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WÖCHENTLICHE GRATISZEITUNG Zeitung für Darmstadt

Architektur: Die Dreihäusergruppe auf der Mathildenhöhe.

5. Jahrgang · Nummer 34 Auflage 108.000 www.darmstaedter-tagblatt.de

Abwechslung: Lilientrainer Frings lässt rotieren.

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Ausfahrt: Old- und Youngtimer fahren durch den Odenwald.

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Achtung: So kommen Einbrecher nicht zum Ziel.

Ablenkung: Eigentlich wollte Knortz Wichtiges erledigen.

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Wir machen Wohnen ]passgenau[

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Lückenlos vor Ansteckung geschützt Gesundheit

Donnerstag, 24. August 2017

Die HEAG Wohnbau GmbH – Ihr kompetenter Partner in allen Fragen des Wohnens und moderner Wohnungswirtschaft.

Mehr Masern trotzt hoher Impfquote – Erwachsene sollten Impfstatus checken

Von Anke Breitmaier Manche ansteckenden Krankheiten gelten als nahezu ausgerottet. Doch Masern beispielsweise sind noch immer verbreitet. So registrierte das Robert-Koch-Institut (RKI) schon im März dieses Jahres mehr Erkrankungen als im gesamten Vorjahr. Zurückzuführen ist das unter anderem auf Impflücken bei Erwachsenen. Eine 37-jährige Frau stirbt an Masern, obwohl sie als Kind geimpft worden war – vor wenigen Monaten schreckte dieser Todesfall auf. Ärzte vermuten, dass die Frau keinen ausreichenden Schutz besaß. Als Kind sei sie, wie damals von Experten empfohlen, nur einmal gegen Masern geimpft worden, mittlerweile werden Kinder zweimal geimpft. Solche Einzelschicksale zeigen, dass es Krankheiten wie Masern noch immer gibt und die Viren eine reale Gefahr darstellen. Insgesamt steht Deutschland in Sachen Impfschutz gut da. In Hessen liegt die Masern-Impfquote von 2013 geborenen Kindern laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 96,9 Prozent, in Darmstadt sogar bei 97,9 Prozent. Dennoch gibt es in diesem Jahr wieder deutlich mehr Masern-Erkrankungen. So registrierte das RKI bis Anfang Mai bereits 668 Fälle, 69 davon allein in Hessen. Das sind schon doppelt so viele wie im gesamten Vorjahr, in dem 325 Erkrankungen ge-

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gen spricht aber die Ständige Impfkommission (STIKO) aus. Das unabhängige Expertengremium entwickelt diese anhand neuester Forschungsergebnisse. Durch Impfungen schützt man in erster Linie sich selbst, aber auch andere. Babys etwa sind für manche Impfungen noch zu jung, chronisch Kranke können zum Teil nicht geimpft werden. Sie sind darauf angewiesen, dass Menschen in ihrem Umfeld geimpft sind. Man spricht dann von Herdenimmunität: Der eigene Impfschutz trägt gleichzeitig zum Schutz der Gemeinschaft bei.

Ein kleiner Pieks kann Leben retten! 

meldet wurden. Offensichtlich gibt es also Impflücken. Das liegt Experten zufolge nicht daran, dass Impfgegner mobil machen und immer mehr Eltern ihre Kinder nicht impfen lassen. Im Gegenteil beobachtet das RKI einen Aufwärtstrend bei der Masern-Impfung. Erwachsene und Jugendliche sind eher die Schwachstellen: Sie sind oft unzureichend geschützt, weil sie entweder gar nicht geimpft wurden oder die notwendige zweite Masern-Impfung verpasst haben. Außerdem gibt auch eine Impfung keine hundertprozentige Sicherheit. Nach der zweiten Impfung

liegt der Schutz bei 92 bis 99 Prozent. Das bedeutet, ein bis acht von 100 Menschen bekommen nach Kontakt mit dem Virus Masern – trotz Impfung.

Neun von zehn Ungeimpften erkranken Dass gerade Masern immer wieder in den Fokus geraten, liegt daran, dass sie zu den ansteckendsten Krankheiten überhaupt gehören. Schon ein Nieser genügt, damit die Erreger übertragen werden – mehr als neun von zehn ungeimpften Menschen erkranken danach. Zudem

im Herzen der Stadt fest etabliert. Mit rund 16.000 Quadratmetern Verkaufsfläche und 60 Fachgeschäften ist es das größte Shoppingcenter in Darmstadt und lädt mit einem vielfältigen Angebot an Mode und Hardware sowie zahlreichen Dienstleistungen und Gastronomie zum Shoppen und Verweilen ein. Eröffnung mit Oberbürgermeister Partsch – Verkauf der GeburtstagstorHauptpreis VW UP! Sound te für guten Zweck Darüber hinaus hat jeder Besucher die Die feierliche Eröffnung des GeburtstaChance, einen der über 2.000 Preise zu ges findet am 30. August um 14.30 Uhr gewinnen, die täglich im Center verlost auf der Bühne im Erdgeschoss des Cenwerden. Als Hauptpreis winkt ein brand- ters statt. Darmstadts Oberbürgermeisneuer VW UP! Sound im Wert von über ter Jochen Partsch wird als Ehrengast 16.000 Euro vom Autohaus Wiest in gemeinsam mit Center Manager Dirk Darmstadt dem glücklichen Gewinner. Saffran die Geburtstagstorte anschneiDas im Kern der Darmstädter Innenstadt den, die mit freundlicher Unterstützung gelegene Luisencenter ist 40 Jahre nach der Bäckerei Bormuth bereitgestellt wird. seiner Eröffnung als attraktiver und be- Im Anschluss werden Tortenstücke zum liebter Einkaufs- und Erlebnistreffpunkt Preis von einem Euro verkauft. Der Erlös

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Das Luisencenter in Darmstadt feiert 40. Geburtstag – Außergewöhnliches Aktionsprogramm zum Jubiläum ab dem 30. August Vom 30. August bis 9. September 2017 bietet das Luisencenter im Herzen Darmstadts ein besonderes Geburtstagsprogramm anlässlich seines 40-jährigen Jubiläums. Den Besucher erwarten eine Fülle an Show-Acts, zahlreiche attraktive Aktionen der Shops sowie ein vielfältiges Kinderprogramm und eine mobile Modenschau.

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geht als Spende an den Verein „Du musst kämpfen – Hilfe für krebskranke Kinder e.V.“. Weiterhin wird feierlich das große Geburtstagsgewinnspiel eröffnet, das von Daniel Kleideiter (Hitradio FFH) moderiert wird. Jeder Besucher hat hier die Chance, täglich von 15 bis 19 Uhr (am verkaufsoffenen Sonntag, den 3. September von 14 bis 17 Uhr und am 9. September von 12 bis 15 Uhr) an einer riesigen „Slot Machine“ einen der vielen attraktiven Preise oder sogar einen der 22 hochwertigen Tageshauptpreise zu gewinnen. Die Firma Levi´s lädt am Freitag (1. September) und Samstag (2. September) alle Besucher zum T-Shirt-Bedrucken auf der großen Eventbühne im Erdgeschoss ein. Beim Kinder-Malwettbewerb können die kleinen Besucher ihr schönstes Geburtstagsbild für das Luisencenter malen und sogar etwas gewinnen. Am Samstag (2.

