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HERAUSGEGEBEN VON
STAATSKONSERVATOR DR. KARL GINHART
BAND 1, 1:

BAND I, 2:
BAND II:
BAND III:
BAND IV:
Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes SpittaianderDrau (Westhälfte)vonUniv.-Assistent Dr. Fritz Novotny und Univ.-Assistent Dr. Leopold Spencder
Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Spittai an derDrau (Osthälfte) von Univ.-Assistent Dr. Fritz Novotny
Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes HermagorvonUniv.-AssistentDr.LeopoldSpeneder
Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Villach von Dr. Anna Spitzmüller
Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Feldkirchen von Staatskonservator Privatdozent Dr. Karl Ginhart
BAND V, 1: Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Klagenfurt (Die Stadt Klagenfurt) von Landeskonservator Dr. Otto Demus
BAND V, 2: Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Klagenfurt (Land) von Dr. Anton Macku
BAND VI, 1: Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes St.Veit (Gerichts-Bezirke Gurk und Friesach) von Staatskonservator Privatdozent Dr. Karl Ginhart
BAND VI, 2: Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes St. Veit (Gerichts-Bezirke St. Veit, Aithofen und Eberstein) von Staatskonservator Privatdozent Dr Karl Ginhart
BAND VII: Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Völkermarkt von Dr. Anton Macku
BAND VIII: Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes WolfsbergvonUniv.-AssistentDr.LeopoldSpeneder
Preis pro Band (ca. loo Seiten, reich illustriert) 35O Mark
Die Bände I, 1, I, 2, II und III sind bereits erschienen, die Bände V, 1 und VI,1 erscheinen noch 1930, die restlichen Bände 1931. Als kulturgeschichtliche Ergänzung zur obigen Reihe erscheint: TheatergeschichteKärntens(mitvielenGrundrissen undBildern)von StaatsbibliothekarDr.MaxPirker
ARTUR KOLLITSCH VERLAG, KLAGENFURT

VEROFFENTLICHUNGEN DES I. KUNSTHISTORIStCHEN INSTITUTS DER UNIVERSITÄT WIEN (LEHRKANZÈL sTRZYGOWSKJ)


KLAGENFURT
ARTUR KOLLITSCH VERLAG

MIT 104 ABBILDUNGEN
KLAGENFUI≥T
ARTUR KOLLITSCH VERLAG

KLISCHEES KARL SEYSS, WIEN IX. DRUCK GUTENBERGHAUS W. MERKEL, KLAGENFURT
• Der Herausgeber verweist bezüglich Absicht und Anlage der vorliegenden Veröffentlichung wieder auf die Ausführungen im ersten Halbbändchen. Er freut sich, mitteilen zu dürfen, daß das Unternehmen, soweit er sieht, bei allen kompetenten Stellen und maßgebenden Persönlichkeiten Anklang gefunden hat.Dem Erscheinen der großen Oesterreichischen Kunsttopographie wird durch Unsere Bändchen, die nur einen vorläufigen Ueberblick über das kunstgeschichtlich Wichtigste jedes Ortes bieten wollen, in keiner Weise entgegengearbeitet. Das kunsthistorische Institutdes Bundesdenkmalamtes ist sofort bereit, einen Band der großen Topographie über einen Bezirk Kärntens herauszubringen, wenn ihm eine entsprechende wissenschaftliche Kraft opferwillig die archivalischen Hilfsarbeiten leistet.
Die Bereisung des Gebietes, dessen Kunstdenkmäler hier beschrieben werden, erfolgte durchUniversitäts-Assistenten Dr. Leopold Speneder im Jahre 1925.
Für die Gewährung von Beihilfen zur Drucklegung danken Herausgeber und Verlag wieder ergebenst dem Bundesministerium für Unterricht, dem Amte der Kärntner Landesregierung, der Kärntner Landsmannschaft, der Kammer für Arbeiter und Angestellte und den Stadtmagistraten der Landeshauptstadt Klagenfurt, der Stadt Villach und der Stadt Hermagor.
Für die Bewilligung zurVerwertung der seinerzeit vom Kunsthistorischen Institute des Bundesdenkmalamtes veranlaßten Bereisungsergebnisse sprechen wir wieder dem Vorstande dieses Instituts, Herrn Hochschulprofessor Dr. Dagobert Frey, und für die liebenswürdige Bewilligung zurVeröffentlichung zahlreicher photographischer Aufnahmen des Kunsthistorischen Instituts der Grazer Universität dem Vorstande dieses Instituts, Herrn Universitätsprofessor Dr. Hermann Egger, unseren herzlichen Dank aus. Der Herausgeber dankt ferner bestens für die wertvollen Ergänzungen und Berichtigungen, die ihm zugekommen sind, be-sonders von Herrn Ma/or F. X. Kobla. Er dankt auch den Herren Dr. Bruno Grímschitz und Prof. Viertelberger in Wien für die 'Überlassung photographischerAufnahmen und Herrn Schulvorstand Günther Hermann Neckheim in Kornat außerdem für das Mitlesen der Fahnen. Immer wieder dankt er aber ganz besonders herzlich dem lieben Freunde und Verleger Artur Kollitsch für seinen idealistischen Eifer und Wagemut.
Wien, im Juli 1930.

Karl Ginhart
Lesachtal
Oberes Gailtal
Gailtal

Bundesdenkmalamt Wien: Abb. 17, 23, 34, 36, 41, 78, 79, 90.
KunsthistorischesInstitutderUniversitätGraz: Abb. 2-6, 8,9,11,15, 16, 19, 21, 25, 26, 28, 29-33, 40, 45-47, 49-60, 63, 65-67, 71-73, 76, 77, 81-84, 86, 88, 89, 91, 93-98, 100-103.
Dr. Bruno Grimschitz, Wien: Abb. 42-44.
P. Gruëber (Kirchen aus Kärnten im Wandel derZeiten, Österr.Monatsschrift für den öffentl.Baudienst, III., 1922, Heft 5-7): Abb. 12,22, 39, 48, 75, 80.
Günther Hermann Nethheim, Kornat: Abb. 7, 10, 13, 14, 18, 20, 69, 70, 74, 99.
Franz X. Kohia, Klagenfurt: Abb. 38, 87.
J. W. Valvasor, Topographia Archiducatus Carinthiae, 1688: Abb. 1, 68, 85, 104.
Prof. Hans Viertelberger, Wien: Abb. 92.
Dr. Karl Ginhart,Wien: Abb. 24, 27, 35, 37, 61, 62, 64.
Luggau
21 Ausgedehnte Streusiedlung mit charakteristischen, den Uebergang zur tirolischen Bauart kennzeichnenden Höfen, inmitten
55 der Siedlung die Kirche mit dem großen Servitcnklosfer. 1513 wird an Stelle des heutigen Klosters eine Wallfahrts-
58 kapelle errichtet, 1515 der Grundstein zur jetzigen Kirche gelegt. 79 1591 werden Franziskaner zur Errichtung eines Klosters berufen. 1593 Beginn des Klosterbaues. 1594 wird Luggau seib83 ständige Pfarre. 1619 ist das Kloster, dem die notwendigsten

Mittel fehlen, derart verfallen, daß es von den Franziskanern verlassen wird. 1635 siedeln sich Serviten an und setzen Kloster und Kirche neuerdings instand. 1640 vernichtet ein Brand das Klostergebäude, beschädigt das Kirchendach und den Turm. 1733 neuerliche Brandkatastrophe, die über Kloster und Kirche hereinbricht.
Die gotische Pfarrkirche Maria Schnee, ein Bau Bartlmä Firtalers aus Innichen, setzt sich aus dem Langhaus, dem der Westturm vorgelagert ist, aus dem schmäleren, aber mit dem
Schiff gleich hohen Chor, der in fünf Seiten des Achtecks schließt, und aus der südlichen, an den Chor angebaute" Sakristei zusammen. Langhaus und Chor haben Strebepfeiler. Der höchst interessante, aus roten Sandsteinquadern err i chfetC Westturm baut sich in vier Stockwerken über quadratischen1 Grundriß auf, wird dann ins Achteck überführt und schließt mit barock geschweiftem Helm ab. Das unterste Turmgescb° bildet die Vorhalle. Im zweiten Geschoß romanisierende Rund , bogenfriese und der Name des Erbauers Bartlmä Firtaler. Ferner die Jahrzahlen 1520, 1535, 1544 und 1582. Hauptportal spitz' bogig und einfach spätgotisch profiliert. Das Innere der 30 111
langen und 10 in breiten Kirche ist einschiffig, der Triumph , bogen rundbogig. Das fünfjochige Langhaus ist gewölbt (Ge' wölbekonstruktion wie in Kötschach), die von Bartlmä Firtaler ausgeführten Gewölbe, in die Stichkappen einschneiden, sitzen auf Pilastern. Die ehemalige Schmuckausstattung mit pflanz lichen Stuckranken der Spätgotik, die im Gewölbe des Turm unterbaues, der als Vorhalle dient, noch erhalten ist, wurde im Schiff und Chor abgeschlagen und um zirka 1730 (1733) durch spätbarockes Bandornament ersetzt. Der zweijochige Chor ist
h k a

schmäler, seine Gewölbekonstruktion stimmt mit der des Schiffs überein. Unter der Orgelempore steht noch der Fuß des alten spatgotischen Taufsteines.
Der Hochaltar mit der gotischen Gnadenstatue der Schmerzhaften Mutter Gottes ist mit silbernen Beschlagen und Brokatstik kereien (wie die Gnadenstatue selbst) reich überzogen. Er stammt aus der Zeit um 1749. Der an der dahinterliegenddi1 Chorwand

4. und 5. Luggau, Pfarrkirche, gotische Holzreliefs um 1500 aufgestellte Architekturaufbau des Altarbildes (Maria Himmelfahrt) ist in der Zeit um 1780 entstanden. Der gleichen Zeit gehören auch die beiden Altäre rechts und links vom Triumphbogen an, deren Altarblätter die ,,Schmerzhafte Mutter Gottes" und den ,,Heil. Lukas, die Madonna zeichnend" zeigen. Auf den beiden Seitenaltären steht je ein von einem ehemaligen gotischen Flügelaltar stammendes Schnitzrelief aus der Zeit um 1500. Sic stellen den Tod und die Krönung Mariens dar. Die Darstellung der Krönung hat durch spätere Uebermalung an Wirkung eingebüßt.
Die Kirchenbänke stammen aus der Mitte des XVII. Jahrhunderts und zeigen reiche Knorpeiwerkornamentik, die im Chor stehenden Beichstühle sind charakteristische Schöpfungen des ausklingenden XVII. Jahrhunderts. Die mit den iiguren von Glaube, Hoffnung und Liebe und den vier Evangelisten mit

ihren Symbolen ausgestattete Kanzel zeigt spätbarocke Bafld ornamentik und ist in die Zeit um 1720 zu setzen. Die OrCl, und die Brüstung der Orge lempore weisen im pflanzliche Rokokoschmuck Formen der zweiten Hälfte des XVIII. Ja111'1 hunderts auf. Der zweiten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts hören auch die gutgemalten Kreuzwegbilder an.
Das Kloster der Servilen ist ein einfacher, dreigeschossiger Bau um einen quadratischen Hof und liegt an der Nordseite der1 Kirche.
Die Lourdeskapelle stammt aus der Zeit um 1900.
Die Kapelle beim Schlosser Ist ein kleiner, moderner Bats P.Hauser, Kunstgeschichtliche Vorarbeiten zurTopographievonKärnte'7 Jahrb. d. Z.-K. 1906, 27. - A. Baragiola, La casa villerecciadelle colOfl'r tedesche dei gruppo Carnico Sappada, Sauris eTimau, Padova 1915(Estrat" dalle,,Rassegne varie", Periodico ill, deli' Istituto InteriÏaziona1e BaragiOl' Riva S. Vitale, Svizzera, 1910-14), mit zahlreichen Abbildungen von Gail' und Lesachtaler Gehöft en .
Rattfh
Die kleine Kapelle St. Josef dürfte in der Zeit um 1800 entstanden sein. Der Bau schließt in drei Seiten des Achteck 5 und wird von einem westlichen, hölzernen Barockdachreiterbekröílt.
Das flachgedeckte Innere ist durch bemerkenswerte Decken' malereien von Chr. Brandstetter, 1808, ausgezeichnet.
Der Altar stammt aus dem Ende des XIX. JahrhundertS.
Streusiedlung, Kapelle dicht an der Straße.
Die kleine Kapelle mit Dachreiter wurde 1805 errichtet.
Der einfache Altar mit Kreuzigungsbild stammt aus delll beginnenden XVIII. Jahrhundert, ein hölzerner Mensaaufsatz fl11 pflanzlichen Rokokoornamenteji aus der zweiten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts.
Die Ortschaft besteht aus einigen Gehöften und der kleinen Kapelle von 1822.
Einfacher Altar mit pflanzlich werdendem Knorpeiwerk aus dem Ende des XVII. Jahrhunderts. :ger derSferz
Die Kapelle St Anton der Streusiedlung ist ein kleiner Bau um 1900 mit Dachreiter.

Promeggen
Wenige verstreute Gehöfte, die Kapelle an der Straße. Die kleine Kapelle stammt aus der zweiten Hälfte des XIX. Jahrhunderts.
Die Filialkirche St. Franz Xaver ist ein kleiner Bau von 1737. Die Anlage schließt in drei Seiten des Achtecks und trägt hölzernen Dachreiter.
Das bescheidene Innere ist von einer Tonne, in die cibogige Stichkappen einschneiden, überwölbt. Der Altar ist neugotisch.
Die Kapelle Maria Hilf von 1855 schließt in drei Seiten dcs Achtecks.
Das flachgedeckte Innere ist von Chr. Brandstetter aus genlalt . Auch die Altararchifektur ist gemalt.
Die Kapelle zu den vierzehn Nothellern ist ein kleili cl moderner Bau mit Dachreiter.
Verstreut gelegene Gehöfte. An einer Straßenbiegung dic Kirche (Abb. 7).
Die Filialkirche St. l2adegund ist ein kleiner angeblich roø'3 nischer, in Wahrheit 'spätgotischer Bau. Er besteht aus Schif ,
8. St. Radegund,
9. St. Radegund, Altarstatue urn 1700 Wandgemälde uni 1540 westlicher Vorhalle, Chor (mit dreiseitigen Strebepfeilern) und westlichem hölzernen Dachreiter. An der Südseite großes Christo' phorus-Wandgemalde aus der Mitte des XVI. Jahrhunderts.
Das Innere zerfällt in zwei Joche, die mit Netzgewölbefl überwölbt sind. Den gliedernden Wandpfeilern sind DienstC vorgelegt. 1

des Der gut gearbeitete Altar mit Schnitzplastik ist knapp vor 11700 entstanden ii F.G.H al1 1892, ann,NeueBeitrügezurKunsttopOgraPlhiedesGail tales, CarinthiaI,.
Unferfron
Streusiedlung.
efj Die Kapelle St. Silvester und St. Veil ist 1661 entstanden.
did 1ff1
IDer einfache Bau schließt in drei Seiten des Achtecks und hat hölzernen Dachreiter.
Den klei nen Innenraum bedeckt ein Tonnengewölb e, in das Stichkappe n einschneiden.
Reicher, etwas derber Altar mît vitusgemälde von 1664.
St. Hadrian im Wiesenfale
Kleine Streusiedlung im gebirgigen Gelände, an dessen Südabhang die Kapelle steht.
Die kleine Kapelle St. Hadrian mit Dachreiter stammt aus der Zeit um 1800.
St. Lorenzen im Lesaclifal
Ortschaft an der Lesachtalstraf3e. 1594 wird St. Lorenzen als Vikariat genannt dem Luggau inkorporiert war.
y.

Die mittelgroße spätgctische Plarrkirche St. Lorenzen ist in Schiff und Chor gleich hoch und breit, der Chor schließt in fünf Seiten des Achtecks. Die Strebepfeiler des Schiffs über rechteckigem, die des Chors über dreieckigem Grundriß. Im Presbyterium hat sich noch ein M aßwerkfenster erhalten. An der Nordseite des Chores der vierkantige Turm mît achtseitigem Spitzhelm. Am Turm die Jahrzahl 1474. Das spitzbogige, einfach profilierte Portal führt in den einschiffigen sternrippengewölbten Raum. Das gleiche Gewölbe im Chor. Die Rippen ruhen, auf Wandpfeilern vorgelegten Diensten. Gewölbeschlußsteine rund und quadratisch. An der Nordwand des Presbyteriums innen ein künstlerisch bedeutsames Fresko (Jüngstes Gericht) aus. dem ersten Drittel des XVI. Jahrhunderts. An den Gewölbekappen in Vierpässen vorzügliche Gemälde der Evangelisten symbole, Kirchenväter und einzelner Heiliger. Im Presbyterium gotische Sakramentsnische. Am neugotischen Hochaltar drei spätgotische Schnitzstatuen um 1500, St. Laurenzius, St. Florian, St. Sebastian, und eine barocke, gotisicrende Katharinensfatue aus dem Anfang des XVIII. Jahrhunderts. Von einer spät15.
gotischen Kreuzigungsgruppe sind die Schnitzstatuen der Mutt Gottes und des heiligen Johannes erhalten geblieben. Am et1 gotischen Seitenaltar Bischofstatuc (Holz) aus der Zeit um 1700F.G.Hann,ZweiWeltgoriehtsbilderaufWandmalereienin jrCl100 -des oberenGailtales,Carinthia1,1803,1.
Obergaíl
Streusiedlung an einem abseitigen Karrenweg.
Die Filialkirche St. Anna dürfte in der Zeit um 1800 ell') j standen sein. Chor und Schiff sind gleich hoch, der Chor schluß ist halbkreisförmig. Hölzerner Dachreiter. Das Inner' ist flach gedeckt, die Einrichtung bietet nichts besonders Bc' merkenswertes.
Tsclie[fsch
Streusiedlung.
Die kleine Filialkirche St. Josef wurde 1657 errichtet und schließt in drei Seiten des Achtecks. Hölzerner Dachreiter. Das Innere ist mit einer Tonne, die Stuckrippen überziehe" , gewölbt. In das Tonnengewölbe schneiden spitzbogige StichkappcO -ein. Der stark erneuerte Altar mit pflanzlichem Knorpelschmuck stammt aus der Zeit vor 1700. Das Bild ist modern. 2

at , or ere 3e'.

Kleines Haufendorf, im Süden die kleine moderne Filial- ,kirch e zur heiligen Dreifaltigkeit.
Die 1043 m hoch gelegene Siedlung liegt an der am Ge ¡birgshang hinziehenden Lesachtal-Straße. Inmitten der Siedlung die Kirche. Der Ort wird bereits 1429 als Pfarre erwähnt.
Die spätgotische, durch Renovierung verunstaltete Pfarrkirche St. Nikolaus setzt sich aus der westlichen Vorhalle, dem Schiff und dem schmäleren und niedrigeren Chor zusammen. An der Nordseite des Schiffes und an den Ecken des in fünf Seiten des Achtecks schließenden Chores Strebepfeiler. Südlich vom Chor steht der quadratische Turm mit achtseitigem Spitzhelm. Von den Gewölben des Inneren sind die Rippen abgeschlagen. Es stehen noch die Dienste, die in Wulstkapitellen endigen. Im Schiff sind Rippen gemalt und mit den Deckenbildern des xix. Jahrhunderts in Verbindung gesetzt. Durch eine spitzbogige, mit Eisenblech und Eisenbändern beschlagene alte Tür gelangt man in das untere, netzrippengewölbte Turmgeschoß, das als Sakristei dient. Der Hochaltar stammt in den Hauptfeilen seiner Architektur aus der Zeit um 1700. Die Seitenteile des Tabernakels aus der zweiten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts Tabernakel und Bild aus dem XIX. Jahrhundert. Am Altar stehen zwei bemerkenswerte Schnitzstatuen, (hl. Petrus, hi. Margarete) von einem verschwundenen Flügelaltar, von dem auch die hinter dem Altarbild stehende Statue des Kirchenpatrons (St. Nikolaus) und drei Holzreliefs mit Szenen aus seinem Leben stammen. Sie dürften um 1530 entstanden sein. An der nördlichen Chorwand ein neues Kruzifix, das von zwei Statuen aus der Zeit um 1700 flankiert wird. I. Unterluggauer, Die Plarre Liesin g imLesachtal, »Kiirntner Heim", 1929, Nr. 13.
Oberring
Streusiedlung. Die kleine Filialkirche zur unbefleckten Empfängnis ist jüngeren Datums und enthält nichts besonders Bemerkenswertes. Dachreiter.
.Niedergail
Streusiedlung, im Westen die kleine Kirche. Filialkirche Maria Hilf von 1756. Sic schließt in drei Seiten des Achtecks und wird von einem hölzernen Dachreiter bekrönt.
Das Innere zieht Chor und Schiff zu einem einzigen RaUm zusammen, den barocke Kreuzgewölbe mit Stuckrippen deck' Der einfache Altar ist durch seinen pflanzlichen KnorP werkschmuck der Zeit knapp vor 1700 zuzuschreiben.
Kleine Straßensiedlung, dicht an der Straße die Filialkirche St. Ulrich, die Schiff und Chor unter einCIV Dach vereinigt. Hölzerner Dachreiter. Die Anlage, die in drel Seiten des Achtecks schließt, ist im XVIII. Jahrhundert el* standen.
Das Innere ist flach gedeckt.
Der Altar und eine an der Nordwand stehende MariaLorett° Figur in plumpen Schnitzformen sind charakteristische Arbeft des ausklingenden XVIII. Jahrhunderts. -
Die kleine Filialkirche St. Anton der Streusiedlung Ist 1852 entstanden. Der Altar stammt aus der zweiten Hälfte de XVIII. Jahrhunderts.
Kleine Streusiedlung, am Berghang die Kapelle zur fleckten Einp/ängnís der allerseligsten Jung/rau. Bescheiddfl Bau aus der Zeit um 1800.
Hochgelegene Hangsiedlung. Der Chor der P/arrkirC/ St. Johann Bapt. wurde 1536 geweiht. Chor und Schiff Sill gleich hoch und breit. Am Chor, der in fünf Seiten des Acht ecks schließt, kleine dreieckige Strebepfeiler. An der SüdsC1te i
12.Kornat,Pfarrkirche,1666

