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music magazine & concert calendar number ten december 2016 free


E D I T O R IA L It’s December! How fortunate we are to enjoy another round of gluttonous consumption all for the sake of a magical baby being born who most of us don’t really believe was magic but still like buying shit enough to go along with the capitalism-produced narrative and acquire commodities that we think we need but know deep down inside really won’t make us any happier than we are. I guess what I’m trying to say is... Happy Holidays!!! I’m just back from a 3 week tour and feeling the repercussions. Like you (probably), I’m reading through this issue of The Chop for the first time. It sure looks like a good one. One to be cherished for all time. Unless, there’s a power outage this winter and you need to burn your copy of The Chop to keep warm. If that happens, don’t feel bad, my friend. The holiday season is a time of forgiveness and we are all just magical babies who don’t believe in ourselves. Stay Warm, - Ryan

Es ist Dezember! Wie glücklich wir sind, eine weitere Runde gefräßigen Konsums genießen zu dürfen, alles wegen der Geburt eines magischen Babys, von der die meisten von uns nicht glauben, dass sie magisch war, aber immer noch gern genug Schrott einkaufen, dass wir diese Kapitalismus-geschwängerte Geschichte akzeptieren und Dinge erstehen, die wir zu brauchen glauben, jedoch tief in unserem Innern wissen, dass sie uns nicht glücklicher machen werden, als wir sind. Ich glaub, was ich sagen möchte ist… Frohe Feiertage!!! Ich komme gerade von einer dreiwöchigen Tour zurück und spüre die Nachwirkungen. Wie du (vermutlich) blättere ich zum ersten Mal durch diese Ausgabe von The Chop. Sie sieht definitiv nach einer guten aus. Nach einer die für alle Zeit gehegt werden wird. Außer es gibt einen Stromausfall diesen Winter und du musst deine Kopie verbrennen um warm zu bleiben. Falls das passiert, keine Sorge mein Freund. Diese Zeit des Jahres ist eine Zeit der Versöhnlichkeit und wir sind alle bloß magische Babys, die nicht an sich selbst glauben. Haltet euch warm, - Ryan

The Chop Team – Amande Dagod Joe Kelly Karl Behrendt Leon Vatter Lulu La Certa Marianna Ostrowska Martin Dziallas Matthias Henke Ryan Rosell Sören Bill Yannis Trouinard – The Chop Issue #10 December 2016 Auflage : 750 Stück Free – www.thechop.de FB : @thechopmag hello@thechop.de – Cover photo by Kate Riep instagram.com/kate_riep – Submit your events to shows@thechop.de – You want to contribute ? editor@thechop.de

Get your Chop Chip !

NEGLECTED ESSENTIALS

Discounted entry to select shows by :

Some of the best cuts from bands on this month’s calendar along with a track from our featured band Kulku. Tracks followed by the * symbol come from local bands or artists.

Puschen M:Soundtrack Shameless/Limitless Paper and Iron Booking Co. Fourtrack on Stage Fête D’Adieu Cranky Booking Future Sailor Concerts Plus FREE entry to ALL Chop Events ! For more info : contact hello@thechop.de

Kulku — The Hungry Soul * Cocaine Piss — Sex Weirdos Kala Brisella — In Ordnung Bringen * Any Other — Cold House Anna Morley — Today the Heart * B/B/S — Navel Oil * Anenon — Petrol Black Cracker — Hesitant Tide, Back And 4th * Project Pablo — Dustman Get a listen at : https://www.mixcloud.com/TheChopBerlin/

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K U L K U Text von Karl Behrendt. Foto von Matthias Henke ‘Keiner weiß erstmal was Kulku bedeutet.’ Muss man auch nicht, wenn man in den hypnotischen Sound der Band eintaucht und zwischen Singschläuchen, Orgelpfeifen und klirrendem Altmetall die Orientierung verliert. Am 12. November ist ‘bohemian drips presents: Kulku’ erschienen. Das Berliner Label spezialisiert sich seit 2014 auf dreidimensionale Aufnahmen an akustisch interessanten Orten. Das Album wurde in einem stillgelegten Wasserspeicher in Pankow unter Verwendung eines Kunstkopfmikrophons aufgenommen. Andreas (A), Gatis (G) und Max (M) von Kulku über die Herausforderung einer Nachhallzeit von bis zu 18 Sekunden und die Idee von ‘primitive music’:

“Bring mich da hin und blas!”

Inwiefern war die Vorbereitung für die Aufnahme anders, gab es ein Konzept? A: Ich wusste nur, welche Instrumente in dem Wasserspeicher funktionieren, weil ich da vor Jahren schon mal eine Klanginstallation gemacht habe und früher war dieser Raum ja für alle offen. Wir sind damals mit der alten Band schon mit den Orgelpfeifen reingegangen und das Konzept war lediglich, die richtigen Instrumente da reinzubringen. Einige von euren früheren Songs sind geprägt von vielschichtigen, polyphonen Mustern. Hat die lange Nachhallzeit in dem Wasserspeicher eine andere Dynamik diktiert? A: Absolut, ja. Du kannst keine Rhythmus Sachen da drin spielen. Du hast dann sofort so einen Brei. Der Raum gibt den Sound vor. Du musst mit dem Raum spielen, sonst geht da gar nichts. War die Aufnahme mit einem Kunstkopfmikrophon eine technische Herausforderung, der ihr euch stellen musstet, oder konntet ihr euch voll und ganz auf die Akustik des Ortes einlassen? M: Das einzige, womit wir ein bisschen gespielt haben war der Raum an sich, Bewegungen. A: Die Spieler konnten sich wie im Labyrinth um das Kunstkopfmikrophon herum bewegen. Man konnte auch rennen, solche Sachen haben wir mit einbezogen. Wichtig war uns, diesen magischen Moment durch Improvisation herzustellen und deswegen wollten wir das eigentlich nie proben.

