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Dez´16/Jan´17

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(5,00 CHF)

>> Dez´16/Jan´17

ZKZ 69723 ISSN 1862-2305

FA C H Z E I T S C H R I F T F Ü R B A U M A S C H I N E N | K O M M U N A LT E C H N I K | N U T Z FA H R Z E U G E

KTEG überzeugt mit Kiesel Multi Carrier im Abbruch

12

JAHRESABSCHLUSS AUSGABE 2016

4 196972 303907

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PROGRAMM, SUPPORT UND RENDITE STIMMEN: HYUNDAI-HÄNDLER HABEN ERFOLG Immer mehr europäische Baumaschinenhändler entscheiden sich für eine Hyundai-Vertretung. Aus gutem Grund: Das Angebot an Radladern, Ketten-, Mobil- und Minibaggern von 1,5 bis 120 t deckt ein weites Einsatzspektrum ab. Qualität, Zuverlässigkeit, Ausstattung überzeugen. Verbinden Sie Ihre ehrgeizigen Ziele mit gesunder Rendite, perfekter Unterstützung durch Hyundai und eine Ersatzteilversorgung auf Top-Niveau. Nehmen Sie noch heute mit Hyundai Kontakt auf und lassen Sie sich die Details unseres Geschäftsmodelles erläutern. Ihre Informationswünsche beantwortet der Vertriebsleiter Frank Frickenstein (frank.frickenstein@hyundai.eu)

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4 Titelstory

Stark im Abbruch: Der KMC520-5BTV bewährt sich beim Abbruch auf einer Baustelle in der Tübinger Straße in München.

E T T E N G R U B E R G M B H T Ä T I G T M I T K I E S E L M U LT I C A R R I E R U N D M E H R E R E N A N B A U G E R ÄT E N W E G W E I S E N D E I N V E S T I T I O N >> Anfang 2016 wurde in München ein KMC520-5BTV mit einer 26m-High-ReachDemolition- und Erdbau-Ausrüstung auf einer Baustelle der Firma Ettengruber aus Dachau angeliefert. Mit einer vereinbarten Testmiete über einen Zeitraum von 24 Monaten sollte der KMC520-5BTV seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Doch bereits nach Ablauf von drei Monaten hatte der KMC520-5BTV den Unternehmer Johann Ettengruber, den Juniorchef sowie die Maschinenführer voll überzeugt, sodass bereits auf der bauma 2016 die sofortige Übernahme von Kiesel durch Kauf des KMC520 getätigt wurde. Wenn man Herrn Ettengruber heute nach den Gründen seiner Entscheidung fragt, muss er nicht lange überlegen: „Dieses Trägergerät ist zwar 61 Tonnen schwer, aber dennoch sehr flexibel“, so der Unternehmer.

rüstung gegen den kurzen Mono-Ausleger zu tauschen und sofort mit dem Hydraulikhammer weiter zu arbeiten. Gerade auf den innerstädtischen Baustellen mit beengten Platzverhältnissen bringt diese Eigenschaft dem Abbruchspezialisten aus Bayern heute große Vorteile. Zudem kann der Unternehmer im Bedarfsfall auch eine 34-Meter- Tele-HRD, einen Kranausleger oder eine 25m-Deep-Reach-Ausrüstung bei Kiesel anmieten. Für Ettengruber war das vollhydraulische Auslegerwechselsystem BQC (Boom Quick Connect) zunächst nicht im Fokus. Da jedoch die am Markt verfügbaren mechanischen „Schnellkupplungen“ für die Hydraulikleitungen sehr kostenintensiv waren und zusätzliches Personal beim Auslegerwechsel erfor-

Der KMC bietet die Möglichkeit, innerhalb weniger Minuten aus einem Erdbaugerät einen Abbruchbagger mit einer High-Reach-Ausrüstung zu machen, bei Bedarf die AbbruchausMaschinen&Technik Dezember 2016 / Januar 2017

derlich machen, ist schnell die Entscheidung zugunsten des BQC gefallen. Dieser Mehrwert spart heute auf der Baustelle kostbare Zeit und vor allem ohnehin knappes Personal. Zusätzlich wird eine hohe Arbeitssicherheit beim Auslegerwechsel gewährleistet, da der Wechsel vom Maschinenführer durchgeführt wird, ohne dass er seine Kabine dabei verlassen muss. Eine der Hauptanforderungen an das Gerät war ein sicherer Stand über 360 Grad bei der Verwendung eines leistungsfähigen Werkzeuges. Hier war es für Johann Ettengruber wichtiger, eine schwere Betonschere an der 26m-HRD verwenden zu können, als den „letzten“ Meter Reichweite auszureizen. Diese Anforderung erfüllt der KMC520-5BTV mit

Technische Daten KMC520-5BTV Transportgewicht Grundmaschine ohne Ausleger

circa 61,0 Tonnen

Einsatzgewicht mit 26m High-Reach-Ausrüstung und Werkzeug

circa 78,5 Tonnen

Einsatzgewicht mit Erdbau-Ausrüstung und Löffel

circa 71,5 Tonnen

Motorisierung

367 PS (6-Zylinder)


5 Fa. Ettengruber konnte sich per Testmiete von den Vorzügen des KMC überzeugen und hat ihn lange vor Ablauf des Tests übernommen.

Bravour. Durch den massiven Unterwagen, eine Eigenkonstruktion von Kiesel, werden die zulässigen vier Tonnen Anbaugewicht in allen Lagen des 26m-Auslegers voll ausgenutzt: Der Unterwagen kann von 3,5 Metern Transportbreite auf 4,5 Meter Arbeitsbreite hydraulisch verstellt werden. Dank der inzwischen über 20-jährigen Erfahrung mit Abbruch-Longfront-Baggern im Unternehmen Ettengruber weiß der Chef genau, dass es auf das Dreiecksverhältnis zwischen der Standfläche des Unterwagens, der Auslegerlänge und dem Gesamtgewicht der Grundmaschine ankommt. Hier wurde nun ein Kompromiss zwischen Transportbreite und Standsicherheit über 360 Grad nötig. Schlussendlich war das bessere Standmoment in Verbindung mit dem breiteren und schwereren Unterwagen für die Abbruchleistung wesentlich wertvoller als die Möglichkeit, eine Transportbreite von nur drei Metern zu haben. Diese wären laut Johann Ettengruber zwar komfortabel, aber die Einbußen bei der dann

möglichen Ausladung des Abbruch-Auslegers über die Seite waren deutlich erkennbar: Bei Abbrucharbeiten im innerstädtischen Bereich muss man in der Lage sein, mit dem Sortiergreifer auch mal einen schwereren Träger aus einem Gebäude zu heben. Dies bestä-

Als ein weiter Garant für diese Eigenschaft wurde im Unternehmen Ettengruber das patentierte TRITEC-System erkannt. Dieses wird je nach Bedarf entweder automatisch oder auch manuell gesteuert, erhöht die Hubkraft des Baggers um bis zu 50% und hat mit den vier Tonnen Anbaugewicht auch bei großer Ausladung keinerlei Probleme. Im Unternehmen Ettengruber ist man sich sicher, dass auch die erste Baustelle, auf der die 34m TeleHRD zum Einsatz kommen wird, nicht mehr lange auf sich warten lässt und so wieder ein Stück Mehrwert aus der getätigten „Investition in die Zukunft“ gewonnen werden kann.

Die Kiesel Technologie- und Entwicklungsgesellschaft (KTEG) „Alles andere als Standard“ Als Spezialist für Systemlösungen bietet die Kiesel Gruppe weit mehr als nur Standardlösungen, sondern hat sich mit der Schwestergesellschaft KTEG als Hersteller von Speziallösungen für den Tiefbau und Abbruch etabliert, die über das Netzwerk der Kiesel Gruppe vertrieben werden. Dabei geht es um den folgenden Grundgedanken: Obwohl zahleiche Produkte am Markt existieren, die für die breite Masse der Anwender bestens geeignet sind, gibt es viele weitere Anforderungen, die ganz spezielle und individuelle Lösungen erfordern. Hier setzt die Arbeit der KTEG an, die mit einem Team aus Branchenund Technologiespezialisten Sondermaschinen entwickelt.

Alles andere als Standard – Die Schwestergesellschaft der Kiesel GmbH KTEG bietet Sonderlösungen für individuelle Anforderungen an.

www.maschinen-technik.net

Titelstory

tigt auch der Maschinenführer, der froh ist, mit dem KMC520-5BTV ein Gerät zu fahren, welches einen sehr guten Stand in Verbindung mit einer großen Reichweite auch unter schwierigen Bedingungen hat. Dies gibt ihm in jeder Situation ein absolut gutes und sicheres Gefühl.


Mitglied der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.

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INHALTE [Dez 16 / Jan 17]

Impressum

T I T E L STO RY 4

TB Verlag Bahnhofstraße 6-8 D-87435 Kempten

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kiesel

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wandlungsfähiges

Tel.: 0831 / 540219-0 Fax: 0831 / 540219-99

Multi Carrier –

Schwergewicht

info@maschinen-technik.net www.maschinen-technik.net Geschäfts- und Verlagsleitung: Bernhard Thannheimer Tel.: -11 b.thannheimer@tbverlag.de Geschäftsbereichsleitung/Division Manager: Thomas Sonnenmoser Tel.: -15 t.sonnenmoser@tbverlag.de Vertrieb / Bereichsredaktion: Gernot Prange Tel.: -13 g.prange@tbverlag.de Marcel Reiser m.reiser@tbverlag.de

Tel.: -12

EDITORIAL 8

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Mark

. . . . . . . . . . . . . . . . . . „Revue

10

. . . . . . . . . . . . . Vierzig

Millionen Tonnen Braunkohle

..................................

Tel.: -17

Florian Hügel f.huegel@tbverlag.de

Tel.: -21

Redaktion Stellenmarkt: Tel.: -16 stellenmarkt@maschinen-technik.net Layout: Bettina Thannheimer Sabrina Busse

passieren lassen ist passé“

M A S C H I N E N &T E C H N I K V O R O RT

Michael Honisch Tel.: -14 m.honisch@tbverlag.de Gabriele Unglert g.unglert@tbverlag.de

bt@escapedesign.de sb@escapedesign.de

Redaktion: Uschi Thannheimer Tel.:-16 info@maschinen-technik.net Abo-Servicebüro: Jürgen Kosta info@maschinen-technik.net Bankverbindung: IBAN: DE58 7335 0000 0610 5336 30 Swift: BYLADEM1ALG Jahresabo: 42,90 € (11 Ausgaben) Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung. Der Verlag übernimmt keine Haftung für unaufgefordert eingesandte Manuskripte, daher besteht auch kein Anspruch auf Ausfallhonorar. Mit den Autorenhornoraren gehen die Verwertungs-, Nutzungs- und Vervielfältigungsrechte an den Verlag über, insbesondere auch für elektronische Medien (Internet, Datenbanken, CD-ROM) Die Mitglieder des Verbandes Deutscher Abbruchverband e.V. und Baustoff Recycling Bayern e.V. erhalten die Fachzeitschrift „Maschinen&Technik“ im Rahmen ihrer Verbandszugehörigkeit.

Schmiechen –

und eine Dose Fett?

AKTUELLES / NEWS / V E R A N S T A LT U N G E N 14 - 17. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

ERDBEWEGUNG 18

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Der Große unter den Kleinen

20

. . . . . . . . . . Ideales

25

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Drehsitz

Gespann für GaLa- und Erdbau

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sicherheit

28

. . . . . . . . . . .

sorgt für hohe

im Brückenbau

Aktuelle Bautechnologie zum Anfassen


AUFBEREITUNGSMASCHINEN & -T E C H N I K 29

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ALLU

stellt „The Monster“ vor

F O R S T M A S C H I N E N & - G E R ÄT E 54

. . . . . . . . . . . . . . . . . . .

56

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Einsatz

ABBRUCH / RÜCKBAU 32

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250.000

..................

Multifunktionale Schwerarbeiter

B AU - U N D N U T Z FA H R Z E U G E

Tonnen Beton

58

. . . . . . . . . . . .

und 400.000 Tonnen Erdbewegung

64

. . . . . . . . . . Kräftemessen

STRASSENBAU 34

. . . . . . . . . . . . . . .

37

. . . . . .

38

. . . . . . .

40

. . . . . . . . . Fahrerlose

im Steilhang

Off- und On-Road mit Mercedes-Benz in der Ladungssicherung

GERÜSTE / SCHALUNG / BETONBAU

Bomag und der Traum vom Fliegen

66

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Stützen am laufenden Band

Berlin fordert Isolierung + Abschiebetechnik

68

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Da

freut sich der Polier

Gesteigerte Effizienz im Asphalt-Recycling Absicherung auf Autobahnen

M / K / S – M I E T E N / K AU F E N / S E RV I C E 76 - 81

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

KANALBAU / VERDICHTUNG 42

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

44

. . . . . . . . . . . . . . . . Sicheres

Meister der Schräglage

Arbeiten in 6 Meter Tiefe

GA RT E N - , L A N D S C H A F TS - & W EG E B AU 46

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . Probst:

Immer schnell zur Stelle

49

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Fahren

oder fahren lassen

K O M M U N A LT E C H N I K 51

. . . . . . Lader

als Vielseitige Helfer im Winterdienst

52

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Sprühen statt streuen

H Ä N D L E RV E R Z E I C H N I S S E 22

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dieci

24

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

26

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Manitou

30

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . NordicLights

Gehl


8 Editorial

Revue passieren lassen ist passé... wäre gern Zar Alexander, der Große“ Putin. Folgendes Gespräch soll dabei aufgezeichnet worden sein... Trump: „Fuck! Du Wladimir, wir sollten mal eine Frau in unsere Runde einladen, damit wir unser Image vom fiesen Macho loswerden.“ Erdogan (plappert dazwischen): „Inschallah, Frauen, pah…!“ Putin (kess): „Marie le Pen oder Frauke Petry, Brüderchen Donald?“* Um beide gerade genannten Damen ist es übrigens erstaunlich ruhig im Moment. Na ja, ich sage nur Intellekt…

Politische Possen Teil 1

Mark Schmiechen redaktion@maschinen-technik.net

Ich wollte mal das Jahr und vor allen Dingen mein Edit in Ruhe ausklingen lassen, da machen mir doch glatt so ein paar scheinbar hirnamputierte Politiker einen dicken Strich durch die Rechnung. Allen voran das durchgeknallte Bleichgesicht aus Amerika. Warum frönt der eigentlich nicht lieber seinem Hobby „Modellfrauen“ zu sammeln und Immobilienprojekte vor die Wand zu fahren oder einfach in seinem goldenen Turm zu bleiben. Nee, erst wird er auf unerklärliche Weise voraussichtlich der 45. Präsident der USA und dann hat er nicht mal den Anstand einfach den Mund zuhalten und nicht zu allem seinen Senf abzugeben. Aber er ist im Moment noch nicht mal unser einziges Problem. Der türkische Staatschef und fast schon selbst ernannte Sultan Recep Tayyip der Erste hat scheinbar ‘ne Internetschulung (ja, seines funktioniert ja noch...) bei Trump gemacht. Thema war: „Großmachtphantasien für Anfänger, Teil 1“ mit dem Untertitel: „Wie mache auch ich mein Land größer“. Revanchiert hat er sich übrigens mit einer Einladung zum Tee in Anwesenheit eines dritten Hohlgeschosses dieser Welt – Wladimir „ich

Aber unsere landeseigene restliche, politische „Elite“ hat ja auch immer wieder eine Posse parat, die uns nur wundern lässt. Fangen wir mit Siggi „the Beast“ Gabriel an. Nachdem er die Bundespräsidentenfrage seiner Ansicht nach im Alleingang gelöst hat, nimmt er sich die nächste große Hürde vor: Wer wird SPD – Kanzlerkandidat? Auch hier scheint Siggi im Vollgasmodus zu sein. Und so wie der schlechteste Zauberer beherrscht auch er den Trick mit dem Hasen aus dem Hut. Schwupps holt er den Martin Schulz heraus und schiebt ihn auf die bundespolitische Bühne. Vielleicht lag ich ja in puncto BuPrä-Wahl falsch, aber ob er wirklich Kanzlerkandidat kann und will, halte ich für fragwürdig. Dabei könnte er nämlich nur verlieren. Macht er es und fällt auf die Klappe, ist er politisch tot und kann auch kein Parteivorsitzender oder sonst was sein. Macht er es nicht und die Partei fällt hin, war‘s das genauso für ihn. Positioniert er jetzt hingegen Martin Schulz als Kandidat und geht das in die Hose, dann gibt es einen profilierten Deppen auf den die Partei einprügeln kann und Siggi ist fein raus.

im Bundestag an anderer Stelle zitierten Textzeile aus dem Titellied von Pippi Langstrumpf macht Sie sich die Welt, wie sie ihr gefällt und auch mit dem Rechnen ist es bei ihr nicht so weit her. Das im Text vorkommende „zwei mal Drei macht Vier“ und „Drei mal Drei macht Sechs“ braucht man ihr nicht in den Mund legen, das macht Sie schon ganz von alleine. Anders lässt sich nicht erklären, warum bei der Rente ihrer Meinung nach bis 2030 alles supi ist und bis 2045 nicht mehr. Genauso wenig scheint sie verstanden zu haben, dass Steuererhöhungen per se nicht vorteilhaft sind (schon gar nicht im Wahlkampf) und es meistens die trifft, die anders als sie, hart für ihr Geld arbeiten müssen. Na ja, sie ist halt im Herzen ein Kind geblieben...

Aus die Maus So, soll ich jetzt noch einen Bezug zur Branche herstellen? Nö, ich werfe Ihnen, werter Leser, einfach ein paar Stichworte zu, an Hand derer Sie sich – ganz wie es beliebt – weiter ärgern oder freuen können: • Einstufung von Styropor als gefährlicher Abfall legt Dachbaustelllen lahm • Langlaster sollen wirklich im Regelbetrieb unterwegs sein dürfen • Mittelständische Bauunternehmen lehnen Teilprivatisierung der Autobahnen ab • Hochtief und Handwerker streiten bei der Elbphilharmonie um ausstehende Kosten • Uli Hoeneß ist neuer alter Präsident vom FCB • Frau mit Silikonbrüsten darf doch Polizistin werden • äh usw. Was Ihnen nicht gefällt, streichen Sie einfach.:-) Mir bleibt nun nur noch die ehrenvolle Aufgabe, Ihnen einen angenehmen Lesegenuss zu wünschen. Wir pausieren mit dieser Doppelausgabe bis zum Februar, schöpfen in der Zwischenzeit Kraft und neuen Mut, feiern ordentlich die Feste wie sie fallen und sehen uns mit gestärktem Blick im nächsten Jahr wieder. Tun Sie es uns einfach gleich. Fröhliche Weihnacht und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Politische Possen Teil 2 Einer meiner zweitliebsten Freundinnen, Andrea „Pippi“ Nahles wollte auch wieder einen echten Klopfer loswerden. Sie, die unbestrittene Sangesvirtuosin der Bundesregierung – nein falsch, der gesamten aktuellen, politischen Kaste – nutzte die Gunst der Stunde, um ein mögliches Wahlkampfthema zu entschärfen oder vielleicht auch zu schärfen? Das Rentengespenst!! Frei nach einer, von ihr

Maschinen&Technik Dezember 2016 / Januar 2017

Ihr Mark Schmiechen (Vermutlich tue ich das auch im Namen der gesamten Mannschaft von M&T) * in Anlehnung an die Karikatur „Herrenrunde“ von Kostas Koufogiorgos


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10 Maschinen&Technik vor Ort

31 km², 40 Millionen Tonnen Braunkohle und eine Dose Fett? >> Es ist einer der beeindruckendsten Anblicke – der Schaufelradbagger 288 im Tagebau Garzweiler, eine der größten, selbstfahrenden Arbeitsmaschinen der Welt, die nicht nur mit ihren Maßen von 220 m Länge, 96 m Höhe, 12840 t Betriebsgewicht und einer Nennförderleistung von 240.000 m³ Material pro Tag unweigerlich für Staunen sorgt. Auch der Tagebau der RWE Power AG an sich wartet mit einem überwältigenden Zahlenspiegel auf. Allein Garzweiler erstreckt sich derzeit auf 31 km² Abbaufläche mit einer Jahresabbauleistung von 30 – 40 Millionen Tonnen Braunkohle und darüber hinaus noch 130 – 150 Millionen Tonnen Abraum pro Jahr. Fasst man den gesamten Braunkohletagebau in den Gebieten Garzweiler, Inden und Hambach im Kölner Raum zusammen, so summiert sich die Abbaufläche (Stand 2016) auf gut 90 km² und eine Abbaumenge von 90 – 100 Millionen Tonnen Braunkohle pro Jahr. Damit stellt RWE, und das ist letztendlich auch entscheidend, zur Zeit 13 % des gesamten Energiebedarfes der Bundesrepublik Deutschland sicher. Was hat denn nun die Dose Fett damit zu tun? Damit diese Mengen bewegt und verteilt werden können, bedarf es neben den „Großen“ im Revier fast einer ebensolchen Menge an kleineren Geräte. So betreut die Hilfsgerätewerkstatt der Sparte Tagebaue bei der RWE Generation SE derzeit über 1400 Fahrzeuge, Maschinen und Geräte, die den täglichen Betrieb mit am Laufen halten. Und hier kommt die Dose Fett ins Spiel. Damit alles gut läuft

und es zu keinen langen Ausfall- oder Standzeiten kommt, muss an vielen Geräten kräftig abgeschmiert werden. Gerade in Arbeitsverhältnissen wie dem Tagebau, wo teilweise stark abrasive Stoffe auf die Maschinenteile wirken ist eine gute Schmierung das A und O. In Garzweiler wird zu diesem Zweck extra ein Unimog mit einem Mitarbeiter als Schmierfahrzeug eingesetzt, denn durch die hohe Einsatzbelastung sind teilweise zwei Schmierungen pro Woche und Maschine notwendig, die wiederum je nach Maschinentyp bis zu einer Stunde in Anspruch nehmen können. Um hier einen höheren Grad an „Automatisierung“ zu erreichen sowie Zeit einzusparen, setzt man seit Anfang der 1990er Jahre auf den Einsatz von Zentralschmieranlagen, insbesondere die Zweikreisanlagen TWIN aus dem Hause Groeneveld. Aktuell sind 26 Maschinen vom Rohrleger bis zum Gelände - Tieflader aus dem Fuhrpark mit einer TWIN 2 oder 3 Anlage ausgerüstet und bewähren sich nach Aussagen von Volker Winkels (Arbeitsgruppenleiter, RWE Generations SE) und Karl Heinz Bielert (Technische Unterstützung) Tag für Tag im Vollzeitbetrieb.

„Fett ist unser Ding“ Das können die Mitarbeiter von Groeneveld Lubrication Solutions mit Fug und Recht von sich behaupten, denn mit richtiger Schmierung kennt man sich im holländischen Gorinchem, dem Hauptsitz der Groeneveld Group, aus. In diesem Geschäftsfeld bewegt sich das

Maschinen&Technik Dezember 2016 / Januar 2017

familiengeführte Unternehmen mittlerweile erfolgreich seit gut 45 Jahren und hat sich von einem Importeur zu einer festen Größe als Hersteller effizienter Schmieranlagen entwickelt. 1980 kam die erste automatische Schmieranlage aus eigener Produktion auf den Markt und seit 1984 wird in Teilen in Italien produziert sowie geforscht und entwickelt. Mit den zentralen Fettschmieranlagen ist man in den Marktsegmenten Offroad, Züge, Transport, Busse und Hafen- bzw. Industrieanwendungen unterwegs, wobei speziell der Offroadbereich mehr in den Fokus gerückt werden soll. Mittlerweile ist die Groeneveld

Group 600 Mitarbeiter stark und hat neben der Lubrications Solutions, in der auch die Produktgruppen automatisches Ölmanagement und vor allen Dingen aktive Fahsicherheitssysteme zusammengefasst sind, mit der ICT Solutions Division ein zweites, positiv wachsendes Standbein geschaffen.

Gute Schmierung spart Geld und Zeit Alle Abschmierstellen und Schmiernippel an einer Maschine regelmäßig zu versorgen und somit einen im wahrsten Sinne des Wortes rei-


11 Parallel schmieren tut Gutes Groeneveld baut natürlich klassisch progressive Schmiersysteme, hat aber mit der zentralen Schmieranlage Twin ein hoch wirksames Schmiersystem mit zwei Leitungen, dass einige Vorteile in sich vereint, denn die Parallelschmierung ist aus Sicht der Fachleute die beste Schmierung. Im Gegensatz zu einem progressiven Schmieranlage besteht das Twin-System aus einer Tauchkolbenpumpe, einem zu den Verteilerblöcken laufenden Hauptleitungssystem mit Dosier- und Messvorrichtungen sowie einem sekundären Leitungssystem zu den Schmierstellen. Das Schmiermittel wird durch ein doppeltes Hauptleitungssystem zu den Verteilerblöcken gepumpt, wobei die Dosier- und Messvorrichtungen exakt die richtige Schmiermittelmenge an jeden Schmierpunkt liefern. Die Pumpe schaltet nur automatisch aus, wenn der richtige Druck in allen Dosier- und Messvorrichtungen erreicht ist. Dadurch wird sichergestellt, dass unabhängig vom Gegendruck, der

Temperatur oder der Schmiermittelviskosität sowie bei einer Umgebungstemperatur bis minus 25 °C immer die richtige Schmiermittelmenge an jedem Schmierpunkt geliefert wird. Die Dosier- und Messvorrichtungen liefern somit exakt die richtige Schmiermittelmenge an die Schmierpunkte. Ein elektronischer Zeitschalter legt Startzeitpunkt sowie die Dauer des Schmierzyklus fest, sodass eine kontinuierliche Schmierung stattfindet. Die Überwachung des gesamten Systems ist inklusive der für verschiedene Arbeitsbereiche schon vorab definierten Einstellung der Schmierintervalle über ein Display in der Kabine abrufbar. Die gesamte Anlage ist modular aufgebaut, so dass das System genau nach Kundenwunsch zugeschnitten und installiert werden kann. Somit ist es nicht nur für große Maschinenparks oder Vermietparks geeignet, sondern empfiehlt sich auch für kleinere Fuhrparks als Nachrüstung.

Fahrsicherheit ist groß im Kommen Zwar sind heutzutage die meisten Offroadmaschinen mit einem akustischen Rückfahrwarnsystem ausgestattet, aber diese ist in der Regel nur passiv, als dass es ein Warnsignal für die Personen und Fahrzeuge im Umfeld ertönen lässt. Der Fahrer selber wird hingegen nicht über sein Umfeld aktiv informiert. Hier sieht Groeneveld ein großes Handlungspotenzial und hat daher ein aktives Fahrsicherheitssystem entwickelt, das auf den schönen Namen Greensight hört. Vom Grundsatz her arbeitet das System mit Ultraschallsensoren, die den Bereich bis maximal neun Meter hinter dem Fahrzeug abtasten. Innerhalb dieses Bereichs sind drei scharf abgegrenzte

Maschinen&Technik vor Ort

bungslosen Betrieb zu ermöglichen, bedingt einen nicht zu vernachlässigenden Zeitaufwand und ist bei nicht sachgemäßer Anwendung gleichermaßen ein oft unterschätzter Kostenfaktor. Denn eine gut geschmierte Maschine ist an allen bewegliche Teilen gegen Feuchtigkeit, Schmutz und Korrosion besser geschützt und senkt dadurch den Verschleiß. Daraus ergibt sich eine längere Lebenszeit sowie ein höherer Wiederverkaufswert der Maschine. Das geschlossene System mit der durchgängigen, richtig dosierten Fettmenge Schmierung spart darüber hinaus lästige Standzeiten ein und senkt den Fettverbrauch, was gleichermaßen der Umwelt zu Gute kommt.

Zonen vorprogrammiert, die jeweils durch ein unverwechselbares optisches (Grün, Gelb, Rot) und akustisches Signal (der Piepklassiker) gekennzeichnet sind. Man setzt deshalb auf Ultraschall, weil Objekte im Bruchteil einer Sekunde erkannt werden und keinerlei Ausfallerscheinungen auftreten. Groeneveld empfiehlt die Kombination mit einem Kamerasystem, um eine optimale Überwachung des Rückraumes zu ermöglichen. Das Kameraerfassungssystem komplettiert für den Fahrer den Blick hinter sein Fahrzeug und überträgt das Bild inklusive der Warnhinweise auf den Monitor. Optional ist ebenso die Kombination mit dem sogenannten Smart Alarm möglich, der nur bei der Rückwärtsfahrt aktiviert ist und ein Signal sendet, wenn Personen oder Hindernisse vorhanden sind. Die Lautstärke passt sich der Umgebungslautstärke, so dass eine akustische Reizüberflutung vermindert wird. Das ganze System lässt sich über eine Software per PC oder Laptop einfach konfigurieren. Denkbar sind des Weiteren Kombinationen mit einem Geschwindigkeitsbegrenzer oder auch einer automatischen Stoppfunktion, die jedoch nur in direkter Abstimmung zwischen Hersteller, Händler und Kunde umgesetzt werden können. Das passende System ist im Unternehmen vorhanden und findet gerade im Logistikbereich bei den Gabelstaplern sowie Abfallsammelfahrzeugen einen großen Anklang.

www.maschinen-technik.net


12 Maschinen&Technik vor Ort

3 F R A G E N A N R A I M O N VA N D I J K , V E R K A U F S L E I T E R D E U T S C H L A N D B E I G R O E N E V E L D L U B R I C AT I O N S O L U T I O N S Schmiersysteme Bis zum Ende der 1980er war das Abschmieren stark von reiner Handarbeit geprägt und dementsprechend eine zeit- sowie teilweise kraftaufwendige Angelegenheit, die jedoch absolut erforderlich für den reibungslosen Betrieb ist. Zum Einsatz kamen und kommen noch heute manuelle Schmierpumpen bzw. Handfettpressen mit einer integrierten Fettkartusche oder auch losen Fett. Da die Schmiernippel je nach Bauart der Maschine auch an etwas schwer zugänglichen Stellen lagen, wurden sie im Laufe der Zeit durch Verlängerungen an einen zentralen Ort verortet. Die zusätzliche Kombination mit einem Progressivverteiler, der mehrere Schmierstellen zur gleichen Zeit in Reihe versorgt, brachte eine weitere Erleichterung. Ab Mitte der 1990er setzten sich dann langsam bei den Großmaschinen jenseits der 20 t unter anderem auf Grund der hohen Zahl an Abschmierstellen die Einführung einer Zentralschmieranlage durch. Heutzutage sind alle Maschinen ab 10 t in der Regel mit solch einer Zentralschmieranlage ausgestattet, wobei auch Maschinen im Segment zwischen 5 und 10 Tonnen immer mehr in das Blickfeld geraten. Grundsätzlicher Ansatz für eine Entscheidung pro Zentralschmieranlage ist die Einsatzbelastung des Gerätes. Je höher die Anzahl der Bewegungen, die durchgeführt werden und je höher die Anzahl an Schmierstellen, desto sinnvoller ist der Einsatz einer entsprechenden Anlage.

