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Hearing an der Humboldt-Uni

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Alle sprechen uber die Wahl, wir - nun ja, wir halt auch. Der Studentenrat der HUB hutte zu diesem 1 ,Märeingeladen, und alle, alle kamen, Oder doch nicht a~ieder mittlerweile Gber 30 Parteien und Bewegungen, die da so landauf, landab versuchen, sich in der traben Suppe der Politik an der Oberflächez halten-Wer von um bisher eher den Eindruck haite, daà Wahlkampf inder DDRsomehr nach d e m Prifiz~p&geht, wie man dürftigInhalte(sieht man malvon den heiligen KüheWiedervereinigung, Wohistand und soziale Marktje wirtschuft ab) mit lautstarker Wnwgcgie über,vÜr nach Gruppierung mehr oder weniger scharf abgeschmeckt mit giftigen EnthÜIJungmttackeauf die VorWende-vergangenheit der jeweih anderen

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(ja, ja wir a b haben jetzt wieder eine Vergmgenheit), der durfte gespannt sein. 14 Parteien und Organisatiien waren erschienen und vcxgewarnt. Diesmul sollte es konkret werden. 'Wsollen Studenten gerade Partei Mhkn?", hing ab Fragezeichendes HEARINGS 'm AudiiMax übeden VerUnd sie rnühfe tret+er%vonder DSU bis zu den sich redlich. Mit &ubchiand W Pobmik und MhlkmpfphkdSmpr-n versuchtenes neue Politikian&chaft z.T. hochkaätige J politiker bk hin zu Stelivertretenden und R i h f i Parteivmsitzenden dann auch gar nicht &. Da0 e ~ n i ~polit'bche e Organisation gr~ßtUni des Landes ihre erde sch~ckten,mag m a n c b m Studi sch auf mich uber eher den Eindruck, uk Studentenshuft p~!Viwh ernster, U gleichsweise phlegmatischenAbwurie Nu ja8b-w-s


"Der Palast wird besetzt!" iliistene man/irau un Untergrund schon Tage zuvor. Lnu wem kamen da nicht die Ti-iinen. wenn eiVste ?n die ZP:* zunYckdachte. a!s inan/frau noch Paliiste besetzte und Bastiiien sturmir. Und so sammelteich Nahrungsmittel fiirmehreir- Wochen, kaufte Untrihaltungsspiele und schni Kreuzwortfitsel aus. An einem kŸhle Sonnta morgen machte ich mich auf den Weg zum Pala der Republik. Ich wunderte mich ja schon. da der 57er fuh außerdemmachtmir derprrnanente Mangela Menschenmassen zu schaffen.ImP wie Schuppen von den Augen: es W Palast.Hierfand -mit Musikund vielen Stä - ein Volksfest stritt. Ich wiinnte mich etwas dachte darŸbe nach, welcher Palast wohl meint war. Dabei schaute ich mich i m Erde

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~deran ~~ r H ~ u m ,

Vs.ZL c ~ t e r e r$kns auf den Seiten aus~hrliche ~

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insbesondere; zum ~~~~i~~ vom die andrtr *&L d d c h die ein-= nroen Re-ktoisam 3. April, g& es insbesond

Anregunyn geben kann - fiir Eure

...

Ins Konzil am 3. April auftragen solltet An dieser Stelle hatten wir in der letzt Ausgabe auch auf die Proble die sich E r uns aus tiem Auftauchen EXPRESS0 ergeben hatten. Inzwischen ha

(nachdem wir uns vorher durch den barbarischen , pmfhw?711*'W" m m a dwdgw-ihlt hatten) und sind zu dem ~ ~ Scl~luà ~ geAominen, ~ mit ~ŸnAUFGEFORDER ~ auf jeden Fall weiterzumachen(waslhr&*htf).Glachdti? freundschaftlich hen wir ~mit EXPRESS0 ~ enarbeiten. Der Studentenriit wil? U115 auch ökonomisc unterstiitzen, so Ãwir Konkurrenz und steigende. Papier- und ruckkosten zunzchst nicht furchten miissen.