M: Dieses Orgelpfeifen Stück haben wir öfter untereinander gespielt, aber in dem Raum war es völlig anders. A: Die Orgelpfeifen, das ist auch verrückt. Wenn man die Bass Orgelpfeifen in diesen Raum rein trägt, die sind wie dafür gemacht. Von wegen ‘Bring mich dahin und blas.’ Das ist unglaublich, der Sound ist auch so inspirierend. Das ist die größte Freude, das zu tun dort, mit den Orgelpfeifen, die ja normalerweise in der Kirche stehen und nicht per Mund geblasen werden. Hat es Spaß gemacht in diesem besonderen Raum zu sein? A: Ja, es macht Spaß. Aber der ist immer kalt, der hat immer dieselbe Temperatur. G: Ich fand es auch teilweise anstrengend. Wenn man versucht hat sich zu unterhalten in dem großen Raum, hat sich die Sprache so überlappt. Also man musste sich sehr reduzieren in Bewegungen und auch in dem was man sagt. Oft hat man dann lieber gar nichts gesagt. Es war über den ganzen Tag wichtig, dass man es komplett reduziert.

Weil diese Nachhall Geschichte war total intensiv, die ganze Zeit. Man ist total eingetaucht, unter Wasser sozusagen. Wo ist jetzt die Musik? Oder alles ist Musik, irgendwie. Man muss dem anderen vertrauen, die ganze Zeit. Und wo fängt man an? Ganz lange Pausen zwischen den Tönen. Also ein ganz neues Gefühl von Raum-Zeit. Würdet ihr sagen, dass das Album so sehr an technische oder räumliche Bedingungen geknüpft ist, dass es gar nicht für eine Aufführung gedacht ist? A: Es ist nicht an eine Aufführung geknüpft. Aber das Label macht vielleicht nächsten Frühling dort eine Klanginstallation und dann würden wir eine Soundperformance machen. Dann würden wir extra für den Raum ein Konzert vorbereiten, das wäre schön. – continued page 4 3


– continued from page 3 K: Wenn ich jetzt richtig recherchiert habe, ist ‘Kulku’ Finnisch und hat mehrere Bedeutungen. Welche ist für euch die treffendste und wie ist der Name entstanden? A: So etwas wie Bewegung oder Gang, Lauf, Veränderung. Aber es hat nicht direkt die Bedeutung Veränderung. Eigentlich: in Bewegung zu bleiben. Ich habe mit Johanna, meiner Frau, die Band angefangen. Die ist aus Finnland und dann haben wir zu zweit so märchenhafte Musik gemacht, so ‘Freak Folk’ würde ich es nennen. Und dann brauchten wir halt einen Namen und haben uns für ‘Kulku’ entschieden. Was mir auch wichtig war: einen Namen zu haben, der eigentlich erst einmal wertfrei ist. Keiner weiß erst mal was ‘Kulku’ bedeutet. Das gefällt mir auch an Namen wie ‘Can’ oder so. Du beseelst den Namen, du gibst dem Namen Bedeutung irgendwann, indem Du eine Musik über Jahre schaffst.

So nervig jegliche Art von Fremdzuschreibung auch sein mag, kommt man an zwei Begriffen nicht vorbei, wenn man ‘Kulku’ liest: Kraut und Orff. (Schmunzeln) Seid ihr wirklich so sehr von Krautrock oder irgendwelchen Avantgarde Komponisten beeinflusst? A: Wir haben alle unterschiedliche Einflüsse, aber jetzt nicht so dominant. Moondog, Can, Captain Beefheart. Jeder bringt da seine eigenen mit und die Musikinstrumente kamen eher durch einen langen Sammlungsprozess zusammen. Eine Faszination für einfache Instrumente und einen puren Sound. Keine Verfremdung durch Effekte und auch eine Faszination für indigene Musik, ‘primitive music’ Ist ein komischer Begriff, aber es gibt in diesem Musikbereich fantastische Sachen, man will es halt nicht kopieren, sondern selbst entwickeln.

