BLASMUSIK Dezember 2019

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Ö S T E R R E I C H I S C H E

BLASMUSIK N r. 12 | 12. 2 019

67. Jahrgang | Österreichische Post AG | MZ MZ02Z034669M | tuba musikverlag gmbh, Steinamangererstr. 187, A-7400 Oberwart

Foto: Salzburger Christkindlmarkt/ Wild & Team

Fa ch m a g a z i n d es Ö s t e r re i ch i sch e n B l a s m us i k ve r b a n d es

Festliche Klänge mit Geschichte Turmbläser verbreiten mit ihrem Spiel viel Freude – vor allem am Heiligen Abend. Diese Art des Musizierens erwärmt nicht nur die Herzen des Publikums in der kalten Zeit, sondern hat auch eine lange Tradition. Seite 14


I N HALT FOTO DES MONATS 4 xxx

SYMPOSIUM 6 Tradition trifft auf Innovation: Blasmusik aus allen Perspektiven

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INTERVIEW 8 Bettina Barnay

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ÖBJ-LEHRGANG 10 Jugendorchesterleiterinnen und Jugendorchesterleiter

ÖSTERREICHISCHES BLASMUSIKFORUM 2020 12 Das Kursangebot

WINTER-WOODSTOCK DER BLASMUSIK 13 20. – 22. März 2020, Brixental

COVER 14 Turmblasen: Festliche Klänge mit Geschichte

KOOPERATION 16 Gut versichert durch das Blasmusikvereinsjahr

CANADIAN BRASS 18 Eine Erfolgsgeschichte in weißen Turnschuhen

MITSPIELEN UND GUTES TUN! 20 Woodstock-Gesamtspiel beim Ö3-Weihnachtswunder in Villach

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JUGENDCORNER 22 Neues von der Blasmusikjugend

BUNDESLÄNDER 26 Burgenland 29 Kärnten 31 Niederösterreich 33 Oberösterreich 35 Salzburg

37 Steiermark 39 Tirol 40 Vorarlberg 43 Wien

BLICK ZUM NACHBARN 45 Südtirol 46 Liechtenstein

NACHSPIEL 46 Impressum

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6 E D I TO R I AL Liebe Leserinnen und Leser der Blasmusik! Es flunkert, es glitzert, es riecht nach Zimt, Orangen und Nelken … richtig – die Musikanten­hochsaison ist eingeläutet.

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Wie erleben oder feiern Sie Weihnachten? Traditionell mit Christkind oder doch lieber modern mit Santa Claus? Singen Sie gemeinsam mit Ihrer Familie vor dem Christbaum oder entfliehen Sie an den Weihnachtsfeiertagen in eine Großstadt, zum Beispiel nach New York? Was genau bedeutet Weihnachten für Sie? Steht es für Familie, Freunde, Gemeinsamkeit oder etwas anderes? Lassen Sie sich von der Werbung zum Kauf von Unnötigem inspirieren oder basteln Sie noch selbst Geschenke? Welchen Sinn oder welchen Wert geben Sie dem Weihnachtszauber? Ich wünsche Ihnen im Namen der gesamten BLASMUSIK-Redaktion fröhliche und erholsame Feiertage mit Ihren Lieben und natürlich der (Blas-)Musik. Raphaela Dünser

Noch kein Abo? Holen Sie sich jetzt Ihr Jahresabonnement der Österreichischen Blasmusik um nur 41 Euro!

Ö S T E R R E I C H I S C H E

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Illustration: cazaam.at / Tenorhorn: Melton

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F OTO D E S M O NAT S

Tradition pflegen Hannah Feuerstein und Eva Richter besuchen die Bezauer Wirtschaftsschulen und schreiben ihre Diplomarbeit mit dem Titel „Tradition pflegen. Die Bregenzerwälder Juppe“. Das Ziel dieser Arbeit ist es, Tradition für die „jüngere“ Generation attraktiver zu machen und das kulturelle Erbe in die Zukunft zu führen. Dafür organisierten die zwei Schülerinnen einen Flechtkurs – mit der Unterstützung des Fachbetriebes „Maischön“. BLASMUSIK · 12 · 2019

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Spannende Podiumsdiskussion mit Persönlichkeiten verschiedenster Branchen

Ein Symposiumstag ganz im Zeichen des Austausches

Symposium Tradition trifft auf Innovation: Blasmusik aus allen Perspektiven Der Salzburger Blasmusikverband lud im November zu einem Symposium der besonderen Art ein. Unter dem Titel „Blasmusik in Salzburg – Liebhaberei mit Herausforderungen?“ standen die Pforten des Uniparks Nonntal für interessierte Musiker offen. Namhafte Persönlichkeiten teilten ihr Fachwissen und ihre Ansichten im Rahmen von Vorträgen und Workshops mit dem Auditorium, das sich richtungsweisende Impulse für die Zukunft mitnehmen konnte. Musikalisch- und schauspielerisch-hochkarätige Beiträge rundeten dieses Zusammentreffen im Sinne des (Blas-)Musikwesens ab und begeisterten die Teilnehmer.

Dass sich das Blasmusikwesen in den vergangenen Jahrzehnten stetig weiterentwickelt hat, ist regelrecht spürund hörbar. Im gegenwärtigen Businessalltag steht die Reflexion der Unternehmen auf der Tagesordnung. Warum also auch nicht das Vereinswesen mit all seinen Facetten und Besonderheiten aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und reflektieren? Unter dem Titel „Blasmusik in Salzburg – Liebhaberei mit Herausforderungen“ hat sich der Salzburger Blasmusikver-

Moderator Martin Ferdiny mit Fachreferent Manuel Epli

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band genau dieser Herausforderung gestellt. Im Zuge des Symposiums standen Themen wie „Wo steht die Blasmusik in Salzburg?“, „Wo geht die Reise hin?“, „Wo sind wir besonders stark?“ und „Wie können Lösungsansätze aussehen?“ auf dem Programm. Musikalisch begrüßt wurden die mehr als 190 Teilnehmer, die aus ganz Österreich angereist waren, von der Polizeimusik Salzburg. Dann stellte Moderator Martin Ferdiny, der durch den Tag führte, die Referenten vor. Um

Ein offenes Ohr für die Anliegen der Jugend hatte Bundesjugendreferent Helmut Schmid. Hier im Gespräch mit einem Teilnehmer des Lehrganges für Jugendreferenten.

eine Diskussionsplattform zu schaffen und praktische Zugänge zu eröffnen, referierten Manuel Epli (Dirigent, Pädagoge, Hauptdozent für Dirigieren im Musikbund Ober- und Niederbayern) zum Thema „Verein – Wie sind wir organisiert?“, Josef Feichter (Dirigent, Direktor der Musikschule Bruneck in Südtirol) über „Musik – Wie, was und warum musizieren wir?“ und Helmut Schmid (Landesmusikdirektor von Tirol, Bundesjugendreferent der ÖBJ) zum Thema „Jugend – Wie ‚jugendlich‘ sind wir?“. Spannend-aktiv gestalteten sich die Workshops, in denen vor allem Inhalte rund um Vereinsführung, musikalische Professionalisierung, Zukunftsbewusstsein und Jugend im Verein diskutiert und erarbeitet wurden. Epli sieht es als besondere Aufgabe einer Vereinsführung, den Vereinsalltag für die Mitglieder eines Musikvereines so attraktiv wie möglich zu gestalten. „Stringente Prozesse einzuführen und gut strukturiert zu arbeiten im Verein“, das ist laut ihm das A und O eines gut funktionierenden Gefüges. Hinsichtlich einer nachhaltigen bundesweiten Jugendarbeit ist es Schmid sehr wichtig, dass „die Position von ehrenamtBLASMUSIK · 12 · 2019


Ausstatter von Musikvereinen von Kopf bis Fuß.

lichen Entscheidungsträgern inhaltlich attraktiv aufrechterhalten wird, sodass junge Leute verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen“. Ganz im Zeichen des Austausches stand die Mittagspause. Dort spiegelte sich vor allem wider, dass das Blasmusikwesen von motivierten und engagierten Musikern und Funktionären lebt. Erfrischender Nachmittag Dynamisch-frisch startete der Nachmittag mit dem Ensemble „Federspiel“, das mit seinen einzigartigen Eigenkompositionen an das Motto „Über den Mut zu Neuem“ musikalisch anknüpfte. Einer spannenden ­Podiumsdiskussion stellten sich dann Karoline Edtstadler (Abgeordnete zum EU-Parlament), Thomas Heißbauer (kaufmännischer Leiter der Kulturvereinigung Salzburg), Peter Malata als Vertreter der Wirtschaft und großer Blasmusikförderer sowie Manuel Epli, Helmut Schmid, Josef Feichter, die drei Referenten des Vormittages. Im Fokus der Diskussion stand das Thema „Chancen und Herausforderungen im zeitgenössischen Blasmusikwesen“. Dass vorbildlich funktionierende Projekte von Musikvereinen und Organisationen es verdient haben, vor den Vorhang geholt und präsentiert zu werden, bewies der Tagespunkt „Best-Practice-Beispiele“. In diesem Rahmen fassten die drei Referenten des Vormittages die wesentlichen Inhalte ihrer Vorträge für das Plenum zusamBLASMUSIK · 12 · 2019

men und präsentierten hervorragende Beispiele aus der Praxis ihrer Schwerpunkte. Unter den Symposiumsbesuchern waren auch die Teilnehmer der laufenden ÖBV- und ÖBJ-Lehrgänge für Jugendreferenten und Führungskräfte. Armin Rom, Teilnehmer des ÖBV-Lehrganges zum Diplomierten Vereinsfunktionär, zeigte sich sichtlich begeistert von diesem lehrreichen Tag: „Ich war beim Vortrag von Manuel Epli – ein sehr guter Beitrag mit Inhalten, die wir schon im ersten Seminarblock gelernt hatten. Ich habe mir drei Dinge notiert, die ich künftig auch in meinem Verein umsetzen möchte – Beschlüsse von Sitzungen zeitnah zu überprüfen, auf die Kommunikation mit allen Mitgliedern im Verein genauer zu achten, um Fehlentwicklungen zu vermeiden und namentliche Aufgabenverteilung bei Beschlüssen immer sicherzustellen, damit Aufgaben zeitnaher erledigt werden können.“ Abschließend sorgten Federspiel und die Improtheaterformation „Die Zebras“ für großartige musikalisch-schauspielerische Eindrücke, die den Teilnehmern bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben werden. Matthäus Rieger, Landesobmann des Salzburger Blasmusikverbandes, bedankte sich für die rege Teilnahme am Symposium, für die hervorragenden Inputs der Referenten und für diesen produktiv-scharfsinnigen Tag im Sinne der Blasmusik. n

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Bettina Barnay

Die Recherche ist ausschlaggebend Wenn man bei einem Namen zuerst eine Stimme und dann ein Bild im Kopf hat, gibt es nur eine Person – Bettina Barnay. Sie ist bekannt durch ihre Arbeit im ORF-Landesstudio Vorarlberg. Seit 1994 zeigt sie sich verantwortlich für viele Projekte – von der Aufnahmeleitung bis zur Moderation diverser Sendungen wie des Kulturmagazins von Radio Vorarlberg. Chefredakteurin Raphaela Dünser traf sie zum Interview.

Der Duft frisch gemahlener Kaffeebohnen durchzieht einen hellen Wohnraum, in dem bereits eine strahlende Gesprächspartnerin zum Interview empfängt. Mit Bettina Barnay trifft Chefredakteurin Raphaela Dünser eine außergewöhnliche Frau, die sie schon vor einigen Monaten durch diverse Konzertmoderationen und Sendungen in Ö1 faszinierte. Umso mehr erfreut die Zusage des Interviews. Liebe Bettina, vielen Dank für die Einladung zu dir nach Schwarzach (V). Gleich zu Beginn möchte ich von dir wissen, welchen Bezug du zur Blasmusik hast. Das ist ganz einfach zu erzählen. Mein Elternhaus und auch meine Ausbildung waren durch und durch klassisch. Jazz hat noch eine Rolle gespielt, ebenso die Schlager der 1950er und 1960er Jahre. Aber eine meiner

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intensivsten Kindheitserinnerungen ist die an den 1. Mai. Ich hörte zuerst nur die Trommeln – wie sich offensichtlich der Musikverein Vorkloster durch die Klostergasse in Bregenz Richtung Stadt bewegte. Und das war für mich unglaublich toll. Ich fand es immer sehr festlich – die Trachten waren so schön. Die Musik (dieses „TschingBumm“) zu hören, war für mich ein Erlebnis. Die Begeisterung hat aber nicht so weit gereicht, dass ich schlussendlich auch ein Blasinstrument gelernt hätte (lacht). Danach hatte ich lange nichts mehr direkt mit der Blasmusik zu tun. Erst durch meinen damaligen Mann wurde ich intensiv in sie eingebunden. Dadurch habe ich auch die Entwicklung dieses Genres erlebt, die in den letzten 30 Jahren ja unglaublich gewesen ist. Durch meinen damaligen Schwiegervater, der Musiker mit Leib und Seele war und ist, erlebte ich diese Wen-

de der Literatur. In den 1980er Jahren sind auch die ersten ausgebildeten Kapellmeister am Dirigentenpult gestanden und haben sich getraut, neue und mutige Literatur zu spielen. Gerade in dieser Zeit dachte ich mir, dass es zwar gut ist, Neues zu spielen, aber auch wichtig ist, die „Alten“ nicht zu überfordern und mitzuziehen. Die Blasmusik ist eine so wichtige soziale Komponente. Es ist für ein Dorf und dessen Gemeinschaft sehr wichtig, eine eigene Musik zu haben. In den letzten 30 Jahren hat sich sehr viel getan, das hast du ja bereits erwähnt. Wie hast du diesen Wandel selbst wahrgenommen? Es gab eine Handvoll ausgebildeter Kapellmeister, die wirklich dirigieren konnten und sich trauten, neue, mutige und schwierige Literatur zu spielen. Sie haben es verstanden, die Literatur in den Verein und dadurch in BLASMUSIK · 12 · 2019


die Gemeinschaft zu bringen. Beim Frühjahrskonzert wurden Klassiker wie Märsche etc. gespielt. Das Programm des Herbstkonzertes bestand aus neuer Literatur – etwa aus der Musik der berühmten niederländischen Komponisten, die plötzlich in Vorarlberg gespielt wurde. Zu erwähnen ist auch, dass viele der Vorarlberger Profimusikerinnen und Profimusiker, die international unterwegs sind, aus der Blasmusik kommen. Sie haben ihre unbändige Musikfreude und Musikalität nicht zuletzt der (eigenen) Blasmusik zu verdanken. Gerne möchte ich auch ein sehr gelungenes Projekt aus der Blasmusik erwähnen – das IBC (Internationales Blasmusik Camp). Es ermöglicht jungen Musikern, neben professionellen Musikern der Wiener Symphoniker zu sitzen und mit ihnen gemeinsam zu musizieren. Viele, wenn nicht sogar alle Teilnehmer, nehmen in dieser Woche sehr viel mit. BLASMUSIK · 12 · 2019

Nicht außer Acht zu lassen ist das Netzwerk, das in einem solchen Projekt erweitert wird – regional, national und international. Ein ähnliches Projekt gab es bereits in den 1980er Jahren. Umso glücklicher bin ich darüber, dass sich engagierte Musiker gefunden haben, die dieses Projekt wieder aufnehmen. Christoph Indrist ist da an erster Stelle zu nennen. Auch das macht die Faszination Blasmusik aus – Projekte und Möglichkeiten wie das IBC. Bleiben wir noch beim IBC. Wie würdest du es beschreiben? Zu erleben, mit welcher Konzentration und welchem Einsatz hier musiziert wird, ist berauschend. Manchmal wundert es mich, dass sich beim Konzert nicht die Decke des Festspielhauses löst und davonfliegt – nicht wegen der Lautstärke, sondern wegen der Emotion, der Spielfreude und der

