nach einer Zulassungsstudie für ein Augenimplantat zur Behandlung von AMD konnte sie ein reiskorngrosses Implantat als erste Augenklinik ausserhalb der USA auch ausserhalb einer Studie einsetzen. Das Implantat gibt über Monate einen Wirkstoff direkt ins Auge ab und ersetzt so die häufige Anwendung von Spritzen in das Auge.

2026 steht für die Vista Augenpraxen & Kliniken ganz im Zeichen des 40-jährigen Jubiläums. Seit vier Jahrzehnten gehen wir diesen Weg mit Engagement und dem festen Willen, Menschen zu helfen. Darauf sind wir stolz.
Der Beginn
Nach einem zweijährigen Aufenthalt in Amerika zur Erforschung zukünftiger Intraokularlinsen eröffnet Dr. med. Eduard Haefliger an der Hauptstrasse 50 in Binningen BL eine Praxis.
Umzug und Neueröffnung

Umzug und Neueröffnung der Vista Klinik am Standort Hauptstrasse 55 in Binningen BL. Der moderne Klinikbetrieb mit fünf OP-Sälen und hochwertiger Infrastruktur entwickelt sich über die Jahre zur grössten augenmedizinischen Einrichtung in der Schweiz.

Start der Laser Vista
Die Laser Vista startet als Pionierin das Augenlasern in der Schweiz. VistaGründer Dr. med. Eduard Haefliger gehörte zu den Ersten in der Schweiz, die den Laser zur Korrektur von Kurzsichtigkeit auf der Hornhaut einsetzten.


Die Vista Klinik Binningen ruft 2009 mit Stolz eine eigene klinische Forschungsabteilung ins Leben. Damit beteiligt sich die Vista an weltweiten Medikamentenstudien. PD Dr. med. Katja Hatz übernimmt zunächst die operative Führung, ab 2015 die Gesamtleitung der Studienabteilung. Aktuell nimmt die Vista am EU-Forschungsprogramm HORIZON zum Thema trockene altersabhängige Makuladegeneration (AMD) teil.

Die Vista wächst Vista Diagnostics und Laser Vista in Zürich nehmen ihren Betrieb auf. Damit sind die Vista Augenpraxen & Kliniken mit moderner Diagnostik, präzisen Behandlungen und persönlicher Betreuung auf höchstem Niveau neu im Herzen von Zürich vertreten.

Neuer Chefarzt und Ärztlicher Direktor
Dr. med. Theo Signer wird Chefarzt und Ärztlicher Direktor der VistaGruppe. Er ist seit 2003 bei der Vista tätig und hatte zuvor die Funktion des Chefarztes inne.


Seit 2022 wächst die Vista um zahlreiche Standorte in den Kantonen Aargau, Basel-Landschaft, Bern, Graubünden, Thurgau, Tessin und Zürich. Das Vista-Netzwerk wird dichter und immer mehr Patientinnen und Patienten profitieren von einer augenmedizinisch hochstehenden Versorgung in ihrer Nähe.
Die Vista erweitert ihr Leistungsspektrum um ausgewählte ästhetische Gesichtsbehandlungen.


40 Jahre VISTA

Die Vista-Gruppe erhält zum dritten Mal in Folge die Auszeichnung als eine der «Best Managed Companies» in der Schweiz. Mit Stolz darf sich die Vista zudem als «Great Place To Work» bezeichnen und auch als Weiterbildungsstätte erhält die Vista vom Schweizerischen Institut für ärztliche Weiter- und Fortbildung (SIWF) eine hervorragende Bewertung.

Die Vista ist in der Deutschschweiz und im Tessin mit rund 35 Standorten, über 520 Mitarbeitenden sowie 100 Belegärztinnen und -ärzten das führende Zentrum für Augenmedizin und bietet höchste medizinische Kompetenz und modernste Diagnostik. Sie verfügt über eine eigene Forschungsabteilung mit Schwerpunkt auf Netzhauterkrankungen. Zudem ist sie spezialisiert auf Augenlaserbehandlungen und Linsenimplantate. Durch die enge Zusammenarbeit aller Fachbereiche erhalten Patientinnen und Patienten im Netzwerk der Vista Augenpraxen & Kliniken das gesamte Spektrum der Augenheilkunde –alles unter einem Dach.


Nehmen Sie an unserem Gewinnspiel auf www.vista.ch/einblick teil und gewinnen Sie einen von vier E-Book-Readern von Kindle im Wert von je CHF 164.00 . Dank des blendfreien Displays und der hohen Auflösung können Sie im Dunkeln oder bei hellem Sonnenlicht bequem lesen. Geniessen Sie Ihre Bücher und Hörbücher überall. Viel Glück!

