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mai juni 2014

mando diao und enrique iglesias im interview don't miss the hype - special was ist dein traum? | wir sind mystoria!


inhalt

editorial

uninews | karriere

04 | ÖAMTC Reise-ABC 06 | UNIMAG.AT NEU & Festival-Gewinnspiele 8 | startup! 10 | Der Unichor 11 | Kommentar zur EU-Wahl

musik & events

12 | Enrique Iglesias im Interview 14 | Don‘t miss the Hype! 16 | Mando Diao im Interview

Hintergrundfoto: © benicce - photocase.com

studentenleben & entertainment

19 | Papyrusmuseum 20 | Künstlerseite 21 | Fußballstadt Wien 22 | Escape Game Mystoria 24 | Was ist dein Traum? 26 | VIS 2014 26 | College Invasion

Alles neu macht der Mai? Ja! We proudly present unseren neuen Webauftritt. Lange haben wir herumgetüftelt. Schriften probiert. Bilder angepasst. HTML-Codes erstellt. Aber JETZT sind wir online! Wir freuen uns sehr und hoffen, euch gefällt UNIMAG 2.0 genauso gut wie uns. In dieser Ausgabe standen uns Björn Dixgård und Enrique Iglesias Rede und Antwort, wir widmen der österreichischen Musik ein Don‘t MISS the Hype Special und unsere Redakteure wagten sich in die geheimnisvolle Welt von MYSTORIA. Zudem fragten wir unsere lieben Leserinnen und Leser: Was ist dein Traum? Die Fotostory dazu gibt es auf Seite 24. Um stets bestens informiert zu sein, like uns doch auf Facebook, schau auf www.unimag.at vorbei und sende uns sehr gerne auch Feedback & Kritik an leserbrief@unimag.at.

studentenleben & entertainment

Wir wünschen euch gute Unterhaltung und viel Spaß mit dieser Ausgabe! Alles Liebe, Lukas

Impressum - Medieninhaber & Herausgeber: UNIMAG GmbH, Diefenbachgasse 54/13, 1150 Wien; Web-Portal: www.unimag.at; Geschäftsführung: Philipp Ossberger Inserats- und Koop-erations-Kontakt: Philipp Ossberger 0664 234 19 70 oder ossberger@unimag.at / Informationen: partner.unimag.at, Leserkontakt: leserbrief@unimag.at Chefredakteur: Lukas Fischnaller; Grafik & Satz: Philipp Ossberger; Coverbild: benicce / photocase.de Redakteure dieser Ausgabe: Petra Püngüntzky, Jan Wälder, Daniela König, Stefan Weiss, Andreas Müllauer, Jutta Zegermacher, Carmen Wallant, Elisabeth Voglsam, David Klotz, Michael Hinterseer, Tanja Kling, Birgit Mühl, Lukas Fischnaller, Bernadette Cabatac und jene, die „nur“ mit Ideen unterstützten. Die abgedruckten Artikel geben manchmal, aber nicht immer, die Meinung der Herausgeber wieder. Für unverlangt eingesandte Artikel wird keine Haftung übernommen. Alle Rechte vorbehalten.


das öamtc reise-abc Advertorial

Das Reise-ABC

Der Sommer steht vor der Tür und nach der letzten Prüfung beginnt der verdiente Urlaub.Vom Alko-Limit bis zu Zollbestimmungen hat die ÖAMTC Touristik Tipps für die Reiseplanung zusammengefasst. Alkohol-Limits: Die gängigste Promillegrenze liegt bei 0,5, so z.B. auch in Österreich, Italien, Kroatien oder Slowenien. Keine Toleranz am Steuer kennen Tschechien, Ungarn oder die Slowakei. Für Führerscheinanfänger gilt oftmals 0,0.

eine Plakette, sonst droht eine Strafe von mindestens 40 Euro. Die Plakette signalisiert, dass ein bestimmter Ausstoß an Schadstoffen nicht überschritten wird und ist bei manchen ÖAMTC Stützpunkten erhältlich: www.oeamtc.at/umweltzonen.

Barcelona, Berlin oder Brüssel: Idealer Begleiter vor und während der Reise ist der ÖAMTC City Guide, www.oeamtc.at/cityguide. Die kostenlose App für 26 Metropolen in Europa bietet Informationen zu Anreise, Sehenswürdigkeiten sowie Tipps zu Restaurants, Shopping und Ausgehen. Für iPhone, iPad und Android Smartphone funktioniert sie offline durch einen Download vorab.

Geschwindigkeit: Wer mit dem Auto ins Ausland fährt, sollte sich vorab über die geltenden Tempolimits informieren. In Italien darf man in den ersten drei Jahren nach Ausstellung des Führerscheins auf Autobahnen nur 100 statt 130 km/h und auf Schnellstraßen nur 90 statt 110 km/h fahren: www.oeamtc.at/laenderinfo

Camping: Ob Festival oder Road Trip: Camping ist die spannende Alternative zum klassischen Hotelurlaub. Der Österreichische Camping Club bietet seinen Mitgliedern Rabatte auf über 1.700 Campingplätzen in ganz Europa mit bis zu minus 25 % an. Auch eine Versicherung ist dabei. Tipps zu Technik und Unterstützung bei der Reiseplanung gibt’s oben drauf. Für Studenten ist die Mitgliedschaft ermäßigt. Informationen unter www.campingclub.at. Diebstahl: Mit einfachen Vorsichtsmaßnahmen kann man sich im Urlaub schützen. Am besten kleine Bargeldbeträge, getrennt von Bankomat- und Kreditkarte mit sich führen, auf teuren Schmuck verzichten. Kopien der Reisedokumente getrennt von den Originalen und der Reisekassa aufbewahren. Keinesfalls Notizen der PIN-Codes!

Handy am Steuer: Auch wenn in vielen Ländern das Telefonieren hinter dem Lenkrad mit Freisprecheinrichtung erlaubt ist, kann es zusätzliche Beschränkungen geben: In Griechenland muss die Freisprecheinrichtung kabellos sein, in Spanien darf kein Headset verwendet werden. Impfungen und Reiseapotheke: Bei Fernreisen können Impfungen notwendig sein. In die Reise-Apotheke gehören Mittel gegen Durchfall und Erbrechen, Kreislaufbeschwerden, Fieber, Schmerzen, Sonnenbrand sowie eine Wund- und Heilsalbe. Jetlag: Ausgeruht in den Flieger steigen, Kaffee, Schwarztee und Alkohol während des Fluges meiden, dafür viel Wasser trinken. Tageslicht und Spaziergänge an der frischen Luft helfen bei der Zeitumstellung.

e-card & Europäische Krankenversicherungskarte: Die e-card mitnehmen. Auf der Rückseite der Karte befindet sich die Europäische Krankenversicherungskarte. Da Privatärzte und –kliniken im Ausland nicht mit Sozialversicherungen abrechnen, empfiehlt sich der Abschluss einer Reiseversicherung.

Kfz-Dokumente: Neben Führerschein und Zulassungsschein ist für die Fahrt in manche Länder die Grüne Versicherungskarte, ein Europäischer Unfallbericht, eine Führerscheinübersetzung, ein Internationaler Führerschein oder ein Internationaler Zulassungsschein erforderlich: Details www.oeamtc.at/laenderinfo in der Kategorie KfzDokumente.

