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SOMMER 2011

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FestivalUrlaub in aller Welt

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IM ÜBERBLICK:

ALLE FESTIVALS V VALS

Rock am Ring/im Park • Hurricane/Southside • Melt! • Splash! • Wacken • SMS u.v.m.

Die grüne Revolution bei Openairs

Sex-Tipps für’s Zelt


BACKSTAGE

Die grüne revolution

Nein, nur mit einen Sticker mit der Aufschrift „Klimawandel – Nein Danke“ ist es nicht mehr getan. Schreckensmeldungen über sintflutartige Regenschauer, Orkantiefs und Tornados sprechen eine allzu deutliche Sprache. Die Phänomene werden extremer, gelten als Ergebnisse verantwortungslosen Handelns in Energie-, Müll- und Emissionsfragen. Zu den Leittragenden dieser Entwicklung gehören auch Freiluft-Festivals und zwar Besucher wie Organisatoren. Nun aber formieren sich europaweit Veranstalter, Forscher und Umweltaktivisten, um Freiluftveranstaltungen endlich in Sachen ökologische Verträglichkeit aufzupimpen. Text: Manfred Tari — Fotos: Matthias Haslauer & POP-EYE/Tuch

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elbst der Deutsche Wetterdienst (DWD) weiß mittlerweile um die Situation von Freiluftveranstaltern und verwies in einer Pressemitteilung exemplarisch auf diesen Teil ihrer Kundschaft. Als sich Mitte April in Hamburg auf der 6. Ausgabe des Extrem-WetterKongress einschlägige Experten zu Vorträgen wie „Konvektive Starkniederschläge – Verschiedene Formen von Starkniederschlägen und ihre Systematisierungen nach DIN 4049“ trafen, brachte es der DWD in einer Presseerklärung zur Konferenz mit der Überschrift „Wetterextreme mit neuen Methoden verlässlicher vorhersagen!“ auf den Punkt. Demnach sollen Konzertveranstalter nun aufgrund neuer PrognoseMethoden besser entscheiden können, ob sie eine Veranstaltung auch mal vorbeugend absagen. Das Thema hat es in sich, wie auch die Aussage des größten deutschen Festival-Veranstalters, Folkert Koopmans von FKP Scorpio, bestätigt. Koopmans, der insgesamt zwölf Festivals in Europa veranstaltet, darunter das Hurricane und Southside, das Northside in Dänemark oder das Hultsfred Festival in Schweden, räumte gegenüber dem Festivalguide ein, dass „Schlechtwetterereignisse mittlerweile zum größten RisikoFaktor für Festivals geworden sind“. Beispiele hierfür gibt es leider bereits mehr als genug. Als es 2000 auf dem Roskilde-Festival bei einem Auftritt von Pearl Jam zu dem tragischen Unglück mit neun Toten kam, spielte ein heftiger Regenschauer eine entscheidende Rolle. 2007 kam beim Southside-Festival infolge eines Unwetters ein Sanitäter ums Leben. Wie bestimmend sich schlechtes Wetter auf ein Festival auswirken kann, schildert Holger Schmidt vom R(h)einkulturFestival, das im vergangen Jahr von einem Island-Tief mit eingelagerten Gewittern heimgesucht wurde: „Wir standen mehrfach davor, das ganze Festival wg. Blitzgefahr, Wind und Regen aus Sicherheitsgründen abzubrechen.“ Längst handelt es sich bei einigen dieser Wetterkapriolen nicht mehr nur um sommerlichen Platzregen, sondern um ausgewachsene Unwetter mit Niederschlagsmengen von 80 Liter pro Quadratmeter, die mit heftigen Sturmböen mit Windstärken von bis zu 100 km/h und mehr einhergehen. Die Folgen solcher Wetterereignisse können für Veranstalter durchaus existenzielle Ausmaße annehmen. So mussten die Macher der R(h)einkultur aufgrund deutlich geringerer Besucherzahlen wegen des schlechten Wetters alle Register ziehen, um eine Insolvenz abzuwenden. Auch das La Pampa-Festival traf es 2010 hart. Kai Grebasch, der Sprecher des Festivals, weiß zu berichten, wie dem Festival rund drei Wochen nach der Veranstaltung das Festivalgelände abhanden kam. Nach anhaltend

starken Regenfällen brach ein Staudamm in Polen. „Dadurch sind praktisch fünf Millionen Kubikmeter über unser Gelände gegangen, in kürzester Zeit stand das gesamte Gelände bis zu fünf Metern unter Wasser.“ Anschließend, so Grebasch, „wurde uns klar, dass wir unser Festival zumindest in 2011 auf diesem Gelände nicht durchführen können. Die Schäden sind in dieser kurzen Zeit einfach nicht zu beheben.“

