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SPIELZEITH EFT

2016 2017


SPIELZEIT 2016/2017 MOKS Seymour / 14+

SCHAUSPIEL Ännie

MOKS Anders sein / 6+

Anne Lepper // Babett Grube 25. August 2016, Moks

Uraufführung Thomas Melle // Nina Mattenklotz 24. November 2016, Kleines Haus

Hanna Hegenscheidt // Hanna Hegenscheidt 4. März 2017, Moks

MUSIKTHEATER Parsifal

Richard Wagner // Markus Poschner / Marco Štorman 11. September 2016, Theater am Goetheplatz SCHAUSPIEL Dantons Tod

Georg Büchner // Gintersdorfer/Klaßen 15. September 2016, Kleines Haus SCHAUSPIEL Der gute Mensch von Sezuan

Bertolt Brecht / Paul Dessau // Alize Zandwijk 8. Oktober 2016, Theater am Goetheplatz SCHAUSPIEL Sterben

Karl Ove Knausgård // Frank Abt / Torsten Kindermann / Robin Sondermann 14. Oktober 2016, Kleines Haus SCHAUSPIEL Endstation Sehnsucht

Tennessee Williams // Sebastian Kreyer 20. Oktober 2016, Kleines Haus MUSIKTHEATER Il barbiere di Siviglia

MUSIKTHEATER Hänsel und Gretel

Engelbert Humperdinck // Daniel Mayr / Alexander Riemenschneider 25. November 2016, Theater am Goetheplatz SCHAUSPIEL Unterwerfung

Michel Houellebecq // Leonie Böhm 9. Dezember 2016, Kleines Haus SCHAUSPIEL / TANZ Golden Heart

Alize Zandwijk 13. Januar 2017, Kleines Haus TANZ Tales of survival

Alexandra Morales / Gregor Runge / Unusual Symptoms 14. Januar 2017, Moks JUNGE AKTEURE Verlorene Jugend / 14+

Christiane Renziehausen / Sabrina Bohl // Christiane Renziehausen 21. Januar 2017, Brauhauskeller

SCHAUSPIEL Lieben 

Karl Ove Knausgård // Frank Abt / Torsten Kindermann / Robin Sondermann 16. März 2017, Kleines Haus MUSIKTHEATER La Damnation de Faust

Hector Berlioz // Markus Poschner / Paul-Georg Dittrich 18. März 2017, Theater am Goetheplatz JUNGE AKTEURE Still out there

kainkollektiv 6. April 2017, Moks TANZ Akika XI

Samir Akika / Unusual Symptoms 8. April 2017, Kleines Haus MUSIKTHEATER Il tabarro & Gianni Schicchi

Giacomo Puccini // N.N. / Martin G. Berger 16. April 2017, Theater am Goetheplatz SCHAUSPIEL Väter und Söhne

Gioacchino Rossini // Olof Boman / Michael Talke 22. Oktober 2016, Theater am Goetheplatz

MUSIKTHEATER Simplicius Simplicissimus

Iwan Sergejewitsch Turgenjew // Klaus Schumacher 22. April 2017, Kleines Haus

MOKS Die Sprache des Wassers / 11+

Karl Amadeus Hartmann // Clemens Heil / Tatjana Gürbaca 28. Januar 2017, Theater am Goetheplatz

SCHAUSPIEL Tartuffe

Sarah Crossan // Julius Jensen 23. Oktober 2016, Moks TANZ Akika X

Samir Akika / Unusual Symptoms 27. Oktober 2016, Kleines Haus SCHAUSPIEL Das doppelte Lottchen / 6+

SCHAUSPIEL Nationalstraße

Deutschsprachige Erstaufführung Jaroslav Rudiš // Theresa Welge 9. Februar 2017, Kleines Haus SCHAUSPIEL Black Wedding – White Funeral

Erich Kästner // Theo Fransz 6. November 2016, Theater am Goetheplatz

Ein Balkan-Liederabend Selen Kara // Torsten Kindermann 11. Februar 2017, Theater am Goetheplatz

MOKS Patricks Trick / 9+

SCHAUSPIEL Mr. Robot

Kristo Šagor // Nathalie Forstman 19. November 2016, Brauhauskeller

Sam Esmail // Felix Rothenhäusler 2. März 2017, Kleines Haus

Molière // Samuel Weiss 29. April 2017, Theater am Goetheplatz JUNGE AKTEURE Turnen / 14+

Tomas Bünger 13. Mai 2017, Kleines Haus SCHAUSPIEL Gas – Plädoyer einer verurteilten Mutter

Deutschsprachige Erstaufführung Tom Lanoye // Alize Zandwijk 19. Mai 2017, Kleines Haus MUSIKTHEATER / SCHAUSPIEL The Fairy Queen

Henry Purcell // Olof Boman / John Fulljames 21. Mai 2017, Theater am Goetheplatz


2016 2017

Die Aufklärung ist ein europäischer Gedanke, Kant hat ihn so einfach wie großartig formuliert: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Anleitung eines anderen zu bedienen. Selbst verschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Muth, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“ „Sei mutig, bediene dich deines Verstandes und befreie dich aus der Position, die dir die geopolitische Ordnung aufgezwungen hat“ – so hat der Erziehungswissenschaftler Paul Mecheril in seiner bemerkenswerten Neujahrsansprache im Bremer Rathaus das „Credo der neuen transnationalen Moderne, die die Migranten formen und formulieren“, zusammengefasst. Menschen flüchten und verletzen die Grenzen staatlicher Ordnung, weil sie davon ausgehen, dass ihnen dies zusteht. Migration ist der Versuch, Einfluss auf das je eigene Leben zu nehmen. Jede Flucht ist immer auch ein Akt der Selbstermächtigung und jeder geflüchtete Mensch stellt die Legitimität unserer Denk- und Lebensweise in Frage. Paul Mecheril empfahl uns, die wir im globalen Maßstab unverschuldet privilegiert sind, Bescheidenheit. Bescheidenheit im Denken und Bescheidenheit im Tun. „Wie soll ich gut sein, wo alles so teuer ist?“, fragt Shen Te in Der gute Mensch von Sezuan. Bertolt Brecht und Georg

Büchner empfahlen etwas anderes als Bescheidenheit, nämlich den anderen europäischen Gedanken: die Revolution. Und mit ihr die heroische Tat. „Ohne Heroismus gibt es keine Revolution: ohne dass man – politisch – mehr tut, als man – ökonomisch, gesellschaftlich – vermag. Die Revolution ist eine Selbstüberforderung“, schreibt der Philosoph Christoph Menke in seinem Essay Die Möglichkeit der Revolution. „Wie viel Droge braucht der Mensch?“, fragte Einar Schleef in seiner Studie Droge Faust Parsifal. Vielleicht ist der Rausch nicht nur ein Gegensatz zur Aufklärung, sondern wie diese auch ein Versprechen auf die Möglichkeit der Erlösung. Dass die Menschen erlösungsbedürftig sind, daran lässt die Musik von Richard Wagner keinen Zweifel. „Alles könnte anders sein – und fast nichts kann ich ändern“. Das ist nach Niklas Luhmann die resignative Botschaft der Evolution und der Soziologie. Man muss sich dem nicht beugen. Die Kunst tut es nicht. Darin ist das Kunstwerk wie die Revolution. Der Künstler muss es machen können, aber er kann es nicht machen, sagt Christoph Menke. Die Kunst ist wie die Revolution: Können – des Nichtkönnens. Die Spielzeit 16/17 beginnt – unbescheiden und bescheiden zugleich – mit diesen großen Fragen. Die Möglichkeit der Aufklärung, der Revolution und der Erlösung beantwortet nicht die Frage nach ihrem Preis. „Wir haben nicht die Revolution, sondern die Revolution hat uns gemacht“, lässt Büchner seinen Danton sagen. Michael Börgerding


MUSIKTHEATER


2016/2017

MUSIKTHEATER

PREMIEREN

WIEDERAUFNAHMEN

PARSIFAL

MARÍA DE BUENOS AIRES

von Richard Wagner Musikalische Leitung: Markus Poschner Regie: Marco Štorman 11. September 2016, Theater am Goetheplatz

von Astor Piazzolla Regie: Andreas Kriegenburg WERTHER

von Jules Massenet Regie: Felix Rothenhäusler

IL BARBIERE DI SIVIGLIA

von Gioacchino Rossini Musikalische Leitung: Olof Boman Regie: Michael Talke 22. Oktober 2016, Theater am Goetheplatz

RIGOLETTO

von Giuseppe Verdi Regie: Michael Talke

HÄNSEL UND GRETEL

LES ROBOTS NE CONNAISSENT PAS LE BLUES ODER DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL

von Engelbert Humperdinck Musikalische Leitung: Daniel Mayr Regie: Alexander Riemenschneider 25. November 2016, Theater am Goetheplatz

Musiktheater von Ted Gaier, Gintersdorfer/Klaßen, Benedikt von Peter und Markus Poschner DIE ZAUBERFLÖTE

von Wolfgang Amadeus Mozart Regie: Chris Alexander

SIMPLICIUS SIMPLICISSIMUS

von Karl Amadeus Hartmann Musikalische Leitung: Clemens Heil Regie: Tatjana Gürbaca 28. Januar 2017, Theater am Goetheplatz

CARMINA BURANA

Ein szenisches Chorkonzert von Carl Orff Szenische Einrichtung: Caroline Blanck

LA DAMNATION DE FAUST

von Hector Berlioz Musikalische Leitung: Markus Poschner Regie: Paul-Georg Dittrich 18. März 2017, Theater am Goetheplatz

FAMILIENKONZERTE – PHIL FÜR DICH

IL TABARRO & GIANNI SCHICCHI

von Giacomo Puccini Musikalische Leitung: N.N. Regie: Martin G. Berger 16. April 2017, Theater am Goetheplatz

Eine theatrale Konzertreihe für Kinder und Erwachsene mit den Bremer Philharmonikern im Theater am Goetheplatz

THE FAIRY QUEEN

30. Oktober 2016

von Henry Purcell Musikalische Leitung: Olof Boman Regie: John Fulljames 21. Mai 2017, Theater am Goetheplatz

JANUAR, FEBRUAR, MÄRZ, APRIL ... – DIE MUSIK STEHT NIEMALS STILL!

WO DIE WILDEN TÖNE WOHNEN – BÖSEWICHTE UND ABENTEURER IN DER MUSIK

19., 20. und 26. Februar 2017 WUNDERKIND – EINMAL MOZART BITTE!

28. Mai 2017 und 4. Juni 2017

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MUSIKTHEATER

MUSIKTHEATER

PARSIFAL

IL BARBIERE DI SIVIGLIA

Ein Bühnenweihfestspiel in drei Aufzügen von Richard Wagner Text vom Komponisten Musikalische Leitung: Markus Poschner Regie: Marco Štorman

Komische Oper in zwei Akten von Gioacchino Rossini Text von Cesare Sterbini nach der Komödie Le Barbier de Séville ou La Précaution inutile von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais Musikalische Leitung: Olof Boman Regie: Michael Talke

„Wer sich im Kreis bewegt, kommt darin um.“ (Hellmuth Karasek) — Die Krönung eines der wohl einflussreichsten Œuvres des Musiktheaters ist keine Oper, kein Musikdrama, sondern: ein Bühnenweihfestspiel. Eine – schon krude oder noch bemerkenswerte – Mischung aus christlichem Erlösungsmythos, fernöstlicher Philosophie, ästhetisiert-politischem Weltentwurf und pointiert frauenfeindlicher Entsagungsideologie. Eine hochkomplexe Überwältigungsmusik mit hypnotischer Sogwirkung, der man sich nicht entziehen kann. Geheimnisvolles und Frivoles stehen in heiligem Ernst nebeneinander, die Vorwegnahme der Relativitätstheorie paart sich mit Privatmythen. Kunstreligion in ihrer Vollendung – vielleicht ist das der Schlüssel? „Durch das Ritual wird man involviert in einen Wiederholungsprozess, der die Lebenszeit eines Menschen überschreitet, der früher beginnt und später endet. Indem wir dieses Ritual durchführen, bestehen wir auf diesem Ritual, aber das Bestehen auf einem Ritual bedeutet nicht, dass wir dazu eine Meinung haben“, schreibt der Medientheoretiker Boris Groys. Marco Štorman, der die letzte Saison mit Peter Grimes eröffnet hat, begibt sich mit Markus Poschner auf die Suche nach dem Heiligen Gral.

„Wo kein Wagnis, da kein Gewinn. Wo kein Spiel, da kein Leben.“ (Martin Luther) — Der Schwebezustand zwischen Realität und Fiktion, das „So-tun-als-ob“ verfolgt nicht nur jedes Kind im Spiel, sondern auch die Komödie in ihrer Lust am Mehrdeutigen, ihrem Aufstellen und Brechen von Regeln und ihrem plötzlichen Happy End, das in GewinnerInnen und VerliererInnen einteilt. In Rossinis komischer Oper Il barbiere di Siviglia wird das Spiel regelrecht zum erklärten Prinzip: Der Graf Almaviva vollführt ein Rollenspiel, um sich seiner geliebten Rosina anzunähern, Rosinas Vormund Bartolo treibt ein falsches Spiel, um an ihre Mitgift heranzukommen und der listige Barbier Figaro weiß ohnehin das Spiel zu seinen Gunsten zu lenken. Bleibt Rosina, die als „Spielball“ männlicher Bedürfnisse sich zunehmend den Regeln und dem Spiel der anderen widersetzt. Regie führt Michael Talke, der bereits in L’elisir d’amore großes Gespür für das Komödiantische bewies. Olof Boman, Spezialist für Barock und frühe Klassik, übernimmt nach Donizettis Maria Stuarda die musikalische Leitung. Premiere 22. Oktober 2016, Theater am Goetheplatz

Premiere 11. September 2016, Theater am Goetheplatz

MUSIKTHEATER

MUSIKTHEATER

HÄNSEL UND GRETEL

SIMPLICIUS SIMPLICISSIMUS

Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck Text von Adelheid Wette nach dem Märchen der Gebrüder Grimm Musikalische Leitung: Daniel Mayr Regie: Alexander Riemenschneider

Drei Szenen aus seiner Jugend von Karl Amadeus Hartmann Text von Hermann Scherchen, Wolfgang Petzet und Karl Amadeus Hartmann Musikalische Leitung: Clemens Heil Regie: Tatjana Gürbaca

„Phantasie haben heißt nicht, sich etwas ausdenken; es heißt, sich aus den Dingen etwas machen.“ (Thomas Mann) — Am Anfang steht die Not, zumindest im Märchen. Dem einen fehlt die Frau, also zieht er in die Welt, eine zu finden. Dem anderen fehlt es an Kindern, ein Zauberkraut soll helfen. In Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel ist die Familie zwar vollzählig, aber es fehlt am Nötigsten. Aus Verzweiflung jagt die Mutter die beiden Geschwister zum Beerensammeln in den Wald – direkt vor das über und über mit Süßigkeiten bedeckte Hexenhaus. Doch was von außen all das verspricht, was es zuhause nicht gibt, entpuppt sich im Innern als tödliche Falle, der nur mit gemeinsamer List zu entkommen ist. Nach der Vorlage der Gebrüder Grimm schrieb Humperdinck eine zeitlose Märchenoper über geschwisterlichen Zusammenhalt und die Kraft der Phantasie, in der Kinderlieder ebenso ihren Platz haben wie der spätromantische Orchesterklang. Alexander Riemenschneider, der zuletzt im Schauspiel Medea und Das Schloss erarbeitet hat, inszeniert mit Hänsel und Gretel zum ersten Mal eine große Repertoireoper.

„Das Vergangene ist niemals tot. Es ist nicht einmal vergangen.“ (William Faulkner) — Dem barocken Schelmenroman Der abenteuerliche Simplicissimus Teutsch von Grimmelshausen entnahm Karl Amadeus Hartmann den Stoff für seine ab 1934 komponierte und erst 1948 uraufgeführte Oper. Die Schrecknisse des Dreißigjährigen Krieges nimmt Hartmann als Folie für seine eigene Zeit. Im Zentrum steht ein weltfremd-naiver Bauernjunge, der vor plündernden Soldaten zu einem Einsiedler flieht, der ihn erzieht und ihm seinen Namen gibt: Simplicius Simplicissimus – der Allereinfältigste. Als auch der Einsiedler den Landsknechten zum Opfer fällt, wird Simplicius an den Hof des Gouverneurs verschleppt, wo er als Narr sein Dasein fristet, bis die gesamte Hofgesellschaft von aufständischen Bauern niedergemacht wird. Simpli­cius, der als einziger verschont wird, schließt sich den Bauern an. Hartmanns Komposition ist eine zeitlose Anklage gegen die Mechanismen von Krieg und Unterdrückung. Die Regisseurin Tatjana Gürbaca wird für die Bremer Erstaufführung von Hartmanns Oper an das Theater Bremen zurückkehren.

Premiere 25. November 2016, Theater am Goetheplatz

Premiere 28. Januar 2017, Theater am Goetheplatz 4


MUSIKTHEATER

MUSIKTHEATER

LA DAMNATION DE FAUST

IL TABARRO & GIANNI SCHICCHI

Dramatische Legende in vier Teilen von Hector Berlioz Text vom Komponisten und Almire Gandonnière nach Faust I von Johann Wolfgang von Goethe Musikalische Leitung: Markus Poschner Regie: Paul-Georg Dittrich

Zwei Einakter von Giacomo Puccini Text von Giuseppe Adami und Giovacchino Forzano Musikalische Leitung: N.N Regie: Martin G. Berger

„Wisst ihr noch: Schwefel, Scheiterhaufen, Rost ... Was für Albernheiten. Ein Rost ist gar nicht nötig, die Hölle, das sind die anderen.“ (Jean-Paul Sartre) — Dass es mit seinem Faust kein gutes Ende nehmen wird, hat Hector Berlioz schon in den Titel seines Werkes eingeschrieben. Auch ist er kein suchender Intellektueller nach dem Schlag des goetheschen Vorbilds: Berlioz’ Faust interessiert religiöser und philosophischer Erkenntnisgewinn nicht. Das Leben selbst ist ihm zum Höllenritt geworden. Er leidet am Überdruss an sich selbst ebenso, wie er den Zugang zu einer Gesellschaft verloren hat, in der Gott tot ist und menschliche Werte längst obsolet geworden sind. Nur Marguerite, die Méphistophélès ihm zuführt, kann ein kurzes Hochgefühl auslösen. Faust bleibt am Ende nichts als das Inferno – den Pakt dazu unterschreibt er aus freien Stücken. Hector Berlioz komponierte mit La Damnation de Faust ein revolutionäres Werk zwischen Oper, Oratorium und Chorsinfonie. Paul-Georg Dittrich inszeniert nach Wozzeck zum zweiten Mal am Theater Bremen, die musikalische Leitung hat – zum letzten Mal in seiner Funktion als Generalmusikdirektor – Markus Poschner.

