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WÖCHENTLICHE GRATISZEITUNG Zeitung für Darmstadt

Erfolgreich: Heag Mobilo mit Fahrgastrekord.

4. Jahrgang · Nummer 35 Auflage 92.000

Erfolglos: Ein Kommentar zum Saisonstart der Lilien.

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Vielfältig: Der Internationale Waldkunstpfad am Böllenfalltor.

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Unterhaltsam: Unser Buchtipp für nach dem Urlaub.

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Märchenhaft: Es war einmal in 15 Ländern und vielen Sprachen.

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So prickelnd wird der Herbst in Darmstadt Gesellschaft

Donnerstag, 1. September 2016

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Vorbei sind sie, die Sommerferien. Und damit auch das Beste des Jahres 2016? Kommt noch was, von der Herbstdepression mal abgesehen? Das „Darmstadt Tagblatt“ hat recherchiert und gibt offiziell Entwarnung: Es kommt noch was, aber hallo! Darmstadt kann beruhigt die spätsommerlichen Sonnenstrahlen in Eiscafés, Parks und Bädern genießen – und darf sich auf ein kurzweiliges Schlussdrittel des Jahres freuen. Tagblatt-Autorin Susanne Király hat die schönsten Termine zusammengestellt. Traditioneller Auftakt für den Spätsommer ist in Darmstadt das Weinfest. Ab diesem Donerstag (1. September) präsentieren Winzer und Gastronomen aus der Stadt und der Umgebung, was die Weinlesen der vergangenen Jahre an leckeren Tröpfchen hervorgebracht haben. Donnerstag, Freitag und Samstag von 12 bis 24 Uhr laden die Stände auf der Wilhelminenstraße zum Flanieren und Probieren ein. Am Sonntag den 4. September endet das Weinfest mit einem verkaufsoffenen Sonntag. Die Innenstadtgeschäfte haben von 13 bis 18 Uhr geöffnet, das Weinfest startet um 12 Uhr und schließt um 22 Uhr. Nicht nur was den Wein betrifft, ist Herbstzeit Erntezeit. Mit einem ökumenischen Familiengottes-

Ein Unternehmen der bauverein AG Darmstadt

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Wir sind ab dem 01.09.16 nach unserem Umbau mit neuem Team wieder für Sie da!

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Deutsches Rindvieh schaut Dich an: Hier fliegt die Kuh! Auf dem Hofgut Oberfeld gibt es Führungen zu vielen Themen, wie etwa Foto: Arthur Schönbein „Oberfelder Käse – Viehhaltung & Milchverarbeitung“.

dienst feiern evangelische und katholische Gemeinden der Stadt am Sonntag, den 25. September ab 11 Uhr das Erntedankfest im Innenhof des Hofgut Oberfeldes. Wer verstehen möchte, wie die Landwirtschaft auf dem Hofgut funktioniert, kann das bei den Führungen, „Einblicke in die Landwirtschaft“, die jeweils freitags angeboten werden. Am 23. September zum Thema „Oberfelder Eier: Hüh-

ber beim Dampflokfest des Eisenbahnmuseums Da r m st adt-K ra n ich stei n zum Zuge. Seit 1976 wird das Fest nun zum vierzigsten Mal gefeiert. Neben der Präsentation der verschiedenen Sammlungen wie des Lehrstellwerks und der Fahrkartendruckerei werden natürlich einige Schmuckstücke des Fuhrparks gezeigt, Große und kleine Freun- wie die Dampflok ELNA 184 de der Technik kommen DME und verschiedene Dieam 17. und 18. Septem- selloks. ner & anderes Federvieh“, am 30. September geht es um „Oberfelder Brot: Getreideanbau & Holzofenbäckerei“ und am 7. Oktober ist das Motto: „Oberfelder Käse: Viehhaltung & Milchverarbeitung“. Die Führungen sind kostenlos, das Hofgut bittet jedoch um eine rechtzeitige Anmeldung.

Mit Musik geht alles besser, weiß das Staatstheater Darmstadt und startet mit einem Open-Air-Eröffnungskonzert am 18. September um 16 Uhr auf dem Georg- Büchner-Platz in die neue Spielzeit. Das Staatsorchester Darmstadt unter Leitung von Will Humburg und Michael Nündel präsentiert populäre Melodien, die die Zuhörer auf ihren

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Darmstadt baut freies W-Lan in der City aus Kommunikation

„Service für Bürger und Gäste“ - Mehr Hotspots

Heimat ist, wo sich Dein Telefon automatisch mit dem W-Lan verbindet: In Darmstadt ist künftig an noch mehr Orten kostenloses und freies Internet erhältlich. Das kündigte Oberbürgermeister Partsch gemeinsam mit Entega und Heag mobilo an diesem Montag (29. August) an. Im vergangenen Jahr markierte der Darmstädter Weihnachtsmarkt den Auftakt für den ersten, als Pilotprojekt fungierenden, öffentlichen WiFi-Hotspot der

WiFi“ getauften Netzwerks haben sich die Partner nun auch in diesem Jahr wieder eine festliche Großveranstaltung ausgesucht: Pünktlich zum Start des Darmstädter Weinfests an diesem Donnerstag (1. September) wird das öffentliche WiFi auf den Luisenplatz und die Wilheminenstraße ausgedehnt, berichtet die Stadt in einer Pressemitteilung. Kostenloses Surfen im Internet: künftig auch auf dem Luisenplatz.  Foto: Arthur Schönbein

Partsch: „Der Mehrwert liegt auf der Hand“

Stadt Darmstadt, der Ente- rund um den Marktplatz in Weitere Hotspot-Zonen ga und des Verkehrsun- Darmstadt. Für die geplante ternehmens Heag mobilo Ausweitung des „Darmstadt sollen Stück für Stück folgen.

„Wir befinden uns mitten im Zeitalter der digitalen Vernetzung. Viele sind ständig und überall online. Darmstadt ist eine junge Stadt, die kontinuierlich wächst und inzwischen fast 160 000 Einwohner hat. Immer mehr Gäste bewegen sich in Darmstadt, rund 670 000 Übernachtungen und rund 10 Millionen Tagesgäste waren es 2015, und viele wollen online sein, um sich zu Hause zu melden, zu chatten oder zu informieren. Deshalb hat die Stadtver> Fortsetzung auf Seite 2

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DARMSTÄDTER TAGBLATT

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1. September 2016

45,1 Millionen: Fahrgastrekord Verkehr

Heag mobilo zieht positive Jahresbilanz

Seit Jahren verzeichnet das Darmstädter Verkehrsunternehmen Heag mobilo steigende Fahrgastzahlen. 45,1 Millionen beförderte Personen im Jahr 2015 bedeuten für den größten Mobilitätsdienstleister in Südhessen einen erneuten Rekord. „Der Zuwachs an Bus- und Bahnkunden beträgt für die letzten fünf Jahre 20 Prozent“, sagt Matthias Kalbfuss anlässlich der Jahresbilanz, die das Unternehmen jetzt zog. Wesentlich für diesen positiven Trend seien die hohen Zuzugsraten in Darmstadt und der Region, doch auch die kontinuierlichen Qualitätsverbesserungen im ÖPNV zahlen sich aus, findet Heag mobilo. Die Zusatzleistung auf den Weiterstädter Linien befördere ebenfalls den Positivtrend.