Fahrverbote: In deutschen Städten gibt es so genannte Umweltzonen. Wer in eine solche einfahren möchte, benötigt

Ladung des Autos: Schweres Gepäck gehört nach unten und muss gut gesichert sein.

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das öamtc reise-abc Maut: Europa hat unterschiedliche Mautregelungen.Viele Länder berechnen Gebühren für die Straßenbenützung anhand der Streckenlänge, so z.B. Italien, Kroatien und Spanien. Der kostenlose ÖAMTC Routenplaner berechnet Mautkosten für die Reisestrecke bereits im Vorhinein für Europa und Nordamerika: www.oeamtc.at/routenplaner Not- und Pannenhilfe: Die wichtigste Nummer für unterwegs (auch im Ausland) ist die Schutzbrief-Nothilfe des ÖAMTC: +43(0)1 25 120 00. Rund um die Uhr sind Spezialisten erreichbar – bei Fahrzeugausfall, Unfall oder Panne und für Rechtsfragen. Bei medizinischen Notfällen wählen Schutzbrief-Inhaber die Nummer +43 (1) 25 120 20. In Österreich rund um die Uhr über die Nummer 120. Mehr Infos unter www.oeamtc.at/nothilfe. Reisepass: Vor Reiseantritt sollte man die Gültigkeit des Reisepass überprüfen. Für die Einreise in manche Länder muss die Passgültigkeit über den Zeitpunkt der Ein- oder Ausreise hinausgehen. Für viele Länder ist zusätzlich ein Visum notwendig, siehe www.oeamtc.at/laenderinfo. Für die Beschaffung genügend Zeit einkalkulieren. Strafen: In einigen Ländern können Verkehrsstrafen für bestimmte Verstöße höher ausfallen als in Österreich. In Italien etwa kosten Geschwindigkeitsübertretungen und das Übersehen roter Ampeln zwischen 22 und 7 Uhr um ein Drittel mehr als tagsüber. Achtung: Auslandsstrafen können auch in Österreich zwangsweise eingetrieben werden! Details: www.oeamtc.at/recht Touristik Produkte des ÖAMTC: Der ÖAMTC bietet ein breites Reise-Service für junge Reisende unter www.oeamtc.at/reiseundfreizeit: • Die ÖAMTC Länder-Info hat detaillierte Informationen zu allen Ländern der Welt: www.oeamtc.at/laenderinfo • Mit dem kostenlosen ÖAMTC Routenplaner können Routen für Europa & Nordamerika und die Mautkosten berechnet werden: www.oeamtc.at/routenplaner

• Für die schönsten Reisedestinationen bietet das ÖAMTC Reise-Infoset kompakte Reise-Infos, handliche Reisekarten und Urlaubsführer. Exklusiv und kostenlos für Mitglieder. • Die Broschüre „Nix wie weg! – ÖAMTC Reisetipps.“ hat die besten Tipps für junge Reisende und steht als E-Magazin zum Gratisdownload zur Verfügung: www.oeamtc.at/reiseinfoservice Urlaubs-Check: Das Auto vor Abfahrt nochmals auf Herz und Nieren überprüfen. Der Urlaubs-Check für ÖAMTC Mitglieder dauert 30 Minuten, aber rechtzeitig einen Termin vereinbaren: www.oeamtc.at/prueftermine Versicherung Der ÖAMTC Schutzbrief ist die ideale Reiseversicherung in Österreich, in allen Ländern Europas, Russland, den außereuropäischen Mittelmeer-Anrainerstaaten, auf allen Mittelmeer-Inseln, den Kanaren, den Azoren und auf Madeira. Details: www.oeamtc.at/schutzbrief Warnweste & Co: In Österreich gehören Warnweste, Warndreieck und Verbandszeug zur Standardausrüstung jedes Autos. In einigen Länder gibt es jedoch andere Bestimmungen: In Kroatien muss zusätzlich ein Ersatzlampenset mitgeführt werden, in Griechenland ein Feuerlöscher und in Spanien ein Reservereifen oder Reparaturspray: Details zu Verkehrsbestimmungen unter www.oeamtc.at/laenderinfo. Yen, Kuna oder Dollar: Am besten hebt man mit der Bankomat- oder Kreditkarte (PIN beantragen) am Geldautomaten Bargeld ab. Wer außerhalb der Eurozone reist, zahlt jedoch Manipulationsgebühren. Gewechselt wird am Urlaubsort meist günstiger als in Österreich, allerdings sollten die Wechselkurse verglichen werden. Mehr Tipps unter www.oeamtc.at/reiseinfoservice, Suchbegriff Zahlungsmittelmix. Zoll: Nicht jedes Souvenir kann problemlos nach Österreich mitgenommen werden und auch bei Zigaretten heißt es Bestimmungen beachten: zu finden unter www.oeamtc.at/laenderinfo Kategorie Reisegepäck. � ÖAMTC Touristik, Livia Gmoser

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unimag.at

www.UNIMAG.AT – mit facelift & Festival-gewinnspielen online!

Seit 2011 unterhält & berichtet UNIMAG regelmäßig über spannende Themen aus verschiedensten Bereichen wie Uninews, Karriere, Musik und Lifestyle. fernes, die uns Rede & Antwort standen. Passend zur bevorstehenden Festivalsaison hat die Redaktion auch einen umfassenden Festival-Guide mit Lineups & allen Infos verfasst. Es muss nicht gleich ein Festival sein, unter den EVENTS findest du die besten FortgehTipps für dein Partywochenende!

Immer up2date bleibst du auf unserem neu gestalteten Portal www.unimag.at. Unter dieser Adresse hast du uns immer mit dabei – egal ob am Handy, Tablet oder Notebook – denn die Seite ist für alle Gadgets optimiert. Im Bereich UNINEWS erwarten dich tagesaktuelle Entwicklungen rund um Universitäten & Unipolitik. Die MUSIK-Redaktion unterhält mit zahlreichen Reviews & Interviews: erst kürzlich trafen wir Wallis Bird, Samy Deluxe und Judith Holo-

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Unsere Lifestyle-Redaktion versorgt euch unter der Rubrik STUDENTENLEBEN mit unterhaltsamen Berichten zu Reisen, Kochen & Essen, Kino & Film, Kultur und zahlreichen weiteren Themen. Alles ausschließlich von Redakteuren, die selbst studieren. So kannst Du dir sicher sein, dass Du immer die spannendsten Berichte aus allen Ressorts zu lesen bekommst. Überzeuge dich gleich selbst und staube eines von vielen Festival-Tickets ab. Eine kleine Auswahl der Gewinnspiele findet ihr auf der nächsten Seite, die ganze Fülle an Gewinnspielen gibts‘s online auf www.unimag.at


Nova Rock Festival (13. - 15.06.)

Mitte Juni wird es wieder heiß in Pannonien. Ein besonderes Highlight wird der Auftritt von Iron Maiden. Auch das übrige Line-Up kann sich sehen lassen:The Prodigy, Black Sabbath,Volbeat, Avenged Sevenfold, Seeed, Limp Bizkit,The Offspring, Slayer, Mando Diao, Dropkick Murphys, Fettes Brot, Bring Me The Horizon, Rob Zombie, Samy Deluxe, K.I.Z. und viele mehr.Wir verlosen 2x2 Tickets!

