Issuu on Google+

AKTUELL MUSIK ÖSTERREICHISCHE POST AG | INFO. MAIL ENTGELT BEZAHLT

NR. 4| 2011 - 4. JAHRGANG

Das Magazin der Trachtenmusikkapelle Gollling

160 JAHRE TMK GOLLING RÜCKSCHAU AUF DIE VERANSTALTUNGEN

CÄCILIAKONZERT 2011 MIT MUSIK DURCH EUROPA

www.tmk-golling.at

AUSRÜCKUNGEN, JUGENDARBEIT & VIELES MEHR


T M K - N ew s

EDITORIAL

In diesem MUSIK | MAGAZIN lesen Sie: FASCHING Rund um Gesund! 3 DER VEREIN So war es einmal 4 Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 6 Cäciliamesse | Cäciliakonzert 7 Obmannwechsel in der TMK Golling 7 Vorgestellt: Kplm. Mag. Matthias Gerl 8,9 Jubiläen im Jahr 2011 13 Probelokalneubau 14 JUGEND Jungendausflug Bad Dürrnberg 9 Jungmusikerseminar Elixhausen 10 Vorgestellt: Bernhard Lienbacher 11 Vom Jungmusiker zum Musiker 12 Bläserurlaub in Bad Goisern 12 SEITENBLICKE Musikausflug 5 Sponsoren 15

L

iebe Freunde der Trachtenmusikkapelle Golling!

1

60 Jahre Trachtenmusikkapelle Golling – mit diesem Jubiläum gehört unser Verein wohl zu den traditionsreichsten in unserer Gemeinde, gleichzeitig aber auch zu den aktivsten und jüngsten hinsichtlich Altersschnitt. Dieses Jubiläum war Anlass genug, um einige musikalische Veranstaltungen unter dieses Motto zu stellen. er erste musikalische Höhepunkt in diesem Jahr war das Kirchenkonzert in der Pfarrkirche gemeinsam mit dem Schülerchor der Hauptschule Golling. Das Musicalkonzert im Burghof war wieder ein voller Erfolg und wurde ein fixer Bestandteil unseres Musikerjahres. Weiters durften wir auch ein Konzert beim gastfreundlichen Steegwirt in Bad Goisern zum Besten geben. ie größte musikalische Herausforderung dieses Jubiläumsjahres steht uns noch bevor. Das Cäcilia-Konzert am 26. November steht unter dem Motto „Mit Musik durch Europa“. Wir freuen uns sehr darauf, Sie an diesem Abend mit Musik quer durch den Kontinent unterhalten zu dürfen.

D

D

D

W

W

E

ie Jugend in der Musikkapelle ist für uns ein zentrales Thema. Die Medien berichten immer wieder von steigender Jugendkriminalität mit Sachbeschädigung und Körperverletzung. Eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, bei der die Jugendlichen sowohl gefordert als auch gefördert werden, ist ein wirksames Mittel, diesen Tendenzen entgegen zu wirken. ir sind stolz auf eine bestens funktionierende Gemeinschaft und ein harmonisches Miteinander, egal ob Jung oder Alt. Die Liebe zur Musik verbindet uns bei Marsch, Polka, moderner Unterhaltungsmusik oder symphonischer Blasmusik. Für jeden Musiker ist ein Stück dabei, bei dem ihm das Herz aufgeht. iele ehrenamtliche, unbezahlte Stunden haben unsere Musiker/innen für Proben, Ausrückungen und persönliche Fortbildung auch in diesem Jahr wieder aufgewendet. Dass wir beim Cäciliakonzert vier Jungmusiker in unsere Musiziergemeinschaft aufnehmen können, freut uns sehr. nser Kapellmeister Mag. Matthias Gerl hat dieses Jahr ein besonderes Jubiläum: 25 Jahre musikalischer Leiter der Trachtenmusikkapelle Golling. Hias hat in den 25 Jahren unermüdlich mit viel Geschick, Geduld und Ausdauer unsere Musikkapelle auf einen erfolgreichen Weg geführt. Einen Kapellmeister aus den eigenen Reihen zu haben, ist bei den heutigen musikalischen Anforderungen und dem Zeitaufwand nicht mehr selbstverständlich. Wir hoffen, dass Hias uns noch viele Jahre als Freund, Lehrmeister, Musiker und Kapellmeister erhalten bleibt.

V

U

ir freuen uns wieder auf Ihren finanziellen Beitrag durch den Kauf von Karten zu unserem Cäcilia -Konzert und um Ihre Spenden, welche mit beiliegendem Zahlschein einbezahlt werden können. Der Erlös wird unter anderem für den Neu- und Umbau des Probelokales verwendet (siehe Bericht im Blattinneren). in besonderer Dank für die Unterstützung unseres Vereines gilt Bürgermeister Anton Kaufmann, Vizebürgermeister Josef Hettegger sowie der gesamten Gemeindevertretung. llen privaten Gönnern, Firmen-Sponsoren und nicht zuletzt den Eltern der Musikschüler dürfen wir herzlich für die finanzielle und ideelle Mithilfe bei der Aufrechterhaltung des kostenaufwändigen Betriebes während des laufenden Jahres danken. Ohne sie wären die Jugendförderung, der Instrumentenkauf oder die Musikerzeitung nicht möglich. nser Jubiläumsjahr möchten wir auch zum Anlass nehmen, unserer verstorbenen Musiker und Funktionäre zu gedenken. Sie und die Altmusiker haben alle zu unserer 160-jährigen Erfolgsgeschichte beigetragen. ir freuen uns auf unsere nächsten musikalischen Aufgaben und Ziele und wünschen allen ein kleines Stück Musik in den Herzen.

A

U

W

Obmann Gerhard

IMPRESSUM

MUSIK | MAGAZIN 2011

Trachtenmusikkapelle Golling A-5440 Golling | Markt 106 (0043) 6244 - 7814 office@tmk-golling.at http://www.tmk-golling.at Informationsmagazin über das Musikerjahr der Trachtenmusikkapelle Golling Josef Krallinger Josef Krallinger, Gerhard Malter Josef Krallinger Josef Krallinger, Mag. Matthias Gerl, Gerhard Malter, Dipl. Ing. Gerhard Dichelberger 4. Jahrgang | 2011

Herausgeber & Medieninhaber:

e-mail:

Diese Ausgabe des MUSIK | MAGAZIN wurde dankenswerter Weise unterstützt von folgenden Betrieben:

Malter

Internet:

Richtung:

Layout & Design: Fotos:

Redaktion: Redaktionsteam: Jahrgang:

Erscheint jährlich im November

2

MUSIK| MAGAZIN 2011

AUSGABE NR. 04| 2011


T M K - N ew s

FASCHINGSUMZUG

FASCHINGSUMZUG

Rundum Gesund!

Die Trachtenmusikkapelle Golling ist Vorreiter in Sachen „Gesundes Golling“ und präsentierte in der 5. Jahreszeit das schon lange geplante Gesundheitszentrum.

Die beste Medizin gegen alle Art von Krankheit - viel Spaß mit Musik!

