Innovation Days: Fahrzeughersteller lenkt Richtung Zukunft
INTERVIEW
Hoch-Gruppe
Vom familiären Reparaturbetrieb zum bundesweiten Trendsetter
FACHZEITSCHRIFT
NACHHALTIGKEIT
Kleenoil
Ganzheitliches System für das Fluidmanagement
SENNEBOGEN
Metro-Erweiterung in Paris: Schlitzwandbau und Schwerlasthübe
Vorsprung durch Vernetzung.
Ganzheitliche Lösungen und Services für maximale Effizienz auf der Baustelle
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EDITORIAL
TITELSTORY .
Sennebogen // Krane im Einsatz: Schlitzwände & Schwerlastarbeiten für den Metro-Ausbau in Paris 8
KURZ GESAGT .
Ohne Qualitätssicherung und Zertifizierung keine Sekundärbaustoffe! 10
LIVE DABEI .
Hoch-Gruppe // Trendsetter mit Augenmaß: Die Hoch-Gruppe auf Wachstumskurs 12 Fliegl // Innovation Days 2026: Transformation vom Werk bis zur Straße 14 FRD // Hydraulikhämmer im Jura-Kalk: Die Qualität gibt den Ausschlag 18 VDBUM // Großseminar der Superlative: Vom Erlediger zum Partner auf Augenhöhe 20
ERDBEWEGUNG
Boels // Starke Maschinen für effiziente Erdbewegung 34 MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme // Effizienzbeschleuniger: Der Saugbagger von MTS 35
GEWINNUNG BRECHEN SIEBEN RECYCLING Hyundai Construction Equipment // Zwei 80-Tonner zur Miete: Manns Abbruch setzt auf Hyundai-Großbagger 36 Rotar // Revolutionäre Technologie für Betonscheren 37 Nebolex Umwelttechnik // Staubbindung im industriellen Bereich 38 Declaro // Smarte Bodenproben mit neuer App 39 Rotair // Leistungsstarker und kompakter Hydraulikhammer für moderne Minibagger 40 Sandvik // Stufenweise Anlagenmodernisierung bei laufendem
Lesen Sie diese und weitere Ausgaben digital
KANALBAU TIEFBAU
Ammann // Neue Stampfer: Höhere Produktivität, geringere Betriebskosten und verbesserter Komfort 46
Tsurumi // Wenn Abwasser schwierig wird:
Tsurumi trumpft mit CZ-Serie auf
47 X-Tools // Spezialtiefbau-Technik auf dem Oldenburger
GALABAU
Holp // Viel schneller mit dem RotoTop
50 Westtech // Maximale Wendigkeit auf engem Raum: Der kleine Schneidkopf Woodcracker CL140
Bobcat // Nächste Generation von Erdbohrern und Grabenfräsen
Bautec Machinery // Effizienter Betoneinbau mit hochwertigen Betonmischschaufeln
Probst // Neues Vakuum-Handverlegegerät für Platten bis 250 Kilogramm
KRANTECHNIK . ARBEITSBÜHNEN . Ruthmann // Familienunternehmen wächst in die 100-Meter-Klasse
Skyjack // Größte Geländescherenbühne im Kompakt-Portfolio setzt Maßstäbe
Geda // „SHAFT LIFT“: Sicher im Schacht, flexibel im System
Mateco // Arbeitsbühnen auf Winterbaustellen: Sicher arbeiten bei Kälte, Schnee und Dunkelheit
SCHALUNGEN BETON
Peri // Brückensanierung ohne Beeinträchtigung
Ammann Group // Neue Betonproduktionsstätte für Wade Adams in Dubai
Mayer Schaltechnik // Vom Praxistest zur Investition:
Neue Deckenschalung überzeugt im Einsatz
BAUSTELLENEINRICHTUNG . PSA .
Liebherr // Energiewende auf der Baustelle:
Neun mobile Energiespeicher für Van der Spek
Helly Hansen // Sicher & sichtbar: UC-ME
Kränzle // B-Serie: Maximale Freiheit und Leistung
Daimler Truck // Arocs im Schneedienst beim Biathlon-Weltcup 2026
OEM MOTOREN KOMPONENTEN
BU Power Systems // Leistungsstarke elektrische Komponenten auch im Winter 74 Briggs & Stratton/Vanguard // CANbus: Effiziente Maschinenkommunikation
Kleenoil // System für nachhaltiges Fluidmanagement
SAF-Holland // Maximale Wendigkeit für die Innenstadt
MANAGEMENT DIGITALISIERUNG
Onestop Pro // Neue Funktion: Automatische Verbuchung
Scania // Markenübergreifende Fuhrparkverwaltung
Dieser Ausgabe liegt eine Beilage der Firma design112 bei.
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„Ein
anziehender Auftragseingang kann seine Wirkung nur entfalten, wenn Investitionen planbar bleiben und der regulatorische Druck sinkt.“
Der Abwärtstrend ist gestoppt
Es ist erfreulich, dass wir das konjunkturelle Tal durchschritten haben und der Auftragseingang anzieht. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass die schwache Ertragslage wenig Spielraum für notwendige Investitionen lässt. Trotzdem bekennen wir uns zum Standort Europa und übernehmen Verantwortung. Das fordern wir auch von der Politik mit dem Appell, die anstehenden Strukturprobleme endlich zu lösen“, so Joachim Strobel, Vorsitzender des Fachverbandes Baumaschinen und Baustoffanlagen (VDMA), in einer Stellungnahme Anfang Februar. Darin ordnet der Verband die Entwicklung der Baumaschinenindustrie im Jahr 2025 ein und wagt zugleich einen Ausblick auf 2026.
Die dazu vorgelegten Zahlen zeichnen ein gemischtes, insgesamt jedoch deutlich stabileres Bild als in den Vorjahren: Der Auftragseingang lag 2025 insgesamt 18 Prozent über dem Vorjahresniveau, während der Umsatz preisbereinigt leicht um 1 Prozent zurückging. Für 2026 rechnen die Hersteller mit einem nominalen Umsatzplus von 5 Prozent, was nach dem Rückgang 2024 um 21 Prozent keine Entwarnung bedeutet, aber eine moderate Erholung skizziert.
Gerade dieser scheinbar positive Trend steht jedoch auf einem Fundament, das politisch und wirtschaftlich weiter wackelt. Als bestimmende Themen nennt der VDMA weiterhin die Überregulierung in Europa und den unfairen Wettbewerb durch unkontrollierte Billigimporte aus China. Hinzu kommen die Unsicherheiten rund um die USAdministration und die ausgeweiteten Stahlzölle, die bereits Spuren hinterlassen haben: Die europäischen Baumaschinenexporte in die Vereinigten Staaten gingen 2025 um fast 30 Prozent zurück.
Wie diese Gemengelage in der Praxis ankommt, erfuhr das Treffpunkt.Bau-Team auf dem 54. VDBUM Großseminar. Unter dem Motto „Brücken bauen – Zukunft gestalten“ zeigte sich, wo aktuell der größte Gesprächsbedarf liegt: bei der verlässlichen Finanzierung von Infrastrukturvorhaben, bei schnelleren Planungs- und Genehmigungsprozessen sowie beim praxisnahen Einsatz digitaler Lösungen und neuer Antriebskonzepte. In Willingen wurde damit greifbar, was die VDMA-Zahlen zuvor signalisierten: Ein anziehender Auftragseingang kann seine Wirkung nur entfalten, wenn Investitionen planbar bleiben und der regulatorische Druck sinkt. Mehr dazu lesen Sie in unserem Nachbericht, der ab Seite 20 beginnt.
Viel Freude mit diesen und den weiteren Themen,
Gloria Schaffarczyk
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Messe-Events
FACHTAGUNG ABBRUCH 2026 Berlin
13. März 2026
Stand: B 15
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Krane im Einsatz: Schlitzwände & Schwerlastarbeiten für den Metro-Ausbau in Paris
SENNEBOGEN Die Spezialtiefbauarbeiten für das künftige U-Bahn-Netz des Grand Paris Express in Paris laufen auf Hochtouren. Auf der Linie 15 West sind die Teams von NGE Fondations an mehreren Baustellen gleichzeitig im Einsatz und nutzen gleich mehrere Sennebogen-Krane und Seilbagger sowohl für die anfallenden Fundament- als auch für die Hebearbeiten.
Der Grand Paris Express ist ein neues Untergrund-Verkehrsnetz für den Großraum Paris, das bereits seit 2016 im Bau ist und Anfang der 2030er-Jahre finalisiert werden soll. Das Infrastrukturprojekt ist eines der derzeit größten in Europa und umfasst sechs vollautomatisch betriebene U-Bahn-Linien, die das bestehende Pariser Metro-System erweitern, inklusive 68 Stationen und sieben Technischer Zentralen. Es entsteht ein neues, nachhaltig ausgelegtes Liniennetz, das vor allem die Anbindung und den Austausch der umliegenden Gemeinden untereinander deutlich verbessern soll. Die neue Linie 15 West wird nach ihrer Fertigstellung die längste U-Bahn-Linie Frankreichs und als Umgehungsstrecke um den Stadtkern insgesamt 45 Gemeinden und 4 Departements der Region Île-de-France durchqueren.
Zusammen mit dem General-Bauunternehmen Webuild und dem französischen Technikdienstleister Equans France hat das französische Tiefbauunternehmen NGE Fondations als Gruppe Ende Mai den vierten und letzten Staatsauftrag für die Planung und den Bau des westlichen Abschnitts der Linie 15 erhalten. Das Projekt hat ein Volumen von 1,38 Milliarden Euro und soll bis Ende 2031 fertiggestellt werden. Dieses finale Teilstück
wird letztlich die Linie 15 abschließen. Es wird den Bahnhof Bécon-les-Bruyères mit dem Bahnhof Saint-Denis - Pleyel verbinden und umfasst 7 km Tunnel, 4 neue Bahnhöfe mit Anschlüssen an das bestehende Netz und wichtigen Gebäudeblöcken (Wohnungen, Büros, Geschäfte usw.).
Zwei Spezialtiefbauprojekte in Gennevilliers: Servicetunnel und U-Bahnhof Seit einigen Monaten haben die Teams von NGE Fondations mit den Arbeiten an den Schlitzwänden begonnen, um die Fundamente für die ersten beiden Bauprojekte des von NGE geleiteten Konsortiums zu erstellen: Dies betrifft zum einen den Servicetunnel „Les Caboeufs“ in der Gemeinde Gennevilliers. Dieser Standort wird der Eingangsschacht bzw. das Servicebauwerk für die Tunnelbohrmaschine sein, die einen 7,5 km langen Tunnel bohren wird. Die Besonderheit dieses Bauabschnitts liegt in der Arbeitsweise der Tunnelbohrmaschine, die in zwei aufeinanderfolgenden Schritten arbeitet. Ein erster Abschnitt von 1,2 km wird in östlicher Richtung bis nach Saint Ouen gebaut, ein zweiter Abschnitt stellt dann die Verbindung zum Geschäftsviertel „Bécon les Bruyères“ in Richtung Courbevoie / La Défense her.
Fundamentarbeiten: 1200 mm dicke Schlitzwände erstellt Als Vorbereitung für die anstehende Tunnelbohrung kümmert sich NGE Fondations um den Bau der 1.200 mm dicken Schlitzwände. Diese werden mit einem Sennebogen 6130HD Seilbagger mit Stein-Schlitzwandgreifer und einer Hydrofräse (oder „Cutter”) durchgeführt. Die Schlitzwandlamellen weisen eine Tiefe von 50 m auf, wobei die Außenwände 1.000 mm und die zentrale Trennwand sogar 1.200 mm Wandstärke misst.
Drei Sennebogen-Krane und Seilbagger auf der Baustelle „Les Caboeufs” in Gennevilliers: Der 6130HD mit Schlitzwandgreifer im Tandem mit einer Hydrofäse, der 6140HD beim Schwerlasthub und der Raupenkran 3300 beim Verheben von Bewehrungskörben. Quelle: Sennebogen
In Gennevilliers bearbeiten die Teams von NGE Fondations zwei Spezialtiefbaustellen gleichzeitig.
Sennebogen-Seilbagger beim Bau des Eingangsschachtes für die Tunnelbohrmaschine: Der 6130HD mit Schlitzwandgreifer im Tandem mit einer Hydrofräse und der 6140HD beim Schwerlasthub. Quelle: Sennebogen
Zwei Verschlussplatten – je eine an beiden Enden – vervollständigen das Bauwerk und fungieren als Abschirmung in beide Richtungen, sodass eventuell von der Tunnelbohrmaschine generierte Leckagen vermieden werden können.
Schwerlasthübe mit Raupenkranen und Seilbagger
Die anfallenden Hebearbeiten, insbesondere die der Bewehrungskörbe, werden mit dem Raupenkran Sennebogen 3300 mit einer Tragkraft von 125 t durchgeführt, der von der Firma Force-Loc zur Verfügung gestellt wurde. Ausgestattet mit einer Hauptwinde und einer Hilfswinde gewährleistet der Kran das sichere Anheben der Baustahlmatten, sodass die geschweißten Metallkonstruktionen unversehrt bleiben. Die Schwerlasthebearbeiten übernimmt der ebenfalls auf der Baustelle eingesetzte 140 t-Seilbagger Sennebogen 6140 HD. Ausgestattet mit zwei 350-kN-Freifallwinden wird dieser ab Anfang 2026 mit einem 1.500 mm-Schlitzwandgreifer ebenfalls bei den Tiefbauarbeiten auf der nächsten Baustelle des Bahnhofs Gare des Agnettes zum Einsatz kommen.
Abwechslungsreiche Arbeiten im Tiefbau für die Seilbagger
Ninos Salur, Bauingenieur des Servicebauwerks, erklärt: „Sowohl beim Heben als auch bei den Fundamentarbeiten haben sich die SennebogenKrane und Seilbagger als sehr effizient erwiesen. Auch bei der nächsten Baustelle am Bahnhof Les Agnettes werden wir die Seilbagger wieder einsetzen und dabei den 6130HD für die Schwerlasthübe und den 6140HD für die Erstellung der Schlitzwände nutzen. Die Schlitzwände sollen an diesem Bahnhof sogar eine Breite von 1.500 mm haben. Die technische Unterstützung durch die Teams von Sygmat und ihre Hilfe beim Auf- und Abrüsten der Maschinen schätzen wir sehr.“ Nach
der Fertigstellung der Schlitzwände übergibt das Bauunternehmen das Projekt planmäßig an die Erdbau- und Tiefbauteams, die das Material ausheben und so die eigentliche Baugrube erstellen, damit ab Herbst 2026 die Tunnelbohrmaschine zum Einsatz kommen kann.
Raupen-Telekran 673 E: Flexibilität auf schwierigem Gelände Beim zweiten Bauprojekt in Gennevilliers handelt es sich um den künftigen Bahnhof Les Grésillons. Dieser wird die erste Baustelle sein, die die Tunnelbohrmaschine bei ihrem Vortrieb in Richtung Westen in einer Tiefe von 27 m durchquert. Die Abmessungen der Baugrube, in der der zukünftige Bahnhof entstehen wird, beträgt 25 x 108 m. Die heikelste technische Herausforderung bei der Errichtung dieser Fundamente liegt in der unmittelbaren Nähe zu der bestehenden Bahnlinie RER C. Denn der Bahnhof Les Grésillons wird der Knotenpunkt zur Eisenbahn-Linie werden und täglich rund 60.000 Fahrgäste befördern. Eine weitere Komplexität ergibt sich aus der Nähe zum Fluss Seine. Dieser verleiht dem Untergrund eine gewisse Instabilität, sodass außergewöhnlich dicke Wände zur Stützung des Bauwerks erforderlich sind, d. h. die Wände müssen bis zu 67 m tief und 1.500 mm dick werden.
Auf dieser Baustelle werden die Tiefbauarbeiten von zwei Trägergeräten mit Schlitzwandgreifer und Hydrofräse durchgeführt, die anfallenden Schwerlasthübe von einem Raupenkran. Alle weiteren Hebe- und Verladearbeiten übernimmt der Raupen-Teleskopkran Sennebogen 673E mit einer Tragkraft von 70 t. Der geländegängige Teleskopkran wurde aufgrund seiner Kompaktheit und Vielseitigkeit ausgewählt. „Mit ihm können wir in allen Bauphasen vielfältige Anforderungen auf der Baustelle erfüllen: Vorbereitung der Bewehrungskörbe, Betonierarbeiten und alle schnellen Verladearbeiten auf der gesamten Bau-
Der Raupenkran Sennebogen 3300 der Firma Force-Loc kümmert sich um die Montage der Bewehrungskörbe beim Servicebauwerk für die Tunnelbohrmaschine. Quelle: Sennebogen
stelle. Seine Fähigkeit, sich unter Last zu bewegen und seine Auslegerlänge auch unter Last frei einzustellen, sind echte Vorteile für unsere Teams“, erklärt Bauingenieur Loris Berniot.
Der Raupentelekran Sennebogen 673E unterstützt die Betonierarbeiten, die Vorbereitung der Bewehrungskörbe und verschiedene Verladearbeiten auf der Baustelle des Bahnhofs Les Grésillons in Gennevilliers. Quelle: Sennebogen
„Erst Qualitätssicherung und Zertifizierung schaffen Vertrauen und nur mit Vertrauen werden aus Sekundärbaustoffen Wertstoffe mit Verantwortung.“
Thomas Fischer, Geschäftsführer – QUBA Qualitätssicherung Sekundärbaustoffe GmbH
Ohne Qualitätssicherung und Zertifizierung keine Sekundärbaustoffe!
Sekundärbaustoffe sind kein Abfallprodukt, sondern ein Wertstoff mit Verantwortung. Wer sie in tragende Anwendungen bringen will, braucht mehr als gute Vorsätze: Qualitätssicherung und Zertifizierung sind die Eintrittskarte in Planung, Ausschreibung und Bauausführung. Sie schaffen Vertrauen, minimieren Haftungsrisiken und machen die Leistung des Materials transparent – chemisch wie technisch. Einheitliche Regeln geben den Rahmen vor und machen den Einsatz rechtssicher.
Die Ersatzbaustoffverordnung stärkt dafür bundeseinheitlich die güteüberwachte Herstellung – das erhöht Akzeptanz und Vollzugssicherheit entlang der gesamten Prozesskette.
Das QUBA Qualitätssiegel (www.quba-deutschland.de), ein vom bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e. V. getragenes System, bescheinigt für zertifizierte Sekundärbaustoffe die Einhaltung aller bau- und umwelttechnisch relevanten Regelwerke – der Einsatz wird für Bauherren und Behörden einfach und rechtssicher. QUBA kombiniert werkseigene Produktionskontrolle und unabhängige Fremdüberwachung, sorgt für klare Verantwortlichkeiten und bietet digitale Dokumentation (WMS) bis hin zur Integration in Prüf-/Datenplattformen – das beschleunigt Freigaben und macht Qualitäten für Vergabe und Baustelle schnell nachvollziehbar.
Parallel rückt Europa mit der neuen EU-Bauproduktenverordnung die Kreislaufqualität stärker in den Fokus: Digitaler Produktpass, geschärfte Konformitäts-/Marktüberwachung und mehr Transparenz entlang der Lieferkette – ein zusätzlicher Schub für geprüfte, kreislauffähige Produkte.
Mein Appell: Bauherren, Planer und öffentliche Hand sollten qualitätsgesicherte Sekundärbaustoffe konsequent nachfragen – und Produzenten weiter in QS, Digitalisierung und Nachweise investieren. So werden aus Abbruchmaterial verlässliche Baustoffe – und aus der Idee Kreislaufwirtschaft gelebte Realität.
Trendsetter mit Augenmaß: Die Hoch-Gruppe auf Wachstumskurs
Der Stammsitz der Hoch-Gruppe im baden-württembergischen Steinach. Dort beheimatet sind Hoch Baumaschinen mit Verkauf, Vermietung und Service sowie Hoch Hydraulik. Seit 2018 zählt auch Kohrmann Baumaschinen mit 14 Niederlassungen zur Unternehmensgruppe.
HOCH-GRUPPE Was 1995 als bescheidener Reparaturbetrieb für Land- und Baumaschinen begann, hat sich unter der Leitung der Familie Hoch zu einem der dynamischsten Akteure der deutschen Baumaschinenbranche entwickelt. Mit heute über 250 Mitarbeitern und 17 Standorten in Baden-Württemberg sowie den neuen Bundesländern steht die Hoch-Gruppe für ein gesundes Wachstum, das technologische Vorreiterrolle mit bodenständigen Werten vereint. Geschäftsführer Dr. Nino Hoch spricht mit Bernd Mair über den unternehmerischen Mut, eigene Marken wie Rocca zu entwickeln, die Grenzen der E-Mobilität auf dem Bau und warum Deutschland einen politischen Weckruf benötigt.
Mit der neu geschaffenen Eigenmarke Rocca wagt Hoch den Schritt zum Hersteller. Die Anbaugeräte wurden speziell für den TiltrotatorEinsatz entwickelt. Quelle: Hoch-Gruppe
Herr Dr. Hoch, lassen Sie uns mit der Geschichte beginnen. Wer hat das Unternehmen gegründet und mit welcher Vision fing alles an?
Dr. Nino Hoch: Das Unternehmen wurde 1995 von meinem Vater Matthias Hoch gemeinsam mit meiner Mutter Erika Hoch hier in Steinach im Schwarzwald gegründet. Die ursprüngliche Intention war ein reiner Reparaturbetrieb für Landund Baumaschinen. Von dort aus sind wir nach und nach gewachsen und haben unser Portfolio stetig erweitert.
Wie groß ist die Hoch-Gruppe heute und in welchen Regionen sind Sie aktiv?
Dr. Nino Hoch: Heute umfasst die Gruppe – also Hoch und Kohrmann zusammen – 17 Niederlassungen. Wir beschäftigen knapp über 250 Mitarbeiter. Unser Schwerpunkt liegt in BadenWürttemberg, Sachsen und Sachsen-Anhalt, wobei wir in der Vermietung deutschlandweit agieren.
2018 gab es einen massiven Wachstumssprung durch die Übernahme der Firma Kohrmann Baumaschinen. War das ein geplanter Meilenstein oder eher ein Risiko?
Dr. Nino Hoch: Es war ein enormer unternehmerischer Meilenstein, der uns massiv nach vorne gebracht hat. Vor 2018 hatten wir zwei Standorte und etwa 80 Mitarbeiter; durch die Übernahme kamen plötzlich 120 Leute und 14 Standorte dazu. Das war für das Management eine völlig neue Herausforderung, da die Standorte plötzlich nicht mehr in ‚Sichtweite‘ lagen. Ein Erfolgsprojekt dieser Übernahme ist unsere Niederlassung in Leipzig: Dort haben wir den Mietumsatz seit 2018 erheblich gesteigert, indem wir konsequent unsere Hoch-Philosophie angewandt und auf Premium-Maschinen sowie moderne Technik wie automatische Maschinensteuerungen und Tiltrotatoren gesetzt haben.
Aber auch die Gründung der Hoch Hydraulik GmbH war entscheidend. Hoch Hydraulik ist
Quelle: Bernd Mair
spezialisiert auf Zylinderreparaturen und -fertigungen. Mit unserer eigenen Metallbearbeitung reparieren wir Hydraulikzylinder für alle gängigen Erdbaumaschinen – vom Minibagger bis zur 100-Tonnen-Klasse.
Darüber hinaus bieten wir einen mobilen Schlauchservice mit sechs zur Werkstatt ausgestatteten Fahrzeugen an, vornehmlich entlang der Rheinschiene zwischen Karlsruhe und Basel und neu auch in der Bodensee-Region. Zudem betreiben wir Handel – auch über unseren Onlineshop –mit einem großen Sortiment an Hydraulikkomponenten für Land-, Bau- und Industriemaschinen.
Würden Sie Hoch eher als Trendsetter oder als Traditionalisten bezeichnen?
Dr. Nino Hoch: Es ist ein Mix. Wir sind traditionell, was unsere Werte angeht, und wachsen mit Augenmaß. Wir wollen Innovationsvorreiter sein. Unser Anspruch ist es, über alle relevanten Entwicklungen und Technologiethemen, die unseren Kunden Wettbewerbsvorteile verschaffen, frühzeitig informiert zu sein – und proaktiv auf sie zuzugehen. So schaffen wir echten Mehrwert und differenzieren uns klar vom Wettbewerb.
Welche Marken und Produkte bilden heute den Kern Ihres Geschäfts?
Dr. Nino Hoch: Wir setzen im Vertrieb auf klare Partnerschaften als A-Händler – mit Produkten, hinter denen wir 100-prozentig stehen, die unseren Qualitätsstandards entsprechen. Bei Hoch sind das Kubota, Bergmann und seit neuestem Merlo und Atlas Weycor; bei Kohrmann sind es Takeuchi, Kramer und Hydrema. Im Mietpark, der etwa 2.000 aufsitzbare Maschinen umfasst, ergänzen wir das durch Premium-Marken wie Caterpillar, Liebherr oder Volvo und bieten gezielt auch Spezialmaschinen an, die ein Bauunternehmer nur projektbezogen benötigt. Beispiele dafür sind mobile Böschungsbagger oder Planierraupen auf Gummipads. Zusätzlich haben wir den baumashop24.com als One-Stop-Shop für markenübergreifende Ersatzteile etabliert. Kein Werkstattmeister hat heute mehr die Zeit und die Geduld, sich durch 20 oder mehr Portale zu kämpfen, um Teile zu bestellen. Bei uns bekommt er alles, was er braucht. Das kommt gut an bei den Kunden. Ganz aktuell und wieder mal Neuland für uns ist die Schaffung von Rocca, einer Eigenmarke für spezielle Anbaugeräte.
Mit Rocca sind Sie unter die Hersteller gegangen. Warum braucht der Markt noch eine Marke für Anbaugeräte?
Dr. Nino Hoch: Weil wir eine Nische gesehen haben: Anbaugeräte, die zu 100 % für den Einsatz am Tiltrotator optimiert sind. Herkömmliche Löffel haben oft nicht die nötige Bewegungsfreiheit oder sind zu schwer. Unsere Rocca-Geräte zeichnen sich durch eine sehr hohe Qualität, leichte Bauweise und ein spezielles Design aus,
das perfekt mit Tiltrotatoren matcht. Wir lassen diese in Europa aus hochwertigem Material wie Hardox 400 oder Hardox 500 Tuf fertigen und testen sie intensiv in unserem eigenen Mietpark. Erhältlich sind die Geräte derzeit bei Hoch, Kohrmann und online über den baumashop24. Aber auch Händleranfragen sind erwünscht.
In Skandinavien haben fast 90 % der Bagger einen Tiltrotator, in Deutschland ist die Skepsis größer. Woran liegt das?
Dr. Nino Hoch: Das liegt an der Struktur mit vielen kleinen Betrieben in Skandinavien. Ein Tiltrotator macht vor allem dann Sinn, wenn ein fester Fahrer auf der Maschine sitzt, der sich damit identifiziert. Bei wechselnden Fahrern wird es schwierig. Dennoch sehe ich hierzulande eine steigende Tendenz.
Ein weiteres großes Thema ist die Nachhaltigkeit. Wie sieht es mit der Nachfrage nach Elektromaschinen aus?
Dr. Nino Hoch: Die Nachfrage ist hier eher zurückhaltend. Aus unserer normalen Kundschaft kommt die Frage nur auf, wenn der Elektroantrieb explizit vorgeschrieben ist, etwa in Tiefgaragen. Für stationäre Maschinen wie in Kieswerken sehe ich Potenzial, aber für die normale Baustelle fehlt mir für die nächsten zehn Jahre ehrlich gesagt die Fantasie, wie die dafür notwendige Infrastruktur bereitgestellt werden kann.
Wie bewerten Sie die aktuelle wirtschaftliche Lage der Branche?
Dr. Nino Hoch: Es gibt eine Kaufzurückhaltung, die wir aber durch ein starkes Mietgeschäft kompensieren können. Die größte Herausforderung
Die Geschäftsführung der Hoch-Gruppe: Matthias Hoch mit seinen Söhnen Fabio (l.) und Dr. Nino Hoch. Quelle: Hoch-Gruppe
sind die deutlich gestiegenen Maschinenpreise bei gleichzeitig erhöhtem Zinsniveau. Während sich die Investitions- und Finanzierungskosten massiv verteuert haben, verharren die Mietraten vielerorts noch auf dem Niveau von vor fünf bis sechs Jahren. Diese auseinanderlaufende Entwicklung setzt die Wirtschaftlichkeit im Vermietgeschäft spürbar unter Druck.
Was müsste sich politisch ändern, um den Standort Deutschland zu stärken?
Dr. Nino Hoch: Wir leiden unter hoher Bürokratie und unsicheren Rahmenbedingungen. Zudem müssen wir über das Thema Arbeitszeit sprechen. Während wir über 35-Stunden-Wochen diskutieren, laufen uns Länder wie Polen oder Tschechien den Rang ab. Es muss ein Weckruf stattfinden, damit Deutschland international wieder wettbewerbsfähig wird.
Bernd Mair
Die Vermietung von Baumaschinen mit Premium-Ausstattung wie automatischen 3D-Maschinensteuerungen und Tiltrotatoren ist einer von vielen Geschäftszweigen der Hoch-Gruppe, wie uns Geschäftsführer Dr. Nino Hoch mitteilte.
Quelle: Bernd Mair
Innovation Days 2026: Transformation vom Werk bis zur Straße
FLIEGL Am 6. und 7. Februar öffnete Fliegl in Triptis zu den Innovation Days die Tore. An zwei Veranstaltungstagen präsentierte das Unternehmen zentrale Projekte am Standort, gab Einblicke in die Neuordnung der Produktion und stellte neue technische Lösungen aus dem Portfolio vor. Für Treffpunkt.Bau nahm Manfred Zwick an der Veranstaltung teil.
Die Fliegl-Gruppe ist mit mehreren Standorten in Deutschland und Europa im Nutzfahrzeugbau aktiv. Zum Verbund gehören neben dem Werk in Triptis Hangler in Österreich sowie Strolit in Bosnien-Herzegowina. Im Trailer-Verbund fertigen rund 500 Mitarbeiter jährlich etwa 5.000 Fahrzeuge. Nach eigenen Angaben verarbeitet die Gruppe dabei rund 100.000 Tonnen Stahl pro Jahr. Ergänzt wird das Portfolio durch die Mietflotte der RPS Trailer Rental mit rund 700 Fahrzeugen.
Innerhalb dieses Verbunds nimmt Triptis eine zentrale Rolle ein. Das 1991 gegründete Werk beschäftigt rund 250 Mitarbeiter. Mit steigender Produktionsleistung wuchsen in den vergangenen Jahren vor allem die Anforderungen an interne Wege, Abläufe und Logistik. Genau hier setzt das aktuelle Investitionsprogramm an.
Neuer Hallenkomplex bündelt die Prozesse Effizienz wird bei Fliegl nicht nur auf der Straße definiert, sondern bereits in der Fertigung. Im Werk 1 hatten sich die Wege zwischen Lager, Schweißerei, Montage und Endmontage über Jahre hinweg deutlich verlängert. Als Kern des Investitionsprogramms entsteht daher ein neuer Hallenkomplex, mit dem die Produktionsbereiche räumlich neu geordnet werden. Künftig werden sämtliche Stationen unter einem Dach gebündelt, sodass Komponenten und Fahrzeuge nicht mehr über das Werksgelände transportiert werden müssen.
Die Produktionsstrecke verkürzt sich um 74 % auf 260 m statt bisher 1.000 m. Das bedeutet erheblich kürzere Werksverkehre, weniger CO2Ausstoß und eine spürbare Zeitersparnis in der Montage. „Mit der Werksumstellung ergeben sich
pro Jahr innerbetrieblich 1.150 Kilometer weniger Strecke, die zurückgelegt werden muss. Das ist so viel wie von uns nach Kiel und zurück“, erklärt Geschäftsführer Helmut Fliegl.
Als Teil des Programms „Fit 2030“ werden 11,7 Millionen Euro in den Neubau investiert. Der Zeitplan ist ambitioniert: Weniger als vier Monate sind für die Umsetzung vorgesehen. Vor Ostern 2026 soll die neue Halle in Betrieb gehen, witterungsbedingt mit leichter Verzögerung. Der Umzug der einzelnen Stationen findet im laufenden Betrieb statt, berichtet Werkleiter Maxi Fliegl. Neben der Wegeverkürzung spielt auch die Energieeffizienz eine wichtige Rolle. Das Dach der neuen Halle ist mit Photovoltaikmodulen ausgestattet. Fußboden- und Grubenheizungen sorgen für stabile Arbeitsbedingungen, während die Abwärme der neuen Maschinen, unter ande-
Am 6. und 7. Februar zeigte Fliegl bei den Innovation Days in Triptis, wie der Standort für die kommenden Jahre neu aufgestellt wird. Zentrales Projekt ist ein neuer Hallenkomplex in Werk 1, der die Fertigung bündelt und vor Ostern 2026 in Betrieb gehen soll.
Quelle: Fliegl
Ein neu entwickeltes Chemiechassis für Elektro-Zugmaschinen bildete das technische Highlight der Innovation Days 2026. Die Konstruktion berücksichtigt die geringere zulässige Sattellast von E-Lkw und setzt auf eine optimierte Achsposition mit leicht größerem Radstand, um die Lastverteilung auszugleichen. Zu den ersten Anwendern zählt der Tankcontainer-Dienstleister Köppen aus Duisburg.
rem der Kompressoren, zur Rückgewinnung von Strom und Wärme genutzt wird.
Neue Technik erhöht die Wertschöpfung
Parallel zur baulichen Neuordnung investierte Fliegl auch in die Fertigungstiefe. Im Werk 2 wurden zwei neue Schweißroboter von Panasonic installiert, die Alu- und Stahlmulden für die Sattelkipper noch präziser und schneller fertigen.
„Die Qualität jeder einzelnen Schweißnaht lässt sich nun nachvollziehen, beispielsweise die Wärmeeinbringung und das A-Maß, also die Nahtdicke“, erklärt Werkleiter Maxi Fliegl. Fallen durch die Industrieroboter Arbeitsplätze weg? „Im Gegenteil“, so Maxi Fliegl weiter und fügt an: „wir können jetzt auch Komponenten inhouse fertigen, die wir vorher ausgelagert hatten. Ziel der Investition war also auch, mehr Arbeitsplätze zu schaffen, mehr Eigenfertigung nach Triptis zu holen und Transportwege zu reduzieren.“ Damit verzahnt Werk 2 die erweiterten Kapazitäten mit der Neuordnung in Werk 1 und stärkt den Standort Triptis insgesamt.
Nachhaltigkeit prägt den Standort Über die energetischen Maßnahmen im Neubau hinaus ist der Standort seit Jahren konsequent nachhaltig ausgerichtet. Bereits 2010 begann Fliegl damit, die Hallendächer schrittweise mit Photovoltaikanlagen auszustatten. Inzwischen sind sämtliche Dächer am Standort belegt und erzeugen ein Mehrfaches des Eigenbedarfs. Der überschüssige Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist.
Das eigene Blockheizkraftwerk sorgt zudem für eine nachhaltige Wärmeerzeugung, während Elektro-Gabelstapler auf dem Werksgelände lokal emissionsfrei unterwegs sind. Ein Regalsystem
erzeugt darüber hinaus durch die Bewegungsenergie beim Auf- und Abfahren Strom. Mit der Aktion „Baumpatenschaft“ bindet Fliegl auch die Kunden aktiv in das Nachhaltigkeitskonzept am Standort ein. Bei jeder Fahrzeugabholung besteht die Möglichkeit, gemeinsam einen Baum auf dem großen Werksgelände in Werk 2 zu pflanzen. In Kooperation mit einer Baumschule werden dafür vor allem einheimische Arten wie Eichen und Buchen ausgewählt, fachgerecht gesetzt und dauerhaft gepflegt. Auf diese Weise kommen pro Jahr mehrere tausend neue Bäume hinzu. Als sichtbares Zeichen der Beteiligung erhalten die Baumpaten eine Urkunde, zusätzlich wird am jeweiligen Baum eine Metallplakette mit dem Firmennamen angebracht. Auch Manfred Zwick übernahm im Rahmen der Innovation Days eine Baumpatenschaft für Treffpunkt.Bau beziehungsweise den MZ Mediaverlag.
