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Willkommen in Schweinfurt Eingebettet in die reizvolle fränkische Weinlandschaft, bietet Schweinfurt seinen Besuchern ein faszinierendes Kontrastprogramm aus Industrie und Kunst, Tradition und Moderne.

Schweinfurt ist heute längst nicht mehr nur eine Industriestadt, sondern eine Stadt, in der Kunst, Kultur, bemerkenswerte Architektur, Wissenschaft und Tradition erlebbar miteinander verschmelzen. Dieser Stadtplan zeigt Ihnen Seiten von Schweinfurt, die Sie überraschen werden: historische Sehenswürdigkeiten, moderne Architektur und kulturelle Highlights. Die liebevoll restaurierte Altstadt mit exklusiven Boutiquen und die Stadtgalerie Schweinfurt mit über 100 Geschäften unter einem gemeinsamen Glasdach bieten Shoppingerlebnisse pur. Aber auch kulinarische Genüsse und die vielen Anlässe zum Feiern kommen nicht zu kurz. Außerdem gibt es Tipps für Ausflüge in die Umgebung. Über 1200 Jahre alt und dennoch modern und dynamisch – so präsentiert sich Schweinfurt heute.

Kann man eine Stadt erbauen Um den Namen dann Ihr zu geben, den mit Grauen Man nur singen kann?“ So haben sich einheimische Historiker und Heimatforscher bis heute darum bemüht nachzuweisen, wie die Stadt zu ihrem Namen kam. Nach neueren Forschungen hat er sich aus den Bezeichnungen „Suinuurde, Suinfurt, Swinvordi, Sweinvort und schließlich Sweinfurt“ im Lauf der Jahrhunderte entwickelt. Sicher ist wohl nur, dass zu keinem Zeitpunkt Schweine über irgendeine „Furt“ im Main getrieben wurden. Dies hätte Friedrich Rückert sicher beruhigt. Anders als Rückert gehen die heutigen Schweinfurter aber gelassen und humorvoll mit ihrem Stadtnamen um. Und süße Rache am Schwein nimmt man regelmäßig und genussvoll – immer dann, wenn zur traditionellen Schweinfurter Schlachtschüssel geladen wird.

Ein wenig gespalten war von jeher das Verhältnis der Schweinfurter zum Namen ihrer Stadt. Schon der Dichter Friedrich Rückert, einer ihrer größten Söhne, reimte im frühen 19. Jahrhundert:

Die Freie Reichsstadt Schweinfurt und ihre Geschichte Ihre Eigenständigkeit mussten die Schweinfurter Bürger immer wieder verteidigen und in zahlreichen Auseinandersetzungen oft teuer bezahlen.

Als die Stadt Mitte des 13. Jahrhunderts zum Zankapfel zwischen dem Fürstbischof in Würzburg und den Grafen Henneberg wurde, kam es vermutlich zu schweren Zerstörungen, die als Erstes Stadtverderben bekannt sind. Nach dem Wiederaufbau bestätigte König Rudolf von Habsburg 1282 die Reichsfreiheit Schweinfurts. Auch in den kommenden Jahrzehnten scheiterten alle Versuche Würzburgs und der Henneberger, die Stadt ins eigene Herrschaftsgebiet einzuverleiben. Schweinfurt gewann, als einzige Freie Reichsstadt Mainfrankens (des heutigen Unterfrankens) immer neue Rechte und behielt ihre Souveränität. Mitte des 16. Jh. trat die Stadt zum Protestantismus über. Ein gewagter Schritt – war man doch von den katholischen Territorien des Würzburger Fürstbischofs umgeben. 1554 führte ein furchtbarer Krieg des Markgrafen Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach gegen die Hochstifte Bamberg und Würzburg sowie die Reichsstadt Nürnberg zur fast völligen Zerstörung der unbeteiligten Stadt Schweinfurt (Zweites Stadtverderben). Erst die Neuordnung Europas in Folge der Französischen Revolution führte im Jahr 1802 zum Verlust der Schweinfurter Eigenständigkeit.

„Hättest Mainfurt, hättest Weinfurt, Weil du führest Wein, Heißen können, aber Schweinfurt, Schweinfurt sollt’ es sein!

„Schweinfurt hat Schwein” „Touri-Toni“ - zeigt den Weg

Eine ganze Reihe von bedeutenden Erfindern und Persönlichkeiten machte Schweinfurt zu einer Industriestadt von Weltrang – bis heute.

In Schweinfurt wird gerne gut gegessen und getrunken. Dabei kann es manchmal durchaus zünftig und rustikal zugehen.

internationaler Küche und Gourmets in Schweinfurt zahlreiche gedeckte Tische.

Schweinfurter Geschichte in Daten 791 Erste urkundliche Erwähnung des Namens „Schweinfurt“ 1234 Erste Erwähnung als Reichsstadt 1240/50 Zerstörung der Stadt bei Ausein andersetzungen zwischen den Grafen von Henneberg und dem Würzburger Fürstbischof (Erstes Stadtverderben) 1554 Zerstörung der Stadt im Mark gräfler Krieg (Zweites Stadtver derben) 1625/50 Mehrmalige Besetzung im 30 jährigen Krieg durch schwedi sche und kaiserliche Truppen 1802 Verlust der Reichsfreiheit, die Stadt wird ein Teil Bayerns 1883 Geburtsstunde der Kugellager industrie 1943/45 Im Zweiten Weltkrieg wird die Industriestadt Schweinfurt schwer zerstört 1966 Einweihung des Schweinfurter Stadttheaters 1992 Schwere Strukturkrise der Großindustrie 1993 Beginn von umfangreichen Maßnahmen zur Bewältigung der Strukturkrise 2000 Eröffnung Museum Georg Schäfer 2001 Bau des Konferenzzentrums Maininsel 2007 Eröffnung Stadtbücherei Ebracher Hof 2009 Eröffnung Kunsthalle Schweinfurt im ehemaligen Ernst-Sachs-Bad

Das Schweinfurter Siegel von 1364

Von der chemischen Buntfarben­ herstellung bis zur „Kugellagerstadt“

Schweinfurter Schlachtschüssel und andere Leckereien

Große Schweinfurter Gelehrte und Forscher Berühmte Söhne und Töchter der Stadt Schweinfurt: Wissenschaft und Geist strahlen in die Welt hinaus.

