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MINT

F R EE Zur freien Entnahme #4

Das Magazin der Therme Loipersdorf

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2012

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Lebensphilosophie

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So lebt es sich richtig gut

Faszination Wasser

Mein Sommer à la Loipersdorf

Gut essen – gut fühlen

LOSLASSEN, ERLEBEN und STÄRKEN à la Loipersdorf. Eine Philosophie, die überzeugt.

Wir gehen einem Rätsel auf den Grund.

Abenteuer, Adrenalin und Action im FUN PARK.

Sasha Wallezcek & Ewald Pint sorgen für Geschmack.

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Die schönsten Ausflugsziele Österreichs – zu finden in der Steiermark

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Das Magazin der Therme Loipersdorf

Wunderbar, mein Sommer à la Loipersdorf! Therme Loipersdorf

Endlich ist Sommer! In der Therme blicken

die jüngeren Gäste da ist, sondern für alle

wir einem besonders erlebnisreichen entge-

Generationen ein aufregendes Abenteuer

gen – wir hoffen, Sie teilen mit uns diese Zeit!

und Vergnügen ist.

Wer hat sie nicht? Die Erinnerungen an einen

Nicht nur in der Therme gibt es viel zu

Sommer, der etwas ganz Besonderes war. In

erleben, sondern auch in unserer Region.

dem man Abenteuer erlebte, sich verliebte,

Diesmal war das Mint beim Bierbrauen im

zum ersten Mal mit seinen Kindern unter-

Fürstenbräu mit dabei. Ja, dieses Bier hat

wegs war oder zum ersten Mal seit Langem

uns geschmeckt! Für alle, denen der Ner-

wieder seinen Partner für sich alleine hatte.

venkitzel beim Rutschen noch nicht aus-

Wir alle verbinden sehr persönliche Erleb-

reicht, empfehlen wir den Klettergarten bei

nisse mit der Sommerzeit. Für 2012 haben

der Riegersburg. Was ist der schnellste Weg

wir uns vorgenommen, Ihnen, unseren Gäs-

nach oben? Natürlich der direkte! Doch Bil-

ten, einen unvergesslichen und unvergleich-

der sagen mehr als Worte. Ab Seite 42 kön-

lichen Sommer zu bescheren.

nen Sie sich einen ersten Eindruck vom steilen Kletterpfad machen.

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Fangen wir doch bei den kleineren Gästen

Unserer Philosophie mit den drei Säulen

an. Für sie gibt es heuer zum ersten Mal das

„Loslassen“, „Erleben“ und „Stärken“ wid-

„Abenteuercamp à la Loipersdorf“. Jeden Tag

men wir in dieser Ausgabe einen ausführli-

ein neues Abenteuer – so wie bei Tom Sawy-

chen Beitrag, damit wir mit Ihnen die Idee

er, Huckleberry Finn oder Robin Hood. Mehr

der Life Balance à la Loipersdorf noch bes-

dazu im Innenteil auf den Seiten 16-23. Da

ser teilen können.

berichten wir auch, was die großen Gäste im

Ich freue mich, den Sommer mit Ihnen bei

Sommer erleben können. Selbstverständlich

uns in der Therme verbringen zu können

wird sich vieles um unseren seit Herbst eröff-

und hoffe, dass Sie auch bei uns viele schöne

neten Fun Park drehen, der ja nicht nur für

Erinnerungen sammeln werden.

Herzlichst, Ihr Wolfgang

Wieser

Viel Vergnügen!

Geschäftsführer Therme Loipersdorf

VORWORT

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MINT #4 2012

Das Magazin der Therme Loipersdorf

INHALT: Da erlebt man wirklich was! Mint widmet sich in dieser Ausgabe dem Sommer! Loslassen, Erleben und Stärken in der heißen Jahreszeit mit Felix Gottwald, Marcel Hirscher, Hannes Arch und vielen mehr.

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8, 9, 10 - Was gibt‘s denn da zu sehn Es war ihr Itsy Bitsy Teenie Weenie Honolulu-StrandBikini.

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16

Mein Sommer Abenteuercamp, Dirndlspringen und ganz viel FUN PARK. Ein Jahrhundertsommer.

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Unser Gold Club

Philosophie fürs Leben

Baldur Preiml im Gespräch.

Ein Impuls zum Loslassen, Erleben und Stärken.

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Faszination Wasser Ein Elixier für jegliches Leben. Über das klare Nass.

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Cliffhanger Klettern auf der Riegersburg.

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198.000 Sekunden Felix Gottwald lehrt das Loslassen.

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14 Leserbriefe

Thermengäste schreiben uns ihre Meinung.

15 Stanislaus Stilzchen

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Er hat immer etwas zu sagen.

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24 Boxenstopp

Das Fürstenbräu schenkt uns ein. Noch eins, bitte!

Hannes Arch, Marcel Hirscher und Ewald Pint im Kurzinterview.

Unser Bier

Die Rezepte aus den Abnehmkursen Sasha Wallezcek und Ewald Pint kochen auf.

2

INHALT

Impressum Medieninhaber, Herausgeber und verantwortlich für den Inhalt: Thermalquelle LoiperSdorf GmbH & Co KG | 8282 Loipersdorf 152, Austria tel +43 (0) 3382 / 8204 -0 | fax +43 (0) 3382 / 8204 -87 | email marketing@therme.at | http://www.therme.at Konzeption: Nina Prehofer - moodley brand identity | Redaktion: Melanie Almer, Rudolf Binder, Nina Prehofer, Andrea Rachbauer, Tamara Sill, Rita Stahlberg Art Direction & Grafik-Design: Sabine Kernbichler - moodley brand identity Fotografie: Marco Rossi (Cover, Seiten 12, 18-20, 22-24, 34-37, 42-47) | Marion Luttenberger (Seiten 4-11, 25, 26-30) | Gepa Pictures (Seiten 21) | ATOMIC (Seite 25) Shutterstock (Seiten 14, 16, 38, 40-41) | Bergermarkus.com / zooom productions (Seite 25) | picamaniac (Seite 33) | Julia Grandegger (Seite 32) | WIFI Steiermark (Seite 31) Druck: Leykam Druck Gmbh & Co KG

INHALT

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MINT #4 2012

Philosophie fürs

Leben Vom Loslassen, Erleben und Stärken à la Loipersdorf.

PHILOSOPHIE

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MINT #4 2012

Das Magazin der Therme Loipersdorf

Die Loipersdorf'sche Philosophie beruht auf den drei Säulen Loslassen, Erleben und Stärken. Sie besagt, dass diese drei Pole unbedingt im Einklang miteinander sein müssen. Denn dann lässt es sich in Balance und ausgewogen leben.

Loslassen bedeutet in der Therme Loipersdorf mentale Stärke zu erlangen

Source Tagen, wird der mentalen Stärke noch ein wenig genauer und tiefer auf den Grund gegangen.

Was für ein wunderbares Gefühl – den Kopf wie-

„Loslassen heißt für mich, mir selbst grenzenloses

der frei zu bekommen und das Gefühl zu haben, ganz

Vertrauen entgegenzubringen!“, so Felix Gottwald.

bei sich zu sein. Selten erleben wir diesen besonderen

Dann kann man auch im entscheidenden Moment auf

Moment des Loslassens, die meisten von uns zumin-

die eigenen Ressourcen und Fähigkeiten zurückgrei-

dest eher selten. Die, die sich damit ein wenig leich-

fen. Aber „Loslassen“ kann man auf verschiedene Art

ter tun, sind wahrscheinlich schon mindestens einen

und Weise.

Schritt voraus. Einen Schritt in Richtung mentaler Stärke.

Mentale Stärke lässt sich trainieren Sportler und Piloten nutzen diese Erkenntnis

Hannes Arch, der Kunstflug-Pilot und Weltmeister in der Red Bull Air Race Series 2008, schwört darauf in die Natur zu gehen, um dort Kraft zu tanken. „Viele denken dann, man muss gleich ganz weit weg.

schon längst. So sind sie im Stande punktgenau das zu leisten, was sie schon jahrelang trainiert haben. Auch in Situationen, die aus der Routine fallen. Das heißt also auch dann, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert. Allein die Vorstellung einer Bewegung, Handlung oder Situation aktiviert die gleichen Hirnareale wie die Bewegung, Handlung oder Situation selbst. Wenn ich also im Geiste schwierige Situationen immer wieder zu bewältigen lerne, dann kann ich diese Lösungsstrategie auch in der tatsächlichen Situation abrufen. Und bleibe dabei ruhig. Das ist es nämlich, was man sein sollte. Ruhig.

In der Ruhe liegt die Kraft – sagt man Dieser Überzeugung ist auch Felix Gottwald. Österreichs erfolgreichster Olympiasportler aller Zeiten zeigt in der Therme Loipersdorf, was jeder Einzelne mit mentaler Stärke erreichen kann. Bei den Impulstagen bekommt man schon einen ersten Einblick, wie man mit ein bisschen Training sehr viel erreichen kann. In der Fortführung seiner Impulstage, den Re-

momente in der natur

Hinaus in die Natur zu gehen, ist ein guter Weg, um loszulassen.

Loslassen bedeutet, auch einfach mal zur Ruhe zu kommen. 6

PHILOSOPHIE

PHILOSOPHIE

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MINT #4 2012

Das Magazin der Therme Loipersdorf

Dabei reicht es schon sich ein Fleckchen Wiese in der

die mentale Stärke trainiert werden. Dabei muss man

Stadt zu suchen und sich dort niederzulassen.“ Neben

aber nicht gleich zum Hochleistungssportler werden.

der Natur spielt bei Hannes Arch auch Training eine

Manchmal reicht es aus, eine gemütliche Runde laufen

große Rolle. Nach vielen Jahren wurde er zu einem

zu gehen oder sich bei der Gartenarbeit auszutoben. Wichtig ist vor allem eines: dass es Spaß macht.