Portfolio und Produktion wurden erlebbar Bei den Innovation Days zeigte Fliegl einen Querschnitt der am häufigsten verkauften Produktgruppen und machte damit die Bandbreite des Programms sichtbar. Vom klassischen Gardinensattelauflieger über Containerchassis und Sattelkipper mit Mulde bis hin zum neuen STEP-Podest reichte das Spektrum der ausgestellten Fahrzeuge. Ergänzt wurde die Präsentation durch einen Tandem-Wechselpritschenanhänger, einen T-Tiefbettsattelauflieger sowie einen Tiefladeanhänger und damit durch Lösungen für unterschiedliche Transportanforderungen. Es blieb jedoch nicht bei einer reinen Fahrzeugschau: Direkt an den Exponaten erläuterten Fliegl-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter die jeweiligen Einsatzbereiche und technischen Besonderheiten und standen für vertiefende Fragen
zur Verfügung. Ein moderiertes Vorführkino griff diese Einblicke auf, zeigte ausgewählte Modelle im Einsatz und ordnete sie fachlich ein. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, Werk 1 und Werk 2 zu besichtigen und die Produktionsabläufe am Standort unmittelbar nachzuvollziehen.
Neues Chemiechassis ermöglicht den E-Betrieb Ein besonderes Highlight der Innovation Days war die Präsentation des neu entwickelten Chemiechassis für den Betrieb mit Elektro-Zugmaschinen. Firmenchef Helmut Fliegl enthüllte das Fahrzeug persönlich und unterstrich damit die strategische Bedeutung der Antriebswende für das Unternehmen und den Standort.
Parallel zum Neubau in Werk 1 gingen in Werk 2 zwei neue Schweißroboter in Betrieb, die Aluund Stahlmulden mit nachvollziehbarer Nahtqualität fertigen. Einer der beiden durfte seine Funktionstüchtigkeit nach der Einweihung direkt unter Beweis stellen. Quelle: Treffpunkt.Bau
Quelle: Fliegl
Für Treffpunkt.Bau war Manfred Zwick vor Ort und übernahm im Rahmen der Innovation Days eine Baumpatenschaft auf dem Werksgelände in Triptis. Quelle: Fliegl
Jochen Köppen, Geschäftsführer der Köppen GmbH, und Helmut Fliegl, Geschäftsführer der Fliegl Fahrzeugbau GmbH, vor dem neuen Chemiechassis. Quelle: Treffpunkt.Bau
Die Standhaftigkeit von Sattelkippern ist beim Be- und Entladen entscheidend. Auf der hauseigenen Kippertestanlage prüft Fliegl diese Eigenschaft und nutzt die Ergebnisse für die Weiterentwicklung des Portfolios. An unserem Besuchstag wurde die Anlage von Werkleiter Maxi Fliegl vorgeführt.
Hintergrund ist die veränderte Gewichtsverteilung batterieelektrischer Sattelzugmaschinen, die durch das zusätzliche Batteriegewicht andere konstruktive Lösungen erfordert. „Bei E-Lkw muss die Sattellast oft geringer sein als bei herkömmlichen Zugmaschinen. Wir haben das durch eine optimierte Achsposition mit einem leicht größeren Radstand gelöst“, erklärt Fliegl Vertriebsexperte Richard Milbert. Entscheidend war dabei, die Lastverteilung so anzupassen, dass trotz der veränderten Rahmenbedingungen eine wirtschaftliche Nutzung mit hoher Nutzlast möglich bleibt. Das neue Chassis ist Auftakt für eine komplette Produktpalette, die Fliegl speziell für den Betrieb mit Elektro-Zugmaschinen entwickelt.
Einer der ersten Kunden ist der TankcontainerDienstleister Köppen aus Duisburg, der den elek-
Im Rahmen der Veranstaltung bot Fliegl geführte Rundgänge durch Werk 1 und Werk 2 an, bei denen Besucher Einblicke in die Produktionsabläufe und zentrale Fertigungsbereiche erhielten. Quelle: Treffpunkt.Bau
Quelle: Treffpunkt.Bau
trischen Einsatz im Chemietransport konsequent vorantreibt. Zum Einsatz kommt ein 3-Achs-Container-Chassis für 20-Fuß-Tankcontainer. Das Unternehmen transportiert damit hochwertige und verbrauchssteuerpflichtige Spezialchemie. Um die abgegebene Menge exakt kontrollieren und dokumentieren zu können, integrierte Fliegl ein spezielles Wägesystem: Der Container lagert auf dem Chassis auf vier präzisen Wägezellen, so kann die Ladungsabgabe exakt kontrolliert und protokolliert werden.
Damit wird das Chemiechassis nicht nur zur technischen Antwort auf die veränderten Anforderungen elektrischer Zugmaschinen, sondern zugleich zu einem praxisnahen Baustein für einen wirtschaftlichen und emissionsärmeren Chemietransport.
Manfred Zwick
Die Innovation Days boten zahlreichen Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, mit den Fliegl-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen und sich vor Ort über Produktion, Technik und aktuelle Entwicklungen am Standort Triptis zu informieren. Quelle: Fliegl
Hydraulikhämmer im Jura-Kalk: Die Qualität gibt den Ausschlag
FRD Hydraulikhämmer kommen meist dort zum Einsatz, wo die Grab- oder Reißarbeit eines Baggers nicht mehr ausreicht und Material gezielt gelöst oder mechanisch nachbearbeitet werden muss. Dabei entscheidet nicht allein die reine Schlagleistung, sondern auch die technische Abstimmung auf die jeweilige Baggerklasse und Hydraulik, eine robuste Bauweise sowie die zuverlässige Verfügbarkeit im Bedarfsfall.
Aus diesem Grund hat sich die E. Rathei GmbH erst vor Kurzem für einen Hydraulikhammer von FRD (Furukawa Rock Drill) entschieden. Bernd Mair begleitete die Übergabe des FXJ475 Ende Januar für Treffpunkt.Bau. Im Mittelpunkt des Austauschs mit dem Hersteller FRD, dem Händler Z&P und dem Anwender Rathei ging es um die Anforderungen im täglichen Betrieb, um bisherige Erfahrungen mit FRD-Hydraulikhämmern sowie um die technische Entwicklung aktueller Baureihen.
Rathei: Breites Einsatzfeld, klarer Praxisfokus Die E. Rathei GmbH ist ein inhabergeführter Familienbetrieb mit Sitz in Schernfeld-Wegscheid, der 1965 vom Großvater gegründet wurde. Seit
dem Jahr 2000 liegt die Verantwortung mit Ernst und Erich Rathei in der Hand der zweiten beziehungsweise dritten Generation.
Inhaltlich ist der Betrieb breit aufgestellt. „Im Grunde machen wir alles, von Erdbau über Transporte bis hin zu Schotterwerk und Deponie“, beschreibt Rathei Senior die Ausrichtung. Die technische Ausstattung ist darauf ausgelegt und umfasst neben verschiedenen Baggern auch Wegebau-Grader und Maschinensteuerungssysteme. Insgesamt umfasst der Fuhrpark rund 40 Maschinen, bei aktuell sieben Mitarbeitenden. Im Gewinnungsbereich arbeitet Rathei im Jura-Kalkstein. Hydraulikhämmer gehören zum routinierten Tagesablauf und kommen immer dann zum Einsatz, wenn das Material mit dem Bagger
Die E. Rathei GmbH arbeitet im Jura-Kalkstein, einem zähen Material, das sich nicht in allen Bereichen allein mit dem Bagger lösen lässt. Deswegen und aufgrund positiver Erfahrungen aus der Vergangenheit mit weiteren Anbaugeräten des Herstellers setzt Rathei erneut auf einen Hydraulikhammer von FRD. Quelle: Treffpunkt.Bau
allein nicht mehr sauber gelöst werden kann. Gerade in diesen Phasen wird der Hammer punktuell eingesetzt und muss zuverlässig funktionieren. Daraus ergibt sich ein klares Anforderungsprofil: Robustheit, eine zuverlässige Arbeitsweise und eine hohe Einsatzbereitschaft stehen im Vordergrund.
FRD: Technik aus dem Einsatz heraus entwickelt Auf exakt solche Anforderungen hat sich FRD (Furukawa Rock Drill) spezialisiert. Der japanische Anbaugerätehersteller ist seit vielen Jahren im schweren Erd- und Gewinnungsumfeld präsent. Im Gespräch mit dem FRD-Mitarbeiter vor Ort wurde deutlich, dass sich die grundlegenden Anforderungen an die Arbeit im Material kaum verändert haben, während sich die Bauweise der Hämmer kontinuierlich weiterentwickelt hat.
„Der Bedarf ist nicht anders geworden, aber die Hämmer haben sich weiterentwickelt“, bringt Heinz Ziemer, Geschäftsführer Z&P, diese Entwicklung auf den Punkt. Gemeint sind konstruktive Anpassungen, die sich über mehrere Generationen hinweg ergeben haben. Als Beispiel nennt er den Wegfall klassischer Zuganker. „Früher hat man Zugschrauben gehabt, das hat man heute beispielsweise nicht mehr.“
Nach Einschätzung von FRD ist diese Entwicklung das Ergebnis vieler Rückmeldungen aus dem Einsatz. Frühere Ausführungen seien noch ohne umfassenden Schall- und Vibrationsschutz ausgekommen, aber die aktuelle Generation sei dagegen gezielt überarbeitet und insgesamt robuster ausgelegt worden. Neben der Standfestigkeit spielen dabei auch geringere Geräusch- und Vibrationswerte eine Rolle, etwa bei längeren Einsatzzeiten oder in sensiblen Umfeldern. Ziel war es, bekannte Schwachstellen zu reduzieren und die Hämmer langfristig belastbarer zu machen.
FXJ-Serie und FXJ475 im Überblick
Die FXJ-Serie ist als durchgehende Baureihe konzipiert und umfasst acht Modelle für unterschiedliche Baggerklassen. Welche Ausführung zum Einsatz kommt, richtet sich nach dem jeweiligen Trägergerät, der konkreten Aufgabe sowie der benötigten Schlagenergie.
Erich Rathei leitet das Unternehmen mittlerweile in dritter Generation. Quelle: Treffpunkt.Bau
Der FXJ475, für den sich Rathei entschieden hat, ist für größere Trägergeräte ausgelegt und entsprechend robust dimensioniert. Mit einem Dienstgewicht von 3.200 kg, einem Arbeitsdruck von 16 bis 18 MPa und einem erforderlichen Ölstrom von 200 bis 300 l/min bewegt er sich exakt im Leistungsbereich dieser Maschinenklasse.
Der Durchmesser des Einsteckwerkzeugs beträgt 170 mm. Ausgelegt für Bagger der 33- bis 55-Tonnen-Klasse, arbeitet der FXJ475 bei Rathei an einem 40-Tonnen-Hidromek.
Konstruktiv setzt der FXJ475 auf ein besonders wartungsarmes Monoblock-Design ohne separaten Zylinder, Vorderzylinder oder Spannschrauben. Die quadratische Bauweise sorgt für maximale Festigkeit. Eine auswechselbare Zylinderlaufbuchse mit konzentrischen Öffnungen hält den Kolben präzise ausgerichtet, steigert die Schlagleistung und reduziert langfristig die Wartungskosten. Das SV-Gehäuse dämpft Schall und Vibrationen. Ein intelligenter Leerschlagschutz verhindert wirkungsloses Schlagen, während das automatische Schmiersystem "SenciLube" für optimale Schmierung und minimale Stillstandzeiten sorgt. Ergänzend nutzt Rathei Modelle der FXJ Serie – für eine breite Geräteauswahl, die unterschiedlichste Aufgaben im Betrieb abdeckt.
Einsatz im Jura-Kalkstein
Die Einsatzbedingungen ergeben sich bei Rathei vor allem aus dem Material. Jura-Kalkstein gilt als zäh, ohne die extreme Härte von Dolomit zu erreichen. Die Herausforderung liegt also weniger in der Druckfestigkeit als in der gewachsenen Struktur, die ein sauberes Lösen erschwert.
Ein Großteil des Materials lässt sich direkt mit dem Bagger gewinnen, rund 20 % müssen nach Einschätzung des Unternehmens mechanisch herausgelöst oder nachbearbeitet werden. Da der Kalkstein als wenig abrasiv gilt, wirkt sich das
Bei der Übergabe des neuen FXJ475: (v. l.) Ernst Rathei, Senior-Geschäftsführer der E. Rathei GmbH, Stephan und Heinz Ziemer, Geschäftsführer von Z&P Baumaschinen, sowie Miro Zorbic, Gebietsverantwortlicher von FRD. Quelle: Treffpunkt.Bau
besonders positiv auf den Verschleiß des Einsteckwerkzeugs und des Schlagwerks aus. Der Hydraulikhammer wird bei Rathei gezielt und bedarfsorientiert eingesetzt. Umso wichtiger ist, dass er auch nach Standzeiten sofort einsatzbereit ist und sich ohne zusätzliche Anpassungen in den laufenden Betrieb integrieren lässt.
Entscheidung, Betrieb und Abstimmung Für den neuen Hydraulikhammer entschied sich Rathei aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit mit dem regionalen Händler Z&P Baumaschinen. Der FXJ475 ist nun der fünfte Hydraulikhammer von FRD im Unternehmen. Der erste wurde vor rund zwölf Jahren angeschafft.
Ausschlaggebend waren nicht die einzelnen technischen Kennwerte, sondern die positiven Erfahrungen mit früheren FRD-Geräten im täglichen Einsatz. Ratheis Wartungsstrategie folgt dabei dem Prinzip „Eingriff nach Bedarf“ statt starrer Intervalle, ein Ansatz, der sich im Betrieb bewährt hat. Auch die Abstimmung mit dem Trägergerät spielt eine Rolle: Für den 40-Tonnen-Bagger war der FXJ475 ideal geeignet. Schmierung, Hydraulikeinstellungen und Bedienung beeinflussen zudem, wie das Anbaugerät im Alltag arbeitet. Der Ölfluss lässt sich bequem über das Display in der Fahrerkabine einstellen, sodass kein Umbau erforderlich war.
Z&P verbindet Hersteller und Anwender Als Händler fungiert Z&P Baumaschinen als Bindeglied zwischen Hersteller und Anwender. Nach eigenen Angaben beschäftigt das Unternehmen rund 35 Mitarbeitende und setzt pro Jahr etwa 120 bis 130 Maschinen ab, darunter Großmaschinen ab 20 Tonnen. Neben dem Vertrieb von Baumaschinen gehört der Bereich der Anbaugeräte fest zum Angebot. In diesem Segment verfolgt Z&P eine klare Linie und bietet ausschließlich
Produkte von FRD an. Ausschlaggebend sind aus Sicht des Unternehmens vor allem das breite Produktspektrum sowie die Eignung der Anbaugeräte für unterschiedliche Baggerklassen.
Die persönliche Präsenz bei der Übergabe neuer Maschinen und Anbaugeräte gehört nach Aussage von Stephan und Heinz Ziemer, Geschäftsführung von Z&P, zum eigenen Selbstverständnis. Übergabe und Inbetriebnahme werden bewusst genutzt, um das Gerät, die Trägermaschine und den vorgesehenen Einsatz gemeinsam zu betrachten. Diese Form der Begleitung ist insbesondere bei langjährigen Kunden fester Bestandteil der Zusammenarbeit. Die Übergabe des Hydraulikhammers FXJ475 steht damit beispielhaft für ein Zusammenspiel aus Händler, Hersteller und Anwender, das sich im betrieblichen Alltag bewährt hat.
Bernd Mair & Gloria Schaffarczyk
Bei Rathei arbeitet der Hydraulikhammer an einem Hidromek HMK 390 LC HD. Der rund 40 Tonnen schwere Raupenbagger ist auf schwere Einsätze ausgelegt und stellt die nötige Stabilität und Hydraulikleistung als Trägergerät bereit. Quelle: Treffpunkt.Bau
Großseminar der Superlative:
Vom Erlediger zum Partner auf Augenhöhe
VDBUM Nicht nur die Branche befindet sich im Wandel, sondern auch ihr Selbstverständnis. Dies war auf dem Großseminar des Verbandes der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e. V. (VDBUM) vom 10. bis 13. Februar in Willingen deutlich spürbar. Die Rekordteilnahme an der Veranstaltung, die unter dem Motto „Brücken bauen –Zukunft gestalten“ stand, bekräftigt zudem, dass sich die vielen Herausforderungen nur durch ein starkes Netzwerk meistern lassen und der persönliche Austausch alles andere als ein Auslaufmodell ist.
VDBUM-Präsident Dirk Bennje zieht als Fazit:
„Es war ein Großseminar der Superlative. „Wir haben die ultimative Teilnehmerzahl erreicht, die wir an diesem Standort erreichen können. Das
Milliardenaufträge zur Erreichung der Kriegstüchtigkeit bis 2029. Oberst i. G. Stefan Gruhn präsentierte die Bundeswehr als potenten Bauherren. Quelle: Treffpunkt.Bau
Vortragsprogramm war von höchster Qualität, wie die Rückmeldungen von Teilnehmenden bestätigen, zudem waren die rund 50 Vorträge durch die Bank gut besucht.“ Er blickt auch zurück auf emotionale Momente bei der Mitgliederversammlung, etwa die Verabschiedung von Josef Andritzky nach 17 Jahren im Vorstand des VDBUM und seine Ernennung zum Ehrenvorstand, die Wahl von Peter Schmid, Leiter Gerätepark bei Max Bögl, als dessen Nachfolger und neuer Stimme der Anwender. Und, nicht zu vergessen, die Verleihung der goldenen Ehrennadel für die 50-jährige VDBUMMitgliedschaft an den ehemaligen Geschäftsführer und Ehrenvorstand Udo Kiesewalter.
Darüber hinaus wurden Weichen für die Zukunft gestellt: Die Kaufmännische Leiterin Wencke Böhling erhielt Prokura, René Esselmann, Leiter Entwicklung Mitgliedernetzwerk, und Stefan Schumski, Technischer Projektleiter, erhielten Handlungsvollmacht. Der Verband beschäftigt nunmehr 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Geschäftsstelle in Stuhr und hat 2025 mehr als 320 Veranstaltungen für seine über 11.000
Netzwerkmitglieder organisiert. Der Verband ist gut aufgestellt, die Mitgliedszahlen sind erneut gestiegen.
„Die Baubranche war früher ein Erlediger, nun befindet sie sich im Wandel zum Partner, um die Herausforderungen dieses Landes zu bewältigen“, erklärte Dirk Bennje bei der Eröffnung der ersten Abendgala. Als entscheidendes Thema nannte er die Kommunikation von Baumaschinen auf der Baustelle. Dies sei durch die Entwicklung von MiC 4.0 möglich – „aber es flutscht noch nicht richtig“. Bennje wies hier auch auf den SiteRouter hin. Der VDBUM warb an seinem Stand für die herstellerunabhängige Datendrehscheibe, die nach dem Vorbild des etablierten Agrirouters bei Mischflotten und inkompatiblen Schnittstellen eine einheitliche Verbindung schafft. „Wir verstehen uns als Anbieter, der die Datenkommunikation vorantreibt“, so Bennje.
Optimistisch ins Baujahr 2026
Zum anschließenden Lounge-Talk bat Moderatorin Alexandra von Lingen – wie immer bestens
Einigkeit auf dem Podium: Die Akteure der Branche haben sich auf die anstehenden Bauaufgaben vorbereitet. Nun ist die Politik am Zuge. Quelle: Treffpunkt.Bau
vorbereitet – Jörg Laue, CFO der Hochtief Infrastructure GmbH und Mitglied des Aufsichtsrats der Hochtief AG, Maximilian Schmidt, Geschäftsführer Vertrieb bei der Kiesel GmbH, und Markus Bühl, Prokurist und Vertriebsleiter der Wirtgen Group Deutschland, als Vertreter der drei Schwerpunktpartner auf die als Baubesprechung gestaltete Bühne. Sie gaben einen Ausblick auf die Inhalte ihrer zahlreichen Vorträge und verdeutlichten, wie essentiell das Generieren von Daten – in Echtzeit – für die Beschleunigung der Bauprozesse ist. Alle drei blickten mit Optimismus in das beginnende Baujahr, in dem es genug zu tun gibt, denn „wir haben einen enormen Bedarf an Infrastruktur“, sagte Markus Bühl.
Die Keynote hielt der ehemalige Finanzminister Christian Lindner, der sich für weniger staatliche Bevormundung und mehr Deregulierung starkmachte. Der Vortrag polarisierte, was laut VDBUM-Präsident Dirk Bennje durchaus gewollt war, und führte zu angeregten Diskussionen an den Tischen. „Wenn die Politik 500 Mrd. Euro verspricht, dann müssen die Gelder auch fließen“, sagte der VDBUM-Präsident am Mittwochmorgen zum Start des Seminarprogramms und brachte auf den Punkt, woran es der Branche fehlt: „Wir brauchen Verlässlichkeit.“ Der VDBUM versteht es als seine Aufgabe, Brücken zwischen der Branche und der Politik zu bauen. Alexandra von Lingen übergab das Wort anschließend an Oberst i.G. Stefan Gruhn. In seinem interessanten Impulsvortrag brachte der uniformierte Redner ein eher unpopuläres Thema auf die Tagesordnung: Das Erreichen der Kriegstüchtigkeit bis 2029. Der studierte Bauingenieur leitet das BAIUDBw Kompetenzzentrum Baumanagement Düsseldorf, eines von sieben Kompetenzzentren der Bundeswehr. Er zeigte auf, dass für die Kriegstüchtigkeit neue Liegenschaften benötigt werden, die Bestände sich gleichermaßen in teils desolatem Zustand befinden. Um Neubau- und Sanierungsprojekte zu beschleunigen, können Leistungen nun extern vergeben werden. Den Bauunternehmen präsentierte Oberst Gruhn die Bundeswehr als potenten Bauherren, dem zig Milliarden Euro für Bau und Sanierung der erforderlichen Infrastruktur zur Verfügung stehen. „Ich brauche von Ihnen zeit- und bedarfsgerechte Infrastruktur und freue mich, wenn Bagger in Bundeswehrkasernen rollen“, so Oberst Gruhn.
Fehlerkultur etablieren
Im Anschluss begann die Podiumsdiskussion unter dem Seminarmotto „Brücken bauen – Zukunft gestalten“. Neben Oberst Gruhn nahmen Michael Gutzeit, Director HVDC Projects bei der TransnetBW, Jörg Laue, CFO der Hochtief Infrastructure GmbH, Prof. Dr. Christian Lippold, Leitung Planung, Bau & Innovation bei der Autobahn GmbH, und Dieter Schnittjer, VDBUM-Vorstandsmitglied und Geschäftsführer der VDBUM Service GmbH, auf dem Podium Platz. „Es ist extrem mühsam, in Deutschland Baugenehmigungen zu
erhalten und das haben wir uns teils selbst auferlegt“, sagte Michael Gutzeit. SüdLink, das größte Infrastrukturprojekt der Energiewende, das 2028 fertiggestellt sein soll, benötigte zwölf Jahre Planungszeit. „Wir bringen dieses Land voran, wenn wir die Prozesse deutlich verkürzen“, stellte Jörg Laue fest und schloss an: „Wir brauchen Vertrauen und auch die richtigen Vertragsmodelle.“ Hier seien einige Märkte Deutschland schon weit voraus. Benötigt werde Tempo, Tempo, Tempo! „Wir fangen dort an, wo Herr Laue aufgehört hat, nämlich dem Erkennen, mit welchen Anlagen sich die Effizienz bei den Bauprojekten steigern lässt“, beschrieb Dieter Schnittjer die Rolle des VDBUM. Die Diskutanten waren sich einig, dass es in Sachen Fehlerkultur noch Nachholbedarf auf Deutschlands Baustellen gibt. Hier besteht auch eine Hierarchieproblematik, auch ein Bauhilfsarbeiter müsse sich einbringen können, wenn er feststellt, dass etwas nicht funktioniert.
Auf Alexandra von Lingens Frage, wie weit die Unternehmen in Sachen BIM sind, sagte Prof. Lippold: „Wir erleben einen fundamentalen Wechsel in der Planungstechnologie und arbeiten eng mit der DEGES zusammen, die hier schon Erfahrung gesammelt hat. Michael Gutzeit berichtete, dass der Ausschreibungsprozess inzwischen digital vonstattengeht: „Südlink funktioniert nicht ohne digitale Prozesse.“ Oberst Gruhn erklärte, dass bei der Bundeswehr derzeit Referate eingerichtet werden, die sich ausschließlich mit BIM beschäftigen: „Wir sind, das gebe ich ehrlich zu, noch nicht so weit, wie wir sein sollten.“ Dieter Schnittjer benannte die Weiterbildung als zentrales Branchenthema. Jörg Laue unterstrich, wie entscheidend es bei fortschreitender Digitalisierung ist, die Arbeitnehmer*innen mitzunehmen: „Wir verlangen
Emotionaler Moment: VDBUM-Vorstand Josef Andritzky (2. v. l.) wird von VDBUM-Präsident Dirk Bennje (l.) und VDBUM-Vizepräsident Marco Fecke verabschiedet und zum Ehrenvorstand ernannt. Ein besonderer Dank ging an Sabine Andritzky. Quelle: VDBUM
Generationswechsel im VDBUM-Vorstand. Josef Andritzky begleitete mit seinem Nachfolger Peter Schmid, Leiter Gerätepark bei Max Bögl, den Presserundgang. Quelle: Treffpunkt.Bau
viel, nämlich, dass sie einem neuen Tempo Schritt halten“, so Laue. Dies sei alternativlos, denn „entweder ist man bei der Digitalisierung vorne dabei, oder man wird überrollt“. Christian Lippold richtete sich direkt an die anwesenden Bauunternehmen: „Wenn wir ein Projekt ausschreiben, dann ist die Finanzierung gesichert.“
Die drei Erstplatzierten des VDBUM-Förderpreises: Marten Buse (3. v. l., Dynapac), Prof. Dr.-Ing. Jürgen Melzner (3. v. r., Bauhaus-Universität Weimar in Vertretung von Claudia Föllmer) und Sebastian Kaluza (2. v. r., Abaut GmbH) mit VDBUM-Präsident Dirk Bennje (l.), seinem Stellvertreter Marco Fecke (r.) und Vorstand Prof. Jan Scholten (2. v. l.).
Quelle: VDBUM
Kiesel, Schwerpunktpartner des diesjährigen VDBUM-Großseminars, präsentierte sich als ganzheitlicher Systemanbieter mit PremiumMaschinen, innovativer Schnellwechsler-Technik und einer starken Service-Infrastruktur, die den Kunden hilft, die Maschinen maximal auszulasten. Im Rahmen des Presserundgangs interviewte VDBUM-Geschäftsführer und -Vorstandsmitglied Dieter Schnittjer (l.) Maximilian Schmidt, Geschäftsführer der Kiesel GmbH. Quelle: Treffpunkt.Bau
Das Machen einfacher machen Thematisiert wurde auch das Arbeitszeitgesetz. „Wir müssen die Flexibilität bewahren und ausbauen“, sagte Dieter Schnittjer. Jörg Laue ergänzte, dass 96 % der Mitarbeitenden Vertrauensarbeitszeit wünschen. Zum Abschluss bat Alexandra von Lingen um kurze Statements zur Frage: „Was müssen wir tun, damit wir in fünf Jahren diese Themen nicht mehr besprechen müssen?“ Michael Gutzeit nannte dazu Bürokra-
Die Wirtgen Group, die sich ebenfalls als Schwerpunktpartner engagierte, nutzte das Großseminar, um den technologischen Wandel im Straßenund Erdbau zu thematisieren. Wie Vertriebsleiter Markus Bühl der Fachpresse erläuterte, liegen die Schwerpunkte dabei vor allem auf der digitalen Transformation mit Fokus auf Echtzeit-Datenerfassung sowie auf nachhaltigem Straßenbau, beispielsweise durch die Nutzung von temperaturabgesenktem Asphalt. Quelle: Treffpunkt.Bau
tieabbau, mehr Schnelligkeit, Priorisierung und Flexibilität. Jörg Laue wünschte sich starke, entscheidungsfreudige Bauherren. Mit Blick auf die zehnmonatige Haushaltssperre forderte Christian Lippold eine überjährige Finanzierung. „Wir müssen priorisieren und fragen: Was ist wichtig für Deutschland?“, so Oberst Gruhn. „Wir müssen das Machen einfacher machen“, lautete das Schlusswort von Dieter Schnittjer. Auffällig war die Einigkeit, die auf dem Podium herrschte. Die
Eine Brücke schlagen zwischen Theorie und Praxis wollte Hochtief. Als dritter Schwerpunktpartner zeigte der weltweit tätige Konzern, wie Maschinen optimal in den Bauprozess integriert werden können. Im Vordergrund standen die Digitalisierung und Ingenieurlösungen, die dabei helfen können, den Sanierungsstau beim Straßen- und Brückenbau abzubauen. Zudem informierte Hochtief über Möglichkeiten, CO2-Bilanzen für Großprojekte zu optimieren. Quelle: Treffpunkt.Bau
verschiedenen Akteure der Branche zeigten sich gut vorbereitet für die anstehenden Aufgaben. Am Zuge ist nun die Politik. Das dreizügige Vortragsprogramm beinhaltete die Schwerpunktthemen „Trassen- und Gleisbau“, „Straßen- und Brückenbau“, „Forschung und Entwicklung“, „Digitalisierung und BIM-Lösungen“, „Abbruch und Recycling“ und „Werkstatt und Logistik“ und wurde außerordentlich gut aufgenommen. Bestens besucht war auch die Fachausstellung. Die Unternehmen der Branche zeigten, dass sie gute Lösungen für die Umsetzung der digitalen Transformation, nachhaltige Antriebskonzepte oder Effizienzsteigerung auch in Zeiten des Fachkräftemangels entwickelt haben. Die Stimmung unter den 130 Ausstellern war verhalten positiv bis optimistisch, oft wurde von einer guten Auftragslage und einer Wachstumserwartung berichtet. Der VDBUM stellte neben dem SiteRouter auch den digiTrainer vor, der die Sicherheitsunterweisung vom monotonen Multiple-Choice-Test zu einem echten Erlebnis auf spielerische Art macht.
Zur DNA des VDBUM gehört die Nachwuchsförderung. Auch in diesem Jahr ermöglichte der Verband gemeinsam mit seinen Partnern Ammann, GP Papenburg, Lectura, Max Bögl, Morneweg, Strabag und TWF Patenschaften für 40 Studierende, Meisterschülerinnen und Meisterschülern die die Chance nutzten, sich mit den Führungspersönlichkeiten der Branche zu vernetzen.
Das 55. VDBUM Großseminar findet vom 16. bis 19. Februar 2027 statt. Da sich eine ähnlich hohe Beteiligung wie in diesem Jahr abzeichnet, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung. Dem Ausrichtungsort Willingen will der VDBUM treu bleiben, da das Kongresszentrum Sauerland Stern mitsamt der umliegenden Hotels eine perfekte Infrastruktur für die Anforderungen des Großseminars bietet.
Treffpunkt.Bau
Wer zum Großseminar nach Willingen kommt, muss wetterfest sein. Bei Usselwetter zeigte uns Ronja Berg, Marketing & Communication Supervisor bei Komatsu Europe, den besonders vielseitigen 10-Tonner WA170M-11, eine bauma-Neuheit 2025.
Quelle:
MobilHybrid ist Spezialist für mobile Stromspeichersysteme, die die Abhängigkeit von Dieselgeneratoren verringern, um Kraftstoff zu sparen und Lärm sowie CO2-Emissionen zu reduzieren. Geschäftsführer Dr. Michael Seehuber gab spannende Einblicke. Quelle: Treffpunkt.Bau
Rosenberger Telematics ist der Partner für die Vernetzung und Digitalisierung von Fuhrparks und Baustellen. Wichtigstes Tool ist der webbasierte Commander u. a. mit Echtzeit-Ortung und digitalem Fahrtenbuch, wie uns Sabine Compernass erläuterte. Quelle: Treffpunkt.Bau
Flüssigkeitswechsel ohne Kleckern verspricht das Auffang- und Leitsystem von Der Blaue. Mit ProfiWanne, Rutsche und Trichter sowie den unterschiedlichen Rosetten sind Servicekräfte für alle Situationen gerüstet, wie Melinda Schmidt demonstrierte.
Quelle: Treffpunkt.Bau
Großer Nachfrage erfreuen sich die Sicherheitsfunkfernsteuerungen von Arcon, die schwere Maschinen aus sicherer Distanz präzise steuern. Viele namhafte OEMs vertrauen bereits auf das Know-how aus Bayern, wie uns Jürgen Glatter sagte. Quelle: Treffpunkt.Bau
Die „DaSie“-Sieblöffel von Dappen sind extrem robust, einfach zu bedienen und ideal, wenn ohne Werkzeugwechsel auch gegraben und geladen werden soll. Über die Vorteile des aktivoszillierenden Siebsystems informierten Michael Waller (l.) und Oliver Dappen. Quelle: Treffpunkt.Bau
Ansprechpartner zum Thema Antriebswende. Das Team um DGS-Geschäftsführer Dirk Weber (M.) informierte über alternative Kraftstoffe, Elektrifizierung und die Hyundai-Motoren DX05 und DX08, die als „Diesel of the Year 2025“ ausgezeichnet wurden. Quelle: Treffpunkt.Bau
Tibatek-Geschäftsführer Philipp Ellsäßer ist Netzwerkprofi durch und durch. Mit ihm sprachen wir über Tibalok, ein cleverer Nachrüstsatz, der herkömmliche hydraulische Schnellwechsler zu vollhydraulischen Schnellwechselsystemen aufwertet. Quelle: Treffpunkt.Bau
Als zertifizierter Hardox-Partner präsentierte HS-Schoch Verschleißschutzlösungen und zeigte, wie sich durch den Einsatz von dünnerem, aber härterem Stahl das Eigengewicht von Anbaugeräten senken lässt. Zum Netzwerken angereist waren Carsten-Michael Obrecht sowie Hermann und Marcel Schoch (v. l.). Quelle: Treffpunkt.Bau
Die neue Simex VSE Tornado Sieblöffel-Serie wurde speziell für Trägergeräte von 1,5 bis 10 t entwickelt. Der Clou: Die Siebweite lässt sich sehr schnell anpassen. Zudem kann man den Löffel ebenso einfach mit Stahlwerkzeugen ausrüsten, wie uns Uwe Basler erläuterte. Quelle: Treffpunkt.Bau
38. Oldenburger Rohrleitungsforum
IRO Mit seiner 38. Auflage unterstrich das Oldenburger Rohrleitungsforum am 5. und 6. Februar 2026 erneut seine Stellung als konstruktive Netzwerkplattform für die leitungsgebundene Infrastruktur in Deutschland. Unter dem Leitthema „Alt und Neu –Strategien für Netze von morgen“ diskutierten Fachleute im winterlichen Oldenburg über den Zustand und die Weiterentwicklung unterirdischer Netze. Rund 1.300 Teilnehmende an der Fachtagung und insgesamt mehr als 6.000 Besucherinnen und Besucher auf dem Gelände der Weser-EmsHallen machten die diesjährige Veranstaltung zur bestbesuchten in der Geschichte des Forums. Die Rekordbeteiligung ist ein Stück weit Ausdruck eines wachsenden Handlungsdrucks. Millionen Kilometer über Jahrzehnte gewachsener Leitungsnetze sichern täglich die Versorgung mit Wasser, Energie und Wärme sowie die sichere Ableitung und Behandlung von Abwas-
ser. Diese Infrastrukturen funktionieren bislang zumeist zuverlässig, doch ihre Rahmenbedingungen verändern sich grundlegend. Klimawandel, Energiewende, Digitalisierung, steigende Sicherheitsanforderungen und ein massiver Investitionsbedarf stellen Planung, Betrieb und Weiterentwicklung gleichermaßen vor neue Herausforderungen. Entsprechend ging es in Oldenburg um tragfähige Lösungen für die Netze von morgen. Bereits zur Eröffnung im Sitzungssaal des ehemaligen Landtagsgebäudes am 4. Februar 2026 wurde klar, dass das Motto der diesjährigen Veranstaltung keine Gegensätze betont, sondern Integration einfordert. Denn Bestand und Neubau bilden zu gleichen Teilen das Fundament unserer Daseinsvorsorge und müssen technisch, betrieblich und strategisch zusammengedacht werden. „Aber ‚Alt und Neu – Strategien für Netze von morgen‘ ist kein fertiges Konzept, sondern eine Einladung zum Dialog“, betonte Mike
Mike Böge, Geschäftsführer des Instituts für Rohrleitungsbau an der Fachhochschule Oldenburg, bei der feierlichen Eröffnung des 38. Oldenburger Rohrleitungsforums.