„Es gibt für die Menschen, wie sie heute sind, nur eine radikale Neuigkeit – und das ist immer die gleiche: der Tod.“ (Walter Benjamin) — Die zwei aus Il trittico stammenden Einakter des Komponisten Giacomo Puccini setzen nicht auf Kohärenz, sondern ganz bewusst auf Kontrast. Wer Gemeinsamkeiten sucht, findet sie vor allem im Tod. Dieser bildet in beiden Stücken den Anfangs- oder Endpunkt eines Konflikts. Im Fall von Il tabarro (Der Mantel), einem wahren Bühnenthriller, endet ein Eifersuchtsdrama mit dem Mord an der Geliebten. In der schwarzen Komödie Gianni Schicchi wird der Tod eines Reichen zum Ausgangspunkt für erbitterte Erbstreitigkeiten. Zwei Einakter, die in ihrer musikalischen und genrespezifischen Gestaltung unterschiedlicher nicht sein könnten. Zwei Porträts von Menschen, gezeichnet mit der sinnlichen Musik Puccinis und angereichert durch die zeitlosen Themen des sozialen Missstands und der Gier, bedingungsloser Liebe und Sehnsucht – nicht zu vergessen: Humor als menschliche Konstante und Flucht aus der unerfreulichen Realität. Diesen Themen widmet sich der junge Regisseur Martin G. Berger in seiner ersten Arbeit am Theater Bremen.

Premiere 18. März 2017, Theater am Goetheplatz Premiere 16. April 2017, Theater am Goetheplatz

MUSIKTHEATER / SCHAUSPIEL

FAMILIENKONZERTE

THE FAIRY QUEEN

PHIL FÜR DICH

Masque in fünf Akten von Henry Purcell Text frei nach A Midsummer Night’s Dream von William Shakespeare Musikalische Leitung: Olof Boman Regie: John Fulljames

Eine theatrale Konzertreihe für Kinder und Erwachsene mit den Bremer Philharmonikern im Theater am Goetheplatz Musikalische Leitung: Jinie Ka, Martin Lentz Szenische Einrichtung: Caroline Blanck Sie ist frech, sie ist neugierig, sie ist wieder da: Wer Moni, die Möwe, zusammen mit ihrem Freund Wolle und den Bremer Philharmonikern noch nicht hautnah bei ihren musikalischen Abenteuern begleiten konnte, hat in dieser Spielzeit wieder die Möglichkeit dazu. Nachdem sie bisher im verwunschenen Märchenland Station gemacht haben oder auf der Suche nach Störtebekers Schatz die sieben musikalischen Weltmeere durchsegelt haben, steht eines für die kommenden Konzerte fest: Die Bremer Philharmoniker kennen noch viele spannende Welten in der klassischen Musik, die Moni gemeinsam mit ihren FreundInnen entdecken kann. Wo wohnen die wilden Töne? Wie klingt eigentlich ein ganzes Jahr in der Musik? Und wer war dieser Mozart? Auf geht’s zu weiteren tönenden Expeditionen.

„Vieles auf der Welt kommt zusammen, aber selten die richtigen Paare.“ (August Strindberg) — Helena liebt D ­ emetrius. Demetrius liebt Hermia. Hermia liebt Lysander, der sie wiederliebt, aber nicht lieben darf. Um dieser unglücklichen Quadratur zu entkommen, fliehen die vier jungen Liebenden in den nahegelegenen Wald, nur um dort mitten in einen Ehestreit zwischen Elfenkönig Oberon und Gattin Titania zu geraten, der die Welt Kopf stehen lässt. List, Täuschung und ein ebenso wirkungsvoller wie folgenreicher Zaubersaft verwirren Sinne und Paarkonstellationen, bis man sich am Ende einig ist: Gelobt sei die Liebe, und zwar die beständige. William Shakespeares A Midsummer Night’s Dream ist ein virtuoses Spiel mit den Leiden und Freuden der Liebe, den Grenzen von Traum und Wirklichkeit, Sinnlichem und Übersinnlichem, das Henry Purcell durch musikalische Szenen zu einem barocken Spektakel quer durch alle Sparten erweiterte – zu einer „charming Night“, die der britische Regisseur John Fulljames gemeinsam mit dem Musiktheater-, Schauspielund Moksensemble am Theater Bremen in Szene setzen wird.

Wo die wilden Töne wohnen – Bösewichte und Abenteurer in der Musik: 30. Oktober 2016 Januar, Februar, März, April ... – Die Musik steht niemals still!: 19., 20. und 26. Februar 2017 Wunderkind – Einmal Mozart bitte!: 28. Mai 2017 und 4. Juni 2017

Premiere 21. Mai 2017, Theater am Goetheplatz 5


SCHAUSPIEL


2016/2017

SCHAUSPIEL

PREMIEREN

MR. ROBOT

DANTONS TOD

nach Motiven der Serie von Sam Esmail Regie: Felix Rothenhäusler 2. März 2017, Kleines Haus

Ein postkoloniales Theaterstück nach Georg Büchner von Gintersdorfer/Klaßen Regie: Monika Gintersdorfer 15. September 2016, Kleines Haus

LIEBEN 

nach dem Roman von Karl Ove Knausgård Ein Projekt von Frank Abt, Torsten Kindermann und Robin Sondermann 16. März 2017, Kleines Haus

DER GUTE MENSCH VON SEZUAN

von Bertolt Brecht Musik von Paul Dessau Regie: Alize Zandwijk 8. Oktober 2016, Theater am Goetheplatz

VÄTER UND SÖHNE

nach dem Roman von Iwan Sergejewitsch Turgenjew Regie: Klaus Schumacher 22. April 2017, Kleines Haus

STERBEN

nach dem Roman von Karl Ove Knausgård Ein Projekt von Frank Abt, Torsten Kindermann und Robin Sondermann 14. Oktober 2016, Kleines Haus

TARTUFFE

ENDSTATION SEHNSUCHT

GAS – PLÄDOYER EINER VERURTEILTEN MUTTER

von Tennessee Williams Regie: Sebastian Kreyer 20. Oktober 2016, Kleines Haus

von Tom Lanoye Deutschsprachige Erstaufführung Regie: Alize Zandwijk 19. Mai 2017, Kleines Haus

von Molière Regie: Samuel Weiss 29. April 2017, Theater am Goetheplatz

DAS DOPPELTE LOTTCHEN / 6+

von Erich Kästner Regie: Theo Fransz 6. November 2016, Theater am Goetheplatz

WIEDERAUFNAHMEN

ÄNNIE

von Thomas Melle Uraufführung Regie: Nina Mattenklotz 24. November 2016, Kleines Haus

DIE FAMILIE SCHROFFENSTEIN

von Heinrich von Kleist Regie: Alexander Riemenscheider EINE FAMILIE

von Tracy Letts Regie: Alize Zandwijk

UNTERWERFUNG

nach dem Roman von Michel Houellebecq Regie: Leonie Böhm 9. Dezember 2016, Kleines Haus

ISTANBUL – EIN SEZEN AKSU-LIEDERABEND

von Selen Kara, Torsten Kindermann und Akın E. Şipal Regie: Selen Kara, Musikalische Leitung: Torsten Kindermann

GOLDEN HEART

Tanztheater von Alize Zandwijk Regie: Alize Zandwijk 13. Januar 2017, Kleines Haus

DIE SCHUTZBEFOHLENEN

von Elfriede Jelinek Regie: Mirko Borscht

NATIONALSTRASSE

von Jaroslav Rudiš Deutschsprachige Erstaufführung Regie: Theresa Welge 9. Februar 2017, Kleines Haus

BUDDENBROOKS

nach dem Roman von Thomas Mann Regie: Klaus Schumacher HEXENJAGD

von Arthur Miller Regie: Klaus Schumacher

BLACK WEDDING – WHITE FUNERAL

Ein Balkan-Liederabend Regie: Selen Kara Musikalische Leitung: Torsten Kindermann 11. Februar 2017, Theater am Goetheplatz

JETZT MUSST DU SPRINGEN – EIN ABEND MIT LIEDERN VON ELEMENT OF CRIME

Regie: Frank Abt Musikalische Leitung: Torsten Kindermann 7


SCHAUSPIEL

SCHAUSPIEL

DANTONS TOD

DER GUTE MENSCH VON SEZUAN

Ein postkoloniales Theaterstück nach Georg Büchner von Gintersdorfer/Klaßen Regie: Monika Gintersdorfer

von Bertolt Brecht Musik von Paul Dessau Regie: Alize Zandwijk

„Die Ästhetik des Volkes ist erbarmungslos natürlich, also Kampf, entschlossen, klar, inhuman, vital. Wer das Volk nicht versteht, versteht nichts von der Welt.“ (Rainald G ­ oetz) — Die Französische Revolution ist der Gründungsmythos des modernen Europa. Sie ist der Entstehungsmoment der Menschenund Bürgerrechte für weiße Männer (1789) und freie farbige Männer (1792). Wenn heute von den Maximen der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit die Rede ist, wird der Durchsetzungsterror der Guillotine als historisches Erbe nicht mitformuliert. Im Gegenteil: die Werte des Westens werden von ihrer gewaltvollen Geschichte abstrahiert und als Legitimation benutzt, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen externe Kräfte und Terror vorzugehen. Dantons Tod erinnert an die Bindung des politischen Denkens und Handelns an den angreifbaren Körper jedes einzelnen. Das Sprechen über Sinnlichkeit und Imaginationen des physischen Schmerzes durchdringen bei Büchners Figuren das politische Sprechen. Das ivorisch-deutsche Performance-Team Gintersdorfer/Klaßen hat in den letzten Jahren kontinuierlich Abende für das Theater Bremen entwickelt. Zusammen mit dem Schauspiel­ ensemble werden sie nun den Doppelzustand von Rhetorik und Physis erkunden und in die Körper treiben.

„Nur wer die Stimme verstellt, wird endlich frei sein und gehen.“ (Tocotronic) — Drei Götter erscheinen dem Wasserverkäufer Wang: Sie fordern ihn auf, ihnen einen guten Menschen zu zeigen, der ihnen Unterkunft gewährt. Nur die Prostituierte Shen Te erklärt sich dazu bereit, die Fremden für eine Nacht aufzunehmen. Das ist heikel, denn der Beschluss der Götter lautete, dass die Welt nur weiter bestehen darf, wenn sich genug gute Menschen finden lassen. Für Shen Te, von den Göttern auserwählt und reich entlohnt, beginnt ein Hürdenlauf: Der Armut entkommen, gilt es, der gute Mensch zu bleiben, der sie ist, in einer kapitalistischen Welt, in der die Gemeinschaft um sie herum ihre Hilfsbereitschaft gnadenlos ausnutzt. Wofür lohnt es sich zu kämpfen in einer Welt, in der ‚Gutmensch‘ ein Schimpfwort ist? Was ist verwerflich und naiv an der Idee, „gut zu sein und doch zu leben“? Vielleicht gilt es, entgegen der Entscheidung der Götter, die Shen Te mit ihrem Dilemma alleine lassen, die Zerrissenheit des Menschen anzunehmen und sein Bemühen zu honorieren, damit es weitergehen kann: „Gutmensch – No one likes us. We don’t care!“ Premiere 8. Oktober 2016, Theater am Goetheplatz

Premiere 15. September 2016, Kleines Haus

SCHAUSPIEL

SCHAUSPIEL

STERBEN/LIEBEN

ENDSTATION SEHNSUCHT

nach dem Roman von Karl Ove Knausgård Deutsch von Paul Berf Ein Projekt von Frank Abt, Torsten Kindermann und Robin Sondermann

von Tennessee Williams Deutsch von Helmar Harald Fischer Regie: Sebastian Kreyer

„Exhibitionismus ist ein Ausdruck der Seele. Radikale Offenheit ein Versuch, Gefühle unter Kontrolle zu halten.“ (Oskar Roehler) — Das eigene Leben schonungslos zum Gegenstand des Erzählens zu machen und zu beschreiben, was es heißt, ein Mensch der Gegenwart zu sein – dazu hat sich der norwegische Autor Karl Ove Knausgård in seinem Projekt Min Kamp (Mein Kampf) entschlossen. Sucht ist die Zentralmetapher, mit der Knausgård-LeserInnen ihr Erlebnis beschreiben. In Norwegen mussten Firmen „Knausgård-freie“ Tage ausrufen: kein Lesen mehr während der Arbeitszeit. Regisseur Frank Abt, Musiker Torsten Kindermann und Schauspieler Robin Sondermann folgen dem Autor und seiner genauen Protokollierung des Alltags und nähern sich den sechs Romanen spielerisch und mit langem Atem an. In dieser Spielzeit widmen sie sich dem ersten Band Sterben, in dem es um den Schatten des ungeliebten Vaters geht, der sich auf die Kinder wirft, und dem zweiten Band Lieben, der das Ringen um ein erfülltes, gleichberechtigtes Familienleben beschreibt.

„Alles was ich schreibe, sind Plädoyers für die Zerbrechlichen.“ (Tennessee Williams) — Nachdem Blanche, sensibel, labil, zwischen sexueller Freizügigkeit und Sehnsucht nach Geborgenheit schwankend, zusehen musste, wie der einst stolze Familienbesitz zwangsversteigert wurde, zieht es sie zur ihrer Schwester Stella. Deren Mann Stanley steht zwar nach Blanches Meinung weit unter ihrem sozialen Status, trotzdem möchte sie, von dem enttäuschenden Leben gezeichnet, gerade dort ihre traumatische Vergangenheit vergessen. „My greatest affliction is a loneliness that follows me like a shadow“, schrieb Williams in seinem Tagebuch. Seine Werke reflektieren stets die eigenen Ängste und Zwänge, seine homosexuellen Wünsche, die Schrecken des zerrütteten Elternhauses und die Unentrinnbarkeit aus der bigotten Moral des Amerikas der 40er und 50er Jahre. Er verstörte seine Zeitgenossen, überschritt Grenzen und rührte an Tabus – der Hang zum Extremen gehörte zu seiner Persönlichkeit und zu der seiner Figuren.

Sterben: Premiere 14. Oktober 2016, Kleines Haus Lieben: Premiere 16. März 2017, Kleines Haus

Premiere 20. Oktober 2016, Kleines Haus

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SCHAUSPIEL

SCHAUSPIEL

DAS DOPPELTE LOTTCHEN

ÄNNIE

Uraufführung

6+ von Erich Kästner Regie: Theo Fransz

von Thomas Melle Regie: Nina Mattenklotz

„Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen.“ (Augustinus) — Luise und Lotte staunen nicht schlecht, als sie im Ferienheim quasi ihrem Spiegelbild gegenüberstehen. Wie kann das sein? Schnell machen beide eine unglaubliche Entdeckung: Sie sind Zwillinge, die nach der Geburt durch die Scheidung ihrer Eltern getrennt wurden. Aber warum haben ihre Mutter und ihr Vater nichts voneinander erzählt? Nach einigen Neckereien freunden sich beide an. Und um dem Geheimnis auf den Grund zu gehen, hecken sie einen verrückten Plan aus: Am Ende der Ferien fährt Luise als Lotte zur Mutter und Lotte als Luise zum Vater. Aufgrund der unterschiedlichen Charaktere dauert es nicht lange, bis die Eltern die Welt nicht mehr verstehen, denn die eigene Tochter scheint sich in den Ferien völlig verändert zu haben: Aus der ordentlichen Lotte ist eine chaotische geworden und aus der wilden Luise eine zurückhaltende. Kästners Scheidungskinderroman, dessen berühmte Verfilmung bereits zu Zeiten der Erstveröffentlichung geplant war, ist heute ein Stück über Familie und Freundschaft in Zeiten verschiedenster Familienmodelle. Denn eine Familie kann viele Gesichter haben.

„Die wahre Sehnsucht kennt kein Ziel“ (Thomas Melle) — Mit 16 ging Ännie zum Bahnhof und kehrte nicht zurück. Kein Hinweis, mit wem, wohin und warum sie gegangen sein könnte. Zwei Jahre später: Ännies 18. Geburtstag. Volljährig und noch immer weg. Ein Polizist rollt den Fall wieder auf. Das Mysterium ihres Verschwindens sorgt für Spekulationen. Als hochbegabtes Kind eines intellektuellen Vaters, alleinerzogen von einer Mutter am unteren Rand der Gesellschaft, gehörte sie nirgends richtig dazu, war die unterschichtige Exotin für die Reichen, das unheimliche, unverstandene Talent für die Kleinstbürger. Eine Figur, wie geschaffen für Mutmaßungen und Verschwörungstheorien. Wurde sie Opfer eines Verbrechens oder mutierte sie zur Täterin? Radikalisierung? Islamisierung? Die Leerstelle, die Ännie lässt, und die Phantasmen, mit denen diese gefüllt wird, geben Aufschluss über unsere Ängste und Träume, über Werte und Vorstellungen, über soziale Grenzen und Zuschreibungen. Nach den Adaptionen der Romane Sickster und 3000 Euro vergibt das Theater Bremen nun einen Autorenauftrag an Thomas Melle, eine der wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen Literatur.

Premiere 6. November 2016, Theater am Goetheplatz Premiere 24. November 2016, Kleines Haus

SCHAUSPIEL

SCHAUSPIEL / TANZ

UNTERWERFUNG

GOLDEN HEART

nach dem Roman von Michel Houellebecq Regie: Leonie Böhm

Tanztheater von Alize Zandwijk Regie: Alize Zandwijk

„Nichts lässt das Subjekt fanatischer werden als ein Denken, das seine Exzesse verneint.“ (Marcus Steinweg) — Ohne Widerstand ändert sich das öffentliche Leben in Frankreich, nachdem der erste muslimische Präsident gewählt wurde: Schulen und Hochschulen werden muslimisiert, die Frauen verschwinden wortlos aus der Öffentlichkeit und die Polygamie wird eingeführt. Wie ein depressives Kind sucht der Literaturwissenschaftler François in dieser Welt, 2022 in Paris, nach Orientierung und kommt zu der Erkenntnis, dass ihm gerade die Konversion zum Islam die sicherheitsgebende Struktur geben könnte, nach der er sich insgeheim sehnt. Im Fokus der Inszenierung steht nicht die Radikalität und Boshaftigkeit dieses Entwurfs, sondern sie geht performativ und dialogisch der Frage nach, ob diese Zukunft nicht schon längst imaginiert wird, von Menschen, die sich weder mit ihren Mitmenschen noch mit der eigenen Kultur verbinden können. Die Arbeiten der jungen Regisseurin Leonie Böhm zeichnen sich durch eine empathische Haltung zu ihren Figuren aus. Mit Unterwerfung stellt sie sich in Bremen vor.

