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WÖCHENTLICHE GRATISZEITUNG Zeitung für Darmstadt

Geöffnet: Ein Frühlingsbesuch im Darmstädter Vivarium.

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4. Jahrgang · Nummer 12 Auflage 92.000

Geplant: Landeplatz für Helikopter auf dem Klinikum.

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Gekonnt: Schüler im Gespräch mit Christoph Maria Herbst.

www.darmstaedter-tagblatt.de

Gefordert: Junior Diaz hat keine Länderspielpause.

Gewechselt: Ulrich Schumacher an der Spitze von Hessenmetall.

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DU MUSST KÄMPFEN setzt Arbeit fort – für Kinder und gegen Krebs

Darmstädter Tagblatt: Herr v. Keussler, wie geht es Ihnen bei DMK nach den vergangenen Tagen? Wie geht es Johnnys Familie? Johann von Keussler (JvK): Johnny fehlt uns. Aber wir wussten ja, dass es ihm in den letzten Monaten immer schlechter ging. Deshalb war es für ihn auch eine Erlösung. Er ist im Kreis

Wegen der Osterfeiertage ändern sich die Termine für die Leerung der Restabfall-, Bioabfall- und Altpapierbehälter sowie für die Gelben Tonnen. In der Osterwoche (28. März bis 1. April) erfolgen alle Sammlungen einen Werktag später: Die Montagstour vom 28. März wird am Dienstag (29.) gefahren, die Dienstagstour vom 29. März am Mittwoch (30.). Die

Bad Nauheimer Straße 4 64289 Darmstadt Tel. 06151 3600 - 300 Fax 06151 3600 - 350 info@heagwohnbau.de www.heagwohnbau.de

Ein Unternehmen der bauverein AG Darmstadt

Mit Krombacher zu den Lilien Starkes Team: Jonathan „Johnny“ Heimes mit Andrea Petkovic und Johann v. Keussler.

seiner Familie und Freunde gestorben. Das ist ein Trost. Die Reaktionen auf seinen Tod waren überwältigend. Die Choreographie der Fans beim Heimspiel der Lilien gegen Augsburg, die Schweigeminute und dass beide Mannschaften mit Trauerflor gespielt haben, war sehr bewegend. Johnny hat etwas ganz Besonderes geschafft: Seine Geschichte macht Mut, weckt Kraft und Energie, auch wenn er nicht mehr da ist. Johnnys Familie war auch sehr erfüllt von den Reaktionen und dankbar für die gelungene und Johnny angemessene Trauerfeier. Jetzt werden sie Zeit brauchen, sich auf das Leben ohne Johnny einzustellen. Wir freuen uns, dass sich John-

nys Vater Martin und seine Schwester Anna-Lena jetzt noch stärker als bisher bei uns engagieren. DT: DMK war Johnnys Idee. Er war der Initiator und die Gallionsfigur. Wie geht es jetzt weiter? Haben Sie schon konkrete Pläne? Wird sich etwas verändern? Wenn ja, was? JvK: Wir haben DMK als Team gegründet und im ersten Jahr als Team Erfolg gehabt. Mit unserer 1. DMK Tennis Trophy, die wir selbst veranstaltet haben, sowie vielen Aktionen, die andere für uns ausgerichtet haben, haben wir dem Projekt „Supportive Sporttherapie für Kinder während der Chemobehandlung“ die

dafür benötigten 70 000 Euro spenden können und so das Projekt für ein Jahr zum Laufen gebracht. Das Projekt müssen wir weiter unterstützen, weil es die Krankenkassen trotz nachweisbar positivem Effekt nach wie vor nicht fördern wollen. Zudem wird es noch mindestens ein weiteres Projekt geben, das wir mit Spenden unterstützen werden. Hier sind wir gerade in der Abstimmung mit der zu begünstigenden Organisation. Johnny als Gast und Redner auf der Bühne zu ersetzen, ist nicht möglich. Wir werden versuchen, trotzdem in seinem Sinn weiterzuarbeiten. Dazu gehört es, krebskranke Kinder in unser Leben zu integrieren und nicht zu isolieren.

Foto: Niels Patrick Geisselbrecht

Für dieses Jahr haben wir viele öffentlichkeitsstarke Aktivitäten geplant, um auf DMK und krebskranke Kinder aufmerksam zu machen. Am 16. Juli gibt es beim TEC Darmstadt die 2. DMK-Tennis Trophy. Andy Petkovic & Friends spielen wieder an der Seite von sozial engagierten Hobbytennisspielern. Und am 2. Juli 2016 treffen sich Hobbyund Firmenmannschaften in der Commerzbank Arena in Frankfurt zu „Shoot out! Tag des Fussballs mit und für DMK“. Hier gibt es die erste Deutsche Meisterschaft im Torwandschießen, und es wird um die DMK Charity-Fußball-Trophy ge> Fortsetzung auf Seite 2

Wegen Ostern: Die Müllabfuhr kommt später Service

Die HEAG Wohnbau GmbH – Ihr kompetenter Partner in allen Fragen des Wohnens und moderner Wohnungswirtschaft.

© Rüdiger Dunker

„4:6, 4:5, 15:40. Zwei Matchbälle gegen dich. DU MUSST KÄMPFEN! Es ist noch nichts verloren.“ Diese SMS seines Tennisfreundes beim TEC Darmstadt, Johann v. Keussler, war es, die „Johnny“ Heimes zu seinem Motto gemacht hatte. Nach seinem Tod geht der Kampf weiter. Durch Spenden und den Verkauf der Motivationsbändchen sammelte er über 400 000 Euro für den Verein „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V.“. Einen wesentlichen Teil dazu hat seine im Februar 2015 gegründete, gemeinnützige Gesellschaft DU MUSST KÄMPFEN! beigetragen, die Charity-Sportevents organisiert. Mit dem Aufstieg der Lilien in die Fußball-Bundesliga haben Johnny und DU MUSST KÄMPFEN! im vergangenen Sommer bundesweite Bekanntheit erlangt. Doch wie geht es jetzt nach Johnnys Tod mit Du musst kämpfen weiter? Das Darmstädter Tagblatt sprach mit Johann v. Keussler. Er ist einer von sieben Gesellschaftern der DU MUSST KÄMPFEN! (DMK) gemeinnützige GmbH.

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„Wir machen weiter. Jetzt erst recht.“ Gesellschaft

Donnerstag, 24. März 2016

Andere Abholtermine aufgrund der Feiertage Abfuhr dieser Woche endet am Samstag (02. April). Kompostanlage und Sonderabfallsammelstelle haben Ostersamstag geschlossen. Der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) bittet darum, die Restabfallund 1 100-Liter-Altpapierbehälter sowie die 1 100-Liter fassenden gelben Container an den geänderten Entleerungstagen zugänglich zu machen sowie die     

Biotonnen, die privaten Altpapierbehälter und die Gelben Tonnen entsprechend der Terminverschiebung ab 6 Uhr am Straßenrand bereitzustellen.

Unsere Angebote vom 29.03. bis 02.04.2016 Bauernsülze in feinem Geleemantel

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Mittagstisch 11 – 14 Uhr (auch zum Mitnehmen)

Dienstag, 29. März

DT

Die Darmstädter Kompostanlage in Kranichstein in der Eckhardwiesenstraße 25 sowie die Sonderabfall-Sammelstelle und die Recyclingstation beim EAD im Sensfelderweg 33 sind am Ostersamstag (26. März) geschlossen.DT Veränderte Termine der Müllabfuhr.

