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FUTURUM DAS MAGAZIN

Digitaler Vertrieb: Ideen f체r die Zukunft 6. FUTURUM Preisverleihung: Impulse geben, Identit채t stiften Marktn채he und Produktbesessenheit: Die Verj체ngung der Zeitschriften-Community


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Foto: Klaus Knuffmann

August 2015

Die Preisträger des FUTURUM Vertriebspreises 2014 gemeinsam mit den Laudatoren und der Jury

Inhalt 04 Ideen für die Zukunft Grußwort von Nils Oberschelp, Vorsitzender der Geschäftsführung DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH

05 Impulse geben, Identität stiften Die Initiatoren des FUTURUM Vertriebspreises, Sven König und Peter Strahlendorf, über die Bedeutung des FUTURUM Vertriebspreises

06 Eine Bühne für den Pressevertrieb Der FUTURUM Vertriebspreis – eine Idee setzt sich durch

08 „Innovativ und ideenreich“ Die Shortlist 2014

10 Die FUTURUM Preisträger 2014 Die Vorstellung der Preisträger aller Kategorien

38 Der FUTURUM in Bildern Impressionen der sechsten Vertriebspreisverleihung bei Gruner + Jahr in Hamburg

42 Marktnähe und Produktbesessenheit Manfred Braun, Geschäftsführer FUNKE MEDIENGRUPPE GmbH & Co. KGaA und Sprecher des Vorstandes der Publikumszeitschriften (PZ) im VDZ über die Verjüngung der Zeitschriften-Community

44 Fachwissen für den langfristigen Erfolg Der Zertifikatskurs „Experte im Pressevertrieb“ vermittelt potenziellen Führungskräften fundiertes Basiswissen rund um den Pressevertrieb

46 Die Jury des FUTURUM 48 Ein Zusammenspiel von analoger und digitaler Welt Pierre Becker, Inhaber der Berliner Kreativ-Agentur TA-TRUNG, gestaltete die Wort-Bild-Marke des FUTURUM Vertriebspreises

49 Starke Partner Die Träger des FUTURUM Vertriebspreises

50 FUTURUM Vertriebspreis 2014 – wie fanden Sie‘s? Sieben Persönlichkeiten aus der Pressevertriebsbranche schildern ihre Eindrücke von der diesjährigen Preisverleihung

52 Der VDZ – ein Kurzporträt 54 Hall of FUTURUM Die Gewinner des FUTURUM Vertriebspreises von 2009 bis heute

61 Was wurde aus…? Eduard Gerlof, FUTURUM Preisträger 2011

62 Dank an unsere Partner 52 Impressum


August 2015

FUTURUMDas Magazin 2015

Ideen für die Zukunft Ein Grußwort von Nils Oberschelp

Im Januar haben wir den sechsten Futurum verliehen, zum

sechsten Mal hervorragende Ideen in Marketing und Technologie mit dem „Zukunftspreis” ausgezeichnet. Für Projekte, die die Branche voranbringen, die die Zukunft gestalten, die sie verändern können – denn Veränderungen, Neumachen, neue Ideen sind der Turbo für unser Geschäft. Auf der Shortlist des Futurum 2014 standen elf Projekte aus allen Bereichen des Pressevertriebs. Beeindruckend war insbesondere die Zahl der digitalen Projekte: Vier von sechs Einreichungen drehten sich um digitale Kanäle und digitale Vertriebstechnologien. Das zeigt, dass der digitale Vertrieb mittlerweile in die DNA der Branche eingezogen ist. Immer mehr integriert sich Digitalvertrieb in die Vertriebssteuerung und ergänzt den Mix der klassischen Vertriebssparten, sei es durch digitale Angebotsformen wie ePaper oder eMags, durch digitale Vertriebswege wie digitalen WBZ und Lesezirkel oder mit neuen Vertriebsmarketingmodellen wie Eazers oder beacongesteuerten Regionalangeboten.

Foto: David Maupilé

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Nils Oberschelp. Vorsitzender der Geschäftsführung, DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH

Dabei haben die einzelnen Themen den experimentellen Status der vergangenen Jahre hinter sich gelassen, und stellen eine echte Ergänzung für die Wertschöpfung der einzelnen Medienmarken dar. Sie tragen zum Erfolg der Medienmarken bei, die wir im Vertriebsmarkt betreuen - hochwertige und wertvolle Marken, die die Pressevielfalt und Meinungspluralität in Deutschland ausmachen. Um diesen Marken die besten Vertriebschancen bei den Käufern zu eröffnen und ihre Umsätze zu sichern, müssen wir gemeinsam unser Vertriebssystem weiterentwickeln, und zwar im Bereich innovativer Digitaltechnologie ebenso wie in den etablierten Kanälen. In der operativen Arbeit müssen wir für unsere jüngste Sparte jeden Tag unzählige Probleme lösen, für Technologie, Geschäftsmodelle, UX, Endgeräte oder Bezahlwege. Wir stecken mitten in einer Technologierevolution, und das ist eine herausfordernde Position. Technologierevolutionen bringen innovative Dinge hervor und lassen sie unter Umständen auch genauso schnell wieder eingehen. Disruptive Technologien und Geschäftsmodelle bedrohen immer die etablierten, in der Medienbranche ebenso wie in anderen Industrien. Aber so viele Abbruchkanten und Umsatzverluste Techrevolutionen auch mit sich bringen: Immer entstehen spannende neue Produkte und Geschäftsmodelle. Und die Erfahrung zeigt, dass diejenigen Player überleben, die willens sind, ihre bestehenden und lukrativen Geschäftsmodelle auf den Prüfstand zu stellen, sie zu challengen und sich zu öffnen für Neues. Was heißt das für uns? Es heißt, Digitalvertrieb weiterhin als einen wichtigen Kanal innerhalb der Vertriebssparten zu sehen und zu entwickeln. Es heißt, nach vorne zu gehen, zu lernen, zu integrieren: Digital ist eine Bereicherung für die Vielfalt unserer Vertriebskanäle und die Vielfalt unserer Arbeit. Ich bin zuversichtlich für unsere Branche aus vier Gründen: Zum einen, weil wir die Vertriebssteuerung für unsere Marken integriert über alle Kanäle spielen können. Zum anderen, weil wir heute schon intensiv an tragfähigen Geschäftsmodellen für unseren zukünftigen Erfolg arbeiten. Als nächstes, weil wir Medienmarken haben, die die Käufer nachfragen und für die sie zu zahlen bereit sind. Und nicht zuletzt, weil wir in unserer Branche so viele enorm gute Ideen haben, die den Vertrieb weiter entwickeln – in die Zukunft. Ich gratuliere allen Teilnehmern, und insbesondere den Gewinnern, zum Futurum 2014.


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Impulse geben, Identität stiften Zum sechsten Mal hat der FUTURUM Vertriebspreis in diesem Jahr die Bedeutung und Leistung des Pressevertriebs gewürdigt.

Wir wurden im Laufe der Jahre immer wieder gefragt,

warum ein weiterer Preis und sind solche Ehrungen überhaupt sinnvoll? Preise haben eines gemeinsam: Sie bringen Menschen zusammen, die für eine Idee leben, sie präsentieren herausragende Leistungen und helfen dabei, diese einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Preisverleihungen geben stets wichtige Impulse und stiften Identität.

Außergewöhnliche Ideen Auch in diesem Jahr durften wir wieder zahlreiche außergewöhnliche Ideen unter den Einreichungen für die beiden Kategorien „Beste Leistung im Pressevertrieb – Marketing“ und „Beste Leistung im Pressevertrieb – Technik und Logistik“ bestaunen. Darüber hinaus haben wir auch den „Besten Absolventen des Zertifikatskurses „Experte im Pressevertrieb“ ausgezeichnet und den FUTURUM Ehrenpreis für besondere Verdienste innerhalb der Vertriebsbranche vergeben.

Engagement, Ideen und Persönlichkeiten Jeder der Preisträgerinnen und Preisträger hat mit seinem Engagement, seinen Ideen und seiner Persönlichkeit den Pressevertrieb bereichert. Sie alle haben in herausfordernden Zeiten entscheidend dazu beigetragen, Umsätze zu stabilisieren oder auszubauen und damit die unternehmerische Handlungsfähigkeit Ihrer Häuser und Kollegen gesichert. Sie haben aber auch ein Stück Pressefreiheit gesichert, die nicht garantiert und schon gar nicht selbstverständlich ist, wie wir Anfang des Jahres im Zusammenhang mit dem Angriff auf die Redaktion von CHARLIE HEBDO in Paris schmerzhaft erfahren mussten.

Lassen Sie sich inspirieren! Wir freuen uns, wenn Sie sich auch in diesem Jahr wieder die Zeit nehmen, um die beeindruckenden Leistungen im Pressevertrieb, die Jahr für Jahr neu erbracht, aber viel zu oft nicht wahrgenommen werden, noch einmal Revue passieren lassen. Das FUTURUM Magazin bietet den eingereichten Ideen und den Köpfen dahinter eine weitere Bühne, um über deren ausgezeichnete Projekte zu informieren. Lassen Sie sich inspirieren von originellen und einfallsreichen Neuentwicklungen der Branche auf die wir in dieser dritten Ausgabe gemeinsam einen Blick werfen. Wir wünschen Ihnen eine spannende und unterhaltsame Lektüre! Sven König Geschäftsführer VDZ Akademie GmbH, Berlin

Peter Strahlendorf Geschäftsführer Presse Fachverlag GmbH & Co. KG, Hamburg

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FUTURUMDas Magazin 2015

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Eine Bühne für den Pressevertrieb Der FUTURUM Vertriebspreis – eine Idee setzt sich durch.

Die Geburtsstunde des FUTURUM Vertriebspreises war im Sommer 2008: Die VDZ Akademie initiierte gemeinsam mit dem Fachmagazin DNV-der neue Vertrieb den Nachwuchspreis für den Pressevertrieb. Heute hat sich der FUTURUM Vertriebspreis zu einem etablierten Termin im Kalender der Vertriebsbranche entwickelt.

Die Ideengeber Die Idee für den FUTURUM Vertriebspreis stammt von Sven König, Geschäftsführer der VDZ Akademie, der in einem Gespräch mit Peter Strahlendorf, Verleger des Presse Fachverlags, den Leitgedanken des FUTURUM skizzierte. „Der Pressevertrieb leistet Enormes, doch noch immer stellt er zu häufig sein Licht unter den Scheffel. Mit dem FUTURUM Vertriebspreis wollen wir ab sofort dazu beitragen, die Außenwirkung des Vertriebs wirksam zu erhöhen.“ Der Grundgedanke des FUTURUM Vertriebspreises ist es deshalb, dem Pressevertrieb mehr Aufmerksamkeit zu widmen. „Es gilt, der Bedeutung des Pressevertriebs eine Bühne zu verschaffen“, unterstreicht Peter Strahlendorf.

Die Intention Der FUTURUM Vertriebspreis fördert und unterstützt die Wettbewerbsteilnehmer sowie deren kreative und zukunftsweisende Ideen. Die Preisverleihung verschafft allen Teilnehmern sowie ihren Unternehmen Medienpräsenz und Bekanntheit. Gleichzeitig unterstreicht der Preis die Bedeutung der vertrieblichen Aus- und Fortbildung junger Nachwuchskräfte im Pressevertrieb. Der FUTURUM Vertriebspreis ermutigt so Unternehmen und einzelne Persönlichkeiten, die vertriebliche Aus- und Fortbildung stetig voranzutreiben und hier weiter zu investieren.

Die Kategorien Der FUTURUM Vertriebspreis wird in vier Kategorien verliehen. Er zeichnet zukunftsorientierte, innovative und praxisgerechte Ideen und Konzepte im Pressevertrieb aus, würdigt Nachwuchskräfte und -talente und prämiert mit einem Ehrenpreis Persönlichkeiten und Unternehmen, die sich maßgeblich um das Thema Aus- und Fortbildung im Pressevertrieb verdient gemacht haben.

Die Initiatoren Die VDZ Akademie und DNV-der neue vertrieb sind für den Inhalt und Aufbau sowie für die Organisation und Finanzierung des FUTURUM Vertriebspreises zuständig. Eine neunköpfige Jury bestehend aus Vertriebsexperten bewertet die eingereichten Konzepte sowie deren Umsetzung. Die anschließende Preisverleihung findet traditionell im Frühjar in Hamburg statt. Unterstützt wird der Preis durch verschiedene Partner und Förderer aus der Branche. Alle Informationen rund um den FUTURUM Vertriebspreis, zur Bewerbung sowie Impressionen und Preisträger vergangener Preisverleihungen finden Sie auch online unter www.futurum-vertriebspreis.de.


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FUTURUMDas Magazin 2015

„Innovativ und ideenreich“ FUTURUM Vertriebspreis 2014 – Die Shortlist

„Es war ein knappes und interessantes Rennen unter so vielen Einreichungen in den beiden Kategorien des Preises ‚Beste Leistung im Pressevertrieb – Marketing‘ sowie ‚Beste Leistung im Pressevertrieb – Logistik und Technik‘ wie nie zuvor“, betonten DNV-Chefredakteur Ralf Deppe und Sven König, Geschäftsführer der VDZ Akademie. Verlage, Nationalvertriebe, Grossisten, Bahnhofsbuchhändler sowie Akteure aus dem werbenden Buch- und Zeitschriftenhandel, Lesezirkel und weitere Dienstleister für den Pressevertrieb hatten sich mit vielen innovativen Ideen und Projekten für den FUTURUM Vertriebspreis 2014 beworben. „Ein toller Jahrgang für den FUTURUM Vertriebspreis, ich freue mich sowohl über die große Zahl der für 2014 eingegangenen Bewerbungen als auch über deren hohes Niveau“, sagte Sven König. „Schon in den vergangenen Jahren hat die Jury es sich nicht leicht gemacht mit der Auswahl, aber dieses Jahr haben wir wirklich lange und intensiv diskutieren müssen. Und es zeigt sich darin, wie innovativ und ideenreich der Vertrieb und die dahinter stehenden Menschen sind.“

In der Kategorie „Beste Leistung im Pressevertrieb – Marketing“ waren nominiert: 䡲 Verlag IDG Business Media, München, für sein Projekt SCORE 䡲 Intan Group, Osnabrück, für ihr Projekt „Zeitschriften-Gutschein“

䡲 Jahreszeiten Verlag, Hamburg, für sein Projekt „Der Feinschmecker – vom Printmagazin zur multimedialen Genusswelt“ 䡲 Bundesverband Presse-Grosso/PGM, Köln, für seine Projekte „Scan Now & Mykiosk“ 䡲 Snapload GmbH, München, für ihr Projekt „Snapcards – Geschenkkarten für eBooks und Hörbücher“

Eine Chance auf den Preis für die „Beste Leistung im Pressevertrieb – Logistik und Technik“ hatten: 䡲 Axel Springer SE, Berlin, für ihr Projekt „iKiosk – Kreuzfahrten als B2B-Vertriebskanal“ 䡲 AVS GmbH, Bayreuth, mit ihrem Projekt „ServiceApp mit iBeacon-Technologie“ 䡲 Verlag Blue Ocean, Stuttgart, für sein Projekt „Die Abfallvermeidungsstrategie. Vertrieb von LEGOLizenztiteln“ 䡲 Dienstleister Media Carrier, München, für sein Projekt „Digitale Presse für Inflight Entertainment der Lufthansa“ 䡲 das IT-Unternehmen mChoice, München, mit seinem Projekt „LChoice-App. Umsetzung der Buy Local für den stationären Buchchandel“ 䡲 das Grossohaus Mölk, Osnabrück, für sein Projekt „Kleinmengen-Kommissionier-System für PresseErzeugnisse“

„Beste Leistung im Pressevertrieb – Marketing“ „Beste Leistung im Pressevertrieb – Logistik und Technik“ „Bester Absolvent des Zertifkatskurses ,Experte im Pressevertrieb‘“

© Denys Rudyi – Fotolia.com

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wartet...

...auf Ihre Einreichung.