Viele denken dann, man muss gleich ganz weit weg. Dabei reicht es schon sich ein Fleckchen Wiese zu suchen und sich dort niederzulassen.

mentalen Kraftbolzen, der auch in den schwierigsten Situationen Ruhe bewahren kann. Ruhe bewahren muss man auch in anderen luftigen Höhen. Beim Klettern zum Beispiel. „Wenn man immer wieder hinaufklettert und lange an einer Stelle verharrt, hört der Körper irgendwann auf, Adrenalin auszustoßen. Dann wird man richtig ruhig und überwindet seine Ängste“, erklärt Charly Forstner, Kletterguide an der

Ja, Bewegung macht SpaSS

Riegersburg und außerdem Motivationstrainer. Bei ei-

Allen Faulpelzen und Stubenhockern, allen die

ner Tour mit ihm kann man gut seine mentale Kraft

Sport als Mord bezeichnen, soll gesagt sein: Bewegung

trainieren.

macht Spaß. Vielleicht fällt es nach langen Phasen des

Die positive Kraft der Gedanken

süßen Müßiggangs ein bisschen schwerer sich wieder aufzuraffen. Aber das Aufraffen lohnt sich. Man muss

Schon lange ist es nichts Neues mehr, dass sich

es nur einmal von der Couch hoch und hinein in die

durch positives Denken einiges erreichen lässt. Die

Laufschuhe geschafft haben. Die Kleidung, die man

positive Kraft der Gedanken ist in der Lage Schmer-

gewöhnlich beim Faulenzen trägt, sollte auch für die

zen zu lindern. Kurzatmige können tiefere Lungen-

sportliche Bewegung gut genug sein. Man muss sich

züge nehmen. Negative Selbstgespräche hingegen be-

also nicht einmal die Mühe machen, sich umzuziehen.

einflussen unsere seelische Aktivität und Gesundheit

Mit der Bewegung ist es wie mit dem Faulenzen – je

und damit auch unsere Lebensqualität. Wir gehen da-

länger man es macht, desto mehr gewöhnt man sich

von aus, dass es mehrere Wege gibt, mentale Stärke zu

daran und desto weniger will man damit aufhören.

erlangen. Die Natur in der Region rund um die Therme eignet sich besonders gut. Da kann jeder seinen ei-

Rutschen ist auch ein Sport

genen Weg finden. Aber man sollte immer daran den-

„Unsere Rutschen sind Sportgeräte, die man nicht

ken: Das Wichtigste in unserem Leben sind wir selbst.

unterschätzen sollte“, teilt uns Andrea Rachbauer, Marketingleiterin der Therme Loipersdorf, mit. Sport-

Das gilt natürlich nicht nur fürs Loslassen. Auch

geräte mit ausgesprochen hohem Suchtpotenzial.

beim Erleben sollten wir uns voll auf uns konzentrie-

Denn vor lauter Freude und Action merkt man gar

ren. Sportliche Bewegung muss nämlich ebenso wie

nicht, dass man sich auch körperlich ertüchtigt.

Erleben heißt: tanzen wie die Blätter im Wind. 8

PHILOSOPHIE

PHILOSOPHIE

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MINT #4 2012

Das Magazin der Therme Loipersdorf

Schon alleine die Stufen, um den Rutschenstart zu

tern. Sasha Walleczek hat in Zusammenarbeit mit

erklimmen, funktionieren besser als jeder Stepper.

Ewald Pint eigens für das Marktrestaurant der Ther-

Und man wird viel schneller belohnt. Stiegen hin-

me Loipersdorf Gerichte nach der Walleczek-Metho-

auf, Rutschen hinunter. Beim Hinauflaufen noch den

de entwickelt. Und bei diesen „gesunden“ Gerichten

Rutschreifen „stemmen“. Wer braucht da noch ein

muss man überhaupt nicht hungern. Wer jetzt schon

Fitnessstudio? Jaja, wenn man einen Tag in der Ther-

bei dem Gedanken an „gesund“ die Miene verzieht,

me Loipersdorf verbringt, vergeht die Zeit meistens

dem sei gesagt: “Gesund ist nicht gleich grauslig.“ Das

schnell. Aber das ist mit den guten Dingen eben so.

sagt Sasha auch immer. Und sie muss es wissen.

Da vergeht die Zeit wie im Flug. Das Gute an den Rutschen ist, dass sie für alle Generationen Erleben bieten. Ein Sport, den jeder ausüben kann. Wem Rutschen nicht ganz geheuer ist, der hat wahrscheinlich mit Schwimmen oder Laufen, Volleyball oder Wassergymnastik sein sportliches Pensum erfüllt. Wie schön! Der könnte dann eigentlich schon ins Stärken übergehen.

Warum in der Ferne suchen, wenn das Gute doch vor der Nase liegt?

Richtig reinhauen beim Essen – aber sicher! Man sollte nie, aber wirklich niemals hungern. Das kann nicht gut für Körper und Geist sein. Lieber darauf achten, was man zu sich nimmt. Der Körper sagt einem schon, was richtig für ihn ist. Manche brauchen ein echt lautes Schreien, um ihren Körper zu hören. Die, die ihn gerne in ihre Lebensgestaltung miteinbeziehen, hören auch schon das leiseste Flüs-

Stärken – mit dem besten, was die Region zu bieten hat Warum in der Ferne suchen, wenn das Gute doch vor der Nase liegt? Diese Frage stellt sich Ewald Pint, der Küchenchef des Marktrestaurants. Er verwendet ausgesuchte Zutaten aus der Region, um köstliche regionale Schmankerln auf die Teller zu zaubern. „Wir lieben unsere Bauern und ihre Produkte. Mir ist es einfach wichtig, dass alle Zutaten aus der Region kommen“, erzählt Ewald Pint. Mit den richtigen „Stärkungsmitteln“ ist es auch ganz einfach, mehr Energie und somit auch mehr Lebensfreude zu bekommen. „Bei uns in der Therme Loipersdorf wird selbstverständlich darauf geachtet, dass unsere Gäste Loslassen, Erleben und Stärken an einem Tag ausgewogen durchleben können – drinnen und selbstverständlich draußen in der Natur“, so Geschäftsführer Wolfgang Wieser. Es ist eben eine Philosophie, die hier wirklich gelebt wird. Eine Philosophie fürs Leben: die vom Loslassen, Erleben und Stärken. TEXT Nina Prehofer

natur pur

Die Natur bietet alles, was man zum Loslassen, Erleben und Stärken braucht.

Stärken bedeutet, die Kraft aus der Natur zu holen. 10 PHILOSOPHIE

PHILOSOPHIE

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Re-Source Tage 2012 à la Felix Gottwald in der Therme Loipersdorf

Programm: Bei den Impulstagen mit Felix Gottwald haben viele den ersten wichtigen Entwicklungsschritt gemacht (für alle, die nicht dabei waren: Termine auf unserer Website). Nun geht der Gottwald-Weg weiter: Eine Kombination aus Meditation, körperlicher Aktivierung und Ressource-Übungen einzeln und in der Gruppe schafft jene vertrauensvoll-offene Atmosphäre, in der jeder über sich selbst hinauswachsen und sich neu erfahren kann.

Termine 2012: 05.-07. Juli 2012 Dauer: 3 Tage Preis: 756,- pro Person

Inkludierte Leistungen: 3-tägiger Intensiv-Workshop mit Felix Gottwald 2 x Frühstück im Marktrestaurant der Therme Loipersdorf

Zeit schenken: Re-Source Tage und Impulstage kann man auch schenken – zu bestellen auf unserer Website. Seminarreservierung: www.therme.at/shop/felix-gottwald-re-source-tage

Das Magazin der Therme Loipersdorf

198.000 Sekunden

volles Erleben mit Felix Gottwald Unsere bewegte Zeit fordert von uns immer mehr persönliche innere und äußere Beweglichkeit. Unser Alltag ist ein Balanceakt auf Zeit. Zwischen privaten und beruflichen Lebensbereichen. Zwischen den gesellschaftlichen Rollenbildern und eigenen (Selbst-)Ansprüchen, denen wir gerecht werden wollen. Wir leben in der Online-Gesellschaft. Nur: Wie gut ist unsere Verbindung zu uns selbst? Felix Gottwald, Österreichs erfolgreichster Olympiasportler, hat im Sport gelernt, dass der direkteste Weg zu persönlicher Entwicklung, zu Glück, Erfolg und Zufriedenheit nach innen führt. So viele haben sich mit Felix Gottwald in der Therme Loipersdorf auf den Weg zu ihrem wahren Potential gemacht – vielleicht auch Sie. Jetzt können Sie auf Ihrem Weg einen neuen Meilenstein setzen: Die RE-SOURCE TAGE 2012 sind die Chance, einen besseren Zugang zur eigenen inneren Quelle zu entwickeln.

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LOSLASSEN

LOSLASSEN

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MINT #4 2012

al klingelt. m ei zw n n a tm s o Wenn der P Post in ir bekommen gerne w n en D t! ch ni s un hrichten Das muss er bei , wenn es gute Nac m le al r Vo ! rf do rs der Therme Loipe n sind. von unseren Gäste am! Liebes Loipersdorf-Te

ersilie vor kurzem zum Ich war mit meiner Fam ich rkl wi ja ich r entlich wa ten Mal bei Ihnen. Eig d un tig lus r erme. Es wa begeistert von der Th gen negativen Ausw irkun as erholsam! Die etw nicht er ab ben will ich Ihnen auf unser Familienle en serem letzten Therm verschweigen. Seit un ig, nd ine kleine Tochter stä besuch fragt mich me he in ch so eine tolle Rutsc wann wir endlich au e, nur ein o us na ge ll n. Sie wi unseren Garten baue ht m dabei, wir haben nic größer! Kleines Proble en ein l ma ein haben nicht nur keinen Pool, wir , die deren Eltern : Vorsicht an e all Garten! Also an e Kleinen süchtig! Rutschen machen Ihr

rüßen Mit freundlimchasenVaGter, Wien Richard, Em

m, Hallo liebes Mint-Tea

da !“ Park in Loipersdorf ist „Der brandneue Fun hab e r Nähe ! Voller Freud Und das ganz in meine ue ne n Beschreibungen der ich das Mint mit den n d sofort Lust bekomme Rutschen gelesen un be ha lb sha De . ren szuprobie diese auch gleich au un Fre ste be ine erlegt, me ich gar nicht lange üb orf rsd pe Loi ch bin mit ihr na din geschnappt und ster ren uns einig: „Weltbe wa r gefahren. Und wi eit zw zu wirklich gut. Ob Wasserspaß “ trifft es ra, rre neinander in der Ca im Wirbelw ind, gege voll in hipfeil oder schwung blitzschnell im Pfitsc das . Einfach perfekt, um der Panorama-Rutsche se ederzuentdecken – die innere Kind in sich wi nn de re, de An auch einige Meinung teilen wohl dieAn . en est m nicht die Ält wir waren bei Weite n ße grü rrn den älteren He ser Stelle möchte ich hsäc tat r Carrera-Rutsche lassen, der mich in de re eine Revange ! lich besiegte, ich forde