Gemeinsam mit Krombacher verlost das Darmstädter Tagblatt zu jedem Heimspiel der Lilien 2 x 2 Sitzplatzkarten auf der Entega Tribüne! Schicken Sie eine Mail bis spätestens Dienstag, 12 Uhr vor dem nächsten Heimspiel mit Ihren vollständigen Kontaktdaten an lilien@darmstaedter-tagblatt.de. Im Betreff muss der Name der Gastmannschaft stehen. Mit ein bisschen Glück können Sie unseren Lilien beim nächsten Heimspiel zujubeln! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Spießbraten mit Schwarzbiersoße, Kartoffelgratin und Gemüse 5,80 Spaghetti mit Tomatenkräutersoße 4,80

Mittwoch, 30. März

Cordon bleu mit Erbsen- Karottengemüse und Kartoffelpüree 5,80 Kaiserschmarrn mit Vanillesoße oder Apfelmus 4,90

Donnerstag, 31. März

Brathendl mit Pommes und Salat Gebackener Blumenkohl mit Kräuterdip, Salat und Baguette

Freitag, 01. April

Seelachsfilet mit Remouladensoße und Kartoffelsalat Minestrone vegetarisch mit knusprigem Ciabatta

Foto: Arthur Schönbein

5,80 4,90 5,00 4,50

Hauptsitz Weiterstadt: Schleifweg 47, 64331 Weiterstadt, Telefon: 06150 - 2205 Filiale Darmstadt: Heimstättenweg 81a, 64295 Darmstadt, Telefon: 06151 - 311504 info@metzgerei-marienhof.de | Online-Catering auf: www.metzgerei-marienhof.de Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 07:15 - 18:00 Uhr, Samstag: 07:30 - 12:30 Uhr


DARMSTÄDTER TAGBLATT

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24.März 2016

Frühjahrsputz, Nestbau und Balzgeschrei Freizeit Von Susanne Király Die Hausesel Dodo, Ida und Beate knabbern an ihrem allerletzten Weihnachtsbaum. Begeistert sehen sie nicht aus, dabei hätten sie allen Grund zur Freude. „Wenn die Nadelbäume alle verfüttert sind, ist der Frühling nicht mehr weit,“ sagt Zoopädagoge Frank Velte, „und dann gibt es wieder frisches Grün und viel Vitamine.“ Seit zwölf Jahren arbeitet der Biologe im Vivarium und weiß genau, welche Tiere wann in Frühlingsstimmung kommen. Bei vielen Arten sind die Frühlingsgefühle von der Tageslänge abhängig. Wenn die Tage länger und heller werden, aktiviert das die Hormone und Geschlechtsorgane, erklärt Velte. Dann beginnen Werbung und Nestbau. So wie bei dem Kolkrabenpaar, das gerade eifrig Nistmaterial sammelt. Das Männchen zeigt sich von seiner besten Seite und balzt, was das Zeug hält. „Er muss sich schon etwas anstrengen, um seinem Weibchen zu gefallen. Das ist ein junges Paar, die jetzt das erste Mal brüten,“ weiß Velte. Kolkraben leben monogam, einmal verbandelt, bleiben sie sich ihr Leben lang treu. Die Intensität des Balzens wird während der Ehe vielleicht etwas abnehmen, aber auch Rabenfrauen wollen jedes Frühjahr neu erobert werden. Um ihren Weibchen zu gefallen, betreiben die Flamingos einen intensiven Stimm­

Im Darmstädter Zoo Vivarium erwachen die Frühlingsgefühle aufwand. „Seit zwei Wochen ist hier ständig Lautstärke angesagt,“ berichtet der Zoopädagoge. Die Flamingomännchen unterstreichen ihr Geschrei noch mit intensivem Schwenken des Kopfes, und zeigen damit, dass sie fit und gesund sind. Von ihrer schönsten Seite präsentieren sich die Pfauenhähne, die durch das Vivarium stolzieren und ihre bunten Schwanzfedern zu einem prächtigen Rad aufschlagen. Der – wie die Kolkraben monogam lebende – Storch weiß, dass Schönheit nicht alles ist. Er hat jetzt den Schnabel voll zu tun und setzt auf praktische Liebesbeweise, indem er für sein, erst etwas später aus dem Winterquartier eintreffendes, Weibchen das Nest vorrichtet. Meister Adebar ist ein Freiflieger, das heißt er lebt im Zoo, ohne ein Zootier zu sein. Ebenso wie die Graureiher, die schon im Februar den warmen Süden verlassen haben und zurück nach Darmstadt gekommen sind. Auch sie machen jetzt Frühjahrsputz in ihren alten Horsten und bauen sie zu gemütlichen Nestern aus.

und fügt schmunzelnd hinzu: „Die Burschen hier sind im besten Alter.“ Bestes Alter bedeutet für einen Seychellen-Riesenschildkröterich, wenn er zwischen 90 und 100 Jahren alt ist. Über 150 Jahre alt können die Tiere werden.

Klein-Känguru im Beutel

Heiße Liebe mit 90 Grünen und blühen soll es bald im Vivarium. Die Mitarbeiter des Zoos säen Gras aus, pflanzen nach und legen Blumenrabatten an. Und sie bessern die Einrichtung von Gehegen aus, wie zum Beispiel bei den Seychellen-Riesenschildkröten, wo sie die alten morschen Baustämme durch neue ersetzt und den Boden frisch

Känguru mit Nachwuchs im Vivarium.  Foto: Arthur Schönbein

gepolstert haben. Auch die- re bekämen jetzt Frühlingsse mächtigen, behäbig im gefühle und paarten sich, Terrarium liegenden Tie- erzählt Zoopädagoge Velte

Während die meisten Tiere noch mit Nestbau und Balz beschäftigt sind, hat Frank Velte bei den kleinen Bennett-Kängurus den ersten Nachwuchs schon gesichtet: Seit ein paar Tagen guckt ein Kleines aus dem Beutel seiner Mutter. Vor etwa zwei Monaten wurde es geboren. Ob das jetzt rund 20 Zentimeter große Baby ein Mädchen oder Junge ist, wissen die Zoomitarbeiter noch nicht. „Dieses Geheimnis lüftet es erst, wenn es den Beutel verlässt und wir nachschauen können,“ sagt Frank Velte. Über einen Namen müssen sie nicht nachdenken im Zoo, die Kängurus sind alle namenlos. Die ersten Sonnenstrahlen und das frühlingshafte Treiben um sie herum lässt die weißen Schneeeulen noch völlig kalt. In ihrer Heimat, in Sibirien, Alaska und Grönland, ist auch im März richtig Winter. Und das ist bei ihnen einprogrammiert, erläutert Frank Velte: „Vor Mai geht bei denen gar nichts.“ Ein paar Wochen haben sie also noch Zeit, doch dann müssen auch Herr und Frau Eule ran an den Frühjahrsputz und den Nestbau.

