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Editorial 06
Kontakt & Impressum 06
Die Serienstarts im Frühling 08
Die UNIMAG-Bucket-List 10
Entdecke Österreich im Frühling 12
5 Geheimtipps für einen Städtetrip in Europa 22


Karrieremessen 2026 28
Karrierewege im Handel 38
Diversität als Wettbewerbsvorteil 44 Prompt zum neuen Job: KI am Arbeitsmarkt 50
Miete, WG-Kasse, Semesterbeitrag – als Student sitzt das Budget oft eng. Umso besser, wenn Dein Stromtarif günstig ist und Dir zusätzlich etwas bringt – ohne versteckte Kosten oder lange Bindung.

Wenn man zum ersten Mal selbst für Strom verantwortlich ist, geht es meistens um eine Frage: Was kostet’s? Vergleichsportale durchklicken, Preise checken und hoffen, nichts zu übersehen.
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„Der Wechsel war einfacher als gedacht – online abgeschlossen und ein paar Tage später war alles geregelt. Kein Papierkram, keine Überraschungen.“
– Laura, Studentin in Graz
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Anzeigen & Kooperationen:
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Harald Jamer
w: www.unimag.at w: www.trainees.at m: partner@unimag.at t: 0664 234 19 70
Redakteure der Ausgabe:
Heinz Peter Krieger
Sebastian Wolking
Lektorat:
Heinz Peter Krieger
Coverfoto:
(c) DeanDrobot - istock
Covergestaltung:
Vykintas Characiejus
Herausgeber & Verleger: UNIMAG GmbH
Diefenbachgasse 54/13 1150 Wien
Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz:
Informationen zum Medieninhaber sind ständig und unmittelbar unter uni.mg/ impressum abrufbar.
© 2026 UNIMAG GmbH
Die abgedruckten Artikel geben manchmal, aber nicht immer, die Meinung der Herausgeber wieder. Für unverlangt eingesandte Artikel wird keine Haftung übernommen. Alle Rechte vorbehalten.
Der Frühling ist mehr als nur ein Perspektivenwechsel – er ist ein Neustart. Zwischen Hörsaal, Nebenjob und Prüfungsphase tut es gut, kurz stehenzubleiben und sich zu fragen: Wo will ich hin? Genau dort setzt diese Ausgabe an.
Unter dem Motto „Mehr draußen. Mehr Energie. Mehr du.“ nehmen wir dich mit durch einen Frühling, der Bewegung in deinen Alltag bringt –körperlich und gedanklich. Wir zeigen dir, warum ein spontaner Wochenendtrip oft mehr bewirkt als ein weiteres Scrollen durch Social Media, welche Städte und Naturspots jetzt besonders reizvoll sind und wie du neue Routinen etablierst, die dich stärker und fokussierter machen.
Gleichzeitig richten wir den Blick nach vorne: Der Arbeitsmarkt verändert sich rasant. Künstliche Intelligenz wird vom Hype zum Handwerkszeug, Prompting zur Basiskompetenz, Diversität zum klaren Wettbewerbsvorteil. Wir beleuchten, welche Skills in Zukunft zählen, welche Karrieremessen du 2026 nicht verpassen solltest und wie dir der Einstieg in dein Berufsleben gelingt.
Der Frühling wartet nicht. Also warte auch nicht auf deine Chancen!
Ich wünsche dir inspirierende Seiten, frische Energie und viele gute Entscheidungen – im Studium wie darüber hinaus.
Philipp Ossberger, Herausgeber
Dein Style, dein Vorteil: Mehr als 400 Fassungen für € 0 –und immer mindestens € 10 sparen auf unsere Qualitätsgläser mit Superentspiegelung.

Wer im Hörsaal den Kopf rauchen lässt, darf anschließend gerne abschalten – und einschalten. Zum Beispiel eine der vielen neuen Serien, die in Kürze die Mediatheken der Streaming-Anbieter bereichern. UNIMAG stellt euch fünf Serien für den Semesterstart vor.

Den Namen Sherlock Holmes kennt jeder. Für seine Kommilitonen in Oxford in den 1870ern aber ist der 19-Jährige mit dem merkwürdigen Vornamen ein unbeschriebenes Blatt. Das ändert sich, als der Nachwuchsschnüffler an der britischen EliteUni seinen ersten Fall löst. Gespielt wird der junge Sherlock von Hero Fiennes Tiffin, den wir noch als Tom Riddle aus Harry Potter kennen. Regie führte Guy Ritchie. // Start: 4.3. – Amazon
Seinen lukrativen Job als Hedgefonds-Manager ist Andrew Cooper los, seine Ehefrau nach der Scheidung auch. Was liegt da näher, als in die Villen der reichen Nachbarn einzusteigen, um teure Armbanduhren, Weinflaschen und Bargeld mitgehen zu lassen? Hauptdarsteller Jon Hamm, durch Mad Men berühmt geworden, trägt die Serie bravourös auf seinen Schultern. // Start: 3.4. – Apple TV+
Vladimir (S01)
Gute Assoziationen weckt der Titelname eher nicht. Vielversprechend ist die delikate Dramedy allemal. Rachel Weisz spielt eine namenlose Literaturprofessorin, durch deren Augen der Zuschauer die Ereignisse wahrnimmt. Vor allem die um den 20 Jahre jüngeren Gastdozenten Vladimir – gespielt von Leo Woodall, – der plötzlich in ihr Leben tritt und ungeahnte Begierden und Widersprüche zum Vorschein bringt. // Start: 5.3. – Netflix

Drogen, Sex, Gewalt – das goldene Dreieck der TVUnterhaltung. Von dumpfer Plumpheit ist die Serie aber meilenweit entfernt. Bildgewaltig und feinfühlig erzählt sie von den unvermeidlichen Problemen Heranwachsender. Zendaya spielt die drogenabhängige Rue, Jacob Elordi den kontrollsüchtigen Nate, Hunter Schafer die freiheitsliebende Jules und Sydney Sweeney die liebessuchende Cassie. // Start: 13.4. – Sky

Als Gerichtsmedizinerin geht Kay Scarpetta über Leichen – um verstummten Opfern eine Stimme zu geben und Killer zur Verantwortung zu ziehen. Die Figur stammt von der US-Erfolgsautorin Patricia Cornwell, die Scarpetta 1990 erschuf – lange bevor Serien wie CSI, Bones oder Dexter dem Genre zum Durchbruch verhalfen. Gespielt wird sie von Nicole Kidman. // Start: 11.3. – Amazon



































































Lieferdienst löschen
Fasten ist gesund. Gesund ohne Fasten ist es, wenn du komplett darauf verzichtest, dir deine Mahlzeiten von Lieferdiensten bis vor die Türe tragen zu lassen. Ein ganzes Semester lang. Mindestens. Denn wer weiß schon, welche Zusatzstoffe im Pad Thai oder dem Butter Chicken schlummern? Dein Magen wird es dir danken, wenn du selbst zum Kochlöffel und zu frischen Zutaten greifst. Und gesünder für deinen Geldbeutel ist es auch.
Mutprobe bestehen


Im Sommer soll der nächste Jackass-Film anlaufen. So lange musst du nicht bis zur nächsten Mutprobe warten. Setze dich in eine Vorlesung in einem Fach, von dem du so viel verstehst wie Britney Spears von geometrischer Topologie. Und dann zeigst du auf und stellst im Brustton der Überzeugung die erstbeste Frage, die dir in den Sinn kommt. Oder winke doch mal auf dem Campus einer völlig fremden Person zu. Und mach ihr dann ein absurdes Kompliment.

Plane deine Woche nicht nach To-dos, sondern nach Energie. Lege anspruchsvolle Aufgaben in deine produktivsten Stunden – meist vormittags – und blockiere fixe Lernzeiten wie Vorlesungen. Social Media & Orga-Kram kommen in klare 30-Minuten-Slots. Ergebnis: weniger Stress, mehr Fokus, bessere Noten. Du managst nicht deine Zeit – du managst deine Energie. Das ist der Unterschied. Und genau dort entsteht echter Fortschritt im Studium.
Eine Bohne als bester Freund. Ein Freund, der hilft, den Fokus zu schärfen. Stellt der User den Timer der App, macht sich die Bohne an die Arbeit und strickt auf dem Bildschirm ein Paar Socken. Greifst du währenddessen aber doch wieder zum Smartphone, löst sich der Fortschritt in Luft auf und die Bohne ist am Boden zerstört. Das will man nicht. Später bekommst du von ihr auch Schals geschenkt, oder es werden Räume freigeschaltet, die du mit Stühlen, Tischen oder Lampen dekorieren darfst. Die Arbeitsbohne ist eine spielerische Motivationshilfe, die das Handy auf Distanz hält, wenn du für die nächste Uni-Klausur lernst. Oder wenn du einen Film guckst, ein Buch liest oder die Wohnung putzt. Extra-Tipp: Kurz vorm Schlafengehen aktivieren, damit man gar nicht erst auf die Idee kommt, im Bett noch Doomscrolling zu praktizieren. Focus Friend wurde vom bekannten US-Vlogger Hank Green konzipiert und stürmte rasch die amerikanischen App-Charts. Die einzige App ihrer Art ist sie nicht. Bekannt ist z.B. auch Forest, bei dem der Handybesitzer virtuelle Bäume pflanzt, die beim Griff zum Handy sterben.


Der Frühling ist mehr als nur eine Jahreszeit – er ist dein Neustart. Zwischen Hörsaal und Nebenjob wartet Österreich direkt vor der Haustür auf dich. Ob spontaner Kurztrip, City-Weekend oder aktive Auszeit in der Natur: Jetzt ist der perfekte Moment, um rauszugehen, neue Energie zu tanken und Bewegung wieder fix in deinen Alltag zu holen. Dein Kopf und dein Körper werden es dir danken.


wirst du draußen wieder aktiv!
Kennst du dieses Gefühl, wenn die Sonne plötzlich wieder durch die Fenster der Bibliothek scheint und du dich fragst, warum du eigentlich drinnen sitzt? Genau dieser Moment ist der Startschuss für deinen Frühling. Die Tage werden länger, die Luft riecht anders, alles fühlt sich ein bisschen leichter an. Und plötzlich wird aus „Vielleicht irgendwann im Sommer“ ein ganz klares „Warum eigentlich nicht dieses Wochenende?“
Der Frühling ist die wahrscheinlich unterschätzteste Reisezeit des Jah res. Während im Sommer alles teu rer, voller und heißer wird, gehört dir zwischen März und Mai noch ein Stück Österreich ganz entspannt.
Die Seen beginnen zu glitzern, die Berge sind schon schneefrei genug für Wanderungen, aber noch nicht überlaufen, Städte wirken lebendig, aber nicht hektisch. Und genau zwischen Prüfungsstress, Gruppenarbeiten und Nebenjob ist jetzt der perfekte Moment für einen Tapetenwechsel.
Du brauchst keinen Flughafen, keinen aufwendig geplanten Roadtrip und schon gar keinen dreistelligen Flugpreis. Zwei oder drei Tage reichen völlig aus, um den Kopf freizu


Ein kurzer Ortswechsel kann mehr bewirken als eine Woche Scrollen durch Reise-Reels. Manchmal liegt das Abenteuer einfach eine Zugfahrt entfernt.
Die langen Wochenenden im Frühling sind wie gemacht für spontane Auszeiten. Mit einem klug eingesetzten Urlaubstag werden aus zwei freien Tagen schnell vier. Und selbst wenn du nur von Freitag bis Sonntag unterwegs bist, fühlt sich das nach echter Mini-Reise an. Budgetmäßig bleibt das Ganze überschaubar: Wenn du Anreise und Unterkunft teilst, landest du oft in einem Rahmen, der realistischer ist als ein Wochenende in der eigenen Stadt mit Fortgehen, Essenbestellen und spontanen Ausgaben.
Inlandsreisen sind außerdem entspannter. Keine komplizierte Planung, keine Formali






Österreich ist im Frühling wie neu aufgeladen. Alles wirkt ein bisschen klarer, ein bisschen heller, ein bisschen leichter. Die Luft ist frisch, die Cafés stellen wieder Tische nach draußen, und selbst der Weg zum Bahnhof fühlt sich nach Aufbruch an. Je nachdem, wonach dir gerade ist, findest du hier genau die richtige Mischung aus Natur, Stadt oder Abenteuer – und das alles nur ein paar Stunden entfernt.

Wenn du Lust auf Natur hast, ist das Salzkammergut kaum zu schlagen. Die Seen sind noch ruhig, die Uferwege gehören dir fast allein, und wenn die Sonne über dem Wolfgangsee oder Attersee untergeht, versteht man plötzlich, warum Menschen von „Heimatgefühl“ sprechen. Tagsüber kannst du eine gemütliche Wanderung machen, ein Rad ausborgen oder einfach am Wasser sitzen und nichts tun.