e, Liebe GrüßG isdorf Ana (20), le

14 LESERBRIEFE

, Liebes Thermen-Team

Auszu Ihrer gelungenen vorerst gratuliere ich 0ste .00 00 1.0 r de Frage, ob gabe „MINT“. Auf die ich n kan , kam nstrauß be Besucher einen Blume ben: Ja! folgende Antwort ge das Gattin hatte damals ige Meine liebensw ürd er ser un rin – in Begleitung Glück, diese Besuche zu – d meiner Wenigkeit jüngeren Tochter un dener ab ist l zah res r Jah sein. Eine Korrektur de rjahr s millionste Besuche noch angebracht. Da rn 1983! war nicht 1982, sonde esehr intensiver Erinn in ch no s Ich habe die is ign Ere ses erseits die rung behalten, weil ein s un für e Überraschung eine recht angenehm Tag r er, erlebnisreiche bedeutete. Ein schön urfür eine Woche Ak tiv inklusive Gutscheine en freies Essen und Trink laub mit Familie und chte gen. Andererseits bra beim Thermenheuri hkeit verbundene Öf fentlic mir die mit der Feier rufsbe ch no ls blem. Dama ein kurzf ristiges Pro n nte kan be n eines große tätig im Außendienst Tag sen die r en, hatte ich mi Unternehmens in Wi intl che rbeitung des wö – anstelle der Büroaufa ten ers stohlen. Nach der chen Einsatzes – freige nach ie fuhr ich also rasch Begrüßungszeremon ht, um b es damals noch nic Loipersdorf, Handy ga n Urekretärin einen „freie mir bei unserer Chefs ser die r wa t mi So . zu lassen laubstag“ eintragen n sse wi Ge s hte , mein schlec Tag für mich geret tet . hielt aber bis heute an sei, Therme abgebrannt Die Nachricht, dass die Mit , traf uns wie ein Blitz. sechs Wochen später Jahn de en olg chf n in den na dem Neubau und de Sie n be ha en n Ergänzung ren bis heute laufende dsun Ge d ein Erholungs- un und Ihre Mitarbeiter eielg affen, welches beisp heitsref ugium gesch ieren s Land ist. Wir gratul bend für unser ganze olg! hen weiterhin viel Erf Ihnen dazu und wünsc

en Grüßen Mit freun dlichra z H. Stangl, G

Stanislaus Stilzchen Therme Loipersdorf

Der Entdecker der heißen Quellen reflektiert über das heutige Thermengeschehen. Mit Wohlwollen stelle ich fest, dass der Fun Park unter Euch, meinen lieben Gästen, großen Anklang gefunden hat! Dennoch geht es in der Therme wieder rund. Was nicht heißt, dass alles auch rund läuft. Dieses Mal berichte ich nicht über eine Baustelle, denn der neue grüne Bereich des Marktrestaurants ist ja schon fertig gestellt und erfreut sich wider Erwarten großer Beliebtheit. Mein eigentliches Ärgernis ist der Family Summer. Dieses englische Wort alleine schon treibt mich fast zur Weißglut. Und mit Glut kenne ich mich ja aus! Doch das Wort ist nicht einmal das Schlimmste. Nein, es sind die Kinder, die immer eine besondere Behandlung bekommen. Ein ganzes Sommerprogramm für die lauten Blagen. Da musste ich auf den Tisch hauen! Und zum Glück hat die Therme mich erhört! Denn ich hätte auch gerne ein Abenteuer im Sommer! Für die kleinen Abenteurer gibt es Fackelwanderungen in der Nacht, man lehrt sie ein Floß zu bauen und wird sie auch noch zu Rutschenchamps krönen! MIR, ja mir ist es zu verdanken, dass es für uns große Abenteurer auch ein Programm gibt. Das Dirndlspringen hat ein „Facelift“ bekommen, zum ersten Mal heuer sogar für die Männer! Auch wir dürfen Rutschenchamps werden. Nur gerecht, sag ich da, nur gerecht. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur neidisch, dass ich nicht mehr Abenteurer sein darf. Und ganz vielleicht darf ich ja trotzdem eine Abenteuergruppe leiten? Liebe Therme Loipersdorf, ich warte auf Euer Angebot! Und beobachte Euch! Euer Stanislaus Stilzchen Dort wo sich heute der Parkplatz befindet, stand vor langer Zeit eine hohle Linde. Bei dieser saß oft ein schwarzes Männlein mit glühend roten Augen auf glühenden Kohlen. Um das Männlein herum dampfte und qualmte es. Das war Stanislaus Stilzchen bei seiner Entdeckung. Und was denkst du über das neue Sommerprogramm? Wir freuen uns auf deine Meinung an marketing@therme.at

Essen zum Streicheln & Wohlfühlen Genießen Sie, was um Sie herum wächst und lebt. In unserem Restaurant sitzen Sie quasi im Gemüsebeet und um Sie herum laufen Steirerhühner, Hochlandrinder und Mangalitzaschweine im Freiland. Wir zaubern für Sie Speisen aus unseren Gärten und Weiden! Idyllisch und konsequent ökologisch, mit 160 Sitzplätzen und schönem Garten. Genießen Sie den Tag bei zotter mit dem Tagesticket für den Essbaren Tiergarten und das Schoko-Laden-Theater. Es gibt auch Einzeltickets für den Essbaren Tiergarten. zotter Essbarer Tiergarten mit Restaurant, Bergl 56, 8333 Riegersburg www.zotter.at


MINT #4 2012

SOMMER SPECIAL

SO M M E R

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MEin Sommer à la Loipersdorf

Wer hat sie nicht, die Erinnerungen an DEN EINEN Sommer? Der Sommer, in dem man sich zum ersten Mal verliebt hat, der Sommer, in dem man Freunde fürs Leben gewonnen hat, der Sommer, in dem man endlich wieder Zeit für sich hatte. Wir geben uns redlich Mühe, dass bei uns in der Therme Loipersdorf jeder Sommer zu DEM EINEN Sommer wird. Mit Abenteuern und zukünftigen schönen Erinnerungen für alle Generationen.

16 ERLEBEN

ERLEBEN

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MINT #4 2012

SOMMER SPECIAL Von 6-12 Jahren Erwachsene willkommen!

Willkommen im

Abenteuer CAMP

u n i b is Vom 30. J ber 9. Septem

Du hast von den legendären Abenteuern von Robin Hood, Tom Sawyer und Huckleberry Finn gehört und wolltest immer schon dein eigenes ganz großes Abenteuer erleben?

Dann bist du bei uns genau richtig. Ein Tag im Abenteuercamp vergeht wie im Flug und es ist schneller Abend, als man glaubt. Kein Grund nach Hause zu fahren, denn bei uns gibt es auch im Dun-

Himmelsforscher

TÖpferkunst

und ein bisschen Übung erkennst auch du Sternbilder am Himmel. Komm mit uns auf Entdeckungsreise zum Nachthimmel & finde den kleinen Wagen oder den großen Bären.

und Kreativität sind beim Schnuppertöpfern gefragt. Nach ausgiebigem Kneten und Formen kannst du dein handgemachtes Andenken mit nach Hause nehmen!

> Mit den richtigen Tipps und Tricks

keln viel zu entdecken. Komm zu uns ins Abenteuercamp – Otto und Fidelius können einen abenteuerlustigen Mitstreiter wie dich gut in ihrem Team gebrauchen!

Ferien mit den Champions

Eiskreationen

Nachhilfestunden in ihrer Disziplin geben. Schnuppere in Sportarten wie Beachvolleyball oder Trampolinspringen hinein und lass dir vom Meister persönlich erklären, wie man es richtig macht!

Vanille-, Schoko- & Erdbeereis waren gestern – jetzt mischst du dir selber deine verrückteste Eiskreation des Sommers. Und das Beste: Nach getaner Arbeit muss die kühle Erfrischung natürlich von dir verkostet werden.

> Freu dich auf Sportstars, die dir ein paar

Street Dance

> Hier hat jeder Spaß, der sich gerne beProgramm vorschau Mit dem FloSS Übers Wasser

> Hier ist Teamgeist gefragt – denn beim

Bau deines eigenen Floßes wird jede helfende Hand gebraucht. Wichtig ist nicht nur, dass euer Floß durch eine schöne Optik punktet, sondern vor allem, dass es dein gesamtes Team sicher ans andere Ufer bringt.

18 ERLEBEN

> Handwerkliches Geschick, Phantasie

wegt und ein bisschen Rhythmus im Blut hat. Mit ein paar Tipps vom Profi lernst du in Kürze die wichtigsten Tanzschritte und Figuren und bewegst dich locker zu trendigen Beats.

Nachtwanderung

> In der Gruppe geht es mit Fackeln durch

die Dunkelheit der Nacht. Hier musst du dich nicht nur auf das Licht der Fackel, sondern auch auf dein Team verlassen. Wer bedacht einen Schritt vor den anderen setzt, kommt sicher ans Ziel.

Genauere Informationen zum Abenteuercamp unter www.therme.at

> Schleckermäuler aufgepasst!

Kinderyoga

> Beim Kinderyoga stärkst du deinen

Körper & schärfst deine Sinne. Mit verschiedenen lustigen Bewegungsübungen kannst du deinen Körper zu einem zusammengerollten Blatt oder einem Kieselstein werden lassen. Du weißt nicht, wie das funktionieren soll? Dann verbieg dich mit uns beim Kinderyoga!

Rutschen-Champ

> Auf die Plätze, fertig, los! BadehosenCheck, bevor es mit Speed auf unseren Rutschen abwärts geht! Der Schnellste gewinnt!


MINT #4 2012

SOMMER SPECIAL Für alle Generationen

Fun Park

W e lt b e s t e r Wasserspa ß in u n s e r e m Fun Park

Vorsicht! Rutschen macht süchtig! Jeder, der es schon einmal getan hat, kann das bestätigen. Einmal durch den Wirbelwind, den Pfitschipfeil, die Carrera (egal ob linke oder rechte Bahn) oder die Panorama reicht aus, um nie wieder damit aufhören zu können. Doch was ist es, was einen nach immer mehr lechzen lässt?

Surf& Slide Spaß und Action für den guten Zweck. Als Tribünengast mit dabei sein, wenn sich die Promis im Wasser tummeln.

Vom Qualifying bis zum Rutschen-Grand-Prix Am 07. 07. 2012 steht alles im Zeichen der Action. Wer ist der Schnellste auf der Rutsche? Wer beherrscht die Technik so perfekt, dass er als Schnellster über die Ziellinie rutscht? Beim Pro-

Der Adrenalin-Kick

mi-Grand-Prix zeigt sich, wer „need for speed“ hat. Wer erfolgreich durch die Rutschen gejagt ist, wird beim Stand-up-Paddle-Bewerb erneut auf

Man weiß nie genau, was einen erwartet. Kein

die Probe gestellt. Wer sich fragt, was das ist: ein

Rutschgang gleicht dem anderen. Wie nimmt man

Brett, 2 Paddel und 4 Promibeine. Wie das funkti-

die Kurve? Wie weit kann man sie ausreizen?

oniert? Vorbeikommen und selber sehen!

Wo kann man noch ein paar Hundertstel hinausholen? Hier produziert der Körper ganz klar Ad-

Der Mikromann kommt

renalin.