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Benefizveranstaltung vom Zonta Club Darmstadt


DARMSTÄDTER TAGBLATT

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24. August 2017

Die Dreihäusergruppe Anno dazumal

Darmstadt-Donnerstag - Bilder und Geschichten aus der Geschichte - Teil 34

Spuren der Darmstädter Künstlerkolonie finden sich nicht nur auf der Mathildenhöhe, sondern auch an ihrem Fuße. An der Ecke Stiftstraße/ Prinz-Christians-Weg steht die Dreihäusergruppe, die Architekt Joseph Maria Olbrich für die zweite Jugendstil-Ausstellung in Darmstadt plante. Die erste große Ausstellung der Künstlerkolonie 1901 brachte in wirtschaftlicher Hinsicht noch nicht das von Großherzog Ernst Ludwig erhoffte positive Ergebnis. Stattdessen endete sie mit einem Defizit von 262.800 Mark und mit der Kritik, dass Bauten, wie die acht gezeigten Künstlerhäuser, auch für gehobene Bevölkerungsschichten nicht erschwinglich seien. Das Haus Olbrich hatte inklusive seiner vollständigen Einrichtung etwa 75.000 Mark gekostet. Zur selben Zeit kostete ein Kilo Brot 23 Pfennig und ein Facharbeiter bei Merck verdiente 150 Mark pro Monat. Nach den großen finanziellen Verlusten der ersten Ausstellung wurden 1904 fast nur provisorische Bauten gezeigt. Als einziges bleibendes Wohngebäude plante Joseph Maria Olbrich die Dreihäusergruppe, deren Bau von Darmstädter Firmen ausgeführt

Das Holzgiebelhaus und das Graue Haus der Dreihäusergruppe. 

wurde. Mit dem Ensemble sollte demonstriert werden, wie „nicht überreich bemittelte Bürger“ im Sinne des Jugendstils wohnen könnten. Aber auch die drei Häuser hatten noch einen stolzen Preis. Jedes Haus kostete einschließlich Bauplatz und Erdgeschossmobiliar etwa 45.000 Mark. Die drei Häuser – das Holzgiebelhaus oder Eckhaus, das Blaue Haus und das Graue Haus – wurden über Eck und mit verzahnten Mauern angelegt. Architektonisch gesehen, war jedes Haus eigenständig: Mithilfe gestalterischer Elemente suggerierte Olbrich jedoch eine Verbindung der Bauten. So führte er die blau glasierten Ziegel des Blau-

en Hauses über den Eingang des Eckhauses hin weiter. Die für dieses Gebäude charakteristischen vertikalen rotbraunen Klinkerbänder wiederum setzte er am Eckpavillon des benachbarten Grauen Hauses fort. Alle drei Häuser waren von Vorgärten umgeben, die ohne trennende Zäune ineinander übergingen. Für die Gartenanlage ordnete Olbrich Baumgruppen und Wegesysteme so geschickt an, dass geschützte Sitz- und Aufenthaltsbereiche entstanden. Das Blaue Haus war mit Ausnahme der Flächen mit blau glasierten Backsteinen weiß verputzt. An der westlichen und nördlichen Seite war je ein Erker angebracht.

Foto: Stadtarchiv Darmstadt

Die teils bewegliche und teils fest eingebaute Innenausstattung wurde von Josef Maria Olbrich und Paul Haustein gestaltet. Die Farbigkeit der Wände harmonierte mit der Möblierung. Das Holzgiebelhaus hatte seinen Namen von den vertikalen Holzbalken, die den Giebel prägten. Die Zwischenräume der Balken waren verputzt und mit goldgelber Ornamentik dekoriert. Darunter befand sich ein breitgelagerter Erker mit geschwungener Überdachung, die Dachschräge nach Westen schmückte ein Wappenornament aus farbigen Ziegeln, die weiß verputzen Hauswände wurden durch vertikale braunrote Klinkerlisenen betont.

Olbrich, Haustein und Johann Vincenz Cissarz entwarfen die - wie beim Blauen Haus - teils bewegliche und teils fest eingebaute Innenausstattung. Im Straßenverlauf etwas zurückgesetzt war das Graue Haus mit einem hoch aufstrebenden geschwungenen Giebelfeld. Der rote Sandstein und die rau verputzen grauen Flächen standen in dekorativen Kontrast zu den weißen Fensterrahmen. Zwei von Daniel Greiner gestaltete Engelsfiguren zierten den nach Süden gerichteten Giebel, Ludwig Habich hatte die Haustür aus Bronze geschaffen und mit einem Relief geschmückt, Olbrich gestaltete alle Innenräume. Während das Holzgiebelhaus und das Blaue Haus mitsamt der Einrichtung zum Verkauf standen, war das Graue Haus als Wohnung für den Hofprediger Hermann Graf Keyserling bestimmt und wurde daher auch „Predigerhaus“ genannt. Alle drei Häuser wurden im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Beim Blauen Haus gingen dabei der prägnante Giebel, die Erker und einige Teile der Fassade verloren, der Wiederaufbau erfolgte vereinfacht; ebenso beim Holzgiebelhaus. Die Reste des Grauen Hauses sind komplett einem Neubau gewichen. kir

Das stand vor 100 Jahren in dieser Zeitung Zusammengetragen von Georgeta Iftode

*Gletscherveränderungen: In der Mitteilung über die Gletscherbeobachtungen in der Schweiz sei ergänzend bemerkt, daß es nicht nur dort, sondern auch in den Ostalpen gelungen ist, trotz des Krieges die Ueberwachung der Gletscherveränderungen, die von großer Bedeutung für klimatische und andere Forschungen ist, durchzuführen. So hat der Österreichische und Deutsche Alpenverein an fast allen Gletschern, die auch vorher regelmäßig besucht und vermessen wurden, diese Arbeiten fortsetzen können und ebenso ist es auch – Dank dem großen Entgegenkommen der beteiligten bayerischen und österreichischen militärischen und amtlichen Stellen – dem Unterzeichneten möglich gewesen, sein Arbeitsgebiet regelmäßig zu besuchen, mit Ausnahme des Jahres 1914, in dem die Ausreise auf dem 2. August vorher geplant war und natürlich unterbleiben mußte. In diesem Arbeitsgebiet Silvrettagruppe, zeigen übrigens die Gletscher, welche besucht wurden, keine Anzeichen des Vorschreitens, im Gegenteil, konnte dieses Jahr an einem der größten, dem Famfirner, besonders in Firnfeld, Rückgang und geringe Ernährung trotz straken Schneefalls im FrühDr. Greim. jahr festgestellt werden. 

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Von Chris Berdrow

Lückenlos vor Ansteckung geschützt Gesundheit

Vollgas. Adrenalin. Emotionen. Das ist die Welt

von Rennfahrer Timo Glock aus Südhessen. Beim DTM-Rennen in Zandvoort fahren die Emotionen mit dem ehemaligen Formel-1-Fahrer Achterbahn. Nachdem ein Konkurrent ihn beim Qualifiing am Wochenende blockt, begeht Glock ein Revanchefoul, zeigt den Stinkefinger an der Mercedes-Garage, beschimpft den Kollegen und Funktionäre. Gut 24 Stunden später entschuldigt sich der BMW-Pilot in sozialen Netzwerken: „Der Tag danach, wenn man realisiert, man hätte besser tief durchgeatmet, statt ein schlechtes Vorbild für den Nachwuchs zu sein.“ Wir finden: Ein starker Move. Größe ist, zu Fehlern zu stehen.

