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Schlossallee

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www.schlossallee-fuenfseenland.de

05

05 I 2013

Nr. 05/2013 I No v./ De z ./ J an . I 3,90 Euro I

Das Lifestyle Magazin für das Fünf-Seen-Land

Hochgenuss Austern, Muscheln & Co.

Kunst & Kultur Mime Konstantin Moreth

Nostalgie trifft Moderne • Gastlich: „Saint Antique“ •S  portlich: „barre concept“ • Pflanzlich: „Grüne Wände“ Special Hochzeit Typgerecht schminken


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Seite 3

Nostalgie trifft Moderne Das wunderschöne alte Schaukelpferd auf unserer Titelseite ist Nostalgie pur! Weckt es doch in vielen von uns Kindheitserinnerungen an unbeschwerte Tage voller Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Davon ist oft im Alltag nicht mehr viel übrig geblieben. In unserer modernen, hochtechnisierten Welt sind Hektik und Betriebsamkeit an der Tagesordnung – und in der Zeit vor, während und auch noch nach Weihnachten um so mehr. Lassen Sie lieber bei der Auswahl der Weihnachtsgeschenke für die Liebsten Muße walten. Zum Beispiel beim Besuch des „Klosters am Mühlbach“, wo Sie das nostalgische Schaukelpferd übrigens im Hausflur begrüßen wird. Dort hat sich Nataly Götz mit ihrer Familie einen Traum erfüllt, an dem sie Besucher und Freunde alter Möbel und Gegenstände mit Geschichte teilhaben lässt. Kurz vor Weihnachten trennt sie sich von dem einen oder anderen Stück! Vielleicht ist ja ein Geschenk dabei. Oder Sie verschenken eine dieser grazilen Zinnfiguren, die seit über 200 Jahren in der Zinngießerei Wilhelm Schweizer in Dießen am Ammersee hergestellt werden. Wir durften uns das uralte Handwerk der Zinngießer genauer ansehen. Geschenktipps haben wir übrigens noch mehr. Welche das sind und wo Sie die Geschenke finden, verraten wir Ihnen auf den Seiten 24 bis 27. Aber nun genug der Nostalgie; blicken wir nach vorne. Mit modernen Interpretationen klassischer Theaterstücke begeistert der Schauspieler und Regisseur Konstantin Moreth, der mit seiner Familie am Ammersee lebt, sein Publikum. Er inszeniert auch das „Weiße Rössl“ für die Landsberger Bühne zu deren 50. Jubiläum. Im Sudhaus auf Schloss Seefeld präsentiert außerdem der Kunstkreis Salettl moderne Kunst. „Aus Alt mach’ Neu“ – diese Devise gilt auch im sportlichen Bereich. Unter der Bezeichnung „barre concept“ verspricht derzeit ein Ballettstangen-Workout, das in seinen Grundzügen bereits in den 1930er Jahren entwickelt wurde, den Frauen einen strafferen und definierteren Körper. Lesen Sie mehr darüber auf Seite 36. In unserem Special Hochzeit verraten wir, wie Bräute ihre Schönheit mit typgerechtem Make-up betonen können. Natürlich kommt auch der kulinarische Genuss in unserer WinterAusgabe nicht zu kurz. Weil Muscheln, Austern & Co. in der kalten Jahreszeit Hochsaison haben, bringen wir Ihnen die Gesellen mit der harten Schale und dem köstlichen Kern ein bisschen näher. Winterzeit ist Geschichtenzeit – heißt es in einem unserer Buchtipps. Und „Kuschelzeit“. Was gibt es Schöneres, als an frostigen Tagen in einem gemütlichen Bad in der Wanne zu liegen! Lassen Sie sich von unseren „Traumbädern“ inspirieren. Dazu noch die Lektüre der Schlossallee... Eine schöne Winterzeit und viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Frauke Vangierdegom Leitende Redakteurin

sechsfach gebrannter spitzengrappa aus dem trentino grappa monovitigno di moscato

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Ab sofort bei uns erhältlich


Schloss Inhalt Ausgabe 5 Nov./Dez./Jan. 2013 | 3. Jahrgang | Seite 4

Region

Glänzend, grazil und einzigartig

In der über 200 Jahre alten Zinngießerei Wilhelm Schweizer in Dießen herrscht jetzt vor Weihnachten Hochsaison.

Seite 18

Bild des Monats Himmelszelt�������������������������������������������������� 6 Das Neueste aus der Region Kurzmeldungen�������������������������������������������� 8

Genuss Harte Schale – köstlicher Kern Austern, Muscheln und Co.������������������������ 14

Region Glänzend, grazil und einzigartig Zinnfiguren aus Dießen am Ammersee�������� 18

Motor Reinrassiger Sportwagen unter Strom Porsche Panamera S E-Hybrid������������������� 34

Sport Barre Concept Workout an der Ballettstange��������������������� 36

Gesundheit Kältealarm für die Haut Pflege im Winter����������������������������������������� 42

Special: Hochzeit

Fundstück Das „Ungarische Tor“ in Ambach���������������� 20

Genau mein Typ! Braut-Make-up������������������������������������������� 44

Leben wie Gott in Windach Der Traum vom Wohnen im Kloster������������ 22

Braut- und Abendmode Promotion: TaliBoelt Couture & Jewellery���� 46

Weihnachten Sehenswertes und Ausgefallenes��������������� 24

Songs für den „Schönsten Tag“ Promotion: Gesangsensemble Selected����� 47

Kunst & Kultur

Beauty & Wellness

Am Puls der Zeit Uhren-Klassiker������������������������������������������ 28

Wie kommt die Creme in die Tube? Von der Idee zum fertigen Produkt�������������� 38

Auf den „Brettern“ groß geworden Schauspieler Konstantin Moreth����������������� 30

Kältealarm für die Haut So bleibt die Haut glatt und geschmeidig���� 42

50 Jahre „landsberger bühne e.V.“ Zum Jubiläum gibt’s „Das weiße Rössl“������ 31 Kunstkreis Salettl Jahresausstellung im Sudhaus Seefeld������� 32

Garten Leuchtende Beispiele Winterliche Gartenlichter����������������������������� 50 Vertikale Gartenarchitektur Grüne Fassaden����������������������������������������� 52 Gauting auf Weihnachtswolke 7 Promotion: Gartencenter Kiefl��������������������� 53 Kaufen, wo es wächst Promotion: Premiumgärtnerei Scherdi��������� 54

Leben & Design Welches Haus passt zu mir? Das Gartenhaus in Holz������������������������������ 56 Blockhaus à la carte Promotion: Die Naturstammbauer�������������� 58

Zuhause Traumbäder Von lässig bis luxuriös��������������������������������� 60

Insidertipps Weitersagen Veranstaltungstipps������������������������������������ 64 Vorschau + Impressum������������������������������� 66

Wirtschaft & Finanzen Steuerpflicht beim Einkommen Ein Blick hinter die Finanz-Kulissen������������� 48

= Titelthema

TitelFotos: Nathaly Götz; „Deutsche See“ Fischmanufaktur; Dr. Grandel; Patricia Eckstein

Aktuell


allee

Seite 5

Sport & Spiel

Neues Workout an der Stange

DA

BIST

DU

JA!

Die Chance, die Traumfigur zu erlangen, ist mit dem neuen Ballettstangen-Workout gestiegen! Mit Elementen aus dem klassischen Tanztraining wird die Silhouette gefestigt und gestrafft. Seite 36

Motor Sportwagen unter Strom Der Porsche Panamera S E-Hybrid ist deutscher Plug-in-Hybrid-Pionier in der Luxusklasse. Eine Testfahrt Seite 34

Kunst & Kultur Kunst im Sudhaus Der Kunstkreis Salettl lädt zu seiner Jahresausstellung ins Schloss Seefeld. Die Mitglieder konnten als Gastaussteller Christiane Demenat und Karl Heinz Kappl gewinnen.

Meron, 5 Jahre

Seite 32

Noch mehr Informationen finden Sie auf unserer Website. Schauen Sie rein unter www.schlossallee-fuenfseenland.de

Zuhause

Viele Kinder wie Meron suchen Hilfe. WERDE PATE!

Traumbäder Von lässig bis luxuriös, von puristisch bis opulent reicht das Angebot. Seite 60 Beilagenhinweis: In dieser Ausgabe der Schlossallee finden Sie eine Beilage von Trauminsel Reisen.

Zukunft für Kinder !

WORLDVISION.DE


Aktuell Bild des Monats | Seite 6


S

Seite 7

Sterne Seliger Sterne schimmernde Scharen schweben so ferne, blinken so schön;
 aber in blauenden Nächten, in klaren,
 gleiten sie leise von einsamen Höh’n.

 stürzen, von siegender Sehnsucht getrieben,
 jäh durch der Welten unendlichen Raum
 nieder und weben ihr leuchtendes Lieben
 ein in der Blüten keuschen Traum.

 doch wenn im Osten der Tag sich rötet,
 müssen zurück sie, verblichen und matt ...
 sahst du denn niemals noch ein verspätet
Sternlein hangen am Rosenblatt? n Rainer Maria Rilke (1875 – 1926) n Foto: Stefan Hefele Fotografie


Fotos: Veranstaltungsforum Fürstenfeld

Aktuell Das Neueste aus der Region | Seite 8

Europas Jazz-Elite

Ketten, Kunst und Kaviar

Konzerte für Kopf und Bauch: Die Reihe JazzFirst im Veranstaltungsforum Fürstenfeld zählt zu den beliebtesten Jazz-Angeboten Bayerns. Der inhaltliche Schwerpunkt der vielgelobten Konzerte, die das Veranstaltungsforum in Kooperation mit KlangWort Entertainment präsentiert, liegt auf zeitgenössischem europäischem Jazz. Seit 2003 gastierten im stimmungsvollen Kleinen Saal unter anderem Bobo Stenson, Joachim Kühn, Wolfgang Dauner, Jasper van´t Hof, das Moutin Réunion Quartett, Yaron Hermann, Lars Danielsson & Lezsek Mozdzer, Wolfgang Muthspiel und Charlie Mariano. Besonders attraktiv ist JazzFirst im Abonnement – der Einstieg in das Abo ist bis zum dritten Konzert einer Saison möglich.

Sie suchen exquisiten Schmuck, erlesene Kunst und besondere Spezialitäten aus aller Welt? Dann sind Sie auf dem Genuss- und Kunsthandwerkermarkt „KeKuKa – Ketten, Kunst und Kaviar“ richtig. Ausgewählte Aussteller stellen an beiden Tagen Kunstwerke, Schmuckstücke, Bilder und Statuen aus. Spezialitäten und Köstlichkeiten aus eigener Herstellung, wie Spirituosen, Süßwaren und Delikatessen laden zu Verkostung und Kauf ein. Nach den vielen Sinneseindrücken können Sie in der Kaviar-Lounge bei einem Glas Wein und kulinarischen Genüssen entspannen. Tauchen Sie in die Welt der Sinne ein und lassen Sie Ihren Geschmack entscheiden. Die Ausstellung „KeKuKa – Ketten, Kunst und Kaviar“ findet in diesem Jahr statt am Samstag, 9. und Sonntag, 10. November in der Tenne des Fürstenfelder Veranstaltungsforums. Einlass ist jeweils ab 10:00 Uhr. www.kekuka.de

Das erste Konzert hat bereits stattgefunden. Weiter geht es am 11. Dezember mit dem „Titilayo Adedokum Trio“, am 12. Februar folgt „Bleu“, am 19. März das „Benedikt Jahnel Trio“, am 9. April „Theo Bleckmann & Michael Wollny“. Den Abschluss der 20. Saison von JazzFirst bildet „Christoph Stiefel“ mit dem „Inner Language Trio“ am 14. Mai 2014. Ausführliche Informationen und Karten unter www.fuerstenfeld.de

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Hochzeitsmesse Glücksmomente

Brautpaare und Romantiker warten wohl schon darauf, dass die Hochzeitsmesse „Glücksmomente“ im Januar 2014 im Fürstenfelder Veranstaltungsforum wieder ihre Pforten öffnet. Denn die Messe hat längst einen festen Platz im Veranstaltungskalender eines jeden Jahres. 1999 als Brucker Hochzeitsmesse ins Leben gerufen, unterstützt diese Messe seit ihrer Gründung bei der Umsetzung des perfekten Glücksmoments. Dabei geht es nicht nur um Hochzeit – denn Glücksmomente eines Menschen sind vielfältig.

„Konsens“ in Peiting Am Wochenende vom 15. bis 17. November geben drei junge Künstler, zwei Goldschmiedinnen und ein Fotograf, in Peiting Einblick in ihre Werke. Manuela Inés Hellemann aus Marktoberdorf und Lisa Walter aus Schongau zeigen Schmuckstücke aus Silber bzw. Emaille. Fotograf Nikolas Hagele aus Augsburg stellt digitale Fotoarbeiten aus, deren Wirkung hauptsächlich auf dem Einsatz von Filtern und Bewegung beruht. Das großzügige Atelierhaus Petrmayr, dessen Hauptteil als Atelier mit Siebdruck- und Radierwerkstätte genutzt wird, erweist sich mit seinen über 200 m² Ausstellungsfläche und seiner Galerie als idealer Ausstellungsort. Die musikalisch untermalte Vernissage von „Konsens“ findet am Freitag, den 15.11. um 18:00 Uhr statt; Bürgermeister Michael Asam hält die Laudatio. Geöffnet an allen drei Tagen von 10:00 bis 18:00 Uhr. Atelier Petrmayr, Lorystraße 26, 86971 Peiting

An beiden Veranstaltungstagen präsentierten ausgewählte Dienstleister und Hersteller exklusive und außergewöhnliche Ideen aus diesem Themenbereich im himmlischen Ambiente des Klosters Fürstenfeld. Am 18. und 19. Januar findet die Messe im kommenden Jahr statt, geöffnet ist täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Aussteller aus den unterschiedlichsten Branchen informieren an den Ständen und Vorträge, Workshops, Live Musik, Modenschau und Rosengarten runden das Angebot ab. Informationen unter www.gluecksmomente-ffb.de

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Aktuell Das Neueste aus der Region | Seite 10

Trüffeljagd im 5SeenLand – jetzt im Kino Eine literarisch-filmische

Zeichnung: Rudi Hurzlmeier

Entdeckungsreise

Ein neues Independent-Projekt des Seeshaupter Regisseurs Walter Steffen hat die oberbayerischen Kinos erobert: Drei Monate nach dem Start der Dreharbeiten können sich die Zuschauer auf eine „Trüffeljagd im 5Seenland“ freuen. Es ist ein besonderer Heimatfilm, der auf den Erzählungen des Autors Gerd Holzheimer und seinem gleichnamigen Buch basiert. Acht seiner Geschichten hat der Autor ausgewählt und gemeinsam mit Walter Steffen neu überarbeitet. Sie bilden die Grundlage dieser filmisch-literarischen Entdeckungsreise, die den Zuschauer mitnimmt zu bekannten und unbekannten Spielorten, zu versteckten Plätzen und zu den Menschen hinter den Geschichten im Fünfseenland. Die Vorleser der spannenden Geschichten sind natürlich der Autor Dr. Gerd

Holzheimer selbst sowie Kia Ahrndsen (Schauspielerin), Thomas Darchinger (Schauspieler), Peter Weiß (Schauspieler), Stefan Wilkening (Schauspieler), Marike Oeffinger (Schauspielerin und Synchronsprecherin), Christian Tramitz (Schauspieler und Autor) und Beate Himmelstoß (Sprecherin beim BR). Premiere feierte der Film „Trüffeljagd im 5Seenland“ im August im Rahmen des Fünf-Seen-Filmfestivals und begeisterte das Publikum. Mehr zum Film und zu den aufführenden Kinos unter www.trueffeljagdfilm.de

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16. + 17. November Event-Arena Olympiapark München www.traudich.de


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Snowdance Independent Film Festival Erstmals findet vom 31. Januar bis 2. Februar in Landsberg am Lech ein Snowdance Independent Film Festival statt. Die Initiatoren um den bekannten Regisseur Tom Bohn präsentieren an verschiedenen Locations Filme jeden Genres, die ohne die Beteiligung von Sendeanstalten oder staatlichen Filmförderern gedreht wurden – also echte Independents. Der Eröffnungsfilm dieses neuen Festivals in der Lechstadt wird der Dokumentarfilm „Die Königin von Versailles – Die fabelhafte Welt der Reichen und Schönen“ von Lauren Greenfield sein. Neben dem Filmprogramm wird es unter anderem Informations- und Diskussionsveranstaltungen zum Thema „Independent-Film“ geben. Mitorganisatoren des Festivals sind Heiner Lauterbach (Festivalschirmherr) und Jürgen Farenholtz aus Landsberg. Der Schauspieler Heiner Lauterbach wird dabei aber nicht nur als Schirmherr und Organisator fungieren, sein Independent-Film „Harms“ wird beim Festival „Snowdance“ zu sehen sein. Informationen zum Snowdance Filmfestival gibt es unter www.snowdance-filmfestival.com

© blinkunique.de, Artwork © Amai, Confiserie

TrauDich! Die Hochzeitsmesse TrauDich! und das Lifestyle Magazin Schlossallee verlosen 5 x 2 Freikarten für die Hochzeitsmesse TrauDich! in München. Sie findet am 16. und 17. November in der Event-Arena im Olympiapark statt. Schicken Sie eine Mail oder eine Postkarte mit dem Stichwort „TrauDich!“ bis zum 11. November an arntzen@medienfusion-online.de bzw. an MedienFusion Verlag Arntzen, Am Aichberg 3, 86573 Obergriesbach und Sie nehmen automatisch an der Verlosung teil. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Stempel: © WoGi - Fotolia.com

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Aktuell Das Neueste aus der Region | Seite 12

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Nr. 03/2012 I Juli-Aug ust-Sep

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Seit mehr als 25 Jahren ist es gute Tradition, dass Johannes Skudlik, der Organist der Landsberger Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt, am Silvesterabend um 22 Uhr ein Konzert an „seiner“ großen Orgel gibt. Zum Johannes Skudlik Silvesterkonzert 2013 wird sich vor zwei Landsberger Jubilaren des Jahres 2014 musikalisch verbeugt. Johann Anton Kobrich, der in der Lechstadt unvergessene Kirchenmusiker und Komponist, wurde vor 300 Jahren geborgen. Einige seiner reizenden „Pastorellen“ nimmt Skudlik in sein Silvesterprogramm auf. – Das andere Jubiläum, das die Stadt 2014 begehen wird, ist das Gedenken an den 100. Todestag des berühmten Wahl-Landsbergers Hubert von Herkomer, der nicht nur ein bekannter Maler, Film- und Automobil-Pionier war, sondern auch Musiker und Komponist. Einige von Herkomers musikalischen Miniaturen wird Skudlik für die Orgel transkribieren und im Silvesterkonzert spielen. Zum festlichen Auftakt allerdings muss es Bach sein, und zwar mit seinem berühmtesten Werk, der Toccata und Fuge d-moll BWV 565. Und am Ende des Konzerts bringt Skudlik das Silvesterpublikum dann noch ein wenig ist Feierlaune, wenn er den unsterblichen Radetzky-Marsch von Johann Strauss Vater durch die Registervielfalt der Landsberger Orgel lebendig werden lässt. Der Vorverkauf für das Landsberger Silvesterkonzert beginnt am 1. November. Karten gibt es unter www.landsbergerkonzerte.de. Die Kirche ist beheizt, es gilt freie Platzwahl. Das Konzert dauert eine knappe Stunde. Beginn am 31. Dezember ist um 22 Uhr, die Abendkasse öffnet um 21.15 Uhr.

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Datum/Unterschrift Diese Bestellung kann nicht widerrufen werden. Sofern Sie nicht ein befristetes Jahresabo abgeschlossen haben, können Sie nach einem Jahr das Abonnement jederzeit fristlos beenden. Der Abo-Betrag wird anteilig zurückerstattet.

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Die Stiftung Lesen in Berlin vergab heuer zum ersten Mal den „Deutschen Lesepreis". Die in Herrsching am Ammersee lebenden Initiatoren und Kuratoren des Krimifestivals München, Andreas Hoh und Krimi-Autorin Sabine Thomas, erhielten den Preis in der Kategorie „HerausragenSabine Thomas bei der des individuelles Engagement". In der Jury Preisverleihung zum Deutschen Lesepreis saßen unter anderem die international er2013 in Berlin. Andreas Hoh war leider erkrankt. folgreiche Bestsellerautorin Nele Neuhaus („Schneewittchen muss sterben") und TVCoach Thomas Sonnenburg („Die Ausreißer"). 2003 gründeten Andreas Hoh und Sabine Thomas das Krimifestival München aus Privatinitiative. Das jährlich stattfindende Festival gilt inzwischen als eines der renommiertesten internationalen Festivals für Kriminalliteratur, bei dem namhafte Krimistars wie John Grisham, Elizabeth George oder Stephen King ihre Romane präsentieren. 2008 wurde zusätzlich das Krimifestival Fünfseenland ins Leben gerufen.

Foto: Krimifestival München (c)

Telefon


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65 Jahre Möbel Keser – Jubiläumsaktion Das bekannte Einrichtungshaus und Küchenstudio Möbel Keser, ansässig in Olching, Mammendorf und Unterschweinbach, feiert in diesem Jahr sein 65-jähriges Firmenjubiläum. Zu diesem Anlass startet Möbel Keser eine große Jubiläums-Verkaufsaktion. In allen Abteilungen und an allen Standorten werden Markenmöbel zu Sonderpreisen angeboten. Vor allem in der topmodernen und komplett renovierten Küchenabteilung in Olching gibt es hohe Markenrabatte auf frei geplante Küchen. Möbel Keser ist im Landkreis Fürstenfeldbruck für seine hohe Qualität, seine große Auswahl an Markenmöbeln und den kompetenten Service bekannt. In Mammendorf direkt an der B2 lockt der Möbelmitnahmemarkt „Mit-Möbel Keser“, in dem Möbel für kleines Geld sofort zum Mitnehmen bereit stehen. Ebenfalls in Mammendorf angesiedelt ist auch das Möbelhaus für natürliches Wohnen und Lifestyle „Pure Natur“.

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Informationen www.moebel-keser.de · www.mitmoebel-keser.de · www.schreinerei-keser.de

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www.kloster-holzen.de

Winteröffnungszeiten in Bayerns Schlössern

Im Schlosspark Linderhof wird es ruhig: Alle Parkbauten (außer dem Königshäuschen) haben geschlossen. Schloss Linderhof selbst hingegen bleibt geöffnet. Auch Bavaria und Ruhmeshalle sowie das Künstlerhaus Gasteiger am Ammersee werden winterfest gemacht. Ausgewählte Winteröffnungszeiten im Überblick Schloss Neuburg: 10:00 – 16:00 Uhr (montags geschlossen) Schloss Nymphenburg: 10:00 – 16:00 Uhr Schloss Neuschwanstein:   9:00 – 15:00 Uhr Residenz München: 10:00 – 16:00 Uhr Schloss Herrenchiemsee:   9:40 – 16:15 Uhr Die Öffnungszeiten weiterer Schlösser finden Sie unter www.schloesser.bayern.de

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Foto: Frauke Vangierdegom

Die Tage werden kürzer und nach aufregenden Sommermonaten legt sich nun herbstliche Ruhe über das Land. Einige Schlösser, Residenzen und Burgen gehen in die wohlverdiente Winterruhe. Ab Oktober ändern sich die Öffnungszeiten.