Freude der Musiker und ihres Dirigenten Martin Kerschbaum. Konzertmoderation und gute Konzertmoderation sind ja zwei verschiedene Paar Schuhe. Welche fünf Tipps hast du für die Moderatoren von morgen? 1. Informiere dich über Stücke und Komponisten (Zeit, Epoche, Herkunft). 2. Check und Double Check (Recherche bei mehreren Quellen). 3. Erzähle Geschichten, verwende keine Formulierungen, die du im normalen Gespräch nie verwenden würdest. 4. Achte auf die korrekte Aussprache von Titel und Komponist. 5. Vermeide Floskeln wie etwa: „Ich freue mich darüber, dass Sie so zahlreich erschienen sind.“

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LASMUSIK

JUGEND

Lehrgang für Jugendorchesterleiterinnen und Jugendorchesterleiter

WEITERBILDUNGEN AUS- UND WEITERBILDUNGEN VEREINSFUNKTIONÄRE FÜR VEREINSFUNKTIONÄRE

Lehrgang für Jugendorchesterleiterinnen und Jugendorchesterleiter in Musikvereinen und Musikverbänden der ÖBJ Junge Musiker beginnen heute immer früher ihre musikalische Karriere. Meist starten sie in einem Jugendblas­ orchester. Um Musikvereine und Musikverbände in diesem Bereich zu unterstützen, bietet die Österreichische Blasmusikjugend (ÖBJ) einen fundierten Lehrgang zum Jugendorchesterleiter an. Der Lehrgang wird speziell angeboten für: ❚❚ Aktive Jugendorchesterleiter ❚❚ Studierende der Musik ❚❚ Musikpädagogen ❚❚ Jugendreferenten in Musik­­vereinen, die ein Ensemble oder ein J­ugendorchester musikalisch leiten In dem Lehrgang geht es vorrangig um die musikalische Leitung eines Jugendorchesters. Grundkenntnisse in

Dirigieren müssen deshalb vorhanden sein! Für den organisatorischen Bereich der Jugendarbeit wird der Lehrgang für Jugendreferentinnen und Jugendreferenten angeboten. Dieser startet wieder im Herbst 2020. THEMENSCHWERPUNKTE ❚❚ Persönlichkeitsbildung (Rhetorik, Prävention, Soziale Medien) ❚❚ Musikalisch-pädagogische Fertigkeiten (Dirigieren eines Jugendorchesters) ❚❚ Musikalische Fertigkeiten (Instrumenten- und Partiturkunde) ❚❚ Organisation und Management (Aufbau eines Jugendorchesters, Konzertgestaltung) ❚❚ Praxisprojekt (schriftliche Dokumentation im Rahmen einer Seminararbeit) ❚❚ Abschlussveranstaltung und Urkundenverleihung

KOSTEN Die Kosten für das gesamte Ausbildungsprogramm betragen: ❚❚ Für Mitglieder einer Musikkapelle in Österreich, Südtirol und Liechtenstein: € 450,– ❚❚ Für Teilnehmer, die keiner Musikkapelle angehören: € 1.000,– ABSCHLUSS Der Lehrgang schließt mit dem aufZAQ-Zertifikat (www.aufzaq.at) ab. Dabei handelt es sich um eine Qualitätsprüfung des Lehrganges durch die neun Landesjugendreferate der Landesregierungen.

Die Termine Block

Datum

Ort

Block 1

03. – 05. April 2020

Carinthische Musikakademie Stift Ossiach (Kärnten)

Block 2

16. – 18. Oktober 2020

Haiminger Hof (Haiming/Tirol)

Block 3

08. – 10. Jänner 2021

JUFA Wien

Block 4

26. – 28. März 2021

Carinthische Musikakademie Stift Ossiach (Kärnten)

Ein Seminarblock beinhaltet 22 Einheiten á 50 Minuten. Der Zeitrahmen der Blöcke erstreckt sich von Freitag um 17.30 Uhr bis Sonntag um 15.30 Uhr.

LEHRGANGSLEITER | Bundesjugendreferent-Stellvertreter Mag. Andreas Schaffer Kontakt: Tel. +43 664 9615045 oder andreas.schaffer@blasmusikjugend.at

Anmeldung und Informationen unter: www.blasmusikjugend.at/jugend/bildungsangebot/lehrgang-fuer-jugendorchesterleiter

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Alle Infos unter www.woodstockderblasmusik.at

CANADIAN BRASS 7.

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JAN. 2020

WEITERE KONZERTE DER REIHE

02. 12. Blechschaden Musiktheater Linz 07. 04. Original Woodstock Musikanten Musiktheater Linz 08. 06. Christoph Moschberger & da Blechhauf’n Musiktheater Linz

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Österreichisches Blasmusikforum 2020 Wann: 5. bis 9. April 2020 (Sonntag bis Donnerstag) Schwerpunkt: Die Klangarbeit im Blasorchester Wo: Carinthische Musikakademie Stift Ossiach (Kärnten) Abschlusskonzert: 9. April 2020 um 15 Uhr DAS KURSANGEBOT

Dirigenten-Praxiskurs (Level Stufe B/C) Hauptdozent: Thomas Ludescher Pflichtstück: „Suite Française“ von Darius Milhaud; Satz 1, 3, 4, 5 (Verlag: Universal Music Publishing). Der Praxiskurs richtet sich an aktive Dirigenten, die von den Landesverbänden nominiert wurden. Sie arbeiten während des gesamten Kurses unter der Leitung des Dozenten Thomas Ludescher. Für 2020 kommen die aktiven Teilnehmer aus den Bundesländern Niederösterreich, Steiermark, Wien, Vorarlberg und Oberösterreich.

Dirigenten-Workshops Diese Angebote richten sich an interessierte Dirigenten, Dirigierschüler, Jugendorchesterleiter, Vizedirigenten und Registerführer. Jeder Teilnehmer kann selbst entscheiden, welche Workshops er besucht. Die Angebote können auch an Einzeltagen und unabhängig vom Praxis- und Meisterkurs besucht werden. Die Themengebiete sind sehr vielseitig und umfassen die verschiedensten Bereiche eines Dirigenten bzw. eines Jugendorchesterleiters.

Komponisten-Werkstatt Dozent: Oliver Waespi Die Komponisten-Werkstatt wurde vom ÖBV installiert, um das nationale Kompositionsschaffen zu fordern und zu fördern. Die Teilnehmer können sowohl aktiv als auch passiv mit dem Schweizer Komponisten Oliver Waespi arbeiten. Blasmusik NEU denken Der Klang eines Blasorchesters – mit diesem Thema wird sich „Blasmusik NEU denken“ im Jahr 2020 beschäftigen.

Dirigenten-Meisterkurs (Level Stufe D/E) Hauptdozent: Walter Ratzek Pflichtstück: „Lincolnshire Posy“ von Percy Grainger und Frederick Fennell (Verlag: Ludwig Music). Zu diesem Kurs sind maximal fünf Teilnehmer zugelassen, die auf der Basis einer Bewerbung ausgewählt werden. Der Hauptdozent des DirigentenMeisterkurses ist Walter Ratzek.

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Alle Informationen zum

Österreichischen Blasmusikforum 2020 unter: www.blasmusik.at/musikalisch/fortbildung/oesterreichisches-blasmusikforum BLASMUSIK · 12 · 2019


Winter-Woodstock der Blasmusik Vom Sommerfestival ins Wintervergnügen – das Woodstock der Blasmusik kommt von 20. bis 22. März 2020 ins Brixental und bringt auf sechs Bühnen drei Tage lang die Kitzbüheler Alpen zum Beben.

Ski, Schnee und schene Musi Blasmusikenthusiasten wissen: Das Woodstock der Blasmusik im beschaulichen Ort im Innkreis in Oberösterreich vereint blasmusikalische Hochgenüsse aller Art. Seit 2011 versammeln sich jährlich tausende Besucher bei dem mittlerweile größten Blasmusikfestival Europas, um gemeinsam die geblasene Musik zu feiern. Da liegt es nur in der Natur der Sache, neben den sonst sommerlich-hitzigen Festivalfreuden auch die winterliche Blasmusikstimmung aufleben lassen zu wollen. Im März 2020 ist es so weit. Das Woodstock der Blasmusik findet zum ersten Mal in der Winteredition statt: Blasmusik on the Rocks.

Drei Berge, drei Orte, sechs Bühnen Das Festival verteilt sich auf drei Orte in den Kitzbüheler Alpen: Kirchberg, Brixen und Westendorf. Die Main Stage befindet sich in der Talstation Brixen und wird Moop Mama, folkshilfe, da Blechhauf’n und die Lokalmatadore Viera Blech beheimaten. In unmittelbarer Nähe befindet sich die (schon vom Woodstock der Blasmusik heiß geliebte und allseits bekannte) Tanzl & Gstanzl Stubm – eine mobile Almhütte, die von 20. bis 22. März 2020 ins Brixental zieht. Dort sorgen Tanzlmusi-Gruppen (z. B. Kapelle So & So, Wüdara Musi, Franz Posch & seine Innbrüggler) für Stim-

mung. Auf den Bergen werden drei Almen bespielt: die Sonnalm in Westendorf (Hausmusi Alm), die Ochsalm in Kirchberg (Oberkrainer Alm) und die Nieding Alm in Brixen (Woodstock Alm). Und schließlich gibt es auch noch die Dorfbühne direkt auf dem Dorfplatz in Kirchberg. Dort werden gratis Platzkonzerte auch für jene gespielt, die sich tagsüber nicht auf dem Berg befinden. Highlights, News und Vorteile Wer beim ersten Winter-Woodstock der Blasmusik dabei sein möchte, kann bereits jetzt seinen Winterurlaub in den Kitzbüheler Alpen planen. Direkt auf www.winterwoodstock.at werden speziell geschnürte Packages angeboten, die neben Hotel und Skipass auch den Festivalpass beinhalten. Auf der neuen Facebook-Seite des Winter-Woodstock werden alle aktuellen News und Vorteile geteilt. Einfach mal reinschauen!

Foto: WDB/Klaus Mittermayr

Winter-Woodstock der Blasmusik 20. – 22. März 2020 Kirchberg – Brixen – Westendorf Packages mit Festivalpass und zwei Übernachtungen schon ab: 189 Euro Festivalpass: 99 Euro Tagesticket: 55 Euro

Weitere Infos unter: www.winterwoodstock.at

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Turmblasen Festliche Klänge mit Geschichte Turmbläser verbreiten mit ihrem Spiel viel Freude – vor allem am Heiligen Abend. Diese Art des Musizierens erwärmt nicht nur die Herzen des Publikums in der kalten Zeit, sondern hat auch eine lange Tradition.

Das Turmblasen gehörte ursprünglich zu den Aufgaben des Türmers bzw. des Stadtpfeifers. Er und seine Gesellen waren in der Stadt für Bewachung, Alarmierung und Ankündigung von Besuchern oder Feinden verantwortlich. Zudem mussten sie zur Bestätigung ihrer Anwesenheit bzw. ihrer Wachsamkeit zumindest morgens, mittags und abends, mancherorts sogar stündlich vom Turm blasen. Das alles wurde mit Hornsignalen durchgeführt, die genormt und mit bestimmten Informationswerten ausgestattet waren. Mit der Zeit kamen vertraglich geregelte musikalische Auftritte aller Art hinzu: Begleitung von Prozessionen, Spiel bei kirchlichen und weltlichen Festen, Begrüßung hoher Würdenträger etc.

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Hochblüte der Turmmusik Aufgrund der Vielfalt ihrer Aufgaben waren Türmer sehr umfassend und in mehreren (Blas-)Instrumenten ausgebildet. Im deutschsprachigen Raum erreichte ihre Musik im 15. Jahrhundert insbesondere in den Handelsstädten Leipzig und Lübeck eine Hochblüte. Sie galt damals als das städtische Gegenstück zur höfischen Trompeterzunft. Im 17. Jahrhundert gehörte die Turmmusik zu den beliebtesten Musikarten. Ihr künstlerisches Niveau war in der Barockzeit so hoch, dass einige Turmmusiker wie Johann Gottfried Reiche, der 1688 seine musikalische Laufbahn als Stadtpfeifergeselle in Leipzig startete, bedeutende Trompetenvirtuosen und Komponisten wurden.

Mit dem Abebben der Türkenkriege verloren die Türmer jedoch immer mehr an Bedeutung. So kam es ab dem Ende des 18. Jahrhunderts zur Aufhebung ihrer Privilegien (z. B. Monopol für das entgeltliche Musizieren innerhalb der Stadtmauern). Damit und durch die Entstehung von Blasorchestern verlor die Zunft ihren Nachwuchs. In der Mitte des 19. Jahrhunderts legten die letzten Stadtpfeifer ihr Amt nieder. Vereinzelt lebten sie noch als Kuriosum weiter. So gab es bis in die späten 1960er Jahre hinein in Bruck an der Leitha, Niederösterreich, einen städtischen Turmwächter, der von 22 bis 6 Uhr stündlich in das Nebelhorn blies. BLASMUSIK · 12 · 2019


Turmblasen in Salzburg jeden Donnerstag und Samstag bis 22. Dezember Beim Salzburger Turmblasen kommen die besten Bläser des Landes zusammen, um von der Terrasse der Dombögen und des Weihnachtsmuseums sowie vom Turm des Glockenspieles vorweihnachtliche Stimmung zu verbreiten.

Fotos: Salzburger Christkindlmarkt / MARTIN BOEHM www.talktomartin.at / Wild & Team / www.neumayr.cc

Auch für die Fortführung dieser Tradition ist gesorgt: Die Nachwuchsensembles des Musikum Salzburg erhalten eine der schönsten Bühnen der Welt. Seit 2017 spielen sie in der Weihnachtszeit jeden Mittwoch um 18 Uhr auf dem Domplatz.

Wiederaufnahme einer alten Tradition Ab dem späten 19. Jahrhundert wurde in Deutschland das Turmblasen von protestantischen Laienspielern in den Posaunenchören wiederbelebt. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts machten Volksliedforscher und Musikpädagoge Walther Hensel, Militärmusiker und Posaunist Ludwig Plaß, Musikwissenschaftler und Kirchenmusiker Wilhelm Ehmann diese Art des Musizierens wieder populär. Sogar Paul Hindemith, der eher für Kompositionen mit modernen Elementen bekannt ist, ließ sich in seinem 1932 erschienenen Bläserstück „Morgenmusik“ von ihr inspirieren. In Österreich sorgte vor allem Bernhard Paumgartner, Dirigent, KompoBLASMUSIK · 12 · 2019

nist, Musikwissenschaftler und Gründungsmitglied der Salzburger Festspiele, für die Wiederbelebung des Turmblasens. Auf Basis seiner Anregung erklang am Tag der Blasmusik im Jahr 1933 in Salzburg zum ersten Mal nach langer Zeit wieder vom Rathausturm festliche Trompetenmusik. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Turmmusik mit dem Adventsingen verknüpft. So fand am 2. Dezember 1950 in Salzburg erstmals das Advent­anblasen vom Glockenspielturm auf dem Residenzplatz mit historischen Kompositionen und adventlichen Weisen statt. Noch heute erfreuen dort in der Adventzeit feierliche Melodien von Bläserformationen das Publikum. Auch in vielen anderen österreichischen Gemeinden wird das Turmbla-

sen wieder praktiziert – insbesondere an den Adventsonntagen, dem Heiligen Abend und zu Silvester. Daher bezeichnet man es oft auch als Weihnachtsblasen oder Stille-Nacht-Blasen. In der Regel führen diese Konzerte kleine Bläsergruppen der örtlichen Musikvereine auf Türmen oder Erkern von Kirchen durch. Aus praktischen bzw. akustischen Gründen wird mitunter ein anderer Ort gewählt. Unsere Musiker und unsere Musikerinnen spielen dabei vor allem klassische Weihnachtslieder, festliche Weisen, Choräle – ehrenamtlich und bei jedem Wetter. Dafür gebührt ihnen ein großer Dank.