Mehr Masern trotzt hoher Impfquote – Erwachsene sollten Impfstatus checken

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tionen kommen, das hängt vom Verlauf und der allgemeinen Verfassung des Erkrankten ab. Je älter jemand ist, umso schwächer ist oft auch das Immunsystem, das sich dann nicht gut wehren kann. Bei Masern besteht unter anderem das Risiko einer Gehirn- oder Hirnhautentzündung, die dann manchmal schwer in den Griff zu bekommen und oft lebensbedrohlich ist. Manche Infektionen vermutet man auch nicht unbedingt im Erwachsenenalter. Das kann gefährlich sein, weil sie spät erkannt werden. Keuchhusten beispielsweise bekommen immer öfter Erwachsene, wir haben vermehrt Fälle in unserer Praxis. Oft sind die Symptome anfangs kaum von einem Reizhusten zu unterscheiden. Die Folgen können gravierend sein, vor allen bei älteren Menschen.

DT: Woher weiß ich, wogegen ich geimpft bin und ob mein Impfschutz ausreichend ist? UH: Wer heute zwischen 30 und 50 Jahre alt ist und aus Deutschland stammt, ist meist gegen Tetanus, Diph­ therie und Kinderlähmung geimpft, oft auch gegen Masern, Mumps und Röteln. Die Masernimpfung zum Beispiel wurde Anfang der 1970er Jahre eingeführt; wer danach geboren ist, wird vermutlich geimpft sein. Auch wer in der ehemaligen DDR aufgewachsen ist, hat meist einen guten Schutz, weil dort viele Impfungen schon ab den 1950er Jahren gesetzlich vorgeschrieben waren. Den besten Nachweis über den Schutz liefert der Impfpass, in dem vermerkt wird, wann und mit welchem Impfstoff geimpft wurde, das ist auch wichtig. Alle paar Jahre sollte man den Arzt einen Blick dar-

auf werfen lassen. Denn bei manchen Krankheiten müssen nach der Grundimmunisierung regelmäßige Auffrischimpfungen gemacht werden, damit der Impfschutz erhalten bleibt. Außerdem macht die Medizin in punkto Prävention ständig Fortschritte, und es werden Impfstoffe entwickelt, mit denen man sich gegen weitere gefährliche Krankheiten schützen kann. DT: Was mache ich, wenn ich keinen Impfpass mehr habe? UH: Manchmal wissen die Eltern noch, welche Impfungen man als Kind bekommen hat. Auch die eigene Biografie kann Aufschluss geben. Wer zum Beispiel bei der Bundeswehr war, ist gut durchgeimpft, denn dort gehören alle wichtigen Impfungen zum Standard. Auch bei bestimmten Ausbildungen sind Impfungen vorge-

schrieben, das weiß man dann aber sicher. Wer beispielsweise wegen einer offenen Verletzung behandelt wird, wird automatisch gefragt, wann er das letzte Mal gegen Tetanus geimpft wurde. Denn die Krankheitserreger können durch eine verunreinigte Wunde in den Körper gelangen, deswegen wird oft sicherheitshalber geimpft. Falls diese Recherchen kein klares Ergebnis bringen, gibt es die Möglichkeit, durch eine Blutuntersuchung Antikörper nachzuweisen. Allerdings befürworte ich das nicht, eher empfehle ich, nachzuimpfen, und zwar nach den Vor- Ulf Hannemann gaben der Ständigen Impf-  Foto: Privat kommission. ne zu wenig. Rötungen an DT: Ist das nicht unnö- der Einstichstelle sind zwar tig oder gefährlich, wenn möglich, auch vorübergeich dann eventuell doppelt hendes Unwohlsein, aber geimpft werde? man kann nicht „überimpfen“. Wer sich Sorgen macht, UH: Im Zweifel gilt: Lieber sollte ausführlich mit seieine Impfung zu viel als ei- nem Arzt darüber sprechen.

Flop

U-Turn Über welche zwischenmenschlichen Flops er-

eifert sich ein Weltklasse-Schwimmer? Natürlich: Über Verfehlungen im Schwimmbecken. Der mehrfache Europameister Yannick Lebherz aus Darmstadt grummelt bei Twitter: „Was in Schwimmbädern oft auffällt: Männer korrigieren ihre Partnerinnen, obwohl sie schlechter schwimmen und / oder langsamer sind.“ Die dazu passende Pointe plätschert aus dem geschätzten Münchner Journalistenkollegen Günter Klein (@guek62) heraus. Er kommentiert trocken: „Autofahren im Wasser“.

Wasserratten

Herausgeber: Klaus-Jürgen Hoffie, Helmut Markwort, Horst Vatter

ENTEGA fördert Kinder PalliativTeam Das Kinder PalliativTeam Südhessen ermöglicht es Familien mit unheilbar kranken Kindern und Jugendlichen, die verbleibende Zeit gemeinsam zu Hause zu verbringen. Ein Team aus sechs Ärzten, sieben Pflegekräften und einer Fachkraft für psychosoziale Dienste sorgt für eine lückenlose medizinische Betreuung der jungen Patienten und für die psychosoziale Unterstützung der betroffenen Familien. Der Darmstädter Energieversorger ENTEGA unterstützt diese Initiative jetzt mit 1.250 Euro. Möglich wurde dies, weil die ENTEGA-Mitarbeiterin Eva Nowak die gemeinnützige Einrichtung beim Mitarbeitersponsoring des Unternehmens vorgeschlagen hat. Die Arbeit des Teams ermöglicht Leistungen für die Betroffenen, die weit über den Leistungskatalog

der Krankenkassen hinausgehen. Das Einsatzgebiet des Kinder PalliativTeams reicht von Frankfurt und Südhessen bis in die Nachbarländer Bayern und Rheinland-Pfalz. „Wir freuen uns sehr über die Spende. Dieser Geldbetrag hilft, die verbleibende Zeit für das kranke Kind aber auch für Geschwister, Eltern und Angehörige zuhause so erträglich und so lebenswert wie möglich zu machen“, betont Boris Knopf, geschäftsführender Teamleiter. Das Geld wird für den Unterhalt des sogenannten Pallimobils verwendet. Dieses Wohnmobil gibt den Ärzten und Pflegern die Möglichkeit, vor der Wohnung des schwerkranken Kindes zu übernachten oder einfach mal in Ruhe Gespräche mit den Angehörigen zu führen.

