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LIEBES STUT TGARTER BALLET T-PUBLIKUM! Meine erste Spielzeit als Intendant dieser wundervollen Compagnie steht unter dem Motto „One of a Kind“. Zu Deutsch: einzigartig. In jedem Fall einmalig wird die Spielzeit 2018/19 für mich, weil ich nun, nach 40 Jahren als Tänzer, Ballettmeister und Stellvertretender Intendant das Privileg und die Ehre habe, die Compagnie in eine neue Ära zu führen – mit Stolz, Leidenschaft und Hingabe.

Weimar. Drei sehr unterschiedliche Choreographen brechen auf, um diesen beiden Ereignissen – die bis heute unser Verständnis von Demokratie und Kunst prägen – zu begegnen. Besonders freuen wir uns über die Einladung des Deutschen Nationaltheaters in Weimar, dort die zweite Premiere dieses Ballettabends mit Uraufführungen von Katarzyna Kozielska, Nanine Linning und Edward Clug zu feiern.

Das Motto ist gleichzeitig der Titel eines Stückes von Jiří Kylián, ein in jeglicher Hinsicht einzigartiger Künstler, der im Jahr 1968 – also vor genau 50 Jahren – seine Weltkarriere in Stuttgart startete. Sein abendfüllendes Meisterwerk One of a Kind wird nun unser Repertoire bereichern und wir werden dieses runde Jubiläum mit einem uns so wichtigen Mitglied unserer Ballettfamilie feiern.

Am Ende der Spielzeit präsentieren wir Ihnen ein Stück von einem weiteren „One of a Kind“-Künstler: Akram Khan, dessen Fusion von indischem Kathak mit zeitgenössischem Tanz ihn zu einer der originellsten Stimmen der Tanzwelt gemacht hat. Sein Kaash vereinen wir mit einer weiteren Erstaufführung – Johan Ingers Out of Breath – und der Wiederaufnahme von Itzik Galilis Hikarizzato in einem Ballettabend, von dem ich mir sicher bin, er wird seinem Name gerecht: ATEM-BERAUBEND. Außerdem feiern wir das 40. Jubiläum von John Neumeiers Die Kameliendame, ein Ballett, das in unserem Repertoire und sicherlich in Ihren Herzen, liebes Publikum, eine Ausnahmestellung innehat. Und natürlich werden wir Werke von John Cranko – der unvergessene, für uns so bedeutsame Choreograph und Mensch – tanzen, allen voran Romeo und Julia hier in Stuttgart sowie sein Schwanensee und Onegin während eines großen Gastspiels in Japan.

Das Stuttgarter Ballett 2018/19

Vorwort

Einer der großartigsten Momente während der zwei Jahre dauernden Vorbereitungen für diese Spielzeit war, als Theaterlegende Jürgen Rose sich bereit erklärte, nach 30 Jahren wieder ein Ballett auszustatten. Und zwar eines von Kenneth MacMillans fesselndsten, aufwühlendsten Stücken, eine psychologische Tour de Force, die die letzten, verzweifelten Tage im Leben des Habsburger Kronprinzen Rudolf schildert: Mayerling. Das Werk ist ein Unikat im Kanon der Handlungsballette des 20. Jahrhunderts; und auch Jürgen Rose ist fraglos in der Opern-, TheaterNicht zuletzt: All unsere TänzerInnen – Erste Solistund Ballettwelt ohne Vergleich. Innen wie ElevInnen – sind für mich „One of a Kind“! Die Spielzeit beginnt ganz puristisch mit dem Ballett- Wie individuelle Kunstwerke, unendlich vielfältig und abend SHADES OF WHITE: drei Werke, ein jedes in weiß bereichernd. Einige von ihnen wurden für dieses Heft gekleidet, die verschiedene Facetten des klassischen von der Fotokünstlerin Monica Menez in Szene geBalletts zelebrieren. Neu in unserem Repertoire ist setzt, die ihren ganz eigenen Blick auf unsere bevor„Das Königreich der Schatten“ aus La Bayadère, eine stehenden Produktionen geworfen hat. der erlesensten Szenen, die der Ballettkanon zu bieten hat, choreographiert von Marius Petipa – dem Va- All diese einzigartigen Stücke, ChoreographInnen ter des klassischen Balletts, dessen 200. Geburtstag und KünstlerInnen haben mich inspiriert, diese, meiwir im Jahr 2018 feiern. Umrahmt wird dieses Juwel ne erste Spielzeit für Sie, unser begeisterungsfähiges, von John Crankos geistreichem Konzert für Flöte und treues und einmaliges Publikum zusammenzustelHarfe und George Balanchines funkelnder Sinfonie in C. len. Lassen Sie uns gemeinsam eine atemberaubende, unvergessliche „One of a Kind“-Spielzeit erleben! Im Jahr 2019 begehen wir mit dem Ballettabend AUFBRUCH! das 100. Jubiläum der Weimarer Verfassung Ihr Tamas Detrich sowie der Gründung des Staatlichen Bauhauses in

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Ballettabend

SHADES OF WHITE Konzert für Flöte und Harfe Choreographie John Cranko Musik Wolfgang Amadeus Mozart Uraufführung 26. März 1966, Stuttgarter Ballett

Das Königreich der Schatten aus: La Bayadère Choreographie Natalja Makarowa nach Marius Petipa Musik Ludwig Minkus, arrangiert von John Lanchbery Bühnenbild Jadwiga Maria Jarosiewicz Uraufführung 3. Juli 1974, American Ballet Theatre

Sinfonie in C Choreographie George Balanchine Musik Georges Bizet Uraufführung 28. Juli 1947, Ballet de l’Opéra de Paris

Das Herzstück des Abends ist die Erstaufführung von „The Kingdom of the Shades“ („Das Königreich der Schatten“) aus La Bayadère. In Natalja Makarowas weltberühmter Fassung von Marius Petipas Choreographie schreitet eine lange Reihe von Tänzerinnen – eine nach der anderen und fast wie in Zeitlupe – eine Rampe hinunter, ehe sie traumwandlerisch schön über die Bühne wehen. Umrahmt von diesem Corps de ballet tanzt der Krieger Solor mit dem Geist seiner verstorbenen Geliebten, der Bayadère Nikija ein traumhaftes Pas de deux. Berechtigt gehört diese Szene zum Erlesensten, was das klassische Ballett zu bieten hat. Zur Feier von Petipas 200. Geburtstag nimmt das Stuttgarter Ballett diesen Klassiker in sein Repertoire auf.

Das Feuerwerk am Ende des Abends entzündet George Balanchine, der Meister des neoklassischen Balletts, dessen Gabe es war, Musik sichtbar und Tanz hörbar zu machen. Seine Sinfonie in C zu Georges Bizets aufbrausender Musik ist für ein groEs gibt kaum etwas, das das klassische Ballett mehr ßes Ensemble angelegt; ein elegantes, prachtvolles, symbolisiert, als eine Ballerina in einem weißen Tutu. lebensbejahendes Ballett – kristallbesetzte weiße Seit fast 200 Jahren prägt dieses Bild unsere Wahr- Tutus inbegriffen. nehmung dieser edlen Kunstform und steht für Grazie, Anmut und Schönheit. Der Ballettabend SHADES Premiere OF WHITE ist eine Hommage an dieses Bild. Er vereint Am 13. Oktober 2018 im Opernhaus drei meisterhafte Stücke, die verschiedene Facetten des klassischen Balletts zelebrieren, ein jedes in Weitere Vorstellungen im Opernhaus weiß gekleidet. 16. / 17. / 21. (nm/abd) / 23. / 24. Oktober In John Crankos Konzert für Flöte und Harfe wird 23. (nm/abd) / 25. / 28. / die gleichnamige Musik von Wolfgang Amadeus 30. (nm/abd) / 31. Dezember 2018 Mozart spielerisch-virtuos in Tanz umgesetzt. Cranko 3. Januar spielt augenzwinkernd mit den Gepflogenheiten des 16. / 20. Juli 2019 klassischen Balletts: anstelle eines Herrn umrahmt von vielen Damen stehen in seinem Stück zwei Damen in weißen Tutus im Mittelpunkt – flankiert von einem männlichen Corps de ballet in schlichten, weißen Kostümen. Dieses geistreiche, hoch musikalische Stück ist eine Augenweide für das Publikum und eine Freude für die TänzerInnen.

