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November / Dezember 45. Jahrgang

FORUM FÜR BAUFACHLEUTE

VDBUM Großseminar 2018: Jahresauftakt für die Baubranche

>> Seite 6

Schwerlasttransporte: Logistische Meisterleistungen

>> Seite 37

Großhydraulikbagger: Neues Komatsu Schulungszentrum

47. >> ab Seite 6

>> Seite 60 Aus- und Weiterbildung in der Bauwirtschaft

www.vdbum.de

ISO 9001-2015 zertifiziert


Den Fortschritt erleben.

Spezialtiefbaugerรคte von Liebherr sรง (OHEรง6ERFรŸGBARKEITรงUNDรง,ANGLEBIGKEITรงDURCHรงROBUSTEรง'ERรŠTETECHNIK sรง 'ERINGEรง%MISSIONENรงUNDรงHOHEรง%FlZIENZรงDANKรงINTELLIGENTERรง!NTRIEBE sรง "EDIENKOMFORTรงDURCHรงINNOVATIVESรง3TEUERUNGSKONZEPT sรง 0ASSENDEรง!RBEITSWERKZEUGEรงGARANTIERENรงHERVORRAGENDEรง0RODUKTIVITรŠT sรง /PTIMIERTEรง"AUPROZESSEรงDURCHรงUMFASSENDEรง"ERATUNG

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EDITORIAL

ED IT OR IA L

Digitalisierung und kein Ende Die Digitalisierung ist allgegenwärtig und im vollen Gange. Sie betrifft uns alle und sorgt für einen tiefgreifenden Wandel in sämtlichen Lebensbereichen. Die digitale Transformation eröffnet dabei große Chancen für mehr Lebensqualität, revolutionäre Geschäftsmodelle und effizienteres Wirtschaften. Unter dem Begriff Digitalisierung werden zwei Bedeutungen zusammengefasst. Zum einen die Überführung analoger Informationen in digitale Daten (Schlagwort: Papierloses Office) und zum anderen die Wirkung, die durch sie ausgeht. In diesem zweiten ausschlaggebenden Aspekt wird Digitalisierung im Zusammenhang mit Informationszeitalter und Computerisierung genannt. Während im 20. Jahrhundert die Informationstechnologie (IT) vor allem der Automatisierung und Optimierung diente, Privathaushalte und Arbeitsplätze modernisierte, Computernetze geschaffen und Softwareprodukte wie Office-Programme eingeführt wurden, stehen seit Anfang des 21. Jahrhunderts disruptive Technologien und innovative Geschäftsmodelle sowie Autonomisierung, Flexibilisierung und Individualisierung in der Digitalisierung im Zitat: Nicht die Stärksten überleben sondern die, die sich am schnellsten anpassen können. Charles Darwin

Vordergrund. Ein Hemmnis ist, dass neue Technologien im Zusammenhang mit Industrie 4.0 nur ungern von Unternehmen geteilt werden. Wissen gehört mit zu den wichtigsten Ressourcen, die ein Unternehmen haben kann, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Somit werden neue Informationen nur selten frei weitergegeben. Die Informationskanäle, die hierfür genutzt werden, sind sehr vielfältig. Erster Anhaltspunkt für viele Unternehmen sind zumeist Kongresse oder wissenschaftliche Transferangebote. Des Weiteren beziehen Unternehmen ihre Informationen aus Verbandsaktivitäten und Netzwerkmitgliedschaften. Auch der Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmern, Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen ist eine vielgenutzte Möglichkeit, Informationen auszutauschen. Unser Verband VDBUM stellt sich bereits seit einigen Jahren dieser Entwicklung und bietet auf vielfältige Weise branchenspezifische Informationsveranstaltungen, besonders auf unserem jährlichen Großseminar. Übergreifend

ergibt sich daraus eine breite Plattform für Netzwerke und Diskussionen, die über diesen Informationsaustausch auch zu digitalen Trends führt. Bedingt dadurch, dass Industrie 4.0 vielerorts noch in der Entwicklungsphase ist, werden von der Industrie fehlende einheitliche Standards und Normen als eine weitere große Hemmschwelle betitelt. Gerade die Entwicklung von Standards für die offene Kommunikation zwischen den technischen Anlagen ist noch am Anfang. Diese Standards werden aber benötigt, um viele der Konzepte der Industrie 4.0 umzusetzen. Für eine firmenübergreifende Vernetzung ist eine Standardisierung unerlässlich, andernfalls endet die Vernetzung im Sinne von Industrie 4.0 mit den Grenzen der Unternehmen. Auch hier hat der VDBUM ein Zeichen gesetzt und in Kooperation mit vielen am Bauprozess beteiligten und handelnden Personen und der TU München die standardisierte Telematikschnittstelle ISO TS 15143-3/2016 zum einheitlichen Datentransfer zwischen Maschine, Herstellerserver und Kundenoffice entwickelt. In der logischen Weiterführung beschäftigt sich jetzt dazu, wiederum unter der Leitung des VDBUM, ein Arbeitskreis zur standardisierten Einbindung von Anbaugeräten. Einen weiteren Schritt zur aktiven Mitgestaltung des neuen Zeitalters der digitalen Welt macht der VDBUM durch den kürzlich ins Leben gerufenen Juniorenkreis. Ziel dieses Netzwerkes ist es, junge motivierte zukünftige Führungskräfte zusammenzuführen, damit sie sich frühzeitig in der Gemeinschaft von Gleichgesinnten über Firmengrenzen hinweg mit den neuen Aufgaben und Technologien der aktuellen und zukünftigen Bauwirtschaft beschäftigen, gestalten und ihrerseits weitere Trends kreieren. Wie Sie sehen, ist der VDBUM mehr als aktuell und attraktiv und immer einen kleinen Schritt seiner Zeit voraus. Nutzen Sie das Netzwerk und die Plattform, die der Verband bietet, werden oder bleiben Sie ein Teil der innovativen Gestalter und Wissensvermittler und besuchen Sie uns bei unserem nächsten Highlight, dem Großseminar im Februar 2018 in Willingen.

Ihr Michael Hennrich 2. Vorsitzender des VDBUM

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I N H A LT

INHALTSVERZEICHNIS VDBUM Großseminar 2018 > Titelthema: Umschlagplatz für Branchen-Know-how .......... 6 Seminarprogramm ................................................................ 8 Die Vorträge des 47. VDBUM-Seminars ................................10 Anmeldunterlagen .............................................................. 29

Technik

Wir wünschen unseren Lesern ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr in guter Verbundenheit.

Turmdrehkrane ....................................................................31 Schwerpunktthema: Service und Instandhaltung..................32 Schwerpunktthema: Hydraulische Hilfsmittel für die Branche ................................................................... 34 > Titelthema: Schwerlasttransporte – Logistische Meisterleistungen ..............................................37 Technik im Einsatz .............................................................. 39

Wirtschaft

Ihr VDBUM

Wienäber eröffnet neue Niederlassung ................................52 Goldhofer expandiert in Amerika .........................................53 VDMA: Deutschland auf Niveau des Rekordjahres 2007.......55 Zusammenarbeit Wacker Neuson und Zeppelin................... 56 > Titelthema: Komatsu eröffnet Technical Center................. 60

Vorschriften & Verordnungen

Titelfoto:

Arbeitsschutz im Rohbau .....................................................61

VDBUM Spezial Baumaschinen-Erlebnistag 2017 ......................................... 62 VDBUM Förderpreis 2017: Jede Menge glänzender Ideen ....65 VDBUM-Akademie: Weiterbildungsprogramm .................... 67

Titelfoto:

Industrie aktuell Aktuelle und interessante Informationen über neue Produkte und Dienstleistungen führender Ausrüster der Bauwirtschaft und ihrer Zulieferbranchen ......................71

Magazin Personalia: Einsteiger – Aufsteiger – Umsteiger ................... 80 Messen und Veranstaltungen.............................................. 82 Impressum / Vorschau ......................................................... 82

Die Earthmax EM-Reifen von BKT – in Deutschland exklusiv von der Bohnenkamp AG vertrieben – überzeugen mit ihrer Leistungsfähigkeit auch unter schwersten Bedingungen.

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Beilagenhinweis Gesamtausgabe: In dieser Ausgabe finden Sie eine Beilage mit aktuellen Information der IFAT.


POWER

FOR CONSTRUCTION EFI ELECTRONIC FUEL INJECTION MEHR LEISTUNG! MEHR PRODUKTIVITÄT! WENIGER VERBRAUCH! Die neuen Vanguard EFI-Zweizylinder-Hochleistungsmotoren von Briggs & Stratton sparen dank elektronischer Einspritzung bis zu 25 Prozent Kraftstoff im Vergleich zu herkömmlichen Vergasermotoren. Mit optimal angepassten Motorparametern für mehr Effizienz, Leistung und Zuverlässigkeit sind die Motoren bestens auf die Herausforderungen des harten Baustellenalltags eingestellt.

Alle Vanguard-Motoren sind mit einer globalen Drei-Jahres-Garantie ausgestattet. Informationen zu den Garantiebedingungen und das komplette Motorenprogramm finden Sie auf www.vanguardengines.de


V D B U M S E M I N A R 2 018

47. Umschlagplatz für Branchen-Know-how „Menschen, Umwelt und Maschinen im digitalen Bauprozess“ nehmen die Fachvorträge und Workshops beim VDBUM-Seminar vom 20. bis 23. Februar 2018 in Willingen in den Fokus. Unternehmen wirtschaftlicher, effizienter und ressourcenschonender machen und zum nachhaltigen Unternehmenserfolg beitragen“, so VDBUM-Geschäftsführer und -Vorstandsmitglied Dieter Schnittjer. „Bei unserem Seminar können die Entscheidungsträger aus den Unternehmen ihr Wissen erweitern und austauschen und sich dadurch fit für künftige Entwicklungen machen. “

Erfahrungsaustausch und Kontakte: Die begleitende Ausstellung bietet Gelegenheit zu vertieftem Fachsimpeln.

Der Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik macht seine Großveranstaltung einmal mehr zum Umschlagplatz für Branchen-Know-how. Genau das macht die Attraktivität dieses einzigartigen Events aus. Es stellt traditionell das erste Highlight des Jahres für die führenden Köpfe und Unternehmen der Baubranche dar. Wissens-Baustelle Das Großseminar widmet sich in dem komplett dreizügigen Programm den top-aktuellen Branchen-Innovationen und beleuchtet die Chancen der zukunftsträchtigen Entwicklungen. Wer darüber die aktuellsten Informationen in komprimierter Form erhalten möchte, kommt am 47. VDBUM-Seminar in Willingen nicht vorbei. Die Veranstaltung versteht sich als eine Wissens-Baustelle, auf der viele unterschiedliche Gewerke auf ihren jeweiligen

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Tätigkeitsfeldern ihren Teil zum Gelingen des gesamten Bauvorhabens beitragen. Durch alle drei Seminartage von Mittwoch bis Freitag zieht sich der zentrale Themenkomplex „Bauprozess“, der im größten Seminarraum „Korbach“ stattfindet. Die übrigen Vorträge beleuchten die auf diesen Bauprozess einwirkenden Faktoren wie „Technologie und Digitalisierung“ im Seminarraum „Winterberg“ sowie „Mensch und Umwelt“ im Seminarraum „Brilon“. Jeweils eigene Sequenzen widmen sich den Themen „Turmdrehkrane“, „Forschung trifft Praxis“, sowie „Motoren- und Antriebstechnik“. Zusätzliche Workshops befassen sich mit praktischen Fragen der Hydraulik und Elektrik. „Wir schlagen mit dem anspruchsvollen und hochkarätig besetzten Programm einen weiten Bogen über wichtige baurelevante Themen, die die Arbeit in den

Begleitende Ausstellung lädt ein zum Dialog Die Fachvorträge werden eingerahmt von einer ergänzenden Ausstellung sowohl im Innen- wie im Außenbereich, die zum Dialog und vertieften Fachsimpeln einlädt. Die 1.200 m2 große Ausstellungshalle liegt mittig angeordnet und ist umgeben von den Vortragsräumen. Insgesamt werden über 90 Aussteller anschauliche Informationen zu den Themen der Fachvorträge anbieten. Hier ist auch der Treffpunkt in den Pausen, sodass die Aussteller mit einer entsprechend starken Wahrnehmung rechnen können. Das Außengelände eröffnet vielfältige Präsentationsmöglichkeiten bis hin zu praktischen Maschinenvorführungen. Hier sind die besonders großen Exponate zu finden. So wird Komatsu mehrere schwere Kettenbagger mit Hybridmotoren ausstellen. Wacker Neuson zeigt die gesamte Spannbreite seines Angebots an Baumaschinen und Geräten, während das Unternehmen Sennebogen, das in diesem Jahr allein zwölf neue Maschinen vorgestellt hat, eine seiner großen Sondermaschinen für den Weltmarkt präsentieren wird. Erstmalig als Aussteller engagiert sich der Hersteller Scania mit seinen Fahrzeugen für Baustellen und den Schwerlastverkehr. Dabei werden alternative umweltbewusste Transportlösungen sowie Telematiklösungen thematisiert.


V D B U M S E M I N A R 2 018

Innovative Ideen fördern Nicht nur in der spannenden Vortragssequenz „Forschung trifft Praxis“ wird ein besonderes Augenmerk auf den Bereich der Branchen-Innovationen gelegt. Auch auf diesem Seminar wird der Verband wieder den attraktiven VDBUM-Förderpreis für Innovationen in der Baubranche verleihen. Der Preis wird 2018 zum sechsten Mal in den drei Kategorien „Innovationen aus der Praxis“, „Entwicklungen aus der Industrie“ und „Projekte aus Hochschulen und Universitäten“. vergeben. Er richtet sich in gleicher Weise an Studenten, Jungakademiker, Auszubildende und erfahrene Praktiker mit innovativen Ideen. Die Innovationen sollen darauf abzielen, die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von Baumaschinen und Komponenten zu steigern oder Bauverfahren zu optimieren und so den Nutzen für die Anwender zu erhöhen. Die Gewinner der Förderpreise können sich in jeder Kategorie auf ein attraktives Preisgeld von 2.500 Euro freuen. Pro Unternehmen oder Hochschule können maximal zwei Arbeiten für jede Kategorie eingereicht werden, die nicht älter als fünf Jahre sein sollten. Eine sehr kompetent besetzte Jury aus praxisnahen Anwendern, Herstellern und Wissenschaftlern wird die Einsendungen auswerten und zur Preisverleihung vorschlagen. Wie bekannt und anerkannt der VDBUM-Förderpreis inzwischen in der Branche ist, zeigen die 32 eingereichten Bewerbungen für die Preisvergabe 2018. Sie zeichnen sich durch die Bank durch ihr hohes fachliches Niveau und ihre und exzellente Ausarbeitung aus. Ihnen wird während des Seminars in einem eigenen Raum eine attraktive Präsentationsmöglichkeit geboten. Außerdem stellt das Fachmagazin VDBUM Info über das Jahr verteilt ausgewählte Einreichungen seinem breiten Leserkreis vor. Forum der führenden Köpfe Das Großseminar fällt in eine Zeit der boomenden Baukonjunktur. Die Dynamik des technischen Wandels speziell durch die Digitalisierung der Baustelle ist das brandaktuelle Top-Thema, das gegenwärtig in aller Munde ist. Vor diesem Hintergrund erwartet der Veranstalter wieder eine starke Nachfrage nach seinem Seminarangebot. „Nachdem wir 2017 erstmals die magische Marke von 1000 Teilnehmern mit Bravour genommen haben, sind wir vorbereitet auf eine rege Beteiligung seitens der Fachexperten und Entscheider unserer Branche“, sagt Dieter Schnittjer.

Hervorragende Infrastruktur: Das Sauerland Stern-Hotel bietet den geeigneten Rahmen für die Tagungsdurchführung.

Rekord: Beim Großseminar 2017 konnte der VDBUM-Vorsitzende Peter Guttenberger mehr Teilnehmer begrüßen als jemals zuvor.

Im Bereich „Forschung trifft Praxis“ werden wieder die eingereichten Arbeiten zum VDBUM-Förderpreis repräsentativ vorgestellt..

Meeting Point: Das Tagungshotel in Willingen erfüllt alle Anforderungen an eine derartige Großveranstaltung. (Fotos: VDBUM) Den Festvortrag am Eröffnungsabend wird Reinhard Grindel, Präsident des Deutschen Fußballbundes, halten. Er spricht über die „Gesellschaftliche Bedeutung des Fußballs“. (Foto: DFB)

„Zum Glück sind wir mit unserem Tagungsort, dem Sauerland Stern-Hotel, bestens für große Teilnehmerzahlen gerüstet und freuen uns über das starke Interesse an dem von uns angebotenen fachlichen Programm. Nach oben ist also auch diesmal

alles offen.“ Wer es noch nicht getan hat: Anmelden kann man sich auf der Homepage des Verbandes oder telefonisch in der VDBUM-Zentrale in Stuhr. MK Info: www.vdbum.de 

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m

am Seminarprogr VDBUM

DI., 20.2.2018

Menschen, Umwelt

47.

und Maschinen uprozess im digitalisierten Ba

Seminarraum Winterberg Digitalisierung / Technologie

Seminarraum Korbach BAUPROZESS

20. – 23.2.2018

Seminarraum Brilon Mensch / Umwelt

Dienstag, 20. Februar 2018

14.00 Uhr: Eröffnung Fachausstellung Ab 18.00 Uhr: Get-together in der Fachausstellung 18.30 Uhr: Abendgala – Eröffnung des 47. VDBUM-Seminars, Gastredner: Reinhard Grindel, DFB-Päsident Schwerpunktpartner Komatsu Europe Mittwoch, 21. Februar 2018

MITTWOCH, 21.2.2018

08.30 – 10.00 Uhr · VDBUM TALK Digitalisierung in der Baubranche · Moderation: Alexandra von Lingen ... aus Sicht der Industrie, vertreten durch die Geschäftsführer Marco Maschke, (Komatsu), Andreas Lohner, (Wacker Neuson Group) und Erich Sennebogen, (Sennebogen) ... aus Sicht der Anwender und Forschung, vertreten durch Peter Guttenberger, (Max Bögl), Alfons Trautner, (Strabag BMTI), Ingo Junker, (August Prien), Prof. Dr. Manfred Helmus, (Uni Wuppertal) 10.30 – 11.15 Uhr: EM-Reifen richtig wählen und im Einsatz beurteilen (Bohnenkamp)

T1 10.30 – 11.15 Uhr: Kampfmittelfreiheit vor Baube-

11.45 – 12.30 Uhr: Anbaugeräte – Standardlösung oder individuelle Sonderanfertigung? (Rädlinger)

T2 11.45 – 12.30 Uhr: Optimum Fleet

BP1 10.30 – 11.15 Uhr:

BP2 11.45 – 12.30 Uhr:

Ab 13.00: Mittagspause, Themenpartner HANSA-FLEX 14.00 – 14.45 Uhr: Teleskoplader als Allrounder und T3 14.00 – 14.45 Uhr: BP3 Dumper als effiziente Lastenträger in der BaustellenEine breite Vielfalt an Lösungen für den logistik und ihre Sicherheitsfeatures, BaustellenlogisAbbruchunternehmer (Sennebogen) tik: effizient und sicher (Wacker Neuson Group)

T4 15.15 – 16.00 Uhr:

16.30 – 17.15 Uhr: Zukunftsfähige Motorentechnik aus dem Hause Scania

T5 16.30 – 17.15 Uhr:

Zero Emission: Eine echte Alternative (Wacker Neuson Group) Mit Hybrid von Komatsu – effizient und umweltschonend (Komatsu)

WS2

Alternative umweltbewusste Transportlösungen (Scania)

Recommendation (Schlüter Baumaschinen)

15.15 – 16.00 Uhr: Tatort Anbaugeräte / Worktools und deren wachsende Bedeutung (HS-Schoch)

WS1

Die digitale Vermarktung von Baumaschinen (Mascus/Ritchie Bros.)

ginn – Grundvoraussetzung für den Bauprozeß Dipl.-Ing. Uwe Hinzmann, (Keller Grundbau GmbH/ Deutscher Bauindustrieverband)

14.00 – 14.45 Uhr: a) Automatisierung von Maschi- F1,2 nengestützten Abläufen auf Basis von BIM Prozeßmodellierung b) Smart, effizient, sicher – Bauleitungsnachwuchs für die Digitalisierung (Uni Wuppertal)

BP4 15.15 – 16.00 Uhr: Von der Forschung in die

F3

Praxis, gezeigt am Beispiel der Weiterentwicklung von Baumaschinen (Technische Hochschule Köln)

BP5 16.30 – 17.15 Uhr: PlanTUM – VR-Planungstisch für F4,5 die intelligente Baustelleneinrichtung (TU München) Cloudbasierte Systemarchitektur für Fahrerassistenzsysteme in Mobilen Arbeitsmaschinen (TU Dresden)

Ab 18.30 Uhr Get-together in der Fachausstellung · 19.00 Uhr: Abendgala · Schwerpunktpartner Wacker Neuson Group Donnerstag, 22. Februar 2018 08.30 – 09.15 Uhr: Technische Innovationen für die Herausforderungen der Baubranche. Familienunternehmen setzt Maßstäbe für den Weltmarkt (Sennebogen)

T6 08.30 – 09.15 Uhr: ASR A5.2 – neue Sicherheitsbestimmungen auf der Straßenbaustelle (BG Bau)

DONNERSTAG, 22.2.2018

09.30 – 10.15 Uhr: Entwicklung eines Mobilbaggers T7 unter Einbeziehung von Mensch und Umwelt (Komatsu) 10.45 – 11.30 Uhr: Die Vernetzung zwischen Planung und Baustelle wird Wirklichkeit: RIB iTWO civil nahtlos verknüpft mit Sitelink3D (Topcon)

09.30 – 10.15 Uhr: „Masterplan Straßenbau 4.0“, mit BIM, Lean-Management & Co. Sicherheit und Transparenz schaffen (Praxis EDV)

D1 10.45 – 11.30 Uhr: Die moderne (digitale) Straßenbaustelle mit einem starken Partner (Dynapac)

D2 11.45 – 12.30 Uhr: Zukunft Elektroantrieb Akku und Elektromotor: neue Technologien und ihre Anforderungen an Bediener (Wacker Neuson Group)

BP6 08.30 – 09.15 Uhr:

U1

Abbruch Lennetalbrücke Hagen (Epiroc)

BP7 09.30 – 10.15 Uhr:

U2

Schlagkraft und Robustheit im Kompaktformat (ARJES)

BP8 10.45 – 11.30 Uhr:

U3

Mobile Siebmaschinen richtig ausgewählt und eingesetzt – Vergleichsbetrachtungen (Christophel)

11.45 – 12.30 Uhr: Innovative Plattform als Techno- BP9 11.45 – 12.30 Uhr: logietreiber im nachhaltigen Straßenbau(prozess) Baustellenentsorgung – Digitale Lösungen vor (Ammann) dem Hintergrund der neuen Gewerbeabfallverordnung (Interseroh) Ab 13.00: Mittagspause, Themenpartner BOHNENKAMP

U4

14.00 – 14.45 Uhr: Digitale Ölüberwachung und CO2-Reduktion (KLEENOIL PANOLIN AG)

D3 14.00 – 14.45 Uhr: Alles aus einer Hand.

BP10 14.00 – 14.45 Uhr: Errichten, Betreiben und

E1

15.15 – 16.00 Uhr: Openmatics - Telematik der ZF Friedrichshafen AG - Anwendungen für Nutzfahrzeuge, PKWs und Bau- und Landmaschinen (ZF)

D4 15.15 – 16.00 Uhr:

BP11 15.15 – 16.00 Uhr: Einsparungen durch

E2

16.30 – 17.15 Uhr: Gerätemanagement mit MTS-SMART: „Mobile Lösungen für die digitale Baustelle“ (MTS)

D5 16.30 – 17.15 Uhr: Regelmäßige und professionelle BP12 16.30 – 17.15 Uhr: Strom zum Mitnehmen –

Das „Sorglospaket“ für den Bauprozess, digital unterstützt. (Wacker Neuson Group) Produktivitätssteigerung durch Intelligent Machine Control (Komatsu) Trainings rund um die Maschine: Nice-to-Have oder das Plus an Betriebssicherheit und Produktivität der Baumaschine? (Sennebogen)

Prüfen elektrischer Anlagen und Betriebsmittel auf Bau- und Montagestellen (BFE Oldenburg) innovative, umweltfreundliche und flexible Mietstromlösungen für Ihr Bauprojekt (Bredenoord) Intelligenter Stromspeicher und mobile Photovoltaikanlage liefern umweltfreundlichen Strom für Baustellen (PV4 Life)

Ab 18.30 Uhr Get-together in der Fachausstellung · 19.00 Uhr: Abendgala · Schwerpunktpartner Sennebogen

E3


FREITAG, 23.02.2018

Freitag, 23. Februar 2018 08.30 – 09.15 Uhr: Scania Connected Vehicles (Scania)

D6 08.30 – 09.15 Uhr:

09.30 – 10.15 Uhr: Die Verknüpfung von Mensch und Maschine zum Miet-Ökosystem (Trackunit)

D7 09.30 – 10.15 Uhr:

10.45 – 11.30 Uhr: VDBUM goes Digital Webtraining und Digitale Prüfprotokolle für Jedermann, Mobile Zeiterfassung und Maschinenverwaltung

D8 10.45 – 11.30 Uhr:

TD1

08.30 – 09.15 Uhr: BKT EM Reifen im Extrem Recycling Einsatz Erfahrungsbericht Endkunde mit anschließender Diskussion (Bohnenkamp)

WS3

TD2

09.30 – 10.15 Uhr: Werkstatt 4.0: Effizienzsteigerung mit AR- und VR Technologie (Wacker Neuson Group)

WS4

TD3

10.45 – 12.30 Uhr: Fehlersuche an der Baumaschine aufgrund einer Kundenreklamation wegen mangelhafter Hydraulischer Arbeitsleistung der Maschine“ (IHA)

WS5 WS6

Raupentelekrane – Vorteile gegenüber alternativen Krankonzepten (Sennebogen)

11.45 – 12.30 Uhr: SmoothRide – Fahrbahnerneuerung 4.0: Verschleißschichterneuerung der Startbahn 18 West am Frankfurt Flughafen (Topcon / Fraport)

Straßentransport Turmdrehkrane / gesetzliche Rahmenbedingungen (Gleich Fahrzeugbau) Digitalisierung in der Kranmontage (Wolff-Kran)

D9 11.45 – 12.30 Uhr:

TD4

Ausgewählte Rechtsfragen rund um den Turmdrehkran (Dr. Saller)

Druckfehler, Irrtümer und Änderungen vorbehalten

Ab 13.00: Mittagspause, Themenpartner TOTAL

14.00 Uhr: VDBUM-Mitgliederversammlung · Ab 18.00 Uhr: VDBUM Hüttensause Veranstaltungs-Thema

BP1 BP2 BP3 BP4 BP5 BP6 BP7 BP8 BP9 BP10 BP11 BP12 TD1 TD2 TD3 TD4 T1 T2 T3 T4 T5 T6 T7 D1 D2 D3

Firma/Institution

Kampfmittelfreiheit vor Baubeginn als Grundvoraussetzung für den Bauprozess KELLER GRUNDBAU / INDUSTRIEVERB. Optimum SCHLÜTER BAUMASCHINEN Fleet Recommendation Eine breite Vielfalt an Lösungen SENNEBOGEN für den Abbruchunternehmer zero emission: Eine echte Alternative WACKER NEUSON Die zero-emission-Produktlinie der Wacker Neuson Group Mit Hybrid von Komatsu – effizient und umweltschonend KOMATSU ASR A5.2 – neue Sicherheitsbestimmungen BG BAU auf der Straßenbaustelle „Masterplan Straßenbau 4.0“, mit BIM, Lean-Management PRAXIS EDV & Co. Sicherheit und Transparenz schaffen Die moderne (digitale) Straßenbaustelle mit DYNAPAC einem starken Partner Innovative Plattform als Technologietreiber AMMANN im nachhaltigen Straßenbau(prozess) Alles aus einer Hand. Das „Sorglospaket für den Baurozess, WACKER NEUSON digital unterstützt Produktivitätssteigerung durch Intelligent Machine Control KOMATSU Technologieveränderung verlangt nach Prozessveränderung Regelmäßige und professionelle Trainings rund um die SENNEBOGEN Maschine Raupentelekrane – Vorteile gegenüber alternativen Krankonzepten Straßentransport Turmdrehkrane / gesetzliche Rahmenbedingungen Digitalisierung in der Kranmontage Ausgewählte Rechtsfragen rund um den Turmdrehkran

Veranstaltungs-Thema

D4 D5 D6 D7 D8 D9 WS1 WS2 F1 F2 F3 F4

SENNEBOGEN

F5

Firma/Institution

Openmatics – Telematik der ZF Friedrichshafen AG – Anwendungen für Nutzfahrzeuge, PKW und Bau- und Landmaschinen Gerätemanagement mit MTS-SMART: „Mobile Lösungen für die digitale Baustelle“ Scania Connected Vehicles

ZF MTS

SCANIA Die Verknüpfung von Mensch und Maschine TRACKUNIT zum Mietökosystem VDBUM goes Digital: Webtraining und Digitale Prüfprotokolle für Jedermann VDBUM / 123ERFASST Mobile Zeiterfassung und Maschinenverwaltung SmoothRide – Fahrbahnerneuerung 4.0: Verschleißschichterneuerung der Startbahn 18 West am Frankfurt Flughafen TOPCON / FRAPORT Die digitale Vermarktung von Baumaschinen Alternative umweltbewusste Transportlösungen von Scania

MASCUS / RITCHIE BROS. SCANIA

Automatisierung von Maschinengestützten Abläufen auf Basis UNI WUPPERTAL von BIM-Prozessmodellierung Smart, effizient, sicher – Bauleitungsnachwuchs für die UNI WUPPERTAL Digitalisierung Von der Forschung in die Praxis, gezeigt am Beispiel der TH KÖLN Weiterentwicklung von Baumaschinen PlanTUM – VR-Planungstisch für die intelligente Baustelleneinrichtung TU MÜNCHEN im Forschungsprojekt BIMsite Cloudbasierte Systemarchitektur für Fahrerassistenzsysteme TU DRESDEN in Mobilen Arbeitsmaschinen

GLEICH FAHRZEUGBBAU WOLFF KRAN

U1

DR. SALLER

U2

EM Reifen richtig wählen und im Einsatz beurteilen – BOHNENKAMP Auswahl / Kontrolle / Diagnose / Präventive Maßnahmen Anbaugeräte – Standardlösung oder RÄDLINGER individuelle Sonderanfertigung? Teleskoplader als Allrounder und Dumper als effiziente Lastenträger WACKER NEUSON in der Baustellenlogistik und ihre Sicherheitsfeatures Tatort Anbaugeräte / Worktools und deren wachsende HS SCHOCH Bedeutung Zukunftsfähige Motorentechnik SCANIA aus dem Hause Scania Technische Innovationen für die Herausforderungen der Baubranche – SENNEBOGEN Familienunternehmen setzt Maßstäbe für den Weltmarkt Entwicklung eines Mobilbaggers unter KOMATSU Einbeziehung von Mensch und Umwelt Die Vernetzung zwischen Planung und Baustelle wird Wirklichkeit: RIB iTWO civil nahtlos verknüpft mit Topcon Sitelink3D TOPCON Zukunft Elektroantrieb, Akku und Elektromotor: neue Technologien und ihre Anforderungen an Bediener WACKER NEUSON KLEENOIL PANOLIN AG: KLEENOIL PANOLIN Digitale Ölüberwachung und CO2-Reduktion

U3 U4 E1 E2 E3 WS3 WS4 WS5

Abbruch Lennetalbrücke Hagen Schlagkraft und Robustheit im Kompakt format Mobile Siebmaschinen richtig ausgewählt und eingesetzt – Vergleichsbetrachtungen Baustellenentsorgung – Digitale Lösungen vor dem Hintergrund der neuen Gewerbeabfallverordnung

EPIROC ARJES CHRISTOPHEL INTERSEROH

Errichten, Betreiben und Prüfen elektrischer Anlagen und BFE OLDENBURG Betriebsmittel auf Bau- und Montagestellen Einsparungen durch innovative, umweltfreundliche und BREDENOORD flexible Mietstromlösungen für Ihr Bauprojekt Strom zum Mitnehmen – Intelligenter Stromspeicher und mobile PV4 LIFE Photovoltaikanlage liefern umweltfreundlichen Strom für Baustellen BKT EM Reifen im Extrem Recycling Einsatz – Erfahrungsbericht BOHNENKAMP Endkunde mit anschließender Diskussion Werkstatt 4.0: Effizienzsteigerung mit AR- und WACKER NEUSON VR- Technologie „Fehlersuche an der Baumaschine aufgrund einer Kundenreklamation IHA wegen mangelhafter Hydraulischer Arbeitsleistung der Maschine“

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V D B U M S E M I N A R 2 018

Die Vorträge des 47. VDBUM Großseminares in Willingen Schwerpunkt BP: Bauprozess Das gesamte Verfahren zur Herstellung eines Bauwerkes bezeichnet man als Bauprozess. Dazu gehört neben der Bauplanung natürlich auch die Bauausführung zur Herstellung eines Bauwerkes bis hin zur Bauwerksnutzung. Der Weg dorthin kann sehr lang sein, in den folgenden Referaten werden wesentliche Bestandteile und deren Komponenten dargestellt. Eine grundlegende Untersuchung des Baugrundstückes auf eventuelle Unwägbarkeiten schützt vor baulichen Verzögerungen und unnötigen Kosten. Abbruchmaßnahmen sind oftmals nötig, um Platz zu schaffen für neue Bauwerke. Die Arbeitssicherheit in geschlossenen Räumen steht dabei im Vordergrund, neue Techniken schützen die Mitarbeiter vor unnötiger Belastung durch Abgase. Die BG Bau überwacht die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen und kümmert sich präventiv um das Wohl der Mitarbeiter auf den Baustellen. Softwaretools oder auch digitalisierte Maschinenausstattungen kümmern sich um die nachhaltige Qualitätssteigerung auch im Straßenbau. Das Training der Mitarbeiter trägt ebenfalls dazu bei, sorgt aber auch für einen effektiven Einsatz der hochkomplexen Maschinentechnik. Das Thema der Baustellenlogistik durch den Einsatz von Raupen- und Turmdrehkranen, auch aus rechtlicher Sicht, rundet diesen Vortragsblock ab!

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Kampfmittelfreiheit vor Baubeginn als Grundvoraussetzung für den Bauprozess

Ausgehend davon, dass sich auch 71 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges noch eine große Menge von über 100.000 to Abwurfmunition als Blindgänger auf deutschem Boden befindet, gilt das Gebot des Arbeitsschutzes für die an der Suche und Entschärfung beteiligten Experten sowie für alle am Bau Beteiligten als höchste Priorität. Aus diesem Grund hat der Deutsche Bauindustrieverband mit der Bundesfachabteilung Spezialtiefbau ein Merkblatt „Kampfmittelfreies Bauen“ entwickelt, welches die verschiedenen Rollenverteilungen vom Bauherr über die Planer bis zu den Bauunternehmungen im Bauprozess darstellt. Vor dem Hintergrund der komplizierten Rechtslage bei Unfällen unter Beteiligung von Sprengstoffen, ist es für alle Beteiligten immer ratsam, sich vorab über die Risiken zu informieren und mit geeigneten Maßnahmen das Restrisiko so weit wie möglich zu minimieren. Arbeitsschutzgesetz, Baustellenverordnung, Gefahrstoffverordnung, Sprengstoffgesetz, UVV, Berufsgenossenschaftliche Vorgaben, §§ 631 ff. Werkvertragsrecht, §§ 823 ff. Schadensersatzrecht, Strafrecht, insb. § 308 StGB sind dabei die prägnanten Vokabeln, die es zu beherrschen gilt. Die oftmals vernachlässigte Planung der „Recherche & Suche nach Kampfmitteln“ führt dann bei fehlender Kampfmittelfreiheit auf entsprechenden Verdachtszonen zu Stillständen im Bauablauf, welche unnötig Zeit und Geld kosten. Dieses Konfliktpotential gilt es, durch einen geordneten Planungs- & Bauablauf und unter frühzeitiger Hinzuziehung von Fachleuten abzustellen. THINK SAFE WORK SAFE GO HOME SAFE sollte das Motto für die gesamte Baubranche sein! Referent: Dipl.-Ing. Uwe Hinzmann, Managing Director Central Europe Keller Grundbau GmbH, Vorsitzender Bundesfachabteilung Spezialtiefbau Deutscher Bauindustrieverband

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Optimum Fleet Recommendation (Schlüter Baumaschinen)

Bei Auswahl und Kauf von neuen Bau- und Gewinnungsmaschinen kann nicht immer vorab ein Test erfolgen, ob die Maschine richtig für den jeweiligen Einsatz ist. Deswegen hat Komatsu speziell geschulte Einsatzspezialisten, die den Einsatzort beim Kunden besichtigen, um alle notwendigen Informationen zu sammeln. Dazu zählen Werte wie Produktion und Transportwege, Materialbeschaffenheit und Auslastungsraten. Auf bestehenden Baustellen werden zusätzlich die etablierten Vorgänge ausgewertet, um eine weiterführende Analyse zu erstellen. Diese ganzen Daten können mittels eines eigens von Komatsu entwickelten Programms ausgewertet werden. Dank der hohen Flexibilität des Programms können leicht sämtliche Parameter angepasst

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werden, um so die verschiedenen Szenarien vergleichen zu können. Die unterschiedlichen Abhängigkeiten werden schnell verarbeitet und die Ergebnisse basieren stets auf fundierten, ingenieurwissenschaftlichen Kenntnissen und präzisen physikalischen Daten. Auf Basis dieser Auswertung kann eine optimale Maschinenempfehlung an den Kunden herausgegeben werden unter Berücksichtigung der Einsatzbedingungen vor Ort, der Kundenanforderungen und des zu erwartenden Produktionsvolumens. Dank jahrzehntelanger Erfahrung und unseres umfassenden Know-hows bewältigen Gewinnungsmaschinen von Komatsu die harten Einsatzanforderungen in Steinbruch und Bergbau mit Leichtigkeit. Durch ihre Zuverlässigkeit und Leistungsstärke sorgen sie für eine Maximierung von Produktivität und Laufzeiten. Mit KOMTRAX™ und VHMS steht Ihnen modernste Informationstechnologie zur Verfügung, um stets den Überblick über Ihre Ausrüstung zu bewahren, Wartungskosten zu minimieren und die Rentabilität zu steigern. Referent: Dr. Hans Schuller, Bereichsleitung Steine und Erden, Schlüter Baumaschinen GmbH.

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Eine breite Vielfalt an Lösungen für den Abbruchunternehmer – Vom Seilbagger über den Raupentelekran zum Longfront und Sortiergreifereinsatz (Sennebogen)

Der Seilbagger ist noch immer dank seines breiten Einsatzspektrums, das insbesondere durch seine Fähigkeit, dynamische Kräfte aufzunehmen, aber auch dank der möglichen Hakenhöhen und Reichweiten, eine häufig unverzichtbare Schlüsselmaschine im Abbrucheinsatz. Mit einem Seilbagger Produktportfolio von 25 t bis 300 t Einsatzgewicht kann Sennebogen für alle Anforderungen die richtige Größe aber auch in der spezifischen Anwendung immer die richtige Kundenlösung bieten. Darüber hinaus können passende Einsatzmöglichkeiten im Abbruch aus einer umfangreichen Produktpalette an Raupenkranen mit Gittermastausleger aber auch aus den Raupenteleskopkran abgeleitet werden, zu denen Einsätze in diesem Vortrag aufgezeigt werden. Auch der Abbruch oder Rückbau mit Umschlagbaggern ist eine häufige Einsatzvariante, wobei diese im kontrollierten Rückbau bis zu bestimmten Abbruchhöhen punkten. Dass sich die angebotenen Maschinen dazu am Markt durchaus unterscheiden, verdeutlicht dieser Vortrag anhand des neuen SENNEBOGEN Abbruchbaggers 870 E mit 33 m Reichhöhe bei 4 t Traglast, der damit bis in den 10. Stock reicht. Die Flexibilität des Abbruchbaggers, der neben dem Abbruch auch zu Sortier- und Recycling- sowie Verladeaufgaben eingesetzt werden kann, ist auf der Baustelle oft von Vorteil. In der Summe ist jede Abbruchaufgabe individuell zu lösen, und nur ein vielfältiges Lösungsangebot ermöglicht die Auswahl der jeweils besten Lösung. Referent: Dipl.- Ing. Dirk v. d. Lieth, Gebietsverkaufsleiter Seilmaschinen, Sennebogen Maschinenfabrik GmbH

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zero emission: Eine echte Alternative Die zero-emission-Produktlinie der Wacker Neuson Group

Emissionsfreie Antriebe werden immer wichtiger, auch weil sie vermehrt von Markt und Kunde gefordert werden. Insbesondere für Vermietunternehmen stellen diese Lösungen eine interessante Ergänzung zu Produkten mit Verbrennungsmotor dar. Die Nachfrage nach der zero emission-Produktlinie der Wacker Neuson Group steigt spürbar. Der seit 2013 eingeschlagene Weg erweist sich somit als absolut richtig und der Konzern plant, die emissionsfreie Linie sukzessive auszubauen. Ziel ist es, in absehbarer Zeit in jeder Produktgruppe eine echte Alternative als emissionsfreie Lösung anzubieten. Die emissionsfreien Lösungen der Wacker Neuson Group stehen für besonderen Bediener- und Umweltschutz ohne Einbußen in der Leistung. Die Einführung des Wacker Neuson dual power-Baggers im Jahr 2014 war der Auftakt im Bereich der alternativen Antriebstechnologien. Seitdem hat das Unternehmen zwei Akkustampfer, den elektrischen Kettendumper DT10e sowie die batteriebetriebenen Radlader Wacker Neuson WL20e und Kramer 5055e vorgestellt. Dass sich diese Maschinen


PC210LCi-11 HYDRAULIKBAGGER

MOTORLEISTUNG 123 kW / 167 PS BETRIEBSGEWICHT 22.120 - 23.580 kg LÖFFELVOLUMEN max. 1,68 m³ Innovativ, integriert, intelligent. Der Komatsu PC210LCi-11 überzeugt durch die Qualität und alle Vorteile, die auch das Standardmodell auszeichnen. Sein besonderer Wettbewerbsvorsprung liegt jedoch in der ab Werk integrierten, revolutionären Maschinensteuerung von Komatsu. Durch diese innovative Neuerung kann der Fahrer sich voll und ganz auf den Einsatz konzentrieren, während das System sicherstellt, dass nur genau so viel Material bewegt wird, wie geplant.