des Presbyteriums der quadratische Turm mit schlankem Spitl j helm, Die Fenster wie auch das Portal sind spitzbogig, ‚ j Chorfenster haben das Maßwerk noch erhalten. Das Innere iS mit Netzrippengewölben eingewölbt. Die Gewölberippen sitze auf kapitellosen Dreivierteldiensten, die nur in den TrIun1Ph
bogenecken durch Konsolen, die zum Teil Wappendarstellunge n zeigen, ersetzt sind.
Altäre und Kanzel neugotisch.
Wodmayr
Die kleine Filialkirche St. Chrysanth des Haufendorfes stammt aus der Zeit um 1800.
Der Innenraum wurde 1810 ausgemalt. Der bescheidene Altar gehört einer jüngeren Periode an.
Podlanig
Kleiner Ort, im Osten die Filialkirche St. Ulrich. Sie wird 1520 als Filiale von St. Daniel genannt. Der kleine spätgotische Bau besteht aus dem über nahezu quadratischem Grundriß er

richteten Schiff und dem in fünf Seiten des Achtecks schließenden Chor. Der Chor ist schmäler als das Schiff; über beiden liegt jedoch ein gemeinsames Dach. Der Westgiebel wird von einem hölzernen Dachreiter bekrönt. Die Chorfenster zeigen
spätgotisches Maßwerk. Durch das Westportal betritt man dei sterngewölbten Kirchenraum, dessen Gewölberippen in den Ec1 auf Renaissancekonsolen, sonst auf Diensten mit Ringkapitell aufruhen. Der spitzbogige, an den Kanten abgefaste TriumP' bogen vermittelt zum netzrippengewölbten Chor, dessen P,1 PC' auf Diensten, die Wandpfeilern vorgelegt sind, aufliegen. Dle Schlußsteine im Presbyterium tragen Wappenbilder, die im Schiff sind schmucklos und abwechselnd qua dra ti sch und rund. P1 Grundform aller Gewölbe ist eine mit Rippen überzogene flach e Spitztonne.
An der Nordwand des Chores und Schiffes bäurische Wall malereien (Leidensweg mit Stifteriuschrift Ulrich und Brigitte Winkler) aus der Mitte des XVII. Jahrhunderts. Darunter SpUrCø einer früheren Malerei (Christus mit zweit Heiligen) aus dC1 beginnendenXVI.Jahrhundert. In derTriumphbogenwölbung hal1 ein interessanter geschnitzter Rosenkranz aus der Zeit um 17O' Der stark restaurierte Hochaltar ist in seinem Kern knapp vo•i 1700 entstaqden. Der gleichen Zeit gehört der gute Marienal mit altem Bilde an. Am modernen Jesusaltar zwei kleine der Bischofsstatuen.
3
F. G. Hann,NeueBeitr.zurKu n stt op. des Gail tales ,Carinthial, 1892,i9
Streusiedlung, dicht an der Straße die Kirche. Die gotische Pfarrkirche St. Jakob, die angeblich 1523 aø Stelle einer bereits 1398 erwähnten errichtet wurde, war frühe Filialkirche von St. Daniel. Erst seit 1688 selbständige Pf arlC An das Schiff reiht sich der schmälere und niedrigere Chor aß Der Turm mit vier Giebel n und einem achtseitigen Helm sieh t an der Nordseite des Schiffes. An der Südseite des Chores die, Sakristei. Die Fenster des kleinen, in fünf Seiten des Achtccks schließenden Chores zeigen noch Maßwerk. Alle Fenster sowie das einfach profilierte Portal sind spitzbogig. An der Südwaflu des Langhauses Spuren eines Freskos (Christophorus?). Innere zeigt ein einfaches, dreijochiges Kirchenschiff, das W1 einer von Netzrippen überzogenen Spitztonne überwölbt IS Als Träger der Rippen fungieren Wandpfeilern vorgelegte Ruflt1 dienste. Das westliche Gewölbejoch stammt aus jüngerer Zeit Im Chor Netzrippengewölbe auf Konsolen und einfache Sakra', mentsnische des beginnenden XVI. Jahrhunderts.
Die gesamte Einrichtung ist neugotisch. Am Hochaltar stehe noch drei spätgotische Statuen von einem Flügelaltar (St. Jakob, Andreas, Philipp). Rechts und links sind als freie Figuren die vom Grunde getrennten Reliefbilder des Flügelaltares: Pet11 und Paulus (Anfang des XVI. Jahrhunderts) aufgestellt.

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rid, tc reø eI0 i'iø' OU, tar [93. Sírtmoos
Die kleine Kapelle St. Josef der Streusiedlung ist eine unbedeutende Anlage aus der ersten Hälfte des XIX. Jahrhunderts. let
Genfschach
Wenige Häuser, die sich am Südrand der Hauptstraße hinziehen, gegenüber, jenseits der Straße, die Kapelle zum heiligen Herzen Jesu, ein kleiner Bau von 1908.

Köfschach
Ausgedehnte Straßensiedlung. Die Kirche steht an der Vereinigung der ostwestlichen Gailtaler- und nordsüdlichen Plöckenstraße.
Die Pfarrkirche Unsere Liebe Frau wurde von Bartlmã Firtaler aus Innichen in den Jahren 1518 bis 1527 erbaut. (Von Firtaler stammen auch die Kirchen zu Laas und Luggau, s. d.)
Kirchenweihe am 3. Oktober 1542. Bis 1627 Filiale von St. Daniel. Im Jahre 1712 Einzug der Serviten von Luggau.
Der mächtige, 40m lange, 16m breite, innen 13m hohe Bau setzt sich aus einer dreischiffigen Halle, dem quadratischen Westturm mit Giebeln und achtseitigem Spitzhelm und dem
langgestreckten niedrigeren Chor, der in fünf Seiten des AchteckS schließt, zusammen. An der Nordseite des Chores lagert d 1 einfache barocke Kl os tergebä ude. Stre bepfeiler aus roten San steinquadern am ganzen Bau .Rei chpro fili ertes Westportal, 11, 11 b in der Erde steckendes Kielbogenportal in der Südwand. Spit bogige Fenster in Turm und Chor mit spätgotischem Maßwe' An der gleichen Wand großes Sonnenuhrgemalde aus dem ginnenden und gemaltes Vesperbild aus dem ausklingerId XVIII. Jahrhundert.

Das Innere der Kirche zerfällt in das vierjochige Lan ghatl mit breitem Mittelschiff und ungleich breiten Seitenschiffen till in den zweijochigen Chor, der die Maße des Mittelschiffes 1i Die interessanten Gewölbekonstruktionen des Langhauses sill (ähnlich wie in Laas) mit reichem dekorativen Stuckrippenw erlL überzogen und stammen aus der Zeit -um 1520. Die Mitt elschiffs gewölbe sitzen auf Pfeilern, denen Säulchen als Dienste vorgele sind. Ein Mittelpfeiler trägt ein Wappen mit der Jahrzahl 1527; In der Leibung ei nes Fens ters des li nken Seitenschiffs fin d sich ein Doppelwappen mit der Jahrzahl 1518. Das Ch orgew ölbC entbehrt der Rippen und zeigt dafür Malereien aus der zweit Hälfte des XIX. Jahrhunderts. Im linken Seitenschiff Grabste1
von 1524, im Chor Grabstein von 1667.
Die Einrichtung. ist zum Großteil spätbarock. Der Altar der Schmerzhaften Mutter Gottes und die Beichtstühle gehören dcr
18.Kötschacli,Pfarrkirche,Westansicht

20.Kötschach,Pfarrkirche,Ostansicht
19, Kötschach, Pfarrkirche, Gewölbe
21.Kötschach,Pfarrkirche,Kanzel
ersten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts an. Der imrechten Seit schiffstehendeAltarund die Orgelchorbrilstung stammen aus Mitte des XVIII. Jahrhunderts, die übrigen Seitenaltäre und Kanzel sind in der zweiten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts efl standen. DerHochaltargehörtderMitte des XIX.Jahrhunderts Die kleine Friedhofkapelle Mariä sieben Schmerzen wur Ki erbaut. 1896 erbaut.
P. Hauser, Kunstgeschichtl icheVorarbeitenzur Topographie vonNärpJa ten, Jahrb. d. Z.-K. 19u6, 28f. P
St.JohannNepomukimWalde
Das bescheidene Filialkirchlein St. Johann von Nepo11hh' steht allein im Walde. Es wurde 1720 an Stelle einer frühe Einsiedelei erbaut und am 27. Februar 1729 benediziert. Schiff und der in fünf Seiten des Achtecks gebildete Chor si ., von gleicher Höhe. Das Gewölbe ist in einer stumpfen Spi' tonne gebildet, in die spitze Stichkappen einschneiden. barocken Deckenmalereien sind stark restauriert. Altar von 17 mît reinem Akanthuswerk. Kreuzweg aus dem XVIII. Ja hundert. k
Straßendorf; am nördlichen Ausgang, im Friedhof, die mit 1' große, spätgotische Filialkirche zu den heiligen Aposteln. Sie ist ein 1510 bis 1535 entstandener Bau Bartlmä Firtalets aus Innichen (Vgl. Kötschach und Luggau.). Schon die VC1
22. Laas, Filialkirche, 1666
wendung roten Sandsteins für die Strebepfeiler, PortalFenstergewände läßt den im Innern derKirche genanntenErbaUct Barthel Firtaler, ahnen, An das Schiff m it re i chem westlichen Kielbogenporfal 11' j südlichem Seitenportal reiht sich der schmälere, niedrigere Chor, der in fünf Seiten des Achtecks schließt. An der Nordseite d&$ Chores erhebt sich der quadratische Turm mit schlankem SpitZ helm. An der Westseite zwei schräggestellte, zweimal abg es tuftC und am Chorschluß vier dreimal abgestufte, über fünfeckigei Grundriß aufgeführte Strebepfeiler. Alle Pfeiler reich profilier mit Fialenbekronungen über Kielbogengiebein. Außer den spat', 24 G v k n: u IV T E d

1J0tischen Ziergliedern zeigen sie aufgesetzte Köpfe und in den de 1ebeln die Wappen der Mandorff, Söll und Lodron. Das dSPitzbogige, reich gestaltete Südporfal trägt im Bogenscheitel ,ofdie Jahrzahl 1518. Jm Kielbogenfeld das Wappen der Lodron. saVAn der Südwand des Schiffes großes ChristophOrl1Sfresl0 der ..diersten Hälfte des XVI. Jahrhunderts an der Südwand des Chores Kruzjfu und Fegefeuerdarstellung (Wandmalerei dos XVII. cïr Jahrhunderts.). Von den drei zweiteiligen Fischblasea- und Drei-
Ipaßmaßwerkfenstern des Chores zeigt die innere Leibung des SÜdöstlichen Fensters ein Doppelschild mit den Wappen Mandorff s und Lcdrons, darunter die Jahrzahl 1510.

Das einschiffige Innere des Langhauses ist vierjochig. Die Gewölbe sitzen auf Wandpfeilern vorgelegten kapitellosen Dreiviertelsäulchen. Die in Trichterform aufgemauerten Gewölbekappen (eine für Firtaler charakteristische Konstruktion!) sind mit dem reichsten, überaus originellen Stuckrippenrankenwerk überzogen. Sechzehn an den Knotenpunkten sitzende bemalte Wappenschilde zeigen unter anderen die Familienwappen: Payer, Mandorff, Weißbriach, Khevenhüller, Gleinz und Rasegg, sowie die Landeswappen von Kärnten, Niederösterreich, Gradiska und Tirol. Triumphbogen spitzbogig. Das gleich konstruierte Chorgewölbe trägt reiches, strengeres Stcrnrippenwerk. Die an den Knotenpunkten der Rippen des zweijochigen Chorgewölbes sitzenden bemalten Wappenschilde enthalten die Familienwappen der
Dietrichstein, Lodron, Mandorff, Söll und die LandeswapP von Niederösterreich, Gradiska, Tirol sowie den kaiser11 Adler. An der Chornordwand gut gearbeitetes Sakramentsh chen aus rotem Sandstein. Die Fialenbekrönung abgeschla Die Leibung der Sakristeitür aus rotem Sandstein zeigt r1Ct spätgotisches Astwerk. An den Astendigungen sechzehn WapP tartschen, die den Stammbaum Mandorffs darstellen. Auch 'I
25.Laas,Kirche,Portal Ttc
26.Laas,Kirche,Südportal (jut r
Kanzelfuß ist mit Astwerk überzogen. Chor und SchiffsW g zeigen Spur en eins tig er Bemalung. Ueb'er dein Hochaltar Ai Inschrift: Meister partolomes fiertaler1516. Oestlich der Sakr 1 h4 tür (in neuester Zeit vandalisch übertünchtes) Wandgemälde: J-, j kniende Gest alt des Erbauers der Kirche mit der Inschri' Maister partholome fierthaier hat gemacht die Kirchen i5 Gegenüber der Sakristeitür ein die heilige Dreifaltigkeit darSt lendes Wandgemälde, darunter Stifterfiguren und Wappen, S eine auf Sigmundt von Khevenhüll zu Aichelberg und Kathar D von Gleincz Bezug nehmende Inschrift mit der Jahrzahl 5 jes Grabstätte: Baithasar Staudacher, 1568. vo
Die guten Schnitzfiguren des hi. Florian und des hi. GeO Ta am Hochaltar gehören dem Anfang des XVI. .Jahrhunderts 91, j

Desgleichen eine auf dem Orgelchor stehende Truhe mit interessanten spätgotischen Beschlagen. Ausgezeichneter Andreasaltar von 1655. Hochaltar vom Ende des XVII. Jahrhunderts, das :eO Tabernakel aus der zweiten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts.

Dem XVII. Jahrhundert gehören auch die Christus- und Ap 0r malereien an der Brüstung der Orgelempore an. Bartholo1D altar und Kanzel aus der Zeit um 1700.
Metallenes Vortragskreuz des XIV. Jahrhunderts mit KJtij0. fixus aus dem XII. Jahrhundert. 1a
P. Gruber, Die Ki rc he zu Laas in Kärnten, Mitt. d. Z.- K. j P. Hauser, Kuns tgeschi chtli che Vorarbeiten zur Topographie von tec Jahrb. d. Z.-K. 1906, 27. - Mitt. d. Z.-K. IX, 118 XV, 76. (Leuchter) Ler
Ansehnlicher Straßenmarkt.
Die 1466 zuerst genannte Pfarrkirche Sí. Markus ist 111 Anlage romanisch und wurde in spätgotischer Zeit Ufld XIX. Jahrhundert umgebaut. Chor und Schiff sind gleich und breit. Im Osten sind der romanische Turm mit Spi€zh eine Kapelle, der Aufgang zum Orgelchor und ein Nebej1 angebaut, im Norden schließt sich an das Schiff ein barOf, Erweiterungsbau un d di e Sakristei mit darüberliegendeni torium an. An der Kirchenmauer die Jahrzahl 1514 und t11 der Tünche der äußeren Südwand ein großer, künstlerisch voller Freskenzyklus der Mitte des XVI. Jahrhunderts. All Südwand des Turms teilweise freigelegte giotteske Heiligenh3 1 figuren aus der Zeit um 1340. In den ursprünglich nach Qs , gerichteten Chor wurde später der Eingang gebrochen, wäh1 im Westen der jetzige Chor angelegt wurde. Die spitzbogig' Fenster zeigen noch Reste von Maßwerk.
Das Innere des 26.5m. langen und 9m breiten Baues is t Schiff mit reichem Netzgewölb e überwölbt. Die Rippen si tz auf Diensten, die den eingezogenen Strebepfeilern vorgelegt Durch sie wird das Schiff in drei Joche gefeilt. In den qua" tischen Schlußsteinen sind die Brustbilder von Heiligen (Christ Bischöfe, König, Katharina, Margarete) gegeben. Der bar°. L: Erweiterungsbau zeigt gratige Kreuzgewölbe. Der in fünf seitt des Achtecks schließende Chor ist in seiner heutigen Ers°' flung 1744 errichtet worden. Das Chorgewölbe bildet eine fia tonne, in die Stichkappen einschneiden. Bemerkenswerte GrEII steine der Familien Frohmüller, Khrall 1615, Staudach Weidenburg. deL
Während die seitlichen Nebenaltäre noch dem XVII. hundert angehören - der linke der Mitte des JahrhundCauL der rechte der zweiten Hälfte des Jahrhunderts -, stammt d bui Hochaltar mit Rocaillenornamentik aus der Mitte desXVIII.Jai hu hunderts. Das Dreifaltigkeitsbjld im Hochaltaraufsatz ist Rokokogemalde, das Haupfbild hingegen stammt aus der M1 1th des XIX. Jahrhunderts. Der gut gearbeitete Altar im barock el

po stteth1flgSbau ist ein Werk des beginnenden XV III. Jahriacderts. Sei n Altarbild stamm t aus dem XIX. Jahrhundert. der ersten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts sind auch der gleichen Anbau stehende Beichtstuhl, dessen Bekrönung die 101zfigur des guten Hirten bildet, und ein Glasschrein mit der jiastik der Mutter Gottes mit dem Kind entstanden. Das Taufund ein die Krönung Mariä darstellendes Oe1 r) fl1älde stammen aus der Mitte des XVIII., die Kanzel aus Ler Zweiten Hälfte des XIX. Jahrhunderts.
o gt we Ii iba1 11re • Ciff l
Die Friedho/kapelle St. Maria ist ein einfacher Bau des ?la XVIII. Jahrhunderts. Versammlungsraum und Chor bilden eine ;raEinheit. Die Anlage ist in drei Seiten des Achtecks geschlossen. tiC In einem Glasschrein eine Marienstatue mit Kind, Mitte des XVIII. Jahrhunderts.
Jal1 Das stattliche Haus Nr. 45 neben der Pfarrkirche stammt tortaus dem XVI.Jahrhundert. An der Ost- und Südwand reizvolle 'bunte Rahmenmalereien aus der ersten Hälfte des XVIII.JahrTahunderfs um Portal und Fenster. elt Im Süden von Mauthen, am Berghang, die kleine Filial4it zke kirche María Schnee, 1712 als Wallfahrtskirche erbaut.

Der einfache Bau besteht aus dem niederen, polygonal schiossenen Chor, de m Schiff un d dem hölzernen Dadlrej:ip mit geschweiftem Empireheim von 1843.
Das flach gedeckte Innere ist mit einem Deckengemälde Christoph Brandstätter 1844 geschmückt.
Zwei Seitenaltäre (mit guten Bildern) um 1700, Hocha ei aus der Mitte des XVIII. Jahrhun derts. Gnadenbild In Z01.ck rahmen mit Spätrokokoaufsatz um 1780. tait
F.G.Hann,Neu e Beiträge zur Kunsttopographie des Gall Carinthia1,1892,194. .hr(
Uralter Uebergang nach Italien. Der Bestand und Ve%th der Römerstraße ist noch deu tli ch zu ver folgen. Die aus XIII. Jahrhundert stammende, 1326 genannte kleine Elisaben i J[ kirche, bereits vor 1914 in Verfall begriffen, wurde m Tcen kriege gänzlich zerstört. An der Nordwand befand sich großes Christophorus-Fresko des XIV. Jahrhunderts.
33.Plöckenpass,ehemaligeSt.-Elisabeth-Kirche
Die gotischen Holszstatuen des IV. und XV. Jahrhunderts v v ein Schnitzreljef des frühen XVI. Jahrhunderts sind verkom 1
F.G.Hann, NeueBeiträgezurKunsttopographiedesGa11ti Carinthia1,18921t5. P.Hauser,BerichtÜberdieElisabethkircbe.btt derPlöcken(mit4Abb.),Mitt.d.Z.-X. 2 1906,Beilage,8f. - Kuns tge scbiC4ihr licheVorarbeitenzurTopographi e von Kärn ten, Jahr b. d. Z.- K. 1906,10, da
Würm[ach
Langgestreckter Ort in der Wiesenlandschaft am Gailufer.

lid reC11t gäl
al Die Pfarrkirche St.Lambert and Georg wurde 1562 vom irei•.i tter Hans Wejllandt erbaut. Der kleine spätgotische, kreuzBau ist in Chor und Schiff gleich hoch und : reit. Die Restaurierung von 1843 hat ihn wesentlich verändert. as Schiff wurde um ein Joch gegen Westen erweitert. Ueber ha1 esem Joch sitzt der Turm. Der Chor macht den Eindruck Zo•eItgehend er Renovierung. Er schließt in fünf Seiten des Acht.cks Wapp en gra bstei n (Abb. 37). des Hans Weiland zu Weildegg Li1ta 1Y 1582). Die gesamte Einrichtung Ist neugotisch. Die Kapelle St. Anna wurde 1475 erbaut, 1924 wurde an hrer Stelle eine bescheidene Wegkapelle errichtet. Schloß Weildegg (Waldegg) Ist ein stattliches Renaissance ,rla ,chIoß das Hans Weiland zu Weildegg in der zweiten Hälfte ddes XVI. Jahrhunderts errichtete. Vier runde Ecktürme und •bAti der Ostseite Steinportal, darüber gekuppeltes Ren aissance fens
JDas Schloß Weidenburg ist ein schmuckloser Zweckbau des 111XVhh1. Jahrhunderts, der, heute verwaist, ehedem die alte, am EtÑahinter1iegenden Berghang bestandene Feste (Raine WeidenLO 1bnrg) ablöste, die 1264 zum ersten Male genannt wird, aber biChujhtem baulichenCharakter nach wesentlich früher entstanden sein Odürfte. An den massigen, mehrstöckigen Turm schloß sich gegen Norden das einstöckige Hauptgebäude an, das durch die westliche Einfahrt, die direkt in die gewölbte Vorhalle führte, zutegänglich war. Aus der Vorhalle führte dic Stiege in die heute

37. Würmiach, Grabstein 1582
38. Die alte Weidenburg
fast, völlig verschwundenen Wohnräume des ersten Stockes. Osten der kleine, mehrfach abgestürzte Zwinger. Go, F. X. Kohia, Die Weidenburg, Furs Kärntner Heim, 1927, Nr. E. Zenegq-Scharffe ns te jn ,Schl oßWeildegg zu Würmlachj. G., Kärntner Heim, 1928, Nr. 8. Sch
Die 1657 erbaute Maria-Loretto-Kapelle Ist ein kleiner J ecl .'Inn facher Bau über rechteckig em Grundriß. An der Westseite ?deii zerner Dachreiter. Das Innere I st m it einer Tonne überwölbell der Chorraum vom Versammlungsraum nur durch ein gitter getrennt. Die Gnadenstatue wie die Verkündigungsgr1iP at stammen aus dem ausklingenden XVII. Jahrhundert. Der großiL Teil der Altarausstattung und die hölzernen Wandleuchter ,hören in die Zeit um 1700. Pe, Das Schloß Ist ein wuchtiger dreigeschossiger Vierkallte des XVI. Jahrhunderts. (Abb. 36). ner
Höfling T11
Streusiedlung. Inmitten die kleine Kapelle zum Jieílí!1C 111 Kreuz aus dem Jahre 1826.