I, ebenso wie jeder, der uns "nur" Artikel erichte, Kommentare, Rezensionen, t d e w s , Kdos. Fk.vo...) ocli-r J ~ PJ;A JT

P -

Da der P& nicht gemeint war. traf revolutionZren Elan natiirlich sehr. Nicht, unbe-dingt in die. Geschichtsbuch~eingehe4 aberwenn man schon den 9.1 1.verschlafen h

dings, da der letzte Besetzer das Haus montags frŸ um fün

iehe "Re-chtsfreier Raum"), wird die zersplit,z.T. wenig interessierte Studentenschaft nichts entgegensetzen k6nnen. Aukr, es

AnsonstenwZren wir Dir dankbar, wenn Du

K. Neubaus von UnAUFGEPORD casa n0v-a

UrnAVFGEFORDRRT recherchii-rtEs ist ja auch uns nicht ganz unbekannt

Blatt, das ich vollständilese, und ic sehr bedauern, wenn Ihr Euch durch E

usexemplar ihres ersten Produkts zu sctri .Wir wollen es Euch nicht vorenthalten. erhalten bleiben

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P , I@

nel1arte, c!erDDRist z e r a d ~ein paar Wochen alt, und min könntmeinen. da11 qir eich bislang n~sschiirfiKch mit T~ntvreltk~nzt~pten befafit hat. Besern Eindruck kau1 %U bek j& entgegentreten. Auch wenn sie auf den ersten Blick {Klischee: RollkmgenpuUi) nicht 4annch a~issieht,als ob sie gexen die ~rbern~acllt der Herren von Alt- 11ndVeuparteien ankommen könn - sie p.Schon ki &r %GI-" bekommt sie vom Sm1 die metstrn h n k t c , da sie nicht wir etliche andere qllzemein$ Spiiche ablzßtsondern <?i(Probleme beim Namen nennk Xtsprachere&ht fyi Studenten, soziale A b s i c h m g , Sub~en~ionsausgleich, keine Ersetzung des ideologschen durch ein Diktat des Kapitds.Auch in der weiteren J3skussion seM sie sich insbesondere h m e ? wieder E r die sozialen interessen der Shdenten ein. Absolvmtenvermifflung &-ie kein Zwang sein, miisse aber vom Staat als F J& angeboten werden. Das Hochschuirecht diirfe nicht einfachandasderßEU" a q e p d t * werden. Richtig lebendig wird h u Weiske. ais der Hem vpn derDSCJum den hra.qphen 218 (Schwangerschaftsabbruch) herumeiert und wenig späte beim ~ e m " W n d m ~ & t u n g ~vm n wder "freien Ent~cheidungderF~iu niErziehung derArbeitfaselt. Eibe solche Aufsmltung, so Frau Weiske, sei unsinnig - vieh~ehrmiissedieFrau dieMGgiichkeit haben. beides m verbinden! Ek sei also nicht dir Quantitftt der KindeMppcn und -@T?en n1veningem, sondern d e m Qualitäm verL b.essem. X c h t nur Elr diese Haltung erntet die Vertre,terin der Griinen Pa3ei an diesem Abend den gmßeBeifail des Auditoriums. MALER Dir

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ideal und Wirki&chkefit- LDP

mto. Wuched

vor den1Studiun~undfiir

zide Sicherheit der Studenten auch in Zukunit.


der J y e n d fisKuimr. Verntridun~eirtrr st2rkrn brkomrvt sie leider nicht :~trilrvif' Grlrgcnheit, die Position der Frauen m den verschiedenen Tktrmrn d a w l r ~ r nF.is t%t ~IIS.rhIi3ie p6Etrnteiis n t r zu direkte? Fnurnpmhlemen (z.B. M h o p h o n erhältDiw ist ins0ie.m bedaueriich, als die Antichtrn d r r & ~ r n d?i-ser!Fm-dienund S o S n l h ~ e ng 6 à Ÿ t ~ n t r als i l k h n n t vorausgesetzi werdrn k6nnen und auch illre Meinung zu Wmschafts- und Umweltfmgen von ln-