Genau dieses bewusste Nichts fühlt sich im Frühling erstaunlich gut an. Du merkst, wie der Kopf langsamer wird. Abends teilst du dir mit Freund:innen eine Unterkunft, kochst vielleicht selbst oder suchst dir ein kleines Gasthaus – und stellst fest, dass Erholung weder teuer noch kompliziert sein muss, sondern überraschend einfach.
Etwas sanfter, aber genauso eindrucksvoll ist die Wachau. Wenn die Marillenbäume blühen, wirkt die Landschaft fast surreal. Zwischen Donau und Weinbergen entsteht dieses besondere Licht, das alles ein bisschen wärmer erscheinen lässt. Du radelst entlang des Flusses, stoppst zwischendurch für einen Heurigen-Besuch und genießt dieses Gefühl, dass die Zeit hier langsamer läuft als dein Uni-Kalender.

Gerade im Frühling, wenn noch nicht alles überfüllt ist, hat die Region eine angenehme Gelassenheit. Ideal, wenn du Energie tanken willst, ohne komplett abzuschalten.
Wenn es wilder sein darf, ist das Gesäuse ein echter Geheimtipp. Schroffe Berge, rauschende Flüsse und dieser klare Sternenhimmel, den du in der Stadt nie siehst. Hier geht es weniger um perfekte Instagram-Spots und mehr um echtes Naturgefühl. Eine Panorama-Wanderung, ein Picknick mit Blick auf die Bergkulisse oder einfach nur ein Spaziergang entlang der Enns reichen oft schon, um dich innerlich neu zu sortieren. Perfekt für alle, die zwischen Uni und Bildschirm wieder Boden unter den Füßen spüren wollen –im wahrsten Sinn des Wortes.
Und dann gibt es die Städte, die im Frühling ihren ganz eigenen Charme entwickeln. Wenn die Parks wieder grün werden und die Plätze sich füllen, entsteht dieses lebendige, fast schon südländische Gefühl.
Graz zum Beispiel ist wie gemacht für einen 48-Stunden-Trip. Klein genug, um alles zu Fuß zu entdecken, groß genug, um kulinarisch und kulturell zu überraschen. Du schlenderst durch die Sporgasse, setzt dich in ein Café, beobachtest das Treiben und gehst am Abend auf den Schlossberg, um über die Dächer der Stadt zu blicken. Alles wirkt entspannt, kreativ und angenehm unaufgeregt.
Salzburg verbindet Altstadt-Flair mit Bergkulisse. Ein Spaziergang entlang der Salzach, ein Abstecher zur Festung oder einfach ein Nachmittag im Mirabellgarten – hier fühlt sich selbst ein kurzer Trip wie ein kleiner Kultururlaub an. Du kannst dich treiben lassen, ohne einen strikten Plan zu brauchen, und trotzdem das Gefühl haben, etwas Besonderes erlebt zu haben.
Und Innsbruck? Dort steigst du morgens durch die Altstadt, holst dir einen Kaffee und stehst am Nachmittag schon auf der Nordkette mit Blick über die gesamte Region. Stadt trifft Berg, Urbanität trifft Natur – und genau diese Kombination macht es so besonders.
Egal, wofür du dich entscheidest: Im Frühling geht es weniger um „Alles sehen“ und mehr um „Richtig erleben“.
Freitagabend kommst du an, stellst dein Gepäck ab und gehst direkt Richtung Schlossberg. Der Aufstieg lohnt sich, selbst wenn du ihn zu Fuß machst. Oben wartet dieser Blick über die roten Dächer, der sofort das Gefühl vermittelt, wirklich weg zu sein. Später ziehst du durch die Innenstadt, findest ein Restaurant, das genau zu eurer Stimmung passt, und landest vielleicht noch auf einen Drink im Univiertel.
Der Samstag beginnt entspannt mit einem langen Frühstück in einem kleinen Café. Danach kannst du dich treiben lassen. Vielleicht ins Kunsthaus, vielleicht einfach entlang der Mur spazieren.

Am Nachmittag Vintage-Shopping oder ein Besuch im Schloss Eggenberg. Abends wieder zurück in die Altstadt, wenn das Licht weicher wird und die Stadt fast ein bisschen südländisch wirkt.

Freitagabend kommst du an und merkst sofort: Diese Stadt wirkt wie ein Filmset. Die Altstadt mit ihren schmalen Gassen, die Festung über den Dächern, die Berge im Hintergrund – alles fühlt sich kompakt, aber beeindruckend an. Du spazierst entlang der Salzach, lässt dich treiben und landest irgendwann in einem kleinen Restaurant oder auf ein Feierabendbier in einer
der Bars nahe der Getreidegasse. Kein Stress, kein großes Programm. Einfach ankommen und genießen.
Der Samstag startet mit einem Frühstück in einem Café, in dem du durch große Fenster auf die Altstadt blickst. Danach geht’s hinauf zur Festung Hohensalzburg. Der Blick über die Stadt und die umliegenden Berge macht sofort
Sonntag bedeutet Brunch, ein letzter Spaziergang durch den Stadtpark und dieses zufriedene Gefühl, das man nach einem gelungenen Kurztrip hat. Zwei Tage reichen völlig aus, um dich innerlich neu zu sortieren.
... oder in Salzburg?
klar, warum Salzburg so besonders ist. Zurück unten schlenderst du durch die Gassen, stöberst in kleinen Shops oder gönnst dir ein Eis in der Frühlingssonne. Am Nachmittag lohnt sich ein Spaziergang durch den Mirabellgarten – perfekt für eine kleine Pause im Grünen. Wenn das Licht am Abend weicher wird, setzt du dich noch einmal an die Salzach und lässt die Stadt langsam zur Ruhe kommen.
Der Sonntag gehört dir. Vielleicht ziehst du noch eine kleine Runde auf den Mönchsberg oder genießt einfach einen entspannten Brunch, bevor es zurückgeht. Das Beste an Salzburg ist, dass alles nah beieinanderliegt. Du musst nichts hetzen, nichts abhaken. Zwei Tage reichen völlig aus, um dieses Gefühl mitzunehmen.

Raus aus dem Alltag, rein ins Abenteuer: Mit ein bisschen Planung wird dein Wochenend-Trip entspannt, leistbar – und genau das, was du jetzt brauchst.
Ein gelungener Kurztrip beginnt oft mit einer simplen Entscheidung: einfach machen. Nicht wochenlang zerdenken, nicht zehn Vergleichsportale offen haben, sondern einen Termin fixieren und loslegen.
Gerade im Frühling ist Spontaneität dein größter Vorteil. Wenn du früh genug schaust, findest du günstige Bahnverbindungen oder Gruppenrabatte, und oft reicht schon ein bisschen Flexibilität bei der Uhrzeit, um deutlich zu sparen. Zwei Nächte sind völlig ausreichend – es geht nicht um Fernreise-Perfektion, sondern um Perspektivwechsel.
Unterkünfte werden deutlich leistbarer, wenn ihr sie teilt. Ein kleines Apartment oder ein schlichtes Gästehaus reichen für ein Wochenende vollkommen aus. Wichtig ist vor allem, dass ihr euch vorher grob abstimmt.
Wie viel wollt ihr ausgeben? Eher Action oder eher entspannt? Fixer Plan oder treiben lassen? Diese kurzen Absprachen verhindern unnötige Diskussionen vor Ort und sorgen dafür, dass alle mit denselben Erwartungen starten. Das nimmt Druck raus – und genau darum geht es ja.
Weniger Plan, mehr Erlebnis
Beim Packen gilt: Weniger ist mehr. Du brauchst keine drei Outfits pro Tag. Bequeme Schuhe, eine leichte Jacke, Powerbank, vielleicht eine Sonnenbrille – das reicht oft schon.
Im Frühling kann das Wetter schnell wechseln, also lieber auf Zwiebellook setzen als auf schwere Koffer. Wer leicht reist, bewegt sich freier. Und genau dieses Gefühl willst du ja mitnehmen.
Plane nicht jede Stunde durch. Lass bewusst Lücken im Tagesablauf. Oft sind es genau diese freien Zeitfenster, in denen die besten Erinnerungen entstehen – wenn ihr spontan noch einen Aussichtspunkt mitnehmt, euch in ein Café setzt, das eigentlich gar nicht auf eurer Liste stand, oder einfach länger an einem See bleibt, weil es sich richtig anfühlt. Ein Wochenend-Trip ist kein Wettbewerb, sondern eine Auszeit.
Wenn ihr als Gruppe unterwegs seid, verteilt kleine Aufgaben. Eine Person kümmert sich um die Unterkunft, eine checkt mögliche Aktivitäten, jemand anderes stellt die Playlist für die Zugfahrt zusammen. Das schafft Struktur, ohne die Spontaneität zu verlieren. Und manchmal entstehen die besten Momente sowieso ungeplant – wenn ihr zufällig in ein Straßenfest stolpert oder euch einfach treiben lasst.
Nimm dir außerdem bewusst vor, dein Handy nicht zum Dauerbegleiter zu machen. Ein paar Fotos sind schön, aber erlebe den Moment auch ohne Display. Setz dich an einen Aussichtspunkt, hör dem Wind zu oder beobachte einfach das Treiben um dich herum. Genau diese kleinen, unspektakulären Augenblicke bleiben oft am längsten im Kopf.
Am Ende geht es nicht darum, möglichst viel abzuhaken oder jede Sehenswürdigkeit gesehen zu haben. Es geht darum, Abstand zu gewinnen. Frische Luft zu spüren. Neue Eindrücke zu sammeln. Und zurückzukommen mit dem Gefühl: Das hat richtig gutgetan.
Österreich ist näher, als du denkst.
Und dein Frühling beginnt genau jetzt.

Nach einem Wochenende am See oder in den Bergen merkst du oft sofort, was dir gefehlt hat: Bewegung. Frische Luft. Ein Körper, der nicht nur am Schreibtisch sitzt. Der Frühling ist der perfekte Moment, um genau dieses Gefühl nicht wieder einschlafen zu lassen.
Auch deine Ernährung darf jetzt mitziehen. Nach schweren Wintergerichten fühlt sich leichte, frische Küche plötzlich richtig gut an. Mehr Obst, mehr Gemüse, genug Wasser – klingt simpel, wirkt aber. Wenn du dich bewegst, braucht dein Körper Energie. Und die kommt aus ausgewogenen Mahlzeiten. Ein proteinreiches Frühstück, ein nahrhafter Snack vor dem Training oder ein selbst vorbereiteter Lunch für den Uni-Tag helfen dir, konstant leistungsfähig zu bleiben.
Gerade bei kurzen Trips oder Outdoor-Aktivitäten lohnt es sich, bewusst vorzusorgen. Ein gesunder Snack im Rucksack, ausreichend Flüssigkeit und eine kleine Mahlzeit danach unterstützen deine Regeneration.
Du musst kein Trainingsprogramm starten und dich auch nicht für einen Halbmarathon anmelden. Aber dein Körper hat den Wintermodus langsam satt. Mehr Licht bedeutet mehr Energie – und die kannst du nutzen.
Schon drei aktive Einheiten pro Woche machen einen Unterschied. Eine Runde laufen, eine Radfahrt, eine Wanderung mit Freund:innen oder ein kurzes Workout im Park reichen oft schon. Draußen trainieren fühlt sich freier an. Kein Spiegel, kein Vergleich – nur du, dein Tempo und frische Luft.
Gerade als Student:in sitzt du viel. Vorlesungen, Lernphasen, Laptop-Zeiten. Dein Körper ist für Bewegung gemacht, nicht für Stillstand. Wenn du kleine sportliche Routinen einbaust, merkst du schnell, wie sich dein Energielevel verändert. Du schläfst besser, dein Kopf wird klarer und selbst lange Uni-Tage fühlen sich leichter an.
Es geht nicht um Perfektion, sondern um Regelmäßigkeit. Verabrede dich einmal pro Woche zum Laufen oder plane bei deinem WochenendTrip bewusst Bewegung ein.
Dein Körper arbeitet für dich – gib ihm das, was er braucht.
Fit in den Frühling bedeutet nicht, einem Ideal hinterherzulaufen. Es bedeutet, stärker, wacher und belastbarer in deinen Alltag zu starten. Sportliche Aktivität und bewusste Ernährung sind kein Selbstzweck, sondern Werkzeuge. Sie helfen dir, konzentrierter
zu lernen, entspannter durch Prüfungsphasen zu kommen und dich insgesamt besser zu fühlen.
Der Frühling liefert die Motivation. Du musst sie nur nutzen. Geh raus. Beweg dich. Iss bewusst. Und hol dir die Energie zurück, die im Winter vielleicht ein bisschen verloren gegangen ist.









Big Ben, Louvre oder Kolosseum? Danke, aber diesmal nicht. Auch links und rechts der touristischen Trampelpfade und jenseits der Mega-Metropolen hat Europa enorm viel zu bieten. UNIMAG hat für euch fünf Städte aus der zweiten, dritten oder vierten Reihe aufgespürt, die darauf warten, von euch erkundet zu werden.
Der ehemalige Bayern-Star Arjen Robben ist gebürtiger Groninger –und wirkt mit seinen 42 Jahren in seiner Heimatstadt wie ein Greis im Kindergarten. Denn Groningen ist jung, von den rund 250.000 Einwohner:innen dürften etwa ein Viertel Studierende sein. So viele junge Menschen, die durch die schönen Gassen der Altstadt strömen und den Ort zum Vibrieren bringen.