Original Schweinfurter Schlachtschüssel Ein kulinarisches Erlebnis der ganz besonderen Art ist für Einheimische und vor allem auch für Gäste die Original Schweinfurter Schlachtschüssel. Schon seit dem Jahr 1840 wird in der Stadt der Brauch zelebriert, frisch gekochtes Schweinefleisch in einzelne Stücke zu zerteilen und direkt von blank gescheuerten Holzbrettern, die über Tische gelegt werden, zu essen. Frisch gekochtes Schweinefleisch Den Schweinfurtern wird nicht zu Unrecht nachgesagt, dass ihnen Essen und Trinken besonders wichtig sind. Asketische Kostverächter sind hierzulande eher selten zu finden. Obwohl der Trend zur neuen leichten Küche auch in Schweinfurt seine Spuren hinterlässt, sind die wahren kulinarischen Spezialitäten in der Stadt betont rustikal. Weltweit einzigartig ist dabei die Original Schweinfurter Schlachtschüssel. Ein gutes Beispiel für traditionelle Schweinfurter Küche ist darüber hinaus das klassische fränkische Hochzeitsmenü. Es besteht aus Leberklößchensuppe mit „Schwämmerli“, gekochtem Mastochsenfleisch mit Meerrettichsauce, Nudeln und Preiselbeeren. Danach werden Kalbs- und Schweinebraten mit Kartoffelklößen und Gemüse gereicht. Dazu passt am besten ein trockener fränkischer Silvaner. Im Frühjahr freuen sich die Schweinfurter auf frischen mainfränkischen Spargel, im Herbst auf den traditionellen „Federweißen“ (junger Most). Dazu lässt man sich gerne heiße Kartoffeln, die erst bei Tisch geschält werden, mit Schwartenmagen (Rot- und Weißgelegter) oder einem „Gerupften“ (Camembert, mit Butter, Zwiebeln und Paprika angemacht) schmecken. Doch trotz aller kulinarischer Bodenständigkeit finden auch Freunde

Dazu werden frisches Bauernbrot, Meerrettich und Sauerkraut gereicht. Salz und Pfeffer werden vermischt und geben die rechte Würze. Die Schweinfurter trinken zur Schlachtschüssel Most oder trockenen Frankenwein – Bier gilt dagegen als unpassend. Essen darf jeder, so viel er kann und verträgt; denn das Schwein wird Gang für Gang serviert. Bis hin zu Innereien und Bäckchen – von Kennern ganz besonders geschätzt. Typische Schlachtschüssel-Lieder und ein guter Zwetschgenschnaps runden das mindestens zweistündige Vergnügen ab. Gruppen ab ca. 15 Personen können die Original Schweinfurter Schlachtschüssel zwischen September und April in zahlreichen Schweinfurter Gaststätten auf Vorbestellung erleben.

SEPTEMBER/OKTOBER Vom Fasching über die zahlreichen Stadtteilfeste bis hin zum stimmungsvollen Weihnachtsmarkt – in Schweinfurt wird das ganze Jahr hindurch gerne und viel gefeiert.

JANUAR/FEBRUAR Fasching Mit der „Schwarzen Elf“, der „ESKAGE“ und der „Antöner Narrenelf“ gibt es in Schweinfurt gleich drei Gesellschaften, die ein umfangreiches und hochwertiges Angebot an Faschingsveranstaltungen und Sitzungsabenden präsentieren. Am Faschingsdienstag veranstaltet die „ESKAGE“ traditionell den großen Schweinfurter Faschingsumzug durch die gesamte Innenstadt. Rund 25.000 Besucher aus der ganzen Region lassen sich das bunte Treiben Jahr für Jahr nicht entgehen. MÄRZ/APRIL Fischmarkt Ein besonders buntes Treiben bevölkert den Schweinfurter Marktplatz. Original Hamburger und „Schweinfurter Marktschreier“ bieten lautstark ihre Waren an – und dabei handelt es sich längst nicht nur um Fisch.

Tagungen und Kongresse Wer heute Kongresse, Seminare, Tagungen und andere Großveranstaltungen plant, erwartet mehr als perfekte Technik.

Riesenrad auf dem Volksfestplatz Volksfest Das Schweinfurter Volksfest begeistert ab Freitag nach Fronleichnam elf Tage lang Besucher in Unterfranken. Fränkische Spezialitäten, Schweinfurter Bier und attraktive Fahrgeschäfte aus ganz Deutschland machen diesen „Rummel“ zu einem der größten in ganz Franken. www.volksfest-schweinfurt.de

MAI/JUNI

JULI/AUGUST Honky Tonk Meist Anfang Juli freut sich die ganze Region auf ein außergewöhnliches Kneipenfestival. Künstler verschiedenster Musikstilrichtungen treten zeitgleich in zahlreichen Lokalen und auch auf Open-Air-Bühnen in der gesamten Innenstadt auf. www.honky-tonk.de

Walpurgisgericht in Oberndorf Walpurgisgericht An Fronleichnam lockt das „Walpurgisgericht“ im Stadtteil Oberndorf tausende von Besucher an. Ein historisches Spektakel mit lebhaftem Einblick in das mittelalterliche Gedankengut, Brauchtum und Leben und einem mittelalterlichen Markt.

Pflasterklang Beim großen Straßenmusikfestival singt und klingt es an jeder Ecke der Innenstadt. Fahrende Künstler versammeln sich am Tag in der Fußgängerzone und am Abend am Mainufer. Ein kultureller Geheimtipp. www.kulturpackt.de

Pflasterklang in der Schweinfurter Innenstadt

„Schweinfurt@night“ Die lange Nacht für alle Shopping- und Kulturfans. Bis Mitternacht können die Besucher in der City bummeln und neben dem Einkauf unterschiedliche Kulturangebote nutzen. www.schweinfurtatnight.de

Die Tourist-Information Schweinfurt 360° hält eine spezielle Übersicht der Anbieter „Schweinfurter Schlachtschüssel“ bereit.

Fränkisches Essen und der passende Wein

Kurzinformationen

Veranstaltungen

Stadtteilkirchweihen In den Sommermonaten finden fast wöchentlich in den Schweinfurter Stadtteilen traditionelle Kirchweihen statt. Fränkische Gemütlichkeit, kulinarische Spezialitäten sowie Frankenwein und Bier begeistern nicht nur die Einheimischen. Stadtfest Immer am letzten Wochenende im August wird an verschiedenen Themenplätzen in der gesamten Innenstadt zu Genuss, Party, Kultur und Einkaufen gefeiert. www.stadtfest-schweinfurt.de

Auf Entdeckungstour in Schweinfurt Über die abenteuerliche Vergangenheit gibt es viel zu erzählen. Entdecken Sie Schweinfurt auf eigene Faust oder in der Gruppe.

Nachsommer Grenzüberschreitungen in Musik und Kunst gibt es alljährlich Mitte September. Film, Theater, Tanz, Literarisches, Vokales und Instrumentales. Dabei werden die Grenzen zwischen den Genres unwichtig. Eine Ausstellung zu einem speziellen Schweinfurter Thema ergänzt das Programm. Der Nachsommer spricht aufgrund der Darbietungsvielfalt – an oft ungewöhnlichen Orten – ein Publikum jeden Alters an. www.nachsommer.de

Mittelalterfest 1003, 1254 und 1553/54 – diese drei Daten markieren wichtige Ereignisse der mittelalterlichen Geschichte von Schweinfurt: Untergang der Markgrafen von Schweinfurt, erste Erwähnung als Reichsstadt und das 2. Stadtverderben im Markgräfler Krieg. Vor der restaurierten Stadtmauer am Unteren Wall feiert die Stadt alle drei Jahre ein mittelalterliches Bürgerfest. Die Erinnerung an Schweinfurt im Mittelalter wird in den Blickpunkt gerückt und für die ganze Familie erlebbar und hautnah präsentiert. Handwerker wie Schmiede, Bürstenmacher, Zinngießer u.v.m. bauen ihre Stände auf, und das fahrende Volk feilscht um die Gunst der Silberlinge. UFRA Alle zwei Jahre findet auf dem Schweinfurter Volksfestplatz Anfang Oktober die große Unterfranken-Ausstellung (UFRA) statt. Eine Mischung aus Verbraucher-, Informations- und Unterhaltungsmesse, die Menschen aus ganz Unterfranken für neun Tage nach Schweinfurt zieht. www.ufra-online.de NOVEMBER/DEZEMBER Triennale Alle drei Jahre widmet sich diese einzigartige Ausstellung der zeitgenössischen Kunst in Franken. Sie zeigt Hauptwerke des Kunstschaffens aller Sparten und bezieht ausdrücklich alle derzeit existierenden Ausdrucksformen mit ein – die Triennale als Schrittmacher der Kunst der Region. www.kunsthalle-schweinfurt.de