AirLiner mit zweistelligen Zuwachsraten „Im vergangenen Jahr, aber auch in der ersten Jahreshälfte 2016 haben wir viel erreicht“, bilanziert Kalbfuss. Ein Beispiel für erreichte Ziele sei der AirLiner. Auf der Schnellbuslinie

Das stand vor 100 Jahren in dieser Zeitung Zusammengetragen von Georgeta Iftode

Die Bahn kommt – und sorgt für Trubel auf dem Luisenplatz. Hier gibt es die meisten Ein- und Ausstiege.

zum Frankfurter Flughafen habe es seit dem Einsatz der Doppelstockbusse 2015 zweistellige Zuwachsraten gegeben. Die Verlängerung bis zum Kongresszentrum „Darmstadtium“ im Dezember und die Fahrplananpassung in diesem Frühjahr haben die Nachfrage noch weiter steigen lassen. Auch auf vielen anderen Linien habe es Angebotsverbesserungen gegeben, be-

richtet das Unternehmen. So hat das Tochterunternehmen Heag mobiBus im vergangenen Jahr 20 neue Busse beschafft. „Das war eine der umfassendsten Fuhrparkerneuerungen in unserer Geschichte“, stellt Michael Dirmeier, Geschäftsführer der Heag mobilo, heraus. In diesem Jahr sind fünf weitere Neufahrzeuge hinzugekommen. Seit März dieses Jahres seien alle Busse

der Heag mobiBus mit Bildschirmen für eine dynamische Fahrgastinformation ausgestattet. Der Verkehrskonzern investiert nicht nur in seine Fahrzeuge, sondern auch in eine moderne Infrastruktur. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der barrierefreien Ausstattung der Straßenbahnhaltestellen. 2015 hat Heag mobilo fünf Tram-Stationen moderni-

Foto: Arthur Schönbein

siert. Damit beträgt der Anteil der barrierefreien Haltestellen im Straßenbahnnetz 71 Prozent. „Mit Abschluss des barrierefreien Ausbaus der Haltestelle „Ludwigstraße“ in Seeheim-Jugenheim kommende Woche bieten wir im Landkreis Darmstadt-Dieburg ebenerdigen Einstieg sogar an allen Straßenbahnhaltestellen“, so Heag mobilo. DT

Reger-Feier im Hoftheater. Der Verlauf für die Reger-Feier hat bereits begonnen, und wie zu erwarten war, begegnet die erste musikalische Veranstaltung des Hoftheaters zu diesem Spieljahr allgemeinem großen Interesse. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß zu dem Reger Konzert keine öffentliche Generalprobe stattfindet. Wie bereits mitgeteilt, wurde für das Konzert Frau Kammersängerin Fischer Maretzyn, die beste Interpretin Regerscher Lyrik, gewonnen. Ueber die Künstlerin schreibt das Berliner Tagblatt folgendes: „Den Vortrag der Lieder Regers kann man sich nicht besser denken, als ihn uns diese Sängerin bietet.“ Und eine andere Pressestimme sagt: „Frau Kammersängerin Fischer Maretzyn ist eine Liedersängerin von seltenen Gaben. Neben ihrem edlem Organ ist es vornehmlich der von ragender Künstlerindividualität beseelte Vortrag, eine Stimmungsmalerei, die wohl schwerlich zu kopieren ist. Die Lieder Regers erfordern ein enormes Vortragsvermögen; eine bessere Mittlerin für diese feine Liedpoesie wird diesem Tondichter kaum erstehen. Jedes der Lieder wurde in solcher Fassung zu einer Kostbarkeit, die man kaum mehr vergißt.“ Das Konzert, daß unter musikalischer Leitung Wilhelm de Haans steht, beginnt um 7½ Uhr.

Top

Heimat. Zu Hause. Was ist das eigentlich ge-

Dampfloks, Faust und sammelwütige Landgrafen Gesellschaft

Picknickdecken entspannt und kostenlos genießen können. Bekannte Klänge bringt am 15. Oktober die Premiere des Musicals Evita mit der Musik von Andrew Lloyd Webber. Etwas schwerere Kost aber bestimmt keine graue Theorie erwartet die Zuschauer am 8. Oktober im Kleinen Haus. Dann hat das wahrscheinlich meistzitierteste Werk der deutschen Li- Ein Open-Air Konzert wie am Heinerfest gibt es am Staatstheater. teratur Premiere: Goethes „Faust. Der Tragödie erster um hat den dortigen Teil sei- ne Auswahl der wertvollsten Teil.“ ner Räume fertig saniert und und kuriosesten Objekte aus weiht sie mit einer Sonder- landgräflichem Besitz zu seDass die Renovierung des ausstellung ein. Unter dem hen. Ob wertvoll gebundene Schlosses länger dauert als Titel „Dem Menschen zur Bücher, kunstvoll verzierte geplant, ist nun eine be- Freude, dem Fürsten zum Waffen, seltenes Porzellan kannte Tatsache. Es tut sich Ruhm – Sammellust am Hof oder die im ausgehenden aber was im alten Gemäu- der Darmstädter Landgra- 18. Jahrhundert so belieber des Glockenbaus. Das fen“ gibt es dort vom 9. Sep- ten Scherenschnitte – die Darmstädter Schlossmuse- tember bis 4. Dezember ei- von den Darmstädter Land-

Mit der Ausstellung „Gestaltete Sehnsucht – Reiseplakate um 1900“ lockt das Hessische Landemuseum Darmstadt (HLMD) ab dem 27. Oktober Freunde des Reisens und Freunde der Plakatkunst. Auf 80 Plakaten ist zu bestaunen, wie sich Kurbäder, Städte und beliebte Urlaubsregionen vor über hundert Jahren großflächig und mit kräftigen Farben in Szene setzten und um Gäste warben. Bis zum 22. Januar Archiv-Foto: Arthur Schönbein 2017 können sich Besucher hier eventuell Anregungen grafen und ihren Gemahlin- für den Winterurlaub holen. nen zusammengetragenen kleinen und großen SchätDenn auch der Winter zen zeugen von den persön- kommt bestimmt und mit lichen Interessen der einzel- ihm, ab dem 21. Dezemnen Familienmitglieder und ber, der Darmstädter Weihdem Geschmack der jewei- nachtsmarkt. Bis dahin gibt ligen Epochen. Die Ausstel- es in Darmstadt aber noch lung ist täglich von Dienstag viel zu sehen, hören und zu bis Sonntag zu besichtigen. genießen.

Darmstadt baut freies W-Lan in der City aus Kommunikation

nau? Die Antwort auf diese Frage ist in etwa so vielfältig wie die Menschen, die sie geben. Eine einheitliche Definition gibt es nicht. Der Geburtsort, Kindheitserinnerungen spielen eine Rolle. Gerüche, Geräusche oder das Essen bei Mama können Heimatgefühle auslösen. Eingefleischte Lilien-Fans werden am Böllenfalltor von der überragenden Emotion übermannt, „daheim“ zu sein. Einer moderneren Lesart zufolge ist „Zuhause“ dort, wo sich das Smartphone automatisch mit dem Internet verbindet. Auch diese Sichtweise hat was. Darmstadt baut das freie und kostenlose W-Lan in der City gerade Schritt für Schritt aus. Das ist sehr gut.

Mit einem bunten Programm startet Darmstadt in die Herbstzeit

> Fortsetzung von Seite 1

Flop

My home is my Darmstadt Selten wurde eine Polizeimeldung so inten-

siv diskutiert wie diese Story aus Südhessen: Eine Ehefrau zeigt den eigenen Mann an, nachdem er alkoholisiert Auto gefahren war – die gemeinsame 6-jährige Tochter war mit an Bord. Der Mann ist schon wieder daheim, als die Polizei ihn besucht. Er hat 1,1 Promille. Der Führerschein ist futsch. Darmstadt diskutiert: Hat die Frau richtig gehandelt? Darmstädter Frauen fragen sich: Würde ich meinen Mann auch verpfeifen? Darmstädter Männer fragen: Ja? Und? Hättest Du mich verpfiffen?? Wir beziehen mal Position: Die Frau in Einhausen hat alles richtig gemacht – und ihrem Mann geholfen. Benebelt fahren ist Scheiße. Wenn Kinder an Bord sind, erst recht.