„Als Junge hatte ich ein Bilderbuch über ein kleines Mädchen, das mit Brot und anderen Dingen in ihren Taschen in den Wald hinausging. Am Ende des Buches stand sie ganz nackt und ohne alles da. Und der letzte Satz lautete: ‚Mir wird es auch so gutgehen‘, sagte Goldenes Herz.“ (Lars von Trier) — Ulrich Seidels Debütfilm Hundstage war 2010 für die niederländische Regisseurin Alize Zandwijk Anlass, um zum ersten Mal in einem Tanzstück von Begehren und Erniedrigung, Unterdrückung und Exzess zu erzählen. Damals arbeitete sie mit belgischen TänzerInnen und dem Ensemble des Ro Theaters, dessen Direktorin sie bis 2016 war. Als neue Leitende Regisseurin am Theater Bremen entwickelt sie nun ein spartenübergreifendes Projekt zum Thema Aufopferung. Dabei lässt sie sich u. a. von den Märtyrerinnen aus Lars von Trier-Filmen wie Dancer in the Dark oder Breaking the Waves inspirieren. Zusammen mit AkteurInnen des Schauspiel- und Tanzensembles erforscht sie das Phänomen der grenzenlosen Hingabe an den geliebten Menschen und gestaltet einen choreografisch-musikalischen Abend.

Premiere 9. Dezember 2016, Kleines Haus

Premiere 13. Januar 2017, Kleines Haus 9


SCHAUSPIEL

SCHAUSPIEL

NATIONALSTRASSE

BLACK WEDDING – WHITE FUNERAL

von Jaroslav Rudiš Deutsch von Eva Profousová Regie: Theresa Welge

Ein Balkan-Liederabend Regie: Selen Kara Musikalische Leitung: Torsten Kindermann

„Dieses Land ist unser Land, es ist nicht für alle da und kann auch nicht für alle da sein.“ (Miloš Zeman, Präsident der Tschechischen Republik, 26. Dezember 2015) – Vandam war einer von denen, die es losgetreten haben am 17. November 1989, als in der Prager Altstadt auf der Nationalstraße die Samtene Revolution ins Rollen kam, die einige Wochen später das kommunistische Regime hinwegfegte. Damals war er ein junger Polizist, ein Vorstadt-Held. Mehr als 25 Jahre später wohnt Vandam immer noch in der Plattenbausiedlung seiner Kindheit. Längst ist er kein Held mehr, sondern ein Verlierer: Wegen Gewaltexzessen aus dem Polizeidienst entfernt, prügelt er sich als einsamer Schläger durch Tage und Nächte. „Mich stören Penner nicht, solange sie kein Remmidemmi machen. Mich stören Zigos nicht, solange sie kein Remmidemmi machen. Ich mag Anstand und Ordnung. Ich bin ein Europäer. Ihr etwa nicht?“ Als Mitglied der Kafka Band in Bremen bereits bekannt, dramatisiert nun Jaroslav Rudiš, einer der interessantesten Autoren Tschechiens, für das Theater Bremen seinen im März 2016 auf Deutsch erschienenen Roman, der den gegenwärtig wieder aufkeimenden Nationalismus in Europa widerspiegelt.

„Ich bin immer erlöst, wenn man anstatt von einem Staat von einem Land sprechen kann.“ (Peter Handke) — Was der Dichter und Dramatiker beschreibt, ist wohl die tiefe Sehnsucht, ein Land jenseits von durch Eroberungsstrategien gewachsene Staatsgrenzen, unabhängig von politischen Systemen zu erfassen. Was macht ein Land dann aus? Und warum taugt es zur Heimat? Sprache? Musik! Mit dem Liederabend Istanbul ist es der Regisseurin Selen Kara und dem Musiker Torsten Kindermann gelungen, ein Land hörbar, fühlbar zu machen, das Fremde zum Eigenen werden zu lassen. Die auf Türkisch singenden deutschen SchauspielerInnen haben ihr Publikum begeistert. Auch diese Spielzeit erarbeiten sich Kara / Kindermann ein Land über seine Musik. Eine untergegangene Utopie vielmehr, denn es sind Balkanmusik und Gypsy-sound von Goran Bregović, die im Mittelpunkt des neuen Liederabends stehen. Für den puritanisch-deutschen Geschmack immer ein bisschen zu viel Gefühl, zu viel überbordende Freude, zu viel tiefer Weltschmerz und zu viel scharf gewürztes Fleisch auf dem Teller. Und gerade deshalb so anziehend.

Deutschsprachige Erstaufführung

Premiere 11. Februar 2017, Theater am Goetheplatz

Premiere 9. Februar 2017, Kleines Haus

SCHAUSPIEL

SCHAUSPIEL

MR. ROBOT

VÄTER UND SÖHNE

nach Motiven der Serie von Sam Esmail Regie: Felix Rothenhäusler

nach dem Roman von Iwan Sergejewitsch Turgenjew Regie: Klaus Schumacher

„Niemand hier kann dir sagen was die Zukunft bringt, doch eins steht fest – dass wir diese Zukunft sind.“ (Fard) — Elliot liest Menschen. Tagsüber arbeitet er in einer IT-Sicherheitsfirma, abends ist er der Beschützer derer, die er für anständig erachtet. Er hackt sich in sämtliche Accounts von Menschen, die sich selbst und andere belügen, gräbt so tief, bis er genug kompromittierendes Material erbeutet hat. Wie eine Kreuzung aus Batman und Robin Hood will er die Welt vor dem Bösen schützen und verliert dabei nicht nur seinen Glauben an das Gute, sondern auch den Bezug zur Wirklichkeit. Die Begegnung mit „Mr. Robot“, der den Kopf der Hacker-Gruppe fsociety bildet, befeuert Elliots Gerechtigkeitssinn: Gemeinsam wollen sie das regierende Betriebssystem der Welt stürzen: Das Geld. „The look on their faces when we delete the world’s debt? Priceless.“ Mr. Robot ist eine Freiheitserzählung über einen jungen Mann, der spürt, dass etwas falsch läuft in der Welt. Unaufhörlich spricht er zu uns, doch sind wir ZuschauerInnen ein reales Gegenüber oder nur Fiktion?

„Wir brauchen etwas anderes: Sturm und Leben und eine neue, gesetzlose und darum freie Welt.“ (Michail Bakunin) — Der junge Student Jewgenij Basarow glaubt an gar nichts. Religion, Tradition, Kunst, Romantik müssen zugunsten einer vollkommen neuen Weltordnung überwunden werden. Einzig die Naturwissenschaft lässt er gelten. Sein Freund Arkadi schließt sich dieser Weltsicht an. Doch während der eine die Konfrontation sucht und keine Anknüpfung an bestehende Verhältnisse zulässt, versucht der andere Veränderung aus dem Bestehenden heraus. Gemeinsam reisen sie in Arkadis Heimatdorf. Welt­anschauungen treffen hart aufeinander: Idealismus und Anpassung, Liberalismus und Radikalität, Tradition und Erneuerung, Naturgeheimnis und Naturwissenschaft. Väter und Söhne ist packendes Familienepos, brisante politische Streitschrift und spannender weltanschaulicher Diskurs zugleich. Wie soll man leben? Wie soll man wirtschaften? An was glauben? Der sensible Geschichtenerzähler Klaus Schumacher widmet sich nach Kleiner Mann – was nun? und Buddenbrooks einem weiteren großen Stoff der Weltliteratur.

Premiere 2. März 2017, Kleines Haus

Premiere 22. April 2017, Kleines Haus 10


SCHAUSPIEL

SCHAUSPIEL

TARTUFFE

GAS – PLÄDOYER EINER VERURTEILTEN MUTTER

Deutschsprachige Erstaufführung von Tom Lanoye Deutsch von Rainer Kersten Regie: Alize Zandwijk

von Molière Regie: Samuel Weiss „Glaube heißt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist.“ (Friedrich Nietzsche) — Tartuffe, ein Betrüger, ein Scheinheiliger? Jener Tartuffe, den er, Organ, in der Kirche als besonders frommen Mann kennengelernt und in seinem Haus aufgenommen hat? Den er um Rat und Tat fragte und mit dem er schließlich sogar seine Tochter Mariane verheiraten wollte? Organ und seine Mutter Madame Pernelle sind dem Bann des Tartuffe verfallen, ihr Leben erstrahlt im neuen Licht. Erst durch eine List kommen sie dem Betrug auf die Spur. Als Organ bemerkt, dass sein Gast sich mehr für sein Geld als seinen Seelenfrieden interessiert, ist es bereits zu spät: Tartuffe setzt ihn in Kenntnis, dass sein Haus nun ihm gehört und beauftragt einen Gerichtsvollzieher, die Familie bis zum nächsten Morgen zum Auszug zu zwingen. Erst jetzt sieht Organ das ganze Ausmaß seiner blinden Gutgläubigkeit und Folgsamkeit. 1664 war Molières Komödie ein Politikum. Der Erzbischof von Paris untersagte die „gotteslästerliche“ Komödie und der Autor wurde mit Exkommunikation und Scheiterhaufen bedroht. Die Infragestellung einer Religion, die sich zur Diktatur entwickeln kann, besitzt heute noch revolutionäres Potential.

„Und niemand sagt jemals, dass manche Kinder einfach echt böse sind“ (Lionel Shriver) — Er hat über zweihundert Menschen in den Tod geschickt. Er ist ein Attentäter, ein Mörder. Aber sie schaut auch in ihr eigenes Gesicht, wenn sie in seines sieht. Denn sie ist seine Mutter. Sie hat ihn geboren, ihn erzogen, ihn dabei Stück für Stück verloren an eine vernichtende Ideologie. In ihrem „Plädoyer einer verurteilten Mutter“ nimmt sie nicht Partei für ihn. Vielmehr verteidigt sie sich selbst, ihre Liebe, ihre Trauer. Darf sie überhaupt um ihn trauern? Darf sie ihn tatsächlich noch lieben? Darf sie sich bemühen, ihn zu verstehen? Mit schmerzhafter Offenheit teilt sich die Mutter dem Publikum mit, macht ihre Zerrissenheit öffentlich, lässt es teilhaben an ihrem zerstörten Leben. Ist sie eines seiner Opfer oder ist sie als Mutter des Täters Teil seiner Taten? Klar, schroff, unsentimental und mit poetischer Kraft zeichnet Tom Lanoye diese Figur zwischen Abscheu und Zuneigung zu ihrem verlorenen Sohn und schafft ein eindrückliches, sehr persönliches Bild des Terrors. Premiere 19. Mai 2017, Kleines Haus

Premiere 29. April 2017, Theater am Goetheplatz

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TANZ


2016/2017

TANZ

PREMIEREN

WIEDERAUFNAHMEN

AKIKA X

THE MAIDENHAIR TREE & THE SILVER APRICOT

von Samir Akika / Unusual Symptoms 27. Oktober 2016, Kleines Haus

von Samir Akika / Unusual Symptoms NEXTtoME

GOLDEN HEART

von Máté Mészáros / Unusual Symptoms

Tanztheater von Alize Zandwijk 13. Januar 2017, Kleines Haus

EINER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKSNEST

TALES OF SURVIVAL

von Dale Wasserman nach dem Roman von Ken Kesey Choreografie: Samir Akika / Unusual Symptoms

von Alexandra Morales und Gregor Runge /  Unusual Symptoms 14. Januar 2017, Moks

DIE ZEIT DER KIRSCHEN

für Jacques Tati von Samir Akika / Unusual Symptoms

AKIKA XI

von Samir Akika / Unusual Symptoms 8. April 2017, Kleines Haus

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TANZ

ZWEI NEUE STÜCKE VON SAMIR AKIKA

„Sei alles, was du sein kannst. Bleib im Herzen jung. Ich bin den Künstlerinnen und Künstlern und allen, die mich unterstützen treu. Was für mich zählt, ist das, was ich empfinde. Was ich suche, sind Gefühle und Überraschungen. Ich erkunde gern. Hauptsächlich die Liebe.“ (Samir Akika) — Das Schöne am Leben wie am künstlerischen Prozess ist nicht die Vollendung, sondern das Zufällige und Unabgeschlossene, das einen immer wieder auf neue Auseinandersetzungen wirft. Und vielleicht muss man festhalten, dass die Konfrontation mit dem Unbekannten, Unvorhersehbaren die einzige wirkliche Konstante ist, die man im Leben je erfährt. Nichts ist von Dauer, aber (fast) alles kann jederzeit geschehen. Insofern tut man gut, den Zufall zu umarmen, statt vor ihm davon zu laufen. Das jedenfalls war der Subtext in Produktionen wie The Pin und Belleville, in denen sich Hauschoreograf Samir Akika und seine Kompanie Unusual Symptoms in den vergangenen Spielzeiten mit Fragen nach Meisterschaft, interkultureller Gemeinschaft und der Instabilität von Lebens- und Kunstentwürfen in einer sich ständig verändernden Gegenwart beschäftigt haben. Spannendes Theater hat viel zu tun mit dem Einlassen auf neue Perspektiven und der Erweiterung des Blickapparats. Denn man will ja mit jeder neuen künstlerischen Arbeit eine bestimmte Seherfahrung ermöglichen, die im Optimalfall etwas zu tun hat mit neuen Sichtweisen und der Herausforderung des fremden, aber auch des eigenen Blicks. Um dahin zu kommen, braucht es einen Stoff, ein Thema, ein Bild, ­irgendeinen Ideenansatz also, der sich nicht mal so eben theatralisieren lässt, sondern der herausfordert, einen Prozess des Durchdenkens und Kreierens anstößt und einen Gegenstand bildet, dem man seine Verhandlung in Form der Inszenierung abringen muss. Theater ist auch eine Kunst der Begegnung zwischen Menschen, die gemeinsam etwas herausfinden möchten. Auch hier ist es die aus dem Unbekannten und der Differenz zueinander resultierende Neugier, die aus einer Auseinandersetzung einen Erfahrungsgewinn machen kann. Und schließlich ist das Theater ein Spielplatz, ein Realitätsmultiplikator, an dessen Proben- und Aufführungsorten Erkundungen der eigenen Möglichkeitsräume stattfinden. Wenn man also schon im Leben keine Angst vor dem Unvorhergesehen haben sollte, gilt das für das Theater umso mehr.

Samir Akika ist der Zufall stets ein guter Freund gewesen. Das Vorbeirauschen der Dinge hat ihn in seiner fast zwanzigjährigen Arbeit als Choreograf auf die unterschiedlichsten Menschen und Ideen geworfen, in Projekten mit professionellen BühnenakteurInnen und Laien auf der ganzen Welt. Und so, wie sich sein choreografischer Blick dabei zwingend für die offenen und verborgenen Potentiale der mit ihm arbeitenden Persönlichkeiten interessiert, sind seine Arbeiten Einladungen, sich auf diese gestifteten Begegnungen und die permanenten Perspektivwechsel einzulassen, mit denen sich Akika seine Neugier auf das Theater (und das Leben) bewahrt. Das schöne daran, einen Künstler wie ihn fest an einem Haus zu haben, besteht dann darin, wunderbar verfolgen zu können, wie sich diese Kontexte und Perspektiven überschneiden, eine Arbeit aus der anderen hervorgeht und sich rückblickend das Andere aus dem Einen noch einmal völlig anders kontextualisieren lässt. Die Einzelbilder verdichten sich zu einer fortgesetzten Auseinandersetzung, mit bestimmten AkteurInnen, Stoffen und Fragestellungen, aber auch dem Ort dieses Hauses, in dieser Stadt. Gemeinsam mit den TänzerInnen und dem Team seiner Kompanie wird Samir Akika diese Auseinandersetzung in zwei neuen Produktionen auch in seiner fünften Spielzeit am Theater Bremen fortsetzen, mit neuen Gästen und alten Vertrauten. Um im Potential eines um viele Stimmen ergänzten Kollektivs dem näher zu kommen, was dem Individuellen nur in Addition des Anderen möglich wird und nicht zuletzt Samir Akika als Arbeitscredo stets von höchster Wichtigkeit war und ist: „Sei alles, was Du sein kannst.“ Gregor Runge Akika X: Premiere 27. Oktober 2016, Kleines Haus Akika XI: Premiere 8. April 2017, Kleines Haus

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SCHAUSPIEL / TANZ

TANZ

GOLDEN HEART

TALES OF SURVIVAL

Tanztheater von Alize Zandwijk

von Alexandra Morales und Gregor Runge / Unusual Symptoms

Arbeitstitel

„Als Junge hatte ich ein Bilderbuch über ein kleines Mädchen, das mit Brot und anderen Dingen in ihren Taschen in den Wald hinausging. Am Ende des Buches stand sie ganz nackt und ohne alles da. Und der letzte Satz lautete: ‚Mir wird es auch so gutgehen‘, sagte Goldenes Herz.“ (Lars von Trier) — Ulrich Seidels Debütfilm Hundstage war 2010 für die niederländische Regisseurin Alize Zandwijk Anlass, um zum ersten Mal in einem Tanzstück von Begehren und Erniedrigung, Unterdrückung und Exzess zu erzählen. Damals arbeitete sie mit belgischen TänzerInnen und dem Ensemble des Ro Theaters, dessen Direktorin sie bis 2016 war. Als neue Leitende Regisseurin am Theater Bremen entwickelt sie nun ein spartenübergreifendes Projekt zum Thema Aufopferung. Dabei lässt sie sich u. a. von den Märtyrerinnen aus Lars von Trier-Filmen wie Dancer in the Dark oder Breaking the Waves inspirieren. Zusammen mit AkteurInnen des Schauspiel- und Tanzensembles erforscht sie das Phänomen der grenzenlosen Hingabe an den geliebten Menschen und gestaltet einen choreografisch-musikalischen Abend.