Schweinfurter Nachsommer Nacht der Kultur Das bunte Schaufenster der regionalen Kulturszene ist die „Nacht der Kultur“ des KulturPackts in Schweinfurt. An einem Abend präsentieren sich Musiker, Künstler, Literaten, Theatermacher und Tanzgruppen an rund 15 verschiedenen Orten in der Innenstadt. Der Besucher zahlt einen einmaligen Eintritt und kann den ganzen Abend so viele Programmpunkte sehen, wie er möchte. Verkaufsoffener Sonntag Am letzten Sonntag im Oktober lädt der städtische Einzelhandel zum „Mantelsonntag“ ein. Mehr als 300 Geschäfte locken Besucher aus ganz Unterfranken an.

Weihnachtsmarkt In der Adventszeit verwandelt sich der Schweinfurter Marktplatz in einen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt. Das beleuchtete historische Rathaus und ein riesiger Weihnachtsbaum sorgen für die typisch besinnliche Stimmung.

ANREISE Auto Im Schweinfurter Hafen bzw. im Maintal besteht ein Stadtanschluss an die Autobahnen A 70 (Bamberg, Nürnberg, Würzburg, Kassel), A 3 (Würzburg, Frankfurt, Nürnberg, München), bzw. A 71 (Erfurt).

Schlüssel für die kostenlose Unterstellmöglichkeit für Fahrrad und Gepäck sind in der Tourist-Information erhältlich.

Flugzeug Der nächstgelegene Flughafen liegt im ca. 100 km entfernten Nürnberg. Der RheinMain-Flughafen in Frankfurt und der Flughafen in Erfurt sind etwa 160 km weit weg, der Stuttgarter Flughafen liegt ca. 200 km entfernt und zum Münchner Flughafen beträgt die Distanz etwa 290 km.

Radsport Hofmann Pannenhilfe, Reparatur, Fahrradverleih, Fahrradtextilien und -zubehör, Ersatzteile Friedrich-Stein-Str. 11, Tel. 09721 24862

AUSKUNFT

Zweirad Seifert Pannenhilfe, Reparatur, Fahrradverleih, Zubehör, Ersatzteile Mainstraße 24, 97493 Bergrheinfeld Tel. 09721 90262

Tourist-Information In der Tourist-Information Schweinfurt 360° erhalten Sie alle wichtigen Informationen und Prospektmaterialien. Tourist-Information Schweinfurt 360° Rathaus, Markt 1, Tel. 09721 513600 Fax 09721 513601 tourismus@schweinfurt360.de www.schweinfurt360.de Öffnungszeiten: November–März: Mo–Fr 10–16 Uhr April–Oktober: Mo–Fr 10–18 Uhr, Sa 10–14 Uhr Bürgerservice Viele Informationen sind auch dort erhältlich. Zudem können Sie hier Tickets für verschiedene Veranstaltungen erwerben. Rathaus, Markt 1, Tel: 09721 510 Öffnungszeiten: Mo-Do 8-18 Uhr, Fr 8-16 Uhr, Sa 9.30-12 Uhr BÜCHEREI

Ausflüge ins Grüne Machen Sie Ihren Aufenthalt in Schweinfurt mit einem Abstecher in das reizvolle Umland vollkommen.

Friedrich Fischer – der Pionier der Kugellagerindustrie Der gebürtige Kasseler Wilhelm Sattler (1784–1859) hat zu Beginn des 19. Jhdt. das wirtschaftliche Wachstum von Schweinfurt in dieser Zeit entscheidend beeinflusst. Mit der fabrikmäßigen Herstellung von „Schweinfurter Grün“ gelang ihm der finanzielle Durchbruch. Das wegen seiner Leuchtkraft berühmte giftige Grün entwickelte sich rasch zu DER Modefarbe in ganz Europa. Um 1860 gelang Philipp Moritz Fischer eine zunächst kaum beachtete Erfindung – eine Tretkurbel, die er in sein Laufrad einbaute und so das Laufrad zu einem echten „Fahrrad“ machte. Fischers Sohn Friedrich (1848–1899) produzierte ab 1883 mit Hilfe seiner Erfindung der Kugelmühle erstmals in Massenanfertigung gehärtete Stahlkugeln. Er wurde der entscheidende Wegbereiter der späteren Kugellagerindustrie. Im Jahr 1909 erwarb der gelernte Schlosser Georg Schäfer (1861–1925) Fischers „Erste Automatische Gussstahlkugelfabrik“ – das war die Geburtsstunde der Firma „Kugelfischer“ (FAG) und der Inbegriff der weltweit bekannten Kugellagerfertigung. Zwei ehemalige Mitarbeiter Friedrich Fischers, Wilhelm Höpflinger und Engelbert Fries, gründeten fast zeitgleich (1890) eine eigene Kugellagerwerkstatt, die später in die „Vereinigte Kugellagerfabriken AG“ aufging. Diese wiederum wurde 1929 zum deutschen Teil des schwedischen Weltkonzerns SKF.

Die rasante Entwicklung der Schweinfurter Großbetriebe FAG Kugelfischer, Fichtel & Sachs und SKF wurde auch durch die schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und die Jahre der Demontage nicht aufgehalten. In den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts arbeiteten in Schweinfurt rund 55.000 Menschen – was in etwa der Einwohnerzahl entsprach. Doch die Monostruktur machte Schweinfurt auch ein Stück weit abhängig vom wirtschaftlichen Wohl der Großbetriebe. Der Strukturwandel machte deshalb in den 1990er Jahren auch vor Schweinfurt nicht halt, und rund 10.000 Arbeitsplätze mussten abgebaut werden. Aus der Krise ergab sich jedoch die Chance, den Wandel von der Monoindustrie zum Dienstleistungsgewerbe zu vollziehen. „Zukunft findet Stadt“ auf dem Weg ins 21. Jahrhundert, so wirbt Schweinfurt heute!