Quelle: IRO/Michael Stephan
Böge, Geschäftsführer des Instituts für Rohrleitungsbau an der Fachhochschule Oldenburg.
Viel mehr als ein Branchentreffen Über alle Sparten hinweg hat das 38. Oldenburger Rohrleitungsforum verdeutlicht, dass sich die Zukunft der unterirdischen Infrastruktur nicht im Neubau allein entscheidet, sondern im Zusammenspiel von Bestand, gezielter Weiterentwicklung und Integration. Klimaschutz, Energiewende, Klimaanpassung und Ressourceneffizienz treffen dabei auf Anforderungen aus Digitalisierung, Automatisierung und Fachkräftesicherung. Das Oldenburger Rohrleitungsforum bot dafür erneut den fachlichen Rahmen. Böge zog zum Abschluss der Veranstaltung ein entsprechend positives Fazit: „Das Forum war geprägt von einem sehr konstruktiven Austausch und vielen intensiven Begegnungen. Noch nie zuvor sind zum Oldenburger Rohrleitungsforum so viele Menschen zusammengekommen,
um sich über Verfahren, Werkstoffe, organisatorische Rahmenbedingungen, Strategien gegen den Fachkräftemangel und weitere wichtige Herausforderungen unserer Branche auszutauschen. Ein besonders eindrucksvoller Moment aber war für mich während der Eröffnungsveranstaltung der Auftritt von Maria Lenz, der Witwe unseres ForumGründers Prof. Joachim Lenz, die mit sehr persönlichen Worten an sein Lebenswerk erinnerte und zugleich den Geist des Oldenburger Rohrleitungsforums spürbar machte: den offenen, respektvollen und fachlich fundierten Austausch, der die Veranstaltung von Beginn an geprägt hat.“
Auch die 38. Auflage des Oldenburger Rohrleitungsforums war von dieser Idee von Prof. Lenz getragen. Sie zeigte, dass „Alt und Neu“ weder in der Infrastrukturentwicklung noch in der Geschichte der Veranstaltung einen Gegensatz beschreiben, sondern den Kern von Zukunft markieren.
Konjunktur – Der Schein trügt
VDMA Der Auftragseingang zog zum Jahresende spürbar an und lag im Jahr 2025 insgesamt 18 Prozent über dem Vorjahreszeitraum (Januar bis Dezember). Beim Umsatz verzeichnete die Branche hingegen preisbereinigt ein leichtes Minus von 1 Prozent und blieb damit knapp unter dem Niveau von 2024. Für das laufende Jahr 2026 erwarten die Baumaschinenhersteller ein Umsatzplus von nominal 5 Prozent. Das bedeutet jedoch nur eine moderate Erholung nach einem Rückgang von 21 Prozent im Jahr 2024 (gegenüber 2023) und einer eher stabilisierenden Phase im vergangenen Jahr. Bei der Jahresversammlung der VDMA Fachgruppe Baumaschinen am 30. Januar 2026 in Frankfurt überwog eine optimistische Stimmung – zumindest ziehen die Aufträge im öffentlichen Bau aufgrund der 500 Milliarden Euro Infrastrukturinvestitionen an – jedoch verunsichert die gegenwärtige politische und wirtschaftliche Situation
die Hersteller spürbar. Bestimmende Themen sind weiterhin die Überregulierung in Europa und unfairer Wettbewerb. Der Druck wächst durch unkontrollierte Billigimporte aus China, die infolge erheblicher Überkapazitäten vor Ort zunehmen. Sorge bereiten die Unberechenbarkeit der US-Administration und die massiv ausgeweiteten Stahlzölle in den USA. Die europäischen Baumaschinenexporte in die Vereinigten Staaten sind im Jahr 2025 um fast 30 Prozent zurückgegangen.
Franz-Josef Paus, Vorsitzender der Fachgruppe Baumaschinen, appelliert erneut nach Berlin und Brüssel: „Wir können es nicht oft genug betonen: Der Regulierungsdschungel ist für unsere Branche nicht mehr tragbar. Nach dem Rückgang der Exporte in die USA ist Europa unser wichtigster Markt. Doch während wir auf der einen Seite mit überbordender Bürokratie konfrontiert sind, gelangen auf der anderen Seite frei und unkontrolliert Importe aus China auf den
Bei der Jahresversammlung der VDMA-Fachgruppe Baumaschinen am 30. Januar 2026 in Frankfurt überwog trotz spürbarer Verunsicherung durch die politische und wirtschaftliche Lage eine vorsichtig optimistische Stimmung.
Markt. Diese Ungleichbehandlung benachteiligt uns massiv.“
Joachim Strobel, Vorsitzender des Fachverbandes Baumaschinen und Baustoffanlagen, fordert auf zu handeln: „Es ist erfreulich, dass wir das konjunkturelle Tal durchschritten haben und der Auftragseingang anzieht. Zur Wahrheit
SICHER IM SCHACHT FLEXIBEL IM SYSTEM.
Dieses KI-generierte Werbebild des GEDA SHAFT LIFT zeigt eine Anwendungsszene ohne dargestellte Sicherheitseinrichtungen (Absturzsicherungen); für den realen Betrieb sind die vorgeschriebenen Schutz- und Sicherheitseinrichtungen selbstverständlich gemäß den geltenden Vorschriften vollständig zu verwenden und einzuhalten.
gehört allerdings auch, dass die schwache Ertragslage wenig Spielraum für notwendige Investitionen lässt. Trotzdem bekennen wir uns zum Standort Europa und übernehmen Verantwortung. Das fordern wir auch von der Politik mit dem Appell, die anstehenden Strukturprobleme endlich zu lösen.“
GEDA UNI-X-MAST System: Neue Einsatzmöglichkeiten mit bewährtem Mastsystem
DURCHDACHTE MODULBAUWEISE: Passt sich an nahezu jeden Schacht an
VOLLSTÄNDIG ZERLEGBAR: Alle Komponenten können mühelos durch eine Standardtür (0,9 m × 2 m) transportiert werden
BEGEHBARES DACH: Für Montage- und Wartungsarbeiten
Quelle: VDMA
Als neuer Europa-Geschäftsführer von Kobelco folgt Takemichi Hirakawa (l.) auf Makoto Kato, der nach 13 Jahren aus dem Amt scheidet. Quelle: Kobelco
Europäischer Führungswechsel
KOBELCO Zu Jahresbeginn vollzog die europäische Vertriebsorganisation des japani-
schen Baumaschinen-Herstellers Kobelco den geplanten Wechsel in der Unternehmens-
leitung. Nach über einem Jahrzehnt beendete Makoto Kato seine Funktionen als Geschäftsführer von Kobelco Construction Machinery Europe (KCME) sowie als Leiter der Kettenbagger-Abteilung und übergab an Takemichi Hirakawa. Seit seiner Gründung 2013 erzielte KCME unter der Leitung von Makoto Kato ein bedeutendes Wachstum und große Erfolge am Markt. Aktueller Meilenstein ist hier die Eröffnung des neuen europäischen Hauptsitzes und Technologiezentrums im niederländischen Lelystad. Laut Unternehmen trugen sein Engagement, seine Vision und sein Streben nach Spitzenleistungen entscheidend dazu bei, die europäischen Aktivitäten auf ein neues Niveau zu heben. Dies sichere ihm bleibende Anerkennung unter Mitarbeiterin-
Kompetenzen bündeln und stärken
BOTT GRUPPE 2025 markierte den Beginn tiefgreifender Veränderungen für die Bott Gruppe: Die Marke wurde ausgeweitet, die Vertriebsstruktur umgestellt, ein neues Tochterunternehmen akquiriert und neue internationale Märkte erschlossen. Gleichzeitig steigerte die Unternehmensgruppe aus Gaildorf abermals ihren internationalen Jahresumsatz – dieser wuchs um sechs Prozent auf rund 263 Millionen Euro. Der Anbieter von Fahrzeug-, Betriebs- und Arbeitsplatzeinrichtung ist in jedem seiner Geschäftsfelder eine etablierte Größe. Nun verstärkt
der Hersteller seine Bestrebungen, als großes Ganzes zu agieren. Die verschiedenen Bereiche sollen sich gegenseitig stützen und das anhaltende Wachstum resilient tragen. „Wir sehen uns, vereinfacht gesagt, als Kaufhaus für alle Belange des effizienten Arbeitens“, so Jan Willem Jongert, Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung der Bott Gruppe. „Wer mit seinem von uns ausgebauten Fahrzeug unterwegs ist, der braucht in der Regel auch im Betrieb ein gut ausgestattetes Arbeitsumfeld – der sucht womöglich noch nach der passenden Einrichtung für seine Ausbildungsstätte oder will seine Produk-
tion auf Vordermann bringen. Für diesen flächendeckenden Bedarf haben wir kompetente Beratung, die richtigen Tools und erstklassige, zusammenpassende Produkte im Portfolio. Das wollen wir unterstreichen.“
nen und Mitarbeitern, dem Händlernetzwerk und den Partnern von KCME.
„Es war mir eine große Ehre, das Unternehmen in den letzten 13 Jahren zu leiten“, erklärt Makoto Kato. „Gemeinsam haben wir die Präsenz der Marke in Europa aufgebaut und damit eine solide Grundlage für nachhaltiges Wachstum geschaffen, was die Position von Kobelco als einer der führenden Anbieter innerhalb der Branche weiter stärken wird.“
Bereits vor seiner Ernennung zum neuen KCME-Geschäftsführer stieß Takemichi Hirakawa im Juli vergangenen Jahres zum Unternehmen. Innerhalb des international tätigen Konzerns leitete er zuvor als Geschäftsführer und CEO die indische Dependance Kobelco Construction Equipment India Pvt.
Zu diesem Zweck hat die Bott Gruppe im vergangenen Jahr verschiedene Maßnahmen angestoßen. So wurde das Tochterunternehmen Elabo in die Marke Bott integriert. Folgerichtig firmiert der Crailsheimer Anbieter von Montage-, Prüf- und Labortechnik seit diesem Jahr unter der Bott Systems GmbH. Diesem Beispiel soll 2026 auch Tochter Van Guard Accessories Ltd folgen, die seit vergangenem März zur Bott Gruppe gehört. Spezialgebiet des britischen Unternehmens sind Dachträger- und Sicherheitslösungen für Nutzfahrzeuge. Für 2026 hat sich die Bott Gruppe erneut ehrgeizige Ziele gesteckt. Neue Vertriebs- und Servicestandorte in Berlin, Kopenhagen, Exeter und Lyon stehen in den Startlöchern. Hinzu kommt das kontinuierlich starke Wachstum der Gruppe auf dem amerikanischen Markt, wo man sich mit Bedacht weiterentwickeln will. Einige der regionalen Standorte rund um Gaildorf stoßen zudem erneut an ihre Kapazitätsgrenzen und müssen künftig erweitert werden. „Bei all diesen Ambitionen sind wir uns bewusst, dass unsere loyale Belegschaft maßgeblich für unseren Erfolg ist“, so Herr Jongert. „Unsere Pläne sollen daher sowohl unseren Mitarbeitenden zugutekommen als auch zusätzliche Arbeitsplätze in den Regionen unserer Standorte schaffen.“
Jan Willem Jongert ist Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung der Bott Gruppe. Quelle: Bott Gruppe
Sanierung in Eigenverwaltung
ATLAS Der Baumaschinenhersteller hat am 6. Februar 2026 beim Amtsgericht Delmenhorst einen Antrag auf Insolvenz gestellt. Das Gericht hat die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet, um dem Unternehmen die Chance auf eine nachhaltige Restrukturierung zu geben. Das Verfahren umfasst die Atlas GmbH in Ganderkesee sowie weitere Konzerngesellschaften wie die Atlas Spare Parts GmbH, Atlas FF
GmbH & Co. KG, Atlas Group Services GmbH und Atlas Kompakt GmbH. Nicht betroffen ist die Atlas Weyhausen GmbH (Marke Weycor) aus Wildeshausen. Der RadladerSpezialist ist rechtlich völlig unabhängig und operiert weiterhin stabil und erfolgreich am Markt. Rund 400 Beschäftigte sind von der Insolvenz betroffen. Der Betrieb läuft weiter: Produktion, Kundendienst und Ersatzteilservice werden planmäßig fortgeführt. Als
Gründe für die Insolvenz nennt die Geschäftsführung die anhaltende Schwäche in der Bauwirtschaft,
Generationenwechsel in der Geschäftsführung
ANLAGENBAU GÜNTHER
Nach fast vier Jahrzehnten Unternehmenszugehörigkeit und 35 Jahren in der Geschäftsführung von Anlagenbau Günther zieht sich Bernd Günther aus der aktiven Geschäftsführung zurück und wird zukünftig seine Rolle als Gesellschafter wahrnehmen. Damit endet eine prägende Ära in der Unternehmensgeschichte, während gleichzeitig ein neues Kapitel in der mittlerweile vierten Generation des Familienunternehmens aufgeschlagen wird –nach über 100 Jahren Unternehmensgeschichte.
Bernd Günther trat vor rund 40 Jahren in das Unternehmen ein und übernahm früh Verantwortung in der Geschäftsführung. In den vergangenen 35 Jahren entwickelte er das Unternehmen von einem Betrieb mit lediglich vier Mitarbeitenden zu einem modernen Unternehmen mit fast 160 Beschäftig-
ten. Unter seiner Führung erfolgten zwei Standortwechsel: Anfang der 1990er-Jahre von Maar nach Lauterbach sowie im Jahr 2008 der Neubau in Angersbach, der mittlerweile zweimal erweitert wurde. Zudem schuf Bernd Günther zahlreiche Strukturen, die das Fundament für die heutige Organisation und den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens bilden. Zunächst führte er das Unternehmen gemeinsam mit seinem Vater Otto Günther, seit 2020 zusammen mit Felix Wohlfahrt. In dieser Zeit entwickelte sich das Unternehmen kontinuierlich weiter und festigte seine Position als zuverlässiger Partner in der Branche. Zum 01.01.2026 übernahm Max Günther, der Älteste von drei Kindern, die Position des technischen Geschäftsführers und steht damit für den Eintritt der vierten Familiengeneration in die Unternehmensleitung. Max Günther ist seit vielen Jahren eng mit dem Unternehmen
rückläufige Auftragseingänge sowie gestiegenen Wettbewerbsdruck und schwierige Exportbedingungen.
verbunden und sammelte schon früh praktische Erfahrungen im technischen Bereich. Nach einer Ausbildung zum Technischen Produktdesigner absolvierte er ein Maschinenbaustudium an der Technischen Hochschule Mittelhessen (Bachelor of Engineering). Seit 2022 ist er als Konstrukteur in der
Forschung & Entwicklung tätig und verantwortet seit 2023 die konstruktive Projektleitung aktueller Entwicklungsprojekte. Felix Wohlfahrt bleibt weiterhin als kaufmännischer Geschäftsführer tätig und sorgt auch künftig für Kontinuität und Stabilität im kaufmännischen Bereich.
Achieve the Next
Neue Generation der Serie 9
Die brandneuen Develon-Raupenbagger setzen neue Maßstäbe in Sachen Produktivität, Sicherheit, Bedienerkomfort und Vielseitigkeit dank modernstem Design und intelligenter Technologie.
Übergabe der Splitter-Welle an die nächste Generation von Bernd Günther an Max Günther. Quelle: Anlagenbau Günther
Der Baumaschinenhersteller Atlas hat Insolvenz angemeldet. Quelle: Atlas
Zusätzliche Produktionsflächen
KRAMPE In den 1980er-Jahren begann August Krampe im Coesfelder Ortsteil Lette in der Region Münsterland in Deutschland mit der Produktion der ersten Wannenkipper. Bereits 1993 lief dort der 1.000. Anhänger vom Band. Bis 2009 wur-
de in Lette gefertigt, bevor das Unternehmen in die ehemalige Militärkaserne im benachbarten Coesfelder Ortsteil Flamschen umzog. Heute verlassen über 1.200 Fahrzeuge pro Jahr die neuen Fertigungshallen. Mit dem Radium-Häckseltransportwa -
100-jähriges Firmenjubiläum
RAPID Vor 100 Jahren, am 16.02.1926, wurde die Rapid Motormäher AG im Handelsregister in Zürich eingetragen. Am Rapid Hauptstandort im aargauischen Killwangen und im süddeutschen Mennwangen blickt die ganze Rapid Belegschaft stolz auf das 100-jährige Bestehen der Firma zurück.
Grundlage zur Firmengründung damals bot die Idee und Patentschrift des Bauernbuben Jakob Fahrni gepaart mit dem technischen Wissen von Ingenieur Arnold Rütishauser zum Bau des weltweit ersten Motormähers. Schon rasch wurde in Zürich industriell gefertigt und Serien von bis zu 300 Maschinen gebaut. Der multifunktionell einsetzbare
gen und dem neuen Dreiseitenkipper FlexBody als Zuwachs im Produktportfolio ist mit einem deutlichen Produktionsanstieg zu rechnen. Um dem steigenden Platzbedarf gerecht zu werden, erweitert Krampe die Kapazitäten – und so erwacht nun der ursprüngliche Produktionsstandort wieder zu neuem Leben. Der Standort liegt nur rund fünf Kilometer vom Hauptwerk entfernt. Die Hallen, jeweils rund 900 m² groß und mit Deckenkranen, massivem Industrieboden, breiten Toren und großzügigem Außenbereich ausgestattet, eignen sich optimal zur Erweiterung der Produktion. Die Reaktivierung schafft zusätzliche Kapazitäten und verbindet die historischen Wurzeln des Unternehmens mit modernem Wachstum. Ende 2025 startete in den Hallen in Lette die Endmontage der FlexBody-Dreiseitenkipper sowie bestimmter Carrier-Modelle. Durch die Verlagerung dieser Arbeiten wird
die Hauptproduktion in Flamschen spürbar entlastet.
Parallel zur Reaktivierung des früheren Werks investiert Krampe am Hauptstandort in Flamschen in einen 7.600 m² großen Neubau. Im nördlichen Bereich des Werksgeländes entsteht eine neue Fertigungslinie, in der künftig die Fahrzeugtypen FlexBody und Radium vom Band laufen. Neben einem modernen Blechzentrum werden dort zusätzliche Schweißroboter sowie ein Laserschweißzentrum installiert. Krampe setzt damit konsequent auf eine hohe Fertigungstiefe und einen hohen Automatisierungsgrad – zentrale Bausteine der Unternehmensstrategie.
Mit den reaktivierten Hallen in Lette und dem Neubau in Flamschen wächst die überdachte Produktionsfläche insgesamt um rund 25 %. Zusätzlich zur baulichen Erweiterung verstärkt Krampe Vertrieb und Service personell und bereitet so ein nachhaltiges Wachstum vor.
Rapid baute einst den weltweit ersten Motormäher. Heuer feiert das Unternehmen 100-jähriges Bestehen.
Einachser eroberte die Landwirtschaft und setzte immer wieder neue Maßstäbe. Heute zählen zu Rapid auch der Brielmaier-Motormäher und die RoboFlail-Funkraupen. Stolz ist man bei Rapid darauf, dass heute wie damals vor 100 Jahren aus eigener Kraft entwickelt, produziert und vermarket wird. Die seit 100 Jahren für höchste Qualität und Fortschrittlichkeit stehende Rapid ist frisch und bereit für die Zukunft. Mit dem visionären, satellitengesteuerten Mähgerät Rapid
Cosmos beweist die Unternehmung geballte Innovationskraft. Die Rapid besitzt umfangreiches Know-how im Maschinenbau und der Elektronik- und Softwareentwicklung, was die Basis für die modernen und effizienten Produkte darstellt.
Die Belegschaft mit rund 180 Mitarbeitenden hat intern zum Auftakt auf das Jubiläum angestoßen. Für die Öffentlichkeit werden am Wochenende vom 26. und 27. September 2026 die Türen der Werkshallen in Killwangen geöffnet.
Die Reaktivierung der ursprünglichen Hallen schafft zusätzliche Kapazitäten und verbindet die historischen Wurzeln des Unternehmens mit modernem Wachstum. Quelle: Krampe
Quelle: Rapid
Neuer Qualitätsstandard für Stahlrahmen
REISCH Die Anforderungen an Nutzfahrzeuge steigen kontinuierlich. Längere Einsatzzeiten, höhere Belastungen und steigende Nachhaltigkeitsanforderungen verlangen nach robusteren und wirtschaftlicheren Fahrzeugkonzepten. Reisch reagiert darauf mit einer grundlegenden Weiterentwicklung des Rahmenprozesses. Unter der Verantwortung von Artur Neubauer, Geschäftsführer von Reisch, führt das Unternehmen einen neuen Premium-Standard ein: Strahlen, Metallisieren, Grundieren und Lackieren. Als Teil der Benalu Gruppe verfolgt Reisch eine langfristige Nachhaltigkeitsstrategie. Während Benalu seit Jahren auf Aluminiumrahmen mit natürlicher Korrosionsbeständigkeit und geringem Gewicht setzt, überträgt Reisch dieses Denken nun konsequent auf den Stahlrahmen. Ziel ist es, die Lebensdauer der Fahrzeuge zu erhöhen, Reparaturaufwände zu reduzieren und den Werterhalt nachhaltig zu sichern. „Wir betrachten Korrosionsschutz nicht als reines Lackthema, sondern als Lebensdauer-Thema“, erklärt Artur Neubauer. „Der Rahmen ist die Basis des Fahrzeugs. Genau hier
entscheidet sich, wie wirtschaftlich und zuverlässig ein Fahrzeug über viele Jahre betrieben werden kann.“ Der neue Prozess basiert auf einem klar strukturierten Systemansatz. Zunächst wird der Rahmen gestrahlt, um Verunreinigungen zu entfernen und eine definierte Oberflächenstruktur zu erzeugen. Anschließend folgt die Metallisierung mit einer aufgespritzten Zink-Aluminium-Schicht. Darauf wird eine Grundierung aufgebracht, die den Schichtverbund stabilisiert und die Haftung des Lacks verbessert. Den Abschluss bildet die Lackierung als Versiegelung und optische Oberfläche.
Durch diesen mehrstufigen Aufbau entsteht ein robustes Schutzsystem, das deutlich widerstandsfähiger ist als klassische Einzellösungen. Besonders in mechanisch beanspruchten Bereichen wie Kanten, Kontaktzonen und Steinschlagzonen bietet der Aufbau Vorteile im täglichen Betrieb. Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Reparierbarkeit. Beschädigungen können lokal instand gesetzt werden, ohne komplette Bauteile oder große Flächen neu beschichten zu müssen. Dies reduziert Stillstandzeiten, senkt Wartungskosten und verbessert
die Verfügbarkeit der Fahrzeuge im Flotteneinsatz.
Reisch ergänzt den neuen Prozess durch eine 5-Jahres-Garantie auf den Korrosionsschutz, gültig bei bestimmungsgemäßem Einsatz. Ausgenommen sind Schäden durch mechanische Einwirkungen, Unfälle, nachträgliche Umbauten sowie unterlassene Nachbesserungen. Für Artur Neubauer ist diese Garantie ein klares Bekenntnis zur eigenen Qualitätsstrategie.
Auch aus Nachhaltigkeitssicht bietet der neue Prozess Vorteile. Längere Lebensdauer, weniger Ersatzbedarf und geringere Instandsetzung reduzieren den Ressourcenverbrauch über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Damit leistet der Rahmenprozess einen messbaren Beitrag zur nachhaltigen Fahrzeugnutzung.
Metallisierte Stahlkonstruktionen sind seit vielen Jahren im Schwerbau und in der Industrie etabliert, etwa bei Brücken, Offshore-Anlagen oder Hafeninfrastruktur. Reisch überträgt diesen bewährten Industriestandard nun gezielt in den Nutzfahrzeugbau. Für den Markt setzt Reisch damit ein klares Signal: Qualität wird nicht allein über Optik definiert, sondern über technische Substanz, Lebensdauer und Wirtschaftlichkeit. Oder wie Artur Neubauer es formuliert: „Nicht der günstigste Einstiegspreis entscheidet, sondern die Kosten und die Zuverlässigkeit über die gesamte Nutzungsdauer.“
Mit dem neuen Standard unterstreicht Reisch seinen Anspruch, nachhaltige Technik mit wirtschaftlichem Nutzen zu verbinden und den Stahlrahmen langfristig auf ein neues Qualitätsniveau zu heben.
Reisch führt für Stahlrahmen einen neuen Premium-Standard ein: Strahlen, Metallisieren, Grundieren und Lackieren. Quelle: Reisch
Vertrieb in Deutschland und Europa unter neuer Leitung
WACKER NEUSON Zum 1. Februar 2026 ist Fred Cordes in die Wacker Neuson Group eingetreten und hat die Geschäftsführung der deutschen Wacker Neuson Vertriebsgesellschaft sowie die Leitung der neun Direktvertriebsmärkte in Europa übernommen. Er folgt auf Axel Fischer, der das Unternehmen zum 31. Oktober 2025 verlassen hat. Fred Cordes bringt langjährige Erfahrung in der Baumaschinenbranche und im internationalen Vertrieb mit. Er war zuletzt Geschäftsführer (COO) der Zeppelin GmbH, der Holding des Zeppelin Konzerns. Insgesamt gehörte Fred Cordes 30 Jahre der Zeppelin Unternehmensgruppe an und verfügt über Erfahrung in den unterschiedlichsten Führungsverantwortungen – vom Einstieg als Vertriebsingenieur im Außendienst, über die Leitung von Niederlassungen und Vertriebsdirektionen bis
hin zum Geschäftsführer und Vorsitzenden der Geschäftsführung. Gemeinsam mit Frank Sommer, kaufmännischer Geschäftsführer der deutschen Vertriebsgesellschaft, übernimmt Fred Cordes die Leitung der deutschen Vertriebsorganisation von Wacker Neuson. Zudem wird er das neun Märkte umfassende Vertriebsnetzwerk in Europa steuern. Ein besonderer Fokus liegt neben dem strategischen Ausbau der Marktposition darauf, Synergien zu nutzen, Prozesse weiterzuentwickeln und die Marke Wacker Neuson zu stärken. Der Wacker Neuson Direktvertrieb ermöglicht gemeinsam mit den etablierten Händlerpartnern maximale Kundennähe und bietet Kunden das gesamte Portfolio von Beratung und Verkauf zu neuen und gebrauchten Maschinen und Baugeräten, digitalen Produkten bis hin zu Miete, Finanzierung und Service.
„Mit Fred Cordes gewinnen wir eine Führungspersönlichkeit, die unsere Branche, unsere Kunden und unsere Märkte sehr gut kennt. Seine Erfahrung, sein Gespür für Markttrends und sein strategischer Blick werden dazu beitragen, den Direktvertrieb in unseren Kernmärkten gezielt weiterzuentwickeln, unsere Vertriebspartnerschaften zu stärken und unsere Wachstumsziele umzusetzen“, sagt Alexander Greschner, Vertriebsvorstand der Wacker Neuson Group.
„Die Marke Wacker Neuson steht für mich seit jeher für höchste Produktqualität, Innovationsführerschaft und beeindruckende Kundenorientierung in Service- und Dienstleistungen. Ich freue mich darauf, meine Erfahrung einzubringen und gemeinsam mit den hochmotivierten Teams neue Wachstumsimpulse in Vertrieb, Service und Miete zu setzen sowie unser
Zum 1. Februar 2026 ist Fred Cordes in die Geschäftsführung der deutschen Wacker Neuson Vertriebsgesellschaft eingetreten und hat die Leitung des Direktvertriebs Europa übernommen. Quelle: Wacker Neuson SE
Geschäft länderübergreifend noch stärker zu verzahnen“, so Fred Cordes, Geschäftsführer Wacker Neuson Vertrieb Deutschland und Leiter der Direktvertriebsmärkte in Europa.
3.000 geprüfte Geräte im Rahmen der Nivelliertage
BEUTLHAUSER Die regelmäßige Überprüfung von Vermessungsgeräten schafft Sicherheit und Vertrauen in die Messergebnisse. Damit trägt sie maßgeblich zum Erfolg der umgesetzten Projekte bei. Vor die-
sem Hintergrund lädt die Beutlhauser-Gruppe einmal jährlich an verschiedenen Standorten zu den traditionellen Nivelliertagen ein. Im Dezember 2025 und Januar 2026 wurden in Meckenheim, Andernach, Schweinfurt,
Bei den Nivelliertagen an sechs verschiedenen Standorten der BeutlhauserGruppe wurden insgesamt rund 3.000 Mess- und Nivelliergeräte geprüft. Quelle: Beutlhauser
Regensburg, Passau und Nürnberg rund 3.000 Geräte geprüft. Spitzenreiter war dabei Passau mit mehr als 1.000 geprüften Geräten.
Das Prinzip ist einfach erklärt: Bei den Nivelliertagen bringen die Kunden ihre Mess- und Nivelliergeräte zu Beutlhauser, um sie einem professionellen Check unterziehen zu lassen. Auch wenn ein Gerät scheinbar einwandfrei funktioniert, kann es dennoch falsche Messergebnisse liefern. Ohne Prüfung bleiben solche Fehler oft unentdeckt. Werden bei den Prüfungen durch Beutlhauser Abweichungen gefunden, erfolgt in Rücksprache mit dem Kunden die fachmännische Justierung der Geräte.
Top-Thema: Mobile und emissionsfreie Energielösungen Neben diesem Serviceangebot haben sich die Nivelliertage längst als Events für den fachlichen Austausch etabliert. Vertreten waren Repräsentanten verschiedener Hersteller und Partner sowie der Beutlhauser-Tochterunternehmen
Smart Systems Technology und Onestop Pro Software Solutions, die gemeinsam mit dem BeutlhauserTeam über Neuheiten informierten. Der Fokus lag auf mobilen und emissionsfreien Energielösungen für die Baustellenpraxis. Während Liebherr seinen neuen Batteriespeicher LPO 100 präsentierte, stellte Sunplate Solarmodule für Containerdächer vor, die zur Energiegewinnung vor Ort dienen. Eine integrierte Wallbox ermöglichte das Laden elektrischer Maschinen.
Des Weiteren nutzte Beutlhauser die Chance, im Rahmen der Nivelliertage die neuen Liebherr-Schnelleinsatzkrane zu zeigen. In Schweinfurt wurde der Liebherr 61 K mit intelligenten Assistenzsystemen wie Liebherr Control 5, Speed2Lift und Micromove live vorgeführt und anschließend offiziell an die Bauunternehmung Blank übergeben. In Regensburg, Passau und Nürnberg lernten die Kundinnen und Kunden den neuen 43 K mit modernen Assistenzsystemen kennen. Betrieben wurde der Kran über den Energiespeicher LPO 100.
Eigene Finanzierungsgesellschaft für Europa
XCMG Die neu gegründete
XCMG European Financial Leasing GmbH hat zum 21. Januar 2026 ihren operativen Geschäftsbetrieb aufgenommen. Zuvor hat sie von der BaFin die Lizenz für Finanzierungsleasing und Factoring erhalten. Mit der neuen hundertprozentigen Tochtergesellschaft etabliert XCMG unter der Leitung von Thomas Pirlich und Rudolf Wesseln eine zentrale Finanzierungseinheit in Europa, die unter der Marke XCMG Finance Finanzierunglösungen für Händler und Endkunden anbietet. „Maschinen, Service und Finanzierung kommen vollständig aus einer Hand. Das verkürzt Entscheidungswege und beschleunigt Geschäftsabschlüsse“, erklärt Thomas Pirlich. Leasing biete für viele Kunden entscheidende Vorteile – von der entlasteten Bilanz über planbare Kosten bis hin zu Finanzierungsmodellen, die exakt auf das Bud-
get und die betriebliche Situation zugeschnitten sind. Ab Januar 2026 sind sämtliche XCMG-Händler in der Lage, neben Maschinen auch die zunehmend nachgefragten kundenspezifischen Finanzierungskonzepte anzubieten. Den Händlern stehe darüber hinaus die Einkaufsfinanzierung als zentraler Hebel für den Lagerausbau zur Verfügung, um schneller auf Nachfrage reagieren zu können.
Besonders Großkunden profitieren von der neuen Struktur: Ihre Maschinenparks werden oft in kurzen Intervallen erneuert, und während komplexer Bauvorhaben ändern sich Maschinenbedarfe regelmäßig.
„Unsere Kunden erwarten einfache, schnelle und verlässliche Finanzierungslösungen“, betont Pirlich.
„Indem wir Finanzierung und Produkt zusammenführen, machen wir Investitionsentscheidungen deutlich leichter.“
„Der Finanzierungsprozess ist weitgehend digitalisiert und automati-
siert. Unsere Stärke liegt in der Kombination aus Produktwissen und moderner Technologie“, ergänzt Rudolf Wesseln. Nach Bonitätsprüfung lassen sich rasch verbindliche Finanzierungszusagen erstellen – ein entscheidender Vorteil in einem Markt, in dem die technologische Entwicklung der Maschinen
rasant voranschreitet. „Wer heute beispielsweise noch einen dieselbetriebenen Radlader nutzt, möchte ihn möglicherweise schon nach zwei Jahren gegen ein elektrisches Modell austauschen“, so Wesseln. Solche Wechselstrategien lassen sich mit den flexiblen Modellen von XCMG Finance optimal abbilden.
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XCMG stärkt die Finanzierungsaktivitäten in Europa mit einer eigenen Finanzierungsgesellschaft.
Quelle: XCMG
Übernahme von Video Guard
KOOI Der Spezialist für mobile temporäre Videoüberwachung, übernimmt Addsecure Smart Surveillance, bekannt unter dem Namen „Video Guard“. Durch die Zusammenführung von Video Guard mit den bestehenden deutschen Aktivitäten von Kooi entsteht eine Organisation mit einer etablierten Marktposition im Bereich der mobilen temporären Videoüberwachung.
In Deutschland wird das Unternehmen zukünftig unter dem Namen Video Guard auftreten. Mit diesem
Schritt stärkt Kooi seine Position in einem schnell wachsenden Markt und schafft eine Größenordnung, die weitere Innovationen, hohe Servicequalität und eine noch stärkere Kundenorientierung ermöglicht. Der Abschluss der Transaktion soll in den kommenden Monaten erfolgen, sobald die üblichen behördlichen Genehmigungen erfolgt sind.
Kooi ist ein schnell wachsender europäischer Spezialist für mobile temporäre Videoüberwachung mit Hauptsitz im niederländischen
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Drachten. Die Lösungen von Kooi werden zur Sicherung von Baustellen, Industriearealen und Logistikflächen sowie insbesondere von Wind- und Solarparks eingesetzt. Speziallösung der Brandfrüherkennung kommen darüber hinaus insbesondere in Industrie-, Abfall- und Recyclinganlagen zum Einsatz. Mit mehr als 300 Mitarbeitenden ist Kooi in 25 europäischen Ländern aktiv. In Deutschland ist das Unternehmen seit 2015 tätig und beschäftigt derzeit rund 70 Mitarbeitende. Video Guard mit Hauptsitz in Hesel und rund 100 Mitarbeitenden ist seit vielen Jahren ein etablierter Anbieter von KRITIS konformen Sicherheitslösungen, insbesondere für die Bau- und Infrastrukturbranche sowie fundiertem Know-how im Renewables-Sektor. Der Fokus auf deutsche Sicherheitstechnologie und das höchste Servicelevel in der Branche hat Video Guard zu einem der schnellst wachsenden und kundenzentriertesten Unternehmen gemacht.
Gemeinsam mit Kooi wird Video Guard künftig über mehr als 5.000 aktive mobile Überwachungssys-
teme in Deutschland verfügen und sein Servicenetz zum Vorteil der Kunden weiter ausbauen. Peter Schollmann, CEO der Kooi Group, sagt: „Mit dieser Übernahme realisieren wir einen wichtigen strategischen Schritt in unserer europäischen Wachstumsstrategie. Video Guard ist eine starke Organisation mit einem hervorragenden Ruf in Deutschland. Durch die Bündelung unserer Kräfte schaffen wir eine Organisation, die Kunden in einem schnell wachsenden Markt mit steigenden Anforderungen noch besser unterstützen kann.“
Joern Windler, Managing Director von Video Guard, erklärt: „Dieser Zusammenschluss lässt uns noch stärker werden und unterstützt unseren Fokus auf sichere, KRITIS konforme Technologie und hohen Service, indem wir durch wachsende lokale Präsenz unsere Kunden noch besser persönlich unterstützen können.“ Joern Windler wird die Leitung des gebündelten Deutschland-Geschäfts übernehmen; der bisherige Managing Director von Kooi Deutschland, Günter Sandmann, wird CFO.