„Evil conquers good, and none live happily ever after.“ (Morrissey) — Wenn einem der Blick versperrt ist, muss man die Perspektive wechseln. Was leicht gesagt ist in einer Gegenwart, in der Vereinzelung und Selbstentfremdung als Symptome um sich greifender gesellschaftlicher Krisenzustände zu kollektiven Lähmungserscheinungen führen. Wenn also die alten Paradigmen dazu führen, dass die Distanz zwischen Mensch und Welt nur stetig größer wird, müssen wir vielleicht noch einmal ganz von vorn anfangen: was ist das eigentlich, die Welt? Und welche Rolle spielt der Mensch darin? In Tales of survival begegnen sich drei Tänzer und drei Kinder zu einer Begegnung jenseits der Paranoia. Indem sie versuchen, etwas über sich herauszufinden, befragen sie gleichzeitig die Verfasstheit unseres labyrinthischen Zeitalters und liefern so vielleicht einen Survival-Guide für die unheimliche Gegenwart. Premiere 14. Januar 2017, Moks

Premiere 13. Januar 2017, Kleines Haus

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JUNGES. THEATERBREMEN


2016/2017

JUNGES.THEATERBREMEN

PREMIEREN MOKS

WIEDERAUFNAHMEN MOKS

SEYMOUR / 14+

WUNDERBRUT / 6+

von Anne Lepper Regie: Babett Grube 25. August 2016, Moks

von Theo Fransz Regie: Theo Fransz DIE FAMILIE SCHROFFENSTEIN / 15+

von Heinrich von Kleist Regie: Alexander Riemenschneider

DIE SPRACHE DES WASSERS / 11+

Nach dem Versroman von Sarah Crossan Regie: Julius Jensen 23. Oktober 2016, Moks

OUT OF CONTROL / 14+

Ein Live-Animation-Cinema-Projekt Regie: kainkollektiv, sputnic

PATRICKS TRICK / 9+

von Kristo Šagor Regie: Nathalie Forstman 19. November 2016, Brauhauskeller

HIKIKOMORI / 14+

von Holger Schober Regie: Klaas Bartsch

ANDERS SEIN / 6+

von Hanna Hegenscheidt Choreografie: Hanna Hegenscheidt 4. März 2017, Moks

EINS ZU EINS

Tanzduett von Birgit Freitag Choreografie: Birgit Freitag NICHTS. WAS IM LEBEN WICHTIG IST / 14+

von Janne Teller Regie: Alexander Riemenschneider

PREMIEREN JUNGE AKTEURE

VERLORENE JUGEND / 14+

Ein Projekt von Christiane Renziehausen und Sabrina Bohl Regie: Christiane Renziehausen 21. Januar 2017, Brauhauskeller

WIEDERAUFNAHMEN JUNGE AKTEURE

RICH KIDS / 16+

frei nach Leonce und Lena von Georg Büchner Regie: Christiane Renziehausen

STILL OUT THERE

Eine Globe Opera mit Bremer Stadtmusikanten von kainkollektiv Regie: Fabian Lettow und Mirjam Schmuck 6. April 2017, Moks

GRÜNE VÖGEL / 14+

von Jan Eichberg Regie: Nathalie Forstman

TURNEN / 14+

Ein Tanzprojekt von Tomas Bünger Choreografie: Tomas Bünger 13. Mai 2017, Kleines Haus FAMILIENKONZERTE – PHIL FÜR DICH

PREMIERE FAMILIENSTÜCK

Eine theatrale Konzertreihe für Kinder und Erwachsene mit den Bremer Philharmonikern im Theater am Goetheplatz

DAS DOPPELTE LOTTCHEN / 6+

WO DIE WILDEN TÖNE WOHNEN – BÖSEWICHTE UND ABENTEURER IN DER MUSIK

von Erich Kästner Regie: Theo Fransz 6. November 2016, Theater am Goetheplatz

30. Oktober 2016 JANUAR, FEBRUAR, MÄRZ, APRIL ...  – DIE MUSIK STEHT NIEMALS STILL!

19., 20. und 26. Februar 2017 WUNDERKIND – EINMAL MOZART BITTE!

28. Mai 2017 und 4. Juni 2017

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MOKS

MOKS

SEYMOUR

DIE SPRACHE DES WASSERS

14+ von Anne Lepper Regie: Babett Grube

11+ nach dem Versroman von Sarah Crossan Regie: Julius Jensen

„I’m a creep / I’m a weirdo / what the hell am I doing here / I don’t belong here.“ (Radiohead) — Fünf junge Menschen in einem merkwürdigen Sanatorium, hoch oben in den Bergen, abgeschirmt von jeglicher Zivilisation. Hier sollen sie abspecken, damit sie wieder in die Gesellschaft integriert werden können. Denn so, wie sie aussehen, geht das nicht. In der Hoffnung, zurück ins Leben entlassen zu werden, befolgen sie Regeln und üben merkwürdige Rituale aus: am Tag Liege- und Sonnenkuren und nachts verordnete Schokoladenund Kuchenexzesse. In der Abgeschiedenheit und Untätigkeit des Klinikalltags wünschen sich die jungen Kurgäste bald zu ihren Familien ins Tal zurück, sehnen sich sogar nach der Schule. Da aber die Patienten trotz aller Mühsal nicht an Gewicht verlieren, ist an ein Ende des Martyriums nicht zu denken. In Leos Kinderzimmer daheim wohnt ohnehin bereits – bis zu seiner Entlassung, so lautet die Abmachung – sein schlanker Cousin Seymour aus England. Das Stück ist eine groteske Parabel auf den postmodernen Optimierungswahn des Menschen und die permanente Angst, nicht zu genügen. Die Regisseurin Babett Grube inszenierte am Moks sehr erfolgreich das Stück Ich rufe meine Brüder.

„I’m an alien, I’m a legal alien.“ (Sting) — Im Wasser fühlt sie sich geborgen, im Ruhezustand und doch bewegt: ­Kasienka ist 13 Jahre alt, als polnische Einwanderin fremd in England und einzig im Schwimmbad und unter Wasser zuhause. Denn seitdem sie mit ihrer Mutter nach England kam, um nach dem plötzlich verschwundenen Vater zu suchen, ist ihre Welt aus den Fugen geraten. In einem winzigen Zimmer zusammen mit ihrer Mutter hausend, ist sie deren Verzweiflung ausgesetzt und muss sich zugleich in ein Leben einfinden, in dem sie sich als permanente Außenseiterin erlebt: Kulturell bedingte Missverständnisse, mangelnde Sprachkenntnisse und Mobbing gehören zu ihrem Alltag. Das Schwimmen, ein Junge namens William, der liebenswürdige Nachbar Kanoro und ihr eigener Mut helfen ihr allerdings, den Herausforderungen eines Einwandererlebens zu trotzen und sich einen souveränen Platz in der Gesellschaft und ihrer Familie zu erkämpfen. Die Sprache des Wassers ist ein, auch formal, außergewöhnlicher Jugendroman, der in klaren Bildern und eindrücklichen Momentaufnahmen von Fremdheit erzählt und den Hürden, die zu nehmen sind, wenn man sich einer neuen Kultur anpassen und zugleich man selbst bleiben möchte.

Premiere 25. August 2016, Moks Premiere 23. Oktober 2016, Moks

MOKS

JUNGE AKTEURE

PATRICKS TRICK

VERLORENE JUGEND

9+ von Kristo Šagor Regie: Nathalie Forstman

14+ Ein Projekt von Christiane Renziehausen und Sabrina Bohl Regie: Christiane Renziehausen

„Ein kühnes Beginnen ist halbes Gewinnen.“ (Heinrich Heine) — Patrick ist elf Jahre alt und Einzelkind. Als er zufällig ein Gespräch seiner Eltern mithört, erfährt er, dass sie noch ein Kind bekommen. Einen Bruder hätte Patrick schon gern, aber eigentlich einen älteren, kein Baby. Erst nach und nach findet er heraus, dass mit seinem Bruder irgendetwas nicht stimmen wird. „Vielleicht wird er niemals lernen, richtig zu sprechen“, flüstern seine Eltern und sind ratlos, ob sie das Kind bekommen möchten oder nicht. Da seine Eltern das Thema offenbar mit ihm nicht besprechen wollen, sucht Patrick mutig und voller Optimismus Menschen aus seinem Umfeld auf, die ihm bisher eher Angst machten, von denen er sich aber praktischen Rat im Umgang mit dieser für ihn diffusen Situation erhofft. Der Autor Kristo Šagor greift mit seinem Stück das Tabuthema „Behinderung“ auf und reflektiert die Perspektive von Kindern und deren drängende Fragen, die oftmals wenig Beachtung finden. Humorvoll und leicht im Ton schafft er es dabei, Klischees und Verunsicherungen zu thematisieren, die oftmals Alltag in der Begegnung mit Behinderungen sind.

„Höchstwahrscheinlich starb Bonnie, während wir im Wohnzimmer saßen und von weiten Landschaften träumten.“ (Jeffrey Eugenides) — Der Film The Virgin Suicides (1999) von Sofia Coppola erzählt von fünf Mädchen, die im amerikanischen Vorstadtmilieu der siebziger Jahre von der Außenwelt abgeschottet aufwachsen. Mustang (2015), ein Film von Deniz Gamze Ergüven, thematisiert die Geschichte von fünf Schwestern in der türkischen Provinz, die von ihrem fanatischen Onkel, aus Angst um den Ruf der Familie, weggesperrt werden. In Dogtooth (2009) von Giorgos Lanthimos vermitteln die Eltern, verschanzt in einer Villa, ihren drei pubertierenden Kindern ein verqueres, feindliches Weltbild voller Lügen. Isoliert von der Außenwelt ist das Leben der Jugendlichen in allen drei Filmen geprägt von Unterdrückung und Disziplin, aber auch von der Sinnlichkeit, der Willensstärke, der Unbeschwertheit und den Phantasien der Jugend. Inspiriert davon versuchen sechs junge Akteure, das Lebensgefühl der Jugend zu fassen und ein fragmentarisches Szenario einer vermeintlich verlorenen Jugend zu (de-)konstruieren.

Premiere 19. November 2016, Brauhauskeller

Premiere 21. Januar 2017, Brauhauskeller 18


MOKS

JUNGE AKTEURE

ANDERS SEIN

STILL OUT THERE

6+ von Hanna Hegenscheidt Choreografie: Hanna Hegenscheidt

Eine Globe Opera mit Bremer Stadtmusikanten von kainkollektiv Regie: Fabian Lettow und Mirjam Schmuck

Du bist schön. Du siehst komisch aus. Du riechst interessant. Das ist seltsam. Du bist anders. Im Alltag begegnen uns viele Menschen, die uns fremd sind, weil sie aus einer anderen Kultur kommen, eine andere Sprache sprechen, eine körperliche Beeinträchtigung haben, sich unkonventionell verhalten und vieles andere mehr. Was führt dann dazu, ob wir auf jemanden neugierig zugehen oder jemanden ablehnen? Welche Gedanken und Gefühle steuern uns dabei? Und welche Gedanken und Gefühle entstehen bei denjenigen, die nicht dazugehören? Die Choreografin Hanna Hegenscheidt bringt zusammen mit dem Moks-Ensemble auf spielerische und tänzerische Weise Facetten von Ausgrenzungsmechanismen auf die Bühne und erforscht die damit verbundenen Emotionen wie Neugierde, Furcht und Faszination. Nach Struwwelpeter und Helden wird dies die dritte Arbeit von Hanna Hegenscheidt für das Moks sein.

„And we’ll hate what we’ve lost but we’ll love what we find!“ (The Paper Kites) — Das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten soll bei dieser Globe Opera zum Gegenstand einer vielfachen Übermalung werden, denn es erzählt zugleich eine Flüchtlings- wie Gründungsgeschichte und knüpft somit an Themen an, die uns aktuell umtreiben. In der zweiten Arbeit des spartenübergreifend arbeitenden Künstlerkollektivs mit JUNGES.THEATERBREMEN wird kain­kollektiv sich zusammen mit Jungen Akteuren auf eine Spurensuche nach dem Verbleib der Bremer Stadtmusikanten machen. Diese sind ja nie in Bremen angekommen, sondern still out there – irgendwo, im Wald, im Räuberhaus, vor den Toren Bremens. Mit der Gründung einer neuen Stadtmusikanten-Truppe, in der, wie im Original-Märchen, die unterschiedlichsten AkteurInnen ihren Platz finden, werden ExpertInnen der Stadt Bremen ebenso zu Wort kommen wie all diejenigen, die von weiter her gekommen sind: geflüchtete Jugendliche und Kinder, die von ihren Reisen und damit von den explodierenden Geografien der Gegenwart zu berichten wissen.

Premiere 4. März 2017, Moks

Premiere 6. April 2017, Moks

JUNGE AKTEURE

TURNEN

14+ Ein Tanzprojekt von Tomas Bünger Choreografie: Tomas Bünger „Ich rannte. Ich rannte, bis meine Muskeln brannten und durch meine Venen Batteriesäure schoss. Dann rannte ich weiter.“ (Fight Club) — Höher, schneller, weiter. Das sind die Tugenden der sogenannten Leistungsgesellschaft und die des Sports. Hier wie dort versuchen wir, uns für den Überlebenskampf zu optimieren. Männer werden zu Kämpfern. Wie Batteriesäure fließen Adrenalin und Testosteron. Es wird gerannt, gerungen, gesprungen – bis zur Erschöpfung. Selbst die Lust lauert. Wir rennen Idealbildern hinterher und manchmal uns selber davon. Der Körper wird zum Panzer, um dem Bild des starken Mannes zu genügen. Ist das wirklich so? Was wäre das Gegenbild? Mit welchen Körperbildern sind wir durch andere kulturelle Einflüsse konfrontiert und was fasziniert uns an dem Bild des Kämpfers, ob in Film, Spiel oder Realität? Ein Tanzprojekt mit jungen Männern aus unterschiedlichen Kulturen zwischen Lust und Last – Niederlagen nicht ausgeschlossen. Premiere 13. Mai 2017, Kleines Haus

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JUNGES.THEATERBREMEN

JUNGE AKTEURE

Theater selber machen

Junge Akteure am Theater Bremen ist der Ort für eigene Bühnenexperimente, eine Plattform für aktuelle Themen, ein Treffpunkt zum Neugierig sein, zum Spielen, Streiten und Spinnen, kurz: Die künstlerische Heimat für Kinder und Jugendliche am Theater Bremen! Neben den professionellen Theaterproduktionen bieten wir Werkstätten und unterschiedliche andere Projekte an, in denen sich Kinder und Jugendliche auf der Bühne ausprobieren können. Neu in dieser Spielzeit ist das Format Quick and Dirty – für einen intensiven Theatermonat laden wir interessante KünstlerInnen ein, mit einer Gruppe von Jugendlichen zu arbeiten und neue Theaterformen und -ästhetiken zu entwickeln.

THEATERWERKSTÄTTEN

Die Theaterwerkstätten sind ein kontinuierliches Angebot für alle EinsteigerInnen und WiederholungstäterInnen von 8 bis 21 Jahren. Sie finden wöchentlich statt und sind nach Altersgruppen gegliedert. TheaterpädagogInnen, SchauspielerInnen und TänzerInnen vermitteln Grundlagen des Theaterspiels und entwickeln gemeinsam mit den Teilnehmenden einen Theaterabend. Die Theaterwerkstätten starten im September und münden mit jeweils zwei Vorstellungen in das große Theater_Werkstatt_Spektakel im Juni 2017. EXTRAS

In jeder Spielzeit gibt es außerdem eine Reihe von Extras, die das Jahr als Junger Akteur bereichern: intensive Kurzprojekte, gemeinsame Theaterbesuche und Diskussionsveranstaltungen bieten Gelegenheit, sich mit anderen Theaterinfizierten vor, auf und hinter der Bühne zu verschwören. Das detaillierte Angebot von Junge Akteure gibt es im Spielzeitheft ­J UNGES.­T HEATERBREMEN, das im Mai 2016 erscheint.

THEATERPRODUKTIONEN

Mit drei Theaterproduktionen werden auch in dieser Spielzeit brisante Themen, die junge Menschen und uns bewegen, unter der Leitung von professionellen TheatermacherInnen auf die Bühne gebracht. Nach einem gemeinsamen Auswahlworkshop entscheidet sich das Regieteam für ein Ensemble, mit dem es die Inszenierung erarbeiten wird. Nicht nur schauspielerisches Talent, sondern vor allem auch Interesse am Stoff und die Lust auf eine intensive Probenzeit sind bestes Startkapital für die Teilnahme.

KONTAKT

Nathalie Forstman, Christiane Renziehausen Tel 0421 . 3653 - 449, jungeakteure@theaterbremen.de www.theaterbremen.de/jungeakteure

THEATER UND SCHULE Theater vermitteln

Theaterpädagogische Arbeit ist die Profession, Kunst zu vermitteln und die aktuellen Debatten der Gesellschaft, die im Theater verhandelt werden, in die Schulen zu bringen. Wir wollen vernetzen und künstlerische Prozesse transparent machen.

KOOPERATIONSSCHULEN

Mit dem Ziel jede/n SchülerIn einmal im Jahr ins Theater Bremen zu bringen, verknüpfen wir ein spezielles theaterpädagogisches Begleitangebot für Schulen. WEGE INS THEATER

Spielerische Vor- und Nachbereitungsworkshops sowie unsere Premierenklassen führen an ausgewählte Inszenierungen aller Sparten heran.

Über das Förderprogramm Kultur macht stark realisieren wir regelmäßig Projekte mit verschiedenen KünstlerInnen, die mit Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Stadtteilen theatral und interdisziplinär arbeiten.

BLICK HINTER DIE KULISSEN

FÜR DIE GANZE FAMILIE

Wir bieten Theaterführungen an und veranstalten einmal im Jahr einen Tag der offenen Tür für Schulklassen. Beim Zukunftstag entdecken SchülerInnen Theatergeheimnisse.

Zum Familienstück Das doppelte Lottchen und zur Familien­ oper Hänsel und Gretel bieten wir jeweils eine einstündige Matinee für Kinder und ihre Eltern an.

FÜR LEHRERINNEN UND LEHRER

KONTAKT

Regelmäßig informieren wir über Einführungen und Probenbesuche. Wir versenden Begleitmaterialien und bieten Fortbildungen für die Theaterarbeit mit Jugendlichen im schulischen und außerschulischen Kontext.

Rieke Oberländer, Christina Schahabi Tel 0421 . 3653-230 / 229, theaterpaedagogik@theaterbremen.de Weitere Informationen gibt es im Spielzeitheft JUNGES.THEATERBREMEN, das im Mai 2016 erscheint.

SPIELPLANVERMITTLUNG FÜR SCHULKLASSEN

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2016/2017

FESTIVALS

TANZ BREMEN 2017

BREMER FREIHEIT – THEATERFESTIVAL FÜR STUDIERENDE

Seit über 20 Jahren gehört TANZ Bremen – eines der wichtigsten internationalen Tanzfestivals in Deutschland – zu den unverzichtbaren kulturellen Highlights der Stadt. Zwischen der traditionell engen Anbindung an die Bremer Tanzszene und dem wachen Blick auf aktuelle Entwicklungen des zeitgenössischen Tanzes weltweit, zeigt das biennale Festival, dessen Partner das Theater Bremen ist, Highlights des lokalen und internationalen Tanzgeschehens. In den vergangenen Jahren hat TANZ Bremen eine Vielzahl international renommierter ChoreografInnen und Kompanien wie Alain Platel, Mathilde Monnier, Dave St-Pierre, Richard Siegal und Helena Waldmann – häufig als Deutsche Erstaufführungen – in Bremen präsentiert. Flankiert von einem umfangreichen Rahmenprogramm wie Filmvorführungen, Publikumsgesprächen und Community-Projekten wird das Festival den zeitgenössischen Tanz auch 2017 in der ganzen Stadt erlebbar machen.