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Besinnliche Holzener - Adventszeit vom          und Besuch unseres Adventsmarktes Preis pro Pers. im DZ 64,50.- € (im EZ 82.- €)     Adventsmarkt-Öffnungszeiten: Fr & Sa 16-20 Uhr und So 13-20 Uhr

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Genuss Meeresfrüchte | Seite 14

Harte Schale – köstlicher Kern Austern, Muscheln und Co. Die griechische Göttin Aphrodite soll in einer Muschel geboren worden sein – wen wundert es da, dass der äußerlich meist unscheinbaren Meeresfrucht erotisierende Wirkung nachgesagt wird. Daran hat wohl auch der Liebhaber der

fest geglaubt – er soll bis zu 50 Austern am Tag gegessen haben. Text n Frauke Vangierdegom

Jetzt ist sie da, die Zeit der Monate mit „r“, die Zeit der Meeresfrüchte auf den Tellern der Nation. Auch wenn Muscheln und Co. heutzutage eigentlich zu jeder Jahreszeit genossen werden können – schließlich hat jeder einen Kühlschrank zu Hause – ist die Hauptsaison nach wie vor der Herbst und Winter. Das hat noch einen anderen Grund: In den kalten Monaten ist das Aroma der Schalentiere ein ganzes Stück intensiver. Davon jedenfalls sind Feinschmecker überzeugt. Was gibt es aber auch Feineres, als einen Teller voller frisch zubereiteter Muscheln in Weinsauce oder auf frischer Pasta. Oder ein paar glamouröse Austern mit einem vorzüglichen Glas Wein? Gerade bei letzteren gibt es für viele Feinschmecker eine Barriere. Und die liegt im wahrsten Sinne des Wortes in der Schale. Denn wer in einem Feinschmecker-Geschäft Austern kaufen möchte, stellt sich ganz schnell die Frage: Wie bitte komme ich „unfallfrei“ an den köstlichen Kern? Ganz nebenbei sind da ja auch noch die vielen Gerüchte über ungenießbare Exemplare und die Folgen nach deren Verzehr. Oder die Bezeichnung von „schlabberigem, absolut geschmacksneutralem Innenleben“. Jakobsmuscheln mit kleinem Pfifferlingssalat (Rezept auf Seite 15)

Fotos: © seqoya – Fotolia.com

Geschichte schlechthin, Casanova,

Dabei gehören Austern zu den schmackhaftesten Gerichten überhaupt, die uns die Weltmeere bieten können. Aber wie komme ich nun an das kostbare Innere einer Auster, die – bevor sie auf unseren Tellern landet – in der Regel in riesigen Aquakulturen gezüchtet wurde? Eine Perle wird man deshalb wohl in den seltensten Fällen in den kulinarischen Austern finden. Austern zu öffnen ist tatsächlich gar nicht so einfach, aber mit den richtigen Tipps und Tricks sollte das ohne große Pannen und Peinlichkeiten gelingen: Was Sie in jedem Fall dazu brauchen, ist ein „Austernbrecher“ – ein Messer mit handlichem Griff und sehr kurzer, spitzer und kräftiger Klinge. Außerdem ein Küchentuch, mit dem Sie Ihre linke Hand schützen sollten (Linkshänder schützen damit die rechte Hand). Das Tuch falten Sie zu einem schmalen Streifen, auf den Sie die Auster legen. Und zwar so, dass die flache Seite nach oben und die etwas spitzere Seite nach rechts zeigt. Dann wird das linke Ende des Tuches über die Auster geschlagen und mit der linken Hand alles fest auf den Tisch gedrückt. Am spitzen Ende der Auster wird die Messerklinge zwischen obere und untere Schale geschoben und leicht verdreht. Dabei öffnet sich die Auster ein klein wenig. Jetzt können Sie mit der Messerklinge die Schale langsam durch den Spalt öffnen, indem Sie den Muskel durchtrennen, der die beiden Schalen zusammen hält. Ist die Auster geöffnet, können Sie die obere Schalenhälfte vorsichtig abheben, die untere Hälfte sollte dabei fest auf dem Tuch liegen bleiben, damit kein Wasser verloren geht. Jetzt gibt die Auster den Blick auf ihren wahren Schatz frei – das Fleisch und das kostbare Austernwasser. Jetzt nehmen Sie die untere Schale vorsichtig in die Hand und „schlürfen“ die Auster samt Austernwasser genüsslich.


Seite 15

Dabei sollte natürlich kein „Schlürfgeräusch“ zu hören sein. Wer mag, träufelt zuvor ein wenig Zitronensaft auf die Auster. Das aber ist Geschmackssache. Gar nicht so schwer, in den Genuss der erotischsten Delikatesse überhaupt zu gelangen, oder? Miesmuscheln, Herz- oder Venusmuscheln und auch die Jakobsmuschel landen hierzulande noch öfter auf dem Tisch. Besonders beliebt sind die kleineren Meeresfrüchte in Kombination mit Pasta oder in Weißweinsauce. Bei allen Muscheln ist es wichtig, die Meeresfrüchte von Sand und Schalensplittern zu befreien. Dazu legt man die frisch gekauften Muscheln am besten etwa eine Stunde lang in eiskaltes Wasser. Kälte tut Not, damit die Meeresfrüchtchen ihre Schalen nicht vorzeitig öffnen. Anschließend werden die Muscheln in einem großen Topf in einem Sud nach Wahl etwa fünf bis sechs Minuten gegart und dann in tiefen Tellern serviert. Besteck brauchen Muschelfreunde keines, denn die Schalen der schmackhaften Früchte selbst dienen als Löffel, um das Muschelfleisch auszulösen. Der Sud übrigens muss nicht immer mit Weißwein zubereitet werden. Auch mit Schalotten, Lauch, Karotten und einem Hauch von Knoblauch lässt sich ein köstliches „Bad“ für die Meeresfrüchte wie Miesmuschel, Herz- oder Venusmuschel zubereiten. Die große Jakobsmuschel, mit ihrem leicht nussigen Geschmack, wird gerne überbacken oder in der Pfanne gebraten. Ganz gleich, welche Meeresfrucht demnächst auf Ihrem Teller landet – Sie ernähren sich damit gesund. Denn Meeresfrüchte enthalten viel Eiweiß, sind nährstoffreich und gut verdaulich. Vor allem die wichtigen Omega-3-Fettsäuren sind zuhauf in den kleineren und größeren Früchtchen zu finden. Außerdem enthalten Meeresfrüchte wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente. Nur zwei Wermutstropfen könnten den Genuss des „harten Gesellen mit weichem Kern“ verderben: Wer auf seinen Cholesterinspiegel achten muss oder unter einer Eiweiß-Allergie leidet, sollte diese Geschmacksexplosion am Gaumen im wahrsten Sinne des Wortes als „einmalig“ empfinden.  n

Genießer-Rezept Jakobsmuscheln mit kleinem Pfifferlingssalat Zutaten für 4 Personen 8 Jakobsmuscheln, z. B. Tiefgekühlte Gourmetportionen von „Deutsche See“ 350 g Pfifferlinge, geputzt und gewaschen 1 Schalotte 1 Roma-Tomate

2 EL Weißer Balsamico 3 EL Olivenöl 2 EL Crema di Balsamico 4 Basilikumblätter klein geschnitten Zitronenpfeffer Meersalz

Zubereitung (ca. 30 Minuten) ■ Die Roma-Tomate vierteln, die Kerne komplett herausschneiden und unter leicht flie��endem Wasser auswaschen. Anschließend die Tomatenfilets in gleichmäßige Würfel schneiden. ■ Die Pfifferlinge scharf in der Hälfte des Öls anbraten, anschließend die Schalotten zugeben und mitschwitzen. Mit dem weißen Balsamico ablöschen und mit Zitronenpfeffer und Meersalz abschmecken. Zum Schluss die Roma-Tomatenwürfel unter den Salat geben. ■ Die Jakobsmuscheln scharf mit dem restlichen Öl von beiden Seiten anbraten. Garzeit ca. 2 bis 4 Minuten. Anschließend mit Zitronenpfeffer und Meersalz würzen. ■ Zum Schluss einen schönen Teller mit einem Streifen Crema di Balsamico versehen und mit den Jakobsmuscheln, dem noch warmen Pfifferlingssalat und einem Blatt Basilikum vollenden. Quelle: „Deutsche See“ Fischmanufaktur 

Perlen hat’s in Starnberg viele. Feine Austern bei Schindler. Besonders fein, leicht nussig und sehr zart: Die Spéciale de Claire aus La Rochelle gehört zu den besten Austern der Welt. Bei uns gibt es sie täglich frisch aus Frankreich – dazu ein Glas Picpoul de Pinet und die Welt ist in Ordnung.

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Genuss Weinkellerei Bayerl in neuem Glanz | Seite 16

„Freude am Wein vermitteln“

Weinkellerei Bayerl Wer in Augsburg erlesene Weine und Spirituosen sucht, für den gehört die Weinkellerei Bayerl über Jahrzehnte zu den ersten Adressen. Seit Januar dieses Jahres

Die neuen Inhaber Alexander Manko und Rudolf Brunnhuber

liegt die Verantwortung für das Traditionshaus in neuen

wie vor exquisite Produktangebot vermehrt auch den jüngeren Genießern nahe bringen.

Nicht nur das Ladengeschäft in der Philippine-Welser-Straße in Augsburg erstrahlt in neuem Glanz. Die Räumlichkeiten wurden umfassend renoviert, um das Angebot noch ansprechender präsentieren zu können. Auch im Stammsitz am Milchberg haben derzeit die Handwerker das Heft in der Hand. Sukzessive wird erneuert und modernisiert. Doch in einer Hinsicht bleibt alles beim Alten: Das erfahrene Personal – nicht wenige der 16 Mitarbeiter arbeiten schon seit Jahrzehnten bei Bayerl und gehören quasi zur Familie – wurde komplett übernommen. Um dafür ein Sprichwort zu bemühen: „Never change a winning team“. Darauf setzen die neuen Inhaber Alexander Manko und Rudolf Brunnhuber, in deren Hände die früheren Inhaberfamilien Bayerl aus Altergründen die Geschäfte gelegt haben. Zum ersten Mal seit über 120 Jahren – die Weinkellerei Bayerl wurde 1892 gegründet – ist das Haus nicht mehr im Familienbesitz, was für die Familien Bayerl keine

leichte Entscheidung gewesen sein dürfte. Doch die freundschaftliche Beziehung zu den jetzigen Inhabern war die Basis für die Entscheidung und sicherlich die beste Nachfolge-Lösung. Alexander Manko und Rudolf Brunnhuber sind beide Augsburger und kennen daher die Menschen und deren Mentalität sehr gut. Was bedingt, dass sie auch die Geschmäcker der Genießer aus der jüngeren Generation, zu der sie selbst gehören, einschätzen können. Und sie wissen, welche Trends bei der Augsburger Klientel Chancen haben. Persönliches Interesse und eine ausgeprägte Leidenschaft für gute Weine führte bei den beiden Freunden dazu, aus dem privaten Engagement ein geschäftliches zu machen. Vor der Übernahme der Weinkellerei Bayerl importierten sie bereits unter der Marke „emmenove“ italienische Weine. Dieser Handel besteht weiter und wurde in die Weinkellerei Bayerl integriert.

Klares Profil Die Weinkellerei Bayerl bietet Produkte an, die nicht jeder führt. Sie ist mehr als nur ein Händler, deshalb auch die Firmenbezeichnung Weinkellerei. So ist sie deutscher Generalimporteur der österreichischen Luxusmarke Rochelt, die Edelbrände herstellt. Außerdem fin-

Fotos: hea, Nikolaus Hagele

Händen. Die beiden neuen Inhaber möchten das nach


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Promotion

det sich bei Bayerl eine große Auswahl ausgezeichneter Champagner. Über 500 Weine aus ganz Europa lassen die Herzen von Weinliebhabern höher schlagen, wobei das Angebot nicht nur hochpreisige Edeltröpfchen, sondern auch qualitativ anspruchsvolle Weine zu moderaten Preisen umfasst. Liebhaber von Rotweinen schätzen das breite und ausgezeichnete Bordeaux-Angebot. Wer Bayerl kennt, weiß auch die leckeren Liköre und Spirituosen zu schätzen, die das Haus selbst herstellt und abfüllt. Darunter finden sich viele Augsburger Spezialitäten wie der „Stoinerne Ma“-Kräutergeist oder der Fugger Fürsten Kräuter-Bitter. Ausgewählte Olivenöle und ein wenig süßes Beiwerk runden das Sortiment ab.

Direkteinkauf beim Winzer Auswahl und Einkauf der Weine erfolgen traditionsgemäß direkt beim Winzer. Dieses gegenseitige Vertrauensverhältnis sichert gute Geschäftsbeziehungen und gleich bleibend hohe Qualität – denn wer einmal auf der Lieferantenliste von Bayerl steht, der kann in der Regel auf jahrelange Treue bauen. Dabei sind die Auswahlkriterien, die Bayerl anlegt, hart. Qualität ist das A und O; da werden keine Abstriche gemacht. Hierbei haben Anbieter mit regionsspezifischen Besonderheiten die besten Chancen. So werden mittlere und kleinere Weingüter bevorzugt, deren Produkte nicht überall zu haben sind. Wichtig ist eine Alleinstellung des Angebots in der Region. Deshalb sind die Weine und Spirituosen, die Bayerl offeriert, keinesfalls auch im Lebensmitteleinzelhandel zu finden.

Edle Tropfen in großer Auswahl

Alexander Manko und Rudolf Brunnhuber haben sich zum Ziel gesetzt, den Traditionsbetrieb Bayerl wieder fest im Bewusstsein der Augsburger zu verankern. Rudolf Brunnhuber möchte allen Freunden eines guten Tropfens unter den Lechstädtern „Genuss-Sicherheit“ bieten, weshalb die beiden Geschäftsführer auch aktiv nach außen agieren. So werden zweimal jährlich Verkostungen in den Gewölben unter dem Haus am Milchberg veranstaltet. Auf Wunsch werden auch geführte Verkostungen zu besonderen Themen und für spezielle Interessentengruppen angeboten. Außerdem bietet sich die Weinkellerei Bayerl für externe Feiern und Firmenevents an. Alle Maßnahmen sollen, wie Alexander Manko betont, „den Augsburger Genießern nach wie vor Freude am Wein vermitteln“. Ein Vorhaben, das bei einer solch exquisiten Produktauswahl und so viel frischem Wind im Unternehn men sicher von Erfolg gekrönt sein wird. (hea)

Kontakt Weinkellerei Bayerl Milchberg 15, 86150 Augsburg Telefon: 0821-34 655-0, Fax: 0821-34 655-55 info@bayerl-weinkellerei.de, www.bayerl-weinkellerei.de/weingeschaeft-in-aug Fachgeschäft am Rathausplatz Phil.-Welser-Straße 5 Tel. 0821-349 0 249 www.bayerl-weinkellerei.de


Region Altes Handwerk: Zinnfiguren | Seite 18

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Glänzend, grazil und einzigartig Zinnfiguren aus Dießen am Ammersee Text n Frauke Vangierdegom

Tannenbäume und Maibäume, Osterhasen und Weihnachtsmänner, Engelchen und Trachtler, Segelschiffe und Pferdekutschen – all das steht friedlich vereint im Ausstellungs- und Verkaufsraum der über 200 Jahre alten Zinngießerei Wilhelm Schweizer in Dießen am Ammersee. Jetzt, in der Vorweihnachtszeit, geben sich die Kunden die Klinke in die Hand; betreten in freudiger Erwartung das prachtvolle weiß-gelbe Gebäude in der Herrenstraße 7 und verlassen selbiges wieder mit leuchtenden Augen und kleinen Tütchen oder Schächtelchen. Darin Zinnfiguren, die in traditioneller Handwerkskunst gefertigt wurden. So, wie es schon 1796 der Gründer der Zinngießereidynastie Schweizer, Adam Schweizer, getan hat. Reines Zinn, in Blöcken angeliefert,

Ein Brautwagen, wie er in vielen Teilen Oberbayerns noch Tradition hat.

Fotos n Joris Vangierdegom

wird auf Temperaturen von 300 bis 400 Grad erhitzt, um es dann in Schieferblöcke zu gießen. Heraus kommen hochglänzende Figuren von unglaublicher Grazie und Detailverliebtheit. Nun gut, ganz so schnell geht es auch wieder nicht – es bedarf schon einiger vorbereitender und auch nachbereitender Arbeitsschritte, bis in dem 1897 von einem italienischen Baumeister im Gründerstil erbauten Haus die unzähligen Motive an den Wänden und in den Vitrinen ausgestellt werden können. Fangen wir einfach vorne an: In der Werkstatt, die sich seit einigen Jahren im hinteren Teil des Grundstücks in einem Neubau befindet, sitzt Jordi Arau, der heutige Chef der Zinngießerei, an seinem Arbeitsplatz und graviert mit ruhiger Hand die Umrisse eines Nachtwächters in einen Schieferblock. Zuvor hat er die kleine Figur nach seinen Vorstellungen auf einem Blatt Papier mit Bleistift vorgezeichnet. Mit Stichel und Schaber arbeitet sich der gebürtige Spanier, der mit Annemarie Schweizer – Nachfahrin von Albert Schweizer – verheiratet ist, durch das schwarze Gestein. Fehler darf er sich keine erlauben, denn diese ließen sich nicht ausmer-

Weihnachtliches darf natürlich auch nicht fehlen.


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Erst wird die Figur in Schiefer graviert. Anschließend mit heißem Zinn ausgegossen und später entgratet.

zen und die ganze bis dahin geleistete Arbeit wäre umsonst. Eigentlich war es Annemarie Schweizer, die den Beruf der Graveurin erlernt hat, doch die Ehefrau von Jordi Arau ist mittlerweile als Ärztin tätig. Und ihr Mann – Maschinenbauer von Beruf – sattelte auf das Kunsthandwerk um und setzt so die über 200 Jahre alte Familientradition mit eigenen Ideen und Kreationen weiter fort. Jedes Motiv muss im Übrigen zweimal graviert werden. Einmal die Vorder- und einmal die Rückseite. Je ein Eingusskanal und mehrere feine Luftkanäle werden ebenfalls in den Schiefer graviert. Auch der nächste Arbeitsschritt unterscheidet sich kaum von denen, die schon vor über 200 Jahren ausgeübt wurden. Lediglich die Tatsache, dass die Schmelzöfen heute elektrisch mit Temperaturregelung beheizt werden, zeigt, dass die Zinnmanufaktur in der Moderne angekommen ist. Mit einem Gusslöffel wird der Eingusskanal befüllt, so lange, bis das flüssige Zinn überläuft. Erst dann gibt es Gewissheit, dass auch wirklich jedes gravierte Detail vom Zinn erfasst worden ist. Schon wenige Sekunden nach dem Befüllen können die beiden Schieferblöcke vorsichtig voneinander getrennt werden. Strahlend schön präsentiert sich der Rohling und die „Lufttrompeten“ und der dicke „Eingusszapfen“ werden entfernt. Es folgt der nächste Arbeitsschritt. Mit einem scharfen Spezialmesser wird das Motiv „entgratet“. Jede noch so kleine Unebenheit an den filigranen Kanten wird entfernt, dann wird jedes einzelne Stück sorgfältig poliert. Übrigens: Sollte mal was schief gehen beim Gießen oder Entgraten, wird das Motiv einfach wieder eingeschmolzen und der flüssige Zinn kann wieder verarbeitet werden.

den Jahres-Nikoläuse, Weihnachtsmänner oder Osterhasen von Jordi Arau. Denn verkauft werden die Zinnfiguren nicht nur in Bayern sondern auch europaweit und in USA, Kanada, Japan, Argentinien, Mexiko, Neuseeland und Südafrika.  n

Wissenswertes Gegründet wurde die Zinnmanufaktur Schweizer 1796 von Adam Schweizer. Als der 1848 verstarb, hinterließ er seinem Sohn Albert einen florierenden Betrieb. Anton verfeinerte und rationalisierte das Produktionsverfahren und seine Frau Babette führte den Betrieb nach dem Tod ihres Mannes 1867 weiter. Adam, Babettes Sohn und seine Frau Wilhelmine entwickelten den filigranen Christbaumschmuck aus Zinn und Babette steuerte den Betrieb durch beide Weltkriege, gemeinsam mit ihren Kindern Wilhelm und Anny. 1972 dann wurde das Familienunternehmen unter den Kindern Anny und Wilhelm aufgeteilt. Während Anny ihre Firma unter „Babette Schweizer“ weiter führte, firmierte Wilhelm unter dem Namen „Wilhelm Schweizer“. Seit 1981 führen Annemarie Schweizer und ihr Mann Jordi Arau die Firma „Wilhelm Schweizer Zinnmanufakturen“.

Manche Zinnmotive wandern als Rohlinge in den Verkaufsraum in Dießen, andere werden in Heimarbeit in einem weiteren Arbeitsschritt aufwändig bemalt. Viele der Mitarbeiterinnen, die mit der individuellen Handbemalung jedes Stück zum Unikat machen, sind ausgebildete Porzellanmalerinnen. Ganz zum Schluss erhält jedes Stück noch den typischen ovalen Aufkleber, auf dem die Initialen und der Name „Wilhelm Schweizer – Diessen“ in Goldbuchstaben auf rotem Grund gedruckt sind. Überall in der Welt begeistert „Wilhelm Schweizer – Zinnfiguren“, weltweit warten Sammler gespannt auf die jährlich neu erscheinenEinladend präsentiert sich das Haus in Dießen, in dem Jordi Arau seine Zinnfiguren produziert und verkauft.


Region Fundstück | Seite 20

Das „Ungarische Tor“ Ein buntes Tor ins traute Heim Ein farbenprächtiges Fundstück gibt es am Ufer des Starnberger Sees zu sehen, genauer gesagt in Ambach, vor dem Spaziergänger besonders gerne stehen bleiben und staunen. Es ist das Ungarische Tor vor der Villa, die einst dem Schriftsteller und geistigen Vater der „Biene Maja“ gehörte, Waldemar Bonsel.

Vermutlich war es auch Benczúr Gyula, der die Villa am Starnberger See baute, die etwa um 1913 an Waldemar Bonsel verkauft wurde. Das Tor, das in ungarischer Sprache dort jeden willkommen heißt, die Gott und das Vaterland lieben, verwehrt im gleichen Atemzug denen den Zutritt, die eine falsche Seele besitzen. Weiter lautet die Inschrift: „Gebaut von Benczúr Gyula und seiner Frau Boldizsár Piroska im Jahre des Herren 1894. Friede für den Eintretenden.“ Allerdings ist das, was heute vor der „Waldemar-Bonsel-Villa“ zu sehen ist und im Stile der Szekeler Tore aus der Gegend von Siebenbürgen erstrahlt, nicht mehr das ursprüngliche Tor. Der Zahn der Zeit, respektive des Holzwurmes und anderen Insekten, hat am Original so sehr genagt, dass eine Rettung unmöglich geworden war. Im Mai 2010 wurde das „neue“ Ungarische Tor aufgestellt, für dessen Aussehen maßgeblich der Architekt Helmut Rampelmann zuständig war.

Székeler Tore sind im Übrigen etwas ganz Besonderes; keines gleicht einem anderen und ihr Ursprung reicht weit zurück nach Asien, bis nach China. Die Tore symbolisieren den Übergang von der Welt in das traute, gemütliche Heim. Sie sollen den Schutz vor allem Bösen und Unerwünschten von draußen darstellen. (vaf) n

Foto: Wikipedia)/Rudolph Buch

Das Holztor steht seit 1894 und wurde von Benczúr Béla, dem Bruder des ungarischen Malers Benczúr Gyula, entworfen und wahrscheinlich auch nach dessen Angaben erstellt. Gyula hat dieses Tor für seine zweite Frau anfertigen lassen. Allerdings ist nicht ganz sicher nachzuweisen, ob das Tor in Ungarn gefertigt und dann nach Bayern gebracht wurde, oder ob das Tor in Bayern entstanden ist. Laut dem Urenkel Dr. Benczúr-Ürmössy Gábor, der in Stuttgart lebt, soll das Tor in Starnberg angefertigt worden sein.