Joern Windler wird die Leitung des gebündelten Deutschland-Geschäfts von Kooi und Video Guard übernehmen. Quelle: Kooi
Neuheiten im Bereich Fahrzeugverwiegung auf der IFAT
PFREUNDT Mit der Software zur Fahrzeugverwiegung im Web Portal und dem flexiblen Mietmodell für die WK60 Absetzkipperwaage präsentiert Pfreundt zwei Innovationen für digitale und effiziente Wiegeprozesse. Beide Lösungen lassen sich live am IFAT Messestand erleben. Pfreundt nutzt die Messe, um seine digitalen Wiegelösungen für die Entsorgungs- und Recyclingbranche vorzustellen. Denn die präzise Erfassung von Materialströmen ist in der Branche entscheidend, sei es zur Abrechnung nach Gewicht oder für den Wiederverkauf sortenrein aufbereiteter Materialien. Pfreundt bietet Wiegelösungen für das Sammeln, Sortieren, Aufbereiten und Transportieren von Materialien. Das Portfolio umfasst Wiegetechnik für nahezu jede Maschine und jedes Fahrzeug – vom Abroll- und Absetzkipper über Rad-, Teleskop- und Frontlader bis hin zu Kran, Bagger, Stapler oder Förderband. Ergänzt wird dies durch Softwarelösungen,
die eine zentrale Erfassung und Weiterverarbeitung der Wiegedaten ermöglichen.
Ein Highlight am Messestand ist die Pfreundt Software zur Fahrzeugverwiegung, die vollständig in das Web Portal integriert ist. Damit lassen sich Fahrzeugwaagen erstmals direkt aus dem Web Portal heraus bedienen – ohne zusätzliche Schnittstellen oder eine separate Software. Alle erfassten Daten wie Gewichte, Unterschriften oder Kamerabilder werden in Echtzeit übertragen und stehen sofort für die Weiterverarbeitung zur Verfügung. Auf der IFAT können Besucher die Funktionsweise an einer Demo-Anlage Schritt für Schritt nachvollziehen.
Diese besteht aus dem Modell einer Fahrzeugwaage, einem Selbstbedienungsterminal und einer Kamera zur Ladegut- und Kennzeichenerkennung. Auch die Erfassung und unmittelbare Datenübertragung ins Web Portal wird live erlebbar. Als zweite Neuheit präsentiert Pfreundt das Mietmodell für die
Wiegedaten und digitale
für die Entsorgungs- und
WK60-Absetzkipperwaage. Im Mietpaket enthalten sind eine konformitätsbewertete Waage, der Einbau durch einen Pfreundt-Servicetechniker sowie der Zugang zum Web Portal. Während der dreijährigen Laufzeit sind alle Serviceeinsätze und Ersatzteile abgedeckt. Unternehmen profitieren von kalku-
lierbaren monatlichen Kosten, präziser Gewichtskontrolle zur Vermeidung von Überladungen und einer transparenten Abrechnung direkt vor Ort.
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Prozesse: Pfreundt präsentiert Neuheiten
Recyclingbranche auf der IFAT 2026. Quelle: Pfreundt
Baumaschinen für jede Aufgabe: Boels stärkt
Mietportfolio für Bauprofis. Quelle: Boels
Starke Maschinen für effiziente Erdbewegung
BOELS Mit der im März 2025 beschlossenen Änderung des Grundgesetzes wurde die Grundlage für ein Sondervermögen von mehr als 500 Milliarden Euro geschaffen, das gezielt in den Ausbau und die Modernisierung der deutschen Infrastruktur fließen soll. Für die Bauwirtschaft bedeutet dies eine deutliche Ausweitung des Projektvolumens und damit einen steigenden Bedarf an leistungsfähiger und flexibel einsetzbarer Erdbewegungstechnik. Boels Rental liefert die passende Power: Der Spezialist für Werkzeug- und Maschinenverleih erweitert gezielt sein Erdbewegungsportfolio.
Viele
Bauunternehmen besitzen keine eigenen Maschinen. Sie benutzen sie nur, wo und wann es erforderlich ist, damit sie sich voll und ganz auf ihr Projekt konzentrieren können. Genau hier setzt Boels an: Die leistungsstarke Flotte an Erdbewegungs- und Baumaschinen umfasst eine breite Auswahl an Radladern, Minibaggern, Dumpern, Rüttelplatten sowie schweren Kettenbaggern – sowohl klassische Dieselmaschinen als auch emissionsfreie, elektrisch betriebene Modelle. Die Maschinen kommen unter anderem im Straßen- und Tiefbau, bei Deicherhöhungen sowie in anspruchsvollen Infrastrukturprojekten zum Einsatz. Sie sind auf effiziente Abläufe, präzises Arbeiten und wirtschaftlichen Betrieb ausgelegt. Ergänzt wird das Angebot durch eine Vielzahl spezialisierter Anbauwerkzeuge, die einen flexiblen Maschineneinsatz über unterschiedliche Projektphasen ermöglichen und so die Baustelleneffizienz steigern.
Mit der erneuten Erweiterung des Mietsortiments führt Boels den Wachstumskurs konsequent fort: Bereits im vergangenen Jahr investierte der niederländische Komplettanbieter 78 Millionen Euro und stockte seine Flotte mit 700 hochmodernen Maschinen des britischen Herstellers JCB auf.
OilQuick – Effizienzgewinn durch vollautomatisches Kuppeln
Auf Baustellen zählen Schnelligkeit, Flexibilität und Sicherheit – besonders wenn Maschinen häufig zwischen unterschiedlichen Aufgaben wechseln müssen. Deshalb setzt Boels auf das vollautomatische Schnellwechselsystem OilQuick: Es ermöglicht den direkten Wechsel hydraulischer Anbaugeräte aus der Fahrerkabine heraus – und das in nur wenigen Sekunden. Hydraulik-, Elektrik- und Schmierleitungen werden automatisch gekoppelt. Manuelles Eingreifen entfällt und der
Arbeitsfluss bleibt nahezu unterbrechungsfrei. Boels stellt eine breite Palette an OilQuick-kompatiblen Anbauteilen bereit, darunter Stemmhammer, Greifer, Sortiergreifer sowie schwenkbare Grabenräumlöffel und Tieflöffel mit oder ohne Zähne. So lassen sich Maschinen flexibel für wechselnde Projektaufgaben einsetzen, Zeitverluste minimieren und die Arbeitssicherheit auf der Baustelle erhöhen.
Boels – Komplettanbieter für professionelle Mietlösungen
Mit der gezielten Flotten-Erweiterung von Spezialmaschinen für effiziente Erdbewegungen unterstreicht Boels Rental seine „One-Stop-Shop“ Philosophie – für jede Herausforderung, die passende Lösung: Von leistungsstarken Maschinen bis hin zu flexiblem Service und professioneller Wartung sorgt Boels stets dafür, dass jeder Aspekt der Vermietung reibungslos und effizient abläuft.
Effizienzbeschleuniger: Der Saugbagger von MTS
MTS MOBILE TIEFBAU SAUGSYSTEME Wo Aufträge unsicherer werden, Kosten steigen oder geeignete Fachkräfte trotz des nachgebenden Arbeitsmarkts schwer zu bekommen sind, ist es wichtig, die Arbeitsprozesse auf der Baustelle oder in der Industrie zu optimieren. Dabei ist ein entscheidender Ansatz, mit den richtigen Maschinen zu arbeiten.
Saugbagger von MTS können in vielen Bereichen die Durchlaufzeiten für Arbeiten auf Baustellen oder in der Industrie sehr deutlich verringern und gleichzeitig die oft immer kleiner werdenden Teams von anstrengenden manuellen Tätigkeiten entlasten. So können sich die Mitarbeiter vorrangig mit wertschöpfenden Arbeiten befassen, was Personalkosten einspart und die Wirtschaftlichkeit der gesamten Maßnahme weiter erhöht.
Ein Beispiel aus dem Tiefbau: Bei Ausschachtungen arbeiten Saugbagger nicht nur im Vergleich zur Durchführung per Hand 16-mal effizienter. Beschleunigt sich die Ausschachtung um ein Vielfaches, kann die ganze Maßnahme wie das Verlegen oder Sanieren von Rohren, Datenleitungen viel schneller abgeschlossen werden, was weitere Kosten spart.
Fast ungezählte Einsatzmöglichkeiten
Die Tätigkeitsfelder eines Saugbaggers sind unschlagbar vielfältig: Im Tiefbau werden sensible Infrastrukturen wie Kabel und Leitungen ohne Gefahr von Beschädigungen freigelegt. Im Bereich Hochbau und Sanierung kann nicht nur Füll- oder Abbruchmaterial unter dem Gebäude oder von Flachdächern und aus Zwischendecken gesaugt werden, sondern es werden auch Fundamente und Drainagen von unerwünschtem Material befreit. Im Garten- und Landschaftsbau legt man mit Hilfe des Saugbaggers Wurzeln von Bäumen frei, bevor diese verpflanzt werden oder das Material um die Wurzeln im Zuge von Baumsanierungen ganz schonend ausgetauscht wird, ebenfalls sind Pflanzlöcher ganz schnell erstellt.
Der Saugbagger erleichtert Reinigungsarbeiten aller Art. Die unkomplizierte und schnelle Reinigung von Gräben, Straßeneinläufen und Kanälen beschleunigt Bau- und Sanierungsarbeiten im Straßen- und Kanalbau und unterstützt u. a. die schnelle Umsetzung von dringenden Hochwasserschutzmaßnahmen. Ähnliches gilt für Arbeiten im Gleisbau: Mit dem Saugbagger werden Erde, Unrat oder stumpfer Schotter ganz einfach aufgenommen, was Wartung und Baumaßnahmen am Schienennetz deutlich verkürzt oder anders gesagt, die bewältigte Strecke pro Tag deutlich erhöht.
In der Energieerzeugung können mit Hilfe des Saugbaggers Restmaterialien aus Biogasanlagen oder Pelletkesseln zügig abgesaugt oder Förderschnecken freigelegt werden. Auch Industrieanlagen wie Kessel, Tanks oder Filter werden von Materialresten oder Verschmutzungen befreit. Weitere Einsatzgebiete sind Absaugungen in Tunneln und Tiefräumen oder die Löschung von havarierten Materialien.
All diese Aufgaben haben gemeinsam, dass sie durch die Methode Saugen unkomplizierter, schneller und schonender bewältigt werden, was Zeit und Kosten spart. Mitarbeiter werden besser vor harten Anstrengungen geschont, arbeiten wertschöpfender, sind motivierter und haben weniger gesundheitliche Beschwerden. Der Eingriff in die Umwelt fällt bei vielen Maßnahmen kürzer und schonender aus, sodass der Aufwand für Wiederherstellungsmaßnahmen ebenfalls geringer wird.
Zügige Amortisation durch hohe Erträge
Die Saugbagger von MTS sind robust und langlebig konstruiert, sodass sie über viele Jahre Zuverlässigkeit und Effizienz bei der Bewältigung der täglichen Aufgaben bieten und so eine wertige, zukunftssichere Investition darstellen. Diese amortisiert sich aufgrund der oben beschriebenen Leistungssteigerungen und Kosteneinsparungen vergleichsweise schnell.
Umfangreiche Dienstleistungen wie Service, intensive Schulungen und eine sehr gute Ersatzteilversorgung unterstützen eine lange Lebensdauer der Saugbagger von MTS mit geringen Ausfallzeiten und verringern so die Gesamtbetriebskosten über die gesamte Lebensdauer. Abschließend ist hier noch ein weiterer Effekt für den Unternehmer zu nennen: Durch den Saugbagger können weitere Leistungen ins Portfolio aufgenommen oder größere Projektanteile übernommen werden, was ebenfalls dazu führt, dass die Effizienz steigt und Ausfallrisiken minimiert werden.
Oft ist nicht klar, wo Leitungen verlaufen. Bei Erdarbeiten mit dem Saugbagger werden vorhandene Infrastrukturen geschont.
Quelle: MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme
.
Tempomacher für den Rückbau. Die beiden gemieteten HX800AL bewegten und zerkleinerten die tonnenschwere Fundamente mit Leichtigkeit. Quelle: Hyundai Construction Equipment
Zwei 80-Tonner zur Miete: Manns Abbruch setzt auf Hyundai-Großbagger
HYUNDAI CONSTRUCTION EQUIPMENT Das auf den Verleih von Großgeräten spezialisierte Unternehmen CR-Rental konnte der Firma Manns aus Windhagen zwei 80-t-Großbagger Hyundai HX800AL für ein anspruchsvolles Abbruchprojekt zur Verfügung stellen. Das 1996 von Gerd Manz gegründete Unternehmen ist auf Abbruch, Erdbau und Recycling spezialisiert. Bis Ende 2025 baute Manns das 60.000 m² große ehemalige Werksgelände eines Schleifmittelherstellers in Köln zurück. Dort wird ein Fahrzeugdepot entstehen.
Bauleiter
Rainer Fränkel berichtet, dass 230.000 m³ umbauter Raum abgebrochen wurden, was 120.000 t entspricht. Als im Juli 2025 die Demontage der bis zu 5 m starken und in 5 m Tiefe liegenden armierten Fundamente anstand, orderte er bei CR Rental zwei Großbagger. CR Rental-Geschäftsführer Lukas Giancane war in der Lage, zwei Hyundai-Großbagger der 80-t-Klasse HX800AL mit Löffeln, Hydraulikhämmern und Betonzangen zu verleihen.
Stark, zuverlässig und sparsam Hauptaufgabe der Bagger ist das Entfernen sehr großer Betonfundamente, die aus dem Boden gegraben werden müssen. Rainer Fränkel betont: „Ich bin begeistert, wie schnell Lukas die Geräte hat freimachen und zu uns transportieren können. Wir sind von der Performance der beiden HX800AL absolut überzeugt. Interessant ist der
Dieselverbrauch, wir liegen bei ungefähr 32 l/h, was bei dem sehr schweren Abbrucheinsatz ein hervorragender Wert ist.“ Fränkel ergänzt: „Generell fallen mir der sehr sauber verarbeitete Stahlbau, die ungeheure hydraulische Kraft der Geräte und die große Feinfühligkeit, mit der sie sich bedienen lassen, auf.“
120.000
Tonnen Material umfasste der Rückbau.
Im Zeitplan dank der Miet-Maschinen Das Abbruchunternehmen Manns wird das Gelände ebenerdig beräumen und die Keller auffüllen. Ausgerüstet sind die beiden HX800AL mit gepanzerten 5-m³-Löffeln und mit Hydrau-
lik-Hämmern. Rainer Fränkel: „Für uns ist der Zeitfaktor wichtig, denn die Rückbaumaßnahme muss bis Ende 2025 beendet sein. Da zählt jede Stunde und da unser Maschinenpark mit anderen Baumaßnahmen ausgelastet ist, haben wir uns zur Anmietung der großen Hyundais entschlossen – die Fundamente tauchten quasi aus dem Nichts auf und deren Rückbau war im vorgegebenen Zeitrahmen nicht zu schaffen.“ Permanent sind bis zu acht Mitarbeiter von Manns auf der Baustelle, die planmäßig dank der großen Hyundai-Geräte bis Ende des Jahres beendet sein wird.
„Die Besonderheit der Hyundai-Geräte“, erklärt Lukas Giancane von CR-Rental, der sich bestens mit der Technik auskennt, „liegt im soliden Stahlbau, im effizienten Kraftstoffverbrauch und im hervorragenden Service unseres Händlers und Vermietpartners.“
Revolutionäre Technologie für Betonscheren
ROTAR Der niederländische Hersteller von Anbaugeräten für Abbruch und Recycling hat seine Serie der Betonscheren um brandneue XL-Modelle erweitert. Diese bestechen durch die einzigartige „Ramplifier-Technologie“, welche die Zylinderleistung bei Bedarf verdoppelt und zu besonders hohen Schneidkräften führt.
Seitmehr als 40 Jahren bietet Rotar hochwertige Anbaugeräte für Abbruch und Recycling, die sowohl Unternehmer als auch Bediener überzeugen, da sie immer eine hervorragende Leistung erbringen. Die Anforderungen in der Branche werden anspruchsvoller, da liegt es in der DNA von Rotar, Anbaugeräte kontinuierlich hierauf zu optimieren. Zu den Anforderungen an Betonscheren erklärt Ingenieur Rick de Jonge: „Abbruchunternehmen müssen oft mit extrem schwierigen Bedingungen zurechtkommen, z. B. beim Abbruch von mehrstöckigen Gebäuden, wenn es um Säulen oder komplizierte Strukturen geht. Diese bestehen meist aus tonnenschweren Bewehrungen und härtestem Beton.“
Für solche Anwendungen hat Rotar neue XLVersionen für die Modelle RCC 20, 25, 30 und 45 präsentiert, die die Möglichkeiten des modernen Betonabbruchs und -recyclings neu definieren. Sie verfügen über eine um 100 mm breitere Backenöffnung und längere Schneidkanten, die somit tiefer in den Hals hineinreichen. Diese Features erleichtern die Bearbeitung großer Stahlbetonabschnitte und steigern durch das Erreichen von kürzeren Zykluszeiten und höherem Durchsatz die Produktivität deutlich.
Ramplifier-Technologie: Leistung auf Abruf Das Herzstück jedes Rotar RCC-Betonschneiders ist das exklusive Ramplifier-System – ein selbst-
regulierender Kraftverstärker, der bei Bedarf einen Hydraulikdruck bis zu 700 bar liefert. Der Ramplifier erkennt automatisch den Materialwiderstand und aktiviert innerhalb von Millisekunden zusätzliche Power. „Dagegen können selbst die schwersten und härtesten Konstruktionen nicht standhalten“, erklärt Louis Broekhuizen, Managing Partner von Rotar. Sobald das Material bricht und der Widerstand nachlässt, kehrt die Schere direkt in den Standard-Modus zurück. Diese intelligente, reaktionsschnelle Technologie sorgt dafür, dass die maximale Schneidkraft nur bei Bedarf abgerufen wird und so Geschwindigkeit und Effizienz optimiert. Dank des Ramplifiers erreichen die Rotar RCCBetonscheren die Leistung von Anbaugeräten der nächstgrößeren Klasse, während sie gleichzeitig kompakte Abmessungen und niedrigere Betriebsdrücke beibehalten. Durch die einzigartige Konfiguration des Systems bleiben alle Hochdruckkomponenten sicher im Zylinder eingeschlossen, sodass das Hydrauliksystem der Maschine niemals mehr als 350 bar ausgesetzt ist. Dies gewährleistet maximalen Schutz, minimalen Verschleiß und außergewöhnliche Zuverlässigkeit des Geräts.
Flexible Drehoptionen und einfache Wartung
Die RCC-Serie ist entweder mit vollhydraulischer Drehung oder mit mechanischer „Push & Turn”Drehung erhältlich. Händler können jederzeit pro-
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blemlos von mechanischer auf hydraulische Drehung umrüsten – ideal für Kunden, die ihre Bagger aufrüsten oder an neue Baustellenanforderungen anpassen möchten. Diese Flexibilität sorgt dafür, dass der Kauf einer RCC-Schere eine langfristige, zukunftssichere Investition bleibt.
Einzigartig ist auch die Ausstattung aller Rotar RCC-Modelle mit austauschbaren Brecherzähnen und Schneidmessern. Diese lassen sich schnell und einfach austauschen, was zu weniger Ausfallzeiten und geringeren Wartungskosten für die Maschine führt. Dieses modulare Verschleißteilkonzept schützt auch die Schneidbacken und reduziert den Bedarf an Schweiß- oder Strukturreparaturen drastisch.
Die neuen RCC-Modelle steigern die Produktivität bei der Bearbeitung großer Stahlbetonabschnitte. Quelle: Rotar
Staubbindung im industriellen Bereich
NEBOLEX UMWELTTECHNIK Nebel ist Bestandteil unseres Klimas. Künstlich erzeugter Nebel durch Zerstäubung von Wasser mit Luft wird technisch in sehr vielen industriellen Bereichen effektiv zur Staubminimierung genutzt. Für Unternehmen aus Recycling und Schüttgutverarbeitung ist Staub ein ernstzunehmendes Thema. Verschiedene Einflüsse auf Menschen und Umwelt stehen auch im Fokus der Arbeitssicherheitsbehörden.
In zahlreichen industriellen Anwendungen – vom Tunnel- und Untertagebau über den Kohleabbau bis hin zur Schüttgutverarbeitung, zum Umschlag und zur Lagerung – werden Nebolex-Staubbindesysteme eingesetzt. Auch in der Papier-, Metall-, Bauschutt- und Holzrecyclingindustrie haben sie sich bewährt. Darüber hinaus sind die Zerstäubungssysteme zur effektiven Staubniederschlagung aus Steinbrüchen, Stahl- und Betonwerken, Müllverbrennungsanlagen sowie an Hafenkranen beim Löschen von Ladung oder bei der Schiffsbeladung nicht mehr wegzudenken. Mit fundiertem Know-how im Maschinenbau und jahrzehntelanger Erfahrung produziert Nebolex stationäre und mobile Einstoff- und Zweistoffsysteme für die unterschiedlichsten Anwendungsfälle.
Die Systeme sind modular aufgebaut, stets erweiterbar und bestehen aus einzelnen Baugruppen: ein Wasseranschluss, die Aufbereitungseinheit für Druckluft, die Steuerungs- und Steuereinheit zur optimalen und bedarfsorientierten Ansteuerung des Systems sowie Nebelkopfleisten mit Sprühnebelköpfen, um den erzeugten Wassernebel einzubringen.
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Für den Einsatz in rauer Umgebung ausgelegt
Gepanzerte Sprühnebelleisten werden direkt in der Nähe des Materialstroms angebracht. Durch die robuste Bauweise der Einhausungen aus Edelstahl ist der Einsatz in rauer Umgebung und an schwierig anmutenden Stellen möglich. Spezielle Düsen erzeugen feinsten Nebel, somit wird die wirksame Oberfläche des Wassers enorm vergrößert und die Affinität von Staubpartikeln zur Anlagerung an feine Wassertröpfchen genutzt. Die Düsenkonfiguration gewährleistet Tröpfchen in unterschiedlichen Größen; größere Tropfen verbinden sich mit größeren Partikeln, kleinere mit kleinen Partikeln. Störungen bzw. Verstopfungen werden durch einen großen Querschnitt vermieden, durch den schon fertiges Nebelgemisch austritt. UV-beständige Gewebeschläuche versorgen die einzelnen Benebelungspunkte mit Wasser. Weder kleine Verunreinigungen noch hoher Kalkgehalt im Wasser stellen für das Nebolex-System eine Schwierigkeit dar. Vor Gebrauch gefiltert bzw. gesiebtes Oberflächen- oder Zisternenwasser kann eingesetzt werden.
Bedarfsgerechte Ansteuerung für niedrigen Wassereintrag Verschiedene Abschnitte werden bedarfsgerecht gesteuert. Dies ist insbesondere bei größeren Anlagen notwendig und vorteilhaft, da nicht immer alle Anlagenteile wie z. B. Förderbänder oder Aufgabetrichter gleichzeitig und ununterbrochen betrieben werden. Sämtliche relevante Einflüsse wie etwa Materialmenge und Materialeigenschaften oder zyklische Schüttvorgänge können mit Nebolex erfasst werden, sodass das System bedarfsgerecht reagieren kann und für eine voreingestellte Zeit nebelt. So ist es möglich, eine Nebelwand exakt dann aufzubauen, wenn der Staub entsteht, um den Wassereintrag niedrig zu halten. Das Nebolex-System hat sich in diversen Industriebereichen bewährt. Der Einsatz von Druckluft ermöglicht einen geringen Wassereintrag und eine Staubminimierung von über 90 %.
Auf der Messe Solids 2026 präsentiert Nebolex ein Funktionsmodell zur Staubbindung im Maßstab 1:16, das im Kleinen zeigt, wie die Technik im Großen funktioniert.
Jede Anlage zur Staubbindung wird von Nebolex individuell für die vorgegebenen Anforderungen konzipiert. Quelle: Nebolex Umwelttechnik
Halle 7, Stand O22
Smarte Bodenproben mit neuer App
DECLARO Schluss mit Papierchaos und hohem Zeitaufwand bei Bodenproben: Mit Declaro geht die Probenahme einfacher, schneller, kostengünstiger und komplett digital – smart eben. Die neue App führt strukturiert und intuitiv durch den gesamten Prozess: Mit nur wenigen Klicks erfassen Mitarbeitende auf der Baustelle die Probedaten, erhalten das Probenahmeprotokoll, übermitteln die Daten an das zuständige Labor und erhalten die Ergebnisse der Probe.
DieVorteile für Bauunternehmen und Ingenieurbüros liegen auf der Hand: Sie sparen sich ca. 15 Minuten Zeit pro Probe, vermeiden Doppelerfassungen, können sich auf eine standardisierte Erfassung gemäß LAGA PN 98 verlassen und arbeiten komplett papierlos. Auch für Labore erleichtert Declaro die Arbeit erheblich, da sie die Daten standardisiert über eine digitale Schnittstelle in ihren Prozess einbinden können. „Wir haben die Lösung für eine effiziente und unkomplizierte Bodenprobenahme. Declaro fungiert als digitalisierte und automatisierte Schnittstelle zwischen Baustelle, Ingenieurbüro bzw. Bauunternehmen und Labor. Unsere neue App vereinfacht und beschleunigt die Prozesse zwischen den drei Akteuren signifikant“, erklärt Michael Biechele, Geschäftsführer des Start-ups Declaro GmbH mit Sitz in Berkheim, Baden-Württemberg.
VERTIKAL BRECHER
BD 8 | BD 10 | BD 12
Mit Declaro wird die Bodenprobe smart, denn die App wickelt den gesamten Prozess einfach und digital ab. Über einen Barcode auf dem Eimer sind die Daten und die Bodenprobe eindeutig miteinander verknüpft. Die App führt von der Erfassung der Probedaten bis zum fertigen Ergebnis der Probe.
So funktioniert’s: Zuerst wird die Probenahmestrategie definiert und anschließend werden die Probedaten erfasst. Die App leitet die Anwender durch den standardisierten Probenahmeprozess gemäß LAGA PN 98. Die Anwender entnehmen wie gewohnt die Bodenprobe ihres Haufwerks auf der Baustelle. Anschließend generiert Declaro ein automatisiertes und umfangreiches Probenahmeprotokoll. Die erfassten Daten werden per Klick an das zuständige Labor übermittelt, welches die Daten auswertet. Über das Dashboard
Durch die digitale Probenahme mit Barcode und Schritt-für-Schritt-Anleitung in der Declaro-App sparen sich Ingenieurbüros und Bauunternehmen Zeit.
Quelle: Declaro
der Declaro-App können alle Beteiligten jederzeit den Status ihrer Proben einsehen. Am Ende erhalten die Anwender die Probe-Ergebnisse mitsamt Prüfprotokoll. Declaro bietet eine deutliche Erleichterung zur analogen Probenahme: „Bislang läuft ein Mitarbeiter mit Papier und Stift auf die Baustelle und trägt die Daten für die Bodenproben zusammen. Am Ende wird der Eimer mit der Probenahme ebenfalls händisch beschriftet, bevor er ins Labor geht. Die Daten auf dem Papier tippt der Mitarbeiter dann im Büro in seinen PC. Auch das Labor tippt die ganzen Daten noch einmal ab. Ein echtes Papierchaos und obendrein auch fehleranfällig“, erklärt Michael Biechele. Mit Declaro geht’s einfacher und ganz ohne Papier. Die Daten liegen in einer Cloud und ausschließlich beim Kunden. Declaro hat keinerlei Zugriff auf die Daten der Probenahme.
Flexible Konfiguration des Brechvorgangs: - Gegen Materialbett (A), um den Anteil an Feinkornprodukt zu erhöhen - Gegen Prallelemente (teil- oder voll-Bestückt), um Zerkleinerungseffekt zu steigern
Schleißteile (rot dargestellt) sind durch Sichttüren und drehbare Einlaufrutsche leicht zu erreichen z.B für Wechsel order Reparaturen.
Leistungsstarker und kompakter Hydraulikhammer für moderne Minibagger
ROTAIR Seit mehr als 60 Jahren ist Rotair, eine Marke von ELGi Equipments, ein führendes Unternehmen in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von tragbaren High-Tech-Luftkompressoren, multifunktionalen Dumpern und Hydraulikhämmern. Nun kündigt der Hersteller die Markteinführung des Hydraulikhammers OLS 70 an. Das neue kompakte Modell, das den OLS 50 ersetzt, wurde entwickelt, um eine höhere Leistung und eine verbesserte Steuerung für einen effizienten Abriss in engen Arbeitsbereichen zu bieten und gleichzeitig die Kompatibilität mit den gleichen Trägermaschinen wie das Vorgängermodell aufrechtzuerhalten.
Der OLS 70 wurde speziell für Erdbewegungsmaschinen der Kategorie Minibagger entwickelt und eignet sich besonders für Abbrucharbeiten auf engstem Raum. Seine kompakte Größe mit einer Gesamthöhe von 955 mm einschließlich der Halterung bietet einen klaren Vorteil in schwierigen Umgebungen. Der mit einem 36-mm-Werkzeug ausgestattete Hammer eignet sich besonders für Anwendungen, die eine hohe Schlagpräzision erfordern, wie etwa den Abriss von Gehwegen, Betonplatten oder Fußgängerbereichen.
Hohe Leistung und Effizienz an Baggern mit 0,8 bis 1,5 Tonnen Einsatzgewicht
Betriebstests an den neuesten Maschinen bestätigen die optimale Kombination des OLS 70 mit Baggern mit einem Gewicht zwischen 0,8 und 1,5 t, was sowohl Leistung als auch Effizienz gewährleistet. Das reduzierte Betriebsgewicht des Hammers von 74 kg in der Version mit Halterung und 68 kg in der Plattenversion ermöglicht den sicheren Einsatz an allen Baggern in diesem Bereich und minimiert so das Kipprisiko bei der Handhabung.
Der OLS 70 kombiniert eine erhöhte Schlagenergie mit einem vibrationsarmen Betrieb und gewährleistet zuverlässiges Arbeiten auch in engen Abbruchumgebungen.
Quelle: Rotair
verstärkte mechanische Struktur und ein Arbeitsgewicht von 74 kg (einschließlich Halterung), gegenüber 60 kg beim Vorgängermodell OLS 50. Dies sorgt für eine höhere strukturelle Festigkeit, Stabilität während des Betriebs und eine erhöhte Schlagenergie.
Das Herzstück des OLS 70 ist eine vereinfachte Innenarchitektur mit nur zwei beweglichen Teilen: dem Verteilerventil, das Hydrauliköl zu den Steuerkammern leitet, und der Schlagmasse, die die Schlagenergie auf das Werkzeug überträgt. Dieses optimierte Design führt dazu, dass weniger Komponenten ausgetauscht werden müssen, was wiederum niedrigere Betriebs- und Wartungskosten zur Folge hat. Der optimierte Arbeitszyklus unterstützt einen weiten hydraulischen Betriebsbereich (16—28 l/min) und liefert eine Schlagenergie von 120—200 Joule, wodurch ein leistungsstarker und flexibler Abriss für moderne Minibagger gewährleistet ist.
Der OLS 70 ist eine Weiterentwicklung der Ecosilent-Reihe von Rotair und verfügt über eine
Ausgestattet mit Schwingungsdämpfern Wie alle Ecosilent-Hämmer ist auch der OLS 70 mit Schwingungsdämpfern ausgestattet, die mechanische Kräfte und Reaktionskräfte absorbieren. Ein mit einer Membran ausgestatteter Hochdruckspeicher erfüllt eine schützende Funktion, indem er den Rückprall der Schlagmasse aufnimmt und diese Energie für den nächsten Schlag wiederverwendet. Dies verbessert sowohl die Effizienz des Arbeitszyklus als auch die Haltbarkeit der internen mechanischen Komponenten. Darüber hinaus trägt die Membran dazu bei, die Stickstofffüllung für längere Zeiträume beizubehalten, sodass das Anbaugerät auch bei längerem Betrieb seine optimale Leistung beibehält.
Die Wartung des OLS 70 ist unkompliziert, da alle internen Komponenten leicht zugänglich sind und schnell überprüft und ausgetauscht werden können. Dadurch werden Ausfallzeiten reduziert und der kontinuierliche Betrieb vor Ort unterstützt.
A LONG WAY TOGETHER
WO IMMER SIE SIND, BKT IST BEI IHNEN
BKT hat Spezialreifen für Maschinen entwickelt, die in Materialrecycling- und Abfallentsorgungsanlagen eingesetzt werden. BKTs Recycling-Sortiment umfasst Reifen für Radlader, Skid-Steer- und Teleskoplader, die eine breite Palette von Anwendungen in anspruchsvollen Umgebungen abdecken. Erhältlich in zahlreichen Größen und Varianten erfüllen sie auch die anspruchsvollsten Anforderungen.
Dieselstr. 14, 49076 Osnabrück
Telefon: +49 (0) 541 121 63-0
Fax: +49 (0) 541 121 63-944 www.bohnenkamp.d e
Stufenweise Anlagenmodernisierung bei laufendem Betrieb
SANDVIK Im Diabaswerk Oberscheld der HH Basalt- und Diabaswerk GmbH hat Sandvik in enger Zusammenarbeit mit dem Betreiber eine schrittweise Modernisierung im Bestand umgesetzt, vom Austausch der Brechtechnik bis zur Weiterentwicklung der Siebtechnik und des Materialflusses. Mit dem CS430 Kegelbrecher, mehreren Sandvik Siebmaschinen und innovativen GFK-Staubabdeckungen entstand ein in wichtigen Kernbereichen modernisierter Anlagenbereich, der durch hohe Produktionszuverlässigkeit, spürbar verbesserte Wartungsabläufe und einen optimierten Arbeitsschutz überzeugt.
DasDiabaswerk Oberscheld, einer von drei Standorten der Hermann Hofman Gruppe, ist eine Bestandsanlage mit einer über Jahrzehnte gewachsenen Infrastruktur, die die regionale Bauindustrie zuverlässig mit hochwertigen Baustoffen beliefert. In Oberscheld zeichnete sich in den letzten Jahren ein klarer Modernisierungsbedarf in der Aufbereitung ab. Die Modernisierung sollte im laufenden Betrieb umgesetzt werden und eine langfristig verlässliche und wartungsfreundliche Produktion sicherstellen.
Projektstart: Ersatzteilrisiko wird Modernisierungschance
Anfang 2023 stand der Betrieb vor der Herausforderung, seinen zentralen Sekundärbrecher, einen Aubema-Kreiselbrecher, aufgrund schlechter werdender Ersatzteilverfügbarkeit zu ersetzen. Sandvik übernahm früh eine aktive Rolle in Beratung und Prüfung der verfahrenstechnischen Anforderungen, um eine Lösung zu entwickeln, die passgenau auf den Standort zugeschnitten ist und die Kundenanforderungen sowohl technisch als auch im Hinblick auf die Umsetzung im laufenden Betrieb erfüllt. „Wir haben uns für Sandvik entschieden aufgrund der Zuverlässigkeit der Technik und der konstant guten Absiebergebnisse. Hier ist insbesondere der CS 430 hervorzuheben“, sagt Felix Hofmann, Betriebsleiter, HH Basalt & Diabas.
Die Entscheidung fiel für den Sandvik CS430 Kegelbrecher, inklusive stahlbautechnischer Adaption an den vorhandenen Stahlbau. So wur-
Leichtbau-Staubabdeckungen aus GFK verbessern Wartungsfreundlichkeit und Arbeitsschutz an den Sandvik Siebmaschinen. Quelle: Sandvik
de Sandvik mit der Planung und Umsetzung der Baumaßnahme beauftragt und kombinierte die Lieferung mit verfahrenstechnischer Garantie. Ergänzt wurde das Projekt mit einer neuen Kranbahn zur Wartung und Instandhaltung des Brechers. Seit Herbst 2023 unterstützt der Sandvik CS430 an zentraler Position im Prozess zuverlässig die Produktion am Standort Oberscheld.