Das laute Lachen Das kommt automatisch, wenn man rutscht und es fühlt sich so richtig, aber so richtig gut an. Es

Moderiert wird Surf and Slide von Tom Walek, besser bekannt als der Ö3 Mikromann und für

Die vergnügten Schreie

seine Fragen gefürchtet. Er fiebert mit den Promis mit und beobachtet ganz genau, wer mit gran-

beginnt schon, wenn man sich den Reifen, ganz

Die sind beim einen lauter und beim anderen noch

diosen sportlichen Einlagen überzeugt und

egal, ob Doppel- oder Einzelreifen, unter den

lauter. Vor allem die erste Kurve im Wirbelwind

wer ein bisschen Turnunterricht not-

Arm klemmt und die Stufen zum Start nach oben

kitzelt diese Art von Schreien hervor. Manchmal

wendig hätte. Lachen garantiert ...

schreitet. Aber keine Sorge: In Loipersdorf hat

ist es mehr ein Jauchzen, manchmal ein spitzer

man sich an dieses Lachen schon längst gewöhnt.

Schrei. Manche dieser vergnügten Schreie sind so

Denn die Mitarbeiter sind selbst davon betroffen.

laut, dass man sie sogar noch in Graz hört.

Also: einfach rauslassen!

hrung SiegereUhr! um 18

Für alle, die die Rutschen gerne nur für sich haben möchten, gibt es die Möglichkeit sie zu mieten. Für alle, die den Wettkampf lieben: für die Zeitnehmung registrieren und um die Wette rutschen. Einfach unter www.therme.at schauen!

20 ERLEBEN

ERLEBEN

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MINT #4 2012

Danke!

Die Dirndl springen wieder!

Vielen Dank an den lieben Holger Zillmann vom „Essbaren Tiergarten“, dass wir ihn für unsere Fotos bei der Arbeit stören durften. www.zotter.at

SOMMER SPECIAL Für Verliebte und Suchende

Schönen Dank an das Freilichtmuseum Stübing, dass wir dort unsere Dirndl fotografieren durften! Am 10. 06. 2012 lädt das Freilichtmuseum Stübing zum Kindererlebnistag – Alte Spiele neu entdecken. Von 9.00 - 17.00 Uhr! www.freilichtmuseum.at

Und diesmal sind sie nicht alleine – auch die Partner müssen ihren Mut beweisen.

Neuer und noch besser Heuer gehen wir mit einem Relaunch unseres beliebten Klassikers „Dirndlspringen“ in die Sommerfrische. Was sich geändert hat? Diesmal gilt es nicht nur für die Damen, sich mutig im Dirndl vom 3-Meterbrett in die Fluten zu stürzen, sondern auch von den Männern der „Dirndl“ wird einiges erwartet. Beim Paddeln im Acapulcobecken sind Kraft und Balance gefragt. Mit im Boot, die Dirndl. Also Männer: Hinein in die Lederhosen und euren Mann stehen!

Tropfnass & glücklich Natürlich können alle Dirndl wie gewohnt im „Einzel“ antreten. Der beste Sprung vom Dreimeter gewinnt. Dabei ist es nicht nur möglich, sondern gewünscht, kreativ zu sein. Ob Köpfler, Schraube oder Salto Mortale – wir sind gespannt auf die Sprünge, die im Dirndl noch einmal um einen Schwierigkeitsgrad zulegen.

Die Punkte bitte!

A m 2 9 . J u li

Wer gewinnt, entscheidet die Jury. Allez hopp! 22 ERLEBEN

Was der Sommer noch zu bieten hat 15.07. Sun Watch Day Wir kümmern uns um unsere Gäste. Deswegen stehen einen ganzen Tag lang Hautärzte zur Verfügung. 22.07. Eskimo Spaß-Tour Wer schafft mehr Eis? Wer kann trotz Eis noch an Spielen teilnehmen? Spiel, Spaß und Eis von und mit Eskimo! 28.07. ORF Wurlitzer sendet LIVE aus der Therme Loipersdorf. 04. & 05.08. Blubberblubb mit FRida & freD Warum wird der Regenschirm nicht nass? Diesen und ähnlichen Fragen wird mit Experimenten auf den Grund gegangen. Loipersdorf is(s)t Das Beste, was die Region zu bieten hat! Kulinarisch gesehen. 17./24./31. Juli & 7./14. August am Vorplatz der Therme Loipersdorf. ERLEBEN

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MINT #4 2012

SOMMER FRISCHE

Das Magazin der Therme Loipersdorf

©bergermarkus.com / zooom productions

©ATOMIC

ENTSPANNUNGS

BEWEGUNGS

ERNÄHRUNGS

à la Hannes Arch

à la Marcel Hirscher

à la Ewald Pint

Tipps

Wie trainieren Sie mentale Kraft? Die habe ich mir über die Jahre erarbeitet. Wenn man verantwortungsbewusst Extremsport ausüben will, muss man sich ganz auf den Moment konzentrieren können. Das ist das Ein und Alles. Gemeinsam mit einem Coach habe ich außerdem ein paar Übungen entwickelt.

Wie funktionieren die konkret? Ich kann natürlich nicht meine Tricks verraten, aber es gibt ein bekanntes Beispiel. Man stellt sich vor, seine Gedanken in eine Schublade zu legen. Probleme kann man dadurch natürlich nicht lösen, aber für einen Moment sind sie weg. Wenn ich wieder Zeit und Energie habe, hole ich sie raus und beschäftige mich damit.

Geben Extremsituationen auch Kraft, ist das auch eine Form von Auftanken?

Boxen stopp

Bei Sprüngen bin ich hoch konzentriert, bin weder aufgeregt noch nervös. Ich spüre, dass mein Körper und mein Geist fähig sind, da runterzuspringen. Das ist so ein lebensbejahendes Gefühl, das motiviert unglaublich. Das Ja-Sagen zum Leben – darum geht’s im Extremsport wirklich.

Wo kann man im Sommer am besten loslassen? In der Natur! Wenn man draußen ist, konzentriert man sich ganz automatisch auf das Wesentliche.

24 BOXENSTOPP

HAnnes Arch ist Kunstflug-Pilot und Weltmeister der Red Bull Air Race Series 2008. Spektakulär sind auch seine Base Jumps von der Eiger-Nordwand und der Matterhorn-Nordwand.

Tipps

Die warme Jahreszeit bedeutet für viele Sportler, wieder raus in die Natur zu gehen. Was muss man nach einer kleinen Winterpause beachten? (Lacht) Ich habe ja das Gegenteil von einer Winterpause eingelegt. Zu beachten ist das Motto meines Freundes Andi Baum: Slow Down. Gerade am Anfang heißt das, wieder langsam in die Bewegungsabläufe und die Freude an der Bewegung hineinzufinden. Dem eigenen Körper kann man schon zutrauen, dass er anzeigt, was richtig ist. Was sollte man zu Trainingsbeginn vermeiden? Verbissenheit und Selbstüberschätzung. Körperliche Leistungsfähigkeit muss sich schrittweise entwickeln. Als Faustregel gilt nach dem Training das Gefühl zu haben, „Ich könnt jetzt schon noch, aber für heute ist es genug“. Nach dieser Maxime trainiere ich auch die meiste Zeit.

Was können Sie empfehlen, um in Schwung zu kommen? Kalt duschen. Viel trinken. Wo sammeln Sie Ihre Energie? Im Schlaf und bei der Bewegung in freier Natur. Die findet bei mir teilweise auf der Motocross-Maschine statt. Für mich das anstrengendste Trainingsgerät, das ich kenne. Energie sammle ich auch beim Nichtstun. Das kommt nur derzeit nicht vor.

MARCEL HIRSCHER ist Skirennläufer und spezialisiert auf Slalom und Riesenslalom. Er ist erfolgreicher Gesamt-Weltcup-Sieger der Saison 2011/12.

Tipps

Wie bringt man die Vielfalt der Natur am einfachsten auf den eigenen Teller? Mit frischem Gemüse, Kräutern und bunten Salaten! So verwandelt man jede Mahlzeit in ein Fest der Farben. Die Gerichte sind ja dank des saisonalen Angebots wieder bunt. Das Auge isst schließlich mit! Und leichte Gerichte mit mit viel Gemüse liefern auch die notwendigen Vitamine.

Gibt es Lebensmittel, die Sie im Sommer besonders empfehlen? Grundsätzlich empfehle ich jedes Gemüse, das schmeckt und gerade Saison hat. Meine Lieblinge sind Tomaten und Paprika. Gurken und Zucchini eignen sich hervorragend, um das Entschlacken und Entsäuern zu unterstützen. Besonders gern verwende ich im Sommer auch Himbeeren, Brombeeren, Ribisel und andere mehr. Daraus lassen sich wunderbare Nachspeisen zaubern.

Wie wichtig ist es Ihnen, saisonale Lebensmittel zu verwenden? Ich empfehle das als Koch und Feinschmecker schon allein aus Geschmacksgründen. Tomaten, die wir im Winter aus dem Ausland importieren, schmecken nie so aromatisch wie frisch aus dem eigenen Garten. Bei den langen Transportwegen gehen viele wertvolle Vitamine und Spurenelemente verloren.

EWALD PINT ist Küchenchef vom Marktrestaurant der Therme Loipersdorf. Gemeinsam mit Sasha Walleczek hat er ein Kochbuch entwickelt.

BOXENSTOPP

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MINT #4 2012

Das Magazin der Therme Loipersdorf

Noch immer gibt es Wissenschaftlern große Rätsel auf: Nicht nur, woher es eigentlich kommt, sondern auch, was es alles in sich birgt, und das, obwohl zwei Drittel unseres „blauen“ Planeten mit Wasser bedeckt sind und auch wir Menschen aus ebenso viel bestehen.

das Wasser.

26 WASSER

WASSER

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MINT #4 2012

Das Magazin der Therme Loipersdorf

Sicher ist nur, dass Wasser mehr ist als eine chemische Verbindung. Der Quell allen Lebens. Kostbar und unersetzlich und in Österreich zum Glück im Überfluss vorhanden. In Flüssen, Seen, in Form von Schneekristallen, Regen und Dampf.

