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Das Magazin der Österreichischen Sporthilfe | Ausgabe 1 | 2016

Mehr Erfolg für Österreichs Sport.

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Die Ă–sterreichische Sporthilfe dankt ihren Partnern Premium Partner

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Silber-Partner

Bronze-Partner

Kompetenz-Partner

Athletes Care Programm- und Event-Partner

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der eventausstatter


Ein erfolgreiches und bewegendes Sportjahr 2015 ist zu Ende gegangen. Es brachte viele großartige Erfolge unserer Athletinnen und Athleten in den verschiedensten Disziplinen. Wie knapp aber Freud und Leid im Sport beieinanderliegen, zeigt sich an den Schicksalsschlägen, die unsere jungen Sportlerinnen Vanessa Sahinovic und Kira Grünberg hinnehmen mussten. Die große Welle der Solidarität im österreichischen Sport hat mich tief beeindruckt. Unser Blick ist natürlich schon auf die großen Highlights des Jahres 2016 gerichtet. Neben der Fußball-EM in Frankreich stehen auch die 31. Olympischen Sommerspiele und die Paralympics in Rio de Janeiro auf dem Programm. Österreich ist gut gerüstet, der Bund trägt mit 5 Millionen Euro jährlicher Förderung im Rahmen des Projektes Rio viel dazu bei, dass der Kurs stimmt. Ich bin überzeugt, dass sich die rot-weiß-rote Sportfamilie auch im Jahr 2016 über viele Erfolge unserer Athletinnen und Athleten freuen kann. Mit sportlichen Grüßen Mag. Gerald Klug Bundesminister für Landesverteidigung und Sport Präsident der Österreichischen Sporthilfe

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Mit viel Energie und neuen Projekten startet die Österreichische Sporthilfe in das Jahr 2016. Für die Sporthilfe ist das neue Jahr zugleich ein Jubiläumsjahr. Und das in dreifacher Hinsicht. Vor nunmehr 45 Jahren – im Jahr 1971 – setzten Bund, BundesSportorganisation, Wirtschaftskammer Österreich und ÖOC ein Zeichen für den österreichischen Sport und gründeten die Österreichische Sporthilfe. Der gemeinnützige Verein sollte dank der Unterstützung aus der Wirtschaft Österreichs Sportler an die Weltspitze begleiten. Ein Erfolgsprojekt nahm seinen Lauf, das in den letzten 45 Jahren zig Top-Talente auf ihrem Weg zu Olympia-, WM- und EM-Medaillen unterstützte. Seit 30 Jahren sind die Österreichischen Lotterien die wichtigste Stütze der Sporthilfe und legen als Premium Partner die Basis für ihre Arbeit. Im Namen aller geförderten Athleten bedanke ich mich herzlich für die gute Zusammenarbeit und hoffe, dass wir diesen erfolgreichen Weg für den österreichischen Sport auch in Zukunft gemeinsam gehen werden. Höhepunkt im SporthilfeKalender ist die LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“. Zum 20. Mal werden heuer Österreichs Sportler des Jahres im Rahmen der prestigeträchtigen Galanacht ausgezeichnet. Wir freuen uns schon jetzt auf viele sportliche, emotionale und spannende Momente, die das Sportjahr 2016 bieten wird und geben Ihnen in dieser Jubiläumsausgabe Einblick in 45 Jahre Sporthilfe, 30 Jahre Partnerschaft mit den Österreichischen Lotterien und 20 Jahre LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“. In diesem Sinne: Let’s go for Gold! Anton Schutti Geschäftsführer der Österreichischen Sporthilfe

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45 Jahre Sporthilfe Eine andauernde Erfolgsstory für Österreichs Sport 30 Jahre Partnerschaft mit den Österreichischen Lotterien Das rote „L” im Logo der Sporthilfe als Zeichen für die immense Bedeutung der Partnerschaft Goldrichtig Erfolge der geförderten Sporthilfe-Athleten Glanz und Glorie Die LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports” Sportler mit Herz „Laufen für Kira” als Erfolgsprojekt ausgezeichnet 20 Jahre LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports” Feiern Sie mit uns das rauschende Jubiläumsfest Hals über Kopf zur Heim-WM Skeleton-Pilotin Carina Mair freut sich auf heimisches Edelmetall benefitWorld Die Geschäftsführer Wolfgang Montagnolli und Franz Kaiser im Interview RIO 2016 Gastkommentar von Michael Schuen Eurosport Packende Geschichten, lokale Experten und die Leidenschaft der Fans ARA Umweltschutz; Sportpartnerschaften als Win-win-Situation Sportler bei der Arbeit Mit vollem Einsatz in die Karriere danach Manager Run Das Sport & Business-Highlight im Juni Krone Charity Auktion Steigern Sie mit und werden Sie Wirtschaftspartner Jugendsportpreis Österreichs höchstdotierte Auszeichnung für Nachwuchssportler Lust auf Obst Die Schulinitiative von San Lucar BSO Präsident Herbert Kocher im Gespräch Sporthilfe-Highlights Millionenshow, Sport- und Wirtschaftsgipfel, Golfturnier

Impressum: Medieninhaber und Herausgeber: Österreichische Sporthilfe, Rennweg 46-50 / Stiege 4 / Top 12, 1030 Wien | Für den Inhalt verantwortlich: Anton Schutti, Geschäftsführer | Produktion und Koordination: Jutta Sagmeister | Layout: XL-Design | Fotos: GEPA pictures, Leo Hagen, Markus Wache, Carina Mair, Lisa Zeiser (Facebook), Kleine Zeitung, ORF, Eurosport (Toussaint, Glaenzel), BSO, Andreas Friess, Achim Bieniek, Festschrift 40 Jahre Österreichische Sporthilfe (Sündhofer, Votava, Kreitner & Partner) | Autoren: Josef Metzger, Michael Schuen, Jürgen Preusser, Manfred Polt, Carina Mair, Veronika Kratochwil, Matthias Berlisg, Anna Sollereder, Jutta Sagmeister, Dr. Harald Christandl, Mag. Wolfgang Piribauer | Anzeigen: Jutta Sagmeister, 01 799 4080, jsagmeister@sporthilfe.at Druck: Paul Gerin GmbH | Lektorat: Mag. Hildegund Manhalter | Herstellungsort: Wien | Offenlegung: Go for Gold ist das Mitglieder- und Partnermagazin der Österreichischen Sporthilfe und informiert über relevante Themen aus ihrem Umfeld. Beiträge von Gastautoren geben die Meinung des Verfassers wieder und müssen nicht der Meinung der Österreichischen Sporthilfe entsprechen. Aus Gründen der Lesbarkeit verzichten wir darauf, konsequent die männliche und weibliche Formulierung zu verwenden. Wir meinen selbstverständlich beide Geschlechter. Leserbriefe an medien@sporthilfe.at. Redaktionsschluss dieser Ausgabe: 15. Dezember 2015. Die Österreichische Sporthilfe dankt für die freundliche Unterstützung.


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Gewichtheber Kurt Pittner radelt sich in die Herzen der Fans, Herbert Prohaska folgt ihm hochkonzentriert nach.

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45 Jahre Österreichische Sporthilfe Eine Erfolgsgeschichte für Österreichs Sport nimmt ihren Anfang. von Josef Metzger

Die Gründungsjahre Das Jahr 1971 hatte es in sich. Österreichs Sport machte nicht nur dank EMGold und Weltrekord von Ilona Gusenbauer große Sprünge – er sprang auch über die langen amateurhaften Schatten der Vergangenheit, um sportpolitische, zukunftsorientierte Meilensteine zu setzen. Einerseits mit der Schaffung des Austria Ski-Pools, dem die Gründung der österreichischen Sporthilfe sozusagen auf dem Fuß folgte. Neckermann, DressurOlympiasieger und Supermarkt-Millionär, der diese Institution anno 1967 auf deutsche Beine gestellt hatte, ließ grüßen. Unterrichtsminister Dr. Fred Sinowatz und Wirtschaftskammerboss Ing. Rudolf Sallinger gründeten am 29. Oktober 1971 die Österreichische Sporthilfe.

Zwei heimische Politiker, der rote Unterrichtsminister Fred Sinowatz und der schwarze Wirtschaftskammerboss Rudolf Sallinger, zwei Phäaken-Typen, die optisch alles andere denn sportliches Flair verbreiteten, aber dafür ein umso größeres Herz für Sport und Sportler besaßen, machten sich sein Vorbild zunutze und gemeinsame Sache, um in sozialsportlicher Partnerschaft am 29. Oktober 1971 das rot-weiß-rote Pendant aus der Taufe zu heben. „Für Sallinger“, so Herbert Pichler, später einer seiner Sekretäre, „war´s wichtig, professionelle Strukturen in den Sport zu bringen!“ Statt von der Hand in den Mund zu leben, gab es für Amateure endlich private finanzielle Förderungen abseits von staatlicher Subvention für Verbände und Vereine. Im ersten Jahr waren es 250.000 Schilling, akademisch umgerechnet 18.000 Euro, die gemessen an heutigen Summen wie ein Bettel klingen

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mögen, damals aber Budgetlöcher stopften – allerdings mit bürokratischen Auflagen. Damit sind wir auch bei einem der Geburtshelfer der Sporthilfe, dem Sohn eines populären Radioreporters aus Linz: Jungjurist und Tennisliga-Spieler Dr. Peter Pilsl, Aufschlagriese von 1,94 m, der als erster seriöser Generalsekretär und regelkundiger Paragraphenritter quasi die Statuten des neuen Vereins „servierte“. Wenn es darum ging, die Rechte der Sportler zu vertreten, dann befand sich Pilsl in seinem Metier und Element – Kommunikation aber war nicht unbedingt seine Sache. „Was Marketing betraf, so waren damals schon Helmut Reiter und auch Gerold Krims dabei“, erinnert sich Pilsl an zwei Männer, die der Reihe nach seine Nachfolger als „Generäle“ werden sollten, während er im „Tausch“ als ebensolcher zum ÖOC wechselte.

Der Superzehnkampf – das erste große Highlight Mit dem Ex-ARBÖ-Mann, also ExPS-Reiter Helmut, bleibt das erste große Highlight des jungen Vereins verbunden, das dank einer für Zeitzeugen unvergesslichen Montag-Live-Sendung aus der Wiener Stadthalle am 21. Oktober 1975 die österreichische Sporthilfe im Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit verankern sollte. Hochspringerin Ilona Gusenbauer holte 1971 EM-Gold und stellte einen Weltrekord auf.

Mit der Gründung des Austria Ski-Pools und der Österreichischen Sporthilfe wurde der Grundstein für Erfolge wie jene von Franz Klammer 1976 in Innsbruck gelegt.

Die Initialzündung war indirekt aus den USA gekommen, eigentlich vom Arlberg und Karl Schranz, der „Olympia-Märtyrer“ von Sapporo, der zu einem drüben traditionellen Zehnkampf der Superstars nach Florida eingeladen worden war – auch gegen Golden Boy Mark Spitz und eine gewisse NFL-Ikone namens O. J. Simpson, die zwei Jahrzehnte später mörderische Schlagzeilen liefern sollte. Eine zündende Idee, bei der es auch hierzulande funkte. Reiter war schon als „Sporthilfe-Kapitän“ am Ruder, holte aber mit Herbert Janko, Mann der Speerwurf-Olympiadritten von Mexiko, einen sportlich versierten, ideenreichen Trainer ins Boot, der für die heimischen Topstars einen halbsportlichen „SuperZehnkampf“ an geistiger Gewandtheit und körperlicher Geschicklichkeit zusammenstellte, bei dem die ORFGranden Teddy Podgorski als Drahtzieher und Sigi Bergmann als Moderator wichtige Rollen spielten. Auch personell war diese ganz spezielle Premiere eine so gut gelungene „Komposition“, dass sie die Lachmuskeln der Zuschauer in der voll besetzten Stadthalle ebenso kitzelte wie die von Abertausenden vor den TV-Geräten. Nach dem Motto „Kleiner Mann ganz groß” „stemmte“ sich damals der bärtige Muskelzwerg Kurt Pittner, WMDritter im Gewichtheben, vor allem beim „Holzscheitschlichten“ auf Rollschuhen dank unfreiwilliger Situationskomik in die Herzen aller. Er selbst sah es aber


anders, da er sich als Schlusslicht einer Starparade von Niki Lauda über Franz Klammer, Toni Innauer, Hans Krankl, Hugo Simon bis zu EM-Bronze-Boxer Dorfer schämte, Zielscheibe von Spott und Hohn gewesen zu sein. „Mich ham´s ausgelacht, weil ich so patschert war“, ärgerte sich Pittner, der mit Sturzhelm tatsächlich so aussah, als hätte er den Scherb´n auf. Niki Lauda beim Superzehnkampf.

Für das tapfere Stemmerlein aber galt: Die Letzten werden, was Volkes Gunst betrifft, die Ersten sein! Als er ein ums andere Mal stolperte, ausrutschte, um sich wieder aufzurappeln – ein Bild für Götter oder das eines professionellen Clowns, den ein Tsunami der Sympathie durch die Halle trug. Aus Kurt wurde später ein ORF-Ingenieur – Sieger Franz Dorfer hingegen verlor 2012 den letzten, schwersten Kampf gegen den Krebs. Er bleibt für Zeitgenossen so unvergessen wie diese Premiere, über die „Zehnkampf-Regisseur“ Janko und Protagonist Toni Innauer heute noch schmunzeln können. Schanzenwunder Innauer witzelt zum Beispiel über die vergebliche Lauda-Liebesmüh, sich an einem Tau hochzuturnen, mit Scherz, Ironie und tieferer Bedeutung: „Eh klar - im Abseilen war Niki immer schon besser als im Aufseilen…“ Spaß beiseite. Obwohl beileibe kein Muskelprotz, so landete Lauda, die damals noch nicht gebrandmarkte neue Ferrari- und Numero Uno der Formel 1-Welt, mittendrin unter den Profi-Athleten. Das rang so viel Achtung ab wie sein Langlaufduell auf einer Noppenloipe gegen „Schlachtross“ Simon, also Niki Nationale gegen Hugo Nationale …

Wie man sieht – anfangs blieb der Superzehnkampf, eigentlich eher Super-Gaudi, eine Männer-Domäne, ehe er sich im dritten Jahr als „Paarlauf“ emanzipierte. Ein Duo, das buchstäblich durch dick und dünn ging, hatte bei dieser Männlein-Weiblein-Premiere ganz besonders die Lacher auf seiner Seite – Annemarie Moser-Pröll und Werner Grissmann, die sich ideal ergänzten und optimal vergnügten. Sosehr, dass sie der nächsten Auflage eine Absage erteilten, „weil´s uns nimmer zusammen hätten antreten lassen. Wir wollten aber unbedingt wieder gemeinsam mit von der Partie sein!“ (Moser-Pröll). Dabei flogen zwar weder Fäuste noch Fetzen, aber beim Badewannenschubsen hätte der damals superschwergewichtige, inzwischen halb so schwere Ex-Stemmer, Glockengießer und Masters-Radfahrer Vinzenz Hörtnagl seine Partnerin frei nach Innauer fast aus der Halle geschoben. Kabarett, Kabarett. Oder Kleinkunst auf großer Sportler-Bühne…

mit vielen alten, aber auch neuen Stars unter stets anderen Spielregeln die Treue hielt und seine sonore Stimme lieh – Sigi zog auch mit Kult-Regisseur Lucky Schmidtleitner die Fäden bei Sporthilfe-Quiz und/oder SporthilfeWerbespots, bei deren Produktion zumindest so viel gelacht wurde wie bei der gesendeten Endfassung. Bei Klammer, dem Abfahrtskaiser Franz, und Grissmann, seinem Kronprinz Werner, dauerte es nämlich einmal endlos, bis sie den richtigen Dreh heraus hatten. „Mit ihnen haben wir einen Spot sogar 30-mal wiederholen müssen, weil einer immer einen Hund reingehaut hat“, erinnert sich Bergmann an die Hetz, die er und sein Team mit den Blödlern hatten, die als Speed-Spezialisten absichtlich oder unbewusst auf der langen Leitung gestanden waren...

Das Prinzip, schon etablierte, gut situierte, vor allem aber populäre Stars als Zugpferde für die Sporthilfe einzuspannen, trug Früchte, sprich: ließ den Rubel von immer mehr Sponsoren rollen. In einer Zeit, da der (olympische) Weltsport die scheinheilige Amateurlüge gegen profitablen Kommerz tauschte, passte sich auch die Sporthilfe dieser Entwicklung an, die immer mehr auf Werbung, Marketing und PR setzte. Dafür sorgte auch Gerold Krims, damals Klammer-Manager, ein Mann auch mit G´spür für neue Sportarten mit (olympischer) Zukunft, als Person aber manch dubioser Aktionen wegen höchst umstritten. Anfangs ging es bei uns mit ihm bergauf, wobei zu den Nutznießern dieser Phase auch ein origineller Trendsetter gehörte.

Franz Klammer, Armin Kogler und Georg Werthner jubeln.

Sigi Bergmann, der g‘studierte Akademiker und gelernte Opernsänger, der zum Sportreporter und ORF-Moderator mutierte, war einer der Männer der ersten Sporthilfe-Zehnkampfstunde, der später jahrelang nicht nur dem TopEvent an wechselnden Schauplätzen

Die turbulenten 80er-Jahre

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Als Präsident des ÖOC und langjähriger Generaldirektor der Casinos Austria und der Lotterien war Dr. Leo Wallner ein großartiger Unterstützer des österreichischen Sports und wichtiger Wegbegleiter der Österreichischen Sporthilfe.