Teufel Alkohol

„Service für Bürger und Gäste“ - Mehr Hotspots

> Fortsetzung von Seite 1 gewiesen, die uns freundli- ne mit dabei – denn viele nutzbar für alle WiFi-fähi- ber angedacht und umfasst

ordnetenversammlung der Stadt Darmstadt beschlossen, die Infrastruktur dafür zu schaffen und einem öffentlichen WiFi-Netz zugestimmt“, sagt Oberbürgermeister Partsch. Der Vorteil für den städtischen Tourismus, die Wirtschaftsförderung und zum Beispiel auch den Handel liege auf der Hand. Im Wettbewerb der Destinationen sei ein öffentliches und frei zugängliches WiFi ein Muss. „Damit stärken wir die Mobilität und schaffen einen deutlichen Mehrwert für Bürger sowie Gäste in unserer Stadt. Dabei sind wir auch auf private Partner an-

cherweise Teile ihrer Infrastruktur zur Verfügung stellen. Daher möchte ich mich auch noch einmal bei allen Unterstützern des Projekts bedanken. Zusätzlich gibt es Gespräche mit der Initiative Freifunk, um das Netz weiter auszubauen“, erläutert Partsch.

Täglich eine Stunde kostenlos surfen „Ab sofort kann jeder eine Stunde am Tag kostenfrei hier in der Innenstadt im Internet surfen. Möglich macht es das hochmoderne und super schnelle Glasfasernetz der Entega. Damit ist Darmstadt ganz vor-

andere deutsche Großstädte beginnen gerade erst mit den Planungen – während wir schon drin sind“, sagt Marie-Luise Wolff-Hertwig, Vorstandsvorsitzende der Entega. Michael Dirmeier, Geschäftsführer der Heag mobilo: „Inzwischen nutzen knapp 80 Prozent unserer Fahrgäste ein Smartphone. Dass kostenfreies WLAN bei unseren Bus- und Bahnkunden gut ankommt, wissen wir aus den Rückmeldungen zum AirLiner, wo wir diesen Service bereits seit Ende November anbieten“. Das erweiterte öffentliche Netz bietet den Nutzerinnen und Nutzern eine einfache Freischaltung des Internets,

ge Endgeräte Notebooks, Smartphone, Tablets und allen gängigen Betriebssystemen (Windows, Mac OS X, Linux, Android). Nach der Einwahl kann das Netz eine Stunde pro Tag frei genutzt werden, bei einer Kapazität von bis zu 10 Mbps. Ab Oktober soll es für alle diejenigen, die eine der APPs (Wissenschaftsstadt Darmstadt oder Entega) downloaden täglich drei Stunden freie Nutzung geben.

die Areale Carree, Marktplatz, Ludwigsplatz, Stadtkirchenplatz, Elisabethenstraße und Darmstadtium. Die letzte Stufe des Ausbaus ist zum Jahreswechsel vorgesehen und schließt den Friedensplatz und, Anfang 2017, den Karolinenplatz mit ein. Als Projekt-Partner fungieren die Entega-Tochter Medianet als Betreiberin des Netzes, Darmstadt Marketing als Marketingpartner und HEAG mobilo über die Bereitstellung von StandNächste Ausbau-Stufe ab orten. Unterstützt wird das Projekt außerdem von den Oktober Eigentümern des LuisenDie zweite Stufe des Aus- centers und Karstadts, der baus ist für den Tag der HEAG Holding und dem HoStadtwirtschaft am 8. Okto- tel Bockshaut. DT

Herausgeber: Klaus-Jürgen Hoffie, Helmut Markwort, Horst Vatter

IMPRESSUM Verlag: Marktplatz Medien GmbH&Co KG Geschäftsführer: Ulrich Diehl (V.i.S.d.P.) Marktplatz 3 64283 Darmstadt Anzeigenberatung: Uwe Bock: 0 61 51 – 49 30 834 u.bock@darmstaedter-tagblatt.de Anzeigengestaltung: Yannicka Russo (Grafix Medien) Kontakt Redaktion: Telefon: (0 61 51) 159 14 69 redaktion@darmstaedter-tagblatt.de Marktplatz 3, 64283 Darmstadt Telefon 0 61 51 – 49 308 34 info@marktplatz-medien.de Vertrieb: 0 61 51 – 49 30 834 Druck: Mannheimer Morgen Großdruckerei und Verlag GmbH, Dudenstraße 12 – 26, 68167 Mannheim

Redaktion: City-pix Ltd. / Arthur Schönbein (as) Anke Breitmaier (ab), Georgeta Iftode (geta), Susanne Király (kir), Stephan Köhnlein (ko), Ingo Krimalkin Lohse (Comic), Sandra Russo (sar), Carl Toff

Personenbezogene Daten werden im Rahmen der Geschäftsbeziehung gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Das Urheberrecht von Gestaltung, Satz und Ausführung von Texten und Anzeigen liegt beim Verlag und darf nicht ohne Zustimmung verwendet oder kopiert werden. Für den Inhalt von Leserbriefen wird jegliche Haftung ausgeschlossen, Kürzungen bleiben vorbehalten.

Erscheinungsweise wöchentlich, 92.000 Exemplare


DARMSTÄDTER TAGBLATT

1. September 2016

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Königstransfer mit Fragezeichen Lilien

Offensivkraft Roman Bezjak ist der teuerste Neuzugang der Vereinsgeschichte

Von Stephan Köhnlein

um seinen Namen. Doch zunächst spielte er mit seinem Etwa zwei Millionen Euro kroatischen Klub NHK Rijeinvestierten die Lilien für ka um die Qualifikation für den Slowenen Roman die Europa League. Später Bezjak – so viel wie noch sollen andere Widrigkeiten nie zuvor für einen Spieler. aufgetreten sein. Am Ende Der Angreifer erhält die investierten die Lilien dem Rückennummer 14, die in Vernehmen nach rund zwei der vergangenen Saison Millionen Euro. Damit wurSandro Wagner trug. Ob er de der erst wenige Wochen die Erwartungen erfüllen alte Transferrekord des Verkann, ist nur eine von vie- eins von rund 750 000 Euro len Fragen um den Neuzu- für Abwehrmann Immanuel gang. Höhn vom SC Freiburg mehr als verdoppelt. Über Wochen haben sich Mehr Variabilität die Verhandlungen mit Roman Bezjak hingezogen. Der „Roman Bezjak hat über 1,79 Meter große und 27 Jahre alte Slowene soll schon Jahre hinweg seine Torgelange auf der Wunschlis- fahr unter Beweis gestellt, te von Trainer Norbert Mei- und das in den verschieWettbewerben“, er gestanden haben, immer densten wieder gab es Spekulationen freute sich Darmstadt Sport-

licher Leiter Holger Fach nach der Verpflichtung und fügte an: „Mit ihm wird unser Offensivspiel an Variabilität gewinnen.“ Erstmals seit Jahren herrscht in der Offensivabteilung der Lilien wieder großes Gedränge. Während der ehemalige Coach Dirk Schuster, als Aktiver ein Abwehrspieler, eher auf die Defensive setzte, legt der einstige Offensivspieler Meier als Trainer bei der Kaderzusammenstellung deutlich mehr Wert auf den Angriff. Neben Bezjak stehen die beiden Neuzugänge Antonio Colak und Sven Schipplock, sowie Dominik Stroh-Engel und der derzeit verletzte Felix Platte für die vorderste Front unter Vertrag. Außerdem wurden in Victor Obin-

na, Laszlo Kleinheisler, Änis Ben-Hatira und Denys Oliinyk vier weitere Offensivspieler geholt. Größere Erfolge kann in jüngerer Zeit außer Bezjak keiner von ihnen vorweisen – aber die Rehabilitation von scheinbar gescheiterten Spielern hat in Darmstadt ja mittlerweile Tradition.