B

eeindruckend,

wie

aus

wenigen

Tropfen in kürzester Zeit ein kleines Rinnsal und schließlich ein to-

mit der Kraft des

Heilwassers

sender Wasserfall werden kann. Wie Wasser rasant ansteigt und durch

Die „Life-Balance à la Loipersdorf“ lehrt ein ganz-

die Kraft der Sonne fast genauso schnell wieder

heitliches Konzept, basierend auf den 3 Säulen

verdunstet. Fließend, plätschernd, mitreißend oder

„Loslassen“ (mentale Stärke), „Erleben“ (Sport und

ruhend und für uns einfach so selbstverständlich

Bewegung) und „Stärken“ (Ernährung). Unser Ther-

da, dass wir uns kaum Gedanken darüber machen.

malwasser bietet die Basis für dieses Konzept und ist

Schließlich ist es im Handumdrehen jederzeit in

gleichzeitig das verbindende Element der Säulen. Die

beliebiger Menge verfügbar. Auf uns Menschen übt

Bezeichnung „Thermalwasser“ hat sich das Loipers-

es seit jeher eine große Anziehungskraft aus, ganz

dorfer Wasser wohlverdient, denn die Summe der im

gleich in welcher Form wir ihm „begegnen“. Mal er-

Wasser gelösten Stoffe übersteigt den vorgegebenen

scheint es unergründlich und geheimnisvoll, dann

Wert um das rund Siebenfache. Durch die schonen-

wieder unendlich klar und transparent. Es wäscht

de und aufwendige Aufbereitung wird der Urzustand

alles rein (auch die Seele), ist ganz sanft – oder hart

des Wassers nahezu beibehalten – und damit auch

wie Stein. Es kühlt und wärmt, es löscht unseren

seine gesundheitsfördernde Wirkung. Aus einer Tiefe

Durst und bringt neue Energie. Wir lassen uns auf

von 1.100 m sprudelt das heilkräftige Wasser 56°-62° C

ihm treiben, tauchen unter, fühlen uns wie ein Fisch

warm aus den Qellen der Loipersdorfer Therme. Auf

im Wasser und finden Harmonie mit uns selbst und

seinem langen Weg aus dem Erdinneren spült das

dem größeren Ganzen.

Wasser viele Mineralstoffe wie Natriumchlorid, Kalium, Calcium, Magnesium und Ammonium aus dem

Ein Leben ohne Wasser? Unmöglich. Dass es auch heilt, wusste der Mensch von Anfang

Gestein. Mit 7.500 mg gelösten mineralischen Inhaltsstoffen pro Liter fördert es den Auftrieb des Körpers und begünstigt besonders die Heilung von Gelenkund Wirbelsäulenerkrankungen, Weichteilrheumatismus, Nachbehandlungen nach Verletzungen und bei Erschöpfungszuständen. Genuss pur für Körper, Geist und Seele.

Anti-Stress-Wasser

an. Heiße und kalte Quellen wurden schon von unseren Vorfahren als Heilstätten genutzt. Und in der

Dass ein Bad im Thermalwasser wohltuend ist und

heutigen Zeit, in der jeder rast, von hier nach dort,

gegen Alltagsstress, Verspannungen und Stimmungs-

auf Straßen, Schienen, durch Shoppingcenter, im

tiefs wirkt, wusste man schon in der Antike. „Sanus

Netz, überall hin, suchen wir wieder nach einer Pau-

per aquam“, gesund durch Wasser, hieß das bei den

se, nach Entschleunigung, nach unserem Ich. Und im

Römern. Ihre öffentlichen Bäder, die Thermen, soll-

Thermalwasser finden viele genau das, was sie su-

ten das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist

chen: den Flow!

wiederherstellen und eine Möglichkeit zur Ent-

28 WASSER

des Faszinieren Element

WASSER 29


MINT #4 2012

Das Magazin der Therme Loipersdorf

spannung und Regeneration bieten. Ganz nebenbei spielten sie ebenso wie heute eine wichtige Rolle als sozialer und kommunikativer Treffpunkt. Wurde die heilende Wirkung bei den Römern lediglich vermutet, ist die stresslindernde Wirkung unseres Wassers wissenschaftlich belegt. Schon 25 Minuten im Loipersdorfer Thermalwasser senken nachweislich den Stressindikator Kortisol und tragen zur Tiefenentspannung bei. Ein wichtiger Meilenstein im Bereich der Gesundheitswissenschaften und für unsere Gäste ein noch größeres Badevergnügen.

Tiefenentspannung durch WATSU®

Um den entspannenden Effekt des Thermalwassers zu verstärken, kann man in der Therme Loipersdorf eine WATSU®-Behandlung in Anspruch nehmen. Die Wirbelsäule (im Wasser vom Körpergewicht entlastet) kann dabei in einer Weise bewegt werden, wie es an Land nicht möglich wäre. Die Atmung wird vertieft, Stress, Ängste und Blockaden werden abgebaut. Alte Halte- und Bewegungsmuster werden durch rhythmisch fließende Bewegungen gelöst und harmonisiert. Die Schwerelosigkeit im Wasser und die Geschmeidigkeit der sanften Bewegungen in Verbindung mit der stresslindernden Wirkung des Thermalwassers ist die optimale Therapie zur Stressprophylaxe und Stressbehandlung.

s A lso auf inss! warme Na

Richtiges Sporteln will gelernt sein Bei der Ernährung gilt ebenso wie im Sport: Nur wer es richtig macht, tut seinem Körper Gutes. Wie das funktioniert, lernt man an der WIFI Gesundheits- und Sportakademie. Fürs Mountainbike-Training gibt es dort ebenso den passenden Kurs wie für Massage oder Senioren-Aktivtraining. Das Angebot der WIFI Gesundheits- und Sportakademie

man sich durch Diplomlehrgänge. „Man kann nach dem

für gewerbliche Gesundheitsberufe wie Masseur oder

solvieren und muss nicht jedes Mal bei Null beginnen“,

teilt sich in zwei Bereiche: einerseits die Ausbildungen Fußpfleger, andererseits das bunte Spektrum an Lehr-

gängen wie Mental- oder Kindergesundheitstraining.

Die Zahl der Kursteilnehmer steigt jedes Jahr um zehn

bis fünfzehn Prozent. Heinz Vogel, Teamleiter des WIFI-

Gesundheitsbereiches über seine Kunden: „Viele sehen

die Ausbildung als Hobby, machen ihr Hobby dann zum Nebenberuf und später zum Hauptberuf.“

Breit ausgebildet Besonders Personen mit mehreren Ausbildungen –

Grundlehrgang beliebig viele Diplomausbildungen abpräzisiert Vogel.

Auch in Loipersdorf Zu finden ist die WIFI Gesundheits- und Sportakademie am WIFI Süd in Unterpremstätten gleich neben dem

Schwarzl See. Vogel bezeichnet dies als „idealen Stand-

ort“, da für Outdoor-Ausbildungen der MountainbikeParcours am Schwarzl See oder der umliegende Wald

genutzt werden können. Auch außerhalb von Graz werden Kurse angeboten: zum Beispiel im WIFI Obersteier-

beispielsweise Nordic Walking kombiniert mit Moun-

mark oder in der Therme Loipersdorf (siehe Infobox).

Betrieben stark nachgefragt, da sie vielseitig einsetz-

Training mit Senioren

modularen System Rechnung. In einem Grundlehrgang

gramm erweitert. Neu ist die Ausbildung zum Senio-

dizin, Wirtschaft und Ernährung. Danach spezialisiert

durch Praktika in Pflegeheimen ergänzt.

tainbike und Entspannungstraining – werden von

bar sind. Am WIFI trägt man diesem Trend mit einem

Für das Bildungsjahr 2012/2013 wurde das Kurspro-

wird Basis-Wissen vermittelt, unter anderem in Me-

ren-Aktivtrainer. Der nebenberufliche Lehrgang wird

WIFI-Angebote In der Therme Loipersdorf: - Impulstage à la Loipersdorf mit Felix Gottwald (Mentalworkshop) - Gesundheits- und Ernährungstag mit Sasha Walleczek Nähere Informationen im Kursbuch. Download unter www.stmk.wifi.at/gesundheit

30 WASSER

Heinz Vogel, Teamleiter des WIFI-Gesundheitsbereiches

ANZEIGE

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MINT #4 2012

Das Magazin der Therme Loipersdorf

Sasha Walleczek mit Ewald Pint:

Die Rezepte aus den Abnehmkursen

Gefüllte Melanzaniröllchen mit Polenta,

Schafskäse und Rucola

Zutaten für 2 Personen 1 mittelgrosse Melanzani 1/2 rote Paprika 1/4 L Gemüsefond 4 EL feine Polenta 4 grosse Handvoll Rucola 2 EL Sauerrahm 100 g Schafskäse

So wird‘s gemacht:

Rezepte zum Abnehmen gibt es viele, aber wirklich erfolgreich sind nur die wenigsten – und wenn, dann nur kurzfristig.

Melanzani der Länge nach (!) in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, salzen, auf ein Küchentuch legen und ca. 20-30 Minuten ziehen lassen (das macht sie weniger bitter). Danach trocken tupfen.

Gemüsefond zum Kochen bringen und Polenta unter Rühren einrieseln lassen. 1-2 Minuten unter Rühren kochen, dann zur Seite ziehen und zugedeckt quellen lassen.

Richtige Ernährung hat nichts mit Disziplin oder Ver-

Inzwischen den Schafskäse und den Paprika in kleine Würfel schneiden.

Paprika, Schafskäse und Sauerrahm unterrühren.

zicht zu tun, sondern damit, dem Körper das zu geben,

Melanzanischeiben mit der Fülle Melanzanischeiben in wenig Olivenöl bestreichen und eng einrollen. Rucola („einmal um die Pfanne“) von beiden mit Essig und Öl marinieren und mit Seiten anbraten. Herausnehmen und den Melanzaniröllchen servieren. beiseitestellen.

was er braucht, damit er von alleine ins Gleichgewicht kommt – der Rest, und das schließt auch Abnehmen ein, geht dann ganz einfach und fast von alleine. Klingt zu schön, um wahr zu sein? Funktioniert aber wirklich.

Information: Damit das Gericht der Faustformel entspricht, bitte noch stärkehaltige Kohlenhydrate dazu reichen, z.B. eine Scheibe Vollkornbrot.

Seit zwei Jahren bietet Österreichs bekannteste Ernährungsberaterin und Bestsellerautorin Sasha Wal-

Guten Appetit!

leczek in der Therme Loipersdorf Eintages- und Intensivkurse zu Ernährungsthemen wie „Abnehmen“ (6. & 7. September 2012), „Entschlacken und entgiften“ an und hat zahlreichen Teilnehmern zu ihrem Wunschgewicht verholfen. Gleich im ersten Kurs gab es zahlreiche Anfragen nach den köstlichen Rezepten, die Ewald Pint, Küchenchef der Therme Loipersdorf, auf Basis der bewährten Walleczek-Methode entwickelt hat. In ihrem ersten gemeinsamen Kochbuch, mittlerweile ein Bestseller, präsentieren Sasha Walleczek und Ewald Pint nun zusammen knapp 50 saisonale Gerichte der Abnehmkurse zum Nachkochen für zu Hause: Alle sind einfach und schnell zuzubereiten, schmecken hervorragend und verhelfen zum Wunschgewicht.