„Sandvik
sticht besonders hervor durch die Qualität der technischen Beratung, Projektierung und bei der Erarbeitung innovativer und praxisnaher Lösungen, die angeboten werden.“
Felix Hofmann, Betriebsleiter HH Basalt & Diabas
Siebtechnik und Materialfluss: Modernisierung als Gesamtsystem
Mit dem erfolgreichen Brecherprojekt gewann Sandvik nicht nur detaillierte Einblicke in die bestehende Anlage, sondern auch ein umfassendes Verständnis für die prozesstechnischen Anforderungen am Standort. Auf dieser Grundlage konnte gemeinsam mit HH Basalt & Diabas ein Modernisierungsfahrplan entwickelt werden, der die Besonderheiten einer Bestandsanlage berücksichtigt und sich realistisch in den laufenden Betrieb integrieren lässt.
Im nächsten Schritt rückte deshalb nicht mehr eine einzelne Maschine in den Fokus, sondern die Leistungsfähigkeit des gesamten Materialflusses. Anfang 2024 fiel die Entscheidung für die nächste Ausbaustufe. Diese beinhaltete die Installation zusätzlicher Anlagentechnik, bestehend aus zwei neuen Sandvik-Siebmaschinen sowie einem neuen Antriebskonzept für den Schubwagen zum Vorbrecher. Am Standort Oberscheld wurde dazu in zwei Etappen zunächst eine SJ2168 3-Deck-Kreisschwinger in der Größe 6,0 m × 2,1 m in Betrieb genommen. Zusätzlich wurde der vorhandene Bestands-Schubwagen zum Vorbrecher durch ein hydraulisches Aggregat HPY 600 (SH-Serie) modernisiert, das das bisherige mechanische Getriebe ersetzte. Anfang 2025 folgte dann die Installation einer SJ1547 2-Deck-Kreisschwinger-Siebmaschine mit 4,0 m × 1,5 m. Beide Siebmaschinen wurden mit Sandvik OriginalGummisiebbelägen ausgestattet.
Damit war ein weiterer Schritt hin zu höherer Betriebssicherheit und besserer Wartungslogik getan, denn insbesondere im siebtechnischen Bereich müssen Stillstandzeiten so gering wie möglich gehalten werden. Ein sichtbares Ergebnis dieser Ausrichtung ist zudem die Integration der innovativen Staubabdeckungen aus GFKLeichtbau an den Sandvik-Siebmaschinen. Diese Abdeckungen wurden in Zusammenarbeit von Sandvik mit der Firma LSE, einem EngineeringPartner mit hoher Leichtbaukompetenz, entwickelt. In Oberscheld kommen die GFK-Abdeckungen an allen Siebmaschinen zum Einsatz. „Diese Staubabdeckung ist so leicht, dass sie von einer Person getragen werden kann. Gleichzeitig absorbieren sie Lärm effektiv und tragen zum Schallschutz bei“, sagt Norbert Schramm, Geschäftsführer von LSE. Statt schwerer Stahllösungen, die häufig tagelange Demontagen bedeuten, ist der Wechsel bzw. Einbau dieser Abdeckungen im Rahmen eines sehr kurzen Wartungsfensters von nur rund einer Stunde möglich. Neben der deutlich verbesserten Wartungslogik zahlt die Lösung auch auf Umwelt- und Arbeitsschutz ein, denn Staub wird zuverlässig gekapselt und Schallemissionen werden reduziert. Gerade für einen laufenden Steinbruchbetrieb ist dies ein wichtiges Kriterium und ein echter Mehrwert.
Der neue Sandvik CS430 Kegelbrecher im Diabaswerk Oberscheld bildet die Basis für die schrittweise Modernisierung der Aufbereitung im Bestand. Quelle: Sandvik
Technisch ist eine Bestandsmodernisierung selten eine reine Installation. In Oberscheld gab es gleich mehrere herausfordernde Rahmenbedingungen, die beachtet werden mussten. Dazu gehörten vor allem ein stark begrenzter Platz und die notwendige Abstimmung mit Gebäudesubstanz, Statik und Wartungszugängen sowie die Anforderungen an Arbeitsschutz und Betriebskontinuität.
Der Erfolg entstand deshalb nicht allein aus Maschinenqualität, sondern aus der Entwicklung einer echten Partnerschaft. „Sandvik sticht besonders hervor durch die Qualität der technischen Beratung, Projektierung und bei der Erarbeitung innovativer und praxisnaher Lösungen, die angeboten werden“, so Felix Hofmann. Während des gesamten Projekts arbeitete Sandvik eng mit dem Betreiber zusammen, führte Bestandsaufnahmen und verfahrenstechnische Analysen durch und überführte die Anforderungen in praxisnahe, umsetzbare und auf den Standort angepasste Lösungen.
Bereit für den nächsten Schritt: Weitere Siebmaschine in Planung
Heute zeigt sich in Oberscheld, was eine Modernisierung im Bestand leisten kann, wenn Technik, Engineering und Betriebspraxis konsequent zusammen gedacht werden. Die installierten Lösungen sind so ausgelegt, dass sie nicht nur hohe Leistung bringen, sondern vor allem auch Kontinuität und Verlässlichkeit bieten. Durch geringe Ausfallzeiten, konstante Absiebergebnisse und stabile Körnungen verfügt der Betrieb über hohe Produktions- und Produktsicherheit. Gleichzeitig reduziert die innovative und wartungsfreundliche Ausführung der Siebabdeckungen den Aufwand bei siebtechnischen Arbeiten deutlich und macht Stillstandszeiten planbarer. Sandvik hat sich dabei als Partner erwiesen, der von der Projektierung bis in den After-Sales verlässlich und greifbar bleibt. Der beste Beleg dafür ist der bis heute reibungslose betriebliche Ablauf im Diabaswerk Oberscheld.
Eine weitere Siebmaschine befindet sich aktuell in der Aus-
arbeitung und soll 2026 in die Bestandsanlage integriert und in Betrieb genommen werden.
Partnerschaftliche Zusammenarbeit vor Ort: Betriebsleiter Felix Hofmann (Mitte) mit Vertretern von LSE und Sandvik im modernisierten Anlagenbereich. Quelle: Sandvik
HalleC5/Stand239
Komatsu PC220LCi-12
Mit dem neuen Komatsu PC220LC/LCi-12 passt sich die Hydraulik flexibel den Bedürfnissen des Fahrers an – ob für maximale Geschwindigkeit oder höchste Präzision. Gleichzeitig senkt die Maschine den Kraftstoffverbrauch um bis zu 18% gegenüber dem Vorgänger. Der 129 kW Komatsu-Motor der neuesten Generation und die weiterentwickelte intelligente Maschinensteuerung (iMC 3.0) verbinden Effizienz mit Komfort.
ABBRUCH- & SORTIERGREIFER
Ausfallzeiten minimieren
DMS TECHNOLOGIE Ausfallzeiten auf der Baustelle sind ein unliebsamer und unnötiger Kostenfaktor, den jeder Unternehmer am liebsten einfach streichen möchte. Bei Bagger- und Ladekranarbeiten mit einem Anbaugerät wie Greifern besteht das Hauptrisiko darin, sich den Hydraulikschlauch abzureißen oder die Kolbenstange zu beschädigen – vor allem bei schweren Arbeiten wie Steinsetzung oder im Abbruch.
Inder Praxis erkannt und als Idee umgesetzt, ist bei der DMS Technologie ein Abbruchgreifer erhältlich, der diese Kostenfaktoren fast gänzlich eliminiert. Die Besonderheit liegt hauptsächlich in dem von DMS entwickelten, patentierten Hydraulikzylinder. Der durchdachte Aufbau mit vollständig gekapseltem Kolben und innen liegender Ölführung ohne Hydraulikschläuche im Arbeitsbereich reduziert Ausfallzeiten und Reparaturkosten.
Die Vorteile des patentierten Hydraulikzylinders kommen bei Abbrucharbeiten besonders zum Tragen, denn nirgends sind die Anforderungen an das Anbaugerät so gegensätzlich wie hier. Auf der einen Seite wird das Material sehr präzise sortiert, um es wiederverwenden zu können, auf der anderen Seite sind rohe Kräfte am Wirken. Dank der langlebigen und spielarmen Lagerungen ist trotz der widrigen Arbeitsbedingungen die notwendige Präzision auch langfristig gegeben und es kann auf die üblicherweise vorhandenen mechanischen Endanschläge verzichtet werden. Somit wird Überbiss auch im Abbruch zuverlässig verhindert. Sortieren von leichten Baustoffen, wie zum Beispiel Dachlatten und Glaswolle, bleibt damit jederzeit eine willkommene Herausforderung. Aber auch bei den groben Arbeiten punktet der Greifer mit dem durchdachten Aufbau des Hydraulikzylinders. Durch die vollständige Kapselung des Kolbens ist dieser gegen herabfallende Betonteile bestens geschützt. Eine Beschädigung der Kolbenstange oder der Hydraulikleitungen durch herausstehende Baustahlteile ist ausgeschlossen. Somit werden lästige und teure Schäden eliminiert.
Für Trägergeräte von 2 bis 70 Tonnen
Robustes Drehwerk mit hochtragenden Axial- & Radiallagerungen
Geschützte, hydraulische Dreheinheit endlos drehbar für den positionierbaren Einsatz vorgesehen
• Integrierte mechanische Öffnungs- und Schließanschläge
• Doppelwandiger, abgeschlossener, hochfester Rahmen
• Überdimensionierte Bolzen und Buchsen
• Hohe Klemmkraft dank kraftvoller Hydraulikzylinder
• Die Endpositionen (Greifer geöffnet) ist hydraulisch gedämpft, um die Zylinder nicht zu beschädigen
• Integriertes Lasthalteventil
Optionalen Kits für jeden Bedarf
Der durchdachte Aufbau des DMS Abbruchgreifers mit gekapseltem Kolben und innen liegender Ölführung reduziert Ausfallzeiten und Reparaturkosten.
KIT
Quelle: DMS Technologie
Mobile Brecher für den Einsatz im Steinbruch
WEIL BRECHERTECHNIK
Das Unternehmen stellt Vertikalprallbrecher her, die für ihre Robustheit und Effizienz bekannt sind. Dabei handelt es sich um die Modelle BD8, BD10 und BD12. Parallel dazu bieten die Kreiselbrecher (BS 702, 703, 704 und 706) eine optimierte Verarbeitungskapazität für groß angelegte Einsätze.
ImBestreben nach mehr Mobilität hat Weil eine Reihe mobiler Brecher entwickelt, in die stationäre Modelle integriert sind. So sieht man auf dem Foto die Integration eines BD8 in eine mobile Einheit von Weil. Diese Einheit gehört zu den am besten auf die Bedürfnisse der Betreiber abgestimmten Modellen und zeichnet sich durch ihre Kompaktheit und Vielseitigkeit aus. Ihr geringes Gewicht erleichtert den Transport und die Inbetriebnahme vor Ort.
Das Flaggschiffmodell, der Mini-Mobilbrecher, ist mit einem 4,6 m breiten Trichter ausgestattet, dessen Beladungspunkt sich in 4,9 m Höhe befindet, was eine Beschickung mit dem Bag-
mobilen Brecher von Weil sind optimal auf die Bedürfnisse der
zeichnen sich durch Kompaktheit und Vielseitigkeit aus. Ihr geringes Gewicht erleichtert den Transport und die Inbetriebnahme vor Ort.
ger ermöglicht. Einige fortschrittlichere Modelle verfügen über ein Dreideck-Sieb, das die Rückführung von Überkornfraktionen ermöglicht, um den Aufbereitungsprozess zu optimieren. Die mobilen Brecher von Weil sind mit Antrieben ausgestattet, die den Anforderungen im Gelände gerecht werden. In der BD8-Konfiguration liegt die Leistung zwischen 90 kW und 132 kW bei einem maximalen Durchsatz von 125 t/h.
Ein aktuelles Projekt veranschaulicht das technologische Know-how des Unternehmens besonders gut: Es wurde eine mobile Brechereinheit für die Verarbeitung von Überschüssen der
Fraktionen 8/16 mm und 16/32 mm entwickelt. Diese mobile Anlage kann mindestens 100 t/h verarbeiten und reduziert das Material auf 0/8 mm – eine Fraktion mit höherem Marktwert. Die Anlage basiert auf einer selbsttragenden Struktur, die ohne Sondergenehmigung transportiert werden kann (siehe Foto). Die Beschickung erfolgt per Radlader, und das aufbereitete Material wird über ein integriertes Förderband abgeführt. Die Einheit wurde wartungsfreundlich konzipiert, mit erleichtertem Zugang zur Reinigung und zum Austausch von Verschleißteilen.
BETRIEBSGEWICHT: 80 000 KG
MOTORLEISTUNG: 345 KW
MAX. BOLZENHÖHEN*: 18,2 M / 28,2 M
MAX. WERKZEUGGEWICHT* 6 100 KG / 3 700 KG
* mit NEXT-Wechselauslegern
Die
Betreiber abgestimmt. Die Einheiten
Quelle: Weil Brechertechnik
KANALBAU . TIEFBAU .
Neue Stampfer: Höhere Produktivität, geringere Betriebskosten
und verbesserter
Komfort
AMMANN Mit dem ATR 59 und dem ATR 66 Stampfer bietet Ammann zwei Maschinen der nächsten Generation und messbaren Mehrwert für Bauunternehmer durch höhere Produktivität, verbesserte Ergonomie und vereinfachte Wartung an. Ein wesentlicher Vorteil der Maschinen ist ihr geringeres Gewicht im Vergleich zur Vorgängergeneration, bei effizienterer Leistung.
Die
neuen Modelle ersetzen die bisherigen ATR 60 und ATR 68 Stampfer (Classic und Premium) und werden in einer einzigen Premium-Konfiguration angeboten. Dieses schlankere Konzept stellt sicher, dass jeder Bauunternehmer von den neuesten Innovationen von Ammann profitiert, ohne zwischen verschiedenen Ausführungen wählen zu müssen.
Entwickelt für härtere und längere Einsätze
Sowohl der ATR 59 als auch der ATR 66 sind auf die Anfordernisse von Bauunternehmern ausgelegt: Verfügbarkeit, Benutzerfreundlichkeit und Ge-
Ein leistungsstarker Honda-Benzinmotor und eine kompakte Bauweise bieten Anwendern optimale Bedingungen für anspruchsvolle Verdichtungsarbeiten. Quelle: Ammann
samtbetriebskosten. Ergonomische Verbesserungen umfassen einen komfortableren 30 mm starken Haltebügel, einen optimierten Stampfwinkel und eine verbesserte Höhenverstellung mit Stoppfunktion. Diese Merkmale verringern die Ermüdung des Bedieners bei langen Einsätzen und verbessern gleichzeitig Kontrolle und Verdichtungskonstanz. Das neu gestaltete Motordesign positioniert die Antriebseinheit näher am Maschinenkörper. Dies verbessert den Schwerpunkt und die Manövrierfähigkeit – besonders wertvoll bei Grabenarbeiten und in engen Bereichen. Die reduzierte Motordrehzahl (von 4.300 U/min auf 3.600 U/min) senkt den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen, ohne die Leistung zu beeinträchtigen.
Weniger Ausfallzeiten, geringere Kosten Verbesserungen bei der Wartungsfreundlichkeit verringern Unterbrechungen auf der Baustelle. Ein größeres Luftfiltergehäuse mit Selbstreinigungsfunktion verbessert den Schutz vor Verunreinigungen, während der werkzeuglose Zugang die täglichen Kontrollen vereinfacht. Dadurch wurden die Wartungsintervalle um 25 % verlängert, was die Maschinenverfügbarkeit erhöht und die Wartungskosten senkt. Das langlebige, wartungsfreie Federsystem – geschmiert mit Langzeitfett – minimiert die Betriebskosten zusätzlich und sorgt für eine zuverlässige Verdichtungsleistung über die gesamte Lebensdauer der Maschine.
Transport leicht gemacht
Das optionale werkzeuglose Transportsystem ermöglicht mit größeren Rädern und einem integrierten Halter einen stabilen Transport über unebenes Gelände – das spart Zeit und Aufwand zwischen den Einsatzorten.
Nachhaltig durch Design
Die neuen Stampfer unterstützen die Nachhaltigkeitsziele von Bauunternehmern durch effiziente Motoren, Kompatibilität mit synthetischen oder gemischten Kraftstoffen und langlebige Komponenten aus verschleißfestem Stahl. Am Ende ihrer Lebensdauer sind die Maschinen und ihre Komponenten hochgradig recycelbar.
ATR 59: Vielseitige Leistung für die tägliche Verdichtung
Der ATR 59 ist für eine Vielzahl von Anwendungen konzipiert und bietet eine hohe Verdichtungsleistung bei ausgezeichneter Manövrierfähigkeit. Das ergonomische Design des offenen Haltebügels bietet uneingeschränkte Sicht auf den Stampferfuß und mehrere Griffpunkte für präzise Kontrolle. Bauunternehmer profitieren von schnellerer, gleichmäßigerer Verdichtung bei geringerer körperlicher Belastung der Bediener.
ATR 66: Leistungsstarke Kraft für anspruchsvolle Anwendungen
Basierend auf derselben ergonomischen und wartungsfreundlichen Plattform wie der ATR 59 bietet der ATR 66 eine höhere Schlagkraft für anspruchsvollere Verdichtungsaufgaben. Er eignet sich besonders für Baustellen auf denen zusätzliche Leistung erforderlich ist inklusive dem Bedienkomfort und der Langlebigkeit der Maschine.
Wenn Abwasser schwierig wird: Tsurumi trumpft mit CZ-Serie auf
TSURUMI Der Pumpenhersteller nutzt die IFAT 2026, um seine Position im Abwasserbereich zu schärfen. Einen Schwerpunkt am Stand bildet die Pumpenserie CZ, die sich seit ihrer Markteinführung zur letzten Messe so erfolgreich entwickelt hat, dass sie nun zum Aushängeschild der Japaner wird.
Diekraftvolle CZ-Serie ist für Abwasser mit hohem Feststoff- und Faseranteil ausgelegt – ein Einsatzfeld, in dem klassische Abwasserpumpen häufig an ihre Grenzen stoßen. Kern des Konzepts ist ein Zerkleinerungssystem, das sich deutlich von herkömmlichen Schneidwerken unterscheidet. Eine herzförmige Saugplatte in Kombination mit einem scharf ausgelegten Scherenmechanismus sorgt dafür, dass problematische Bestandteile wie Textilien, Feuchttücher oder Feststoffe zuverlässig erfasst und zerkleinert werden, bevor sie in den hydraulischen Bereich gelangen. Ziel ist der verstopfungsfreie Dauerbetrieb. Mit Motorleistungen bis 15 kW adressiert die CZ typische kommunale Anwendungen, bei denen Betriebssicherheit, Wartungsarmut und gleichbleibende Förderleistung im Vordergrund stehen. Nach Herstellerangaben hat sich die Serie insbesondere dort etabliert, wo bislang häufige Stillstände, manuelle Eingriffe oder redundante Pumpenkonzepte erforderlich waren.
TRN-Tauchbelüfter zur Sauerstoffeinbringung
Ergänzt wird das Pumpenprogramm durch Lösungen für die biologische Reinigungsstufe. Mit seinen TRN-Tauchbelüftern bietet Tsurumi ein etabliertes System zur Sauerstoffeinbringung, das sich durch robuste Konstruktion und geringen Wartungsaufwand auszeichnet. Gerade im kommunalen Umfeld gelten die Aggregate als vorteilhaft, da sie sich flexibel in bestehende Becken integrieren lassen und mit anderen Misch- und Belüftungskomponenten kombinierbar sind.
Herstellerübergreifende Digitalisierung Ein weiterer Schwerpunkt ist die Digitalisierung der Anlagentechnik. Mit Tsurumi Connect verfolgt der Hersteller einen offenen Ansatz: Das System vernetzt nicht nur die eigene Technik, sondern kann auch elektrische Geräte anderer Fabrikate überwachen und steuern. Damit adressiert Tsurumi gezielt die Realität vieler Kläranlagen, die aus gewachsenen, herstellerübergreifenden Strukturen besteht. Zustandsüberwachung, Alarmierung und einfache Einbindung in bestehende Systeme stehen dabei im Vordergrund.
Kanalbau . Tiefbau .
Hightech aus Japan auf der IFAT 2026: Die CZAbwasserpumpe von Tsurumi sorgt für verstopfungsfreies Verpumpen faserreichen Wassers. Quelle: Tsurumi
Japanische Ingenieurskunst auf der IFAT Auch optisch erwartet die Standbesucher etwas Besonders: Der Messestand wird im traditionell japanischen Stil gestaltet – reduziert, funktional und strukturiert. Die Gestaltung versteht Tsurumi als bewussten Kontrapunkt zur oft technisch überladenen Messeumgebung und als Spiegel seiner klaren Ingenieurskunst. Im Abwassermarkt zählt Tsurumi zu den großen Anbietern und ist bei Schmutzwasserpumpen am Bau sogar Weltmarktführer. Diese Erfahrung aus rauen Einsatzbedingungen überträgt der Hersteller auf sein umwelttechnisches Equipment – mit messbarem Erfolg, wie die Entwicklung der CZ-Serie belegt.
Spezialtiefbau-Technik auf dem Oldenburger Rohrleitungsforum
X-TOOLS Das 38. Oldenburger Rohrleitungsforum (IRO) am 5. und 6. Februar 2026 in den Weser-Ems-Hallen stand dieses Jahr unter dem Leitthema „Alt und Neu – Strategien für Netze von morgen“. X-Tools präsentierte im Außenbereich Spezialtiefbau-Technik, wie das Modulare Recycling System MRS 500 Midi, die kompakte, neue Bohrspülungsanlage Nanodrill 4030 als Mini-Baggeranbaugerät, Reduct DuctRunner zur gyroskopischen Rohrleitungskartierung sowie den Rotair Druckluftkompressor VRK Fibra Plus Evo.
Das
MRS 500 Midi, der Bohrschlammrecycler für Hakenabrollfahrzeuge aus der X-Tools-Serie des Modularen Recycling Systems, gewährleistet eine hohe Reinigungsleistung, einen reibungslosen Arbeitsablauf und minimiert durch die reduzierten Feststoffmengen für den Auftragnehmer kostspielige Entsorgungen, da die gereinigte Spülung mehrfach im Kreislauf wiederverwendet werden kann. Bei den ständig steigenden (Umwelt-)Vorschriften wird daher auch dem wichtigen Umweltaspekt Rechnung getragen. Ein wesentliches Merkmal des Modularen Recycling Systems ist die De-
Das MRS 500 Midi: Ganz links der am Bohrschlammrecycler montierte Mischtrichter.
Quelle: X-Tools
kanterzentrifuge, die speziell für mineralische Anwendungen konzipiert ist. Zudem zeichnet es sich durch eine hohe Reinigungsleistung mit einer Verringerung des Sandgehalts auf < 0,1 % und des Spülungsgewichtes auf bis zu < 1,02 kg/dm3 aus.
Zum MRS 500 Midi wurde ergänzend ein Mischtrichter für Bentonit präsentiert, um bei Bedarf zusätzliche Bohrspülung anmischen zu können. Eine weitere Neuheit ist die MRS Smart Control, mit der man per Smartphone die Anlagendaten sowie die Durchflussmengen immer im Blick behält.
Nanodrill 4030 – Mini-Spülbohranlage für einen Bagger
Der neue Nanodrill 4030 ist ideal für Leitungsund Kabelverlegungen in beengten Verhältnissen. Hausanschlüsse und Straßenquerungen lassen sich mit ihm schnell und flexibel bohren, z. B. auf stark belebten Straßen oder Gehwegen. Durch die leistungsstarke Konstruktion eignet sich die Mini-Spülbohranlage ideal für die Bereiche Infrastruktur- und Tiefbau sowie das Eisenbahnwesen. Durch ihre exakte Steuerbarkeit lassen sich Bodenhindernisse gezielt umgehen. Somit ist das Risiko der Beschädigung von Bestandsleitungen deutlich geringer als bei Erdraketen oder Pressanlagen.
Der Nanodrill 4030 ist geeignet für Kompaktbagger ab 1,9 t, hat eine hohe Klemm-, Druck- und Zugkraft und serienmäßig Funkfernsteuerung. Das patentierte Klemmsystem fixiert die Bohrgestänge in Sekundenbruchteilen, ohne zu verrutschen, um sie so vor Verschleiß zu schützen. Je nach Bohrsituation kann mit unterschiedlichen Bohrgestängen in engen Radien oder bei schwierigeren Böden mit stabileren Bohrstangen gearbeitet werden.
Gyroskopische Rohrleitungskartierung mit dem DuctRunner von Reduct
Die gyroskopische Rohrleitungskartierung hat sich in den letzten Jahren als präzise und verlässliche Methode etabliert, um Leerrohre und Kanäle unterschiedlichster Art dreidimensional und ohne oberirdische Ortungstechnik zu erfassen. Kernidee: Ein autonom arbeitender Messkörper mit hochpräzisen Sensoren zeichnet seine Lageund Orientierungsänderungen mit hoher Abtastrate auf. Anschließend werden die aufgezeichneten Messpunkte mittels Referenzpunkten in das gewählte Koordinatensystem transformiert.
Der DuctRunner aus dem Hause Reduct nutzt genau dieses Prinzip und umgeht damit die typischen Schwächen klassischer Verfahren wie Störanfälligkeit durch elektromagnetische Interferenzen oder eingeschränkte Eindringtiefen. Die Daten werden im Messsystem gespeichert und nach Messende mittels spezieller Software in Verbindung mit bekannten Ein-/Ausgangskoordinaten zu einem exakten 3D-Profil zusammengeführt. Durch die hohe Abtastrate lassen
Der mobile Druckluft-Kompressor VRK Fibra Plus Evo stand stellvertretend für die breite Modellpalette von Rotair. Quelle: X-Tools
sich zudem optional Biegeradien und Neigungsprofile mit hoher Detaillierung ableiten. Rohrlängen von bis zu 1.500 m lassen sich damit vermessen. Die Ausgabe der Daten erfolgt in offenen Formaten (CSV, XLS, AutoCAD-Script etc.) zur reibungslosen GIS-Integration in übliche Planungssoftware.
Reduct bietet eine modulare Produktfamilie, abgestuft nach Rohrinnendurchmesser und Anwendung: Rohrinnendurchmesser von 29 mm bis 1.000 mm lassen sich kartieren. Ergänzt werden die Mapping-Sonden durch Seilwinden, welche
für den Einsatz benötigt werden. Die Systeme sind modular konzipiert und lassen sich mittels passenden Radeinheiten für den individuellen Anwendungsfall exakt konfigurieren.
VRK Fibra Plus Evo – Mobiler Druckluft-Kompressor von Rotair
Für die breite Produktpalette von Rotair, dem italienischen Hersteller mobiler Kompressoren, stand exemplarisch der VRK Fibra Plus Evo. Dieser Kompressor bietet 100 % Power im kompakten Design bei hoher Wendigkeit und einfachem Transport sowie volle und reibungslose Zugänglichkeit zu allen Teilen mittels einer aufklappbaren Abdeckung. Eine Besonderheit ist, dass der Druck zum Verlegen mit Erdraketen oder zum Einblasen von Glasfaser je nach Bedarf zwischen 7 bar und 15 bar ein- bzw. umgestellt werden kann.
Der VRK Fibra Plus Evo hat ein automatisches Start-Arbeitssystem, das verhindert, dass das Kompressor-Öl in die Luftleitungen geraten kann. Seine zweistufige Luft-/Öl-Trennung gewährleistet eine hochwertige Luftabgabe bei einem Ölübertrag von ≤ 1 ppm. Zudem besitzt er einen integrierten Feuchtigkeitsabscheider sowie einen Nachkühler für Kaltluftversorgung und eine automatische Druckentlastung am Ende des Zyklus. X-Tools ist offizieller Händler in Deutschland für das gesamte Rotair-Angebot.
DIE NEUE 3ER SERIE –DER NEUE MAßSTAB
2,7–3,5t Dienstgewicht
State-of-the-Art in der Kompaktklasse Knickpendelgelenk für beste Wendigkeit Diesel oder vollelektrisch Bis zu 8 h Batterielaufzeit im Dauerbetrieb (E-Version) Effizient, leise, trailerbar
Die Reduct DuctRunner DR-5, ABM-90 und ABM30 mit unterschiedlichen Radeinheiten zeigen für individuelle Anwendungsfälle die Vielfältigkeit des modularen Systems. Quelle: X-Tools
Der neue Nanodrill 4030, montiert an einem Bagger. Das Kunststoffgestänge hat einen 3 m Biegeradius. Quelle: X-Tools
DIE 4ER
SERIE
–DIE
ALLESKÖNNER
MAXIMAL VIELSEITIG EINSETZBAR.
4,5–6,5t Dienstgewicht Knick-Pendelgelenk für beste Wendigkeit Komfortkabine für angenehmes Arbeiten Beste Aussicht durch hohe Sitzposition Robust, langlebig, wertstabil
Optional als Teleskopradlader bis 4,85m Hubhöhe
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Viel schneller mit dem RotoTop
HOLP Jan Sauter, Geschäftsführer der Firma Froschkönig Gärten, rüstet seit 2016 alle neuen Bagger direkt mit dem RotoTop von Holp aus – weil ihn die erhöhte Arbeitsleistung überzeugt hat, die er mit seinem Team auf den Baustellen realisieren kann. Das Gartenbauunternehmen Froschkönig Gärten in Emmendingen besteht bereits in der dritten Generation und bietet seinen Kunden nicht nur die komplette Gestaltung von Gärten, sondern auch den Bau von Schwimmteichen, die Pflege von Grünanlagen und Arbeiten zur Renaturierung von Flächen an.
Einige
dieser Arbeiten müssen mit viel Handarbeit und Fingerspitzengefühl umgesetzt werden, da sie nicht von Maschinen übernommen werden können. Somit ergibt es Sinn, wenn schwere Erdarbeiten wie das Planieren und Modellieren von Flächen und Abhängen oder das Setzen von Steinen durch die präzise Arbeit des Baggers erledigt werden können, sodass sich Mitarbeiter auf andere Aufgaben konzentrieren können. Daher hat Jan Sauter alle seine Bagger von Bobcat, die in den Gewichtsklassen zwischen 1 und 9 t liegen, mit einem RotoTop ausgestattet. Der E80 stammt dabei aus dem Jahr 2016, sodass Sauter inzwischen gut 9 Jahre Erfahrung mit dem Drehantrieb von Holp hat.
Die Vorteile erkannt
Schon vor mehr als 10 Jahren ist Jan Sauter auf einer GaLaBau-Messe auf den RotoTop gestoßen und hat sich seinerzeit von Günter Holp die Idee der Endlosdrehung und der damit verbundenen Flexibilität erklären lassen. Danach verging noch einige Zeit, bis er 2016 den ersten Bagger
mit Roto-Top kaufte. Es dauerte ein wenig, bis die Mitarbeiter von der Entscheidung des Chefs überzeugt waren, doch schon nach kurzer Zeit war allen klar, wie viel mehr Möglichkeiten die Endlosdrehung im Vergleich zum reinen Tilten bietet. Nach einigen Wochen kannte jeder Maschinenführer alle Tricks und Kniffe, die mit dem Drehantrieb möglich sind. Ab diesem Zeitpunkt wurde jeder neue Bagger direkt mit RotoTop ausgestattet.
Großer Vorteil ist laut Jan Sauter, dass man durch den RotoTop nicht nur alle Anbaugeräte endlos drehbar mache und so eine sehr hohe Flexibilität habe, ohne dass das Gerät zu hoch aufbaue oder der Bagger stark an Leistung verliere. „Wenn wir noch mehr Bewegungsmöglichkeiten brauchen, was sehr selten der Fall ist, dann nehmen wir einfach einen Schwenklöffel mit seiner Tiltfunktion dazu“, so Sauter.
Präzises Arbeiten und höhere Effizienz Durch den RotoTop könne man viel leichter planieren, da die Schaufel drehen und damit von sich
wegarbeiten kann. Ähnliches gilt für das Ziehen von Gräben für die Be- und Entwässerung und die Erstellung von Drainagen, hier sei es oft nötig, seitwärts vom Bagger zu arbeiten. Ecken und Kanten könne man wesentlich sauberer ausgraben oder auch Schächte freilegen, weil man den Löffel im Graben drehen könne und nun wirklich in alle Ecken des Arbeitsbereiches gelange.
„Bei uns gibt es künftig keinen Bagger mehr ohne einen RotoTop.“
Jan Sauter, Geschäftsführer Froschkönig Gärten
Beim Bauen von Natursteinmauern setzt Sauter auf die Kombination von RotoTop und dem Spezialanbaugerät MultiGrip, das Greifer und Löffel in einem Gerät vereint. So kann sein Team die Steine nicht nur sicher im MultiGrip transportieren, sondern auch exakt positionieren. Auch das Abladen von Material erfolgt schneller, da der große Bagger mit der Palettengabell ausgestattet ohne Probleme ganze Paletten mit Steinen vom Lkw abladen und dorthin transportieren kann, wo sie benötigt werden.
Kein Bagger mehr ohne RotoTop
Diese und weitere Arbeiten im Gartenbau werden viel schneller erledigt, weil der Bagger nicht nur seltener versetzt werden muss, sondern auch die bisherige Handarbeit fast vollständig durch die Maschinen übernommen wird. Genau beziffern kann Jan Sauter die Leistungssteigerung nicht, aber sein Statement ist klar: „Bei uns gibt es künftig keinen Bagger mehr ohne einen RotoTop.“
Für den Rototop spricht laut Jan Sauter auch, dass es in den gut neun Jahren keinerlei Probleme mit den Drehantrieben von Holp gab, sodass die Qualität ihn wirklich überzeugt hat. Durch die kompakte Bauweise ohne Zylinder und ohne überstehende Schläuche würden auch etwaige selbstverschuldete Defekte vermieden, weil man nirgends hängen bleiben könne. Die großen Drehdurchführungen sorgen dafür, dass immer ausreichend Öl am Anbaugerät ankommt, sodass auch härtere Einsätze kein Problem darstellen.
Arbeiten in beengten Räumen oder entlang von Wegen stellt durch die große Flexibilität des Baggerarms kein Problem dar. Quelle: Holp
Die Woodcracker CL-Serie umfasst vier Maschinengrößen für Bagger-Trägerfahrzeuge von 1–20 t.
Quelle: Westtech
Maximale Wendigkeit auf engem Raum: Der kleine Schneidkopf
Woodcracker CL140
Die Woodcracker CL-Serie umfasst nun vier Maschinengrößen und überzeugt durch besonders leichte, vielseitige und leistungsstarke Schneidköpfe. Das geringe Eigengewicht sorgt für maximale Flexibilität. Das macht die Modelle ideal für Landschaftsgärtner, Privatwaldbesitzer, Forst- und Lohnunternehmer sowie kommunale Profis in der Landschaftspflege. Geeignet für Bagger-Trägerfahrzeuge von 1 bis 20 t, deckt die CL-Serie ein breites Einsatzspektrum ab. Von der schnellen Ernte kleiner Bäume, Sträucher und Kurzumtriebsplantagen bis hin zu Kultivierungsarbeiten, Landschaftspflege und Pflegemaßnahmen in Sumpfgebieten oder entlang von Bachböschungen.
Der neue Woodcracker CL140 überzeugt mit einem Schneiddurchmesser von bis zu 180 mm im Weichholz und bis zu 150 mm im Hartholz. Er hat eine Greiferöffnung von bis zu 440 mm und sein Eigengewicht liegt bei 110 kg. Der Schneidkopf ist passend für Mini-Bagger mit einem Dienstgewicht von 1–4 t. Wie alle Schneidköpfe der Serie ist auch der CL140 aus hochfestem Hardox-Stahl gefertigt, mit einer kathodischen Tauchlackierung grundiert und lässt sich dank Plug-and-Play-System einfach anschließen. Der optional erhältliche Autospeed sorgt für ein schnelleres Schließen des Schneidwerks, steigert die Ernteleistung und reduziert gleichzeitig den Kraftstoffverbrauch.
