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WÖCHENTLICHE GRATISZEITUNG Zeitung für Darmstadt

Großer Auftritt: Alice! - ein Rap-Schauspiel mit Jugendlichen.

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5. Jahrgang · Nummer 6 Auflage 122.000 www.darmstaedter-tagblatt.de

Krumme Dinger: Wie die Schepp-Allee früher aussah.

Weiter Sprung: Skifliegende Roboter an der TU Darmstadt.

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Kleiner Funke: Lilien-Rettung ist noch möglich.

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Geheime Mission: Inkognito-Kauf einer OFC Tasse.

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Reiseziel Darmstadt Gesellschaft

Donnerstag, 9. Februar 2017

Wir machen Wohnen ]passgenau[ Die HEAG Wohnbau GmbH – Ihr kompetenter Partner in allen Fragen des Wohnens und moderner Wohnungswirtschaft.

Darmstadt Marketing-Geschäftsführerin Anja Herdel im Interview

10 Millionen Besucher kommen pro Jahr nach Darmstadt. Als Geschäftsreisende, als Fußballfans und - als Touristen. Es erwartet sie hier Kunst, Wissenschaft und Leben. Mit diesem Dreiklang wirbt die Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH um Besucher aus dem In- und Ausland. Und es werden immer mehr. Das Darmstädter Tagblatt fragte Anja Herdel, was Touristen nach Darmstadt zieht und welche Führung sie Darmstädtern empfehlen würde.

durch die Betriebsgelände und schauen den Wissenschaftlern über die Schulter. Das ist etwas ganz Besonderes, das gibt es so sonst nirgends. Aber Darmstadt ist auch allgemein attraktiv, hat eine gute Infrastruktur und ein vielfältiges Shoppingangebot. Es ist eine sehr grüne Stadt und zentral gelegen. Und ein wichtiger Faktor, der leider oft in den Hintergrund gerät, ist: Darmstadt ist eine sehr geschichtsträchtige Stadt.

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DT: Reiseziel Darmstadt? Was sagen denn die Darmstädter selber dazu?

Darmstädter Tagblatt (DT): Frau Herdel, wie hat sich der Tourismus in Darmstadt in den vergangenen zehn Jahren entwiFür Touristen ein Muss: Die Mathildenhöhe. ckelt? Anja Herdel (AH): Es gab in diesen Jahren wirklich eine sehr positive Entwicklung, die besonders mit der Aufstellung der Stadt zusammenhängt und auch mit dem Trend, dass man wieder in die Städte zieht. Dazu kommt die Öffnung des Jugendstilbades, des Darmstadtiums, des Welcome-Hotels, des Landesmuseums. Das alles hat sich sehr, sehr positiv ausgewirkt. Und auch was In­ frastruktur und die Vielfalt des Angebots betrifft, hat Darmstadt wirklich einen großen Sprung gemacht.

nach Darmstadt und wie richtungen insgesamt. Die werden die Zahlen ermit- Übernachtungszahlen wertelt? den zugrunde gelegt, wie auch die Lage und das PoAH: Derzeit haben wir tenzial der Stadt. Und dann jährlich so um die 10 Milli- gibt es eine sehr schwierionen Besucher. Im Bereich ge Formel, die bei der HochTagestourismus sind 80 Pro- rechnung hilft. zent der Besuche privat motiviert und 20 Prozent ge- DT: Was macht Darmstadt schäftlich. Im Bereich Über- für Touristen attraktiv? nachtungen ist es genau umgekehrt. Die Berechnung AH: In der Hauptsache ist der Zahl insgesamt ist ei- es die Mathildenhöhe. Das ne Kunst für sich, das macht ist es, was die Gäste autodas Deutsche Wirtschafts- matisch mit Darmstadt aswissenschaftliche Institut soziieren. Darmstadt ohne für Fremdenverkehr. Indi- Mathildenhöhe funktioniert katoren sind zum Beispiel nicht. Auch in der Werbung DT: Wie viele Touristen die Besucher in den Muse- für unsere Stadt. Vor Jahren kommen aktuell pro Jahr en und in den Freizeitein- wollte ich mal die Bilder der

Foto: Arthur Schönbein

Mathildenhöhe durch andere schöne Ansichten ersetzen. Ich habe erkannt und verstanden: Das klappt nicht. Das ist eine Tatsache. Ebenso hat das ESOC (Europäisches Raumflugkontrollzentrum. Anm. d. Red.) eine große Anziehungskraft. Beides gibt es eben nur in Darmstadt. Wer als Tourist nach Darmstadt kommt, für den ist ein Muss die Mathildenhöhe und - wenn möglich - eine Führung im ESOC oder bei Eumetsat. Die Besucher werden dort eben nicht durch die Pa­ rallelwelt eines abgegrenzten Besucherzentrums geführt, sondern gehen direkt

AH: Als ich hier angefangen habe, hieß es immer: „Wie? Touristen in Darmstadt? Gibt’s doch gar nicht!“ Inzwischen hat sich ein Umdenken vollzogen. Die Darmstädter sind stolz auf ihre Stadt und wollen sie auch gerne zeigen. Sie sind stolz auf die Mathildenhöhe, aber auch auf Schloss und Marktplatz. Und sie gehen mit ihrer Begeisterung für Darmstadt mittlerweile sehr viel offensiver nach draußen als früher. Wenn heute über Darmstadt als Touristenziel gesprochen wird, sind die Darmstädter vielleicht immer noch ein bisschen überrascht, aber sie mögen die Idee. DT: Wie viele Stadtführungen gibt es jährlich in Darmstadt? Und gibt es besondere Trends?

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Darmstadt-Quartett und Lilien-Quartett zu gewinnen! Das Spiel der besonderen Art Seit 2009 gestaltet die Darmstädter Firma Quertett Quartettspiele im Querformat. Die Spielkarten in den üblichen Maßen von 10 auf 6,6 Zentimeter Querformat sind ansprechend gestaltet und zeigen hochwertige Bilder. Die beiden aktuellen Quer-Quartetts widmen sich Darmstadt und dem SV Darmstadt 98. Die 33 Spielkarten des Darmstadt-Quartetts (32 Karten und eine Trumpfkarte) zeigen 33 architektonische Sehenswürdigkeiten der Heinerstadt, vom Achteckhaus bis zur Waldspirale. Das Quartett kann sowohl in der klassischen

Qua r tet t-Sa m mel-Spielweise gespielt werden als auch in der Trumpfspielweise. Je nach Wunsch sticht das Alter des Bauwerks, die Länge oder Höhe, die Entfernung zu Fuß zum Langen Ludwig oder die Zahl der Besucher pro Jahr. Das Spiel wird komplettiert durch die Titel-

karte und zwei weitere Karten mit kurzen Erläuterungen zu den einzelnen Bauwerken. Das Richtige für Lilienfans ist das SV Darmstadt 98-Quartett. Hier spielt man in der Trumpfspielweise. Es gibt eine Karte für jeden der 34 Spieltage der Saison 2015/16, sowie eine Kar-

te für das Aufstiegsspiel gegen den FC St. Pauli. Es sticht die Länge der Fanschlange (der wartenden Fans vor dem Fanshop am Böllenfalltorstadion am Tag des Vorverkaufs), die Anreisekilometer (Anzahl der Gäste- oder Lilienfans multipliziert mit der Distanz von Stadion zu Stadion), die Zweikampfstärke der Lilien, der Ballbesitz oder die Lilienkilometer (gelaufene Kilometer der gesamten Mannschaft im Spiel).DT

■■Falls Sie nicht zu den glücklichen Gewinnern gehören, können Sie die Spiele für je 9,90 Euro hier er-

werben: Quertett.de, Hugendubel Darmstadt, Café Fräulein Mondschein und im Darmstadt-Shop am Luisenplatz. Das SV Darmstadt-Quartett gibt es zusätzlich im Fanshop-Sperl.

