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JAHRESBERICHT 2005

Mission & Entwicklung


Das Team

Sarah Cox Sachbearbeiterin Entwicklungsprojekte

Markus Muntwiler Leiter Mission & Entwicklung Ruth Lüthi Sachbearbeiterin Patenschaften und Milchpulver

Pierre-Alain Droz Buchhaltung und Administration Doris Droz Sachbearbeiterin Übersee-Personal und Öffentlichkeitsarbeit


Editorial und Inhaltsübersicht Team / Editorial

Liebe Freunde und Partner Mit dem Jahresbericht 2005 der Missions- und Entwicklungszusammenarbeit der Heilsarmee Schweiz wollen wir Ihnen auch dieses Jahr einen Einblick in unsere Arbeit im Süden geben. Insgesamt konnten wir im letzten Jahr Projekte in der Grössenordnung von 3‘437‘473 Franken unterstützen. Die 12 Kurzgeschichten unserer Mitarbeitenden und aus unseren Projekten zeigen Ihnen, wo die Heilsarmee

dank Ihrer finanziellen Unterstützung das Motto „Glauben und Handeln ” umsetzen konnte und die Welt positiv veränderte. Veränderung gab es aber auch in unserm Missionsteam: Die Oberste Silvia und André Cox haben uns verlassen und sind heute Territorialleiter der Heilsarmee Finnland und Estland. Die Majore Doris und Pierre-Alain Droz haben unser Team im April dieses Jahres

neu verstärkt. Als Team sind wir dafür verantwortlich, dass Ihre finanzielle Unterstützung effizient und zielgerecht eingesetzt wird. Das tun wir mit viel Engagement, Gebet und professioneller Arbeit. Herzlichen Dank für Ihre treue Unterstützung. Markus Muntwiler Leiter Mission & Entwicklung Mai 2006

Die folgenden Partner haben im Jahr 2005 einzelne unserer Projekte finanziell unterstützt: ACCENTUS FOUNDATION, REDYW-TOTTA Funds

Brot für alle

DEZA

Glückskette

Solidarität Dritte Welt

Stanley Thomas Johnson Stiftung

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Jahresbericht Mission & Entwicklung - 2005

2-3 Carmo / Brasilien Juli 4-5 Ecuador August 6-7 Jamaika September 8-9 Torre / Brasilien Oktober 10-11 Haiti November 12-13 Indonesien Dezember 14-15 Bangu / Brasilien Januar 16-17 Kongo – Brazzaville Februar 18-19 Nigeria März 20-21 Pakistan April 22-23 Tsunami / Indien Mai 24-25 Myanmar Juni 26-27 Finanzen / Leitbild 28-31 Mitarbeiter / Ausland 32-33 Patenschaften 34-35


JULI


Rettung in letzter Minute

Eines Sonntags kommt Nubias

Onkel nach dem Gottesdienst zu mir. Er ist Heilsarmee-Soldat und besucht regelmässig die Gottesdienste hier in Carmo do Rio Claro. Völlig verzweifelt erzählt er mir von seiner Nichte, die unsere Kinderkrippe besucht: „Schon seit längerer Zeit scheint Nubia krank zu sein. Die Ärzte in der Stadt haben nichts feststellen können und bezeichnen sie als gesund. Trotzdem geht es ihr immer schlechter.” Nubia muss dringend in die Bezirkshauptstadt gebracht und dort im Spital von Fachärzten untersucht werden. Doch ihre allein erziehende Mutter kann das Geld ebenso wenig auftreiben wie der Onkel. Deshalb bittet er mich um Hilfe. Ich organisiere schnell ein Auto und das notwendige Geld. Endlich kann Nubia im Spital der Bezirkshauptstadt untersucht werden. Gerade noch rechtzeitig, wie sich bald zeigt: Nubia stand kurz vor einem Nierenkoma, was gravierende Schäden zur Folge gehabt hätte. Die Ursache dafür war eine Harnweg-Infektion, die leicht hätte behandelt werden können.