DanielimObergailtal
Mittelgroßes Straßendorf, hart an der Hauptstraße dieKirche. 01e 30 Meter lange, 10 Meter breite Pfarrkirche St.Daniel )st e111 schlichter , massig wirkender Bau aus dem letzten Vierdes XV. Jahrhunderts. Das Presbyterium Ist schmal und liedrig. Es schließt in fünf Seiten des Achtecks und ist mit le ine'ich de dreieckigen Strebepfeilern versehen. Im Norden erhebt rmassige, scheinbar noch romanische Turm der älteren ( irch über quadratischem Grundriß. Barocker Helm. An der OtS uds.eite Sakristei. Chorfenster spitzbogig . Einfach profilierSPitzbogjg Portal. An der Tür spätgotis che Beschläge. Im 1erJochig en Lang haus St erngew ölb e auf Konsolen oderWandp feiVorgelegten Run ddiens ten . Chor. In das schneiden Stichkappen ein. Deckenmalereien vom flde des XVIII . Jahrhun derts, ebenso die Stuckumrahmungen er Fenster.
Taufbecken aus der zweiten Hälfte des XVII. Jahrhunderts. Oelgernjjj (Daniel in der Lö wengrube) aus dem XVIII.Jahr- jundert. Die Einrichtung sonst neu.
In der Friedhofmauer Römerstein ACUTO.
.'. G.H ann, Noue Be itr äge zur Kunsttopographi e dosGailtalos, arinthiaI,1892,196. P.Hauser,jun stgeschichtlid1 0 Vorarbe iten zur 10PoraphIVonKärnten,Jahrb.d.Z. -K.1906,8.
Straßendorf, im Westen die Kapell e M ar i a Hilf , ein kl einer schmuckloser Bau. Chor und Schiff Voneinander nicht getrennt. Der Bau schließt in drei eiten des Achtecks. Die Fenster ru ndbogig, die Eingangstür rechteckig Ucber der Eingangsseite hölzerner Dachreiter. Das honnere flach gedeckt. Der Altar (Gemälde: Maria mit Kind, in , 5lbden Wolken Heilige, über dem Ganzen Gott Vater) Ist knapp 1vor 1700 entstanden.
Die RuIne Goldenstein, im XV. Jahrhundert Sitz eines .f3tLandgeri8 ist stark verfallen. Quadratischer Berchfrit.
Größere Straßensiedlung. Im Westen des Ortes die Kirche. Die Filialkirche St. Nikolaus Ist ein einfacher Bau, in seiner heutigen Anlage aus der zweiten Hälfte des XVII. Jahrhunderts
An das Langhaus schließt sich der niedrigere und schmälere Chor, der in fünf Seiten des Achtecks geschlossen Ist. Nörd-

lich vom Schiffe steht der Turm mit Spitzhelm. Die FeI15ÇTo rundbogig, das Portalgewände rechteckig. Flachtonnengewölbe Sch Stichkappen in Schiff und Chor.
Hochaltar aus der zweiten Hälfte des XVII. Jahrhundl er mit Mittelbild aus dem beginnenden XVIII. Jahrhundert. 1ha1 Jesu-Altar um 1700. Oe: Alle Altäre stark restauriert. Jr( K. Lind, Notizen über Denkmale in Kärnten, Mitt. d. Z.-K. N. F. 1883, CXXXII. mit
Kleine Straßensiedlung. Im Osten, abseits der Häuser 4s Kapelle St. Chrysant und Florian vom Ende des XIX. Jwe hunderts. Neugotischer Altar. r n
Um
gin
Siedlung mit Straßendorfcharakter, im Süden die KaPehi AC Beim Casuttenacker wurden 1868 römische Baureste ein Mosaikboden aufgedeckt. hu
Einfache Kapelle zu Unserer Lieben Frau von 1832. gewölbte Bau schließt in fünf Seiten des Achtecks. Cari L<irc
Ansehnliches Straßendorf, abseitig im Süden die allC 1 stehende Kirche'. I
1206 wird der Ort als Grauendorf zum ersten Male evor , wähnt, 1232 bis 1240 als Grevendorf de Chunradus genan0tha1] Die Pfarrkirche St. Michael (Pfarre 1296 erwähnt) Ist CDie einfacher spätgotischer Bau. Chor und Schiff sind gleich lio 9len zwischen beide n ra gt der mit ei-nem barock geschweiften HeT11S abgeschlossene Turm auf. Der stark restaurierte Chor sch11C in fünf Seiten des Achtecks, Strebepfeiler verstärken die Gewölbeauflager dienenden Mauerpfeiler. An die Nordwand sC Chor und Turm ist die Sakristei, an die Südwand von TUj und Schiff eine Kapelle des XVII. Jahrhunderts angebaut. Ch fenster und Portal sind spitzbogig. An der Porfaiwand ein datiertes Wandgemälde (St. Michael).
Das Innere der Kirche ist einschiffig und ne tzr ippen geW0tj 0 Das Sterngewölbe des Turmjochs ruht auf Konsolen, die weise als Menschenköpfe gebildet sind. Das Netzrippengew°'pho des Chores liegt au fkapit ell osen Di ens ten au f, die Wandpfe1ldie vorgelegt sind. Das Gewölbe der Seitenkapelle ist eine f13 für tonne mit Gurt und Stichkappen.

Hinter der Holzverschalung des inneren Chorabschlusses her orragfl5 gotisches Fresko des Jüngsten Gerichtes, laut InSchrift 1414 entstanden.
c1c Taufbecken aus der ersten Hälfte: des XVI. Jahrhunderts'
He derinteressante Deckel um 1700. Aus dem XVII. Jahrhundert haben sich Reste eines Fastentuches erhalten, die Christus am erg, die Geißelung, die Dorn enkrönung, Christus unter der ,Kreuze F. slast zusammenbrechend und die Kreuzigung darstellen.
Mari aus dem Ende des XVII. Jahrhunderts. Reich knit figürlichen Darstellungen (Evangelisten an der Brüstung, hristu s als guter Hirt an der Rückwand) geschmückte Kanzel 4VOn ca. 1710. Stark erneuerter Hochaltar m it guten Bildern
r aUs der Mitte des Xviii. Jahrhunderts. Ebenso sind die Wegbil der Sowie zwei weitere, in der Kirche hängende Gemälde 1111 m XVIII. Jahrhundert entstanden. Altar der Freundschaft Christi »ul 1800.
j Die Kapelle zum leidenden Erlöser stammt aus dem Beginn des XVIII . Jahrhun derts. Si e schli eßt in drei Seiten des PAchtecks und ist mit einer Flachtonne, in die Stichkappen einschneiden, überwölbt Die Ausmalung stammt aus demXIX.Jahrp1hundert. Altar vom Beginn des XVIII. Jahrhunderts.
F. G. Hann Neue Beiträge zur Kuns tt opographie des Gailtales, Carinthia ' i, 1892, '195. - Zwei Weltgerichtsbilder auf Wandmalereien in Kirch en des oberen Gailtales, Carinthia I, 1893, 1.
jj6iSt. HelenaamWieserberg
Die kleine Filialkirche steht hoch über dem Tal einsam auf evorsprjflgfl waldigen Bergkegel. Der Bau besteht aus Schiff, L0th a1bkreisformiger Apsis und südlichem Turm mit Satteldach. CDie Anlage reicht offensichtlich in romanische Zeit zurück. Von 1iofen beiden Fenstern der Apsis ist nur eines ursprünglich roma-lelhisch, das andere, spitzbogige, mit Maßwerk, ist gotisch.
LVC
Çti ;li°
39. St. Helena am Wieserberg, 1:666 I
..1 An der Südwand des Schiffes außen romanisches Christot e h0 5ko, das durch den späteren Turmzubau verdeckt .11wurde. Daneben an der freibleibenden Mauer ein zweites Christoilef das J≥enaissancecharakter hat. Dadurch scheint addie Erbauung des Turmes für das ausklingende XV., eher noch für das XVii. Jahrhundert festgelegt.

Das Innere ist flach gedeckt, die Apsis gewölbt und mit Ffe ken geschmückt, die der Mitte des XII. Jahrhunderts entSt men. Sie sind in einem stark byzantinisierenden und male schen Stil gehalten und gehen weniger mit Schöpfungen salzburgischen Kreises (Friesach, Romanuskapelle, um 11 Maria Wörth, Winterkirche, um 1160) als mit tirolischen ‚ ken der Monumentalmalerei (Burgeis, Hocheppan) zusan10' An der Apsiskuppel der thronende Christus in der Mand0t umgeben von den Evangelistensymbolen. In der Rundung unter die stehenden Apostel. An der Leibung des Trivalf bogens Heiligenbrustbilder. An der Triumphbogenwand Spt' weiterer figuraler Darstellungen und von Ornamenten.
40.St.Helena am Wieserberg,Aeußeres 41.St.HelenaamWieserberg, roman
Hochaltar und linker Seitenaltar aus dem spät 7 XVII. Jahrhundert, Kanzel von 1682. Rechter Seitenaltar dem XIX. Jahrhundert. Die Schnitzstatue eines Heiligen Krone und Kreuz aus dem beginnenden XVI. Jahrhundert' der Mensa Grabplatte um 1500. Vor dem Hochaltar hölz Rosenkranz aus dem XVII. Jahrhundert. it P.Hauser,KunstgeschichtlicheVorarbeitenzurTopographie e li Kärnten,Jahrb.d.Z.-K.1906,32. - P.Gruber,DieKirchest. ø amWieserberg,DeutschesVaterland,1022.



Die kleine Kapelle zur heiligen Dreifaltigkeit hat halbrt1 Apsis. Sie stammt aus dem Ende des XVII. Jahrhunderts. ? dieser Zeit auch der Hauptaltar, der Nebenaltar sowie e1 Madonnenstatue mit dem Kind.
Die Herz-Jesu-Kapelle ist ein Bau jüngsten Datums.
Kleines Haufendorf in der rechtsseitigen Gailtalnieder mit kleiner
Kapelle zum heiligen Kreuz am Militärfriedhof von 10
Kleine Siedlung längs eines Karrenweges, im Osten Filicilkirche St. Andreas, ein kleiner, nach Hauser roms scher Zweckbau. Halbrunde Aps is, ei nfaches Schiff über reu eckigem Grundriß. Hölzerner Dachreiter.
P. FI auser, Kunstgeschichtliche Vorarbeiten zur Topographie . Kärnten, Jahrb. d. Z.-K. 1906, 9.
Vikar 1375 erwähnt.
Die jetzige bescheidene Pfarrkirche St. Peter und Paul Wtl fl 1849 erbaut. Hübsche Spätempirekanzel.
Die Filialkirche St. Anastasia ist ein einfacher Bau ini radem Chorschluß. Im Westen hölzerner Dachreiter und Vorha 1
Im flach gedeckten Innern ein Altar des aus kli ngefldC XVII. Jahrhunderts.
Die Gründung de r Ki rche er fol gte durch das Schlo ß Scfi , ° J berg, das he ute Gutshofi st un d aus dem XVIII. Jahrhun d stammt.
Am Westende des Ortes charakteristischer gemauerter ßil stock mit spätgotischen Malereien in den vier Seitennischen: ' derWestwand MariäVerkündigung, in der Nische die Heiligel Achatius, Katharina und Leonhard; in der Südnische Kret gungsgruppe; in der Ostnische Maria mit Kind auf der M01 sichel; an der Nordwand der heilige Christoph. Die Malerel stammen aus der Frühzeit des XVI. Jahrhunderts.

Straßendorf am rechten Gailufer. Um 1O39 eine genannt. Die jetzige, 1562 errichtete Pfarrkirche St. Joh. BaP' ist in Chor und Schiff gleich hoch und breit, trägt im Weste einen Dachreiter und besitzt an der Südseite des in fünf Seit" . ,er ; des Achtecks schließenden Chores den Sakristeianbau. Fen5f und Eingangstor spitzbogig. Das Innere dreijochig und mit gr1 gen Kreuzgewölben gewölbt. Di e Gra te der Gew ölb e si n dbet0 und ruhen auf Diensten, die Li senen vorgelegt si nd. Der Tri uWP bogen ist flachbogig. An der südli chen Ch orwan d verblaß Freskenspuren, die aus der Entstehu ngsze it der Ki rche sta11 men dürften. Stark restaurierte r Hau ptalt ar vom En de . XVII. Jahrhunderts; da s Bild i st neu .M oderner Seit ena ltar Bild (St. Katharina) aus der zweite n Hälfte des XVIII. Ja hunderts. Taufbecken und Kanzel aus der zwe it en Hälft e d XVIII. Jahrhunderts. til
P. Gr öber, Das Wandgemälde der Ki rche i n Stran i g,Ost. MonatiC f. d. öff.Baudienst,1918,507.
Größere Straßensiedlung. Die Pfarrkirche St. Martín (Pfarre 1296 erwähnt) wurde toi 1508 erbaut. Im XVIII. Jahrhundert wurde die Kirche umgebaut. Der Chor ist schmäler und niedriger als das ScIhlJ und schließt in fünf Seiten des Acht ecks.An der Süd se it e dj Chores die Sakristei, an der Nordwand des Schiffes der Tu wm
am L' L
48. lKirchbach,Pfarrkirche,1:666


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der heilige Martin zu Pferd, von Engeln bekrönt, unten Bettler; links und rechts in gemalten Rund- und Kielbog9 architekturen die Heiligen Achatius, Ursula, Johannes d. T. t' Rochus. Am südwestlichen Portal nicht unbedeutende Fresh um 1700, Pieta und Heilige.
Am Pfarrhof (1573) und am Hause N:- 12 (erste Hälfte XVIII. Jahrhunderts) interessante gemalte Sonnenuhren. dem Portal des reizvoll stuckierten Hauses Nr. 19 mälde aus de m letzten Dritteldes XVI II. Jahrhunderts: t Herr und die beiden jünger.
H. Petsehnig, Tjeber das Gailtali n Kärn ten, Mi tt. d. Z.- K. IX, iS 114, Jahrb. d. Z--K. 1004, 242, 246. - P. GruiUber t Kirche mît Frie portal zu Kirchb ac h a.d. G., W ochenschr. f. d. öff. Baudienst, XV, 1 820 (mit 2Tafeln).
Die Kapelle S. Nikolaus ist ein kleiner, in drei Seiten Achtecks geschlossener Bau mit westlichem hölzernen DachrC1
Der flach gedeckte Innenraum ist modern eingerichtet
Die am Westende der Siedlung leicht erhöht gelegene P testanlische Pfarrkirche ist ein neugotischer Bau von guten hältnissen, 1903 auf den Grundmauern eines Toleranzbethal von 1782 errichtet. Sakristeiturm im Norden, 1848.
Wekfegg
Straßensiedlung.
Die Pfarrkirche St. Chomas ist ein kleiner barocker bei dem das Schiff höher und breiter angelegt ist als Chor. Der verhältnismäßig langgestreckte Chor schließt in Seiten des Achtecks. An seiner Nordwand steht der Turin achtseifigem Zeltdach. An der Ostwand des Turmes die SJf stei. Das Inn ere i stfl achtonnengew öib t mit Stichkappen. L' Fensteröffnungen zeigen Dreipässe. An den Wänden und der Decke Malereien aus dem Ende des XVIII. JahrhundCi Stark restaurierter Hochaltar aus der zweiten Hälfte ' XVII. Jahrhunderts. Altarbild um 1700. Taufbecken um já bis 1690.
Zwei Seitenaltäre aus der zweiten Hälfte des XVII. j hunderts. Kanzel um 1700. An der einfachen Orgel die lf schrift: Kaiser Ferdinand I.

51.und52.Kirchbach,Freskenum1480amFriedhofportal
Größeres Haufendorf, inmitten die Pfarrkirche St. Andreas aus der Zeit um 1500. (1342 1 bereits eine Kirche zu St. Markus in Rattendorf genannt.) Chor, der in fünf Seiten des Achtecks schließt, ist langgestre g1 und niederer als das Schiff. An der Nordwand des Chores e r hebt sich der Turm mit achtseitigem Spitzhelm. Westl 1C1 A r Kielbogenpertal. Sonst ist der Bau leider stark verrestaur1C
Das 31 Meter lange und 10.5 Meter breite Innere der Ist im Schiff vierjochig und mit einem Tonnengewölbe, in Stichkappen einschneiden, ge w ölbt. Der gl ei chgew ölbt e Chor mit spielerischen Rippen mit runden Wappenschlußsteinen zogen. Alle Rippen des in Tuffstein durchgeführten Kirc11 gewölbes sind dekorativ. Die Bemalung ist neu. Die I≥ipP setzen an Dreiviertel-Säulchen, die schwachen Lisenen vOr legt und kapitellos sind, an und ruhen bloß in den Ecken Tragsteinen.
Die Altäre (Hochaltar, Katharinenaltar, MarIenaltar) zwischen dem Ende des XVII. Jahrhunderts und der Zeit 1730 entstanden, aber durch Restaurierung sehr stark ernet
Die Kapelle am Kleinberge istein um 1900 entstandeil kleiner Bau.

rrõhAnsehnliches Straßendorf, inmitten die i5 Pfarrkirche St.Georg aus dem XV.Jahrhundert. Der 23 Meter l i ange und 7Meter breite Bau besteht aus dem 1anggestreckten rccif f mit alter, ejsenbeschlagenet Eingangstür (um 1500) und ergleichbreitem Chor, der geradlinig schließt und über dem sich 11ieter michtige Turm m it achtseitigem Spitzhelm ( 1780 ) erhebt. riefht der Nordwand des Chores die Sakristei, an der Nordwand des Chiffes eine in fünf Achteckseiten schließende, moderne KaPelle Und an der Westseite eine in Kirchenbreite angelegte Vor"alle. Fenster- und Türleibungen modernisiert.
LDas Innere des fünfjochigen Schiffes ist mit einer Tonne, .)i 1fl die Stichkappen einschneiden, überwölbt, das Gewölbe mit /Netzrippen (runde Schlußsteine) überzogen. Die Rippen sitzen auf runden Wanddiensten. Der Triumphbogen ist modernisiert. -nl ursprüngli ch gleich gewölbten und ausgestalteten Chor sind !die Rippe n abgeschlagen, um einem unbedeutenden Deckenj ge'nälde Platz zu machen.
Zwei spätbarocke Seitenaltäre (mitBildern),derlinke um 1700, r der rechte um 1725, hübsche Rokoko-Kanzel aus der Mitte des 18. Jahrh. )ebenso die einfachen Betstühle.Hochaltar (mitBild) von1858.

Südlich von Tröpolach, einsam in Waldeshöhe, die Fí11 kirche St. Leonhard, ein mittelgroßer Bau aus dem Ende XV. Jahrhunderts. Er besteht aus dem langgestreckten, schniaj Chor, der in fünf Seiten des Achtecks schließt, dem breitC1 aber gleich hohen Schiff und dem hölzernen Dachreiter. An Nordwand außen Christophorus-Fresko aus der Zeit um 1-" I *. - m Chor Netzrippengewolbe mit Schiußsteinen. Die PiPP sitzen auf Dreiviertel-Säulchen mit einfachen Kapitellen, Wandpfeilern vorgelegt sind. Die Fenster sind bis auf eines ¿ der Nordwand, das rechteckige Leibung hat, spitzbogig " r Kleeblattbogen oder Fischblasenmaßwerk Triumphbogen Portal spitzbogig. Die flache Schiffsdecke wird von einer 1111 leren Holzsäule mit Sattelholz gestützt und ist mit interessa1: patronierten Mustern (Monstranz, Tiere, Ornamente) ben" die mit denen der Vorhalle der Kirche in Radnig üb ere ins ti m I11C
Außer dieser wertvollen, volkstümlichen gotischen Deck ) malerei befindet si ch i n der Kape ll e ein Flügelaltar aus Zeit um 1500 mit der künstlerisch sehr beachtenswerten schnitzten Schreinstatue des heiligen Leonhard und zwölf malten Heiligen auf den Flügeln. An der Predella Stiftergenl** ld 1 Seitenaltar von 1632. Hochaltar und Kanzel aus der crS Hälfte des XVIII. Jahrhunderts. il e
Im Chor hängt ein Oelbild, den heiligen Georg darstellCfl aus der Mitte des XVIII. Jahrhunderts.
F. F. Hann, Die Kirche in St. Leonhard in der Schlanitzen. Carintb' 1892, 174. P. Hauser, Kunstgeschichtliche Vorarbeiten zur TopograP von Kärnten, Jahrb. d. Z.-K. 1906, 8. - K. Lind, Notizen über Denk' in Kärnten, Mitt. d. Z-K. N. F. IX, 1883, CXXXI.
Watschig
Kleine Ortschaft am rechten Gailufer.
Die Kapelle Maria Hilf ist neugotisch-modern. Altar " 1680, stark renoviert.
Die protestantische Pfarrkirche (Mutterpfarre des.mittlet*C Gailtales) ist ein schmuckloses kleines Bethaus neueren Datt1
Wenige Häuser, im Süden die kleine Filialkirche St. Nikui laus. Sie reicht in spätgotische Zeit zurück. Der Chor ist schrflaK eli und niedriger als das Schiff und enthält im Osten noch e4hu spitzbogiges Fenster mit Kleeblattbogen. Im Westen hölzer1 de Dachreiter. Das Westportal ist, wie die Mehrzahl der FenSte ra] rundbogig. Die alte Tür (um 1500) führt in das flachgcded In Innere. SPitzbogger Triumphbogen, gratgewolbter Chor, der

61. Schlanitzen Flügelaltar um 1500
62. Schlanitzefl, Flügelaltar um 1500 kfünf Seiten des Achtecks schließt. Auf dem Hochaltar (um 1700) al eine gutgearbeitete Nikolausstafue aus dem Ende des XV. Jahre1hunderts Der gl ei chen Zeit gehö rtder Flügelalt arschrein an, . der . eine Madonnenstatue enthält und in die spätbarocke Urnte rahmung (XVIII. Jahrhundert) des Seitenaltars eingebaut ist. InderTriumphbogenöffnung interessanter geschnitzter Rosenkranz.