Frightened Rabbit, Lucy Rose, I Am Kloot, Mumm-Ra, The Elwins, Farewell Dear Ghost, Broken Twin, DAWA, Refuse The Mammon, Doomina und The Astronauts Have Landed auf. Gewinnt bei uns exklusiv noch 2x2 Tickets! FM4 Frequency Festival (13. - 16.08.) Im Day- and Nightpark warten an die 120 Acts.

Urban Art Forms Festival (03. - 05.07.)

Das Line-Up reicht von Fatboy Slim, Steve Aoki, Chase & Status, Netsky und Camo & Krooked, über Left Boy, Klangkarussell, Dirtyphonics, Illskillz und Noisia, bis hin zu Alle Farben, Adventure Club, Rustie und Oliver Koletzki & Fran. Außerdem dürfen natürlich auch heuer die beeindruckenden Visuals und Nebenbeschäftigungen nicht fehlen. Wir verlosen 2x2 Tickets! Acoustic Lakeside (26. - 27.07.) Unplugged treten Acts wie Maximo Park, Frank Turner, The Fratellis, William Fitzsimmons,

Den Anfang machen Macklemore & Ryan Lewis. In den folgenden Festivaltagen gibt es nicht nur Rock von Queens Of The Stone Age und Blink 182, sondern auch HipHop des Rap-Urgesteins Snoop Dogg. Alternative Rock spielen euch Placebo, Imagine Dragons und The Neighbourhood, Elektronisches gibt es von Skrillex zu hören. Auch heimische Bands wie The Beth Edges und James Hersey treten auf. Wir verlosen 2x2 Tickets! Außerdem verlosen wir 1x2 Tickets für FM4 HipHop Open Austria (1.07.), 2x2 Tickets für Harvest of Art Festival (11.07.), 2x2 Tickets für Szene Open Air (31.07. - 02.08.), 2x2 Tickets für STUCK! Festival (01. - 02.08.) und vieles mehr!

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karriere

Vom Student zum Unternehmer

Die WU-Studenten Patrick (24) und Julian (22) haben getan, von dem viele nur träumen: Sie wagten mit iHouse den Schritt in die Selbstständigkeit und bereichern Wiens StartUp-Szene. Die zwei Jungunternehmer erzählten uns wie es ist, sein eigener Chef zu sein. über 600 unbezahlte Arbeitsstunden investieren, bis wir den ersten Euro in der Tasche hatten.

© ihouse.at

Ihr habt euer Business neben dem Studium aufgebaut. Musste da die Ausbildung zurückgesteckt werden? Theoretisch nein, aber praktisch haben wir ständig versucht das Service weiter zu optimieren. Es geht viel Zeit für Netzwerkbildung und -pflege drauf und wir mussten uns zeitweise zum Lernen zwingen.

Wie hat eure Erfolgsstory angefangen? Alles begann mit einem Auslandssemester in Texas. Wir standen nach langer Anreise mit Sack und Pack vor verschlossenen Türen und mussten im Hotel übernachten. Dieses Horrorszenario wollten wir Austauschstudenten in Wien ersparen. iHouse bietet International Students ein 24/7-Abholservice vom Flughafen Wien-Schwechat und übergibt den Schlüssel zum Studentenheim direkt vor Ort. So kann man sorgenfrei ins Semester starten.

Selbstständigkeit ist für viele Menschen ein Traum. Gibt es auch Schattenseiten? Man arbeitet tatsächlich selbst und das auch noch ständig. Da checkt man eben auch vom Strand aus seine Mails und muss sich um wichtige Dinge kümmern. Welche Tipps habt ihr für angehende Jungunternehmer? • •

Wie läuft das Geschäft? Sehr gut! Mittlerweile haben wir über 350 Studenten betreut und schreiben fortlaufend schwarze Zahlen. Natürlich gab es auch Zeiten in denen es nicht so rosig war. Wir mussten

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Unterstützung von Familien und Freunden aktiv in Anspruch nehmen Mit Kollegen, aber auch Geschäftspartnern wertschätzend umgehen Immer an sich selbst glauben

Mehr Infos auf: www.ihouse.at � Carmen Wallant


karriere

Bewerbungsmythen

Weit verbreitet und doch nicht richtig.Viele Behauptungen ranken sich rund um das Thema Bewerbung. Aber der Schein kann trügen und nicht jede Annahme muss der Wahrheit entsprechen. Welche Annahme ist also wahr? 1. Eine Bewerbung muss kein Foto enthalten. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ – im deutschsprachigen Raum sind Fotos im CV erwünscht oder sogar verpflichtend, im Gegensatz zu englischsprachigen Ländern, wo ein Foto in der Bewerbung unüblich ist. Achten Sie auf ein professionelles Erscheinungsbild – der Weg zum Fotografen zahlt sich aus. 2. Alle Anforderungen eines Jobinserates müssen erfüllt werden, damit eine Bewerbung überhaupt Sinn macht. Die Anforderungsprofile vieler Positionen sind sehr hochgesteckt und nur schwer zu erfüllen. Und Personalverantwortliche stellen in ihren Inseraten ganz bewusst den Idealkandidaten / die Idealkandidatin dar. Schätze Dich sich selbst ein: Treffen 60 bis 70 Prozent der Anforderungen zu, kannst Du Dich durchaus für die Position bewerben. 3. Der Europass-CV wird von den meisten Unternehmen bevorzugt. Der Europass ist eine nützliche Vorlage, um europaweit ein vergleichbares CV zu erstellen. Allerdings lässt er wenig Spielraum für Kreativität. Viele Unternehmen bevorzugen nach wie vor

ein individuell gestaltetes CV. Der Europass bietet aber eine gute Anleitung, auf welche Punkte im Lebenslauf eingegangen werden sollte. 4. Man soll sich erst bewerben, wenn man das Studium beendet hat. Da der Bewerbungsprozess sehr lange dauern kann (mehrere Monate von der Schaltung des Inserates bis zur Einstellung), sollte man schon rechtzeitig vor Abschluss des Studiums mit dem Bewerben beginnen. Das gilt vor allem für Absolvent/inn/en, die direkt nach dem Studium in einen Job einsteigen möchten. 5. „Pimp my CV“ – bei der Erstellung des CV darf getrickst werden. Nein – unsere Empfehlung ist bei der Wahrheit zu bleiben. Werden Tätigkeiten umformuliert oder sogar erfunden, wird dies spätestens beim Vorstellungsgespräch auffallen. Allerdings solltest Du Dich nicht zu bescheiden präsentieren und jede Erfahrung angeben, die für das Unternehmen relevant sein könnte. Weitere Mythen auf blog.zbp.at

Brigitte Kuchenbecker

Sie haben weitere Fragen? Das WU ZBP Career Center bietet maßgeschneiderte Services für Ihren Bewerbungsprozess. Karriereberatungen, Coachings, Unterlagenchecks, Trainings für Vorstellungsgespräch oder Assessment Center – so sind Sie gut vorbereitet für Ihren Karrierestart. zbp.at JETZT NEU: Riskieren Sie einen Klick - blog.zbp.at

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uninews

Vom gemeinsamen Singen an der Uni Wien – der Unichor © 2014 Chor & Orchester der Universität Wien

Wer in Wien wohnt und Spaß am Musizieren hat, hat vielfältige Möglichkeiten, sich zu entfalten – eine davon sind Chor & Orchester der Universität Wien.

