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Installationsarten von Vorwandsystemen

ANWENDUNGSGRUNDLAGEN

Installationsarten von Vorwandsystemen

Das Erstellen von Vorwandsystemen im Sanitärbereich mit den dazugehörigen Ver- und Entsorgungsleitungen ist heute allgemeingültiger Standard. Die früher übliche Schlitzmontage zum Einbringen der Versorgungsleitungen entspricht nicht mehr den anerkannten Regeln der Technik und verstößt in den meisten Fällen gegen geltende Baurichtlinien. Zudem sind die modernen Vorwandsysteme hinsichtlich ihres Schallschutzes geprüft und bieten darüber hinaus auch Brandschutzlösungen an.

Trockenbau

Grundsätzlich wird zwischen drei Installationsarten im Trockenbau unterschieden: ■ Vorwand-Installationen (teil- oder raumhoch) ■ Installationstrennwänden ■ Freistehende Installationen

Im Trockenbau haben die Vorwand-Elemente eine tragende Funktion. Sie nehmen alle einwirkenden Kräfte auf und übertragen diese auf das umliegende Mauer- bzw. Ständerwerk. Die Vorwand-Elemente können entweder vor Massivwänden oder vor bzw. in Trockenbauwänden aus Metallständern (nach DIN 18183) oder vergleichbaren Holzständern montiert werden. Solche Installationselemente sind im Produktbereich Prevista Dry zu finden, siehe ab Konventioneller Trockenbau mit Prevista Dry ab Seite 12. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Trockenbauwand bzw. Trennwand aus zum Vorwandsystem gehörenden Installationsschienen zu erstellen (siehe Trockenbau mit Schienensystem Prevista Dry Plus auf Seite 42). Aufeinander abgestimmte Systemkomponenten ermöglichen dem Installateur eine Vielzahl an Möglichkeiten, um den Anforderungen gerecht zu werden.

Nassbau

Im Nassbaubereich wird für die Installation auf Sanitärblöcke zurückgegriffen, die als Vorwand in teil- oder raumhoher Installation ausgeführt werden. Hierbei übernehmen die Blöcke selbst keine tragende Funktion, sondern sind auf das Ausmauern angewiesen. Gegenüber dem Trockenbau ergeben sich für den Nassbau schalltechnische Nachteile, sodass bei Anforderungen an den Schallschutz immer Trockenbausysteme bevorzugt werden sollten. Weiterführende Informationen siehe Nassbau mit Prevista Pure auf Seite 60.

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