Sieben Spiele, sieben Tore Bezjak verbuchte an den ersten sieben Spieltagen der aktuellen Saison sieben Tore und führte Rijeka damit an die Tabellenspitze. Auch in den beiden Qualifikationsspielen zur Europa League traf Bezjak zweimal. In der vergangenen Spielzeit gelangen ihm 17 Treffer. Aller-

dings sind Niveau und Leistungsdichte der kroatischen Liga deutlich unter der Bundesliga anzusiedeln. In der slowenischen Nationalmannschaft ist Bezjak derzeit nicht gesetzt, brachte es bislang auf elf Einsätze und ein Tor. In Darmstadt erhält der Slowene die Rückennummer 14. Die trug in der Vorsaison Sandro Wagner, der mit seinen 14 Ligatoren großen Anteil am Klassenerhalt hatte. Doch Wagner ist nicht der Grund für die Trikotwahl. „Die 14 war meine erste Nummer im Profibereich“, sagte Bezjak dem Fachmagazin „Kicker“. „Aber es kommt nicht auf die Nummer an, die auf dem Trikot steht. Entscheidend ist der Spieler, der im Trikot steckt.“

Trauriger Abschied aus Darmstadt „Es ist das erste Mal in meiner Karriere, dass ich sowas tue, aber nach all dem, was wir im vergangenen Jahr miteinander erlebt haben, denke ich, es ist mehr als angebracht, dass ich mich von dieser sensationellen Lilien-Familie in dieser Form verabschiede.

Verteidiger György Garics muss das Bundesligateam des SV 98 verlassen, aus „familiären Gründen“. Der Vertrag wurde in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. Garics verabschiedet sich mit einem ebenso persönlichen wie emotionalen Brief von den Fans:

Wie gestern vermeldet wurde, habe ich mich gemeinsam mit dem Verein auf eine Vertragsauflösung geeinigt, und dazu möchte ich nochmals ein riesen Dankeschön an die Familie Fritsch sowie an Holger Fach und die weiteren Vereins-Verantwortlichen sagen, die meinem Wunsch nachgekommen sind, aus privaten, familiären Gründen unser Arbeitsverhältnis zu beenden. Es war wahrscheinlich die schwierigste Entscheidung in meiner Karriere, aber es

haben sich in den vergangenen Monaten so viele Probleme aufgetan, die es mir unmöglich gemacht hätten, dem Verein all das zurückzugeben, was mir hier von allen Seiten gegeben wurde. Eine Trennung, die mich persönlich sehr schmerzt, weil ich hier in Darmstadt etwas gefunden habe, was im Profifußball wahrscheinlich fast kaum noch zu finden ist! Aber hier ticken die Uhren wirklich anders, das habe ich am ersten Tag mitbekommen und spüre es bis heute. Ich werde das letzte Jahr niemals vergessen, wir haben etwas geschafft, was uns niemand zugetraut hat, und ich bin froh und sehr stolz darauf, dass ich ein Teil dieses Wunders sein konnte bzw. bin! Wir haben in der vergangenen Saison allen gezeigt, dass selbst auf höchster Ebene

alles möglich sein kann, wenn man alles dafür tut, wenn alle in dieselbe Richtung rudern - und dass man nicht nur durch finanzielle Mittel erfolgreich sein kann. Und bei mir geht es jetzt auch nicht um Geld oder Erfolg, sondern um Familie, und zwar um die eigene - und daher der Abschied. Ich verlasse zwar jetzt Eure wunderbare Lilien-Familie, aber es wird sicher ein Wiedersehen geben. Ich wünsche Euch allen eine tolle und erfolgreiche Saison und bedanke mich für all das, was ihr mir in den vergangenen zwölf Monaten gegeben habt! Danke Darmstadt, einmal Lilie, immer Lilie! György Garics

KOMMENTAR VON STEPHAN KÖHNLEIN

Demut und Geduld Der Saisonauftakt der Lilien war äußerst mäßig, keine Frage. Dass das Team von Trainer Norbert Meier mit dem 0:2 beim 1. FC Köln noch gut bedient war, ist unbestritten. Aber für das Wehklagen und die Abgesänge, die jetzt zu hören und zu lesen sind, ist es eindeutig zu früh.

gangenen Saison, ließen sich die Lilien in Köln mit 1:4 abschlachten und gerieten nochmals in große Abstiegsgefahr. Anders als heute war die Mannschaft damals eingespielt, und auch Kapitän Aytac Sulu, der derzeit verletzt ist, stand auf dem Platz. Wenn man es also positiv sehen will: Das Ergebnis gegen Köln Zur Erinnerung: Vor gut vier Mo- war diese Spielzeit besser als in naten, am 31. Spieltag der ver- der Vorsaison.

Trotzdem sind die Lilien wie vergangene Saison Abstiegskandidat Nummer eins. Nach dem Umbruch mit zahlreichen Abgängen wäre ein erneuter Klassenerhalt die nächste Sensation. Das muss man sich mit der entsprechenden Demut immer wieder vor Augen führen.

werden und die Mannschaft wieder eine geschlossene Einheit wird. Dazu bedarf es etwas Geduld. Das Umfeld kann dabei für das entsprechende Klima sorgen. Denn schließlich waren es vor allem der Rückhalt und die Begeisterung der Fans, die die Mannschaft zu den Erfolgen der vergangenen Jahre getragen haben Es kommt jetzt darauf an, dass – und nicht die Mahner, Sorgendie vielen Neuzugänge integriert macher und Bedenkenträger.

Pfungstadt bewegt sich...

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Warnung: Neue Abzocke-Masche in Südhessen Kriminalität Die Polizei in Darmstadt warnt vor einer neuen Abzock-Masche von Kriminellen: Ein relativ neues Phänomen habe Südhessen und seine Bürger erreicht. Anfang August 2016 wurde eine Seniorin aus Darmstadt von einem angeblichen Kriminalbeamten des Bundeskriminalamtes angerufen. Dieser stellte sich entsprechend vor und gab an, dass man einer Betrügerbande auf der Spur sei. Seine wahre Absicht: Er wollte sich das Vertrauen der Seniorin erschleichen. Man habe in einem geheimen Ermittlungsverfahren mitbekommen, dass es die Täter auch auf das Geld des Opfers abgesehen hätten. Nach der eindringlichen Warnung, die Seniorin dür-

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Falsche Polizisten erschleichen sich Vertrauen von Senioren fe mit niemandem über das Gesprochene reden, baute der angebliche Kriminalbeamte eine Art Vertrauensverhältnis auf, schreibt die echte Darmstädter Polizei. In diversen Telefonaten sei es den Tätern gelungen, die Seniorin auszuspähen und auch zu verängstigen. „Man veranlasste sie letztlich dazu, nahezu ihr gesamtes Vermögen von der Bank abzuholen“, berichten die Beamten. Im weiteren Verlauf suggerierte man dem Opfer, dass das Geld seitens des Bundeskriminalamtes sichergestellt werden muss, damit es nicht in die Hände der Betrüger gerät. Das Opfer wurde dazu nach der Geldabholung bei der Bank von einem angeblichen Polizeibeamten auf offener Straße kontaktiert: Diesem übergab sie auf Anweisung

einen hohen sechsstelligen Geldbetrag. In den Folgetagen wurde das Opfer noch weiter mehrfach von den angeblichen Kriminalbeamten angerufen: Ziel war es, auch noch die letzten Wertgegenstände von der Seniorin zu erlangen. Dies konnte jedoch im letzten Moment durch die „richtige“ Polizei verhindert werden, nachdem sich das Opfer bei Familienangehörigen offenbart hatte und diese die Polizei informierten. In den letzten Wochen meldeten sich im Bundesgebiet mehrere Bürgerinnen und Bürger bei den jeweiligen örtlichen Polizeidienststellen und taten damit genau das Richtige! Sie erkundigten sich, ob es wirklich Polizeibeamte waren, die bei ihnen angerufen haben. Die Vielfältig-

keit an Geschichten der Täter ist in diesem Phänomenbereich groß: Mit den unterschiedlichsten Legenden („Einbruchswarnung“ / „geheimes Ermittlungsverfahren“/ „Mithilfe bei der Verbrechensbekämpfung“) versuchen die Anrufer, die Senioren auszuspähen und zu verängstigen. Mit gezielten Fragen wollen die Anrufer herauszufinden, ob es sich um vermögende Opfer handelt. Ist dies der Fall, verunsichern die Anrufer Opfer und erreichen so, dass diese Angst vor Kriminellen entwickeln, die es auf ihre Wertgegenstände abgesehen haben. Das aufgebaute Vertrauensverhältnis nutzen die „falschen Polizeibeamten“ dann aus und lassen sich von den Opfern Bargeld und Wertgegenstände aushändigen, in

dem Glauben, es sei in den besten Händen. Der Kontakt reißt dann irgendwann ab das Geld ist weg. Die Polizei Darmstadt warnt daher eindringlich: Fallen Sie nicht auf diese Maschen herein! Es ist keinesfalls übliches Vorgehen, dass die Polizei Ihre Wertsachen vorsorglich sicherstellt und hierzu derartige Anrufe tätigt. Kriminal-/Polizeibeamte würden sich niemals mit direkten Geldforderungen zur Unterstützung der polizeilichen Arbeit telefonisch, schriftlich oder persönlich an Sie wenden. Lassen Sie sich keinesfalls unter Druck setzen und verunsichern. Wenden Sie sich bei derartigen Anrufen an Ihre örtliche Polizeidienststelle, um sich beraten zu lassen und eventuell Anzeige zu erstatten.DT