Premiere

Musikalische Leitung James Tuggle, Staatstorchester Stuttgart

< Hyo-Jung Kang, Ami Morita, Rocio Aleman

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ONE OF A KIND Choreographie Jiří Kylián Musik Brett Dean, Carlo Gesualdo da Venosa, David Hykes, Frame-Cut-Frame, Benjamin Britten, Chiel Meijering, David Lumsdaine, John Cage Bühnenbild Atsushi Kitagawara Kostüme Joke Visser Licht Michael Simon, neu gestaltet von Kees Tjebbes Uraufführung 6. Mai 1998, Nederlands Dans Theater

Premiere

One of a Kind ist eines der wenigen abendfüllenden Stücke in seinem Œuvre. Es umfasst das ganze Spektrum des Kyliánschen Bewegungsvokabulars: von elegisch bis wild und animalisch, von schneller als menschenmöglich zu zeitlupenlangsam, von zerbrechlich und filigran zu spektakulär virtuos. Die 20 Tänzerinnen und Tänzer agieren gleichberechtigt und dennoch ist jede Begegnung der Geschlechter geprägt von Spannung und einer subtilen Erotik. Wie so oft in seinen Stücken, wird die menschliche Existenz mit Bildern von betörender Schönheit und einer tiefgehenden Emotionalität erforscht. Geheimnisvolle, poetische Bilder entstehen, die von humorvollen Momenten durchbrochen werden. So abwechslungsreich wie die Choreographie ist auch die Musik; hochästhetisch zudem das Bühnenbild des japanischen „One of a kind“, zu Deutsch „einzigartig“, gilt nicht Architekten Atsushi Kitagawara. nur für dieses abendfüllende Stück, sondern auch für den Choreographen selbst. 1968 wurde Jiřií Mit diesem Stück feiert das Stuttgarter Ballett einen Kylián, von Prag über die Royal Ballet School in seiner Helden und beschert seinem Publikum den London kommend, von John Cranko als Tänzer des ersten Neuzugang zum wundervollen Kylián-ReperStuttgarter Balletts engagiert. Es war der Beginn ei- toire seit über 20 Jahren. ner außergewöhnlichen Karriere, die nachhaltig den europäischen Tanz beeinflussen sollte und die bis Premiere heute Maßstäbe in der Tanzwelt setzt. Das 50-jäh- 22. Februar 2019 im Opernhaus rige Jubiläum seiner Ankunft in Stuttgart feiert das Stuttgarter Ballett mit der Stuttgarter Erstaufführung Weitere Vorstellungen im Opernhaus eines seiner Meisterwerke: One of a Kind. 26. Februar 2. / 3. (nm/abd) / 9. / 10. / 16. / Schon bald nach seiner Aufnahme in die Compa- 19. / 23. / 30. / 31. (nm/abd) März gnie und obwohl noch Tänzer, wurde Kylián von John 27. Juli 2019 Cranko, der sein choreographisches Talent erkannt und gefördert hatte, beauftragt, Stücke für das Stuttgarter Ballett zu kreieren. Diese weckten das Interesse des Nederlands Dans Theaters in Den Haag, dessen Direktor Kylián 1977 wurde. Über 20 Jahre lang leitete er die niederländische Compagnie, schuf wegweisende zeitgenössische Stücke für sie und machte aus ihr eines der gefragtesten Ensembles der Welt.

< Miriam Kacerova, David Moore

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Ballettabend

AUFBRUCH! Eine Koproduktion des Deutschen Nationaltheaters Weimar und des Stuttgarter Balletts

Uraufführung

Nanine Linning ist bekannt für ihre aparten, einzigartigen Gesamtkunstwerke, die eine Synthese aus Konzept, Tanz, bildender Kunst und Avantgarde Design bilden. Die Polin Katarzyna Kozielska, die sich des klassischen Ballettvokabulars bedient, es aber mit eigenartigen, humorvollen Einfällen aufbricht, Uraufführung hat mit ihren hochästhetischen Stücken auf sich Choreographie Katarzyna Kozielska aufmerksam gemacht und gilt als Hoffnungsträgerin für eine neue Generation von Choreographinnen. Der Uraufführung Rumäne Edward Clug ist derzeit einer der gefragtesChoreographie und Licht Edward Clug Bühnenbild Marko Japelj ten Choreographen Europas; seine intelligenten, am Kostüme Leo Kulas schmalen Grat zwischen Schönheit und Beklemmung entlang wandernden Stücke, lösen tiefgehende Emotionen und Gedankenströme bei ZuschauerInnen aus. Weimar 1919: Ein Ort und ein Jahr, die bis heute für Drei AusnahmekünstlerInnen also, die aufbrechen, Aufbruch und Fortschritt stehen. Ein Ort und ein um dem Ausnahmejahr und -ort 1919/Weimar zu beJahr, an und in dem alte Strukturen aufgebrochen gegnen. wurden. 1919 wird in Weimar eine demokratische Verfassung, die unter anderem Grundrechte etabliert, Premiere I Stände aufhebt sowie das Frauenwahlrecht einführt, Am 28. März 2019 im Schauspielhaus beschlossen. Gleichzeitig gründen visionäre KünstlerInnen eine neue Schule, die Kunst und Handwerk Premiere II vereinen will ­– und somit Form und Funktionalität – Am 6. April 2019 am Deutschen und die SchülerInnen unabhängig von Geschlecht, Nationaltheater Weimar sozialer Herkunft oder Rasse aufnehmen will. Beide Ereignisse prägen bis heute unser Verständnis von Weitere Vorstellungen im Demokratie und Kunst. Schauspielhaus 16. / 24. / 29. April Zum 100-jährigen Jubiläum der Verabschiedung der 4. / 6. / 9. Juli 2019 Weimarer Verfassung und der Gründung des Staatlichen Bauhauses in Weimar entsteht der Ballettabend AUFBRUCH!, eine Koproduktion des Deutschen Nationaltheaters Weimar und des Stuttgarter Balletts. Im Auftrag von Ballettintendant Tamas Detrich lassen sich drei internationale ChoreographInnen von dem Aufbruchsjahr 1919 inspirieren. Die Niederländerin

Premiere

Gesamtkonzept und Choreographie Nanine Linning Kostüme Noa Raviv Licht Ingo Jooß

< Veronika Verterich, Roman Novitzky, Angelina Zuccarini

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MAYERLING

Den Geschehnissen kurz vor Rudolfs Tod, seinem Abstieg in Verzweiflung und Wahn spürte Kenneth MacMillan in seinem 1978 entstandenen abendfüllenden Handlungsballett Mayerling nach. MacMillan, Meisterchoreograph des psychologischen Dramas und der menschlichen Abgründe, hatte in Rudolf seinen perfekten Protagonisten gefunden. Er wollte die historischen, politischen und persönlichen Kräfte, die zu Rudolfs Untergang führten, untersuchen und auf die Bühne bringen. Mayerling ist eines sei-