In dieser Villa, hinter dem Ungarischen Tor, lebte Waldemar Bonsel.


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Treten Sie ein in eine Welt der scheinbar unscheinbaren Werte

Ein zartes Gänseblümchen, ein Stück geräucherte Makrelenhaut, eine Birkenrinde und filigrane Schmetterlingsflügel – diese Dinge verkörpern auf den ersten Blick nicht gerade das, was Frau sich unter einem ausdrucksstarken Schmuckstück vorstellen möchte. Und dennoch sind es gerade diese fast schon banalen Dinge des Alltags, denen Nele Spari im Torbogen Atelier in ihren Ringen, Halsketten, Armbändern, Uhren, Handtaschen und seit neuestem auch Messern einen völlig neuen Sinn, ein zweites Leben schenkt. Nele Spari ist Künstlerin, eine, die es versteht, Dingen eine Identität zu verleihen, Schmuck zu einem Teil der Trägerin werden zu lassen. Nele Spari entwirft „Das-

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Bin-Ich-Schmuck“, der die Einzigartigkeit von Körper und Seele der Frauen hervorhebt, die ihn tragen.

Torbogen Atelier Nele Spari Schloss Seefeld 82229 Seefeld Atelier 08152-980594  nele@torbogen-atelier.de    www.torbogen-atelier.de

Edle Stoffe und raffinierte Schnitte für die moderne Frau

Seit 1980 beschäftigt sich Claudia Mayr mit Mode und betreibt im Schloss Seefeld ihr kleines, sehr feines Fachgeschäft. Individuelle Beratung in familiärer Atmosphäre, die über das reine Thema Mode hinausgeht, ist ihr ein persönliches Anliegen. Edle Modelle mit raffinierten Schnitten für eine anlassbezogene Mode, ob für den Alltag, für das

Geschäftsleben oder für festliche Anlässe, entwirft Claudia Mayr in ihrer eigenen Kollektion. Luxuriöse Materialien, die ausnahmslos in Europa hergestellt werden, sind das Markenzeichen der feinen Kollektionen. Diese zeichnen sich allesamt durch eine klare Umsetzung feminin-schlichter Eleganz aus, deren zeitloser Grundtenor Frauen jeden Alters schmeichelt. Natürlich finden ihre Kundinnen auch Kollektionen namhafter Designer in Claudia Mayrs Fachgeschäft im Schloss Seefeld. In den Räumen befindet sich auch eine ständige Ausstellung der Großuhren-Manufaktur von Helmut Mayr.

Claudia Mayr – feine Kollektionen Schloss Seefeld, Schlosshof 7, 82229 Seefeld Telefon: 08152-983565, info@claudia-mayr.de www.claudia-mayr.de

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Die Kunsthalle im Schloss Seefeld Der Kunstvermittler Kunstinteressierte und Sammler treffen sich immer wieder in der Galerie von Jürgen Stenzel im Schloss Seefeld, um Künstler, Kunstrichtungen und wechselnde Ausstellungen miterleben zu können. Seit knapp fünf Jahren führt der engagierte Kunstvermittler seine kleine aber feine Galerie für zeitgenössische Kunst mit großem Erfolg. Ein anspruchsvolles Programm von überregionaler Bedeutung steht dabei für die hohe Qualität und große Vielfalt der Galerie. Neben den Ausstellungen bietet die Kunsthalle Schloss Seefeld in ihrem Grafikdepot ein ausgesuchtes und umfassendes Angebot an Originalgrafiken von der klassischen Moderne bis zur zeitgenössischen Kunst an. Die Galerie auf Schloss Seefeld am Ammersee wurde von Jürgen Stenzel 2007 gegründet. Das Galerieprogramm basiert auf drei Schwerpunkten: Zeitgenössische Kunst, Kunst nach 1945 und Grafik.

KUNSTHALLE Schloss Seefeld Schlosshof 7, 82229 Seefeld Telefon: 0173-8901147 Öffnungszeiten: Do – So 13:00 bis 18:00 Uhr js@kunsthalle-schloss-seefeld.de www.kunsthalle-schloss-seefeld.de


Region Wohnen im Kloster am Mühlbach | Seite 22

Leben wie Gott in Windach Foto: Christine Bauer Photography

Eine Familie verwirklicht ihren Traum im Kloster am Mühlbach

„Kloster am Mühlbach“ steht in hellgrauen Lettern auf einem weißen Streifen an der Hauswand. Hinter den Doppelfenstern schimmert Licht – an einem großen Tisch sitzt eine sechsköpfige Familie beim gemeinsa-

Familie Götz hat sich im Kloster am Mühlbach in Windach einen Traum erfüllt.

men Essen. Ich läute die Glocke der Eingangstür und die

In Windach nahe dem Ammersee wurde die Familie fündig. Das alte Klosterrefugium der Benediktinermönche zu St. Ottilien stand zum Verkauf und Nathaly und Reinhard Götz verliebten sich sofort in das alte Gemäuer. Das ist jetzt acht Jahre her – heute kann man beim Betreten des Hauses kaum mehr erahnen, in welchem Zustand sich das Kloster am Mühlbach befand, als die Familie aus München anfing, ihr neues Zuhause bewohnbar zu machen. Das ehemalige Wohnhaus der Mönche ist nicht so groß, wie man sich ein Kloster vorstellen möchte, aber eben groß genug, um neben den Familienmitgliedern auch die unzähligen Sammelstücke der Hausherrin beherbergen zu können. Und genau diese Stücke sind es, die dem Kloster am Mühlbach seinen ganz eigenen Charme verleihen – zusätzlich zu der neugotischen Kassettendecke in der ehemaligen Kapelle, die heute das Wohnzimmer der Familie beherbergt oder den Resten alter Fresken im Flur.

Hausherrin empfängt mich mit einem strahlenden Lächeln. Hinter ihr vermittelt ein in die Jahre gekommenes Schaukelpferd neben einer alten Holzbank schon einen ersten Eindruck, was mich in dem Kloster erwartet. Ein Schaukelpferd in einem Kloster? Eine sechsköpfige Familie am großen Esstisch? Bin ich hier wirklich richtig? Text n Frauke Vangierdegom

Ich wollte mich mit Nathaly Götz in ihrem einzigartigen Wohnhaus treffen. Und tatsächlich, wie sich schon vor dem Betreten des alten Gebäudes in Windach herausstellt, ist das Zuhause wahrhaftig einzigartig. Denn wer kann schon von sich behaupten, in einem Kloster zu wohnen, einem ehemaligen zwar, aber immerhin! Familie Götz hat sich hier im Kloster am Mühlbach einen Traum erfüllt. Den Traum vom individuellen Wohnen, den Traum von einem Zuhause mit viel Platz für die vier Kinder, die Eltern und eine Menge Tiere.

Nathaly Götz erinnert sich: „Als wir das erste Mal hier waren, gab es außer gähnender Leere und wenig heimelig anmutenden Räumen nichts.“ Nur viel Platz für die Fantasie der vierfachen Mutter und leidenschaftlichen Sammlerin und jede Menge Arbeit. Wie viele ungezählte Stunden Nathaly, ihr Mann Reinhard und auch die vier Kinder Phillip, Patrick, Lilli und Lisa gehämmert, geschrubbt, gemalt, gepflanzt und dekoriert haben, weiß die Familie nicht mehr. Aber all die


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Nostalgie pur: Hausherrin Nathaly Götz liebt es, ihr Kloster mit alten Möbeln und Gegenständen zu schmücken.

Und es ist gelungen – durch und durch: Die alten Fußböden wurden freigelegt, die Fenster wurden ausgetauscht und die Kassettendecke nach altem Vorbild wieder hergestellt. Möbel wurden nach und nach auf Flohmärkten, bei Antiquitäten-Händlern und wo auch immer ausgesucht, restauriert und im Kloster am Mühlbach integriert. Herzstück des Zuhauses der Familie, zu der neben dem Pony Bommel und Hühnern auch die beiden Rehpinscher Lula und Dolly gehören, ist die Küche. Eigentlich ein „blau-grünes Museum“, könnte man meinen. Aber ein Museum, in dem jedes ausgestellte Stück auch verwendet wird, zum Kochen oder Backen. Über Jahre hat Nathaly Götz ihre Schätze zusammen getragen und die Küche zu dem Hingucker schlechthin gemacht. Töpfe aus Email, Schöpfkellen aus Blech, Keramikkrüge und vieles mehr in der Lieblingsfarbe der Hausherrin – in vielen BlauGrün-Tönen – geben dem Raum ein ganz eigenes Flair. Und dann fällt der Blick auf einen Gitterkorb mit etwas Stroh gefüllt, auf dem frische Eier liegen. Keine weißen oder braunen, nein grünlich schimmernde Eier sind das von den „grünlegenden“ Hühnern im Garten. Es passt einfach alles perfekt zueinander, harmonisch abgestimmt auf die Räumlichkeiten und das Lebensgefühl der Familie. Und wer Familie Götz schon öfter besucht hat dem ist sicherlich aufgefallen, dass bei aller Harmonie, aller Stimmigkeit ständige Veränderungen feste Begleiter im Kloster-Alltag am Mühlbach sind. „Ich bin natürlich stets auf der Suche nach neuen Dingen für unser Zuhause“, schwärmt Nathaly Götz. Und damit das Haus nicht irgendwann aus allen Nähten platzt, muss das eine oder andere dann auch schon mal den Besitzer

wechseln, auch wenn Nathaly das, wie sie zugibt, gar nicht leicht fällt. Doch als gelernte Goldschmiedin und Einrichtungsberaterin weiß sie: Manchmal ist weniger mehr und Räume sollten nicht überfüllt werden. Ihre Gabe, die Dinge ins rechte Licht zu rücken, Wohnräumen eine besondere Note zu geben und ein Zuhause zu einem Refugium der Geborgenheit zu machen, behält Nathaly Götz nicht für sich alleine. Wer mag, kann sich für die eigenen vier Wände Rat holen.

Wissenswertes Schauen Sie sich um im Kloster am Mühlbach. Familie Götz öffnet ihre Privaträume in der Vorweihnachtszeit am 16./17./20./23. und 24. November in der Zeit von 15:00 bis 19:00 Uhr. Oder Sie buchen einen Abend für sich und gute Freunde im Kloster am Mühlbach. Denn Familie Götz hat sich eine in Frankreich verbreitete Tradition zu Eigen gemacht, bei der das eigene Zuhause für einen Abend zu einer ganz besonderen Location für andere Menschen gemacht wird. Nathaly Götz deckt den Tisch im großen Esszimmer, kocht ein köstliches Mahl für die Gäste und lässt diese eintauchen in die ganz eigene Welt von „Saint Antique“, wie sie ihr ganz besonderes Zuhause im Kloster am Mühlbach genannt hat. n Nathaly Götz Saint Antique, Kloster am Mühlbach Schützenstraße 12, 86949 Windach Tel. 08193-996881, www.saint-antique.de

Fotos: Nathaly Götz

Mühe hat sich gelohnt; entstanden ist ein Zuhause, das alle Bewohner jeden Tag aufs Neue zu schätzen wissen, lieben und mit Leben füllen. Bis heute wird im Kloster am Mühlbach gearbeitet und viel Neues entdeckt. Denn viele charakteristische Details im Kloster waren im Laufe der Jahrzehnte verschalt oder eingemauert worden. Beispielsweise der Altar im heutigen Wohnzimmer. Der war einfach zugemauert worden und Reinhard Götz fand das Prachtstück aus der Jugendstilzeit mehr durch Zufall wieder. Heute dient er als Einrichtungsgegenstand, aber auch als Hauskapelle. Denn im Kloster am Mühlbach kann geheiratet werden – im Wohnzimmer der Familie Götz. Im kleinen, sehr privaten Kreis. Man mag sich gar nicht vorstellen, dass die kleine Kapelle einst als „Geräteschuppen“ fungierte oder elektrische Leitungen durch alte Holzbalken und Fresken verlegt worden waren. Unzählige Stunden haben Nathaly und Reinhard Götz in ihr Zuhause gesteckt, um den „vier Wänden“ den ganz eigenen Stil zu verpassen.

Zu jeder Jahreszeit ein Traum: Saint Antique, das Kloster am Mühlbach.


Region Weihnachten | Seite 24

Weihnachts-Wunderland 10. Fürstenfelder Adventsmarkt

Weihnachten im Mittelalter

Der Fürstenfelder Adventsmarkt findet in diesem Jahr bereits zum 10. Mal statt. Am Ende des Jubiläumsjahres will er auf Weihnachten einstimmen und den Advent als Zeit der Erwartung hervorheben. Durch die große Tenne ist der Markt weitgehend wettersicher, verzichtet aber dennoch nicht auf die besondere Atmosphäre unter freiem Himmel, da auch der Stadtsaalhof einbezogen wird. Als Familienmarkt ist das Begleitprogramm für Kinder bereits im Eintrittspreis enthalten. Rund 60 Aussteller präsentieren im Veranstaltungsforum Fürstenfeld Adventliches und Weihnachtliches: Christbaumschmuck, Dekorationen, Geschenkideen, Spielzeug, Kerzen, Keramik, Filz, Bücher und vieles mehr: Folgen Sie n mit den Ausstellern und Besuchern dem Stern!

Wenige Meter vom traditionellen Münchner Christkindlmarkt entfernt tut sich das Portal ins Mittelalter auf. Der Wittelsbacher Platz ist ganz in der Hand der Gaukler, Kaufleute, Bader und Spielleute, wenn das „Münchner Adventsspektakel“ am 25. November seine Pforten öffnet.

Öffnungszeiten: Freitag, 29. November und 6. Dezember, 14:00 bis 19:00 Uhr Samstag, 30. November und 7. Dezember, 11:00 bis 19:00 Uhr Sonntag, 1. und 8. Dezember, 11:00 bis 18:00 Uhr Informationen www.fuerstenfeld.de

Foto: Patricia Eckstein

Mittelaltermarkt: Jongleure unterhalten das Publikum bestens.

Das siebte „Münchner Adventsspektakel“ möchte an eine uralte Tradition anknüpfen und zeigen, wie es auf der Münchner „Nikolausdult“ gewesen sein könnte, die 1410 zum ersten Mal erwähnt wurde. Es duftet nach Holzrauch, Bienenwachskerzen, gegerbtem Fell und Leder. Bunte Auslagen wetteifern um die Aufmerksamkeit mit handgefertigten kleinen Büchern, Bernsteinschmuck, kunstvoll verzierten Kerzen und Tonwaren. Ein Kalligraph gibt Einblick in sein Handwerk, ebenso der Kunstschmied. Von der Bühne erklingen Hornpfeife und Dudelsack, über den Köpfen zeigt ein Seiltänzer seine Kunst. Historisch gewandete Kaufleute bieten Kräuterseifen, Filzwaren, Ritterzubehör, orientalische Spezereien und Kunstwerke aus handgeschöpftem Papier und Holz feil. Bunt, laut, lebhaft, vielseitig – das Mittelalter bemächtigt sich aller Sinne. Der Blick fällt auf eine Gruppe Jongleure, bevor auf der Bühne die nächste mittelalterliche Musikgruppe erscheint. Eine Hexe bahnt sich ihren Weg. Ein Ritter dreht hoch zu Ross seine Runde. An den Wochenenden ist volles Programm: Turnierkampf, Fahnenschwinger, Moriskentänzer, Nachtwächter und Musiker aller Art. Um 17:30 Uhr beginnt der Künstler-Umzug. Ein Highlight ist die Abendshow von „La Nuit“ am Samstag, 30. November und Sonntag, 1. Dezember, jeweils etwa ab 18:15 Uhr. Der Markt ist täglich ab 11:00 Uhr bis 23. Dezember geöffnet. n Informationen www.mittelaltermarkt-muenchen.de

Foto: Veranstaltungsforum Fürstenfeld

Stimmungsvolles Weihnachten in Fürstenfeldbruck


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Geschenktipp 1 Feste und Gäste Das Buch präsentiert zu den unterschiedlichsten Anlässen rund ums Jahr zahlreiche köstliche Rezepte und wunderbare Dekorationsideen. Von Valentinstag über Ostern bis Weihnachten, von der Hochzeit auf dem Land über das Grillfest im Garten bis zum Festessen mit Wild – „Feste und Gäste“ begleitet Sie bei den Feierlichkeiten und deren Vorbereitungen. Hier können Sie sich als Gastgeberin Ideen holen und sich inspirieren lassen. Die ausführlichen Rezepttexte sowie die übersichtlichen Zutatenlisten erleichtern zudem den Einkauf und helfen bei der Planung. Feste & Gäste Mit den schönsten Rezepten und Deko-Ideen durchs Jahr 160 Seiten, 251 Farbfotos, Callwey Verlag, Preis 29,95 € ISBN 978-3-7667-2045-0

Geschenktipp 2 Eine Liebeserklärung an das Fest der Feste Für alle, die Altbewährtes wie Ursprünglichkeit, Brauchtum und Tradition schätzen, sich aber gerne von neuen Ideen inspirieren lassen, bietet das Buch „Weihnachtszeit – Winterzeit – Geschichtenzeit“ eine Fülle von Anregungen. Die in München geborene Autorin Christine Paxmann lässt den Leser die Vorfreude auf die Weihnachtszeit spüren. Durch die ganz spezielle Mischung aus stimmungsvollen Bildern, inspirierenden Geschichten und Gedichten, schönen Dekorationsund Basteltipps sowie raffinierten Rezepten und Wissenswertem rund um Brauchtum und Tradition wird das Buch zu einem ganz besonderen Weihnachtsbuch für die gesamte Familie – eine „Liebeserklärung an Weihnachten“. Christine Praxmann Weihnachtszeit Winterzeit – Geschichtenzeit Dort-Hagenhausen-Verlag, Preis 19,95 € ISBN 978-3-86362-018-9

Geschenktipp 3 „Elch“ Gebäckglas So schmeckt das Weihnachtsgebäck noch besser! Höhe 23 cm. 14,50 €; gesehen bei Sweethome in Fürstenfeldbruck; www.sweethome-ffb.de

Aufruf an alle Grappa-Genießer:

Schauen Sie bei uns rein, die feinsten Grappe Italiens warten auf Sie Geschäft: Mühlstr. 24, 86911 Diessen a.A., Tel. 08807-206913. Öffnungszeiten: Montag – Freitag 9.30 – 12.30 Uhr, 14.00 – 18.00 Uhr, Samstag 9.30 – 12.30 Uhr, Mittwoch Nachmittag geschlossen. Internet: www.grappashop.de Inhaberin: Dr. Beatrice Pirkham


Region Weihnachten | Seite 26

Glamour & Glitzer Statementschmuck ist angesagt. Je opulenter der Schmuck und je funkelnder die Optik, desto modischer die Aussage. Neu sind Bling-Bling-Kragen wie dieser von Becksöndergaard, die anstelle eines Colliers getragen werden. Dazu passen üppig geschmückte Armreifen oder Armbänder in der gleichen Farbe. Erhältlich z. B. bei „Kauf dich glücklich“ in MünchenSchwabing, „Dressing Room“ in München-Haidhausen und im Modehaus Jung in Augsburg an der Wertachbrücke. n

Geschlossene Gesellschaft Das neueste Werk des Schmuckateliers Daniel Hiller in Holzkirchen stellt Traditionen auf den Kopf: Mit seiner Installation „Geschlossene Gesellschaft“ verschafft der Schmuckdesigner der Weihnachtskrippe die Chance, das ganze Jahr unsere Wohnzimmer schmücken zu dürfen! Die Krippe wird in Silber und 18 Karat Gold gefertigt und ist unter einem Glasschrein installiert. Der Teufel steht außerhalb des Schreins und darf nicht „mitfeiern“. Alle Figuren werden in liebevoller Handarbeit aus Wachs modelliert und im

Geschenktipps

Wachsausschmelzverfahren in Silber und 18 Karat Gold gegossen. Die Weihnachtskrippe gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Je nach Anzahl der Figuren und Material ist eine individuelle Krippe ab 1.280,– € erhältlich. Der Glasschrein ist inklusive. Jede Figur kann auf Wunsch auch einzeln erworben werden. Jährlich sind weitere Figuren als Ergänzung geplant; Weihnachten 2013 wird ein Nilpferd dazukommen. 

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Informationen www.danielhiller.de

Foto

Bobo

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…..zwischen München und den Alpen Gesunde, frische Landküche mit hochwertigen Produkten aus der Region. Liebevoll für Sie zubereitet und geschmackvoll angerichtet. Schöne Räumlichkeiten für Feiern von 20 bis 40 Personen. Biergarten unter alten Kastanien mit Bedienung. 40 großzügige Gästezimmer mit allen Komfort ***Superior Moderne Tagungsräume für bis zu 24 Personen.

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Immer eine gute Idee: Gutscheine Wenn es etwas Besonderes sein soll: Übernachtungs-Arrangement „Romantische Rosentage" oder ein Candlelight-Dinner für 2 Personen im Akzent-Hotel Alte Linde in Wieling. n www.linde-wieling.de

– Fotolia


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Ab an den See... oder einfach umhängen

München in Indien – jetzt auf DVD Die faszinierende Geschichte des malenden Abenteurers Hannes Fritz-München, die heuer in zahlreichen Kinos der Region zu sehen war, gibt es jetzt auch auf DVD. Ein schönes Geschenk für jeden, der mehr über den einzigen deutschen Hofmaler der indischen Maharajas erfahren möchte. München, der lange Zeit in Seeshaupt am Starnberger See lebte, hinterließ seinem Enkel Konstantin Fritz Tagebucheinträge und einen einzigartigen, historischen 16 mm-Film über seine Zeit in Indien. Konstantin nimmt in „München in Indien“ die Zuschauer mit auf die Spuren des Großvaters und sucht nach dessen verschollenen Bildern. Die außergewöhnliche Dokumentation, die der Seeshaupter Regisseur Walter Steffen produziert hat, gehört zu den erfolgreichsten Dokumentarfilmen in deutschen Kinos in 2013. Er verwebt die deutsche und indische Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, verbindet sie direkt mit der Gegenwart und geht damit weit über ein Künstlerporträt hinaus. Die DVD enthält neben dem 90-minütigen Hauptfilm fast 70 Minuten Bonusmaterial mit unter anderem bislang unveröffentlichten 16 mmOriginalaufnahmen und beeindruckenden Fotos von Fritz-München aus dem Indien der 1930er-Jahre. n

Der Starnberger See und der Ammersee zum Umhängen – für Liebhaber unserer Seen ist das ein einzigartiges Geschenk: Ein Schmuckanhänger in Form von Ammersee, Starnberger See oder auch vom Tegernsee. Matt gebürstet, hergestellt aus Edelstahl (18/10) oder in Silber (925). Man trägt ihn an Ketten, Bändern oder für Herren als Schlüsseln anhänger. Der Anhänger ist „made in Germany“. Preis Edelstahl 24,95 €, Preis Silber 39,95 €. Erhältlich unter www.myammersee.de

Zu bestellen für 17,90 € zzgl. 3,90 € Versandkosten über office@konzept-und-dialog.de

C’LOU-Taschen Diese Taschen sind der Hit. Durch ein einfaches Change-it-System kann die Front der Taschen ausgetauscht und so zu einer neuen Bag umgestaltet werden. Erhältlich sind veschiedene Formen, Größen, Farben und Lederqualitäten. Interessant ist übrigens auch die Geschichte, die hinter der Entwicklung der Taschenidee steckt. Zu beziehen über webshop www.c-lou.com n

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Das ideale Weihnachtspräsent aus dem Hause Richter

Ob für Sie selbst, oder als besondere Aufmerksamkeit für Ihre Mitarbeiter und Geschäftspartner. Mit unseren handgefertigten Leckereien schenken Sie außergewöhnlichen Genuss. Ausgewählte Rohstoffe und handwerkliche Tradition seit 1919, garantieren Ihnen erlesenen Geschmack. Schenken Sie Richter-Qualität! www.cafe-richter.de · info@cafe-richter.de · Ihr Ansprechpartner: Christian Asemann


Kunst & Kultur Uhrenklassiker | Seite 28

Fotos: Hersteller

Am Puls der Zeit Uhren-Klassiker Was für Frauen die Schuhe, sind für Männer ihre Uhren: viel mehr als nur einfache Accessoires. Ob Rolex oder Cartier – einige Zeitmesser behaupten sich seit Jahrzehnten und konnten sich einen festen Platz in der Oberligader Uhren ergattern, während andere keine Saison überstehen. Doch auf welche Uhr kann man setzen? Ausgewählte Klassiker im Überblick

Breitling Chronomat

Text n Jana Schulte, Svenja Dierker

Ein Muss (nicht nur) für Astronauten: Omega Speedmaster Eine Uhr, die schon einmal auf dem Mond gewesen ist, muss ein Klassiker sein! Für die geplante Mondlandung suchte die NASA 1962 nach einer weltraumtauglichen Uhr. 1965 entschied sie nach umfangreichen Tests, dass die Omega Speedmaster Professional als einzige Uhr für das bemannte Raumflugprogramm geeignet sei und verlieh ihr das Prädikat „flight-qualified by NASA for all manned spacemissions“. Die Tests der NASA, die nur diese Uhr bestand, waren etwa Schwerelosigkeit, starke Magnetfelder, extreme Stöße und Vibrationen sowie Temperaturveränderungen von minus 18 bis plus 93 Grad Celsius. Am 21. Juli 1969 schließlich erreichte die Speedmaster den Mond – als erste Uhr! Allerdings nicht am Handgelenk von Neil Armstrong,

sondern von Buzz Aldrin. Heute gehört die Omega Speedmaster Professional Armbanduhr zur Standartausrüstung im All. Sie wird sogar bei Weltraumspaziergängen über dem Raumanzug getragen. Heutige Käufer schätzen an ihr vor allem das zeitlose, klassische Design.