Zum Beispiel im August, wenn die angeblich größte Einführungswoche Europas die Bars und Pubs bis über den Füllstrich vollmacht. Eine Stadt, die niemals schläft – das trifft gewiss auf New York City, in kleinerem Maßstab aber eben auch auf das Studentenstädtchen unweit der niederländischen Nordseeküste zu.
Überall Menschen auf Fahrrädern, vor einem, hinter einem, neben einem. Innerhalb von zehn Minuten ist hier alles mit dem Rad erreichbar, der Grote Markt im Herzen der Stadt, der geruhsame Garten Prinsentuin oder das Forum Groningen, seit 2019 die moderne Agora, ein hochaufgeschossener Architekturtempel, der von außen an ein Bergmassiv erinnert.

Einer der vielen Kanäle in Groningen (links) und ein Blick auf die Dachterasse des Forum Groningen mit phänomanaler Aussicht (oben links). Fahrräder sind das beliebteste Fortbewegungsmittel in der Kleinstadt. Ein Traum: der langgezogene Stand von Gijón (rechts).
Über Rolltreppen gelangt man zu Comic-Museum, fünf Kinos, Bibliothek, Ausstellungen und einer Dachterrasse mit phänomenaler Aussicht. Wer Appetit bekommt, zieht sich eine vor Fett triefende Eierkrokette aus dem Automaten. Ekelhaft, aber geil.
Die Studis, nicht die Touris, geben hier den Ton an, darum fühlt sich Groningen trotz der Lebendigkeit nicht so überlaufen an wie etwa Amsterdam, das mit dem Zug übrigens gut von hier zu erreichen ist. Bis zur Küste sind es sogar nur 55 Kilometer: Wer Lust hat, bucht eine Wattwanderung und watet so lange durch den Matsch, bis er ihm die Schenkel bedeckt.
Barcelona ist voll. Mallorca kann jeder. Und Gijón? Gijón kennt keiner. Dass die 270.000-EinwohnerStadt an der asturischen Küste im äußersten Norden Spaniens liegt, würde auf der Straße vermutlich kaum jemand wissen. Alleine beim Versuch, ihren Namen phonetisch korrekt auszusprechen, zerren sich Mitteleuropäer die Zunge. Chichon.
Höchstens Fußball-Historiker kennen die Hafenstadt von der Weltmeisterschaft 1982, als Österreich und Deutschland beim unglückseligen Gruppenspiel, das als „Schande von Gijón“ in die Annalen einging, ein für beide Seiten vorteilhaftes Ergebnis durch konsequentes Nichtstun über die Zeit schaukelten.
Während man auf dem BarcelonaStrand Barceloneta den Sand vor nackten Füßen nicht mehr sieht, ist der langgezogene Gijóner Stadtstrand Playa de San Lorenzo ein Traum. Gijón ist eine Mischung aus alter Hafenspelunke und angesagtem Club, manchmal urig-gemütlich, dann wieder laut und lebhaft. Dass Kreuzfahrtschiffe hier regelmäßig andocken, darf als Auszeichnung verstanden werden. Aida Cruises preist Gijón vollmundig als „das Gourmet-Paradies an der Küste Asturiens“ an.

Fische und Meeresfrüchte werden direkt aus dem Hafen angeliefert. Auf den Tisch kommt ein kräftiger asturischer Bohneneintopf mit weißen Bohnen, geräucherter Wurst, Muscheln, Wild und Seespinne. Bitte nicht weglaufen oder auf den Tisch klettern, bei der Seespinne handelt es sich um eine im Atlantik vorkommende Krabbenart. Gekocht wird das Ganze auf traditionelle Art im Keramiktopf, serviert mit einem typisch asturischen Apfelwein.
Von Gijón ist es nur ein Katzensprung bis nach Oviedo, der zweiten Perle Asturiens und einem guten Knotenpunkt, um weiter ins Landesinnere vorzudringen. Oder man geht von Gijón aus einfach den Camino de Norte, einen Abschnitt des Jakobswegs.
Blick auf den Küstenpark Santa Catalina von Gijón, dahinter der Stadtteil Cimadevilla. Unten die ikonische Kathedrale St. Peter und Paul von Pécs.

Gehässig könnte man sagen, Pécs liege im Niemandsland. Budapest ist 200 Kilometer weit weg, hier im Süden Ungarns, wo sich Hase und Igel Jó éjszakát (Gute Nacht) sagen. Am Fuße des hügeligen Mecsek-Gebirges, das, seien wir ehrlich, den meisten Europäern so fremd ist wie Leonardo DiCaprio die Ehe.
Doch so ganz richtig ist das nicht. Erstens ist der Name Pécs vielen im Westen durchaus ein Begriff.
Ein Synonym für Medizinstudium, an der Universität gibt es deutschsprachige Programme für Humanmedizin und Zahnmedizin, aber keinen Numerus Clausus. Praktisch. Zweitens ist das 140.000-Einwohner-Städtchen gar kein verschlafenes Nest irgendwo in der magyarischen Einöde, sondern ein ungarisch-feuriger Gulaschkessel, in dem es brodelt. Eingerahmt ins historische Stadtzentrum sind Dutzende Clubs und Bars, in denen elektronische, ungarische, Jazz- oder Main-
stream-Musik ihren Platz hat. Und drittens ist die Stadt auch tagsüber herrlich angenehm, versprüht eine mediterrane Atmosphäre in ihren engen Gassen und auf ihren holprigen Kopfsteinpflastern.
Die Basilika mit ihren vier Türmen ragt als Landmarke in den Himmel. Frühchristliche Grabmäler, osmanische Moscheen, Museen, Bibliotheken, Paläste, Türme, Brunnen, Denkmäler, alles da, alles schön. Nicht ohne Grund wurde Pécs damals zur Europäischen Kulturhauptstadt 2010 ausgerufen. Noch behaglicher wird es, wenn man in einem der netten Straßencafés eine original Esterházy-Torte mit Buttercreme und Krokant vom Teller gabelt.

Die Moschee Pascha Jakowali Hassan wurde im 17. Jahrhundert unter osmanischer Herrschaft in Pécs erbaut.
Altes Fachwerkhaus im Hafen von Klaipeda, in dem heute ein Hotel untergebracht ist.

Klingt wie ein Regal von Ikea, ist aber eine Stadt in Litauen. Immerhin die drittgrößte. Und die einzige Hafenstadt des Balten-Staates, denn Kaunas befindet sich weiter östlich und die Hauptstadt Vilnius ganz im Osten unweit der belorussischen Grenze. 160.000 Menschen wohnen in Klaipeda, das früher einmal Memel hieß und zu Ostpreußen gehörte.
Die pittoresken Fachwerkhäuser im deutschen Stil sind Zeugen der wechselhaften Geschichte, auch Architektur im Sowjet-Chic sieht man, wenn man so, umweht vom lauen Ostseelüftchen, durch die Gassen dieses lieblichen Ortes schlendert. Es gibt ein Uhrenmuseum, ein Aquarium und einen Skulpturenpark, in einem Tag ist man mit allem durch.
Aber das macht nichts, denn die Küste ruft und die umwerfende Natur vor der Haustür wartet schon darauf, bewandert oder beradelt zu werden.
Die Kurische Nehrung ist offiziell Weltnaturerbe und wunderschön, mit den angeblich höchsten Dünen Nordeuropas. Ein schmaler Streifen, der auf der Landkarte wie ein Flitzebogen wirkt. Aber bitte nicht zu weit nach Süden wandern – der obere Teil gehört zu Litauen, der untere zur russischen Enklave Kaliningrad. Also rechtzeitig vor der Grenze umdrehen und den atemberaubenden Sonnenuntergang über der Ostsee bestaunen.
Hier ist nicht das Ende Europas, hier ist der Anfang – auch für viele internationale Studierende, die an der privaten LLC International University ihrem Abschluss nachjagen. Abends treffen sie sich in Cocktailbars und Restaurants. Klaipeda ist ein Kaleidoskop aus Natur, Geschichte, Architektur und Sport – und macht richtig Lust auf eine Tour durchs Baltikum.
Zentrum von Modena und UnescoWeltkulturerbe: der Piazza Grande.

Tag am Strand in Litauen: Die Kurische Nehrung ist an ihrer schmalsten Stelle nur ungefähr 400 Meter breit.

Eine Stadt, die lauthals Roadtrip ruft. Von Villach oder Innsbruck ist man mit dem Fiat – sofern keine Baustellen und Staus im Wege stehen – in fünf Stunden am Ziel. Modena liegt in der Emilia-Romagna, einer der wohlhabendsten Regionen Italiens, und das pochende Herz von Ferrari-Land.
Enzo Ferrari wurde in Modena geboren und legte hier den Grundstein für sein SportwagenImperium, heute schlendern seine spätgeborenen Jünger mit offenen Mündern und funkelnden Augen an den knallroten Knatterkisten im Ferrari-Museum vorbei. Wer sich im Stile eines Niki Lauda, Michael Schumacher oder Gerhard Berger selbst ans Steuer setzen will, fährt kurz runter nach Maranello und dreht eine Testrunde.
Liebhaberstücke in einer Reihe: Modena ist der Geburtsort von Enzo Ferrari.

Gediegene Oldtimer der Marke Maserati findet man wiederum im Umberto Panini Museum. Richtig, das ist einer der Panini-Brüder, die mit ihren Fußballstickern ganze Schulhöfe in Tauschbörsen verwandelten – und der zufällig ebenfalls ein Autoliebhaber war.
Maserati und Panini wurden in Modena gegründet, Luciano Pavarotti in Modena geboren. Der füllige Star-Tenor, der vor fast 20 Jahren verstarb, setzte sich ein elegantes Landhaus in den Süden seiner Heimatstadt. Heute ist es als Pavarotti-Museum begehbar, mit Schlaf- und Klavierzimmer und den gebogenen Nägeln, die den Aberglauben Pavarottis weckten. Trotz ihrer weltberühmten Söhne ist Modena keine Berühmtheit wie Mailand, Venedig oder Florenz, vielmehr eine übersehene Schönheit.

Treffpunkt für Autofreaks und Rennsportfreunde: das Museo Ferrari in Maranello (nicht zu verwechseln mit dem Enzo-Ferrari Museum in Modena).
Eine Schönheit mit Würze, davon können sich Besucher:innen bei einer Balsamico-Tour oder Verkostung mit eigenen Gaumen überzeugen. Nur wenn der Weinessig strenge Qualitätskriterien erfüllt, darf er das Gütesiegel Aceto Balsamico di Modena tragen.
Die 185.000 Einwohner zählende Stadt bietet sich auch als Ausgangspunkt für eine Weiterreise Richtung Süden an – oder für einen abendlichen Abstecher nach Bologna, nur 50 Kilometer entfernt, voller Ragazzi und Trubel.
Text: Sebastian Wolking