Das Darmstädter Tagblatt verlost fünf mal zwei Quartetts (je ein Darmstadt und je ein SVD-Quartett). Einfach eine Mail mit Ihren vollständigen Kontaktdaten und dem Stichwort „Darmstadt-Lilien-Quartetts“ bis zum 14. Februar. an gewinnen@darmstaedter-tagblatt. de senden. Mit ein wenig Glück steht einem unvergesslichen Spieleabend nichts mehr im Wege.  Viel Glück!

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DARMSTÄDTER TAGBLATT

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9. Februar 2017

„Weil ich der Beste bin” Politik

Zur Oberbürgermeisterwahl: AfD – Hans Hartmut Mohrmann

Das Darmstädter Tagblatt stellt in dieser und den kommenden Ausgaben bis zur Wahl des Darmstädter Oberbürgermeisters am 19. März alle Kandidaten für das Amt des Rathaus­ chefs vor. Die Reihenfolge orientiert sich dabei an der Reihenfolge der Kandidaten auf dem Stimmzettel. Hans Hartmut Mohrmann, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landkreis Darmstadt-Dieburg hat in den letzten Wochen mit seinen Facebook-Postings nicht nur in Darmstadt, sondern auch in den bundesweiten Medien für Aufsehen gesorgt. Im Gespräch mit dem Darmstädter Tagblatt gibt er zu, dass er manchmal „verbale Ausraster” habe. Die Texte seien aber ausschließlich als Satire zu verstehen. Hans Hartmut Mohrmann.

Darmstädter Tagblatt (DT): Herr Mohrmann wann sind Sie politisch aktiv geworden und was hat Sie dazu bewogen, in die Politik zu gehen? Hans Hartmut Mohrmann (HHM): Ich bin mit 17 Jahren in die Politik gegangen. Ich war damals, sagen wir es mal so, im Dunstkreis der Jusos in Darmstadt gewesen. Der Gründe waren die Wiederberwaffnung, die Notstandsgesetzte und ein kommunalpolitischer Skandal, um die Wohnbebauung der Rosenhöhe: Es ging darum, dass der damalige Oberbürgermeister Ludwig Engel (SPD) sich ausgerechnet im Landschutzgebiet an der Rosenhöhe, eine Villa genehmigen ließ. Das ist jetzt fünfzig Jahre her. Ich war nie aktives Mitglied der SPD, sondern in der Organisation „Unabhängiger und Sozialistischer Schülerbund” politisch tätig.

fahrung. Mein Schwerpunkt war schon immer Verkehrsund Baupolitik. Ich war sehr lange Mitglied der Grünen (1982-1997) und bin damals als solches in den Magistrat gewählt worden. Ich habe dem Arbeitskreis Bau- und Verkehr angehört. Für eine Großstadt halte ich das Thema für wichtig. DT: Warum gehören Sie jetzt der AfD an? HHM: Ich bin Gründungsmitglied des Landesverbandes der AfD in Hessen. Ich bin im März 2013 der Afd beigetreten und war bis 2015 Mitglied des Schiedsgerichts. Damals ging es noch um die Ablehnung der Eurorettung. Das war damals das entscheindende Motiv der AfD beizutreten. DT: Wie bewerten Sie die Berichterstattung der Medien über die AfD?

DT: Warum soll der Wähler sein Kreuzchen hinter Ih- HHM: Ich finde es schreckrem Namen machen? lich. Bei mir geht es inzwischen in den privaten und HHM: Weil ich der Beste beruflichen Bereich. Selbst bin. Ich habe eine sehr lan- meine Frau und meine beige kommunalpolitische Er- den Töchter werden beläs-

Foto: Arthur Schönbein

tigt und beschimpft. Ich bin seit 38 Jahren im Ausländer- und Asylrecht tätig. Inzwischen sind mir Mandate aufgekündigt worden, weil ich Mitglied der AfD bin.

DT: Was ist im Falle Ihres vorzuge ich den Standpunkt Wahlsieges Ihre erste Amts- westlich der Hilpertstraße, handlung? er ist nur 20 Gehminuten von Südbahnhof und HauptHHM: Ich habe nicht da- bahnhof entfernt, mehrere rüber nachgedacht. Aber, Parkhäuser sind in fußläufiwenn Sie mich so fragen, ger Entfernung. würde ich die nördliche Kasinostraße in Blumenthal- DT: Sie bekommen unverstraße umbennenen, nach hofft einen komplett freien dem jüdischen Politker, Tag geschenkt. Wie und wo Unternehmer und Mäzen verbringen Sie ihn? Heinrich Blumenthal, so wie sie bis zur Reichskristall- HHM: In der Kirche. nacht hieß. DT: Zum Schluss noch ein DT: Welches Thema würden paar Fragen zum TagesbeSie dann als erstes angehen? ginn: Sind Sie Frühaufsteher oder HHM: Ein neuer Darm- Nachteule? städter „Verkehrskompromiss” ist dringend nötig. HHM: Frühaufsteher. Noch immer fehlt ein zusammenhängendes Rings- DT: Wann schauen Sie mortraßensytem. Die Innen- gens das erste Mal aufs stadt muss vom Verkehr Handy? entlastet, und das regionale und lokale Schienennetz HHM: Das Handy benutnach Kasseler Vorbild zu ei- ze ich eher selten. Wichtiger ner „Regiotram” zusam- sind mir meine Emails, die mengeschlossen werden. ich im Büro als erstes abchecke. DT: Manche Ihrer Texte bei Facebook lesen sich sehr DT: Frühstück - Süß oder frauenfeindlich. Sie sagen, Herzhaft? das sei Satire. Oder ist es doch ernst gemeint? HHM: Süß.

DT: Wir würden Sie als HHM: Das ist natürlich DT: Kaffee oder Tee? Praktiker das Asylrecht auf- nicht Ernst. Um Himmels stellen? Willen. Hätte eigentlich HHM: Tee. nicht öffentlich werden solHHM: Ich würde die len. Die Menschen, die mei- DT: Zeitung – Print oder Flüchtlinge direkt aufneh- ne Facebook-Posts lesen, Online? men und zwar aus den Län- kennen meine Neigung zur dern, wo sie untergekom- Polemik. Der Post war schon HHM: Online. men sind. Meistens flüch- fünf Wochen alt, als er dann ten die Menschen in die von der sogenannten Antifa DT: Herr Mohrmann, DanNachbarländer. Von dort aufgegriffen und veröffent- ke für das Gespräch. aus müsste man Flüchtlin- licht wurde. Ich habe mich ge aufnehmen. Es muss aber inzwischen für diesen ver- Die Fragen stellte Georgeta eine Obergrenze für die Auf- balen Ausraster öffentlich Iftode. nahmepflicht geben - dann, entschuldigt. wenn die natürliche Aufnahmekapazität erschöpft DT: Beschreiben Sie sich in ist. Im Jahr 2016 fielen nur drei Worten: 0,7% der Flüchtlinge unter den Artikel 16 a, Absatz 1, HHM: Erzkatholisch. Erz- Hans Hartmut Mohrmann ist des Grundgesetzes. Der Rest konservativ. Erzliberal. 67 Jahre alt, verheiratet und genießt subsidiären Schutz hat zwei erwachsene Töchter oder die Flüchtlingseigen- DT: Braucht Darmstadt ein sowie fünf Enkelkinder. Er hat schaft wird zuerkannt. Da- neues Stadion und wenn ja in Frankfurt Jura studiert und her bedarf es einer grund- wo soll es gebaut werden? ist seit knapp vierzig Jahren sätzlichen Reform des AsylAnwalt für Verwaltungs- und rechts. Den Artikel16 a GG HHM: Unbedingt, eigent- Strafrecht in Darmstadt. Sein (Artikel zum Recht auf Asyl. lich schon seit Jahrzehn- Schwerpunkt ist AusländerAnm. d. Red.) halte ich für ten. Von den infrage kom- und Asylrecht. ein Flickwerk. menden Standpunkten be-

Info

Das stand vor 100 Jahren in dieser Zeitung Zusammengetragen von Georgeta Iftode

* Stimmen aus dem Leserkreise. Die verkehrliche Stadtverwaltung wird gebeten, im Interesse weiterer Kreise ihr Augenmerk auf einen Uebelstand zu lenken, der gewiss nicht in ihrer Absicht liegt. Zu der städtischen Verkaufsstelle in der Bessunger Straße gelangen öfters Waren, z. B. Maisgrieß, Gerstenmehl, Marmelade und dgl., zum Verkauf, die aber nur einem ganz kleinen Teil zugute kommen. Sowie irgend etwas abgeladen wird, strömt die ganze Nachbarschaft herbei und kauft, so daß im Nu alles ausverkauft ist. Wer nun nicht in unmittelbarer Nähe wohnt, hat stets das Nachsehen, er kann hinkommen, wann er will, wird aber niemals derartiges bekommen können. Wäre es da nicht besser, auch für diese Waren Karten auszugeben, damit man jetzt, wo das Gemüse immer seltener wird, eine, wenn auch ganz geringe, Bereicherung seines Küchenzettels erführe?