Mario Wassilikos n

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Gut versichert durch das Blasmusikvereinsjahr Versicherungen sind nicht nur im Privat-, sondern auch im Vereinsleben ein wichtiges Thema, da sie den Verein, die Musiker und die Funktionäre absichern. Damit die ehrenamtliche Tätigkeit nicht zum persönlichen Risiko wird, hat der ÖBV mit der Allianz Elementar Versicherung AG und der Generali Versicherung AG Rahmenverträge abgeschlossen, die den österreichischen Blasmusikkapellen günstige Versicherungsbedingungen ermöglichen.

Grundlegend für die Vereinsarbeit sind eine Kollektivunfall- und eine Haftpflichtversicherung. Am 1. Juni 2019 hat der ÖBV mit den Landesverbänden außerdem eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für die Funktionäre (D & O für Vereine) seiner Musikvereine abgeschlossen. Im nächsten Jahr kommt die Vereinsrechtsschutzversicherung hinzu. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit der Instrumentenversicherung für Musikkapellen und Ensembles.

Die Landesverbände von Kärnten und Tirol heben mit dem jährlichen Mitgliedsbeitrag den Betrag für die Kollektivunfall- und Vereinshaftpflichtversicherung von ihren Musikvereinen automatisch ein.

Kollektivunfallversicherung Diese Versicherung umfasst Unfälle versicherter Personen, die in ehrenamtlicher Tätigkeit für Musikvereine bzw. Musikverbände passieren. Sie gilt für alle Vereins- und Vorstandsmitglieder auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene sowie für Personen, die im

Auftrag der versicherten Musikkapelle tätig sind. Dazu zählt unter anderem die Durchführung von Wettbewerben, Festveranstaltungen, Freizeitveranstaltungen und Jugendlagern. Die Versicherung deckt zum Beispiel die Kosten für Bergung, psychologische Betreuung und Hubschrauberrettung nach einem Unfall. Vereinshaftpflicht Auch diese Versicherung gilt für alle Vereinsmitglieder – egal, ob Musiker oder Vorstandsmitglied. Mit ihr ist man vor finanziellen Risiken bei Sach- und Personenschäden optimal geschützt, zum Beispiel bei Sachschäden an Grundstücken, Gebäuden, Räumlichkeiten und Anlagen, die für die statutenmäßigen Zwecke des Vereines nötig sind. Ebenfalls gehören unter anderem das Aufhängen eines Werbetransparents von einem Verein über einer Straße, Zuschauertribünen und das Bewirtungsrisiko bei Veranstaltungen dazu. Der Versicherer leistet gerechtfertigte Schadensersatzansprüche, wehrt aber auch nicht gerechtfertigte

Schadensersatzansprüche ab, die gegen einen Verein bzw.seine Mitglieder erhoben werden. Wichtig zu wissen ist, dass im Schadensfall ehestmöglich eine Schadensmeldung gemacht werden soll. D & O für Vereine Seit 1. Juni 2019 hat der ÖBV seinen Vereinsfunktionären mit der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung (D & O für Vereine) eine finanzielle Rückendeckung verschafft. Führungspositionen in Vereinen bergen ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Bei Fehlentscheidungen im Vereinsvorstand können die Schäden manchmal finanziell gravierend sein. Dabei muss das Vereinsorgan beweisen, dass es nicht schuldhaft gehandelt hat (Beweislastumkehr). Ausgeschlossen sind Fälle wie wissentliche Pflichtverletzung und Vorsatz. Vereinsrechtsschutzversicherung Versichert sind der Vereinsvorsitzende, die Mitglieder des Vereinsvorstandes bzw. die Vereinsobleute, sämtliche

Versicherungspartner ÖBV/ÖBJ

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Vereinshaftpflicht und Kollektivunfall D & O für Vereine Vereinsrechtsschutzversicherung

Allianz Agentur | Krafka GmbH & Co KG Ansprechpartner: Sarah und Werner Krafka sarah.krafka@allianz.at, werner.krafka@allianz.at

Instrumentenversicherung

Generali Versicherung AG Ansprechpartner: Gerhard Eppensteiner gerhard.eppensteiner@generali.at BLASMUSIK · 12 · 2019


Funktionäre, Dienstnehmer und Mitglieder des Vereines für Versicherungsfälle, die mit der Vereinstätigkeit unmittelbar zusammenhängen. Diese Versicherung beinhaltet einen Schadensersatzrechtsschutz (jedoch nur aktiv), einen Straf- und einen Beratungsrechtsschutz. Das Versicherungsformular, mit dem sich Vereine für die Vereinshaftpflichtversicherung anmelden können, wird im nächsten Jahr so erweitert, dass die Vereinsrechtsschutzversicherung bei Interesse mitabgeschlossen werden kann.

Instrumentenversicherung Diese Versicherung ist von grundlegender Wichtigkeit, da durch das rege Vereinsleben der Musikkapellen Beschädigungen schnell passieren können. Ein Verein kann für alle seine Mitglieder die Instrumentenversicherung für Musikkapellen abschließen.

Damit sind die Instrumente bei Brand, Wasserschaden, Einbruchdiebstahl, Vertauschung, Transport und Böswilligkeit von Dritten versichert. Kleinere Musikgruppen können die Instrumentenversicherung für Ensembles in Anspruch nehmen. Jedoch wird die Versicherung nicht pro Musiker, sondern pro Instrument abgeschlossen und ist erst ab zehn Instrumenten möglich. n Mehr Informationen und alle Unterlagen unter: www.blasmusik.at

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I N T E RV I E W

CANADIAN Eine Erfolgsgeschichte in weißen Turnschuhen Eines der weltbesten Brass-Ensembles tourt durch Österreich – die einmalige Gelegenheit, die fünf Herren von Canadian Brass live zu erleben: am 7. Jänner in Schladming, am 9. Jänner in Innsbruck und am 16. Jänner in Linz. Wir haben Chuck Daellenbach, dem Gründer von Canadian Brass, ein paar Fragen gestellt.

Lieber Chuck, vor fast 50 Jahren gründeten Sie und Gene Watts Canadian Brass. Welche Pläne hatten Sie damals für Ihre neue Gruppe? Dachten Sie, dass sie eines der weltweit führenden Brass-Ensembles mit Auftritten auf der ganzen Welt werden würde? In der Anfangszeit von Canadian Brass hatten wir sehr bescheidene Hoffnungen. Wir wollten einfach Musik machen und eine Zuhörerschaft aufbauen, die die Musik genauso liebt wie wir. Wir hatten keine konkreten Pläne oder Vorgaben wie sie Streicherensembles oft haben – mit 400 Jahren an Repertoire, auf das man zurückgreifen könnte. Also gingen wir die Sache ganz neu an. Wir spielten viele Konzerte in Toronto und gewannen die Canadian Broadcasting Corporation als Partner, der uns landesweit im Radio ausstrahlte. Zu diesem Zeitpunkt spielten wir dann auch erste Konzerte in den USA und gewannen sehr viel Erfahrung mit Auftritten in Fernsehen und Radio. Schließlich hatten wir die Möglichkeit, ein Live-Konzert beim Radiosender WQXR (New Yorks führender klassischer Radiosender) zu spielen. Wir nahmen diese Chance natürlich wahr. Es war reines Glück, dass

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der Produzent von RCA Red Seal gerade in diesem Moment zuhörte und im Anschluss sofort einen Vertrag mit uns abschließen wollte. Eine völlig unübliche Sache – als Brass-Ensemble einen Vertrag mit einer Plattenfirma abzuschließen. Damit startete eine steile Karriere mit Auftritten in aller Welt. Das gesamte Ensemble tritt in weißen Turnschuhen auf. Wie kam es zu dieser Tradition? Wir spielten in unseren frühen Jahren im Orchester des Kanadischen Nationalballetts. Dadurch lernten wir, diese Art von Musik zu lieben. Als wir dann für ein Konzert einige Ballettwerke zusammenstellten, die zu uns passten, merkten wir schnell: Die Musik allein reicht nicht! Wir brauchten auch so etwas wie „Staging“. Also haben wir die Primaballerina des Nationalballetts zu einer unserer Proben geholt. Das Erste, was sie sagte war: „Ihr müsst Ballettschuhe tragen!“. Das haben wir dann auch beim Konzert gemacht. Unser Publikum dachte aber, dass wir weiße Turnschuhe tragen. Naja, und weil diese wirklich sehr bequem sind, tragen wir seither bei all unseren Konzerten weiße Turnschuhe.

Worauf dürfen sich die Gäste der Happy-New-Year-Konzerte in Österreich freuen? 2020 ist ein sehr spezielles Jahr für Canadian Brass, da ja alles 1970 – also vor 50 Jahren – begann. Wir spielen unsere Konzerte immer noch mit demselben Enthusiasmus, den wir in den ersten Jahren hatten. Das Publikum wird die feinsten Trompeten-, Hornund Posaunenklänge hören, die diese Ära zu bieten hat. Natürlich werden wir das breite Repertoire spielen, für das wir bekannt sind! Neben Ihren Konzerten halten Sie auch Meisterklassen und Workshops ab. Welchen Satz würden Sie jedem Blasmusiker als Ratschlag für den Auftritt geben? Erstens: Sei du selbst und versuche nicht, jemand anderen zu kopieren! Und zweitens: Vergiss niemals deine Geldtasche im Backstage-Bereich!

Danke für das Gespräch! n

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BRASS „Sei du selbst und versuche nicht, jemand anderen zu kopieren!“ Chuck Daellenbach

Woodstock in Concert – Happy New Year Zum Neujahr 2020 präsentieren die Ausnahmemusiker im Rahmen der Reihe „Woodstock in Concert“ Highlights aus ihrem Programm „Happy New Year“. Alle Infos dazu auf www.woodstockderblasmusik.at

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Mitspielen und Gutes tun! Woodstock-Gesamtspiel beim Ö3-Weihnachtswunder in Villach In jedem Jahr findet es in einer anderen Landeshauptstadt statt: das Ö3-Weihnachtswunder. Bei diesem mehrtägigen Spendenfest wird zugunsten von Licht ins Dunkel für österreichische Familien in Notlagen gesammelt. Heuer wird das Weihnachtswunder auch musikalisch begleitet – von einem Woodstock-Gesamtspiel, wie es nicht besinnlicher sein könnte!

Gefragt sind alle Musikerinnen und Musiker. Denn für jeden, der am 21. Dezember auf dem Villacher HansGasser-Platz steht und beim großen Woodstock-Gesamtspiel musiziert, spendet das Woodstock der Blasmusik einen Euro an Licht ins Dunkel. Mehr Menschen, mehr Weihnachtsstimmung, mehr Spenden! Aufruf an Kärntner Kapellen und Vereine Speziell die Musikschulen, die Kapellen und die Musikvereine Kärn-

tens sind aufgerufen, dabei zu sein. Das Ö3-Weihnachtswunder mit dem Woodstock-Gesamtspiel startet am 21. Dezember um 10 Uhr direkt in der Villacher Innenstadt. Bereits ab 9 Uhr können auf dem Hans-Gasser-Platz die Noten für das gemeinsame Spiel erworben werden. Ab 10.30 Uhr wird dann gespielt. Das Event wird von Ö3 live im Radio übertragen. Wer also nicht vor Ort ist, kann sich zuschalten! Notenhefte von RUNDEL Um auch gemeinsam musizieren zu können, produziert der Notenverlag RUNDEL eine Special Edition des Gesamtspielheftes mit weihnachtlichen Stücken und „Tage wie diese“, dem Ö3 Song 2018. Dieses Notenheft ist ab 1. Dezember online um 2 Euro pro Ausgabe erhältlich und wird portofrei verschickt. Der Reinerlös des Verkaufs kommt Licht ins Dunkel zugute. Spendeneuro im Woodstock-Ticket-Shop Wer nicht dabei sein kann, aber etwas zur guten Sache beitragen möchte, hat ab sofort die Mög-

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lichkeit, im Woodstock-der-Blasmusik-Ticket-Shop Spendengeld (gebührenfrei) in den Warenkorb zu legen. Unter www.woodstockderblasmusik.at findet man weitere Infos zum Weihnachtswunder und den Link zum RUNDEL-Notenheft. Helft musikalisch mit, Gutes zu tun, und seid dabei! Liederauswahl ❚❚ „Es wird schon glei dumpa“ ❚❚ „Leise rieselt der Schnee“ ❚❚ „Süßer die Glocken nie klingen“ ❚❚ „Andachtsjodler“ ❚❚ „Stille Nacht“ ❚❚ „Adeste fideles“ ❚❚ „Is schon still uman See“ ❚❚ „O du fröhliche“ ❚❚ „Tage wie diese“

Woodstock-Gesamtspiel beim Ö3-Weihnachtswunder Samstag | 21. 12. 2019 | 10 Uhr Hans-Gasser-Platz | Villach Notenausgabe: ab 9 Uhr BLASMUSIK · 12 · 2019


Frohe Weihnachten Immer ein Lichtlein mehr im Kranz, den wir gewunden, dass er leuchte uns so sehr durch die dunklen Stunden. Zwei und drei und dann vier! Rund um den Kranz welch ein Schimmer, und so leuchten auch wir, und so leuchtet das Zimmer. Und so leuchtet die Welt langsam der Weihnacht entgegen. Und der in Händen sie hält, weiß um den Segen! Matthias Claudius (1740 – 1815)

Der Österreichische Blasmusikverband und die Österreichische Blasmusikjugend wünschen euch, liebe blasmusikalische Leserinnen und Leser, eine Weihnachtszeit voller Liebe, Besinnlichkeit und Dankbarkeit sowie ein erfolgreiches, mit Musik gesegnetes und vor allem gesundes Jahr 2020.

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JUGENDCORNER

JugendmitGlied des Monats

Neuer Kärntner Landesjugendreferent Im Oktober fanden in Kärnten die Neuwahlen des Landesvorstandes statt. Christian Kramser, MA wurde dabei zum Landesjugendreferenten gewählt. Wir haben mit ihm gesprochen und ihn zu seiner neuen Aufgabe und seinen Zielen befragt.

Wie bist du zur Funktion des Landes­ jugendreferenten gekommen? Ich war schon seit zwei Perioden als stellvertretender Landesjugendreferent in Kärnten tätig. Mir ist es wichtig, dass die Jugendarbeit im Kärntner Blasmusikverband weiterhin funktioniert. So habe ich mich dazu entschlossen, die-

ses Amt gemeinsam mit meinen drei Stellvertretern in Angriff zu nehmen. Welche Ziele hast du dir für deinen neuen Aufgabenbereich gesteckt? Und welche Projekte stehen in Zukunft in Kärnten an? In Kärnten gibt es mit den immer po-

FAKTEN Alter: 34 Ausbildung: HTL Villach für EDVO, Studium der Instrumentalund Gesangspädagogik mit Hauptfach Trompete am Kärntner Landeskonservatorium, Lehramt für Hauptschule an der Pädagogischen Hochschule Kärnten (Fächer: Mathematik und Musik), Masterstudium der Blasorchesterleitung am Mozarteum Salzburg Beruf: Musikschullehrer und freier Mitarbeiter im ORF-Landesstudio Kärnten Freizeit/Interessen: Sport, Jagd, Musik, Musik und nochmals Musik Instrument: Trompete, Flügelhorn Verein: Trachtenkapelle Großkirchheim Aktuelle Funktionen: Kapellmeister, Landesjungendreferent, BezirkskapellmeisterStellvertreter (Bezirk Spittal an der Drau)

pulärer werdenden Sommerkursen, den Wettbewerben und diversen Fortbildungsprogrammen bereits sehr viele attraktive Angebote für unsere Jugend. Diese Projekte möchte ich weitertragen, verbessern und erweitern. Nächstes Jahr steht ein Projekt mit den Wiener Philharmonikern in Salzburg an, bei dem viele junge Talente aus Kärnten die Möglichkeit haben werden, gemeinsam mit herausragenden Musikern zu musizieren. Wichtig ist es mir auch, die vor kurzer Zeit gegründete Junge Bläserphilharmonie Kärnten zu unterstützen und ihr Fortbestehen zu sichern. Es gibt die Ausbildung zum Jugendreferenten und zum Jugendorchesterleiter. Seit 2015 existiert der Bundesjugendbeirat der ÖBJ. Wie motivierst du junge Menschen, diese Angebote der ÖBJ in Anspruch zu nehmen? Unsere Blasmusikjugend sprüht vor Energie und neuen Ideen. Mir ist es deshalb ein zentrales Anliegen, sie auch professionell zu leiten, zu unterstützen und ihr zu helfen, ihre Visionen umzusetzen. Um sie entsprechend fördern und fordern zu können, bedarf es gut ausgebildeter Funktionäre in den Vereinen. Ich möchte den Verantwortlichen in Zeiten, in denen die Qualität der Musiker stetig steigt, nahelegen, sich entsprechend fortzubilden und die ausgezeichneten Angebote der ÖBJ zu nutzen. Nur so können wir den hohen Ansprüchen der heutigen Jugend gerecht werden.