WESTTECH Der österreichische Hersteller erweitert die erfolgreiche Woodcracker CL-Serie um ein kompaktes Leichtgewicht: Mit dem Woodcracker CL140 präsentiert das Unternehmen den bislang kleinsten Schneidkopf seiner Serie –entwickelt für maximale Wendigkeit auch auf engem Raum.
„Es geht um Meterleistung pro Tag und mit dieser Maschine vervierfachen wir das Ganze. Das ist Zukunft.“
„Es geht um Meterleistung pro mit vervierfachen wir das Das ist Zukunft.“
Hofer, CEO Shape Syndicate Saalbach
Der Woodcracker CL140 ist konzipiert für Mini-Bagger mit einem Dienstgewicht von 1–4 t. Quelle: Westtech
Bobcat stellt eine neue Generation leistungsstarker Grabenfräsen vor. Erstmals sind diese Anbaugeräte auch für den Einsatz mit Bobcat-Minibaggern verfügbar.
Nächste Generation
von Erdbohrern und Grabenfräsen
BOBCAT Der Hersteller hat eine neue Serie leistungsstarker Erdbohrer und Grabenfräsen vorgestellt, die mit zahlreichen Ladern, Minibaggern und Teleskopen des Unternehmens kompatibel sind. Die neue robuste Erdbohrerreihe umfasst fünf verschiedene Antriebsmodelle, die sich mit einer großen Auswahl an Bohrschnecken kombinieren lassen – für zuverlässige Leistung unter unterschiedlichsten Bodenbedingungen. Ergänzt wird das Angebot durch eine ebenso umfangreiche Serie von Grabenfräsen, die ebenfalls in fünf neuen Modellen erhältlich ist und eine breite Auswahl an Grabtiefen abdeckt. Mit diesen neuen Produkten baut Bobcat sein bereits sehr umfangreiches Sortiment an Anbaugeräten weiter aus – eines der vielfältigsten auf dem Markt.
Quelle: Bobcat
Mit den Modellen 11H, 28H, 28LH, 33H und 55LH bringt Bobcat eine neue Generation robuster und zuverlässiger Erdbohrerantriebe auf den Markt. Die neuen Geräte sind mit zahlreichen Maschinen kompatibel – darunter Bobcat-Minibagger, Kompaktlader, Kompakt-Raupenlader, KompaktKnicklader, Kompakt-Radlader und Teleskopen. Dank ihrer starken Leistung ermöglichen die neuen Erdbohrer ein schnelles und präzises Ausheben lotrechter Löcher. Die Hochleistungshydraulik deckt einen Durchflussbereich von 30 bis 200 Litern pro Minute ab und sorgt dafür, dass sich die Geräte unter unterschiedlichsten Bedingungen kraftvoll und effizient in den Boden bohren. Ein weiterer Vorteil: Die Erdbohrerantriebe nutzen die bestehenden Kopfplatten der Bobcat-Hydraulikhämmer – damit lassen sie sich problemlos mit allen Bobcat-Minibaggern kombinieren, ohne dass zusätzliche Kopfplatten erforderlich sind. Ergänzend führt Bobcat neue Laderahmen in Miniund Standardausführung ein, die den Einsatz der Erdbohrer noch flexibler gestalten.
Effiziente Zuverlässigkeit
Mit den Modellen LT90, LT90 HD, LT120, LT120 HD und LT150 HD stellt Bobcat eine neue Generation leistungsstarker Grabenfräsen vor, die für maximale Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Effizienz konzipiert wurden. Erstmals sind diese Anbaugeräte auch für den Einsatz mit Bobcat-Minibaggern verfügbar. Die neuen Grabenfräsen entfernen das Aushubmaterial nicht nur effizient, sondern zerkleinern es gleichzeitig fein – ideal, um es anschließend wieder einzubringen und stabil zu verdichten. Mit Grabtiefen zwischen 450 und 1.500 mm sowie einer Auswahl an Ketten für verschiedene Bodenverhältnisse bieten die fünf Modelle eine hohe Einsatzflexibilität.
Wie bereits bei den neuen Erdbohrern kommen auch hier die bewährten Kopfplatten der Bobcat-Hydraulikhämmer zum Einsatz – das erleichtert die Kompatibilität mit bestehenden Bobcat-Minibaggern. Für den Anbau an Lader stehen die gleichen Mini- und Standardladerahmen zur Verfügung wie bei den neuen Erdbohrern.
Hohe Leistung, verbessertes Bedienerlebnis
Die neuen Erdbohrer von Bobcat überzeugen mit cleveren Konstruktionsdetails: So sind die Hydraulikschläuche über abgewinkelte, oben montierte Anschlüsse geführt – das hält sie aus dem Arbeitsbereich fern und sorgt dafür, dass die Antriebe problemlos in das Bohrloch eintauchen können. Der kompakt integrierte Motor reduziert nicht nur Größe und Gewicht der Einheit, sondern minimiert auch die Anzahl an Bauteilen und potenziellen Leckstellen. Da die komplette Antriebseinheit der Bohrschnecke ins Loch folgt, lässt sich eine um über 30 cm größere Bohrtiefe erzielen – ideal für Anwendungen, die maximale Tiefe erfordern.
Zwei Modelle der LH-Serie sind zudem mit einem innovativen, in die Abdeckung integrierten LED-Ausrichtungssystem ausgestattet. Dieses unterstützt den Bediener direkt aus der Kabine: Leuchtet der Ring grün, ist der
Erdbohrer exakt ausgerichtet. Bei einer Fehlstellung zeigt eine Kombination aus roten und grünen LEDs die Abweichung an, während die grün aufleuchtende Seite exakt vorgibt, in welche Richtung der Bohrer korrigiert werden muss. So gelingt zentriertes, lotrechtes Bohren auf Anhieb.
Die neue Generation robuster und zuverlässiger Erdbohrerantriebe von Bobcat ist mit zahlreichen Maschinen kompatibel – zum Beispiel BobcatMinibagger, Kompaktlader, Kompakt-Raupenlader, Kompakt-Knicklader, Kompakt-Radlader oder Teleskopen.
Erdbohrer & Antriebe
Betonmischschaufeln
Grabenfräsen
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Effizienter Betoneinbau mit hochwertigen Betonmischschaufeln
BAUTEC MACHINERY Das Unternehmen aus Nordwalde ist Generalimporteur für die Betonmischschaufeln von M3 MetalMeccanicaModerna, da sich die qualitativ hochwertigen Anbaugeräte des italienischen Herstellers deutlich vom Durchschnitt abheben und dauerhaft für mehr Effizienz auf der Baustelle sorgen.
Mit der Betonschaufel an verschiedenen Trägergeräten gelingt das punktgenaue Anbringen des Betons immer. Quelle: Bautec Machinery
Geschäftsführer Peter Reinke bietet mit seinem Unternehmen ein breites Portfolio an Anbaugeräten marktführender Hersteller für Bagger und Baustellen-Zubehör aus einer Hand an. Zudem setzt Bautec Machinery stark auf qualifizierte persönliche Beratung sowie einen verlässlichen Ersatzteil-Service.
Breites Portfolio
Das Portfolio an Betonmischschaufeln von M3 umfasst 30 Grundmodelle mit Volumina zwischen 100 und 2.000 l. Die Anbaugeräte sind für Bagger sowie je nach Größe auch für Radlader, Telehandler und Skidsteer-Lader geeignet. M3 hat 1974 den weltweit ersten Mischbehälter patentiert und hält bis heute das Patent für das „Twin Door“Modell mit hydraulischem Auslass im Boden und manuell betriebenem Auslass auf der Seite. Seither konzentriert sich M3 auf Produktion und Optimierung von Mischgeräten.
Langlebige effektive Konstruktion
Die Konstruktion der Betonmischschaufeln ist robust: Der komplette Boden ab der Schneidkante besteht aus verschleißfestem Hardox-Stahl 450HBW, ebenso die Mischelemente der Welle. Das Schutzgitter ist stabil, da horizontale und vertikale Rechteck-Stäbe verbaut sind. Zudem liegt
es unten nicht nur an zwei Anschlagpunkten an, sondern stützt sich auf eine durchgehende Anschlagleiste und ist drehbar gelagert sowie durch Bolzen gesichert. Damit kann die Schaufel in geschlossenem Zustand in einen Sandhaufen einfahren. Der Antrieb verläuft über eine Kette mit Kettenspanner, was gegenüber einem Untersetzungsgetriebe Gewicht spart und den Wartungsaufwand reduziert.
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten
Überall dort, wo kleinere Mengen an Beton, Mörtel oder Zement punktgenau aufgebracht werden müssen, ergibt der Einsatz einer Betonmischschaufel Sinn. Dies betrifft viele Arbeiten im GaLaBau, etwa beim Setzen von Bordsteinen, Randsteinen oder Zaunpfählen, ebenso Baustellen mit kleineren oder mittleren Fundamenten sowie schwer zugängliche Areale in Hanglagen oder engen Innenstädten. Die M3-Betonmischschaufeln verarbeiten verschiedenste Betonklassen von flüssigem Schalungsbeton bis zu erdfeuchtem Material. Zudem können auch Materialien wie Sand gemischt werden.
Der Einsatz sorgt für Einsparungen bei Zeit und Kosten, da nicht auf Betonlieferungen gewartet werden muss und Kleinmengen ohne Mindermengenzuschläge hergestellt werden können. Zudem
erhöhen sich Flexibilität und Prozessoptimierung, da der Beton genau dann zur Verfügung steht, wenn er benötigt wird, und ohne Reste eingebaut werden kann. Auf großen Baustellen kann die M3Betonschaufel von mehreren Baumaschinen genutzt werden, sofern sie über die Multi-Hitch-Anbauplatte verfügt.
„Unsere Stärke der individuellen Beratung liegt vor allem darin, die genauen Anforderungen der Kunden aufzunehmen und in das wirklich passende Trägergerät umzusetzen, sodass Unternehmer mit den Betonmischschaufeln von M3 dauerhaft ihre Leistung auf der Baustelle steigern können.“
Peter Reinke, Geschäftsführer Bautec Machinery
Ideale Abstimmung
Damit die Nutzung einen echten Leistungsgewinn bringt, muss die Betonmischschaufel exakt zum Trägergerät passen. Entsprechend der Baggerklasse wird das passende Modell gewählt, anschließend Anbauvariante und Aufhängung. Zur Auswahl stehen Festanbau, Schnellwechselsysteme oder die geschraubte Multi Hitch-Anbauplatte für mehrere Fahrzeuge. Abschließend wird zwischen mittlerem, seitlichem und doppeltem Auslass gewählt; weitere Optionen sind möglich.
Neues Vakuum-Handverlegegerät für Platten bis 250 Kilogramm
PROBST Kabellos, flexibel und vielseitig einsetzbar – per Hand oder als Anbaugerät – mit dem neuen M-JET-250 Vakuum-Handverlegegerät erweitert Probst sein Sortiment um einen kompakten und leistungsstarken Vakuumheber für das sichere und ergonomische Verlegen schwerer Platten.
ObNatursteinplatten, Betonplatten, Fliesen, Waschbetonplatten oder andere poröse Baustoffe: Der nur 16 kg leichte M-JET-250 hebt Elemente bis 250 kg zuverlässig und arbeitet dank 18 V/10 Ah CAS-Akkutechnik komplett kabellos. Damit ist der M-JET-250 besonders flexibel einsetzbar und unabhängig von externen Stromquellen.
Flexible Anwendung auf der Baustelle
Der M-JET-250 lässt sich ideal an unterschiedliche Baustellensituationen anpassen. Zwei Personen können das Gerät komfortabel über ergonomisch verstellbare Handgriffe bedienen. Eine kabelgebundene Fernbedienung ermöglicht es, das Vakuum direkt per Knopfdruck zu lösen. Alternativ kann der M-JET-250 über die integrierte Aufhängeöse auch an Baggern, Radladern oder anderen Trägergeräten eingesetzt werden. Dadurch ist der Vakuumheber sowohl im Handbetrieb als auch als Anbaugerät einsetzbar.
Schneller Saugplattenwechsel und durchdachte Details
Ein wichtiger Vorteil des M-JET-250 ist das optional erhältliche Schnellwechselsystem für Saugplatten. Die Saugplatten lassen sich in Sekundenschnelle ohne Werkzeug austauschen. Das System ist identisch mit dem des Speedy VS, sodass bereits vorhandene Saugplatten weiterhin genutzt werden können. Für den Baustellenalltag ebenfalls praktisch: Die umklappbaren Handgriffe ermöglichen eine stabile Parkposition, in der das Gerät sicher steht und die Saugplatte frei hängt. So bleibt die Saugfläche sauber und die Dichtung wird geschont.
Sicherheit und Kontrolle im Blick
Das integrierte Display informiert jederzeit über den aktuellen Unterdruck. Zusätzlich zeigen gut sichtbare LEDs an, ob das aufgenommene Element sicher gehalten wird: Grün signalisiert sicheren Halt, Rot weist auf unzureichenden Unterdruck hin. Das erhöht die Arbeitssicherheit auf der Baustelle. Durch die CAS-kompatible Akku-Schnittstelle kann neben dem Standard CAS 18 V/10 Ah Akku jeder 18-V-CAS-Akku ab 8 Ah verwendet werden.
Das neue M-JET-250 Vakuum-Handverlegegerät hebt Natursteinplatten, Betonplatten, Fliesen, Waschbetonplatten oder andere poröse Baustoffe.
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Quelle: Probst
KRANTECHNIK . ARBEITSBÜHNEN .
Ein emotionaler Moment war die Übergabe des Ruthmann Steiger T 1000 HF an die
Familienunternehmen wächst in die 100-Meter-Klasse
RUTHMANN Im Rahmen einer feierlichen Übergabe hat die Firma Wörle ihren neuen Ruthmann Steiger T 1000 HF in Empfang genommen. Für das Familienunternehmen war dies weit mehr als die Ergänzung des Fuhrparks, es war ein emotionales Ereignis, das den nächsten großen Schritt in der Unternehmensentwicklung markiert.
Die Firma Wörle steht für Zusammenhalt, Tatkraft und Leidenschaft. 1994 als kleiner Familienbetrieb im bayerischen Reimlingen gegründet, ist das Unternehmen heute bundesweit und über die Landesgrenzen hinweg im Einsatz. Das Leistungsspektrum reicht von Arbeitsbühnen-Dienstleistungen über Kanalreinigung, Wurzelstockfräsen und Baumfällungen bis hin zur Vermietung von Kranen, Sanitäranlagen und Event-Equipment. Zusätzlich ist Wörle Mitglied im PartnerLift-Verbund und damit Teil eines starken Netzwerks qualifizierter Maschinen- und Bühnenvermieter. Seit Dezember 2024 führt Felix Wörle gemeinsam mit Jörg Wörle das Unternehmen, ein bewusst geplanter, generationsübergreifender Übergang.
Club of 100 – Leidenschaft mit Tattoo verewigt Die Verbundenheit der Familie Wörle zu Ruthmann zeigt sich außergewöhnlich deutlich: Jörg und Felix Wörle haben sich das „Club of 100“Logo tätowieren lassen, ein sichtbares Zeichen dafür, wie sehr sie hinter der gemeinsamen Zusammenarbeit stehen. Ursprünglich wurde der Club im Rahmen der exklusiven Vorstellung des
Steiger T 1000 HF ins Leben gerufen, heute fühlen sich alle Käuferinnen und Käufer des neuen Modells dieser besonderen Gruppe zugehörig.
Hochzeit mit Torte – und handwerklichem Einsatz Ein erster Höhepunkt auf dem Weg zum neuen 100-m-Steiger war bereits die „Hochzeit“, die Montage des Steigers auf das Trägerfahrzeug. Die Familie Wörle war selbstverständlich vor Ort. In diesem Moment durfte Jörg Wörle selbst Hand anlegen und den entscheidenden Bolzen einschlagen. Ganz wie bei einer echten Hochzeit fehlte auch die Torte nicht. Jörg und Felix Wörle habe diese gemeinsam angeschnitten und gemeinsam mit dem Ruthmann-Team gefeiert.
Highlights des Steiger T 1000 HF
- Arbeitshöhe: 100 m
- Seitliche Reichweite: bis zu 39 m
- Gesamtgewicht: ab 53 t – leichter als vergleichbare Modelle
- Kompakte Bauweise: 16,35 m Gesamtlänge
- High-Performance-Technologie für maximale Stabilität und Effizienz
Ein Unikat: Spalier, Signaturen und ein Geburtstagswunsch
Bei der offiziellen Abholung des Fahrzeugs wurde die Verbundenheit beider Unternehmen erneut spürbar: Alle am Projekt beteiligten RuthmannKollegen standen Spalier. Zudem signierten sie den Turm des Geräts, damit wurde der neue T 1000 HF zu einem echten Unikat. Für Felix Wörle erfüllte sich dabei kurz vor Weihnachten ein ganz persönlicher Geburtstagswunsch: 100 m Arbeitshöhe.
Der Steiger T 1000 HF – entwickelt, um neue Standards zu setzen
Mit dem Steiger T 1000 HF setzt Ruthmann neue Maßstäbe in der Höhenzugangstechnik. Das Modell erreicht eine Arbeitshöhe von 100 m und überzeugt mit einer seitlichen Reichweite von bis zu 39 m. Ein weiterer Vorteil: Der T 1000 HF ist auf einem Standard-Chassis aufgebaut und bringt ein Gesamtgewicht ab 53 t auf die Straße – rund 10 t weniger als vergleichbare Modelle. Mit einer Gesamtlänge von nur 16,35 m bleibt er trotz seiner Leistungsdaten kompakt und flexibel einsetzbar.
Familie Wörle. Quelle: Ruthmann
Größte Geländescherenbühne im Kompakt-Portfolio setzt Maßstäbe
SKYJACK Das Unternehmen präsentiert die brandneue Erweiterung seiner Produktpalette für Geländescheren, die SJ6940 RT. Mit einer Arbeitshöhe von 14,19 m und einer Tragfähigkeit von 362,87 kg setzt diese neue GeländescherenArbeitsbühne als höchste Maschine in Skyjacks Kompakt-Portfolio ganz neue Maßstäbe.
DieSJ6940 RT wurde auf Produktivität und Vielseitigkeit am Einsatzort ausgelegt und bietet dank der ausrollbaren Plattformverlängerung mit 4,52 m den laut Hersteller geräumigsten Arbeitsbereich ihrer Klasse. Die PendelLenkvorderachse bewältigt auch schwierigstes Gelände, während die automatisch nivellierenden Abstützungen (optional bei ANSI/CSAModellen, serienmäßig bei CE/AS-Modellen) die Einsatzfähigkeit noch steigert. Zusammen mit der bekannten Langlebigkeit von Skyjack machen diese Eigenschaften die SJ6940 RT zur idealen Lösung für Industrie, Bau und Instandhaltung.
„Wir bei Skyjack sind stolz darauf, dass wir unsere Kunden mit unseren für den MietgeräteMarkt entwickelten Maschinen nachhaltig dabei unterstützen können, ihre Produktivität zu optimieren“, sagt Skyjack-Präsident Charlie Patterson. „Die neue Geländeschere SJ6940 RT liefert hervorragende Leistung sowie die beeindruckende Tragfähigkeit von 362,874 kg – für mehr Personen, mehr Werkzeug, mehr Material.“
Ausgezeichnete Traktion und Geländegängigkeit Skyjacks neue Scherenarbeitsbühne wartet auf mit einem 4-Rad-Antriebsstrang mit Radmotoren, Drehmomentnaben und einer Pendel-Vor-
derachse. Damit ist für ausgezeichnete Traktion und exzellentes Handling bei einer Steigfähigkeit von 35 % gesorgt, um überragende Geländegängigkeit und Mobilität auf fordernden Baustellen zu gewährleisten.
14,19
Meter beträgt die maximale Arbeitshöhe.
„Wir haben die SJ6940 RT speziell für starke Leistung in unwegsamem Gelände entwickelt“, erklärt Skyjacks Produktmanagement-Leiter Corey Connolly. „Unsere vierstufige Scherenkonstruktion mit Einzylinder-Design reduziert Leckstellen erheblich und vereinfacht zudem die Wartung. Gepaart mit unserem smarten adaptiven Antriebssystem liefert diese Geländescherenbühne eine konstant zuverlässige Arbeitsleistung auch bei robusten Einsätzen. Im Einklang mit dem Engagement von Skyjack für Nachhaltigkeit verfügt diese neue Maschine über einen HVO-kompatiblen Motor und bietet in Nordamerika außerdem eine ZweistoffmotorOption.“
mateco-Arbeitsbühnen sind die idealen Arbeitsgeräte, wenn es darum geht Höhen zu überwinden. Ob an Fassaden, auf der Baustelle oder im Medien- und Eventbereich – mateco hat garantiert die richtige Lösung.
Die gesamte ArbeitsbühnenFamilie finden Sie unter
www.mateco.de
Als höchste Maschine in Skyjacks Kompakt-Portfolio setzt die SJ6940 RT neue Maßstäbe. Quelle: Skyjack
„SHAFT LIFT“: Sicher im Schacht, flexibel im System
GEDA Mit dem neuen „SHAFT LIFT“ präsentiert das Unternehmen Geda eine leistungsstarke und vielseitige Aufzugslösung für den Einsatz in Schächten – ideal für Neubau- ebenso wie für Sanierungsprojekte. Dank seines modularen Aufbaus lässt sich der „SHAFT LIFT“ flexibel an unterschiedlichste Schachtbedingungen anpassen. Die leichte Bauweise und die intuitive Handhabung erleichtern Montage und Betrieb erheblich.
DieGrundbühne des „SHAFT LIFT“ kann mit einzeln anpassbaren Modulen erweitert werden (auf der A- und B-Seite oder C-Seite). Diese lassen sich dank der patentierten mechanischen Steckverbindungstechnik schnell und sicher mit dem Grundgerät verbinden. Das variable Türsystem ermöglicht die Anpassung an nahezu alle Schachtkonstellationen – inklusive Durchladung sowie verschiedener Schiebetorsysteme, die auf das bewährte Geda Etagensicherungssystem abgestimmt sind. Alle Komponenten sind platzsparend zerlegbar und bieten maximale Flexibilität auf der Baustelle.
Montage mit nur einer Schraubengröße Für eine schnelle Montage sorgt unter anderem, dass nur eine Schraubengröße für den gesamten Aufbau erforderlich ist. Die Bodengruppe wird mit unverlierbaren Augenschrauben fixiert. Durch die zerlegbare Konstruktion können sämtliche Bauteile problemlos durch eine Standardtür (0,9 × 2 m) transportiert werden.
Das modulare Konzept ermöglicht eine Erweiterung der Grundbühne durch einzeln anpassbare Module, wahlweise auf der A- und B-Seite oder auf der C-Seite.
Quelle: Geda
Frühe Installation – Demontage ohne Schäden Der „GEDA SHAFT LIFT“ kann bereits während der Bauphase installiert und nach Abschluss
der Arbeiten ohne Beschädigungen wieder demontiert und abtransportiert werden. Zwei leistungsstarke Antriebe sorgen für eine hohe Förderleistung – kompakt, wartungsfreundlich und optimal auf den Schachteinsatz abgestimmt. Das begehbare Bühnendach ermöglicht sicheres Arbeiten bei Wartung und Inspektion der Antriebseinheit.
Perfekt für den Baustellenalltag
Mit einer Tragfähigkeit von bis zu 1.300 kg bzw. 13 Personen und einer Hubgeschwindigkeit von 40 m/min ist der „GEDA SHAFT LIFT“ ein zuverlässiger Partner für jede Baustelle. Die Bühnenabmessungen sind auf Euro-Paletten inklusive Hubwagen ausgelegt – perfekt für den Alltag auf der Baustelle. Der Betrieb kann wahlweise über 32 A oder 16 A erfolgen. Über das intuitive HMI-System mit Display lassen sich alle Funktionen komfortabel konfigurieren und Etagen schnell einlernen.
Stabil im Schacht: Zahnstange und UNI-X-MAST Die bewährte Geda Zahnstangentechnik garantiert ein wartungsfreundliches, langlebiges System mit stabilen Fahreigenschaften. Das „GEDA UNI-X-MAST“-System sorgt für zusätzliche Stabilität und bietet durch seine kompakte Bauweise entscheidende Vorteile bei engen Schachtverhältnissen.
Dieses KI-generierte Werbebild des „GEDA SHAFT LIFT“ zeigt eine Anwendungsszene ohne dargestellte Sicherheitseinrichtungen (Absturzsicherungen); für den realen Betrieb sind die vorgeschriebenen Schutz- und Sicherheitseinrichtungen selbstverständlich gemäß den geltenden Vorschriften vollständig zu verwenden und einzuhalten.
Quelle: Geda
Zur Anpassung an nahezu alle Schachtkonstellationen ist ein variables Türsystem verfügbar. Es ermöglicht auch die Durchladung sowie den Einsatz verschiedener Schiebetorsysteme, die auf das bewährte GEDA Etagensicherungssystem abgestimmt sind. Alle Komponenten sind platzsparend zerlegbar und bieten maximale Flexibilität auf der Baustelle. Quelle: Geda
Arbeitsbühnen auf Winterbaustellen: Sicher arbeiten bei Kälte, Schnee und Dunkelheit
MATECO Die kalte Jahreszeit stellt besondere Anforderungen an Arbeitsbühnen und ihre Bediener – gerade auf Baustellen, wo Sicherheit, Effizienz und Termintreue höchste Priorität haben. Daher gibt der bundesweite Arbeitsbühnenvermieter Mateco praxisnahe Tipps, wie das Arbeiten in der Höhe auch im Winter unfallfrei gelingt.
Mateco gibt Empfehlungen, wie Bauunternehmen auch unter schwierigen Bedingungen effizient und unfallfrei arbeiten können. Quelle: Mateco
Silverio Fois, Teamleiter Trainer Schulungsakademie bei Mateco, sagt: „Schnee, Glätte und Dunkelheit erhöhen im Winter die Risiken deutlich. Umso wichtiger sind regelmäßige technische Kontrollen, eine stabile Abstützung sowie eine gute Sichtbarkeit der Maschine. Auch persönliche Schutzausrüstung, Bedienerschulungen und Arbeitsorganisation spielen eine zentrale Rolle für die Sicherheit.“ Auf dieser Basis hat Mateco die wichtigsten Empfehlungen für den sicheren Einsatz von Arbeitsbühnen auf Winterbaustellen zusammengefasst:
• Maschine kontrollieren: Hydraulik, Batterie, Reifen, Bremsen und Beleuchtung auf einwandfreie Funktion prüfen; Kälte kann die Leistungsfähigkeit der Geräte beeinträchtigen
• Standsicherheit der Maschine prüfen: Untergrund inspizieren, Schnee oder Eis entfernen und Unterlegplatten, Kanthölzer oder Keile korrekt einsetzen
• Rutschgefahr für Bediener minimieren: Plattformen, Treppen und Geländer von Schnee und Eis befreien; rutschfeste Arbeitsschuhe tragen
• Fahrverhalten anpassen: Bei Schnee oder Glätte Geschwindigkeit reduzieren, längere Anfahrund Bremswege berücksichtigen
Wer diese Punkte konsequent beachtet, schafft die besten Voraussetzungen, um auch im Winter sicher in der Höhe zu arbeiten. Mit sorgfältiger Vorbereitung, der passenden persönlichen Schutzausrüstung und modernen, winterfesten Arbeitsbühnen können Bauunternehmen selbst unter schwierigen Bedingungen effizient und unfallfrei arbeiten. Mateco unterstützt seine Kunden bundesweit mit praxisnaher Beratung, zertifizierten Sicherheitsschulungen und fachkundigen Lösungen – für einen reibungslosen Ablauf im Winterbetrieb.
Über Mateco
Mateco zählt zu den führenden Anbietern in der Vermietung von Arbeitsbühnen. Die Mietflotte umfasst mehr als 13.000 Geräte in über 700 Ausführungen. Mit über 185 eigenen Standorten in Europa, Panama, Mexiko und Chile sowie mehr als 80 Partnern weltweit stellt das Unternehmen Kunden bedarfsgerechte Höhenzugangstechnik bereit. Seit 1973 steht das Unternehmen für Erfahrung und Kompetenz in der Branche.
Die RoFLEX AG und Hydraulik-Express GmbH gratulieren Treffpunkt.Bau zum 10-jährigen Jubiläum.
Hydraulikkomponenten nach Mass das Schweizer
uns auch auf
SCHALUNGEN . BETON .
Die 235 m lange „BARA“-Brücke verbindet den Industriepark Wiesbaden mit der Rheininsel Petersaue und war in den 1970er-Jahren die weitest gespannte Leichtbetonbrücke der Welt. Quelle: Peri
Brückensanierung ohne Beeinträchtigung
PERI Die Bestandssanierung einer Brücke der besonderen Art ist derzeit in Wiesbaden zu bestaunen. Entlang einer einzigartigen Brückenkonstruktion über den Rhein fahren zwei Hängegerüste und erschließen die jeweiligen Sanierungsabschnitte –bei laufender Nutzung als Industriebrücke, kombiniert mit einer zeit- und kostensparenden Ausführungslösung.
Die
235 m lange „BARA“-Brücke verbindet den Industriepark Wiesbaden mit der Rheininsel Petersaue und der namensgebenden, dort angesiedelten Biologischen Abwasserreinigungsanlage (BARA). Als Industriebrücke ist sie zentraler Bestandteil für die Versorgungssicherheit der Industriebetriebe, sie dient gleichermaßen als Rohrbrücke und betrieblicher Verkehrsweg. Über ihre funktionale Bedeutung hinaus hat die Bara-Brücke aufgrund ihrer einzigartigen Konstruktion eine bedeutende Brückenhistorie: Die ursprünglich als „Kalle-Brücke“ benannte Konstruktion war in den 1970erJahren die weitest gespannte Leichtbetonbrücke der Welt. Sie wurde im
Jahr 1972 als Trogbrücke in Spannbetonbauweise aus Leichtbeton errichtet, mit den beidseitigen Trogstegen aus schlanken Fertigteilen und einer Bodenplatte aus Ortbeton.
Einzigartig
Ebenso einzigartig wie die damals innovative Brückenbauweise gestalten sich auch die derzeitigen Sanierungsmaßnahmen nach über 50 Jahren Dauernutzung als Betriebsbrücke. Korrosionsschäden, die durch das frühere Eindringen von Streusalz und chloridhaltigem Wasser entstanden sind, müssen beseitigt, neu entstandene Korrosionsherde aufgespürt und ein moderner Korrosionsschutz installiert werden.
Für die vorbereitenden Untersuchungen, eine umfangreiche Betoninstandsetzung und das unterseitige Aufbringen eines Oberflächenschutzsystems war ein geeignetes Gerüstkonzept notwendig. Nur die von GER Gerüstbau und Peri Ingenieuren gemeinsam entwickelte Gerüstlösung in Form zweier fahrbarer Hängegerüste erfüllte alle Anforderungen.
Denn insbesondere galt es, die Betriebs- und Versorgungssicherheit während der gesamten Sanierungsphase zu gewährleisten, eine ausreichend große Plattform für die Brückenunterseite bereitzustellen und gleichzeitig die Belastung zu minimieren, um die Statik der Brückenkonstruktion nicht zu gefährden.
Kombilösung
Ein Peri Fahrwagen bedient das mittlere, 105 m lange und horizontal verlaufende Brückenfeld. Ein zweiter Fahrwagen wird für die beiden 65-m-Randfelder eingesetzt, die mit 12 % Steigung eine erhebliche Neigung aufweisen. Beide Hängegerüste erlauben den sicheren Zugang zu den Außenflächen und der Brückenunterseite, behindern dabei aber nicht die Lkw-Zufahrt zur Kläranlage. Grundlage für die projektspezifisch erarbeitete Peri GeNach über 50 Jahren Dauernutzung als Betriebsbrücke sind aufwendige
rüstlösung bildet die Systemkombination der beiden Baukastensysteme „PERI UP“ und „VARIOKIT“. Hierbei einbezogen sind Fahrwerk und -schiene der LGS Wetterschutzdachlösung, die bei temporären Überdachungen die Verfahrbarkeit der einzelnen Dachsegmente und damit das Öffnen des Daches ermöglichen.
Flexibel koppelbar
Beide Hängegerüste weisen eine für die Sanierungsarbeiten notwendige Plattformfläche von 110 m² zur großflächigen Bearbeitung der jeweiligen Brückenunterseite auf. Trotz der hohen Stabilität und Tragfähigkeit der Gerüsteinheiten konnte das vorgegebene Maximalgewicht von 17,5 t exakt eingehalten werden, sodass eine Befahrbarkeit der Brücke mit einem 30-Tonnen-Lkw noch jederzeit möglich ist. Die Flexibilität des „VARIOKIT“ Ingenieurbaukastens erlaubte es, den Fahrwagen der Randfelder an die 12 % Rampenneigung anzupassen. Zudem achteten die Peri Ingenieure auf die Verwendung handlicher Einzelbauteile, die mittels Systemverbinder problemlos gekoppelt werden konnten und so die Gerüstmontage vereinfachten.
Solche standardisierten Verbindungsbauteile sind es auch, die eine nahezu übergangslose Kombination von „VARIOKIT“ und „PERI UP“ ermöglichen – ohne aufwendige Kupplungsmontagen. Denn beide Baukastensysteme basieren auf einem metrischen 25-cm-Grundraster und ergänzen sich ideal, wichtig vor allem bei Gerüstanwendungen mit großen Spannweiten beziehungsweise hohen Lastabtragungen.
Die Flexibilität des „VARIOKIT“ Ingenieurbaukastens erlaubte es, den Fahrwagen der Randfelder an die 12 % Rampenneigung anzupassen.
rungskonzept mit einer durchgehend horizontalen Auflagerebene für die Hängegerüste ließen sich mit der Peri Lösung die Materialmenge, das Gewicht und der Montageaufwand deutlich reduzieren.
Ein bei horizontalem Verfahren notwendiges Auflagergerüst oberhalb der Brückenrampen hätte bis zu 12 m Höhendifferenz ausgleichen müssen, gleichzeitig weise ein darauf angebrachtes Hängegerüst rund 20 m Höhe auf. Besonders aber entfallen mit dem schräg verlaufenden Peri Fahrwagen stetige Umbauarbeiten der unteren Plattform, um diese nach jedem Verfahren an die jeweilige Höhe der geneigten Brückenunterseite anzupassen. Eine effiziente und wirtschaftliche Projektlösung, die zu nahezu 100 % auf mietbaren Systembauteilen basiert.
Grundlage für die projektspezifisch erarbeitete, zeit- und kostensparende Peri Gerüstlösung bildet die Systemkombination der beiden Baukastensysteme „PERI UP“ und „VARIOKIT“.
Eine Peri Gerüstlösung in Form zweier fahrbarer Hängegerüste ist Grundlage für die Betriebs- und Versorgungssicherheit während der gesamten Sanierungsphase.
klapp
DIE REVOLUTIONÄRE DECKENSCHALUNG
Quelle: Peri
Material, Zeit und Kosten gespart Insbesondere die Fahrwagenlösung für die beiden geneigten Brücken-Randfelder stellt eine erhebliche Kosten- und Zeiteinsparung für alle Projektbeteiligten dar. Denn gegenüber einem ursprünglich angedachten Ausfüh-
Weniger Verluste und Schäden
Einfachere Technik und Logistik Geringere körperliche Anstrengung
Doppelte Leistung pro Arbeitskraft
Die Decken-Schalbox
SCAN MICH!
Quelle: Peri
Quelle: Peri
Neue Betonproduktionsstätte für Wade Adams in Dubai
AMMANN GROUP Das Unternehmen Wade Adams Ready Mix Concrete Manufacturing LLC, Teil der Wade Adams Group of Companies, hat kürzlich eine neue, hochmoderne Betonproduktionsanlage in Jabel Ali, Dubai, in Betrieb genommen. Der Standort ist mit zwei Ammann Elba CBT 130 Anlagen ausgestattet und markiert einen weiteren Meilenstein im langjährigen Engagement des Unternehmens, hochwertige Transportbetonlösungen in der gesamten Region bereitzustellen.
