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Fachmagazin

www.topsoft.ch | Die Business Plattform für die digitale Zukunft | Nr. 17-1

Business

ohne Grenzen

Digitales Business mit ERP Alles zum Live-Duell von 5 IT-Anbietern am topsoft Software Contest vom 28. März 2017 Jetzt vom LeserInnen-Rabatt profitieren! Seiten 4–17

Trends im E-Commerce 2017 Produkte online verkaufen reicht nicht mehr Seiten 24–27

4 neue Praxisbeispiele Seiten 34–41


topsoft Fachmagazin 17-1

Editorial

Editorial | Inhaltsverzeichnis

Seite 3

Software Contest 2017 Digital Business mit ERP

Seite 4

Programm und Anmeldung

Seite 7

Bühne frei für die Stars des topsoft Software Contest 2017

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Die Zukunft des ERP im Zeitalter des Digital Business

Seite 12

Digitalisierung bietet die bislang grösste Wachstumschance

Seite 16

E-Commerce Artikeldaten werden im Grosshandel zum Erfolgsfaktor

Seite 18

E-Commerce Anbieter-Portraits

Seite 20

Marktübersicht E-Commerce

Seite 22

Produkte online verkaufen reicht nicht mehr – Trends im E-Commerce 2017

Seite 24

Business Intelligence Wo Big Data heute genutzt wird

Seite 28

Coffee Break mit Adrian Frischknecht, CEO blue office consulting ag

Seite 32

«Inspiring digital business» – der Name ist Programm Der digitale Wandel verändert Arbeitswelt und Privatleben. Neue Organisationsformen und Geschäftsmodelle entstehen, Umdenken ist gefordert. Auch wir haben nachgedacht und beschlossen, das topsoft Fachmagazin neu unter dem Titel «inspiring digital business» erscheinen zu lassen. Wir sind überzeugt, dass IT nicht nur als Technologie verstanden werden soll, sondern mehr denn je als inspirierende Kreativdisziplin für die unternehmerische Zukunft. «Inspiring digital business» – der Name ist Programm. Künftig werden Ihnen alle Bereiche der topsoft – vom Fachmagazin bis zu den Events – unter diesem Claim begegnen. Dazu gehört auch der Software Contest am 28. März 2017. Fünf Jahre sind es her, seit der ersten Durchführung. Damals eine Premiere, inzwischen schon fast Tradition – niemals aber öde Routine. Dank stets neuer Themen, wechselnden Anbietern und sanften Veränderungen hat der Contest seine inspirierende Frische bewahrt. Mehr Hintergründe für Ihr «Digital Business» finden Sie auf den folgenden Seiten. Unter anderem mit Gedanken über das Wachstumspotenzial der Digitalisierung, erstaunlichen Aussagen über die Zukunft von ERP-Software, einem kompetenten Ausblick über die E-Commerce Trends 2017 und vielem mehr. Lassen Sie sich inspirieren!

IT-Konkret Bestellen, liefern, verarbeiten – frische Zutaten aus dem E-Shop von Adank Davos

Seite 34

ERP verfeinert die Welt des Kochens bei Kuhn Rikon

Seite 36

ERP/CRM-Branchenlösung für die IT-Profis der BAR Informatik AG

Seite 38

Effizientes Online-Shopping bei LeShop.ch dank automatisierter Prozesse

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Partner Die SBB auf dem Weg zum agilen Unternehmen

IT-News Anbieternews

Christian Bühlmann | Chefredaktor c.buehlmann@topsoft.ch

Seite 42

Seite 44

P.S. Noch mehr Inspirationen live beim Software Contest: Wir offerieren Ihnen CHF 150 Ermässigung auf das Tagesticket mit Rabattcode 17SCV 79561 unter www.software-contest.ch/ticket.

Wildcard «Mut zur Digitalisierung des Marketings und Verkaufs, Helvetia!» Seite 45

IT Agenda/Leserservice

Seite 46

Impressum

Seite 46

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Software Contest 2017 topsoft Fachmagazin 17-1

Digital Business mit ERP Der digitale Datenfluss – er führt schon längst über die Grenzen des eigenen Unternehmens hinweg. Vernetzung ist das Gebot der Stunde, mit Lieferanten, Partnern und Kunden. Wer da als Firma nicht mitmacht, geht im immer schneller fliessenden Strom bald unter. Doch welche Möglichkeiten gibt es, um mitzuschwimmen? Und wie sieht es in der Zukunft aus? Wird das deutsche ZUGFeRD bald auch bei uns die Stossrichtung vorgeben? Hier erfahren Sie, wohin uns die Reise auf dem Datenfluss wohl führen wird. >> Dr. Marcel Siegenthaler | schmid + siegenthaler consulting gmbh

Bei jedem Unternehmen laufen Finanz-, Waren- und Informationsflüsse über die Unternehmensgrenzen hinweg zu Kunden und Lieferanten – das ist sicher keine Neuigkeit, denn ohne diese Flüsse würde die Existenz eines Unternehmens schnell erlöschen. Technisch ist es auch schon lange möglich, einen Teil dieser Flüsse in digitaler Form über die Firmengrenze hinweg zu schicken und zu empfangen.

Dr. Marcel Siegenthaler moderiert als erfahrener Berater, Dozent und Fachautor für Business Software den diesjährigen Software Contest.

Seit Jahrzehnten (!) etablierte Praxis ist dies bei grossen Unternehmen, welche definierte Artikel in grossen Mengen beschaffen und verkaufen. In der Tat liegen die Wurzeln von EDI (Electronic Data Interchange) in den 1960er Jahren. EDIFACT wurde von der UNO 1985 als Standard geschaffen, er wird heute bei fast allen grossen Unternehmen verwendet. Neben dem weltweit gebräuchlichen EDIFACT gibt es eine Menge weiterer Formate mit welchen EDI praktiziert wird. Verbreitet ist beispielsweise ODETTE in der europäischen Automobilindustrie, RosettaNet in der Elektronik oder, noch viel bekannter, SWIFT in der Finanzbranche. Das alles und noch viel mehr wird unter dem schwammigen Begriff EDI zusammengefasst als Sammelbegriff für den Datenaustausch. Hinter jedem einzelnen Standard stehen komplexe Strukturen von normierenden Organisationen, Interessensgruppen und, bei der praktischen Umsetzung, bestimmte technische Systeme, über welche die elektronische Kommunikation abläuft.

KMU zögern bei EDI Auch KMU setzen EDIFACT ein, allerdings meist nur dann, wenn ein grosser Wirtschaftspartner sie dazu drängt. Diese Zurückhaltung hat handfeste Gründe. 4

Zuvorderst stehen sicher die Kosten: Den Betrag von CHF 50‘000.00 zu investieren in einen Kommunikationskanal zu einem einzelnen Geschäftspartner ist sicherlich nur dann eine Überlegung wert, wenn es nicht anders geht und die Wichtigkeit dieses Partners, d.h. das Verkaufsvolumen über diesen Kanal, den Aufwand rechtfertigt. Dass die Investitionshöhen auch bescheidener sein können, liegt auf der Hand – sonst würde der vorliegende Text bereits hier enden. Ein anderer Grund für die begrenzte Umsetzung von EDI bei KMU ist darin zu sehen,

dass viele Firmen zuerst ihre innerbetriebliche Kommunikation auf ein gewisses «Digitalisierungsniveau» bringen mussten. EDI macht dann Spass, wenn die Business-Software der verschiedenen Firmen miteinander kommunizieren können. Steht am einen Ende nur ein Browser mit Eingabefelder, so ist der grosse Nutzen nicht erreicht – oder höchstens für den Wirtschaftspartner auf der anderen Seite. Das hat sich geändert: Viele KMU sind heute mit einem ERP-System unterwegs und nutzen dieses auch leidlich für ihre innerbetrieblichen Aufgaben. Die Frage stellt sich für diese


Software Contest 2017

Unternehmen, wo die weiteren Investitionen in der IT den grössten Nutzen bringen. Sollen sie beispielsweise eine grössere IT-Durchdringung in der Tiefe der Produktion anstreben im Sinne von Industrie 4.0? Oder eben die IT in die Breite wachsen lassen durch firmenübergreifende Kommunikation und ProzessVerbesserungen gegenüber Kunden und Lieferanten? Das ist eine Frage der Geschäfts- und IT-Strategie – die Antwort hängt von vielen Faktoren ab wie der bereits angetönten ITMaturität, aber natürlich auch vom Geschäftsfeld selbst.

Medienbruch als Problem Jedenfalls ist die Zeit reif, sich ein paar Gedanken zu machen, ob man mit den vor- und nachgelagerten Unternehmen Daten elektronisch austauschen möchte, denn die technologischen Möglichkeiten haben sich verbessert und das Verhältnis von Nutzen zu Aufwand sieht heute wesentlich interessanter aus, als dies bisher der Fall war. Zuerst zum Nutzen: Dieser basiert grundsätzlich darauf, dass der Medienbruch wegfällt. Daten werden also nicht mehr abgeschrieben oder telefonisch übermittelt, sondern ohne Veränderung in festgelegten Prozessen übermittelt. Das reine Abschreiben fällt damit als Zeitaufwand weg, der Prozess wird schneller und etwas kostengünstiger. Erfahrungsgemäss liegt der grössere Nutzen aber in der Fehlervermeidung: Jeder Medienbruch ist eine potentielle Fehlerquelle. Jeder Fehler kostet überproportional viel Aufwand zur Korrektur, je nach Art des Geschäftes kann das kritische Dimensionen annehmen.

Reduktion der Fehlerquote Sowohl der Aufwand als auch die Fehlerquote lassen sich beispielsweise durch den Einsatz eines Webshops reduzieren: Der Aufwand wird auf den Besteller verschoben und dieser ist auch noch (meistens) Schuld, falls die Bestellung fehlerhaft ist. Zugegeben, einen Webshop assoziiert man nicht direkt mit EDI, auch gerade weil das Benutzer-Ende normalerweise eine manuelle Bedienung erfordert und damit ein Medienbruch auf der Seite des Bestellers vorgegeben ist. Heute wird von einem Webshop aber auch im B2B-Umfeld viel mehr erwartet, als dass nur Produktdaten angezeigt werden und Artikel bestellt werden können. Kunden wollen ihre früheren Bestellungen und Rechnungen sehen oder Mitarbeitende aus einem zugeschnittenen Sortiment bestellen lassen.

Jeder Medienbruch ist eine potentielle Fehlerquelle. Jeder Fehler kostet überproportional viel Aufwand zur Korrektur, je nach Art des Geschäftes kann das kritische Dimensionen annehmen.

Bei serviceorientierten Firmen kann dies noch viel weiter gehen, wenn die CMDB über das Webportal zugreifbar wird. Die Abkürzung CMDB ist zwar vorwiegend in der Informatik gebräuchlich und bedeutet Configuration Management Database. Eine CMDB wird in vielen anderen Branchen zwar nicht so genannt, aber trotzdem verwendet. Gemeint ist damit die Beschreibung der Geräte, welche beim Kunden installiert sind. Dazu gehören Geräte-Einstellungen, Messwerte, Konfigurationen aber auch Angaben zu Standort oder Personen und nicht zuletzt die Verträge, welche zur Wartung dieser Geräte abgeschlossen wurden, den sogenannten SLA (Service Level Agreement).

Software Contest zeigt Unterschiede auf Auch diese Aspekte von Webportalen werden am Software-Contest in Bern vorgeführt und zeigen exemplarisch, was heute mit einer relativ bescheidenen Investition möglich ist. Sehr praktisch sind Smartphones und Tablets für die Bewirtschaftung der Gerätedaten vor Ort. Der mobile Zugriff auf weite Teile des ERP-Systems kann wesentliche Prozessverbesserungen für das Aussendienstpersonal ermöglichen. Dass der Hauswart für erbrachte Reparaturleistungen gleich auf dem Tablet des Monteurs den Rapport unterschreibt, ist heute auch für kleinere Unternehmen sinnvoll, erschwinglich und am Contest in Bern zu sehen. Voraussetzung für jede firmenübergreifende elektronische Kommunikation sind vollständige und korrekte Stammdaten im eigenen Unternehmen. Sind die Verhältnisse in Bezug auf Artikel, Lieferanten, Kunden, etc. im Laufe der Zeit einigermassen konstant, so sind die «Hausaufgaben» qualitativ gute und vollständige Stammdaten zu halten, mit den modernen ERP-Systemen lösbar. Diese bilden durch ihren breiten Leistungsumfang fast das ganze

Unternehmen ab. Bedingung sind aber auch reproduzierbare Prozesse, welche auf klaren, eindeutigen Regeln basieren. Zur Illustration ein Negativbeispiel: Wird für jeden Kunden bei jedem Artikel auf Grund einer nicht nachvollziehbaren Tagesstimmung vom Verkäufer ein neuer Preis erfunden, so wird die firmenübergreifende elektronische Abwicklung kaum je funktionieren. In solchen Fällen sind die erwähnten Hausaufgaben primär organisatorischer Natur, damit die IT ihre Stärken ausspielen kann. Am Contest besteht die Möglichkeit, während den Pausen und dem Mittagessen solche Aspekte der Software-Einführung und Prozessoptimierung mit Anbietern und weiteren Experten bilateral zu besprechen. In einem ersten Teil wird am Contest besondere Beachtung geschenkt werden, wie die Daten zustande kommen und auch innerbetrieblich verarbeitet werden. Im direkten Vergleich wird sich zeigen, wie elegant - oder halt auch wie kompliziert – mit diesen fünf Systemen grundlegende innerbetriebliche Funktionen zu lösen sind, wie Artikel oder Adressen anlegen, bestellen, Wareneingang erfassen, Rechnungen verarbeiten.

Elektronische Rechnungen Erst nach dieser Basis geht der Blick über die Firmengrenzen hin zur digitalen Beschaffung und anschliessend zum digitalen Verkauf, wobei je nach Blickrichtung diese Funktionen natürlich sowohl im Verkauf als auch in der Beschaffung als siamesische Zwillinge vorkommen. Die thematische Einbettung kann an das SCOR-Modell (Supply Chain Operations Reference) angelehnt werden, welches in der abstraktesten Darstellungsform von links her die Lieferkette mit (Unter-) Lieferanten, dem eigenen Unternehmen und den Kunden illustriert (Abbildung Seite 6). Der Warenfluss läuft bei den meisten Firmen von links nach rechts, der Finanzfluss in umgekehrter Richtung. Im Vergleich vorgeführt wird die Verarbeitung klassischer EDIFACT-Messages. Dieses Format hat längst nicht ausgedient und kann heute auch finanziell KMU-tauglich umgesetzt werden, wie hoffentlich zu sehen sein wird. Nicht zuletzt auf Grund der erst kürzlich gefallenen gesetzlichen Hürden ist die primäre Art Rechnungen zu stellen, immer noch in Papierform. Ein grosses Volumen an eintreffenden PapierRechnungen bietet betriebswirtschaftlich interessante Möglichkeiten, in die Automatisierung zu investieren. Mit dem Scannen der Rechnung ist zwar ein erster Schritt gemacht, richtig nützlich wird die Digitalisierung erst, 5


Software Contest 2017 topsoft Fachmagazin 17-1

Thematische Einbettung Software Contest 2017

©schmid+siegenthaler consulting gmbh

Plan

Deliver

Source

Return

Return

Suppliers‘ Supplier

Verkauf (Lieferant)

Make

Deliver Return

Fokus digitale Beschaffung

Make

Return

Deliver Return

Source

Source Beschaffung

Rechnung mit ZUGFeRD

wenn danach die einzelnen Elemente der Rechnung wie Adresse, Referenznummer (ESR), etc. automatisch erkannt und der passenden Bestellung zugeordnet werden können. Rechnungen elektronisch stellen und auch verarbeiten ist ein Themenkreis, in den in nächster Zeit wohl einige Bewegung kommen wird. Es gibt mehrere Gründe für diese Annahme: Zum einen hat die Steuerverwaltung Ende 2016 Ihre Haltung gegenüber der digitalen Signatur gelockert und zum anderen wurde in Deutschland das ZUGFeRD (Zentraler User Guide des Forums elektronische Rechnung Deutschland) geboren. Hinter diesem originellen Namen steckt ein elektronisches Rechnungsformat, welches das Potential hat, auch bei uns schnell Fuss zu fassen. Die Rechnungen sind für den Menschen lesbar (als PDF), ausdruckbar auf Papier aber auch in strukturierter Form als XML von der Software erzeugbar und wiederum vom Computer lesbar. Dieses Format wird am Contest vorgeführt – eine Chance, um sich vor Ort direkt ein Bild zu machen, ob das für das eigene Unternehmen mittelfristig in der Beschaffung

Make als Black Box (Produktion, Handel)

Make

Return

Eigene Firma

Supplier

Katalog einlesen EDI Einkaufsplattform Rechnungsverarbeitung (DMS)

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Source

Deliver

Source

Return

Return

Customers Customer

Customer

Deliver Verkauf

Artikel anlegen Adressen anlegen Bestellen Wareneingang erfassen Lieferantenrechnung verarbeiten Projekte, Projektabrechnung

oder im Verkauf eingesetzt werden soll. Mit der dazu fähigen Business-Software ist die Eintrittsschwelle zur elektronischen Rechnung jedenfalls so tief wie noch nie, lassen Sie sich überraschen.

Aufgepasst im Ausland Ein grosser Teil der Unternehmen in der Schweiz macht in irgendeiner Form im Ausland Geschäfte, viele haben im Ausland Tochterfirmen. In diesem Zusammenhang treten interessante Fragestellungen auf, welche die IT betreffen. Kann das Tochterunternehmen mit dem gleichen ERP wie das Mutterhaus arbeiten? Welche Daten sollen dabei gemeinsam genutzt werden und welche sind getrennt zu bewirtschaften? Gesetzlich absolut korrekt müssen Intercompany-Geschäfte abgewickelt werden, sonst können happige Strafen drohen, z.B. wegen fehlerhafter Mehrwertsteuer-Abrechnung, falschen Deklarationen von Lagerwerten, Ursprung, Zöllen, etc. Die Abwicklung von Intercompany-Prozessen wird am Contest ebenfalls vergleichend thematisiert.

Fokus digitaler Verkauf

Beschaffung (Kunde)

Omnichannel Produktkonfigurator B2B - Shop / Portal Shopanbindung Installierte Basis bei Kunde Servicerapport Projektportal Ausland -Filialen

Besuch am Contest lohnt sich ERP-Systeme sind heute als sehr mächtige Führungsinstrumente zu verstehen. Umfassend eingesetzt ermöglichen sie auf jeder Hierarchiestufe Transparenz zu schaffen und die richtigen Entscheidungen zu fällen. Die Anbieter, welche sich dem Publikumsvergleich stellen, werden für ihre Vorführungen echte Kundeninstallationen zu Grunde legen. Als Zuschauer können Sie sich leicht in die jeweilige Rolle des Kunden versetzen und beurteilen, ob die Applikationen Ihre konkreten Vorstellungen und Ansprüche an ein Führungsinstrument erfüllen. Es spielt keine Rolle, ob Sie auf der Suche nach einem neuen ERP-System sind oder Ihre vorhandene IT-Installation verbessern möchten: Am Software-Contest in Bern erhalten Sie eine unglaubliche Fülle an Fachinformationen und Ideen zur Prozessverbesserung mit Hilfe der IT, profitieren Sie davon. <<


Software Contest 28. März 2017 BERNEXPO Congress

«Digital Business mit ERP» Ein Drehbuch, 5 Themenkreise, 5 verschiedene Anbieter – wer überzeugt das kritische Publikum? Erfahren Sie live, wo die Stärken jeder einzelnen Lösung liegen. Der Fokus liegt auf dem Thema «Meine Firma und die Welt» – wie verbindet sich das eigene ERP optimal mit Lieferanten, Partnern und Kunden?

Das sind die 5 spannenden Themenkreise:  Digital Business mit ERP Neue Arbeitsformen verdrängen alte Strukturen. Ist Ihr Unternehmen fit dafür?  ERP überwindet Unternehmensgrenzen Die Schnittstellen zu Lieferanten und Kunden stehen hier im Fokus. Wie meistern moderne ERPs diese Herausforderung?  Elektronische Rechnung mit ZUGFeRD In Deutschland schon lange ein Thema, ist es auch in der Schweiz brandaktuell: Ein offizieller Standard tut not.  Dezentraler Kundenservice Wie können Servicemitarbeiter oder Vertreter mobil auf das zentrale Firmen-ERP zugreifen?  B2B-Webshop Die höchste Prioriät beim B2B-Webshop ist ganz klar die Effizienz. Wie kommen die heutigen ERPs damit klar? Keynotes Dr. Marcel Siegenthaler, schmid + siegenthaler consulting gmbh Oliver Wegner, Wachstumsexperte, evolutionplan AG Programm und Moderation Dr. Marcel Siegenthaler, schmid + siegenthaler consulting gmbh Preis Tagesticket CHF 380.– inkl. Getränke, Lunch und dem Buch: «Das ERP als Erfolgsfaktor im Unternehmen» Grundlagen, innerbetriebliche Funktionen, E-Business, Auswahlmethode

10 Gründe für Ihre Teilnahme  Zeitersparnis durch den direkten Vergleich mehrerer Anbieter  Praxis-Tipps für die Auswahl von Business Software  Beurteilung Ihrer jetzigen Lösung anhand führender Systeme und Anbieter  Reduktion von Aufwand und Risiko bei Software-Evaluation  Ohne Umweg zur passenden Lösung  Erfahrungsaustausch mit anderen Anwendern  Kostenlose ERP-Kurzberatung  Direkte Zusammenhänge von IT und Prozessen sehen und verstehen  State-of-the-Art Funktionen moderner Software kennen lernen  Tipps und Tricks für das eigene Unternehmen sammeln

Detailliertes Programm und Anmeldung: software-contest.ch

LeserInnen-Rabatt von CHF 150.00 mit Code 17SCV 79561

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Software Contest 2017 topsoft Fachmagazin 17-1

Bühne frei für die Stars des topsoft Software Contest 2017 Wer wird zum Publikumsliebling beim Software Contest 2017? Überzeugen die Systeme dank Design, Technologie und Funktionalität? Erobern die Anbieter mit Schlagfertigkeit und Kompetenz die Gunst der Zuschauer? Höchste Konzentration ist gefordert, wenn praxisnahe Prozesse den erwartungsvollen Contest-Besuchern live präsentiert werden müssen. Das Drehbuch steht, die Aufgaben sind verteilt, die Challenge beginnt – hier und heute stellen die fünf Herausforderer sich und ihre Demo-Beispiele vor. «The Rumble in the Software Jungle» kann beginnen.

Asseco Solutions AG In der Luberzen 25 8902 Urdorf T +41 44 542 45 30 www.applus-erp.ch info@applus-erp.ch

Produkte / Kernkompetenzen Anlagen-, Maschinen- und Fahrzeugbau, Projektierer, Automobilzulieferer, Serienfertiger, hybride Fertigung. APplus - - - - -

Industrie 4.0 fähig Mobility in Sales, CRM, Service International, Multisite, Multilanguage Finance, BI, XRM Webshop, E-Commerce

SCS - Smart Connected Solutions - Intelligenter Service, Industrie 4.0

Design Thinking Workshop

Team-Innovationsmethode zur Lösung komplexer Probleme im Bereich Service Management Optimierung und Produktinnovation

Kontaktpersonen Norbert Deplazes Mario Deicher

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Zugeschnitten auf Ihren Bedarf – APplus deckt die Anforderungen produzierender KMUs ab. Jede Branche hat ihre Anforderungen an ein ERP. Vom Fahrzeugbau bis zum Hightech-Unternehmen erfüllt APplus jeden Anspruch. Links und Dashboards machen aus APplus ein intuitiv bedienbares ERP, das Informationen anschaulich und übersichtlich bereitstellt. Zukunftsweisende Technologie – mit APplus sind Sie auf der sicheren Seite. Heute wie morgen. APplus gilt als Vorreiter bei neuen Standards im Bereich ERP sowie Microsoft-Standards und -Produkten. Hier werden aktuelle Technologietrends frühzeitig aufgenommen und optimal integriert. Mit APplus bekommen Sie bereits heute die ERPLösung, die Sie morgen brauchen. Mobile Nutzung – Mit APplus haben Sie alles im Griff. Immer und überall. Desktop, Smartphone, Tablet – APplus liefert passgenaue Informationen auf jedes Endgerät, egal wo Sie sind. Im Gegensatz zum klassischen ERP entfällt der Zeitaufwand für den Roll-out oder Upgrades und Sie können immer und überall produktiv arbeiten. Maximieren Sie Ihren Erfolg mit APplus!