BRR - Baumaschinen Rhein-Ruhr GmbH

GP Baumaschinen GmbH Halle

Kuhn-Baumaschinen Deutschland GmbH

Ritter & Schwald Baumaschinen GmbH

Schlüter Baumaschinen GmbH

44625 Herne www.brr-baumaschinen.de

06184 Kabelsketal www.gp-baumaschinen.de

85664 Hohenlinden www.kuhn-baumaschinen.de

79418 Schliengen www.ritter-schwald.de

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Ihre Komatsu-Partner in Deutschland: www.komatsu-deutschland.de | www.komatsu.eu


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bereits heute in der Praxis bewähren und das Einsatzspektrum sogar deutlich erweitern, belegen viele unterschiedliche Anwendungsbeispiele und zufriedene Kunden in ganz Europa und darüber hinaus. In vielen Fällen zeigte sich, dass bestimmte Anforderungen hinsichtlich des Emissionsschutzes – sowohl was Abgase als auch Lärm angeht – nur mit den umweltfreundlichen Technologien der zero emission-Serie erfüllt werden konnten. Diverse Auszeichnungen bestätigen die Zukunftsfähigkeit und den hohen Praxis-Nutzen der Produktlinie. So wurde der Kramer Radlader 5055e mit dem Bauma Innovationspreis ausgezeichnet, die Akkustampfer von Wacker Neuson werden von der BG Bau mit einer Arbeitsschutzprämie gefördert und ihnen wurde 2016 der EuroTest-Preis verliehen. Referent: Helmut Bauer, Geschäftsführer Wacker Neuson Produktion GmbH & Co. KG

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Mit Hybrid von Komatsu – effizient und umweltschonend

Das einzigartige Hybrid-System von Komatsu besteht im Wesentlichen aus drei Kernkomponenten, die sich aus Motor-Generator, elektrischem Schwenkmotor und Hochleistungs-Kondensatoren zusammensetzen. Die Drehung des Oberwagens findet rein elektrisch statt, dabei bezieht der Schwenkmotor seine Energie aus den Kondensatoren. Die Kondensatoren selbst werden durch den Motor-Generator geladen. Das große Einsparpotential kommt aber erst mit dem richtigen Zusammenspiel all dieser Komponenten, welches durch eine durchdachte Software gesteuert wird. So wird beim Abbremsen des Oberwagens kinetische Energie in elektrische umgewandelt und zurück in die Kondensatoren geleitet, wo sie für die weitere Drehung zur Verfügung steht. Der Motor-Generator lädt nicht nur die Kondensatoren, sondern Unterstützt auch den Diesel-Motor bei der Arbeit nachdem dieser die Drehzahl reduziert hat, um weiteren Kraftstoff einzusparen. Dieses Wechselspiel aller Hybrid-Komponenten, gesteuert von einer Intelligenten Software, erlaubt es Komatsu, eine Maschine anzubieten, die eine um 30 % höhere Kraftstoffeffizienz besitzt als ein konventioneller Kettenbagger ohne dessen Leistungsfähigkeit einzuschränken und zudem seinen Beitrag zum Umweltschutz zu liefern. Referent: Nediljko (Nedo) Pleic, Product Manager Hydraulic Excavators 20-80 t. German Market Support Team, Komatsu Europe International N.V.

verkehrsrechtliche Maßnahmen auf Grundlage der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO). Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten, welche die Arbeiten an den Arbeitsstellen durchführen, gehören nicht zum Regelungsumfang der RSA. Die Maßnahmen zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten sind im Arbeitsschutzrecht geregelt. Insbesondere das Arbeitsschutzgesetz, die Arbeitsstättenverordnung und die Baustellenverordnung beschreiben seit langem die erforderlichen Maßnahmen zum Arbeitsschutz bei derartigen Bauprojekten, ohne allerdings konkrete Einzelmaße vorzuschreiben. Vielmehr mussten und müssen die erforderlichen Maße in jedem Einzelfall im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung ermittelt und festgelegt werden. Vor diesem Hintergrund wurde die ASR A5.2 erarbeitet, vom Ausschuss für Arbeitsstätten (AStA) beschlossen und als Entwurf zur Information der breiten Fachöffentlichkeit im April 2014 auf der Internetseite der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) veröffentlicht. Ziel der ASR A5.2 ist unter anderem, den am Straßenbau Beteiligten konkrete Zahlen für die erforderlichen Platzbedarfe für Arbeitsplätze, Verkehrswege, Sicherheitsabstände und technische Schutzmaßnahmen an die Hand zu geben und hierdurch für alle Beteiligten Transparenz und Rechtssicherheit zu schaffen. Hierdurch wird insbesondere die Planung von Straßenbaustellen erleichtert. Durch das Berücksichtigen dieser Platzbedarfe bereits in der Planung können verkehrsentlastende Maßnahmen rechtzeitig eingeplant und ausgeschrieben werden. Hierdurch kann proaktiv zur Stauvermeidung beigetragen werden. Bis die ASR A5.2 offiziell im gemeinsamen Ministerialblatt veröffentlicht wird, wird von der BG BAU empfohlen, sie bereits jetzt als Stand der Technik bei der Planung, Ausschreibung, Vergabe, Überwachung und Durchführung von Straßenbaumaßnahmen heranzuziehen, um die Forderungen nach einer Gefährdungsbeurteilung aus dem Arbeitsschutzgesetz, der Arbeitsstättenverordnung und der Baustellenverordnung für den Spezialfall Straßenbaustelle zu erfüllen. Hierdurch ergibt sich Planungsund Rechtsicherheit für alle Beteiligten. Diesen Vorteil haben bereits jetzt viele Baulastträger und Verkehrsbehörden erkannt und setzen ihn erfolgreich in der Praxis um. Referent: Dipl.-Ing. Horst Leisering, Leiter des Sachgebiets Tiefbau im Fachbereich Bauwesen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) c/o BG BAU – Prävention

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ASR A5.2 – neue Sicherheitsbestimmungen auf der Straßenbaustelle (BG Bau)

RSA 95 oder ASR A5.2 – Was gilt? Auswirkungen auf die Baudurchführung Sowohl in der Vergangenheit als auch jetzt wurde und wird immer wieder darüber diskutiert, welche Abstände auf Straßenbaustellen zwischen Arbeits- und Verkehrsbereich einzuhalten sind, damit den Beschäftigten in den Bauphasen, in welchen sie unmittelbar neben dem fließenden Verkehr arbeiten, sichere Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Die RSA95 regeln die verkehrliche Sicherung von Arbeitsstellen und entsprechende

„Masterplan Straßenbau 4.0“, mit BIM, Lean-Management & Co. Sicherheit und Transparenz schaffen (Praxis EDV)

Erfolgreiche Straßenbauprojekte sind nur dann erfolgreich, wenn der Baubetrieb und das Mischwerk zusammen arbeiten. „Industrie 4.0“ mit den technischen Anwendungen sind nur ein Hilfsmittel, der eigentliche Erfolg stellt sich ein, wenn beide Partner wirtschaftlich das Straßenbauprojekt leiten möchten. Vor dem Erfolg kommt der Schweiß und damit der gemeinsame Wille, Hand-in-Hand zusammen zu arbeiten. In großer Runde mit den Verantwortlichen des Baubetriebes mit Bauleiter und Polier, den Disponenten und Mischmeister bzw. Wäger werden die Weichen für transparentes und gelungenes Zusammenarbeiten gelegt. Die innovativen Möglichkeiten rund um Taktkarte & Co. bieten den technischen Mehrwert für den Erfolg. Wie die Technik mit Taktkarte & Co. am effizientesten ein-

Kompetenzcentrum Baumaschinentechnik Aus- und Weiterbildungsangebote Ausbildung / Aufstiegsfortbildung ¾ Ausbildung zum Baugeräteführer ¾ Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker ¾ Asphalteinbau - Praxistraining mit Maschinen für den Asphaltstraßenbau (für Auszubildende ab dem 2. AJ) ¾ Geprüfter Baumaschinenmeister ¾ Werkpolier oder Geprüfter Polier Tiefbau Lehrgänge mit ZUMBau-Prüfung ¾ Geprüfter Bagger- und Laderfahrer ¾ Geprüften Fahrer von Seilbaggern ¾ Geprüfter Teleskopfahrer ¾ Geprüfter Fahrer von Großdrehbohrgeräten und Rammen ¾ Geprüfter Fahrer von Straßenfertigern - Vögele-Technik ¾ Geprüfter Fahrer von Verdichtungsgeräten - Hamm-Technik

¾ Maschinentechnik für Bohrgerätebediener ¾ Hydraulikseilbagger - Anbaugeräteschulung mit Freireiter ¾ Praxisschulung Wirtgen-Frästechnik im Straßenbau ¾ Praxistraining für Straßenfertigerfahrer und Bohlenbediener ¾ Praxisschulung Wirtgen-Frästechnik im Straßenbau ¾ Arbeitsvorbereitung, Einbau und Verdichtung von Walzasphalt ¾ Maschinelle Pflasterverlegetechnik - mit Optimastechnik ¾ Kleemann - Brecheranlagentechnik im Praxiseinsat ¾ Kleemann - Siebanlagentechnik im Praxiseinsatz ¾ 2D-, 3D-Maschinensteuerung mit Leicatechnik ¾ Weiterbildung nach GW 329 - HDD / Thementage ¾ GW 129 - Sicherheit bei Arbeiten in Leitungsnähe ¾ GW 329 - Horizontalspülbohrtechnik - HDD

www.bauakademie-nord.de

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BILDUNGS- UND TAGUNGSZENTREN DER BAUWIRTSCHAFT

ABZ MELLENDORF

ROSTRUP

Bau-ABC Rostrup Virchowstraße 5 26160 Bad Zwischenahn Telefon 0 44 03 - 97 95 - 0 Internet: www.bau-abc-rostrup.de BAU-Akademie-Nord Virchowstraße 5 26160 Bad Zwischenahn Telefon 0 44 03 - 97 95 - 15 Internet: www.bauakademie-nord.de


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gesetzt wird, wird gemeinsam definiert. Erst das aktive Nutzen dieser Innovationen zeigt freies und gebundenes Potenzial. Die Analyse dessen und der kontinuierliche Wille für einen Verbesserungsprozess Aller ist der eigentliche Schritt zum Erfolg. Unternehmen müssen bereit sein, die Entwicklungen rund um BIM zu zulassen und als Chance für die eigene Unternehmensentwicklung zu sehen. Die Technologien zur Digitalisierung unterstützen die Prozesskette ertragssteigernd und mit enormem Wettbewerbsvorteil für das Werk und den Baubetrieb. Beginnend vom Rohstoffeinkauf bis zur Qualitätskontrolle im Werk selbst und während dem Einbau am Fertiger werden die Prozesse teil- bzw. vollautomatisiert unterstützt. Die Skalierbarkeit ist der elementare Vorteil für die Bau-Unternehmen. Je nach Baustellengröße von der Gemeindestraße bis zur Bundesautobahn muss der Baubetrieb den Anforderungen der ausschreibenden Stelle gerecht werden. Referent: Beate Volkmann, Vorstandsmitglied PRAXIS EDVBetriebswirtschaft- und Software- Entwicklung AG

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Die moderne (digitale) Straßenbaustelle mit einem starken Partner (Dynapac)

Dynapac als innovativer Hersteller von Straßenfertigern, Beschickern, Fräsen, Asphalt- und Erdbauwalzen ist nun Mitglied der Fayat-Gruppe. Aus dieser Entwicklung mit seiner Mehrmarkenstrategie lassen sich ganz neue Zukunftsprojekte planen. Moderne Fertiger, Beschicker und Walzen bieten zahlreiche Funktionen und optionale Ausstattungen. Diese können gleichermaßen Anwenderergonomie optimieren wie auch zu Kosteneinsparungen z.B. beim Treibstoffverbrauch führen. Die verfügbaren Technologien und Funktionen mit Auswirkungen auf Effizienz und Umwelt werden im Vortrag präsentiert. Dabei sind moderne Beschicker als Schlüsselgeräte auf heutigen Bauprojekten im Einsatz. Anhand vieler Beispiele werden die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen vorgestellt. Weiterentwicklungen, Varianten und Optimierungen sind am Start und werden ebenfalls präsentiert. Im Hinblick auf die digitale Zukunft werden die Themen Planung, Echtzeitsteuern und Auswertungen/Dokumentationen von Baustellen mittels Dynapac Softwarelösungen präsentiert. Auch im Service gibt es zukunftsweisende Tools, Maschinen werden durch das Dyn@Link System digital überwacht und sorgen für Pro-aktives Handeln zum Vorteil des Kunden. Referent: Michael Heid, Vertrieb Dynapac GmbH

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„Wacker Neuson – all it takes!“ Dieses Versprechen gibt Wacker Neuson mit seinem einzigartig breiten und tiefen Produkt- und Serviceangebot. Seine führende Marktposition verdankt das Unternehmen der bedingungslosen Kundenorientierung, sowie der Zuverlässigkeit und Innovationskraft seiner Produkte. Das Produktportfolio umfasst unter anderem Innen- und Außenrüttler für die Betonverdichtung, Stampfer, Vibrationsplatten und Walzen, Aufbruch- und Schneidgeräte, Beleuchtung, Generatoren, Pumpen und Heizer, sowie Bagger, Radlader, Teleskoplader und Dumper. Mit den emissionsfreien Lösungen der zero emission-Serie, die für besonderen Bediener- und Umweltschutz ohne Einbußen in der Leistung stehen, bietet Wacker Neuson seinen Kunden die Möglichkeit, vollkommen emissionsfrei zu arbeiten. Die Serie umfasst zwei Akkustampfer, den dual power-Bagger, zwei Elektro-Radlader sowie einen elektrisch betriebenen Kettendumper. Finanzierungsmöglichkeiten, eine Telematik-Lösung, Wartung und Reparatur, die Miete der eigenen Produkte und Anbauwerkzeuge, sowie eine schnelle Ersatzteilverfügbarkeit – alles aus einer Hand und über ein flächendeckendes, dezentrales Vertriebs- und Servicenetz mit über 100 Standorten in Deutschland, darunter eigene Niederlassungen und Händlerpartner, runden das Angebot ab. Mobile Servicetechniker, die bei Bedarf direkt zum Kunden auf die Baustelle kommen, gehören ebenso zu den Teams wie die Beratungsspezialisten für Betontechnik. Um für Kunden rund um die Uhr erreichbar zu sein, bietet der E-Store Zugang zu Informationen, Neugeräten, Ersatzteilen und Dienstleistungen. Händler sind durch das E-Partner-Portal mit Wacker Neuson verbunden. Der virtuelle Kontakt ersetzt die direkte Beratung durch einen fachlich geschulten Mitarbeiter nicht, ergänzt sie aber. Denn es gibt viele Kunden, die wiederholt bestimmte Produkte kaufen und bereits genau wissen, was sie brauchen. Größere Maschinen können im E-Store individuell konfiguriert und unverbindlich angefragt werden – ähnlich der Funktion eines PKW-Konfigurators. Zudem werden im E-Store die Funktionen „elektronische Mie-

NEU

Innovative Plattform als Technologietreiber im nachhaltigen Straßenbau(prozess) (Ammann)

AMMANN und hiQ solutions kooperieren seit Jahren im Bereich der Digitalisierung. Die gesamtheitliche Betrachtung des Lebenszyklus von Bauwerken in Asphaltbauweise steht dabei im Vordergrund - weg von der 2D Planung hin zur 7D Betrachtung (3D Planung, zeitliche Abläufe & Ressourcen, Kosten, Betrieb & Erhaltung, Erneuerung & Rückbau). Nur so können die zukünftigen Anforderungen der Auftraggeber erfüllt und die Ziele hinsichtlich Zeit, Qualität und Kosten eingehalten werden. Von der lokalen analogen Planung und Ausführung zur regional vernetzten digitalen Baustelle. Auftraggeber und Auftragnehmer haben den Mehrwert der Digitalisierung erkannt. 3D - 5D Planung, Industrie 4.0, Internet of Things, Prozessoptimierung, Produktionsunterstützung, Qualitätssicherung, Telematik, Assistenzsysteme, Sensorik, etc. sind seit Jahren bestimmende Schlagworte und Themen. Immer mehr Lieferanten bieten immer mehr Insellösungen. Auftraggeber und Auftragnehmer stehen einer Vielzahl ähnlicher Angebote gegenüber, als auch vor dem Problem der Integration und Vernetzung. AMMANN und hiQ solutions zeigen mit Ihrer integrativen Plattformtechnologie einen Weg zur 7D Betrachtung des Strassenbauprozesses mittels durchgängigem Informationsfluss von der Ausschreibung, über die Planung zur intelligenten Produktion auf der Mischanlage und Echtzeitsteuerung des Einbauprozesses sowie Fortschrittskontrolle und digitale Dokumentation für Betrieb und Erhaltung bis zur gesamtheitlichen Prozessoptimierung. 5D Planung – Bauablaufoptimierung (Produktion – Transport – Einbau) – Disposition – Echtzeitsteuerung - FDVK – Temperaturüberwachung – Predictive Maintenance Referenten: Dipl.-Ing. Kuno Kaufmann, Head of Digital Products Machines (AMMANN GROUP) Dipl.-Ing. Marcel Pilger, Director R&D (AMMANN GROUP) DI (FH) Simon Martin Künz, Geschäftsführer (hiQ solutions GmbH)

Wacker Neuson: Alles aus einer Hand Das „Sorglospaket“ für den Bauprozess, digital unterstützt von Wacker Neuson: Dienstleistungen mit echtem Mehrwert

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tanfrage“ und „elektronische Serviceterminanfrage“ angeboten. Über die intuitive App „Wacker Neuson Assistant“ (für Android und iOS) haben Kunden Zugriff auf all ihre Informationen: Maschinen mit technischen Daten, Anzeige von Online-Bestellungen, Standortsuche, tagesaktuelle Angebote, aber auch Informationen zu Neuigkeiten und Messen. Um Kunden zu erreichen, die deutschlandweit spontan eine Maschine anmieten möchten, arbeitet Wacker Neuson mit der Online-Plattform klarx zusammen. Referent: Axel Fischer, Geschäftsführer Wacker Neuson Vertrieb Deutschland GmbH

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Produktivitätssteigerung durch Intelligent Machine Control Technologieveränderung verlangt nach Prozessveränderung (Komatsu)

Der verabschiedete Bundesverkehrswegeplan (BVWB2030) führt seit geraumer Zeit zu höheren Investitionen der öffentlichen Hand. Im ersten Halbjahr 2017 stieg der Umsatz in diesem Segment um 13,1 % und der Auftragseingang um 8,8 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Hauptverband der deutschen Bauindustrie). Demografie, aber auch ein unzureichender Produktivitätszuwachs in den letzten 20 Jahren, verstellen den Bauunternehmen zunehmend den Zugang zu den Investitionen und beeinflussen ebenso die Profitabilität. Seit den frühen 2000er Jahren werden in der Branche satellitengestützte Baumaschinen eingesetzt. Im Vergleich zur gleichzeitig und fortwährend stattfindenden Digitalisierung unserer Welt hat sich die technische Entwicklung in der 3D-Steuerung von Baumaschinen als deutlich moderater erwiesen. Als erster Baumaschinenhersteller der Welt hat Komatsu im Jahre 2013 eine intelligente Raupe eingeführt. Erstmalig wurde hier ab Werk integriert eine intelligente Maschinenkontrolle angeboten. Clevere Echtzeitsensorik ermöglicht weitere Assistenzsysteme, die zu Treibstoffeinsparung, weniger Verschleiß, erhöhter Produktivität bei gleichzeitiger Maschinistenunterstützung und nicht zuletzt auch besserer Wirtschaftlichkeit führen. Mittlerweile ist die Modellpalette auf 6 Maschinen von 9-42 t angewachsen. Im Jahre 2014 wurde durch Komatsu ein intelligenter Bagger vorgestellt. Mittlerweile schon in der zweiten Generation, weist der PC210LCI durchgehende Echtzeitsensorik bis hin zum Grabenräumlöffel auf. Als einzige Maschine kann dieser Bagger mit einer Halbautomatik arbeiten. Im Vortrag wird auf veränderte Prozesse und die Digitalisierung der Baubranche eingegangen. Referent: Karsten Elles, Business Development Manager Komatsu Europe International N.V.

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Regelmäßige und professionelle Trainings rund um die Maschine: Nice-to-Have oder das Plus an Betriebssicherheit und Produktivität der Baumaschine? (Sennebogen)

Schulungen und Trainings gelten mitunter als zeitraubend und kostspielig und werden häufig nur zähneknirschend durchgeführt. Dabei zeigen die Untersuchungen der SENNEBOGEN Akademie, dass ein regelmäßig und professionell durchgeführtes Training eine immer lohnende Investition mit den höchsten Renditen ist. Es ist ein häufiges Déjà-vus in der Akademie: Die anfängliche Skepsis zu Beginn der Schulung weicht mit fortschreitender Schulungsdauer zunehmend dem Interesse und mündet häufig in Begeisterung, mindestens aber in die Überzeugung, dass die investierte Zeit mehr als lohnend war. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, wer aus den unterschiedlichen Zielgruppen befragt wird: Werkstattleiter, Platzwart, Bediener als auch Wartungs- und Servicepersonal sind abschließend einstimmig überzeugt von der Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit der absolvierten Trainings. Dabei folgen die Schulungen sehr spezifischen Zielsetzungen, die den individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer gerecht werden. Das sind präventive Merkmale zur Vermeidung von Schäden durch frühzeitiges Erkennen bis hin zu gezielten Analysen im Schadensfall, um Standzeiten zu minimieren. Zunehmend beliebt – und sogar rechtlich notwendig – sind Schulungen auch unter den Bedienern, wobei die Zielsetzungen neben der rechtlichen Absicherung auch auf den sicheren selbständigen und wirtschaftlichen Umgang mit der Maschine ausgerichtet sind. Referent: Michael Ibarth, Direktor Marketing / Unternehmenskommunikation Sennebogen Maschinenfabrik GmbH

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Schwerpunkt TD: Turmdrehkrane Aktuelle Baustellen, sei es im allgemeinen Hoch-, Brücken- oder Ingenieurbau lassen sich nur selten ohne den Einsatz entsprechender Krane herstellen. Raupentelekrane haben sich in den letzten Jahren als Einsatzgeräte extrem weiter entwickelt, gerade im Windkraftbereich gehören Sie zur Standardausstattung. Aber auch auf Hochbaustellen mit aufwändiger Montagetechnik kommen sie immer mehr zum Einsatz. Ein Problem stellen dabei oftmals die Transporte der Maschinentechnik dar, ein Fachreferat zeigt Ihnen den aktuellen Stand der Technik. Auch die Digitalisierung ist hier nicht mehr weg zu denken, die elektronische Überwachung nahezu aller Abläufe auch beim Kranbetrieb ist durch den Einsatz aktueller Technik möglich, diverse Anwendungen werden in diesem Vortragsblock gezeigt. Alle Vorschriften und Rechtsfragen einzuhalten, gestaltet sich der Praxis oftmals schwierig, ein Fachreferat weist Sie anhand vieler Anwendungsbeispiele auf die Möglichkeiten hin.

TD1

Raupentelekrane – Vorteile gegenüber alternativen Krankonzepten (Sennebogen)

Mit einer Produktpalette von 15 t bis 120 t Traglast ist Sennebogen nicht nur hinsichtlich der Produktvielfalt, aber auch durch eine jahrzehntelange Erfahrung in diesem Kransegment einer der führenden und weltweit renommiertesten Hersteller von Raupenteleskopkranen Die robuste und stabile Ausführung und insbesondere der Full-Power-Boom setzen die Vorteile dieses Krankonzeptes konsequent in Kundennutzen um und werden durch einfache Bedienbarkeit und kostengünstigen Transport ergänzt. Gerade in den vergangenen Jahren erfährt der Raupentelekran auch in Deutschland immer breitere Akzeptanz. Anhand verschiedener und interessanter Einsatzfälle zeigt das Unternehmen Sennebogen die grundsätzlichen Vorteile gegenüber alternativen Hebelösungen auf und erläutert sowohl die höhere Einsatzflexibilität als auch den Kostenvorteil für den Anwender. Nicht nur, dass der Raupentelekran sehr häufig unschlagbar günstig in Mobilisierung/Demobilisierung ist, zeigt er durch die Verfahrbarkeit (Pick & Carry) auch von schwersten Lasten und sogar der Möglichkeit des Teleskopierens unter Last seine größten Stärken. Die Einsatzbeispiele reichen vom Servicekran auf der Baustelle im Tiefbau, dem hochflexiblen Hebekran im Hallen- und Industriebau bis zu den sehr speziellen Anforderungen für den Abbruchunternehmer oder sogar die Anwendung im Rüttlereinsatz. Referent: Christian Strasser, Gebietsverkaufsleiter, Sennebogen Maschinenfabrik GmbH

TD2

Straßentransport Turmdrehkrane / gesetzliche Rahmenbedingungen (Gleich Fahrzeugbau)

Das Unternehmen Gleich Fahrzeugbau entwickelt ausgereifte und zuverlässige Lösungen für die ganz speziellen Logistikaufgaben der Baubranche, ein Spezialthema stellt dabei der Transport von Turmdrehkranen dar. Experten aus den Bereichen Fahrwerkstechnik, Hydraulik, Pneumatik, Elektrik und Bremstechnik kümmern sich um die speziellen Herausforderungen der Kunden. Mit den eigens entwickelten Modulfahrzeugen M22/M30 lassen sich sämtliche Baumaschinen und –geräte transportieren, die Fahrwerke für Baukrane stellen sich allen Herausforderungen der Turmdrehkrane. Verschiedene Module und Ausbaustufen garantieren den sicheren Transport sowohl der kompakten als auch der Großkrane für die Baustellen. Das Unternehmen berät seine Kunden in der Projektabwicklung, hilft bei der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben, kümmert sich um gesetzeskonforme Zugfahrzeuge und arbeitet in Ausschüssen an der Entwicklung neuer Verwaltungsvorschriften mit. Dieser Themenkomplex ist Inhalt des Vortrages! Referent: Dipl.-Ing. Andreas Gleich, Gleich Fahrzeugbau


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TD3

Digitalisierung in der Kranmontage (Wolff Kran)

Magnettafeln zur Einsatzplanung und das Anfertigen von Stundenzettel und Serviceberichten in Papierform haben längst ausgedient. Intelligente, effiziente und digitalisierte Systeme sind das Maß aller Dinge. An einem aktuell in der Praxis angewendeten Beispiel wird gezeigt, wie heute im SAP elektronische Einsatzplanung von Servicetechnikern funktioniert. Der Beitrag wird ergänzt durch den Nutzen der elektronischen Erfassung von Material, Stunden und Serviceberichten bis hin zu Abnahmeprotokollen und den nachgelagerten Prozessen. Montagevorbereitung mit Hilfe digitaler Betriebshandbücher sind zum Standard in der Kranmontage geworden und nicht mehr wegzudenken. Die Analysemöglichkeiten der elektronischen Daten runden das Profil ab. Sei es ein terminkritischer Transport von kompletten Kranelementen oder ein dringender Transport von sperrigen Ersatzteilen, ist eine elektronische Tourenverfolgung von großem Wert. Nicht nur der Transport selbst, auch die Terminierung von Lade-/ Abladeplänen nimmt immer mehr einen größeren Stellenwert ein, die ohne digitale Aufbereitung fast nicht mehr zu bewältigen ist. Wie die Umsetzung erfolgt, wird in diesem Abschnitt erläutert. Im letzten Kapitel der Vortrages wird die digitale Überwachung von Kranen im Betrieb vorgestellt. Individuelle Einstellungen lassen eine permanente Überwachung des Kranes zu. Der Kunde kann selbst entscheiden, wer welchen Zugriff bekommt. Per „Auto Call“ schickt der Kran automatisch Störungsprotokolle an eine vordefinierte Email, ein Störungseingriff kann also erfolgen, ohne dass der Kran bereits real ausgefallen ist. Informiert wird ebenso über die technischen Voraussetzungen für einen „Remote Access“ sowie Möglichkeiten der Nachrüstung. Nicht nur Störungsprotokolle lassen sich auswerten, auch auf die zusätzlichen Features wie zum Beispiel Einschaltzeiten partieller Komponenten, Lastspiele, Lasten und Windgeschwindigkeiten wird eingegangen. Mit diesem Instrument hat der Kranbetreiber alle Optionen zur präventiven Wartung und ist jederzeit in Realtime über seinen Kran informiert. Referent: Achim Spillmann, Leiter After Sales Service, Wolff Kran Heilbronn

TD4

Ausgewählte Rechtsfragen rund um den Turmdrehkran

Der Vortrag vermittelt Ihnen einen fachkundigen Eindruck über besondere Rechtsfragen aller Bereiche der Baustelle. Behandelt werden: – Turmdrehkran gegen Autokran: Der Klügere gibt nach. Protokoll über überschneidende Arbeitsbereiche. – Hubschrauber gegen Turmdrehkran: Runter kommen sie immer. Luftverkehrsrechtliche Erlaubnis für TDKe. – Der Zug ist abgefahren: Eisenbahn gegen Turmdrehkran. Überschwenken von Bahnanlagen im vereinfachten Baugenehmigungsverfahren. – Men at work: Gefährdungsbeurteilung für Turmdrehkrane nach TRBS 1111; BG-Bausteine für Montage und Betrieb. B 213 und B 214. – Kranregime: BAUA-Checkliste Nr. 2: „Baustelleneinrichtung“. Überschwenken von Nachbargrundstücken.

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– Gib Zeichen, oder es funkt! Einweisung im Hebezeugbetrieb: Handzeichen nach DIN 33409; Funkeinweisung. – Anschlagen: Wenn, dann richtig! Lastaufnahmemittel im Hebezeugbetrieb DGUV-Regel 100-500, Kap. 2.8 – Was tun, wenn´s knallt: Ausgewählte Kranschadensereignisse aus der Anwaltspraxis. Alles dreht sich, alles bewegt sich. Referent: Dr. Rudolf Saller,RA/FAStR, FASped+TranspR Rechtsanwälte Jehle & Kollegen, Altötting

Schwerpunkt T: Technik Technische Weiterentwicklungen gehören zum Tagesgeschäft. Nicht nur die Baumaschinenmessen dieser Welt fordern danach, permanente Herausforderung ergeben sich durch einen gesunden Wettbewerb. Es fängt z.B. bei der richtigen Bereifung an, die einen effektiveren Einsatz der mobilen Maschine ermöglicht. Ohne Anbaugeräte ist diese Maschine dann ebenfalls recht unselbständig, auch hier gibt es einen agilen Markt der ständigen Weiterentwicklungen. Einen Elektromotor in eine Baumaschine oder einen Bau LKW einzusetzen wäre vielleicht wünschenswert, der Leistungshunger ist aber schwer in Grenzen zu fassen. Die Motorenentwickler vollbringen auch hier Höchstleistungen, um die „alten Dieselrosse“ neuen Gesetzmäßigkeiten im Hinblick auf Verbrauche und Abgasausstoß weiter zu entwickeln. Auch bei den Erdbaumaschinen stehen Hybridbetriebene Baustelle haben sich als zuverlässige Arbeitsmaschinen gezeigt. All diese Themen finden Sie als Abbild des Standes der Technik im folgenden Kapitel.

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EM Reifen richtig wählen und im Einsatz beurteilen – Auswahl / Kontrolle / Diagnose / Präventive Maßnahmen (Bohnenkamp)

EM-Maschinen sind im täglichen Einsatz hohen Belastungen und Herausforderungen ausgesetzt. Die Reifen spielen dabei eine wichtige Rolle – nicht nur für die Sicherheit von Mensch und Maschine. Sie beeinflussen, ob eine Maschine ihre Leistung auch auf den Untergrund übertragen kann, die erforderliche Stabilität gewährleistet ist und die Kosteneffizienz der Maschine optimiert werden kann. Bei der Wahl der Reifen müssen viele wichtige Faktoren berücksichtigt werden: Auf welchem Untergrund bewegt sich die Maschine? Wie viele Stunden wird sie täglich im Einsatz sein? Besteht ein erhöhtes Risiko für Reifenverletzungen? Welche Lasten müssen die Reifen tragen können? Wie wirken sich verschiedene Profile auf die Maschine aus? Welche Kontrollen sind im laufenden Betrieb wichtig? Wie kann man die Maschinenkosten senken? Erfahren Sie alles Wichtige rund um Räder und Reifen für die Erdbewegung und werfen Sie einen kurzen Blick auf Europas größten Reifenhändler und das Produktportfolio seiner Premiummarke BKT. Referent: Joachim Schippan, Key Account Manager EM-Industriereifen, Bohnenkamp AG

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Anbaugeräte – Standardlösung oder individuelle Sonderanfertigung? (Rädlinger)

Das Produktportfolio im Bereich der Baumaschinenausrüstung ist heute ausdifferenzierter denn je. Das Angebot umfasst Lösungen für alle Maschinentypen, Maschinengrößen und Einsatzgebiete. Es gibt Spezialwerkzeuge und Allrounder. Genauso wie Anbaugeräte für mehr Sicherheit, mehr Flexibilität und Effizienz (z. B. Drehmotoren, Schnellwechsler etc.). Sind Sonderanfertigungen insofern überhaupt noch notwendig und rentabel? Welche Faktoren sind bei einer Kosten-Nutzen-Analyse zu berücksichtigen? Und wie weit kommt man im Bau-, Gewinnungs- und Umschlagssektor schon mit Standardlösungen? Diesen Fragen geht das Unternehmen Rädlinger am Beispiel von konkreten Einsatzszenarien und Aufträgen in seinem Vortrag nach. Der Baumaschinenausrüster stützt sich dabei auf seine inzwischen 30-jährige Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Anbaugeräten für Bagger und Radlader sowie aus dem engen Praxisaustausch im firmengruppenzugehörigen Bauunternehmen. Zum Leistungsspektrum des Unternehmens gehört neben dem umfangreichen Standardprogramm auch die Konstruktion und Umsetzung von individuellen Sonderanfertigungen auf Kundenwunsch. Referent: Daniel Meindl, Wirtschaftsfachwirt (IHK), Vertriebsleiter Rädlinger Maschinen- und Anlagenbau GmbH

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Teleskoplader als Allrounder und Dumper als effiziente Lastenträger in der Baustellenlogistik und ihre Sicherheits-features, Baustellenlogistik: effizient und sicher (Wacker Neuson Group)

Teleskoplader sind die Allrounder unter den Ladern. Dank einer Vielzahl von Anbaugeräten und einer überzeugenden Technik, können sie sehr wirtschaftlich eingesetzt werden. Die Wacker Neuson Group bietet unter den Marken Kramer und Wacker Neuson verschiedene Modelle an, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind, egal ob kompakte Abmessungen oder große Kraft im Vordergrund stehen. Für Sicherheit und Effizienz sorgen die Fahrerassistenzsysteme Vertical Lift System (VLS) und smart handling, mit denen alle Teleskoplader ausgestattet sind. Das System vermeidet das Kippen der Maschine in Längsrichtung aufgrund von Überlast, ohne dabei die Arbeitsgeschwindigkeit zu beeinträchtigen. Alle Modelle erfüllen somit nicht nur die gesetzlichen Sicherheitsanforderungen der DIN EN 15000, sondern verbinden sie mit zusätzlichen Fahrerassistenzfunktionen, die für eine erhöhte Effizienz der Arbeitsabläufe sorgen. Um die Herausforderung enger Baustellen zu meistern, bieten die kompakten Teleskoplader mit vier bis sechs Metern Stapelhöhe ein ideales Verhältnis aus Hubhöhe und Fahrzeugabmessungen bei extremer Wendigkeit. Unebenes Gelände oder niedrige Durchfahrten sind kein Hindernis. Das macht sie gerade für Einsätze im GaLaBau, bei Bauunternehmen und in Kommunen zu nützlichen Helfern. Die Modelle mit sieben bis neun Metern Stapelhöhe decken sehr anspruchsvolle Tätigkeiten wie schwere Erdarbeiten ab. Ihre Performance zahlt sich aber auch im schnellen Materialumschlag, beispielsweise im Recycling, aus. Für alle Teleskoplader ab fünf Metern Stapelhöhe sind die drei Lenkarten Vorderachslenkung, Allradlenkung und Hundegang für eine größere Beweglichkeit verfügbar. Dumper als effiziente Lastenträger auf der Baustelle werden in Deutschland oft unterschätzt. Dabei verfügen sie über diverse Vorteile gegenüber LKW. Ein Dumper ist eine Maschine (Kategorie: Autoschütter/Dumper) und darf dennoch auch für den Materialtransport auf der Straße – von oder zu einem Lagerplatz oder einer Deponie – eingesetzt werden. So kann ein Dumper alle klassischen Transportarbeiten erledigen, und viel mehr: Niedrige Durchfahrtshöhen stellen dank der abnehmbaren Kabine bzw. des klappbaren ROPS-Bügels kein Hindernis dar. Dank ihres Knick-Pendelgelenks sind Dumper auch deutlich geländegängiger und wendiger. Die flexible Drehkippmulde sorgt dafür, dass Material zielgenau verteilt wird. Nicht zuletzt liegen Anschaffungs- und Betriebskosten unter denen eines LKW. Durch die Zulassung als Maschine entfällt zudem die Dokumentationspflicht (Fahrtenschreiber, Lenkzeiten) wodurch der Baustellenablauf flexibel gehalten werden kann. Die Dumper von Wacker Neuson verfügen über einen hydrostatischen Fahrantrieb, der auch weniger geübten Fahrern eine einfache, sichere und intuitive Bedienung ermöglicht. Seit Oktober 2017 erfüllen alle Dumper ab Werk serienmäßig die Sichtfeld-Anforderung ISO 5006:2017. Zudem hat Wacker Neuson das Konzept „dual view“ entwickelt, das eine Drehung des Fahrerstands um 180 Grad ermöglicht. So ist ein zeitaufwändiges

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Wenden auf engstem Raum nicht mehr nötig und der Fahrer hat immer freie Sicht nach vorn. Referenten: Andreas Breunig, Produktmanager Teleskoplader Kramer Werke GmbH und Stefan Kurzmann, Produktmanager Dumper Wacker Neuson Linz GmbH

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Tatort Anbaugeräte / Worktools und deren wachsende Bedeutung (HS-Schoch)

„Der Mensch ist ein auf Werkzeug angewiesenes Wesen. Ohne Werkzeug ist er nichts, mit Werkzeug ist er alles“, so Thomas Carlyle, schottischer Philosoph. Und was wäre wohl eine Baumaschine ohne Anbaugerät? Ebenfalls nichts. Nur eine große Maschine ohne Verwendungsmöglichkeit. Jede Baumaschine benötigt ein entsprechendes Worktool – und die Qualität des Worktools bestimmt den Output. Die wachsende Bedeutung von guten und qualitativ hochwertigen Anbaugeräten ist nicht mehr wegzudiskutieren. Es geht um Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Fortschritt - und das in höchstem Maße. Carsten-Michael Obrecht, Geschäftsführer der HS-Schoch GmbH & Co KG und ZFE GmbH erläutert den Mehrwert vom Einsatz guter Anbaugeräte. Standzeit, Belastbarkeit, Regeneration, Verschleiß... – nur einige Stichpunkte, auf die der Experte für Zubehör für Erdbaugeräte in seinem Vortrag eingehen wird. Referent: Carsten Obrecht, Geschäftsführer HS-Schoch GmbH und ZFE GmbH

T5

Zukunftsfähige Motorentechnik aus dem Hause Scania

Scania zählt zu den weltweit führenden Herstellern von schweren Lastwagen und Bussen sowie von Industrie- und Marinemotoren und Motoren für den Einsatz in Stromaggregaten. Scania Industriemotoren sind bekannt für hohe Kraftstoffeffizienz und Wartungsfreundlichkeit sowie für geringe Geräuschemissionen. Das modulare Baukastensystem von Scania ermöglicht einen flexiblen Einbau in die Maschine. Zudem ist bei der Umstellung von Stufe IV auf Stufe V kein großer Aufwand nötig, da Scania die Motorenplattform beibehält. Viele namhafte Hersteller in der Baumaschinenbranche haben sich aus diesen Gründen für den Einsatz von Scania Industriemotoren entschieden. Referent: Jörg Franzke, Leiter Verkauf Motoren bei Scania Deutschland und Österreich

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Technische Innovationen für die Herausforderungen der Baubranche – Familienunternehmen setzt Maßstäbe für den Weltmarkt (Sennebogen)

Die Marktlandschaft unter den Herstellern von Baumaschinen wandelt sich kontinuierlich. Oftmals blieben dabei – gerade in Deutschland – Familienunternehmen auf der Strecke – aus Mangel an Nachfolge, durch den Glauben an Synergien durch Zusammenschlüsse oder einfach durch Aufkäufe. Dabei sind es gerade die Familienunternehmen, die Treiber für innovative neue Produkte und Lösungen am Markt sind. Am Beispiel der SENNEBOGEN Maschinenfabrik wird verdeutlicht, dass nicht die Größe des Unternehmens über den Markterfolg entscheidet, sondern Schnelligkeit, Flexibilität und Innovationskraft auf der einen Seite, andererseits aber auch die bewusste Denkhaltung, langfristig und in Generationen zu denken und handeln. In 2017 feierte SENNEBOGEN sein 65jähriges Jubiläum – und brachte in diesem Jahr gleich ein ganzes Dutzend neuer Produkte auf den Markt, die in technischer Ausführung als auch in Bezug auf die Branchen extrem vielfältig sind. Dabei kann auch Downsizing ein erfolgreicher Ansatz sein. Und dass auch ein mittelständisch geprägter Hersteller mit innovativen Lösungen Maßstäbe in Sachen Flexibilität, Effektivität und Energieeffizienz setzen kann, zeigen viele erfolgreiche Projekte. Einige Beispiele verdeutlichen in diesem Vortrag, dass es sich lohnen kann, rechts und links von Shareholder Value zu schauen und sowohl unkonventionelle als auch unbequeme Wege einzuschlagen – immer den Fokus auf den Nutzen des Kunden gerichtet. Und das geht am besten in einem Familienunternehmen. Referent: Michael Ibarth, Direktor Marketing / Unternehmenskommunikation Sennebogen Maschinenfabrik GmbH


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Entwicklung eines Mobilbaggers unter Einbeziehung von Mensch und Umwelt (Komatsu)

Im Frühjahr 2018 wird Komatsu seine neuen Mobilbagger PW148-11 und PW180-11 vorstellen. Neben einer Vielzahl von Features zur Verbesserung von Produktivität und Effizienz - wie beispielsweise einer Anhängerkupplung oder harmonisierten Hydraulikanschlüssen bei allen Komatsu-Mobilbaggern ab 14 Tonnen - standen bei diesen in Hannover bei Komatsu Germany entwickelten Maschinen insbesondere die Belange des Fahrers im Mittelpunkt. Der Fahrersitz mit in den Armlehnen integrierten Joystickkonsolen bietet das derzeit maximal mögliche an Komfort. Gelenkt wird die Maschine optional über Fingertaster im linken Joystick. Mit dem KomVision-Kamerasystem für Rundumsicht aus der Vogelperspektive, behält der Fahrer jederzeit entspannt den Überblick über sein Arbeitsumfeld. Dargestellt werden die Anzeigen - auf Wunsch im Vollbildmodus - auf einem Breitbild-Monitorsystem, welches als Neuheit die Tool-Control Bedienung mit enthält. Zusatzmonitore, die die Sicht aus der Kabine behindern würden, sind somit überflüssig. Der neu entwickelte Laststabilisator trägt ebenfalls entscheidend zum Fahrkomfort bei. Er verhindert beim Fahren ein Aufschaukeln der Maschine - die körperlich belastenden und unangenehmen „Nickbewegungen“ werden so eliminiert. Auch das Äußere des Mobilbaggers wurde für den Anwender weiter verbessert. So tragen neben den sicheren und bequemen Aufstiegen zur Kabine und zum Motor auch Details wie eine extra eingefügte Trittstufe zum neuen DEF Tank zur Sicherheit bei Wartung und Service mit bei. Und selbstverständlich ist der neue PW148-11 und PW180-11 mit Motoren gemäß EU Stufe IV und den äußerst geringen Geräuschpegeln auch zeitgemäß umweltfreundlich. Referent: Sebastian Zienau, Produktmanager Kompaktradlader & Mobilbagger >11t, European Product Marketing Department Komatsu Europe International N.V.

Schwerpunkt D: Digitalisierung – Die Produktivität der Bauindustrie sollte sich besser entwickeln – in den vergangenen 10 Jahren nur 4 Prozent Steigerung – Ohne konsequente Digitalisierung setzen Baufirmen ihre Wettbewerbsfähigkeit aufs Spiel – 93 Prozent der Bauunternehmen und -zulieferer erkennen Wichtigkeit der Digitalisierung, aber kaum einer handelt entsprechend – Zahlreiche digitale Anwendungen bereits verfügbar, Entwicklung geht unaufhaltsam weiter Diese Aussagen wurden von einem bedeutenden Beratungshaus in einer aktuellen Studie veröffentlicht. Die Partnerunternehmen der Baubranche gehen offensiv mit dem Thema Digitalisierung um, es gibt viele spannende Lösungen. Große Softwarehäuser kooperieren mit Herstellern von Vermessungstechnik und bauen Brücken zwischen Baustelle und Baumaschine. Diese werden sogar hinsichtlich der Betriebsstoffe digital überwacht, auch die Kommunikation von Träger- und Anbaugerät findet immer mehr digitale Möglichkeiten. Fahrzeuge und Baumaschinen kommunizieren miteinander und sorgen für eine gemeinsame Steigerung der Qualität, große Baustellen zeugen von der Leistungsfähigkeit der Baustelle 4.0.

