DIE GRATISZEITUNG FÜR DAS RIED
SÜDHESSEN Samstag, 15. Oktober 2022 · KW 41 · 46. Jahrgang
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BERATUNG UND HILFE: Veranstaltungsreihe „Energie wird teurer – was tun?” mit Experten / Auftakt am 19. Oktober / Faltblatt informiert über mögliche Hilfen
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„Energie lässt niemanden kalt”
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Laden alle Lampertheimer Bürger zur Vortragsreihe „Energie wird teurer – was tun?” ein: Der Erste Stadtrat Marius Schmidt (2.v.l.), Jennifer Zintel-Andres (r.) und Andreas Dexler (l.) von der Stabsstelle Soziales sowie Kerstin Biehal vom Quartiersbüro der Gemeinwesenarbeit Lampertheim (2.v.r.). Foto: Benjamin Kloos
sie das leisten können und damit umgehen sollen. Wir haben hierzu eine Kampagne aufgelegt, denn die Zahl derer, die zu uns kommen und Hilfe suchen steigt stark an.” Als ersten Schritt wurde ein Faltblatt aufgelegt, welches komprimiert darüber informiert, wo man in der jetzigen Situation Hilfe bekommen kann und Unterstützung geboten wird. Darin sind auch die Leistungen in Lampertheim wie etwa die AWO Kleiderkammer, dem Sozialpass, EMIL, die Tafel oder „Helping Hands … oder Rudis Netzwerk” aufgeführt, ebenso wie
Informationen zu Wohngeld, der Grundsicherung oder der Berufsausbildungsbeihilfe. Darüber hinaus steht die Stabsstelle Soziales in Person von Jennifer Zintel-Andres unter 06206/935-210 und Andreas Dexler unter 06206/935-472 gerne zur Seite, sei es durch Beratung oder auch Wegweisung bis hin zur Hilfestellung beim Ausfüllen der Antragsunterlagen. „Es muss sich niemand schämen, wenn er jetzt Hilfe benötigt und diese anzunehmen”, appellierte Marius Schmidt an alle, die Angebote auch anzunehmen. Denn für diese
Situationen habe man ein engmaschiges soziales Netz aufgebaut, welches nun greift. Jennifer ZingleAndres hob hervor, dass mit dem Faltblatt auf Angebote hingewiesen wird, die Menschen schnell und niederschwellig Hilfe anbieten. Hier sei auch das Wohngeld zu nennen, welches auch Eigentümer in bestimmten Fällen wahrnehmen können. Das Faltblatt wird zeitnah an allen relevanten Stellen ausgelegt, persönlicher Kontakt ist darüber hinaus gerne direkt mit der Stabsstelle Soziales möglich. Fortsetzung auf Seite 2
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Beilagenhinweis
KOOPERATION: Präventives Theater-Projekt von Stadt Lampertheim und Lessing-Gymnasium
Was Mobbing anrichten kann: „Fake oder war doch nur Spaß“ LAMPERTHEIM – In der voll besetzten Aula wurde es ganz still. Denn auf der Bühne war ein spannendes Theaterstück zu sehen, das mehr und mehr unter die Haut ging. Der Titel: „Fake oder wwar doch nur Spaß“. Bei dem ZweiPersonen-Stück mit den Schauspielern Lena Klöbel und Johannes Steininger vom Ensemble Radiks! aus Berlin ging es zunächst um Szenen aus dem Alltag einer 17-
jährigen Schülerin, die in einer Band singt und sich bei einem Casting-Manager vorstellt, der auch den beruflich stark eingespannten Vater spielt. Ihre eifersüchtige, vermeintliche Freundin gönnt ihr eine mögliche Gesangskarriere nicht. Sie wird mit Lügen und Intrigen aus der Band gedrängt, Freund und Freundin befeuern in den sozialen Netzwerken zusätzlich ein folgenreiches Cybermobbing
mit Ausgrenzung, weiteren Lügen und Verleumdungen. Ein anderer Freund will ihr helfen und hackt kurzerhand den Computer des Mobbers. Ein Drama entwickelt sich, mit Folgen auch für die Mobber. Zwischen den Szenen Erklärungen der Schauspieler und anschließend eine halbstündige Nachbesprechung, um die Eindrücke zu besprechen. Zur Unterstützung der Vor- und
Nachbereitung im Unterricht stellte das Präventiv-Theater umfangreiches Begleitmaterial zur Verfügung. Ein ganzer Vormittag war am Mittwoch für die zehn Klassen der 7. und 8. Jahrgangsstufen mit insgesamt rund 300 Schülern im Alter von etwa 13 bis 14 Jahren für zwei Theatervorführungen reserviert. Schulleiterin Silke WeimarEkdur hatte den Schülerinnen und Schülern zu Beginn erklärt, dass diese Theateraufführung alle angehe, es gehe um Schaden, den Mobbing anrichten kann. Das Theaterensemble sei sehr bekannt und renommiert, bezahlt von der Stadt Lampertheim. Der Förderverein habe die Sache, wie immer in vertraglichen Dingen, unterstützt. Dafür gab es den ersten Applaus.
„Partnerschaft für Demokratie“ unterstützte mit Geld
Lessing-Gymnasium, Förderverein, Stadt Lampertheim mit der „Partnerschaft für Demokratie“ und die beiden Schauspieler des Ensembles Radiks! aus Berlin wirkten jeweils auf ihre Weise am Theater-Projekt mit. Im Bild (von links): Johannes Steininger, Lena Klöbel, Marius Schmidt, Jérôme Dath, Silke Weimar-Ekdur, Petra Stöckinger und Jennifer Fröhlich. Foto: Hannelore Nowacki
Vor der Theateraufführung hatte Schulleiterin Weimar-Ekdur den Ersten Stadtrat Marius Schmidt und Jennifer Fröhlich sowie als Vertreterin des Fördervereins Petra Stöckinger zum Pressetermin eingeladen, um das Projekt zu erläutern. Fortsetzung auf Seite 2
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LAMPERTHEIM – Die Energiepreise schnellen in die Höhe, zahlreiche Menschen sind von den hohen Abschlagszahlungen für Gas, aber auch anderen Energieträger, nicht nur betroffen sondern auch geschockt und wissen nicht, wie sie diese bezahlen können. Der Stadtverwaltung Lampertheim ist es ein großes Anliegen, die Bürger nicht alleine zu lassen sondern ihnen beratend zur Seite zu stehen. Hierzu hat sie ein Faltblatt erstellt, in dem die wichtigsten Hilfsangebote des Bundes, aber speziell auch in Lampertheim zusammengefasst sind. Zudem wird in Zusammenarbeit mit der Gemeinwesenarbeit Lampertheim unter dem Titel „Energie lässt niemanden kalt” eine dreiteilige Veranstaltungsreihe angeboten, bei der Experten für Fragen zur Verfügung stehen. Am Mittwoch informierten die Stadtverwaltung und die Gemeinwesenarbeit Lampertheim über dieses neue Angebot. „Es ist ein erster Hintergrund, das Thema Energie lässt niemanden kalt”, betonte der Erste Stadtrat Marius Schmidt hierzu. „Die Bundesregierung hat klar gestellt, dass es wichtig ist, in diesem Winter niemanden allein zu lassen. Als Stadtverwaltung nehmen wir dies sehr ernst und haben schnell zwei Maßnahmen eingeleitet, die zunächst der Information, aber auch vor allem dazu dienen, sich Unterstützung zu holen. Viele haben Post von ihrem Energieversorger bekommen und fragen sich, wie
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