Wieso sind Zentralschmieranlagen die bessere Alternative in der täglichen Wartung? Da die Schmierung der Maschine im Betrieb stattfindet, muss diese somit nicht während des Abschmierens pausieren. Darüber hinaus wird das Fett besser verteilt, es gibt eine genaue Dosierung und keine Schmierstelle wird vergessen. Die Groeneveld Schmieranlagen arbeiten im Bereich nicht über 250 bar um die Trennung des Fetts in seine Bestandteile Öl und Seife zu vermeiden, was zu Verstopfungen führen könnte, die einen Schaden an der Maschine verursachen würden. Beim Twin – System kann der Kunde über das Display in der Kabine mit einen Timer exakt die Abschmierzeiten sowie die Beanspruchung der Maschine programmieren, so dass die Schmierung unabhängig von der Art des Einsatzes durchgeführt wird. Möglich sind drei Modi von einfacher bis hin zu schwerster Arbeit. Daraus resultieren eine Kostenreduzierung der Arbeit, eine Fettverbrauchsreduzierung und eine längere Lebensdauer der Maschine.

Sind Zentralschmieranlagen in jedem Maschinentyp nachrüstbar? Ja, sie sind auf jedem Maschinentyp nachrüstbar. Für die kleineren Maschinen bis 8 Tonnen hat Groeneveld das Ecoplus System entwickelt. Für die größeren Maschinen ab 8 Tonnen haben wir das TWIN System mit der Parallelschmiertechnik. Diese Technik braucht weniger Widerstand als ein progressives System, wodurch die richtige Menge Fett auf jeder Schmierstelle ankommt. Wie ist Groeneveld Lubrications Solutions in Deutschland aufgestellt? Seit 1999 sind wir auf dem Deutsche Markt als Groeneveld Lubrication Solutions GmbH aktiv. Für die Zukunft erwarten wir eine starke Zunahme in den Segmenten Schmieranlagen, Ölmanagementsysteme und Rückfahrwarnsysteme. Das Thema Sicherheit und natürlich

Maschinen&Technik Dezember 2016 / Januar 2017

die Total Costs of Ownership (TCO) werden in Zukunft bei den Betreibern einen noch größeren Stellenwert einnehmen. Wir suchen schon jetzt extra Monteure und Verkäufer für den Außendienst und neue Vertriebspartner in verschiedensten Regionen, um dieser Nachfrage gerecht zu werden.

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1971 gegründet 100 % Familienbesitz Hauptsitz Gorinchem 30 firmeneigene Niederlassungen in 22 Ländern weltweit Produktionsstandorte Holland und Italien Zwei Divisionen Lubrication und ICT Solutions 600 Mitarbeiter Weitere Informationen finden Sie unter: www.groeneveld-group.com/de


Von Zülpich (NRW) in die ganze Welt:

Große Sammelauktion für Bau- und Landmaschinen erreicht Bieter in über 127 Ländern W I N -W I N - M O D E L L F Ü R V E R K ÄU F E R U N D K AU F I N T E R E S S I E RT E Online-Auktionen für gewerbliche Objekte. Die Palette reicht hier von Büroausstattung über Baumaschinen bis hin zu ganzen Produktionswerken. Selbst Kaufhausketten und ganze Zirkus-Einrichtungen waren bei uns bereits unter dem Hammer.“

Vom 02.12.2016 bis zum 14.12.2016 können Interessierte aus aller Welt über die Auktionsplattform auf Bau- und Landmaschinen bieten, die in Zülpich bei Köln gesammelt und zur Schau gestellt werden. Das Modell der so genannten Online-Sammelauktionen verbindet die Vorteile konventioneller Auktionen mit denen von Online-Auktionen. In den Niederlanden, dem Stammland von Troostwijk, bewährt es sich bereits seit Jahren. Für Unternehmen, die Maschinen verkaufen möchten, erhöht sich dank der hohen Reichweite der Troostwijk-Versteigerungen die Chance auf gute Gebote. Interessenten dagegen profitieren

vor allem von umfassenden Vorabinformationen und der Bereitstellung vieler Maschinen an einem ( gut erreichbaren ) Ort. „Bei allen Online-Sammelauktionen von Troostwijk können Interessenten im Internet vorab umfassende Informationen zu den Auktionsartikeln abrufen“, so Marcus Simon, Sales Manager Industry der Troostwijk Auktionen GmbH & Co. KG. „Potenziellen Käufern erleichtern wir zudem Besichtigung und Abholung, indem wir möglichst viele Objekte an einem verkehrsgünstig gelegenen Ort zusammenbringen. Einigen kommt auch entgegen, dass sie bei der Auktion etwa vom Büro aus bieten können und nicht vor Ort unter Zeitdruck handeln müssen.“ Verkaufende Unternehmen können sich vor allem über die hohe Zahl potenzieller Käufer freuen, die Troostwijk mit seiner mehrsprachigen, multinationalen Online-Präsenz und seiner globalen Vernetzung erreicht. Bei seinen Versteigerungen fand das Auktionshaus bereits in 127 Ländern Käufer. „Wie bei jeder Auktion gilt: Je mehr Bieter es gibt, umso größer ist die Chance auf ein gutes Gebot“, so Simon. „Und hier sind wir seit über 85 Jahren ganz weit vorn: Mehr als 1.500 Auktionen, über 245 Millionen Klicks und insgesamt zwei Millionen Gebote im Jahr machen Troostwijk zu Europas Marktführer auf dem Gebiet der

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14 Aktuelles / News

Neue Spitze bei der Deutschen Doka >> Ralf Bürger ist neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutsche Doka Schalungstechnik GmbH. Der Schalungsspezialist setzt damit auf eine Neubesetzung aus eigenem Hause, um das konstante Wachstum der letzten Jahre weiterzuführen. Anfang September 2016 übernahm Ralf Bürger den Vorsitz bei der Deutschen Doka. Der 55-jährige ist bereits seit vielen Jahren erfolgreich für die Doka Group tätig

und leitete zuletzt die Doka Qatar WLL als Geschäftsführer. In vier Jahren im Mittleren Osten hat der zweifache Familienvater die dortige DokaNiederlassung zum ertragsstarken Marktführer gemacht. Gemeinsam mit seinem Geschäftsführungskollegen Frank Müller, der seit 1. Februar 2012 in der Geschäftsführung der Deutsche Doka Schalungstechnik GmbH

ist, verfolgt er diesen Anspruch nun auch am deutschen Markt. „Die Bauindustrie hat erkannt, dass der Einsatz digitaler Methoden die Produktivität und Effizienz entlang der gesamten Wertschöpfungskette steigert. Das bedeutet für mich, dass wir aktiv an der Weiterentwicklung der Digitalisierung und entsprechender Dienstleistungen arbeiten müssen. Mein Ziel ist es, der attraktivste Partner der Bauwirtschaft für wirtschaftliche Schalungslösungen und Dienstleistungen zu werden“ so Bürger.

Daniel Hecker ist neuer Geschäftsführer der HKS Dreh-Antriebe GmbH >> Zum 1. Oktober 2016 hat Daniel Hecker die Position des kaufmännischen Geschäftsführers der HKS Dreh-Antriebe GmbH in Wächtersbach übernommen und führt damit gemeinsam mit Günter Höhn und dessen Tochter Lena Resch das Unternehmen. Für die technischen Verantwortungsbereiche wird das Unternehmen im Februar nächsten Jahres ebenfalls einen neuen Geschäftsführer berufen. Dieser soll dann zusammen mit Daniel Hecker die unternehmerischen und

organisatorischen Geschäfte bei HKS weiter ausbauen. Die beiden Geschäftsführer Günter Höhn und Lena Resch unterstützen auf Interimsbasis bis Ende 2017 und übergeben dann das Ruder an die neue Geschäftsführung. Somit wechseln Vater und Tochter dann von ihrer Tätigkeit in der Geschäftsführung des Familienunternehmens in die übergeordnete Funktion als Gesellschafter und werden in

enger Zusammenarbeit auch in Zukunft das Unternehmen verantwortlich strategisch begleiten.

Andreas Schnell neuer Vorstandsvorsitzenden bei Rolls-Royce Power Systems >> Rolls-Royce gibt die Ernennung von Andreas Schell zum Vorstandsvorsitzenden von Rolls-Royce Power Systems bekannt. Schell wird noch in diesem Jahr zu RollsRoyce wechseln und an den Rolls-RoyceVorstandsvorsitzenden Warren East berichten. Seine neue Aufgabe übernimmt er am 1. Januar 2017 als Nachfolger von Dr. Ulrich Dohle, der in den Ruhestand tritt. Andreas Schell verfügt über umfangreiche Führungserfahrung im internationalen Umfeld, insbesondere in der Leitung großer und komplexer Spitzentechnologie-Unternehmen

verschiedener Branchen in Deutschland, Großbritannien und den USA. Andreas Schell hat Erfahrung mit Programmen zur betrieblichen Umstrukturierung sowie auf den Gebieten Strategie, Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Produkte und in der Erschließung neuer Märkte. Er wechselt von UTC Aerospace Systems zu Rolls-Royce und wird bis Jahresende mit

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Dr. Dohle zusammenarbeiten, um eine erfolgreiche Übergabe zu ermöglichen. Andreas Schell hat einen MBAAbschluss der Michigan State University und einen Master-Abschluss der Technischen Universität Clausthal mit Schwerpunkt Energiesysteme. Schell ist Mitglied des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) sowie der Society of Automotive Engineers (SAE).


15 >> Im Rahmen der Konsolidierung und Neuausrichtung der Baumaschinenzubehörsparte in der HS-Schoch Gruppe haben die Gesellschafter Hermann und Marcel Schoch zum 1. November 2016 Carsten-Michael Obrecht zum Geschäftsführer bestellt. „Herr Obrecht ist ein ausgewiesener Experte für Baumaschinen und Zubehör. Mit seiner Erfahrung und

seinen Kontakten ist er ein Gewinn für die HSSchoch Gruppe“, freuen sich die beiden Herren Schoch darüber, Carsten-Michael Obrecht für die HS-Schoch Gruppe gewonnen zu haben. Zuletzt war der neue Geschäftsführer als Territory Manager (Gebietsleiter) bei der Ritchie Bros. Auctioneers GmbH, dem weltweit größten Auktionshaus für Investitionsgüter, tätig

Aktuelles / News

Carsten-Michael Obrecht ist neuer Geschäftsführer bei der ZFE GmbH und der HS-Schoch GmbH & Co. KG und zuvor 13 Jahre im Zeppelin Konzern für Komponenten und Mietstationsleitung verantwortlich. Der neue Geschäftsführer ist sichtlich angetan von dem Potenzial und der Philosophie der Unternehmen der HS-Schoch Gruppe. „Mit den zahlreichen Synergien können wir in Sachen Preis und Qualität für unsere Kunden neue Maßstäbe setzen“, freut sich Obrecht auf die vielschichtigen neuen Aufgaben.

Hydraulik-Spezialist geht mit neuer Doppelspitze in die Zukunft >> Christian Rösch und Dr.-Ing. Reinhard Pfendtner haben zum 1. Oktober 2016 gemeinsam die Geschäftsleitung der WeberHydraulik GmbH übernommen. Als ehemaliger Werksleiter und Chief Operating Officer des international führenden Spezialisten für Hydraulikkomponenten und Systemlösungen aus Güglingen übernimmt Dr.-Ing. Reinhard Pfendtner (51) die Funktion des technischen Geschäftsführers bei Weber-Hydraulik.

Zuvor war der promovierte Elektroingenieur bei der Robert Bosch GmbH als Geschäftsführer für die indische und die spanische Tochtergesellschaft des Geschäftsbereichs Chassis Systems sowie als Projektleiter Restrukturierung Geschäftsbereich Chassis Systems tätig. Christian Rösch (46) übernimmt die Funktion des kaufmännischen Geschäftsführers. In seiner Rolle verantwor-

tet der Diplom-Kaufmann die Ressorts Einkauf, IT, Personal sowie Finanzen und Controlling. Rösch bringt langjährige Erfahrung aus seiner Zeit im Management des Maschinenbaukonzerns KSB mit. Zuletzt war er dort als Regional Executive Officer Finance für die Region Europa Zentral zuständig. Davor hatte der studierte Betriebswirt verschiedene Führungspositionen bei den Automobilzulieferern Faurecia und Behr inne.

K.Y. Kong neuer Chief Operating Officer der Hyundai Construction Equipment Division >> Seit 30 Jahren arbeitet K.Y. Kong für den Hyundai-Konzern und hatte in dieser Zeit verschiedene Positionen, darunter Vertriebsleiter Flurförderzeuge weltweit und Leiter der FFZProduktion, inne. Zu seinen primären Aufgaben gehört die weitere Effizienzsteigerung der Flurförderzeugproduktion, um den großen

Anbietern im Weltmarkt auf Augenhöhe zu begegnen. K.Y. Kong übernimmt die COO Position von S.G. Rhee, der in den Ruhestand geht und eine beeindruckende Spur im Konzern hinterlässt. In den vergangenen Jahren hat er in so anspruchsvollen Märkten wie Brasilien, Russland und China für ein nachhaltiges Wachstum und umfangreiche Präsenz des

Konzerns und seiner Produkte gesorgt. Außerdem hat er ein umfangreiches Programm zur Kostenreduktion angestoßen und die Zahl der Schlüssellieferanten reduziert. Mr. S.G. Rhee merkt an: „Mr. K.Y Kong und ich haben in den unterschiedlichsten Projekten sehr erfolgreich zusammengearbeitet und ich bin sicher, dass der Übergang der Verantwortung auf ihn reibungslos verlaufen wird und dass die Kontinuität in der Führung gewahrt bleibt.“ www.maschinen-technik.net


16 Aktuelles / News

Fachverbände unterstützen Doppelmesse recycling aktiv und TiefbauLive

Sonderfläche mobiler Schrottplatz auf der recycling aktiv und TiefbauLive 2015 Foto: Peter Sandbiller

>> Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK), der Veranstalter der Doppelmesse recycling aktiv und TiefbauLive, die vom 27. bis 29. April 2017 zum ersten Mal in der Messe Karlsruhe stattfinden wird, haben einen Partnerschaftsvertrag geschlossen. Damit entschließt sich der VDMA, die Karlsruher Fachmesse fachlich zu begleiten. Naemi Denz, Geschäftsführerin VDMA Abfallund Recyclingtechnik zur Bedeutung der Messe und zum neuen Veranstaltungsstandort: „Die recycling aktiv ist in ihrem Democharakter einzigartig. Die Hersteller von Aufbereitungstechnik haben die Chance, ihren Kunden die Leistungsfähigkeit der Maschinen lebensnah zu zeigen. Maschinenkauf zum Anfassen auf einem perfekt ausgestatteten Messegelände in Karlsruhe.“

Enger Kooperationspartner VDBUM Der Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik (VDBUM) bietet seinen Mitgliedern eine Plattform für einen flächendeckenden Erfahrungsaustausch zwischen Herstellern, Anwendern und Händlern von Maschinen und Fahrzeugen. Er dient als Kon-

taktbörse und Informationsforum, unterstützt seine Mitglieder in Fragen der Arbeitssicherheit sowie des Rechtsschutzes und vertritt ihre Interessen auf nationaler und internationaler Ebene. VDBUM wird in enger Kooperation mit der KMK erneut die fachliche Organisation, Ausgestaltung und Realisierung der Aktionsfläche „Musterbaustelle“ auf der recycling aktiv und TiefbauLive übernehmen, auf der innovative Maschinen aus dem Straßenund Kanalbau vorgeführt werden. „Als Doppelmesse wird die recyling aktiv und TiefbauLive 2017 intensiv vom VDBUM unterstützt, so wie wir es in den vergangenen Jahren auch gemacht haben. Wir haben in der Entstehungsgeschichte der TiefbauLive einen nicht unwesentlichen Anteil daran, dass es diese Demonstrationsmesse gibt. Der Demonstrationscharakter ist etwas, in dem unsere Mitglieder und Partner einen großen Vorteil gesehen haben – Geräte auszuprobieren, zu testen, anzufassen und live zu sehen. Das ist der Sinn dieser Messe und darauf freuen wir uns“, sagt der Geschäftsführer der VDBUM Service GmbH Dieter Schnittjer.

Zusammenarbeit mit bvse Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung, bvse, hat ebenso zugesagt,

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sich für die Fachmesse entsprechend einzubringen. Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse, betont: „Die Lage auf dem Recycling- und Entsorgungsmarkt ist für die Unternehmen der Branche nicht einfach. Um zukunftsfähig zu sein und zu bleiben, müssen gerade die mittelständischen Unternehmen technisch hervorragend aufgestellt sein. Deshalb führt kein Weg an erforderlichen Investitionen in den Anlagen-, Fahrzeug- und Maschinenpark vorbei. Die recycling aktiv als Demonstrationsmesse gibt einen hervorragenden Überblick über den Stand der Technik und liefert live einen praxisnahen Einblick in das Leistungsspektrum der ausgestellten Recyclinganlagen und Arbeitsmaschinen.“ Mit seinen rund 890 mittelständisch geprägten Mitgliedsunternehmen, in denen etwa 50.000 Menschen beschäftigt sind, zählt der bvse zu einem führenden Branchendachverband der mittelständischen Sekundärrohstoff-, Recycling- und Entsorgungswirtschaft. Auch der Deutsche Abbruchverband (DA), die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling und Entsorgungsunternehmen e.V. (BDSV) sowie weitere Verbände sind in die strategische Ausgestaltung der kommenden Messe eingebunden und stehen der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH sowohl in fachlichen als auch in organisatorischen Belangen zur Seite.

Naemi Denz, Geschäftsführerin VDMA Abfall- und Recyclingtechnik: „Die recycling aktiv ist in ihrem Democharakter einzigartig.“ Foto: VDMA

Dieter Schnittjer, Geschäftsführer der VDBUM Service GmbH: „Als Doppelmesse wird die recyling aktiv und TiefbauLive 2017 intensiv vom VDBUM unterstützt.“ Foto: KMK


17 Aktuelles / News

Conrad:

Modell-Imperium seit über 60 Jahren HAUSMESSE LOCKT IM FEBRUAR MIT DEN NEUHEITEN 2017

>> Wenn es um Modelle geht, führt kein Weg an der international hoch angesehenen Conrad GmbH mit Sitz im bayerischen Kalchreuth vorbei. In Verbindung mit nahezu allen namhaften Herstellern von Baumaschinen, Flurförderfahrzeugen und LKWs samt Aufliegern werden schon frühzeitig, noch bevor Originalfahrzeuge die Werkshallen verlassen, neue Modelle in Miniaturformat entwickelt und produziert. Conrad – der Name steht für die Kunst, die Dinge anders zu betrachten. Und darauf kommt es in diesem Gewerbe an. Denn das Geheimnis einer Miniatur liegt nur auf den ersten Blick in ihrer Größe. Viel bedeutender ist die Fähigkeit, das Große im Kleinen zu entdecken. Und das beginnt im Kopf – oder besser gesagt: mit einem geschulten Auge. Aus einer Tradition heraus entstand eine besondere Herangehensweise, Modelle im Kleinformat zu realisieren – spürbar in ihrer Hochwertigkeit, sichtbar in der Feinheit ihrer Umsetzung. Als einer der wenigen Hersteller produziert Conrad die komplette Produktpalette noch in Deutschland, genauer in der Re-

gion Nürnberg. Ludwig Conrad gründete 1956 das Unternehmen und so feierte man in Kalchreuth am 25. Juni 2016 60-jähriges Jubiläum mit vielen Attraktionen auf dem Firmengelände und 1.800 Besuchern. Das Jubiläumsmodell 1060/0 Büffel Planierraupe B90 ist nur eines von vielen Flagschiffen aus der Conrad-Produktpalette. Heute leiten Christine Conrad und ihr Mann Paul Bitschin das Unternehmen in dritter Generation. Die Fertigungstiefe ermöglicht kurze Produktionszeiten bei optimaler Maßgenauigkeit der einzelnen Details. Selbstkonstruierte Werkzeuge gewährleisten bei Conrad höchste Präzision, intensive Kontrollen sorgen für höchste Qualität. Der neu gestaltete Ausstellungsraum bei Conrad bietet übrigens die perfekte Plattform für die Hausmesse, welche vom 1. bis 4. Februar 2017 stattfinden wird. Bereits jetzt können im Ausstellungsraum 1600 Modelle, darunter Modelle aus allen Epochen, von ersten Anfängen mit Eisenbahnzubehör, über Blechspielzeug, zahllose Sondermodelle bis zu den aktuellen Highlights, begutachtet werden. Die Neuheiten 2017 kommen bei der Hausmesse dann noch dazu. Man darf also gespannt sein. Mehr Informationen unter: www.conrad-modelle.de www.maschinen-technik.net


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ERDBEWEGUNG Bagger/Lader/Raupen/Dumper/Grader | Anbaugeräte | Verschleißteile | Ausrüstung/Zubehör

Der Große unter den Kleinen: Minibagger ET16 von Wacker Neuson >> Der neue Kettenbagger ET16 von Wacker Neuson ist besonders für Aushubarbeiten auf engstem Raum geeignet und bietet dem Anwender mit einer großzügig gehaltenen Kabine beste Arbeitsbedingungen. Ohne Probleme erreicht der ET16 schwer zugängliche Einsatzorte und ist somit für Arbeiten im Innenraum, dem innerstädtischen Bereich oder für den Garten- und Landschaftsbau besonders geeignet. Sein teleskopierbares Fahrwerk, das von 990 auf 1.300 Millimeter

ausgefahren werden kann, ermöglicht dem Bediener die Fahrt durch enge Durchfahrten und sorgt außerdem für eine hohe Standsicherheit bei ausgefahrenem Telefahrwerk. Mit einem Betriebsgewicht von 1,5 Tonnen ist der neue Minibagger optimal für den Einsatz auf sensiblen Böden geeignet und lässt sich dort problemlos steuern. Aufgrund seines geringen Transportgewichts, das zwischen 1.400 und 1.600 Kilogramm liegt, genügt für den Transport des ET16 ein normaler PKW-Anhänger. Die Seitenelemente des Planierschildes sind

fest mit dem Schild verbunden, was eine Montage oder zusätzliche Werkzeuge überflüssig macht. Eine Klasse für sich ist der ET16 auch hinsichtlich seiner Kabine: Diese ist die größte seiner Gewichtsklasse. Ergonomisch gestaltet und hochwertig ausgestattet, bietet sie dem Bediener eine größtmögliche Bein- und Kopffreiheit. Für ein Maximum an Sicherheit sorgt zudem die Vollverglasung der Kabine, die eine Rundumsicht auf alle Arbeitsbereiche zulässt. Die zweigeteilte Frontscheibe lässt sich komplett unter das Kabinendach schieben, was bei hohen Temperaturen für ein angenehmes Arbeitsklima sorgt. Ein leistungsstarker und kraftstoffsparender 3-Zylinder Dieselmotor (13,2 kW) sowie eine zweite Fahrgeschwindigkeit von bis zu 4 km/h ermöglichen einen raschen Wechsel zwischen unterschiedlichen Arbeitspositionen und machen den Minibagger so zu einem schnellen und flexiblen Helfer auf der Baustelle – auch dank seiner Grabtiefe von rund 2.240 Millimetern und einer maximalen Schütthöhe von rund 2.500 Millimetern. Ein direkter Zugang zum Motorraum bietet einen einfachen und schnellen Zugriff zu allen relevanten Servicepunkten und sorgt damit für kürzere Wartungs- und Standzeiten. Dank einer serienmäßigen Zusatzhydraulik lässt sich eine Vielzahl von Anbaugeräten einfach anschließen.

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19 Erdbewegung

Galabauer setzen auf Yanmar >> Ob auf Messen oder durch individuelle Verkaufsaktionen: Yanmar Construction Equipment Europe (Yanmar CEE) beweist immer wieder sein Engagement für den Galabau. Das überzeugt Anwender und Händler. So auch die Firma Welte Baumaschinen aus Baden-Württemberg, die seit nunmehr 17 Jahren auf die Qualität von Yanmar setzt. Neben dem markterprobten Sortiment an Kompaktbaggern, bietet Yanmar seit 2015 auch eine eigene Radlader-Reihe an. Stabili-

tät sowie herausragende Hub- und Losbrechkräfte zählen zu den Kerncharakteristika der Modelle V7 und V8. Die Maschinen werden von Yanmar-Motoren angetrieben, die für ihre Zuverlässigkeit und geringen Kraftstoffverbrauch bekannt sind. Die hydraulische Schnellwechsel-Einrichtung (SWE) in Kombination mit der Standard-Arbeitshydraulik ermöglicht den Einsatz von verschiedenen Anbauwerkzeugen. „Wir haben einen hohen Anspruch an unsere Produkte“,

sagt Stefan Welte, Geschäftsführer Welte Baumaschinen. „Bei Yanmar CEE können wir uns hundertprozentig darauf verlassen, dass wir immer hochwertige und langlebige Maschinen bekommen. Vor allem der ViO57-6 und die neuen Radlader sind richtig gut durchdacht. Damit konnten wir beispielsweise das Galabau-Unternehmen Göppner als einen weiteren Yanmar-Kunden gewinnen.“ „Das Team von Welte Baumaschinen genießt einen ausgezeichneten Ruf – und das in ganz Süd-West-Deutschland“, sagt Frank Thoss, Area Sales Manager Deutschland und Polen. „Wir freuen uns, dass sie Yanmar seit 17 Jahren Vertrauen schenken.“

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20 Erdbewegung

Kompakte Bagger und Radlader DA S I D E A L E G E S PA N N F Ü R GA L A B AU U N D E R D B AU

Sicherer Stand beim Ausheben von Gräben: der Minibagger 65R-1 von JCB.

>> Ein harmonisch aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel von Bagger und Radlader garantiert einen zügigen Ablauf auf der Baustelle: der Bagger beginnt mit dem Erdaushub und häuft Erdreich dort an, wo der Radlader es bequem aufnehmen und abtransportieren kann. JCB bietet für alle Einsatzbereiche die passenden Mini-, Midibagger und kompakten Radlader. Sowohl die Radlader-Modelle 406, 407 und 409 als auch die Minibagger 48Z-1 bis zum Midibagger 100C-1 sind mit der aus den größeren Modellen bekannten Fahrerkabine ausgestattet: Diese Kabine ist hinsichtlich der Ergonomie optimiert, alle Bedienelemente sind gut erreichbar und bieten jederzeit den vollen Überblick über den Betriebszustand der Maschine. Der Fahrer ist

bestmöglich gegen Lärm und Abgase sowie Staub geschützt, kann dank des komfortablen Fahrersitzes ermüdungsfrei arbeiten und hat den optimalen Blick auf Schaufel oder Löffel sowie deren Beladung. Das Flaggschiff der Kompaktbagger, das Modell 100C-1 überzeugt mit einer Laufwerksbreite von 2,30 m und einem geringen Hecküberstand. So kann der 10-Tonner innerhalb einer Fahrspur arbeiten. Eine hohe Reichweite von 7,60 m und eine Grabtiefe von 4,60 m erweitern seinen Aktionsradius. Der Bagger kann dadurch viele Arbeiten aus einer Position heraus verrichten und muss weniger häufig umgesetzt werden, was besonders auf kleinen Baustellen mit knappem Raum von Vorteil ist. Dank seiner unter JCB Midi-Baggern unübertroffenen Ausbrechkraft von 72,2 kN am Löffel erledigt der Zehntonner sämtliche Erdarbeiten mühelos. Die kompakten Radlader 406, 407 und 409 und Bagger von JCB sind aus vielen Gründen perfekt geeignet, um die im Gartenund Landschaftsbau typischen Baumaßnahmen effizient, sicher und zügig durchzuführen und abzuschließen. Mit der Überladehöhe von 3 m befördern die Radlader ihre Fracht dann einfach in den bereitstehenden LKW und eilen mit ihren durchzugsstarken Motoren wieder zurück zum Einsatzort. Die Radlader von JCB verfügen über ein zentrales Knickpendelgelenk mit einem Einschlag von bis zu 40 Grad – das macht sie besonders wendig und viel-

Beim Aufreißen alten Straßenbelags ragt der 100C-1 selbst mit dem Kontergewicht kaum über eine Fahrbahnspur heraus.

seitiger im Vergleich zu Modellen mit starrem Rahmen. Mit der Schnellfahroption erreicht das Modell 409 sogar Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h und erhöht somit sein Umschlagstempo erheblich. Die Minibagger im Gewichtsbereich von 4-6 Tonnen überzeugen mit geringen Laufwerksbreiten von 2 Metern, denn damit lassen sich die Bagger auch durch schmalste Durchgänge manövrieren. JCB hat die Minibagger 48Z-1 bis 57C-1 mit bewährten Features aus größeren Maschinen ausgestattet – eine extrem robuste 100%-Stahlkarosserie, die neue übersichtliche Fahrerkabine und die veränderte Grabausrüstung mit längeren Wartungsintervallen bis zu 500 Stunden machen die Minibagger noch leistungsfähiger. Als Kraftquelle der Bagger arbeitet der EU Stufe 3B Motor von JCB by Kohler mit einer Leistung von 49 PS und ohne teuren Partikelfilter unter der Haube. Entscheidet man sich für eine Nullheckversion wie etwa beim 48Z-1 oder 55Z-1, ist man selbst für optimale Beweglichkeit entlang einer Gebäudemauer gerüstet. Zahlreiche Standardfeatures wie Hublastüberwachungssystem, Farbdisplay mit umfangreichen Informationen zum Wartungs- und Betriebszustand und eine größere und übersichtlichere Kabine sorgen für noch mehr Sicherheit und Produktivität auf der Baustelle. Trotz ihrer Kompaktheit bringen die Midibagger 85Z-1 sowie der 86C-1 beispielhafte Stabilität mit: Die beiden Modelle verfügen über einen besonders tiefen Schwerpunkt und sind selbst bei voll ausgestrecktem Ausleger und schwerer Zuladung absolut standfest. Das 4-Wege-Planierschild dient nicht nur zum Einebnen von Aushub an Gräben, sondern kann bei Böschungen und Geländeneigungen zusätzliche Stabilität verleihen. Mit der Schnellfahr-Option erreicht das Modell 409 Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h.