Bewerbungszeitraum: 16. Juli – 5. Oktober 2015

futurum-vertriebspreis.de

Š mattjeacock, iStock

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FUTURUMDas Magazin 2015

Beste Absolventin des Zertifikatskurses „Experte im Pressevertrieb“: Noemi Salanitro, Blue Ocean Entertainment AG (links) mit Laudatorin Karina Pusch, SPIEGEL-Verlag

© Klaus Knuffmann

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„Frau Salanitro verbindet italienisches Temperament mit schwäbischer Gründlichkeit. Sie hat eine blitzschnelle Auffassungsgabe, arbeitet sich sehr gründlich in Themenfelder ein, erkennt und bewertet schnell Zusammenhänge und hat dabei mit ihrer lebhaften Gestik und ihrem Temperament eine große Präsenz.“ (Laudatorin Karina Pusch)


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Die FUTURUM Preisträger 2014

Ein breites Spektrum an Vertriebs-Know-how Der FUTURUM Vertriebspreis 2014 in der Kategorie „Beste Absolventin des Zertifikatskurses ‚Experte im Pressevertrieb‘“ ging an Noemi Salanitro von der Blue Ocean Entertainment AG

FUTURUM. Das Magazin: Weiterbildungen gibt es viele auf dem Markt. Aus welchen Gründen haben Sie sich für den Zertifikatskurs „Experte im Pressevertrieb“ entschieden? Salanitro: Als angehender Produktmanager muss man

natürlich auch die vertrieblichen Hintergründe im Pressemarkt kennen. Blue Ocean Entertainment bietet seinen Trainees im Rahmen der Ausbildung als Produktmanager die Möglichkeit, am Zertifikatskurs „Experte im Pressevertrieb“ teilzunehmen. Der Kurs wurde von meiner Firma als beste Weiterbildungsmöglichkeit in diesem Sektor ausgewählt und legt einen wichtigen Grundstein für die zukünftige Arbeit als Produktmanager. FUTURUM. Das Magazin: Was hat Ihnen besonders gut an dem Zertifikatskurs gefallen? Salanitro: Der Zertifikatskurs bietet die Möglichkeit

vertriebliches Wissen aus erster Hand zu erfahren, von echten Vertriebsexperten. Sowohl der Austausch mit den Dozenten als auch mit den Teilnehmern des Kurses, die aus verschiedenen Branchen stammen, war für mich sehr interessant. FUTURUM. Das Magazin: Der Zertifikatskurs wird aufgrund der Marktentwicklung und der Bedürfnisse der Teilnehmer stets weiterentwickelt. Wie kann der Zertifikatskurs Ihrer Meinung nach noch ausgebaut werden? Wo sehen Sie noch Potential? Salanitro: Spannend wäre es, den Kurs noch praktischer

Augenhöhe mit unserem Vertriebspartner kommunizieren zu können. FUTURUM. Das Magazin: Würden Sie persönlich den Zertifikatskurs weiterempfehlen? Salanitro: Ich würde den Zertifikatskurs jedem weiter-

empfehlen, der sich vertrieblich weiterbilden möchte, an aktuellen vertrieblichen Themen interessiert ist sowie am Austausch mit Vertriebsexperten und Branchenkollegen. Der Zertifikatskurs bietet einen schönen und familiären Rahmen hierfür. FUTURUM. Das Magazin: Wie hat Ihnen der Rahmen der Preisverleihung gefallen? Salanitro: Die Preisverleihung hat mir sehr gut gefallen.

Das Ambiente war sehr feierlich. Die Laudatoren haben tolle Reden vorbereitet und der Moderator konnte mit seinen Fragen eine schöne und lockere Atmosphäre schaffen und uns näheren Einblick in die Gewinner-Projekte gewähren. Insgesamt ein sehr gelungener Abend. FUTURUM. Das Magazin: Was könnte der Preis aus Ihrer Sicht noch leisten? Salanitro: Der Preis ist aus meiner Sicht ein Ansporn

sich mehr und mehr für die Zukunft des Pressevertriebs einzusetzen, welcher wichtiger Bestandteil des funktionierenden Pressemarktes ist.

und interaktiver zu gestalten. Wir haben bereits in einigen Seminaren Fragestellungen durchgespielt, das war sehr interessant. Auch der Besuch vor Ort bei Grossisten, Bahnhofsbuchhändlern, Einzelhändlern und Verlagen würde meiner Meinung nach helfen, die Sichtweise und Bedürfnisse der anderen Marktteilnehmer noch besser zu verstehen. Natürlich soweit es der zeitliche Rahmen zulässt. FUTURUM. Das Magazin: Sie haben Ihre Prüfung im Januar 2015 erfolgreich absolviert. Wenn Sie nun zurückblicken, konnten Sie seitdem viel Erlerntes in der Praxis anwenden? Salanitro: Ein klares Ja. Wir arbeiten täglich eng mit

unserem langjährigen Vertriebspartner MZV zusammen. In dieser Hinsicht hilft mir das Erlernte enorm weiter, um vertriebliche Zusammenhänge zu berücksichtigen und auf

Noemi Salanitro, Account Management, Blue Ocean Entertainment AG

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Mirja Wagner nahm den Preis in der Kategorie „Beste Leistung im Pressevertrieb – Marketing (Bronze)“ für die IDG Business Media GmbH von Laudator Dr. Michael Plasse, manager magazin Verlagsgesellschaft mbH, entgegen

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Die FUTURUM Preisträger 2014

Daten – die Schatztruhe der Verlage Der FUTURUM Vertriebspreis 2014 in der Kategorie „Beste Leistung im Pressevertrieb – Marketing (Bronze)“ ging an das Projekt „SCORE“ der IDG Business Media GmbH.

FUTURUM. Das Magazin: Was war Ihre Motivation, sich für den Vertriebspreis zu bewerben? Wagner: Ich kenne den FUTURUM Vertriebspreis seit mehreren Jahren. Bereits 2011 hatte sich unsere Abteilung mit dem Thema „Digitales Komplettangebot für Leser“ beworben und konnte in der Kategorie „Beste Leistung im Pressevertrieb“ gewinnen. Seitdem habe ich sozusagen „Blut geleckt“. FUTURUM. Das Magazin: Was waren die Erwartungen an den Preis, und wie haben Sie sich vorbereitet? Wagner: Mir war natürlich bewusst, dass es viele andere hoch attraktive Einreichungen geben wird. Ich habe versucht, unser doch sehr technisches Thema einfach darzustellen. Die Grundidee unseres Projekts SCORE: IDG entwickelt neue Erlösquellen neben den klassischen Vertriebserlösen. Herausheben wollte ich besonders, wie sich unsere interne Denkweise und die Herausforderungen geändert haben. Daten stellen die Schatztruhe von Verlagen dar. „Data“ ist in aller Munde. In den meisten Bereichen des täglichen Lebens werden Daten erfasst, sämtliche Branchen sammeln Daten, werten diese aus und versuchen sie zu monetisieren. Mit der Bewerbung wollte ich zeigen, dass wir bereits erfolgreich mit unseren Daten arbeiten und damit neue Geschäftsmodelle erschlossen haben.

Viele Kollegen aus anderen Verlagen sind nach dem diesjährigen Vertriebspreis auf mich zugekommen und haben sich über unser SCORE-Projekt informiert. Durch diesen Austausch habe ich interessante Menschen kennengelernt. Jedes einzelne Gespräch und die daraus entstandenen Beziehungen waren ein großer Gewinn für mich. FUTURUM. Das Magazin: Was könnte der Preis aus Ihrer Sicht noch leisten? Wagner: Der Preis fördert die Kommunikation unter den Vertriebs- und Marketingverantwortlichen und zeigt, mit welchen innovativen Themen sich Verlage heute beschäftigen. Ich denke, der Aspekt des Networkings darf nicht unterschätzt werden. Die einschlägigen Medien haben aus meiner Sicht den Preis auf der Agenda. Das ist gut für uns Verlage. Wir können uns präsentieren und zeigen, wie wir uns besonders den digitalen Herausforderungen in Zukunft stellen werden.

FUTURUM. Das Magazin: Wer sollte sich für den FUTURUM-Vertriebspreis bewerben? Wagner: Ich denke, jeder Kollege entwickelt im Laufe eines Jahres so viele neue Ideen, setzt spannende Projekte um, stößt interessante Themen an. Viele dieser Themen haben es sicher verdient, in der Öffentlichkeit vorgestellt zu werden. Die Veranstaltung würdigt die erbrachte Leistung. Auf der anderen Seite können Kollegen an den neuen Ideen teilhaben.

Mirja Wagner, Leiterin Database Operations, IDG Business Media GmbH

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FUTURUMDas Magazin 2015

Den Leser verstehen Das Projekt “SCORE” der IDG Business Media GmbH Score analysiert in Echtzeit die Themeninteressen von vielen Tausend Nutzer/innen der IDG Medienmarken wie Computerwoche, CIO, TecChannel oder Channelpartner. Dies wurde durch die Vernetzung unseres CRM und CMS-Systems möglich.

IT-Themen, Trends und Produkten (redaktionelle Artikel, Whitepapers,

Wie funktioniert SCORE: IDG verfügt über eine Datenbank mit 500.000+ IT- und BusinessEntscheidern in Deutschland. Diese Entscheider nutzen regelmäßig Inhalte der Medienmarken der IDG Business Media GmbH zu aktuellen

Studien, etc.). Aus diesen Interaktionen ergeben sich jährlich 180.000.000 Kontaktpunkte zwischen IDG-Inhalten und Lesern. SCORE analysiert das Nutzerverhalten der Leser und erstellt in Echt-

zeit nutzerindividuelle Interessensprofile anhand einer User Scorecard. Für die Errechnung der User Scorecard vergleicht SCORE zweierlei Fingerabdrücke: die inhaltliche DNA von Inhalten und das Nutzungsverhalten der Leser. Im Herzen des SCORE-Projektes stand daher der Aufbau zweier Agenten: der Keyword Agent (Teil des CMS) analysiert die Semantik von Artikeln, der Scoring Agent interpretiert Häufigkeit und Zeitabstand der Nutzung dieser Inhalte durch den Leser. Ziele von SCORE:

Score analysiert das Verhalten der Nutzer verschiedener IDG-Medienmarken und erstellt in Echtzeit individuelle Interessensprofile

Das Ziel von SCORE war es, ein besseres Verständnis der individuellen Interessen von Lesern und deren akutes Informationsbedürfnis zu erlangen. Außerdem sollten durch SCORE neue Business Cases rund um die Versorgung des Nutzers mit für ihn relevanten Informationen entwickelt werden können. Dies ist uns gelungen: SCORE wird heute erfolgreich im Bereich der Lead-Generierung, im Vertrieb eigener Leser-Produkte, in der Bewerbung von Veranstaltungen, im Bereich Paid Content oder im Content-Marketing eingesetzt. Der Vorteil der durch SCORE zielgenauen Ansprache: Der User erhält nur noch Informationen, Einladungen oder Werbemails zu den Themen, die ihn auch tatsächlich interessieren. Im Ergebnis steigen die Öffnungsraten der Newsletter sowie die Conversion und die Abmelderaten gehen durch zielgenaue Selektionen bedeutend zurück. Das größte Anwendungsfeld ist der Leadgenerierungsbereich. Die Leads sind für den Kunden noch werthaltiger: Erreicht ein Nutzer einen definierten Score zu einem spezifischen Produkt oder Thema, so wird er als potentieller „Hot Lead“ identifiziert und kann Gegenstand zielgerichteter Direktmarketing-Aktivitäten werden. Der Umsatz durch Leadgenerierung ist mit SCORE deutlich gestiegen.


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In der Kelter Digital World bietet der Martin Kelter Verlag in Hamburg seit Anfang November 2014 eine Vielzahl seiner Romanhefte als E-Paper an. Rund neun Monate nach dem Start der Plattform zieht Mario Melchert, Geschäftsführer des Martin Kelter Verlags, Hamburg, eine Zwischenbilanz.

zung wächst auch schon deswegen, weil diese Menschen bereits vor einigen Jahren gelernt haben, das Web zu nutzen, und diese Kompetenz natürlich mit ins Alter nehmen.

FUTURUM. Magazin: Wie sieht die Resonanz der Nutzer ein Dreivierteljahr nach dem Marktstart der Kelter Digital World, aus? Mario Melchert: Die Resonanz ist durchweg positiv, die Verkaufsergebnisse steigen Monat für Monat an. An den Verkauf in Print kommen diese Ergebnisse aber noch längst nicht heran. Doch das müssen sie auch gar nicht. Wenn es uns gelingt, die Verkaufsverluste im Printmarkt mit dem Verkauf von E-Books etwas abzufedern, sind wir auf dem richtigen Weg.

FUTURUM. Magazin: Welche weiteren Neuerungen planen Sie für die nächste Zukunft beim Ausbau des Angebotes der Kelter Digital World? Melchert: Wir haben aktuell alle unsere Frauenzeitschriften als E-Paper auf unserer Kelter Digital World. Das Segment der Erlebnistitel, das in Print nach wie vor stark ist, kann sich nun auch digital ausbrei- Mario Melchert, Geschäftsführer ten, zumindest sofern die Leserinnen des Martin Kelter Verlags das wünschen. Es gibt zwei weitere Projekte, die auch bereits angeschoben sind, deren Umsetzung aber noch nicht komplett steht. Einmal sind das Hörbücher; Kelter ist sehr interessant für Hörbuchverlage, da Kelter unendlich viele Inhalte hat, mit denen man unzählige Hörbücher machen könnte. Und zum anderen sind es die digitalen Rätsel. Aktuell arbeiten Entwickler an einer Lösung, mit der man digitale Rätselpakete auf der Kelter Digital World anbieten kann. Entscheidend ist die digitale Lösbarkeit und das damit verbundene Rätselvergnügen. Solange das Produkt nicht top ist, geben wir es auch nicht frei. (Die Fragen stellte Stefan Golunski, Redaktion DNV)

FUTURUM. Magazin: Das Klischee besagt: Online-Nutzer sind tendenziell jüngere Menschen, Romanheftleser gehören eher zu den Älteren. Werden dadurch die Erfolgsaussichten der Kelter Digital World beeinträchtigt? Melchert: Es passieren zwei Dinge: Zunächst interessieren sich auch jüngere Leserinnen für Inhalte aus Kelter-Romanen, das Print-Produkt wird aber, wie Sie es richtig sagen, mit älteren Menschen assoziiert. E-Books werden anonym gelesen, keiner sieht, was der andere liest. Wem die Lektüre der gedruckten Romanhefte also bisher unangenehm gewesen sein sollte, der kann die Romane nun ganz entspannt als E-Books lesen. Und die älteren Menschen beginnen den digitalen Konsum zu lernen, sie sehen es inzwischen eher als Herausforderung denn als Abschreckung. Die Online-Nut-

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Kelter Digital

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„Die älteren Menschen beginnen, den digitalen Konsum zu lernen“


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In der Kategorie „Beste Leistung im Pressevertrieb – Marketing (Silber)“ überreichte Laudator Dr. Michael Plasse, manager magazin Verlagsgesellschaft mbH, den Preis an Thomas Alsmeyer und Tristan Möller der intan mediaservice GmbH (v.r.n.l.)

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Die FUTURUM Preisträger 2014

Menschen zum Lesen bringen Der FUTURUM Vertriebspreis 2014 in der Kategorie „Beste Leistung im Pressevertrieb – Marketing (Silber)“ ging an das Projekt „Der ZeitschriftenGutschein“ der intan media-service GmbH.