IMPRESSUM „Ich finde das Mitarbeitersponsoring ist eine tolle Sache. Für uns Mitarbeiter ist es dadurch sehr einfach, sich sozial zu engagieren. Ich wollte ein Projekt einreichen, das kranke Kinder unterstützt, da mir das sehr am Herzen liegt. Eine befreundete Ärztin hat mir das Kinder PalliativTeam empfohlen und nachdem ich mich informiert habe, stand für mich fest: Das möchte ich gerne unterstützen! Ich freue mich sehr, dass meine Kolleginnen und Kollegen dafür gestimmt haben und die Förderung der ENTEGA in diesem Jahr an das Kinder PalliativTeam Südhessen geht.“ sagt Projektpatin Eva Nowak. Seit 2003 gibt es das ENTEGA-Mitarbeitersponsoring. Dabei können Mitarbeiter förderungswürdige Projekte aus den Bereichen Soziales, Kultur, Umwelt und

Sport einreichen. Die Mitarbeiter stimmen dann im Firmen-Intranet darüber ab. Die Gewinner in jeder Kategorie erhalten eine Förderung von 1.250 Euro. Bis heute wurden durch das Mitarbeitersponsoring 56 Projekte und Initiativen in der Region gefördert. Andreas Niedermaier, ENTEGA-Vorstand für Personal und Infrastruktur, begrüßte die Wahl der Mitarbeiter: „Seit vielen Jahren unterstützen wir mit dem ENTEGA-Mitarbeitersponsoring bürgerschaftliches Engagement in der Region und immer treffen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine gute Wahl. So auch mit der Auswahl des Kinder PalliativTeams. Das Team leistet eine äußerst wichtige Arbeit für Familien in einer sehr belastenden Lebenssituation.“ DT

Verlag: Marktplatz Medien GmbH&Co KG Geschäftsführer: Ulrich Diehl (V.i.S.d.P.) Marktplatz 3 64283 Darmstadt Anzeigenberatung: Uwe Bock: 0 61 51 – 49 30 834 u.bock@darmstaedter-tagblatt.de Kontakt Redaktion: Telefon: (0 61 51) 159 14 69 redaktion@darmstaedter-tagblatt.de Marktplatz 3, 64283 Darmstadt Telefon 0 61 51 – 49 308 34 info@marktplatz-medien.de Vertrieb: 0 61 51 – 49 30 834 Druck: Mannheimer Morgen Großdruckerei und Verlag GmbH, Dudenstraße 12 – 26, 68167 Mannheim Produktion/Redaktion: City-pix Ltd. / Arthur Schönbein (as)

Redaktionsleitung: Dr. Susanne Király (kir), Sabine Beil, Chris Berdrow (cb) Anke Breitmaier (ab), Katja Jans (kaja), Georgeta Iftode (geta), Stephan Köhnlein (ko), Ingo Krimalkin Lohse (Comic) Personenbezogene Daten werden im Rahmen der Geschäftsbeziehung gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Das Urheberrecht von Gestaltung, Satz und Ausführung von Texten und Anzeigen liegt beim Verlag und darf nicht ohne Zustimmung verwendet oder kopiert werden. Für den Inhalt von Leserbriefen wird jegliche Haftung ausgeschlossen, Kürzungen bleiben vorbehalten.

Erscheinungsweise wöchentlich, 108.000 Exemplare Kostenlose Verteilung an alle Haushalte in: Darmstadt mit allen Stadtteilen, Arheilgen, Eberstadt, Kranichstein, Wixhausen. Alsbach-Hähnlein, Bickenbach, Pfungstadt, Roßdorf (ohne Gundernhausen), Seeheim-Jugenheim und Weiterstadt. In Griesheim werden 3.000 Exemplare in der Stadtmitte und in Geschäften verteilt. Zusätzlich werden über 3.000 Exemplare an über 500 Auslagestellen und Geschäften im Verbreitungsgebiet verteilt.


DARMSTÄDTER TAGBLATT

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Bei Torsten Frings darf fast jeder mal ran

Starks Déjá-vu, Sulus Lob und eine große Hoffnung

Der Trainer setzt verstärkt auf Rotation

Lilien Von Stephan Köhnlein Trainer Dirk Schuster hielt stoisch an seiner Stammelf fest. Sein Nachfolger Norbert Meier degradierte sogar Führungsspieler wie Peter Niemeyer oder Jérôme Gondorf. Torsten Frings dagegen setzt auf Stammspieler und eine gesunde Rotation im Team. Im ersten Saisonspiel stand Yannick Stark überraschend in der Startformation. Die beiden kommenden Partien saß er 90 Minuten auf der Bank. Gegen den FC St. Pauli wechselte ihn Trainer Torsten Frings in der 81. Minute ein, wenige Augenblicke später erzielte Stark mit dem ersten Ballkontakt den 3:0-Endstand. „Ich bin froh, dass ich vom Trainer Vertrauen spüre und er etwas mit mir anfangen kann“, sagte der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler danach. „Natürlich will man immer gerne spielen. Aber über die zwei Spiele, die ich nicht gespielt habe, haben wir auch geredet. Er hat das begründet.“, erklärte Stark weiter und fügte an: „Er weiß, dass er auf mich zählen kann.“ Stark ist ein gutes Beispiel dafür, wie Torsten Frings mit den Spielern umgeht. Auch wenn ein Spieler mal nicht zum Team gehört, vermittelt der Coach ihm das Gefühl, dazuzugehören. Das war bei seinen Vorgängern

Terrence Boyd (rechts) freut sich mit Yannick Stark über dessen Tor egegen den FC St. Pauli.  Foto: Arthur Schönbein

anders. Dirk Schuster etwa hatte Stark Anfang 2015 nach Darmstadt zurückgeholt – und nach einem holprigen Start eineinhalb Jahre links liegen lassen. „Ich hatte damals ein Spiel nach einer Woche Training. Das ist nicht gut gelaufen. Seitdem habe ich keine Rolle mehr gespielt“, erinnert sich Stark. Natürlich sei es damals für die Mannschaft

gut gelaufen – und Schuster war ohnehin kein Freund der Rotation. „Aber das war schon äußerst unglücklich, nach einer Chance nie wieder eine zu bekommen“, sagt Stark. Schusters Nachfolger Norbert Meier hatte ebenfalls keine Verwendung für Stark. Auch Führungsspieler wie Peter Niemeyer oder Jérôme Gondorf flogen aus dem

35. DMV Odenwälder Veteranenfahrt am 27. August Freizeit

Lilien-Splitter

Team. Nach einem halben Jahr war das Kapitel Meier beendet, auch weil die Kommunikation mit der Mannschaft nicht mehr funktionierte. Diese Saison ist das anders – auch bei Stark. Bislang gehörte er immer zum Kader. Aber es gibt auch Härtefälle wie die beiden Neuzugänge Julian von Haake und Orrin McKinze

Gaines. Beim Pokal-Aus in Regensburg hatten sie erstmals in der Startelf gestanden. Gegen St. Pauli fehlten sie komplett. „Das sind alles Indizien dafür, dass es für den Trainer sehr schwer ist die erste Elf und den Kader zu benennen“, sagt Stark. „Da kämpft jeder um seinen Platz. Aber trotzdem sind wir eine gute Truppe.“ Abgesehen von den vier Nachwuchsspielern, dem verletzten Jan Rosenthal und dem spät verpflichteten Chinesen Hu Ruibao kamen schon alle Feldspieler zum Einsatz. Trotzdem gibt es ein festes Korsett: Keeper Daniel Heuer Fernandes, Kapitän Aytac Sulu, Weltmeister Kevin Großkreutz, Routinier Hamit Altintop, Standardspezialist Tobias Kempe und der polnische Nationalspieler Arthur Sobiech standen bislang in allen vier Partien in der Startformation. Insgesamt sind nahezu alle Positionen im Kader doppelt besetzt – oft mit ähnlich starken Spielern. Eine so hohe Leistungsdichte gab es in den vergangenen Jahren nie in Darmstadt. Ein Indiz dafür ist auch die Entstehungsgeschichte des letzten Tores gegen St. Pauli: Die Flanke kam vom eingewechselten Markus Steinhöfer, zunächst scheiterte Einwechselspieler Terrence Boyd und den zweiten Ball verwandelte schließlich Joker Stark.

