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Sonderausgabe

Allg채uer Wirtschaftsmagazin

Wirtschaft und

Lebensmittelpunkt


Abgabe von Waffen nur an Inhaber einer Erwerbserlaubnis.

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Aus Liebe zum Detail

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Vorwort

Isny im Allgäu ist eine junge, lebendige Stadt mit einer reichen historischen Vergangenheit. Die weithin sichtbaren Türme sind bis heute Symbole für die frühere Bedeutung der ehemaligen freien Reichsstadt. Durch unsere namhaften Wirtschaftsunternehmen, Kureinrichtungen, Kulturveranstaltungen, Wander- und Sportmöglichkeiten sowie die Hochschule nta sind wir auch heute weit über die Region hinaus bekannt. »Arbeiten wo andere Urlaub machen« – Die Lage von Isny im Allgäu, nebelfrei in traumhafter Landschaft und nahe dem Bodensee und den Alpen ist ein idealer Standort zum Arbeiten und Leben. Eine komplette und nachhaltige Infrastruktur mit allen Schularten im Verbund mit günstigen Grundstückspreisen machen unsere Stadt attraktiv, sich hier nieder zu lassen. Die Isnyer sind aktiv und engagiert, dies zeigt sich vor allem in der vielseitigen kulturellen Szene und im gesamten gesellschaftlichen Leben das ganze Jahr über. Innovativ, lebendig, natürlich. Überzeugen Sie sich selbst, besuchen Sie uns in unserer Stadt, genießen Sie unsere ausgezeichnete Gastronomie und lernen Sie unseren leistungsfähigen Handel kennen, über den Sie sich auch bei der Lektüre dieses Heftes informieren können. Unsere Unternehmen freuen sich auf Ihre Bewerbung, gründen Sie Ihr Unternehmen in Isny im Allgäu, werden Sie Isnyer/in – herzlich willkommen in Isny im Allgäu.

Ihr Rainer Magenreuter Bürgermeister ISNY ––– Allgäuer Wirtschaftsmagazin

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Inhalt

6 Isny Wohnen und arbeiten, wo andere Urlaub machen – Als lebendige Stadt mit reicher Geschichte, umgeben von beschaulichen Dörfern, ist Isny ein idealer Ort zum Leben und Arbeiten, für Freizeit, Erholung, Kur.

8 Stadtmarketing »Isny Aktiv« hat es sich zum Ziel gesetzt, Isny als attraktive und lebendige Stadt mit gemeinsamen Aktionen und einem gemeinsamen Erscheinungs- und Leitbild zu profilieren. – Interview mit dem Vorsitzenden von »Isny Aktiv«, Rüdiger Walzer.

10 Wirtschaftsförderung Die Stadt Isny hat ein eigenes Amt für Wirtschaftsförderung geschaffen. – Interview mit dem Leiter des Amtes, Claus-Dieter Fehr.

12 Wichtige Wirtschaftsfaktoren Isny als Tourismus- und Gesundheitsstadt Isny als Schul- und Hochschulstadt

13 Das Isnyer Handwerk Neben den großen international operierenden Firmen sind es vor allem die Handwerksbetriebe, die den Wirtschaftsstandort Isny stützen. – Interview mit dem Zunftmeister der Isnyer Handwerkerzunft, Karl Christ.

14 Bildung Die Naturwissenschaftlich-Technische Akademie Prof. Dr. Grübler (nta) ist seit 1950 eine feste Größe in der Isnyer Bildungslandschaft. Die Hochschule führt den innovativen Geist fort, der sie seit ihrer Gründung prägt.

18 Entspannung Es ist eine atemberaubend schöne Kulisse, die sich vor dem Berghotel Jägerhof in Isny auftut. Wer hier weilt, bekommt den Kopf schnell frei.

22 Berufsleben Die START GmbH ist seit 12 Jahren ein zuverlässiger Partner von Industrie, Handwerk und Verwaltung. Das gemeinnützige Sozialunternehmen bietet Arbeitsplätze für Menschen, die zuvor lange ohne Arbeit waren.

24 Architektur Das Ehepaar Sylvia und Franz Josef Seitz aus Isny realisiert in Wangen ein ehrgeiziges und mutiges Projekt, das sie als die Erfüllung eines Lebenstraumes bezeichnen.

28 Druck »Printing on demand« ist in der Druckbranche immer öfter zu hören. Was der Begriff bedeutet, wird bei einem Besuch der Agentur für Druckmedien (ADM) in Neutrauchburg bei Isny deutlich.

30 Jagdwaffen Wer ein hochwertiges, qualitativ erstklassig gearbeitetes und noch dazu schönes Gewehr kaufen möchte – kommt an Isny nicht vorbei. Zur traditionsreichen Jagdwaffen Blaser GmbH gesellte sich nach Mauser nun auch die »J.P. Sauer&Sohn«.

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Allgäuer Wirtschaftsmagazin ––– ISNY


32 Autohaus Eugen Steinhilber hat 1928 in Isny mit einer kleinen KfzWerkstatt den Grundstein für den heutigen Erfolg der Seitz Autohäuser gelegt. Inzwischen sind es 15 Niederlassungen an zehn Standorten im gesamten Allgäu.

36 Landwirtschaft Mit dem Vertrieb von Maschinen, Reifen, Rädern und Ersatzteilen für die Landwirtschaft ist die Katzschke-Menz GmbH und Co. KG seit 1986 ein gefragter Partner im gesamten süddeutschen Raum und im angrenzenden Ausland.

38 Fensterbau Mit einem neuen Fenstertyp hat das Unternehmen Fensterbau Kriegl sein Angebot im Passivhausbereich erweitert und bietet dafür seit zwei Jahrzehnten Fenster aus Eigenfertigung an.

40 Steuerberater Als regionaler, hochprofessioneller Dienstleister mit persönlichem Bezug zu den Mandanten ist die Steuerberatersozietät Rinninger & Neff eine feste Größe in der Isnyer Unternehmenslandschaft.

42 Gesundheitszentrum Lebensqualität bedeutet, sich in seiner Haut richtig wohlzufühlen. Im Gesundheitszentrum Dreikönig von Dr. med. Andreas Frondorf in Isny kümmert man sich darum auf höchstem fachlichen Niveau – seit nun schon zehn Jahren.

Impressum – Isny Spezial – Sonderausgabe 2011 Verlag: TT VERLAG GmbH St.-Mang-Platz 23, 87435 Kempten Telefon (08 31) 96 01 51-0, Telefax (08 31) 96 01 51-29 info@tt-verlag.de, www.tt-verlag.de

46 Finanzen Die Volksbank Allgäu-West eG ist in der Region ein gern gesehener Finanzpartner im Geschäfts- und Privatkundenbereich. Vor kurzem wurde sie zudem für ihre hervorragenden Ergebnisse im Leasinggeschäft ausgezeichnet.

48 Zukunft Top-Thema in Isny ist derzeit das viel diskutierte, ehrgeizige Zukunftsprojekt »Neues Stadttor«, das der weltbekannte Stararchitekt Peter Zumthor in der Türmestadt bauen möchte.

49 Isny ist… Eine persönliche (Liebes-)Erklärung

Firmenvorstellungen: Maria Anna Weixler-Gaçi Manuel Hodrius, Jutta Nichter-Reich, Sina Weiss, Kordula Küper

Alle Rechte vorbehalten. © für Layout und Konzept: Maria Anna Weixler-Gaçi, © für Logo: TT VERLAG

Medienberatung: Tanja Aurhammer, Telefon (08 31) 96 01 51-13

Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages. Jahresabonnements können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate vor Ablauf des Bezugszeitraumes) schriftlich beim Verlag gekündigt werden. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kennzeichTT VERLAG nen nicht die Ansicht der Redaktion.

Druckvorstufe und Druck: Holzer Druck und Medien, Weiler www.druckerei-holzer.de

Geschäftsführer (gesamtverantwortlich): Thomas Tänzel

Magazin-Layout: Brigitte Weixler, Kempten www.weixler-schuerger.de

Redaktion: Maria Anna Weixler-Gaçi mani@weixler-schuerger.de

Anzeigen-Layout: Katrin Rampp, Kempten www.composizione.de

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44 Immobilien Auf einen umfassenden Service rund um Verkauf, Vermietung und Verwaltung von Gebäuden können sich die Kunden von Keck Immobilien und der IMANA GmbH in Isny verlassen, egal ob sie Eigentümer oder Mieter einer Immobilie sind.

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Isny

Leben und arbeiten, gebiets wird in den Einpendlerzahlen deutlich. 3 840 Personen von Auswärts wählen Isny derzeit als Arbeitsort. Die ländliche Lage und der Zusammenhalt von Isnyern und Bürgern des Umlands macht Isny zu einem ganz besonderen Wohn- und Freizeitort. Das Engagement von Vereinen, sozialen Institutionen, ansässigen Firmen aber auch einzelnen Personen ist maßgeblich für die heutige Attraktivität der Stadt.

Urlaub, Erholung und Kur

ISNY – Im württembergischen Allgäu und damit im östlichen Zipfel BadenWürttembergs liegt Isny. Als lebendige Stadt mit reicher Geschichte, umgeben von beschaulichen Dörfern, ist die Stadt ein idealer Ort zum Leben und Arbeiten, für Freizeit, Erholung und Kur.

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Eine Stadt zum Leben und Arbeiten Isny beheimatet 14 434 Einwohner, die sich auf das Stadtgebiet und die zugehörigen Dörfer Großholzleute, Rohrdorf, Neutrauchburg und Beuren verteilen. Die Stadt bietet seinen Bürgern, was die Lebensqualität fördert und das Leben lebenswert macht: Wohnraum in der Stadt oder im Grünen, Arbeitsplätze, Kindergärten, alle Schularten, soziale Einrichtungen, ein reges gesellschaftliches und kulturelles Leben und ansprechende Geschäfte in der Innenstadt und der Peripherie. Die Attraktivität der Stadt für Bewohner des umliegenden Einzugs-

Die malerische Altstadt, eine wunderbare stadtnahe Naturlandschaft sowie die Lage nahe dem Bodensee und den Alpen am Dreiländerdreieck Deutschland, Österreich, Schweiz ziehen jährlich zahlreiche Tages- und Übernachtungsgäste nach Isny. 2009 durfte Isny 63 437 Gäste mit 535 854 Übernachtungen begrüßen. Die Stadt bietet mit ihren Museen und Galerien, altertümlichen Bauten und mit dem einladenden Stadtbild sowie einer Vielzahl von Wanderwegen und Loipen nicht nur für Einheimische, sondern auch für Tagesausflügler und Urlaubsgäste ein attraktives Freizeit- und Erholungsprogramm. Isny und der Ortsteil Neutrauchburg tragen bereits seit 1965 das Prädikat »Heilklimatischer Kurort«. Durch die ansässigen Waldburg-Zeil Kliniken und die LVA erhielt der Rehabilitationstourismus in den vergangenen Jahren eine immer stärkere Bedeutung. Allgäuer Wirtschaftsmagazin ––– ISNY


wo andere Urlaub machen Tore und Türme im mittelalterlichen Oval Die historische Innenstadt ist das Wahrzeichen der Stadt. Sie wird von den Bürgern ge-

Stimmen aus der Wirtschaft Dirk Erasmy, Niederlassungsleiter Autohaus Seitz: »Den Wirtschaftsstandort Isny beurteile ich als sehr gut. Wir haben eine gute Infrastruktur und weil es Riesenfirmen gibt, ist auch das Stellenangebot sehr groß. Isny bietet sehr viele Arbeitsplätze und ein großes Einzugsgebiet, in dem wir Mitarbeiter und Unternehmen betreuen und dementsprechend unsere Serviceleistungen verkaufen können.« Josef Hodrus, Vorstand Volksbank Allgäu-West: »Dem Wirtschaftsstandort Isny geht es im Moment relativ gut. Wir haben eine sehr große Diversifikation, eine gute Mischung an Betrieben aus allen möglichen Bereichen, und konnten in den letzten Jahren ein brutales Wachstum verzeichnen. Was sich etwa am neuen Gewerbegebiet zeigt, das schon wieder vergriffen ist. Ich bin mir sicher, dass unsere Nachbarstädte ein Stück neidisch darauf schauen, was in Isny in den letzten Jahren an Industrie und Handwerk geschaffen worden ist. Wir haben eine sehr starke Wirtschaft hier bei uns. Obwohl wir von der Verkehrsanbindung her gar nicht so ideal liegen wie die Nachbarn, haben wir es trotzdem geschafft, wunderbare Firmen zu halten. Da gehört schon etwas dazu.« Evelyn Wild, Geschäftsführerin Käsküche Isny: »Für uns ist der Standort Isny ideal durch gute Tourismusarbeit, kurze Wege und gute Zusammenarbeit mit den Ämtern vor Ort, den Tagungshäusern, Hotels und Unternehmen im Raum Isny sowie das Vorhandensein der Kliniken.«

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nauso geschätzt wie von Besuchern aus nah und fern. Isny ist ein mittelalterliches Oval mit einer Stadtmauer, Wehrtürmen, Bürgerhäusern, Kirchen, einer Prädikantenbibliothek und einem Schloss. In Isny ist Geschichte Teil der Gegenwart. Das zeigt sich bei einem Streifzug durch den Wehrgang oder beim Besuch des ehemaligen Gefängnisses im Wassertor. Isny ist bekannt für ein stilvolles, hochkarätiges und doch traditionelles Kunst- und Kulturprogramm. Kultur in Isny lebt von der Aktivität und Kreativität der Menschen vor Ort. Diese Kultur ist gewachsen, ist Kristallisations-

punkt von Tradition und Moderne. Die Nachfrage bestimmt das Angebot, Neugier und Offenheit der Besucher sind Programm. Veranstaltungen aus den Bereichen Kleinkunst, Jazz und Literatur erwarten die Besucher. Tourneetheater im Kurhaus, Kammerkonzerte im Refektorium, Sommerfestivals und attraktive Ausstellungen finden ebenfalls im Jahresverlauf statt. Wer schon einmal in Isny war, wird es bestätigen können: Die Stadt hat einiges zu bieten – Ob man nun dort lebt, arbeitet oder als Besucher und Gast die Erholung sucht. Maria Anna Weixler-Gaçi

Ellio Schneider, Geschäftsführer der Waldburg-Zeil Kliniken, Aufsichtsratsmitglied der Isny Marketing GmbH

Isny?

»Ist für mich einfach der Vorhof zum Paradies! Wirklich, der Vorhof zum Paradies … . Wir haben keine Wetterprobleme, keine Umweltprobleme … . Mehr ist dazu nicht zu sagen, das muss man selber sehen und erleben.« (Lukretia Mayer-Kottmann, Geschäftsführerin Bäckerei Mayer, Vorstandsmitglied von »Isny Aktiv«)

Was macht Ihrer Meinung nach die Besonderheit von Isny aus? – Isny hat alle Tugenden einer Stadt im Allgäu: eine angenehme Größe, die Chance auf viele persönliche Beziehungen quer durch die ganze Stadt, eine markante Silhouette, große historische Traditionen – und eine Menge Potential aus Menschen, Landschaft und kleineren und größeren Unternehmen. Wie beurteilen Sie den Wirtschaftsstandort Isny? – Die Industrie und die Kliniken sind gut aufgestellt. Natürlich gilt es da immer die Interessen von Unternehmen, Bevölkerung und Patienten, was Standorte, Erweiterungen etc. durch Industrie angeht, unter einen Hut zu bringen. Grundsätzlich aber halte ich es für einen unbestreitbaren Vorteil für alle Isnyer, dass es so viele Arbeitsplätze ohne lange Arbeitswege in und um die Stadt herum gibt. Das müssen wir erhalten. Welche Entwicklung würden Sie der Stadt Isny für die Zukunft wünschen? – Ich wünsche mir eine Weiterentwicklung des Tourismus als einem starken Wirtschaftsfaktor. Wenn unser Isnyer Tourismus gut liefe, dann gäbe es hier neben der Wirtschaft und dem Gesundheitswesen noch mehr sichere Arbeitsplätze, genügend Kaufkraft für eine belebte Stadt und eine solide Basis für das Stadtsäckel. Und damit wiederum bliebe die Stadt für uns attraktiv als Arbeitgeber, denn wir fänden noch leichter Mitarbeiter, die hier gerne mit ihren Familien arbeiten und leben möchten.

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Für eine lebendige Stadt

»Isny aktiv«

Der Stadtmarketingverein »Isny Aktiv« hat es sich zum Ziel gesetzt, Isny als attraktive und lebendige Stadt mit gemeinsamen Aktionen und einem gemeinsamen Erscheinungs-und Leitbild zu profilieren. »Isny Aktiv« hat Mitglieder aus allen Branchen, die in Isny vertreten sind, auch engagierte Privatpersonen haben sich dem 140 Mitglieder starken Verein angeschlossen. Der Vorstand setzt sich aus Vertretern des Einzelhandels, der Gastronomie, der Klinikbetriebe, des Handwerks, der Industrie, der Naturwissenschaftlichen Technischen Akademie und der Stadtverwaltung zusammen und ist so auf eine breite Basis gestellt.

Isny?

»… ist landschaftlich nicht zu überbieten, ein wirklich prosperierender Standort, von der Sonne verwöhnt, politisch differenziert strukturiert, liebens- und lebenswert.« Manfred Behrning, vormaliger Isnyer Bürgermeister

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Gebhard Mayer Geschäftsführer Bäckerei Mayer, Stadtrat, FWV-Vorsitzender, ehem. FC-Vorsitzender Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Isny? –Wenn ich abends meine Runde mache, dann am liebsten rund um die Stadt, an der Stadtmauer entlang. Das ist wunderschön und da entdecke ich immer wieder etwas Neues. Welche Entwicklung würden Sie Isny für die Zukunft wünschen? – Da denke ich insbesondere an die Verkehrswege, die inzwischen an Isny vorbeigehen. Das ist zwar für die Lebensqualität positiv, sollte aber langfristig keine Schwäche für die Stadt bedeuten. Deshalb muss sich die Stadt um Initiativen bemühen. Und deshalb unterstütze ich auch das Projekt Zumthor.