Angst vor Angst Für die letzte The Chop-Ausgabe dieses Jahres sollte hier, wie es sich für ein Musikmagazin gehört, der Jahresrückblick stehen. Aber wie schreibt man so etwas? Im letzten Jahresrückblick der Spex lautete es: »Ein Scheißjahr geht zu Ende«, titelten wir im Dezember 2014 – nur um 2015 feststellen zu müssen, dass ein Scheißjahr selten allein kommt. Islamistischer Terror, behördliche Betriebsblindheit, wiedererstarktes Nationalistengedöns und das gute alte Allheilmittel Krieg haben die Welt noch ein paar Grad mehr in Schräglage gebracht. Wie immer ist die Frage: Was kann und sollte Pop dagegen tun? Das Rezept zum Schreiben eines Bestseller-Jahresrückblicks in drei Schritten könnte so aussehen: 1.) Man betrachte rückblickend Symptome des Weltgeschehens und formuliere Diagnosen: Vieles geht schief, die Welt befindet sich in Schräglage. 2.) Man wage Voraussichten: Symptome und Diagnosen haben sich wiederholt und werden sich wiederholen. Ein Scheißjahr kommt selten allein. Die Welt wird weiterhin wanken. 3.) Man versuche sich, wie immer, an der Aktivierung der Leserschaft: Wie kann und sollte der Pop dabei helfen, die

Unklar bleibt, wie nach 1.) und 2.) der letzte Schritt zu realisieren ist. Jahresrückblick und Voraussicht schmecken bereits beängstigend, fast betäubend, und weniger aktivierend. Unter dem Motto der „Diversität“ und mit dem Ziel der Förderung junger lokaler Popkulturschaffender finanzieren Senat und u.a. Spex seit Sommer 2015 jährlich das Pop-Kultur Festival in Berlin – eine ganz besondere Stadt. Eine dreiviertel Million stand dazu in diesem Jahr zur Verfügung. Ein Zuschuss, dessen Höhe sich nach SPD-Wunsch im Rahmen des neuen rot-rot-grünen Koalitionsvertrags zukünftig vervierfachen soll. Die Off-Kultur antwortete im Sommer 2016 kritisch und aktivierte sich kurzerhand selbst. Auch in Zukunft wird sich wiederholt die Frage stellen müssen, welche Welt dort zu wessen Nutzen im Namen der Popkultur gefördert wird. Jemand schrieb einmal wegweisend: Keine Kultur verträgt ihre Förderung. Solange sich die Jahresrückblicke wiederholen, sich die Symptome vermehren und beschleunigen, bleibt der verängstigten pop-kulturell interessierten Leserschaft einzig die Sehnsucht, der kommende Jahresrückblick bliebe schlichtweg aus. Angst vor dem Jahresrückblick 2016. Angst vor dem Jahresrückblick 2017. Welcher Zeitgeist statt Aktivierung und Aufrichtung produziert wird, weiß, wer im Jahr 2016 regelmäßig die Ratschläge

Baut ihr deswegen Instrumente?

selbst

A: Ja. Wenn etwas einfach zu bauen ist, dann machen wir das selber. Durchs Instrumente selber bauen kriegt man halt auch seinen eigenen Sound. Oder auch durch Töpfe, die wir gefunden haben, die nur diesen einen Sound haben. K: Also ist es eine bewusste Entscheidung größtenteils auf Gitarren zu verzichten? A: Ja, absolut. Dadurch, dass wir uns auf Drums und Xylophone und so etwas reduzieren, sind wir auch gezwungen einen eigenen Sound zu entwickeln. Also mich interessiert es, einen ganz eigenen Sound zu entwickeln. Und es macht Spaß, sich im Raum zu versammeln und nur akustisch zu spielen. Das ist einfach eine schöne Sache. Und das wollen wir halt ausreizen, das Ding. – kulku.bandcamp.com

Über einen Rückblick auf das Jahr 2016 von Leon Vatter.

des The Chop Kalenders befolgt hat: Auf den off-kulturellen Bühnen dieser ganz besonderen Stadt ist die Diagnose der Diagnose regelmäßig in weißem Edding auf schwarzer Gitarre zu lesen: Angst vor Angst. Angst vor Angst braucht nicht einmal mehr einen Gegenstand. Sie ist zugleich Symptom, Diagnose und Voraussicht. Sie selbst ist der Antrieb islamistischen Terrors, behördlicher Betriebsblindheit, wiedererstarkten Nationalismusgedöns, des Allheilmittels Kriegs – letztlich ist sie auch der Gegenstand und das Produkt des spex’schen Jahresrückblicks. Sie absorbiert dabei die gesamte Energie ihres Gegenteils, der Aktivierung. Angst vor Angst eröffnet eine Zeit ohne Zukunft. Nichts ist möglich. Jahresrückblicke wiederholen sich. Keine Kultur verträgt ihre Förderung, ausgenommen die Angstkultur. Also lassen wir es doch einfach mit der Angstkulturförderung durch Diagnosen, Voraussichten und Aktivierungsversuche. Wir heilen die Angst, erfüllen die Sehnsucht und verkünden hiermit die Erlösung straight aus der Off-Kultur: Das Jahr 2017 findet nicht statt.