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Im Heilsarmee-Korps von Carmo do Rio Claro ist die Geschichte von Nubia kein Einzelfall, denn in Brasilien sind viele Ärzte des öffentlichen Gesundheitswesens nicht kompetent genug. Deshalb müssen die Leute zu Fachärzten in die Zentren gehen, wenn sie wirksam und kompetent behandelt werden wollen. Da dies meist mit relativ hohen Kosten verbunden ist, können sich dies die Ärmeren oft nicht leisten. In diesem Falle rettete der Onkel Nubia vor dem Schlimmsten, indem er sich an mich wandte. Solche persönliche Kontakte mit Eltern entstehen auch häufig durch unsere Kinderkrippe. Dies ermöglicht uns eine rasche und unbürokratische Hilfe. Nicht nur in medizinischen Notfällen. Lucia Erni Majorin Lucia Erni ist Schweizerin und leitet die Heilsarmee in Carmo do Rio Claro, Brasilien.

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Carmo do Rio Claro


AUGUST


Eine Spende macht den Unterschied

Als Schweizer Mitarbeiter in Ecu-

ador bin ich mir gewohnt, vieles fotografisch festzuhalten. Um die vielen Fotos, welche rund um unser Projekt entstanden waren, einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, beschlossen wir, sie in einem InternetForum zu publizieren. Dort wurden diese Bilder von einer Frau aus Deutschland entdeckt. Sie wurde vor allem durch ein Bild so angesprochen, dass sie in Heidelberg in einem Salsa-Club einen BenefizTanzwettbewerb durchführte. Das dabei gesammelte Geld war für unsere Arbeit unter den Armen und Benachteiligten in Manta bestimmt. Mit dieser Spende konnten wir drei Familien eine „Bäckerei-Starthilfe” im Wert von 300 Franken schenken. Diese umfasste einen Kurs bei einem Bäcker, einen Gasbackofen inklusive Tank, Backbleche, eine Waage, weitere Backutensilien und auch Mehl.

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Die drei sorgfältig ausgewählten Familien wohnten in drei verschiedenen Quartieren, in welchen weit und breit keine Bäckerei zu finden war. Sie lebten unter schwierigen Verhältnissen: Bei einer musste die Mutter allein für ihre Kinder sorgen und bei den anderen zwei hatte der Vater nur Gelegenheitsjobs. Durch diese Spende haben diese Familien jetzt eine Perspektive und ein gesichertes Einkommen. Die Kinder können nun zur Schule gehen und die Eltern kommen so endlich aus der Armutsspirale heraus. Peter Hauri Die Kapitäne Peter und Katharina Hauri arbeiteten bis Mitte 2005 als Heilsarmee-Offiziere in Ecuador.

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SEPTEMBER


Neue Perspektiven

Enttäuschung ist auf

den Gesichtern der Jungen und Mädchen abzulesen: Sie sind gekommen, um den Computer-Kurs der Heilsarmee in Kingston zu besuchen. Doch der findet heute ausnahmsweise nicht statt. Er kann nicht stattfinden: Kein Strom! Wie die meisten Jugendlichen und jungen Erwachsenen, welche die verschiedenen Computer-Kurse der Heilsarmee in Jamaika besuchen, haben auch sie von Kollegen von diesem attraktiven Angebot erfahren. Sie stammen meist aus ärmlichen Verhältnissen, kommen aus Quartieren der Unterprivilegierten. Sie haben angesichts der hohen Arbeitslosigkeit und geringen Ausbildung nur schlechte Aussichten.

Hier erwerben die Teilnehmenden Kenntnisse und Fertigkeiten, die auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind. Dadurch erhalten sie eine neue Perspektive. Allerdings geht es mehr als nur um eine wirtschaftlich-materielle Perspektive: Die Jugendlichen erleben hier Nächstenliebe, Annahme, Ehrlichkeit und Treue. Das soll auch das Interesse wecken, Jesus Christus besser kennen zu lernen und Hoffnung und Halt im Glauben an ihn zu finden. Die Jugendlichen sind zwar heute vergeblich zum Computer-Kurs gekommen, doch sie wissen: Der Kurs findet wieder statt, nächstes Mal. Und sie freuen sich schon jetzt darauf. Claude-Pascal Tschantz

Die Computer-Kurse richten sich vor allem an ärmere junge Leute und werden professionell durchgeführt. Ein Kurs dauert ungefähr drei Monate. Der Unterricht findet in Gruppen zu 6 bis 10 Personen einmal wöchentlich zu einem festen Zeitpunkt statt.