Neuproduktion

Am 30. Januar 1889 erschießt Kronprinz Rudolf von Österreich-Ungarn auf dem Jagdschloss Mayerling zunächst seine 17-jährige Geliebte Baroness Mary Vetsera und anschließend per Kopfschuss sich selbst. „Wir gehen beide selig in das ungewisse Jenseits ... da ich der Liebe nicht widerstehen konnte, so gehe ich mit ihm“, schrieb Mary unmittelbar vor ihrem, allen Anschein nach freiwilligen Tod. Rudolf – einziger männlicher Nachkomme der 600 Jahre alten Habsburger-Monarchie – war zu diesem Zeitpunkt 41 Jahre alt, gezeichnet von Syphilis, Alkohol und Drogen, von seiner Mutter Kaiserin Elisabeth (Sissi) entfremdet, von seinem Vater Kaiser Franz-Joseph verachtet, von ungarischen Separatisten in Intrigen hineingezogen, von allen Seiten bespitzelt und bewacht und obendrein in einer arrangierten, lieblosen Ehe gefangen.

Ballettintendant Tamas Detrich hat für die Stuttgarter Erstaufführung von MacMillans Mayerling Theaterlegende Jürgen Rose gewinnen können. Rose, der für John Crankos Romeo und Julia, Onegin und Schwanensee sowie John Neumeiers Die Kameliendame und Marcia Haydées Dornröschen sowohl Bühnenbild als auch Kostüme entworfen hat, widmet sich nun Mayerling, das sicherlich eines der größten, opulentesten Ballette wird, die das Stuttgarter Ballett je herausgebracht hat. Von der pompösen kaiserlichen und königlichen Hofburg über Sissis Gemächer und Rudolfs Schlafzimmer bis hin zu einem verruchten Wirtshaus und dem entlegenen Jagdschloss Mayerling samt einer Vielzahl von Hauptrollen sowie eines großen Corps de ballets: mit Mayerling wird sich Roses Genie in Gänze entfalten können.

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Musikalische Leitung James Tuggle, Staatsorchester Stuttgart

ner stärksten Ballette, mit vielen komplexen Rollen, allen voran für den Hauptdarsteller. Die Rolle wird als der „Mount Everest“ der männlichen Hauptrollen im Ballett bezeichnet, nicht nur wegen ihrer emotionalen Intensität, sondern auch weil sie fünf kräftezehrende Pas de deux mit sich bringt: mit seiner Mutter, der Kaiserin; mit seiner ehemaligen Mätresse Gräfin Larisch, die inzwischen für Rudolf als Mutterersatz und Kupplerin fungiert; mit seiner nichtsahnenden Ehefrau und natürlich mit Mary Vetsera, deren erotischer Ausstrahlung sowie obsessiver Verehrung Rudolf nicht widerstehen kann. Als sie sich bereit erklärt, ihm in den Tod zu folgen, besiegelt sie nicht nur ihr eigenes Schicksal, sondern auch das eines ganzen Kaiserreichs.

Premiere

Choreographie Kenneth MacMillan Musik Franz Liszt, orchestriert von John Lanchbery Libretto Gillian Freeman Bühnenbild und Kostüme Jürgen Rose Licht Reinhard Traub Uraufführung 4. Februar 1978, Royal Ballet

Premiere der Neuproduktion Am 18. Mai 2019 im Opernhaus Weitere Vorstellungen im Opernhaus 24. / 25. / 28. Mai 1. / 8. / 9. (nm/abd) Juni 28. Juli 2019

< Elisa Badenes, Friedemann Vogel

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Ballettabend

ATEM-BERAUBEND Choreographie Akram Khan Musik Nitin Sawhney Bühnenbild Anish Kapoor Kostüme Kimie Nakano Licht Aideen Malone Uraufführung 28. März 2002, Akram Khan Company

Out of Breath Choreographie Johan Inger Musik Jacob ter Veldhuis, Lajko Felix Bühnenbild und Kostüme Mylla Ek Licht Ellen Ruge, neu eingerichtet von Tom Visser Uraufführung 14. November 2002, Nederlands Dans Theater II

Hikarizatto Choreographie Itzik Galili Musik Percossa (Niels van Horn, Janwillem van der Poll) Bühnenbild, Kostüme, Licht Itzik Galili Uraufführung 8. April 2004, Stuttgarter Ballett Musikalische Leitung James Tuggle, Staatsorchester Stuttgart

Der Ballettabend ATEM-BERAUBEND vereint drei Choreographen, die in künstlerischer Herkunft und Handschrift nicht unterschiedlicher sein könnten: Akram Khan, dessen Fusion der klassisch indischen Tanzform Kathak mit dem zeitgenössischen Tanz ihn zu einem der originellsten und gefragtesten Choreographen der letzten Dekade gemacht hat; der Schwede Johan Inger, der unter anderem das legendäre Cullberg Ballett – eine der ersten zeitgenössischen Compagnien Skandinaviens – in seiner Heimat geleitet hat; Itzik Galili, Vertreter einer ganzen Generation israelischer Choreographen, die seit einigen Jahren weltweit für Furore sorgen. Gemein ist ihnen die Gabe, aufregende, ausdrucksstarke und fesselnde Stücke zu kreieren.

„wenn nur“. Khans Ausgangspunkte für sein Stück waren die Hindu-Mythologie sowie moderne theoretische Physik. Das Werk entstand in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Nitin Sawhney, dessen Musik die Choreographie dynamisch vorantreibt. Khans unnachahmlicher Stil, in dem die emphatischen Gesten und atemberaubend schnellen Drehungen des Kathak mit der Geschmeidigkeit und dem raumgreifenden Fluss des zeitgenössischen Tanzes gepaart werden, ist in der Tanzwelt einzigartig. Einmal mehr öffnet sich das Stuttgarter Ballett einem neuen Stil und bereichert die TänzerInnen der Compagnie sowie das Publikum um eine neue Tanzerfahrung. Johan Ingers Out of Breath gibt dem Abend seinen Titel. Zu einem Streichquartett von Jacob ter Veldhuis sowie ungarischer Volksmusik tanzen sechs TänzerInnen buchstäblich gegen, auf und über eine Wand sowie gegen, auf und über sich selbst und die jeweils anderen. Mit geerdeten, kraftvollen, bisweilen unwillkürlich ulkig wirkenden Bewegungen, bildet Inger eine Gesellschaft von suchenden, verzweifelten Individuen ab, deren Beharrlichkeit aber auch etwas Rührendes hat. Ein starkes, bewegendes Kammerspiel über Beziehungen – zu anderen und zu sich selbst.

