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MUNDART: Kartenvorverkauf für das Boulevardstück beginnt am 24. September im Kartenhäuschen an der Notkirche sowie online / Karten auch beim TIP erhältlich
Volksbühne steht mit „'s Disgo-Fiewa“ in den Starlöchern
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Samstag, 24. September 2022 · KW 38 · 46. Jahrgang
Voller Freude und voller Erwartungen fiebert die Volksbühne den Auftritten entgegen. Die Zuschauer dürfen sich auf ein Boulevardstück mit Happy End freuen. Foto: Eva Wiegand
LAMPERTHEIM – Sie können es alle selbst kaum fassen, aber endlich, nach zwei langen Jahren, dürfen die Darsteller der Volksbühne wieder die Bretter der Welt erobern. „Wir glauben es allerdings erst dann, wenn tatsächlich der Vorhang aufgeht“, meinte Frank Griesheimer, der eine der Hauptrollen in dem Boulevardstück „'s Disgo-Fiewa“ übernimmt. Jedenfalls hat die Volksbühne alle möglichen Vorkehrungen getroffen, der Rest liegt nicht mehr in der Hand der Laienschauspieler. Zunächst einmal wurde die Anzahl der Sitzplätze um 70 reduziert. So nehmen nun nur noch 210 Zuschauer in der Notkirche Platz, die Reihen stehen weiter auseinander und auf dem Balkon, auf dem es
zuvor zwei Reihen gab, sitzt nur noch eine Reihe von Zuschauern. Außerdem hat die Volksbühne die Termine, die ursprünglich immer von November bis Januar stattgefunden haben, nun auf die Monate von Oktober bis November vorverlegt, ein kluger Schachzug in Bezug auf die im Winter immer ansteigende Zahl an Corona-Infektionen. So kann hoffentlich nichts mehr in die Quere kommen. Die Darsteller jedenfalls sind bereits tief in den Vorbereitungen für das Stück, das eigentlich im letzten Jahr bereits aufführungsreif war, wieder eingetaucht. „Das ist tatsächlich etwas entspannter als in den Vorjahren, da wir bei den Proben jetzt schon weiter sind“, verrät Griesheimer. Das Stück
selbst ist ein Schwank in drei Akten, frei nach „Für immer Disco“ von Andreas Wening und übersetzt und modifiziert in Loambadda Mundart von Michael Tschirner, der die Regie führt. Über den Inhalt des Stücks geht es nun auf Loambadda Mundaad weiter, denn so viel verraten die Darsteller bereits: Sou in moansche Ehemoann hodd jo beschdimmd e kloanes dungles Gehoaimnis vun soinre friare Vagoangenhaid, awwa des vumm Jaggob Breuler is schunn ebbes oanaschda: Ä waa Disgo-Schdaa (Disco-Star) in de 80-er Joan! Zoamme mid soim doomoolische Kumbl Lui wa ‘ra als die „Glitter-Boys“ die Billischausgaab vun „Modern talking“. Jedzad will de eageidsische Iwend-
Männedscha (Event-Manager) Hermann Herweck die zwaa, obwohl dasse Zoares minoanna henn, uf e Riwaiwwl-Tuanee (Revival-Tournee) schigge. Während demm, dass die zwaa Wolldouwe mid de Neewewiagunge vun Botox un Hoamoonschbridze zu doa henn und ean doomolische Hidd ins Migro pläägsen, vawoannld sisch im Jaggob soi Fraa zu ‘re gnallhadde G’schäfdsfraa, die wu ean Moann iwwaral browiad hee zu vamiddle. Doch wie des als emol sou ieblisch iss in de Disgo-Weld un ba de Hoddwollee: ‘s meenschde iss meena Schoai als wie soai un dudd midd me bejse Äwache enne … meena wääd dou jedzad nidd varoore, ea wädd schun see! Fortsetzung auf Seite 2
GROSSE AUSZEICHNUNG: Veranstaltung im Herzen der Stadt am 15. Juli 2023 eingebettet in Shoppingabend und Park- und Licherfest der Musikschule
Lampertheim ist Familientagsstadt! LAMPERTHEIM – Die Stadt Lampertheim wird am 15. Juli 2023 gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration und der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie den 11. Hessischen Familientag ausrichten. Ausgewählt wurde Lampertheim im Rahmen eines landesweiten Bewerbungsverfahrens. Bei einem Pressetermin auf dem Schillerplatz am Dienstag freuten sich Anne Janz, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Dr. Aslak Petersen, Vorstand Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie, Bürgermeister Gottfried Störmer und der Erste Stadtrat Marius Schmidt auf die Veranstaltung und laden schon jetzt alle Menschen aus Hessen und der gesamten Region, insbesondere natürlich Familien, in die Spargelstadt ein. Fortsetzung auf Seite 2
Präsentieren Lampertheim als Gastgeber des Hessischen Familientages 2023: Anne Janz, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (2.v.r.), Dr. Aslak Petersen, Vorstand Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie (l.), Bürgermeister Gottfried Störmer (2.v.l.) und der Erste Stadtrat Marius Schmidt (r.). Foto: Benjamin Kloos
DI., 27.09.22, ab 19 Uhr Hans-Pfeiffer-Halle Lampertheim