DASist stadentenfern Die Alternative Jugendliste gung scheinbar mficic ~mcihane verschiafen ~~~~~n wir r s ihrer Jugend -,uber der DA ist einfad1 nicht da. Dabei hatte aHes so gu F r h a r w a r r ~drei Stnd hat, m m Hraring einmil:+dt=n.Alle 7vmn c l ~ m Projekt wohlgesonnen, sogar der hyperdynan~is&e DA-Jm$mbionärUUsc Bendtr. Kurze* GrüMn' W ~ & d e werden denn da kommen? Etwa siebenhundert? Naja, das lohnt ja dann virllricht schon -wir könnr uns doch schlirß iich nicht fyi jeden, 31.v ~ z r f t c ~Dann n . ~ entqchlofi *r sich. uns eint71~nyt-711 gcbcn, aber: "Vrrsp~chenkm11k 1 1 1 l a t T i r ~ '~L:d~i i b ...". Das war scmn t ~ ~ ~ ~ i- ~in]~ %' i a -llFc(r)ampf i i ~ versprich doci~eiederjr&,m alies. wenn deriluu als Zielgruppe nur lukrativ erscheint. DASschloà uns schrintnr 311s. Dir feste Zusag? - evil. m?rdt= s o p r Minister

Aufmfzum ÖffentLi~hePro~estgrgen Xi& Brtrirbr und E d c h t u n g e n brin-st Prof. spontanen Beifall. de~rtigist auch die Hdtung der PDS zur d h n g des Numerus ciausus. Niemand, s ritet.Ei t % m n z ~ b o tnn Hoch Lxolvcnten auf der einen und eine dmstisch h i r d t m g d a Studienbch,mgrn am mn Seite wärr umusblribiichr Folcrn. PDS fmdefleine ohneZwrife1 notwt=ndizeHo schul- und Biidungs~formals Ergebnis kom tenter inhaltlicher Diskzssioa je~xi~its gegenwar-


Sei

Re Er bestimmt die Diskussio Wolfgang T~nipliivon ckr undktenscheme~htesprich

pmdenach demWnh s yit in **seine-*Uni komm k o W spricht er einigeErle diesm Ka und Mft die wunden Punkte. Der Beif'a tztigt es.Die goi3eAufgabe ist die gmndlege Neuorientierung der Um. Dabei muBder Horizont iiiwr BRDCm~nzenhinaus est) a u f Eumpa er weite^? werden. LJnd eld dm Uni darf nicht m ~ hm~~sgwchmisse r ondem muÃsinnvon gem~tztwerden. Auch e Untmfitzung einer F~edenslxweg cht von B m f s o f f ~ m e nund ihrer Suc euen F-indbildem geprägwird. Das Ware e e i h g zur nruen akademischen Kultur. dahin fiihtnur iiber die konseque ng dmT.Tni-Grschichte.Ihm kan 01%aus eigener Hahrung beitragen, wes r auch den \ 7 m r F , dic DDR-Unis seien doc on o h e h viel zu stark politisiert, energis gegentritt. Es gabkeine "Politisierung.', so em es hemchte das "dichtrste Spitzelnetz d

es:auch zu d a . p k n Sc einun~envmlangt.Soz. eh6rigkeit. Tempiin i s ~ ~IIIf% taktische Wortspielereien- Die I die Entnditahierung Deutschlnnds. WolfpngTe.mplii ist der rcvolution2+cEI speien. Er hat aus jahrelanger Erfahrung se onkrete Vmtell~~ngen, die mitreiße - zu laus. Denn zur Mtarb~itsind nu it; weshalb auch die Werbung von

t gemeint ist. I 3 schvimg~dab mit, da8 vieles im Ansatz sich nur (noch) wenige fii m persönliche Interersen e i n s e ~ e nund di de d a r notwendisen R~ndbedingungm3 ssen. Dem IThy~ikerVJrig kann man murf sicber nicht nlachen: Er arbeitet a n

unbequemeWahrheiten, die der Vertreter reinigten Linhn, B. Thom3s Klein, den

&txn su~ht.i3iidungsrecht. Chnnwndeich-

,staatiiche Finamimng des Studiums und tive soziale Sicherheit, kurz - die bisher einen "An-Rechte*. &r DDR-Studenten sind ssiv bedroht. Dies ist nun den meisten be-

