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SAMSTAG, 9.

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Schützenstraße 50 • 68623 Lampertheim • Tel. 06206 - 94500 • Fax 06206 - 945010 • www.tip-suedhessen.de • info@tip-suedhessen.de

Samstag, 9. September 2023 · KW 36 · 47. Jahrgang

BILDUNG: Schule in den Weschnitzauen feierte Richtfest – Umzug zu Weihnachten 2024

Neubau und Pädagogik in Harmonie

Blick auf das Schulgebäude.

Bestandsbau muss Platz machen Nach Bezug der ganz neuen Schule am Standort Freiherr-vomStein-Straße muss dieser Bestandsbau für den neu gestalteten Schulhof Platz machen. Am Mittwochvormittag wurde der Schulhof zur Feier des Richtfestes zum Festplatz. Landrat Christian Engelhardt hatte zur Feier eingeladen, ein kaltes Büffet sowie Sekt und Saft gespendet. Ein eigenes Naschwerk-Büffet bekamen die Kinder. Gemeinsam feierten die Schulgemeinde und Kita-Leitungen, Ehrengäste, Lokalpolitiker, Mitarbeiter des Eigenbetriebs Schule und Gebäudewirtschaft dieses Ereignis, während

Foto: Hannelore Nowacki

die Bauarbeiten im Innern hörbar mit Klopfen und Hämmern weitergingen. Schöne Rhythmen nach Noten präsentierte Maxim Munk am Schlagzeug zur Begrüßung und noch einmal zum Abschluss. Das neue Schuljahr hat für ihn im Gymnasium begonnen, doch für das Richtfest hatte er frei bekommen. Applaus vom Publikum erhielt er und der kommissarische Schulleiter Timo Helwig-Thome hatte ein kleines Präsent für ihn.

Lieferprobleme führten zu Verzögerungen Eigentlich war das Richtfest schon zehn Monate früher geplant, doch Lieferprobleme in der

Coronazeit und Wasserzulauf durch hohen Grundwasserstand hätten zu dieser Verzögerung geführt, erklärte der technische Leiter der Gebäudewirtschaft Johannes Kühn. Ein eigenes Schullied hat die zertifizierte „Musikalische Grundschule“, gesungen vom Chor der dritten und vierten Klassen, an der Gitarre begleitet von ihrer Musiklehrerin und Konrektorin Nora Snaschel. „Kran und Bagger rollen hier für die Klassen eins bis vier“, lautet die aktuelle neueste Strophe zur Shanty-Melodie. Ansonsten hieß es wie gewohnt „Bei uns geht es rund, unsere Welt ist kunterbunt“. Wie Nora Snaschel auf Nachfrage erklärte, hat das Lehrerkollegium das Lied

selbst getextet und ergänzt die Strophen nach Bedarf. Die zweiten Klassen führten einen Tanz vor. Hoch oben am Kran hängend wehten bunte Bänder am Richtfestkranz, auch einen Richtspruch gab es. Da das gesamte Gebäude einschließlich Dach aus Beton gebaut ist, also kein Dachstuhl aus Holz vorhanden ist, übernahm Projektleiter Bernd Rössler Rede und Spruch, den traditionellen Glaswurf ersetzte er jedoch durch die Einladung zum Anstoßen beim gemeinsamen Umtrunk. Trotz Baulärm immer gute Laune und strahlende Gesichter, das sei ihm an der Schule angenehm aufgefallen. Erster Beigeordneter Herbert Ritzert überbrachte in Vertretung des Bürgermeisters die Grüße des Gemeindevorstandes. In die „nei Schul“ sei er damals im Jahr 1965 als Drittklässler gekommen, erinnerte er sich, und sei froh gewesen nicht in die alte Schule im Ortskern gehen zu müssen. Hannelore Nowacki Infos zum Bau: Landrat Engelhardt teilte in seiner Rede mit, dass hier mit 15 Millionen Baukosten eine der größten Baumaßnahmen im Kreis laufe. Ein helles Gebäude werde entstehen, ein Ort zum Wohlfühlen, in der Mitte unter einer Glaskuppel ein Raum wie ein Amphitheater als Herz der Schule, wo sich alle Schüler treffen und Veranstaltungen stattfinden können. Beim Rundgang mit Landrat Engelhardt durch das Erdgeschoss und den ersten Stock erläuterte Projektleiter Rössler den Baufortschritt.

MOTORSPORT: Marvin Dienst hat gute Erinnerungen an den Sachsenring / Zweiter Start in der DTM

Neue Ortsvorsteherin Beate Kettler einstimmig gewählt

Freude über die Verpflichtung für die zweite Saisonhälfte

Die neue Spitze des Hüttenfelder Ortsbeirats: Ortsvorsteherin Beate Kettler und der stellvertretende Ortsvorsteher Michael Plößer (beide SPD). Foto: Hannelore Nowacki