Der Jobeinstieg für Hochschulabsolvent:innen ist zuletzt deutlich schwieriger geworden. Aufgeben aber zählt nicht. Speziell die zahlreichen Job- und Karrieremessen im ganzen Land bieten eine erstklassige Gelegenheit, um den Berufseinstieg anzubahnen – am besten fängt man damit schon zu Beginn des Studiums an. UNIMAG hat eine Übersicht über Job- und Karrieremessen 2026 in Österreich, die für Studierende, Absolvent:innen und Akademiker:innen interessant sind.
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Dann informiere dich jetzt über vielfältige Karrierechancen in den 16 Forschungszentren im UAR Innovation Network. Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Industrie, Wissenschaft und Forschung arbeitest du an innovativen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen von morgen.
Forschung lebt von Vielfalt
In den Forschungszentren treffen vielfältige Perspektiven aufeinander. Menschen aus unterschiedlichen Fachrichtungen und Nationen arbeiten gemeinsam an Zukunftstechnologien und entwickeln Lösungen mit nachhaltigem Impact.
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Pflichttermin für Naturwissenschaftler:innen: Die Teconomy-Saison startet Anfang März in Leoben, zieht weiter über Linz und Graz bis zum alljährlichen Finale in Wien. Vier Mal hoffen Unternehmensvertreter:innen vor Ort auf begeisterungsfähigen, technisch versierten Nachwuchs. Im Blickpunkt stehen Bereiche wie Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik, Automobil, Energie sowie Forschung und Entwicklung.
Leoben, Do, 5. März: Erzherzog-Johann-Trakt der Montanuniversität
Linz, Di, 24. März: Johannes Kepler Universität
Graz, Do, 23. April: TU Graz, Campus Alte Technik
Wien, Herbst: Wien
Fr, 6. März
FH Joanneum Kapfenberg
Zwei Tage vor dem Internationalen Frauentag lädt die FH Joanneum zur Bildungs- und Karrieremesse Female Future ein. Zielgruppe sind Frauen, die an einem Job in einem Technikberuf oder in der Gesundheits- und Krankenpflege interessiert sind. Wer mit dem Gedanken spielt, ein Startup zu gründen, soll in Kapfenberg ebenfalls an der richtigen Adresse sein. Bewerbungstrainings und Diskussionsrunden bilden das Rahmenprogramm.
Salzburg Arena: Sa, 7. bis So, 8. März Wien, Marx Halle: Sa, 26. bis So, 27. September
Zum fünften Mal ist die Wiener Marx Halle Austragungsort der Jobmesse Austria. Eine spezielle Zielgruppe fasst die Karrieremesse nicht ins Auge, stattdessen wird ein bunter Strauß an Arbeitgebern anwe-
send sein, darunter Medien- und Industrieunternehmen, Banken und öffentliche Arbeitgeber. Dasselbe gilt für die Jobmesse Austria in Salzburg, die zum dritten Mal stattfindet. Der Eintritt kostet jeweils fünf Euro.
Di, 10. März
PARTNER UND
CAREER DAY
FH Joanneum Graz
100 Arbeitgeber warten in der Steiermark auf motivierte Nachwuchskräfte. Angesprochen fühlen dürfen sich die Studierenden der IT-Studiengänge und des Instituts International Management and Entrepreneurship der FH Joanneum. Wer ein fachverwandtes Studium absolviert, darf auch kommen – und mit einer Einladung zum Bewerbungsgespräch, einem Praktikumsplatz oder wenigstens einem Gewinnspielpreis in der Tasche wieder nach Hause gehen.
Messe Wien: Do, 12. bis So, 15. März Klagenfurt: Do, 15. bis Sa, 17. Okt. Innsbruck: Mi, 2. bis Fr, 4. Dez.
Im vergangenen Jahr strömten nach Angaben der Veranstalter mehr als 50.000 Menschen in die Messe Wien, um ihre Möglichkeiten für Berufseinstieg, Studium oder Weiterbildung auszuloten. Die rotierende Messereihe BeSt gibt es schon seit 1986 – rotierend deshalb, weil nach Graz und Salzburg im letzten Jahr nunmehr Klagenfurt und Innsbruck an der Reihe sind. Hier werden auch Studienplätze und Stellen im Ausland vermittelt.
Fr, 20. März MEET
FH Kufstein Tirol, Gebäude D
Schon zu Jahresbeginn waren alle Unternehmensstände für die Karrieremesse der FH Kufstein Tirol ausgebucht. Arbeitgeber aus verschiedenen Branchen werfen ihre Netze nach Nachwuchs aus. Das Studienangebot der Fachhochschule umfasst die Bereiche Engineering und Innovation, IT und KI, Immobilien und Nachhaltigkeit, Business und Finance, Automotive und Mobility sowie Marketing, Event und Design.
Di, 24. März CONNECT KARRIEREMESSE SOZIALWIRTSCHAFT, LINZ
Fachhochschule Oberösterreich
Arbeitsplätze im Sozialbereich vermittelt die Karrieremesse der FH Oberösterreich in Linz. Gesucht werden etwa angehende Sozialpädagog:innen, Fachsozialbetreuer:innen, Heimhelfer:innen, Psycholog:innen, Berater:innen, Pflegeassistent:innen, Trainer:innen und Sozialarbeiter:innen. 40 soziale Unternehmen und Einrichtungen sind vor Ort und bringen Jobs, Ausbildungsplätze und Optionen für ein Freiwilliges Soziales Jahr mit.
Do, 26. März, IT Edition, Online Di, 12. Mai, Wien Mo, 30. Nov, Graz
Beim Job-Speed-Dating beschnuppern sich Unternehmen und Bewerbende. Wer überzeugt, bekommt ein Weiterkomm-Kärtchen und die Einladung zum Bewerbungsgespräch. IT-Talente melden sich vom 8. bis 18. März für die IT-Version an, die Anmeldefrist für die Lange Nacht der Bewerbung in Wien geht vom 19. bis 28. April. Im Herbst wird dann auch in Graz gedatet. Eine gute Vorbereitung ist für die Teilnehmer:innen die halbe Miete.
Di, 28. April
CAREER LINKS
IMC FH Krems, Trakt G1
Einstiegsstellen und Praktika bringen die Arbeitgeber mit zur Karrieremesse der IMC Krems. Jahr für Jahr kommen 900 Studierende und Ehemalige auf den Campus, um wertvolle Kontakte zu knüpfen. Viele Unternehmen sind schon seit Jahren regelmäßig mit von der Partie. Die Schwerpunkte der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Niederösterreich liegen auf den Bereichen Wirtschaft, Gesundheit, Naturwissenschaften und Technik.
Mi, 29. April
CAREER AND COMPETENCE
Congress Innsbruck
Von Mitte Mai auf Ende April hat die Universität Innsbruck ihre Karrieremesse verlegt. 100 Aussteller folgen ihrem Ruf und stellen im Kongresszentrum Jobs und Praktika zur Schau. In die Veranstaltung integriert ist eine Master-Messe, auf der Studierende Masterstudiengänge verschiedener Hochschulen kennenlernen. Zum Rahmenprogramm zählen Workshops, Career Talks und Lebenslauf-Checks. Der Eintritt ist kostenlos.
Do, 7. Mai
Technische Uni Wien (Freihaus)
500 MINT-Jobs stehen im Freihaus der Technischen Universität Wien zur Disposition. Rund 100 Aussteller:innen haben Einstiegspositionen, Praktika oder Süßkram in ihren Goodie Bags. Die Karrieremesse richtet sich an Studierende der TU, die zudem kostenlose Bewerbungsfotos mit nach Hause nehmen dürfen. Ein Lebenslauf-Check ist für die Techniker:innen und Naturwissenschaftler:innen, die die Zielgruppe abbilden, ebenfalls möglich.
7. Mai
FH Kärnten, Campus Villach
80 bis 100 Unternehmen erwartet die FH Kärnten. Ab 9 Uhr werden in Villach Kontakte geknüpft, Lebensläufe geprüft und Bewerbungsgespräche angebahnt – nach dem obligatorischen Karriere-Frühstück. Ein Escape Room sorgt für Kurzweil, zudem erhalten Besucher:innen erstmals ein Open Badge für ihre Profile auf Linkedin oder Xing.
13. Mai
Hochschule Campus Wien
Die Life-Sciences-Branche trifft sich im Festsaal der Hochschule Campus Wien, um sich über Karriereoptionen auszutauschen. Zu den Studiengängen der HCW zählen unter anderem Molekulare Biotechnologie, Bioengineering, Biotechnologisches Qualitätsmanagement und Bioinformatik. Veranstaltet wird die Jobmesse von der Österreichischen Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie.
10. Juni
Hochschule Campus Wien
Technische Berufe stehen auf der Jobmesse der HCW im Scheinwerferlicht. Für Studierende und Absolvent:innen öffnet sich im Festsaal B möglicherweise eine Karrieretür. Das technische Studienangebot in Wien-Favoriten ist groß und umfasst beispielsweise

Los geht es nachmittags beim Kick-off im Wiener Rathaus –Bewerbungsfotoshooting, CV-Check und Bühnenprogramm inbegriffen. Danach bringen Shuttle-Busse die Teilnehmer:innen zu zwei Unternehmen ihrer Wahl, wo sie einen Blick hinter die Kulissen erhaschen. Stark vertreten sind traditionell Banken, Handelsunternehmen, Unternehmensberatungen und Pharmafirmen. Abgerundet wird das Event abends beim Clubbing im Volksgarten.
Ort: Kick-off im Rathaus Wien
DATUM: Do, 16. April
High Tech Manufacturing, Clinical Engineering, Technisches Management, Multilingual Technologies, IT-Security, Health Assisting Engineering und Green Mobility.
Do, 11. Juni BERUFSBILDERTAG
Universität Wien
Im vergangenen Jahr feierte der Berufsbildertag Premiere. Heuer lädt die Universität Wien zum zweiten Mal in ihren Festsaal, um Studierenden in stilvollem Ambiente Orientierung zu geben. Diese kommen an den Infoständen mit Arbeitgebern ins Gespräch und hören sich die KurzInterviews an, in denen es auf vier Bühnen um die Facetten einzelner Berufsbilder geht. Zwischendurch schnappen sie sich Kuchen und Kekse vom offenen Buffet.
Fr, 12. Juni RAINBOW-DAY WIEN
Museumsquartier Wien, Ovalhalle
Auf der Jobmesse für die queere Community prüfen die Besucher:Innen, ob die Unternehmenskultur der
anwesenden Arbeitgeber mit den persönlichen Werten übereinstimmt. Das Rahmenprogramm verspricht erneut regenbogenbunt zu werden, nachdem vergangenes Jahr ein queeres Glücksrad und kostenfreies Biertasting die Stimmung auflockerten. Ein Besuch ist spontan möglich – oder über eine Bewerbung mit persönlicher Standeinladung.
Fr, 2. Oktober
FH KARRIEREMESSE
FH OÖ Campus Steyr, FH III
Jobs und Drinks: Am Nachmittag von 13 bis 17 Uhr buhlen rund 70 Unternehmen um die Wirtschaftsstudierenden der Fachhochschule Oberösterreich. Unmittelbar danach versammeln sich alle auf dem Vorplatz, um auf der Semester Opening Party mit DJ aus dem Business- in den Feiermodus zu wechseln. Wer noch gerade auf beiden Beinen steht, zieht um 21 Uhr weiter zur Afterparty in den Kulturverein Röda.

Einen breiten Fächer an Arbeitgebern basteln die Organisatoren der Career Calling Jahr für Jahr zusammen. Konzerne und kleine Betriebe, öffentliche Arbeitgeber und Startups warten in der Messe Wien auf Studierende, Absolvent:innen und Berufstätige. Ingesamt 100 Stände werden aufgebaut, im vergangenen Jahr von so unterschiedlichen Ausstellern wie Deloitte, Rewe, dem WWF, der Bank Austria oder den Vereinten Nationen.
Ort: Messe Wien
DATUM: Mi, 14. Oktober
Mi, 7. bis Do, 8. Oktober FH KARRIEREMESSE
FH OÖ Campus Wels, Bauteil A
Technik und angewandte Naturwissenschaften stehen im Fokus der Karrieremesse in Wels. 100 Arbeitgeber werden an der Fachhochschule erwartet, um den Besucher:innen Jobeinstiege und Karrierewege aufzuzeigen. Auch Praktikumsplätze und Abschlussarbeiten sind auf der Veranstaltung, die sich über zwei Tage erstreckt, ein Thema. Genügend Zeit ist vorhanden, mittags um 12 Uhr geht es jeweils los, um 17 Uhr ist Schluss.
Di, 13. Oktober
Fachhochschule des BFI Wien
Die Hochschule für Wirtschaft, Management und Finance lädt zu ihrer Karrieremesse auf dem Campus im 2. Bezirk ein. Auf der Jobwall erscheinen aktuelle Stellenangebote, nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, am großen Buffet mit Unternehmensvertreter:innen ins Gespräch zu kommen. Das Studienangebot der FH reicht von Unternehmensführung über Banking und Finance bis zu Filmproduktion und Games Business.
Di, 13. bis Do, 15. Oktober FH>>NEXT
FH OÖ Campus Hagenberg, FH 2
Informatik, Kommunikation und Medien – wer eine berufliche Zukunft in einem dieser Wirtschaftsbereiche ins Auge fasst, findet in Hagenberg Anschluss. Die Karrieremesse der Fachhochschule Oberösterreich bietet Raum für Networking und Inspiration – drei Tage lang. Ein doppelter oder dreifacher Besuch lohnt sich, denn jedes Unternehmen darf nur an einem von drei Tagen einen Messestand buchen.
Die österreichischen Wirtschaftsprüfer:innen betreuen ihre Klient:innen und lotsen sie durch das dichte Labyrinth an Gesetzen und Förderungen. Sie sorgen für Transparenz, Vertrauen und Stabilität in der Wirtschaft – und leisten damit einen entscheidenden Beitrag zu erfolgreichem Unternehmertum, einem starken Kapitalmarkt und einem nachhaltigen, zukunftsfitten Wirtschaftssystem in Österreich.