Funktionär seit: 2003

Christian Kramser 22

Motto: „Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers!“ (Jean Jaurès)

BLASMUSIK · JUGEND · 12 · 2019


„Wir müssen die Jugend mit dem Blasmusikvirus infizieren.“ Wo siehst du die Herausforderungen in der Blasmusikjugendarbeit? Bedingt durch ein immer größer werdendes Freizeitangebot für die Jugend, durch viel Leistungsdruck im schulischen Bereich, aber auch durch den sehr großen und nicht immer nur positiv zu sehenden Einfluss digitaler Medien wird es immer schwieriger, die Jugend ernsthaft für die Blasmusik zu begeistern. Sie und ihre Eltern müssen dafür sensibilisiert werden, dass man im Verbund eines Blasorchesters oder eines Ensembles Werte erfährt und erlernt, die für das ganze Leben wichtig und notwendig sind. Wir haben die Aufgabe, die Jugend zu faszinieren, zu motivieren, zu begeistern und mit dem Blasmusikvirus zu infizieren. Dann ist die blasmusikalische Zukunft gesichert. In deinem Leben dreht sich sehr viel um die Musik. Wie findest du Zeit für andere Hobbys? Welche sind das? Es stimmt. Vieles in meinem Leben dreht sich um die Musik. Deshalb war es mir in letzter Zeit sehr wichtig, ein Hobby zu finden, das nichts mit der Musik zu tun hat. So habe ich im Vorjahr die Jagdprüfung abgelegt und bin jetzt auch im Wald anzutreffen. Dort finde ich Ausgleich und Ruhe. Es ist ein Gegenpol zur Musik. Gerne bin ich auch in den Bergen unterwegs. Zeit mit meiner Familie zu verbringen, ist mir ebenfalls wichtig. Ich reise gerne mit meiner Freundin, um andere Kulturen und andere Länder kennenzulernen. Was viele vielleicht nicht glauben: Ich koche auch sehr gerne! Vielen Dank für das tolle Gespräch! BLASMUSIK · JUGEND · 12 · 2019

Enya (vorne rechts) mit ihrer Familie im Studio in Berlin

Klein gegen Groß: Das unglaubliche Duell ❚❚ Am Vorabend des dritten Advents lädt Kai Pflaume Prominente zu Duellen mit außergewöhnlich begabten Kindern ein. Die kleinen Könner zwischen 8 und 13 Jahren fordern die prominenten Gäste mit spannenden und ungewöhnlichen Aufgaben heraus. Mit dabei ist dieses Mal die Tochter von Kerstin Pucher, die in der Geschäftsstelle der Österreichischen Blasmusikjugend arbeitet. Die 11-jährige Enya tritt gegen Schauspielerin Jessica Schwarz beim Kerzenduell an: Wer von den beiden wird 600 Kerzen schneller ausblasen können? „Es gab ein Casting und ich wurde ausgewählt“, erzählt Enya. „Da ich mittlerweile aber schon seit

drei Jahren Tuba spiele, scheint mir diese Aufgabe zu liegen“, erklärt sie weiter. Wie sich Enya schlägt und wer von den beiden diese faszinierende Challenge schneller meistert, gibt es in der nächsten Ausgabe von Klein gegen Groß am Samstag, 14. Dezember, um 20.15 Uhr auf ORF 1 und Das Erste zu sehen.

Die Vorbereitungen zu Hause: 600 Kerzen im Abstand von 4,5 cm wurden mehrmals aufgestellt.

Jugendblasorchester-Wettbewerb der Società Filarmonica di Talamona 18. und 19. April 2020, in Talamona (SO) Wettbewerbskategorien: Kategorie A Kompositionen der Schwierigkeitsstufe 2 – 2,5 Kategorie B Kompositionen der Schwierigkeitsstufe 1 – 1,5 Freie Kategorie für die zur Verfügung stehende Besetzung geeignete Kompositionen Anmeldung bis zum 31. Jänner 2020 Mehr Informationen unter: info@filarmonicaditalamona.it oder www.filarmonicaditalamona.it

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JUGENDCORNER

JUVENTUS MUSIC AWARD: Die Gewinner Die Preisverleihung des „JUVENTUS MUSIC AWARD 2019“ fand im Oktober in Grafenegg, Niederösterreich, statt. Den ersten Platz und damit eine Klarinette, gesponsert vom Musikhaus Hammerschmidt, sowie einen 500-Euro-Gutschein, ebenfalls vom Musikhaus Hammerschmid, gewann die Bürgerkapelle Gries aus Südtirol.

Wie wird so ein großartiger Sieg gefeiert? Immerhin wurden mehr als 23 hervorragende Projekte eingereicht und von einer mehrköpfigen Jury beurteilt. Gemeinsam mit Christian Mair, dem Regisseur des generationsübergreifenden Musikprojektes „Manege frei“, wurde nach der ersten Probe gebührend im Stammlokal gefeiert und auf den Erfolg angestoßen. „Wir sind von unserem eingereichten Projekt überzeugt“, betont Obmann Roland Furgler. „Jedoch haben wir

Sie freuen sich über den Sieg: Regisseur Chris Mair, Obmann Roland Furgler, Kapellmeister Georg Thaler, Ehrenobmann Franz Targa, VSM-Obmann Pepi Fauster (v. l.).

bei so vielen tollen Projekten nie mit dem ersten Platz gerechnet!“, erklärt er freudig. Weitere Projekte für das kommende Jahr sind nicht geplant, steckt die Bürgerkapelle doch derzeit mitten in den Vorbereitungen für das alljährliche Neujahrskonzert am 1. Jänner. Nebenbei laufen jedoch schon die ersten Vorarbeiten für das 200-jährige Bestandsjubiläum im Jahr 2021. Gemeinsam mit dem einzigen Profitheater in Südtirol, den Vereinigten Bühnen Bo-

zen, wird der Musikverein eine Blasmusikoper zur Aufführung bringen. Nach dem Buch der österreichischen Bestsellerautorin Vea Kaiser mit dem Titel „Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam“ werden Libretto und Musik von Silke Dörner und Thomas Doss geschrieben bzw. komponiert. Die Bürgerkapelle wird neben der musikalischen Gestaltung auch auf der Bühne sein und aktiv mitwirken. Die Uraufführung findet am 1. Jänner im Haus des Stadttheaters Bozen statt.

Für die Siegesfeier gab es eine besondere JUVENTUS-Torte.

„Bildungshunger und Wissensdurst sind keine Dickmacher!“

Bundesjugendreferent Helmut Schmid hat das Masterstudium der Blasorchesterleitung am Mozarteum abgeschlossen.

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❚❚ Familie, Arbeit, Ehrenamt, Freizeit – und zusätzlich noch ein Studium? Bundesjugendreferent Helmut Schmid zeigt es vor und konnte im Herbst sein Masterstudium der Blasorchesterleitung an der Universität Mozarteum Salzburg erfolgreich beenden. Das Studium dauert

vier Semester und schließt mit dem Titel „Master of Arts“ ab. Den Studierenden werden dabei künstlerischpraktisches und theoretisch fundiertes Wissen und dessen Anwendung vermittelt. Besondere Schwerpunkte sind Leitung von Blasensembles und -orchestern sowie Instrumentation und Arrangements. „Ein berufsbegleitendes Studium ist die ideale Möglichkeit, sich neben dem Job zu spezialisieren“, erklärt Schmid. „Es ist aber egal, ob Universität, die Ausbildungsprogramme der ÖBJ bzw. des

(Lothar Schmidt)

ÖBV oder diverse Angebote anderer Bildungseinrichtungen – die Hauptsache ist doch, dass man ein Leben lang wissenshungrig bleibt und sich immer weiterentwickelt“, betont er abschließend.

www.moz.ac.at BLASMUSIK · JUGEND · 12 · 2019


Tonträger des Wettbewerbswochenendes in Grafenegg Im Rahmen des „9. Österreichischen Jugendblasorchester-Wettbewerbes“ sowie des „1. Österreichischen Blasorchesterwettbewerbes der Höchststufe“ in Grafenegg, Niederösterreich, präsentierten nationale und internationale Orchester die Klangvielseitigkeit des Blasorchestergenres renommierten Juroren und interessiertem Publikum.

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Die Highlights der großartigen Wettbewerbe wurden auf zwei Tonträgern zusammengefasst – das ideale Weihnachtsgeschenk für Familie und Freunde! „Österreichischer Jugend­ blasorchster-Wettbewerb 2019 – ÖBJ Partner seitFür über 10 Jahren! Highlights“ Für Website winds4you Website winds4you Diese CD umfasst 21 hervorragende Titel der Jugendblasorchester aus Österreich und Südtirol, die in den Kategorien AJ bis DJ teilnahmen. Preis: 10 EuroFür Website winds4you

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„1. Österreichischer Blasorchester­ ÖBJ Partner seitPartner über 10 Jahren! ÖBJ seit über 10 Jahren! wettbewerb der Höchststufe – Für Website Logos Highlights“ .at Auf dieser CD befinden sich 14 Werke ÖBJ Partner seit über 10 Jahren! der sechs Orchester aus Kärnten, Oberösterreich, Tirol und Slowenien, die teilnahmen. Preis: 10 Euro

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❚❚ Das Matterhorn (ital. Monte Cervino) ist mit seiner Höhe von 4.478 Metern einer der höchsten Berge der Alpen. Die markante Gestalt und die Besteigungsgeschichte machen es zu einem der bekanntesten Berge der Welt. Zermatt – die schöne, romantische Gemeinde im Mattertal bildet den Ausgangspunkt mit Blick zum Matterhorn. Viele Touristen bevölkern diese wunderbare Gegend. Das Matterhorn schreckt die Menschen ab, aber zieht sie auch gleichzeitig an – und das seit mehr als 150 Jahren.

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Gerald Hoffmann

Vorsitzender der Votruba ArGe Literatur der ÖBJ

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Komponist: Michael Greisler | Tirol P

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BLASMUSIK · JUGEND · 12 · 2019

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BURGENLAND Burgenländischer Blasmusikverband Glorietteallee 2/2, 7000 Eisenstadt, Tel. 02682/65181, Fax 02682/61910

www.blasmusik-burgenland.at Redaktion: Stephanie Klein medienreferent@blasmusik-burgenland.at

Fünf Kapellen bei „Polka, Walzer, Marsch“ ❚❚ Am 12. Oktober gaben beim Wertungsspiel „Polka, Walzer, Marsch“ fünf Kapellen ihr Bestes. Aus dem Burgenland nahmen der Musikverein Purbach, die Bauernkapelle St. Geor-

gen und der Musikverein Müllendorf teil. Aus dem benachbarten Niederösterreich konnten die Musikkapelle Waidmannsfeld und der Musikverein Zillingdorf-Eggendorf begrüßt wer-

den. Alle Teilnehmer konnten einen sehr guten, teilweise sogar einen ausgezeichneten Erfolg erzielen. Die Juroren dieses Wertungsspieles waren Landeskapellmeister Hans Kausz, Ehrenbezirkskapellmeister Erwin Franaschek und Ehrenlandesobmann Alois Loidl. Moderiert wurde die Veranstaltung von Bezirksobmann Mag. Michael Hoffmann. ERGEBNISSE MV Waidmannsfeld (NÖ) Stufe B

86,83 Pkt.

MV Purbach Stufe C

91,38 Pkt.

MV Bauernkapelle St. Georgen Stufe D 91,77 Pkt. MV Müllendorf Stufe C

Der Musikverein Müllendorf aus dem Burgenland.

92,22 Pkt.

MV Zillingdorf-Eggendorf (NÖ) Stufe C 84,11 Pkt.

Bezirk Neusiedl am See feiert ❚❚ Am 17. Oktober waren die Musikvereine des Bezirkes Neusiedl am See beim Musikantenball in Illmitz in der Pusztascheune.

Zahlreiche Musikvereine (im Bild Vertreter des MV Kittsee) trafen sich beim Musikantenball in Illmitz

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Bezirksobmann Mag. Dieter Denk führte gekonnt durch das Programm. Musikalisch begrüßte der Musikverein Tadten, der auch seine neue Tracht

präsentierte. Diese betont die Identität des Vereines und die besondere Verbundenheit mit der Heimatgemeinde. Das musikalische Highlight beim Musikantenball war der Auftritt von Seewinkel Blech. Diese im Sommer 2018 gegründete Gruppe besteht aus elf jungen Musikern, die rund um den Seewinkel herum beheimatet sind. Seewinkel Blech setzt sich aus einer klassischen böhmisch-mährischen Besetzung zusammen: Flügelhorn, Tenorhorn, Klarinette, Tuba, diverse Begleitinstrumente und Schlagzeug. Abgerundet wurde das abwechslungsreiche musikalische Programm von Richi Blech & Co. Die Bezirksfunktionäre organisierten eine Tombola und sorgten für gute Stimmung. Beeindruckend war die Begeisterung der Jugend für die Blasmusik. BLASMUSIK · 12 · 2019


B U RG E N L AN D

Fotos: Johann Nabinger

Musik verbindet Generationen in Wulkaprodersdorf ❚❚ Das hat man bei der Veranstaltung „JMV in Concert“ des Jugendmusikvereines Wulkaprodersdorf am 20. Oktober gleich beim Eröffnungsstück gemerkt. Musiker im Alter von 9 bis 73 Jahren nahmen unter der Leitung von Kapellmeister Johann Dragschitz gemeinsam Aufstellung. Sie boten dem zahlreich erschienenen Publikum ein faszinierendes Bild und ein nicht weniger eindrucksvolles Klangvolumen. Das Herbstkonzert – der musikalische Höhepunkt des Vereinsjahres – umfasste heuer Musikstücke aus fast allen Genres: von „New York Overture“ über „Highlights from Cats“, „Nora – Licht des Nordens“ und „Eiger – Journey to the Summit“ bis zu traditioneller Blasmusik wie „Böhmische Liebe“.

Das absolute Highlight war „The Best of Phil Collins”, bei dem der Jugendmusikverein spätestens bewies, dass sich das intensive Proben sowie ein erstmals abgehaltenes 2-tägiges Probenwochenende gelohnt hatten. Beim Stück „Declaration for Trumpet“ konnte der 11-jährige Solist Lukas Milchram brillieren. Der zweite Teil des Konzertes zeigte, dass man mit der derzeitigen Jugendarbeit in Wulkaprodersdorf mehr als zufrieden sein kann. Die Kinder der Bläserbande 2.0 (ein Projekt der ZMS Eisenstadt und der Gemeinde Wulkaprodersdorf) und der MusicGÄNG (Leitung: ZMS-Dir. MMag. Martin Ivancsits) zeigten mit großer Begeisterung ihr Können.