Bitte wenden | Jaeger-LeCoultre Reverso Diese 1931 erschienene und inzwischen legendäre Uhr verfügt als besonderes Merkmal über die Möglichkeit, sie am Handgelenk herumzudrehen. Die Idee, die zu dieser Erfindung führte, war es, sie bei Sportarten wie Polo, Golf oder Tennis besser vor möglichen Schlägen schützen zu können. LeCoultre griff diese Idee auf, und der Ingenieur René-Alfred Chauvot konstruierte daraufhin die Reverso, die bis heute als unverwechselbarer Klassiker aus der Uhrenlandschaft herausragt. Inzwischen hat es die Reverso in ihrer langen Erfolgs-

Jaeger-LeCoultre Reverso

Omega Speedmaster

Rolex Submariner


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Cartier Santos

Patek Philippe Lange 1

karriere zu einer großen Zahl an Varianten gebracht. Neben den eher sportlich-nüchternen Modellen gibt es auch sehr aufwändige Uhren mit Tourbillon, Minutenrepetition, zweiter Zeitzone oder als Chronograph. Das verwendete Material geht von Stahl über Gelbgold, Roségold und Platin bis hin zur Diamantenverzierung; ebenso durchlaufen die dazu wählbaren Armbänder jede nur denkbare Ausprägung: Kroko- oder Straußen-Leder in verschiedenen Farben oder als Metallgliederband.

Auf Tauchstation | Der Rolex Submariner Der im Jahr 1953 vorgestellte Submariner von Rolex gehört zu den berühmtesten Modellen der Armbanduhren-Geschichte. Der Submariner unterscheidet sich von anderen Taucheruhren schon dadurch, dass er von Anfang an nicht für den militärischen Gebrauch gedacht war, sondern als normale Alltagsuhr in den Uhrenhandel eingeführt wurde. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Uhrenmodellen hatte der Rolex Submariner allerdings ein extrem dickes Uhrenglas, das dem Druck mehrerer Tonnen pro Quadratzentimeter standhalten konnte. Wieder an Land, funktionierte die Uhr immer noch tadellos. Der Submariner wurde schon immer mit Automatikwerk ausgeliefert. 1957 wurden Gehäuse und Lunette verstärkt, 1959 bekam er einen Kronenschutz. Neu dazu kam auch die Datumsanzeige und in den 1980er Jahren die linksdrehende Lunette.

Das Streben nach Perfektion | Patek Philippe Ohne einen Hang zur fanatischen Perfektionierung wäre das Haus Patek Philippe niemals an dem Punkt, an dem es jetzt ist: Fragt man Kenner der Uhrenbranche nach dem führenden Hersteller, so fällt immer wieder der Name Patek Philippe. Viele der kompliziertesten Taschen- und Armbanduhren, wie etwa die erste mechanische Armbanduhr mit patentiertem Jahreskalender, sind im Laufe der Zeit in der Genfer Manufaktur entstanden. Diese Uhren sind so beliebt, dass Kunden bis zu zwei Jahre auf ein bestimmtes Modell warten müssen. Um sich ein Bild davon zu machen, wie hoch die Uhren geschätzt werden: Bei den 20 teuersten Armbanduhren aus einer Auktion der Welt spricht man ausschließlich von Uhren von Patek Philippe. Da kann man schon sagen: Jede Uhr ein Treffer – jedes Modell ein Klassiker!

Ein neuer Anfang | Die LANGE 1 Die LANGE 1 vereint das Wissen und das Können einer Uhrmacherdynastie, die vor über 160 Jahren von Ferdinand A. Lange begründet wurde. Im Manufaktur-Uhrwerk der LANGE 1 haben viele charakte-

ristische Elemente der legendären Lange-Taschenuhren wieder ihren Platz gefunden: wie zum Beispiel die Dreiviertelplatine aus naturbelassenem Neusilber, die verschraubten Goldchatons oder der handgravierte Unruhkloben mit Schwanenhals-Feinregulierung. Beinahe wären diese Merkmale für immer in Vergessenheit geraten: Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde A. Lange & Söhne enteignet. Die Wiedervereinigung Deutschlands ermöglichte es Walter Lange, mit einer Handvoll Mitarbeiter neue Zeitmesser in Glashütte zu fertigen. Die erste A. Lange & Söhne der Neuzeit war 1994 die LANGE 1. Sie sorgte aufgrund ihrer neuartigen Zifferblattgestaltung und ihres hochfeinen Manufakturkalibers sofort für Furore, wurde sowohl 1995 als auch 1997 zur „Uhr des Jahres“ gewählt und gehört zu den weltweit am meisten beachteten Uhren dieser Zeit.

Qualität zu Ehren eines Flugpioniers | Cartier Santos Cartier Santos Uhren sind nach einem guten Freund von Louis Cartier benannt: Alberto Santos-Dumont. Der brasilianische Flugpionier und Milliardär hatte sich über die schlechte Zuverlässigkeit und Handhabung von Taschenuhren beschwert. Die Antwort seines Freundes: die erste filigran angefertigte Armbanduhr für Männer! Diese Uhr unterschied sich in Ästhetik sowie in Funktion von den bisher eher plumpen Armbanduhren. Sie sind ein luxuriöses Statement. Im Jahr 1911 wurde die Uhr in den Handel gebracht. Im Jahr 1978 kam die Uhr in einer neuen Version als „Santos Galbé“ auf den Markt, bei der sich die schon auf der Lunette verwendeten Schrauben der Uhr auch als Verzierung auf dem Armband wieder fanden. Sie ist heute noch genauso modern wie vor über 100 Jahren. Das dynamische Design aus einem Rechteck in einem Quadrat hebt sich vom runden Design der klassischen Armbanduhr ab.

Mit dem konnte man rechnen | Breitling Chronomat Léon Breitling gründete im Jahr 1884 seinen Konzern und spezialisierte sich auf Zeitmesser für Industrie und Wissenschaft. Im Jahr 1942 brachte Breitling den Chronomat auf den Markt – nicht ahnend, dass er zu einem echten Klassiker avancieren würde. Der Breitling Chronomat war der erste, der über einen Rechenschieber verfügte. Durch zwei nummerierte Skalen, die gegensätzlich verschoben werden konnten, war es möglich, mathematische Berechnungen zügig zu lösen – was vor allem für die Luftfahrt wichtig war und in der US Army besonderen Anklang fand. Mit den Jahren wurde die Technik überholt und mit einem Automatikwerk versehen; auch das Design änderte sich. Der Chronomat gehört zweifelsohne zu den beliebtesten Modellen von Breitling.  n


Kunst & Kultur Konstantin Moreth | Seite 30

Auf den „Brettern“ groß geworden

Zurück im Landsberger Stadttheater, diesmal als Regisseur

Der Schauspieler und Regisseur Konstantin Moreth lässt das „Weiße Rössl“ tanzen. Konstantin Moreth ist in Landsberg und im Fünfseenland kein Unbekannter. Stand er doch bei der „Flucht“ auf den Brettern des Landsberger Stadttheaters; seine Inszenierungen wie „Blau“ oder „Dracula“ begeisterten als Gastspiel das Publikum. Jetzt lässt er als GastregisFotos: Eckstein; privat

seur der Landsberger Bühne das legendäre Singspiel „Im weißen Rössl“ wiederauferstehen. Text n Patricia Eckstein

Konstantin Moreth, der mit seiner Familie am Ammersee lebt, stand selbst schon früh auf den „Brettern“. Die „Theaterpalette“, ein freies Theater, das seine Eltern in Ingolstadt gegründet hatten, war seine „Spielwiese“, wie er augenzwinkernd sagt. Dort stand er auf der Bühne und inszenierte später selbst. Mit 19 begann er das Studium an der Schauspielschule „Schauspiel München“, nach seinem Abschluss war er ausschließlich freiberuflich tätig – an verschiedenen Bühnen, aber auch für Film und Fernsehen. „Das Fernsehen ist für mich ein wichtiges Standbein“, sagt Moreth, den man vor allem als Polizist in der Familienserie „Um Himmels Willen“ kennt. Aber auch die „Rosenheim Cops“ und „Aus heiterem Himmel“ waren wichtige Stationen seiner Fernseharbeit. Seit 2004 inszeniert er größere Produktionen, unter anderem „Trainspotting“ am Münchener Metropoltheater, oder die TourneeProduktion „Dracula“, einer von ihm selbst adaptierten Fassung des

Schon früh konnte Konstantin Moreth sein schauspielerisches Talent unter Beweis stellen.

Bram-Stoker-Romans. Überhaupt reizen ihn „versponnene, phantastische Stoffe, bei denen man viel mit Bildern arbeiten kann“, erklärt Moreth. Seine „Lieblingsrolle“ als Schauspieler war demnach der „Elefantenmensch“, mit dem er in München und Hamburg auf der Bühne stand. 2010 war er Basil aus dem „Bildnis des Dorian Gray“, jenem Maler, der das verhängnisvolle Portrait erschafft und schließlich daran zugrunde geht. In Landsberg konnte man ihn in der Rolle des Hausmeisters in der „Flucht“ erleben. Vier Jahre begleitete er die Theaterarbeit der Zwölftklass-Schüler der Freien Waldorfschule, die beispielsweise in die Inszenierung von „Blau“ mündete und die ebenfalls im Stadttheater zu sehen war. Und nun das „Weiße Rössl“? „Als die Anfrage von der Landsberger Bühne kam, war ich spontan begeistert. Erstmal habe ich da noch eine Art nostalgische Verklärung, wenn ich an den Peter-AlexanderFilm denke. Aber außerdem ist das Weiße Rössl eines der wenigen, richtig tollen deutschsprachigen Musiktheaterstücke mit einer turbulenten Handlung, gemischt mit richtigen Evergreens.“ Trotzdem stellt er klar: „Wir machen keine Operette, dazu haben wir gar nicht die Möglichkeiten und das interessiert uns auch nicht. Wir erzählen eine Geschichte mit Liedern, die von einer tollen, vierköpfigen Band begleitet werden.“ Und die Geschichte hat es in sich. „Wenn man die Figuren und Konflikte ernst nimmt, ist das schon ganz schön krass, was da passiert. Wenn die Touristen abgezockt werden oder der Leopold der Josepha nachstellt… “ Doch neben den Geschehnissen am Wolfgangsee beschäftigt ihn noch ein anderes Thema: Als Jazzmusiker Coco Schumann ist er in Gil Mehmerts „Ghetto Swinger“ an den Hamburger Kammerspielen zu sehen.  n


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50 Jahre, 100 Inszenierungen, 1 Verein und zum Jubiläum ein Klassiker

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Die landsberger bühne e.V. inszeniert

das Singspiel „Im weißen Rössl“

Vor 50 Jahren wurde im damaligen Café Aenderl die Laienspielbühne der VHS Landsberg, heute landsberger bühne e.V., gegründet, die in den Jahren seit ihrer Gründung 100 Inszenierungen auf die Bühne des Stadttheaters und diverser Ausweich-Spielorte gebracht hat. Im September diesen Jahres erhielt die landsberger bühne e.V. den Ellinor-Holland-Kunstpreis für 50 Jahre Theater- und Kulturarbeit und versteht diesen zum einen als Lohn für das Geleistete, zum anderen aber ebenso als Ansporn für die weitere Arbeit. Den Auftakt dazu bildet im Januar 2014 das Singspiel „Im weißen Rössl“ von Ralph Benatzky unter der Leitung von Konstantin Moreth. Das 1930 uraufgeführte und während der Naziherrschaft verbotene Stück wurde in seiner ursprünglichen Fassung bereits 1965 vom legendären Peps Pschorr inszeniert. Nun laufen die Vorbereitungen für die musikalische Fassung von Ralph Benatzky mit Sabine Kittel und Harald Dollinger in den Hauptrollen auf Hochtouren. Das Ensemble wurde an prominenter Stelle durch Konstantin Moreth als Spielleiter erweitert, aber vor allem auf der Bühne wird das „Stammpersonal“

vielfach verstärkt und ergänzt. Die Bekanntesten dieser Gäste sind wohl Thomas Christ und Edith Fuchs, beides ehemalige Mitglieder und im Falle Thomas Christ inzwischen deutlich größere Bühnen gewöhnt, sowie Roman Groß. Musikalische Basis und stimmliche Ergänzung sind außerdem die Band unter der Leitung von Karsten Gnettner und zahlreiche Mitglieder aus Landsberger Chören. In weiteren Rollen und Bereichen steht auf und hinter der Bühne für das goldene Jubiläum alles gerade, was im Verein Rang und Namen hat. Es seien an dieser Stelle nur die weiteren Sprechrollen genannt: Carola Schuppert, Daniela Echterbruch und Constanze Günther; Juri Olbrich, Götz Hofmann, Franz Krauß, Sepp Wörsching und Ralph Wilbert sowie Karlheinz Ehelechner, Jonny Werner, Gabriel Raum und Florian Werner. Premiere ist am 11. Januar 2014 um 20:00 Uhr im Landsberger Stadttheater. Weitere Vorstellungen: 13./16./17./18./21./23./24. und 25. Januar 2014 jeweils um 20:00 Uhr und am 12. und 19. Januar 2014 jeweils um 18:00 Uhr. Karten im Vorverkauf gibt es im Reisebüro Vivell am Hauptplatz; telefonische Reservierungen werden unter der Telefon-Nr. 08191-917 412 entgegengenommen. n

ONLINE Noch aktueller und näher dran! www.schlossallee-fuenfseenland.de

In der Region für die Region


Kunst & Kultur Kunstkreis Salettl | Seite 32

K

Kunst im Sudhaus Kunstkreis Salettl Einmal im Jahr verwandelt sich das Sudhaus im Schloss Seefeld in eine große Bühne für den Kunstkreis Salettl. Vier Tage lang präsentieren die Mitglieder des vor gut 20 Jahren ins Leben gerufenen Kreises zusammen mit Gastausstellern ihre Werke. Text n Frauke Vangierdegom

Das Sudhaus im Schloss Seefeld bildet seit 18 Jahren den Rahmen der jährlichen Schau – sie ist quasi volljährig geworden. Zuvor fanden die ersten vier Ausstellungen in Hechendorf im „Salettl“ des Rathauses statt. Daher auch der Name des Kunstkreises, dessen Mitglieder großen Wert auf Individualität bei den Themen, Motiven und Techniken der ausgestellten Werke legen.

So gibt es auch kein spezielles Thema für die alljährliche Schau, die heuer vom 20. bis 24. November stattfindet. Auf diesen Seiten stellen sich die Mitglieder des Kunstkreises Salettl, Erika Dahlem, Charlotte Gärtner, Rita Jochum und Carola Macher sowie die beiden Gäste Christiane Demenat und Karl Heinz Kappl vor. Carola Macher – bei ihr ist der Name Programm: Denn sie ist eine der Macherinnen im Kunstkreis Salettl. Sie gehört dem illustren Kreis seit seiner Gründung an und kümmert sich unter anderem darum, Kontakte zu anderen Künstlern herzustellen. Malen bedeutet für Carola Macher „Eintauchen in eine andere Welt, Experiment, Neugier und Austausch mit anderen Malern“. Meist arbeitet sie gegenständlich, großzügig in Acryltechnik oder mit selbstgebundenen Pigmenten. Erika Dahlem lebt mit ihrer Familie in Hechendorf. Sie arbeitet am liebsten mit Ton, Speckstein oder Holz. Ihre große Vorliebe gilt den Menschen und Tieren, aber auch Gebrauchsgegenstände entstehen in ihrer Werkstatt. Seit vielen Jahren leitet sie mit großem Engagement Töpferkurse für Kinder. Erika Dahlem bildet sich immer weiter fort; sie ist auch Schülerin von Bildhauer Max Wagner, der unter anderem 2004 den Kulturpreis des Landkreises Starnberg erhielt. Charlotte Gärtner ist nicht nur Mitglied im Kunstkreis Salettl, sondern auch bei den Kunstfreunden Wörthsee oder dem Kulturverein Herrsching. Seit 1971 lebt die gebürtige Westfälin in Seefeld und hat


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Christiane Demenat ist Bildhauerin und Kunsttherapeutin. Die gebürtige Münchnerin ist in diesem Jahr Gastausstellerin beim Kunstkreis Salettl. Neben ihrem Atelier in München hat sich die Künstlerin, die sich zur Kunsttherapeutin weitergebildet hat, ein zweites Atelier in Schwabhausen. Unter anderem initiierte sie das Projekt „SteinReich“, einem Forschungs- und Bildungsjahr rund um den Stein mit acht Fachdozenten. Mehr Informationen über die Künstlerin unter www. lichtskulptur.com Karl Heinz Kappl lebt und arbeitet in Hechenwang. An der Akademie der Bildenden Künste in München hat Kappl studiert. Seit 1994 ist er als Kunsterzieher in St. Ottilien tätig, stellt regelmäßig in München, Frankfurt, Windach oder Landsberg aus und sagt von sich selbst, er sei ständig auf der Suche nach neuen Formen. Seine Werke sind nicht nur im Schloss Seefeld während der Jahresausstellung zu bewundern, sondern auch unter www.kunst-kappl.com. n

Karl Heinz Kappl

Rita Jochum malt in fast allen Techniken. Collagen, Schüttbilder, Riesen-Blütenausschnitte, Aquarelle, die sie seit über 20 Jahren zeigt, z. B. im Ministerium f. Wirtschaft, Technologie u. Verkehr in München oder der Sparkassen Galerie Starnberg. Sie liebt die freie Malerei und das Experimentieren, braucht im Wechsel auch das Gegenständliche. Für sie ist die Malerei neben Spaß an Weiterentwicklung auch Herausforderung, Loslassen, Chance zum persönlichen Ausdruck und Gewinn im Leben.

Rita Jochum

ihr Können mit Workshops bei Juschi Bannaski, Ernst Heckelmann oder Peter Casagrande zur Perfektion gebracht. Kunstinteressierte konnten ihre Werke im Schloss Seefeld, im Wasserturm Herrsching oder auch im Rathaus Berg bewundern.

Die Jahresausstellung des Kunstkreises Salettl im Sudhaus von Schloss Seefeld wird mit einer Vernissage mit Musik am Mittwoch, 20. November, 19:00 Uhr eröffnet. Bewundert werden können die Werke der ausstellenden Künstler dann bis 25. November immer von Donnerstag bis Sonntag von 11:00 bis 19:00 Uhr.

Carola Macher

Erika Dahlem

Charlotte Gärtner

Wissenswertes

Christiane Demenat


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Motor Test Porsche Panamera | Seite 34

Der Porsche Panamera S E-Hybrid

Fotos: Porsche; Privat

Reinrassiger Sportwagen unter Strom

Als erster deutscher Hersteller hat Porsche einen Plug-in-Hybriden in der Luxusklasse an den Start gebracht. Seit der Markteinführung Deutschland im Juli überschlägt sich die Fachpresse mit Tests und Berichten in der Bewertung des neuen Gran Turismo. Ich war sehr gespannt, den Wagen im Alltagstest zu erfahren. Text n Raimund Arntzen

Geht das: Porsche fahren und trotzdem sparen? Wenn ich an einen Hybrid von Porsche denke, stelle ich meine eigenen Ansprüche. Er muss nicht nur sparsam sein, sondern auch das typische Fahrgefühl bieten. Und so viel kann ich vorweg verraten: Meine Erwartungen wurden voll erfüllt. Gerade noch an der Ladestation frisch betankt, steht der schicke weiße Panamera mit den unscheinbaren Erkennungszeichen des Hybridmodells – giftgrüne Schriftzüge und Bremssättel – abfahrbereit vor mir. Äußerlich hat Porsche den neuen Panamera nur behutsam überarbeitet. Eine etwas straffere und prägnantere Linienführung im Bugteil ist vor allem an den größeren Lufteinlässen und den neuen LEDScheinwerfern sichtbar. Die stärkeren optischen Veränderungen sind am ehesten am Heck erkennbar. Das Nummernschild sitzt weiter unten. Die Heckscheibe ist flacher und größer, wirkt dadurch gestreckter und verleiht dem Fahrzeug auch durch einen breiteren Spoiler insgesamt einen sportlicheren Charakter. Ich steige ein und sitze in einem geräumigen Innenraum mit Komfortfeeling der Extraklasse, wie man es allerdings auch von einem Fahrzeug in dieser Preisklasse erwarten kann. Eine sehr umfangreiche serienmäßige Ausstattung lässt kaum Wünsche offen, wobei die Erweiterungsmöglichkeiten zur Sonderausstattung, wenn man in die Preisliste schaut, unendlich erscheinen. Überraschend ist auch der Sitzkomfort auf den Fondplätzen, wo ich mit meinen 185 cm doch noch sehr bequem Platz nehmen konnte.

