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Entscheidungen im Osten 2010 war ein spannendes Wahljahr: Zusätzlich zur Bundespräsidentenwahl fanden in der Steiermark und in Wien Landtagswahlen statt. Außerdem waren die Gemeinderatswahlen in Niederosterreich und die Landtagswahl im Burgenland zwei Höhepunkte regionaler ORF-Berichterstattung. Zusätzlich zu bundesweiten Informationen sorgten die ORF-Landesstudios für faktenreiche Entscheidungshilfe zu den Wahlen. Auch die Wahltage selbst wurden vom ORF intensiv begleitet. So etwa vom ORF-Landesstudio Niederosterreich am Tag der Gemeinderatswahlen in Niederosterreich am Sonntag, dem 14. Marz: In 568 Gemeinden Niederosterreichs und in 42 des Bezirks wurde gewählt. Neben dem Angebot auf Radio Niederosterreich und auf noe.ORF.at im Internet gab es nach Schließen der Wahllokale auch umfangreiche Berichterstattung im Fernsehen mit lokalen Sondersendungen. 14 Kameras, vier TVSatellitenwagen und zwei Radio-Übertragungswägen waren im Einsatz, Außenstellen wurden in Wiener Neustadt, Mistelbach, Zwettl und Amstetten eingerichtet, insgesamt 30 Redakteurinnen und Redakteure des Aktuellen Dienstes berichteten. Christiane Teschl leitete mehrere Gesprächsrunden und Interviews mit den Landesparteichefs bzw. chefinnen, den Landesgeschaftsführern und -führerinnen der Parteien sowie Journalistinnen und Journalisten zur Analyse der Wahlergebnisse. Sogar ein SMS-Service wurde angeboten: Interessierte konnten das Ergebnis der Wahl direkt aufs Handy bekommen. Online waren die Ergebnisse ebenfalls abrufbar. Ebenso umfangreich die Berichterstattung zur Landtagswahl im Burgenland: Zusätzlich zu Reportagen und Meldungen im Vorfeld der Wahl diskutierten am Pfingstsonntag, dem 23. Mai, die Spitzenkandidaten aller im Landtag vertretenen Parteien unter der Leitung von Chefredakteur Walter Schneeberger. Ein weiterer Hohepunkt: FM4 informierte über den Jugendwahlkampf der Parteien und eine Reportage zum Wahlkampfthema „Verlängerung des Grenzeinsatzes“. Die bundesweite TV-Berichterstattung am Wahltag selbst begann in einer „ZiB spezial“ um 16.00 Uhr mit der ersten Hochrechnung und Reportagen. Weitere „ZiBs“ und Lokalausstiege folgten; „Burgenland heute“-Seher/ innen wurden


um 19.00 Uhr regional in ORF 2 auf den neuesten Stand gebracht. Auch Radio Burgenland stand am Sonntagnachmittag ab 13.00 Uhr ganz im Zeichen der Wahlberichterstattung. Der „Report“ analysierte am 1. Juni dann die bundespolitischen Folgen der Wahl. Am Wahltag selbst berichtete die Innenpolitik-Redaktion der ORF-Radios direkt aus Eisenstadt. Ab Wahlschluss erwarteten die Hörer/innen Hochrechnungen, Interviews und Analysen sowie Reaktionen aus der Bundespolitik zum Wahlergebnis auf allen Sendern. O1 verlängerte am Wahltag seine Journale, Ö3 brachte Sonderjournale um 16.00, 17.00, 18.00 und 19.00 Uhr.


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