Das stand vor 100 Jahren in dieser Zeitung Zusammengetragen von Georgeta Iftode

Der vertauschte Regenschirm – eine juristische Auseinandersetzung. Die Gesetze über das Fundrecht bilden für das breite Publikum eine Quelle von Verdruss, Unzuträglichkeiten und Prozessen, da das Fundrecht verzwickt genug ist, um die verschiedenartigsten Entscheidungen möglich zu machen, die dem Laien als krasse und unverständliche Widersprüche erscheinen. Und doch sind gerade die Vorgänge des Verlierens, Findens und Vertauschens von Gegenständen im öffentlichen Leben so häufig, daß eine genauere Kenntnis der diesbezüglichen Rechtslagen als äußerst erwünscht erscheint. Das Verlieren und Finden kleinerer Gegenstände ist eine uns häufig begegnenden Sache, und das Vertauschen von Hüten, Schirmen und Stöcken gehört zu den fast alltäglichen Zufälligkeiten im öffentlichen Verkehr. Bei allen diesen Geschehnissen ist, wie Geh. Justiziar Bruns im nächsten Heft der Grenzboten ausführt, vor allem der Unterschied zwischen einem „verlorenen“ und „liegen gelassenen“ Gegenstand zu beachten. Finder ist, wer eine „verlorene“ bewegliche Sache als „eine solche“ entdeckt und nun erst an sich nimmt. Es verliert also jemand seine Sache nicht im Sinne des Fundrechts, wenn sie ihm ein anderer, ohne daß er es gleich erfährt, wegnimmt. […]: verloren ist eine Sache, nachdem sie dem Besitzer ohne seinen Willen und ohne Kenntnis von ihrem Aufenthalt aus dem Besitz abhanden gekommen ist; es sei entscheidend, daß die Sache zu der Zeit, zu der sie der Finder in Besitz nahm, in niemanden Besitz mehr stehe.

Tops

Zusammengestellt von der Tagblatt-Redaktion

Darmstadts Kinder im Osterfieber: Wo hat der

Hase seine Eier versteckt? Wo hat sich der Hase selbst verschanzt? Tausendfach spielen Eltern dieses Wochenende mit ihren Kids dieses Spiel. Bleibt die Frage: Wer denkt eigentlich an die Eltern? Wer überrascht sie? Mit Eiern? Mit Osterhasen? Antwort: Der Osterhase fährt Bus und Bahn. An diesem Donnerstag verteilen die Auszubildenden von Heag mobilo Oster-Überraschungen an die Fahrgäste. Von 7 Uhr bis 10 Uhr und 15 Uhr bis 18 Uhr haben die ÖPNV-Mümmelmänner Dienst.

„Wir machen weiter. Jetzt erst recht.“ Gesellschaft

DU MUSST KÄMPFEN setzt Arbeit fort – für Kinder und gegen Krebs

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spielt. Zudem gibt es viele weitere Projekte und Aktionen, bei denen DU MUSST KÄMPFEN! als gemeinnützige Organisation integriert ist, so zum Beispiel beim Travel One/Lilien-Cup am 14. Mai am Böllenfalltor. Und wir bereiten eine City Cross Challenge vor. Hierzu können wir leider die Katze noch nicht aus dem Sack lassen. DT: Auf der DKM-Website steht: „Es war Johnnys Wunsch, dass Du musst kämpfen! weiterlebt, auch wenn er mal nicht mehr unter uns ist.“ Hatte er Ideen oder Ratschläge geäußert, Bunte Armbändchen mit dem Motto „Du musst kämpfen“. was er sich für sein Projekt wünscht? hin bestehen bleiben, viel- freundschaftlichen Kontakt. leicht sogar langfristig? Deshalb hoffen wir auf eine JvK: Sein erstes Ziel war, Dirk Schuster hat gesagt „Er langfristige Zusammenardie DMK-Tennis Trophy als wird immer zur Familie ge- beit. dauerhaftes Charity-Event hören.“ in Darmstadt zu etablieren. DT: In den letzten Tagen ist Wenn wir das geschafft ha- JvK: Wie das Trainer- DMK bundesweit bekannt ben, wollten wir für weite- team, die Mannschaft und geworden. Haben Sie Pläne, re Aktivitäten offen sein und der Vorstand mit John- vermehrt überregional in über Wachstum nachden- ny bis zum Schluss umge- Erscheinung zu treten? ken. An genau diesem Punkt gangen sind, war überrabefinden wir uns nun. John- gend. Johnny war wirklich JvK: Wir sind eine kleine, ny hatte immer betont, dass Teil der Mannschaft. Das ehrenamtliche Organisatier sich auch Events in an- hat ihm unheimlich viel on, die im ersten Jahr sehr deren Sportarten für DU Kraft gegeben und Lebens- schnell viel erreicht hat. MUSST KÄMPFEN! vorstel- freude bereitet. Deshalb gilt Wenn wir unsere Events len kann. Denn für ihn war auch umgekehrt: Die Lili- hier in der Region stemklar: „Was gibt es Schöneres en haben Johnny viel gege- men, sind wir ausgelastet. als anderen zu helfen?“ ben. Mit dem Vorstand, Rü- Das soll aber nicht bedeudiger Fritsch, Anne Bau- ten, dass wir uns über eine DT: Wird die enge Verbin- mann und Markus Pfitzner, bundesweite Ausbreitung dung zu den Lilien weiter- stehen wir im engen, sehr keine Gedanken machen. Es

Flops

Feiner Zug Nachspielzeit kann etwas wunderbares sein.

Wenn eine Rockband unverhofft noch eine Zugabe gibt - unbezahlbar. Wenn eine Bahn zwei Minuten zu spät kommt und wir kriegen sie noch welche Freude. Ein Hoch auf die Nachspielzeit? Natürlich nicht. Natürlich ist da auch die Kehrseite. Wenn Lehrer den Unterricht überziehen - ein Graus für die Schüler. Wenn die Wurzelbehandlung beim Zahnarzt sich über Gebühr hinzieht - uaaahhhhh. Unser Kompromissvorschlag: Nachspielzeiten aller Art werden bis nach dem letzten Bundesligaspieltag am 14. Mai einfach abgeschafft. Ab der Sommerpause darf alles wieder laufen. Immer. Darmstadt 98 wird es uns danken.

Zeit ist Geld

Foto: Arthur Schönbein

gibt ja bereits Aktionen von Vereinen und Städten, die sich von DU MUSST KÄMPFEN! inspirieren lassen und uns helfen wollen. So wird es dieses Jahr erstmals auch ein DMK-Tennisturnier beim Traditionsclub Iphitos München geben. Wir sind für Vorschläge immer offen, bieten aber auch eigene Ideen und Konzepte an.

sogar auf den Arm tätowiert, er ist jetzt quasi unser Botschafter. Und Kapitän Aytac Sulu war ja bereits bei unserer ersten Tennis-Trophy stark integriert. Jeder Lilien-Spieler, der uns helfen will, ist willkommen. Auch bei den Tennisprofis sind wir uns nach dem Erfolg im letzten Jahr sicher, dass wir weitere namhafte Unterstützung erhalten.

DT: Gibt es außer Andrea Petkovic noch weitere beDie Fragen stellte Susanne kannte Sportler, die die Ini- Király. tiative DKM öffentlichkeitswirksam unterstützen können?

Info

JvK: Da gibt es viele. Toni Sailer hat sich den Spruch ja

Weitere Informationen online unter: www.dumusstkaempfen.de

Herausgeber: Klaus-Jürgen Hoffie, Helmut Markwort, Horst Vatter

IMPRESSUM Verlag: Marktplatz Medien GmbH&Co KG Geschäftsführer: Ulrich Diehl (V.i.S.d.P.) Marktplatz 3 64283 Darmstadt Anzeigenberatung: Uwe Bock: 0 61 51 – 49 30 834 u.bock@darmstaedter-tagblatt.de Anzeigengestaltung: Yannicka Russo (Grafix Medien) Kontakt Redaktion: Telefon: (0 61 51) 159 14 69 redaktion@darmstaedter-tagblatt.de Marktplatz 3, 64283 Darmstadt Telefon 0 61 51 – 49 308 34 info@marktplatz-medien.de Vertrieb: 0 61 51 – 49 30 834

Redaktion: City-pix Ltd. / Arthur Schönbein (as) Anke Breitmaier (ab), Georgeta Iftode (geta), Susanne Király (kir), Stephan Köhnlein (ko), Ingo Krimalkin Lohse (Comic), Walter Schwebel (wsw), Sandra Russo (sar), Carl Toff Bildredaktion, Layout: Arthur Schönbein (City-pix Ltd.)