A

m Höhepunkt der fünften Jahreszeit, der Faschingszeit, meldeten sich am diesjährigen Faschingssamstag die Narren in Golling zurück. Auf Drängen von Gollings „Cäsar“, Bürgermeister Anton Kaufmann, wurde nach einem achtjährigen Winterschlaf wieder ein großer Faschingsumzug veranstaltet. Für beste Unterhaltung sorgten die vielen kreativ gestalteten Wägen und Kostüme. Mit dabei an diesem Spektakel waren 32 Vereine aus Golling und Umgebung. Auch Petrus war an diesem Tag in Faschingslaune - bei ausgezeichnetem Wetter säumten mehr als 3000 Besucher die Marktstraße und ließen sich vom närrischen Faschingstreiben mitreißen. er Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Zu sehen waren unter anderem der neue „Swinger-Club“ beim Gasthof Duschenwirt, das neue Bier von Kaltenhausen bis hin zu „Bauer sucht Frau“. ie Trachtenmusikkapelle Golling nahm sich dem neuen Gesundheitszentrum an. Komplett ausgestattet mit dem Rettungshubschrauber„Musicopter“ wurden unter dem Namen „Marzolf.ade - Gollinger Gesundheitszentrum.Komm“ die modernen Räumlichkeiten der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. In diesem Zentrum wurden alle wichtigen medizinischen

D D

Wer möchte sich von diesem Pflegepersonal nicht behandeln lassen? Der muss wirklich krank sein!

AUSGABE NR. 04| 2011

Teilbereiche untergebracht: Medizinmänner, Kräuterhexen und Quacksalber fand man genau so wie Tierärzte und Heiler. Ebenso gab es eine eigene Abteilung für menschliche Ersatzteile. Neben den gängigsten Knochenmaterialien fand man auch einen Großteil der inneren Organe, wie zum Beispiel Herzen, Lungen oder weibliche Zungen. ährend sich die Bevölkerung im unteren Stock ihre Medizin bei der Anmeldung abholte, wurden im darüberliegenden Operationssaal die Chirurgen mehrmals zu sehr komplexen und schwierigen Geburten gerufen. Erfreulicher Weise konnten alle Eingriffe durch die moderne Ausstattung des OP`s erfolgreich und ohne größere Komplikationen beendet werden. ür die Marktgemeinde Golling hatte das Gesundheitszentrum ebenfalls die richtige Medizin mit an Bord - eine riesengroße Finanzspritze, welche aber leider schon leer gespritzt war. ir hoffen, dass es in Zukunft keine acht Jahre mehr dauern wird, dass in Golling wieder ein Faschingsumzug stattfindet - aber Vorsicht, wir halten bereits jetzt schon Augen und Ohren offen, um ein neues Thema aufzugreifen.

W

Modernste Ausstattung garantiert das neue Ärztezentrum in Golling

F

W

Brauchte Gott sei Dank nicht starten - der Musicopter

Auch Toni, der „Clown-Doktor“ war mit bei der Party!

Steriles Arbeiten in der Blutzentrale - Vroni und Anton

MUSIK| MAGAZIN 2011

3


T M K - N ew s

ERINNERUNGEN

160 JAHRE TMK GOLLING

So war es damals!

Er ist der älteste, ehemalige Musiker der Trachtenmusikkapelle Golling. Stundenlang könnte man ihm zuhören, wenn er in seinen Erinnerungen schwelgt.

J S

osef Lienbacher wurde am 4.10.1923 als erstes von sieben Kindern des HinterkellauBauern geboren. epp wollte schon als kleiner Bub ein Instrument lernen. Er bettelte seinen Vater dahin gehend immer wieder. Ein glücklicher Zufall kam Sepp zu Hilfe. Eines Tages kam ein Mann aus der Stadt zum Blumen Pflücken beim Kellau-Bauern vorbei. Zufällig kam sein Vater mit ihm ins Gespräch. Dabei stellte sich heraus, dass dieser Mann ein Kapellmeister aus der Stadt Salzburg war. Der Vater schilderte ihm, dass sein Sohn gern ein Instrument erlernen wolle. Einige Wochen später stand der Kapellmeister aus der Stadt mit einem Flügelhorn vor der Tür und schenkte dieses dem Sepp. inen Musiklehrer hatte er schnell gefunden, der außerdem nicht weit weg war – der Irnberger Toni ( Stiegler Toni) aus Obergäu . Für ein paar Meter Brennholz (dieses musste der Toni selbst arbeiten), Milch und hin und wieder ein Stück Butter gab er ihm Unterricht. m Jahre 1941 besuchte Sepp die Landwirtschaftsschule Winklhof und kam daher sehr wenig zum Spielen. Nach Abschluss der Schule kam er als „Hirterbua“ auf die Angeralm. Sein Flügelhorn hatte er selbstverständlich dabei. Auf den Almen waren auch junge, hübsche Sennerinnen. So trug es sich zu, dass zwei Werfener Musikanten den Sennerinnen ein Ständchen von der Fillingschneid herab spielten. Der Sepp hörte das und blies ihnen eine schöne Weise hinauf. Es dauerte nicht lange und die zwei Werfener kamen herunter und hielten Ausschau nach ihrem Kontrahenten. Doch der Sepp tat, als wüsste er von nichts und lachte sich eins. ann musste Sepp in den Krieg einrücken und wurde schwer verwundet. Nach dem Krieg war es dann so weit und er fing 1946 bei der Gollinger Musikkapelle an. Es war eine

E

I

D

Josef Lienbacher, Altbauer von Heiligenstein in Kuchl, ist der älteste, noch lebende Musiker der Trachtenmusikkapelle Golling

schöne Zeit und immer lustig. Jede Woche gab es ein Konzert im Markt beziehungsweise auf der Seebühne am Egelsee und fallweise bei den Wirten. Jährlich kamen auf diese Weise 17 Platz- und 5 Gartenkonzerte bei den Wirten zusammen. Dabei wurden regelmäßig zwei besondere Stücke für zwei Flügelhörner gespielt: „Die beiden Seerosen“ und „Aus Österreichs Bergen“. nvergesslich blieb der Frühschoppen beim Bärenwirt im Bluntautal. Nach dem Spielen wurde der Miststreuer vom Lerchner mit den Instrumenten beladen. Die Musiker fuhren damit aus dem Bluntautal heraus. Unglücklicherweise schaltete jemand den Kratzboden vom Miststreuer ein und die große Trommel und weitere Instrumenten fielen herunter. Alles war verbeult oder kaputt. in anderes Mal fuhren sie mit der Eisenbahn von Ruhpolding nach Hause. Die Musiker hielten sich während der Fahrt auf dem Zwischentrakt der Wagone auf, der sich damals im Freien befand. Der Zug rumpelte und schepperte so sehr, dass es bei den Instrumenten die Mundstücke heraus beutelte und der „Lerchner“ seines auf Nimmer-Wiedersehen verlor. ienbacher Sepp heiratete die HeiligensteinTochter und wurde Bauer vom gleichnamigen Gut in Kuchl – Weißenbach. ei der Hochzeit spielte die Musikkapelle Golling auf. Die „Musi“ verlangte natürlich kein Geld, sondern spielte für Essen und Trinken. Das Trinken hätte der Sepp besser ausmachen sollen, denn an diesem Ehrentag hatten die Musiker besonders großen Durst und schlugen ein Fass nach dem anderen an, bis sie nicht mehr recht spielen konnten. ach der Heirat pendelte er zu jedem Begräbnis und jeder Ausrückung von Kuchl nach Golling.

U

N

ach 15 Jahren als Musiker und Kassier bei der Trachtenmusikkapelle Golling hörte er 1961 in Golling auf und ging zur Musikkapelle Kuchl, wo er noch weitere 17 Jahre aktiv blieb. it einer solchen Einstellung und Freude zur Musik ist er ein Vorbild für jeden Musikanten. Die Trachtenmusikkapelle wünscht Sepp noch viele Alt-Musiker-Jahre und vor allem viel Gesundheit.

M

E

L B

Josef Lienbacher (2. von rechts) in den Reihen seiner Musikerkollegen

N

Josef Lienbacher (2. von rechts) bei den Filmaufnahmen „Die Deutschmeister“ (mit Romy Schneider; 1955)

4

MUSIK| MAGAZIN 2011

AUSGABE NR. 04| 2011


T M K - N ew s

AUSFLUG

MUSIKAUSFLUG

Ziel: Gamlitz mit seinem Weinlesefest!