Top

In den Geschäften gucken und dann im Internet

bestellen? Nicht die Darmstädter! Die sind nämlich „innenstadttreu“. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Vitale Innenstädte 2016“. Sie belegt, dass die Besucher Darmstadts mehr, als es in vergleichbaren Städten der Fall ist, auch wirklich in Darmstadt einkaufen. Nahezu 28 Prozent gaben an, nie online zu kaufen. Weitere 53 Prozent kaufen zwar auch online, besuchen jedoch Darmstadt zum Einkaufen deshalb genauso häufig wie bisher. Gute Note erhält Darmstadt auch bei den Themen „Sicherheit“, „Lebendigkeit“ und „Sehenswürdigkeiten“. Entwicklungspotential sehen die Befragten bei der Gestaltung der Gebäude und Fassaden. Keine Sorge! Unsere neue Baudezernentin hat ja bereits zu verstehen gegeben, es könne angebracht sein: „das eine oder andere nicht so gelungene Bauwerk umzugestalten und Stadtreparatur zu betreiben.“ Und mal ehrlich: Die wahre Schönheit Darmstadts sind doch

den. Während man sich bei Facebook und Co. ein Mindestmaß an Respekt wünscht, sollte man es da, wo Menschen Auge in Auge Politik machen, voraussetzen können. Ja, Demokratie ist derzeit kein Ponyhof. Demokratie kann tatsächlich dazu führen, dass Abgeordnete mit anderen Abgeordneten in einem Raum sitzen und sich gegenseitig nicht ausstehen können. So ist das auch im Darmstädter Stadtparlament. Aber ein bisschen Haltung, bitteschön, wird man doch erwarten dürfen. Wenn Bürgermeister Reißer in der Fragestunde den Fragenden der AfD laut und deutlich darauf hinweist, dass dessen Hose offen steht, sorgt das zwar für Lacher, doch ist diese Bloßstellung vor versammeltem Publikum einfach nur stillos. Genauso stillos übrigens, wie das Sitzenbleiben einiger Mitglieder der AfD-Fraktion während der Vereidigung der neuen Baudezernentin. Respekt darf nur erwarten, wer selber Respekt zeigt und sich nicht benimmt wie

Darmstadt Marketing-Geschäftsführerin Anja Herdel im Interview

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AH: Darmstadt Marketing veranstaltet über 2.000 Führungen pro Jahr. Der Trend geht dabei schon seit fünf bis zehn Jahren in Richtung Eventführungen. Die Besucher möchten Wissen nicht lehrerhaft, sondern angenehm und unterhaltsam vermittelt bekommen. Beliebt sind interaktive oder kostümierte Führungen. Vor einiger Zeit waren Segway-Touren der Renner, jetzt ist der Insta-Walk angesagt: Die Gäste machen Fotos während der Führung und stellen die dann gleich online. Unter einem bestimmten Hashtag können alle schauen, welche Fotos die anderen gemacht haben. So erleben sie die Tour nochmal aus der Perspektive der anderen Gäste.

rung und welche Führung aus Ihrem Programm würden Sie einem Darmstädter empfehlen?

AH: Bei der Bürgerumfrage 2015 hieß eine Frage: „Haben Sie schon mal an einer Führung in Darmstadt teilgenommen?“ Es haben fast 33% ja dazu gesagt. Ich würde zum Beispiel die Kneipentour empfehlen. Da geht es gleichermaßen um Genuss und Historie. Oder DT: Entdecken auch Darm- einen besonderen Blick auf städter ihre Stadt per Füh- die Stadt gewinnt man auch

bei einer Tour mit Aurora kennen auch unsere KnackDeMeehl. punkte. Sei es jetzt die Toilettensituation oder die BeDT: Falls die Mathildenhö- schilderung, so ganz prakhe den Welterbetitel erhält tische Dinge eben. Und da und spätestens 2022 bei der passiert durch diese BewerLandesgartenschau wird bungs- und Vorbereitungses vermutlich einen großen phase wirklich ganz viel. Bis Zuwachs an Touristen ge- alles umgesetzt ist, dauert es ben. Wie gut ist Darmstadt natürlich noch, aber wir hadarauf vorbereitet und wie ben ja auch noch einen kleierleben Sie derzeit die Rück- nen Moment Zeit. Die Remeldungen der Darmstäd- aktionen der Darmstädter ter dazu? sind im Moment sehr positiv. Im November haben wir AH: Wir sind im Moment die Planungen bei einer Bürwirklich mittendrin in den gerinformationsveranstalVorbereitungen. Die Ärmel tung vorgestellt. Und jetzt sind hochgekrempelt. Vie- sind wir aktiv in der Disle Hausaufgaben, die wir kussion. Dazu gibt es, vor für den Weltkulturerbean- allem was den Verkehr betrag machen müssen, be- trifft, einen sehr intensiven treffen auch die Landesgar- Austausch. Mathildenhötenschau. Sowohl die Ver- he und Rosenhöhe sind sehr kehrsinfrastruktur als auch sensible Areale: Parkanladie Infrastruktur Vorort für gen, Baumbestand, Skulptudie Gäste müssen wir noch ren. In der ganz nahen Umin größerem Stile fit ma- gebung wohnen viele Menchen. Wir sind schon sehr schen. Alicehospital und gut besucht, das heißt, wir Elisabethenstift sind Ziel

von Mitarbeitern, Patienten und Besuchern. Dazu kommen Studenten, Touristen, Hochzeitsgesel lscha f ten. Natürlich freuen wir uns, wenn Darmstadt immer bekannter wird. Wir wollen aber keine Hundertschaften von Busgruppen. Das heißt, wir wollen gezielt den Qualitätstourismus im Blick behalten und überlegen, wie man die Gruppen steuern kann. Ich bin überzeugt, dass alles ganz gut funktionieren wird, wenn wir im Gespräch bleiben. Dass es nicht die eine optimale Lösung für alle geben wird, ist uns klar. Aber wir werden es schaffen, uns gemeinschaftlich aufzustellen und einen guten Weg zu finden. Darin ist Darmstadt gut. DT: Frau Herdel, vielen Dank für das Gespräch. Die Fragen stellte Susanne Király.

Wir Heiner In den sozialen Medien ist der Ton rauer gewor-

Reiseziel Darmstadt Gesellschaft

Flop

Offene Hose

Herausgeber: Klaus-Jürgen Hoffie, Helmut Markwort, Horst Vatter

IMPRESSUM Verlag: Marktplatz Medien GmbH&Co KG Geschäftsführer: Ulrich Diehl (V.i.S.d.P.) Marktplatz 3 64283 Darmstadt Anzeigenberatung: Uwe Bock: 0 61 51 – 49 30 834 u.bock@darmstaedter-tagblatt.de Kontakt Redaktion: Telefon: (0 61 51) 159 14 69 redaktion@darmstaedter-tagblatt.de Marktplatz 3, 64283 Darmstadt Telefon 0 61 51 – 49 308 34 info@marktplatz-medien.de Vertrieb: 0 61 51 – 49 30 834 Druck: Mannheimer Morgen Großdruckerei und Verlag GmbH, Dudenstraße 12 – 26, 68167 Mannheim Produktion/Redaktion: City-pix Ltd. / Arthur Schönbein (as)

Redaktionsleitung: Dr. Susanne Király (kir), Sabine Beil, Anke Breitmaier (ab), Georgeta Iftode (geta), Stephan Köhnlein (ko), Ingo Krimalkin Lohse (Comic) Personenbezogene Daten werden im Rahmen der Geschäftsbeziehung gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Das Urheberrecht von Gestaltung, Satz und Ausführung von Texten und Anzeigen liegt beim Verlag und darf nicht ohne Zustimmung verwendet oder kopiert werden. Für den Inhalt von Leserbriefen wird jegliche Haftung ausgeschlossen, Kürzungen bleiben vorbehalten.