FUTURUM. Das Magazin: Was war Ihre Motivation, sich für den Vertriebspreis zu bewerben? Alsmeyer & Möller: Wir waren und sind von unserem Produkt „Der ZeitschriftenGutschein“ einfach überzeugt und können selbstbewusst sagen: „Der DZG ist ein spannendes Produkt hinter dem wir stehen“. Wir bieten dem Endkunden einen echten Mehrwert und einen tollen Einstieg in ein Abonnement – ohne Bindung und ganz einfach in vier Schritten. Die Leser wieder an Print-Medien heranzuführen ist also möglich. Unsere Motivation für die Bewerbung für den Vertriebspreis war es daher, neue Wege aufzuzeigen um Print-Medien wirtschaftlich gesund und leserfreundlich zu vertreiben und Menschen zum Lesen zu bringen – wie unser Slogan schon sagt. FUTURUM. Das Magazin: Was waren die Erwartungen an den Preis, und wie haben Sie sich vorbereitet? Alsmeyer & Möller: Die intan group hat sich seit ihrer Gründung dem Leser verschrieben und auch das Ziel des „ZeitschriftenGutscheins“, Menschen zum Lesen zu bringen, zeigt dies klar auf. In Zeiten zunehmender Digitalisierung vergessen wir sehr oft, dass es die klassischen Printprodukte sind, die uns

Thomas Alsmeyer, Geschäftsführer, Leiter Digital Business, intan service plus GmbH & Co. KG

jeden Tag, jede Woche oder auch jeden Monat aufs Neue begeistern. Neue digitale Medien mit klassischen Print-Titeln zu kombinieren steht für uns klar im Fokus. Erwartungen an den „ZeitschriftenGutschein“ selbst hatten wir nicht, auch nicht, dass wir einen Preis mit ihm gewinnen würden. Für uns steht das Endprodukt, also das Magazin bzw. der Titel im Vordergrund. Mit diesem sehr schönen Ergebnis wird nicht nur die intan group geehrt. Vielmehr ehrt der Preis das Zusammenspiel aus Verlagen, die wunderbare Produkte bereitstellen und dem vertrieblichen Engagement der intan group, diese Produkte zielgerichtet an Menschen, die Spaß und Freude am Lesen haben, zu distribuieren. FUTURUM. Das Magazin: Wer sollte sich für den FUTURUM-Vertriebspreis bewerben? Alsmeyer & Möller: Alle Unternehmen, die clevere Ideen und Lösungen im Vertrieb haben – auch in dynamischen und komplexen Branchen. Eine zündende Idee, offene Augen und ein Blick über den Tellerrand hinaus machen manchmal einen Wandel möglich. Also: Selbstbewusst sein und nur Mut zur Bewerbung!

Tristan Möller, Projektmanager Marketing, intan media-service GmbH

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FUTURUM. Das Magazin: Was könnte der Preis aus Ihrer Sicht noch leisten? Alsmeyer & Möller: Aus unserer Sicht leistet der Preis bereits vieles: Er motiviert dazu, sich den Markt und die Zielgruppen genau anzuschauen und mögliche Vertriebswege zu entwickeln bzw. bestehende auszubauen. Er fördert den Aus-

tausch unter Kollegen, Partnern aber auch unter Wettbewerbern. So gelingt es, immer wieder Ideen zu pushen und eben genau diesen Blick über den Tellerrand zu provozieren. Toll wäre noch eine Kategorie, die besonders Start-ups und Newcomer fördert und mutige, innovative Ansätze honoriert, die sonst vielleicht nicht bekannt werden würden.

Menschen zum Lesen bringen Das Projekt „Der ZeitschriftenGutschein“ von intan media-service GmbH „Der ZeitschriftenGutschein“ ist ein innovatives und in Deutschland einzigartiges Medienprodukt, das dem Kunden ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Der Kunde erhält einen ZeitschriftenGutschein mit einem spezifischen Nennwert und kann diesen dann für eine von über 250 Zeitschriften im ZeitschriftenGutschein-Portal einlösen. Der Kunde steht hier immer im Mittelpunkt. Er wählt individuell Titel und Laufzeit aus und liest seinen persönlichen Wunschtitel – so entsteht Kundenbindung zum Endprodukt. Durch den einfachen Bestellprozess in nur 4 Schritten wird der Endkunde schnell und unkompliziert zu seinem Wunschtitel geführt. Nach der Eingabe des Gutscheincodes im Einlöse-Portal wählt er seine Lieblingszeitschrift aus dem vielfältigen Portfolio aus, anschließend gibt er lediglich seine Kontaktdaten für den Versand der Zeitschrift an und bestätigt die Bestellung mit dem letzten Klick. Die Lieferung endet automatisch, wenn der spezifische Gutscheinwert aufgebraucht ist. Für unsere Kooperationspartner und Firmenkunden bietet der ZeitschriftenGutschein durch unser offenes

System eine ideale Möglichkeit ein kleines Dankeschön oder Incentive für Mitarbeiter oder Endkunden zu beziehen. Der Gutscheinwert, das Titelportfolio sowie das gesamte Branding des Gutscheins und des Einlöse-Portals können individuell an die Wünsche und das CI unserer Partner angepasst werden. Mit dieser Lösung stellen wir eine ideale Verlängerung der Kommunikationsstrategie unserer Geschäftspartner bereit, ohne den Fokus auf Kundenbindung zu verlieren. Der ZeitschriftenGutschein eignet sich somit für Firmenkunden besonders, um ein kleines Lächeln und Lesespaß zu verschenken und mit der Lesedauer im Gedächtnis der eigenen Kunden zu bleiben. Immer wenn Endkunden die ausgewählte Zeitschrift im Briefkasten sehen, denken sie an den Schenker – unsere Partner und Firmenkunden. Für die Verbraucher ist der ZeitschriftenGutschein eine tolle Möglichkeit ganz ohne Bindung in eine Wunschzeitschrift zu schnuppern und entspannt die Lesedauer zu genießen.


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Foto: Klaus Knuffmann

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Der FUTURUM Vertriebspreis in der Kategorie „Beste Leistung im Pressevertrieb – Marketing (Gold)“ erhielten Philip Salzmann (links) und Elmar Mathews (rechts) für das Gemeinschaftsprojekt „Scan Now & Mykiosk“ der Presse-Grosso Marketing GmbH mit dem Bundesverband Deutscher Buch-, Zeitungs und Zeitschriften-Grossisten e.V.


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Die FUTURUM Preisträger 2014

Mit digitalen Projekten neue Umsatzchancen bieten Der FUTURUM Vertriebspreis 2014 in der Kategorie „Beste Leistung im Pressevertrieb – Marketing (Gold)“ ging an das Gemeinschaftsprojekt „Scan Now & Mykiosk“ der Presse-Grosso Marketing GmbH mit dem Bundesverband Deutscher Buch-, Zeitungsund Zeitschriften-Grossisten e.V.

FUTURUM. Das Magazin: Was war Ihre Motivation, sich für den Vertriebspreis zu bewerben? Philip Salzmann: Der FUTURUM Vertriebspreis hat

nahezu Alleinstellungsmerkmal für Qualitätsauszeichnungen im Presse-Vertrieb. Er fördert das Bewusstsein für Innovationen in unserer Branche. Innovation ist auch die zentrale Triebfeder für den Bereich Digitale Märkte des Presse-Grosso Verbandes und dessen Tochtergesellschaft PGM. Mit unseren Projekten SCAN NOW und MYKIOSK.com wollten wir uns nicht nur einer Fach-Jury stellen sondern auch unseren digitalen Projekten eine Sichtbarkeit in der Branche verschaffen. Elmar Mathews: Es ist uns wichtig, zu verdeutlichen,

dass das Presse-Grosso nicht nur für den physischen Vertrieb steht, sondern im Digitalbereich Gas gibt und neue Ansätze verfolgt. Wir glauben, dass der Futurum-Preis einen exzellenten Baustein der Öffentlichkeitsarbeit bildet, und genau dieses Bewusstsein herstellen kann. Ebenso halten wir den Austausch mit den anderen Bewerbern für ein wichtiges Moment. Vielleicht könnten die Beteiligten diesen Austausch auch noch weiter ausbauen. FUTURUM. Das Magazin: Was waren die Erwartungen an den Preis, und wie haben Sie sich vorbereitet?

Elmar Mathews, Geschäftsführer, Presse-Grosso Marketing GmbH

Salzmann: Unserer Erwartungen an den Preis waren

– eine kritische und faire Bewertung der Fachjury mit Anspruch auf den vertrieblichen Nutzen und die Innovationskraft des Projektes, – ein Feedback jenseits des üblichen Projektverlaufes zu der eigenen Arbeit zu erhalten. Mathews: Darüber hinaus bedeutet der FUTURUMVertriebspreis für uns

– die Förderung des Austausches mit der Branche zu unseren Digitalen Projekten, für die wir brennen und andere hierfür begeistern wollen. – Der positive Effekt der Öffentlichkeit eines Fachpreises sowie einem dem angenehmen Austausch mit Branchenkollegen an einem festlichen Abend. Salzmann: Wir hatten schon seit Längerem überlegt, am Futurum Vertriebspreis teilzunehmen. Die Vorbereitung der Bewerbungsunterlagen haben wir dann aber schlussendlich relativ spontan ins Auge gefasst und sind mit dem Resultat natürlich sehr zufrieden.

Philip Salzmann, Bereichsleiter Digitale Märkte, Bundesverband Deutscher Buch-, Zeitungs- und Zeitschriften-Grossisten e.V.

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FUTURUM. Das Magazin: Wer sollte sich für den FUTURUM-Vertriebspreis bewerben?

FUTURUM. Das Magazin: Was könnte der Preis aus Ihrer Sicht noch leisten?

Mathews: Alle diejenigen, die etwas zu bieten haben. Alle, die Innovationen lieben. Alle, die den PresseVertrieb mit all seinen Facetten lieben und mit ihrer Arbeit nach vorne bringen wollen.

Salzmann: Der Preis könnte den Austausch zwischen den Bewerbern – z. B. durch ein weiteres Treffen zusätzlich fördern, indem die Bewerber über ihre jeweiligen Projektstände und die Fortentwicklung des Projektes berichten.

Lesenswertes digital entdecken Das Projekt „SCAN NOW & MYKIOSK“ des des Bundesverbandes Presse-Grosso (BVPG) und der Presse-Grosso Marketing GmbH (PGM) Der Bereich Digitale Märkte des Bundesverbandes Presse-Grosso bilden der fragmentierte EH und insbesondere die Pressefach(BVPG) und die Presse-Grosso Marketing GmbH (PGM) haben mit händler mit hoher Sortimentsbreite und -Kompetenz eine verlässSCAN NOW & MYKIOSK – Meine Angebote vor Ort, die Stellliche und qualifizierte Basis für den Pressevertrieb. Verlage und schrauben für zwei neue digitale Services für den Point of Sale Grosso haben daher ein hohes Interesse am Erhalt dieser Basis. gedreht. Im Rahmen der digitalen Agenda des Presse-Großhandels Ziel des Bereiches Digitale Märkte ist es daher, mit Hilfe digiwird hierfür ein bundesweites Netzwerk im presseführenden Eintaler Services zusätzliche Verkäufe und Impulse am PoS für alle zelhandel für digitale Services und Produkte gespannt. Händlergruppen zu generieren. SCAN NOW und MYKIOSK – Aufbauarbeit leisten Meine Angebote vor Ort dabei alle Presse-Grossovernetzen den Point of Sale Firmen, die das SCANmit der digitalen AngebotsNOW-Netzwerk „knüpfen“ welt der Zeitungen und und hierfür Einzelhändler Zeitschriften. Dadurch wird mit einem QR-Code-AufKunden der Zugang zu den kleber ausstatten. 8.200 Titeln erleichtert und infolEinzelhändler wurden gedessen der Absatz bereits Februar 2015 gesteigert. Mobile Coupoakquiriert. Weitere sollen ning über eazers schafft in folgen. Mit Hilfe der Quick diesem Zusammenhang Response-Codes und entzusätzliche Attraktivität und sprechender Smartphonesteigert den Traffic im EinApps können Verbraucher zelhandel. und Einzelhändlern sichere Wie gehen andere Check-in- oder Check-outEinzelhandelssegmente Prozesse durchzuführen. mit dem Medienwandel Die erste externe Anwenum? – Auffällig ist, dass Exemplarische Darstellung von SCAN NOW am Beispiel eazers dung, die das SCAN-NOWinsbesondere der filialiNetz bundesweit nutzt, ist sierte Lebenseinzelhandel die mobile couponing Plattform für Presse – eazers, mit der Endsehr konsequent mit digitalen Innovationen, v. a. im Bereich kunden digitale Gutscheine am POS einlösen können. Mobile Services, der Markt-Entwicklung begegnet. So setzen Neben externen Anwendungen stellt die PGM zum Start von einige Filialisten bereits erfolgreich Trends wie mobile couponing, SCAN NOW, mit der MYKIOSK – Meine Angebote vor Ort auch mobile payment und mobile commerce um. An diesen technigleich eine eigene innovative Anwendung zur Verfügung. Mit schen Entwicklungen kann der fragmentierte EH allerdings aufMYKIOSK – Meine Angebote vor Ort können Verbraucher vor Ort grund fehlender Ressourcen nur schwerlich partizipieren. Zudem beim presseführenden Einzelhandel mit ihrem Smartphone im ist es für Anbieter digitaler Services sehr mühsam, in eine Zeitschriften-Sortiment des Händlers suchen und stöbern. Hierfür Geschäftsbeziehung mit der Vielzahl selbständiger Händler zu muss der Endkunde keine App installieren – das Scannen des QRtreten. An diese Stelle will die Presse-Grosso Marketing GmbH Codes genügt. (PGM) mit SCAN NOW als Aggregator für digitale Services und Clearingcenter einspringen. Perspektivisch bleibt SCAN NOW Ausgangslage nicht auf den fragmentierten Einzelhandel beschränkt, sondern soll allen Händlergruppen zu Gute kommen. Der presseführende EH leidet seit Jahren ebenso wie Verlage und Grosso unter dem digitalen Medienwandel und einbrechenWie funktioniert SCAN NOW mit dem Partner eazers? den Umsätzen. Besonders problematisch ist die Situation für den fragmentierten Einzelhandel, für den neben Lotto und Tabak, Seit 2015 bietet das Presse-Grosso ausgewählten Einzelhändinsbesondere Presse eine tragende Umsatzsäule ist. Umgekehrt lern die Ausstattung mit QR-Code-Aufklebern an. Mit Hilfe dieser


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August 2015

Quick Response-Codes, und entsprechender Smartphone-Apps können Verbraucher und Einzelhändler verschiedene digitale Services vor Ort im Geschäft zu nutzen. Der Name der Aufkleber ist gleichzeitig Aufforderung an den Verbraucher: SCAN NOW! Die erste Anwendung, die das SCAN NOW-Netz bundesweit nutzt, ist die Plattform für digitale Presse-Gutscheine eazers. Mit eazers werden dem Verbraucher Zeitungs- und ZeitschriftenGutscheine über eine Smartphone-App angeboten. Der Verbraucher wählt einen Gutschein über die App aus, scannt mit seinem Smartphone den SCAN NOW-QR-Code im Einzelhandel ab und erhält den gewünschten Titel ausgehändigt. Teilnehmende Händler müssen hierfür lediglich den SCAN NOW-Aufkleber in Kassennähe anbringen. Mit der eazers App kann jeder Kunde Lesenswertes digital entdecken und per Gutschein am Kiosk einlösen. Die unterschiedlichsten Zeitschriften und Zeitungen gibt es gratis, mit Rabatt oder als Gutscheinheft. Und das ganz einfach, ohne Bindung und völlig anonym. Mit den Gutscheinen berechtigt der Verlag den Konsumenten, die betreffende Publikation im Einzelhandel zu erwerben, sofern sich der Einzelhandelsbetrieb zur Annahme des jeweiligen Gutscheins bereit erklärt. Die Gutscheine gelten als Äquivalent zum Bargeld für den vollen oder anteiligen Brutto-Verkaufspreis des jeweiligen Presse-Erzeugnisses. Die Funktionsweise des SCAN-NOW-Systems mit dem Kooperationspartner eazers und die dahinter liegenden Prozesse verdeutlicht die folgende Prozessskizze. Damit Endkunden immer genau wissen, wo welcher Gutschein einlösbar ist, und ob der Händler den jeweils einlösbaren Titel im Bezug hat, werden die Bezugsdaten und Titelstammdaten der Zeitschriftensuchmaschine MYKIOSK.com täglich für eazers über MYKIOSK / SCAN NOW zur Verfügung gestellt und so für den User weitergereicht. Durch Scannen des in kassennähe angebrachten QR-Codes beim EH meldet der User den Einlöseprozess an. Sein Smartphone nimmt Verbindung zu dem PGM-Server auf. Da der SCAN NOW QR-Code händlerspezifisch ist, erfolgt über die vom Smartphone übermittelten GPS-Daten ein Abgleich mit den hinterlegten Geokoordinaten des EHs. So kann geprüft werden, ob sich der Nutzer tatsächlich beim Händler befindet. Jede installierte App trägt eine eindeutige Identifikationsnummer. Über diese ID und in Verbindung mit einem Zeitstempel, kann verhindert werden, dass ein User einen Gutschein mehrfach einlöst. Die Presse-Grosso Marketing GmbH übernimmt das zentrale Clearing aller Daten: Gutscheinstammdaten, Fakturierungsdaten, Bezugsdaten. Für andere Anwendungen, bspw. für Ticketlösungen (u.a. Konzerttickets) oder Bonussysteme würde im SCAN NOW-System ein ähnlicher Prozess abgebildet werden. Wie funktioniert MYKIOSK – meine Angebote vor Ort? Mit der MYKIOSK Vor-Ort-Suche ist es für den Verbraucher erstmals möglich, vor Ort beim presseführenden Einzelhandel mit seinem Smartphone in dessen Sortiment zu suchen und zu stöbern. Hierfür muss der Kunde keine App installieren – das Scannen des QR-Codes genügt. Um die MYKIOSK Vor-ort-Suche zu realisieren, wurde die Logik von MYKIOSK.com dahingehend angepasst, dass der Kunde nun direkt im Sortiment des Einzelhändlers vor Ort suchen und stöbern kann. Und das funktioniert folgendermaßen: Wenn der User den Scan Now-Code beim Einzelhändler mit einem normalen QR-Scanner auf seinem Smartphone scannt, kommt er auf eine händlerindividuelle MYKIOSK-Web-App. Unter MYKIOSK – Meine Angebote vor Ort – wird der Händler mit Name und Adresse angezeigt, bei dem sich der Kunde