Nach Jahren wurde heuer wieder ein Musikausflug veranstaltet. Ziel war die SüdSteirische Weinstraße mit ihrem bekanntesten Weinlesefest.

Freuten sich auf ein Wochenende in der Südsteiermark - die Mitglieder der Musikkapelle Golling mit ihren Partnern

N

ach langer Zeit fuhren wir wieder einmal zu einem zweitägigen Musikausflug mit unseren Partner/innen in die Südsteiermark nach Gamlitz. utobusreisen Sunkler organisierte uns in bewährter Weise zwei Busse, Unterkunft und Einkehrmöglichkeit. Am 8. Oktober ging es frühmorgens mit 65 Personen von Golling in Richtung Radstadt – Ennstal nach Mautern zu einer gemütlichen Jause. nschließend fuhren wir nach Graz, wo jeder den freien Aufenthalt auf seine Weise nutzte. Einige gingen durch die Herrengasse, in der wir auch Gollinger trafen, vorbei an Straßenmusikern hinauf zum Uhrturm mit seinen

A A

So kann man das Taggeld auch sparen und bekommt den Bauch trotzem voll - Valentin beim Feigen Pflücken

verdrehten Zeigern (kurzer Zeiger zeigt Minute, langer Zeiger die Stunde). Neben der Uhrturmmauer wuchs ein Feigenbaum mit reifen Früchten. Für diese hatte die letzte Stunde geschlagen, als sie die Gollinger Musik entdeckte. Nach langer Wirtshaussuche schafften es die meisten doch, etwas zum Essen zu bekommen. Danach fuhren wir weiter zum Quartier nach Unterpremstätten und zum Weinlesefest in Gamlitz. Dort war das 45.Weinlesefest mit hübschen Ständen, toller Atmosphäre und viel frischem Sturm und Wein bereits in vollem Gange. Bei sehr kühlen Außentemperaturen genossen wir Südsteirische Schmankerln. Wir AUSGABE NR. 04| 2011

Der„A1-Ring“ für die Kleinen!

trafen auch unsere ehemalige Musikantin Annemarie Meixner (vlg. Brückler Torren), die in Gamlitz verheiratet ist. Halb durchfroren kehrten wir im warmen Bus zum Quartier zurück. m nächsten Tag teilte sich die Gruppe nach dem Frühstück. Die etwas Jüngeren fuhren mit dem Bus zur Gokart-Bahn nach Unterpremstätten, um ein Qualifying und Rennen zu absolvieren. Einige dürften diese Flitzer unterschätzt haben (Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h), denn der Kurvengeist schlug nach dem Rennen erbarmungslos zu. Nach der Entleerung des Mageninhaltes vom vortäglichen Sturm ging es gleich wieder besser. ie zweite Gruppe fuhr mit dem Bus entlang der Südsteirischen Weinstraße mit kurzen Aufenthalten und Besichtigung der gläsernen Weintraube. Zurück in Gamlitz begann am früheren Nachmittag der große Fest-

A

Wunderschöner Blick durch die steirischen Weingärten

umzug mit Musik, Erntekrone und Festwägen. Im Anschluss daran traten wir die Heimreise an. s war ein sehr schöner Ausflug, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

E

D

Großer Festumzug in Gamlitz

Die bekannte gläserne Weintraube

MUSIK| MAGAZIN 2011

5


T M K - N ew s

JUBILÄUMSJAHR

160 JAHRE TMK GOLLING

Veranstaltungen im Jubiläumsjahr

Das diesjährige Kirchenkonzert und die „Film- und Musical-Nacht“ waren einige der Höhepunkte im heurigen Jubiläumsjahr der Trachtenmusikkapelle Golling.

Viele Besucher kamen zur ersten Konzertveranstaltung im Jubiläumsjahr 2011, dem Kirchenkonzert

E

in beachtliches, aber nur in musikalischer Weise gefeiertes Jubiläum begeht die Trachtenmusikkapelle Golling in diesem Jahr. Grund genug um unsere heurigen Konzerte unter dieses Motto zu stellen. er Auftakt des Jubiläumsjahres war ein Kirchenkonzert, welches heuer bereits zum fünften Mal statt gefunden hat. Der musikalische Bogen spannte sich vom Barockzeitalter bis hin zur Neuzeit. Das Programm reichte von Psalmen, Kandaten, Teilen aus einem Requiem bis hin zur Filmmusik. Der musikalische Höhepunkt war dabei die ���Korsische Litanei“ von Vaclav Nelhybel. In diesem Werk wird die Ermordung eines Arztes mit anschließender Beerdigung sehr eindrucksvoll dargestellt und fordert höchste Konzentration eines jeden Musikers.

D

B

ereits zum zweiten Mal hat bei unserem Kirchenkonzert der Schülerchor der Hauptschule Golling unter der Leitung von HOL Johann Mußbacher mitgewirkt. Begonnen wurde mit dem Stück „A Child`s Prayer“, und beim anschließenden „Rock My Soul“ wurde der Hauptschulchor von unserem Jugendorches-

der Abend begonnen. Darauf folgten bekannte Werke aus Film - und Musicalproduktionen, wie etwa dem „Phantom der Oper“ oder Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“.

War bis zum letzten Platz gefüllt - Die Film- und Musical Nacht

Das Saxophonquartett „Saxophonics“

ter instrumental unterstützt. Es war erfreulich anzusehen, wie die Schülerinnen und Schüler mit viel Freude und Begeisterung mitwirkten und so einen Teil des großen Erfolges unseres Kirchenkonzertes mittrugen. ber nicht nur das Kirchenkonzert war erfolgreich, auch bei der „Film- und Musical- Nacht“, welche im Juli auf der Burg Golling

W

eitere Leckerbissen waren die „Erinnerungen an Zirkus Renz“ sowie die Highlights aus Henry Mancinis Filmklassikern „Peter Gunn“, „The Elephant Walk“ und „Der Rosarote Panther“.

A Christian Mitterlechner mit„Peace“

A

ber nicht nur die Leistung des ganzen Orchesters war eindrucksvoll, auch unsere drei Solisten zeigten ihr musikalisches Können. Mit dem „Präludium in C-Dur“ von Johann Sebastian Bach zeigte unser Schlagwerker Lorenz Gerl am Marimbaphon, wie viel Musikalität in ihm steckt. Anschließend ließ Christian Mitterlechner am Tenorhorn, mit dem Stück „Peace“, komponiert von John Golland, das Kirchenschiff erklingen. um Abschluss unserer solistischen Einlagen spielte das Saxophonquartett „Saxophonics“, unter der Leitung von Anja Kronreif noch zwei musikalische Leckerbissen: „The Earl of Salisbury“ und das bekannte„Amazing Grace“.

Z 6

MUSIK| MAGAZIN 2011

Gab das Tempo bei„Erinnerung an Zirkus Renz“ vor - Lorenz Gerl

A Rockten durch das Kirchenschiff: Schülerchor der HS Golling

stattfand, konnte die Trachtenmusikkapelle Golling einen weiteren musikalischen Höhepunkt setzen. Die angenehmen sommerlichen Temperaturen füllten den Burghof bis zum letzten Platz. Mit einer Melodienfolge aus dem wohl ältesten Musical „My Fair Lady“ wurde

bschließend möchten wir uns bei den zahlreichen Besuchern dieser beiden Konzerte herzlichst für Ihr Kommen bedanken - für uns Musiker ist es immer wieder eine Freude, vor so einer großartigen Kulisse musizieren zu dürfen!