Nabenfertigung 1928

Conrad Celtis Leitfigur des deutschen Humanismus (1459 –1508) In Wipfeld bei Schweinfurt geboren, wirkte er seit 1497, berufen von Kaiser Maximilian I., an der Universität in Wien. In seinen Dichtungen demonstrierte er trotz lateinischer Sprache und Nähe zu Horaz und Vergil direktes Erleben und weltanschauliche Weite. Johann Lorenz Bausch Rückert gemalt in Öl – 1888 Friedrich Rückert Dichter/Orientalist (1788–1866) „Von allen Ehren mir am meisten wert ist die, womit die Vaterstadt mich ehrt.“ Mit diesem prägnanten Zweizeiler bedankte sich Friedrich Rückert in einem Brief vom 24. April 1865 für die ihm von den Schweinfurter Stadtvätern verliehene Ehrenbürgerwürde. Denn es war in der Freien Reichsstadt Schweinfurt, in der der später so berühmte Dichter und Orientalist Friedrich Rückert am 16. Mai 1788 das Licht der Welt erblickte. Rückert verfasste an die 20.000 Gedichte und beherrschte 44 Fremdsprachen. Als Orientalist bemühte er sich, die Welten des Orients und des Okzidents miteinander zu verbinden, sei es mittels Übersetzung der „klassischen“ arabischen und persischen Dichter, sei es durch die Übernahme orientalischer Stoffe. Bei seinem Tode am 31. Januar 1866 in Neuses bei Coburg hinterließ er ein titanenhaftes Werk an Übersetzungen, genialen Nachdichtungen und zum Teil sehr persönlicher Lyrik (wie die „Kindertodtenlieder“). Die Stadt Schweinfurt ehrte ihren großen Sohn durch das un­ übersehbare Denkmal auf dem Marktplatz und nicht zuletzt durch den Erwerb des Großteils seines Nachlasses, der im Schweinfurter Stadtarchiv der Forschung zur Verfügung steht. www.rueckert-gesellschaft.de TIPP: Dem Lebensweg des Poeten folgend startet am Marktplatz der Rückert-WanderWeg (140 km bis nach Neuses bei Coburg)

Arzt (1605–1665) Der gebürtige Schweinfurter war in seiner Heimatstadt Mitbegründer der Leopoldina (deutsche Akademie für Naturforscher). Die Gesellschaft gilt als älteste noch bestehende naturwissenschaftliche Akademie der Welt. Ziel der Gründer war die Erforschung der Natur zum Wohle der Menschheit. Die Wahl zum Mitglied in der Leopoldina gilt für Naturwissenschaftler als eine der höchsten Auszeichnungen, die eine deutsche Institution vergibt. Seit 1961 verleiht die Stadt Schweinfurt den Carus-Preis. Der heutige Sitz der Leopoldina ist Halle/Saale. Olympia Fulvia Morata Humanistin (1526–1555) Die gebürtige Italienerin kam um 1550 durch ihren Mann Dr. Andreas Grundler nach Schweinfurt. Sie verfasste reformatorische Schriften und machte ihr Haus zu einem Treffpunkt für die geistigen und geistlichen Führer der Stadt. Sie hinterließ zahlreiche lateinische und griechische Reden, Dialoge, Briefe und Gesänge.

Seit Anfang der 90er Jahre hat sich Schweinfurt eminent verändert. Neues entsteht und Altbewährtes nimmt moderne Formen an. Vom Museum Georg Schäfer bis zum hochmodernen Tagungs- und Konferenzzentrum auf der Maininsel. Schweinfurt besitzt das ideale gesamtstädtische Ensemble zur Durchführung von Tagungen und trifft garantiert immer die richtige Atmosphäre für Geschäftsjubiläen, Seminare oder private Feiern. Mit Veranstaltungsräumen unterschiedlichen Formats sowie dem hochmodernen Konferenzzentrum Maininsel (Kapazitäten bis zu 900 Personen) verschafft Schweinfurt 360° jeder (Event-) Vorstellung Raum, egal ob in der Stadt selbst oder der umliegenden Region.

Bitte wenden Sie sich für nähere Informationen, individuelle Beratung oder spezielle Wünsche an die: Tourist-Information Schweinfurt 360° Rathaus, Markt 1 97421 Schweinfurt Tel.: 09721 513600 Fax: 09721 513601 tourismus@schweinfurt360.de www.schweinfurt360.de Konferenzzentrum Maininsel Schweinfurt Maininsel 10-12 97424 Schweinfurt Tel.: 09721 73060 Fax: 09721 7306444 www.kms-schweinfurt.de

STADTFÜHRUNGEN Für Einzelgäste – Schweinfurt kompakt jeden Samstag ab 14 Uhr von Ende Mai bis Ende September Treffpunkt: Rückert-Denkmal/Marktplatz Dauer: 1 Std. 4,50 €/Person bzw. 3,50 €/Kind Karten sind am Treffpunkt erhältlich Für Gruppen Besichtigungen in Schweinfurt und Ausflüge ins Fränkische Weinland. Ausführliche Prospekte, Informationen und Anmeldung über die Tourist-Information Schweinfurt 360°, Tel. 09721 513600 tourismus@schweinfurt360.de www.schweinfurt360.de Fremdsprachen: Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch Waldpädagogische Führungen Lehrwanderungen, Führungen und Exkursionen aller Art für Kinder, Schulklassen und Erwachsene. Weitere Informationen unter Tel 09721 51504 oder unter www.wildpark-schweinfurt.de

Hotelkontingente und -buchungen gehören ebenso zum Serviceangebot wie die Gestaltung eines vielseitigen und individuell zugeschnittenen Rahmenprogramms rund um eine Tagung. Jakobuszimmer Hotel Krone Post/Werneck

Fluß und Fleiß – Rundgang Diese Broschüre folgt den Dokumenten und Denkmälern der Schweinfurter Industriegeschichte. Rundweg: ca. 4,5 km; Dauer: ca. 1-1,5 Stunden Rückertstätten-Rundweg Mehrere öffentliche Denkmäler markieren die Lebensstationen des Dichters Friedrich Rückert in seiner Geburtsstadt. Dauer: ca. 1 Std. FÜHRUNGEN IN DEN MUSEEN Georg Schäfer Museum Brückenstraße 20, Tel. 09721 514820 www.museumgeorgschaefer.de Eintritt: 7 € /Person (ermäßigt 6 €) Öffnungszeiten: Di–So 10–17 Uhr, Do 10–21 Uhr Gruppenführungen Dauer: 1 Std. = 55 € Fremdsprachen: Englisch, Französisch

Skulptur Olympia Fulvia Morata

Tagungs- und Konferenzzentrum auf der Maininsel

Öffentliche Führungen jeden Donnerstag ab 19 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertag ab 15 Uhr Treffpunkt: Foyer/Museum Georg Schäfer Dauer: 1 Std. = 2,50 €/Person zzgl. Eintritt Kinderprogramm jeden Sonntag ab 15 Uhr Treffpunkt: Foyer/Museum Georg Schäfer Dauer: 1 Std. = 3,10 €/Kind Museum Otto Schäfer Judithstr. 16, Tel. 09721 3870970 www.museumottoschaefer.de Eintritt: 3 €/Person (ermäßigt 2 €) Öffnungszeiten: Di–Sa 10–17 Uhr, So und Feiertage 10–17 Uhr 1 Std. Gruppenführung: 30 € Das kleine Museum Luitpoldstr. 45, Tel. 09721 4 72 72 86 www.kleinesmuseum.de Eintritt: 8 € /Person Öffnungszeiten: nach Vereinbarung Gruppenführung auf Anfrage MUSEEN UND GALERIEN DER STADT Kunsthalle Schweinfurt im ehemaligen Ernst-Sachs-Bad, Rüfferstr. 4 Öffnungszeiten: Di–So 10–17 Uhr, Do bis 21 Uhr Eintritt: 3,50 €/Person (ermäßigt 2,50 €) Naturkundliches Museum im Harmoniegebäude, Brückenstraße 39 Gunnar-Wester-Haus, Martin-Luther-Platz 5 Museum Altes Gymnasium, Martin-Luther-Platz 12 Künstlerhof Oberndorf, Hauptstraße 13 Öffnungszeiten: Museen: Fr 14–17 Uhr, Sa–So 10–13 Uhr und 14–17 Uhr Künstlerhof Oberndorf nach Vereinbarung Eintritt in allen Einrichtungen: 1,50 € Schweinfurter Museumsservice MuSe: Anmeldung und Information für Führungen Tel. 09721 514744 1 Std. Gruppenführung: 40 €