Auftritt im Wiener Konzerthaus

Als Kind oder Jugendlicher sind die meisten unter uns einer Tätigkeit nachgegangen, die sie begeistert und ihnen auch das Erlebnis einer Gemeinschaft beschert hat. Sei es nun ein Sportverein oder der Chor an der eigenen Schule. Es ist oftmals der Fall, dass sich dieses Engagement, aus verschiedenen Gründen, nicht auf Dauer in unserem Leben behaupten kann und dass, obwohl wir eigentlich nicht einmal schlecht darin sind. Man denkt sich dann des Öfteren: „Was wäre, wenn...?“ Um wieder seinem alten Hobby nachzugehen, braucht es nur ein wenig Mut. Sieben Chöre für Jung und Alt Der Unichor hat derzeit etwa 500 Mitglieder, altersmäßig sind vom jungen Studenten bis zur Generation 50+ alle Klassen vertreten. Geleitet wird der Chor von Vijay Upadhyaya, der auf der ganzen Welt tätig war und ist, über China und Chile bis hin nach Indien, wo er unter anderem

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das „India National Youth Orchestra“ gegründet hat. Der Unichor gliedert sich in sieben eigenständige Chöre, in welchen jeder seinen bevorzugten Platz finden kann. Musikalisch reicht die Bandbreite von Pop und Musicals bis zu klassischen Chorwerken. Die Chöre treten allerdings nicht ausschließlich geschlossen auf, größere Projekte wie das am 19. Mai im Konzerthaus aufgeführte Brahmswerk „Ein deutsches Requiem“ werden von mehreren Chören sowie dem Orchester gemeinsam in Angriff genommen. Aufgeführt werden die Werke im Festsaal der Hauptuni, in der Nepomukkirche sowie im Wiener Konzerthaus. Es werden auch in regelmäßigen Abständen Chorreisen angeboten, die es ermöglichen, in fernen Ländern Konzerte zu geben. Zuletzt ging es im Februar/März 2013 für vier Wochen nach Indien. Mehr Infos gibt’s für euch unter www.unichor.at! � Jan Wälder


kommentar

Hin und wieder auch einmal wählen gehen

Warum es gerade für uns Junge wichtig ist, bei der EU-Wahl eine Stimme abzugeben.

© Petra Schmidt - pixelio.de

Europäische Lösung

Vorweg ein paar Zahlen: Bei den letzten Wahlen zum EU-Parlament 2009 lag die europaweite Wahlbeteiligung bei 43 Prozent.Auch in Österreich – einem Land mit traditionell starker Beteiligung – lag sie mit 46 Prozent nicht viel höher.Vom Wert der ersten Europawahl 1996 – bei der immerhin noch 67 Prozent ihre Stimme abgaben – ist Österreich mittlerweile weit entfernt. Nicht einmal die Hälfte der gut 6 Millionen Wahlberechtigten hatte 2009 Österreichs Vertreter im EU-Parlament gewählt. Die Mehrheit der potentiellen Wähler blieb also stumm und ließ damit eine Minderheit über die Repräsentanten der Gesamtbevölkerung abstimmen. Man kann diese Teilnahmslosigkeit nun auf viele Faktoren zurückführen: Desinteresse, Zynismus, Protesthaltung,Vertrauensverlust, aber auch Unwissenheit: Dass heute die wesentlichen Rahmenbedingungen für nationalstaatliche Politik nicht in Wien, sondern in Brüssel geschaffen werden, sickert zu den Leuten nämlich nur bedingt durch.Als Studierende in einem höchst internationalisierten Universitätsbetrieb stehen wir aber exemplarisch für diese Entwicklung. Es liegt daher auch an uns, andere Mitbürger von der Wichtigkeit dieser Wahl zu überzeugen.

Wer jetzt einwendet, dass das EU-Parlament, das hier ja gewählt werden soll, ohnehin kaum Relevanz im komplexen EU-System besitzt, der hat Recht: Die Kompetenzen des Parlaments sind bei Weitem zu schwach, während andere, nicht direkt gewählte Institutionen wie die Kommission, zu starkes Gewicht besitzen. Daran lohnt es sich zu arbeiten. Und wer genau hinsieht, der wird erkennen, dass das zu beseitigende DemokratieDefizit der EU bei einigen Parteien ganz oben auf der Agenda steht. Darüber hinaus sollten wir die EU-Wahl aber auch als Gelegenheit sehen, uns mit jenen gleichaltrigen EU-Bürgern in Spanien, Portugal und Griechenland zu solidarisieren, von denen jeder Zweite – oft trotz Uni-Abschluss – keinen Job bekommt oder in prekären Verhältnissen lebt. Eine Rückbesinnung auf den Nationalstaat – wie sie von rechts bis links teilweise gefordert wird – wäre hier aber kurzsichtig und reaktionär.Wenn wir ein soziales, demokratisches, gerechtes und wettbewerbsfähiges Europa wollen, so kann die Lösung nur eine europäische sein. Länderübergreifender solidarischer Bildungsprotest ist wichtig und gut – allerdings muss er sich hin und wieder auch in Wahlergebnissen niederschlagen. Und das ist schwierig genug. Mit Blick auf die Altersverteilung der europäischen Bevölkerung sollte uns 20 bis 30-Jährigen nämlich auch klar werden, dass wir wenige sind. Auf der Straße ist die Stimme der Jungen stark, aber an den Wahlurnen bestimmen andere. Daran sollten wir arbeiten – und wählen gehen. � Ein Kommentar von Stefan Weiss

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musik & events

Enrique Iglesias: „Das Album war wie eine Reise“

© Universal

Seit mehr als einem Jahrzehnt gehört Enrique Iglesias zu den größten Superstars in der Pop-Welt. Am 6. Juni erscheint nun sein bereits 10. Studioalbum „Sex and Love“. UNIMAG hat von dem sympathischen Sänger Details zur Entstehung des Albums und zu den Kollaborationen mit Pitbull und Kylie Minogue erfahren.

Kannst du uns etwas über den Entstehungsprozess des neuen Albums „Sex and Love“ erzählen? Das Album war wie eine Reise. Es sind Songs darauf, die ich schon vor acht Jahren geschrieben habe und Songs, die ich erst vor einem

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Monat geschrieben habe. Wenn man ein Album macht, dann kann man das nicht planen. Es gibt Tage, an denen man denkt, dass man fertig ist. Und dann geht man zurück ins Studio und merkt, dass es doch noch nicht so weit ist. Also arbeitet man immer weiter und immer weiter.


musik & events Ich möchte eben keine Alben veröffentlichen, mit denen ich selbst nicht zu 100 % zufrieden bin.

Tag mag ich den einen Song am liebsten, am nächsten Tag einen anderen – es hängt immer davon ab.