Demo-Beispiel e.GO Kart: Ein Elektroauto-Startup, das seine Prozesse von Anfang an digitalisiert und mittels Industrie 4.0 kompakte Elektrofahrzeuge entwickelte. Um kostengünstig produzieren zu können, setzt man auf eine unkonventionelle Produkt- und damit Produktionsarchitektur. Die Organisation des Startups folgt der Vorgabe eines digital nativen, agilen Unternehmens, das eng mit Partnern kooperiert. An der CeBIT 2017 werden Exponate und digitale Anwendungsfälle zu den Themen Innovieren, Produzieren und Konnektieren gezeigt wie z.B. das Rolling Chassis als Beispiel für den Einsatz von Augmented Reality, ein Roboter-Exponat als Beispiel für Digitalisierung in der Produktion, virtuelle Fabrikplanung, Fahrzeugdatenübertragung und digitaler Schatten. E-Fahrzeuge können viel Spass bereiten, attraktiv aussehen und besonders praktisch sein. Das e.GO Kart bietet maximalen Fahrspass im Freizeitbereich – ob in der Natur oder auf der Strasse. Auf dem Webshop kann man das Produkt nach seinen Wünschen konfigurieren und bestellen.


Software Contest 2017

Comarch – Software für die Märkte von Morgen

Comarch Swiss AG Grabenstrasse 2/4 9320 Arbon T +41 71 447 90 30 www.comarch.ch info@comarch.ch

Produkte Comarch ERP Enterprise Comarch CRM & Marketing Comarch Webshop Comarch POS Comarch Financials Comarch BI Comarch ECM Comarch EDI Comarch SFA (Sales Force Automation) Comarch ICT Comarch Cloud

Comarch ist ein weltweiter Anbieter von innovativen IT-Lösungen (ERP, CRM & Marketing, BI, ECM u.v.a.) für grosse Unternehmen, den Mittelstand, Banken & Versicherungen, Telekommunikation sowie Healthcare. Über 5500 Mitarbeiter sind rund um den Globus im Einsatz. Dank starker Investitionen in Forschung und Entwicklung bietet Comarch ein umfassendes Spektrum innovativer IT-Lösungen, welche bei Kunden und Analysten einen hohen Stellenwert geniessen. So wurden auch Entwicklungen wie Industrie 4.0 und Digitale Transformation bereits früh erforscht und umgesetzt. Comarch implementiert in der ganzen Schweiz sowohl landesweite als auch internationale IT-Projekte und ist hier fest verwurzelt. Vor Ort und global betreut Comarch seit Jahren Kunden wie Victorinox, BP, Swiss Life oder Telefonica und wurde für Projekte mit Zalando und Falke ausgezeichnet. Das Angebot erstreckt sich dabei von der Beratung über die Schulung bis hin zum täglichen Support.

Kontaktpersonen Jürg Feuz Stefan Lenz

dynasoft AG Niklaus-Konrad-Strasse 16 4501 Solothurn T +41 32 624 17 77 www.dynasoft.ch info@dynasoft.ch

Produkte tosca.ERP tosca.e-commerce tosca.Rechnungswesen

Kontaktperson Knut Mertens

Das Kerngeschäft der dynasoft ist die Entwicklung, Implementierung und Betreuung der ERP-Suite tosca, deren Stärke es ist, auf Basis der integrierten Datenhaltung Prozesse über alle Unternehmensbereiche hinweg zentral zu steuern. Die dynasoft AG mit Sitz in Solothurn ist einer der wenigen Schweizerischen ERP Hersteller. Kunden der dynasoft haben somit den direkten Zugriff auf das Produktmanagement und können dadurch Einfluss auf die Standardproduktentwicklung nehmen. Ausserdem bietet tosca ein sehr hohes Mass an Individualisierbarkeit, dies bei einer garantierten vollständigen Releasefähigkeit. Tosca ist derart konzipiert, dass es einerseits als umfassende ERP-Suite Daten und Prozesse komplett integriert abbildet, andererseits, dank moderner Konnektoren auch als ERP-Engine in einem heterogenen «best-of-breed» Umfeld agieren kann. Tosca kommt in Unternehmen aus Handel und Produktion zum Einsatz, deren Ziel es ist, durch die Digitalisierung ihrer Prozesse schneller und zielgruppenorientierter auf dem Markt zu agieren. Neben tosca.ERP können Kunden tosca.e-commerce und tosca.Rechnungswesen als stand alone Lösungen einsetzen.

Demo-Beispiel: ALLFI AG Die ALLFI AG Wasserstrahl-Schneidtechnik ist ein Spezialunternehmen für hochwertige Komponenten für das Hochdruck-Wasserstrahlschneiden: «Die Fertigungstiefe, Prozesskompetenz und Internationalisierung erforderte ein entsprechendes ERP-System. Comarch ERP Enterprise unterstützt unsere gesamte Businessprozesskette, von Administration (Vertrieb & Einkauf) über Warenausgang bis zu Materialbedarfsplanung und Produktion. Sehr hilfreich ist die Funktion Belegkette, die eine lückenlose Rückverfolgung der Dokumente eines Objekts (z.B. Kundenauftrag) sicherstellt. Mit Niederlassungen in Europa und Asien und den Vertriebsgebieten Asien und Amerika sind wir auf Multi-Site angewiesen. In der Produktion wird die Auftragszeiterfassung mittels Barcode sichergestellt. Die erfassten Daten stehen in Echtzeit für Nachkalkulation und Kostenkontrolle zur Verfügung. Comarch Webshop ist ein wichtiges Tool zur Generierung von zusätzlichem Umsatz mit gleichzeitiger Verminderung des Administrationsaufwands.»

Demo-Beispiel: Schoch Vögtli AG Die Schoch Vögtli AG ist ein Schweizer Handelsunternehmen und zählt zu den führenden Anbietern für Büromaterial und Dienstleistungen rund um das Büro in der Schweiz. 100 helfende Hände kümmern sich um die Erledigung von ca. 210‘000 Bestellungen pro Jahr, von denen 85% über den prämierten B2B Online Shop abgewickelt werden. Am Software Contest wird mittels des Onlineshops vorgestellt, wie es Schoch Vögtli gelingt, sich mit Kunden und Lieferanten optimal zu vernetzen. Zielsetzung dabei ist, ihren Kunden in jedem Einkaufskanal (online oder stationär) den optimalen Service zu bieten. Dabei werden neben den reinen Warenkorbprozessen und Spezialitäten wie Produktkonfiguratoren und Punch Out Verfahren ebenfalls Checkoutprozesse sowie Filialanbindungen, Filialabholungen und Rechnungsabwicklung vorgestellt. Das Auditorium erhält einen umfangreichen Überblick darüber, wie mit Hilfe des integrierten ERP Ansatzes Fulfillmentprozesse in Richtung Kunden und Lieferanten ohne Medienbrüche abgewickelt werden, um so zeiteffizient und zielgruppengenau auf Kundenwünsche zu reagieren.

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Software Contest 2017 topsoft Fachmagazin 17-1

myfactory – das professionelle Schweizer Cloud ERP

myfactory Software Schweiz AG Zürcherstrasse 66 b 9000 St. Gallen T +41 71 274 57 67 www.myfactoryschweiz.ch info@myfactoryschweiz.ch

Produkte / Kernkompetenzen myfactory Cloud Business Software Cloud ERP aus der Schweiz für den Mittelstand ERP, CRM, PPS, MIS eCommerce (Webportal, Webshop) Kassenlösung – POS FiBu, Debi, Kredi, Costing, Zeit HRM Lohn Dokumentenverwaltung mobile Business, Smartphone/Tablet Marketing Servicemanagement REST API Beratung, Schulung, Entwicklung

Die webbasierte Business Software für KMU aus der Cloud überzeugt mit grossem Funktionsumfang in ERP, CRM, PPS, MIS, Webportal, eCommerce/Shop, Groupware, CTI Telefonie, Kassenlösung, mobile Business, Schweizer Lohn und Fibu. Als echte Cloud-Lösung lässt sich myfactory vollständig über das Internet nutzen und kommt ohne Client-Installation und teure Investitionen aus. Ein Internetanschluss genügt, um von den Vorteilen eines modernen, vollständig integrierten Gesamtsystems zu profitieren. Clientunabhängig und auch mit Smartphone oder Tablet, unterstützt myfactory sämtliche Geschäftsprozesse von kleineren bis zu grossen KMU-Unternehmen.

Jörg Holzmann David Lauchenauer

Steps Business Solution – Umfassende Unternehmenslösung für KMU

Böndlern 2 5420 Ehrendingen T +41 56 210 45 65 F +41 56 210 45 66 www.stepahead.ch info@stepahead.ch

Produkte / Kernkompetenzen Marketing & Kampagnen CRM & Verkauf Angebote, Aufträge & Vertragsmanagement Warenwirtschaft Produktion Service & Support Tätigkeitserfassung & ‐abrechnung Leistungsmanagement Projektmanagement Auswertungen & Controlling Mobiles Arbeiten

Kontaktperson Thomas Frei

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Das Angebot der Rotel AG umfasst rund 560 Haushaltgeräte, Gesundheits- und Wellnessprodukte. Rund ein Drittel wird unter der Eigenmarke Rotel beschafft und vertrieben. Der andere Teil besteht aus Produkten der Marke Beurer für welche Rotel der Vertriebspartner in der Schweiz ist. Seit 1948 ist die Rotel AG im Handel tätig. Das Unternehmen mit Sitz in Schönenwerd beschäftigt heute 25 Mitarbeitende. Zu den Kunden gehören Privathaushalte, aber auch Fachmärkte, Warenhäuser sowie Onlinehändler. Das Erfolgsrezept der Rotel AG lautet: Preis, Leistung und Qualität müssen stimmen! Unter dem Slogan: «Completing your home since 1948» werden Geräte von anerkannten Herstellern nach strengen Kriterien ausgewählt, geprüft und erst nach bestandenem Dauertest ins Sortiment aufgenommen. Zusätzlich verfügt die Rotel AG über eine eigene Service- und Reparaturabteilung sowie einen Fabrikladen und einen Online-Shop. Für Fachhändler mit Servicestellen wird auch die Ersatzteilbewirtschaftung übernommen.

Kontaktperson

Step Ahead Schweiz AG

Demo-Beispiel: Rotel AG

Erfolgreiche Unternehmen haben eine Akte über Ihre Kunden, kennen deren Wünsche und installierte Basis. Mittels Ressourcenplanung werden die Möglichkeiten zur Leistungserbringung visualisiert und Projekte passgenau eingelastet. Optimierte Kommunikationswege erlauben einen effizienten Datenaustausch zwischen den involvierten Parteien. Vor allem in der Produktbeschaffung und Projektabwicklung. Auf dieser Grundlage ermöglichen die Softwarelösungen von Step Ahead eine zentrale Steuerung der tragenden Prozesse. Alle Prozesse in einer Lösung: Die Steps Business Solution ist so konzipiert, dass sich alle Prozesse aus einer gemeinsamen Datenbasis bedienen. Deshalb sind alle gewünschten Informationen aus den Unternehmensbereichen stets einsehbar. Die Anwender haben den totalen Überblick und freuen sich über richtig schnelle Abläufe. Das Ergebnis: Verkaufsschritte in Opportunitäten und Angebote mit klaren Margen, optimale Prozesse im Einkauf und Lager, Projektplanung und -abrechnung, Informationspflege in der Geräteverwaltung, Vertragserlöse mit automatisierten Abrechnungsprozessen und gezielte Management-Entscheidungen auf Grund umfassender Auswertungen und Dashboards sowie ständige Verfügbarkeit und Transparenz durch das Kundenportal.

Demo-Beispiel: BUSINESS IT AG BUSINESS IT ist ein Schweizer IT-Unternehmen mit über 15 Jahren Expertise als Consultant, Solutionprovider und –integrator für eine leistungsfähige, hochverfügbare und skalierbare IT-Umgebung. Rund 60 Mitarbeitende sind an den drei Standorten Basel, Bern und Zürich tätig und vernetzen ihre Kompetenzen aus den Geschäftsfeldern IT-Infrastruktur, Business- und Cloud-Lösungen zu gesamtheitlichen Ergebnissen. Wir zeigen die Prozesse eines Systemhauses, welches Produkte mit Services verkauft oder vermietet. Dazu gehören Artikelpflege, Preisvergleich und Einkauf. Das Kundenportal steht bereit für Bestellung, Information oder aktive Mitarbeit. Im Prozess sieht der Kunde nur das, was freigegeben ist, die Wünsche gehen dann einen definierten Prüfungsweg. Erst nach Freigabe trifft der Warenkorb beim Lieferanten als Auftrag ein. Projektaufgaben usw. stehen zur Beurteilung und Freigabe bereit. Zu allen Produkten ist eine Akte einsehbar. Diese enthält Informationen, Kennzahlen, Bilder, Pläne, Konfigurationen und Lizenzdateien Weiter zeigt die Basis auch jeden vergangenen und geplanten ServiceEinsatz an.


Software Contest 2017

Kostenlose ERP-Kurzberatung

Consulting

Als Besucher des Software Contests werden Sie sehr viele Erkenntnisse über CRM, ERP und die fünf Anbieter auf der Bühne erlangen. Sicher machen Sie sich dabei eine Menge Gedanken, wie alle diese Sachen nun konkret für Ihre Firma zu nutzen sind. Ein Gedankenaustausch mit einem anbieterunabhängigen Berater ist in diesem Moment wertvoll. Als Veranstalter stehen wir – die Berater der schmid + siegenthaler consulting gmbh – Ihnen für ein Fachgespräch zur Verfügung. Sie können von unserer Erfahrung aus vielen erfolgreichen IT-Projekten profitieren. Gerne klären wir mit Ihnen in einem kurzen Beratungsgespräch erste Fragen und schlagen wenn möglich einen Weg für das weitere Vorgehen vor. Das Programm am Contest ist recht dicht. Erfahrungsgemäss möchten die Besucher keinen Teil der Vorführung verpassen und auch in den Pausen die Gesprächsmöglichkeiten nutzen, um von den Anbietern zusätzliche Infos zu erhalten und mit den Besuchern, welche mit ihren Projekten an einem ähnlichen Punkt stehen, Erfahrungen auszutauschen. Um den Spagat zwischen all diesen interessanten Möglichkeiten zu schaffen, bieten wir folgendes Vorgehen an: ∙∙ Buchen Sie bei der Ticketbestellung kostenlos eine unverbindliche Kurzberatung ∙∙ Schildern Sie uns in der Pause kurz Ihre Situation und vereinbaren Sie mit uns einen Termin für einen Besuch oder ein Telefongespräch für die Kurzberatung Das Angebot ist unverbindlich und anbieterunabhängig. Natürlich werden wir Ihre Angaben vertraulich behandeln. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme am topsoft Software Contest.

software-contest.ch/kurzberatung | schmid-siegenthaler.ch

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Software Contest 2017 topsoft Fachmagazin 17-1

Die Zukunft des ERP im Zeitalter des Digital Business Welche Anforderungen müssen ERP-Systeme in Zukunft bewältigen? Wie beurteilen Softwarehersteller ihre Rolle im digitalen Business? Was sind die Treiber bei der Entwicklung neuer Systeme? Die fünf Herausforderer des Software-Contest 2017 diskutierten aktuelle Thesen und Trends beim topsoft Roundtable in der ehemaligen Industriellenvilla Boveri in Baden. red. Werden ERP-Systeme als zentraler Hub im Unternehmen künftig eine noch grössere Rolle spielen? Verändert sich der Schwerpunkt solcher Applikationen von der Ressourcenverwaltung zunehmend in Richtung Integrations-Drehscheibe? Für Simon Lüdi, CEO dynasoft AG, geht der Trend ganz klar in diese Richtung. ERP-Systeme repräsentieren dabei immer mehr das virtuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens. Dabei lasse sich nicht nur die gesamte Wertschöpfungskette abbilden, sondern auch verschiedene Unternehmen untereinander vernetzen. Im ERP als «Single Point of Contact», so Lüdi, laufen alle Fäden bzw. Prozesse zusammen. Die Zeiten der Konzentration auf die klassische Ressourcenverwaltung sei Geschichte, beurteilt Jörg Holzmann, Niederlassungsleiter bei myfactory Schweiz, die Zukunft von ERP-Systemen. Moderne Lösungen funktionieren als integrierende Daten-Drehscheibe und stossen dank offenen Technologien wie Webservice, XML, API oder Cloud-Anwendungen in neue Dimensionen vor. Dadurch ermögliche das ERP als zentrale Kommunikationsschnittstelle den Datenaustausch zwischen allen internen und externen Nutzern über die Unternehmensgrenzen hinweg. Bereits heute würde das ERP als Integrations-Drehscheibe das digitale Rückgrat vieler Unternehmen bilden, bestätigt auch Mario Deicher, Managing Director von Asseco Solutions AG. Dank der laufenden

Weiterentwicklung werde man das digitale Potenzial ganzer Supply/ Value-Chains künftig noch mehr ausreizen können.

Systemübergreifende Funktionen sind gefragt Ob sich das ERP dereinst vom digitalen Rückgrat zum Superhirn des Unternehmens entwickelt, ist derzeit noch nicht absehbar. Auch wenn sich dieser Trend abzeichne, gibt Jürg Feuz, Geschäftsführer bei Comarch Swiss AG, zu bedenken, würde die Bedeutung eines ERP stark von den einzelnen Branchen abhängen mit ganz unterschiedliche Ausprägungen und Anforderungen. Die funktionale Betrachtungsweise könne aber durchaus an Bedeutung verlieren, so dass man künftig vielleicht gar nicht mehr von einem ERP im herkömmlichen Sinn sprechen würde, sondern eher von einem System für Datenhaltung und -verteilung, so Feuz. Das könne so weit gehen, dass die einzelnen Funktionen von spezialisierten Diensten abgelöst würden. Für Jürg Feuz ist das allerdings noch visionäre Zukunftsmusik. Thomas Frei, Geschäftsführer von Step Ahead Schweiz AG hält dem entgegen, dass solche Szenarien gar nicht so weit hergeholt seien. Er stellt fest, dass die Integrationsfähigkeit bei Ausschreibungen häufig ein zentrales Thema ist. Viele Anwender haben den Datensalat satt, der durch

«Die funktionale Betrachtungsweise könnte an Bedeutung verlieren, so dass man künftig vielleicht gar nicht mehr von einem ERP im herkömmlichen Sinn sprechen wird, sondern eher von einem System für Datenhaltung und -verteilung.» Jürg Feuz, Comarch Swiss AG. 12


Software Contest 2017

«Integrationsfähigkeit ist bei Ausschreibungen ein zentrales Thema. Viele Anwender haben den Datensalat satt, der durch verschiedene Systeme verursacht wird. Die Kunden suchen nach systemübergreifenden Anwendungsmöglichkeiten.» Thomas Frei, Step Ahead Schweiz AG.

verschiedene Systeme verursacht wird. Ähnlich wie bei einem Puzzle verlangen die Kunden nach systemübergreifenden Anwendungsmöglichkeiten, welche sich durch einzelne Applikationsdienste frei zusammenstellen lassen müssen. Idealerweise sollte der «ERP-Motor» für die Benutzer gar nicht in Erscheinung treten, ergänzt Simon Lüdi. Die Daten sollten lediglich über geeignete Dienste oder Apps in der gewünschten Form den unterschiedlichen Anwendern eines Unternehmens zur Verfügung gestellt werden.

Monolithische ERP-Systeme haben ausgedient Es sei durchaus vorstellbar, meint Jürg Feuz, dass ERP-Anbieter in Zukunft nicht nur die Software liefern, sondern gleichzeitig auch funktionsorientierte Services anbieten. Vielleicht werden Unternehmen dereinst gar keine ERP-Systeme mehr brauchen, sondern nur noch Dienste nutzen z.B. für das Ausdrucken von Belegen oder für die Aufbereitung von Aufträgen. Bisherige Systeme wurden unter dem Aspekt entwickelt, möglichst umfassend zu sein; ob das in Zukunft auch so sein werde, bezweifelt Feuz. Dieser Ansicht ist auch Simon Lüdi: Das Zeitalter der monolithischen ERP-Systeme gehe seinem Ende entgegen, nicht zuletzt infolge der Entwicklung von Industrie 4.0 Konzepten. Das bedinge aber auch, ergänzt Jörg Holzmann, dass man die Datensilos der jetzigen Systeme verlässt und den Datenaustausch zwischen verschiedenen Anwendungen ermöglicht. Einen interessanten Aspekt bringt Thomas Frei zur Sprache: Werden die Kunden dabei nicht überfordert? Kommen nicht viele Unternehmen beim Thema ERP schon heute ans Limit? Oft fehlen Anwendern die Zeit und die Kompetenz, Business Software optimal zu nutzen. Möglich sei es, meint Frei, dass gerade deshalb die Zukunft funktionalen Services gehöre anstatt dem Betrieb eines eigenen ERP-Systems. Der Kunde darf auf keinen Fall aus den Augen verloren werden, warnt Jürg Feuz. Softwareanbieter denken oft viel zu weit und vergessen, dass die Realität des Anwenders anders aussieht als alle kühnen Visionen internationaler IT-Konzerne.

Technologien ermöglichen neue Geschäftsmodell ERP-Software wird es noch lange geben, jedoch sei es unbestritten, dass sich in absehbarer Zeit eine zweite Welt mit neuen Lösungsansätzen eröffnen wird. Dies sei auch nötig, erklärt Mario Deicher, denn

schon jetzt gäbe es Geschäftsmodelle, welche auf ganz neuen Paradigmen beruhen. Dazu brauche es auch entsprechende Anwendungen. So benötigt zum Beispiel eine weltweit tätige Kaffeekette für ihre Franchise-Partner eine Lösung, um Services eine bestimmte Anzahl Kaffeefüllungen zu garantieren und abzurechnen sowie gleichzeitig die Vereinbarungen im Wartungsbereich zu erfüllen. Predictive Maintenance, so Deicher, ist dabei ein zentrales Thema. Dazu müssen Geräte und Maschinen mit ERP-Systemen kommunizieren können. Dabei wird das Thema Datensicherheit grossgeschrieben. Gerade für die Kunden eines Cloud-ERP-Anbieters wie myfactory ist es sehr wichtig, dass die Daten in der Schweiz gelagert werden, erläutert Jörg Holzmann. Nicht erst in der heutigen Zeit liefert die technologische Entwicklung die Grundlagen für neue, disruptive Geschäftsmodelle. Alle Roundtable-Teilnehmer spüren die Marktveränderungen bei ihren Kunden in Richtung Service-Angebote statt Produktverkauf.

Das ERP wird zur Industrie 4.0 Plattform Die heutigen ERP-Systeme sind laut Simon Lüdi gut positioniert, um im Industrie 4.0 Umfeld ihre Rolle als Plattform für Daten und Prozesse wahrzunehmen. Dabei gehe es aber nicht darum, alle Funktionen ins ERP zu packen. Ziel sei es nicht, eine Lösung aus einer Hand für alles zu realisieren. Vielmehr zeichne sich Industrie 4.0 taugliche Software durch eine hohe Konnektivität zu Drittsystemen aus. Wie weit dabei das Spektrum reicht, zeigt ein Beispiel von Comarch: Das Unternehmen verfügt über eine eigene IoT-Plattform (Internet of Things) und entwickelt sogar eigene Sensoren für Maschinen. Dabei stellt Jürg Feuz fest, dass die Grenzen zwischen IoT und ERP immer mehr verschwimmen. Schlussendlich würde man das auch bei der Planung und Umsetzung von Projekten feststellen, bei welchen Spezialisten aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenarbeiten. Das Thema Industrie 4.0 sei zwar vielschichtig, trotzdem beruhe es auf bekannten Businessprozessen, so Lüdi. Um diese digital zu unterstützen, brauche es auch weiterhin die Unterstützung von ERP-Anwendungen. Vielleicht werden die Systeme nicht mehr im Vordergrund stehen, aber der funktionale Bedarf bleibt. Was allerdings dringend nötig sei, sind weltweit gültige Datenstandards. Ohne diese sei die Interoperabilität von ERP-Systemen und Industrie 4.0 Umgebungen nur eingeschränkt möglich, ist Jörg Holzmann überzeugt. Dass die heute verwendeten Datenkonzepte allerdings nicht für alle Zeiten 13


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«Bereits heute bildet das ERP als Integrations-Drehscheibe das digitale Rückgrat vieler Unternehmen. Dank der laufenden Weiterentwicklung werde man das digitale Potenzial ganzer Supply/Value-Chains künftig noch mehr ausreizen können.» Mario Deicher, Asseco Solutions AG.

«Dank neuer Technologien ermöglicht das ERP als zentrale Kommunikationsschnittstelle den Datenaustausch zwischen allen internen und externen Nutzern über die Unternehmensgrenzen hinweg.» Jörg Holzmann, myfactory Software Schweiz AG.