– Vgl. Spex Nr. 366, Jan/Feb 2016. – Vgl. The Chop #7; sowie: www.off-kultur. berlin – Jean Baudrillard: Das Jahr 2000 findet nicht statt. Berlin 1990. S. 10

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FEATURED SHOWS December 4th - SomoS (2-7pm) When he performs, you can think of a crooner rapping on house beats & synths. Black Cracker is going to present his second opus, supported by a digital 3D video landscape - if you can imagine Chris Cunningham creating an anime with Björk, well this comes pretty close to the result. Currently on tour, he will perform live before leaving for Australia where he will share the stage with his muse Peaches. His album Come As U R will be out on December 9th via M=Maximal. The Chop is giving away 2 tickets for this afternoon of post-modern adventures, so hit our Facebook page up a couple of days before the show. December 10th – Marie-Antoinette Cranky Xmas Fest has its 5th anniversary with a pretty exciting line-up. Kala Brisella (that damn energetic noise-pop trio!) just recorded their debut album and will present new songs

Q&A For years now, Julien has been busy curating two places where you can experience both local & international live acts, from Beans (ex-Antipop Consortium, Madame Claude, 2008) to Os Mutantes (a cult Brazilian band, Marie-Antoinette, 2016). In 2015, he and his second partner JC got into the crowdfunding, developing the french platform KissKissBankBank for german-speaking countries. Ilil teamed up with Julien after working with JC at his sales company Films Boutique. So what is it you do, exactly ? We help project owners and creators through the whole campaign process. Putting a page online and asking for money is just not enough to get support for a project . There is a lot more to work around that, like communicating and producing content, not just goodies. You need to invest so that people get caught and invest themselves into your project. Transparency is also a plus, people like to know what they are paying for, even when it is more tricky than expected to do so.

for the first time. They blend together a bit of all good things from the history of punk (congrats you 40 year old bastard!) and feelings and affect and all that stuff. And: they tend to write hits. With it hot and fresh out the kitchen comes Hayung, who used to produce homegrown intimate electronic pop ballads and Madonna covers, but now turned into a proper three-piece band. Doubtstep, they call it – expectations up! Also on the bill is PTD, which is the pals from Plattenbau doing the poppier (and more experimental) twist. But decrypted as “Pain, Taxes, Death” it quickly loses all kind of lightness… Merry Christmas. December 15th - Marie-Antoinette Food, Dancing, and Karaoke. Let The Chop teach you about holiday spirit by eating at our potluck and then partying until Santa is too drunk to climb back up the chimney. How much does a taxi to the north pole cost? Dinner at 19:30 and formal dress encouraged!

by The Chop

Dec 20th - Berghain Kantine Belgian Waffle-Rockers, Cocaine Piss will be taking the stage to bring you gnarly feminist punk rock that will turn your frozen winter socks into hot sweaty dance socks in not time. Plus their album “The Dancer” was recorded by Steve Albini!!! Support by the pretending-tobe-tough-but-all-super-sweetnice-guys Trucks. They’ve also been in the recording studio and working on some nice new stuff. It’s probably the Last Show you can see before you go home for the holidays. Or, if you’re like me and home is 1000 euros too expensive to get to, its the last time to party with your friends before they leave you in an eerily empty Berlin for a week.

Q&A with Julien and Ilil about the crowdfunding platform KissKissBankBank and the music venues Madame Claude (Kreuzberg) and Marie Antoinette (Mitte). Von Yannis Trouinard. What is it the idea behind it all ? For us, the idea is to help build a community around the creators, especially film makers and musicians. We are now also looking into the fashion scene. Recently we got a new mentor/partner for the musical projects involving recording, mixing, and/or mastering sessions: Salon Berlin opens its studios next spring. We are very happy that Christian Mevs and Sylvain Livache can be part of this, as they are extremely talented sound engineers and lovely guys. Together with Salon Berlin – and us at The Chop – you present a special event at Madame Claude on the 13th of December. Tell us more about it. We want to have a meet & greet about crowdfunding for musicians. We will held a workshop at 8pm, followed by live acts at 9. Donation at the door or simply free with a Chop Chip (more infos about the event on our calendar page 6/7). What are your coming highlights for 2017 ?

There is still a lot to be learned, especially here in Germany. More projects will be developed, like within the last 12 months we had more than 20 campaigns, among which 3 didn’t make it through to the funding goal. This is getting exciting, with all the great feedback we got from the people who put their trust in us. Besides, Marie-Antoinette will host a soliparty for Antje Öklesund on the 20th of January. The team is now looking to relocate after the building was teared down by the new investors. Side-note: for those who don’t know Antje, it used to be one of the most interesting venues of Berlin. The Chop basically started there. Save the date and come with company on the 20th. – kisskissbankbank.com madameclaude.de marie-antoinette-berlin.de salonberlin-recordings.com 5