Mífschíg
Kleinere Ortschaft mit kleiner, stark renovierter PfarrkiL St. Magdalena. Der Chor Ist ni edrig er un d schm äl er al s Schiff und schließt in fünf Seiten des Achtecks. An die Nor wand des Presbyteriums ist die Sakristei angebaut. Fenster Westportal viereckig. Hölzerner Dachreiter. Das Innere flel gedeckt, der Triumphbogen rundbogig, der Chor gewölbt. Chorgewölbe schneiden Stichkappen ein, deren Grate auf solen sitzen. Am Triumphbogen ein Abendmahlfresko aus ersten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts, jedoch renoviert. H° altar aus dem Ende des XIX. Jahrhunderts mit Formen der zweiten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts. Kanzel vom ' fang des XVIII. Jahrhunderts, ebenso das Taufbecken.
ii Kühweg
Straßendorf. Die kleine Filialkirche St. Athanasias abSC 1Ç* südlich der Straße.
Gotischer, in fünf Seiten des Achtecks geschlossener, 1C tUC4 rippengewölbter Chor, barockes, flach gede ckt es Schiff, wes tl1) Vorhalle, Dachreiter. Sonnenuhrgemälde aus der Mitte XVIII. Jahrhunderts. An der Schiffsdecke Gemälde von 1 77 der heilige Athanasius in einer Landschaft mit Darstellung " Burg Malenthein (1317 genannt, um 1500 erweitert, heute g verfallen).
Altäre und Kanzel sind hübsche Arbeiten aus dem frtih XVIII. Jahrhundert.
F.G.Hann,BeiträgezurKunsttopographieKärntens,Carintb1 1895,126. - DasehemaligeSchloßMalenteinobHermagor,FürsKarl1'jt Heim1928,Nr.7.
Zum Teil Haufen-, zum Teil Straßensiedlung, i.nmittefl di kleine Filialkirche St. Martín. Sie ist bereits 1480 erWa Chor und Schiff sind gleich hoch und nahezu gleich breit. ' Presbyterium schließt in fünf Seiten des Achtecks. An die Nor wand des Chores ist die Sakristei angebaut. Hölzerner Dachre1 j Fenster und einfach profiliertes Portal sind spitzbogig. An " 'r Südwand des Schiffes ein gutes Fresko (Christophorus) a der ersten Hälfte des XVI. Jahrhunderts. Das Innere des Scb'l fes flach gedeckt. Der sterngewölbte Chor •zweijochig. lin wölbe achtseitige Schlußsteine, die Rippen auf einfachen solen. Im barocken Hochaltar vom Ende des XVII. Jabr1 i derts eine spätgotische, gute Martinssfatue (Holz) aus beginnenden XVI.Jahrhundert. Kanzel vomEnde des XVII. Jo


Möderndorf, Flügelaltar um 1510
hunderts. Zwei Flügelaltäre aus dem Anfang des XVI. hunderts. Der linke trägt im Aufsatz zwei reizvolle Eng statuen und zeigt auf den Flügeln und auf der Predella WCI volle Gemälde des Englischen Grußes, von vier Heiligen 1 der vier Kirchenväter (Predella). Richtung: Nordtirol und Sch' li ben. Der rechte Altar trägt auf den Flügeln etwas derb Malereien: die Heiligen Petrus und Johannes d. T. (auf G0i1 grund), und Sebastian und Rochus, auf der Predella die Heu gen Barbara, Katharina und Margareta. Bemerkenswerte FigU 1 gruppe (Heilige Familie, Gott Vater und Heiliger Geist) um 1 75

67. Mödeindorf, Filialkirche, Flügelaltar um 1510
Das Schloß ist ein wuchtiger Bau desXVI. Jahrhunderts. Aeine den Engelsturz darstellende Wandmalerei des XVIII. Jahrh. J In den Zimmern zwei gute Oefen des XVI. JahrhundC Ueber dem Portal des Nebengebäudes befindet sich Wappen der Fürsten Porcia.
F.G.Hann,BeitrügezurKunsttopographieKärntens, Carinthial, 189 , 52
Die Filialkjrche St.Urban ist ein kleines spatgotIsches Berg kirchlein Chor und Schiff sind gleich hoch und breit. Das H - resbyterium schließt in fünf .Seiten des Achtecks. Das Innere des Schiffes ist flach gedeckt, der Fjjnfachtelchor rippengewölbt. Die Ripp en ruhen auf Konsolen. Der Chor ist mit den Bildern der Evangelisten und Apostel sowie mit Blumen- und Bandornamentik geschmückt. Auf diese Ausmalung dürfte die an Clet Innenseite des Triumphbogens angebrachte Jahreszahl 1732 Bezug nehmen. Einfacher Hochaltar um 1700. Der von Hann erwähnte Flügelaltar verschwunden. 1895 153 Hann. Beiträge zur Kunsttopographie Kärntens,CarinthiaJ, K. Lind Notizen über Denkmale in Kärnten, mitt. d.Z.-K. N. P.ix, xxv
Hermagor
Die Stadt Hermagor Ist der Hauptort des Gailtales. Als typische Straßensiedlung zieht sie sich längs der Gitschfalstraße, an der sich auch die Kirche erhebt, hin und nimmt knapp

VOt dem östlichen Ende zwei Nebenketten von Häuserreihen auf, die der Hauptstraße und der Straße von Egg folgen. Erste urkundliche Erwähnung 1267/68.
Die katholische Pfarrkirche St. Hermagoras und Fortunat wurde wahrscheinlich 1484 von Baithasar von Weißbriach ge9tÜndet.Sie ist eine mittelgroße spätgotische dreischiffige Halle
li 40
mit einem in fünf Seiten des Achtecks schließenden Chor, sÜ licher gotischer Kapelle und nördlichem Spitzhelmturm. Das Ganze, namentlich außen, höchst unglücklich renoviert. Spit bogige Fenster. Ueber dem spitzbogigen Westportal Christ 0 phorus-Figur aus der Zeit um 1500.
Das 32.9 Meter lange und 18 Meter breite Innere besieh t aus dem dreischiffigen vierjochigen Hallenschiff, dem in drückten Dimensionen aufgeführten zweijochigen Chor und der1 südlichen Kapelle. Reiche Netzgewölbe in der Halle auf ac11t seitigen Pfeilern, an denen die Rippen verlaufen. An den Wa1 den sitzen sie auf Konsolen. Quadratische Pseudoschlußstei' Im Chor Kreuzrippengewölbe. Hier runde 5ch1uf3ste1nc. Die SÜ& kapelle hat Sterngewölbe.

In ihr steht ein kleiner, typisch kärntnerischer FlügelaU aus der Zeit um 1500: im Schrein die stehende beschäd1gtct Statue der MutterGottes mit dem Kinde. Auf den Flügeln gen die Heiligen Barbara (innen) und Katharina, Sebastian, Roch, und die Verkündigung außen. An der Predella (gemalt) ' Halbfiguren Christi, Mariens und des heiligen Johannes. DC Flügelaltar gegenüber der schöne Grabstein des Jörg von MalJ tem (1511). An der Eingangswand der Kirche rotmarmOr Wappengrabstein des Andreas Meixner (1502) und ein Taufj becken des XVI. Jahrhunderts. Vorzüglich ist die barocke J3ii richtung der Kirche. Ein Nebenaltar gehört noch dem XVII. JaI
hundert an, die Christusfigur Ist neu. Der reizvoll -zarte Hochaltar Stammt aus dem zweiten Viertel des XVIII. Jahrhunderts. Aus der gleichen Zeit die Session an der Südwand des Chores und die beiden großen Seitenaltäre. Zwei schon ge Schnitzte Wandleuchter um 1760. Hübsche Kanzel aus der zweiten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts. An der Westwand der Kapelle Grabstein von 1536 (Malenthein). W appengrabstein.

Die protestantische Kirche ist ein jüngerer Bau mit barockisierenden Formen. Kleine Eingangshalle, an das Schiff angebauter Turm mit Spitzhelm.
Die Kapelle St. Maria am unteren Friedhof ist eine kleine, unbedeutende Anlage der zweiten Hälfte des XIX. Jahrhunderts.
Der Lerchenhof Ist ein stattlicher dreigeschossiger Schloßbau des beginn end en XIX. Jahrhunderts. Die symmetrisch gebildete
Fassade ist durch die Pilaster, den Balkon und den über dciii Mittelteil sitzenden Dreieckgiebel in einen dominierenden Mitteltrakt und untergeordnete Seitentrakte gegliedert.
Unweit Hermagor stand die seit 1368 nachweisbare Grün barg. Als Landgericht wird Grünburg seit der Mitte des XV.Jahrhunderts genannt. Die lange als Ruine erhalten gebliebene Burg ist heute vollständig abgetragen.
F. G. Hann, Beiträge zur Kunsttopographie Kärntens, Carinthia 1, 1895, 88. - K. Lind, Notizen über Denkmale in Kärnten, Mitt. d. z.J N. F. IX, XXVII. -- Jahrb.d. Z.-K. 1905, 1ß8, 170 - F.X.Kohia, Criifl burg im Gailtale, Fürs Kiirntner Heim 1927, Nr. C.

Giiggenberg
Verstreut liegende Gehöfte.
Die bescheidene Filialkirche St. Ulrich ist eine barocke All' lag e, deren Chor in fünf Seiten des Achtecks schließt. In Chor' höhe und -breite das kleine Schiff mit einem hölzernen Dach' reiter.
Das Schiff ist flach gedeckt, der Chor tonnengewölbt W it Stichkappen. Die Grate der Stichkappen werden von Perl' schnüren aus Stuck eingefaßt.
Einfacher Altar aus der Zeit um 1700, das Bild neu.
74.Hermagor,Lerchenhof,Anfangdes19.Jahrhunderts
"adnig
Die Filialki rch e St. Katharina ist ein kleiner romanische au mit flachgedecktem Schiff, halbkreisförmiger Ostapsis und eraumIger Vor hall e.Ih re Balkendecke ist in sehr köstlicher Art (vergl. Schlanitzen) mit allerlei Tierdarstellungen und Ornatuenten bemalt. Die patronierten Muster bewahren uraltes Volks
75.Radnig,Kirche,1:C66
IN N
Und Kunstgut und gehören wohl noch dem XVI. Jahrhundert an An der Südwand des Schiffes ein restauriertes ChristoPhoruspresko Die Wandmalereien im Innern sind neu. Hochaltar (mit neuem Bild) von 1670. Aus derselben Zeit die Statue eines rechts an der Schiffswand stehenden Schmerzensmat1T1 r- F. G. Hann Beiträge zur Kunsttopographie KärntenS, Carinthia J, 2;t. E N.F. 1Lind NotizenüberDenkmale in Kärnten, Mitt. d. Z-K.
it Thurn
1

Die kleine spätg oti sche Filialkirche Mariä Heimsuchung war Privatkapell des Schlosses Thurnhcf. 1261 erste Erwähnung. Der Bau besteht aus Schiff, westlichem hölzernen Dachreiter, s 55
niedrigem Chor, der in drei Seiten des Achtecks schließt, UØ
nördlicher Sakristei. An der südlichen Außenwand des Schiffe gutes modernes Holzkruzifix.
Das Innere Ist flach gedeckt, die Fenster sind flachbogig, ' Triumphbogen rundbogig, der gewölbte Chor einjochig. In da Chorgewölbe ist das auf Holz gemalte, 1570 entstandene WaP pen der Grössing eingelassen. Die spitzbogige Sakristeifür ei fach profiliert. ii.
Ausgezeichneter Hochaltar aus dem Anfang des XVIII. Jalir'4, hunderts. Ebenso die beiden Seitenaltäre und die Kanzel. interessantes Gemälde im Chor (heilige Familie), dessen Mal' weise an Tintoretto erinnert, gehört in den Anfang de XVIII. Jahrhunderts. I
Der gharnhof Ist eine bewohnte Ruine. Der mächtige vie1j ,, seifige Turmbau gehört in seiner jetzigen Erscheinung dem bC ginnenden XVI. Jahrhundert an.
Der spätere Anbau trägt auf einem Deckentram die Jahr zahl 1593.
F.G.Hann,BeiträgeztirKunsttopographieKärntens,Carinthia1,1895,b
Straßensiedlung.
Die kleine Kapelle St. Franz Xaver ist ein Neubau künstlerischen Wert.
Lassendorf ohfle'
Die Kapelle mater dolorosa des kleinen Straßendorfes w urdl 1883 in neugotischen Formen erbaut. I
Das Tabernakel des Hochaltars stammt aus der Zeit ti1 1750 (angeblich aus St. Lorenzen im Gitschtal).
Ortschaft mittlerer Größe.
Die P/arrkirche St. Lorenzen besteht aus dem gotischen fünf Seiten des Achtecks geschlossenen Chor und dem 1866 b1 1869 dazugebauten Schiff. Die Chorfenster sind spitzbogig tU'j o mit Vierpässen geschmückt, die Rippen der Sterngewölbe lat fen sich ohne Konsolenauflager an den Wänden tot. An defi Nordseite des Chores erhebt sich der neue Turm mit achtsC1t 1 gem Spitzhelm. Sakramentshäuschen aus dem XV. JahrhundC, Die dem heiligen Georg geweihte Friedho/kapelle wtlr'1' 1921 als Kriegergedächtniskapelle errichtet.
K.Lind,NotizenüberDenkmaleinKärnten,Mitt.d.Z.-K.N.F.I 1883,CXXXII.


Wely3brjach
Größere Straßensiedlung, im Nordwesten die katholische Kirch e
Die Spätgotische Pfarrkirche st. Johann wird erst um 1640 erwähnt. Der 19 Meter lange und 6 Meter breite Bau setzt sich aus dem Schiff und dem schmalen Chor, der in fünf Seiten des Achtecks schließt, zusammen. Im Westen Vorhalle, iflTl Norden des Schiffs der Turm mit pyra midcnheltm An der ordwafld des Chores die Sakristei.
I1
Das Schiffsinnere ist dreijochig. Zwei Joche sind mit Netzgewölbt, das westliche ist rippenlos. Die Rippen Sitzen auf Wandsäulchen. Der Triumphbogen ist spitzbogig. Die Netzrippen des niedrigen, ejnjochigen Chores ruhen auf fünfseitige Konsolen, die in halber Wandhöhe angebracht sind. Das Westportal bildet im Abschluß einen Vorhangbogen und Ist, Wie das letzte Joch, einer späteren Erw eiterung zuzuschreiben. Die Sakristeitür ist spitzbogig. Die gotischen Chorfenster haben Kleeblattbogen, die Schiffsfenster sind mit Fischblasenwerk ausgestattet. In der Chornordwand einfach profiliert Umrahmte Sanktuariumsnische des ausklingenden XV.Jahrhunderts Im Chor noch nicht bloßgelegte Fresken aus der Zweiten Hälfte des XVI. Jahrhunderts.
78.Weil3briach,katholischeKirche
79.Weil3brlach,Kircheninneres
Kanzel, Orgel und Taufbrunnen aus dem Anfang de der ch c XVIII. Jahrhunderts, die Altäre neugotisch. In der Sakrists ein Gemälde der Krönung Mariä aus dem Ende des XVII. Jahr hunderts.
Die protestantische Kirche ist eine neugotische Anlage fl11 polygonalem Schluß und westlichem Turm mit Giebelspitzhel1D i
Potschach
Straßendorf.
Die Filialkirche St. Maria ist ein kleiner, neugotischer B9',.. Chor und Schiff gleich hoch und nahezu gleich breit. Ch° schluß in fünf Seiten des Achtecks. Westeingang und FenStt, .spitzbogig. Flachtonnengewölbe mit Stichkappen. Im Chor Gra gewölbe. Altar mit Marienstatue um 1700. auf „ein] Micheldorfle :Dre Ge Haufendorf. . Einfache, moderne Kapelle nach 1900. Auch die Einr1 a] tung modern. jrna ( -58

cío f
Straßendorf mit kleiner, neugotischer Kapelle St, Chrysant. Das Schiff flach gedeckt, der Chor mit Fünfachtel-5ch1uß atig gewölbt. Altar um 1700, Orgel aus der Mitte des IlL Jahrhunderts.
Straßensiedlung, Häuser zum Teil verstreut. Abseits, vorn r1edh0f umgeben, auf einem Hügel, die stattliche gotische lie zum heiligen Erzengel Michael. Pfarre 1288 genannt.
80. Egg, Pfarrkirch e,1:666
Chor und Schiff gleich hoch und breit. Der Chor schließt in fünf Seiten des Achtecks. Hoher Turm mit Spitzhelm an de Nordseite des Schiffes. Sakristei an der Nordseite des st& Chores an der Südseite spitzbogiges Westportal.
81.Egg,Pfarrkirche,Betstuhl,Aufsatzgemälde1491
Das auf das te lbte Innere ist 24 Meter lang, wO vOfl die Hälfte teinhejtl Schiff, di e Hälft e au fden Ch or entfällt, beide Teile sind :Dreivie' 7M eter bre i t. Das Netzgewölb e sitzt auf schlanken telsäulchen Reichprofilierter gotischer Triumphbogen. Die ewÖlbet .jcMalerej'' des Chores w urden 1835 herabgeschlagen , un, flachen n Von Ch ri stop h Bran dstätt er aus Hermagor Platz ZU

Die beiden südlichen Kapellen sind sternrippengewölbt t11 stehen durch profilierte Spitzbogenarkaden mit dem in Verbindung. In der östlichen Kapelle zwei MaßwerkfeflSt mit vorzüglichen Glasmalereien. In dem einen Fenster Wappenscheiben mit Inschriften Gandoif und Dorothea V0 Kynnburg 1492. Darüber die knienden Stifterfiguren (Von ' Frau nur mehr die Gestalt erhalten) zu Seifen der sfehefld' Maria mit dem Kind, zu oberst Kruzifix mit Maria und J hannes. Im zweiten Fenster die Heiligen Bartholomius und Jak°

Im Chor spätgctisches Sakramentshäuschen. 111 Wappengrabsteine des Gandoif von Kienburg 1493 und Ch hui stoph von Khuenburg 1542. gin Der Rückenlehnenaufsatz eines Betstuhls trägt ein kt" Ho lerisch höchst beachtenswertes Gemälde: in vier Fichb0g' arkaden, hinter denen eine rippengewölbte freie Halle erscb in kniet die zahlreiche Familie der Khuenburger (7 mänflh1t zaI 9weibliche Mitglieder). In den Zwickeln die Wappen, im Ch leren auf einem Spruchband die Inschrift der Stifter des mäldes: Kandolf von Kyenburg, Dorothea, sein hausfrau l von lindt, 1491. 9189 ( 4i0
83. Egg, Pfarrkirche ,Fenster 1492
84 I3rug, SclinitsSlatUe, uns 1460
Z wei Weihwasserbecken von 1424 und aus dem XVI. . Jahr hundert. Prächtiger Altar von 1648. Bemerkenswerte, dem b Li11 ginncn XVIII. Jahrhundert angehörende Kanzel. Spätbarocker )Hochaltar aus dem Ende des XVIII.Jahrhunderts, 1837 modernisiert. jL Das Schloß I<hüneqg wurde an Stelle einer früheren Burg L in der ersten Hälfte des XVI. Jahrhunderts errichtet. Durch zahlr ii Umbauten hat es viel von seinem ursprünglichen Charakter eingebüßt.
K. Lind, Z.-K. N. F. XXII., Notizen über Denkmale in Kärnten, Mitt. d. Z. -K. N. F. IX., XXXI. Jahrb..d. ZK. 1905, 169. Mitt. d. j 1896, 33-. (Sakramentshäuschen).