Premiere

Kaash

Itzik Galili kreierte Hikarizzato 2003 für das Stuttgarter Ballett – und setzte dabei voll auf die stupenden körperlichen Fähigkeiten der immer neue Herausforderungen suchenden KünstlerInnen der Compagnie. Mit einem raffinierten, auf die Sekunde genau getimten Lichtdesign, durch das die TänzerInnen zu einer peitschenden, vielschichtigen Komposition für Percussion springen, drehen und geworfen werden, raubt Hikarizzato sowohl TänzerInnen als auch ZuschauerInnen den Atem. Eine willkommene Wiederaufnahme und das perfekte Finale für einen Ballettabend, in dem sich die Compagnie von ihrer coolsten, zeitgenössischsten Seite zeigt. Premiere Am 28. Juni 2019 im Opernhaus

Akram Khans Kaash entstand für seine eigene Weitere Vorstellungen im Opernhaus Compagnie. Auf Hindi bedeutet „kaash“ „hätte“ bzw. 5. / 13. / 21. / 24. Juli 2019

< Adhonay Soares da Silva, Agnes Su, Moacir de Oliveira

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DIE KAMELIENDAME Ballett von John Neumeier nach Alexandre Dumas

Musikalische Leitung James Tuggle, Staatsorchester Stuttgart

Sie ist eine der berühmtesten Frauengestalten der Weltliteratur: Marguerite Gautier, genannt die Kameliendame. Ihr Leben und Schicksal wurden im gleichnamigen Roman von Alexandre Dumas d.J. festgehalten, wobei sich Dumas auf seine eigenen Erfahrungen mit der Edelkurtisane Marie Duplessis bezog. In ärmste Verhältnisse hineingeboren, schon als junges Mädchen vom Vater „verkauft“, schaffte sie es, durch ihren Liebreiz, ihre Schönheit und Intelligenz eine Ausnahmestellung in der Demimonde von Paris zu erreichen, sodass selbst Herzoge sich glücklich schätzten, von ihr als Liebhaber ausgesucht zu werden. Ihr schillerndes Leben fand allerdings ein jähes Ende: Sie starb mit nur 23 Jahren an Schwindsucht. Verewigt hat Dumas sie vor allem durch seine Schilderung ihres noblen Verzichts auf die Liebe des jungen Armand Duval zugunsten seiner Familie sowie ihrer Ehre und ihres guten Namens.

Im Jahr 1978 nahm sich der Choreograph John Neumeier dieser Frau und dieses Romans an. Inspiriert dazu hatte ihn Marcia Haydée, ihrer Zeit nicht nur Primaballerina des Stuttgarter Balletts, sondern auch dessen Direktorin. Mit diesem Werk schuf Neumeier eines seiner schönsten Ballette; ein Stück, in dem einfach alles stimmt: von dem geschmackvoll, aber spärlich eingerichteten Bühnenbild über die – im feinen Kontrapunkt – üppigen Kostüme von Jürgen Rose bis hin zur ergreifenden Musik Frédéric Chopins. Dramaturgisch bis ins letzte Detail durchdacht, mit anspruchsvoller Choreographie und einer emotionalen Tiefe, der man sich nicht entziehen kann, ist und bleibt Die Kameliendame eines der Juwelen im Repertoire des Stuttgarter Balletts. Zur Feier des 40. Jubiläums dieses Ausnahmewerks wird Die Kameliendame wiederaufgenommen.

Wiederaufnahme

Choreographie und Inszenierung John Neumeier Musik Frédéric Chopin Bühnenbild und Kostüme Jürgen Rose Uraufführung 4. November 1978, Stuttgarter Ballett

Wiederaufnahme 16. Januar 2019 im Opernhaus Weitere Vorstellungen im Opernhaus 20. / 24. / 26. Januar 3. (nm/abd) / 5. Februar 13. / 19. / 21. (nm/abd) / 27. April 25. / 26. Juli 2019

< Alicia Amatriain

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ROMEO UND JULIA Ballett von John Cranko nach William Shakespeare

Choreographie John Cranko Musik Sergej Prokofjew Bühnenbild und Kostüme Jürgen Rose Premiere 2. Dezember 1962, Stuttgarter Ballett

Repertoire

im Verona der Renaissance zum Leben zu erwecken. Seinen träumerischen Romeo, seine ungestüme Julia, seinen draufgängerischen, herumalbernden Mercutio und seinen eiskalt glühenden Bösewicht Tybalt zeichnet er so klar und so lebendig, dass man in den Sog der nicht aufzuhaltenden Ereignisse hineingezogen wird. Von den schwindelerregenden Höhen der neu gefundenen Liebe stürzt man mit den ProtagonistInnen in die Tiefen der sinnloMusikalische Leitung James Tuggle, sen Gewalt und des erschütternden Todes. Hinzu Staatsorchester Stuttgart kommt Sergej Prokofjews überwältigende, bis ins Mark dringende Musik sowie Jürgen Roses Ausstattung, die einen in die lichtdurchfluteten Straßen von Nur eine Nacht wird den Liebenden gegönnt, danach Verona versetzt und deren satte Farbpalette einem trennt das Schicksal Shakespeares berühmtes Lie- Gemälde entsprungen zu sein scheint. bespaar – das wohl bekannteste aller Zeiten – für immer. Romeo und Julias Liebesnacht ist zwar von Für alle, die Crankos Signaturwerk noch nie gesehen kurzer Dauer, ihre Geschichte aber hat sie unsterb- haben, ist das erste Mal eine Offenbarung. Für alle, die das Stück kennen, ist es eine Wiederbegegnung lich gemacht. mit geliebten FreundInnen. William Shakespeares Tragödie um die verfeindeten Familienclans Montague und Capulet sowie ihre zwei Repertoire Sprösslinge, die den tief verankerten Hass überwin- Ab dem 6. Dezember 2018 im Opernhaus den und zueinander finden, hat unzählige KünstlerInnen inspiriert. Kein Geringerer als John Cranko Weitere Vorstellungen im Opernhaus nahm sich 1962 des wortgewaltigen Stücks an und 8. / 9. / 11. (Schulvorstellung) / schuf damit eines seiner beliebtesten und erfolg- 13. / 15. Dezember 2018 reichsten Ballette. Weltweit wird sein Romeo und 22. / 23. Juli 2019 Julia bis heute gefeiert; zuhause in Stuttgart bildet es einen Eckpfeiler des Repertoires. Cranko gelingt es, mit seinen ergreifenden Pas de deux, hitzigen Fechtkämpfen, prächtigen Bällen und temperamentvollen Karnevalsszenen das Treiben

< Anna Osadcenko, Jason Reilly

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Koproduktion von Staatsoper Stuttgart, Stuttgarter Ballett und Schauspiel Stuttgart

DIE SIEBEN TODSÜNDEN Koproduktion

Musik Kurt Weill Text Bertolt Brecht Regie Anna-Sophie Mahler Choreographie Louis Stiens Bühne Katrin Connan Dramaturgie Katinka Deecke Uraufführung 7. Juni 1933, Les Ballets 1933 Musikalische Leitung Stefan Schreiber, Staatsorchester Stuttgart Mit Schauspiel, Gesang und Tanz ist Die sieben Todsünden wie prädestiniert für eine Koproduktion von Staatsoper Stuttgart, Stuttgarter Ballett und Schauspiel Stuttgart. Einst bildeten der Komponist Kurt Weill, der Dramatiker Bertolt Brecht und der Choreograph George Balanchine den künstlerischen Dreierbund für das „Ballett mit Gesang“. Nun übernimmt ein junges Duo: Anna-Sophie Mahler führt Regie, während Louis Stiens die Choreographie kreiert.