gerade befindet. Darunter hat er nun zwei Auswahlmöglichkeiten: Und zwar kann er wählen, ob er im Zeitschriften-Sortiment suchen und stöbern will oder ob er sich für Gutschein-Angebote interessiert. Im letzten Fall wird er zu eazers weitergleitet. Entscheidet er sich für Suchen und Stöbern kommt er zur Abb. 4 (Mitte). Von hier kann er analog zu der bestehenden MYKIOSK-Web-App einen Titel entweder direkt suchen oder über die Warengruppen stöbern. Hat er einen Titel gefunden, werden ihm weitere Informationen angeboten (Abb. 5). Die Vor-OrtSuche ist ein direkter Servicebaustein für die bessere Auffindbarkeit von Zeitungen und Zeitschriften im Presse-Handel. Welchen Nutzen haben SCAN NOW und MYKIOSKMeine Angebote vor Ort für den EH? Insbesondere der fragmentierte EH hat mit diesem System die Chance an digitalen Trends im Einzelhandel zu partizipieren und nicht von diesen Entwicklungen ausgegrenzt zu werden. Er kann seinen Kunden innovative Services für das bestehende Sortiment sowie neue Produkte und Dienste anbieten, die Kundenfrequenz erhöhen und Zusatzverkäufe generieren. Die PGM sorgt für die Auswahl geeigneter Partner, verhandelt mit diesen und gewährleistet bei Bedarf die sichere Abrechnung über alle Parteien. Welche weiteren Anwendungsbereiche wären über SCAN NOW darstellbar? Nachfolgende Grafik gibt einen Überblick über die Anwendungsfälle, die aus heutiger Sicht denkbar sind. Der Bereich „Digitale Märkte“ des BVPG steht hierzu auch bereits in Kontakt mit verschiedenen Anbietern. Was ist somit der vertriebliche Nutzen von SCAN NOW? Für das Presse-Grosso wird mit SCAN NOW ein effizienter, umsatzsteigernder Service am Point of Sale etabliert, der insbesondere den inhabergeführten Facheinzelhändlern zu Gute kommt. SCAN NOW stärkt den Presse-Fachhandel und steigert dort die Kundenfrequenz und den Gesamtumsatz. Dabei vernetzt SCAN NOW den stationären Handel mit der digitalen Welt und generiert völlig neue Services und Geschäftsmodelle. Für Verlage werden über SCAN NOW Möglichkeiten der direkten Einbindung des Endkundenmarketing generiert. Hintergrundinformationen ▪ Die Weiterentwicklung von MYKIOSK.com innerhalb der Gesamtstrategie des Bundesverbandes Presse-Grosso ist Aufgabe des Bereichs „Digitale Märkte“. Dieser Bereich wird von Philip Salzmann geleitet weitere Mitglieder der Arbeitsgruppe sind André Jost, Fabian Gast und Martin Schiessl sowie Elmar Mathews als Geschäftsführer der PGM. ▪ Das Projekt SCAN NOW ist ebenfalls dem Bereich Digitale Märkte zugeordnet und wird von folgender Arbeitsgruppe entwickelt: Philip Salzmann, Martin Schiessl, Julia Weiß, Elmar Mathews. ▪ Kooperationspartner von SCAN NOW ist eazers-Anbieter für digitale Printmediengutscheine. Mit der gleichnamigen App können Nutzer Gutscheine für Gratis-Ausgaben oder Rabatte auf Zeitschriften und Zeitungen finden und einlösen. Die App enthält zudem einen integrierten QR Code-Scanner, um Gutscheine aus Anzeigen zu scannen und ist ebenfalls Preisträger des Futurum Vertriebspreises.

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FUTURUMDas Magazin 2015

Robert Bintig (rechts) nahm den Preis in der Kategorie „Beste Leistung im Pressevertrieb – Technik und Logistik (Bronze)“ stellvertretend für die Mchoice AG von Laudator Nils Oberschelp, DPV Deutscher Pressevertrieb (links) entgegen

© Klaus Knuffmann

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„Bei der Beschreibung des Produktnutzens fand ich vor allem dieses Bild sehr schön: LChoice verlängert die Ladentheke des Buchhändlers bis auf die Couch des Kunden.“ (Laudator Nils Oberschelp)


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Die FUTURUM Preisträger 2014

Scannen. Bestätigen. Gekauft! Der FUTURUM Vertriebspreis 2014 in der Kategorie „Beste Leistung im Pressevertrieb – Technik und Logistik (Bronze)“ ging an das Projekt „LChoice-App“ der Mchoice AG.

FUTURUM. Das Magazin: Was war Ihre Motivation, sich für den Vertriebspreis zu bewerben?

FUTURUM. Das Magazin: Was könnte der Preis aus Ihrer Sicht noch leisten?

Robert Bintig: Wenn die These des Multi- oder Omnichannel Vertriebs als einziger zukunftsträchtiger Ansatz für den stationären Handel stimmt, wird der Handel nicht um eine mobile Lösung kommen. Und wenn man die derzeitigen Wachstumsraten von 300 Prozent p.a. beim Smartphone Shopping anschaut, wird der Händler sich eher heute als morgen um eine angemessene Lösung kümmern müssen. LChoice ist eine solche Lösung, die es kleinen und mittleren Händlern gestattet, ohne Investitionen innovative Prozesse zu nutzen und Leistungen für ihre Kunden auf einem Service Level anzubieten, das der Kunde bisher nur von den „Big Playern“ kannte. LChoice entwickelt sich zu einer Smart-Order-Entry Plattform, die dem Händler gestattet, den Kunden dort abzuholen, wo er mit ihm kommuniziert: Auf dem mobilen Gerät, auf dem PC, im Katalog, auf dem Plakat. Und „abholen“ bedeute bei LChoice Kaufabschluss ohne Wenn und Aber.

Bintig: Wir würden uns freuen, wenn der Preis seine Bekanntheit dazu nutzen kann, die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen an den Vertrieb klar zu benennen. Idealerweise kann ein solcher Preis dem Handel Wegweiser und Orientierung sein auf dem Transformationsprozess, der schon begonnen hat. Und wenn eine solche Bühne, wie sie der Preis darstellt, es schafft, die Vereinzelung der Aktivitäten und Bemühungen zu überwinden, hätte er sehr viel mehr geschafft als nur einfach „Auszeichnung“ zu sein.

FUTURUM. Das Magazin: Was waren die Erwartungen an den Preis, und wie haben Sie sich vorbereitet? Bintig: Wir haben uns sehr gefreut, unsere Lösung in diesem Forum vorstellen zu dürfen. Das wir als Vertriebsplattform wahrgenommen werden zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. FUTURUM. Das Magazin: Wer sollte sich für den FUTURUM-Vertriebspreis bewerben? Bintig: Unternehmen, die wie wir den Verdacht hegen, dass ein „Weiter so“ dem Handel schadet und die der Meinung sind, dass das, was wir aktuell erleben, nur die ersten, zarten Vorboten der kommenden Umwälzungen sind. Und natürlich Unternehmen, die wie wir eine Lösung anbieten, die dem Handel Werkzeuge an die Hand gibt, diese Umwälzungen zu überstehen und sogar von ihnen zu profitieren.

Robert Bintig, Vorstand Technik, MChoice AG

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FUTURUMDas Magazin 2015

Der ‚Missing Link‘ zwischen der Offline und Online Welt Das Projekt „LChoice-App“ der MChoice AG Worum geht es? Wir sind ein Münchner IT-Unternehmen. Als Spezialist für Prozessmanagement und mobile Lösungen für Kauf- und Auftragsabwicklungen im One-Click Verfahren, stellen wir dem Buchhandel seit einem Jahr die Branchenlösung LChoice (http:// www.lchoice.de/) zur Verfügung, die schnelles und bequemes Kaufen per Smartphone erlaubt. Der Kauf geht aber immer zum stationären Händler. Mittlerweile sind fast 300 Partnerbuchhandlungen an Bord (Stand November 2014). Welches Vertriebsproblem lösen Sie? Über eine App stellen wir dem Buchhandel den Vertriebsarm ‘Smartphone‘ zur Verfügung. Wir sind eine Art ‚Missing Link‘ zwischen der Offline und Online Welt oder anders formuliert, wir sind die technische Lösung der Buy Local Idee. Welche Vertriebsthematiken werden behandelt? Wenn die These des Multi- oder Omnichannel Vertriebs als einziger zukunftsträchtiger Ansatz für den stationären Handel stimmt, wird der Handel nicht um eine Smartphone Lösung kommen. Und wenn man die derzeitigen Wachstumsraten von 300 Prozent p.a. beim Smartphone Shopping anschaut, wird der Händler sich eher heute als morgen um eine angemessene Lösung kümmern müssen. Die LChoice Plattform ist seit einem Jahr operativ. Der Händler muss sich lediglich registrieren, um dabei zu sein. Es bedarf auch keinerlei Investition in Soft- oder Hardware. Alle Händler der LChoice Plattform bieten sowohl die Möglichkeit des Versands als auch der Abholung an. Im Vergleich: Online Versender bieten ausschließlich Versand. Sehr erstaunlich: 80% der LChoice Nutzer kommen das bestellte Produkt persönlich abholen. Welches Element in Ihrem Vertriebsprojekt ist innovativ? Die technische Innovation ist die Verbindung des mobilen Endgeräts mit einem ERP System innerhalb einer offenen Plattform! Das wurde bisher noch nicht umgesetzt und angeboten. Die LChoice App ist nicht ein Webshop im responsive Design optimiert für das Smartphone, sondern ein natives mobiles System. D.h. die Aufgabenstellung war nicht: wie kriegen wir den Webshop auf das Handy, sondern: Wie muss eine App aussehen, damit sie sich als Kauf App sowohl für den Kunden als auch für den Händler optimal eignet. Schnelles, bequemes Kaufen auf der Kundenseite und reibungslose Abwicklung für den Händler als Teil seines existierenden Systems. Soweit die technische Komponente.

In der Marketingkomponente stecken auch einige innovative Elemente: Der Kaufprozess wird verkürzt, weniger Kaufinteressierte springen ab. Die native Lösung erlaubt zudem sehr viel schnelleres und damit spontanes Kaufen. Der Kaufprozess wird über die Scan Funktion weiter beschleunigt. Alle QR-Codes und EAN Codes (Bild und Cover Erkennung folgen noch) lassen sich Scannen. Ohne Umweg über einen Webshop ist der Kunde so direkt im Kaufprozess und braucht nur noch ‚bestätigen‘ drücken. Das ganze dauert so maximal 20 Sekunden. Umgesetzt ist diese Lösung bereits in Magazinen wie BÜCHERHERBST DES SÜDENS (Auflage 300.000), SCHMITZ KATZE Ausgabe 19 und Ausgabe 20, Beilage der Buchhandlung Lesetraum (Auflage 30.000). Die Ladentheke des Buchhändlers wird via App bis auf die Couch des Kunden verlängert. Weitere Einsatzmöglichkeiten wären zum Beispiel Buchmessen. Der Kunde geht über diese Veranstaltungen, scannt nur noch den EAN Code eines Buches und kauft direkt beim lokalen Buchhändler. Die Ladentheke des Händlers wird so um die Ausstellungsfläche der Buchmessen bzw. der Bücherschauen vergrößert. Im Falle der Buchmesse Frankfurt sind das 170.000 qm oder in Bücher gerechnet sind es bei der Bücherschau in München 20.000 zusätzliche Bücher, um die die eigene Ladentheke verlängert wird. Die Verlage können LChoice QR-Codes auch direkt in Werbung ein. Aus Printwerbung wird ein so ein mobiler Point of Sale. Man kann direkt von der Werbung herunter kaufen. Für den Kunden ist der Kauf schnell und bequem, Werbetreibende (in dem Fall die Verlage) erzielen eine höhere Effizienz ihrer Werbung und Medien steigern die Attraktivität ihrer Werbeflächen Welchen Nutzen stiftet Ihr Vertriebsprojekt? Der Stationäre Handel bekommt den Smartphone Vertriebsarm, der ihn wieder wettbewerbsfähiger gegenüber den Online Anbietern macht. Möglicherweise schließt diese Anwendung die Lücke sogar komplett und verschafft durch die Abholmöglichkeit einen gewissen Vorteil. Da bei der Bestellung über LChoice mehrheitlich persönlich abgeholt wird, bekommt der Händler eine zweite Chance dem Kunden etwas anzubieten. Das können reine Online Versender nicht leisten. Was kostet es? Das Business Modell ist ein rein transaktionales. D.h. der Händler kann ohne Investition im Smartphone Handel präsent sein.


Foto: Oliver Mark / DER SPIEGEL

„Der SPIEGEL hat die Wahrheit nicht für sich gepachtet. Aber er sucht danach.“ Klaus Brinkbäumer, SPIEGEL-Chefredakteur, in der Titelbildredaktion mit Fotoredakteur Gershom Schwalfenberg

spiegel.de/KeineAngstvorderWahrheit


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August 2015

Stellvertretend für Media Carrier nahm Philipp J. Jacke (rechts) den Preis in der Kategorie „Beste Leistung im Pressevertrieb – Technik und Logistik (Silber)“ von Laudator Nils Oberschelp, DPV Deutscher Pressevertrieb (links) entgegen

© Klaus Knuffmann

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„Media Carrier ist mittlerweile zu einem vollintegrierten Bestandteil der Lufthansa Service-Welt geworden. Das ist beeindruckend. Darüber hinaus haben sie bei Air Berlin und Germanwings das Segment digitale Bordauflage überhaupt erst erschlossen. Die Lösung von Media Carrier unterstützt also die Verlage in ihrem Transformationsprozess von Print zu Digital.“ (Laudator Nils Oberschelp)


www.futurum-vertriebspreis.de

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Die FUTURUM Preisträger 2014

Entspanntes Lesen auf Kurz- und Mittelstrecken Der FUTURUM Vertriebspreis 2014 in der Kategorie „Beste Leistung im Pressevertrieb – Technik und Logistik (Silber)“ ging an das Projekt „Digitale Presse für Inflight“ der Media Carrier GmbH.