Doch jetzt soll es losgehen. Wo ist der Startknopf bzw. der Startschlüssel? Ach ja, porschetypisch links vom Lenkrad. Ich muss mich entscheiden, in welchem Modus ich mich zum Start auf die Testfahrt begeben möchte. Denn was genau man von seinem Panamera will, kann man über vier Taster auf der übersichtlichen Mittelkonsole festlegen. Der Hybrid startet immer im Modus „E-Power“. Wer seine Batterie lieber für später schonen will, schaltet das Symbol für „Hybrid“. Wer die volle Leistung will, für den hält Porsche auch einen Sportmodus bereit. Wenn`s mit dem Strom aus der Batterie knapp wird, kann man in den „E-Charge“-Modus schalten, der für die Ladung der Batterie durch den Motor während der Fahrt sorgt. Schon beim Wegfahren im Modus „E-Power“ vom Hof des Porsche Zentrums 5 Seen in Gilching, bin ich begeistert. Mit einem großen, schweren Wagen (2,2 Tonnen) wie dem Porsche Panamera Hybrid flüsterleise über die Autobahn zu gleiten (innovative Luftfederung bei der Executive-Ausstattung), nur von den maximal 70 kW des E-Motors angetrieben, erschließt sich mir ein völlig neues und ungewohntes Fahrgefühl. Ich beschleunige den Wagen rein elektrisch, hörbar mit einem leichten Surren, bis auf 130 km/h und komme damit knapp 30 Kilometer weit, bevor kaum merklich und automatisch dann das neue V6-Triebwerk mit drei Litern Hubraum und der Biturbo-Aufladung seine kraftvollen Dienste aufnimmt. Ein Druck aufs Gaspedal und der Panamera stürmt los, auf dem nicht Tempo beschränkten Autobahnstück, wie man es


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von einer Luxussportlimousine von Porsche erwartet. Eine perfekt abgestufte Achtstufenautomatik bringt den Wagen ohne Ruck mit der enormen Schubkraft vom Elektromotor und Verbrenner auf über Tempo 260 km/h. Von der Autobahn runter auf die Landstraße durch kleinere Ortschaften und Städte entdecke ich immer wieder den für mich neuen Charme des Hybridantriebs, der ein rein elektrisches Fahrerlebnis ohne Kraftstoffverbrauch, Lärm und lokale Emission ermöglicht. Bei gemäßigter Fahrt in den Ortschaften drehten sich sogar die Köpfe der Menschen verwundert und bewundernd nach dem Fahrzeug um. Das ist mir schon lange nicht mehr passiert und spricht auch für das modifizierte Design und das neue Antriebskonzept von Porsche. Mit dem neuen Antriebskonzept hat Porsche seine Kernkompetenz in der stetigen Entwicklung von Performance und Effizienz wieder einmal bewiesen. Die Eckdaten des neuen Motors kennzeichnen den Fortschritt gegenüber seinem Vorgänger. Es stecken 20 PS mehr Leistung unter der Haube bei 20 Newtonmeter mehr Drehmoment und das bei (lt. Angabe vom Hersteller) 18 Prozent weniger Verbrauch. Tatsächlich hatte ich den Eindruck, trotz meiner zum Teil sehr sportlichen Fahrweise auf der Autobahn und der bewusst sparsam und emissionsschonend ausgelegten Fahrweise auf der Landstraße und in der Stadt, weit unter der 10 Litermarke Spritverbrauch auf 100 km geblieben zu sein. Im täglichen Einsatz ist der E-Hybrid auch gut zu managen. Geladen wird der Akku (Lithium-Ionen-Batterie, 9,4 kW/h) innerhalb von zwei bis vier Stunden entweder über das Plug-In-System an einer herkömmlichen Haushaltssteckdose, bei Industriestrom mit 16 Ampere verkürzt 2,3 Stunden, per Ladestation oder über Rekuperation beim Bremsen und Rollen. Zudem genügt während der Fahrt ein Knopfdruck und das System schaltet in den so genannte „E-Charge-Modus“, bei dem der Motor den Ladezustand der Batterie während der Fahrt verbessert. In diesem Modus ist die Batterie schon nach rund 45 Minuten wieder vollgeladen. Ich habe mit dem Porsche Panamera S E-Hybrid ein Fahrzeug der Luxusklasse gefahren, das mich rundum überzeugt hat. Die Wirtschaftlichkeit im Verbrauch kann ich bei dieser neuen Technologie selbst bestimmen. Schließlich braucht das Auto gar keinen Sprit, wenn man ausschließlich zwischen Wohnung und Arbeit hin und herpendelt. Wenn man allerdings hauptsächlich längere Strecken auf der Autobahn unterwegs ist, lässt die wirtschaftliche Effizienz nach. Die Plug-in-Technik ist aus meiner Sicht die beste Alternative zum reinen Verbrennungsmotor und möglicherweise die Zukunft für die nächsten zehn Jahre. Wenn ich mir heute eine Luxuslimousine anschaffen würde, dann wäre der Porsche Panamera S E-Hybrid meine erste Wahl. n

Man muss genau hinsehen, um den E-Hybriden zu erkennen. Lediglich an den giftgrünen Schriftzügen, Bremssätteln und Zeigern im Cockpit outet er sich.

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Technische Daten Testwagen Panamera S E-Hybrid 6-Zylinder-Motor in V-Anordnung, Kompressor Hubraum 2995 cm³ Max. Leistung bei 6500 U/Min. 245 kW (333 PS) Max. Drehmoment 440 Nm Elektromaschine: Max. Leistung bei 6500 U/Min. 70 kW (95 PS) Max. Drehmoment 300 Nm Gesamtleistung: Max. Systemleistung 306 KW (416 PS) Max. Systemdrehmoment 590 Nm 8-Gang Tiptronic-Automatikgetriebe, inkl. Betätigung über Schaltwippen am Lenkrad Höchstgeschwindigkeit 270 km/h Höchstgeschwindigkeit elektrisch 135 km/h Beschleunigung von 0 – 100 km/h in 5,5 s Verbrauch lt. Hersteller kombiniert 3,1l/ 100 km Stromverbrauch in kWh/100 km 16,2 Elektrische Reichweite 36 km CO 2-Emission 71g/km • Effizienzklasse A+ • Tankinhalt 80 Liter Leergewicht 2.095 kg Länge/Breite/Höhe 5.015 mm/1.931 mm/1.418 mm Kofferraumvolumen bis Oberkante Rücksitze 335 l Kofferraumvolumen bei geklappten Rücksitzen 1.153 l Farbe des Testwagens: Weiß, Lederausstattung schwarz Preis des Testwagens: 125.900,– € inkl. MwSt. Grundpreis des Testwagens: 110.409,– € inkl. MwSt.

Der Panamera S E-Hybrid beweist, dass auch eine zwei Tonnen schwere Luxuslimousine ein Öko-Auto sein kann.

Das mobile Ladegerät


Sport & Spiel Workout an der Stange | Seite 36

barre

barre concept Das Ballettstangen-Workout

Frauen aufgemerkt! Die Chancen, eure Traumfigur zu erlangen, sind wieder gestiegen, denn jetzt gibt es ein völlig neues Figurstyling für einen straffen Körper, das an das Balletttraining angelehnt ist. „barre concept“ heißt das Zauberwort. Es fördert die Muskelkraft, strafft den Körper, macht sehr viel Spaß und trainiert nicht nur effektiv die Problemzonen, sondern auch das Gehirn. Und gleichzeitig kann sich Frau als Ballerina fühlen und damit ei-

Mit diesem Workout-Programm werden alle Hauptmuskelgruppen, insbesondere an Bauch, Beinen, Armen und Po, wirksam geformt und gedehnt. Die Körperspannung wird verbessert und die gesamte Figur gestrafft. Nicht neu? Richtig, denn das „barre concept“ ist auch als „Lotte-Berk-Methode“ bekannt. Die Tänzerin Lotte Berk galt in den 30er-Jahren schon als „Fitness-Queen“. Also ist das „barre concept“ eine urdeutsche Erfindung, die lange Zeit in Vergessenheit geraten und auf Umwegen aus den USA wieder zu uns nach Deutschland gekommen ist. Aber was genau ist „barre concept“? Nun, dabei handelt es sich um ein Workout vorwiegend an der Ballettstange, das Elemente aus dem Ballett, aus Pilates, Yoga und Gewichttraining enthält. Dieses spezielle Ganzkörpertraining verbrennt Körperfett mit gezieltem Muskelaufbau. Die Silhouette wird gestrafft – ein schneller und erfolgreicher Weg, um den Körper zu verändern. Oberstes Ziel ist der definierte Tänzerinnen-Körper!

Fotos: barre-concept.de

nen vielleicht lang gehegten Mädchentraum wieder aufleben lassen.


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Workout an der Ballett Stange. barre concept macht Spaß und verhilft zur perfekten Figur.

„barre concept“ baut auf fünf Prinzipien auf: n 1. Zentrierung der Körpermitte

Die erste Ballettposition und die Zentrierung der Körpermitte mittels Anspannung des Bauches ist die Grundstellung für alle Übungen an der Ballettstange. n 2. Kontrolle Die Qualität der Bewegung wird durch Kontrolle gewährleistet. Bewegungen werden immer kontrolliert ausgeführt, um Verletzungen zu vermeiden und optimale Ergebnisse zu erzielen. n 3. Konzentration und Spaß Konzentration ist besonders wichtig. Denn bei jeder Bewegung gibt es viele Einzelheiten zu beachten und man muss sich konzentrieren, um ein gutes Körperbewusstsein zu erlangen. n 4. Präzision Jede Bewegung hat einen Zweck und muss genau durchgeführt werden. Die Bewegungsabläufe sind klar und direkt. n 5. Bewegungsfluss Ein dynamischer Bewegungsfluss ist für alle Übungen wichtig. Ruckartige Bewegungen werden vermieden. All dies zusammen fordert die Muskulatur in allen Bereichen und verbessert deren Kraft, Flexibilität, Ausdauer, Schnelligkeit und Elastizi-

tät. Durch den Wechsel zwischen dynamischen Übungsfolgen an der Stange und auf der Matte wird das Muskelgewebe in der ganzen Länge optimal trainiert. Gezielte Dehneinheiten steigern Elastizität und Durchblutung. Körpergefühl und Haltung werden verbessert, so dass die Übungen mit Leichtigkeit ausgeführt werden können. Ein positives Körpererlebnis bringt Spaß und Glücksgefühle.  n

Hier wird das „barre concept“ angeboten Ballettschule Götze & Werner GbR Hauptstraße 24, 82256 Fürstenfeldbruck www.goetze-und-werner.de Happy Moves Dachauer Straße 36, 80334 München oder Arabellastraße 15, 81925 München www.happy-moves.de Munich Poledance Karlstraße 43, 80333 München www.munich-poledance.de

Einzigartig in Ihrer Region

Mo-Fr 9-18, Sa 9-13, Adventssamstage von 9-17 Uhr geöffnet.


Beauty & Wellness Produktentwicklung | Seite 38

Wie kommt die

Creme in die Tube?

Jessica Jatzek beim Stabilitätstest

Adrett füllen sie die Regale im Kosmetikstudio – Cremes, Masken, Ampullen und Seren für die tägliche Schönheitspflege. In ihren edlen Designs strahlen sie Anmut und Luxus zugleich aus und verheißen frisches, jugendliches Aussehen und eine glatte, straffe Haut. Kaum zu glauben, wie lang der Weg dorthin ist. Denn ehe ein Produkt soweit ist, einen begehrten Platz im Kosmetikregal zu ergattern, durchläuft es eine exakt durchdachte, präzise aufeinander abgestimmte Prozesskette. Ein Blick hinter die Kulissen der Produktentwicklung Martin Schmitz, Chefentwickler und Betriebsleiter beim Augsburger Kosmetikhersteller Dr. Grandel, ist seines Zeichens so etwas wie ein „Profiler“ in Sachen Beauty. Zusammen mit dem Team des Entwicklungslabors ist er permanent auf der Suche nach „Verdächtigen“, nämlich nach neuen Wirkstoffen für innovative Beauty-Produkte.

Martin Schmitz und Hayam Shawki im Labor beim Test einer Pipette

Eine seiner größten Herausforderungen liegt darin zu erahnen, wie der Kosmetikmarkt in zwei Jahren aussehen könnte und in welche Richtung sich die Wünsche und Erwartungen der Kunden bewegen werden. „Die Entwicklung und Isolierung einzelner kosmetischer Wirkstoffe verläuft in einem unbeschreiblichen Tempo, eine Innovation jagt die nächste. Bis ein neu entwickeltes Produkt unser Haus verlässt und bei der Kundin im Institut zum Einsatz kommt, vergehen jedoch im Schnitt ein bis eineinhalb Jahre“, so Schmitz. Er weiß, wovon er spricht, denn seit rund siebzehn Jahren entwickelt der Chemiker mit seinem Team Pflegeprodukte für den Augsburger Schönheitsexperten. In dieser Zeit hat er einige hundert Entwicklungsprojekte geleitet, rund 260 Produkte bzw. ganze Produktlinien „erfunden“ und im Labor kreiert. „Am Anfang steht immer das Sammeln und Auswer-

Fotos: Dr. Grandel


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ten der Kundenwünsche, der neuesten Wirkstoffe und Markttrends“. Welche können und wollen aufgenommen und weiterverfolgt werden, welche passen zur Marke? Regelmäßige Meetings mit den Kollegen aus den Bereichen Vertrieb, Marketing und Produktentwicklung bringen Klarheit – das Konzept für das neue Produkt steht.

Startschuss Höchste Anforderungen gelten bei der Auswahl der Roh- und Wirkstoffe. Da die Kosmetikprodukte von Dr. Grandel in über 40 Ländern der Welt ihre Kunden finden, müssen internationale gesetzliche Verordnungen beachtet werden. Die Richtlinien für die Produktentwicklung sind somit äußerst streng gefasst. Verschiedene Studien, toxikologische Daten und Unterlagen über Ursprung und Herstellung der Roh- und Wirkstoffe fließen in diese Bewertung ein. Hat man sich für einen Stoff entschieden, wird dieser bemustert – der Startschuss für das Entwicklungslabor. Produktentwicklerin Hayam Shawki kreiert mit den neuen Wirkstoffen verschiedene Formulierungen: „Ist eine neue Rezeptur erstellt, geht es in die experimentelle Phase. Für mich ist wichtig, dass sich die Wirkstoffe untereinander vertragen und keine Wechselwirkungen eingehen. Produktsicherheit ist oberstes Gebot.“ Das komplizierte Herstellungsverfahren erfolgt zunächst in kleinen Einheiten, muss später jedoch auf der großen Produktionsanlage 1:1 nachgestellt werden können. Die ersten Mini-Ansätze werden von den Schulungsleiterinnen des Hauses auf Konsistenz, Haptik, Hautgefühl, Wirkung und Anwenderfreundlichkeit hin untersucht. Die ausgebildeten Fachkosmetikerinnen beurteilen, ob eine Emulsion in Aussehen und Duft stimmig ist, wie gut sich das Produkt auftragen lässt und welches Hautgefühl es bewirkt. Wenn dieses erste Sichten positiv verläuft, starten die „Professionistas“ bereits damit, mögliche neue Behandlungskonzepte für die Kosmetikkabine zu kreieren.

Wenn die Creme schaukeln darf … Parallel dazu gehen die „Prototypen“ des neuen Produkts ins Labor und müssen dort unter den kritischen Augen von Jessica Jatzek einen harten Stabilitätstest durchlaufen, der sich im 4-, 8- und 12-Wochen-Turnus wiederholt. Träger erklärt: „ Mit dieser Prüfung wird zum

einen die Haltbarkeit der Formulierungen von mindestens 30 Monaten sichergestellt – zum anderen die Stabilität des neuen Produktes unter Extrembedingungen getestet. Denn die Creme soll ja auch eine Reise in einem heißen Kofferraum oder im kalten Laderaum eines Jumbojets auf dem Weg in den Urlaub unbeschadet überstehen.“ Die Mixturen werden aus diesem Grund bei Temperaturen von minus 5 Grad Celsius über normale Raumtemperatur hin bis plus 45 Grad Celsius „gestresst“. Im so genannten Schau- Hayam Shawki (re.) im Labor keltest durchlaufen sie dieses Temperaturspektrum im täglichen Wechsel – 12 Wochen lang. Hat die Creme während dieses Wechselbades Konsistenz, Farbe und Duft unverändert behalten, so ist ein erster Meilenstein in der Entwicklung erreicht. In diesem frühen Stadium des Entwicklungsprozesses mixt Juliane Träger einen Testansatz von 5 kg auf der kleinen Produktionsmaschine. „Das Herstellungsverfahren entspricht in etwa den gleichen Bedingungen, die später in der großen Produktionsmaschine herrschen werden. Ich programmiere für beide Maschinen standardisierte Verfahren. Der Herstellungsprozess läuft später vollautomatisch ab und ist somit valide für die große Anlage.“

Sicherheits-Check Der Bulk – so nennt man im Fachjargon die noch nicht abgefüllte Creme – kommt anschließend in die vom Marketing ausgewählte Primärverpackung – so wird die Tube, der Tiegel, die Flasche oder der Spender genannt. Hierin durchläuft das Produkt nochmals den gesamten Zyklus des Stabilitätstests. Mit dieser Prüfung im Packmittel soll sichergestellt werden, dass der Inhalt nicht mit dem Verpackungsmaterial interagiert und stabil bleibt. Noch während der Stabilitätstest läuft, werden Muster des Ansatzes im Labor mikrobiologisch untersucht. Fallen diese Untersuchungen positiv aus, ist die Creme also keimfrei bewertet, gehen erste Testmuster an einen externen Der >>

31. Dezember 2013


Beauty & Wellness Produktentwicklung | Seite 40

herrschen hygienische Bedingungen wie in einem Operationssaal – sogar die Luft wird steril gefiltert. Keine Chance für Keime. In der großen Produktionsanlage laufen alle Schritte vollautomatisch ab, die vorher im Kleinversuch getestet wurden. Je nach Rezeptur werden bis zu 30 einzelne Komponenten in maximal 80 Reaktionsschritten innerhalb von 2 Stunden zusammengemischt (= homogenisiert).

Ab in den Tiegel

Juliane Träger setzt einen Testansatz auf der kleinen Produktionsmaschine an.

matologen, der mit freiwilligen Probanten unabhängige Wirksamkeitsstudien erstellt. Diese Ergebnisse sind ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Produkt-Reife.

Keimfreie Zone Der eigentliche Herstellungsprozess kann beginnen, sobald der letzte Stabilitätstest positiv bewertet wurde und die Qualitätssicherung grünes Licht gibt. Im „Allerheiligsten“, dem Produktionsraum mit der großen, vollautomatischen Homogenisier- und Dispergiermaschine,

Nach der reinen Produktionszeit, die bei einer Creme schon mal bis zu vier Stunden dauern kann, wird der Bulk in ein steriles Großgebinde aus Edelstahl abgefüllt und kommt bis zur mikrobiologischen Freigabe für fünf Tage ins Lager. Geprüft werden unter anderem Konsistenz, phWert, Inhaltsstoffe, Galenik und mikrobiologische Reinheit. Hat die strenge Qualitätssicherung nichts zu beanstanden, wird die Creme konfektioniert, das heißt, sie wird auf einer Produktionsstraße in das jeweilige Behältnis abgefüllt, verschlossen, etikettiert, mit Chargennummer versehen, in einen Umkarton verpackt und zum Schluss gewogen. Fertig. Viele Wochen und Monate sind inzwischen vergangen, aus der ersten vagen Idee wurde ein neues, innovatives Pflegeprodukt geboren. „Es ist jedes Mal wieder ein ganz besonderes Erlebnis, ein neues Produkt in Händen zu halten“, so Schmitz. „Am schönsten sind jedoch die positiven Feedbacks unserer Kundinnen. Wenn auch sie begeistert sind, haben wir alles richtig gemacht. Das ist pure Motivation fürs nächste Projekt.“  Quelle: Dr. Grandel n

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Gesundheit Hautpflege | Seite 42

Kälte alarm Fällt die Temperatur unter acht Grad Celsius, heißt das für unsere Haut: Winterzeit. Plötzlich reicht die normale Tagespflege nicht mehr aus, die Haut spannt und juckt, schuppt sich an manchen Stellen und bekommt feine Fältchen. Spätestens jetzt sollten Sie gegensteuern, damit die Haut schön glatt und geschmeidig durch die kalte

Was passiert eigentlich mit unserer schützenden Hülle, wenn es kälter wird? Sie rebelliert. Als Erstes reagieren die Talgdrüsen: Der Talg, der die Haut im Sommer angenehm geschmeidig macht und einen zarten Glanz auf ihre Oberfläche zaubert, wird zäh und verteilt sich nicht mehr so gut. Auf einmal fehlen in der oberen Hornschicht Fette, so genannte Lipide, die der Talg sonst liefert. Die Folge: Unsere Haut bekommt kleine Risse.

Im Winter weniger Feuchtigkeit Das macht die natürliche Schutzbarriere der Haut durchlässig – Einflüsse von außen dringen schneller ein. Umgekehrt gelangen hautschützende Substanzen auch schneller nach außen, Wasser zum Beispiel. Normalerweise hat die oberste Hornschicht einen Feuchtigkeitsgehalt von bis zu 40 Prozent. Im Winter kann er auf unter zehn Prozent sinken. Heizungsluft verstärkt den Wasserverlust der Haut zusätzlich, denn sie hat eine niedrige relative Luftfeuchtigkeit. Deshalb haben wir in einem überheizten Raum manchmal das Gefühl, uns sofort eincremen zu müssen. Dann also schnell nach draußen, an die frische Luft? Eigentlich eine gute Idee – für die Haut aber stellt sich ein neues Problem. Kälte und Wind vermindern nämlich ihre Durchblutung. Nährstoffe, die sonst durch die Gefäße in tiefere Hautschichten gelangen, erreichen nicht ihr Ziel. Die sowieso schon angegriffene Hautbarriere wird noch mehr geschwächt. Man kann auch sagen: Die Kommunikation innerhalb der Haut läuft nicht mehr optimal. Die Haut muss oft große Temperaturunterschiede ausgleichen

Auch der schnelle Wechsel von draußen nach drinnen strapaziert unsere Schutzhülle. Innerhalb weniger Minuten muss die Haut manchmal Temperaturunterschiede von bis zu 30 Grad aushalten. Das ist viel mehr als im Sommer. Die Haut kann aber nicht einfach von „sehr warm“ auf „sehr kalt“ umschalten und sich den neuen Gegebenheiten anpassen. Ist sie überfordert, merkt man das sofort: Sie spannt oder prickelt unangenehm. Einen Unterschied zwischen starker Sonnenstrahlung und Schlotterkälte macht die Haut dabei nicht. Das sind zwei Extreme, die ihr gleichermaßen schaden. Sie ist nicht geschützt, und es kommt zu Entzündungen. Diese äußern sich dann entweder als Sonnenbrand – eine Folge intensiver UV-Einstrahlung – oder als kleine Erfrierung. Glücklicherweise können wir die Haut vor beidem schützen. Im Sommer hilft eine Creme mit hohem Lichtschutzfaktor. Dieser ist auch beim Wintersport sinnvoll. Beim Skifahren kann die Sonne genauso unerbittlich brennen wie im Sommer am Strand. Vor Kälteschäden schützt am wirkungsvollsten eine „Cold Cream“. Diese spezielle Kältecreme hat eine sehr fettige Grundlage und dichtet die Haut ab. (Tipp: Erst Sonnen-, dann Kälteschutz auftragen.) Ähnlich wie bei Sonnencremes darf man auch hier keinen hundertprozentigen Schutz erwarten. Einen Teil der Kälte lässt die Cold Cream durch – länger als ein paar Stunden sollte man also nicht im Freien bleiben, vor allem bei extremen Minusgraden. Zurück in der warmen Stube, muss die Schutzschicht herunter. Am besten gelingt das mit einer milden Waschcreme. Sonst verstopft die Cold Cream die Poren, und dann blühen bald die Pickel.

Foto: © yanlev – Fotolia

Jahreszeit kommt.


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Vorsicht vor zu heißem Wasser Vorsicht beim Reinigen: Zu häufiges Waschen und zu heißes Wasser schaden. Dabei werden natürliche Lipide aus der Haut gespült; das trocknet sie aus und schwächt ihre ohnehin angegriffene Barriere. Noch mehr Schaden können Seifen und alkoholhaltige Gesichtswässer anrichten, denn sie trocknen ebenfalls stark aus. Jetzt ideal sind Reinigungslotionen mit beruhigenden Inhaltsstoffen wie Panthenol oder Allantoin. Außerdem sollten Rückfetter enthalten sein, die der Haut gleich wieder Lipide zurückgeben. Darüber freuen sich besonders Hände und Lippen – die Hände, weil sie ständig beansprucht und häufig gewaschen werden – man sollte sie deshalb nach jedem Waschen eincremen. Die Lippen verlangen Extrapflege, denn ihre Haut ist sehr dünn und besitzt nur wenige Talgdrüsen.