Ewald Pint

Sasha Walleczek

Seit 17 Jahren gehört Küchenchef Ewald Pint sozusagen zum „Thermeninventar“ und ist Mitbegründer des Konzepts „Stärken à la Loipersdorf“. Bei der Rohstoffauswahl legt er Wert auf Regionalität, Saisonalität und ökologischen Anbau und unterstützt damit Landwirte und Anbieter aus der Gegend.

Von 2006 bis 2008 hat Sasha Walleczek bei ATV mit der so genannten Walleczek-Methode rund 100 Kandidaten zum persönlichen Wunschgewicht geholfen. Seit 2010 ist sie als Ernährungsberaterin in der Therme Loipersdorf tätig.

32 STÄRKEN

arauf, wnieur, d z ol st ie n ie S en „Sei dern immer wenig Siet esSseienes, sesonn.“ wie gu eczek Sasha Wall

Der neue Bestseller von Sasha Walleczek und Ewald Pint: Der Fokus liegt auf regionalen und saisonalen Zutaten, die Rezepte wurden mit dem Chefkoch der Therme Loipersdorf entwickelt. Erschienen bei Ueberreuter, 2012.

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Das Magazin der Therme Loipersdorf

Bier UNSER

Die Kunst des Bierbrauens Das Credo des Fürstenbräus ist „Liebe geht durch den Magen“ und so schmeckt das hausgebraute Bier auch. Stolz sind sie, die Fürstenfelder, auf „ihr Bier“. Wir haben den Braumeister besucht und durften ihm ein bisschen über die Schulter schauen und zum Schluss natürlich auch selbst ein frisch Gezapftes kosten. Unser Urteil: „Noch eins, bitte.“

FÜRSTEN BRÄU Herb ert Fasc

www.f u

hing

e rste nb rae u .at Haupts tra ße 31 8280 F ü r sten fe ld

Der (fürstliche) Braumeister aus Leidenschaft

„Bier machen kann bald amal wer. Bier brauen ist eine Kunst.“ Hans Seidl, Urgestein österreichischer Braukunst, erzeugt mit viel Liebe und 60jähriger Berufserfahrung eines der besten Biere des Landes.

D

as Fürstenbräu im Herzen Fürs-

Die Kunst des Bierbrauens liegt in der

tenfelds ist ein sympathisches

Auswahl der richtigen Rohstoffe. Das

und uriges Braugasthaus mit

Fürstenbräu bezieht alle Zutaten aus der

Tradition. In den großen Kupferkesseln

Heimat, das heißt, in die Kessel kommen

hinter der Bar nimmt die Kunst des Bier-

nur reinstes Quellwasser, frisches Malz

brauens ihren Anfang. Doch das Herz-

und feinster Hopfen von österreichischen

stück befindet sich im Bierkeller: Ziegel-

Bauern. Ein gutes Bier braucht viel Zeit

wände und Deckengewölbe machen diesen

und Zuwendung um zu wachsen, zu reifen

Raum zu einem ganz besonderen Ort, an

und zu gären. Was für den Braumeister

dem sogar ein bisschen Magie zu spüren

ein perfektes Bier ausmacht? „Das perfek-

ist. Beim Eintreten wird man schon allei-

te Bier muss süffig sein, leicht bitter und

ne vom Geruch ein bisschen „schwumm-

zum Weitertrinken anregen.“ Hans Seidl

rig“, ein ähnlich angenehmes Gefühl wie

weiß, wovon er spricht. Seit einem halben

nach ein paar Gläschen Bier …

Jahrhundert ist er Bierbrauer und das

REGION

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MINT #4 2012

Das Magazin der Therme Loipersdorf

Wichtigste ist für ihn, dass sein Bier den Leuten schmeckt. Dafür führt er auch vor jedem Zapfen den „sensorischen Test“ durch. Die Ästhetik des Bieres spielt dabei eine wichtige Rolle: eine schöne goldene Farbe, eine feine weiße Schaumkrone, der Geruch von frischem Bier und natürlich auch der einzigartige Geschmack. Und der überzeugt nicht nur die Fürstenfelder: 2011

Ein junges Bier. Herrlich!

machte er das Fürstenbräu sogar zum Staatsbier der Haus- und Kleinbrauereien. Seitdem ist Hans Seidl Ehrenbürger der Stadt. Ein Ti-

tel, den er sich genauso wie das Fürstenbräu auf jeden Fall verdient hat. „Wenn man unser Bier kennt, dann kann man gar nicht anders, als es zu trinken.“ Sagt er, während er uns ein an diesem Tag fertig gestelltes Bier einschenkt. Das frischeste und jüngste Bier, das wir je trinken durften. Es schmeckt uns so gut, dass wir gleich noch eins bestellen … Eine Krone für das Fürstenbräu! Prost!

Unsere Biere

Das Helle Nat ur tr übes helles Zw icke Feinw ürzig, vo lbier* llmundig, schl ank und süffi im Geschmac g k. Nicht zu he rb, mit fein ge Kohlensäure löster und einem cr emigen Scha um. – Ein echtes Fü rstenbräu. Das Dunkle Nat ur tr übes dunkles Zw ic Malzbetont, kelbier. süffig im Ges chmack sow ie an Körper, m reich it malziger Bl ume und crem igem Schaum. Das „Golser“ Weizenbier Nat ur tr übes helles obergä riges Weizenb Ein er fr ischen ier. d pr ickelndes Weißbier, sanf vollmundig im t und Geschmack m it fr uchtiger Note. Fastenbier Eine stärkere Mischung au s hellem und dunklem Bier. Saisonales B ier: Je nach Sa ison. Festbier: Gib t’s nur ein pa ar Mal im Jahr und ist was ga nz Besonderes . *Zwickelbie r: Fr isches Ke llerbier ohne lange Reif un g, das direkt nach dem Gär ungsprozess ange boten w ird.

UND SO WIRD‘S GEMACHT: 1 Willst du gutes Bier machen, muss du haben vier Sachen: Malz, Hopfen, Hefe und viiel Liebe. 2 Gar kein Schrott! Das Schroten: In der Brauerei wird das Malz zunächst in einer Mühle fein geschrotet. 3 Dein Typ? Beim „Einmaischen“ wird das Malzschrot mit reinem Brauwasser vermischt und bei 250° erwärmt. Die Stärke wird dabei in Malzzucker abgebaut und so der Biertyp bestimmt. Hier gilt: Je mehr Malz, umso stärker das Bier.

36 REGION

4 Würzig und frisch. Beim Maischvorgang sind jetzt feste Anteile entstanden, die nun im Abläuterungsprozess von den flüssigen abgesiebt werden müssen. Dadurch entsteht die erste Würze. 5 Hopfen, hüpf rein! Die gewonnene Würze wird mit aromatischem Hopfen vermischt und in der Sudpfanne auf Siedetemperatur gekocht. 6 Eine Runde im Whirlpool. Die Würze kommt dann weiter in den Whirlpool und wird dort ausgeschlagen. Das heißt, das Eiweiß, Hopfenbestandteile

und andere Sedimente werden abgeschieden und die Würze abgepumpt. 7 Cool down. Die heiße Würze wird auf 9° heruntergekühlt und mit Hefe versetzt. Das Jungbier ist geboren! 8 Lass dich gehn‘. Innerhalb einer Woche findet die Hauptgärung statt, hierbei wird der enthaltene Zucker von der Hefe in Alkohol und Kohlendioxid vergoren. 9 Die perfekte Bierkrone. Das Bier wird abgekühlt, sodass noch etwas Kohlen-

säure erhalten bleibt und in einen geschlossenen Lagertank umgepumpt. Der Druck spielt hierbei eine entscheidende Rolle für die Lösung der Kohlensäure im Bier. Die wiederum ist wichtig für den feinen, cremigen Bierschaum. 10 Prost! Nach 3 Wochen Gärung ist das Bier fertig, kommt in die Ausschanktanks und kann dann im Fürstenbräu genossen werden.

„So einfraacuhen.“ ist Bierb Hans Seidl

REGION

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MINT #4 2012

Das Magazin der Therme Loipersdorf

8, 9, 10

s ’ t b i g wa s a d n n e d ? n h e s zu

Eine kleine Enthüllungsgeschichte des Itsy Bitsy Teenie Weenie Honolulu-Strand-Bikinis. Am 30. Juni 1946 erfand der französische Automechaniker Louis Réard den Bikini. Vier Dreiecke. Zwei oben, zwei unten. Zusammengehalten nur durch den Hauch einer Kordel. 45 skandalöse Quadratzentimeter Stoff, die sich, so der Werbeslogan, „einfach in einer Streichholzschachtel verstauen lassen“.

„DER BIKINI

ist so klein, dass er

der man bekanntermaßen alles andere als

alles über die Trä-

prüde war. Ein italienisches Mosaik aus dem

gerin enthüllt, bis

4. Jahrhundert nach Christus zeigt römische

auf den Geburtsnamen ihrer Mutter.“ So lau-

Schönheiten mit Zweiteiler, die jungen Frau-

teten die wenig gesitteten Worte des Monsi-

en trugen Höschen und Brustbänder, die un-

eur Réard über seine neueste Kreation. Das

serem Bikini sehr ähnlich sind.

mag vielleicht auch der Grund gewesen sein, warum es kein Mannequin wagte, diesen bei der Premiere in einem Pariser Nobelbad vorzuführen. Eine „Femme fatale“ ließ sich dann aber doch finden: Michele Bernardini, Tänzerin aus dem berüchtigten Moulin Rouge. Der Bikini schlug ein wie eine Bombe. Seinen explosiven Namen hatte er tat-

Prüderie, Prunk & Prügelstrafe

sächlich von einer Insel, auf der die Ameri-

Im Mittelalter wurde die ganze Sache dann

kaner erste Atombombentests durchführten,

schon ein bisschen kurioser, Frauen trugen

dem Bikini-Atoll, was übersetzt so viel wie

zum Baden ein langes Tuch, das mit einem

„das Land der vielen Kokosnüsse“ bedeu-

Band am Hals befestigt war. Wenn die Frau

tet. Die anderen „Kokosnüsse“ mussten aber

dann damit ins Wasser ging, schwamm es als Sichtschutz obenauf und diente so als moralisches Minimum. Später wurden sogar Ge-

Der Bikini wurde an fast allen Badestränden der Welt verboten.

wichte in das Tuch eingenäht, sodass dieses auch unter der Wasseroberfläche sicher in Form blieb. Dass die Damen zu dieser Zeit öfters mal wegen der zu schweren Badekleidung untergingen und ertranken, spielte eine nicht so gravierende Rolle. Die ersten Badekleider kamen Ende des 19.