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Druck: Mannheimer Morgen Großdruckerei und Verlag GmbH, Erscheinungsweise wöchentlich, Dudenstraße 12 – 26, 68167 Mannheim 92.000 Exemplare


DARMSTÄDTER TAGBLATT

24.März 2016

Alice-Hospital zählt zu den besten Arbeitgebern der Klinikbranche – Erfolg bei bundesweitem Wettbewerb Das Alice-Hospital ist beim aktuellen Great Place to Work® Wettbewerb „Beste Arbeitgeber Gesundheit & Soziales 2016“ (in der Kategorie Kliniken) als einer der besten Arbeitgeber bundesweit prämiert worden. Ausgezeichnet wurden Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, die aus Sicht ihrer Mitarbeiter eine besonders vertrauenswürdige, wertschätzende und attraktive Arbeitsplatzkultur aufweisen. Damit ist das Alice-Hospital die einzige hessische Klinik, die diese Auszeichnung erhielt. Das Alice-Hospital bietet seinen Beschäftigten eine Reihe von zusätzlichen Leistungen, wie einen monatlichen Einkaufsgutschein,

finanzielle Unterstützung bei der Kinderbetreuung, Kursangebote zur Gesundheitsförderung und seit dem vergangenen Jahr auch eine externe anonyme Mitarbeiterberatung, Sie kann nicht nur durch die Beschäftigten selbst, sondern auch durch deren Angehörige genutzt werden. Dieses Angebot umfasst sowohl Rechtsberatung, Beratung in schwierigen Lebenssituationen z.B. bei psychischen Belastungen aber auch Unterstützung bei der Versorgung von pflegebedürftigen Angehörigen. Über den Wettbewerb Insgesamt nahmen 191 Gesundheits- und

Sozialeinrichtungen an der aktuellen Benchmark-Untersuchung zur Qualität und Attraktivität der Arbeitsplatzkultur teil und stellten sich einer freiwilligen Prüfung durch das Great Place to Work® Institut. Dabei wurden insgesamt über 60 000 Mitarbeiter zur Qualität und Attraktivität ihres Arbeitgebers befragt. Der Branchen-Wettbewerb „Beste Arbeitgeber Gesundheit & Soziales“ von Great Place to Work® findet seit 2006 jährlich statt. 33 Einrichtungen wurden mit dem Great Place to Work® Qualitätssiegel ausgezeichnet. Er ist Teil des seit 2002 durchgeführten Dachwettbewerbs „Deutschlands Beste Arbeitgeber“.DT

Die Tagblatt-Kolumnistin: „Luise - Platz!“ Fußballerweisheiten – Von kaputtem Rasen und zerfetzten Tüten Jack-Russell-Mädchen Luise (Platz!) ist das jüngste Redaktionsmitglied des Darmstädter Tagblatt. Sie schreibt eine wuffige Kolumne über alles, was ein junges Hundeherz in Darmstadt bewegt. Heute geht es um Fußballerweisheiten und Gewalt gegen Sachen. Fußball ist Kult. Fußball(er)sprüche sind es manchmal aber auch. Und genauso wie Spiele den Status “unvergessen” erlangen können, haben auch Stilblüten aus Interviews manchmal das Potential zum Bonmot.

habe, stammt vom unvergessenen Rolf Rüßmann. Als weiser Mann hatte er sich mit der Möglichkeit vertraut gemacht, nicht alles im Leben bekommen zu können, was man sich wünscht – und nachgedacht, wie mit dieser Tatsache umzugehen sei. Wenn man denn schon nicht gewinnen könne, fand er, dann trete man dem Gegner wenigstens noch den Rasen kaputt.

“Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien”, ist so ein Beispiel. Genauso die Einschätzung eines Fußballers, eine von nur zwei Tormöglichkeiten genutzt zu haben sei genau das gewesen, was er sich unter einer hundertprozentigen Chancenauswertung vorstelle. Eine Fußballerweisheit, die ich Hundekind ganz persönlich für mein Leben adaptiert und aufgesaugt

Die manchmal befreiende Wirkung von Gewalt gegen Sachen habe ich auch für mich entdeckt. Mein Motto lautet: Wenn Herrchen und Frauchen mich nicht an die Einkäufe lassen, den Schinken, die Salami, den Käse, die Wurst und die Buletten – dann mache ich ihnen wenigstens die Tüte kaputt. Nach dem fröhlichen Infetzenreissen ist mein inneres Gleichgewicht wieder in der Balance – wunderbar!

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Kampf gegen tödliche Keime Medizin

Multiresistente Erreger: Vortrag im Elisabethenstift

Es ist die Horrorvorstellung: Man kommt krank ins Krankenhaus und wird auf Station noch viel kränker. Über Bakterien, gegen die kein Medikament hilft, kursieren viele Gerüchte. Dr. Bernhard Jahn-Mühl, Leiter der Agaplesion Hygiene, und die Hygienefachkraft Susann Quest klärten im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Medizin im Dialog“ über multiresistente Krankheitserreger (MRE) auf. Fälle, in denen Bakterien zur tödlichen Gefahr werden, weil keine Arznei hilft, mehren sich. Dieses Phänomen stelle die Medizin vor große Probleme, sagte Bernhard Jahn-Mühl zum Auftakt des Vortrages am 15. März. Einige multiresistente Erreger kenne man, etwa den weit verbreiteten Staphylococcus aureus (MRSA), der unter anderem schwere Wund- und Atemwegsinfektionen auslösen könne. Besonders für geschwächte Menschen, für Kinder und Alte könne das schnell lebensbedrohlich werden. Denn oft würden Antibiotika nicht mehr helfen, erklärte Jahn-Mühl.

Zu viel Antibiotika – zu wenig Wirkung Das liege daran, dass manche Bakterien resistent, also widerstandsfähig gegen Medikamente seien. Weltweit nehmen Antibiotika-Resistenzen zu. Denn die Arzneien würden zu häufig und zu unsachgemäß eingesetzt werden – in der Humanmedizin, der Landwirtschaft und der Tierzucht, sagte Jahn-Mühl. Darum finden sich Antibiotika in der Umwelt und in unserer Nahrung, also

Das Darmstädter Elisabethenstift.

förmlich überall. So konnten sich Bakterien mit der Zeit anpassen und Strategien entwickeln, mit denen sie die Wirkmechanismen von Antibiotika aushebeln und nur noch schlecht oder gar nicht mehr auf die Arzneien reagieren. Wichtiger Schritt sei, weltweit den Antibiotika-Verbrauch zu drosseln, sagte Jahn-Mühl. Im Elisabethenstift etwa dokumentiere ein Expertenteam den jährlichen Antibiotika-Einsatz und prüfe Alternativen.