Stein gemeisselt sein müssen, ist theoretisch vorstellbar. Denkbar wäre etwa, dass zum Beispiel Artikelstammdaten gar nicht mehr an ein ERP-System gebunden sind, sondern als durchgängiges BusinessObjekt von einer zertifizierten Stelle zur Verfügung gestellt werden. Standardisierungen haben es schwer, weiss Simon Lüdi aus Erfahrung. Aber wer weiss: Ein Ansatz wie bei der Blockchain-Technologie könnte vieles ändern. Vielleicht, so Jürg Feuz, kommt der Druck irgendwann aus einer ganz anderen, unerwarteten Ecke. Wir denken oft noch zu «klassisch». Was, wenn es die Hürden, an denen wir heute scheitern, morgen gar nicht mehr gibt?

Vom Softwareanbieter zum Business Enabler Bei der Umsetzung einer Geschäftsidee können Softwareanbieter wertvolle Inputs liefern. So sieht sich beispielsweise Step Ahead durchaus 14

als Businesspartner, welche Kundenvorhaben aufgrund von Erfahrung und Wissen in konkrete Anwendungen umsetzen kann. Auch die anderen Anbieter gehen darin einig, dass es heute nicht mehr reicht, Software zu entwickeln und mit einem fixen Prozess zu verbinden. Die Welt tickt einfach nicht mehr so. Mehr denn je sei Anpassungsfähigkeit gefragt – und zwar möglichst einfach, günstig und schnell. Die Kunden müssen und wollen ihr Business schnell und kostengünstig auf- und ausbauen. Wer als Softwarehersteller erfolgreich sein will, muss in der Lage sein, ein Unternehmen zu beraten und ein machbares, individuelles Lösungskonzept vorzuschlagen. Dabei stehen wir als IT-Anbieter in einem extremen Spannungsfeld, erklärt Jürg Feuz. Einerseits müssen spezielle Kundenwünsche realisiert werden, andererseits muss sich die Software am Standard orientieren, um die Wartbarkeit und Releasefähigkeit jederzeit gewährleisten zu können. Der Kreislauf zwischen Kundenbedürfnissen und Softwareentwicklung


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war schon immer der Treiber hinter der technologischen Evolution. Heute können Anwender auf sehr reife ERP-Systeme zurückgreifen, mit denen sich auch völlig neue Geschäftsideen realisieren lassen, beurteilt Simon Lüdi den aktuellen ERP-Markt. Zudem seien die Benutzer meistens viel mündiger als früher, stellt Jürg Feuz fest. Bei Asseco gehe man aktiv noch einen Schritt weiter, verrät Mario Deicher. So arbeite man derzeit mit einer neutralen Beratungsfirma zusammen und biete so Kunden und Interessenten die Möglichkeit, neue Geschäftsmodelle zu evaluieren, Ideen zu validieren und Prozesse zu analysieren. Die Dienstleistung sei zwar für den Kunden kostenpflichtig, komme aber gut an. Das erarbeitete Analysedokument mit konkreten Ergebnissen kann als Business-Grundlage – unabhängig vom ERP-Produkt – verwendet werden. Sowohl bei Step Ahead als auch bei dynasoft können Kunden auf Wunsch und bei Bedarf sogar von Outsourcing-Leistungen profitieren. Gerade kleinere Unternehmen seien froh, so Thomas Frei, wenn bei Ferienabwesenheiten oder Krankheitsfällen einer ihrer Mitarbeiter die Buchhaltung weiterführt. Das Problem bei solchen Services sei, erläutert Simon Lüdi, dass man sich ressourcenmässig schnell verzetteln kann. Es sei ja nicht das Kerngeschäft des Softwareanbieters, die Lösung gleich noch selber zu betreiben.

Generationenwechsel ist überall spürbar Es sei interessant zu beobachten, wie sich das agile Denken auf Anwenderseite immer mehr durchsetze, stellt Jörg Holzmann fest. Während früher eher im «Wasserfallmodell» gedacht wurde, wird heute etappenweise umgesetzt und optimiert. Dabei, so Mario Deicher, haben sich aber auch Erwartungshaltung und Verhalten der Benutzer verändert. Die Anforderungen an die Mitarbeitenden, egal in welcher Funktion und in welchem Unternehmen, steigen rasant. Auf der anderen Seite sei die neue Generation von Softwareanwendern mit Spielen und Apps aufgewachsen; das habe auch Auswirkungen auf die Art zu denken und zu

arbeiten. Selbst um das Thema «Gamification» komme man heute bei der Entwicklung von ERP-Anwendungen nicht herum, erläutert Jürg Feuz. Seine Mitbewerber bestätigen das: So wird Step Ahead beispielsweise bei der Produktentwicklung von einem Spezialisten aus der Spielewelt unterstützt, und myfactory holte sich das Wissen von externen Experten für die neue Benutzeroberfläche. Umdenken und neue Sichtweisen bei der Softwareentwicklung sind zwingend notwendig, tönt es unisono bei allen Anbietern. Mit dem Generationenwechsel werde man nicht nur auf der Benutzerseite konfrontiert, sondern auch intern im eigenen Unternehmen. Die Suche nach Nachwuchskräften hat hohe Priorität, erklärt Simon Lüdi. Dabei stelle er immer wieder fest, dass sich auch die Art, Software zu entwickeln, im Vergleich zu früher geändert habe. Der Hang zum Perfektionismus sei einem Streben nach Flexibilität und Agilität gewichen. Timeto-market ist entscheidend, und Iterationsintervalle werden immer kürzer. Die neue Generation sei fehlertoleranter, lege aber gleichzeitig mehr Wert auf die Oberfläche und die Anwendbarkeit der Lösung. Man stelle fest, so Thomas Frei, dass der Programmiercode langsam an Bedeutung verliere, dafür aber User-Interface, Benutzerfreundlichkeit der Lösung und Datenhaltungskonzepte immer wichtiger würden.

Wie viele Anbieter verträgt der ERP-Markt? Konsolidierung des ERP-Marktes? Offenbar Fehlanzeige. Keiner der Anwesenden beim Roundtable sieht derzeit dunkle Wolken am Horizont. Ein disruptiver Wandel – quasi ein Amazon oder Uber im ERP-Umfeld – sei nicht in Sicht, findet Thomas Frei. Und Jürg Feuz beurteilt die derzeitige Marktsituation wie folgt: «So unterschiedlich die Kunden, so verschieden die Anbieter. Jeder findet seinen Platz. Wer heute im Markt präsent ist, hat seinen Job gut gemacht. Es braucht die ganz Grossen, aber auch die Kleinen. Schlussendlich müssen Anbieter und Kunden zusammenpassen.» Mario Deicher und Jörg Holzmann sind der gleichen Meinung. Auch in einer digitalen Welt brauche es Menschen – von der Geschäftsidee über die Entwicklung und das Projekt bis hin zur Anwendung. Deshalb haben auch kleinere Anbieter gute Chancen, sich in ihrer Marktnische erfolgreich zu behaupten. <<

«Das Zeitalter der monolithischen ERP-Systeme geht seinem Ende entgegen, nicht zuletzt infolge der Entwicklung von Industrie 4.0 Konzepten. Die Zukunft gehört der ERP-Engine.» Simon Lüdi, dynasoft AG.

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Digitalisierung bietet die bislang grösste Wachstumschance Chance und Arbeit zugleich: Digitalisierung fordert ein Umdenken in Unternehmen. Um zukunftsfähig zu bleiben, sind Vorgehensweisen und Einstellungen der Vergangenheit zu hinterfragen. >> Oliver Wegner | evolutionplan AG

«Unsere neue Unternehmenskultur muss auf Wachstum ausgerichtet sein», verkündet Satya Nadella in einer Mail an alle seine Mitarbeiter. Alle nicken, doch vielen ist diese Ansage des Microsoft-CEO zu banal: «Sensationelle Neuigkeit», kommentiert leicht zynisch ein Manager der mittleren Führungsebene im europäischen Headquarter die Aussage. Jedes Unternehmen MUSS wachsen, sonst verliert es den Anschluss und verschwindet im schlimmsten Fall vom Markt. Dass ausgerechnet Microsoft erst jetzt darauf kommt, überrascht etwas.

Wachstum braucht neue Messgrössen Klassisch wird Wachstum über wenige Kennzahlen wie Umsatz, Ertrag, Marktanteile oder gar die Anzahl der Mitarbeiter definiert. Wenn der primäre Fokus eines Unternehmens in der heutigen Zeit darauf ausgelegt ist, besteht grosse Gefahr, dass gut gemeintes und auch geplantes Wachstum in krankes Wachstum umschlägt. Um hier vorzubeugen, gewinnen andere Faktoren wie Mitarbeiterzufriedenheit, geringe Fluktuation, Loyalität von Kunden und Geschäftspartnern usw. an Bedeutung. Erst die Ausgewogenheit zwischen harten Kennzahlen, einem zumeist quantitativen Wachstum und qualitativen Aspekten sorgt dafür, dass ein Unternehmen gesund und nachhaltig wächst. Die anderen Unternehmen sind potentielle Übernahmekandidaten oder gehen komplett vom Markt.

Automatisierung hilft Mitarbeiterpotentiale freizusetzen Bei dem Blick in Unternehmen und Organisationen ist festzustellen, dass viele Menschen – gerade in der Verwaltung – täglich Routinetätigkeiten erfüllen müssen. Da kommen Anträge, Kundenanfragen oder Rechnungen per Post oder per E-Mail zur Begutachtung oder Kontrolle, um schlussendlich im ERP oder in anderen Geschäftsanwendungen zu landen. Die meisten Dokumente und Informationen werden heute vorher aus genau diesen Systemen erzeugt. Macht dies langfristig Sinn? Natürlich nicht, denn der Mensch wird durch diese Routinetätigkeiten davon abgehalten, 16

sich weiterzuentwickeln. Seit vielen Jahren beobachte ich Mitarbeiter und Führungskräfte in Unternehmen und frage sie, ob ihnen ihr Job richtig Spass mache, ob sie an ihrem Arbeitsplatz mit ihren Stärken perfekt eingesetzt und ihre wertvollen Talente gefördert würden. Die Antwort ist dabei leider häufig dieselbe: Nein.

Jenseits der Komfortzone Da Routinen etwas mit Sicherheit und Verlässlichkeit zu tun haben, werden sie von vielen Menschen geschätzt, auch wenn ihr persönliches Wachstum dadurch beschränkt wird. Viele Führungskräfte und Mitarbeitende denken oft, mit den Vorgehensweisen und Einstellungen der Vergangenheit auch in der Gegenwart oder sogar der Zukunft erfolgreich zu sein. Das ist auch der Grund dafür, warum jede Einführung einer neuen Business-Software nebst der Chance auch ein Risiko darstellt. Dabei geht es nicht um Features und Funktionen. Diese wurden vorher ja bereits durch einen intensiven Anbietervergleich geprüft. Der zentrale Punkt ist, dass mit jeder Neueinführung oder Ablösung von Altanwendungen sich Abläufe und damit Routinen ändern. Genau betrachtet, ist jedes Projekt in diesem Umfeld ein Change-Projekt. Das hat zur Folge, dass sich Menschen in ihrem Verhalten ändern müssen bzw. dürfen. Und genau dort liegt die Wachstumschance – insbesondere, wenn ich die gewonnene Zeit wertschöpfend einsetze. Gerade in sehr wettbewerbsintensiven Umfeldern braucht es Ideen und Lösungen, die entstehen können, wenn der Geist frei ist.

Wachstum ist nicht nur eine Frage von Geschwindigkeit Die Umgebung, in der wir uns befinden, ist geprägt durch Schnelligkeit, welche durch die zunehmende Digitalisierung mitverursacht und unterstützt wird. Schnelligkeit ist allerdings noch nicht der Garant, welcher Unternehmen im Wettbewerb auch wachsen lässt. Charles Darwin kam bereits in seiner Evolutionstheorie zu der Erkenntnis, dass nicht der Grösste und der Schnellste, sondern der Anpassungsfähigste überlebt. Die Digitalisierung ermöglicht es, jederzeit und an fast

allen Orten der Welt über Smartphones und Internet auf Informationen zugreifen zu können. Dies verändert die Art, wie Menschen und Unternehmen zusammenarbeiten und Geschäfte machen. Um hier mitzuhalten, ist gesundes Wachstum mehr gefragt als der Fokus auf nackte Zahlen, Umsätze und Erträge – und dadurch womöglich noch den Aktionismus zu verstärken. Im Kern geht es darum, Erwartungen von Kunden, Konsumenten, Geschäftspartnern und Mitarbeitenden kontinuierlich zu erfüllen.

Sei da, wo der Puck sein wird Im Eishockey heisst es «Sei da, wo der Puck sein wird, und nicht da, wo er gerade ist». Aufs Business übertragen, bedeutet das, dass Informationen und Angebote zum richtigen Zeitpunkt vorliegen müssen. Dazu muss man in der Lage sein, die Zielgruppen besser zu verstehen, als dies die Mitbewerber können. Wichtig ist es, Produkte und Waren bereits in Webshops mit personalisierten Vorschlägen anzubieten. Die Digitalisierung hat zu dieser Anforderung geführt und ermöglicht zugleich die Lösung für ERP-Anbieter und ShopBetreiber, indem gute Systemintegrationen geschaffen werden.

Vertrieb und Verkauf als Motor für Wachstum Um Wachstum zu erreichen, lassen sich vereinfacht zwei Stellhebel bewegen. Der eine konzentriert sich darauf, Kosten zu reduzieren, und der andere, die Einnahmen zu erhöhen. Da ein Unternehmen nicht von dem lebt, was es entwickelt, sondern von dem, was es verkauft, braucht es insbesondere den Blick auf die Seite der Einnahmen. Und genau hier kommt dem Vertrieb und Verkauf nach wie vor eine Schlüsselrolle zu. Dabei gibt es fünf wichtige Aspekte:

1. Enge Betreuung von Bestandskunden Ihre Bestandskunden werden immer betreut – falls nicht von Ihnen, dann von Ihrem Mitbewerber. Gerade in wettbewerbsintensiven Märkten ist es heute entscheidend zu


Software Contest 2017

Oliver Wegner ist Gründer und CEO der evolutionplan AG. Als Initiator von Wachstumsprogrammen verhilft er mit seinem Team seit mehr als 20 Jahren nationalen und internationalen Unternehmen mit frischen Impulsen und handfesten Konzepten zu Wachstum. Ein wesentlicher Arbeitsschwerpunkt besteht im Sichtbarmachen von Ursachen und Wirkungen.

Sie möchten in 2017 gesund wachsen und sind bereit, sich zu hinterfragen? Dann können Sie als Leser des topsoft Fachmagazin von unserer Wachstumspotentialanalyse (honorarfrei für Entscheider – Anzahl begrenzt) profitieren: http://bit.ly/2jmMPeo

wissen, wie sich Kundenbedürfnisse entwickeln. Wachstum heisst, das Geschäft mit bestehenden Kunden abzusichern, auszubauen und parallel dazu neue Kunden zu erobern.

2. Die Führung im Verkaufsprozess zurückgewinnen Immer häufiger treffen Anbieter auf top informierte, gut vorbereitete Kunden, welche aktiv den Kontakt suchen; allerdings nur dort, wo ihr Interesse geweckt wird und die Chance besteht, dass ihre Bedürfnisse erfüllt werden. Kunden sind oft schon mit dem Produkt vertraut und haben klare Vorstellung. Um sich als Verkäufer nicht chancenlos in Preis- und Rabatt-Diskussionen zu verlieren, braucht es Persönlichkeiten, welche im Vertrieb die Führung zurückerobern.

3. Vorbereitung auf Persönlichkeiten Menschen kaufen von Menschen – auch in der digitalen Welt. Gerade, weil vieles anonym über automatisierte Prozesse und online bereitsteht, sollte jeder persönliche Kontakt gewinnbringend genutzt werden. Das gelingt,

in dem ich mich für ein anstehendes Gespräch auch mit den Hintergründen zu den handelnden Personen versorge. Im Vertrieb und Verkauf braucht es heute Menschen, die sich aufrichtig für das Gegenüber mit seiner persönlichen Ausgangslage und seinen Wachstumsfragen interessieren.

in vielen Fällen das Verhalten nicht angepasst wird. Um das zu erreichen, greifen Unternehmen regelmässig zu klassischen Verkaufstrainings oder Vertriebsschulungen, die allerdings in der Regel nichts verändern. Das liegt daran, dass Wachstum erst dann stattfindet, wenn sich Ansichten und Einstellungen ändern.

4. Perfekte Zusammenarbeit von Marketing, Vertrieb und Delivery

Fazit

Um neue Lösungen, Produkte oder Services erfolgreich zu positionieren, braucht es ein orchestriertes Marketing in Verbindung mit einem Vertrieb, welcher die Herausforderung des Marktes liebt. Beides ist allerdings nicht viel wert, wenn die Prozesse nach dem Kauf nicht funktionieren. Deshalb ist eine enge Abstimmung, in B2B-Verkaufsprozessen am besten bereits während der Akquise mit der Delivery gefordert.

5. Andere Ergebnisse fordern ein anderes Verhalten Wer andere Ergebnisse wünscht, braucht ein anderes Verhalten. Das Problem ist nur, dass

Die fortschreitende Digitalisierung, der Einsatz von Standards wie EDIFACT sowie die Umsetzung von ZUGFeRD tragen zum einen zu einer technischen Entwicklung bei und zum anderen sorgen sie massgeblich dafür, dass Menschen mittelfristig befreit werden von stupiden Routinetätigkeiten. Wenn Menschen der Raum und die Zeit gegeben werden, sich und das Umfeld aktiv zu reflektieren, dann entstehen neue Ideen und Lösungen, die über IT und das eigene Unternehmen hinaus auch gesellschaftlich von grosser Bedeutung sind. Und erst dann kommen wir zurück zu einem gesunden, nachhaltigen und menschenorientierten Wachstum. <<

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E-Commerce topsoft Fachmagazin 17-1

Artikeldaten werden im Grosshandel zum Erfolgsfaktor Neben attraktiven Sortimenten zu guten Preisen und einer effizienten Logistik werden heute vom Handel detaillierte Informationen zu Produkten gefordert. Diese müssen für unterschiedlichste Interessenten und Kunden in verschiedenen Formaten einfach und schnell verfügbar sein. Eine komplexe Aufgabenstellung, welche mit dem Einsatz von Business Software effizient gemeistert werden kann. >> Roger Busch | busch-consulting GmbH

Die Anforderungen an den Detailhandel steigen stetig. Mit der Digitalisierung des Handels und die immer wichtigere Bedeutung von Online-Plattformen werden die Anforderungen an die Grosshändler laufend grösser. Gleichzeitig sehen sich Grosshändler mit sinkenden Margen konfrontiert. Noch vor nicht allzu langer Zeit konnten sich Grosshändler durch attraktive Sortimente und angemessene Preise auszeichnen. Nebst der Fähigkeit, trendige Sortimente am Markt zu finden und im Detailhandel oder bei professionellen Anwendern zu positionieren, war eine funktionierende und effiziente Logistik der Schlüssel zum Erfolg. Diesen Anforderungen muss der Grosshandel auch heute noch genügen, zusätzlich werden aber erheblich mehr Produktinformationen und Bilder verlangt. Mit den Bestrebungen, Supply Chain Prozesse effizienter zu gestalten, wurde der elektronische Datenaustausch zwischen den Grosshändlern und den Kunden eingeführt. Die Einführung von EDI (Electronic Data Interchange) auf der Basis von UNEDIFACT stellte für Grosshändler, welche nicht über gut gepflegte Datenstämme und ERP-Systeme verfügten, eine Herausforderung dar. Die von Grosskunden zur Verfügung gestellten WEBEDI Lösungen führen zu Mehraufwand bei den Grosshändlern, ohne dass diese einen Vorteil davon haben, ausser dass sie die Anforderungen an die elektronischen Daten der Grosskunden erfüllen. Für die effiziente Abwicklung der Geschäftsvorfälle (Auftrag, Auftragsbestätigung, Lieferschein, Rechnungen) zwischen Grosshändler und Kunden bräuchte es mehr, nämlich eine Integration, mit welcher die Prozesse und Geschäftsvorfälle ohne Medienbruch elektronisch abgebildet und übermittelt werden können.

EDI und E-Commerce Damit Geschäftsvorfälle zwischen Grosshandel und Kunden elektronisch (mittels EDI) abgebildet werden können, muss die 18

Datenqualität in den Systemen der Grosshändler und Kunden hoch sein. Vor der Einführung von EDI-Prozessen müssen die Artikeldaten der Grosshändler auf deren Qualität (Richtigkeit, Vollständigkeit) überprüft und bei Bedarf bereinigt werden. Der Aufwand dafür ist nicht unerheblich, da dies meist manuell durchgeführt werden muss. Da bei EDI-Prozessen die Daten nicht mehr von Menschen interpretiert werden, müssen Artikeldaten absolut korrekt sein. Bei der Anlage und Pflege der Daten stellt die ERP-Software das zentrale und wichtige Instrument dar. Mit der Verschiebung der Vertriebskanäle in Richtung E-Commerce ändern sich die Anforderungen an die Artikeldaten massgeblich. Für die Präsentation eines Artikels auf E-Commerce Plattformen sind neben den klassischen Artikelinformationen, welche für die kommerzielle und logistische Abwicklung notwendig sind, zusätzliche, umfangreiche Informationen notwendig. Klassische Attribute wie Länge, Breite, Höhe und Gewicht genügen nicht mehr. Für die Präsentation im Webshop sind weitere Angaben erforderlich. Nur durch die detaillierte Beschreibung mittels Attributen kann ein Artikel in einem Webshop-Sortiment passend präsentiert und vom Kunden auch gefunden werden. Diese detaillierten Informationen werden von den Herstellern meist nicht zur Verfügung gestellt. Deren Daten sind so ausgelegt, dass Bestellungen effizient abgewickelt und produziert werde können. Diese Situation führt bei Grosshändler zu einem Dilemma. Für die Präsentation auf E-Commerce Plattformen werden detaillierte Informationen benötigt. Kann der Händler die Daten nicht vom Produzenten einfordern, müssen die notwendigen Informationen meist mit grossem personellem Aufwand ermittelt und erfasst werden. Dazu muss vorab geprüft werden, ob das bestehende ERP-System den Anforderungen genügt, oder ob eine für den Import, Export und die Pflege von Artikeldaten spezialisierte Software (PIM-System) verwendet werden sollte. Kurzfristig wird das

Problem oft mittels MS Excel gelöst; langfristig führt dies aber zu Mehrfacherfassungen und inkonsistenten Daten. Die Komplexität wird für Grosshändler massiv grösser, wenn mehrere Datenbezüger mit Daten versorgt werden müssen und diese unterschiedliche Anforderungen an die zusätzlichen Artikel-Informationen haben.

Bild- und Filmmaterial Die Anforderungen an Bilder sind heute massiv grösser als noch vor ein paar Jahren. Bis vor kurzem genügte in vielen Fällen je ein freigestelltes und ein «Milieu-Bild» (Stimmungsbild) pro Artikel. Die Anforderungen von Konsumenten und damit jene der E-Commerce Plattformen sind heute wesentlich höher. Nicht selten werden 360-Grad-Darstellungen von Produkten gefordert. Für «augmented reality» (erweiterte Realität) Lösungen, welche in den Branchen «Fashion» sowie «home and living» heute schon im stationären Handel Einzug halten, sind andere Bildinformationen gefordert als zum Beispiel für gedruckte Plakate. Diese Daten kann der Produzent in den wenigsten Fällen zur Verfügung stellen, der stationäre Handel und E-Commerce Plattformen fordern diese aber vom Grosshandel.

Der Autor Roger Busch ist Inhaber der buschconsulting GmbH und unterstützt Unternehmungen bei der Auswahl und Einführung von Business Software. Dank langjähriger Berufserfahrung verfügt er über ein breites Projektwissen und ist ein kompetenter Ansprechpartner bei technischen, betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Fragestellungen.


E-Commerce

Der Endkonsument erwartet oft auch Filme, welche den Artikel im Einsatz zeigen oder dessen Handhabung erklären. Werden dem Grosshändler Artikelbilder und Filme vom Lieferanten zur Verfügung gestellt, so muss geklärt werden, wie und in welchem Kontext diese verwendet werden dürfen. Der Händler muss daher sicherstellen, dass die Rechte an Bildern und Filmen nicht verletzt werden. Diese z.T. sehr aufwändige Verwaltung von Bild- und Filmrechten gehört neu auch in das Aufgabenspektrum von Grosshändlern.

Medienneutrale Datenbanken In medienneutralen Datenbanken werden Texte, Bilder, Filme und grafische Elemente von Produkten so abgelegt, dass diese für unterschiedliche Bezüger in der geforderten Qualität und mit dem nötigen Inhalt einfach, teilweise sogar automatisiert zur Verfügung gestellt werden. Abnehmer der Daten sind sowohl E-Commerce Lösungen wie auch Plattformen zum Aufbau und der Gestaltung von Katalogen und Prospekten. In medienneutralen Datenbanken werden die Informationen immer in der bestmöglichen Qualität abgelegt. Beim Export für einen definierten Datenbezüger werden die Daten in der notwendigen Qualität exportiert, und Bilder werden in das gewünschte Format und die benötigte Auflösung umgewandelt. Für die Pflege und Verwaltung dieser Informationen (Texte, Bilder, Filme und grafische Elemente) bieten sich heute PIM (Product Information Management) und MAM (Media Asset Management) Systeme an. Solche Lösungen werden von verschiedenen Softwareanbietern in Kombination angeboten.