Erscheinungsweise wöchentlich, 122.000 Exemplare Kostenlose Verteilung an alle Haushalte in: Darmstadt mit allen Stadtteilen, Arheilgen, Eberstadt, Kranichstein, Wixhausen. Alsbach-Hähnlein, Bickenbach, Mühltal, Ober Ramstadt, Pfungstadt, Roßdorf (ohne Gundernhausen), Seeheim-Jugenheim und Weiterstadt. In Griesheim werden 3.000 Exemplare in der Stadtmitte und in Geschäften verteilt. Zusätzlich werden über 3.000 Exemplare an über 500 Auslagestellen und Geschäften im Verbreitungsgebiet verteilt.


DARMSTÄDTER TAGBLATT

9. Februar 2017

Da rappt das Kaninchen

Besichtigungstermine 2017

in der ASB-Krippe „Heimstättensiedlung“

Alice! - ein Hip-Hop-Schauspiel der Theaterwerkstatt für Jugendliche

Bühne Von Susanne Király Als Schauspiel mit Musik steht Alice! im Programm des Staatstheaters Darmstadt. Am 26. Januar hatte es Premiere. Drei Aufführungen gibt es noch im Februar, weitere drei im März. Alice! ist eine Kooperation zwischen der Theaterwerkstatt für Jugendliche des Staatstheaters, dem Aktionstheater Pan.Optikum aus Freiburg und dem Team der Initiative Rapucation aus Berlin. Die Idee dazu brachte Schauspieldirektor Oliver Brunner aus Augsburg mit, wo er bereits mit Pan. Optikum und Rapucation zusammengearbeitet hatte.

Sie sind Alice! - die Jugendlichen der Theaterwerkstatt. 

brachten“, berichtet Steinbach. Die Zahl der Interessenten verringerte sich dann glücklicherweise, denn 50 wären zu viel für die geplante Produktion gewesen. „Ich war am Anfang sehr streng“, lacht Steinbach und fügt hinzu: „Ich wollte aber ein realistisches Bild des SchauProduktionsleitung und spielerlebens vermitteln. Dramaturgie von Alice! la- Und dazu gehört nun mal gen bei Nike-Marie Stein- Disziplin und Lernen.“ bach. Am Staatstheater leitet sie die TheaterwerkstätLetztlich blieben 32 Juten für Jugendliche und Er- gendliche. Seit Dezember wachsene. Um das Ensem- probten sie täglich, auch am ble zusammenzustellen Wochenende. „Ich bin sehr nahm sie über Jugendzent- stolz auf die Kids, sie haren und Schulen Kontakt zu ben alle ganz tapfer mitgeden Jugendlichen auf und macht“, so Steinbach. Aus berichtete von dem Vorha- der anfangs sehr heterogeben, die Erzählung „Alice nen Truppe ist im Laufe der im Wunderland“ von Lewis Zeit eine eingeschworene Carroll mit Text, Rap und Gemeinschaft mit viel LeiTanz auf die Bühne zu brin- denschaft für das Theater gen. „Zu den ersten Treffen geworden. Regeln, wie zum kamen 50 bis 60 Jugendli- Beispiel das Einsammeln che, die alle sehr viel Neu- der Handys vor jeder Probe, gier und Lust auf Bühne mit- wurden widerspruchslos ak-

zeptiert. Außerhalb der Proben waren die Mobiltelefone jedoch das wichtigste Kommunikationsmittel: Probenabsprachen gab es ausschließlich über die Whatsapp-Gruppe. „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die Kids so richtig zu einer Gruppe verschmelzen. Es entstehen lange Freundschaften aus diesen Projekten“, berichten Regisseurin Sigrun Fritsch von Pan. Optikum und Robin Haefs von der Initiative Rapucation. „Die Jugendlichen helfen sich untereinander, sie unterstützen sich bei den Hausaufgaben und sie stärken sich gegenseitig.“ Als während der Proben Busse und Straßenbahnen in Darmstadt streikten, hätten die Jugendlichen Fahrgemeinschaften gebildet, einige seien auch vierzig Minuten durch den Schnee gelaufen, um nur ja keine Probe zu verpassen. Dass sie

Foto: Robert Schittko

als Team verstanden werden wollen, zeigt auch die Besetzungsliste, auf der die Namen alphabetisch sortiert stehen. „Es sind immer alle gleichzeitig auf der Bühne, auch wenn sie nicht immer alle zu sehen sind. So bleiben die Jugendlichen während des ganzes Stückes präsent“, erläutert Regisseurin Sigrun Fritsch. Damit jeder eine Rolle bekommen konnte, wurden die meisten Rollen aufgesplittet. So gibt es sieben Kaninchen, zwei Hutmacher, zwei Grinsekatzen. Alice gibt es nur einmal, gespielt von der 15jährigen Merle Marie Zimmer. Anders als in der literarischen Vorlage, ist die Alice auf der Bühne der Kammerspiele aber kein kleines Mädchen, das aus der Langeweile und Strenge ihres gut situierten Elternhauses ausbricht. Sie ist eine eine Jugendliche, die sich nach

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einem traumatischen Erlebnis in den Kaninchenbau flüchtet und es durch die Begegnungen in der Wunderwelt schafft, ihr Trauma zu verarbeiten. Die Texte der Raps zeigen die Zerrissenheit in der Jugend, der Zeit zwischen Kindheit und dem Erwachsensein. „(...) Ich fall’ durch die Welt, ich verlier den Boden unter’n Füßen, ich kann mein Gesicht nicht mehr spür’n, ich bin ein Fisch im Trüben, um zu finden was ich suche muss ichs erst verliern ... .“ Verloren haben die Jugendlichen des Alice-Ensembles in jedem Fall etwaige Berührungsängste mit dem Theater. „Die fühlen sich hier schon richtig zuhause,“ berichtet Nike-Marie Steinbach. Sie wird sich gemeinsam mit ihnen auch andere Staatstheater-Produktionen, vor allem im Schauspiel ansehen, das Theater hat die jugendlichen Kollegen mit Freikarten dafür versorgt. Wenn es zum Ende des Stückes heißt „Es wird niemals wie es war, aber alles wieder gut, man findet keine Wege, wenn man sie nicht sucht“, dann wissen die Kids vom Alice-Ensemble, dass sie auf der Bühne neue Wege gesucht und gefunden haben.

■■Nächste Termine von Alice!:

Für alle interessierten Eltern, die einen Krippenplatz suchen, bieten wir am 20. März, 19. Juni, 18. September und 11. Dezember 2017 jeweils um 15 Uhr Am Eichbaumeck 2 in 64295 Darmstadt die Möglichkeit an, unser Haus sowie unsere pädagogische Arbeit kennenzulernen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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STUDIE ÜBER SCHWERE ROSAZEA

16., 17. und 23. Februar, jeweils um 20 Uhr in den Kammerspielen des Staatstheaters Darmstadt.