Gesundheit und Ausstrahlung durch Stärkung Ihrer inneren Schönheit und Kraft Chinesisch-Asiatische Heilverfahren am Schloß Seefeld

Und das Gesicht? Es braucht im Winter auf jeden Fall eine reichAkupunktur.TCM-Ernährungsberatung. Shiatsu haltigere Pflege als im Sommer. Die Tagescreme sollte deshalb unter der ärztlichen Leitung von mehr rückfettende Wirkstoffe wie Harnstoff (Urea), NachtkerzenDr. med Elke Schmid öl oder Sheabutter enthalten. Reine Feuchtigkeitscremes eignen Hautärztin - Allergologin - Naturheilkunde sich in der kalten Jahreszeit höchstens für unreine Haut oder roAnz_Dr.Brehme 14.10.2013Hautarztpraxis 14:06 Uhr Seite 1 am Schloß - Graf - Toerring - Str. 13 buste Mischhaut. 82229 Seefeld - Tel. 0151 51568662

Die besten Winter-Wirkstoffe Die meisten Pflegesubstanzen hat die Haut schon vorrätig – nur reichen sie im Winter oft nicht aus. Mit Cremes, Lotionen und Wirkstoff-Konzentraten können Sie Ihre schützende Hülle unterstützen. Etwa mit Harnstoff (Urea): Der natürliche Feuchthaltefaktor lässt Hautschüppchen verschwinden und speichert Wasser in den Zellen. Das bewirken auch Hyaluronsäure, Vitamin E und Glyzerin. Zusätzlich braucht die Haut Lipide, weil ihre Talgdrüsen jetzt schlechter arbeiten. Rückfetter aus pflanzlichen Ölen (Nachtkerzen-, Oliven- oder Mandelöl) machen die Haut wieder geschmeidig. (djd) n

Tipps gegen spröde Winterhaut Gut + n Fette Cremes versorgen die Haut mit den Lipiden, die sie jetzt braucht und verhindern, dass sie sich schuppt. n Trinken ist auch im Winter sehr wichtig. So bekommt die Haut von innen viel Feuchtigkeit, sieht glatt und rosig aus. Weniger gut n Heizungsluft ist extrem trocken und zieht Feuchtigkeit aus der Haut. Luftbefeuchter haben sich bewährt. n Zu heiß duschen spült Fett und Feuchtigkeit aus der Haut. 37 Grad reichen. Hinterher immer gut eincremen! n Rubbelbürsten sind in der kalten Jahreszeit tabu, weil sie die Haut zusätzlich reizen. Das gilt auch für Peelings. Quelle: djd 

www.hautnaturheilpraxis.de

Besuchen Sie uns an den Tagen der offenen Tür anlässlich des Christkindlmarktes am 30.11. und 1.12.2013 ab 14 Uhr.

Praxis für ganzheitliche Therapie im Schloß Seefeld Dr. med. Barbara Brehme, Ärztin Klassische Homöopathie (Diplom DZVhÄ) Biologische Medizin Neurobiologie nach Dr. Klinghardt Individuelle Ernährungsberatung (gesund & aktiv) Tel: 08152/3963963 praxis-brehme@web.de Marlene Brügel, Physiotherapeutin Myoreflextherapie nach Dr. med. Mosetter Tel: 0172/8957111 www.physio-bruegel.de Schloßhof 7a 82229 Seefeld Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt. (Hippokrates)


Spezial Traumhochzeit | Seite 44

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Genau mein Typ! Braut-Make-up

Ob blond, ob braun, ob mit Porzellanteint oder natürlich gebräunter Haut – eine Braut will am Hochzeitstag die Allerschönste sein, unabhängig davon, welchen Typ sie repräsentiert. Deshalb muss auch das Make-up perfekt sitzen, individuell abgestimmt auf die Person, die es trägt. Hier kommen die ultimativen Tipps.

Profi-Visagisten von Dr. Grandel haben für jeden Typ die richtigen Farbnuancen erarbeitet. In welchem der im Folgenden dargestellten Farbtypen finden Sie sich wohl am ehesten wieder? Die entsprechenden Schminktipps geben Ihnen einen Leitfaden, wie Sie sich am großen Tag (und nicht nur an diesem) optimal in Szene setzen können. Geschminkt wurde mit Produkten von Arabesque, www.arabesque.de. Grundsätzlich gilt: Ein Braut-Make-up kann nur dann richtig gelingen, wenn Gesicht und Dekolleté gepeelt, gepflegt und die Augenbrauen professionell in Form gebracht sind. Holen Sie sich im Zweifelsfall fachkundige Unterstützung bei einer Kosmetikerin bzw. einer Farbund Stilberaterin.

Grundierung – das A und O Gerade bei einem Braut-Make-up muss die Grundierung perfekt decken und sehr haltbar sein. Tragen Sie die Arabesque Maximum Comfort Foundation in einem passenden Ton mit dem Pinsel, einem Make-up-Schwämmchen oder den Fingerspitzen auf und lassen sie sie weich in den Haaransatz auslaufen. Bei Bedarf beziehen Sie Hals und Dekolletéansatz mit ein. Pudern Sie jetzt das Make-up gut mit dem Fixierpuder ab. So machen Sie es noch haltbarer und sorgen vor, dass an Ihrem Brautkleid später keine Make-up-Ränder zu sehen sind. Tragen Sie den Arabesque Illuminating Concealer, der eine Nuance heller ist als die Grundierung, unter den Augen auf. Er lässt dunkle Augenringe verschwinden und die Augenpartie strahlen. Etwas Grundierung auf den Lippen erhöht übrigens die Haltbarkeit des Lippenstifts. Ein letzter Schliff für die Haltbarkeit: noch einmal mit Fixierpuder zart das ganze Gesicht abpudern.

Must-haves für Lippen und Augen Für das Lippen-Make-up gilt grundsätzlich: Schmale Lippen mit Lip Designer von Arabesque einrahmen, den gesamten Mund abpudern. Mit einem Lippen-Konturenstift die Lippenform exakt nachziehen und die gesamten Lippen zart ausmalen; erneut zart abpudern und jetzt

mit dem Lippenpinsel den Lippenstift in der jeweiligen Farbe auftragen. Als Glanzpunkt in der Mitte der Ober- und Unterlippe farblich passenden Gloss setzen. Die Augenbrauen können Sie mit dem Eyebrow Pencil Nr. 65 auffüllen bzw. betonen. Zur Vervollständigung des Augen-Make-ups die Wimpern kräftig mit schwarzem Maximum Volume Mascara waterproof Nr. 75 tuschen.

Der Frühlingstyp Sie haben einen zarten, hellen Teint, manchmal Sommersprossen, hell- bis goldbraune Haare und fühlen sich mit Kleidung in warmen Tönen am wohlsten? Dann sind Sie ein Frühlingstyp. Die Augenlider werden mit Arabesque Eyeshadows in Beige (11), Bronze (36) und Camel (26) in Szene gesetzt. Tragen Sie auf das bewegliche Lid Beige auf. Die Lidfalte betonen Sie mit Bronze und verblenden sanft die Übergänge. Das äußere Drittel des Auges ebenfalls mit Bronze schattieren, zur Lidmitte hin auslaufen lassen. Den Highlighter in Camel unter die Brauen und im Augenwinkel platzieren. Den unteren und oberen Wimpernkranz verstärken Sie mit Arabesque Kajal Designer (39) in Dunkelbraun. Auf die Lippen Perfect Color Lippenstift Nr. 36 auftragen (alternativ: Lip Shine Nr. 46).


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Der Sommertyp

Der Herbsttyp

Sie sind ein heller Typ. Ihr Hautton ist kühl, schimmert rosa mit einem bläulichen Unterton; Ihre Haare zeichnet ein helles Blond oder ein Aschton aus. Kühle Farben dominieren Ihren Look. Die Augenlider werden mit Arabesque Eyeshadows in Mattrosa (263) – bewegliches Lid, Gala Grau (95) – Lidfalte und Silberweiß (75) – Highlighter geschminkt. Den unteren und oberen Wimpernkranz betonen Sie mit Kajal Designer (58) in Anthrazit. Auf die Lippen Perfect Color Lippenstift Nr. 70 auftragen (alternativ: Lip Shine Nr. 58).

Sie haben entweder eine warme, gelbliche oder golden getönte Haut, die gut und leicht bräunt. Ihre Haarfarbe reicht von honigfarben bis dunkelbraun. Sie lieben warme und erdige Nuancen. Dann sind Sie ein Herbsttyp. Schminken Sie Ihre Augen in warmen Grünnuancen: das bewegliche Lid in Frühlingsgrün (19), die Lidfalte und die äußeren Augenwinkel in Schilf (46). Als Highlighter platzieren Sie Camel (26) unter den Brauen und im inneren Augenwinkel. Den unteren und oberen Wimpernkranz mit Kajal Designer Nr. 40 in Schilf verstärken. Die Lippen mit Perfect Color Lipstick Nr. 03 (alternativ: Lip Shine Nr. 12) schminken.

Der Wintertyp Wenn Schneewittchen beschrieben wird, erkennen Sie sich wieder? Sie sind ein kontrastreicher Typ mit kühlem Hautton. Der Kontrast zwischen Haut, Haar und Augen ist sehr stark. Auf das bewegliche Augenlid Eisgrün (57) auftragen; die Lidfalte und das äußere Lid mit Petrol Grün (82) betonen und sanft verblenden. Glanzpunkte unter den Brauen und im inneren Augenwinkel mit Silberweiß (75) setzen. Den unteren und oberen Wimpernkranz mit Eyeliner waterproof Nr. 57 (Petrol Grün) betonen. Für die Lippen Perfect Color Nr. 64 (alternativ: Quelle: www.arabesque.de Lip Shine Nr. 76) wählen.

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Spezial Traumhochzeit | Seite 46

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Der Luxus der Einzigartigkeit Das exklusive Modelabel TaliBoelt® wurde im Jahre 2006 von der Modedesignerin Tali Boelt gegründet. Die anfängliche Idee der Designerin ist heute ihre Philosophie: der anspruchsvollen Frau ihren Wunsch nach dem perfekten Traumkleid zu jedem besonderen Anlass zu erfüllen.

Inzwischen hat die gebürtige Deutsche mit afrikanischer Abstammung sich international mit eigener eleganter und exklusiver Mode einen Namen gemacht. Immer mit dem Ziel, dass sich die Frauen in TaliBoelt® Couture perfekt angezogen, selbstsicher und begehrenswert fühlen. Talis Markenzeichen ist ihre Liebe zum Detail und die Verwendung der bestmöglichen und hochwertigsten Materialien bei der Herstellung von Kleidern, Schmuck und Accessoires. Der optimale Schnitt und die perfekte Ausführung bis ins Detail kennzeichnen ihre Couture. Ihre Lieblingsstoffe sind Duchesse-Seide, Taft, Seidenorganza, Seidenchiffon, Tüll und Spitze. Die TaliBoelt® Kollektionen und Unikate sind persönlich von Tali Boelt entworfen, in Bayern gefertigt und teilweise von Hand veredelt. Unikatkleider und Unikatschmuckstücke werden von Tali Boelt persönlich und individuell entworfen und hergestellt. Die Modedesignerin liebt Außergewöhnliches und will mit ihren Kreationen die Persönlichkeit und die Einzigartigkeit der Trägerinnen unterstreichen. Die 2014 Kollektionen und Unikate von TaliBoelt® umfassen Abendkleider, Galakleider und Brautkleider für Frauen, Schmuck und Accessoires. Unter der Marke Dirndleria® werden Luxusdirndl, Brautdirndl und die dazu passenden Accessoires angeboten. n

TaliBoelt® Couture & Jewellery Manufaktur & Modeatelier Kiefernstraße 7 D-82223 Eichenau b. München Telefon +49 [0] 8141 35 64 13 Telefax +49 [0] 8141 35 67 15 info@taliboelt.com www.taliboelt.com www.facebook.com/TaliBoeltCouture TaliBoelt® & Dirndleria® sind eingetragene Marken.


Promotion

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Gesangsensemble

„SELECTED“

Songs für den „Schönsten Tag des Lebens“ Foto: privat

In einem ganz normalen Wohnzimmer, irgendwo im Fünf-Seen-Land. Nicht ganz normal, denn ein- bis zweimal die Woche beherrschen Mikrofone und Boxen die Einrichtung, wenn das fünfköpfige Gesangsensemble „SELECTED“ hier probt. Text n Patricia Eckstein

Angefangen hatte alles mit einer Hochzeit vor fast vier Jahren: Das Ensemble – eine kleine Gruppe von Leuten, die sich aus Freude am Singen zusammen gefunden hatte – sollte bei einer Trauung singen. Ein schmales Repertoire von Pop- und Gospelsongs, vier- bis fünfstimmig von der Gruppe arrangiert, war schon vorhanden. Bald folgten weitere Anfragen für Hochzeiten und andere Auftritte. Mittlerweile hat „SELECTED“ zahlreiche Traugottesdienste im weiten Umkreis begleitet und erfolgreiche Konzerte gegeben. Der Focus liegt auf Hochzeiten. „SELECTED“ gestaltet das Programm in Absprache mit Brautpaar und Trauspender. Zwischen Lesung und Predigt erklingen Balladen wie Beyoncés „Ave Maria“ oder Peppige-

„Soulmade Music“ ist das Motto der fünf Sängerinnen und Sänger – und das ist wörtlich zu nehmen, steckt in ihren Songs doch viel Herz und Seele.

res wie „All you need is love“ von den Beatles oder Michael Jacksons „Will you be there“. Oder Spirituals wie „Amazing Grace“ oder die stimmungsvolle Vater-Unser-Vertonung „The Lords Prayer“. Das Geheimnis von „SELECTED“? „Alle Sängerinnen und Sänger verfügen über langjährige Chor- und Gesangserfahrung“, erklärt der Leiter des Ensembles, Christian Kauke, selbst Bariton. „Die Songs – aktuell umfasst das Repertoire rund 40 Stücke – kommen aus nahezu allen Musikrichtungen und werden vorwiegend A-Capella vorgetragen. Nur bei einigen greift Axel Evertz, Bass und Gitarrist, auch mal in die Saiten. www.selected-landsberg.de n


Wirtschaft & Finanzen Einkommensteuer | Seite 48

Steuerpflicht beim Einkommen Praktische Hilfe bei der Hinterziehung von Einkommen – vor allem aus Kapitalvermögen – gehört(e) offenbar

Text n Dr. Johannes Fiala, Dipl.-Math. Peter A. Schramm*

sicherungen im Ausland anzuzeigen. Anbieter, aber auch die Banken als Vermittler, werden sich damit herausreden, dass die Steuerfragen „nach dem Kleingedruckten“ allein vom Kunden zu klären waren.

seit Jahrzehnten zum mehr oder weniger geduldeten Treuhänder, Stiftung, Trust & Co.

gen, Landesbanken oder Tochtergesellschaften. Erkennbar ist bisher ein Durchgreifen der USA gegenüber selektierten Finanzplätzen. Der Laie fragt sich, wie dies praktisch funktioniert? Kontenwahrheit Der § 154 Abgabenordnung (AO) schreibt vor, dass Bankkonten nicht auf falsche oder erdichtete Namen errichtet werden dürfen. Handelt es sich beim Kontoinhaber um eine natürliche Person, so werden die Kapitalerträge seit der Abschaffung des Bankgeheimnisses im Inland 2004 automatisch zentral gesammelt und weitergemeldet. Wer das Bankgeheimnis als Bürgerrecht versteht, kann sich im Ausland eine Bank suchen, welche die üblichen 35 % EU-Quellensteuer abzieht – sofern keine Kirchensteuerpflicht im Inland besteht, ist damit eine Steuerhinterziehung ausgeschlossen. Die inländische Abgeltungssteuer nebst Solidaritätszuschlag ist knapp 10 Prozentpunkte geringer. Die Forderung gewisser Finanzminister, dass es einen automatischen Informationsaustausch mit dem Ausland geben müsse, erweist sich als Scheindiskussion, denn die üblichen Lösungen ab mittelgroßen Vermögen laufen seit Jahrzehnten oft darauf hinaus, dass als Kontoinhaber eine andere Person aufscheint. Diese Tradition ist älter als die Bundesrepublik Deutschland.

100.000 Euro Vermögen genügen Ab etwa 100.000 Euro Vermögen kann man sein Geld unter einem anderen Namen anlegen und sei es lediglich über eine Versicherungsgesellschaft aus Belize. Dies wäre sogar legal gestaltbar, wenn nicht bedauerlicherweise die Anbieter es fahrlässig vermieden hätten, die Konstruktion fachlich sauber prüfen zu lassen. Die Folge dieser Sparsamkeit führt vielfach unmittelbar zum völlig unnötigen Vorwurf der Hinterziehung von Steuern gegenüber den Kunden. Denn der Staat hat auch die Vermittler in die Pflicht genommen, vermittelte Lebensver-

Sobald das bei einer Bank im Inland verwaltete Vermögen siebenstellig geworden ist, bieten hilfsbereite Bank(st)er dem Kunden an, sein Vermögen einfach mal auf die Schnelle verschwinden zu lassen. Eine Firma, beispielsweise auf den Seychellen, ist für ein paar Hundert Dollar zu haben – in Singapur ist der Betrag bereits vierstellig. In ähnlicher Höhe liegen dann die jährlichen Kosten für die „Verwaltung“, welche zumeist darin besteht, dass der Vermögensinhaber eine Generalvollmacht erhält und man im übrigen schlicht keine Dienste leistet – abgesehen von der Kick-Back-Abrechnung gegenüber der inländischen Bank. Zum „System“ gehört es, dass die Generalvollmacht zeitlich limitiert ist, und wenn es um die Verlängerung geht, der Bank(st)er das letzte Wort hat – nicht der Kunde, dem sein Totalverlust- oder Erpressungsrisiko vielfach zu spät bewusst wird. Der Charme dieser Lösung von der Stange liegt gerade darin, dass man keinen Geldkoffer benötigt, um diesen über eine grüne Grenze zu schaffen, aber dafür das x-fache der üblichen Bankgebühren bezahlt.

Schwarzgeld bei inländischen Banken? Gewiss gibt es gute Gründe, sein Vermögen bei ausländischen Banken zu deponieren, vielleicht sogar außerhalb der Euro-Zone oder außerhalb der EU, wie ängstliche Beobachter der „Enteignung von Kontoinhabern“ auf Zypern beobachten konnten. Für die Masse vermögender Kontoinhaber ist dieser Weg zu mühsam – sie spekulieren darauf, dass Betriebsprüfern mit allzu großer Neugierde bei Bankprüfungen im Zweifel einfach mal vorzeitig eine Dienstunfähigkeit bescheinigt wird. Dabei wäre es ganz ohne irgendwelche internationalen Abkommen bereits für jeden Lehrling bei Banken und Versicherungen im Inland möglich, entsprechende Verdachtsfälle aufzuspüren und zu hinterfragen. Die Kundenberater als Kronzeugen nebst zugehörigem Informationsaustausch mit den Kunden wären ja auch vor Ort – im Inland. Wenn dies zutrifft, hätten wir eine Finanzmafia im Staate – und kaum Anlass, irgendwelche prominente Einzelfälle als asozial medial zu brandmarken.

Auslandswohnsitz und/oder Zweitpass Weltweit tausende in- und ausländische Treuhänder und Berater sind mit Privatbanken und ähnlichen Finanzhäusern bestens vernetzt.

Foto: © Thomas Francois - Fotolia.com

Geschäftsmodell gewisser Privatbanken, Versicherun-


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Auf deren Speisekarte findet man bisweilen auch die Option für einen ausländischen Zweitpass, genauer gesagt eine zweite Staatsbürgerschaft. Damit lassen sich im In- und Ausland bequem Konten eröffnen. Wer seinen (angeblich einzigen) Wohnsitz im entfernteren Ausland hat, braucht nicht mal einen Zweitpass. Der Bank(st)er wird dies als Trick empfehlen, damit er in den Kontounterlagen schlicht vermerkt „Devisenausländer“, und schon darf das Finanzhaus darauf verzichten, Kapitalertragsteuer bzw. Abgeltungssteuer abzuziehen. Vielfach gilt die Regel, dass ein Tarnwohnsitz im Ausland um so preiswerter zu haben ist, je weiter entfernt er sich befindet – und noch dazu steigen damit die nur scheinbar legal verfügbaren Steuervorteile.

Ausweichstrategien wegen Datenlecks Nachdem gewisse Großbanken ins Visier der Steuerfahndung kamen, wechselten zahlreiche Kundenberater ihren Arbeitgeber – die Kunden zogen vielfach mit. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die US-Steuerbehörden dies entdeckten. Wie wichtig die Datensicherheit ist, weiß die Öffentlichkeit, seitdem Kundendaten vom Staat aufgekauft werden. Lukrativer kann es sein, sich über 10 Mio. Euro Belohnung als „Whistleblower“ zu sichern und gleichzeitig den beruflichen Rückzug als Bank(st)er anzutreten. Spätestens, sobald sich über die letzten bis zu 10 Jahre nicht bezahlte Abgaben im Umfang von über 50.000 Euro angesammelt haben, wird die Steuerhinterziehung gleichzeitig zur Vortat für eine Geldwäsche. Die üblichen Modelle spekulieren darauf, dass jedes Jahr ein Teil der Steuerhinterziehung verjährt. Dies ändert aber absolut gar nichts daran, dass dieses Vermögen durch Geldwäsche bemakelt ist und bleibt – auch bezüglich sämtlicher „Surrogate“. Bei Geldwäsche beginnt die Verjährung aber erst, wenn das Vermögen komplett verbraucht würde – nicht jedoch bei Anschaffung von Wertgegenständen oder Luxusgütern. Leider kann solches Vermögen dann auch wegen

Geldwäsche selbst bei schon verjährter Steuerhinterziehung eingezogen werden. Der einzige Weg zurück ist die Selbstanzeige.

Das Zweitkonto zum Tarnen und Täuschen Findige Bank(st)er im Ausland geben den Steuerhinterziehern in den Reihen ihrer Kunden den Rat, ein Bankkonto mit Depot zu eröffnen – mit ganz geringen Vermögenswerten. Fliegt die Geschäftsbeziehung auf, etwa durch „Offshore-Leaks“, kann man dies vorweisen und größerer Bestrafung entgehen, während dessen es „dahinter“ noch ein weiteres Konto mit Depot gibt – wo sich die eigentlichen vergrabenen Schätze befinden.

Die Europäische Idee beinhaltet den Steuerwettbewerb Zum Dogma des vereinten Europa gehört es, dass jedes nationale Parlament das Königsrecht der Besteuerung für sich beansprucht. So können – völlig legal – Konzerne ihre Gewinne beispielsweise über die Niederlande in Steueroasen wie die Cayman-Inseln nahezu steuerfrei transferieren. Mittelständler und Arbeitnehmer können ihre Steuerlast auf diesem Wege kaum legal vermindern.

Verfassungswidrigkeit der Besteuerung von Einkommen? Wenn dies zutrifft, wäre es angebracht, dass sich die Entscheidungsträger diesem asozialen Problem annehmen, anstatt irgendwelche „Peanuts-Fälle“ mit Prominenten an den Pranger zu stellen. Diese faktische Ungleichbehandlung wäre als Einladung zu verstehen, (abermals) beim Bundesverfassungsgericht das gesamte System der Einkommensbesteuerung „wegen eines strukturellen Vollzugsdefizits oder verfassungswidriger Fehlbesteuerung“ auf den Prüfstand stellen zu lassen. Frei nach dem Motto: Warum soll eigentlich der Steuerehrliche der Dumme sein? n * Dr. Johannes Fiala, Geprüfter Finanz- und Anlageberater (A.F.A.), Lehrbeauftragter für Bürgerliches- und Versicherungsrecht (Univ.), www.fiala.de und Dipl.-Math. Peter A. Schramm, Sachverständiger für Versicherungsmathematik (Diethardt), Aktuar DAV, www.pkv-gutachter.de


Garten Winterliche Gartenlichter | Seite 50

Die Riesen-Baumkugeln lassen Wintermärchen wahr werden.