Auslaufmodell Rockstars in Helikoptern Ein Unwetter über Landesgrenzen hinweg lässt einen polnischen Damm brechen, wodurch ein deutsches Festival am seidenen Faden hängt. In den Reihen der europäischen FestivalVeranstalter und auch bei einigen Künstlern hat sich durch solche und ähnliche Ereignisse mittlerweile ein Umdenken eingestellt. Hierbei spielt das Verständnis fürs „Ganzheitliche“ eine entscheidende Rolle. Eines der umfangreichsten Standardwerke für diesen Zweck wurde bereits 2004 auf Initiative des Øya Festival in Norwegen veröffentlicht. Das „Enviromental Handbook“ berücksichtigt alle Facetten im Zusammenhang mit der Umweltverträglichkeit von und für Freiluftveranstaltungen. Das Spektrum der Handlungsempfehlungen reicht vom MüllManagement, Wasser- und Klimaschutz, umweltfreundlichen Camping, Reduzierung der Emissionen von Treibhausgasen im Hinblick auf Logistik und Transportwesen bis zu Bio-Catering oder der Stromversorgung mittels regenerativer Energien. Kurzum, ein sehr intelligenter und zeitgemäßer Leitfaden für all jene, denen geländegängige Limousinen oder Rockstars in Helikoptern immer schon suspekt erschienen. Das Øya Festival steht längst nicht mehr alleine da. Europaweit formieren sich Koalitionen und Kooperationen, wird Knowhow-Transfer betrieben, geforscht und entwickelt. Weitere Instanzen sind die UK-Initiativen „Julies Bicycle“ und „Greener Festival“, sowie die „Bucks New University“, der „Green’n’Clean-Award“ der Festival-Standesorganisation „Yourope“ oder auch das Roskilde-Festival, um nur einige zu nennen. Oft stehen dahinter etablierte Schwergewichte der Branche, die sich in seltener Glaubwürdigkeit überzeugend für die gute Sache engagieren. So auch Ben Challice, Generalsekretär des Glastonbury-Festival und Gründungsmitglied von „Greener Festival“. Bereits 2006 wurde die Organisation aus der Taufe gehoben. Auslöser war eine Studie der Mitbegründerin Claire O‘Neill, Geschäftsführerin des Verbandes „Association of Independent Festivals“, die offenbarte, dass Festivalfans sich wünschen, dass Veranstaltungen umweltfreundlicher über die Bühne gehen als bislang. Rückwirkend resümiert Challice: „Vor dem Hintergrund der zunehmenden Folgen des Klimawandels, sowie den Auswirkungen von Treibhausgasen auf das Klima und angesichts schärferer Umweltgesetze, traten wir an in der Hoffnung, Musikfestivals bei der Umsetzung ihrer Veranstaltungen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit zu helfen.“

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Zwischen Motivation und Mobilisierung Auch hierzulande kommt Schwung in die Bewegung und nicht nur Firmen wie FKP Scorpio oder Festivals wie die R(h)einkultur nehmen sich des Themas an. 2008 trat die in Berlin ansässige „Green Music Initiative“ auf den Plan. Ziehvater dieser Organisation ist Jacob Bilabel, einst Pressesprecher von Universal Music Germany. Auslöser für die Initiative war ein Abendessen, bei dem ein Manager die Teilnehmer nach Tipps für umweltverträgliche Tourneen befragte. Bilabel schildert den Urknall wie folgt: „Wir gaben ihm den Rat, einfach mal bei Greenpeace um Rat zu fragen. Greenpeace konnte ihm aber auch nicht weiterhelfen, erzählte er uns beim nächsten Treffen.“ Daraufhin, so Bilabel, „fragten wir uns, wer sich mit diesem Thema überhaupt beschäftigt und merkten, dass es da keinen Ansprechpartner gab. In London traf ich dann Leute von ‚Julie’s Bicycle‘ und das Management von Radiohead. Danach habe ich beschlossen, dass wir das auch hier in Deutschland machen müssen.“ Aktuell arbeitet Bilabel gemeinsam mit den Veranstaltern des Melt!-Festivals und der Green Music Initiative an einen Pilotprojekt, bei dem es um die Frage geht, „inwieweit man ein Festival komplett mit Solarenergie betreiben kann, wie viel Energie man braucht, und wie das umgesetzt werden kann.“ Eine Herausforderung, die es in sich hat. Auf Seiten des Melt! kümmern sich Finja Götz und Julia Gudzent um dieses Vorhaben. Immerhin verursachen drei Tage Melt! einen Stromverbrauch von rund 73.000 KW. „Die konkreten Maßnahmen wie die Solarenergie, die in Zukunft in Ferropolis erzeugt werden wird, befinden sich noch in der Entwicklung“, berichtet Götz. Was den Stromverbrauch angeht, steht das Melt! aber jetzt schon im Vergleich mit Mega-Konzertevents wie zum Beispiel von U2 deutlich besser da. So wurden für einen einzigen Auftritt der Rock-Dinos im Rahmen ihrer 360 Grad-Tournee nach Angaben der Berliner Zeitung rund 50.000 KW verfeuert. Das große Ganze fest im Blick, haben die Melt!Macher schon 2010 ihr Umweltkonzept zusammen mit der Green Music Initiative und unterstützt durch die Deutsche Energieagentur DENA grundlegend modernisiert. Zum Einstieg gab es eine klimafreundliche Mobilitätsoffensive, in deren Zentrum stand, dass erstmals von Köln aus eigens ein Hotelzug zum Festival eingesetzt wurde, um den zu erwartenden Individualverkehr zumindest ein wenig zu begrenzen.