HÜTTENFELD – Nachdem der 83-jährige Karl Heinz Berg (SPD) sein Amt als Ortsvorsteher nach zehn Jahren mit Wirkung zum 31. August niedergelegt hatte, musste in Hüttenfeld neu gewählt werden. Das geschah in der Sitzung des Ortsbeirats am Dienstagabend im Bürgerhaus im voll besetzten Sitzungsraum. Sitzungsleiterin Beate Kettler und Bürgermeister Gottfried Störmer freute dieses außergewöhnliche Interesse ganz

besonders. Viele Hüttenfelder Bürger waren gekommen sowie zahlreiche Vertreter der Lokalpolitik aus den anderen Stadtteilen wie Stadtverordnetenvorsteher Franz Korb, Stadtverordnete und Magistratsmitglieder. Dass der evangelische Pfarrer Thomas Höppner-Kopf im Publikum war, merkte Störmer ebenfalls erfreut an. Einzige Kandidatin war die bisherige stellvertretende Ortsvorsteherin Beate Kettler (SPD),

vorgeschlagen vom SPD-Ortsbeiratsmitglied Hans Peter Kilian. Als Sitzungsleiter fungierte Anton Schugschdinis (FDP), der zuvor als Altersvorsitzender benannt wurde. Seinen Vorschlag, die Wahl nach Paragraf 55 der Hessischen Gemeindeordnung mit Handaufheben durchzuführen, nahm der Ortsbeirat ohne Einwände an. Damit ging die Wahl zügig vonstatten, da kein Wahlausschuss gebildet werden musste. Die 59-jährige Beate Kettler wurde einstimmig gewählt. Später bildete sich eine lange Reihe von Gratulanten, die ihre Freude auch mit Blumensträußen und Rosen ausdrückten. Ebenso schnell verlief die Wahl ihres Stellvertreters Michael Plößer, der ebenfalls von der SPD vorgeschlagen wurde und einziger Kandidat war. Gewählt wurde der 59-jährige Plößer mit den Stimmen der SPD-Ortsbeiratsmitglieder, CDU und FDP enthielten sich. Beate Kettler gehört dem Gremium schon seit der vorigen Legislaturperiode an und wurde bei der Kommunalwahl 2021 als Stadtverordnete gewählt. Michael Plößer gehörte dem Ortsbeirat früher schon einmal für eine Legislaturperiode an, durch das Ausscheiden von Karl Heinz Berg rückte er im Ortsbeirat nach. Fortsetzung auf Seite 2

AUF SONNENBRILLEN

Ziel”, erzählt der 26-jährige vor dem kommenden Rennwochenende.

Ersten Sieg im ADAC GT Masters An den 3,671 Kilometer langen Sachsenring hat Marvin beste Erinnerung. 2019 feierte er dort seinen ersten Sieg im ADAC GT Masters und war dort auch im vergangenen Jahr erfolgreich. „Ich mag die Strecke sehr und habe dort schon immer gute Rennen gefahren. Das motiviert mich umso mehr für den kommenden DTM-Start. Wir hatten bereits einen guten Test und möchten daran anschließen. Fortsetzung auf Seite 14

Im Porsche gehts für Marvin Dienst am Wochenende auf die Rennpiste. Foto: Gruppe C Gruppe C Photography

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LOKALPOLITIK: Lobrede und Applaus für Karl Heinz Berg nach zehn Jahren als Ortsvorsteher

LAMPERTHEIM – Zur zweiten Saisonhälfte stieg Marvin Dienst in die DTM-Saison ein und pilotiert dort den zweiten Porsche des Teams Toksport WRT. Nach einem aufregenden Rennwochenende in der Lausitz, reist er nun hochmotiviert zum Sachsenring – eine Strecke, an die er gute Erinnerungen hat. „Die Freude über die Verpflichtung für die zweite Saisonhälfte war natürlich groß. Uns war aber bewusst, dass es keine einfache Aufgabe wird. Der Testrückstand ist nicht zu vernachlässigen. Auf dem Lausitzring bin ich aber schon gut in Fahrt gekommen und habe im Sonntagsrennen meine ersten Punkte geholt. Diese sind auch für den Sachsenring mein klares

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BIBLIS – Raum für die Freude am Lernen entsteht gerade mit dem Ersatzneubau der Schule in den Weschnitzauen, auch für viele zukünftige Schülergenerationen, wie der kommissarische Schulleiter Timo Helweg-Thome in seinem Begrüßungswort zum Richtfest der neuen Schule am Dienstagmorgen betonte. Dankbar sei er, Teil dieser Veränderungen sein zu dürfen. Landrat Christian Engelhardt sprach mit Blick auf Vorfälle an der Schule in der jüngeren Vergangenheit mit der damaligen Schulleiterin einen Wunsch aus, der alle verbinde: Dass Timo Helweg-Thome mit seiner Erfahrung als Schulleiter im schwierigen Umfeld der Bonhoeffer-Schule in Rimbach mit ruhiger Hand die pädagogische Arbeit in Biblis leite. Die neue Schule stehe für einen Neuanfang, ein Fundament und eine Brücke in die Zukunft werde geschaffen, eine moderne Schule bedeute eine neue Pädagogik zu denken. Der dreigeschossige Rohbau der neuen Schule in den Weschnitzauen beeindruckt durch seine beachtliche Größe, die auch nötig ist. Denn die Grundschule verteilt sich bislang auf zwei Standorte und die Schülerzahlen wachsen: Die alte Schule im Ortskern liegt mit dem Hauptgebäude in der Viktoriastraße für die ersten und zweiten Klassen, das Nebengebäude steht an der Kirchstraße neben der St.-Bartholomäus-Kirche und die „neue Schule“ und in der Freiherr-vom-Stein-Straße für die dritten und vierten Klassen gilt mit ihren 60 Jahren als marode und abrissreif.

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