Neue Baudezernentin und höhere Eintrittspreise in den Schwimmbädern – Notizen aus dem Stadtparlament Auf der Tagesordnung der ersten Sitzung der Darmstädter Stadtverordnetenversammlung in diesem Jahr stand die Wahl der Dezernenten. Bürgermeister Rafael Reißer (CDU), Stadtkämmerer André Schellenberg (CDU) und Sozialdezernentin Barbara Akdeniz (Grüne) wurden für weitere sechs Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Mit 45 von 71 Stimmen erhielt Akdeniz dabei das beste Ergebnis. Sprecher aller Fraktionen, mit Ausnahme der AfD, lobten besonders, wie tatkräftig, besonnen und umsichtig sie die Unterbringung der

großen Zahl an Flüchtlingen organisiert habe. Kritik an seiner Amtsführung musste vor allem Reißer einstecken. Er wurde noch mehrfach für sein Handeln während des Fußballderbys der Lilien gegen die Eintracht im Frühjahr vergangenen Jahres kritisiert. Neu besetzt ist nach halbjähriger Vakanz das Baudezernat. Mit 41 von 69 Stimmen wählten die Stadtverordneten Barbara Boczek (Grüne) zur Nachfolgerin von Cornelia Zuschke. 26 Stimmen erhielt der Kandidat der SPD, Jürgen Gasper. Boczek, promovierte Architektin und Stadtpla-

nerin, will in ihrem Amt eine nachhaltige Stadtentwicklung mit Bürgerbeteiligung vorantreiben. Im Anschluss an ihre Wahl wurde sie vereidigt. In die dritte Vorhabenliste mit Themen und Projekten zur potentiellen Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wurde auf Antrag der SPD-Fraktion das Saladin-Eck wieder aufgenommen. Gegenstimmen kamen von Grünen, CDU und Jürgen Barth von Uffbasse. Teurer wird ab Mai das Baden in Darmstadt. Die Eintrittspreise in den Schwimmbädern werden um fünf Prozent angehoben,

zusätzlich wird im Jugendstilbad ein Wochenendzuschlag von einem Euro erhoben. Die Wählervereinigung Uffbasse hatte im Vorfeld erreicht, dass die vom städtischen Eigenbetrieb Bäder gewünschte Erhöhung der Eintritte um zehn Prozent fallengelassen wurde. SPD und Linke stimmten gegen den Wochenendzuschlag im Jugendstilbad, da dadurch sozial schwache Besucher benachteiligt würden. Ein Antrag der AfD, die Eintrittspreise für Senioren wochentags um zwanzig prozent zu senken, fand keine Zustimmung.kir

Krumme Dinger - die Kiefern der Schepp-Allee Anno dazumal

Darmstadt-Donnerstag - Bilder und Geschichten aus der Geschichte - Teil 6

Das Bild unseres sechsten Darmstadt-Donnerstags ist eine Postkarte mit Ansicht der Schepp-Allee und stammt aus dem Fundus unseres Fotoredakteurs Arthur Schönbein. Ihren Namen hat die Allee von den schiefen - im Volksmund „scheppen“ - Kiefern am Straßenrand. Erst seit 1932 trägt die Straße ganz offiziell den Namen Schepp-Allee, vorher hieß sie erst Stadtschneise und später Stadtallee. Heute bietet die Schepp-Allee kein landschaftliches Idyll mehr, sondern ist dicht bebaut. Im Jahr 1916, als diese Postkarte geschrieben wurde, gab es noch über 100 verkrüppelte Kiefern entlang der Straße. Der „Verschönerungsverein für Darmstadt“ ließ sie damals nach und nach durch Kastanienbäume ersetzen. Heute finden sich wieder Kiefern in der Schepp-Allee, nur sind sie nicht mehr schiefer als andere Kiefern auch. Ursprünglich war es wohl Landgraf Ernst Lud-

Postkarte „Darmstadt. Schepp-Allee“. 

wig, der die Allee im Westen Darmstadts anlegen ließ. Sie verband sein Jagddomizil, das 1713 errichtete Griesheimer Haus, mit der Innenstadt. In seinem Artikel für das Stadtlexikon Darmstadt schreibt Stadtarchivar Peter

Engels über die Schepp-Allee: „Die merkwürdig gewachsenen Kiefern entstanden angeblich aus einer Kiefernpflanzung, aus der man durch Auslichtung und Auswahl die merkwürdigsten Stammformen in ei-

Reproduktion: Arthur Schönbein

ne Allee umformte. Die Jahresringe eines etwa 1875 gefällten Baumes deuteten auf eine Pflanzung der Allee etwa im Jahre 1714 hin. Es gibt noch weitere Vermutungen über die Entstehung der Allee - so seien die krummen

Bäume durch die Fresskünste eines kleinen Käfers entstanden - jedoch keine gesicherten Erkenntnisse. Auf der Stadtansicht von Johann Jakob Hill aus dem Jahre 1775 wurde die Schepp-Allee als „Tannen-Allee auf der Stadtschnais“ bezeichnet.“ Georg Schäfer erklärt in seinem Buch über die Darmstädter Straßennamen, man habe die Kiefern durch Schneiden, Biegen und Drehen künstlich schief gezüchtet. So hätten die Bäume mit ihren großen Baumkronen einen guten Schutz vor Staub und Flugsand geboten. Interessant ist auch der Text der Karte vom 3. April 1916. Erwin Kart schreibt hier an seinen Freund Albert Scheel nach Neunkirchen (Kreis Siegen), dass er noch im Lazarett läge, soweit aber wieder gesund sei. Aus dem Vermerk auf der Vorderseite der Karte geht hervor, dass es sich dabei um das Lazarett handelt, das während des ersten Weltkrieges im Städtischen Saalbau in Darmstadt eingerichtet war. kir

Haben Sie eine schwere Rosazea? Wussten Sie, dass viele Menschen mit einer schweren Rosazea glauben, sie hätten in Wirklichkeit eine schwere Akne? Wenn Sie wissen, dass Sie eine schwere Rosazea haben, oder gerade erleben, was Sie für eine schwere Akne halten, haben Sie möglicherweise vielmehr eine schwere Rosazea und kommen daher für eine Forschungsstudie in Frage. Um sich zu qualifizieren, müssen Sie: • ein Erwachsener sein

• derzeit eine schwere Rosazea haben – ein ständig gerötetes Gesicht mit spinnenartigen Adern • und 30 oder mehr akneähnlichen Pusteln auf dem Gesicht. Qualifizierte Teilnehmer erhalten das Studienpräparat kostenlos und eventuell eine Vergütung für ihren Zeitaufwand.

Wenden Sie sich telefonisch an Rosenpark Research Rheinstraße 14 64283 Darmstadt 06151-627070

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DARMSTÄDTER TAGBLATT

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9. Februar 2017

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Nach 13 Jahren Galileo startklar

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Galileo ist startklar. Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo wird zukünftig weltweit eine Reihe von Ortungs-, Navigations- und Zeitgebungsdiensten liefern. Es arbeitet zwar eng mit GPS zusammen, wird jedoch eine wesentlich genauere und verlässlichere Ortung bieten. Außerdem ist es vom US-System GPS, dem russischen Glonass sowie den Alternativen, die gerade in anderen Weltregionen entstehen, absolut unabhängig. Derzeit besteht Galileo aus 18 Satelliten, die alle bereits in der Umlaufbahn sind. Bis 2020 soll es vollständig sein und wird dann 30 Satelliten umfassen. Erste Dienste sind aber bereits seit Donnerstag dieser Woche abrufbar. An Galileo, dem ersten von der EU und der Europäischen Weltraumorganisation ESA gemeinsam durchgeführten Projekt zur Satellitennavigation arbeiten die Beteiligten bereits sein 13 Jahren. Nach zahlreichen Pannen geht das Pres-

tigeobjekt der Europäischen Gemeinschaft jetzt endlich zumindest teilweise in Funktion. „Die Geolokalisierung ist ein zentraler Aspekt der sich vollziehenden digitalen Revolution, die mit neuen Diensten unseren Alltag verwandelt. Galileo wird die Genauigkeit der Geolokalisierung um das Zehnfache vergrößern und einer neuen Generation von darauf beruhenden Technologien, etwa autonomen Fahrzeugen, vernetzten Geräten oder intelligenten städtischen Diensten, den Weg bahnen“, erklärte der für die Energieunion zuständige Vizepräsident der Europäischen Kommission, Maroš Šefcovic stolz. In Verbindung mit GPS bietet Galileo künftig eine Reihe von kostenlosen Dienstleistungen an. Dazu gehören die Unterstützung für Rettungsmaßnahmen, eine präzisere Navigation für Bürgerinnen und Bürger, eine bessere Synchronisierung für kritische Infrastrukturen, sowie sichere Dienstleistungen für Behörden. Derzeit kann es Stunden dau-

5. IT&MEDIA FUTUREcongress am 23 Februar 2017 in Frankfurt

ern, bis eine auf See oder in den Bergen vermisste Person geortet wird. Mit dem Such- und Rettungsdienst (Search and Rescue Service, SAR) können Menschen, die ein Notsignal von einem Galileo-kompatiblen Gerät absetzen, schneller gefunden und gerettet werden, da die Ortungszeit auf nur zehn Minuten verkürzt wird. Dieser Dienst soll später noch verbessert werden. Dann wird dem Absender des Notrufs bestätigt, dass er geortet wurde und Hilfe unterwegs ist.