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Rädlinger Regeneration und Reparatur

Der Liebherr-Raupenbagger R 926 kann in zahlreichen unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden, ob bei Erdbewegungsarbeiten oder bei der Rohrverlegung.

>> Das Unternehmen Heinz Kecht GmbH mit Sitz in Siegsdorf hat als erster Kunde den neuen Liebherr-Raupenbagger R 926 im Einsatz. Angetrieben von einem 140 kW / 190 PS starken Liebherr-Motor mit SCR-System mit Harnstoffeinspritzung zur Abgasnachbehandlung erfüllt der 30-Tonner die Emissionsnormen der Abgasstufe IV / Tier 4f und ersetzt damit seinen gleichnamigen Vorgänger. Der neue R 926 verfügt über das leistungsfähige und energieeffiziente 2-Kreis-Hydrauliksystem „Positive Control“. Bei diesem System ermöglichen zwei voneinander unabhängige hydraulische Kreise die Ansteuerung der Komponenten, um den benötigten Volumenstrom ausreichend schnell und bei optimaler Energienutzung zur Verfügung zu stellen. Der Wegfall des Partikelfilters, des Dieseloxidationskatalysators und des AGR-VenDer Raupenbagger R 926 mit Abgasstufe IV / Tier 4f der Gesellschaft Heinz Kecht GmbH ist der weltweit erste im Einsatz.

tils sorgen für kürzere Wartungszeiten und eine maximale Verfügbarkeit der Maschine. Der Kraftstoffverbrauch sowie Kosten für Ersatzteile werden gesenkt und die Produktivität und Wirtschaftlichkeit auf der Baustelle gewährleistet.

Vielseitig und einfach im Transport Das Unternehmen war auf der Suche nach einer vielseitigen und leicht zu transportierenden Maschine. Hier erwies sich der Liebherr-Raupenbagger R 926 mit seinen kompakten Abmessungen als optimale Maschine, die flexibel und auf den unterschiedlichen Baustellen eingesetzt werden kann. Zusätzliche Flexibilität im Einsatz bietet der R 926 mit dem Liebherr-Schnellwechsler LIKUFIX, der einen einfachen und sicheren Wechsel verschiedener Anbauwerkzeuge von der Kabine aus ermöglicht. „Der Raupenbagger R 926 ist perfekt an die Anforderungen unserer Einsatzbereiche angepasst. Mit Reiß- und Losbrechkräfte von 143 kN und 165 kN gewährleitest er effizientes und produktives Arbeiten. Von Erdbewegungsarbeiten auf privaten Baustellen über die Rohrverlegung bis hin zum Straßenbau können wir den Raupenbagger auf einer großen Anzahl verschiedener Baustellen einsetzen“, bestätigt Heinz Kecht, der Geschäftsführer des Unternehmens.

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Erdbewegung

Weltpremiere für den neuen Liebherr-Raupenbagger R 926 in Bayern


„Ihr Händler vor Ort!“

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KaDo GmbH Baumaschinen & Baugeräte

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Rombachstr. 95 66539 Neunkirchen

Im Altenschemel 4 67435 Neustadt

Tel. 06821/92066-0 Fax 06821/92066-10 E-Mail info@kado-baumaschinen.de www.kado-baumaschinen.de

Tel: 06327 / 97 25 0 Fax: 06327 / 97 25 44 info@bauscher-neustadt.com www.bauscher-neustadt.com

Habighorst Fördertechnik GmbH

Industrie- und Baumaschinen Service GmbH

Bassumerstr. 57 27232 Sulingen

Bogenstraße 7a 90530 Röthenbach b. St. Wolfgang

Tel: 04271 / 93 02 0 Fax: 04271 / 65 78 Stapler@habighorst.com www.gabelstapler-habighorst.de

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ist eine hohe Auslastung des Grundgerätes gewährleistet, was eine rasche Amortisation der Anschaffungskosten zur Folge hat. Die hydraulisch angetriebenen Minidumper lassen sich feinfühlig steuern und im Stand um die eigene Achse drehen. Damit eignen sie sich gerade auch bei beengten Platzverhältnissen. Für Einsätze bei denen längere Fahrtstrecken

zu überwinden sind, gibt es eine “High Speed Option“, wodurch eine Geschwindigkeit von 6 km/h erreicht werden kann. Je nach Ladegewicht und Steigung passt das System die Geschwindigkeit automatisch an. Weitere Informationen finden Sie online unter www.hessemaschinen.de


25 Erdbewegung

Wenig Platz im laufenden Verkehr DREHSITZ SORGT FÜR HOHE SICHERHEIT IM BRÜCKENBAU Übersichtlich und wendig

>> Mit einer Investition von rund 3 Mio. Euro errichtet der Landkreis Emsland, gefördert durch das Land Niedersachsen und unter Beteiligung der Stadt Meppen, neue Brücken über die Schleusen des Dortmund-EmsKanals. Das bisherige Nadelöhr erhält damit eine zweite Fahrspur. Die Erdarbeiten für die neu zu schaffenden Gründungen und Wiederlager des neuen Molenkopfes leistet ein Bergmann Raddumper 3012 auf engstem Raum. Denn auch der Verkehr auf der alten Brücke und in beiden Schleusen wird während der Bauarbeiten nur kurzfristig mit Vollsperrungen unterbrochen. Für den serienmäßig nach StVZO ausgestatteten Dumper 3012 ist das kein Problem.

Die Kabine des Dumpers 3012 im neuen Design bietet eine hervorragende Sicht auf den Arbeitsbereich. Mit der stufenlos schwenkbaren Mulde mit Einhandsteuerung lässt sich das transportierte Erdreich präzise abladen. Dank des um 180 Grad drehbaren Fahrerstandes – einzigartig in der 12-Tonnen-Dumperklasse – entfallen Wendemanöver oder das Zurücksetzen mit Blick in die Rückspiegel komplett. Das geht schneller, ist wirtschaftlicher und erhöht die Arbeitssicherheit. „Es funktioniert komplett ohne Umdenken“, beschreibt Hans-Herrmann Bergmann, Geschäftsführer von Bergmann Maschinenbau, die Vorteile der Innovation. „Links vom Fahrerstand ist immer links für den Dumper. Einfacher und schneller geht Fahrtrichtungswechsel nicht.“ Eine Stärke, die auf der engen Baustelle bei Meppen dringend nötig ist, denn eine Wendemöglichkeit gibt es direkt am Wasser nicht.

Robuster und schnell zu wartender Dumper Der Bergmann 3012 ist extrem stabil gebaut und auf hohe Belastungen ausgelegt. Das Lastschaltgetriebe sorgt für permanenten Kraftschluss und mehr Zugkraft bei verrin-

gertem Verbrauch. Selbstverständlich mit zuschaltbarem Allradantrieb. Das Knickpendelgelenk wird durch gut geschützte Stabilisatoren gesperrt, sämtliche Hydraulikschläuche verfügen über Schutzmäntel und der robuste Aufbau ist an besonders beanspruchten Stellen zusätzlich verstärkt. Außerdem ist der Dumper mit Knickpendelgelenk äußerst wendig und mit 119 KW Motorleistung eine Option auch bei schlechten Untergrundverhältnissen oder starken Steigungen.

Hohe Transportgeschwindigkeit mit Komfort Der Bergmann Dumper 3012 leistet aus dem emissionsarmen Cummins-Motor bis zu 40 km/h vorwärts und 30 km/h rückwärts. Eine Geschwindigkeit, die dank gefederter Vorderachse und hydrostatisch gelagerter Kabine komfortabel durchzuhalten ist. Die hohe Effizienz der gewählten Transportlösung ist einer der Faktoren für den zügigen Fortgang der Arbeiten. Das Bauunternehmen Hofschröer aus Lingen setzt den Überbau der neuen Brücke mit Betonfertigteilen um und liegt mit den Arbeiten inzwischen vor dem Zeitplan: Laut aktueller Planung soll der Bau der neuen Brücke statt ursprünglich Ende 2017 bereits Mitte 2017 beendet sein.

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HFH Herbst Gabelstapler und Lagertechnik GmbH

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27 >> Als erster und derzeitig einziger TiltrotatorHersteller bietet Engcon ein Proportionalsteuersystem (DC2) mit simultaner Steuerung aller Tiltrotatorfunktionen sowie Joysticks (MIG2) an, die exakt auf die Tiltrotatoren am neuen JCB Hydradig angepasst sind - optional ist auch eine Radsteuerung über DC2 möglich. „Es hat viel Arbeit gekostet, sich aber auch gelohnt, DC2 und MIG2 für den Hydradig kompatibel zu machen“, erläutert Roberth Jonsson, Produktverantwortlicher bei Micropop, das die Steuersysteme von Engcon produziert. Vor allem mit der Zusammenarbeit mit JCB in der Entwicklungsphase zeigt sich Jonsson zufrieden: „Die Entwicklungsingenieure von Micropop und JCB haben wirklich gut kooperiert und hart daran gearbeitet, auch

in Abstimmung mit Engcon, möglichst schnell eine Lösung für den Hydradig zu entwickeln. Schließlich hat dieser neue 11-t-Mobilbagger erst im Frühjahr seine Premiere gefeiert.“

Erfolgreiche Tests Nach der Entwicklung bei Micropop in Schweden testeten JCB-Händler in Skandinavien und in Großbritannien ausführlich, wie exakt Engcon-Tiltrotatoren am Hydradig mit dem Steuersystem DC2 und den MIG2-Joysticks gesteuert werden können. Ebenfalls ausführlich getestet worden ist das Proportionalsteuersystem unter anderem auch bei West Express in Finnland. Petteri Sirva, Vertriebsleiter des finnischen JCB-Distributors Mateko Oy, ist mit Engcon in Kombination mit dem Hydradig sehr zufrieden: „Schon von Anfang an

Erdbewegung

Engcon bietet simultane Tiltrotator-Steuerung für JCB Hydradig

habe ich für den Hydradig die Kombination aus DC2 und MIG2 empfohlen, weil ich den Produkten von Engcon vertraue. Denn mit denen arbeitet man immer sicher, und auch der Service und die Ersatzteilversorgung funktionieren exzellent. Deshalb steht Engcon ganz oben auf der Liste der Tiltrotatoren-Hersteller, die ich meinen Kunden empfehle.“ Genau wie bei anderen Versionen des DC2 ist auch beim Hydradig die Ferndiagnose über ein Smartphone möglich. In Kombination mit Engcons MIG2-Joysticks lassen sich bis zu sechs verschiedene Funktionen gleichzeitig proportional fahren. Das auf den Hydradig von JCB abgestimmte Proportionalsteuersystem DC2 und die MIG2-Joysticks können ab sofort an bestellt werden.

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28 Erdbewegung

Auf Herz und Nieren geprüft BESICON, ZEPPELIN UND SITECH BIETEN „ A K T U E L L E B AU T E C H N O L O G I E Z U M A N FA S S E N “

Cat Grade mit Assist automatisiert dank der halbautomatischen Löffelund Ausleger-Steuerung beim Kettenbagger die Erstellung des Feinplanums beim Abziehen.

Fragen mit den Technologieexperten zu klären und sich von den Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung der Prozesse auf der Baustelle bei gleichzeitiger Kostenreduzierung zu überzeugen.

Der mit der 2D- und 3D-Steuerung Trimble GCS900 ausgestattete Bobcat-Deltalader erstellt die geplante Geländekontur in nur einem Arbeitsgang.

>> Unter dem Motto „Aktuelle Bautechnologie zum Anfassen“ haben die BesiCon, Zeppelin Baumaschinen und Sitech Deutschland zu den gemeinsamen Technologietagen auf das BesiCon-Trainingsgelände eingeladen. Rund 80 Gäste nutzten im Oktober die Gelegenheit, die aktuellen Trimble Systeme für Positionierung und Maschinensteuerung im praktischen Einsatz zu erleben, selbst Hand anzulegen, zu baggern oder zu planieren und so im Praxistest die Systeme auf Herz und Nieren zu prüfen. An vier verschiedenen Stationen hatten die Entscheider und Anwender die Gelegenheit, die Systeme im Einsatz zu erleben, offene

Besonders im Fokus stand der ab Werk mit Halbautomatik, dem sogenannten Cat Grade mit Assist, ausgerüstete Cat Bagger. Ausgestattet mit der Trimble GCS900 3D-Steuerung arbeitet der Kettenbagger mühelos in nahezu absteckungsfreier Umgebung präzise. Unmittelbar erlebten die Kunden, wie die Steuerung permanent die Ist-Position der Löffelschneide mit der Soll-Position im 3D-Geländemodell abgleicht, dabei dem Bediener nicht nur übersichtlich Position, Höhe und Querneigung anzeigt, sondern auch halbautomatisch auf der vorgegebenen Planungshöhe den Löffel einstellt und abzieht. Die beiden GNSS-Smart-Antennen (GNSS = global navigation satellite system; die Systeme können alle weltweit verfügbaren satellitenbasierende Navigationssysteme nutzen und sind auch für zukünftige Systeme wie das europäische Galileo-System vorbereitet) liefern dazu die Position und Arbeitsausrichtung der Maschine im dreidimensionalen Raum.

Maschinen&Technik Dezember 2016 / Januar 2017

Den Praxistest bestanden hat auch der mit der 2D- und 3D-Steuerung Trimble GCS900 ausgestattete Bobcat-Deltalader, so das übereinstimmende Fazit. In nur einem Arbeitsgang wird die geplante Geländekontur erstellt und der klassische Vermessungsaufwand entfällt. Neben der ständigen Abgleichung der Ist- und Soll-Höhe schätzen die Anwender in der Kabine vor allem die übersichtliche Darstellung der Draufsicht, des Längs- und Querprofils, der Höhendifferenz, der Stationierung, des Querwerts der Achse sowie der absoluten Position. Nicht fehlen durften repräsentative Vertreter der vielseitigen Klassiker, der Robotiktachymeter Trimble SPS930 zur Baustellenvermessung und Maschinensteuerung und der Handroverstab Trimble SPS985 GNSS. Mit den robusten Geräten kann auch in ungünstiger Umgebung die Position präzise bestimmt werden und der Baustellenleiter den Baufortschritt schnell und zuverlässig überprüfen. Abgerundet wurde die Präsentation von einer Software-Station. Hier wurden dem Kunden die Möglichkeiten der Datenauf- und nachbearbeitung aufgezeigt, des Weiteren wurde das neue REB-Modul (Regelungen für die Elektronische Bauabrechnung) von Trimble den Kunden demonstriert und erläutert. Ebenfalls thematisiert wurden die Vorteile der vernetzten Baustelle. „Das waren gelungene Tage“, bekräftigt Jürgen Karch, Sitech Gebietsverkaufsleiter Hessen, Rhein-land-Pfalz und Saarland „Denn bei der direkten Anwendung erleben die Kunden die Vorteile und die Bedienerfreundlichkeit unserer Systeme unmittelbar.“ Entsprechend positiv fiel auch das Resümee der Gäste aus: „Auch bei kleinen und mittleren Bauprojekten lassen sich erstaunliche Produktivitätssteigerungen erzielen“, so die einhellige Einschätzung. Rund 80 Kunden nutzten die Gelegenheit, die aktuellen Trimble Systeme für Positionierung und Maschinensteuerung im praktischen Einsatz zu erleben.


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AUFBEREITUNGSMASCHINEN & -TECHNIK Brech- & Siebanlagen | Siebschaufeln

Größter Schaufelseparator aller Zeiten A L L U S T E L LT “ T H E M O N S T E R “ V O R >> Als Weiterentwicklung der ALLU M Serie in 2014, die für den Einsatz in der Materialbearbeitung im Mining und in der Industrie konzipiert wurde, präsentiert ALLU die neue G-Serie für Hochlöffel Mining Bagger. Mit der Markteinführung des größten Schaufelseparators toppt ALLU die ALLU M Serie und bietet ab sofort auch für Trägergeräte der 250-300 Tonnen Klasse ein perfekt funktionierendes Anbaugerät zur Materialbearbeitung. Das Ziel der neuen G-Serie ist, die Arbeitsabläufe in der Materialaufbereitung zu optimieren und so deutliche Kosteneinsparungen zu ermöglichen. Ende September hat die erste Maschine der ALLU G-Serie, eine ALLU G 4-32F, die mittlerweile an einem 300 TonnenBagger betrieben wird, das Werk in Finnland verlassen.

Reorganisieren der Arbeitsprozesse und Abraumbeseitigung im Mining Anstatt den Mining Bagger beim Erz-Abbau nur zum Verladen großer Mengen von Erz und Abraum auf einen Muldenkipper einzusetzen, siebt ein mit einem ALLU G Separator zur mobilen Siebanlage aufgerüstetes Trägergerät das Erz in einem Arbeitsgang mit dem Verladen ab. Vielen Miningbetrieben bietet die Anwendung dieses einzigartigen Verfahrens die Möglichkeit, den größten Teil des mit dem Erz abgebauten Abraummaterials direkt in der Mine zu belassen – ein kostenintensiver Transport des Abfallmaterials entfällt.

von Mining Bagger und ALLU G Schaufelseparator wird das Trägergerät in ein mobiles Hochleistungsgerät zur Materialbearbeitung verwandelt. Der 13 m³ Gigant wiegt 32 Tonnen und wurde nach neuesten Standards sowie unter Verwendung hochwertigster Materialien speziell für den Miningbereich konzipiert. Wie die ALLU M Serie ist auch die ALLU G Serie mit dem ALLU DARE (data reporting system) ausgerüstet, das eine Fernüberwachung des Equipments und der Arbeitsleistung via Handy-Uplink ermöglicht.

Weniger Kosten und weniger Umweltbelastung Durch den Verbleib des Abraums in der Mine ergibt sich weiteres Sparpotential im Kraftstoffverbrauch und in den Betriebskosten. Zusätzliche Einsparungen werden bei den Wartungs- und Verschleißkosten generiert. Weniger Transporte bedeuten weniger Kosten, aber gleichzeitig auch weniger Umweltbelastung. Das neue Verfahren bietet somit sowohl ökonomische als auch ökologische Vorteile.

Der weltweit größte Schaufelseparator In dem neuen Verfahren agiert der Bagger als Materialprozessor. Durch die Kombination

ALLU G Serie 4-32F Trägergerät

250-300 Tonnen Hochlöffel Mining Bagger

Volumen

13 m³

Gewicht

32 000 kg

Höhe

3781 mm

Breite

4760 mm

Tiefe

3746 mm

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30 Aufbereitungsmachinen & -technik

Ein Sieblöffel für jede Baustelle Auf dem Markt seit 2009, hat die Produktpalette der MB-Crusher-Sieblöffel von Anfang an großen Erfolg geerntet. MB hat es geschafft, das Siebkonzept zu erneuern und hat eine Maschine mit fortschrittlichen technologischen Eigenschaften entwickelt, die an jeder Arbeitsmaschine, von den kleinen Rad- und Kompaktladern bis zu den größten Baggerladern, installiert werden kann. Vor allem die exklusive konische Form des Korbes, der aus auswechselbaren modularen Paneelen mit Löchern unterschiedlicher Größen besteht und entwickelt wurde, um die Leistungen der Stundenproduktion zu erhöhen und um das gesamte gesammelte Material ohne Abfälle zu sieben. Der Korb ist leicht zu montieren und verfügt über einen Vorderbolzen, der die Belastungen blockiert, die von besonders großen und kantigen Materialen verursacht werden, und so eine Erhöhung der Ladekapazität gestattet.

MB denkt auch an die Schnelligkeit bei den Arbeitsabläufen, die einen wesentlichen Faktor auf jeder Baustelle darstellt: Aus diesem Grund sind die Sieblöffel mit einem speziellen Fördersystem ausgestattet, das für die Vermeidung jeder Reibung während der Aufladung nützlich ist.

Arbeitsabläufe für das Brechen und die Verwertung der gebrochenen Gesteinskörnungen (und jeder anderen Art von natürlichem Material) zu vereinfachen, um den Unternehmen Effizienz, Produktivität, Kosteneinsparung und nicht zuletzt Umweltschutz zu bieten.

Das spezielle mitgelieferte Staubreduzierungs-Kit ermöglicht den Einsatz des MB-Sieblöffels in geschlossenen Räumen und garantiert so eine geringe Staubemission und eine umweltverträgliche Geräuschentwicklung. Alles wichtige Details, die es dem Anwender ermöglichen, Zeiten und Kosten in jedem Arbeitsbereich zu optimieren. Die Sanierung von städtischen Gebieten durch den Abbruch und das Recycling des inerten Materials sind Konzepte, die dem Wirken von MB sehr nahe liegen. Dank seiner Backenbrecher- und Sieblöffel liefert MB Crusher tatsächlich eine fortschrittliche Lösung, die in der Lage ist, die

Eine starke Beleuchtung benötigt starke Partner Deutschland

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31 „Wir haben uns über Jahre am polnischen Markt etabliert und stehen für den Vertrieb von qualitativ hochwertigen Anlagen. Mit der Brecher- und Sieblinie von dsb innocrush komplettieren wir nun unser breites Produktspektrum. Die Brechergeometrie hat uns ebenso wie die Leistungsparameter der Maschinen absolut überzeugt. Mit den dsb innocrush Brechern können wir unseren Kunden, zu den bewährten Maschinen, zusätzlich solide, wirtschaftliche und umweltfreundliche Lösungen mit vielen wertvollen Features anbieten.“ so Tomasz Wegner, Sales Director bei Interhandler. Die innocrush Brecherlinie wurde zuletzt einem sehr gelungenen Relaunch unterzogen. Der Maschinenschwerpunkt wurde, genauso wie die Verschleißplattengeometrie, optimiert. Der Antrieb der Anlagen erfolgt mit-

Aufbereitungsmachinen & -technik

>> Einer der führenden Baumaschinen-Händler in Polen, die Firma Interhandler, legt mit seinem großen Vertriebsnetz nun klar den Fokus auf den Vertrieb von dsb innocrush Anlagen. Mit der Lieferung der innocrush 35, die von einem CAT C9.3 angetrieben wird, wurde der Grundstein für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gelegt.

Polnischer Händler vertraut auf dsb innocrush tels innodrive, dem Antriebskonzept, das ohne Kupplung auskommt. Der Trichter weißt eine umlaufende Abdichtung auf, was eine optimale Ausnützung des gesamten Fassungsvermögens bedeutet. Die Vibrorinne garantiert aufgrund der stufenlosen Geschwindigkeitsverstellung einen durchgängigen Material-

fluss. Das hydraulisch absenkbare und klappbare Hauptaustrageband weißt nun eine noch größere Abwurfhöhe auf. Außerdem sind die Laufstege fix verbaut, was einen einfachen und sicheren Aufstieg ermöglicht. Ein zusätzlicher Handling Aufwand oder die Demontage für den Transport ist nicht mehr notwendig.

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ABBRUCH / RÜCKBAU Abbruchmaschinen und -geräte | Hydraulikhämmer | Zangen/Scheren/Pulverisierer | Greifer/Fräsen | Staubbindeanlage | Ausrüstung/Zubehör

250.000 Tonnen Beton und 400.000 Tonnen Erdbewegungen MAX WILD GMBH MACHT DIE INDUSTRIEBRACHE IN WETZLAR WIEDER NUTZBAR ARGE mit der Wilhelm Geiger GmbH & Co. KG und der Geiger Umweltsanierung GmbH & Co. KG aus Oberstdorf zur Sanierung und Entsorgung der Pyrit- und Klinkerhalde. Ende Juli 2016 waren das gesamte Werksgelände beräumt und der Unterbau für die Parkflächen des neuen Einrichtungshauses fertig gestellt.

>> Seit März 2015 arbeitete das Unternehmen aus Berkheim am Rückbau der Fabrikanlage des ehemaligen Zementwerkes Wetzlar. Die Heidelberg Cement AG hatte das Werk 2010 stillgelegt. Aufgeteilt in drei Lose meisterte Max Wild in Los 1 einen Abbruch von ca. 320.000 m³ umbauten Raum und 15.000 m² Freiflächenbefestigung, meist Betonplatten. Die Abbruchprofis waren dabei zuständig für Abbruch, Entkernung, Erdarbeiten, Entsorgung von teilweise kontaminiertem Material und die Aufarbeitung des Bauschutts. In Los 2 und 3 kooperierte die Max Wild GmbH in einer

Nach zwei Wochen Vorbereitungszeit begannen die Abbruchprofis im März 2015 mit den Arbeiten. In den folgenden fünf Monaten lag der Arbeitsschwerpunkt bei Entkernung und Abbruch, dabei wurden auch Maschinen, Aggregate und Installationen demontiert. Im Anschluss wurden parallel dazu mehr und mehr Erdarbeiten ausgeführt. Um den Untergrund zu stabilisieren, setzten die Abbruchprofis zusätzlich eine staubarme Bodenfräse zur Einarbeitung von bodenverbessernden Bindemitteln ein, so dass die geforderten bodenmechanischen Werte überall erreicht wurden. Insgesamt wurden 32 Bauwerke rückgebaut, vier davon gesprengt. Der gesamte Bauschutt verblieb bis zur Beprobung und bei entsprechendem Ergebnis zur Verwertung auf der

Maschinen&Technik Dezember 2016 / Januar 2017

Baustelle. Die große Menge an Bauschutt und Aushub wurde auf Haufwerken zwischengelagert und gesiebt, dann beprobt und je nach Ergebnis der Analyse wieder eingebaut bzw. entsorgt.

Im gesamten Bauzeitraum wurden rund 250.000 Tonnen Beton und 400.000 Tonnen Boden (davon 100.000 t aus der Sanierung) bewegt. Circa 150.000 Tonnen (einschließlich Sanierung ARGE) an Bauschutt und Aushub wurden entsorgt und konnten nicht für den Unterbau des neuen Möbelhauses verwendet werden. 500.000 Tonnen Material wurden recycelt (gebrochen, gesiebt und mit Bindemitteln verbessert) und auf dem gesamten Gelände von 75.000 m² als Unterbau verwendet.Nach mehreren Bombardierungen im


33 Abbruch / Rückbau Auf Grund dessen war keine nennenswerte Erschütterung beim Einsturz der gesprengten Türme messbar. Die Erschütterungswerte blieben weit unter den zulässigen und auch prognostizierten Werten.

Zweiten Weltkrieg wurde das Gelände aufgefüllt. Um sicherzustellen, dass keine Blindgänger oder Kampfmittel im Boden verbleiben, wurde das komplette Gelände während der Aushubarbeiten sondiert. Unter Begleitung des Kampfmittelräumdienstes wurden rund 150.000 m³ Erdmasse ausgehoben, mit der Siebanlage aufbereitet, anschließend beprobt und teilweise wieder verbaut. Durch insgesamt drei Bombenfunde innerhalb eines Jahres wurden diese Vorsichtsmaßnahmen bestätigt.

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Die Sprengung des Wärmetauschers (65 m hoch) und der drei Zementsilotürme (je 80 m hoch) war anfänglich für den 2. August 2015 geplant. Durch den ersten Bombenfund am 9. Juli musste aber erst das komplette Areal „sauber“ sein, bevor die Sprengung durchgeführt werden konnte. Am 28. Februar 2016 wurde ab 4 Uhr morgens das Gebiet durch Feuerwehr und Polizei weiträumig abgesperrt. Um 5 Uhr war es dann endlich soweit: Eduard Reisch, der Sprengtechniker mit dem Max Wild schon eine langjährige, sehr gute Zusammenarbeit verbindet, führte die Sprengung in gewohnter Präzision aus.