Heute reicht es nicht mehr, nur einen guten Job zu machen. Junge Menschen engagieren sich dort, wo sie Sinn sehen und Zukunft mitgestalten. Genau hier bietet die Wirtschaftsprüfung große Chancen: Neue Aufgabenfelder entstehen –von Nachhaltigkeitsberichten bis zu datengetriebenen Prüfmethoden. Ein Umfeld für innovationsfreudige Personen, die Verantwortung übernehmen und aktiv zu Transparenz, Nachhaltigkeit und Fairness beitragen. Work-Life-Balance, persönliche Erfüllung und gesellschaftliche Relevanz sind zentrale Faktoren. Der Beruf als Wirtschaftsprüfer:in bietet vielfältige Möglichkeiten.
Wirtschaftsprüfer:innen sind viel mehr als Abschlussprüfer:innen!
Sie prüfen nicht nur die finanzielle Berichterstattung von Unter-
nehmen, sondern zunehmend auch nichtfinanzielle Informationen – etwa zu Umwelt-, Sozialund Governance-Themen (ESG). Die Rolle entwickelt sich stetig weiter – mit neuen, zukunftsrelevanten Aufgabenstellungen.
Als Expert:innen in der Prüfung der Unternehmensberichterstattung, der Analyse von Geschäftsprozessen und der strategischen Weiterentwicklung von Unternehmen leisten Wirtschaftsprüfer:innen einen wichtigen Beitrag für Wirtschaft und Gesellschaft.
Mit dem Nachhaltigkeitsberichtsgesetz (NaBeG) nochmals erweiterte Aufgabengebiete
Künftig prüfen sie auch Nachhaltigkeitsberichte und stellen sicher, dass Unternehmen ihre ESG-Angaben transparent, nachvollziehbar und regelkonform veröffent-
lichen. Das eröffnet spannende neue Tätigkeitsfelder an der Schnittstelle von Wirtschaft, Nachhaltigkeit und Regulierung.
Attraktive und zukunftsfitte Aufgabengebiete
Abwechslung, Klient:innenkontakt und Teamarbeit zählen zu den zentralen Vorteilen des Berufs. Gleichzeitig sind Kreativität, analytisches Denken, Flexibilität und Projektmanagement gefragt.
Wer diese Entwicklungen mitgestaltet, arbeitet an der Zukunft der Branche – und profitiert von exzellenten Karriereperspektiven.
Neben der Abschlussprüfung erbringen Wirtschaftsprüfer:innen zahlreiche weitere Dienstleistungen, etwa in den Bereichen Valuation, Due Diligence oder Forensic Accounting.
Die Bandbreite macht den Beruf besonders attraktiv: Strategisches Denken, Verantwortung und Zukunftsthemen treffen hier aufeinander – mit vielfältigen Spezialisierungsmöglichkeiten.
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Eine unabhängige Studienberatung verspricht die Master and More allen Besucher:innen, die sich fragen, wie es nach dem Bachelor weitergeht. Drei namhafte Studienberater sind vor Ort und freuen sich darauf, angesprochen zu werden. Insgesamt haben die anwesenden Hochschulen 750 Studiengänge im Angebot. Oberstufenschüler:innen treffen sich auf der Studienmesse Bachelor and More. Und das Wichtigste: Popcorn gibt’s gratis.
Master & More Wien, Fr, 13. Nov: Austria Center Vienna
Bachelor & More Wien, Sa, 14. Nov: Austria Center Vienna
Master & More Graz, Di, 17. Nov: Alte Universität Graz
Mi, 14. Oktober KARRIERENETZWERK
FH St. Pölten
Die FH St. Pölten heißt nun Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Pölten und firmiert nach außen als USTP – University of Applied Sciences St. Pölten. Das bewährte Konzept der Karrieremesse bleibt unverändert. Arbeitgeber aus Digital Business, digitalen Technologien, Medien, Gesundheit und Soziales wollen Besucher:innen überzeugen.
Do, 15. Oktober KARRIEREFORUM
Salzburg Congress
Die Mitnahme einer „schönen“ Tasche, eines Notizblocks und mehrerer Lebensläufe empfehlen die Organisator:innen der Salzburger Karrieremesse. Im Kongresshaus der Mozart-Metropole werden Berufseinsteiger:innen mögliche Karrierewege aufgezeigt. Lohnenswert soll ein Besuch auch wegen der kostenlosen Hilfestellungen sein, wozu ein professionelles Bewerbungsfotoshooting, ein CV-Check und ein Social-Media-Check zählen.
Mi, 21. Oktober
CAREER DAY FH WIEN
FHWien der WKW
Banken, Handelsunternehmen, Unternehmens- und Steuerberatungen sind Stammgäste der Karrieremesse an der Fachhochschule für Management und Kommunikation in Wien. Die Studierenden haben die Möglichkeit, Arbeitgeber kennenzulernen, ihr Netzwerk zu erweitern und ihre Bewerbungsstrategie auf den Prüfstand zu stellen. Herzlich eingeladen sind Studierende aller Levels – ab dem ersten Semester.
Mi, 4. November
Uni Klagenfurt
Seit mehr als 25 Jahren lädt die Universität Klagenfurt jeden Herbst zu ihrer Karrieremesse. Für 2026 zugesagt haben unter anderem die Wirtschaftsprüfung Grant Thornton, Chiphersteller Infineon, die Kärntner Sparkasse, KPMG Austria, Mahle Filtersysteme oder SOS-Kinderdorf. Auch Energieversorger, Softwareent-
wickler und Hochschulen sind vor Ort – und haben für die Besucher:innen sicher mehr als nur Kugelschreiber mitgebracht.
Do, 5. November JUSSUCCESS
Juridicum der Universität Wien
Ein attraktiver Einstieg in die Berufslaufbahn wäre den meisten Jus-Absolven:innen recht. Zu den Arbeitgebern, die sich im Juridicium der Universität Wien blicken lassen, zählen Versicherungen, Wirtschaftsprüfungen, Verlage, öffentliche Arbeitgeber wie das Bundesministerium für Finanzen oder die Stadt Wien, insbesondere aber sehr viele Rechtsanwaltskanzleien. Die Messe richtet sich ausschließlich an Jus-Studierende.
Mi, 11. November
Universität Graz
Pflichttermin in der Steiermark: Pünktlich zum Faschingsbeginn bevölkern Unternehmensvertreter:innen das Resowi-Zentrum der Universität Graz. Selbst ohne Kostüm wird man hereingelassen. Das Rahmenprogramm ist erfahrungsgemäß bunt gemischt, die Goodie Bags gefüllt, die Vorträge hörenswert. An der Job Wall hängen Stellenangebote unterschiedlichster Branchen und Berufe.
Mi, 25. November
Johannes Kepler Universität Linz
Mit 130 Ausstellern zählt der Karrieretag der Johannes Kepler Universität Linz zu den größeren Jobmessen für Absolvent:innen in Österreich. Herzlich eingeladen sind Studierende der technisch-naturwissenschaftlichen, sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen sowie der rechtswissenschaftlichen Fakultät. Zum Beispiel von so spannenden Fächern wie Artificial Intelligence, Wirtschaftspädagogik oder Digital Society an der JKU.
Für Heinrich Wittek-Saltzberg, WU-Wien-Absolvent, war die Wahl klar: Das Internationale Traineeprogramm der Porsche Holding. Im Interview gibt er einen Einblick in das Programm – inklusive Auslandsstation & spannenden Projekten.

Warum hast du dich für das Traineeprogramm der Porsche Holding entschieden?
Es gibt mehrere Gründe, aber zwei sind für mich besonders wichtig: Zum einen ermöglicht mir das Traineeprogramm, neben Stationen bei der Porsche Holding in Salzburg auch ein halbes Jahr im Ausland bei einem Tochterunternehmen zu arbeiten. So bekomme ich in anderthalb Jahren einen umfassenden Überblick über meine beruflichen Optionen. Zum anderen begeistert mich die Automobilindustrie seit meiner Kindheit, weshalb die Porsche Holding mein Traum-Arbeitgeber ist. Diese Begeisterung spiegelt sich auch bei meinen Kolleg:innen wider und macht die Zusammenarbeit besonders motivierend.
Welche Stationen hast du durchlaufen?
Zu Beginn sammelte ich wertvolle Erfahrung im People Analytics Team der Porsche Holding. In dieser Rolle erstellte ich Auswertungen und Präsentationen für strategische Entscheidungen der Führungsebene sowie das Reporting an die Volkswagen AG. Zudem wirkte ich aktiv an der Einführung von Power BI mit und leistete damit einen Beitrag zum Ausbau datenbasierter Steuerungs- und Entscheidungsprozesse.
Aktuell bin ich im Finance Business Partner Team von Porsche Inter Auto tätig. Aufbauend auf meiner Mitarbeit an der Budgetplanung übernahm ich rasch die Leitung eines eigenständigen Projekts. Im
Zuge dessen war ich österreichweit in den Betrieben vor Ort im Einsatz und konnte dadurch tiefgehende Einblicke in die Praxis des Einzelhandels gewinnen. Den Abschluss meines Traineeprogramms bildet ein halbjähriger internationaler Auslandseinsatz, der mir ermöglicht, meine fachlichen Kompetenzen in einem globalen Umfeld weiter zu vertiefen und zugleich wertvolle internationale Perspektiven zu sammeln.
Was begeistert dich an der Unternehmenskultur der Porsche Holding?
Besonders begeistert mich an der Porsche Holding der familiäre Umgang trotz der Größe des Unternehmens. Jeder ist offen und interessiert an den anderen. Es freut mich, dass viele hier meine Leidenschaft für Autos teilen und unabhängig vom Bereich eine starke Verbundenheit besteht.
Welche Tipps kannst du Bewerber:innen geben?
Wichtig sind der „cultural fit“, ein überzeugendes „Warum“ und Offenheit. Wer klar kommunizieren kann, dass er sich langfristig bei Porsche entwickeln möchte, hat gute Chancen.
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BILLA hat einiges zu bieten, egal wo du bei uns arbeitest – ob in den Märkten, im Vertriebsaußendienst oder in den Zentralbereichen.
REWE Mitarbeiter:innen-Karte
Essenszuschuss in den betriebseigenen Kantinen
Gutscheine (Bekleidungsgeschäfte, Möbelhandel etc.)
Zuschüsse bei besonderen Anlässen
Umfangreiches Angebot zur Gesundheitsvorsorge (Fitnesskurse, Massagen etc.)
BILLA Appartments in ganz Österreich
Bezahlter Urlaubstag für die Vorsorgeuntersuchung
Optimale Work-Life Balance durch Fokus auf Gehalt, Karriere & Benefits
Zahlreiche Ausbildungsund Weiterentwicklungsmöglichkeiten im Konzern
Hauseigenes Fitnessstudio in Wiener Neudorf


Der Digitalisierung zum Trotz: Der stationäre Handel bleibt eine feste Größe mit vielfältigen Karrierechancen für ganz unterschiedliche Talente. Digitale Lösungen helfen, Kundenbedürfnisse zu verstehen und Produkte über verschiedene Kanäle an die Kundinnen und Kunden zu bringen. Gefragt sind hier teamfähige Expert:innen, die die Herausforderungen annehmen – strategisch in der Zentrale oder direkt bei den Kund:innen am Point of Sale.
„Für mich ist der Handel weit mehr als nur Beruf. Er begegnet uns auf einer sehr persönlichen und emotionalen Ebene, sowohl im Alltag als auch im privaten Leben. Jede:r geht einkaufen, doch die Wahl der Geschäfte ist so individuell wie wir selbst.“ – So beschreibt Janine Landl, was für sie das Besondere am Einzelhandel ist.
Nach ihrem Studium in „International Business Management“ an der IMC Fachhochschule Krems bewarb sie sich erfolgreich auf eine Position im Bereich Category Planning beim Lebensmitteleinzelhändler HOFER und startete so 2019 ihre Karriere in der lebendigen Branche.
In Österreich gibt es etwa 52.000 Einzelhandelsunternehmen mit insgesamt mehr als 305.000 Beschäftigten – davon knapp die Hälfte in Großunternehmen mit mindestens 250 Mitarbeitenden. Das geht aus einer Studie hervor, die das Institut für Österreichs Wirtschaft (iföw) im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich erstellte. Der Einzelhandel bleibt damit einer der wichtigsten Arbeitgeber des Landes.
Offline- und Online-Services
Die Branche steckt mittendrin in der digitalen Transformation, auch die Umsetzung von MultichannelKonzepten ist noch längst nicht abgeschlossen. Die Verknüpfung von Offline- und Online-Services soll den Kund:innen ein nahtloses Einkaufserlebnis bieten.
In Verbindung mit dem Einsatz eigener Apps mit Bonusprogrammen ermöglicht sie zudem, mehr und systematischeres Wissen über die Vorlieben der Verbraucher:innen zu gewinnen. Auch SB- bzw. Self-checkout-Kassen bis hin zu kassenlosen „Smart Stores“ werden im Einzelhandel intensiv getestet oder sind bereits etabliert.
Bereiche wie der Modehandel setzten besonders früh auf die Optionen „Click&Collect“ und „Return to Store“ und reagierten so auf den Trend zum Onlineshopping. Wer sich für ein Kleidungsstück interessiert, hat die Möglichkeit, es online auszuwählen und anschließend in der Filiale abzuholen, anzuprobieren und es dort gleich wieder zu retournieren, falls es nicht gefällt.