„Ich hab“, gesteht Ex-Soldat Sepp Resnik, Bundesheer-Oberst i.R., anno 1982 aber erster Ironman-Triathlet, „das alles nur Krims und der Sporthilfe zu verdanken. Ohne sie wäre ich nie nach Hawaii gekommen – und ohne meinen Start wäre Triathlon in Österreich auch nie so schnell so populär geworden!“ Resnik selbst hätte sich als einfacher Heeressportler weder die drei Spezialräder, pro Stück stolze 72.000 Schilling wert, noch die hohen Flug- und weiteren Kosten (samt Betreuern) leisten können. Obschon Triathlon noch lange nicht olympisch und daher kein Thema für die Sporthilfe-Oberaufseher aus dem ÖOC waren, sah das der kreativ-visionäre Krims ganz anders, nämlich als ebenso teure wie tolle Investition in die Zukunft. Nicht nur deshalb kam er gewissermaßen in des Teufels Küche. Er selbst hatte – Kontrastprogram zu Pilsl – ein eher lockeres Verhältnis zu bürokratischen Regeln und finanziellem Gebaren. Andersrum: Krims-Krams war nicht seine Sache. Damit machte er sich die Hölle heiß, führte die Sporthilfe in Turbulenzen und sich selbst ad absurdum. Der Einstieg war spektakulär gewesen, der Abgang dafür umso ruhmloser, aber vorwurfsvoller. Krims verschwand von der Bildfläche. Bis heute. Auch für seinen einstigen Schützling Klammer. Costa Rica ist weit. Aus den Augen, aus dem Sinn. Was folgte, erinnerte ein wenig an das berühmte Durchhaus, in dem sich Kurzzeit-Generalsekretäre in den 80erJahren der Reihe nach die Klinke in die Hand gaben: Touristen-Capo Hannes Fürstauer, Südstadt-Hofrat Rudi Thuri und Rad-Zampano Rolf Slavik hießen die Männer, die in allen Ehren ihres Amtes walteten. Besser gesagt: eine Organisation verwalteten, die selbst (staatlicher) Hilfe bedurfte, um Sportlern helfen zu können. Aber nichts Schlechtes, das nicht auch Gutes in sich hätte! 1986 wurden die Lotterien

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durch Beschluss aller Parlaments-Parteien zum bis heute nicht mehr wegzudenkenden Generalsponsor. Und die Sporthilfe ein gesellschaftspolitischer Faktor. Kurzum, in dieser turbulenten Pubertätsphase“ kriselte es in der Organisation, was allerdings in den besten Familien vorkommt. Warum aber im Blick zurück ohne Zorn verschweigen, dass nicht immer alles Gold war, was auf den ersten Blick zweifellos so glänzte? Irren ist menschlich. Aus Sicht beider Seiten war es im Herbst 1988 nämlich ein Fehler, dass Judo-Doppelolympiasieger Peter Seisenbacher ein verlockendes, fast fixes Racing-ParisEngagement stornierte, um gegen den Willen einer sportpolitischen wie medialen Nomenklatura das ministerielle Angebot (Dr. Hilde Havlicek) als Sporthilfe-General anzunehmen. Hätte er geahnt, was kommt, wer weiß? Wäre er mehr Diplomat und weniger Falk(e) gewesen, hätte er die Rechnung nicht ohne einen (Jung-)Wirth und andere Skeptiker/Erzfeinde gemacht, es hätte ganz sicher anders kommen können. Mit vielen später realisierten Ideen und Initiativen rannte er sich bei der Obrigkeit seinen Dickschädel ein, bis er durch die Beiziehung eines ZweitGenerals in Person des Fiat-Verkäufers Wolf-Dieter Kollment öffentlich degradiert, gedemütigt und ausgezählt wurde. Anfang vom Ende des letztlich gescheiterten Experiments, eine sportliche Ikone, die die Geister scheidet, an die Spitze des Vereins zu stellen. Mit ihm fuhr man Schlitten – und setzte, Ironie am Rande, in der Nachfolge auf einen olympischen Bobfahrer i.R., den Steirer Andi Schwab, der 1976 statt Bronze nur Blech im Zweier gewonnen und sich danach seine Business-Sporen beim Sportausrüster adidas verdient hatte. Andi war anders als Peter, nicht militant, sondern eher

konziliant, um den Vorgesetzten (Sportminister, ÖOC) seine Pläne schmackhaft zu machen, etwa Halbtagsjobs für Frauen, um eines der Beispiele zu nennen, die schon Seisenbacher ein Anliegen gewesen waren. Schwab ordnete, was zu ordnen war, ohne eine neue Zeitordnung loszutreten. Die begann erst, als ihn 1997 ein anderer Ex-Sportler ablöste, der das Herz auf der Zunge trug, an Emotionen überbordete, allen möglichen Entscheidungsträgern voll Überzeugungskraft ein Loch in den Bauch redete oder gar einen Floh ins Ohr setzte, wenn ihn selbst eine Idee so faszinierte, dass sie ihn nicht mehr losließ – erraten, es handelte sich um Hubert „Hupo“ Neuper, den Olympiazweiten 1980 im Skispringen, zweifachen Tournee-Sieger und ausgebildeten (Tyrolian-) Piloten in seiner zweiten Karriere. Mit einem Wort – einmal Höhenflieger, immer Himmelstürmer, nach dem Motto: Wer nach den Sternen greifen will, braucht sowohl Visionen als auch den Mut zum Risiko, Träume zu verwirklichen. Zweite (ideelle wie materielle) Voraussetzung, um hochgesteckte Ziele zu erreichen: Immer klotzen, nie kleckern…

Die 90er-Jahre Leitmotive, die Event-Guru Hupo plakativ und medienwirksam mit höchstem persönlichen Risiko demonstrierte, mehr noch: richtiggehend vorgelebt hatte, schon vor seiner Wahl zum Sporthilfe-General. Manch einer tippte sich an die Stirn, als Neuper im Spätherbst 1975 die TV-, Radio- und Printmedien zu einem von heimischen Firmen gesponserten AUA-Flug nach New York einlud, um im Big Apple auf einem Kleinschanzengerüst im Battery Park, Naturschnee aus Lake Placid, Blick zur Freiheitsstatue, ein Werbeund Show-Event für die kommende Skiflug-WM 1996 am Kulm zu organisieren. Hupo rief und nicht nur


Hubert Neuper mit Andreas Goldberger, 1998

Legenden wie Klammer, Moser-Pröll, Innauer, Podborski, Read, aber auch Schanzen-Clown Eddie „The Eagle“ Edwards oder Ski-Prinz Hubertus Hohenlohe standen am Ablauf – auch in der ABC-Good-Morning-AmericaSendung lief alle halben Stunden ein Minuten-Flash über die Bildschirme. Das Ereignis über dem großen Teich schlug hohe Wellen bis zu uns. Das Echo daheim war so groß und laut, dass wenige Wochen später mehr als 100.000 Fans am Kulm bei Goldis weltmeisterlicher Gold-Jagd die rot-weiß-roten Fahnen schwenkten, allen voran HBP Thomas Klestil. Weite Reise und hohes Risiko hatten sich mehr als ausgezahlt – und Hupo, Weitenjäger i.R., war damit schon auf dem Sprung zum Sporthilfe-Job, bei dem er 1997 dann sicher landete. Die Einser-Frage, wer´s richten soll, war also endgültig geklärt: Neuper, wer sonst! Hupo kam, sah und machte Nägel mit Köpfen, die so aussahen: Erst einmal schloss er sich und die Sporthilfe als Partner mit Sports Media Austria kurz, dem neuen Sportjournalistenverband unter Krone-Sportchef Michael Kuhn als Präsidenten. Der zweite Streich beendete die Zeit, da Ehrungen für Sportler des Jahres irgendwann als Wurmfortsatz eines Fußball-Länderspiels herhalten mussten. „Ich hab 1997 die Sport-Gala erfunden, bei der die Sportler vor geladenen Gästen geehrt wurden – die erste hat damals in den Studios am Rosenhügel stattgefunden. Sie war ein riesiger Erfolg!“ Einer, der Appetit auf mehr und Größeres machte. Auf hoch-fliegende Pläne eines Berufspiloten a.D. Der jenseits der Ski-Welt so gut wie unbekannte Steirer-Bua aus Bad Mitterndorf war fortan von der fixen Idee besessen, Österreich mit einem Sport-„Oscar” à la Hollywood zum Nabel der (Sport-)Welt zu machen, um so auch das Sponsoren-Interesse für die heimische Sporthilfe anzukurbeln.

Utopisches Hirngespinst bis Treppenwitz eines Träumers, so dachten viele, ohne die Konsequenz eines Unbeirrbaren ins Kalkül zu ziehen. Neuper flog nach Lausanne, wo er Chefolympier Juan Antonio Samaranch vom Projekt so überzeugte, nein: dafür derart begeisterte, dass der spanische IOCPräsident spontan seine Unterstützung zusagte, mehr noch: den Vorsitz einer Promi-Jury aus aller Welt übernehmen wollte, die die besten Jahrhundertsportler wählen sollte. Kaum war die erste Hürde genommen, schon bauten sich vor Neuper neue Hindernisse auf – Wunsch-Namen a la Oscar waren geschützt, große Stars nicht so leicht zu einem Event zu locken, das noch ein Luftballon war, der keinen Meter in die Höhe gestiegen war. Was kaum jemand weiß, aber stimmt: Die leider allzu früh verstorbene Sportlegende Fritsch, die als Wembley-Toni ausgezogen war, um den American Football und SuperbowlRinge zu erobern, spielte die Hauptrolle als „Türöffner“. Als Fritsch, FreekickerPionier und George-Foreman-Intimus, mit Neuper (und Krone-Partner Kuhn) im Hause Muhammad Ali antanzte, da wurde er vom Biografen des „Größten“ umarmt, einem ihm seit Jahren bekannten Journalisten, der dem damals schon schwer gezeichneten Box-Champion erklärte, welch Topstar unser Toni einst war. Der langen Rede kurzer Sinn – am Ende des Tages gab Ali seine Zusage, gegen eine für seine Begriffe moderate Gage zum ersten „World Sports Awards of the Century“ nach Wien zu kommen. Der Rest ist Geschichte, die am 19. November 1999 in der Wiener Staatsoper von Ali bis Pele, von Mark Spitz bis Bob Beamon, Dawn Fraser bis Dick Fosbury, von Toni Sailer bis Alain Prost,

von Annemarie Moser-Pröll bis Franziska von Almsick nicht weniger als 61 Granden des Weltsports versammelte, Samaranch inklusive. Ein Traum war wahr geworden, die Neuper-Skeptiker allerdings realisierten ihn erst fünf vor zwölf, als ein Weltstar nach dem anderen in Wien gelandet war. So gab´s statt einer weltweiten Live-Übertragung à la Neujahrskonzert erst nach KanzlerBefehl eine kurzfristig arrangierte, eher improvisierte ORF-Sendung von diesem Jahrhundert-Event. Kaum war der Beifall für Hupo verrauscht, der die große Opern-Show auf eigenes Risiko aufgezogen hatte, schon hagelte es Kritik und Vorwürfe von ganz bestimmten Seiten und Personen, die ihn und seine unkonventionellen Methoden in schiefes Licht zu rücken versuchten. Eine dieser von Intuition und Sportlerohr gelenkten Handlungen, die Sporthilfe-Geldes und gar Goldes wert sein sollten, wurde dem argwöhnisch beäugten Neuper später offiziell zum Verhängnis. „Christoph Sieber, ein damals kaum bekannter Surfer, weinte sich bei mir aus, dass er keine Sporthilfe kriegt, aber selbst kein Geld hat, um das Krafttraining am Olympiastützpunkt in Obertauern zu bezahlen. Er braucht´s aber, um die nötige Power zum Pumpen zu kriegen, damit er sich für Sydney qualifizieren kann!“ Unbürokratisch wie er war, scherte sich Neuper nicht um Vergabe-Regeln, sondern steckte Sporthilfe-Geld in die ungewisse Zukunft des Surfers, der sich ein Jahr später mit dem Olympiasieg bedanken sollte. Zu spät – zu spät, um den Förderer zu retten. Für Sieber ging es im Millenniumsjahr von Null auf 100 – für Hupo aber fiel die Kugel auf null. Samt Vorhang bei der Sporthilfe. Zurück blieb für kurze Zeit ein Vakuum, dem schließlich die längste Amtszeit eines Generals folgen sollte. Drei Kandidaten standen im Kanzleramt ante portas. Einer kam durch: Toni Schutti…

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eger i S e Ă&#x; o r G n e Goldene Zeit

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1

Kate Allen, Triathlon Geboren: 25.4.1970 in Geelong, Australien Sportliche Erfolge: Olympiasiegerin 2004, 14. Platz Olympia 2008; 5. Platz Ironman Hawaii 2005 und 2006, 7. Platz 2002, EM-Silber 2004 und 2008; Sieg Ironman Austria 2003, 2005, 2. Platz 2002; 2. Platz Weltcup Hamburg 2003; 3. Platz Weltcup Salford 2007

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Andreas Goldberger, Skispringen Geboren: 29.11.1972 in Ried/Innkreis Sportliche Erfolge: 20 Weltcupsiege; Gesamtweltcupsieg 1992/93, 1994/95, 1995/96; Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee 1992/93, 1994/95; Gold bei der Skiflug-WM 1996; Teamweltmeister 2001; OlympiaBronze Einzel und Team 1994; erster Sprung über 200 m im März 1994; persönliche Bestweite und im Jahr 2000 Skiflug-Weltrekord mit 225 m

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Felix Gottwald, Nordische Kombination Geboren: 13.1.1976 in Zell am See Sportliche Erfolge: Olympia-Gold 2006 (Team, Sprint), 2010 (Team), Olympia-Silber 2006 (Einzel), OlympiaBronze 2002 (Team, Sprint, Einzel), WM-Gold 2003 (Team), 2011 (2 x Team), 2 x WM-Silber, 6 x WM-Bronze, Gesamtweltcup 2001

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Roman Hagara und Hans-Peter Steinacher, Segeln Roman Hagara Geboren: 30.4.1966 in Wien Sportliche Erfolge: Olympiasieger 2000, 2004; Weltmeister 1987, 1999; Europameister 1990, 1997, 2000, 2001, 2006 Hans-Peter Steinacher Geboren: 9.9.1968 in Zell/See Sportliche Erfolge: Olympiasieger 2000, 2004; Weltmeister 1999; Europameister 1997, 2000, 2001, 2006

5

Roland Königshofer, Radsport Geboren: 24.10.1962 in Neunkirchen Sportliche Erfolge: Bahn: 3 x Steher-Weltmeister (1989, 1990, 1991), 4 x WM-Silber, 3 x WM-Bronze, 3 x Europacupsieger der Steher; Straße: Sieg bei der GriechenlandRundfahrt 1986, 29 Staatsmeistertitel in den unterschiedlichsten Disziplinen

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Andreas und Wolfgang Linger, Rennrodeln Geboren: 31.5.1981 (Andreas)/4.11.1982 (Wolfgang) in Hall in Tirol Sportliche Erfolge: Olympia-Gold 2006, 2010, WM-Gold 2003, 2011, EM-Gold 2010

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Markus Rogan, Schwimmen Geboren: 4.5.1982 in Wien Sportliche Erfolge: 2001 Vizeweltmeister über 200 m Rücken; 2004 Olympia-Zweiter über 100 und 200 m Rücken sowie Europameister über 200 m Lagen; 2007 Gold bei der Universiade über 200 m Rücken; 2008 Europameister über 100 und 200 m Rücken sowie Kurzbahn-Weltmeister und Weltrekordler über 200 m Rücken; 2009 KurzbahnEuropameister und Europarekordler über 200 m Lagen

8

Werner Schlager,Tischtennis Geboren: 28.9.1972 in Wiener Neustadt Sportliche Erfolge: Einzel: Weltmeister 2003, WM-Bronze 1999, EM-Silber 2009, EM-Bronze 2002, 2008, 2010; Doppel: Europameister 2005, EM-Silber 2008; Mixed: Europameister 2003, 2005; Team: EM-Silber 2005, Olympia-Vierter 2008; Weltranglisten-Leader Juni 2003; Champions-League-Sieger 2007/08 mit SVS NÖ

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Anton Schutti 16 Jahre an der Spitze der Österreichischen Sporthilfe. Ein Interview von Josef Metzger

Was hat einen Racing-Manager wie Toni Schutti, Atomic-Rennchef in den Glanzzeiten eines Hermann Maier, Stephan Eberharter und Co., dazu bewogen, sich um den Posten eines Sporthilfe-Generals zu bewerben – Himmelfahrtskommando als Herausforderung? SCHUTTI: Für mich war es zum damaligen Zeitpunkt eine Entscheidung meiner persönlichen Planung. Nach 23 Jahren internationalem Racingmanagement wurden für mich die österreichischen SpitzensportlerInnen und somit auch eine nationale Aufgabe interessant. Ehrlich gesagt, habe ich aufgrund meiner langjährigen internationalen Tätigkeit relativ wenig Insiderwissen über die Sporthilfe gehabt.

mit anderen Einrichtungen des Sports vorgesehen. Den Schwerpunkt bildete jedoch die Mittelbeschaffung und die dafür erforderlichen Maßnahmen.

Sie waren ja nicht der einzige Kandidat als Neuper-Nachfolger – wie haben Sie sich auf das Hearing bei der damaligen Vizekanzlerin und Sportchefin Susanne Riess-Passer vorbereitet, auf welches Konzept, welche Prinzipien, welche Ideen und Ideale gesetzt? SCHUTTI: Die Position war ausgeschrieben und ich habe mich wie viele andere KanditatInnen beworben. In diesem Zusammenhang konnte ich mich intensiv mit den Aufgaben und der Position der Sporthilfe befassen und ein Konzept erstellen, welches vor allem die Bedürfnisse bzw. die Förderung der AthletInnen in den Mittelpunkt stellte. Es waren auch sehr viele Synergien

Wie stand es am Anfang um die Sponsoren, musste nach den neuerlichen Turbulenzen mit Vertrauensverlust wieder Überzeugungsarbeit verrichtet werden? Und Sponsor ist ja nicht Sponsor – der eine gibt und verlangt mehr als der andere? SCHUTTI: Für mich stand fest, zuerst muss man das Fundament stärken und ausbauen, um darauf etwas Neues zu bilden. Daher war die finanzielle Planungssicherheit eine der Prioritäten und dazu gehören auch die Sponsorings und Partnerschaften. Ein weiterer wichtiger Faktor ist für einen gemeinnützigen Verein das Image – auch daran wurde mit Nachhaltigkeit gearbeitet. Das Motto war, zuerst die Hausaufgaben machen

2000 Aufbau von Sponsoringpartnerschaften Um nachhaltige Strukturen zu schaffen, wurden seit dem Jahr 2000 Sponsoringpartnerschaften in den verschiedenen Kategorien Gold, Silber und Bronze eingeführt sowie Kompetenz- und Eventpartner aufgebaut.

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Wie war Ihre erste Reaktion, als Sie den Zuschlag bekommen haben – ganz schön viel, was auf mich zukommt? Oder: Super, jetzt gehen wir´s richtig an! Was hatte damals für Sie Priorität? Jeder „Amtsleiter“ braucht ja auch ein loyales, gutes Team um sich? SCHUTTI: Ich habe es sehr sportlich genommen und mich auf die Herausforderungen gefreut. Ich kannte ja bis zum Zeitpunkt des Hearings kein einziges Vorstandsmitglied persönlich und ging mit viel Elan an die Arbeit.

2004 Jugendsportpreis Seit 2004 wird der höchstdotierte Nachwuchssportpreis verliehen. Der erste Sieger hieß Thomas Morgenstern, 2006 gewann Gregor Schlierenzauer. 2015 wurden insgesamt 20.000 Euro für Österreichs Nachwuchssportler ausgeschüttet.

und erst, wenn diese einmal gemacht sind, kann man mit öffentlichkeitswirksamen Projekten starten. Was waren die ersten Maßnahmen, die auch mit Erfolgserlebnissen verbunden waren – und wie schwer war´s, sich auch jenseits der Skisportszene den nötigen Respekt, Anerkennung und auch Vertrauen zu verschaffen? SCHUTTI: Aufgrund meiner Kontaktfreudigkeit und den bereits vorhandenen guten Kontakten im Sport konnte ich relativ schnell ein neues Beziehungsnetz in Bezug auf die Sporthilfe schaffen, welches wiederum Voraussetzung für erfolgreiches Zustandebringen von neuen Projekten war. Ich war überzeugt, gute Arbeit würde auf Dauer belohnt werden. In den eher „patriarchalischen“ Skizeiten gab´s ja meist nur einen Chef, dem Sie verantwortlich waren. In der Sporthilfe-Struktur ist das ja doch ganz anders – da muss man ja oft mehreren Herren auf einmal gerecht werden...? SCHUTTI: Meine Tätigkeit als Racingmanager beinhaltete auch schon diverse Schnittstellen, wo vor allem die Firmeninteressen im Mittelpunkt standen, aber auch die nationalen Interessen von Skiverbänden und zuoberst die Interessen der Vertragssportler. Aber alle hatten eine Ziel, nämlich zu gewinnen, obwohl für die unterschiedlichen

2005 SBC Im Sport sowie in der Wirtschaft braucht es außergewöhnliche Ziele, Herausforderungen und Visionen. Beides spannend ineinander verwoben – das ist das Konzept des Sport & Business Circle. Im Jahr 2004 fiel der Startschuss, mittlerweile ist der SBC zu der Plattform für Wirtschafts- und Sportkompetenz geworden.

PromiMillionenshow Die seit 2005 stattfindende PromiMillionenshow zählt ebenfalls zu den Meilensteinen aus den Fundraising-Aktivitäten. Jährlich erspielen prominente Sportler bei der Quizshow mit Armin Assinger wertvolle Einnahmen für die Österreichische Sporthilfe.

Go for GoldProgramme Go for Gold steht für alle erfolgreichen Fundraising-Projekte, mit denen die Österreichische Sporthilfe Geldeinnahmen für die Förderung ihrer Athleten generieren konnte. So war die Sporthilfe beispielsweise mit den „Go for Gold“-Armbändern am Puls der Zeit.