Während des Konzertes wurden die langjährigen Musiker Gerhard Gmaschitz, Roland Steiner und Christian Teller mit dem Ehrenzeichen in Gold geehrt. Zwölf Kinder der MusicGÄNG erhielten die Urkunde für das Juniorabzeichen des BBV.

kapelle Markt Allhau, 94,91 Punkte). LStbf. Andreas Blutmager und LStbf­ Stv. Sabine Mauersics stehen den burgenländischen Kapellen auch gerne

für individuelle Trainingseinheiten zur Verfügung. Herzlichen Dank an die Trachtenkapelle Markt Allhau für die musikalische Unterstützung.

ZMS-Dir. Martin Ivancsits und Kpm Johann Dragschitz

Stabführerprüfung ❚❚ Am 12. Oktober fand die Stabführerprüfung SÜD in Markt Allhau statt. Diese wurde in der Form einer praktischen Prüfung mit der Trachtenkapelle Markt Allhau und eines Theorieteiles mit vielen Punkten, die ein Stabführer wissen muss, abgehalten. Die Themen reichten von Marschier-Details (z. B. Abfallen und Aufmarschieren in unterschiedlichen Varianten), Aufstellung der Kapellen, Instrumentenhaltung bis zu Details bei der Stabführung. Die Jury, die aus LStbf. Andreas Blutmager, LStbfStv. Sabine Mauersics und LKpm. Hans Kausz bestand, lobte das Interesse und die fachlichen Kenntnisse der Kandidaten. Zwei Teilnehmer bestanden die Prüfung mit einem ausgezeichneten Erfolg: Andreas Heschl (MV Pilgersdorf, 91,82 Punkte) und Andreas Loschy (MV TrachtenBLASMUSIK · 12 · 2019

LStbf. Andreas Blutmager, Andreas Loschy, Andreas Heschl und LStbfStv. Sabine Mauersics

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Foto: Daniela Matejschek

B U RG E N L AN D

Deschawüh: 20 Jahre da Blechhauf’n ❚❚ Ein Name, der aus der burgenländischen Blasmusikszene nicht wegzudenken ist. Zur Feier des Jubiläums tourt da Blechhauf’n mit seinem Programm „Deschawüh“ durch Österreich, die Schweiz und Deutschland. Hatten Sie schon einmal ein Déjà-vu? Eine Erinnerungstäuschung? Man ist sich sicher, diesen Moment schon einmal erlebt zu haben. Und ein genauso unwirkliches Erlebnis ist das neue Programm der sieben Männer vom

Blechhauf'n. Wenn Sie schon einmal eines ihrer Konzerte besucht haben, werden Sie im neuen Programm diese Erfahrung wieder machen. Wenn nicht, egal. Ein Déjà-vu kann einem ja bekanntlich jederzeit widerfahren. Freuen Sie sich auf eine Reise durch 20 Jahre in 2 Stunden – mit dabei: Ein Koffer voll mit Altbekanntem und Neuem. Ihre Augen werden nicht stillstehen, Ihre Ohren nicht stillhören und Ihr Hintern nicht stillsitzen!

Die Musiker: Christoph Haider-Kroiss (Trompete, Flügelhorn), Philipp Fellner (Posaune), Albert Wieder (Helikon), Dominic Pessl (Trompete, Flügelhorn), Bernhard Holl (Posaune), Reinhold Bieber (Posaune, Basstrompete), Christian Wieder (Trompete, Flügelhorn). Der Burgenländische Blasmusikverband wünscht dem Blechhauf’n für die nächsten 20 Jahre so viel Erfolg wie bisher.

Schulorchester der Zentralmusikschule Mattersburg beim Jugendblasorchester-Wettbewerb erfolgreich! ❚❚ Das Schulorchester der ZMS Mattersburg konnte beim neunten Jugendblasorchester-Wettbewerb des Österreichischen Blasmusikverbandes in Grafenegg den vierten Platz in der Wertungsstufe AJ belegen. Unter der Leitung der Dirigenten Robert Pöpperl und Michael Dax wurden 84,4 Punkte erspielt – der 17. Gesamtrang unter 140 bundesweit angetretenen Orchestern. Mit 65 Jungmusikern stellte man in Grafenegg den größten Klangkörper.

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KÄRNTEN Kärntner Blasmusikverband Feldgasse 7, 9560 Feldkirchen, Tel. & Fax 04276/38513

Redaktion: Pia Hensel-Sacherer pia.sacherer@kbv.at

www.kbv.at

Die neu gewählte Landesleitung des Kärntner Blasmusikverbandes

40. Generalversammlung des KBV ❚❚ Unter dem Motto „Blasmusik neu denken“ trafen sich die Delegierten der Kärntner Blasmusikvereine zur 40. Generalversammlung des KBV in der CMA Ossiach. Neuwahlen, Ehrungen, Berichte der Landesfunktionäre, Grußworte der Ehrengäste und vieles mehr standen auf der Tagesordnung. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Jungen Bläserphilharmonie Kärnten (Leitung: Dirigent und Landeskapellmeister-Stellvertreter Daniel Weinberger). Landeshauptmann Peter Kaiser war sehr fasziniert von dem vielen Hintergrundwissen, das er auf der Generalversammlung durch die Berichte der

Landesleitung über die Kärntner Blasmusik erfahren hatte.

„Ehrung ist, wenn Gerechtigkeit ihren liebenswürdigen Tag hat.“ Unter diesem Motto wurden auf der Generalversammlung verdienstvolle Landesfunktionäre für ihre ehrenamtliche Arbeit gewürdigt. KBV-Ehrenzeichen in Gold Rosemarie Drießler Michael Ipsmiller Walter Schusser Christian Wastian senior Daniel Weinberger Waldemar Wurzer

Rosemarie Drießler wurde als Landesfinanzreferentin mit dem KBV-Ehrenzeichen in Gold geehrt. BLASMUSIK · 12 · 2019

ÖBV-Verdienstmedaille Hannes Oberwandling ÖBV-Verdienstmedaille in Gold Erich Schienegger Pia Hensel-Sacherer Stefan Süßenbacher Markus Zeiser Reinhard Schneeberger ÖBV-Verdienstkreuz in Silber Clemens Niedermüller CMA-Ossiach-Geschäftsführerin Marion Rothschopf Der Blasmusikverband Kärnten gratuliert allen Geehrten und bedankt sich für ihr Engagement.

Markus Zeiser erhielt als neuer Landesstabführer die ÖBV-Verdienstmedaille in Gold.

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K ÄR N T E N

Progredere! Schreite voran! ❚❚ Die sechste Auflage der Prüfung zur Erlangung des Stabführerleistungsabzeichens konnte am 19. Oktober in Spittal an der Drau erfolgreich durchgeführt werden. Seit diese Prüfung im Jahr 2014 ins Leben gerufen wurde, stellt sich die Stadtkapelle Spittal an der Drau dafür als organisatorischer Partner und Prüfungsorchester zur Verfügung. Die Prüfungskommission bestand heuer aus Landesstabführer Mag. Markus Zaiser, LandesstabführerStellvertreter Manfred Filzmaier und Villach-Bezirksstabführer Johannes Köstner. Geprüfte Stabführer Von den diesjährigen sieben Anmeldungen traten letztlich vier Bewerber zur Prüfung in Theorie und Pra-

xis an. Davon konnten zwei die Jury von ihrem Fachwissen und ihren praktischen Fähigkeiten vollends überzeugen. Sie dürfen sich somit als „geprüfter Stabführer“ bezeichnen. Das Landesstabführerreferat gratuliert Florian Knötig von der Trachtenkapelle Hasslacher Sachsenburg und Peter Söllnbauer von der Bürgermusik Millstatt sehr herzlich zu ihren tollen Leistungen und wünscht ihnen viel Geschick und Freude beim Ausüben dieser verantwortungsvollen Funktion. Beide Absolventen eigneten sich ihr Fachwissen im Rahmen des Präsenzdienstes in der Militärmusik Kärnten an. Somit gebührt den dabei tätigen Ausbildern, allen voran Vzlt. Walter Schusser, großer Dank für die solide und profunde Vermittlung der Kenntnisse.

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Florian Knötig und Peter Söllnbauer überzeugten die Jury mit ihrem Wissen und dürfen sich somit „geprüfter Stabführer“ nennen. BLASMUSIK · 12 · 2019


NIEDERÖSTERREICH Niederösterreichischer Blasmusikverband Schlossstraße 1, 3311 Zeillern, Tel. 07472/66866 / Fax DW 4

Redaktion: Friedrich Anzenberger friedrich.anzenberger@noebv.at

www.noebv.at

NÖBV-MUSIKSOMMER 2019 ❚❚ Es liegen wieder vier unheimlich spannende, lustige, lehrreiche, aufregende und intensive Musiksommerwochen hinter uns. Insgesamt besuchten unsere Kurse 220 Musiker, davon 118 Holzbläser, 84 Blechbläser und 17 Schlagwerker. Unter den 53 Lehrkräften (Referen-

ten und Korrepetitoren) waren wieder zahlreiche herausragende Pädagogen des niederösterreichischen Musikschulwesens, Professoren verschiedener Musikuniversitäten sowie Berufsmusiker, die profundess Wissen, wertvolle Tipps und Informationen an die Teilnehmer weitergaben. Die Prüfung

Bezirksjugendreferententagung ❚❚ Am 2. November fand in der MMS Tulln eine Bezirksjugendreferententagung statt. Landesjugendreferentin Sonja Wurm, ihr Stellvertreter Bernhard Thain und die anwesenden Bezirksjugendfunktionäre nützten den Tag für regen Aus-

zum Leistungsabzeichen konnten insgesamt 50 Musiker, davon 32 in der Stufe C, ablegen. Der NÖBV möchte an dieser Stelle allen, die die Prüfung erfolgreich bestanden haben, sehr herzlich zu den großartigen Leistungen gratulieren.

EINLADUNG

tausch, Diskussionen, Planung künftiger Aktivitäten und Veranstaltungen, die vorwiegend die Blasmusikjugend betreffen. Zusammengefasst war es eine sehr lehrreiche und kommunikative Tagung. ❚❚ Aufgrund des großen Erfolges in diesem Jahr veranstaltet der NÖBV am 7. März 2020 den zweiten NÖBV-LandesMusik-Schitag. Alle niederösterreichischen Musikvereine werden eingeladen, an diesem großartigen Event teilzunehmen und ihren Vereinsschitag in Lackenhof zu verbringen. Erneut wird es ein Landes-MusikSchirennen mit Register- und Mannschaftsbewerben geben, bei denen der Spaß im Vordergrund steht.

BLASMUSIK · 12 · 2019

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N I E D E RÖS T E R R E I CH

Leistungsabzeichen beim MV Gföhl ❚❚ Das Leistungsabzeichen des NÖBV haben heuer zahlreiche Musikschüler, teilweise mit Auszeichnung, abgelegt. Das obige Foto zeigt: Prof. Sepp Weber (Kapellmeister und Musikschulleiter), Herbert Harrauert (Lehrer für Posaune und Tuba), Regina Stummer (Lehrerin für Querflöte), Hannes Raidl (Lehrer für Klarinette und Saxophon), Maximilian Schmöger (Bronze), Ursu-

la Scheiblechner (Bronze), Alexander Lachinger (Bronze), Walter Höllmüller (Bronze), Anton Edlinger (Silber), Dr. Lothar Kern (Bronze), Friederike Sommer (Bronze), Julia Schenk (Silber), Sandra Völker (Silber), Melanie Geyer (Silber) und Hanna Steyrer (Bronze). Der NÖBV gratulierten den jungen Musikern zu ihren tollen Leistungen!

Jubiläumswein „100 Jahre Blasmusik Gföhl“ gesegnet ❚❚ Am 10. November wurde der Jubiläumswein des Gföhler Musikvereines, ein grüner Veltliner des Weingutes Anton Hagen, getauft. Der Anlass

Obm. Roman Weber, EObm. Martin Aschauer, Anton Hagen, LAbg. Josef Edlinger, Stadtrat Ing. Franz Holzer, Bgm. Ludmilla Etzenberger, Vizebgm. Mag. Jochen Pulker, Stadtpfarrer i. R. Hermann Zainzinger, Stadtrat Stefan Hagmann und Kpm. Prof. Sepp Weber (v. l.)

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dafür ist das 100-Jahre-Jubiläum des Vereines im Jahr 2020. Die Weinsegnung fand in der Eingangshalle des Gföhler Rathauses statt. Als Weinpa-

te fungierte Landtagsabgeordneter Josef Edlinger. Wegen einer Erkrankung des Gföhler Stadtpfarrers Aby Joseph Mannoor führte Altpfarrer Hermann Zainzinger diese Weinsegnung durch. Eine Bläsergruppe des Musikvereines (Kpm. Sepp Weber, Roman Widhalm, Franz Holzer und Martin Aschauer) übernahm die musikalische Umrahmung. Obmann Roman Weber berichtete über die geplanten Aktivitäten im Jubiläumsjahr: Uraufführung einer Gföhler Messe mit anschließendem Fest, verschiedenste Konzerte (Neujahrskonzert, Festkonzert zum Nationalfeiertag, Adventskonzert, Wunschkonzert). Der Jubiläumswein wurde auf den Namen (W)Einklang getauft. Bei der Weinsegnung war die Eingangshalle des Gföhler Rathauses restlich überfüllt. Ein gutes Zeichen! BLASMUSIK · 12 · 2019


OBERÖSTERREICH Oberösterreichischer Blasmusikverband Promenade 33, 4020 Linz, Tel. 0732/775440

www.ooe-bv.at

Redaktion: Karin Peter sekretariat@ooe-bv.at

214 Goldene Musikerleistungsabzeichen

Foto: Christoph Kaindlstorfer

Der Landeshauptmann von Oberösterreich lädt jährlich die „Goldenen“ ein, um ihnen ihre Urkunden und die Goldenen Leistungsabzeichen zu übergeben. 214 Musikschülerinnen und Musikschüler bestanden heuer erfolgreich die Abschlussprüfung an der Landesmusikschule und erhielten somit das Abzeichen in Gold. 157 von ihnen sind Musikvereinsmitglieder und erwarben daher das Leistungsabzeichen in Gold des Österreichischen Blasmusikverbandes. Die Überreichung der Leistungsabzeichen durch Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer am 6. November im Kulturzentrum Hörsching war eine besondere Feierstunde für diese 214 Musiker. Das ist eine einzigartige Kooperationsveranstaltung des Oberösterreichischen Landesmusikschulwerkes und des Oberösterreichischen Blasmusikverbandes. Streicher neben Blechblä-

sern, Pianisten neben Holzbläsern, alle Intrumentalisten, Sänger und Tänzer, die im vergangenen Schuljahr die „Goldprüfung“ abgelegt haben, treffen sich in jedem Jahr bei diesem feierlichen Festakt. Die musikalische Umrahmung gestaltete heuer das En-

Moriz Lindner (Schlagwerk), Lea Ortner (Euphonium), Margarete Bartl (Orgel), Ernst Ebetsberger (Horn) mit den Verantwortlichen und LH Thomas Stelzer

Foto: Martin Barth

Thomas Asanger dirigierte Konzert zum Nationalfeiertag ❚❚ Das Sinfonische Blasorchester Freistadt veranstaltete am 26. Oktober im Salzhof Freistadt sein traditionelles Konzert zum Nationalfeiertag. Die musikalische Leitung hatte der bekannte Komponist und Dirigent Thomas Asanger übernommen und mit den Musikern ein anspruchsvolles Programm einstudiert. Es waren auch drei Eigenkompositionen Asangers zu hören. Mit „Sankt Cäcilia“ erklang eine packende Choralfantasie. Die Komposition „Solution“ thematisiert die Problematik unterschiedlichster Herausforderungen in gemeinnützigen Vereinen. Sein brandneuer Konzertmarsch „In Vino Veritas“ wurde ebenfalls präsentiert. Mit den Werken „The Hounds of Spring“ von Alfred Reed und „Solemnitas“ von Franco CesariBLASMUSIK · 12 · 2019

semble Grein Brass (Leitung: Wolfgang Rosenthaler). Eine große Wertschätzung erfährt diese Veranstaltung auch durch den Besuch vieler Kulturverantwortlicher, Politiker, Freunde, Verwandter und Wegbegleiter der Absolventen. Walter Rescheneder

ni konnten sich die Zuhörer über zwei Klassiker der symphonischen Blasorchesterliteratur freuen. „Virtuosity“ – ein Solostück für Trompete – gab Fabian Huemer, der seit Kurzem auch als Lehrer für Trompete an der Landesmusikschule Freistadt tätig ist, zum Besten. Abgerundet wurde das Konzertprogramm mit den bekannten Melodien des Musicals „Elisabeth“ sowie der Fanfare „Gavorkna“. Marlies Barth-Miesenberger

TERMINE ❚❚ 1. Dezember 2019 RO, Neustift im Mühlkreis, 9 Uhr, Generalversammlung des OÖBV-Bezirkes Rohrbach mit Neuwahlen ❚❚ 10. Dezember 2019 Bläserakademie, Alkhoven, 19 Uhr, Workshop für Pressefotos ❚❚ 11. Jänner 2020 UU, Bad Leonfelden, Haus am Ring, 9 Uhr, Erweiterte Bezirksleitungssitzung des OÖBV-Bezirkes Urfahr-Umgebung ❚❚ 15. Jänner 2020 Bläserakademie, Alkoven, 19 Uhr, Workshop für Pressefotos ❚❚ 18. Jänner 2020 Bläserakademie, LMS Grieskirchen, 9 Uhr, Masterclass Querflöte Alle Termine des OÖBV und der Bezirke:

www.ooe-bv.at 33


O B E RÖS T E R R E I CH

Günther Reisegger: Neuer Landeskapellmeister des OÖBV

Foto: Christoph Kaindlstorfer

❚❚ Nach 28 Jahren übergab Walter Rescheneder den „Landestaktstock“ dem bisherigen Landesjugendreferenten Günther Reisegger, der einstimmig zum Landeskapellmeister gewählt wurde. Hermann Pumberger und Thomas Asanger werden als seine Stellvertreter fungieren und das musikalische Führungsteam ergänzen.