Feier „450 Jahre Residenz Darmstadt“: Bastionsfest am 3. September

Yannick Stark hat gegen den FC St. Pauli sein erstes Pflichtspieltor für die Lilien seit seiner Rückkehr im Winter 2015 erzielt. Zuletzt für die 98er getroffen hatte er davor am 21. Mai 2011 in der Regionalliga beim 2:1 gegen Wormatia Worms. Die Atmosphäre bei Regen und Flutlicht am vergangenen Freitag war auch für ihn etwas ganz Besonderes. Ein ähnliches Spiel habe er am Böllenfalltor gegen Hoffenheim II im Herbst 2014 erlebt – allerdings vor deutlich weniger Zuschauern. „Da war auch so ein Wetter und da habe ich auch getroffen. Aber nicht beim ersten Ballkontakt. Das war ein Elfmeter“, erinnert er sich. Wenn Daniel Heuer Fernandes weit vor dem Tor mit dem Ball am Fuß agiert, hat die Mannschaft „vollstes Vertrauen“ in den Keeper, wie Kapitän Aytac Sulu versichert. Schließlich sei der Deutsch-Portugiese „fußballerisch einer der besten Torhüter“ der Zweiten Liga. „Ich lobe ihn jetzt aber lieber nicht zu früh. Es sind ja noch genug Spiele“, sagte Sulu weiter. Marion, Fan der Lilien, ist an Blutkrebs erkrankt. Weltweit hat sich bislang noch kein passender Spender für eine Stammzelltransplantation gefunden. Vor dem nächsten Heimspiel gegen den VfL Bochum (Sonntag (10.9.) hat das Fanprojekt Darmstadt daher eine Typisierungsaktion organisiert, die auch der Verein unterstützt. Zwischen 11 und 14 Uhr kann man sich in der TU-Sporthalle (Eingang neben dem Fanshop, gegenüber Böllenfalltorhalle) typisieren lassen. Eine Typisierung dauert etwa 5 Minuten. Vielleicht ist Marions Retter ja auch ein Lilien-Fan. Abwehrspieler Immanuel Höhn hat seine Wechselabsichten endgültig begraben. „Das Thema ist vom Tisch“, wird der 25-Jährige in der „Bild“-Zeitung zitiert. Vor dem ersten Saisonspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth hatte Höhn um eine Freigabe gebeten, um eben zu diesem Verein wechseln zu können. Er wurde für die Partie aus dem Kader gestrichen, ist mittlerweile aber wieder eine feste Größe. Ab diesem Donnerstag (24. August/12 Uhr) sind Karten für das Heimspiel gegen Dynamo Dresden (24.September/13.30 Uhr) erhältlich.  ko

Sommerfest bei der MOOG Partnerschaftsgesellschaft

Sehenswerte Old- und Youngtimer

Am 27. August 2017 werden sich wieder zahlreiche Oldtimerbegeisterte ab 8 Uhr im Technikzentrum Odenwald des Groß-Bieberauer Traditionsunternehmens Mahr und Schwebel zur 35. Odenwälder Veteranenfahrt einfinden. Das Starterfeld mit weit über 70 Fahrzeugen besteht auch in diesem Jahr aus echten Klassikern der Automobil- und Motorradhistorie: Vom Vorkriegsmodell über die blechgewordenen Träume der Wirtschaftswunderzeit bis hin zu Youngtimern. Nach dem moderierten Start (ab 10.30 Uhr) führt der erste Streckenabschnitt der landschaftlich reizvollen Fahrtroute durch das Fischbach- und Modautal bis hinüber zur Bergstraße und wieder zurück nach Groß-Bieberau. Der zweite Streckenabschnitt beginnt mit einer direkt auf dem Veranstaltungsgelände eingerichteten Kontrollstelle und führt in einer kurzen Schleife über die Höhenzüge des Otzbergs und durch das vordere Gersprenztal. Die diesjährige Streckenführung bietet neben vielen idyllischen Odenwaldpanoramen sehenswerte Ausblicke in das Ried und auf die Skyline der Mainmetropole Frankfurt. Um die Attraktivität der Fahrt gerade für die Zuschauer zu steigern, konzentriert sich die Fahrtstrecke auf den ersten und letzten Kilometern gezielt auf

Die Stadt Darmstadt und die im und um das Residenzschloss angesiedelten Darmstädter Kulturinstitutionen feiern das Jubiläum „450 Jahre Residenzstadt Darmstadt“ mit einem vielfältigen Programm. Feierlicher Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist das Sommerfest am Sonntag, den 3. September auf der Bastion und im Schlossgraben des Darmstädter Residenzschlosses, das um 11 Uhr von Oberbürgermeister Jochen Partsch und Donatus Landgraf von Hessen eröffnet wird. In Darmstadts jüngstem Park, dem Schlossgraben, sowie auf der Bastionwird es an diesem Tag ein buntes Programm mit Straßenkünstlern, Puppenspielern und Jongleuren geben, das zu einer Zeitreise durch die Jahrhunderte einlädt. Bei einer historischen Modenschau werden Kostüme aus der Zeit der Renaissance bis zum Jugendstil präsentiert. Das Schlossmuseum bietet Führungen zum Darmstädter Glockenspiel und durch die aktuelle Fabergé-Ausstellung an, das Deutsche Polen-Institut ist nachmittags zur Besichtigung geöffnet. Den Festtag beschließt um 17 Uhr ein Glockenspielkonzert. Führungen, Vorträge, Konzerte, Ausstellungen und Mitmachaktionen haben das Landesmuseum, das Jagdschloss Kranichstein, das Schlossmuseum, die Großherzoglich-Hessische Porzellansammlung und das Hessische Staatsarchiv, aber auch das Deutsche Polen-Institut, die ULB, die evangelische Stadtkirche und die Residenzfestspiele Darmstadt vorbereitet. Das Jubiläumsprogramm endet am 30. November mit einem Festakt in der Centralstation. DT

Schön anzuschauen: Gepflegte Oldtimer auf dem Weg durch den Foto: Veranstalter Odenwald.