Strampeln für das gute Klima Damit nicht genug: Es steht in diesem Jahr eine weitere Kraftanstrengung zur Verbesserung der Öko-Bilanz des Festivals an. Geradezu radikal sportlich kommt

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die Initiative „Morgen Melt! Rocks Tournee 2011“ daher, bei der das Unternehmen Morgenwelt, ein Gemeinschaftsprojekt von BUND und Robin Wood, eine siebentägige Fahrradtour von Hamburg aus zum Festival in Sachsen-Anhalt angesetzt hat. Dabei kommen smarte E-Bikes samt Seitenwagen zum Einsatz, die Morgenwelt den Teilnehmern sogar zur Verfügung stellt. „Die Idee einer solchen Fahrradtournee hatte ich schon lange, da wir Morgenwelt Rocks seit April 2010 betreiben und uns seitdem mit Anwendungsmöglichkeiten beschäftigt haben, wie man den Wert von Energie anfassbar und unterhaltsam veranschaulichen kann“, beschreibt Björn Hansen den Mehrwert des Projekts. Fast schon in der Natur der Sache berichtet auch Hansen vom kooperativen Miteinander, die offenbar allen Projekten und Maßnahmen in diesem Zusammenhang zu Eigen ist. „Die Partnerschaft mit dem Melt! ist auf dem Green Music Dinner der Green Music Initiative beim Reeperbahn Campus in Hamburg entstanden“, erzählt Hansen, „dort saß ich neben Thies Schröder von der Ferropolis GmbH. Kurz zuvor hatte ich Finja Götz kennen gelernt. Das war dann die Konstellation, in der das Projekt konkreter wurde.“ Auch in praktischen Dingen ist Zusammenarbeit der Schlüssel zum Erfolg wie die Aussage von Ina Kahle belegt, die bei FKP Scorpio als „Sustainability-Beauftrage“ für den UmweltschutzAspekt der Veranstaltungen zuständig ist. „Auf den Festivals gibt es von Produktionsseite aus ein eigenes Müllentsorgungsmanagement, welches eng mit den jeweiligen Müllentsorgern zusammenarbeitet“, erklärt Kahle das System. “In diesem Rahmen werden Stellung, Beschaffenheit und Anzahl der Müllcontainer vor jeder Veranstaltung genau geplant und nach jeder Veranstaltung analysiert, um das Müllentsorgungssystem stetig zu optimieren.“ Sogar: „die Abtransporte der Müllcontainer werden im Vorfeld genau besprochen und auf das nötige Minimum reduziert.“

Vom Feldversuch zur Serienreife Auf den Festivals von FKP Scorpio wird es in diesem Jahr erstmals gesonderte Campingfl Campingflächen für Sympathisanten des zivilisierten Zeltens geben. Nach einem erfolgreich verlaufenen Feldversuch beim Chiemsee Reggae Summer im vergangenen Jahr führt der Veranstalter nun auf all seinen Festivals so genannte „Green Camps“ ein. Dabei handelt es sich laut Ina Kahle um einen abgesperrten Bereich, der „Besuchern mit umweltbewusster Gesinnung die Möglichkeit geben soll, sauber und ruhig übernachten zu können.“ Für die Einhaltung der Komfortkriterien sorgen die Camper selbst. „Jeder Besucher, der

auf die oben genannten Kriterien Wert legt, kann sich

für einen Zeltplatz in diesem Bereich anmelden und erhält bei Festivaleinlass eine entsprechende Zugangsberechtigung“ erläutert Kahle das Konzept, lediglich: „Bei groben Verstößen gegen die hier herrschende Philosophie wird der Besucher seiner Zugangsberechtigung entledigt und auf den normalen Campingplatz verwiesen.“ Auf dem Roskilde-Festival in Dänemark werden in diesem Jahr bereits sechs „Green Camps“ eingerichtet. Auch werden dort zurückgelassene Zelte und Schlafsäcke zur Weiterverwertung Obdachlosen überlassen, eine Recycling-Maßnahme, bei der Wohlstandsmüll sogar noch für sozialen Zwecke wiederverwendet werden kann. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt FKP Scorpio in anderer Hinsicht. Demnach können laut Kahle:„Konserven, die nicht auf dem Festival verzehrt wurden, an der Konserven-Rücknahme abgegeben und somit dem örtlich ansässigen Tafelprojekt gespendet werden.“