Mit Krombacher zu den Lilien

Gemeinsam mit Krombacher verlost das Darmstädter Tagblatt zu jedem Heimspiel der Lilien zweimal zwei Sitzplatzkarten auf der Entega Tribüne! Schicken Sie eine Mail bis spätestens Dienstag, 12 Uhr vor dem nächsten Heimspiel mit Ihren vollständigen Kontaktdaten (damit wir Ihnen die Eintrittskarten im Falle eines Gewinns zustellen können) an lilien@darmstaedtertagblatt.de. Im Betreff den Namen der Gastmannschaft angeben. Mit ein bisschen Glück können Sie unseren Lilien beim nächsten Heimspiel zujubeln! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, wir losen aus allen Einsendungen aus. Die Tickets kommen per Post. Die Weitergabe der Tickets ist nach den Geschäftsbedingungen untersagt, insbesondere der Verkauf bei Internetautkionsplattformen.


DARMSTÄDTER TAGBLATT

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1. September 2016

Kultur und Freizeit

8. Internationaler Waldkunstpfad bis zum 25. September Kultur

„Kunst Transformation“ – Ein Spaziergang zu „Wald, Kunst und Erlebnis“ im Forstrevier Böllenfalltor Wer sagt denn, dass Kunst in geschlossene Räume gehört? Darmstadts Internationaler Waldkunstpfad beweist das Gegenteil. Kunst kann auch unter freiem Himmel ihre Pracht entfalten und die Menschen zu vielerlei Gedanken inspirieren, wie beim folgenden Spaziergang vielleicht deutlich wird: Hanna und Martha, zwei Damen mittleren Alters, erfreuen sich immer wieder an der Kombination aus Kunst und Natur. „Weißt du“, sagt Hanna, „es ist ja schon an sich schön, durch den Wald zu laufen. Aber durch die Kunst hat man einen roten Faden und entdeckt immer wieder Neues.“

„Schatten der Empfindsamen“ von Sabine Maier.

„Houses“ von Laura Lio.

Martha nickt zustimmend. Beide kennen den Waldkunstpfad bereits aus den vergangenen Jahren. Die erste Station ist Merja Herzog Hellstens Beitrag zum Energiewandel: ein umgekehrter Strommast, auf dem sich ein sonnengelbes Windrad dreht. Nur wenige Schritte weiter scheint sich ein endlos langer, mehrfach geknickter Baumstamm den Berg hinaufzurobben. „Climbing“, liest Hanna auf der erklärenden Tafel, und gleich daneben steht sicherheitshalber, dass Kindern selbiges, nämlich Klettern, verboten ist, weil der Künstler, Bob Verschueren aus den Niederlanden, für Stabilität nicht garantieren mag. Es ist eben Kunst und kein Klettergerüst.

Poesie am Goetheteich Am Goetheteich hat die österreichische Künstlerin Sabine Maier Schattenrisse von Goethe und seinen Freunden ins Wasser gepflanzt. Bei jedem Windhauch bewegen sich die Köpfe auf den Kugelgelenken. Fasziniert schauen die Frauen zu, wie sich scheinbar immer wieder neue Gesprächssituationen ergeben. Mal scheint der Dichterfürst mit Caroline Flachsland zu

schäkern, mal debattiert er mit Johann Gottfried Herder, jetzt eben umgarnt er Landgräfin Karoline mit seinem Charme. Zunächst sieht es jetzt aus, als versperre ein riesiger Trichter den Weg, rechts und links ist jedoch genug Platz. Karin van der Molens „Alchemist“, aus mehreren Stoffbahnen zusammengesetzt, glänzt golden in der Sonne und wärmt das Herz – auch wenn unten kein Gold herauskommt, wie es sich die niederländische Künstlerin vorstellt.

the Clouds“ und die Klangcollagen des Künstlerduos Nikolaus Heyduck/Susanne Resch erfordern konzentrierte Aufmerksamkeit. Ach, wie gut tut es anschließend, in Elena Redaellis schwingenden „Dondolos“ für einen Moment abzuhängen und sich in der Hängematte aus recycelten Fahrradschläuchen oder auf der spitzenverzierten Gartenschaukel einfach dem süßen Nichtstun hinzugeben.

Um Moritz Dornaufs „Sonne, Mond und…“Stelen von der Nähe zu sehen, müssten die beiden Damen ins Unterholz hinabsteigen, Laura Lios überdimensionale Vogelhäuser für Vogelschwärme hängen – für Zweibeiner eher unzugänglich – hoch in den Bäumen. „Schau mal, das sind doch die Jugendstilarbeiten von Andrea Löfke!“ Martha hat die fein bemalten Baumstümpfe der in New York lebenden Heidelbergerin zuerst entdeckt. „Wie zart die Rosen aussehen“, sinniert Hanna und träumt sich für einen Moment in großherzogliche Zeiten hinein.

Sodann führt der Kunstweg zu Myriam du Manoirs „Imprints“ – Erdkugeln mit eingelegten Pflanzenteilen, von der französischen Künstlerin dekorativ auf dem Waldboden verstreut. „Dondolos“ von Elena Redaelli. Kees Ouwens Waldhaus „Nucleos“ beeindruckt die Spaziergängerinnen durch seine Feingliedrigkeit. Recht robust nehmen sich dagegen Carmen Jacobos mexikanische Lehmsessel aus. Zum Meditieren laden mit blutroten Perlen verzierte Baumstämme ein, das Werk des Künstlerpaares Lance Belanger/Kitty Mykka aus Kanada. „Jetzt fehlen uns nur noch die Exponate von Michael Fairfax und Peter Ablinger“, zieht Martha Bilanz. Schon fällt der Blick der Damen auf einen Baumstumpf, über den sich Klaviersaiten spannen. Hanna weiß Bescheid: „Wir sind auf dem Soundtrail.“ Entlang des gesamten Kunstpfades hat der musikverliebte Engländer Fairfax Bäume und Äste präpariert. „Du musst ganz nah rangehen, wenn du et- „Nucleos of the forest“ von Kees Ouwens. was hören willst“, sagt Hanna. Beide legen ein Ohr an den Baumstumpf, zupfen an den Saiten und lauschen verzückt den sehr zarten Tönen, die der Baum hervorbringt. Für Ablingers Konzert der rauschenden Bäume vom mp3-Player muss die Zeit noch reichen, dann lautet das Resümee der beiden Damen: „Wir hatten eine wunderbare Zeit – im Wald mit der Kunst“. DT

Ein Schwein, das fliegen kann Steiler wird der Weg, der entfernteste Punkt des 2,6 Kilometer langen Waldkunst-Rundwegs kommt in Sicht, die Ludwigshöhe, bekannt und beliebt nicht zuletzt wegen ihres Fernblicks bis zum Taunus. Gleich drei Kunstwerke sind auf dem Hügel versammelt und werden von den Freundinnen inspiziert. Am meisten fasziniert sie das riesige geflügelte Schwein, das geradewegs abzuheben scheint, um hinüber nach Frankfurt zu fliegen. Aus verschweißten Metallstäben hat es der junge russische Künstler Gleb Tkachenko geformt und knallrot angemalt. Im Ludwigsturm geht es deutlich moderater zu. Pat van Boeckels Videofilm „In