Groß-Bieberau und die nähere Umgebung. So bieten sich viele Gelegenheiten, die Fahrzeuge in Aktion zu sehen und auch das Geschehen auf dem Veranstaltungsgelände hautnah zu erleben. Ab 8 Uhr gibt es ein durchgehendes Programm am Ve r a n s t a l t u n g s g e l ä n d e (Mahr & Schwebel Technikzentrum, Groß-Bieberau). Auch das leibliche Wohl kommt in Groß-Bieberau gewohntermaßen nicht zu kurz. Mehrere warme Gerichte sowie selbstgebackener Kuchen werden für Teilnehmer, Zuschauer und

Fans angeboten. Der MSC Groß-Bieberau freut sich auf eine bunt gemischte Fahrzeugpalette, die Fahrer und Beifahrer dieser „rollenden Museumsstücke“, sowie selbstverständlich auf zahlreiche Fans und Oldtimerbegeisterte aus Nah und Fern.DT

■■Für Kurzentschlossene besteht auch noch am Veranstaltungstag die Möglichkeit der Nachnennung: Motorsport-Club Groß-Bieberau e.V. im DMV, Peter Sternberger, 0170 86 36 705 oder e-mail: p.sternberger@msc-grossbieberau.de

Selbstbestimmt und eigenständig auch im Alter

Residenz Bad König:

Mit Altersheim hat die Residenz & Hotel „Am Kurpark” in Bad König nichts gemein. Direkt am Kurpark wird Senioren ermöglicht, ein Leben in Eigenständigkeit und Selbstbestimmung zu führen und jeden Tag bewusst zu genießen. „In der Residenz kann ich selbst bestimmen, wie ich lebe und welchen Service ich in Anspruch nehme”, erläutert Frau Liane Reiß das Konzept kurz und knapp.

„ Alles außer Altersheim!“

Selbstbestimmt und eigenständig mit dem Maß an Service, den sie sich wünschen, leben Senioren in der Residenz & Hotel „Am Kurpark“ in Bad König. Informieren Sie sich jetzt über unser Residenz-Wohnen: 06063.9594-0 und www.senioren-wohnkonzepte.de

RESIDENZ & HOTEL „AM KURPARK“

B AD K ÖNIG

Ministerpräsident Volker Buffier (re.) war Ehrengast beim Sommerfest der MOOG Partnerschaftsgesellschaft. Rüdiger Moog und Luise Gerischer freuten sich über den hohen Besuch aus Wiebaden.  DT/Foto: Arthur Schönbein

Sie finden uns in der Werkstr. 27 direkt am Kurpark in Bad König.

Insgesamt kümmern sich sieben Teams um das Wohlergehen der Bewohner: Service, Küche, Reinigung, Rezeption, sozial-kulturelle Betreuung, Sicherung der Mobilität sowie Hausmeisterservice decken viele Alltagspflichten ab: Von Post sammeln bei Abwesenheit, Apothekendienst, Schreibarbeiten, Organisation von Festen, Winterdienst, Pflege der Außenanlage oder Wäscheservice – hier packt jeder mit an, wenn es gewünscht ist.

Das familiäre Flair, der wohnliche Stil der Appartements, das gepflegte Ambiente, der persönliche freundliche Umgang - genau das ist es, was die Bewohner sehr schätzen. Um das Leben in der Residenz richtig genießen zu können, sollte man einziehen, bevor einen die Tücken des Alters heimsuchen. Zwar sind auch dann die Bewohner bestens versorgt; vorher jedoch können die Menschen ihr Leben in vollen Zügen genießen und sehr lange das tun, was ihnen gut tut. Informationen zum Haus, dem Leben und Ihren Möglichkeiten finden Sie unter www.seniorenwohnkonzepte.de oder wenden Sie sich an unsere Vermietungsberaterin Frau Silvia Uhlig unter 06063.9594-0 | info@seniorenresidenzbadkoenig.de


DARMSTÄDTER TAGBLATT

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24. August 2017

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Berlin liegt an der Spitze, gefolgt von Hamburg und Köln. Dahinter reihen sich Dortmund und Bremen ein. Was der überraschende Tabellenstand der Fußball-Bundesliga sein könnte, hat eher einen ernsten Hintergrund: Die fünf Großstädte führten 2016 das Ranking mit den meisten Wohnungseinbrüchen an. Deutschlandweit starten Kriminelle alle vier Minuten den Versuch, in Häuser und Wohnungen einzudringen. Neben dem materiellen Schaden bleiben nicht selten verunsicherte Bewohner zurück. Etwa jeder zweite Einbruch erfolgt tagsüber. Dann, wenn die meisten Menschen außer Haus sind und die Täter sich unbeobachtet fühlen.

Ein Smart Home mit Kamera und Sirene schreckt Einbrecher ab und gibt Sicherheit.  Foto: Coqon/akz-o

ruflich unterwegs oder mit der Familie auf Urlaubsreise ist, braucht jederzeit das sichere Gefühl, dass bei seiner Abwesenheit zu Hause alle stimmt“, sagt Andreas Kadler, Chef des Smart-Home-Anbieters COQON und Anzeigen fallen ins Auge Mitglied der SmartHome Initiative Deutschland. Als Dagegen lässt sich etwas Fundament für ein sicheres tun: Stichwort Smart Ho- Zuhause dienen innen wie Ich koste nur 49,50 Euro + Mwst. Interesse? Tel.: 0 61 51 / 49 308 - 34 me. „Wer mehrere Tage be- außen angebrachte Kameras. Smart-Home-Einsteiger und Profis aus dem instalZäune • Gitter • Tore  (0 60 71) 9 88 10 aht und lierenden Handwerk finden 1 300 000 m Dr Tore d 1800 Türen un r! unter www.coqon.de umfas● Komplette immer am Lage ● Alu-Zäune Draht-, Aluwww.draht-weissbaecker.de sende Lösungen, die das Le● Alu-Tore u. -Türen u. Stahlmattenzäune ● Alu-Balkongeländer V. S.-Stahlmattenzaun ● Tür- und Toranlagen ben daheim intelligent verMaschenweite 50/200 mm, 0,83 m hoch € 14.80 ● Schranken ● freitragende Schiebetore ● Drehkreuze Knotengeflecht einfachen – und eben siche● Ranksysteme Torantriebe € 57.90 ● 50-m-Rolle, 1,50 m hoch, verzinkt ● Montagen ● fertige Hundezwinger rer machen. Neben KameDrahtgeflechtfabrik und Drahtzaunbau ● Mobil-Bauzäune Verwaltung: Steinstraße 46–48, 64807 Dieburg ras gehören smarte Rauch-, ● sämtliche Zaunpfosten Betrieb: Darmstädter Straße 2–10 ● sämtliche Drahtgeflechte Telefon: (0 60 71) 9 88 10, Fax 51 61 ALU Bewegungs- oder WasserTel. 0 61 51 / 4 82 97 Fax 0 61 51 / 4 83 64 Mobil 0171 / 69 34 320 willig-sanitaer@t-online.de www.willig-sanitaer.de

melder zur professionellen Überwachung. Durch integrierte Infrarot-LEDs ist auch bei schlechten Lichtverhältnissen ein scharfes Bild jederzeit übertragbar – selbst nachts. „Bewegungen Unbefugter werden als Live-Bilder erfasst und können beispielsweise als Fotos an Hausund Wohnungsinhaber gesendet werden. So entgeht einem zu keiner Zeit, was sich zu Hause abspielt“, sagt Andreas Kadler. COQON hat viele weitere Optionen im Angebot, die zur Sicherheit beitragen. Wie Aktoren und Sensoren, die Rollläden bei Bedarf aufs Verdunkeln einstellen oder im Alarmfall,

selbstverständlich auch bei Abwesenheit, eigenständig hochfahren. Oder eine automatisierte Lichtsteuerung sowie eine Außensirene mit Blinklicht, die Langfinger abschrecken und im Notfall zuverlässig reagieren. Und noch einen Tipp hat der Smart-Home-Experte parat: „Automatisierte Rollläden, Funksender für Licht, Alarm- oder Gegensprechanlagen beispielsweise sind Maßnahmen, die von der KfW gefördert werden können. Ein Anreiz, um die Sicherheit rund um die eigenen vier Wände zu erhöhen – und damit zugleich den Anreiz für mögliche Einbruchstäter zu reduzieren.“ akz-o