Es gibt etwas zu feiern: Bereits zum fünften Mal lädt das Theater Bremen Studierende im Rahmen der Bremer Freiheit zu einer Woche Kunst, Diskurs und Party ein, um das Leben neben Studienmodulen und Creditpoints zu genießen. Auch in diesem Jahr wird es im Herbst eine Festivalwoche mit Musiktheater, Schauspiel, Tanz und Performance, Gesprächen, Workshops und Party geben. Die TheaterVerstärker unterstützen bei der Planung des Jubiläumsprogramms. Das Theater soll als ein Raum erkennbar werden, der Identifikation und Empathie, Gemeinsamkeit und Reflexion erlaubt. Und das Beste kommt wie immer zum Schluss: Während des Festivals kosten die Karten auf allen Plätzen nur 5 € für Studierende. Genauere Informationen ab Herbst 2016 auf www. theaterbremen.de/bremerfreiheit Eine Kooperation mit der Deutschen Hochschulwerbung, der Hochschule Bremen, der Hochschule für Künste Bremen, der Jacobs University und der Universität Bremen.

17. bis 25. März 2017 Weitere Informationen unter www.tanz-bremen.com

BREMER FRÜHLING – THEATERFESTIVAL FÜR AUSZUBILDENDE

MITTENMANG

Theater, Tanz, Performances und Konzerte von den Rändern der Gesellschaft und jenseits unserer üblichen Weltwahrnehmung – das Festival der Lebenshilfe gGmbH Kunst und Kultur in Kooperation mit dem Blaumeier-Atelier und dem Theater Bremen bringt behinderte und nicht behinderte KünstlerInnen aus aller Welt zusammen und präsentiert Arbeiten, die vom Leben jenseits der Mehrheits-Normalität erzählen. Im letzten Jahr waren neben dem Blaumeier-Atelier auch Produktionen eingeladen von Choreograf Panaibra Gabriel Canda aus Mosambik, Theater Stap aus Belgien, Jérôme Bel und dem Zürcher Theater HORA sowie Monster Truck und Theater Thikwa. Auch in diesem Jahr soll es wieder international werden. Und auch das Publikum ist immer mittenmang: bei Partys, Konzerten und den Vorstellungen.

Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Bildung veranstaltet das Theater Bremen jedes Jahr den Bremer Frühling – ein Theaterfestival von Auszubildenden für Auszubildende! Die Planung und Organisation des Festivals, das sich an die jungen Menschen in dualer Berufsausbildung richtet, übernehmen die Auszubildenden des Theater Bremen und die Auszubildenden der Kooperationspartner unterstützen sie dabei. Interaktive Rallyes durchs Theater und zahlreiche Workshops in den Werkstätten des Theater Bremen ermöglichen den jungen Menschen unmittelbare Einblicke in das Theatergeschehen. Während des Festivals kosten die Theaterkarten für Auszubildende nur 5 €. Genauere Informationen ab Februar 2017 auf www.theaterbremen.de/azubifestival. Eine Kooperation mit der Senatorin für Kinder und Bildung, der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven, der Handwerkskammer Bremen, dem Weser-Kurier und der Nordwest Ticket GmbH

24. bis 28. Mai 2017 OUTNOW! FESTIVAL 2017

Seit 1994 präsentiert das OUTNOW! Festival spannende Positionen und Ästhetiken des internationalen Theaternachwuchses: von Schauspiel, Tanz, Musiktheater, Performance und Puppentheater bis hin zu Arbeiten im Stadtraum. Dabei reflektiert das Festival nicht nur ein bemerkenswertes Spektrum junger künstlerischer Handschriften, sondern bietet mit einem umfangreichen Rahmenprogramm aus Partys, Workshops und Künstler- und ExpertInnengesprächen Zeit und Raum für Begegnung, Diskussion und die Etablierung zukünftiger Kooperationen. Damit macht das Festival, eine Kooperation zwischen der Schwankhalle und dem Theater Bremen, die Stadt zu einem Hotspot des Austauschs internationaler künstlerischer Positionen. 2. bis 5. Juni 2017 Weitere Informationen unter www.outnow-bremen.de

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Christoph Vetter Moks Benjamin Nowitzky Moks Nora Ronge Tanz

Susanne Schrader Schauspiel Irene Kleinschmidt Schauspiel Lisa Guth Schauspiel


Karin Enzler Schauspiel Christian-Andreas Engelhardt Musiktheater Guido Gallmann Schauspiel

Simon Zigah Schauspiel Verena Reichhardt Schauspiel Marysol Schalit Musiktheater


Meret Mundwiler Moks Chris Lysack Musiktheater Fania Sorel Schauspiel

Szu-Wei Wu Tanz Martin Baum Schauspiel Marie-Laure Fiaux Tanz


Antonio Stella Tanz Patricia Andress Musiktheater Frederik Rohn Tanz

Christoph Heinrich Musiktheater Pilgyun Jeong Tanz Alexander Swoboda Schauspiel


Nerita PokvytytÄ— Musiktheater Lotte Rudhart Tanz Ulrike Mayer Musiktheater

Nathalie Mittelbach Musiktheater Loren Lang Musiktheater Peter Fasching Schauspiel


Birger Radde Musiktheater Matthieu Svetchine Schauspiel Hyojong Kim Musiktheater

Gabrio Gabrielli Tanz Nadine Lehner Musiktheater Claudio Otelli Musiktheater


Siegfried W. Maschek Schauspiel Luis Olivares Sandoval Musiktheater Betty Freudenberg Schauspiel

Lina Hoppe Moks Robin Sondermann Schauspiel Patrick Zielke Musiktheater


Annemaaike Bakker Schauspiel Iryna Dziashko Musiktheater

Gabriele Mรถller-Lukasz Schauspiel Justus Ritter Schauspiel Nadine Geyersbach Schauspiel


DER CHOR DES THEATER BREMEN

N.N. Chordirektion, Alice Meregaglia Assistentin der Chordirektion, Barbara Kler Gast Chor­einstudierung, Angelika Riedel Chorinspizientin / Ltg. Statisterie, AnneKathrin Auch, Zlatina Genova-Wolf, Lusine Ghazaryan, Julia Huntgeburth, Ute Korthen, Annamária MelkovicsFehér, Martina Parkes, Anne Katharina Richter, Alina Wodnicka, Adelheid Zetsche Sopran; Karin Maria Brenner, Cordula Fritz-Karsten, Caroline Klöckner, Tatjana Kluge, Astrid Kunert, Balkis Mele, Irina Ostrovskaia, Karin Robben, Geseke Schwedt, Kerstin Stöcker Alt; Sungkuk Chang, Bert Coumans, Alexander Gamiev, Viktor Gukov, Yosuke Kodama, Robert Lichtenberger, Eric Remmers, Achim Rikus, Zoltan Stefko, Can Tufan, Zbigniew Westerski Tenor; Romualdas Batalauskas, Wolfgang von Borries, Hyung-Jin Kim, Zoltán Melkovics, Allan Parkes, Daniel Ratchev, Jörg Sändig, Bernhard Wolf, Daniel Wynarski Bass Szenenfoto Rigoletto und Maria Stuarda von Jörg Landsberg Szenenfoto Carmina Burana von Claudia Hoppens

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2016/2017

EXTRAS

am Theater Bremen. Dem Prinzip der Nachhaltigkeit folgend soll das Angefangene weitergedacht und weitergemacht werden. Schließlich drängen die Fragen nach der Bedeutung des Klimawandels für die BewohnerInnen Bremens und die Bevölkerung weltweit. Das Theater schafft regelmäßigen Austausch mit WissenschaftlerInnen, Theaterleuten, Bildenden KünstlerInnen und AutorInnen, die Einblicke in ihre Forschungen und Projekte gewähren und gemeinsam mit dem Publikum das (Zukunfts-)Potenzial solcher Kooperationen auszuloten.

BLICKWECHSEL: THEATER TRIFFT THEOLOGIE

Ähnliche Fragen, andere Versuche zu antworten. In der Kulturkirche St. Stephani treffen Theater und Theologie in losen Abständen aufeinander. DramaturgInnen, RegisseurInnen und PastorInnen kommen ins Gespräch über die thematischen Schwerpunkte aktueller Produktionen, tauschen Positionen aus und schaffen eine sich gegenseitig bereichernde Begegnung. CARTE BLANCHE

Der Blankoscheck für alle Formen der Darstellung. Akteur­ Innen aller Sparten, Gäste und befreundete KünstlerInnen nehmen sich jegliche Freiheit und erobern die Bühne mit ihrer „carte blanche“. Wundersame und wunderbare Produktionen sind dabei bisher entstanden, kleine Entdeckungen und große Kunst. Tischtheater, Hörspiel, Performance ... Auch diese Spielzeit ist wieder alles möglich.

MATINÉE

Am Sonntagvormittag, zwei Wochen vor der nächsten Musiktheaterpremiere führen die stückbetreuenden DramaturgInnen im Gespräch mit den RegisseurInnen und musikalischen LeiterInnen in die anstehende Premiere ein. Kostproben beteiligter SolistInnen schützen vor allzu grauer Theorie und versinnlichen den Einblick in Werkhintergrund und Regiekonzeption. Und auch die kleinen ZuschauerInnen werden auf die große Bühne vorbereitet. Zu den Familienstücken Das doppelte Lottchen und Hänsel und Gretel gibt es Kinder-Matinéen.

DISKURSPATEN

Bremer ExpertInnen und WissenschaftlerInnen teilen ihre Erkenntnisse mit dem Publikum und den Produktionsteams und halten zum Probenstart im Musiktheater und im Schauspiel ein Impulsreferat. So bereichern und ergänzen sie die theaterinterne Auseinandersetzung. Ein schlauer Startschuss für alle.

RUNDE VIER

Die Augen schwer, der Wein leer, aber die Köpfe angefüllt von neuen Anregungen und erhellenden Erkenntnissen: Das könnte das Ergebnis eines guten Gespräches sein. Wein gibt es keinen, dafür Köpfe. Prof. Dr. Bengt Beutler, Leiter der Philosophischen Gesellschaft Bremen, der Dramaturg des Musiktheaters Ingo Gerlach und die Dramaturgin des Schauspiels Simone Sterr laden sich eine/n GesprächspartnerIn ein und reden. Über Berührungspunkte von Philosophie, Wissenschaft und Theater, über Themen der Spielzeit und ihre Spiegelungen in den verwandten Disziplinen.

EINFÜHRUNGEN

Zu den Vorstellungen im Theater am Goetheplatz und im Kleinen Haus bieten wir fast immer jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn eine kostenlose Einführung an, in der die DramaturgInnen in etwa 15 Minuten nicht nur interessante Aspekte der Handlung und der Werke erläutern, sondern auch Hinweise auf die Konzeption und die spezielle Lesart der Inszenierung geben.

POSCHNER HÖRT MIT ...

Im Vorfeld der Premieren in Tanz und Schauspiel lädt die Produktion zu einem Abend rund ums Stück. Lesung, Spiel, Gespräch, Probenbesuch, Ausflug an passende Orte der Stadt – die Ein-Sichten in die Produktionen, die Welt der AutorInnen, die Vorstellungen der Regieteams sind äußerst unterschiedlich, stets einmalig und immer ganz besonders.

Auch in der letzten Spielzeit als Generalmusikdirektor wird sich Markus Poschner mit dem Dramaturgen Ingo Gerlach im Foyer des Theater am Goetheplatz zum gemeinsamen Musikhören verabreden. Etwa alle drei Monate soll es um Lieblingsaufnahmen und Interpretationsspielräume von Instrumentalmusik und Musiktheater gehen. Wie für so vieles gilt auch hier: Gemeinsam hört man besser.

EUROPÄISCHE GESPRÄCHE

PUBLIKUMSGESPRÄCHE

In welchem Europa wollen wir leben? Ist der Nationalstaat von heute noch ein Modell für morgen oder brauchen wir die „Vereinigten Staaten von Europa“? Die Reihe Europäische Gespräche versucht Antworten zu geben auf diese und andere aktuelle Herausforderungen, die in der Europäischen Union diskutiert werden. Dafür werden in loser Abfolge RednerInnen eingeladen, die in ihrem Wirken als KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen und Intellektuelle für ein offenes und kosmopolitisches Europa streiten.

Was haben Sie gesehen und was wollten wir erzählen? Manchmal ist das eine vom anderen ja gar nicht so weit entfernt, wie es auf den ersten Blick den Anschein haben mag. Zu ausgewählten Produktionen bieten wir nach der Vorstellung Publikumsgespräche an, um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

EIN-SICHTEN

WELT-SICHTEN

Den Blick möglichst weit schweifen lassen und die Augen nicht verschließen vor den drängenden Fragen der Welt. Das sollte die Maxime eines politisch denkenden Theaters sein. Wir nehmen Länder ins Visier von denen wir schlichtweg zu wenig wissen. Länder, aus denen Menschen zu uns kommen oder durch sie hindurchreisen. Länder, an deren Grenzen für manche die Welt zu Ende ist. Regelmäßig gehen wir auf Weltreise und beleuchten politische, wirtschaftliche und kulturelle Aspekte.

In Zusammenarbeit mit Helga Trüpel (MdEP)

KLIMA-SICHTEN

Reihe zum anthropogenen Klimawandel Passend zum Klimagipfel und zur Premiere des Stückes Nostalgie 2175 im November 2015 veranstaltete Dramaturgin und Festivalleiterin Natalie Driemeyer das erste Klimawochenende 31


MITARBEITER/INNEN

Nina Mattenklotz, Alexander Riemenschneider, Klaus Schumacher, Samuel Weiss, Theresa Welge Bühne, Kostüme, Video: Christian Beck, Eva Veronica Born, Inge Büscher, Thomas Dreißigacker, Leonie Geiser, Nadine Geyersbach, Hannes Hesse, Lena Hiebel, Knut Klaßen, Emir Medic, Ilka Meier, Johanna Pfau, Katrin Plötzky, Zahava Rodrigo, Maria Roers, Anna Sophia Röpcke, Thomas Rupert, Lena Schön, Karen Simon, Elke von Sivers, Sabine Snijders, Helen Stein, Jan Štěpánek, Bettina Weller Musik: Romy Camerun, Beppe Costa, Andy Einhorn, Peter Fasching, Torsten Kindermann, Matthias Krieg, Ali Kemal Örnek, Markus Reyhani, Johannes Rieder, Maartje Teussink, Tobias Vethake, Jan-Sebastian Weichsel Dramaturgie: Simone Sterr Leitende Dramaturgin, Natalie Driemeyer Dramaturgin und Festivalleiterin, Viktorie Knotková, Marianne Seidler Dramaturginnen, Dany Handschuh Assistenz, Niklas David Lenz FSJ Kultur Ensemble: Annemaaike Bakker, Martin Baum, Karin Enzler, Betty Freudenberg, Guido Gallmann, Nadine Geyersbach, Lisa Guth, Peter Fasching, Irene Kleinschmidt, Siegfried W. Maschek, Gabriele Möller-Lukasz, Verena Reichhardt, Justus Ritter, Susanne Schrader, Robin Sondermann, Fania Sorel, Matthieu Svetchine, Alexander Swoboda, Simon Zigah; Gäste: Hannah Aulepp, Murat Babaoglu, Vincent Basse, Benno Ifland, Michael Janssen, Mohammad Khalkhalian, Johannes Kühn, Susanne Meyer, Johannes Nehlsen, Jana Julia Roth, Frank Seppeler Regieassistenz: N.N. Inspizienz: Lena Maire, Ellen Uta Merkert, Michael Mrukwa Soufflage: Annette Amelung, Elisabeth Weber

LEITUNG

Michael Börgerding Intendant, Michael Helmbold Kauf­männischer Geschäftsführer, Markus Poschner General­musikdirektor, Ingo Gerlach Leitender Dramaturg Musiktheater, Simone Sterr Leitende Dramaturgin Schauspiel, Samir Akika Leitender Choreograf, Rebecca Hohmann Leiterin Moks, Martin Wiebcke Künstlerischer Betriebsdirektor, Frank Schümann Leitung Presse, Agnieszka Harmanci Leitung Marketing, Frank Sonnemann Technischer Direktor, Claudia Hartmann Leitung Kostümabteilung, Rabi Akil Chef­ maskenbildner, Thomas Eisenträger Verwaltungs­direktor MUSIKTHEATER Künstlerische Leitung: Michael Börgerding, Ingo Gerlach Generalmusikdirektor: Markus Poschner Dirigenten: Markus