Für das neue Album hast du erneut mit Pitbull zusammengearbeitet. Wie ist diese Kollaboration entstanden? Pitbull und ich sind sehr gute Freunde und wir leben in der gleichen Stadt. Wir versuchen immer in Kontakt zu bleiben und immer wenn wir uns treffen, endet das früher oder später damit, dass wir Musik hören. Wenn wir seine Songs hören, sage ich oft „oh Mann, ich will bei diesem Song dabei sein!“ und wenn wir meine Songs hören, fragt er, ob er bei diesem Song mitmachen kann. Auf diesem Album sind zwei Songs mit ihm, die ich liebe und die einfach Spaß machen.

Wie hat sich dein Leben verändert, seitdem du ein weltweit gefeierter Superstar bist? Mein Leben hat sich mit der Musik definitiv zum Besseren verändert, ich liebe was ich tue und muss mich jeden Tag kneifen. Selbst wenn es schlechtere Tage gibt, liebe ich es immer noch so wie ganz am Anfang. Ich habe noch immer das Gefühl, dass ich noch bessere Songs schreiben kann und dass ich noch bessere Tourneen machen kann und das treibt mich an.

Beim Song „Beautiful“ hast du mit Kylie Minogue gearbeitet. Wie war diese Erfahrung? Es war eine Ehre für mich, Kylie ist eine Ikone. Den Song habe ich mit Mark Taylor geschrieben, der zu dieser Zeit gerade mit Kylie gearbeitet hat. Ich hab ihn gefragt: „warum spielst du ihr nicht den Song vor?“ und sie hat sich sofort in ihn verliebt. Sie hat mir gleich ein E-mail geschrieben und noch am selben Tag hat sie die Vocals dafür eingesungen. Es war also nicht geplant, sondern ist einfach passiert. Welche Songs vom neuen Album sind deine persönlichen Favoriten? Es gibt ein Lied mit Flo Rida namens „There Goes My Baby“, der ein bisschen Reaggae-mäßig ist. Ein Song mit Pitbull, „Let Me Be Your Lover“ ist ein bisschen funkiger, was ich sehr gerne mag. Der Song macht einfach Spaß. Der Song mit Kylie ist ganz anders, eher eine Ballade. Einen

Gibt es Pläne, das Album live zu präsentieren? Auf jeden Fall. Ich werde einige Show ins Puerto Rico und New York City spielen, von dort geht es weiter nach Mexiko, Südamerika, Europa, die USA und hoffentlich nach Australien und in den Rest der Welt. Für mich ist es genau das, was ich an meinem Job am meisten liebe: Tourneen spielen zu können und die Songs live für meine Fans performen zu können. Wie fühlt es sich an, so viele Leute mit der eigenen Musik zu berühren und eine so treue Fan-Base zu haben? Ich liebe meine Fans, sie waren die ganzen Jahre über loyal. Für mich ist das inspirierend, es treibt mich an. Es gibt Tage, an denen man müde ist und schlechte Laune hat. Aber dann geht man auf die Bühne, sieht seine Fans und vergisst alles andere – es ist das beste Gefühl der Welt. „Sex and Love“ erscheint am 06. Juni 2014 bei Universal. � Elisabeth Voglsam

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musik & events

Don‘t MISS the hype - Special

Normalerweise werden hier die blitzenden und blinkenden Popfetzen so zerissen, dass man ein schlechtes Gewissen hat, sie in die Altkleidersammlung zu geben. In diesem Monat ist alles anders.

© Fotos: v.l.n.r.: CHRONIC CITY: (c) ANWORA; HUMAN SHOUT, BULBUL: (c) Klaus Pichler, SLEEP SLEEP: (c) Clemens Schneider, LENA MENTSCHEL (c) Jan Balaz

Es gibt Anlässe. Und es gibt Pflichten.Vorweg: Ich denke, dass es wohl ein bisschen zu einfach ist, eine Einzelperson zu schafottieren, die unreflektiert die Meinung ihres Arbeitgebers in der Öffentlichkeit runterleiert. Frau L ist in diesem Trauerspiel nur ein Bauernopfer. Und um nebenbei ganz lässig das Philo-EC raushängen zu lassen: „Tötet nicht den Boten“. Das wusste schon Sophokles. Dennoch ist die Aufregung über den Umgang mit österreichischer Musik keineswegs unberechtigt. Es gibt ihn nämlich kaum. Jetzt würde ich als Halbblut natürlich gerne auf Deutschland verweisen, doch auch da ist es ein bisschen kompliziert. Dort gibt es zwar BOSSE, THEES, KRAFTKLUB oder PHILIPP, doch wie JUDITH HOLOFERNES im sehr lesenswerten UNIMAG Interview richtig gesagt

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hat: Wenn Helene Fischer schon den Echo verleiht, heißt es vorsichtig sein! Doch zurück nach Rot-Weiß-Rot. Die Musik in Österreich lebt.Verborgen in den Kellern und WG-Zimmern Vor über 20 Jahren sagte Falco über die Musikszene in Österreich: „In Wien musst du erst sterben, dass sie dich hochleben lassen. Aber dann lebst lang.“ Unrecht hatte er da nicht. Doch für junge Künstlerinnen und Künstler stellt dieses recht undankbare Karrieremodell meist keine Option dar. Was also tun? Auch wir hier beim UNIMAG bekommen immer wieder Mails mit Hörproben oder werden von Bekannten auf Bands hingewiesen. Und – I shit you not


musik & events - die meisten davon sind sehr, sehr gut. Da wären Bands wie MOTHER‘S CAKE, POÈTIQUE ELÈCTRONIQUE, MINDSPEAK oder M185, die es verdient haben, gehört zu werden. Österreich könnte aus dem Vollen schöpfen. Und tut‘s nicht. Ja eh, den guten, alten Austropop spielen‘s rauf und runter. Aber dass es der Hofer dann doch nicht war und dass die Hitze der Stadt im Sommer brutal ist, weiß ich schon seit der Grundschule. Stellt euch einfach mal vor, in England wäre nach den Beatles Schluss gewesen. Eben. Daher widmen wir dieses Don‘t believe the Hype diesen Monat nicht irgendwelchen Pop-Unverschämtheiten aus Übersee, sondern Bands, die es einfach mal verdient haben, gehört zu werden. Und zwar aus den verschiedensten Genres. Da wäre zum Beispiel BULBUL. Die drei Herren gibt es schon etwas länger und „Hirn fein hacken“ ist auch nicht ihr erstes Album. Doch der Name ist Programm: Ihr Sound klingt, als ob man alle Vernunft über Bord geworfen hätte und sich gnadenlos der Zwangspaarung aus Grunge, PostRock und Stoner gewidmet hätte. Zwischen Englisch und Wienerisch preschen die Songs nach vorn, kein Fuß kann dabei still bleiben. Treibende Rhythmen gibt‘s auch bei CHRONIC CITY. Das Debutalbum „Nom de Guerre“ klingt nach einem Sommer, den man in ein urcooles elektronisches Gewand gepackt hat, als ob man ganz tief in blaues Wasser taucht, um danach bis auf‘s Herz erfrischt zu seinem Tequila Sunrise zurückzutreiben. Zu hören im Übrigen am 25.05. am Donaukanaltreiben. Raus aus Wien: Die ruhigen Töne bedient LENA MENTSCHEL wie keine andere. Die Wahl-