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Die Vernetzung zwischen Planung und Baustelle wird Wirklichkeit: RIB iTWO civil nahtlos verknüpft mit Topcon Sitelink3D

Neuer Workflow bringt Baustelle und Planer zusammen. Im Kontext von Bauen 4.0 und BIM ist ein durchgehendes digitales Datenmanagement gefordert. Bislang scheiterte dies oftmals an Formatierungs- und Schnittstellenproblemen, was auch im Verlust wichtiger Planungsinformationen endete. Topcon und RIB zogen hier einen Schlussstrich und bringen Planer und Bauausführende noch enger zusammen. Mit Hilfe der neuen direkten Datenverbindung

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zwischen iTWO civil, der Straßen- und Tiefbausoftware der RIB Software SE und Sitelink3D Enterprise, dem Baustellenmanagement von Topcon, ist jetzt eine direkte Übertragung der Planungsdaten auf die Maschinensteuerungen möglich. Das spart nicht nur Zeit, sondern verbessert zudem nachhaltig die Transparenz des Datenmanagements. Jede Planänderung, jedes neue Planungsmodell kann umgehend aus dem Büro auf die Baumaschinen übertragen werden. Jede Änderung wird nachhaltig dokumentiert. Soll-/ Ist-Vergleiche gesamter Bauprojekte oder Bauabschnitte sind künftig in Echtzeit möglich. Die Baumaschinensteuerungen von Topcon dokumentieren exakt den aktuellen Arbeitsstand sowie den kompletten Verlauf. Diese Daten können direkt ohne weitere Zwischenschritte in iTWO civil von Sitelink abgerufen werden. Planer und Bauleiter haben den Arbeitsfortschritt und die Qualität der Bauausführung jederzeit unter Kontrolle. Diese tiefgreifende Vernetzung bildet das Fundament für einen effektiven Datenfluss und zeitnahe Qualitätskontrolle am Bau. Schnellere Abrechnungen und Rechnungsstellungen machen ein wirtschaftlicheres Arbeiten praktikabel. Referenten: Andreas Dieterle, Product Manager Sales Civil Solutions, RIB Software SE Raimo Vollstädt, Support Engineer & OEM Business, Topcon Deutschland Positioning GmbH

D2

Zukunft Elektroantrieb (Wacker Neuson) Akku und Elektromotor: neue Technologien und ihre Anforderungen an Bediener

In der Wacker Neuson Group hat man sich die Frage gestellt, welche Antriebstechnologie in Zukunft die richtige ist: elektrisch mit Batterie oder der klassische Verbrennungsmotor. Die Antwort lautet: beide! Denn es hängt sehr stark vom Kunden und seiner Anwendung ab, welche Technologie sinnvoller ist. Gleichwohl sieht die Wacker Neuson Group viel Potenzial in der Elektrifizierung von Baumaschinen und hat sich zum Ziel gesetzt, in jeder Produktgruppe eine zero emission-Lösung als echte Alternative anzubieten. Schaut man sich die Akkutrends der letzten Jahre an, kann man einen Zyklus von drei bis vier Jahren erkennen, in dem sich die Technologie sprunghaft weiterentwickelt hat. Doch es gibt anspruchsvolle Herausforderungen. Zum einen ist die Bauindustrie (noch) eine Nische im Bereich der elektrischen Antriebe, die von den Entwicklungen in der Automobilindustrie profitiert. Deshalb investiert der Konzern nachhaltig in eigenes Knowhow und arbeitet in der Entwicklung der Produkte abteilungsübergreifend eng zusammen. Hier gilt es, für unterschiedliche Maschinenarten die jeweils geeignete Antriebstechnik zu finden – das kann ein Lithium-Ionen-Akku sein, wie er für die Wacker Neuson Akkustampfer verwendet wird, eine Blei-Vlies-Technologie, wie sie bei den Radladern zum Einsatz kommt, oder ein externes elektrohydraulisches Aggregat, das für den Wacker Neuson dual power-Bagger entwickelt wurde. Neben Umweltfreundlichkeit steht stets eine robuste und praxisnahe Bauweise im Mittelpunkt, ebenso wie die Vorgabe, dass die Leistungsparameter denen vergleichbar großer Maschinen mit Verbrennungsmotor in Nichts nachstehen dürfen. Eine weitere Herausforderung besteht darin, Kunden – insbesondere Anwender – von den neuen Technologien zu begeistern. Oftmals gibt es Vorbehalte, was die Praxistauglichkeit oder Leistung der akkubetriebenen Maschinen angeht, die schnell behoben werden, wenn die Maschinen erst einmal im Einsatz sind. Dennoch erfordert die neue Technologie ein Umdenken im Arbeitsalltag. So werden die Akkustampfer beispielsweise äußerst bedienerfreundlich auf Knopfdruck gestartet und ihr wartungsfreier Elektromotor ohne Verschleißteile sorgt für Kosteneinsparungen im Service. Allerdings muss der Bautrupp daran denken, einen Ersatzakku und das Ladegerät anstelle des Benzinkanisters einzupacken. Referent: Helmut Bauer, Geschäftsführer Wacker Neuson Produktion GmbH & Co. KG

D3

KLEENOIL PANOLIN AG: Digitale Ölüberwachung und CO2-Reduktion

Maschinenöle und Wasser haben eine grundsätzliche Gemeinsamkeit: Nur in sauberem Zustand sind sie für ihren bestimmungsgemäßen Gebrauch geeignet. Mit zunehmender Kontamination wird die Bandbreite der Verwendbarkeit immer enger. Am Ende ist ein zu stark verschmutztes Fluid nur für eine kontrollierte Entsorgung bzw. für Recycling geeignet. Die Überwachung der Bandbreite der Verwendbarkeit, ist die Aufgabe von KLEENOIL ICC (Identification Contamination Control), Ölanalysesensor für On-board-Ölüberwachung. Diese Entwicklung ist im Jahre 2009 mit einem deutschen Industriepreis

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ausgezeichnet worden. In knapp zehn Jahren Einsatz konnten wertvolle Erfahrungen gesammelt werden. KLEENOIL ICC wird für die digitale Ölüberwachung als Bestandteil von KLEENOIL-Filtereinheiten angeboten. Dadurch wird der Qualitätszustand des Öls überwacht und zuallererst die Ölqualität erhalten. Alle 30 Minuten erfolgt eine Datenerfassung. Kommt es zu einer übermäßigen Kontamination mit Wasser, Feststoffen, Fremdölen o.ä., wogegen die eingebauten Filtersysteme nicht ankommen können, schlägt KLEENOIL ICC Alarm. Über den serienmäßigen digitalen Ausgang kann das Signal weiterverwendet werden, z.B. für eine Fernüberwachung. Dank eingebautem Datenspeicher können selbst vorausgegangene Zustände des Öls nachträglich ausgelesen werden. Bei Verwendung von langzeittauglichen und für den Einsatz in lebensmittelnahmen Umfeld zertifizierten, sogleich auch biologisch abbaubaren PANOLIN-Ölen, wird den Maschinenanwendern die GREEN MACHINE-Zertifizierung angeboten. Mit Hilfe des PANOLIN CO2-Rechners, wird aus den Performance-Vorteilen und längeren Standzeiten der PANOLIN-Öle, die CO2-Einsparung errechnet und ausgewiesen. Die KLEENOIL PANOLIN AG hat mit beiden Systemen Digitalisierung in das Öl gebracht. Die Überwachung und Datenerfassung erfolgen zum Vorteil der Anwender. Das Wichtigste ist aber, dass die Betriebskosten gesenkt und die Sicherheit sowie die Maschinenverfügbarkeit erhöht werden. Referent: Milorad Krstić, Vorstandsvorsitzender KLEENOIL PANOLIN AG

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Openmatics – Telematik der ZF Friedrichshafen AG – Anwendungen für Nutzfahrzeuge, PKW’s und Bau- und Landmaschinen (ZF)

Die Digitalisierung und Vernetzung durchdringt alle Bereiche der globalen Wirtschaftswelt. Openmatics, der Connectivity-Spezialist von ZF Aftermarket, bietet die passenden intelligenten Konnektivitätslösungen und unterstützt so Transport-, Logistik- und Verkehrsunternehmen, sich zukunftsorientiert aufzustellen. Die innovative Asset Tracking-Lösung „deTAGtive logistics“, die Anfang November im Rahmen des Zukunftskongresses Nutzfahrzeuge mit dem Deutschen Telematik Preis 2018 ausgezeichnet wurde, ermöglicht es beispielsweise, Land- und Baumaschinen-Flotten effizient zu koordinieren und transparent zu überwachen. So können nicht nur Standort, Einsatz und Auslastung von Maschinen lückenlos überwacht werden, auch Betriebsstunden sowie Schäden und Unfälle an Anbaugeräten werden dokumentiert. ZF lässt Fahrzeuge sehen, denken und handeln. Mit seinem umfangreichen Portfolio verbessert ZF Mobilität und Dienstleistungen nicht nur für Pkw, sondern auch für Nutzfahrzeuge und Industrietechnik-Anwendungen. Die Divison Aftermarket sichert darüber hinaus mit integrierten Lösungen die Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von Fahrzeugen über deren gesamten Lebenszyklus. Referenten: Libor Gebert, Head of Key Account Management für das Telematikprodukt der ZF Friedrichshafen AG - Openmatics Ralf Lenich, Kundenbetreuer für den Ersatzteilvertrieb und Service im Bereich Off-Highway Deutschland, ZF Aftermarket

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Gerätemanagement mit MTS-SMART: „Mobile Lösungen für die digitale Baustelle“ (MTS)

Jeder, der auf Baustellen tätig ist, hat schon mal nach Geräten gesucht. Er ist vermutlich auch bei technischen Problemen vor der Herausforderung gestanden, dass keine Bedienungsanleitungen vorhanden waren. Genau solche nervigen und zeitraubenden Tätigkeiten werden durch MTS-SMART Apps vermieden. Unter dem Label MTS-SMART entwickelt die MTS AG mobile Softwareanwendungen (Apps) für die digitale Baustelle. Die mobilen Smartphones sind mit den Rechnern der Bauunternehmen vernetzt und haben stets Zugriff auf deren aktuelle Daten. So können viele Anwendungen, wie z.B. die Suche nach Geräten, die Gerätedisposition oder auch die Anzeige von Dokumenten, auf den Baustellen optimal unterstützt werden. Die Apps helfen darüber hinaus auch mit automatisierten Berichten und Prüfungen bei allen Service-Problemen und erleichtern damit den Arbeitsalltag auf Baustellen. Die Stärke dieser Lösungen liegt in der Kombination aus einfacher, intuitiver Bedienung und leistungsstarken Smartphones. SMART-Dispo: Die moderne, mobile Dispositionslösung, die den Aufwand für die Verteilung und Abrechnung von Geräten oder Fahrzeugen deutlich reduziert. Aufträge können direkt auf der Baustelle erfasst und online weiterverarbeitet werden.


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Die Anwendung bietet nicht nur reine Dispositionsfunktionen zur Verwaltung und zum Management aller Geräte, sondern auch weitere Funktionen bis hin zur Leistungsdatenerfassung an. SMART-Tracking: Die professionelle und herstellerunabhängige Lösung für die Lokalisierung und Überwachung von Geräten, Maschinen und Zubehör. Das batteriebetriebene System besitzt zusätzliche Sensoren, die auch die Auslastung der angeschlossenen Geräte erfassen können. Rerenten: Dr. Gerhard Lörcher / Rainer Schrode, Maschinentechnik Schrode AG

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Scania Connected Vehicles

Konnektivität und Vernetzung bieten uns vielseitige und neue Möglichkeiten, Fahrzeuge und Dienstleistungen optimal für den individuellen Einsatz auszulegen. Mehr als 280.000 vernetzte Fahrzeuge bilden bei Scania die Grundlage für eine optimale Unterstützung bei der Fahrzeugspezifikation und der Erstellung eines flexiblen Wartungs- und Servicekonzeptes. Individuell angepasst für die ziehende und gezogene Einheit sowie die damit verbundene Unterstützung über die Scania Telematik. Referent: Dirk Fritzsch (Leiter Parts und Service/Verkauf Motoren bei Scania Deutschland Österreich)

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Die Verknüpfung von Mensch und Maschine zum Mietökosystem (Trackunit)

Noch vor wenigen Jahren waren der Bediener und seine Maschine eine unabhängige Einheit. Heute sind beide mit dem Internet verbunden. Jeden Morgen identifiziert sich der Bediener mit einem Code zur Maschine, um eine nicht beabsichtigte Verwendung zu verhindern und die Sicherheit zu erhöhen. Dann führt er über sein Smartphone eine Reihe von Vorabprüfungen durch. Von abnormaler Abnutzung oder offener Beschädigung macht er ein Foto, schreibt einen Schadensbericht auf sein Smartphone und schickt es an die Service-Abteilung. Diese entscheidet dann über Timing und Aktionen. Sie nutzen die Daten zur Terminierung von regelmäßigen Service-Checks und benachrichtigen den Betreiber auf seinem Smartphone über anstehende Aktionen. Die Finanzabteilung sendet genaue und dokumentierte Rechnungen basierend auf digital übermittelten Bediener- und Maschinendaten. Der Flottenbetreiber erhält direkt von der Maschine aus Daten zu Geolokalisierung und Maschinenstunden und hat einen tiefen Einblick in den Zustand seiner Flotte aus den Nutzungsstunden und Schadensberichten. Er weiß, ob er mit seinem Maschinenpark Geld verdient.

Im Falle eines Diebstahls des Gerätes erhält der Flottenbesitzer sofort einen Alarm, so dass er die Ausrüstung verfolgen kann, sie schließlich zurückbekommen oder Unterlagen an die Versicherungsgesellschaft senden kann. 43 % der Flottenbesitzer werden nicht benachrichtigt, wenn eine Maschine eine Vorprüfung nicht besteht oder einen Schaden erleidet. 11 % machen digital dokumentierte Vorprüfungen. 53 % der Flottenbetreiber dokumentieren überhaupt keine Vorabkontrollen. Heute sind sowohl der Bediener als auch die Maschine Datenlieferanten geworden. Dies fügt dem Geschäft einen signifikanten Wert zur Verlängerung der Maschinenlebensdauer zu, führt zur Reduzierung der tatsächlichen Reparatur- und Servicekosten und Verbesserung der Betriebszeit. Dies sind einige der Vorteile der systematischen Sammlung, Speicherung und Analyse von Daten. Die Digitalisierung des Baugewerbes bringt unbestreitbare Vorteile und neue Einnahmequellen. Referent: Markus Grzbielok, Country Manager (D/A/CH), Trackunit GmbH

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VDBUM goes Digital Webtraining und Digitale Prüfprotokolle für Jedermann, Mobile Zeiterfassung und Maschinenverwaltung

Schlagworte wie BIM und Baustelle 4.0 beherrschen die Entwicklungsabteilungen der Softwarehersteller, aber auch die Baufirmen bundesweit. Der VDBUM hat schon frühzeitig Entwicklungen angestoßen, die diesen Prozess begleiten sollen. So gibt es ein Web-Training, welches den Baufirmen die Möglichkeit gibt, ihre Mitarbeiter zum einen in der Maschinentechnik zu trainieren, zum anderen auch, die regelmäßig notwendigen Unterweisungen online durchzuführen. Digitale Prüfprotokolle des VDBUM sind ebenfalls in diesem Jahr an den Start gegangen. Regelmäßige UVV Prüfungen sind damit online möglich, können auf Notebooks, Tablets oder auch Smartphones direkt am Gerät durchgeführt und verwaltet werden. Das VDBUM Mitgliedsunternehmen 123erfasst.de hat eine App entwickelt, die dem Anwender die Möglichkeit gibt, per Smartphone die persönliche Arbeitszeit auf der Baustelle, aber auch die eingesetzten Maschinen zu verwalten. Es können per GPS Modul die Stundenzähler abgegriffen, aber auch andere Daten gemäss der ISO 15143-3 übermittelt werden. Per Funk gelangen die Daten direkt in die Buchhaltung. Daten wie Zeit, Leistung, Standort, Wetter, Material, Geräteeinsatz und Fotos zur Dokumentation werden in Echtzeit auf einen Server übertragen. Alles steht dem Firmenbüro sofort digitalisiert zur Verfügung – fernab vom Einsatzort. Diese APP wird in dem Vortrag ausführlich vorgestellt und kann natürlich vor Ort auch getestet werden! Referenten: Dipl.-Ing. Wolfgang Lübberding, Technische Leitung VDBUM Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Bruns, Geschäftsführung, 123erfasst.de GmbH

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SmoothRide – Fahrbahnerneuerung 4.0: Verschleißschichterneuerung der Startbahn 18 West am Frankfurt Flughafen (Topcon / Fraport)

Mit bis zu 450 Starts pro Tag ist die Startbahn West die meistgenutzte Startbahn des Frankfurter Flughafens – mehr als jedes zweite Flugzeug startet von dort. Enorme Kräfte und Lasten wirken täglich auf die Oberfläche ein und belasten neben witterungsbedingten Beschädigungen die Struktur von Asphaltdecke und Unterbau. Regelmäßig wird daher die Oberfläche der stark beanspruchten Startbahn erneuert. In der Vergangenheit geschah dies in Einzelabschnitten und vielen Nachtschichten. Bei der jetzigen Sanierung kam zum ersten Mal der innovative Arbeitsprozess SmoothRide von Topcon zum Einsatz, welcher es ermöglichte, den nördlichen Teil der Startbahn auf einer Länge von rund 1,4 km und einer Breite von 31 m in nur fünf Tagen zu erneuern. SmoothRide revolutioniert den Arbeitsablauf bei Asphaltsanierungen im Bestand. Die eigentliche Innovation steckt in der Verknüpfung von Einzelprozessen zu einem optimierten Gesamtprozess. Für Auftraggeber, in diesem Fall die FRAPORT AG, ergeben sich so eine effizientere Projektabwicklung verbunden mit einer akkuraten Ebenflächigkeit der Oberfläche. In diesem Best-Practise-Vortrag geht es um den Vorher- / Nachher-Effekt mit SmoothRide – präsentiert durch den Projekteigner, einem der ausführenden Unternehmen und dem Technologiehersteller Topcon. Referenten: Christoph Bertsch, Projektmanager SmoothRide, Topcon Deutschland Positioning GmbH Axel Konrad, Projektmanager, FRAPORT AG Klaus Kormann, Bauleiter, GMS Günter Meyer Gesellschaft für Fahrbahnsanierungen mbH

Schwerpunkt WS: Workshops „Ein Workshop ist im Bildungswesen eine Veranstaltung, in der eine kleinere Gruppe mit begrenzter, kompakter Zeitdauer intensiv an einem Thema arbeitet. Ein Kennzeichen ist dabei die kooperative und moderierte Arbeitsweise an einem gemeinsamen Ziel“, so die Definition von Wikipedia. Beim VDBUM Großseminar werden diese Workshops aktiv gelebt, viele spannende Themen werden vorgestellt und können im Kreis von Kollegen intensiv bearbeitet werden. Dazu gehört die Vermarktung von Baumaschinen, die Organisation von umweltbewussten Transporten, das natürlich mit dem Einsatz spezieller Reifentechnik, die den Belastungen der Baustellen gewachsen ist. Die Baumaschine als Schlüsselgerät muss natürlich optimal funktionieren, Fehler müssen erkannt und Reaktionen aus der Fehlersuche korrekt sein. All diese Themen finden Sie in den Workshops des diesjährigen Großseminars.

WS1

Die digitale Vermarktung von Baumaschinen (Mascus/Ritchie Bros.)

Mascus ist ein Portal, das weitaus mehr ist, als ein digitales Anzeigenblatt. Ob ein Händler regional oder überregional verkaufen oder vermieten möchte, ob es ein Einzelunternehmen, ein Filialist oder ein international agierender Konzern ist – vom individuellen Webshop über Händler Apps, Internetseiten bis zu Intranet-Lösungen, bietet mascus die richtigen und wichtigen technischen Lösungen für die digitale Vermarktung. Durch den Zusammenschluss mit Ritchie Bros. und Iron Planet sind weitere Vermarktungskanäle und Services hinzugekommen. So entwickelt sich das Unternehmen zu einem externen Full-Service Vertriebskanal. Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus für den Baumaschinenhandel?

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Was kann das Portal heute schon leisten und wohin wird die Reise der digitalen Vermarktung gehen? In diesem Vortrag soll es Antworten auf diese und weitere Fragen rund um die digitale Vermarktung geben. Referent: Michael Radwe, Senior Sales Manager Mascus.de / Ritchie Bros.

WS2

Alternative umweltbewusste Transportlösungen von Scania

Im Oktober 2014 hat der Europäische Rat einen Rahmen für die Klima- und Energiepolitik bis 2030 beschlossen, um das Langfristziel einer Senkung der Treibhausgas-Emissionen der EU um 80 % bis 95 % bis 2050 in möglichst kostenwirksamer Weise zu erfüllen. Darin sind folgende Ziele verankert: Die EU-internen Treibhausgas-Emissionen werden bis 2030 um mindestens 40 % im Vergleich zu 1990 gemindert. Deutschland muss hier dringend nachziehen, um die Umweltziele zur Minderung der Treibhausgasemissionen bis 2030 zu erreichen: Minus 55 % über alle Verbrauchssektoren, minus 40 % im Verkehr gegenüber 1990. Verantwortlich war in erster Linie ein Zuwachs im Schwerlastverkehr. CNG/LNG ist als Kraftstoff deutlich umweltfreundlicher als konventionelle Antriebe. Scania Lkw mit LNG-Antrieb emittieren bis zu 20 % weniger CO2 gegenüber vergleichbaren Diesel-Modellen. Bei Betrieb mit Biogas sinkt der CO2-Ausstoß sogar um bis zu 90 %. Neben der besseren CO2-Bilanz werden bis zu 95 % weniger Stickoxide (NOx) freigesetzt. Auch die rußärmere Verbrennung sei vorteilhaft, Feinstaub-Emission würden nahezu komplett vermieden (- 95 %). Das Verbrennungsgeräusch reduziert sich im Vergleich zu Diesel-betriebenen Lkw um etwa 50 % (-3 dB). LNG ist deswegen für Fernverkehrs-Lkw von Interesse, da es eine größere Reichweite je Tankfüllung durch technischen Fortschritt ermöglicht und die nahezu sauberste Verbrennung aller fossilen Kraftstoffe bietet. Referent: Stefan Ziegert, Produktmanager für nachhaltige Transportlösungen, Scania Deutschland GmbH

Schwerpunkt F: Forschung trifft Praxis Der VDBUM arbeitet aktiv mit allen Lehrstühlen in Deutschland zusammen, in denen die Themen Baumaschinentechnik und Digitalisierung auf der Baustelle behandelt werden. Seit vielen Jahren werden die aktuellsten Entwicklungen auf dem Großseminar vorgestellt, die Kernthemen sind dabei die Automatisierung von Abläufen bzw. Mann-lose Bedienung von Baustellenabläufen. Dem Fachkräftemangel wird mit ausgefeilten Ausbildungsangeboten begegnet, die Entwicklungen der letzten Jahre sprechen dabei für sich. Die Hochschulen reichen viele Arbeiten zum alljährlichen VDBUM Förderpreis ein, einige Themen werden nachfolgend präsentiert.

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Automatisierung von Maschinengestützten Abläufen auf Basis von BIM-Prozessmodellierung (Uni Wuppertal)

Das Lehr- und Forschungsgebiet Baubetrieb und Bauwirtschaft (LuFG BB) an der Bergischen Universität Wuppertal erstellt in einer Reihe an Forschungsprojekten mit Partnern aus den unterschiedlichsten Bereichen der Bau- und Immobilienwirtschaft seit Mitte 2015 ein übergreifendes Prozessmodell. Dieses hat zum Ziel, die Wertschöpfungsprozesse über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie allgemeingültig abzubilden, um daraus u.a. konkrete Digitalisierungsansätze für die Branche ableiten zu können. Die Besonderheit des Prozessmodells ist seine Strukturierung. Während eine Vielzahl anderer Prozessmodelle die Aufgabenverantwortung in den


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Fokus stellt, liegt das Hauptaugenmerk bei dem Modell des LuFG BB auf dem Informationsfluss. Dies bedeutet, dass die eindeutige Verknüpfung zwischen erzeugten und benötigten Informationen im Vordergrund steht. Der Vorteil an der gewählten Modellierungsweise sind die sich daraus ergebenden Möglichkeiten zur Analyse der Abläufe. Beispielsweise können Unstimmigkeiten oder Redundanzen im Informationsfluss zwischen Projektbeteiligten identifiziert werden. Darüber hinaus lassen sich für partielle Teile der Prozesskette digitale Hilfsmittel und deren Schnittstellen im Kontext einer übergreifenden Datendurchgängigkeit konkret ausarbeiten. In Bezug auf den Einsatz von Baumaschinen bietet die geschaffene Grundlage eine Vielzahl an Möglichkeiten, die im Rahmen des Vortrags auszugsweise aufgezeigt und beschrieben werden. Der Vortrag ist zweigeteilt. Im ersten Teil werden die Grundlagen zum Aufbau des Prozessmodells erläutert. Im zweiten Teil werden konkrete BIM-Anwendungen für Baumaschinen vorgestellt. Referenten: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Manfred Helmus oder Dr.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Anica Meins-Becker (Forschungsprojektleitung), M.Sc. Michael Zibell (Promovent)

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Smart, effizient, sicher – Bauleitungsnachwuchs für die Digitalisierung (Uni Wuppertal)

Im Zeichen der Digitalisierung entwickelt sich die Bauwirtschaft rasant zu einem Hightech-Sektor weiter. Um den dafür benötigten Nachwuchs auszubilden, bietet die Bergische Universität Wuppertal mit dem Master of Business Engineering (MBE) für Baubetrieb eine dreijährige berufsbegleitende Weiterbildung an, die zukünftige Führungskräfte präzise für die Leitung von modernen Baustellen schult. Eng angelehnt an den realen Bauprozess vermitteln neun Module ein breites Spektrum an Wissen und Kompetenzen. Neben ingenieur-, wirtschafts- und rechtswissenschaftlichen Fähigkeiten zählen auch erweiterte Kenntnisse in den Bereichen Arbeitsschutz und IT zum praxisnahen Lehrprogramm. Der Lehrstuhl Baubetrieb unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Manfred Helmus erforscht seit vielen Jahren unter anderem für die Bundesinitiative „Zukunft Bau“ Entwicklungspotentiale im Bauprozess und bereitet mit dem MBE Baubetrieb Führungskräfte gezielt auf die anspruchsvolle Aufgabe der Bauleitung vor. „Bauleiterinnen und Bauleiter müssen die hohen Ansprüche an die Qualität der Bauwerke erfüllen und dabei sowohl die Kosten und Termine im Blick behalten. Sie müssen sich schnell auf wechselnde Anforderungen einstellen und in der Lage sein, unter Zeitdruck oft weitreichende Entscheidungen zu treffen,“ fasst Helmus die Herausforderungen zusammen. In enger Zusammenarbeit mit dem BIM-Institut der Bergischen Universität Wuppertal vermittelt der MBE vertiefte Kenntnisse des Building Information Modelling (BIM). Alle Studierende erhalten leihweise Laptops mit aktuellen Softwareprogrammen des Baubetriebs, um in Übungen bis zur Masterarbeit fundierte Kenntnisse in der praktischen Anwendung zu erwerben. Als Intensivstudium werden die Modulinhalte vorwiegend in den Monaten Februar und März vermittelt. Teamprojekte und der fachliche Austausch mit Referenten aus der Bauwirtschaft fördern nicht nur technisch-methodische Fähigkeiten, sondern rücken auch die sozialen Kompetenzen und die persönliche Entwicklung der zukünftigen Führungskräfte in den Mittelpunkt. Der Vortrag wird zweigeteilt sein. Zum einen wird von Seiten der Studiengangs Leitung der Inhalt und das Organisatorische vorgestellt. Auf der anderen Seite werden die Studenten ein Feedback abgeben. Referent: Frau Dr. Anica Meins-Becker, Bergische Universität Wuppertal Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen Lehr- und Forschungsgebiet Baubetrieb und Bauwirtschaft

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geeinrichtungen entwickelt, bei denen allerdings bisher eine Vielzahl von Einflussparametern nicht berücksichtigt werden. Vor allem Störungen infolge von Fahrzeugbewegung führen zu erheblichen Abweichungen der Ergebnisse, weshalb derzeit für ein optimales Wiegeergebnis der Ladeprozess unterbrochen werden muss. Um eine sinnvolle Assistenzfunktion bereitstellen zu können, sind modell-basierte Ansätze sinnvoll, bei dem diese nichtlinearen Störungen berücksichtigt und damit kompensiert werden. Am Kölner Labor für Baumaschinen (KLB) werden mit modellbasierten Lösungsansätzen unterschiedliche Assistenzfunktionen für Baumaschinen entwickelt. Ziel dieser Entwicklungen ist immer die Unterstützung des Maschinenbedieners sowie die Steigerung der Prozesseffizienz. Die umfangreiche Mechanisierung des Bauwesens in den letzten 50 Jahren hat nicht nur zu erheblichen Veränderungen der Bautechnik, sondern auch zu bemerkenswerten Fortschritten bei der Baumaschinentechnik geführt. Technische Verbesserungen der Baumaschinen wurden vor allem auf der Grundlage vielfältiger Einsatzerfahrungen entwickelt, was zu immer leistungsstärkeren Baumaschinen führte. Inzwischen ist ein Stand erreicht, bei dem weiter steigende Leistungs- und Sicherheitsanforderungen nur noch durch Anwendung wissenschaftlich gesicherter Optimierungsmethoden wirksam erfüllt werden können. Gerade die durch klein- und mittelständische Unternehmen geprägte Industrie der Bauwirtschaft sowie der Baumaschinentechnik wird durch kooperative Forschung in die Lage versetzt, die Chancen innovativer mobiler Arbeitsmaschinen schneller umzusetzen und die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Die Weiterentwicklung bestehender Arbeitsmaschinen mit erweiterter und verbesserter Funktionalität bei gleichzeitiger Reduzierung der Herstellkosten wird nicht nur bestehende Arbeitsplätze sichern, sondern neue hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen. Eine anwendungsorientierte, kooperative Forschung und der sich daraus ergebende technologische Vorsprung sind überlebenswichtig für Unternehmen der deutschen Baumaschinenindustrie. Referent: Prof. Dr.-Ing. Alfred Ulrich, Technische Hochschule Köln Kölner Labor für Baumaschinen

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Von der Forschung in die Praxis, gezeigt am Beispiel der Weiterentwicklung von Baumaschinen (Technische Hochschule Köln)

In dem Vortrag sollen die Forschungsergebnisse der letzten 40 Jahre, die Einzug in die Praxis gefunden haben, an Beispielen der Prozess- und Antriebstechnik bei Straßenbaumaschinen, der Fahrdynamik und Arbeitsfunktionen bei Radladern sowie der Weiterentwicklung von Arbeitswerkzeugen und Schnellwechslern an Hydraulikbaggern aufgezeigt werden. Des Weiteren soll beispielhaft die Entwicklung von Assistenzfunktionen bei mobilen Arbeitsmaschinen dargestellt werden. Um z.B. den Ladeprozess einer mobilen Arbeitsmaschine überwachen zu können, wurden in der Vergangenheit mobile Wie-

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PlanTUM – VR-Planungstisch fßr die intelligente Baustelleneinrichtung im Forschungsprojekt BIMsite (TU Mßnchen)

Das Projekt BIMsite setzt an der Schnittstelle zwischen Bauplanung und Bauausfßhrung an. Heute werden zur Informationsßbergabe an dieser Stelle gedruckte 2D-Bauzeichnungen ßbergeben. Dadurch gehen viele bereits digital vorliegende Informationen verloren. BIMsite erarbeitet digitale Ansätze, wie dreidimensionale Gebäudemodelle und Baustelleneinrichtungselemente fßr relevante Fragestellungen in der Arbeitsvorbereitung und während der Bauausfßhrung erweitert genutzt werden kÜnnen. Die Planung und Bewertung der Baustelleneinrichtungsgßte wird innerhalb der dreidimensionalen Planungsumgebung PlanTUM durchgefßhrt. Die Eingabe und Visualisierung erfolgt mit einem multi-touch fähigen Planungstisch. Der Beitrag adressiert die Umsetzung einer digitalen Baustelleneinrichtungsplanung mit einem Building Information Model (BIM) sowie der Integration von Virtual Reality Brillen zur weiteren Planungsunterstßtzung. Referenten: Dipl.-Ing Amadeusz Kargul, Akad. Dir. Stephan Kessler, Prof. Dr.-Ing. J. Fottner

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Cloudbasierte Systemarchitektur fĂźr Fahrerassistenzsysteme in Mobilen Arbeitsmaschinen (TU Dresden)

Die nächsten Schritte auf dem Weg zu mehr Produktivität im Betrieb von Erdbewegungsmaschinen liegen in der Assistenz des Fahrers, der Automatisierung von Arbeitsprozessen sowie in der efďŹ zienteren Koordination durch umfassende Vernetzung der Logistikkette. Als Indikator fĂźr diesen Trend werden zunehmend neue Konzepte und Prototypen fĂźr automatisierte und vernetzte Maschinen präsentiert. Wann ein ächendeckender Einsatz denkbar wird, ist jedoch noch ungewiss, da grundlegende Technologien erst noch entwickelt und konsolidiert werden mĂźssen. Am Beispiel eines laufenden Forschungsprojektes zur Automatisierung eines Radladers werden die nĂśtigen Erweiterungen des bestehenden Maschinensystems exemplarisch diskutiert sowie die Integration in ein Netzwerk aus Maschinen und Leitstand vorgestellt. Das Bordsystem der Maschine muss den gestiegenen Anforderungen durch die sensorische Erweiterung (z.B. Umfelderkennung) und durch digitalisierte Benutzerschnittstellen Rechnung tragen. Neben der on-board Kommunikation wird im vorgestellten Forschungsprojekt auch die Kommunikation zwischen Maschine und Leitstand betrachtet. Mit Hilfe solch eines Maschinenkonzeptes ergeben sich neue MĂśglichkeiten im Hinblick auf Assistenzsysteme und Automatisierungsfunktionen. Die Algorithmen fĂźr die automatisierten Funktionen werden dabei anhand physikalischer Simulationsmodelle von Maschine und Prozess entwickelt und optimiert. Referenten: Prof. Dr.-Ing Frank Will, Frank Waurich, Technische Universität Dresden

Schwerpunkt U: Umwelttechnik Dem Errichten von neuen Bauwerken gehen oftmals entsprechende Abbrucharbeiten voraus. FrĂźher wurden viele der dabei anfallenden Materialien schlichtweg entsorgt, heute ist die Vorgabe, dass mĂśglichst viel dieser wertvollen Stoffe wieder zum Einsatz kommt. Daher muss bereits die AbbruchmaĂ&#x;nahme strukturiert ablaufen, ein Brechen des Materials organisiert werden, oftmals gleich an Ort und Stelle, und dazu passend gleich die Sortierung vorgenommen werden kĂśnnen. FĂźr diese Prozesse gibt es die entsprechende Maschinentechnik, aber auch ständig neue Vorschriften, Normen und Gesetze, die es zu beachten gilt. All diese Themen werden Ihnen in diesem Schwerpunkt Umwelt präsentiert.

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Abbruch LennetalbrĂźcke Hagen (Epiroc)

Der Abbruch der 989 m langen LennetalbrĂźcke der A45 in Hagen war einer der grĂśĂ&#x;ten BrĂźckenabbrĂźche in Deutschland. Die Anzahl der baulichen und zeitlichen Auflagen und die Ăśrtlichen Gegebenheiten erforderten ein komplexes Abbruchkonzept, das verschiedene Bauprozesse umfasste. Die Komplexität der Rahmenbedingungen schloss eine Sprengung oder einen konventionellen RĂźckbau aus. Das gesamte Projekt wurde in 5 Abbruchbereiche mit individuellen Konzepten unterteilt, die zeitlich abgestimmt abgearbeitet werden mussten. Eine quer verlaufende LandstraĂ&#x;e, eine Bahnstrecke und die Lenne, die unterhalb der BrĂźcke verläuft, waren der Grund dafĂźr, dass spezielle Zeitpläne und Vorgehensweisen eingehalten werden mussten. Die Abbruchunternehmen Kafril Abbruch GmbH und MoĂ&#x; Abbruch-Erdbau-Recycling GmbH & Co. KG hatten fĂźr diesen RĂźckbau neben zwei 50 m Longfront Baggern etliche 40-t-Bagger im Einsatz, die mit Hilfe von Hydraulikhämmern und Abbruchmaschinen der Firma Epiroc (vormals Atlas Copco) arbeiteten. So wurde beispielsweise erstmals ein 4,7-t-Hydraulikhammer an einem 30 m Longfront Ausleger betrieben. Epiroc ist der fĂźhrende Maschinenhersteller fĂźr den RĂźckbau und die Berg- und Tunnelbautechnik. Mit modernster Technologie entwickelt und produziert Epiroc innovative BohrausrĂźstungen sowie Maschinen fĂźr die Gesteinsgewinnung und den RĂźckbau, sowie den dazugehĂśrigen Service, Ersatzteile und ZubehĂśr. Epiroc gehĂśrt zur Atlas Copco Gruppe und ist in mehr als 150 Ländern vertreten. Referent: Jens Westermann B-Eng. Product Manager Hydraulic Attachment Tools D-A-CH Epiroc GmbH Essen

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Schlagkraft und Robustheit im Kompaktformat – ARJES Impaktor 250 (Arjes)

Die ARJES GmbH, mit Sitz im thĂźringischen Leimbach, ist Hersteller von ZerkleinerungslĂśsungen in der Recyclingbranche. Seit UnternehmensgrĂźndung, im Jahr 2007, arbeiten 130 Mitarbeiter an der erfolgreichen Vermarktung des Maschinenportfolios weltweit.

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Der ARJES Impaktor ist eine vielseitige Zerkleinerungslösung für Unternehmen aus dem Baugewerbe, bei denen Abbruch- und Rückbauarbeiten anfallen. Die innovative Maschine zerkleinert eine Vielzahl von Materialien. Die besondere Geometrie der Steinbrecherwellen, der wahlweise synchrone oder asynchrone Antrieb und die integrierten Brechbalken sorgen für ein gleichmäßiges Endkorn und hohen Durchsatz. Der Zerkleinerer stellt in seinem gesamten Konzept den kleinsten, mobilsten „Allesfresser“ der Welt dar. Darüber hinaus ist ein einfacher Transport entweder via Hakenlift oder Tieflader garantiert. In einem außergewöhnlich effizienten Verhältnis steht die Kompaktheit der Maschine zur Durchsatzleistung des zu verarbeitenden Materials mit niedrigen Betriebskosten. Das sind Materialien wie Beton inklusive Bewehrungseisen, Bauschutt, Asphalt, Ton, Schlacke, Graphit, Wurzelstöcke, und Altholz. Die Kombination aus Raupen- und Hakenliftmobilität, ist die in dieser Konstellation einzigartig. In diesem Vortrag werden vor allem die Einsatzmöglichkeiten, die Funktion sowie die kundenspezifischen Vorteile erläutert und durch Praxiseinsätze veranschaulicht. Referent: Uwe Kremer, Vertrieb Steinbrecher, ARJES GmbH

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Mobile Siebmaschinen richtig ausgewählt und eingesetzt – Vergleichsbetrachtungen (Christophel)

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3-Wellentechnologie, Zwangssiebmaschinen und Spannwellenanlagen drängen in den vom Kreisschwinger dominierten Markt mobiler Anlagen! Warum ist dies so? Was zeichnet diese Siebsysteme aus? Welche Stellschrauben entscheiden über die max. Performance im praktischen Einsatz? Welche Zielkonflikte müssen Anwender täglich lösen? Am Beispiel mobiler Powerscreen Siebanlagen werden Zusammenhänge verständlich gemacht und wichtige Hinweise gegeben. Kurzvideos zeigen den Betrieb und die wirtschaftlichen Konsequenzen in verschiedenen Einsätzen auf dem deutschen Markt. Referent: Dipl. Ing. Rüdiger Christophel, Geschäftsführender Gesellschafter, C. Christophel GmbH

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Baustellenentsorgung – Digitale Lösungen vor dem Hintergrund der neuen Gewerbeabfallverordnung (Interseroh)

Die Novelle der Gewerbeabfallverordnung stellt neue und hohe Anforderungen insbesondere an Bauunternehmen. Althergebrachte Vorgehensweisen in Mülltrennung und Dokumentation reichen nicht mehr aus, um gesetzeskonform zu arbeiten. Interseroh führt durch den Verordnungsdschungel und stellt (digitale) Lösungen vor. Referent: Andreas Prüfer, Leiter Branchenmanagement Bau/Objektgeschäft, Interseroh GmbH

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Schwerpunkt E: Elektrotechnik Die Elektrotechnik spielt auf jeder Baustelle eine große Rolle, da zum einen viele Geräte elektrisch betrieben werden, natürlich auch alle weiteren Einrichtungen wie Kommunikation, Datenbearbeitung etc. funktionieren müssen. Der Fachkräftemangel ist hier ebenfalls präsent, neue Normen und Gesetze sind am Start. Die Vorträge bilden Ihnen auch hier einen aktuellen Stand der Technik ab und helfen mit vielen praktischen Beispielen, die Abläufe in Ihren Unternehmen besser zu gestalten.

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Errichten, Betreiben und Prüfen elektrischer Anlagen und Betriebsmittel auf Bau- und Montagestellen (BFE Oldenburg)

Elektrische Anlagen auf Baustellen müssen nach den anerkannten Regeln der Technik errichtet, betrieben und geprüft werden. Dieser Vortrag erläutert die Gefahren des elektrischen Stromes auf Baustellen und gibt Hinweise für den Errichter und Betreiber der Baustelle. Es werden sowohl Neu- als auch Umbauten betrachtet. Elektrische Anlagen und Betriebsmittel auf Bau- und Montagestellen müssen vor der Erstinbetriebnahme und in wiederkehrenden Abständen durch befähigte Personen geprüft werden. Gerade an den Prüfer der elektrischen Anlage werden besonders hohe Anforderungen gestellt. Im Vortrag werden hierzu die neuesten VDE-Bestimmungen und Vorschriften dargestellt und an Hand praktischer Beispiele erläutert. Zudem wird darauf hingewiesen, welche Tätigkeiten „Nichtelektriker“ im Bereich der Elektrotechnik durchführen dürfen und welche Voraussetzungen dafür durch den Arbeitgeber geschaffen werden müssen. Referent: Dipl.-Ing. (FH) Reinhard Soboll, Bereichsleiter BFE-Oldenburg

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Einsparungen durch innovative, umweltfreundliche und flexible Mietstromlösungen für Ihr Bauprojekt (Bredenoord)

Wenn sich innerhalb von wenigen Stunden eine ganze Mietflotte an Stromaggregaten auf Europas Straßen in Bewegung setzt, dann sind hier Experten am Werk. Mit einem Maschinenpark von über 2.500 Stromaggregaten und einem Leistungsspektrum von 15 bis 2.000kVA, stellt sich Bredenoord mit 80 Jahren Erfahrung in der Entwicklung

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von innovativen Energielösungen jeder Herausforderung und so auch den heutigen Anforderungen auf Baustellen. Unsere Gesellschaft sollte sich nicht nur zum Ziel setzen, energieeffiziente Gebäude zu realisieren, sondern auch energieeffizient zu bauen. Welche Rolle die dezentrale Energieversorgung hierbei spielen kann, erfahren Sie im Vortrag. Hierzu werden verschiedene Anwendungsbeispiele für den Bausektor erläutert und dargestellt, auf welchen unterschiedlichsten Baustellen die Maschinen von Bredenoord zum Einsatz kommen können. Angefangen bei Haubenaggregaten stellt Vertriebsleiter Carsten Köhler hierbei die neue Generation der Stromaggregate vor. Neben Hauben- und Containeraggregaten, Lichtmasten, Transformatoren, Tanks und weiteren Produkten, werden Themen wie Umweltschutz, Lärmschutz oder kosteneinsparende Energiespeicherung anhand von Praxisbeispielen veranschaulicht. Referent: Carsten Köhler, Vertriebsleiter Bredenoord Deutschland

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Strom zum Mitnehmen – Intelligenter Stromspeicher und mobile Photovoltaikanlage liefern umweltfreundlichen Strom für Baustellen (PV4 Life)

Eine Neuheit setzt Maßstäbe bei der dezentralen Energieversorgung: Der «MobilHybrid», eine Art mobile Batterie, liefert abseits der Netze Strom exakt in der nachgefragten Menge und wählt automatisch den sinnvollsten Strommix. Abgas- und feinstaubfrei und kaum hörbar. Angefangen bei Baustellen bis hin zu Katastropheneinsätzen oder Open-Air-Veranstaltungen, überall wo es keinen Netzanschluss gibt, kommen mobile Stromaggregate zum Einsatz, um Strom aus Diesel oder Benzin zu erzeugen. Die Stromaggregate haben neben dem Lärm und der Umweltbelastung den weiteren Nachteil, dass sie dabei sehr unflexibel Strom erzeugen. Denn bei all den genannten Anwendungen wird sehr ungleichmäßig Strom benötigt, was dazu führt, dass die restliche Energie unnötig verbrannt wird. Wirtschaftlicher und umweltfreundlicher geht es mit dem mobilen Stromspeicher MobilHybrid und der mobilen Photovoltaikanlage MobilPV. Der MobilHybrid speichert den erzeugten Strom aus den Photovoltaik Modulen, Stromnetz oder Generator und gibt ihn je nach Bedarf an die Verbraucher in genau der richtigen Menge wieder ab, ganz ohne dabei Strom zu verschwenden. Das kompakte und wetterfeste Speichersystem inklusive der mobilen PV Anlage lassen sich dabei innerhalb weniger Minuten installieren und an jedem Standort der Welt in Betrieb nehmen. Auch kritische Verbraucher mit einem hohen Anlaufstrom wie Krane, Siebanlagen, oder Betonsägen werden dank einer 2-fachen Überlastfähigkeit des Systems sicher, autark und umweltfreundlich versorgt. Referent: Dipl.-Ing. (FH) Timo Schnitzer, Vertriebsleiter MobilHybrid by PV4Life GmbH

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BKT EM Reifen im Extrem Recycling Einsatz Erfahrungsbericht Endkunde mit anschließender Diskussion (Bohnenkamp)

Im Recycling-Betrieb herrschen harte Bedingungen – gerade für die Reifen. Christian Hort, Betriebsleiter Standort Buseck der Umweltdienste Bohn GmbH, berichtet über einschneidend positive Erfahrungen mit BKT-Reifen und dem Service der Osnabrücker Bohnenkamp AG. Welche Auswirkungen hat die Bereifung von Baumaschinen auf die laufenden Gesamtkosten? Worauf muss man bei der Auswahl der Reifen achten, besonders unter extremen Einsatzbedingungen? Antworten aus der Praxis im Alltag gibt der Recycling-Experte. Die Umweltdienste Bohn GmbH betreibt am Standort Buseck eine mechanische Aufbereitungsanlage für die Entsorgung von Reststoffen aus der Papierindustrie und Gewerbeabfällen zur Herstellung individueller Ersatzbrennstoffe. Im Einsatz ist dort ein Volvo-Radlader mit den Reifen BKT Earthmax SR 53. Der Radlader wird vorwiegend in der Beladung von Lkws, dem Aufschieben von Haufwerken und der Bestückung der Aufbereitungsanlage mit Gewerbemüll eingesetzt. Aufgrund hoher Belastungen sind die Anforderungen an die Reifen enorm: eine hohe Traktion, große Widerstandsfähigkeit gegen äußere Verletzungen, eine starke Karkasse und ein optimaler Härtegrad der Gummimischung. Nur so kann der Radlader bei einem geringen Verschleiß die Materialien aufschieben und ist vor Reifen-Verletzungen geschützt. Die BKT-Reifen können in diesem Einsatz mit äußerst geringen Gesamtbetriebskosten punkten. Referent: Erfahrungsaustausch/Diskussion Christian Hort, Umweltdienste Bohn / Christian Pieper, Bohnenkamp AG

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Werkstatt 4.0: Effizienzsteigerung mit AR- und VR- Technologie (Wacker Neuson)

Die Themen Augmented Reality (AR) – also die „erweiterte Realität“ wie beispielsweise die Ergänzung der realen Welt durch computergenerierte Zusatzinformationen – und Virtual Reality (VR) – die „virtuelle Realität“, bei der die Wirklichkeit komplett durch eine computergenerierte, interaktive virtuelle Umgebung ersetzt wird – haben in den letzten Jahren auch im Unternehmensumfeld stark an Bedeutung gewonnen. In der Wacker Neuson Group finden beide Technologien Anwendung in der Praxis. Im Bereich Service gibt es durch die steigende Komplexität der Maschinen und eine Verknappung von Ressourcen vermehrt den Bedarf, Mitarbeitern im Feld Wissen in Echtzeit zur Verfügung zu stellen. Dadurch können Ausfallzeiten vermieden werden, die entstehen, wenn Maschinen zur Reparatur in die Werkstatt gebracht werden müssen. Mit Hilfe der Augmented Reality-Brille HoloLens von Microsoft können Servicemitarbeiter auf der Baustelle in Echtzeit mit Spezialisten in den Landeszentralen und Werken kommunizieren. Der Mitarbeiter schaut sich mit der Brille, die über Gesten, Sprache und Kopfbewegung gesteuert wird, einen bestimmten Bereich einer Maschine an. Das Bild der integrierten Kamera wird an die Kollegen übertragen, die wiederum Informationen in das Blickfeld des Servicetechnikers einblenden und so die Reparatur unterstützen können. Der Servicemitarbeiter hat dabei beide Hände frei und kann die Anweisungen direkt umsetzen. Dieser Use Case konnte in ersten Szenarien in der Schweiz bereits in der Praxis umgesetzt werden. Auch im Vertrieb gibt es einige praxisnahe Anwendungen: Durch das Aufbereiten von virtuellen 3D-Modellen haben Vertriebsmitarbeiter in Zukunft immer die gesamte Produktpalette dabei und können sie Kunden vorführen. In der Wacker Neuson Group geht man davon aus, dass in Zukunft virtuelle Maschinen im Vertrieb große Verbreitung finden werden. Heute werden vor allem statische Virtual Reality-Aufbauten genutzt, um 3D-Modelle für Kunden erlebbar zu machen. In Zukunft können dafür auch deutlich kompaktere, mobile Augmented Reality-Lösungen eingesetzt werden. Auch für Schulungen eignen sich die neuen Technologien. Teilnehmer, die die Brille HoloLens tragen, können einen virtuellen Schulungsraum betreten. Der Reiseaufwand für Schulungen wird so deutlich gesenkt und bei Bedarf kann sehr schnell eine große Personenzahl geschult werden. Technologische Entwicklungen werden in Zukunft viele weitere Anwendungen ermöglichen. Dazu werden in der Wacker Neuson Group aktuell die Grundlagen gelegt. Wichtig ist dabei vor allem ein vollautomatischer, durchgängiger Datenstrom (Digitalisierung des Product Lifecycles). Ausgewertet werden diese Daten in der Cloud durch Machine-Learning Algorithmen und Deep Learning. Dieses erlaubt neue Instandhaltungsstrategien, mit denen die Wacker Neuson Group proaktiv und vorbeugend die Maschinen der Kunden warten und servicieren kann. Gleichzeitig können die Daten dazu genutzt werden, um dem Servicetechniker eine optimierte Visualisierung in der HoloLens zur Verfügung zu stellen. Referenten: Benjamin Wasinger, Geschäftsführer Wacker Neuson Schweiz Franz Rimböck, Head of Corporate Digitalization Wacker Neuson Group

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„Fehlersuche an der Baumaschine aufgrund einer Kundenreklamation wegen mangelhafter Hydraulischer Arbeitsleistung der Maschine“ (IHA)

Kommt es zu einer Leistungsreduzierung oder gar zum Ausfall einer Baumaschine, ist dies natürlich für den Kunden ein sehr großes Ärgernis. Somit ist absolute Fachkompetenz gefragt, wenn es darum geht, diesen Mangel schnellstmöglich zu lokalisieren und anschließend zu beheben. In der immer komplexer werdenden Technik ist es von größter Wichtigkeit, diese Entwicklungen aufmerksam zu begleiten und seinen Wissensstand aktuell zu erhalten. Gerade im Bereich der Hydraulik ist dies leider keine Selbstverständlichkeit, da es den Beruf des „Hydraulikers“ nicht gibt. Welche Tragweite gefährliches „Halbwissen“ hat, kann man leider fast jeden Tag beobachten. In diesem Workshop soll es darum gehen, die Funktionen eines Hauptsteuerblockes und dessen Hydraulische Funktionen am Beispiel eines Mobilbaggers zu verstehen. Die Benennung der Bauteile, sowie der Umgang mit einem Hydraulikschaltplan. Die Ausarbeitung der o.g. Kundenreklamation und die dazu erforderlichen Einstellarbeiten. Welche Fragen stellen sich? Was muss alles überprüft werden? Was ist zu beachten? Welche Werkzeuge und Hilfsmittel brauche ich? Wo bekomme ich die nötigen Informationen her? Kann ich als Maschinenbetreiber solche Arbeiten selbst durchführen? Auf all diese wichtigen Fragen brauchen wir Antworten. Auch werden im Rahmen dieses Workshops praktische Fehlersuchen an einem Teststand durchgeführt. Die Teilnehmer dieses Workshops sollten belastungsfähige Kenntnisse in der Mobilhydraulik mitbringen. Referent: Andreas Fritz, Trainer Fluidtechnik/ Mobilhydraulik Internationale Hydraulik Akademie GmbH NFZ Techniker Fachrichtung Baumaschinentechnik und zertifizierter Technischer Trainer TTxTT


Mittwoch, 21. Februar 2018 10.30 – 11.15 Uhr: Kampfmittelfreiheit vor Baubeginn – Grundvoraussetzung für den Bauprozeß Dipl.-Ing. Uwe Hinzmann, (Keller Grundbau GmbH/ Deutscher Bauindustrieverband)

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11.45 – 12.30 Uhr: Optimum Fleet Recommendation (Schlüter Baumaschinen)

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14.00 – 14.45 Uhr: Eine breite Vielfalt an Lösungen für den Abbruchunternehmer (Sennebogen)

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15.15 – 16.00 Uhr: Zero Emission: Eine echte Alternative (Wacker Neuson Group)

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16.30 – 17.15 Uhr: Mit Hybrid von Komatsu – effizient und umweltschonend (Komatsu)

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Donnerstag, 22. Februar 2018 08.30 – 09.15 Uhr: ASR A5.2 – neue Sicherheitsbestimmungen auf der Straßenbaustelle (BG Bau)

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09.30 – 10.15 Uhr: „Masterplan Straßenbau 4.0“, mit BIM, Lean-Management & Co. Sicherheit und Transparenz schaffen (Praxis EDV)

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10.45 – 11.30 Uhr: Die moderne (digitale) Straßenbaustelle mit einem starken Partner (Dynapac)

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11.45 – 12.30 Uhr: Innovative Plattform als Techno- BP9 logietreiber im nachhaltigen Straßenbau(prozess) (Ammann) 14.00 – 14.45 Uhr: Alles aus einer Hand. Das „Sorglospaket“ für den Bauprozess, digital unterstützt. (Wacker Neuson Group)

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15.15 – 16.00 Uhr: Produktivitätssteigerung durch Intelligent Machine Control (Komatsu)

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16.30 – 17.15 Uhr: Regelmäßige und professionelle BP12 Trainings rund um die Maschine: Nice-to-Have oder das Plus an Betriebssicherheit und Produktivität der Baumaschine? (Sennebogen)

Das gesamte Verfahren zur Herstellung eines Bauwerkes bezeichnet man als Bauprozess. Dazu gehört neben der Bauplanung natürlich auch die Bauausführung zur Herstellung eines Bauwerkes bis hin zur Bauwerksnutzung. Der Weg dorthin kann sehr lang sein, in den folgenden Referaten werden wesentliche Bestandteile und deren Komponenten dargestellt. Eine grundlegende Untersuchung des Baugrundstückes auf eventuelle Unwägbarkeiten schützt vor baulichen Verzögerungen und unnötigen Kosten. Abbruchmaßnahmen sind oftmals nötig, um Platz zu schaffen für neue Bauwerke. Die Arbeitssicherheit in ge-

schlossenen Räumen steht dabei im Vordergrund, neue Techniken schützen die Mitarbeiter vor unnötiger Belastung durch Abgase. Die BG Bau überwacht die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen und kümmert sich präventiv um das Wohl der Mitarbeiter auf den Baustellen. Softwaretools oder auch digitalisierte Maschinenausstattungen kümmern sich um die nachhaltige Qualitätssteigerung auch im Straßenbau. Das Training der Mitarbeiter trägt ebenfalls dazu bei, sorgt aber auch für einen effektiven Einsatz der hochkomplexen Maschinentechnik. Das Thema der Baustellenlogistik durch den Einsatz von Raupen- und Turmdrehkranen, auch aus rechtlicher Sicht, rundet diesen Vortragsblock ab!