Einen großen Schritt weiter gehen ebenfalls die Modebranche oder Möbelhäuser mit der Integration von 3D-Simulationen und Augmented Reality in die Onlineshops.
Einkauf als Erlebnis
Eine weitere Herausforderung: Die Ausgaben der Konsument:innen verschieben sich spürbar von Warenkäufen hin zu Dienstleistungen. Das betrifft besonders die Bereiche des Handels zwischen den Segmenten Diskont und Luxus. Für Handelsunternehmen bedeutet dies: Der Einkauf muss immer stärker auch zum Erlebnis werden. Dafür muss jedes Unternehmen eigene, auf die angesprochenen Zielgruppen ausgerichteten Ideen und Konzepte entwickeln, ob im Lebensmittel- oder Modehandel, Sportfachhandel oder Baumarkt, in der Innenstadt oder auf der grünen Wiese.
Ein Beispiel: Die Supermarktkette Rewe testet in einigen Filialen in Deutschland kochende Roboter. Die Kunden bestellen per Touchscreen ihr Gericht und können beobachten, wie die Robo-Kochs in wenigen Minuten ihre Gerichte zubereiten. Ausgewählt wurden für den Versuch Filialen mit Bürogebäuden oder mehreren Schulen in der Umgebung.
Spezialist:innen aus vielen Disziplinen
Wer solch innovative Konzepte entwickeln, realisieren und testen will, braucht findigen, gut ausgebildeten Nachwuchs. Denn um all das umzusetzen, arbeiten Spezialist:innen aus verschiedenen Disziplinen zusammen. Doch obwohl vom Handel fast jeder eigene (Alltags-)Vorstellungen hat, ist oft wenig bekannt, welch vielfältigen Aufgabenfelder und Herausforderungen er zu bieten hat.
Das gilt auch für Studierende und Absolvent:innen, die vor ihrem Berufseinstieg stehen. Spannende Einstiegsmöglichkeiten finden Absolventinnen und Absolventen in allen Bereichen des Handels – in den Zentralen wie in den Filialen. Das gilt für so unterschiedliche Bereiche wie Vertrieb, Einkauf, E-Commerce, Finance und Controlling, Logistik, Category Management, Marketing, Kommunikation, Human Resources, Recht, Technik oder IT. Gefragt sind deshalb fast alle Studienrichtungen.
Verschiedene Einstiegsmöglichkeiten
Janine Landl war als gebürtiger Oberösterreicherin schon länger bekannt, dass die Hauptniederlassung von HOFER in Sattledt verschiedene Einstiegsmöglichkeiten in den Handel bot. „Während meines Studiums gab es einige persönliche Vorstellungstage. Der Handel hat mich von Anfang an fasziniert, weil er für mich greifbar und nachvollziehbar ist. Nach meinem Abschluss und einer längeren Reise entschied ich mich für eine Position in der Hauptniederlassung“, berichtet sie.
Landl stieg direkt in den Bereich NSCM Purchasing im Aktionsartikel-Team des Category Plannings ein. „Seit meinem ersten Arbeitstag bin ich Teil derselben Abteilung. Beim National Supply Chain Management Purchasing beschäftigen wir uns mit dem reibungslosen Ablauf von Aktionsbestellungen, der Verteilung der Produkte in die Filialen sowie Filialänderungen und Prozessoptimierungen. Dabei sind wir laufend im Austausch mit allen relevanten Abteilungen und Partner:innen.
ENTDECKE UNSERE UNTERNEHMENSBEREICHE BEI HOFER.





Trotz der vielen komplexen und sich ständig weiterentwickelnden Prozesse im Supply Chain Management gelang es mir schnell, die Abläufe zu durchschauen und ein Verständnis für das Unternehmen als Ganzes zu entwickeln“, erinnert sich die heute 30-Jährige.
„Bei meinem Einstieg lag unser Fokus vor allem auf Vorbereitungen: Wir übernahmen viele Testaufgaben im Hinblick auf den Go-Live von SAP, für den HOFER als Pilotland innerhalb der ALDI-Gruppe fungierte. Zudem wurden Trainingsunterlagen erstellt und Kolleg:innen geschult, sodass wir optimal für die Einführung gerüstet waren.“
Früh Verantwortung übernehmen
Gerade Berufseinsteiger:innen lockt die lebendige Branche mit der Chance, deutlich schneller als in anderen Wirtschaftsbereichen Verantwortung zu übernehmen und rasch aufzusteigen. So bereiten sich Trainees direkt auf eine Position im Einkauf oder die Leitung eines Bereichs, Marktes oder Verkaufshauses vor. Neben der Verantwortung für die Ladenfläche und den Umsatz gehört dann auch die Mitarbeiterführung zu ihren Aufgaben. Weitere typische Karriereschritte sind der Aufstieg zum Regional- oder Vertriebsmanager oder internationale Karrieren im Einkauf.
Um im Handel erfolgreich zu sein, ist ein tiefgreifendes Verständnis der Kundenbedürfnisse und lokalen Marktbedingungen erforderlich. In direktem oder indirektem Kontakt zu den Kund:innen stehen fast alle im Handel Beschäftigten. Auch wer eine Funktion in der Zentrale eines Handelsunternehmens übernimmt, muss bei allen strategischen Entscheidungen verstehen, wie der Vertrieb funktioniert. Nur dann ist es möglich, die Systeme und Prozesse im Handel nachzuvollziehen und mitzugestalten. Für Berufseinsteiger:innen ist es oft faszinierend, was alles im Hintergrund passiert, bis ein Produkt im Regal präsentiert werden kann.



Flexibilität und Offenheit
Wie dynamisch sich der Handel entwickelt, erlebt Janine Landl bei HOFER: „Die Arbeit in meiner Abteilung war von Anfang an von starkem Wandel geprägt, der viel Flexibilität und Offenheit erforderte. Innerhalb von sechs Jahren wuchs das SCM Purchasing Team von rund 15 auf über 100 Mitarbeitende. Wichtige Meilensteine waren die SAP Go-Lives in Österreich und seit heuer auch in den südosteuropäischen Ländern.
Große SCM-Projekte wie unser neues modernes Logistikzentrum in Lieboch, das neue Distributionszentrum in Liebenau und weitere Systemänderungen prägten unseren Alltag.
In Österreich gibt es 52.000 Einzelhandelsunternehmen mit mehr als 305.000 Beschäftigten – von Büros bis hin zu den Flächen in den Geschäften. Wir sprachen mit Janine Landl von HOFER (links).
Gleichzeitig wurden neue Strukturen etabliert, um das schnelle Wachstum des Teams zu bewältigen.“
Die Anforderungen an Berufseinsteiger:innen haben sich in den vergangenen Jahren gewandelt. Flexibilität, Kundennähe und eine ausgeprägte Hands-on-Mentalität sind im Handel weiterhin erforderlich. Praktika oder Werkstudententätigkeiten während des Studiums vermitteln bereits einen guten Eindruck von der Branche. Hilfreich bei der Bewerbung sind auch Marketingkenntnisse sowie Auslandserfahrung und Sprachkenntnisse. Denn das Handelsgeschäft spielt sich oft auf internationalen Märkten ab, etwa im Einkauf oder in der Logistik.
Wichtig sind auch Freude am Umgang mit Menschen, Teamgeist und Verständnis für Zahlen – und immer stärker die Fähigkeit, sich mit digitalen Lösungen auseinanderzusetzen. Verstärkt im Fokus stehen auch Kenntnisse im Bereich Nachhaltigkeit, etwa wenn es um umweltfreundliche Prozesse und die Umsetzung entsprechender Strategien geht.
Praxiswissen unerlässlich
„Praxiswissen ist nach dem Studium unerlässlich, denn ein Abschluss allein sagt oftmals wenig über die tatsächlichen beruflichen Fähigkeiten aus“, so die Erfahrung von Janine Landl. „Für mich sind Neugier und Wissbegierde entscheidend, ebenso wie die Fähigkeit, Dinge bewusst zu hinterfragen und Eigeninitiative zu zeigen. Teamgeist, Fremdsprachenkenntnisse und das Verständnis für das große Ganze sind in allen Bereichen wertvoll.“
Und ein weiterer hilfreicher Tipp, den Einsteiger:innen nicht nur im Handel beherzigen dürfen: „Der Spaß an der Arbeit sollte nicht zu kurz kommen – gerade in herausfordernden Zeiten ist er der Schlüssel, um motiviert und engagiert zu bleiben!“
Text: Heinz Peter Krieger


Diversity, Equity & Inclusion – das sind längst Faktoren, die darüber entscheiden, ob sich junge Talente für ein Unternehmen begeistern. Wer Vielfalt aktiv lebt, schafft ein Arbeitsumfeld, das Innovationen, Kreativität und Zusammenhalt fördert. Wir zeigen, warum Diversität in Teams messbare Vorteile für alle bringt und was Führungskräfte und Mitarbeitende dafür tun können.
„Pssst! Einkaufen in Stille“ – so bewirbt der Lebensmitteleinzelhändler die „Stille Stunde“, die Personen mit Autismus in 48 BILLA- und „BILLA PLUS“-Märkten in Österreich ein stressfreieres Einkaufsumfeld bieten möchte. Dazu werden dort täglich von 14 bis 15 Uhr akustische und visuelle Reize wie Lichter, Marktdurchsagen, das Piepsen an der Kassa so weit wie möglich reduziert.
Die gemeinsam mit zertifizierten Vereinen für Menschen mit Autismus entwickelte Initiative ist ein Beispiel, wie vielfältig das Feld von Diversity ist und wie viele Möglichkeiten es gibt, Arbeitsund sonstige Umgebungen für alle sinnvoll zu gestalten.
„Wir beschäftigen uns seit 2015 intensiv mit Diversität und vor allem der Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Davor gab es immer wieder einzelne Initiativen und Maßnahmen. Seit 2015 haben wir das Thema jedoch strategisch konzernweit verankert“, berichtet Julia Miller, Expert Diversity Management, People & Culture bei BILLA. „Als österreichweit agierendes Unternehmen sehen wir die Inklusion von Menschen mit Behinderungen als gesellschaftliche, aber auch als unsere unternehmerische Verantwortung.
Wir sind überzeugt, dass wir als einer der größten Arbeitgeber Österreichs als positives Beispiel vorangehen und die Inklusion von Menschen mit Behinderungen proaktiv mitgestalten müssen.“
Diverse Teams erfolgreicher
Von Vielfalt in Unternehmen profitieren alle – auch die Unternehmen selbst. Dass Unternehmen umso erfolgreicher arbeiten und wirtschaften, je vielfältiger sie sich zusammensetzen, belegen seit Jahren zahlreiche Studien und Umfragen.
Die Unternehmensberatung McKinsey beschäftigt sich regelmäßig mit dem Thema Diversity. In der zuletzt 2024 veröffentlichten Studie „Diversity Matters even more“ stellen die McKinsey-Expert:innen zum Beispiel fest, dass Unternehmen mit mehr Frauen in Führungspositionen weltweit eine um 39 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit haben, überdurchschnittlich profitabel zu sein, als Unternehmen mit der geringsten Diversität.
Klar ist, dass es Diversität immer gibt – die Frage ist also:
Julia Miller, BILLA

