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Fotos: Wolfgang List

wirtschaft

Arne Schönbohm

Stephan Heigl, Klemens Große-Vehne und Clemens Klinke (v.li.)

Stefan Kölbl, Arne Schönbohm und Thomas Pleines (v.li.)

„Mit

Cyber-Kriminalität wird mehr verdient als mit Drogen“ Stefan Kölbl mit Ehepaar Lehmann

Gefahr im Verzug: BSI-Präsident Arne Schönbohm sprach beim Dekra-Dialog über Sicherheit in der Informationstechnik.

O

Max Schaber, Silvia Diessner, Eberhard Graf, Jeannette Wintermantel und Gerd Reichardt (v.li.)

b beruflich oder privat: Die Digitalisierung hat mittlerweile nahezu alle Bereiche unseres Lebens erreicht. Verwaltung und Unternehmen unterschiedlichster Branchen arbeiten bereits heute IT-gestützt und hochgradig vernetzt, für die grundlegenden Veränderungen im Produktionsbereich wird gerne das Schlagwort Industrie 4.0 verwendet. Smart Home, Mobile Work, eHealth und Entwicklungen wie selbstfahrende Autos sind weitere Beispiele für die fortschreitende Digitalisierung. Und die eröffnet zweifelsohne große Chancen, birgt aber auch erhebliche Herausforderungen zum Beispiel in der Prävention, Detektion und Abwehr digitaler Angriffe, die zunehmend professionalisiert durchgeführt werden. Letztere waren das beherrschende Thema beim ersten Dekra-Dialog des Jahres, bei dem der Vorstandsvorsitzende Stefan Kölbl als Gastredner Arne Schönbohm, seit Februar 2016 Präsident des Bundesamtes

für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), begrüßen durfte. In Sachen IT-Sicherheit bleibt nichts, wie es war „Cybersicherheit ist die Achillesferse für die digitale Transformation unserer Gesellschaft“, führte Stefan Kölbl in den Abend ein und prognostizierte, dass im Jahr 2020 weltweit voraussichtlich 30 Milliarden Maschinen und Geräte miteinander vernetzt sein werden – aktuell sind es sechs Milliarden. Angesichts der Tatsache, dass allein Großkonzerne pro Tag 50 bis 100 Millionen Hacker-Angriffe verzeichnen, gewinnen Institutionen wie das BSI eine ungemein wichtige Bedeutung. Das untermauerte auch Arne Schönbohm, indem er auf eine Umfrage des BSI im Frühjahr 2016 zur Betroffenheit der deutschen Wirtschaft durch Ransomware beziehungsweise Trojaner verwies: Danach war jedes dritte befragte

Peter Höflinger, Wilhelm von Haller, Gerhard Balz und Thomas Pleines (v.li.)

Louisa Lehmann, Fabian Mayer und Felicitas von Haller (v.li.) 98

Werner Entenmann, Bernhard Feßler und Heinrich Längerer (v.li.)

Sommer 2017 · top magazin STUTTGART

rf sowie Frank und Hannes Burgdo .) Hans Jochen Henke (v.li

Ehepaar Ade und Ehepaar Schneider

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