PARKS UND GRÜNANLAGEN Philosophengang Der malerische Weg vom MotherwellPark durch den Philosophengang entlang der einstmaligen Stadtbefestigung im Osten führt bis zur Altstadt in Richtung Main. Wehranlagen Südöstlich des Mainufers liegt dieser Stadtpark mit zahlreichen einheimischen und exotischen Pflanzen. Direkt am Mainufer ist die Vereinsanlage des Ruderclubs Franken 1882 zu finden, der hier regelmäßig bayerische Meisterschaften und große Regatten austrägt. Wildpark an den Eichen Der Tier- und Freizeitpark im Norden bietet Schweinfurt diverse Kinderspielplätze, einen der größten Spiel- und KletterElche der Welt, Kinderplanschbecken mit Liegewiese, Minigolfanlage, Streichelzoo und zahlreiche naturbelassene und großzügige Tiergehege. Der Besuch ist kostenfrei. Telefon: 09721 51502 www.wildpark-schweinfurt.de LANDKREIS SCHWEINFURT Höllental und Mainblick Schon in vergangener Zeit war dieser Weg ein beliebter Sonntagsausflug der Schweinfurter. Der abwechslungsreiche Rundweg über 8 km auf der Anhöhe zwischen Schweinfurt und Mainberg verknüpft auf interessante Weise Natur und Landschaft, Wein und Main, Geschichte und Kultur mit Arbeit und Lebensraum. Einstieg am Parkplatz „Höllental“. Peterstirn Ab dem 10. Jh. war diese Burganlage Stammsitz der Schweinfurter Markgrafen auf der Peterstirn. Der Name bezieht sich auf die Bezeichnung des Klosters, „stella petri“, die auf dem Siegel des Deutschen Ordens aus dem 14. Jh. belegt ist. Im Volksmund wurde sie zu „Peterstirn“ umgedeutet.

Schloss Mainberg Östlich der Peterstirn thront Schloss Mainberg hoch über dem Main. 1245 erstmals urkundlich erwähnt, wurde die Anlage von 1303–1542 von den Grafen von Henneberg dominiert. 1821 erwarb der Schweinfurter Fabrikant Wilhelm Sattler das Schloss. 1915 kaufte der Industrielle Ernst Sachs das Anwesen. Der weltbekannte Gunter Sachs wurde dort im Jahre 1932 geboren.

Gerolzhofen Die Stadt im Landkreis Schweinfurt liegt am Rande des Steigerwalds. Im Alten Rathaus befindet sich das erste Schulmuseum in Bayern. Hier ist eine einklassige Dorfschule aus der Zeit von 1900–1920 detailgetreu nachgebaut. www.weinpanorama-steigerwald.de Schloss Werneck Der Markt Werneck ist die größte Gemeinde im Landkreis Schweinfurt. Besonders sehenswert: das Wernecker Schloss von Balthasar Neumann, zwischen 1733 und 1745 erbaut. Es diente den Fürstbischöfen von Würzburg als prächtige Sommerresidenz. Heute psychiatrisches Krankenhaus und orthopädische Klinik.

Landgraf Liegefahrräder Würzburger Straße 18 Tel. 09721 82207 oder Mobil unter 0171 6473237

FÜHRUNGEN Schweinfurt kompakt Eine Stunde zu Fuß durch die Altstadt mit einem versierten Gästeführer, von Ende Mai bis Ende September, jeden Samstag, Beginn jeweils 14 Uhr am Friedrich Rückert-Denkmal/Marktplatz: Karte 4,50 €. Weitere Stadtführungen und Rundfahrten für Einzelpersonen oder Gruppen auf Anfrage. Spezielle Broschüren und Auskunft: Tourist-Information Schweinfurt 360°, Rathaus, Markt 1, Tel. 09721 513600 Führungen in den Museen Museum Georg Schäfer, Tel. 09721 514820 Kunsthalle Schweinfurt, Tel. 09721 514733 Museum Otto Schäfer, Tel. 09721 514744 Schweinfurter MuseumsService MuSe, Tel. 09721 514744 FUNDBÜRO Im Bürgerservice (siehe Auskunft) Rathaus, Markt 1, Tel. 09721 510

INFORMATIONEN

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: Tel. 116117 Notarzt/Rettungsdienst: Tel. 112 Feuerwehr: Tel. 112 Polizei: Tel. 110

Aktuelle Informationen sowie Veranstaltungshinweise liefern die Websites Stadt und Land unter www.schweinfurt.de und www.schweinfurt360.de

Ein Plätzchen für einen Online-Plausch findet man im Bonus in der Brückenstraße und in der Stadtbücherei, Ebracher Hof JUGENDGÄSTEHAUS Am Unteren Marienbach 3, Tel. 09721 6752950 Fax 09721 67529555 www.jugendgaestehaus-schweinfurt.de JUGENDHERBERGE

Erkunden Sie sonnenverwöhnte Weinberge, idyllische Kleinode und malerische Dörfer mit altfränkischem Fachwerk, urigen Gasthäusern und romantischen Weinlokalen. Lassen Sie sich von einer Region verzaubern, die reich ist an mittelalterlichen Stadtbildern, Kulturdenkmälern, historischen Sehenswürdigkeiten und nicht zuletzt an kulinarischen Köstlichkeiten.

FAHRRADVERLEIH Mit dem Pedelic E-Bike fahren Sie schneller, umweltfreundlicher und bequemer durch Schweinfurts idyllische Landschaft oder zu kulturellen Sehenswürdigkeiten. Die Tourist-Information Schweinfurt 360° verleiht 6 Pedelic E-Bikes für 18 € pro Tag.

Öffnungszeiten: Mo und Fr 10–19 Uhr, Mi 13–18 Uhr, Di und Do 10–18 Uhr

INTERNETCAFÉS Der gebürtige Schwabe Ernst Sachs (1867– 1932) war namensgebend für die Firma „Fichtel & Sachs“, die ebenfalls zu Weltruhm gelangen sollte. 1903 entwickelte er die berühmte Torpedo-Freilaufnabe und später auch den Sachs-Motor. Seit den 30er Jahren produziert das Unternehmen Autostoßdämpfer und -kupplungen.

FAHRRADBOXEN

Bahn Der Schweinfurter Hauptbahnhof liegt im Westen der Stadt. Zusätzlich existieren zwei Haltestellen „Stadtbahnhof“ und „Schweinfurt Mitte“, die jedoch nicht von allen Zügen angefahren werden. Taxis befinden sich am Ausgang (Ost), der öffentliche Nahverkehr (Busse) befindet sich am Hauptausgang im Norden. Die Stadtbusse fahren im 10-Minuten-Takt zum ZOB am Roßmarkt.