Funktionen von PIM Lösungen Die am Markt verfügbaren PIM Lösungen beinhalten unterschiedliche Funktionen. Einige Beispiele: ∙∙ Anlage von Klassifikationen Für die strukturierte Ablage von Artikeln und Sortimenten werden eines oder mehrere Klassifikationssysteme angelegt. Mit Hilfe der Klassifikation können Artikel mit der gleichen Funktion oder Beschaffenheit einheitliche Artikelmerkmale (Attribute) zugewiesen werden. Standardisierte Klassifikationssysteme wie z.B. BMEcat (www.bme.de) sind bei gewissen Anbietern im Lieferumfang enthalten. Wie weit diese Standards für die Sortimente des Grosshändlers übernommen werden können, muss im Rahmen der Einführung der Lösung geprüft werden.

PIM- und MAM-Systeme verfügen über spezifische Funktionen, um Artikelinformationen und -bilder zu verwalten und in allen benötigten Formaten zur Verfügung zu stellen. (Grafik: busch-consulting)

∙∙ Import von Sortimente Für den elektronischen Import von Sortimenten stehen Schnittstellen oder sogenannte Importer zur Verfügung. Diese können unterschiedliche Dateiformate und -strukturen importieren. ∙∙ Mapping von Artikelattributen Nach dem Datenimport erfolgt die Zuordnung in die Klassifikation des PIM-Systems inklusive des notwendigen Mappings (Zuweisung) der Artikelattribute. Wird von einem Lieferanten die Farbe eines Artikels als «schneeweiss» bezeichnet, kann mit Hilfe der Mappings der Wert «schneeweiss» auf «weiss» geändert und dem Attribut «Farbe» zugewiesen werden. ∙∙ Massenupdates In PIM-Lösungen erfasste Daten müssen angepasst und verändert werden können. So muss es möglich sein, zusätzliche Attribute einer grösseren Anzahl von Artikeln zuzuweisen oder eine Gruppe von Artikeln einer anderen Klassifikation zuzuweisen. Damit diese zum Teil sehr umfangreichen Mutationen nicht manuell erfolgen müssen, stellen PIMSysteme Funktionen für das Massenupdate von Artikeldaten zur Verfügung. ∙∙ Export von Artikeldaten Aktuelle PIM-Systemen besitzen umfangreiche Funktionen für den Export von Artikeldaten. In den Systemen können die zu exportierenden Artikel und Sortimentsgruppe ausgewählt werden. Abhängig vom Empfänger werden die zu exportierenden Informationen und das notwendige Exportformat ausgewählt bzw. konfiguriert.

Wie PIM-Systeme verfügen Media Asset Management Systeme (MAM) über umfangreiche Import- und Export Funktionen, mit denen Bilder oder Filme einem Artikel oder einer Artikelgruppe zugewiesen werden können. Die zum Teil sehr umfangreichen Bildund Filmbibliotheken werden mit MAM-Systemen strukturiert und für unterschiedliche Anwendungszwecke zur Verfügung gestellt. Die Anforderungen zur Einhaltung der gewährten Bild- und Filmrechte können mit MAM-Systemen erfüllt werden.

Herausforderungen meistern Der Handel und der Grosshandel stehen vor grossen Herausforderungen, welche aktiv angegangen werden müssen. Neben guter Logistik und attraktiven Sortimenten muss der Grosshandel auch mit der Pflege und Verwaltung von Artikeldaten und Bilder umgehen können. Die Herausforderungen liegen dabei nicht nur bei der Auswahl und Einführung der geeigneten Business Software, sondern auch beim Aufbau der für die Datenpflege notwendigen Prozesse und bei den damit notwendigen organisatorischen Veränderungen. Um dies zu meistern, braucht es passende Business Software und ein umfassendes Projekt- und Veränderungsmanagement. <<

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E-Commerce topsoft Fachmagazin 17-1

E-Commerce Anbieter Die richtige Lösung, der passende Anbieter für erfolgreiche E-Commerce-Projekte: Kompetente IT-Spezialisten stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung. Von der Planung bis zur Inbetriebnahme und darüber hinaus begleiten Sie die folgenden IT-Unternehmen mit massgeschneiderten Dienstleistungen und leistungsfähigen Lösungen. Nutzen Sie eine persönliche Beratung, um die Möglichkeiten moderner Business Software für Ihr Unternehmen kennenzulernen.

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Die Web-Shop-Lösung AbaShop bietet eine Plattform, um Produkte im Web zu präsentieren und zu verkaufen. Sie ist nahtlos in das Modul Abacus Auftragsbearbeitung integriert. Das bedeutet, die Produktstammdaten inkl. Gruppierung, Preise, Bezeichnungen, Bilder sowie die Lagerdaten werden automatisch von der Auftragsbearbeitungssoftware in AbaShop übertragen und alle Änderungen wie Preisanpassungen, Lagerbestände, neue Bilder und Beschreibungen werden aktualisiert.

Abacus Enterprise für KMU AbaBau für das Bauhaupt-/ Baunebengewerbe AbaImmo für die Immobilienbewirtschaftung AbaFleet für das Flottenmanagement AbaCliK – Business-App für Spesen, Arbeitszeit, ESS und mehr AbaWeb für Treuhandunternehmen AbaNinja für Kleinunternehmen E-Business / AbaShop

Die AbaShop-Webseiten passen sich dynamisch den Eigenschaften des Endgeräts an und das Design ist frei gestaltbar. Gleichzeitig ist die Bedienoberfläche so vorbereitet, dass sie sich mittels Maus oder Touch komfortabel bedienen lässt. In die Lösung werden die aktuellsten Entwicklungen im Bereich des E-Commerce eingebunden. Sie ist somit optimal vorbereitet auf das zunehmend mobilere Shoppingverhalten und die immer engere Verlinkung mit Social-Media-Plattformen und weiteren Web-Systemen.

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∙∙ eNVenta ERP-Daten sind Webshop Daten und umgekehrt – Redundanzen, kostenintensive Schnittstellen und Doppelspurigkeiten entfallen ∙∙ Die Kosten belaufen sich auf einen Bruchteil derer einer Insellösung ∙∙ Aktualisierungen erfolgen in Echtzeit (z.B. Artikelpreise, Lagerbestände, Kundenkonditionen) ∙∙ Die Integration gewährleistet die Mandantenfähigkeit Ihres Shops

Kontaktpersonen Nadja Steiger Petra Kirschbaum

Produkte / Kernkompetenzen eNVenta ERP – 100% webbasiert patentierte(!) Releasefähigkeit LOBOS Enterprise Shop RAD Umfassende ERP-Kompetenz BRANCHENLÖSUNGEN: Stahlhandel mit Anarbeitung Bauzulieferer: Baustoffe, Holz, Beton Metallverarbeitung: Stanztechnik TGH: Werkzeuge, Elektro, do-it Elektrotechnik: Serie/Einzelfertigung Servicemanagement, Miete Dienstleister (IT, Vertragsmngmt)

Kontaktperson

Andrin Schaufelberger


E-Commerce

myfactory Software Schweiz AG Zürcherstrasse 66 b 9000 St. Gallen T +41 71 274 57 67 www.myfactoryschweiz.ch info@myfactoryschweiz.ch

myfactory – das Schweizer Cloud ERP/E-Commerce-System

Produkte / Kernkompetenzen

Die webbasierte Business Software für anspruchsvolle KMU überzeugt mit ihrem grossen Funktionsumfang. Handels-, Produktions- und Dienstleistungsunternehmen profitieren von einer vollständig integrierten Unterstützung sämtlicher Geschäftsprozesse. myfactory vereint ERP, CRM, PPS, MIS, Groupware, CTI und Schweizer Buchhaltung/Lohn in einem einzigen System. Vergessen Sie komplizierte Installationen und teure Investitionen: Als echte Cloud-Gesamtlösung lässt sich myfactory komplett über das Internet nutzen – jederzeit und überall.

Cloud ERP aus der Schweiz Cloud Business Software ERP, CRM, PPS, MIS, Lohn E-Commerce, Portal, Shop Fibu/Debi/Kredi/Costing Service/Support Dokumente Mobile Business, Smartphone/Tablet Marketing Zeitwirtschaft REST API Beratung, Schulung, Entwicklung

Der raffinierte Webshop, die mobile Verfügbarkeit auf allen Geräten, die Integration sämtlicher ERP-Daten, direkte Anbindungen an Drittsysteme und viele Zusatzfunktionen machen myfactory zur E-Commerce-Plattform erster Güte. Das kostenlose Swiss Solutions Erweiterungspaket liefert zudem zahlreiche Systemergänzungen mit echtem Mehrwert für Schweizer KMU.

MySign – Agentur und Softwarehaus unter einem Dach. Diesen dualen Ansatz verfolgen wir mit unseren 40 Mitarbeitenden erfolgreich seit über 15 Jahren. Und genau darin unterscheidet sich unsere Agentur und Software Schmiede von den meisten Online Agenturen. Das ist nicht nur ein riesiger Vorteil für unsere Kunden, sondern auch für die Umsetzung von eigenen Business-Ideen – ein wichtiges Standbein und weiteres Differenzierungsmerkmal.

MySign AG Agentur und Softwarehaus

MySign – die E-Commerce Experten. Unsere Fachspezialisten in den Disziplinen Design, Marketing, Technologie und Content machen MySign zum kompetenten Partner in den Bereichen E-Commerce, mobiles Web und Digital Branding. Besonders beim Thema E-Commerce manifestieren sich die Stärken von MySign sehr deutlich. Denn es gibt kaum ein Web-Projekt, bei dem die breiten Kompetenzen von MySign vollständiger zum Tragen kommen als beim Aufbau und Betrieb eines Onlineshops.

Neuhardstrasse 38 4600 Olten T +41 62 836 80 10 www.mysign.ch info@mysign.ch

®

photografix.ch GmbH WaWi Systeme Sonnmattstrasse 17 6206 Neuenkirch T +41 41 467 32 10 www.wawi.ch vertrieb@wawi.ch

Produkte / Kernkompetenzen B2B, B2C E-Commerce Corporate Websites Mobiles Web /Apps Responsive Design Usability / User Centered Design Online-Ticketing

Kontaktperson Reto Baumgartner

Produkte / Kernkompetenzen

Opacc ist ein mittelständischer, inhabergeführter Schweizer Softwarehersteller mit über 100 Mitarbeitenden mit Hauptsitz in Kriens-Luzern. Das Kerngeschäft ist die Entwicklung und der Ausbau der eigenen EnterpriseSoftware sowie deren Implementierung und Betreuung bei den Kunden. Opacc digitalisiert die Geschäftsprozesse der Kunden auf einer einzigen Anwendungsplattform.

OpaccERP OpaccERP MobileOffice OpaccERP Warehouse OpaccERP Lean Production Planning OpaccEnterpriseShop OpaccEnterpriseCRM OpaccOXAS OpaccOXAS DMAS Eine Plattform für alle Anwendungen Eine Plattform für alle Daten Eine Plattform für alle Funktionen Betrieb on-premise oder in der Cloud

Bei Opacc versteht man Swiss Made als Innovations- und Qualitätsversprechen. Die Enterprise Software Opacc basiert auf einer offenen SoftwareArchitektur und aktuellen Technologien. Die Kunden können zwischen klassischen On-premise- und modernen Cloud-Betriebskonzepten wählen. Opacc ist die Software mit der mehrfach bestbewerteten Update-Fähigkeit (Trovarit 2016). Deshalb bieten wir unseren Kunden eine umfassende Update-Garantie an.

Industriestrasse 13 6010 Kriens T +41 41 349 51 00 www.opacc.ch welcome@opacc.ch

David Lauchenauer

Alle Kompetenzen unter einem Dach

Opacc Extended Enterprise Software

Opacc Software AG

Kontaktperson

Kontaktperson

Alex Tiszberger

Warenwirtschaft, E-Business, Ladenlokal und Logistik aus einem System. Das ERP für den Versandhandel: JTL-Wawi Mit Wawi verwalten Sie all Ihre Vertriebskanäle in Bezug auf Sortimentspflege, Lagerbestandsanpassung und Bestellabwicklung. Wawi wird bereits von vielen kleineren und mittleren Unternehmen mit 1-100 Mitarbeitern und einem Sendungsaufkommen von bis zu 50'000 Sendungen im Monat eingesetzt. Als zertifizierte Spezialisten werden ERP und E-Business-Systeme durch uns seit 14 Jahren integriert und gewartet. Als Agentur für Werbung sind wir zudem als Full-Systemanbieter tätig.

Produkte / Kernkompetenzen

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Kontaktperson

JTL-Wawi ist die lizenzkostenfreie Software von JTL-Software GmbH Über 15'000 Unternehmen nutzen bereits die Wawi Zurzeit sind mehr als 18'000 JTL-Shops produktiv im Internet Bei eBay sind via Wawi zurzeit mehr als zwei Millionen Produkte gleichzeitig gelistet und bei Amazon werden bis 1.1 Millionen Artikel pro Monat damit abgewickelt.

Agentur für Werbung JTL-Wawi (ERP) JTL-WMS (Logistik) JTL-Shop (Shop) eCommerce (auch Multishops) Multichannellösung (eBay...) POS (Kassensysteme) OnDemand (Hosting) Support Thomas Lutz

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E-Commerce topsoft Fachmagazin 17-1

Deeplinking

Produkt-Vergleiche

Anzeige von Aktionen

Unlimitierte Anzahl Artikel

Bilder Zoomfunktionen

Produktvideos

Artikel Zusatzinformationen

Import / Export der Artikeldaten (CSV)

Artikelvarianten

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ABACUS E-Business

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www.bsb-business-it.ch

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ABRA GEN

Abra

www.abra-erp.ch

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blue office® E-Shop

blue office consulting ag

www.blue-office.ch

BusPro Shop

BusPro AG

www.buspro.ch

BWIP - Boss Web Information Plattform

Boss Info AG

www.bossinfo.ch

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Comarch ERP Webshop | Cloud

Comarch Swiss AG

www.comarch.ch

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coresuite eCommerce

coresystems ag

www.coresystems.ch

Ecommerce B2B

Online Consulting AG

www.online.ch

eicom® easy-shop

eicom GmbH

www.eicom.ch

GUS-OS Shop

GUS Schweiz AG

www.gus-group.ch

imagine business software®

ima ag

www.ima.ch

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IN:ERP Modul IN:Layout / WebShop

AS infotrack AG

www.asinfotrack.ch

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IN:ERP Modul IN:Layout / WebShop

Informing AG

www.informing.ch

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iShop für MENTOR Q

unisoft consulting gmbh

www.usc.ch

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JTL-Wawi (Multishop)

photografix.ch GmbH

www.wawi.ch

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LOBOS EnterpriseShop RAD

Lobos

www.lobos.ch

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Magento

Openstream Internet Solutions

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Magento – E-Commerce

Stämpfli AG

www.staempfli.com

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myfactory

Myfactory

www.myfactoryschweiz.ch

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MySignShop

MySign AG

www.mysign.ch

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Online Shop (web24shop.com)

Zwahlen Informatik

www.zwahlen-informatik.ch

OpaccEnterpriseShop

Opacc Software AG

www.opacc.ch

OXID4AX – Die eCommerce Lösung für Microsoft Dynamics AX

ESYON Schweiz GmbH

PhPepperShop

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Adaptive Produktsuchen

Guided Navigation

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Auktions-Integration

Geführte Suchen

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Visuelle Suchmöglichkeiten

Visuelles Browsing

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Multivendor Shop

URL www.abacus.ch

Produktkonfigurationen

Anbieter ABACUS Research AG

Kunden-, Produkt- und Supportforen

Produkt ABACUS E-Business

Die vollständige Übersicht mit online Evaluation finden Sie auf www.topsoft.ch/ecommerce

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Artikel- & Sortimentinformationen, Produktpräsentation Visuelle Darstellung der Produktkategorien

Marktübersicht E-Commerce Lösungen

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www.esyon.ch

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Glarotech GmbH

www.phpeppershop.com

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PhPepperShop

VIS Consulting AG

www.vis-ag.ch

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Shopware

Webstobe GmbH

www.webstobe.ch

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Steps E-Commerce

Step Ahead Schweiz AG

www.stepahead.ch

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Topix8 Webshop / e-Boutique / e-Commerce / Warehouse

Topix Schweiz

www.topix-ch.ch

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tosca E-Commerce Suite

dynasoft AG

www.dynasoft.ch

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TradePro

ITB-Swiss AG

www.itb-swiss.ch

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Tradino Web Shop für SelectLine

Spektra Netcom AG

www.spektra.ch

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WebMaker

AplusAG.CH SA

www.aplusag.ch

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Webshop / Webboutique / Warehouse

KMU Business Technologie Netzwerk

www.kmubtn.ch

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Webshoplösung

CSD Computer System AG www.csd-ag.ch

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WordPress

Openstream Internet Solutions

www.openstream.ch

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wy.by - Buchungs- und Reservationssystem

Icontel AG

www.icontel.com

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x x An Freunde empfehlen Anzeige von Neuheiten Auslösen von früheren Bestellungen

Whitelabelling Individuelles Design Indexierbarkeit Navigation

ZUGFeRD (EU) ZUGFeRD (inkl. ESR/PC für CH) Elektronischer Datenaustausch | EDI Elektronische Rechnungsstellung Accessability Bestellungen nur für registrierte User Bestellungen auch als Gast möglich Warenkorb Aktionen Transparente Versandkosten Verdeckte Bonitätsprüfung integrierbar Speicherung von Kundendaten Sichere Passwortübermittlung Sicheres Cookie-Handling

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Teilzahlungen

Funktionalität, Collaboration, Applikationen

Zertifizierter Shop

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Live-Shopping Komponenten

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Integration von Loyalitätsprogrammen

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Produktanimationen 3D

Landingpages

Marktplatz-Einbettung

Gutscheine

Produktabonnemente

Bestell- und Lieferstatus

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Anzeige von Lagerbeständen

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Lieferantenverträge im Portal einsehbar

Webportal

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E-Commerce topsoft Fachmagazin 17-1

Produkte online verkaufen reicht nicht mehr – Trends im E-Commerce 2017 E-Commerce heisst nicht mehr, Produkte online verkaufen. Gefragt sind gesamtheitliche Beratungs- und Lösungsansätze, Denken in Service- und Ökosystemen und Konzepten, die nicht mehr an Desktop-Browser und Smartphones gebunden sind. Und vor allem, die Sicht des Kunden in all seinen Facetten jederzeit einnehmen und sich nicht von internen Sachzwängen einschränken lassen. Die Herausforderungen 2017 im E-Commerce könnten vielfältiger nicht sein. >> Thomas Lang | Carpathia AG

Der Anteil an Waren, die an Endverbraucher (B2C) online verkauft wurden, kletterte 2015 in der Schweiz auf 14% im NonFood Bereich. Die Zahlen für 2016 dürften eine noch deutlichere Sprache sprechen. Und dies notabene über alle Branchen hinweg – und dabei sind wir bei einzelnen Sortimenten schon nahe der 50% Marke (Bücher, Filme, Musik etc.) oder bei HeimElektronik bei einem knappen Drittel aller Verkäufe, die digital abgewickelt werden. Noch eher tief sind die Quoten in Branchen wie Do-It/Baumarkt, Beauty, Spielwaren oder auch Schmuck und Uhren – noch. Die Geschichte hat uns in vielen, auch technologischen, Entwicklungen gelehrt, dass bis eine Marktpenetration von 10-15% erreicht wird, es eher zaghaft vonstattengeht. Dann jedoch ein wahrer Dammbruch stattfinden kann. Daher erstaunt es wenig, dass verschiedene Experten – von Detailhändlern über Logistikern bis hin zu Immobilien – Onlineanteile zwischen 25 und 33% in den kommenden Jahren erwarten. Carpathia und ich inklusive. Und dabei noch nicht mal eingerechnet sind die über 40% der stationären Käufe, die online vorbereitet werden. An einer professionellen digitalen Vertriebsplattform kommt heute niemand mehr vorbei, auch wenn es nicht mal um den reinen Verkauf geht. Denn «Digital» ist keine weitere Filiale, sondern das grösste Schaufenster für Händler und Dienstleister, das es je gegeben hat. Und das stellt besonders hohe Herausforderungen an Strategie und Konzeption wie auch Umsetzung und Betrieb.

Lösungen, nicht Produkte sind gefragt Der Grossteil der Schweizer Onlineshops vertreibt Produkte online und wundert sich, dass sie langsamer als der Markt wachsen und ständig an Marktanteilen verlieren. Produkte online verkaufen, kann heute jeder. Dazu braucht es nicht viel. Die benötigten technischen Komponenten sind meist frei am Markt erhältlich, die Produkte können gesourced werden und für Payment und Logistik stehen die Dienstleister in Reih und Glied bereit. Viele Konzepte, die wir prüfen dürfen, vergessen schlicht und ergreifend immer wieder den Kunden. Wenige machen sich Gedanken, an wen genau sie ihr Angebot adressieren, in welchen Momenten sie die Zielgruppe erreichen und welche Probleme 24


E-Commerce

sie ihnen lösen wollen. Anbieter wollen a priori online Produkte verkaufen und gelangen damit in die Preisspirale die nur eine Richtung kennt: nach unten. Vergleichbarkeit von Konditionen, Verfügbarkeiten und Lieferfristen sind an der Tagesordnung. Wer nicht über das nötige Volumen verfügt, ist schneller weg vom Fenster, als er oder sie sich das vorgestellt hat. Wenn Kunden lediglich nur ein Produkt online kaufen wollen – ja das gibt es auch –, dann werden sie zum günstigsten Anbieter gehen, der das Produkt am schnellsten kostenfrei liefert. Ganz einfach. Mit Schweizer Kostenstrukturen da international mithalten zu wollen, grenzt schon an ein Wunder. Eine Vielzahl der Kunden sucht jedoch nicht ein Produkt, sondern eine Lösung. Eine Lösung, um beispielsweise ein schweres Bild an einer Betonwand zu befestigen, und nicht die Suche nach einem Bohrhammer, einem Satz Dübel und entsprechenden Schrauben. Kundinnen suchen nicht ein Cocktail-Kleid von Chi Chi London, Schuhe von Högl und eine Tasche von Valentino, sondern wollen toll aussehen am nächsten Gala-Dinner. Es gilt dabei, die Kompetenz und Beratung in den digitalen Kanal zu transformieren und nicht einen online Zugang zum Warenlager zu ermöglichen.

Denken in Ökosystemen, Plattformen und Marktplätzen Doch bei der Beratung und der Vermittlung von Lösungen hört es noch lange nicht auf. Das Denken in Ökosystemen geht dabei in eine ähnliche Richtung, wenn auch mit Fokus auf Technologie und Prozesse. Eine professionelle und erfolgreiche E-Commerce Plattform zu betreiben, ist nicht nur aufwändig, sondern mit erheblichen Ressourcen verbunden. Warum diese also nur für diesen einen Zweck nutzen und nicht anderweitig profitieren oder für Dritte öffnen? Warum eigene Kompetenzen verschiedenster Art nicht intelligent monetarisieren und mit Services ebenfalls Erträge generieren, sei es im Category-Management mit erstklassigem Content und Konditionen, sei es mit wegweisenden technischen Innovationen und atemberaubenden Skalierungsmöglichkeiten, sei es mit hocheffizienten und modularen Prozessen oder Marketing/Kommunikation, die ihresgleichen suchen. Ein Blick auf die führenden Player reicht. Amazon ist schon lange ein Ökoystem für sich. Es hat von Beginn weg verstanden, seine Kernkompetenzen, welche Amazon absolut beherrscht, in Services zu wandeln und für

10 E-Commerce Empfehlungen 2017 1. Lösungen statt Produkte 2. Personalisierung statt Einheitsbrei 3. Beratungskompetenz statt Warenlager 4. Aussensicht statt Innensicht 5. Dialog statt Monolog 6. Everywhere statt Browser 7. Marktplätze statt Selbstdarstellung 8. Ökosysteme und Frameworks statt Isolation und Monolithen 9. Plattformen statt Abschottung 10. Voice und Gesten statt Tastatur

Carpathia ist die führende neutrale und unabhängige Unternehmensberatung für Digital Business, E-Commerce und Digitale Transformation im Handel. Unser Team vereint jahrzehntelange Erfahrung in digitalen Vertriebskonzepten, Strategien und Geschäftsprozessen. Über 150 Kunden mit einem konsolidierten Onlineumsatz von mehr als 3 Milliarden Franken vertrauen auf die neutrale Expertise von Carpathia. Zusammen mit einer breit abgestützten Jury verleiht Carpathia jährlich die Swiss E-Commerce Awards und organisiert die grösste E-Commerce Konferenz der Schweiz. Der Digital.Business.Blog http://blog.carpathia.ch gehört zu den meist gelesenen Blogs zu diesem Thema im deutschsprachigen Europa und Thomas Lang gilt als einer der führenden digitalen Köpfe der Schweiz laut Handelszeitung.