Rot, griin, lila, ...oder? auch h e r - eine linke Partei. h h das Majakowski -Wori "Jinks! emand (und schon gar kein Politiker!) artikuiiert Links1- ! ' . - n e ~ , s o m & l m a g m n e s ~ e r hat. und heute mcht. "Sozii~lgmechtes GemeinweWas also tun? Bitten formuliemn, Fbrdemngen sen.' - Res publica statt Kommune, das Scbiagsteiien? Ja, sichm. wort der Stunde. Die Forderungen sind, in der Abm besser - wehren, Fkrungenes verteidigen, HoEnungslosi.+,it verbreitenden Reaiitiit, anneue Rechte erkämpfenDazu v h t t e l n Tho- genehmund wohlgeRIlig im Ohr des Stu&.ntefi. mns Klein und die VLihr " U n i v e m n l - ~ ' K ~ p ~ Die NeEen fordern: die Räte-IdeeNun ja, einen Studentenrat haben - dangreicheRechte der Stu&ntmandenUniwir ja schon. Befinden wir uns damit auf dem vemitGten, denn es sind ihre Weg, den die VL kiiitig k ~ c h e i t e nwiii, Gel- - Demokratisiemng des Biid~rn,pesensund des leicht P r als Vorreiter? Wohl kaum. Nach Mei. Umgangs der Menschen miteinander rnmg der =ist der Stxdentenmt, sowie erheute - soziale Absichemng des Studiums, gleiche besteht, eher eine auf inncru~~iversitZrpn AusAusbildungs&ancen E r Kinder aller sozialer gieich bedachte Institution. Was die Studenten Schichten jedoch brauchen, ist der Studentemt als Mttel - mit den Geldern, die einst die Amw, vmzur ErEmphng und Verteidiynq ihrer Rechte. schlang, heute die Studien cnd Stipendien m W ?mfiEfen endli~h>Xis ~ l Tmum ~ m erwachen, firnanzieren dai3 die staatiiche Absichmng der Studiums wit - keine K ~ f i t i m ~ der n g Stipztfiirn Stipendium Wohnheim- und Krippenvlatz. k- - s.2 18 - Y ~ i nDa1d:d Auch krine moralischen b~itspla~finduns etc. ie u ~ r d spin w ~d d , w i e und6konomischenZw5ngc,dir die LI inilrctrt c i XS-T-. ~ AI so Ideibt r i chts weiter. a l CI;* ~ PeIi6 S e i b s i e n ~ c h e i u u n ~ s r eiwsci&nLin. ~l~t as. siemnz d r b btudiurns uxia der Ln1; d i e Aci~a:~ui~g


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Gehalt fGr Studek~te~ X i?

das dem von

n a c ~ , ~ ~ fir e l l +~

werh;tiFen nicht ~ qQllel, ~ a dpn ~ b i dps ~

m g s u i o t ~ 1, 2 1 er ~ erheix~en,dwj er ii~erhnupt k~ m Pwund von dmart Aktionen s ~ i f ~ ~ iikreilten ,

Brim T h e m W i c h a f 3 schcint a k r wirkeinPfeAefußa1lerKonzeptund Meimngen onieren niidich nur nti? tbe:timmung und Vetorecht fiii Studen

Allw in allem?~ebtzkh Herr Reich als Spit iiltnken in den Betrlekn mii33e euch

on Studenten und Biidung in der (noch) &ngsnehmm" w i d e n ein Gehalt bekomm

sich die SPD bei d~ Beantwortung d e r h -

&er, unüblicheZurückhaltung Neben d fiiirung der Leismng als bestimmendem rium im Sn~&um,der differenzierten fiir Studentkn und des schrit IJntmtiitn~ng sen AblGsung des Xumems clausus ( n ~in~ r gzn Eichern SOU er Eberlebenj gibt es nur ein Thema, wo er c ~ ~ ~Ge&& i e s

in der DDR zur Zeit nicht. Von der SPD bi DA. von dcr DSU bis zum Biindnis '90- ii pr5srnti~i-trs si& in vorderst~rR e h . Es geht um einklassisehes 01:-Thema: A

L% der WtailianAe,r DSU dum noch keine

Weise schGtzen.*bism Selbstbs

kiar auch die Prämiss von der lang%onierende W ~ s c h a i i- und riebt umgeVmtelltmrakr, so die SPD. seien vodiiu-

s h d und bleiben Kinderkrippen und

n. ~ d e u t i g m a g s i c auch h dieSPDvorder nicht 5uhm; die Rkde ist von "Figenve-

Hel8t die Zuknnil SPD? einen mir die p k , n Parteien wie CDiJ/DSU Folge des mdit "innigen" Verh5ltnisses m

nung hat. besteht H m d l u n g s k d d f à ¼ DL T.W.