Verbesserte Navigation Bei dem offenen Dienst von Galileo handelt es sich um einen kostenlosen Massenmarkt-Dienst für Ortung, Navigation und Zeitgebung, der in allen Galileo-kompatiblen Chipsätzen in Smartphones oder in Fahrzeug-Navigationssystemen zum Einsatz kommen kann. Eine Reihe solcher Smartphones ist seit Herbst 2016 auf dem Markt, sie können nun die Signa-

le für genauere Positionsbestimmungen nutzen. Ab 2018 wird auch jedes neue Fahrzeugmodell, das in Europa verkauft wird, mit Galileo ausgerüstet sein, was bei zahlreichen Geräten die Navigation verbessern und das Notfallkonzept eCall ermöglichen wird. Galileo wird durch seine hochpräzisen Zeitgeber eine robustere Synchronisierung von Banken- und Finanztransaktionen sowie von Verteilungsnetzwerken für Telekommunikation und Energie, etwa von intelligenten Stromnetzen, ermöglichen. Dies soll dazu beitragen, dass sie effizienter funktionieren. Darüber hinaus unterstützt Galileo Behörden wie Dienste für Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe, Zollbeamte und die Polizei. Galileo-Satelliten und die Bodeninfrastruktur sind betriebsbereit. Die Signale werden vorerst aber nicht jederzeit zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund werden die ersten Galileo-Signale in der Anfangsphase in Verbindung mit anderen Satellitennavigationssystemen

wie GPS verwendet. In den kommenden Jahren werden neue Satelliten in die Umlaufbahn gebracht, um die Galileo-Konstellation zu erweitern, wodurch sich die weltweite Verfügbarkeit von Galileo schrittweise verbessern wird. Es wird davon ausgegangen, dass die Konstellation bis 2020 abgeschlossen ist, wenn Galileo seine vollständige Einsatzbereitschaft erreicht. ampnet/hrr

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Roboter-Skispringen an der TU Darmstadt

Geschäftserfolg durch Digitalisierung - Business 4.0 Die größte IT KongressMesse in Hessen findet in Kooperation mit mittlerweile über 50 Kooperationspartnern unter dem Motto Business 4.0 - Geschäftserfolg durch Digitalisierung diesmal in der Messestadt Frankfurt statt. Auf dem 5. großen IT Media FUTUREcongress am 23. Februar 2016 in Frankfurt haben Entscheider die Möglichkeit an einem Tag alle Ihre Themen auf der eigenen Digitalisierungsagenda mit Experten zu besprechen und Lösungen mit nachhause zu nehmen. Die Kongressmesse, bietet über 135 Aussteller, 35 Speaker, Keynotes, Workshops und eine optimale Plattform, um sich in Best-Practice-Lösungen über neue Digitalisierungsstrategien zu informieren. Der Kongress ist in vier Themenbereiche gegliedert: 1. Online-Marketing und Vertrieb, 2. Prozessoptimierung und Kommunikation, 3. Neue Arbeitswelten HR, Future-Thinking und 4. Cyber-Security und Datenschutz. Hier informieren Experten zu aktuellen IT-Themen. Keynote-Speaker Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des Präsidiums und Vorstand von VOICE – Bundesverband der IT-Anwender e.V. und Mitglied im Board of Directors der European CIO Association, wird über die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft referieren. Dem Thema Cyber-Security wird sich Alexander Dörsam widmen. Der IT-Spezialist berichtet über

Warum zur Berg-Isel-Schanze schweifen, wenn Skispringen in Darmstadt so nah liegt. Die Stars des Abschlusswettbewerbs im Seminar Praktische Entwicklungsmethodik hießen weder Severin Freund noch Richard Freitag, sondern EM Kabelsalat (siehe Bild) , EM Krachbummente, EM Klufti und EM Köpper. Die Aufgabenstellung für die elektromechanischen Roboter: Möglichst weit und präzise, sowie vollautomatisch von der 2-Meter-Schanze aus durch die Luft zu springen. Vier Gruppen von je fünf bis sechs Studenten hatten die Roboter während des Semesters entwickelt. Dabei sollten sie unter anderem lernen, „ob die Theorie in der Praxis Bestand hat“, so Seminarleiter Christian Nakic. Am Ende siegte EM Klufti. kir/Foto: Schönbein ➔ TIPPArthur DES TAGES Der 5. IT&MEDIA FUTUREcongress ist Hessens größter IT Management Veranstaltung zum Thema Business 4.0 . Foto: Veranstalter

den Cyber-War und verrät, wie Angreifer in gesicherte digitale Systeme eindringen, Kommunikation abhören und gefälschte Indizien oder Schadsoftware sogar auf verschlüsselte Systeme injizieren. Der Querdenker, Zukunftsstratege und Autor Achim Wiedemann wird sich in seiner Keynote mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf Menschen und Unternehmen beschäftigen. Der Berater Wolf Hirschmann wird als weiterer Keynote-Speaker dem Auditorium erklären, wie Megatrends und Digitalisierung Geschäftsmodelle verändern und sich daraus Chancen realisieren lassen. Alle Informationen zur Veranstaltung und die Anmeldung finden Sie unter: w w w.frankfurt.itandmedia.de

Hintergrund: In den nächsten 1.000 Tagen wird von den wirtschaftlichen Grundregeln nichts mehr so sein, wie wir sie von den letzten 20 Jahren her kennen. Große Konzerne werden zerschlagen, kleinere und flexiblere werden neu entstehen. Geschäftsmodelle werden sich ändern, Onlinewerbung wird die treibende Kraft im Marketing, Banking wird über das Smartphone abgewickelt, Drohnen liefern Waren und Maschinen steuern ihre Prozessabläufe selbst. Doch es geht nicht nur um reine Zukunftsthemen. Es geht auch darum bisher genutzte Systeme zu optimieren. Gerade für Unternehmen ist es jetzt wichtig die richtigen Weichen zu stellen und zum Beispiel Cloud Anwendungen und Diens-

te von Rechenzentren optimal zu nutzen. Angebote wie hybride Cloud Lösungen oder Big Data müssen genauso betrachtet werden. Wichtig ist hier, dass die Unternehmen ihre Geschäftsmodelle überprüfen und optimieren. Digitalisieren alleine reicht nicht. Es muss eine sinnvolle Entwicklung und Optimierung der Gesamtprozesse angestrebt werden. Unternehmen stehen daher heute vor der Herausforderung ihre Geschäftsprozesse zu überprüfen und zu digitalisieren, um dem Wettbewerbsdruck auch in Zukunft gewachsen zu sein. Die richtige IT-Infrastruktur spielt dabei in allen Unternehmensbereichen eine immer größere Rolle. IT Anbieter sind daher in einer guten Position, um ihr Business weiter auszubauen.