»Wir wollen gemeinsam unsere Stadt in die Zukunft führen« Seit elf Jahren gibt es den Verein »Isny Aktiv«. Seit 2006 wird der Verein von Rüdiger Walzer geführt. Mit ihm sprach Redakteurin Maria Anna Weixler-Gaçi: Herr Walzer, warum ist »Isny Aktiv« wichtig für Isny? Walzer: Weil wir uns für ein attraktives und lebendiges Isny einsetzen. Und da sind alle dabei: Handel und Gastronomie, Handwerk, Dienstleister und Industrie. Wir wollen als große Gemeinschaft Isny positiv nach außen präsentieren und uns für gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen einsetzen. Hat sich die Gründung des Verbandes rentiert? Walzer: Auf jeden Fall, wenn man sieht, wie sich Isny entwickelt hat. Denken Sie doch nur an die vielen Veranstaltungen, die wir ins Leben gerufen haben. Als Stadtmarketingverein decken wir aber ein viel breiteres Spektrum ab. Ich möchte da unseren Unternehmerstammtisch erwähnen, der sich inzwischen zu einem Unternehmensforum entwickelt hat. Einmal monatlich werden Unternehmer und interessierte Bürger in eine andere Firma eingeladen.

So lernt man nicht nur die einzelnen Betriebe und deren Philosophien kennen, sondern kann gleichzeitig sein eigenes Netzwerk erweitern. Was tun Sie, um in die Einkaufsstadt Isny zu locken? Walzer: Neben unseren Events wie z.B. Allgäutag oder Verkaufsoffener Sonntag, haben wir das Projekt »Isny macht Qualität« ins Leben gerufen. Eine Art Service-Qualitäts-Versprechen an unsere Gäste und Kunden. Alle beteiligten Betriebe sind an der blauen Lilie erkennbar. Dieses Symbol wurde übrigens schon im 16. Jahrhundert als Qualitätsmerkmal in Isny eingeführt. Auch der Güldiner, unsere Heimatwährung, ist etwas Einmaliges.

»Isny Aktiv«-Unternehmerstammtisch beim Besuch der Firma Schwärzler.

Die Struktur der Isny Marketing GmbH: Der Verein »Isny Aktiv e.V.« ist in die Isny Marketing GmbH eingebettet. Weitere Teilhaber sind: das Kulturforum Isny e.V., der Verein der Gastgeber Isny, die Kliniken, die ev. Heimstiftung, Stephanuswerk Isny und Vertreter des Gemeinderats aus den Fraktionen. Aufsichtsratsvorsitzender der Isny Marketing GmbH ist Bürgermeister Rainer Magenreuter. Geschäftsführer der Isny Marketing GmbH und damit der drei Abteilungen Tourismus, Kultur und Stadtmarketing ist Klaus Hägele, Hauptamtsleiter der Stadt.

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Stimmen aus der Wirtschaft Thomas Fritz, Geschäftsführer Dethleffs: »Der Wirtschaftsstandort Isny hat sich in den letzten Jahren ganz offensichtlich positiv entwickelt. Die Stadt Isny investierte stark in neue Gewerbegebiete und konnte interessante neue Unternehmen unterschiedlichster Branchen in Isny ansiedeln. Wir bei Dethleffs fühlen uns in Isny wohl und gut aufgehoben. Wir haben kompetente Ansprechpartner in der Verwaltung, die sich für unsere Belange engagiert einsetzen - was keine Selbstverständlichkeit ist. Ein Manko, das nicht nur Isny sondern die ganze Region betrifft, ist der Fachkräftemangel. Der Wirtschaftsraum Ravensburg hat eine Arbeitslosenquote von gerade mal 2,4 Prozent und das merken wir sehr deutlich. Wir könnten aktuell mehr produzieren, wenn wir genügend qualifiziertes Personal hätten. Hier muss es eine noch besser koordinierte, zukunftsgerichtete Zusammenarbeit von Unternehmen, Schulen und der Stadt geben. Ziel muss es sein, noch mehr junge Menschen mit für den Arbeitsmarkt relevanten Fähigkeiten und Kenntnissen in eine qualifizierte Ausbildung zu bringen. Unsere Kooperation mit der Werkrealschule Isny kann da nur ein erster Schritt sein.«

Was hat sich seit Ihrem »Amtsantritt« verändert? Walzer: Wir stehen heute im ständigen Wettbewerb mit unseren Nachbarstädten und natürlich auch mit dem Internet. Wir wollen, dass die Leute sich bewusst für die Einkaufsstadt Isny mit seinem breitgefächertem Angebot und der persönlichen Beratung entscheiden. Das ist ein ständiger Prozess. Ich bin sehr stolz, was wir bereits alles auf ehrenamtlicher Basis geschafft haben. Und Sie frühstücken auch gern? Walzer: Ja, jede Woche mittwochs treffen wir uns im kleinen Rahmen von »Isny Aktiv« und besprechen, was anliegt. Und es gibt wirklich ständig emen. Wichtig ist es, miteinander im Dialog zu sein und zu bleiben. Im Übrigen auch mit der Stadt, weswegen Claus Dieter Fehr auch mit bei uns im Vorstand ist. Die Gemeinschaft steht für uns im Vordergrund. Und dass wir mittlerweile ein sehr gutes Miteinander haben, ist auch ein Ergebnis dieser Treffen. Wir wollen gemeinsam unsere Stadt in die Zukunft führen.

Karin Bucher Fotogeschäftsinhaberin, ehem. Stadträtin und Gründungsvorsitzende von »Isny Aktiv« Was macht Ihrer Meinung nach die Besonderheit von Isny aus? Wir haben sehr viel Sonne und sind eingebettet in die Natur, was für eine Stadt schon etwas Besonderes ist. Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Isny? – Da gibt es keinen speziellen, weil es so viele gibt. Wie beurteilen Sie den Wirtschaftsstandort Isny? – Aus meiner Sicht sehr gut, weil wir interessante Firmen haben wie Dethleffs oder Blaser – und sehr viele attraktive Arbeitsplätze. Welche Entwicklung würden Sie der Stadt Isny für die Zukunft wünschen? –Vor allem Standortsicherung. Dass alles so bleibt, wie es ist. Das ist in der heutigen Zeit ja schon gut. Und dann würde ich mir – mit Blick auf die Bevölkerungsentwicklung mehr junge Menschen und Familien wünschen, die sich hier ansiedeln.

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Stimmen aus der Wirtschaft Dr. Thomas Meyer, Geschäftsführer Swingtec: »Wenn ich einen Kunden aus den Emiraten, aus Aserbaidschan oder Japan bei mir habe und ihm Isny und die Umgebung zeige, dann sind die immer total beeindruckt, dass wir in einer so schönen Gegend und einem so kleinen Ort solch eine Konzentration an interessanten Firmen haben. Und es schaffen, zugleich Industrie zu haben als auch heilklimatischer Kurort zu sein. Die Isnyer Innenstadt jedoch leidet an Verödung und braucht dringend Aktivitäten wie das Zumthor, obgleich ich noch nicht überzeugt bin, ob dies wirtschaftlich wirklich durchdacht ist.« Marc Binder, Geschäftsführung Invacare (vormals Aquatec): »Unser Unternehmen wurde vor 30 Jahren als kleiner Betrieb gegründet. Mittlerweile sind an unserem Standort in der Alemannenstraße 160 Mitarbeiter beschäftigt und unsere Produkte werden weltweit vertrieben. Über einen Umzug mussten wir dank der kompletten und nachhaltigen Infrastruktur der Stadt Isny nie nachdenken und so können wir als Weltmarktführer und sicherer Arbeitgeber auch weiter unseren Teil für die Region beitragen. Einen großen Vorteil bietet der Standort Isny auch für unsere Mitarbeiter in Punkto Freizeitqualität, denn wir arbeiten und leben dort, wo andere Urlaub machen.«

Isny?

»Liegt mir immer mehr am Herzen, je länger ich hier bin, und das sind nun 25 Jahre. Isny bietet immer wieder Neues und stagniert nicht. Es wird immer spannender, hier zu sein.« (Erhard Bolender, Landschaftsarchitekt und »Storchenvater«)

Liane Menz, Mitinhaberin Katzschke-Menz: »Die Unterstützung durch die Stadt ist gut. So erhielt unser in Isny seit Jahren etabliertes Unternehmen 2004 die Chance, zu fairen Konditionen ein städtisches Grundstück im neuen Gewerbegebiet IsnyAchen zu erwerben. Wir konnten das Unternehmen dadurch nicht nur festigen, sondern vergrößern. Genau so schön ist es mit anzusehen, wie sich das Gewerbe in Isny von Jahr zu Jahr prächtig entwickelt. Die Wirtschaftspolitik der Stadt Isny ist in meinen Augen unternehmerfreundlich und lösungsorientiert.« Dr. Andreas Frondorf, Inhaber Laserzentrum Dreikönig: »Isny muss dringend etwas für sich tun, für sich Werbung machen. Daher darf es sich Zukunftschancen wie das Zumthor nicht entgehen lassen! Es war höchste Zeit, dass so etwas kam. Solche Chancen muss man wahrnehmen.«

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Wirtschaftsförderung ist in Isny Chefsache

Wirtschaft

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Isny?

»... macht mich einfach stolz.« (Katrin Mechler, gebürtige Isnyerin, Leiterin des Büros für Stadtmarketing in Isny)

sny verfügt über keinen Autobahnanschluss, kein Flughafen ist in direkter Nähe und es gibt nicht mal mehr einen Bahnhof. Zumindest keinen, an dem noch ein Zug halten würde. Außerdem liegt Isny am äußersten Rand BadenWürttembergs, weit weg von jeder Metropole. Und trotzdem gibt es in Isny eine beachtliche Ansammlung an weltweit operierenden Firmen. Produkte, die in Isny hergestellt werden, gehen teils in weit über 100 Länder dieser Erde. Am sichtbarsten wird dies sicher durch die Wohnmobile der Firma Dethleffs. Man kann in der südlichsten Ecke Siziliens sein, auf einer Halbinsel im Atlantik oder in Wanne-Eickel. Sie begegnen einem überall. Und schaffen spontan eine Verbundenheit. Denn man weiß, die haben alle schon mal Isny gesehen. Aber es sind auch viele Produkte, die auf den ersten Blick nicht fürs gemeine Volk sichtbar sind, die aus Isny in die ganze Welt gehen.

Stimmen aus der Wirtschaft Ulrich Eberhardt, Geschäftsführer Motan: »Für unser Unternehmen stellt sich der Wirtschaftsstandort Isny als sehr positiv dar. Weil wir alt eingesessen sind, geht es uns im Moment ausgezeichnet. Das liegt sicher auch daran, dass wir nur eine geringe Fluktuation haben und sehr zuverlässige Mitarbeiter. So können wir sehr erfolgreich im Markt agieren.«

Dekontaminationssysteme von Swingtec zum Beispiel. Auch sie in Isny hergestellt, kann man selbst auf den Fiji-Inseln oder auf Papua-Neuguinea finden. Und es sind Dinge, die jeder kennt, die man aber nicht mit Isny in Verbindung bringt. So stammt beispielsweise nahezu jedes Lederlabel auf der Jeans von der Isnyer Firma Landes. Und selbst im Kanzleramt ist Isny gut vertreten. Auch der Sonnenschutz (Gardinia) für Angela Merkel stammt aus Isny. Es sind jedoch nicht nur die ganz großen Fir-

men, die den Wirtschaftsstandort Isny ausmachen. Es ist vielmehr gerade dieser ausgewogene Mix aus Industrie, Handwerk, Handel, Dienstleistung, Tourismus und auch Landwirtschaft. Einig scheint allen in Isny ansässigen Wirtschaftstreibenden jedoch zu sein, dass sie sich sehr wohlfühlen in der Allgäustadt. Standortverlagerungen kommen selten vor. Viel häufiger erfolgt ein Ausbau am Standort Isny. Und neue Firmen kommen stetig dazu. So war das in 2006 ausgewiesene, bislang letzte neue Gewerbegebiet am Achener Weg (25 Hektar) binnen kürzester Zeit nahezu voll belegt.

Isnyer Wirtschaft in Zahlen:

Jakob Immler Was macht Ihrer Meinung nach die Besonderheit von Isny aus? – Dass es hier Menschen gibt, die nach vorne schauen können, die die Zukunft im Auge haben. Und dass es daher hier auch sehr viele Firmen gibt, die von Unternehmern geführt sind und in ihrer Sparte daher spitze sind. Wie beurteilen Sie den Wirtschaftsstandort Isny? –Wir sind leider etwas vom Verkehr abgehängt, jedoch durch die Tüchtigkeit unserer Unternehmer trotzdem erfolgreich. Welche Entwicklung würden Sie Isny für die Zukunft wünschen? Ich würde mir wünschen, dass Isny das Zumthor erhält und dass wir damit nicht wie so viele Städte und Gemeinden in die Bedeutungslosigkeit – sprich reine Schlafstätte – abfallen.

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Quelle: Stadt ISny

2. Vorstand der Isnyer Handwerkerzunft und Vorstandsmitglied von »Isny Aktiv«

anzahl der Betriebe ca. 1 100 Sozialversicherungspflichtig beschäftigte arbeitnehmer 6.670 davon produzierendes Gewerbe 47 % Handel, Gastgewerbe, Verkehr 18 % Sonstige dienstleistungen 35 % Berufseinpendler 3 843 auspendler 1 951 einpendlerüberschuss 1 892 einzugsbereich ca. 35 000 einwohner einzelhandelsrelevante Verkaufsflächen 27 505 m² Innenstadt 53,5 % Grüne Wiese 46,5 % einzelhandelsumsatz 86,0 Mio € Innenstadt 49,2 Mio € Grüne Wiese 36,8 Mio € Grundstückspreise: Wohnen ab 90,00 €/m²/erschlossen Gewerbe ab 50,00 €/m²/erschlossen

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ISNY ––– Allgäuer Wirtschaftsmagazin

Wie wichtig ist es, ein eigenes Amt hierfür zu haben? Fehr: Wirtschaftsförderung hat bei uns einen hohen Stellenwert. Deshalb haben wir in Isny seit über 10 Jahren einen Wirtschaftsförderer. Ich stehe seither den Verantwortlichen der Betriebe neben dem Bürgermeister als erster Partner insbesondere in allen Fragen des Bauens, der Verfügbarkeit von Grundstücken, aber auch in sonstigen Fragen im Zusammenwirken mit der Kommune zur Verfügung. Kompetente Dienstleistung genießt bei uns oberste Priorität, Unternehmen bekommen alles aus einer Hand: Bauen, Immobilien und Wirtschaftsförderung. Wie wichtig ist es, dass das Rathaus ganz gezielt den Kontakt zur Wirtschaft sucht und hält und pflegt? Fehr: Bürgermeister Magenreuter und ich halten ständig Kontakt zu unseren Unternehmen. Jährlich einmal laden wir alle Verantwortlichen der größeren Betriebe zu einem sog. »Industriegespräch« ein. Dieses findet wechselnd in den Unternehmen statt. Wir informieren und diskutieren dabei insbesondere über kommunalpolitische emen, über Stadtentwicklung und Haushaltssituation, aber natürlich auch über die Situation der Betriebe zum einen in Isny, zum anderen global. Daneben besuchen wir regelmäßig die Unternehmen vor Ort, sprechen mit den Geschäftsführern bzw. Betriebsinhabern über die Entwicklung des jeweiligen Betriebs und deren Wünsche an die Stadt. In der Regel schließt sich noch eine Betriebsbesichtigung an. Für uns ist es wichtig zu wissen, was und wie wird produziert, für die Arbeitge-

ber und auch die Arbeitnehmer ist es wichtig zu erkennen: Die Stadt kümmert sich um uns. Wichtig ist mir auch der Kontakt zum Einzelhandel, der Gastronomie und zu den Dienstleistern. Das kann ich durch meine Tätigkeit bei »Isny Aktiv« ganz gut gewährleisten. Bekommen Sie auch Rückmeldungen? Fehr: Die positiven Rückmeldungen aus der Wirtschaft zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Dies zeigt im Übrigen auch die Entwicklung unserer Gewerbegebiete. Unsere Unternehmen sind erfolgreich, sie bekennen sich zum Standort Isny, sie expandieren hier bei uns in Isny. Unsere Attraktivität und unsere Leistungsfähigkeit hat sich wohl auch in der Region herumgesprochen. Wir freuen uns ganz besonders, dass sich in den vergangenen Jahren auch namhafte auswärtige Firmen neu angesiedelt haben.

Die nach Beschäftigungszahlen (Vollund Teilzeit) größten Betriebe in Isny:

Quelle: Stadt ISny

Woran liegt das? Daran, dass sich die Menschen, die in Isny arbeiten, einfach wohlfühlen hier? Wegen der heilen Natur, die Isny umgibt? Daran, dass es ausreichend Flächen für Expansion gibt? Am »kurzen Weg« zwischen Rathaus und Unternehmen? Wahrscheinlich ist es die Mischung aus alledem, was den Wirtschaftsstandort Isny so gut dastehen lässt. Das Gewerbesteueraufkommen lässt mit zuletzt 7 Millionen Euro so manche Nachbarstadt neidisch nach Isny blicken, es gibt seit Jahren weitaus mehr Einpendler als Auspendler (fast doppelt so viele) und auch die Schüler weiterführender Schulen kommen zu einem beachtlichen Teil (44 Prozent) aus dem Umland, sogar dem benachbarten Bayern. Im Rathaus jedenfalls nimmt man das ema Wirtschaftsförderung sehr ernst und hat es zur Chefsache erklärt. Daher wurde auch bereits vor Jahren ein Amt für Wirtschaftsförderung eingerichtet. Leiter des Amtes für Bauen, Immobilien und Wirtschaft ist Claus-Dieter Fehr, der schon zuvor, als Liegenschaftsamtsleiter, der Verbindungsmann zwischen Rathaus und Wirtschaft war. Mit ihm sprach Redakteurin Maria Anna Weixler-Gaçi: Warum ist Wirtschaftsförderung so wichtig? Fehr: Unsere Betriebe, unsere Unternehmen bilden eine ganz wesentliche Säule unseres städtischen Gemeinwesens. Sie bieten Arbeitsplätze; Arbeitgeber und Arbeitnehmer generieren Kaufkraft, sie tragen zum Bekanntheitsgrad der Stadt bei und das stärkt wiederum die Kaufkraft. Nicht zu vergessen: Das Gewerbesteueraufkommen, eine der wichtigsten Einnahmequellen der Stadt. Die Gewerbesteuer ist finanzielle Grundlage zum Erhalt und zur Weiterentwicklung städtischer Infrastruktur.