Stationen der jungen Anna, die von ihrer Familie losgeschickt wird, um das Geld für ihren Lebenstraum zu verdienen. Das Streben nach Wohlstand ist oberstes Gebot und entscheidet über Sünde und Tugend. Anknüpfend an Brecht/Weills Die sieben Todsünden wird es einen zweiten Teil des Abends geben, der zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Heftes noch nicht feststand. Premiere Am 2. Februar 2019 im Schauspielhaus Weitere Vorstellungen im Schauspielhaus 7. / 12. / 17. / 25. Februar 2. / 10. / 23. / 30. März 2019

Die sieben Todsünden – Faulheit, Stolz, Zorn, Völlerei, Unzucht, Habsucht und Neid – markieren die

Kooperation mit dem Kunstmuseum Stuttgart im Rahmen der Ausstellung Kooperation

EKSTASE Konzept / Durchführung Louis Stiens Sowohl professionelle TänzerInnen wie auch Laien berichten über den „Rausch“ bzw. die Glücksgefühle, die beim Tanzen ausgeschüttet werden. Ob beim Abfeiern bis zur Verausgabung zu wummernden Beats in der Disco oder bei Höchstleistungen auf der Bühne, bei denen Körper, Geist, Emotion und Musik sich vereinen, der Tanz kann uns an die Grenze der Ekstase führen und Zustände des „Außer-sich-Seins“ auslösen. Louis Stiens, Tänzer und Choreograph des Stuttgarter Balletts, erkundet mit den Teilneh-

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merInnen dieser partizipativen Veranstaltung in den Räumlichkeiten des Kunstmuseums die Möglichkeiten, sich in Ekstase zu tanzen. Termine 30. November und 1. Dezember 2018 im Kunstmuseum Stuttgart


BLICK HINTER DIE KULISSEN Zu Beginn seiner ersten Spielzeit geht Ballettintendant Tamas Detrich auf Tuchfühlung mit dem Publikum. Blick hinter die Kulissen gibt den ZuschauerInnen die Gelegenheit, den neuen Ballettchef, bewährte Publikumslieblinge sowie frisch engagierte Neuzugänge kennenzulernen. Eine Woche lang zeigt sich die Compagnie im gemütlichen Ambiente des Kammertheaters von ihrer ungeschminkten Seite und die ZuschauerInnen können eine exklusive Kostprobe der ersten Premiere der Spielzeit genießen: den Ballettabend SHADES OF WHITE.

(Noch) nicht makellos, aber dafür authentisch in Trainingsklamotten lassen sich TänzerInnen wie BallettmeisterInnen bei der Arbeit über die Schulter bzw. auf die Füße schauen. Unermüdlich wird an Bewegungsdetails gefeilt und voller Elan getanzt, bis alles für die große Bühne sitzt. Denn nichts ist so leicht, wie es hinterher beim Auftritt scheint! Termine 17. bis 23. September 2018 im Kammertheater

NOVERRE-GESELLSCHAFT Sie sind mutig, kreativ und talentiert: die NachwuchskünstlerInnen der Junge Choreographen-Abende. Seit Jahrzehnten im Spielplan des Stuttgarter Balletts verankert, werden die kurzweiligen Vorstellungen jedes Mal mit Hochspannung erwartet. Nicht nur für die meist jungen ChoreographInnen bedeuten die Uraufführungen ein hohes Maß an Nervenkitzel, auch das Publikum kann es kaum erwarten, die ersten Schritte neuer BewegungserfinderInnen zu begutachten. Denn nicht selten konnten sie in der Vergangenheit Choreographie-Genies entdecken. In

Sonderveranstaltungen

Junge Choreographen 2019 der Tanzwelt hat sich das Event herumgesprochen, sodass sich nicht nur TänzerInnen des Stuttgarter Balletts bewerben, sondern auch kreative Köpfe aus der ganzen Welt. Sie verblüffen bei den Junge Choreographen-Abenden der Noverre-Gesellschaft Jahr für Jahr mit frischen, unkonventionellen und vor allem funkelnagelneuen Stücken. Termine 5. und 6. Juni 2019 im Schauspielhaus

BALLET T IM PARK Tausende von Menschen blicken unter freiem Himmel gebannt auf eine Leinwand – Bilder, wie man sie sonst nur von sportlichen Großereignissen kennt, spielen sich alljährlich bei Ballett im Park ab. Seit 2007 werden jeweils zum Ende der Spielzeit zwei Vorstellungen live aus dem Opernhaus auf eine Großbildvideowand in den Oberen Schlossgarten übertragen. Gemütlich auf Picknickdecken können Familien, eingefleischte Tanzfans wie Neugierige kostenlos das Stuttgarter Ballett und die John Cranko Schule erleben. Ungewohnte Perspektiven durch verschiedene Kameraeinstellungen, exzellenter Dolby-

Das Stuttgarter Ballett 2018/19

Surround-Ton und die spritzige Moderation der ehemaligen Ersten Solistin Sonia Santiago machen Ballett im Park zu einem Stuttgarter Kulturhighlight. Termine 20. und 21. Juli 2019 im Oberen Schlossgarten Ballettabend: SHADES OF WHITE 20. Juli 2019 John Cranko Schule 21. Juli (vm) 2019

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Gastspiel

DAS STUT TGARTER BALLET T IN JAPAN

Gastspiele

Scharen von Autogramm- und SelfiejägerInnen vor dem Bühneneingang und Gedenktafeln für jedes Gastspiel hinter der Bühne – das gibt es nur in Japan. Ein Grund mehr für das Stuttgarter Ballett, in das „Land der aufgehenden Sonne“ zu reisen. Vom 1. bis zum 17. November gibt die Compagnie sieben Vorstellungen in Tokio, gefolgt von jeweils einer in den Städten Fukuoka und Nishinomiya. Besonders mit der Weltstadt Tokio verbindet das Stuttgarter Ballett eine lange Geschichte. Das erste Mal reiste das Ensemble 1973 in die asiatische Metropole und seitdem gedeiht die Ballett-Freundschaft, genährt von regem Austausch über die Jahrzehnte. Das Bunka Kaikan Theater in Tokio ist schon fast eine zweite Heimat für die TänzerInnen, die dort wie Superstars begrüßt werden. Auf Einladung der NBS-Japan National Arts Foundation präsentiert das Stuttgarter Ballett im November 2018 zwei dramatische Handlungsballette: Onegin und Schwanensee. Für sein erstes Gastspiel als Ballettintendant bringt Tamas Detrich diese zwei bewegenden Meisterwerke von John

Cranko in das asiatische Ballett-Mekka und die Compagnie freut sich auf zweieinhalb Wochen in Japan, auf die fremde Kultur, das spezielle Flair in Tokio und das herzliche Publikum. Termine 2. bis 4. November 2018 John Crankos Onegin in Tokio, Bunka Kaikan 8. bis 11. November 2018 John Crankos Schwanensee in Tokio, Bunka Kaikan 14. November 2018 John Crankos Schwanensee in Fukuoka, Sunpalace Hall 17. November 2018 John Crankos Schwanensee in Nishinomiya, Hyogo Performing Arts Center

Gastspiel

DAS STUT TGARTER BALLET T IN WEIMAR Siehe S. 63 Termine 6. April 2019 Ballettabend AUFBRUCH! im Deutschen Nationaltheater Weimar

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Gastspiel

DAS BÉJART BALLET LAUSANNE IN STUT TGART Choreographie Gil Roman Musik Nick Cave & Warren Ellis, Citypercussion (Thierry Hochstätter & jB Meier) Kostüme Henri Davila Licht Dominique Roman Uraufführung 16. Dezember 2016, Béjart Ballet Lausanne

Béjart fête Maurice Choreographie Maurice Béjart Inszenierung Gil Roman Musik Ludwig van Beethoven, Anton Webern, Richard Heuberger, Hugues Le Bars, Gioachino Rossini, traditionelle jüdische, indische, afrikanische und pygmäische Musik (Änderungen vorbehalten) Kostüme Henri Davila Licht Dominique Roman Uraufführung 16. Dezember 2016, Béjart Ballet Lausanne

Bei t ‘M et variations... reihen sich Bewegungen wie Worte aneinander: verfasst von Gil Roman, dem heutigen Künstlerischen Direktor des Béjarts Ballet Lausanne. Roman, der seitdem er 19 Jahre alt war unter Béjart getanzt hat und nun sein Erbe pflegt, hat mit t ‘M et variations... einen Liebesbrief an den Meister verfasst. Er schreibt durch die athletischen Körper seiner TänzerInnen eine Ode an die Liebe und den Tanz. Zu Percussion-Klängen wechselt die Choreographie zwischen edler Kalligraphie und spritzigen Kritzeleien, klassischen Arabesquen und eruptivem Zucken. Béjart fête Maurice, ein Kaleidoskop von Ausschnitten Béjarts meisterhafter Choreographien feiert die Tanzikone. Aus seinem Œuvre wählte Roman Signaturstücke wie das fernöstlich angehauchte Bhakti III, das fröhliche Rossiniana oder die ergreifende IXe Symphonie zu Ludwig van Beethoven. In Szene gesetzt von Roman ergibt sich eine Show der puren Freude am Tanz, so wie es typisch für Béjart war.