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Mittwoch, 21. Februar 2018 10.30 – 11.15 Uhr: EM-Reifen richtig wählen und im Einsatz beurteilen (Bohnenkamp) 11.45 – 12.30 Uhr: Anbaugeräte – Standardlösung oder individuelle Sonderanfertigung? (Rädlinger)

T1

T2

14.00 – 14.45 Uhr: Teleskoplader als Allrounder und T3 Dumper als effiziente Lastenträger in der Baustellenlogistik und ihre Sicherheitsfeatures, Baustellenlogistik: effizient und sicher (Wacker Neuson Group) 15.15 – 16.00 Uhr: Tatort Anbaugeräte / Worktools und deren wachsende Bedeutung (HS-Schoch)

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16.30 – 17.15 Uhr: Zukunftsfähige Motorentechnik aus dem Hause Scania

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Donnerstag, 22. Februar 2018 10.45 – 11.30 Uhr: Die Vernetzung zwischen Planung und Baustelle wird Wirklichkeit: RIB iTWO civil nahtlos verknüpft mit Sitelink3D (Topcon)

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D2 11.45 – 12.30 Uhr: Zukunft Elektroantrieb Akku und Elektromotor: neue Technologien und ihre Anforderungen an Bediener (Wacker Neuson Group)

47. Schwerpunkt Digitalisierung / Technologie Technische Weiterentwicklungen gehören zum Tagesgeschäft. Nicht nur die Baumaschinenmessen dieser Welt fordern danach, permanente Herausforderung ergeben sich durch einen gesunden Wettbewerb. Es fängt z.B. bei der richtigen Bereifung an, die einen effektiveren Einsatz der mobilen Maschine ermöglicht. Ohne Anbaugeräte ist diese Maschine dann ebenfalls recht unselbständig, auch hier gibt es einen agilen Markt der ständigen Weiterentwicklungen. Einen Elektromotor in eine Baumaschine oder einen Bau LKW einzusetzen wäre vielleicht wünschenswert, der Leistungshunger ist aber schwer in Grenzen zu fassen. Die Motorenentwickler vollbringen auch hier Höchstleistungen, um die „alten Dieselrosse“ neuen Gesetzmäßig26

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keiten im Hinblick auf Verbräuche und Abgasausstoß weiter zu entwickeln. Auch bei den Erdbaumaschinen stehen Hybridbetriebene Baustelle haben sich als zuverlässige Arbeitsmaschinen gezeigt.

14.00 – 14.45 Uhr: Digitale Ölüberwachung und CO2-Reduktion (KLEENOIL PANOLIN AG)

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15.15 – 16.00 Uhr: Openmatics - Telematik der ZF Friedrichshafen AG - Anwendungen für Nutzfahrzeuge, PKWs und Bau- und Landmaschinen (ZF)

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16.30 – 17.15 Uhr: Gerätemanagement mit MTS-SMART: „Mobile Lösungen für die digitale Baustelle“ (MTS)

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Freitag, 23. Februar 2018 08.30 – 09.15 Uhr: Scania Connected Vehicles (Scania)

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09.30 – 10.15 Uhr: Die Verknüpfung von Mensch und Maschine zum Miet-Ökosystem (Trackunit)

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10.45 – 11.30 Uhr: VDBUM goes Digital Webtraining und Digitale Prüfprotokolle für Jedermann, Mobile Zeiterfassung und Maschinenverwaltung

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11.45 – 12.30 Uhr: SmoothRide – Fahrbahnerneuerung 4.0: Verschleißschichterneuerung der Startbahn 18 West am Frankfurt Flughafen (Topcon / Fraport)

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Mittwoch, 21. Februar 2018 10.30 – 11.15 Uhr: Die digitale Vermarktung von Baumaschinen (Mascus/Ritchie Bros.)

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11.45 – 12.30 Uhr: Alternative umweltbewusste Transportlösungen (Scania)

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Donnerstag, 22. Februar 2018 08.30 – 09.15 Uhr: BKT EM Reifen im Extrem WS3 Recycling Einsatz Erfahrungsbericht Endkunde mit anschließender Diskussion (Bohnenkamp)

Schwerpunkt Mensch/Umwelt

WS4 09.30 – 10.15 Uhr: Werkstatt 4.0: Effizienzsteigerung mit AR- und VR Technologie (Wacker Neuson Group)

Dem Errichten von neuen Bauwerken gehen oftmals entsprechende Abbrucharbeiten voraus. Früher wurden viele der dabei anfallenden Materialien schlichtweg entsorgt, heute ist die Vorgabe, dass möglichst viel dieser wertvollen Stoffe wieder zum Einsatz kommt. Daher muss bereits die Abbruchmaßnahme strukturiert ablaufen,

10.45 – 12.30 Uhr: Fehlersuche an der Baumaschine aufgrund einer Kundenreklamation wegen mangelhafter Hydraulischer Arbeitsleistung der Maschine“ (IHA)

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Donnerstag, 22. Februar 2018 08.30 – 09.15 Uhr: Abbruch Lennetalbrücke Hagen (Epiroc)

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09.30 – 10.15 Uhr: Schlagkraft und Robustheit im Kompaktformat(ARJES)

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U3 10.45 – 11.30 Uhr: Mobile Siebmaschinen richtig ausgewählt und eingesetzt – Vergleichsbetrachtungen (Christophel) U4 11.45 – 12.30 Uhr: Baustellenentsorgung – Digitale Lösungen vor dem Hintergrund der neuen Gewerbeabfallverordnung (Interseroh)

ein Brechen des Materials organisiert werden, oftmals gleich an Ort und Stelle, und dazu passend gleich die Sortierung vorgenommen werden können. Für diese Prozesse gibt es die entsprechende Maschinentechnik, aber auch ständig neue Vorschriften, Normen und Gesetze, die es zu beachten gilt.


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Vortragsraum „Winterberg“

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Saue erla and Stern n Hote el

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Unterführung zum Seminar

Hotel-Eingang

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Tennis

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85 Parkplätze

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Convention Center

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OutdoorAusstellung

Unterführung zum Hotel

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OutdoorAusstellung

PARKPLATZBELEGUNG – VDBUM Großseminar

Änderungen vorbehalten

EINGANG Großseminar


V D B U M S E M I N A R 2 018

Anmeldung zum 47. VDBUM Großseminar 2018 20. bis 23. Februar 2018 Veranstalter:

Ort

VDBUM Service GmbH Henleinstraße 8a 28816 Stuhr Tel.: 0421 - 22 23 91 12 Fax: 0421 - 22 23 91 10 service@vdbum.de www.vdbum.de

Sauerland Stern Hotel Kneippweg 1 34508 Willingen/Upland Telefon: 05632 - 4040 Telefax: 05632 - 6119

Hotel:

Anmeldung zum 47. VDBUM-Großseminar 2018 Leistungen und Kosten (alle Preise jeweils zzgl. MwSt.):

VDBUM Seminar inkl. 3 Übernachtungen, 20. - 23.02.2018 inkl. Fachvorträge, Übernachtungen, Frühstück, Mittagessen und Abendprogramm ❑ 685,- € für VDBUM-Mitglieder: ❑ 875,- € für Nicht-Mitglieder

Bonus für Ordentliche Mitglieder ❑ Kostenfreie Teilnahme an der „Hüttensause“ am 23.02.2018 inkl. Übernachtung/ Frühstück auf den 24.02.2018 ❑ Frühbucherrabatt in Höhe von 60,- € gültig bis zum 22.12.2017 (Gilt nur bei Teilnahme am Gesamtseminar)

Buchung nur über VDBUM Service GmbH

VDBUM Seminar inkl. 2 Übernachtungen

Anmeldung:

VDBUM Seminar inkl. 1 Übernachtung

Bitte nutzen Sie das nebenstehende Anmeldeformular. Sie erhalten von uns eine Teilnahmebestätigung und die Rechnung. Nur die vor Veranstaltungsbeginn bezahlte Teilnahmegebühr berechtigt zur Teilnahme am Seminar. Die Teilnahmegebühr überweisen Sie bitte mit Angabe der Rechnungsnummer.

inkl. Fachvorträge, Übernachtung, Frühstück, Mittagessen und Abendprogramm ❑ 398,- € für VDBUM-Mitglieder ❑ 595,- € für Nicht-Mitglieder Anreisedatum: ___. 02. 2018 Abreisedatum: ____. 02. 2018

inkl. Fachvorträge, Übernachtungen, Frühstück, Mittagessen und Abendprogramm ❑ 545,- € für VDBUM-Mitglieder ❑ 745,- € für Nicht-Mitglieder Anreisedatum: ___. 02. 2018 Abreisedatum: ____. 02. 2018

Tagesgäste inkl. Fachvorträge und Mittagessen ❑ 104,- € für VDBUM-Mitglieder Besuch am: ____. 02. 2018

❑ 148,- für Nicht-Mitglieder

Anmeldung für Studierende/Meisterschüler/Technikschüler Rücktritt:

Bis 05.02.2018 kostenfrei. Ab 06.02.2018 bis 13.02.2018 wird die Teilnahmegebühr zu 50 % fällig. Bei Rücktritt ab 14.02.2018 wird die Teilnahmegebühr zu 100 % fällig. Die Entsendung von Ersatzteilnehmern ist selbstverständlich möglich. VDBUM Seminarband:

Alle Seminarteilnehmer erhalten bei Anreise kostenlos ein Exemplar des VDBUM Seminarbandes ausgehändigt. Sollten Sie weitere Exemplare benötigen, können Sie diese vor Ort beim Großseminar, telefonisch, per Fax oder unter www.vdbum.de bei der VDBUM Service GmbH bestellen. Der Preis beträgt 15,50 € / Stück zzgl. ges. MwSt., Porto und Verpackung. Die Lieferung erfolgt ab dem 26.02.2018.

(gemeinsame Patenschaft von Unternehmen & VDBUM) 21. bis 23.02.2018 ❑ Ja, ich nehme kostenfrei an 2 Seminartagen mit einer Übernachtung teil ❑ Ja, ich nehme kostenfrei an 3 Seminartagen mit 2 Übernachtungen teil Kostenfreie Leistungen: Empfang, Patenpräsentationen, Seminarteilnahme, Besuch der Ausstellung, Teilnehme an der Abendgala, Catering, Übernachtung im Doppelzimmer Anreisedatum: ___. 02. 2018 Abreisedatum: ____. 02. 2018

Anmeldung für Patenfirmen ❑ Ja, ich möchte Pate werden ❑ Paket 1: 175,- € (50 % Pate, 50 % VDBUM vom Gesamtpreis 350,- €) ❑ Paket 2: 350,- € (50 % Pate, 50 % VDBUM vom Gesamtpreis 700,- €) Arrangement: Freitag, 23.02.2018 bis Samstag, 24.02.2018 inkl. „Hüttensause“, Übernachtung und Frühstück ❑ 80,- € Nachbuchung Partner/Partnerin im Doppelzimmer ❑ 135,- € Nachbuchung im Einzelzimmer ❑ 205,- € Nachbuchung im Doppelzimmer Arrangement-Verlängerung: 24.02.2018 bis 25.02.2018 (Selbstzahler/ Selbstbucher im Hotel Sauerlandstern nach Verfügbarkeit) zu Sonderkonditionen. Preisanfragen über den VDBUM.

Bezahlung Der Betrag wird überwiesen. Rechnung bitte an

❑ Firma

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Anmeldung bitte per Mail an service@vdbum.de oder per Fax: 0421 - 22 23 91 0. Die nebenstehenden Rücktrittsbedingungen erkenne ich an.

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V D B U M S E M I N A R 2 018

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Schwebende Endmontage Mobilkrane heben Portalkran im Tandemhub in 15 Meter Einbauhöhe Bei einem Feiertagseinsatz hob der Krandienstleister Wiesbauer aus Bietigheim-Bissingen auf dem Baustahl-Lagerplatz der Gebr. Lotter KG in Ludwigsburg einen 45 m langen und 58 t schweren Portalkran. Zwei Mobilkrane hoben die Last in einem Tandemhub an den vorgesehenen Aufbauplatz – und mussten dabei buchstäblich ein gehöriges Maß an Durchhaltevermögen beweisen. Bereits die Job-Beschreibung ließ erahnen, dass es sich bei diesem Projekt in vielerlei Hinsicht um eine Herausforderung der besonderen Art handelte: Denn der sperrige Portalkran musste zunächst vom Anliefer-Lkw abgeladen und anschließend per Tandemhub in die Sollposition gebracht werden. Dort sollte er dann schließlich freischwebend endmontiert werden, da eine Ablage der Kranbrücke auf dem Aufstellplatz wegen Lagergut und dem laufenden Betrieb nicht möglich war. „Wegen der zu überbrückenden Distanzen und der damit verbundenen großen Ausladungen sowie aufgrund des Lastgewichts entschieden wir uns bei diesem Einsatz für unsere beiden All Terrain-Krane Terex AC 700 und Demag AC 500-8“, berichtet Marco Wilhelm von der Wiesbauer GmbH & Co. KG, der den Einsatz projektiert und geplant hatte. Keine Beeinträchtigung der Arbeitsabläufe Doch vor dem Hub mussten die beiden Krane zunächst einmal am Einsatzort aufgebaut werden – und zwar laut Kundenvorgabe bei laufendem Betrieb, ohne die Arbeitsprozesse wesentlich zu behindern. Gleiches galt natürlich auch beim Abbau der Krane nach erfolgreich abgeschlossenem Hub. Dabei kam erschwerend hinzu, dass auf dem Lagerplatz an sechs Tagen in der Woche rund um die Uhr gearbeitet wird, so dass dem Wiesbauer-Team wenig Spielraum zur Verfügung stand, an dem die Arbeit auf dem Lagerplatz ruhte. „Auch

Tandemhub mit großer Ausladung: Bei der Montage des Portalkrans waren auf Seiten der beiden Mobilkrane Steherqualitäten gefragt. (Foto: Terex)

diese Anforderung legte den Einsatz dieser beiden Krane nahe, da sie besonders montagefreundlich konstruiert sind und einen schnellen Auf- und Abbau ermöglichen“, erklärt Marco Wilhelm. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse gab es auf dem Gelände zudem nur eine Stelle, an der beide Krane für den Tandemhub nebeneinander positioniert werden konnten – und die lag für einen der Krane in gehöriger Entfernung von der Montageposition des Portalkrans entfernt. „Das bedeutete, dass wir den Hub mit beachtlichen Ausladungen durchführen mussten“, erklärt Marco Wilhelm. Die höchste Belastung mutete das Wiesbauer–Team dabei dem AC 700 zu: Er musste mit seiner Lastseite die komplette Breite des Lagerplatzes bis zur hinteren Kranbahnschienenachse überbrücken. Die dazu erforderliche Maximal-Ausladung betrug dabei 42 m; die des AC 500-8 immerhin bis zu 24 m. Durch den Einsatz des AC 700-9 konnte bei der Ausladung aber auf eine zeitaufwendige und kostenintensive Zusatzausrüstung verzichtet werden.

Mehrere Stunden in Halteposition Um den 45 m langen und 15 m hohen Träger mit seinem Gesamtgewicht von 58 t heben zu können, wurden beide Krane jeweils mit Hauptausleger und 140 t Ballast konfiguriert. So gerüstet waren sie in der Lage, die Last auf eine Höhe von 15 m zu heben und in einem präzisen Schwenk exakt an die gewünschte Position zu schwenken. Dort wurde der Portalkran dann mit Hilfe eines weiteren Teleskopkrans in der Luft schwebend endmontiert. Dazu musste das Terex-Demag-Duo die Last über einen Zeitraum von mehreren Stunden pendelfrei in Position halten. „Das war aufgrund der hohen Stabilität der beiden Krane und ihrer Ausleger jedoch überhaupt kein Problem“, berichten die beiden Kranfahrer Günther Mühleck und Steven Zillmann. So konnte das Wiesbauer-Team den Portalkran wie geplant in zwei Arbeitstagen aufbauen und das Projekt zur vollsten Zufriedenheit des Kunden erfolgreich abschließen. Info: www.terex.com 

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Stundenzähler zurück auf Null Aufwändige Generalüberholung macht Longfront-Bagger für Abbruch wieder fit Abbruch bedeutet für eine Baumaschine Schwerstarbeit. Denn da geht es häufig mit brachialer Gewalt zur Sache, um harten Stahlbeton kleinzukriegen. Auch wenn die Geräte darauf ausgerichtet sind, Vibrationen und Stößen standzuhalten, werden Buchsen und Bolzen im Lauf der Zeit in Mitleidenschaft gezogen. So auch bei einem Kettenbagger Cat 345CL der Unternehmensgruppe Stricker aus Dortmund. Weil dort niemand auf den Einsatz dieses neun Jahre alten Schlüsselgeräts im Rückbau verzichten wollte, wurde dieses nach 11 024 Betriebsstunden aufgearbeitet. Um die volle Leistungsfähigkeit der 27 m langen Longfront-Ausrüstung wiederherzustellen, gab Stricker bei der Zeppelin-Niederlassung Hamm eine aufwendige Instandsetzung in Auftrag, die einem von Zeppelin durchgeführten Rebuild entsprach. Das war keine Schönheitspflege, sondern diente dazu, den Longfront-Bagger für ein weiteres Maschinenleben fit zu machen. Bevor die einzelnen Reparaturschritte festgelegt wurden, hatten Servicemitarbeiter eine umfassende Inspektion durchgeführt, um den Zustand der Baumaschine im Detail zu erfassen. Der Verschleiß wurde mittels Messungen ermittelt. Außerdem wurde die Reparaturhistorie der Vergangenheit berücksichtigt. „So wurde bei dem Bagger schon mal der Drehkranz instandgesetzt und die Haupthydraulikpumpe erneuert, sodass wir diese beiden Bestandteile bei der Generalüberholung ausklammern konnten. Da bei uns jede Reparaturmaßnahme im Detail dokumentiert wird, sind wir genau im Bilde über den Zustand der Maschine und können dementsprechende Rückschlüsse ziehen sowie erforderliche Maßnahmen einleiten“, verdeutlicht Zeppelin-Serviceleiter Bernd Meschede. Trotzdem blieb es nicht aus, nach der Durchsicht vor Ort die Maschine in der Niederlassung noch einmal einer genauen Prüfung und Tests zu unterziehen, um mögliche Schwach- und Schadstellen auf-

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Jörg Kiehne (M.) und Hansjörg Stricker (3.v.l.), beide Geschäftsführer der Stricker Holding, überzeugten sich mit Andreas Mohr (4.v.r.), Geschäftsführer der Stricker Hartstein Industrie, und Karlheinz Rogalla (3.v.r.), Betriebsleiter bei Stricker, vom Ergebnis, das ihnen Zeppelin-Vertriebsdirektor Kay-Achim Ziemann (4.v.l.), Serviceleiter Bernd Meschede (2.v.l.) und die Servicemitarbeiter Olaf Biermann (l.), Ulrich Heitkemper (2.v.r.) sowie Marc Backhaus (r.) präsentierten. (Fotos: Zeppelin)

zudecken. Dabei traten beim Motor tief eingeschlagene Ventilsitze und gebrochene Kolbenringe zutage – aufgrund der Belastungen im Abbruch keine ungewöhnlichen Schäden, die im Zuge der Überholung mit behoben wurden. Nach einer intensiven Reinigung wurde der Bagger in seine einzelnen Bestandteile zerlegt. Mithilfe eines Farbeindringverfahrens wurde der Unterwagen inklusive Fahrschiffe auf Risse überprüft. Um am Longfront-Ausleger selbst feinste Haarrisse bloßzulegen, wurde eine Magnetpulverprüfung angewandt und Zentimeter für Zentimeter mit einer UV-Lampe untersucht. Ohne Ergebnis – am Ausleger zeichnete sich kein Riss ab. Anders am Unterwagen und an den Schwenkgetrieben. Sämtliche Risse wurden von geprüften Schweißern fachgerecht verschlossen. Die Niederlassung fertigte extra eine Montagehilfe an und erstellte eine Schweißanleitung, die das Vorgehen namens Pilger-Schritt-Verfahren dokumentierte. Damit beim Schweißen kein Verzug und keine Verspannung des 30 cm dicken Stahls auftraten, wurde dieser auf 50 Grad vorgewärmt. Hatte er die erforderliche Temperatur erreicht, wurde in kurzen

Abschnitten geschweißt, dann sollte das Material wieder abkühlen. Baumaschinen-Puzzle Der Acert-Motor C13 wurde gemäß Vorgaben von Cat in der Niederlassung Köln generalüberholt, wo Zeppelin ein eigenes Zentrum dafür unterhält. Das Serviceteam überarbeitete auch das Kühlerpaket, das Luftansaug- sowie das komplette Kraftstoffsystem. Neu verlegt wurden sämtliche Schläuche. „Das hört sich simpel an, aber nachdem die einzelnen Komponenten ausgebaut waren, lagen diese lose da. Das war ein ganz schöner Wirrwarr, und das musste man erst einmal ordnen“, zeichnet der Serviceleiter ein Bild von der Situation. Um von Anfang an für Klarheit und Überblick zu sorgen, wurde jeder Stopfen plus Gegenstopfen numerisch gekennzeichnet. Schließlich sollte jedes Bauteil bis hin zur kleinsten Schraube und Mutter wieder da eingebaut werden, wo es hingehört. Bolzen und Buchsen wurden im Vorfeld ausgemessen und von Kollegen der Niederlassung Koblenz erneuert, die dazu umfangreiche Spindelarbeiten durchführten. „Bei den Bohrwerksarbeiten haben wir


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das Lagerspiel so eng wie möglich gewählt. Unsere Maßgabe war, die Abbruchausrüstung wieder in einen Idealzustand zu versetzen“, macht Bernd Meschede deutlich. „Nicht alleine im Karosseriebau bei Pkw gelten geringe Spaltmaße als Qualitätsmerkmal, auch bei uns kommt es auf engste Toleranzen an. Das Beispiel zeigt den hohen technischen Anspruch, den wir in Deutschland auch an Baumaschinen stellen. Das ist mit keinem anderen Markt vergleichbar“, führt Zeppelin-Vertriebsdirektor Kay-Achim Ziemann aus. Dass dem Qualitätsanspruch Rechnung getragen wurde, unterstrichen auch Jörg Kiehne und Hansjörg Stricker, beide Geschäftsführer der Stricker Holding, als sie sich zusammen mit Andreas Mohr, Geschäftsführer der Stricker Hartstein Industrie, und Betriebsleiter Karlheinz Rogalla vom Ergebnis überzeugten: „Die Generalüberholung ist ein Vertrauensbeweis in die Maschine von Cat, aber auch in die Leistung des Zeppelin-Service.“ Dieser sorgte nicht nur dafür, dem Bagger seine Leistungsfähigkeit wiederzugeben, sondern auch die Arbeitssicherheit wiederherzustellen. So wurden etwa Schutzvorrichtungen instandgesetzt. Das Dachfenster war blind und wurde ebenso ausgetauscht wie die mit Rissen durchzogene Frontscheibe. Die Wischwassertechnik wurde

Um am Longfront-Ausleger selbst feinste Haarrisse bloßzulegen, wurde eine Magnetpulverprüfung angewandt und Zentimeter für Zentimeter mit einer UV-Lampe untersucht. Ohne Ergebnis – am Ausleger zeichnete sich kein Riss ab.

funktionstüchtig gemacht. Auch fehlende Trittstufen zur Kabine sowie zu Wartungs-

punkten wurden wiederhergestellt. Bevor diese dann erstmals ein Fahrer besteigt, kommt der ganze Bagger auf den Prüfstand und muss vor seiner Auslieferung umfangreiche Test- und Messreihen durchlaufen. „Wir wollen sichergehen, dass das Gerät reibungslos funktioniert. Entsprechende Sicherheit bietet auch eine Garantie, die mit Stricker vereinbart wurde“, so Bernd Meschede. Nach erfolgreichem Abschluss der Reparaturarbeiten wurde der Betriebsstundenzähler wieder auf Null gesetzt. Ein Monteur wird jeweils den ersten Einsatz von Erdbau- und Longfront-Ausleger begleiten und eine Feinjustierung der Einstellungen inklusive der Hydraulik vornehmen. Da hat jeder Fahrer andere Vorlieben. Die einen wollen, dass Baumaschinen schneller, die anderen, dass sie weicher ansprechen. Solche Einstellungen können jedoch nur unter Last erfolgen. Das heißt, wenn mit Hammer, Greifer, Zange oder Pulverisierer gearbeitet wird. „Wir konnten bei Drehzahl und Hydraulikdruck bislang nur Grundeinstellungen vornehmen“, erklärt Bernd Meschede, „aber es lohnt sich, hier nochmal Zeit zu investieren, denn nur so bekommt man auch die volle Leistung, die gefordert wird.“ Info: www.zeppelin.com 

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Sicherheit und Gesundheitsschutz Neue DGUV Regel zum Einsatz von Hydraulik-Schlauchleitungen und -Flüssigkeiten Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung DGUV als Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. erarbeitet Regeln und Grundsätze zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz. Hier werden die jüngsten Aktualisierungen im Hydraulikbereich aufgezeigt. Von Ulrich Hielscher Neu ist, dass jetzt die DGUV Regel 113-015 (Alt BGR 237) „Hydraulik-Schlauchleitungen für den sicheren Einsatz“ und die DGUV Regel 113-007 (Alt BGR 137) „Sicherheit und Gesundheitsschutz im Umgang mit Hydraulik-Flüssigkeiten“ zur neuen DGUV Regel 113-20 vereint wurden. Vom Grundsatz her bleibt der präventive Anspruch bestehen, dass DGUV Regeln bereichs-, arbeitsverfahren- oder arbeitsplatzbezogen Inhalte zusammenstellen. Sie erläutern, mit welchen konkreten Präventionsmaßnahmen die Pflichten zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren erfüllt werden können. DGUV Regeln sind fachliche Empfehlungen zur Gewährleistung von Sicherheit und Gesundheit. Gleichzeitig dienen sie dem Arbeitgeber als konkrete Hilfe für die Gefährdungsbeurteilung und die daraus resultierenden Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Einsatz von Hydraulik-Schlauchleitungen und für die Auswahl und Verwendung von Hydraulik-Flüssigkeiten in der Praxis. Bei anforderungsgerechter Anwendung kann die DGUV Regel neben der Schaffung der eigenen Rechtssicherheit ein wichtiger Bestandteil der vorbeugenden Instandhaltung bei einer gleichzeitig höheren Maschinenverfügbarkeit sein. DGUV Regeln haben neben dem hohen Praxisbezug auch einen hohen Erkenntniswert für die Anwender. Hydraulik-Flüssigkeiten Beim Einsatz von und Umgang mit Hydraulikflüssigkeiten hat man neben der Sicherheit auch einen Mehrwert auf die praktische Anwendung gelegt. Neben der ausführlichen Betrachtung zur Beschaf-

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Ablagerung durch Vermischung (Fotos: IHA)

Ausfall durch Verschmutzung

fung, wird der Wechsel von Hydraulik-Flüssigkeiten anforderungs- und praxistauglich erläutert. Ein sehr wichtiger Betrachtungspunkt ist das Befüllen einer Hydraulikanlage, denn ein Neu-Öl entspricht in den meisten Fällen nicht den Reinheitsanforderungen der Hydraulik-Komponentenhersteller oder der Hydraulik-Systemhersteller und ist somit beim Befüllen mit entsprechenden Filtereinheiten und Filterfeinhei-

ten zu filtern. Soll die Hydraulik-Flüssigkeit gegen eine andere ausgetauscht werden (Umstellung) ist zu prüfen, ob die vorgesehene Hydraulik-Flüssigkeit den gestellten Anforderungen des Maschinen- oder Hydraulikanlagenherstellers beziehungsweise des Hydraulik-Schlauchleitungsherstellers entspricht Im Zweifelsfall sollte deren schriftliche Zustimmung eingeholt werden. Betriebsunterlagen der Anlagenund Leitungshersteller beinhalten unter Umständen auch Umstellungsintervalle oder auch verkürzte Austauschintervalle für Hydraulik-Schlauchleitungen und -Dichtungen. Wichtige Hinweise findet man auch zum Austausch von Hydraulik-Flüssigkeiten mit unterschiedlicher Zusammensetzung oder unterschiedlichen Typs bei Restmengen im System, dass diese nicht ohne weiteres mit der vorher eingesetzten Hydraulik-Flüssigkeit verträglich ist. Ebenso wird der Hinweis gegeben, dass Hydraulik-Flüssigkeiten, die der gleichen DIN-Kategorie angehören, miteinander unverträglich sein können. Deshalb sind Informationen nicht über die Mischbarkeit relevant, sondern über die Verträglichkeit zweier Hydraulik-Flüssigkeiten. Weitere interessante Aspekte erhält man auch zur Erhaltung und Prüfung der 


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Ausreißsicherung ohne Spritzschutz

Falsche Montage von Schutzschläuchen

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Hydraulik-Flüssigkeiten. Der Trend geht ganz klar zum zustandsorientierten Wechsel der Hydraulik-Flüssigkeit. Auch dazu findet man in der neuen DGUV Regel praktische Tipps, die nicht nur für den Anwender von Wert sind, sondern auch für den Hersteller von hydraulischen Systemen. Eine hohe Ölqualität, verbunden mit hoher Ölreinheit, verlängert nicht nur die Standzeit der Hydraulik-Flüssigkeit, sondern auch die Lebensdauer und Verfügbarkeit von Hydraulik-Schlauchleitungen und -Dichtungen. Hydraulik-Schlauchleitungen Die Lebensdauer und der Sicherheitsanspruch von Hydraulik-Schlauchleitungen ist aber nicht nur von der Hydraulik-Flüssigkeit abhängig, sondern noch von vielen Faktoren aus der anforderungsgerechten Anwendung und dem anforderungsgerechten Einbau von Hydraulik-Schlauchleitungen. Hier wurden die bewährten Punkte aus der in Bälde zurückgezogenen DGUV Regel 113-015 übernommen und um einige weitere praktische Hinweise ergänzt. Wichtig hier zu nennen wäre für den Arbeitgeber, wie Gefährdungen durch Hydraulik-Schlauchleitungen, welche ja möglicherweise auch in seiner zu erstellenden Gefährdungsbeurteilung zu finden sind, mit welchen Maßnahmen minimiert werden können. Hier wurde auch der Punkt Vermeidung von Peitschen überarbeitet und ergänzt, dass zum Beispiel Fangschutzeinrichtungen unbedingt nach den beiliegenden Montagevorgaben nachträglich zu montieren sind. Fangschutzeinrichtungen, welche Sicherheitsbauteile nach MRL 2006/42/EG sind und gesondert

Zu veräußern: Prospekte, Broschüren etc. von Baumaschinen, Kranen, Hubarbeitsbühnen, Motoren usw. Mehr als 4.500 Stück von 1953 bis ca. 2010. Liste mit Angabe des Herstellers, Type, Ausgabejahr, Seitenzahl, Sprache und Zustand auf CD. fritz.dienstbier@t-online.de

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Ordnungsgemäße Montage der Fangsicherung

in den Verkehr gebracht werden, müssen über eine CE Kennzeichnung, Konformitätserklärung und Betriebsanleitung verfügen. Das gilt aber nicht bei bereits schon in Maschinen installierten Teilen. Hier ist das Sicherheitsbauteil bereits Bestandteil der CE-Konformität der Maschine. Ein weiterer neuer Punkt ist der Schutz gegen Hydraulik-Flüssigkeitsstrahlen, bei Leitungsbruch und Leckage. Hier gibt es entsprechende anwendungsgerechte Hinweise, dass der Ausfall einer Hydraulik-Schlauchleitung durch einen austretenden Flüssigkeitsstrahl nicht unbedingt zur Gefährdung werden muss. Wenn keine Schutzabdeckungen möglich sind, dann findet man Hinweise zur richtigen Dimensionierung, Auswahl und Montage von Schutzschläuchen. Insbesondere die Montagekriterien sind erwähnenswert, weil man sehr häufig an in Verkehr gebrachten Hydraulikanlagen falsch montierte Schutzschläuche findet. Besonders erwähnenswert sind die zu eng dimensionierten Schutzschläuche oder wo keine offene Montage berücksichtigt wurde, denn hier erfüllen die Schutzschläuche nicht die notwendigen Schutzanforderungen. Achtung auch bei montierten Schutzschläuchen, die werksseitig direkt mit der Schlauchfassung der Hydraulik-Schlauchleitung verpresst wurden. Hier liegt in den meisten Fällen kein geprüftes System, wie es in den einschlägigen Normen gefordert wird, mehr vor. Das Thema

„Prüfung der Kombination von Hydraulik-Schlauch und Armatur“ findet ausführliche Betrachtung unter dem erweiterten Punkt „Auswahl, Bestellung, Herstellung und Kennzeichnung“. Fazit Durch Einhaltung der DGUV Regel ist nicht nur die eigene unternehmerische Rechtssicherheit gewährleistet, sondern durch den beschriebenen anforderungsgerechten Einbau von Hydraulik-Schlauchleitungen werden Ausfallerscheinungen an der Hydraulik-Flüssigkeit und an den Hydraulik-Komponenten langfristig vermieden. Die DGUV Regel 113-020 ist auch als wichtiger Bestandteil der vorbeugenden Instandhaltung zu sehen, denn die Standzeit der Hydraulik-Komponenten und die Maschinenverfügbarkeit lassen sich bei der Einhaltung dieser Regel effizient erhöhen. Die IHA bietet Seminare zum Thema Befähigte Person der Hydraulischen Leitungstechnik sowie einen Workshop zur Auffrischung für bereits ernannte Befähigte Personen als auch Seminare zum Thema Hydraulik-Flüssigkeiten an. * Ulrich Hielscher ist Geschäftsführender Gesellschafter der Internationalen Hydraulik Akademie GmbH und Mitglied im Normenausschuss NMST 2.8 Hydraulik-Schlauchleitung und im Fachausschuss DGUV 113-020 der BG Chemie Info: www.hydraulik-akademie.de 


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Schwerpunktthema: Schwerlasttransporte – Logistische Meisterleistungen Die Baumaschinen wachsen mit ihren Aufgaben, nicht selten werden für entsprechende Einsätze Geräte eingesetzt, die jenseits der 100 t Gewichtsklasse liegen. Schwerlasttransporte sind ebenfalls bei großen Bauteilen auf der Tagesordnung, denkt

man nur an die Windkraftanlagen, die in der Regel in der Nacht über deutsche Autobahnen zu ihrem Bestimmungsort gebracht werden. Diverse Hersteller stellen sich dieser Aufgabe, einige Beispiele finden Sie in den folgenden Berichten.

Mit Faktor 5 durch Indien Seitenträgerbrücke transportiert 405 t schweres Bauteil über 500 km zum Kraftwerk Ihren ersten Einsatz in Indien hat die Goldhofer-Seitenträgerbrücke „Faktor 5“ mit Bravour bestanden: Der Schwertransportspezialist Lee & Muirhead Pvt Ltd. transportierte damit einen 405 t schweren Stator für einen Kraftwerk-Generator 500 km durch Indien. Drei Monate benötigte die komplette Transporteinheit – konfiguriert aus einer 2x18-achsigen THP/SL-Kombination sowie der Faktor 5-Brücke – mit einem Gesamtgewicht von 752 t dafür. Es war keine einfache Reise, gibt es doch auf dem indischen Subkontinent eine große Anzahl an Re striktionen für Schwertransporte. Zwar ist das indische Straßennetz mit einer Länge von rund 3,3 Mio. km eines der größten der Welt, allerdings ist davon nur etwa die Hälfte asphaltiert. Und es gibt nur wenige mehrspurig ausgebaute Fernstraßen. Für den Transport von hunderte von Tonnen schweren Gütern – wie Statoren, Generatoren, Transformatoren, Kabeltrommeln oder Turbinen – sind das alles andere als günstige Voraussetzungen. In diesem Wissen haben die Spezialisten von Lee & Muirhead die Seitenträgerbrücke bei der Fahrzeugtaufe nach dem indischen Affengott „Hanuman“ benannt. Der

Hanuman in seiner stolzen Pracht: Viele Schaulustige säumten die Transportstrecke. (Fotos: Goldhofer)

Ein besonders schwieriges Unterfangen war das Unterfahren zweier Eisenbahnbrücken.

verfügt über enorme Kräfte, hat er doch der Legende nach einen Berg aus dem Himalaya gerissen. „Auch wir müssen mit unseren Schwertransporten, sinnbildlich formuliert, manchmal Berge versetzen“, so

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Pankaj Gadhia, CEO von Lee & Muirhead. „Deshalb ist Hanuman der perfekte Name für die Faktor 5“. Und es war im wahrsten Sinne des Wortes Schwerstarbeit, die hier verrichtet werden musste. Denn auf der Transportstrecke mussten mehr als 150 Brücken über- oder unterfahren und zahlreiche andere Hindernisse bewältigt werden. So konnte beispielsweise ein 15 km langer Streckenabschnitt aufgrund der zahlreichen engen Kurven überhaupt nicht befahren werden. Weshalb der 405 t schwere Stator auf eine 18-achsige Splitkombination 1+1/2 umgeladen und die Seitenträgerbrücke komplett zerlegt werden musste. Als die Engstelle passiert war, wurde die Brücke wieder zusammengebaut und der Konvoi konnte wie geplant seine Fahrt fortsetzen. 

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„Dank der Unterstützung durch das Goldhofer-Team haben wir auch solche schwierigen Passagen ohne große Probleme meistern können“, sagt Ruchit Saraf, der als Project & Transportation Manager den ersten Einsatz von „Hanuman“ verantwortete. Bei der Überwindung anderer Hindernisse wurde die Seitenträgerbrücke teilweise auf mehr als 1,5 m angehoben. Was allerdings aus technischer Sicht kein großes Problem war, denn der vertikale Hub der Seitenträgerbrücke liegt – ohne Berücksichtigung des Hubs der Schwerlastmodule im Lastaufnahmebereich – bei stolzen 1,80 m. Eine besondere Herausforderung für den

Konvoi war das Unterfahren mehrerer Eisenbahn- und Straßenbrücken. So musste die Faktor 5 einmal komplett abgesenkt werden, als eine Eisenbahnbrücke unterfahren wurde. Dabei betrug die Höhenreserve gerade einmal 4 cm. Kein Zug durfte zu diesem Zeitpunkt die Eisenbahnbrücke überfahren, denn diese hätte sich durchgebogen und den Stator beschädigt. Für die Verantwortlichen von Lee & Muirhead – das 1945 gegründete Unternehmen ist heute eines der bedeutendsten Transportunternehmen Indiens – hat die erste Fahrt mit „Hanuman“ vor allem eines beweisen: dass diese Investition sich auszahlt. „Wir haben jetzt dank der Faktor 5

die Möglichkeit, solche großen Schwertransportprojekte besonders effizient zu realisieren“, betont CEO Pankaj Gadhia. Denn bei der Modernisierung des Landes nimmt der Bau von neuen Kraftwerken eine Schlüsselrolle ein. So sind in ganz Indien mehr als 30 große Energieprojekte in den kommenden Jahren geplant, die alle mit Statoren, Generatoren oder Transformatoren ausgestattet werden müssen, die zwischen 350 und 450 t schwer sind. Daher ist sich Pankaj Gadhia sicher: „Für diese Transporte haben wir jetzt mit der Goldhofer-Seitenträgerbrücke das perfekte Equipment.“ Info: www.goldhofer.de 

Weltrekord für die Energiewende Leistungsstarke Schwerlast-Lkw stehen hinter der Logistik für die höchste Windkraftanlage der Welt Die höchste Windkraftanlage der Welt entsteht zurzeit in Gaildorf bei Stuttgart. Mit einer Gesamthöhe von über 246 m ist das größte Windrad 50 Prozent höher als das Ulmer Münster. Schwerlastzugmaschinen schafften die riesigen Bauteile auf die Baustelle. Die von der Max Bögl Wind AG errichtete Windkraftanlage gehört zu einem Windpark bestehend aus insgesamt vier Windrädern mit Nabenhöhen von 155 bis 178 m, die ab Frühjahr 2018 grünen Strom ins deutsche Stromnetz einspeisen wird. Mit einer Nabenhöhe von 178 m und einer Gesamthöhe von 246,5 m setzt das größte Windrad einen neuen Weltrekord. Es ist zudem Teil eines weltweit einzigartigen Kraftwerkskonzepts, der Wasserbatterie. Erstmals wird hier die Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien mit einem modernen Pumpspeicherkraftwerk kombiniert. Das neue Speicherkonzept nutzt die Turmfundamente der Windanlagen als Wasserspeicher. Die Wasserbatterie kann überschüssigen Strom aus dem Stromnetz aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben. Er trägt als Kurzzeitspeicher dazu bei, das Stromnetz in Zukunft stabil zu halten und eine kontinuierliche und lückenlose Versorgung zu gewährleisten.