AUSGABE NR. 04| 2011


T M K - N ew s

CÄCILIAKONZERT

CÄCILIAFEIER

Hl. Cäcilia Schutzpatronin der Musik

Festgottesdienst und Cäciliakonzertmusikalischer Höhepunkt und zugleich Schlussakkord des Jubiläumsjahres 2011

S R

und um den 22. November, den Namenstag der Hl. Cäcilia, finden landauf und landab Konzerte anlässlich ihres Gedenktages statt. Meist sind diese Konzerte der Höhepunkt und zugleich der Abschluss des Musikerjahres. nser Kapellmeister Mag. Matthias Gerl stellt schon seit Jahren das Cäciliakonzert unter ein Thema. War es im letzten Jahr der „Aufbruch zu den Sternen“, wobei wir musikalisch auf rauhen Pfaden die Sterne besuchten, so lautet das Motto des Jubiläumskonzertes am 26. November 2011 „Mit Musik durch Europa“. Dabei möchten wir dem Publikum ein breites Spektrum mit typischer Musik aus vielen europäischen Ländern bieten. Untermalt werden die Werke, so wie jedes Jahr, mit pas-

U

senden Fotos. ur Zeit wird aber noch fleißig geprobt. Neben einem Probentag, welcher sich über einen ganzen Tag erstreckt, hat sich auch der Bezirkskapellmeister des Tennengaues, Prof. Josef Steinböck, bereit erklärt, mit uns eine „Lehrprobe“ durchzuführen. Josef Steinböck ist Professor für Tuba und Blechbläserensemble an der Hochschule für Musik in München und Tubist des Mozarteum Orchesters in Salzburg. leißig wird auch zur Zeit bei unserem Jugendorchester geprobt. Dieses wird von unserem Jugendreferenten Robert Steiner bestens betreut und wird auch heuer wieder zwei Werke beim Cäciliakonzert darbieten.

Z

F

o, wie jedes Jahr, wird zum Namenstag der Hl. Cäcilia ein Gottesdienst gefeiert. Am Vorabend des Christkönigsonntag, am Samstag, den 19. November 2011, werden wir zu ihren Ehren und im Gedenken an unsere verstorbenen Musikkameraden den Abendgottesdienst um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche musikalisch umrahmen. ir freuen uns, wenn wir auch heuer wieder viele Freunde der Blasmusik bei der Prof. Steinböck wollte keine „Kampfflöten und RiesenMesse, aber auch beim hummeln“, sondern nur Cäciliakonzert begrü„liebliche Marienkäferlein“ hören ßen dürfen!

W

VEREINSLEBEN

Neuer Obmann bei der TMK Golling

Der Obmann der TMK Golling bleibt fest in Torrener Hand: Wolfgang Wieser gab sein Amt nach drei Jahren an seinen „Fast-Nachbarn“ Gerhard Malter weiter.

A

lle drei Jahre wird, laut den Vereinsstatuten, ein neuer Vorstand der Trachtenmusikkapelle Golling gewählt. Im letzten Jahr hat unser damaliger Obmann Wolfgang Wieser sein Amt zur Verfügung gestellt. Bei der Generalversammlung im Dezember wurde als Nachfolger Gerhard Malter einstimmig gewählt. olfgang Wieser hat mit sehr viel Engagement seine Arbeit als organisatorischer Leiter der Musikkapelle drei Jahre hindurch geleistet. Dabei hat er nicht nur die „schönen“ und angenehmen Dinge erledigt, auch für unangenehme und lästige Aufgaben suchte er Lösungen, passend für alle Seiten. r versuchte immer wieder, dass die Anliegen der Trachtenmusikkapelle Golling auf

W E

AUSGABE NR. 04| 2011

viele offene Ohren stießen – sowohl bei der Gemeindevertretung als auch bei vielen heimischen Betrieben. Als „Bankmensch“, so hat er sich immer wieder bezeichnet, konnte er sehr viele private Sponsoren gewinnen, somit konnten die Finanzen der Trachtenmusikkapelle enorm entlastet werden. uch als Musikkamerad war (und ist) Wolfgang ein Vorbild. Er scheute keinerlei Arbeiten, auch wenn sie noch so minder waren. Mit den Worten „Geht dahi´“ war er meistens der erste, der anpackte. Aber er war auch oft der letzte, und das speziell beim Nach-HauseGehen (hatte aber nur selten mit seiner Funkti-

A

Hofübergabe: Gerhard Malter folgt Wolfgang Wieser nach

on als Obmann zu tun; Anmerk. d.Red.). ieber Wolfgang, die Musiker/innen und der neu gewählte Vorstand möchten dir auf diesem Wege noch einmal für deine drei intensiven Jahre als Obmann danken und hoffen, dass du weiter mit Rat und Tat der Trachtenmusikkapelle beistehst. ir wünschen dem neuen Obmann und dem neu gewählten Vorstand viel Freude, kameradschaftliche Zusammenarbeit und viel Erfolg für die nächsten großen, anstehenden Projekte.

L

W

MUSIK| MAGAZIN 2011

7


T M K - N ew s

VORGESTELLT

VORGESTELLT

25 Jahre Kapellmeister der TMK Golling

Im Dezember 1986 übernahm Mag. Matthias Gerl von seinem Vater die Leitung der Musikkapelle und führt sie erfolgreich weiter.

I

ch bin am 2.4.1962 in eine musikalische Familie hinein geboren worden. Mein Vater war 32 Jahre Kapellmeister der Trachtenmusikkapelle Golling, meine Mutter über viele Jahre Organistin in Scheffau und Golling. Nach dem Blockflötenunterricht in der Volksschule lernte ich beim Vater und bei einem Militärmusiker die kleine Trommel, und so rückte ich am 9.4.1972 das erste Mal als Schlagzeuger aus. Bei meinem Eintritt war ich der jüngste Musiker der Musikkapelle, Kinder und Jugendliche waren zu dieser Zeit in den Musikkapellen noch rar. Da mich auch die Blasinstrumente faszinierten, unterrichtete mich mein Vater am Althorn und

1. Ausrückung bei der Erstkommunion im Jahr 1972

später am Tenorhorn. 1975 legte ich auf dem Althorn das Jungmusiker-Leistungsabzeichen in Bronze ab und war damit der erste Gollinger Leistungsabzeichen-Träger. 1979 folgte das Leistungsabzeichen in Silber auf dem Tenorhorn, das nunmehr zu meinem Hauptinstrument geworden war. 1980/1981 leistete ich den Präsenzdienst bei der Militärmusik Salzburg ab. Diese Zeit war sehr lehrreich für mich, da ich hier erstmals Gelegenheit hatte, in einem vollständig besetzten Blasorchester

Einziger Jugendlicher unter den„Altmusikern“

8

MUSIK| MAGAZIN 2011

anspruchsvolle Literatur zu spielen und mich allgemein intensiv mit Musik beschäftigen konnte. Ich nutzte die Militärmusik-Zeit auch, um bei Norbert Grinninger, einem studierten Musiker und Tennengauer Bezirkskapellmeister, Zugposaune zu lernen. 1983 legte ich auf diesem Instrument das Jungmusiker-Leistungsabzeichen in Gold (mit Auszeichnung) ab und war damit der erste „Goldene“ in unserer Musikkapelle. n den Folgejahren unterrichtete ich als Nachfolger meines Lehrers Norbert Grinninger bei Jungbläserseminaren in Ursprung/Elixhausen und beim Bläserkurs in Oberalm, wirkte im Bezirksblasorchester mit und spielte auch nach der Matura noch im Orchester des Bundesgymnasiums Hallein, wo ich mit klassischer Musik in Berührung kam. Weiters besuchte ich einen Kapellmeisterkurs bei Prof. Emil Rieder. In Golling begann ich, Musikschüler auf Tenorhorn und Posaune zu unterrichten und so für bläserischen Nachwuchs zu sorgen bzw. bereits aktive Musiker weiterzubilden. ls mein Vater nach 32 Jahren seine überaus verdienstvolle Tätigkeit als Kapellmeister beendete, übernahm ich im Dezember 1986 die musikalische Leitung der Trachtenmusikkapelle Golling. Ich setzte seinen Weg der konsequenten Ausbildung von Musikschülern in Zusammenarbeit mit der Musikschule fort, führte Jungmusiker zur Vorbereitung auf die „große“ Musikkapelle in der Jugendmusik zusammen und legte Wert auf die Weiterbildung der aktiven, zum Teil langjährigen Musiker. So konnte aufgrund kontinuierlicher Aufbauarbeit das Leistungsniveau und die Anzahl der Musiker stetig gesteigert werden. Unsere Musikkapelle besteht derzeit aus 64 Musikern, wovon 17 weiblich sind, und 4 Marketenderinnen. Wie hoch der Jugendanteil ist, zeigt sich daran, dass 18 Musiker jünger als 20 Jahre sind; 25 Bläser- und Schlagzeugschüler stehen im Musikum noch in Ausbildung. ei all dieser notwendigen Aus- und Fortbildung der Musiker darf der Kapellmeister selber in seiner musikalischen und pädagogi-