Gastspiele

t ’M et variations…

Während das Stuttgarter Ballett in Japan unterwegs ist, wird das heimische Publikum mit einem Gastspiel Termine vom Béjart Ballet Lausanne verwöhnt, das mit zwei 10. und 11. November 2018 Werken seinen Namensgeber feiert: t ’M et variations... im Opernhaus und Béjart fête Maurice. Maurice Béjart gründete die Schweizer Compagnie und schuf bildgewaltige, sensationelle Inszenierungen, mit denen er Menschen im Theater wie in Sportstadien von den Sitzen riss. Die künstlerische Zusammenarbeit von Béjart und dem Stuttgarter Ballett reicht zurück in die 1970er Jahre, als Marcia Haydée ihn zum ersten Mal nach Stuttgart holte. Bereits 18 Stücke von Béjart befanden sich im Repertoire des Stuttgarter Balletts unter anderem Bolero, Lieder eines fahrenden Gesellen und Gaîté Parisienne. Nun präsentiert die Schweizer Compagnie zwei bisher in Stuttgart ungesehene Werke.

Das Stuttgarter Ballett 2018/19

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DAS STUT TGARTER BALLET T JUNG Musik nachgehen, waren immens wichtige Erfahrungen für die Kinder“, so beschreibt einer der an einem JUNG-Projekt beteiligten Lehrer seine Eindrües freut mich sehr, Euch und Sie ganz herzlich in cke. Wichtige Erfahrungen - ich glaube, dass Kinder meiner ersten Spielzeit als Intendant des Stuttgarter und Jugendliche sie hier bei uns machen können, indem sie gemeinsam aktiv sind und sich ausprobieBalletts willkommen zu heißen! ren können, Disziplin und Freude erfahren, GemeinEs ist mir ein besonderes Anliegen, unsere wunder- schaft erleben und Neues entdecken. volle Kunst des Tanzes für junge Menschen zugänglich zu machen. Mit den Angeboten und Aktivitäten In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine aufreim Bereich Stuttgarter Ballett JUNG bieten wir span- gende und besondere Spielzeit 2018/19! nende Möglichkeiten, hinter die Kulissen unserer jungen und internationalen Compagnie zu schauen, Euer/Ihr künstlerische Prozesse kennenzulernen und selbst kreativ zu sein. Tamas Detrich Intendant des Stuttgarter Balletts „Den eigenen Körper spüren und intensiv wahrnehmen, gemeinsam tanzen und dem Rhythmus der

Stuttgarter

Ballett

JUNG

Liebe Kinder und Jugendliche, liebe Eltern und LehrerInnen,

TANZ UND SCHULE Schulvorstellung Romeo und Julia

Das

Am 11. Dezember 2018 öffnen wir eine Vorstellung von John Crankos Romeo und Julia exklusiv für Schulklassen! Die wohl berühmteste Liebesgeschichte der Welt handelt von den jugendlichen Liebenden Romeo und Julia, deren Liebe aufgrund ihrer verfeindeten Familien nicht sein darf. Auf der Ballettbühne begeistert Romeo und Julia durch dramatische Fechtduelle, atemberaubende Pas de deux, vielschichtig gestaltete Rollen sowie ein farbenprächtiges Bühnen- und Kostümbild.

Bühnenprobenbesuche Für Schulklassen öffnen wir ausgewählte Bühnenproben und ermöglichen somit SchülerInnen das Kennenlernen von Wiederaufnahmen oder Neuproduktionen der aktuellen Spielzeit.

Führungen hinter den Kulissen Bei einer Führung durch das Opernhaus erhalten SchülerInnen spannende Einblicke in die verschiedenen Abteilungen, die hinter den Kulissen arbeiten. Für Grundschulklassen schließt sich an die Theaterführung ein kurzer Tanzworkshop an, der Tanz spielerisch erfahrbar macht.

Tanz: Klasse! Workshops Öffentliche Trainings

Wenn Sie mit Ihren Klassen eine Vorstellung des Wer schon immer einmal genau wissen wollte, wie Stuttgarter Balletts besuchen, dann kommen wir zur das tägliche Training der TänzerInnen des Stuttgarter Vor- als auch zur Nachbereitung direkt zu Ihnen an Balletts ausschaut, der ist bei unseren „Öffentlichen die Schule. Gemeinsam mit den SchülerInnen gehen Trainings“ genau richtig. Hier können Schulklassen wir der Choreographie und den Inhalten des jeweilimehr über den Arbeitsalltag der Profis erfahren und gen Balletts auf den Grund. sie hautnah beim Training erleben.

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IMPULS MusikTheaterTanz Ausgehend von einem Ballett, das aktuell vom Stuttgarter Ballett getanzt wird, entwickeln die SchülerInnen bei IMPULS ihre eigenen choreographischen Ideen, die sie abschließend ihren Familien und MitschülerInnen präsentieren. Die Projekte richten sich an Schulen mit besonderer pädagogischer und sozialer Aufgabenstellung. IMPULS MusikTheaterTanz wird vom Kultusministerium empfohlen und vom Förderverein der Staatstheater Stuttgart e. V. sowie von der Karl Schlecht Stiftung finanziell gefördert.

Ein Meisterwerk entdecken – Die Kameliendame

für Schulklassen ab Klassenstufe 9 Im Vorfeld der Wiederaufnahme von Die Kameliendame gehen Schulklassen einem Ballett auf den Grund, welches unbestreitbar zu den herausragenden Werken des Repertoires gehört. John Neumeiers Die Kameliendame handelt, nach dem gleichnamigen Roman von Alexandre Dumas d.J., von einer berührenden und tragischen Liebesgeschichte im Paris des 19. Jahrhunderts und den zeitlosen Themen um Anstand und Moral, Liebe und gesellschaftliche Schranken. Sowohl durch Workshops und Blicke hinJUNG international für internationale Vorbereitungsklassen ter die Kulissen als auch durch Diskussion und GeMit diesem Projekt möchten wir Jugendliche interna- spräch nähern sich die SchülerInnen diesem Meistionaler Vorbereitungsklassen ansprechen. Das Pro- terwerk an. jekt zielt auf die kulturelle Teilhabe fern von Sprachbarrieren. Die nonverbale Kunstform Tanz eröffnet hier in mehrteiligen Workshops ein gemeinsames Erfahren der Ausdrucksmöglichkeiten des Tanzes und des Körpers.