250 kg Sprengstoff – kontrollierter Einsturz der Industrietürme Das Unternehmen Max Wild schüttete für die Sprengung circa 60.000 t Beton-RC in mehrere Fallbetten mit einer Höhe von 6 bis 7 m auf.

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STRASSENBAU Sanierung | Aufbereitung | Verdichtung | Asphaltrecycling/Asphaltmischanlagen | Spritzmaschinen | Kehrmaschinen | Baustelleneinrichtung | Ausrüstung/Zubehör

Allein in fünf Großbereichen sind jeweils 20 Bomag Walzenzüge im Einsatz, um die Böden in 40 Zentimeter-Lagen zu verdichten.

Der Traum vom Fliegen: Im Einsatz auf der größten Flughafenbaustelle der Welt >> In Istanbul wird seit Juni 2014 ein neuer Flughafen gebaut, der nach seiner Fertigstellung der weltgrößte sein und neue Maßstäbe setzen wird. Bomag ist entscheidend an der Realisierung des Vorhabens beteiligt – mit über 130 Walzenzügen wird unweit der Küste des Schwarzen Meeres das größte Verdichtungsprojekt der Firmengeschichte durchgeführt. Die Pfeiler der Terminalhalle ragen schon in den Himmel und geben einen ersten Eindruck von den zu erwartenden Ausmaßen des neuen Flughafens Istanbul. Auf knapp 8.000 Hek-

tar soll er sich nach seiner Vollendung ausdehnen, das Terminalgebäude allein erstreckt sich über eine Fläche fünf Mal so groß wie das Empire State Building. Die Baustelle des Großflughafens befindet sich etwa 35 Kilometer nordwestlich vom Stadtzentrum Istanbuls, direkt an der Küste des Schwarzen Meeres. Das Gebiet, ein ehemaliges Kohletagebaugebiet, zeichnet sich vor allem durch ein sehr zerklüftetes Gelände aus, das zunächst begradigt werden muss. Hierbei ist es erforderlich, 400 Millionen Kubikmeter Boden abzutragen und in die entstehenden und vorhan-

Dieser Flughafen setzt Maßstäbe – 35 km nordwestlich von Istanbul entsteht der derzeit größte Flughafen der Welt.

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denen Löcher zu füllen. Über 13.000 Arbeiter sind auf der Großbaustelle im Einsatz, sieben Tage die Woche, 20 Stunden am Tag im ZweiSchichtbetrieb. Anfang 2015 begann eine ganze Flotte an schweren Walzenzügen BW 226 und BW 216 mit Stampffuß- und Polygonbandagen die Arbeit auf der Baustelle. Insgesamt 136 Maschinen, 61 davon ausgestattet mit dem Bomag Terrameter (BTM) und 45 mit dem Bomag Compaction Management 05 (BCM 05) mit GPS, beides Systeme zur Verdichtungskontrolle, werden für die Verdichtung eingesetzt.


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Allein in fünf Großbereichen sind jeweils 20 Walzen im Einsatz. Die Böden werden in 40 Zentimeter-Lagen eingebaut und verdichtet. In vier Übergangen wird die Verdichtungsanforderung erreicht. Um den Ablauf für die beteiligten Walzenfahrer zu erleichtern, fahren in Abhängigkeit vom Bodenmaterial jeweils vier Stampffußwalzen und/oder Polygonwalzen hintereinander über eine Bahn, gefolgt von einer Glattmantelwalze, die den Verdichtungsvorgang abschließt und dokumentiert. Eine Herausforderung stellen dabei die täglich notwendigen Kontrollen der Verdichtung dar. Bei ca. zwei Millionen Quadratmeter verdichteter Fläche pro Tag sind üblicherweise 2.500 Einzelprüfungen nötig, was ein sehr zeit- und kostenintensives Unterfangen darstellt. Bomags Verdichtungskontrollsystem BCM 05 sowie das Bomag GPS-System bieten hier eine effiziente Alternative. Sie überprüfen die Fläche und sammeln alle relevanten Daten. Diese werden anschließend an ein Zentrallabor übermittelt, das sie zusammenstellt und ausliest. Ein Fremdüberwacher zur Abnahme der geprüften Flächen wertet die so entstehenden durchschnittlich

Das Verdichtungskontrollsystem BCM 05 sowie das Bomag GPSSystem sorgen dafür, dass die täglich notwendigen Verdichtungskontrollen reibungslos dokumentiert werden.

20 Einzeldokumente pro Tag aus und überprüft die Verdichtungsvorgänge. Somit ist eine lückenlose Dokumentation gewährleistet, die wiederum für einen reibungslosen und leistungsfähigen Baustellenablauf sorgt. Die Walzenzüge haben bis zur anvisierten Eröffnung der ersten Phase im Februar 2018 noch ei-

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niges an Arbeit vor sich, doch sie sind den Anforderungen mehr als gewachsen und stellen ihre Effizienz und Leistungsfähigkeit täglich neu unter Beweis. Bomag trägt also mit seinen Walzenzügen zuverlässig dazu bei, die Welt des Fliegens größer und weiter zu machen.

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Deckschicht-Sanierung: Klein und Kompakt ist Klasse

von 4 cm ausgebaut werden. Die gesamte Fräsfläche verteilte sich dabei auf 13 einzelne, jeweils 3,50 m breite Teilstücke, die im Streckenverlauf in einem Abstand von 50 m bis 100 m aufeinander folgten.

Wendig und flexibel, aber produktiv wie eine Große „Wir haben uns bei diesem Job für eine Wirtgen Kompaktfräse vom Typ W 100 CFi entschieden, weil sie eine hohe Flächenleistung bei geringem Kraftstoffverbrauch erreicht und aufgrund ihrer Kompaktheit und Wendigkeit schnell von Einsatzort zu Einsatzort gelangt“, erklärte Alexander Emde, Betriebsleiter bei der VORO Straßenfräsdienst GmbH.

Der hydraulisch um 200 mm nach außen verschiebbare Fahrstand ermöglicht eine optimale Sicht vor das Fräswalzenaggregat und auf das rechte vordere Fahrwerk.

>> Für die Deckschicht-Sanierung auf einer Bundestraße setzt der Fräsdienstleister VORO aus Kassel auf die Flexibilität der Wirtgen Kompaktfräse W 100 CFi. Die B3 erstreckt sich über 755 km vom norddeutschen Buxtehude bis zur Schweizer Grenze im Süden Deutschlands. Auf Höhe der hessischen Gemeinde Jesberg galt es, schadhafte Asphaltstellen auf einer Fahrbahnseite auszufräsen. Auf der Gegenfahrbahn sollte der Verkehr währenddessen ungehindert weiterfließen. Insgesamt 1.200 m² Asphalt-Deckschicht mussten bei einer Tiefe

Nicht weniger als 8 Modelle stehen Kunden in der Wirtgen Kompakt-Klasse zur Verfügung, mit Standard-Fräsbreiten zwischen 1,0 und 1,5 m und Frästiefen bis 330 mm. Beim Einsatz des Flexible Cutter Systems sind sogar Fräsbreiten von 8 cm bis 1,5 m möglich. Klassische Kleinfräsen-Anwendungen wie partielle Fahrbahnreparaturen zählen dabei ebenso zu ihrem Einsatzgebiet wie der Ausbau kompletter Fahrbahnen, eigentlich eine Domäne der Großfräsen.

Effektives Arbeiten dank Leistungsplus Die Wirtgen W 100 CFi ist mit einem 257 kW starken Dieselmotor ausgestattet und erfüllt trotz der hohen Leistung die strengen Anforderungen der Abgasstufe EU Stage 4 / US Tier 4 Final. Das Antriebsaggregat ist für eine

Durch ihre kompakten Abmessungen und ihr geringes Gewicht lässt sich die Wirtgen W 100 CFi problemlos und ohne zusätzliche Genehmigung transportieren. Ideal, um an einem Tag gleich mehrere Baustellen abzuwickeln.

maximale Frästiefe von 33 cm ausgelegt. Der mechanische Fräswalzenantrieb überträgt das vom Motor kommende Drehmoment mit einem hohen Wirkungsgrad an die Fräswalze. „Die Wirtgen Rundschaftmeißel der Generation X haben sich mühelos durch die 4 cm starke Deckschicht geschnitten und dabei ein sehr ebenes und schönes Fräsbild hinterlassen“, berichtete Sigbert Werner, Fräsenfahrer bei VORO. „Außerdem ist die Geräuschdämmung der Maschine sehr gut, der Motor läuft auch bei Volllast leise“, so Werner. Zudem ermöglicht das Fahrdynamikpaket eine Fahrgeschwindigkeit von bis zu 7,5 km/h und damit ein schnelles Anfahren der jeweiligen Fräsfläche.

Neue Steuerungstechnologie setzt Maßstäbe Das neue Bedienkonzept mit Multifunktionsarmlehne und voll integriertem Nivelliersystem Level Pro Plus sorgt für optimale Fräsergebnisse. Denn der Bediener kann sich fast vollständig auf das Fräsen konzentrieren. „Nach kurzer Eingewöhnung auf die komplett neue Steuerung geht das Arbeiten viel leichter von der Hand als früher“, erzählte Sigbert Werner über seine Erfahrungen mit dem neuen Bedienkonzept. Ein Highlight ist die ergonomische Multifunktionsarmlehne. Über sie werden alle wichtigen Informationen – unter anderem die Erfassung und Darstellung der Jobdaten – auf dem Bediendisplay farbig angezeigt. Vier in die Armlehne integrierte Favoritentaster können zudem wahlweise mit 20 verschiedenen Funktionen belegt werden.

Beste Ergebnisse in kürzester Zeit Die Fräsarbeiten waren binnen weniger Stunden erledigt. Alexander Emde war mit dem Ergebnis zufrieden: „Die W 100 CFi hat nicht nur ein sehr ebenes Fräsbild über die gesamte Fläche geliefert, sondern auch bei minimalem Verschleiß gearbeitet.“ Unmittelbar nach Abschluss der Fräsarbeiten konnte die neue Deckschicht eingebaut werden. Diese Aufgabe übernahm ein Straßenfertiger von Vögele. Auch bei fließendem Verkehr ist es für die Wirtgen W 100 CFi kein Problem, die Baustelle sicher abzuwickeln. Hier hilft auch das deutlich schmalere Chassis, welches dem Fahrer unter anderem eine optimale Sicht auf die Fräskante ermöglicht.

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Hauptstadt fordert Isolierung + Abschiebetechnik

>> Unter Fachleuten ist der Mehrwert, den Fliegls Asphaltprofi Thermo für die Einbauqualität und die Lebensdauer von Fahrbahndecken generiert, anerkannt. Logisch und konsequent also, dass immer mehr Behörden die Kombination aus thermoisolierter Mulde und Abschiebetechnik als verbindlichen Standard für die Asphaltanlieferung definieren und sie als Anforderung in öffentliche Ausschreibungen aufnehmen. So zum Beispiel drei Berliner Bezirksämter, in deren Auftrag im Sommer 2016 mehrere Straßenabschnitte saniert wurden: auf dem Mehringdamm (Friedrichshain-Kreuzberg), dem Kurt-Schumacher-Damm (Reinickendorf) und im Zuständigkeitsbereich des Bezirksamts BerlinSpandau. Insgesamt kamen bei den Maßnahmen bis zu acht Fliegl Thermo Asphaltprofis zum Einsatz. Zur Baustelle Mehringdamm lieferten sie ca. 2000 Tonnen Mischgut, die auf etwa 5000 Quadratmetern Fläche eingebracht wur-

den – in zwei Unterbauschichten à 7 Zentimeter und einer 2,5 Zentimeter dünnen Deckschicht, bei der die Materialhomogenität von zentraler Bedeutung war. Auf dem Kurt-Schumacher-Damm, dessen Fahrbahn am 23. August auf ca. 1500 Quadratmetern erneuert wurde, übergaben die Abschieber ca. 350 Tonnen Mischgut für die Binde- und 80 Tonnen für die Deckschicht in die Fertiger. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg betont, für weitere Ausschreibungen den Einsatz thermoisolierter Abschiebewagen als Voraussetzung für die Auftragserteilung beibehalten zu wollen. „Ich möchte die außerordentliche Homogenität des angelieferten Mischguts hervorheben. Sie war die Basis für die Ebenheit des Straßenbelags nach dem Einbau“, so Helmut Schneider, Oberbauleiter des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg. Der Fliegl Asphaltprofi Thermo verfügt komplett über Fliegl High Insulation, d.h. Seitenwände, Boden-, Stirn- und Rückwand sind mit Fliegl Isotherm verkleidet. Seine vollständig winddichte Muldenabdeckung mindert Temperaturverluste während des Transports und verhindert Sauerstoffzufuhr, die zur Oxidation des Bindemittels führen würde. Nur so bleibt die volle Klebekraft des Bindemittels erhalten. Der Effekt: Die Temperaturverluste während des Transports mit dem Fliegl Asphaltprofi Thermo sind minimal; die Mischguttemperatur liegt selbst direkt an den Muldenwänden jederzeit deutlich über (den laut ZTV Asphalt-StB 07 geforderten) 150°C. Bei der Übergabe des Mischguts in den Asphaltfertiger kommen die Vorzüge der Fliegl Abschiebetechnik zum Tra-

gen: Nach dem Andocken beginnt sofort die scheibchenweise, jederzeit dosierte Übergabe des Mischguts in den Fertiger; einen Stillstand gibt es nicht. Das Abschieben bewirkt außerdem eine perfekte Durchmischung des Asphalts während des Abladens und damit die kontinuierliche Homogenität des Mischguts. Entmischungsprozesse, die die spätere Einbauqualität mindern würden, finden nicht statt. Das Ergebnis ist ein Verdichtungsgrad von mindestens 98 %. Für die ausführenden Bauunternehmen bringt der Fliegl Asphaltprofi Thermo also Sicherheit: Mit ihm liefern sie das Mischgut so heiß und homogen an, dass der geforderte Verdichtungsgrad problemlos erreicht wird. Die Mehrkosten für den Einsatz des Fliegl Asphaltprofi Thermo liegen bei etwa 1,2 bis 6 ‰ der Asphaltbauleistung. Es lohnt sich, diese Mehrkosten mit den wesentlich höheren Kosten von Reklamationen zu vergleichen. In guter Qualität zu bauen, kostet Geld. In schlechter Qualität zu bauen, kostet wesentlich mehr.

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Straßenbau

Berlin macht’s amtlich:


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Gesteigerte Effizienz im Asphalt-Recycling D I E KO M B I N AT I O N D E R T E C H N O L O G I E N VON KLEEMANN UND BENNINGHOVEN O P T I M I E RT D E N R EC YC L I N G - P ROZ E S S >> Zwölf Millionen Tonnen Recycling-Asphalt werden derzeit jährlich in Deutschland hergestellt und eingebaut - eine große Zahl, die verdeutlicht, wie groß das Potenzial von Recycling-Technologien ist. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel wie Betreiber ihre Prozess-Effizienz mit Anlagen und Technologien von Kleemann und Benninhoven steigern können, liefert aktuell die Juchem Gruppe, ein langjähriger Kunde der Wirtgen Group. Die Wiederaufbereitung von Ausbauasphalt gehört für die Juchem Gruppe zum Tagesgeschäft. Nachdem sanierungsbedürftige Straßenbeläge Schicht für Schicht abgetragen wurden, wird das Material zur Aufbereitung in die Asphaltmischwerke der Gruppe transportiert. Das Ziel ist, möglichst homogene Fraktionen zu erhalten und somit die Basis für ein qualitativ hochwertiges Endprodukt zu schaffen. Deshalb wird das Fräsgut zunächst gründlich gesiebt. Für diesen Prozessschritt setzt die Juchem Gruppe seit einigen Monaten

vier mobile Siebanlagen vom Typ Mobiscreen MS 16 D und MS 16 Z von Kleemann ein. Diese werden in Kombination mit je einer Benninghoven Asphaltmischanlage vom Typ BA an den Standorten Landau, Niederwörresbach, St. Wendel und Ürzig betrieben.

Gewinnung und Untersuchung von Recyclingmaterial Bei Sanierungsmaßnahmen der Juchem Gruppe tragen Wirtgen Kaltfräsen die Deck-, Binder- und Tragschicht ab und gewinnen drei verschiedene Fraktionen. Pro Baumaßnahme kommen so häufig bis zu 3.000 Tonnen Fräsgut pro Arbeitsschicht zusammen. „Um einen hochwertigen Einsatz zu gewährleisten, untersuchen und selektieren wir das Recyclingmaterial im eigenen Labor“, so Dr. Hermann Heppenheimer, Niederlassungsleiter im Juchem Asphaltmischwerk in Landau. „Zudem muss das Material für die weitere Verarbeitung sehr homogen sein – und dafür benötigen wir perfekte Aufbereitungstechniken.“

Absiebung mit mobilen Siebanlagen Im nächsten Schritt kommen die mobilen Kleemann Klassiersiebanlagen Mobiscreen zum Einsatz. Sie sorgen unmittelbar nach der Anlieferung des Fräsguts dafür, dass bis zu

Mit der Kombination des mobilen DreideckerKlassiersiebes Mobiscreen MS 16 D und der stationären Asphaltmischanlage BA 4000 konnte die Juchem Gruppe ihren Recycling-Prozess optimieren.

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Am Standort Landau läuft eine 1999 errichtete BA 4000, die 2012 mit einer multivariablen Zugabe nachgerüstet wurde.

80 % des Recyclingmaterials direkt weiterverarbeitet werden können. Lediglich das Überkorn wird von einem Granulator nachbearbeitet. Dadurch sinken die Prozesskosten gegenüber einer vollständigen Nachbearbeitung des Fräsguts deutlich. Da das bereits klassifizierte Material teilweise offen gelagert wird und somit witterungsbedingt Wasser aufnehmen kann, werden bei Bedarf Feinanteile < 5 mm ausgesiebt und anschließend trocken gelagert. Dies senkt zugleich den Energieverbrauch der Asphaltmischanlage signifikant. Hier gilt die Faustregel: 1 % weniger Feuchtigkeit entspricht einem Liter weniger Heizöl


39 land-Pfalz investiert wurde. „Die Investitionen in Recycling-Zugabesysteme von Benninghoven steigern unsere Wettbewerbsfähigkeit“, berichtet Dr. Heppenheimer. Juchem hat mehrere seiner Asphaltmischanlagen nachträglich mit unterschiedlichen Systemen ausgestattet.

Mischgut-Produktion

Kombination der Systeme

In den Mischwerken der Juchem Gruppe wird das klassifizierte Fräsgut zu neuem Mischgut verarbeitet. Und zwar bereits seit 1999, als in eine der ersten Paralleltrommeln in Rhein-

Der Einsatz von Paralleltrommeln, einem Heißzugabesystem, lohnt sich insbesondere für große Mengen und für hohe RecyclingZugabequoten von bis zu 70 %. Zusätzlich

Straßenbau

auf eine Tonne Mischgut. Diese Fakten veranlassten die Juchem Gruppe dazu, gleich vier Kleemann Mobiscreen Siebanlagen anzuschaffen – drei Dreidecker-Siebanlagen MS 16 D und eine Zweidecker-Siebanlage MS 16 Z. Die MS 16 D hat im Einsatz bei Juchem einen Durchsatz von 150 bis 300 t/h. Dabei wird das Aufgabematerial (0–150 mm) in folgende Körnungen klassifiziert – je nach Asphalt-Rezeptur der Mischanlage: 0–8, 0–11, 0–16, 0–22, oder 0–32 mm. Mit feineren Siebbelägen ist die Leistung geringer, aber für die Weiterverarbeitung steht ein homogenes Produkt im Vordergrund. Darin liegt eine weitere Stärke von Kleemann: Durch eine Vielzahl an Siebbelägen in Verbindung mit dem unkomplizierten Austausch erlangen Betreiber hohe Flexibilität. Dabei kann der Fahrer die MS 16 D beschicken und per Fernbedienung gleichzeitig steuern. Alle Komponenten der Anlage sind außerdem gut zugänglich und dadurch sehr wartungsfreundlich.

Die Juchem Gruppe setzt insgesamt vier Kleemann Siebanlagen vom Typ MS 16 D und MS 16 Z ein.

setzt Juchem auf das multivariable Kaltzugabesystem. Dabei wird das RC-Material direkt und getaktet in den Mischer zugegeben; die mögliche Zugabequote beträgt 40 %. Warum integriert Juchem beide Systeme in seinen Recycling-Prozess? „Es verschafft uns die nötige Flexibilität. Mit der multivariablen Zugabe können wir auch Kleinstmengen ab 2 Tonnen abdecken. Und mit der Paralleltrommel bedienen wir Großaufträge. Beide Systeme sind ausgereift und liefern erstklassige Qualität“, erklärt Dr. Heppenheimer.

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Fahrerloses Absicherungsfahrzeug auf Autobahnen

Schwerer Unfall durch das Auffahren auf ein Absicherungsfahrzeug Bild: BASt

Das Vorhaben stellt die Projektpartner aufgrund des fahrerlosen Betriebs vor große Herausforderungen: So sind besonders hohe Anforderungen an die funktionale Sicherheit des Fahrzeuges sowie an die Qualität der Fahrzeugtechnik zu erfüllen. Lenk- und Bremssystem, Sensorik, Umfelderkennung sowie steuernde Softwarekomponenten müssen strenge Kriterien für sicherheitsrelevante Systeme in Kraftfahrzeugen erfüllen. Für die Entwicklung sind weitestgehend Serienkomponenten vorgesehen, sowohl für die reguläre Steuerung als auch für die Um-

Absicherung eines Arbeitsfahrzeugs bei Mäharbeiten Bild: Hessen Mobil

>> Mitarbeiter der Autobahnmeisterei und Straßenbauarbeiter arbeiten bisweilen unter hohem Risiko. Absicherungsfahrzeuge mit auffälligen Warneinrichtungen sollen das minimieren. Dennoch kommt es in Autobahnengstellen immer wieder zu folgenschweren Auffahrunfällen auf besagte Fahrzeuge. Vor diesem Hintergrund entwickelt MAN mit sieben weiteren Partnern aus Industrie, Forschung und Verwaltung den Prototyp eines Absicherungsfahrzeugs, das ohne Fahrer den jeweiligen Arbeitsmaschinen in Wanderbaustellen folgt und gegen den fließenden Verkehr absichert. Es ist eine Zwischenpräsentation, zu der das Forschungsprojekt “aFAS“ mit der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zuletzt geladen hat. Bereits vor zwei Jahren startete das vom

WLAN-Kommunikation zwischen Arbeitsfahrzeug und fahrerlos automatisiert fahrendem Absicherungsfahrzeug Bild: MAN Truck & Bus AG

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Projekt, das den Einsatz eines fahrerlos automatisiert fahrenden Fahrzeugs im öffentlichen Straßenverkehr vorsieht. Im Fokus des Projektes „aFAS“ steht die Automatisierung eines Lkws mit Absperrtafel, der fahrerlos betrieben werden kann. Der Prototyp soll in Hessen auf dem Seitenstreifen von Autobahnen getestet werden.

setzung funktionaler Sicherheitsaspekte. Die Umgebung wird mithilfe von seriennahen Kamera- und Radarsystemen erfasst, zu denen u.a. eine Objekt-, Fahrstreifen- und Freiflächenerkennung gehören. Flankiert wird die Sensorik durch die Übertragung relevanter Informationen zwischen Arbeitsfahrzeug und Absicherungsfahrzeug mittels einer drahtlosen Verbindung.

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41 bema Hochdruckspülanlage und Aufkratzvorrichtung

Mit Hochdruck und Aufkratzvorrichtung noch effektiver kehren >> bema hat eine Kombination aus kratzen, kehren und spülen entwickelt, die härtestem Schmutz den Kampf ansagt und sich speziell im Straßenbau als nützlicher Helfer erweist. Die Kehrmaschinen bema 75 Dual oder bema 35 Dual können dazu mit einer sehr stabilen Aufkratzvorrichtung bestückt werden, die anstatt der Sammelwanne in deren Aufnahme montiert wird. Ausgestattet ist sie mit mehreren verschleißfesten und langlebigen Hardoxschienen, die an Federzinken befestigt sind und so eine sehr gute Bodenanpassung bei unebenen Boden-

Im perfekten Zusammenspiel der Komponenten Aufkratzvorrichtung, Kehrmaschine und Hochdruckspülanlage kann so vor allem die Unfallgefahr auf öffentlichen Straßen durch festsitzenden Schmutz vermieden werden. Auf Wunsch kann die Anlage auch als mobiler Hochdruckreiniger genutzt werden. Hierfür bietet bema eine passende Hochdrucklanze mit einer Schlauchhaspel und einem Schlauch (22 m) an.

verhältnissen gewährleisten. Besonders festsitzender Schmutz kann so in einem ersten Schritt von der Straße gelöst werden. Angesteuert wird die Aufkratzvorrichtung über die Zylinder der Sammelwanne. Die gute Übersicht vom Fahrzeug aus bleibt in diesem Fall erhalten. Auch die Führung des Schmutzes wird durch Schmutzleitbleche optimiert. Mit einem Kehrwalzendurchmesser von 780 mm bzw. 660 mm und den verschiedenen Besätzen wie PPN, Stahlflachdraht/PPN oder Stahl/PPN kehrt die Kehrmaschine den restlichen Dreck von der Straße bevor das hinter

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Straßenbau

der Kehrmaschine angebrachte Spülrohr mit Hochdruck den Feinschliff erledigt. Das Spülrohr ist je nach Maschinenbreite mit mehreren Hochdruckdüsen bestückt. Die Hochdruckspülanlage ist in drei möglichen Varianten erhältlich. Variante 1 beinhaltet eine Kolbenpumpe mit 120 bar und einer Literleistung von ca. 110 ltr/min, in Verbindung mit einem sich im Heck des Trägerfahrzeugs befindlichen Wassertank (2.000 ltr). Zur Variante 2 gehört eine Membranpumpe mit 50 bar und einer Literleistung von ca. 185 ltr/min und ebenfalls der sich im Heck des Trägerfahrzeugs befindliche Wassertank mit einem Fassungsvermögen von 2.000 ltr. Die Membranpumpe nur mit Ansaugleitung und Sprühgestänge ist als Variante 3 verfügbar. Beide Pumpen werden mechanisch mittels Gelenkwelle angetrieben.


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KANALBAU / VERDICHTUNG Spezialmaschinen | Anbaugeräte | Verdichtung | Verbau | Pumpen | Zubehör

Die Dolen sind fachgerecht verlegt und angeschlossen: nun fließt das Wasser wieder sicher und die Erdrutschgefahr ist gebannt.

Anbauverdichter ACA 750 von Ammann im Einsatz am Hang MEISTER DER SCHRÄGLAGE >> Der Schwarzwald – ein einzigartiges, dicht bewaldetes Mittelgebirge im Südwesten Deutschlands – ist mit seinen idyllischen steilen Hängen und Tälern nicht nur ein touristisches Highlight, sondern auch die Heimat und das Arbeitsrevier von Felix Finkbeiner und seinem Schreitbagger samt Anbauverdichter ACA 750 von Ammann. Felix Finkbeiner hat sich im Schwarzwald als Spezialist für anspruchsvolle Erd- und Forstarbeiten einen Namen gemacht. Wenn er mit seinem Schreitbagger Kaiser S12 HP Allroad zum Einsatz kommt, ist das Terrain für andere Bauunternehmen mit deren Fuhrpark meist nicht mehr erreichbar und zugänglich: Bewaldete und steile Hanglagen, unebener und felsiger Untergrund, von Bächen und Wassergräben durchzogenes Gelände sind gewissermaßen der natürliche Lebensraum von Finkbeiner und seinem S12. Zum maximal geländegängigen Geräteträger wird der Bagger durch den montierten Tiltro-

tator und die daran angeschlossenen Anbaugeräte – wie hier durch den Anbauverdichter ACA 750 von Ammann. Im Unterschied zur serienmäßigen Version mit 360-Grad-Endlosdrehmotor verwendet Finkbeiner an seinem Bagger die starre Version, da durch den Tiltrotator eine optimale Manövrierbarkeit schon gegeben ist: „Gemeinsam mit Matthias Pfaff vom Fachhändler Reichert Servicecenter in Sinzheim habe ich mich für diese Kombination entschieden – so erreichen wir die perfekte Beweglichkeit mit unserem Bagger, und der Anbauverdichter entfaltet seine Kraft in jeder Position“, erläutert Felix Finkbeiner. Und gerade auf der Baustelle am Ortsrand von Ottenhöfen musste der Anbauverdichter direkt beweisen, dass er das richtige Maß von Verdichtung auch auf anspruchsvollem Terrain entwickelt. Im Zuge starker Regenfälle und dem entsprechenden Bergwasserabfluss war es am Hang eines Waldstücks zu einem Erdrutsch gekommen, sodass Teile der Entwässerungsleitung neu verlegt werden muss-

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ten. Zunächst wurde das mitgeschwemmte und aufgehäufte Erdreich bis zum bergseitigen Wassergraben mit Unterstützung durch lokale Unternehmen abgetragen und ein Graben für die neuen Dolen aus Stahlbeton mit einem Durchmesser von 600 mm gezogen. „Nachdem wir den Übergang zu den bestehenden Dolen hergestellt hatten und die Dole unterhalb der Straße verlegt wurde, haben wir die Leitung fachgerecht bis hin zum nächsten Wassergraben verlängert“, so Finkbeiner. Anschließend wurde der Graben mit Steinen und Erdreich aufgefüllt, bis schließlich die Dolen komplett im Boden verlegt waren. „Dann kam der ACA 750 zum Einsatz – ich habe ihn am Schnellwechselsystem des Tiltrotators montiert und damit das Erdreich oberhalb der Rohre und den gesamten Graben verdichtet“, fasst Finkbeiner zusammen. Insgesamt verlegte der Unternehmer gut zwölf Laufmeter Stahlbetonrohre und kümmerte sich um die fachgerechte Verdichtung der Oberfläche, damit die Gegend künftig vor


43 Ein schönes Beispiel dafür, wie durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Hersteller, Fachhandel und Unternehmer professionelle und nachhaltige Lösungen entstehen können. Unternehmer Felix Finkbeiner (rechts) arbeitet seit Jahren bereits mit Matthias Pfaff (links) vom Ammann-Händler Reichert zusammen. Nachdem die Dole verlegt wurde, verdichtet Felix Finkbeiner das Erdreich fachgerecht mit dem ACA 750.