Grazerin hat Gesang studiert und überzeugt mit ihrem Album „In my little garden“, dass das eine unglaublich weise Entscheidung war. Selten hört man eine so kluge und warmherzige Mischung aus Jazz und Pop. Wer das Glück hat, am 4. Juni in Linz zu sein, sollte dringend ins Smaragd gehen und sich verzaubern lassen. Bevor es zurück in die Hauptstadt geht, machen wir Zwischenstopp in Kärnten: HUMAN SHOUT haben das kollektive Lebensgefühl der Twenty-Somethings vertont und auf ein Album gepackt. Melancholischer Indie-Sound, ein bisschen Sigur Ròs hier, ein bisschen The Strokes da macht in Summe ein unbedingt hörenswertes Klangexperiment, das beim Hören das Gefühl hinterlässt, als ob man dazu schonmal geknutscht hätte. Apropos Melancholie: Stell Dir vor, Du kommst Sonntag morgen vom Feiern heim. Die UBahnen fahren schon wieder, aber Du bist zu müde, um zu schlafen. Du holst Dir beim Döner-Standl ein letztes Bier und setzt Dich mit dem einen übriggebliebenen Freund auf die Dachterrasse und siehst der Stadt beim Aufwachen zu. Pieter Gabriel alias SLEEP SLEEP hat mit seiner EP „Gospel“ den Soundtrack für diesen Moment geschrieben. Traurig aber wahr – auch unserer Platz ist beschränkt. Doch wir wollen nicht nur reden, sondern auch etwas tun. Falls ihr selbst Musik macht oder denkt, dass wir eine Band unbedingt hören müssen, dann habt ihr ab jetzt die Möglichkeit, uns das zu kommunizieren. Das Postfach newcomer@unimag.at freut sich auf euch.

Michael Hinterseer

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musik & events

Mando Diao: „In Aelita kann man eintauchen.“

© Diktator AB

Mando Diao sind zurück und demonstrieren mit „Aelita“ einmal mehr ihre ausgesprochene Wandlungsfähigkeit. Wir haben Sänger Björn Dixgård zum Interview getroffen und mit ihm über seine musikalischen Inspirationen sowie die perfekte Aelita-Erfahrung gesprochen.

Auf eurem Album „Infruset“ singt ihr nur auf Schwedisch und in einem Interview habe ich gelesen, dass ihr es bevorzugt, in eurer Muttersprache zu singen. Warum habt ihr Mando Diao mit englischen Songs gestartet?

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Wir lieben beides. Mando Diao in Englisch ist theatralischer, weil es nicht unsere Muttersprache ist. Schwedisch ist dafür anstrengender, weil es so persönlich ist. Es sind also zwei völlig unterschiedliche Dimensionen, aber in beiden steckt gleich viel Leidenschaft und Kreativität.


musik & events

Ihr sagt außerdem, dass es keinen bestimmten Mando Diao-Sound gibt. Welche Einflüsse brachten euch von Rock’n Roll zu 80s-Synthie-Pop? Wir sind in den 90er-Jahren aufgewachsen. Es war eine Zeit, wo alles erlaubt war und viele Genres allgegenwärtig waren. Wir haben uns nie einem einzigen Genre zugehörig gefühlt – höchstens am Anfang unserer Karriere, als wir „Bring ‘em In“, „Hurricane Bar“ und „Ode to Ochrasy“ veröffentlicht haben. Danach merkten wir, dass wir loslassen müssen. Jeder hat Fantasien und Ideen und trägt viele Federn auf seinem Rücken. Die Frage ist, ob man sie zeigt oder nicht. Die Ideen, die wir jetzt präsentieren, waren schon vor 20 Jahren da. Deshalb sehe ich den musikalischen Unterschied nicht, von dem alle sprechen. „Black Saturday“ klingt – verglichen zu allen anderen Tracks auf „Aelita“ – noch sehr nach eurem alten Sound.Warum habt ihr diesen Song als erste Single gewählt? Wir haben das nicht selbst entschieden. Wir sind mit unserer Tracklist in der festgelegten Reihenfolge zufrieden. Gäbe es Songs, die wir nicht mögen, hätten wir sie nicht auf das Album gepackt. Danach meinten wir zu unserem Manager und dem Label: „Macht, was ihr wollt. Wenn ihr eine Single veröffentlichen wollt, wählt selbst eine aus.“ Sie entschieden sich für „Black Saturday“, weil sie der Meinung sind, es sei der tanzbarste Song der Platte. Und vielleicht wollten sie auch zuerst eine kleinere Reaktion auslösen, bevor hoffentlich mit dem Album die große Reaktion kommt (lacht). Nicht nur eure Musik, auch euer gesamtes Auftreten hat sich verändert. Woher

kam die Idee für das außergewöhnliche Album-Cover? Als wir an unserem Album arbeiteten, lernten wir einen Künstler kennen, der mit vielen verschiedenen Ebenen und Schichten arbeitet, was unsere Musik sehr gut repräsentiert. In „Aelita“ kann man eintauchen. Deshalb haben wir auch diese langen Intros. Wir haben ihn also gefragt, ob er ein Cover für uns machen möchte, aus dem man auch einen Film machen kann. Ich glaube aber, dass selbst das Cover (hält es in seiner Hand) nur eine schlechte Kopie davon ist, was wir eigentlich erreichen wollen. Wir arbeiten mit zwei Firmen zusammen, die mit virtuellen Realitäten arbeiten und das Album in 3D-Audio aufnehmen wollen. Diese beiden Dinge zusammen würden es ermöglichen, nicht nur in den Sound sondern auch in eine neue 360°-Realität einzutauchen. Das wäre die perfekte „Aelita“-Erfahrung. Wow, das hört sich großartig an. Das Album ist ja nach dem russischen Synthesizer „Aelita“ aus den 80er-Jahren benannt. Welche Geschichte steckt dahinter? Wir haben „Aelita“ von einem Plattenladen bekommen, der uns Geld geschuldet hat und uns dafür diesen Synthesizer gegeben hat (lacht). Wir haben ihn ausprobiert, aber es rührte sich nichts. Nach etwa 30 Minuten hat er von selbst unglaubliche Töne von sich gegeben. Er hat sich fast menschlich verhalten. Das hat uns philosophisch inspiriert, Technologie auch als Biologie zu sehen. Ich glaube, dass uns das sehr viele visuelle Ideen für das Album und die Musikproduktion geliefert hat. Wir hatten zwar vor dem Synthesizer schon einige Songs für das Album, aber das einzige Lied, das es davon auf die Platte geschafft hat, war „Black Saturday“. Der Rest kam danach.

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© Universal Music

Album fast schon Hard Rock (lacht). Du gewinnst und verlierst immer Fans. Das haben wir schon nach der Erscheinung unserer ersten Single bemerkt. Manche Leute regst du mit deiner Musik auf, andere wiederum machst du glücklich. Es gäbe viele gesellschaftliche Themen, die einen aufregen könnten, aber Leute regen sich lieber über unsere Musik auf. Das ist ein interessantes Phänomen, auch wenn es sehr verrückt ist (lacht).