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Kraftakt: Schwerlast-Lkw schafften die übergroßen Bauteile zur Baustelle.

Kraft und Flexibilität gefordert Mercedes-Benz Schwerlastzugmaschinen vom Typ Actros SLT 4163 haben – zusammen mit anderen Mercedes-Benz-Baufahrzeugen – entscheidend zum Bau des Rekord-Windaggregates beigetragen. Der 4163 ist mit Reihensechszylindermotor OM 473 Euro VI leistet in seiner stärksten Ausführung 460 kW (625 PS) bei 3000 Nm Drehmoment bei 1100 U/min. Gleichzeitig überzeugt dieser neue Motor durch seine Wirtschaftlichkeit. Er ist konsequent auf

niedrigen Kraftstoffverbrauch entwickelt worden. Zu den besonderen Merkmalen zählt als technischer Leckerbissen die Turbocompound-Technik. Der Begriff steht für eine zweite, dem Abgasturbolader nachgeschalteten Turbine. Das automatisierte Mercedes PowerShift 3-Getriebe ist mit dem Fahrprogramm „Heavy“ ausgestattet und auf ein hohes Drehmoment für Lasten bis zu 250 t ausgelegt. Der SLT hat ein 16-Gang-Getriebe und somit die feinsten Schaltstufen im Schwerlasttransport.Die Turbo-Retarder-Kupplung ist ein weiteres


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Alleinstellungsmerkmal des neuen SLT. Sie fungiert als verschleißfreie Anfahrhilfe und der Retarderteil als Bremse und ist dabei leichter, leistungsfähiger und kompakter als eine Wandlerschaltkupplung. Das ermöglicht die zeitlich unbegrenzte Rangierfähigkeit der SLT-Zugmaschine und uneingeschränkte Langsam- bzw. Kriechfahrmöglichkeit und gibt dem SLT damit größtmögliche Flexibilität im Einsatz. Beim Transport der Bauteile für Windenergieanlagen muss sich der Fahrer mit seinem überschweren und überlangen Gespann durch enge Ortszentren tasten. Zuguterletzt, auf der letzten Meile wird er zum Baustellenfahrer, der die Bauteile über schlechte Feldwege anliefern muss. Dieses Anforderungsspektrum muss das zu wählende Fahrerhaus erfüllen. Den Actros-SLT

Flügelmontage: Das größte Windrad hat eine Nabenhöhe von 178 m und eine Gesamthöhe von über 246 m.

Windpark aus vier Windrädern: In Gaildorf bei Stuttgart entsteht die höchste Windkraftanlage der Welt. (Fotos: Max Bögl Wind AG)

mit Luftfederung gibt es mit einem GigaSpace- oder einem BigSpace-Fahrerhaus, die den nötigen Komfort für den Fahrer gewährleisten. Alle diese Fähigkeiten konnte der Actros SLT beim Bau der welt-

höchsten Windräder durch die Max Bögl Wind AG überzeugend einbringen. Info: www.max-boegl.de www.mercedes-benz.com 

Sicheres Positionieren Raupenkrane beweisen Zuverlässigkeit auf Hafen-Großbaustelle am Bosporus Schwere Einsätze bei Extrembedingungen – das sind die perfekten Rahmenbedingungen für Raupenkrane. Überzeugt vom Raupenkran-Konzept von Sennebogen, setzt Özüaydin Crane auf sechs Krane des Herstellers. Echte Teamarbeit: Die sechs Raupenkrane arbeiten derzeit für Özüaydin Crane an einem großen Hafenprojekt in Istanbul. 1982 gegründet, ist das Unternehmen heute eines der führenden Logistikunternehmen in der Türkei, mit Spezialisierung auf das Hafenmanagement. Unter den sechs Raupenkranen befinden sich zwei 5500 sowie ein 3300 der E-Serie. Beide Maschinen verfügen einen robusten Star-Lifter Raupenunterwagen und können sich dank des innovativen Selbstmontagesystems am Einsatzort in wenigen Schritten selbst montieren und aufrichten. Kraftvolle Winden mit 160 kN und Seilgeschwindigkeiten bis zu 105 m/min sorgen für zügiges Arbeiten. Wichtig bei diesem Einsatz ist, dass Hebearbeiten auch bei schwierigen Bodenverhältnissen sicher erledigt werden können. Der Boden auf den Baustellen im Hafen ist aufgrund der unebenen Beschaffenheit oft eine Herausforderung. Dabei setzt man bei Sennebogen auf Gefühl: die feinfühlige

Einer von sechs: Der Raupenkran 3300 E sorgt bei Özüaydin Crane für die Logistik auf der Baustelle im Hafen von Istanbul. (Foto: Sennebogen)

Steuerung garantiert ein jederzeit sicheres Positionieren der Last. Aus den modernen maXcab Komfortkabinen haben die Fahrer nicht nur beste Übersicht sondern auch einen wunderbaren Ausblick auf den

Hafen Istanbuls. Betreut wird der Kunde durch den langjährigen Geschäfts- und Vertriebspartner Forsen Machinery. Info: www.sennebogen.de 

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Mehr Höhe für größere Abbrüche Mit großer Reichweite und spezieller Steuerung zum sicheren Einsatz Das Hamburger Unternehmen Ehlert & Söhne war auf der Suche nach einem Abbruchbagger mit besonders hoher Arbeitshöhe, um sich an größeren Abbruchprojekten im Stadtgebiet beteiligen zu können. Die Qualität, Robustheit und Rentabilität eines R 960 Abbruch überzeugte die Entscheidungsträger des Unternehmens letztlich. Der Maschinenpark von Ehlert & Söhne umfasst mehrere Raupenbagger von 22 bis 60 t, einen Mobilbagger von 22 t sowie verschiedene Radlader mit einer Kapazität von 3 m3. Seit 25 Jahren besitzt man Maschinen von Liebherr: Dank der Vielseitigkeit des neuen Raupenbaggers kann das Unternehmen nun sein Einsatzfeld ausbauen. Mit dem breiten Angebot an Werkzeugen für die Maschine werden verschiedenste Anwendungsbereiche abgedeckt. Im April dieses Jahres war das Unternehmen mit dem Abbruch eines siebenstöckigen Gebäudes mitten in Hamburg am Ballindamm beauftragt. Auf dieser groß angelegten Baustelle setzte man den neuen Liebherr-Raupenbagger R 960 Abbruch erstmals ein. Innerhalb mehrerer arbeitsintensiver Tage erfüllte er seinen Auftrag vollständig. Nach über 1.000 produktiven Stunden seit dem ersten Einsatz ist Ehlert & Söhne auch von der Robustheit dieser Maschine beeindruckt. Eine Entwicklung aus Frankreich Der von Liebherr-France entwickelte Bagger bietet ein Einsatzgewicht mit Anbauwerkzeug von etwa 98 t und verfügt über einen Motor mit einer Leistung von 250 kW/340 PS, der die Abgasstufe IV erfüllt. Sein durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch liegt zwischen 27 und 30 l pro Stunde. Der R 960 Abbruch folgt auf den R 954 C Abbruch, bietet Arbeitshöhen von bis zu 33 m und zeichnet sich unter anderem durch Werkzeuggewichte von 3,5 t für eine größere Ausbrechkraft aus. Die Montage und Demontage von Ausrüstung und

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Der Raupenbagger R 960 Abbruch hat eine Arbeitshöhe von bis zu 33 m. Das 1907 gegründete Unternehmen Ehlert & Söhne vertraut Liebherr schon seit 25 Jahren. (Fotos: Liebherr)

Maßgeschneidert: Der Abbruchbagger wurde von Liebherr France extra angepasst und mit Wassersprühern ausgestattet.

Arbeitswerkzeugen an der Grundmaschine ist schnell und einfach. Der Aktionsradius von 360° bei unveränderter Stabilität und Reichweite bietet einen weiteren Vorteil im Vergleich zu anderen Abbruchbaggern, da das Abbruchmaterial schnell aus dem Arbeitsbereich entfernt werden kann. Liebherr France SAS in Colmar im Elsass ist die langjährige Produktionsstätte für Raupenbagger von 18 bis 100 t. Auf eine über 50-jährige Erfahrung auf dem Gebiet bauend, konnte man die für Ehlert & Söhne optimal geeignete Lösung anbieten. Der Abbruchbagger ist mit dem Liebherr Demolition Control System (LDC) ausgestattet, das 2015 mit einem Innovationspreis ausgezeichnet wurde. Es gibt dem Fahrer die Position des Abbruchwerkzeugs an und trägt so zur Stabilität des Baggers

bei. Die Wahrscheinlichkeit eines menschlichen Fehlers, durch den die Stabilität der Maschine beeinträchtigt werden könnte, wird auf ein Minimum reduziert. Auf dem Touchscreen können in Farbe und in Echtzeit die Position der Werkzeuge und die Standneigung der Maschine angezeigt werden. Der Fahrer wird in Echtzeit über die erlaubten Bewegungen informiert. Darüber hinaus verfügt der R 960 Abbruch über eine Wassersprühvorrichtung, ein zur Reduzierung des Gewichts beim Transport demontierbares hydraulisches Gegengewicht, einen Druckluftkreis und einen Unterwagen mit variabler Spurbreite. Außerdem kann die Kabine um 30° geneigt werden, was dem Bediener eine bessere Sicht auf den Arbeitsbereich und die verwendeten Werkzeuge ermöglicht. Die beiden Fahrer bei Ehlert & Söhne waren sehr zufrieden mit der neuen Maschine, ihrem Komfort, ihrer Stabilität, ihrer Sensibilität und der geringen Geräuschentwicklung beim Einsatz. Der Sitz ist den individuellen Bedürfnissen entsprechend verstellbar und die Bedien- und Anzeigeelemente folgen der Gesamtergonomie der Maschine. Damit lassen sich auch härteste Abbrucheinsätze komfortabel und entspannt meistern. Info: www.liebherr.com 


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Festival-Vorbereitungen gelungen Materialverteilschaufel verfüllte effektiv sehr schmale und tiefe Drainage-Gräben Über 80.000 Fans kamen zum diesjährigen Musikfestival Parookaville in die Nähe von Weeze. Für die Fans elektronischer Musik wurde eine kleine Zeltstadt errichtet und das Festivalgelände für die vielen unterschiedlichen Acts sowie die 110 m breite Hauptbühne präpariert. Lange vor dem Festival hatten die Vorbereitungen begonnen. Damit die Besucher vor der Hauptbühne alle trockenen Fußes bleiben würden, musste der Platz mit einem Drainagesystem versehen werden. Das Bauunternehmen Dicks GmbH aus Weeze legte etwa 50 Gräben mit jeweils 25 m Länge, 30 bis 60 cm Breite und 1 m Tiefe an. Diese wurden dann mit einer 16/32 Quarzkörnung verfüllt. Das Herausfordernde dabei war, bei der geringen Grabenbreite präzise zu verfüllen. Alles was nicht in den Graben gehen würde, würde Nacharbeit und somit Zeitaufwand bedeuten. Bei der Verfüllung kam die Materialverteilschaufel „Finliner“-von Optimas zum Einsatz. Die hydraulisch betriebene Materialverteilschaufel ist 2 m breit, die Länge des Förderbandes beträgt 2,50 m. Trägergerät ist ein Radlader. Die Schaufel passt an jedes Fabrikat. Der Anbau per Schnellwechsler geht sehr flott. Ist die „Finliner“ montiert, kann sie um 90° nach vorn geschwenkt werden, um Material problemlos und besonders zügig selbsttätig aufzunehmen. Bis zu 1 m³ fasst das Gerät. Es kann aber auch von einem anderen Radlader beladen werden. Schnell und präzise können nun via Förderband die Drainagegräben befüllt werden. Da die „Finliner“ seitlich streut, muss der Radlader nicht verfahren werden, sondern kann in Fahrtrichtung arbeiten. Die Dosierung des Füllgutes wird durch die Geschwindigkeit des Förderbandes und die Fahrgeschwindigkeit des Radladers gesteuert. „Die „Finliner“ war für uns eine super Erleichterung. Das Verfüllen klappte hervorragend. Besonders bei schmalen Gräben, wo es sonst schwierig ist zu arbeiten, hatten wir überhaupt gar keine Probleme“, sagt Uwe Armbruster, Bauleiter bei Dicks. Diese beschäftigt etwa 40 Mitarbeiter und hat sich auf Straßen- und Wegebau, Gas-

So geht Schlauchmanagement mit My.HANSA-FLEX My.HANSA-FLEX ist die umfassende Dienstleistung für die vorbeugende Instandhaltung Ihrer Hydraulik-Schlauchleitungen. Mit dem Portal wird unsere Auch sehr schmale Gräben verfüllt die Materialverteilschaufel „Finliner“ präzise und schnell. (Foto: Optimas)

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und Wasserleitungsbau spezialisiert. Beheimatet in Weeze, arbeitet sie vornehmlich in der umliegenden Region. Das Festival war in diesem Jahr aufgrund des Wetters teilweise eine nasse Angelegenheit. Wie gut die vorausschauende Drainagemaßnahme funktionierte, zeigte sich daran, dass es in diesem Bereich während der Veranstaltung keine Probleme gab. Daran hat auch die praktische Materialverteilschaufel einen kleinen Anteil. Ihre Effektivität wurde jetzt noch erhöht: Ab Oktober dieses Jahres wird sie standardmäßig mit 2,60 m Breite ausgeliefert. Info: www.optimas.de 

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Freie Fahrt für den Schiffsverkehr Hybrid-Seilbagger vertieft Hafeneinfahrt in Piombino Ein großer Hydroseilbagger ist gegenwärtig in Piombino im Dredging-Einsatz. Ziel ist es, abgelagerte Sedimente in der Hafeneinfahrt zu entfernen und auf eine größere Wassertiefe zu baggern. Dafür ist der Hybrid-Seilbagger mit einem hydraulischen Zweischalengreifer ausgestattet, der eine Füllkapazität von 22 m3 bietet. Der HS 8300 HD von Liebherr zählt mit seinen beeindruckenden 300 t Tragkraft zu den weltweit größten Hydroseilbaggern. Seit dem Sommer ist das Kraftpaket im Einsatz. Durch Ablagerungen von Sedimenten ist in den letzten Jahren in der Hafeneinfahrt die Wassertiefe auf einen Stand von teilweise nur 8 m zurückgegangen. Damit künftig auch größere Schiffe einlaufen können, werden im Rahmen der Arbeiten nicht nur die Sedimentablagerungen entfernt, sondern es wird gleichzeitig auf eine größere Tiefe von 14 m gebaggert. Über drei Millionen Passagiere, die jährlich den Hafen zum toskanischen Archipel, nach Korsika oder Sardinien verlassen, unterstreichen die Wichtigkeit eines reibungslosen Schiffsverkehrs. In einem auf sechs Monate angelegten Projekt werden die Arbeiten in Piombino durch den italienischen Dredging-Spezialisten Zeta S.r.l. umgesetzt. Insgesamt sind 600.000 m3 Material in der Hafeneinfahrt zu entfernen. In dem Hydroseilbagger fand Zeta ein richtiges Kraftpaket und die passende Lösung für

Dredging-Einsatz im Hafen von Piombino: In weniger als zwei Stunden hat der HS 8300 HD das Schiff Maria Vittoria Z. beladen. (Foto: Liebherr)

dieses Dredging-Projekt. Die Herausforderung besteht darin, einerseits große Umschlagmengen zu erreichen und andererseits neben den Sedimenten auch größere Steine zu entfernen. Daher hat sich das Unternehmen für einen hydraulischen Zweischalengreifer des italienischen Herstellers Rossi mit einer Füllkapazität von 22 m3 entschieden. Zeta hat den HS 8300 HD ohne Raupenträger auf seinem neuen Dredging-Schiff Maria Vittoria Z. montiert. Die Gesamtkapazität des Schiffes beträgt 3.000 t Umschlagmaterial. Durch das große Greifervolumen und die kurzen Arbeitszyklen von 45 Sekunden bewältigt der Liebherr-Seilbagger 2.000 t Material pro Stunde. Somit ist die Maria Vittoria Z. in weniger als zwei Stunden voll beladen. Das ausgebaggerte Material wird in unmittelbarer Nähe zur Erweiterung des Hafens gewinnbringend genützt. In einer tägli-

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chen Arbeitszeit von 5 Uhr bis 20 Uhr wird das Dredging-Schiff bis zu viermal be- und entladen. Weniger Dieselverbrauch Der Seilbagger ist mit dem hydraulischen Hybridantrieb Pactronic von Liebherr ausgestattet. Durch das Speichern und anschließende Reaktivieren überschüssiger Energie kann zum einen die Umschlagleistung erhöht, zum anderen der Kraftstoffverbrauch deutlich verringert werden. Die Leistung des 725-kW-Dieselmotors ist in Kombination mit Pactronic vergleichbar mit 1.250 kW Systemleistung eines konventionellen Antriebssystems. Trotz großer Umschlagmengen und mehr Leistung hat der Seilbagger mit 60 l/h einen bis zu 50 Prozent niedrigeren Dieselverbrauch als vergleichbare Modelle. Ein weiterer wichtiger Vorteil des Pactronic-Systems ist seine reduzierte Lärmemission, was von entscheidender Bedeutung für Maschinen ist, die in der Nähe von Wohngebieten betrieben werden. Sowohl der Geräteführer als auch der CEO des Auftragnehmers Zeta, Mauro Boscolo, sind vom ökologischen und ökonomischen Vorteil begeistert: „Doppelt so viel Umschlag, aber nur 60 l/h Dieselverbrauch!“ Die Arbeiten im Hafen von Piombino bestätigen die Positionierung des HS 8300 HD als Gerät für schwere Umschlagarbeiten. Info: www.liebherr.com 


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Einer für alles Lkw mit Ladekran hat im Garten- und Landschaftsbau viel zu tun Ohne geht es nicht mehr. 2016 hat Ali Korkmaz seinen ersten Kipper mit Palfinger-Ladekran gebraucht gekauft und dessen Vorzüge schnell erkannt. Bei nahezu allen anfallenden Kleinarbeiten, die sein Garten- und Landschaftsbaubetrieb zu erledigen hat, kann der Geschäftsführer den zweiachsigen Kran-Lkw einsetzen. Lediglich bei der Tonnage sind dem MAN TGS 18.360 samt Epsilon E110L plus Grenzen gesetzt. Deshalb musste schnell ein zweites, größeres Gerät her. Seit drei Monaten verstärkt daher ein neuer 26-Tonner mit Epsilon M12L 80 Master Drive aus der neuen Palfinger M-Serie den Fuhrpark des mittelständischen Unternehmens Korkmaz Garten- und Landschaftsbau GmbH. „Der neue Dreiachser mit KH-Kipper und Palfinger-Recyclingkran am Heck ist ein echter Tausendsassa. Mutterboden wegfahren, Pflastersteine liefern oder Sickergruben ausheben – mit dem Gerät ist alles machbar“, lobt Ali Korkmaz seinen neuen 6x4-Lkw und schickt den Lkw-Fahrer des grasgrünen MAN TGS 26.460 nach Köpenick, um den Aushub einer Baustelle abzuholen und zur Baustelle eines Einfamilienhauses nach Kleinmachnow zu bringen. Ein Radlader vor Ort erspart dem Kraftfahrer diesmal das Beladen mit eigenem Heckkran. Den Kranarm muss er nur aus dem Kipperaufbau herausheben, um den Weg für die 3 m3 Sand aus der gefüllten Radladerschaufel frei zu machen. Nach drei Ladungen ist der Kipper voll. Den Kran legt der Mann am Steuer sanft auf dem Sand ab, und die Tour in den Südwesten Berlins kann beginnen. Das Abladen in der Baulücke der Kleinmachnower Wohnsiedlung bereitet dem Fahrer ebenfalls keine Probleme. Geschickt jongliert er sein Gefährt schräg rückwärts durch die Einfahrt und platziert den Dreiachser zwischen Baustelle und dem dicken Stamm eines Laubbaums auf dem Grundstück. Dabei muss der Fahrer nur aufpassen, mit dem Kran nirgends im Geäst der Bäume hängen zu bleiben. Knickarm hoch,

Mit 8 m Reichweite: Auch beim Neubau oder der Rekultivierung von Straßenböschungen leistet der Lkw mit Kran wertvolle Dienste. (Fotos: Palfinger)

Bagger-Greifschaufel einen Großteil des Materials näher an die Baustelle heran, um den Männern vor Ort die Arbeit zu erleichtern. Die exakte Steuerung der Schaufel gelingt über Joysticks an den verstellbaren Armlehnen und den beiden Fußpedalen fast spielend. Riesiges Einsatzspektrum Reicht der Platz auf der Fahrzeug-Ladefläche nicht aus, kommt zusätzlich ein zweiachsiger Zentralachsanhänger an den Haken des Lkw.

Stützen ausgefahren, Kippmulde nach links neigen und schon rieselt das Material von der Ladefläche. Nachdem der Kraftfahrer anschließend den Laster ein paar Meter vorgezogen hat, nimmt er auf dem gefederten, umklappbaren Hochsitz des Epsilon M12L Platz. Er schafft mit seiner

„Mit dem 8 m weit reichenden Heckkran kommen wir auf vielen Baustellen dichter ans Geschehen heran, als es mit unseren Baggern oder Radladern möglich wäre“, erklärt Korkmaz die Vorzüge seiner vielseitig verwendbaren Lkw. Muss er Bäume an der Straße pflanzen, hebt der Kran des Lkw die benötigen Baumgruben aus. Für Baustellen kann der Lkw-Fahrer selbst Splitt, Sand, Kies oder andere Schüttgüter aufnehmen und anliefern. 

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Paletten mit Pflastersteinen hebt der Kran per Lastketten und Hebebänder in Eigenregie auf und von den Ladeflächen. Die gleiche Prozedur findet statt, wenn Rollrasen aufzuladen und auszuliefern ist. Das Einsatzspektrum ist schier unendlich. Selbst Sickergruben für Einfamilienhäuser wurden mit dem Kran-Lkw schon ausgekoffert. Die 700 kg schweren Betonringe mit 2,30 m Durchmesser konnte der Gartenund Landschaftsbauer dank Heckkran gleich mitbringen, vor Ort selbst abladen und einbauen. Auch beim Neubau oder der Rekultivierung von Straßenböschungen habe der Lkw mit Kran schon wertvolle Dienste geleistet. Dank seiner immensen Reichweite war das Auftragen von 30 cm Mutterboden nahezu ein Kinderspiel. Bagger oder Radlader wären dort nie hingekommen. Auf 4 km Länge musste der Boden auf 5 bis 10 m Breite erst abgetragen und dann neues Material aufgebracht werden. Für derartige Tätigkeiten sei der Mittelklassekran mit einer Hubkapazität bis 12 t ideal geeignet. Reicht der Platz auf der Fahrzeug-Ladefläche nicht aus, kommt zusätzlich ein zweiachsiger Zentralachsanhänger an den Haken des Lkw. Den Kippanhänger musste der Fahrer ankoppeln, bevor er am Nachmittag Schnittgrün aus Blanken-

Ein echter Tausendsassa: „Ob Mutterboden wegfahren, Pflastersteine liefern oder Sickergruben ausheben – mit dem Dreiachs-Kipper mit Palfinger-Recyclingkran am Heck ist alles machbar“, lobt Geschäftsführer Ali Korkmaz.

felde abholen und zur Kompostierung bringen konnte. Die drei großen Haufen frisch geschnittenen Grases hätte der Lkw nicht allein mit einer Fuhre abfahren können. Jetzt putzte die Greifschaufel des Heckkrans sämtliches Schnittgrün von der Wiese und verfrachtete es nacheinander im flotten Tempo auf die beiden Ladeflächen der Kipperfahrzeuge.

Für die Lkw mit Ladekran hat Korkmaz jeden Tag ausreichend zu tun. Ihm stehen parallel zu den beiden Lkw noch ein 3-t-Minibagger, zwei Radlader für 5,0 und 6,5 t sowie sieben Transporter mit Pritsche und drei Pkw zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es in der Firma noch insgesamt 18 kleine Winterdienstfahrzeuge mit Pritsche, von denen vier ganzjährig rollen und mit Tank auf der Ladefläche für die Pflanzenbewässerung zum Einsatz kommen. Das 1999 von Ali Korkmaz gemeinsam mit seinen zwei Brüdern gegründete Unternehmen beschäftigt heute eine Stammbelegschaft von insgesamt 25 Mitarbeitern, die in den Wintermonaten um zehn Saisonkräfte aufgestockt wird. Der Winterdienst macht 20 bis 30 Prozent des Umsatzes aus. Den restlichen Umsatz steuern Landschaftsbau, Neugestaltung und Grünanlagenpflege bei. Das Unternehmen ist in ganz Berlin und Brandenburg auf Achse. Der neue Lkw mit Kranaufbau soll mindestens zehn Jahre halten. Dazu wurden Wartungsverträge für Lkw und Kran abgeschlossen. Den Service übernimmt die CTM Fahrzeugbau GmbH, die als autorisierter Palfinger-Vertriebs- und Servicepartner auch den Heckkran für Korkmaz bestellt und montiert hat. Info: www.palfinger.de 

Schmaler Weg zum exklusiven Garten Kompakter Radlader im Mieteinsatz übernimmt kompletten Materialtransport Für die Anlage eines aufwändig gestalteten Privatgartens im nordrhein-westfälischen Bergisch Gladbach mietete sich das ausführende GaLaBau-Unternehmen einen passgenauen Radlader. Von der Ausschachtung bis zur Errichtung einer Natursteinmauer auf zwei Ebenen beweist der Radlader seine flexible Einsetzbarkeit. Die Firma Gärten und Licht von Klein GmbH & Co. KG (Gärten von Klein) setzt bei allen Arbeiten auf die wendige und kompakte Maschine des Vermieters HKL Baumaschinen. Im ersten Schritt wurde die Gartenzufahrt mit Schotter befestigt. Dies gewährleistet, dass die Baumaschinen auf die Baustelle gelangen, ohne einzusinken oder den Untergrund zu beschädigen. Um

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Materialtransport: Ein Betonfahrzeug belädt den kompakten Radlader mit Beton, den dieser anschließend auf der Baustelle abkippt. Der Radlader passt mit 1.850 mm Breite haargenau durch die Einfahrt. (Foto: HKL)


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den Materialtransport durch die beengte Zufahrt zwischen Wohnhaus und Nachbargrundstück zu bewerkstelligen, wurde eine sehr kompakte Maschine benötigt. Ausgewählt wurde ein Yanmar V80, der mit seiner Breite von 1.850 mm exakt durch die Einfahrt passt. Gleichzeitig überzeugt er durch ein großes Schaufelvolumen von 0,8 m3. Ein Betonfahrzeug belud den V80 mit Beton, den dieser anschließend auf der Baustelle abkippte. Dank seiner Knicklenkung manövrierte der Radlader dabei präzise um enge Kurven. Ein von HKL gekaufter Minibagger hob die Gräben zur Stromkabelverlegung aus und verfüllte diese anschließend mit dem Material. Der Garten soll nach Fertigstellung über einen Swimmingpool, eine Terrasse sowie einen

Wasserfall und eine Außenküche verfügen; eine Steintreppe verbindet die zwei Ebenen. Günter Klein, Lichtplaner bei Gärten von Klein, sagt: „Spezielle Baustellen wie diese erfordern ebenso spezielle Maschinen. Die unterschiedlichen Geräte zu mieten, anstatt zu kaufen, ist da eindeutig die wirtschaftlichste Lösung. HKL hat einfach alles, was ich benötige, und liefert punktgenau.“ „Das HKL-Center Bergisch Gladbach ist mit seinem Mietangebot besonders auf GaLaBau-Unternehmen spezialisiert. Für die Anforderungen auf dieser Baustelle hatten wir genau die richtige Maschine: Breiter hätte der Radlader nicht sein dürfen“, erklärt Peter Peters, Gebietsleiter für die Center Köln/Bonn und Bergisch Gladbach. HKL ist in Nordrhein-Westfalen mit insge-

samt 28 Centern an 25 Standorten vertreten. Mit dieser großen Dichte, vor allem in den Ballungsgebieten des Bundeslandes, reagiert der Baumaschinenhändler auf die infrastrukturellen Herausforderungen der Region: Auch wenige Kilometer können auf den staugeplagten Straßen an Rhein und Ruhr viel Zeit und somit Geld kosten. Mit den strategisch günstig gelegenen Centern wird Kunden die jederzeitige Verfügbarkeit an Maschinen garantiert – alles aus einer Hand, egal an welchem Einsatzort. Die bei diesem Projekt verwendete Maschine wurde von dem nur wenige Kilometer von der Baustelle entfernten Center Bergisch Gladbach bereitgestellt. Info: www.hkl-baumaschinen.de 

Fahrer wollen 3D-Steuerung nicht missen Bei hoher Genauigkeit und großer Flexibilität wesentlich schneller arbeiten „Wir bringen Bewegung auf Ihre Baustelle!“ – mit diesem Slogan tritt die RDN Tiefbauund Fuhrunternehmen GmbH aus dem oberbayerischen Pfaffenhofen an. Seit 2010 ist RDN Kunde der Sitech Deutschland GmbH und setzt erfolgreich die Maschinensteuerungs- und Bauvermessungssysteme von Trimble ein. Angefangen hat alles 2010 mit einem GNSS Handrover für die Bauvermessung. 2014, nach eingehendem Test, wurde das erste 3D-Baggersystem GNSS beauftragt, dem gleich im nächsten Jahr ein weiteres folgte. GNSS steht für Global Navigation Satellite System. Die Systeme können alle weltweit verfügbaren Satelliten-basierten Navigationssysteme nutzen und sind auch für zukünftige Systeme wie das europäische Galileo-System vorbereitet. Die Trimble-Baggersteuerung überzeugte bei Aushubarbeiten durch deutliche Effizienzsteigerung bei gleichzeitiger Zeitersparnis. Dies ist für das auch auf Tiefbauarbeiten spezialisierte Unternehmen ein entscheidender Pluspunkt. Ohne aufwendiges Vermessen oder mühsames Abstecken können die Baggerfahrer prä-

Verschiedene Höhenniveaus kein Problem: Durch die 3D Systeme von Trimble kann RDN Erdbauarbeiten präziser, schneller und effektiver auszuführen. (Foto: Sitech)

zise und zuverlässig arbeiten. Denn das Erstellen von Baugruben hat sich zu einer immer komplexeren Aufgabe entwickelt, vermehrt vorgesehene besondere Einbauten wie Aufzugschächte oder Tiefgaragen erfordern für ein Bauvorhaben die Realisierung unterschiedlicher Höhenniveaus. Bei der Bewältigung dieser speziellen Anforderungen spielen die 3D-Systeme ihre Stärken unmittelbar aus. So kann die gesamte Geometrie der Baugrube erfasst und vorgegeben werden. Entsprechend reduzieren sich die Absteckungsarbeiten auf ein Minimum. Absteckungspflöcke gehen weder verloren noch werden sie zerstört, so dass effizient und zuverlässig ohne zeitraubende Unterbrechungen gear-

beitet werden kann. Neben der Flexibilität schätzen Firmengründer Jakob Riedl und sein rund 35-köpfiges Team vor allem die hohe Genauigkeit der ausgeführten Arbeiten sowie ständige Kontrolle von Lage und Höhe durch den Maschinenführer und auch den Vermesser. Nach den durchweg positiven Erfahrungen mit dem Trimble-Maschinensteuerungssystem für die Bagger entschied sich Jakob Riedl, den nun eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu verfolgen. Zeitnah wurde ein neuer Dozer mit einer Duallasersteuerung ausgestattet, der inzwischen mit einem 3D-System mit der Trimble-Tachymetersteuerung SPS930 im Einsatz ist. So kann der Dozer unabhängig von den 

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äußeren Gegebenheiten, das heißt auch wenn der Einsatz von GNSS aufgrund von Bebauung oder Bewuchs nicht möglich ist, flexibel und genau arbeiten. Die gewünschte Geländekontur kann in einem Arbeitsgang ohne langsames Heranarbeiten an die Endform erreicht werden. Pluspunkte, die Zeit und Geld sparen und den

mittelständischen Unternehmer überzeugen. „Mithilfe der Steuerungssysteme werden die Arbeiten bei hoher Genauigkeit und großer Flexibilität wesentlich schneller erledigt. Diese Vorzüge haben auch unsere Maschinenführer überzeugt, die inzwischen nicht mehr ohne die 3D-Un-

terstützung arbeiten wollen“, lautet das positive Urteil von Jakob Riedl. Zu der großen Akzeptanz der Systeme bei den Anwendern trägt nicht zuletzt die einfache Handhabung und intuitive Bedienbarkeit der Maschinensteuerungs- und Bauvermessungssysteme bei. Info: www.sitech.de 

Voll auf Leistung ausgerichtet 140-Tonnen-Bagger übernimmt Schlüsselfunktion bei der Basalt AG am Standort Lüptitz Bei den Hartsteinwerken Bayern-Mitteldeutschland am Standort Lüptitz in der Nähe von Leipzig absolviert ein 140-t-Raupenbagger seine ersten Betriebsstunden beim Abbau von Quarzporphyr, der an dem Standort seit über 155 Jahren erfolgt. Das Unternehmen gehört zum Verbund der Basalt AG (BAG). Jahresziel im Steinbruch Lüptitz: die Produktionsmenge von 1 Mio. t muss sichergestellt werden. „Der Betrieb nimmt innerhalb der BAG eine wichtige Position ein. Das Lieferprogramm umfasst Gleisschotter, Zuschläge für Asphalt sowie weitere Baustoffe für den Straßen-, Wege-, Tief- und Wasserbau“, sagt der technische Leiter Matthias Zeipert. Das bedeutet für den Abbauprozess, in dem die neue Baumaschine eine Schlüsselfunktion hat, dass sie quasi vorarbeiten muss. Eine Gewinnungsschicht in Lüptitz muss zwei Schichten in der Aufbereitung absichern können. „Wir sind hier voll auf Leistung bei den geförderten Tonnagen des Rohmaterials ausgerichtet, was sich auf die notwendige Verfügbarkeit der Maschine auswirkt. Kompromisse können wir keine akzeptieren. Die Leistung des eingesetzten Cat 6015B stellt ein Motor mit einer Nennleistung von 606 kW sicher. Zur besseren Kraftstoffnutzung tragen unter anderem neue Motorsteuerungstechnologien, das geschlossene Schwenksystem mit Energierückgewinnung und auch eine Auslegerschwimmfunktion bei, die durch Wiederverwertung des Auslegerölstroms die Anforderungen an den Motor verringert. „Ein Bagger in der Größenordnung eines 6015B ist im

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Inbetriebnahme des 140-Tonners: (v.r.) Holger Schulz, Leiter Konzernkundenbereich Zeppelin Eckhard Zinke, Zeppelin-Vertriebsdirektor, Horst Wicker, Zeppelin-Verkaufsleiter im Bereich Konzernkunden, Matthias Zeipert, technischer Leiter der Hartsteinwerke Bayern-Mitteldeutschland, Frank Ullmann, Leiter des Zeppelin-Servicecenters Thüringen/Sachsen, Maik Wächter, Betriebsleiter in Lüptitz, Ralf Dieckmann, Zeppelin-Verkaufsrepräsentant, und Holger Johanning, Zeppelin-Innendienstassistent Konzernkunden. (Fotos: Zeppelin)

Schnitt auf eine Einsatzdauer von 30.000 Betriebsstunden und mehr ausgelegt. Das sind Werte wie sie hierzulande aufgrund der Produktionsstrukturen nicht so schnell erreicht werden im Vergleich zu Rohstoffminen im Ausland. Doch solche Kennzahlen sprechen für eine ungewöhnlich hohe Langlebigkeit“, führt Horst Wicker aus. Der Hydraulikbagger ist Teil eines Ladesystems mit drei Cat-Muldenkippern 775G. Mit seinem 8,6 t schweren Felslöffel mit 7,4 m3 wird ein Skw nach dem anderen beladen, die kontinuierlich im Umlauf sind. Der Rohstoff wird über Bohren und Sprengen gelöst. Fällt das Sprengergebnis ausnahmsweise großteilig aus, kommt eine Knäpperkugel zum Einsatz. „Typisch für Quarzporphyr ist eine sehr hohe Abrasivität“, erklärt Zeipert. Daher wurde der Tieflöffel entsprechend der Panzerungsstufe „Extreme Duty“ ausgestattet. Um den Ver-

schleiß am Fahrwerk in Grenzen zu halten, soll der Kettenbagger mit 650 mm breiten Bodenplatten auch so wenig wie möglich durch Standortwechsel im Tagebau verfahren werden. Aufeinander abgestimmtes Ladesystem Damit die Gewinnung des Rohstoffs leistungsgerecht erfolgen kann, wird bei allen Werken der BAG viel Zeit in den Auswahlprozess investiert, um die passende Technik samt Ausrüstung zu finden. „Ein Gerät in der 100-t-Klasse aufwärts hat sich bewährt, wie sich am Vorgänger zeigte. Baggerfahrer haben genaue Vorstellungen, was ihr Arbeitsgerät alles können muss. Natürlich ist der Schlüssel die Leistung, aber genauso zählt die Wartungsfreundlichkeit. Denn man sollte nicht viel


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Zeit verbrauchen, einen Ölwechsel auszuführen, der sonst das Gerät stundenlang blockiert“, führt Maik Wächter, der verantwortliche Betriebsleiter in Lüptitz, aus. Daher machte sich der Betrieb der BAG vor der Investitionsentscheidung ein Bild von einem 6015B, wie er seit 2016 in Baden-Württemberg eingesetzt wird. Geprüft wurde dessen Bedienerfreundlichkeit. „Der Motorraum ist nahezu stehend begehbar“, stellte Maik Wächter zusammen mit dem Fahrer fest. Gute Zugänglichkeit der Wartungsstellen und entsprechende Bewegungsfreiheit fielen ihnen positiv auf. Den Full-Service an dem neuen Bagger übernehmen Monteure von Zeppelin aus dem Großraum Leipzig, die in der Nähe des Abbaugebiets ansässig sind und so kurze Wege haben. Damit sicheres Arbeiten gewährleistet ist, erhielt der neue Bagger Panzerglas zum Schutz der Kabine. Außerdem erhellt LED-Beleuchtung das Arbeitsumfeld großräumig, wenn in den Wintermonaten die

Der Hydraulikbagger ist auf das Ladesystem mit drei Cat-Muldenkippern 775G zugeschnitten.

Dunkelheit zeitweise die Ladetätigkeit beeinflusst. Um dem Fahrer einen sicheren Aufstieg in die Kabine zu gewährleisten,

kann er die Beleuchtung vom Boden aus anschalten. Info: www.zeppelin-cat.de 

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Steuerung auf links gedreht Für einen Fahrer mit nach einem Unfall steifem rechtem Arm hat Zeppelin einen Radlader behindertengerecht umgebaut. Dazu legte man erstmals die ganze Steuerung nach links und passte sie an. Aufgabe war es, den Joystick so umzubauen, dass die Funktionen mit der linken Hand gesteuert werden können. Verwendet wurde der Joystick eines Graders, da er viele Funktionen vereint. Die eingebauten Drucktasten konnte man mit übernehmen. Zusätzlich wurde die Wahl der vier Vorwärtsgänge und des Rückwärtsgangs auf den Joystick geschaltet. Damit der neue Joystick Platz fand, wurde die linke Konsole komplett umge-

baut. Außerdem musste der Joystick richtig ausgerichtet werden, damit alle Funktionen für den Fahrer gut in der Hand liegen. Die Ansteuerung wurde komplett umprogrammiert. Der Fahrer kommt mit der umgebauten Steuerung problemlos klar. Info: www.zeppelin-cat.de

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Optimale Baulogistik per Knopfdruck Rask Brandenburg setzt Industrie 4.0 auf seinen Baustellen um Um sich frühzeitig auf die stetig wachsenden Anforderungen des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) und der Auftraggeber vorzubereiten, entscheiden sich immer mehr Bauunternehmen dazu, ihre Prozesse zu optimieren. Als zukunftsorientiertes Bauunternehmen entschloss sich die Rask Brandenburg GmbH, die Digitalisierung der Bauabläufe mit der vom Marktführer Volz Consulting GmbH entwickelten Prozesslösung BPO durchzuführen. Das System wurde auf einer komplizierten Großbaustelle mit besonderen Anforderungen an die Logistik durch die Bauleitung erstmals eingesetzt. Absolutes Alleinstellungsmerkmal unter allen Systemen: Der Einsatz auf der Baustelle verlief – wie immer bei BPO – ohne Störungen. Durch die intuitive Benutzeroberfläche war noch nicht einmal eine Betreuung durch einen Berater auf der Baustelle nötig. Rask baute mit BPO auf der Bundesautobahn 113 in Berlin, dem Zubringer Schönefeld, in fünf Tagen rund 12.000 t Asphalt ein. Beliefert wurde die Baustelle von drei Mischanlagen. Beim Transport der verschiedenen Mischgutsorten durch mehrere Werke wurden hohe Anforderungen an die Baulogistik gestellt. Die Transportkette musste in den richtigen Zeitabständen getaktet werden, um einerseits einen permanenten Materialzulauf zu gewährleisten und anderseits Standzeiten der Lkw möglichst gering zu halten.

12.000 t Asphalt in fünf Tagen baute Rask Brandenburg auf der A 113 in Berlin ein (Fotos: Volz Consulting)

Während des Einbaus waren die Kolonne, die Mischanlage und die Lkw-Logistik in Echtzeit vernetzt.

Keinerlei Systemausfälle Im Vorfeld plante die Bauleitung ohne fremde Unterstützung mit BPO das Bauvorhaben. Ausgehend vom Voraufmaß wurden die notwendigen Massen ermittelt, Tageslose gebildet und die Einbauleistung errechnet. Um eine reibungslose Logistik zu gewährleisten, wurden eine Taktplanung erstellt und Vorgabezeiten für jeden LKW festgelegt. Die Taktzeiten wurden anschließend von der Bauleitung mit den Mischanlagen besprochen und abgestimmt.

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Geschäftsführer Bernd Malcharek: „Mit BPO setzen wir schon heute Industrie 4.0 um.“

Während des Einbaus konnten die Kolonne, die Mischanlage und die Lkw-Logistik in Echtzeit vernetzt werden. Durch die Vernetzung aller Beteiligten verlief die Kommunikation und Abstimmung spürbar einfacher als zuvor. Der Einbaumeister koordinierte die Materialflüsse zwischen den drei Mischanlagen zielgenau und ohne Unsicherheit. Durch die integrierte Materialverbrauchskontrolle konnte der Polier

einen regelmäßigen Soll-Ist-Vergleich durchführen. Mehr- oder Minderverbräuche wurden rechtzeitig erkannt, die Restmenge berechnet und auf Knopfdruck mit allen Mischanlagen abgestimmt. Alle Informationsflüsse sowie Einbauparameter und Lieferscheindaten konnten gemäß Building Information Modeling (BIM) der jeweiligen Station im Bauabschnitt zugeordnet werden. Während des Einbauprozesses kam es zu keinerlei Systemausfällen. Externe Hilfe durch die Volz Consulting GmbH wurde bisher nicht notwendig. Die Kolonne konnte ab Baubeginn selbstständig ohne fremde Unterstützung mit BPO arbeiten und war von den zahlreichen neuen Möglichkeiten begeistert. Die Geschäftsführung von Rask Brandenburg setzt voll auf die Funktionalitäten, die BPO bietet. „Mit BPO haben wir als erfolgsorientiertes Tief- und Straßenbauunternehmen auf den Marktführer und damit auf einen starken Partner in der Prozessoptimierung gesetzt. Nach einer Sondierungsphase und einem Erfahrungsaustausch mit anderen BPO-Systemanwendern, hat uns die Lösung der Volz Consulting GmbH komplett überzeugt", sagt Geschäftsführer Bernd Malcharek. „Mit BPO setzen wir schon heute die Industrie 4.0 auf unseren Baustellen um. Der Bauleiter bleibt über den Baufortschritt informiert und kann bei Abweichungen aktiv eingreifen." Info: www.volz-consulting.com 


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Emissionsfrei im Recycling Entsorgungsunternehmen in Bremen setzt auf Elektroradlader Als vor knapp einem Jahr bei der Becker & Brügesch Entsorgungs GmbH die Entscheidung fiel, einen neuen Radlader anzuschaffen, fiel nach sorgfältiger Prüfung die Wahl auf einen Elektroradlader, der durch null Abgas- und sehr geringe Geräuschemissionen überzeugte. Das Unternehmen setzt den WL20E von Wacker Neuson in der Kunststoffverwertung und Aktenvernichtung ein. „Als feststand, dass wir einen neuen Radlader anschaffen würden, standen wir vor der Frage nach der Art des Antriebs“, erinnert sich Geschäftsführer Thomas Leschke. „Sollten wir wie gehabt auf den konventionellen Dieselmotor setzen oder uns mit dem in der Branche noch relativ neuen Thema der Elektromobilität auseinandersetzen?“ Thomas Leschke und Betriebsleiter Thomas Büttner machten sich auf die Suche nach einem Partner mit Erfahrung im Bereich alternative Antriebe bei Baumaschinen. So kamen sie mit Wacker Neuson in Kontakt. Die emissionsfreien Lösungen dieses Herstellers stehen für besonderen Bediener- und Umweltschutz ohne Einbußen in der Leistung. Mit der zero emission-Serie bietet das Unternehmen seinen Kunden die Möglichkeit, vollkommen emissionsfrei zu arbeiten. Die Einführung des dual power-Baggers im Jahr 2014 war der Auftakt im Bereich der alternativen Antriebstechnologien. Seitdem hat Wacker Neuson zwei Akkustampfer, den batteriebetriebenen Radlader WL20e sowie den Kettendumper DT10e vorgestellt. Kein anderer Hersteller bietet ein so umfassendes Sortiment an elektrisch betriebenen Baumaschinen und -geräten an. Schon heute bewähren sich diese Maschinen im Praxiseinsatz. Ziel ist es, in absehbarer Zeit in jeder Produktgruppe eine echte Alternative als emissionsfreie Lösung anzubieten. „Mit unseren Verwertungsdienstleistungen unterstützen wir unsere Kunden in ihrem Bestreben um nachhaltiges Wirtschaften und Schonung natürlicher Ressourcen“, so Thomas Leschke. „Aber auch im eigenen Unternehmen sind wir stets bestrebt, Ener-

Emissionsfreier Betrieb: Der Elektroradlader kommt auch in teilgeschlossenen Hallen zum Einsatz, wo Lärm- und Abgasemissionen die Mitarbeiter verstärkt belasten würden.

gieverbräuche zu senken und CO2-Emissionen zu reduzieren. So lag es nah, den in unserem Betrieb bezogenen Strom aus 100 Prozent regenerativen Energiequellen nicht allein für unsere stationären Anlagen zu nutzen. Mit unserem ersten elektrisch betriebenen Radlader WL20e streben wir sowohl einen verbesserten Umweltschutz, als auch eine verbesserte Wirtschaftlichkeit gegenüber einem dieselbetriebenen Gerät an.“ Ein Praxistest im laufenden Tagesbetrieb durch mehrere Mitarbeiter des Unternehmens gab den entscheidenden Im- 

Übergabe des Elektro-Radladers: Thomas Leschke (2. v.l.) und Thomas Büttner (4. v.l.), beide Becker & Brügesch Entsorgungs GmbH, sowie Jörg Höner (1. v.l.) und Reiner Dannenberg (3. v.l.), beide Wacker Neuson Bremen.