Auch beim Faktor ethnische Diversität liegt die Aussicht auf höhere Gewinne bei 39 Prozent. Analysiert wurden für die Studie Daten von mehr als 1.200 Unternehmen in 23 Ländern.
Scarlet Ianc, die als Expert Diversity, Equity & Inclusion Management sowie Barrierefreiheitsbeauftragte bei BILLA fungiert, teilt diese Einschätzung: „Wir sind fest davon überzeugt, dass Vielfalt unsere Stärke ist. Wir beschäftigen zum Beispiel Mitarbeitende aus über 100 Nationen, in ganz unterschiedlichen Lebensphasen, sowie rund 900 Mitarbeitende mit Behinderungen. Daher ist es unser Ziel, ein positives und gesundes Arbeitsklima zu schaffen, in dem alle gerne arbeiten und leben wollen. Studien belegen, dass diverse Teams erfolgreicher sind“, betont Ianc.
„Aber Vielfalt alleine reicht nicht. Erfolg braucht Diversität und eine inklusive Kultur. Deshalb setzen wir uns für eine Arbeitswelt ein, in der Mitarbeiter:innen sich zugehörig fühlen und an einem Strang ziehen, authentisch so sein dürfen, wie sie sind, auf Chancengerechtigkeit vertrauen dürfen und ihre Perspektiven einbringen können.“
Diversität kein
Selbstzweck
Gründe, sich mit dem Thema Diversity auseinanderzusetzen, gibt es genügend. Denn Vielfalt ist nicht bloß ein Etikett, das Unternehmen sich anheften, und schon gar kein Selbstzweck – Diversität ist ein echter Wettbewerbsvorteil. Je diverser ein Team aufgestellt ist und je mehr unterschiedliche Gruppen in ihm vertreten sind, desto wahrscheinlicher ist zum Beispiel, dass bislang verborgene Marktpotenziale und Bedürfnisse verschiedener Kundenkreise erkannt werden. Diversen Unternehmen gelingt es viel besser, die komplexen Welten ihrer Kund:innen zu verstehen.
„Diverse Teams in einem inklusiven Arbeitsumfeld eröffnen viele Möglichkeiten: Wir erhalten neue Blickwinkel und unterschiedliche Ideen, welche wiederum die Basis für eine fundierte Entscheidungsfindung bieten.
Diverse Teams spiegeln unsere Kund:innenvielfalt besser wider“, so die Erfahrung von Scarlet Ianc. „Studien zeigen positive Effekte auf die Innovationskraft eines Unternehmens, die Produktivität von Mitarbeitenden, Auswirkungen auf Marktanteile und die erfolgreichere Erschließung neuer Märkte.“
Das bestätigt auch die Wirtschaftskammer Wien auf ihrer Website: „Wer vielfältig ist und Vielfalt lebt, kann auch auf verschiedene Kund:innen, Stakeholder, Mitarbeiter:innen und Partner: innen eingehen und so auch einen Wettbewerbsvorteil generieren.“
Innovative Ideen unterstützen
Damit, dass divers aufgestellte Teams innovative Ideen hervorbringen, ist es nicht getan. Die Ideen müssen im Unternehmen auch unterstützt und weiterentwickelt werden. Deshalb ist es so wesentlich, dass Vielfalt „von oben“ gelebt wird und auch die Führungsebenen möglichst divers zusammengesetzt sind.
BILLA führt in ausgewählten Märkten regelmäßig Inklusionswochen und -tage durch. „Hierbei möchten wir den teilnehmenden Menschen mit Behinderungen einen niederschwelligen Zugang zur Arbeitswelt ermöglichen, die Berührungsängste sowohl bei potenziellen Mitarbeitenden, aber auch bei bereits bestehenden Mitarbeitenden und Führungskräften abbauen, und bieten den Teilnehmenden praktische Einblicke.
Sie können im Markt mitarbeiten und lernen diverse Tätigkeiten kennen. Ziel ist, die Teilnehmenden für eine Lehre oder Mitarbeit bei BILLA zu begeistern“, erläutert Julia Miller.
Darüber hinaus pflegt das Handelsunternehmen Kooperationen wie mit dem „Haus Aktiv“, das arbeitslose Menschen mit Behinderungen unterstützt, oder bietet seinen Mitarbeitenden Netzwerke rund um die Themen Female Empowerment, Behinderungen oder LGBTIQ+.
Gelebte Diversität erhöht die Arbeitgeberattraktivität deutlich. Viele Bewerberinnen und Bewerber achten auf das Bekenntnis zur Vielfalt in einem Unternehmen – und vor allem auf das, was dahintersteckt. Unternehmen haben das zumindest oberflächlich erkannt.
So nannten bei der 2023 von der Haufe Akademie und Euzet Consulting durchgeführten Umfrage „Vielfalt als Chance“ 61 Prozent der befragten Mitarbeitenden das Recruiting neuer Talente als ein Ziel der DiversityManagement-Maßnahmen in ihrer Organisation und 52 Prozent die Bindung von Mitarbeiter:innen.
Eine gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit (23 Prozent) oder Förderung der Innovationskraft (19 Prozent) werden dagegen deutlich seltener als Ziele von Diversity genannt – ein Indiz dafür, dass das innovative Potenzial außerhalb des Personalmarketings von vielen Unternehmen noch nicht wahrgenommen wird.


BILLA initiiert regelmäßig Recruiting-Maßnahmen wie die Inklusionswochen, um gezielt Menschen mit Behinderungen anzusprechen, und weist in seinen Inseraten darauf hin, dass das Unternehmen ein vielfältiges und inklusives Arbeitsumfeld fördere und sich daher über Bewerbungen von Menschen unterschiedlichen Geschlechts, Alters, kulturellen und sozialen Hintergrunds,
unterschiedlicher sexueller Identität und Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen freue. Den Anteil von Frauen in technischen Berufsfeldern und in Führungspositionen zu erhöhen, wird als weiteres Ziel ausgegeben. „Wir schulen auch unsere Führungskräfte und Recruiter:innen zum Thema ‚Unconscious Bias‘ und ‚Inclusive Leadership‘“, ergänzt Scarlet Ianc.
Mit Vorurteilen umgehen
Viele Beispiele zeigen, dass diverse Teams und Unternehmen in der Lage sind, Arbeitsprozesse schneller voranzutreiben. Sie profitieren von einer gestärkten Unternehmenskultur, höherer Leistungsbereitschaft und einem intensiveren Zusammengehörigkeitsgefühl. Doch tief greifende Veränderungsprozesse können auch Widerstände provozieren.
„Diversität impliziert viel Potenzial. Sofern jedoch Vorurteile und Stereotypisierungen in einem Unternehmen geduldet oder gar begünstigt werden, kann diese Vielfalt auch einen Herd für Konflikte darstellen.
Sie kann zu Kommunikationsund Koordinationsproblemen führen oder Gruppenkonflikte schüren“, stellt die Diversity-Expertin Miller fest. „Klar ist, dass es Diversität immer gibt – die Frage ist also: Wie wollen wir mit ihr umgehen? Um die Risiken von Diversität zu minimieren, aber ihre Möglichkeiten zu nutzen, ist es wichtig, dass Inklusion bei uns im Unternehmen gelebt und gefördert wird.“
Oftmals sind es einfach Berührungsängste oder die Furcht, etwas falsch zu machen, die gelebter Diversität im Wege stehen. „Etwa wenn es um die Kommunikation mit Kolleg:innen mit einer Hörbehinderung geht: Wie können wir miteinander kommunizieren?
Manchmal kommt auch der ‚Unconsious Bias‘ ins Spiel, also dass Mitarbeitende Bewerber:innen oder Kolleg:innen spezifische Merkmale und Eigenschaften zuschreiben, obwohl sie sie gar nicht kennen. Und manchmal ist es die klassische bauliche oder digitale Barrierefreiheit, die uns einschränkt. Hier gilt es, Hürden zu identifizieren und die Rahmenbedingungen entsprechend anzupassen“, hebt die Barrierefreiheitsbeauftragte Scarlet Ianc hervor.
Die positiven Rückmeldungen auf das Engagement im Bereich Diversität bestärken das Unternehmen.
„Wir freuen uns beispielsweise, wenn wir Kund:innen mit Behinderungen zu einer Bewerbung motivieren konnten, weil sie Mitarbeitende mit Behinderungen in unseren Märkten sehen und sich denken: ‚BILLA beschäftigt Menschen mit Behinderungen – hier bewerbe ich mich auch!‘
So haben wir beispielsweise kleinwüchsige, gehörlose oder auch sehbehinderte Mitarbeitende für uns begeistern können“, sagt Julia Miller.
„Und es spricht sich natürlich auch in den Communities herum, wie es ist, als Mensch mit Behinderung, als Mensch mit Fluchterfahrung, als Mensch aus der LGBTIQ+-Community in unserem Unternehmen zu arbeiten.“
Text: Heinz Peter Krieger

Kreativität & Innovation
Ähnliche Persönlichkeiten haben ähnliche Ideen. Der Austausch innerhalb diverser Teams setzt mehr Kreativität und Innovationskraft frei.
Produktivität & Effizienz
Diverse Unternehmen profitieren von einer höheren Leistungsbereitschaft ihrer Teams. Diese sind in der Lage, Arbeitsprozesse schneller voranzutreiben.
Mitarbeitendenbindung
Diversität geht mit einer gestärkten Unternehmenskultur einher. Zusammengehörigkeitsgefühl und Arbeitsklima erhöhen die Bindung der Mitarbeitenden.
Talentgewinnung
Diversity vergrößert den Pool potenzieller Fachkräfte für ein Unternehmen. Vielfalt am Arbeitsplatz ist ein wichtiges Kriterium für Bewerber:innen.
Neue Kunden & Märkte
Diverse Teams verstehen die komplexen Welten ihrer Kund:innen viel besser. Das lässt sie verborgene Markt- und Wachstumspotenziale erkennen.
Unternehmensimage
Ein Unternehmen, das auf Vielfalt seiner Mitarbeitenden und Kund:innen setzt, wird als innovativ und sozial verantwortlich wahrgenommen.


Für Absolventinnen und Absolventen waren die Zeiten schon einmal sorgloser. Sogar ein IT-Studium, lange Inbegriff des Karriereturbos, garantiert keinen mühelosen Berufseinstieg mehr. Doch ein ganz spezieller Ratschlag ist fast universal anwendbar: Wer gut prompten kann, sollte in der Bewerbung unbedingt darauf hinweisen.
Vor einigen Jahren galt der Prompt Engineer als Zukunftsjob. Jemand, der Large Language Models wie ChatGPT oder Gemini mit virtuosen Eingabebefehlen füttert und das Beste aus ihnen herausholt, wie ein Sternekoch aus einem Korb wild zusammengewürfelter Zutaten.
Durch die Medien geisterten Gehälter in Höhe von 200.000 US-Dollar, die man als guter Prompt Engineer in amerikanischen Tech-Firmen verdienen könne. Mittlerweile ist wohl klar, dass der Prompt Engineer nicht der Traumberuf ist, für den ihn viele gehalten haben. Kaum ein Unternehmen schreibt Stellen aus.
Doch tot ist das Prompt Engineering deshalb nicht. Im Gegenteil, mehr und mehr entwickelt es sich zu einer Basiskompetenz in der modernen Arbeitswelt. Zu einem Skill, der die Arbeit erheblich erleichtert, mit dem sich Karriere machen lässt.

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Prompting ist kein Hype-Job, sondern eine Schlüsselkompetenz. Wer KI-Tools gezielt einsetzen, Ergebnisse kritisch prüfen und sinnvoll in Arbeitsprozesse integrieren kann, verschafft sich einen klaren Vorsprung –quer durch Branchen und Karrierestufen.
Nur eben nicht als Prompt Engineer. Untersuchungen zufolge werden Prompt Engineering-Kompetenzen vermehrt in Stellenanzeigen als Anforderung genannt. Besonders häufig tauchen sie in Annoncen für Data Scientists, Consultants sowie Stellen in der Medien- und Kommunikationsbranche auf.
Prompt Engineering: Lohnaufschlag von 56 Prozent
Hedda Gressel kann das bestätigen. „Einen guten Prompt schreiben ist wichtig. Mein Alltag hat sich sehr verändert. Mit einem Coding Assistant bin ich viel schneller“, sagt Gressel, die als Data Scientist bei der Datenund KI-Beratung Alexander Thamm in Wien arbeitet.
Auch bei einer der größten Unternehmensberatungen wird „inzwischen vorausgesetzt, dass Consultants mit diesen Technologien sicher und nutzbringend umgehen können und diese unterstützend einsetzen“, sagt Bernhard Göbl, Partner bei Deloitte Österreich. Die Berater ziehen die KI zu Rate, um effizient in Wissensdatenbanken zu recherchieren, Calls zu transkribieren, Texte zusammenzufassen oder Dokumente zu strukturieren.
Alle zwei Wochen führt Deloitte Schulungen zum KI-Einsatz für verschiedene Erfahrungsstufen durch, außerdem gibt es monatliche Prompting-Schulungen. „Insofern kann man Prompt Engineering durchaus als notwendige Basiskompetenz bezeichnen, die allerdings bei Studienabgänger:innen in sehr unterschiedlicher Ausprägung vorhanden ist. Daher gibt es auch die Notwendigkeit regelmäßiger interner Schulungen zu dem Thema“, sagt Göbl.
Für Berufseinsteiger:innen schlägt sich der Hinweis auf KI-Kenntnisse vermehrt in finanziellen Vorteilen nieder. Laut der Studie „AI Jobs Barometer 2025“ der Unternehmensberatung PwC erhalten Arbeitnehmer:innen mit KI-Fähigkeiten, darunter Prompt-Engineering, einen Lohnaufschlag von 56 Prozent, und zwar quer durch die Branchen, auch in Wirtschaftsbereichen wie Handel, Energie oder Immobilien. Bei der vorherigen Untersuchung hatte der Lohnaufschlag „nur“ 25 Prozent betragen, was auf die wachsende Bedeutung dieser Fähigkeiten hinweise.