Firma dethleffs (Wohnwagen, Motocaravans) (ohne Fremdkräfte) Waldburg-Zeil Kliniken Stephanuswerk Firma Gardinia (Vorhangschienen) (mit Heimarbeitern) Firma Blaser (Jagdwaffen) Bäckerei Mayer Früchte Jork Firma landes (lederwaren) (mit Heimarbeitern) Firma Motan (Gerätebau) Firma Walcker (Offsetdruck) Firma edelmann & Ridder (litzen, Seile) Firma aquatec (med. Geräte) Firma Wittner (Feinmechanik und Kunststoff) Volksbank allgäu-West eG nta (naturwissenschaftlich-technische akademie)

Isny?

»… ist eine junge Stadt in alten Mauern. In einmaliger Lage, mit innovativen Menschen. Und aufgrund der kurzen Wege kann man viel bewegen.« (Prof. Dr. Gerald Grübler, nta-Chef)

ca. 800 ca. 718 ca. 430 ca. 400 ca. 450 ca. 260 ca. 240 ca. 195 ca. 180 ca. 230 ca. 160 ca. 140 ca. 130 ca. 130 ca. 70 ca. 65 ca. 54

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Isny als Tourismusund Gesundheitsstadt Einen wesentlichen Wirtschaftsfaktor in Isny stellt auch der Tourismus dar. Isny ist Heilklimatischer Kurort, ein Prädikat, das nur 53 Städte in ganz Deutschland für sich beanspruchen dürfen. Isny ist außerdem eine der sonnenreichsten Städte der Republik. Mit ihrem nebelarmen Reizklima und ihrer sauberen Luft verfügt die Stadt über eine hervorragende touristische Infrastruktur: Gut ausgebaute Wander- und Radwege, Naturbäder und Campingplätze, Naturerlebnis- und Waldlehrpfade, Tennisplätze, Reitplatz, Segelflugplatz sowie der Schwarze Grat (mit 1 118 m höchste Erhebung Württembergs). Dazu das DSV Nordic Aktiv Zentrum, mit bestens präpariertem Loipennetz, Skisprungschanzen und Skilift. Ferner gibt es Museen und Galerien mit abwechslungsreichem Kulturprogramm. Darüber hinaus ist Isny ein modernes Gesundheitszentrum mit einem breiten Spek-

Isnyer Tourismus in Zahlen: Bettenzahl: davon ca.

Isny?

»... ist eine liebenswürdige Stadt mit vielen guten Perspektiven.«

QUELLE: STADT ISNY

(Jochen Müller, Leiter des Isyner Gymnasiums)

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2 290 1 140 in Kurkliniken und Heimen 552 in Hotels und Gasthöfen 470 in Privatquartieren Übernachtungen 2009: 535 854 davon im Klinikbereich: 407 464 Gäste (2009): 63 437 davon Klinikgäste: 19 663 durchschnittliche Verweildauer: 20,7 Tage im Klinikbereich 8,4 Tage im Tourismusbereich Umsatz aus dem Tourismus ca. 40 bis 50 Mio Euro (geschätzt)

trum an medizinischen und therapeutischen Facheinrichtungen. Neben zahlreichen Praxen stehen renommierte Einrichtungen wie die Waldburg-Zeil Kliniken, das Stephanuswerk und die Reha-Klinik Überruh zur Verfügung. Feriengäste erwartet in Isny dazu eine aktive Hotellerie mit bis zu 5 Sterne Häusern, Pensionen, private Ferienwohnungen und Campingplätzen. Tagungsmöglichkeiten werden in einigen Häusern professionell angeboten.

»Isny muss die Leute reizen!« Wie sehen die Isnyer Gastgeber den Wirtschaftsstandort Isny. Dazu der Vorsitzende des Gastgebervereins, Eberhard Garbs, Geschäftsführer im Terrassenhotel: »Wir haben eine tolle Stadt, die sich in den letzten Jahren gut entwickelt hat. Auch die Hotellerie ist gut aufgestellt, um Gäste auf diesem schönen Stückchen Erde, zentral in Europa willkommen zu heißen. Aber der Kuchen hat nur eine gewisse Größe und deswegen müssen wir dringend etwas tun. Sei es in Richtung Zumthor oder Innenstadtentwicklung. Zu sagen, wir wollen nichts verändern, ist falsch. Der Tourist muss davon überzeugt sein, nach Isny kommen zu wollen. Isny muss die Leute reizen! Muss besser sein als alle Städte drumrum. Wenn die Generationen vor uns auch nichts gewagt hätten, hätten wir heute nicht die wunderschönen Türme und Kunstwerke in der Stadt. Genauso müssen auch wir heute in die Zukunft denken.«

Isny als Schul- und Hochschulstadt Seit mehr als 60 Jahren zählt die Naturwissenschaftlich-technische Akademie nta des Gründers Prof. Dr. Grübler zu den führenden Ausbildungsstätten im Bereich der Naturwissenschaften. Aber auch über die nta hinaus ist Isny ein ausgeprägter Schulstandort mit dem kompletten schulischen Angebot (Werkrealschule, Realschule, Gymnasium und Wirtschaftschule). In allen Schularten sind ergänzende Angebote zur Betreuung wie Verlässliche Grundschule und Ganztagesangebote mit Mensa vorhanden. Aus diesem Grund kommen die bayrischen Nachbarn auch gerne nach Isny in die Schule und generieren zusätzliche Kaufkraft.

Der Schulstandort Isny in Zahlen:

QUELLE: STADT ISNY

Tourismus und Schule

Schüler/Studenten an der nta: 600 Gesamtschülerzahl an Isnyer Schulen: 2 530 davon weiterführende Schulen: 1 918 (Gymnasium, Real- und Werkrealschule) Anteil der Schüler die nicht aus Isny stammen: 44 Prozent

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Das Isnyer Handwerk Neben den großen international operierenden Firmen sind es vor allem die Handwerksbetriebe, die den Wirtschaftsstandort Isny stützen. 177 Betriebe sind es derzeit, die insgesamt 850 Mitarbeiter beschäftigen. 114 junge Menschen werden zudem ausgebildet.

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n Isny gibt es eine Besonderheit: eine Handwerkerzunft, so wie es sie in ganz Deutschland nicht noch einmal gibt. 200 Mitglieder zählt sie. Vor 75 Jahren wurde sie gegründet – nach historischem Vorbild. Denn Zünfte spielten schon im Mittelalter eine große Rolle in Isny. Das Besondere an der Isnyer Handwerkerzunft stellt jedoch ihre Rolle während des historischen Kinder- und Heimatfestes dar, die weit über eine »bloße« Standesvertretung hinaus geht. Im Rahmen dieses Festes findet nämlich alljährlich die sogenannte Zunftfeier statt, bei der traditionell alle neuen Meister und Gesellen geehrt werden – und natürlich auch jene, die ihren Meisterbrief bereits seit Jahrzehnten in der Tasche haben.

Vorsitzender der Isnyer Handwerkerzunft ist Karl Christ. Er betont, dass die besondere Struktur von Isny gerade auch durch die vielen Handwerksbetriebe geprägt ist. »Der Mix aus Industrie, Handwerk und Handel ist ideal für unsere Stadt. Dadurch sind wir auch nicht anfällig, wenn einmal ein Betrieb schwächelt. Das wird durch andere ausgeglichen.« Und natürlich sei das Handwerk auch ein wichtiger Umsatzbringer für die Kommunen. Und die Industrie wiederum wichtig als Auftraggeber. »Man befruchtet sich gegenseitig, dadurch geht es uns nicht schlecht. Wir sind da in Isny in einer glücklichen Situation.« Man habe mehrere große Firmen, dazu Fremdenverkehr. »Insgesamt ideal, aber das ist nicht zufällig so. Das ist ge-

Josef Stolz Brauereibesitzer und Zunftrat der Handwerkerzunft Was macht Ihrer Meinung nach die Besonderheit von Isny aus? –Wir haben eine sehr gute Lage, zwischen Kempten und Lindau, in Bodenseenähe, sind Erholungsgebiet, haben eine gute mittelständische Struktur, gute Betriebe, ich halte das alles für sehr ausgewogen. Wie beurteilen Sie den Wirtschaftsstandort Isny? – Isny ist interessant für kleine wie große Betriebe, wenngleich die Verkehrsanbindung ein wenig zu wünschen übrig lässt. Welche Entwicklung würden Sie Isny für die Zukunft wünschen? – Dass die Bebauungsflächen noch ausgeweitet werden. In unseren Betrieben sind ja sehr viele »Einwanderer«, die gerne hier bauen möchten. Das bindet ja auch an die Stadt.

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wollt und gesteuert, vor allem durch Bebauungspläne konnte viel geregelt werden.« Ein Wunsch für die Zukunft ist, die große Zahl an Auszubildenden erhalten zu können. Derzeit bekäme man leider nicht mehr genügend qualifizierte junge Leute. Daher sei es auch ein großes Anliegen, den Stellenwert des Handwerks wieder mehr anzuheben. Denn: »Ein guter Handwerker verdient gutes Geld.« So sei es Aufgabe der Gesellschaft, der Eltern, aller, dafür zu werben, Handwerk wieder attraktiv zu machen. Aber auch die Schulen müssten dazu beitragen. »Denn die Qualifizierung einiger Schulabgänger lässt doch arg zu wünschen übrig. Und die, die gut sind, ziehen weiter. Uns fehlt die goldene Mitte«. Maria Anna Weixler-Gaçi

Stimmen aus der Wirtschaft Georg Kriegl, Kriegl Fensterbau: »Ich persönlich habe Gott sei Dank auch Kundschaft außerhalb von Isny. Von Isny allein könnte ich nicht leben. Und die Prognosen für die Zukunft sind wohl auch nicht nur positiv. Wenn man beispielsweise an die Entlassungen in Leutkirch denkt. Man meint immer, wir haben Vollbeschäftigung. Aber es ist doch viel der Wurm drin. Ich meine: Der Schein ist schöner als das Sein.« Hubert Albrecht, Schreinerei Albrecht, Beuren: »Isny liegt zentral, ist ein guter Ausgangspunkt für Wirtschaftsunternehmen aller Art, speziell auch wegen seiner landschaftlich tollen Lage. Persönlich hoffe ich, dass dieser große Pluspunkt auch durch die Energiewende erhalten bleibt  (Maismonokulturen, Windparks usw.).«

Handwerk

Isny?

»… ist eine lebenswerte Kleinstadt, die sich im Laufe der Zeit gut entwickelt hat und seine Reize hat, dazu sehr gut erhalten. Jeder sollte einmal eine Stadtführung mitmachen, um Isny noch mehr kennen – und lieben – zu lernen. (Horst Steinhauser, langjähriger Vorsitzender der Isnyer Kinderfestkommission und Vorstand des Baden-Württembergischen Hotel- und Gaststättenverbandes)

Isny?

»... ist aufgrund seiner geographischen Lage nahe der Alpen am Dreiländereck Deutschland, Österreich und Schweiz ein idealer Standort zum Arbeiten und Leben.« (Bernhard Knöbel, Geschäftsführer Jagdwaffen Blaser, Mitglied im Zunftrat der Isnyer Handwerkerzunft)

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Bildung

Eine feste Größe in der Isnyer Bildungslandschaft 14

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Bildung auf modernstem Niveau

Die Hochschule nutzt die Chancen ihrer überschaubaren Größe und setzt diese intensiv auf die Betreuung der Studenten um.

Die Naturwissenschaftlich-Technische Akademie Prof. Dr. Grübler (nta) ist seit 1950 eine feste Größe in der Isnyer Bildungslandschaft. Die Hochschule ist in einer ständigen Weiterentwicklung begriffen und führt den innovativen Geist fort, der sie seit ihrer Gründung prägt.

D

ie nta kann im besten Sinne als »klein, aber fein« bezeichnet werden: Nicht durch die Zahl ihrer Studenten oder der Größe des Campus macht die Hochschule von sich hören. Sie ist vor allem aufgrund der exzellenten Ausbildungsqualität weit über die Grenzen Süddeutschlands hinaus bekannt. Die Hochschule nutzt die Chancen ihrer überschaubaren Größe und setzt diese intensiv auf die Betreuung der Studenten um. So steht das Lernen an der nta vor allem für kleine Gruppen und Direktkontakt zu Dozenten. Mit attraktiven Freizeitangeboten, günstigen Wohnheimplätzen, einer Mensa und kostenlosem Internetzugang

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bietet die nta ein hervorragendes Umfeld für Ausbildung und Studium. Doch nicht nur der persönliche Kontakt sorgt für Erfolg: Die stetige Weiterentwicklung des Ausbildungsprogramms, bei dem auch Inhalte außerhalb des Studienfachs vermittelt werden, ist das Gerüst für die hervorragenden Berufschancen der nta-Absolventen.

Qualifikationen über das Studium hinaus Mit der ab Sommer 2012 stattfindenden Summer-School hat die Hochschule ihr Angebot noch weiter ausgebaut. An den Seminaren über Entwicklung, Qualitätskontrolle und Ma-

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Lehre und Forschung über das Gelände des Campus hinaus 16

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nagement sollen neben Studenten auch Manager und Industrieexperten teilnehmen. Die Voraussetzung für solch anspruchsvolle Kurse ist »das hohe Niveau der Hochschule«, erklärte Prof. Dr. Gerald Grübler, Geschäftsführer und Rektor der Hochschule. Dieses versetze sie »in die Lage, Forschung mit Methodentraining zu bieten.« Zudem bietet die Hochschule – einmalig in der Bundesrepublik – ein Vorsemester zur Integration der Schüler und Studenten sowie zertifizierte Zusatzkurse wie beispielsweise ein Greenbelt-Programm an. Ebenso wird die Möglichkeit angeboten, zertifizierte Zusatzqualifikationen in Personalführung, Qualitätskontrolle und Pflichtenheft zu erlernen. Die deutschlandweite Zusammenarbeit mit Unternehmen gibt der nta bei der Weiterentwicklung der Studienangebote wichtige Im-

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pulse: Die Partnerschaften ermöglichen es, Lehre und Forschung über das Gelände des Campus hinaus stattfinden zu lassen. Den Studenten wird ein intensiver Kontakt mit dem Wirtschaftsleben ermöglicht. Die nta reagiert flexibel auf die Entwicklung innerhalb der Industrie »und vermittelt das geforderte Berufsbild, damit unsere Schüler auf dem Arbeitsmarkt gefragte Kräfte sind« so Prof. Dr. Grübler.

Seit über sechzig Jahren topaktuell Schon früh war die nta ein Vorreiter, denn sie ist »aus der Tradition heraus eine der ersten privaten, staatlich anerkannten Schulen in Deutschland gewesen«, berichtete Prof. Dr. Grübler. Dabei kann sie von sich behaupten, ein ganzes Berufsbild geprägt zu haben: Als eine der ersten Schulen in Deutschland führte

sie die Ausbildung von Pharmazeutisch-Technischen Assistenten ein. Mit einem breiten naturwissenschaftlichen Fächerangebot bietet die nta die Chance, bereits mit einem Abschluss der Mittleren Reife ihr Berufskolleg zu besuchen und »über eine Zusatzqualifikation die Fachhochschulreife zu erlangen«, erklärte Prof. Dr. Grübler. Nach dem Erlangen der Fachhochschulreife besteht die Möglichkeit, nahtlos zu einem Hochschulstudium an der nta mit anschließendem BachelorAbschluss überzugehen.

»…ein innovativer Faktor, der junge Leute aus fremden Städten in die Kleinstadt Isny holt.«

Auch die Jüngsten sind dabei Durch die Kinderuni bietet die nta auch den Jüngsten die Möglichkeit, die Vielfalt der Naturwissenschaften zu entdecken. Zudem geschieht damit eine Öffnung für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Isny, wodurch die Hochschule aktiv zur Bildungslandschaft der Stadt beiträgt. Auch über die Stadtgrenzen Isnys hinaus begeistert die nta bei regelmäßigen Vorlesungen für Schulen aus ganz Baden-Württemberg. Damit ist sie »ein innovativer Faktor, der junge Leute aus fremden Städten in die Kleinstadt Isny holt«, sagte Prof. Dr. Gerald Grübler. »Das hält die Stadt jung.« Die Vielseitigkeit der Hochschule ist ganz im Sinne von nta-Gründer Prof. Dr. Harald Grübler, der 1950 die Hochschule nach Isny verlegte. »Der innovative Charakter trägt jetzt weiter, was schon bei der Gründung der Fall war: Dass wir uns stetig weiterentwickeln und immer wieder neue Angebote zur Veränderung der Berufsbilderlandschaft geben«, so der heutige Rektor. »Dazu muss die nta stets eine hohe Flexibilität, Aktualität und Kooperation Manuel Hodrius bieten.«

Naturwissenschaftlich-Technische Akademie Prof. Dr. Grübler gemeinnützige GmbH Staatlich anerkannte Fachhochschule und Berufskollegs Seidenstraße 12 – 35 88316 Isny Telefon (0 75 62) 97 07-0 Telefax (0 75 62) 97 07-71 info@nta-isny.de www.nta-isny.de

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Entspannung

Augenweide 18

Es ist eine atemberaubend schöne Kulisse, die sich vor dem Berghotel Jägerhof in Isny auftut. Wer hier weilt, bekommt den Kopf schnell frei.

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Das Stammhaus ist heute noch Teil des Hotels.

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in schmaler, unscheinbarer Asphaltweg schlängelt sich hinauf zu dem Südplateau über dem Allgäustädtchen. Weit schweift der Blick hier oben über sanfte Allgäuhügel zu einem einzigartigen Alpenpanorama, das sich an klaren Tagen vom Schwarzen Grat, dem höchsten Berg Württembergs, über die Gipfel des Bregenzer Waldes bis hinüber zum schweizerischen Säntis zeigt. Und klare Tage gibt es in dieser sonnenreichen Gegend oft. Auf diesem schönen Fleckchen Erde präsentiert sich das Vier-Sterne-Superior-Hotel den Gästen: drei miteinander verbundene Gebäude in elegantem Landhausstil, zwei kleine

Landhäuser, gepflegte Grünanlagen und eine Sonnenterrasse, deren Lage zu den schönsten im Allgäu zählt. Innen schaffen rustikale Landhausmöbel und offene Kamine Behaglichkeit.