G eboren:

1954 Wohnhaft: Ramsau am Dachstein Familie: zwei Töchter (Eva-Elisabeth und Laura-Sophie) Beruflicher Werdegang: Nachwuchssportler im ÖSV, Diplomsportlehrer, Diplomökonom, Master of General Management, internationaler nordischer Rennsportdirektor Fa. Fischer, GesamtRennsportdirektor Fa. Atomic, Vertreter der Skiindustrie im International Racing Team, Geschäftsführer der Österreichischen Sporthilfe, Hobbysportler

„Stakeholder“ unterschiedliche Motive ausschlaggebend waren. Ich hatte mich entschieden, selbstmotiviert für die Sache zu arbeiten, um damit langfristig für die Sporthilfe Erfolg zu schaffen. Worauf sind Sie beim Blick zurück besonders stolz – auf die Konsolidierung des Vereins, auf die Einführung neuer Aktionen, die Reaktivierung alter Events und/oder? SCHUTTI: Man könnte sagen, auf das „Gesamtwerk“ und dazu gehören gute und motivierte Mitarbeiter, Partner die bereit sind, sich ideell und materiell für die Interessen der Sporthilfe einzusetzen, Freunde und Unterstützer der Sporthilfe sowie vieles mehr. Nur gemeinsam kann man nachhaltige Werte schaffen, die Bestand haben sollten. Was waren die größten Hürden bzw. schwierigsten Aufgaben und Momente, die Sie im Laufe der 16 Jahre überwinden mussten, um Wogen zu glätten oder aber gar keine Wellen zu schlagen? SCHUTTI: Da waren einige Dinge am Beginn des Amtsantrittes, die geregelt werden mussten. Dann war es etwas mühsam, wenn es jeweils um die Vertragsverlängerung ging, ansonsten war es immer sehr spannend, die Budgetvorgaben zu erfüllen bzw. zu überbieten. Warum kam jetzt, obwohl Sie ja wieder im Amt bestätigt worden sind, der Rückzug, was gibt es da für eine

Erklärung oder Motivation? Und was ist das Neue, das den längstgedienten Sporthilfe-General jetzt reizt? SCHUTTI: Ich habe alle meine bisherigen beruflichen Stationen aktiv verlassen, um mich neuen Herausforderungen zu widmen – und das ist auch bei der Sporthilfe so. Was waren Ihrer Meinung nach die wichtigsten Bausteine in den letzten 15 Jahre? SCHUTTI: Wie schon erwähnt, war es mir wichtig, auf ein gutes Fundament aufzubauen und die Sporthilfe Schritt für Schritt nachhaltig zu gestalten. Am Beginn war es wichtig, das Vertrauen unseres Premiumpartners Österreichische Lotterien zu stärken und die Partnerschaft zu optimieren. Hinzufügend wurden Sponsoringpartnerschaften in den verschiedenen Kategorien wie Gold- Silber- und Bronzepartnerschaften sowie Kompetenz- und Eventpartner aufgebaut. Neben den zahlreichen Events, die wir organisiert haben, allen voran die LOTTERIEN-Gala „Nacht des Sports“, möchte ich die Meilensteine aus den Fundraising-Aktivitäten, wie die Sporthilfe-Kampagne, das SuperzehnkampfRevival und die verschiedenen „Go for Gold”-Programme erwähnen. Ich habe dabei immer auf sehr kreative Köpfe in meinem Team zurückgreifen können. Besonders stolz bin ich auf jene nachhaltigen Projekte, die bis heute immer noch die größten Geldeinnahmen generieren, so etwa die ORF Promi-Sportler-

2007 For Winners with Future Im Jahr 2007 wurde gemeinsam mit Wüstenrot die Förderinitiative „For Winners with Future“ ins Leben gerufen, um Nachwuchstalente im Spitzensport verstärkt zu fördern. Von 2007 bis 2015 wurden pro Jahr 20 Athleten im Alter bis 25 Jahre unterstützt.

2011 Patenschaftenund Mentoring-Programm Im Rahmen des Sporthilfe-Patenschaftenprogrammes übernehmen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Sport und dem öffentlichen Leben eine Patenschaft für „ihren” Athleten. Sie unterstützen die Hoffnungsträger im finanziellen, aber auch im ideellen Sinn.

Gleichstellung des Behindertensports Im Mai 2011 konnte die Sporthilfe und Sportminister Norbert Darabos dem langjährigen Wunsch des Behindertensports um Gleichstellung in der österreichischen Sportförderung nachkommen. Die Förderung des Behindertensports ist ein sehr wichtiges Anliegen, da Österreich hier sehr große Erfolge vorzuweisen hat.

Millionenshow oder die Krone CharityAuktion. Auch der Sport & Business Circle ist zu einer wichtigen Plattform für Wirtschafts- und Sportkompetenz geworden. Weitere Erfolgsprojekte sind das „For Winners with Future”-Programm, der Jugendsportpreis, das Patenschaften- und Mentoring-Programm sowie das „Athletes Care Program”, dank welchem alle eingestuften Sportler seit 2008 automatisch bei der Wiener Städtischen unfallversichert sind. Ein Meilenstein im Förderwesen war 2011 der Beschluss der Förderung der SportlerInnen mit Behinderung. Generell legen wir Wert auf eine ständige Entwicklung der Förderung der individuellen Bedürfnisse der SportlerInnen. Was und wen wünschen Sie der Sporthilfe für die nahe Zukunft oder, um es überspitzt zu formulieren, die nächsten 16 Jahre. Oder glauben Sie im Innersten Ihres Herzens, dass sich diese Institution in (turbulenten politischen Zeiten wie diesen) womöglich überlebt hat? SCHUTTI: Wir befinden uns in einem ständigen Wandel – das betrifft sowohl den persönlichen als auch den Wandel bei den vorherrschenden Rahmenbedingungen. Wie die Konstellationen im österreichischen Sport in Zukunft aussehen werden, wird sich weisen. Für die Sporthilfe wünsche ich mir, dass sie weiterhin für unsere SpitzensportlerInnen da sein kann und möglichst viele AthletInnen auf ihrem Weg zum Erfolg unterstützt.

2012 SuperzehnkampfRevival Der legendäre Superzehnkampf feierte am 30. September 2012 in der Veranstaltungshalle Multiversum/Schwechat sein erfolgreiches Comeback. Sechs Teams mit ehemaligen und aktiven Sportlern gingen in den Zehnkampf. Moderatoren waren Kati Bellowitsch und Armin Assinger.

2015 Sport & Karriere Die Österreichische Sporthilfe unterstützt Athleten dabei, ihre sportliche und berufliche Karriere in Einklang zu bringen. Geförderten Athleten stehen berufliche Ausbildungsmöglichkeiten, Coachings und eine WIFI-Potenzialanalyse zur Verfügung.

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Ein Herz für den Sport Seit 30 Jahren kooperieren die Österreichischen Lotterien mit der Österreichischen Sporthilfe, und diese Zusammenarbeit trug schon viele süße Früchte in Form zahlloser Medaillen bei internationalen SportGroßveranstaltungen. Als Premium Partner wissen die Österreichischen Lotterien um die gesellschaftspolitische Bedeutung des Sports und werden deshalb auch in Zukunft einen gemeinsamen Weg mit der Sporthilfe gehen und ihr Herz für den Sport unter Beweis stellen.

Dem Sport in Österreich geht es gut, Österreichs Sportlerinnen und Sportler leisten Jahr für Jahr Großartiges. Zu diesem Wohlbefinden und den Erfolgen haben die Österreichischen Lotterien als jahrzehntelanger Förderer des Sports ganz wesentlich beigetragen und tragen auch weiterhin dazu bei. Denn bereits die Gründung der Österreichischen Lotterien im Jahr 1986, verbunden mit der Einführung von Lotto „6 aus 45“, war der Startschuss für die Partnerschaft mit der Österreichischen Sporthilfe. Diese Partnerschaft ist die Basis für einen gesunden Sportbetrieb und Nährboden für das Heranwachsen außergewöhnlicher Sportpersönlichkeiten in Österreich. Dank dieser Kooperation können jene Rahmenbedingungen, die für einen erfolgreichen Weg an die Spitze nötig sind, geschaffen werden. Die Österreichischen Lotterien engagieren sich generell sehr stark für Österreich und seine Bevölkerung, sie übernehmen gesellschaftspolitische Verantwortung, indem sie sportliche, soziale und humanitäre Institutionen unterstützen, aber auch Projekte aus den Bereichen Umwelt, Kunst und Kultur sowie Wissenschaft und Forschung fördern. „Sportler mit Herz“ Gerade der Sport ist es aber, der dem Unternehmen besonders am Herzen liegt. Die Österreichischen Lotterien haben also ein Herz für den Sport, und so war es eine logische Konsequenz, den „Sportler mit Herz“ zu initiieren. Der „Sportler mit Herz“ wurde vor drei Jahren gemeinsam mit der Sporthilfe und Sports Media Austria, der Vereinigung österreichischer Sportjournalisten, als zusätzliche Kategorie im Rahmen der Wahl zum Sportler des Jahres ins Leben gerufen. Für die Nominierung zum „Sportler mit Herz“ zählen also nicht Tore, Punkte und Pokale, ausschlaggebend sind durch Sportler initiierte Projekte, die sich durch Fairplay, Zivilcourage und Hilfsbereitschaft im humanitären und sozialen Bereich auszeichnen.

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sitzender Vorstandsvor irna Jukic M d rl Stoss un Gen.-Dir. Dr. Ka Die Entscheidung trifft das Publi!” alsden kum: Österreichs Sportfans wählen „Niem Sportler bzw. die Sportlerin mit Herz per Online-Voting. Die Ehrung erfolgt stets bei der Sporthilfe Lotterien Gala „Nacht des Sports“, und der Gewinner erhält von den Österreichischen Lotterien 5.000 Euro für sein Charity-Projekt. Erster „Sportler mit Herz“ wurde im Jahr 2013 der Steirer Ulf Arlati mit seinem Projekt „Handball-Marathon in Graz zugunsten kranker Kinder“. Im Jahr darauf gewann die ehemalige Weltklasse-Schwimmerin Mirna Jukic mit ihrer Friedensflotte „mirno more – das weltweit größte Segelprojekt für sozial benachteiligte Kinder“. Im Vorjahr schließlich gewann Leichtathletiktrainer und -funktionär Wilhelm Lilge aus Wien mit seinem Projekt „Laufen für Kira“ zugunsten der verunglückten Stabhochspringerin Kira Grünberg. Sportförderung in Milliardenhöhe Die Partnerschaft mit der Sporthilfe, dem Österreichischen Olympischen Comité wie auch mit dem Österreichischen Paralympischen Committee ist aber nur eine Säule der Unterstützung des Sports durch die Österreichischen Lotterien. Die zweite ist die im Glücksspielgesetz verankerte Sportförderung. Hier sind derzeit 80 Millionen Euro pro Jahr aus dem Abgabenaufkommen der Österreichischen Lotterien als besondere Sportförderungsmittel festgeschrieben. Seit Einführung der Österreichischen Lotterien kamen über diese Sportförderung dem österreichischen Sport bereits mehr als 1,3 Milliarden Euro zugute.


von RAIMUND FABI

e Paralympionik e) ik db an (H r ge Walter Ablin Sport als Imagefaktor Sport hat in zahlreichen Nationen dieser Erde eine besondere Bedeutung, und somit haben sportliche Erfolge auch viele positive Effekte für das Land und seine Leute: Zum einen wird das Image eines Landes an Medaillen, Titeln und Ergebnislisten gemessen. Zum anderen sind Erfolge im Sport aufgrund der Vorbildwirkung der Athleten wichtig. Erfolgreiche Sportler setzen mit ihrer Breitenwirkung vor allem bei Jugendlichen positive Impulse, die – gepaart mit charismatischer Persönlichkeit – Ansporn geben, ihnen nachzueifern.

er, Glatz-Kremsn Mag. Bettina in s or os kt St ire rl sd Ka Dr. Vorstand und Gen.-Dir. Wilhelm Lilge

Sportförderung seit 1986

1,3 Milliarden Euro

Ein spannendes 2016 steht bevor

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Förderung: 1.309,22 Mio. Euro 50

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Alle Infos zur Unterstützung des Sports sowie zu weiteren SponsoringProjekten aus den verschiedenen Bereichen unter www.lotterien.at.

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Selbstverständlich setzen die Österreichischen Lotterien ihre Kooperation mit den großen Institutionen des Sports, also der Sporthilfe, dem Österreichischen Olympischen Comité, dem Österreichischen Paralympischen Committee und dem Österreichischen Fußball-Bund fort. Denn sie haben großes Interesse daran, dass es dem Sport auch weiterhin gut geht und das hohe Niveau des heimischen Sports auch in Zukunft gehalten werden kann.

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1986

Drei Großereignisse prägen das Sportjahr 2016: Zum einen die FußballEuropameisterschaft in Frankreich, bei der ganz Österreich hohe Erwartungen in das Nationalteam setzt. Und zum anderen die Olympischen & Paralympischen Sommerspiele in Brasilien, bei denen Österreichs Athleten ihre Medaillenchancen hoffentlich nutzen werden.

Mio. Euro


2015 – die vorolympische Saison der Sommersportler war für die von der Sporthilfe geförderten Atheten sehr erfolgreich.

Violetta Oblinger-Peters, Kanu Österreichs Wildwasser-Kanutinnen werden dank Violetta Oblinger-Peters bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro im Kajak-Einer der Damen vertreten sein. Die Olympia-Dritte von Peking 2008 machte nahe London auf der Olympia-Strecke von 2012 als 14. des WMSemifinales einen Quotenplatz für den österreichischen Verband klar. Beim ersten Rennen auf der brandneuen Olympiastrecke für 2016 in Rio de Janeiro konnte sie sich bereits den internationalen Titel der Pre-Olympics sichern.

Bernhard und Paul Sieber, Rudern Bernhard und Paul Sieber haben als erste österreichische Ruderer seit 2004 einen olympischen Startplatz sicher. Die Brüder belegten bei den Weltmeisterschaften in Aiguebelette im B-Finale des Leichtgewichts-Doppelzweiers den dritten Rang und wurden damit WMNeunte. Das reichte für ein Ticket für Brasilien. Die Wiener Brüder sind die Neffen von Christoph Sieber, der 2000 in Sydney zur Olympia-Goldenen in der MistralKlasse surfte. . Lara Vadlau und Jolanta Ogar, Segeln Lara Vadlau und Jolanta Ogar segeln in bestechender Form den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro entgegen. Das 470er-Duo verteidigte erfolgreich die WM-Goldmedaille. Die Welt- und Europameisterinnen blieben in Kiel ungeschlagen und gewannen auch das abschließende Medal Race, das bei rauer See und ordentlich Wind über die Bühne ging und holten sich mit acht ersten Plätzen souverän den Gesamtsieg bei den 470er-Damen.

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Goldrichtige

Förderung

Katharina Schützenhöfer und Lena Plesiutschnig, Beachvolleyball Das Beachvolleyball-Duo Katharina Schützenhöfer und Lena Plesiutschnig hat sich bei den Europaspielen in Baku die Silbermedaille im Beachvolleyball gesichert. Die beiden Steirerinnen mussten sich im finalen Spiel um die Goldmedaille nur den Schweizerinnen geschlagen geben. Wenn die beiden 22-Jährigen an diese Erfolge anknüpfen, steht dem Ziel, gemeinsam die Spitze zu erobern, nichts mehr im Weg.

Andreas Onea, Schwimmen Der 23-jährige Ausnahmeschwimmer im Behindertensport hat bei der IPC-WM in Glasgow in seiner Paradedisziplin über 100 Meter Brust die Bronzemedaille geholt. Österreichs Medaillenhoffnung für die Paralympischen Spiele in Rio 2016 sicherte sich somit einmal mehr Edelmetall bei einem Großereignis.

Magdalena Lobnig, Rudern Magdalena löste bei der Ruder-WM in Aiguebelette das letzte Olympiaticket im Frauen-Einer! Für die junge Kärntnerin geht nach einem irren Rennen ein Lebenstraum in Erfüllung. Bei der 1.500 m-Marke lag die 25-jährige Völkermarkterin nur auf Rang 4. Zu wenig für ein Ticket nach Rio. Dann zündete sie den Turbo, ruderte die letzten 500 m in einer Zeit unter 1:50 Minuten und sicherte sich den zweiten Olympiaquotenplatz für Österreich bei dieser WM.

Vanessa Bittner, Inlineskating Bei ihrer Heim-WM in Wörgl glänzte Vanessa Bittner fünfmal mit Gold und sorgte damit für historische Momente. Nach ihren Titeln über die 300 m, 500 m und 1.000 m auf der Bahn ließ Vanessa auch auf dem Straßenkurs nahe ihrer Heimat keine Schwäche erkennen und holte sich sensationell den vierten und fünften Titel.

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r u o m a l G Glanz & s t r o p S s e d n e h c i e Z im


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Der Red Carpet – präsentiert von

Ein Vorname, der für Erfolg steht:Teamchef Marcel Koller und Skistar Marcel Hirscher mit ihren Trophäen

Marion und Alexander Thaller, San Lucar

ÖFB-Präsident Dr. Leo Windtner mit Robert Almer

Skiladies unter sich: Michaela Kirchgasser mit Nici Hosp und Alexandra Meissnitzer

Bettina Glatz-Kremsner mit ÖFB-Teamchef Marcel Koller

Heather Mills im Selfie-Fieber

Mans Zelmerlöw


Österreichs Snowboard-Asse posieren am Red Carpet: v.l. Claudia Riegler, Patrick Mayrhofer, Julia Dujmovits, Benjamin Karl

Susanne Riess mit ÖSV-Präsident Prof. Peter Schröcksnadel und Doppelolympiasiegerin Michela Dorfmeister

Marcel Hirscher mit Freundin Laura Moisl

ORF-Sportchef Mag. Hans-Peter Trost und Sporthilfe-Geschäftsführer Anton Schutti im Interview mit Mirjam Weichselbraun

Herzliche Begrüßung zwischen Sabine Weber-Treiber und Nico Langmann

Thomas Geierspichler mit Beate Schrott


Aufsteiger des Jahres – präsentiert von

Drei heimische Sportler, die zweierlei gemeinsamhaben: Vierschanzentournee-Sieger Stefan Kraft, EisschnelllaufJuniorenWeltmeisterin Vanessa Bittner und Österreichs erster StraßenradJunioren-Weltmeister Felix Gall haben eine sensationelle Saison 2015 hinter und eine vielversprechende Zukunft vor sich.

Alle waren als Kandidaten für die Kategorie „Aufsteiger des Jahres“ nominiert. Die Sportfans waren aufgerufen, auf www.krone.at und insider.orf.at ihren Aufsteiger des Jahres zu wählen. Dann war er da. Der Moment, dem die jungen Talente seit Wochen entgegenfieberten. Wer macht das Rennen? Wer wird Aufsteiger des Jahres? Wer hat schon bald eine der begehrten Trophäen zu Hause stehen? Skisprunglegende Andi Goldberger verkündete schließlich das Endergebnis des Votings. Aufsteiger des Jahres ist: STEFAN KRAFT!

Der Überflieger erger Andreas Goldb dergebnis verrät das En

Stefan selbst konnte nicht an der Gala teilnehmen, da sich die gesamte Mannschaft bereits auf Trainingslager in intensiver Vorbereitung auf die kommende Wintersaison befand. Die Trophäe jedoch befindet sich bereits in den Händen des Preisträgers, der mittlerweile auch schon in die neue Saison gestartet ist.