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puls, denn der Radlader konnte einige Erwartungen deutlich übertreffen. „Unsere Mitarbeiter waren überrascht von der enormen Schub- und Hubleistung des Elektroradladers“, sagt Betriebsleiter Thomas Büttner. „Die Umgewöhnung der Fahrer auf einen Radlader mit E-Antrieb war gar kein Problem, und das Fehlen der Motorgeräusche und Abgase wurde von allen Bedienern als äußerst positiv empfunden.“ Genau das zeichnet den Radlader WL20e aus: Die Leistungsparameter der kompakten, batteriebetriebenen Maschine entsprechen denen des dieselbetriebenen

Radladers. Gleichzeitig profitieren die Fahrer und ihre Umgebung jedoch vom Vorteil der Emissionsfreiheit. In einigen Punkten, wie beispielsweise der Kipplast, kann der Elektroradlader das konventionelle Modell sogar übertreffen. Zwei getrennte Elektromotoren, für den Fahrantrieb und für die Arbeitshydraulik, sorgen dafür, dass der Energieverbrauch minimiert wird. Ist der Akku vollständig aufgeladen, kann mit dem Radlader ein Arbeitseinsatz von bis zu fünf Stunden erfolgen – genug Zeit für typische Anwendungen wie das Laden und Transportieren von Gütern über kurze

Strecken. Im Recyclingbetrieb bei Becker & Brügesch kommt der Radlader in teilgeschlossenen Hallen zum Einsatz, wo Lärm- und Abgasemissionen die Mitarbeiter verstärkt belasten würden. Auch hier zahlt sich der emissionsfreie Betrieb aus. Doch dem Unternehmen geht es um mehr: Getreu seines Mottos „Moderne Umweltdienstleistungen nach Maß“ trägt man zu nachhaltigem Wirtschaften bei. Denn wer Abfall effektiv verwertet, schont die Ressourcen und damit die Umwelt. Info: www.wackerneuson.de 

Gründungsarbeiten auf beengtem Platz Ramm- und Bohrgerät beweist sich als kompakter Allrounder Bei den Gründungsarbeiten für ein Wohn- und Geschäftsgebäude in Luzern zeigen sich die Vorteile der kompakten Bauweise des LRB 18: Das Spezialtiefbaugerät kann schnell und flexibel zwischen verschiedenen Einsatzorten versetzt werden und glänzt selbst bei engsten Platzverhältnissen. Für die Errichtung eines Wohn- und Geschäftsgebäudes in Luzern müssen bei sehr beengten Platzverhältnissen eine überschnittene Pfahlwand als Baugrubenabschluss und Gründungspfähle für die Tiefengründung errichtet werden. Das Schweizer Unternehmen Birchmeier Spezialtiefbau AG hat sich zur Umsetzung der Arbeiten für das neue Liebherr-Ramm- und Bohrgerät LRB 18 entschieden. Das Gerät ist ein richtiger Allrounder und kann für alle Anwendungen im Bereich Bohren, Rütteln und Rammen eingesetzt werden. Es überzeugt mit seiner kompakten Bauweise und seinem niedrigen Einsatzgewicht von nur 50 t, was einen geringen Bodendruck zur Folge hat. Ausgestattet ist das LRB mit einem Doppelkopfbohrantrieb DBA 80. Wegen des sehr hohen Grundwasserspiegels auf dieser Baustelle ist das VdW-Bohrverfahren die perfekte Methode für die Pfahlerstellung. Die Pfähle haben einen Durchmesser von 510 mm und eine Tiefe von 16 m. Trotz der schwierigen Bedingungen schafft das Liebherr-Gerät mehrere Pfähle pro Tag. Das Ramm- und Bohrgerät

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Das Ramm- und Bohrgerät LRB 18 überzeugt mit seiner kompakten Bauweise. (Fotos: Liebherr)

Für das VdW-Bohrverfahren ist das Gerät mit einem Doppelkopfbohrantrieb DBA 80 ausgestattet.

ist dabei gemeinsam mit einer Liebherr-Betonpumpe vom Typ THS 80 D in Verwendung. Außerdem hat der Auftragnehmer für weitere Einsätze den neuentwickelten Rüttler LV 20 und den Hammer H 6 von Liebherr geplant. Das LRB 18 ist mit einem neuen Kabinenkonzept ausgestattet, das vor allem die Erhöhung des Fahrerkomforts

in den Fokus stellt. Erreicht wird dies durch ein modernes Klimasystem, ein optimiertes Sichtfeld und einen orthopädischen Fahrersitz mit automatischer Sitzeinstellung. Das kompakte LRB 18 lässt sich als komplett montiertes Gerät mitsamt Ballast einfach transportieren. Dies sichert die schnelle Inbetriebnahme der Maschine auf der Baustelle sowie das flexible Versetzen zwischen verschiedenen Einsatzorten. Michael Kunz, Geschäftsführer und Mitinhaber der Birchmeier Spezialtiefbau AG, betont noch den Vorteil der Kompatibilität mit anderen Liebherr-Geräten: „Da wir bereits ein LRB 125 von Liebherr haben, können wir die Anbauteile schnell und flexibel austauschen.“ Info: www.liebherr.com 


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Schluss mit „Schlechtwetter“ Ketten-Dumper meistern selbst extreme Einsatzbedingungen SpĂźlfelder mit ausgebaggertem Schlick an der Ems stellen besondere Anforderungen an die dort eingesetzten Transportfahrzeuge. Hier schlägt die Stunde fĂźr den Gummiketten-Dumper. Seit vielen Jahren wird der ausgebaggerte Schlick der Ems auf die nahen Flächen im nĂśrdlichen Emsland gespĂźlt und kultiviert. Im Auftrag des WasserstraĂ&#x;en-und Schifffahrtsamtes (WSA) Emden werden deshalb neue SpĂźlfelder mit einer Gesamtäche von Ăźber 22 Hektar angelegt. Das entspricht etwa einer GrĂśĂ&#x;e von Ăźber 30 FuĂ&#x;ballfeldern. Dabei werden groĂ&#x;e Erdmassen aus vorgesehenen Teilgebieten des Gesamtareals abgebaut und zu 2,8 m hohen Begrenzungsdeichen aufgeschĂźttet. Der Untergrund auf den SpĂźlfeldern ist extrem nass und schlammig. Ein Lkw oder Traktor hat häuďŹ g keine Chance. Aus den Erfahrungen heraus setzen Bau-und Lohnunternehmen hier zunehmend auf starke Maschinen mit geringem Bodendruck. Der aus dem Emsland stammende Hersteller Bergmann Maschinenbau verzeichnet ein reges Interesse fĂźr seine kompakten 10-t-Kettendumper aus der 4000 Serie. Seit einigen Monaten stellt der Heckkipper 4010HK hier sein KĂśnnen unter Beweis. Der 240-PS starke Gummiketten-Dumper Ăźberzeugt durch seine Wendigkeit und Transportleistung, vor allem auf nassem Untergrund. Ausgestattet mit einem emissionsarmen Cummins-Motor erreicht der eingesetzte Dumper eine Arbeitsgeschwindigkeit von 16 km/h. Das erweist sich vor allem bei den kontinuierlichen Erdtransporten als vorteilhaft. Und zwar so vorteilhaft, dass seit einigen Tagen ein weiterer 4010, dieses Mal mit Rundkipperaufbau im Einsatz ist. UrsprĂźnglich war die zweite Maschine erst in einigen Monaten fĂźr den Einsatz im angrenzenden Stromtrassenbau vorgesehen. „Die Energiewende und der damit verbundene Infrastrukturausbau bieten unglaubliche Potenziale fĂźr unsere Fahrzeuge und speziell fĂźr unsere Kettendumper“, ist sich Hans-Hermann Bergmann sicher. „Zuwegungen fĂźr Windparks erfordern ganzjährlich einen umfangreichen Bodenaustausch,

Extrem nass und schlammig: Wo mitunter selbst Traktoren keine Chancen mehr haben, wĂźhlt sich der Ketten-Dumper durch. (Fotos: Bergmann)

Fßr ganzjährigen Dauereinsatz konzipiert: Die Komfortkabine bietet auch bei schlechtem Wetter und unwegsamem Gelände einen angenehmen Arbeitsplatz.

und beim deutschlandweiten Netzausbau sind VerzĂśgerungen auch bei tiefen BĂśden oder unwegsamen Landstrichen keine Option. Ideale Bedingungen also fĂźr den neuen 4010R.“ Die Maschine ist fĂźr den ganzjährigen Dauereinsatz konzipiert. Die Kabine bietet auch bei schlechtem Wetter eine hervorragende Sicht auf den Arbeitsbereich. FĂźr zusätzliche Sicherheit sorgt der niedrige Schwerpunkt der Fahrzeuge. Der 4010 R mit drehbarer Rundmulde und drehbarem Fahrerstand macht zeitintensive und unsichere WendemanĂśver auf wenig tragfähigem Untergrund Ăźberßssig. Die Komfortkabine bietet viel Platz und einen luftgefederten Fahrersitz, der das dauerhaft sichere Arbeiten ermĂśglicht. AuĂ&#x;erdem gehĂśren eine leistungsstarke Heiz-Klima-Automatik sowie eine beheizte Frontscheibe zur Serienausstattung. FĂźr eine schnelle und pro-

blemlose Wartung kĂśnnen durch die zweigeteilte Motorhaube alle Wartungsstellen vom Boden aus sicher erreicht werden. Gute Argumente also, um den Kauf und den Einsatz des zweiten Dumpers auf den Herbst vorzuziehen. Zu den neuen Einsatzgebieten im Infrastrukturbau passt es, dass Bergmann den 4010 auch als Trägerfahrzeug fĂźr verschiedene Sonderaufbauten wie Krane, Pritschen, Plattformen und Sondermulden anbietet. Die Bau-und Lohnunternehmen gewinnen Planungssicherheit und eine grĂśĂ&#x;ere Unabhängigkeit vom berĂźchtigten „Schlechtwetter“ auf ihren Baustellen. „Ein schĂśner Herbst“, freut sich Hans-Hermann Bergmann Ăźber die rauen Bedingungen im Emsland. Info: www.bergmann-dumper.de 

        



   

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WIRTSCHAFT

Optimal aufgestellt Wienäber Baumaschinen eröffnet neue Niederlassung im südlichen Vertriebsgebiet Strategisch günstig zwischen Hannover und Wolfsburg liegt die neue Niederlassung der Wienäber GmbH & Co. Baumaschinen KG in Meinersen. Die offizielle Einweihungsfeier fand vom 29. bis 30. September 2017 statt. Das gesamte Unternehmensareal umfasst 7500 m2. An diesem Standort sind gleich zwei Tochterfirmen der C. Ebel Unternehmensgruppe vereint. Das Traditionsunternehmen Wienäber Sondermaschinenbau + CNC Technik GmbH hat seit über 40 Jahren seinen Sitz in Meinersen und hat sich auf maßgeschneiderte Fertigungslösungen für Industrieanwendungen spezialisiert. Innerhalb kurzer Zeit wurde direkt an dieses Bestandsgebäude ein über 1000 qm großer neuer Industriebau hochgezogen. Hier hat Wienäber Baumaschinen seine neue Niederlassung bezogen. Zwischen beiden Schwesterfirmen gibt es gute Synergien. Wienäber Baumaschinen ist ein junger Baumaschinenhändler, der Ende 2013 mit der Exklusivmarke Hyundai an den Markt ging. Die Vertriebszentrale wurde im Mai 2015 in Wesenberg / Reinfeld direkt an der Autobahn zwischen Hamburg und Lübeck bezogen. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich Wienäber zu einem der umsatzstärksten Hyundai-Händler Deutschlands. Das Exklusivgebiet reicht vom Harz bis ans Meer. Es umfasst ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und angrenzende Teile von Mecklenburg-Vorpommern sowie das östliche Niedersachsen mit angrenzenden Teilen von Sachsen-Anhalt. Ergänzt hat das Unternehmen sein Portfolio um die Nullheckbagger des italienischen Herstellers Eurocomach. Auch hier besteht ein Exklusivrecht. Mit der Verdichtungs-, Abbruchund Versorgungstechnik von Atlas Copco wird das Angebotsprogramm abgerundet. Bei der Eröffnung der neuen Niederlassung wurden auch zwei neue Partnerschaften bekanntgegeben: Vom Schweizer Hersteller Amman bietet man ab sofort Anbauverdichter und Walzen an. Hier sieht Niederlassungsleiter Igor Sonntag vor allem

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Im südlichen Vertriebsgebiet nah am Kunden: Das Team von Wienäber Baumaschinen bei der Eröffnung der neuen Niederlassung Meinersen. (Fotos: Wienäber)

Repräsentativer Querschnitt aller Modelle: Für Einrichtung und Maschinenpark wurden drei Millionen Euro investiert.

Für die Kunden in der Region: Insgesamt wurden fünf Millionen Euro in den neuen Standort investiert.

in der Vermietung ein großes Potenzial. Außerdem wurde der Exklusivvertrieb für Mecalac-Ahlmann übernommen. Um im

südlichen Teile des Vertriebsgebiets nah am Kunden sein zu können, wurde in Meinersen seit Herbst 2016 eine Interims-Lösung geschaffen. Die Investitionssumme für den Bau der neuen Niederlassung beläuft sich auf 2 Mio. Euro, für Einrichtung und Maschinenpark wurden 3 Mio. Euro investiert. Somit wurden insgesamt 5 Mio. Euro für die neue Niederlassung Meinersen aufgebracht. Mittelfristig sollen an diesem Standort 15 Arbeitsplätze entstehen. Die neue Niederlassung ist mit einer modernen Werkstatt mit Kran, Waschhalle, Mietparkgelände sowie Verkaufsräumen und Ausstellungshalle ausgestattet. Auf der fast 4000 qm großen Ausstellungsfläche wurde ein repräsentativer Querschnitt aller Modelle gezeigt. Auf dem Testgelände konnten einzelne Maschinen probiert werden. Das Gebäude besticht durch seine Leichtigkeit und Transparenz. Das viele Tageslicht sorgt in der Werkstatt und in den Verkaufs- und Büroräumen für eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Zur Eröffnung kamen über 200 geladene Gäste, um sich einen Eindruck von den Räumlichkeiten der neuen Niederlassung zu verschaffen. Der neue Standort bietet alle Möglichkeiten, um den Bedürfnissen der Kunden hinsichtlich Service, Miete und Verkauf in der Region gerecht zu werden. Für die nächsten 20 Jahre ist man an diesem Standort optimal aufgestellt. Info: www.wienaeber-hyundai.de 


WIRTSCHAFT

Konsequentes Wachstum Goldhofer expandiert auf dem amerikanischen Kontinent Mit der Gründung der Goldhofer Inc. in Delaware (USA) und der mehrheitlichen Übernahme des langjährigen Vertriebs- und Servicepartners Flite Line setzt die Goldhofer AG konsequent ihre Wachstumsstrategie in diesem strategisch wichtigen Markt fort. Mit der Vertragsunterzeichnung ist es jetzt offiziell: Die neu gegründete Goldhofer Inc. übernimmt die Mehrheit ihres langjährigen Vertriebs- und Servicepartners Flite Line und stärkt damit ihre Präsenz in den USA und auf dem gesamten amerikanischen Kontinent. Goldhofer schafft damit die Basis, auf dem weltweit größten Markt für Ground Support Equipment weiter zu expandieren und seine Kunden noch intensiver und professioneller zu betreuen. Im Vordergrund stehen der Ausbau des Serviceangebots und der dafür notwendigen Strukturen sowie die Weiterentwicklung eines wettbewerbsfähigen und marktgerechten Produktportfolios. Lothar Holder, Vorstand der Goldhofer AG und verantwortlich für das Geschäftsfeld FIRMENPO RTR AI T Über Goldhofer Als führender Hersteller von Transportequipment für allgemeine Straßen-, Schwerlast- und Spezialtransporte deckt Goldhofer die unterschiedlichsten Bedürfnisse für nahezu jede Transportaufgabe ab. Auf dem rund 100.000 m2 großen Betriebsgelände in Memmingen fertigen mehr als 650 Mitarbeiter individuelle Transportlösungen und technisch erstklassige Fahrzeuge im Nutzlastbereich von 25 bis über 10.000 Tonnen. Anspruchsvolle Kunden rund um den Globus vertrauen auf diese umfassende und technologisch ausgereifte Produktpalette. Mit der Übernahme der Schopf Maschinenbau GmbH 2013 hat das Traditionsunternehmen sein Lösungsangebot für die zivile und militärische Luftfahrt ausgeweitet.

Im Namen von Goldhofer heißen Lothar Holder (M.) und Friedrich Hesemann (2.v.r.) das Team von Flite Line, Mike Magnotti (1.v.l), John Biagi (2.v.l) und Michael Collazo (1.v.r), willkommen an Bord. (Foto: Goldhofer)

Airport Technologie: „Mit dem Zusammenschluss mit unserem langjährigen und sehr erfolgreichen Partner Flite Line schaffen wir die idealen Voraussetzungen, unser Wachstum auf dem amerikanischen Kontinent voranzutreiben und unser Produktund Dienstleistungsportfolio noch besser bei unseren amerikanischen Kunden zu platzieren. Wir freuen uns außerordentlich, dass John Biagi, President und CEO der Flite Line Acquisitions Corp., und sein gesamtes Managementteam in unserem neuen Gemeinschaftsunternehmen weiterhin die Geschicke leiten und damit die langjährigen Kundenbeziehungen sowohl

im Airport-Bereich als auch im Service unseres Schwerlastgeschäfts fortführen und weiter ausbauen werden.“ John Biagi, President und CEO der Flite Line Acqusitions Corp.: “Wir sind sehr stolz, dass es uns gelungen ist, einen starken Partner wie Goldhofer für den weiteren Ausbau unseres Geschäfts in Amerika zu gewinnen. Für all unsere Kunden aber auch für unsere weiteren Partner ist das ein sehr positives Signal. Wir werden in der Lage sein, unser Service- und Betreuungsangebot für bestehende aber auch für Neukunden weiter zu verbessern.“ Info: www.goldhofer.de 

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WIRTSCHAFT

Baubranche in Baden-Württemberg auf Wachstumskurs Die Bauwirtschaft in Baden-Württemberg ist kraftvoll in die zweite Jahreshälfte gestartet und befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Wie die Landesvereinigung Bauwirtschaft Baden-Württemberg mitteilt, verzeichneten die Baubetriebe mit mehr als 20 Beschäftigten im August gegenüber dem Vorjahresmonat ein Umsatzplus von 18,3 Prozent. Damit betrug das Gesamtumsatzvolumen in den ersten acht Monaten diesen Jahres rund 6,8 Mrd. Euro, ein Anstieg um 15,6 Prozent. Insbesondere der Wohnungsbau (+18,9 Prozent) sowie der Wirtschaftsbau (+18,1 Prozent) legten bei den Umsätzen kräftig zu. Und auch der Öffentliche Bau verzeichnete zweistellige Umsatzzuwächse. Gleichzeitig stieg die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden um 7 Prozent. Der Auftragseingang erhöhte sich zwischen Januar und August 2017 um 4,8 Prozent. Entsprechend zufrieden zeigten sich die Bauunternehmen: 92 Prozent der im Rahmen des ifo-Konjunkturtests Befragten beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder befriedigend – auch dies ein Spitzenwert zu Beginn der Herbstsaison. Gedämpft wird die positive Stimmung auf dem Bau allerdings durch den starken Fachkräftemangel. Ihn benennen die Firmen

Umsatzkurve zeigt nach oben: Es wird wieder mehr gebaut im Land. (Foto: Landesvereinigung Bauwirtschaft BW)

als derzeit größte Baubehinderung. Der Arbeitsmarkt für Baufacharbeiter sei praktisch leergefegt. Manch ein Auftraggeber müsse daher momentan etwas länger auf die Umsetzung seines Bauvorhabens warten als gewohnt. Sollte die baukonjunktu-

relle Dynamik weiter anhalten und es keine witterungsbedingten Einbrüche geben, rechnet die Bauwirtschaft im Land bis Jahresende mit einem Umsatzplus von gut 7 Prozent. Info: www.bauwirtschaft-bw.de 

Deutz veröffentlicht Neunmonatszahlen Die Deutz AG hat ihre Konzern-Geschäftszahlen für die ersten drei Quartale 2017 bekanntgegeben. Der Auftragseingang ist um 25,5 Prozent auf 1.173,8 Mio. Euro gestiegen (Q1-Q3 2016: 935,3 Mio. Euro). Mit 118.279 verkauften Motoren in den ersten neun Monaten 2017 hat sich der Absatz um 17,8 Prozent erhöht (Q1-Q3 2016: 100.439 Motoren). Der Umsatz hat im Neunmonatszeitraum um 15,6 Prozent auf 1.093,2 Mio. Euro zugelegt (Q1Q3 2016: 945,5 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) hat sich im Vergleich zum Neunmonatszeitraum 2016 um 8,1 Mio. Euro auf 27,8 Mio. Euro verbessert. Als erster Motorenhersteller weltweit hat Deutz im September 2017 das Zertifikat

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für die ab 2019 geltende Emissionsrichtlinie EU Stufe V erhalten. Damit wird das Kundenversprechen eingelöst: aus „Stage V ready“ ist „Stage V certified“ geworden. Durch die im 3. Quartal 2017 vereinbarte Kooperation mit der Liebherr Machines Bulle S.A. erweitert das Unternehmen darüber hinaus sein Produktportfolio im oberen Leistungsbereich von 200 bis 620 kW – geplanter Serienanlauf ist 2019. „Mit der E-Deutz-Strategie sind wir auf dem besten Weg zum führenden Anbieter für innovative Antriebssysteme. Die Akquisition von Torqeedo ist der entscheidende Katalysator für unsere Elektrifizierungsstrategie. Mit der Übernahme haben wir umfangreiches Know-how und ein Technologieportfolio in allen relevanten Berei-

chen der Elektrifizierung von Antrieben erworben. Diesen technischen Vorsprung im Wettbewerb werden wir nutzen“, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Frank Hiller. Neben der Übernahme der Torqeedo GmbH hat die Deutz AG auch ihren italienischen Vertriebs- und Servicepartner IML Motori erworben, die zukünftig als Deutz Italy am Markt auftritt. Damit baut das Unternehmen sein Wachstum im profitablen Servicegeschäft weiter aus. Das Unternehmen bestätigt die Prognose für das Gesamtjahr 2017: Erwartet werden ein deutlicher Umsatzanstieg sowie eine moderate Steigerung der EBIT-Rendite (vor Sondereffekten) im Vergleich zum Vorjahr. Info: www.deutz.de 


WIRTSCHAFT

Märkte verlangen nach Baumaschinen Deutschland wieder auf dem Niveau des Rekordjahres 2007 Der Bau- und Baustoffmaschinenindustrie geht es 2017 gut. „Zwar waren die Zeiten noch nie so chaotisch wie heute, aber bisher sind wir gut mit den Herausforderungen umgegangen, die Schlag auf Schlag kommen“, betonte Johann Sailer, Vorsitzender des VDMA Fachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen auf der Mitgliederversammlung seines Verbandes am 26./ 27. Oktober in Düsseldorf. Anders als in früheren Krisenzeiten hat sich in den letzten Jahren der psychologische Moment der Angst nicht oder nur wenig auf das tägliche Geschäft der Hersteller ausgewirkt. Die Öl-, Gas- und Rohstoffschwäche und die damit verbundene sinkende Nachfrage in den Schwellenländern hat der Branche allerdings zu schaffen gemacht. Obwohl die Märkte langsam zurückkommen, spüren vor allem die spätzyklischen Baustoffanlagen noch die Effekte. Nach derzeitigem Stand wird die Gesamtbranche dieses Jahr mit einem Umsatzwachstum von mindestens 5 Prozent abschließen. Das entspricht einem Niveau von circa 14,6 Mrd. Euro. Damit bestätigte Sailer die Prognose vom Beginn des Jahres. Bei Baumaschinen liegt der Auftragseingang nach einem sehr starken 2016 auch 2017 erneut im Plus, und zwar derzeit um 20 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des letzten Jahres: Erdbaumaschinen plus 24 Prozent, Straßenbaumaschinen plus 16 Prozent, Hochbaumaschinen plus 18 Prozent. Diese positive Entwicklung im Jahresverlauf hat überrascht.

Johann Sailer, Vorsitzender des VDMA Fachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen, rechnet für die Gesamtbranche dieses Jahr mit einem Umsatzwachstum von mindestens 5 Prozent. (Foto: VDMA)

nächste Krise erwarten wir jedoch nicht“, sagte Sailer, denn die Rahmenbedingungen seien heute andere als 2007. Die Kunden haben viel Arbeit, die Hersteller

erschließen neue Kundensegmente, wie beispielsweise im stetig wachsenden GaLaBau, und auch der eh schon starke deutsche Vermietmarkt wächst weiter. Darüber hinaus können Maschinen heute problemlos auch in andere Märkte abfließen. Die Märkte in Europa befinden sich in einem stabilen Zustand. Der europäische Markt wird 2017 im zweistelligen Bereich wachsen. Länder, die in den letzten Jahren problematisch waren, wie Italien, Spanien oder Osteuropa entwickeln sich überdurchschnittlich gut. Insofern gleicht sich das Niveau über Europa hinweg wieder an. Weltweit wachsen alle Märkte außer Brasilien und der Nahe und Mittlere Osten, jedoch unterschiedlich stark. Russland, Indien und China sind Beispiele dafür, wie sich die Volatilität erhöht hat: nach starkem Rückgang wächst der chinesische Markt nach relativ kurzer Zeit jetzt wieder exorbitant, in manchen Produktgruppen derzeit über 50 Prozent. Das Gegenbeispiel ist Brasilien mit seinen hausgemachten Problemen. Der nordamerikanische Markt läuft normal und ist derzeit mit leicht 5 Prozent im Plus. „Die Trump-Euphorie, wie sie noch auf der Conexpo zu spüren war, ist aber weg“, sagte Sailer. Info: www.vdma.org 

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Deutscher Markt läuft stark Der deutsche Baumaschinenmarkt hat sich stark entwickelt. Heute werden in Deutschland so viele Baumaschinen abgesetzt wie im Rekordjahr 2007. Nach einem Wachstum von 20 Prozent im letzten Jahr wird es in diesem Jahr einen flachen Verlauf geben. „Wir sind an einem Punkt, wo sich normalerweise der Markt dreht. Eine

Taurock – Maschine für Erdbewegung und Recycling Fachhändler für Zemmler Siebanlagen Tel.: 0521 - 488 90 50 · Mail: info@taurock.com www.taurock.com

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Klassiker neu aufgelegt Wacker Neuson und Zeppelin beschließen Zusammenarbeit bei kompakten Mobilbaggern Sie weisen großes Durchhaltevermögen auf: Zeppelin Mobilbagger der Serie ZM aus den 90er Jahren, die bis heute auf Baustellen anzutreffen sind. An die Entwicklung der legendären Baumaschinen-Klassiker anknüpfen wollen Wacker Neuson und Zeppelin Baumaschinen, die in einer Kooperation zwei Mobilbagger in der 6,5und 10-t-Klasse aufleben lassen. Unter der Bezeichnung ZM 70 und ZM110 sollen die beiden Geräte, die Wacker Neuson in Hörsching bei Linz fertigt, von Zeppelin Baumaschinen ab 1. Januar 2018 in Deutschland vertrieben werden. Am Design ist die neue Zusammenarbeit abzulesen: beide Maschinen werden samt Kabine im Zeppelin-Layout gebrandet. „Die Nachfrage nach Mobilbaggern in dieser Größenordnung hat in den letzten Jahren spürbar Fahrt aufgenommen. Denn Bauaufgaben im innerstädtischen Bereich fallen inzwischen immer kleinteiliger aus, was den Einsatz von Maschinen in kompakter Größenordnung erfordert. Daher versuchen wir, unser Produktprogramm auszubauen, um Kunden entsprechende Geräte anbieten zu können Wir haben uns bewusst für Bagger von Wacker Neuson und damit für Produkte höchster Qualität entschieden, so, wie es unsere Kunden von uns gewohnt sind“, erklärt Fred Cordes, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Zeppelin Baumaschinen. „Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit Zeppelin, einem Unternehmen mit hoher Reputation in Deutschland“, erläutert Alexander Greschner, Vertriebsvorstand der Wacker Neuson SE und führt fort: „So können wir den wachsenden Markt für Mobilbagger in Deutschland gemeinsam bedienen und unsere Marktpräsenz insgesamt erhöhen.“ Gert Reichetseder, Sprecher der Geschäftsführung der Wacker Neuson Linz GmbH ergänzt: „Wir stellen Zeppelin wettbewerbsfähige Mobilbagger zur Verfügung. Unsere Geräte im Segment 6,5 t und 10 t zeichnen sich aus durch hohe Leistung bei gleich-

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Im Zeppelin-Design: Die neuen 6,5- und 10-t-Mobilbagger von Wacker Neuson schließen eine Lücke im umfangreichen Angebot von Zeppelin. (Foto: Zeppelin)

zeitig deutlich reduziertem Kraftstoffverbrauch.” Der ZM70 verfügt über einen Perkins-404D-Motor, der 36,2 kW Leistung erzielt. Der ZM 110 stellt über einen Perkins-854-Motor 55 kW Leistung sicher. Durch die großen Reichweiten, maximalen Grabkräfte und kompakten Abmessungen lassen sich damit Bauaufgaben auch bei

engsten Platzverhältnissen produktiv und sicher bewältigen. Mobilbagger von Wacker Neuson hat Zeppelin Rental bereits neben Rad- und Kettendumpern, Elektroradladern und verschiedenen Verdichtungsgeräten in sein Mietprogramm aufgenommen. Gerade in der Vermietung, wo Baugeräte und

G E S C HÄ FTSZA H LEN Wacker Neuson Group mit starkem dritten Quartal Im dritten Quartal 2017 konnte der international tätige Baugeräte- und Kompaktmaschinenhersteller Umsatz und Ergebnis deutlich steigern. Das Unternehmen blickt positiv auf das vierte Quartal 2017 und erwartet Umsatz und Ergebnis für das laufende Geschäftsjahr am oberen Ende der bisherigen Prognose. Die Gruppe erreichte ein Umsatzplus von 20 Prozent auf 378,7 Mio. Euro (Q3/16: 315,7 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verdoppelte sich nahezu auf 40,0 Mio. Euro (Q3/16: 20,4 Mio. Euro), dies entsprach einer EBIT-Marge von 10,6 Prozent (Q3/16: 6,5 Prozent). Im saisontypisch margenstarken dritten Quartal konnten alle drei operativen Geschäftsbereiche Baugeräte, Kompaktmaschinen und Dienstleistungen beim Umsatz besser abschneiden als im Vorjahresquartal. Der Umsatz in den ersten neun Monaten des Jahres stieg insgesamt um 13 Prozent und erreichte mit 1.142,4 Mio. Euro ein neues Rekordniveau (9M/16: 1.013,5 Mio. Euro). Für das Gesamtjahr wird der Umsatz am oberen Rand der bisherigen Prognose von 1,45 bis 1,50 Mrd. Euro erwartet und könnte sogar leicht darüber liegen. Dies entspricht einer Steigerung zum Vorjahr von über 10 Prozent (bisher 7 bis 10 Prozent). Auch die EBIT-Marge sollte den oberen Rand der Bandbreite von 7,5 bis 8,5 Prozent erreichen. „Unsere Auftragsbücher sind gut gefüllt. Wir gehen davon aus, dass sich unsere Geschäfte auch bis zum Jahresende gut entwickeln werden“, erläutert Martin Lehner, CEO der Wacker Neuson Group.


WIRTSCHAFT

Baumaschinen in vielen unterschiedlichen Anwendungen zum Einsatz kommen und durch viele Hände gehen, seien laut dem Baumaschinenhersteller aus München für Kunden die einfache Bedienbarkeit und

Servicefreundlichkeit, die hohe Leistungsfähigkeit und die Zuverlässigkeit ausschlaggebende Kriterien, sich für Maschinen von Wacker Neuson zu entscheiden. Das soll auch für die kompakten Mobilbagger gel-

ten, wenn sie das Produktprogramm von Zeppelin Baumaschinen ergänzen und über das Vertriebsnetz vermarktet werden. Info: www.zeppelin-cat.de www.wackerneuson.com 

Baumaschinenhändler feiert 20-jähriges Bestehen Die Rüko GmbH Baumaschinen, mit Hauptsitz in Malsch, feiert dieses Jahr ihr 20-jähriges Betriebsjubiläum. Noch als Studenten gründeten Adrian Rüther und Martin Ermler zusammen mit drei weiteren Studenten 1997 in Karlsruhe das Unternehmen. Nach Ende des Studiums führten sie den Betrieb als Geschäftsführer fort, während die anderen Gründer bis heute als Gesellschafter fungieren. Der für 1997 sehr innovative Internethandel mit gebrauchten Baumaschinen bescherte dem jungen Unternehmen ein schnelles aber solides Wachstum. Aus dem Start-up wurde so ein 25-köpfiges Team mit Kunden aus mehr als 100 Ländern weltweit. Die Lagerkapazität hat sich auf mittlerweile 15.000 m² im Malscher Industriegebiet ausgedehnt. 2006 wurde dann die Vermietung von Erd- und Straßenbaumaschinen als zweites Standbein mit einigen Spezialbereichen wie der Vermietung von Asphaltfertigern und Beschickern mit Maschinisten aufgebaut. Ein gutes Gespür bewies das Unternehmen auch, als es 2012 den isländischen Baumaschinenhändler Hýsi-Merkúr mitten in der dortigen Finanzkrise als zweite Dependance übernahm.

Seilakrobatik am Hallenkran: Mit einem bunten Rahmenprogramm feierte Rüko sein 20-jähriges Bestehen. (Foto: Rüko)

Die 20 erfolgreichen Jahre wurden im September mit 170 geladenen Gästen gebührend gefeiert. Während kulinarische Gaumenfreuden geboten wurden, führte Christoph Rummel als Moderator mit kurzweiligen Interviews der Geschäftsführung und beeindruckender Jonglage

mit Lichteffekten durch den Abend. Die anschließende Seilakrobatik am 10-t-Hallenkran in der edel dekorierten Werkstatthalle rundete den Abend vollends ab. Bei Musik und Tanz wurde bis in die Morgenstunden gefeiert. Info: www.rueko.de 

Bauer AG bleibt auf Kurs Die Bauer-Gruppe bleibt nach dem dritten Quartal 2017 auf Kurs. Die wesentlichen Kennzahlen des international tätigen Bauund Maschinenbaukonzerns liegen auch nach neun Monaten gut über Vorjahr. Die Gesamtkonzernleistung verzeichnete ein Plus von 22,0 Prozent auf 1.398,1 Mio. Euro (Vj.: 1.146,3 Mio. Euro). Die Umsatzerlöse sind um 27,5 Prozent auf 1.265,6 Mio. Euro angewachsen. Das EBIT konnte von 38,0 Mio. Euro auf 48,9 Mio. Euro verbessert werden. Das Ergebnis nach Steuern betrug 6,9 Mio. Euro (Vj.: -4,0 Mio. Euro). Der Auftragsbestand liegt mit 977,3 Mio. Euro auf einem hohen Niveau

(Vj.: 1.019,0 Mio. Euro). Zu berücksichtigen ist, dass durch den Verkauf von Anteilen an einer Immobiliengesellschaft zum Jahresende 2016 ein hoher zweistelliger Millionenbetrag aus dem Auftragsbestand ausgebucht wurde. Ohne diesen Effekt liegt der Auftragsbestand über dem Vorjahreswert. Mit seinen drei Segmenten Bau, Maschinen und Resources und dem breit diversifizierten Geschäftsmodell ist der Konzern mit mehr als 110 Tochterunternehmen in rund 70 Ländern der Welt tätig. Die drei Segmente haben sich im Jahresverlauf sehr unterschiedlich entwickelt: Während Bau und Resources beim Ergebnis hinter

den Erwartungen zurückblieben, konnte der Maschinenbereich einen erheblichen Anstieg ausweisen. In Summe bestätigt das Unternehmen seine Prognose für das Gesamtjahr, die es im August bezüglich der Gesamtkonzernleistung leicht angehoben hatte. Demnach ist eine Gesamtkonzernleistung von etwa 1,8 Mrd. Euro zu erwarten, ein Ergebnis nach Steuern von etwa 23 bis 28 Mio. Euro und ein EBIT von etwa 75 Mio. Euro. „Wir sehen für unsere Geschäfte insgesamt einen positiven Trend“, so Prof. Thomas Bauer, Vorstandsvorsitzender der Bauer Aktiengesellschaft. Info: www.bauer.de 

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Der Schlüssel zum Erfolg Kiesel baut auf strategische Mitarbeitergewinnung, Aus- und Weiterbildung Für Schulabgänger ist die Baubranche heute meist nicht die erste Wahl. Nachwuchs zu gewinnen, Fachkräfte aufzubauen und zu halten, wird für die Unternehmen damit immer schwerer. Der Systemlösungsanbieter Kiesel baut seine Arbeitgebermarke sehr bewusst aus und investiert mit der Kiesel Akademie in seine Mitarbeiter und damit in die eigene Zukunft. Um neue Mitarbeiter zu gewinnen und bestehende Mitarbeiter zu halten stehen Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten ganz oben auf der Liste. Das Konzept der Kiesel-Akademie basiert auf drei Säulen: Ausbildung, Training für Technik und Service und kaufmännische und vertriebsorientierte Weiterbildung. Des Weiteren gibt es auch Angebote für externe Teilnehmer, zum Beispiel Fahrertrainings für die Mitarbeiter der Kiesel-Kunden. Mit einer Ausbildungsquote von 10 Prozent liegt das Familienunternehmen rund doppelt so hoch wie der bundesdeutsche Durchschnitt. Die technischen Auszubildenden des Unternehmens werden zentral in einer bewusst ausgewählten Berufsschule in Köln-Hürth unterrichtet. Die Lehrer, die die vier speziellen Klassen unterrichten, wurden von Kiesel-Trainern weitergebildet. Im technischen Bereich setzt Kiesel auf ein Train-the-Trainer-Konzept. Die Service-Mitarbeiter werden dabei von acht eigenen Trainern weitergebildet. Das Trainingsprogramm umfasst fünf Stufen und richtet sich danach, in welchem Ausbildungs- und Qualifikationsstand ein Mitarbeiter sich gerade befindet. Mit steigender Ausbildungsqualifikation und Berufserfahrung werden die Mitarbeiter in diesen Trainings vom Servicemechaniker, Servicetechniker, Servicespezialist bis hin zum Serviceinspektor oder Servicetrainer weiterentwickelt.

Eine Karriereleiter mit 5 Stufen können die Kiesel-Techniker Schritt um Schritt mit der Kiesel Akademie erklimmen. (Foto: Kiesel)

eigens die Ausbildung zum Kiesel-Vertriebsspezialisten ins Leben gerufen und von der IHK zertifizieren lassen. „Unsere Vertriebsspezialisten verkaufen nicht nur, sie sind Systempartner für unsere Kunden.“ Im Mittelpunkt steht darum die Weitergabe von praktischem Wissen und Markterfahrung durch Vertriebs- und Produktprofis. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seit vielen Jahren bereits sehr erfolgreich kundenspezifische Fahrertrainings an. Vier Anwendungsspezialisten trainieren die Mitarbeiter von Kundenunternehmen rund um Wartung, Instandhaltung und Sicherheit. Gerade wird dieses Format ausgeweitet. Unterstützt vom deutschen Abbruchverband werden offene Trainings speziell für Maschinisten im Abbruch angeboten. „Eine Baumaschine ist heute ein HighTech-Produkt, und die Prozesse auf einer Abbruchbaustelle sind sehr komplex“, so Kathrin Kiesel. „Wir wollen mit diesem Format unser Wissen weitergeben und die Abbruch-Branche damit sicherer und erfolgreicher machen.“ Weiterer Schritt in Richtung Zukunft

Kaufmännische Weiterbildung Neben den Technikern erhalten auch die Kaufleute ihre Chance, voranzukommen. Das Unternehmen hat vor zwei Jahren

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Doch damit nicht genug. Kathrin Kiesel hat mit der Akademie noch viel vor. „Die Kiesel Akademie mit all ihren Facetten ist nur der erste Schritt, den wir tun, um als

Mit einer Ausbildungsquote von 10 Prozent liegt Kiesel doppelt so hoch wie der bundesdeutsche Durchschnitt.

eine herausragende Arbeitgebermarke wahrgenommen zu werden”, erläutert sie. „Der nächste Schritt ist die Kiesel Welt, die sich gerade im Bau befindet und im Herbst 2018 eröffnet wird“. Mit diesem wegweisenden Projekt will das agile Unternehmen ein Branchenforum für Aus- und Weiterbildung, Test und Training, Vorführung, Seminare, Ausstellung und Erlebnis werden. Auf einem 50.000 m2 großen Areal wird dieses Zentrum mit Musterbaustellen, Test- und Trainingsgelände und einem modernen Ausstellungs- und Trainingsgebäude entstehen. Gute und treue Mitarbeiter sind der Erfolgsgarant eines jeden Unternehmens. Wer heute als Marke, insbesondere als Arbeitgebermarke, erfolgreich sein will, muss sich wie Kiesel diesem Weg öffnen und Lösungen suchen, um letztendlich die Zukunft des eigenen Unternehmens zu sichern. Info: www.kiesel.net 


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www.vdbum.de

TDK-Branchentreff 23. 01. 2018 in Ottobeuren

PROGRAMMABLAUF:

Vorprogramm:

09.00 – 09.15 Uhr: Begrüßung durch den VDBUM Thorsten Schneider, Koordinator TDK-Interessenvertretung

22. Januar 2018, Netzwerkabend,18.00 Uhr

09.15 – 09.30 Uhr:

Werksbesichtigung Fa. Pfeifer Seil- und Hebetechnik GmbH, anschl. Netzwerkabend (Teilnahme kostenlos, Gastgeber Fa. Pfeifer)

TDK Lenkungskreis TDK Lenkungskreis – Ergebnisse Referenten: Thomas Neuwirth, Fa. Implenia Construction Obmann des TDK Lenkungskreises Wolfgang Heinisch, Trinac GmbH, Obmann des TDK Lenkungskreises 09.30 – 10.30 Uhr:

Das CCS Kransteuersystem von Manitowoc und dessen Anwendung - Beschreibung des Konzeptes - Bedienung, Aufbau und Charakteristik - Diag – Telematik - Anwendung in Turmdrehkranen (Präsentation des Kranprogramms) Referenten: Lutz Walldorf, Sven Jensen, Daniel Seider, Fa. Manitowoc 10.30 – 11.00 Uhr: Kaffeepause 11.00 – 12.00 Uhr:

Der Turmdrehkran und seine elektrotechnische Baustelleneinrichtung - Leistungsermittlung für die Dimensionierung des elektrischen Krananschlusses - Baustelleneinrichtung (Elektro-BE) - Blitzschutz am Turmdrehkran - Schnittstelle TDK <-> Elektro-BE - Ursachen für Kranstörungen im Zusammenhang mit der Kran-Spannungsversorgung - Typische Störungen am Kran bzw. im Kranbetrieb Referent: Ralph Eis, Fa. Liebherr

23. Januar 2018 TDK-Branchentreff

12.00 – 13.00 Uhr: Mittagspause 13.00 – 14.00 Uhr:

Bilder & Grafiken: manitowoc, pfeiffer.de, vdbum

Stahldrahtseile in Turmdrehkranen – Typische Seilschäden und Funktionsprobleme - Erkennen der Ursachen für Seilschäden und Funktionsprobleme - Treffen von möglichen Abhilfemaßnahmen - Beurteilen der Ablegereife der Seile für einen sicheren Betrieb Referent: Andreas Waibel, Fa. Pfeifer 14.00 – 14.30 Uhr: Kaffeepause 14.30 – 16.00 Uhr:

Unteilbare Ladung nach Vwv zu § 29 Abs. 3 StVO: - technische Unteilbarkeit - wirtschaftliche Unteilbarkeit - statische Unteilbarkeit - funktionale Unteilbarkeit Referent: Dr. Rudolf Saller, Rechtsanwälte Jehle & Kollegen Weitere Informationen und Anmeldung: Telefon: 04 21 - 22 23 9-116 · Fax: 04 21 - 22 23 9 10 6·17 E-Mail: tdk-info@vdbum.de · www.vdbum.de

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DTO Research Industrieforum 2017 Digitalisierung und Industrie 4.0 waren am 19. Oktober die Schwerpunktthemen des Industrieforums 2017 von DTO Research in Neuss. Die Veranstaltung mit Fachvorträgen, Diskussionsrunde und ausreichenden Möglichkeiten zur Erweiterung des Netzwerkes fand in der Pistenlounge des Hotel Fire & Ice statt. So konnte man neben dem fachlichen Teil des Abends auch die kulinarischen Köstlichkeiten vor der Kulisse der angeschlossenen Skipiste genießen. Nils Tychewicz, Geschäftsführer von DTO Research, begrüßte die rund 60 Gäste, die der exklusiven Einladung gefolgt waren. Diskussionsgrundlage und Denkanstoß lieferten drei Fachvorträge. Eröffnet wurde die Reihe von Jochen Frömming, Leiter New Business, SSI Schäfer Gruppe, der zunächst das Thema Industrie 4.0 aus Sicht eines Industrieunternehmens erläuterte. Dr. Paul Kostolnik, Geschäftsführer Ingman GmbH) begeisterte die Zuhörer mit „Virtual Reality“. Anschließend lieferte Andreas Janetzko, Managing Director DP World Logistics Europe GmbH, einen

Gestalteten das Industrieforum 2017: (v.l.) Andreas Janetzko, Managing Director der DP World Logistics Europe GmbH, Nils Tychewicz, Geschäftsführer der DTO Consulting GmbH, Andreas Frömming, Leiter New Business bei der SSI Schäfer Gruppe, Dr. Paul Kostolnik, Geschäftsführer der Ingman GmbH, Andreas König, Geschäftsführer der Numatic International GmbH, und Michael Di Figlia, Geschäftsführer der DTO Consulting GmbH.