Dritte zu öffnen. Dies gilt für das Handelsgeschäft mit den Marktplätzen, für die Logistik mit den Fulfillment-Dienstleistungen bis hin zur Technologie wo im Bereich von Rechenund Speicherleistung Massstäbe gesetzt wurden. Auch Zalando wird zum Ökosystem und fokussiert unter anderem auf seine BrandSolutions, währenddessen ein AboutYou aus dem deutschen Otto-Konzern seine Systeme für Dritte öffnete, ganz im Sinne von Open Data. Auch in der Schweiz sind wegweisende Lösungen in Betrieb. Galaxus, das sich zunehmend zum Warenhaus entwickelt und dabei von interessanten Wachstumseffekten profitieren kann. Die Ex Libris, deren WhitelabelLösungen zahlreiche Schweizer Plattformen mit Medien bedient und dabei ihre eigenen hocheffizienten Einkaufs- und Logistikprozesse skalieren kann. Coop und Swisscom, die zusammen Siroop lancierten und sowohl kulturell wie auch technologisch und kommunikativ neue Massstäbe setzen.

Oder auch Brack.ch, wo man die eigene Infrastruktur und Prozesse derart beherrscht, dass man sich nun zum E-Commerce Enabler entwickelt. So wird Brack für Intersport die gesamte E-Commerce Logistik wie auch Vertriebsplattform betreiben, basierend auf den eigenen Systemen und Prozessen. Diese Beispiele haben alle einen gemeinsamen Nenner: Man ruht sich nicht auf dem eigenen Erfolg aus, sondern versucht, die erworbenen Kernkompetenzen und Wettbewerbsvorteile zu monetarisieren und für Dritte zu öffnen. Dass man dabei seine eigene Rolle weiter stärkt, liegt auf der Hand.

Everywhere Commerce Heutige E-Commerce Modelle konzentrieren immer noch zu stark auf den Desktop-Browser. Erfolgreiche mobile Konzepte sind nicht nur in der Schweiz noch äusserst rar, bieten aber ungeahnte Möglichkeiten. Doch auch die Fokussierung auf Smartphones als Bestell-Devices greift zu kurz. Vielmehr 25


Publireportage

Vom WebShop zur E-Commerce Plattform Wer das E-Commerce Potenzial noch nicht ausschöpft, vergibt eine hervorragende Chance. Das Internet ist für Kunden und Konsumenten längst zu einem natürlichen Informations- und Einkaufsmedium geworden. Ein WebShop allein genügt heute nicht mehr, eine E-Commerce Plattform mit allen Kundeninteraktionen auch ausserhalb des Online-Kanales ist erforderlich. Die Skepsis gegenüber dem Online-Absatzkanal ist grösstenteils verflogen. Opacc hat von Anfang an eine tragfähige Lösung für den Online-Handel offeriert. Mit dem OpaccEnterpriseShop lassen sich bestehende Kunden bedienen, neue Kunden gewinnen und es eröffnen sich neue Märkte. Die zu Grunde liegende technische Infrastruktur spielt wohl die wichtigste Rolle, wenn es darum geht, die Vorteile dieses Absatzkanales wirklich erfolgreich zu nutzen. Der WebShop von Opacc bietet die vollständige Integration in bestehende Geschäftsprozesse an und ist nahtlos mit dem OpaccOXAS verzahnt. Die gesamte Wertschöpfungskette, vom Online-Angebot bis zum After Sales Management, basiert somit auf einer einzigen Plattform. Schnittstellen sind unnötig. Die Flexibilität in der Gestaltung des Business-Modells wird dabei ebenso unterstützt, wie der Marktauftritt des Online-Ladens. Ob ein serviceorientierter Business-to-Business Shop (B2B) geplant ist, oder ob Endkunden (B2C) damit bedient werden: Der OpaccEnterpriseShop unterstützt beide Varianten. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass Schweizer Online-Kunden ein umfassendes, stets aktuelles Sortiment sowie verlässlichen Service verlangen. Diese Anforderungen stellen hohe Ansprüche an Shop-Betreiber und deren Systeme. Der OpaccEnterpriseShop meistert diese Herausforderung und bestätigt die Strategie der medienbruchfreien Integration des WebShops in die gesamte Unternehmenssoftware. Bei der Definition, Optimierung und Einführung von WebShops kann Opacc auf einen grossen Erfahrungsschatz und ausgewiesene Fachkräfte zurückgreifen. So wurden in den vergangenen Jahren in enger Zusammenarbeit mit den Kunden mehr als 50 WebShops erfolgreich live geschaltet.

Opacc Extended Enterprise Software In ihrem Unternehmen einzeln oder kombiniert einsetzbar. OpaccOXAS: Die Plattform für die digitale Transformation, offen, zentral und skalierbar für all Ihre Transaktionen, Prozesse und Informationen. OpaccOXAS stellt das gemeinsame Fundament aller Opacc-Anwendungen dar und verwaltet sämtliche Daten, Dienste und Funktionen. Diese Daten und Funktionen werden über "Public Interfaces" zur Verfügung gestellt, wobei es unerheblich ist, ob es sich um die 3 Opacc-Anwendungen oder gar um individuelle ZusatzAnwendungen handelt. Die Anwendungen können auf jeglicher Art von Endgeräten genutzt werden – vom PC über das Tablet bis zum Handy. Mit OXAS gibt es keine redundanten Daten, keine Medienbrüche, alle relevanten Daten sind immer verfügbar. OpaccEnterpriseShop: Übernehmen Sie die volle Kontrolle Der OpaccEnterpriseShop greift auf die gleiche Funktions- und Datenbasis zu wie alle anderen Anwendungen der Opacc Enterprise Software. Deshalb kann der WebShop vollständig in bestehende Geschäftsprozesse integriert werden. Alle Aktivitäten, vom Online-Angebot bis zu den Aufgaben, die nach dem Verkauf erledigt werden müssen, basieren auf einer einzigen Plattform. Schnittstellen sind unnötig. OpaccERP: Steuert alle internen und mobilen Prozesse und Informationen mit SystemOpaccEnterpriseCRM: Auch mobil nahtlos zusammenarbeiten

www.opacc.ch

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Neue Referenzen:

PUAG AG Seit Dezember 2016 ist der OpaccEnterpriseShop bei Puag nun live. Gleich wie OpaccERP basiert er auf OpaccOXAS und verwendet die gleichen Daten. So erhalten die Kunden im Shop dieselben Konditionen, wie bei den bisherigen Aufträgen. Zusätzlich haben sie Zugriff auf alle bisherigen Aufträge, ganz egal, ob die Bestellung über den OpaccEnterpriseShop oder einen anderen Kanal erfolgte.

Arnold Walker AG Wer im Wallis ein Restaurant besucht, hat mit Sicherheit auch Walker Produkte auf dem Teller. Denn die Arnold Walker AG beliefert täglich Grossverbraucher mit einem umfassenden Sortiment von Frischund Tiefkühlprodukten. Dank dem neuen OpaccEnterpriseShop können Walker-Kunden ihre Bestellungen nun rund um die Uhr platzieren. Dies gleichermassen effizient über Desktop, Tablet oder das Smartphone. Und ausgewählte Zusatzfunktionen unterstützen die Kunden gar wirkungsvoll bei der Bewirtschaftung des eigenen Lagers.


topsoft Fachmagazin 17-1

muss man sich öffnen – B2C und B2B – und ganz klar auf die Situationen, Orte und Optionen konzentrieren, wo ein Bedarf entstehen und sogleich eine Bestellung erfolgen kann. Die Lancierung der Amazon Dash-Buttons vor rund 2 Jahren in den USA (seit Sommer 2016 auch in Deutschland verfügbar) und kurz darauf von Amazon-Echo zeigt, wohin die Reise gehen wird. Orders werden dort registriert, wo der Bedarf entsteht. Übrigens etwas, was führende B2B-Händler auch in der Schweiz schon lange sehr erfolgreich im Einsatz haben. Aber auch hier steht der Verkauf von Produkten, die Deckung eines Bedarfs oder die Bevorratung eines Lagers nicht alleine im Mittelpunkt. Ebenso wegweisend sind die Interaktionsmöglichkeiten mit den Geräten neuster Art. Sind es bei Low-Interest-Produkten im Haushalt oder C-Teilen im Grosshandel einfachste Gesten wie das Drücken auf einen Knopf für die Nachbestellung von ToilettenPapier, Waschmittel, Rasierklingen oder neuen Dichtungsringen, Schrauben oder Distanzhaltern. Für die Beratung rückt vermehrt die Stimme und die Konversation mit einer Maschine in den Vordergrund. Hat Apple hier mit Siri seine ersten Gehversuche auf den Smartphones vollzogen, ist Alexa

E-Commerce

auf Amazons Echo-Geräten schon eine ganz andere Liga an sogenannten Voice-Control Devices. Dasselbe gilt für Google Home, die zusammen schon fast eine ganz natürliche Konversation erlauben. Die Möglichkeiten dabei sind unbegrenzt und erstrecken sich schon heute von Small-Talk über Nachforschungen, Tipps, Auskunft zu Börse-WetterVerkehr bis hin zu Beratung und eben Einkaufen. Kurze Stimmbefehle wie «Alexa, bitte noch Toilettenpapier in den Einkaufswagen legen» dürften demnächst so natürlich sein wie früher mit dem Bleistift die traditionelle «Poschti-Liste» zu vervollständigen.

The Winner takes it all Haben wir überhaupt noch eine Chance gegen diese internationalen übermächtigen Mitbewerber und Technologiekonzerne? Die Frage ist berechtigt und stellt gleichzeitig eine der grössten Herausforderungen im E-Commerce ohnehin dar. Denn die Sache mit dem Heimatschutz im Onlinehandel ist schon lange passé. Währung, Zoll und Sprache stellen kaum noch ein Hindernis dar für internationale Händler wie auch der Schweizer Onlinekunde wenig Berührungsängste hat, seinen Bedarf im Ausland zu decken. Sei dies in den unmittelbaren Nachbarländern wo mit Zalando der

Angstgegner der heimischen Modehändler seine Basis hat oder auch in Übersee im Heimatland von Amazon. Und nicht weniger relevant ist das Reich der Mitte, von wo Päckli mit chinesischen Absendern seit Monaten die Schweizer Logistiker fluten und mit exponentiellen Zuwachsraten auf Trab halten. Ja, the winner takes it all und es wird schwierig für Schweizer Händler, hier mitzuhalten. Und wer sich ohnehin nur auf den Handel konzentriert – unabhängig ob online oder nur stationär – ob B2C oder B2B – dürfte sich über kurz oder lang eine neue Daseinsberechtigung suchen müssen. Denn durch die Digitalisierung wird der Handel regelrecht zerrieben werden. Zerrieben zwischen Herstellern und Endkunden. Zerrieben zwischen internationalen Grosshändlern und Technologie-Giganten. Und als erstes müssen wohl diejenigen daran glauben, die nach wie vor Produkte und keine Lösungen verkaufen. <<

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Business Intelligence topsoft Fachmagazin 17-1

Wo Big Data heute genutzt wird Über 40 Prozent aller Unternehmen haben laut einer internationalen BARC-Anwenderbefragung bereits praktische Erfahrungen mit Big Data – sei es als fester Bestandteil ihrer Unternehmensprozesse oder als Pilotprojekt. Und die erzielten Vorteile sind häufig höher als erwartet. >> Herbert Stauffer | Geschäftsführer BARC Schweiz GmbH

Fragt man weltweit Unternehmen, für die eine Big-Data-Initiative zumindest denkbar ist, was sie sich davon versprechen, so sind es vor allem drei Ziele: sie wollen grosse (57 Prozent) und unterschiedlich strukturierte Datenmengen (50 Prozent) in den Griff bekommen, schnellere und bessere Analysen machen (55 Prozent) und ausgefeilte Prognosetechniken nutzbringend bei der Datenauswertung einführen (51 Prozent). Damit verbunden ist häufig die Hoffnung, zusätzliche Informationen für die Steuerung des Unternehmens und zur Entwicklung neuer Produkte oder gar Geschäftsmodelle zu gewinnen. Und diese Erwartung scheint sich oftmals zu erfüllen, berichten doch in der BARC-Studie «Big Data Use Cases 2015 – getting real on data monetization» viele derjenigen Unternehmen, die bereits eine Big-Data-Initiative gestartet haben, von beachtlichen Vorteilen, die sich für sie aus der Analyse und Einbeziehung großer und unterschiedlich strukturierter Datenmengen in die täglichen Abläufe ergeben haben. Danach helfen ihnen diese Informationen bei strategischen Entscheidungen (69 Prozent), sie ermöglichen eine effektivere Steuerung operativer Prozesse (54 Prozent), helfen die 28

eigenen Kunden besser verstehen (52 Prozent) und allgemein die Kosten zu senken (47 Prozent). Dort, wo Unternehmen den finanziellen Nutzen bereits genauer beziffern können, geht man von einer durchschnittlichen Umsatzsteigerung von acht Prozent und einer Kostensenkung um zehn Prozent aus. Erfreulich ist zudem, dass Unternehmen mit ersten Big-Data-Erfahrungen ihre Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern in vielen Punkten sogar übertroffen sehen. Deutlich zeigt die Befragung auch, dass Big-Data-Initiativen häufig aus der Unternehmensleitung angestossen werden. So ist dort, wo solche Vorhaben heute bereits Bestandteil der Unternehmensprozesse sind, in 61 Prozent der Fälle das Management der Treiber/Vordenker. Die Fachbereiche sind hingegen insgesamt noch sehr passiv und wesentlich seltener die treibende Kraft.

Projekttreiber und Herausforderungen Mit der Praxis nimmt auch die Vielfalt der Anwendungsfelder für Big-Data-Analysen zu, wie bereits frühere BARC-Untersuchungen

gezeigt hatten. Aktuell sind dabei vor allem Auswertungen, die mehr über die Wünsche, Motive, Bedürfnisse sowie das Verhalten der Kunden verraten, eines der häufigsten Ziele solcher Vorhaben. Big-Data-Initiativen können die komplette Interaktion mit dem Unternehmen transparent machen, sofern es gelingt, die Daten von den vielfältigen Kontaktpunkten mit Kunden

Der Autor Herbert Stauffer ist Geschäftsführer der BARC Schweiz GmbH. Er hat 25 Jahre Erfahrung in Business Intelligence und Data Warehousing, als Projektleiter, Hochschuldozent, Architekt, Trainer und Buchautor. Dabei hat er sich auch Fragestellungen zur BI-Strategie, Governance- und Qualitätssystemen spezialisiert.


Business Intelligence

Fachmesse 29./30. August 2017 Messe Zürich

topsoft BI Park powered by BARC Steigern Sie die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens, treffen Sie sichere Führungsentscheide, optimieren Sie die Effizienz Ihrer Geschäftsprozesse! Immer mehr Firmen nutzen die Vorteile von Business Intelligence (BI) als Schlüssel zum Erfolg. Im BI Park der topsoft Fachmesse präsentieren Experten und Lösungsanbieter alles, was Unternehmen über BI wissen sollten. Das abwechslungsreiche Referatsprogramm vermittelt aktuelles Wissen mit konkretem Praxisbezug. Organisiert und moderiert wird der BI Park durch das Beratungs- und Analyseunternehmen BARC.

aus den Datensilos zu holen, zusammenzuführen und in Gänze auswertbar zu machen. Wo dies der Fall ist, können Unternehmen zielgerichteter und individueller Kunden ansprechen, Abwanderungen rechtzeitig verhindern oder auch neue Kunden gewinnen. So erklärten Unternehmen mit Big-Data-Initiative, entsprechende Analysen im Marketing (25 Prozent) und im Vertrieb (23 Prozent) vorzunehmen. (Siehe Abbildung 1 sowie Beispiele aus dem Vertrieb in Abbildung 2, Seite 31). Ähnliche Planwerte ergeben sich bei den Unternehmen, die Big-Data-Initiativen derzeit planen oder sich solche zumindest vorstellen können. Gleichwohl finden sich auch in allen anderen Unternehmensbereichen heute schon ausreichend Anwendungsfälle für die Nutzung von Big Data. So liegt beispielsweise der Anteil produktiver Lösungen im Controlling (siehe Abbildung 3, Seite 31) und in der IT mit je 21 Prozent nur wenig unter den Vorreitern im Marketing/Vertrieb. Und sowohl hier als auch beispielsweise in der Produktion, Forschung & Entwicklung oder bereichsübergreifenden Anwendungen zeigen sich auffällig hohe Planwerte (langfristig zwischen 34

Abbildung 1: In welchen Bereichen nehmen Sie in Ihrem Unternehmen Big-Data-Analysen vor bzw. planen Sie Big-Data-Analysen vorzunehmen? (n=423) Quelle: BARC-Anwenderbefragung «Big Data Use Cases 2015 – getting real on data monetization».

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«BusPro ist einfach bedienbar und sehr flexibel.» Bernhard Meyer, SISO-Mecanis AG Werkzeug-Handel, Engineering und Fertigung von Präzisionswerkzeugen

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38. SKO-LeaderCircle Der Event zum Buch

Flexible Workforce – Albtraum oder Wundermittel?

Mittwoch, 15. März 2017, 17.30 Uhr SIX ConventionPoint, Selnaustrasse 30, 8021 Zürich

Digitalisierung, veränderte Bedürfnisse und der globale Wettbewerb sind Treiber der Flexibilisierung von Personalressourcen. Wie nutzen wir die Potenziale und reduzieren die Gefahren? Mit welchen Flexibilisierungstrends müssen wir uns auseinandersetzen? Was sind Chancen und Risiken von neuen, digitalen Gig- oder Crowd-Working-Plattformen? Wie verändert sich die Rolle des HR? Welche Führungskompetenzen sind gefordert und wie beeinflussen flexible Beschäftigungsverhältnisse die Gesundheit des Mitarbeitenden? Die Autoren des neuen Ratgebers «Flexible Workforce – fit für die moderne Arbeitswelt?» geben einen Einblick in aktuelle Trends und zeigen konkrete Ansatzpunkte für die Führungs- und die HR-Praxis auf. Podiumsgäste • Prof. Dr. med. Georg Bauer Head Public & Organizational Health Uni Zürich • Viktor Calabrò Gründer und CEO Staff Finder • Dr. Marcel Oertig VR-Präsident und Partner Avenir Group • Prof. Dr. Martina Zölch Leit. Institut für PM, FHNW • Stefan Barmettler Chefredaktor Handelszeitung, Moderation Diskutieren Sie mit, und bringen Sie Ihre Erfahrungen ein. Der Begrüssungsapéro und der anschliessende Apéro riche bieten die ideale Gelegenheit zur Vertiefung und zum Netzwerken. Anmeldung bis 9. März 2017 unter: www.sko.ch/leadercircle oder E-Mail: info@sko.ch

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topsoft Fachmagazin 17-1

und 56 Prozent in den verschiedenen Abteilungen), die eines unterstreichen: Big Data kommt früher oder später so gut wie überall an. Nach Branchen betrachtet zeigt sich aktuell noch ein sehr unterschiedlicher Nutzungsgrad von Big Data: Während sich der Handel eine Führungsposition gesichert hat (27 Prozent der Unternehmen aus dem Handel haben Big-Data-Initiativen als Bestandteil ihrer Unternehmensprozesse umgesetzt), kommt das viel diskutierte Thema Industrie 4.0 – also vor allem die stärkere Digitalisierung von Produktions- und Logistikprozessen – beim Thema Big Data nur schleppend voran. Nur 13 Prozent der Industrieunternehmen berichten, Big-Data-Analysen seien Teil ihrer Unternehmensprozesse. Dennoch scheint die Diskussion auch hier langsam ein Umdenken zu bewirken: Mit 24 Prozent weisen die Industrieunternehmen den höchsten Wert bei den Pilotprojekten aus.

Hindernisse, Datenschutz und Skills

Business Intelligence

Abbildung 2: Beispiele für heute bereits genutzte Big-Data-Anwendungen im Vertrieb. Quelle: BARC-Anwenderbefragung «Big Data Use Cases 2015 – getting real on data monetization».

Allerdings dürfen die mit Big Data verbundenen Herausforderungen nicht unterschätzt werden. 38 Prozent der Befragten suchen weiterhin nach überzeugenden Einsatzszenarien. Und der Datenschutz und Datensicherheit bleiben die beiden grössten Probleme selbst für die Unternehmen, die schon heute Big-Data-Initiativen in ihren Unternehmensprozessen implementiert haben. Praktisch überall auf der Welt klagten Unternehmen zudem über fehlende technische und fachliche Big-Data-Expertise. Auch wenn viele Unternehmen behaupten, intern neue Stellen in diesem Bereich schaffen wollen, werden sie sich nach weiteren Kandidaten auf den weltweiten Arbeitsmärkten umsehen müssen. Doch diese können auf absehbare Zeit nicht einmal annähernd den Bedarf abdecken. Dieser Umstand könnte sich zu einem echten `Showstopper´ für Big-DataVorhaben entwickeln und macht daher auch die Weiterbildung der vorhandenen Mitarbeiter umso dringender! <<

Abbildung 3: Beispiele für heute bereits genutzte Big-Data-Anwendungen im Controlling. Quelle: BARC-Anwenderbefragung «Big Data Use Cases 2015 – getting real on data monetization».

An der BARC-Umfrage «Big Data Use Cases 2015 – getting real on data monetization» beteiligten sich insgesamt 559 Teilnehmer. Mit 37 Prozent stammen die meisten Teilnehmer aus der DACH-Region, gefolgt von Teilnehmer aus Nordamerika (22 Prozent) und solchen aus anderen, etwa gleich stark vertretenen europäischen und weltweiten Regionen. Es wurde eine breit gefächerte Branchenverteilung der Studienteilnehmer erreicht. Besonders häufig ist die IT (16 Prozent), die Fertigungsindustrie (14 Prozent), die Beratungsbranche (13 Prozent) und der Handel (8 Prozent) vertreten. Kostenloser Download unter: http://barc.de/docs/big-data-use-cases

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Coffee Break topsoft Fachmagazin 17-1

Coffee Break… mit Adrian Frischknecht, CEO blue office consulting ag Der Schweizer ERP-Markt ist hart umkämpft. Mit welchen Verkaufsargumenten hat sich blue office gewappnet? Unsere Kundenbetreuung sichern wir durch regionale, zertifizierte Fachhandelspartner. Damit bekommen unsere Kunden persönliche Ansprechpersonen, es ist keine anonyme Betreuung durch irgendein Callcenter. blue office® besticht durch die einfache Bedienung und die Möglichkeit der raschen Implementierung im Unternehmen. Es ist firmen- und benutzerspezifisch anpassbar und bietet dabei ein optimales Preis-/ Leistungsverhältnis. Wir entwickeln die Software ständig weiter, auch erweitern wir stets unser Know-how. Dazu kommt natürlich, dass die gesamte Entwicklung vollumfänglich in der Schweiz geschieht. Schweizer Qualität also.

Sie entwickeln also nach wie vor Software in der Schweiz. Weshalb? Zum einen liegen hier unsere Wurzeln, unsere Tradition. Aber «Made in Switzerland» ist natürlich auch noch immer ein starkes Qualitätsmerkmal. Und es zeigt unsere Wertschätzung für die einheimischen Fachleute. Durch unsere Nähe zum Schweizer Markt profitiert aber auch ganz klar unsere Kundschaft – und wir sichern dazu noch Arbeitsplätze in der Schweiz.

In Kürze wird es einen neuen Release von blue office geben? Ein Meilenstein? Was wird sich ändern? Adrian Frischknecht, Geschäftsleiter/CEO blue office consulting ag

blue office verkörpert die typischen Schweizer Eigenschaften «fleissig, kontinuierlich, bescheiden und still», oder täuscht der Eindruck? Erzählen Sie uns ein bisschen über blue office. Nein, der Eindruck täuscht nicht. Diese Eigenschaften charakterisieren unser Unternehmen sogar sehr treffend. Gegründet wurde blue office® 1998, wir feiern also nächstes Jahr das 20-Jahr-Jubiläum. Dabei befinden sich alle Aktien im Mitarbeiter-Besitz, es steckt kein fremdes Kapital im Unternehmen. Unseren Sitz haben wir in Hochdorf, Kanton Luzern. Wir bieten mit blue office® eine branchenneutrale Softwarelösung mit Spezialisierung auf Warenwirtschaftssysteme. Dabei gehören ständige Anpassungen an die Markterfordernisse natürlich zu unseren Stärken. Damit bieten wir Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen jeder Branche an. Dabei decken wir viele Bereiche ab: Auftragsbearbeitung, die Lagerverwaltung und die Produktion, aber auch die Zeiterfassung und sogar das Rechnungswesen.