I

A

B

schen Entwicklung nicht stehen bleiben. Folglich besuchte ich mehrere Kurse und Seminare, zuletzt im vorigen Jahr und heuer zwei Masterkurse des Salzburger Blasmusikverbandes. in großes musikalisches Projekt war die Produktion einer CD aus Anlass der 150-JahrFeier unserer Musikkapelle im Jahr 2001. Ebenso trugen Rundfunk-Aufnahmen und erfolgreiche Teilnahmen an Konzertwertungen zur Hebung des musikalischen Niveaus unseres Klangkörpers bei. In den letzten Jahren haben sehr viele Musiker LeistungsabzeichenPrüfungen abgelegt, haben an Ensemble- und Solowettbewerben teilgenommen, haben die Jungmusikerseminare in Ursprung/Elixhausen oder den Bläserurlaub Bad Goisern besucht. Das ist höchst erfreulich und trägt zur Motivation und Leistungssteigerung des Einzelnen, aber auch der gesamten Musikkapelle bei. Aber nicht nur die ehrgeizigen Jungmusiker tragen die Musikkapelle, sondern ebenso die erfahrenen Musiker mittleren und fortgeschrittenen Alters, deren Mitwirken unverzichtbar für den Verein ist. a mir die Jugendförderung seit jeher ein zentrales Anliegen war, engagierte ich mich auch auf Bezirksebene und hatte von 1992 bis 2000 die Funktion des Bezirksjugendreferenten der Tennengauer Musikkapellen inne. eben der Blasmusik war ich auch als Tanzmusiker aktiv. Das von mir geleitete „Panorama Sextett“ spielte von 1983 bis 1998 auf Hochzeiten, Bällen und Festen. Seit über 20

E

D N

AUSGABE NR. 04| 2011


T M K - N ew s

VORGESTELLT Jahren spiele ich Tenorhorn bei den „Flachgauer Musikanten“, einer von Tobi Reiser in den 1930er Jahren gegründeten Musiziergemeinschaft, die sich der Pflege typischer Salzburger Volksmusik verschrieben hat und bei großen Volkstanzveranstaltungen aufspielt. Als mein Musikkollege Josef Radauer für seine Trachtenmusikkapelle Salzburg-Aigen einen Kapellmeister suchte, sprang ich ein und betreute die Aigner neben meiner Musikkapelle über ein Jahr lang mit. ie Blasmusikszene hat sich in den letzten 25 Jahren, seit dem ich die Musikkapelle Golling leite, stark verändert. Im Hinblick auf Ausbildung der Musiker sowie Quantität und Qualität der Musikkapellen hat es einen großen Schub gegeben, die Besetzung hat sich vielerorts in Richtung sinfonisches Blasorchester entwickelt und manches an aktuell gespielter Konzertliteratur wäre vor 25 Jahren unspielbar gewesen. Trotz aller Fortentwicklung darf nicht übersehen werden, worin die eigentliche Aufgabe der örtlichen Musikkapellen, wie auch der unseren, liegt: in der musikalischen Gestaltung von kirchlichen und weltlichen Festen und anderen Anlässen im Jahreslauf in der

D

Gemeinde in ansprechender Art und Weise. Aber auch die Auftrittsmöglichkeiten haben sich verändert. Waren früher 15 Platzkonzerte am Egelsee zu spielen, so ist davon nur mehr ein Sommerkonzert im Burghof übrig geblieben. Und dass 64 Musiker viel mehr Kosten verursachen als unser Musikerstand vor 25 Jahren, bekommt unser Kassier bei jeder Anschaffung oder Ausrückung deutlich zu spüren. ro Jahr steht die Trachtenmusikkapelle Golling mit dem ganzen Klangkörper durchschnittlich 35mal im Einsatz, 18 Auftritte sind in kleinen Besetzungen zu bestreiten und 77 Gesamt- und Teilproben werden jährlich abgehalten. Da gehört schon eine ordentliche Portion Idealismus eines jeden einzelnen Musikers und nicht zuletzt des Kapellmeisters dazu! ür meine Arbeit durfte ich bereits 2001 den Ehrenring in Gold der Marktgemeinde Golling in Empfang nehmen, und 2006 wurde mir das Silberne Verdienstzeichen des Landes Salzburg überreicht. ie Blasmusik ist meine große Leidenschaft seit meiner frühesten Jugend. Großer Dank gebührt meiner lieben Frau Christiane, die mich aufgrund meines zeitaufwändigen

P F

D

Voll in seinem Element ...

Hobbys oft entbehren musste. Es freut mich sehr, dass unsere beiden Kinder Magdalena und Lorenz eifrige und gute Musiker geworden sind. in herzlicher Dank geht an meine Musikerinnen und Musiker sowie die Kollegen des Vorstands unserer Musikkapelle für die kameradschaftliche Zusammenarbeit und die vielen schönen Stunden, die wir in den letzten 25 Jahren gemeinsam verbringen konnten. öge die positive Stimmung in unserer Musikkapelle zum Wohle unseres Vereins und unserer Gemeinde lange erhalten bleiben!

E

M

JUGENDAUSFLUG

Jungmusikerausflug Bad Dürrnberg

Ein Tagesausflug mit unseren JungmusikerInnen in die nähere Umgebung von Golling.

Genossen den Ausflug ins Salzbergwerk: die Jungmusiker/innen mit ihren Betreuern Helmut Mitterlechner und Dipl. Ing. Gerhard Dichelberger

I

n der letzten Ferienwoche, so zu sagen als Ausklang der schulfreien Zeit haben wir noch einen Ausflug in das Salzbergwerk Bad Dürrnberg gestartet, nachdem wir bereits im Winter eine Kutschenfahrt ins Bluntautal zur Jahresabschlussfeier unternommen hatten. as Wetter ließ unser ursprünglich geplantes Programm leider, wie so oft in diesem Sommer, nicht zu und es waren keine rasanten Fahrten mit der Sommerrodelbahn vom Zinkenkogel möglich. o sind wir wagemutig in weiße Schutzkleidung gehüllt mit dem Grubenhund in den Stollen eingefahren und haben uns von unserem netten Führer Einiges über die Geschichte des Salzbergbaues in Hallein erzählen lassen.

N

D S

AUSGABE NR. 04| 2011

unserer Gruppe, die etwas zaghaft die rasante Rutschpartie in Angriff nahmen, konnten wir leider nur ein einziges Mal rutschen. ach dem Stollen wurde noch das Keltendorf besichtigt, wobei einige Kinder Ähnlichkeiten bei den ausgestellten Figuren mit unseren Nachbarn festgestellt haben: „Do des muaß a Taugler sei – so wia der ausschaut!“. ach dem Bergwek und Keltendorf wurde zum Ausklang in Golling in der Pizzeria Bernardo bei Pizza und großem Spezi Einkehr gehalten und so gingen die Sommerferien mit einem netten Ausflug zu Ende.