Präsentiert wurden die „Aufsteiger des Jahres“ von Manner „Es macht uns stolz, dass Stefan Kraft heuer zum „Aufsteiger des Jahres“ gewählt wurde. Wir wünschen unseren Athleten eine spannende, erfolgreiche Saison 2015/16 und freuen uns auf viele rosa Helme auf den Podesten“ Dr. Alfred Schrott, Vorstand Marketing und Verkauf Josef Manner & Comp. AG

Stefan Kraft Skispringen Geboren: Verein: Hobbies:

13. Mai 1993 in Schwarzach im Pongau SV Schwarzach-Salzburg Fußball, Billard, Beachvolleyball

Vierschanzentourneesieger 3. Platz Gesamtweltcup WM-Bronze Normalschanze, WM-Silber Team und 5. Platz Großschanze in Falun (SWE) 3 Weltcupsiege 2014 / 15 und 10 weitere Podestplätze

Fotobeweis! Die Trophäe ist mittlerweile sicher in den Händen von Stefan Kraft gelandet.

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BehindertensportlerIn – präsentiert von

Aller guten Dinge sind fünf Es war ein gewohntes Bild, welches sich bei der Wahl zur Behindertensportlerin des Jahres abzeichnete. Der Laudator, diesmal war es Ex-ÖSV-Kollege Matthias Lanzinger) betritt die Bühne und verkündet: „Behindertensportlerin des Jahres ist – Claudia Lösch“. Denn mit ihrem mittlerweile fünften Titel wandelt Claudia Lösch auf den Spuren von Annemarie Moser-Pröll. Und Claudia fühlt sich auf der großen Bühne des Austria Center Vienna sichtlich wohl. Einen Neuzugang unter den Preisträgern gab es bei den Herren. Zum Behindertensportler des Jahres wurde Snowboard-Weltmeister Partrick Mayrhofer gekürt, der 2008 bei einem Arbeitsunfall seine linke Hand verlor. Pharmig präsentierte die Behindertensportler des Jahres „Hier stehen Vorbilder im Scheinwerferlicht. Wir, die pharmazeutische Industrie, freuen uns und sind stolz, dabei zu helfen, dass das Engagement dieser Menschen gewürdigt wird.” Prof. Dr. Robin Rumler, Präsident der Pharmig – Verband der pharmazeutischen Industrie Österreich

Claudia Lösch ge sind fünf Aller guten Din

iew mit ofer im Interv Patrick Mayrh lbraun irjam Weichse M in or at er od M

Special Olympics – präsentiert von Die Kategorie Special Olympics wurde präsentiert von Coca-Cola „Wir können am meisten bewirken, wenn wir die Grundhaltung „Get active“ über Initiativen fördern. Unser Engagement bei den Special Olympics beinhaltet neben einer sportlichen auch eine stark gesellschaftlich-inklusive Komponente. Die Special Olympics 2017 in Österreich sind für uns als Gründungspartner ein ganz großes Thema. Deshalb ist es für uns ein logischer Schritt, als Sporthilfe-Partner bei Österreichs wichtigster Sportgala die Kategorie „Special Olympics“ zu präsentieren. Philipp Bodzenta, Unternehmenssprecher Coca-Cola Österreich Jochen

, Mario Stecher Hugmann mit n durfte äger verkünde der den Preistr

„Ja, ein wenig habe ich mich schon daran gewöhnt, aber genug habe ich sicher noch nicht“, antwortete die Preisträgerin auf die Frage, ob Sie denn schon genug Trophäen im Schrank zu Hause hat.

Mit der Kraft des Sports Die Wahl in der Kategorie Special Olympics fiel auf Tischtennisspieler Jochen Hugmann, der bei den heurigen Special Olympics World Summer Games in Los Angeles zwei Silbermedaillen geholt hatte. Bei all den Sportarten, die das Multitalent Hugmann betreibt, hat er unzählige Podestplätze auf nationaler und regionaler Ebene erreicht.

Marcel Koller schießt ein Erinnerungsfoto von den glücklichen Preisträgern mit seiner Handykamera.

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Mannschaft des Jahres –präsentiert von

Mit Beinarbeit und Köpfchen zur Trophäe

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Nach der bestandenen Qualifikation für die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich 2016 waren sie die ganz großen Favoriten auf den Titel „Mannschaft des Jahres“ bei der diesjährigen LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“. Für diese Kategorie hatte sich die Österreichische Sporthilfe gemeinsam mit dem ORF etwas Besonderes ausgedacht. Im Laufe des Abends „ermittelten“ ORF Kommissare von Soko Kitzbühel, 4 Frauen und ein Todesfall sowie von Copstories die Top 5 der Mannschaften des Jahres. Auch Oliver Pocher und ORF-Star Andi Knoll sowie

Hubertus und Karl von Hohenlohe nannten jeweils ein Kandidaten-Team. Letztlich verkündeten alle Laudatoren gemeinsam den Sieger in dieser Kategorie. Erwartungsgemäß führte kein Weg am Fußball-Nationalteam vorbei. Die Trophäe nahmen Torhüter Robert Almer und Teamchef Marcel Koller entgegen. „Die Messlatte für die EM ist sehr hoch. Ich bin jemand, der nicht gerne verliert. Das wissen die Jungs auf dem Spielfeld“, so Koller. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen und sicherlich nicht nach der Gruppenphase nach Hause fahren“, warf er einen Blick nach Frankreich.

Julia Cencig

Karl Hohenlohe

Marcel Koller und Robert Almer mit der begehrten Trophäe

Große Emotionen bei der Verkündung der Mannschaft des Jahres bei den Ermittlerinnen von „4 Frauen und ein Todesfall ” (Adele Neuhauser, Brigitte Kren und Martina Poel)

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Die Kategorie „Mannschaft des Jahres“ wurde von ARA präsentiert. „Die ARA steht für Nachhaltigkeit und Umweltschutz und ist Marktführer unter den Sammel- und Verwertungssystemen für Verpackungen. Für diese Thematik braucht es laufend entsprechende Motivation. Daher setzen wir auf das Thema Sport und Events. Als Partner der Sporthilfe unterstützen wir junge Talente und nutzen die Vorbildwirkung der Topathleten für unsere Anliegen im Umweltschutz.” Werner Knausz, Vorstand Altstoff Recycling Austria AG

Oliver Pocher mit Andi Knoll


Special Award – präsentiert von

Der Special Award schreibt Geschichte Nachdem das Fußball-Nationalteam bei der Qualifikation für die EURO 2016 ungeschlagen blieb und zu dem erstmals in den TOP 10 der Weltrangliste geführt wird, ging neben der Trophäe zur „Mannschaft des Jahres“ auch der Special Award ins Fußballlager. Marcel Koller wird nicht nur als Trainer der Mannschaft vom Team selbst gefeiert, sondern bei der LOTTERIENGALA „Nacht des Sports“ auch von unserem Publikum. Er schreibt damit einmal mehr Fußballgeschichte – Koller führte nicht nur Österreich zum ersten Mal überhaupt

über die sportliche Qualifikation in eine EM-Enderunde. Er ist auch der erste Nicht-Österreicher, der mit dem Special Award geehrt wurde. Standing Ovations sowie tosender Applaus waren die Anerkennung der Galagäste für den Gewinner. Präsentiert wurde der Special Award von Tipp 3. „Wir von tipp3 sind sehr stolz, heute erstmals Partner der LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports” zu sein und werden auch in den nächsten Jahren weiterhin ein verantwortungsvoller und starker Partner des österreichischen Sports bleiben!” Mag. Philip Newald, CEO Österreichische Sportwetten GmbH Austria AG

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Sportler des Jahres – präsentiert von

Verdient zum Doppel Traditionell liefern sich Fußballer und Alpinsportler ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wenn es um die Auszeichnung zum „Sportler des Jahres“ geht. Nicht so 2015.

Auch Sponsor Raiffeisen freute sich über die verdiente Auszeichnung von Hirscher: „Raiffeisen fördert seit vielen Jahren den österreichischen Sport und übernimmt damit Verantwortung für die sportliche Zukunft unseres Landes. Wir tragen gerne dazu bei, dass sich unsere Sportler auf ihre Karriere konzentrieren und Spitzenleistungen erbringen können.“ Dr. Leodegar Pruschak, Marketingdirektor der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG und Geschäftsführer der Zentralen Raiffeisenwerbung

Mit einem eindeutigen Ergebnis kürten die Sportjournalisten der Sports Media Austria Marcel Hirscher heuer zu „The One and Only“. Marcel Hirscher darf damit nach 2012 ein zweites Mal Trophäe und Titel „Sportler des Jahres“ sein Eigen nennen. Zwei WM-Goldmedaillen plus eine WM-Silberne, vier Gesamtweltcupsiege in Folge und zwei kleine Kristallkugeln machen ihn zu einem mehr als würdigen Sieger. Hirscher nahm den Preis von Neo-Papa Benjamin Raich persönlich entgegen.

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Sportler des Jahres 2015 Marcel Hirscher im Kurzinterview mit der Österreichischen Sporthilfe: Du hast in deiner Karriere schon so viel erreicht, was bedeutet dir da noch eine Auszeichnung wie „Sportler des Jahres“? HIRSCHER: Wenn Ehrungen einmal nur noch ‚weitere Trophäen‘ sind, muss ich den Job an den Nagel hängen. Also es bedeutet mir auf jeden Fall sehr viel – vor allem, wenn ich an meine sportlichen Kollegen denke, von denen jeder große Leistungen im Sport erbracht hat! Aber klar bin ich am liebsten Erster. ;-) Als erfolgreicher Spitzensportler in einer in Österreich prominenten Sportart bist du auch für viele Kinder und Jugendliche ein Vorbild. Wie gehst du mit dieser Rolle um? HIRSCHER: Ich hoffe doch mit viel Verantwortung! Vor allem bei Autogrammstunden, Startnummernauslosungen oder wenn ich mich an die Fanpost

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setze – also im direkten Kontakt mit den Jungen, wird mir das sehr bewusst, dass ich auch diese Rolle habe – und das nehme ich sehr ernst. Am Herzen liegt mir, zu vermitteln, dass Bewegung und richtige Ernährung wichtig sind für ein gesundes Leben, und dass du alles erreichen kannst, wenn du dich mit Leidenschaft dahinterklemmst. Deine Freundin Laura begleitet dich zu vielen Rennen und ist immer an deiner Seite. Wie wichtig ist das für dich? HIRSCHER: Laura ist Teil meiner Familie und ich habe sie im Grunde auch bei mir, wenn sie bei dem einen oder anderen Rennen nicht dabei ist. Familie hat für mich überhaupt einen sehr hohen Stellenwert, weil die eigenen Wurzeln meiner Meinung nach sehr wichtig sind. Und Laura unterstützt mich einfach

in jeder erdenklichen Hinsicht – was sie auch zu einem Bestandteil meines Teams macht. Ich möchte das keinesfalls missen. In der Öffentlichkeit wirst du als sehr willensstarker und disziplinierter Sportler wahrgenommen, der für seine Ziele hart arbeitet und diese konsequent verfolgt. Gibt es auch etwas, wobei du schwach wirst? HIRSCHER: Ja sicher, da bin ich ein Mensch wie jeder andere! – Laura, Timons Hundeblick, wenn er raus will, Steak, die Lammer im Frühjahr, gut motorisierte Autos, die MotocrossMaschine über dreckige Hügel treiben, Materialtests auf eisigem Schnee, und manchmal auch die Couch… die Liste ist lang, aber das sind so ein paar, bei denen ich dahinschmelze.


Sportlerin des Jahres – präsentiert von

Sportlerin des Jahres 2015 Anna Fenninger stand der Österreichischen Sporthilfe Rede und Antwort: Du wurdest zum 3. Mal in Folge zur „Sportlerin des Jahres“ gewählt. Was bedeutet dir diese Auszeichnung? FENNINGER: Das war auf jeden Fall eine ganz besondere Ehre und Auszeichnung für mich. Zum dritten Mal in Folge Sportlerin des Jahres in Österreich – eine Anerkennung für besondere Leistungen und ein Zeichen, wie sehr das geschätzt wird. Wegen meiner Verletzung war es heuer nochmal ganz speziell: ein großer Motivationsschub, ich bin sehr dankbar dafür gewesen. Mit deiner Verletzung bist du auf die Hilfe und Unterstützung deines Umfeldes angewiesen. Wie geht es dir damit? FENNINGER: Natürlich wird man demütiger. Es ist eine sehr große Umstellung, vor allem am Anfang, wenn man auf die Familie angewiesen ist, einfach immer jemanden braucht, der einen unterstützt. Es ist schon hart, wenn man alles wieder neu

lernen muss und sich bei selbstverständlichen Dingen immer wieder überwinden muss. Aber so geht es allen, die eine Verletzung haben, da bin ich nicht die Einzige. 2015 war ein turbulentes Jahr für dich. Bleibt da ein Plus oder doch ein Minus vor dem Resümee? FENNINGER: Ein dickes Plus, würde ich sagen. Es war eine sehr schöne Zeit, vor allem der Anfang des Jahres. Der Sommer war dann sehr lehrreich. Und eins dürfen wir nicht vergessen: dieses Jahr war sportlich das erfolgreichste meiner Karriere. Gab es seit deinem schweren Unfall je einen Moment, in dem du an deiner Rückkehr in den Skirennzirkus gezweifelt hast? FENNINGER: Es gibt immer wieder mal Zweifel, wenn man nicht genau weiß, wo es dann wirklich hingeht. Aber mir hilft es da immer, von Tag zu Tag zu denken und das zu tun, was ich am besten kann.

Nämlich hart arbeiten und kämpfen. Und ich kriege auch immer perfektes Feedback vom Peter (Meliessnig), meinem Trainer, der mir Mut macht. Durch die Unterstützung schaffe ich es immer wieder, positiv zu sein und weiterzumachen. Und mental hilft nur eins: Aufstehen und Weitermachen. Präsentiert wurde die Sportlerin des Jahres von Gösser. „Als langjähriger Partner der Österreichischen Sporthilfe sind wir natürlich sehr stolz, in diesem Jahr die Kategorie ,Sportlerin des Jahres‘ präsentieren zu dürfen und gemeinsam auf die hervorragenden Leistungen unserer Top-Sportlerinnen und Top-Sportler anzustoßen.“ Andreas Stieber, Geschäftsführer Marketing der Brau Union Österreich

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Wie nahe Freud und Leid beinanderliegen, zeigte im vergangenen Jahr Österreichs Vorzeige-Skifahrerin Anna Fenninger.

Mit zwei Weltmeistertiteln, einer WM-Silbernen sowie der großen Kristallkugel für den Gesamtweltcup blickte Fenninger auf eine ihrer bis dato erfolgreichsten Saisonen zurück. Die erneute Wahl zur Sportlerin des Jahres war da nur logisch. Zum dritten Mal in Folge führte damit an Anna Fenninger kein Weg vorbei, die sich so mit Petra Kronberger und Mirna Jukic auf eine Stufe stellt. Doch bei der Gala suchte man die Salzburgerin vergeblich, hatte doch ein böser Trainingssturz mit einem multiplen Bänderriss im rechten Knie bereits vor dem Auftakt in Sölden der Saison ein abruptes Ende gesetzt. Auf den Karrierehöhepunkt folgte damit für Fenninger der schwerste Moment in ihrer sportlichen Laufbahn. Zwischen den Erfolgen der Vergangenheit und jenen der Zukunft steht nun Annas harter Weg zurück. Rehabilitation und Therapie prägen aktuell ihren Alltag.

Die Auszeichnung gibt zusätzlich Kraft fürs Comeback. „Das ist eine der wichtigsten Ehrungen, die ich in meiner Karriere entgegennehmen durfte. Deswegen bin ich sehr, sehr dankbar“, betonte Fenninger.

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Präsentiert von den Österreichischen Lotterien

„Sportler mit Herz”

österreichischen Leichtathletik-Coach Wilhelm Lilge organisierte BenefizRun „Laufen für Kira“. Gemeinsam mit vielen österreichischen Sportlern liefen über 3.300 Hobby-Athleten für den guten Zweck durch den Wiener Prater und sammelten Spendengelder in der Höhe von 64.000 Euro. Sie kamen zur Gänze Kira Grünberg zugute. Eine Aktion, die nun auch mit dem von den Österreichischen Lotterien vergebenen und von der österreichischen Bevölkerung online gewählten Preis „Sportler mit Herz“ ausgezeichnet wurde.

rscher hres Marcel Hi Sportler des Ja rg mit Kira Grünbe Wilhelm Lilge erhält die Auszeichnung „Sportler mit Herz“ für sein Projekt „Laufen für Kira“ Der schwere Trainingsunfall von Kira Grünberg hat im Sommer 2015 ganz Österreich schockiert. Die junge Hochspringerin verletzte sich so schwer, dass sie seither querschnittgelähmt ist und nun seit zwei Monaten in der Reha-Klinik in Bad Härding an ihrem Weg zurück in ein neues Leben arbeitet. Ihr Schicksal berührte ungemein und die Unterstützung der österreichischen Bevölkerung und vieler Sportkollegen aus aller Welt war groß. Eine der vielen Benefizaktionen war der vom

„Es sind ganz besondere Persönlichkeiten, die neben oder nach ihrer sportlichen Karriere auch humanitäre und soziale Spitzenleistungen erbringen. Wir honorieren und fördern dieses gesellschaftliche Engagement in der Überzeugung, dass dadurch das Bewusstsein für dessen Notwendigkeit gehoben wird und viele andere Sportler animiert werden, sich ebenfalls in den Dienst der guten Sache zu stellen“, so Mag. Bettina Glatz-Kremsner, Vorstandsdirektorin der Österreichischen Lotterien. Stellvertretend für Initiator Wilhelm Lilge nahm Leichtathlet Andreas Vojta den Scheck über 5.000 Euro, zur Verfügung gestellt von den Österreichischen Lotterien und übergeben von Mag. Bettina Glatz-Kremsner, entgegen. „Wir wollen Kira mit der finanziellen Unterstützung helfen, dass sie die bestmögli-

Mag. Bettina Glatz-Kremsner von den Österreichischen Lotterien und Andreas Vojta

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chen Chancen für die Reha hat. Vielen Dank nochmals an alle, die geholfen haben.“ Für Kira war der Besuch der LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ der erste öffentliche Auftritt nach ihrem schweren Unfall. Mit Standing Ovations wurde die junge Tirolerin empfangen und beeindruckte einmal mehr mit ihrer Lebensfreude und positiven Einstellung.

„Ich freue mich sehr, dass ich heute Abend in Wien bin. Die Anteilnahme aus der Bevölkerung und von meinen Sportkollegen hat mir sehr geholfen. Ohne die Unterstützung hätte ich es wohl nicht geschafft, so über den Unfall hinwegzukommen. Und es ist ja kein schlechtes Leben, das ich jetzt habe. Ich habe neue Ziele, da zählt auch dazu, dass ich wieder ins Schwimmbad oder selbstständig Zähne putzen kann.“

Kira Grünbergs erster Bühnenauftritt nach ihrem schweren Unfall


Interview mit Wilhelm Lilge – ausgezeichnet als „Sportler mit Herz“

Zunächst herzliche Gratulation zum „Sportler mit Herz“! Als Trainer des team2012.at sind Sie zeitlich sehr eingespannt. Wann bzw. warum haben Sie sich dennoch, gemeinsam mit Ihrer Lebensgefährtin Manuela Wally, dazu entschlossen, „Laufen für Kira“ zu organisieren? LILGE: Wir waren so wie viele Sportinteressierte von der Nachricht des Unfalles geschockt und haben eigentlich spontan beschlossen, hier nicht nur zu spenden, sondern mit einer Benefizaktion einen Multiplikatoreffekt im Sinne von Kira zu schaffen. Bei einer Bergtour am nächsten Tag haben wir alles besprochen und geplant, am gleichen Tag am Abend war dann bereits die Online-Anmeldung möglich und die Facebook-Veranstaltung war als HauptKommunikationsplattform eingerichtet. Zwischenzeitlich hatte die FacebookVeranstaltung von „Laufen für Kira” mehr als 3.000 Teilnehmer. Hatten Sie Sorge, dass der Rahmen zu groß bzw. die Veranstaltung unüberschaubar wird – mit dieser hohen Aufmerksamkeit konnte zu Beginn schließlich keiner rechnen? LILGE: Eigentlich wäre es von Beginn an unsere „schönste Sorge“ gewesen, wenn die Veranstaltung einen „Candystorm“ ausgelöst hätte. Dass das tatsächlich in so einem Ausmaß passierte, letztlich fast 3.500 Teilnehmer kamen und ca. € 70.000.- gespendet wurden, damit haben wir allerdings nicht gerechnet. Es war wirklich so, dass wir

in dem einen Monat zwischen der Idee und der Umsetzung von „Laufen für Kira“ fast rund um die Uhr für dieses Projekt gearbeitet haben. Die vielen positiven Rückmeldungen verliehen aber so viel Energie, dass wir das nie bereuten. Jetzt, wo Sie gemerkt haben, wie gut die Facebook-Community zu mobilisieren ist, planen Sie weitere Projekte? LILGE: Ich denke, dass jedes Projekt einzigartig ist, aber statt für nur mehr oder weniger sinnloser Postings das Medium Facebook als praktisch kostenloses Kommunikationsinstrument zu nützen, hat in diesem Fall super funktioniert. Derzeit sind keine vergleichbaren Projekte in Planung, wenn sich aber vielleicht ein Sponsor findet,

Euro me von 64.000 r WilDie Gesamtsum to sa cht nur Organi og überraschte ni rz He m d Manager To helm Lilge un der Organisationskosten abdecken würde – die wir bei „Laufen für Kira“ alle selbst getragen haben – dann ist das schon wieder denkbar. Es war phantastisch zu sehen, wie die Sportlerfamilie zusammenhält, wenn es nicht nur um das Bejubeln von Spitzenleistungen geht, sondern wenn das Schicksal einmal richtig hart zuschlägt.