Kontrolle und Hygiene Für Kliniken sind widerstandsfähige Keime ein großes Problem. „Mit einem Maßnahmenbündel gehen wir dagegen vor“, erläuterte Susann Quest, Hygienefachkraft am E-Stift. Dazu gehöre, dass jeder Patient

Foto: Arthur Schönbein

bei der Aufnahme auf multiresistente Erreger untersucht, gegebenenfalls isoliert untergebracht und gezielt behandelt werde. Auch seien im Krankenhausalltag strikte Hygienevorschriften Standard: „Das geht von der Handdesinfektion über den Mundschutz bis hin zur sicheren Müllentsorgung.“ Ausführliche Schulungen aller Mitarbeiter, eine schnelle Reaktion bei Verdachtsfällen sowie ein Notfallkonzept für den Fall eines MRE-Ausbruches sollen die Gefahr eindämmen. Infektionsschutz gehe alle an, betonte Quest. Der beste Schutz gegen gesundheitsschädliche Keime sei gegeben, wenn sich alle – Patienten, Angehörige, Ärzte, Pflegepersonal – für die Einhaltung der Hygieneregeln verab antwortlich fühlen.

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„Stromberg“ gesteht Hausaufgaben-Schummelei Menschen Schauspieler Christoph Maria Herbst („Stromberg“) hat Darmstädter Schülern ein ausführliches Interview gegeben. Am Rande seines Auftritts Ende letzten Jahres am Staatstheater, als er aus dem von ihm als Hörbuch vertonten Roman „Er ist wieder da“ las, besuchte Herbst die Video-AG der Erich-Kästner-Gesamtschule in Kranichstein. Die Schule veröffentlichte das äußerst sympathische Interview jetzt auf der Video-Plattform YouTube. Wir danken Organisator Christian Mayer vom Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft in Darmstadt für die Erlaubnis, das Gespräch in Auszügen veröffentlichen zu dürfen. Das ganze Interview kann als Video auf www. da r mstaedter-tagblat t.de angesehen werden. Schüler (Sch): Sind Sie gern zur Schule gegangen? Christoph Maria Herbst (CMV): Willst Du jetzt eine ehrliche Antwort oder eine, die förderlich ist für eure eigene Schulzeit (lacht). Also eine ehrliche. Ich bin so mittelgern zur Schule gegangen. Ich unterstelle mal, dass es bei euch ähnlich ist: Es gab Tage, die mir leicht fielen, und es gab Tage, die mir weniger leicht fielen. Ich fand Montage immer schwierig, und ich fand die Zeit nach Ferien auch immer schwierig. Weil ich die Ferien immer so gern gemocht habe und so gut abschalten konnte und Dinge tun konnte, die ich viel lieber gemacht habe als in die Schule gehen. Da fiel‘s mir immer sehr schwer, mich wieder umzustellen und auf die Schule einzulassen. Ich war auch kein wahnsinnig fleißiger Schüler, habe die

Darmstädter Schüler interviewen Star-Schauspieler Christoph Maria Herbst Wie sind Sie dazu gekommen?

Hausaufgaben aber immer gemacht. Ich habe die aber nicht zwingend zu Hause gemacht, sondern oft dann auch im Bus und die ein oder andere Hausaufgabe habe ich auch von Klassenkameraden abgeschrieben. Sch: Sie haben ja sehr viel zu tun. Wie bekommen Sie Privatleben und Arbeit unter einen Hut? CMV: Das gelingt mir eigentlich sehr gut, weil ich nie so viel arbeite, dass mein Privatleben oder mein eigentlicher Alltag darunter leiden würden. Und für jemanden, der als Schauspieler tätig ist, ist es, glaube ich, besonders wichtig, immer genau zu wissen, wo eine Rolle anfängt und wo sie aufhört. Wo man selber anfängt und aufhört. Und mir ist es bisher immer gut gelungen, für eine gute Mischung zu sorgen. Also nicht zu viel zu arbeiten, aber auch nicht zu viel nicht zu arbeiten. Weil dann kommt man irgendwann in so einen merkwürdigen Schlendrian und wird dann einfach nur faul. Und Faulsein finde ich genauso doof wie zu ehrgeizig zu sein. Also der gesunde Mittelweg war bisher immer meins und den versuche ich auch in Zukunft beizubehalten. Sch: Was tun Sie am liebsten? Schauspielern, Hörbücher lesen oder Bücher schreiben? CMV: Ich würde mal sagen: Alles zu seiner Zeit. Ich mag die Mischung, bin jemand, der sich relativ schnell langweilt. Ich habe beispielsweise mal einen anständigen Beruf gelernt. Ich war nicht immer Schauspieler. Ich habe in den achtziger Jahren mal eine kaufmännische Ausbildung gemacht

Die Video-AG der Erich-Kästner-Schule beim Interview mit Christoph Maria Herbst.

und bin eigentlich gelernter Bankkaufmann. Und das fand ich beispielsweise ganz furchtbar langweilig. Und dann dachte ich, das möchte ich jetzt nicht die nächsten vierzig oder zwanzig Jahre machen müssen. Und schon gar nicht das nächste Jahr machen wollen. Dann habe ich die Banklehre zwar abgeschlossen, aber ich habe auch abgeschlossen mit dem Beruf. Ich habe quasi nur die Ausbildung gemacht, aber in dem Beruf nie gearbeitet, weil ich bei der Ausbildung schon merkte: Das isses nicht. Ich langweile mich hier. Und was mich langweilt, tut mir nicht gut, und auf die Dauer auch den Menschen um mich herum nicht gut. Und dann habe ich das gemacht, was ich eigentlich schon vor meiner Banklehre machen wollte, nämlich Schauspieler werden. Und den Beruf genieße ich jetzt sehr, weil ich da so viele unterschiedliche Sachen machen kann, die Du gerade aufgezählt hast: Ich kann vor der Kamera stehen, auf der Bühne stehen und Theater spielen, ich kann Komödie oder

Tragödie spielen, ich kann ganz verrückte Sachen machen, Hörbücher lesen oder Bücher schreiben. Ich kann Filme synchronisieren, darf Tieren meine Stimme geben - und lauter so Sachen machen, die ich als Kind schon gern gemacht habe, nur dass ich jetzt sogar meine Brötchen davon bezahlen kann. Das ist eine große Freude jeden Tag für mich. Sch: Wie waren die Dreharbeiten in Griechenland für „Highway to Hellas“?

langsam auch in allem, dass ich mich da wie zu Hause gefühlt habe. So richtig stressig wurde es da eigentlich nie. Und das allerwichtigste war allen, die da gearbeitet haben: Dass dabei ein schöner Film herauskommt. Und „Highway to Hellas“ ist auch wirklich richtig schön geworden. Sch: Fällt es Ihnen leicht, mit so vielen verschiedenen Personen zu arbeiten? CMV: Das ist nicht schwierig. Das finde ich ganz toll, weil ich Menschen mag. Ich mag die Begegnungen mit Fremden, die dann ganz schnell keine Fremden mehr sind. Aus vielen Begegnungen sind Freunde erwachsen. Das ist ein ganz wesentlicher Teil meines Berufes. Menschenscheu sollte man nicht unbedingt sein.