Erdrutschen besser geschützt ist. Wenn bei der Bodenverdichtung am Hang das Erdreich nur mit dem Baggerlöffel angedrückt wird, kann es bei starkem Niederschlag zu einem Wasserfilm innerhalb der Erdschichten kommen, der zu Erdrutschen führen kann. Aus diesem Grund ist eine professionelle Verdichtung besonders in steilen Lagen absolut notwendig. Der Anbauverdichter ACA 750 ist für Bagger zwischen 12 und 40 Tonnen Gewicht geeignet und das perfekte Tool für saubere Verdichtung in Schräglagen. Sein patentiertes Anschlagssystem auf beiden Seiten schützt den Rahmen, die Schwingmetalle und das Trägergerät vor Beschädigungen. Er entwickelt bei einer Arbeitsbreite von 740 mm eine Zentrifugalkraft von 90 kN und kann je nach Bodenbeschaffenheit Schütthöhen bis zu 1 m in einer Lage verdichtet werden. Daher schätzt Felix Finkbeiner die besonderen Fähigkeiten seines Verdichters: „Ich habe den ACA 750 nun seit einem dreiviertel Jahr und bin hochzufrieden damit. Das Gerät ist robust, komplett wartungsfrei und entwickelt bei kompakter Größe eine immense Verdichtungsleistung. Außerdem wurde ich wie ge-

wohnt von Matthias Pfaff vom Fachhändler Reichert kompetent beraten und weiß nun, dass ich die richtige Kaufentscheidung getroffen habe“. Auch Carmen Meudt, zuständige Gebietsverkaufsleiterin West bei Ammann Verdichtung, freut sich über diese gute Ver-

Im Bereich unter dem Anbauverdichter lässt sich die Anschlussstelle zwischen vorhandenen und neuen Dolen gut erkennen.

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Kanalbau / Verdichtung

bindung zwischen Einsatzzweck und der passenden Maschine aus dem Hause Ammann: „Wir wissen über unseren Händler Reichert, dass Felix Finkbeiner der Mann für die kaum zugänglichen Landschaftsbereiche ist – und wir sind stolz darauf, dass wir gemeinsam mit unserem Fachhändler den ausführenden Unternehmer mit einem idealen Anbauverdichter versorgen können“.


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Sicheres Arbeiten mit Alu-Leichtverbau in 6 m Tiefe >> In zentraler Lage von Mannheim entsteht am Friedrichsplatz das neue Hauptgebäude der Kunsthalle Mannheim. Es ersetzt hier einen nicht mehr zeitgemäßen Bau aus den 80er Jahren und wird zur repräsentativen Verbindung zwischen der historischen Friedrichsplatz-Bebauung und dem Jugendstil-Kernbau (Billingbau) der Kunsthalle von 1907. Da eine Sanierung des mit diversen Mängeln behafteten Erweiterungsbaus (Mitzlaffbau) wirtschaftlich nicht möglich war, gab die Stiftung Kunsthalle Mannheim den Auftrag zum Neubau. Hierzu waren zunächst der Rückbau des Mitzlaffbaus sowie der aufwändige Abriss des darunter befindlichen massiven Bunkers aus dem Zweiten Weltkrieg mit doppelter Bodenplatte erforderlich. In der öffentlichen Wahrnehmung liegt der Fokus auf den oberirdischen Arbeiten, bei denen die Baufortschritte offensichtlich sind. Man sollte das Augenmerk jedoch auch einmal auf die vorbereitenden Arbeiten unterhalb der Erdoberfläche richten, ohne die der spätere Neubau nicht funktionsfähig wäre.

Anschluss unter beengten Platzverhältnissen Auf beiden Seiten des Neubaus mussten Abwasserleitungen erstellt werden. In der Roonstraße circa 16 laufende Meter Abwasserzuleitung DN 150 mit 6 Metern Verbautiefe, in der Tattersallstraße rund 14 laufende Meter Abwasserzuleitung DN 300 mit 5,50 Metern Verbautiefe. Da die Baustellenverhältnisse

in den befahrenen Straßen äußerst beengt waren, kam der Einsatz eines Stahlverbaus nicht infrage. Der Generalunternehmer bei diesem als ARGE ausgeführten Großprojekt, die seit über 85 Jahren in der Rhein-NeckarRegion ansässige Mannheimer Baugesellschaft Streib, entschied sich bei den Verbauarbeiten für den Alu-Leichtverbau GIGANT von Ischebeck. Baustellenbedingt war es in der Roonstraße nicht möglich, den Verbau komplett als Einheit abzuteufen. In fünf Meter Tiefe stand er auf dem Kanal auf, so dass der letzte Verbaumeter von unten per Hand angesetzt werden musste. Dies war nur mit dem Ischebeck-System möglich. Georg Ellenberger, Polier bei Streib, erläutert: „Mit einem Team von drei Mitarbeitern konnten wir innerhalb von 5 Arbeitstagen jeweils drei Einheiten à 2 Meter, also 6 laufende Meter, mit einseitigem Stirnverbau durch Schachtecken und 1,55 Meter lange Bohlen einsetzen. In der Roonstraße haben wir zudem für den letzten Verbaumeter die 50 Zentimeter hohen Bohlen mit zwei Kanalstreben per Hand in den Graben gebracht und eingebaut. Der Aushub erfolgte seitlich durch einen mobilen Radbagger mit angebautem Greifer.“

von jeweils 0,5 Metern Länge. Eine neue Herausforderung ergab sich gegen Ende der Schachtarbeiten. Normalerweise kann der Schachtverbau mit Anschlagösen, die sich am oberen Ende der Schachtecken befestigen lassen, komplett gezogen werden. Da dieser spezielle Schacht jedoch von Ausmaß und somit auch Gewicht die sonst üblichen Dimensionen überstieg, war die Belastung für die Standard-Ösen zu hoch. Diplom-Ingenieur Ulrich Werner, Bauleiter von Streib, schätzte bei der Lösung dieses Problems die unkomplizierte und schnelle Unterstützung seitens Ischebeck. Kurzfristig organisierte Ischebeck die Anfertigung von Sonderzugösen, mit denen es gelang, den Schacht komplett zu ziehen. „Das nenne ich Service!“, ergänzt Polier Ellenberger. „Wir konnten die Verbauarbeiten innerhalb von sechseinhalb Wochen abschließen – etwa zwei Wochen früher als ursprünglich für diese Baumaßnahme veranschlagt.“

Individuelle Ausbaulösung Zum Anschluss eines Kanalschachtes kam in der Tattersallstraße zudem ein Schachtverbau mit dem Maß 2,00 x 1,55 Meter und einer Verbautiefe von fünf Metern zum Einsatz. Zunächst erfolgte der Einbau mit vier Schachtecken à 1,5 Metern Länge, danach

Schachtverbau, hier montiert auf 2,5 Meter Verbautiefe

Manueller Einbau der letzten Bohlen in 6 Meter Tiefe

Drei Verbaueinheiten à 2 Meter bis 6 Meter Tiefe

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45 V O G T D R U C K L U F T G E R ÄT E H E L F E N A U S , WO S C H W E R E M A S C H I N E N Ü B E R D I M E N S I O N I E RT S I N D brationsdämpfung erhältlich und kommen dabei mit der Luftmenge der Druckluftanlage von LKW oder Unimog aus. Auch kleine Elektrooder Benzinkompressoren eignen sich hierfür, da der Verbrauch bei lediglich 255 l/min liegt.

Der kurze VOGT Hammer VH 50-70.18 eignet sich mit aufgrund seiner Wendigkeit und Gerätelänge gut für horizontale Arbeiten, seien es Unterminierungen, Hausanschlussarbeiten oder Unterfangungen. Schnell kann das Werkzeug gewechselt werden, wenn gegraben oder ein Fundament durchgebrochen werden muss.

>> Ein wenig ungewohnt ist der leichte Druckluftspaten in der Grube. Doch er steht seinen Mann wenn es um die Kleinigkeiten geht und davon gibt es im Tiefbau viele. Beispielsweise bei Nacharbeiten an den Grabenwänden, wenn für die Schachtringe oder die Rohre zu wenig Platz ist, oder die seitlichen Anschlüsse noch ein wenig ausgekoffert werden muss. Hier treibt der 6 kg leichte VOGT TurboSpaten sein Spatenblatt mit großer Kraft auch in steiniges Erdreich. Kleinere Stemmarbeiten sind mit Spitz- und Flachmeißel ebenfalls machbar.

xisgerechte Sonderlösung mit abgewinkeltem Schlagwerk und spezielle keilförmige Unterstopfer. Dadurch kann man auch bei begrenzten Platzverhältnissen ordentlich verdichten, um spätere Setzungen

Als emissionsfreier Verdichter kommt die kompakte Bauart im Leitungsbau zum Einsatz, wenn größere Technik nicht ran kommt. Einlaufschächte können mit halbrunden Verdichterplatten direkt am Schachtring verdichtet werden. Beim Unterstopfen von Rohren und Fernwärmeleistungen gibt es eine pra-

zu vermeiden. Muss unterminiert oder unterfangen werden, kommt der neue VOGT Hammer mit Delta-Griff zum Einsatz. Dieser vereint die Vorteile des T-Griffs vom VOGT TurboSpaten und des konventionellen Griffs vom VOGT Hammer. Gerade dort, wo sowohl vertikale als auch horizontale Grabarbeiten durchgeführt werden, wie z.B. bei Hausanschlüssen, wird er als Allroundtalent gerne eingesetzt. Beide Geräte sind optional mit Vi-

VOGT ist ein fränkisches Familienunternehmen mit Sitz in Weidenberg bei Bayreuth. Die Geräte werden zu 100 % in Deutschland gefertigt, die Garantie beträgt 24 Monate. Service, Beratung und kundenfreundliche Lösungen werden im Hause VOGT groß geschrieben, der Kunde steht im Mittelpunkt unseres Denkens. Der neue VOGT Hammer mit Delta-Griff als Allroundtalent für horizontale und vertikale Grabarbeiten.

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Wenn der Schachtverbau weiter abgesenkt werden muss, spielt der VOGT TurboSpaten seinen großen Vorteil gegenüber Pickel und Spaten aus: Er ist schlagkräftig, wendig und erspart einem das Schwung holen in engen Verhältnissen. Mit nur wenigen Handgriffen kann der Leichtbau-Spaten auf Graben, Aufbrechen oder Einrammen umgerüstet werden.

Eine Auswahl von über 100 Werkzeugen mit der extra hebelstarker 18 mm Meißelaufnahme offerieren weitere Einsatzmöglichkeiten. Beim Freilegen von bestehenden Leitungen ist die handgeführte VOGT Lanze viel sensibler als ein Bagger. Mit 2,5-facher Schallgeschwindigkeit wird eine große Menge Luft in den Boden geblasen, was das Erdreich im Umkreis von 20-50 cm lockert und somit eine Handschachtung vereinfacht. Und da sie nicht imstande ist, eine Leitung zu beschädigen, eignet sie sich sehr gut zu deren Suche. Hierfür wird entweder im Boden gestochert (die Lanze bläst sich den Weg frei) oder durch schräges Einblasen ein Suchschlitz erstellt, der dann auch eine Sichtverbindung zum Kabel oder zum Rohr erlaubt. Um die Leistung zu erzielen, wird ein Baukompressor mit 3,5 cbm/min bei 7 bar benötigt.

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GARTEN-, LANDSCHAFTS- & WEGEBAU Pflasterverlegetechnik | Rasen-, Garten- & Grundstückspflege

Die Verlegemaschine VM-301K-PAVERMAX mit optional erhältlichen Dieselpartikelfilter – mit einer Abscheiderate von mehr als 97%.

Immer schnell zur Stelle: Der blau-gelbe Adler von Probst >> Innerhalb kürzester Zeit musste ein neues Firmen-Parkhaus in Sindelfingen gepflastert werden. Doch direkt zu Beginn der Verlegearbeiten hat das ausführende Unternehmen Verbu-Bau Schwierigkeiten mit der alten Verlegezange, die ursprünglich eingesetzt werden sollte. Innerhalb kürzester Zeit musste eine schnelle Lösung her. Probst beweist Schnelligkeit, Flexibilität und so wie die Gelben Engel im Straßenverkehr ist auch der blau-gelbe Adler von Probst immer zur Stelle, wenn man ihn braucht. Das neue Parkhaus sollte bereits diesen Sommer rund 4000 zusätzliche Stellplätze für Mitarbeiter und Kunden eines Stuttgarter Konzerns bieten. Für Verbu-Bau bedeutet dies, dass innerhalb weniger Wochen eine Gesamtfläche von 16.000 qm gepflastert werden musste. „Ein erstklassiges Fugenbild und reibungslose Abläufe sind nur zwei der vielen Anforderungen die der Auftraggeber an uns und unsere Arbeit hat“, so der Verbu-Bau Geschäftsführer Ralf Terporten. Ende April 2016

hat die Mannschaft der Verbu-Bau GmbH mit dem Pflastern des Parkhauses begonnen. Die vorhandene Verlegezange war bei den gestellten Aufgaben schnell an ihre Grenzen gestoßen. Die schon etwas ältere Zange, die auch keine besonderen Features ausweist, konnte keine ausreichende Spannung aufbauen, um die Last der schweren Pflastersteine zu tragen. Sie ließ die Steinlage durchhängen, was ein sauberes Verlegen der Pflastersteine einfach unmöglich machte. Eine schnelle Lösung musste her. Da man mit der Firma Probst in der Vergangenheit schon mehrfach gute Erfahrungen gemacht hat, hat sich Verbu-Bau direkt an die schwäbischen Maschinenbauer gewandt. Schnell war für alle Beteiligten klar, dass hier nur die Verlegemaschine VM-301-K-PAVERMAX in Verbindung mit der dazugehörenden hydraulischen Verlegezange HVZ-UNI-II in Frage kommen. Das Hauptquartier des „blau-gelben Adlers“ der Schwaben liegt quasi in der Nachbarschaft und so konnte die benötigte Verlegemaschi-

Maschinen&Technik Dezember 2016 / Januar 2017

ne samt Verlegezange innerhalb kürzester Zeit zum Einsatzort transportiert werden. Die Situation auf der Baustelle war schwierig, da das Parkhaus von dutzenden Pfeilern gestützt wird, die bei der Verlegearbeit im Weg stehen. Hier ist die kompakte Bauweise der VM301-K-PAVERMAX ein weiterer Vorteil, der den Mitarbeitern von Verbu-Bau maßgeblich zu Gute gekommen ist. Die Verlegemaschine samt Zange lässt sich auf engstem Raum leicht manövrieren und bietet eine uneingeschränkte Rundumsicht, was erheblich zu einem reibungslosen Ablauf der Verlegearbeit beigetragen hat. Auch die Durchfahrtshöhe von zwei Metern ist gewährleistet, was in Sindelfingen ein sehr wichtiger Aspekt war. Darüber hinaus konnten zudem die Steinlagen schnell und einfach von den Paletten unmittelbar unter den niedrigen Unterzügen abgegriffen werden. Der Ausleger der Verlegmaschine wurde in seiner Formgebung bewusst auf solche Arbeitsumgebungen hin optimiert gestaltet. Die ausgelieferte Verlegemaschine verfügt zusätzlich über einen Dieselpartikelfilter, der die Beschäftigten vor dem Einatmen der gesundheitsschädigenden Staubpartikel schützt. Auch ältere Modelle lassen sich durch den modularen Aufbau der Maschine mit einem Dieselpartikelfilter nachrüsten. Mit


47 einer Abscheiderate von mehr als 97 % sämtlicher Partikel erfüllt der Dieselpartikelfilter die Vorschriften nach TRGS 554 und wird gerne für den Einsatz in Tiefgaragen, Hallen oder anderen Gebäuden verwendet. „Auch unser Auftraggeber war positiv überrascht, dass für uns nicht nur die Wirtschaftlichkeit zählt, sondern auch die Gesundheit unserer Mitarbeiter im Vordergrund steht. Durch den Dieselpartikelfilter konnten wir verbesserte Arbeitsbedingungen schaffen“ berichtet Terporten. Die Verlegemaschine ist ein Teil der maschinellen Pflasterverlegung. Doch der „Superstar“ und der „Helfer in der Not“, auf der Baustelle in

Einfacher und schneller ging es darum mit der HVZ-UNI-II von Probst. Es mussten lediglich die planumseitigen, jeweils äußeren Lamellen, sowie je ein Adapter demontiert werden. Damit die Verlegezange auch auf einer Steinlage liegend leicht eingestellt werden kann, ohne seitlich zu „wandern“, ist die Höhenverstellung auf der vorderen Planumseite nun mit Stahl-Auflagetellern und verdrehsicherer Teleskopführung ausgerüstet.

lage mittels Gummihammer nötig. Dank der automatischen Abdrückvorrichtung der Probst-Zange, kurz ADV, erübrigte sich dies. Die Steine werden mit einer größeren Kraft ins Planum gedrückt und verkanten dadurch nicht mehr. Trotz der erschwerten Bedingungen und der vielen Hürden, die das Unternehmen beim Verlegen des Bodenbelages bezwingen musste, konnte der enge Terminplan eingehalten werden.

Garten-, Landschafts- & Wegebau

Die Verlegemaschine VM-301-K-PAVERMAX in Verbindung mit der dazugehörenden hydraulischen Verlegezange HVZ-UNI-II beim Pflasterverlegen in Sindelfingen.

Sindelfingen, war durchaus die hydraulische Verlegezange HVZ-UNI-II. Auf der Baustelle wurde nur eine Verlegemaschine samt Zange verwendet. Spielend leicht lassen sich auch schwere Steinlagen verlegen und durch die hohe Spannkraft gibt es auch kein „Durchhängen“ der Steinlagen mehr. Hatten die Arbeiter bisher eine Steinlage von nur 1 m Breite, anstelle der üblichen 1,2 m zu verlegen, musste bislang immer zuerst mühsam eine kürzere Greifwange montiert werden.

Dank kompakter Bauweise ist die VM-301-KPAVERMAXauf engstem Raum manövrierfähig.

Eine weitere Herausforderung bei der Pflasterverlegung in Sindelfingen waren die verwendeten Verbundsteine mit 10 cm Stärke. Beim Verlegen dieser Steine ist oftmals ein manuelles Nachbessern der verlegten Stein-

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48 Garten-, Landschafts- & Wegebau

Mehr Freizeit, mehr Lebensqualität: Baggersee wandelt sich mit Avant zu idyllischem Erholungspark >> Im südhessischen Landkreis DarmstadtDieburg bietet die Rekultivierung einer einstigen Kiesgrube neue Optionen für zukünftige Erholungs- und Freizeitfreuden. Die Pflege der Liegenschaft am See wird von einem Avant-Multifunktionslader unterstützt. Seit zwei Generationen wurden in Babenhausen hochwertige Quarzsande und Kies abgebaut. Nach 30 bis 50 Jahren sind die Abbaumöglichkeiten des Sand- und Kieswerks K.W. Hardt KG jetzt größtenteils erschöpft. Die Rekultivierung und Renaturierung eines großen Teils des Gesamtareals der Kiesgrube sieht als Folgenutzung eine Freizeit- und Wassersportanlage vor. Andreas Bludau, als Mitglied der Geschäftsleitung der K.W. Hardt KG verantwortlich für das Gelände, hat für Pflege und Erhalt des zirka 60 Hektar großen Geländes einen Avant 745 Multifunktionslader als kraftvollen Helfer in seinen Fuhrpark aufgenommen. Das idyllische Gelände am Sickenhöfer See ist schon jetzt ein paradiesisches kleines Freizeit- und Erholungsgebiet in reizvoller Lage. Die Natur hat sich durch den Bepflanzungsplan mit Weiden, Pappeln, Schilf und vielen Blumen das Gelände der einstigen Kiesgrube zurückerobert. Der AVANT 745 ist bei der Pflege der großen Flächen ein Hauptakteur. Andreas Bludau: „Wenn ich mich nach Feier-

abend auf meinen Avant setze macht das richtig Laune, die Zeit vergeht wie im Fluge, und die Flächen sind schnell bearbeitet.“ Mit dem Avant Schlegelmulcher entfernt er den Wildwuchs von der Uferlinie bis zur Wasserlinie, neue Triebe werden kraftvoll und schnell mit dem Schlegelmulcher entfernt. Die Ausstattung des Laders mit Rasenbereifung ist dabei auf dem sandigen Boden sehr hilfreich. Ein besonderes Ereignis immer im August ist seit sieben Jahren das „Seebeben“, ein Beach-Party-Festival am Sickenhöfer See, welches Andreas Bludau und der örtliche Handballverein ins Leben gerufen hat. Als aktiver Handballer stehen für ihn dabei die sportlichen Aktivitäten im Mittelpunkt. An drei Tagen gibt es für jede Altersgruppe attraktive Veranstaltungen: AfterWork-, Jugendund Familien-Events mit Beach-Volleyball und die große Abendveranstaltung mit Live Band locken am Wochenende bis zu 7000 Menschen an den See. Ein extra für das Festival aufgebautes Zelt mit 2000 Quadratmetern Fläche bietet dabei Schutz vor Regen. Zur Vorbereitung und beim Auf- und Abbau des Events ist der AVANT 745 aus der größten und stärksten Modellreihe der Avant-Multifunktionslader mit den schnell zu tauschenden Anbaugeräten wie Palettengabel und

Maschinen&Technik Dezember 2016 / Januar 2017

Seeidylle mit dem Avant 745: der Schlegelmulcher befreit die Uferböschung des Baggersees von Wildwuchs

Klappschaufel ein unverzichtbarer Begleiter. Mit Leichtigkeit stemmt er mit einer Hubkraft bis zu 1.400 kg Paletten mit dem Teleskophubarm bis zu einer Höhe von 3,10 m. Die leistungsstarke Zusatzhydraulik von bis zu 70 l/min gibt die notwendige Kraft für den Betrieb der zahlreichen Anbaugeräte. Der Wechsel der Anbaugeräte ist mit der Multikupplung spielend leicht. Das Resümee von Andreas Bludau nach dem ersten Saisoneinsatz seines neuen Laders: „Die vielfältigen Arbeiten auf dem großen Gelände gehen mit Hilfe des Avant 745 zu jeder Jahreszeit leichter von der Hand.“


49 Garten-, Landschafts- & Wegebau

Fahren oder fahren lassen D E R A E B I T E R R AT R A C S E T Z T M I T D E R O P T I O N A U TO N O M N E U E M A S S S TÄ B E >> Das Jahr 2016 steht nicht nur für das Jubiläum „40 Jahre Aebi Terratrac“, sondern auch für eine Innovation in der Klasse der Zweiachs-Geräteträger. Auf der GaLaBau in Nürnberg präsentierte Aebi den Terratrac mit der Option „autonomes Fahren“ und setzt damit neue Maßstäbe was Flexibilität, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit betrifft. Der Aebi Terratrac mit der Option Autonom ist ein mit GPS selbstständig, fahrerlos arbeitender Zweiachs-Geräteträger. Die Route wird innerhalb des vordefinierten Arbeitsfeldes automatisch geplant. Bei Bedarf ist der TT auch aus der Distanz per Fernsteuerung kontrollierbar. Das Fahrzeug eignet sich hervorragend für die Pflege und den Unterhalt von Grünflächen aller Art – in Hanglagen wie auf der

Ebene. Zudem ist der Aebi TT mit der Option Autonom in gewohnter Form bemannt und mit verschiedensten Anbaugeräten einsetzbar. Der autonome Terratrac vereint den bewährten Aebi Zweiachs-Geräteträger mit den Vorteilen des fahrerlosen Arbeitens. Einmal programmiert, mäht der Terratrac selbständig Deiche, Lärmschutzwälle oder Parkanlagen während der Fahrer parallel andere Aufgaben vor Ort erledigt. Die Arbeits-Routen sind zentimetergenau repetierbar. Praktisch bedeutet dies eine geringere Überlappung der Arbeitsbreiten und die Einsparung von Treibstoff und Zeit. Die zusätzlich integrierte Fernsteuerung verbessert zudem die Arbeitssicherheit beispielsweise auf unbekanntem oder militärisch genutztem Gelände. Denn der Fahrer kann

den Terratrac damit von außerhalb der Gefahrenzone bedienen, so als säße er selbst am Steuer. Der Aebi Terratrac ist als Grundfahrzeug in vier Leistungsklassen von 50 bis 109 PS erhältlich. Alle Aebi Terratrac bieten im praktischen Einsatz diverse Vorteile: Stufenlose Anpassung der Fahrgeschwindigkeit, beste Wendigkeit, einfachste Bedienung, höchstes Maß an Sicherheit dank permanentem Kraftschluss zwischen Motor und Rädern sowie die ausgezeichnete, verschleißfreie Bremswirkung des hydrostatischen Fahrantriebs. Der geringe Bodenflächendruck und der tiefe Schwerpunkt machen den Aebi Terratrac zum wahren Kletter-Profi. Mähen, mulchen, aerifizieren, kehren, Laub blasen, Kunstrasenpflege, Golfbälle einsammeln, Winterdienstarbeiten mit Schneepflug, Schneefräse oder Streuer, bis hin zum Einsatz auf Skipisten mit Raupenfahrwerk und Loipenspurgerät die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und ermöglichen dadurch einen wirtschaftlichen Betrieb rund um das Jahr.

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KOMMUNALTECHNIK Fahrzeuge/Geräteträger/Lader | Anbaugeräte | Kleingeräte | Ausrüstung/Zubehör

Höhere Leistung bei reduziertem Kraftstoffverbrauch >> Die neuen Cat Radlader der Baureihe M – 910M, 914M und der völlig neue 918M – bauen auf den erfolgreichen Maschinen der Vorgänger-Baureihe K – dem 910K und dem 914K – auf, wurden jedoch technisch verbessert und bieten unter anderem einen neuen Motor mit größerem Hubraum, der die Emissionsnormen der Stufe IV erfüllt, sowie neue Optionen, mehr Fahrkomfort und mehr Sicherheit.

Völlig neuer 918M Cat erweitert seine Radlader-Baureihe um den neuen 918M mit einer Leistung von 86 kW (117 PS), der optional mit einem HochstromZusatzhydrauliksystem für den Betrieb von anspruchsvollen Arbeitsgeräten wie Schneefräsen, serienmäßig mit HD-Achsen für hohe Leistung bei Einsätzen in der Abfallwirtschaft oder optional als Schnellfahrversion für Straßenfahrten bis 40 km/h geliefert werden kann.

Starke, effiziente Leistung Angetrieben werden die drei neuen Radlader der Baureihe M von dem neuen Cat Motor C4.4 ACERT, der mit einem Modul für

die Abgasreinigung ausgestattet ist. Dieses ist so konzipiert, dass es ohne Eingriffe des Fahrers oder Stillstandzeiten eigenständig arbeitet. Das Modul arbeitet mit selektiver katalytischer Reduktion und erfordert lediglich das Nachtanken von Abgasreinigungsflüssigkeit.

Arbeitsgeräten kompatibel ist, steht für diese Maschinen auch der Cat ISO-Schnellwechsler zur Verfügung. Dieser ist für eine Reihe von Cat Performance-Schaufeln, optimierte ISOPalettengabeln und bestimmte Anbaugeräte anderer Hersteller konzipiert.

Die Radlader 910M und 914M zeichnen sich durch ein intelligentes Leistungsmanagementsystem aus, das Leistung und sparsamen Kraftstoffverbrauch in Einklang bringt. Wenn die Maschine beispielsweise beim Befahren einer starken Steigung oder beim Einsatz eines Hochstrom-Arbeitsgeräts höheren Bedarf erkennt, sorgt die bedarfsgesteuerte Leistungsanpassung des Motors für optimale Hydraulikleistung unter erhöhter Last.

Die spezielle Gestaltung der Cat Performance-Schaufeln maximiert die Produktivität, erlaubt es dem Fahrer, die Schaufel schneller zu füllen und gewährleistet gleichzeitig gutes Materialhaltevermögen während der Fahrt. Für Einsätze, die mehr Hubhöhe erfordern, bietet ein verlängertes Hubgerüst beim 910M und beim 914M 335 mm zusätzliche Ladehöhe.

Ladegestänge, Arbeitsgeräte Die neuen Radlader der Baureihe M sind mit dem patentierten optimierten Z-Ladegestänge von Caterpillar ausgerüstet, dass hervorragendes Grabvermögen und die hohen Ausbrechkräfte eines herkömmlichen Z-Gestänges mit dem Parallelhub- und Lastumschlagvermögen eines Industrie-Radladers verbindet. Neben einem Integrated Tool Carrier-Schnellwechsler, der mit älteren Cat

Cat Radlader 910K mit 72kW Motorleistung und 7,1 Tonnen Einsatzgewicht

Maschinen&Technik Dezember 2016 / Januar 2017

Flottenmanagement Das integrierte Flottenmanagement Cat Product Link liefern drahtlos einen konstanten Strom von Daten, darunter Standort, Betriebsstunden, Kraftstoffverbrauch, Leerlaufzeit und Ereigniscodes. Die Daten von Product Link, die über die Online-Schnittstelle VisionLink abgerufen werden können, vermitteln wichtige Informationen, die die Effizienz am Einsatzort verbessern, die Produktivität steigern und die Kosten senken.