„KI-Skills gewinnen seit vielen Jahren an Bedeutung. Unterschieden wird zwischen den Skills für die Nutzung der verfügbaren KI-Tools und den Skills für die Erstellung von Kundenlösungen, die KI-Services beinhalten“, erklärt Göbl. Andere Untersuchungen weisen in eine ähnliche Richtung.
In einem Experiment der britischen Anglia Ruskin University mit Sitz in Cambridge hatten Jobsuchende, die in ihrer Bewerbung KI-Kompetenzen stehen hatten, im Vergleich zu Bewerber:innen, die diesbezüglich blank waren, deutlich häufiger eine Einladung zum Jobinterview erhalten.
Und in der Vorabversion einer amerikanisch-britischen Studie, die noch in keinem Fachjournal erschienen ist, erhöhten AI-Skills die Wahrscheinlichkeit, zum Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden, um acht bis 15 Prozent. In den Blick genommen hatten die Autoren dabei speziell Grafikdesigner:innen, Büroassistent:innen und Softwareentwickler:innen.
Interessant dabei: KI-Knowhow kann mögliche Nachteile eines Bewerbenden teilweise ausgleichen, zum Beispiel dessen fortgeschrittenes Alter oder einen niedrigen Bildungsabschluss.
Die Fähigkeit, KI-Modelle zu bedienen, wird in vielen Berufsfeldern eine Schlüsselrolle spielen
„Die Fähigkeit, KI-Modelle zu bedienen, zu trainieren und ihre Ergebnisse kritisch zu bewerten, wird in vielen Berufsfeldern eine Schlüsselrolle spielen“, so heißt es auch in einer Untersuchung über die „Auswirkungen von künstlicher Intelligenz mit Schwerpunkt Kärnten“, die das Forschungsinstitut Fraunhofer Austria im Auftrag des Arbeitsmarktservice Kärnten im Oktober veröffentlicht hatte.
„Zudem erfordert der KI-Einsatz Kompetenzen im sogenannten Prompting, um gezielt und effizient mit KI-Systemen zu interagieren.
Auch grundlegende IT-Kenntnisse, insbesondere in den Bereichen Datenanalyse, Statistik, maschinelles Lernen und Softwareentwicklung, sind zunehmend gefragt“, so die Autoren weiter.
Größere Umwälzungen prophezeit Fraunhofer Berufen in der Verwaltung, IT, Kundenservice, Marketing und Wissenschaft, zum Beispiel im Controlling, in der IT-Sicherheit oder auch in Content Creation und Social Media.
Gleichzeitig dürfte die KI-Welle völlig neue Berufsbilder an Land spülen. Manchen Schätzungen zufolge werden zwei Drittel der jetzigen Grundschüler später einmal in Berufen arbeiten, die heute noch gar nicht existieren.
Fraunhofer nennt als potenzielle Zukunftsberufe unter anderem AI Agent Designer:innen, AI Automation Workflow Consultants, KI Datenprüfer:innen, AI Compliance Officers, KI-System Auditor:innen oder KI Plagiatsprüfer:innen.
In der Chemieindustrie könnten KI-gestützte Chemieingenieur:innen schneller und effektiver Sensor-Daten auswerten, Modelle entwickeln und Anlagen planen.
Und sogar in der Pflege, die von zutiefst menschlicher Sprech- und Handarbeit geprägt und oftmals als KI-immun angesehen wird, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis KI-gestützte Demenzbegleiter:innen Hilfe von Sprachassistenten und anderen KI-Systemen erhalten, die an Medikamente erinnern, Gemütsschwankungen erkennen, Gedächtnisspiele initiieren und Gespräche mit den Patient:innen beginnen, um deren Einsamkeit zu vertreiben.
Spült die KI-Welle Übersetzer fort?
Im Gegenzug geraten schon existierende Berufe – davon ist schwer auszugehen – in arge Bedrängnis. Weil KI-Systeme hochprofessionell Texte schreiben, Routenplanungen optimieren und Daten erfassen können, werden Buchhalter:innen, Bankkaufleuten, Journalist:innen und Logistiker:innen teils düstere Zukunftsaussichten vorhergesagt.
Schon heute unheilvoll ist der KI-Trend in der Übersetzungsbranche. Dem Berufsverband für Dolmetschen und Übersetzen „Universitas Austria“, gegründet 1954, laufen längst die Mitglieder davon. „Unser Verband musste in den letzten Jahren leider einen konstanten Rückgang der Mitgliederzahlen verzeichnen“, teilt ein Sprecher auf Anfrage von UNIMAG mit. Mittlerweile liegt die Mitgliederzahl nach Verbandsangaben bei 726, auf der Homepage ist noch von mehr als 800 die Rede. Für zahlreiche Übersetzungen werden Menschen kaum noch benötigt.

„Ich bin seit 1997 freiberuflich tätig und mein Arbeitsvolumen ist zusammengebrochen – ich hatte noch nie so wenig Arbeit wie jetzt, und alle freiberuflichen Übersetzer, die ich kenne, sagen dasselbe“, schreibt jemand bei Reddit im Übersetzer-Forum. Ein anderer klagt: „Die Leute lachen mich aus, wenn ich ihnen sage, dass ich Übersetzerin bin. ‚Wir benutzen dafür KI, warum sollten wir eine Übersetzerin brauchen?’“
Gleichzeitig aber, und das macht Hoffnung, steigt die Zahl der Arbeitsplätze laut PwC-Studie vor allem in Berufen, in denen sich die Technologie einfach einsetzen lässt (wenn auch nicht unbedingt in der Übersetzung).
Fast ein Drittel der Österreicherinnen und Österreicher benützt künstliche Intelligenz im Berufsalltag bereits, doch nur ein Viertel würde das eigene Wissen darüber als gut beschreiben, die Mehrheit hält sich für mehr oder weniger unwissend.
„Der Arbeitsmarkt der Zukunft wird nicht nur neue Kompetenzen erfordern, sondern auch Raum für Berufe schaffen, die heute noch kaum vorstellbar sind – mit der Folge, dass lebenslanges Lernen und kontinuierliche Weiterqualifizierung zu zentralen Bestandteilen beruflicher Biografien werden“, so die Fraunhofer-Studie.
„Selbst bei einfachen Aufgaben schleichen sich falsche Inhalte ein“
Kurzfristig hilft möglicherweise private Fortbildung, zum Beispiel mit Hilfe der verschiedenen Prompt Engineering Guides, die es frei zugänglich im Internet zu finden gibt, von OpenAI etwa oder von IBM.
Google-Entwicklerin Lee Bonstra stellte ein Whitepaper mit nicht weniger als 68 Seiten ins Netz. Denn völlig unkritisch ist der Umgang mit KI-Chatbots gewiss nicht.

„Es ist enorm wichtig, dass die Antworten von LLMs stets auf Richtigkeit überprüft werden. Selbst bei einfachen Aufgaben wie dem Zusammenfassen oder Übersetzen von Texten schleichen sich halluzinierte und falsche Inhalte ein – erst recht, wenn man recherchiert oder dem KI-Tool Wissensfragen stellt“, so Bernard Göbl von Deloitte und ergänzt:
„Die Kernkompetenz des Beraters hat die KI nicht spürbar verändert. Dazu fehlen den KIs (noch) die entsprechenden Fähigkeiten. Dazu gehören emotionale Intelligenz und soziale Kompetenz ebenso wie kreatives Denken, ein gutes Gefühl für Zahlen und das finden neuer individueller Lösungswege.
Viele Aufgaben werden durch LLMs aber massiv erleichtert und unterstützt, insbesondere jene, die beim Einstieg in eine Beratungslaufbahn einen wesentlichen Teil der täglichen Arbeit ausmachen.“
Wer in seine persönliche KI-Weiterbildung investiert, verschafft sich also gute Karten auf dem Arbeitsmarkt. Aber vielleicht auch nur kurzzeitig Luft, so genau weiß man das bei dem Tempo, in dem sich der Arbeitsmarkt verändert, ehrlicherweise nicht. Heute ist Prompt Engineering ein großer Pluspunkt. In wenigen Jahren kann es schon wieder überholt sein.
Text: Sebastian Wolking

Rolle: Wer soll die KI sein?
Ziel: Was genau soll entstehen?
Kontext: Für wen, in welchem Rahmen?
Format: Tabelle, Stichpunkte, Fließtext?
Tonalität: Sachlich, kreativ, formal?

Bewerbung: Du bist erfahrene:r HR-Recruiter:in im Mittelstand. Analysiere die Stellenanzeige und nenne die drei wichtigsten Kompetenzen. Kontext: Ich bin Absolvent:in mit erster Praxiserfahrung. Formuliere drei prägnante Bulletpoints (max. 20 Wörter) für meinen Lebenslauf, passgenau zu den Anforderungen. Tonalität: professionell, selbstbewusst, konkret.
Prüfungsvorbereitung: Du bist Universitätsdozent:in im Fach [XY]. Fasse das folgende Skript strukturiert in 10 prüfungsrelevanten Kernthesen zusammen. Kontext: Ziel ist eine mündliche Prüfung auf Bachelor-Niveau. Format: nummerierte Thesen + zu jeder These eine mögliche Prüfungsfrage. Tonalität: sachlich, klar, didaktisch präzise.
Präsentation: Du bist Strategieberater:in mit Erfahrung im Bereich [xy]. Entwickle eine klare 5-Folien-Struktur für eine 10-minütige Präsentation. Kontext: Zielgruppe sind Studierende ohne tiefes Vorwissen. Format: Folientitel + Kernaussage + 2–3 Stichpunkte pro Folie. Tonalität: verständlich, strukturiert, überzeugend.
INTERESSANTE
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Kontakt- & Stammdaten
REWE Recruiting Team
+43 2236 600-6283, jobs@rewe-group.at Industriezentrum NÖ-Süd, Straße 3, Objekt 16, 2355 Wiener Neudorf karriere.billa.at
Branche: Lebensmitteleinzelhandel
Mitarbeiter:innen: Mehr als 30.000 in Österreich
Standorte Ö: Rund 1.300
Seit 70 Jahren ist BILLA als wichtiger Lebensmittelnahversorger fest in Österreich verwurzelt und bietet Studierenden sowie Absolvent:innen vielfältige Einstiegsmöglichkeiten in unserer Zentrale. Wir setzen auf eine optimale Work-Life-Balance und Benefits wie Vergünstigungen beim Einkauf und Reisen, vielfältige Gutscheine sowie einen bezahlten Urlaubstag für die Vorsorgeuntersuchung. Ein besonderes Highlight für den sportlichen Ausgleich ist zudem das hauseigene Fitnessstudio vor Ort.
Traineeprogramme bei BILLA
Mit der Wahl zwischen dem Vertriebsmanager:innen oder Fachberater:innen Frische-Traineeprogramm bietet BILLA spannende Ausbildungen im Vertriebsaußendienst. Während Vertriebsmanager:innen für den wirtschaftlichen Erfolg einer Region verantwortlich sind und Personalverantwortung übernehmen, fokussieren sich Fachberater:innen der Frische auf die fachliche Führung.
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Unsere vielfältigen Zentralbereich bieten Jobs für jeden Geschmack – von Einkauf bis Controlling und von Marketing bis Bautechnik.
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Kontakt- & Stammdaten
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Branche: Lebensmitteleinzelhandel
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Standorte: Hauptniederlassung in Sattledt, 3 Zweigniederlassungen und 6 Logistikzentren österreichweit
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Die Upper Austrian Research GmbH (UAR) ist die Leitgesellschaft für Forschung des Landes OÖ und damit ein zentrales Element der heimischen Forschungs-, Technologie- und Innovations-Politik (FTI). Das UAR Innovation Network zählt 16 Forschungszentren, die Unternehmen bei der Realisierung ihrer Innovationsvorhaben tatkräftig unterstützen. Gemeinsam mit Wirtschaft und Industrie sowie Partnern aus Wissenschaft und Forschung wird an neuen, innovativen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen geforscht.
Die Vielfalt macht es aus
In der Forschung kommen Menschen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und Erfahrungslevels aus der ganzen Welt zusammen. Diese Vielfalt macht die Forschung zu einem spannenden Betätigungsfeld. Das UAR Innovation Network bietet viele Karrieremöglichkeiten für kluge Köpfe, die dazu beitragen möchten, die technologische Zukunft in Oberösterreich mitzugestalten!

Kontakt- & Stammdaten
Anja Burtscher
+43 664 629 14 98, recruiting@wienerstadtwerke.at Thomas Klestil-Platz 13, 1030, Wien www.wienerstadtwerke.at/karriere
Branche: Energie, Umwelt, Informationstechnologie, Software, IT, EDV, Logistik, Transport, Verkehr, Öffentlicher Dienst
Mitarbeiter:innen: rund 19.000
Standorte: diverse Standorte in Wien
„Wir halten Wien am Laufen“
Die Wiener Stadtwerke-Gruppe gehört zu den 30 größten Unternehmen Österreichs. Wer für uns arbeitet, stellt sich mit Leidenschaft in den Dienst einer großartigen Stadt und ihrer Menschen. Um die Lebensqualität der liebens- und lebenswertesten Stadt der Welt zu halten und ständig zu verbessern, braucht es die besten Hände und Köpfe in unseren Unternehmen.
Was heißt es, in der Wiener StadtwerkeGruppe zu arbeiten?
Ganz einfach: Wir halten Wien am Laufen und stehen für die Lebensqualität und Versorgungssicherheit unserer Stadt. Zum Beispiel, indem wir Wien und seine Umgebung mit Energie versorgen, Menschen von A nach B bringen und die Stadt klimafit machen für die Zukunft.
Unsere Konzernunternehmen: Wiener Linien, Wien Energie, Wiener Netze, Wiener Lokalbahnen, Wipark, WienIT, Bestattung Wien, Friedhöfe Wien, immOH!, GWSG
BEWERBUNGSMODUS:
Online über www.uar.at/karriere
BEWERBUNGSMODUS: Online über www.wienerstadtwerke.at/karriere