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Noch mehr Hass.

..

Moderator: Wenn Rektor ITnm heute von der Geschichte dieser U w r s m l qricf.t, so erinnert er lieber an alte Traditionen. Die jiingere Geschichte erscheint- q ~ n tm v Stil ~ ~ ~ s t i i c h e r talilcinsmusfheortfn - ak dunkle Episode. 1933 begann. Hass: Wenn Sie von Vergangedeit meinen Sie sicherlich - und ich w8ch b@chen ausdehnen -diese recht d i e m a n mitder lhrnahrnedrr Faschismus beginnend kennreichnenkGnnte vielleicht deren Ende nwn trittdern Ende des g e r i h e i ~giit es 3 bew^It@v, tvir sind mit dieser Phase, dieszu tan. Das-M irdsieherlie langer Pra-c@sein. em P m e & der w.vi sich in den K.Spfenabspie!cn W@.deraber -glaube ich - Hber vie/~Jahrc zu einer Ve hren r n d (v. B. va ei ..I. Die Politik hat woTh des Faschismus, hat v'5'hrer.d des Stalinisrn!i d.irc"hges'ch¥ag~n und dime Entartungen, sind zu beseitigen.

zitiert ans: "Gulliver.Sitze und GegensBtze",

w Leii knapennnen nahtAt* ;ausgeI es nur Her Be-ich! so ;r. glaubt

.

Drei

en den ein, beKinder

!e zuietz?SED-G-eissewetar Harry Sm tan. den StuJenien einen .oriita! pol1 sehen Oberpoimsten* nennen Smcc hatte offenbar auch den noch amtierden Rektor Dieter Hass gut im Gnff. d sich jetzt in der Offentlichkeit gern als beraler Reformer und Studen!enfieu ausgibt. Verbürgist, da Hass sich noch kurz vor der Wende seine Reden vom SEDBonzen genehmigen IieB. Noch Ende Oktober wollte der R e ~ t o r der , von der SED-Parteihochschuie "Kari Marx" an die Uni gekommen war, Studentenversammiungen auf dem Campusverbieten. Seine Sektionsdirektoren summten ihn mit dem Hinweis um. das Verbot wurde die Studenten auf die Straßtreiben. Ein Betc~ligter..Da hat er uberhaupt erst begriffen, da8 er mit Verboten nicht mehr regieren kann "

s. Die "Belegungsdichte"

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Ohne daJ?UnAUFGEP-ORDERTdazu beltraeen konnte, kam es arn 8.Märim Fiauptfoym zu einem &ti-Rektor-Meetinp, Unser rasender Reporter platzte vertue atemlos tn die Redaktlonsschl~u3fete und konnte seinen Bericht Å ¸ b e die massiven Proteste von Studenten und wettere skandalese AuBerungen des Rektors nicht mehr loswerden. Dann In Nr.8' d.red. E n n f i B l g t i n q ffir S t t ~ i i e n t t n ! &rau (JWflTuAlTP). W i e au-s

der Jungen Welt vom 6 3 90 heix o i y h t , haben "zahlreiche ngaben von Studenten" dem Veikelirsmnisteuuin aemhch zu whdft-n gemacht Nach neueitishen Veihandhmgen nnt dei BVG wird es fin KmI der, Rentnei undStudenten ab i April einsMonatsWe'st ( I geben, <hemii 15 11 i Sollte acli dir geplante '' Demo e i u b n g a '

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wiständlic &ck. Zinsen gibt es allwdi nicht. Weiterim Text. "Der fTberiasser kann Vorliegen wichtiger Gründdas Nutzungsverhaltnis mit einer Frist von mindestens 6 Woch zu jftdern Monatsletzten, i n schwwwic Fiillen ohne Frist kiindigen." Die "wi Griinde" e f i h r t man erst zum jedenfalls nicht in diesem Vertrag. Unser dynamisdies Fuhnmgsgespann sorgt auch fŸ Konjunktur bei den Versicherungen. "'Ein Versieh rungsschutz wird nicht gewährt."Als kŸmmer mich seTbst.falls ihr dir M m i e n bezahlenkönnt Karnmerjägt-sollt ihr auch noch werden. U za'ih versteh sich. "Der Nutzer muà die Nutzunggcynstand g-h6rendcn teil auf eigene Kosten von Ungeziefer freihalten." Zum "Nuteungsgeynstand" gehörenicht nur Zimmer und Inventar, sondern rum Beispiel auch "yemrinschaftlich zu riutzrnur ...Hächm" Also d i d t ihr wohl auch den Blattlzusen der u'rifiibd ii-n TU Leibe nicken, oder Ist nicht w 3 t i i ~ hzu nelimcii In dirsein Vertrag?