Die öffentliche Stadtbücherei befindet sich im Ebracher Hof, Brückenstr. 29, Tel. 09721 517960 Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz

DEUTSCHE BAHN Reiseservice 24h Tel. 11861 Fahrplanauskunft Tel. 0800 1507090 Fahrradmitnahme Tel. 0800 5225522

Hier gibt es günstige Übernachtungspreise für junge Gäste. Niederwerrnerstr. 17½, Tel. 09721 21404 www.jugendherberge-schweinfurt.de

ÖFFENTLICHE VERKEHRSMITTEL Vom „Roßmarkt“ (zentraler Omnibusplatz) starten alle Buslinien. Einzelfahrscheine ab 1,30 €. Verkaufsstelle und Informationen unter der InfoHotline 09721 931325 (Roßmarktschalter Mo-Fr 9-17 Uhr) oder 931323 POLIZEI Die Schweinfurter Polizeidirektion, Mainberger Str. 14A, ist erreichbar unter Tel. 09721 2020 POST Hauptpost am Bahnhofsplatz Stadtpost in der Zehntstraße

sowie

RADFAHREN KARTENVORVERKAUF Bürgerservice Schweinfurt Rathaus, Markt 1, Tel. 09721 510 Tourist-Information Schweinfurt 360° Rathaus, Markt 1, Tel. 09721 513600 Theater-Kasse, Roßbrunnstr. 2, Tel. 09721 514955 (Theaterkarten) Schweinfurter Tagblatt Schultesstr. 19a, Tel. 09721 5488819 Buchhandlung Collibri Markt 19, Tel. 09721 22763 KLETTERWALD AM SEE Schweinfurt Baggersee Tel. 0151 50628302 und 0171 7355568 www.kletterwald-am-see.de KRANKENHÄUSER Leopoldina Gustav-Adolf-Str. 8, Tel. 09721 7200 St. Josef Ludwigstr. 1, Tel. 09721 570 MINIGOLF Bahnengolfzentrum Schweinfurt Am Saumain 2, Tel. 0171 5241156 www.minigolf-sw.de

Schloss Werneck NOTRUF ADAC Pannendienst: Tel. 0180 2222222 und Mobil 222222

In Schweinfurt kreuzen sich vier Fahrradwege: Main-Radweg (www.mainradweg. com), Wern-Radweg (www.wernradweg. de), Main-Werra- und Main-Saale-Radweg. Das komplette Radwegenetz der Region findet man im Online-Radportal unter www.schweinfurt360/radportal. SCHWIMMBAD Sport- und Freizeitbad Silvana An den Unteren Eichen 1 Öffnungszeiten: Mo-So 9–22 Uhr; Tel. 09721 931399 www.silvana.de TAXI Taxizentrale Tel. 09721 1 60 60 WILDPARK In naturnahen und artgerechten Gehegen können Sie einen Ausschnitt der europäischen Tierwelt erleben (u. a. Luchse und Elche) Busstation: „Wildpark an den Eichen“ Eintritt frei! Tel. 09721 51502 oder 4727839 (Wildparkbüro) www.wildpark-schweinfurt.de WOHNMOBILSTELLPLÄTZE Stellplatz am Hutrasen (20 Plätze mit Entsorgungseinrichtung) Tel. 09721 4998060 www.schweinfurt360.deParkplatz am Volksfestplatzplatz/ P+R (ohne Ver- und Entsorgungsmöglichkeit)


Stadtrundgang

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2014/1

tourismus.de

Entdecken Sie Schweinfurts Sehenswürdigkeiten. Flanieren Sie durch romantische Gassen und besichtigen Sie die Museen und Bauwerke.

Tourismus rund um Stadt und Land.

SCHWEINFURT 360° Rathaus An der Südseite des Marktplatzes steht mit dem historischen Rathaus das wohl bedeutendste und schönste Gebäude der Stadt. Es wurde in den Jahren 1570–1572 von Nikolaus Hofmann (Halle/Saale) erbaut und gilt als eines der wichtigsten profanen Renaissance-Bauwerke Süddeutschlands. Auch Elemente der Spätgotik klingen in der Architektur an. Feingegliederte Fassade. Am Erkerturm Wappen Kaiser Maximilians II. (1564–1576), in den Fängen des Doppeladlers das Schweinfurter Stadtwappen; darunter, an der Balkonbrüstung, Wappen der sieben Kurfürsten. An den Giebeln allegorische Figuren. In der Eingangshalle wechselnde Kunstausstellungen. Schlichter Verwaltungstrakt von 1960 als Anbau; Innenhof mit Springbrunnen.

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Innenstadtplan, Sehenswürdigkeiten, Museen und Kirchen, Historie, Kurzinformationen

SCHWEINFURT STADTPLAN © EnssnerZeitgeist Communications GmbH

Marktplatz mit Rückert-Denkmal Wie schon im Mittelalter, ist der Marktplatz auch heute ein zentraler und belebter Ort des städtischen Handels. Noch immer kommen an den Markttagen Gemüse und Obstbauern aus dem Umland auf den Schweinfurter Markt, um ihre Waren anzubieten. Markttage: Di und Fr 11–18.30, Mi und Sa 7–14 Uhr. An der Südost-Ecke steht das Geburtshaus des Dichters und Orientalisten Friedrich Rückert (1788–1866) mit Gedenktafel, an der Südseite ein originelles „Marktbrünnle“ aus neuerer Zeit. In der Mitte das Rückert-Denkmal, zu Füßen des Dichters allegorische Figuren zweier seiner Hauptwerke: „Geharnischte Sonette“ und „Weisheit des Brahmanen“.

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Grünverbindung vom Obertor zum Main Auf dem Weg zum Mainufer finden sich Reste einer mittelalterlichen Befestigungsanlage. Die Stadtmauer mit dem Samtturm und den Pulvertürmen am Unteren Wall, den Turmfragmenten des 1805 abgetragenen Weißen Turmes und des Wiesenhüterturmes sowie die Wallgräben gehören zu den eindrucksvollen Zeugnissen der Schweinfurter Stadtgeschichte.

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Schrotturm als Wahrzeichen der südl. Altstadt

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Schrotturm Erbaut 1611 als Treppenturm eines Renaissance-Hauses, im 19 Jh. zur Herstellung von Schrotkugeln um 4 Geschosse erhöht. Wahrzeichen der südlichen, sanierten Altstadt. Der Ursprung der Firma FAG Kugelfischer Georg Schäfer AG liegt in der Judengasse, dem heutigen Seniorenheim Friederike Schäfer.

Schwimmclub

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Ruderclub

Busse Jogging- und Nordic Walking Routen Tourist-Information Schweinfurt 360°, Rathaus – Markt 1 Agentur für Arbeit

Museum

Bauschenturm Im Innenhof des heutigen Geschäftshauses und am Treppenturm im Durchgang erinnern Wappen und Inschrifttafeln an die „Leopoldina“. Diese wurde 1652 in Schweinfurt gegründet und ist die älteste noch bestehende naturkundliche Akademie. Dr. Johann Lorenz Bausch war der erste Präsident der Leopoldina-Akademie.

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Öffentliche Gebäude, unbebaute Fläche Verkehrsberuhigte Straße Fußgängerzone Rundgang durch die Innenstadt

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Altes Gymnasium Ein schönes Beispiel deutscher Renaissance findet sich direkt am Martin-LutherPlatz vor der imposanten St. Johannis-Kirche. 1582/83 erbaut, ist es seit 1934 Heimat eines Museums (s. Museen und Galerien).

Radweg Bushaltestelle Bahnhof Post Kanuanlegestelle

Musikschule

Kostenfreie Fahrradboxen

VHS

Schranne/Sparkasse 1560 erbaut, 1606 als Bürgerhof (Lagerhaus) erweitert, seit 1935 im Besitz der 1823 gegründeten Städtischen Sparkasse. Auffälliges Brünnlein mit Bezug auf den früheren Roßmarkt, den Getreidehandel (Schranne) und das Geld. Auf dem Parkplatz (Siebenbrückleinsgasse) stand früher die Synagoge (Gedenkstein).