FUTURUM. Das Magazin: Was war Ihre Motivation, sich für den Vertriebspreis zu bewerben? Philipp J. Jacke: Der FUTURUM Vertriebspreis ist der

wichtigste und bekannteste Branchenpreis für innovative Lösungen in der Verlagsbranche. Er hat Signalwirkung und findet viel Beachtung. Eine Bewerbung war daher für uns ein ganz bedeutender Schritt und eine hervorragende Möglichkeit, um in die Verlagswelt zu kommunizieren. Mit unserem selbst entwickelten digitalen DistributionsSystem, der Media Box, begleiten und gestalten wir seit unserer Gründung 2011 den Transformationsprozess von Print zu Digital in vielerlei Hinsicht mit. Das Projekt „eJournals“ ist da ein perfektes Beispiel dafür. Durch den steigenden Kostendruck steht die Boardauflage in Flugzeugen in Gefahr, zukünftig deutlich reduziert zu werden. Anstatt dem Trend zu folgen, Einsparungen auf Kosten von Serviceleistungen für Passagiere zu erzielen, haben Lufthansa und Media Carrier mit den „eJournals“ einen Service-Mehrwert für alle Beteiligten realisiert. Die Erschließung neuer Vertriebskanäle sowie die besondere Komplexität der Belieferung von Flugzeugen mit aktueller, digitaler Presse ohne dauerhafte Internetverbindung in einem sehr engen Zeitfenster waren die inhaltlichen Hauptgründe für unsere Bewerbung.

schiedlichen und vielfältigen Projekte wir einreichen wollen. Letztendlich haben wir uns aufgrund der Größe des Projektes und der Bedeutung der Boardauflage für die Verlage für das Projekt „eJournals“ entschieden. FUTURUM. Das Magazin: Wer sollte sich für den FUTURUM-Vertriebspreis bewerben? Jacke: Für alle Unternehmen, die ihre innovative Idee

einem breiteren Publikum vorstellen möchten, bietet der FUTURUM Vertriebspreis eine großartige Möglichkeit, dies zu tun. Neben der Aufmerksamkeit, die man damit für sein Produkt oder seine Dienstleistung erzielen kann, ist die Teilnahme auch ein guter Weg, eine externe Beurteilung und einen objektiven Blick von außen zu erhalten FUTURUM. Das Magazin: Was könnte der Preis aus Ihrer Sicht noch leisten? Jacke: Der FUTURUM Vertriebspreis ist eine große

Unterstützung und eine gelungene Brücke zwischen Verlagswesen und Vertriebsseite. Die Einführung der Kategorien Gold, Silber und Bronze begrüßen wir sehr, denn damit ist eine noch breitere Würdigung der vielen spannenden und innovativen Projekte im Vertrieb möglich. Wir hoffen, dass diese Möglichkeit noch lange bestehen bleibt.

FUTURUM. Das Magazin: Was waren die Erwartungen an den Preis, und wie haben Sie sich vorbereitet? Jacke: Die Teilnahme an Wettbewerben ist für uns extrem

wichtig, da wir damit zeigen können, wie innovativ unser Produkt ist und welchen Praxisnutzen es bietet. Der FUTURUM Vertriebspreis war daher für uns eine optimale Plattform, um einem breiten Fachpublikum darstellen zu können, welche Chancen die Digitalisierung von Zeitungen und Zeitschriften für alle Seiten, also für Verlage, die Reiseindustrie (in diesem konkreten Fall die Luftfahrt) und für den Leser selbst birgt; Welche innovativen Lösungen und Ansätze hier gefunden werden können. Und selbstverständlich erzielen wir damit auch eine Aufmerksamkeit, die uns als B2BAnbieter einer White Label Lösung ohne eigenen Markenauftritt nur selten zuteil wird. Wir haben uns intensiv auf den Preis vorbereitet und intern lange darüber diskutiert, welches unserer sehr unter-

Philipp J. Jacke, Managing Director, Media Carrier GmbH

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FUTURUMDas Magazin 2015

Digitale Presse bei Lufthansa-Boardauflage im Wandel Das Projekt „Digitale Presse für Inflight“ der Media Carrier GmbH Seit Ende Oktober 2014 können Fluggäste von Lufthansa auch an Bord und während des Fluges auf digitale Zeitungen und Zeitschriften zugreifen - ein weltweit bislang einzigartiges Angebot. Das Bordunterhaltungssystem „BoardConnect“ arbeitet dabei mit einem herkömmlichen WLAN-Netz nach dem gängigen Standard, was eine aufwändige Verkabelung der einzelnen Sitze überflüssig macht. BoardConnect ist mit iOS-, Android- und herkömmlichen Windows-Geräten ebenso nutzbar wie mit Windows 8 als Betriebssystem. Der Passagier muss vor der Nutzung eine spezielle App auf seinem Handy oder Tablet installieren. Auf dem Windows-Laptop kontrolliert das ebenfalls zuvor zu installierende „Silverlight“-Programm das Rechte-Management. Ein Internet-Zugriff ist nicht möglich. Möglich wird dies durch die Media Box der Media Carrier GmbH, die eine der Komponenten mit dem Namen „eJournals“ des neuen, drahtlosen Lufthansa Inflight Entertainments auf Kurz- und Mittelstreckenflügen ist. Die Lufthansa rüstet insgesamt zwanzig Maschinen des Typs Airbus A321 mit dem Wireless IFE-System aus. „eJournals“ ist eine speziell für die Lufthansa erstellte Sonderlösung, bei der die Media Box komplett in das Inflight Entertainment System der Lufthansa integriert wurde. „Bring your own device“ lautet dabei die Devise. Zur Nutzung des Angebots installiert sich der Gast die eigens dafür entwickelte Lufthansa Entertainment-App

vorab auf seinem mobilen Gerät. Mit dieser kann der Passagier dann über das an Bord angebotene WLAN-Netz auf die angebotenen Inhalte zugreifen. Neben den bisher schon bekannten Inhalten wie Filme, Musik und Spiele, stehen unter dem Menüpunkt „eJournals“ eine Auswahl an internationalen Zeitungen und Zeitschriften zur Verfügung. Bereits ab dem ersten Flug am Tagesrand steht den Gästen tagesaktueller Content zur Verfügung. Media Carrier kümmert sich dabei im Hintergrund um die Verlagsinhalte und den Betrieb der Media Box. Die Zeitungen und Zeitschriften werden im gewohnten Layout und im vollen Umfang der Print-Ausgabe bereitgestellt und lassen sich einfach und intuitiv durchblättern. Einzelne Textpassagen können bei Bedarf individuell vergrößert werden. eJournals bietet als einzige Lösung die Möglichkeit jederzeit (ausgenommen bei Start und Landung) während des Flugs auch ohne stehende Internetverbindung auf Zeitungen und Zeitschriften zuzugreifen, da die Inhalte auf dem Wireless Inflight Entertainment System der Lufthansa gespeichert sind. Für Verlage bedeutet dies eine einmalige Chance, da die bisherigen Einstiegsbarrieren nicht mehr bestehen und eine PDF-Version ihres Titels ausreicht. Die Media Carrier GmbH ist der erste Dienstleister, der digitale Zeitungen und Zeitschriften auf ein Flugzeug bringt und somit einen bisher unerschlossenen Vertriebskanal für Verlage eröffnet.

© Media Carrier GmbH

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Erstmals haben Lufthansa Passagiere an Bord Zugriff auf digitale Zeitungsausgaben und Magazine


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FUTURUMDas Magazin 2015

In der Kategorie „Beste Leistung im Pressevertrieb – Technik und Logistik (Gold)“ nahm Matthias Keil, AVS (links) den Preis von Laudator Nils Oberschelp, DPV Deutscher Pressevertrieb (rechts) entgegen

„Wenn wir im digitalen Zeitalter davon sprechen, einerseits verlorenes Terrain für die Tageszeitungen zurückzugewinnen, und andererseits den regionalen Einzelhandel zu stärken, dann freue ich mich sehr, den FUTURUM in Gold an die AVS GmbH zu überreichen!“ (Laudator Nils Oberschelp)

© Klaus Knuffmann

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Die FUTURUM Preisträger 2014

Neue Formen der Kundenansprache Der FUTURUM Vertriebspreis 2014 in der Kategorie „Beste Leistung im Pressevertrieb – Technik und Logistik (Gold)“ ging an das Projekt “Service-App mit iBeacon-Technologie” der AVS GmbH.

FUTURUM. Das Magazin: Was war Ihre Motivation, sich für den Vertriebspreis zu bewerben? Matthias Keil: Der FUTURUM Vertriebspreis ist

uns seit geraumer Zeit aufgefallen, weil damit in der Verlagsbranche kreative Ideen unterstützt und der Nachwuchs gefördert werden. Dies geschieht nicht im Verborgenen, sondern mit einer interessanten medialen Präsenz. Der FUTURUM Vertriebspreis war damit die ideale Plattform, um die Service-App zur Auslieferung ortsbezogener Mehrwerte (u. a. mit iBeacon-Technologie) einem breiten Fachpublikum vorzustellen. Doch vor der Auszeichnung stand der wichtige Prozess von der Fachjury nominiert zu werden. Diese Hürde zu nehmen, hat uns in der Meinung bestärkt, dass wir mit der Service-App ein für die Verlage relevantes Produkt entwickelt haben. Denn so wichtig auch innovative Ideen sind, ihren Glanz erhalten sie erst mit dem Erfolg im Markt. FUTURUM. Das Magazin: Was waren die Erwartungen an den Preis, und wie haben Sie sich vorbereitet? Keil: Ehrlich gesagt haben wir nicht damit gerechnet,

dazu beitragen, auf die Herausforderungen der Digitalisierung eine Antwort zu geben und die Brücken bauen zwischen PRINT und DIGITAL. FUTURUM. Das Magazin: Was könnte der Preis aus Ihrer Sicht noch leisten? Keil: Zunächst einmal ist mit der Entstehung des

FUTURUM Vertriebspreises ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung getan. Jetzt besteht die Herausforderung darin, die Plattform weiterzuentwickeln. Allein die Wahrnehmung von Ideen reicht nicht aus. Die Verlage sind auch gefordert im Hinblick auf die unsichere Zukunft experimentierfreudig zu bleiben. Wünschenswert wären zudem das Kennenlernen der nominierten Teilnehmer und der kreative Austausch rund um die Veranstaltung. Schließlich ist die Veranstaltung auch ein Stelldichein der Fachleute und Spezialisten mit hohem Kreativpotenzial, welches es aus Sicht der Verlage zu nutzen gilt. Dabei sollte es keine Berührungsängste geben, sondern die Kooperation gesucht werden. Vielleicht entsteht ja ein FUTURUM THINK TANK.

einen Preis zu gewinnen. Trotzdem haben wir mit großer Sorgfalt und Engagement die Dokumentation unseres Konzepts der Service-App vorangetrieben und sind parallel mit drei regionalen Tageszeitungen in den Echtbetrieb gestartet. Als uns die Nachricht der Nominierung von AVS für den FUTURUM Vertriebspreis erreichte, war die Überraschung bei allen sehr groß. Für die hinter dem Produkt stehenden Köpfe war es Anerkennung und Motivation, für alle anderen Ansporn. Ansonsten: hübsch gemacht für die Veranstaltung und dann der Preisverleihung entgegengefiebert. FUTURUM. Das Magazin: Wer sollte sich für den FUTURUM-Vertriebspreis bewerben? Keil: IT-Unternehmen, Startups, Agenturen, Trend-

forscher und Zukunftsscouts. Einfach jeder, der innovative Ideen und kreative Konzepte in der Schublade hat, die

Matthias Keil, Leiter Branchenlösungen, AVS GmbH

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FUTURUMDas Magazin 2015

Lokal ausgerichtete Informationen mit Alltagsrelevanz Das Projekt “Service-App mit iBeacon-Technologie” der AVS GmbH Die fortschreitende Digitalisierung hat weitreichende Auswirkungen auf die Zeitungsverlage: Die Umsätze in traditionellen Geschäftsfeldern nehmen ab, die Gewinnung neuer Abonnenten wie auch Anzeigenkunden gestaltet sich zunehmend schwieriger. Hinzu kommt der schleichende Abwanderungsprozess vorhandener Kunden. Gleichzeitig kämpfen immer mehr innerstädtische Einzelhändler ums Überleben. Und jeder verlorene Kampf bedeutet für die Zeitungsverlage den Verlust eines (potenziellen) Werbekunden. Deshalb ist es eine der dringlichsten Herausforderungen für Zeitungshäuser, den regionalen Einzelhandel durch neue Formen der Kundenansprache und -gewinnung zu stärken und parallel mit dem Produkt „Tageszeitung“ verlorenes Terrain zurückzugewinnen bzw. neues Terrain zu betreten. Die Verbindung von Ort und Content könnte hierbei eine wichtige Rolle spielen.

Die AVS GmbH hat nun eine Service-App entwickelt, die beide Zielgruppen (Werbetreibende und Leser/Leserinnen) abbildet und als technischer Rahmen für ein lokales Marketing-Tool für Smartphones dient. Im derzeitigen Entwicklungsstadium greift die Service-App auf verfügbare Inhalte der Tageszeitungen zu und bindet diese als Anwendung innerhalb der Service-App an. Der Nutzer profitiert von lokal ausgerichteten Informationen mit Alltagsrelevanz. Unternehmen können ihre Produkte und Angebote in der App präsentieren und zielgerichtet durch Coupons den Abverkauf oder die Neukundengewinnung unterstützen. Die Service-App von morgen interagiert mit der neuen Technologie iBeacon und bietet dadurch die Möglichkeit den Content der Zeitungshäuser mit Orten zu verknüpfen und Kunden am PoS anzusprechen. So kann zum Beispiel eine

Mit der Service App für Verlage erhalten Leserund Leserinnen neben Informationen zu lokalen Veranstaltungen und Neuigkeiten aus der Region auch mobile Coupons und weitere exklusive Angebote und Services

Fotos: AVS GmbH

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Biografie auf dem Smartphone angeboten werden, wenn der Nutzer das Richard Wagner Museum in Bayreuth betritt. Digitale Inhalte der Tageszeitung können an Orten zugänglich gemacht werden, an denen Menschen Unterhaltung suchen (z. B. am Flughafen, im Wartezimmer, beim Arzt etc.). Überall

dort können die Nutzer der Service-App kostenlos auf Artikel zugreifen. Dank Beacon-Technologie funktioniert dies nur innerhalb der vom Verlag bestimmten Orte. Verlässt der Leser die Reichweite der Beacons, erhält er die Option, gegen Gebühr (Paid Content) den Artikel oder die gesamte Printausgabe auch außerhalb des definierten Ortes digital weiterzulesen. Neben der Leadgenerierung für den Abo-Vertrieb besteht zudem für den Anzeigenverkauf die Möglichkeit der Partnerlokalität interessante Werbemöglichkeiten in der vom User gelesenen Zeitung, in der App und darüber hinaus anzubieten. Des Weiteren kann sich ein neues Geschäftsfeld für die Verlage entwickeln, indem sie mit einer reichweitenstarken lokalen App und den im Geschäft der Einzelhändler installierten Beacons die Kundenansprache am PoS organisieren.

Das Mobiltelefon verbindet Point of Sale und existierende Werbekanäle

Die Nähe von Tageszeitungen zur alltäglichen Lebenswelt ist Ideale Voraussetzung, um mobile Mehrwerte anzubieten

Mit diversen Service-Funktionen wird die Zeitungs-App zum mobilen Navigator

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Der FUTURUM Ehrenpreis ging an Friedrich Adam, ehemals Mediengruppe Klambt (links), der den Preis von Laudator Burkhard Voges (rechts), Voges Medien Kontor überreicht bekam © Klaus Knuffmann

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„Friedrich Adam hat nicht nur innerhalb der Mediengruppe Klambt sondern auch in den Gremien des VDZ prägende Spuren hinterlassen. Er ist charmant, diplomatisch, hoch engagiert, durchsetzungsstark und vor allem ein versierter Vertriebsexperte.“ (Laudator Burkhard Voges)


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Die FUTURUM Preisträger 2014

Unermüdlicher Einsatz für den Pressevertrieb Der FUTURUM Vertriebspreis 2014 in der Kategorie „Ehrenpreis“ ging an Friedrich Adam, ehemals Mediengruppe Klambt.

FUTURUM. Das Magazin: Über fünf Jahrzehnte haben Sie sich beruflich und auch ehrenamtlich für den Pressevertrieb eingesetzt. Was hat Sie dabei angetrieben? Friedrich Adam: Zwischen beruflichem und ehrenamtlichem Engagement besteht nach meiner Auffassung ein kausaler Zusammenhang, ohne den ein erfolgreiches Wirken im Verlag und die damit verbundene Einflussnahme auf den unternehmerischen Erfolg sehr schwer vorstellbar ist. Insofern war die Tätigkeit in den verschiedenen Arbeitsgruppen für mich persönlich nicht nur Kür, sondern auch persönliche Verpflichtung, die mir aber – das kann man ja jetzt wohl ohne Not zugeben – eine Menge Spaß gemacht hat. Nicht zuletzt oder gerade wegen der vertrauensvollen und freundschaftlich geprägten Kontakte zu Geschäftspartnern, Kolleginnen und Kollegen, vor allem zu den Verlegern Rose, die über Jahrzehnte hinweg in ihre Erfolgsgeschichte den Zeitschriftenvertrieb fest verankert haben. So sind auch mehr als 40 Neuerscheinungen in der Mediengruppe Klambt wohl als Höhepunkt zu werten, die sich nunmehr bei mir in schöner Erinnerung spannender und abwechslungsreicher Vertriebsarbeit befinden.