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Claude-Pascal Tschantz ist Schweizer und seit zwei Jahren als InformatikVerantwortlicher der Heilsarmee in Jamaika tätig.

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OKTOBER


Ausdauer lohnt sich

In den Favelas, den Armenvierteln

von Torre (Brasilien) brechen viele Kinder die Schule ab oder besuchen sie erst gar nicht. Ohne abgeschlossene Grundschule bleiben sie arbeitslos oder finden nur einen schlecht bezahlten Job. Sie enden wie ihre Eltern in der Armut und bleiben im Teufelskreis der Armut gefangen. Torre 1983: Die Heilsarmee will dieser Not begegnen. Sie unterstützt benachteiligte Schülerinnen und Schüler vorwiegend finanziell. Parallel dazu bietet sie einmal pro Tag eine ausgewogene gesunde Mahlzeit an. Nach einigen Jahren übernehmen wir diese Arbeit und führen sie weiter. Doch es gibt immer wieder Schwierigkeiten, die unsere Arbeit behindern. Sei es, dass wir zu wenige Mitarbeiter haben, die Baubewilligung nicht erhalten oder uns das notwendige Geld fehlt. Doch wir geben nicht auf und glauben an eine Verbesserung – selbst in hoffnungslosen Fällen.

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Wir unterstützen zum Beispiel Kinder, welche nach über drei Jahren Unterricht immer noch kaum lesen und schreiben können. Und wir werden nicht enttäuscht: Bereits nach einem Jahr im „Community Centre” der Heilsarmee können sie lesen und schreiben. Torre 2005: 18 Angestellte und 20 Freiwillige arbeiten für die Heilsarmee und sorgen unter anderem dafür, dass mehr als 100 Kinder und Jugendliche täglich eine gesunde warme Mahlzeit erhalten. Von den unterstützten Schülerinnen und Schülern haben bis jetzt vier sogar den Sprung an die Universität geschafft. Wir stellen fest: Ausdauer lohnt sich! Roland und Rosa Meylan Die Majore Roland und Rosa Meylan sind Schweizer und leiten die Heilsarmee in Torre, Brasilien.

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NOVEMBER


”Gott repariert Trinkwasser ”

Im Jahr 2004 zerstörte ein heftiger

Hurrikan in Haiti viele der Wasserpumpen, welche die Heilsarmee mit finanzieller Unterstützung aus der Schweiz hatte bauen lassen. Die Leute mussten nun wieder weite Distanzen zurücklegen, um Trinkwasser zu holen. Die Heilsarmee schickte deshalb einen Arbeiter, wir nennen ihn einmal Pierre, der in den betroffenen Dörfern die zerstörten Pumpen wieder reparierte. Pierres Arbeit wurde sehr geschätzt. Allerdings kam die Dankbarkeit nicht so zum Ausdruck, wie wir es gewohnt sind: Einmal traf Pierre einen Haitianer, der ihm folgendes erzählte: „Im Nachbardorf wurde beim letzten grossen Hurrikan die Pumpe zerstört. Die Leute beteten zu Gott, dass er ihnen wieder frisches Trinkwasser geben möge. – Als ich vor kurzem dieses Dorf wieder besuchte, waren die Leute ausser sich vor Freude: ‚Gott hat das Trinkwasser wieder repariert’, erzählten sie mir.”

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Ob Pierre auf seine Leistung hinwies, wissen wir nicht; vielleicht sieht er sich auch nur als Teil eines grösseren Ganzen. Dass die Pumpe wieder repariert wurde, ist nicht nur Pierres Verdienst. Auch die Heilsarmee in Haiti, welche die Projekte direkt vor Ort betreut, trug dazu bei. Und letztlich bezahlt die Heilsarmee Schweiz zusammen mit ihren Spendern einen grossen Teil der Kosten. Gott ”reparierte das Trinkwasser”. Sicher. Doch dazu brauchte er bereitwillige Menschen. Die Pumpe ist nun repariert, die Leute glücklich. Dies reicht aber nicht, denn es gibt in Haiti und auf der ganzen Welt noch viel zu „reparieren” – nicht nur kaputte Pumpen. Emmi Zimmermann Majorin Emmi Zimmermann arbeitet seit mehr als 30 Jahren für die Heilsarmee in Haiti.