CMV: Die waren letztes Jahr und fanden auf einer kleinen griechischen Insel im Mittelmeer, in der Nähe von Mykonos, statt. Die Insel, auf der wir gedreht haben, heißt Tinos, die ist klitzeklein. Und da haben wir fast sieben Wochen diesen Film gedreht. Das war eine sehr schöne Zeit. Zwischendurch, wenn ich mal nicht Sch: Wo Sie das schon so gearbeitet habe, hatte ich lange machen – sind Sie da das Gefühl, ich mache da noch nervös vor einem AufUrlaub. Überwiegend haben tritt wie heute Abend am wir da natürlich gearbeitet, Staatstheater? fünf, sechs Tage die Woche. Aber die Insel ist so schön CMV: Nervös oder aufund so naturbelassen und so geregt würde ich das jetzt

Foto: Video-AG

nicht mehr nennen. Aber es ist so eine Grundspannung da, und die ist auch ganz wichtig. Ich habe jetzt zweieinhalb Stunden im Auto gesessen, bin hierher gefahren. Da bringt man so eine gewisse Müdigkeit mit. Und wenn man dann, wie im Falle des Staatstheaters heute, vor 1 000 Leute tritt, ist so eine Grundanspannung erst mal wichtig. Weil es kann ja nicht sein, dass ich auf die Bühne trete, und dann fällt erst mal der Kopf nach hinten und ich schnarch 90 Minuten, weil ich so müde bin. Das ist Adrenalin, das in meine Adern schießt, und das wirkt bei mir noch in einem erheblichen Maße. Aber es ist jetzt nicht mehr so, dass meine Knie anfangen zu zittern, wie das noch vor zwanzig oder dreißig Jahren war, und ich mir wünschen würde, ich wäre wieder bei der Bank. In meinem jetzigen Beruf könnte es mir mittlerweile gar nicht mehr so schlecht gehen, dass ich mich zurück in die Bank sehnen würde.

CMV: Ich bin Veganer Schrägstrich Vegetarier. Wenn ich die Wahl habe, ernähre ich mich vegan, das stimmt. Bei den Dreharbeiten in Griechenland war das nicht ganz einfach, denn dort kommst Du einfach nicht an Schafskäse vorbei. Du stirbst sonst irgendwann, weil Du kannst nicht ausschließlich nur Salate essen. Das war so eine Ausnahme, wo ich auch mal Schafskäse gegessen habe. Ich mache das mit der veganen Ernährung nicht fanatisch oder dogmatisch. Wie kam ich dazu? (...) Ich habe angefangen, einen Selbstversuch zu starten und selber auszuprobieren, wie fühlt sich das eigentlich an, fast alles, was vom Tier kommt, wegzulassen? Das mache ich jetzt seit ein paar Jahren ziemlich strikt, und es geht mir viel viel besser. Meine Freunde esse ich nicht

Von daher ist das eine Ernährung, bei der ich gerne bleiben möchte. Weißt Du, die Tiere in unserer Gesellschaft, die werden nicht gut behandelt. Die werden von Menschen nur noch behandelt wie eine Produktionseinheit, wie ein Objekt. Und das sind so Entwicklungen, die ich nicht mehr mitmachen möchte. In dem Moment, wo ich Fleisch esse, von dem ich auch gar nicht weiß, wo genau es her kommt, mache ich mich genau gemein mit denjenigen, die Tiere richtig Scheiße behandeln. Und ich möchte nicht, dass Tiere schlecht und Scheiße behandelt werden. Denn die meisten Tiere, mit denen ich es zu tun habe, sind meine Freunde. Sch: Wie wir recherchiert Und meine Freunde esse ich DT haben, sind Sie Veganer. nicht. 


DARMSTÄDTER TAGBLATT

24.März 2016

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Von wegen Länderspiel-Pause Vier Nationalspieler in den Reihen der 98er

Lilien Von Stephan Köhnlein

war im Sommer sogar arbeitslos. Seit der Winterpause ist er in der Darmstädter Innenverteidigung gesetzt. Zum Lohn für seine guten Leistungen wurde er nun nach zweieinhalb Jahren Abwesenheit erstmals wieder in die Auswahl seines Landes berufen.

Vorbei sind die Zeiten, da Trainer Dirk Schuster in den Länderspiel-Pausen mit der gesamten Mannschaft konzentriert arbeiten konnte. Vier Spieler sind derzeit mit ihren Nationalteams unterwegs – und vielleicht sind es ja bald sogar noch mehr. Wenn ein Trainer einen aktuellen Nationalspieler mit 80 Länderspielen aus Leistungsgründen nicht für die Liga nominiert, muss die Qualität in seinem Kader schon enorm hoch sein – oder der Spieler kommt aus einem Land, das nicht gerade zur ersten Garde des Weltfußballs gehört. So liegt der Fall bei Linksverteidiger Junior Diaz. Der Costa Ricaner kam zu Saisonbeginn von Mainz nach Darmstadt, verlor seinen Stammplatz und saß zuletzt hin und wieder nicht mal mehr auf der Bank. Bei der Auswahl sei-

Alexander Meier (Eintracht Frankfurt) – und damit zumindest von der Tor-Quote her ein Nationalelfkandidat. Allerdings baut Bundestrainer Joachim Löw nicht auf den Spielertyp wuchtiger Wandstürmer. Aber wer weiß: Kurz vor der EM 1996 gelang einem gewissen Oli-

ver Bierhoff mit 27 Jahren der Sprung in die Nationalmannschaft. Ein ganz ähnlicher Spielertyp, der zwischenzeitlich wie Wagner als gescheitertes Talent galt. Am Ende schoss Bierhoff die deutsche Elf mit zwei Treffern zum EM-Titel.

Kandidat Sulu, Geheimtipp Wagner

Junior Diaz.

nes Heimatlandes darf er nun mithelfen, die ersten Schritte zur Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft zu tun Mit Knieproblemen fehlte bei den Lilien in den vergangenen Wochen der Österreicher György Garics. Inzwischen ist er wieder fit, doch Trainer Dirk Schuster sah keine Notwendigkeit für einen Wechsel, nachdem Florian Jungwirth den Job

Mario Vrancic.

auf der rechten Abwehrseite glänzend verrichtet hatte. Ob es bei Garics nun für den 41. Länderspiel-Einsatz für Österreich reichen wird, ist auch unklar, schließlich hat auf seiner Position meist Florian Klein vom VfB Stuttgart die Nase vorn. Auf das zweite Länderspiel für sein Geburtsland Bosnien-Herzegowina hofft Mittelfeldmann Mario Vrancic. Debütiert hat-

Fotos: Arthur Schönbein

te er im September beim 3:0 gegen Andorra. In der Jugend war Vrancic noch für den deutschen Nachwuchs am Ball, wurde im Jahr 2008 sogar U19-Europameister. Sein Mannschaftskapitän damals war sein heutiger Darmstädter Mitspieler Jungwirth. Vierter Lilien-Nationalspieler ist Slobodan Rajkovic. Der Serbe hat eine lange Durststrecke hinter sich,

Für die türkische Nationalelf wird immer wieder Lilien-Kapitän Aytac Sulu ins Gespräch gebracht – immerhin einer der torgefährlichsten Abwehrspieler Europas. Offiziell passiert ist allerdings noch nichts – und wenn Sulu auf das Thema angesprochen wird, reagiert er meist schmallippig bis gereizt. Sandro Wagner ist mit seinen elf Bundesliga-Toren aktuell drittbester deutscher Torjäger in der Bundesliga – nach Thomas Müller (Bayern München) und

Der Schuster der Woche: „Mein Vater sagte immer, mach das, was dir Spaß macht, wenn nicht, lass es sein, und geh zum Eiskunstlauf oder zum Watteball-Weitpusten.“ Aus wenig ganz viel machen - Dirk Schuster hat es geschafft. Das „Darmstädter Tagblatt“ präsentiert jede Woche einen Ausspruch des Lilien-Trainers für ein glückliches, erfolgreiches und erfülltes Leben oder einfach nur zum Schmunzeln.