Walter Rescheneder übergibt Günther Reisegger das Amt des Landeskapellmeisters nach 28 Jahren.

Als Glücksbringer überreichte Rescheneder jene As-Klarinette, die ihm Landeskapellmeister Rudolf Zeman im Jahr 1991 übergeben hatte. Da Reisegger Blechbläser ist, gab es dazu noch ein 100-jähriges Erb-Flügelhorn aus der Dynastie Rescheneder. Walter Rescheneders Großvater war nicht nur Kapellmeister in Aurolzmünster, sondern auch ein bekannter Innviertler Hochzeitsbläser und Geiger. Reisegger ist Direktor der Landesmusikschule Mattighofen, Kapellmeister der Bauernkapelle Eberschwang und der Musikkapelle St. Georgen im Attergau. Zudem ist er Obmann der Blaskapelle „Ceska“ und wird ab Jänner 2020 auch die Oberösterreichische Brass Band leiten. Seit 2012 ist er als Landesjugendreferent im OÖBV. Zudem ist er Mitglied der Musikkommission des Österreichischen Blasmusikverbandes. Viel Freude und alle guten Wünsche dem gesamten Team bei seinen Aufgaben! Walter Rescheneder

Oberösterreichischer Komponist im Porträt

Helmut Kogler

Komponist und Ingenieur Helmut Kogler

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Foto: Fotostudio Eder

❚❚ Helmut Kogler wurde 1977 in Linz geboren. Er erhielt Unterricht am Waldhorn im Oberösterreichischen Landesmusikschulwerk. Dort absolvierte er auch den Lehrgang für Blasorchesterleitung unter Thomas Doss, von dem er zudem Unterricht in Komposition und

Arrangement für Blasorchester erhielt. Er ist seit 1996 Hornist im VoestalpineBlasorchester. Von 2005 bis 2014 war er auch Kapellmeister des Musikvereines Pöstlingberg. Obwohl er sich seit dem Kindesalter intensiv mit Musik auseinandersetzt, wurden bereits in seiner Jugend die Weichen für eine technische Berufslaufbahn gestellt. Nach der Ausbildung im Maschinenbau an einer Höheren Technischen Lehranstalt folgten das Studium der Mechatronik und die Promotion zum Doktor der technischen Wissenschaften an der Johannes Kepler Universität in Linz. Nach kleineren Werken und Arrangements für diverse Ensembles komponiert er hauptsächlich für symphonisches Blasorchester. Neben diversen Kompositionsaufträgen kann er auch Aufführungen im Brucknerhaus Linz sowie Ausstrahlungen im ORF vorweisen. www.helmut-kogler.com

WIR TRAUERN

Hubert Mayer ✝ ❚❚ Hubert Mayer war ein Erzmusikant! Auf Wunsch seiner Familie erlernte er das Friseurhandwerk und übernahm dann den Meisterbetrieb seines Vaters, obwohl sein Lebensziel die Musik war. Als Klarinettist und Saxophon­ virtuose der Musikkapelle Ottnang-Manning brillierte er bei unzähligen Konzerten. Er bildete Jungmusiker aus und wurde später Kapellmeister in Ottnang. Sein Zugang zur Tanz- und Unterhaltungsmusik war beachtenswert. Er gründete die legendäre Tanzkapelle „Die Mustangs“. Ihre großen Auftritte führten sie bis zu Silvesterveranstaltungen am Arlberg und zur Schilegende Karl Schranz. Hubert heiratete Margit, eine gelernte Keramikmalerin aus der Nachbargemeinde Manning. Dieser Ehe entstammen die Kinder Nina, Andre und Konstantin. Mit der Errichtung der Landesmusikschule Ottnang gab Hubert seinen Beruf auf und wurde Musikschuldirektor. Neben seiner Musikalität und seiner Lehrtätigkeit war er stets bereit, anderen Musikkapellen als „Aushilfe“ zur Seite zu stehen. Ein Musikkamerad mit Handschlagqualität, der Musik liebte und lebte! Prof. Fritz Strohbach

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SALZBURG Salzburger Blasmusikverband Zugallistraße 12, 5020 Salzburg, Tel. 0662/8042-2614

www.blasmusik-salzburg.at Redaktion: Alexander Holzmann presse@blasmusik-salzburg.at

Die Gruppe „Federspiel“ begeisterte die Mitglieder der Salzburger Blasmusik im Uni-Hörsaal.

Symposium Salzburgs Blasmusiker stellen sich ihrer Zukunft ❚❚ Mit rund 300 Mitgliedern diskutierte der Salzburger Blasmusikverband bei einem Symposium über den Mut zu Neuem und sammelte Antworten auf die Frage, wo die Blasmusik in Salzburg stehe. Die Fachreferenten Manuel Epli (Deutschland), Josef Feichter (Südtirol) und Helmut Schmid (Tirol) gaben Einblicke in die Arbeit der „Nachbarn“. Nach den Vorträgen lud Moderator Martin Ferdiny zur Podiumsdiskussion ein, u. a. mit EU-Parlamentarierin Karoline Edtstadler, die als Jugendliche selbst mit der Oboe in der Blasmusik aktiv war. Musikalisch sorgte die Gruppe „Federspiel“ für Staunen. Zum Abschluss eines intensiven Tages wurde beim Spontantheater der „Zebras“ herzhaft gelacht. In ihren Vorträgen gingen die Referenten auf die brennenden Fragen der heutigen Zeit ein und präsentierten Best-Practice-Beispiele. Manuel Epli beschäftigte sich mit der VereinsorgaBLASMUSIK · 12 · 2019

nisation und fokussierte sich auf die Aus- und Weiterbildung im Zeitalter der Digitalisierung. Josef Feichter stellte drei Konzertprogramme mit AhaEffekt vor und präsentierte sein Beispiel „Für wenig Geld a guate Musi“. Auf den Nachwuchs spezialisierte sich Helmut Schmid mit der Juventus-Datenbank und dem Juventus-Music-

Award. Am Ende lobte Feichter die hervorragende Arbeit in Salzburg, sich mit einem Symposium über die eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu werden. Jedoch musste er augenzwinkernd feststellen: „Bei euch läuft ja alles super, was wollt ihr eigentlich noch?“ Alexander Holzmann

Moderator Martin Ferdiny mit den Fachreferenten Manuel Epli, Helmut Schmid und Josef Feichter

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SAL Z B U RG

Die geehrten Musikerinnen und Musiker beim Herbstkonzert des Musikvereins Thomathal.

Herbstklänge in Thomatal ❚❚ Am Nationalfeiertag lud der Musikverein Thomatal zum Herbstkonzert ein, für das Kapellmeister Peter Stiegler wieder ein ausgewogenes Konzertprogramm zusammengestellt hatte. Als einer der ersten Höhepunkte erklang die Ouvertüre „Chicago Festival“ in Erinnerung an die Mid West in Chicago, eine der bedeutendsten Veranstaltungen für Blasmusik in den USA. Ein weiterer Ohrenschmaus waren „Besuch bei Offenbach“ und das Konzertstück „Schmelzende Riesen“.

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Mit diesem Werk traf Komponist Armin Kofler den Geist der aktuellen Situation des Klimawandels, indem er das zunehmende Verschwinden der Eisberge vertonte. Im zweiten Teil lud der Musikverein Thomatal auf eine Reise vom Heimatort nach Böhmen ein. So erschallten neben eleganten Klängen zwei wunderbare Stücke der Vier-Mann-Besetzung „Ziach-Blech“. Der Abend wurde auch genützt, um verdiente Musiker zu ehren: Den Jungmusikerbrief erhielten Jakob Jessner,

Adam Berndl und Christian Jessner. Das Leistungsabzeichen in Bronze bekamen Celina Gappmaier, Anna Mörtl, Rebecca Pöllitzer, Cäcilia Moser, Antonia Gautsch und Juliane Gappmayr. Jenes in Silber wurde Victoria Pöllitzer verliehen. Roland Gappmaier wurde mit dem Verdienstzeichen in Silber geehrt. Die Marketenderinnenbrosche erhielt Michelle Pert.

Florian Ernst

BLASMUSIK · 12 · 2019


STEIERMARK Redaktion: Rainer Schabereiter rainer.schabereiter@forstschule.at

www.blasmusik-verband.at

Foto: Landtag Steiermark

Steirischer Blasmusikverband Entenplatz 1b, 8020 Graz, Tel. 0316/383117, Fax 0316/383117-7

Empfang im steirischen Landtag ❚❚ Am 16. Oktober folgten rund 50 Musiker aus unterschiedlichen Musikbezirken der Einladung von Landtagspräsidentin Gabriele Kolar und fanden sich im steirischen Landtag ein. Sie hatten 2018 bzw. 2019 Ausbildungen im Bereich Ensemble­leitung Basis oder zum Stabführer abgeschlossen. Das galt es nun gebührend zu feiern. Die passionierte Blasmusikfreundin Gabriele Kolar betonte in ihrer herzli-

chen Begrüßung die besondere Rolle, die die Blasmusik als Ehrenamt für die Gesellschaft spielt, und dankte allen Anwesenden für ihr Engagement. Diesen Punkt nahm auch LObmStv. Domenik Kainzinger-Webern in seiner Begrüßung auf. Er verdeutlichte, wie wichtig es nicht nur für alle Absolventen ist, sich fort- und weiterzubilden. Zudem betonte er, dass sie in ihrer Vorbildfunktion für den Steiri-

schen Blasmusikverband eine zentrale Stütze sind. Nach einem kurzen Streifzug durch die Geschichte des Landtages wurde beim abschließenden Empfang im Rittersaal der Moment genutzt, sich ausgiebig zu unterhalten. Dabei konnte man hören, dass gemeinsame Projektideen geboren wurden. Elke Höfler

Fortbildungstag des Steirischen Blasmusikverbandes ❚❚ Der Fortbildungstag des Steirischen Blasmusikverbandes hätte ursprünglich im Zuge des Blasmusikkongresses in Bad Aussee stattfinden sollen. Da sich dort nur wenige Teilnehmer angemeldet hatten, wurde er kurzerhand in den Oktober verschoben. Eine gute Entscheidung, wie sich zeigen sollte. Im Alten Kino in Leibnitz brachte zunächst Otto M. Schwarz am Vormittag den MV Sankt Johann im Saggautal zum Grooven. Die passiven Teilnehmer (u. a. Kapellmeister, Ensembleleiter, Obleute und Musiker) lauschten gespannt den Ausführungen von Schwarz, der sein außergewöhnliches Gespür für Musik im Allgemeinen und für Groove und Funk im Speziellen unter Beweis stellte. BLASMUSIK · 12 · 2019

Am Nachmittag wurde in drei parallelen Workshops aktiv gearbeitet. Albert Wieder und Bernhard Richter arbeiteten bei Drum‘n‘Bass gleich mit zwei Registern: Mit den Tubisten und den Percussionisten machten sie sich auf die Suche nach dem richtigen Groove. Anton Mauerhofer machte sich mit seiner Workshop-Gruppe ebenfalls

auf die Suche, jedoch nach dem richtigen Arrangement. Im dritten Workshop, der den Titel „Klänge der Berge“ hatte, entführte Karl-Heinz Promitzer die Teilnehmer in die Welt des Weisenblasens. Der Fortbildungstag zeigte deutlich, wie facettenreich Blasmusik im 21. Jahrhundert ist. Elke Höfler

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S T E I E R M AR K

170 Jahre MV Pusterwald Jubiläumsfest, Bezirkstreffen und Marschmusikwertung ❚❚ Ende September erreichte der MV Pusterwald bei der Bezirksmarschmusikwertung in der Stufe C ein sensationelles Ergebnis. Außerdem fand ein tolles Geburtstagsfest bei traumhaftem Wetter statt, bei dem acht Musikkapellen aus dem Musikbezirk Judenburg und drei Gastkapellen ihr Können bei der Marschwertung zeigten. Anschließend marschierten alle 20 Musikkapellen für einen Festumzug

vom neu gestalteten Dorfplatz zum Sportplatz. Dort begrüßte der MV Pusterwald seine Gäste mit dem Marsch „Gruß aus Pusterwald“, der vom Pusterwalder Musiker Max Poier komponiert worden war. Auf dem Sportplatz wurde auch eine kurze Andacht zelebriert, bei der für 170 Jahre gemeinsames Musizieren, Zusammenhalt, Kameradschaft und viele Freundschaften gedankt wurde. Dann gab man die bei der Bezirks-

marschwertung erreichten Punkte bekannt und überreichte die Urkunden. Das Gesamtspiel mit mehr als 700 Musikern vor einer traumhaften Kulisse im schönsten Blumendorf Europas war einzigartig. Alle Ehrengäste erwähnten in ihren Grußworten, dass der Anblick und der Klang von 20 Musikkapellen etwas Erhabenes haben. Es wurde allen Anwesenden bewusst, wie schön Blasmusik ist. Sabine Kogler

❚❚ Das diesjährige Bezirksmusikertreffen des Musikbezirkes Bruck an der Mur wurde von den Musikvereinen Graßnitz und Aflenz-Kurort ausgerichtet und dank der Unterstützung der Kurverwaltung der Gemeinde unter der Leitung von Alexandra Achatz durchgeführt.

Trotz des schlechten Wetters ließen sich viele Zuhörer dieses besondere Ereignis im Kurpark nicht entgehen.