Christph Sumann lief im Eiltempo mit Sportlerkollegen aus dem Kornspitzteam

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20 JAHRE LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports”

Im Rahmen der LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ werden die erfolgreichsten Sportler des Jahres für ihre herausragenden Erfolge geehrt. Die Charity-Veranstaltung, die live im ORF-Hauptabendprogramm übertragen wird, ist eine hochkarätige Mischung aus Sport und Unterhaltung und feiert 2016 ihr 20-jähriges Jubiläum! 1.600 Gäste aus Wirtschaft, Politik und vor allem aus dem Sport ehren die außerordentlichen Leistungen unserer Topathleten. Internationale Top-Stars sorgen für ein Rahmenprogramm der Spitzenklasse. Gala-Dinner, After-Show Party und Loungen laden zum Networken ein. 3. November 2016 ORFeins Prime-Time: 19:20 Red Carpet 20:15 LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports” SEIEN SIE UND IHRE GÄSTE BEIM GROSSEN 20-JAHR-JUBILÄUM DABEI: GOLD-Package: • 10er-Tisch im Gold-Bereich (8 Gäste Ihrer Wahl und 1 prominenter Sportler mit Begleitung) • Logopräsenz vor Ort (Videowall, Red Carpet, Tisch), 1/1 Seite Insertion im Programmheft € 8.000,– (zzgl. MwSt.) SILBER-Package: • 10er-Tisch im Silber-Bereich (8 Gäste Ihrer Wahl und 1 Sportler mit Begleitung) • Logopräsenz vor Ort (Red Carpet, Tisch), 1/4 Seite Insertion im Programmheft € 5.000,– (zzgl. MwSt.) BRONZE-Package: • 8er-Tisch im Bronze-Bereich, Logopräsenz vor Ort (Tisch) € 3.500,– (zzgl. MwSt.) PRESENTING PARTNER der verliehenen Kategorien: Zusätzlich bieten wir maßgeschneiderte öffentlich wirksame Auftritts- und Produktplatzierungsmöglichkeiten an.


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Hals über Kopf zur Heim-WM Athletenkommentar Carina Mair Carina Mair, Die 19-jährige Innsbruckerin verfiel im neunten Lebensjahr dem Rausch der Geschwindigkeit und stürzt sich seitdem sehr erfolgreich mit dem Skeleton die Eiskanäle rund um den Globus hinunter. Mit konstant guten Leistungen sicherte sie sich im Jahr 2014/15 einen fixen Weltcupstartplatz, gewann im selben Jahr Bronze bei der Junioren-Weltmeisterschaft und ist Vize-Jugend-Olympiasiegerin sowie mehrfache Staatsmeisterin.

Erster Einsatz im österreichischen Skeleton-Nationalteam und erstmals im Weltcup, besser hätte meine Saison nicht beginnen können. Meine erste Medaille bei der Skeleton Juniorenweltmeisterschaft und zur Krönung Preisträgerin des Jugendsportpreises der Sporthilfe – was für ein tolles Jahr! An dieser Stelle gleich vorweg ein herzliches Dankeschön an die Sporthilfe und die Juroren für diese Auszeichnung. Obwohl ich leider bei der Verleihung des Jugendsportpreises nicht anwesend sein konnte, da das erste Weltcup-Rennen am Programm stand, bedeutet mir diese Auszeichnung sehr viel und gibt mir einen zusätzlichen Motivationsschub. Nach einem anstrengenden letzten Jahr, indem ich meine Matura positiv absolvierte, bin ich nun jetzt Heeresleistungssportlerin im Leistungszentrum 6 in Innsbruck. Die Unterstützung des Bundesheeres ermöglicht es mir, eine

super und verletzungsfreie Saisonvorbereitung zu haben, da das nächste Highlight schon für diese Saison ansteht: Heimweltmeisterschaft vom 8. Feber bis 21. Feber 2016. Genau 40 Jahre nach den letzten Olympischen Winterspielen in Innsbruck ist der Eiskanal in Innsbruck/Igls Austragungsort für die Skeleton Weltmeisterschaft und ich bin schon sehr gespannt darauf. Es ist immer etwas ganz Besonderes, wenn es sich um ein Heimrennen handelt, zudem ist es auch meine erste Weltmeisterschaft in der Allgemeinen Klasse, und es finden nicht wie bei einem Weltcup-Rennen zwei, sondern insgesamt vier Läufe an zwei aufeinanderfolgenden Tagen statt. Bei den Youth Olympic Games 2012 konnte ich in Innsbruck/Igls die Silbermedaille gewinnen und ich erhoffe mir auch von diesem Großevent auf meiner „Heimbahn“ ein gutes Ergebnis mit guten Läufen; übrigens: die Skeleton-

Damen starten am Freitag, den 19. Feber und am Samstag, den 20. Feber. Über zahlreiche Fans würde sich das österreichische Skeleton-Nationalteam sicherlich freuen (Details zum Programm finden sich unter www.wm2016innsbruck.com). Damit gilt es, sich bis zu diesem Event gut vorzubereiten, verletzungsfrei zu bleiben und auch das Material richtig abzustimmen und ein gutes Set-up bis zur Heim-WM zu finden. Abschließend möchte ich die Gelegenheit wahrnehmen, um mich bei allen meinen Unterstützern, Betreuern und Sponsoren recht herzlich zu bedanken. Ihr seid ein wesentlicher Teil meiner Motivation und ihr habt einen großen Anteil an meinen bisherigen Erfolgen. Vielen Dank Carina


Interview

en Start des neu als

CashBack-Port

„SHOPPEN. SPAREN. SPENDEN.”

So lautet das Motto der innovativen Shopping-Plattform. Die Sporthilfe nimmt damit eine Vorreiterrolle im modernen Fundraising ein. Athleten und Fans der Österreichischen Sporthilfe können ab sofort beim Online-Shopping bares Geld sparen und gleichzeitig dabei den österreichischen Spitzensport unterstützen. Wir haben die Geschäftsführer Wolfgang Montagnolli und Franz Kaiser von benefitWorld zum Interview gebeten.

Wie sieht die Zusammenarbeit mit der Sporthilfe und benefitWorld aus? benefitWorld stellt für seinen Partner, die Österreichische Sporthilfe, ein maßgeschneidertes Shopping-Portal zur Verfügung und betreibt es in Abstimmung mit der ÖSH. Alle Aufgaben im Bereich Customer Care und Marketing wickelt benefitWorld für die Sporthilfe ab. Was genau ist das Sporthilfe Shopping-Portal? Unter sporthilfe.benefitworld.at können Partner, Freunde und Sportler der Sporthilfe nicht nur günstig shoppen, sondern bekommen auch bei jedem Einkauf bares Geld zurück. Dieses CashBack kann auf das eigene Konto gutgeschrieben werden, oder ein Prozentanteil bis zu 100 % – kann

an das Projekt der Sporthilfe „I believe in you“ (www.ibelieveinyou.at) gespendet werden. Dieses CashBack-Portal eröffnet eine Win-win-Situation für alle Beteiligten und ist daher ein perfektes Fundraising-Tool für die Sporthilfe. Wie funktioniert CashBack online? Cashback-Online funktioniert denkbar einfach. Nach Registrierung mit Namen, E-Mail-Adresse und Passwort kann sofort in über 500 Shops aus allen Branchen geshoppt bzw. Reisen gebucht werden. Nach Ablauf von Storno und Rückgabefrist ist das CashBack aus allen Einkäufen abrufbar. Jeder Kunde kann alle seine Shopping-Daten auf seinem individuellen Konto einsehen und die Überweisung auf sein eigenes bzw. auf das Konto von „I believe in you“ veranlassen.

Was ist das Besondere an benefitWorld? Das einzigartige Konzept von „Shoppen-Sparen-Spenden“ bietet Vorteile für alle Beteiligten. Derartige Kooperationen wurden bereits mit der Bank Austria, dem Österreichischen Roten Kreuz, dem SOS Kinderdorf und post. sozial sehr erfolgreich umgesetzt. Natürlich hat benefitWorld auch ein Eigenportal: unter www.benefitworld.at kann nach Herzenslust geshoppt werden. Wer steckt hinter benefitWorld? Wolfgang Montagnolli, ein erfahrener Spezialist für Kundenkarten und Online-Portale, und Franz Kaiser, ein Marketing- und PR-Experte mit breiter Erfahrung in vielen Branchen, haben die BenefitWorld GmbH im April 2015 gegründet, um den boomenden Bereich Online-Shopping weiter zu forcieren und auf eine neue Ebene zu bringen. Mit ihrem Know-how haben die beiden Gründer aus diesem Geschäftsmodel ein topmodernes Shopping-Portal aufgebaut, das jedem internationalen Anbieter standhält.

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Nicht auf den Spaß vergessen Journalistenkommentar von MICHAEL SCHUEN Michael Schuen, Jahrgang 1972, begann seine journalistische Laufbahn bei der APA, wo er 2000 zum stellvertretenden Sportchef ernannt wurde und war als solcher u.a. hauptverantwortlich für die Berichterstattung von alpinen Ski-Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen. 2002 wechselte er nach Salzburg, wo er bis 2004 als Leiter für Kommunikation der Olympiabewerbung Salzburg 2010 tätig war. 2004 bis 2006 arbeitete er bei den Salzburger Nachrichten, ehe er 2006 zum SportmagazinVerlag wechselte. Er ist seit 2007 in der Kleinen Zeitung als Ressortleiter-Stellvertreter der Sportredaktion tätig.

Wer oben am Corcovado steht, den Christus im Rücken und Rio de Janeiro samt Zuckerhut vor sich, der kann sich die Symbiose, die diese Stadt mit der größten Sportveranstaltung eingeht, gut vorstellen. Wer am Wochenende an der Copacabana den Brasilianern beim Sport zusieht, beim Laufen auf einer der eigens gesperrten Fahrbahnen, ebenso. Wer kurz darauf im Dauerstau der Stadt steht, die sich zwischen den Atlantik und die Berge zwängt, eher weniger. Das geordnete Chaos regt aber hier höchstens die Europäer auf, wie es scheint. Die Cariocas, wie die Einwohner Rios heißen, sind es gewöhnt und nehmen es hin. Und außerdem: Mit Olympia wird alles besser, sagt man. Das wäre zwar das erste Mal, aber man mag den Organisatoren glauben, was sie sich vornehmen. Es klingt bekannt. Die Spiele sollen kein Luxus werden, sagen sie. Die Sportstätten verfügen allesamt über Nachnutzungspläne oder sind überhaupt temporär errichtet und werden nach den Spielen – wie die Handballhalle – überhaupt in drei Schulen umgewandelt. Dass die verbesserte Verkehrsinfrastruktur ohnehin dringend notwendig war, quittiert man ohnehin mit einem Nicken; der letzte Stau ist noch nicht lange her. Und wäre Brasilien nicht in die Krise gerutscht, wäre der Plan wohl wirklich aufgegangen.

Die Krise zwingt zum Sparen. Das trifft sich gut mit der Intention des Internationalen Olympischen Comitès (IOC), die größte Sportveranstaltung der Welt zu redimensionieren. Auch wenn die Ankündigung, dass die Nationen für die Klimaanlage in der riesigen Anlage des Olympischen Dorfes extra bezahlen müssen, schnell zurückgenommen wurde. Klar ist nach der Besichtigung: Das Konzept mit den drei Zentren (dem Olympia-Park in Barria, dem Gelände in Deodoro und den Bewerben an der Copacabana bzw. in und um das Maracana-Stadion stimmig, die Sportstätten werden tatsächlich alle fertig und wohl auch allesamt getestet werden, wenn das Feuer am 5. August 2016 entzündet wird. Ob alle rechtzeitig da sind, wo sie denn sein sollen, das bleibt die einzig offene Frage. Aber angeblich sind alle Baustellen rechtzeitig fertig. Auch Österreichs Olympia-Mannschaft bastelt am Erfolg. Nach der Pleite von London 2012 wurden die Bemühungen intensiviert, es soll wieder Medaillen geben. In Rio ist alles bereit – das Österreich-Haus, oder House Austria, wird, so viel darf man vorwegnehmen, der Hotspot aller Nationenhäuser sein. Dem ÖOC ist mit dem Vereinsheim des Fußballklubs Botafogo ein wahrer Glücksgriff gelungen. Ob die Politik mit der Umstellung der Förderungen, mit der Gründung des Rio-2016-Teams

und speziellen Förderungen der TopAthleten ebenso glücklich und erfolgbringend war, muss sich dann erst weisen. Dass mit Peter Schröcksnadel just der Skiverbands-Präsident den Sommersport evaluiert, hatten viele kritisiert. Dass Schröcksnadel die Verantwortung übernommen hat, sich im Sommer „einzumischen“, verdient aber zumindest Respekt. Immerhin kann er zwar keine Garantien für Medaillen übernehmen, die Garantie, dass er der Buhmann sein wird, wenn es nicht klappt, hat er aber mit Sicherheit. Klar ist: Österreichs Sportler haben sich bzw. bereiten sich penibel vor. Sie sind wohl eher bereit für die Spiele als manche Aspekte in Rio – wie die verschmutzte Bucht, in der die Segler um Medaillen kämpfen, und andere Kleinigkeiten. Aber der Lokalaugenschein in Brasilien hat bestätigt: Rio und die Spiele, das passt irgendwie. Und hoffentlich passt es auch sportlich. Falls nicht, kann man sich den Satz zu Herzen nehmen, den Joaquim Monteiro, der Chef der Olympia-Baugesellschaft, allen mit auf den Weg gibt: „Arbeiten Sie nicht nur! Haben Sie Spaß!” Immerhin ist man ja in Rio.

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Interview

Packende Geschichten, lokale Experten und die Leidenschaft der Fans Ein Interview mit Werner Starz, Direktor Marketing & Senderentwicklung, Eurosport Media GmbH Das Sportjahr bei Eurosport beginnt und endet jedes Mal mit der Vierschanzentournee. Welche sportlichen Highlights stehen 2016 dazwischen an? Eurosport steht weiterhin für das stärkste und umfangreichste Angebot im Wintersport, im Grand Slam-Tennis, im Radsport und im Olympischen Sommersport im deutschsprachigen Raum. Dazu kommt im Motorsport die ausführlichste und unserer Meinung nach beste Berichterstattung im MotoGP, die es jemals gab, die Superbike WM, die FIA Formel E und FIA Tourenwagen WM sowie als Höhepunkt unseres Motorsport-Jahres die 24 Stunden von LeMans. Im Fußball können sich die Fans besonders auf die exklusiven Übertragungen vom englischen FA Cup, den U21-Spielen der deutschen Nationalmannschaft und den kompletten Frauenfußball auf nationaler und internationaler Ebene freuen. Seit November präsentiert sich Eurosport im neuen Look. Werden die äußerlichen Veränderungen auch im Programm 2016 sichtbar? Grundsätzlich geht es uns dabei ja um viel mehr als um Äußerlichkeiten, auch wenn die Zustimmung zum neuen Logo und On Air-Design intern und extern überwältigend ist. Am Anfang stand ein rund 15 Monate langer Prozess, bei der wir uns auf vielen Ebenen und im Aus-

tausch mit Sportfans in den Kernmärkten angeschaut haben, wie die Wahrnehmung des LIVE-Sports via TV heute ist und welche Rolle wir dabei spielen und spielen sollten. Dass wir dabei den Blickwinkel des Fans noch mehr ins Auge fassen wollen, ist ein Teil der Erkenntnisse. Ein zentraler Punkt in der Umsetzung aus unserer Sicht ist dabei, mit mehr lokalen Gesichtern und Geschichten die großen Sportevents bei Eurosport noch näher an die Zuschauer zu bringen, die Zuschauer damit noch stärker ins Geschehen zu ziehen. Und wir fangen gleich im Januar damit an: Bei der Vierschanzentournee wird Martin Schmitt als deutschsprachiger Experte vor der Kamera für uns vor Ort sein, bei den Australian Open werden wir direkt vor Ort LIVE die deutschsprachigen Spielerinnen und Spieler verfolgen und die Geschichte des Turniers mit Barbara Schett, Alex Antonitsch, Matthias Stach und Patrick Kühnen als Team erzählen. Mit MotoGP, Rugby WM, Formel E oder FA Cup wurden zuletzt viele Sportrechte exklusiv für den deutschsprachigen Raum gekauft und ausgestrahlt. Welche Strategie steckt dahinter? Das heißt zunächst einmal, dass wir im Bereich der Sportrechte neben den gewohnten und zentralen paneuropäischen Rechten auch verstärkt auf

multilokale oder lokale Rechte setzen werden. Auch hier richten wir uns an den Fans aus: Was ist relevant für die Zuschauer in den jeweiligen Ländern, was sind Inhalte, die vielleicht sogar „must haves“ sind? In Deutschland war für uns hierbei sicherlich der Erwerb des FA Cup und des MotoGP ein Signal. In anderen Ländern haben wir uns zum Beispiel die Rechte an Wimbledon oder der Formel 1 gesichert. Nach dem Vertragsabschluss mit dem Internationalen Olympischen Komitee wird Eurosport ab 2018 „Home of the Olympics“ in Europa. Bietet sich dadurch auch mehr Sendefläche für die Olympischen Sportarten? Bereits jetzt besteht das Programm von Eurosport 1 zu rund 50 Prozent aus Olympischem Sport. Die Einmaligkeit von Eurosport besteht darin, dass auch die Kanuten, die Gewichtheber oder Fechter mit ihren internationalen Bewerben bei uns stattfinden. Daneben werden wir auf dem Weg nach Olympia 2018 mehr als je zuvor die aktuellen Stories der Athleten und bemerkenswerte Episoden aus der Olympischen Geschichte während des ganzen Jahres erzählen. Für uns ist dies ein wesentlicher Beitrag in der Partnerschaft mit dem IOC, die Olympische Fackel nicht nur während der Spiele selbst leuchten zu lassen.

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Umweltschutz

Sportpartnerschaften als Win-win-Situation Das Engagement der Bevölkerung und deren Bereitschaft zur Mülltrennung ist das zentrale Element, ohne das die Sammlung und Verwertung von Verpackungen nicht funktionieren würde.