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blue office® 4 ist komplett objektorientiert aufgebaut und auf Microsoft® .NET Framework entwickelt. Diese Funktionalität ermöglicht die Abbildung von firmenspezifischen Abläufen und Geschäftsprozessen mit eigenen Zusatzprogrammierungen, welche nahtlos integriert werden können (Add-Ins). blue office® 4 verbindet somit die Vorteile einer Standard-Software mit der hohen Anpassbarkeit einer Individuallösung. Dazu bietet sie verbesserte und vereinfachte Arbeitsabläufe mit einer gleichzeitig optimierten Performance. Schon in den verschiedenen Grundversionen findet der Kunde einen erweiterten Funktionsumfang, welche mit Zusatzmodulen noch ergänzt werden kann. Dank des neuen Form-Designer kann die Arbeitsoberfläche nun individuell pro Benutzer oder auch Benutzergruppe gestaltet werden. Auch die Zeit- und Leistungserfassung kommt in einem neuen Layout daher. Bis anhin war blue office® ja nur auf Deutsch verfügbar. Neu haben wir die Sprachen erweitert und der Benutzer kann nun wählen zwischen Deutsch (je für die Schweiz, Deutschland und Österreich), Französisch (Schweiz), Italienisch (Schweiz) und Englisch (USA).


Coffee Break

Firma:

blue office consulting ag

Adresse: Turbistrasse 10, 6280 Hochdorf Telefon +41 41 911 07 11 info@blue-office.ch www.blue-office.ch

Mit Partnern in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich ist man im DACH-Raum präsent. Wie lassen sich die jeweiligen Landesinteressen und -Spezifikationen unter einen Hut bzw. in eine Lösung bringen? Dank unseren Fachhandelspartnern in Deutschland oder unseres Distributors in Österreich, der Seebacher-Group, sind wir vom Inhalt her immer nahe am Markt und kennen uns somit auch dort gut aus. Auf der technischen Seite ermöglicht unsere flexible Software-Architektur den Kunden die einfache Auswahl der länderspezifischen Versionen. Da gibt es also überhaupt keine Probleme.

Gründung:

1998

Geschäftsführer: Adrian Frischknecht, CEO Mitarbeitende: 12 Niederlassung:

blue office deutschland gmbh in Konstanz

Anzahl Partner: Schweiz: 52 Deutschland: 26 Österreich: 18 Anzahl Kunden

ca. 2000

Welche Trends – technologisch, wirtschaftlich oder gesellschaftlich – finden Sie derzeit am spannendsten? Sicher ist die Globalisierung noch lange nicht abgeschlossen, da wird noch vieles passieren. Dann ist natürlich die Digitalisierung ein grosses Thema, die Vernetzung über die eigenen Unternehmensgrenzen hinaus (E-Rechnung, E-Payment, elektronischer Belegaustausch), die mobilen Lösungen sind interessant und natürlich auch der Wechsel zu den Cloud-Anwendungen. Auf der anderen Seite entstehen neue, spannende Berufsfelder in der IT-Branche. Wir beobachten diese Entwicklungen genau.

Wie richtet sich blue office darauf aus? Wo setzt Ihre Strategie für die nächsten Jahre an? Wir bauen auf top ausgebildete Fachhandels- und Lösungspartner sowie auf sehr leistungsfähige Integratoren. Dazu kommt natürlich eine kontinuierliche, auf dem Markt ausgerichtete Weiterentwicklung unserer Software. Hierfür setzen wir auf eine marktgerechte Altersdurchmischung in der Entwicklungsabteilung. Und natürlich werden wir den Schwerpunkt auf die mobilen Anwendungen legen. Dabei werden wir aber die Kosten für die Unternehmen, die blue office® einsetzen, natürlich tief halten.

Zum Schluss eine persönliche Frage: Auf welchen Stolperstein würden Sie einen Freund aufmerksam machen, wenn sein KMU ein neues ERP einführen will? Gute Frage. Die ERP-Einführung sollte er nicht nur als IT-Angelegenheit betrachten. Vielfach ändern sich mit der Einführung einer umfassenden ERP-Lösung auch die Abläufe und Organisationsprozesse des Unternehmens. Deshalb sollte er für die Projektplanung ein Pflichtenheft mit den eigenen Anforderungen erstellen und diese möglichst detailliert darstellen. Dann sollte dieser Freund natürlich auf erfahrene Anbieter setzen, die auch in all den relevanten Punkten die nötige Unterstützung bieten. Und nicht zuletzt gilt es, eben auch für die wiederkehrenden Kosten einen Rahmen zu setzen, diese im Angebot zu prüfen und diesen Posten bei der Evaluation auch einzukalkulieren. <<

Die stellvertretende Geschäftsleiterin Nadja Steiger an ihrem Arbeitsplatz

Gespräch: Alain Zanolari | schmid+siegenthaler consulting gmbh

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IT-Konkret topsoft Fachmagazin 17-1

Bestellen, liefern, verarbeiten – frische Zutaten aus dem E-Shop von Adank Davos Der Früchte- und Gemüsehändler Adank beliefert die Hotel- und Gastrobranche der Region DavosKlosters mit Frischprodukten und Non-Food-Artikeln. Die meisten seiner Kunden haben ihre Ware bisher per Telefon oder Fax bestellt, doch die Zeiten ändern sich. Immer mehr erledigen ihre Bestellungen heute elektronisch über den AbaShop. Das erleichtert dem Handelsunternehmen und seinen Kunden gleichermassen die Arbeit. >> Christian Bühlmann | schmid + siegenthaler consulting gmbh

Seit über hundert Jahren beliefert die heutige Adank Davos AG ihre Kunden mit Früchten und Gemüse. Das Angebot des traditionsreichen Handelsunternehmens umfasst rund 3500 Artikel aus dem Food- und Non-FoodBereich. Es wird von 90 Prozent aller Gastronomie- und Hotelleriebetriebe sowie Kliniken der Region Davos-Klosters in Anspruch genommen. Der Grundstein wurde 1907 von Abraham Adank mit der Gründung eines

Kolonialwarengeschäfts gelegt. Seither hat jede Generation den Betrieb mit sicherem Gespür für die wirtschaftlichen Veränderungen in einer sich rasch wandelnden Tourismusregion ein Stück vorangetrieben. Die rechtzeitige Übergabe der Führung an die nächste Generation war dabei immer ein Garant für die erfolgreiche Weiterentwicklung; in vierter Folge liegt das Geschick des Unternehmens seit 2011 in den Händen von Marc Adank.

Erfahren Sie... ... wie ein Handelsunternehmen die Effizienz seiner Geschäftsprozesse nachhaltig erhöht hat. ... weshalb Kunden keinen Jahreskatalog mehr erhalten und doch alle Produktinformationen stets zur Hand haben.

Das Projekt

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Anwender:

Adank Davos AG, 7260 Davos Dorf, www.adank.ch

Mitarbeiter:

12

User:

Auftragsbearbeitung mit AbaShop/E-Business (6), CRM (6), Finanzbuchhaltung (1), Kreditoren-/Debitorenbuchhaltung/ Electronic Banking (4), Lohnbuchhaltung für 20 abrechenbare Mitarbeitende (1), Archivierung/Scanning (6/1), Report Writer (6), AbaNotify (1)

Branche:

Grosshandel

Thema:

ERP + Webshop

Anbieter:

projekt7 ag, 9008 St.Gallen, www.projekt7.ch

Lösung:

ABACUS Business Software, www.abacus.ch

Ausgangslage Pro Tag verarbeiten die 12 Mitarbeitenden der Adank Davos AG bis zu 150 Aufträge mit durchschnittlich 20 bis 30 Einzelpositionen. Dabei muss sich das Unternehmen nicht nur gegen lokale Konkurrenten, sondern auch gegen grosse Mitbewerber aus dem Unterland behaupten. Mit Erfolg, denn Adank Davos ist über das ganze Jahr an sechs Wochentagen operativ tätig und garantiert, innerhalb von drei Stunden Kunden zu beliefern. Dazu braucht es nicht nur einen cleveren Einkauf der Waren in den richtigen Mengen, sondern auch eine perfekte Logistik in Form von geländetauglichen Lieferwagen. Dazu kommt natürlich ein modernes IT-System, das keine Ausfallzeiten kennt und rund um die Uhr immer verfügbar ist. Das hat Martin Adank, der Vater des heutigen CEO, bereits in den 1970er-Jahren erkannt. Auf einem Philips-Minirechner liefen zunächst ein Fakturierungsprogramm und anschliessend eine Branchenlösung für Handelsunternehmen. Die Anwendungen leisteten über Jahrzehnte wertvolle Dienste, entsprachen aber auf die Dauer nicht mehr modernen Anforderungen. Als die Weiterentwicklung der Software eingestellt wurde, war es an der Zeit für die Einführung eines neuen Systems.

Ziele Mit der Einführung einer neuen IT-Lösung wollte die Adank Davos nicht nur einfach das alte Produkt ersetzen, sondern gleichzeitig auch den Sprung in die digitale Zukunft machen. Zum einen sollten die innerbetrieblichen Prozesse durch die künftige Unternehmenslösung effizienter und einfacher gemacht werden, zum anderen wollten sie aber auch weitere Möglichkeiten nutzen können, die sich durch den technologischen Fortschritt ergaben. Zum damaligen Zeitpunkt, das heisst kurz nach dem Millenniumswechsel, wurde bereits überall intensiv über das Potenzial des


Im E-Shop bestellt, von Adank Davos geliefert: AbaShop erleichtert den Kunden und den Mitarbeitenden gleichermassen die Arbeit.

Internets im Bereich E-Commerce diskutiert. Etwas mehr als zehn Jahre später war aus den Spekulationen Gewissheit geworden: Am Web führt auch für eine Handelsfirma kein Weg vorbei. Bei all den visionären Überlegungen war jedoch klar: Die Software für die kommende Adank-Generation musste alle Anforderungen eines Handelsunternehmens optimal unterstützen.

Vorgehen Als man bei Adank Davos 2003 erfuhr, dass die vorhandenen Anwendungen nicht mehr weiterentwickelt werden, erfolgte auf Empfehlung des langjährigen IT-Beraters der Umstieg auf ABACUS. In einem zweiten Schritt wurde im Herbst 2013 von der Version 2010 classic auf die Version 2013 vi gewechselt. Dabei wurde das Davoser Handelsunternehmen nicht nur durch die Spezialisten des ABACUSVertriebspartners Projekt7 unterstützt, der problemlose Umstieg auf die Version «Internet» der ABACUS-Software ist zum grossen Teil auch auf Marc Adank zurückzuführen. Der gelernte Programmierer zeigte sich vom Projekt so begeistert, dass er gleich mehrere Kurse bei ABACUS belegte, um danach mit Unterstützung von Projekt7 die gesamte Preisgestaltung und Konfiguration der Auftragsbearbeitungssoftware selber vorzunehmen. Auch das Maskendesign der Auftragsbearbeitung ist auf ihn zurückzuführen. Er hat es auf die Bedürfnisse seiner Sachbearbeiterinnen für die Abarbeitung der Aufträge mit Rüst- und Lieferscheinen optimiert.

Lösungskonzept Herzstück der Lösung sind die für den Grosshandel typischen Preislisten mit kundenindividuellen Spezialkonditionen, sofort ablesbaren Umsatzvolumen, Abnahmemengen, Aktionspreisen und Spezialrabatten oder mit dem sogenannten Anbruchpreis. Dieser gilt, wenn

keine volle Einheit bestellt wird. Wird also nur eine halbe Kiste Salat bestellt, ist der Stückpreis höher, als wenn eine ganz abgenommen wird. In der Regel bestellen Hotels und Restaurants abends bei Küchenschluss die Waren für den Folgetag. Damit sich Aufträge einfacher aufgeben und effizienter verarbeiten lassen, bietet Adank Davos die Möglichkeit, über einen elektronischen Laden zu bestellen. Basis ist die ABACUS Standard-Lösung AbaShop. Sie garantiert, dass Produkte- und Kundendaten aus der Auftragsbearbeitungssoftware automatisch in den Online-Shop transferiert werden und im Gegenzug Shop-Bestellungen für die direkte Weiterbearbeitung zur Verfügung stehen. Beim Erfassen und Kontrollieren der Aufträge lässt sich dadurch viel Zeit sparen, da das mehrmaliges Erfassen obsolet ist. Dank der nahtlosen Integration des E-Shops in die Auftragsbearbeitungssoftware werden die Preise individuell für jeden Kunden aufbereitet. Unleserliche Bestellungen gehören der Vergangenheit an. Dank den Dossiers in der ABACUS-Software sind alle Informationen stets verfügbar. Grosse Reports wie Rückstands- oder Preislisten werden mit Hilfe

Anwender-Tipp «Unternehmen, Software und IT-Anbieter sollten nicht nur funktional, sondern auch wertemässig zueinander passen. In unserem Fall heisst das: Topqualität, Vertrauen, kurze Entscheidungswege und grösstmögliche Flexibilität». Marc Adank, CEO Adank Davos AG

des Benachrichtigungsprogramms AbaNotify automatisch berechnet. Auch auf das Drucken des Jahreskatalogs kann heute verzichtet werden, da das Artikelsortiments im Online-Shop jederzeit aktuell abrufbar ist. Dank dem «Responsive Design» des AbaShops werden alle Inhalte von Webseiten auf unterschiedlichen Endgeräten wie PC, Tablet und Smartphone einheitlich dargestellt. So können Kunden mit ihrem Tablet-Rechner durch ihr Lager gehen und direkt auf dem Mobilgerät ihre Bestellliste abarbeiten. Produktbilder beschleunigen dabei die Produktsuche markant. Eigene Einkaufslisten machen es dabei den Kunden leicht, regelmässig benötigte Artikel schneller in den Warenkorb zu legen.

Fazit Mit ABACUS hat Adank Davos den Bestellprozess optimiert und ist in der Lage, seinen Kunden einen Mehrwert anzubieten. Die Effizienzsteigerung zeigt sich darin, dass der Erfassungsaufwand bei Bestellungen bei Adank gesunken ist, weil Kunden diese selber erfassen. Das bedeutet, dass das Notieren von telefonischen Bestellungen wie auch die anschliessende manuelle Erfassung entfallen. Adank ist sich bewusst, dass die Umstellung auf das elektronische Bestellen bei seinen Kunden noch etwas Zeit braucht. Immerhin sind es heute bereits 10 Prozent der Küchenchefs, welche den digitalen Kanal gegenüber dem Telefon oder dem Fax vorziehen. Das entspricht einer Verdoppelung innerhalb eines Jahres nach dem Aufschalten. Für Marc Adank steht fest: «Die ABACUS-Software ist aus unserem Betrieb nicht mehr wegzudenken. Sie ist genau das Instrument, das wir für unsere Geschäftstätigkeit brauchen. Sie bietet die Informationen, dank denen wir heute unser Geschäft im Griff haben. Umsatzeinbrüche bei gewissen Kunden oder Produkten lassen sich damit sofort feststellen, so, dass wir stets in der Lage sind, entsprechend zu reagieren». << 35


IT-Konkret topsoft Fachmagazin 17-1

ERP verfeinert die Welt des Kochens bei Kuhn Rikon Zubereiten, servieren, geniessen – Swiss-made Produkte von Kuhn Rikon begeistern Küchenund Kochprofis rund um den Globus. Um als Schweizer Industrieunternehmen im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, ist man auf effiziente Prozesse und vernetzte Strukturen angewiesen. Mit dem ERP-System tosca hat Kuhn Rikon das digitale Rezept gefunden, um auch in Zukunft die Kunden in der «Welt des Kochens» zu verwöhnen. >> Christian Bühlmann | schmid + siegenthaler consulting gmbh

Mit über 200 engagierten Mitarbeitenden entwickelt, produziert und vertreibt das Schweizer Unternehmen Kuhn Rikon qualitativ hochwertiges Kochgeschirr und funktionelles Zubehör wie Pfannen, Schnellkochtöpfe, Thermo-Kochgeschirr und Küchenhelfer von höchster Qualität. Seit 1926 begeistert das Familienunternehmen die Kochwelt mit innovativen Produkten und betreibt Tochtergesellschaften in Grossbritannien, Spanien und den USA. Über ein weltweites Partnernetz ausgewählter Distributoren und qualifizierter Fachhändler sind Kuhn Rikon Produkte in über 40 Ländern erhältlich – in stationären Läden, aber zunehmend auch online. Bekannt wurde das Unternehmen unter anderem durch die Marke Duromatic, welche in vielen Ländern ein Synonym für Schnellkochtopf ist. Kunden und Partner schätzen die Swiss Made Qualität der Kuhn Rikon Produkte, welche sich durch herausragendes Design auszeichnet.

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dem Vertrieb mobile Anwendungen zur Verfügung gestellt werden.

Ziele Mit der Einführung eines neuen ERP wurde eine deutliche Erhöhung der Prozessqualität angestrebt. Dazu wurde ein System benötigt, welches sämtliche Abläufe über alle Firmen hinweg integriert unterstützt. Durch die Verwendung eines zentralen Systems mit einheitlichen Datenstrukturen wollte man nicht nur die Datenqualität verbessern, sondern auch die redundante Erfassung von Daten eliminieren. Als besonders wichtige Erfolgsfaktoren identifizierte das Unternehmen folgende Bereiche: Internationalität (mit eigenen Landes- und Sprachversionen für

Grossbritannien, USA und Spanien), PIMFunktionalitäten zur Pflege der Online-Daten inklusive Media Assets sowie einer bidirektionalen Schnittstelle zum Webshop. Dazu noch eine mehrsprachenfähige Kassenlösung, EDI-Anbindung von Kunden und Lieferanten, mobile Anwendungen im Verkauf und in der Logistik, Produktionsplanung inklusive Verfügbarkeitsprüfung sowie einem integrierten BI-Werkzeug für individuelle Analysen.

Vorgehen Für die Evaluation eines passenden Systems bzw. Implementierungspartners wählte Kuhn Rikon mit «ERPOA» von der Mettex ein Vorgehen, welches ohne Pflichtenheft auskommt. Das Konzept beruht dabei auf den Schritten:

Erfahren Sie...

Ausgangslage

... welche Vorteile die Integration von ERP und E-Commerce bietet.

Um als weltweit tätiges Industrieunternehmen mit Produktionsstandort Schweiz im internationalen Wettbewerb mitzuhalten, ist Kuhn Rikon auf schlanke Prozesse und vernetzte Strukturen angewiesen. Mit dem damaligen, 15jährigen ERP-System stiess man dabei immer mehr an Grenzen. Insbesondere die Ausbaufähigkeit und die Softwarearchitektur liessen zu wünschen übrig. Bei Kuhn Rikon erkannte man die hohe Bedeutung einer modernen, integrierten Unternehmenslösung für ein weiterhin erfolgreiches Firmenwachstum. Aus diesem Grund entschied man sich, die bestehende Applikation durch ein leistungsfähiges, zukunftsorientierten ERP-System abzulösen. Damit wollte man die Grundlage legen für eine nachhaltige Prozessoptimierung in den Bereichen Einkauf, Verkauf, Produktion und Logistik. Gleichzeitig sollten verschiedene E-Commerce Anbindungen eingeführt und

... wie sich Produktions- und Vertriebsprozesse über Landesgrenzen hinweg optimieren lassen.

Das Projekt Anwender: Kuhn Rikon AG, 8486 Rikon www.kuhnrikon.ch Mitarbeiter:

200

User:

50

Branche:

Küchen- und Haushaltgeräte

Thema:

ERP, E-Commerce

Anbieter: dynasoft, 4501 Solothurn www.dynasoft.ch Lösung:

tosca


Systemevaluation aufgrund ähnlicher Referenzkunden, Übergabe der Workshop-Unterlagen an die drei geeignetsten Anbieter für die Präsentation der Soll-Prozesse und Kundendaten gemäss Vorgaben, Angebot gemäss Vorlage inklusive Angaben zu Methodik, Terminplan, Ressourcen und Projektorganisation. Nach sorgfältiger Prüfung der gezeigten Lösungen und Möglichkeiten entschied sich Kuhn Rikon für den Schweizer Softwarehersteller dynasoft mit dem ERP-System tosca. Gemeinsam wurde anschliessend ein SollKonzept ausgearbeitet, welches die Grundlage lieferte für die Programmierung und das Testen einer Prototyp-Version. Nach der Migration und Konsolidierung der Bewegungsdaten wurde im Dezember 2016 die erste Phase am Hauptsitz erfolgreich abgeschlossen. Die Verantwortung für das gesamte Projekt lag bei einem Ausschuss, welcher durch Mitglieder der Geschäfts- und Projektleitung gebildet wurde, beim internen Projektmanager von Kuhn Rikon sowie bei den Key-Usern der Fachabteilungen, welche gleichzeitig auch die Benutzeranleitungen erstellten und die Anwender schulten. Ab 2017 folgen die Implementierungen von tosca an den Standorten in USA, Spanien und Grossbritannien.

Lösungskonzept Aufgrund des vielfältigen Sortiments und der unterschiedlichen Vertriebskanäle stellt die Produktgestaltung bei Kuhn Rikon hohe Anforderungen an das ERP-System. So sind beispielsweise sämtliche Artikelinformationen (Bilder, CAD, Beschreibungen etc.) und Produktionsstücklisten, aber auch alle Produktinformationen für die Kataloggestaltung im ERP abgebildet. Automatisierte Schnittstellen verbinden tosca mit dem Webshop und der Bilddatenbank sowie dem CAD-System. Workflows sorgen für effiziente Prozesse von der Entstehung eines Artikels bis zur Ausphasierung. Das hochflexible Preismanagement von tosca ist ein zentrales Element im Vertrieb der Produkte von Kuhn Rikon. Im Bereich der Marktbearbeitung ist man auf ein unternehmensweites Forecasting angewiesen, welches für vertiefte Analysen durch die BI-Lösung «tableau» unterstützt wird. Für die Abwicklung der Kundenaufträge im Innendienst Schweiz sowie für den Export bietet tosca alle erforderlichen Funktionen, von der Offerten- und Auftragsabwicklung bis zur Fakturierung und dem Reparaturen-/Servicebereich. Auch hier kommen verschiedene automatisierte Auftragsschnittstellen zum Einsatz, so z.B. zum Webshop (B2B und B2C), zu Logistikpartnern oder EDI-Anbindungen. Das Filialnetz von Kuhn Rikon wird mittels Kassenapplikation von tosca ebenfalls direkt angebunden. Im Aussendienst wird besonders tosca.mobile geschätzt, welches über einen vollständigen, aus tosca generierten Produktekatalog verfügt sowie eine einfache Bestellerfassung ermöglicht. Dabei werden Katalog und

Innovative Produkte mit ausgezeichnetem Design: Kuhn Rikon begeistert Kochprofis auf der ganzen Welt. Das digitale Rezept für perfekte Geschäftsprozesse liefert das ERP-System tosca.

Bestellungen automatisch synchronisiert. Zum Bereich der Produktbereitstellung gehören die unternehmensweite Planung des Einkaufs und der Produktion. Tosca bietet dazu eine grafische Oberfläche für die Grob- und Feinplanung von Halb- und Fertigfabrikaten und ermöglicht die Fertigungsvorbereitung und -rückmeldung inklusive automatisierter Materialflusssteuerung. Auch bei der Beschaffung lässt tosca keine Wünsche offen: Bestellvorschläge, Freigabeworkflows, Wareneingang, Rechnungsabgleich, Streckengeschäfte, direkte Auftragsverknüpfung sowie die Abwicklung von Rahmenverträgen sind Bestandteile des ERP-Systems. Die Logistik wird durch die mobile Datenerfassung für Pick & Pack, Inventur, Einlagerung und Nachschub (Produktion, Pickzonen, Reparatur, Aussenlager und Shops) unterstützt. Die Zusammenarbeit mit externen Logistikpartnern wird durch teilweise automatisierte Schnittstellen vereinfacht. Für Heinz Rigaux, Applikationsverantwortlicher ERP bei Kuhn Rikon zeichnet sich tosca auch durch einige «Spezialitäten» aus: «Wir sind begeistert von der durchgängigen Mehrsprachigkeit und den unternehmensweiten Forecasting-Möglichkeiten, der mehrstufigen Verfügbarkeitsprüfung und Terminfindung, der mobilen Datenerfassung in der Logistik sowie der integrierten mobilen Anwendungen für den Aussendienst.» Auch die Mehrfachwährungen im Kassensystem OraCASH von Kassaline, der Kreditoren-Workflow und die flexiblen EDI- Schnittstellen zu Geschäftspartnern im In- und Ausland gehören zu den Besonderheiten der ERP-Lösung. tosca liefert nicht nur den Funktionsumfang für Produktion, Vertrieb und Logistik, sondern auch für das Rechnungswesen inklusive Finanzbuchhaltung, Debitoren und Kreditoren, Anlagebuchhaltung, Kostenrechnung, Projektabwicklung, Verbandsabrechnung und Schnittstelle zur Abacus-Lohnbuchhaltung. Für ein professionelles Dokumentenmanagement setzt man auf die Software von ELO,

welche über eine tiefe tosca-Integration verfügt und die automatisierte Rechnungsvisierung und elektronische Archivierung ermöglicht.