N Warten auf den„bissigen Grubenhund“

Eine kleine Entschädigung für die Sommerrodelbahn waren dann die langen Holzrutschen, mit denen es immer tiefer in den Stollen hinein ging. Aufgrund etlicher chinesischer Gäste in

MUSIK| MAGAZIN 2011

9


T M K - N ew s

JUGENDMUSIK

FORTBILDUNG

Jungmusikerseminar in Ursprung-Elixhausen

Der musikalische Ferien-Höhepunkt für JungmusikerInnen!

J

edes Jahr in den Sommerferien veranstaltet der Salzburger Blasmusikverband in den Räumlichkeiten der HBLA Ursprung-Elixhausen das Jungmusikerseminar. Hier treffen sich JungmusikerInnen aller Leistungsstufen für eine Woche intensives, gemeinsames Musizieren. nsere Jüngsten werden bei diesen Kurs speziell für das Musizieren in der Blasmusik vorbereitet. Eine zentrale Rolle nimmt das Spielen in Ensembles und im Orchester ein, aber auch bei Marschproben werden erste Erfahrungen mit der Marschmusik und den Zeichen des Stabführers gesammelt. Zusätzlich werden für die besonders Interessierten noch

U

Nahmen an den beiden Jungmusikerseminaren teil: Hintere Reihe: Paul Klieber, Magdalena Lienbacher, Peter Schranz, Michael Grundbichler, Theresa Kronreif Vordere Reihe: Elisabeth Kainhofer, Matthäus Doupona, Elena Hofer, Manuel Grundbichler, Thomas Kappacher, Michael Czak Nicht im Bild: Kathrin Malter, Florian Bernhofer

Musiktheorie, Rhythmuseinheiten und Chorgesang angeboten. ber auch das Gesellschaftliche und der Spaß kommen nicht zu kurz. So kann ich mich selber noch an meine Jungmusikerseminarzeit in Ursprung erinnern (welche leider schon mehr als 20 Jahre her ist…) und es hat mir unser junger Trompetenkollege auch bestätigt, dass für ihn die Nächte das Spannendste waren (was auch immer damit gemeint sein mag ....).

A

K

rönender Abschluss am Ende der Woche stellt jedoch immer das gemeinsame Konzert dar, bei dem die Eltern und Freunde die Fortschritte der Jungen bewundern können. Die Nachfrage nach dem Jungmusiker-Seminar ist mittlerweile so groß, dass drei Seminarwochen angeboten werden und allein aus der TMK Golling haben heuer 13 junge NachwuchsmusikerInnen teilgenommen. Jugendreferent Dipl.Ing. Gerhard

Dichelberger

Eine bessere Vorbereitung unseres musikalischen Nachwuchses für das „große Orchester“ kann es nicht geben. Spaß haben, neue Freunde gewinnen und musikalische Erfahrungen sammeln, das ist die Devise des Gollinger Jugendorchesters. Im Jahr 2011 bilden folgende Jungmusiker das Orchester: 1. Reihe, sitzend: Elisabeth Kainhofer, Julia Ganitzer, Julia Schwarzenbacher, Julia Wenger, Sophie Weber, Theresa Kronreif, Magdalena Lienbacher 2. Reihe, stehend: Andreas Wohlfahrter, Anna Theresa Rettenbacher, Manuel Grundbichler, Wolfgang Seiwald, Michael Czak, Thomas Kappacher, Elena Hofer, Matthäus Doupona 3. Reihe, stehend: Helmut Mitterlechner (Jugendreferent), Bernhard Lienbacher, Lorenz Gerl, Matthias Malter, Florian Czak, Paul Klieber, Peter Schranz, Michael Grundbichler, Florian Neureiter, Robert Steiner (Musikalische Leitung) Nicht im Bild: Kathrin Malter, Florian Bernhofer

10

MUSIK| MAGAZIN 2011

AUSGABE NR. 04| 2011


T M K - N ew s

VORGESTELLT

WETTBEWERB

Prima la musica

Die Königsklasse unter den Musikwettbewerben!

A

uch heuer haben wieder drei junge MusikantInnen am Wettbewerb Prima la musica, initiiert durch die Kulturabteilungen der Bundesländer, sehr erfolgreich teilgenommen. Es waren dies Elena Hofer, Peter Schranz und Bernhard Lienbacher. Bernhard, er stammt von Arler-Bauern und spielt seit drei Jahren Horn in unserer Musikkapelle, hat uns in einem kurzen Interview Einiges über den Wettbewerb, seine Motivation und den Aufwand, der dahinter steckt, verraten.

Gewann seine Klasse beim Wettbewerb Prima la musica - Bernhard Lienbacher

Bernhard, du hast heuer zum dritten Mal an Prima la musica teilgenommen. Mit welchen Stücken bist du angetreten und wie lange dauert so ein Auftritt vor der Fachjury, und was waren die besonderen Herausforderungen? „Für die Anforderungen der Gruppe 3, Hornisten im Alter von 14-15 Jahren habe ich heuer gemeinsam mit meinem Musiklehrer Andreas Stopfner drei Stücke ausgewählt. Den ersten Satz des 3. Hornkonzertes von W.A. Mozart, den ersten Satz der Fantasie von Franz Strauß und das zeitgenössische Stück „Spanisches Impressum“. In Summe muss der Vortrag mindestens acht Minuten dauern, ein zeitgenössischer Komponist ausgewählt, ein Stück ohne Klavierbegleitung und ein Stück auswendig vorgetragen werden. Die Fachjury ist hierbei sehr genau, sie besteht aus fünf Professoren des Salzburger Mozarteums.“ Das klingt ziemlich aufwändig und professionell. Wieviel Zeit musst du denn für die Vorbereitung auf einen Prima la musica Wettbewerb aufwenden?

AUSGABE NR. 04| 2011

„Die Vorbereitung dauert cirka von September, also Beginn des neuen Unterrichtsjahres, bis Februar zum Wettbewerb, also in Summe sechs Monate. Ich übe dann drei bis vier Mal die Woche ungefähr 45 Minuten, zusätzlich gehe ich noch einmal in der Woche zu meinem Musiklehrer des Musikum Salzburg, also nochmals 45 Minuten. Dabei habe ich Glück, da ich für die Musikstunden eine Begabtenförderung im Ausmaß von wöchentlich 20 Minuten erhalte. Zwei Monate vor dem Bewerb beginnen dann noch die Proben mit Klavierbegleitung. Also zeimlich viel Aufwand, aber es macht einfach Spaß!“ Und wurde der „Aufwand“ auch belohnt? „Ja, ich habe in meiner Gruppe den 1. Preis gewonnen!“ Super, Gratulation, auch zu dem mit Auszeichnung absolvierten Jungmusikerleistungsabzeichen in Silber! Worin liegt eigentlich deine Motivation - sind es

die Preise oder gibt es da auch noch etwas Anderes? „Das sind mehrere Gründe: einerseits das SichMessen-Können mit anderen Musikern, der gewisse Nervenkitzel (bei den ersten beiden Auftritten war ich noch zeimlich nervös), aber in erster Linie ist es einfach die Freude und der Spaß an der Musik!“ Wo liegen deine nächsten Ziele in der Musik? „Ich will auch im übernächsten Jahr wieder bei Prima la musica antreten - der Bewerb ist leider nur alle zwei Jahre, das goldene Jungmusiker- Leistungsabzeichen ablegen und dann meinen Grundwehrdienst in drei Jahren am liebsten bei der Militärmusik Salzburg leisten. Das wären so meine kurz- und mittelfristigen Ziele, alles andere ergibt sich.“ Also langweilig wird dir dabei sicher nicht! Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und Freude mit der Musik!