„Wir wissen, dass gerade Jugendliche bei Umweltthemen noch Aufholbedarf haben“, erklärt Werner Knausz, Vorstand der Altstoff Recycling Austria AG (ARA). „Daher setzen wir auf das Thema Sport und Events, um diese Zielgruppe zu erreichen. Als Partner der Sporthilfe unterstützen wir zum einen junge Talente auf ihrem Weg an die Spitze und zum anderen nutzen wir die Vorbildwirkung der Topathleten für unsere Anliegen im Bereich Umweltschutz.“ Als Marktführer unter den österreichischen Sammel- und Verwertungssystemen für Verpackungen zählt die ARA nicht nur aus unternehmerischer Sicht, sondern vor allem auch in Hinblick auf den Schutz unserer Umwelt auf jeden Einzelnen – ob Sportler oder Sportfan. Fußballnationalmannschaft als Umweltbotschafter Bereits seit dem Jahr 2013 ist die ARA Partner des ÖFB. „Fußball, und da vor allem das Nationalteam, bietet hervorragende Möglichkeiten, um unsere Umweltbotschaften breitenwirksam zu transportieren. Mit dieser Kooperation können wir unsere manchmal trockenen Themen emotional aufladen. Deshalb setzen wir auf den Fußball und die Popularität des Nationalteams“, erläutert Knausz.

Mehr Ausdauer Ein besonderes Highlight im Sportsponsoring ist für die ARA die Partnerschaft mit dem Extremsportler Severin Zotter, der 2015 das Race Across America gewann. „Binnen acht Tagen, acht Stunden und 17 Minuten hat Zotter 4.837,5 Kilometer zurückgelegt und damit immense Ausdauer bewiesen“, zieht Knausz den Hut vor Zotters Leistung. „Ausdauer ist es auch, die für uns im Umweltbereich zählt, um für zukünftige Generationen eine lebenswerte Umwelt sicherzustellen.“ Nachhaltige Entlastung unserer Umwelt

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Seit mehr als 20 Jahren steht die ARA für Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Die Altstoff Recycling Austria AG organisiert die Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verpackungsabfällen flächendeckend in ganz Österreich. Sie recycelt pro Jahr mehr als 800.000 Tonnen Verpackungen und spart der Umwelt damit 670.000 Tonnen CO2.

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Sportler

Christoph Sieber

Dienstleister für den Sport

bei der Arbeit

von MANFRED POLT Christoph Sieber war als Weltklasse-Surfer ein streitbarer Geselle. Heute steht er als ÖOC-Sportdirektor auf der anderen Seite.

Spitzensportler in sportlichen Spitzenpositionen Surf-Olympiasieger Christoph Sieber, 45, ist Sportdirektor im ÖOC. Tennisprofi und DaviscupCaptain Clemens Trimmel, 37, ist Manager für das „Projekt Rio“. Daraus ist nicht nur eine Verjüngungskur für den österreichischen Sport abzulesen, sondern ein starkes Zeichen für die Zukunft zu erkennen: Erfolgreiche aktive Ex-Sportler bringen ihre Erfahrungen und ihr Know-how in die Organisation des österreichischen Sports ein.

Im Jahr 2000 sorgte Christoph Sieber mit Olympia-Gold im Windsurfen für eine Sensation. Sein Verhältnis zu Funktionären war nicht immer ein, sagen wir, herzliches. Seine Erfahrungen – auch die schlechten – bringt er heute als Sportdirektor des ÖOC ein. „Das ‚ÖOC neu‘ ist ein junges, hoch motiviertes Team, das sich als Dienstleister der Athleten und Verbände sieht. Wir sind da, um das bestmögliche Umfeld für die Athleten zu schaffen“, sagt der gebürtige Oberösterreicher. Sieber ist im ÖOC für strategische Belange zuständig. Das Betätigungsfeld erstreckt sich vom Förderwesen über Qualifikationskriterien bis zu den Quotenplätzen, dem „Projekt Rio“ und der Aktion „I believe in You“. „Es wird nicht langweilig“, lächelt der 44-Jährige. Zumal es mittlerweile auch Olympische Jugendspiele und European Games des Europäischen Olympischen Komitees gibt.

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„Als Sportler bekommst du keinen Einblick in die Organisation, die überall dahintersteckt, du siehst die Reglements nicht. Ich will, dass alles hundertprozentig transparent und gerecht abläuft. Dafür stehe ich“, sagt Sieber. Er weiß, wovon er spricht. 1996 durfte er nicht zu Olympia, obwohl er die PreOlympics in Atlanta gewonnen hatte. „Andere sollen von meinem Leid der Erfahrung profitieren. Ich versuche zu vermeiden, was ich an negativen Geschichten in meiner Karriere erlebt habe. Und ich will helfen, dass andere die positiven Erlebnisse, die ich hatte, auch bekommen können“, stellt er klar. Der Wechsel hinter den Schreibtisch macht Sieber enorm Spaß: „Ich habe einen unbefristeten Vertrag mit dem ÖOC und auch nicht vor, etwas anderes zu machen. Derzeit läuft mein Kalender bis zu den Sommerspielen 2020 in Tokio.“


Clemens Trimmel

Weitblick als Trumpf von JÜRGEN PREUSSER Eine Verletzung warf Clemens Trimmel einst aus dem sportlichen Rennen. Jetzt profitieren der Sport und er selbst von seiner stets gelebten Zweigleisigkeit.

„Sportler“, sagt Clemens Trimmel, „Sportler sind nicht prinzipiell die besseren Organisatoren oder Funktionäre. Aber mit einer zusätzlichen Ausbildung können sie dem Sport viel zurückgeben.“ Bis vor Kurzem war der 37-Jährige Österreichs Daviscup-Kapitän. Seine neue Aufgabe besteht darin, das „Projekt Rio“ zu managen. Trimmels Tenniskarriere hat einst wegen einer schweren Beinverletzung und in weiterer Folge wegen einer verkorksten Operation und deren Folgen nicht jenen Verlauf genommen, den er sich erwartet hatte. „Ich hab‘ aber zum Glück immer gespürt, dass ich ein zweites Standbein brauche“, erzählt er. Die Matura blieb immer ein Ziel. Und zwar neben der Tenniskarriere, die ihm immerhin einen Sieg gegen eine ehemalige Nummer 4 der Welt (Jonas Björkman) und den Turniersieg beim Challenger in Oberstaufen bescherte. Nach dem erzwungenen KarriereEnde studierte Trimmel an der FH Wien/Währing Unternehmensführung und Management. „Nach drei Jahren im Tennisverband, zuletzt eben als Daviscup-Captain, habe ich aber auch einen praxisbezogenen, direkten Zugang zu den Sportlern“, sagt er. Für das Rio-Projekt sei er daher breit aufgestellt und hoffe, wirtschaftliche und sportliche Erfahrungen optimal einbringen zu können. „Ich profitiere davon, dass ich mit vielen Sportlern schon zusammengearbeitet habe“, sagt er. „Da braucht man nicht alles von Anfang an wieder erklären.“

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Manager Run

rnehmen e t n U e d n u s e er für g g a n a M e d n u s Ge Beim Manager Run treffen Sportstars auf Führungskräfte aus der Wirtschaft

r as Geierspichle m o Th , a jt o V s Andrea Am 28. September lud die Österreichische Sporthilfe zum ersten österreichischen Manager Run ins UniCredit Center Am Kaiserwasser. Über 6,6 Kilometer liefen die Teilnehmer nicht nur um den Sieg, sondern machten sich einmal mehr bewusst, wie wichtig Bewegung für die eigene Gesundheit und in Folge auch für die „Fitness im Unternehmen“ ist. Vor dem Run gaben hochkarätige Podiumsgäste beim SBCSymposium „Management & Fitness“ Inputs zum Thema Bewegung und körperliche Fitness.

Christian Horak er Run r beim Manag be ie S d ar nh (Contrast Manageund Ber ment Consulting), Thomas Reisenberger (Brau Union ÖsSie beim EM Public Viewing und der terreich), Reinhard Böcskör (WienerAfter Run Party neue Kontakte! berger), Rechtsanwalt Dr. Philipp Spring (Kunz Schima Wallentin Rechtsanwälte Gestartet wird wieder im UniCredit OG), der ehemalige Biathlet Günther Center Am Kaiserwasser auf einer Beck (Revital Aspach) Laufteams von wunderbaren Route um die untere ATOS, TPA Horwath, Deloitte uvm. Alte Donau! Mit etwas Glück können Auch DI Peter Umundum, Vorstandswir nicht nur die Sieger des Abends mitglied der Österreichischen Post AG, feiern, sondern auch die erfolgreiche zeigte sich von der Veranstaltung beZwischenbilanz unserer Fußball-Natiogeistert. Viele Sporthilfe-Athleten waren nalmannschaft bei der Europameisterebenfalls auf der Laufrunde dabei. schaft 2016 in Frankreich.

Hutchison DREI Austria CEO Jan SBC und Manager Run SAVE Trionow ließ es sich ebenso wie zahlmit EM Public ViewTHE reiche weitere Größen der heimischen ing am 30. Juni 2016 DATE Wirtschaft nicht nehmen, selbst die Laufschuhe zu schnüren. Am Start waren Wolfgang Hötschl, CEO von Kelly, Profitieren Sie von der Keynote eines Stargasts, laufen Sie gemeinsam mit Philipp Heider, Leiter des R1 Sports Österreichs Entscheidern und FührungsClub Starnberg, WESTWIEN-Manager kräften für den guten Zweck und knüpfen und Handballer Conny Wilczynski,

Veranstaltungen wie der Manager Run bieten gute Möglichkeiten, Sport und Wirtschaft zu verbinden und sich im Rahmen einer gemeinsamen Laufrunde auszutauschen. Zusätzlich hält man sich fit, hat Spaß an der Bewegung und kann Kontakte pflegen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.managerrun.at.

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2015


Die erfolgreiche Krone Sporthilfe Charity Auktion geht in die 11. Runde Steigern Sie mit und werden Sie Wirtschaftspartner! WIEN. Die Österreichische Sporthilfe veranstaltet heuer zum elften Mal die traditionelle Krone Sporthilfe Charity Auktion. In Kooperation mit der Kronen Zeitung wird allen Interessierten die Möglichkeit geboten, außergewöhnliche Exponate zu ersteigern und gleichzeitig Gutes zu tun. Egal, ob Sie ein einzigartiges Geschenk für Freunde und Verwandte, ein Incentive für Geschäftspartner und Mitarbeiter ersteigern, oder ob Sie sich selbst eine Freude machen wollen: In jedem Fall fördern Sie österreichische Nachwuchs- und Spitzenathleten mit und ohne körperliche Behinderung und sorgen somit für zukünftige rot-weiß-rote Erfolge. So werden Ihre Träume wahr – und vielleicht auch die Träume der Sportler. Die Auktion läuft von 30. April (19:30 Uhr) bis zum 13. Mai 2016 (19:30 Uhr). Nur exklusive Produkte, die in dieser Form nicht im Handel erhältlich sind, kommen auf www. sporthilfe.at/auktion unter den Hammer. Ein absolutes Traum-Package steht schon jetzt fest: Fahren Sie zum EM-Finale 2016 nach Frankreich und bewundern Sie Fußball der Spitzenklasse live im Stadion! Bringen Sie sich als Wirtschaftspartner aktiv mit ein! Für die Durchführung dieser FundraisingAuktion hat die Sporthilfe in den letzten Jahren von Partnern und Spitzensportlern immer grandiose Packages mit hohem ideellen Wert zur Verfügung gestellt bekommen. Diese sind bei den Bietern (aus Österreich wie auch

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aus Deutschland) perfekt angekommen und haben zum erfreulichen Gesamtergebnis der Auktion beigetragen. Die Sporthilfe bittet Sie auch 2016 um Ihre Unterstützung im Rahmen der Jubiläumsedition. Im Falle einer Kooperation profitieren Wirtschaftspartner von diversen werblichen Gegenleistungen (z.B. Erwähnung in der größten Tageszeitung Österreichs, Logointegration auf der Sporthilfe-Auktionsseite usw.). Alle Top-Produkte werden dabei unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Fantastische Packages Folgende kleine Auswahl an Traumpaketen ließ letztes Jahr jedes Sportlerherz höherschlagen: • Die Königsklasse gastiert im Fürstentum: Als Gast von Red Bull erleben Sie ein exklusives Formel 1-Wochenende in Monaco live und hautnah mit Zutritt zur Red Bull Energy Station. • Top-Package für zwei Personen für ein Heimspiel des FC Barcelona in der Primera División-Saison 2015/2016 inklusive Flug und Unterkunft, signierter Autogrammkarte von Lionel Messi, Neymar oder Suárez • Die Faszination MotoGP und „Valencia“ drei Tage lang hautnah erleben! Es geht in die Heimat von SanLucar und in eine der aufregendsten Metropolen Spaniens – ans Mittelmeer, wo Sie drei Tage im 5-SterneHotel Balneario Las Arenas direkt an der Strandpromenade logieren.

Das Team der Österreichischen Sporthilfe dankt folgenden Unterstützern aus dem Vorjahr: ACTS, adidas, ARA, ASVÖ, Atomic Skiing, Audi Österreich, Bank Austria UniCredit, Beach Volleyball Grand Slam Klagenfurt,CF21 , Color of Sports, DHL, Die Presse, DTM, e/motion, e2, EA Sports, eBay, Emirates, emotion, Engelbrechtsmüller, Erste Bank Eishockey Liga, Europäische Sponsoring-Börse, Eurosport, Fanreisen24 Weiss Touristik, FitLine, FK Austria Wien, Generali, global sports jobs, Golf Open GmbH, golf.at, Grand Prix Tickets, Handball Austria, Hankook Reifen, Head, Herold, Hotel Die Barbara, Infoscreen, infront, Kelly‘s, KIA, Kitzbüheler Ski Club, Kronen Zeitung, Kulm, Laola1, Lyoness Open, Manner, McDonald’s Österreich, ME StarphotobookVerlag, Mercedes AMG Petronas, Milka, NFL, NiceBarcelona, Nike, ÖBB, ÖFB, ÖGV, OMV, Opinion Leaders Network, ORF, Österreichische Lotterien, ÖTV, PDC, pioneer communications GmbH, PROFS, PS4 SONY, R.E.S. Touristik, Raiffeisen, Rapid, Rauch, Red Bull, Reinwerfen statt Wegwerfen, RFEF, RUEFA, salomonracing, SanLucar, Schladming-Rohrmoos Tourismus, Seehotel Das Traunsee, Simacek, SK Rapid Wien, Sky Sport Austria, Sportnet, St. Martins Therme & Lounge, Stanglwirt, STIBL Sachverständigenbüro, Stiegl,Ströck, The nightrace Schladming, tipp3, TISSOT, Titleist, UEFA, VfL Wolfsburg, Vienna Capitals, Vienna Vikings, Werder Bremen, Wilson uvm. Lionel Messi, David Alaba, Lewis Hamilton, Roger Federer, Rory McIlroy, Henrik Stenson, Lee Westwood, Daniel Ricciardo, Tony Parker, Thomas Vanek, Michel Platini, Bernd Wiesberger, Marcel Hirscher, Michaela Kirchgasser, Hannes Reichelt, Hannes Arch, Paul Breitner, Herbert Prohaska, Hans Krankl, Dominic Thiem, Jürgen Melzer, Alexander Horst & Clemens Doppler, Alexander Wurz, Michael Irvin, Walter Ablinger, Gregor Schlierenzauer, Andreas Ulmer, Andreas & Wolfgang Linger, Stefan Kraft, Mike Rockenfeller, Mattias Ekström, Marco Wittmann, Phil Taylor

Ihr direkter Kontakt zur Sporthilfe: Mag. Matthias Berlisg, Leiter Marketing & Fundraising (mberlisg@sporthilfe.at; +43 1 799 40 80 8409), freut sich auf Ihre Unterstützungsanfrage!


Jugendsportpreis 2015 – in Partnerschaft mit

Sarah Lagger & Felix Gall Nachwuchssportler 2015

2015 wurde der Nachwuchspreis zum 12. Mal vergeben. Und zwar mit besonders starker Unterstützung: UNIQA ist zum zweiten Mal Partner des Jugendsportpreises.

1. Platz Sarah Lagger – Leichtathletik Bei den Damen war die Wahl von Österreichs Jugendsportlerin des Jahres eine klare Angelegenheit, denn die Jury war sich einig. Sarah Lagger aus Rothenthurn stellte vergangene Saison mit ihren Leistungen in der Leichtathletik alle in den Schatten. Sie gewann bei der Jugend-Weltmeisterschaft in Cali (COL) die Silbermedaille im Siebenkampf. Die erst 16-Jährige stellte in diesem Jahr zudem mit 6.014 Punkten die U18-Weltbestleistung auf. „Diese Auszeichnung ehrt mich sehr“, strahlte sie. 2. Platz Caroline Pilhatsch – Schwimmen Die 16-jährige Grazerin gewann bei den Junioren-Europameisterschaften in Baku (AZE) die Gold- und Silbermedaille über 50 m Rücken und Delfin. Im Juni stellte das Ausnahmetalent im zarten Alter von nur 16 Jahren ihren ersten österreichischen Rekord in der Allgemeinen Klasse auf. 3. Platz Carina Mair – Skeleton In Altenberg (Deutschland) kürte sich die Innsbruckerin zur Junioren-Weltmeisterin. Sie konnte leider nicht an der Veranstaltung teilnehmen, da sie sich schon auf die kommende Wintersaison vorbereitet. 1. Platz Felix Gall – Radsport Felix Gall aus Debant setzte einen Meilenstein in der Radsportgeschichte. Als erster Österreicher gewann er bei der U19-Straßenweltmeisterschaft in Richmond (USA) und kürte sich somit zum Junioren-Weltmeister. Der 17-jährige Osttiroler blieb auch bei der U19Junioren-Europameisterschaft in Tartu EST) im Zeitfahren mit Platz 4 nur knapp hinter den Medaillen. „Ich hätte

sind die Na

wirklich niemals mit so einer Saison gerechnet. Zuerst Weltmeister und dann auch noch Jugendsportler des Jahres. Das ist wirklich grandios“, freute sich das große Talent des Radsports. 2. Platz Sebastian Steffan – Schwimmen Bei den Junioren-Europameisterschaften in Baku (AZE) gewann der Leondinger die Goldmedaille in 200 m Lagen. Es war seine erste Medaille bei einem internationalen Großevent. Außerdem war er erstmals für Weltmeisterschaften in der Allgemeinen Klasse in Kazan (RUS) qualifiziert. 3. Platz Markus Ragginger – Ringen Markus Ragginger aus Wals-Siezenheim hat mit Platz 2 bei der JugendWeltmeisterschaft in Sarajevo (BIH) und der Bronzemedaille bei der Jugend-Europameisterschaft in Subotics (SRB) eine überaus erfolgreiche Saison hinter sich gebracht.

Franz Meingast, Vorstand von UNIQA Österreich, erklärt zum Engagement von UNIQA: „Wir halten es für sehr wichtig, dass sich Kinder und Jugendliche ausreichend bewegen. Ein gesunder Lebensstil muss von Anfang an gefördert werden. Als größter heimischer Gesundheitsversicherer gehört es bei UNIQA Österreich zur Unternehmenskultur, sich aktiv dafür einzusetzen. Aus diesem Grund setzt UNIQA Österreich viele Aktivitäten in diesem Bereich. So sind wir wichtiger Partner bei vielen Schulbewerben, organisieren die sogenannten „Fit aufwachsen Camps“ und unterstützen die Bewegungsinitiative Vital4Brain. Abgerundet werden diese Engagements durch die umfassende Zusammenarbeit mit der Sporthilfe und dem Jugendsportpreis. UNIQA Österreich hat sich entschieden, die Patronanz über diese ganz speziellen Auszeichnungen für die nächsten drei Jahre zu übernehmen.“

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& Felix Gall Sarah Lagger 2015 er des Jahres chwuchssportl

Auch das Showprogramm stand heuer ganz im Zeichen des Sports. Die 2-fache Olympiateilnehmerin im Synchronschwimmen Nadine Brandl performte am Aerial Silk, Caroline Weber, ebenfalls 2-fache Olympiateilnehmerin, beeindruckte mit ihrer Kollegin Claudia Baricz mit einer Rhythmischen Gymnastikperformance. Singer-Songwriter Thomas David präsentierte seinen Hit „Able“. Die Verleihung für Österreichs Jugendsportler und Sportlerinnen des Jahres wanderte 2015 von der Bundeshauptstadt nach Oberösterreich, wo man im Power Tower der Energie AG herzlichst empfangen wurde.