Auf der Sonnenseite Alle Zimmer, von der Komfort-Ausstattung bis zur Großen Suite mit Wohnraum und mit Kachelofen, sind nach Süden hin ausgerichtet. Im feinen Wellnessbereich verheißen Schwimmbad, Erlebnisduschen, Saunen, Dampfbäder und Tepidarium Wohlgefühl für Geist und Körper. Die Küche verwöhnt die Gäste mit reich-

haltigen Spezialitäten-Buffets, mehrgängigen Menüs und edlen Weinen aus der eigenen Vinothek. Wolfgang Feiner, der Chef des Restaurantbereichs, berät als Sommelier die Freunde eines guten Tropfens. »Wir legen Wert aufs leibliche Wohl«, sagt Geschäftsleiter Christian Kehrer. Vor 35 Jahren erwarb der Industrielle Helmut Aurenz den Jägerhof und baute ihn im Lauf der Jahre zu einem stattlichen Ensemble aus. Das Stammhaus ist heute noch Teil des Hotels, um das sich Helmut Aurenz’ Ehefrau Bruni, eine gelernte Hotelfachfrau, gerne kümmert.

Die Küche verwöhnt die Gäste mit reichhaltigen Spezialitäten-Buffets, mehrgängigen Menüs und edlen Weinen aus der eigenen Vinothek.

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Genuss

»Die Leute sollen sich einfach wohl fühlen bei uns.« 20

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Entspannung nach getaner Arbeit Namhafte Firmen aus ganz Deutschland, die zu Tagungen auf den Jägerhof reisen, schätzen das Ambiente und die Möglichkeit, dass die Teilnehmer sich nach effizienter Arbeit in der gemütlichen Kaminbar entspannt auch übers Geschäftliche hinaus austauschen können. Vier großzügige, mit entsprechender Technik ausgestattete Räume, stehen für Tagungen und Feiern zur Verfügung. Auf Wunsch organisiert das Berghotel Jägerhof auch ein Rahmenprogramm – vom Frühsport bis zur winterlichen Fackelwanderung. »Wir bieten die gesamte Outdoor-Palette an«, sagt Geschäftsleiter Christian Kehrer.

Die Seele baumeln lassen In den Genuss des Sport-Angebots kommen zu jeder Jahreszeit natürlich auch jene Gäste, die auf dem Jägerhof die Seele baumeln lassen wollen. Das Hotel kooperiert unter anderem mit den Golfclubs der Region. Die Erholung beginnt schon beim Empfang: Ein Gläschen Prosecco zur Begrüßung, anschließend

Schlemmen am Buffet, am nächsten Tag ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, abends ein mehrgängiges Menü – so gestaltet sich ein »Gourmet-Wochenende« auf dem Jägerhof. Es ist eine der je nach Saison wechselnden Pauschalen. Das Beauty-Team um den Masseur und medizinischen Bademeister ergänzt das Wellness-Angebot mit Massagen sowie Kosmetikanwendungen mit Produkten von Maria Galland.

Stimmungsvoll genießen In den Ferien machen Familien mit Kindern gern Urlaub auf dem Jägerhof, der seinen kleinen Gästen Spielplatz, Wildgehege, ein hauseigenes Ferienprogramm und in der Umgebung berühmte Ausflugsziele bietet – zu Freizeitparks, malerischen Reichsstädten, Schlössern, Barockkirchen oder an den Bodensee. An den stimmungsvoll gestalteten Weihnachtsfeiertagen mögen die Gäste die familiäre Atmosphäre. Auf der Terrasse stimmen an Heiligabend Trompetenklänge aufs Christkind ein, und beim Verteilen der Geschenke leuchten Kin-

deraugen. Danach genießen die Familien in gemütlicher Atmosphäre ein Menu. Über Silvester ist das Berghotel immer gut besucht.

Sich einfach wohlfühlen Im Restaurant wechseln die Spezialitäten-Buffets alle paar Wochen, darunter asiatische, italienische oder alpenländische. Bei den mehrgängigen Menüs stehen verschiedene Hauptgerichte zur Wahl. Gegessen wird in lockerer Atmosphäre – ohne strenge Kleiderordnung und Krawattenzwang. »Die Leute sollen sich einfach wohl fühlen bei uns«, sagt Christian Kehrer. Sie tun es offenbar nicht nur deshalb. »Die Gäste loben unsere natürliche Freundlichkeit.« Um die 55 Mitarbeiter kümmern sich um das Wohl der Gäste, viele von ihnen schon seit vielen Jahren. Hausdame Agnes Kempter sorgt dafür, dass auf den Zimmern nichts das Wohlbefinden stört. Man könne sich darauf verlassen, dass die Zimmer einfach sauber sind, vermerken die Gäste auf den Commentcards stets ganz oben. Viele buchen bei der Abreise schon ihren nächsten Aufenthalt.

Auf Wunsch organisiert das Berghotel Jägerhof auch ein Rahmenprogramm – vom Frühsport bis zur winterlichen Fackelwanderung.

Jutta Nichter-Reich

Berghotel Jägerhof Jägerhof 1 88316 Isny Telefon (0 75 62) 77-0 Telefax (0 75 62) 77-202 info @berghotel-jaegerhof.de www.berghotel-jaegerhof.de ISNY ––– Allgäuer Wirtschaftsmagazin

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Berufsleben

BILDER: START

Die START GmbH ist seit 12 Jahren ein zuverlässiger Partner von Industrie, Handwerk und Verwaltung. Das gemeinnützige Sozialunternehmen bietet Arbeitsplätze für Menschen, die zuvor lange ohne Arbeit waren. In der Grundausrichtung bietet START Industriemontagen, Verpackungsarbeiten und verschiedenste Dienstleistungen an.

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Die Starthelfer ie Idee zu einer Integrationsfirma in Isny entwickelte sich zunächst aus dem Bedarf an geeigneten Arbeitsplätzen für Menschen, die eine besondere Unterstützung zum Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt benötigen. »START« hieß schließlich die Firma, deren Name bis heute Programm ist. Für das frisch gegründete Unternehmen arbeiteten zunächst fünf Beschäftigte. Nach positiver Resonanz und den ersten Aufträgen entwickelte sich die Firma weiter und hat heute 38 sozialversicherungspflichtig angestellte Mitarbeiter und 25 Stellen für Ein-Euro-Jobs. Dabei lernen sich Unternehmen und Arbeitnehmer über den Ein-Euro-Job kennen und bei Eignung kann sich daraus ein Arbeitsvertrag entwickeln. »Die Langzeitarbeitslosen sind froh, nicht mehr von Hartz-IV abhängig zu sein«, erklärt Elisabeth Rupf-Bolz (Geschäftsführerin der Firma START).

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Unternehmen am Markt Die START GmbH finanziert sich wie jedes andere Unternehmen am Markt durch erwirtschaftete Erträge. Die Tätigkeitsfelder umfassen eine große Bandbreite, sind individuell anpassbar und zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Kunden. Die Abteilung Produktion bietet Montagearbeiten im Kunststoff- und Metallsektor, Verpackungs- und Konfektionierungsarbeiten sowie Kabelfertigung für Industriebetriebe an. ISNY ––– Allgäuer Wirtschaftsmagazin

Ein weiteres starkes Standbein ist der Bereich der Elektromontage und Elektronik. Gefertigt werden elektronische Baugruppen nach Vorgabe, von der Bestückung von Leiterplatten bis hin zur Endkontrolle. Die Produktionsabwicklung findet an den Standorten Isny und Leutkirch statt, kann auf Wunsch aber auch im Betrieb des Kunden realisiert werden. Verschiedenste Dienstleistungen können ebenfalls ganz individuell übernommen werden. Seit einem Jahr runden Malerarbeiten dieses Angebot ab. Malermeister Edgar Sticher und sein Team führen sämtliche Maler- und Lackierarbeiten aus.

Qualität und Chancen Während der Zeit bei START werden die Mitarbeiter sozial und fachlich begleitet und schrittweise wieder an die Erwerbstätigkeit herangeführt. Feste Arbeitszeiten und zunehmend anspruchsvollere Aufgaben machen die ehemals Arbeitslosen innerhalb der beiden Beschäftigungsjahre »so fit, dass sie wieder im Berufsleben Fuß fassen können«, sagt Praxisanleiter Josef Gegenbauer. Die fachliche Anleitung ist in allen Arbeitsbereichen durch qualifizierte Gruppenleitungen gesichert. Hierbei steht neben der Befähigung der Mitarbeiter immer die Qualität der Endprodukte im Vordergrund. »Unser Unternehmen unterscheidet sich in dem, wie wir die Produkte ausliefern, keines-

falls von einem Anderen«, betont Produktionsleiter Rainer May. Kunden von START können damit sowohl auf eine zuverlässige und flexible Abwicklung ihrer Aufträge zählen, als auch von der reduzierten Umsatzsteuer profitieren, die START als gemeinnütziges Unternehmen berechnet. Für den Mitarbeiter bedeutet das im besten Fall den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt. Ein Konzept mit Erfolg, wie die Zahlen zeigen: In manchen Jahren wurden 35 Prozent der Arbeitnehmer direkt von Firmen übernommen. Damit dies gelingt, unterstützt START nach Kräften, hilft bei Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen und ermutigt zu Aus- und Weiterbildungen.

… machen die ehemals Arbeitslosen innerhalb der beiden Beschäftigungsjahre »so fit, dass sie wieder im Berufsleben Fuß fassen können«.

Soziales und unternehmerisches Handeln START bewegt sich ständig zwischen den beiden Polen Marktfähigkeit und Gemeinnützigkeit. Deshalb hat die Firma ein großes Interesse daran, in möglichst vielen Arbeitsfeldern tätig zu werden und ist in der Lage, dem Bedarf verschiedenster Auftraggeber gerecht zu werden. Dabei sind die Fertigung nach industriellen und handwerklichen Qualitätsstandards sowie die termingerechte Lieferung in allen Bereichen selbstverständlich. Für neue Ideen finden Kunden bei START immer ein offenes Ohr: »Es gibt eigentlich nichts, bei dem wir von vornherein sagen, dass wir das nicht wollen oder können.« mh

START GmbH Maierhöfener Straße 56 88316 Isny im Allgäu Telefon (0 75 62) 74 26 01 Telefax (0 75 62) 74 26 09 start@stephanuswerk.de www.start-isny.de Außenstelle Leutkirch Nadlerstraße 21 88299 Leutkirch Telefon (0 75 61) 9 15 12 11 Telefax (0 75 61) 9 15 12 14

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Architektur

Punkt und Banane

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FOTOS: REHAAG

»Banane«(oben) und »Punkthäuser«-Wohnungen werden gehobenen Standard und eine einzigartige Aussicht bieten.

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in einzigartiger Lage Das Ehepaar Sylvia und Franz Josef Seitz aus Isny realisiert in Wangen ein ehrgeiziges und mutiges Projekt, das sie als die Erfüllung eines Lebenstraumes bezeichnen.

I

n Isny kennt sie jeder. Nicht nur, weil sie sich vielfältig gesellschaftlich engagierten. Sie unter anderem als resolute Gemeinderätin und quirlige Vorsitzende der Kinderfestkommission, er als umtriebiger Architekt, der viele städtebauliche Akzente setzte. Sylvia und Franz Josef Seitz sind ein schillerndes Paar im positivsten Sinne, und doch bodenständig und ihrer Heimat sehr verbunden. Als sie sich zuletzt von den meisten Ämtern verabschiedeten, konnten dies manche daher gar nicht glauben. Aber wer annahm, dass die beiden nun auf gemütlichen Ruhestand machen würden, der kennt die zwei nicht gut genug. Sie sind allenfalls im Unruhestand, denn sie haben ein neues »Baby«, dem sie nun ihre ganze Liebe und Aufmerksamkeit schenken. Man könnte auch sagen: Sie starten nochmals durch. Das Baby freilich ist ein schönes, aber durchaus Großes. Und sie haben es nicht in Isny »adoptiert«, sondern in der Nachbarstadt Wangen. Das Baby nennt sich Adler-Quartier und dahinter verbirgt sich ein ehrgeiziges BauISNY ––– Allgäuer Wirtschaftsmagazin

»Von Anfang an war uns klar, dass dieses Projekt so geplant werden muss, dass wir auch selbst einziehen könnten.«

herrenprojekt, das die beiden reichlich beschäftigen dürfte – und sicher schon eine ganze geraume Zeit tat. Aber sie machen dies gern und mit der von ihnen gewohnten Leidenschaft. »Denn damit haben sich meine Frau und ich einen Lebenstraum erfüllt«, sagt Franz Josef Seitz.

Ein ganz besonderes Grundstück Es geht um ein Grundstück von ganz besonderer Qualität. Direkt angrenzend an die historische Innenstadt von Wangen, die in nur wenigen Schritten erreichbar ist. Ein Platz obendrein, von dem aus man einen phantastischen Blick auf die wunderschöne Altstadt und unsere ganze beeindruckende Alpenkette hat. Und Wangen ist ja auch eine Stadt zum Wohlfühlen. Die Stadt ist weithin bekannt und auch als Ausflugsziel beliebt. Mit 27 000 Einwohnern hat Wangen zudem eine Größe, die für viele Menschen eine Art Idealzustand darstellt. Mit einem breiten Angebot für Bildung, Kultur, Freizeit, Einkauf und Berufsleben. Und einer

Die Zeichnung bietet einen guten Überblick über die verschiedenen Baukörper und Bauabschnitte des »Adler-Quartiers«. Realisiert werden sollen sie in alphabetischer Reihenfolge.

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»Damit haben sich meine Frau und ich einen Lebenstraum erfüllt.«

Ein mutiges und kreatives Paar: Sylvia und Franz Josef Seitz aus Isny, die in Wangen das Adler-Quartier realisieren.

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stabilen Wirtschaft mit vorzeigbaren Kaufkraftdaten und einem breiten Spektrum an erfolgreichen Unternehmen. Doch zugleich ist die Stadt auch noch so überschaubar, dass das menschliche Miteinander noch eine Rolle spielt. »Man kennt sich in Wangen«, wissen die beiden, »ein solches Grundstück bebauen zu dürfen, ist für uns mehr als nur ein Bauprojekt«, gestehen sie daher. »Hier können wir all unsere Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte in der Immobilienbranche und als Architekt einbringen und Wohn- und Arbeitsräume schaffen, in denen sich die Bewohner wirklich wohlfühlen werden.« Besonders dankbar sind sie daher nicht nur den vielen Interessenten, die sich schon jetzt für dieses Grundstück interessieren. »Sondern insbesondere auch der Stadt Wangen und dem Gemeinderat, die sich bei der Grundstücksvergabe für uns entschieden und uns damit das Vertrauen ausgesprochen haben.« Und seither ist schon viel passiert. »Der erste Bauabschnitt ist bereits verkauft, und vom zweiten Abschnitt der größte Teil auch«, freut sich Sylvia Seitz. Die erste Decke sei sogar bereits betoniert und könne in 2013 bezogen werden. Planungen der ersten Bauabschnitte stehen, Grundrissvorschläge liegen vor und dank computeranimierten Bildern können sich

künftige Bewohner bildlich vorstellen, wie sie in Zukunft wohnen werden. Und das kann sich sehen lassen! Am liebsten würde man sofort einziehen.

Qual der Wahl Davor gibt es aber noch die Qual der Wahl. Denn das Adler-Quartier ist mehr als nur ein Haus. Da gibt es die so genannten »Punkthäuser« und eine »Banane«. Ja, richtig gelesen! Eigentlich sollte die Bezeichnung »Banane« wegen des bananenförmig geschwungenen Gebäudekomplex’ nur als Arbeitstitel gelten. Aber der Name hatte sich schnell herumgesprochen und schien beliebt und markant zu sein. Also blieb er. Die »Punkthäuser« stehen für außergewöhnlich hohe Wohnqualität in absolut reizvoller und bester Lage unmittelbar an der schönen Wangener Altstadt. Viele sinnvolle Details, die aus langjähriger Erfahrung im Bau von hochwertigen Wohnungen resultieren, unterstreichen den hohen Anspruch. Ob nützlicher Hauswirtschaftsraum, praktische Garderobennische oder der fast schon riesige Balkon – bei der Planung wurde neben einer ansprechenden Gestaltung auch größten Wert auf Funktionalität und höchsten Wohnkomfort gelegt. Die Küchen sind wahlweise als offene e-

Die Grafiken veranschaulichen mögliche Varianten von Grundrissen, wobei für Interessenten möglichst große Planungsfreiheit geschaffen werden soll.

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Die Nähe zur Altstadt macht die Wohnanlage zum attraktiven Lebensmittelpunkt.

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kenlösung oder geschlossen möglich. Besonders zu betonen sind zudem sicherlich die überaus großen Wohnzimmerverglasungen, die den Wohnungen ein ganz besonderes Ambiente verleihen. Die Penthouse-Wohnungen können als 2- oder 3-Zimmer-Wohnung realisiert werden. Und auch die Zusammenlegung zweier Wohnungen zu einer großen ist möglich – solange es der Baufortschritt noch zulässt. Die »Banane«-Gebäude bieten in beiden Geschossen zum Innenhof Flächen für nicht störendes Gewerbe in Form von Büro- und Praxisräumen, zum anderen moderne und interessant gestaltete Wohnungen mit spannenden Detaillösungen, hohem Wohnwert und großzügigen Ausstattungen. Große Glasflächen unterstreichen die offene Grundrisshaltung, überdachte Balkone erweitern den Wohnraum in jeder Jahreszeit. Und auch die »Banane« bietet die Möglichkeit, die Grundrisse auf individuelle Bedürfnisse abzustimmen und einzurichten. Und überall gibt es Grünflächen. Zwei große Tiefgaragen werden zudem ausreichend Parkraum für Bewohner und Besucher bieten. Monatelang haben sie daran gearbeitet, ein Gebäude zu entwerfen, das in seiner Formensprache einmalig in der Region ist, jedoch die klassischen Linien des »Wiedemannbaus« aufgreift. Dieser Wiedemann-Bau in direkter Nachbarschaft soll in einem letzten Bauabschnitt zu neuem Leben erweckt werden. Die komplette historische Bausubstanz soll umfassend, stilsicher und mit viel Liebe zum Detail saniert werden. In technischer Hinsicht soll ein Standard erreicht werden, der mit einem Neubau vergleichbar ist so dass Bewohner auch in der his-

»Ein solches Grundstück bebauen zu dürfen, ist für uns mehr als nur ein Bauprojekt.« torischen Bausubstanz auf nichts verzichten müssen. Zuvor, in einem dritten Bauabschnitt sollen zudem noch die sogenannten »Arkaden« entstehen: mit attraktiven Büro- und Gewerbeflächen, die ebenfalls nach individuellen Vorstellungen der Erwerber und Mieter geplant werden können. In den oberen beiden Geschossen wird es zudem weitere Wohnungen mit attraktivem Bergblick geben, so Sylvia Seitz.