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Insgesamt 20 Kapellen mit mehr als 400 Musikern hatten ihr Kommen zugesagt. Leider war der Wettergott dieser Veranstaltung nicht hold. Bereits bei der Fahnenübergabe gab es Nieselregen. Im Anschluss fand der Festakt im Kurpark statt. Viele Zuhörer

ließen sich dieses besondere Ereignis nicht entgehen. Zur feierlichen Eröffnung spielten die Musiker unter der Leitung von BezKpm. Gerlinde Lenger „Festliche Musik“ von Rudolf Bodingbauer, gefolgt von einigen Traditionsmärschen (Leitung: Kpm. Karl-Heinz Dicker, MV Graßnitz; Kpm. Gerhard Nachtmann, MV Aflenz-Kurort). Zum würdigen Abschluss dieses Klangerlebnisses brachten die Musiker den Kurpark mit der Landeshymne, dirigiert von BezKpmStv. Markus Lechner, noch einmal zum Erklingen. Beim anschließenden Sternmarsch war der Nieselregen bereits in Starkregen übergegangen, trotzdem hielten alle Teilnehmer durch. Für diesen Einsatz möchten wir uns an dieser Stelle sehr herzlich bedanken. Barbara Rechberger

BLASMUSIK · 12 · 2019

Foto: Rechberger

20 Kapellen trotzten dem Regen


TIROL Blasmusikverband Tirol Haus der Musik, Universitätsstraße 1, 6020 Innsbruck, Tel. 0650/3323493

Redaktion: Judith Haaser redaktionbit@blasmusik.tirol

www.blasmusik.tirol

Prüfung für das Stabführerabzeichen tig aufgestellt werden soll. Der schriftliche Test ist ebenfalls komplett neu. Am Vormittag wurden der Theorietest sowie die Erklärung der unterschiedlichen Varianten (z. B. Schwenkung, Abfallen, Aufmarschieren, Instrumentenhaltung, Dirigieren) durchgeführt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen erfolgte die praktische Prüfung mit der Knappenmusikkapelle Schwaz. Von 18 Teilnehmern erfüllten 17 die Voraussetzungen und erhielten das

Foto: Blasmusikverband Tirol

❚❚ Anfang November fanden nach intensiven Vorbereitungen in Schwaz die Prüfungen für das Stabführerabzeichen statt. Diese wurden heuer erstmals unter einem neuen Modus durchgeführt. Dabei müssen in der Theorie 70 und im praktischen Teil 80 Prozent erreicht werden. Neu ist auch die Aufstellung einer Musikkapelle, bei der nicht wie bisher die Fehler gefunden werden müssen, sondern eine Kapelle nach Stärke und Instrumentarium rich-

begehrte Stabführerabzeichen. Ein Kandidat darf die theoretische Prüfung wiederholen, nachdem er im praktischen Teil überzeugen konnte. Ein großer Dank gilt der Knappenmusikkapelle Schwaz mit Kapellmeister, Obmann, Stabführer sowie jedem Musikanten und jeder Musikantin für den unermüdlichen Einsatz, der niemals nachließ – auch nicht, nachdem der Marsch gefühlt bereits zum hundertsten Mal gespielt worden war. Dank gebührt auch der Landesmusikschule Schwaz für die Bereitstellung der Unterrichts- und der Prüfungsräume sowie Bezirksstabführer Thomas Passler und Siegfried Ingruber für die Unterstützung und die Auswertung bei der Prüfung.

Ehrungstag des Blasmusikverbandes 2019 60 verdiente Musikanten wurden im Rahmen des alljährlichen Ehrungstages des Tiroler Blasmusikverbandes im Haus der Musik ausgezeichnet. Blasmusik verbindet Generationen. Das wurde auch beim Ehrungstag des Tiroler Blasmusikverbandes deutlich. Verdiente Musikanten aus ganz Ti-

rol wurden im Beisein von Verbandspräsident LH Günther Platter für ihr langjähriges Engagement und ihre Verdienste um die Tiroler Blasmusik

ausgezeichnet. Besonders hervorzuheben sind die zahlreichen Ehrungen mit dem Verdienstzeichen in Gold für die 60-jährige Mitgliedschaft sowie jene mit dem Verdienstzeichen für die 70-jährige Mitgliedschaft in einer Kapelle.

Foto: Foto Hofer

Ehrennadel in Gold Der Blasmusikverband Tirol verlieh außerdem Professor Erich Rinner (Direktor-Stellvertreter, Leiter des Institutes für Diplomstudien und Professor für Trompete am Tiroler Landeskonservatorium) und Alois Schöpf (Gründer und jahrelanger künstlerischer Leiter der Innsbrucker Promenadenkonzerte) die Ehrennadel in Gold. BLASMUSIK · 12 · 2019

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VORARLBERG Vorarlberger Blasmusikverband Bahnhofstraße 6, 6800 Feldkirch, Mobil 0043 (0) 650/4023846

Redaktion: Sara Kapeller office@vbv-blasmusik.at

www.vbv-blasmusik.at

95. VBV-Generalversammlung ❚❚ Am 2. November fand die 95. Generalversammlung des Vorarlberger Blasmusikverbandes im HermannGmeiner-Saal in Alberschwende statt. Der Musikverein Alberschwende eröffnete sie festlich. Landesobmann Wolfram Baldauf begrüßte alle Musikantinnen und Musikanten in festlicher Tracht sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Ehrenamt. Auch Vertreter befreundeter Organisationen waren anwesend. Das bestätigt die Ar-

beit des Verbandes. Begrüßt werden konnten: Mag. Harald Sonderegger, Präsident des Vorarlberger Landtages, LR i. R. Ing. Erich Schwärzler, Nationalrat Norbert Sieber, Bürgermeisterin Angelika Schwarzmann, Roland Kohler, Präsident der Musikvereinigung der Bodenseeregion, Ehrenpräsident Fürstlicher Rat Anton Gerner und Vizepräsident Armin Schädler vom Liechtensteiner Blasmusikverband, Landesobmann Mag. Elmar Juen (Ti-

BezObm. Engelbert Bereuter, LObmStv. Dr. Otmar Müller, Landtagspräsident Mag. Harald Sonderegger, LObm. Wolfram Baldauf LObmStv. Ing. Michael Bösch, LKpm. Helmut Geist

rol), Johannes Steppacher (Heggau/D), Dr. Hubert Kempter (Baden-Württemberg), Verena Federli (St. Galler Blasmusikverband), Vertreter des Chorund Trachtenverbandes sowie des Volksliedwerkes. Sara Kapeller

Sandra Bayr und Laura Gmeiner wurden einstimmig zu LandesjugendreferentStellvertreterinnen gewählt

Zum Abschied Gold ÖBV-Verdienstmedaille in Gold für Sabrina Ganahl-Ellensohn ❚❚ Landesjugendreferent-Stellvertreterin Sabrina Ganahl-Ellensohn hatte hat nach zehn Jahren ihre Position zur Verfügung gestellt. Bei der dies-

Der VBV und das Jugendteam bedanken sich herzlich bei Sabrina Ganahl-Ellensohn für ihren Einsatz in der Jugendarbeit.

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jährigen Generalversammlung wurden Sandra Bayr und Laura Gmeiner, beide von der Bürgermusik Lauterach, einstimmig zu den neuen Landesjugendreferent-Stellvertreterinnen gewählt. Ganahl-Ellensohn wurde für ihre Verdienste um die Organisation der Jugendlandeswettbewerbe die ÖBV-Verdienstmedaille in Gold überreicht. ÖBV-Verdienstkreuz in Gold für Werner Loacker VBV-Geschäftsführer Werner Loacker wird nach 15 Jahren in den Funktionärsruhestand treten. Seine intensive Tätigkeit rund um den Aufbau der Servicestelle des VBV in der Villa Claudia findet große Anerkennung. Er wurde mit dem Verdienstkreuz in Gold des Bundesverbandes ausgezeichnet.

Der VBV und seine Bezirke bedanken sich bei Werner Loacker für sein Engagement und seinen Einsatz. BLASMUSIK · 12 · 2019


VO R AR LB E RG

Ehrungsabend Dornbirn ❚❚ Der Ehrungsabend des Blasmusikbezirkes Dornbirn fand am 19. Oktober im Saal von Maria Bildstein statt. Wir gratulieren und danken für das große Engagement in der Blasmusik.

Ehrengäste bei der Generalversammlung des VBV

ÖBV-Stabführerabzeichen 2019 ❚❚ Am 8. Juni fand die Stabführerprüfung in Satteins statt. Der Vorarlberger Blasmusikverband gratuliert allen Teilnehmern, die ihre Prüfung erfolgreich abgelegt haben. Ein Dank geht auch an den Musikverein Frastanz,

der sich als Prüfungskapelle zur Verfügung gestellt hat. Der Vorarlberger Blasmusikverband durfte bei der 95. Generalversammlung in Alberschwende die Abzeichen und die Urkunden übergeben.

Silbernes VBV-Ehrenzeichen (25 Jahre) Carmen WILPERNIG Claudia MAYER Johannes MOHR Christian ALTENBURGER Johannes ROITHNER Eckhard MAYR Mario WIEDEMANN Michael KOEB David LANZA Simone PFATTNER

Goldenes VBV-Ehrenzeichen (40, 50, 60 Jahre), Kapellmeisterehrenzeichen und ÖBV-Medaille

Simon Ganahl, Martin Madlener, Alfons Melmer und Gerhard Weinold (nicht im Bild) erhielten ihre Stabführerabzeichen.

Danke-Feier Ehrenamt

Foto: VLK/W.Micheli

❚❚ Mit einem Danke-Abend am 25. Oktober drückte das Land Vorarlberg 51 ehrenamtlich tätigen Bürgern seine Wertschätzung aus. LH Markus Wallner und LT-Präs. Harald Sonderegger bedankten sich im Lustenau-

er Reichshofsaal für ihr unverzichtbares Wirken. Vom Blasmusikverband wurden Eugen Komatz (Meiningen) und Martin Maier (Nenzing) geehrt. Das Ensemble „Stella Brass“ umrahmte musikalisch den Festakt.

Goldenes VBV-Ehrenzeichen (40 Jahre) Martin MÄSER Urs HINTEREGGER Manfred MARTIN Franco TODESCHI Brigitte HILBE Goldene VBV-Ehrenspange (50 Jahre) Helmut GMEINER Elmar SPIEGEL Hubert DIEM Franz RUSCH Johann BREUSS Christof WEIDINGER Silbernes VBV-Kapellmeisterehrenzeichen (20 Jahre) Markus SUMMER Christian PURIN ÖBV-Verdienstmedaille in Bronze Markus GRABHER

Goldene VBV-Ehrenspange (60 Jahre) Manfred ALLMAYER Kurt GMEINER Peter KÖNIG Peter KEMPTER BLASMUSIK · 12 · 2019

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VO R AR LB E RG

Vorstellung eines Musikvereines

Bürgermusik Götzis 1824 Gründungsjahr: 1824 Mitgliederzahl: 65 Vereinsvorstand/Ausschuss: Michael Altenburger (Obmann) Hannah Schöch (Obmann-Stellvertreter) Michael Schöpf (Kapellmeister) Alfons Wurmitzer (Kapellmeister-Stellvertreter) Clemens Marte (Jugendreferent) Elisabeth Mayer (Kassier) Sabine Obmann (Schriftführer, Sachverwalter) Silvana Fontanari (Sachverwalter) Martin Obmann (Notenwart) Isabelle Fritsch (Chronist) Martin Mayer (Beirat) Christian Pinggera (Beirat) Susanne Ströhle (Beirat) Ehrenmitglieder: 30 (25 aktiv) Jugendblasorchester der Bürgermusik Götzis 30 junge Musikanten im Alter von 8 bis 13 Jahren Leitung: Jugendkapellmeister Jan Ströhle, Jugendreferent Clemens Marte. Besonderheit: Bekannte Hits aus den Charts werden von Dirigent Jan Ströhle eigens für das Jugendblasorchester arrangiert. Besonderheiten 2019: Konzerthighlight „Träumen mit den Füßen“ am 30. November und 1. Dezember auf der Kulturbühne AMBACH. Gemeinsam mit der Bühnentanzschule „Dance Hall“ tanzt die Bürgermusik Götzis 1824 aus der Reihe. An zwei Konzertabenden verschmelzen die weltberühmten Melodien Tschaikowskis mit Spitzentanz symphonischer Blasmusik, modernen Rhythmen und träumerischen Bewegungen. Leitbild: Traditionell, modern, innovativ. Die Bürgermusik Götzis 1824 steht für Vereinsleben am Puls der Zeit, innovative Konzertprogramme und nachhaltige Jugendarbeit. buergermusik-goetzis.at www.facebook.com/buergermusik.goetzis.1824 www.instagram.com/buergermusikgoetzis1824

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www.vbv-blasmusik.at

Vereinsberichte sind auf www.vbv-blasmusik.at im Newsletter 11/2019 nachzulesen. Den Newsletter gibt es auch in gedruckter Form. Wir schicken diesen gerne zu. Melden Sie sich bei unserem Geschäftsbüro: Tel. 0650/4023 846 oder E-Mail: office@vbv-blasmusik.at ❚❚ Mitarbeitermeeting 2019 – ÖBV ❚❚ 9. Österreichischer Jugendblasorchester–Bundeswettbewerb in Grafenegg in Niederösterreich ❚❚ Neue Bezirksjugendreferent-Stellvertreterin im Blasmusikbezirk Bludenz ❚❚ Strahlende und einfühlsame Blechbläser in der Kirche – Brassband Vorarlberg ❚❚ Danke-Feier Ehrenamt – VBV

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BLASMUSIK · 12 · 2019


WIEN Wiener Blasmusikverband 1020 Wien

Redaktion: Michael Foltinowsky michael.foltinowsky@chello.at

www.blasmusik.at

Sinfonisches Jugendblasorchester Wien: Concerto for Clarinet ❚❚ „Concerto for Clarinet“ – ein Auftrag an den Komponisten Daniel Muck – wurde heuer speziell für den Pädagogen, Atemtechniker und Klarinettisten Joachim Celoud geschrieben. Klassisch angelegt in drei Sätzen, zeigt es die technische und klangliche Wendigkeit der Klarinette, die von einem Klavier oder einem Orchester begleitet werden kann – in diesem Fall in der Version eines symphonischen Blasorchesters, dessen Erkennungsmerkmal u. a. ein großer Klarinettensatz ist. Beim Hauptmotiv wurde Muck von Leonard Bernstein inspiriert. Er verarbeitete dies nicht nur in melodischen, sondern auch in fragmentarischen und kontrapunktischen Zusammenhängen.

Manchmal schweift die Komposition auch in die Sprachen des Neoklassizismus und des frühen Jazz ab. Ein tolles Projekt für das Sinfonische Jugendblasorchester Wien! Michael Foltinowsky

Sinfonisches Jugendblasorchester Wien So., 8. Dezember, 11 und 15 Uhr Odeon Theater | Taborstraße | 1020 Wien Klarinettensolist: Joachim Celoud Chefdirigent: Daniel Muck https://sjbo-wien.jimdo.com

Happy Birthday, Akademische Bläserphilharmonie Wien!