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Gartendekoration

Leuchtende Beispiele

Lassen Sie die Sterne diesmal nicht nur am Nachthimmel funkeln. Im Garten strahlt heuer Lichterschmuck im

Nicht der traditionelle Weihnachtsbaum schmückt den Garten in diesem Jahr. In modernem Design und doch sehr stimmungsvoll leuchtet der „Shining Christmastree“ von 8 seasons design auch noch lange nach den Feiertagen: Eine besonders klare Linienführung und das altvertraute, nun von innen sanft strahlende Motiv des Christbaums gehen eine gefühlsbetonte Verbindung ein. So ersetzt dieser ganz besondere Christbaum mühelos die mit Lichterketten geschmückten Tannenbäume, die ja auch noch umständlich anzubringen sind.

Weihnachtsbeleuchtung einmal ganz anders: der modern beleuchtete Weihnachtsbaum als Alternative zur Lichterkette.

Stimmungsvoller Advent

Fotos: djd/www.lichter-kaufen.de

modernen, flächigen Design und in klarer Linienführung.


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Mit den „Shining Cubes“ sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Auch in Kombination mit einem leuchtenden Stern setzen die beleuchteten Bäume feine Akzente.

Mit den in Europa produzierten Außenleuchten werden Gärten im Nu zu wahren Weihnachtslandschaften, denn die Leuchten sind in Weiß, Rot und Grün zu haben, wahlweise in den Größen 55, 77 und 100 cm. So können die Lampen, die ab 109 Euro erhältlich sind, individuell kombiniert werden. Wer mag, stellt die Bäume gruppenweise in den Garten. Oder bildet hübsche Kombinationen aus Bäumen, Sternen oder Weihnachtskugeln, denn die Leuchten gibt es in ganz unterschiedlichen Formen. Auch mit den „Shining Stones“, Leuchtkörpern in der Form von Steinen, lassen sich Akzente setzen. Diese sehen in der Dämmerung und am späten Abend neben dem Gartenweg besonders hübsch aus – ja, fast schon ein wenig märchenhaft, besonders, wenn etwas Schnee auf ihnen liegt. Die Leuchtsteine bestehen wie die anderen Objekte aus Polyethylen. Dies ist ein belastbarer Kunststoff mit einer glatten Struktur, welcher die gute Lichtstreuung zu verdanken ist. Eine geradlinige Alternative aus demselben Material sind die „Shining Cubes“. Diese Würfel gibt es in verschiedenen Größen, so dass sich die schlichte Form für kreative Installationen anbietet. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt – der größte der beleuchteten Würfel eignet sich sogar als Sitzhocker.  n Die „Shining Stones“ sind 22 Zentimeter hoch – bei einem Durchmesser von etwa 39 Zentimetern.

Infos www.lichter-kaufen.de

www.greenanddesign.de

kroeling@greenanddesign.de

Von der fachkundigen Planung bis zur nachhaltigen Gartenpflege, geht alles aus einer Hand. Die Qualität und fachgerechte Ausführung, kombiniert mit Ihren Wünschen, unseren Ideen, Fachwissen und langjährigen Erfahrungen führen zu ihrem unverwecheslbaren Traumgarten mit der ganz speziellen Note. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Perfektion in der Ausführung und die Liebe zum Detail gelegt. Überwiegend gestaltet Dipl.-Ing.(FH) Oliver Kröling und sein Team repräsentative Außenanalagen für Privatleute.

green&design K K Kröling Kreativgärten

Tel: 08142 305 96 06

Fax: 08142 305 96 07

Mobil: 0160 856 62 27

O.Kröling

OK


Garten Vertikale Gärten | Seite 52

D Die

grüne Architektur von Patrick Blanc

Weltweit faszinieren uns die „murs végétals“ des Franzosen Patrick Blanc, die wir auf Brücken, in Hotels, an Museumswänden und in Läden finden. Blanc gelingt es,

Der promovierte Botaniker machte erstmals 1994 beim Festival des Jardins in Chaumont-sur-Loire auf sich aufmerksam und erlangte internationalen Ruhm, als er 1998 die Außenseite des Pariser Kunstmuseums Fondation Cartier begrünte. Es folgten die Fassade des Musée du Quai Branly in Paris, der Innenhof des Hotels „Pershing Hall", die Mur Végétal an der Fassade der Galeries Lafayette in Berlin oder die 600 m² Wand am Caixa-Forum in Madrid (siehe Bild oben).

Da das Wasser in Bewegung ist, nehmen die Pflanzen nur so viel Wasser auf, wie sie benötigen. Bei der Auswahl der Pflanzen spielen viele Faktoren wie zum Beispiel die Lage, das Klima, die Sonneneinstrahlung oder die Himmelsrichtung eine große Rolle. Für unsere Breitengrade verwendet Patrick Blanc daher winterfesten Farn, Gräser oder Moos. Während sich in Mitteleuropa etwa 50 Pflanzenarten eignen, sind es in Thailand schon 5000.

Während eines Thailandbesuches entdeckte er als 19-jähriger, dass Pflanzen ohne Erde auskommen können – sie benötigen nur Licht und Wasser und können daher an ungewöhnlichen Orten wie Mauern oder Decken wachsen. Er entwickelte eine Grundlage, um Pflanzen vertikal anzubauen: ein grobmaschiges Gitter über 3 mm dickem, offenporigem Acrylfilz, das an einer Wand mit integrierten Bewässerungsrohren befestigt wird. Je nach Jahreszeit werden die Wände ca. fünf Mal pro Tag jeweils drei Minuten von oben bewässert.

Patrick Blancs Lieblingspflanze ist die Iris Japonica, da sie sehr spitz zulaufende Blätter besitzt. Sie ist in vielen seiner „lebenden Kunstwerke“, wie er die „murs végétals“ selbst bezeichnet, zu finden. Diese tragen nicht nur zur optischen Verschönerung, sondern auch zur Verbesserung der Luftverschmutzung in Innenstädten bei. Kohlenwasserstoff kann hier besser umgesetzt werden, weil die Mikroorganismen der Pflanzen direkt Sauerstoff erhalten. >>

Die Fassade des Musée du Quai Branly in Paris

Quelle: www.murvegetalpatrickblanc.com

Grüne Wand in der Concert Hall in Taipeh

Begrünte Tunnelaußenwand in Aix-en-Provence

Fotos: Patrick Blanc

mit seinen vertikal positionierten Grünanlagen Architektur und Botanik zu vereinen.


Weihnacht Promotion

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Gauting schwebt auf Weihnachtswolke 7! Die winterliche Wunderwelt im großen Gartencenter der Sinne und Genüsse lädt ein. Der Münchner Süden blüht im Winter auf: Das „Kiefl’s grün erleben Gartencenter“ in Gauting bietet auf über 10.000 m² einmalige Einkaufserlebnisse. Zur Adventszeit hält die größte Blumen- und Pflanzenauswahl im Münchner Süden passende Sorten für jeden bereit. Die Boutique überrascht mit weihnachtlichen Geschenken und Accessoires – und als tolle Geschenkidee sind auch Gutscheine erhältlich. Die große Floristikabteilung kreiert liebevoll saisonal abgestimmte Schnittblumen-Arrangements, Sträuße und Gestecke. Winterliche Köstlichkeiten wie Plätzchen, Stollen und Glühwein aus eigener Herstellung kann man im Cafe/Restaurant Vier Jahreszeiten genießen. Natürlich gibt es diese ausgewählten Leckereien in der gut sortierten Feinkostabteilung auch für daheim. Ein Besuch in gemütlicher Adventsstimmung lohnt sich! Und auch im neuen Jahr gibt es bei Kiefl’s Gartencenter einiges zu erleben: Besondere Schönheiten kann man bei den Orchideenwochen im Januar bewundern. Wer einmalige Einkaufserlebnisse sucht, ist dort genau richtig! n

Kontakt www.kiefl.de

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weihnachtliche Floristik mit Schnittblumen, kreativen Gestecken und Sträußen Orchideenwochen im Januar mit riesiger Sortenauswahl größte Blumen- und Planzenauswahl im Münchner Süden auf über 10.000 m² eigene Produktionsgärtnerei und Baumschule individueller Garten-, Pflanz- und Pflegeservice Boutique mit vielen schönen Deko- und Geschenkideen Cafe, Restaurant und Feinkostabteilung Neurieder Str. 53, Gauting Tel.: 089 - 893 166-0 Mo. bis Fr. 9:00 bis 18:30 Samstag 9:00 bis 18:00 www.kiefl .de Willkommen im blühenden Leben!


Garten Seite 54

K

Promotion

Kaufen, wo es wächst In der „Pflanzenkinderstube“ der Gärtnerei Scherdi ist der Frühling schon auf dem Vormarsch

Weihnachtssterne soweit das Auge reicht. Und im riesigen Gewächshaus dahinter ist der Frühling schon auf dem Vormarsch. Tausende Töpfchen mit kleinen Primel-Pflänzchen, Stiefmütterchen und Bellis recken sich dem Himmel über Hofstetten entgegen, während die Saison für die ebenfalls selbst gezogenen Weihnachtssterne längst in der Hochphase angekommen ist. Denn hier in Hofstetten, zwischen Ammersee und Lech im Landkreis Landsberg, auf einem rund 2,5 Hektar großen Areal widmet sich Familie Scherdi bereits in der 3. Generation der Welt des Gärtnerns. Anders als in vielen anderen Gärtnereien wird in der Gärtnerei Scherdi, die derzeit von Kurt und Andrea Scherdi geleitet wird, kaum eine Pflanze zugekauft. Hier wird selbst angepflanzt, gedüngt und getopft. Kunden der Gärtnerei Scherdi wissen es längst: Wenn auf dem Topf „Scherdi“ drauf steht, dann ist auch „Scherdi“ drin. In den per Computer klimatisierten Gewächshäusern haben die Primeln, Geranien, Dahlien, Kräuter und vieles mehr ausreichend Zeit zu wachsen, um später in den Gärten und auf den Balkonen der Region ihre volle Pracht zu entfalten. Das geht natürlich nicht von alleine – 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, vom Auszubildenden der Fachrichtungen Verkaufs- und Produktionsgärtner sowie Floristik bis hin zum Chef selbst – kümmern sich mit Fachverstand und viel Liebe zur heimischen Flora um ihre „Zöglinge“.

Nichts wird dem Zufall überlassen. Das fängt bei der sorgfältigen Auswahl der Jungpflanzen an, setzt sich im ausgeklügelten Gießund Düngesystem fort und endet bei der perfekten Präsentation im Verkaufsbereich. Dass dabei der Klima- und Energieschutz für Kurt Scherdi und sein Team eine gewichtige Rolle spielen, versteht sich von selbst. Rund 90 Prozent des notwendigen Gießwassers – und das ist in einer so großen Gärtnerei eine Menge – ist Regenwasser. Das befindet sich in einem Kreislauf-System, damit kein Tropfen des wertvollen Nasses verloren geht. Auch Temperatur und Luftfeuchte werden akribisch genau computergesteuert. So haben Schädlinge oder Krankheiten in der Gärtnerei Scherdi erst gar keine Chance und die hier gezogenen Pflanzen erfreuen mit ihrer Robustheit und Schönheit jeden Gartenbesitzer. Sollten Schädling wie die gefürchtete Weisse Fliege doch den Weg ins Gewächshaus finden, dann greift man in der Premiumgärtnerei nicht zur chemischen Keule – auch jetzt kommt Biologisches zum Einsatz, zum Beispiel in Form der Schlupfwespe. „Kaufen, wo es wächst“ lautet die Devise des alteingesessenen Familienbetriebes, dessen hochmodernes Produktions- und Verkaufsgebäude auch zum Verweilen einlädt. Nach einem Rundgang durch die Freiflächen-Anlage und die hellen und großzügig angelegten Verkaufshallen kann man sich im „Cafe Zeit“ eben diese nehmen und bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee in Gedanken schon einmal die Anlage der neuen Blumenbeete daheim überdenken. Anregungen gibt es in der Gärtnerei Scherdi genügend. Und wer noch immer unschlüssig ist, dem seien die Events und Vorträge in der Gärtnerei ans Herz gelegt. Experten geben jede Menge Tipps und die Floristen des Hauses stimmen mit ihren Arrangements auf die unterschiedlichsten Jahreszeiten ein. Beispielsweise auf den romantischen Advent, der am Mittwoch, 13. November, 16:00 Uhr, mit einem Vortrag zum Thema „Weihnachtssterne“ beginnt. Oder lassen Sie sich verzaubern von den beiden Adventsausstellungen vom 15. bis 17. November und vom 22. bis 24. November. Näheres erfahren Sie auch im Internet unter www.gaertnerei-scherdi.de. n


Seite 55 | Vertikale Gärten Garten

die Wohnungen. Ebenso wird ein natürlicher Schallschutz für die Bewohner geschaffen. Durch die Bepflanzung soll eine biologische Vielfalt zurück in die Stadt gebracht werden, Vögel und Insekten sollen angelockt werden, so dass ein urbanes Ökosystem entsteht.

Buchtipp Patrick Blanc Vertikale Gärten Die Natur in der Stadt Ulmer Eugen Verlag 191 Seiten Preis 59,– € ISBN 13: 9783800159109 Patrick Blanc ist ein ausgesprochener Pflanzenkenner, Wissenschaftler der staatlichen Forschungseinrichtung CNRS und weltweit bekannter Gartenkünstler. Seine faszinierenden und erstaunlichen Grünen Wände, für die er inzwischen weltweit bekannt ist, sind in diesem Buch ausführlich beschrieben und mit prachtvollen Abbildungen dokumentiert.

Der Wald an der Wand – Bosco Verticale in Mailand Manchmal werden Visionen wahr. Der Architekt Stefano Boeri kennt Mailand und seine Umweltprobleme – die Stadt gehört zu den europäischen Städten mit der höchsten Schadstoffbelastung – ganz genau. Daher möchte er Mailand in ein grünes, ökologisches „biomilano“ umwandeln, u. a. mit nachhaltiger Architektur in der Stadt. Jetzt ist der erste Schritt getan. Derzeit verwirklicht er in Mailand zusammen mit seinem Architekturbüro Boeri Studio die wohl aufsehenerregendsten Hochhäuser der Welt, ein Architekturprojekt mit Namen „Bosco verticale“ (dt. vertikaler Wald). Die Gebäudehüllen der beiden Hochhäuser, 80 und 100 Meter hoch, sind mit so viel Grün umgeben wie sonst in einem Hektar Wald zu finden. Insgesamt werden in ihrer Außenhülle 480 große und mittlere Bäume, 250 kleine Bäume, 5.000 Büsche und 11.000 Bodendecker-Pflanzen gepflanzt. Diese nachhaltige Architektur soll die klimatischen Bedingungen der Großstadt ändern. Es soll ein günstiges Mikroklima geschaffen werden, Staub und CO2 aus der Luft gefiltert und die Luft durch Verdunstung von Wasser befeuchtet werden. Im Sommer werden die Wohnungen durch die Bäume angenehm schattiert, im Winter fällt durch die entlaubten Zweige genug Licht in

Dem Projekt gingen jahrelange Forschungen und Vorbereitungen voraus. Die Bäume für die Bepflanzung wurden sorgfältig von Botanikern und anderen Wissenschaftlern ausgewählt. So werden an der sonnenreichen Südfassade der Gebäude andere Bäume gepflanzt als im Norden. Licht und Wetter, vor allem auch die Windbelastung, stellen an die Planer bisher unbekannte Forderungen. Schließlich soll die Bepflanzung lange Jahre überleben. Die auf allen Seiten weit auskragenden Balkone haben integrierte Pflanzencontainer, die schon vor Einzug der Bewohner von den Baufirmen mit mehr als 700 Bäumen und anderen Pflanzen versehen werden. Um auch hohen Windbelastungen standhalten zu können, müssen die Bäume mit Gurten gesichert werden. Die spezielle Pflanzerde ist leichter als normale Erde, denn auf den vielen Etagen kommt einiges an Erdmasse zusammen. Die Pflanzen werden auf allen Etagen durch ein automatisiertes System mit Wasser und Nährstoffen versorgt. Die zukünftigen Bewohner müssen sich nicht selbst um die Pflege ihrer Balkonbeete kümmern; das besorgt eine Gärtnerei. Das Vergnügen, im „vertikalen Wald“ wohnen zu dürfen, ist jedoch nicht billig. Der Preis pro Quadratmeter für die Eigentumswohnungen beginnt bei n Die Grafik veranschaulicht die Idee. 7.000 Euro. 

86928 Hofstetten Hagenheimer Str. 40 Tel. 08196/290 www.gaertnerei-scherdi.de

09. November um 17 Uhr

Romantischer Advent

Ganz der Tradition entsprechend unternehmen wir eine Fackelwanderung rund um die Gärtnerei.

15. – 17. Nov. und 22. – 24. Nov.

13. November Vortrag um 16 Uhr Der Weihnachtsstern, auch Poinsettie genannt, ist aufgrund der auffällig gefärbten Hochblätter eine begehrte Zimmerpflanze. Mehr Wissenswertes erfahren Sie in unserem Vortrag.

Wir eröffnen am 15.11. unsere Adventsausstellung mit märchenhaften Klassikern und Traditionellem für Draußen. Aussdrucksstarke und edle Dinge versetzen Sie in weihnachtliche Stimmung. Freitag 8 – 19 Uhr Samstag 8 – 19 Uhr Sonntag 13 – 19 Uhr

Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 8 bis 18 Uhr Samstag 8 bis 16 Uhr

Hofstetten Die Premiumgärtnerei zwischen Ammersee und Lech


Leben & Design Serie Wohnhaus-Konzeption | Seite 56 Die verschiedenen Ebenen im Haus finden ihre Fortsetzung auf der Terrasse. Vom Obergeschoß aus hat man einen wunderbaren Blick in die Landschaft.

Welches Haus passt zu mir?

Das Gartenhaus in Holz hat Architekt Andres Richter für seine Familie ein „Gartenhaus“ geschaffen – mit verschiedenen Ebenen, einem freien Blick ins Land und in Massivholzweise gebaut. Text n Gerlinde Knoller

Der freie Blick hinaus – dies war die Leitidee für Architekt Andres Richter, der für seine Familie in Obergriesbach ein Einfamilienhaus plante. Ein Haus, das sich wunderbar in die Umgebung, in der es steht, einfügt – exponiert auf einem Hang, wo sich zum Süden hin freies,

grünes Land öffnet und einen weiten Blick ins Paartal gewährt. Ein Haus auch, das perfekt abgestimmt ist auf die Bedürfnisse der Familie mit den zwei Kindern – topmodern, in schlichter Ästhetik und absolut alltagstauglich. Das Besondere daran ist auch: Es ist ein Holzhaus. „Wer ein Haus baut, muss sich zuvor genau mit dem Ort, an dem es stehen soll, auseinandersetzen“, ist Andres Richter überzeugt. Er selbst hat im Vorfeld genau bedacht, wo das Grundstück liegt, in welche Umgebung das Haus eingebettet sein wird – im Norden die Straße der Siedlung, im Süden das Grün. Er hat untersucht, wie es mit der Besonnung aussieht. Und auch darauf geachtet, dass der Baustil – zeitgemäß fortgeführt – regionale Gepflogenheiten aufnimmt. Typisch für den lokalen traditionellen Baustil ist ein langgestreckter, rechteckiger Baukörper ohne Vor- und Rücksprünge. Diese Idee habe er, wenngleich auch „sehr abstrakt“, aufgenommen. 19 Meter lang ist sein Haus, 6,80 Meter breit. Zur Straße hin präsentiert sich das Haus geschlossen, mit schmalen, langen Fenstern; im Süden, mit großen, lichten Glasfronten, öffnet sich das Haus zum Garten hin – so konsequent, dass man das Gefühl hat, Wohnraum und Garten seien miteinander eins. Dieser besondere Charakter von einem „Gartenhaus“ war auch Ziel des Architekten und Bauherrn. Umgesetzt hat er seine Idee, indem er den Wohnraum in vier Ebenen, gleichsam terrassenförmig, unterteilt hat. Damit schöpfte er die Möglichkeiten des Grundstücks am Hang stimmig aus. Ins Auge fallen bei dieser Split-Level-Variante die vier unterschiedlichen Raumhöhen – von 2,50 Metern im Eingangsbereich angefangen, über 3 Meter (Wohnküche), 3,50 Meter (Wohnbereich), bis hin zu 4 Metern

Die Holzwände wurden im vorgefertigten Zustand angeliefert.