Ehrgeizig und mutig Ein zugegebenermaßen ehrgeiziges und mutiges Projekt, das das Ehepaar Seitz in Wangen stemmen will. Aber sie verfügen ja über die nötige Erfahrung – und sie sind ein ideales Team. Er, Franz Josef, von den Isnyern liebevoll »Franzl« genannt, ist ein anerkannter und erfolgreicher Architekt. Und seine Gattin, die »Sylvie«, versteht sich in der Immobilienvermarktung und hat zudem ein ausgezeichnetes Händchen für Interior Design. Zusammen wollen sie nun etwas ganz Besonderes entstehen lassen. Wobei sie sich als Credo stets gesagt haben: »Von Anfang an war uns klar, dass dieses Projekt so geplant werden muss, dass wir auch selbst einziehen könnten.« Das ist sicher: Sie würden sich dort rundum wohl fühlen. Maria Anna Weixler-Gaçi

Abendstimmung im Adler-Quartier.

Weitere Infos, Beratung und Verkauf (provisionsfrei) Sylvia und Franz Josef Seitz Wilhelmstraße 14 88316 Isny Telefon (0 75 62) 97 65 40 sylvia.seitz@seitz-isny.de www.adler-quartier.de

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Aus einer Hand und »on demand«

Druck

Zu sehr guter Qualität gehört auch höchste Farbverbindlichkeit. Während des Druckens wird diese bei ADM mehrfach geprüft.

»Printing on demand« ist in der Druckbranche immer öfter zu hören. Was der Begriff bedeutet, wird bei einem Besuch der Agentur für Druckmedien (ADM) in Neutrauchburg bei Isny deutlich: Die beiden Geschäftsführer Stefan Konrad und Gerhard Thomann haben sich das »Drucken auf Abruf« zur Devise gemacht und mit höchster Druckqualität und Verlässlichkeit kombiniert. Als waschechte Alleskönner überzeugen sie ihre Kunden immer wieder aufs Neue, dass Qualität, Geschwindigkeit und Ideenreichtum durchaus unter einem Dach zu finden sein können. eue Maschinen drucken gut: Diese Abwandlung des bekannten Mottos könnte sich die Agentur für Druckmedien auf die Fahnen schreiben. Mit zwei neuen Druckmaschinen hat ADM erst kürzlich sein Portfolio erweitert und kann nun noch höhere Druckqualität bieten. Dies ist ganz im Sinne der Geschäftsführer Stefan Konrad und Gerhard omann. Wer mit den beiden spricht, erlebt sowohl deren Begeisterung für ihren Beruf, als auch die Genauigkeit, die sie in Bezug auf die gelieferte Qualität an den Tag legen.

N Geschäftsführer Gerhard Thomann nimmt an einer neuen Druckmaschine letzte Einstellungen vor.

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Mit Vielseitigkeit zum Erfolg Bei ADM arbeiten drei Experten auf dem Gebiet der Mediengestaltung und des Drucks unter einem Dach. »Alle drei Angestellten können alles«, sagte Geschäftsführer Stefan Konrad, der als gelernter Schriftsetzer sein Handwerk von der Pike auf gelernt hat. Gemeinsam mit Quereinsteiger Gerhard omann und Mediengestalter Marcus Durach hat er ADM auf die Inhouse-Produktion sämtlicher Druckerzeugnisse ausgelegt. Als freie Mitarbeiterin für Beratung, Konzept und Text komplettiert Jeanette Löschberger das Team und gestaltet Presse- und Werbetexte. Das Team kann sämtliche Schritte bis hin zur Auslieferung des fertigen Printprodukts übernehmen. Beginnend mit der Konzeption ganzer Werbeauftritte, der Aufbereitung und dem Druck der Produkte bis hin zu Kuvertierung, Bindung und Lochung ganzer Hefte und Ordner machen die drei Experten so gut wie jeden Kundenwunsch möglich.

ches Vertrauen ihnen entgegengebracht wird, wenn es um sensible Datenbanken oder den Inhalt der Drucksachen selbst geht. Die Agentur kann höchste Sicherheit bei sensiblen Kundendaten garantieren. So zählen auch Banken, die ihre Dokumente sicher gedruckt sehen wollen, zum Kundenkreis der Druckerei.

Drucken am selben Tag? Kein Problem! Die Zuverlässigkeit und Flexibilität von ADM wissen Kunden auch in besonders eiligen Fällen zu schätzen. Wenn’s mal pressiert liefert die Agentur innerhalb weniger Stunden die Druckerzeugnisse aus. Damit wissen die Kunden stets einen Partner für alle Fälle an ihrer Seite. Zudem entfällt für sie das »Drucken auf Halde.« So können Produktbroschüren stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden und selbst Serienbriefe, Seminarunterlagen, Dokumentationen und Handbücher bei hoher Dringlichkeit noch am selben Tag gedruckt vorliegen. Dann »fahren wir auch selber aus«, erklärte Gerhard omann.

Kurze Wege und sichere Daten Ihr kleines Team wissen Stefan Konrad und Gerhard omann dabei zu schätzen. Durch kurze Wege kann ADM eine ungeheure Flexibilität an den Tag legen und ist stets ein verlässlicher Partner: »Wir stellen verstärkt fest, dass ganz viele Kunden ein Problem mit sensiblen Daten haben«, erklärte Stefan Konrad. Die beiden Geschäftsführer sind sich bewusst, welISNY ––– Allgäuer Wirtschaftsmagazin

Referenzqualität auf ganzer Linie Dass sich die Geschwindigkeit niemals auf die Qualität der Drucke niederschlägt, ist bei ADM selbstverständlich. Mit modernster Digitaldrucktechnik kann die Agentur Druckerzeugnisse liefern, deren Qualität und Farbgenauigkeit »mit dem bloßem Auge nicht vom Offsetdruck zu unterscheiden ist«, sagte Stefan

BILDER: HODRIUS

»Alle drei Angestellten können alles.«

Geschäftsführer Stefan Konrad steht für maßgeschneiderte Lösungen. Kreativität und Perfektion sind die Markenzeichen von ADM.

Konrad. Da zudem die bei Offsetdrucken notwendigen Trocknungszeiten entfallen, kann ADM schnell und flexibel agieren. ADM kann damit wesentlich mehr, als nur farbige Ausdrucke erstellen: Mit einer Druckauflösung von 1200 dpi ist die Agentur auch den Ansprüchen an Kunstdrucke, hochwertige Mailings, Plakate und Flyer gewachsen. Ein Vorteil, der vor allem beim Adressaten der Drucke Wirkung zeigt: Wer sich mit professionellen Druckerzeugnissen präsentiert, hinterlässt stets einen positiven und langanhaltenden Eindruck. Manuel Hodrius

ADM-Agentur für Druckmedien GmbH Schloßstraße 5 88316 Isny-Neutrauchburg Telefon (0 75 62) 38 66 Telefax (0 75 62) 46 92 info@adm-druckmedien.de www.adm-druckmedien.de

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Jagdwaffen

Isny ist Welt-Metropole für

PremiumJagdgewehre Wer ein hochwertiges, qualitativ erstklassig gearbeitetes und noch dazu schönes Gewehr kaufen möchte – kommt in Deutschland an Isny nicht vorbei. Denn die Allgäustadt hat sich zum wichtigsten deutschen Standort von Waffenherstellung gemausert – und das nicht nur, weil eine der Herstellerfirmen Mauser heißt. Denn nun sind sie gleich drei: Zur traditionsreichen Isnyer Jagdwaffen Blaser GmbH gesellte sich als jüngste »Schwester« auch noch die »J.P. Sauer&Sohn«, Deutschlands ältester Jagdwaffenhersteller.

BILDER: BLASER

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irekt am Eingang nach Isny thront gleichermaßen die Firmenzentrale des traditionsreichen Unternehmens Jadgwaffen Blaser, zu dem auch die Marke Mauser gehört – und neuerdings auch noch Sauer, der älteste noch bestehende Jagdwaffenhersteller Deutschlands und der zweitälteste Waffenhersteller der Welt. Erst vor zwei Jahren ist das Unternehmen von der Ostsee zu den »Schwestern« im Allgäu umgesiedelt. »Seitdem steht unstrittig fest: Isny ist die Welt-Metropole für PremiAllgäuer Wirtschaftsmagazin ––– ISNY


um-Jagdgewehre«, sagt ein stolzer Bernhard Knöbel, Geschäftsführer der Blaser Jagdwaffen GmbH und der über allen drei Firmen stehenden Holding, die zur »Lüke-Ortmeier-Gruppe« gehört. Diese beiden, Michael Lüke und omas Ortmeier haben vor Jahren, als sich die Gelegenheit bot, beherzt zugegriffen, als es um den Verkauf ihres Lieblings-Jagdwaffen-Herstellers ging. Und das ist es wohl, was die Besonderheit und den Erfolg von Blaser ausmacht. Alle Verantwortlichen sind, wie einst schon Firmengründer Horst Blaser, passionierte Jäger. Sie lieben die Jagd – und sie wissen, um was es geht, und was ein guter Jäger braucht. Eine Begeisterung, die sie auch auf ihre Mitarbeiter übertragen haben, von denen selbst viele auf die Jagd gehen. Und sie ist spürbar, diese Begeisterung. In allen Produktionshallen des stattlich gewachsenen Unternehmens. Da wird mit Herzblut produziert. Da stellt man keine Massenware her. Da werden für teures Geld auch mal Goldfäden in die Basküle und Laufwurzel eines besonderen Unikats eingelegt. Ganz nach Kundenwunsch. »Wir machen alles möglich«, verspricht Bernhard Knöbel. Es ist die Verbundenheit mit dem Büchsenmacherhandwerk, die mit einem ausgeprägten Innovationsdrang einhergeht, was Blaser ausmacht. Bis heute wirken in den Schlüsselpositionen vom Einschießer bis zum Geschäftsführer aktive Jäger, die aus Erfahrung wissen, was die echte Praxis der Ausrüstung abverlangt. Was im übrigen auch für Mauser und Sauer gilt. Die drei Firmen agieren zwar von der Konstruktion über Marketing, Vertrieb und Montage völlig eigenständig. Und auch in der Produkt-Philosophie sind die drei Hersteller unISNY ––– Allgäuer Wirtschaftsmagazin

terschiedlich. Doch sie alle eint die Begeisterung für die Jagd. So herrscht am Ziegelstadel in Isny ein »gutes kollegiales Miteinander, aber auch ein gesunder Wettbewerb, der uns alle weiterbringt«, so Bernhard Knöbel.

Feingefühl und Sinn für kulturelle Werte Und weit gekommen sind sie bereits. Immer wieder wird investiert. Und ihre Waffen sind weltweit bekannt. So kann es durchaus passieren, dass ein Promi mal eben mit dem Helikopter einschwebt, um bei Blaser einzukaufen. Könige waren schon da, Schauspieler, Rennfahrer. Aus der ganzen Welt. Denn Blaser Waffen sind bekannt für ihre technischen Raffinessen, aber eben gerade auch für das gekonnte Zusammenspiel von Technik und Design. Jede Edle Gravuren, nobles Maserholz – auch das ist Teil der Blaser-Kultur, Blaserscher Jagdpassion: »Sie ist die unerschöpfliche Energiequelle, die uns Jäger antreibt. Sie schärft unsere Sinne und steigert unsere Leistungsfähigkeit. Sie lässt uns die Sprache der Natur besser verstehen, ihren Reichtum und ihre Spannung intensiver erleben. Die Passion verfeinert unser Gespür für das Wild und seine Instinkte. Und für intelligente, waidgerechte Technik. Die Funktionalität der Jagdwaffe und ihr gekonnter Einsatz bilden das Fundament jagdlichen Könnens. Blaser Jagdwaffen entstehen aus der Praxis aktiven Jagens. Für uns Jäger bei Blaser sind sie das Zentrum unserer Passion.« Sagt Bernhard Knöbel und könnte sicher noch stundenlang so weiterreden, so begeistert ist er von seinem Beruf, der zugleich auch seine liebste Freizeitbeschäftigung ist, aber auch ständige Fortentwicklung erfordert.

Schon in Urzeiten mussten Jäger ihren Intellekt einsetzen, um es mit den überlegenen Instinkten des Wildes aufnehmen zu können. Daraus wuchs ein Erfindergeist, der bis heute den Waffenbau vorantreibt. Blaser hat die Waffenentwicklung mit viel Feingefühl und Sinn für kulturelle Werte permanent weiterentwickelt und will dies auch in Zukunft tun.

»Auf jeden Charakter und jeden Jagdtraum kommt mindestens eine Blaser.«

Die Jagd hat sich verändert Der Isnyer Büchsenmacher Horst Blaser erkannte schon früh, dass sich die Jagd verändert, und dass Jagdwaffenfertigung industrielle Prozesse braucht, um auf ein höheres Qualitätsund Präzisionsniveau gestellt zu werden und dabei bezahlbar zu bleiben. Mit neuen Technologien und Konstruktionen, die auf intensive Beanspruchung bei höchstmöglicher Sicherheit im jagdlichen Gebrauch abzielten, legte er so vor 50 Jahren den Grundstein für die moderne Blaser Jagdtechnik. Seit der ersten Waffenentwicklung steht daher die Sicherheit des Jägers und seiner Begleiter an erster Stelle. Das Blaser Handspannsystem gilt als eines der sichersten Jagdwaffenkonzepte. Zudem hat Blaser mit neuen Entwicklungen in der Lauf-, Verschluss- und Abzugstechnik die Vorraussetzungen dafür geschaffen, dass die Jäger von heute wesentlich besser treffen und damit waidgerechter jagen können als ihre Großväter. Maria Anna Weixler-Gaçi

Der Geschäftsführer der Blaser Jagdwaffen GmbH, Bernhard Knöbel, ist selbst begeisterter Jäger.

Blaser Jagdwaffen GmbH Ziegelstadel 1 88316 Isny Telefon (0 75 62) 7 02-0 Telefax (0 75 62) 7 02-271 info@blaser.de www.blaser.de

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Autohaus

Hier im beschaulichen Isny hatte einmal alles begonnen. Was viele vielleicht gar nicht wissen: In der Kemptener Straße 52 befindet sich der Ursprung der erfolgreichen Seitz Gruppe. Eugen Steinhilber hatte hier 1928 mit einer kleinen Kfz-Werkstatt den Grundstein für den heutigen Erfolg der Seitz Autohäuser gelegt. Genau 20 Jahre später stieg Walter Seitz (Vater von Jörg Seitz) mit dem ersten Volkswagen-Rahmenvertrag in den Autohandel ein. Im Laufe der Jahre übernahm Jörg Seitz, heutiger geschäftsführender Inhaber, weitere Autohäuser. Inzwischen sind es 15 Niederlassungen an zehn Standorten im gesamten Allgäu.

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Willkommen allerseitz Zahlen und Fakten Geschäftsführer Jörg Seitz und Bernd Czolkos Niederlassungsleiter Dirk Erasmy Serviceleiter Karlheinz Hotz Mitarbeiter 39 davon 5 Meister, 3 Servicetechniker, 1 Diagnosetechniker, 8 Mechaniker und 11 Auszubildende – Neuwagen Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge – ständige Verfügbarkeit von über 700 Gebrauchtwagen – Finanzierung/Leasing – Versicherungen – Reparaturservice – Reparatur-und Zubehörfinanzierung – Euromobil Mietwagen – Service-Direktannahme, etc...

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u den führenden Niederlassungen gehört auch das Autohaus in Isny. Der Betrieb hat sich auf den Verkauf der Automarke Volkswagen spezialisiert. Neben dem reinen Vertrieb umfasst das Dienstleistungsangebot natürlich auch die Reparatur sämtlicher Automarken. So hat Seitz Reparaturverträge mit Audi, Skoda und Volkswagen. Das gute Serviceangebot ist dem Betrieb besonders wichtig. »In diesem Jahr haben wir hierzu eine ganz neue Dialogannahme eingerichtet und eine Waschstraße gebaut«, sagt Serviceleiter Karlheinz Hotz. Als Bestätigung für die Anstrengungen bekam das Service-Team erst kürzlich eine Urkunde. Bei einem Werkstatt-Service Test durch die Audi AG erhielt das Autohaus Seitz in Isny die Bestnote »sehr gut«. Das Autohaus ist nicht nur für Privatkunden die führende Adresse in Isny, sondern auch Unternehmen mit einem eigenen Fuhrpark gehören zu den Kunden des Autohauses. Guter Service und besondere Kundennähe ist für die Seitz-Niederlassung der Schlüssel zum Erfolg. Wie sich dieser besondere Service schließlich auszahlen kann, das verdeutlicht einmal mehr

Bei einem Werkstatt-Service-Test durch die Audi AG gab es die Bestnote »sehr gut«.

die wertvolle und langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Autohaus Seitz und der Firma Schmid. »Seit nunmehr 60 Jahren stehen wir mit dem Unternehmen in einer sehr engen Geschäftsbeziehung«, erzählt Dirk Erasmy. Für

Frank Göttner, Dirk Erasmy, Gerti Zeiler, Marcus Rietzler (v. li. n. re.).

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Neben dem reinen Vertrieb umfasst das Dienstleistungsangebot natürlich auch die Reparatur sämtlicher Automarken.

den Niederlassungsleiter ist diese enge Verbundenheit nicht selbstverständlich, sondern Beweis für die stetig gute Arbeit. Vor gut einem Monat übergab das Autohaus Seitz 38 neue Volkswagen-Nutzfahrzeuge an die Schmid GmbH in Simmerberg (Bild unten rechts). Der Geschäftsführer Udo Neuser ersetzt damit den gesamten Bestand des Teilfuhrparks. »Es ist uns wichtig, dass unsere Mitarbeiter sicher und möglichst komfortabel zu unseren bundesweiten Baustellen und wieder nach Hause kommen. Aus diesem Grund haben wir uns für ein geeignetes Modell entschieden, das unseren Monteuren gute Platzverhältnisse für sich und ihr Werkzeug bietet, Klimaanlage auf-

weist und zudem wirtschaftlich überzeugt«, so der Geschäftsführer der Firma Schmid. Bei der Beratung seiner unterschiedlichen Kunden setzt Dirk Erasmy und sein Verkaufsteam vor allem auf eines: persönlichen, vertrauensvollen und kompetenten Service. Und das schließt alle Mitarbeiter und Aufgaben mit ein. Sowohl die Auslieferung der neuen als auch die Rücknahme der gebrauchten Nutzfahrzeuge der Firma Schmid wurden vollständig über die Niederlassung in Isny abgewickelt. Als betreuender Verkäufer kümmerte sich Markus Rietzler um die unkomplizierte und reibungslose Abwicklung. »Was uns hier in Isny so besonders macht, ist ganz einfach zu erklären«, so Nieder-

Martin Osterberger-Seitz (Niederlassungsleiter Autohaus Seitz Memmingen), Wolfgang Scholz (Assistent der Geschäftsleitung bei der Schmid GmbH), Dirk Erasmy (Niederlassungsleiter Autohaus Seitz Isny) Jörg Seitz (geschäftsführender Inhaber der Seitz Autohäuser) und Udo Neuser (Geschäftsführer der Schmid GmbH, v. li. n. re.).