Praxiseinblick mit dem Fachvortrag „Digitalisierung in der Logistik und wie sie die Industrie beeinflusst“. Neben den fachlichen Inhalten gab es auch kurze Präsentationen der Eventpartner VDBUM e.V. und ISSA. Die gewonnenen

Eindrücke und Erkenntnisse wurden im Nachgang rege diskutiert, und neue Kontakte wurden geknüpft. Der Abend klang an der Bar entspannt aus. Info: www.dto-research.de 

Komatsu eröffnet Technical Center Standort Düsseldorf ist verantwortlich für Großhydraulikbagger Die Komatsu Germany GmbH feierte am 20.09.2017 am Standort Düsseldorf zum einen die Eröffnung des neu gebauten „Technical Centers“, zum anderen verabschiedete man zusammen mit internationalen Kunden die 1000ste Maschine, bestimmt für eine Goldmine in Mexiko. Darüber hinaus fällt dieses Kalenderjahr mit dem 110-jährigen Jubiläum des Unternehmens Komatsu zusammen. Zu diesem Anlass erwartete die Komatsu Germany rund 150 Gäste aus dem In- und Ausland. Zu den Gästen zählten neben Kunden, Händlern und Zulieferern auch namhafte Vertreter aus Politik und Wirtschaft wie NRW-Wirtschafts- und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel sowie

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Modernes architektonisches Erscheinungsbild: Das Technical Center schafft auf drei Ebenen eine neuartige kommunikative Arbeitswelt. (Fotos: Komatsu)

der japanische Konsul Ryuta Mizuuchi. Die komplette Führungsriege der japanischen Muttergesellschaft, unter anderem der Chairman of the Board Kunio Noji sowie der President and CEO Tetsuji Ohashi, waren angereist. Mit dem Bau des Technical Centers wurde für die Mitarbeiter des Unternehmens aus

den Bereichen HR, Vertrieb/Marketing, Service, Qualitätssicherung und Konstruktion auf drei Stockwerke verteilt eine neuartige kommunikative Arbeitswelt geschaffen, die durch das moderne und offene Design auch zukünftige Mitarbeiter ansprechen soll. Das Gebäude ist mit modernstem Hightech-Equipment ausgestattet, was


VO R S C H R I F T E N & V E R O R D N U N G E N

auch die globale Kommunikation mit den Kunden, Händlern und anderen Komatsu-Standorten vereinfacht. Langlebige Materialien im Innenbereich sowie eine hochwertige Fassade mit durchlaufenden Aluminium-Lisenen erzeugen einen wertigen Firmenauftritt. Rundungen an den Wänden und Akustiksegel, die in den Büroräumen den Schall auf angenehme Weise absorbieren, sowie freitragende Treppen mit transparenten Glasgeländern bestimmen das innovative und moderne architektonische Erscheinungsbild. Die Komatsu Germany GmbH - Mining Divi-

Die Mining Division ist innerhalb des Konzerns verantwortlich für Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Großhydraulikbaggern für den internationalen Tagebau.

sion mit Hauptsitz in Düsseldorf ist Teil des weltweit tätigen Konzerns Komatsu Limited (KLTD) mit insgesamt rund 60.000 Mitarbeitern und Firmensitz in Japan. Komatsu Germany GmbH - Mining Division ist innerhalb des Konzerns verantwortlich für die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Großhydraulikbaggern für den internationalen Tagebau. Durch die kontinuierliche Produktentwicklung und Innovation mit dem Fokus auf Qualität und Zuverlässigkeit steht der Name weltweit als Synonym für Spitzenqualität. Info: www.komatsu-mining.de 

Arbeitsschutz im Rohbau Neue Branchenregel informiert Verantwortliche auf Baustellen kompakt und verständlich Mit der neuen Branchenregel 101-601 „Rohbau“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, erhalten Verantwortliche einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Arbeitsschutzbestimmungen. Wer ist für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit verantwortlich wenn mehrere Unternehmen am Bau beteiligt sind? Was sind neben Abstürzen die häufigsten Gefahren im Rohbau und wie kann man diese vermeiden? Welche Maßnahmen sind notwendig, um Beschäftigte vor Schadstoffen, Lärm oder zu großer körperlicher Belastung zu schützen? Auf Fragen wie diese gibt die Branchenregel verständliche Antworten und praxisbezogene Handlungsanweisungen. Verantwortliche erfahren darin das Wichtigste zur Verwendung von Arbeitsmitteln wie Leitern und Gerüsten, zum Einsatz von Maschinen oder auch zu verschiedenen Tätigkeiten des Rohbaus wie beispielsweise Mauer- oder Zimmerarbeiten. Im Rohbau muss aufgrund der verschiedenen Gewerke ein sehr umfangreiches Vorschriften- und Regelwerk aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen und Quellen beachtet werden. „Die neue Branchenregel bündelt alle diese rechtlichen Vorgaben, potenziellen Gefährdungen und Präventionsmaßnahmen übersichtlich in einer einzigen Publikation. Das erleichtert Ver-

Übersichtliches Arbeitsschutzkompendium: Im Rohbau ist aufgrund der verschiedenen Gewerke ein umfangreiches Vorschriften- und Regelwerk zu beachten. (Foto: Thomas Lucks / BG Bau)

antwortlichen die praktische Umsetzung oder die Delegation der Maßnahmen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Marco Einhaus, Leiter des Sachgebiets Hochbau im DGUV-Fachbereich Bauwesen. Umsetzung leichtgemacht Die Branchenregeln der gesetzlichen Unfallversicherung sind ein neues Informationsformat. Sie setzen kein eigenes Recht, sondern fassen das vorhandene komplexe Arbeitsschutzrecht für die Unternehmen einer bestimmten Branche verständlich zusammen. Die über 100-seitige Branchenregel „Rohbau“ ist die erste Publikation dieser Art für das Bauwesen. Sie dient

Verantwortlichen als praxisbezogenes Präventionswerkzeug: Symbole vereinfachen das Auffinden von Informationen, konkrete Beispiele und Bilder veranschaulichen die Handlungsanweisungen. Checklisten, Prüfprotokolle und Hinweise auf weiterführende Dokumente erleichtern die korrekte Umsetzung der arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben. Interessierte können die DGUV Regel 101601 „Branche Rohbau“ in der DGUV-Publikationsdatenbank kostenfrei herunterladen oder dort als gedrucktes Exemplar bestellen. Der Bezug der Informationsschrift ist für die Mitgliedsunternehmen der BG BAU im Beitrag inbegriffen. Info: www.bgbau.de 

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VDBUM SPEZIAL

Baumaschinen-Erlebnistag 2017 Werben um den Nachwuchs Zum festen Branchen-Event hat sich der vom VDBUM initiierte und organisierte Baumaschinen-Erlebnistag (BET) entwickelt, der 2017 zum vierten Mal stattfand. Wieder mit großer Resonanz. Erneut öffneten zahlreiche Unternehmen ihre Türen, um die Nachwuchskräfte von morgen für Jobs rund um das Bauen und die Baumaschine zu begeistern. Das Ereignis wird von allen Beteiligten als eine Imagewerbung für die gesamte Baubranche aufgefasst. Im vierten „Aktionsjahr“ wurden im Vorfeld der üblichen Organisation etwa 300 Schulen bundesweit angeschrieben, die Kampagne vorgestellt und Lehrer und Schüler/innen zum Besuch eines Unternehmens eingeladen. Dadurch konnten einige Firmen neu hinzugewonnen werden. So war es möglich, abermals bundesweit mehr als 2000 interessierten Schülerinnen und Schülern ein breites Spektrum an

Berufen im Baugewerbe zu präsentieren. Auch seitens der Schulen gewinnt diese Aktion mehr und mehr an Bedeutung: Es konnten etliche Lehrer, die im Bereich Berufsorientierung tätig sind, für eine Zusammenarbeit in den kommenden Jahren begeistert werden. „Es ist in diesem Jahr deutlich geworden, dass die Kampagne weiterhin große Beachtung findet und sowohl von Lehrern als auch von Schülern sehr ernst genommen wird“, stellt VDBUM-Geschäftsführer Dieter Schnittjer zufrieden fest. Bei etlichen Firmen hat sich die Kampagne schon zum Gespannt ver

Ammann Verdichtung GmbH Wir hatten am 13. September zwei Klassen der Gesamtschule Hennef mit jeweils rund 20 Schülerinnen und Schülern sowie begleitenden Lehrern bei uns. Das Echo von den Schülern und insbesondere den Lehrern und der Schulleitung war überaus positiv. Die Präsentationen wurden von unseren Azubis durchgeführt, die auch Einblicke in ihren Alltag aufzeigten. Gudrun Oestern Marketing and Sales Assistant

Bergmann Maschinenbau Insgesamt 39 Schüler der Berufsbildenden Schulen (BBS) Meppen und sieben Schüler der Anne-Frank-Schule Meppen konnten sich bei unserem Unternehmen ein genaues Bild von den unterschiedlichen Dumpern und ihrer Fertigung machen. Die Vorführung der Dumper durch Auszubildende gehörte zum Höhepunkt des Tages. Einer der Schüler überzeugte bereits vorab im Vorstellungsgespräch und bekam einen Ausbildungsplatz zum Feinwerkmechaniker für 2018 angeboten. Am Baumaschinenerlebnistag sagte er der Firma Bergmann zu. Wir bilden für uns aus und möchten unsere Auszubildenden nach der Lehre auch gerne übernehmen. Michaela Heine Personalbetreuerin

d Jugendgrup hulklassen un seinen an Zahlreichen Sc g ur nb pe Günter Pa pen bot GP annendes Pronztägig ein sp ga n rte do Stan rufe rund um Be r de e Vielfalt gramm, um di tellen. (GP Gün haulich darzus den Bau ansc ter Papenburg)

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Selbstläufer entwickelt. Die Unternehmen präsentieren sich auf Jobbörsen im Umkreis, halten engen Kontakt zu den Schulen oder bauen diesen auf und können dadurch ihren Bedarf an zukünftigen Auszubildenden decken. Es haben sich auch in diesem Jahr zahlreiche Bewerbungen für Praktikums- und Ausbildungsstellen ergeben, Ausbildungsverträge wurden abgeschlossen. Einige Unternehmen haben dem Veranstalter ihre Erfahrungen mitgeteilt.

folgten Schüler die Vor die führun Bergma g de r nn - D um per d A zubis . (Foto: u Bergma rch nn)

GP Günter Papenburg Unternehmensgruppe Am 28. September öffnete die GP Günter Papenburg Unternehmensgruppe wieder ihre Türen an den Standorten Halle (Saale) und Hannover. Den zahlreichen Schulklassen und Jugendgruppen wurde ganztägig

ein spannendes Programm geboten, um die Vielfalt der Berufe rund um den Bau anschaulich darzustellen. Die Erlebnisparcours boten spannende Stationen, an denen die Besucher und Besucherinnen nicht nur durch Zuschauen, sondern durch eigenes Ausprobieren viel über die gewerblichen und kaufmännischen Ausbildungsberufe erfahren konnten. Mitarbeiter und Auszubildende standen für alle Fragen zur Unternehmensgruppe sowie Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten zur Verfügung. Claudia Schmidt Marketing & Öffentlichkeitsarbeit

Rund 90 Schüler von drei Schulen lernten in Kleingruppen das Unternehmen Hansa-Flex kennen. (Foto: Hansa-Flex)


VDBUM SPEZIAL

g über das nach einer Führun Bei Harsch ging es hrzeugen Fa en t firmeneigen Betriebsgelände mi h) rsc Ha to: . (Fo auf zwei Baustellen

Hansa-Flex AG Wir hatten rund 90 Schüler von drei Schulen zu Besuch, die in sechs Kleingruppen das Unternehmen kennenlernten. Unsere Auszubildenden stellten das Unternehmen und seine Ausbildungsmöglichkeiten vor. Die Abstimmung mit den interessierten Schulen hat sehr gut geklappt. Eine der Schulen hat bereits Interesse für 2018 angemeldet. Sandra Feddersen Leitung Personalentwicklung

Hermanns HTI-Bau GmbH u. Co. KG Insgesamt hatten wir zwei Schulklassen zu Besuch: die Schule Freiherr von Stein aus Immenhausen und die Schulklasse der offenen Schule Waldau. Insgesamt war die Teilnahme wieder ein toller Erfolg, da sich durch den Tag der offenen Baustelle wieder ein neuer Kontakt zu Lehrkräften ergeben hat. Auch haben wir daraufhin an einem Berufsinformationstag an der offenen Schule Waldau teilgenommen. Sandra Schwarz Personalabteilung/Ausbildung Kraemer Baumaschinen Tiefe Einblicke für neugierige Kids – am 28. und 29. September waren 101 Schülerinnen und Schüler der Konrad-Adenauer-Schule aus Wadersloh, der Gesamtschule Oelde und des Salvator-Berufskollegs Bielefeld bei Kraemer Baumaschinen zu Gast, um sich ausführlich über die Ausbildungs- und Berufschancen in der Baumaschinenbranche zu informieren. Kraemer nimmt seit mittlerweile drei Jahren am Baumaschinen-Erlebnistag teil.

Die Kramer-Werke konnten an zwei Tagen rund 100 Schülern das Unternehmen und die hier angebotenen Berufe in der Praxis vorstellen. (Foto: Kramer-Werke)

Harsch GmbH Am 28. September besuchte uns eine Schulklasse der Schillerschule in Bretten mit 14 Schülerinnen und Schülern. Im firmeneigenen Schulungsraum bekamen sie von unseren Auszubildenden einen ersten Einblick in die Firmengruppe Harsch. Nach einer Führung über das Betriebsgelände ging es mit firmeneigenen Fahrzeugen auf zwei Baustellen in Bretten. Das Highlight war die Besichtigung des zukünftigen Steinzeugparks in Bretten-Diedelsheim. Zum Abschluss durften alle Beteiligten unter Aufsicht mit einem Gabelstapler, einem Minibagger und einem kleinen Radlader praktische Erfahrungen sammeln. Sina Schmidt Personalabteilung/Aus- und Weiterbildung

nenden Abschluss ging es noch auf die Baumaschinen. Jeder der wollte konnte auf dem Testgelände unter Aufsicht einen Minibagger in Bewegung setzen und das Baggern live ausprobieren. Wir bieten in 2018 fünf Ausbildungsstellen in mehreren kaufmännischen Bereichen an. Dazu kommen zwei Ausbildungsstellen als Land- und Baumaschinenmechatroniker. Gerade dafür wünschen wir uns junge Leute, deren Herz für große Maschinen schlägt. Generell werden engagierte und tüchtige Azubis bei uns auch immer übernommen. Antje Baumann Personalreferentin Kramer-Werke GmbH Der Baumaschinen-Erlebnistag war von unserer Seite aus ein voller Erfolg. Wir konnten in diesen beiden Tagen rund 100 Schüler durch unser Unternehmen führen und die hier angebotenen Berufe in der Praxis vorstellen. Danke nochmals an den VDBUM für die Organisation. Walk David Ausbildungsleiter Gewerblich Moß Abbruch, Erdbau, Recycling Die Veranstaltung war für alle Beteiligten ein großer Erfolg. Die Schüler bekamen einen Einblick in unseren Fuhr- und Maschinenpark. Das Bedienen der Minibagger war für viele Schüler ein Highlight. Auch der Baggersimulator der Firma Swecon war eine beliebte Attraktion. Lehrer, Schüler und auch die Beteiligten der Firma Moß hatten an diesem Tag viel Spaß. Wir werden auf jeden Fall am nächsten Baumaschinen-Erlebnistag wieder teilnehmen. Jürgen Fischer Personalabteilung

Da dieses Jahr sehr viele Anmeldungen eingingen, wurde kurzerhand eine zweitägige Veranstaltung geplant, damit alle Schüler eine Chance hatten, bei Führungen, in Workshops und auf der Baumaschine eine Vorstellung vom Berufsalltag der Mitarbeiter von Kraemer zu bekommen. Engagierte Azubis stellten das Unternehmen und ihre eigenen Ausbildungsberufe vor, bevor die Schüler in Kleingruppen von Azubis durch die Firma und die verschiedenen Abteilungen geführt wurden. Sie konnten Nach der Betriebsfü hrung konnten die durch die offene Struktur stän- ein Schüler bei Optim e Pflaster verlegema as im Freien schine selbst bedie dig Fragen stellen und den Tag nen. (Foto: Optim as) ganz aktiv erleben. Zum krö-

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VDBUM SPEZIAL

allgeissensquiz zu lösten ein W einen n ko te Rü en i di be be r Die Schüle Fragen und n he sc ni ch te meinen und ) (Foto: Rüko Minibagger.

Optimas GmbH Wir hatten eine Gruppe interessierter Jugendlicher bei uns im Haus. Nach einer kurzen Firmenpräsentation ging es raus aufs Gelände: angefangen mit einer Betriebsbesichtigung bis zur abschließenden Möglichkeit, selber einmal mit der Optimas-Pflasterverlegemaschine zu fahren. Mit vielen Informationen versehen, haben wir die Schüler wieder zurück in ihren Schulalltag entlassen. Tanja Fürup Marketingleiterin

Sennebogen Maschinenfabrik GmbH Im Rahmen des Baumaschinen-Erlebnistags besuchten knapp 40 Schüler die Sennebogen Maschinenfabrik GmbH in Straubing, die als Innovationstreiber und Hersteller in den Bereichen Materialumschlag und Krantechnik in führender Position ist. Nach einer Firmenpräsentation und einer Vorstellung der Ausbildungsberufe erhielten die Schüler eine Werksführung sowie eine Führung durch das firmeneigene Museum. Hier wurde ihnen durch eine Schnitzeljagd spielerisch die Geschichte der Firma nähergebracht. Alle Schüler waren sehr interessiert an und fasziniert von den Maschinen und hatten viel Spaß dabei, auf Tuchfühlung mit den „Grünen Giganten“ zu gehen. Darüber hinaus lernten sie unser Unternehmen als Ausbildungsbetrieb mit vielfältigen, zukunftsorientierten Arbeitsplätzen kennen. Als direkten Erfolg sowohl auf Schüler- als auch auf Unternehmensseite werten wir die Anfrage mehrerer Schüler nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen. Franziska Brielbeck Junior-Akademiemanagerin

Rüko GmbH Baumaschinen Am 17. Oktober durfte die Rüko GmbH in Malsch 46 Schüler der Hans-Thoma-Schule begrüßen. Als zertifizierter Ausbildungsbetrieb für Land- und Baumaschinenmechatroniker, Kaufmann und Kauffrau für Büromanagement oder für Groß- und Außenhandel ist die Rüko GmbH stets an Nachwuchskräften interessiert. Bereits in der Vergangenheit gewährten wir Schülern der Hans-ThomaSchule im Rahmen von Praktika Einblicke ins Unternehmen. Beim diesjährigen Besuch der beiden achten Klassen stellten wir unsere Tätigkeitsfelder und Ausbildungsberufe vor. Einen Einblick in das Tagesgeschäft konnten die jungen Gäste bei der Führung durch den Maschinenpark und die Werkstatthalle gewinnen. Kurzweilig waren auch das Wissensquiz zu allgemeinen und technischen Fragen sowie das Bedienen eines Minibaggers. Hierbei war Fingerfertigkeit gefragt, denn es galt, einen an der Baggerschaufel befestigten Kuli in eine Flasche zu manövrieren. Miriam Malauschek Marketingassistentin

B e i S e nn e b o ge n wurde d Schnitze en Schü ljagd sp lern durc ielerisch näh e r g e h eine die Gesc bracht. (F hichte d oto: Senn er Firma ebogen)

Zeppelin Baumaschinen GmbH Vertriebs-und Servicezentrum Bremen Bei uns ist die Veranstaltung sehr gut verlaufen. Die Teilnahme hat sich wieder gelohnt. Bernfried Bücking Serviceleiter (MK) Info: www. baumaschinenerlebnistag.de 

STAGE 5 READY: Kraftvoll in eine saubere Zukunft!

Wassergekühlte 2-4 Zylinder Dieselmotoren 6,0 - 88,4 KW

Zeppelin stellte die große Vielzahl an Berufen bei einem Baumaschinenhändler vor. (Foto: Zeppelin)

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Friedrich Marx GmbH & Co. KG Yanmar Generalvertretung Deutschland Motoren, Zubehör sowie unsere 6HUYLFHSDUWQHU¿QGHQ6LHXQWHU www.marx-technik.de


VDBUM SPEZIAL

VDBUM-Förderpreis 2017

Jede Menge glänzender Ideen für den praktischen Baualltag Zum VDBUM-Förderpreis 2017 wurden von über 40 Einreichungen 38 von der Jury bewertet. Die Preisträger haben wir schon vorgestellt. Aber nicht alle guten Ideen konnten eine Auszeichnung erhalten. Deshalb stellen wir die interessantesten Einreichungen hier in lockerer Folge vor. Kategorie Innovationen aus der Praxis

MobilHybrid Generator aus – Strom an Der MobilHybrid ist ein mobiler Stromspeicher mit intelligenter Steuerung, der Baustellen, Recyclingplätze und Events bedarfsgerecht, sicher und völlig emissions- und lärmfrei mit Strom versorgt. Einsparungen von über 10.000 l Diesel oder 26 t CO2 sind mit nur einem MobilHybrid durch das intelligente Abschalten des Dieselgenerators im Teillastbetrieb möglich. Die innovative Batterietechnik ist dabei mobil, robust und wetterfest und bietet maximale Flexibilität. Das Dieselaggregat muss nicht rund um die Uhr laufen. Der MobilHybrid selbst steuert den Stromversorger. Seine innovative Technik macht es möglich. Denn im Teillastbetrieb werden große Mengen Diesel sinnlos verbrannt. Der MobilHybrid versorgt die Verbraucher in diesem Betriebsbereich komplett aus der Batterie und startet das Dieselaggregat nur, wenn die Batterie nachgeladen werden muss oder große Lasten betrieben werden sollen. Er ermöglicht eine besonders sparsame und umweltfreundliche, aber dennoch kontinuierliche Versorgung Ihrer Verbraucher. Neben der massiven Emissionsreduzierung versorgt er die Verbraucher völlig lärmfrei,

Bei Kran-Anwendungen, die mit Dieselgeneratoren versorgt werden, liegt die Dieseleinsparung deutlich über 50 Prozent. (Foto: PV4Life)

da der Dieselgenerator die meiste Zeit abgeschaltet ist oder in manchen Anwendungen gar nicht mehr gebraucht wird. Neben der Umwelt profitieren auch die Betreiber der Dieselgeneratoren, da die

Wartungsintervalle und die Lebenszeit sich um Faktor 5 verlängern. Auf einer Baustelle mit 24-stündigem Betrieb an 250 Tagen, ergeben sich mit einem 40kVA Generator und einem MH24 Einsparungen von 53 Prozent in Höhe von 22.700 Euro und eine Laufzeitverringerung von 75 Prozent. Auf diese Weise amortisiert sich der Kaufpreis des Energiespeichers bereits nach etwa eineinhalb Jahren. Durch eine intelligente Steuerung wählt der MobilHybrid automatisch für den aktuellen Belastungszustand aus mehreren Energiequellen (hybrid) die jeweils günstigste aus. Dies kann der integrierte Batteriespeicher, ein Dieselgenerator, Photovoltaikmodule oder auch ein eventuell vorhandenes Netz sein. Die eingesetzten Hochleistungsbatterien liefern kurzfristig eine dreifache Überlast und versorgen damit auch Maschinen und Geräte mit sehr hohen Anlaufströmen. Durch die integrierte Powerboost-Funktion addiert sich die Leistung des Stromerzeugers und des MobilHybrids. Damit kann ein um 30 Prozent kleinerer Stromerzeuger verwendet werden, und die Kosten fallen damit um weitere 30 Prozent. Info: www.mobilhybrid.de 

Kategorie Projekte aus Universitäten und Hochschulen

Ökoeffiziente Baumaschine Es handelt es sich um ein Forschungsprojekt mit dem Titel „Betriebsstoffverbrauch von Baumaschinen als Faktor einer ökoeffizienten Bauprozessoptimierung“. Es wurde an der TU Wien, Institut für Interdisziplinäres Bauprozessmanagement

(IBPM), Forschungsbereich Baubetrieb und Bauverfahrenstechnik, erarbeitet. Als Industriepartner traten die Unternehmen Habau, Porr, Strabag, Wiener Linien sowie die Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ) auf.

Als erste Innovation des Projekts können die standardisierten Kalkulationsansätze für den Betriebsstoffverbrauch wie Kraft-und Schmierstoffe ausgewählter Maschinen in Abhängigkeit von baubetrieblichen Randbedingungen bezeichnet werden. In 

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VDBUM SPEZIAL

der baubetrieblichen Literatur sowie in der praktischen Baukalkulation findet man bisher keine vergleichbaren Standardwerte. Neben Formeln, Tabellen und Diagrammen, steht ein Tool auf Excel VBA Basis für die Ermittlung der angesprochenen Standardwerte zur Verfügung. Eine weitere Innovation ist die Festlegung und Beurteilung von Maßnahmen zur ökoeffizienten Optimierung von Baumaschinenprozessen. Diese Optimierung zielt auf die Reduktion von Motorleerlaufprozessen im Betrieb ab. Auswertungen zeigen, dass in mehr als ein Drittel aller Betriebsstunden der Motor im Leerlauf betrieben wird. Eine Reduktion dieser Motorleerlaufprozesse um mehr als 50 Prozent konnte in Praxistests nachgewiesen werden. Zu den gesetzten Maßnahmen zählen: Eine auf die Situation abgestimmte Schulung des Bedienpersonals, die Aktivierung einer automatischen Motorabschaltung und eine Nachrüstung von Geräten wie Standheizung und Standkühlung an ausgewählten Baumaschinen. Durch die Setzung dieser Maßnahmen lassen sich 5 bis 10 Prozent

Mehrere betriebsoptimierte Radlader arbeiten in einer Asphaltmischanlage von Porr in Wien. (Foto: TU Wien)

des Kraftstoffverbrauchs einsparen, was zu einer ebenso hohen Reduktion der CO2sowie der Schadstoffemissionen führt. Weiter sorgen verringerte Vibrationen und Lärmemissionen für eine verbesserte Konzentrationsfähigkeit des Bedieners. Auf Basis der neuen Kalkulationsansätze ist für die Kalkulation der Baumaschinenkosten eine verbesserte Kostenwahrheit zu erwarten. Durch die Reduktion der Motorleerlaufprozesse von Baumaschinen sinken

die Kraftstoffkosten. Zugleich verlängert sich die Zeitspanne zwischen den planmäßigen Wartungsintervallen, wodurch die Wartungskosten sinken. Der Hauptteil der wirtschaftlichen Einsparungen durch Verminderung der Motorleerlaufzeiten lässt sich über die Verlangsamung der Wertminderung der Baumaschine generieren. Die eingesetzten Systeme an den betriebsoptimierten Baumaschinen haben sich bewährt und sind nach wie vor im Einsatz.

Kategorie Entwicklungen aus der Industrie

Leitersicherung Eingesetzt wird die Leitersicherung bei Verbauarbeiten, um zum einen den sicheren Zugang in die Baugrube zu gewährleisten, da die Leiter nicht zur Seite und auch nicht nach hinten kippen kann. Zum anderen trägt die Leitersicherung zu einer erhöhten Arbeitsgeschwindigkeit bei, da die Leiter platzsparend hochgehängt werden kann und für die auszuführenden Arbeiten (Rohrverlegung, Verfüllung, Verdichtung) nicht im Arbeitsbereich steht. Ganz nach dem Unternehmensmotto „Wir bauen sicher – oder gar nicht“ ist das Ziel des Projekts „Leitersicherung“ der Bauunternehmung August Mainka GmbH & Co. in erster Linie die Verbesserung der Arbeitssicherheit durch die sichere Befestigung von Leitern an einem Normverbau. Die mangelhafte Sicherung von Leitern ist eine der häufigsten Unfallursachen. Bislang wurden Leitern an Verstrebungen oder Ösen des Normverbaus angebunden/-kettet, um ein Umkippen und Verrutschen zu vermeiden. Beim Ziehen des Verbaus muss die Leiter jedoch immer wieder gelöst und aus der

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Die Leitersicherung gewährleistet bei Verbauarbeiten einen sicheren Zugang in die Baugrube und erhlöht die Arbeitsgeschwindigkeit. (Foto: Mainka)

Baugrube herausgeholt werden, um die Verfüll- und Verdichtungsarbeiten durchführen zu können. Speziell unterhalb von Rohrbrücken ist dies ein aufwendiger Arbeitsschritt. Gleiches gilt für die Rohrverlegung, denn dann steht die Leiter in der engen Baugrube im Weg. Die Idee des Projektteams bestand darin, ein festes Gestell zu entwickeln, in dem

die Leiter einerseits eingespannt wird und nicht zur Seite oder nach hinten kippen kann. Anderseits besteht die Möglichkeit, die Leiter in das Gestell einzuhängen, um benötigten Arbeitsplatz für die Beschäftigten zu schaffen. Durch variable Bügel ist die Leitersicherung flexibel auf verschiedene Leiterbreiten einstellbar und kann auch für zweiteilige Ausziehleitern verwendet werden. Montiert werden kann die Leitersicherung von einer Person, die lediglich einen handelsüblichen Zimmermannshammer zum Anziehen der Schrauben benötigt. Für die Leitersicherung hat die Bauunternehmung August Mainka GmbH & Co. einen Gebrauchsmusterschutz angemeldet, und es sollen weitere Leitersicherungen angefertigt werden. Das Unternehmen hat beim praktischen Einsatz dieser technischen Lösung festgestellt, dass die Akzeptanz bei den Beschäftigten sehr hoch ist und es die tägliche Arbeit in den Rohrleitungsgräben einfacher und vor allem sicherer macht. Info: www.mainka-bau.de 


VDBUM AK ADEMIE

Qualifizierung rund um Baumaschine & Bauverfahren

Weiterbildungsprogramm

2018

für Mitarbeiter der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik

Befähigte Person zur Prüfung von Erdbaumaschinen Grundschulung (zweitägig), Aufbauschulung (eintägig)

Befähigte Person zur Prüfung von Erd- und Straßenbaumaschinen Grundschulung (dreitägig), Aufbauschulung (eintägig)

Befähigte Person zur Prüfung von Straßenbaumaschinen Grundschulung (zweitägig), Aufbauschulung (eintägig)

19.01.2018 – 20.01.2018

Stuhr/Bremen

25./26.01.2018 – 27.01.2018

Nürnberg

18.01.2018 – 19.01.2018

Wardenburg

16.03.2018 – 17.03.2018

Erfurt

Stuhr/Bremen

16.03.2018 – 17.03.2018

Windhagen

27.04.2018 – 28.04.2018

Limburg

12.04.2018 – 13.04.2018

Hameln

Preise zzgl. MwSt: VDBUM-MITGLIEDER: Grundschulung 435,00 Euro Aufbauschulung 275,00 Euro NICHTMITGLIEDER: Grundschulung 525,00 Euro Aufbauschulung 355,00 Euro Leistungen: Schulung in Theorie und Praxis, Mittagessen, Getränke, Teilnahmezertifikat.

07./08.06.2018 – 09.06.2018

Preise zzgl. MwSt. VDBUM-MITGLIEDER: Grundschulung 595,00 Euro Aufbauschulung 435,00 Euro NICHTMITGLIEDER: Grundschulung 695,00 Euro Aufbauschulung 525,00 Euro Leistungen: Schulung in Theorie und Praxis, Mittagessen, Getränke, Teilnahmezertifikat.

Befähigte Person zur Prüfung von Turmdrehkranen Grundschulung (dreitägig), Aufbauschulung (zweiägig)

Befähigte Person zur Prüfung von LKW-Ladekranen Grundschulung (zweitägig), Aufbauschulung (eintägig)

18./19.01.2018 – 20.01.2018

10.01.2018 – 11.01.2018

Leipzig

08./.09.03.2018 – 10.03.2018 Heilbronn Preise zzgl. MwSt: VDBUM-MITGLIEDER: Grundschulung 595,00 Euro Aufbauschulung 435,00 Euro NICHTMITGLIEDER: Grundschulung 695,00 Euro Aufbauschulung 525,00 Euro Leistungen: Schulung in Theorie und Praxis, Mittagessen, Getränke, Teilnahmezertifikat.

Preise zzgl. MwSt: VDBUM-MITGLIEDER: Grundschulung 435,00 Euro Aufbauschulung 275,00 Euro NICHTMITGLIEDER: Grundschulung 525,00 Euro Aufbauschulung 355,00 Euro Leistungen: Schulung in Theorie und Praxis, Mittagessen, Getränke, Teilnahmezertifikat.

Befähigte Person zur Prüfung von Anschlagmitteln im Hebezeugbetrieb (Seile, Ketten und Hebebänder)

und Lastaufnahmemitteln Bamberg

Preise zzgl. MwSt: VDBUM-MITGLIEDER: Grundschulung 435,00 Euro Aufbauschulung 275,00 Euro NICHTMITGLIEDER: Grundschulung 525,00 Euro Aufbauschulung 355,00 Euro Leistungen: Schulung in Theorie und Praxis, Mittagessen, Getränke, Teilnahmezertifikat.

(Traversen, Ladegabeln, Greifer, Kübel, Zangen u. Klemmen usw.)

02.03.2018

Leipzig

27.04.2018

Ansbach

Preise zzgl. MwSt: VDBUM-MITGLIEDER: 275,00 Euro NICHTMITGLIEDER: 355,00 Euro Leistungen: Schulung in Theorie und Praxis, Mittagessen, Getränke, Teilnahmezertifikat.

Die Schulungsunterlagen werden bei allen Schulungen kostenlos zur Verfügung gestellt.

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VDBUM AK ADEMIE

Befähigte Person zur Prüfung von Flurförderzeugen (Gabelstapler) Grundschulung (zweitägig), Aufbauschulung (eintägig) 23.03.2018 – 24.03.2018

Befähigte Person zur Prüfung von Teleskopstaplern / Teleskopmaschinen inkl. Anbaugeräte (dreitägig) 08.03.2018 – 10.03.2018

Leipzig

Stuttgart

23.03.2018 – 24.03.2018

Preise zzgl. MwSt.

Preise zzgl. MwSt:

VDBUM-MITGLIEDER: 630,00 Euro NICHTMITGLIEDER: 710,00 Euro Leistungen: Schulung, Zertifikat, Schulungsunterlagen, Mittagessen und Getränke.

VDBUM-MITGLIEDER: Grundschulung 435,00 Euro Aufbauschulung 275,00 Euro NICHTMITGLIEDER: Grundschulung 525,00 Euro Aufbauschulung 355,00 Euro Leistungen: Schulung in Theorie und Praxis, Mittagessen, Getränke, Teilnahmezertifikat.

Befähigte Person zur Prüfung von mobilen Hubarbeitsbühnen Grundschulung (zweitägig), Aufbauschulung (eintägig) Berlin

Preise zzgl. MwSt: VDBUM-MITGLIEDER: Grundschulung 435,00 Euro Aufbauschulung 275,00 Euro NICHTMITGLIEDER: Grundschulung 525,00 Euro Aufbauschulung 355,00 Euro Leistungen: Schulung in Theorie und Praxis, Mittagessen, Getränke, Teilnahmezertifikat.

NEU Befähigte Person zur Prüfung von kraftbetriebenen Kleingeräten im Baugewerbe (Rüttelplatte, Kompressor, Presslufthammer, Gesteinsschneider, Motorsäge usw.)

16.01.2018

Stuhr/Bremen

23.03.2018

Regensburg

Preise zzgl. MwSt. VDBUM-MITGLIEDER: 275,00 Euro NICHTMITGLIEDER: 355,00 Euro Leistungen: Schulung in Theorie und Praxis, Mittagessen, Getränke, Teilnahmezertifikat.

Befähigte Person zur Prüfung von Persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSA) (zweitägig) 09.02.2018 – 10.02.2018

Mettmann

16.03.2018 – 17.03.2018

Würzburg

Befähigte Person zur Prüfung von Türen und Toren

23.03.2018

09.01.2018

München

Preise zzgl. MwSt.

VDBUM-MITGLIEDER: 275,00 Euro NICHTMITGLIEDER: 355,00 Euro Leistungen: Schulung, Zertifikat, Schulungsunterlagen, Mittagessen und Getränke.

VDBUM-MITGLIEDER: 275,00 Euro NICHTMITGLIEDER: 355,00 Euro Leistungen: Schulung in Theorie und Praxis, Mittagessen, Getränke, Teilnahmezertifikat.

11.01.2018 – 12.01.2018

A

B

P

T

Stuhr/Bremen

Preise zzgl. MwSt: VDBUM-MITGLIEDER: 435,00 Euro NICHTMITGLIEDER: 525,00 Euro Leistungen: Schulung in Theorie und Praxis, Mittagessen, Getränke, Teilnahmezertifikat.

VDBUM-MITGLIEDER: 495,00 Euro NICHTMITGLIEDER: 590,00 Euro Leistungen: Schulung in Theorie und Praxis, Mittagessen, Getränke, Teilnahmezertifikat.

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Bamberg

Preise zzgl. MwSt.

Kompaktlehrgang Hydraulik (zweitägig)

Preise zzgl. MwSt:

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Befähigte Person zur Prüfung von Arbeitsund Schutzgerüsten (Leitern und Tritte)

Befähigte Person zur Prüfung von mobilen und stationären Aufbereitungsund Recyclinganlagen Grundschulung (zweitägig), Aufbauschulung (eintägig) 18.05.2018 – 19.05.2018

Heilbronn

Preise zzgl. MwSt: VDBUM-MITGLIEDER: Grundschulung 435,00 Euro Aufbauschulung 275,00 Euro NICHTMITGLIEDER: Grundschulung 525,00 Euro Aufbauschulung 355,00 Euro Leistungen: Schulung in Theorie und Praxis, Mittagessen, Getränke, Teilnahmezertifikat.


VDBUM AK ADEMIE

Befähigte Person zur Prüfung von Bauhofgeräten (Flurförderzeuge, Türen und Tore, Container, Leitern und Tritte) (dreitägig)

NEU

NEU

Hydraulik Grundlagenseminar (ehem. Grundlagen der Fluidtechnik Teil 1) (fünftägig)

Hydraulik Aufbauseminar (ehem. Grundlagen der Fluidtechnik Teil 2) (fünftägig)

08.01.2018 – 12.01.2018

Dresden

15.01.2018 – 19.01.2018

Dresden Dresden

25.01.2018 – 27.01.2018

Stuhr/Bremen

19.02.2018 – 23.02.2018

Dresden

26.02.2018 – 02.03.2018

26.02.2018 – 28.02.2018

Bamberg

23.04.2018 – 27.04.2018

Dresden

09.04.2018 – 13.04.2018

Dresden

Dresden

25.06.2018 – 29.06.2018

Dresden

Preise zzgl. MwSt.

04.06.2018 – 08.06.2018

VDBUM-MITGLIEDER: 595,00 Euro NICHTMITGLIEDER: 695,00 Euro Leistungen: Schulung, Zertifikat, Schulungsunterlagen, Mittagessen und Getränke.

Preise zzgl. MwSt:

Preise zzgl. MwSt:

VDBUM-MITGLIEDER: 1.137,00 Euro NICHTMITGLIEDER: 1.492,00 Euro Leistungen: Schulung in Theorie und Praxis, Mittagessen, Getränke, Teilnahmezertifikat.

VDBUM-MITGLIEDER: 1.246,00 Euro NICHTMITGLIEDER: 1.558,00 Euro Leistungen: Schulung in Theorie und Praxis, Mittagessen, Getränke, Teilnahmezertifikat.

Messpraktikum in Theorie und Praxis: Prüfung elektr. Betriebsmittel

Jahresunterweisung für Elektrofachkräfte 15.01.2018

Marl

Sachkundiger zur Prüfung von Flüssigas-Versorgungsanlagen

01.03.2018 – 02.03.2018

Hannover

18.06.2018

Kassel

26.01.2018

Stuhr/Bremen

17.05.2018 – 18.05.2018

Marl

05.02.2018

Wesel

06.03.2018

Bamberg

Preise zzgl. MwSt.

Preise zzgl. MwSt:

VDBUM-MITGLIEDER: 300,00 Euro NICHTMITGLIEDER: 349,00 Euro Leistungen: Schulung in Theorie und Praxis, Mittagessen, Getränke, Teilnahmezertifikat.

VDBUM-MITGLIEDER: 515,00 Euro NICHTMITGLIEDER: 610,00 Euro Leistungen: Schulung in Theorie und Praxis, Mittagessen, Getränke, Teilnahmezertifikat.

Preise zzgl. MwSt: VDBUM-MITGLIEDER: 275,00 Euro NICHTMITGLIEDER: 355,00 Euro Leistungen: Schulung in Theorie und Praxis, Mittagessen, Getränke, Teilnahmezertifikat.

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08.01.2018 – 12.01.2018

Dresden

Mobilhydraulik II – Load-SensingSysteme in Baumaschinen (fünftägig)

05.02.2018 – 09.02.2018

Dresden

29.01.2018 – 02.02.2018

Dresden

13.03.2018 – 15.03.2018

Dresden

25.06.2018 – 29.06.2018

Dresden

Preise zzgl. MwSt:

Mobilhydraulik I – Basisseminar (fünftägig)

28.05.2018 – 01.06.2018 Preise zzgl. MwSt:

Preise zzgl. MwSt:

VDBUM-MITGLIEDER: 1.251,00 Euro NICHTMITGLIEDER: 1.642,00 Euro Leistungen: Schulung in Theorie und Praxis, Mittagessen, Getränke, Teilnahmezertifikat.

VDBUM-MITGLIEDER: 1.251,00 Euro NICHTMITGLIEDER: 1.642,00 Euro Leistungen: Schulung in Theorie und Praxis, Mittagessen, Getränke, Teilnahmezertifikat.

Mobilhydraulik – Hydrostatische Fahr- und Schwenkantriebe (dreitägig) Dresden

VDBUM-MITGLIEDER: 1.175,00 Euro NICHTMITGLIEDER: 1.542,00 Euro Leistungen: Schulung in Theorie und Praxis, Mittagessen, Getränke, Teilnahmezertifikat.

Die Schulungsunterlagen werden bei allen Schulungen kostenlos zur Verfügung gestellt.

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VDBUM AK ADEMIE

Befähigte Person zur Prüfung von austauschbaren Kipp- und Absetzbehältern (Containern) 07.02.2018

Bamberg

06.04.2018

Stuhr/Bremen

IBC Sachkunde gemäß BAM GGR 002 06.02.2018 – 07.02.2018

Rhumspringe

17.04.2018 – 18.04.2018

Rhumspringe

Preise zzgl. MwSt. VDBUM-MITGLIEDER: 450,00 Euro NICHTMITGLIEDER: 540,00 Euro Leistungen: Schulung, Zertifikat, Schulungsunterlagen, Mittagessen und Getränke.

Preise zzgl. MwSt: VDBUM-MITGLIEDER: Grundschulung 275,00 Euro NICHTMITGLIEDER: Grundschulung 355 ,00 Euro Leistungen: Schulung in Theorie und Praxis, Mittagessen, Getränke, Teilnahmezertifikat.

NEU

„Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.“

Unser Schulungsprogramm mit weiteren Schulungen und der OnlineAnmeldung finden Sie auf unserer Website www.vdbum.de oder Sie nutzen direkt unseren QR-Code

INHOUSE-SCHULUNGEN ALS ALTERNATIVE www.vdbum.de/vdbum

Ladungssicherung leicht gemacht! Wir gestalten für Sie eine individuelle Inhouse-Schulung. Nutzen Sie unsere Akademie Hotline: Tel.: 0421-22239-116

Das VDBUM-

WEB-TRAINING

E-Mail: service@vdbum.de

WISSEN AKTUALISIEREN UND FESTIGEN „In dieser Saison bieten wir Ihnen erstmals das jährliche VDBUMWeb-Training zur Auffrischung Ihres Wissens als Befähigte Person.“ Thorsten Schneider, Leiter VDBUM-Akademie

Schulungen nach Maß Eine Inhouse-Schulung in Ihrem Unternehmen hat besondere Vorteile:

Anmeldung: Telefon: Fax: E-Mail: Online:

0421 / 222 39-116 0421 / 222 39-10 service@vdbum.de www.vdbum.de

Kostenvorteil, wenn Sie mehrere Mitarbeiter schulen möchten die Inhalte werden an Ihre betrieblichen Ansprüche angepasst sie berücksichtigt besonders die Vorkenntnisse Ihrer Mitarbeiter die Teilnehmer lernen an vertrauten Geräten der Termin richtet sich nach Ihren Vorstellungen die Ausfallzeiten der Mitarbeiter werden minimiert Fahrtkosten und Übernachtungskosten entfallen Teilen Sie uns Ihre Wünsche mit, auch wenn es sich um sehr spezielle Themen handelt. Wir erstellen Ihnen gern ein individuelles Angebot.