Mellach
Straßensiedlung.
1
An der Nordseite der Straße die Kapelle, ein cinfaClll Bau aus der Zeit um 1900. 1,2
Brugg
Kleine Ortschaft; Häuser längs der Straße und verstr' Die Kapelle zum heiligen Kreuz ist ein einfacher sp ätg0 scher Bau, der in fünf Seite n des Acht ecks schli eßt. Höl zer(' , Dachreiter. Das Gewölbe des Innern eingestürzt. Holzs kulpttUj.., aus dem Beginn des XVIII. Jahrhunderts: Schmerzensmt1tt Schmerzensmann und Dreifaltigkeitsgruppe. Ferner ein ho15L e• geschnitzter heiliger Bischof aus dem Ende des XV. Jahrl1 : derts. Außerdem zwei beachtenswerte barocke Gemälde, Go heilige Vermählung und die Geißelu ngCh ri sti dars tell en d. ein
Göfzing 'auf
Streusiedlung. :vol
Die Filialkirche St. Johann Bapt. ist ein kleiner 5pätg0t1.hmu] scher Bau. Er besteht aus Schiff, westlicher Vorhalle und C1i0 der in fünf Seiten des Achtecks schließt. Sakristei an der lichen Chormauer mit hölzernem Spitzhelmturm. Spitz b0g1 Portal.
Flachtonnengewölbe mit Stichkappen. Darauf dekorat 1 Si Rippennetz. Halbkreisförmiger Triumphbogen. j

Hochaltar um 1680, die beiden Seitenaltire und die Kanzel 1700. Spät go ti sche Schn itzs tatue einer sitzenden weiblichen eIlige mit Kirchenmodell um 1500.
Ob erj ,r j
9e Straßensiedlung im Westen die kleine Filialkirche der /ieiliist . Dreifaltigkeit,1686 al s Antoniuskirche erbaut. Der Chor 1te iedrige r un d schm äl er al s das Schiff und schließt in fünf Se neres'1 des Achtecks. Hölzerner Dachreiter. Aeußcres und In ibogj Zeigen das Nachw i rken der Gotik. Das Portal ist rund -
bejd' aber gotisch profiliert. Ueber ihm ein Rundfenster , zu enSeiten fiachbogige Fenster. Die übrigen rund-
reo gott rxi4' ttei 1o1
Gotis ches - chnitzstatue Um 1500 87. K üh n burg, Ru ine j logid r 'einem Di Ton nengew ölb e m it Sti chk appen sind im Chor von au fsitzeN werk zarter Ri ppen üb erzo gen ,di e auf Konsolen "volkst..' Die drei Altä re ,di e Kanze l un d ein Rosenkranz sind 5otrh unde '1li ce Schnitzarb eit en aus dem Ende des XVII. Jahr1iOt
d" U "ferpeilach ge
Großeres Straßendorf.
1e Schiff Und ieFzll a1kirche St. Magdalena ist ein spätgotischer Bau. Chor gleich hoch und breit. Der Chor schließt in fünf

Seiten des Achtecks und hat dreieckige Strebepfeiler. Westlich' Vorhalle. Hölzerner Dachreiter. An der nördlichen ChorWa lldm ein Christophorus-Fresko des XVII. Jahrhunderts. Die FenSt spitzbogig. Die Gewölbe des dreijochigen Schiffes und einjochi Chores sind Netzgewölbe, deren Rippen teils auf Konsolen, tel k auf kapitellosen Säulchen aufsitzen. Nach einer Chorinsc11n") wurde das Presbyterium 1502 gebaut und 1613 ausgemalt (fa 1 _. milienbilder). Hochaltar aus der Mitte des XVII. Jahrhunder Spätgotischer, altertümlich wirkender Flügelaltar um 1500 1 1 411 interessanten Schreinstatuen der heiligen Magdalena und d heiligen Oswald. Auf den Flügeln gemalt die VerkündigtiM (außen), Beweinung und drei Heiligenpaare. Alles etwas det' und klobig. Marienaltar aus dem beginnenden XVIII. Jahr 00' dert, Kanzel um 1700. Zwei Statuen (Unbefleckte Ernpfänghhl und Maria Magdalena) um 1740.
Nicht weit von Untervellach erhebt sich der mächtige viC1 kantige Bergfried der Ruine Kuenburg. Schloß Khünburg schon im XII. Jahrhundert Sitz eines gleichnamigen Geschlecht dessen Angehörige Ministerialen der Grafen von Bogen wa Nach dem Aussterben der Grafen von Bogen kam die }3t in den Besitz Bambergs. Die Khünburger wurden dadurch Ba1 berger Lehensleute. In der ersten Hälfte des XVI. Jahrht derts wurde die Burg durch Brand zerstört.
F. G. Hann, Beiträge zur Kunsttopographie Kärntens, Carinthia 1895, 89.
Streusiedlung. j
Die stattliche Kapelle St. Ruprecht ist ein spätgotischer und besteht aus westlicher Vorhalle, Schiff, schmälerem der in fünf Seiten des Achtecks schließt, und hölzernem Da r reiter.
Das Innere mit Sterngewölben gewölbt. Der Chor niedrig als das Schiff. Die Gewölbe des zweijochigen Schiffs sitzen Diensten, die eingezogenen Strebepfeilern vorgelegt sind, " Chorgewölbe auf. Konsolen. Die spitzbogigen, zweigeteilten f ster haben Kleeblattbogen, das Portal ist spitzbogig und eiD 2 . profiliert. Die Altäre sind in der Zeit um 1700 entsta,nde11 . 1
Am Hochaltar Schnitzstatue des heiligen Ruprecht aus Anfang des XVI. Jahrhunderts (Abb. 91). Am rechten Seit enatt charakteristische volkstümliche Schnitzgruppe Hiobs und sG' Frau.
F. Hauser, Kunstgeschichtliche Vorarbeiten zur Topographie Kärnten, Jahrb. d. Z.-K. 1900, 23.



kPasríacfz
Haufendorf, abseits gelegen die kleine spätgctische Filial1 kirche Si. Valentin. Chor und Schiff gleich hoch und bre1t' Der Chor in fünf Seiten des Achtecks gebildet. An der Nor' wand des Schiffes Rest eines Strebepfeilers, im Westen VOr halle, an der Chornordwand die Sakristei. Hölzerner DachreitC Die Fenster rundbogig, das Eingangstor rechteckig und 16681 datiert. An der südlichen Schiffsmauer ein verrestauriert Christophorus-Fresko, das die Jahrzahl 1716 trägt. Das Innetonnengewölbt mit Stichkappen und Netzrippen. Runder lriumPl"i bogen. Die drei Altäre sind gute Arbeiten des begi nne nde, XVIII. Jahrhunderts, das Hochaltartabernakel ist neu, die Kair zel in der Zeit um 1700 entstanden.
Haufendorf.
Die mittelgroße Pfarrkirche 3f. Gertraud besteht aus Sc1u 1 und Chor, der in fünf Seiten des Achtecks schließt. Südli d1
Jia1, reit'
ord'
Vor' :jtCii
1668 1 xtell nerC
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vom Chor erhebt sich der stattliche Turm mit Spitzhelrn. In den rundbogigen Chorfenstern Maßwerk. Ueber dem rundbogigen Dortai ein Kreisfenster. Das Innere des Schiffes zeigt im westlichsten Teil ein Tonnengewölbe mit Stichkappen (voraussichtlich 5Pitere Erweiterung), ansonsten ein einfaches Netzgewölbe, dessen Rippen auf Konsolen aufruhen. Jenseits des rundbogigen Triumphbogens der sterngewölbte, einjochige Chor. An der NordWand des Schiffes innen interessantes Fresko, die Anbetung der
Heiligen Drei Könige, aus dem späten xiv. Jahrhundert. Starke jirg olerjtalienische Beeinflussung. Hochaltar und Kanzel aus der Mitte des XVIII. Jahrhunderts, die beiden Seitenaltäre aus der Mitte des XVII. Jahrhunderts. Taufbecken vom Ende des XVIII-Jahrhunderts
Lind. Notizen tiber Denkrnale in Kärnten, Mitt. d. Z.K. N. F. [lid , CXXXII
5*

Dellach
Streusiedlung.
Inmitten des Ortes die kleine gotische Filialkirche Sankl Egid, 1347 und 1485 urkundlich erwähnt.
Chor und Schiff sind gleich breit und hoch. Der Ch0 schließt in fünf Seiten des Achtecks. Westliche Vorhalle. A1 der Nordseite des Chores die Sakristei, an der des SchiffCs eine Kapelle und der Turm mit Spitzhelm. Außen an derWe5t' wand Fresken aus dem späten XIV. Jahrhundert, die KrönU1 ,Mariens und in Kreismedaillons einzelne undeutbare Sz-ncfl darstellend.
Das Schiff flach gedeckt, der Triumphbogen- spitzbogig. 1)35 Chorgewölbe ist ein Sterngewölbe, dessen Rippen auf Ko nsolC aufsitzen. Zwei Chorfenster sind wie das Westportal spitzbogig , die übrigen viereckig.
In der Seitenkapelle Marienaltar aus dem späten XVII. Jahr' hundert. Reicher Hochaltar nach 1700, Kanzel um 1720.
P. Hau ser, Ku K nstgeschiciitliche Vorarbeiten zur Topographi e effi Jahrb. d. Z. K. N. F. IV, 1906, 44.
Nwnpolacfz
Bescheidene Straßensiedlung.
Die kleine Filialkirche St. Kunigund steht auf einer Anhöh Das Schiff ist höher und breiter als der Chor, der in vier SC" ten des Sechsecks schließt. Westliche Vorhalle. An der wand des Chores der über quadratischem Grundriß errichtC und durch ein vierseitiges Zeltdach abgeschlossene Turm. Di Turmfenster sind gekuppelte Renaissancefenster. Die übrig Fenster flachbogig, das Eingangsportal spitzbogig. Das Inne' (Abb. 95) ist flach gedeckt, de r Trium phb ogen spit zbogig, de Chor gratgewölbt mit Stichkappen. Die Grate stoßen auf DrC' ‚1 viertelsäulchen. Altäre und Kan ze laus der Zeit um 1700. Ueb der Kanzel ein Gemälde, der Himmelfahrt Mariens, E. P. 1641 signiert. Vorzügliche Holzstatuette einer Heilig en um 1500. 1 11 P. Hauser, Kunstgeschichtliche Vorarbeiten zur Topographie 22 Kärnten, Jahrb. d. Z-K. 1906, 12. -- K. Lind, Notizen liber Denkmale i Kärnten, Mitt. d. Z.-K. N. F. IX, CXXXII. 4
Lafschach
Straßendorf.
Abseits von den Häusern die kleine spätgotische Filia1kírC' St. Leonhard. Schiff und Chor gleich breit und hoch. Der Ch°Ç schließt in fünf Seiten des Achtecks. Massige Strebepfeiler. der Nordseite des Chores der Turm mit Spitzhelm. Westl1C Vorhalle. Die Fenster flachbogig. Spitzbogiges Portal. Im Schi


interessante Gratgewölbe mit spitzen Stichkappen. Das Chor' gewölbe setzt hinter dem spitzbogigen Triumphbogen als ein' fache Stichkappenspitztonne an. Hochaltar und zwei Neben' altäre aus der Zeit um 1700. Kanzel aus dem Anfang de XVIII. Jahrhunderts.
Straßendorf.
Abgelegen vom Ort die spätgotische Filialkirche St. HCí' rich. Sie besteht aus dem Chor mit Fünfachtel-Schluß, dem brel' ter und höher angelegten Schiff, der westlichen Vorhalle tilld dem nördlichen Turm mit Spitzhelm. •1
Das Schiff ist fl ach gedeckt, der Ch or tonnengewölbt . Di Bemalung des Chores ist modern, die Deckenmalerei des Schiffs l geht ins XVIII. Jahrhundert zurück und erinnert an den Tirolcf Maler Anton Zoller. Hauptdarstellung: Aufnahme Kaiser Hein' richs und seiner Gemahlin Kunigunde in den Himmel. Vo1 gleicher Hand das Wandgemälde der Kreuzigung an der Süd' wand des Schiffes.
Hochaltar aus der Mitte des XVII. Jahrhunderts. Zwei Seiten' altäre und Kanzel aus der zweiten Hälfte des XVIII. Jahrhundert F. G. Hann, Die Kirche St. Heinrich zu Görtschacli, Filiale St. Jakob in Förolach, Carinthia I, 1897, 107.
Kleines Haufendorf, im Westen die kleine Pfarrkirche SatI kt Jakob. Der Chor, der in fünf Seiten des Achtecks schließt, i spätgotisch, Langhaus und Vorhalle stammen aus neuerer Zeit' Der Turm an der nördlichen Chorwand tragt ein eigenartig g bildetes Spitzdach.
Im Chor Netzrippengewölbe auf Dreiviertel-Säulchen, lui zweijochigen Schiff gratige Kreuzgewölbe. Einfaches gotischC5 Sakramentshäuschen aus der Zeit um 1500. Barocker Hochalt aus der Mitte des XVII. Jahrhunderts.
Mittelgroße Haufensiedlung.
In ziemlicher Höhe über dem Dorf auf einem Bergvorsprt1fl die Filialkirche St. Stephan Papst. Sie besteht aus dem spat gotischen, netzrippengewölbten Chor, der in fünf Seiten dc Achtecks schließt, dem nördlich zugebauten starken Spitzbel°" turm, der im Erdgeschoß eine flach gedeckte Kapelle cnthal' und aus dem flach gedeckten, breiträumig gestalteten Schiff , Triumphbogen spitzbogig, Chorrippen auf Konsolen. An de Ostwand desselben und an der Südwand des Chores Christ0'


95. Nampolach, Filialkirche, 1ntienansiclit
Ph','us -Gemälde. Das letztere aus dem XVII. Jahrhunderts das erstere aus dem beginnenden XVIII. Jahrhundert.
An der Decke der Turmkapelle vier Evan geli stefl bildC1 in Stuckmedaillons (Anfang des XVIII. Jahrhunderts).
Hoch- und linker Seitenaltar aus dem Ende des XVII.Jahrhunderts, rechter Seitenaltar und Kanzel um 1700, Altar in der Turrnkapelle aus dem Anfang des XVIII. Jahrhunderts.
S1. Stephaji an der Gail
Haufendorf.
Die Pfarrkirche St. Stephan (Diakon) ist eine mittelgroße , dreischiffige Hall en kirche aus sp ätgo ti scher Zeit. Bereits 1252 wird eine Kirche genannt, von der heute nichts mehr übrig ist. 1275 hat wird sie als Pfarrkirche genannt. Der heutige Bau lang gestreckten Chor, der in fünf Seiten des Achtecks schließt. Nördlich der Turm angebaut, mit Spitzhelm, südlich die Sakristei Nördlich und südlich vom höheren und breiteren Schiff Zwei K apellenzubauten aus der späten Barockzeit. Profiliertes Westportal Vorhalle.
PlC sternrippengewolbte Halle ist vierjochig, der netzrippengewölbte Chor zweijochig. Er ist gleich breit wie das Mittelschiff der Halle, deren Seitenschiffe wesentlich schmäler sind. Die 'PPen der Hallengewölbe entspringen unmittelbar aus d'en
achtseitigen Pfeilern, die des Chorgewölbes aus WandsäulcliC' Die Chorschlußstejne sind rund, die des Mittelschiffs abwechseln rund und quadratisch.
IAm Hochaltar (Anfang des XVIII. Jahrhunderts) zwei at1 gezeichnete, sehr lebendige Holzreliefs aus dem begi nne ndeß XVI. Jahrhundert, die die Steinigung des heiligen Stephan t16 die Marter des heiligen Lorenz darstellen. Seitenaltäre im CJi° und Kanzel stammen aus der Zeit um 1700, die Altäre im Schiff t aus der Mitte des XVIII. Jahrhunderts, der Altar in der nö lichen Seitenkapelle aus der zweiten Hälfte des XVII. Jahrh116 derts und der Kreuzaltar im südlichen Kapellenanbau aus beginnenden XVIII. Jahrhundert. Aus derselben Zeit die fl Malereien geschmückte Orgelbrüstung.
Südlich der Kirche interessantes gemauertes Wegkreuz fl 1 guten figürlichen Malereien um 1525 in den spitzbogigen NischC
Die Kalvarienbergkapelle aus der Mitte des XVIII. Jahr hunderts besteht aus dem Schiff, dessen Kanten in spätharoc1« Art abgerundet sind, und dem Chor mit barock geschwungene" Schluß. Ueber dem Chor der hölzerne Dachreiter. Hinter d998
• Chor die Friedhofkapelle, die in drei Seiten des AchteCj schließt.
Das freundliche Innere der Kalvarienbergkapelle ist in Cio und Schiff gleich hoch. Die östlichen Chorkanten abgerundet' Spiegelgewölbe. Der Triumphbogen ist flachbogig. Beiderse1f vom Hauptaltar, der aus einem Wandgemälde, das Golgotl1 3j Jerusalem und in den Lüften Gott Vater von Engeln ‚ geben darstellt und einer plastischen Kreuzigungsgruppe besteh führen Türen in die Friedhofkapelle. Zwei weitere Altäre gemalter Architektur. Die Formen weisen in das spätere Rokek (letztes Drittel des 18. Jahrhunderts).
F. G. Hann, Beiträge zur Kunsttopogrnphie Kärntens, Cari nthia 189, 155.
Vorderberg
Größere Straßensiedlung. .. Die kleine Pfarrkirche St. Pete r un d Pau li st ei n spa w'
gotischer Bau von 1498. Der Chor schließt in fünf Seiten des Achteck s,das Sch i ft ist breiter, aber gleich hoch. Im Süden des Chores der TUr111 : mit barockem Helm. Im Chor spitzbogige, im Schiff run db og1, Fenster. Das Schiff ist flach gedeckt, der Chor netzrippC gewölbt. Triumphbogen und Portal spitzbogig. k. Hochaltar mit reicher Figurenplastik und zwei Seitenalf 01 j um 1700.


JDie ansehnliche Filialkirche Unserer Lieben Frau im Grab ist ein Bau des XV. Jahrhunderts. Westliche Vorhalle, Schiff( und Chor, dei schmäler und höher als das Schiff ist und il1 fünf Seiten des Achtecks schließt. Die Chorfenster sp itzbog1, die Fenster im Schiff barock und barockisiert. Die Portale spits bogig, das Westportal hat einfache spätgotische Profi1ieru1 11 An der Nordseite des Ch ores der hohe Turm m i t Sp itz hcl1
Das Schiff ist flach gedeckt mit figürlichen Deckengemiild von 1719. Den einjochigen Chor deckt ein reiches Sternripp'° gewölbe. Die Wandgemälde im Chor modern. Die beiden bemalten Flügel eines gotischen Flügelalta' zeigen außen die Verkündigung, innen Christi Geburt und M betung, Mariä Krönung un dM ar iä Li cht mc ß. Etwas derbe, docb charakteristische Arbeiten aus der zweiten Hälfte des XV. Jaht hunderts. Aus dem beginnenden XVI. Jahrhundert haben S zwei weitere Flügelaltäre erhalten. Der eine trägt an den Flt' .74


rgeln sechs wenig gut erhaltene, gemalte Hciligendarstcllun q und auf der Predella die Brustbilder des Schmerzensman0 zwischen sechs männlichen Heiligen. Im Schrein die stehe6! den Schnitzstatuen der Mutter Gottes mit dem Kinde und Z WCI 1 heiliger Frauen, interessante Plastiken aus der Zeit um iø Auf den Flügeln des zweiten Altars wieder sechs stehe11ck gemalte Heilige, im Schrein die Schnitzstatue der heiligen A 11113 Selbdritt. I
Hochaltar, Margaretenaltar und Kanzel sowie ein g schnitzter Rosenkranz gehören dem späteren XVII. Jahrhund an. Der Anna-Selbdritt-Altar ist 1696, der Marienaltar 1722 e- 11 u standen.
F.G.Hann,DieKircheim Graben bei VorderbergimunterenGa11 6 unddieMalereieninderselben,Carinthia1,1895,168.
Schloß Bodenhof. Das Schloßgebäude inmitten eines SCh' nen Parkes ist ein einfacher, mehrgeschossiger Zweckbau. ein hoher, zweijochiger Raum, der unmittelbar in den in Wj Seiten des Achtecks schließenden Chor übergeht. Das Flach tonnengewölbe liegt einheitlich über dem Gesamtraum. .
Die den Heiligen Drei Königen geweihte Schloßkapelle •‚ Gute spätgotische Schnitzstatuen zweier heiliger Bisch° und des heiligen Johannes d. T., Anfang des XVI. Jahrhun derts Statue einer Heiligen, Anfang des XVIII. Jahrhunderts.
Das Bild (Taufe Christi) des neugotischen Altars Ist C1 Spätwerk von Martin Job. Schmidt (Kremser-Schmidt) aus de Ende des XVIII. Jahrhunderts. Zwei Oelgemälde (Anbetth 1' und Freundschaft Christi) aus der Zeit um 1700. W app en sch1l mit der Jahreszahl 1620.
Sf.PattianderGail
Haufensiedlung, inmitten die Pfarrkirche St. Paul, ein 5pat gotisches Bauwerk. 1392 wird eine Kirche genannt, die 1498 rekonziliiert wird. Der Chor schließt in fünf Seiten d Achtecks. Nordturm mit Spitzhelm. Das Schiff Ist breiter an der Nordwand mit einem Fresko, das Christus am Oelb ed darstellt und aus dem beginnenden XVI. Jahrhundert sfa"ilffit geschmückt. Ein zweites Wandgemälde, das an Stelle CI11 Christophorus-Freskos des XVI. Jahrhunderts die Kreuzig

Leigt. Westliche Vorhalle. Das Portal spitzbogig und einfach Profiliert. Die Chorfenster sind spitzbogige Doppelfenster mit Vierpj55fl und Kleeblattbögen.
Das Schiff ist flach gedeckt. Deckenbilder (Himmelfahrt Mariä, vier Evangelisten) von 1887. Die spitzbogige Triumphbogen1ejbug des um 1498 erbauten einjochigen Chores ist abgefast Em Chor Netzrippengewölbe mit runden Schlußsteinen. Die Rippen auf Kopfkonsolen. Taufbecken aus dem Ende des XVII. Jahrhunderts
Hochaltar, Ulrichsaltar und Kanzel um 1700, Marienaltar Urn 1720, Tabernakel um 1730.

Auf der Höhe des Stral3enzuges, der von St. Stephan über Matschiedl ins Pöllandtal führt, liegt die kleine Filialkirche St. Anton
Westliche Vorhalle. Schiff und Chor, der in fünf Seiten des Achtecks schließt und schmäler als das Schiff ist, wenngleich das Dach in gleicher Firsthöhe beide Teile zur Einheit verbindet Wo Chor und Schiff aneinanderstoßen, erhebt sich an der mit éiner Barockhaube bekrönte Turm, der die Jahreszahlen 1715 und 1893 trugt.

Das Schiff ist flach gedeckt. Halbkreisförmiger TriuiflP bogen. Tonnengewölbter Chor mit Stichkappen und kreisrU' den Schlußsteinen. Halbkreisförmiger Triumphbogen.
Der Hauptaltar und die beiden Nebenaltäre sind einfache YI beiten aus der Zeit um 1704 (Datum am rechten Seit en altar) Kanzel aus dem XIX. Jahrhundert.