In Songs wie „Rooftop“ oder „If I Don’t Have You“ fielen mir vor allem die weiblichen Background Vocals auf. Was hat es damit auf sich? Das war die Idee von Björn Olsson, der an dem Album gearbeitet hat, während wir auf Tour waren. Er meinte, dass er das gerne ausprobieren würde und wir stimmten zu. Ich denke, es bringt eine gute Atmosphäre in die Songs. Unsere Lieder handeln ja außerdem zumeist von Sex, Liebe und Euphorie – von Dingen, die sowohl Probleme als auch Glück bringen. Das fasziniert uns. Einige Fans sagen über euer neues Album: „Ich bin zwar aufgeregt, aber habe auch Angst.“ Glaubst du, dass ihr einige alte Fans durch euren neuen Style verlieren werdet? Wahrscheinlich, aber es ist mir egal, um ehrlich zu sein. Uns sind Genres egal und meiner Meinung nach sind die Grooves auf dem aktuellen

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Welcher Mando Diao Song ist dein All-Time-Favorite? Das Problem ist, dass ich nie unsere eigenen Songs höre – außer wenn wir für unsere Shows proben. Ich mag dieses Album sehr gerne, auch wenn ich schon langsam genug davon habe, weil ich so viel damit arbeite (lacht). Ich bin schon beim nächsten Kapitel. Ein Song auf dem Album, der mir sehr nahe geht, weil er so persönlich und emotional ist, ist „Child“. Eure Tour startet im Juni und ihr werdet auch eine Show am Nova Rock Festival spielen. Was können alle Rock-Fans von eurer Live-Performance erwarten? Wir werden Lieder von fast all unseren Alben spielen. Wir glauben, dass es einfacher ist, erst im Anschluss eine eigene „Aelita“-Tour zu machen. Im Sommer werden wir wahrscheinlich nur 4 oder 5 Songs von dem Album und viel altes Zeug spielen. Vielen Dank für deine Zeit und das nette Gespräch! � Petra Püngüntzky


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Von Papier und seinen Vorgängern

Zum Studierendenpreis von nur drei Euro gelangt man durch den Haupteingang der Bibliothek über eine Treppe hinab zum Papyrusmuseum. In den Gemäuern lässt sich alles, von der Papyruspflanze über die Entstehung des Schreibmaterials bis hin zu dessen Konservierung erfahren. Papyrus wurde rund 3000 v. Chr. in Ägypten gefunden. In der Antike war es im gesamten Mittelmeerraum verbreitet und bis 1000 n. Chr. in Verwendung. Papier gibt es erst seit dem 9. Jahrhundert n. Chr. Ostrarka in Form von Tonscheiben, sowie Kalksteinsplitter, Holz, Leinen oder Tierknochen dienten nur in Ausnahmefällen als Schreibmaterial. Im Museum sind zum Teil sehr gut erhaltene Texte aus den vergangenen Jahrhunderten, sei es aus dem Bereich der Religion, Kirche, Medizin oder auch der Magie zu bestaunen. So findet sich beispielsweise eine Sammlung mathematischer Aufgaben aus dem 1. Jahrhundert n. Chr, eine Pachturkunde für Weizenacker aus 250 n. Chr., eine Nachricht über das Steigen des Nilwassers aus 575 n. Chr. oder auch Kurioses

Detail aus dem Totenbuch der Taruma (3.2. Jh v. Chr.)

© Österreichische Nationalbibliothek

Blick in das Papyrusmuseum

© Österreichische Nationalbibliothek

Das Museum des Monats versteckt sich dieses Mal in den Tiefen der Österreichischen Nationalbibliothek am Heldenplatz. Dort befinden sich nicht nur Bücher, sondern auch mehrere Jahrhunderte alte Textstücke auf Papyrus.

wie ein Rezept für eine Zahnpasta aus dem 4. Jahrhundert n. Chr. in den Räumlichkeiten des Untergeschoßes der Nationalbibliothek. Selbst ein Fragment aus dem Orest von Euripides, dem ältesten erhaltenen Notenbeispiel, ist vorhanden und kann als Hörbeispiel erlebt werden. Außerdem lassen sich Grabstelen wie jene der Isadora aus dem 2./3. Jahrhundert n. Chr. oder auch Mumienporträts näher betrachten. Diese sind in Ägypten unter der römischen Herrschaft entstanden: Statt einer Maske erhielten manche Mumien ein auf einer dünnen Holzplatte gemaltes Porträt, das auf den Kopf gelegt und mit der letzten Bindenumwicklung eingebunden wurde. Neugierig? Dann überzeugt euch selbst von den Raritäten des Museums! � Jutta Zegermacher Öffnungszeiten: DI, MI, FR, SA, SO: 10-18, DO: 10-21 Eintritt: Für Studierende €3 (Kombiticket ) Adresse: Heldenplatz, Neue Burg http://www.onb.ac.at/papyrusmuseum.htm

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FuSSballstadt Wien – Wiener Tradition dritter Klasse

© Jürgen Oberguggenberger - pixelio.de

Der Himmel über dem Stadion Hohe Warte war bei der Partie First Vienna FC 1894 gegen Kapfenberger SV 1919 sehr dunkel. Schon im Vorfeld des Spiels war klar, dass es zum Duell der Lizenzlosen kommen würde. Beiden Vereinen wurde von der Bundesliga für die nächste Saison die Lizenz verweigert.

Der älteste Fußballklub Österreichs muss aufgrund fehlender Sponsorenverträge und eines damit einhergehenden Lizenzentzugs den Gang in die Regionalliga Ost antreten. Dort will der Traditionsclub sich wirtschaftlich wie sportlich konsolidieren und für die Zeit in der Drittklassigkeit neu aufstellen. Keine leichte Aufgabe: Das Stadion Hohe Warte wird nach dem Abstieg den obligatorischen Zuschauerrückgang erdulden müssen.Vorbei sind die Tage, als das Heimstadion der Vienna zeitweise mit einem Fassungsvermögen von 85.000 Zuschauern das größte Stadion auf dem europäischen Kontinent war – beim letzten Spiel sind es offiziell 5.500. Die Erhaltungskosten für das großflächige Areal in Döbling stellen eine große finanzielle Belastung für den klammen, aber traditionsreichen

Fußballverein dar.Vor knapp einem Jahr schrieb der Standard: Die Hohe Warte saugt die Vienna aus. Alles andere als blutleer präsentierte sich hingegen die bereits abgestiegene Mannschaft in blau-gelb, die viel investierte und die Partie nach zweimaligen Rückstand durch Tore von Kröpfl, Fröschl und Zellhofer drehte (Endstand 3:2). Nach einer Niederlagenserie über drei Spiele sorgte das für ein wenig Wiedergutmachung bei den Vienna Fans, die stoisch dem Unwetter getrotzt hatten. Sicher ist jedenfalls, dass die treuesten Anhänger auch in der nächsten Saison zur Heiligen Warte pilgern werden um zu zeigen, dass Tradition jede Klasse hält. � Andreas Müllauer

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Wir sind Mystoria Helden – manche mehr, manche weniger

Alle ‚Escape the Room’ und Rätsel Liebhaber aufgepasst! In Wien bietet nun die geheimnisvolle Welt von MYSTORIA eine Real-Life-Version des klassischen Point-andClick Browsergames.

