DIE GRATISZEITUNG FÜR DAS RIED
SÜDHESSEN Mittwoch, 30. November 2022 · KW 48 · 46. Jahrgang
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MUSIKERLEBNIS: Organisatoren versprechen am 22. Januar in der Hans-Pfeiffer-Halle viele Ohrwürmer und einen tollen Mix
Festlich-feuriges Neujahrskonzert der Starkenburg Philharmoniker
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LAMPERTHEIM – Es ist ein besonders festlicher Start in das Jahr, den zum mittlerweile zehnten Mal die Starkenburg Philharmoniker mit ihrem nun schon traditionellen Neujahrskonzert bieten: Am 22. Januar 2023 lädt das Orchester unter Leitung von Dirigent Günther Stegmüller um 17 Uhr unter dem Motto „20 Jahre Starkenburg Philharmoniker” mit Werken von Verdi, Brahms, Strauss und vielen anderen zu diesem besonderen Jubiläumskonzert in die HansPfeiffer-Halle ein. Als Moderatorin wird Jutta Werbelow gekonnt und mit viel Humor durch das Programm führen. Präsentiert wird das Konzert durch die Bürgerstiftung Lampertheim, unterstützt von cultur communal. „Es ist wunderbar, nach zwei Jahren die Starkenburg Philharmoniker wieder in Lampertheim begrüßen zu dürfen. Die Premiere fand 2010 statt, coronabedingt kommt es nun zur 10. Auflage”, freut sich der Erste Stadtrat Marius Schmidt auf das Konzert. „Die Starkenburg Philharmoniker haben uns bereits musikalisch nach Spanien, Italien oder auch den Orient entführt – mit fröhlicher und unterhaltsamer klassischer Musik. Die Neujahrskonzerte sind aber nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern immer auch wieder optisch durch die Tanzeinlagen ein
Inh. André Spieler · Hospitalstraße · 68623 Lampertheim · Tel. 06206-5803850 Am 22. Januar begrüßen die Starkenburg Philharmoniker in der Hans-Pfeiffer-Halle das neue Jahr – der Erste Stadtrat Marius Schmidt, Sopranistin Gunda Baumgärtner, Eva Liermann von der Bürgerstiftung, Dirigent Günther Stegmüller und Manfred Scholz vom Fachbereich Kultur stellten das Konzert vor. Foto: Benjamin Kloos
Genuss. Schön, dass passend zum zehnten Konzert in Lampertheim auch die Starkenburg Philharmoniker selbst ein Jubiläum feiern, wir freuen uns auf dieses besondere Konzert.” Dirigent Günther Stegmüller freut sich ebenfalls auf das Neujahrskonzert: „Für uns war es immer eine große Freude, hier in Lampertheim auftreten zu dürfen. Es sind hier immer ganz besondere Konzerte und wir werden immer wunderbar behandelt. 2023 feiern
wir Jubiläum und präsentieren daher ein besonders festliches Konzert.” Als Solisten werden im Januar Gunda Baumgärtner, die eigens für das Pressegespräch zur Konzertvorstellung nach Lampertheim gekommen war, und Antonio Rivera zu hören sein. „Gunda Baumgärtner bringt als Sopranistin einen besonderen Glanz in unsere Veranstaltung und Antonio Rivera ist ein Garant für tolle Tenortöne”, strahlte Günther Stegmüller. Über
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das genaue Programm wollte er noch nicht zu viel verraten: „Wir sind mit Freude und konzentrierter Entspanntheit bei der Sache. Das Programm setzt sich aus den letzten 20 Jahren zusammen und wurde gemeinsam von den Musikern und mir zusammengestellt. Es ist für jeden etwas dabei, denn wir bieten eine spannende Mischung aus verschiedenen Genres. Auf jeden Fall wird es sehr festlich.”
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AKTIONSTAG: Fahnenaktion unter dem Motto #TrautesHeimLeidAllein / Eigenes zuhause oftmals der gefährlichste Ort für betroffene Frauen
Sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen Organisationen unterstützt wird und die sich in Bürstadt über erfreulich viel Zuspruch erfreuen konnte. 2022 soll der Slogan und das Schwerpunktthema #TrautesHeimLeidAllein deutlich machen, dass Gewalt direkt in unserer Nachbarschaft oder im Bekanntenund Kollegenkreis geschieht und oft hinter einer Fassade von „trautem Heim” versteckt wird. Wenn wir nicht genau hinschauen, bleiben die Betroffenen mit ihrem Leid
allein. Leider ist das Thema nach wie vor häufig Tabu, das eigene Zuhause ist für viele Frauen immer noch der gefährlichste Ort – dies betrifft alle sozialen Schichten und Altersgruppen. „Es ist traurig, dass wir diesen Tag brauchen, um zu mahnen, zu erinnern und ein Zeichen gegen weltweite Gewalt an Frauen zu setzen”, betonte Bürgermeisterin Barbara Schader in einer ergreifenden Rede. Dabei sei Gewalt nicht
In Bürstadt setzten Bürgermeisterin Barbara Schader sowie die Gleichstellungsbeauftragten der Städte Bürstadt, Gerasimoula Grigoraki, und Lampertheim, Sonja Niederhöfer, gemeinsam mit zahlreichen Bürgern ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen. Foto: Benjamin Kloos
nur körperlich, sondern auch psychisch und entstehe bereits durch Ausgrenzung. „Bis heute kämpfen Frauen um ihre Rechte. In vielen Ländern werden sie unterdrückt, etwa im Afghanistan, im Iran aber auch im Land der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Eine von zwei Fahnen ist daher bewusst in arabischer Sprache gehalten. Aber: Auch in Deutschland gibt es leider viel zu oft Gewalt an Frauen, das Ausmaß ist entsetzlich. Innerhalb nur eines Jahres starben im Jahr 2020 in Deutschland 139 Frauen durch Gewalt, sei es durch ihre Partner oder Ex-Partner. Gerade zuhause, wo man sich eigentlich wohl und sicher fühlen kann, herrscht Angst. Daher ist es wichtig, dass wir Hilfsangebote wie Frauenhäuser haben und dass wir diese immer wieder unterstützen – auch wenn es schlimm ist, das solche Einrichtungen vorhanden sein müssen. Gerade die Pandemie hat die Situation noch einmal verschärft. Deshalb ist es wichtig, nicht wegzusehen sondern mit erhöhter Aufmerksamkeit zu beobachten und hinzusehen, um Gewalt an Frauen zu verhindern”, machte Barbara Schader deutlich.
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BÜRSTADT – Am Freitag wurde mit der Fahnenaktion „frei leben – ohne Gewalt“ von TERRE DES FEMMES vor dem Rathaus in Bürstadt ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen gesetzt. Denn jede vierte Frau ist statistisch von häuslicher Gewalt betroffen, noch immer fehlen über 14.600 Frauenhausplätze für Frauen in akuter Not. Seit 2001 gibt es diese Aktion, die mittlerweile weltweit von vielen