Die Gesundheitsplattform für die Schweiz
empfiehlt die Well-App:
Medizinisch geprüfte Informationen zu Krankheiten, Allergien, Hausmitteln etc.
Symptom-Checker für sofortige Ersteinschätzung und Handlungsempfehlung
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Das Buch «Brillante Brillen» erklärt Kindern anschaulich, wie das menschliche Auge funktioniert, warum manche Menschen eine Brille brauchen und welche verschiedenen Brillentypen es gibt. Zudem wirft es einen Blick auf die Geschichte der Brille und bietet interessante Einblicke, etwa wie Tiere sehen oder wie optische Täuschungen funktionieren. Mit Comics, Illustrationen, Spielen und einer kindgerechten Sprache will es Kindern Mut machen, ihre Brille mit Stolz zu tragen und mehr über das Sehen zu lernen. Empfohlen ab sechs Jahren.
Wir verlosen drei Exemplare des Kinderbuchs «Brillante Brillen», das im Verlag HELVETIQ erschienen ist. Möchten Sie ein Buch gewinnen? Schreiben Sie eine E-Mail an communications@vista.ch – die ersten drei Einsendenden erhalten je ein Buch. GEWINN SPIEL

IMPRESSUM EDITORIAL
SAISONALER TIPP
Pollensaison und Kontaktlinsen. Klare Sicht trotz Pollenflug
HERAUSGEBERIN
Vista Augenpraxen & Kliniken
Viaduktstrasse 42 4051 Basel, Schweiz
Member of Veonet
BILDER
©Vista
Augenpraxen & Kliniken
©Kindle
SCHUTZ & VORSORGE
KONZEPTION
Unternehmenskommunikation
©Helvetiq, Brillante Brillen
Was früher selbstverständlich war, kann plötzlich zur Belastung werden: einkaufen, duschen, kochen. Wenn Krankheit, Unfall oder altersbedingte Einschränkungen den Alltag erschweren, braucht es Unterstützung, die Nähe schafft – und Vertrauen. Die Senevita Casa bietet SpitexDienstleistungen aus einer Hand und ist von den Krankenkassen anerkannt.
Klare Sicht trotz Pollenflug
Nachtblindheit. Wenn die Dunkelheit zum Hindernis wird Augengesundheit und Diabetes. Die stille Gefahr für das Sehvermögen
40 JAHRE VISTA Freude und Leidenschaft, die man spürt. Vista-Mitarbeitende im Porträt
Vista-CEO Christoph Gassner im Interview mit Dr. med. Eduard Haefliger
FOKUS: VISIONEN
Der Blick nach vorn
Die Zukunft des Sehens. Wie wir die Welt wahrnehmen werden
Künstliche Intelligenz in der Augenmedizin. Wenn Maschinen sehen lernen
Medizinische Forschung und Heilung von morgen. Von der Korrektur zur Heilung
Vista Augenpraxen & Kliniken
REDAKTION

Augengesundheit und Diabetes
mehr ohne Mühe gelingen, wandelt sich das Leben spürbar. Viele pflegebedürftige Menschen wünschen sich dennoch, möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben, da sie Sicherheit und Lebensqualität bietet. Ambulante Pflege ermöglicht professionelle Unterstützung zu Hause und kann einen Umzug in eine Altersresidenz oder ein Pflegeheim oft vermeiden oder hinauszögern.
40 JAHRE VISTA
Happy Birthday! Die Meilensteine aus 40 Jahren Vista
GEWINNSPIEL
Wir verlosen vier E-BookReader von Kindle
FRÜH SCHÜTZT SICH
Brillante Brillen. Das Kinderbuch zum Thema Sehen und Brillen Mit Gewinnspiel
Unternehmenskommunikation
Vista Augenpraxen & Kliniken
Denise Anania
LEKTORAT & KORREKTORAT
Götz Translations and Proofreading GmbH www.goetz-translations.com
©Adobe Stock
MikeCS Images liyavihola dot_studio
Andrii Zastrozhnov kameel
indem sie pflegende Angehörige auf Wunsch anstellt, fachlich begleitet und fair entlohnt. Eingebunden in ein professionelles Team erhalten sie Unterstützung bei Ausfällen und in komplexen Pflegesituationen.
DESIGN & LAYOUT
Ayana K. Rosenbaum www.design.ayana-rosenbaum.com
DRUCK
Steudler Press AG Zeughausstrasse 51 4052 Basel, Schweiz
AUFLAGE
Power aus Garten und Wald
Bezugspflege: Vertrauen ist die Basis Die Senevita Casa betreut pflegebedürftige Menschen in ihrem Zuhause mit individuell abgestimmten Leistungen – von medizinischer Pflege über Demenzbegleitung bis zur Unterstützung im Haushalt. Ein zentrales Qualitätsmerkmal ist die Bezugspflege: Kundinnen und Kunden werden von einem konstanten Pflegeteam begleitet. Diese Kontinuität schafft Sicherheit und Vertrauen, insbesondere für Menschen mit Demenz, und gewährleistet eine verlässliche Kommunikation mit Ange -
Totto House ramsey gunayaliyeva
Oksana_Latysheva moremar
tubagusrachmat kichigin19
Guys Who Shoot
Oleksandr Pokusai
Die Senevita Casa ist von den Krankenkassen anerkannt. Mit 23 Standorten ist sie in der ganzen Schweiz vertreten – nah bei den Menschen und verlässlich im Alltag.
DesignNFMR
Prostock-studio
Vera Kuttelvaserova
Syda Productions
Qualität, die spürbar ist
Dt. 9‘500 Exemplare Ital. 2‘000 Exemplare
KONTAKT communications@vista.ch www.vista.ch/einblick
«Die Pflegerin begegnete uns sehr empathisch und brachte Humor in unseren Haushalt», wie eine Kundin ihre Erfahrung beschreibt. Eine andere Rückmeldung ergänzt: «Manchmal haben sie Zeit für einen Gedankenaustausch.» Diese Zeit ist kein Zufall, sondern Ausdruck eines professionellen Pflegeverständnisses, das Fachkompetenz mit echter Menschlichkeit verbindet. Oder, wie es eine Angehörige dankbar zusammenfasst:
LECKER & GESUND Die grüne Kraft.
aus Garten und Wald
«Die freundliche Pflegerin war sehr liebenswürdig mit meinem kürzlich verstorbenen Mann. Sie lachten viel zusammen – dafür sind wir sehr dankbar.»
Entlastung für Angehörige – fachlich und menschlich
Seite 28/29 GEWINNSPIELE
Nicht nur Betroffene, auch Angehörige stehen oft unter grossem Druck. Sie sind in der Pflege meist stark belastet und geraten an ihre Grenzen. Die Senevita Casa entlastet gezielt,
Alessandro Grandini
Katarina sitthiphong
Senevita Casa steht für persönlich, zuverlässig und professionell – nicht nur im Anspruch, sondern im Alltag:
PIC SNIPE
Goffkein
Destina Black
Microgen royyimzy
• Persönlich durch feste Bezugspersonen und individuelle Betreuung
Taniya
Cetacons
• Zu verlässig durch klare Strukturen, Vertretungsregelungen und konstante Qualität
Jocelyn_Flores
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• Professionell durch qualifizierte Pflegefachpersonen, medizinisches Know-how und enge Zus ammenarbeit mit dem Gesundheitsnetzwerk
Elena
Rejdan
Möchten Sie mehr erfahren?
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Ob für sich selbst oder für einen nahestehenden Menschen: Lassen Sie sich unverbindlich beraten. Die Teams der Senevita Casa nehmen sich Zeit für Ihre Fragen und finden gemeinsam mit Ihnen die passende Lösung.
Mehr Informationen: Kontakt: senevitacasa.ch 031 950 99 99