38 ENTHÜLLUNGSGESCHICHTE

noch länger dort bleiben, wo sie waren: Im

Jahrhunderts auf. Lange, hochgeschlossene

Badeanzug. Denn der Bikini wurde an fast

viktorianische Kleider mit geschnürter Tail-

allen Badestränden der Welt verboten. Doch

le, engem Korsett und vielen Spitzen. Zum

warum diese Aufregung? Louis Réard war

Schwimmen natürlich absolut ungeeignet.

lediglich der „(Wied)erfinder“ des Bikinis.

Das erkannte auch die berühmte Schwimme-

Die Ursprünge des kessen Badezweiteilers

rin Anette Kellermann, die aus funktionalen

gehen zurück bis in die Antike, einer Zeit in

Gründen eines Tages einfach in einen

ENTHÜLLUNGSGESCHICHTE 39


MINT #4 2012

Männerbadeanzug schlüpfte und dafür dann gleich vors Gericht kam. Erst 1920 durften auch Frauen schick am Strand sein, ganz nach dem Motto „Raus aus dem bürgerlichen Korsett, rein in den Badeanzug!“. Mitte der 20er Jahre kam dann auch schon der

Die wilden 60er: Die Bikiniblütezeit

gleich zu diesem aufreizenden „Topless“-Einteiler wirkte der Bikini daneben gleich des Pfarrers Robe, was dazu führte, dass das Tragen des Zweiteilers zumindest an einigen Stränden der Welt erlaubt wurde.

Die freizügigen sechziger Jahre: Eine neue Ära der

Raus aus dem bürgerlichen Korsett, rein in den Badeanzug!

erste Zweiteiler auf den Markt: Die Palm Beach Combination: Ein BH-ähnliches Oberteil mit einem (sehr) kurzen Röckchen oder (sehr kurzen) Shorts. Aber auch nach der Premiere des ersten offiziellen Bikinis wurden Frauen, die zu viel nackte Haut in der Öffentlichkeit zeigten, geohrfeigt, bestraft und nicht selten so-

Jugend(revolutionen) brach an, der Aufklärungswelle folgte die Sexwelle und ein Ohrwurm zog durchs Land:

Acht, neun, zehn, na was gab‘s denn da zu sehn? Es war ihr Itsy Bitsy Teenie Weenie Honolulu Strandbikini Er war schick und er war so modern Ihr Itsy Bitsy Teenie Weenie Honolulu Strandbikini ja der gefiel ganz besonders dem Herrn […]

Der Bikini geht baden und taucht wieder auf Neben viel Nacktheit, Natürlichkeit und Provokation in den 70ern, tauchte plötzlich ein neues Phänomen auf: Unisex. Die Aufhebung der Geschlechterdifferenzierung. Männer tragen nur eine Badehose, warum soll-

D

ie Spa Marke VINOBLE COSMETICS aus Österreich steht für wertvolle, natürliche Wirk-

ten Frauen also ein Oberteil tragen? Der Bürgermeister

stoffe aus der Traube und verzichtet auf Parabene

eines kleinen italienischen Ferienortes sah das genauso

und Paraffine.

und forderte junge Frauen sogar auf, oben ohne spazieren zu gehen, um männliche Besucher anzulocken. Nach einem langen Kampf und endlosen Mühen war

gar verhaftet.

DER PERFEK TE E I N K L AN G VON N AT U R U N D WI S S E N SC HAF T

TAGESCREME MIT LSF 15

Dem Modediktat der 50er, Wespentaille, runde Hüf-

Den beeindruckendsten Auftritt hatte Ursula Andress

der Bikini jetzt also endlich strandfähig geworden,

Diese Tagespflege legt einen schützenden Mantel

ten und pralle Oberweite, entsprach der alles offen-

alias Honey Rider in „James Bond jagt Dr. No“. Wie

doch was passierte? Die neue deutsche Welle der 80er

um die Haut und sorgt für optimalen Schutz an

barende Zweiteiler allerdings nicht. Außerdem hatten

Aphrodite stieg sie aus dem Meer, bekleidet mit nichts

riss den Bikini vorübergehend in ihre Fluten.

sonnigen Tagen.

(Haus-)Frauen sittlich und artig zu sein, wollten sie

als einem elfenbeinfarbigen Baumwollbikini. Bei die-

Mit den 90ern, der TV Serie „Baywatch“, den ersten

einen Mann erobern. Dieser Frauentypus sollte sich im

sem Anblick ist nicht nur Sean Connery schwach ge-

Supermodels mit Waschbrettbauch und einem neuen

nächsten Jahrzehnt ändern. Weg vom schwachen Ge-

worden, sondern zumindest auch der Mann, der den

Körpergefühl kam der Rettungsring der Bauchfrei-

schlecht hin zum unabhängigen, frechen und selbstsi-

wohl berühmtesten Bikini der Welt um 60 000 $ erstei-

heit! Wer modebewusst war, zeigte Bauch und das

cheren Frauentyp. So stieg der Bikini wie Phönix aus

gert hat. Der nächste Skandal ließ nicht lange auf sich

nicht nur am Strand. Young, trendy und sexy musste

der Asche. Was zuvor als vulgär und unsittlich galt,

warten. Nachdem sich die Welt nun mehr oder weniger

der Bikinikörper sein, am besten noch verziert mit Tä-

symbolisierte schon 1959 ein freies Lebensgefühl.

an den aufreizenden Anblick des knappen Zweiteilers

towierungen (vorzugsweise Tribals am Steißbein) und

Dieses Jahr war übrigens auch das Geburtsjahr der

gewöhnt hatte, kam die nächste Modeschöpfung, die

(Bauchnabel-)Piercings. Für die neueste Erscheinung,

Plastikpuppe, die die Welt erobern sollte: Barbie. Das

alles bis dahin Dagewesene übertreffen sollte. Der

den Microkini, ist eine schicke Intimfrisur übrigens

erste Modell trug aber leider nur einen langweiligen

Wiener Modemacher Rudi Gernreich schuf das „Un-

noch wichtiger als die perfekte Figur.

Badeanzug.

tragbare“: den avantgardistischen Monokini. Im Ver-

TEXT Tamara Sill

No ch e i n b iss ch en gs ch a m i g. Schönheits ideal W es p e n ta i l l e , runde Hüfte, vo l l e r B u s e n

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40 ENTHÜLLUNGSGESCHICHTE

www.vinoble-cosmetics.at


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Das Magazin der Therme Loipersdorf

Cliff

r e g n ha

Leopold heißt der Klettersteig, auf dem wir uns vorwärts bewegen. Seinen Namen hat er vom Sprössling der Familie Liechtenstein, die seit 1972 in Riegersburg lebt. 170 Meter Länge und knapp 75 Höhenmeter gilt es zu überwinden. Meter, die für die meisten vor allem eines bedeuten: Selbstüberwindung.

M

it unseren beiden professionellen Begleitern, Charly und Andi, macht sich unsere

kleine Gruppe auf den Weg zum Klettersteig auf der Riegersburg. In der wunderschönen Oststeiermark liegt die Burg auf vulkanischem Gestein. Charly betreibt am Fuße des Berges den Hochseilgarten. Heute führt er uns durch den Klettersteig, den er mit seinen Kollegen gebaut hat. Ganz warm ist der Stein. Andi, unser zweiter Begleiter, hat Recht gehabt. Unglaublich, wie sehr die Sonne den Felsen aufheizt, auf dem die Riegersburg thront. Er hat mir vorhin davon erzählt. Man merkt bei jedem Wort, wie sehr die beiden ihre Arbeit lieben. Das hilft sehr, wenn einen das eigene Gehirn ständig daran erinnert, dass man ja Höhenangst hat.

Das ist Andi, einer unserer Lieblingskletterführer.

Nur nicht hinunterschauen! Komisch eigentlich, dass mir das vorher niemand gesagt hat. Ich habe es mir den ganzen Weg entlang, den wir vom Klettergarten durch den Wald, hinüber in den Ort und dann hinauf zur Einstiegsstelle gegangen sind, immer wieder vorgesagt: Nur nicht runterschauen! Dann wird das schon! Auf einmal liegen die ersten

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Meter im Klettergarten hinter mir. Es funktioniert!

monstrieren. Er lacht. Fast 180 cm beträgt sie. Ich bin

im Gastgarten der Taverne steht. Wir läuten standes-

Also zumindest das mit dem Nichthinunterschauen.

froh, dass der Riesenvogel gerade außer Haus weilt und

gemäß die Glocke, um den Kellner herbeizurufen. Der

Für einen geübten Kletterer biete ich sicher einen lus-

uns nicht um die Ohren fliegt. Aus der Ferne sehen wir

erwartete Jubel der Gäste bleibt leider aus. Kein Wun-

tigen Anblick, so verkrampft wie ich mich an das Seil

später aber noch einen Falken. Auch er ist auf der Rie-

der, wir sind die Ersten. Im Klettersteig selbst tut sich

gersburg zu Hause.

mittlerweile schon mehr. Kurz nach uns kommen zwei

Noch ein Stück hangeln wir uns weiter, vorbei an Stu-

weitere Gruppen an. Ein Pärchen und eine kleine Män-

fen, die Menschen vor langer Zeit in den Berg geschla-

nergruppe. Allen gleich ist das Lächeln im Gesicht, das

gen haben, hin zu einer Höhle. Auch die ist von Men-

auch noch bleibt, wenn man schon bei Apfelkuchen

schenhand geschaffen, wie, wann und wozu weiß man

und Saft beisammen sitzt.

klammere. Den anderen scheint das besser zu gelingen.

Häng dich in den Gurt und lass die Hände los! Du musst dem Material vertrauen!

Ja klar, als ob das so einfach wäre. Das Vertrauen. Und das Hängen. Charly lächelt mir zu. „Trau dich“, ruft er. Wenn man jeden Tag hier in der Wand ist, tut man sich leicht, das zu sagen. Aber meinetwegen. Und tatsächlich. Es klappt. Ein bisschen wackelig noch, aber doch. Diesem Grinsen muss man einfach vertrauen. Mit jedem Schritt fühle ich mich ein bisschen sicherer. Und so geht es Schritt für Schritt weiter. Auf einem kleinen Felsvorsprung bleiben wir dann stehen. Vor uns liegt die Oststeiermark und schaut ihrer schönsten Burg noch etwas verschlafen entgegen. Da schaue ich das erste Mal bewusst hinunter. Gar nicht so schlimm eigentlich.