Der Herbst ist die ideale Zeit, seinen Garten neu- oder umzugestalten: Wer jetzt handelt, kann die letzten Strahlen der Herbstsonne in neuem Ambiente genießen und die Gartensaison im kommenden Jahr ohne Verzögerung eröffnen. Zäune geben den richtigen „Rahmen“: Sie bieten ein Gefühl von Sicherheit und Behaglichkeit, ohne dass gleich ein Gefühl des „Abgeschottetseins“ aufkommt. Zäune können aber auch dem Sichtschutz dienen – bedeutsam insbesondere bei kleineren Grundstücken. Schließlich möchte man auch im Freien seine Freizeit möglichst in aller Ruhe genießen und sich dabei nicht ständig fremden Blicken aussetzen. Sichtschutzzäune werden besonders gerne im Zusammenhang mit Terrassen eingesetzt. Sofern Letztere fachgerecht gebaut sind, lässt sich auf ihnen der Garten selbst bei nicht ganz optimalen Witterungsbedingungen nutzen. Ein Material bietet sich für Zäune und Terrassenkonstruktionen besonders an: Holz, das als nachwachsender Rohstoff gerade unter Klimaschutzaspekten die Nase vorn hat. Am besten natürlich kesseldruck(KD)-imprägnierte heimische Holzarten – damit man lange Freude daran hat. Dieser bewährte Werkstoff bietet einen belegbaren Langzeitschutz. Das ist gerade in einer Zeit wichtig, in der vieles als „Gartenholz“ verkauft wird, das kaum noch etwas mit dem Naturprodukt Holz gemein hat. Oftmals verstecken sich dahinter sog. „moderne“ Verbundmaterialien mit hohem Kunststoffanteil. Oder es handelt sich um Werkstoffe, die endliche Ressourcen und viel Energie verbrauchen. Dagegen braucht niemand ein schlechtes ökologisches Gewissen zu haben, wenn er KD-imprägnierte Hölzer in seinem Garten verwendet: Die von der Eidgenössischen Materialprüfanstalt (EMPA) durchgeführte Ökobilanzstudie ist nach wie vor aktuell und belegt eindrucksvoll deren ökologische Spitzenstellung gegenüber anderen Materialien. Daneben bietet KD-Holz weitere Vorzüge: Als Terrassenbelag heizt es sich bei Sonneneinstrahlung nicht so stark auf und bei Nässe ist es deutlich rutschärmer als beispielsweise ein Verbundwerkstoff mit hohem Kunststoffanteil. Auch führt Holz im Vergleich zu diesem bei möglichen Aufladungen nicht zu Stromschlägen, wenn geerdete und leitfähige Bauteile berührt werden. Als Zaunmaterial punktet Holz mit seiner hervorragenden Anpassungsfähigkeit an die Umgebung. Der Fachhandel bietet eine große Auswahl verschiedener Zauntypen an. Mit Lasuren lassen sie sich unkompliziert in ihrer Optik individuell verändern. Beim Einkauf muss auf Qualität geachtet werden, wie sie von den Mitgliedsbetrieben des Deutschen Holzschutzverbandes für Außenholzprodukte e.V. (DHV) produziert wird. Die Imprägnierung gemäß DIN 68800-3: 2012-2 bzw. nach RAL-GZ 411 (dabei auf die RAL-Kennzeichnung achten) sollte man sich unbedingt bestätigen lassen. akz-o

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Teamleiter m/w in Vollzeit. Sie verfügen optimalerweise über eine abgeschlossene Ausbildung in der Gastronomie. Zudem haben Sie bereits erste Führungserfahrungen in der Gastronomie sammeln können und verfügen über betriebswirtschaftliches Grundverständnis. Wir erwarten sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift. Ebenso sollten Sie die gängigen MS-Office-Programme (Word, Excel) beherrschen und im Besitz der FS Klasse B sein. Wenn Sie es gewohnt sind, gewissenhaft und selbständig zu arbeiten würden wir uns auf Ihre Bewerbung freuen.

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Starke Beteiligung an SPD-Umfrage zum Darmstädter Wochenmarkt Die Online-Umfrage der SPD Darmstadt-Mitte, was den Besuchern des Wochenmarktes gefällt und wie der Markt in der Zukunft anders gestaltet werden könnte, wurde von den Darmstädter Bürgern sehr gut angenommen. Deshalb wird die Umfrage bis zum 31. Oktober verlängert. Unter allen Teilnehmern werden drei Präsentkörbe mit Produkten vom Wochenmarkt verlost.DT

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Darmstädter Fundstücke – von Stephan Köhnlein

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Eine Brücke zwischen Sport und krebskranken Kindern. Die Aktion von Jonathan Heimes und Andrea Petkovic.

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Das Wolfskehlchen ist ein nahezu ausgerotteter Verwandter des Rotkehlchens – und das aus gutem Grund. Denn im Gegensatz zu seinem entzückenden Bruder aus der Familie der Fliegenschnäpper ist das Wolfskehlchen extrem aggressiv, greift andere Tiere an, indem es ihnen wie ein Wolf an die Kehle geht. In Darmstadt trieben die Tiere lange im bekannten Wolfskehlchen-Park in Bessungen ihr Unwesen, ehe dort der Spielplatz errichtet wurde und die bösartigen Tiere vertrieben wurden. Klingt unsinnig. Ist es auch! Aber wieso sprechen so viele Menschen vom Wolfskehlchen-Park? Irgendeinen Grund muss

das doch haben... Tatsächlich heißt der Park übrigens Wolfskehlscher (oder auch Wolfskehl‘scher) Park. Benannt wurde er nach der Familie Wolfskehl, deren Gründerzeitvilla dort einst stand. Die Villa wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Nur das Teehäuschen auf der Nordseite steht noch. Aber Wolfskehlchen sucht man auch dort vergebens. Stephan Köhnlein ist Wahl-Heiner seit 1998 und eigentlich ganz gut integriert. Nur die Sprache der Einheimischen versetzt ihn bis heute immer wieder aufs Neue ins Wundern, Staunen und Schmunzeln. Seine Fundstücke präsentiert er in dieser Kolumne – natürlich immer mit einem Augenzwinkern.