7. Kirchlic he Baufen
ROlflanjsch (Von ca. 1000-1250)
St. Daniel im Obergailtal, St. Elisabeth auf der Plöcken, Goderschach, St. Helena am Wieserberg, Alauthen, St. Radegund, Radnig.
Gotische (von ca. 1250 - 1530)
Rrugg, St. Daniel im Obergailtal, Dellach bei Meliweg, Egg, Förolaeh, G örtschach, Götzing, Grafendorf, Hermagor, St. Jakob im Lesachtal , Rirchbach, 1<ornat, Köstendorf, Kötsehach, Kraschach, Kiihweg, Laas, Latschach Liesing, St.LorenzenimLesachtal,Luggau,Mauthen,Meliweg, Möderndo.f, Nampolach, Obervellach, Pasriach, St. Faul a. d. Gail, Podlanig, Presseggen Radnig, Rattendorf, St. Stephan a. d. Gail, Thurn Tröpolach, Untervellach, St. Urban, Vorderberg, Wei13briach,Würmlach.
Barocke (Von ca. 1530 - 1780)
St. Anton auf der Windischen Höhe, Dellach bei St. Daniel, Fdrolach, Graferidort, Gugge nberg bei Hermagor, St. Johann Nepornuk im Walde, Kattingberg Kirebbach, Köstendorf, Leifling, Mandorf, Mattling, Mauthen, Mitsehig, Niedergail, Radnig, Reisach, St. Stephan a. d. Gail, Straning, Tschehsch, Unterfron, Waidegg, Wodmayr, Würmlach, Xaverienberg
Seit ca. 1780
Aigen, Birnbaum, Duelen, Fritzendorf, Gentschach, Goldberg, Görtschch, Grimnitzen, St. Hadrian i m Wi esen t al, Hermagor, Höfling, Klebas Kötschach, Lassendorç St. Lorenzen im Gitschtal, Luggau, Mauthen, Melach, Micheld orf,Nölbing, Nostra, Oberdöbernitzen, Obergail, Oberring, Potsehacib P].omeggen, Rattendorf, Haut, Reisach, Reißkofelbad, Salach, Sittmoos Stefanell, Sterz, Tiefenbach, Watschig, Wiesen Würm — lach, Xaverienberg.
Romanische (Von ca. 1000-1250)
Ruine \Veidenburg.
Gotische (Von ca. 1250 - 1530)
Schloß Bodenhof, Ruine Grünburg, Ruine Khünburg, Schloß Khünegg, Rui0 I'sIaIenthein, Schloß Möderndorf, Thurnhof, Schloß Weidenburg.
Seit ca. 1780
Hermagor (Lerchenhof.
1.Alfäre
Gotische (von ca. 1250-1530)
Hermagor, Möderndorf, Sclilanitzen, Maria im Graben, lJntervellaClL Barocke (von ca. 1530-1780)
111G( St. Anton auf der Windischen Höhe, Dellach bei Meliweg, Dollach St. Daniel, Förolach, Fritzendorf, Görtschach, Götzing, Grafendot Guggenberg bei Hermagor, St. Helena am Wieserberg. Her St. Johann Nepomuk im Walde, Kattingberg, Kirchbach, KöstOfl Kötschach, Kraschach, Kühweg, Laas, Lassendorf, Latsehach, Li 5 1lBa Luggau, Mattling, Mauthen, Meliweg, Möderndorf, Nampolach, NJ° gail,Nostra,Obervellach,Pasriach, St.Paul a.d.Gail, Podlanig, potscb9 Presseggen, St. Radegund, Radnig, Rattendorf, St. Stephan a. cl. Stefanell, Straning, Thurn, Tiefenbach, Tröpolach, Tscheltsch, Unten" Untervellach, St. Urban, Vorderberg, Waidegg.
Seit ca. 1780
Egg, Grafendorf, Guggenberg bei Luggau, St. Helena am \Vieser1 St. Jakob im Lesachtal, Kornat, Kötschach, St. Lorenzen im Lesadl Mitschig, Nölbing, Podlanig, Raut, Reisach, Salach, Tröpolach, \VatS2 Wr eißb riac h, Wodmayr, \Vürmlach, Xaverienberg.
2.EinzelstaruenundReliefs
Gotische (von ca. 1250-1530)
Schloß Bodenhof, Götzing, St. Helena am \Vieserberg, St. Jakob Lesachtel, Kraschach, Laas, Liesing, St. Lorenzen im Lesachtal, gnu, Maria im Graben, Möderndorf, Nampolach, Presseggen, St. Step a. d. Gail, Tintervellach.
Barocke (von ca. 1530-1780)
Ba
Schloß Bodenhof, Brugg, Kattingborg, Kirchbach, Kraschach, Lies' St. Lorenzen im Lesachtal, Mandorf, Mauthen, Obervellach, Podl Radnig. 3.
Seit ca. 1780
St. Lorenzen im Lesachtal.
Römische
St. Daniel im Obergailtal.
Gotische (von ca. 1250-1530)
Egg, Hermagor, Kirchbach, Kötschach. Zn
Egg, Kötschach, Mauthen, Wiirmlach.
Se
G(
Barocke (von ca 1530-1780) 1Go

L Wanc/malere ¡en
b. Omanisch (von ca. 1000-1250)
St. Helena am Wieserberg. chbGotiscfie 1dd (Von ca. 1250-1530)
ag0 Dellacli bei M eli weg , Kirchbach, Laas, st. Lorenzen im Lesachtal, ,1do IViauthen, Podlanig, Racinig, Reisach, Tröpolacl1, Woi13J)riach. Ql
°.j)3arocke (Von ca. 1530-_-1780)
St. j KÜh\ohann Nepomuk im Walde, Ki1lJ, Jstendorf, Kötschach, GAIIrfr° Mauthen, Mitschig, Miiderndorf, Pasriach, Podlanig, St. Radetephan a. d. Gail, Straning, Untervellach, St. Urban, Vorderegg, \Veißbriach. berg,' \\Tj
- utu
Seit ca. 1780
St. Daniel im Obergailfal, Görtschach, Kötschach, Liesing, Pasriach, eht Tröpolach Xaverienberg t5c'1i
I2. Gemälde
Gotische (Von ca 1250-1530)
Vorderberg
gb j3ar0cke (von ca. 1530-1780)
Schloß Bodeuhof, Brugg, St. Danielim Obergailtal. Dellachbei Meliweg, Dellach bei St. Daniel, Grafendorf, St. Johann Nepomuk im Walde, j Mandorf, Möderndorf, Nampolach, Thurn, Tröpolach, st. Urban, Weißbriach
Seit ca. 1780 es Mauthen, Thurn, Tscheltsch. 1lei'
3. G[asmf ¡en
Gotische (Von ca. 1250-1530) Egg.
4. FasteiltüthetGrafendorf

1. TattJst0i ,70 und Weihwasserbecken
Gotische (von ca. 1250-1530)
Egg, Förolach, Grafendorf, Hermagor, st. Jakob imLesachtal, Kirchbach, Laas, St. Lorenzen im Lesachtal, St. Lorenzen 1Jfl Gitschtal, \Veißbrjdh1.
Barocke (von ca. 1530-1780)
St. Daniel im Obergailtal, Kirchbach, Mitschig, St.Paula.cl. Gail, ning, Waidegg, Weißbriach.
Seit ca. 1780 Meliweg.
Gotische (von Laas,.Luggau.
Barocke (von ca. 1530-1780)
Dellach beiMeliweg,Görtschach, Grafendorf,St.HelenaamWieserbeI Hermagor, Kirchbach, Laas, Latschach, Mellweg, Mitsehig, Nan1p0l Obervellach,Pasriach,St.Paula.d. Gail,St.Stephana.d.Gail,Stra Thurn, Tröpolach, Waidegg, WeiBbriach.
Seit ca. 1780
Kornat, Reisach. ca. 1250-1530)
3.Orgeln,MöbelundHolzgegensfände
Gotische (von ca. 1250-1530)
Egg, Laas.
Barocke (von ca. 1530-1780)
Fritzendorf, Götzing, St. Helena am Wieserberg, Hermagor, Lugg L St. Stephan a. cl. Gail, Weißbriach.
Seit 1780
Mauthen, Waidegg.
Romanische (von ca. 1000-1250) F Laas. li F
Gotische (von ca. 1250-1530) F Laas. F
Barocke (von ca. 1530-1780) Mandorf.

IS4
St. Lorenzen im Gitschtal
St.Anto n a.d.Wi nd ischen
(Schloß)
St. Dani elim Obergailtal .
Dellach bei St. Dan i el
St.Elisab eth au fderPlöcken
erbe polo (rao ugg
St. Hadrian ira Wiesental .
Höflin g
St. Jak obi m Lesachtal .
St.
Kattin gberg

Kraschach
Khünburg (Ru ine)
Khünegg (Schloß)
Kiihweg
Leifling
St. Lorenzön im Lesachtal
Luggau
Malenthein(Ruine)
Mandorf
Maria im Graben
Mattling
1\lauthen
Mellach
Meliweg
Micheldori
Mitschig
Mödernclorf
Nampolach
Niedergail
Nölbing
Nostra
Oberdöbernitzen
Obergail
Oberring
Obervellach
Pasriach
St. Paul a. d. Gail
Plöckenpass
Podlanig
Potsehach
Presseggen
Prorneggen
St.Radegund
Radnig
Rattendorf
Rauth
Rèisach
Reißkofelbad
Salach
Seblanitzen
Schönberg
Sittmoos
St. Stephan a. d. Gail
Stefanell
Sterz
Straning
Thurn
Thurnhof 56 •Watschig
Tiefenbach 12 Weidegg . E
Tresdorf . 42 Weidenburg o . . .
Trdpolach 45 Weildegg (Schloß) . .
Tscheltsch 16 Weißbriach . .
Unterfron 15 Wiesen .
Untervellach . 63 Wodmayr . 304
St. Urban ob Mderndorf Si Würmlach
Vorderberg 72 Xaverionberg .
Waldegg (Schloß)

31

S. 18, Heiligenblut. E. Hempel macht aufmerksam auf zwei Schnitzbilder: thronende Mutter . 3'8 Gottes mit Kind, Mitt e des 14., und hi. Di onys ,Anfang des 16. Jahrhunderts. - S. 21, 16 9. Z. y. u.: die Kassettendecke seit einigen Jahren im Schlosse Frauenstein (S. 800). S. 25, 2. Z. y. u.: 1710 statt zu Anfang des 18. Jahrhunderts. i. Z. y. u.: der linke Seitenaltar ent-t stand 1748 (Daten aus dein Memorahilienbuch der Pfarre Stall). S. 2), 1. Z.: der Altar t von 1425 seit 1931 im lb. Diõzesanmuseum in Klagenfurt. - S. 49, 5. Z. y. u.: Schytpacher13 statt Schiffpacher. - S. 52, 21. Z.: hI. Stephanus statt Mönch. - S. 59, 10. Z,: der Flügel-5, altar ist nicht mehr der Hochaltar, er hängt (vergl. Abb. 32) an der Evangelienseite.S. 61, 6. Z. y. u.: hi. Wolfgang statt Bischof. - S. 73, Greifenbum-g: die 1207/68 genanntetl(IL Friedhofkjrche St.Veit ist ein kleiner gotischer Bau mit zweiseitigem Chorschluß, angeblich netzgewölbt, Nördlicher Sakristeizubau, darüber hölzerner Turm mit Zwiebelhelm. Das Schiff , -angeblich jünger, die Kirche scheinbar aus dem 14. Jahrhundert. - S. 78, bei Gajach eim'u- 1 fügen: ein Glasgemälde 1496, Geburt Christi,,,Her Andre Lindner". - 5. 79, 6. Z.: 17. statt:° 18. - S. 81, : rechteckigem das Schloß ein zwe igesc hoss iger wuc htiger Bau über rechteckigem il an der Süd- und Nordecke springt je ein höherer Turm vor. Bauzeit zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts. Burgfrjed seit 1601 erwähnt. - S. 95, 9. Z. y. u.: Reisch statt Reischl. 156 S. 111, St. Peter ¡. H.: 1930 wurde innen an der nördlichen Schiffswand der Pfarrkirche ein ( 77 christologischer Freskenzyklus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts bloßgelegt (O. Demus, Neu eut-i deckte Wand- und Deck enma lere ien j . K. 1930, Die Denkmalpflege 1931, 64). - S. 112, 7. Z.:t) 3E Spittai a. d. Drau ist seit 1930 St adt . - S. 134, 5. Z. y. u.: einer statt eines. 4. Z. y. u.:Ç1[ nördlichen und westlichen statt nördlichen. - S. 137, 2. Z.: um 1516 statt 1516. - S. 139, 6. Z.: vier statt drei. 14. Z. y. u.: uns 1516 statt im Jahre 1516. - S. 141, 15. Z. y. u.:t älterer statt jüngerer. - S. 142, 9. Z.: der Domitiamisstein ist 1449 entstanden. 21. Z.: das Fastentuch jetzt in der Christkönigskirche in Klagenfurt. - S. 159, 22. Z. y. u.: Liesertal f. statt Pöllatal. - S. 164, 4. Z.: vier statt beiden. Die vier Stadttore von Gmünd heißen: Oberes,I Unteres, Pangat zen -und Maltator. - S. 169: bei Hilper sdor ferau ist beizufügen:(Fischertratten).( 9 - S. 216, Mauthen: an der Außenwand wurden 1932 sechs gotische Fresken bloßgelegt: Wund-malen-Christus, Tod Maná, Anna selbdritt, Erzengel Michael, Christoph, Beweinung Christi; sämtliche Gemälde wohl 1514, das zweite, dritte und fünfte so bezeichnet, auf letzterem die Signatur FSP. (0. Demus, Neu aufgedeckte Wandgemälde in M., Die Denkmalpflege 1933, 47.) - t S. 251, Abb. 86 : Göt zing statt Got ische. - S. 255, Lit, zu Mellweg: Mitt. d. Z.- K. 1911, 301-; it( 01; it( 1912, 28. - S. 289, 5. Z.: der heutigen Mädchenschule statt des heutigen Parkhotels, Der. ) Schule gegenüber liegt noch der „Klosterhof" und nahe das „Klosterbräu". - S. 299: Lit, zu I Villach: L. y. Beckh-Widnmannsteter, Zur Bedeutung der herald. Forschung f. d. Kunstgewerbe,; Mitt. d. Z.-K., N. F. XVIII., 1892, 228. L. Franz und R. Egger, Villach in vorgeschichtlicher und römischer.Zeit, in E. Stein, Die Städte Deutschösterreichs VI: Villach 1931, 17. F. Pichler,-' 5( Die Baudenkmäler Vilfachs usw., a. a. 0., 123. B. Grimsc hit z, K ünstlerisches Leben in Vi1lach,i a. a, 0,, 149. 0. M oro ,Volk stümliches aus Villach und Umgebung, á. a. 0., 163. J. Anderle,I Das Museum der Stadt Villach, a. a. 0., 178. - S. 309: St.Andrä: Vor der Kirche Kniegerdenk. mal, bezeichnet Peres 1932. An der Straße Gasthof Schöffmann, stark erneuertes zweigeschossiges Renaissancehaus mit hübscheni Portal und Fenster darüber, 2. Hälfte des ló. Jahrhunderts. - i et

. 316, Kantnig: M. Baron Zois macht aufmerksam auf ciii Christophfresko, ici Terlach acit chien stattlichen spätgotischen Bau init Konsolecierker, Stäckl genannt. S. 317, Ragain: Niet tj%. Baron Zois ist der Nebenaltar 1679 von Vitus Balseher aus Laibach gestiftet. Auf dein .Jnterbati Jahrzahl 1633. Lit, zu Groß-Sternberg: St. S., Verschwundene Burgen usw., Fürs Kärntner Heim 1933, Nr. 1. - S. 318, Stallhofen: Nach M. Baron Zois wurde die Maneia' apelie 1832 erbaut. Darin ein spätgotischer geschnitzten hi. Georg zu Pferd. Auf dean Wege sach Umberg in Wegkapelle geachnitztes Vesperbild, Anfang des lÓ. Jahrhunderts. Lit. Zu Eichelberg: St. S., Verschwundene Burgen usw., Fürs Kärntner Heim 1933, Nr. 1. - S. 319, it. zu Hochwart: St. S., Verschwundene Burgen usw., Fürs Käraitner, Heim 1933, Nr. 1. S. 320, 7, Z.: die S:hnitzstatue der thronenden Maria nit Kind aus dein 2. Viertel des 15. Jahrhunderts. - S. 343, 4, Z: auf dzn Außenflügeln gemalt hi. Ursula, Barbara, Agi1e' )orothea: innen geschnitzt zwei stehende weibliche Heilige. Das 1517 datierte teilt Maria mit Kind, hi. Anna, hi. Josef und drei stehende Männer dar. - S. 327, iöriach: nach M. Baron Zois ist die Kirche befestigt, neben dein Fniedhoftor eine Schieß;charte. - S. 328, 8. Z. y. u.: Kopfkonsolen statt Konsolen. - S. 329, Thünl: Nach AlBaron Zois vor dein Triumphbogen barockes Schnitzwerk Maria lin Rosenkranz. - 5 342, 1alIestig: Nach M. Baron Zois ist die Kirche befestigt, Schießscharten über der Woibtiiig.. 347, Egg: Nach M. Baron Zois an der Nordseite des Chores Freskenreste einer anscheine nd Kot. Kreuzigungsgruppe. Unter den modernen Wandgemälden in der Vorhalle ältere Fresken.1. 352. Nach M. Baron Zois: Föderlach: außen am Chor Jahreszahl 1751; moderne jrjchtUU8. mmersdorf: zwei Seitenaltäre des späten 17., am neuen Hauptaltar ein Tabernakel des späten S. Jahrhunderts. In cimier Wegkapelle bei Wudmat geschnitzte thronende Maria mit Kind um .430. Latschach a. d. Dr.: beim Fniedhoftor ein romanischer Grabstein, ein DoppelnaPfCl' teima und got. Freskenreste in der Vorhalle. St. Egiden a. d. Dr.: Freskereste an der Sud' vand; neben der Apsis eine Tür mit spätromanischen Beschlägen. S. 353, Maria Ilumhi: 'lach M. Baron Zois ein Christus, der nur init der Linken am Kreuze hängt. - 5 357, I. Z. y. u.: Pöllan statt Pöllau. Vor Zian: Duel. Auf dein Hügel wurde 1928 eine spat' imatike Festung des 5. Jahrhunderts mit einer frühchristlichen Kirche ausgegraben, darin eine ypisch norische eingestellte Priesterbatik. (R. Egger, Ausgrabungen in Feistnitz a. d. Dr., lahreshefte d. äst. archäoiog. Inst., XXV., 1929, 160.) - S. 360, St. Bartlm'ai: Nach M. Baron cois ist die Kirche befestigt. An der Decke Flachschnitzereien mit Jahrzahl 1787 (?). Tonnen' tewölbte Sakristei mit Halbkreisapsis. Got. Schnitzstatue eines Bischofs. Lit. zu St. Martin b. Fr.: it, S., Verschwundene Burgen usw., Fürs Kärntner Heins 1933, Nr. I(daselbst Hinweise'auf lie ehem. Burgen Verburg, Warburg und Alt-Ras). - S. 361, Lit, zu Rosegg und rögg: hi. S., Verschwundene Burgen usw., Fürs Kärntner Heim 1933, Nr. I. - S. 363, Lit. ZU it. Jakob i. R.: M. G., St. Jakob j. R., Kirchenschmuck, 1882, ii. - S. 372, 34. Z.: 5öllan statt Pöllau. - S. 421, Abb. 92: Nordwesten statt Südwesten. S. 422, Ossiach, irabsteine: im Mittelschiff der Kirche im Boden, von West nach Ost: 1725, Abt Edmund blpacher. prächtiger Wappenstein; 1615, lnschriftplatte. weißer Marmor, dem Stifter OLZlUS esetzt; 1656, Abt Friedrich Hirschperger, Wappenstein, rosa Marmor; 1682, Abt Christoph aponig, rosa Wappenstein; 1753, Abt Hermann III., weißer Wappenstein. In der südlichen (apelle kleiner Wappenstein 1590, Abt Zacharias. An der Westwand innen guter Wappenstein .532 Michel Hasenperg, außen Wappenstein 14 - . (?), 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts, Rand chrift, im Felde 2Wappen. Ueber dem Portal Doppelwappen aus Marmor, 18. Jahrhundert, larüber etwas derbes Manienfresko, ebenso. In der nordwestlichen Taufkapelle: isso, kleiner XTappenstein Abt Sigismmaund Frisch; 1543, Abt Andreas Hasenperger (t 1533), prächtiger Bild' misstein, rotviolett, weiße Rahmung, Ganzfigur, das Relief etwas derb, aber wirkungsvol l; 6.. (nicht ausgefüllt), Abt Caspar, weißer Marmor, Ganzfigur, etwas grob, nicht ohne Effekt; .587, Abt Petrus Gräbiacher, weißer Marmor, Relief: knieender Abt vor Kruzifix, rechts Hirte Hit Lamm, mittelgute Arbeit; 1427, im Boden, Randschrift, lin Felde ein Kreuz auf Berg, tbgemeißelt, - S. 423, 8. Z.: Kanzel 1725 datiert. In der unteren Sakristei Schränke dieser