FUTURUM. Das Magazin: Wie hat Ihnen der Rahmen der Preisverleihung gefallen? Adam: Die Anwesenheit einer überwältigenden Anzahl von Branchengefährten hat mich sehr beeindruckt und ist sicherlich genug Beweis für die hohe Akzeptanz dieser Preisverleihung, die ich – das gebe ich zu – anfänglich ein wenig unterschätzt habe. Der lockere Rahmen und die launige Moderation von Mathias Gehle sowie die sehr persönliche Laudatio von Burkard Voges rundeten die Veranstaltung als wichtiges Branchenevent ab. Meiner Auffassung nach zeichnet der FUTURUM auch für die Zukunft ein interessantes Spiegelbild für die aktuellen Entwicklungen im Vertrieb der Medienbranche auf. FUTURUM. Das Magazin: Was könnte der Preis aus Ihrer Sicht noch leisten? Adam: So wie ich die Medienbranche kenne, deren Verlauf und Entwicklung ich mit Interesse auch weiterhin verfolgen werde, wird sie sich Neues und Wichtiges einfallen lassen und Bewährtes hoffentlich zukünftig bewahren.

Friedrich Adam, langjähriger Gesamtvertriebsleiter, Mediengruppe Klambt

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Der FUTURUM in Bildern Impressionen der sechsten Vertriebspreisverleihung bei Gruner + Jahr in Hamburg Alle Fotos: © Klaus Knuffmann

v.l.n.r.: Peter Strahlendorf (Presse Fachverlag), Norbert Wallrafen (Presse-Grosso Bonn-RheinSieg), Wolfgang Penders (PMG Print Medien Gesellschaft), Frank Nolte (KFS Presse Grosso), Sven König (VDZ Akademie)

v.l.n.r.: Ralf Gretenkord, Nils Pollmüller, Markus Di Lillo (alle Deutsche Post), Sven König (VDZ Akademie)

Burkhard Voges, Inhaber von Voges Medien Kontor, hielt die Laudatio für den diesjährigen Ehrenpreis

v.l.n.r.: Heino Dührkop (DPV Deutscher Pressevertrieb), Sven König (VDZ Akademie), Philipp Woermann (IMS)


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Die Preistr채ger des FUTURUM Vertriebspreises 2014 gemeinsam mit den Laudatoren und der Jury

v.l.n.r.: Jens Feddersen (OML Direktmarketing), Bernd Witt (Pressevertrieb Magdeburg), Eva Katharina Deininger (Axel Springer), Andreas Zink (VV Vertriebs-Vereinigung)

Sichtlich erfreut zeigte sich Friedrich Adam, der den Ehrenpreis f체r seinen Einsatz im Pressevertrieb entgegennahm Preistr채ger Philipp J. Jacke, Media Carrier (links) und Dr. Holger Bingmann, CEO Trunk Gruppe (rechts)

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v.l.n.r.: Jessica Sonnenberg und Mirjana von Knobelsdorff (DPV Deutscher Pressevertrieb) sowie Stefan Huegel und Mirja Wagner (IDG Business Media)

v.l.n.r.: Gerhard Melchert (Martin Kelter Verlag), Friedrich Adam (ehemals Mediengruppe Klambt), Carsten Hendrik Müller (PresseGrosso Mitte), Götz-Joachim Roth (Frankenthaler Pressevertrieb)

Ingke Kabel (Unternehmensberaterin) zusammen mit Götz Spielhagen (Axel Springer Vertriebsservice)

Volles Auditorium: Über 150 Gäste besuchten die diesjährige Preisverleihung bei Gruner + Jahr in Hamburg

v.l.n.r.: Kerstin Behrens (VDZ Akademie), Markus Klei (Mediengruppe Klambt) und Sandra Behrens (VDZ)

v.l.n.r.:Frank Reh (Intan), Christian Behr (Egmont Ehapa), Sebastian Metzmacher (ehemals Bundesverband Presse-Grosso)


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Ludwig Jahn (Presse-Grosso Schmitz) (links) und Matthias Niewiem, MZV Moderner Zeitschriften Vertrieb (rechts)

Jürgen Kieslich, SZZ (links) und Alexander von Reibnitz, VDZ (rechts)

Bahnhofsbuchhändler v.l.n.r.: Friedrich Hacker (Schmitt & Hahn), Götz Grauert, (Presse+Buch Grauert), Daniel Seidl (Hollmann), Maik Wiebecke (UGDE)

Viola Christen (DPV) und Jonas Triebel (IDG Tech Media)

Peter Rensmann (Jahreszeiten Verlag) zusammen mit Annette Plasse (DPV Deutscher Pressevertrieb)

v.l.n.r.: Uwe Tegge (AS Vertriebsservice), Udo Schlaghecken (Presse-Vertriebs-Gesellschaft), Kerstin Gajewi (DPV), Frank Nolte (KFS Presse Grosso)

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Marktnähe und Produktbesessenheit Manfred Braun über die kontinuierliche Verjüngung der Zeitschriften-Community

Allen Unkenrufen zum Trotz: Zeitschriften sind quickleben-

dig. Über alle Kanäle betrachtet, haben noch nie so viele Menschen Zeitschriften genutzt. Die Gesamtreichweite von Zeitschriften steigt seit Jahren: heute lesen neun von zehn der über 14-jährigen Zeitschriften-Printtitel. Ungefähr 75 Prozent der Gesamtbevölkerung greift auf unsere digitalen Angebote zurück. Und Zeitschriften-Apps erfreuen sich enormer und wachsender Beliebtheit, über die Hälfte der Unique Mobile User nutzen sie.

Den Wandel erfolgreich annehmen Wie passt das mit der viel beschworenen und besungenen Krise der Medien zusammen? Die Zeitschriftenbranche hat eindrucksvoll bewiesen, dass Digitalisierung und veränderte Lesegewohnheiten nicht als unvermeidliche und kaum zu beeinflussende Schicksalsschläge hingenommen werden müssen. Gewiss, es hat bei manchen Verlagen eine Zeit der Schreckstarre gegeben, in der man nach überaus erfolgreichen

Jahrzehnten nicht so genau wusste, was angesichts der neuen Herausforderungen zu tun ist. Dann aber haben die Zeitschriften den Wandel angenommen und sich mehr und mehr sogar an die Spitze der Veränderung gestellt. So konnten sie eine Erfolgsgeschichte schreiben, die viele Beobachter, gerade auch manche den Untergang offensichtlich liebende Medienjournalisten, überrascht hat. Dass es eine Erfolgsgeschichte ist, belegt eine Zahl eindrucksvoll: Jeden Monat geben Leser und Leserinnen in Deutschland rund 270 Millionen Euro für gedruckte Zeitschriften aus – die vielen digitalen Angebote kommen noch hinzu! Das ist ein internationaler Spitzenwert!

Die Interessen in der Gesellschaft spüren – und annehmen Kern der Erfolgsgeschichte ist die Offenheit für und die Bereitschaft zur konsequenten und kontinuierlichen Erneuerung. Redaktionen, aber natürlich auch Manager und Verleger haben in den letzten Jahren mit innovativer Kraft und Mut zu


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Investitionen ihre Titel weiterentwickelt und zahlreiche neue Produkte auf den Markt gebracht. Mit Gespür für die Interessen einer sich rasant verändernden Gesellschaft haben sie in hohem Tempo das Titel-Angebot ausdifferenziert und maßgeschneiderte Angebot für spitzere Zielgruppen und immer anspruchsvoller werdenden Zielgruppen entwickelt.

Lebensbejahend und unterhaltend Hier liegt das Geheimnis des Erfolgs: In der radikalen Marktnähe und in der kontinuierlichen Arbeit an den Produkten. Die genaue Kenntnis der Ansprüche, Erwartungen und Wünsche von Leserinnen und Leser, eine Sensibilität für Trends und Veränderungen und die entsprechende ständige Weiterentwicklung bestehender und Erfindung neuer Titel: All das hat zu einer Erneuerung und kontinuierlichen Modernisierung der Branche geführt. So werden heute schon über 40 Prozent des Zeitschriften-Umsatzes mit Titeln erzielt, die jünger als zehn Jahre sind. Die redaktionelle Qualität, der erfahrbare Nutzwert durch professionelle Service-Angebote, die zielgruppenspezifische Relevanz und zweifellos auch der lebensbejahende und unterhaltende Charakter von Zeitschriften sind die wesentlichen Faktoren. Und natürlich gehört auch dazu, dass vor allem die Publikumszeitschriften ständig die Hand am Puls der Zeit haben. Deshalb können sie wichtige gesellschaftlich und politisch relevante Themen aufgreifen und exklusive und gut recherchierte Geschichten bringen, die gar nicht selten die Agenda der Republik mit beeinflussen.

auf die Verkaufsstellen. Die Einzelhandelsinitiative des Grosso, das für Sortiment und Regal verantwortlich ist, soll den Druck eindämmen. Erfreulicherweise haben die VDZVerlage hier gemeinsam gehandelt, indem sie dem Grosso einen deutlichen Vertrauensvorschuss eingeräumt haben.

Mit dem FUTURUM Vertriebspreis ein sichtbares Zeichen setzen Natürlich müssen wir auch in Zukunft die Leistungen im Presse-Vertrieb sichtbar machen – insbesondere ihre politischen Leistungen im Sinne der Titel- und damit Meinungsvielfalt und selbstverständlich auch ihren wirtschaftlichen Beitrag. Deshalb freut es mich, dass der VDZ und die VDZ Akademie mit dem FUTURUM Preis auch dieses Jahr ein sichtbares Zeichen setzt: Für den Vertrieb, die hier entstehenden Innovationen und die Köpfe, die sich für eine Optimierung des Vertriebes einsetzen. Verlage und Vertrieb stellen sich dem Wandel. Deshalb haben Zeitschriften Zukunft. Solange es Leserinnen und Leser gibt, die Wert auf hochqualitative journalistische Inhalte legen, haben Zeitschriften ausgezeichnete Perspektiven: Relevante Inhalte, Service und Unterhaltung, Orientierung und Sinn werden immer gefragt sein.

Vertrieb für tägliche Arbeit immer wichtiger

Manfred Braun, Geschäftsführer FUNKE MEDIENGRUPPE GmbH & Co. KGaA und Sprecher des Vorstandes der Publikumszeitschriften (PZ) im VDZ

Foto: Ralf Rottmann

Die Veränderungen im Zeitschriftenmarkt haben natürlich auch enorme Auswirkungen auf eine tragende Säule unseres Geschäfts, den Vertrieb. Er wird für unsere Arbeit immer wichtiger. Die vielen neuen Titel, die die Verlage in Reaktion auf die zunehmend differenzierter werdenden und vor allem präziser analysierten Interessen der Menschen auf den Markt bringen, führt zu einem ständig wachsenden Druck


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Fachwissen für den langfristigen Erfolg Der Zertifikatskurs „Experte im Pressevertrieb“ vermittelt potentiellen Führungskräften über zwei Jahre fundiertes Basiswissen rund um den Pressevertrieb.

Die Medienlandschaft befindet sich im Umbruch, der Wettbewerb wächst und die Zahl der Medien steigt. Als Schlüsselposition ist der Vertrieb ganz maßgeblich am Erfolg jedes Verlagsproduktes beteiligt. Darum sind heute neben einem fundierten Basiswissen, aktuelles Know-how und vernetztes Denken gefragt. Um dem ständig wachsenden Bedarf an hochqualifizierten Vertriebsmitarbeitern gerecht zu werden, hat die VDZ Akademie in Zusammenarbeit mit Vertriebsexperten den Zertifikatskurs „Experte im Pressevertrieb” entwickelt. Er richtet sich an Mitarbeiter aus Verlags- und Grossounternehmen, die ihr Wissen nachhaltig erweitern wollen.

Zahlen, Daten, Fakten

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erfolgreiche Jahre: seit 2006 wird der Zertifikatskurs Experte im Pressevertrieb angeboten. spannende Seminare werden nach 2 Jahren Zertifikatskurs-Dauer mit einer mündlichen Prüfung vor einem Expertenteam mit Notenvergabe abgeschlossen.

Die Themen • • • • • •

Digitalvertrieb Einzelverkauf Kampf ums Regal Abonnement Körperlose Remission Vertriebsrecht

• • • •

Mehrverkauf Markteinführungen IVW Grosso Bezugsregulierung

Kurz und knapp •

Der Zertifikatskurs wurde von Vertriebsexperten entwickelt, alle Veranstaltungen werden von erfahrenen Spezialisten durchgeführt

Innerhalb von 2 Jahren nehmen Sie an 6 modular aufeinander aufbauenden Seminaren teil

erfolgreiche Absolventen für die Verlagsbranche haben seitdem den Zertifikatskurs besucht und erfolgreich abgeschlossen.

Die 6 Themen und Termine können Sie aus einem größeren Angebot frei wählen

Das 6. Seminar des Zertifikatskurses ist für Sie kostenfrei

Referenten mit ausgewiesener Expertise und langjähriger Erfahrung im Pressevertrieb.

führende Verlagsköpfe in der Projektgruppe Fortbildung Vertrieb, die den Zertifikatskurs stetig weiterentwickeln.

Die Veranstaltungen finden mehrmals und abwechselnd an verschiedenen Medienstandorten statt

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essentielle Themengebiete des Pressevertriebs, die nach Interesse und Bedarf kombiniert werden können.

Der Einstieg kann jederzeit erfolgen, bereits absolvierte VDZ Akademie Seminare werden, wenn möglich, angerechnet

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ist die durchschnittliche Bewertung der Seminare bei der VDZ Akademie.

Nach einer erfolgreich absolvierten Prüfung erhält der Teilnehmer das Zertifikat „Experte im Pressevertrieb“

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Gezieltes Lernen von Praktikern und der Aufbau eines breiten Netzwerkes in die Branche erwarten einen, wenn man mehrere Vertriebsseminare besucht. Aufgrund des breiten Seminarangebots zum Zertifikatskurs ‚Experte im Pressevertrieb‘ kann jeder den für ihn richtigen Schwerpunkt setzen: Direktmarketing, Einzelverkauf oder spartenübergreifendes Know-How. Und am Ende steht ein Zertifikat, das nicht nur Fachwissen, sondern auch Engagement belegt!“

Die Seminarreihe „Experte im Pressevertrieb“ trägt den stetig wachsenden Qualitätsanforderungen in den Vertriebsabteilungen aller Verlage Rechnung. Jungen Nachwuchskräften sowie Quereinsteigern wird durch die VDZ Seminarreihe die Möglichkeit gegeben, von den Erfahrungen ausgewiesener Vertriebsexperten in acht verschiedenen Seminaren zu profitieren. Von diesem Qualifizierungsangebot profitieren nicht nur die Seminarteilnehmer, sondern vor allem auch die Verlage bzw. entsprechenden Vertriebsunternehmen.“

Karina Pusch (stellv. Leiterin Vertriebsmarketing, Spiegel Verlag)

Ich freue mich am Zertifikatskurs „Experte im Pressevertrieb“ teilgenommen zu haben, welchen Blue Ocean Entertainment den Trainees im Rahmen einer zweijährigen Ausbildung ermöglicht. Denn man kann sich vertiefend in die vielseitigen Themengebiete des Pressevertriebs einarbeiten und hat die Möglichkeit sich mit erfahrenen Vertriebsexperten auszutauschen. Das ist eine tolle Basis für unsere Arbeit im Verlag, sowie für die Zusammenarbeit mit unserem Vertriebspartner MZV. Gerne empfehle ich den Kurs uneingeschränkt weiter!“

Uwe Reynartz (Geschäftsführer, MZV Moderner Zeitschriften Vertrieb GmbH & Co.KG)

Der Zertifikatskurs ergänzt unsere mit dem Futurum-Preis ausgezeichnete innerbetriebliche Ausbildung ideal. Neben der Vertiefung von Branchenwissen sorgt der Teilnehmerkreis aus Verlagen und Grosso für eine Erweiterung des Horizonts, die in der täglichen Arbeit unabdingbar ist. Alle unsere Absolventen des Kurses sind mittlerweile in verantwortungsvollen Positionen und bestimmen wesentlich die Vertriebsgeschicke von MÖLK mit.“

Noemi Salanitro (Account Management, Blue Ocean Entertainment AG)

Jan-Felix Simon (Geschäftsführer, MÖLK Pressegrosso Vertriebs GmbH & Co. KG)

Simone Schwartau (Axel Springer SE)