Poschner GMD, Daniel Mayr Kapellmeister, Olof Boman, Clemens Heil, Rolando Garza Rodríguez Gastdirigenten Regie: Chris Alexander, Martin G. Berger, Caroline Blanck, PaulGeorg Dittrich, John Fulljames, Monika Gintersdorfer, Tatjana Gürbaca, Alexander Kriegenburg, Benedikt von Peter, Alexander Riemenschneider, Felix Rothenhäusler, Marco Štorman, Michael Talke Bühne, Kostüme, Video: Geraldine Arnold, Karoline Bierner, Duri Bischoff, Marie-Theres Cramer, Pia Dederichs, Jana Findeklee, Klaus Grünberg, Marina Hellmann, Christina Hoenicke, Knut Klaßen, Anna Rudolph, Thomas Rupert, Lena Schmid, Andrea Schraad, Sara Schwartz, Elke von Sivers, Regina Standfuß, Natascha von Steiger, Barbara Steiner, Harald Thor, Raimund Orfeo Voigt Dramaturgie: Ingo Gerlach Leitender Dramaturg, Isabelle Becker, Caroline Scheidegger Dramaturginnen, Katinka Deecke, Sylvia Roth Gäste Ensemble: Patricia Andress, Iryna Dziashko, ChristianAndreas Engelhardt, Christoph Heinrich, Hyojong Kim, Ks. Loren Lang, Nadine Lehner, Chris Lysack, Ulrike Mayer, Nathalie Mittelbach, Luis Olivares Sandoval, Claudio Otelli, Nerita Pokvytytė, Birger Radde, Marysol Schalit, Patrick Zielke; Gäste: Pia Bohnert, Nicole Chevalier, Gotta Depri, Ted Gaier, Hauke Heumann, Benno Ifland, Theresa Kronthaler, Francisca Prudencio, Eric Parfait Francis Taregue alias SKelly, Anna-Maria Torkel, Franck Edmond Yao alias Gadoukou la Star. Solisten des Knabenchors der Chor­akademie Dortmund, Knabenchor Unser Lieben Frauen Chor: N.N. Chordirektion, Alice Meregaglia Assistentin der Chor­direktion, Barbara Kler Gast Chor­ einstudierung, Angelika Riedel Chorinspizientin / Ltg. Statisterie, Anne-Kathrin Auch, Zlatina Genova-Wolf, Lusine Ghazaryan, Julia Huntgeburth, Ute Korthen, Annamária Melkovics-Fehér, Martina Parkes, Anne Katharina Richter, Alina Wodnicka, Adelheid Zetsche Sopran; Karin Maria Brenner, Cordula FritzKarsten, Caroline Klöckner, Tatjana Kluge, Astrid Kunert, Balkis Mele, Irina Ostrovskaia, Karin Robben, Geseke Schwedt, Kerstin Stöcker Alt; Sungkuk Chang, Bert Coumans, Alexander Gamiev, Viktor Gukov, Yosuke Kodama, Robert Lichtenberger, Eric Remmers, Achim Rikus, Zoltan Stefko, Can Tufan, Zbigniew Westerski Tenor; Romualdas Batalauskas, Wolfgang von Borries, Hyung-Jin Kim, Zoltán Melkovics, Allan Parkes, Daniel Ratchev, Jörg Sändig, Bernhard Wolf, Daniel Wynarski Bass Regieassistenz und Spielleitung: Levin Handschuh, Vivien Hohnholz, Vendula Nováková Solorepetition: Jinie Ka Studienltg. und Assistentin des GMD Tommaso Lepore Repetitor, Alice Meregaglia Repetitorin und Assistentin der Chordirektion Inspizienz: Caroline Blanck, Anne Moreau Soufflage: Ulrike Heinrich, Ursel Hoffmann

TANZ Künstlerische Leitung: Samir Akika, Alexandra Morales, Gregor Runge Choreografie/Regie: Samir Akika Leitender

Choreograf, Máté Mészáros, Alexandra Morales, Gregor Runge, Alize Zandwijk Bühne, Kostüme, Video: Máté Mészáros, Alexandra Morales, Nanako Oizumi, Thomas Rupert, Aaron St. Musik: Sebastian Reuschel, jayrope, Simon Camatta, Stefan Kirchhoff, Lotte Rudhart, Maartje Teussink Künstlerische Produktions­leitung: Alexandra Morales Dramaturgie: Gregor Runge; Gast: Annelie Mattheis Ensemble: Marie-Laure Fiaux, Gabrio Gabrielli, Pilgyun Jeong, Frederik Rohn, Nora Ronge, Lotte Rudhart, Antonio Stella, Szu-Wei Wu; Gäste: Laura Börtlein, Paolo Fossa, Johann Geidies, Janis Heldmann, Nóra Horváth, Freddy Houndekindo, Jenna Jalonen, Martin Klukas, Jeong Min Lee, Raymond Liew, Alexandra Llorens, Susana Morales, Monica Moran, David Voigt, Andy Zondag Regieassistenz: Numan Jadallah

JUNGES THEATER BREMEN – MOKS, JUNGE AKTEURE, THEATER UND SCHULE Künstlerische Leitung: Rebecca Hohmann Junge Akteure: Nathalie Forstman Ltg., Christiane Renziehausen Theater­ pädagogin Theater und Schule: Rieke Oberländer Ltg., Christina Schahabi Theaterpädagogin Regie: Klaas Bartsch, Tomas Bünger, Nathalie Forstman, Theo Fransz, Babett Grube, Hanna Hegenscheidt, Julius Jensen, Fabian Lettow, Christiane Renziehausen, Alexander Riemenschneider, Mirjam Schmuck, Nils Voges Bühne, Kostüme, Video: Eva Veronica Born, David Hohmann, Iris Holstein, Malte Jehmlich, Sofia Korcinskaja, Marthe Labes, Anna Sophia Röpcke, Bettina Weller, Julia Zejn Musik: Markus Reyhani, Thorsten zum Felde, Tobias Vethake Choreografie: Birgit Freitag Dramaturgie: Sabrina Bohl, Rebecca Hohmann Ensemble: Lina Hoppe, Meret Mundwiler, Benjamin Nowitzky, Christoph Vetter; Gäste: Anna-Lena Doll, Walter Schmuck Regie­assistenz: Klaas Bartsch Organisation: Birgit Freitag Technische Leitung: Tim Schulten Ausstattung: Erhard Dapper Ltg., Dieter Förster Assistent Licht- und Tontechnik, Inspizienz: Jörg Hartenstein, Willy Klose

SCHAUSPIEL Künstlerische Leitung: Simone Sterr, Alize Zandwijk Regie:

Alize Zandwijk Leitende Regisseurin, Felix Rothenhäusler Hausregisseur, Frank Abt, Leonie Böhm, Mirko Borscht, Theo Fransz, Monika Gintersdorfer, Selen Kara, Sebastian Kreyer,

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INTENDANZ, KBB, PRESSE, MARKETING Intendanz: Michael Börgerding Intendant, Anne Sophie Domenz Referentin Künstlerisches Betriebsbüro: Martin

KOSTÜM

Claudia Hartmann Ltg., Paul Zimmermann Kostümdir., Bente Matthiessen Mitarbeiterin der Kostümleitung, Reinhard Burkhalter, Kathrin Pelz HerrengewandmeisterIn, Nikola Bereck, Angela Borchers, Karen Goldbecker, Georg Badura, Angelika Hülsmeier, Wladimir Jungmann, Mohammed Kadiri, Andreas Moje, Jane Fildebrandt, Lina Scholz HerrenschneiderInnen, Kerstin Brauer, Katja Wietschorke Damengewand­meisterinnen, Astrid Winkler Zuschnitt, Astrid Weinmann, Stefania Ayass, Edith Wolf, Sabine Hauer, Gabriele Heine, Elke Laue, Sandra Lindner, Bärbel Luschas, Ute Töbelmann, Anja Behling Damenschneiderinnen, MarieChristin Schwarz Auszubildende, Katja Fritzsche Hutmacherin, Günter Jung, Rainer Großler Schuhmacher, Sieglinde Großler, Tanja Zimmermann Färberinnen, Birgit Heitland, Bianca Vespermann Fundus­verwalterinnen, Anna Naam, Shanna Jungmann Wäscherinnen, Eva Lampe, Carmen Erdmann, Barbara Mikula, Marianne Reuter, Bettina Schlie, Katja Glass, Fisun Jäger Ankleiderinnen

Wiebcke Künstlerischer Betriebs­direktor, Antina Behrens Chefdisponentin, Bodil Elstner-Bah, Sieglinde Voß Mitarbeiterinnen Presse: Frank Schümann Ltg., Antonia Lühmann Mitarbeiterin Marketing: Agnieszka Harmanci Ltg., Dorothee Gerlach, Lena Greving, Farina Holle Mitarbeiterinnen, Tim Feßner Grafiker, Jörg Lands­berg Fotograf Archiv / Bibliothek: Thomas Ohlendorf, Zoë Stevens TECHNISCHE ABTEILUNGEN Technische Direktion: Frank Sonnemann Technischer Direktor,

Carsten Schmid Leiter der Werkstätten und stellv. Ltg., Gabriela Bizarmanis Technische Produktionsleitung, Kirsten Klare, Marit Bauer Sekr. Technische Direktion Ausstattungsassistenz: Sofia Korcinskaja, Marthe Labes, Nanako Oizumo, N.N Bühnenbetrieb: Katja Sandkühler Ltg., Andreas Düchting stellv. Ltg., Bernd Drewes, Andreas Hornburg, Alexander Peeck, Peter Rachel, Christian Scherfer Bühnenmeister, Mirko Wendelken Schichtführer, Andreas Bücken, Wolfgang Goldbecker, Uwe Hockemeyer, Ludger Lürwer, Karsten Monsees, Lothar Tietjen, Timo Werner, Manfred Wolf, Wilhelm Zibrowius Seitenmeister, Gerhard Blanck, Jens Bünjer, Hassan Ghodoussi, Matti Heil, Andreas von der Kaus, Alain Pichois, Simon Reichmann, Michael Rieck, André Silber, Markus Vondracek Schnürmeister Ober­maschinerie, Klaus Bürger, Fernando Fernandez, Helfried Flamm, Bernd Gräfe, Heinz-Herbert Haberkamp, Markus Haferkorn, Rolf Holthusen, Mareike Kettler, Dieter Krenz, Frank Kulas, Peter Lang, René Leu, Mathias Mrotzek, Claus Pannemann-Kaske, Hartmut Schmidtke, Martin Simritzky, Jens Stroisch, Rainer Tittmann, Thomas Vater, Manfred Weiss Bühnenhandwerker, Jörn Abramowski, Anja Binder, John Gloeden Deko Bühne, Claudia Soukie, Constanze Leu, Ilona Sanders Reinigung Bühne Maschinentechnische Abteilung: Andreas Rieken Ltg., Uwe Köster stellv. Ltg., Andreas Horning, Hubert Nüßmann, Michael Weyand Beleuchtung: Christian Kemmetmüller Ltg., Christopher Moos stellv. Ltg., Frédéric Dautier, Joachim Grindel, Peter Schmidt Beleuchtungsmeister, Michael Filter, Ralf Hering, Ralf Oepke, Karsten Preuss, Wolfgang Pyko, Joachim Schwarzat Stellwerks­beleuchter, Jörg Gottschalk, Norbert Kleinert, Carlos Lameter Oberbeleuchter, Volker Dahm, Jens Gehring, Helmut Motzko, Sven Ortmann, Frank Scharnweber, Michael Wehe Beleuchter, Markus Müller, Thomas Reuter, Daniel Thaden Veranstal­tungs­­techniker Tontechnik: Dietrich Seevers Ltg., Mathias Kluge stellv. Ltg., Charel Bourkel, Henrik Plünnecke, Theresia Werner TonmeisterInnen Videotechnik: Nicky Fischer Ltg., Steffen Alphei, Christine Bieger, Sebastian Kemper MitarbeiterInnen Veranstaltung­stechnik: Tim Schulten Ausbildungsleitung, Sabrina Kücker, Katrin Langner, Steven Lippert, Daniel Schäkel, Sarah Schütt Auszubildende Transport: Stefan Claußen, Remo Sechting Dekorationswerkstatt: Frank Bethe Ltg., Jürgen von Leszczynski stellv. Ltg., Yvonne Konken, Kim Otto Theobald Dekorateure, Milena Thoms Auszubildende Malsaal: Maria Minchevici Malsaalvorstand, Chantal Pichois stellv. Malsaal­vorstand, Paul Bergner, Gianni Brontesi, Sandra Garst TheatermalerInnen, Jouri Khromov, Theo Nieländer Kascheure, Eric Meyer Farbenreiber Schlosserei: Christian Pape Ltg., Jens Grotheer, Jakob Lis Schlosser, Nico Müller Auszubil­ dender Tischlerei: Karlheinz Böhmermann Ltg., Ulrich Kittlaus stellv. Ltg., Jens Fischer, Maik Grobe, Marc Jürgens Tischler, Valentin Schepke Auszubildender Requisite: Andrea Gießelmann Ltg., André August Rüst­schlosser, Julia Dettmann, Jürgen Godt, Adriane Kerst, Ulrike Klinge, Anke Neuendorf, Corinna Schenck, Nadine Schostag, Michael Sundermann, Verena Weber Requisiteur­Innen Haustechnik: Fredo Heitzhausen Ltg., Thomas Botta, Andreas Zemke Heizung / Lüftung GLT, Sergej Rupp Elektriker

MASKE

Rabi Akil Chefmaskenbildner, Anette Wahl stellv. Ltg., Naheda Akil, Tatjana Antes, Andrea Behring, Gesine Beneke, Katja Förster, Anja Giessmann, Andrea Huss, Ina Keibel, Ilka Renken, Dagmar Klabunde, Tanja Wirsig Maskenbild­nerinnen, Wiebke Multhoff Auszubildende VERWALTUNG Kaufmännische Geschäftsführung: Michael Helmbold Kfm.

Geschäftsführer, Thomas Eisenträger Verwaltungsdirektor, Katharina Janssen Referentin der kaufmännischen Geschäfts­ führung Rechnungswesen: Heiner Winters Ltg., Sylvia Schiepanski, Silvia Ziske Personal­abteilung: Monica Fernandez-Gonzalez Sachgeb.ltg. / Ausbild.ltg., Christine Gersthofer, Susanne Schleevoigt Personal­abrechnung: Anja Hofmann, Dardane Rama, Petra Tholen EDV: Dirk Bauer, Ulrich Saupe  Allg. Ver­waltung: Stefan Letschyschyn Vertrieb: Gert Güdter Ltg., Regina Gröner, Mareen Heymann, Enzo Lamargese, Sandra Osterloh, Claudia Piehler, Regina SchaeferKöhler, Gabriele Schiller, Jane Weihert, Simone Schumann Haus­verwaltung: Sylvia Geffken Ltg., Wilfried Lefeld Ltg., Georg Wegener Haushand­werker Bühnenpforte: Gerhard Bürger, Wilfried Moje, Oliver Stoltze Garderobe und Einlass: Bernward Hein Ltg., Marzanna Ackermann, Petra BöhmeBernert, Verena Fabian, Anne Frisius, Britta Höhnel, Tanja Mävers, Ines Otten, Berrin Yildiz-Klose, Anna Zaorska Reinigung: Nesiba Suljic Vorarbeiterin, Maida Begic, Brigita Bosnjak, Jutta Bremer, Anna Dykier, Rafika Hamida, Christel Hansemann, Anna Helwich, Ribana Jasharaj, Beata Klima, Senada Mujanovic, Bettina Öhlrich, Carmen Schiffka, Rabea Schnibbe BETRIEBSRAT

Dieter Leinfelder Vorsitzender, Dirk Bauer stellv. Vorsitzender, Karin Maria Brenner, Jens Fischer, Karin Gottschalk, Christoph Heinrich, Siegfried W. Maschek, Thomas Ohlendorf, Karsten Preuss, André Silber, Anette Wahl Mitglieder, Christine Gersthofer, Karin Maria Brenner Frauenbeauftragte, Wilfried Moje Schwerbehindertenvertretung AUFSICHTSRAT

Carmen Emigholz Vorsitzende, Dirk Bauer stellv. Vorsitzender, Sabine Nolde, Dr. Anke Saebetzki Stand: 22. März 2016

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DIE BREMER PHILHARMONIKER

Die Philharmonie für Bremen

Köhler, Stefan Fink, Dirk Alexander, Peter Schmidt, N.N. Hörner; Stefan Ruf, Thomas Ratzek, Michael Boese, Rudolf Lörinc Trompeten; Wolfram Blum, Wei Zhu, Anatoli Jagodin, Michael Feuchtmayr, Jürgen Rückwardt Posaunen; Ernst Haake Tuba; Amandine Carbuccia Harfe; Thomas Suhrenkamp, Rose Eickelberg Pauken; André Philipp Kollikowski, Marko Gartelmann Schlagzeug

GESCHÄFTSFÜHRUNG

Christian Kötter-Lixfeld Intendant Markus Poschner Generalmusikdirektor MUSIKER

Anette Behr-König Konzert­meisterin; Oleg Douliba Konzertmeister; Reinhold Heise stellv. Konzertmeister; Anja Göring Vorspielerin; Britta Wewer, Dagmar Fink, Rafael Wewer, Gert Gondosch, Kathrin Wieck, Katja Osovitski, Doris Mayr, Marina Miloradovic, Julia Nastasja Lörinc, N.N. 1. Violinen; Romeo Ruga, Olga Bada-Letzner, Anna Majcherczyk, Pawel Jankowski, Florian Baumann, Immanuel Willmann, Christine Lahusen, Bettina Blum, Beate Schneider, Ines Huke-Siegler, Anna Schade, Lenamaria Kühner 2. Violinen; Boris Faust, Annette Stoodt, Matthias Eickhorst, Cornelia Pichois, Gesine Reimers, Steffen Drabek, Anke Ohngemach, Dietrich Schneider, N.N. Bratschen; Johannes Krebs, Hannah Weber, Ulf Schade, Andreas Schmittner, Benjamin Stiehl, Karola von Borries, Caroline Villwock, N.N. Violoncelli; Hiroyuki Yamazaki, Eva Schneider, Christa Schmidt-Urban, Thomas Zscherpe, Rani Eva Datta, N.N. Kontrabässe; Hélène Freyburger, Mihaela Goldfeld, Hanna Petermann, Jochen Ohngemach Flöten; Andrew Malcolm, Gregor Daul, Peter Müntel, Daisuke Nagaoka Oboen, Martin Stoffel, Roland Früh, Olaf Großmann, Raphael Schenkel Klarinetten; Dirk Ehlers, Letizia Viola, Berker Sen, Naomi Kuchimura Fagotte; Matthias Berkel, Ines

ORCHESTERLOGISTIK

Torsten Scheffler, Thorsten Held ORCHESTERMANAGEMENT

Ingo J. Jander Orchestermanagement; Florian Baumann Orchesterdisposition; Ines Schnier Orchesterbüro und Intendanzsekretariat; Guido Hanslik Marketing/ Kundenkommunikation; Barbara Klein Presse- und Öffentlichkeits­arbeit; Beate Dünnwald Verwaltungsleitung; Henning Wieck Archiv; Felix Bartel Onlinemarketing/ Fundraising; Marko Gartelmann Projektleitung Musikvermittlung; Gwendolyn Schubert Koordination Musikwerkstatt Bremen

www.bremerphilharmoniker.de

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2016/2017

ABONNEMENTS UND THEATERCARD

FESTABONNEMENTS Das Musiktheaterabonnement garantiert:

WAHLABONNEMENTS

Mit dem Wahlabonnement können Sie sich individuell und flexibel Ihren eigenen Spielplan zusammenstellen:

– einen Preisvorteil von rund 20 % – für alle Vorstellungen denselben Sitzplatz Ihrer Wahl – die kostenlose TheaterCard, die Ihnen zusätzliche Thea terbesuche zu einem Rabatt von rund 25 % ermöglicht – vier Ermäßigungsscheine für Ihre FreundInnen – die Möglichkeit eine im Abonnement vorgesehene Produktion gegen eine Produktion Ihrer Wahl zu tauschen – zwei Gutscheine für einen kostenlosen Termintausch – den kostenlosen Versand Ihrer Theaterkarten, unseres Spiel zeitheftes und unserer Monatshefte zu Ihnen nach Hause

Das Große Wahlabonnement garantiert:

– einen Preisvorteil von rund 20% bei der Buchung von neun frei wählbaren Vorstellungen – sechs Ermäßigungsscheine für Sie und Ihre FreundInnen – den kostenlosen Versand Ihrer Theaterkarten, unseres Spiel zeitheftes und unserer Monatshefte zu Ihnen nach Hause Das Kleine Wahlabonnement garantiert:

– einen Preisvorteil von rund 15% bei der Buchung von sechs frei wählbaren Vorstellungen – vier Ermäßigungsscheine für Sie und Ihre FreundInnen – den kostenlosen Versand Ihrer Theaterkarten, unseres Spiel zeitheftes und unserer Monatshefte zu Ihnen nach Hause

Das Schauspielabonnement garantiert:

– einen Preisvorteil von rund 25 % bei der Buchung von neun und von rund 20 % bei Buchung von sechs Vorstellungen – für alle Vorstellungen denselben Sitzplatz Ihrer Wahl – die kostenlose TheaterCard, die Ihnen zusätzliche Thea terbesuche zu einem Rabatt von rund 50 % (9er Abo) bzw. von rund 25 % (6er Abo) ermöglicht – sechs Ermäßigungsscheine (9er Abo) bzw. vier Ermäßigungsscheine (6er Abo) für Ihre FreundInnen – die Möglichkeit eine im Abonnement vorgesehene Produk tion gegen eine Produktion Ihrer Wahl zu tauschen – zwei Gutscheine für einen kostenlosen Termintausch – den kostenlosen Versand Ihrer Theaterkarten, unseres Spiel zeitheftes und unserer Monatshefte zu Ihnen nach Hause

DAS GESCHENKABONNEMENT

Suchen Sie nach einer Geschenkidee zu Weihnachten oder zu Ostern? Verschenken Sie besondere Theatererlebnisse: Zwei frei wählbare Vorstellungen für das Theater am Goetheplatz (zweite Preiskategorie) und zwei für das Kleine Haus. Verkaufszeitraum: vom 1. November bis zum 24. Dezember 2016 und vom 1. März bis 15. April 2017 (einlösbar bis Spielzeit­ ende, exkl. Premieren, Gastspiele, Sonderveranstaltungen). THEATERCARD 50 / THEATERCARD 25

Unsere TheaterCard 50 ermöglicht Ihnen einen Preisvorteil von rund 50 %, die TheaterCard 25 einen Preisvorteil von rund 25 %, gültig für jeden Termin, jede Spielstätte und jede Preiskategorie, ausgenommen sind Gastspiele, Konzerte und Sonderveranstaltungen. Außerdem berechtigt der Besitz der TheaterCard 50 zum Kauf einer personengebundenen oder übertragbaren PartnerCard. Alle TheaterCards sind ab dem Kaufdatum 1 Jahr gültig.