MUSIK| MAGAZIN 2011

11


T M K - N ew s

NEUZUGÄNGE

NEUZUGÄNGE

Vom Jungmusiker zum Musiker Zwei Posaunen und zwei Klarinetten verstärken ab dem heurigen Cäciliakonzert die Trachtenmusikkapelle Golling.

L

ehrjahre sind keine Herrenjahre - Dieses altbewährte Sprichwort gilt auch bei der Erlernung eines Musikinstrumentes. Doch wenn man sich am Ende der „Lehrzeit“ über die Ablegung des bronzenen Leistungsabzeichens freuen darf, ist der Grundstock für die Aufnahme ins große Orchester bereits gelegt.

Julia Wenger Klarinette

Freuen sich auf ihr erstes Cäciliakonzert: Peter, Julia, Magdalena und Florian

A

uch heuer freut sich die Musikkapelle über vier Neuzugänge: Zwei von ihnen verstärken das Holzregister und zwei haben es sich im Posaunenregister gemütlich gemacht. ir wünschen allen vier Neuzugängen viel Spaß und viele Jahre Freude in unserer

W

Magdalena Lienbacher Klarinette

Peter Schranz Posaune

Musikkapelle und dass ihr euch gut im Verein einlebt. Gleichzeitig dürfen wir euch noch herzlichst zur Ablegung des Jungmusikerleistungsabzeichens in Bronze und der ersten Übertrittsprüfung im Musikum gratulieren!

Florian Neureiter Posaune

FORTBILDUNG

Bläserurlaub in Bad Goisern

Musikalische Weiterbildung für junge und junggebliebene MusikerInnen

W

as für die Jüngeren das Seminar in Ursprung ist, ist für die Fortgeschrittenen der Bläserurlaub in Bad Goisern. Auch hier steht die musikalische Weiterentwicklung in Form von Einzelunterricht, Ensemble Einheiten, Orchestermusik, psychologischen Einheiten gegen Lampenfieber uvm. im Vordergrund. Spitzenmusiker stehen hier mit Rat und Tat für die Weiterentwicklung zur Seite. ie aber schon im Namen der Veranstaltung „Bläserurlaub“ versteckt, kamen die Teilnehmer bei der Erzählung der gesellschaft-

W 12

MUSIK| MAGAZIN 2011

lichen Highlights regelrecht ins Schwärmen. o waren etwa das Tubisten–Schifferlfahren, die Weinverkostung, das WeiFuhren gemeinsam in den Urlaub: Anton Wieser, Peter Schmitzberger, Christian Mitterlechner, Barbara Schönleitner, Matthias Malter, Bernhard Lienbacher und Lorenz Gerl senblasen auf der Alm musikaNicht im Bild: Bernhard Mitterlechner lische als auch feucht-fröhliche Höhepunkte, natürlich auch immer mit einer ausreichenden Portion an Musik. Auch bei dieser Veranstaltung waren die „Gollinger“ mit acht Musiker/innen stark vertreten.

S

AUSGABE NR. 04| 2011


T M K - N ew s

JUBILÄEN

GEBURTSTAGE

Feste soll man feiern, wie sie fallen

Auch in diesem Jahr standen wieder einige runde Geburtstage von aktiven und ehemaligen Musikern im Mittelpunkt der Geburtstagsfeiern.

War mehr als die Hälfte seines Lebens aktives Mitglied der Trachtenmusikkapelle Golling: Johann Waschl mit Kplm. Mag. Matthias Gerl und Obmann Gerhard Malter

V

ereits Anfang Juli dieses Jahres feierte Johann Russegger (Reiter-Bauer in Unterscheffau und ehemaliger Transportunternehmer) seinen 80-sten Geburtstag. Eine kleine Abordnung der Trachtenmusikkapelle Golling überbrachte dem Jubilar die Glückwünsche mit einem Ständchen. Johann Russegger war als Klarinettist und Schlagzeuger in den Jahren 1948 bis 1961 aktives Mitglied der TMK Golling, denn zu dieser Zeit gab es noch keine eigene Musikkapelle in Scheffau.

Christian Mitterlechner

Tenorhorn geboren am: 11. September 1981 Mitglied seit: 1995

80 Jahre

B

80 Jahre

30 Jahre

iel Grund zum Feiern hatten dieses Jahr zwei ehemalige Musiker aus unseren Reihen, die auf ihren runden Geburtstag anstossen konnten.

Johann Russegger

Klarinette geboren am: 2. Juli 1931 Mitgliedschaft von: 1948 - 1961

Johann Waschl

Tuba geboren am: 31. Juli 1931 Mitgliedschaft von: 1957 - 2003

G

roß gefeiert wurde ebenfalls Ende Juli im Hause Waschl. Dort vollendete unser ehemaliger Tubist, Johann Waschl (vlg. Gschwandkrämer) seinen 80-sten Geburtstag. Der „Vater“, wie er liebevoll in seinem Register genannt wurde, trat 1957 als Tubist in die Trachtenmusikkapelle Golling ein. Bis ins Jahr 2003 war Hans aktiver Musiker und kann somit auf 46 Jahre Mitgliedschaft in der Trachtenmusikkapelle zurückblicken.

E

benfalls runde Jubiläen feierten (oder feiern noch) dieses Jahr unsere ehemaligen Marketenderinnen Veronika Brüggler, Elisa-

Gratulierten zum Geburtstag: Christian Seidl und Kplm. Mag. Matthias Gerl mit dem Jubilar Johann Russegger

beth Moser und Anni Huber. Die Trachtenmusikkapelle Golling möchte allen Dreien zum 60-sten Geburtstag recht herzlichst gratulieren. unde Geburtstage wurden nicht nur bei unseren Altmusikern gefeiert. Unser Tenorist Christian Mitterlechner war heuer im September für einige Minuten unser musikalische Leiter der Trachtenmusikkapelle. Zu seinem 30-sten Geburtstag durfte er seinen Lieblingsmarsch, den „Olympia - Marsch“, selbst dirigieren.

R

Dirigierte seinen Lieblingsmarsch - Christian Mitterlechner

AUSGABE NR. 04| 2011

W

ir wünschen allen Jubilaren auf diesem Wege alles Gute, viel Gesundheit und noch viel Freude an der Musik und freuen uns schon auf das Jahr 2012, wenn einige unserer aktiven Musiker ihren 50-sten Geburtstag feiern!

MUSIK| MAGAZIN 2011

13


T M K - N ew s

NEUBAU

Viel Licht, Höhe und Platz - der Grundriss ähnelt einem Notenkopf. Gratulation an das Architecktenteam für diesen ausgezeichneten Entwurf

NEUBAU

Am Ziel!

Im Jahr 2012 ist es so weit! Die Trachtenmusikkapelle Golling erhält ein neues, zeitgemäßes Probelokal!