THE MAKING OF Mayerling

Ballett

für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren und ihre Familien Auch in dieser Spielzeit bieten wir wieder an ausgewählten Wochenenden unter der Leitung von ehemaligen Tänzerinnen Familien die Gelegenheit, in die faszinierende Theaterwelt hineinzuschnuppern und im Anschluss an eine Führung durch das Opernhaus und die zahlreichen Werkstätten in den Ballettsälen spielerisch Schrittmaterial aus den großen Handlungsballetten auszuprobieren.

Stuttgarter

für Schulklassen ab Klassenstufe 10 Der Ballettabend AUFBRUCH! nimmt sich des Aufbruchsjahres 1919 an und thematisiert das 100-jährige Jubiläum der Verabschiedung der Weimarer Verfassung und die Gründung des Staatlichen Bauhauses. Wir laden SchülerInnen ein, zu erleben, wie diese Ereignisse und die damit verbundenen Veränderungen, Fortschritte und Aufbrüche in Tanz umgesetzt werden. Proben- und Trainingsbesuche, Blicke hinter die Kulissen und kurze Intensivworkshops machen dieses Projekt zu drei Uraufführungen außergewöhnlicher ChoreographInnen zu etwas ganz Besonderem.

Familienführungen mit Mini-Tanzworkshop

Herbstferienprojekt TANZ für Kinder von 10 bis 12 Jahren In den Herbstferien sind Kinder zu Gast im Großen Haus auf den Spuren des Balletts! Der Spaß an Bewegung und die eigenen Ideen der Kinder stehen dabei im Vordergrund.

Das

1919/2019 – zum Ballettabend AUFBRUCH!

JUNG

TANZ FÜR ALLE

für Kurse der gymnasialen Oberstufe In diesem Projekt beschäftigen sich SchülerInnen mit der Neuproduktion Mayerling, die von den letzten Jugendclub TANZ Tagen des Habsburger Kronprinzen Rudolf und seiner für Jugendliche von 14 bis 18 Jahren Geliebten Mary Vetsera erzählt und in einer neuen Mit dabei sein! Im Jugendclub werden gemeinsam Ausstattung von Theaterlegende Jürgen Rose auf die Bühnenproben besucht und über das Gesehene geBühne kommen wird. Die Jugendlichen setzen sich redet. So lernen die Jugendlichen choreographische mit den Themen des Balletts auseinander, besuchen Handschriften und Ballette kennen, sie können tanProben und das tägliche Training und entdecken bei zen, sich ausprobieren und sind ganz nah dran. einer Führung hinter den Kulissen, was alles dazu gehört, um ein Ballett auf die Bühne zu bringen.

Kontakt: Das Stuttgarter Ballett JUNG stuttgarterballett.jung@staatstheater-stuttgart.de Das gesamte Programm, aktuelle Informationen, Alters- sowie Terminangaben sind auf www.stuttgarter-ballett.de/jung und im JUNG-Heft des Stuttgarter Balletts erhältlich.

Das Stuttgarter Ballett 2018/19

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DIE COMPAGNIE Spielzeit 2018/19

GRÜNDER

CORPS DE BALLET

John Cranko †

Mizuki Amemiya María Andrés Betoret Sinéad Brodd Aurora De Mori Julliane Franzoi Alicia Garcia Torronteras Elisa Ghisalberti Vittoria Girelli Coralie Grand Mona-Patricia Hartmann Eva Holland-Nell (a.G.) Diana Ionescu Aiara Iturrioz Rico Natalija Miljevic Minji Nam Jisoo Park Paula Rezende Joana Romaneiro Daiana Ruiz Noémi Verbőczi Anouk van der Weijde

BALLET TINTENDANT Tamas Detrich

GESCHÄFTSFÜHRERIN Fränzi Günther

MUSIKDIREKTOR James Tuggle

REFERENTIN DES BALLET TINTENDANTEN Compagnie

Sonja von Droste zu Vischering

ERSTE SOLISTINNEN / ERSTE SOLISTEN

Die

Alicia Amatriain Elisa Badenes Miriam Kacerova Hyo-Jung Kang Ami Morita Anna Osadcenko David Moore Roman Novitzky Jason Reilly Adhonay Soares da Silva Friedemann Vogel

SOLISTINNEN / SOLISTEN Rocio Aleman Angelina Zuccarini Martí Fernández Paixà Alexander Mc Gowan

HALBSOLISTINNEN / HALBSOLISTEN Fernanda De Souza Lopes Jessica Fyfe Agnes Su Veronika Verterich Matteo Crockard-Villa Moacir de Oliviera Louis Stiens

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Fabio Adorisio Timoor Afshar Noan Alves Riccardo Boero Kieran Brooks Clemens Fröhlich Alessandro Giaquinto Shaked Heller Christopher Kunzelmann Matteo Miccini Adrian Oldenburger Christian Pforr Flemming Puthenpurayil Fraser Roach (a.G.) Cédric Rupp Daniele Silingardi Satchel Tanner

ELEVINNEN / ELEVEN Wiktoria Byczkowska Martina Marin Henrik Erikson Martino Semenzato Vincent Travnicek

ERSTE BALLET TMEISTERIN UND KÜNSTLERISCHE BERATERIN Andria Hall (ständiger Gast)

ERSTER BALLET TMEISTER Rolando D’Alesio

BALLET TMEISTERIN / BALLET TMEISTER Yseult Lendvai Marc Ribaud

PRODUKTIONSLEITER UND BALLET TMEISTER Krzysztof Nowogrodzki

PROBENDISPONENT UND ASSISTENT DES PRODUKTIONSLEITERS Peter Piterka

CHOREOLOGIN Birgit Deharde (a.G.)

DIREKTORIN KOMMUNIKATION UND DRAMATURGIE Vivien Arnold

ASSISTENTIN PRESSEARBEIT, WEBSITE, SOCIAL MEDIA Julia Weiland

ASSISTENTIN PUBLIKATIONEN Pia Christine Boekhorst

ABENDDIENST, SONDERVERANSTALTUNGEN, MERCHANDISING Christian Bloßfeld

ASSISTENZ KOMMUNIKATION UND DRAMATURGIE N.N. Sina Eger (in Elternzeit)


STELLVERTRETENDER MUSIKDIREKTOR , DIRIGENT Wolfgang Heinz

STUDIENLEITER , KORREPETITOR Paul Lewis

KORREPETITORINNEN / KORREPETITOREN Catelijne Smit Alastair Bannerman Valery Laenko

BALLET TMEISTERIN FÜR STATISTERIE UND KINDER

CHARAKTERDARSTELLERINNEN / CHARAKTERDARSTELLER

EHRENMITGLIEDER Marcia Haydée Georgette Tsinguirides Richard Cragun †

Angelika Bulfinsky Magdalena Dziegielewska Sonia Santiago (a.G.) Melinda Witham Rolando D’Alesio

SIGNIERSTAND Gesa Hauer Beatrice Köhnlein Eva Plate Doris Repold Irmgard Stelkens

INSPIZIENTEN Ekkehard Kleine Janis Vollert

PHYSIOTHERAPIE Matthias Knop (Leitung) Oliver Berroth

Nicole Loesaus

TANZVERMIT TLUNG STUT TGARTER BALLET T JUNG

BALLET TSCHUHVERWALTUNG, KOSTÜMVERWALTUNG JOHN CRANKO SCHULE Magdalena Dziegielewska

BALLET TVIDEOABTEILUNG Dora Detrich

Die

LEITUNG STUT TGARTER BALLET T JUNG

Compagnie

Angelika Bulfinsky

Katharina Helene Kluge

Fotos: Monica Menez @ Das Stuttgarter Ballett Konzeption Monica Menez, Vivien Arnold Foto-Assistent Gordian Knoblauch Styling Lorand Lajos Make-up Sabine Nania Postproduktion The Visual Craft Room Ein großes Dankeschön an die Kostümabteilung, die Dekorationswerkstätten sowie Diana Eckmann, Nicole Krahl, Michael Zimmermann, Ralf Schaller, Axel Schob, Udo Spiller, Georg Michelbach und Plakat Total.