Dabei werden bis zu sechs Spieler in einem Spieltrack eingeschlossen, aus dem es mit Hilfe von versteckten Gegenständen und Hinweisen innerhalb von 60 Minuten zu entkommen gilt. Um das Spiel noch spannender und authentischer zu gestalten, können Spieler zwischen (vorerst nur) zwei Themenräumen wählen: Zum einen ist die teuflisch gefährliche Erfindung eines verrückten Professors zu finden, bevor sie in die falschen Hände gerät. Und zum anderen hilft man dem

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Mafiaboss höchstpersönlich seine kriminellen Machenschaften in seinem Restaurant vor der Polizei zu verbergen.Wir haben uns das ganze für euch angesehen und alle im Team sind davon überzeugt, dass die Anderen ohne sie immer noch drin säßen. Michael: Also ich bin der festen Überzeugung, dass es das Team ohne mich nie geschafft hätte, das


studentenleben Rätsel zu lösen. Ok, ich hatte am Anfang Schwierigkeiten, überhaupt den ersten Raum zu finden. Aber Tanja hat sich da auch nicht mit Ruhm bekleckert. Ohne Bixi würden wir wohl immer noch im Dunkeln stehen und uns fragen, was das Ganze überhaupt soll. Aber wenigstens kann ich Schlüssel in Schlösser stecken, womit unser David ja schon überfordert war. Und was Kissen umdrehen und auf falsche Hinweise reinfallen angeht, da kommt keiner an mich ran. Zum Schluss haben wir dann alle Rätsel geknackt. Ganz ohne Hilfe.Vielleicht, weil wir exorbitant tolle Rätsler sind.Vielleicht aber auch, weil Tanja das Walkie-Talkie für Tipps beim Eingang hat liegen lassen. Tanja: Angesichts der kleinen Start-Misere ein Tipp: es sollten mindestens zwischen drei und fünf Personen an Mystoria teilnehmen. Nachdem die Jungs im nächsten Raum am Schlösserknacken scheiterten, konnte ich wenigstens bei dieser Aufgabe mit meinen Fähigkeiten als Einbrecherin brillieren. Spätestens bei Matheaufgaben war ich dann aber raus und suchte stattdessen unter den absurdesten Ecken nach Hinweisen. Nachdem wir nach 52 Minuten durch viel Einsatz von Lachmuskeln und Gehirnwindungen das Rätsel gelöst hatten, sollten wir angesichts dieser Teamarbeit vielleicht mal über neue Karrierewege nachdenken - eine UNIMAG-Detektei zum Beispiel! David: Lassen wir mal den (essentiellen) Fakt beiseite, dass die anderen ohne Bixi und mich nicht mal den Weg ins Spiel gefunden hätten. Ich war

definitiv in meinem Element und hatte ständig richtungsweisende Tipps parat – oder unterstützte die anderen zumindest passiv.Vielleicht hatte ich nicht immer die zündende Idee, aber meine positiven Kommentare brachten uns schließlich zur Lösung – deal with it. Und da ich niemanden bloßstellen wollte, habe ich mich natürlich manchmal extra doof gestellt. Ich meine, ehrlich, wer kann denn ernsthaft einen Schlüssel im Schloss nicht umdrehen? Gern geschehen. Auch solche Menschen braucht es. Bixi: Allein würde man an diesem Spiel wahrscheinlich verzweifeln. Zum Glück haben wir bei UNIMAG ein paar schlaue Menschen, die mit mir gemeinsam gespielt haben, sonst würde ich vermutlich immer noch in diesem Raum festsitzen. Jeder von uns hat komplett anders gedacht und das war wirklich gut so, denn nur durch verschiedene Ideen und Ausprobieren sind wir weitergekommen und konnten das Spiel gewinnen. Besonders lustig fand ich, dass es nicht nur darum ging, sich aus dem Raum zu befreien, sondern dass man Teil einer Story war. Das gab dem ganzen ein noch aufregenderes Gefühl. Wer mit seinen Freunden knifflige Rätsel lösen und Spaß dabei haben möchte ist bei Mystoria genau richtig. In Kürze erscheint unser Erfahrungsbericht für das zweite Authentic Escape Game „der verrückte Professor“ auf unserer Website! Nicht verpassen!

Michael Hinterseer, Birgit Mühl,Tanja Kling, David Klotz, Bernadette Cabatac

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Was ist dein Traum?

Jeder hat sie und sollte diese niemals aufgeben:Träume. Es gibt diese eine Sache, die du unbedingt einmal erleben oder erreichen möchtest? Sei es abenteuerlich, familiär oder beruflich: Glaube daran, arbeite darauf hin und erfülle dir deinen Traum! Du lebst nur einmal und das solltest du so tun, wie du es möchtest!

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Bilder & Redaktion: Daniela KĂśnig

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VIS wird RADICAL

Am 23. Mai verwandelt das VIS Vienna Independent Shorts die Hauptstadt für 7 Tage in ein Mekka für Fans von Kurzfilm, Animation und Musikvideo und bedient damit mit 302 Filmen eine riesige Bandbreite an Rand- und Nischenbereichen von Welt und Kino. „VIS will Spannung erzeugen und Fantasie anregen, Neugierde wecken und Diskussionen anstacheln, kurz: unvoreingenommen Lust auf kurze Filme generieren“, so Daniel Ebner, künstlerischer Leiter des VIS. Und genau das wird auch die 11. Ausgabe des VIS in diesem Jahr erreichen: In den vier Wettbewerbsschienen Fiction & Documentary, Animation Avantgarde, Österreich-Wettbewerb und Musikvideo konkurrieren 100 Kurzfilme, darunter zahlreiche nationale und internationale Premieren. Nach „Pushing the Boundaries“ und „Strange Days“ in

den Vorjahren komplettiert heuer der Schwerpunkt „RADICAL“ die Festivaltrilogie. Die Midnight Movies „PopPorn - Die aufregendste Pornonacht der Stadt“ und „Très chic Die Nacht des abstrusen Humors“ finden auch in diesem Jahr einen Fixplatz! Mit Würdigungen von Vertretern des Kurzfilms, Specials, Matinees und natürlich Partys wird bis 29. Mai ein buntes Rahmenprogramm geschaffen.

Lukas Fischnaller

COLLEGE INVASION im WUK – 28. Mai Princetime & UNIMAG tun sich für eine einmalige Party zusammen und wollen mit euch bei der COLLEGE INVASION 2014 im WUK eskalieren. Kommt wie ihr seid, als Streber, Cheerleader oder Football-Spieler und taucht mit uns ein, in eine Welt, wie ihr sie nur aus Filmen kennt. PROJECT X, American Pie oder Hangover – diese Jungs & Mädls wissen einfach, wie man Parties feiert – wir nehmen uns ein Beispiel daran und feiern mit euch bei der COLLEGE INVASION am absoluten Limit! Erwartet Red Cups, Contests, Cheerleader und vieles mehr – feiert mit uns den American Dream. Die DJs Prince Halim, Sam the Kid, Berlü & Ajay versorgen euch mit RnB, Black & Hip Hop sowie Hits, House & Elektro. Weitere Infos auf www.collegeinvasion.at

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UNIMAG 017 | Mai- Juni 2014