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lassungsleiter Dirk Erasmy. »Wir haben schlichtweg ein ganz tolles Team. Alle machen einen hervorragenden Job.«

häuser für die technischen und kaufmännischen Berufe 40 Auszubildende ein. Bei entsprechender Leistung werden die Auszubildenden später übernommen.

Ihr Seitz die Zukunft Ob es sich nun um die Werkstatt, den Service oder den Verkauf handelt, das Autohaus Seitz vermittelt diese Werte auch früh an die Auszubildenden. Aktuell werden 11 junge Menschen im Autohaus Seitz in Isny ausgebildet. »Auf die Ausbildung hier im Hause legen wir besonders großen Wert. Wir betreuen unsere Auszubildenden sehr intensiv, um sie gut auf das Berufsleben vorzubereiten«, so Karlheinz Hotz. Jedes Jahr stellen die Seitz Auto-

Dirk Erasmy, Beatrix Dopfer, Bernhard Lipinski, Christoph Jörg, Karlheinz Hotz, Arthur Egiazarian, David Schönle und Conny-Dean Heer (v. li. n. re.).

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Immer am Zahn der Zeit Ein erstklassiger Service und ein freundliches Team allein ist nicht genug in der heutigen Zeit. Technisches Know-how und modernste Werkstattausstattung beeinflussen den Kunden bei der Wahl seines Vertragspartners und Autohauses. Deshalb kommt bei Seitz in Isny immer die neueste Technik zum Einsatz. Erst kürzlich bekam das Service-Team eine Urkunde.

»Wir betreuen unsere Auszubildenden sehr intensiv, um sie gut auf das Berufsleben vorzubereiten.«

Sina Weiß

Samy Heiler, Florian Scharff, Marco Schwitalla, Herbert Hägele, Manuel Prinz, Thomas Albrecht, Norbert Riedel, Rudi Prinz, Tobias Heber, Hartmut Sagstetter und Rudi Schmid (v. li. n. re.).

Autohaus Seitz GmbH Niederlassung Isny Kemptener Straße 52 88316 Isny Telefon (0 75 62) 9 76 56 30 Telefax (0 75 62) 9 76 56 55 www.autohaus-seitz.de

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Landwirtschaft

Händler der starken Maschinen und Reifen Fachwissen, die Erfüllung höchster Qualitätsansprüche und persönlicher Kontakt sind die Markenzeichen der Katzschke-Menz GmbH und Co. KG. Das 1986 gegründete Unternehmen ist im gesamten süddeutschen Raum und im angrenzenden Ausland aktiv. Mit dem Vertrieb von Maschinen, Reifen, Rädern und Ersatzteilen für die Landwirtschaft ist Katzschke-Menz seit Jahren ein gefragter Partner.

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BILDER: MENZ (6), KÜPER (1), VREDESTEIN (1)

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ie Erfolgsgeschichte begann am1. Oktober 1986, als die Brüder Hans-Peter und Horst Katzschke zusammen mit Hardy Menz die Katzschke-Menz GbR gründeten. Schnell hatten sich die drei einen Kundenstamm aufgebaut und konnten große Mengen von Güllefässern, Güllepumpen und Heuverteiler des Herstellers FTS vertreiben. Seit Beginn setzten sie auf Qualität – und viele Landwirte nutzen noch heute die vor vielen Jahren gekauften Geräte. Nachdem Hans-Peter Katzschke im Jahr 1989 aus der Firma ausschied, führten zunächst die beiden anderen Gesellschafter das Unternehmen weiter. Liane Menz übernimmt im selben Jahr die Verwaltungsarbeiten, die Sie sich seit 2005 mit Renate Katzschke teilt. 1991 baute Katzschke-Menz mit einer Firmenübernahme das Angebot aus und ist seither auch im Reifen- und Rädergroßhandel tätig. Zusammen mit Fahrzeug-Bauteilen für landwirtschaftliche Anhängefahrzeuge deckt die Angebotspalette ein breites Spektrum ab. Nachdem das Unternehmen seinem alten Standort entwachsen war, entschieden sich die Geschäftsführer 2004 für einen Neubau im Gewerbegebiet Isny-Achen. Mit 1 600 Quadratmetern Lagerfläche, Werkstatt und Büroräumen bietet er ausreichend Platz für die Zukunft Im Lager von Katzschke-Menz warten hunderte fast mannshohe Reifen sowie passende Felgen und Achsen auf den Verkauf oder die Auslieferung.

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des Großhändlers. Seit 2011 verstärkt Benjamin Menz in weiterer Generation das Team. Heute verkauft Katzschke-Menz seine Produkte an rund 400 Händler und diverse Fahrzeugbauer in einem Umkreis von über 200 Kilometern und bis in das angrenzende Ausland. Dank Fachwissen und hoher Zuverlässigkeit ist die Katzschke-Menz GmbH und Co. KG ein entscheidender Faktor für den Erfolg seiner Kunden. Sechs Angestellte kümmern sich um Belieferung und Beratung der Kunden. Ganz nach dem Motto »Nachhaltigkeit statt ständige Gier nach Wachstum« stehen Vertrauen und eine gute Zusammenarbeit bei Katzschke-Menz an erster Stelle. Vorzüge, die die Kunden mit langjähriger Treue belohnen. Und das nicht selten bereits seit Gründung der Firma. Dank seinem Sortiment hat sich Katzschke-Menz im vergangenen Vierteljahrhundert den Ruf eines kompetenten und zuverlässigen Partners aufgebaut. Schon immer war dem Unternehmen dabei ein Service wichtig, der weit über den Verkauf der Maschinen hinaus reicht: Über viele Jahre hinweg stellt Katzschke-Menz die Versorgung mit Ersatzteilen sicher und hat auch heute noch Gülleteile auf Lager, deren Hersteller bereits nicht mehr auf dem Markt aktiv sind. Die Hauptsache sei, so Liane Menz, dass »wir eine rundum zufriedene Kundschaft haben«. Mit den Qualitätsherstellern Joskin, Redrock und Euro-P hat Katzschke-Manz auf innovative, langlebige und hochwertige Technik im Angebot. Besonders im Bereich der GülleAusbringung arbeitet das Unternehmen seit rund 15 Jahren erfolgreich mit dem in Europa marktführenden Hersteller Joskin zusammen.

»Nachhaltigkeit statt ständige Gier nach Wachstum.« Benjamin, Liane und Hardy Menz, Francesco Ortore sowie Renate und Horst Katzschke (v. li.).

Die Zusammenarbeit ermöglicht KatzschkeMenz ein vielfältiges Angebot von Güllefässern mit bis zu 25 000 Liter Fassungsvermögen und verschiedene Ausbringtechniken sowie Viehtransportwagen, Silagewagen, Stalldungstreuer und Weidebelüfter. Mit dem Hersteller Redrock verbindet Katzschke-Menz ebenfalls eine lange Zusammenarbeit. Die robusten Produkte des Herstellers von Silage-Entnahmegeräten vertreibt Katzschke-Manz bereits seit 1993. Euro-P, Hersteller von Güllepumpen, Rührwerken und Separatoren, vervollständigt die Produktpalette der Landmaschinen und findet sich dort seit 1998 im Lieferprogramm. Beim Vertrieb von Reifen der Hersteller Trelleborg/Pirelli, Continental/Mitas und Vredestein bietet Katzschke-Menz GmbH und Co. KG in diesem Sektor ebenfalls hervorragende Qualität von führenden Herstellern an. Die Reifen und Räder für Land- und Forstwirtschaft sind auf dem modernsten Stand und erfreuen sich dank hervorragender Material- und Laufeigenschaften großer Beliebtheit. Technische Innovationen ermöglichen einen vielfältigen Einsatz, schonendes Arbeiten und hervorragende Leistung auf Feld und Straße. Manuel Hodrius

Katzschke-Menz GmbH & Co. KG Achener Weg 57 88316 Isny im Allgäu Telefon (0 75 62) 20 33 Telefax (0 75 62) 5485 info@katzschke-menz.de www.katzschke-menz.de

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Smarte

Fensterbau

Nur mit speziellen Fräsköpfen ist es möglich, die Rahmen zu fertigen.

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Sebastian Kriegl zeigt, wie die Rahmen gefräst werden.

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Bilder: Hodrius (4), Kriegl (3)

Mit dem SmartWin stellt Fensterbau Kriegl einen neuen Fenstertyp vor. Das Passivhausfenster SmartWin der Energieeffizienzklasse A kombiniert dank besonders schlanker Rahmen hochwertiges Design mit Funktionalität. Mit dem neuen Fenstertyp hat das Unternehmen sein Angebot im Passivhausbereich erweitert und bietet dafür seit zwei Jahrzehnten Fenster aus Eigenfertigung an.


Innovationen halten warm F

ensterbau Kriegl gehört zu den Top 5 der Handwerksbetriebe im Allgäu. Seit 1991 überzeugt der Fensterbauer seine Kunden mit kompetenter Beratung, der langen Lebensdauer seiner Produkte, Zuverlässigkeit und Allgäuer Handwerksqualität. Auf 1 000 Quadratmetern Fläche werden Fenster und Haustüren aus Kunststoff, Holz-Alu und Holz produziert. Pfosten-Riegel-Fassaden, Vordächer sowie große Glasflächen stammen ebenfalls aus Eigenproduktion.

SmartWin erweitert die Produktpalette Mit dem neuen Fenstertyp SmartWin hat das Unternehmen seine Produktpalette vervollständigt. Die zertifizierten Fenster können in Passivhäusern und renovierten Altbauhäusern eingesetzt werden und überzeugen durch hochwertige Verarbeitung. Dank hervorragender Dämmeigenschaften erfüllt das SmartWin die Anforderungen der Energieklasse A im Bereich der Passivhausfenster. Für den hohen Dämmwert der Holz-AluFenster ist der schlanke Rahmen verantwortlich: Während die Dämmwerte des Glases ISNY ––– Allgäuer Wirtschaftsmagazin

kaum noch übertroffen werden können, »machen wir einen großen Schritt im Rahmenbereich«, erklärte Glasermeister Sebastian Kriegl, der das Unternehmen gemeinsam mit seinem Vater leitet.

»… wir sind für die Zukunft gerüstet.«

ter, Schiebetüren und Haustüren als auch für den Einsatz in »Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen« wird es eine Variante geben, kündigte Sebastian Kriegl an.

Der Preis stimmt Eine Vielzahl neuer Möglichkeiten Die durchdachte Rahmenkonstruktion kombiniert Design mit Funktionalität. Mit einer geringen Breite von neun Zentimetern ist der Rahmen wesentlich energieeffizienter als andere Modelle, da bei gleichen Abmessungen eine größere Glasfläche möglich ist und eine bessere Dämmung erreicht werden kann. Durch die schmale Ansichtsbreite passen sich die Fenster zudem nahezu übergangslos in die Fassade ein. Dabei ist auf der Außenseite kein Unterschied zwischen Festverglasungen und Öffnungselementen zu erkennen. Innen überzeugt das SmartWin mit flächenbündiger Ausführung und verdeckten Beschlägen. Fensterbau Kriegl kann die Fenster in fast jeder beliebigen Größe und Farbe fertigen. Dabei bieten sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten: Sowohl für Eckverglasungen, Schiebefens-

Die dreifachverglasten und mit Argon gefüllten Gläser werden von Trösch Glas in Memmingen geliefert. Dank des geringen Wärmeverlustes und der damit errichten Einsparung von Heizkosten ist das Fenster auf Dauer günstiger als vermeintliche Schnäppchen. Mit dem Erwerb der Lizenzen für den gesamten Süddeutschen Raum ist Fensterbau Kriegl einer von nur zehn Anbietern in Deutschland, die das von Pro Passivhaus entwickelte SmartWin produzieren und vertreiben dürfen. Bereits zuvor hat Fensterbau Kriegl im Passivhausbereich gearbeitet, konnte jedoch die Fenster noch nicht selbst fertigen. »Für uns als Unternehmen schließt das SmartWin die Lücke in unserer Eigenfertigung«, erklärte Sebastian Kriegl und ergänzte: »Das heißt, wir sind für die Zukunft gerüstet.« Manuel Hodrius

Sebastian Kriegl präsentiert Anschauungsmaterial zum SmartWin, das vor allem durch seine spezielle Rahmenkonstruktion überzeugt.

Kriegl Fensterbau GmbH Leutkircher Straße 71 88316 Isny Telefon (0 75 62) 48 01 Telefax (0 75 62) 41 38 info@kriegl-isny.de www.kriegl-isny.de

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Steuerberater

Die Qualität steht im Als regionaler, hochprofessioneller Dienstleister mit persönlichem Bezug zu den Mandanten ist die Steuerberatersozietät Rinninger und Neff eine feste Größe in der Isnyer Unternehmenslandschaft. Eine hohe Beratungsqualität und langfristiges Denken bestimmen die Arbeitsweise der Sozietät.

chen Rechtsbereichen prägen die Beratung. Dabei verfolgen die Unternehmer das Prinzip, dass eine Spezialisierung der einzelnen Mitarbeiter nötig ist, um den hohen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden. Gemeinsam, als generalistisch zusammengeführtes Team, kann die Sozietät damit die geforderte Bandbreite an Rechtsgebieten kompetent abdecken.

Gemeinsam statt einsam Ganzheitliche Steuerberatung besteht bei Rinninger und Neff darin, durch langfristige und nachhaltige Begleitung zum Erfolg der Mandanten beizutragen. So kann die Beratung mit der Unternehmensgründung beginnen und sich über die betriebswirtschaftliche und strategische Planung, bis hin zur Begleitung in Zei-

BILDER: MORLOK

Bernhard Rinninger (oben) und Helmut Neff.

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ie Steuerberatersozietät Rinninger und Neff stellt sich voll und ganz in den Dienst seiner Mandanten. Das Unternehmen ist für sie ein wertvoller Ansprechpartner und baut auf vertrauensvolle Zusammenarbeit und die Kompetenz seiner Mitarbeiter. Seit 1989 leitet Dipl. Agraringenieur Bernhard Rinninger die Isnyer Kanzlei, zu der 1991 Sozius Helmut Neff hinzustieß. Mit seinem über 30-köpfigen Team verfolgt der studierte Agraringenieur das Ziel, Mandanten ganzheitlich zu begleiten. Gemeinsam mit fünf Steuerberatern, drei Steuerfachwirten, zwei BA-Studenten, drei Auszubildenden und vielen weiteren Mitarbeitern ist es ihm möglich, in allen geforderten Fachbereichen des Steuerrechts kompetent aufzutreten. Hohe Professionalität und Qualität in sämtli-

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Vordergrund ten der Unternehmensnachfolge erstrecken und damit sämtliche Aspekte eines Unternehmerlebens abdecken. Ein Erfolgskonzept: 56 Prozent der Mandate dauern bereits über zehn Jahre an (Ergebnis der Mandatenbefragung). Eines sei bei der Zusammenarbeit mit Mandanten jedoch wichtig, stellte Bernhard Rinninger klar: »Wir sind nicht everybody’s darling.« Der Konflikt bringe Lösungen: »Nur aus der Reibung entsteht Wärme«, sagte er. Die Erfolgreiche Beratung bei der Unternehmensplanung erfordere eine aktive Zusammenarbeit. »Wir wollen nicht verwalten, sondern gestalten«, sagte Bernhard Rinninger. Und dies als von der Kreditanstalt für Wiederaufbau zertifizierte Existenzgründungsberater möglichst von Anfang an. »Die Professionalität heißt nicht, dass wir nur große Unternehmen bera-

ten«, verdeutlichte er. Auch gelte es nicht immer, bereits florierende Unternehmen zu betreuen: Die Referenzliste der erfolgreich sanierten Unternehmen ist lang und umfasst allein zehn Unternehmen, die innerhalb der letzten fünf Jahre erfolgreich saniert wurden.

Langfristigkeit liegt auf dem Weg zum Erfolg Zu der Gestaltung eines Unternehmens gehört für die Berater auch, stets die Auswirkungen auf die Zukunft im Blick zu haben. Ein Leitspruch besteht darin, »niemals einen steuerlichen Vorteil zu generieren, wenn dieser gegebenenfalls zivilrechtliche Nachteile hat«, konkretisierte Bernhard Rinninger. Moralische und menschliche Denkweise ist stets Grundlage der Beratung. Zum Kundenkreis der Steuerberater zählen zurzeit rund 350 unternehme-

rische Mandanten aller Rechtsformen und vermögende Privatkunden. Dabei kann die Sozietät eine sehr enge Zusammenarbeit mit Banken aufweisen und hat zahlreiche Netzwerke zu Anwälten und Kreditinstituten geknüpft, bei denen der Name »Rinninger und Neff« für Vertrauen steht.

»Wir investieren nicht in Maschinen, wir investieren in Menschen.«

Mitarbeiter sind wichtigste Ressource Zudem »ist ein gutes Handwerk«, so Bernhard Rinninger, die Grundlage des erfolgreichen Arbeitens. Dafür sind hochqualifizierte Mitarbeiter wichtig, die einen langfristigen Erfolg erst möglich machen. »Wir investieren nicht in Maschinen, wir investieren in Menschen«, erklärte er. Die geschieht auch durch Nachwuchsförderung und der Bereitstellung von hervorragenden Arbeitsgrundlagen: Mit regelmäßigen Fortbildungen, der Ausstattung mit effizienten Arbeitsstools und modernen Arbeitszeitmodellen herrscht in dem Unternehmen eine optimale Arbeitsumgebung für die Mitarbeiter. Schließlich sind sie »in unserem Dienstleistungsunternehmen die wertvollste Ressource, die wir haben.« Manuel Hodrius

Rinninger & Neff – Steuerberater Lindauer Straße 57 88316 Isny Telefon (0 75 62) 9 71 60 mail@rinninger-partner.de www.rinninger-partner.de ISNY ––– Allgäuer Wirtschaftsmagazin

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Gesundheitszentrum

Gesundheit, Ästhetik, Kosmetik r. Andreas Frondorf ist ein fröhlicher Mensch, kommunikativ und immer mit einem munteren Spruch auf den Lippen. Zugleich aber ist er, wenn es um seine Arbeit geht, ein sehr gewissenhafter und anspruchsvoller Arzt, geleitet von hohen ethischen Grundsätzen. Kompetenz ist sein Credo: Was er macht, macht er gründlich; zufrieden ist er erst, wenn

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BILDER: LASERZENTRUM/HODRIUS

Lebensqualität bedeutet, sich in seiner Haut richtig wohlzufühlen. Im Gesundheitszentrum Dreikönig in Isny kümmert man sich darum auf höchstem fachlichen Niveau – seit nun schon zehn Jahren. Hier trägt Dr. med Andreas Frondorf die Verantwortung, bei allen gesundheitlichen oder rein kosmetisch-ästhetischen Problemen.