51 Kommunaltechnik

D I E RA D - U N D T E L E S KO P L A D E R VO N WAC K E R N E U S O N MACHEN AUCH BEI EIS UND SCHNEE EINE GUTE FIGUR >> Lange Zeit wurden Rad- und Teleskoplader vor allem für den Transport von Materialien wie Sand, Kies oder Steinen sowie für Hubarbeiten eingesetzt. Doch dank einer Vielzahl von Anbaugeräten und einer überzeugenden Technik sind sie mittlerweile zu vielseitigen Helfern in ganz unterschiedlichen Einsatzgebieten und Branchen geworden. Im Laufe der Jahre hat sich das Anwendungsspektrum der Lader grundlegend gewandelt: Wurden sie früher allein zum Laden und Bewegen von Gütern verwendet, so sind sie heute weit mehr als ein reines Transportgerät. Dank vielfältiger Hydraulikoptionen verwandeln sie sich in echte Geräteträger und können damit sehr wirtschaftlich eingesetzt werden. Bereits seit vielen Jahren ist Wacker Neuson auf diesem Gebiet ein zuverlässiger Partner für seine Kunden. Das umfangreiche Sortiment an Radladern und Teleskopladern

ist auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten und kann durch zahlreiche Optionen weiter individualisiert werden. Mittels hydraulischer Schnellwechseleinrichtung lassen sich unterschiedliche Anbaugeräte bequem vom Fahrersitz aus wechseln. Die Teleskoplader sind außerdem mit dem Fahrerassistenzsystem Vertical Lift System (VLS) ausgestattet. Dieses vermeidet das Kippen der Maschine in Längsrichtung aufgrund von Überlast, ohne dabei die Arbeitsgeschwindigkeit zu beeinträchtigen. Für den Einsatz der Rad- und Teleskoplader im Winterdienst bietet Wacker Neuson eine Vielzahl von Anbaugeräten wie Schneeschild, V-Schneeschild, Schneefräsen oder Straßenstreuer in zwei Größen. Das klassische Schneeschild lässt sich in der Höhe stufenlos einstellen und verfügt über einen mechanisch verstellbaren Schwenkwinkel. Dank zweier

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doppelwirkender Hydraulikzylinder hat der Bediener beim V-Schneeschild die Auswahl zwischen vier unterschiedlichen Schildstellungen. Die Straßenstreuer für Salz oder Splitt lassen sich bequem vom Fahrersitz aus bedienen. Eine spezielle Rührwerkstechnik sorgt dafür, dass das Material beim Streuen gleichmäßig auf der Straße verteilt wird. Ebenfalls vom Fahrersitz aus lassen sich die Schneefräsen bedienen. Bei ihnen kann nicht nur die Position das Auswurfturms verändert werden, sondern auch die Auswurfweite, so dass der Schnee sicher am Straßenrand landet. Insgesamt bietet Wacker Neuson zwölf Radlader mit einem Schaufelinhalt zwischen 0,2 und 1,1 Kubikmetern und einer Kipplast zwischen 1.215 und 4.760 Kilogramm an. Das Teleskopladersegment umfasst zehn Modelle mit einer Stapelhöhe zwischen viereinhalb und neun Metern.

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52 Kommunaltechnik

Sprühen statt streuen und dabei bares Geld sparen

sonstige schwer zugängliche Bereiche bietet der IceFighter BackBag die optimale Lösung. Dabei wird der 15 Liter Behälter wie ein Rucksack am Rücken getragen und die Fläche mittels Handlanze von Glätte und Eis befreit.

Die Vorteile von Sole im Winterdienst Sole ist in Wasser gelöstes Salz mit einer empfohlenen Konzentration von 22%. Um Sole zu erzeugen, werden in 100 Liter Wasser 28 kg Salz aufgelöst. Mit 1000 l Sole werden bei durchschnittlicher Ausbringung von 30 ml pro m² und einer Sprühbreite von 2,4 m bis zu 14 km gestreut. Die Vorteile für den Einsatz von Solesprühgeräten im Winterdienst liegen klar auf der Hand: Sofortige und flächendeckende Wirkung während Trockensalz erst eine Sole bilden muss, um zu wirken. Keine Bildung von Feinstaub wie bei Splitt-Streuung. Die Sole bleibt auf der Fahrbahn haften - kein Verwehen des Streugutes durch vorbeifahrende Autos. Der Einsatz von Sole ist wirtschaftlich und umweltschonend, da bis zu 75 % weniger Salz als bei Trockensalzstreuung benötigt wird.

>> Auf der diesjährigen GaLaBau präsentierte Eco Technologies den Besuchern erstmals den Solesprüher für den Pritschenaufbau. Dieses Modell aus der IceFighter-Familie wurde mit zahlreichen Neuerungen verbessert. So ist der Aufbau komplett aus Edelstahl gefertigt, der Aggregateraum abgedichtet und bequem über eine Jalousie zugänglich. Damit ist der IceFighter besonders widerstandsfähig, resistent gegen Korrosion und alle Komponenten wie die Solepumpe, Ventile oder Armaturen sowie das Trägerfahrzeug sind optimal geschützt. Der Kunststofftank, in dem sich die Sole befindet, ist aus einem Stück gefertigt und mit massiven Schwallwänden ausgestattet. Sie verhindern das Schwappen von Sole während der Fahrt und sorgen damit für erhöhte Sicherheit im Straßenverkehr. Die Tankgröße wird individuell an jedes Trägerfahrzeug, unter Berücksichtigung von maximalen Achslasten und dem höchst zulässigen Gesamtgewicht, angepasst. Der verfügbare Platz auf der Pritsche wird bestmöglich genutzt und die maximale Füllmenge des So-

le-Tanks erreicht. Standardtanks sind in Größen zwischen 300 – 2000 Litern erhältlich. Mit maßgefertigten Tanks werden Volumen bis zu 4000 Litern verwirklicht.

Für jedes Fahrzeug ein passendes Modell Die IceFighter-Modelle sind als Dreipunktanbau, wie auch als Pritschenaufbau und als Sondermodelle erhältlich und eignen sich sowohl für den Anbau an Ladern, Traktoren, diversen Bau- und Kommunalfahrzeugen als auch an LKWs und PKWs. Der Antrieb der Solesprüher erfolgt elektrisch per Hydromotor, über die Zapfwelle oder mit eigenem Verbrennungsmotor. Der IceFighter verfügt über eine trockenlaufsichere und solefeste Sprühpumpe, einen Sprühbalken aus Edelstahl für Sprühbreiten zwischen 120 – 500 cm und einer abnehmbaren Handlanze inklusive Schlauch. Für kleine Flächen wie Eingangsbereiche, Treppen oder

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„Mit den verschiedenen Modellen des Produktes „IceFighter“ ist es uns gelungen, Sole in alle Bereiche des Winterdienstes zu integrieren. Angefangen von tragbaren Solesprühern für kleine und schwer zugängliche Flächen bis hin zum maßgeschneiderten 4000 Liter Tank für große Fahrzeuge für lange Wegstrecken. Zusätzlich kann der IceFighter im Sommer als mobiler Wassertank zum Gießen, Waschen und Schwemmen eingesetzt werden. Somit ist der IceFighter eine Maschine für 365 Tage im Jahr.“ Meint HansPeter Hackl, Leiter Marketing & Sales Eco Technologies.


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Kehrmaschinen als wertvolle Helfer im Winter

Auch die handgeführten Radialbesen der Honda- und Akkuserien sind effiziente Helfer im Winter.

>> Wer größere Flächen zu räumen hat, stößt mit einer herkömmlichen Schneeschaufel schnell an seine körperlichen Grenzen. Ganz abgesehen von dem enormen Zeitaufwand, der dafür nötig ist. Wohl dem, der für diesen Fall auf eine komfortablere Alternative wie eine Kehrmaschine zurückgreifen kann.

Diese leistet nicht nur im Frühling, Sommer und Herbst hervorragende Dienste bei der Beseitigung von Blütenstaub, Laub und sonstigen Verschmutzungen, sondern ist auch im Winter ein wertvoller Helfer. Für kleinere Flächen und kürzere Gehwege eigenen sich beispielsweise die ganzjährig einsetzbaren, handgeschobenen Radialbesen der Akku- und Honda-Serien von Westermann Radialbesen. Zum einen fegen sie dank ihres Bürstenwinkels den Schnee auch wandbündig und auf unebenen Böden einwandfrei, zum anderen verhindern die tiefen Profile ihrer Vollgummiräder ein Wegrutschen auf dem Schnee.

Seite geschoben werden können. Auch der Radialbesen fegt schwere, nasse Schneemassen dank der starken Hydraulikleistung der Trägerfahrzeuge problemlos zur Seite. Anschließend kann mittels ebenfalls montierbarem Streuwagen noch Streumittel wie Sand, Split oder Salz ausgebracht werden. Cleanmeleon 2 XL mit Radialbesen befreit auch große Hofflächen mühelos vom Schnee.

Für die Räumung größerer Hofflächen und Plätze sowie längerer Gehwege bieten sich die Aufsitzkehrmaschinen Cleanmeleon 2, Cleanmeleon 2 XL und der Dozer mit AnbauRadialbesen oder Schneeschild an. Letzteres ist nach links oder rechts schwenkbar, so dass die Schneemassen mühelos zur gewünschten

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Mit dem Rahmen lassen sich Anbaugeräte in der Front einfach und schnell wechseln und die Kräfte werden gut auf den gesamten Traktor verteilt. Der komplette Rahmen kann auch einfach abgebaut werden.

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Alle Kabinentypen der N- und T-Serie sind ROPS- und FOPS-geprüft. Wählen Sie zwischen Freisichtdacht nach vorne oder hinten und vielen weiteren Optionen für einfache und sichere Arbeit.

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Arbeiten Sie rückwärts wie vorwärts mit erhöhter Effizienz. Dank zweitem Lenkrad ist ein schneller und einfacher Wechsel der Fahrtrichtungen möglich – sitzen bleiben, Sitz drehen und weiterarbeiten.

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FORSTMASCHINEN & -GERÄTE Fahrzeuge & Geräteträger | Anbaugeräte | Kleingeräte | Sondermaschinen | Sicherheitstechnik | Arbeitskleidung | Zubehör

Schwerarbeiter:

CASE Raupen-Kompaktlader TV380 beim Holzhof Deilinghofen >> Wenn Burkhard Leidigkeit mit seinem neuen CASE TV380 Gas gibt, geht es gewaltig zur Sache. Ohne erkennbare Anstrengung pflügt der Kompaktlader auf seinem DozerLaufwerk durch das Gelände und zieht dabei mit der hydraulisch betriebenen Mulchfräse eine saubere Spur in den fast mannshohen Bewuchs auf dem verwilderten Flurstück im Gewerbegebiet bei Hemer. Der Holzhof Deilinghofen befreit hier im Auftrag der Stadt Hemer die Gewerbefläche von unerwünschtem Bewuchs und Buschwerk. Firmeninhaber Burkhard Leidigkeit ist von der Leistungsfähigkeit seiner neuen Maschine bereits nach wenigen Tagen im Einsatz völlig überzeugt. „Wir setzen den Kompaktlader mit einer ganzen Palette von unterschiedlichen Anbauwerkzeugen wie Mulchfräse, Wurzel-

zange, Stukenfräse und dem hydraulischen Planierschild, in allen denkbaren Einsatzbereichen ein. Dazu gehört neben Rodungen, Wald-Wegebau und Infrastrukturerhaltung auch zunehmend die Vorbereitung von Bauland.“ Wie Burkhard Leidigkeit erklärt, hat alles mit dem Entschluss begonnen, einen wendigen Kompaktlader als vielseitigen Geräteträger einzusetzen, während die meisten Wettbewerber in der Forstwirtschaft und im Landschaftsbau auf große Traktoren mit Anbaugeräten setzen. Im Einsatz zeigte sich der Kompaktlader erheblich unkomplizierter und flexibler, da die kompakte Maschine auch auf Flächen arbeiten kann, auf denen große Ackerschlepper kaum zu manövrieren sind. Außerdem werden auch empfindliche Böden durch den geringen Bodendruck der Maschine deutlich weniger belastet. Aus diesem Grund war dann zunächst ein Kompaktlader eines Wettbewerbers komplett mit Stukenfräse und Mulcher angeschafft worden. Allerdings musste der Vorgänger des neuen TV380 aufgrund der harten Bedingungen im täglichen Einsatz bereits nach weniger als 2000 Betriebsstunden ersetzt werden. „Wir hatten inzwischen aber gute Erfahrungen mit einem CASE Kurzheckbagger vom Typ

Mit gestreckter Ausrüstung erreicht der TV380 mit Mulchfräse und Niederhalter eine Höhe von fast 4 m und kann wirksam beim Beschnitt von Stauden und Buschwerk eingesetzt werden.

Maschinen&Technik Dezember 2016 / Januar 2017

CX235C SR gesammelt, der sich beim Einsatz mit Dozerschild beim Wegebau ausgezeichnet bewährt hat. Der kompakte Bagger hat die gleiche Leistung wie ein großer Raupenbagger, lässt sich aber auch auf engen Waldwegen ausgezeichnet manövrieren. Und was für uns am Wichtigsten ist: Die Maschine ist robust und unter härtesten Bedingungen sehr zuverlässig. Wir haben uns daher bei der CASE Niederlassung in Unna nach einem Neugerät umgeschaut“, erklärt Leidigkeit und ergänzt: „Die passende Maschine hatten wir mit dem TV380 recht schnell gefunden. Robuste Konstruktion, mit 90 PS etwas mehr Leistung, eine bequeme Kabine mit Klimaanlage und eine sehr einfache und präzise Steuerung. Das passte schon mal. Aber wir wollten natürlich die teuren Anbaugeräte, die wir für die andere Maschine angeschafft hatten, nach Möglichkeit weiter benutzen. Hier hat sich das Werkstatt-Team bei CASE äußerst einfallsreich gezeigt. Dort wurden sowohl die Hydraulikanschlüsse als auch die Steuerelektronik entsprechend angepasst und wie man sieht, funktioniert die Technik einwandfrei. Mit ein paar zusätzlichen Heckgewichten konnten wir verhindern, dass die Maschine zu kopflastig wurde und auf den breiten Raupenketten kommt man überall hin, auch auf durchnässtem, weichem Waldboden.“ Beim Einsatz mit der Mulchfräse hat der TV380 mit seiner vertikalen Geometrie einen enormen Vorteil. „Wir kommen mit der Fräse bis auf eine Arbeitshöhe von fast 4 m und können dann größere Stauden und Büsche von oben nach unten herunterschneiden. Das bringt einen deutlichen Zeitvorteil im Vergleich zu anderen Trägergeräten“, erklärt Leidigkeit. Das Fazit, das Burkhard Leidigkeit zieht, ist ebenso knapp wie einleuchtend: „Unsere Maschinen müssen Geld verdienen. Und wie man sieht, erledigt unser neuer Kompaktlader seinen Job.“

Diesen CX235C SR mit Planierschild setzt der Holzhof Deilinghofen mit verschiedenen Anbauwerkzeugen im Waldwegebau ein.


55 Forstmaschinen & -geräte

Intelligente Kransteuerung FÜR DEN RÜCKEZUG JOHN DEERE 1910G VERFÜGBAR >> Die intelligente Kransteuerung IBC von John Deere hat sich zum bedeutenden Meilenstein bei der Rückezugtechnologie entwickelt und wurde von Forstunternehmern mit Begeisterung entgegengenommen. Jetzt ist diese Funktion auch für den John Deere 1910G – den größten Rückezug der Produktpalette des Unternehmens – und seinen starken CF8-Kran verfügbar. Seit seiner Einführung 2013 ist IBC für die Krane CF5, CF7 und CF7S erhältlich, die mit den kleinen und mittelgroßen John Deere Rückezügen 1010E, 1110E, 1210E und 1510E verwendet werden. Aktuell verfügen mehr als 80% der Rückezugmodelle, die an die nordischen Märkte geliefert werden, über IBC. Mit der IBC-Funktion braucht der Fahrer nicht mehr jede einzelne Krangelenkbewegung einzeln zu steuern. Stattdessen steuert der Fah-

Emissionsarm. Ein KUBOTA eben.

rer die Kranspitze direkt, und die IBC steuert auf der Grundlage der Stellung des Greifers automatisch das Heben, Schwenken und die Verlängerung des Krans. Der Kran lässt sich präzise und leicht verwenden. Das erhöht die Produktivität des Krans und letztendlich die Anzahl der Ladungen pro Schicht erheblich. Das IBC-System erhöht auch die Nutzungsdauer des Krans durch seine elektrische Enddämpfung für alle Bewegungsrichtungen des Hauptarms. Das System dämpft die Zylinderendbewegungen sanft und verhindert starke schlagähnliche Lasten in den Endpositionen, wodurch das Fahren weicher und die Haltbarkeit des Krans verbessert wird. Zusätzlich beschleunigt und erleichtert ein vorprogrammierter Modus für die Entladung, bei der mehr starke Schwenk -und Hauptarmbewegungen verwendet werden, die Entladung, die dadurch deutlich komfortabler wird.

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Erneute Verbesserung der Präzision bei längeren Reichweiten Die vor Kurzem lancierte IBC 2.0 verbessert die Präzision des Greifers vor allem bei langen Reichweiten. Die Versionsaktualisierung ist für alle bereits mit der IBC-Funktion ausgerüsteten Rückezüge erhältlich. Das Kransteuersystem ist ausschließlich für John Deere Rückezüge erhältlich.


56 Forstmaschinen & -geräte

Einsatz im Steilhang: Holzumschlagbagger in der Seilbahnaufarbeitung >> Als Experten für die Holzbringung mittels Seilbahn hat sich die Lau Forstservice GmbH auf die Holzfällung im anspruchsvollen Gelände spezialisiert. Mit einem neuen Sennebogen 718 E-Serie kommt bereits die fünfte Maschine des kompakten Forstteleskopkrans bei Lau zum Einsatz. Für den ersten Einsatz des neuen Modells ging es im Pitztal auf 1600 m Höhe. Das Wetter in dieser Höhe ist eines Augusttages nicht würdig, dennoch arbeiten Fahrer Scripet Panfin und seine Maschine unermüdlich auf dem engen Forstweg, um die Ergebnisse eines Windwurfs schnellstmöglich zu beseitigen. Während das Stammholz im Steilhang per Hand gefällt wird und über mehrere hundert Meter talwärts befördert wird, steht der Sennebogen 718 auf dem Forstweg, um die Stämme schließlich auf Länge zu schneiden. Ausgestattet ist der Umschlagbagger dazu mit einem Woody H61 Harvesteraggregat, das am 13 m langen Teleskopausleger hängt.

Standsicher mit bis zu 13 m Reichweite im Harvester-Einsatz Die Kombination aus einem Valentini Seilkran und dem mobilen Sennebogen 718 Umschlagbagger funktioniert einwandfrei, wie der

Logistikverantwortliche bei Lau, Ferdinand Streißnig, bestätigt. Dank des zusätzlichen 2 m Teleskopausschub am Stiel verfügt die Maschine über eine deutlich höhere Reichweite, als ein gewöhnlicher Erdbaubagger. Auch der Drehkranz und die gesamte Mechanik sind in besonders robuster Ausführung gefertigt, um den hohen Ansprüchen im Holzumschlag gerecht zu werden. Damit und dank der guten Standfestigkeit des Mobilunterwagens mit Abstützschild, können selbst lange, schwere Stämme sicher und schnell entastet und abgelängt werden. Eine kraftvolle Hydraulik in Kombination mit einer zusätzlichen Verstellpumpe liefert die entsprechende Leistung für die unterschiedlichen Anbaugeräte, die per Joystick aus der Kabine bedient werden.

Einfach zu transportieren und flexibel einsetzbar – „rundum zufrieden“ Mit der aktuellen E-Serie hält mittlerweile die zweite Generation des 718 Umschlagbaggers Einzug in den Maschinenpark bei Lau Forstservice, insgesamt fünf Sennebogen Bagger hat das Unternehmen erfolgreich im Einsatz.

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Mit einem Harvesteraggregat arbeitet der neue Sennebogen 718 E-Serie im Pitztal für die Lau Forstservice GmbH.

„Wir sind rundum zufrieden mit den leistungsfähigen Umschlagbaggern. Dank des geringen Einsatzgewichtes von rund 21 Tonnen und der kompakten Abmessungen lässt sich die Maschine nicht nur auf dem Forstweg sicher platzieren, sondern ist auch einfach per Tieflader zu transportieren. Deshalb setzen wir die Maschine auch zur Böschungspflege entlang von Straßen und Bahnlinien regelmäßig ein“, erklärt Streißnig. Die rund drei Kilometer der Forststraße, die in Serpentinen steil den Berg hinaufführt, musste der Sennebogen 718 dann aber selbst bewältigen - mit kraftvollen 119 kW, Allradantrieb und Single-Luftbereifung kein Problem für Fahrer Scripet Panfin. Oben angekommen, kann der Fahrer nur selten den Blick aus seiner hochfahrbaren Komfortkabine mit 6 m Augenhöhe genießen, zu dicht sind die Wolken, die immer wieder hereinziehen. Aber seine Aufmerksamkeit gilt sowieso der Steuerung des Woody Harvesterkopfs. Mit diesem werden die Stämme verhoben, auf Länge geschnitten und entlang des Forstweges sortiert - ein wahrer Alleskönner.


57 Forstmaschinen & -geräte

Wellinkcaesar Timber Technology

Unter dem Markennamen ‚Dutch Dragon‘ präsentiert Wellinkcaesar Timber Technology eine sehr große Auswahl an Maschinen für die Verarbeitung von Baum- und Sträuchermaterial. Die wichtigsten Produkte, die unter dem Markennamen Dutch Dragon vertrieben werden, sind die Hacker. Vor gut 16 Jahren wurde mit der Entwicklung eines neuen Häcksler-Konzepts begonnen. Ziel dieses neuen Konzepts sollte eine wartungsarme Maschine sein, die keine wartungsintensiven Teile wie Schnecken und Wurfrad enthalten sollte. Außerdem wurde eine konstante Form produzierter Holzchips mit einem minimalen

Staubgehalt angestrebt. Daraus entstand der Dutch Dragon EC-Hacker mit dem Konzept des direkten Häckselns und Werfens mittels einer schnelldrehenden Trommel (1000/Min.) mit 1 oder 2 Messern pro Abwicklung. Die hohe Drehzahl der Trommel sorgt dafür, dass die Holzchips direkt ausgeworfen und weder Schnecken noch Wurfrad benötigt werden. Neben einer beträchtlichen Verringerung sich bewegender (Verschleiß-)Teile gibt der Hersteller an, dass der Treibstoffverbrauch pro Kubikmeter gehäckseltes Material beträchtlich niedriger ist. Die Modelle EC6060 und EC10075 haben einen eigenen Motor. Es kann aus Modellen mit 275 kW (375 PS), 405 kW (550 PS) und 560 kW (760 PS) gewählt werden. Durch die kompakte Bauweise werden diese Modelle häufig auf LKW (mit Hakenliftsystem), Ausbringungssystemen oder Anhängern platziert.

Ferner bietet Dutch Dragon verschiedene Modelle mit Zapfwellenantrieb mit einem Kraftbedarf von 150 PS bis 400 PS an. Ganz neu ist der Dutch Dragon EC9045 mit einem Kraftbedarf ab 200 PS. Die Maschine ist auf einem Grundrahmen gebaut worden und damit auf fast jedem Fahrgestell aufzubauen. Die kompakte Bauweise macht es möglich selbst in schwergängige Gebiete manövrieren zu können. Auch für Kundenspezifische Anfragen ist die Firma Wellinkcaesar ein sehr geschätzter Partner. Ein gutes Beispiel ist hier die gemeinsame Entwicklung mit der Fa Petry von einem Spezialbagger für die Moorfelder.

Wellinkcaesar Timber Technology B.V. De Stenenmaat 15 NL 7071 ED Ulft Niederlande Tel.: +31 315 695470 Website: www.dutchdragon.nl/de

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>> Der niederländische Betrieb Wellinkcaesar Timber Technolgy, der zur Hencon-Gruppe mit Zweigstellen in Russland, Südafrika, Zimbabwe und Indien gehört, hat sich ganz auf den Forstwirtschafts- und Biomassemarkt konzentriert. Wellinkcaesar ist von Ulft (Höhe Arnheim) aus tätig und verfügt über ein Team qualifizierter Konstrukteure und eine moderne Maschinenfabrik mit einem internationalen Team, das für den Kundendienst und die Händlerbetreuung zuständig ist. Neben dem Alleinvertrieb von John Deere Forstmaschinen in die Niederlande entwickelt und konstruiert Wellinkcaesar eigene Maschinen für den Professionellen Markt.

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BAU- UND NUTZFAHRZEUGE LKW | Aufbauten | Tieflader | Anhänger | Kipper | Abroller | Transporter | Fahrzeugeinrichtung | Ladungssicherung | Ersatzteile/Zubehör

Off-Road und On-Road:

Viel Neues am Bau von Mercedes-Benz Mercedes-Benz Arocs 2658 LS

mit den im Wirkungsgrad weiter optimierten Mercedes-Benz PowerShift-Getrieben lassen sich der Kraftstoffverbrauch und damit auch die CO2-Emissionen bei den neuen Sechszylindermotoren um bis zu drei Prozent reduzieren. Die neuesten Motorengenerationen OM 470 und OM 471 sowie der OM 936 sind auch im Arocs zur Verwendung von Kraftstoffen nach der Norm prEN 15940 – Hydrotreated Vegetable Oil (HVO), Biomass To Liquid (BTL), Gas To Liquid (GTL) und Coal To Liquid (CTL) – freigegeben. Es ist keine Änderung an den Motoren oder an ihrer Peripherie notwendig. Der Einsatz von Biodiesel-Kraftstoff ist darüber hinaus bei den Zwei- und Dreiachsvarianten des Arocs mit OM 471 in den Motorisierungen 310 kW (421 PS) und 330 kW (449 PS) ebenfalls zulässig.

>> Auf der IAA Nutzfahrzeuge präsentierte Mercedes-Benz einen Querschnitt aus seinem breiten Angebot an zwei-, drei- und vierachsigen Fahrgestellen, Sattelzugmaschinen und Kippern für das Bauhaupt- und Baunebengewerbe. Zahlreiche technische Innovationen und kundenorientierte Weiterentwicklungen kennzeichneten die Modellpalette. Im Zentrum dabei: der Arocs, der Baufahrzeugspezialist von Mercedes-Benz. Als Vollprofi für den Bau ist der Mercedes-Benz Arocs als Zwei-, Drei- und Vierachser lieferbar, in den Antriebsformeln 4x2 bis 8x8. In den Ausführungen Arocs Loader als Zugmaschine und Betonmischer auf der Straße sowie als Arocs Grounder für hohe Off-Road-Anteile deckt er alle Anforderungen eines Bauunternehmers ab.

Beide Common-Rail-Reihensechszylinder wurden mit einer Vielzahl an technischen Maßnahmen für abermals weniger Kraftstoffverbrauch bei verbesserter Leistungscharakteristik überarbeitet. Beispiele sind das neue X-Pulse-Einspritzsystem mit angehobener Druckverstärkung, ein asymmetrischer Abgasturbolader aus Mercedes-Benz eigener Fertigung sowie die Verwendung neuer Leichtlauf-Motorenöle. In Verbindung

Seit der IAA steht die neueste Generation der Heavy-Duty-Dieselmotoren OM 470 und OM 471 auch für den Mercedes-Benz Arocs serienmäßig zur Verfügung. Unverändert im Angebot sind die Triebwerksfamilien OM 936 und OM 473. Neue Spitzenmotorisierungen sind die Arocs „46er“-Modelle mit 335  kW (460 PS/2200 Nm) beim OM 470 und die „53er“ mit 390 kW (530 PS/2600 Nm), angetrieben von der neuesten Generation des OM 471. Maschinen&Technik Dezember 2016 / Januar 2017

Für Einsätze mit niedrigen Aufbauten, deren Gesamthöhe unter der des Arocs-Fahrerhausdaches liegt, Einsätze mit Dacheinschnitten wie Holz- oder Krantransporte, sowie Einsätze auf Strecken mit beschränkten Durchfahrtshöhen wie Brücken oder mit begrenzten Zufahrtshöhen zu Baustellenarealen oder Betriebshöfen gibt es den MercedesBenz Arocs von nun an mit besonders niedriger Fahrerkabine. Das neue Fahrerhaus ClassicSpace LowRoof in der M- und L-Ausführung mit 2300 mm Breite ist im Dachbereich völlig neugestaltet worden. In der Höhe ist es 100 mm niedriger als


59 das ClassicSpace-Fahrerhaus und bildet damit künftig die Brücke zwischen dem ClassicSpace- und dem um 26 mm niedrigeren CompactSpace-Fahrerhaus. Ein Argument für Komfort und hohen Wiederverkaufswert ist die Einführung des SoloStar-Concept für die StreamSpace- und BigSpace-Fahrerhäuser des Mercedes-Benz Arocs. Zahlreiche Einstellmöglichkeiten im Fahrerhaus erlauben die Kombination von Arbeitsplatz mit großzügig dimensioniertem Wohn- und Schlafkomfort. Auf Wunsch stattet Mercedes-Benz Trucks die zwei- und dreiachsigen Arocs-Lkw mit Straßenzulassung künftig mit der vierten Generation des Notbrems-Assistenten Active Brake Assist aus, abgekürzt als ABA 4 bezeichnet. Das System ist das modernste Notbremssystem, das für schwere Baufahrzeuge auf dem Markt verfügbar ist. ABA 4 verfügt als Novum gegenüber dem bisherigen Notbrems-Assistenten ABA 3 über eine Personenerkennung, mit der erstmals das Risiko von Unfällen mit Fußgängern innerhalb von Ortschaften deutlich reduziert werden kann. Das schafft einen erheblich verbesserten Schutz für die schwächsten Verkehrsteilnehmer.