Fotos: privat

Auf einem sonnigen Hanggrundstück in Obergriesbach


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Raumhöhe im Lese- und Bibliotheksbereich. Wer sich im Herzen des Hauses, in der Wohnküche, befindet und von dort aus nach unten, in den Wohnbereich und die Bibliothek blickt, vor dessen Auge breitet sich eine „Wohnlandschaft“ aus, deren unterschiedliche „Felder“ geschickt abgegrenzt werden durch Raumteiler wie einen Kamin oder ein dezentes Bücherregal. Dem Betrachter von oben wird aber auch ein zauberhaftes Detail auffallen: ein in das Hauseck integriertes Fenster. Die Landschaft dahinter erscheint wie gemalt und gerahmt. Ein weiteres, gut durchdachtes Detail bildet ein Lichtausschnitt in der Decke. Wer auf dem Wohnzimmersofa sitzt, kann so, wie es Andres Richter sagt, „eine Lichtdusche von oben“ nehmen oder „abends in den Sternenhimmel schauen“. Jede dieser drei Ebenen im Wohnbereich führt auf die Terrasse, die diese Ebenen in gleicher Weise aufnimmt. Je nach Lust und Laune kann sich die Familie auf einer dieser Ebenen niederlassen, wo sie unterschiedliche Sitzecken eingerichtet hat. Daran schließt sich viel Grün an, das vor allem die Kinder genießen. „Wir sind so viel draußen!“, schwärmt Bianca Joas-Richter, „der Ausblick, das Freie, das ist einfach schön!“ Weihnachten 2011 hat die Familie das Haus bezogen. Und die Erfahrung gemacht, dass selbst in dunkleren Jahreszeiten das Haus voller Licht ist. Bianca Joas-Richter: „Sobald sich auch nur ein kleiner Lichtstrahl zeigt, schon ist er eingefangen.“ Ebenso licht und freundlich zeigen sich die oberen Räume, die von einem langen Gang mit Holzboden abgehen. Auch hier gewähren die zum Süden gerichteten, großen Fenster einen weiten Blick ins Land. Man kann sich gut vorstellen, wie die Kinder, sobald sie mal in der Schule sind, dort am Schreibtisch sitzen und ihre Blicke ins Freie schweifen lassen – hoffentlich werden sie von dieser Schönheit nicht zu sehr abgelenkt! Dieses Haus ist in Holzmassiv-Bauweise gebaut. Das heißt: Seine Wände sind aus mehreren Schichten aufgebaut. Die Grundlage bilden 12,5 cm dicke Massivholzelemente, die aus kreuzverleimten Fichtenbrettern bestehen. Andres Richter zeigt Fotos, wie ganze Wandteile aus Holz angeliefert wurden. „Das Erdgeschoß war eine einzige Lastwagen-Ladung“, sagt er lachend. Auf diese Grundelemente kommen weitere Schichten wie die Wärmedämmung und die vorge-

Der Wohnbereich im Erdgeschoß ist offen gestaltet.

hängte Fassade, die das Gebäude vor Witterungseinflüssen schützt. Richter: „Diese massive Bauweise mit Holz sorgt für ein angenehmes Wohnklima, ist statisch interessant, ermöglicht eine kurze Bauzeit ohne Trocknungsphasen und stellt eine gute Alternative im Zeitalter der Nachhaltigkeit dar.“ Noch ist das Haus der Richters nicht ganz fertig. Es soll einmal ein ganzes Ensemble darstellen, das Zug um Zug am Wachsen ist. Ergänzt wird das Haus mit seinen rund 170 Quadratmetern Wohnfläche durch zwei weitere, kleinere Gebäude, von denen eines schon steht: ein großzügig angelegtes Holzgartenhaus, in dem das Platz hat, was sich üblicherweise in einem Keller findet. Den gibt es bei den Richters nicht. Dem Haus vorgelagert werden soll in nächster Zeit auch eine Garage. Insgesamt zeigt sich dieses Haus in einer zurückhaltenden, schlichten Ästhetik, vor allem geprägt durch das Weiß. Dies habe Andres Richter bewusst so geplant – allein schon, um dort, wo die Familie daheim ist, einen Kontrapunkt zu setzen zur Buntheit und Fülle des Alltags.  n

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Leben & Design Die Naturstammbauer® | Seite 58

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Die Naturstammbauer®

Blockhausstil à la carte Ursprünglich, naturverbunden, rustikal und urig – so stellen sich die meisten ein aus Film und Fernsehen bekanntes kanadisches Holzblockhaus vor. Doch nicht nur in Übersee werden Wohnhäuser in Blockhausweise gebaut; auch bei uns erfreuen sie sich immer größerer Beliebtheit. Das Unternehmen „Zimmerei Eichner – Die Naturstammbauer®“ mit Sitz in Augsburg hat diesen Trend in unserer Region aufgegriffen und bietet seit nunmehr zwei Jahren schlüsselfertige Naturstammhäuser in kanadischer und Tiroler Blockbauweise an. he Maß an Umweltfreundlichkeit. Tobias Graf erklärt: “Ein Standardhausbau geht immer zu Lasten der Umwelt, denn bei der Herstellung der Baumaterialien werden Energie und Wasser verbraucht z. B. um den Beton oder die Ziegel herzustellen. Zudem entstehen dabei Schadstoffe sowie CO2. Die Gewinnung und Verarbeitung von Holz ist dagegen schadstoffarm und erfordert weitaus weniger Energie und Wasser. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der CO2 bindet. Mit Holz zu bauen ist somit nachhaltig, CO2 neutral und daher auch klimaneutral.“ Das umweltverträgliche Konzept der „Naturstammbauer®“ trifft den Nerv der Zeit und die Bilanz nach dem fast zweijährigem Bestehen spricht für sich: Das Unternehmen beschäftigt vier Mitarbeiter und hat mehrere Bauprojekte erfolgreich zu Ende gebracht. Ein besonders beachtliches Bauprojekt der „Naturstammbauer®“ steht im Tierpark Sababurg in der Nähe von Kassel: die Elch-Lodge. Das vom Land-

Fotos: Die Naturstammbauer®

„Immer mehr Menschen besinnen sich zur Natur zurück und schätzen die einmalig naturverbundene und behagliche Wohnatmosphäre eines Naturstammhauses“, erklärt Tobias Graf, der Blockhausfachmann der „Naturstammbauer®“. „Es ist ein ganz besonderes Lebensgefühl, in einem Haus zu leben, das ganz aus Holz gebaut wurde!“ ergänzt sein Partner, Zimmerermeister Markus Eichner, und fügt hinzu: „Holz ist ein natürlicher Baustoff und eines der ältesten verwendeten Baumaterialien der Welt. Holz lebt, es atmet. So reguliert sich die Luftfeuchtigkeit in einem Haus aus Holz von selbst.“ Die weiteren Argumente für ein Naturstammhaus sprechen für sich: Der Staubgehalt in der Raumluft ist geringer, so dass ein Haus im Blockhausstil sehr gute Wohnverhältnisse für Allergiker und Asthmatiker schafft. Der Geruch des Holzes, die günstige Akustik und nicht zuletzt die Optik sind für die Sinne ein außergewöhnliches Erlebnis, erhöhen die Wohnqualität und steigern das Wohlbefinden. Eines der wichtigsten Argumente für den Bau eines Blockhauses ist das ho-


Seite 59

Promotion

kreis Kassel und dem Tierpark in Auftrag gegebene Besucherhaus ist eines der größten Blockhäuser kanadischer Art in Europa: Mit einer Gesamtlänge von 50 Metern und einer Gesamtbreite von 16 Metern bietet es ein geräumiges Platzangebot für die Gäste des Tierparks. Als Markus Eichner 2011 seine Meisterprüfung erfolgreich ablegte, war für ihn klar, dass er nicht den traditionellen Weg eines Zimmerers beschreiten wollte: „Ich wollte etwas machen, was für mich Sinn ergibt und auch der Natur gut tut.“ Angeregt durch seine Bergtouren, begann er sich mit dem Blockhausstil nach Tiroler Art zu beschäftigen. Unterstützung bekam er von Tobias Graf, der in Kanada den Blockhausbau selbst miterlebt hatte. Das Projekt „Die Naturstammbauer®“ konnte beginnen. Der Bauvorgang eines Naturstammhauses erfolgt meist immer auf die gleiche Art und Weise: Damit die Naturstämme von Douglasie, Tannen oder Fichten für den Hausbau verarbeitet werden können, muss spezielles und robustes Holz händisch geschlagen werden: das so genannte Mond- oder Winterholz. Auf dem Firmengelände in Augsburg bei Gersthofen, wo auch das Musterhaus „Casa Toledo“ steht, werden dann die Holzstämme aufeinander geschichtet und einzelne Bauelemente vorgebaut. Danach erfolgt der Abtransport der Bauteile zum Kunden, wo sie zusammengefügt werden. Hierbei ergibt sich ein weiterer Vorteil gegenüber einem „gewöhnlichen“ Hausbau. Tobias Graf: „Nach dem Aufbau des Hauses und dem Dachbau kann der Kunde das Haus sofort beziehen. Das lästige ‚Trockenwohnen’ entfällt somit. Wir sind zudem einer der wenigen Anbieter, die wirklich von der Idee und Planung bis zur Schlüsselabgabe unseren Kunden zur Seite stehen, denn wir bieten schlüsselfertige Blockhäuser an. Das ist eine absolute Marktnische im Blockhausbausektor!“

Das 50 Meter lange Besucherhaus der Elch-Lodge bei Kassel und der Grundriss dieses Blockhauses in kanadischem Stil

Geschäftig sind sie, die Naturstammbauer; es gibt schließlich immer was zu tun: Neben der Sparte der Blockhäuser führt das Unternehmen auch für das Zimmerei-Handwerk typische Arbeiten wie Innen- und Außenbau sowie Dachdeckerarbeiten aus. „Doch unser Fokus liegt auf jeden Fall auf dem Naturstammhaus-Bau!“ stellt Tobias Graf klar und setzt hinzu: „Wir planen, das Angebot von Naturstammhäusern auf ganz Europa auszuweiten“. Das nächste Projekt ist übrigens auch bereits in Planung: Ein Hotel am Stadtrand Augsburgs in reiner – wie könnte es auch anders sein – Blockhausbauweise. Man darf gespannt sein. n

Informationen Die Naturstammbauer ® / Zimmerei Zimmermeister Markus Eichner Gersthofer Str. 60, 86169 Augsburg Tel. Büro: 0821-420 96247 Mobil: 0175-204 4846 (Tobias Graf) mail@dienaturstammbauer.de www.dienaturstammbauer.de


TTraumbäder

Von lässig bis luxuriös

Foto: VDS / Duravit

Zuhause Traumbäder | Seite 60

Möbel im „XL“-Format sind lässig anzuschauen und bieten jede Menge Stauraum.

Stil und Glamour gehören auch heute zur bühnenreifen Einrichtung eines Bades. Wohlgeformte Objekte treffen auf pompöse Kulissen. Anderenorts pflegt man das Pure. Dezente Creme- und Graunuancen, strahlendes Weiß und edles Holz ergänzen das Bild.

Gläserne Zeiten. Wie beinahe kein zweites Material eignet sich Sicherheitsglas für den Einsatz im Bad. Es ist robust, zudem hygienisch und pflegeleicht. Neben Duschabtrennungen und Waschtischen liegt es auch bei Möbelfronten im Trend und zwar rückseitig lackiert. Cashmere, Titan oder Trüffel etwa heißen die zur Wahl stehenden Farben.

Einbauten de luxe. Schön, dass sie wieder im Rampenlicht steht: die gute alte Einbauwanne. Lange von der frei stehenden Konkurrenz in die Ecke gedrängt, hat man sie jetzt als Eyecatcher entdeckt. Der wulstige Rand ist verschwunden, die neuen Modelle sind randlos und eins mit ihrer Umgebung. Der VDS-Tipp: den schlichten Chic als Gegengewicht mit verspielten Accessoires kombinieren. Der Kontrast schafft eine spannende Atmosphäre. Bonjour Boudoir. Der Einrichtungsstil Boudoir, speziell bei Frauen beliebt, präsentiert sich romantisch und mit viel Intimität. Mit Möbeln im Barockstil, warmen Farbnuancen oder üppigem Lüster an der De-

Fronten aus rückseitig lackiertem Sicherheitsglas bringen viel Flair ins Bad.

Der im Raum platzierte Waschplatz ist vollgepackt mit moderner Installationstechnik.

Fotos: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Keuco / burgbad

Dauerbrenner in „XL“. Natürlich gibt es breite Waschtischkonsolen, Schränke und Ablagen schon eine Weile, und dennoch kann man sich an ihnen nicht sattsehen. Besonders lässig wirken sie aneinandergereiht. Dann erinnern sie an elegante Wohnlandschaften mit halbhohen „XL“-Sideboards und garantiert viel Stauraum.


Fotos: VDS / Keramag / Bette

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Im Zusammenspiel mit skulpturalen Formen, fließenden Stoffen und edlem Holz wirkt Weiß noch schicker.

Großes Comeback feiert die Einbauwanne. Moderne Modelle sind randlos und eins mit der Umgebung.

cke lässt er sich vollendet auf das private Badezimmer übertragen. Wichtigstes Ausstattungsstück: ein Waschtisch mit Schminkplatz. Weniger ist mehr. Nichts steht herum, nichts lenkt ab: Das Bad im minimalistischen Sinne einzurichten, diese Haltung findet immer mehr Zulauf. Geometrische Sachlichkeit prägt das Design. Statt Dekoration ist die Anordnung der Objekte im Raum das Maß der Dinge. Der VDSTipp: vom Kleinen zum Großen planen. Soll die Whirlwanne den Blick ins Freie bieten, muss sich der „Rest“ danach richten. Bei der Farbgestaltung sind neben Weiß dezente Grau- und Beigetöne gesetzt. Wohnen in Weiß. Die Farbe Weiß weckt nicht nur Vorfreude auf den Sommer. In ihren verschiedenen Facetten ist sie auch alles andere als neutral und langweilig. Weil sie im Bad ebenfalls alle Register zieht, reißt die Nachfrage nach hellen „Ton in Ton“-Einrichtungen nicht ab. Wer ihnen etwas von ihrer Coolness nehmen möchte, setzt mit Holz behagliche Akzente. >>

Weihnachtsdekorationen zaubern die prächtige und sinnesfrohe Feststimmung in jedes Haus, gewürzt mit einer guten Prise Romantik. Ergänzen Sie Ihre vielleicht schon „alte“Weihnachtsdekoration mit liebevollen Neuheiten aus unserem Weihnachtshaus. Lassen Sie sich inspirieren durch unsere große Auswahl und Schönheit der Weihnachtswelt 2013 im Haus Ambiance. Wir freuen uns sehr, Sie und Ihre Freunde in unserem Haus begrüßen zu dürfen.

Foto: VDS)/ Villeroy & Boch

Ihre Jutta Nuscheler und das Weihnachtsteam

AMBIANCE · Jutta Nuscheler Mittlerer Graben 13 · 82362 Weilheim Telefon 08 81 / 80 33 · Fax 08 81 / 6 92 27 www.ambience-inneneinrichtung.de

Der Trend zum minimalistischen „Weniger ist mehr“ im Bad gewinnt zunehmend Anhänger.

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Seite 63 | Traumbäder Zuhause

Foto: VDS / Kaldewei

Am liebsten unsichtbar. Weil sie sich tadellos in den Raum einpassen, kommen Badplaner an Duschen mit bodenebenen Flächen kaum vorbei. Noch schicker wird die Szene mit elegantem Ablaufsystem. Ob flächenbündig im Boden eingelassen, in die Wand verbannt oder superschmal als Duschrinne: Alle Varianten sollen am liebsten unsichtbar sein. n

Die bodenebene Duschfläche passt sich tadellos in den Raum ein. Das Wasser fließt über die Wand ab.

Buchtipp Heinz Kaiser Die besten Bäder zum Wohlfühlen 160 Seiten, 186 Farbfotos Callwey Verlag Preis 49,95 € ISBN 978-3-7667-1915-7 Autor Heinz Kaiser, ehemaliger Redakteur bei „Schöner Wohnen“ und dort maßgeblich für die Schwerpunkte „Wohnen und Bad“ sowie für das Thema „Licht“ zuständig, demonstriert in „Die besten Bäder zum Wohlfühlen“ an 33 Beispielen, wie ein perfektes Zusammenspiel von Licht, Fläche, Farbe und Temperatur einen Raum voll Harmonie schaffen kann, in dem Körper, Seele und Geist in Einklang kommen. Anhand von inspirierenden Fotografien und einheitlichen Grundrissplänen, angelegt von den Badplanungs-Profis von Aqua Cultura, dem Qualitätssiegel führender Badeinrichter, zeigt das Buch, wie es architektonisch gelingt, die Komponenten Erholung, Entspannung und Regeneration mit der Reinigung zu vereinen. Die Palette der vorgestellten Bäder reicht dabei vom kleinen Bad unterm Dach bis zu Raum übergreifenden Wohlfühl-Tempeln, sowie vom puristischen bis zum luxuriösen Bad.


Insidertipps Termine | Seite 64

Weitersagen: Veranstaltungstipps kultur & veranstaltung Musik lesung Ausstellung Theater

12. November, 11:00 Uhr Führung Erleben Sie die modernste und größte Klosterbrauerei Deutschlands in Andechs. Ort: Klosterbrauerei Andechs Veranstalter: VHS Herrsching Kontakt: 08152-4250

Baierbrunn 08. November Schafkopfrennen Bumpe, Schneider, Gras und Sau – ein echt bayerisches Kartenspiel mit Tradition Ort: Waldgasthof Buchenhain, Am Klettergarten 7, Baierbrunn

Veranstalter: Waldgasthof Buchenhain Kontakt: 089-7448840

Breitbrunn 30. November, 14:00 Uhr Perger Adventsmarkt Die Kelterei Perger stimmt mit einem Adventsmarkt auf die staade Zeit ein. Ort: Breitbrunn, Kelterei Perger Veranstalter: Perger Säfte Kontakt: www.perger.de

Bogenhausen 25. November bis 23. Dezember

Weihnachtszauberwald mit hunderten kleinen Tannenbäumen auf dem Rosenkavalierplatz Ort: München/Bogenhausen, Rosenkavalierplatz Veranstalter: G.E.J.A. Event Kontakt: 08152-998710

Etterschlag 07. November, 20:00 Uhr TabulaRasaTrotz Tohowabohu Monis Brettl im Alten Wirt Etterschlag Ort: Alter Wirt, Etterschlag, Inningers Straße 6 Veranstalter: Monis Brettl Kontakt: 08152-6446

Herrsching 10. November, 19:00 Uhr Herrschinger Konzerte Sonderkonzert des Symphonieorchesters Crescendo München Ort: Riederstraße 70, Herrsching Veranstalter: VHS Herrsching Kontakt: 08152-9893170 16. November, 20:00 Uhr AlpenKlezmer Konzert mit Andrea Pancur und Ilya Shneyveys Ort: Seehof Herrsching, Seestraße 58 Veranstalter: Hotel Restaurant Seehof Herrsching Kontakt: 08152-9350

Promotion

Traditionelles Meisterhandwerk mit internationalem Flair:

die modern-wohnen-Polsterei und der Raumausstatter am Ammersee Hammer, Scheren, Nägel, Raspeln, Ahlen, Geißfuß liegen bereit. Es riecht nach Holz und Leim. Feinste Stoffe wallen farbenprächtig über die Ablage, stapeln sich ordentlich auf dem Tisch. An der Wand Skizzen, Entwürfe von Möbeln in verschiedenen Dessins. Ganz gleich, ob Sie den lieb gewonnenen alten Sessel erneuern, einer Chaiselongue ein modernes Gesicht verleihen möchten oder auf der Suche nach einer geschmackvollen Wandbespannung sind: In der Polsterei-Meisterwerkstatt von Robert Falter modern wohnen in Utting finden Sie das gesammelte Know-how aus bald 20 Jahren Erfahrung, gepaart mit einer Leidenschaft für Schönes und Gutes, mit traditionellem Meisterhandwerk, Fingerspitzengefühl, Eleganz und Stil, die ihresgleichen suchen.

cher, Zimmer und Rohde, JAB Anstoetz, Sahco, Soleil Bleu, etamine ... Nicht nur sie stehen für höchste Qualität und modernes Design. Feinstes Parkett von Mafi wartet auf Sie. Ausgesuchte Möbel von Designern wie Christine Kroencke, Interprofil, den Bielefelder Werkstätten, Piure und schönecker leuchten machen große Lust auf Neues. „Einrichten aus Leidenschaft“, lautet die Firmenphilosophie. Robert Falter, seine Raumgestalter, Bodenprofis und Kundenberater führen sie nicht nur im Munde – sie leben diese Kultur. Das spürt jeder, der den Laden in Utting am Ammersee betritt. Kommen Sie doch auch vorbei!

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Mehr noch: Inspirierende Fülle präsentiert modern wohnen mit den neuen Herbstkollektionen und ausdrucksstarken Stoffwelten namhafter Firmen wie Christian Fischba-

Rober Falter | modern wohnen GmbH Schondorfer Straße 3, 86919 Utting am Ammersee Telefon 08806 7485 www.modern-wohnen.com

alle angaben ohne gewähr – kein anspruch auf vollständigkeit

Andechs


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19. Januar, 19:00 Uhr Herrschinger Konzerte 3. Konzert Duo-Abend Violine Klavier Mit Lena Neudauer, einer jungen Ausnahmegeigerin aus Gauting Ort: Riederstraße 70, Herrsching Veranstalter: VHS Herrsching Kontakt: 08152-9893170

Seefeld 21. bis 24. November Jahresausstellung Kunstkreis Salettl Malerei, Skulptur und Lichtinstallation Ort: Sudhaus im Schloss Seefeld Veranstalter: Kultur im Schloss Seefeld Kontakt: 08152-980897 23. und 24. November je 11:00 bis 19:00 Uhr Traumwelten Im Torbogen Atelier Schloss Seefeld wird die Ausstellung „Traumwelten“ eröffnet.

Ort: Torbogen Atelier Schloss Seefeld Veranstalter: Torbogen Atelier, Nele Spari Kontakt: www.torbogenatelier.de 19. Dezember, 20:00 Uhr Weihnachtskonzert International gefeierte Jazzgrößen wie Titilayo Adedokun Ort: Schloss Seefeld Veranstalter: Kultur im Schloss Seefeld Kontakt: 08152-980897

Starnberg 14. November, 19:30 Uhr Philosophisches Cafe Über das chinesische Denken referiert Ernst-Friedrich Lauppe Ort: Cafe Prinzregent, Starnberg Veranstalter: Philosophisches Cafe Starnberg Kontakt: 089-30657689

19. November Weltreisefilm „Auf Achse“ Sonja Nertinger und Klaus Schier auf der Vulkaninsel Island Ort: Starnberg, Schlossberghalle Veranstalter: Sonja Nertinger, Klaus Schier Kontakt: www.auf-achse.tv

Steinebach 10. November, 10:00 Uhr Jazzfrühstück Im Alten Bahnhof Steinebach, Jazzmusik vom Feinsten Veranstalter: Alter Bahnhof Steinebach Ort: Alter Bahnhof Steinebach, Bahnhofstraße 2, Wörthsee Kontakt: 08153-8870727

Tutzing 23. und 24. November Offene Ateliertage Mehr als 20 Künstler öffnen in Tutzing ihre Ateliers.

Ort: Tutzing Veranstalter: aukio-Ateliers Kontakt: 08157-924204, www.aukio-ateliers.de 8. Dezember, 17:00 Uhr Dresdner Kreuzchor Nach vielen Versuchen ist es den Musikfreunden Tutzing gelungen, den Dresdner Kreuzchor nach Tutzing zu holen. Ort: Kath. Pfarrkirche St. Joseph, Tutzing Veranstalter: Musikfreunde Tutzing Kontakt: 08158-3171

WeSSling 07. November, 20:00 Uhr Autschbacher & Illenberger Packende akustische Gitarrenmusik im Il Plonner Ort: Il Plonner – der Dorf-Gasthof, Gautinger Straße 51, Wessling Veranstalter: Il Plonner – der Dorf-Gasthof Kontakt: 08153-916127

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Genuss: Die Welt des Brotes

Gesundheit: Schmerzfreier Rücken

Schlossallee Das regionale Lifestyle Magazin für das Fünf Seen Land – Starnberger See, Ammersee, Wörthsee, Pilsensee, Weßlinger See 3. Jahrgang www.schlossallee-fuenfseenland.de ISSN 2193-3324 Eine Lizenzausgabe des Verlags Rottwinkel-Kröber GmbH

Chefredaktion/Herausgeber: Hannelore Eberhardt-Arntzen Tel. 08251-81974-30 eberhardt.arntzen@medienfusion-online.de

MedienFusion Verlag

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Kunst & Kultur: Buchbinden

Zuhause: Grünes an der Wand lang Anzeigenverwaltung: Tel. 08251-81974-32 anzeigenverwaltung@medienfusion-online.de Gestaltung: comtex mediendesign info@comtex-web.de Druck: Silber Druck oHG Am Waldstrauch 1, D-34266 Niestetal www.silberdruck.de Vertrieb: Presse-Vertrieb Hermann Trunk GmbH & Co.KG Muthmannstr. 1, 80939 München www.presse-trunk.de

Abonnement: Jahresabonnement 24,- Euro inkl. 7 % MwSt. und Versandkosten im Inland Anzeigenpreisliste Nr. 3, gültig ab 01.01.2013 Die in der Zeitschrift veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Übersetzung, Nachdruck (auch von Abbildungen), Vervielfältigungen jeder Art, Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen – auch auszugsweise – bleiben dem Verlag vorbehalten. Die Redaktion geht davon aus, dass Manuskripte und Abbildungen, die ihr zur Verfügung gestellt werden, frei sind von Rechten Dritter. Sie übernimmt keine Verantwortung für Beiträge von Firmen, die in dieser Zeitschrift veröffentlicht werden. Sämtliche Termin- und Ortsangaben beruhen auf Angaben der Veranstalter und sind ohne Gewähr. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird nicht gehaftet. In Fällen höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Lieferung.

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Frowin Puntsch, Tel. 08152-925581, puntsch@medienfusion-online.de

© MedienFusion Verlag Arntzen e. K. 3. Jahrgang – Ausgabe 5-2013

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Freuen Sie sich auf die nächste Ausgabe der Schlossallee! Erscheinungstermin: Anfang Februar


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Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): kombiniert 3,1; CO2-Emissionen: 71 g/km; Stromverbrauch (in kWh/100km): kombiniert 16,2


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