Die ABW feiert ihren 25. Geburtstag! ❚❚ Heuer war und ist das Orchester (Leitung: Andreas Simbeni) in Wien, Nieder- und Oberösterreich präsent: Auftritte im Wiener Konzerthaus, in der Votivkirche und im Kuppelsaal der TU Wien, bei „musik aktuell – neue musik in nö“ in Tulln, in der Burgarena Reinsberg und Sitzendorf an der Schmida zur Festivaleröffnung von Johanna

Doderers „hören:sitzendorf“ mit dem Akkordeonisten Nikola Djoric, ebenso kammermusikalische Auftritte und beim Festakt „100 Jahre Technikstudium für Frauen“. Außerdem freut man sich über den Sonderpreis der Stadt Wien für besondere Jugendarbeit und den zweiten Preis des Juventus-MusicAward der ÖBJ für das Projekt „Mimi Akademische Bläserphilharmonie Wien So., 15. Dezember, 11 Uhr Wiener Musikverein | Goldener Saal Dirigent: Andreas Simbeni Solist: Thomas Gansch, Trompete Programm: „Traveler“ (David Maslanka) „Trompetenkonzert“ (Michael Mikulka) „The Odyssey“ (Alex Poelman) Karten (5 – 45 Euro ) bei den Musikern und unter: karten@blaeserphilharmonie.at

BLASMUSIK · 12 · 2019

& Musicus – Kinderkonzerte für sinfonische Blasmusik“! Im Dezember erfolgt der Startschuss für ein Opening in Steyr, bei dem als Solist der junge Trompeter Jan Equiluz spielt. Und schließlich der Höhepunkt: Konzert im Wiener Musikverein. Bei diesem großen Jubiläumskonzert am 15. Dezember ist das Orchester mit Thomas Gansch, einem der vielseitigsten Trompeter seiner Generation, zu erleben. Das Hauptwerk ist die zweite Symphonie „The Odyssey“ von Alex Poelman. Dabei wird das Orchester mit 120 Sängern aus Chören der LMS Steyr und der Gruppe „NowaCanto“ auf der Bühne stehen und den Goldenen Saal in die Dramatik und die Atmosphäre dieses antiken Epos tauchen. Sonja Equiluz www.blaeserphilharmonie.at

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WIEN

Die Präsidentinnen – unter der Begleitung der Post und Telekom Musik Wien ❚❚ „Die Präsidentinnen“ – ein Theaterstück von Werner Schwab – handelt davon, dass die Erde eine Scheibe ist, die Sonne auf- und untergeht, weil sie sich um die Erde dreht. Es handelt davon, dass nichts Funktion sein will, nur Zerstreuung.

Aktuell aufgeführt im Rahmen einer Diplominszenierung von Simon Scharinger am Max Reinhardt Seminar in Wien. Max Reinhardt zählt bis heute zu den wichtigsten Theaterregisseuren der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Die Post und Telekom Musik Wien sorgte beim Theaterstück „Die Präsidentinnen“ für den musikalischen Rahmen.

Und das nicht nur in qualitativer, sondern auch in quantitativer Hinsicht. Er gründete auch eine Schauspielschule in Wien – das Max Reinhardt Seminar – und galt immer als „musikalischer“ Regisseur, Dies deswegen, da in seinen Inszenierungen die Musik immer wieder eine wichtige Rolle spielte. Derartiges wurde auch von Simon Scharinger im Rahmen seiner Diplominszenierung eingeplant. Auch er erkannte, welch wichtige Rolle Musikelemente im Sprechtheater einnehmen können. Der Regisseur setzte „Die Präsidentinnen“ mit tollen Schauspielern an vier Vorstellungsabenden hervorragend um. Für die Post und Telekom Musik Wien war es eine große Freude, ein Teil dieses Projektes gewesen zu sein. Gratulation an alle Beteiligten! Michael Foltinowsky

Faszination Blasmusik: Blasmusik-Matinee des Wiener Blasmusikverbandes ❚❚ Bereits zum zweiten Mal wurde die schon langjährige WBV-Veranstaltung „Faszination Blasmusik“ am 20. Oktober als Blasmusik-Matinee durchgeführt. Im ausverkauften Mozartsaal des Wiener Konzerthauses wurden sowohl traditionelle als auch symphonische Blasmusik präsentiert. Ein besonderer Schwerpunkt war diesmal

den Nachwuchsmusikern gewidmet. Unter dem Beisein zahlreicher Prominenz wie Landtagspräsidentin a. D. Marianne Klicka, ÖBV-Präsident Erich Riegler und ÖBV-Ehrenpräsident Prof. Mag. Wolfgang Findl, um nur einige zu nennen, begeisterten gleich drei Nachwuchsorchester (Juniorblasorchester Wien, Orange Corporation, Schulorchester der Zentralmusikschu-

le Mattersburg) die Konzertbesucher. Unter der charmanten und amüsanten Moderation von Theresia Haiger komplettierten ein Kammermusikensemble der Akademischen Bläserphilharmonie, die Pfadfinderfanfare Wien und der Musikverein Leopoldau die gelungene Veranstaltung. Michael Foltinowsky

Drei Nachwuchsorchester – Juniorblasorchester Wien, Orange Corporation und Schulorchester der Zentralmusikschule Mattersburg – begeisterten die Konzertbesucher.

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BLASMUSIK · 12 · 2019


SÜDTIROL Verband Südtiroler Musikkapellen Schlernstraße 1, I-39100 Bozen, Tel. 0039/0471/976387, Fax 0039/0471/976347

Redaktion: Stephan Niederegger info@vsm.bz.it

www.vsm.bz.it

Voller Stolz zeigen die beiden Jüngsten der Jugendkapelle Villnöß mit ihrer Dirigentin Birgit Profanter (Bildmitte) den gewonnenen Gutschein – v. l.: Jeremia Aichner (9 Jahre) und Alina Psaier (10 Jahre)

Südtirols Blasmusik punktet in Niederösterreich ❚❚ Rund um das Wochenende zum österreichischen Nationalfeiertag fand im Auditorium Grafenegg in Niederösterreich ein blasmusikalischer Marathon statt. Die Bürgerkapelle Gries und die Jugendkapelle Villnöß nahmen daran teil. Sie punkteten mit innovativen Ideen und überzeugendem Auftritt. Mehr als 1.500 Musikerinnen und Musiker nahmen am ersten Österreichischen Blasorchesterwettbewerb der Höchststufe, am neunten Österreichischen Jugendblasorchester-Wettbewerb und an der Verleihung des Juventus-Music-Award der Österreichischen Blasmusikjugend teil. 9. Österreichischer Jugendblasorchester-Wettbewerb Die Jugendkapelle Villnöß (Leitung: Birgit Profanter) qualifizierte sich im vergangenen April beim Südtiroler Jugendkapellen-Wettbewerb in Kaltern für diesen Bundeswettbewerb. Sie holte sich nun beim Finale mit 90,10 Punkten den zweiten Platz in der Kategorie BJ. BLASMUSIK · 12 · 2019

Juventus-Music-Award Bereits zum vierten Mal hatte die Österreichische Blasmusikjugend den Juventus-Music-Award – den Würdigungspreis für besonders nachhaltige und musikalisch-gemeinschaftlich fördernde Projekte – ausgeschrieben. Insgesamt wurden 23 Projekte eingereicht. Die Bürgerkapelle Gries erreichte mit ihrem generationsübergreifenden Musik- und Zirkusprojekt für

Teilnehmer und Zuschauer namens „Manege frei – Bürgerkapelle Gries“ den ersten Platz. Pepi Fauster, Obmann des Verbandes Südtiroler Musikkapellen, Verbandskapellmeister Meinhard Windisch und Verbandsjugendleiter Hans Finatzer begleiteten die Südtiroler Teilnehmer und gratulierten zu den hervorragenden Erfolgen. Stephan Niederegger

VSM-Obmann Pepi Fauster (rechts) und VSM-Jugendreferent Hans Finatzer (links) freuten sich mit den Vertretern der Bürgerkapelle Gries über den JuventusMusic-Award 2019.

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LIECHTENSTEIN Liechtensteiner Blasmusikverband Mareestrasse 3, FL-9490 Vaduz, Tel. 00423/792 20 10

Redaktion: Rebecca Lampert praesidium@blasmusik.li

www.blasmusik.li

Natalia Garcia Moreno: Neue Jungmusik-Dirigentin ❚❚ Natalia Garcia Moreno wurde in Bogotá (Kolumbien) geboren und begann im Alter von sieben Jahren mit dem Flötenspiel. 2013 absolvierte sie ihr Bachelorstudium an der Universidad Nacional de Colombia. Ihre musikalische und pädagogische Ausbildung setzte sie 2014 am Landeskonservatorium in Feldkirch fort. Dort schloss sie 2018 den Bachelor of Arts mit dem Schwerpunkt Blasorchesterleitung ab. Zurzeit macht sie das Masterstudium in Instrumental- und Gesangspädagogik an der Universität Mozarteum Salzburg. Unterrichtserfahrungen sammelte sie an der RECREARETE-Musikschule in Sopó (Kolumbien) sowie bei Privatunterrichtstätigkeiten in Österreich. Als Flötistin ist sie ein Teil verschiedener

Kammermusikensembles. Ihr Debüt als Dirigentin hatte sie mit der Jungendmusik des Musikvereines Frohsinn Ruggell. „Es war mir eine große Freude, den Nachwuchs des Musikvereines Frohsinn übernehmen zu dürfen. Die Leitung der Jugendmusik ist sowohl musikalisch als auch pädagogisch eine große Verantwortung. Dieser Herausforderung stelle ich mich gerne und freue mich sehr auf erfolgreiche Arbeitsjahre. Ich wünsche den Jungmusikanten viel Freude am gemeinsamen Musizieren und viel Erfolg bei den kommenden Auftritten“, betont Moreno.

www.mvruggell.li

IMPRESSSUM

Blasmusik im Rundfunk Burgenland: Jeden Dienstag, 20.04 – 21.00 Uhr: „Radio Burgenland Blasmusikparade“ Kärnten: Jeden Mittwoch, 19.30 – 20.00 Uhr: „Musikanten, spielt´s auf, Blasmusik für alle“ Niederösterreich: Mittwoch und Donnerstag, jeweils 20.30 – 21.00 Uhr: „Für Freunde der Blasmusik“, Gestaltung und Moderation: Sonja Wurm, Gerhard Schnabl und Manfred Sternberger Oberösterreich: „Klingendes Oberösterreich“, Sonntag, 20.04 – 21.00 Uhr, Gestaltung und Moderation: Walter Rescheneder Jeden ersten Mittwoch im Monat, 20.04 – 21.00 Uhr: „Das Blasmusikkonzert von Radio Oberösterreich“ Salzburg: Montag bis Donnerstag: „Guat aufg´legt“, 18.00 – 20.00 Uhr – Gäste aus allen Bereichen der Volkskultur, vielfach aus der Blasmusik Jeden Freitag: „O´klickt und gspüt“, 18.00 – 19.00 Uhr – wöchentliche Volksmusik­ sendung mit der Lieblingsmusik der Hörer (die ganze Woche lang können Sie unter salzburg.ORF.at abstimmen – die Gewinner hören Sie am Freitagabend) Jeden Sonntag: „Da bin i dahoam“ oder im Sommer: „Über d´Alma“, 6.00 – 8.00 Uhr, mit Blasmusik aus dem ganzen Land Salzburg, 11.00 – 12.00 Uhr: Frühschoppen aus den Bundesländern; Musik, Gestaltung und Moderation bei allen Sendungen: Andrea Aglassinger, Rupert Brandstätter, Conny Deutsch, Caroline Koller, Philipp Meikl, Josef Siller Steiermark: „Zauber der Blasmusik“, Dienstag, 20.00 – 21.00 Uhr, Gestaltung und Moderation: Paul Reicher (am ersten Dienstag im Monat:„Chorissimo“) Tirol: Jeden Dienstag, 18.30 – 19.00 Uhr: „Tiroler Weis“ Jeden Mittwoch: „Musikanten, spielt´s auf“ Jeden Feiertag, 18.00 – 19.00 Uhr: „Das Platzkonzert“ Vorarlberg: Jeden Montag, 21.03 – 22.00 Uhr: „Das Konzert“ (Klassik, Volks-, Chor- und Blasmusik) in Radio Vorarlberg, Gestaltung und Moderation: Bettina Barnay und Stefan Höfel

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Verlag, Produktion, Abo und Inserat: tuba musikverlag gmbh, Steinamangererstr. 187, A-7400 Oberwart, Telefon: 05/7101-200, E-Mail: redaktion@blasmusik.at Chefredakteurin: Raphaela Dünser Änderungen bei den Abonnements für das Folgejahr werden jeweils bis Ende November entgegengenommen. Einzelpreis: € 4,90 / Jahresabo: € 39,– / Ausland: € 59,– Eigentümer und Herausgeber: Österreichischer Blasmusikverband, Hauptplatz 10, A-9800 Spittal Die „Österreichische Blasmusik“ erscheint Anfang des Monats. Mitarbeiter der Länderteile: Stephanie Klein (B), Pia Hensel-Sacherer (K), Friedrich Anzenberger (NÖ), Karin Peter (OÖ), Alexander Holzmann (S), Rainer Schabereiter (St), Judith Haaser (T), Sara Kapeller (V), Michael Foltinowsky (W), Rebecca Lampert (Liechtenstein), Stephan N ­ iederegger (Südtirol) RICHTUNG: Unabhängige Fachinformation für den Bereich der Blasmusik. Alle Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder. Die Redaktion behält sich vor, Artikel aus aktuellem Anlass oder wegen Platzmangels zu verschieben oder zu variieren. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Artikel zu kürzen. LITHO & Druck: Wograndl | GRAFIK: tuba musikverlag gmbh Sämtliche Formulierungen gelten völlig gleichrangig für Personen beiderlei Geschlechts.

Kleiner Anzeiger BIRKHAHNSTÖSSE (ganze oder halbe) zu verkaufen. Tel. 03622 55241, ab 18 Uhr BLASMUSIK · 12 · 2019


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roßer Sound roßer Sound für kleine Musiker für kleine Musiker

Thomann Bariton / Euphonium Thomann Bariton / Euphonium „Little Lion” „Little Lion” von Grund auf neuentwickeltes Bariton / Euphonium • •• • • • •

von Grund auf neuentwickeltes Bariton / Euphonium Ergonomie speziell auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmt Ergonomie speziell auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmtdes Handlings durch vielfache Verbesserung die patentierte höhenverstellbare Stützedurch vielfache Verbesserung des Handlings die patentierte höhenverstellbare spielbar im Sitzen mit Spielstütze Stütze oder

alternativ imSitzen Stehen Tragegurt oder spielbar im mitmit Spielstütze alternativ im Stehen mit Tragegurt 3 Front Action Perinetventile

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3 Front Action Schallstück ausPerinetventile Messing Ø 254mm (10")

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ML Bohrung Ø 14,50mm Bohrung Ventile aus Edelstahl

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Ventile aus Edelstahl vierdimensional verstellbarer Daumenhalter ermöglicht minimalen Abstand zu den Ventilen vierdimensional verstellbarer Daumenhalter ermöglicht minimalen Abstand zu den Ventilen Klarlack lackiert

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Blasmuoscik on the r ks

20.-22. MÄRZ 2020 | BRIXEN | KIRCHBERG | WESTENDORF

GESAMTSPIEL MOOP MAMA | VIERA BLECH FOLKSHILFE | INNSBRUCKER BÖHMISCHE ALPENBLECH | ORIGINAL WOODSTOCK MUSIKANTEN

KAPELLE SO&SO | FRANZ POSCH & SEINE INNBRÜGGLER DA BLECHHAUF‘N | WÜDARA MUSI | ALPENLANDLER MUSIKANTEN

VLADO KUMPAN UND SEINE MUSIKANTEN | DIE FEXER | PONGAUER TANZLMUSI MACHLAST | TEGERNSEER TANZLMUSI | PS:RELOADED | HALLGRAFEN MUSIKANTEN

WEISS‘NGROANA | BERTHOLD SCHICK UND SEINE ALLGÄU 6 | EBBSER KAISERKLANG WOODSTOCK OBERKRAINER MOB | ESCHENAUER TANZLMUSI | BRADLBERG MUSIG BLASKAPELLE GEHÖRSTURZ | 6/8 ER G‘SPANN | BLASKAPELLE JUNGER SCHWUNG | DIE GOLDRIEDER SOUTHBRASS | BLASMUSIK LESANKA | BLECHZINNEN | 6ER BLAS | STRAWANZER BLASMUSIK MACH7 | SÜDTIROLER RIFFLBLECH | GASTERLÄNDER BLASMUSIKANTEN | OBIKRAINER | DIE PUCHER DIE LUNGAUER | WEINBERGER BÖHMISCHE | WINDSTREICH MUSIKANTEN | DIE FIDELEN ASCHAUER

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