A

ls im Jahre 1989 das damals leer stehende und in die Jahre gekommene„Huber-Haus“ durch die Marktgemeinde Golling angekauft wurde, bekamen mehrere örtliche Vereine ein neues Vereinslokal. Nach den Umbauarbeiten wurden der Trachtenverein, die Bergrettung, der Rodelverein und die Trachtenmusikkapelle im neuen Vereinsheim untergebracht. Durch die ausgezeichnete Arbeit unseres damaligen Obmannes Johann Kandler wurde in Golling das modernste Probelokal im Tennengau errichtet, mit genügend Platz für den damaligen Musikerstand von 40 aktiven Mitgliedern. eute, 22 Jahre später, ist aus dem damaligen großzügig geplanten Probelokal ein

H

Gehört bald der Vergangenheit an - der akute Platzmangel des zu kleinen und zu niederigen Probelokales der TrachtenMusikkapelle Golling

14

MUSIK| MAGAZIN 2011

Ort mit akutem Platzmangel geworden. Grund dafür ist der rege Zuwachs von Jungmusikern. Aktuell haben wir in unserem Jubiläumsjahr 64 aktive Musiker/innen, 4 Marketenderinnen und einen Trommelbuben. Weiters sind zur Zeit noch 25 Jungmusiker in Ausbildung. Der Platzmangel, das Raumklima (speziell im Sommer) und die Akustik bereiten uns bei der Probenarbeit große Probleme. ach jahrelangem „Anklopfen“ bei der Marktgemeinde Golling konnte nun eine Lösung gefunden werden. Dabei standen mehrere Varianten zur Diskussion: Umbau oder Neubau am bestehenden Standort oder Auslagerung des Probelokales. Nach langen und intensiven Überlegungen wurde die beste Lösung in einem Anbau zwischen bestehendem Vereinsheim und der Feuerwehr gefunden. Der Plan sieht die Errichtung eines Gesamtproberaumes im Obergeschoß und den Umbau der Räumlichkeiten des bestehenden Vereinsheimes vor, wobei die darunter liegenden Parkplätze erhalten bleiben. it der Planung wurde das Architektenbüro Innerhofer oder Innerhofer aus Saalfelden beauftragt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein moderner, sehr leicht und luftig

N

M

Grundriss des An - und Umbaus des Vereinsheimes

wirkender Bau, der sich hervorragend an das bestehende Vereinsheim anfügt. Die Detailplanung soll dieses Jahr abgeschlossen sein und im Jänner 2012 erfolgt die Ausschreibung. ir möchten uns bei der Gemeindevertretung Golling, insbesondere beim Bürgermeister Anton Kaufmann und seinem Vize Josef Hettegger für die bisherige Unterstützung bedanken. ir würden uns wünschen, dass wir dieses Projekt aus Mitteln des Gemeindebudgets, durch Eigenleistungen der Musiker und durch Unterstützung der Bevölkerung sowie der örtlichen Betriebe im nächsten Jahr verwirklichen können.

W W

AUSGABE NR. 04| 2011


T M K - N ew s

SPONSOREN

SPONSORING

Sponsoren 2011 Erfreulicher Weise gab es auch im heurigen Jahr wieder viele offene Türen für die finanziellen Anliegen der Trachtenmusikkapelle Golling.

Übergabe eines Flügelhornes an die Trachtenmusikkapelle: Hermann Struber, Geschäftsführer Christian Weißenbacher und Vorstandsvorsitzender Josef Aschauer mit Obmann Gerhard Malter

I

mmer wieder ein offenes Ohr hat die Tennegauer Versicherung für die Anliegen der Trachtenmusikkapelle Golling. So hat dieses Unternehmen uns bereits vor einigen Jahren die erste Ausgabe des Musikmagazines ermöglicht. Im heurigen Jahr haben wir von der Tennengauer Versicherung erneut eine finanzielle Entlastung in Form eines Flügelhornes, bekommen. Dieses hochwertige Instrument wird von unserem Musiker Anton Wieser gespielt. Wir möchten uns noch einmal beim Team der Tennengauer Versicherung, ganz besonders jedoch beim ehemaligen Direktor Hermann Struber, für diese großzügige Spende bedanken. benfalls ein großer Gönner der Trachtenmusikkapelle Golling ist der Inhaber der Lerchenmühle, Gerhard Wieser. Hat er schon

E

vor einigen Jahren der Trachtenmusikkapelle Golling ein Alt-Saxophon gespendet, so sind es heuer Konzertmappen. Bedingt dadurch, dass sich der Mitgliederstand der Musikkapelle in den letzten Jahren massiv erhöht hat, hatten wir keine einheitlichen Konzertmappen mehr. Diese Not ist mit dem heurigen Cäciliakonzert zu Ende – alle 64 Musiker können ihre Noten aus einer einheitlichen Flügelmappe entnehmen. Wir dürfen uns bei der Lerchenmühle für diese notwendige Investition herzlich bedanken. icht nur Gollinger Unternehmer reihen sich in unserer heurigen Sponsorenliste ein. Unser langjähriger Schlagzeuger Josef Seiwald hat ein „nicht geschlachtetes, gut gefüttertes Sparschwein“ gefunden und den Inhalt spontan für die Anschaffung einer 32-Zoll gro-

N

ßen Konzerttrommel zugesagt. Diese Investition wäre schon lange notwendig gewesen, wurde jedoch immer wieder aus Kostengründen nach hinten verschoben. Wir möchten uns bei unserem Musikkollegen für diese Spende herzlich bedanken und hoffen, dass er noch viele Jahre mit seiner Konzerttrommel den Takt vorgibt. bschließend möchten wir uns bei allen Leser/innen für die großzügig eingegangenen Spenden des letztjährigen Musikmagazins bedanken. Mit Ihrer heurigen Unterstützung helfen Sie mit, unser Projekt 2012 – das neue Probelokal, zu realisieren und damit einen Grundstein für die musikalische Arbeit der nächsten Generationen zu schaffen!

A

Ab dem Cäciliakonzert hat jeder Musiker seine eigene Konzertmappe - Gerhard Wieser von der Lerchenmühle mit Obmann Gerhard Malter

Schlachtete sein vergessenes Sparschwein - Josef Seiwald mit der neuen Konzerttrommel

Viele unsere Musiker/innen wohnen oder arbeiten nicht in oder rund um Golling. Immer und überall erreichbar zu sein, gehört schon lange zum Standard eines jeden Einzelnen. Informationen, wann wir uns zu einer Ausrückung treffen oder wann eine Musikprobe stattfindet, können nur durch technische Hilfsmittel, sprich per Telefon oder SMS, erfolgen. Wir

möchten uns bei A1 für den kulanten Tarif unseres SMS - Pro bedanken – wir bleiben dadurch in Kontakt!

AUSGABE NR. 04| 2011

Einfach MUSIK| MAGAZIN 2011

15


EINLADUNG ZUM

CÄCILIAKONZERT SAMSTAG, 26. NOVEMBER 2011 TURNHALLE HS GOLLING | BEGINN: 19.30 UHR

EINTRITT: VORVERKAUF € 6.- | ABENDKASSE € 7.- | JUGENDLICHE UNTER 15 JAHREN FREI

MIT MUSIK DURCH EUROPA DIE REGIMENTSKINDER

PROGRAMM

JULIUS FUCIK

KONZERTMARSCH

FRENCH RHAPSODY JULIUS FUCIK MARINARELLA ARR.: WIL VAN DER BEEK OUVERTÜRE GOTTFRIED VEIT

FRANZÖSISCHE RHAPSODIE

FIESTA IN CADIZ GOLLINGER JUGENDMUSIK LUIGI DI GHISALLO

1. DYNAMIC OVERTURE | 2. BOOGIE WOOGIE BUGLE BOY

MEINE LETZTE POLKA A.L. WEBBER THE PHANTOM OF THE OPERA ARR.: PAUL MURTHA SOUNDTRACK HIGHLIGHTS ANTONIN ŽVAČEK

JAMES BOND 007

ARR.: JOHAN DE MEIJ SELECTION

KILKENNY RHAPSODY ANTON HOFMANN UNGARLAND UNGARISCHER MARSCH KEES VLAK

MUSIKALISCHE LEITUNG: REISELEITER:

MAG. MATTHIAS GERL MUSIKER/INNEN AUS UNSEREN REIHEN

DIE MUSIKER/INNEN DER TRACHTENMUSIKKAPELLE GOLLING FREUEN SICH AUF IHREN BESUCH!


Zeitung 2011