Vorsprung durch Fachwissen Der Klimawandel bleibt bis auf weiteres eine der stärksten Triebfedern für verantwortungsbewusste Festivalmacher, ihre Veranstaltungen umweltfreundlicher auszurichten. Denn extreme Wetterlagen bedingen für Festivals mehr als nur ein Publikum mit nassen Füßen oder wahlweise überproportional viele Besucher mit Sonnenbrand. Für Holger Schmidt vom R(h)einkultur-Festival stellt sich die Problematik aus Veranstaltersicht wie folgt dar: „Grundsätzlich sind das Wetter und seine Veränderungen nicht im Rahmen einer Festivalproduktion zu beeinflussen und wir können maximal Vorkehrungen treffen, ein Sicherheitskonzept für Schlechtwetter zu präsentieren und entsprechende Szenarien für Extremwetterlagen im Rahmen dieses Konzeptes beschreiben.“ Schmidt und seine Kollegen haben dazu passend im November vergangenen Jahres erstmals in Bonn die Fachtagung „Green-Event-Conference“ ausgerichtet. Auch Christof Huber vom Openair St. Gallen, der zugleich Vorsitzender der Branchenverbandes Yourope ist, setzt längst auf Vorbeugung und erklärt dazu: „Wir bauen das Festival eigentlich immer grundsätzlich für die Schlechtwettervariante. Das heißt, wir decken alles soweit wie möglichst ab und errichten Stege im Backstagebereich. Alles wird präpariert für eventuellen Regen. Das bedeutet natürlich auch, dass wir dadurch Mehrkosten haben.“ Huber und Schmidt wissen, wovon sie reden, gehören sie doch zweifelsohne zu der Gruppe von Aktivisten, die auf europäischer Ebene maßgeblich dazu beitragen, wie Festivalmacher ihre Veranstaltungen umweltgerecht modernisieren können. „Wir haben einfach sehr schnell gemerkt, dass es sehr sinnvoll ist, wenn wir uns austauschen und unsere Arbeit koordinieren“, bestätigt auch Bilabel von der Green Music Initiative. Im Februar erst haben sich die Green Music Initiative, Bucks New University, Julie‘s Bicycle, die Green-Event-Conference und Yourope zusammengetan, um die GO-Group zu gründen. GO steht dabei für „Green Operations“. Die Aktivisten meinen es ernst und haben sogleich rechtzeitig vor Beginn der Festivalsaison 2011 vom 23. bis 24. Mai in Amsterdam einen Workshop und Thinktank für umweltbewusste Festivalveranstalter aufgelegt.

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sowie neuerdings das Melt!. Da liegt es doch nahe, am besten in einer Fahrgemeinschaft oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln bevorzugt mal jene Festivals zu besuchen, die sich gemeinsam Während also die Protagonisten der „Green Music“-Bewegung auf einen grünen Nenner verständigt haben und keine Kosten auf Seiten der Veranstalter sich redlich mühen, auf internatiund Mühen scheuen, nicht nur ihren Besuchern, sondern auch onaler Ebene smarte und intelligente Lösungen für umweltder Umwelt was Gutes zu tun. freundliche Festivals zu entwickeln, können auch Festival-Fans dazu beitragen, diese Bewegung zu unterstützen. „Greener Festival“ oder „Green’n’Clean“ von Yourope sind beide als so genannte Awards ausgelegt, sozusagen Gütesiegel, die erst nach eingehender Prüfung an die jeweiligen Festivals vergeben werden. 2010 unterzogen sich bereits 47 Festivals der freiwilligen Prüfung durch „Greener Festival“, ob ihre Veranstaltungen den Kriterien des Umwelt-Gütesiegels gerecht werden. Zum Kreis der Teilnehmer und Ausgezeichneten zählten allen voran die großen Festivals wie das Glastonbury, Bestival, T in the Park oder das Isle of Wight. Auch die Teilnehmerliste des Green’n’Clean-Award liest sich wie ein Who-Is-Who-Verzeichnis der kontinentaleuropäischen Bestenliste ausgezeichneter Festivals. So wurden unter anderem das Roskilde, Rock Werchter, Pinkpop, Lowlands, das Openair St. Gallen und das Montreux Jazz Festival prämiert. Lediglich in Deutschland ist es mit der Akzeptanz einer freiwilligen Prüfung zugunsten des grünen Umdenkens so eine Sache. Denn international qualifizieren ließen sich gerade mal Das Fest, die R(h)einkultur, das Taubertal

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Festivalguide 2011 - Green Revolution