soll ohnehin ver-


denten aus dem Fa& M50 unn3hdich b+qnmt,

P w i Wohnheim briin (UnAUF). Die Humboldt-Uni s ges ~ e ~ t e w o h ~ h :n e lbrlin-Wartenbrg rn (!>als neues Studentenwohnheiin ke~vrrmen.Fur e k a 1 , 4 3 Studenten SOI~ dies das zwe~teZuhaue in m l e r i x h betonlerber Umgebng werden.

nd den Komum (&so ich meine den mit em ''W*und mit voiien Regalen) ist es

r allem die lntolemnz, dievorherstriiflich Vmetzung der Siudentenrä KarbChemn&-Stadt (UnAUF). haTamvergungeren {'V J:--\ - C-ssr- 252 G,- araeswe-e~Pe'-m der Siudentenr6~estaVgefunum XFORDEPT war dakm urd ?1wcb+etI? c!w n3cks+ecA d g a b ausfuhrl~cb

tedrGckt wurde. Mndfmu konnten es sich tolerant zu sein. ahre Rut von Papieren, I2ugb15nq ons ~ n Plakaten d vmucht, die DDRenschen m be&fMk=xt.Wdd gekiebt und vöU losgelösvom eigentiichen Ziel - niimlich einer harmonischen %s reichtvomPunkkonzertbis PDS-Veranstaitungen unter dem Motto e i t Gysi", von Hiiweisen auf Antüaca s zu SpartI&mw und Veranstaltungen hlbaren Beriiner Phibamonie. Was verbindet ail diese Druckemeugnisse? i3ie Zeit bis mm 'bVerselifienstatus'~.Der ist erreicbt,wenn einDritte1derlnfomtion von der Wand, der Tiii, dem Lichtmast, de~MiiliIC, der Stmlknbahn, der Wandzeitung oder m Sfi&zstrn entfernt sind. Dieser Status

ge emen Lokdtem!*. (mt * ' v e ~ h n l i c h c Trhkgestej und das "Conie togethet-' eit mdhtionalen h f i & m u & e r m p p e n gen in Ri&mng Toleranz. Vieiieicht kö auch die Deutsche Sex Liga (der potenti größ lnteressenverbandderDDR) mit gm flächigeW e h m h h m m Btspnnu an der Piakatfront beitmgen.211 frsgt-n1~lcil Wer hat denn f r i i r r die Plakate zum 1.M mm7.Okiober, wer hat Erika S t e i n f i i i d~ Soldaten mit v e r d t e ~ b i nHelm und lacha ?inKind h hoder dir roten Spruchbän beseitigt? Man hättja gerne, aber dam: wurde IntoIemnz noch fleißidiionenfa untedriickt. Ich kann ailrn Plakatkänlpf nur raten: Holt die alten Wmkelemente, J gen wid

hervor und kiebt sie Eber Eure Botsdaf't f D first sowieso nur dm. d ~ sir r unkemtli~ macht. Und ein Plakat von va.89 ist hin auch ein Plakat gegrn die PDS 1990. Dan also cin Plaka? Si Eucll, egal wer ilu sei (Mit Ausnahme der PD& aber die wili ja fa