Zeit, in der oberen fünf Betstühle um 1603. Im Obergeschoß der südöstlichen Kapelle eu großer prächtiger Schrank, 1620 bezeichnet. - S. 424, Lit. zu Ossiach: J. Graus, Alte Ge 16 wölbemalerei, Kirchenschmuck 1806, 129. - S. 508, Klagenfurt, Christkönigskirche und Priestet,i32 seminar. Monumentale Baugruppe von Karl Holey 1931/32 errichtet. Der Hochaltar (um 16705 aus der St. Veiter Spitaiskirche (s. S. 793). Soffitenfresken von Hans Fischer, 01asgem51d )4 von Josef Tahedl, Hochaltartabernakel und vier Scitenaltäre aus Terrakotta von Wilhelm flor )4 mann, Kreuzwegrèliefs von Franz Kirsch, sämtliche in Wien, Treibarbeiten von Otto Bestereiwe in Klagenfurt. Das 1593 datierte Fastentuch nit 42 figürl. Darstellungen malte Oswald Kräuß 0 es stammt aus der ehem. Stiftspfarrkirche zu Millstatt. (K. Ginhart, Die Christkönigskirche i,75 Kl., Die christliche Kunst, XXIX, 1933, 183.) - S. 518, 2. Z. : im Norden die Fürstenstei ii 38 zeremonie, im Süden die Ueberreichung usw. - S. 541, Lit.-Nachtrag: J. Graus, Das Einhor 3'8 und seine Jagd, Kirchenschmnuck 1804, 73; Eine St-Elisabeth-Statue, a. a. 0. 1901, 157. S. soi, lo. Z. y. u.: Das Schloß wurde nach H. y. Kronenfeldt his auf die Grundmauern gcge. !1 1500 zerstört. Burg um 1845 neu erbaut. Das sog. Altseltenheiin dürfte eine vorgeschichtlich€ Wallanlage sein. - S. 590, Tessendorf: dreigeschossiges Haus mit steinernen gotischen Fenstem stöcken. - S. 591, 4. Z. y. u.: Sobeck statt Pobeck. - S. 598, St. Thomas a. Z.: Nörd ich im Walde Ruinen der Burg Zeiselberg. - S. 599, nach Krastowitz einzufügen SchIo Pichlern: 1783 Besitz Fresacher, dann Ainette Müller, 1852 Friederike y. Reyer, dann Edlmnais )c l und Edlmanns Erben. Deckenfresko Schule Fromillers: allegorische Figuren der vier Jahresi 21 zeiten, 1845 von Proksch restauriert. In der 1854 geweihten Kapelle Bild von J. F. Fromiilei 1 Enthauptung der hi. Barbara, aus Viktring. - S. 600, St. Martin a. T., war Amtssitz de-ra Geschichtsschreibers Pfarrer Jakob Unrest (t 1500). - S. 601, 10. Z. y, u.: l 5euscher star 35 Penscher. Die Ruine gehört der Gemeinde Pörtschach. - S. 608, 15. Z. y. u.: der Karne 0 ist (M. Baron Zois, Zur Baugeschichte des Karner in M. W., Klagenfurter Zeitung 10. 0k 119 1933) dreigeschossig. - S. 610, 1. Z.: der Pfarrhof(nach M. Baron Zois) 1863 erbaut. 43S. 614, Schloß Grafenstuin soll nach H. Kronenfeldt an der Stelle des alten Lerchenal loa erbaut sein. Die Ruinen der Barg Gr., südlich im Walde (Steilhang), werden irrig L. gtj 7 nannt. - S. 618, St. Ruprecht b. Kl.: westlich der alte Friedhof von Klagenfurt mit inlet essanten Grabsteinen. - S. 619, 4. Z. y. u.: das Schloß steht(nach H. y. Kronenfeldt) at3' got. Grundlagen. - S. 620, Viktring: der im Südchor der Wiener Stefanskirche befindlicl- 1[ Flügelaltar von 1447 stammt aus Viktring und war bis 1884 im Zisterzienser-Kloster in Wiemie; Neustadt. - S. 622, 8. Z. y. u.: nach H. y. Kronenfeldt das Wappen Rotenstain nicht mel- 7 vorhanden; Stubenberg zu streichen; Pettau-Hollenburg statt Pettau, Hollenburg. - S. 62 15. Z. y. u.: nach H. y. Kronenfeldt soll es heißen: um 131)1) mit Flügel im Dreieckschi der Reinecker. - S. 628, St. Kathrein: vorgeschichtliche Wallanlage. - S. 630, Göltschacl nach H. y. Kronenfeldt an einem Gasthaus ein angeblich vom Zollfelde stammender römisch( oder barocker Löwenkopf mit Blattornamentik. Lit. zu Rottenstein: F. X. Kohla, Zwei Höhlei burgen. Fürs Kärntner Heim 1927, Nr. 7. - S. 631, 1. Z. y. u.: Maler Leonhard Göritn malte 1694 das Hochaltarbild. - S. 654, 3. Z.: die Fresken vois S. Lobisser nicht in Metnit ¿31 sondern in Grades. - S. 688, 12. Z.: Schilde statt Schilder. - S. 696: die Rundkirche j Flattnitz ist möglicherweise samt den 3 Chören einheitlich gotisch (vgl. Straßburg, Spitai kirche, S. 742). Im Hochaltar Schnitzstatue hi. Johannes d. T. um 1420. Das Tafelbild 1400 jetzt im lb. Diözesanmuseum in Klagenfurt. - S. 775, Pulst: das aufziehbare Fastei bild des Hochaltars stammt von Martin Knoll(er) 1780. - S. 794, 6. Z. y. u.: Nordostfiiig c statt Nordwestflügel. - S. 769, 20. Z.: an der Schauwand des Hauses Nr. 20 kamen 1933 orn; 1j1 mentale Sgraffiti um 1580, darüber bunte Malereireste tim 1700 und im ersten Obergeschc 5( ein gotischer Fensterstock aus Stein, 15. Jahrhundert, zutage. - S. 810, Ii. Z. y. U Westseite statt Südseite. - S. 810, Tanzenberg: M. Baron Zois macht aufmerksam auf d nahen Schlösser Brandihof und Niederdorf(für letzteres vgl. J. W. Valvasor, a. a. 0., 147 - S. 821: die Kirche am Christophberg wurde 1677 durch Abt Hieronymus Marchstaller vm, St. Paul j. L. erbaut. (B. Schroll H. M., 1891, 133.) - S. 834. Lit. zu Guttaring: J. Grau r

1036 Il
Alte Gewölbeinalerei, Kirchenschmuck 1816, 121. - S.: 841, Abb. 134: Kirchberg statt Krch bach. - S. 842, Lit, zu Hüttenberg: H. Sonnberger, Käintner Eisen-Hochöfen Lind ihre Zeit, Fürs Kärntner Heim 1932, Nr. lo (Stuckofen zu Heft,.1606, und Mosinz, 1754, 1768).3. 844, 22. Z.: St. Peter in Salzburg statt Ossiach. 27. Z.: Aisi Westportal der Propatei Jahr eahl 1755 • und ein geschmiedetes Oberlichtgitter dieser Zeit. Der Bildstock 1628 hat vier eliefs. Im Ort zwei gotische zweigeschossige Häuser mit profilierten Fensterstöcken aus Stein, runden Toren, gewölbten Fluren. In Oberwietingberg in einer Nischenkapelle neben lern Hause Nr. 18, Wußnig, mittelgroße Scinitzstatue hi. Margareta urn 1510. - S. 831, Lit. zu Brückl: F. X. Kohla, Zwei Höhlenburgen (Reine), Fürs Kärntner Heim 1927, r. 7. - S. 869, 1. Z;: DIesis statt Deisis. - S. 855. Lit.‚zu St. Stefan b. N.: F. G. llano. Der Karner der St.-Stefans-Kirche in N., Carinthia I., 1813, 193. - S. 912, 6. Z,: 1638 statt 1688. In zwei Feldern.eine Verkündigung an Maria. - S. 913, Abb. 119: 1638 statt 16s 335. 946, 16. Z.: für einen „neuen" Seitenaltar malte Leonhard Göritzer 1677 das- Bild.5. 961, 2. Z.: von statt um. - S. 955, 3. Z.: die Gemälde entstanden 1750-1753.
(A. =
Architekt, Baumeister; B. Bildhauer; M. = Maler; Kh. = Kunsthandwerker.)
Vergl. hiezu die
A. M., M., 844
Aichle'r W., M., 728
Alger K., Kh., 954, 973
Arnoldus, Kh., 713
Art! A., B., 728
Aßlinger W., B., 16
B., M., 832
B F., Kh., 31
Bartel, M., 139
Bayer R., A.od3rB. (?), 480
Beierlein H., B., 725
Belikel J. R. P., M., 566
Beres A., B., 980
Bertle J., M., 55
Bestereimer O., Kh., 1035
Bibiena Brüder, B., 728
Biepo A., M., 878
Bierti O., M., 922
Bittini J. P., B., 483 (s.\Wittini)
Blumenthal A., M., 513, 514, 728
Böckl H., M., 586
Bormann W., B., 1035
BrandstätterA., M., 567
Brandstetter Chr., M., 53, 54, 61, 200, 202, 218, 247, 310
Brollo J., M., 595
CMF., M., 822
Carlone P. F., A., 727
Claus F. A., M., 494, 739
Claus J., B., 738
Colmon N., Kh., 936
Comptom E. 1. C., M., 299
Corradini A., B., 728
Cranach L., M., 1015
Cusetti J. A., M., 493
Dauche'r H., B., 727
Deschwanden M. P. y., M., 55, 996
Ergänzungen vou M. Wutte in Carinthia 1., 1933, 156.
Donner G. R., B., 728
Dürer A., M., 1003
E. P., M., 256
Eckhart K., B., 728
Egger J., M., 15
Egger, M., - 56
Egher H., Kh., 105
Erhard V., Kh., 742
F. F., M., 664
F. H. P., B., 1016
FSP., M., 1033
Fancelli L., B., 540
Fantoni L., M., 989, 1019
Fassal N., M., 508
Fenger J. J. M., M., 824
Firtaler B. (s. Viertaler)
Fischer H., M., 1035
Foregger H., M., 418
Franck J., B., 683
Freidenberger S., M., 960
Freymann H., A. und Kh., 512, 513
Friedrich y. Villach, M., 141
Frorniller J. F., M., 41, 43, 310, 364, 420, 421, 423,491 1492, 493, 494, 498,499,500, 504, 506, 507,514,516, 518, 522, 535,541,564, 570, 617, 632,634,654, 662, 664, 742,832,1035
GabrielE., M., 500, 620, 788, 834
Gaißl M., Kh., 727
Gartner J., B., 974
Gasser H., B., 493, 541
Geroldus, Kh., 713
Giovanni da Milano, M., 726
Giuliani G., B., 500
Glaber L., M., 477,496
Glanner J., A., 165 so
Göritzer L., M., 103, 1036 75
Görtschacher IL, M., 141, 536 -118
Gollern M., Kh., 788 16
Gornik F., B., 478
Graber J., M., 341
Grafensteiner M., B., EU 820
Gran D., M., 487, 48
Grantner S., B., 95 252
Grasmar R., Kh., 95
GregoritsehA., M., 5( ii
Guido, A., 713 JE
Guntzhofer W., A., 46:
H. H., M., 1015
H M., B., 952 1q
Haber! F., M., 504
Haferl F., M., 429
Hagenauer J. G., 5l 500, 740, 748, 796,7
Hauser B., B., 838 121
Heinrich, M., 723 í3z
Hempel J. R. y., IV 1013
Hering Loy, B., 78 789, 882, 1012 1
Hittinger G., B., 742
Hönel M., B., 477, 72 013
Hormann J., B., 955 el
Holey K., A., 489, 51;2 949, 1035
Hueber H., A., 13 13
I. M., A., 441 le
Imhoff J. A., M., 4t
J. G. G. B., M., 564
Jäger M., Kh., 835 l
Jörg, A., 341, 848
KAZN. J., M., 421
Karcher, B., 701 )3
Karner V., M., 321 3:
Kassin J., B., 482, 48 1' 492, 977

Isi
eller Fr. X. (?), B., 748
'erndle K. M., A., 298, 790
iß A., B., 978
Ursch F., B., 1035
le'in'be'rger J. F., M., 922
nol1erM.,M., 503,1035
obler J. P., M., 617
öfler J., A., 54
öf1er M., A., 54
olb A., M., 497
':olig A., M., 518
oller J. G., B., 409
tonrad y. Friesach, i M., 726
räußlO.,M.,724,1035
ramper, Kh., 101 .remserschmjdt
(s. Schmidt)
upiteller J., M., 72
M., B., 1016
1 .S., Kh. (?), 957
achner A., A. (?), 26
alb K., M., 727
alio D. de, A., 466 andsmannM., Kh.,589 ederwasch G., M., 616, 617
'essacher P., M., 490
íenhart, Meister, B., 1 ,793
ippert J. E. y., A., 32
obisser S., M., 487, 508, 518, 654,790,845, 870, 916, 981, 998, 1011, 1014, 1019, 1035
ukas, Meister, B., 793
tG., B. (?), 727 G., M., 767 HP., B., 441 M., B., 171 R., M., 16 ärei L., Kh., 606 a!er Heinrich, M., 723
aller W., M., 16
antegna A., M., 540 arx J. P., M,, 742 athes, Meister, A., 848
aulpertsehA., M., 500 einhardus, Kh., 713
eister Friedrich, M., 141
Meister Jörg, A., 341
Meister Konrad, M., 726
Meister Lienhart, B., 793
Meister Lukas, B., 793
Meister Mathes, A., 848
Meister Melchior, M., 952
Meister Niclas, A., 964
Meister Peter, A., 967
Memling H., M., 924
Meßner J., B., 298
Milano G. da, M., 726
Miller M., M., 541
Mölckh J., M., 491, 492
Mölckh Joh., M., 506
Mohn G., M., 918
Moll B. F., B., 479, 504, 728
Müller J., A. (?), 26
Murano del, A., 967
Nerkmag, M., 338
Niclas, Meister, A., 964
Ortner F., Kh., 796
PS., A., 436
Pacher F., M., 1010
Pacher J., B., 488, 588, 775, 777, 788, 792,825
Pacher M., •B. u. M., 16, 64, 1010
Pacobel Ph., Kh., 994
Pacobello M. (s. Poca bello
Pamstell L., B., 725,793
Payr J., A., 738
Peres, B., 1033
Pernhart M., M., 541
Peter, Meister, A., 967
Pfenning D., M., 161
Pichier J., M., 507,532
Piigrimus, Kh., 713
Pi'rker J., M., 310
Pirker S., A., 383
Pitiner K., B., 484, 877
Pittner M. J., B., 484, 796
Plumenthal A. (s. Blumenthal)
Pocabello M., B., 495, 553, 728, 789, 1013
Pocher J., B., 835
Pönninger F., B., 480
Popp W., M, 311

Possöger L., A. (?), 979
Prandstetter Chr. (s. Brancistetter)
Prantstetter B., B., 7 42
Prießniger Chr., Kh, 499
Prinzhofer A., M., 541, 798
Probst J., B., 482, 502, 507, 690
Pregar A. B., 634, 84
Proksch, M., 1035
Prutscher H. A., 425
Puerkher Chr., A., 499
Pürkher J. G., M., 8is
Putti de A., B., 783
Rai G., M., 835
Rafanelli A., 794
Reichlich M., M., 17
Re:inboo, Kb., 713
Reischl S., B., 979
Reischli G., Kh., 975
Renner G:, Kh., 626, 627
Riaus M., A. (?), 804
Rieder L., A., 43, 73, 104, 126
Riebeler A., A., 165
Ripa J. B., B., 526
Robba F., B., 480, 490, 514, 516
Roder L., Kh., 48
Romano J. J., A., 969
Ronacher J.; M., 901
Rubens P. P., M., 1015
Rudger, B., 138
Rudolfi P., Kh., 1012
Rudolph Chr., B., 499
Rül J. B. y., M., 975, 978
S. S. R. K. . . . B., Kh. (?), 429
Sassoferrato, M., 975
Sattmann J., M., 635
Schachner F., M., 492
Scheel S., M., 677
Scheffer J., M., 503
Scherer J., Kh., 294
Scherpe J., B., 977
Schmidt J. M., M., 264, 974, 1015
Schmitzberger H., Kh., 948
Schneller J., M., 152
Schreiber J., M., 634
Schreibern, M., 567
Schulte J., A., 794
Schwendenwein A.,-A., 969
Scorel J. y., M., 33, 39, 537
Seitlinger B., M., 730, 848
Seitlinger J., M., 702, 728, 739, 954
Seliger G., B., 238
Siegel A., A, 29 4
Sies Ph., M., 491, 492
Simon y. Taisten, M.,16
Sirtsiz G. (?), Kh. (?), 847
Spaur W., A. (?), 632
Stainer F.(s. Seiner)
Stolz, M., 497
Steiner F., M., 506, 586, 588, 623, 632, 634
Steinmetz y. W. A., 967
StielfA., Kh, 632
Stobi J., M, 653
Stüler F. A., A., 978 Sumper U., M, 745
Tadl (?), B. (?), 977
•Tahedl J., M., 1035
Taisten S., M., 16
Te1fenbache W., M., 843

Teti (?), B. (?), 977
Thurner E., B., 433
Tillitz G., Kh., 477
Tintoretto J., M., 244
Tonhauser F.. Kh, 727
Troger P., M., 488
Tscheck, A., 932
Uliner L., A., 724
Valkenauer H., B., 586, 725
Vaugin A., Kh., 692
Veiter A., M., 290, 478, 487, 488, 492,496,497, 498, 499, 503,504,506, 514, 522, 634, 697
Veiter J., B. und M., 363, 496, 499,503,507, 566, 635, 976
Venchiarutti, A., 534
Verda J. A., A., 466, 476, 513, 514, 738
Vierring G., Kh., 541
ViertalerB., A., 64,197, 198, 199, 209,212,213, 214, 872
ViertelbergerH.,M.,514
Vogelsang U., M., 289, 514, 542
W. EW., B., 952
W ZB., B. (?), 727
Walbaum M., Kh., 927
Wald J., B., 482 [Œ
Walter F., M. (?), 8436
WasserbauerL., B, 72 52
Weghaupt F., B., 48235
Weickert G., M., 53304
Wenzen K., Kh., 929 , Werner C., Kh., 742 8
Weyr R. y., B., 977 3)0
Wichram, Kh., 713 97
Wido, A. (?), 713
Wiedwegef J., Kh., 388
Wiliroide: J., M., 2938 541 116
Willioider L., M., 29 1?€ 541 BIC
Winder J.. M., 416 6 35
Windisch Chr., A., 48 514, 531
Winkler K. M., 384
Wittini G., B., 738, 73
Wittini J. P., B., 483211
Wohigemuth, B., 506
Wohigemut M., M, 561
Wolfgang, M., 16
Wust P. St. y., A., 90 iq
X (mi` Rosettenkreuz. 436 '13
i51
Zanusi J., M., 995
Zechne: K., M., 5952
Zoller A., M., 41, 253 567
Ibtei
S t. Aegid am Lading .fritz
U.Agathen
t.Agnesen
rgoritschach ich (Drautal) ich(Völkermarkt) ichberg ichelberg igen
Jbeck . 1bersdorf it-Albeck Itenhaus ltenmarkt
Jtersberg 1thaus Itho1en it-Ras
Bad Vellach . . 930
Bärental . . . 634
Baldersdorf . . . 130
Baldramsdorf . . 125
St.Barbara a. d. Erzberg . . . 842
Barbarabad . . . 667
St;Bartimä am Aichberg . . 985
St.Bartlniä bei
Frojach . . 360, 1034
Bayerberg . . . 838
Berg (Drautal) . 68
Berg (Kiagenfu t) 600
Biberstein . . . 398
Birnbaum . . 206
Blaike 996
Bleiberg-Geräuth 304
Bleiburg . . . 923
Dobersberg . . .

•821 •1034
itseltenheim . . 1035
:mlach (Drautal) 72
mlach (Unteram1ach) . . . . 132
:ndersdorf . . . 1004
. Andrä b. Gurk 710
.'Andrä 1. L. . 993
Andrä bei Pfannsdorf
j. .Andrä bei Villach . . 309, 1033 nnabichl . . . 591
.Anna ob Sankt
Lorenzen
r. Arma b. Reifrflitz
F.Anton in Fratres
Anton an der Wind 1-ïih e 265,322
'no1dstein riach
I. Athanasius igsdorf ißerfragant ißerteuchen
ich(Feldkirchen) ich(Völkermarkt) td St. Leonhard 918 382 605 120 439 'r 921 388
B:indendorf . . 810
Bodenhof . . 264
Bodensdorf . . 424
Böckste!in . . 748
Brandihof . 1035
Briefeisdof . . . 432
Brückl . . . 851, 1036
Brugg 250
Buchbrunn 904
Euchho'z 311
Christendorf
St.Christoph am Hum .
Christophberg 821,
Damtschach
St.Daniel (Obergailtal) .
Danieis'berg
Deinsberg
Dellach b. St.Daniel
Dellach b.Klagenfurt
Dellach b. Meuweg
Dellach b. Stein
Deutsch-Bleiberg
Deutsch-Griffen
Dielach
Dietrichstein
Diex
dort............
103 5 Eggen am Kr. . 766
St.Egiden an der 317 Drau
1034
559 221 Ehrenf&s
Ehrenhausen 834 Ehrental
Ehrnegg 221 Eichelberg
Eiersdorf
556 Einersdorf
Einöde 256 Eisenkappel
Eisentratten
304 St. Elisabeth auf 699 der Plöcken 804 Emberg . 438 Emmersdorf (Drau866 tal)
Emmersdorf (Gailtal) 324
Emmersdorf (Klagenfurt) . . . 566
Eppersdorf . . 820
Ettendorf . 1022
Faak 344
Fálkenberg . 566
Falkenstein . 45
Faning . . 558
Federaun 340
Feffernitz . .. 359
Feistritz b. Berg 72
Feistritz a. d. Dr. 355
Feistritz a. d. Gail 326
Feistritz ob Grades Feistritz im Rosenta!
662
633
Feld am See Feldkirchen
Feldsberg
Fellbach
Ferlach
Feucht
Feuersberg
St. Filippen bei Hochosterwitz

Freyenthurn . 604
Fried-lach . . 445
Friesach . . . . 672
F:ritzendorf . . . 247
Frögg . . . 361,1034
Frojach . . . . 360
Fürnitz . . . . 339
Gablern . 912
Gailitz .330
Gaisberg . . . 668
Gajach . . . 78,1033
Galizien . . . . 900
St.Gandoif (Feldkirchen)
St.Gandoif (Viktring) .
Gassen b. Afritz
Gemersdorf
Gendorf .
314 Geritschach
406 St.Georgvordem
182 Bleiberg
79 St.Georg (Jaun635 tal)
107 St.Georgen im 915 Katschtal am St.Georgen
821 .Längsee
St. Filippen ob Sonnegg . . . 917
Finkenstein . . . 345
Fischering . . . 992
Fischertratten . . 1033
Flaschberg . . . 53
Flatschach . . . 437
Flattach . . . . 32
Flattachberg . . 32
Flattnitz . . 696,1035
Fleiß 20
St. Finrian . . 830
Föderlach . 352,1034
Förolach . . . 258
Forst 965
Frankenstein . .. 876
St. Franziszi am Saalfelde . . . 874
Frauenstein . 800,1033
Freiberg . . . . 800
Fresach . . . . 348
Freßlitzen . . . 820
Freßnitz(s.St.Peter I. H.) . . . 111
Freudenberg (Gurk) 595
Freudenberg (Tigring) . . . 558
Freuncisam . . . 768
St.Georgen am Sandhof
St.Georgen
Stein
St.Georgen
Straßburg
St. Georgen bei Villach .
St.Georgen am Weinberg
Gerlamoos
St.Gertraud bei
Guttaring
St.Gertraud (Srejach)
St.Gertraud bei
Wolfsberg
Gipper .
Glainach .
Glandorf .
Glanegg .
Glanhofen
Glantschach(Glantal)..............
Glantschach(Jauntal)
Glatschach
Gletschach unter bei 434 625 314 1002 127 209 324 904 153 813 590 1004 746 302 875 76 833 362 933 18 637 807 443 426 772 901 65 888
Globasnitz
Glödnitz
Gmünd
Gnesau
Goderschach
Gödersdorf
Göltschach
Göriach
Görtschach
Göseberg
Gösseling
Gösselsdorf
Götzing
Goldberg
Goldenstein
Gomarn
Goppelsberg
Gorentschach
Goritschach (Gai!tal)
Goritschach(Wörthersee)
Gottestal
Grabelsdorf
Gradenegg
Grades
Gradisch
Gräbern
Grafenbach
Grafenberg
Grafendorf bei Friesach
Grafendorf (Hermagor)
Grafenstein
Grafenhof
Gratschach
Gratzerkogel
St.Gregorn
Grelleriburg
Gretschitz
Greutschach
Griffen (DeutschGriffen)
Griffen(Markt)
3404
7697 8175 912)8 1033r8 22116 221?€ 956€ 663g 8992e 3! 34 9 602U 35l1 9Ø31 76805 10350 4271!' 965 86713 31 56 77 1 692 22 614,103 'L 7" 991 84 82Çj 72,103 86 69t
Griffen(Stift) . . 88t
Griminitzen . . .• 22
Groppenstein . . 3
Großbuch . . . 55c
Großkirchheim . 21
Groß-Sternberg316,103f)(
Großwinklern . 99( u
Grünburg . . 84
Gschieß.......
Guggenberg bei E ll
Hermagor . . 24 163, 630, 327, 250, 657, 9157 7019 10336