20.000 Euro für Österreichs Nachwuchssportler 1. Platz (je 5.000 Euro) Sarah Lagger (Leichtathletik) und Felix Gall (Radsport) 2. Platz (je 3.000 Euro) Caroline Pilhatsch (Schwimmen) und Sebastian Steffan (Schwimmen) 3. Platz (je 2.000 Euro) Carina Mair (Skeleton) und Markus Ragginger (Ringen) 47


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DER

STOFF, AUS DEM DIE

SPORTLEGENDEN VON

MORGEN SIND.

Eine eigene T-Shirt-Kollektion wurde für diese Aktion von uns entwickelt: In verschiedenen Designs und in Top-Qualität. Sie haben die Wahl zwischen „Held oder Heldin aus Österreich“! Ein freches, modisches Statement, ganz im Zeichen der Zeit! Und das Beste: Mit jedem gekauften T-Shirt helfen Sie mit, junge Sporttalente von heute zu Legenden von morgen zu machen, denn der Reinerlös kommt ausschließlich der Förderung junger Sporttalente zugute. Jetzt unterstützen auf www.held-aus-oesterreich.at

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Leidenschaft für Geschmack.

Leckere Sonnenenergie für echte Höchstleistungen. Jeder unserer Meisteranbauer weiß, wie beschwerlich es ist auf seinem Feld ein Champion zu sein. Bis sie die Früchte ihrer Anstrengung ernten können, braucht es 50

viel Arbeit und Leidenschaft. Dafür sind unsere Früchte aber auch medaillenreif, wenn sie bei Ihnen auf den Tisch kommen. Probieren Sie doch mal!


Teilnehmerrekord bei „Lust auf Obst“ Seit Anfang September ist der Schulwettbewerb der Initiative „Lust auf Obst“ der Österreichischen Sporthilfe und SanLucar an Österreichs Volksschulen am Start. Und der Zuspruch wurde sogar überboten: Mit einer Rekordteilnehmerzahl von über 360 österreichweiten Anmeldungen konnte eine außergewöhnliche Quote erzielt werden! Gewinnerklassen werden im März prämiert Bis 31. Jänner haben die Schulklassen nun noch Zeit, ihre Kreationen einzureichen. Im März werden die zahlreichen Einreichungen durch eine Jury ausgewertet, um anschließend die Gewinnerklasse in jedem Bundesland zu prämieren: Diese macht im Juni einen Ausflug zu einem heimischen Obst- und Gemüseproduzenten in Begleitung eines österreichischen Spitzensportlers. Zusätzlich gibt es coole Roller für alle Schüler der Gewinnerklassen.

Die Schulinitiative Lust auf Obst ist ein großartiger Erfolg! Die hohe Teilnehmerzahl zeigt, wie wichtig das Thema gesunde Ernährung in Österreich und an den Schulen geworden ist. „Die Schulinitiative ,Lust auf Obst‘ ist ein großartiger Erfolg! Wir erhalten bei dieser Initiative viel Zuspruch von den Schulen und Lehrern – das macht uns sehr stolz!“, so SporthilfeGeschäftsführer Anton Schutti. Eines haben alle engagierten Projektteilnehmer gemeinsam: Es ist ihnen bewusst, welch wichtigen Beitrag sie für die Entwicklung unserer Kids leisten können. Denn während der Projekte lernen die Kinder durch den direkten Umgang zahlreiche Obst- und Gemüsesorten kennen und – was besonders wichtig ist – vor allem auch essen und schmecken. Zahlen und Fakten sprechen eine traurige Sprache Der Hintergrund für die Aktion: Immer mehr Kinder leiden an Übergewicht und schwerwiegenden Erkrankungen.

Mittlerweile ist hierzulande jedes fünfte Kind übergewichtig − Tendenz steigend. Verantwortlich dafür sind mangelnde Bewegung und falsche Ernährung sowie zu wenig Obst und Gemüse auf dem Speiseplan. Dagegen wollen die Österreichische Sporthilfe und SanLucar etwas unternehmen und Kindern den Zugang zu einem gesunden und erfüllten Leben ermöglichen. Warum schon so früh „übers Essen reden“? Ernährungsgewohnheiten werden schon in der Kindheit geprägt, das haben zahlreiche Studien ergeben. Deswegen unterstützen auch das Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF) und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) die Schulinitiative. Als offizieller Medienpartner fungiert die Online-Plattform „gesund.at“. Österreichs Kinder sind auch die Spitzensportler von morgen − diese gilt es schon jetzt in ihrer Entwicklung zu fördern. Alle Informationen unter www.sporthilfe.at/lustaufobst Starker Partner Die Österreichische Sporthilfe ist stolz, eine starke Kooperation mit der Styria Multimedia Gruppe eingegangen zu sein. Offizieller Medienpartner ist die Online-Plattform www.gesund.at Weitere Informationen und Kontakt:

morgen.

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Österreichische Sporthilfe Matthias Berlisg Tel: 01 - 799 40 80 8309 E-Mail: service@sporthilfe.at

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Philipp SKISPRUNG OLYMPIASIEGER 2030

Träume werden wahr – mit Ihrer Hilfe. Mit einer SMS an unterstützen auch Sie Österreichs Spitzensportler

0660 663 0 663

Mit freundlicher Unterstützung von

Senden Sie ganz einfach eine beliebige SMS an die angeführte Nummer und folgen Sie den Anweisungen. Ihr Förderbeitrag von maximal € 25,- kommt jungen, talentierten Sportlern mit und ohne Behinderung zugute. Die Sporthilfe fördert ohne staatliche Mittel. Vielen Dank! Infos unter: www.sporthilfe.at


Träume werden wahr

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Seit 2014 spricht die Österreichische Sporthilfe mit ihrer Kampagne „Träume werden wahr“ Österreichs Sportfans an, heimische Spitzensportler mittels Sporthilfe-Förder-SMS zu unterstützen. Neben Partnerschaften mit namhaften Wirtschaftsunternehmen, allen voran die Österreichischen Lotterien, sind Fundraising-Aktivitäten eine wichtige Säule für die Österreichische Sporthilfe bei der Aufbringung von Fördermitteln für die derzeit 254 unterstützten Nachwuchs- und Spitzensportler. „Über die Förder-SMS kann jeder zu Medaillen und Titeln für Österreich beitragen“, so Sporthilfe-Geschäftsführer Anton Schutti, „jeder Euro hilft uns, den talentiertesten Nachwuchssportlern und Top-Athleten beste Rahmenbedingungen für ihren Weg an die Spitze zu schaffen.“ Alle Facts zur FundraisingKampagne Wie in den vergangenen Jahren fungiert auch diesmal wieder die erfolgreiche Förder-SMS-Nummer als direkte Spendenverbindung in der neuen Kampagne mit dem Titel „Träume werden wahr“. Drei wichtige Werbebotschaften werden kommuniziert: FÖRDER-SMS: Mit der FörderNummer von Sporthilfe-Partner „DREI“ 0660 / 663 0 663 können Handynutzer via SMS einfach und unkompliziert die Österreichische Sporthilfe unterstützen.

Der Erlös fließt zu 100 % in die Individualförderung junger und talentierter SportlerInnen auf ihrem arbeitsreichen Weg zu Olympia-, WM- und EM-Medaillen. UNTERSTÜTZUNG DER PARTNER: Die neue Kampagne implementiert die gemeinsamen Initiativen der Sporthilfe mit vier Wirtschaftspartnern (ARA, Ströck, PORR und BenefitWorld) und der Österreichischen Bevölkerung zur Mittelaufbringung für die Unterstützung der österreichischen Nachwuchs- und Spitzensportler mit und ohne körperliche Behinderung. KREATIVER ANSATZ: Das kreative Kampagnen-Konzept heißt „Träume werden wahr“. Dieses Motto spielt emotional und subtil mit den Anfängen unserer Nachwuchshoffnungen und soll veranschaulichen, dass unsere Talente bereits von Anfang an ihre Träume dank der gebündelten Unterstützung der großen österreichischen Sportfamilie verwirklichen können!

Ohne starke Partner wäre diese Kampagne nicht möglich! Die Österreichische Sporthilfe bedankt sich herzlich bei: ARA, Ströck, PORR und BenefitWorld, Hutchison Drei, atms, Grafikdesign am Jungberg, West4Media, ATV, ATV 2, Cafe Puls, Comedy Central, DMAX, Eurosport, Kabel1, nicknight, nickelodeon, Okto, ORF, ORF Sport Plus, Pro7, 7MAXX, Puls4, RTL, RTL2, SuperRTL, RTLNitro, Sat.1, Sat.1 GOLD, ServusTV, schautv, sixx, Sky, VIVA, VOX, w24, digilight, Herold, styria digital one, Automagazin, biber, Color of Sports, Chronycle Nature, MediaNet, Runners Unlimited by RUEFA uvm.

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Österreichische Bundes-Sportorganisation

Optimale Unterstützung für den organisierten Sport Die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) vereint als gemeinnützige Institution und Interessenvertretung die Vielfalt des Sports. Sie ist die zentrale Koordinations- und Beratungsplattform innerhalb des österreichischen Sportsystems mit dem Ziel, optimale Rahmenbedingungen für ihre Mitgliedsorganisationen zu schaffen. Auch 2015 wurden wieder neue Angebote entwickelt und bestehende noch weiter ausgebaut.

BSO-Serviceplus – das Vorteilsangebot der BSO

Um die Mitgliedsorganisationen der BSO in der Wahrnehmung ihrer viel-

fältigen Aufgaben noch besser hinsichtlich ihrer individuellen Anliegen unterstützen zu können, wurde „BSOServiceplus“, das neue, erweiterte Serviceangebot der BSO, geschaffen. Ein zentraler Inhalt ist die Übernahme

von Kosten von Beratungsleistungen von RechtsanwältInnen, SteuerberaterInnen und MedienexpertInnen, welche die ordentlichen BSO-Mitgliedsorganisationen in Anspruch nehmen können.

Neuer Fortbildungsschwerpunkt: Sportverein-Management Zertifikatskurs Es ist wichtig, eine breite Basis an wirtschaftlichem, rechtlichem, sozialem und medialem Know-how zur Verfügung zu haben, um eine Sportorganisation (Verein/Verband) langfristig erfolgreich führen zu können. Die BSO bietet für hauptamtliche MitarbeiterInnen und ehrenamtliche FunktionärInnen von Sportvereinen/-verbänden gemeinsam mit den drei Breitensportverbänden ASKÖ, ASVÖ und SPORT-

UNION ein österreichweites, kostenloses Fortbildungsangebot mit der Möglichkeit zur BSO-Zertifizierung im Bereich Sportverein-Management an. Das neue System auf Workshop-Basis bietet eine flexiblere Zeiteinteilung sowie Spezialisierung auf persönliche Interessen- bzw. Arbeits- und Aufgabengebiete.

Initiative für den österreichischen Sport

Österreichische Sportvereine und -verbände leisten einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheit, gesellschaftlichen Entwicklung, Integration und Inklusion. Österreichs AthletInnen vollbringen jedes Jahr Spitzenleistungen, die ohne die Unterstützung der Vereine und Verbände sowie ihrer FunktionärInnen nicht möglich wären. Im Bereich Sport und Bewegung sind in Österreich rund 54

576.000 Personen freiwillig tätig, welche wöchentlich fast 2,2 Millionen Arbeitsstunden leisten. Der Sportverein 2016 findet sich aber auch in einem zunehmend komplexeren Umfeld wieder. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind wesentlich strikter als noch vor einigen Jahren. Während sich viele Menschen freiwillig und unentgeltlich in Sportvereinen einbringen, steigt gleichzeitig die Hemmschwelle, Funktionen in den jeweiligen Leitungsorganen der Sportvereine zu übernehmen. Auch die zeitlichen Anforderungen an ein ehrenamtliches Engagement in Führungsfunktionen erschweren es vielen Interessierten, derartige Funktionen zu übernehmen. Die Kosten für den Verwaltungsaufwand steigen.

Die BSO hat sich daher 2016 die Formulierung, Maßnahmenplanung und Darstellung umfassender rechtsübergreifender sportpolitischer Forderungen für den gemeinnützig organisierten österreichischen Sport zum Schwerpunkt gesetzt. Dabei sollen die wesentlichen Kernthemen „Sportentwicklung“ (Rahmenbedingungen für Weiterentwicklung des Sports, Forderungen in etwa Steuer-, Vereins-, Sozialversicherungs-, Verwaltungs- und Förderrecht sowie Sicherstellung der Freiwilligenarbeit) und „Alternative Finanzierungsformen“ im Mittelpunkt stehen.


Interview

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BSO-Präsident Herbert Kocher im Interview

Wie sehen Sie die aktuelle Position, aber auch An- und Herausforderungen der BSO? In welcher Rolle ist sie Ihrer Ansicht nach ein ganz wichtiger, unersetzlicher Faktor, Vermittler oder Organisator, den man nicht unterschätzen sollte? KOCHER: Besonders auf politischer Ebene ist die BSO vielseitig eingebunden, um den Sport optimal zu vertreten und gute Rahmenbedingungen zu schaffen. Das ist eine kontinuierliche Arbeit im Hintergrund, die meistens erst dann wirklich sichtbar wird, wenn es ein konkretes Ergebnis gibt. Große Erfolge vergangenes Jahr waren z.B. die Senkung des UmsatzsteuerSatzes auf Eintrittskarten von steuerpflichtigen Sportveranstaltungen auf 13 % oder die Möglichkeit, sich beim Vereinsrichtlinien 2001-Wartungserlass 2015 aktiv einbringen zu können. Auch die Novelle zum ORF-Gesetz, in welcher sich die BSO in Bezug auf die Ausnahmeregelung vom Verbot von Sponsorhinweisen während der Übertragung von Veranstaltungen erfolgreich im Sinne der Verbände einbringen konnte, war eine wichtige gesetzliche Errungenschaft für den Sport. Auch in puncto Novelle zum Schulorganisationsgesetz war die BSO maßgeblich beteiligt. Hiebei konnte „Bewegung“ erstmals als Bildungsziel gesetzlich verankert werden! Ebenso sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Funktionärinnen und Funktionäre der BSO in zahlreichen interministeriellen Arbeitsgruppen vertreten und arbeiten aktiv an Projekten, wie den Rahmengesundheitszielen, den Initiativen „Strategie 2018 für den Spitzensport“ und „Gender Equality“ oder auch am Nationalen Aktionsplan Bewegung mit.

Wo liegen die Schwerpunkte der BSO, seitdem der Bundes-Sportförderungsfonds mit der Vergabe der Bundes-Sportförderungsmittel beauftragt wurde? KOCHER: Die Schwerpunkte haben sich nicht viel geändert. Da im Wesentlichen ein hauptamtlicher Mitarbeiter seitens der BSO mit der administrativen Förderabwicklung beauftragt war, ist das Tätigkeitsgebiet weiterhin vielfältig. Der Schwerpunkt des vor 2014 mit der Förderabwicklung beauftragten Mitarbeiters liegt nun in der Beratung und Servicierung der Sportfachverbände sowie in der operativen Administration und inhaltlichen Aufbereitung der sportfachverbandsrelevanten Arbeitsgruppen. Neben der Einbindung der BSO auf politischer Ebene erbringt die BSO-Geschäftsstelle auf operativer Ebene umfangreiche Serviceleistungen. In der Geschäftsstelle werden pro Jahr über 18.000 Arbeitsstunden für den Sport geleistet und über 8.000 persönliche Beratungsleistungen getätigt. Allein 2015 konnten bei 42 BSO-Fortbildungsveranstaltungen in allen Bundesländern 1.300 Anmeldungen verzeichnet werden. Schwerpunkte für 2016 sind neben den Fortbildungsund Informationsveranstaltungen das Serviceangebot „BSO-Serviceplus“, das unsere Mitglieder durch Beratungsleistungen unterstützt, sowie die „Initiative für den österreichischen Sport“, die sportpolitische Forderungen zum Inhalt hat. Apropos politische Forderung. Jetzt ist die tägliche Turnstunde zwar gesetzlich verankert, aber ist sie nicht eine Utopie? KOCHER: Dass die tägliche Bewegungseinheit an Ganztagsschulen gesetzlich verankert wurde, ist ein toller Erfolg. Auch hier haben am Anfang des Prozesses vor über drei Jahren viele gedacht, es sei eine Utopie, eine solche Forderung durchzusetzen. Es ist uns aber gelungen, bei insgesamt sechs verschiedenen Gesetzen Änderungen im Sinne des Sports zu bewirken. Besonders die Schaffung der Ausbildung zum/zur Freizeitpädagogen/in mit Schwerpunkt Sport ist eine große Chance für den

organisierten Sport. Im Freizeitteil an ganztägig geführten Schulen können nun qualifizierte Personen aus dem Bereich Sport die Betreuung der Schülerinnen und Schüler übernehmen und sich auch Ausbildungen des Sports für die Freizeitpädagogik-Ausbildung anrechnen lassen. Wir verfolgen aber weiterhin das Ziel, täglich Sport und Bewegung, besonders in Kooperation mit Sportverbänden und -vereinen, in allen Schultypen zu ermöglichen. Die Sporthilfe feiert 2016 ihren 45. Geburtstag. Wie wichtig ist sie, obwohl es daneben andere Förderungen gibt? KOCHER: In meinen Augen ist die Sporthilfe insofern eine wichtige Institution für den österreichischen Sport, als sie als einzige Fördereinrichtung auf Bundesebene Individualförderungen direkt an Athletinnen und Athleten vergibt. Sie bildet damit eine positive Ergänzung zur Verbandsförderung. Als Vizepräsident der Sporthilfe freut es mich außerdem besonders, dass nun auch bereits seit 2012 der Behindertensport ebenfalls in der Förderung berücksichtigt wird. Nach der London-Pleite wurde das Projekt Rio geboren. Was halten Sie bzw. die BSO von dieser Aktion? Sind 28 Medaillenkandidaten nicht utopisch? KOCHER: Ich wehre mich entschieden gegen das Wort „Pleite“, da bei Olympia 2012 viele tolle und sportlich wertvolle Leistungen geboten wurden, auch wenn das letzte Glück zu einer Medaille gefehlt hat. 17 Top-Ten-Platzierungen, vor allem auch in Sportarten mit großer internationaler Konkurrenz, sehe ich nicht als Pleite. Für das Projekt Rio ist die BSO nicht zuständig – da müssen Sie das ÖOC fragen. Was sagen Sie zu den aktuellen Korruptions-Untersuchungen auf der internationalen Sportbühne? KOCHER: Ich bin gegen eine generelle Verurteilung oder Verdächtigung, aber für eine Aufklärung solcher Missstände. „Schwarze Schafe“ gibt es leider überall, das wird auch in Zukunft nicht immer auszuschließen sein. 55


Unterstützung für unsere Nachwuchstalente Das Patenschaftsprogramm der Österreichischen Sporthilfe setzt auf Nachhaltigkeit. Langfristige Bindungen und Patenschaften zwischen Athleten und Firmen sind das Ziel. Daher freut es uns einmal mehr, über Erfolge unterstützter Athleten zu berichten.