gp.-wi~~. -täte und dtr thmlogjxhe~~ l?akdtiit sitzt und dir anderen Mitgliederdes Senats {dem QuotierungsscH~sseldw Konds ents~eahend) gewählwerden, daà dann entwedec jedes gewähltMitgiied des Senats v i e . Stimmen hat Eidigt, hier nun unsere Forderungen fiif die (Stirnmvcrteilung dann 22:12:8&), oder: alle de3 sm~mematesm~sxnc%k~4 fie Bemtu '&,IndsZtzrdes tTnivemiti5tssbtuts. Mtgiieder des Senatsjeweiis eine Stimmehaben ~iextwerden. Dazu gehöxt~tgelmäßj~eTeib~ah PT M t g t i d q s ~ a f f ev ~ a m m h g s l e i m nvemmm~~ - 1. Kolle@dorpne sind die h k b t e n Eeschhß und die B d ? w e mit Zwddtittehehheit gefaß hgsdiszipbn, Konshuk~vititdei Beit~age?L artxfiigremien in den jeweiligen Situkturebenen der weden müssen dgkeit dei Voibereitung Uni (Uni, FakultätPachbetcich, Institut]. Sie 3.Falls es grsonderieakademischeB ~ ~ c h l u à Ÿ werdr,n mit Entscheidungs- und konttollbefugmien giEt, sind deren Aufgaben und Befugnisse 5. Dei Shdentemat rnuÃs e ~ & von d a Mögtichke Gebrauch machen. die Studenten elmelne~SekXionen ~ s 3 e ausge3baet, n &e auch &eAufiebungs&genau festzulegen. Dabei ist zu sichern, daB alle auf die haufige Nichtte~lnahme gewählte fugnis einschiiei3en. D. h. bestimmte Entscheiin diesen Gremien, die Lehre Entscheidungen Vertreter an den S i t z u ~ e ndes Studentenmteq Z U ~ ~ O I dungen von den jeweiligen Fkzeileitcrn (Rektw und Fmchung sowie Ekrufungen WeEen, mcht d e m Kanzle~ Direktoren) könneaufgehobenund zur ohne Mitbestimmung (bGtentscheidun$ der Stu6. B e Transpamu und %ffenttichk Nexentdeidung &Ujewedigen Beschiußgrc-xniu denten getrbffen werden. Stadentenmtesist m vefiesse~n.D gebracht wenien. 4, Bei der EMühnmvon Dkziphargrdm in - UnAUFGEFORDEIRT soll ab Ende 2. Angehürigder H'ülsind: das Statut sind die zuständige Organe (Kornßi alle zwei Wochen mcheinen übeden Studentmt soll mindestens eine feste Sei - bemfene Hochschuiiehrer missionen und Ausschüssenach den unter 2. gewcimet gein - wissenschaftiicheMitarbeiter dargesteiltenGrundsäbzu besetzen.Ein zwei- D a Smdenwmt mu6 &zu übqehenöffen - ~ ~ i i e a -Studmten t e stufiges Veifabrrn ~spruchsmöglichkeitist in jedem hii zu gmähdeisten

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wä auch eine feste Ve&n*ahngsreihe ins Auge zu hss* auf der der .Studentemt Aushnft übe*e Arbeit $bt. B e n w sollte das Angebot des Rektoxs, rcgehtühTE& rmt den Smdmenrät der Sektion m zu q a m s m e n , aufgegriffen w e r d a

3:3:3: 1 vertreten. Kompromisse halten fiir möglichwem folgende Bedingungen eingehal-

*n - @ote d~ Studmte~~ d&t< 30%

"keine Gruppe darfdie absoiute MehCheit haben. Sdern MeMeiten einer mpp,h ehern BeschiuBgremium zustande kommen*fordern wir entweder eine der Quotierung 3:3:3:1 entspreUI~AUPGEFORDERTmherchiert chende Siimmbewertung oder eben B t x d d d Lader ~ ~ e s u ~ ~ ~ ~ m o gin h c ~ mdus, der die Aileinentschcidung einer Gruppe U.3 zur Tdnaiu-ne an den Baatungen her mit uner unmögiicmacht (2.B. Zweidritteimehrheit Kir voIlstan&gen h& zu untmetzen - es g b t S e lader itn Senat ruck.. D&ib k o m t e n w n u r mherchmtn, welche jdm B m a d ) . Das be&Wek Selmomeurexez SI& ~n &esm Semester noch mcht - automatisch je ein onie~~tiicher P r v f ~ s o rder emdxitet i m F&mar 1990, m t e 5.3. L9Wim Studmtuuat