Mit dem Frühling kehren nicht nur Licht und Wärme zurück, sondern auch frische Wild- und Gartenpflanzen. Spinat, Bärlauch und Brennnessel gehören zu den energiereichsten Frühjahrsboten – reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, die den Körper nach dem Winter wieder in Schwung bringen. Die Pflanzen unterstützen zudem den Stoffwechsel und stärken das Immunsystem.

SPINAT zählt zu den beliebtesten Frühlingsgemüsen. Er liefert nicht nur Vitamin A und C, sondern auch Folsäure und Eisen. Besonders zart ist die Frühjahrsernte, die sich roh im Salat oder nur kurz blanchiert geniessen lässt. Durch seinen milden Geschmack eignet sich Spinat ideal als tägliche Vitaminquelle.

BÄRLAUCH bringt mit seinem intensiven Aroma frischen Schwung auf den Teller. Sein hoher Gehalt an Vitamin C sowie schwefelhaltigen Verbindungen unterstützt das Immunsystem und wirkt entgiftend. Ob als Pesto, in Suppen oder fein gehackt über Teigwaren – Bärlauch ist einer der gesündesten Frühlingsboten.
Neben Immunsystem und Stoffwechsel profitieren auch die Augen von den frischen Frühlingspflanzen. Besonders Spinat liefert reichlich Vitamin A, das für eine gesunde Netzhaut und die Sehkraft wichtig ist. Antioxidantien wie Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe aus Bärlauch und Brennnessel schützen die Augen vor oxidativem Stress und wirken sich positiv auf die Augengesundheit aus.

BRENNNESSELN sind wahre Nährstoffwunder. Die jungen Blätter enthalten viel Eisen, dazu viel Kalzium, Vitamin C und pflanzliches Eiweiss. Kurz blanchiert verlieren sie ihre Brennhaare und schmecken angenehm nussig. In Smoothies, Tees oder als Ersatz für Spinat entfalten Brennnesseln ihre volle Wirkung.
SPINAT Vitamin A, C, K und Folsäure
BÄRLAUCH Vitamin C, natürliche Schwefelverbindungen
BRENNNESSELN Eisen, Kalzium, Vitamin C, hochwertiges Pflanzenprotein
Visionen – der Blick nach vorn.
Neue Technologien, intelligente Diagnostik und bahnbrechende Forschung verändern, wie wir mit unseren Augen leben, wie sie behandelt und geheilt werden.
FOKUSTHEMA Visionen ab S. 16
Mit unserem «Einblick» wollen wir die Faszination für das Thema Auge mit Ihnen teilen, ungewöhnliche Einblicke bieten sowie über Behandlungsmethoden und Ursachen von Augenkrankheiten informieren. Zurückgreifen können wir dabei auf 40 Jahre Expertise im Bereich der Augenheilkunde. www.vista.ch/einblick

40 Jahre VISTA