Das Tanzabonnement garantiert:

– einen Preisvorteil von rund 15 % – für alle Vorstellungen denselben Sitzplatz Ihrer Wahl – die kostenlose TheaterCard, die Ihnen zusätzliche Thea terbesuche zu einem Rabatt von rund 25 % ermöglicht – vier Ermäßigungsscheine für Ihre FreundInnen – den kostenlosen Versand Ihrer Theaterkarten, unseres Spiel zeitheftes und unserer Monatshefte zu Ihnen nach Hause Das Spartenmixabonnement garantiert:

– einen Preisvorteil von rund 25% bei der Buchung von neun und von rund 20 % bei Buchung von sechs Vorstellungen – für alle Vorstellungen denselben Sitzplatz Ihrer Wahl – die kostenlose TheaterCard, die Ihnen zusätzliche Thea terbesuche zu einem Rabatt von rund 50 % (9er Abo) bzw. von rund 25 % (6er Abo) ermöglicht – sechs Ermäßigungsscheine (9er Abo) bzw. vier Ermäßigungsscheine (6er Abo) für Ihre FreundInnen – die Möglichkeit eine im Abonnement vorgesehene Produk tion gegen eine Produktion Ihrer Wahl zu tauschen – zwei Gutscheine für einen kostenlosen Termintausch – den kostenlosen Versand Ihrer Theaterkarten, unseres Spiel zeitheftes und unserer Monatshefte zu Ihnen nach Hause

BESTELLUNG

So können Sie Ihr Abo oder Ihre TheaterCard bei uns bestellen: – per Mail mit den entsprechenden Angaben an abo@theaterbremen.de – online unter www.theaterbremen.de/abos – telefonisch unter 0421 . 3653 - 344 – oder Sie besuchen uns in unserem Abobüro (Goetheplatz 1 – 3, 28203 Bremen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14 – 18 Uhr und Samstag 11 – 14 Uhr) Ihr Abonnement verlängert sich automatisch, wenn es nicht bis zum 31. Mai 2017 schriftlich gekündigt wird. Für den Kauf von Abonnements und TheaterCards gelten unsere Abonnementbedingungen. Diese finden Sie auf unserer Internetseite unter www.theaterbremen.de. Gerne können Sie diese auch an unserer Theaterkasse und im Abonnementbüro einsehen.

Das Kombi-Abo

Dieses besondere Abo bieten wir gemeinsam mit den Bremer Philharmonikern an. Informationen dazu finden Sie auf S. 38

35


2016/2017

MUSIKTHEATERABONNEMENTS

1) PREMIEREN THEATER AM GOETHEPLATZ

2) MITTWOCH THEATER AM GOETHEPLATZ

So 11.9.16

Parsifal

Mo 3.10.16

Parsifal

Sa 22.10.16

Il barbiere di Siviglia

Mi 2.11.16

Il barbiere di Siviglia

Fr 25.11.16

Hänsel und Gretel

Mi 14.12.16 Hänsel und Gretel

Sa 28.1.17

Simplicius Simplicissimus

Mi 15.2.17

Simplicius Simplicissimus

Sa 18.3.17

La Damnation de Faust

Mi 29.3.17

La Damnation de Faust

So 21.5.17

The Fairy Queen

Mi 14.6.17

The Fairy Queen

3) DONNERSTAG THEATER AM GOETHEPLATZ

4) FREITAG THEATER AM GOETHEPLATZ

So 16.10.16

Fr 4.11.16

Il barbiere di Siviglia

Do 17.11.16 Il barbiere di Siviglia

So 11.12.16

Parsifal

Do 1.12.16

Hänsel und Gretel

Fr 27.1.17

Hänsel und Gretel

Do 23.2.17

Simplicius Simplicissimus

Fr 10.3.17

Simplicius Simplicissimus

Do 20.4.17

La Damnation de Faust

Fr 7.4.17

La Damnation de Faust

Do 1.6.17

The Fairy Queen

Fr 23.6.17

The Fairy Queen

Parsifal

5) SAMSTAG THEATER AM GOETHEPLATZ

6) SONNTAGNACHMITTAG THEATER AM GOETHEPLATZ

Sa 26.11.16

Il barbiere di Siviglia

So 18.9.16

Parsifal

Sa 7.1.17

Hänsel und Gretel

So 13.11.16

Il barbiere di Siviglia

Sa 4.2.17

Simplicius Simplicissimus

So 5.2.17

Hänsel und Gretel

Sa 4.3.17

Parsifal

So 12.3.17

Simplicius Simplicissimus

Sa 13.5.17

La Damnation de Faust

So 7.5.17

Il tabarro & Gianni Schicchi

Sa 1.7.17

The Fairy Queen

So 11.6.17

The Fairy Queen

36


2016/2017

SCHAUSPIELABONNEMENTS

7) PREMIEREN THEATER AM GOETHEPLATZ UND KLEINES HAUS

8) MITTWOCH THEATER AM GOETHEPLATZ UND KLEINES HAUS

Groß: 6 x Kleines Haus

Klein: 3 x Kleines Haus

Groß: 6 x Kleines Haus

Klein: 3 x Kleines Haus

Do 15.9.16 Dantons Tod

Sa 8.10.16

Mi 12.10.16 Der gute Mensch von Sezuan

Mi 12.10.16 Der gute Mensch von Sezuan

Sa 8.10.16

Do 20.10.16 Endstation Sehnsucht

Mi 9.11.16

Mi 9.11.16

3 x Theater am Goetheplatz

Der gute Mensch von Sezuan

3 x Theater am Goetheplatz

Der gute Mensch von Sezuan

Do 20.10.16 Endstation Sehnsucht

Do 24.11.16 Ännie (UA)

Do 24.11.16 Ännie (UA)

Sa 11.2.17

Black Wedding 

Fr 9.12.16

Unterwerfung

Sa 22.4.17

Väter und Söhne

Fr 13.1.17

Golden Heart

Sa 29.4.17

Tartuffe

Sa 11.2.17

Black Wedding 

Sa 22.4.17

Väter und Söhne

Sa 29.4.17

Tartuffe

3 x Theater am Goetheplatz

Endstation Sehnsucht

3 x Theater am Goetheplatz

Endstation Sehnsucht

Mi 21.12.16 Ännie (UA)

Mi 21.12.16 Ännie (UA)

Mi 25.1.17

Dantons Tod

Mi 22.3.17

Black Wedding 

Mi 22.2.17

Unterwerfung

Mi 31.5.17

Väter und Söhne

Mi 22.3.17

Black Wedding 

Mi 21.6.17

Tartuffe

Mi 3.5.17

Golden Heart

Mi 31.5.17

Väter und Söhne

Mi 21.6.17

Tartuffe

9) DONNERSTAG UND FREITAG THEATER AM GOETHEPLATZ UND KLEINES HAUS

10) SAMSTAG UND SONNTAG THEATER AM GOETHEPLATZ UND KLEINES HAUS

Groß: 6 x Kleines Haus

Klein: 3 x Kleines Haus

Groß: 6 x Kleines Haus

Klein: 3 x Kleines Haus

Fr 16.9.16

Do 27.10.16 Der gute Mensch von Sezuan

Sa 8.10.16

Dantons Tod

Sa 5.11.16

Endstation Sehnsucht

Sa 5.11.16

Endstation Sehnsucht

So 11.12.16

Ännie (UA)

So 11.12.16

Ännie (UA)

Sa 14.1.17

Der gute Mensch von Sezuan

Sa 14.1.17

Der gute Mensch von Sezuan

So 5.3.17

Black Wedding 

3 x Theater am Goetheplatz Dantons Tod

3 x Theater am Goetheplatz

3 x Theater am Goetheplatz

3 x Theater am Goetheplatz

Do 27.10.16 Der gute Mensch von Sezuan

Do 17.11.16 Endstation Sehnsucht

Do 17.11.16 Endstation Sehnsucht

Do 29.12.16 Ännie (UA)

Do 29.12.16 Ännie (UA)

Do 30.3.17

Black Wedding 

Fr 27.1.17

Unterwerfung

Fr 12.5.17

Tartuffe

Sa 4.2.17

Unterwerfung

So 14.5.17

Tartuffe

Fr 24.2.17

Golden Heart

Fr 23.6.17

Väter und Söhne

So 5.3.17

Black Wedding 

Sa 17.6.17

Väter und Söhne

Do 30.3.17 Black Wedding

Sa 1.4.17

Golden Heart

Fr 12.5.17

Tartuffe

So 14.5.17

Tartuffe

Fr 23.6.17

Väter und Söhne

Sa 17.6.17

Väter und Söhne

TANZABONNEMENT

SPARTENMIXABONNEMENT

11) PREMIEREN KLEINES HAUS UND MOKS

12) WECHSELNDE TAGE THEATER AM GOETHEPLATZ UND KLEINES HAUS

Do 27.10.16 Akika X

Groß: 4 x Musiktheater,

Klein: 3 x Musiktheater,

So 23.10.16

Der gute Mensch von Sezuan

So 23.10.16

Der gute Mensch von Sezuan

Sa 3.12.16

Hänsel und Gretel

Sa 3.12.16

Hänsel und Gretel

Fr 13.1.17

Golden Heart

Sa 14.1.17

Tales of survival

Sa 8.4.17

Akika XI

37

4 x Schauspiel, 1 x Tanz

2 x Schauspiel, 1 x Tanz

Mi 28.12.16 Il barbiere di Siviglia

Mi 28.12.16 Il barbiere di Siviglia

Di 31.1.17

Simplicius Simplicissimus

Di 31.1.17

Simplicius Simplicissimus

Mi 22.2.17

Unterwerfung

Mi 29.3.17

Golden Heart

Mi 29.3.17

Golden Heart

Do 22.6.17

Akika XI

So 30.4.17

La Damnation

Sa 20.5.17

Tartuffe

Do 22.6.17

Akika XI


2016/2017

PREISE FÜR ABONNEMENTS UND THEATERCARD

Preiskategorie I

Preiskategorie II

Preiskategorie III Preiskategorie IV Preiskategorie V

regulär

erm.*

regulär

erm.*

regulär

erm.*

regulär

erm.*

regulär

erm.*

MUSIKTHEATERABONNEMENTS 1) Premieren

6 x Goe

260,-

170,-

235,-

155,-

205,-

135,-

175,-

115,-

140,-

90,-

2) Mittwoch 3) Donnerstag 4) Freitag 5) Samstag 6) Sonntagnachmittags

6 x Goe

235,-

155,-

210,-

135,-

185,-

120,-

160,-

105,-

125,-

80,-

Groß 6 x KH 3 x Goe

180,-

105,-

170,-

100,-

160,-

95,-

Klein 3 x KH 3 x Goe

140,-

75,-

130,-

70,-

120,-

65,-

Groß 6 x KH 3 x Goe

160,-

105,-

150,-

100,-

140,-

95,-

Klein 3 x KH 3 x Goe

125,-

85,-

115,-

75,-

105,-

65,-

Groß 6 x KH 3 x Goe

170,-

110,-

160,-

100,-

150,-

95,-

Klein 3 x KH 3 x Goe

135,-

85,-

125,-

75,-

110,-

70,-

Groß 6 x KH 3 x Goe

170,-

110,-

160,-

100,-

150,-

95,-

Klein 3 x KH 3 x Goe

135,-

85,-

125,-

75,-

110,-

70,-

3 x KH, 1 x Moks

Einheitspreis:

Theater am Goetheplatz (Goe)

SCHAUSPIELABONNEMENTS 7) Premieren Kleines Haus (KH) Theater am Goetheplatz (Goe)

8) Mittwoch

9) Donnerstag und Freitag

10) Samstag und Sonntag

TANZABONNEMENT 11) Premieren

75,- / 45,- (erm.)

SPARTENMIXABONNEMENT 12) Wechselnde Tage Theater am Goetheplatz (Goe) Kleines Haus (KH)

Groß 4 x Musiktheater (Goe) 2 x Schauspiel (Goe) 240,2 x Schauspiel (KH) 1 x Tanz (KH)

160,-

215,-

145,-

195,-

130,-

110,-

155,-

100,-

140,-

90,-

Groß (9 Gutscheine)

135,-

Klein (6 Gutscheine)

90,-

Mit den Gutscheinen können Sie rabattierte Eintrittskarten für Ihre Wunschtermine erwerben. Der Gutscheinwert wird mit dem Kartenpreis verrechnet.

155,-

219,-

Klein 3 x Musiktheater (Goe) 1 x Schauspiel (Goe) 175,1 x Schauspiel (KH) 1 x Tanz (KH)

WAHLABONNEMENTS Wahlabonnement

20 % Ermäßigung bei Einlösung 15 % Ermäßigung bei Einlösung

WEITERE ABONNEMENTS Kombi-Abo

4 x Musiktheater im Theater am Goetheplatz und 2 x Orchesterkonzert in der Glocke

Das Geschenkabo

100,-

249,-

137,-

196,-

122,-

169,-

105,-

130,-

81,-

Das Geschenkabonnement beinhaltet jeweils 2 frei wählbare Vorstellungen im Theater am Goetheplatz (Preiskategorie) II und im Kleinen Haus (siehe S. 35).

DIE THEATERCARD TheaterCard 50 (personengebunden) PartnerCard 50 (personengebunden) PartnerCard 50 (übertragbar) TheaterCard 25 (personengebunden)

100,50,75,25,-

Die TheaterCards sind für 1 Jahr gültig. Die Anzahl der TheaterCards ist limitiert!

* Die ermäßigten Abopreise gelten für SchülerInnen, Auszubildende, Studierende (bis zum vollendeten 35. Lebensjahr), Arbeitslose, Freiwilligendienstleistende und Schwerbehinderte (ab 50% GdB).

AbonnentInnen erhalten für ihre Kinder, die mit ihnen eine Abovorstellung besuchen, Karten zum Preis von 9 € für alle Preiskategorien.

38


SITZPLÄNE

THEATER AM GOETHEPLATZ

Orchesterplätze

Preiskategorien

Reihen

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10

A

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13

B

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16

C

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17

D

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18

E

I

Parkett 22 23

01

22 23 24 25 26

02

22 23 24 25 26 27

03

22 23 24 25 26 27 28

04

22 23 24 25 26 27

05

22 23 24 25 26 27 28 29 30

06

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 II

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 III

22

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 IV

V

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21

09

23 24 25 26 27 28 29

10 11

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

21 22 23 24 25 26 27 28

12

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21

22 23 24 25 26 27 28

13

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21

22 23 24 25 26

17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12

19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 09 10 11 12 13 14 15 16

01 02 03 04 05 06 07 08

08 09 10 11 12 13 14

01 02 03 04 05 06 07

II

08

23 24 25 26 27 28 22 23 24 25 26

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 VI

07

22 23 24 25 26

22

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21

23 24 25 26 27

Seitenränge

08 07 06 05 04 03 02 01

01 02 03 04 05 06 07 08

04 03 02 01

01

02 03 04

14 15 16 17 18 01 02

1. Rang I

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21

22 23 24

01

22 23 24 25 26 27

02

22 23 24 25 26 27 28 29 30

03

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 II

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 III

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21

22 23 24 25 26 27

04

22 23 24 25 26

05

22 23 24 25 26 27

01

22 23 24 25 26

02

22 23 24 25 26 27

03

22 23 24 25 26

04

22 23 24 25 26 27

05

22 23 24 25 26

06

2. Rang III

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21

IV

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21

V

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21

Loge 01 02

VI

03 04 05 06 07 08

09 10 11

01 02 03 04 05 06 07

01

08 09 10

02

KLEINES HAUS Parkett 01 01

02 02

01 01

02

03

01 01 01 01

02 02

01 01

03 03

02 02

04

03 03

02 02

04

03

05

04

06

05

07

06

08

07

09

08

10

09

11

11

09

11

10 10

10

08

10

09 09

09

07

09

08 08

08

06

08

07 07

07

05

07

06 06

06

04

06

05 05

05

03

05

04 04

04

12

11 11

10 10

12

12

12 11

11 13

13 13

12 14

14 14

15 15 15

16 16

06

14 14

16

05

15 15

13 13

03 04

14 14

12

15 15

13 13

01 02

14 14

12

15 15

13 13

11

14 14

12 12

10

13 13

11 11

09

12 12

10 10

08

11 11

09 09

07

10 10

08 08

06

09 09

07 07

05

08 08

06 06

04

07 07

05 05

03

06 06

04 04

02

05 05

03 03

01

04 04

02 02

01

03 03

Reihen

15

07 08

15 17

17 17

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Vorstellungen 06.04. – 03.07.2016 Kinder, Kerle, Charaktere. Das druckgraphische Werk Adriaen van Ostades 23.04. – 18.09.2016 Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen 2016

Bremer Volkshochschule Adult Education Center Université Populaire

10.09.2016 – 15.01.2017 Mary Reid Kelley 22.10.2016 – 26.02.2017 Max Liebermann. Vom Freizeitvergnügen zum modernen Sport

Vorhang auf für Ihre Weiterbildung!