The Wave Pictures

Simon Joyner + A Grave With No Name* – Monarch

Monday / Montag

Lubomyr Melnyk

Blondage – Musik & Frieden

Black Oak – Privatclub

Tuesday / Dienstag

Hiss Golden Messenger – Privatclub

Hidden Cameras – Musik & Frieden

Anenon + Circular Ruins – Berghain Kantine

Wednesday / Mittwoch

01

Elephant Stone

A Tribe Called Knarf + Jens Friebe + Chris Imler – Bi Nuu

# Workshop : The Dark Arts of Social Media in Music – Music Pool

The Pop Group – Volksbühne Violence Conjugale + Videodrome – Urban Spree

Johann Johannsson – Funkhaus

Highest Sea* + Last Days of Elvis* – Junction Bar

Anatopia* + Hush Moss* – Klunkerkranich

Thursday /Donnerstag

# One More Time With Feeling (documentary about Nick Cave & The Bad Seeds) – Babylon

# The Chop Squad + December issue Release Party – Madame Claude

Strand Child* + Celsius Panda* – Schokoladen

Scenic Route to Alaska – Posh Teckel

03

Nicolas Jaar – Columbia Halle

8 > 10 Heroines of Sound Festival – HAU 2

02

Josepha Conrad* + My Sister Grenadine* – Ausland

Ryley Walker + Itasca – Berghain Kantine

A Happening with B/B/S* + Jan St. Werner* + Christina Vantzou + Francesco Donadello* – Silent Green

Friday / Freitag

Throws + Touchy – ACUD

Cranky Xmas Fest w/ Kala Brisella* + PTD* + Hayung* – Marie Antoinette

Adam13 + Astroboy – Schokoladen

#Das Jenseits von Millionen Kegeln! – Finale Sportsbar

Opal Tapes – Urban Spree

Der Elegante Rest* + Vormärz – Gruener Salon

8 Years Shameless Limitless w/ Project Pablo + Molly Nillson* + Omer* – Sameheads

Saturday / Samstag

Calendar key : * local band – # non live music event but music related (party / Dj set / market) Bolded shaows are Chop Chip Shows (discounted access for Chop Chip owners and free entry to The Chop’s events) Venues addresses and U/S-Bahn stops listed on page 11 – Send your concert listings to shows@thechop.de

DECEMBER 2016

04

Petula*

Sunday / Sonntag


21

Cocaine Piss + Trucks* – Berghain Kantine

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14

07

A Special Evening about Crowdfunding for Musicians + Live Music! – Madame Claude

The Mystic Braves + The Roaring 420s – White Trash Fast Food

Newmoon – Cassiopeia

– Admiralspalast

And The Golden Choir – Silent Green

Urban Homes + Kaan Bulack – Salon Zur Wilden Renate

Tape Worm Cassette BBQ #4 w/ Sand* + Mincer Ray* – Monarch

Rachel Glassberg and the Disasters* – Schokoladen

Michael Nau + Mary Lattimore – Auster Club

Melt Banana + Zeus – Bi Nuu

Jori Hulkkonen + Nils Bech + The Holy + DJ Flugvel Og Geimskip (DJ) + Linnea (DJ) + Asbjorn (DJ) – Nordic Embassies Felleshus

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15

08

23

30

Conan – Cassiopeia

16

09

Against Me! + Milk Teeth + Mobina Galore – SO36

Martha Rose* + LeRoy (Double Album Release) – ACUD

Clipping – Cassiopeia

A Giant Dog – Monarch

# The Chop Winter Ball – Marie Antoinette

Roman Catholics + Laurence Wasser + Sathonay – Westgermany

Kat Frankie* (solo) Zusatzshow – Roter Salon

+ Voodoo Beach* – Humboldthain Club

The Burning Hell + Any Other + Nick Ferrio – Marie Antoinette

Trucks* + Wet Love$$ + What Difference Does It Make – Auster Club

Troy von Balthazar – Monarch

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24

17

10

# Silverster Soul Explosion – Privatclub

# New Year’s Discoteque – Schokoladen

Praise + Fury + Insist – Cassiopeia

Urban Spree Christmas Masked Ball — Urban Spree

Rae Spoon – Villa Neukolln

Isolation Berlin* + Der Ringer – Columbia Theater

Andalucia + Girlie* – Finale Sportsbar

Tutti Frutti Fest #2 w/ Odd Couple* + Fai Baba + Bounty Island + Blind Butcher + J&L Defer + Hansen & Windisch + Oracles (DJs) + Klaus Johann Grobe (DJs) + Bounty Island Sound System – Urban Spree

Trashfest VIII w / Elektro Hafiz + Kool Tur + DJ Fitz – Monarch

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18

11 – Schokoladen

CHOP CHIP SHOWS DECEMBER > 05.12 The Wave Pictures + The Hole Boys — Bi Nuu > 10.12 Cranky Xmas Fest with Kala Brisella* + PTD* + Hayung* – Marie Antoinette > 13.12 A Special Evening about Crowdfunding for Musicians + Live Music with Anna Morley* + Geraint John Jones* + Miss Amuesgoell* + MOINK* + The Chop DJ Squad* — Madame Claude > 14.12 Fourtrack: with Rachel Glassberg & the Disasters* — Schokoladen > 14.12 Tape Worm Cassette BBQ #4 with Mincer Ray* + Sand* — Monarch > 15.12 The Chop Winter Ball — Marie Antoinette > 17.12 Andalucía + Girlie* — Finale Sportsbar > 20.12 Cocaine Piss* + Trucks* — Berghain Kantine

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13

06

20

Marissa Nadler + Mary Lattimore – Privatclub

Toy – Badehaus

+ The Hole Boys – Bi Nuu

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12

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BEST OF 2016

by Sören Bill

Another year goes by. Here’s what happened musically from the perspective of Berlin’s music people, who told us their 1. favorite album, 2. favorite song, 3. favorite new artist and 4. favorite music-related moment of 2016.

