turi2 edition #15 – Menschen, Medien und Marken in Bewegung

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Advertorial

Aus Sicht von Uniper ist ein beherzter und technologieoffener Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft entscheidend für das Gelingen der Energiewende. Es geht jetzt darum, gemeinsam die Produktion von Wasserstoff hochzufahren, Speicherkapazitäten auszubauen, den globalen Handel zu stärken und geeignete Lösungen für industrielle Kunden zu entwickeln, um die Wettbewerbsfähigkeit von Wasserstoff schnellstmöglich zu erreichen. Dies kann aber nur gelingen, wenn keine Technologien am Anfang ihrer Entwicklungsstufen ausgeschlossen werden. Überall, wo fossile Energieträger durch Wasserstoff ersetzt werden, wird die Dekarbonisierung beschleunigt. Eine reine Fokussierung auf „grünen“ Wasserstoff behindert uns in den Möglichkeiten, die Transformation schneller und günstiger voranzutreiben. Die durch das „Fit for 55“-Paket vorgeschlagenen gesteigerten Klimaschutzziele in Europa zeigen aber auch, dass die Anstrengungen zur Dekarbonisierung noch einmal deutlich erhöht werden müssen. Uniper wird den eigenen Dekarbonisierungskurs in diesem Zusammenhang weiter schärfen und konkretisieren. Von einer neuen Bundesregierung erwarten wir neben den Zielvorgaben aber vor allem klare Rahmenbedingungen, marktwirtschaftliche Anreize und – wo nötig – auch Förderprogramme. Generell muss der Ausbau erneuerbarer Energien damit erheblich beschleunigt werden. Gemeinsam mit Fortum sind wir aber davon überzeugt, dass die Energiewende und der „European Green Deal“ nur gelingen können, wenn europäische Länder und Unternehmen kooperieren, technische Fähigkeiten bündeln und gemeinsame Strategien entwickeln. Bei allem gilt: Die Zeit drängt.

Prof. Dr. Klaus-Dieter Maubach Uniper-CEO