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DARMSTÄDTER TAGBLATT

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Stabwechsel bei Hessenmetall Ulrich Schumacher folgt auf Albrecht Hallbauer

Wirtschaft Die Jahresmitgliederversammlung der Bezirksgruppe Darmstadt und Südhessen von Hessenmetall wählte einen neuen Vorstand und Mitgliederrat. Neuer Vorsitzender wurde Ulrich Schumacher, seit 1. Juli 2014 ist er Geschäftsführer Human Resources und Arbeitsdirektor der Opel Group GmbH. Gleichzeitig ist Schumacher seit 1. Mai 2013 Vorstand Personal und Arbeitsdirektor der Adam Opel AG sowie seit 1. Januar 2015 Sprecher des Vorstands. Zum Stellvertretenden Vorsitzenden wurde Oliver Stein, Donges SteelTec GmbH, Darmstadt, gewählt. Schumacher dankte den Mitgliedern für das Vertrauen: „Mit Freude nehme ich die neue Herausforderung an, zumal ich ein gut bestelltes Haus mit einem exzellenten Leistungsportfolio - von der Rechtsberatung und -vertretung über die Nachwuchsgewinnung bis hin zur Weiterbildung - vorfinde. Die Adam Opel AG gehört zu den Gründungsmitgliedern der Bezirksgruppe Darmstadt und Südhessen und stellt nun bereits zum dritten Mal in der 68-jährigen Verbandsgeschichte den Vorsitzenden.“ In seiner Antrittsrede forderte Schumacher die Politik auf, die Rolle der Sozialpartner zu stärken, die Tarifautonomie zu beachten

tiv gestaltet – ob als dreifacher Familienvater, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Mannheim oder Gesellschafter der Hallbauer Metallwarenfabrik, die von ihm 2006 erfolgreich mit der spanischen Samoa-Gruppe zur Samoa Hallbauer GmbH zusammengeführt wurde. Zum Abschied erhielt Hallbauer aus den Händen seines Nachfolgers die Holzskulptur „Miteinander“ der Michelstädter Bildhauerin Sieglinde Gros. Sie steht symbolisch für die drei Organisationen – die Bezirksgruppe Darmstadt und Südhessen von Hessenmetall, den Unternehmerverband Südhessen und die ArbeitUlrich Schumacher (links) und Albrecht Hallbauer. geberstiftung Südhessen - in  Foto: Arthur Schönbein denen Hallbauer in Südhessen aktiv war. und den Flächentarifver- bauer in zahlreichen Ehretrag nicht durch gesetzliche nämtern für Hessenmetall In seiner Dankesrede beFesseln einzuschränken: tätig und seit 1994 Vorsit- tonte Hallbauer, dass er mit „Ein zukunftsfähiger Wirt- zender der Bezirksgruppe einem lachenden und einem schaftsstandort braucht In- Darmstadt und Südhessen. weinenden Auge aus seinen dustrie und Dienstleistun- Für seine Verdienste wurde bisherigen Ämtern scheide. gen, eine attraktive Infra- ihm bereits 2005 der Ehren- Zu seiner Bilanz gehörten struktur, ein leistungsstar- brief des Landes Hessen und viele erfolgreich umgesetzkes Bildungs- und Hoch- 2010 das Bundesverdienst- te und nachhaltig etablierschulsystem sowie die Wert- kreuz am Bande des Ver- te Projekte, eine starke Verschätzung unserer Wirt- dienstordens der Bundesre- bändefamilie sowie eine steschaftsordnung und der in publik Deutschland verlie- tig wachsende Mitgliederihr verantwortungsbewusst hen. In seiner Laudatio wür- zahl. Als Beispiele für verdigte Wolf Matthias Mang, bandliche Projekte nannte handelnden Menschen“. Vorsitzender von Hessenme- Hallbauer die AusbildungsEhrung für Hallbauer tall und Präsident der Verei- infotage, die Einführung einigung der hessischen Un- nes QualitätsmanagementDer bisherige Vorsitzen- ternehmerverbände (VhU), systems, die hobit, den Bau de Albrecht Hallbauer wur- die Verdienste Hallbauers. des Hauses der Wirtschaft de nach 22 Jahren aus sei- Der erfolgreiche mittelstän- Südhessen sowie die 2014 nem Amt verabschiedet und dische Unternehmer aus gegründete Arbeitgeberstifzum Ehrenvorsitzenden er- Viernheim habe in seinem tung Südhessen. nannt. Seit 1984 war Hall- Leben viel bewegt und akDT

Heli-Landeplatz am Klinikum – Informationsveranstaltung an diesem Donnerstag Dem Klinikum Darmstadt kommt als einzigem Haus der Maximalversorgung in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg eine wichtige Schlüsselstellung bei der Versorgung Schwerstverletzter zu. Oft kommt es buchstäblich auf jede Minute an – da ist ein Hubschrauber-Landeplatz in räumlicher Nähe zu einem Schockraum lebens- und überlebensnotwendig. Auch aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie muss das Klinikum in diesem Punkt nachrüsten. Diesen Donnerstag (24. März) gibt es eine Infoveranstaltung dazu. In einer Bürgerinformationsveranstaltung werden die Bauabteilung und die Chirurgische Klinik II – Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie – über die medizinische Bedeutung, die Planungsprozesse, Machbarkeitsstudien und Varianten einer Hubschrauber-Landeplattform sprechen. Treffpunkt ist am Donnerstag um 18 Uhr im Konferenzraum des Logistikzentrums (Gebäude 85). Moderiert wird die Veranstaltung von Claudia Becker vom Darmstädter Büro Planquadrat – Architekten und Stadtplaner. Ein Hubschrauber-Landeplatz sei von Beginn der Bauplanung an Bestandteil eines Zentralen Neubaus für das Klinikum auf dem Gelände Grafenstraße gewesen, schreibt das Klinikum in einer Mitteilung. Ursprünglich war er für den östlichen Teil des neuen großen Bettenhauses vorgesehen. In enger Abstimmung mit den Behörden wurden der Genehmigungsprozess des Gebäudes und der Hubschrauber-Landefläche voneinander getrennt, um technische, konstruktive und genehmigungsrelevante Risiken zu minimieren und gleichzeitig Bauablaufprozesse und Betriebsorganisation zu optimieren.

Darmstadt auf einen Blick Eine 120 minütige Stadtführung, die Geschichte und Gegenwart der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Innenstadt und der Mathildenhöhe näher bringt. DT

■■So, 27. 3. um 11 Uhr, Treffpunkt ist am Darmstadt Shop auf dem Luisenplatz. Karten zu 7 Euro unter www. ztix.de oder im Shop www. darmstadt-tourismus.de

Lesen! Wiederentdeckung: „Käsebier erobert den Kurfürstendamm“ Der Berlin-Roman der Journalistin Gabriele Tergit (1894-1982) ist von 1931, klingt aber hochaktuell. Früher war alles besser – oder besser: Früher war manchmal alles gar nicht so viel anders. Dieser Roman ist 1931 erschienen, kurz vor Ende der Weimarer Republik und dem Beginn der Naziherrschaft, ganze Passagen daraus könnten aber von heute stammen. Es ist die Geschichte eines denk-

würdigen Aufstiegs, zugleich eine aus dem von Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit gebeutelten Deutschland. Käsebier ist ein Schnulzensänger, der seichte Schmonzetten in Berliner Festsälen schmettert. Ein Journalist verfasst aus Themenmangel einen Artikel über ihn und löst damit einen regelrechten Hype aus. Dem folgen andere Medienleute, Unternehmer und der Stadtadel, alle wollen Käsebier, weil Käsebier Erfolg in trüben Zeiten verspricht.