Parkplatz Parkhaus (Parkleitsystem)

Spitaltor Jungfernkuss

Parkhaus Marienbach Sportplatz

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Tiefgarage Georg-Wichtermann-Platz Parkhaus Galeria Kaufhof Barfußpfad

Das kleine Museum

Tiefgarage Museum Georg Schäfer

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Parkgarage Kunsthalle Tiefgarage Graben Reisemobil-Stellplätze

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Hbf. Schweinfurt

Stellplatz „Am Hutrasen”

Hafen Ost

Richtung Bergl

KIRCHEN

Ebracher Hof

Jungfernkuss

Ebracher Hof Im Jahre 1431 vom Zisterzienserkloster Ebrach (Steigerwald) als Anwesen erworben, brannte der Ebracher Hof im Markgräfler Krieg 1554 (Zweites Stadtverderben) bis auf die Außenmauern aus. Erst 1578 wurde er wieder aufgebaut. Heute ist er Sitz der Schweinfurter Stadtbücherei.

Spitaltorbrücke und Jungfernkuss Zahlreiche schauderhafte Legenden ranken sich um den Junfernkuss, ein 2007 entdeckter Schalenturm der alten Stadtmauer. Er stammt in Teilen noch von einem 1367 gestifteten Karmeliterkloster (bis 1542). Während des Markgräfler Krieges 1553/54 stark beschädigt. Die historische Spitaltor-Brücke wurde 1748 als Ersatz für eine ältere Holzbrücke mit Steinpfeilern über den Wallgraben vor dem westlichen Stadteingang errichtet. Erhalten geblieben ist die Nordhälfte der Brücke auf einer Länge von ca. 25 m. Zu sehen sind heute drei Bögen, das alte Pflaster und der Ansatz der Brüstungsmauer.

Zürch, Krumme Gasse und Stadtmauer Östlich vom Marktplatz gelegen, gehört dieser Bereich zu den schönsten wiedererstandenen Zeugnissen der mittelalterlichen und reichsstädtischen Vergangenheit: kleine Gassen, Kopfsteinpflaster und liebevoll sanierte Wohn- und Handwerkshäuser. Der Name „Zürch“ (althochdeutsch: „Viehweide“) deutet darauf hin, dass hier vor Jahrhunderten große Flächen zur Tierhaltung existierten. Das nördlich anschließende Gebiet um die „Krumme Gasse“ fasziniert mit seinem verwinkelten Gassensystem. An seiner Ostseite finden sich Reste der historischen Stadtmauer am Oberen und Unteren Wall.

Mainansicht Gutermann-Promenade

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Tourist-Information Schweinfurt 360° Rathaus, Markt 1 97421 Schweinfurt Telefon +49 (0)97 21-51 360 0 Telefax +49 (0)97 21-51 360 1 tourismus@ schweinfurt360.de www.schweinfurt360.de

Museum Altes Gymnasium

Gutermann-Promenade Spazierweg mit Grünanlage am nördlichen Mainufer. Er folgt dem Verlauf des Treidelpfades oder Leinrittes, auf dem einst Pferde die Schiffe bei der Bergfahrt zogen. Benannt nach dem Schweinfurter Lehrer und Heimatforscher Hubert Gutermann (1892– 1974). Hier findet man zahlreiche Industriedenkmäler: gusseiserner Handdrehkran, Regulierwerk des ehemaligen Walzwehres uvm. (siehe Broschüre „Fluß und Fleiß“)

erste reformatorische Predigt. Nach den schweren Schäden des 2. Weltkrieges wieder aufgebaut in der ursprünglichen Form. Sehenswert: Der Posaunenengel auf der eleganten Kuppelhaube diente früher als Wetterfahne. Friedrich Rückert dichtete daher auch: „Doch er ist nicht gut gelaunet, sah ich doch beim letzten Schein, weil er aus der Stadt posaunet und sein Hintres kehrt hinein.“

160 Gemälde und 110 Zeichnungen. Von Adolph Menzel besitzt die Sammlung über 100 Gemälde, Gouachen und Zeichnungen. Darüber hinaus sind zahlreiche Werke von Caspar David Friedrich, Georg Ferdinand Waldmüller, Hans Thoma, Wilhelm Leibl und seinem Kreis sowie von Max Liebermann und Max Slevogt zu bestaunen.

St. Kilian-Kirche mit Meistermann Fenster St. Kilian-Kirche Katholische Pfarrkirche im Fränkischen Stil (Neubarock), im Zweiten Weltkrieg bis auf Teile der Umfassungsmauer und Turm vollständig zerstört. 1953 nach Plänen des Würzburger Dombaumeisters Hans Schädel wieder aufgebaut. Sehenswert: 250 m² große Farbglasfenster des Kölner Künstlers Prof. Georg Meistermann. Eines der größten Kirchenfenster Deutschlands.

Altar der St. Johannis-Kirche St. Johannis-Kirche Erste schriftliche Erwähnung im Jahr 1237. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts entstand der gotische Chor. In den folgenden Jahrhunderten geprägt durch einen stilistischen Mix aus unterschiedlichen Epochen. Seit dem Jahr 1542 die wichtigste reformierte Kirche, heute Stadtpfarrkirche der evangelischen Gemeinde. Besonders sehenswert: der Taufstein mit seiner originalen Malerei (1367), die barocke Kanzel (1694) und der klassizistische Hochaltar (Ende 18. Jahrhundert). Im Inneren zahlreiche alte Grabdenkmäler. Eines der wichtigsten kirchlichen Bauwerke zwischen Bamberg und Würzburg. St. Salvator-Kirche Erbaut 1717–1719 an der Stelle eines alten Gotteshauses (Liebfrauenkirche), von dem der Chor noch erhalten ist. Schlichter Barock. Auf den Treppen der einstmaligen Kirche hörten die Schweinfurter 1532 die

MUSEEN UND GALERIEN

Heilig Geist-Kirche Heilig Geist-Kirche Mitte des 15. Jahrhunderts Spitalkirche zum Hl. Geist. 1554 fast vollständig zerstört (Zweites Stadtverderben). Im 16. Jh. im gotischen und von 1897–1902 im neuromanischen Stil wieder aufgebaut. Sehenswert: das Hauptportal mit Figur des Königs David und der Darstellung des ersten Pfingstfestes, die zwei Nebenportale (Prophet Zacharias und die Taufe Christi sowie die Verkündigungsszene) und der Turm mit einer hohen Marienstatue. Im Inneren der Kirche befinden sich vier Altäre.