Baumkonzert auf dem Soundtrail

Info Die Biennale 8. Internationaler Waldkunstpfad im Forstrevier Böllenfalltor (Klappacher Straße) dauert bis zum 25. September. Sie steht unter dem Motto „Kunst Transformation“. Aktionen für Kinder und Erwachsene runden das Programm ab. An den Wochenenden werden jeweils um 15 Uhr öffentliche Führungen zum Preis von 5 Euro angeboten. Der Lageplan mit Künstlertexten ist am Infostand für 3 Euro zu

„Climbing“ von Bob Verschueren.

erwerben. Dort wird auch Waldkunsthonig verkauft. Alle Einnahmen dienen zur Finanzierung des Waldkunstpfades, der sich aus Sponsorengeldern, Spenden und Verkäufen finanziert. Veranstalter des Waldkunstpfades ist der Verein für Internationale Waldkunst e. V. mit Sitz in Darmstadt, Ludwigshöhstraße 137. Weitere Infos unter www.waldkunst.com

„Imprints“ von Myriam du Manoir. 

Fotos: Claudia Ehry

„Platzwahl“ - eines der Darmstädter Jugendstilmotive von Andrea Löfke.


DARMSTÄDTER TAGBLATT

1. September 2016

Lesen!

Klinikum: Geburtshilfe-Team stellt sich vor Medizin

Die Sommer mit Lulu

Vortrag mit Hebammen und Ärzten

Das Geburtshilfe-Team des Klinikums Darmstadt stellt sich am Dienstag (6. September) werdenden Eltern und Interessierten vor. Ein einleitender Vortrag informiert über das Spektrum der geburtshilflichen Abteilung der Frauenklinik. Ärzte, Hebammen, Kinderärzte und Kinderkrankenschwestern sprechen über die Betreuung in der Schwangerschaft, unter der Geburt und im Wochenbett. Außerdem wird das Kursangebot vorgestellt, das Eltern und Neugeborene begleitet. Im Anschluss ist eine Besichtigung des Kreiß- Das Klinikum Darmstadt. saals und der Wochenstati-  Foto: Arthur Schönbein on möglich. ginnt um 18 Uhr im Logis- Bleichstraße), Grafenstraße Die Veranstaltung des tikzentrum des Klinikums 9 in Darmstadt. Der Eintritt DT Mutter-Kind-Zentrums be- Darmstadt (Nähe Parkhaus ist frei.

Seite 5

Mallorca sehen – und leiden

Ein Hotel auf den Klippen, ein Ex-Liebespaar mit dramatischer Vergangenheit und ihre Kinder aus den zweiten Ehen – verstrickt ist in diesem Roman manches. Er spielt auf Mallorca und hat einen ganz eigenen Zauber. Beinahe 60 Jahre ist es her, da waren die schöne Lulu und der abenteuerlustige Gerald ein Liebespaar. Kennengelernt hatten sich die Engländer auf Mallorca. Gerald strandete hier bei seinen Seefahrten auf den Spuren von Odysseus, die junge Lulu arbeite als Köchin in einer Villa. Ihre leidenschaftliche Ehe hält nur wenige Wochen, dann kommt es bei einem Segeltörn zu einem folgenschweren Ereignis – Lulu und Gerald reden nie wieder richtig miteinander. Dabei haben sich beide auf der Baleareninsel niedergelassen. Lulu heiratet einen Engländer und

bekommt einen Sohn, fast zeitgleich Nichols die Geschichte rückwärts kommt Geralds Tochter zur Welt. erzählt: Er beginnt mit dem Unfalltod der Hauptfiguren und führt KaTragische Begegnungen pitel für Kapitel zurück bis zu jenem schicksalhaften Tag im Jahr 1948. Die Kinder der Exeheleute verbin- Auch wegen des Schauplatzes ist det etwas Magisches. Was ihre El- dieses Buch ein Lesegenuss: Ein untern schicksalhaft trennt, ahnen sie bekanntes Mallorca im Wandel der nicht. Dann kommen sie wieder zu- Jahre mit zeitloser Schönheit und sammen anlässlich des Begräbnis- anziehendem Charme spielt eine ses ihrer Eltern. Denn Lulu und Ge- der Hauptrollen. ab rald, beide um die achtzig Jahre alt, kommen bei einem Unfall ums Leben: Ein zufälliges Treffen auf den Klippen wird zur tödlichen Begegnung, die beiden ertrinken im Meer. Und mit ihnen versinken etliche Geheimnisse. Der Journalist und Autor Peter Nichols ist zehn Jahre lang zur See gefahren, das merkt man dem opulenten Roman an. Der beeindruckt mit starken Szenen und fasziniert, weil

Peter Nichols: Die Sommer mit Lulu, Klett-Cotta Verlag, 22,95 Euro

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DARMSTÄDTER TAGBLATT

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1. September 2016

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Hoffest der Effizienz Klasse:GmbH am 17. September, 10 bis 16 Uhr HÜPFBURG TRIFFT ENERGIEEXPERTEN!

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Hoffest für die ganze Familie:

17.09.2016 (Sa), 10 – 16 Uhr bei der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main in der Hindenburgstr. 1, 64295 Darmstadt

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Die Effizienz:Klasse GmbH in Darmstadt lädt am Samstag, 17. September, von 10 bis 16 Uhr alle Interessierten sowie Kunden und Betriebe zum großen Hoffest in die Hindenburgstraße 1 ein, dem Sitz der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main.

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Dieses Datum ist gleichzeitig der Tag des Handwerks unter dem Jahresmotto „Die Zukunft ist unsere Baustelle“. An diesem Tag laden überall im Land Unternehmer und Handwerksorganisationen zu regionalen Veranstaltungen und Mitmach-Aktionen ein

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und machen so den Wirtschaftszweig und das Motto erlebbar. Für die eigene Baustelle können sich Interessenten hier über eine Gebäudemodernisierung beraten lassen und gleichzeitig ein Familienfest besuchen. Die Effizienz:Klasse ist das einzigartige Netzwerkwerk aus unabhängigen Energieexperten und Handwerkern der südhessischen Region, das Modernisierern, Immobilienkäufern sowie Vermietern bei allen Fragen rund um die Energieeffizienz zur Verfügung steht. Beim Hoffest informieren die Experten aus dem Handwerk über die Bereiche Energiebera-

tung, Wärmedämmung, Fenster, Heizung sowie Smartes Bauen. Vertreter von Banken werden dabei sein, um über Fördermöglichkeiten der KfW zu informieren. Weitere Themen sind die Dezentrale Lüftung und Vorbeugung gegen Schimmelbildung sowie die Wirtschaftlichkeit der Modernisierung.

Fest für die ganze Familie Damit der Tag des Handwerks in Darmstadt zum stressfreien Samstagsausflug für die ganze Familie wird, gibt es als Rahmen-

programm geführte Segway-Fahrten und ein Gewinnspiel. Das Glücksrad dreht sich, und auf kleine Besucher wartet neben der Hüpfburg auch das beliebte Kinderschminken. Für das leibliche Wohl mit Speisen und Getränken sorgt der Food-Truck Hessen-Döner.