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INDUSTRIE AK TUELL

Intuitives Portal für Online-Dokumentation Bei der Motorenfabrik Hatz hat modernste Technologie oberste Priorität, sowohl beim Motorenbau als auch im Kundenservice. Aus diesem Grund hat das Unternehmen ein neues Online-Portal geschaffen, das Kunden wichtige Dokumentationen für Motoren sowie deren Einbau und Betrieb zur Verfügung stellt. Anhand der Motornummer auf dem Lieferschein oder Typenschild des Motors werden Kunden schnell und direkt zu den Dokumenten geleitet, die speziell für ihren Motortyp zur Verfügung stehen. Die Vorteile der Online-Dokumentation sind vielfältig. Beispielsweise lassen sich Hinweise für Montage oder Verkabelung gezielt suchen. Eine aufwändige Recherche in papierbasierten Dokumenten entfällt. Zudem haben Kunden jeder-

Papierlos: Mit der Online-Dokumentation haben Kunden jederzeit Zugriff auf die aktuellen Informationen zu ihrem Motor. (Foto: Hatz)

zeit Gewissheit, dass sie auf die aktuellen Dokumente und Informationen für ihren Motor zugreifen. Auch aus ökologischer Sicht hat die Online-Dokumentation Vor-

züge. Bei der Auslieferung jedes Motors wurden bisher alle Pläne, Schemata und Hinweise in gedruckter Form mitgeliefert. Da viele Kunden jedoch nur einen Teil der Dokumente oder bei der Bestellung von mehreren baugleichen Motortypen nur einen Dokumentensatz benötigen, entstand in der Vergangenheit ein unnötig hoher Papieraufwand. Dieser entfällt durch die Online-Dokumentation, da der Kunde die Informationen entweder online auf seinen Bildschirm abruft oder nur die Dokumente ausdruckt, die er wirklich braucht. Der Link zur Online-Dokumentation wird Kunden bei Auslieferung der Motoren zur Verfügung gestellt. Info: www.hatz-diesel.com 

Neue Stufe V-konforme Motoren lungssysteme vermieden werden können, welche für Motoren von über 19 kW im Rahmen der kommenden Abgasvorschriften erforderlich sind. Das Motorendesign ist kompakt und erfüllt die Marktanforderungen für den Einsatz in kleinen Maschinen. Darüber hinaus gewährleistet der Motor einen ruhigen und reibungslosen Betrieb, geringe Vibration, lange Serviceintervalle und eine einfache Wartung.

Der neue Industriedieselmotor mit 18,4 kW erfüllt die Abgasstufe V und eignet sich ideal für Land- und Baumaschinen. (Foto: Yanmar)

Yanmar stellte auf der Agritechnica zwei seiner neuesten Entwicklungen mit Emissionsstufe V vor. Die erste ist ein kleiner industrieller Dieselmotor mit einer Leistung von 18,4 kW. Die zweite ist ein Power Pack-Motor. Der neue Industriedieselmotor 3TNV80FT eignet sich ideal für Landund Baumaschinen, für die die Abgasnorm der Stufe V in Europa vorgeschrieben ist. Nichtsdestotrotz liefert der Turbomotor das höchstmögliche Leistungsniveau und die beste Leistungsdichte in diesem Segment. Die spezifische Leistung wurde bewusst gewählt, da dadurch teure Nachbehand-

Der Stufe V-konforme Power Pack-Motor 4TNV98C erfüllt alle Spezifikationen und bietet eine Vorschau auf die Vorteile der neuen Motorenpalette mit Stufe V, die der Hersteller einbaufertig liefern wird. Aktuell ist Yanmar dabei, sein Sortiment zwecks Einhaltung der Abgasnorm Stufe V mit dem Ziel umzustellen, die neuen Modelle im kommenden Frühjahr einzuführen. Info: www.yanmar.com 

DIE NE DI NEUE UEN N EN ENDR DRE ESS EN E NER ERGI ERG GIESPEICH ESPEIC CHER 12 12, 2,0 0–2 24,0 kVA VA RE EN NT TAL LIN INE E RS S 20 20,0 – 225,0 kV kVA ch als Jetztt au ch d erhältli Hybriid

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INDUSTRIE AK TUELL

Demo-Tage mit anspruchsvollem Programm Als „kleine Bauma der Schwäbischen Alb“ haben sich die Demo-Tage der MTS Maschinentechnik Schrode AG mittlerweile einen echten Namen in der Tiefbaubranche gemacht. Aus gutem Grund – denn auch in diesem Jahr erhielten die über 5.000 Besucher auf den rund 30.000 m2 Festgelände wieder ein anspruchsvolles Programm mit 37 Themenstationen, die von ganztägigen Live-Demonstrationen innovativer Tiefbautechnologie gesäumt waren. Dazu durften sich die Besucher auf jede Menge Programm-Highlights freuen: vom 3D-Baggerfahrer-Wettbewerb über Quad-Parcour und Präzisions-GeoCaching bis hin zur großen Verlosung von einem E-Bike. Die

Auf die über 5.000 Besucher wartete ein anspruchsvolles Programm mit 37 Themenstationen und ganztägigen Live-Demonstrationen. (Foto: MTS)

Themen reichten von Bodenverbesserung und Bodenverdichtung über Leitungstiefbau, Abbruch & Recycling bis hin zur 3D-Baggersteuerung. Installationen wie der 3D-Baggersimulator und das MTS-Bodenlabor boten Fachkundigen und Interessierten praxisnahe Einblicke in einige Arbeitsschwerpunkte des Automatisierungsspezialisten. In Anknüpfung an den neuen Geschäftsbereich MTS-Smart wurden außerdem App-Lösungen für die Tiefbaubranche vorgestellt. Ebenso das immer umfangreicher werdende Schulungsprogramm der betriebseigenen MTS-Akademie. Info: www.mts-online.de 

Neue Lkw-Reifenmarke im Basissegment Cargopower – so lautet der Name der neuen Nutzfahrzeug-Reifenmarke, die der Osnabrücker Großhändler Bohnenkamp vorgestellt hat. Die 22.5 Zoll Radialreifen von Cargopower sind mit zehn verschiedenen Profilen in insgesamt 17 Größen erhältlich. Die neue Marke spricht besonders kleinere und mittlere Speditionen und Unternehmen im Baugewerbe an, die ein Basisprodukt für den einfachen Regiound Nahverkehr sowie den Baustelleneinsatz suchen. Dabei profitieren die Kunden bereits im Einstiegsbereich von dem breiten Bohnenkamp-Serviceangebot: Lieferung innerhalb von 24 Stunden, umfassende Beratung, Betreuung vor Ort und Service in Landessprache. Die Lkw-Reifen verfügen über eine Radialkarkasse, eine breite Laufflächenkonstruktion und einen stabilen Reifengürtel mit extra Stahleinlagen. In den bereits im Vorfeld durchgeführten Tests im Basiseinsatz mittelgroßer Speditionen konnten die Reifen durchweg überzeugen. Der Allrounder für den Baustellen- und Mischeinsatz ist der robuste All-Positi-

Zehn Radialprofile decken mit 17 Größen rund 80 Prozent des Marktes ab. (Foto: Bohnenkamp)

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on-Reifen CGC 180. Mit dem CDC 162 und dem CDC 182 bietet Cargopower zwei Profile für die Antriebsachse, die neben einer extra hohen Profiltiefe von 21 mm (CDC 162) und schnittfester Gummimischung (CDC 182) über eine M+S-Kennzeichnung verfügen. Der vierte im Bunde ist der CDC 102, ein Antriebsreifen für den gemischten Baustellen- und Regionalverkehr, der auch auf der Vorderachse eingesetzt werden kann und ebenfalls die M+S-Kennung besitzt. Mit den Profilen CSM 191 und CSM 190 bietet Cargopower zwei Profile für den multifunktionalen Einsatz auf der Lenkachse, die Sicherheit bei allen Witterungsbedingungen bieten. Die Profile CDM 123 und CDR 183 wurden speziell für den Einsatz auf der Antriebsachse konzipiert und verfügen beide über eine M+S-Kennung. Der CDM 123 ist für den gemischten Einsatz im Fern- und Regionalverkehr und der CDR 183 für den Nah- und Regionaleinsatz bestimmt. Dazu kommt der CTM 101, ein moderner Allround-Reifen für die Lenk- und Trailerachse, der durch seine Long-Life Compound einen geringen Rollwiderstand erreicht. Ebenfalls für die Trailerachse eignet sich der CTR 150, ein besonders effizienter 5-Rillen-Trailerreifen für den Nah- und Regionaleinsatz. Info: www.bohnenkamp.de 


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Hybrid-Stromerzeuger und Energiespeicher Die elektrischen Verbraucher auf Baustellen arbeiten immer effizienter, während der Leistungsbedarf zu Spitzenlastzeiten unverändert bleibt. Als Folge werden Stromerzeuger häufig in einem zu geringen Lastniveau betrieben, welches zu Motorschäden führen kann. Um diese zu verhindern, verwendet die Industrie einen so genannten Dummyload, einen Lastwiderstand zur Erzielung der Grundabdeckung. Aus ökologischer Sicht eine Katastrophe. Auch wenn der Motor geschützt wird, so sind der Kraftstoffverbrauch und die mit ihm verbundenen Emissionen dennoch konstant hoch. Das patentierte Endress Hybridsystem bietet hier die Lösung durch die Fähigkeit zur Trennung zwischen Verbraucher mit 230 V und 400 V. Im Stromerzeuger ist ein Batteriespeicher integriert, über den sämtliche einphasige Verbraucher (230 V), wie Baustellennachtbeleuchtungen, ohne Kraft-

Der patentierte Hybridsystem ist kraftvoll, wenn benötigt, und lautlos, wenn gefordert. (Foto: Endress)

stoffverbrauch und Schadstoff- und Lärmemission direkt aus der Batterie versorgt werden können. Die intelligente Elektronik detektiert jederzeit den Ladezustand der Batterien und startet den Stromerzeuger

im Bedarfsfall zum Laden oder zur Versorgung von 400-V-Verbrauchern. Hierbei wird die Ladung der Batterien so gesteuert, dass sich der Stromerzeuger immer im Bereich des optimalen Lastniveaus befindet, in dem auch der Dieselverbrauch optimal ist. Neben dem integrierten System hat Endress für 3-phasige Anwendungen ein mobiles externes Modul im Europaletten-Maß entwickelt, welches komplett autonom ohne Aggregat oder aber im Verbund eingesetzt werden kann. Der Energiespeicher zeichnet sich vor allem durch seine flexiblen Ladungsoptionen, wie einer Ladung direkt aus dem öffentlichen Netz via Kaltgerätestecker, und der Möglichkeit der Leistungserweiterung durch verbinden mehrerer Energiespeicher mittels einfachem Synchronisationskabel aus. Info: www.endress-stromerzeuger.de 

Befestigungsschelle auf nächster Evolutionsstufe Das Design der klassischen Kabelschelle sorgt für einige Einschränkungen: Das Bündeln und Befestigen muss in einem umständlichen Schritt erfolgen, und die Schelle kann sich verkanten oder die Kabel sogar beschädi- Design macht den Unterschied: Die gen. HellermannTyton hat Ratchet P-Clamp ist vielseitiger im Eindie „P-Klemme“ gründlich satz als konventionelle P-Klemmen. (Foto: HellermannTyton) überdacht und eine vielseitigere Befestigungslösung entwickelt. Die Ratchet P-Clamp vom Kabelmanagement-Spezialisten ist eine Kabelschelle mit speziell entwickeltem Ratschenverschluss. Die neuartige P-Klemme ermöglicht die Montage von Leitungen, Schläuchen oder Rohren mit einer Schelle an einem Befestigungspunkt in zwei separaten Arbeitsschritten. Bislang mussten Installateure die Leitungen oder Schläuche in konventionellen P-Klemmen umständlich gedrückt halten, während sie positioniert und fest montiert werden. Die Konstruktion der Ratchet P-Clamp macht die effizientere Teilung der Installation in Vorund Schlussmontage möglich: Entweder die Ratchet P-Clamp wird im geöffneten Zustand an Ort und Stelle befestigt und das Bündelgut im Anschluss fixiert oder umgekehrt. Die einstellbare Schelle kann einfach per Hand auf den exakten Durchmesser geschlossen werden. Info: www.hellermanntyton.de 

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Komplettes Werkzeugsortiment für professionellen Einsatz Seit kurzem bietet Kramp eine neue Produktlinie mit mehr als 700 Handwerkzeugen der Eigenmarke Kramp an. Sie umfasst Steckschlüsselsätze und komplette Sortimentsreihen an Ring- und Maulschlüsseln, Zangen, Hämmern und Schraubenziehern. Die Handwerkzeuge wurden speziell für die professionelle Nutzung im Agrarbereich entwickelt und sorgfältig getestet. Dank ihrer ausgezeichneten Qualität halten Kramp-Werkzeuge anspruchsvollen Einsätzen stand und überzeugen durch Griffsicherheit, ergonomisches Design, hohe Verschleißfestigkeit und hohe Lebensdauer. Erhältlich sind die Handwerkzeuge bei Kramp-Fachhändlern. Mit der Händlersuche im Webshop finden Interessenten schnell einen Fachhändler in ihrer Nähe. Info: www.kramp.com 

Kramp bietet ein breites Sortiment an Handwerkzeugen in Spitzenqualität für Profis. (Foto: Kramp)

Online-Service-Portal mit Teileshop Der Motorenhersteller Deutz startet zusammen mit seinen Händlern ein Service-Portal für Werkstätten, Endkunden und Maschinenbetreiber. Über die Webadresse www. deutz-serviceportal.com erhalten Kunden ab sofort Zugang zu sämtlichen Informationen rund um das Serviceangebot des Unternehmens und können 24 Stunden/ 7 Tage die Woche Original Ersatz- und Serviceteile bei lokalen Servicepartnern bestellen. Dem Start des Portals ist eine erfolgreiche Testphase gemeinsam mit einem Pilot-Partner vorausgegangen. Im Internet gibt es ein vielfältiges Angebot von Ersatzteilen für Deutz-Motoren, jedoch ist es oft schwer, das Richtige zu finden. Einzig das herstellereigene Service-Portal bietet die sichere Identifikation aller passenden Ersatzteile. Der entscheidende Vorteil ist hierbei der direkte Zugriff auf die Dokumentation von über 1,5 Millionen Motoren und damit auf den aktuellen technischen Änderungsstand. So wird für jede Motornummer die passende Ersatzteil-Stückliste angezeigt. Das Service-Portal vereint dabei die Vorteile des World Wide Web – uneingeschränkte Erreichbarkeit rund um die Uhr – mit den Stärken eines kompetenten Service vor Ort: Betreuung, Service und Lieferung bleiben in den Händen des lokalen Deutz-Partners in Kundennähe. So können Lieferzeiten

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Das Service-Portal vereint die Vorteile des World Wide Web – uneingeschränkte Erreichbarkeit rund um die Uhr – mit den Stärken eines kompetenten Service vor Ort. (Foto: Deutz)

minimiert und die bestmögliche Betreuung gewährleistet werden. Für Geschäftskunden unverzichtbar: Individuelle Preiskonditionen werden im Shop hinterlegt und die Lieferzeiten auf Basis der Verfügbarkeit im Servicenetz in Echtzeit ermittelt. Wie der Name signalisiert, ist das neue Service-Portal jedoch mehr als nur ein Webshop. Es bietet Kunden zusätzlich eine Fülle an Funktionen und Inhalten. Mit einem zentralen Login erhalten Nutzer unter

anderem Zugang zu Ersatzteilen, Motordokumenten und Produktinformationen. Die weltweite Einführung erfolgt in mehreren Stufen. Angefangen mit Europa, werden die regionalen DEUTZ Servicepartner sukzessive an das System angebunden. Zum Start profitieren Kunden von attraktiven Einführungsangeboten bei teilnehmenden Servicepartnern. Info: www.deutz.com 


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Kompaktlader mit höherer Nutzlast Case Construction Equipment hat die Nutzlast und Abgaswerte seiner vier größten Kompaktlader und Kompaktraupenlader weiter verbessert. Alle vier 90-PS-Modelle erfüllen die Abgasnorm Tier 4 Final. Gleichzeitig bietet der Hersteller jetzt den leistungsstärksten Kompaktlader in der Geschichte des Unternehmens und den größten auf dem Markt erhältlichen Kompaktlader mit Radialhubkinematik. An der gesamten neun Kompaktlader und vier Kompaktraupenlader umfassenden Palette wurden zahlreiche Detailverbesserungen vorgenommen. Die enorm vielseitigen und zuverlässigen Maschinen werden weltweit im Landschaftsbau, Straßenbau und bei vielen anderen Bauprojekten zu finden sein. Um die strengen Abgasnormen zu erfüllen, bot man als erster Baumaschinenhersteller die selektive katalytische Reduktion (SCR) und gekühlte Abgasrückführung an. SCR optimiert den Kraftstoffverbrauch, senkt die Abgastemperaturen. Dieselpartikelfilter sind bei der Abgaslösung nicht erforderlich, der entsprechende Wartungsaufwand entfällt. Jetzt ist die ausschließlich mit SCR arbeitende Technologie auch bei den Spitzenmodellen der Kompaktlader angekommen – sie arbeiten jetzt mit der sogenannten Compact High-efficiency SCR. Die 90-PS-Motoren mit Compact Hi-eSCR, die vom Partnerunternehmen FPT (Fiat Pow-

Mehr Nutzlast, weniger Emissionen: Der SR270 ist einer der neu präsentierten Kompaktlader und Kompaktraupenlader mit Tier 4 Final. (Foto: Case CE)

ertrain Technologies) entwickelt wurden, bieten eine höhere Verbrennungseffizienz. Diese sorgt für eine geringere Wärmeabgabe und eine Senkung der Abgasrückführungsrate von 25 Prozent auf 10 Prozent, den niedrigsten Wert in der Branche. Im Einsatz zeigen sich die Vorteile dieser Veränderungen im verbesserten Lastverhalten. Der Motor reagiert schneller auf plötzlich steigenden Drehmomentbedarf, was bei der Arbeit mit einem Kompaktlader ziemlich häufig vorkommt. Um die deutlich höhere Nutzlast widerzuspiegeln, wurden neuen Modellbezeichnungen eingeführt. Der Kompaktlader SR270 mit Radialhubkinematik und der

SV340 mit Vertikalhubkinematik ersetzen die bisherigen Spitzenmodelle SR250 und SV300. Der Kompaktraupenlader TR340 mit Radialhubkinematik ersetzt das Modell TR320. Auch der Vertikalhub-Kompaktraupenlader TV380 erreicht niedrigere Abgaswerte. Da seine Nutzlast jedoch unverändert geblieben ist, behält er seine alte Modellbezeichnung. Die Nenn-Nutzlast des neuen SR270 liegt bei 1225 kg (1135 kg beim SR250), die Nutzlast des neuen SV340 liegt bei 1545 kg (1360 kg beim SV300) und die Nutzlast des neuen TR340 beträgt 1542 kg (1451 kg beim TR320). Info: www.casece.com 

Für mehr Fahrzeugsicherheit Die Brigade Elektronik GmbH, Tochterfirma des Fahrzeug- und Werksicherheitspioniers Brigade Electronics Plc., ist auf Wachstumskurs: Das Unternehmen erweitert sein Portfolio um neue Systeme in den Bereichen Radar-Sensorik sowie Rückfahrund Warntonalarme. Im Bereich Backeye 360 wird es Neuerungen zur verbesserten Darstellung und mehr Einstellmöglichkeiten geben. Da viele Fuhrparkleiter und Fahrer nach wie vor das Risiko von Sachund Personenschäden und damit auch den Wert von Nachrüstsystemen zur Kollisionsverhütung unterschätzen, leistet das Unternehmen Aufklärungsarbeit über den Nutzen der elektronischen Hilfsmittel. Zur personellen Verstärkung wurden jetzt zwei neue Gebietsverkaufsleiter eingestellt. www.brigade-elektronik.de 

Standort in Neumünster: Brigade möchte zu mehr Sicherheit beim Einsatz von Nutzfahrzeugen und Baumaschinen beitragen. (Foto: Brigade)

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Neue Teleskoplader-Baureihe mit acht Modellen Der Hersteller Liebherr wird im Laufe des Jahres 2018 acht neue Teleskoplader-Modelle in insgesamt 26 unterschiedlichen Varianten auf den Markt bringen. Die neuen Liebherr-Teleskoplader werden in zwei Modell-Linien angeboten: Zum einen die über den Suffix S kenntlich gemachten Top-of-the-Line-Modelle für den Materialumschlag oder für Produktionsanwendungen. Zum anderen als einfache und kostenoptimierte Value-Modelle für Stapel- und Hebeeinsätze. Ab Januar werden im Herstellwerk in Telfs/ Tirol drei 7-m-Modelle mit 3,2 t, 3,6 t und 4,1 t Traglast, ein 6-m-Modell mit 3,5 t Traglast und ein 10-m-Modell mit 3,3 t Traglast produziert. Im Jahresverlauf folgen zwei weitere 7-m-Modelle mit 4,6 t und 5,5 t Traglast. Ein 9-m-Modell mit 6 t Traglast rundet das umfangreiche Portfolio der neuen Teleskoplader vorläufig ab. Der Hersteller setzt auch bei der neuen Teleskoplader-Generation auf die bewährten und hinsichtlich Leistung und Treibstoffverbrauch optimierten Deutz-Dieselmotoren mit 3,6 l Hubraum und 74 oder 100 kW sowie mit 4,1 l Hubraum mit 115 kW. Die Motoren erfüllen die Abgasnormen Stufe IV/Tier 4 final mittels Dieseloxidationskatalysator (DOC) und Selektiver Katalytischer

Der neue Liebherr-Teleskoplader TL 36-7 zeigt seine Leistungsfähigkeit beim Einsatz im Sägewerk.

Reduktion (SCR). Die Teleskoplader mit 4,1 l Hubraum sind zusätzlich mit Dieselpartikelfilter ausgestattet, für die Motoren mit 3,6 l Hubraum wird dies ab Werk optional angeboten. Beim Fahrantrieb vertraut man auf die bewährte Hydrostatik. Der stufenlose und stets kraftschlüssige hydrostatische Antrieb entwickelt in Abhängigkeit von der zur Verfügung stehenden Motorleistung eine maximale Zugkraft von bis zu 70 kN. Die Maximalgeschwindigkeit der neuen Teleskoplader beträgt 40 km/h. Alternativ werden die Geräte mit Geschwindigkeitsvarianten von 20 km/h und 30 km/h angeboten. Die Teleskoplader werden mittels Selbsthemmung des hydrostatischen Antriebs ver-

schleißfrei gebremst. Der serienmäßig verbaute ‚Liebherr-Hill-Assist‘ sorgt durch die automatische Aktivierung der Parkbremse für Sicherheit und höchsten Fahrkomfort beim Fahren in unebenem Gelände. Durch die komplette Überarbeitung der Arbeitshydraulik wurde die Leistungsfähigkeit der Maschinen verbessert. Alternativ zu der bewährten Arbeitshydraulik der Value-Modelle verbaut der Hersteller in den S-Modellen eine Hochleistungsarbeitshydraulik. Eine starke Load-Sensing-Arbeitshydraulikpumpe mit 160 l/min Ölförderleistung und ein Steuerblock mit lastunabhängiger Durchflussverteilung ermöglichen überlagernde Arbeitsbewegungen und damit dynamische und schnelle Arbeitszyklen. Im März 2015 hat die Liebherr-Werk Telfs GmbH mit dem Claas-Konzern eine OEM-Partnerschaft geschlossen. Diese Kooperation sieht die Entwicklung, Produktion und Lieferung bedeutender Stückzahlen an Teleskopladern vor. Dadurch erschließt Liebherr neben den angestammten Zielsegmenten Bauwirtschaft und Industrie künftig zusätzliche Absatzpotentiale in der Landwirtschaft. Die ersten Teleskoplader werden im Januar 2018 an Claas geliefert. Info: www.liebherr.com 

Radlader mit passenden Anbauwerkzeugen sind Alleskönner Wurden Radlader früher nahezu allein zum Laden und Bewegen von Gütern verwendet, so sind sie heute weit mehr als ein reines Transportgerät. Dank vielfältiger Hydraulikoptionen verwandeln sie sich in echte Geräteträger und lassen sich damit sehr wirtschaftlich einsetzen. So unterschiedlich wie die Bedürfnisse der Unternehmer in Bau, GaLaBau, Kommune und Recycling oder von Vermietunternehmen, so vielseitig sind die Ausstattungsmöglichkeiten der Maschinen, die sich an den individuellen Bedürfnissen der Kunden ausrichten. Dabei steht der vielseitige und ganzjährige Einsatz für die meisten Unternehmer im Vordergrund. Mit unterschiedlichen Anbauwerkzeugen – der Hersteller Wacker Neuson bietet für seine Radlader mehr als 50 Anbauwerkzeuge bereits ab Werk an – können alle Modelle immer wieder für neue Aufgaben

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Hohe Auslastung: Mit den entsprechenden Anbauwerkzeugen lassen sich die vielseitigen Radlader ganzjährig wirtschaftlich einsetzen. (Foto: Wacker Neuson)


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ausgerüstet werden: von der klassischen Erdschaufel über die Palettengabel bis hin zu Asphalt- und Schneefräsen oder Mähgeräten, die dank vielfältiger Hydraulikoptionen problemlos betrieben werden können. So können die Maschinen möglichst viele Funktionen übernehmen und sind in jeder Saison optimal ausgelastet. Mittels hydraulischer Schnellwechseleinrichtung lassen sich die unterschiedlichen Anbauwerkzeuge bequem vom Fahrersitz aus wechseln. Durch zahlreiche Optionen las-

sen sich die Radlader weiter individualisieren. Eine Ladeschwingendämpfung ist beispielweise sinnvoll, wenn häufig schwere Lasten bei höherer Geschwindigkeit oder in unebenem Gelände transportiert werden. Die Funktion Highflow ist ideal, wenn Anbauwerkzeuge wie eine Schnee- oder Asphaltfräse zum Einsatz kommen, die eine höhere Hydraulikliterleistung erfordern. Mit der Option „3. Steuerkreis elektrisch proportional seriell“ kann während des Betriebs eines hydraulischen Anbau-

werkzeugs gleichzeitig die Arbeitshydraulik genutzt werden. Das macht die Arbeit effizienter und komfortabler. Zudem stehen verschiedene Varianten einer Heckhydraulik und eine große Auswahl an Reifen für jeden Einsatz zur Verfügung. Insgesamt bietet der Hersteller Wacker Neuson zwölf Radlader mit Schaufelinhalten zwischen 0,2 und 1,1 Kubikmetern an, darunter den akkubetriebenen Radlader WL20e aus der zero emission-Serie. Info: www.wackerneuson.com 

Neuer InLine Pave-Einbauzug mit Spitzentechnik Mit der neuen „Strich 3“-Fertigergeneration hat der Hersteller Vögele den Binderund den Deckenfertiger des InLine Pave Einbauzugs weiterentwickelt. Die wichtigste Neuerung beim Binderfertiger Super 2100-3i IP ist das Übergabemodul zur Weitergabe des Deckschichtmischguts an den Deckenfertiger. Das Modul wurde um 1 m verlängert. Wie auch beim Beschicker MT 3000-2i hält nun eine Dieselheizung das Mischgut auf Temperatur und verhindert Bandanhaftungen. Ebenfalls neu ist ein zweiter Bedienstand mit höhenverstellbaren und um 90° nach außen schwenkbaren Sitzen. Mit der ErgoPlus 3 Fahrer-Bedienkonsole lassen sich von hier aus alle Funktionen des Übergabemoduls steuern. Ein Beitrag zur Sicherheit und Qualität sind zwei frei positionierbare Kameras, die für optimale Rundumsicht sorgen. Vereinfacht wurde die Demontage des Moduls für konventionelle Einsätze. Beim Deckenfertiger Super 1800-3i verbessert ein neues Kamerasystem die Sicht in den Materialbehältereinsatz und hilft so, Materialengpässe zu vermeiden. Wie bereits das Vorgängermodell, ist der Fertiger mit einer Wasserberieselungsanlage ausgestattet, die Anhaftungen an den 40 cm breiten Raupenfahrwerken verhindert. Das Betanken erfolgt nun komfortabel vom Boden aus. Eine Baustelle auf der Bundesstraße B 9 ist ein typischer Fall für InLine Pave. Denn der sogenannte Einbauzug ermöglicht ein eigenes Bauverfahren – die Herstellung kompakter Asphaltbefestigungen in Heißauf-heiß-Bauweise – und macht Fahrbahnerneuerungen besonders einfach und wirtschaftlich. Denn mit InLine Pave lassen sich die Binder- und die Deckschicht in einem

Zweispurige Erneuerung auf der B 9: Der InLine Pave-Einbauzug der Bauunternehmen Strabag und Eurovia überzeugt im Einsatz. (Foto: Vögele)

Arbeitsgang herstellen. Durch einen ausgezeichneten Schichtenverbund steigen zugleich die Qualität und Standfestigkeit des Asphaltpakets. InLine Pave ist eine Entwicklung des Weltmarktführers und beweist die hohe Anwendungskompetenz. Die Heiß-auf-heiß-Herstellung von Binderund Deckschicht hängt unmittelbar mit der Hochverdichtungstechnologie des Herstellers zusammen: Damit die frisch eingebaute Binderschicht ungewalzt vom Deckschichtfertiger befahren werden kann, ist der Binderschichtfertiger Super 2100-3i IP mit einer AB 600 TP2 Plus Einbaubohle ausgestattet. Im Inneren der Bohle befinden sich zwei extrem hochverdichtende, impulshydraulisch beaufschlagte Pressleisten, die für sehr hohe Vorverdichtungswerte sorgen. Beim Einbau mit InLine Pave verzah-

nen sich die Binder- und die Deckschicht besonders intensiv – und damit qualitativ hochwertig. Denn ein perfekter Schichtenverbund ist eine wesentliche Grundvoraussetzung für die Langlebigkeit von Straßen. Bei InLine Pave wird die Binderschicht stärker, die Deckschicht mit einer Dicke von 2– 2,5 cm dünner ausgeführt. Beim anschließenden Endverdichten durch Walzen werden höhere Verdichtungsgrade bei geringen Hohlraumgehalten erzielt. Dadurch wird die Deckschicht wasserundurchlässig und schützt die Binderschicht vor schädlichen Einflüssen. Gleichzeitig erhöht sich die Wärmestandfestigkeit, was wiederum der Bildung von Spurrinnen in den Sommermonaten entgegenwirkt. Info: www.voegele.info 

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Platten einfach verankern Die Kombination aus Optimas Ankerfix und Ankertechnik macht Verkehrsflächen aus Großformatplatten verschiebesicher. Mit Hilfe der Ankerfix werden die Verschiebesicherungen unter der Platte gehalten und beim Verlegen durch das Eigengewicht der jeweiligen Platte in den Untergrund gedrückt. Diese Ankertechnik muss also nicht mehr wie bisher in den Boden eingeschlagen werden. Das ist eine enorme Arbeitserleichterung. Die Idee für diese Technik stammt von Diplom-Ingenieur Harald Boehnke. Der Pflastermaschinenspezialist entwickelte daraus das gebrauchsfertige Werkzeug und hat darauf den Gebrauchsmusterschutz. Das Unternehmen bietet zwei Varianten vom Ankerfix an. Wenn man mit einer mechanischen Zange Großformatplatten verlegt, nutzt man die Klemmvorrichtung Ankerfix „Solo“. Mit ihr klemmt man die Verschiebesicherung, also den Anker, schon vor dem Verlegen direkt unter die Platte. Dann wird sie auf die Bettung gelegt und das Gewicht der Großformatplatte drückt den Anker in den Untergrund. Die Halterung kann ohne Aufwand abgenommen und sofort für die nächste Großformatplatte verwendet werden. Arbeitet man mit einer Vakuumsaugplatte, kommt die Halterung Ankerfix „AP“ zum Einsatz. Diese wird direkt an die Saugplatte angebaut und ist im unteren Bereich mit einem Magneten versehen. Die Magnetkraft hält den Anker, der unter die Platte gebracht wird, fest, und das Gewicht der Großformatplatte drückt ihn in den Boden. Er ist also fixiert und mit ihm die Großformatplatte. Nun kann die Vakuumsaugplatte

Ankerfix macht Großformatplatten und -steine auf einfache Weise verschiebesicher. (Foto: Optimas)

weggenommen werden. Die Halterung bleibt für den gesamten Einsatz fest montiert an der Saugplatte. Beide Varianten des Ankerfix minimieren den Arbeitsaufwand deutlich, denn das Einschlagen einer Verschiebesicherung entfällt komplett. Stattdessen muss man nur, sozusagen mit leichter Hand, die Verschiebesicherung in die Ankerfix-Haltevor-

richtung einlegen, und durch das Gewicht der Großformatplatte wird die Sicherung in den Untergrund gedrückt. Mit seinen beiden Ankerfix-Varianten Solo und AP bietet der Hersteller also eine Erleichterung für die Verlegearbeit und eine deutliche Erhöhung der Effektivität. Info: www.optimas.de 

German Design Award 2018 für Weycor Mit dieser international renommierten Auszeichnung hat Atlas Weyhausen zusammen mit Diplom-Designer Lutz Meyer neben dem IF Design Award 2017 nun auch den ebenfalls international begehrten German Design Award 2018 für die Gesamtgestaltung des Radladers AR 250e gewonnen. Das Design ist in enger Zusammenarbeit mit der Forschungsund Entwicklungsabteilung des Baumaschinenherstellers Atlas Weyhausen GmbH im Design-Büro Lutz

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Technisch und optisch ist der AR 250e das Spitzenmodell des Herstellers. (Foto: Atlas Weyhausen)

Meyer Industrial Design (lumede) in Münster entstanden. Der Weycor AR250e ist das jüngste und zugleich größte Produkt des Wildeshausener Baumaschinenherstellers. Die internationale Markteinführung läuft zurzeit auf Hochtouren. Zu sehen war er im November auf der Agritechnika in Hannover, der weltgrößten Leitmesse für Landwirtschaftstechnik. Info: www.weycor.de 


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10 Jahre Garantie auf Original-Wurzelratte 10 Jahre Garantie auf Original-Wurzelratte Sie ist praktisch unkaputtbar, und davon profitieren die Anwender nun doppelt: Ab der 3. Generation der Original- Wurzelratte gewährt die Wurotec GmbH & Co. KG 10 Jahre Garantie gegen Riss und Bruch der Messerplatten. Die Original-Wurzelratte beweist ihre Langlebigkeit bereits seit vielen Jahren. Das Rodungsmesser ist ein Bagger-Anbauwerkzeug und wurde konstruiert, um Baumstümpfe und -wurzeln einfach und schnell zu entfernen. Im Gegensatz zum Fräsen beseitigt die Wurzelratte dabei auch alle Stark- und Seitenwurzeln, wie es nach den Grundsätzen des Landschaftsbaus in der DIN 18320 vorgeschrieben ist. Gefertigt aus Spezialstahl und konstruiert für den jahrelangen Einsatz, können selbst höchste Beanspruchungen dem Rodungsmesser nichts anhaben. Die Anschaffung einer Wurzelratte rechnet sich daher bereits nach nur wenigen

Siegel für langlebige Qualität: Die Wurzelratte ist praktisch unverwüstlich. (Foto: Wurotec)

Rodungen, denn damit lässt sich effizienter arbeiten als wenn gefräst oder ausgebaggert wird. Darüber hinaus entstehen keine laufenden Kosten für Wartung, Verschleißoder Ersatzteile. Lediglich die Schneiden des Rodungsmessers müssen regelmäßig nachgeschliffen werden; das lässt sich mit einer Lamellenfächerscheibe eines Winkelschleifers erledigen. Da der eigene Bagger oftmals bereits auf der Baustelle ist, lässt

sich das Bagger-Anbauwerkzeug flexibel einsetzen und trägt damit auch zu einer guten Auslastung des Baggers bei. Zusätzlich profitiert der Anwender mit dem Rodungsmesser nun auch von einer besonders langen Garantiezeit von 10 Jahren Damit geht der Hersteller deutlich über die vom Gesetzgeber vorgeschriebene 2-Jahres-Garantie hinaus. Info: www.wurzelratte.de 

Leistungschampion ihrer Gewichtsklasse Mit der W 210 XP haben die Experten von Wirtgen das umfangreiche Produktprogramm um eine Hochleistungsfräse erweitert. Die enorme Motorleistung bei gleichzeitig anwendungsoptimiertem Maschinentransportgewicht setzt in dieser Maschinenklasse ein Ausrufezeichen. Der kraftvolle 6-Zylinder-Motor beeindruckt mit satten 571 kW. Damit bedient die Profimaschine ein breites Anwendungsspektrum von der Deckschichtsanierung über den Komplettausbau bis hin zu Feinfräsarbeiten. Serienmäßig ist die W 210 XP mit einem 2-m-Fräsaggregat ausgestattet. Optional sind Aggregate mit 1,5 oder 2,2 m erhältlich. Für mehr Flexibilität und eine hohe Auslastung der Maschine – sie ist ein wesentlicher Faktor für den wirtschaftlichen Betrieb von Großfräsen – sorgt das Flexible Cutter System Light (FCS Light). Sowohl das 2-m- als auch das 2,2-m-Fräsaggregat sind für FCS Light geeignet. Damit lassen sich Fräswalzen gleicher Breite aber mit unterschiedlichen Linienabständen problemlos und passend zum jeweiligen Einsatz wechseln. Sämtliche Fräswalzen sind ausgestattet mit dem Wechselhaltersystem HT22, dessen robustes Oberteil direkt auf der Baustelle unproblematisch und schnell ausgetauscht

Die Hochleistungsfräse W 210 XP setzt in ihrer Maschinenklasse dank enormer Motorleistung bei gleichzeitig optimalem Maschinentransportgewicht ein Ausrufezeichen. (Foto: Wirtgen)

werden kann. Stillstandzeiten werden minimiert und die Lebensdauer der Fräswalze erhöht. Insgesamt sorgt HT22 für höchste Fräsleistungen und effiziente Betriebskosten. Dank ihrer kompakten Maße und des optimalem Maschinentransportgewichts lässt sich die W 210 XP einfach von Baustelle zu Baustelle transportieren. So ist die Hochleistungsfräse in kürzester Zeit wieder einsatzbereit. Aufgrund des geringen Transportgewichts ohne Wassertankfüllung von rund 29 t ist auch der Transport auf leichten Tiefladern mit geringem Gesamtzuggewicht möglich. Kunden sind dadurch noch flexibler und erzielen eine

wirtschaftlichen Vorteil, wenn es darum geht, ihre Großfräse schnell in den nächsten Einsatz zu bringen. Der ergonomisch gestaltete, durchgehende Fahrstand der W 210 XP ist ein weiteres Plus. Die optimal positionierten Bedienelemente sind übersichtlich gestaltet und für den Maschinenbediener leicht zu handhaben. Ein Großteil der Funktionen lässt sich über den Multifunktionsjoystick in der Armlehne steuern. Das von den den Entwicklern bis ins Detail durchdachte Bedienkonzept der neuen Fräse ermöglicht so hohe Tagesleistungen. Info: www.wirtgen.de 

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M AG A Z I N

„Geschäftsführer des Jahres“: Anders Jonsson von der Rototilt Group. (Foto: Rototilt)

Neuer CEO bei Hatz ist Bernd Krüper. (Foto: Hatz)

Firmengründer Helmut Kiesel feierte seinen 85. Geburtstag. (Foto: Kiesel)

Anders Jonsson von Rototilt ausgezeichnet

unternehmen vergeben. Die Leser stimmen dabei für ausgewählte Kandidaten, und der Gewinner wird als „Geschäftsführer des Jahres“ geehrt. Info: www.rototilt.com

Helmut Kiesel ist 85 Jahre

Zum „Geschäftsführer des Jahres“ wurde jetzt Anders Jonsson, Geschäftsführer der Rototilt Group, von der Regionalzeitung „Västerbottens-Kuriren“ gewählt. Die Stimmenauszählung war eindeutig. Begründung des Lokalblatts für die Auszeichnung: Anders Jonsson ist ein Geschäftsführer, der seine Region schätzt, mit viel Courage auftritt und Erfolge feiert. Anstatt die Produktion an andere Orte zu verlagern, hat er ein leistungsfähiges Unternehmen mit hoher Kompetenz im heimischen Vindeln aufgebaut: mit Produktion, Lieferung und Wachstumszahlen auf Weltniveau. Anders Jonsson meistert geschäftliche Herausforderungen mit Leichtigkeit und lässt seine Mitarbeiter den Erfolg mitgestalten. „Engagierte Mitarbeiter sind für die Weiterentwicklung unseres Unternehmens unabdingbar. Ich halte es für wesentlich, ihr Wachstum zu fördern und ihnen Verantwortung für ihre Funktionen zu übertragen“, konstatiert Anders Jonsson. Die Auszeichnung wird jährlich vom Medien-

Bernd Krüper übernimmt das Ruder bei Hatz Bernd Krüper trat am 15. November 2017 die Position als Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) der Motorenfabrik Hatz an. Der Diplom-Kaufmann übernimmt die Position vom bisherigen CEO Michael Schweigert, der während der letzten Jahre das Unternehmen grundlegend neu ausgerichtet, im Markt erfolgreich repositioniert und mit der zukunftsträchtigen Motorenreihe der H-Serie neue Märkte erschlossen hat. Auf Grundlage der erfolgreichen Neuausrichtung führt Bernd Krüper das Unternehmen auf solider wirtschaftlicher Basis und mit beachtlichen Innovationen in die Zukunft. www.hatz-diesel.com

Tief bewegt nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Verbandsmitglied

Wir nehmen Abschied von unserem langjährigen Verbandsmitglied

Matthias Neumann

Stefan Körbel

aus dem Stützpunkt Dresden.

aus dem Stützpunkt Köln.

In herzlicher Verbundenheit sprechen wir seinen Angehörigen unser tiefes Mitgefühl und unsere aufrichtige Anteilnahme aus.

In herzlicher Verbundenheit sprechen wir seinen Angehörigen unser tiefes Mitgefühl und unsere aufrichtige Anteilnahme aus.

* 07.02.1959

† 12.10.2017

Vorstand, Mitarbeiter und Mitglieder

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Der Baumaschinenhändler und Systempartner Kiesel steuert auf sein 60-jähriges Jubiläum im kommenden Herbst zu. Noch in diesem Jahr, am 19. November 2017, konnte der überaus rüstige Firmengründer und Visionär Helmut Kiesel seinen 85.Geburtstag feiern. Noch immer ist er jeden Tag in der Firma oder bei seinen Kunden anzutreffen, auch wenn er die Leitung des Unternehmens schon vor knapp 30 Jahren in die Hände seiner Söhne übergeben hat, die mit gleichem Engagement wie ihr Vater das Unternehmen zu einem mittlerweile europaweit agierenden Händler, Systempartner und Hersteller von Sonderlösungen ausgebaut haben. Nach wie vor betreut Helmut Kiesel als Vertriebsspezialist im Umschlag zahlreiche Kunden vor allem in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz, viele von ihnen bereits in der zweiten und dritten Generation und ist als wahres Urgestein der Branche bekannt. Info: www.kiesel.net

* 22.12.1963

† 16.11.2017

Vorstand, Mitarbeiter und Mitglieder

des Verbandes der Baubranche,

des Verbandes der Baubranche,

Umwelt- und Maschinentechnik e.V.

Umwelt- und Maschinentechnik e.V.

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M AG A Z I N

Neuer Vorsitzender beim VDMAFachverband

Dr. Frank Will ist neuer Professor für Baumaschinentechnik an der TU Dresden. (Foto: TU Dresden)

Franz-Josef Paus lenkt für drei Jahre ehrenamtlich die Geschicke des VDMA-Fachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen. (Foto: VDMA)

TU Dresden besetzt Stiftungsprofessur für Baumaschinen

er zudem seine Promotion erlangt. Seit 20 Jahren ist der in Köln geborene und in Bremen aufgewachsene Will in verschiedenen mittelständischen Industrieunternehmen aus dem Gebiet der Fördertechnik und Baumaschinen tätig gewesen. Im Bereich der Forschung wird sich die Professur für Baumaschinen auch dem Megatrend Digitalisierung widmen. „Baustellen-Robotik“ könnte daher in naher Zukunft ein stärkeres Forschungsthema werden. Die Stiftungsprofessur wird zunächst für die Dauer von vier Jahren gemeinsam finanziert vom VDMA Fachverband Bau- und Baustoffmaschinen und der Forschungsvereinigung Bau- und Baustoffmaschinen e.V. Insgesamt verfügt die TU Dresden damit aktuell über elf Stiftungsprofessuren. Info: www.tu-dresden.de

Nach rund zweijähriger Vakanz ist die Stiftungsprofessur für Baumaschinen am Institut für Fluidtechnik der Fakultät Maschinenwesen besetzt worden. Dr. Frank Will hat den Ruf der TU Dresden angenommen und hat am 1. Dezember 2017 seine Arbeit aufgenommen. Er folgt auf Professor Jürgen Weber, der seit 2015 die kommissarische Leitung der Professur innehatte. Will hat an der TU Braunschweig und der Universität Hannover Maschinenbau studiert und anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Fördertechnik der Universität Hannover gearbeitet. Dort hat

Der Vorstand hat auf der Mitgliederversammlung des VDMA-Fachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen in Düsseldorf Franz-Josef Paus (55), Geschäftsführender Gesellschafter der Hermann Paus Maschinenfabrik GmbH in Emsbüren, für die kommenden drei Jahre einstimmig zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Franz-Josef Paus ist der bereits seit 2002 Mitglied im Vorstand des Branchenverbandes. Seine Stellvertreter sind Joachim Strobel und Hermann Weckenmann Franz-Josef Paus tritt die Nachfolge von Johann Sailer an, Geschäftsführender Gesellschafter der GEDA-Dechentreiter GmbH & Co KG, Asbach-Bäumenheim, der nach sechs Jahren Vorstandsvorsitz für einen Wechsel warb und deshalb nicht mehr zur Wahl angetreten war. Paus spricht für 330 meist mittelständische Unternehmen der Bau-, Baustoff-, Glas- und Keramikmaschinenindustrie, die sich unter dem Dach des VDMA Fachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen organisiert haben. Die Branche erwirtschaftet einen Umsatz von 13,9 Milliarden Euro (2016). Info: www.vdma.org

Tief betroffen haben wir vom Tod unseres langjährigen Verbandsbeauftragten

Franz-Jakob Kolbeck * 10.02.1956

† 28.11.2017

aus dem Stützpunkt Regensburg erfahren.

Der Stützpunkt Regensburg wurde von ihm mitbegründet, jahrzehntelang hat er als einer der Stützpunkleiter aktiv und mit Engagement die VDBUMIdee mitgestaltet und getragen. In der Trauer fühlen wir uns mit seinen Angehörigen verbunden. Vorstand, Mitarbeiter und Mitglieder des Verbandes der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e.V.

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TERMINE

Messen + Veranstaltungen Impressum Die VDBUM INFO ist das offizielle Organ des Verbandes der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e.V. 45. Jahrgang / ISSN-Nr. 0940-3035

Herausgeber: Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e.V., Henleinstraße 8a, 28816 Stuhr Tel.: 0421 - 87 16 80, Fax: 0421 - 87 16 888 www.vdbum.de, e-Mail: zentrale@vdbum.de

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Ausgabe 1·18 erscheint am 10. Feb. 2018

Straßenbau im digitalen Zeitalter

Erdbaumaschinen aktuell – ein Marktüberblick

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