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er ein ema wirklich ausgelotet und sich hinein versenkt hat. Hinzu kommt seine Begeisterungsfähigkeit für neue Möglichkeiten und für alles, was seinen Patienten – über die normale medizinische Versorgung hinaus – gut tut. Vor zehn Jahren gründete er das Gesundheitszentrum Dreikönig in Isny, einem erstmals 1769 urkundlich erwähnten Gebäude, in dem man sich damals bereits um das körperliche Wohlbefinden kümmerte: Eine Weinschenke war hier über Jahrhunderte geselliger Treffpunkt. Heute setzt sich Dr. Andreas Frondorf mit ärztlicher Kompetenz und Verantwortung dafür ein, dass seine Patienten – mit welchen Problemen auch immer sie sich plagen – sich besser, jünger, gesünder fühlen und wieder mehr Spaß am Leben haben.

Kosmetik-Studio. So sind Laserbehandlungen der wichtigste Leistungsbereich: zur Entfernung etwa von unerwünschten Haaren, Altersflecken, Besenreiser, Äderchen und Warzen. Auch Falten können mit Hilfe des Lasers abgeschwächt werden. Darüber hinaus aber werden sie hier, je nach Ausprägung und Wunsch des Patienten, auch mit Unterspritzung, FullFace Skin Resurfacing oder Botox gemildert. Dabei legen die Experten Wert auf natürliche Ergebnisse und langsame Verbesserung. Keinesfalls sollen die Patienten in den Verdacht geraten, dass sie etwas an sich haben ›machen lassen‹. »Sie sollen aussehen wie nach einem Wellness-Wochenende, von dem sie ihrer besten Freundin vorher nichts erzählt haben«, meint Dr. Andreas Frondorf schmunzelnd.

Menschen im Mittelpunkt

Klare Worte

Ihr Wohlergehen und ihr Wohlbefinden stehen im Gesundheitszentrum Dreikönig im Mittelpunkt. So werden die Patienten mit freundlichen, positiv stimmenden Farben begrüßt, in einladendem Ambiente empfangen und mit einem herzlichen Willkommen. Das harmonische, familiäre Miteinander des Teams kommt nicht von ungefähr, ist doch das Gesundheitszentrum Dreikönig ein echter Familienbetrieb mit Dr. Andreas Frondorf an der Spitze, unterstützt von Ehefrau Christina und Tochter Stefanie. Gemeinsam, auf je verschiedene Art, setzen sie das verheißungsvolle Motto um: Gesundheit, Ästhetik, Kosmetik. Mit den verschiedensten Anliegen kommen die Patienten ins Gesundheitszentrum Dreikönig, mit gesundheitlichen Problemen in die Praxis, aber auch mit rein kosmetisch-ästhetischen Wünschen ins Laserzentrum oder

Aber: Wunder kann und will hier niemand vollbringen – will man nicht einmal versprechen. Denn zum ärztlichen Ethos gehört auch: Ehrlichkeit. »Wenn die Patienten mit unerfüllbaren Wünschen kommen, dann hilft nur ein offenes Wort«, so Dr. Andreas Frondorf. In den zehn Jahren seines Bestehens hat sich das Laserzentrum Dreikönig, als Alternative zu den großen Kliniken mit ihrer aufwändigen Schönheitschirurgie, einen erstklassigen Ruf erworben – weit über die Region hinaus. Das liegt sicher auch daran, dass man sich hier mit halben Sachen nicht zufrieden gibt. So sind sowohl Dr. Andreas Frondorf als auch Ehefrau Christina Laserschutzbeauftragte, haben sich also in dieser Technologie gründlichst schulen lassen. Es entspricht ihrem hohen Anspruch, dass das Laserzentrum Dreikönig mit den verschiedensten Speziallasern ausgestattet ist:

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nicht einer für alle, sondern abgestimmt auf die unterschiedlichsten Erfordernisse und Einsatzfelder. Für den kosmetischen Bereich zeigt sich Tochter Stefanie verantwortlich, die ausgewiesene Expertin für effiziente und leistungsstarke Hautpflege ist und die Patienten mit kundigen Händen verwöhnt.

Ergebnis-orientiert Ein weiteres wichtiges Angebot ist die Akupunktur, die Dr. Andreas Frondorf seit über 25 Jahre praktiziert. Mit höchster Präzision platziert er die Nadeln, etwa zur Raucherentwöhnung. Zu den Schwerpunkten gehört neben der Schmerzakupunktur besonders die Implantakupunktur. Dauerhaft werden dabei Titannadeln implantiert und schaffen schnelle, zuverlässige Verbesserung bei vielfältigen Erkrankungen, etwa bei Parkinson, RestlesslegsSymptom und allen Suchtarten. Darüber hinaus werden Immunstimulationen angeboten, biologische Krebstherapien in enger Abstimmung mit dem behandelnden Hausarzt, Neural- und Stoßwellentherapie. Harmonisch verbinden sich Gesundheit, Ästhetik und Kosmetik zu einem Komplettangebot für mehr Wohlgefühl und Lebensgenuss. Mit praktischen, direkten Methoden setzt sich Dr. Andreas Frondorf dafür ein: »Ich brauche Ergebnisse, Lösungen.« Und das ist ja durchaus Kordula Küper im Sinne seiner Patienten.

»Sie sollen aussehen wie nach einem WellnessWochenende, von dem sie ihrer besten Freundin vorher nichts erzählt haben.«

Dr. Andreas Frondorf mit seiner Frau Christina und Tochter Stefanie (vorne v. li.) und seinen Praxishelferinnen (hinten).

Laserzentrum Dreikönig GmbH Kanzleistraße 14 88316 Isny Telefon (0 75 62) 98 14 08 Telefax (0 75 62) 98 14 09 info@laserzentrum-dreikoenig.de www.laserzentrum-dreikoenig.de

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Eine Frage

Immobilien

Auf einen umfassenden Service rund um Verkauf, Vermietung und Verwaltung von Gebäuden können sich die Kunden von Keck Immobilien und der IMANA GmbH in Isny verlassen, egal ob sie Eigentümer oder Mieter einer Immobilie sind. Das Unternehmen hat in der Branche seit Jahren einen guten Namen.

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m Angebot finden sich Wohn- und Gewerbeimmobilien im Raum Isny, Kempten, Weitnau, Argenbühl und im Westallgäu. Die erfahrenen Makler kennen sich aus in der Region. »Wir wissen, wo welche Entwicklungen anstehen und was im Umfeld einer Immobilie passiert«, sagt Firmengründer Helmut Keck. Davon profitieren Käufer

Michael Keck, Robert Berka und Helmut Keck (v. li.)

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des Vertrauens ebenso wie davon, dass die Immobilienfirma sie von der ersten Anfrage bis zum Notar-Termin unterstützt– und darüber hinaus, wenn Rat gefragt ist. Das gilt für die Vermietungen genauso. Mit denen befasst sich schwerpunktmäßig Michael Keck. Keck Immobilien ermittelt den marktgerechten Preis, schließt ausgewogene Mietverträge ab, führt Gespräche, vereinbart Besichtigungstermine, macht einen Bonitätscheck und schreibt beim Ein- oder Auszug Protokolle.

Umfassende Betreuung Seit Januar 2011 arbeiten Helmut und Michael Keck in Bürogemeinschaft mit Robert Berka und dessen IMANA GmbH. Neben dem Verkauf und der Vermietung von Objekten bietet

die IMANA GmbH auch die Verwaltung von Immobilien an. Dazu gehört die Miet-Verwaltung, also die Verwaltung von Kapitalanlageobjekten eines Eigentümers und Betreuung dessen Mietern inklusive dem Inkasso der Miete, sowie die WEG-Verwaltung, also die Verwaltung von Wohnanlagen, die im Besitz mehrerer Eigentümer sind. Die IMANA GmbH mit ihren Mitarbeitern übernimmt dabei alle Aufgaben, die zur ordentlichen Bewirtschaftung eines Gebäudes notwendig sind unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit. Laufende Instandhaltungen werden durch zuverlässige Handwerker ausgeführt, bei Bedarf sorgt ein Hausmeisterservice rund um die Immobilie für Ordnung. Die korrekte Erstellung der Jahresabrechnung bildet dann den Jahresabschluss mit der Eigentümerversammlung. Die IMANA GmbH verwaltet Objekte von Memmingen über Kempten bis nach Tettnang und Weingarten. Die Nähe zum Kunden ist Robert Berka wichtig: »Bei uns erreicht man keine Hotline, man erreicht uns«, sagt er. Die Bürogemeinschaft bietet jetzt »ein Gesamtkonzept für Immobilien«.

Lebenswerte Immobilien Keck gehört in Isny zu den alteingesessenen Firmen. Da überrascht es nicht, dass Vater und Sohn auf die Frage, was wichtig sei bei ihrer Arbeit, »Beständigkeit« nennen, ISNY ––– Allgäuer Wirtschaftsmagazin

»Bei uns erreicht man keine Hotline, man erreicht uns.« korrektes Arbeiten – und immer wieder Vertrauen. »Vertrauen kannst du nicht kaufen, das muss wachsen«, sagt Helmut Keck. Schließlich geben die Kunden ihnen »Werte in die Hand, die manchmal Lebenswerte sind«.

Auf allen Kanälen Zum Service beim Verkauf gehören das unabhängige Festlegen der Preise, das Aufbereiten eines Exposés mit Daten, Plänen und Fotos und die Vermarktung auf allen Kanälen. Keck vermittelt an vorgemerkte Kunden, stellt KurzExposés in Schaukästen des eigenen Büros in Isny sowie im Berghotel Jägerhof aus und stellt sämtliche Exposés in alle wichtigen InternetPortale. Täglich wird das Angebot dort aktualisiert. Die Kunden der Isnyer Immobilienmakler kommen aus ganz Deutschland, sogar bis aus den USA oder Südafrika. Menschen, die hier Häuser besitzen oder die ihr Beruf ins Allgäu führt. Mancher hat sich zum Stammkunden entwickelt, weil er erst eine kleine Wohnung zur Miete, bald eine größere und schließlich ein eigenes Haus suchte – und mit Hilfe von Keck Immobilien auch fand. Jutta Nichter-Reich

KECK Immobilien Hofstatt 5 88316 Isny im Allgäu Michael Keck: Telefon (0 75 62) 45 51 Helmut Keck: Telefon (0 75 62) 45 17 Telefax (0 75 62) 42 87 info@keck-immobilien.de www.keck-immobilien.de IMANA GmbH Hofstatt 5 88316 Isny im Allgäu Robert Berka Telefon (0 75 62) 9 14 53 06 Telefax (0 75 62) 42 87 info@imana.de www.imana.de

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Finanzen

Claus Hepp, Josef Hodrus und Werner Mayer (v. li.)

Die Volksbank Allgäu-West eG ist in der Region ein gern gesehener Finanzpartner im Geschäfts- und Privatkundenbereich. Vor kurzem wurde die Volksbank von ihrem Verbundpartner VR LEASING mit dem »Goldbank«-Status für ihre hervorragenden Ergebnisse im Leasinggeschäft ausgezeichnet. Leasingmodelle bleiben damit auch weiterhin ein gefragtes Finanzierungsmodell der Unternehmen in der Region.

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U

nter dem Slogan »Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Wir machen den Weg frei« ist die Volksbank Allgäu-West eG in der Region bekannt. Das Geschäftsgebiet der Bank reicht vom Allgäu bis zum Bodensee und macht die Volksbank zu einem ortsnahen Partner im Privat- und Firmenkundenbereich. Als moderner und innovativer Finanzpartner kann die Volksbank AllgäuWest eG mit ihrem genossenschaftlichen Geschäftsmodell in Kürze auf 150 Jahre erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Gemeinsam mit einem starken Finanzverbund – beispielsweise beim Bausparen oder im Versicherungs- und Leasinggeschäft – war, ist und wird die Bank in der Region und für die Region, also für die Menschen, die hier leben, da sein!

Allgäuer Wirtschaftsmagazin ––– ISNY


Goldige Zeiten

Stets der Heimat verbunden, setzt sich die Volksbank Allgäu-West eG für die Unterstützung zahlreicher Vereine und Institutionen ein. Sie leistet als Förderer des regionalen Sports wertvolle Arbeit und konnte unter anderem Anfang des Jahres das »Volksbank Allgäu-West Langlaufstadion« in Isny einweihen. Auch mit dem VBAW-SpendenAdventskalender leistet die Volksbank Allgäu-West eG Unterstützung »aus der Region für die Region«. Sie lässt auch in diesem Jahr rund 50 000 Euro gemeinnützigen, mildtätigen und kirchlichen Institutionen für die Verwirklichung zukünftiger Vorhaben zukommen.

Das Genossenschaftsmodell hat Zukunft, wie die Volksbank Allgäu-West eG zeigt. Bereits seit 150 Jahren gibt es die Isnyer Hauptstelle, die 2012 ihr Jubiläum feiern wird. Während dieser Zeit hat die Bank Krisen und Rezessionen gemeistert und gezeigt, dass sich das Genossenschaftsmodell auch in schwierigen Phasen bewährt. Im Leasinggeschäft kann die Volksbank Allgäu-West eG gute Ergebnisse erzielen: Mit einem Umsatzvolumen von rund zwei Millionen Euro ist sie eine der umsatzstärksten Partnerbanken in der Region. Solch gute Ergebnisse werden honoriert.

BILDER: VOLKSBANK

Über »Goldige Zeiten« freuen sich Josef Hodrus, Paul Schwarz (Volksbank Allgäu-West eG), Raphael Malzer und Claudia Pohl (VR-Leasing AG; v. li. n. re.).

Durch die Verbundenheit mit Land und Leuten kann die Volksbank Allgäu-West eG schnell und flexibel auf neue Situationen vor Ort reagieren. Die Genossenschaftsbank ist rechtlich und wirtschaftlich selbstständig und muss als eigenständiges Unternehmen selbst unternehmerisch denken und handeln. Sie kennt daher die Belange und Wünsche ihrer Firmenkunden. Diese wirtschaftlich zu fördern ist erklärtes Ziel der Bank. Als Partner des Mittelstandes setzt sie sich zur Stärkung und für die Unabhängigkeit der Unternehmen ein und berät diese kompetent und individuell.

Ein Modell mit Zukunft

ISNY ––– Allgäuer Wirtschaftsmagazin

Die Belange und Wünsche der Kunden wirtschaftlich zu fördern ist erklärtes Ziel der Bank. Eine Partnerschaft, die sich auszahlt Bei Volksbank-Vorstandsmitglied Josef Hodrus und Bereichsleiter Paul Schwarz herrschte deshalb große Freude, als die Volksbank Allgäu-West eG von ihrem Verbundpartner VR LEASING mit dem »Goldbank«-Status ausgezeichnet wurde. Die Auszeichnung bestätigt die Volksbank Allgäu-West eG darin, mit ihren passgenauen und professionellen Leasingangeboten ein kompetenter Allfinanzanbieter für ihre Kunden zu sein. Dabei ist klassisches Leasing genauso möglich wie Einkaufsfinanzierung und Factoring. Leasing bietet Kunden die Möglichkeit, ohne Kapitalbindung in Produktionsoder Landmaschinen, Solar- oder Biogasanlagen, Informations- und KommunikationsTechnologie, spezielle Medizintechnik oder Bürotechnologie zu investieren. Da die Leasing-Gesellschaft Eigentümer des geleasten Objektes ist, bleiben trotz zusätzlicher Investitionen Bilanz und Eigenkapital-Quote unverändert. Kreditlinien und Sicherheiten werden nicht belastet. Der gemeinsame Erfolg zeigt, dass diese Möglichkeit auch von Unternehmen gerne angenommen wird und sie die Volksbank Allgäu-West eG als kompetenter Allfinanzanbieter schätzen. Manuel Hodrius

Volksbank Allgäu-West eG Bergtorstraße 10 88316 Isny Telefon (0 75 62) 9 86-0 www.vbaw.de

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Zukunftsvision

Zumthor will Stadttor bauen J

a spinnen denn die Isnyer oder sind sie größenwahnsinnig oder einfach nur visionär und stolz darauf, einen dicken Fisch an der Angel zu haben, den sie nur allzu gerne fangen würden? – Es geht um ein Tor, ein neues Stadttor, das der Türme-Stadt Isny ein neues markantes Gesicht geben soll – und eine Art Alleinstellungsmerkmal. Und das allein ist schon fast unbezahlbar: Etwas zu haben, was sonst keine Stadt der Welt hat. Bereits der Entwurf für dieses neue Tor hat Isny schon weithin Aufmerksamkeit verschafft. Denn es ist kein Geringerer als der weltbekannte Architekt Peter Zumthor, der es bauen möchte. Er hat auch das preisgekrönte Kunsthaus in Bregenz entworfen und das im Baubeginn befindliche WerkraumHaus im Bregenzerwald. Wenn Isny dazu käme, könnte im Umkreis von 50 Kilometer eine Art »Zumthor-Triangel« entstehen und damit ein einmalig attraktiver Magnet für Architektur-Tourismus, hoffen die Befürworter. Einziger »Haken«: Das Tor, das aussieht wie eine gläserne Vase, ist zwar vielleicht nicht unbezahlbar, aber auch nicht gerade umsonst zu haben. 20 Millionen Euro müssen dafür aufgebracht werden. Das haben nicht einmal die Isnyer so eben »im Hosensack«. Daher sucht man nun nach Investitionspartnern und privaten Geldgebern. »Unternehmen und Menschen, Mäzene, die von der Idee, vom Konzept wie von der Architektur, dem Nutzen und der Ausstrahlung dieses Vorhabens begeistert und überzeugt sind und sich damit identifizieren und in einer in Gründung befindlichen Ent-