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9. Februar 2017

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Lilien-Heimspiel gegen Dortmund am 11.2.2017

So sind die Lilien noch zu retten PEAK PRÄSENTIERT

DIE AKTUELLE SPENDENSUMME

3 5 5 7 7 5 Es sind gerade die kleinen, wohltätigen Organisationen aus der Region, die Großartiges für unsere Gesellschaft leisten, aber dennoch von den Meisten nicht wahrgenommen werden. Als Darmstädter Technologieunternehmen haben wir beschlossen, das zu ändern. Mit der sozialen Initiative PEAK98 haben wir eine Plattform geschaffen, die diesen Organisationen helfen soll, Spendengelder zu sammeln und mehr Aufmerksamkeit zu generieren. Am Samstag, den 11.02. unterstützen wir das Hospiz Bergstraße aus Bensheim. Die Einrichtung hat sich das Ziel gesetzt, Menschen mit begrenzter Lebenserwartung, weit fortgeschrittenen und unheilbaren Krankheiten ein Leben in Würde bis zu ihrem letzten Tag zu ermöglichen. Dabei stehen ihre körperlichen und seelischen Bedürfnisse im Vordergrund. Helfen Sie mit und besuchen unseren PEAK-Stand oder den PEAKza-T ruck bei den Heim spielen der Lilien am Böllenfall tor. Weitere Informatio nen finden Sie auf www.

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Mission Klassenerhalt: Eine Tagblatt-Analyse zur Situation beim Schlusslicht

Lilien Von Stephan Köhnlein

herrschte vorne meist Funkstille. In den vergangenen Die Realität ist trist. Nach sieben Spielen gelang gerade dem 0:2 im Hessen-Derby ein mickriger Treffer. „Unbei Eintracht Frankfurt sere Devise muss sein, dass sind die Lilien seit elf Bun- die Null steht und wir vordesliga-Spielen ohne Sieg, ne mal ein Tor machen“, sagt holten in dieser Zeit nur Trainer Torsten Frings. Groeinen von 33 möglichen ße Hoffnungen ruhen auf Punkten. Abgeschlagen Terrence Boyd, der von RB steht das Team am TabelLeipzig kam. Dem Mittellenende, der Relegationsstürmer fehlte in den ersten platz schon sieben Punkte beiden Partien jedoch noch entfernt. Und trotzdem: die Bindung. Dass er das Noch ist nichts verloren. Toreschießen beherrscht, Was passieren muss, damit hat der US-Nationalspieder Abstieg doch noch ver- ler unter anderem bei Rapid hindert werden kann: Wien bewiesen, wo er zwischen 2012 und 2014 in 80 Pflichtspielen 37 Mal traf. Die Null muss stehen – aber nicht vorne! Kein Glück und dann Gerade zwölf Tore haben kommt noch das Pech dadie Lilien bislang geschos- zu – Endlich mal ein Lucky sen – schlechtester Wert Punch! aller Bundesliga-Vereine. Nach dem Spiel gegen Während die Abwehr – mit Frankfurt haderten die LiAusnahme der beiden Klat- lien wieder einmal mit dem schen gegen Dortmund und Schiedsrichter. Der hatte in Köln – relativ sicher stand, der ersten Halbzeit ein Foul

Lilien-Splitter Von Zupfern, möglichen Verschwörungen und der Hoffnung auf eine Revanche Der ehemalige Lilien-Trainer Lothar Buchmann hat in der Diskussion um den Elfmeter im Derby gegen Frankfurt das Verhalten von Innenverteidiger Alexander Milosevic kritisiert: „In dem Moment, als er versucht zu halten, ist der Ball noch gar nicht im Spiel“, sagte Buchmann im hr-Fernsehen. „Als Trainer wäre ich da stocksauer.“ – Jan Rosenthal sieht dagegen die Lilien bei den Elfmeterentscheidungen benachteiligt: „Das ist eben die Krux der kleinen Vereine“, sagte der Ex-Eintracht-Profi ebenfalls

im hr. „Ich weiß nicht, ob das eine Einstellung ist beim DFB: Wenn Darmstädter Spieler fallen, sind sie zu schwach. Wenn sie foulen, sind sie zu dumm.“ – Gegen den kommenden Gegner Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr) haben die Lilien noch eine Rechnung offen: In der Hinrunde gab es ein 0:6, zudem flog Peter Niemeyer mit Gelb-Rot vom Platz – HEAG mobilo setzt am Spieltag sowohl vor wie nach der Partie zusätzliche Busse und Straßenbahnen ein.ko

Weiterstadt sieht Lilienstadion am „Gehaborner Hof“ sehr skeptisch Politik Stadt Darmstadt und SV Darmstadt 98 sind auf der Suche nach einem neuen Standort für ein Lilienstadion. Seit Dezember stehen vier Areale in der engeren Wahl und werden geprüft. Eines davon liegt auf der Weiterstädter Gemarkung am Gehaborner Hof. Strikt gegen ein Stadion auf diesem Gelände ist die Weiterstädter CDU. Einen entsprechenden Antrag brachte die CDU-Fraktion in der Sitzung der Weiterstädter Stadtverordnetenversammlung am 2. Februar ein. Darin fordern die Christdemokraten: „Bei einer Realisierung an der geplanten Stelle kämen auf die Gemarkung Weiterstadt erhebliche Verkehrsbelastungen, insbesondere auf der B 42 zu. Besonders an den Samstag-Spieltagen, an welchen unser Gewerbegebiet West bereits jetzt gut besucht ist, wäre dieser zusätzliche Verkehr nicht zu verkraften. Weitere Staus sind den Weiterstädter Bürgerinnen und Bürgern sowie den Beschäftigten und Kunden unserer Gewerbe-

CDU will sofortige „Beerdigung“ des Projektes

betriebe nicht zuzumuten. Darüber hinaus entstünden durch ein Fußballstadion erhebliche Lärmbelastungen für die Bürgerinnen und Bürger von Weiterstadt. Diese sind – neben den bestehenden Lärmbelastungen (B 42, BAB 5, Bahn, Flugzeuge) in Weiterstadt – der Bevölkerung nicht auch noch zumutbar.“ Diese kategorische Ablehnung zum jetzigen Zeitpunkt rechtfertigt Sebastian Sehlbach (CDU): „Wir positionieren uns in dieser Sache deshalb so klar und frühzeitig, weil wir dies gegenüber der Stadt Darmstadt für fairer halten, als zuerst kostspielige Analysen und den Antrag auf Einleitung eines Bauleitverfahrens abzuwarten und dann mit unserer ablehnenden Haltung herauszurücken.“ Auch Bürgermeister Ralf Möller (SPD) und die anderen Fraktionen stehen dem Bau des Stadions

an diesem Standort höchst skeptisch gegenüber, wollen aber dem SV 98 und der Stadt Darmstadt die Möglichkeit eröffnen, ihre Pläne genauer vorzustellen. Der Rathauschef würde einem Stadionbau am Gehaborner Hof sogar zustimmen, wenn einige für die Stadt Darmstadt und den Verein kniffelige Bedingungen erfüllt würden. So sei eine zwingende Voraussetzung, dass die Erschließung über die A5 zu erfolgen habe und nicht über die B 42. Mehrwert für die Stadt wäre, dass die Weiterstädter Gewerbegebiete über eine zweite Autobahnausfahrt erschlossen würden – Kostenpunkt: etwa zehn Millionen Euro. Außerdem würde der Stadionbau die lang ersehnte Straßenbahnlinie nach Weiterstadt bringen – Kostenpunkt: zwischen fünfzehn und fünfundzwanzig Millionen. Außerdem müsse ein

optimaler Lärmschutz gewährleistet werden. Einen weiteren Vorteil würde die Mantelnutzung des sechs Hektar großen Areals als Gewerbegebiet bedeuten. Denn die Stadt hat die Planungshoheit und würde die Gewerbesteuern kassieren. Die Argumente der Bauherren möchte sich auch der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, Kurt Weldert, anhören und fordert: „Wir sollten der Stadt Darmstadt die Möglichkeit geben, hier Stellung zu nehmen.“ Matthias Geertz (ALW) betonte: „Ich finde es falsch eine Tür zuzumachen, die noch nicht auf ist. Ich will wissen, was auf uns zukommen könnte.“ Zum Abschluss zeigte sich der Fraktionsvorsitzende der CDU, Lutz Köhler, verwundert, dass die anderen Fraktionen und der Bürgermeister sich trotz grundsätzlicher Ablehnung dennoch die Argumente der Stadt Darmstadt anhören möchten, denn: „Wir möchten das Stadion alle nicht. Es geht nur darum, wie wir es der Stadt Darmstadt sagen, dass wir es nicht wollen. Also, ob es um eine Beerdigung erster oder zweiter geta Klassen geht.“ 