Rainer Stöber (DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH)

Gertrud Schäfer (stella distribution GmbH)

Timo Wenzlawski (MZV GmbH & Co. KG)

Foto: MZV

Foto: DPV

Foto: Axel Martens

Katharina Horsch-Littig (FPV Roth + Horsch GmbH & Co. KG)

Foto: MZV

Foto: Axel Springer SE

Karina Pusch (stellv. Leiterin Vertriebsmarketing, Spiegel Verlag)

Foto: Tobias Oechler

Foto: Axel Martens

Das Expertenteam

Uwe Reynartz (MZV Moderner Zeitschriften Vertrieb GmbH & Co.KG)

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Die Jury des FUTURUM Sven König (l.) Geschäftsführer VDZ Akademie GmbH, Berlin

„Der Vertrieb steckt voller Innovationen, die qualifizierten Einreichungen zum FUTURUM Vertriebspreis zeigen dies deutlich. Nie zuvor wurden so viele Ideen engagierter Experten eingereicht.“

Uwe Reynartz (2.v.l.) Sprecher des Arbeitskreises Vertrieb Fortbildung, Berlin und Geschäftsführer, MZV Moderner Zeitschriftenvertrieb GmbH & Co. KG, Unterschleißheim bei München

„Auch in diesem Jahr haben die eingereichten Projekte wieder deutlich gemacht, dass sich die Branche mit vollem Engagement und Innovationskraft den Herausforderungen des Digitalgeschäfts stellt.“

Ralf Deppe (3.v.l.) Chefredakteur DNV - Der Neue Vertrieb. Magazin für Pressevertrieb und ContentErlöse, Presse Fachverlag GmbH & Co. KG, Hamburg

„Die Jury des FUTURUM ist stets vom Ideenreichtum der Branche beindruckt. Der Jahrgang 2014, so mein Eindruck, aber war besonders ertragreich.“

Götz Grauert (mitte) Vorsitzender des Verbandes Deutscher Bahnhofsbuchhändler, Presse + Buch im Bahnhof, GRAUERT GMBH, Düsseldorf

„In den letzten Jahren wurden vielversprechende Projekte mit dem FUTURUM Vertriebspreis ausgezeichnet. Besonders interessant für den Bahnhofsbuchhandel sind Eazers (2013) und MyKiosk (2014). Im eigenen Interesse sollten Verlage, Vertriebsunternehmen und Pressehandel diese Ideen weiter tatkräftig unterstützen.“


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Frank Nolte (3.v.r.) 1. Vorsitzender des Bundesverband PresseGrosso e. V., Köln und Geschäftsführender Gesellschafter KFS Presse-Grosso GmbH & Co. KG, Reutlingen

„Der FUTURUM Vertriebspreis zeigte auch in diesem Jahr wieder, wie lebendig, engagiert und ideenreich der Pressevertrieb ist.“

Gisbert Komlóssy (2.v.r.) CEO der Intan Group, Osnabrück/Berlin/Bremen

„Innovation ist der wichtigste Motor unserer Zukunft und der FUTURUM Vertriebspreis ist eine einzigartige Bühne diese zu präsentieren. Die Vielfalt und Innovationskraft der Vertriebsexperten zeigt deutlich, dass in unserer Branche sehr viel möglich ist.“

Foto: Klaus Knuffmann

Peter Strahlendorf (r.) Verleger Presse Fachverlag GmbH & Co. KG/ New Business Verlag GmbH & Co. KG, Hamburg und Vorsitzender des Verbandes der Zeitschriftenverlage Nord e. V., Hamburg

„Wer mit Presse Erfolg haben will, der braucht einen erfolgreichen und innovativen Vertrieb. Der FUTURUM Vertriebspreis ist Deutschlands wichtigster Wettbewerb für die Presse-Branche. Wer hier gewinnt, ist Spitze.“

Ebenfalls zur Jury gehören die nicht auf der Veranstaltung anwesenden Torsten Brandt Sprecher des VDZ Arbeitskreises Pressemarkt Vertrieb (PMV) und Vorsitzender der Geschäftsführung, Sales Impact GmbH & Co KG, ein Unternehmen der Axel Springer SE

Günther Hildebrand Vorsitzender des Verbandes Deutscher Lesezirkel e. V., Düsseldorf und Geschäftsführer der Lesezirkel Krumbeck GmbH, Ellerbek bei Hamburg

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„Ein Zusammenspiel von analoger und digitaler Welt“ Die Gestaltung des FUTURUM Vertriebspreises

Die Medienlandschaft befindet sich im Umbruch, die Verflechtung von analogen und digitalen Medien setzt sich immer weiter fort. Pierre Becker, Gestalter der Trophäe des FUTURUM Vertriebspreises, setzte sich zum Ziel, die Vielschichtigkeit der modernen Medienwelt durch Material und Formensprache in einem Objekt darzustellen. „Jede Auszeichnung ist Ergebnis einer herausragenden Leistung. Das Erreichen dieser Leistung, der Arbeitsprozess, kann als Handwerk bezeichnet werden. Dieses publizistische Handwerk mag oftmals nicht recht mit Händen zu greifen sein, es bleibt immateriell, was symbolisch betrachtet zum Spiel von Licht und Schatten führt. Wir sehen die Dimension der Immaterialität auch im Zusammenspiel von analoger und digitaler Welt. Das durch das transluzente Acrylglas des Pokals scheinende Licht stellt eine Verbindung zwischen dem Material und dem buchstäblich unfassbaren Schatten her, ein Wech-

selspiel zwischen konkreter und immaterieller Welt. Die semantische Nähe des Acrylglases zum Glasfaserkabel, das uns mit der digitalen Welt verbindet, unterstreicht unsere Entscheidung für besagtes Material. Die Bildmarke des FUTURUM Vertriebspreises, die wir im Vorfeld gestalten durften, gibt der Auszeichnung schließlich seine Form: Eine stilisierte Zeitschrift, eine Zeitung oder ein Buch, die für das geschriebene Wort stehen und ungeachtet des Mediums, analog oder digital, den Durst nach Wissen und Unterhaltung stillen”. Pierre Becker

Foto: Philipp Jester

Kontakt: Pierre Becker, Inhaber und Geschäftsführer der Kreativ-Agentur TA-TRUNG gestaltete und produzierte den FUTURUM Vertriebspreis

TA-TRUNG Pierre Becker Tel. +49 30 41717147 contact@ta-trung.com • www.ta-trung.com


Die Träger des FUTURUM Vertriebspreises

Die VDZ Akademie bietet dafür ein Bildungsprogramm, das Verlagen und Medienhäusern hilft, die Kenntnisse und Fähigkeiten der Mitarbeiter an die sich verändernden Marktgegebenheiten anzupassen. Das Bildungsangebot konzipiert die VDZ Akademie in Zusammenarbeit mit erfahrenen Medien- und Verlagspraktikern aus dem In- und Ausland. Deren Mitwirkung ermöglicht es, frühzeitig branchenrelevante Zukunftsfelder, Trends und Entwicklungen zu identifizieren und in ein sich immer wieder aktualisierendes Programm einzubringen. Die VDZ Akademie wurde 1993 vom VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger gegründet. Die Zentrale der VDZ Akademie befindet sich im Haus der Presse in Berlin. Die Veranstaltungen finden in den wichtigsten deutschen Medien- und Verlagsstandorten statt, wie z. B. Hamburg, München, Frankfurt, Düsseldorf und Leipzig. Seit 2008 vergibt die VDZ Akademie gemeinsam mit DNV–DER NEUE VERTRIEB den FUTURUM Vertriebspreis für Nachwuchskräfte und besondere Leistungen im Pressevertrieb. www.vdz-akademie.de

Die Publikationen des 1981 in Hamburg gegründeten Presse Fachverlages sind auf die Themen Vertrieb, Verkauf und Marketing von Zeitungen, Zeitschriften und so genannten Non-PressProdukten ausgerichtet. Die Fachzeitschriften und Nachschlagewerke DNV–DER NEUE VERTRIEB (www.dnv-online.net), NEUMANN – HANDBUCH FÜR DEN PRESSE-VERTRIEB UND -VERKAUF und DISTRIPRESS GAZETTE richten sich an Entscheider in Verlagen, Nationalvertrieben und den vier Distributionskanälen (Presse-Grosso, Bahnhofsbuchhandel, BMD/WBZ und Lesezirkel) sowie an die Entscheider in dem dazugehörigen Service-Sektor (Logistik, Software, Abo-Verwaltung, etc.). Eine weitere Zielgruppe sind die Presse-Einzelhändler, die per PRESSE REPORT, Einzelhandelsmagazin für Presse, Tabak & Convenience (www.presse-report.de) und PRESSE-PORTRÄTS – Der Wegweiser zum erfolgreichen Presseverkauf (www.presse-portraets.de), mit aktuellen Informationen aus dem Presse-Markt versorget werden. Eine Sonderstellung im Verlagsprogramm nimmt DER TITELSCHUTZANZEIGER – Deutschlands führendes Spezialmedium für Titelschutz – ein, der wöchentlich in einer Auflage von ca. 3.500 Exemplaren erscheint. Der Sitz des Verlages befindet sich in der Nebendahlstraße 16 in Hamburg-Wandsbek. Seit 2001 ist der Verlag gesellschaftsrechtlich mit dem 1972 gegründeten New Business Verlag verbunden, dessen Publikationen auf den Werbe- und Marketing-Bereich ausgerichtet sind. www.presse-fachverlag.de

Foto: bellemedia, Fotolia.com

Starke Partner

Die VDZ Akademie unterstützt seit 1993 Medienhäuser dabei, Beschäftigte aus allen Verlagsbereichen aus- und weiterzubilden – praxisnah, professionell und serviceorientiert. Ob Digitalisierung, Diversifizierung des Portfolios oder die steigende Bedeutung des internationalen Geschäfts – Veränderungen erfordern eine weitreichende Neustrukturierung der Medien- und Verlagshäuser, zusammen mit deren Mitarbeitern bzw. Teams, deren Anforderungen sich rasant wandeln.

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FUTURUM Vertriebspreis 2014 – wie fanden Sie‘s? Sieben Persönlichkeiten aus der Pressevertriebsbranche schildern ihre Eindrücke von der diesjährigen Preisverleihung.

„Die Einreichungen zeigten, wie innovationsstark die Branche ist. Besonders gefreut hat es mich, dass das Grosso-Projekt ScanNow/MyKiosk diese Würdigung bekommen hat. Nun sind alle Beteiligten gefordert dieses Projekt mit voller Kraft voranzutreiben.

Frank Mietke, geschäftsführender Gesellschafter, Mercura Pressegroßhandel Mietke GmbH & Co. KG, Löbau

„Die Laudatoren haben allesamt sehr unterhaltsam vorgetragen, es waren würdige Preisträger, und es fiel auf, dass wir, was die Zukunft angeht, doch alle schon sehr digital denken.

Mario Melchert, Geschäftsführer, Martin Kelter Verlag, Hamburg

Die FUTURUM-Preisverleihung war in diesem Jahr ein echtes Highlight. Die Anzahl und Qualität der eingereichten und preisgekrönten Projekte sind ein klarer Beweis für die Vitalität und die Innovationskraft der Branche.

Tobias Mai, Geschäftsführer, Strategische Vertriebssteuerung Burda GmbH


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„Als langjähriger Mitgestalter und Entscheider in der Branche war Mathias Gehle ein authentischer und kompetenter Moderator, der souverän durch den kurzweiligen Abend führte. Hierzu trugen auch die sehr persönlichen und herzlichen Würdigungen durch die Laudatoren bei. So erhielten die besonderen Leistungen und innovativen Ideen trotz der entspannten Stimmung einen würdigen Rahmen.

Götz Spielhagen, Leiter Marktentwicklung Zeitschriften, Axel Springer Vertriebsservice GmbH, Hamburg

„Dass bei der Verleihung der Preise in den Kategorien Marketing und Logistik/Technik digitale Projekte die Abräumer waren, zeigt, dass man in der Branche dem Wandel stärker hin in die digitalen Welten Rechnung trägt. Wichtig dabei ist nur, dass man die Printprodukte dabei nicht aus dem Auge verliert und den Spagat zwischen den gedruckten Produkten und den digitalen Möglichkeiten hinbekommt.

Thomas Liebig-Funken, Leitung Einzelverkauf, Funke Medien NRW, Essen

„Wir müssen künftig Print- und Digitalleser stärker zusammenführen, uns um diese Zielgruppe besonders bemühen. Denn der ,Hybridkunde‘ steht schon jetzt an unseren Kassen – und es werden immer mehr.

Torsten Löffler, Geschäftsführer, Unternehmensgruppe Dr. Eckert, Stuttgart/Berlin

Da ich die letzten Jahre immer vor Ort war, kann ich wirklich objektiv bewerten, dass sich die Preisverleihung von Jahr zu Jahr weiterentwickelt hat und diese Woche tatsächlich alles in allem die bisher beste Veranstaltung stattgefunden hat. Das gilt sowohl für den Ablauf, die verschiedenen Laudatoren, die Moderation, aber vor allem auch für die Qualität der eingereichten und prämierten Preisträger und Projekte. Das hat durch die Bank weg ein außergewöhnlich hohes Niveau erreicht. Und natürlich hat unserem Haus besonders gut die sehr sympathische und emotionale Ehrung unseres langjährigen Vertriebsbosses Friedrich Adam gefallen!

Markus Klei, Gesamtvertriebsleiter Klambt-Verlag, Speyer

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Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.V. Ein Kurzporträt

Der VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.V. ist die Interessenvertretung der deutschen Zeitschriftenbranche. Als Dachverband, organisiert in drei Fachverbänden (Fachpresse, Konfessionelle Presse, Publikumszeitschriften) und fünf Landesverbänden, repräsentieren seine rund 450 Mitgliedsverlage mit mehr als 3.000 Zeitschriften rund 90 Prozent des deutschen Zeitschriftenmarktes. Als Dienstleistungsverband bietet der VDZ den Verlagen ein breites Spektrum an Beratungs-, Informations- und Serviceleistungen in allen Bereichen des Verlagsgeschäftes (Anzeigen, Vertrieb, Digitale Medien, Rechtsfragen, Betriebswirtschaft, Umwelt und Papier). Als Wirtschaftverband engagiert er sich auf deutscher und europäischer Ebene für die Wahrung und Berücksichtigung der Interessen von Verlagen. Und als Arbeitgeberverband führt er im Auftrag der Landesverbände für die Verleger die Tarifverhandlungen mit den Gewerkschaften für Redakteure. Darüber hinaus leistet der VDZ mit der VDZ Akademie einen wesentlichen Beitrag zur Aus- und Weiterbildung in der Medienbranche.

 die Wettbewerbsfähigkeit der Verlage in den Medienmärkten zu stärken, Marktstandards zu definieren und Dienstleistungen für Mitgliedsverlage zu erbringen. Immer entscheidender wird der Wissensaustausch durch Know-how-Transfer mit Publisher-Reisen, Studien und Konferenzen. Über 700 Verleger und Verlagsmanager engagieren sich in den zahlreichen Arbeitsgruppen und Plattformen des VDZ.  das Lesen und die Medienkompetenz in der Gesellschaft zu fördern, so durch das Engagement in der Stiftung Lesen. Im Zusammenspiel mit den Dachverbänden FIPP und EMMA nutzt der VDZ seine hervorragende globale Anbindung, um den Verlagen auf europarechtlicher Ebene oder im Ausbau des Auslandsgeschäfts stark und kompetent zur Seite zu stehen. Der VDZ arbeitet nach ökonomischen, zertifizierten Prozessen auf einem hohen Standard.

Ziele des VDZ sind:  für alle Belange einer freiheitlichen Presse und für politische und rechtliche Rahmenbedingungen der Verlage einzutreten. Der VDZ ist ein national und international zuverlässiger Partner seiner Mitgliedsverlage durch eine glaubwürdige, moderne und kompetente Interessenvertretung.