Marco Schwarz – Skifahren & Dr. Leodegar Pruschak – Raiffeisen Marco Schwarz ist 2015 in der Weltspitze des Skisports angelangt. Und somit stand außer Frage, dass die bereits seit 2011 bestehende Patenschaft auch 2015 wieder in die Verlängerung ging. Der 20-jährige Kärntner bescherte sich am 22. Dezember 2015 frühzeitig das wohl schönste Weihnachtsgeschenk. Mit seinem Podestplatz (3.) beim Slalom in Madonna di Campiglio erfüllte sich der junge Skisportler nicht nur einen Jugendtraum, sondern landete mitten in der Elite des Skisports. Im Europacup bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich, gelang nun der große Durchbruch im Weltcup. Das Podest war bei der Siegerehrung prominent besetzt. Erster wurde Henrik Kristoffersen, auf dem 2. Platz stand kein Geringerer als Österreichs Skisuperstar Marcel Hirscher.

Julian Wackernell – Skispringen & Innsbrucker Kommunalbetriebe

Carina Mair – Skeleton & Arthur Bellutti Die erst 19-jährige Innsbruckerin raste kopfvoran zu Bronze. Bei der Juniorenweltmeisterschaft gelang ihr ein nahezu perfektes Rennen und so konnte sie ihre erste JWM-Medaille erobern. Da hat sich Arthur Bellutti von Bellutti Planen nicht lange überlegen müssen, ob die bereits seit einigen Jahren bestehende Patenschaft verlängert werden sollte.

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Julian Wackernell und die Innsbrucker Kommunalbetriebe arbeiten auch im kommenden Jahr zusammen. Die Patenschaft wurde um ein weiteres Jahr verlängert. Der talentierte Nachwuchsskispringer hat somit weiterhin einen starken Partner an seiner Seite, um seinem Traum einen Schritt näherzukommen. Julian ist mit seinen 15 Jahren noch sehr jung, doch eines steht fest: der Sprung in den Skisprungweltcup ist ein klares Ziel!

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Wir wünschen Julian für die kommende Saison alles Gute!

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g a r P ru s c h a k m it D r. L e o d e

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C a ri n a M a ir

©Thomas Preiss

Wir freuen uns sehr, dass die Unternehmen / Paten sowie die Sportler ihr Vertrauen in das Patenschaftsprojekt der Sporthilfe setzen und so einen wichtigen Teil zur Nachwuchsförderung beitragen!


Steuer- und Rechtstipps Steuerberater Mag. Wolfgang Piribauer und Rechtsanwalt Dr. Harald Christandl geben Athleten in Go for Gold wertvolle Steuer- und Rechtstipps

Gute Nachrichten für Sportler durch die Steuerreform! Auch Sportler können Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen in Ihrer Arbeitnehmerveranlagung oder Einkommensteuererklärung geltend machen. Viele teilzeitbeschäftigte Sportler haben Anspruch auf eine Steuergutschrift aufgrund der Erhöhung der Negativsteuer! Sonderausgaben Die Steuerreform bringt ab dem Jahr 2016 Steuerberater Mag. Wolfgang Piribauer Änderungen bei den als Sonderausgaben absetzbaren privaten Lebens-, Kranken- und Unfallversicherungen und den Kosten für Wohnraumschaffung und Wohnraumsanierung. Pro Person können höchstens EUR 2.920,– pro Jahr steuerlich geltend gemacht werden – für Alleinverdiener gilt der doppelte Höchstbetrag. Diese Ausgaben können für am 31.12.2015 bestehende Verträge noch 5 Jahre lang, also bis 2020 abgesetzt werden. Ausgaben für neue Verträge, die erst ab 1.1.2016 abgeschlossen werden, können steuerlich nicht mehr geltend gemacht werden. Die Ausgaben für Versicherungen, Wohnraumschaffung und Kirchenbeitrag können innerhalb der Familie verteilt werden. Sie können also auch Zahlungen für Ihren (Ehe-)Partner steuerlich geltend machen. Sammeln Sie auch Ihre Spendenbelege – auch diese Ausgaben wirken sich steuermindernd aus. Außergewöhnliche Belastungen Außergewöhnliche Belastungen, wie z.B. Arztkosten, Rehabilitationskosten, Kosten für Medikamente, Heilbehelfe und Pflegekosten nach Unfällen oder Krankheiten können nur im Jahr der Zahlung berücksichtigt werden und wirken sich nur dann steuermindernd aus, wenn der nicht abzugsfähige Sockelbetrag (entspricht rund einem Monatsbruttogehalt) überschritten wird. Vor allem hohe Arztrechnungen (z.B. Zahnarzt) sollten nicht in Raten auf mehrere Jahre verteilt bezahlt werden, da jedes Jahr der Sockelbetrag zu berücksichtigen ist. Wenn möglich, sollten hohe Rechnungen – u.U. auch fremdfinanziert – in einem Jahr bezahlt werden. In diesem Jahr sollten auch alle anderen Arzt- und Apothekenrechnungen gesammelt werden, denn jeder Euro, der den Sockelbetrag überschreitet, wirkt sich steuermindernd aus. Negativsteuer Im Zuge der Steuerreform wurde die Negativsteuer – jetzt SV-Erstattung genannt – für das Jahr 2015 auf EUR 220,– angehoben. Die Negativsteuer erhalten Sie nach Abgabe der Arbeitnehmerveranlagung vom Finanzamt gutgeschrieben, auch wenn Ihr Dienstgeber während des Jahres nie Lohnsteuer einbehalten hat. Daher sollten auch teilzeitbeschäftigte Sportler eine Arbeitnehmerveranlagung beim Finanzamt einreichen. Mag. Wolfgang Piribauer ist Steuerberater und Partner bei TPA Horwath. TPA Horwath ist eines der führenden Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen in Österreich. Das Angebot umfasst Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Unternehmensberatung. Die TPA Horwath-Gruppe ist neben Österreich in zehn weiteren Ländern in Mittel- und Südosteuropa tätig: Albanien, Bulgarien, Kroatien (exklusiver Kooperationspartner), Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Rund 1.000 Mitarbeiter kümmern sich an 25 Standorten in elf Ländern um die Anliegen ihrer Kunden. Weitere Informationen: www.tpa-horwath.com

Haftung des Anlageberaters Da Sportkarrieren zeitlich begrenzt sind, ist darauf zu achten, dass das mühsam verdiente Geld sorgfältig für die Zeit „danach“ angelegt wird. Oft werden dabei trotz Beiziehung von Fachleuten Fehlentscheidungen getroffen, die zu erheblichen Verlusten und Schäden führen. Die Auswahl eines kompetenten Beraters ist wesentlich. Der Schutz des Anlegers in einem funktionierenden Finanzsystem ist eine wichtige Zielsetzung des Bank- und KapitalmarktrechRechtsanwalt tes. Ein sachkundiger Berater ist verpflichtet, Dr. Harald Christandl anleger- und produktgerecht unter bestmöglicher Interessenwahrung seine Kunden zu beraten. Für den Anleger geht es darum, die Möglichkeiten potenzieller Veranlagungsentscheidung zu erkunden und durch Erhalt entsprechender Beratung und Aufklärung die Umsetzung mit professioneller Hilfe eines Anlageberaters zu optimieren. Trifft ein Anleger seine Investitionsentscheidung, beruht dies ja regelmäßig auf einer Prognose, die wiederum ihre Grundlage in den bisherigen Kursentwicklungen, der Performance des Produktes und den Markterwartungen findet. Dabei sind die subjektiven Ziele des Anlegers und seine objektive Leistungsfähigkeit, insbesondere seine bisherigen Erfahrungen und seine Risikobereitschaft, adäquat zu berücksichtigen. Wenngleich das wirtschaftliche Verlustrisiko primär beim Anleger selbst verbleibt, ist eine Haftung des Beraters dann gegeben, wenn die Anlageentscheidungen nachweislich aufgrund einer fehlerhaften Beratung getroffen wurde und er den Kunden unrichtig und unvollständig aufgeklärt und beraten hat. In einem schriftlichen Kundenprofil ist der gesamte Beratungs- und Aufklärungsinhalt, insbesondere auch die Risikoprüfung, zu erarbeiten und festzuhalten. Der Berater hat sich zudem zu vergewissern, dass der Anleger das Produkt selbst als auch die Risikoaufklärung inhaltlich verstanden hat. Ist einem Bank- oder Finanzdienstleister bei einer Beratung schuldhaft, rechtswidrig und kausal ein Fehler vorzuwerfen bzw. hat er den Anleger in Irrtum geführt, kann dieser Schadensausgleich verlangen. Grundsätzlich ist darauf zu verweisen, dass nicht jeder Verlust automatisch einen Schadensausgleich nach sich zieht. Anleger fungieren stets eigenverantwortlich und gibt es bei Verlust keinen automatischen Deckungsschutz.

Dr. Harald Christandl ist Rechtsanwalt bei Christandl und Partner Rechtsanwälte. Die Rechtsanwaltskanzlei Christandl wurde im Jahr 1988 von Dr. Harald Christandl gegründet. Derzeit stehen den Mandanten acht Juristen, zahlreiche fachkundige Sachbearbeiter und eine adäquate Inkassoabteilung zur Verfügung. Durch Anbindung an modernste Datenbanken und das Zugreifen auf entsprechende Netzwerke ist die Kanzlei in der Lage, sämtliche juristischen Anforderungen von Einzelpersonen, Klein- und Mittelbetrieben sowie Großkonzernen abzudecken. Weitere Informationen: www.christandl.at

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Promi-Millione

nshow

rthilfe o p S n e h c is h sterreic Ö r e d n e t s n u zug Spannung und Spaß mit österreichischen Spitzensportlern: Armin Assinger lud zur Promi-Millionenshow zugunsten der Österreichischen Sporthilfe. Um jeweils bis zu 75.000 Euro für den guten Zweck spielten im Doppelpack: die ehemaligen Skiasse Nicole Hosp und Kathrin Zettel, Rekord-Skispringerin Daniela Iraschko-Stolz und der Nordische Kombinierer Mario Stecher, die erfolgreichste Schwimmerin im österreichischen Behindertensport Sabine Weber-Treiber und Valentin Vogl, Mitglied der international erfolgreichen österreichischen Ultimate Frisbee Nationalmannschaft, sowie die Spitzenfußballer Philipp Hosiner und Manuel Ortlechner. Am Ende konnte sich die Österreichische Sporthilfe über einen Gewinn von 120.000 Euro freuen, der von den Österreichischen Lotterien und SanLucar zur Verfügung gestellt wurde.

ftsgipfel a h c s t ir W & t r Spo Admont im steirischen

Zum sechsten Mal lud die Österreichische Sporthilfe ihre Partner zum Sport & Wirtschaftsgipfel auf Schloss Röthelstein im steirischen Admont. Wieder einmal stand eine spannende Mischung aus Sport und zukunftsorientierten Gespräche unter hochkarätigen Wirtschaftsvertretern auf dem Programm sowie eine Keynote zum Thema Sport, Beruf und Fitness. Mit dabei waren u.a.: Walter Sattlberger (Head of Media Relations, Siemens AG), Johannes Raab (Vertriebspartner ifa AG Soravia Group) und Philipp Bodzenta (Director PR & Comm. Coca Cola). Die Teilnehmer nahmen nicht nur die Höhen der oft unterschätzten Verbindungen zwischen Wirtschaft und Sport, sondern auch rund 1.000 Höhenmeter auf sich.


trophy lf o G y it r a h C Sporthilfe irge Brunn am Geb

Bei der diesjährigen Sporthilfe Charity Golftrophy im Golf & Country Club Brunn am Gebirge traten rund 120 Starter für den guten Zweck an. Der Reinerlös der Golftrophy kommt zu hundert Prozent den durch die Österreichische Sporthilfe geförderten NachwuchsathletInnen zugute. Zahlreiche Prominente, Sponsoren und Partner folgten wiederum der Einladung. Mit dabei unter anderem: Hans Enn, Doris Gwinner, Hubert Neuper, Andreas Linger, Claudia Kristofics-Binder, Walter Kroneisl, Mario Traxl, Manfred Zsak, Gerhard Zadrobilek, Stefan Thurnbichler, Gloria Handl und Nikolas Berger. Unterstützt wurde die Sporthilfe CharityGolftrophy von hochkarätigen Partnern der Österreichischen Sporthilfe, allen voran dem GCC Brunn, SanLucar Österreich und Generali.

ss Circle der e in s u B & t r o 4. Sp Sporthilfe n e h c is h ic e r r Öste

Sport und Wirtschaft – wer lernt von wem? Dieser spannenden Frage gingen Mag. Dr. Wolfgang Hötschl (Geschäftsführer Kelly Gesellschaft m.b.H.) und Chris Hamilton („Inner Performance“-Coach) nach. „Wir motivieren nicht, wir geben jedem ein Motiv, um etwas zu tun. Die Dynamik kommt dann von selbst“, so Chris Hamilton, der auch zugleich die Parallele zwischen Sport und Wirtschaft herausstrich: „Ob Teamwork im Sport oder Business, die Basis ist die gleiche – wichtig sind Klarheit in der Führung, Hingabe zum Lernen, Verändern und Umsetzen.“ „Woran wir nicht glauben, erreichen wir nicht“, sagte auch Mag. Dr. Wolfgang Hötschl und betonte die Wichtigkeit der Mitarbeiter für den wirtschaftlichen Erfolg. „Das Team ist alles! Es geht nur gemeinsam.“ Die Verbindung von Sport und Wirtschaft spiegelte sich auch im zweiten Highlight des Abends wider. Der Runplugged Business Athlete Award 2015 presented by KTM wurde bereits zum achten Mal an erfolgreiche Business Athleten verliehen. Mit Wolfgang Konrad gewann dieses Jahr ein ehemaliger Olympia-Teilnehmer 1980 in Moskau und Veranstalter des Vienna City Marathon. Zum Abschluss des SBC-Jahres übergaben Dipl.-Kfm. Ing. Johann Martin Schachner (Atos), Dr. Manfred Dimmy (Sport & Recht), Daniel Zuber (ESB Marketing Netzwerk), Thomas Schweda (UniCredit Center Am Kaiserwasser), Mag. Christoph Stadler (Hutchison Drei Austria GmbH) und Mag. Dr. Wolfgang Hötschl (Kelly Gesellschaft m.b.H.) im Namen aller Jahrespartner den Scheck über 30.000 Euro für Österreichs Nachwuchssportler an Anton Schutti. 59


Partner-Update Neue Partner für die Österreichische Sporthilfe Austrian als neuer Partner der Galanacht Dass das österreichische Fußball-Nationalteam heißer Anwärter auf den Titel „Mannschaft des Jahres“ 2015 war, stand außer Frage. Das war mit ein Grund dafür, dass die Austrian Airlines erstmalig als neuer Partner der LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ auftrat. Mit einem „Check-in zur Fußball-EM 2016“ zeichnete sich Austrian Airlines für den Einlass zur rauschenden Galanacht verantwortlich und präsentierte den Gästen einen Check-in samt Austrian Airlines Flugbegleiterinnen, der Reisefeeling zu den nächsten sportlichen Großevents aufkommen ließ. Weiters verloste Austrian Airlines in Kooperation mit Ruefa bei der Tombola einen Flug und Mauritius-Aufenthalt der Sonderklasse.

SPAR Natur*pur Erstmals mit dabei bei der LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ 2015 war in diesem Jahr SPAR Natur*pur. Vor 20 Jahren machten zehn Bio-Milchprodukte den Anfang. Heute gibt es unter SPAR Natur*pur bereits mehr als 750 sorgfältig ausgewählte Bio-Produkte, die unter strengsten Auflagen produziert werden, deren Herkunft garantiert ist – und bei denen man einfach die Natur pur schmeckt! Die Gäste der Galanacht konnten sich bei der Gösser After Party bei der SPAR Natur*pur Käselounge stärken und unter fachkundiger Beratung unterschiedlichste Leckerbissen verkosten.

Mobilitätspartner der Österreichischen Sporthilfe Das Beste oder nichts – ein Motto, das Mercedes-Benz und den österreichischen Spitzensport verbindet.

Genau deshalb liegt uns die Förderung von talentierten Nachwuchssportlern besonders am Herzen.

Als neuer Mobilitätspartner der Österreichischen Sporthilfe unterstützt Mercedes-Benz Österreichs Spitzensportler und stellt der Sporthilfe Fahrzeuge zur Verfügung. „Genau wie die Pkw-Modelle von Mercedes-Benz steht auch der österreichische Sport für Weiterentwicklung und beständige Qualität.

Die Partnerschaft mit der Österreichischen Sporthilfe ermöglicht uns, Spitzensportler von morgen auf dem Weg zum Erfolg zu unterstützen”, so die Vertreter von Mercedes-Benz-Österreich.

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Event- Kalender

Termin 25. Jänner 2016 Termin 5. 2016 25.April Jänner 2016 Termin 5. April 2016 Termin

12. Mai 2016 25. Jänner 2016 12. Mai 2016 5. April 2016 3. Juni 2016 3. Juni 2016 4. 12.Juni Mai 2016 2016 30. Juni2016 2016 4. Juni 3. Juni 2016 August 30. Juni2016 2016

2. August 2016 2016 4. September Juni 2016 30.September Juni 2016 2016 24. September 2016 2.

2016

Event / Aktion

Ort

Sporthilfe Ski for /Gold Charity Race Event Aktion

Ort

Sport & for Business Circle Race Sporthilfe Ski Gold Charity (im RahmenEvent des Kongresses „Sport & Marke“) / Aktion / Aktion SportEvent & Business Circle Steirische des Sports (im Rahmen desGalanacht Kongresses „Sport & Marke“) Sporthilfe Ski for Gold Charity Race Steirische GalanachtForum des Sports WIFI Sporthilfe Sport & Business Circle (im Rahmen des Sportforums Schladming) (im Rahmen des Kongresses „Sport & Marke“) WIFI Sporthilfe Forum (im Rahmen des Sportforums SporthilfeGalanacht Charity Golftrophy Steirische desSchladming) Sports SBC und Manager Run Sporthilfe Charity Golftrophy WIFI Sporthilfe Forum (im Rahmen des Sportforums Schladming) 7. Sportund Wirtschaftsgipfel SBC und Manager Run Charity Golftrophy 7.Sporthilfe Sport- und Wirtschaftsgipfel SBC Manager Run 16.und Tag des Sports Sporthilfe Charity Golftrophy

Ort Ort

Schladming Schladming Wien

Helmut-List-Halle / Wien Graz Schladming Helmut-List-Halle / Graz Schladming Wien Schladming GCC Dachstein-Tauern / Schladming Helmut-List-Halle / Graz UniCredit Am Kaiserwasser / Wien GCC Center Dachstein-Tauern / Schladming Schladming UniCredit Center Am KaiserwasserAdmont / Wien GCCAdmont Brunn GCC Dachstein-Tauern / Schladming UniCredit Center Am Kaiserwasser Heldenplatz Wien GCC /Brunn

August 2016 2016 24. September Ende September 2016

7. 3. SportWirtschaftsgipfel 16. und Tag des Sports Sport & Business Circle

2. November September 2016 Ende September 2016 3. 2016

Sporthilfe Golftrophy 3. Sport &Charity Business Circle LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“

GCC Brunn Wien

24.November September 2016 November 2016 3. 2016

16. Tag des Sports Jugendsportpreis LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“

Heldenplatz / Wien Wien Linz

Ende September November 2016 2016 3. November 2016 November 2016

HeldenplatzAdmont / Wien

3. Sport 4. & Business Circle Jugendsportpreis

ATH Savoyen Vienna / Wien Linz

LOTTERIEN-GALA „Nacht Circle des Sports“ 4. Sport & Business

ATH Savoyen Vienna / Wien

November 2016

Jugendsportpreis

November 2016

4. Sport & Business Circle

Linz ATH Savoyen Vienna / Wien

morgen.

Gefördert aus Mitteln der Europäischen Union

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NEUE SORTE

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Österreichs Wirtschaft und die ARA für ein sauberes Österreich. Mehr auf

reinwerfen und www.reinwerfen.at 63


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