Sibsi – Fourtrack on Stage, Paper and Iron Booking

Melissa Perales – Musicpool, M:Soundtrack, Torstraßen Festival

Max Stern – Sfir, Producer (Yoga, der Ringer, Trucks)

1. The Goon Sax – Up To Anything 2. Haiyti & Kitschkrieg – Akku (feat. Joey Bargeld) 3. Yung Hurn 4. “The Greatest Love Of All” in Maren Ades “Toni Erdmann”

1. Princess Nokia – 1992 2. Whitney – No Woman 3. Favorite discovery : Simon Joyner. And everyone on the Torstraßen Festival 2016! 4. Last year’s Torstraßen Festival with AWA (African when arise), she was the first time outside Africa and was so grateful and happy to perform. It was a really special moment in organizing concerts.

1. Preoccupations – Preoccupations 2. Messer – Meine Lust 3. DJ Dingo Susi 4. Friends of Gas live at Antje Oklesund

Robert Schulze – Bis Aufs Messer, Schnick Schnack Schnuck 1. Levitations – dust 2. Dark Blue – Never Wanted to Hurt You 3. Hyäne 4. Listening to all Big Boys records again and getting excited for the long awaited documentary about them and maybe another movie tour :) Andre Jegodka – What Difference Does It Make, Future Sailor 1. Angel Olsen – Woman. Angel Olsen was a really talented folk singer back in the days, but with her masterpiece „woman“ she turned into something, that is so special and so unique that you always wanna listen to her songs again. If someone would ask me what is modern Rock ‘n Roll I would say: Pretty easy, it is „Woman” by Angel Olsen 2. Cosines – Let´s start it over again. A perfect jingle-jangle pop song with a really sad message: It’s about your favorite venue that closed and you wanna restart. But you can’t! Not in London, New York or Berlin. So dear reader of the Chop: get your ass up and put on Bands in every fucking basement you know! 3. The Goon Sax – Yes. The singer is the son of Robert Foster. Catchy poptunes at its best. The songs are so fragile, but smelling like teen spirit at the same time. When you sometimes think about bad home haircuts and eating ice cream alone you will love this band. 4. My favorite moment is also the saddest at once, the closing of Antje Oeklesund. Everyone who made that place special came out and played the last songs, drank the last booze and saved the last dance for this night. Unforgettable!

Olivier Bernet & Yves Fontanille – Die letzte Metro 1. PUFF! – Living In The Partyzone (LP - Slovenly Recordings – September 2016) 2. Eye Myth – From Eye Myth Ep by Canyon Spree – August 2016 3. Fotzen Power Germany (First EP recorded & released by Brezel Göring – November 2016) 4. Charlie Megira at his gigs, asking to the audience with fake blood flowing from his mouth: ‘Are we having fun?’

Barry Cliffe – Späti Palace, Cranky Booking 1. Fun Fare – Wrong Gong 2. Mother of the Unicorn – Even Lines 3. Kala Brisella 4. Mother of the Unicorn album release show at Marie Antoinette ... the whole thing ... all of it. just so. was something special.

Ran Huber – amSTARt, Down By The River Festival 1. Oum Shatt – s/t 2. Walls & Birds – Solitude 3. Walls & Birds 4. On a funeral – family diner – A friend from Sweden is playing accordion and sings with beautiful voice “Seemann, deine Heimat ist das Meer” und “Goodnight Irene” Martin Dziallas – Flennen, Dwarphs, AG Form, Ghostwork 1. Deerhoof – The Magic VS. Kendrick Lamar – To Pimp A Butterfly (erst dieses Jahr gehört - hallo neue Welt!) 2. Quim Adjuster – Golden 3. SKELETON$ (new?) 4. Listening to music in 2016 was pretty much as good as in 2015 and the year before - that’s super. Playing music gets better. OFF-Kultur-Shows at Finale Sportsbar (Merci to those, who came over), SKELTEON$-Show at Westgermany - felt special.

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Frozen Ballet

A Slow Steve Tour Report/Photo Essay

by Ryan Rosell

According to a scientific study I produced during a 3 week tour, Slow Steve bassist and Tetris enthusiast, Carley Vectan takes an average of 3.4 naps per day. Although my study was initially empirical, I was drawn into irrepressible fascination by this sleeping man, ironically to the point of insomnia. While he napped effortlessly, I lay awake unable to risk missing him strike a new pose. His ability to nap went beyond a skill to become an art, like frozen ballet. It is understandable that the swaying of the tour-van would rock him to sleep, but the artistry of Charley’s naps stem from the sheer diversity and improbability of their occurrence. In Kassel, a raucous backstage after-party was to him but a lullaby. In Essen, the sandman brought sweet, ineffable dreams despite being 4 meters from a funky Klaus Johan Grobe sound check. In Luxembourg, he woke from a nap in a bed to move to a sitting nap on a couch across the room. Why this change to a seemingly less comfortable position? Clearly, this is not merely about resting. Through his medium of expression, Charley challenges the societal conventions of what is “normal” or “comfortable”. Although he lies down, he is taking a stand. He sleeps in the light to show us we don‘t need to cower in the dark. One thing is clear: While us mere mortals walk through life hungry, uncomfortable, longing, Charley Vectan lives to dream. – slowsteve.bandcamp.com FB : @slowslowsteve