Zweifel am Starpotenzial des plumpen Barden gibt es zuhauf, wer aber auf sich hält, besucht ein Käsebier-Konzert. Ein Baumagnat plant einen ganzen Käsebier-Theaterkomplex am Kudamm, doch dann sinkt der Stern des Mindertalentierten: Wer ihn vorhin noch hymnisch feierte, lässt ihn jetzt fallen. Finanz- und Baupfusch machen den Kudammpalast zu einem Millionengrab, das vor allem kleine Leute in den Bankrott reißt.

GEWINNSPIEL ENTEGA FANBANK beim SV Darmstadt 98: Die „Lilien“ haben es geschafft! Erstmals seit 33 Jahren spielt der SV Darmstadt 98 wieder in der 1. Fußball-Bundesliga, der für viele Experten besten ersten Liga der Welt! Ganz nah dran sein am Geschehen können Fans der Lilien jetzt im Innenraum des Stadions, denn für alle 17 Bundesliga-Heimpiele des Teams von Dirk Schuster verlosen das Darmstädter Tagblatt und ENTEGA je zwei Eintrittskarten für die "ENTEGA Fanbank“. Im Sommer stehen für die Gewinner dort gekühlte Getränke bereit, in der kalten Jahreszeit sorgt eine per Solarpanel versorgte Sitzheizung zusätzlich für angenehme Temperaturen.

Das nächste Heimspiel ist am 2. April gegen den VfB Stuttgart. Beantworten Sie einfach die folgende Gewinnspielfrage und senden ihre Lösung mit dem Stichwort „ENTEGA Fanbank“ + den Namen der Gastmannschaft an: lilien@darmstaedter-tagblatt.de. Bitte geben Sie Ihre vollständigen Kontaktdaten an, Welcher Spieler wechselte zur Saison 2015/16 vom VFB Stuttgart zum SV Darmstadt 98? Einsendeschluss ist der 28.3.2016. Der Gewinner wird direkt benachrichtigt. Die Eintrittskarten werden am Spieltag an der Abholkasse im Foyer der Böllenfalltorhalle hinterlegt. (Bei Verlosungen ist der Rechtsweg ausgeschlossen).

Die jüdische Journalistin Tergit war die erste deutsche Gerichtsreporterin, 1933 floh sie ins Exil. Ihr schnörkelloser Stil und die mundgerechten Dialoge machen die Stärke dieses Romans aus. Er hetzt durchs vergnügungssüchtige Berlin der 30er Jahre und mittenmang in bessere Kreise, ist medienkritisch und feministisch, ironisch und auf besondere Art beeindruckend: Es gibt Sätze, die verblüffen – weil sie genauso gut ins Heute passen. ab

24.März 2016

Gabriele Tergit Käsebier erobert den Kurfürstendamm Schöffling & Co. Verlag, 399 Seiten, 24,95 Euro

„Verschiedene Alternativ-optionen wurden in technischen Machbarkeitsstudien untersucht, die an diesem Abend vorgestellt werden sollen“, schreibt das Klinikum. Dabei werde auch erläutert, warum sich als bester Standort für die Hubschrauber-Landeplattform die West-Seite auf dem Dach der Chirurgischen Kliniken, Peter-Grund-Bau, herauskristallisiert hat (Foto). Eines sei ganz klar festgelegt: Die Hubschrauber-Landeplattform steht ausschließlich zur Notfallversorgung und lebensrettenden Personentransporten zur Verfügung. „Bei vielen neurologisch-internistischen Erkrankungen wie Herzinfarkt, Bauchaortenaneurysma, Schlaganfällen, aber auch bei Unfallverletzten mit Polytrauma, Schädel-Hirn-Verletzungen, Wirbelsäulenfrakturen, spielt der Zeitfaktor für das Überleben des Patienten die entscheidende Rolle. Auch gerade für Kinder. Aus diesem Grund haben sich die Vorgaben der entsprechenden medizinischen Fachgesellschaften auch verschärft und sehen jetzt einen Hubschrauberlandeplatz als unabdingbare Voraussetzung zur adäquaten Versorgung dieser Patienten vor. Krankenhäuser, welche diese Vorgaben nicht erfüllen, werden zukünftig die Zulassung zur Versorgung dieser Patienten verlieren, so dass dies auch die Darmstädter Bevölkerung unmittelbar betreffen würde“, erläutert Prof. Dr. Michael Wild, Direktor der Chirurgischen Klinik II. DT

Über 7 000 Besucher bei der „6. Nacht der Ausbildung“ 13 Darmstädter Unternehmen waren beteiligt Die 6. Nacht der Ausbildung wird von den teilnehmenden Unternehmen in der Quantität der Besucherzahlen und in der Qualität der Gespräche als großer Erfolg verbucht. 13 Unternehmen, von Merck über Evonik bis hin zu Wiest Autohäuser und Hottinger Baldwin, zählten mehr als 7 000 Interessenten für berufliche Ausbildungen. Insbesondere die Motivation und das Interesse der potenziellen Bewerber haben zugenommen. Viele brachten ihre Bewerbungsunterlagen mit. „Die starke Nachfrage junger Menschen nach Orientierung und Beratung zeigt, wie wichtig die zum sechsten Mal durchgeführte Nacht der Ausbildung in Darmstadt ist. Das Motto „Entdecke Deine Zukunft“ hat dabei neben Interessenten an einer Berufsausbildung oder einem dualen Studium Eltern und einige Flüchtlinge und deren Betreuer zu den 13 Darmstädter Unternehmen geführt“, sagte Wolfgang Drechsler, Geschäftsführer der Unternehmerverbände Südhessen. Dabei war das Beratungsangebot sehr umfangreich. Über 300 Ausbildungsexperten stellten mehr als 100 Berufe aus zehn verschiedenen Branchen vor. Jedes Unternehmen hat an diesem Abend die Interessenten auf das Werksgelände eingeladen und sein Ausbildungsangebot präsentiert. „Besonders toll ist, dass ich mich vor Ort im Betrieb informieren konnte. Außerdem fand ich es sehr hilfreich, mit Azubis und Ausbildern zu sprechen. Dadurch bekomme ich eine sehr genaue Vorstellung vom Beruf, was für den Bewerbungsprozess sehr hilfreich ist“, fasste eine junge Besucherin ihre Erfahrung zusammen. „Nach dem durchweg positiven Resümee wird es auch im nächsten Jahr eine Nacht der Ausbildung in Darmstadt geben. Das Engagement für Ausbildung und individuelle Beratung junger Menschen wird positiv angenommen, was im Hinblick auf den demografischen Wandel und den Fachkräftebedarf auch dringend erforderlich ist“, sagte Drechsler. Mit einer Berufsausbildung stünden viele Karrierewege bis hin zum Studium offen. Die mitwirkenden Unternehmen: Merck KGaA | Deutsche Telekom AG | ENTEGA AG | Evonik Industries AG | Deutsche Bahn AG | HEAG mobilo GmbH | WIEST Autohäuser | Döhler GmbH | Bildungszentrum für Gesundheit Mathildenhöhe | Hottinger Baldwin Messtechnik GmbH | Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt | TU Darmstadt | ALDI SÜD | Unternehmerverbände Südhessen. www.nachtderausbildung-darmstadt.de www.facebook.com/nachtderausbildung.darmstadt

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Nummer 12 / 2016, erschienen am 24.3.2016