Angebote der Effizienz:Klasse Für Modernisierer hat die Energieeffizienz ihrer Immobilie maßgeblichen Einfluss auf Wohnkomfort, Nebenkosten, Raumklima und den Wert des Wohneigentums – und natürlich auf

die Umwelt. Die Initial-Beratung der Effizienz:Klasse zeigt Schwachstellen und Optimierungsmöglichkeiten. Mit dem Modernisierungs-Check erhält man einen passgenauen individuellen Maßnahmenfahrplan. Bei der Umsetzung sorgt eine Energetische Fachplanung und Baubegleitung für das gewünschte Ergebnis. Mit dem KfW-Antrag mit Baubegleitung werden Einzelmaßnahmen unterstützt und mögliche Fördergelder gesichert. DST

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SV Darmstadt 98 eröffnet Fanshop im „LOOP5“ Weiterstadt - Ab Donnerstag, 1. September, schlagen im „LOOP5“ auch die Fußballherzen höher. Dann eröffnet der SV Darmstadt 98 seinen ersten offiziellen Fanshop außerhalb des Stadions in dem Shoppingcenter in Weiterstadt. Zur Feier der Eröffnung lockt die Besucher ein tolles Programm zum neuen Hotspot: Als Highlight sind vier Spieler des aktuellen Lilien-Kaders zu Gast und geben von 18 bis 20 Uhr Autogramme. Im Rahmen der Eröffnung können sich Fans über einen satten Rabatt auf das aktuelle Heimtrikot der Lilien freuen. Das „LOOP5“ ist seit

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Beginn der aktuellen BundesligaSaison neuer Top-Sponsor des SV Darmstadt 98. „Wir sind sehr stolz, dass der SV Darmstadt 98 das ‚LOOP5‘ als Standort für seinen Fanshop gewählt hat. Mit der Eröffnung bieten wir unseren Kunden ein echtes Stück Bundesliga im Center“, sagt Thorsten Machus, Center Manager des „LOOP5“. „Auch wir vom SV Darmstadt 98 freuen uns, das ‚LOOP5‘ als starken Werbepartner an unserer Seite zu haben. Mit dem neuen Fanshop haben Lilien-Fans einen weiteren Ort, an dem sie ihren Fußballhelden ganz nah kommen

können“, sagt Oliver Keller, Leiter Vertrieb der Lilien. Ob Trikot, Stutzenstrumpf oder Logo-Aufnäher – im neuen Fanshop des SVD finden echte Lilienfans alles, was sie für ihren nächsten Besuch im Stadion brauchen. Das Geschäft im Erdgeschoss ist von Donnerstag bis Samstag geöffnet und führt auf rund 170 Quadratmetern neben Fanbekleidung für Groß und Klein auch viele weitere Must-Haves wie Lilien-Kaffee, Handtücher und Tassen mit dem Logo der Lilien oder Becherhalter für das nächste Heimspiel. Weitere Infos: www.loop5.de, facebook.com/loop5.


DARMSTÄDTER TAGBLATT

1. September 2016

Seite 7

„Eine Sonne, ein Mond“ Kultur

Darmstädter Seniorentage

Elisabethenstift-Erzieherinnen präsentieren 24 Märchen aus 15 Ländern

Von Susanne Király

geschrieben haben.“ Für Grahm ist das Projekt ein voller Erfolg. Nicht nur, weil jetzt das Buch auf dem Tisch liegt, sondern weil es lebendige Integration zeigt. „Zurzeit ist Integration doch das ganz große Thema. Wir haben es einfach gemacht und gezeigt, so kann Integration funktionieren.“

Es war einmal eine Klasse von 25 Studentinnen der Pädagogischen Akademie Elisabethenstift (PAE). Im Unterricht erzählte jede den anderen das Lieblingsmärchen ihrer Kindheit in ihrer Muttersprache. Und dann kam die Idee, daraus ein Buch zu machen. Und das ist gar kein Märchen, sondern Wirklichkeit. Am vergangenen Dienstag (30. August) stellte die PAE das Buch „Eine Sonne, ein Mond“ vor. Es umfasst 24 Märchen aus 15 Ländern in Sprachen wie türkisch, portugiesisch, russisch oder vietnamesisch. Jede Studentin hat ihr liebstes Märchen in der Sprache ihrer Kindheit handschriftlich aufgeschrieben, auf der gegenüberliegenden Seite steht es in Druckschrift auf deutsch. Die Titel der Märchen sind vertraut, wie die Geschichte vom Rumpelstilzchen, oder fremd, wie die Erzählung „Keloglan und der verzauberte Schlüssel“.

Angst und Not, Liebe und Zuversicht So wie die Menschen überall auf der Welt unter einer Sonne und einem Mond leben, sind auch überall auf der Welt Märchen entstanden. Die Sprachen, in denen sie überliefert wurden und die Kulturen zu de-

Masoumeh Pourabdi schrieb ihr Lieblingsmärchen in Farsi, der Sprache Persiens.

nen sie gehören sind unterschiedlich. Immer aber ähneln sich die Themen. Es geht um Angst und Not, um Liebe und Zuversicht. In der Ausbildung zur Erzieherin an der PAE spielen Märchen eine wichtige Rolle. „Märchen sind Menschheitsgeschichten“, sagt Christiane Benthin, Dozentin mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendliteratur. Aus ihrer Klasse heraus ist das Märchenbuch entstanden. Einer Klasse mit einem ho-

hen Anteil von Migrantinnen, die über das Integrationsbüro des Landkreises Offenbach zur PAE gekommen seien und teilweise zuvor als Integrationslotsen gearbeitet hätten, erläutert Schulleiterin Dagmar Giebenhain. „Während des Unterrichtes hat jede Studierende ein Märchen ihrer Kindheit in der Sprache ihrer Kindheit erzählt. Wir haben teilweise kein Wort verstanden und doch war die Stimmung zauberhaft. Dann haben wir

Foto: Susanne Király

gemerkt: Daraus muss ein se Darmstadt und dem ZonBuch werden“, erinnert sich ta-Club Aschaffenburg waren es Privatleute, die die Benthin. Idee unterstützten. „Wir haLebendige ben wirklich sehr getrommelt und sehr viel Hilfe beIntegration kommen,“ sagt MarianAnderthalb Jahre sind ne Grahm, Referentin für seitdem vergangen und Fundraising. „Und auch die das Buch ist fertig. Ermög- Studierenden haben sich licht wurde die erste Aufla- sehr engagiert. Sie haben ge von 200 Exemplaren al- auf Festen selbstgebackenen lein durch Spenden. Neben Kuchen verkauft und schön der Elisabethenstift KSdöR, gestaltete Wortschatzkarder Jubiläumsstiftung der ten, auf denen sie ein LiebStadt- und Kreis-Sparkas- lingswort ihrer Sprache auf-

Glücklich hält auch Masoumeh Pourabdi bei der Buchvorstellung den fertigen Band zum ersten Mal in der Hand. Von ihr stammt darin das persische Märchen „Der Kaufmann und der Papagei“. Jetzt will sie das Buch gleich im Kinderhaus einsetzen und die Märchen vorlesen. „Die Kinder wissen schon Bescheid und freuen sich sehr auf die Geschichten,“ sagt sie. Das neue Märchenbuch soll jetzt die verschiedenen Einrichtungen erobern, in denen die Märchenerzählerinnen arbeiten. Da es spendenfinanziert ist, wird es nicht verkauft, sondern nur verschenkt; die erste Auflage ist damit schon fast vergriffen. Christiane Benthin und Marianne Grahm hoffen aber, dass es Wellen schlägt. „Wir haben noch kein Marketingkonzept aber vielleicht finden wir ja einen Verlag, der uns eine weitere Auflage ermöglicht,“ wünschen sie sich. In Märchen gehen Wünsche oft in Erfüllung, in der Wirklichkeit dürfte das ruhig auch öfter passieren.