Info Weitere Informationen im Internet unter: vdz.de, pz-online.de, deutsche-fachpresse.de, vdz-akademie.de, publishers-summit.de, facebook.com/VDZPresse, twitter.com/VDZPresse

Impressum FUTURUM. Das Magazin 2014 Herausgeber VDZ Akademie GmbH Sven König (V.i.S.d.P.) Haus der Presse Markgrafenstraße 15, 10969 Berlin Tel.: +49 30 726298-0, Fax: -114 E-Mail: info@vdz-akademie.de www.vdz-akademie.de Redaktion: Peter Klotzki, Sven König, Sebastian Markowski Verlag Presse Fachverlag GmbH & Co. KG Nebendahlstraße 16, 22041 Hamburg Tel.: +49 40 609009-0 Fax: +49 40 609009-88 E-Mail: info@presse-fachverlag.de www.presse-fachverlag.de

Verleger: Peter Strahlendorf Chefredaktion: Ralf Deppe Redaktion: Stefan Golunski Produktmanagement: Anja Kruse-Anyaegbu Layout: Jens-Joachim Stange, Anne Allert Cover-Gestaltung: Jens-Joachim Stange Vertriebsleitung: Angelika Schmidt Anzeigendisposition: Elke David Anzeigen altstoetter und team agentur für starke medien und verbände Jablonskistraße 18 10405 Berlin Birgit Altstoetter Tel.: +49 30220121200 E-Mail: altstoetter@z-a-t.com

Bankverbindungen: Hamburger Sparkasse, IBAN: DE35200505501105212649, BIC/SWIFT: HASPDEHHXXX Handelsregister-Nr. HRA 96228 Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Die in dieser Zeitschrift veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck sowie Vervielfältigungen aller Art oder sonstige Verwendung von Texten aus Publikationen des Verlags nur nach schriftlicher Genehmigung. Namentlich gekennzeichnete Fremdbeiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Um einzelne Artikel in Ihren elektronischen Pressespiegel einzustellen, können Sie die nötigen Rechte erwerben über: PMG Presse-Monitor Deutschland GmbH & Co. KG, Tel. 030/284 93-0, www.presse-monitor.de © Presse Fachverlag 2015 ISSN: 2197-277X Druck: Lehmann Offsetdruck GmbH, Norderstedt


Zertifikatskurs Experte im Pressevertrieb Der ZertiďŹ katskurs Experte im Pressevertrieb Die Medienlandschaft beďŹ ndet sich im Umbruch, der Wettbewerb wächst und die Zahl der Medien steigt. Als SchlĂźsselposition ist der Vertrieb ganz maĂ&#x;geblich am Erfolg jedes Verlagsproduktes beteiligt. Darum sind heute neben einem fundierten Basiswissen, aktuelles Know-how und vernetztes Denken gefragt. Um dem ständig wachsenden Bedarf an hochqualiďŹ zierten Vertriebsmitarbeitern gerecht zu werden, hat die VDZ Akademie in Zusammenarbeit mit Vertriebsexperten den ZertiďŹ katskurs Experte im Pressevertrieb entwickelt. Er richtet sich an Mitarbeiter aus Verlags- und Grossounternehmen, die ihr Wissen nachhaltig erweitern wollen.

Ihre Vorteile s$ER:ERTIlKATSKURSWURDEVON s$IE6ERANSTALTUNGENlNDEN Vertriebsexperten entwickelt, mehrmals und abwechselnd alle Veranstaltungen werden an verschiedenen Medienvon erfahrenen Spezialisten standorten statt durchgefĂźhrt s$ER%INSTIEGKANNJEDERZEIT s)NNERHALBVON*AHREN erfolgen, bereits absolvierte nehmen Sie an 6 modular VDZ Akademie Seminaaufeinander aufbauenden REWERDEN WENNMĂšGLICH Seminaren teil angerechnet s$IE4HEMENUND4ERMINE KĂšNNEN3IEAUSEINEM GRڔEREN!NGEBOTFREIWĂ‹HLEN s$AS3EMINARDES ZertiďŹ katskurses ist fĂźr Sie kostenfrei

s6ERTRIEBSRECHT s-EHRVERKAUF s-ARKTEINFĂ HRUNGEN s)67 s'ROSSO Bezugsregulierung

s3IEERHALTENEINE%INLADUNG zur festlichen Verleihung des &54525-6ERTRIEBSPREISES

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Themenbereiche des ZertiďŹ katskurses s$IGITALES Vertriebsmarketing s%INZELVERKAUF s+AMPFUMS2EGAL s!BONNEMENT s+ĂšRPERLOSE2EMISSION

s.ACHEINERERFOLGREICH absolvierten PrĂźfung erhält DER4EILNEHMERDAS:ERTIlKAT „Experte im Pressevertrieb“

Branche erwarten einen, wenn man mehrere Vertriebsseminare besucht. Aufgrund des breiten Seminarangebots zum ZertiďŹ katskurs ‚Experte im Pressevertrieb‘ kann jeder den fĂźr ihn richtigen Schwerpunkt setzen: Direktmarketing, Einzelverkauf oder sparTENĂ BERGREIFENDES+NOW (OW5NDAM%NDESTEHTEIN:ERTIlKAT DASNICHTNUR&ACHWISSEN SONDERNAUCH%NGAGEMENTBELEGT!

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Das Expertenteam s3TEFAN$IERKS!XEL3PRINGER!' s+ATHARINA(ORSCH ,ITTIG &062OTH (ORSCH'MB(#O+' s+ARINA0USCH30)%'%, 6ERLAG s5WE2EYNARTZ 3PRECHER -:6-ODERNER:EITSCHRIFTEN6ERTRIEB'MB(#O+' s'ERTRUD3CHĂ‹FERSTELLADISTRIBUTION'MB( s3IMONE3CHWARTAU!XEL3PRINGER3% s2AINER3TĂšBER$06$EUTSCHER0RESSEVERTRIEB'MB( s4IMO7ENZLAWSKI-:6'MB(#O+'

Die Seminarreihe „Experte im PresÂťsevertrieb“ trägt den stetig wachsenden Qualitätsanforderungen in den VertriebsABTEILUNGENALLER6ERLAGE2ECHNUNG*UNGEN .ACHWUCHSKRĂ‹FTENSOWIE1UEREINSTEIGERN wird durch die VDZ Seminarreihe die -ĂšGLICHKEITGEGEBEN VONDEN%RFAHRUNgen ausgewiesener Vertriebsexperten in acht verschiedenen Seminaren zu proďŹ tieren. Von diesem QualiďŹ zierungsangebot proďŹ tieren nicht nur die Seminarteilnehmer, sondern vor allem auch die Verlage bzw. entsprechenden Vertriebsunternehmen.

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August 2015

FUTURUMDas Magazin 2015

Hall of FUTURUM Die Gewinner des FUTURUM Vertriebspreises von 2009 bis heute

Bester Absolvent des Zertifikatskurses „Experte im Pressevertrieb“ MZV GmbH & Co. KG

Dominik Lutz

Beste Ausbildung im Pressevertrieb Mölk Pressegrosso GmbH & Co. KG

Gabriele Simon

Beste Leistung im Pressevertrieb

Beste Leistung im Pressevertrieb

V.V. Vertriebs-Vereinigung Berliner Zeitungs- und Zeitschriften-Grossisten GmbH & Co. KG

V.V. Vertriebs-Vereinigung Berliner Zeitungs- und Zeitschriften-Grossisten GmbH & Co. KG

Raimund Günthert

2009

Thomas Bachner


www.futurum-vertriebspreis.de

August 2015

Beste Absolventin „Experte im Pressevertrieb“ DPV Network GmbH

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Beste Leistung im Pressevertrieb Kategorie: Marketing – Logistik – Technik“ Jost GmbH & Co. KG

Ulrike von Bargen

Beste Ausbildung im Pressevertrieb Kategorie: Unternehmen

André Jost

Bester Ausbilder Kategorie: Person Axel Springer AG

W. Schmitz GmbH & Co. KG

Jochen Mohr

2010 © Fotografiesbg - Fotolia

Dr. Christian RafflenbeulSchaub


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August 2015

FUTURUMDas Magazin 2015

Bester Absolvent des Zertifikatskurses „Experte im Pressevertrieb“

Beste Leistung im Pressevertrieb Kategorie: Marketing – Logistik – Technik

Axel Springer AG IDG Business Media GmbH

Eduard Gerlof

Beste Ausbildung im Pressevertrieb Kategorie: Unternehmen Buch- und PresseGroßvertrieb Hamburg GmbH & Co. KG

Martin Breuer

2011

Jonas Triebel

Bester Ausbilder Kategorie: Personen DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH

Rainer Stöber


www.futurum-vertriebspreis.de

August 2015

Bester Absolvent des Zertifikatskurses „Experte im Pressevertrieb”

Bester Absolvent des Zertifikatskurses „Experte im Pressevertrieb”

MZV Moderner Zeitschriften Vertrieb GmbH & Co. KG

Mölk Pressegrosso Vertriebs GmbH & Co. KG

Gülsah Günal

Beste Leistung im Pressevertrieb Kategorie: Marketing – Logistik – Technik 11 Freunde GmbH & Co. KG

Dirk Völler

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Johannes Boender

Beste Ausbildung im Pressevertrieb Kategorie: Unternehmen Unternehmensgruppe Dr. Eckert

Daniela Jobst

Bester Ausbilder Kategorie: Personen PVG Presse-VertriebsGesellschaft KG

2012 © Fotografiesbg - Fotolia

Udo Schlaghecken


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August 2015

FUTURUMDas Magazin 2015

Bester Absolvent des Zertifikatskurses „Experte im Pressevertrieb” MZV Moderner Zeitschriften Vertrieb GmbH & Co. KG

Jean-Paul Imhoff

Martin Lange

Beste Ausbildung im Pressevertrieb Kategorie: Unternehmen

Philip Salzmann

Projekt: „EXCHAiNGE“ BPV Medien Vertrieb GmbH & Co. KG, Haberer Medienvertrieb GmbH Beste Leistung im Pressevertrieb Kategorie: Technik

Beste Leistung im Pressevertrieb Kategorie: Marketing

Projekt: „Innovatives System für Digitale Gutscheine für Presse-Erzeunisse der SZZ-Gruppe”

Projekt: „Madsack Media Store“ Madsack-Media-Store GmbH & Co. KG

eazers GmbH

Michael Nock

Dr. Marc Klages

© Fotografiesbg - Fotolia

2013


www.futurum-vertriebspreis.de

August 2015

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Beste Absolventin des Zertifikatskurses „Experte im Pressevertrieb“ Blue Ocean Entertainment AG

Noemi Salanitro Beste Leistung im Pressevertrieb – Gold Kategorie: Marketing Philip Salzmann

Projekt: „Scan Now & Mykiosk“

Elmar Mathews

Bundesverband Deutscher Buch-, Zeitungs- und Zeitschriften-Grossisten e.V., Presse-Grosso Marketing GmbH Beste Leistung im Pressevertrieb – Gold Kategorie: Technik und Logistik

Ehrenpreis Klambt-Verlag GmbH & Co KG

Projekt: „Service-App mit iBeacon-Technologie“ AVS Allg. Verwaltungsund Service GmbH

Matthias Keil

Friedrich Adam

2014


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August 2015

FUTURUMDas Magazin 2015

Beste Leistung im Pressevertrieb – Bronze Kategorie: Marketing Projekt: „SCORE“ IDG Business Media GmbH

Mirja Wagner

Thomas Alsmeyer

Beste Leistung im Pressevertrieb – Silber Kategorie: Marketing

Tristan Möller

Projekt: „Der Zeitschriften-Gutschein” intan media-service GmbH intan service plus GmbH & Co. KG Beste Leistung im Pressevertrieb – Silber Kategorie: Technik und Logistik

Beste Leistung im Pressevertrieb – Bronze Kategorie: Technik und Logistik

Projekt: „Digitale Presse für Inflight“

Projekt: „LChoice-App“ MChoice AG

Media Carrier GmbH

Phillip J. Jacke

2014

Robert Bintig


www.futurum-vertriebspreis.de

August 2015

Was wurde aus ...? Foto: Axel Springer SE

Was die FUTURUM Vertriebspreisgewinner von damals heute machen.

Eduard Gerlof leitet als Vice Director Marketing BILD-Gruppe sämtliche Aktivitäten rund um das Thema Abonnement für Print- und Digitalprodukte

Eduard Gerlof, damals Referent der Geschäftsleitung Vertrieb – inzwischen Vice Director Marketing bei Axel Springer SE, gewann 2011 den FUTURUM Vertriebspreis in der Kategorie „Bester Absolvent des Zertifikatskurses ‚Experte im Pressevertrieb‘“. Wir haben ihn gefragt, wie sich sein beruflicher Werdegang seither entwickelt hat und wie er rückblickend betrachtet den FUTURUM Vertriebspreis heute sieht. FUTURUM. Das Magazin: Weiterbildungen gibt es viele auf dem Markt. Aus welchen Gründen haben Sie sich damals für den Zertifikatskurs „Experte im Pressevertrieb“ entschieden? Gerlof: Neben der hohen Breite an unterschiedlichen

Seminaren, war es für mich vor allem wichtig ein abgeschlossenes und anerkanntes Zertifikat in den Händen zu halten. FUTURUM. Das Magazin: Was hat Ihnen damals besonders gut an dem Zertifikatskurs gefallen? Gerlof: Besonders gut haben mir die stets wechselnden

Seminarstandorte gefallen und die gute Mischung zwischen Verlags- und Grossistenvertretern. Das Highlight war aber sicherlich die Abschlussprüfung in der Münchener AllianzArena. FUTURUM. Das Magazin: Rückwirkend gefragt: Was sollte eine solche Weiterbildungsmaßnahme wie der Zertifikatskurs heute leisten? Wo sehen Sie hier noch Potential? Gerlof: Ich glaube, dass diese Seminarreihe von der

Konzeption her sehr gut funktioniert. Jedoch habe ich während der unterschiedlichen Seminare festgestellt, dass die inhaltliche Qualität der Seminare variiert. Hier würde ich mir eine

stärkere Qualitätskontrolle von Inhalt und Präsentationsform wünschen. FUTURUM. Das Magazin: Wie verlief Ihre berufliche Entwicklung, seit dem Sie den Preis als bester Absolvent des Zertifikatskurses ‚Experte im Pressevertrieb‘ erhalten haben? Gerlof: Zum Zeitpunkt des Abschluss‘ war ich Referent

der Geschäftsleitung Vertrieb bei Axel Springer. Nach dieser sehr lehrreichen Zeit bin ich in das Direktmarketing eingestiegen und habe mich dort sukzessive weiterentwickelt. Nach sehr aufregenden Jahren leite ich heute als Vice Director Marketing BILD-Gruppe sämtliche Aktivitäten rund um das Thema Abonnement für Print- und Digitalprodukte. Im Rahmen dieser Verantwortung bin ich mit meinen starken Teams u.a. für das Performance Marketing und das CRM verantwortlich. Besonders spannend ist hierbei das gesamte Feld um unser Paid-Content Produkt BILDplus! FUTURUM. Das Magazin: Was würden Sie sagen, wie ist Ihre Sicht auf den FUTURUM Vertriebspreis heute? Gerlof: Ich bin nach wie vor stolz auf den Gewinn der

Auszeichnung. Die Preisverleihung als auch der Zertifikatskurs sind wertvolle Einrichtungen innerhalb des Pressevertriebs. Ich würde mir daher wünschen, dass ihr Bekanntheitsgrad und die öffentlichkeitswirksame Positionierung in den kommenden Jahren weiter voranschreiten. FUTURUM. Das Magazin: Was könnte der Preis aus Ihrer Sicht in Zukunft noch leisten? Gerlof: Ausbau der digitalen Themenfelder und

Entwicklung eines Alumni-Clubs.

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FUTURUMDas Magazin 2015

August 2015

Dank an unsere Partner Wir, die Initiatoren des FUTURUM Vertriebspreises, bedanken uns ganz herzlich für die großzügige Unterstützung durch unsere Partner und Förderer. Im siebten Jahr seines Bestehens hat sich der FUTURUM Vertriebspreis in der Branche eine starkes Renommee erworben. Ohne Sie, unsere großzügigen Partner und Förderer, wäre das nicht möglich gewesen. Sven König und Peter Strahlendorf


Aller guten Dinge sind drei: Unsere nächsten Vertriebsseminare

Abomarketing wirtschaftlich erfolgreich steuern

je Sic tz he tI r hr n S e T ie ei si ln ch ah m e!

am 10. September 2015 in Hamburg

Chancen und Strategien des Digitalvertriebs – Systeme und Prozesse am 29. September 2015 in Hamburg

Mehrverkauf mÜglich?! – Dispositions- und Marketinggrundlagen bei Grosso und Verlag/ND am 07. Oktober 2015 in Frankfurt/Main

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