From the top (clockwise) I Am The Bed, Munich Alles Was Wir Tun Ist Gemeinsam, Essen The After Party Is Better In My Dreams, Kassel Sleeping Giant, Dresden

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Cooking with #2 – ERIN

by Amande Dagod

Want-One Won-Tons This month, I was invited for dinner by my friend, office pal, and almost-butnot-really neighbor Erin after her request to cook for me when she saw last month’s recipe (remember the delicious burritos ?). Turns out you have to use ALL the wonton wrappers once you’ve defrosted them, which means we had to make TONS of WONTONS and luckily, she invited some friends over so I didn’t have to do too much (it’s not very easy to take notes with hands full of ground pork or mashed potatoes). Here you go with this month asian-inspired recipe, cooked with love by Erin (Paper and Iron) and Anders (Re-Make/Re-Model) with helping hands from Anita (Paper and Iron) and Luise (Tendre Biche).

WONTON with PORK

WONTON with VEGETABLES

SZECHUAN CUCUMBER SALAD

Mix in a bowl : coriander, ground pork meat, sliced thai chilis, sliced green onions, sliced garlic and ginger, sesame oil, salt and pepper. Add an egg and mix with hands.

Mix in a bowl : coriander, mashed potatoes, cooked carrots in small bits, sliced green onions, sliced garlic and ginger, salt and pepper. Add an egg and mix with hands.

Dressing : rice wine vinegar, salt, sugar, seame oil, soy sauce, garlic, ground chili

And then for both : Defrost wonton wrappers. Add a small amount of filling. Water the sides of the wrappers with warm water and fold. You can basically fold them in the shape you want, we went for triangle shapes, little bags or coin purses, ravioli shape and freestyle. The most important thing is that they are well closed to avoid losing the filling while cooking. Fry in oil until crispy and serve.

Cut the cucumber in half (lengthwise), squash them and cut into small pieces. Place in a colander, add sugar and salt, place weight on top and leave for 15min that they get rid of excess water. Mix the cucumber and dressing in a bowl and serve with rice.

THE RECIPE SOUNDTRACK For prep: Dinner - “Cool As Ice” For cooking: TOPS - “Way To Be Loved” For eating: Radio Dept. - “Committed to the Cause” – paperandironbooking.com remake-remodel.de tendrebiche.bandcamp.com 10


Illustration by Marianna Ostrowska

VENUE LISTING ACUD – Veteranen Straße 21 – U8 Rosenthalerplatz ADMIRALSPALAST – Friedrichstraße 101 – S/U6 Friedrichstraße AUSLAND – Lychener Straße 60 – S/U2 Schönhauserallee AUSTER CLUB – Pücklerstraße 34 – U1 Görlitzer Bahnhof BADEHAUS SZIMPLA– Revaler Str 99 – S/U1 Warschauerstraße KANTINE AM BERGHAIN – Am Wriezener Bahnhof – S Ostbahnhof BI NUU– U-Bahnhof Schlesisches Tor – U1 Schlesisches Tor CASSIOPEIA – Revaler Strasse 99 – S/U1 Warschauerstraße COLUMBIA HALLE – Columbiadamm 13-21 – U6 Platz der Luftbrücke COLUMBIA THEATER – Columbiadamm 9-11 – U6 Platz der Luftbrücke ECHO BÜCHER – Grüntaler Straße 9 – U8 Gesundbrunnen FINALE SPORTSBAR – Sonnenallee 34 – U7/8 Hermannplatz FUNKHAUS – Nalepa Straße 18 – S Karlshorst GRÜNER SALON (VOLKSBÜHNE) – U2 Rosa-Luxemburg-Platz HAU 2 – Hallesches Ufer 32 – U1/7 Möckernbrücke HUMBOLDTHAIN CLUB – Hochstraße 46 – S Humboldthain JUNCTION BAR – Gneisenaustraße 18 – U7 Gneisenaustraße KINO BABYLON – U2 Rosa-Luxemburg-Platz KLUNKERKRANICH – Neukölln Arcaden – U7 Rathaus Neukölln

MADAME CLAUDE – Lübbener Str 19 – U1 Schlesisches Tor MARIE ANTOINETTE – Holzmarkt Str 15 – S/U8 Jannowitzbrücke MONARCH – Skalitzer Straße 134 – U1/U8 Kottbusser Tor MUSIC POOL – Warschauer Str 70A – S/U1 Warschauerstraße MUSIK & FRIEDEN – Falckensteinstr 48 – U1 Schlesisches Tor NORDIC EMBASSIES – Rauchstraße 1 – U1/2/3 Wittenbergplatz POSH TECKEL – Pflügerstraße 4 – U8 Schönleinstraße PRIVATCLUB – Skalitzer Straße 85-86 – U1 Schlesisches Tor ROTER SALON (VOLKSBÜHNE) – U2 Rosa-Luxemburg-Platz SALON ZUR WILDEN RENATE – Alt-Stralau 70 – S Ostkreuz SAMEHEADS – Richardstraße 10 – U7 Karl-Marx Straße SCHOKOLADEN – Acker Straße 169 – U8 Rosenthalerplatz SILENT GREEN – Gericht Straße 35 – S/U6 Wedding SOMOS – Kottbusser Damm 95 – U8 Schönleinstraße URBAN SPREE – Revaler Straße 99 – S/U1 Warschauerstraße VILLA NEUKÖLLN – Hermannstraße 233 – U8 Boddinstraße VOLKSBÜHNE – U2 Rosa-Luxemburg-Platz WESTGERMANY – U1/U8 Kottbusser Tor WHITE TRASH FASTFOOD – Am Flutgraben 2 – S Treptower Park