Sicheriich werden damit nur einige Punkte dw neuen Univmitätsstatutberührtaber wir denken: die Dutchsetzung studentischer Interessen sehr wichtige. Beteiiigi Euch an derDkkussion zum &bmf des UniStatuts - wir haban damit eine gute MöglichkeitF h f l u à auf das zukünftigUniversitZtsleben zu nehmen. l h g t Eure VmcItEge an den Studentcnmt heran: iiber Eure Vertreter*das iNFObÜtoder die Redaktion.JXeV&etwdea Studentematsin den Vabexeitmgspden sind bexeit, mit Euch dariiber zu diskutie~n.Aber vor aiien Dingen: verbindet die Waid Euter Koidsde,legeierie,n mit k0nk.11ten Ftxderungen, fü die sich einseken sollen1 Guido Taschice & StMen BöhmAG Juristische Eingen d e Studentenratw

nicht wundau d.14. (Angaba ohne Gewäh~

H i e r &r neueste S t a d Nach Interver~tior~ d e s Rm&n Tisches der Uixi istJetzt eine Ziisanumnsetming d e s Kor~zilsw r ~35:30:25:10 .

Nahrung füLesechmutz- und S e h -

~fs:Stcidis:Mi~e&a~~em:hge~el~e~

Studenten, die füein Jahr ihr Studium unterbrechen und bei Weiterzahlurw des Sti s ein thematisches Referat à ernehmen wollen; z.B. :

t

Soziales/ Wohnungenf studentische Forschung Studentena~stausch~ Offentlicl~keitsm i t t l um~m m , Rechtsbearbeit, ratung u,a,

obv ver-

Bitte im INFObürmelden!

mrgeseher~Dk Wahier~r ? U e ~U tI d e r 1 ~uichsterzTagen e$@er~ &?I 3.Aprii soll das KonzU a~sa~nr?wr~treter~ und als erstes einer1 r ~ e z ~Rektor e r ~ uM!enBeiRed. schlztfl umret7@lgende Kandkiatert i171 Gesprfirh: Ebeling phüsQ) Fink (Tteo), Glaser (Bio], Hass (Schernie],Hiepe W e t r 1 ~ 4Kix , [Psycho] - dies M&11wr also. Übriger haben ni~chdie S ~ U L ~ I I te~wertreterVorschlqsrechk.., Der Stuaer~trrtrntbastett noch an eir~erneigen er^

e Ma8heleher/in, derldie er Tochter (7. Klasse) Nach-

e gibt. Paasch, Renettenweg 6Tel. 6 74 4752 (6


g a ? Wem folgte eP ToiAlf ist weg. ß.

dochist offenbar alles beim aken geblieben. "Alles Autofa mft jemand neben mir wütend"die denken nur an noch m

steuert diesmal &~e Aiijanz

B u s Satt fiir breite Asphaltpistm nach wie w r kaum W o r . Dabei wbe \ eles mit %e%em Aufwand mögkichViele ShxBeu wiixdm

Doibchlmd bek

hat viele Gesichter...

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14.3, (MO:Jiirgen Eger im Hauptclub 15.3. wo), 15 Uhr, Hörsaa"altt="FrauenWmik: Schrift skii rinnen d a DDR mh d e der 8Oer Jahre, ZiF-Ringvod 3ung: Eva Kaufmann 15.3 Wo), 20 Uhr, Humboldt-Bibliothek BerEqfWest, Gar ünenstr.19UW; Sacgrr (DDR), I ~ s u n gund Gcspdich. Eintdt fiii DDRier 4 DM 18.3. (So),17.55 Uhr: Do +vordoch noch MQS,..? 20.3. (Di), 21.3.(Mi),15 Uhr, Kinosaal I C B : ZurKritik bisheriger

~ ~ ~ e n w 3 t t i g Reproduktionsverhalten t-n in der DDR. ZG-Ringvorlesung:Dr.Bedner 23.3.(Fr),Hauptdub HüB Die Kunst des Lebens. Vortrag, Diskussion 29.3. (M), Hauptclub HWB. Pascal von Wmblwski 29.3, W), 15 Uhr H h a a l "aite'* Fmucnkünik Izbenhund Erziehungskdingungen alieinstehender Mütter ZiF-Ringvorlcsung Dr. Marsch 02.4. (Mo),20 Uhr, Humboldt-Bibliothek B~~iisdWest (s. oben): Hans Cibulka (DDR). lde-sung,Ge-sprich.Eintritt füDDRler 4 DM

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UnAufgefordert Nr. 7  

Das ist Ausgabe Nummer 7 der Studentenzeitung der Humboldt-Universität zu Berlin vom 13. März 1990.

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