Trotz Derby-Niederlage Unterstützung der Fans.

an Peter Niemeyer im Strafraum nicht geahndet, entschied aber für Frankfurter eine Viertelstunde vor Schluss in einer ähnlichen Situation auf Strafstoß. Zudem streifte ein Ball von Niemeyer beim Stand von 0:0 die Latte. Wäre der reingegangen oder hätte es Elfmeter gegeben – das Spiel hätte einen anderen Verlauf genommen. Das Team braucht einen „Lucky Punch“, muss auch mal in Führung gehen, wie Frings sagt. „Denn was passiert, wenn wir aufmachen, hat man gegen Köln gesehen.“ Die Neuen müssen einschlagen! Auch wenn Frings warnt, Hamit Altintop zum Messias zu machen – auf den Winter-Neuverpflichtungen liegen hohe Erwartungen. Neben Routinier Altintop sind das vor allem Boyd und die

Foto: Arthur Schönbein

Schalke-Ausleihe Sidney Sam. Alle drei haben bereits früher gezeigt, dass sie großartige Fußballer sind: Altintop bei Bayern München und Real Madrid, Sam wurde in Leverkusen deutscher Nationalspieler, Boyd war einer der Toptorjäger in Österreich. Jetzt gilt es, sie möglichst schnell zu integrieren, damit sie den Lilien weiterhelfen. Mit den Fans als zwölftem Mann! Trotz Abstiegsplatz und fußballerischer Magerkost – die Fans stehen hinter der Mannschaft. Zum öffentlichen Abschlusstraining vor dem Derby kamen rund 3000 Fans und machten richtig Rabatz. Das ist in dieser Form einzigartig in der Liga – und kann die Lilien möglicherweise auch mal wieder zum Erfolg tragen. „Unsere Fans sind das Bes-

te, was uns passieren kann“, sagt Frings. Du musst kämpfen! „Man darf uns erst abschreiben, wenn wir unter der Dusche stehen“, hat Erfolgscoach Dirk Schuster nach dem Wunder von Bielefeld gesagt. Schon mehrfach haben sich die Lilien aus scheinbar aussichtslosen Situationen gerettet – das hat den Verein geprägt. „Mehr als dass sie sich den Arsch aufreißen, kann man bei uns nicht erwarten“, sagt auch Frings über seine Spieler. Und über allem steht das große Vorbild Jonathan „Johnny“ Heimes und sein – leicht abgewandeltes – Motto: „Neun Punkte, zwölf Tore – letzter Platz - DU MUSST KÄMPFEN! Es ist noch nichts verloren.“

Achtung, Glosse! Die OFC-Tassen-Affäre – Ein Scherz mit üblen Folgen Von Stephan Köhnlein Es gibt Schlimmeres für einen Lilien-Fan, als ein Derby zu verlieren. Zum Beispiel nach Offenbach zu fahren und dort im Fanshop eine Kickers-Offenbach-Tasse kaufen zu müssen – könnte man zumindest meinen. Die Geschichte einer Reise in Lilien-Feindesland.

gespottet und geflachst. „Wer will schon eine OFC-Tasse?“ Ich beteiligte mich fleißig und zunächst völlig ahnungslos. Erst am Abend im Bett schoss es mir in den Kopf „Tasse? Papierkorb! Der wird doch jeden Abend von der Putzfrau geleert!!!“

Ich bin aber auch Am Anfang war ein anständiger Mensch. Deswegen ein Scherz, zugehabe ich dem Kolgeben ein ziemlegen am nächsten lich kindischer. Tag gebeichtet und Mein Kollege, sonst ein sehr versprochen, ihm netter Mensch, ist eine neue Tasse zu Fan von Kickers besorgen. Er war Offenbach. Und sehr gnädig und er besaß eine Tastrug den Verlust se dieses Vereins, mit Fassung. Ein rot-weiß mit dem anderer Kollege, Wappen, also Gut getarnt: Stephan Köhnlein vor dem OFC-Fanshop. der Lilien-Fan ist, meinte dagegen, durch und durch er hätte mich totgeschlagen, wenn es seine abscheulich in den Augen eines Lilien-AnTasse gewesen wäre. Aber vielleicht ist diese hängers. Als er neulich in die Mittagspause Meinung ja nicht repräsentativ. ging, ließ er diese Tasse einfach auf dem Tisch neben mir stehen. Eine ungeheuerliche Um die Buße perfekt zu machen, fuhr ich mit Provokation! dem Auto zum Fanshop nach Offenbach, der sich im Stadion befindet. Ängstlich sah Ich bin ein friedliebender Mensch und lehich mich um. Hoffentlich erkennt mich niene auch Gewalt gegen Sachen ab. Aber so einfach über diesen Affront hinweggehen mand. Eigentlich sah es dort gar nicht so konnte ich auch nicht. Also beschloss ich, ein schlimm aus. Das Stadion war optisch auch Zeichen zu setzen. Ich zog den Papierkorb ganz nett. In welcher Liga spielt dieser Verein unter dem Tisch hervor und drapierte dort – doch gleich? Der Mann im Fanshop war ausgut sichtbar, wie ich meinte – die Tasse ganz gesprochen freundlich. Wahrscheinlich auch oben auf dem Papierberg. So würde sie der nicht repräsentativ. Mit zittrigen Händen Kollege sicher gleich nach seiner Pause finpackte ich die Tasse ein und machte mich den. Dann vergaß ich die Aktion. auf den Weg zur Arbeit. Ich kam ein paar Minuten zu spät. Ein Auto mit dem KennzeiAm nächsten Tag fragte der Kollege, ob jechen „OF-C ...“ hatte den Verkehr aufgehalten. Strafe muss eben doch sein. mand seine Tasse gesehen hätte. Es wurde


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ENTEGA für sehr guten Kundenservice ausgezeichnet – Focus-Money urteilt: „Bester Stromanbieter“ in mehreren Regione Das Wirtschaftsmagazin Focus-Money hat in einer breit angelegten aktuellen Stromanbieterstudie bundesweit die Energieversorger in 160 Städten untersucht und dabei deren Service-Qualität überprüft. In den Städten Darmstadt und Worms erhielt der Energieversorger Entega die Auszeichnung „Bester Stromanbieter“, in Frankfurt, Mainz und Ludwigshafen das Prädikat „Top Stromanbieter“. Für Entega-Geschäftsführer Thomas Schmidt ist die erneute Auszeichnung seines Unternehmens Lob und Ansporn zugleich: „Bei Entega steht der Kunde im Mittelpunkt. Der Kundenservice spielt dabei eine ganz wesentliche Rolle. Mit den tollen Ergebnissen bei der Focus Money-Stromanbieterstudie belegt erneut eine unabhängige Untersuchung, dass wir bei Entega in Sache Dienst am Kunden auf dem richtigen Weg sind. Gerade als regionales Unterneh-

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stützt seine Kunden mit innovativen Produkten beim Energie sparen, ohne dass diese auf den gewohnten Komfort verzichten müssen. Das Unternehmen wurde in den vergangenen Jahren mehrfach für seinen Kundenservice ausgezeichnet. So wurde Entega beispielsweise vom Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) in der Kategorie „Energie“ mit dem Deutschen Servicepreis ausgezeichnet und das Verbraucherportal Check24 bewertete den Kundenservice mit der Note „sehr gut“. Darüber hinaus hat der Tüv Süd das Unternehmen zum wiederholten Male zum „Wegbereiter der Energiewende“ gekürt.DT

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