(1(142
Guggenberg bei Hollenburg . 625 Kalvarienberg i ' be ! Tiefenbach. . . 200 Homburg . . . 845 St.Paul .... 1021
Gundersdorf . . 598 Hornstein ..... 603 Kamering . 353
Gunzenberg . 825 Hüttenberg . 841,1036 Kamp . . . 964
Gurk 711 Humtschach . . 914 Kaning ...... 147
SGumnitz. .. . . 615
Hunge:r'brunn . . 799 Kantnig . 316,1034
Guttaring . 833,1035 St.Kanzian (Gail- t Ingoistal . . . . 664 tal) ......... 343
Hadani'g . . . . 599 Innerfragant . . . 32 St.Kanzian (JaunjSt. Hadrian i. W. 203 Innerkrems . . . 156 tal) 908
1Hagenegg . . . 930 Inner-Nörring . . 160 Kappel a. d Drau 634
Haidkirchen . . 827 Innerteuchen . 395 Kappe! a. KrappHaimburg .. . . 886 Insberg ., . . :133 feld 828
1Hallegg . .. . . 562
Irschen .60 Karlsberg 807
Harbach . . . . 611 Karnberg 574
:Hardegg . . . . 806
Jaggling . . . 1002 Karnburg . 576
j-lart ob Glanagg 431 St.Jakob am Mir- St.Katharina im ji-lart b. Neuhaus 338 renmoos . . . 888 Bade 151 j-lart b. Sörg . . 766 St.JakobobFern- St.Katharina am Hart (Steuerberg) 393 dorf 348 Kogel . . 926
]E-Iartmannsdorf . 668 St.Jakob ob Gurk 731 St.Katharina am iHartneidstein . 1000 St.Jakob ob Koll- Kulmberg . 876 lausdorf . . . 743 nitz 998 St.Kathrein (Jeril-left 1036 St.Jakob im Le- berg) . 628,1035 ,lHeiligenbiut 11,1033 sachtal ..... 208 Kattinberg . . 226 il-leiligengeist . - .304 St.Jakob im Ro- Kellerberg . 359 rF{eiligenstadt . . 921 sental . . 362,1034 Kerschdorf (GailHelena a. d. St..Jakob an der tal) ......... 323 'LBerg . . . . 626 Straße . . . . 611 Kerschdorf (Wört.Helena a. wie- st. Jakobb.Wolfs- thersee) . 319 serberg . . . 223 berg 983 Keutschach . 619 rleienenberg . . 592 Jaunstein 916 Khünburg . 252 . . 916 Jerberg 628 Khünegg . 249 •.Jemmabeirg ermagor . . . 239 St.Job . . . . 339 Kirchbach . . 228 L-Ierzogstuhï . . 571 St.Johannb.Kreu- Kirchberg 842,103G -liipersdorferau169,i0;3 zen................... 358 Kirchbichl . . . 988 ; 0 limmelau . . . 984 St.Johann Nepo- Kirschentheuer . 635 -limmelberg . . 397 muk j.Walde . 212 Kitzel 404 j-iirschenau . . . 889 St.Johann im Ro- Klagenfurt 461,1033.1035 -lochfeistritz . . 847 sental (Villach) 362 Klebas . . . 205 -lochosterwitz . . 816 St.Johann im Ro- Klein-Glödnitz . . 700 -loch-St.Paul . . 442 senta! (Kigft.) . 633
Klein-Grade:negg . 438 -lochwart . 318,1034 St.Johann bei Kleinkirchheim . 149 -löfling . . . . 220 St.Salvator . . 667
Klein-St.Paul . . 844 1öhenbe:rgen . . 878 St.Johann bei
Klein-St.Veit 11ö11ein(Höll) . . 695 Steuerberg . . 394 (Glanegg) . . 433 j11örtendorf . . . 611 St.Johanni.Tale . 733
Klein-St.Veit(Völ. 1lörzendorf . . . 808 St.Johann.bei kermarkt) . . 871 -lof 926 Villach . . 302 Kleinwinklern . . 991 ;1ohenburg (Un- St.Johann im St.Kiementen . . 829 teres Draual) . 105 Walde . . 62 Klösterle 1395 1ohenburg bei St.Johann bei Klopein . . . 906 Oberdrauurg . 57 Wolfsberg . . 991 Knasweg . . 429 1-lohenfeld . . . 747 Johannesberg . . 1018 Köcking . . . 912 1( lohenpressen . . 840 St.Josef y. Spitta! 120 Köstenbemg . 318 c1ohenstein . . . 775 Josefsberg . . . 1019 Köstendorf . 258 -lohenthurn . . 38 Judenbrücke . . 20 Kötschach . 209
Köttmannsdorf
Kolbnitz
Kollegg
Kollerhot
Kolihof
Koliman
Kolinitz
Kornat
Korpitsch
St.Kosmas
Kraig

626 •
Kraiger Schlösse:
Krainberg
Kranzelhofen
Kraschach
Kraßnitz
Krastowitz
Kremsalpe (s. Inneikrem)
Kremsbrücke
Kremschitz
Kreuschlach
Kreuzbichl
Kreuzen . Kronegg . .,Krumpendorf
Kühnsdorf
Kühweg
St.Kunigund am ¶Reisberg
43
992 809
884
895
1005 206
. 339 824 802 801 336 319 234 744 599 156 154 871 163 163 358 174 603 903 236 989
Laas bei Kötschach . 212
Laas bei Rantgersdorf 31
Lading • . 985
Längdorf 363
Lainach . 27
St.Lambertu.Markus a. L. . . 874
St.Lambrecht (Drautal) . . . 352
Lambrechtsberg . 1022
St.Lambrecht am Haimb. Berge 870
Lamm 866
Lampersberg 128
Landskron • . 308
Lansach . . . 49
Lassach . . . 35
Lassendorf • . 244
Laßnitz . 696
Latschach bei Dellach 256
Latschach an der Drau • . 352,1034
Latschach bei Goritschach . 345
Latschnig . . . 26
Laubendorf • . . 133
Launsdorf . . . 815
Lavamünd . 1024
Lebmach . . • . 776
Leibsdorf . 612
Leifling bei Laas 222
Leifling (Jaunta) 922
Lendorf • . 560
Lengholz 78
Leoben . 159
Leobenegg . 159
St.Leonhard bei Ebriach 928
St.Leonhard bei Friedlach 447
St.Leonhard im Lavanttal . 948
St.Leonhard s. Mölibrücke 97
St.Leonhard auf der Saualpe . . 865
St.LeonhardSiebenbrünn 338
St.Leonhard a. d. Sulzbacheralpe 930
St.Leonhard bei Villach . 307
Leonstein . . 601
Lerehenau 1035
Lichtengralei 947
Liebenfels • 773
Lieding 733
Liemberg . 770
Lieseregg . . 177
Liesérhofen 177
Liesing . 205
Liesnaberg . . • 898
Lind(Arnoldsei) 335
Lind (Griffen) . 896
Lind (Karnberg) . 575
Lind(Rosegg) • 315
Lind ob Sachseiburg 80
LindI 417
Linsenberg . 586
Lippitzbach . 898
Litzldorf . 46
Litzihof . . . . 105
Lobersberg . 27
Lölling . . 842
Löschental . . . 1019
Loibegg . . . 912
Loibihammer . 635
Loibital . . . 636
St.Lorenzen auf dem Berge . • 6940
St.Lorenzen im 16 Gitschtal 24412
St.Lorenzen a. J. 8525
St.Lorenzen im Lesachtal 203P4
St.Lorenzen am 38 Lorenzenberg 1024)0
St.Lorenzen j. d. 27
Reichenau 381 15
St.Lorenzen (Völkermakl) • 898 78
Lorenziberg . . 778 rn
Loreto . . 604 2€.
St.Lucia u. Jodo- 2E kus a. d. Tr. Ludmannsdorf
Luggau
St.Luzia
St.Magdalena bei Feistritza. d. G.
St.Magdalena an der Gurk
St.Magdalena am Lurnfeid
St.Magdalena ob Molzbichl
St.Magdalena auf demTragail
St.Magdalena bei Villach
St.Magdalena bei Weitensfed Magdalensberg (Helenenbeg)
MagdalensbE.'g '.- 1U2 5. Mageregg 1. 56,90E
Malinitz
Maglern Malenthein • • . 3 62 Mallestig 342,1034 33 17
Malta Maitein ........3c
Mandorf
Mannsberg •: 83 5l
St.Marein i. L . 98
St.Margare:enam Kömmel
St.Margareen bei 6( KöttmannEdo.f • 621
St.Margareen bei 0, 4
St.Paul i. L. . 1023
St.Margareen in F der Reichenau . 38
GSt.Margareten bei Reifnitz . . . 605
GSt.Margareten in G Remschenigg . 930
GSt.Margareten im 5G Rosental . . . 638
GSt.Margareten ob Töllerberg . . 876
H.St.Margaretenam
jS Wailersherg . 898
HSt.Margareten bei WOlfSbOl'g . . 964
HMaria-Bich1 . . . 103
FUviaria-Dornach . 22
HMaria-Elend im Rosental . . . 363
j-IMaria-Feicht . . 435
E -1Maria-Gail . . . 299
j-IMaria im Graben 262
"Maria Hilf j. d.Au 24
1-IMaria-Hill ob -I Lind 80
it-IMariahi1f
-lEI(Guttaring) . 835
IMaria-Höf1 . . . 656
--IMaria-Humiz 353,1034
HMaria-Loreto . . 604
Ç,-3iMaria-Rain . . . 630
Maria-Rojach . . 1002
r 1MiaSaa1 . . . 578
aria-Siebenbrünn 33?
IMaria-Wörth . . 605
IMar!a-Wolschart . 814
arterle . . . 30
ISt.Martin bei
: -i Fro;ach . 60,i034
LISt.Martin ob -L Glanegg . . . 43
Martinim Gra-I nitztal . . . 1020
Martin b. Kla( genfurt . . . 604
-ISt.Martin am
'-I Krappfeld . . 830
-It.Martin b. Nie-bdertrixen . . 885
'it.Martin bei Osterwitz . . 818
Martin am
[Silberberg . . 840
t. Marlinb.Sirnitz 395 Martin am Techelsberg 600,1035
-1st.Martin bei
r-ii Villach . . . . 289
-It.Marxen . . . 907
-IwIastenitzen . . 710
Matschach . . 633
Mattling . . . 206
Matzelsdorf . . 145
Matzen . 638
Mauer . . . . 447
St.Mauritzi . . . 693
Mauthen . 216,1033
Meiselberg . . . 569
Meiselding . . . 803
Meilach . : 250
Meliweg . . 254,1033
Melnitz . . . . 634
St.Michael ob Bleiburg
St.Michael im im Graben
St.Michael an der Gurk .
St.Michael(Ossiachersee)
St.Michael am Wallersherg
St.Michael bei Wolfsberg
St.Michael am Zollfeld
Micheldorf(Gailtal)
Micheldorf
Michehofen
Mieger
Millstatt
Mirnig
Mitschig
Mitteldorf
MitterLoibach
Mitter-Trixen
Mittlern
Möchling
Möckriach
Möde:rndorf (He-magor)
Neuhaus (Gailtal) 336 Neuhaus (Jaunal) 921 Neusteinhof . . 76 Niederdörf1 . . . 638
Niederdorf . . .. 1035
Nieclergail . . 205 Niederosterwtz 818 Nieder-Trixen . 873
St.Nikolai(Kremsbrücke) . . 155
St.Nikolai (Viktring) . . . 620 St.Nikolai 923 (Gorentschach) 899 St.Nikolaus a. d. 820 Drau .........360 St.Nikolaus am 871 Wind.Weinberge 895 Nikolsdorf . . 355 307 Nölbing

Möderndorf (Zollfekl) . . . . 572
Möli'brücke . . . 97
Mölithauer . . . 46
Mörtschach . . 24
Molzbichl . . 130
Moosburg . 553
Mosinz . . 1036
Mühkio"f 49
Namlach Nampolach
Napplach
Neudenstein
Neufinkenstei -i 26 256 47 878 341
Homburg . 845 St.Oswald bei Radenthein . . 149 St.Oswald im Rosental . . . 366
Oswaldiberg . . 306
Ottmanach . . . 594
Painburg . . 47
Pasriiach . . 254
Passering . .. 832
Paternion . . 354
St.Paul ob Emmersdorf . . 323
St.Paul ob Ferndorf 347
St.Paul a. d. Gail 264
St.Paul LL. . 1006
Penk 46
Penzelberg . . 25
Perriegg . . 426
St.Peter a. Bichl 575
St.Peter (Drautal) 362
St. Peter b. Grafenstein . . . 615
St.Peter ob Gurk 732
St.Peter i. H. 107,1033
St.Peter im Katschtal . . . 152
St.Peter bei Klagenfurt . . . 611
St.Peter b. Moizbichi . . . . 131
St.Peter b. Moosburg - . . . 555
St.Peter b. Rei-• chenfels . . . 946
St.Peter bei Taggenbrunn . . . 812
St.Peter LTweng 148
St.Peter am Wallersberg . . . 897
Petschnitzen . . 347
Pfannhof - . . . 803
Pfannsdorf . . - 917
Pichlern (Feldkirchen) . 400
Pichlern (Klagenfurt) . 1035
Pirk 602
Pirk a. d. Drau 913
Pirkach 52
Pisweg - 730
Pitzelstätten 559
Platz 175
Pleßnitz 157
Plöckenpaß . 218
Pockhorn . 19
Podlanig - . 207
Pöckau . . . 335
Pöllan . . 357,1034
Polling(Passering) 832
Polling(Wolfsberg) 990
Pörtschach am 'Berg . . . . 573
Pörtschach am See . 601,1035
Poggersdorf 612
Pogöriach . . . 345
Poitschach . . . 402
Ponfeld . . . . 559
Portendorf . . . 598
Possau . . . 570
Potschach . . 246
Potschling . . . 60
Prägrad . . . 418
Prebl 962
Preblau . . 962
Preglhof . . 920
Preims . . 965
Preitenegg 961)
Presseggen . . . 252
Priebeisdorl . 913
Priel 977
St.Primus und Felizian . . . 566
St.Primus (Preims) 965
St.Primus bei St.Veit j. Jaunt. 902
Projern . . . . 808
Promeggen . . 201
Puch 350
Pulst . . . 774,1035
Pupitsch . . . . 776
Pusarnitz . . . 104
Pustritz . . . - 869
Putschall . . . . 20
Rabensdorf 417
Rabenstein (Krappfed) . . 833
Rabenstein bei Lavamünd . - 1026
Rabenstein bei St.Paul . . . 1019
St.Radegund (Hermagor) . . 202
St.Radegund (VOlkermarkt) . . 899
Radenthein . . . 147
Radlach . . . . 74
Radnig. . . . - 243

Rubland .......
Rückersdorf 9Œ Ruden 8 Rupertiberg 62
St.Ruprecht bei Klagenfurt 618,103
St.Ruprecht am Moos
St.Ruprecht am Nußberg . . 5
St.Ruprecht ob Sirnitz . . . 3
Radsberg . . . 628 Saager
Radweg . . . 428 Saak
St.Ruprecht I (Staudacherhof) 6( 629,103 3
Ragain . . 317,1034 Sachsenburg Rain 612 Sagritz
11046
(Salach 230
St.Salvator 666
(Sandbichl . 49
(Sapotnica 635
(Sattendorf . 309
S( Schaumburg . . 776
(Schiefling(Sattflitz) . . . . 618
1Schiefling(Wolfsberg) . . 958
lSchilterndorf . 922
jSchlanitzen . . 234
ifSchiatten . . . 347
1Schmelzhofen . . 965
lSehönberg . . . 226
jSchönweg . . . 998
iSchrotturm . . . 603
.:LSchüttbach . . . 124
jSchwabegg . . . 920
St.Sebastian . . 818
Seeboden 133
jSeidolach 638
itSelesien . 819
jiSelkach . . 628
Se1pritsch . 321
Seitenheim . 561
.Se1tschach . 331
Siebenbrunn
(St.Leonhard) . 338
Siebenbrunn (Maf ria-Siebenbrunn) 337
Siebending . . . 1001
Siegelsdorf . . . 988
St.Sigmund . . . 121
Silberegg . . . 828
:Si1berberg (Görtsehitztal) . . . 839
'Silberberg (Groß;; winkiern) . 990
1Sillebrücken . . 597
St.Simon u. d..
1, 11 Petzen . . . 916
:Simmer1ach . 60
'Sirnitz . . 390 k.ittersdorf 918 ittich 429 ittmoos 209
Söbriach 32
örg 767
ommerau . 946
ommereck . 182 onnegg . . 917
'pitaiein . . 698
;pittal an der Drau . . 112,1033
rajach . . . . 362
;rejach . . . . 906
Stadlhof . . 811
Stall 30
Stailhofen(Obervell ach) . . . 42
Stalihofen(Wörthersee) . 318,1031
Staudacherhot . 923
Staudachhof . 666
St.Stefan bei Dürnstejn . . 667
St.Stefan unter Feuersberg . 913
St.Stefan bei Finkenstein . 341
St.Stefan am Krappfeld . 824
St.Stefan am Lurnfeld . . . 103
St.Stefan bei Niedertrixen . 885,1036 i
St.Stefan bei Straßburg . . 743
St.Stefan bei Wolfsberg . . 991
Stefaneil . . . . 201
Stein im Drautal 63
Stein (St.Veitj.J.) 902
Stein im Jauntal
Stein bei Viktring
Steinbichi
Steindorf
Steinfeld
St.Stephan a. d. Gail gSternberg
Steuerberg
Stift Griffen
Stobitzen
Stockenboi
Stocklitz .
Straganz .
Straning . Straßburg
Straßfried
Streimberg
Stuben . Suetschach
Supersberg
Taggenbrunn
Stein (Wolfsberg) 1003 - 904 620 765 425 75 29 316 201 393 889 341 357 427 804 228 737 330 809 348 632 65 804
Tainach
Tangern
Tanzenberg. Tauchendorf. Tauern

Techantig . . . 341
Tentschach . . . 559
Terlach . . . * 1034
Tessendorf 590,1035
Teuchi . . 47
Teurnia . . . . 109 Thalenstein . . •. 888
Theissenegg . 961
Thörl . . . 328,1034
St.Thomas am Zeiselberg 593,1035
St.Thomas bei Wolfsberg . 985
Thon 614
Thürn 988
Thum 243
Thurnhof (Gailtal) 244
Thurnhof (Zweiflitz) . . . 709
Tiebitsch . . . 600 Tiefenbach . . . 200 Tiffen . . 414 Tigring 556 Timenitz . . 596
Töllerberg . 877
Töltschach . : 570 Töplitsch . . 360
Töscheldörf . 832
Trabuschgen . 40
Tratten . 321
Trebesing . . 175
Treffeisdorf . 778
Treffen . . . 310
Treffling (Liesertal) 179
Treffling (Krappfeld) . . 826
Treibach . 824
Tresdorf . 230
Treßdorf . . 30
Trixen . . 873
Trögern 928
Tröpolach . . 233
Tschahitsch . 413
Tschau . . . 337
Tscheltsch . . 204
Tschirnig . . 806
Tschr'iettes . . 866
Tweng • . . . 148
Twimberg • . 958 Tultschnig . . 562
St.Ulrich (Sattflitz) . . . 632
St.Ulrich(Drautal) 350
St.Ulrich b. Feldkirchen
St.Ulrich a. d.
Goding
St.Ulrich am Johannserberg
Ulrichsberg
Umberg
Unter-Amlach
Unterbergen
Unterfalkenstein
Unterferlach
Unterfron
Untergeräuth
Untergumtschach.
Unterhaus
Unte:..Loibach
Unterrain
Untervellach
Unterwinklern
St.Urban ob Glanegg
St.Urban ob Möderndorf
Urtel
Vassach .
St.Veit j. Jauntal
St.Veit a. d. Glan
Velden

Waggendorf
405 Waidisch
Waiern bei F&dkirchen
Waisach . Waisenberg
Waitschach
St.Walburgen
Waldegg . Waldenstein
Wandelitzen
Warburg
Wasai
Wasserhofen
Wasserleonburg
Wàtschig
Wei.degg
Weidenburg
Weier
Weildegg
Weinberg
Weisenberg
Weißbriach
T eiß en au Weißenegg
Weißenstein
Weitensfeld
Wellersdorf
Welzenegg
Vellach • . . . 930
Verburg . . . . 1034
Viktring . . . . 620
Villach . . 281,1033
Villacher Alpe . . 304
St.Vinzenz . . . 1023
Völkermarkt • . 879
Vorderberg
260
Wabeisdorf . . . 613
Wachsenberg . . 403
Wernberg
Werschl.ing
Weyer
Widweg . Wiesen . Wiesenau
Wieling . Wildegg .
St.Willibald
Wimitzstein
Windischbleiberg.
914 Winkel
am