Der Fels, auf dem die Riegersburg thront.

nicht. Charly erzählt uns, dass sie die Höhle entdeckt haben, als sie den Klettergarten vor Kurzem erweitert

Charly und Andi erzählen uns von den Arbeiten zum

haben. Ein Zufall war es also, der uns ermöglicht hat,

Ausbau des Klettersteigs. Wenn man ihnen zuhört,

jetzt hier zu sitzen und kurz innezuhalten. Friedrich-

merkt man, wie stolz sie sind. Sie arbeiten nicht nur

Höhle hat man sie getauft, nach dem Vater des Prinzen

hier, sie haben diesen Klettersteig gebaut. Um 190 Me-

Liechtenstein.

ter ist er jetzt länger als zuvor. Eine Erweiterung, die

Einige Historiker und Archäologen haben die Höhle

unsere Anfängertruppe heute noch nicht in Angriff

schon untersucht. Aber bisher ist es noch niemandem

nehmen wird. Aber beim nächsten Mal, wer weiß ...?

gelungen, ihr Geheimnis zu lüften. Zwar hat man in

Da ist es wieder, dieses Lächeln.

ihr einen Stein gefunden, in den ein „T“ graviert wurde. Dieser Stein dürfte aber um einiges jünger sein als die Höhle selbst, so viel steht fest. Was also ihr ursprünglicher Zweck war, wird wohl noch länger ein Mysterium bleiben.

170 Meter zur Selbstüberwindung

TEXT Rudolf Binder

KLETTERN RIEGERSBURG Lust bekommen, die Riegersburg auf ganz neuem Wege, über den LeopoldKlettersteig, zu erklimmen? Oder sich im Hochseilgarten zu probieren? Wenden Sie sich an Charly Forstner und sein Team: www.naturbursch-teambuilding.at bzw. 0699/12049449 Der Hochseilgarten ist beim Burglift in 8333 Riegersburg zu finden. Viel Spaß!

Wir haben‘s geschafft.

Von der Höhle geht es dann zunächst wieder ein paar Schritte zurück und dann gerade hinauf auf eine Höhe

In der Wand lebt auch ein Uhu-Weibchen. Andi hebt

von 475 Metern. Es sind die letzten Schritte, bis un-

die Arme, um mir die Spannweite der Flügel zu de-

sere kleine Gruppe über die Mauer steigt und mitten

Der Weg führt steil nach oben.

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MINT #4 2012

Das Magazin der Therme Loipersdorf

Einfach

goldig

Der Gold Club für unsere Gäste im besten Alter.

Wir finden: Je älter man wird, desto mehr steht einem zu. Oder wie wir noch sagen könnten: Alter vor Schönheit. Deswegen gibt es bei uns den Gold Club für unsere Gäste in den, wie wir finden, besten Lebensjahren. Für alle, die gerne loslassen, aber natürlich auch für all jene, die gerne etwas erleben.

DER CLUB

LOSLASSEN MIT DEM GOLD CLUB

Bei jedem Eintritt mit der Gold Card gibt es einen Bonusstempel. Bei drei Stempeln wartet schon der erste Bonus, ein freier Eintritt in die Salzgrotte. Mit sieben gesammelten Stempeln gibt es einen freien Eintritt in die Alpha-Sphäre. Und bei zehn Stempeln ist die elfte Tageskarte mit samt „mein Schaffelbad“ gratis.

ERLEBEN MIT DEM GOLD CLUB

Wir wünschen einen guten Rutsch! Nicht ins neue Lebensjahr, sondern bei den Meisterschaften für die Goldrutscher im Oktober. Für Männer und Frauen ab 55. Wer jetzt schon trainieren möchte, kann sich von den eigens geschulten Mitarbeitern eine Einführung in die Rutschen Pfitschipfeil, Carrera und Wirbelwind geben lassen. Es lohnt sich! Denn mit ein paar Tipps und Tricks lassen sich die vielleicht entscheidenden Hundertstel beim Zielfinish herausholen. Und man kann der Jugend zeigen, wer hier eigentlich die Nase vorn hat.

e l i e t r o V , n e l o h d Also Gold gCeasträrkt hinausgehen! genießen & GOLD CLUB

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RE GION J E N N E RSDORF

MINT #4 2012

Wohlfühloase am Dreiländereck Österreich-Ungarn-Slowenien gleich neben der Therme Loipersdorf.

Bewegung kennt kein Alter

Baldur Preiml

Genießen Sie das erlebnisreiche Angebot der Region ...

Baldur Preiml war Cheftrainer des österreichischen Skisprungnationalteams, zuvor selbst Skispringer, ist Sportpädagoge und Buchautor. Heute hält er unter anderem Seminare über Gesundheit, Bewegung und Stille ab. Baldur Preiml ist ein langjähriger und kritischer Wegbegleiter der Therme. Mit uns spricht er über Sport, das Alter und das Leben. baldur preiml im GESPRÄCH MIT ANDREA RACHBAUER & RUDOLF BINDER

Entspannung, Bewegung und Ernährung sind für Sie die Säulen der Körperintelligenz. Wie beurteilen Sie die Umsetzung dieser Idee in der Therme Loipersdorf? Ich sehe es als große Aufgabe, den Menschen durch den Kontakt mit dem warmen heilkräftigen Wasser etwas zu vermitteln, das sie dann draußen umsetzen können. Qualität heißt für mich, sich nicht nur vergnügen, sondern etwas mitnehmen. Betrachtet man unseren Umgang mit Gesundheit, ist es so, dass wir in den meisten Fällen eher Krankheit entstehen lassen und sie dann bekämpfen. Wir sollten unsere Selbstheilungskräfte unterstützen. Die Vermittlung dieser Idee erfordert, soweit erwünscht, intensiven Kontakt mit dem Besucher. Was nehmen Sie persönlich von einem Thermenbesuch mit? Nostalgische Erinnerungen an die Zeit, in der ich mit Leib und Seele Loipersdorfer war. Außerdem ist da diese Wärme, diese Art von Geborgenheit, die hier vermittelt wird. Das ist schon einzigartig. Es ist die Wirkung auf Körper und Seele, dieses Heimatgefühl, das mich immer noch erfreut. Was raten Sie Menschen, die im schon etwas gehobenen Alter Sport betreiben möchten? Ist es irgendwann zu spät, sich aktiv zu bewegen? Ich empfehle alles, was Bewegung im Wasser betrifft. Aber auch Laufen und Wandern. Großes Vorbild ist ja da der Sepp Lind, der das sehr nachhaltig seit 1981 betreut. Mittlerweile ist er 76 Jahre alt, was ihn aber nicht daran hindert drei Mal die Woche zu laufen. Man lässt sich vielleicht durch den Begriff Sport irreführen. Zwischen Zehen bewegen und Spitzensport gibt es aber unendlich viele Möglichkeiten. Ideal ist es, wenn man sich so bewegt, dass man sich unterhalten könnte, es aber nicht tut. Wichtig ist, dass man etwas macht. Zu spät ist es nie. Welchen Sport machen Sie? Ich mache alle möglichen Arten von Ausdauersport, gehe wandern, locker laufen und im Winter Ski fahren. Dann noch Gartenarbeiten, wo ich meine Frau unterstütze. Da wird sie lachen, wenn sie das liest. Mir ist es auch wichtig, dass ich das Stillsitzen in der Früh pflege.

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Auf der einen Seite gibt es Schönheitswahn und Körperkult, auf der anderen eine starke Zunahme sogenannter Zivilisationskrankheiten. Was läuft da falsch? Wellness bedeutet, es sich gut gehen lassen, genießen. Ich muss aber auch etwas investieren. Leistungsfähigkeit und Beschwerdefreiheit müssen wir uns erarbeiten. Der Mensch muss in Bewegung bleiben, körperlich und vor allem geistig. Hilf dir selbst, dann hilft dir das Leben. Wie sieht ein erfüllter Tag in Ihrem Leben aus? Ich weiß, dass das Leben jetzt stattfindet. Was es an mich heranträgt, dem begegne ich mit ganzer Aufmerksamkeit. Mit dieser Aufmerksamkeit entsteht dann auch die Liebe zum Leben. Ich würde, wenn ich jetzt etwas ablehne, das Leben ablehnen.

• Kanufahrt auf der Raab

oder Lafnitz • Naturbadesee Königsdorf • bestens beschilderte Rad-, Wander- & Reitwege • Dreiländernaturpark Raab • Uhudlerdorf Eltendorf • Schloss Tabor in Neuhaus / Klb. • J:opera Jennersdorf Festivalsommer • Schlösslberg Mogersdorf • Bauernmuseum Jennersdorf • Künstlerdorf Neumarkt / Raab

Informationen: Südburgenland Tourismus, Region Jennersdorf Kirchenstraße 4, A-8380 Jennersdorf Inserat_Sport2_Land(210x148,5)_Inserat_Sport2_Land(210x148,5) 09.05.12 14:50 Seite 1 Tel. 03329/48683-9 Fax 03329/48683-4 jennersdorf@suedburgenland.info www.suedburgenland.info TV-Jdf-Inserat fu r Mint_A5quer.indd 1

Zusammen arbeiten:

Für eine Steiermark mit Zukunft.

Wie gehen Sie mit unangenehmen Dingen um? Durch Schimpfen wird zum Beispiel ein streikendes Auto auch nicht weiterfahren. Es ist so, wie es ist. Also nicht aufgeben, sondern sich fragen, was mache ich jetzt?

D

Was würden Sie Menschen in den besten Jahren raten? Wir müssen lernen, in die Stille zu gehen. Viele, die in Pension gehen, erkranken, weil sie das Gefühl haben, dann nichts mehr wert zu sein. Wir sollten diesen Gedanken ad acta legen. Verzweifelt sein und allein sein, das sind Dinge, die wir lernen müssen. Sterben lernen muss ich zu Lebzeiten. Das kann man üben, indem man liebgewordene Dinge oder Gewohnheiten aufgibt. Ich rate auch immer zu jeder Art von Gemeinschaftspflege. Der Mensch ist nicht nur ein Egoist, er ist auch ein Altruist. Wenn ich etwas in eine Gemeinschaft investiere, bekomme ich auch etwas zurück. Unser neuer Fun Park zieht sehr viele Menschen an. Glauben Sie, dass das Rutschen auch etwas für Menschen im reiferen Alter ist? Warum nicht? Gefährlich ist es nicht. Es fordert Überwindung. Aber immer wenn wir bereit sind, innere Widerstände zu überwinden, geht daraus etwas Größeres hervor. Wer rutschen will, sollte das unbedingt machen. Denn Rutschen ist befreite Angst. Das ist sicher ein Highlight in der Therme.

s Vielen Dank für da

Gespräch!

18.04.12 08:18

ie Steiermark ist ein Land in Bestform: 3.000 Sport-

vereine, 20.000 Funktionäre und

Stark. Sportlich. Steirisch.

mehr als 100.000 Aktive. Alle, die neue Rekorde aufstellen oder ganz einfach die Freude an der Bewegung wiederentdecken möchten, finden hier die besten Adressen und Partner. www.sport.steiermark.at



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