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Top of The Chop Best 5 stations on the U8

by Joe Kelly I live in Wedding, work in Mitte, and do a fair bit of fun timing in Kreuzberg and Neukölln so I’d say I’m pretty much an expert when it comes to the U8. Now, you might be thinking, ‘who gives a shit?’ or ‘big wow dude’ but let me just share this Ricky Martin quote with you ‘A hero can be anyone from Gandhi to your classroom teacher, anyone who can show courage when faced with a problem. A hero is someone who is willing to help others in his or her best capacity.’ Living la vida loca folks. 1 - Osloer Strasse

3 - Hermannplatz

Bit of a wild card at number one here I know. Thing is you might not realize it but this place is stacked. Firstly it’s home to what must be the finest late night falafel sandwich you can find under the ground. “Sandos, Libanesischer Imbiss” is where it’s at, I’m telling you. Awesome. Added to this there’s a couple of spätis, a sparkasse cash machine, a pizza place (slightly pointless cos of Sandos), a fresh fruit juicer and salad man (can’t always have falafel) and there’s also a McDonald’s but honestly why would you go there when there’s that falafel sandwich?. Seriously, Sandos rules. 5 stars

I have mixed feelings about Hermannplatz. It’s often the gateway to many parties which is fun but I’ve also had people attempt to pickpocket me here. Thing is though it’s yellow and I like that and also if you’re not getting off here pretty much everyone else is so you can get a seat when you’ve been standing. It has cash points too which is good right? To be honest I just wanted to write about the falafel place at Osloer and I’m scraping the barrel at this point. Erm 3.5 stars

2 - Alexanderplatz Ok so I know Alex is kind of a shit place to get around and it’s often full of people who don’t understand the basics of good pedestrian etiquette. Stick with it though because some parts of the station look like an East Germany meets Wes Anderson doing a tiled Atlantis and that’s very cool. Also there’s a Mishba where you can get a pretty decent Burrito for less than 4€ and none of the next 3 stations have that so Alex gets the nod. 4 stars

4 - Rosenthaler Platz Because it’s Orange? 3 stars 5 - Moritzplatz I once saw an amazing saxophone player busking here, but I also saw someone smoking the crack the same day so swings and roundabouts I guess. I do really like the name though and it was one of the first places I went to in Berlin (mandatory trip to modular for some totally necessary fluo gaffa tape). Major minus points for not being able to tell where the fuck your exit is. 2 stars

– Disclaimer: When I started writing this I was perhaps a little bit hasty to declare myself an expert on the subject. I’ve since realized that I just wanted to write an article about how Osloer Strasse is so often overlooked and how good that falafel place is. Sorry if I got your hopes up.

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S H OW - R O SCOPE by Lulu La Certa Illustrations by Martin Dziallas The cosmos might not always control your destiny, but when it does, The Chop has experts on hand to keep you in the celestial-know. GEMINI – No chocolates in the boxes anymore? Get more as long as you don’t feel nauseous! This is a great month for binging. CANCER – Never stop dreaming big, honey, but also cast a glance at what’s in your immediate vicinity. All you work’s right before your eyes. TAURUS – Your new-found enthusiasm is worth admiring. You should stick to it, but stay grounded. A scheme is not a vision. VIRGO – Baby, the art of longing’s over, at least for you and for now. It’s time you master the skill of getting what you want. LIBRA – The desire to travel blind is comprehensible in our modern times. But ask yourself this question: Is it comfort or adventure you’re seeking? SCORPIO – If you’re in 2016-aka‘worst year in recent times’-evaluation mood, don’t be too hard on yourself. You did some good, did some harm and that’s that. SAGITTARIUS – Excuse my French, but f*ck a fake friend, where your real friends at? Being nice to hypocrites will only foster frustration in the long run. ARIES – You say, you’re kind of restless now, and you are not alone. Take this truism: An hour spent walking in daylight is an hour very well-spent. CAPRICORN – You wanna appear convincing but feel like an impostor? You don’t need to hold a leash to be a lady. Posture is everything. AQUARIUS – Sometimes the sun pours down like honey – as does your snot. Staying warm > looking cool. Your mum was always right. PISCES – As a resident of Berlin, it’s no news to you that identity is fluid. Be what you want, if it’s a Lebkuchen binge-buyer or a drunk in a midnight choir. LEO – It’s not that you need to leave everything that you cannot control, but having some peace of mind is crucial for your well-being.


The Chop #10  

Number 10 December 2016 Free

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