In Verbindung mit der Motorisierung OM 471 ist künftig auch ein zusätzlicher motorseitiger Nebenabtrieb bis 350 Nm und 80 kW in Kombination mit der TRK realisierbar. Dies ermöglicht eine komfortable Bedienung von Kippaufbauten oder Tiefladern während der Fahrt, ohne auf die Vorteile der TRK verzichten zu müssen.

Bau- und Nutzfahrzeuge

Schritt in puncto Fahrkomfort und Sicherheit: TRK-Fahrzeuge können künftig mit dem Abstandshalte-Assistenten und ABA 4 kombiniert werden, womit sie sich besser für Langstreckeneinsätze eignen. Möglich ist diese Kombination in allen Arocs 6x4-Fahrgestellen und Sattelzugmaschinen mit den Motoren OM 471 und OM 473, Luftfederung und Frontunterfahrschutz.

Als neuer, klar straßenorientierter Kippsattel ist eine Variante aus der Actros-Baureihe konzipiert. Der Actros in 4x2-Ausführung bietet sechs Zentimeter mehr Bodenfreiheit und ist auf Wunsch mit einem Pendeleinstieg lieferbar. Der Gewichtsvorteil gegenüber einem vergleichbaren Mercedes-Benz Arocs liegt bei bis zu 150 Kilogramm. Ab Februar 2017 ist die elektrische Standklimaanlage für den Arocs vom M-Fahrerhaus bis zur BigSpace-Kabine lieferbar. Hierdurch kann das Fahrerhaus auch bei hohen Außentemperaturen im Stand angenehm temperiert werden.

Ein Plus an Konnektivität gibt es künftig auch im Bauverkehr: Mit zwei neuen digitalen Angeboten macht Mercedes-Benz Trucks den Arocs für Kunden im täglichen Einsatz noch leistungsfähiger. Der neue Dienst Mercedes-Benz Uptime erhöht die Fahrzeugverfügbarkeit, während der neue FleetBoard Store mit branchenspezifischen Apps künftig eine noch engere Mercedes-Benz Actros 1843 LS Zusammenarbeit mit Geschäfts- und Netzwerkpartnern ermöglicht. Alle Maßnahmen verfolgen ein gemeinsames Ziel: Mit dem HAD (Hydraulic Auxiliary Drive) können künftig auch die VaSie steigern die Effizienz und Einsatzbandbreite des Arocs im harten rianten des Mercedes-Benz Arocs mit kürzerem Radstand (3300 mm) Baustellenverkehr und damit zugleich die Wirtschaftlichkeit für den ausgestattet werden. Und: HAD ist nun auch im Arocs für den Transport Betreiber beträchtlich. gefährlicher Güter auf der Straße laut europäischem Abkommen, dem sogenannten ADR-Gefahrguttransport, freigegeben. Neu ist darüber hinaus die Motortunnelhöhe 320 mm sowie eine Schüttgutabdeckung für Wenn einen Spezialisten für Neu- und den HAD in Verbindung mit dem M-Fahrerhaus.

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60 Bau- und Nutzfahrzeuge

Nooteboom gewinnt Patentklage >> Vom ersten “Schwenker“ mit Pendelachsen zum MANOOVR: die bereits lange Liste der technischen Innovationen von Nooteboom wächst weiter. Es wächst aber auch die Notwendigkeit, die Ergebnisse dieses Erfindungspotenzials ordnungsgemäß zu schützen. „Patente sind ein wichtiger Faktor im Innovationsprogramm von Nooteboom. Der Erhalt eines Patents ist ein wichtiger Schritt, um geistiges Eigentum zu schützen und sicherzustellen, dass unsere Kunden immer erstklassige, qualitativ hochwertige Neuentwicklungen erwarten können“, so die Aussage vom Direktor Toon de Smit.

wir bereits gefordert: Der Tieflader mit Baggerstielmulde dürfte nicht als einzigartig betrachtet werden und laut unserer Wettbewerber könnten wir daher kein Patent anmelden. Eine Baggermulde in Fahrwerken und das Konzept der Pendelachsen waren jeweils für sich bereits seit einer Weile auf dem Markt. Aber es ist die Kombination aus beidem, die tatsächlich einzigartig ist und zuvor nicht erhältlich war. Das ist der Kern, worauf das Europäische Patentamt in seinem Urteil hinwies. Für uns ist das ein großer Erfolg, zeigt es doch einmal mehr, dass wir im Bereich Innovationen schon lange Trendsetter waren und sind.”

Etwas mehr als zehn Jahre

Ermutigende Innovation

So lange dauerte das juristische Gerangel um den Pendel-X-Euro-Tieflader mit Baggerstielmulde, welche von Nooteboom entwickelt und erstmals vorgestellt wurde. Dieses Jahr hat das Europäische Patentamt abschließend zugunsten von Nooteboom entschieden: Die Kombination einer Baggerstielmulde mit Pendelachsen ist einzigartig und Nooteboom ist als Patentinhaber einzig dazu berechtigt, diese Technologie in Europa zu vermarkten.

Ein Patent ist nicht mehr und nicht weniger als das ausschließliche und befristete Recht zur Nutzung einer bestimmten Erfindung. Für ein Unternehmen wie Nooteboom, das massiv in Forschung und Entwicklung investiert, kann dies sehr wertvoll sein: Das befristete Monopol gibt dem Patentanmelder die Möglichkeit, die Investitionskosten zu amortisieren und von der Erfindung auch zu profitieren. Dann können Mittel genutzt werden, um in neue Erfindungen zu investieren. Aber im breiteren Sinne hat das Patent auch Vorteile für die Branche insgesamt. Andere Parteien können die Erfindung, beispielsweise als Lizenz, gegen eine Gebührt ebenfalls nutzen.

Ein echter Aufschwung „Dies hat eine lange Periode der Unsicherheit beendet”, sagt Manager Toon de Smit, der bei Nooteboom für die Patentanmeldungen verantwortlich ist. „Während wir im Jahr 2005 unsere Patentanmeldung einreichten, wurden

Kleinerer Markt Wenn es um Patente geht, denken Menschen oft an umfangreiche Rechtsstreitigkeiten von Elektronikherstellern wie Apple und Samsung,

Maschinen&Technik Dezember 2016 / Januar 2017

die sich gegenseitig angreifen. „So schwierig ist es auf dem Markt, auf dem Nooteboom tätig ist, nicht,” sagt Toon de Smit. „Nooteboom ist auf einem Nischenmarkt mit nur wenigen Herstellern aktiv, die überwiegend in diesem Teil Europas sitzen. In den Ländern, in denen wir besonders aktiv sind, entscheiden wir uns oft für die Investition in ein Patent, um sicherzustellen, dass wir den bestmöglichen Schutz haben. Wenn die Erfindungen anderer Menschen straffrei einfach so kopiert werden können, wird Innovationstätigkeit getötet.“


61 Flexibel: Transport von schweren Baumaschinen und Abrollbehältern

Weiterentwicklungen bei Abroll- und Absetzfahrzeugen >> Das Schwarzwälder Unternehmen Müller Mitteltal ist für branchenbezogene und funktionelle Anhänger- und Sattelanhängerlösungen bekannt. Ein besonderes Augenmerk richtete der Hersteller bei der Entwicklung der aktuellen Fahrzeuggenerationen auf die wachsenden Anforderungen in der Recyclingund Entsorgungsbranche. Auf der diesjährigen IAA wurden die neuesten Absetz- und Abrollbehälter-Fahrzeuge vorgestellt. Rund 100 kg leichter ist der neue Anhänger für Abrollbehälter geworden, der als Schlittenanhänger oder Außenroller in bekannter Qualität und Stabilität angeboten wird. Die Gewichtseinsparung kommt der Nutzlast zugute und trägt somit unmittelbar zu einer erhöhten Wirtschaftlichkeit im Fuhrpark bei. Müller Mitteltal setzt auf höchste Qualität und bietet den Fahrgestellrahmen in hochwertiger Lackierung oder auf Wunsch auch komplett feuerverzinkt an. Je nach Einsatz stehen zwei Bereifungen zur Verfügung: Zwillingsbereifung

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der Größe 265/70R19,5 für eine optimierte Ladehöhe oder alternativ die Singlebereifung 385/55R22,5. Auch beim Bremssystem kann einsatzspezifisch zwischen Scheiben- oder Trommelbremse gewählt werden. Drei professionelle Behältersicherungssysteme, die Müller Mitteltal bei Fahrzeugen für den Absetzbehältertransport anbietet, dokumentieren, wie anwendungsbezogen die Fahrzeuge für diesen speziellen Transportbereich konfiguriert werden können. Bei der klassischen Transportsicherung werden jeweils 2 Spannketten pro Behälter angelegt. Die Behälter werden dabei manuell nach vorne gegen die Anschläge gespannt und damit fixiert. Müssen die Behälter häufiger gesichert werden, hilft eine seitlich am Anhänger montierte Ratsche, die Ketten schnell, sicher und kräfteschonend zu spannen. Noch mehr Komfort und Zeitersparnis bietet die HydroFixx-Behäl-

Um unterschiedlichen Behältergrößen sicheren Halt zu bieten, ist das Fahrzeug mit umsteckbaren Anschlägen ausgestattet. Neben der Zeitersparnis kommt das „Sicherungssystem auf Knopfdruck“ auch der Transportsicherheit zugute, ein weiterer wichtiger Aspekt, der besonders bei häufigem Behälterwechsel zum Tragen kommt. Der Fahrer wird dadurch entlastet und fährt mit der Gewissheit, immer optimal gesicherte Behälter auf der Ladefläche zu haben. Schnelle Behältersicherung mit Ratsche am Anhänger

Bau- und Nutzfahrzeuge

tersicherung, eine innovative Entwicklung von Müller Mitteltal, die wie die beiden anderen Sicherungseinrichtungen DEKRA-zertifiziert ist und bereits bei vielen Transportunternehmen zum Standard gehört. Die hydropneumatische Spannvorrichtung, die ohne Ketten auskommt, wird über ein anhängerseitiges Pumpenaggregat gespeist, das vom Lkw über die serienmäßigen Luftanschlüsse mit Druckluft versorgt wird. Die Behälter werden bei diesem zeitsparenden Sicherungssystem hydropneumatisch verspannt.


62 Bau- und Nutzfahrzeuge

ein Transportvolumen von knapp 50 Kubikmetern werden völlig neue Größendimensionen ermöglicht. Die Hubkraft des Fahrzeugs liegt bei 25 Tonnen.

„Extended Version“ D E R V E R L Ä N G E RT E T R I D E M H A K E N L I F T- A B R O L L K I P P E R T H L 2 5 L >> Längere Container, größeres Transportvolumen, höhere Wirtschaftlichkeit: Die neue Version des Krampe Tridem-Hakenliftanhängers THL 25 L ist die jüngste gemeinsame Entwicklung des münsterländischen Fahrzeugbauers Krampe mit dem niederländischen Hersteller VDL Containersystemen

bv. Seit über zwei Jahren arbeiten die beiden Unternehmen erfolgreich zusammen. Bislang konnten 7 Meter lange Container regulär aufgenommen, transportiert und gekippt werden. Bei der neuen Version des THL 25 L mit klappbarem Unterfahrschutz erweitert sich die mögliche Containerlänge auf 8,5 Meter. Durch

Der Endkunde profitiert dank des weiterentwickelten THL 25 L von einer größeren Flexibilität und einer verbesserten Wirtschaftlichkeit aufgrund des erhöhten Umschlags. Diese Lösung bietet sich gerade an für Einsatzbereiche, in denen Schüttgüter mit geringem spezifischem Gewicht transportiert werden. Dazu zählt zum Beispiel die Landwirtschaft, der Transport nachwachsender Rohstoffe oder der Entsorgungsbereich. Die technischen Tests wurden bereits erfolgreich abgeschlossen und die ersten Fahrzeuge des neuen Tridem-Hakenliftanhängers THL 25 L gehen ab sofort in den Einsatz.

Neue Outdoor-Lösungen vorgestellt S O RT I M O H D SYST E M - U N I T U N D X- U N I T >> Pick-ups erobern die deutschen Baustellen. Während die Automobilhersteller noch um die Positionierung am Markt kämpfen, kann Sortimo bereits eine fahrzeuggerechte Ordnungslösung für die Ladefläche anbieten. Sortimo präsentierte auf der IAA zwei brandneue und innovative Lösungen, mit denen den Lasteneseln noch mehr Nutzwert abzugewinnen ist: Die System-Unit und die X-Unit. Die System-Unit ist die flexible Lösung für Pritschen- und Pick-up-Fahrzeuge sowie das neue Sortimo Lastenfahrrad ProCargo CT1. Sie macht ihrem Namen alle Ehre: Die System-Unit kann mit verschiedenen Komponenten aus den Fahrzeugeinrichtungen Globelyst und Sortimo HD ausgestattet werden. Sie ist daher in allen möglichen Kombinationen denkbar: mit Sortimo BOXXen, mit Regalböden und Schubladen ausgestattet oder auch gänzlich ohne Bestü-

ckung. Somit bietet sie unterschiedlichste Befüllungs- und Einsatzmöglichkeiten für große Maschinen, Werkzeuge oder für Kleinteile und Verbrauchsmaterialien. Die System-Unit wird in drei Breiten und zwei Höhen verfügbar sein, sodass für jede Ladefläche bzw. jeden Einsatzzweck die optimale Größe zur Verfügung steht. Darüber hinaus kann sie mit dem ProSafe Ladungssicherungssystem jederzeit schnell auf der Ladefläche des ProCargo CT1 oder auf Pritschenfahrzeugen und Pick-ups über den neuen Sobo X ProSafe Boden gesichert werden. Hinter der Fahrerkabine schwebt die X-Unit förmlich über der Ladefläche des Pick-ups, denn sie liegt auf den Seitenwänden der Pritsche auf und wird dort ohne Bohren und somit ohne Beschädigungen am Fahrzeug fixiert. Der große Vorteil hierbei: Unterhalb der X-Unit ist noch ein Freiraum vorhanden und somit

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bleibt die Ladefläche in voller Länge nutzbar. Langstielige Geräte und Werkzeuge können somit ohne weiteres auf der Pick-up Pritsche transportiert werden.


63 Der Kran ist dem 7“-Farbdisplay mit integrierter Tastatur sehr einfach und effektiv zu bedienen und ermöglicht einen guten Einblick in dessen Betriebszustände. Insgesamt ist die gesamte Bedienerstation sehr ergonomisch und anwenderfreundlich gestaltet. Das Display ist nach IP69K zertifiziert, um einen zuverlässigen Einsatz auch unter schwierigen klimatischen Bedingungen zu gewährleisten. Ein absolutes Highlight für einen Kran in dieser Tonnageklasse ist das dynamische Belas-

tungsdiagramm (DLD). Dieses neue System erlaubt dem Bediener die Kran-Hubkraft im Voraus auf der Grundlage der Standsicherheit des Fahrzeuges zu überprüfen. Der Bediener gibt hierzu das zu hebende Gewicht ein und das System berechnet entsprechend der Position der Stützbeine die Stabilität des Fahrzeuges.

Ein weiterer Pluspunkt des Hyva Kranes ist der Betriebsstundenzähler, der die tatsächliche Arbeitszeit des Kranes zeigt und nicht die Zeit, in der der Kran mit Strom versorgt war. Nach dem erfolgreichen Launch der 13-16-tm Klasse auf den beiden Großmessen in diesem Jahr werden in Laufe des nächsten Jahres weitere Familienmitglieder folgen.

Eine grafische Darstellung zeigt die bei der gewählten Last mögliche Reichweite und die aktuelle Schwenkposition des Auslegers. Somit ist ein optimaler und effizienter Kranbetrieb möglich, der Zeit spart und die Arbeitsbedingungen im Grenzbereich absichert. Ein weiterer Vorteil insbesondere beim Einsatz in der Bauwirtschaft besteht darin, dass beim Wechseln der Anbaugeräte wie Greifer oder Steinzange die Druckentlastung per Funk schnell und zeitsparend erfolgen kann.

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>> Der HC131K ist ein Kran der 13-tm-Klasse mit kurzem Ausleger und doppeltem Kniehebel. Er ist besonders für hohe Lasten und die Montage auf Lkws mit kompaktem Radstand geeignet. Dieses Modell wurde speziell für die Anforderungen der Bauwirtschaft in Verbindung mit Kipp-Aufbauten optimiert.

Bau- und Nutzfahrzeuge

Neuer, kompakter HYVA Kran HC131 K - ideal für Drei-Seiten-Kipper


64 Bau- und Nutzfahrzeuge

Kräftemessen in der Ladungssicherung S T A H L T R I F F A U F D I E S T Ä R K S T E F A S E R D E R W E LT >> Was passiert, wenn Teile einer bewährten Spannzurrkette mit textilen Hochleistungsfasern kombiniert werden? Das Ergebnis präsentierte der renommierte Hersteller für Seil-, Hebe- und Ladungssicherungstechnik Dolezych dem interessierten Fachpublikum anlässlich der diesjährigen IAA-Nutzfahrzeuge. Die textile Zurrkette “PowerLash with Dyneema“ mit einer LC von 10.000 daN ist das Resultat einer intensiven Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen DSM Dyneema und Dolezych. DSM Dyneema ist Erfinder und Hersteller der UHMWPE-Faser (Ultra High Molecular Weight PolyEthylene - Polyethylen ultrahoher Molmasse), die unter der Marke Dyneema, the world‘s strongest fiber vermarktet wird. Gemessen am Gewicht ist sie 15 Mal fester als Qualitätsstahl und bis zu 40% fester als

Aramidfasern. Die Dyneema Faser schwimmt auf Wasser, ist extrem abrieb- und schnittfest sowie feuchte-, UV- und chemikalienbeständig. Für die Verarbeitung der Faser sorgt die Firma Dolezych als Spezialist in Sachen Ladungssicherung. Das multinationale Familienunternehmen mit Hauptsitz in Dortmund hat anerkannte Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Zurrprodukten und besitzt zahlreiche Patente auf diesem Gebiet. Das Prinzip der vorgestellten PowerLash with Dyneema ist so einfach wie clever: Die PowerLash-Kette wird vollständig aus Dyneema-Gurtband gefertigt. Dafür werden mehrere Lagen des Gewebes zu Kettengliedern gewickelt und vernäht. Kombiniert wird diese in beliebiger Länge produzierbare textile Kette mit speziell entwickelten Kettenhaken, hochfesten Schäkeln und besonderen Spannelementen. Das Ergebnis nimmt es an Bruchkraft und Haltbarkeit locker mit Ketten aus hochfestem Stahl auf, ist aber bis zu 80% leichter und kann wesentlich flexibler eingesetzt werden. In einer halbjährigen Erprobungsphase wurden die neuen Ladungssicherungssysteme von Anwendern auf Herz und Nieren getestet und haben sich unter realen Einsatzbedingungen hervorragend bewährt. Dabei wurden Produkte mit unterschiedlichsten Kettenlängen, Haken und Spannelementen eingesetzt. Enorme Gewichts- und Handlingvorteile

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zeigten sich schon bei kurzen Zurrketten. Vor allem aber die längeren Zurrketten ab 6 m Nutzlänge zeigten, dass die extrem leichte und sehr schnittfeste Dyneema-Faser bei einigen Anwendungen absolut überzeugt kann. Selbst bei Kettenlängen von 20 m und mehr konnten die Ladungssicherungsmittel mühelos und schnell von nur einer Person angelegt werden. Kettentypisch einfach ist auch die Verkürzungsmöglichkeit des Systems. Lediglich den Haken auf der gewünschten Länge in das Kettenglied einhaken - fertig. Auch ein hochfester Schäkel mit entsprechender Festigkeit kann als Verkürzungselement eingesetzt werden. Und bei empfindlichen Ladungen kann die weiche Zurrkette sogar ohne weitere Schutzmaßnahmen (z.B. gegen Kratzer) über die Last gezogen werden. Innovativ ist auch das Spannelement des Systems. Ein spezielles und leicht zu bedienendes Zurrgurtsystem ersetzt den bei Zurrketten üblichen Ratschlastspanner. Das bringt einen wesentlich längeren Spannweg und trägt zusätzlich zur Gewichtsreduktion bei. Selbst ohne zusätzliche Beschlag- oder Spannelemente lässt sich die Kette als Ladungssicherungs-hilfsmittel genial einsetzen: Als Kopfschlinge kann die textile Kette flexibel beispielsweise um voluminöse Lasten herumgeführt und mit Zurrgurten, die einfach in die Kettenglieder eingehakt werden, diagonal verspannt werden. So kann sie als Stirnwandersatz dienen und Ladung sichern, die aufgrund des Lastverteilungsplans nicht an die eigentliche Stirnwand des Fahrzeugs platziert werden kann. Die PowerLash with Dyneema - Zurrkette wird als Baukastensystem angeboten. So kann diese flexibel für den jeweiligen Einsatzzweck konfiguriert werden.


65 >> Ladungssicherung beginnt nicht auf der Autobahn, wenn kontrolliert wird oder der Fahrer beim Bremsen feststellt, dass sich „hinten was tut“, sondern bereits bei der Verpackung der Ware. Verantwortlich für die verschiedenen Stationen des Ladegutes sind mehrere Personen: Unternehmer, Fahrzeughalter, Absender, Verlader und Fahrer. Betrachtet man eine bekannte Studie, dann liegen die meisten Versäumnisse im organisatorischen Bereich. Etwa 20 % der Hilfsmittel werden zur Ladungssicherung nicht regelmäßig auf ihren arbeitssicheren Zustand hin überprüft und mindestens jeder fünfte Mitarbeiter wird unzureichend unterwiesen oder verfügt nicht über die erforderlichen Kenntnisse. Dabei müsste das nicht sein. Kenntnisse über eine ordnungsgemäße Ladungssicherung zu erlangen und zu wissen, wer für welche Maßnahmen verantwortlich ist und dies entsprechend zu organisieren, ist weder besonders zeit- noch kostenintensiv und mit den soeben erschienenen Publikationen des Resch-Verlags sehr gut möglich. Das Lehrsystem „Fachwissen Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen“ verdeutlicht die Gefahren einer fehlenden oder mangelhaften Ladungssicherung und zeigt Möglichkeiten für eine ordnungsgemäße Sicherung von Waren und Gütern auf Straßenfahrzeugen auf.

sehen werden; auch Musterfolien und –vortragstexte stehen dort zur Einsichtnahme im Downloadbereich zur Verfügung. Passend zum Lehrsystem ist das Testbogenpaket „Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen“ für die theoretische Prüfung (Lernerfolgskontrolle) erhältlich. Damit kann die Prüfung fachlich und rechtlich einwandfrei durchgeführt werden. Als Übungsfragen zur Prüfungsvorbereitung enthält das Paket drei Testbogen mit je 20 Fragen die kapitelweise zusammengefasst sind. Die Broschüre „Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen – Fachwissen für Verantwortliche“ soll dazu beitragen, die Sicherheit bei der Beförderung von Waren und Gütern auf Straßenfahrzeugen nachhaltig zu verbessern. Sie wurde als Teilnehmerunterlage für das gleichnamige Lehrsystem erstellt, eignet sich aber auch für das Selbststudium und steht allen interessierten Lesern zur Verfügung, die sich einen schnellen und zugleich möglichst umfangreichen Überblick der Ladungssicherung verschaffen wollen.

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Mit diesem Basiswerk kann der Ausbilder schulen und weiterbilden sowie die regelmäßigen Unterweisungen im Bereich der Ladungssicherung durchführen. Es beinhaltet in einem Ordner eine CD mit einer animierten und bearbeitbaren PowerPoint-Präsentation (132 Folien und 132 Dozententexte) sowie ein gedrucktes Dozenten-Handout. Das Inhaltsverzeichnis kann auf der Internetseite des Resch-Verlags einge-

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GERÜSTE / SCHALUNG / BETONBAU Gerüsttechnik & Zubehör | Schalungstechnik & -systeme | Baustellenüberwachung | Betonpumpen | Fahrmischer/Mischanlagen | Betonsanierung | Betonbohren & -sägen

Stützen am laufenden Band M I T P A X H D S T Ü T Z E N S C H A L U N G V O N M AY E R S C H A LT E C H N I K ENTSTEHEN IN LUDWIGSBURG 170 SICHTBETONSTÜTZEN

Äußerlich wird der Neubau dem bereits vor neun Jahren eingeweihten ersten Erweiterungsbau des Kreishauses Ludwigsburg sehr ähnlich sehen. Ein erweitertes Klimakonzept basiert auf hochwertigem Sonnen- und Wärmeschutz sowie Bauteilaktivierung, sodass eine Klimaanlage nicht nötig ist.

>> Im Zentrum von Ludwigsburg entsteht derzeit ein zusätzlicher Erweiterungsbau für das sogenannte Kreishaus, mit dem ab Mitte nächsten Jahres die Platznot der Kreisverwaltung ein Ende haben soll. Der Grundriss des Stahlbetonskelettbaus wirkt ohne Zwischenwände noch sehr offen: Die Massivdecken rund um die aussteifenden Gebäudekerne werden an den Fassaden von Wandscheiben mit sehr weiten Fensteröffnungen und im Gebäudeinneren von Stahlbetonstützen getragen. Im gesamten Bau sind insgesamt 170 Stützen mit unterschiedlichen Querschnitten von 25/25 cm bis 50/50 cm herzustellen. Während die für den Rohbau

zuständige Bauunternehmung Grötz, NL Nürtingen, die Schalung und Betonage der Decken an einen regionalen Subunternehmer vergeben hat, werden die in der höchsten Sichtbetonqualität SB 4 geforderten Fassadenscheiben und Stahlbetonstützen von der eigenen Mannschaft erstellt. Für die rund einen Meter breiten Wandscheiben ist eine übliche Stahlrahmenschalung im Einsatz. Die insgesamt 170 Betonstützen in Sichtbetonqualität SB 4 sind schon eine klare Ansage – und zusätzlich sind hier auch noch scharfe Kanten gefordert. Also keine Dreikantleisten in der Schalung, die eine sauber gebrochene Kante erzeugen. Das erfordert sowohl beim Einschalen wie beim Betonieren und nicht zuletzt beim Ausschalen höchste Sorgfalt. Das Baustellenteam von Polier A. Armster hat dafür einen Satz aus sechs PAX HD Stützenschalungen von Mayer Schaltechnik zur Verfügung. Nachdem die Firma Grötz bisher mit PAX nur die besten Erfahrungen gemacht hatte, kam das patentierte Windmühlenflügelsystem auch in Ludwigsburg zum Einsatz. Unterschiedlichste Stützenabmessungen lassen sich damit präzise und wirtschaftlich erstellen. Polier Armster: „Die PAX war immer schon spitze – doch für die verstärkte PAX HD mit dem erhöhten Frischbetondruck gibt es beim Betonieren eigentlich kein „Tempolimit“ mehr.“ Mit PAX HD lassen sich quadratische und

Auf fünf Etagen werden in dem zweiten Erweiterungsbau für das Landratsamt Ludwigsburg 200 neue Büros entstehen, in einem Kubus mit markanter Metall-Glas-Fassade, einem Innenhof und einem verglasten Verbindungssteg zum Hauptgebäude auf der anderen Straßenseite.

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Damit die „messerscharfen“ Betonkanten die Bauphase unbeschadet überstehen zumindest bis zur Rohbauabnahme werden sie mit Kunststoffprofilen geschützt.

rechteckige Stützenquerschnitte in Sichtbetonqualität schalen. Das System basiert auf dem Windmühlenflügelprinzip, d. h. vier Stahlrahmen mit fest montierter Schalhaut werden über eine Lochleiste mit Bolzen verbunden. Das Verstellraster ermöglicht eine Verstellung in 5 cm-Schritten, sodass bei der PAX HD 60 Stützenquerschnitte von 20 x 20 cm bis 60 x 60 cm einstellbar sind. Mit der PAX HD 120 sind Querschnitte von 50 x 50 cm bis 120 x 120 cm ohne einen Wechsel der Schalhaut möglich. Die beiden Ausführungen sind auch kombinierbar - so entsteht beispielsweise die PAX HD 60/120 mit einem Verstellbereich von 15/75 bis 60/120 cm. Mit vier unterschiedlich


67 Mit dem Betonierergebnis der PAX HD waren die Architekten sehr zufrieden: Stützen mit einer absolut glatten, nahezu porenfreien und gleichmäßig gefärbten Betonoberfläche, sowie mit sauberen, scharfen Kanten. Und zwar ohne Ausblutungen – nachdem die Schalhautstöße an den Ecken mit Neoprenstreifen zuverlässig gegen das Austreten von Zementschlämme abgedichtet worden waren.

Mit sechs Sätzen PAX HD Stützenschalung von Mayer Schaltechnik, dem Vorbild aller klappbaren Windmühlenflügelsysteme, werden beim zweiten Erweiterungsbau des Kreishauses in Ludwigsburg insgesamt 170 Stützen erstellt.

hohen Elementen zwischen 0,7 und 3,2 m und dem bis zu 40 cm hohen Aufstockwinkel lassen sich praktisch alle Schalhöhen realisieren. Die „HD“-Version bietet zudem eine beachtliche Frischbetondruckaufnahme, die bei der PAX HD 60 bis zu 120 kN/m² beträgt, die PAX HD 120 kommt auf maximal 80 kN/m2.