Fazit Die Anwender bei Kuhn Rikon profitieren dank tosca von einer modernen Benutzeroberfläche, welche eine intuitive Bedienung ermöglicht. Dementsprechend hoch ist die Akzeptanz des neuen ERP-Systems bei Kuhn Rikon. Dank der konsequenten Zielverfolgung konnten die warenbezogenen und administrativen Prozesse optimiert und Doppelspurigkeiten eliminiert werden. Auftragsabwicklung, Beschaffung, Logistik, Produktion und Webshop verfügen über durchgängige, zum Teil automatisierte Prozesse. «Wir profitieren heute von kürzeren Auftragsdurchlaufzeiten, einer verbesserten Planungsübersicht in Beschaffung und Produktion sowie von genaueren Verfügbarkeitsinformationen», so das Fazit von Heinz Rigaux. Aber auch die professionelle Organisation und die zuverlässige Zusammenarbeit mit den Spezialisten von dynasoft zeichnen für ihn die hohe Qualität des gesamten Projekts aus.

Anwender-Tipp «Die Key-User waren von Anfang Teil des Projekts und an Ist/Soll-Analyse, Entscheidungsfindung, Prototyping, Test, Dokumentation und Anwenderschulung beteiligt. Voraussetzungen dafür sind sehr gute Kenntnisse der Prozesse sowie der zukünftigen Applikationen.» Heinz Rigaux, Applikationsverantwortlicher ERP, Kuhn Rikon AG 37


IT-Konkret topsoft Fachmagazin 17-1

ERP/CRM-Branchenlösung für die IT-Profis der BAR Informatik AG Wie kaum eine andere Branche ist die Informatik einem konstanten Wandel unterworfen. Neue Technologien und Produkte, aber auch sich verändernde wirtschaftliche und gesetzliche Rahmenbedingungen machen IT zu einer permanenten Herausforderung. Die Walliser BAR Informatik AG beherrscht ihr Metier perfekt. Mit Steps Business Solution für IT-Unternehmen setzt man auf eine leistungsfähige Branchenlösung, entwickelt von Profis für Profis. >> Christian Bühlmann | schmid + siegenthaler consulting gmbh

... weshalb eine Branchenlösung den Einführungsaufwand reduziert.

zu dieser Zeit auf eine Eigenlösung des ehemaligen Geschäftsführers, welche über 25 Jahre aufgebaut worden war – diese war aber definitiv nicht mehr zeitgemäss. Die alte Software entsprach gleich aus mehreren Gründen nicht mehr den aktuellen und künftigen Anforderungen des Unternehmens. Einerseits war der Aufwand für den Unterhalt, die Wartung und die nötige Weiterentwicklung zu hoch und stellten aus Sicht des von extern kommenden neuen Geschäftsführers ein betriebswirtschaftliches Risiko dar. Andrerseits ging durch den Weggang des pensionierten Geschäftsführers viel Know-how verloren, welches mit seiner Person verknüpft war und mühsam intern wieder hätte aufgebaut werden müssen. Ausserdem entsprach die Software nicht mehr den funktionalen Bedürfnissen eines modernen Unternehmens. Die damaligen ERP/CRMAnwendungen glichen eher einem Flickenteppich: Viele verschiedene Programme und Tools ohne direkten Datenaustausch.

... wie ein integriertes ERP/CRM-System die Prozesse eines IT-Dienstleistungsunternehmens unterstützt.

Ziele

Seit über 25 Jahren ist die BAR Informatik AG in Brig-Glis VS ein zuverlässiger IT-Gesamtdienstleister für zahlreiche Unternehmen und Haushalte im Oberwallis. Typische Kunden sind Krankenkassen, Verbände, Treuhandbüros, Gemeinden, Tourismusorganisationen, Anwaltskanzleien und Private. Als unabhängiger Provider in der Region bedient die BAR Informatik ihre Kunden sowohl mit eigenen Leitungen als auch über Partnerinfrastrukturen und verfügt mit ColoBrig über das einzige private Rechenzentrum im Wallis. Da man den grössten Teil der Infrastruktur selber betreibt, erhalten die Kunden alles aus einer Hand und sie profitieren von sehr kurzen Reaktionszeiten. Ein motiviertes, gut ausgebildetes Team

von 15 Mitarbeitenden realisiert anspruchsvolle IT- und Web-Projekte und gewährleistet jederzeit kompetenten Support. Als offizieller Lenovo- und HP-Partner vertreibt und unterhält die BAR Informatik eine optimal aufeinander abgestimmte Palette von Hardware und Peripheriegeräten und liefert vom einfachen Internetanschluss über die Website bis zum komplexen Serverhosting schlüsselfertige Lösungen aus einer Hand.

Ausgangslage Im Jahr 2015 schied der Gründer und Besitzer der BAR infolge Pensionierung aus der Firma aus. Die BAR Informatik AG setzte bis

Erfahren Sie...

Das Projekt Anwender: BAR Informatik AG 3902 Brig-Glis www.barinformatik.ch Mitarbeiter:

15

User:

15

Branche:

Informatik

Thema:

ERP, CRM

Anbieter: Step Ahead Schweiz AG 5420 Ehrendingen www.stepahead.ch Lösung:

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Steps Business Solution

Als Schweizer Softwareunternehmen legte die BAR Informatik Wert darauf, sich auf einen hiesigen IT-Partner verlassen zu können, dessen ERP-System eine Ablösung möglichst vieler der verschiedenen Insellösungen durch eine einzige Software ermöglichte. Dass die künftige Lösung dabei alle helvetischen Eigenheiten wie Währungsproblematik, Schweizer Mehrwertsteuer usw. problemlos beherrscht, setzt man voraus. Aus funktionaler Sicht hatten Angebot- und Auftragsverwaltung, Buchhaltung, Mahnwesen, Ticketsystem, Lager-Warenverwaltung, Zeiterfassung und Reporting erste Priorität. Danach folgten Themen wie Ressourcenplanung, Ferienplanung, Webshop, Marketing, Generierung von PDF-Rechnungen sowie ein Portal, wo sich die Kunden über Angebote, Aufträge, Infrastruktur, Tickets, Rechnungen usw. informieren konnten. Schnittstelle sollten dafür sorgen,


Die BAR Informatik AG unterstützt ihre Kunden, die Herausforderungen des digitalen Wandels zu bewältigen. Die Grundlagen dazu liefert Steps Business Solution als Branchenlösung für IT-Unternehmen.

dass sowohl das vorhandene Kundenportal als auch der Hauptdistributor Alltron ans ERP angebunden werden konnte. Für das Hosting der neuen Lösung war zwingend das eigene Rechenzentrum ColoBrig (www.colobrig.ch) vorgesehen.

Vorgehen Basierend auf ausführlichen SuchmaschinenRecherchen im Internet evaluierte Stefan Soltermann, Teilhaber und Geschäftsführer der BAR Informatik, in Frage kommende ERP-Systeme. Dabei fand er mit Steps Business Solution eine Lösung, welche ihm von Anfang an gefiel und eine hohe Zielabdeckung versprach. Nach dem ersten gegenseitigen Kennenlernen erstellte die BAR Informatik ein Lastenheft mit allen wichtigen Kriterien und Anforderungen, welches anschliessend vom Anbieter Step Ahead Schweiz beantwortet wurde. Anhand von konkreten Prozessabläufen und Datenbeispielen wurde ein gemeinsamer Workshop durchgeführt, um die Software in der praktischen Anwendung zu erleben. Der anschliessende Entscheid für Steps Business Solution hatte klare Gründe, so Stefan Soltermann: «Nach dem Workshop war uns klar, dass wir die ideale Lösung gefunden hatten: Flexibel, KMU-orientiert und doch hochprofessionell. Dabei haben uns auch die fast unendlichen Möglichkeiten und Funktionen begeistert. Für jede Anforderung hatte Step Ahead Schweiz eine passende Lösung parat oder mindestens in der Entwicklerpipeline. Wir hatten den Eindruck, dass das System auf unsere Bedürfnisse massgeschneidert worden war.» Die Beratung während des Projekts durch die Fachleute der Step Ahead AG war für den Kunden sehr hilfreich. Zudem bot die Testumgebung den Key-Usern die Möglichkeit, Anwendungsfälle durchzuspielen, Produktwissen aufzubauen und Benutzeranleitungen zu erstellen, mit denen anschliessend alle Mitarbeitenden geschult wurden.

Lösungskonzept Rund ein Jahr nach dem Entscheid für Steps Business Solution ist das System bereits rege im Einsatz und aus dem Arbeitsalltag der BAR Informatik nicht mehr wegzudenken. Die bei der Zielsetzung als höchste Priorität definierten Bereiche werden durch das neue ERP abgedeckt. Von der Offert- und Auftragsverwaltung über die Lagerwirtschaft und das Reporting bis zur Buchhaltung werden die Geschäftsprozesse des Walliser IT-Unternehmen heute durch eine integrierte, moderne Gesamtlösung abgedeckt. Das Anwendungsspektrum wird dabei laufend ausgebaut, z.B. durch die Ressourcenplanung und die Ferienund Abwesenheitsplanung, durch die Einführung von PDF-Rechnungen oder den Webshop und das webbasierte User-Help-Desk mit Ticketsystem. Für die BAR Informatik war es dabei wichtig, dass der Fokus nicht auf einzelnen Funktionen lag, sondern auf einer ganzheitlichen Abdeckung der gesamten Unternehmensbedürfnisse. Als Branchenlösung für IT-Unternehmen brachte Steps Business

Anwender-Tipp «Bei der Einführung eines ERP-Systems braucht es intern einen Projektleiter, der gut koordinieren kann. Details lösen sich oft von selbst, aber das grosse Ganze muss stets im Auge behalten werden. Schliesslich führt man eine Gesamtlösung ein, die sich in jedem Winkel des Betriebes einnistet.» Stefan Soltermann, Teilhabender Geschäftsführer, BAR Informatik AG

Solution dazu optimale Voraussetzungen mit; die Software überzeugt als Gesamtlösung und nicht als Summe von Einzelfunktionen. Das hatte den Vorteil, erklärt Stefan Soltermann, dass man bei der Implementierung nicht sonderlich viele Probleme lösen musste: «Die Software konnte praktisch 1:1 so eingesetzt werden, wie sie Step Ahead entwickelt hatte. Wir haben die Prozesse der Software angepasst und nicht umgekehrt.»

Fazit Parallel zur Einführung des neuen ERP/CRMSystems hatte die BAR Informatik nebst dem Tagesgeschäft auch noch einen Umzug der Büroräumlichkeiten und einen Geschäftsführerwechsel zu bewältigen. Stefan Soltermann befürchtete, dass die Mitarbeitenden mit den vielen Veränderungen überfordert würden. Zum Glück waren die Bedenken unnötig. Die Vorteile der neuen Business Software haben wesentlich dazu beigetragen, dass alles reibungslos verlief und das ERP-System schneller akzeptiert wurde als gedacht. Im ersten Jahr mit Steps Business Solution erzielte die BAR Informatik den höchsten Umsatz in ihrer Firmengeschichte. «Ich denke, dass Steps einen sehr grossen Anteil daran hat. Die Arbeitsabläufe sind effizienter, weil sie durch eine Lösung aus einem Guss unterstützt werden. Dadurch haben die Mitarbeitenden mehr Zeit für andere Aufgaben.» Ausserdem bietet Steps die Möglichkeit, alle Tätigkeiten lückenlos zu erfassen, was sich natürlich positiv auf die Fakturierung auswirkt. Auf die Frage, was er rückblickend heute anders machen würde, meint er schmunzelnd: «Ehrlich gesagt, nicht viel. Wir haben das Projekt termingerecht und ohne Kostenüberschreitung umgesetzt.» Die Betreuung durch das Projektteam von Step Ahead war entscheidend. Der Projektleiter war immer erreichbar und hat auch in vermeintlich «heissen» Situationen stets kühlen Kopf bewahrt. << 39


IT-Konkret topsoft Fachmagazin 17-1

Effizientes Online-Shopping bei LeShop.ch dank automatisierter Prozesse Nach Ladenschluss einkaufen und erst noch vom Sofa aus? Online-Shopping ist beliebt und gehört in vielen Schweizer Haushalten zum Alltag. Das Angebot des Internet-Supermarkts LeShop.ch lässt dabei nichts zu wünschen übrig. Immer mehr Kunden lassen sich die Einkäufe direkt nach Hause liefern. Dazu muss die IT im Hintergrund jährlich mehrere Millionen Transaktionen bewältigen. Dank ABACUS werden Kundenaufträgen und Lieferantenbestellungen in der Buchhaltung automatisiert abgewickelt. >> Christian Bühlmann, schmid + siegenthaler consulting gmbh

Als 1998 mit LeShop.ch der erste Schweizer Internet-Supermarkt online ging, wurde ein Stück weit digitale Geschichte geschrieben. Mit viel Enthusiasmus und Durchhaltewillen wurden die ersten Pionierjahre gemeistert. Die strategische Allianz mit der Migros brachte 2003 den Durchbruch. Drei Jahre später übernahm der orange Riese die Aktienmehrheit, und der Firmensitz wurde nach Ecublens VD verlegt. Als erster Schweizer Anbieter führte LeShop.ch 2009 den OnlineLebensmittelhandel mit Tiefkühlprodukten ein. Nebst Produkten der Migros zu MigrosPreisen und Markenartikeln, können seit 2011 auch Denner-Artikel bestellt werden. In den Folgejahren sorgten Innovationen für Furore, so zum Beispiel die Konzepte DRIVE und PICK-UP mit eigenen Abholorten oder die schweizweite Lieferung zu Bürozeiten in Firmen. Währenddessen wuchs das OnlineGeschäft von LeShop.ch überdurchschnittlich. Heute verfügt das Unternehmen über zwei Logistikzentren in Bremgarten AG und Ecublens VD, um 55’000 Stamm-Haushalte in der ganzen Schweiz beliefern zu können. Dabei wurde nun nach vier Jahre in Folge auch 2016 ein Rekordumsatz von über 182 Millionen Franken erwirtschaftet. Das Sortiment von LeShop.ch umfasst 13'500 Artikel wie z.B. Lebensmittel inklusive Tiefgekühltes, Produkte des täglichen Bedarfs und Artikel für Heim und Hobby.

Ausgangslage «Unser Ziel ist es, den Kunden ein benutzerfreundliches Einkaufserlebnis, ein in der Schweiz einzigartiges Sortiment, einen flexiblen Liefer-/Abholservice sowie einen erstklassigen Kundendienst anzubieten», verweist Sacha Herrmann auf die Mission von LeShop. ch. Als Chief Operations Officer und vormaliger Finanzchef kennt er das Business bestens und weiss, welche hohen Anforderungen an die IT dabei gestellt werden. Bereits kurz nach 40

der Gründung wurde anfangs der 2000erJahre die Finanzsoftware von ABACUS eingeführt. Das Volumen des Online-Handels war damals noch gering, und die Marktpräsenz von LeShop.ch erst im Aufbau. Doch zuversichtlich, dass sich der Erfolg früher oder später einstellen würde, suchte man bewusst eine Lösung, welche flexible Möglichkeiten für ein späteres Wachstum bot. Gleichzeitig musste sich die Anwendung reibungslos in die ITUmgebung des Online-Händlers einfügen lassen. Aufgrund der ständig steigenden Anzahl von Transaktionen sah sich LeShop.ch schlussendlich gezwungen, sowohl die Verwaltung der Kundenaufträge als auch der Lieferantenbestellungen zu automatisieren.

Zielsetzung Mit dem Entscheid für die Finanzlösung verband LeShop.ch klare Ziele. Von grösster

Wichtigkeit war, dass man sich zu hundert Prozent auf die Software verlassen konnte, d.h. die funktionalen und gesetzlichen Anforderungen mussten vollständig erfüllt werden können. Nicht weniger wichtig war es, dass den Anwendern eine Lösung zur Verfügung stand, welche einfach zu bedienen ist und in jeder Hinsicht «alltagstauglich» ist. Der Benutzerakzeptanz wurde grosses Augenmerk geschenkt. Selbstverständlich war es dem damaligen Start-up auch ein besonderes Anliegen, dass das System über ein attraktives Preis-/Leistungsverhältnis verfügte. Die Kosten sollten in jedem Fall überschaubar bleiben. Last but not least, musste die Anwendung jederzeit stabil laufen. Auch als nachgelagertes System ist die Finanzlösung ein wichtiger IT-Bereich im E-Commerce; ein Ausfall wäre desaströs. Doch es gab noch andere Anforderungen an die Finanzlösung, erklärt Sacha Herrmann: «Während seiner Geschichte hat LeShop.ch seine gesamte

Erfahren Sie... ... wie sich Webshop und Finanzsoftware im Online-Handel ergänzen. ... was die Automatisierung von Prozessen mit dem Firmenwachstum zu tun hat.

Das Projekt Anwender: Le Shop SA, 1024 Ecublens www.leshop.ch Mitarbeiter:

311

User:

10

Branche:

E-Commerce

Thema:

Finanzsoftware, E-Commerce

Anbieter:

BDO AG, www.bdo.ch

Lösung:

ABACUS Business Software


Anwender-Tipp «Eine enge Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten ist notwendig, um IT-Projekte zum Erfolg zu bringen.» Sacha Herrmann, Chief Operational Officer, LeShop.ch

Systemumgebung praktisch selbst entwickelt. Dazu gehören unter anderem die ausgeklügelte Website, mobile Anwendungen und das spezifische Warenwirtschaftssystem. Einzige Ausnahmen bilden die Lohn-/Finanzbuchhaltung und die PIM-Lösung (Product Information Management). Wir suchten deshalb eine Software, die es uns erlaubt, Schnittstellen selber zu programmieren. Nur so können wir diese jederzeit an die rasante Entwicklung unserer Bedürfnisse anpassen».

Vorgehen Mit ABACUS fand man eine Lösung, welche die Anforderungen perfekt erfüllte. Als Vertriebs- und Implementierungspartner übernahm BDO AG die Einführung der Software. Deren IT-Spezialisten unterstützten LeShop. ch mit Beratung, Schulung und Parametrierung. Auf Kundenseite standen der Finanzleiter sowie ein IT-Mitarbeiter während der Projektphase zur Verfügung. Als Grundlage für eine erfolgreiche Systemeinführung wurde ein detailliertes Pflichtenheft erstellt mit einer klaren Beschreibung aller Prozesse sowie mit verbindlichen Terminen und Zuständigkeiten. Während des gesamten Projekts sorgten regelmässige Bestandsaufnahmen für eine laufende Kontrolle des Projektfortschritts. So konnten allfällige Probleme rechtzeitig erkannt und vermieden werden. Die Entwicklung und Programmierung der verschiedenen Schnittstellen geschah in enger Zusammenarbeit zwischen internen Mitarbeitenden und Anwendern des Kunden sowie den Fachleuten von BDO. Dadurch konnte ABACUS optimal in das bestehende Anwendungsumfeld eingebettet werden. Vor der Inbetriebnahme wurde die Finanzlösung ausführlich in einer Entwicklungsumgebung getestet, so dass das Go-live problemlos erfolgen konnte.

Lösungskonzept Für die Bewältigung des enormen Transaktionsvolumens konnte dank ABACUS das Handling von Kundenaufträgen und Lieferantenbestellungen automatisiert werden. Durchschnittlich kaufen pro Tag über 3000 Kunden im Online-Supermarkt ein. Deren Warenkörbe werden mittels Webservices aus der E-Commerce Anwendung in die ABACUS

Über ein Viertel aller Bestellungen bei LeShop.ch erfolgen über Smartphones oder Tablets. Kundeneinkäufe und Lieferantenbestellungen ergeben insgesamt mehrere Millionen Transaktionen pro Jahr. Dieses Volumen lässt sich nur dank den Automatisierungsmöglichkeiten von ABACUS bewältigen.

Debitorenbuchhaltung importiert. Gleichzeitig können die Lieferantenrechnungen per EDI in die Kreditorenbuchhaltung übernommen werden. Zusätzlich wurde eine JDBC/ODBCSchnittstelle eingerichtet, um Daten aus der ABACUS Datenbank abzurufen. Dies ermöglicht es LeShop.ch, mit individuellen BusinessFunktionen seine Geschäftsprozesse weiter zu optimieren. Die Offenheit und Flexibilität von ABACUS kommt dabei voll zum Tragen. Insgesamt werden folgende Module von ABACUS genutzt: Finanzbuchhaltung, Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung, Immobilien, Auftragsverwaltung und E-Banking.

Fazit Automatisierte und vernetzte Anwendungen sind für das reibungslose Funktionieren des Online-Supermarkts von LeShop.ch zwingende Voraussetzungen. Mit ABACUS setzt man auf ein modernes, flexibles System, um

jährlich mehrere Millionen Transaktionen zu verarbeiten. Thinh-Loan Perez, Verantwortliche Buchhaltung, weiss die Zuverlässigkeit von ABACUS zu schätzen: «Unser Unternehmen ist in hohem Mass auf Wachstumskurs. Ohne ein stabiles, skalierbares System im Hintergrund könnten wir das ständig steigende Datenvolumen nicht bewältigen. Dank den Automatisierungsmöglichkeiten von ABACUS sparen wir täglich etwa 2–3 Stunden im Vergleich zu einem manuellen Import der Kundenbestellungen. Gleichzeitig werden dank EDI die Mitarbeitenden in der Finanzabteilung von der Erfassung und Kontrolle der Lieferantenrechnungen entlastet. Die enge Zusammenarbeit zwischen allen Projektbeteiligten war zudem entscheidend für den Erfolg.» Besonderes Lob geht dabei an die BDO-Spezialisten mit ihrem fundierten ABACUS Know-how. Beratung, Planung und Umsetzung waren dadurch jederzeit in guten Händen. << 41


Partner topsoft Fachmagazin 17-1

Die SBB auf dem Weg zum agilen Unternehmen Alle reden von Agilität. Doch was bedeutet das für den Business­Analysten und wie kann ein Grosskonzern wie die SBB agil werden? >> Peter Götz | Agil Business Consultant bei den SBB

Was antworten Sie auf die Frage, ob Ihr Unternehmen agil arbeitet? Wirft man den Begriff Agilität in die Runde und fragt, was er bedeutet, kommen viele verschiedene Antworten zurück. Lassen Sie mich deshalb den Begriff Agilität kurz beleuchten.

auf und spielt weiter. Was bedeutet dies für eine agile Organisation? Wenn Fehler passieren, lernen wir daraus und nutzen diese Lernerfahrung für kommende Vorhaben. Jeder Tag bietet Chancen für Veränderungen, Neues und Innovationen.

Agil wird nach Duden mit beweglich, energiegeladen, vital und wendig beschrieben. Die Welt verändert sich rasant. Was heute noch passt, kann morgen bereits überholt sein. Um mitzuhalten und am Markt bestehen zu können, muss man eben agil sein. Wer es nicht ist, ist morgen bereits von gestern. Agilität ist nichts Neues, doch erst jetzt zusammen mit der Digitalisierung so richtig bei uns angekommen. Über die IT hinaus waren Agilität und Digitalisierung die Wörter dieses Jahres.

Im gängigen Projektvorgehen «Scrum» haben wir die Retrospektive. Ziel dieser ist es, aus den Sprints zu lernen und es das nächste Mal besser zu machen. Fehler machen ist erlaubt. Dies darf natürlich nicht auf Kosten der Sicherheit gehen. Auch eine Fehlerkultur will gelernt sein. Gerade für ein Unternehmen wie die SBB, das Sicherheit und Verlässlichkeit zu den obersten Maximen zählt, ist ein solcher Kulturwandel nicht von heute auf morgen umsetzbar.

Fehler sind erlaubt Was passiert, wenn ein kleines Kind ausrutscht und hinfällt? In der Regel steht es sofort wieder 42

Gelebter Kulturwandel Die SBB haben sich fünf einfache Prinzipien gegeben, an denen sich der Kulturwandel orientiert.

• Schaffe Werte: Kenne das Ziel •

und liefere Ergebnisse. Übernimm Verantwortung: Gehe Risiken ein und übernimm Verantwortung für Entscheide. Unterstütze Veränderung: Sei offen für Veränderungen, lerne aus den Erfahrungen. Machts zusammen: Suche die Kommunikation mit dem Business und sucht dann gemeinsam nach Lösungen. Machs einfach: Suche nach einfachen Lösungen. Hilf mit, Hürden abzubauen.