In Jebel Ali, Dubai, hat Wade Adams eine neue Betonproduktionsstätte mit zwei modular aufgebauten Ammann Elba CBT-130-Betonmischanlagen in Betrieb genommen. Die Doppelanlage mit Elba-CEM-300-TP-Mischern und „as1“-Anlagensteuerung ist auf eine hohe Produktionsleistung und stabile Betonqualität unter extremen klimatischen Bedingungen ausgelegt. Quelle: Ammann Group
WadeAdams wurde 1976 gegründet und hat sich zu einem der größten Bau- und Ingenieurunternehmen in den Vereinigten Arabischen Emiraten entwickelt, dessen Aktivitäten sich bis nach Katar und Zypern erstrecken. Die Gruppe beschäftigt über 11.000 Fachkräfte und betreibt einen Fuhrpark von mehr als 4.000 Maschinen, was sie zu einem wichtigen Akteur bei Projekten wie Kreuzungen, Tunneln, Autobahnen, Staudämmen, Wohnanlagen und der Lieferung von Transportbeton macht. Wade Adams ist einer von Ammanns wichtigsten Kunden in der Region Dubai und blickt auf eine lange Geschichte der Nutzung von Asphalt- und Betonproduktionstechnologie der Marke zurück. Die jüngste Investition in die CBT 30 Betonmischanlagen spiegelt die Fortsetzung dieser vertrauensvollen Partnerschaft wider.
Gründe für die Ammann Elba CBT 130
Die Entscheidung zur Erweiterung mit Ammann Elba wurde durch den starken Ruf der Marke, die bewährte Zuverlässigkeit und die erfolgreiche Leistungsbilanz der bereits von Wade Adams eingesetzten Ammann Asphaltanlagen beeinflusst. Die neuen CBT 130-Anlagen bieten Effizienz, Konsistenz und robuste Kapazität, sodass Wade Adams die wachsende Nachfrage nach hochwertigem Beton in den Vereinigten Arabischen Emiraten bedienen kann.
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Die in Jabel Ali installierte doppelte CBT 130-Konfiguration wurde speziell an die besonderen Bedingungen und Platzverhältnisse vor Ort angepasst. Die CBT Beton-Anlagen sind modular aufgebaut, was die Montagezeit, Transportkosten und Installationskomplexität erheblich reduziert. Diese Modularität unterstützte nicht nur die maßgeschneiderte Doppel-Anlagen-Konfiguration, sondern ermöglichte auch eine höhere Effizienz und eine schnellere Inbetriebnahme. Jede der beiden in Jabel Ali installierten CBT 130 Anlagen ist mit dem Elba CEM 300 TP Mischer ausgestattet, der bis zu 130 m³ Beton pro Stunde produzieren kann. Um Flexibilität und Effizienz zu gewährleisten, verfügen die Anlagen über ein Fünf-Kammer-Zuschlagstofflagersystem mit einer Gesamtkapazität von 125 m³ sowie über präzise Dosieranlagen für verschiedene Zusatzstoffe, Silika und Eis.
Der Elba CEM 3000 TP Doppelwellen-Doppelspiral-Mischer sorgt für perfekt homogene Betonmischungen in kürzerer Zeit. Seine enorme Leistungsfähigkeit unterstützt eine hohe Effizienz bei Großprojekten. Das Design umfasst leicht zu entfernende Wellendichtungen, die die Ausfallzeiten bei Wartungsarbeiten reduzieren. Darüber hinaus bieten die Verschleißteile eine hohe Haltbarkeit und gewährleisten eine enorm lange Lebensdauer und maximalen Nutzen.
Das „as1“-Anlagensteuerungssystem Im Zentrum des Produktionssystems steht das Ammann „as1“-Anlagensteuerungssystem. Das System bietet eine hochwertige Prozessvisualisierung, Konsistenzprüfungen und Feuchtigkeitsmessungen in Echtzeit und gewährleistet so einen stabilen und effizienten Produktionszyklus. Wichtig ist, dass der Eisherstellungs- und Eisdosierprozess vollständig in das „as1“-Steuerungssystem integriert ist, sodass alle wichtigen Parameter nahtlos über eine einzige Schnittstelle verwaltet werden können. Diese Integration stellt sicher, dass die Betonmischung selbst unter den extremen klimatischen Bedingungen der Vereinigten Arabischen Emiraten höchste Qualität und Beständigkeit aufweist.
Vom Praxistest zur Investition: Neue Deckenschalung überzeugt im Einsatz
MAYER SCHALTECHNIK Die Firma GS Schenk aus Fürth, ein traditionelles mittelständisches Familienunternehmen mit über 111 Jahren Erfahrung im Bauwesen, hatte die Gelegenheit, acht Prototypen des neuen Deckenschalungssystems aus dem Hause Mayer Schaltechnik im Rahmen einer Testbaustelle in Nürnberg einzusetzen. Dort wurden beim Neubau von insgesamt vier Townhäusern und sieben Eigentumswohnungen im Stadtteil Großreuth bei Schweinau die Deckenflächen mit „klappMAX“ geschalt.
Dzafo Cosic, der zuständige Polier bei GS Schenk, äußerte sich durchweg positiv über dessen Effizienz: „Vom Aufbau, Umsetzen bis hin zum Ausschalen hat alles reibungslos funktioniert!“ Sein Feedback gibt nicht nur Einblick in die Handhabung des neuen Produkts, sondern bestätigt auch die angekündigten Vorteile in Bezug auf Kosten- und Zeitersparnis, mit denen sich das System für Bauunternehmen wirtschaftlich auszeichnen kann.
Vom Prototyp zur Kaufentscheidung
Die positiven Erfahrungen und das Vertrauen in das System gingen so weit, dass sich die Firma GS Schenk dazu entschied, die „klappMAX“Deckenschalung in ihr Stammportfolio aufzunehmen. Nachdem die acht Prototypen zwischenzeitlich durch ein Serienupdate ersetzt worden waren, äußerte man gegenüber der Firma Mayer ein konkretes Kaufinteresse, das nach Beendigung des Einsatzes in Großreuth in eine Kaufübernahme mündete. Der Premiereneinsatz als Eigentum der Firma GS Schenk folgte unmittelbar im Anschluss auf einer Baustelle in der Dreikönigstraße in Erlangen. Dort entstehen im Zuge von Sanierungsarbeiten zusätzlich 15 neue Wohneinheiten.
Bestätigung im Folgeprojekt
Bernhard Brendel, der zuständige Polier in Erlangen, berichtete ebenfalls von seinen positiven Erfahrungen: „Die Handhabung des ‚klappMAX‘ ist extrem unkompliziert, und die Zeitersparnis bei den Schalarbeiten ist bemerkenswert.“ Die übereinstimmenden Rückmeldungen aus der Praxis verdeutlichen die Alltagstauglichkeit und die hohe Benutzerfreundlichkeit der „klappMAX“-Deckenschalung.
Sicherheitsaspekt im Fokus
Mayer Schaltechnik hat mit der Entwicklung des „klappMAX“ nicht nur eine Lösung geschaffen, die den aktuellen Anforderungen der Branche gerecht wird, sondern zugleich einen Beitrag zur Arbeitssicherheit geleistet. Der Klappmechanismus, der eine Ein-Mann-Bedienung ermöglicht, senkt nicht nur Kosten, sondern reduziert auch Risiken auf der Baustelle, die durch menschliche Fehlbedienung entstehen können. Dieser Aspekt ist für Qualität und Sicherheit von zentraler Bedeutung.
Konsequente Integration in den Betrieb
Durch den Erwerb des „klappMAX“ und eine innerbetriebliche Schulung von Bauleitern, Polieren und Vorarbeitern konnte die Firma GS Schenk die Potenziale moderner Schalungstechnologie gezielt ausschöpfen. Insgesamt zeigt der Praxiseinsatz, dass durchdachte Innovationen in der Bauindustrie nicht nur möglich, sondern notwendig sind. Mit dem „klappMAX“ ist bei Mayer Schaltechnik ein weiterer Schritt in Richtung effizienter und sicherer Bauprozesse gelungen.
In Zeiten steigender Baukosten, des Fachkräftemangels und immer strenger werdender Arbeitsschutzvorschriften hat die Firma Mayer Schaltechnik eine bahnbrechende Lösung entwickelt: die „klappMAX“ Deckenschalung, eine innovative Schalbox, die als Antwort auf viele Herausforderungen der modernen Bauindustrie dienen soll. Quelle: Mayer Schaltechnik
Energiewende auf der Baustelle: Neun mobile Energiespeicher für Van der Spek
LIEBHERR Mit der Anschaffung von neun mobilen Liebherr-Energiespeichern des Typs LPO 100 treibt der Baumaschinenhändler Van der Spek die Elektrifizierung von Baustellen konsequent voran. Die Investition ist Teil einer langfristigen Strategie, die eine Mietflotte von rund 650 Geräten zukunftssicher ausrichten und Kunden beim Übergang zu emissionsarmen und effizienten Baulösungen bestmöglich unterstützen wird.
Schlüsselübergabe – Eine solch energiegeladene Partnerschaft muss gebührend gefeiert werden (v.l.): Stefan Kohler und Joachim Eußem, beide Sales Manager bei Liebherr, Erik van Audenrode, vertrieblicher Geschäftsführer bei Van der Spek, Stephan Lausmann, Sales Director BatteryBased Energy Solutions bei Liebherr, und Jörgen Spapens, Verantwortlicher für den Lagerpark. Quelle: Liebherr
DieEnergiespeicher weisen jeweils einen Brutto-Energiegehalt von 94 kWh auf. Einige davon kommen bereits auf Baustellen in der Region zum Einsatz; zusätzliche Geräte werden über das Mietangebot von Van der Spek verfügbar gemacht. Damit reagiert der belgische Händler gezielt auf die wachsende Nachfrage nach batteriebasierten Energiespeicherlösungen im Bauwesen.
Alternative zu Dieselgeneratoren: emissionsarm, leise und effizient
Die mobilen Liebherr-Energiespeicher bieten eine leistungsstarke Alternative zu Dieselgeneratoren, insbesondere in urbanen Gebieten mit strengen Emissions- und Lärmschutzauflagen.
Erik van Audenrode, vertrieblicher Geschäftsführer bei Van der Spek, erklärt: „Wir beobachten eine stark steigende Nachfrage, vor allem aus unserer französischen Niederlassung, wo die Regulierung zur Emissionssenkung auf Baustellen bereits deutlich weiter ist. In urbanen Gebieten sind Dieselgeneratoren vielfach keine Option mehr. Belgien und die Niederlande werden folgen
– und wir sind darauf vorbereitet.“ Die Energiespeicher ermöglichen eine stabile und zuverlässige Stromversorgung, arbeiten nahezu geräuschlos, verursachen keine lokalen CO2-Emissionen und reduzieren den logistischen Aufwand auf der Baustelle erheblich.
Praxisbeispiel: Energiespeicher im Einsatz bei Turmdrehkranen
Das Bauunternehmen Schoukensbouw, welches zwei der Energiespeicher erworben hat, setzt die-
Die neun Liebherr-Energiespeicher ergänzen das Miet- und Kaufangebot von Van der Spek perfekt um eine nachhaltige und innovative Energieversorgungslösung. Quelle: Liebherr
Das Firmengebäude mit dem EnergiespeicherMietangebot kann sich sehen lassen. Quelle:
Das Bauunternehmen Schoukensbouw, Kunde von Van der Spek, nutzt zwei der neun Energiespeicher, um die Lastspitzen eines Liebherr 550 EC-H-Turmdrehkrans abzudecken. Quelle: Liebherr
se auf einer Baustelle in der Gemeinde Tubize ein. Mit einer Peak-Leistung von bis zu 110 kVA deckt ein Energiespeicher die Energie- und Spannungsspitzen des Liebherr 550 EC-H Turmdrehkrans zuverlässig ab und gewährleistet so eine stabile, nachhaltige und kosteneffiziente Stromversorgung beim Heben schwerer Lasten.
Ausblick: Ausbau des Angebots für Energiespeicher und Services Neben dem klassischen Einsatz zur Abdeckung von Lasten an Kranspitzen sieht Van der Spek weiteres Potenzial in Bereichen wie der Eventtechnik, dem Militär und der Notstromversorgung. Diese Vielseitigkeit macht die mobilen Energiespeicher zu einer flexiblen Lösung für zahlreiche Anwendungen, bei denen Emissionen reduziert, Betriebskosten gesenkt und die Versorgungssicherheit erhöht werden sollen. Van der Spek plant für das Jahr 2026, das Angebot an Energiespeichern, begleitender Technik und Serviceleistungen zu erweitern und seine Position als Vorreiter nachhaltiger Energielösungen im Bauwesen in Belgien auszubauen.
Liebherr
Sicher & sichtbar: UC-ME
HELLY HANSEN Die Anforderungen an moderne Arbeitskleidung im Bau- und Sicherheitssektor sind hoch: Sie muss strapazierfähig sein, Schutz vor Wind und Wetter bieten und gleichzeitig maximale Sichtbarkeit gewährleisten. Mit der UC-ME Kollektion stellt Helly Hansen Workwear eine Lösung vor, die innovative Technologien, durchdachte Schichtsysteme und hohen Tragekomfort vereint.
Der Sicherheitsschuh Oxford Low Boa S3 HT kombiniert eine leichte Zehenschutzkappe aus Verbundstoff mit durchtrittsicherer Zwischensohle und rutschfester SRC-Laufsohle. Das Boa-Verschlusssystem ermöglicht eine schnelle, präzise Anpassung und sorgt für sicheren Halt auf anspruchsvollem Untergrund. Quelle: Helly Hansen
Die
UC-ME Kollektion von Helly Hansen verbindet eine hohe Sichtbarkeit, auch bei völliger Dunkelheit (dank nachtleuchtender "VizLite"Technologie), mit einem modularen Schichtsys-
tem, das einen zuverlässigen Wetterschutz und eine hohe Atmungsaktivität gewährleistet.
Komponenten der UC-ME Serie
Die UC-ME Fleece Jacke aus Polyesterfleece sorgt für angenehme Wärme bei moderaten Temperaturen, bietet eine hohe Atmungsaktivität und lässt sich dank Zip-In-Funktion in verschiedene ShellModelle integrieren, wodurch sie als 4-in-1 beziehungsweise 3-in-1 Lösung ganzjährig einsetzbar ist. Elastische Bündchen schützen zusätzlich vor Wind und Kälte.
Die dreilagig konstruierte UC-ME Shell Jacke mit Helly Tech Performance Technologie kombiniert eine robuste, abriebfeste Außenschicht mit einer wasserdichten Membran und einem atmungsaktiven Innenfutter. Versiegelte Nähte, eine verstellbare Kapuze und ein verlängertes Rückenteil verstärken den Wetterschutz. Reflek-
Die UC-ME Kollektion von Helly Hansen kombiniert eine hohe Sichtbarkeit mit einem modularen Schichtsystem für wechselnde Einsatzbedingungen. Die dreilagige UC-ME Shell Jacke mit Helly Tech Performance Technologie bietet einen zuverlässigen Wetterschutz bei guter Atmungsaktivität und erfüllt mit „VizLite“-Elementen die Norm EN 343. Quelle: Helly Hansen
tierende Details erhöhen die Sichtbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen, während die Zertifizierung nach EN 343 den Schutz vor Regen bei zugleich definierter Atmungsaktivität bestätigt. Zusätzlich bietet die UC-ME Shell Hose mit ergonomischem Schnitt, vorgeformten Kniepartien und verstärkten Taschen viel Bewegungsfreiheit sowie eine hohe Strapazierfähigkeit im Arbeitsalltag. Der ergänzende Sicherheitsschuh Oxford Low Boa S3 HT kombiniert eine leichte Zehenschutzkappe aus Verbundstoff und eine durchtrittsichere Zwischensohle mit dem BoaVerschlusssystem sowie einer rutschfesten, SRCzertifizierten Laufsohle für einen sicheren Halt.
B-Serie: Maximale Freiheit und Leistung
KRÄNZLE Auf Baustellen, in Rohbauten, auf weitläufigen Außenanlagen oder in Maschinenparks des Baugewerbes sind Verlässlichkeit und Flexibilität entscheidend. Gerade im Baualltag müssen Reinigungsarbeiten häufig dort stattfinden, wo kein Strom- beziehungsweise Wasseranschluss vorhanden ist – etwa auf abgelegenen Baustellen, im Gelände oder an temporären Einsatzorten. Die Kränzle B-Serie wurde genau für diese Anforderungen entwickelt.
Ob im Tiefbau, Straßenbau, auf großflächigen Baustellen oder an mobilen Arbeitsorten: Die Kränzle B-Serie ist überall dort die richtige Lösung, wo Unabhängigkeit gefragt ist und Reinigungsleistung ohne vorhandene Infrastruktur erbracht werden muss. Mit den vier Modellen B 170 T, B 230 T, B 240 T und B 270 T deckt die Serie ein breites Leistungsspektrum ab und liefert bis zu 250 bar Arbeitsdruck sowie eine Wasserleistung von bis zu 1.200 Litern pro Stunde. Damit lassen sich Verschmutzungen wie Staubansammlungen, Öl- und Fettschichten sowie hartnäckige Rückstände an Geräten und Fahrzeugen zuverlässig entfernen. Die Modelle sind mit bewährten Honda-Motoren ausgestattet, die sich durch hohe Langlebigkeit, Servicefreundlichkeit und einen zuverlässigen Kaltstart auszeichnen. Eine Ölmangelsicherung schützt den Motor zusätzlich, während ab dem Modell B 230 T eine integrierte
Die Kränzle B-Serie wurde für Anforderungen entwickelt, in denen Strom- oder Wasseranschlüsse nicht vorhanden sind und Unabhängigkeit gefragt ist. Quelle: Kränzle
Die Geräte sind mit bewährten Honda-Motoren ausgestattet, die sich durch hohe Langlebigkeit, Servicefreundlichkeit und einen zuverlässigen Kaltstart auszeichnen. Quelle: Kränzle
Drehzahlregulierung Lärm und Kraftstoffverbrauch reduziert. Das ist nicht nur angenehmer im täglichen Betrieb, sondern spart auch langfristig Kosten. Ein weiterer Vorteil ist die Direktansaugung: Dank Saugschlauch und Ansaugfilter benötigen die Reiniger keinen Wasseranschluss und können problemlos aus Tanks, mobilen Wasserbehältern oder offenen Gewässern gespeist werden. Ein entscheidendes Plus, insbesondere bei der Reinigung von Maschinen und Werkzeug fernab fester Baustelleninfrastruktur.
Robuste Bauweise für harte Einsätze
Auch äußerlich wurde die B-Serie für anspruchsvolle Einsatzbedingungen auf Baustellen konstruiert. Das geländegängige Fahrgestell mit pan-
Wir sind Ihr zuverlässiger Partner für Kletterausrüstungen, Höhensicherung, Arbeitssicherheit, Rettung, Arboristik, Seilzugangstechnik, PSAgA sowie Sonderlösungen. Schnell und kompetent dank vieler Jahre Erfahrung und einem großen Lager, gefüllt mit vielen Produkten namhafter Hersteller:
nensicherer Bereifung sorgt für sicheren Stand und einfache Manövrierbarkeit, selbst auf unebenem Untergrund oder schlammigem Terrain. Ein stabiler Rammschutz schützt die Hochdruckpumpe vor Beschädigungen, während ein groß dimensioniertes Edelstahl-Manometer eine präzise Kontrolle des Arbeitsdrucks ermöglicht. Für Ordnung und Komfort im täglichen Einsatz ist ebenfalls gesorgt: Die Modelle verfügen über integrierte Halterungen für Pistole und Lanzen sowie über eine platzsparende Schlauchtrommel mit 20 Metern Hochdruckschlauch. Damit bleibt selbst auf engen Baustellen alles übersichtlich und schnell griffbereit.
Die Modelle der B-Serie decken ein breites Leistungsspektrum ab und liefern bis zu 250 bar Arbeitsdruck sowie eine Wasserleistung von bis zu 1.200 Litern pro Stunde. Quelle: Kränzle
UV-Schutz: Neue verschärfte Regelung
PETER GREVEN PHYSIODERM
Die jüngst veröffentlichten Technischen Regeln für Arbeitsstätten A5.1 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin legen fest, dass Schutzmaßnahmen ab einem UV-Index von 3 ergriffen werden müssen.
In Deutschland arbeiten rund 7,2 Millionen Menschen vorwiegend im Freien. Für sie alle wächst mit den ersten Sonnenstrahlen das Risiko, an weißem Hautkrebs zu erkranken. Bereits im Frühjahr nimmt die Stärke ultravioletter Strahlung in unseren Breiten deutlich zu. Allein auf die Monate April und Mai entfällt ein Viertel der jährlichen UVBestrahlung. „Für den UV-Schutz gilt deswegen die Faustregel, dass man sich von Ostern bis Oktober schützen muss“, sagt Dr. Susanne Kemme, UV-Schutz-Expertin beim Euskirchener Hersteller Peter Greven Physioderm (PGP).
Durch den Klimawandel und seine Auswirkungen hat sich die Gefahr, an weißem Hautkrebs zu erkranken, deutlich erhöht. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat darauf reagiert und im August 2025 die Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) A5.1 vorgelegt. Eine wesentliche Neuerung: Erstmals wird der UV-Index verbindlich zur Gefährdungsbeurteilung herangezogen. Ab sofort müssen Arbeitgeber ab einem Schutzindex von 3 dafür sorgen, dass ihre Beschäftigten Schutzmaßnahmen gegen die Sonnenstrahlung ergreifen. „Die ver-
bietet das umfangreichste UV-Schutzprogramm der Branche und für jeden Anwendungsbereich die passende Lösung.
schärften Regeln nehmen die Arbeitgeber noch stärker in die Pflicht, als sie es ohnehin schon sind“, ordnet Dr. Susanne Kemme von PGP ein. Zu den Pflichten gehören die Unterweisungspflicht und das Bereitstellen geeigneter Sonnenschutzmittel. „Gleichzeitig werden aber auch die Beschäftigten ausdrücklich eingespannt, indem ihre Mitwirkungspflicht betont wird.“
TOP-Prinzip beim UV-Schutz
Beim UV-Schutz gilt, wie im Arbeitsschutz grundsätzlich, das TOP-Prinzip. Es müssen also zunächst technische, dann organisatorische und schließlich persönliche Maßnahmen ergriffen werden. Zu den persönlichen Schutzmaßnahmen zählt zwingend das Verwenden von „Sonnenschutzmittel für Körperstellen, die nicht durch Kleidung oder Kopfbedeckung geschützt werden können“, wie es in der ASR A5.1 heißt.
Der Euskirchener Hersteller PGP führt nach eigenen Angaben das umfangreichste UV-Schutzprogramm der Branche und hat für sämtliche Einsatzgebiete die richtige Lösung im Angebot. Dazu zählen etwa die parfüm- und duftstofffreie Sonnenschutzcreme Physio UV 50 Plus, die sehr hohen Sonnenschutz auch unter extremen Bedingungen wie Nässe und Hitze bietet. Die Creme ist extra wasserfest und muss somit nicht gleich wieder neu aufgetragen werden, wenn der Anwender schwitzt. Auch für all diejenigen, die Sprays
bevorzugen, hat PGP die richtigen Produkte wie das extra wasserfeste und parfümfreie Physio UV 50 Spray.
Umfangreiches Servicepaket
Profianbieter wie PGP liefern aber nicht nur UVSchutz-Produkte, sie bieten ihren Kunden auch ein umfangreiches Servicepaket und unterstützen sie mit Unterweisungen, Hilfsmitteln wie Postern und Infokarten oder digitalen Tools. Das baut Hemmschwellen ab und schafft ein besseres Bewusstsein bei den Anwendern.
Bereits im Frühjahr nimmt die Stärke ultravioletter Strahlung in unseren Breiten deutlich zu. Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung
PGP
Quelle: Peter Greven Physioderm
Sicherer Transport von Großmaschinen
RUD Brech- und Siebanlagen müssen vor Einsatzbeginn oft über weite Strecken transportiert werden. In diesem Zusammenhang die nötige Sicherheit zu gewährleisten erfordert den Einsatz hochwertiger Hebe- und Ladungssicherungstechnik. Die Gipo AG aus Seedorf im Schweizer Kanton Uri setzt auf Anschlag- und Zurrpunkte des deutschen Spezialisten RUD.
Bevor die Brech- und Siebanlagen ihren Dienst aufnehmen können, müssen sie gewöhnlich über weite Strecken zum Einsatzort bewegt werden. Das bedeutet überwiegend Straßentransporte per Tieflader, zuweilen aber auch eine Beförderung auf dem Schienen-, Luft oder Seeweg oder sogar per Materialseilbahn. Hinzu kommt nicht selten eine Teilzerlegung vor dem Transport samt anschließender Remontage am Einsatzort. Für den Beobachter sind diese Zerlegungs-, Beförderungs- und Remontagevorgänge oft nicht minder spektakulär als die Maschinen selbst. Für die Verantwortlichen indes sind sie mit erheblichen Anstrengungen verbunden. Denn die nötigen Hebe- und Ladungssicherungsprozesse unter Einhaltung aller Arbeitsschutzvorgaben, Maschinenrichtlinien und verkehrsrechtlichen Vorschriften zu realisieren ist bei mobilen Materialaufbereitungssystemen eine hochkomplexe Aufgabe. Mit über zehn Metern Länge, rund drei Metern Breite, bis zu vier Metern Höhe und einem Gesamtgewicht von teilweise mehr als 100 Tonnen stellen Brech- und Siebanlagen nicht nur allerhöchste Anforderungen an die Transportmittel, sondern auch an die transportbezogene Anschlag- und Zurrtechnik. Diese muss deshalb sorgfältig ausgewählt und regelmäßig auf mögliche Schwachstellen und Optimierungspotenziale überprüft werden.
Fokus auf Anschlag- und Zurrpunkten Aufseiten des Maschinenherstellers stehen in diesem Kontext vor allem die Anschlag- und Zurrpunkte der Materialaufbereitungssysteme im Fokus. Sie sind meist fester Bestandteil der Maschinenkonstruktion und überwiegend mit dem Rahmen der Anlagen verschweißt. Beim Transport dienen sie zur Befestigung der ladungssichernden Zurrketten, bei Hebevorgängen zur Befestigung der Kettengehänge oder Hebeseile. Die optimale Positionierung dieser Anschlag- und Zurrpunkte zu ermitteln gestaltet sich bei Maschinen dieser Größenordnung jedoch oft alles andere als einfach. Diese Erfahrung musste wiederholt auch Gipo machen: Zum einen bieten die Maschinen trotz ihrer gigantischen Abmessungen oft nur begrenzten Platz für eine Positionierung, die eine optimale Krafteinleitung möglich macht. Zum anderen werden die Brech- und Siebanlagen stets kundenindividuell ausgeführt, was es lange Zeit als ausgeschlossen erscheinen ließ, standardisierte Positionen für die Anschlag- und Zurrpunkte zu definieren. Positionierungen zu finden, die für die nötige, allen Normen entsprechende Hebe- und Transportsicherheit sorgten, erforderte deshalb stets von Neuem zeitaufwendige Berechnungen. Und selbst dann waren oftmals Lösungen das Ergebnis, die zwar sämtliche normativen Anforderungen erfüllten, die aber zugleich nicht selten
Bevor Brech- und Siebanlagen ihren Dienst aufnehmen können, müssen sie gewöhnlich über weite Strecken zum Einsatzort bewegt werden, zumeist im Straßentransport per Tieflader. Quelle: Gipo
Gewichtslimitierungen beim Transport und damit indirekt auch für die Maschinenkonstruktion mit sich brachten. Für Gipo als Premiumhersteller war das nur bedingt befriedigend.
Schulterschluss mit Spezialisten bringt alternative Lösungsansätze
Um hier weitere Verbesserungspotenziale zu erschließen, suchte Gipo die Zusammenarbeit mit dem deutschen Anschlag- und Zurrmittelspezialisten RUD. Das Unternehmen von der schwäbischen Ostalb verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich großdimensionierter mobiler Maschinen und konnte schon in einem frühen Stadium der Konstruktion beratend tätig werden. Nach einer detaillierten Analyse des Status Quo bei den Gipo Brech- und Siebanlagen und der Durchführung umfassender Musterberechnungen sprachen die RUD-Experten eine Empfehlung aus, die von den bisherigen Lösungsansätzen deutlich abwich: Statt schweißbarer Anschlag- und Zurrpunkte mit beweglichem Bügelelement oder einfacher Hebelaschen und Zurrösen sollten künftig starre schweißbare Anschlag- und Zurrpunkte vom Typ W-ABA bzw. L-ABA eingesetzt werden. Diese von RUD entwickelten Befestigungspunkte werden aus einem Stück geschmiedet und sind allseitig belastbar, was Limitationen bei der Krafteinleitung reduziert. Sie sind für Lasten von 0,8 bis 31,5 Tonnen bzw. für Zurrkräfte von bis zu 20.000 dekaNewton (daN) verfügbar und vierfach (W-ABA) bzw. zweifach (L-ABA) gegen Bruch gesichert. Durch eine umlaufende Kehlnaht mit dem Maschinenrahmen verschweißt, unterliegen sie nicht der Gefahr einer Spaltkorrosion, sodass sie ohne Weiteres auch im Außenbereich einsetzbar sind. Verschleißlinsen im Ringkörper zeigen jederzeit den Grad der Abnutzung an und lassen dadurch auch zuverlässig erkennen, wann der Zeitpunkt zum Austausch gekommen ist. Anwendern stehen damit Anschlag- und Zurrpunkte zur Verfügung, die bei allen Hebe- und Transportvorgängen maximale Sicherheit garantieren.
Erstmaliger Einsatz bei neuen Prallbrechern Die skizzierten Lösungsparameter überzeugten auch Gipo, sodass die Entscheidung fiel, diese Anschlag- und Zurrpunkte bei künftigen Neuentwicklungen einzuplanen. Erstmals zum Einsatz kamen sie bei der Konstruktion der neuen Flaggschiffe des Schweizer Unternehmens, der Prallbrecher Gipo P 101 Giga und Gipo P111 Giga. Beide
Bei Hebevorgängen in der Fertigung setzt Gipo ergänzend auch RUD PP-S PowerPoint Universalanschlüsse mit bis zu acht Tonnen Tragfähigkeit und Haken für Rundschlingen, Drahtseile oder Ring- und Hakengehänge ein. Quelle: Gipo
Anlagen sind serienmäßig mit W-ABA und L-ABA Anschlag- und Zurrpunkten von RUD ausgestattet, die jeweils im MIG/MAG-Schweißverfahren mit dem Rahmen der Brecher verbunden werden. Die Gesamtzahl der verbauten Befestigungspunkte variiert je nach individueller Ausführung der Anlage und liegt meist zwischen 10 und 30 Stück. Alle Zurrpunkte sind so berechnet, dass selbst bei erheblicher Potenzierung des Maschinengewichts durch die Beschleunigungskräfte – im Straßenverkehr etwa kann ohne Weiteres das anderthalbfache Gewicht auf die Zurrmittel einwirken – eine normkonforme Ladungssicherung garantiert ist. Auch die Anschlagpunkte halten den Anforderungen an das Heben der tonnenschweren Anlagen zuverlässig stand und ermöglichen neben sicheren Hebevorgängen bei Zerlegung und Remontage auch sichere Maschinenbewegungen durch große Verladekrane oder Materialseilbahnen. Zudem unterstützen sie Hebevorgänge in der Fertigung, bei denen Gipo ergänzend auch RUD PP-S PowerPoint Universalanschlüsse mit bis zu acht Tonnen Tragfähigkeit und Haken für Rundschlingen, Drahtseile oder Ring- und Hakengehänge einsetzt. Darüber hinaus nutzt der Anlagenbauer die Anschlagpunkte aber nicht nur an seinen Prallbrechern: Bei kundenspezifischen Sonderlösungen wie zum Beispiel Anlagen mit hybriden oder vollelektrischen Antrieben werden sie auch an DropOff-Stromaggregaten angebracht, die unabhän-
gig von der eigentlichen Brechanlage bewegt und platziert werden müssen und zum Teil mehrere Anlagen mit Energie versorgen.
Allseitige Belastbarkeit als entscheidender Vorteil
Größter Vorteil der W-ABA und L-ABA Anschlagund Zurrpunkte von RUD ist nach Einschätzung der Spezialisten von Gipo deren allseitige Belastbarkeit. Sie erhöht die konstruktive Flexibilität massiv und ermöglichte es dem Schweizer Hersteller erstmals, trotz der kundenindividuellen Ausführung seiner Anlagen standardisierte Positionen für die Anbringung der Anschlag- und Zurrpunkte zu definieren. Der vormals hohe Berechnungsaufwand reduzierte sich dadurch deutlich und beschränkt sich nunmehr auf die Bestimmung der je nach Anlage erforderlichen Hebe- und Sicherungskapazitäten (Work Load Limit/WLL bzw. Lashing Capacity/LC). Abstriche bei der Sicherheit gehen damit nicht einher, im Gegenteil: Da aufgrund der allseitigen Belastbarkeit in jedem Lastfall die nötige Sicherheit gewährleistet ist, können die Schwerlasttransporteure lastrichtungsunabhängige Verzurrungen vornehmen und so unkompliziert die bestmögliche Transportsicherung realisieren. Darüber hinaus wird unter anderem auch der Transport höherer Gesamtlasten möglich, was Zerlegungsoptionen erübrigen und dadurch weitere konstruktive Einschränkungen beseitigen kann. Beim Heben wiederum vereinfacht die allseitige Belastbarkeit ein sicheres Anschlagen und erleichtert dadurch unter anderem die Auswahl von Kettengehängen und Modultraversen.
Hohe Zufriedenheit mit den Ergebnissen Im Ergebnis zeigte sich Gipo mit der Entscheidung für die RUD Anschlag- und Zurrpunkte denn auch sehr zufrieden. Nicht nur, dass mit dem seriellen Einsatz dieser Lösungen alle maßgeblichen Sicherheitsvorgaben erfüllt sind, die sich aus nationalen und internationalen Arbeitsschutzstandards, Maschinenrichtlinien und Straßenverkehrsordnungen ergeben: Auch technische Limitierungen beim Transport der schweren Brechanlagen resultieren
nunmehr nur noch aus der Tragfähigkeit von Tiefladern und Verkehrswegen, nicht mehr aber aus der Auslegung und Positionierung der Zurrpunkte. Darüber hinaus profitiert auch die Produktion, und das gleich mehrfach: Dass die Definition von standardisierten Positionen möglich wurde, erübrigt aufwendige Einmessungen und Winkelausrichtungen, die bei früheren Anschlag- und Zurrpunkten unumgänglich waren. Die starre Ausführung der RUD Befestigungspunkte erleichtert zudem das Lackieren, das zuvor bei Anschlag- und Zurrpunkten mit beweglichen Bügelelementen ein problembehafteter Arbeitsschritt war. Beides zusammen beschleunigt die Fertigung und spart damit Zeit und Geld.
Gelobt wurde von Gipo aber nicht nur das Lösungsangebot von RUD, sondern auch die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen bei der sicherheitstechnischen Konstruktion der neuen Prallbrecher. Sie wird von den Gipo-Experten ausnahmslos als professionelle Innovationspartnerschaft bewertet, die bei künftigen Entwicklungsprojekten fortgesetzt werden soll. Tatsächlich wird aktuell daran gearbeitet, den Einsatz der Anschlag- und Zurrpunkte von RUD auf alle Gipo Brech- und Siebanlagen auszuweiten und die Vorteile der hochwertigen Befestigungspunktlösungen somit für das gesamte Maschinenportfolio nutzbar zu machen.
Die allseitige Belastbarkeit der RUD Anschlagund Zurrpunkte ermöglichte es Gipo erstmals, trotz der kundenindividuellen Ausführung seiner Anlagen standardisierte Positionen für die Anbringung der Befestigungspunkte zu definieren.
Quelle: Gipo
Der starke Arm liefert punktgenau
Gerade in räumlich engen Situationen ist die hervorragende und punktgenaue Beweglichkeit des Atlas-Ladekrans ein wichtiges Plus. Quelle: Atlas
ATLAS Man kennt die Situation: Ein Wohnviertel, superenge Zuwegung, einige Paletten Klinker müssen abgeladen werden und einige Autos warten darauf, weiterfahren zu können. Da muss der Fahrer ruhig bleiben und schnell arbeiten können. Damit man schnell und sicher arbeiten kann, hat man sich bei der Vehmeyer OHG für Atlas-Ladekrane, unter anderem für den AK 206.E mit fünf Ausschüben, entschieden.
In der neuesten Ausführung kann der AK 206.E eine Traglast von max. 4 t im eingeschobenen Zustand bewältigen und kann mit maximaler Ausladung bis zu 20,24 m weit reichen. Er arbeitet dann mit einem Betriebsdruck von 310 bar.