01.02.2017 – 30.04.2017 Im Zeichen der Lilie Französische Graphik unter Ludwig XIV. 22.03. – 09.06.2017 Franz Radziwill und Bremen

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Wer hat Alfred Runge, den Architekten der Böttcherstraße,

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SERVICE FÜR SCHULEN UND GRUPPEN

VOLKSBÜHNE BREMEN E. V.

Bremens größte Organisation für Kultur-Erlebnisse Für die Planung Ihres Theaterbesuches stehen Ihnen unsere Mitarbeiterinnen gerne zur Verfügung und informieren Sie über mögliche Vergünstigungen und zusätzliche Serviceleistungen. Sie veranlassen auch, dass Ihnen unsere monatlichen Spielpläne zugeschickt werden, wenn Sie dies wünschen.

Die Volksbühne Bremen ist Bremens größte Theaterbesucherorganisation. Seit 69 Jahren bietet sie Kunst und Kultur für alle und steht für Kompetenz, Flexibilität und Offenheit. Sie bietet ihren Mitgliedern neun unterschiedliche Abonnements, Theater- und Kunstreisen, Ermäßigungen für viele Bremer Spielstätten, Sonderveranstaltungen mit interessanten Gästen und vieles mehr – da ist sicherlich auch für Sie etwas dabei! In der Geschäftsstelle in der Villa Ichon werden Freundlichkeit, individuelle Beratung und Service groß geschrieben: Die Terminvorschau für die gesamte Spielzeit, Eintrittskarten sowie schriftliche Einführungen in Opern und Schauspiele werden den Mitgliedern zugeschickt. Werden Sie Mitglied – es lohnt sich!

Kontakt

Sandra Osterloh und Simone Schumann Bestellungen von Besuchergruppen (20 % Rabatt ab 10 Personen) Tel 0421 . 3653 - 340 gruppen@theaterbremen.de Bestellungen von Schulen

(auf Wunsch Einführung in das Stück) Tel 0421 . 3653 - 340 schulen@theaterbremen.de

Kontakt

Volksbühne Bremen e. V. Goetheplatz 4 (Villa Ichon), 28203 Bremen Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 11 – 16 Uhr Tel 0421 . 327 957, Fax 0421 . 3306 626 info@volksbuehne-bremen.de www.volksbuehne-bremen.de

Vormittagsvorstellungen des Moks für Schulen aus Bremen und Bremerhaven

(mit freiem Eintritt) Tel 0421 . 3653 - 345 mokskarten@theaterbremen.de

THEATERVERSTÄRKER

FÖRDERKREIS JUNGES.THEATERBREMEN

Jugend im Fokus Ein Verstärker trägt Impulse hinaus in die Welt. Ein/e TheaterVerstärkerIn nimmt Impulse des Theaters auf, vergrößert und vertieft sie – Impulse zum Denken, zum Reden, bestenfalls Impulse zum Handeln. Seit der Spielzeit 12/13 gibt es am Theater Bremen die TheaterVerstärker, eine Gruppe theaterbegeisterter junger Menschen. Sie stehen im engen Austausch zu den MitarbeiterInnen des Theater Bremen, insbesondere der Öffentlichkeitsarbeit, bekommen durch verschiedene Veranstaltungen und Proben einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen, gestalten einen eigenständigen Blog mit Rezensionen über Vorstellungen, treten durch einen Infostand an der Universität in den direkten Austausch mit dem gleichaltrigen Publikum und organisieren die Veranstaltungsreihe TheaterKlatsch. Mit dem beruflichen Ziel, im Theaterkontext arbeiten zu wollen, ist hier ein vertiefter Einblick, spannender Austausch und die Kontaktaufnahme möglich.

Der Förderkreis JUNGES.THEATERBREMEN hat sich gegründet, um die künstlerisch und sozial unschätzbare Arbeit des Theaters für Kinder und Jugendliche und mit ihnen dauerhaft zu unterstützen. Das Junge Theater braucht unsere Förderung, um mit immer neuen Projekten jenseits des normalen Betriebs Kulturbegeisterung auch in kulturell unterversorgten Stadtteilen zu wecken. Es braucht Förderung, um auch in Zukunft verstärkt mit Jugendlichen unterschiedlichster Herkunft brisante aktuelle Themen zu erarbeiten. Es braucht Förderung, um auch weiterhin mit Klassen und Jahrgangsstufen intensiv theaterpraktisch in den Schulen zu arbeiten. Wenn auch Sie Interesse haben, diese Arbeit ideell oder finanziell zu unterstützen, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Kontakt

Förderkreis JUNGES.THEATERBREMEN e. V. c/o Theater Bremen Goetheplatz 1 – 3 28203 Bremen kontakt@foerderkreis-jtb.de

Kontakt

theaterverstaerker@theaterbremen.de theaterverstaerkerbremen.wordpress.com Tel 0421 . 3653 - 218 41


FREUNDE SIND WICHTIG Werden Sie jetzt Mitglied bei den Bremer Theaterfreunden

Die Bremer Theaterfreunde sind der Förderverein für das Theater Bremen. Rund 440 Mitglieder, viele von Anfang an dabei, helfen mit ihren Beiträgen und Spenden, besondere Vorhaben des Theater Bremen zu ermöglichen.

Jansen, Gisela Jenrich, Andreas Juhls, Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Bernd Karstedt, Regine Karstedt, Dr. Lore Kleinert, Sabine Kluger, Helmut Koch, Dr. Jörg Kollmeier, Adelheid Köpke, Dietrich Köpke, Karin Krusche, Sunhild Kufferath, Ortrud Lamping, Hans-Adolf Langer, Siegrid Langer, Bärbel Lankenau, Jürgen Lau, Heide Lemke, Willi Lemke, Gerlinde Lichtenberg, Dr. Bernd Loock, Isolde Loock, Dr. Oliver Löwe-Krahl, Dr. Dorothee Lübbert, Helge Lübbert, Claudia Marcus, Heide Mehnert, Rolf Mehnert, Jutta Meier, Heidi Melchers, Gerhard Melchers, Klaus Momm, Ulla Momm, Dr. Ulrike Mühling, Dieter Mützelburg, Heidi Noltenius, Imme Nullmeyer, Klaus Nullmeyer, Franz Osmers, Gert Overbeck, Ursula Overbeck, Rose Pfister, Dr. Brigitte Plump, Wolfgang Plump, Gabriele Quante-Eichinger, Katrin Rabus, Konstanze Radke, Hans-Joachim Radke, Marion Reiners, Christiane Rieve, Marianne Rodewald, Erich Röper, Gisela Röper, Dr. Alfred Rotter, Hanne Rotter, Angelika Saade, Heiner Saade, Hartmut J. Sager, Frauke Scheller, Dr. Helmuth Schellert, Marlene Schellert, Hannelore Scherer, Dr. Wulf-Peter Schiering, Kersten Schiering, Heike Schiffling, Monika Schlerkmann, Heidi Schnautz, Rainer Schnautz, Johannes Schneider, Karina Schultz, Hermann Schünemann, Dr. Richard Seidemann, Uda Seidler, Regina Severin-Bechtloff, Gaby Stade, Anneliese Steineke, Dr. Zora Stenzig, Angela Suchland, Inka Tammena, Marion Tretschok, Dr. Jürgen van den Busch, Ursula van den Busch, Hanna Vater, Ilse Vollers, Dr. Jens von dem Busche, Dieter von Glahn, Mechthild Wantia-Osmers, Gert Warneke, Karin Warneke, Axel Weber, Cleo R. Wellerdiek, Sabine Werner, Veit Werner, Ulrike Werner, Renate Westermann, Helga Willfang, Focke Wortmann, Karen Woywod, Andreas Zimmerling, Bärbel Zimmerling, Jens Zimmerling, Elisabeth Zyweck und viele weitere mehr sind Bremer Theaterfreunde.

AKTIVITÄTEN

– Die Bremer Theaterfreunde unterstützen diverse Projekte aller Sparten – Die Bremer Theaterfreunde laden zu Probenbesuchen in Schauspiel, Musiktheater, Tanz und JUNGES.THEATER BREMEN ein. – Die Bremer Theaterfreunde verleihen jährlich den KURT ­HÜBNER-PREIS an ein Ensemblemitglied oder eine Pro duktion des Theater Bremen. – Die Bremer Theaterfreunde stellen Mitglieder des Ensemb les und der künstlerischen Leitung oder besondere Gäste bei den regelmäßigen TheaterTreffen vor. Über 150 Thea terTreffen haben bisher stattgefunden. – Die Bremer Theaterfreunde verschicken an ihre Mitglieder den Spielplan des Theater Bremen sowie Informationen zu aktuellen Veranstaltungen der Theaterfreunde.

THEATERFREUNDE

Dr. Manfred Ahlsdorff, Helga Appel, Sonja Aßling, Renate Bartholomäus-Lüthge, Doris Bauckhage, Dr. Jürgen Bechtloff, Maren Behrens, Heiner Behrens, FriedrichWilhelm Beineke, Prof. Klaus Bernbacher, Inge Beutler, Prof. Bengt Beutler, Dr. Axel Boetticher, Mechthild Boetticher, Elombo Bolayela, Ulrich Böttcher-Scheller, Karen Buder, Sibylle S. Bülau, Torsten Burfeind, Karl Hans Burmeister, Heide Burmeister, Dr. Arnold Castringius, Renate Castringius, Doris Connan, Dr. Hendrik Crasemann, Martina Crasemann, Daniel de Olano, Inge Dotschkis-Hillejan, Feliza Luise Elmenhorst, Udo Endrigkeit, Jutta Feindura, Kathy Fischer, Annegret Frederking, Angelika Freysoldt, Irmgard GaertnerFichtner, Irmela Gehrke, Alexander Gerber, Rainer Glaap, Prof. Uwe Gonther, Arno Gottschalk, Claudia Grützmacher, Irene Grützmacher, Dr. Martina HansenCrasemann, Wolfgang Heilmann, Elisabeth Heilmann, Dr. Giuliana Heinen, Erika Hergert, Erich Hergert, Heide Herrmann, Dr. Heiner Heseler, Krystyna Heseler, Prof. Dr. Rudolf Hickel, Sabine Hickel, Ilse-Lotte Hoffmann, Silke Hoffmann-Lüthe, Uwe Hollweg, Karin Hollweg, Christine Hollweg, Henning Höpken, Margot Höpken, Hille Hoppensack, Dr. Hans-Christoph Hoppensack, Daniela Hüchting, Andreas Hüchting, Barbara Jakobi, Juliane

JAHRESBEITRÄGE

Einzelmitglieder 45,- Euro Ehepaare / Familien / Partner 70,- Euro Jugendliche / Ermäßigungs- 15,- Euro berechtigte (auf Antrag) Firmen 150,- Euro

WEITERE INFORMATIONEN UNTER

Tel 0421 . 3653 - 733 E-Mail: theaterfreunde@theaterbremen.de www.bremertheaterfreunde.de

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FÖRDERER

KOOPERATIONSPARTNER

ASSITEJ – Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung

FÖRDERKREIS JUNGES.THEATERBREMEN

Karin und Uwe Hollweg

Blaumeier-Atelier – Projekt Kunst und Psychiatrie e. V. DE LoopERS dance2gether

Stiftung

Deutsche Hochschulwerbung und -vertriebs GmbH Deutsch-Polnische Gesellschaft (DPG) Bremen globale° – Festival für grenzüberschreitende Literatur Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven Handwerkskammer Bremen Heinrich-Böll-Stiftung e.V. Hochschule Bremen Hochschule für Künste Bremen InCa – Internationales Café Institut français Bremen Jacobs Universtity jazzahead! KUBO – Kultur- und Bildungsverein im Ostertor e. V.

STRATEGISCHE PARTNER

Kulturkirche St. Stephani Kunst- und Künstlerhaus Schwankhalle Bremen Kunsthalle Bremen Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e. V. Lebenshilfe gGmbH Kunst und Kultur Musikschule Bremen Neue Oberschule Gröpelingen Oberschule an der Lehmhorster Straße Philosophische Gesellschaft in Bremen poetry on the road Pottporus e. V. quartier gGmbH Richard-Wagner-Verband-Bremen e. V. Schauspielhaus Bochum Senatorin für Kinder und Bildung

MEDIENPARTNER

Stadtbibliothek Bremen steptext dance project e. V. SV Werder Bremen TANZ Bremen e. V. Theaterakademie Hamburg Universität Bremen

taz.bremen

Wiener Festwochen

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TANZ Akika XI

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SCHAUSPIEL Sterben

Bertolt Brecht / Paul Dessau // Alize Zandwijk 8. Oktober 2016, Theater am Goetheplatz

SCHAUSPIEL Der gute Mensch von Sezuan

Georg Büchner // Gintersdorfer/Klaßen 15. September 2016, Kleines Haus

marketing@theaterbremen.de Tel 0421 . 3653 - 218

SCHAUSPIEL Dantons Tod

Anzeigen in unseren Veröffentlichungen

Richard Wagner // Markus Poschner / Marco Štorman 11. September 2016, Theater am Goetheplatz

TANZ

(Intendant), Michael Helmbold (Kaufmännischer ­Geschäftsführer) Redaktion: Ingo Gerlach, Agnieszka Harmanci, Simone Sterr, Dramaturgie, Künstlerisches Betriebsbüro, Marketing Design/Grafisches Erscheinungsbild: ErlerSkibbeTönsmann, Hamburg; Tim Feßner Druck: Friedrich Schmücker GmbH Fotos Ensemble: Bernhard Moosbauer Szenenfotos: Jörg Landsberg  Foto S. 30 unten: Claudia Hoppens Redaktionsschluss: 22. März 2016 Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

Karl Ove Knausgård // Frank Abt /

Alize Zandwijk 13. Januar 2017, Kleines Haus

SCHAUSPIEL / TANZ Golden Heart

Herausgeber: Theater Bremen GmbH, Goetheplatz 1 – 3, 28203 Bremen Geschäftsführung: Prof. Michael Börgerding

MUSIKTHEATER Parsifal

Frederieke Behrens Tel 0421 . 3653 - 345, Öffnungszeiten: Mo – Fr: 10 – 13 Uhr mokskarten@theaterbremen.de

IMPRESSUM

Michel Houellebecq // Leonie Böhm 9. Dezember 2016, Kleines Haus

Uraufführung Thomas Melle // Nina Mattenklotz 24. November 2016, Kleines Haus Anne Lepper // Babett Grube 25. August 2016, Moks

Sandra Osterloh und Simone Schumann Tel 0421 . 3653 - 340, Fax 0421 . 3653 - 934 Öffnungszeiten: Mo – Do: 9 – 16 Uhr, Fr: 9 – 15 Uhr schulen@theaterbremen.de / gruppen@theaterbremen.de

MUSIKTHEATER Hänsel und Gretel

SCHAUSPIEL Ännie MOKS Seymour / 14+

Schul- und Gruppenbesuche

SCHAUSPIEL Unterwerfung

Informationen zur Barrierefreiheit und Zugänglichkeit unter www.theaterbremen.de/barrierefreiheit

Jane Weihert Tel 0421 . 3653 - 344, Fax 0421 . 3653 - 934 Telefonzeiten: Di – Fr: 14 – 18 Uhr Öffnungszeiten: Di – Fr: 14 – 18 Uhr, Sa: 11 – 14 Uhr abo@theaterbremen.de

Karten für Moks-Vorstellungen für Schulen aus Bremen und Bremerhaven

kainkollektiv 6. April 2017, Moks

Mit dem Auto nutzen Sie am besten das Parkhaus Ostertor / ­Kulturmeile (Osterdeich 2, 28203 Bremen –  Theaterpauschale ab 19  Uhr 4 €, durchgehend geöffnet). Von dort aus sind es nur noch wenige Schritte.

Selbstverständlich können Sie Eintrittskarten über unsere Homepage von zu Hause aus oder von unterwegs bestellen und ausdrucken. Abonnementberatung

JUNGE AKTEURE Still out there

SCHAUSPIEL Lieben

Zu erreichen mit den Straßenbahnlinien 2 und 3, Haltestelle Theater am Goetheplatz. Oder mit den Linien 4, 6 und 8 bis zur Haltestelle Domsheide, von dort 4 Minuten zu Fuß.

Engelbert Humperdinck // Daniel Mayr / Alexander Riemenschneider 25. November 2016, Theater am Goetheplatz

Onlinekarten

SPIELZEIT 2016/2017

Tel 0421 . 3653 - 333, Fax  0421 . 3653 - 932 Öffnungszeiten: Mo – Fr: 11 – 18 Uhr, Sa: 11 – 14 Uhr kasse@theaterbremen.de Die Abendkasse öffnet im Theater am Goetheplatz 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn, in den anderen Spielstätten 30 Minuten vorher.

MOKS Anders sein / 6+

Theaterkasse

MUSIKTHEATER La Damnation de Faust

Theater am Goetheplatz, Kleines Haus, Moks und Brauhauskeller: G ­ oetheplatz 1 – 3, 28203 Bremen

Theater Bremen

Goetheplatz 1 – 3, 28203 Bremen Postfach: 10 10 46, 28010 Bremen Tel 0421 . 3653 - 0 www.theaterbremen.de

Hector Berlioz // Markus Poschner / Paul-Georg Dittrich 18. März 2017, Theater am Goetheplatz

ANFAHRT

Karl Ove Knausgård // Frank Abt / Torsten Kindermann / Robin Sondermann 16. März 2017, Kleines Haus

SETZEN SIE SICH MIT UNS IN VERBINDUNG

Hanna Hegenscheidt // Hanna Hegenscheidt 4. März 2017, Moks

KONTAKT


Spielzeitheft 2016/2017  
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