Dazu gibt es eine verbesserte Verschlusstechnik: Mit der Bedienzwinge und dem unverlierbaren Doppelbolzen sind die Flügel der Schalung mühelos und sogar ohne Hammer zu schließen und zu öffnen. Alle Elemente belegt Mayer standardmäßig mit der Longlifeplatte, einer Kunststoffschalhaut mit Holzkern,

Von der besonderen Sorgfalt beim Ausschalen ganz zu schweigen. Dass Polier Armster anschließend an jeder Stütze Eckschutzprofile aus Kunststoff anbringen lässt, ist verständlich, denn nur so kann er diesen optimalen Zustand auch bis zur Abnahme erhalten.

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die gegenüber herkömmlichen PhenolharzPlatten auf die Doppelte bis Dreifache Nutzungsdauer kommt. Unverändert ist dagegen die Klappfunktion: An einem beliebigen Stützenflügel wird eine Bolzenreihe geöffnet und die PAX HD gegen den Uhrzeigersinn einfach aufgeklappt. Nach dem Ausschalen wird die komplette Einheit in geöffnetem Zustand mit nur einem Kranspiel versetzt oder auf den anklemmbaren Rollen zum nächsten Einsatz verschoben.


68 Gerüste / Schalung / Betonbau

Da freut sich der Polier >> Der Pharmakonzern Biotest investiert in die Kapazitätserweiterung ihrer Blutplasmafraktionierung. In Dreieich bei Frankfurt am Main entsteht dazu ein rund 60 x 100 m großes und 40 m hohes Gebäude mit nebenliegender Energiezentrale. Architektur und Tragwerksplanung stammt von den Architekten Scherr+Klimke aus Ulm. Die Bauausführung liegt in den Händen der Firma Klebl aus Neumarkt. Bei den Außenwänden sorgt die einseitig bedienbare DokaRahmenschalung Framax Xlife plus für einen noch schnelleren Bauablauf. Die Schalungsplanung dieser Regelbereiche erfolgte durch die Klebl-Arbeitsvorbereitung unter Verwendung von Eigenmaterial und von Doka angemieteter Schalung. Deckenflächen und Unterzüge sind in Fertigteilen auszuführen. Auf einem Drittel der Grundfläche hat das Gebäude vier Etagen. Hier beträgt die Geschosshöhe jeweils rund 5,50 m. Auf der restlichen Grundfläche entstehen drei Etagen mit je 7,25 m lichter Höhe. Dadurch verspringen die Decken in den aufgehenden Geschossen.

Stützenvorlagen trickreich eingeschalt Stützenvorlagen mit 60 cm Breite stabilisieren die Außenwände im 6 m-Raster. Sie springen um 15 bzw. 40 cm nach innen vor. Die DokaSchalungstechniker der Niederlassung Nürnberg haben hierfür eine Schalungslösung aus Framax-Ausschalecken I und Framax-Uni-

Elementen ausgearbeitet. Das Ankern der Ausschalecken erfolgt dabei mit dem einseitig bedienbaren Schalungsanker Monotec. Doka hatte Monotec als Nachrüstlösung für Framax zur Bauma 2010 auf den Markt gebracht. Die Außenwände des 6,40 m bis 8,40 m hohen Untergeschosses der 86 x 18 m großen nebenliegenden Energiezentrale ist ebenfalls in Ortbeton auszuführen. Hier nutzt man erfolgreich die bewährten Schalungslösungen aus dem Produktionsgebäude.

Kletterschalung MF240 kombiniert mit Framax Xlife plus Zugang und Versorgung des Gebäudes erfolgt durch eine sogenannte „Erschließungsspange“. Sie liegt zwischen den verspringenden Decken. In diesem Bereich hat der Planer die Treppenhäuser sowie die Aufzug- und Versorgungsschächte weitgehend zusammengefasst. Um den Bauablauf zu entzerren wurde die Erschließungsspange in Kerne unterteilt. Kern 1 entsteht mit einer Kombination aus Doka-Kletterschalung MF240 und Rahmenschalung Framax Xlife. Bei Kern 2 und 3 ist die Rahmenschalung Framax Xlife plus mit einseitiger Ankerung im Einsatz. „Nachdem der eine Kern mit der normalen Framax und die anderen mit der neuen Framax Xlife plus geschalt wurden, konnten wir den Bauablauf genau vergleichen. Ich kann nur sagen, die Framax Xlife plus hat dabei ganz hervorragend abgeschnitten.“ erläutert Klebl-Polier Steve Fitze.

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Framax Xlife plus ist die schwere Doka-Rahmenschalung mit einseitiger Ankerbedienung. Beim Ankern entfällt der zweite Mann auf der Vorstellseite der Schalung. Die Ankerstellen sind innenliegend mit einem geordneten Anker- und Fugenbild. Die Schalungsanker sind völlig neu gestaltet und auf einfache Bedienung und zuverlässige Wandstärkeneinstellung optimiert. Der Anker kann direkt an der Ankerstelle geparkt werden, was zu drastisch verkürzten Suchzeiten beim Umsetzen führt. Die Abdichtung des Ankers in der Ankerhülse ist über eine Stahl-auf-Stahl-Quetschkante gelöst und erfordert keine Verschleißteile. In Ecken, bei Wandanschlüssen und beim Aufstocken sind erheblich weniger Anker erforderlich als bei der normalen Framax. Die Ankerstellen sind auch weiter aus den Ecken abgerückt. Dies


69 Durchdachte Klettertakte in der Erschließungsspange Bei den Schächten der Erschließungsspange handelt es sich um zwei Treppenhäuser mit 3,35 bzw. 3,40 m x 6,70 m, vier Aufzugschächte mit 3,90 x 2,70 m und 3,90 x 3,50 m bzw. 3,40 x 2,50 m sowie fünf weitere Schächte zwischen 2,15 x 1,50 m und 3,40 x 5,225 m. Wegen der verspringenden Decken liegen alle Öffnungen und Anschlüsse rechts und links

der Erschließungsspange auf unterschiedlichem Niveau. Aufhänge- und Druckpunkte der dort eingesetzten Kletterscheiben können deshalb nicht beliebig platziert werden. Dies hatte die Doka-Anwendungstechnik bei der Festlegung der Klettertakte zu berücksichtigen. Die gefundene Lösung nutzt ausschließlich mietbare Teile. Hierbei ist die hohe Tragfähigkeit der MF240-Kletterkonsolen von Vorteil. Denn dies sorgt für eine geringe Anzahl an Aufhängestellen. Die aus MF240-Konsolen aufgebaute Kletterschalung wird mit dem Kran umgesetzt. Dabei bleiben Kletterbühnen und Schalung als Umsetzeinheit verbunden, so dass eine kurze Kranbindung geschaffen werden kann. Das Ein- und Ausschalen selbst erfolgt ohne Kran. Dazu sind in den Kletterbühnen Fahreinheiten für die Schalung integriert. Die Schalung ist um 0,75 m rückfahrbar. Dies bringt viel Arbeitsraum für alle Schalungs- und Bewehrungsarbeiten. Und auf der rundum abgeschlossenen, 2,40 m breiten Arbeitsbühne lässt sich sicher und zügig arbeiten. Die Schachtwände der Erschließungsspange im 7,28 m hohen Untergeschoss werden ohne Klettergerüst beto-

niert. Hierzu sind 3,30 x 2,70 m große Framax Xlife-Elemente mit 2,70 x 2,70 m und liegenden 1,35 x 2,70 m großen Framax Xlife plusStandardelementen aufgestockt. Dies dient als Anfänger für die Kletterschalung. Dabei sind die Umsetzeinheiten bereits so aufgebaut, dass der obere, 4,05 m hohe Teil aus 2,70 m- und 1,35 m-Elementen später in die Klettertakte übernommen werden kann. Es folgen insgesamt sechs unterschiedliche Klettertakte mit 3,68 m bis 3,99 m Höhe. Sie sind auf 0,5 cm genau auszuführen, um die Belastbarkeit der Aufhängestellen für die Kletterkonsolen zu gewährleisten. Die Innenschalung nutzt jeweils Framax-Ausschalecken I. Sie lassen sich ganz ohne Kraneinsatz um 6 cm vom Beton wegspindeln.

Framax Xlife plus hat sich bewährt Insgesamt hat die Klebl GmbH rund 2.000 m² Framax Xlife plus für den eigenen Bauhof gekauft. Polier Steve Fitze freut sich schon auf das nächste Projekt: „Anfangs war ich etwas skeptisch. Die Schnelligkeit des FXP-Systems und das Einsparen einer Arbeitskraft haben mich jedoch begeistert. Die Handhabung und das Betonergebnis sind einfach top.“

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bringt große Vorteile auch bei der Bewehrungsführung und kommt insbesondere bei den gekletterten Schächten auf dieser Baustelle sehr positiv zum Tragen.


70 Gerüste / Schalung / Betonbau

Wachsames Auge VIDEOSYSTEM SCHÜTZT NEUBAU D E S S P O R T- U N D F R E I Z E I T B A D S I N K I E L >> Schon im Herbst nächsten Jahres wird das neue Sport- und Freizeitbad in Kiel die ersten Gäste willkommen heißen. Nach Abschluss der Bauarbeiten können hier bis zu 900 Besucher täglich das kühle Nass genießen. Bis zur Fertigstellung der Schwimmhalle und Außenanlage wird die Baustelle mit dem mobilen Überwachungssystem von Maibach Velen überwacht. Dieser Schutz soll zur Verhinderung von Diebstählen sowie Vandalismus beitragen.

Zuverlässiger Baustellenschutz Im April 2015 sind die Baumaßnahmen für das Millionenprojekt direkt an der Hörn in Kiel angelaufen. Das futuristische Design des Sportund Freizeitbades ist in Form eines Dreiecks angelegt und wird an der Hauptseite eine Länge von 124 Metern haben. Damit die Arbeiten möglichst ohne Verzögerungen voranschreiten, hat sich die Stadt Kiel entschlossen das Baustellengelände technisch überwachen zu lassen. Hierfür wurde das mobile Kamerasystem von Maibach Velen auf dem Grundstück installiert. So sollen vor allem Diebe und Vandalen von der Baustelle fern gehalten, sowie der Baustellenfortschritt erfasst werden. Mit drei Geräten wird der gesamte Außenbereich des Areals bewacht. Die Platzierung wurde entsprechend der Gegebenheiten vor Ort strategisch – in Absprache mit den Verantwortlichen des Bauprojekts – festgelegt. Da die Geräte leicht und kompakt gebaut sind, kann die mobile Überwachungsanlage aber auch ohne großen Aufwand versetzt werden.

Baustellengerechte Bewachung Das System ist außerdem speziell für den Einsatz auf Baustellen ausgerichtet. So sind beispielsweise die Kameras sicher vor Staubeinwirkungen geschützt. Darüber hinaus garantieren leistungsstarke Akkus einen zuverlässigen Betrieb, wenn die Stromversorgung mal ausfallen sollte. Mit einem 360-Grad-Objektiv erfassen die Kameras dank intelligenter Detektionssoftware unerwünschte Personen oder Fahrzeuge auf der Baustelle. Bereiche außerhalb des Bauzaunes werden nicht erfasst, dadurch wird auch dem Datenschutz Rechnung getragen. Auch bei Nacht arbeitet das System störungsfrei und liefert hochwertige Livebilder, die im Alarmfall von der Leitzentrale stets unverzüglich ausgewertet werden. So können bei Bedarf schnell Gegenmaßnahmen eingeleitet und damit die Ergreifung von Tätern beschleunigt werden. „Für die Nacht sind unsere Kameras mit LED-Scheinwerfern ausgestattet,

damit uns auch im Dunkeln nichts entgeht“, erklärt Benno Blömen, Geschäftsführer bei Maibach Velen.

Wirtschaftliche Lösung Im Gegensatz zu vielen Alternativen auf personeller aber auch technischer Ebene sind die Baustellenkameras von Maibach Velen kostengünstiger. Aufstellung und Betrieb des Überwachungssystems sorgen nur für einen Bruchteil der Kosten eines Wachdienstes. Außerdem sind die Kameras rund um die Uhr im Einsatz und können auch ein großes Gebiet lückenlos überwachen. So entgehen dem System keine Vorkommnisse auf der Baustelle – bei Tag und Nacht. Ein weiterer Vorteil ist das entstehende Videomaterial, dass bei Einbruch zur Verfolgung der Täter und Schadensregulierung bei der Versicherung genutzt werden kann. „Die Faktoren Kosten und Sicherheit sind bei Projekten im öffentlichen Bereich wichtige Punkte. Deshalb haben wir uns für das Kamerasystem als günstige, aber effiziente Variante entschieden“, erklärt der Projektbeauftragter der Landeshauptstadt Kiel.

Zuverlässig geschützt: Das Kamerasystem von Maibach Velen ist auf der Baustelle des neuen Sport- und Freizeitbades in Kiel im Einsatz.

Großbaustelle: In Kiel entsteht ein neues Sport- und Freizeitbad.

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71 zünden wir Stufe zwei. Maschinen für kompakte Aufgaben und flexible Einsätze werden zunehmend gebraucht, denn Mobilität ist Trumpf. Dafür sind die Neuanlagen von Frumecar aus Spanien ideal“, erklärt Dirk Schönbohm, Gründer und Geschäftsführer von BSS heavy machinery. Die FASTMIX ist ein echter Allrounder. Vergleichsweise klein zeichnet sie sich durch eine praktische Konstruktionsart aus, ist dabei wendig und patent. >> Wer viele Baustellen bespielt, braucht flexible Anlagen – insbesondere Mittelständler, die mobil, schnell und effizient unterwegs sein müssen. Diesen Bedarf bedient BSS heavy machinery mit Sitz bei Berlin. Der Spezialist für den globalen An- und Verkauf von Baumaschinen, Nutzfahrzeugen und Mischwerken baut aktuell seine Kooperation mit dem spanischen Marktführer Frumecar in puncto leicht transportabler Betonmischanlagen, wie zum Beispiel der FASTMIX, aus. Noch aktiver auf dem deutschen Markt werden, heißt das Ziel. Mit seinem internationalen Know-how hat sich BSS heavy machinery hierzulande bereits neue Geschäftsfelder erschlossen, nachdem zuvor die Schwerpunkte im grenzüberschreitenden Handel und der Bauanlagenlogistik rund um den Globus lagen. Geliefert wurde und wird etwa auch nach Russland, Ghana, Palästina und Rumänien und vielen Ländern mehr in aller Welt. In den letzten zwei Jahren hat das Unternehmen mit kleineren Baustellenanlagen von Frumecar auch den deutschen Markt aufgerollt. „Jetzt

Mit exklusiver Kooperation den Markt vergrößern Der Schwerpunkt von Frumecar ist die Produktion von Betonmischanlagen, die sich leicht transportieren und umsetzen lassen, dabei aber den hohen Qualitätsanforderungen des ISO 9001-zertifizierten Herstellers entsprechen. Gemeinsam mit BSS heavy machinery öffnet sich nun das Tor auf den deutschen Markt. Interessenten sind Baustofflieferanten und Baubetriebe aus dem kleinen und mittelständischen Bereich. Die mobilen Betonmischanlagen begeistern sie mit ihrer unkomplizierten Art, denn sie lassen sich mit wenig Aufwand an unterschiedlichen Orten einsetzen. Durch ihre clevere, kompakte Bauweise können sie innerhalb kürzester Zeit verfrachtet, aufgebaut und erfolgreich in Betrieb genommen werden – gerade einmal ein LKW wird dafür benötigt. Dadurch sinkt nicht nur der Transportaufwand für den Kunden. Er ist zudem flexibel und unabhängig, kann schnell agieren. Das spart Zeit und Geld; im besten Fall gewinnt es Kundenaufträge. Zusammengefasst sind diese Betonmischanlagen ideal

für kleine und mittelständische Unternehmen, die für oder auf dem Bau tätig sind.

Erfahrung mit Schwergewichten macht sich bezahlt BSS heavy machinery, 2007 von den Brüdern Dirk und Ralf Schönbohm gegründet, weist ein umfangreiches Portfolio auf: Auf über 500 Baumaschinen, Mischanlagen und Nutzfahrzeuge kann es weltweit und zu jeder Zeit zugreifen – dank erstklassiger Vernetzung sowie hervorragender Händlerstruktur. Diese begründet sich in der langjährigen Erfahrung im Maschinen- und Anlagenhandel wie auch im Logistik-Know-how der Brüder Schönbohm. Mitsamt Team nimmt man sich auch kleinen Projekten vertrauensvoll und serviceorientiert an. „Die transportierten Anlagen werden am Zielort nicht nur abgestellt. Montage und Inbetriebnahme sind für uns selbstverständlich. Auf Wunsch führen wir auch Schulungen durch“, erklärt Dirk Schönbohm.

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72 Gerüste / Schalung / Betonbau

Verbreiterung der Hinterrheinbrücke in Bonaduz, Schweiz Die Aufgabe für das ausführende Unternehmen Implenia (Schweiz) bestand darin, in zwei Etappen insgesamt 24 Löcher mit einem Durchmesser von 1.000 mm in 5 Fundamente zu bohren. Um dieses Projekt erfolgreich abschließen zu können, holte Implenia sich Unterstützung von Tyrolit, einem der führenden Systemlieferanten für Bohrsysteme, Wandund Seilsägen, Fugenschneider sowie Maschinen und Werkzeugen zur Oberflächenbearbeitung von betonierten Autobahnen. Für die geplanten Bohrlöcher lieferte Tyrolit einen speziell entwickelten Doppelbohrständer auf Basis des BC-2 Bohrständers mit GR 1000 Getriebeausleger sowie Bohrkronen in verschiedenen Längen von 600 mm, 1.000 mm, 1.500 mm und 2.000 mm und je 1.000 mm Durchmesser. Angetrieben wurde das Ganze mit dem bereits vorhandenen Tyrolit Hydraulikantriebsaggregat PPH25RRP.

Positionieren der Bohrkrone von 1.000 mm Durchmesser und 2 m Tiefe

>> Die ca. 200 Meter lange Hinterrheinbrücke in Bonaduz im Kanton Graubünden in der Schweiz wird aus sicherheitstechnischen Gründen verbreitert. Damit die Nationalstraße N13, die über diese Brücke führt, verbreitert werden kann, müssen jedoch unterschiedliche Vorarbeiten geleistet werden. Zum Beispiel müssen die im Boden fest verankerten Fundamente der Trägersäulen verstärkt werden, damit die zusätzliche Last der neuen Brücke getragen werden kann.

Schnell stellte sich heraus, dass das zu bearbeitende Fundament stärker war als erwartet: Zusätzlich zu den ursprünglich geplanten Bohrtiefen von 1,35 m bis 1,85 m kamen Bohrungen von 2,5 m bis 2,7 m in starkem Unterwasserbeton hinzu. Einige Bohrungen mussten also kurzfristig auf bis zu 4,5 m Gesamttiefe ausgeweitet werden. Die Bohrungen wurden mit Spezial-Bohrkronen Bohrsystem mit Doppelbohrständer mit Spezial-Bohrkrone von 1.000 mm Durchmesser

Da einige Stützen der Hinterrheinbrücke im Wasser stehen, stand für die Erfüllung dieses Projektes nur ein gewisses Zeitfenster zur Verfügung. Bei der Planung des Sonderbauprojektes musste somit auch auf den Wasserstand des Hinterrheins Rücksicht genommen werden (Schmelzwasser), der in der kalten Jahreszeit weniger Wasser führt. Maschinen&Technik Dezember 2016 / Januar 2017

Sonderbau-Doppelbohrständer von TYROLIT für Bohrungen von bis zu 4,5 m Tiefe

unterschiedlicher Längen von 600 mm bis 2.000 mm durchgeführt. Um die Tiefe vom 4,5 m zu erreichen, wurden Bohrkronen mit genügend abgestuftem Freischnitt versehen und die Bohrung in zwei Schritten á 2 m Tiefe durchgeführt. Die Bohrkerne wurden mit einem Sprengwerkzeug Typ BTH350 gebrochen und anschliessend mit Hilfe eines Baggers aus dem Loch entfernt. Durch die Granitzuschläge war der Beton sehr hart, sodass die reine Bohrzeit für 4,5 m ungefähr 10 bis 12 Arbeitsstunden betrug. Mit dem umgebauten Doppelbohrständer, der von Tyrolit ursprünglich für 2.4 m Tiefe konstruiert wurde, konnten auch die 4,5 m tiefen Bohrungen ausgeführt werden. Jedes Bohrloch wurde anschließend mit maßgefertigten Bewehrungskörben aus Stahl und Beton aufgefüllt und somit das Stützenfundament der Hinterrheinbrücke verstärkt. Nach 4-5 Tagen Trockenzeit konnte das nächste Loch in demselben Fundament gebohrt werden. Da die Nationalstraße N13 auch während der Bauarbeiten ständig befahren wurde, konnten die Arbeiten nur in Etappen durchgeführt werden, um die Statik der Brücke nicht zu gefährden.


73 >> EFAFLEX montiert im 1. Bauabschnitt 44 Schnelllauf-Spiraltore EFA-SST® in eines der neuen Teilelager der BMW Group. Es umfasst die Größe von gut 20 Fußballfeldern. Die Lagerkapazität schließt mehr als 610.000 Lagerfächer für Kleinteile, 16.000 Regalstellplätze für Gitterboxen und 80.000 weitere Regalstellplätze ein. 44 Schnelllauf-Spiraltore des Spezialisten für schnelllaufende Industrietore sichern das neue BMW Group Teilelager in Bruckberg-Gündlkofen nach außen gegen unerlaubten Zutritt ab und gewährleisten durch schnellste Öffnungs- und Schließgeschwindigkeiten in Verbindung mit hoch isolierenden Lamellen eine gleichbleibende Innentemperatur für die Mitarbeiter. Die 44 Schnelllauf-Spiraltore EFA-SST®-S und L Premium sind hochisolierend. Die neueste, wärmeisolierende Spiraltorgeneration von EFAFLEX hat sich bereits in anderen Werksteilen der BMW Group weltweit für stark frequentierte Durchfahrten bewährt. Dass dabei höchste Energieeffizienz erreicht wird, verdankt man zum einen dem Einsatz thermisch getrennter Torblattlamellen mit extrem hoher Wärmedämmung nach DIN EN 13241-1

von unter 2,0 W (m²K). Die Lamellenstärke kann in Abhängigkeit von der geforderten Wärmedämmung zwischen Profilstärken von 40 mm, 60 mm, 80 mm und 100 mm variiert werden. Die Lamellenhöhe beträgt dabei einheitlich 225 mm. Gleichzeitig tragen die tortypbedingt rasanten Torblattgeschwindigkeiten von bis zu 4,0 m/s zur perfekten Umsetzung aller hocheffizienten Logistikprozesse bei. Selbst während der Heizperiode bleibt die Hallentemperatur nahezu konstant. Funktional erfüllt die neue EFA-SST®-Generation höchste Erwartungen: Aus architektonischer Sicht lässt sich eine einheitliche Fassadenoptik auch dann realisieren, wenn unterschiedliche Abmessungen und Ausführungen geplant werden müssen. Hinzu kommen schier unbegrenzte Variationsmöglichkeiten für Werkstoffe und Oberflächenbehandlungen bzw. Farbgebung. Neben den hervorragenden Wärmedämmwerten wurde zum Beispiel eine überdurchschnittliche Windbelastbarkeit der Klasse 4 nach DIN EN 12424 nachgewiesen. Darüber hinaus sind fast alle 44 Tore im neuen Lager mit Induktionsschleifen, einer Zugangskontrolle

EFA-SCAN® ist weltweit der erste und einzige Laserscanner für die horizontale Anwendung an Toren. Der Laserscanner erzeugt eine große, waagrechte Überwachungsfläche, in der er nicht nur die Bewegungsrichtung detektiert, sondern darüber hinaus auch deren Entfernung, Richtung und Geschwindigkeit berücksichtigt. Im statischen Sicherheitsfeld direkt vor dem Tor reagiert EFA-SCAN® wie ein Sicherheitssystem: er sichert flächig die komplette Torbreite ab und verhindert das Schließen des Tores, sobald er ein bewegtes oder ein still stehendes Hindernis erfasst. Die Tiefe des Sicherheitsfeldes ist beliebig wählbar. Damit schützt EFA-SCAN® das Tor und verhindert Unfälle. Hinter fast jedem Auftrag für das Lager wird direkt ein Kunde stehen, der dringend sein Ersatzteil benötigt. Deshalb werden von BMW über 90 Prozent Eilaufträge erwartet. Damit es bei der Auslieferung nirgendwo klemmt, müssen alle Dienstleister und Zulieferer zuverlässige Arbeit leisten. Ein Anspruch, dem auch der Torspezialist EFAFLEX mit seinen Premiumtoren gerecht wird.

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Vorreiter für weitere Modulbauten in Speyer >> „Fliegende“ Module, die per Kran aufeinandergestapelt und in Windeseile miteinander zu hochwertigen Gebäuden verbunden werden: Für die gewo Wohnen GmbH, die derzeit ein modernes Büro- und Verwaltungsgebäude in Modulbauweise realisiert, ist dies ein vertrautes Bild. Als dreigeschossiges Bürogebäude ist es das bislang größte ModulbauProjekt, das in der Domstadt entsteht. „Die Erfahrungen, die wir hier mit dieser doch recht umfangreichen Baumaßnahme miteinander machen, sind sehr wertvoll für Speyer“, ist der Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Hansjörg Eger, überzeugt. Modulbau-Baustellen sind keine gewöhnlichen Baustellen. Das beginnt bereits beim beeindruckenden Anblick der jeweils rund 12 Tonnen schweren Module, die mittels Tieflader nachts und unter Begleitung ihren Weg von der „Raumfabrik“ in Friesenhagen im nördlichen Rheinland-Pfalz auf die Baustelle finden. Vor Ort werden täglich bis zu zehn Raumelemente mit einem entsprechend ausgelegten Kran an ihren vorbestimmten Platz gehievt und miteinander verschweißt. Anschließend erfolgen die abschließenden Arbeiten wie der modulübergreifende Innenausbau, die haustechnischen Installationen sowie das Anbringen von Wärmedämmverbundsystem und Putzfassade, sowie Dach inklusive Photovoltaikanlage.

Die Montage des ersten Bauabschnitts fand Anfang August statt und die Übergabe an die Nutzer ist noch für Dezember 2016 geplant. So entsteht in nur fünf Monaten aus den präzise im Werk vorgefertigten 99 Einzelmodulen ein modernes, dreigeschossiges Büro- und Verwaltungsgebäude, das auf drei Etagen lichtdurchflutete Büros und Aufenthaltsflächen für 140 Angestellte des Caritasverbandes der Diözese Speyer bietet. Die Modulbauweise erfordert von allen am Projekt Beteiligten eine gewisse Disziplin, wie Projektleiter Marcus Hoffmann betont: „Wichtige Entscheidungen müssen kurzfristig und frühzeitig getroffen werden, denn eine baubegleitende Planung ist beim Modulbau nur begrenzt möglich. Dadurch werden aber auch Mehrkosten vermieden, die beim konventionellen Bauen inzwischen fast zwangsläufig anfallen. Die Umsetzung erfolgt parallel. Das heißt: Während die Fundamente konventionell vor Ort erstellt werden, produzieren wir die einzelnen Raummodule in unseren Werkhallen witterungsunabhängig und unter ständigen Qualitätskontrollen.“ Betreiber und Stadt versprechen sich von dem modernen Gebäude in ALHO Modulbauweise vor allem auch Vorteile in puncto Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Heizen und Kühlen wird über eine hocheffiziente Wärme-

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pumpe erfolgen, die Stromerzeugung über eine Photovoltaik-Anlage. Nachhaltiger Ressourceneinsatz, intelligente Gebäudetechnik und hohe Flexibilität sowie die Möglichkeit zur späteren Umnutzung führen dazu, dass das Gebäude über den gesamten Lebenszyklus betrachtet circa 12 Prozent günstiger zu realisieren ist als ein vergleichbares, konventionell errichtetes Gebäude. „Mit der freitragenden Stahlskelettstruktur und den nichttragenden Wänden sind Gebäudekomplexe in Modulbauweise sehr flexibel an sich wandelnde Anforderungen anpassbar“, erläutert ALHO Geschäftsführer Jörg Löber. „Innenwände können versetzt oder geöffnet werden, das Aufstocken - sofern statisch vorgesehen - und Anbauen ist jederzeit möglich. Die ursprüngliche Investition ist daher unabhängig von der mittel- und langfristigen Entwicklung eines Unternehmens gesichert.“ Bernd Stricker, Leiter der ALHO Niederlassung Rhein-Main, ergänzt: „Unsere modularen Gebäude sind konventionell errichteten Bauten absolut gleichgestellt. Das gilt sowohl für Qualität und Werthaltigkeit als auch für die architektonischen Gestaltungsmöglichkeiten“.


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Benninghoven

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NordicLights

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ZFE

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Ostalbketten

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Doka

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Inserentenverzeichnis

Rädlinger

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Dolezych

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ABUS

Schmitter Hydraulik

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Schültke

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Eco Technologies

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Mark Schmiechen

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Fassi

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Wimag

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Max Wild

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GEDA

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Wismet

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Mayer Schaltechnik

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Gehl

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Z&P Baumaschinen

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MB Crusher

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Giegold Recycling

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Zandtcargo

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Mercedes-Benz

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Müller Mitteltal

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Nooteboom

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Jahresabschluss Ausgabe 2016

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