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wicklungsgesellschaft mitwirken wollen«, wie Ruth Beilharz erklärt. Die Isnyerin arbeitet als Beraterin und begleitet Unternehmen in Veränderungsprozessen. Gemeinsam mit der Stadtplanerin Sonja Rube aus München hat sie die Projektkoordination für das neue Stadttor übernommen und kennt daher jedes Detail dieses ehrgeizigen Zukunftsprojektes für Isny. Und sie beschreibt: »Isny träumt… in Richtung Zukunft und entwickelt im Rahmen der Altstadtsanierung eine einmalige Vision, um im Kampf der Regionen ein Alleinstellungsmerkmal zu schaffen. In einer weitgehend erhaltenen Stadtmauer, dort, wo ehemals das große Obertor stand, plant Isny die Realisierung eines spektakulären Bauwerks. Die Idee ist unkonventionell und ambitioniert. Musste vor 180 Jahren ein Stadttor dem zunehmenden Verkehr durch die Stadt weichen, so ist es heute die mit der neuen Umfahrungsstraße verbundene Verkehrsentlastung, die Isny als Chance zur Neugestaltung ergreift. Vergleichbare Beispiele gibt es nicht und da wundert es nicht, dass manch einem Isnyer diese Idee als reine Fantasterei erscheint. Öffentlich werden kontroverse Diskussionen über Isnys Zukunft geführt, an der sich immer mehr Menschen beteiligen. Der freie Geist einer ehemals freien Reichsstadt ist dabei noch immer präsent. Geplant ist ein Bürgerentscheid, der die mehrheitliche Meinung der Bevölkerung abbilden wird. – Der neue Turm steht auf drei Beinen und ist aufgebaut aus massiven Ziegeln aus Glas, die in dieser Weise noch

Bürgervertreter zum Projekt »Neues Stadttor« Rainer Magenreuter, Bürgermeister »Isny braucht das Neue Stadttor zum einen, um eine Lücke in der Stadtmauer zu schließen und zum zweiten, um dadurch die Stadt bekannt, interessant und attraktiv zu machen und somit Chancen und Perspektiven für die Zukunft zu ermöglichen.« Karl Immler, Fraktionsvorsitzender CDU »Bereits jetzt stehen in der Innenstadt von Isny viele Läden leer. Und die Einwohnerzahl nimmt seit 25 Jahren ab, obwohl viel gebaut wird. Deshalb braucht Isny einen Magneten, um sich von anderen Städten abzuheben. Das neue Stadttor würde Isny zu einem Alleinstellungsmerkmal verhelfen. Noch ein weiteres Schwimmbad bauen, bringt’s nicht. Zudem ist erwiesen, dass überall, wo Zumthor gebaut hat, die Umgebung kräftig gewonnen hat. Auf der Wiese eines Bauern nahe Köln hat er eine kleine Kapelle gebaut. Jetzt musste dort ein Busparkplatz gebaut werden. Man muss vorausschauend denken. Mit Zumthor greifen wir natürlich nach den Sternen. Aber hier könnten wir etwas bekommen, was einmalig ist.« Gebhard Mayer, Fraktionsvorsitzender Freie Wähler »Der Kampf der Städte wird immer härter. Und es ist eine einmalige Chance, an solch ein Projekt zu kommen, eine Riesenchance für Isny, gleichzeitig aber natürlich auch eine Riesen-Herausforderung finanzieller Art. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!« Edwin Stöckle, Fraktionsvorsitzender SPD »Peter Zumthor hat mit seinem Entwurf herausragend aufgezeigt, wie die größte Lücke unserer fast vollständig erhaltenen historischen Stadtmauer mit zeitgenössischer Architektur geschlossen werden könnte. Die Idee, ein Stadttor aus traditionell vermauerten massiven Glassteinen herzustellen, ist genial. Natürlich ist so ein außergewöhnliches Projekt nicht unumstritten, auch wenn es privat finanziert werden soll. Hoffentlich bewahrt sich die Stadt Isny mit dem Bürgerentscheid zumindest die Chance, mit wenig Geld ein bisschen Architekturgeschichte schreiben und die Stadt in allen Bereichen stärken zu können.«

Allgäuer Wirtschaftsmagazin ––– ISNY


nie verarbeitet worden sind. Insgesamt sind es 250 000 Steine, die im Verband gemauert und vermörtelt, ein Glassteinmauerwerk von 50 cm Dicke bilden. Ringförmig aufgemauert und hochgezogen entsteht so eine Art Vase aus Glas. Von unten steigen drei schlanke, röhrenförmige Füße auf, weiten sich, beginnen sich zu berühren und vereinigen sich ganz oben, dort, wo die abschließende Kugel eingelegt ist, zur großen und einzigen Hohlform. In diesem gläsernen Gefüge, der Schale des Turmes, bricht sich das Licht in unendlich vielen Facetten. Die massive Baumasse wirkt leicht und kraftvoll zugleich, gewährt wechselnde Einblicke und Durchblicke, von Außen nach Innen und von Innen nach Außen, am Tag und in der Nacht. – Aus dem Traum ist nun schon ein Entwurf geworden. Ob daraus irgendwann nach vielen Jahren tatsächlich ein neues Stadttor entsteht, wird nicht zuletzt vom Willen, vom Stolz und der Euphorie der Isnyer für dieses Zukunftsprojekt abhängen. Hier gilt das Wort von Peter Zumthor: »Wenn man etwas wirklich will, findet man Wege.« Glaubt sie, dass das »Neue Stadttor« Wirklichkeit werden kann? »Ich weiß es nicht«, sagt Ruth Beilharz, »aber ich wünsche es mir sehr, da mich diese Art der Baukunst fasziniert und berührt. Schon den Entwurf empfinde ich als Geschenk für Isny und der Prozess der Auseinandersetzung damit hat Isny bereits verändert. Es wird öffentlich über alle Generationen hinweg über die Zukunft Isnys diskutiert und das allein finde ich großartig.« Maria Anna Weixler-Gaçi

ISNY ––– Allgäuer Wirtschaftsmagazin

Isny ist …

Nachwort

… ja, was? Das haben wir viele Isnyer gefragt. Und versuchen uns abschließend selbst in einer Antwort. Sozusagen als Nachwort. Und als Einladung, selber einmal zu (er-)fühlen, warum so viele so gerne in Isny leben und arbeiten. Eine ganz persönliche (Liebes-)Erklärung:

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sny ist ...? Auf jeden Fall sind die Isnyer Isnyer – und das aus Überzeugung. Zumal die Ureinwohner. Ein echter Isnyer wird man allerdings frühestens nach gefühlten 400 Jahren. Sagen manche Zugereisten. Aber ganz so schlimm kann es nicht sein. Denn inzwischen haben es Zugereiste schon bis in den Stadtrat geschafft. Und sie helfen kräftig mit, dass der Verwaltung nicht zu viel nach Lachen ist. ––– Wer wirklich zu lachen hat in Isny, ist die Sonne. Einmal war Isny sogar sonnenreichste Stadt Deutschlands, was der einstige Chef-Metereologe sogar in der Tagesschau verkündete, als er selbst noch was zu lachen hatte. ––– Ein besonders guter Anlass zum Lachen ist in Isny natürlich die Fasnet, wenn man nicht gerade von Hexen in Konfetti gebadet wird. Da lachen dann sogar die Kühe. Mitmuhen darf man aber nur mit Häs. Also doch eine ernste Angelegenheit, die Fasnet. Und eine laute! Schon mal neben einer Gugge oder einer Schalmei gestanden? Im Rosenmontags-Köln sind sie damit die Stars. ––– Musikalische Stars hat Isny aber noch andere: Auch Stadtkapelle und Jugendmusik haben schon so manchen Star hervorgebracht. Nein, keinen Vogel. Obwohl es auch genügend Starenvögel in Isny gibt. Ihnen und ihren Kollegen wurden im Kurpark sogar reihenweise

Häuschen aufgestellt. Eins schöner wie’s andere. Und die Aussicht! Auf den Weiher mit der Schwaneninsel und die vielen Enten. Und das Blumenmeer im Frühjahr. Und so viele alte Autos! Die haben wohl auch einen kleinen Vogel, die diese dauerpolieren. ––– Nur wenn die Konkurrenz aufzieht, ziehen sich die Vögel zurück. Weil gegen die Stadtkapelle nun wirklich nicht anzusingen ist. Die spielt immer dann im Kurpark auf, wenn mal wieder ein Maibaum oder Zunftbaum aufgestellt wird. Und der Bürgermeister dann wieder versucht, das Bierfass anzustechen. Gut, dass es in der Biermetropole Isny Menschen gibt, die hilfreich zur Seite stehen, wenns zu sehr spritzt. ––– A propos spritzen: Die Feuerwehr ist natürlich auch mindestens so wichtig wie die Musik. Nicht nur, wenns brennt oder wieder mal abgesperrt werden muss. Nein, schon allein deshalb, weil sie eine Drehleiter hat, mit der man zu den Störchen hoch kommt, die in Isny sogar im Fernsehen kommen. ––– Noch wichtiger als Musik und Feuerwehr zusammen aber ist der FC. Weil König Fußball natürlich auch in Isny das Wichtigste im Leben eines Mannes ist. Und zumindest einer Frau, die mit ihrer Mannschaft selten Schlappen hinnehmen musste. Wie auch der Bruder, denn sein FC war immer kurz vor der Bundes-

Isny?

»… ist anders als andere Städte und es gibt viele verborgene Winkel zu entdecken. Isny hat Flair, man muss nur mit offenen Augen rumlaufen.« (Sylvia Seitz, langjährige ehemalige Stadträtin und FWV-Vorsitzende, ehemalige Vorsitzende der Isnyer Kinderfestkommission)

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dich auf der bayerischen Seite beerdigt haben. Weil Isny fast so weit war wie Stuagert. Und weil man nicht mal wissen konnte, ob die einen in Isny auch beerdigt hätten. Katholisch oder evangelisch, eine heilige Angelegenheit! Katholische Kinder durften ja nicht mal in Isny in die Schule gehen. Heute dürfen die Kinder friedlich zusammen marschieren. Bloß aufpassen, dass der Umzug keine Löcher hat. Und alle Schilder passen, gell Hans? – ––Schilder: Auch am Zunftmontag fast so wichtig wie: Kommen die zu Ehrenden? Und wer begrüßt die Prominenz? Sollt halt jemand sein, der sie auch kennt … Aber wenn um Punkt 12 die Nationalhymne erklingt und die Kinderfesttrommler ausziehen, dann ist mal wieder alles gut gegangen. Supper. Schee war’s! ––– Wer das alles nie erlebt hat, der kennt Isny nicht. Sie sind stolz auf dieses Fest, die Isnyer, nicht nur des Bieres wegen, das reichlich fließt. Es haben ja auch alle frei an diesem Tag. ––– Dabei macht es soviel Spaß, in Isny zu arbeiten. Weil es so viele tolle Firmen gibt. Was geht nicht alles von Isny hinaus in die weite Welt? Vom mobilen Wohnzimmer bis zum Wegga, der jenseits der Grenze allerdings seinen Namen ändern muss. ––– Und damit wären wir nun endlich beim Hauptthema dieser Zeitschrift: Der Wirtschaft. Wobei man darüber gar nicht viel schreiben kann, weil es einfach läuft. ––– Wie beim Berglauf auf den Schwarzen Grat. Der für die Isnyer nach wie vor der höchste Berg im Ländle ist. Wie hieß noch das Provinznest, das uns das madig machen wollte? ––– Mein Gott, und an was ich sonst noch so alles denke, wenn ich (Nicht-Isnyerin) so an Isny denke*:

»Es sind dia kloine Sache, wenn de so an Isny denksch, die dir des Hoimweh machet, wenn de in de Welt drin hängsch …«. Maria Anna Weixler-Gaçi

Allgäuer Wirtschaftsmagazin ––– ISNY

* (In Anlehnung an das Lied »Kleine Sache« von Bläck Fööss)

Wenn um Punkt 12 die Nationalhymne erklingt, dann ist mal wieder alles gut gegangen. Und schee war’s!

liga. Und sein Chefchronist schrieb Sonntag für Sonntag krimiverdächtige Berichte. Was war das aber auch immer ein Zittern um Aufstieg oder Abstieg? ––– Überhaupt Zeitung: Auch so ein Thema. Keinem Verein wurde jemals ausreichend Platz eingeräumt. Vor allem nicht für Berichte von Jahreshauptversammlungen. Und, natürlich: Die Leutkircher haben immer mehr Platz bekommen. Und standen im Blatt auch noch eine Seite vorher. Gott sei Dank gabs noch den Isny-Anzeiger, der verstand, wie Rathausberichterstattung auszusehen hatte. Aber davon ein ander Mal. ––– Lieber mal zum Malen schauen. Denn auch das ist eine Isnyer Besonderheit. Seltenwo gibt es soviele KünstlerInnen. Weltbekannte, die im Schloss residieren, aber auch Talente, die der Volkshochschule viel verdanken. Mitunter hat man das Gefühl, Isny besteht nur aus Galerien. Und aus Vernissagen und Finissagen. Und Konzerten. Der gute Fritz könnte noch vom Himmel runter ein Lied davon singen. ––– Überhaupt: Isny und die Kunst. Es wäre wahre Kunst, den Platz zu finden, alles aufzuzählen, was es da gibt. Ist ja auch fest in Frauenhand, die Kunst. Wie vieles andere in Isny. Nur bis ganz oben haben sie es noch nicht geschafft. Aber fast, Frau Lenz. Schon mal nicht schlecht! ––– A propos schlecht. Gibt’s denn auch Schlechtes in Isny? Nun ja, lange Zeit war das sicher die leidige B12. Was haben die

Isnyer gekämpft, bis endlich die paar Milliönchen für die Umfahrung bewilligt wurden. Die Griechen bekommen sogar Billionen. ––– Wieviele davon auf den Konten der Isnyer Banken liegen? Damit wäre doch auch so ein T(h)or auf drei Beinen … . ––– Nun, zumindest ein dickes Konto darf man vermuten. Das sollte eigentlich für kostenlose Häuser ... nein, stattliche Spenden haben es in Isny schwer. Quasi traditionell. Außer es handelt sich um Steuerzahler-Melk-Brunnen vor dem Fenster der Bürgermeister-Wohnung. ––– Tja, Isny und die Tiere (nein, nicht die Hohen im Rathaus und auch nicht die Original Isnyer Neidhammeln): Sie führen uns direkt zurück zum Sport. Denn was dem einen der Fußball (saustark), und dem anderen das Jagen ist (hat auch was mit Tieren zu tun), das sind dem anderen die Pferde oder der Drahtesel oder die Sprungweiten der Adler, die schon einen Bundestrainer und aktuell einen Bundesskiflieger hervorgebracht haben. Langer Satz, aber es geht ja auch um Vereine mit langer Tradition, die alle aufzuzählen den Satz nun wirklich gesprengt hätten. Noch länger ist nur das Loipennetz rund um Isny, was Ortsvorsteher ganz schön ins Schwitzen bringen kann. Denn der Tourismus, das ist auch ein ganz wichtiges Thema in Isny. Deshalb macht man auch so viele Veranstaltungen, die selbst Menschen aus dem Bayerischen anziehen. Da sind wir dann schon wieder recht. Nein, war nicht so gemeint. Aber einmal, da hörte der Spaß auf. Hatten die doch glatt Isny ins Kemptener Telefonbuch verfrachtet. Ja, wo simmer denn? ––– Dabei fahren die Isnyer durchaus auch mal gerne nach Kempten, Weitnauer Kinder gehen in Isny zur Schule, Maierhöfen haben sie fast eingemeindet - und man denke nur an Kreuzthal und Eisenbach. Wenn du auf der Württembergischen Seite gestorben bist, musstest Du froh sein, wenn sie


In der Bewegung verschieden In der Richtung gleich!

DRUCK UND MEDIEN

Das Vertriebsteam

Holzer Druck und Medien GmbH & Co. KG Druckerei und Zeitungsverlag Fridolin-Holzer-Straße 22+24 88171 Weiler im Allgäu Telefon (08387) 399-0

www.druckerei-holzer.de


Isny Allgäu

Einkaufen in Isny Das mittelalterliche Oval des Stadtkerns beherbergt eine junge, lebendige Stadt mit einem breiten Branchenmix im Einzelhandel und ansprechender Gastronomie. Für Einheimische und Gäste ist Einkaufen, Ausgehen und Bummeln in Isny attraktiv.

Wirtschaftsstandort Isny Die Allgäuer Landschaft inspiriert und tut gut. Es gibt zahlreiche Gründe in Isny zu leben und zu arbeiten. Für Isny sprechen u.a. die vielseitigen Herausforderungen in Betrieben, Einrichtungen und Unternehmen der verschiedensten Branchen. Hier sind Menschen gefragt, die offen und neugierig sind.

Stadt und Kultur Historisches Ambiente, genussreiches Stadtleben und ein anregendes Kulturprogramm - das vereint Isny. Im ehemaligen Benediktinerkloster, der Kunsthalle im Schloss, ist das Oeuvre des Malers Friedrich Hechelmann zu sehen. Unter dem gleichen Dach setzt die Städtische Galerie mit anspruchsvollen Wechselausstellungen spannende Kontraste.

Willkommen

Informationen: Isny Marketing GmbH, Tel. 07562. 97563-0, www.isny.de

Natur Sport Freizeit Schwarzer Grat, Eistobelschlucht, Taufach-Fetzach-Moos und Bodenmöser prägen das Allgäu bei Isny – spannend, weit und aussichtsreich. Eine Landschaft die Lust macht: Wandern, walken, Rad fahren, in die Zeitgeschichte eintauchen, Land und Leute kennen lernen, Käse und Bier genießen. Kilometer gut machen beim Langlaufen und Schneeschuhwandern. Gesundheit Schon vor 100 Jahren entdeckten Gesundheitsexperten Isny als Vorzugsraum. Heute stehen Ihnen im heilklimatischen Kurort und DSV Nordic Aktiv Zentrum Isny die Spezialisten der Waldburg-Zeil Kliniken und der Rehaklinik Überruh gerne bei der Auslotung und Verbesserung Ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit zur Seite.

AWM Sonderausgabe Isny  

ISNY Wirtschaft und Lebensmittelpunkt

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