Einige Mitarbeitende in der IT praktizieren seit Jahren agiles Projektmanagement (unter anderem Scrum). Für sie sind die agilen Prinzipien nichts Neues. Für andere hingegen schon. Um möglichst alle Mitarbeitenden dort


Partner

In Scrum gibt es noch drei Rollen und für den Business­Analysten sind folgende zwei Rollen möglich:

Der VIW ist der führende Fachverband der Wirtschaftsinformatik und Sprachrohr seiner Mitglieder zu Wirtschaft, Politik und Berufsverbänden. Ziel des Verbands ist die Mitwirkung in der Informatikbildung sowie die Vernetzung der Mitglieder. Das topsoft Fachmagazin ist Partner des VIW. Alle VIW-Mitglieder erhalten das topsoft Fachmagazin im Rahmen ihrer Mitgliedschaft kostenlos zugestellt.

• Scrum Master • Product Owner Hauptsächliches Ziel ist es, hinzukommen zu den Kompetenzen und wegzukommen von den Rollen. Das bedeutet vor allem, dass sich die Aufgaben der Business­Analysten und der Projektleiter, aber auch der Führung künftig ändern werden.

SBB – agil unterwegs

VIW - Verband der Wirtschaftsinformatik Tel. +41 31 311 99 88, www.viw.ch VIW Aktuell • 27.–28.03.2017: VIW DevOps Foundation Kurs (Glenfis AG, Badenerstrasse 623, 8048 Zürich) • 04.04.2017, 17:30 Uhr: VIW Senior Board und After Six • 05.05.2017 17:00 Uhr–21:00 Uhr: VIW 32. ordentliche Generalversammlung REHAB (Rehab Basel) • 09.05.2017 13:30 Uhr–18:30 Uhr: Hermes 5 Frühlingsforum 2017 (Winterthur, ZHAW Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften) • 22.06.2017: VIW After Six WeiterbildungszertifikatsLandschaft (Zürich)

abzuholen, wo sie sind, und sie aktiv in die Transformation mit einzubeziehen, müssen Inseln geschaffen werden, die Raum geben, Wünsche, Ängste und Anforderungen ungeniert einzubringen. Denn jeder Kulturwandel ist nur so erfolgreich, wie die Mitarbeitenden motiviert sind, diesen auch aktiv mitzugestalten.

Veränderung der Rollen Im Kontext der Digitalisierung entstehen neue Berufsbilder, bestehende ändern sich. Bedeutet der Wandel, dass der heutige Beruf des Business­Analysten verschwinden wird? Nein. Die Skills werden nach wie vor benötigt. «Scrum» ist ein Framework und dieses ist weiterhin in den meisten Unternehmen von Bedeutung. Im untenstehenden Kasten finden Sie die normativen Skills eines Business­Analysten. Wenn man diese klassischen Skills mit den agilen Rollen vergleicht, welche Rolle nach Scrum passt dann am besten zu einem Business­Analysten?

Die Kundenbedürfnisse ändern sich so rasch wie die technologischen Entwicklungen am Markt. Um mit diesem steten Wandel mitzuhalten, ist es wichtig, neue Produkte rascher einführen zu können. Auch die SBB müssen deshalb beweglicher werden, um auf Kundenbedürfnisse und innovative Entwicklungen schneller reagieren zu können. Weil sich die Welt der IT besonders schnell dreht, liegt es auf der Hand, auch bei der IT mit der agilen Transformation zu beginnen. Dies auch, weil in einer agileren Zusammenarbeit zwischen der IT und dem Business besonders viele Effizienzhebel wirksam werden. Sicher ist: In einem grossen Unternehmen ist eine solche Transformation nicht von heute auf morgen zu schaffen. So sind methodisches Wissen und Prozesskenntnisse sowie die Befähigung, Hürden zu beseitigen, gefragt. Vor allem handelt es sich aber um einen Mind­ Change, der in den Köpfen der Mitarbeitenden vollzogen und sich in entsprechendem Verhalten niederschlagen muss. In diesem Lernprozess ist es essenziell, dass die Erfahrungen, Feedbacks und Verbesserungsvorschläge, zum Beispiel aus Pilotprojekten, zentral gesammelt und konsolidiert werden, um sich kontinuierlich verbessern zu können. Nur durch ein schrittweises Herantasten an diese agilen Prozesse und Methoden kann es gelingen, einem grossen Unternehmen, wie es die SBB sind, mehr Agilität zu verleihen. Wichtig dabei ist auch, dass diese Transformation nicht allein von der IT getrieben, sondern Hand in Hand mit dem Business erfolgt und von allen Mitarbeitenden getragen wird. Denn Agilität ist ein Mindset. Je mehr Mitarbeitende dieses Mindset teilen, desto besser wird es den SBB gelingen, ihre Vision zu verwirklichen, nämlich die Mobilität der Zukunft zu gestalten. <<

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Chancen erkennen! Wissenskongress und Lernwerkstatt für KMU

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IT-News topsoft Fachmagazin 17-1

Individual-Standard-BI als Lösung für KMU Auch unter hohem Wettbewerbsdruck stehende KMU haben einen vitalen Bedarf an gesicherten Daten und Informationen. Das heute noch immer vorherrschende, klassische Projekt-BI ist für diese Firmen aber meist zu umständlich, dauert zu lange und wird viel zu teuer. Aus dieser Erkenntnis entstand iVIEW, welches aus beiden Welten – Standard- und Individuallösung – das Beste herauspickt und zu einer optimal passenden Gesamtlösung zusammenfügt. Die Kunden erhalten so eine massgeschneiderte BI-Lösung innert Rekordzeit und zu einem Bruchteil der sonst üblichen Kosten. Zusammen mit dem grossen Erfahrungsschatz der BI-Entwickler und Consultants der Informatec entstehen auf der Basis von iVIEW zielorientierte und massgeschneiderte BI-Lösungen ohne Firlefanz, unnötige Kosten und Zeitverlust. www.informatec.com

Winoffice Prime integriert ZUGFeRD und SuisseID Die neuste Version 4.4 von Winoffice Prime bietet echte Endto-End Unterstützung von E-Rechnungen im ZUGFeRD Format sowie das digitale Signieren. Eine ZUGFeRD-Rechnung besteht aus zwei Teilen: Aus einer visuellen Darstellung der Rechnung für den Menschen in Form einer PDF Datei und aus maschinenlesbaren strukturierten Daten im XML-Format. Mit einem Klick sind so Rechnungen erstellt und per E-Mail verschickt. Bei Bedarf werden diese Rechnungen gleichzeitig mit einer qualifizierten digitalen SuisseID Signatur versehen und archiviert. Der Kreditor kann die ZUGFeRD Rechnungen dann automatisch verbuchen. Ganz im Zeichen einer Business Engine bieten diese Neuerungen allen Winoffice Prime Anwendern erweiterte Möglichkeiten zur Digitalisierung und Automatisierung ihrer Geschäftsprozesse. www.winoffice.ch

6PAC & YAVEON starten YAVEON Enterprise Solutions Wie bereits 2016 angekündigt, vereinen die beiden Microsoft Gold Partner 6PAC und YAVEON ihr AX-Geschäft und sind damit einer der führenden Microsoft Partner in Deutschland. Unter der Dachmarke YAVEON treten sie seit Sommer gemeinsam auf. In Deutschland agieren über 50 Dynamics-AX-Spezialisten integriert in der Gruppe von 200 Life Sciences Experten, welche die gesamte Bandbreite der Business-IT für die Branchen liefern können. Dieses Portfolio ermöglicht es, alle relevanten Kernprozesse unternehmensweit über Microsoft Dynamics 365 hinaus durchgängig integriert abbilden zu können. www.yaveon.com

bexio neu mit den 5 grössten Schweizer Banken Das Online-Startup bexio lancierte im November 2015 die schweizweit erste Schnittstelle zwischen Buchhaltungssoftware und E-Banking. Nur 15 Monate später bietet bexio nun Verbindungen zu den fünf grössten Schweizer Banken an: Postfinance, Raiffeisen, UBS, Zürcher Kantonalbank und neu Credit Suisse. Finanztechnologien sind zunehmend ein Bedürfnis von Schweizer Unternehmern, das Abgleichen von Debitoren und Kreditoren mit Gutschriften und Belastungen auf dem Bankkonto erfolgt online. Zudem können Zahlungsaufträge direkt aus der Buchhaltungssoftware ans E-Banking übermittelt werden. Die doppelte Erfassung entfällt und Kleinunternehmer sparen enorm Zeit. Schnittstellen zu weiteren Finanzinstituten werden folgen. www.bexio.com

topsoft inside topsoft wächst weiter und freut sich, ein zusätzliches Teammitglied zu begrüssen. Seit Januar 2017 verstärkt Alain Zanolari die Bereiche Publishing und Sales. Er hat als Dienstleister in verschiedenen Branchen im öffentlichen und privaten Sektor gearbeitet und bringt auch umfassenden Kenntnisse in der Kommunikation und im Verkauf mit. Der Bündner ist zusätzlicher Ansprechpartner für alles, was das topsoft Fachmagazin, die zahlreichen bekannten Websites, die verschiedenen Blogs sowie die Social-Media-Kanäle der Plattform betrifft. Im Sales wird Alain Zanolari in Zukunft ebenfalls tätig sein, er unterstützt dann den Geschäftsführer und Messeleiter Cyrill Schmid. Dieser freut sich über den Teamzuwachs, damit stärkt topsoft die Position als führende Schweizer Plattform für Digital Business.

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Shop.co übernimmt ZEN Software Das aufstrebende deutsche Start-up Shop.co hat den Kauf von Zen Shopping bekannt gegeben. Shop.co nutzt künstliche Intelligenz und hochentwickelte Algorithmen für seinen Service, der dem Browser einen universellen Warenkorb-Button hinzufügt (funktioniert in jedem Shop in den USA). Mit nur einem Klick (ohne Registrierung oder Anmeldung) kann man dann bequem überall im Netz einkaufen. Mit dem Kauf von Zen Shopping kommt shop.co seinem Versprechen erneut ein Stück näher, mit nur einem universellen Einkaufswagen im ganzen Netz auf Einkaufstour gehen zu können. Um seinen Service mit Hinblick auf mobile Endgeräte zu erweitern, wird Shop.co in nächster Zeit auch eine entsprechende App herausbringen. www.shop.co


Wildcard

«Mut zur Digitalisierung des Marketings und Verkaufs, Helvetia!» Zunehmend tun sich Gräben auf: Auf der einen Seite finden sich altmodisch funktionierende Unternehmen, welche sich gerade mal widerwillig für das erste CRM entschieden haben. Auf der anderen Seite sind agile, digitalisierte Teams, welche mit der Zeit gehen und ihre Verkaufsabteilung gegen die Konkurrenz fit halten. Schweizer Firmen müssen zunehmend darauf achten, auf der richtigen Seite des Grabens zu stehen. Ja, auch Ihre Branche ist betroffen! Und wo befinden Sie sich? >> Philip Schweizer | Saleswings

Alles Hokuspokus? Sie denken jetzt vielleicht, dass in Ihrer Branche ganz andere Dinge wichtig sind als moderne Technologien. Weit gefehlt, denn auch in traditionellen Branchen machen Technologien zunehmend den Unterschied. Uber aus den USA verkaufen Taxifahrten via eine App; desaströs für die Taxibranche. Ein anderes Beispiel: Das Start-up www.casper.com hat letztes Jahr 55 Millionen US$ an Finanzierung aufgenommen, und verkauft via ihren Onlineshop… Matratzen. Und zwar erfolgreich in die ganze Welt. Viele weitere Branchen werden zunehmend gegen «unsichtbare» Konkurrenz ankämpfen müssen: IT Dienstleister, Mikrotechnikunternehmen, Schuhläden, Sanitärinstallateure usw. Verkaufstechnologien machen Sie effizienter und intelligenter. Stellen Sie sich zunehmend die Frage: «Wieso eigentlich nicht?»

Probieren geht über Studieren Trauen Sie Ihren Mitarbeitern zu, mit verschiedenen Applikationen zu arbeiten. Mitarbeiter sollten nicht überfordert werden? Dann schauen Sie sich einmal deren Mobiltelefone an. Wie viele Apps meistern Ihre Mitarbeiter auf ihren Smartphones 20? 50? 150? Speziell im Bereich Marketing und Verkauf müssen Sie experimentieren und ausprobieren. Beauftragen Sie in Ihrem Team innovative Mitarbeiter (Champions!) gezielt, regelmässig Ausschau zu halten nach Software, welche Sie weiterbringen kann.

Wie meine Mitarbeiter intelligenter und effizienter verkaufen Als Gründer und Geschäftsführer des Technologie Start-ups SalesWings (www.saleswingsapp.com) ermutige ich meine Mitarbeiter, neue Software zu testen und zu suchen, um effizienter und intelligenter verkaufen (und vermarkten) zu können. Bei der Effizienzsteigerung geht es vor allem um die Automatisierung von Prozessen.

Fangen Sie hier an: Terminfindung Mit Calendly (www.calendly.com) können Ihre Mitarbeiter einem Kunden oder Partner ganz einfach einen Link senden, wo er direkt eine Zeit buchen kann. Die App verbindet sich mit Ihrem Terminkalender und zeigt nur freie Zeiten an. Zudem werden automatisch Einladungen verschickt und Sie erhalten umgehend eine Terminbestätigung. Auf das Jahr gerechnet spart ein Team damit Tage ein! Was macht mein Kunde auf meiner Website? Unsere eigene Software Saleswings verbindet sich mit jeder Newslettersoftware sowie Gmail und Outlook, um dem Verkaufsteam aufzuzeigen, wer wann auf Ihre Website geht. Zudem berechnet das System das aktuelle Interesse des Kunden. Der Verkauf kann so im richtigen Zeitpunkt den Kunden anrufen, bevor er beim Konkurrenten kauft. Wie sagt man so schön? «De Schneller isch de Gschwinder!» Automatische Aktualisierung der Kontakte Die App Fullcontact (www.fullcontact.com) kreiert automatisch Kontakte in Google Apps oder Microsoft 365 anhand der Emailsignaturen in Ihrer Inbox. Zudem sucht die App laufend nach Doppeleinträgen, um diese zu bereinigen und aktualisiert Ihre Kontakte, wenn diese zum Beispiel den Job wechseln. Manuell? Zeitverschwendung, eine Sisyphusarbeit! Automatisiertes Nachfassen von Email Wenn Ihr Verkaufsteam aktiv per Email auf Kunden zugeht, dann geht enorm viel Energie verloren mit Nachfassmails. «Sales Development Platforms» versenden eine vorprogrammierte Sequenz von Emails an eine Kontaktliste. Erkennt das System eine Antwort in Ihrer Inbox, wird die Sequenz gestoppt. Falls nicht, fasst das System zum Beispiel 3, 10 und 21 Tage später nach. Als Beispiel schauen Sie sich www.reply.io, www.rebump.cc oder www.salesloft.com an.

Template Texte Jetzt mal ehrlich: Wie viele Mal am Tag tippen Sie die gleichen Texte in irgendwelche Textfelder? Ein sehr praktisches Tool ist Gorgias (www.gorgias.io), welches über eine Tastenkombination Textbausteine aufruft, welche dann einfach eingefügt werden können. Eine enorme Produktivitätssteigerung.

Nehmen Sie (mindestens) Folgendes mit Um im Marketing und Verkauf effizient und kompetitiv zu bleiben, ist es wichtig, gegenüber neuen Technologien aufgeschlossen zu sein. Sehen Sie Technologien als Chance, nicht als Gefahr. Der Markt wird auch in traditionellen Branchen globaler und wenn Sie Ihre Prozesse rechtzeitig intelligenter gestalten, dann gehören Sie zu den Gewinnern. <<

Der Autor Philip Schweizer hatte in den letzten neun Jahren verschiedene leitenden Verkaufs- und Marketingpositionen bei Technologie-Startups inne. Er ist Gründer der Firma Saleswings, welche eine innovative Sales Acceleration Software entwickelt und in über 50 Ländern vertreibt. Als Experte für die Digitalisierung von Marketing- und Verkaufsteams freut er sich über den Austausch mit Ihnen zum Thema Marketing- und Verkaufstechnologien.

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IT-Agenda | Leserservice topsoft Fachmagazin 17-1

Veranstaltungen | Kurse | Seminare

Impressum

07. März 2017 eMail Marketing Konferenz Crowne Plaza Zürich | 14–17 Uhr Internet Briefing | www.internet-briefing.ch

Herausgeber schmid + siegenthaler consulting gmbh Willistattstrasse 23 6206 Neuenkirch info@topsoft.ch

28. März 2017 topsoft Software Contest Bernexpo Congress | 8:30–17:30 Uhr topsoft | www.software-contest.ch 30. März 2017 Jahrestagung 2017, Umsetzung von Industrie 4.0 Campussaal Windisch | 8:30–18 Uhr Industrie 2025 | www.industrie2025.ch 6. April 2017 SWISS IT Conference 2017 Marriott Hotel Zürich | 8:30–17 Uhr IDC Central Europe GmbH | www.idc.de 4. Mai 2017 Information Management & Digital Transformation Forum Swissôtel Zürich Oerlikon | 8–17:30 Uhr sminds | www.im-forum.ch 31. Mai 2017 Swiss E-Commerce Awards Swissôtel Zürich Oerlikon | 18 Uhr carpathia | www.ecommerce-award.ch/award-2017 4. Mai 2017 Information Management & Digital Transformation Forum Swissôtel Zürich Oerlikon | 8–17:30 Uhr sminds | www.im-forum.ch 16./17. Juni 2017 Informatiktage 2017 Workshops für Schulklassen an verschiedenen Standorten eZürich | www.informatiktage.ch 29./30. August 2017 topsoft Fachmesse | SuisseEMEX Messe Zürich | Di 9–19 Uhr, Mi 9–17 Uhr www.topsoft.ch | www.suisse-emex.ch Senden Sie Ihre Veranstaltungshinweise an: redaktion@topsoft.ch

Nächste Ausgabe: topsoft Fachmagazin 17-2 | 1. Juni 2017 Fokusthema: Smart Working, Collaboration, Security, Vorschau topsoft Fachmesse Marktübersicht: Mobile Unternehmenslösungen Praxisdossier: User Experience von ERP-/CRM-Systemen

Leserservice topsoft Fachmagazin abonnieren: www.topsoft.ch/magazin | T +41 41 467 34 20 topsoft aktuell-Newsletter abonnieren: blog.topsoft.ch IT-Konkret Fallstudien lesen: www.it-konkret.ch Marktübersicht Business Software: www.topsoft.ch/softwarefinden

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Erscheinungsweise 4-mal jährlich Redaktion Christian Bühlmann c.buehlmann@topsoft.ch Alain Zanolari a.zanolari@topsoft.ch Dr. Marcel Siegenthaler m.siegenthaler@topsoft.ch Layout und Gestaltung Andrea Krauer schmid + siegenthaler consulting gmbh a.krauer@topsoft.ch Anzeigenmarketing Cyrill Schmid schmid + siegenthaler consulting gmbh c.schmid@topsoft.ch Bilder und Fotos Shutterstock, Inc., Team SSC, SuisseEMEX

Druck Stämpfli AG Wölflistrasse 1 3001 Bern

Alle Rechte vorbehalten. Der Nachdruck von Artikeln ist nur mit Zustimmung der Redaktion und genauer Quellenangabe gestattet. Die mit Verfassernamen oder Initialen gezeichneten Veröffentlichungen geben die Auffassung der Autoren und nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Alle Urheberrechte für die in den IT-Konkret Fallstudien beschriebenen Problemlösungen liegen beim Lösungsanbieter. Der Schutz von allfälligen Urheberrechten Dritter liegt ebenfalls beim Lösungsanbieter.


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Smartphone App AbaCliK: Arbeitszeiten und Spesen mobil erfassen Smartphone App AbaCliK: Arbeitszeiten und Spesen mobil erfassen Sammeln Sie mit der Smartphone App AbaCliK Informationen aller Art. Sammeln Sie mitSie dersämtliche Smartphone Appmit AbaCliK Informationen Art. Synchronisieren Daten der Abacus Business aller Software: Synchronisieren Sie sämtliche Daten mit der Abacus Business Software: • Präsenz- oder Arbeitszeiten • Präsenzoder Arbeitszeiten Leistungen, Spesen • Leistungen, Spesen Persönliche Daten, Ferientage oder Absenzen (ESS) • Persönliche Daten, Ferientage oder Absenzen (ESS) Jetzt kostenlos installieren www.abaclik.ch Jetzt kostenlos installieren www.abaclik.ch

29./30. August 2017 29./30. August 2017

SKO-Führungslehrgang III SKO-Führungslehrgang «Digital Leader» Digitale III «Digital Leader» Digitale Herausforderung erkennen Herausforderung und umsetzen. erkennen und umsetzen. (Kooperation mit HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich) (Kooperation mit HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich)

Trainer Diese ausgewiesenen Führungs- und (mit Bildungsspezialisten leiten workshopAbschluss SKO/HWZ-Weiterbildungszertifikat erfolgreicher Abschlussarbeit 5 ECTS) artig durch die Module: Tobias Zehnder, Manuel P. Nappo, Adrian Zwingli, Trainer Blattner, Diese ausgewiesenen FührungsBildungsspezialisten leiten workshopMarcel Ralph Hutter, Martinund Kägi artig durch die Module: Tobias Zehnder, Manuel P. Nappo, Adrian Zwingli, Vorstudium: Vorbereitende Lektüre Marcel Blattner, Ralph Hutter, Martin Kägi Vorstudium: Vorbereitende Lektüre

Modul 1 Der digitale Wandel und Modul 1 seine Folgen; Der digitale NetworkingWandel und Lunch seine Folgen; NetworkingLunch

Modul 4 «Smart Data» Technologien Modul 4 und ihre beste «Smart Data» Nutzung Technologien und ihre beste Nutzung

28. – 29. 28.April – 29. April 28. – 29. 28.Sept. – 29. Sept.

2017

19. – 20. 19.Mai – 20. / 27. Mai – /28. 27.Okt. – 28. Okt. 7. April 7. / 15. April September / 15. September

2017

Führungskräfte aller Branchen und Funktionen sind gefordert. Neue Technologien verändern das Wirtschaften massiv. Sind Sie auf dem richtigen Weg? Dieser kompakte Führungskräfte aller Branchen und Funktionen sind gefordert. Neue Technologien neue SKO-Lehrgang in Kooperation mit der HWZ führt Sie systematisch durch diese verändern das Wirtschaften massiv. Sind Sie auf dem richtigen Weg? Dieser kompakte zentrale Thematik unserer Zeit. neue SKO-Lehrgang in Kooperation mit der HWZ führt Sie systematisch durch diese Ihr Nutzen In einer Gesamtschau der laufenden und kommenden Veränderung zentrale Thematik unserer Zeit. gelangen Sie zu einer optimalen Beurteilung der digitalen Herausforderung für Sie Ihr Nutzen In einer Gesamtschau der laufenden und kommenden Veränderung und Ihre Firma. gelangen Sie zu einer optimalen Beurteilung der digitalen Herausforderung für Sie Abschluss SKO/HWZ-Weiterbildungszertifikat (mit erfolgreicher Abschlussarbeit 5 ECTS) und Ihre Firma.

Modul 2 Das digitalisierte Marketing Modul 2 Das digitalisierte Marketing

Abend Transfercoaching nach Abend Apéro riche Transfercoaching nach Apéro riche

Abend Unternehmertreff Abend bei Apéro Unternehriche mertreff bei Apéro riche

Modul 3 Die Risiken des Digitalen Modul 3 Die Risiken des Digitalen

Modul 5 Innovationsmanagement im Modul 5 Führungsalltag Innovationsmanagement im Führungsalltag

Abschlussarbeit: Unterstützung in der Umsetzung durch HWZ-Experten/-Trainer (1h) und Abschlussarbeit Abschlussarbeit: Unterstützung in der Umsetzung durch HWZ-Experten/-Trainer (1h) und Abschlussarbeit Frühjahr Herbst

Modul 1

Anmeldung: sko.ch/veranstaltungen oder E-Mail info@sko.ch www.sko.ch sko.ch/veranstaltungen oder E-Mail info@sko.ch Anmeldung: www.sko.ch

7. April 15. September Startup Factory Frühjahr Herbst Modul 2 – 3 28. – 29. April 28. – 29. September HWZ Modul 1 7. April 15. September Startup Factory Modul 4 – 5 19. – 20. Mai 27. – 28. Oktober Startup Factory Modul 2 – 3 28. – 29. April 28. – 29. September HWZ (inkl. Lernund Seminariunterlagen, Transfercoaching und Verpfl egung) SKO-Mitglied Nichtmitglied Kosten Modul 4 – 5 19. – 20. Mai 27. – 28. Oktober Startup Factory Führungslehrgang in 3 Blöcken CHF 3400.– CHF 3900.– Kosten (inkl. Lern- und Seminariunterlagen, Transfercoaching und Verpflegung) SKO-Mitglied Nichtmitglied Führungslehrgang in 3 Blöcken

CHF 3400.– CHF 3900.–


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Typotex AG, Sonnental www.typotex.ch

WATO-SOFT AG, Lengnau www.wato-soft.ch

topsoft Fachmagazin 17-1  

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