Museum Georg Schäfer Die weltweit bedeutendste Privatsammlung von Malerei und Graphik des 19. und beginnenden 20. Jh. aus dem deutschsprachigen Raum. Die Sammlung wurde vom Schweinfurter Industriellen Georg Schäfer (1896–1975) zusammengetragen und von den Erben in eine Stiftung eingebracht. Carl Spitzweg ist hier mit der weltweit größten Sammlung seiner Werke vertreten:

Öffnungszeiten: Di– So 10 –17 Uhr, Do bis 21 Uhr Brückenstraße 20 Ständige Sammlung, Wechselausstellungen, aktuelle Veranstaltungen, Führungen Tel. 09721 514820 und 514825 Eintritt: 7 €/Person (ermäßigt 6 €) www.museumgeorgschaefer.de Kunsthalle Schweinfurt im ehemaligen Ernst-Sachs-Bad Das von dem Schweinfurter Industriellen Ernst Sachs (1867–1932) den Bürgern seiner Heimatstadt geschenkte und in den Jahren 1931/33 nach Plänen von Roderich Fick erbaute Hallenbad bildet mit seiner bemerkenswerten, neusachlichen Architektur und seinem großzügigen Raumzuschnitt ein ideales Gebäude für die Kunsthalle Schweinfurt. Die ständige Sammlung präsentiert „Diskurse – Deutsche Kunst nach 1945“ sowie Dauerleihgaben der Sammlung Joseph Hierling mit Werken des expressiven Realismus zur Kunst zwischen den beiden Weltkriegen. Jährlich fünf Wechselausstellungen in der großen Halle und im Tiefparterre. Kunstverein Schweinfurt e.V. im Kunstsalong.

Öffnungszeiten: Di–So 10–17 Uhr, Do bis 21 Uhr Rüfferstraße 4 Tel. 09721 514733 www.kunsthalle-schweinfurt.de Eintritt: 3,50 €/ Erw. (ermäßigt 2.50 €), 6 € Familienkarte, Kinder bis 16 J. frei Führungen und aktuelle Veranstaltungen, pädagogische Begleitung der Museumsarbeit durch Angebote für Kinder bis zu Senioren, Zuwanderern und Menschen mit Behinderungen. Museums-Service MuSe,Tel. 09721 514744 Museum Altes Gymnasium Das Museum im Alten Gymnasium ist das Stammhaus der „Museen und Galerien“ der Stadt Schweinfurt, die 1890 gegründet wurden. Schwerpunkte der heimatgeschichtlichen Sammlung sind die Frühgeschichte seit dem 9. Jh., die Reichsstadtzeit, die Bürgerkultur, das Zunftleben und der Beginn der Industrialisierung. Ein Rundgang durch das Museum gibt Einblick in die mittelalterliche und reichsstädtische Vergangenheit, zeigt Ausschnitte aus der Produktpalette des Frühindustriellen Wilhelm Sattler (1784–1859), das erste Tretkurbelfahrrad des Schweinfurter Erfinders Philipp Moritz Fischer und eine Kugelmühle von 1890 aus der Pionierzeit der Kugellagerfertigung. Eine eigene Abteilung ist dem Werk des Dichters und Orientalisten Friedrich Rückert (1788–1866) gewidmet.

tätvollen Auswahl antiker Öllampen enthält das Museum eine große Vielfalt von kunstgeschichtlich wertvollen Gegenständen der Feuererzeugung sowie Lampen, Leuchter und Laternen vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert. Glanzpunkte sind frühe Zündmaschinen aus dem Barock und Biedermeier. Die Ikonensammlung Fritz Glöckle bietet in drei Räumen im Erdgeschoss einen Einblick in die sakrale russische Kunst des 16.–19. Jahrhunderts. Öffnungszeiten: Fr 14–17 Uhr, Sa und So 10–13 und 14–17 Uhr Martin-Luther-Platz 5 Eintritt: 1,50 €/ Person (ermäßigt 1 €) Naturkundliches Museum Im Harmonie-Gebäude, einem 1833 als „Vereinslocal“ der Harmonie-Gesellschaft errichteten klassizistischen Bauwerk, ist seit 1988 eine historische Vogelsammlung zu besichtigen. Sie wurde von den Brüdern Schuler zusammengetragen, die sie 1892 ihrer Heimatstadt stifteten. Öffnungszeiten: Fr 14–17 Uhr, Sa und So 10–13 und 14–17 Uhr Brückenstraße 39 Eintritt: 1,50 €/ Person (ermäßigt 1 €)

Ikonensammlung Glöckle Kunsthalle im ehemaligen Ernst-Sachs-Bad Außenansicht Museum Georg Schäfer

Öffnungszeiten: Di–Sa 14–17 Uhr, So. und Feiertage 10-17 Uhr Lesesaal: Di–Mi 14–17 Uhr, nach Vereinbarung Judithstraße 16, Tel. 09721 3870970 Eintritt: 3 € /Person (ermäßigt 2 €) www.museumottoschaefer.de

Innenansicht Museum Otto Schäfer

Öffnungszeiten: Fr 14-17 Uhr, Sa und So 10-13 und 14-17 Uhr Martin-Luther-Platz 12 Eintritt: 1,50 €/ Person (ermäßigt 1 €) Museum Gunnar Wester-Haus Die kulturgeschichtliche Sammlung ist eine Schenkung von Friedrich Graf Luxburg (1871–1956). Beginnend mit einer quali-

Museum Otto Schäfer Das Museum ist der Buchkunst, der Graphik und dem Kunsthandwerk gewidmet. Bereits seit seiner Jugend sammelte der Industrielle Otto Schäfer (1912–2000) Druckgraphiken, 1951 erwarb er sein erstes mit Holzschnitten illustriertes Buch: die berühmte Schedelsche Weltchronik, 1493 in Nürnberg gedruckt. Heute verwahrt das Museum rund tausend illustrierte Drucke, von denen die meisten aus dem 15. und 16. Jh. stammen. Eine weitere Sammlung: die deutsche Literatur. Sie zählt heute rund 5.000 Bände, zumeist Erstausgaben aus der Goethezeit sowie kostbare Einbände und Arbeiten auf Papier. Antikem Glas ist die neueste Abteilung des Museums gewidmet.

Künstlerhof Oberndorf Ehemaliges Wohnhaus und Atelier des Künstlers Gustl G. Kirchner (1920–1984). Die im Erdgeschoss untergebrachte Kirchner-Ausstellung und das Kirchner-Archiv können nach telefonischer Voranmeldung besichtigt werden. Öffnungszeiten nach Vereinbarung! Hauptstraße 13, 09721 514733

Das kleine Museum Schwerpunkt des „Kleinen Museums“ ist das grafische Werk von Friedensreich Hundertwasser. Zu sehen sind über 100 Originalarbeiten des österreichischen Künstlers aus rund 50 Jahren seines Schaffens, darunter Holzschnitte, Lithografien und Serigrafien in Auflagen zwischen 200 und max. 10001 Exemplaren sowie zwei Gemälde. Öffnungszeiten nach Vereinbarung Tel. 09721 4727285 Luitpoldstraße 45 Eintritt: 8 €/ Person www.kleines-museum.de Saazer Heimatmuseum Gedenkraum, der an die Geschichte und Kultur der aus Saaz und dem Saazer Land vertriebenen Deutschen erinnert und darüber hinaus ihre Einbürgerung sowie ihren Anteil am Wiederaufbau der zerstörten Stadt Schweinfurt ins Gedächtnis ruft. Öffnungszeiten: Di 10-12 Uhr, Fr 14-16 Uhr Obere Straße 8, Tel. 09721 513600 www.saazer-heimatmuseum.de Industriedepot Depot der Museen und Galerien Schweinfurt mit industriegeschichtlichem Schwerpunkt. Öffnungszeiten: nach Vereinbarung Adolf-Ley-Straße 1, Tel. 09721 514733


Stadtplan Schweinfurt 2014