Großer Baustoffhändler im Emsland – Lange Partnerschaft
Die E.A. Vehmeyer OHG wurde vor über 200 Jahre gegründet. Die Zentrale war und ist Haselünne im Emsland. Aus der anfänglichen Ziegelproduktion entwickelte sich im Laufe der Zeit ein Unternehmen mit dem regional größ-
ZANDT
SattelTieflader
ten Sägewerk und Baustoff bzw. -elemente Handel. Heute arbeitet Vehmeyer an vier Standorten in Norddeutschland mit über 200 Mitarbeitern. Weit über zehn Jahre ist der Atlas Händler Seemann der engagierte Partner für Atlas Ladekrane. Die Werner Seemann GmbH, 1966 gegründet, verfügt über 70 Mitarbeiter an drei Standorten in Ostfriesland, Bremen und Osnabrück.
Alle Lkw mit Atlas Ladekranen – Elektro-Lkw
Alle fünf Lkw für die Baustoffauslieferung von Vehmeyer sind mit Atlas Kranen ausgerüstet. Im mittelschweren Kranbereich bietet Atlas 16 Modelle von
8 m Reichweite und max. 3 t Last bis über 20 m Reichweite und 7,5 t Last. Insgesamt bietet Atlas aktuell 48 verschiedene Ladekrane mit Reichweiten von 5,1 m bis 22 m und Traglasten von 0,99 t bis 13,4 t. Natürlich können auch nach individuellen Anforderungen Krane gefertigt werden. Bei Vehmeyer wird der nächste technische Schritt geplant. Die Auslieferung von Baustoffen soll mit einem elektrisch angetriebenen Lkw erfolgen. Die ersten Planungen haben begonnen und auch hierfür soll der Ladekran von Atlas kommen.
Zubehör – große Palette
Bei Vehmeyer ist der Ladekran auf einen Dreiachser MAN Lkw aufgebaut und mit einer Steinstapelzange und Drehmotor ausgerüstet. Das ist für die Auslieferung von Baumaterial ein passendes Werkzeug. Atlas bietet mit Krangabel, Wendegabel, Grabgreifer, Universalgreifer, Schüttgutgreifer, Formteilgreifer, Erdbohrer, Drehmotoren und vielem mehr eine große Auswahl von Geräten, die den Ladekran zu einem für viele Einsätze verwendbaren Arbeitsgerät machen. Insgesamt gibt es 24 Anbaugeräte für alle Modelle von Ladekranen.
Sicherheit an erster Stelle
Die Atlas Ladekrane sind mit dem ACM (Atlas Crane Management) ausgerüstet. Es ist das zuverlässige, zentrale Element für die Steuerung der Atlas Ladekrane. Damit kann der Fahrer sich ganz auf seine Arbeit konzentrieren, während das ACM die Sicherheit des Einsatzes überwacht. Die komplette Kontrolle des Systems erfolgt in Echtzeit für einen störungsfreien Betrieb wie auch für die Überlastsicherung, die Notabschaltung und die Überwachung weiterer sicherheitsrelevanter Einrichtungen.
Standfest und solide
Die EAW-Ausstattung von Atlas erfüllt Sicherheits- und Leistungsstandards gemäß den Anforderungen der EN 12999:2021. Das heißt integrierte Sicherheitsüberwachung: Die Abstützüberwachung ist direkt in die Sicherheits-
schaltung des Krans eingebunden. Weiterhin wird der Arbeitsdruck kontinuierlich an die Ergebnisse der Standsicherheitsprüfung angepasst. Mit Zylinderabstützung, Vierkantabstützung, automatisch schwenkbarer Abstützung oder solcher mit Gasdruckfeder bietet Atlas viele Möglichkeiten, sicher zu stehen. Die solide und präzise Fertigung zeigt sich zum Beispiel bei der minimalen Spielfreiheit des Ausschubsystems. Ein anderes Beispiel für Sicherheit ist die Verlegung der Hydraulikschläuche durch die Säule und die Aufrollfunktion, die Quetschungen oder Verwicklungen verhindert. Bedient wird der Kran mit einer HBC Kreuzhebel Fernbedienung. Diese ist auch mit Drehknopf für drei Funktionen je Hebel lieferbar. Andere Fernbedienungen sind auch möglich.
Auch sperrige Lasten sind kein Problem für den Atlas-Ladekran.
Die wirtschaftliche Transportlösung im Baustellenverkehr.
Nutzlastoptimiert und robust
Der Sattelkipper S.KI SOLID mit Thermo-Vollisolierung für temperaturgeführte Transporte im Straßenbau und der Motorwagen-Kippaufbau M.Kl für Schüttgut-Transporte in schwerem Gelände. Beide bieten mehr Nutzlast durch eine gewichtsoptimierte Stahl-Rundmulde und optimale Ausstattungsmöglichkeiten mit verschiedenen Rückwandausführungen, Planenvarianten und klappbarem Unterfahrschutz.
Mehr erfahren unter schmitz.cargobull.com/ thermo-vollisolierung
Quelle: Atlas
1.000 Tonnen präzise bewegt: Cometto SPMT
COMETTO Ein klarer Plan, durchdachte Konzepte und verlässliche Technik sind das A und O, damit beim Brückentransport aus einer Vision Realität wird. Eric Reichmann, Prokurist bei der Firma Schares, setzt bei solchen Projekten seit vielen Jahren auf Cometto SPMT. Auch die Erneuerung einer 120 Jahre alten Eisenbahnbrücke in Herten verlief erneut erfolgreich.
DieCometto-Flotte bei Schares wurde seit 2021 unter der Federführung von Eric Reichmann aufgebaut. „Schon damals hatte er den klaren Willen, künftig mit unseren Selbstfahrern Brücken zu transportieren und einzuheben“, erklärt Joachim Kolb, Sales Manager bei Cometto. „Diese Vision wurde schnell Wirklichkeit: Stand heute hat Schares mit unserer SPMT-Technologie bereits über 40 Brücken erfolgreich an ihren Bestimmungsort gebracht.“ Eines der jüngsten Projekte ist die Erneuerung der zweigleisigen Eisenbahnbrücke in Herten, Nordrhein-Westfalen – ein zentrales Bindeglied der Ost-West-Verbindung im Ruhrgebiet.
Cometto SPMT als zentrale Helfer
Treffpunkt Bau
Um die Sperrpause so kurz wie möglich zu halten, ließ der Brückenhersteller Eiffage Infra-West die neuen Bauwerke in unmittelbarer Nähe des Einbauorts vorproduzieren. Zu bewegen waren
42,5 x 48 mm 10.03.2026
HP20
HALFPIPE HP 20
Quelle: Cometto
Durch flexible Achskonfigurationen, fein regelbare Power Packs und die präzise Abstimmung aller Beteiligten wurde der Einhub millimetergenau und innerhalb des geplanten Zeitfensters umgesetzt.
mehrere Fertigteile und Brückensegmente, darunter zwei Hauptelemente mit einem Gewicht von jeweils 1.000 Tonnen. „Um das Gesamtprojekt zu realisieren“, so Jan van der Linde, Bereichsleiter bei Schares, „haben wir das Fahr- und Hubequipment mit 22 Lkw-Touren zur Baustelle transportiert.“ Vor Ort wurden als Selbstfahrer zwei 6-Achs-Kombinationen als 4-file für die Winkelstützwände sowie eine 14-Achs-Kombination in 6-file Konfiguration für die Brücke selbst zusammengebaut. Insgesamt kamen demnach 66 Achsen und vier Power Pack Units zum Einsatz. Aufgrund der beengten Einfahrt zwischen den Brückenauflagern war es bei der großen Kom-
bination nicht möglich, die Power Packs stirnseitig anzubauen. „Als praktikable Lösung haben wir diese auf der Ladefläche der Cometto SPMT positioniert“, erläutert Jan van der Linde. Parallel zum SPMT-Einsatz arbeiteten zwei LiebherrGroßkrane auf der Baustelle.
„Um das Gesamtprojekt zu realisieren, haben wir das Fahr- und
Hubequipment mit 22 Lkw-Touren zur Baustelle transportiert.“
Jan van der Linde, Bereichsleiter bei Schares
Millimetergenaues Positionieren von 1.000 t Kurz vor Erreichen der Endposition überwachte ein Vermesser das Einfahren und gab präzise Anweisungen für den finalen Absetzpunkt. „Wenn die Brücke einmal sitzt, dann ist das für immer“, sagt Jan van der Linde. „Dank der Möglichkeit, die Motorleistung der Cometto Power Packs über das Potentiometer fein zu regulieren, sind jedoch selbst bei solchen Lasten hochpräzise Fahrmanöver im Millimeterbereich problemlos möglich.“
Durch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten wurde auch dieses Projekt erfolgreich und auch vor dem Zeitplan abgeschlossen. Damit stand der pünktlichen Wiederaufnahme des Schienenverkehrs nichts im Wege.
sicher
und
Beim Ersatz einer 120 Jahre alten Eisenbahnbrücke in Herten kamen SPMT von Cometto zum Einsatz, um bis zu 1.000 Tonnen schwere Brückenelemente
zu transportieren
einzubauen. Quelle: Cometto
Arocs im Schneedienst beim Biathlon-Weltcup 2026
DAIMLER TRUCK Als im Januar 2026 die Weltelite des Biathlons in der Arena am Rennsteig an den Start ging, sorgten Mercedes-Benz Lkw erneut im Hintergrund für optimale Bedingungen. Beim Weltcup in Oberhof (Thüringen) kamen Mercedes-Benz Arocs Kipper aus der Mietflotte von Mercedes-Benz „CharterWay“ für Schneeabtrag und Flächenräumung zum Einsatz. Auch nach Abschluss der Weltcup-Wettkämpfe sind die Fahrzeuge weiterhin aktiv, unter anderem zur Unterstützung der jetzt stattfindenden Schüler- und Jugendcups.
Rund
300 Athletinnen und Athleten aus 27 Nationen waren für den Weltcup gemeldet. Während der Veranstaltung sowie im Nachgang galt es, Schnee gezielt zu verlagern, überschüssige Mengen aus der Arena und angrenzenden Bereichen abzutransportieren und Verkehrs-, Athleten- sowie Serviceflächen jederzeit sicher nutzbar zu halten, häufig unter anspruchsvollen winterlichen Bedingungen.
Konzipiert für schwere Einsätze im Winter
Der Mercedes-Benz Arocs ist bestens für schwere Einsätze abseits befestigter Straßen geeignet. Seine robuste Rahmenkonstruktion, leistungs-
starke Antriebe und vielfältige Fahrwerkskonfigurationen machen ihn zum geeigneten Arbeitsgerät für winterliche Großveranstaltungen wie den Biathlon-Weltcup in Oberhof. Traktionsstarke Antriebskonzepte, Differenzialsperren und Offroad-Ausstattungen ermöglichen sicheres Arbeiten auch bei Schnee, Eis und starken Steigungen. Gerade beim Rangieren auf schmalen Zufahrten, im Stadionumfeld oder auf Waldwegen spielt der Arocs seine Stärken aus: Hohe Wendigkeit, präzise Fahrzeugkontrolle und eine auf den Baustelleneinsatz ausgelegte Ergonomie unterstützen die Fahrer bei langen Einsatzzeiten.
für Schneeabtrag, Flächenräumung und sichere Verkehrs- sowie Servicebereiche.
Flexible Bereitstellung über Mercedes-Benz „CharterWay“
Die eingesetzten Arocs stammen aus der Mietflotte von Mercedes-Benz „CharterWay“, einem Angebot der Daimler Truck Financial Services. Mercedes-Benz „CharterWay“ betreibt bundesweit eine Flotte von rund 6.000 Nutzfahrzeugen und bietet flexible Mietlösungen vom kurzfristigen Einsatz bis zur Langzeitmiete. Neben konventionellen Antrieben umfasst das Portfolio auch rund 150 batterieelektrische Fahrzeuge; der Ausbau der E-Flotte, unter anderem mit dem eActros 600, ist Teil der strategischen Ausrichtung als ganzheitlicher „Truck-as-a-Service“-Anbieter.
Kippmulde angepasst an Ihre Bedürfnisse
Einer der meistverkauften Muldenkipper auf dem Markt, komplett aus hochfestem Stahl gefertigt Strenx®/Hardox®. Das Fahrwerk ist verstellbar, perfekt für Mobilbagger, die Stützlast minimieren müssen.
Als Auflaufgebremste Version möglich, so passt er auch zu Ihrem Bagger. Für ein außergewöhnliches Outfit passen wir die Farbe des Anhängers gerne an die Farbe Ihres Baggers an.
Beim Biathlon-Weltcup Oberhof 2026 sorgten Mercedes-Benz Arocs aus der Mietflotte von Mercedes-Benz „CharterWay“ im Hintergrund
Quelle: Daimler Truck
Leistungsstarke elektrische Komponenten auch im Winter
Als offizieller Perkins Distributor liefert BU Power Systems auf die jeweiligen Motoren abgestimmte und getestete Perkins Original-Komponenten für Startund Ladesystem, damit Anlasser, Batterie, Lichtmaschine und Glühkerzen auch bei niedrigen Temperaturen zuverlässig zusammenspielen. Quelle: BU Power Systems
BU POWER SYSTEMS „Auch wenn Nachbau-Ersatzteile dem Original äußerlich ähneln, können sie sich in ihren technischen Eigenschaften deutlich unterscheiden. Diese Abweichungen können sich negativ auf Leistung und Kraftstoffverbrauch auswirken und im schlimmsten Fall zu schwerwiegenden Motorschäden führen. Der Einsatz von Perkins Original-Ersatzteilen trägt dazu bei, einen zuverlässigen Start sowie einen dauerhaft einwandfreien Motorbetrieb sicherzustellen“, so Thomas Roßmeier, Leiter Ersatzteilwesen / Product Support Parts Manager bei BU Power Systems.
Als offizieller Perkins Distributor für den deutschen Markt liefert BU Power Systems optimal aufeinander abgestimmte elektrische Perkins Original-Komponenten, die durch geprüfte Qualität, hohe Leistungsfähigkeit und maximale Zuverlässigkeit im täglichen Einsatz überzeugen.
Perfekt aufeinander abgestimmt
Die Zuverlässigkeit eines Perkins Motors hängt maßgeblich von einem leistungsfähigen Startund Ladesystem ab. Gerade bei niedrigen Temperaturen kann die Leistungsfähigkeit elektrischer Komponenten wie Anlasser, Lichtmaschine oder Glühkerzen deutlich nachlassen. Perkins Original-Ersatzteile sind speziell auf die jeweiligen Mo-
toren abgestimmt und umfassend getestet, um auch unter erschwerten Bedingungen ein zuverlässiges Startverhalten sicherzustellen.
Der Anlasser liefert die benötige Leistung, um den Dieselmotor zu starten. Er bezieht seine Ladung aus der Batterie, die wiederum während des Betriebes des Motors von der Lichtmaschine aufgeladen wird. Das einwandfreie Zusammenspiel dieser Komponenten gewährleistet eine hohe Motorverfügbarkeit selbst bei niedrigen Temperaturen.
Bei der Lichtmaschine ist die Spannung des Riemens wichtig. Ist dieser zu locker, wird er rutschen. Bei zu starker Riemen-Spannung können die Lager des Generators beschädigt werden. Die
optimale Abstimmung aller Komponenten ist also absolut wichtig, damit Ihr Motor zuverlässig läuft.
Gute Gründe für Original-Teile
Perkins Original-Anlasser und -Lichtmaschinen zeichnen sich durch eine hohe Zuverlässigkeit und eine lange Lebensdauer aus. Sie entsprechen dem aktuellen Stand der Serientechnik und sind speziell auf die jeweiligen Motoren abgestimmt sowie umfassend getestet.
Dadurch wird ein sicherer Motorstart auch bei niedrigen Temperaturen gewährleistet. Zudem sind die Komponenten auf eine hohe Vibrationsfestigkeit ausgelegt, was die Funktionssicherheit im täglichen Einsatz zusätzlich erhöht.
CANbus: Effiziente Maschinenkommunikation
BRIGGS & STRATTON/ VANGUARD Der Druck auf Hersteller von Originalausrüstungen (OEMs) wächst, Produkte schneller auf den Markt zu bringen – bei gleichzeitig hohen Produktionsstandards, Zuverlässigkeit und Qualität. Diese Anforderungen betreffen zahlreiche Branchen.
Einzentraler Baustein ist dabei die Kommunikation zwischen Maschinenkomponenten. Hier hat sich der CANbus (Controller Area Network Bus) als entscheidende Technologie etabliert, eine Technologie, die auch Briggs & Stratton für seine Vanguard-Antriebslösungen nutzt. Andrew Charuta, Regional Technical Service Leader für Elektrifizierung bei Briggs & Stratton
EMEA: „CANbus ist ein echter Game-Changer, weil es die Interaktion von Komponenten vereinfacht. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk, das allen angeschlossenen Geräten erlaubt, miteinander zu kommunizieren.“
Ramplifier-Technologie: Leistung auf Abruf CANbus ermöglicht es, dass Motoren, Steuergeräte und Sensoren ohne Host-Computer direkt miteinander kommunizieren und in Echtzeit Daten austauschen. Das reduziert die Verkabelung, vereinfacht den Einbau und erhöht die Zuverlässigkeit. Ergänzend sorgt das darauf aufbauende J1939Protokoll für einen standardisierten Datenaustausch. Die Kombination erleichtert Integration und Diagnose sowie Skalierbarkeit und Modularität. Der Vorteil für OEMs: Komponenten lassen sich frei kombinieren, Systeme schneller anpassen und globale Standards erfüllen.
Vorteile für OEMs und Zulieferer Für OEMs bedeutet CANbus eine deutliche Reduktion von Entwicklungsaufwand und Komplexität. Neue Module lassen sich ohne umfangreiche Anpassungen einbinden, Fehlerquellen sind schneller lokalisiert und Wartungszeiten verkürzen sich. Auch Zulieferer profitieren: CANbus-kompatible Komponenten erleichtern die Integration und erhöhen die Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen Branchen. Die Einhaltung des J1939Standards öffnet zudem internationale Märkte.
Praxisbeispiele aus der Anwendung
Die Marke Vanguard von Briggs & Stratton bietet CANbus-fähige Motoren und Akkusysteme für die gewerbliche Nutzung, die sich nahtlos in Maschinenarchitekturen integrieren lassen. Beispiele sind der Ferris FRC7 Hybrid-Hangmäher mit 23-PS-Vanguard-EFI-Motor oder der "ELIET Prof 6 On Wheels" Häcksler, der wahlweise mit Akku oder Verbrennungsmotor betrieben werden kann. Auch im Rettungswesen und bei Kran-Anwendungen zeigt sich die Flexibilität: Der Stromerzeuger von Rosenbauer mit 37 PS Vanguard-EFI-
Motor sowie der "Kovo Vuijtek Scorpick ENTER" Pick-&-Carry-Kran mit zwei Vanguard-Akkus setzen auf CANbus-Kommunikation. „Da Maschinen immer komplexer werden, ist die Fähigkeit der Komponenten, miteinander zu kommunizieren, entscheidend. CANbus als gemeinsame Sprache schafft nicht nur mehr Integrationsmöglichkeiten, sondern ermöglicht auch zukunftssichere Lösungen“, sagt Steffen Hoffmann, Ingenieur im Power Application Centre Europe (PACE) von Briggs & Stratton.
Zukunftssichere Vernetzung
Ob in der Landwirtschaft, im Bauwesen oder in der Landschaftspflege: CANbus und J1939 haben sich als Basis moderner Maschinenkommunikation etabliert. Durch die Standardisierung entsteht ein System, das die Diagnose, Wartung und Energieverwaltung vereinfacht. Für OEMs und Komponentenhersteller gilt: Wer auf CANbus setzt, investiert in Effizienz, Flexibilität und Zukunftssicherheit.
CANbus-Systeme reduzieren die Verkabelung, vereinfachen den Einbau von Komponenten und erhöhen die Zuverlässigkeit im Einsatz.
Quelle: Briggs & Stratton
Die Kleenoil AG setzt auf ein ganzheitliches System aus Langzeitölen, Microfiltration und Sensorik, um Schmierstoffe langfristig im Einsatz zu halten. Ziel ist ein wirtschaftliches und nachhaltiges Fluidmanagement über die gesamte Maschinenlebensdauer hinweg. Quelle: Kleenoil
System für nachhaltiges Fluidmanagement
KLEENOIL Die Kleenoil AG verfolgt seit 1986 das Ziel, Schmierstoffe vom Wegwerfdenken zu befreien. Heute bietet das Unternehmen ein ganzheitliches System für nachhaltiges Schmierstoffmanagement: biologisch schnell abbaubare Langzeitschmierstoffe, effiziente Nebenstrom-Microfiltration sowie intelligente Sensorik und Ölanalyse.
Ziel ist es, Maschinen über ihre gesamte Lebensdauer effizienter, zuverlässiger und umweltverträglicher zu betreiben – nicht nur Produkte zu liefern, sondern Lösungen. Im Mittelpunkt steht ein systemischer Ansatz, der den Schmierstoff, die Filtration und Analyse nicht isoliert betrachtet, sondern als integriertes Gesamtkonzept versteht. Statt einzelner Komponenten bietet Kleenoil ein strukturiertes Fluidmanagement, das auf langfristige Betriebssicherheit, transparente Prozesse und eine nachhaltige Wertschöpfungskette ausgerichtet ist. Damit verschiebt sich der Fokus vom reinen Verbrauchsprodukt hin zu einem strategischen Betriebsfaktor mit messbarem Einfluss auf Effizienz, Lebensdauer und Umweltbilanz. Das Kleenoil-System basiert auf drei strategischen Säulen.
1. Kleenoil Langzeitschmierstoffe
Die biologisch schnell abbaubaren Schmierstoffe werden in stationären und mobilen Anwendungen eingesetzt, etwa in Industrie, Bau- und Forstwirt-
schaft sowie im On- und Offshore-Bereich. Sie sind speziell für umweltsensible Einsatzgebiete konzipiert und erfüllen die Anforderungen der OECD 301B zur schnellen biologischen Abbaubarkeit.
Hergestellt „Made in Germany“, basieren die Langzeitöle auf gesättigten synthetischen Estern und zeichnen sich durch hohe thermisch-oxidative Stabilität, sehr gutes Tieftemperaturverhalten sowie hervorragenden Verschleiß- und Korrosionsschutz aus. Sie sind für den Langzeiteinsatz („LifeTime-Fill“) ausgelegt und reduzieren Stillstands- und Wartungszeiten.
Besonders hervorzuheben: Die Hydrauliköle „KLEENOIL ECO HLP“ und „ECO HLP EL“ sind von Bosch Rexroth freigegeben; letzteres trägt zusätzlich das European Ecolabel – ein technisches Alleinstellungsmerkmal im Bereich biologisch abbaubarer Hydrauliköle.
Durch ihre Leichtlaufeigenschaften ermöglichen die vollsynthetischen Öle Energieeinsparungen von 1–5 %, senken die Betriebskosten und reduzieren den CO2-Fußabdruck. Trotz höherer Anschaffungskosten amortisieren sie sich durch verlängerte Ölwechselintervalle bis über 20.000 Betriebsstunden in mobilen Maschinen und über 100.000 Stunden in Industrieanlagen.
2. Kleenoil Microfiltration
Selbst das beste Öl benötigt Pflege. Die Kleenoil-Microfiltration im Nebenstromverfahren entfernt feinste Partikel (bis 1 µm) und Wasser – die Hauptursachen für Ölalterung, Verschleiß und Systemausfälle. Dabei bleiben die Additive des Öls erhalten. Durch konsequente Ölpflege lassen sich Ölwechselintervalle deutlich verlängern, teilweise sogar vollständig vermeiden. Das reduziert Kosten, Materialverbrauch und Ausfallzeiten und ist ein zentraler Baustein der Nachhaltigkeitsstrategie.
Regelmäßige Ölanalysen sind Voraussetzung für den sicheren Langzeiteinsatz. Neben bewährten Laboranalysen („OELCHECK“) ermöglicht der Kleenoil-Ölsensor ICC eine kontinuierliche Zustandsüberwachung direkt in der Maschine. Alle 30 Minuten werden Qualitäts- und Kontaminationsparameter erfasst. So werden Wartung und Ölwechsel zustandsabhängig statt zeitgesteuert durchgeführt. Optional erlaubt eine Telematik-Anbindung die Fernüberwachung ganzer Maschinenparks. Dieses Konzept ist Teil des „ÖlSystem 4.0“, das Digitalisierung, Effizienz und Nachhaltigkeit verbindet.
Das Kleenoil-System – alles aus einer Hand
Das Zusammenspiel aus Langzeitölen, Microfiltration und intelligenter Sensorik bildet ein wirtschaftlich wie ökologisch überzeugendes Gesamtsystem. Kleenoil versteht sich dabei als Systempartner, der Unternehmen auf dem Weg zu langlebigeren, effizienteren und nachhaltigeren Maschinen begleitet.
Warum Kleenoil?
• 40 Jahre Erfahrung seit 1986
• Technologieführerschaft mit anerkannten Herstellerfreigaben
• Nachhaltige Produkte und verlängerte Maschinenlebensdauer
Die Lösungen richten sich an Betreiber stationärer und mobiler Anlagen in Industrie, Bau- und Forstwirtschaft, Kommunaltechnik, Offshore-Bereichen sowie besonders umweltsensiblen Einsatzgebieten.
Kleenoil treibt die Digitalisierung seiner Produkte und Services weiter voran – inklusive Onlineshop, optimierter Prozesse und erweitertem Sortiment. Unter dem Leitmotiv „Ökonomie und Ökologie im Einklang“ positioniert sich das Unternehmen als Partner für modernes Fluidmanagement im Zeitalter von Industrie 4.0.
Maximale Wendigkeit für die Innenstadt
SAF-HOLLAND Mit der intelligenten Lenkachse SAF Smart Steering Control erhöht SAF-Holland die Wendigkeit von Trailern im innerstädtischen Zulieferverkehr deutlich. Die vormontierte Kombination aus „SAF INTRA“ Achse und VSE Zusatzlenkung erleichtert die Integration in bestehende Flotten, verbessert die Rangierfähigkeit und senkt die Betriebskosten.
SAF-Holland erweitert sein Portfolio um die neue SAF Smart Steering Control – eine intelligente Lenkachslösung, die speziell für die Anforderungen des Zulieferverkehrs in dicht bebauten Stadtgebieten konzipiert wurde. Die Kombination der bewährten „SAF INTRA“-Nachlauflenkachse mit der 1-kreisigen Zusatzlenkung von VSE verbessert die Manövrierfähigkeit von Trailern signifikant im Vorwärts- und Rückwärtsbetrieb. Die Lösung wird künftig vormontiert aus einer Hand geliefert und ist ein wesentlicher Bestandteil der neuen Service-Philosophie von SAF-Holland.“
Intelligente Zusatzlenkung für enge Manöver
Die SAF Smart Steering Control steigert die Wendigkeit deutlich: Bis zu 25 km/h hilft die Lenkung aktiv beim Rangieren und engen Kurvenfahrten. Grundlage dafür ist ein Königszapfensensor, der die Lenkwinkel zuverlässig übermittelt. Ergänzend erfasst ein Winkelsensor an der Achse die exakte Position.
Effizienz und reduzierter Reifenverschleiß
Die neue SAF Smart Steering Control ist eine intelligente Lenkachse, die speziell für die Anforderungen in dicht bebauten Stadtgebieten konzipiert wurde. Quelle: SAF-Holland
Durch die optimierte Lenkunterstützung verkürzt die Achse den Rangieraufwand im dichten Innenstadtverkehr erheblich, ein entscheidender Vorteil im zeitkritischen Verteiler- und Sammelverkehr. Gleichzeitig sinken Reifenverschleiß und Kraftstoffverbrauch spürbar, was die Betriebskosten dauerhaft reduziert. Trotz des Leistungszugewinns steigt das Systemgewicht lediglich um nur ca. 40 kg.
Komplette Systemlösung für anspruchsvolle Einsätze
Die SAF Smart Steering Control wird vollständig vormontiert inklusive aller VSE-Komponenten wie Lenkzylinder und Sensorik geliefert. Reduzierte Montagezeiten, geringere Komplexität und eine vereinfachte Integration in bestehende Flotten kennzeichnen das System. Es eignet sich für enge Kurvenführungen sowie für anspruchsvolle Einsatzbedingungen im Verteiler-, Sammel- und Offroad-Verkehr.
Zukunftsweisend und individuell.
Motorentechnologie, Beratung und Service abgestimmt auf Ihre Anwendung.
Neue Funktion: Automatische Verbuchung
ONESTOP PRO Die Onestop Pro Software Solutions GmbH erweitert ihre Maschinen- und Geräteverwaltung um das neue Feature „Automatische Verbuchung“. Damit werden Maschinen- und Gerätebewegungen künftig vollautomatisch, in Echtzeit und ohne manuelle Benutzereingaben in der Software Onestop Pro verbucht – ganz ohne Klicks.
Konkret
sieht das so aus: Ein Bagger verlässt morgens den Bauhof und wird auf eine Baustelle transportiert. Sobald er den definierten Bereich (Geofence) des Bauhofs verlässt und später den Geofence der Baustelle erreicht, erkennt das System diese Bewegung automatisch. Nach einer frei einstellbaren Zeit wird der Bagger selbstständig vom Bauhof auf die entsprechende Baustelle umgebucht – ohne dass ein Mitarbeiter aktiv werden oder eingreifen muss. Am Ende des Tages ist exakt ersichtlich, wo sich der Bagger befindet und wie lange er dort im Einsatz war.
Automatische Verbuchung ohne Mitarbeitereingaben
Gerade in der Praxis scheitern Maschinen- und Geräteverbuchungen häufig daran, dass sie vergessen oder nicht korrekt erfasst werden. „Manuelle Schritte bringen immer eine gewisse Fehlerquote mit sich. Geräte werden falsch verbucht
oder gar nicht erfasst – das kostet unseren Kunden Zeit und sorgt für Frust“, erklärt Max Auer, Leiter Business Development. Die Automatische Verbuchung setzt genau hier an: Transfers erfolgen zuverlässig im Hintergrund, unabhängig davon, ob Mitarbeiter daran denken oder nicht –vollautomatisch.
Einfache Einrichtung, hoher Nutzen
Die Einrichtung des Features ist bewusst einfach gehalten. Voraussetzung sind die Onestop Pro Telematik- und Ortungslösungen sowie sogenannte Geofences (digitale Zäune), die auf Baustellen und Lagerplätzen angelegt werden. Geofences gehören bereits seit Langem zum Leistungsportfolio von Onestop Pro – etwa zur Standortüberwachung und Diebstahlaufklärung. Mit wenigen zusätzlichen Einstellungen können Kunden nun auch die komplette Maschinen- und Geräteverbuchung vollumfänglich automatisieren.
Onestop Pro führt mit der „Automatischen Verbuchung“ ein Feature ein, das Maschinenbewegungen per Telematik und Geofences vollautomatisch und in Echtzeit erfasst. Dadurch sind der Standort, die Einsatzdauer und Betriebsstunden jederzeit transparent verfügbar.
Quelle: Onestop Pro
Klare Ergebnisse und volle Transparenz
Durch die Automatische Verbuchung profitieren Nutzer von messbaren Ergebnissen: Es ist einfach einsehbar, welche Maschine sich wo befindet, wie lange sie auf einer bestimmten Baustelle im Einsatz war und wie viele Betriebsstunden projektbezogen geleistet wurden. Diese Daten stehen jederzeit aktuell zur Verfügung und bilden eine verlässliche Grundlage für Abrechnung, Controlling und Projektmanagement.
Individuell konfigurierbar und erweiterbar Nutzer behalten jederzeit die Kontrolle: Sie können Benachrichtigungen aktivieren, Prozessschritte einsehen oder bei Bedarf eingreifen. Zeitspannen für Transfers lassen sich individuell festlegen, ebenso Ausnahmen – etwa für Firmenfahrzeuge, die nicht automatisch umgebucht werden sollen. Bereits jetzt ist eine Weiterentwicklung geplant: Direkt im Anschluss sollen auch Bluetooth-Tracker integriert werden, um handgeführte Elektrogeräte und Werkzeuge automatisch zu erfassen und eindeutig Baustellen oder Lagerplätzen zuzuordnen.
Mixed Fleet Connectivity von Scania ermöglicht die Integration Ihrer OEMs in das digitale Ökosystem von My Scania – ganz ohne kostspielige oder aufwendige Hardware-Nachrüstungen. Quelle: Scania
Markenübergreifende Fuhrparkverwaltung
SCANIA In der wettbewerbsintensiven Transportbranche verwalten Flottenbetreiber häufig einen Fuhrpark aus mehreren Marken. Einen einheitlichen Überblick über den Flottenbetrieb zu behalten ist nicht immer einfach – Ineffizienzen und erhöhter administrativer Aufwand sind die Folge. Der Bedarf an einer umfassenden Telematiklösung, die markenübergreifende Fahrzeuge in eine einzige Benutzeroberfläche integriert, ist heute wichtiger denn je.
Scania
Mixed Fleet Connectivity hilft dabei, die Fahrzeuge optimal zu verwalten – ohne zusätzliche Nachrüstungen an den Fahrzeugen. Die digitale Integration erfolgt schnell und einfach in das bestehende Ökosystem von My Scania. Durch die Anbindung an die Daten der werkseitig installierten Telematiksysteme der OEMs, wie etwa Volvo und MAN, ermöglicht Mixed Fleet Connectivity Flottenmanagern und Fahrern, die Position ihrer Fahrzeuge zu verfolgen (über MultiBrand Positioning) sowie im regelkonformen Rahmen zu bleiben (Multi-Brand Tachograph).
Der gesamte Fuhrpark auf einen Blick Mixed Fleet Connectivity umfasst Positioningund Tachograph-Services, die über eine API bereitgestellt werden. Diese werden über einen schnellen, einfach skalierbaren Prozess bereitgestellt – direkt vom Büro aus, während die Fahrzeuge unterwegs sind. Mixed Fleet Connectivity bietet eine hervorragende Übersicht über das
Kraftstoff- und Energie-Reporting Ihrer Flotte in einer einzigen Benutzeroberfläche – mit fortlaufend ergänzten Markenintegrationen. So wird eine ebenso effiziente Routen- und Einsatzplanung für verbrennungsmotorische Fahrzeuge ermöglicht wie auch die Abdeckung der spezifischeren Anforderungen von Hybridfahrzeugen und vollelektrischem Fahrzeugbetrieb.
„Unser Scania Telematikservice Mixed Fleet Connectivity bietet Kunden gleich mehrfach Vorteile: Sie erfordert keine teuren oder aufwendigen Nachrüstungen am Fahrzeug, ist schnell integriert und sorgt für hohe Transparenz und Regelkonformität. Außerdem lässt sie sich flexibel an die Größe der Flotte anpassen. Alle Informationen laufen in einem übersichtlichen Reporting zusammen. Damit schaffen wir einen echten Mehrwert für den Kundenfuhrpark“, sagt Bernhard Schmidt, Direktor Parts & Service, Power Solutions Scania Deutschland Österreich.
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Benetzen der Warnmarkierungs-Elemente
Das design112 Profi-Verklebe-Fluid dient als Trennmittel zur Montage der Warnmarkierung und verhindert die direkte Anhaftung der Folie an der Fahrzeugoberfläche. Dazu einfach die Klebeschicht der Folie mit der Flüssigkeit ausreichend benetzen. Dadurch lässt sich die Folie bei der Montage problemlos repositionieren und verschieben.
Anbringen der vorgefertigten Warnmarkierungs-Elemente
Die einzelnen Folienteile entsprechend der empfohlenen Verklebereihenfolge aus der Montageanleitung auf das Fahrzeug aufbringen. Position des jeweiligen Teils überprüfen und gegebenenfalls repositionieren.
Anrakeln der Folie
Zur endgültigen Fixierung des jeweiligen Folienteils das Verklebe-Fluid mittels eines Rakels mit Filzrand, von der Mitte aus zu den Rändern ausrakeln. Etwaige Luftblasen ebenfalls mit dem Rakel von der Mitte zum Rand hin herausstreichen.
20MIN
SCHRITT 1
SCHRITT 2
SCHRITT 3
SCHRITT 4
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