Die 8. Darmstädter Seniorentage stehen in diesem Jahr unter dem Schwerpunkthema „Heute fit - und morgen?...“ Die Begegnungs-, Informations-, Kommunikations- und Interaktionsmesse für Senioren thematisiert Perspektiven für mehr Lebensqualität in jedem Alter. Es gibt ein vielseitiges Angebot und Informationen über alltägliche Probleme, einen Chorworkshop und Yoga-Übungen sowie eine Modenschau.DT

■■Sa., 3.9. von 10 bis 17 Uhr im Darmstadtium

Tag der Vereine Der 5. Tag der Vereine unter dem Motto „Aktiv in Darmstadt“ gibt allen interessierten Besuchern wieder die Möglichkeit, Vereine der Region und das vielfältige Vereinsleben in und um Darmstadt kennenzulernen. Eine Hausführung mit einem Blick hinter die Kulissen des Darmstadtiums wird ebenso geboten wie ein vielfältiges Bühnenprogramm, Workshops, Vorträge und Präsentationen der Vereine.DT

■■So., 4.9. von 11 bis 17 Uhr im Darmstadtium

Flohmarkt für Kinder Ihre eigenen Waren können Kinder auf dem Kinderflohmarkt am 4. September verkaufen. Zum „Stand“ auf dem Marktplatz braucht es lediglich eine Decke oder eine Isomatte. Nur bei gutem Wetter.  DT

■■So., 4.9. ab 10 Uhr auf dem Marktplatz


DARMSTÄDTER TAGBLATT

Seite 8

1. September 2016

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Mittwoch, 07. September

Schnitzel mit Jägersoße und Kroketten dazu Salat Kartoffelsuppe mit oder ohne Würstchen und Baguette

Donnerstag, 08. September

Tafelspitz mit Grüner Soße und Salzkartoffeln Frankfurter Grüne Soße mit gekochten Eiern und Salzkartoffeln

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Kultur

Datterichs Wochenmarktmarkt

Darmstadt weiterdenken – Masterplan 2030+:

An jedem ersten Samstag in den Monaten April bis Oktober verwandelt sich der Marktplatz in „Datterichs Wochenmarkt“. Zusätzlich zum „normalen“ Markttreiben gibt es viele Angebote und Aktionen, wie zum Beispiel „das Rezept der Woche“.

Seit dem Auftakt Anfang Februar diesen Jahres zu dem Planungsprozess, wie sich Darmstadt bis 2030 entwickeln sollte, haben haben sich viele Menschen in Darmstadt weiter mit Lösungen und Zielen für die vielfältigen Fragestellungen beschäftigt. Bei „Du bist dran! Dein Markt der Ideen“ an diesem Samstag soll wieder allen Darmstädtern, Initiativen, Gruppen und Institutionen die Möglichkeit gegeben werden, Ihre bisherigen Ergebnisse und neue Ideen in lockerer Marktatmosphäre vorzustellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

■■An diesem Wochenende gibt es außerdem, passend zum Weinfest, ■■Samstag, 3.9 von 13 bis 17 Uhr, im „das blumen“, Hügelstraße 77, von 11 bis 14 Uhr eine weinverkostung mit dem Datterich.

Singschule: In der Bläserklasse sind noch Plätze frei

Kontaktieren Sie uns direkt auch über den Facebookmessenger:

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Einstieg ist bis 5. September möglich

Alle neun- bis 14-jährigen Jungen und Mädchen, die gern Querflöte, Klarinette, Saxofone, Trompete, Waldhorn, Bariton-/Tenorhorn oder Posaune lernen möchten, haben diese Möglichkeit in der Bläserklasse der Darmstädter Singschule. Bis zum 5. September ist es noch möglich, sich anzumelden.

Vorkenntnisse und Notenkenntnisse seien nicht erforderlich, teilt die Schule mit. Die Kinder können alle Instrumente erst einmal in Ruhe ausprobieren, danach wählen sie ihre Favoriten aus. Von Beginn an stehe das gemeinsame Musizieren im Mittelpunkt der Ausbildung. Grundlagen des Instrumentalspiels und das Notenlesen

werden den Kindern im gemeinsamen Unterricht vermittelt, heißt es in einer Mitteilung. Geprobt wird montags um 16.15 Uhr im Gemeindehaus an der Stadtkirche Darmstadt.  DT

■■Kontakt: ursulatilsner@gmx.de, Telefon: 0 61 51 / 4 48 34

Kerb An diesem Wochenende ist die Heimstätte dran mit Kerb feiern. Von Freitagabend 19.30 Uhr zur Kerberedd und dem Bieranstich bis zum Fällen des Kerbebaums mit Fackelumzug am Dienstag um 20 Uhr lädt der Bürger- und Kerbverein Heimstättensiedlung ein zum Mitfeiern. Es gibt einen Kinder-

flohmarkt, Live-Musik, Party, Essen und Trinken, den Kerbgottesdients, ein Kinderspielfest und natürlich den Kerbeumzug.

■■Das Programm gibt es unter: www.bkv-heimstaettensiedlung.de

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vom 8.8 bis 17.10.2016

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Verkaufsoffener Sonntag am 4.9.2016 von 13.00 bis 18.00 Uhr

gespeckt, inkl. Ledergürtel

Ein großes Spektakel

Mittelalterliche Zeitreise in Gernsheim Gernsheim - Ritter, Wikinger, Musiker, Gaukler, Wahrsager, Handwerker und Heerlager bevölkern am Samstag und Sonntag, 3. und 4. September wieder den Fischerfest-Parkplatz bevölkern. Zum elften Mal veranstaltet Heimdalls Erben dort ein mittelalterliches Spektakel. Hier präsentieren sich Händler und Handwerker, unter anderem mit Lederartikeln und Handarbeiten. Für das leibliche Wohl sorgen Wirte mit herzhaftem

Gaumenschmaus und süßen Leckereien. Ebenso findet rundherum zwei Tage lang auf dem Markt eine unterhaltsame Gaukelei mit den Künstlern „Patut der Gaukler“ und „Timelino“ statt, wo Kinder etwa die Kunst der Jonglage erlernen können. Über den ganzen Tag gibt es unterhaltsame mittelalterliche Musikeinlagen und Tanzunterhaltung mit dem Duo „Nojom At-Shary“. Ebenfalls im Programm: Reitershow mit Heimdalls Erben,

Nachtshow mit Kämpfern auf Pferden, historischer Tätowierer, mobiles Museum mit Fund- und Ausstellungsstücken aus dem Frühmittelalter, Bogen- und Armbrustschießen, Mäuseroulett und vieles mehr. Die Besucher können sich ein Bild vom Lagerleben machen, hier ist einiges an Handwerk zu sehen. Öffnungszeiten: Samstag, 11 bis 23 Uhr, Sonntag, 11 bis 19 Uhr. Weitere Infos: www.heimdalls-erben.de.

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Die „Lilien“ haben es geschafft! Der SV Darmstadt 98 konnte den Klassenerhalt sichern und spielt weiterhin in der 1. Fußball-Bundesliga, der für viele Experten besten ersten Liga der Welt! Ganz nah dran sein am Geschehen können Fans der Lilien jetzt im Innenraum des Stadions, denn für alle 17 Bundesliga-Heimpiele des Teams von Norbert Meier verlosen das Darmstädter Tagblatt und ENTEGA je zwei Eintrittskarten für die "ENTEGA Fanbank“. Im Sommer stehen für die Gewinner dort gekühlte Getränke bereit, in der kalten Jahreszeit sorgt eine per Solarpanel versorgte Sitzheizung zusätzlich für angenehme Temperaturen.

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Sparen Sie 64,97 € im Set Beim Kauf des hier abgebildeten Herren-Outfit, bestehend aus: Hemd, Lederhose, Strümpfen und Schuhen, sparen Sie 64,97 € gegenüber der Summe der Einzelpreise von 264,96 €.

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Das nächste Heimspiel ist am 10. September gegen Eintracht Frankfurt. Beantworten Sie einfach die folgende Gewinnspielfrage und senden ihre Lösung mit dem Stichwort „ENTEGA Fanbank“ + den Namen der Gastmannschaft an: lilien@darmstaedter-tagblatt.de. Bitte geben Sie Ihre vollständigen Kontaktdaten an. Wie viele Tabellenplätze lagen vergangene Saison zwischen den Lilien und der Eintracht? Einsendeschluss ist der 6.9.2016. Der Gewinner wird direkt benachrichtigt. Die Eintrittskarten werden am Spieltag an der Abholkasse im Foyer der Böllenfalltorhalle hinterlegt. (Bei Verlosungen ist der Rechtsweg ausgeschlossen).

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Ausgabe 35/2016, erschienen am 1.9.2016

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