Mit dem Datterich-Express auf Zwiwwel-Tour Im Herbst geht der Datterich Express wieder auf Zwiwwel-Tour. Bei den Ausflugsfahrten auf Schienen können Familien, Freunde und Kollegen die Herbsttage genießen. An Bord der Nostalgie-Straßenbahn mit den zeittypischen Schattenrissfiguren von Hermann Pfeifer sorgen saisonale Leckereien wie Federweißer und Zwiebelkuchen für das leibliche Wohl, auch alkoholfreie Getränke sind im Angebot. Nach den Kreppel-Touren im Februar und den Mai-Touren im Frühling ist es das dritte Tour-Angebot der HEAG mobilo in diesem Jahr. Die Zwiwwel-Touren finden am 3., 5. und 12. Oktober statt. Die einstündigen Fahrten beginnen und enden an der Haltestelle „Kongresszentrum“. Abfahrt ist jeweils um 15.30 Uhr, 17.30 Uhr und 19.30 Uhr. Die Tour-Tickets kosten inklusive Speisen und Getränke 14 Euro für Erwachsene und 12,50 Euro für Kinder. Tickets gibt es ab sofort im Kundenzentrum der HEAG mobilo. Die Tickets sind gleichzeitig auch Platzkarten. Dies ermöglicht es Fahrgästen, in kleineren Gruppen zusammen zu sitzen und die Fahrt gemeinsam zu erleben. Im Advent geht es dann auf „Glühwein-Tour“. Der Ticketverkauf beginnt jeweils zirka sechs Wochen vorher und wird gesondert bekannt gegeben. Reservierungen sind leider nicht möglich.DT

■■Weitere Informationen zum Datterich-Express gibt es auf www.heagmobilo.de

Made in Darmstadt – Wirtschaftsmetropole Südhessen Menschen bei PEAK: Cedric Colin – Von den Lilien zum Werkstudenten

Wirtschaft Wissenschaftsstadt, wichtiger Industrie- und Wirtschaftsstandort, bedeutendes kulturelles Zentrum und Heimat eines außergewöhnlichen Fußball-Bundesligisten – Darmstadt nimmt in vielerlei Hinsicht eine besondere und führende Rolle unter den deutschen Städten ein. PEAK ist damit gleich mehrfach verknüpft: Als innovatives Technologie-Unternehmen, als attraktiver Arbeitgeber oder mit seinem sozialen Engagement rund um den SV Darmstadt 98. In einer Serie im Darmstädter Tagblatt stellt sich PEAK vor, mit seinen Angeboten, seinen Werten und den Menschen, die all das mit Leben füllen – wie Cedric Colin (23). Er engagiert sich seit mehreren Jahren als Ehrenamtlicher beim SV Darmstadt 98. Über ein Praktikum kam er zu PEAK – und kann jetzt den Bogen schlagen zwischen seinem Hobby, seinen Interessen und seiner Ausbildung. Cedric erzählt seine Geschichte: Viele junge Menschen suchen lange nach dem richtigen Karriereweg. Die Frage nach dem passenden Studium oder Job lässt sich oft gar nicht so einfach beantworten. Selbst nach der abgeschlossenen Ausbildung oder dem Studium stellt sich bei manchen diese Frage immer noch. Letztlich muss

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jeder seinen eigenen Weg zum persönlichen Erfolg finden. Nach meinem Abitur habe ich beschlossen, mir etwas Zeit bei meiner Entscheidung zu lassen. Für mich stand zwar fest, dass ich gerne studieren möchte. Doch welchen Studiengang ich genau wählen würde, musste ich noch entscheiden. Das lag auch daran, dass ich zunächst nicht in eine Lern­ zurückkehren umgebung wollte. Nach 13 Jahren Schule auch mal etwas Praktisches machen Mit dem Freiwilligendienst bot sich mir die Möglichkeit, über den Tellerrand zu blicken und nach der 13 Jahre dauernden Theoriephase in der Schule auch mal etwas Praktisches zu machen. Hier lernte ich das Berufsleben kennen, konnte die Gesellschaft durch mein Engagement unterstützen und währenddessen Ideen für die Wahl des Studiums sammeln. Zu dieser Zeit war ich schon einige Jahre als ehrenamtlicher Mitarbeiter beim SV Darmstadt 98 aktiv, wo ich erste Erfahrungen in der Medienabteilung sammeln konnte. Die Arbeit, die mir noch immer großen Spaß bereitet, hat mir bei der Wahl der Studienrichtung sicherlich eine große Entscheidungshilfe gegeben. Für mich ist es sehr wichtig, Teile meiner

Für Cedric Colin ist sein Praktikum bei PEAk mehr Freude als Pflicht..

Interessensgebiete mit dem Studium verknüpfen zu können – denn das, was ich für die meiste Zeit des Lebens machen möchte, muss Spaß machen und für mich interessant sein. Online-Marketing in der Praxis bei PEAK Der Studiengang Informationswissenschaft war da genau die richtige Entscheidung und bot mir ein breites Themengebiet. Am Medien-

campus Dieburg der Hochschule Darmstadt konnte ich Einblicke in Informatik, Sprachwissenschaften und den Journalismus erlangen, lernte aber auch die Grundlagen im ökonomischen und rechtlichen Bereich. Kreative Module in Journalismus und Fotografie vermittelten mir interessante und praxisnahe Inhalte. Neben meiner Freizeit konzentrierte ich mich damit auch im Studium auf

Digital- und Online-Medien und konnte mit der Wahl von Pflichtmodulen außerdem den Bereich des Online-Marketings kennenlernen. Praxiseindrücke in der Sparte des Online-Marketings sammle ich seit April vergangenen Jahres bei PEAK. Denn durch die Verbindung zwischen den Lilien und ihrem Premiumsponsor konnte ich mein Pflichtpraktikum bei dem Darm-

Foto: Arthur Schönbein

städter Technologieunternehmen beginnen. Auch hier war es mir möglich, mein persönliches Interessensgebiet mit der Berufswelt zu verknüpfen, denn mein Aufgabenfeld lag im Vereinsumfeld der Lilien. Nach dem Praktikum eine Tätigkeit als Werkstudent In unserem Team von fünf Mitarbeitern war ich für die mediale Vorstellung der sozialen Aktionen rund um die

Bundesligaspieltage verantwortlich. Diese Präsentation geschah unter anderem über Onlinemedien wie unsere Webseite und das soziale Netzwerk Facebook sowie über Printmedien wie das Darmstädter Tagblatt. Besonders wichtig war auch, den Stadionbesuchern zu erklären, was PEAK eigentlich macht. Das Unternehmen ist vielen Zuschauern nur als Veranstalter der sozialen Aktionen im Stadion bekannt, dabei wird unsere Firmengruppe durch langjährige Erfahrung in der Technologiebranche geprägt. Insgesamt war es ein abwechslungsreiches Praktikum, nach dessen Abschluss die Firmengruppe mir die Möglichkeit gab, als Werkstudent weiterzuarbeiten und die Arbeit in meinen Aufgabenfeldern fortzuführen. Das zeigt, dass man sich bei PEAK durch Eigeninitiative präsentieren und für einen Arbeitsplatz empfehlen kann. Ich schätze die familiäre und bodenständige Art in unserem Unternehmen sehr und fühle mich in meinem kleinen Team wohl. Zur Firmenphilosophie gehört übrigens auch, dass man als Ideenförderer um neue Mitarbeiter wirbt: Das Unternehmen, das mittlerweile über knapp 25 Jahre Erfahrung in der Technologiebranche verfügt, unterstützt kreative Köpfe bei der Umsetzung ihrer Geschäftsideen.DT


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