Hauptsponsor des Stuttgarter Balletts:

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Das Stuttgarter Ballett 2018/19

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80 Alicia Amatriain

Elisa Badenes

Miriam Kacerova

Huy-Jung Kang

Ami Morita

Anna Osadcenko

David Moore

Roman Novitzky

Adhonay Soares da Silva

Friedemann Vogel

Compagnie

Jason Reilly

Die

Tamas Detrich

INTENDANT

ERSTE SOLISTINNEN / ERSTE SOLISTEN


Das Stuttgarter Ballett 2018/19 Agnes Su

Louis Stiens

Die

Jessica Fyfe

Moacir de Oliveira

Compagnie

Veronika Verterich

Fernanda De Souza Lopes

Matteo Crockard-Villa

Alexander Mc Gowan

Martí Fernández Paixà

Angelina Zuccarini

Rocio Aleman

SOLISTINNEN / SOLISTEN

HALBSOLISTINNEN / HALBSOLISTEN

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82 Aiara Iturrioz Rico

Natalija Miljevic

Minji Nam

Jisoo Park

Paula Rezende

Joana Romaneiro

Daiana Ruiz

Anouk van der Weijde

Die

María Andrés Betoret

Alicia Garcia Torronteras

Elisa Ghisalberti

Vittoria Girelli

Mona-Patricia Hartmann

Eva Holland-Nell (a.G.)

Diana Ionescu

Aurora De Mori

Sinéad Brodd

Mizuki Amemiya

Julliane Franzoi

Coralie Grand

Compagnie

CORPS DE BALLET

Nicht abgebildet: Noémi Verbőczi, Christian Pforr

Porträts: Carlos Quezada Außer Tamas Detrich: Roman Novitzky; Coralie Grand: Mirka Kleemola; Minja Nam: privat; Clemens Fröhlich: Sébastien Galtier; Satchel Tanner: Altin Kaftira; Martina Marin: Paolo Laudicina; Martino Semenzato: privat


Das Stuttgarter Ballett 2018/19

Vincent Travnicek

Martino Semenzato

Henrik Erikson

Martina Marin

Wiktoria Byczkowska

ELEVINNEN/ELEVEN

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Satchel Tanner

Die

Daniele Silingardi

CĂŠdric Rupp

Fraser Roach (a.G.)

Compagnie

Flemming Puthenpurayil

Adrian Oldenburger

Matteo Miccini

Christopher Kunzelmann

Shaked Heller

Alessandro Giaquinto

Clemens FrĂśhlich

Kieran Brooks

Riccardo Boero

Noan Alves

Timoor Afshar

Fabio Adorisio


Schule

Vorstellungen

Cranko

Die John Cranko Schule gibt Einblicke in Unterricht und Proben

John

SchülerInnen der John Cranko Schule in Tadeusz Matacz‘ Etüden. Foto: Das Stuttgarter Ballett

AKTION WEIHNACHTEN

BLICK HINTER DIE KULISSEN Samstag, 22. September 2018 (vm), im Kammertheater Sonntag, 23. September 2018 (vm/abd), im Kammertheater

John Cranko Schule und das Stuttgarter Ballett Sonntag, 9. Dezember 2018 (vm), im Opernhaus

BALLET T-MATINÉEN Die John Cranko Schule im Opernhaus Sonntag, 14. Juli 2019 (vm), im Opernhaus Sonntag, 21. Juli 2019 (vm), im Opernhaus (Ballett im Park)

Aufnahmeprüfung für das Schuljahr 2019/2020 Informationen unter www.john-cranko-schule.de

Kontakt: John Cranko Schule Urbanstraße 94 / 70190 Stuttgart / Tel: 0711.2 85 39-0 / Fax 0711.2 85 39-34 www.john-cranko-schule.de / info@john-cranko-schule.de

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JOHN CRANKO SCHULE Ballettschule des Stuttgarter Balletts / Staatstheater Stuttgart und Staatliche Ballettakademie / Berufsfachschule

Gründer John Cranko (* 15.08.1927, † 26.06.1973) Offizielle Einweihung 1. Dezember 1971

BALLET TINTENDANT

MUSIKGESCHICHTE, MUSIKTHEORIE, TANZGESCHICHTE

Tamas Detrich

Ioana Cumpata-Petcu

Randa Azzam Marzena Myszkowiak Sven Waibel

DIREKTOR

SCHMINKEN

Hauswirtschaft

Tadeusz Matacz

Melanie Jatzkowski

STELLVERTRETENDE LEITUNG

GASTPÄDAGOGINNEN / GASTPÄDAGOGEN

Sarah Abendroth

Katarzyna Aleksander-Kmiec Wieslaw Dudek Stéphane Fléchet Marco Laudani

Ralf Grolms

Ioana Cumpata-Petcu

Unterricht

KORREPETITORINNEN / KORREPETITOREN

BALLET TPÄDAGOGINNEN / BALLET TPÄDAGOGEN

Liudmyla Fain Hyangyoon Lee Vassily Lifanov Oksana Petrovska Jairo Quintana Jiménez Jana Strotbek Emilia Tairova Svetlana Tumilovych

Kai Schabel

BALLET TKUNDE: TANZTHEORIE

KÜCHE, WÄSCHE, HAUSREINIGUNG Anita Alzenberger Ibthehal Amin Aysel Basbug Sevim Bayram Eleni Iliadou Violetta Latinkowić Ivana Marjancic Özlem Soruklu Altuntas Eva Vieweger

Schülerwohnheim LEITUNG Klaus Wilmers

STUNDEN- UND PROBENPLANUNG

ERZIEHERINNEN / ERZIEHER

Sarah Abendroth Ioana Cumpata-Petcu

BALLET TSCHUHE UND KOSTÜMAUFSICHT Magdalena Dziegielewska

Hausverwaltung

DEUTSCH, ENGLISCH, SOZIALKUNDE

HAUSMEISTER

Das Stuttgarter Ballett 2018/19

BEIKÖCHIN

Allgemein

Tadeusz Matacz

Birgit Müller

Alexander Blaich

Emel Karadag

LEITUNG

BALLET TKUNDE: ANATOMIE

KÜCHENCHEF

Korrepetition

ASSISTENZ DER SCHULLEITUNG

Sarah Abendroth Nicola Biasutti Odette Borchert Natalia Gasmaeva Anna Jojic Selatin Kara Dimitri Magitov Barbara Matacz Tadeusz Matacz Catarina Mora Galina Solovieva Elena Tentschikova

Irena Adamek

Schule

Stefanie Wimpff

LEITUNG

Cranko

ADMINISTRATIVE LEITUNG

PFORTE / EMPFANG

John

Leitung

Susanne Heimerdinger Patrick Hill Mikyeong Kim-Seyffer Simone Letzgus Bianka Oehrlich Susanne Pfletschinger Christine Roosen Simone Ruoff Carmen Weinmann Sibille Willeke Maik Zachwieja

Ibrahim Karadag

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Das Stuttgarter Ballett – Spielzeit 2018/19  
Das Stuttgarter Ballett – Spielzeit 2018/19  
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