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DEZEMBER


Glauben und Handeln

„Glauben

und Handeln” – das Jahresmotto 2006 der Heilsarmee Schweiz. – Was bedeutet es? Salutisten, die Mitglieder der Heilsarmee, glauben, dass es einen Gott gibt, der den Menschen helfen will. Sie wissen auch, dass sein Sohn Jesus von Nazareth gesagt hat: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr für mich getan.” Dies bewegt Salutisten zum Handeln. Und so kann das konkret aussehen: Als am 26. Dezember 2004 der Tsunami die Region Banda Aceh im Nordwesten Sumatras verwüstete, leistete die Heilsarmee Indonesien zusammen mit einem Team der internationalen Heilsarmee Nothilfe. Auch nach dem Erdbeben auf Nias, Indonesien, am 26. März half die Heilsarmee den Menschen in Not. Diese Aktionen überstiegen die Kapazitäten der Heilsarmee Indonesien so, dass die Verantwortlichen internationale Verstärkung suchten. Ich hörte davon und hatte aufgrund meiner Berufstätigkeit die Möglichkeit, ins Katastrophengebiet zu reisen. Die-

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ser Entscheid fiel mir nicht leicht, denn ich musste für drei Monate auf meine Familie, auf die Annehmlichkeiten des westlichen Lebensstils und verschiedene Sicherheiten verzichten. Doch ich sah die Not und ging. Drei Monate in den verwüsteten Gebieten leben und den Alltag mit den Opfern teilen: Was für ein Erlebnis! Hoffnung und Mut zurückgeben, gemeinsam in die Zukunft schauen. Familien helfen, wieder ein Haus, einen Wasser- und Stromanschluss zu finden: Was für eine Freude! Kindern medizinische und psychologische Hilfe geben, sie an den Strand begleiten, um das Trauma zu verarbeiten, den Familien Nahrungsmittel und Zelte bringen: Was für eine Befriedigung! Trotz des Verzichts ist für mich klar: Ich will weiterhin glauben und handeln. – Und Sie? Agnès Wahli Die Kapitäne Agnès und Samuel Wahli arbeiteten als Heilsarmee-Offiziere in Genf.

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JANUAR


Engel in Uniform

Bei der Arbeit in den Armenvierteln

von Rio de Janeiro können wir immer wieder wertvolle Kontakte mit Menschen in Not knüpfen. Viele Kontakte entstehen durch Leute, die uns an der Uniform erkennen und uns deshalb ansprechen. Jemand bat uns einmal, Dona Rosalinda, eine arme Witwe, zu besuchen. Rosa – so nennt man die betagte Frau – lebt von einer bescheidenen Pension. Von diesen umgerechnet 153 Franken pro Monat muss sie den grössten Teil für die Haushalthilfe bezahlen, die ihr das Morgen- und Mittagessen zubereitet. Seit einem Schlaganfall vor einigen Jahren ist Rosa halbseitig gelähmt und kann nicht mehr gehen. Natürlich versuchte sie zunächst noch, möglichst viel selbst zu machen. Einmal aber fiel sie hin und brach sich dabei noch den linken Fuss. Seither ist sie noch mehr von anderen abhängig und muss fast den ganzen Tag in einem alten Stuhl in ihrer Hütte verbringen. Dort ist sie meist allein und hört Radio oder sieht fern.

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Bei unseren Besuchen nehmen wir uns Zeit für sie und sprechen auch über die Liebe Gottes. Aber wir reden nicht nur, wir lassen sie die Liebe Gottes auch spüren. Wir helfen ihr ganz praktisch, indem wir ihr Lebensmittel schenken oder sie beim Kauf der notwendigen Medikamente unterstützen. Dafür ist sie sehr dankbar. Einmal hatte sie sogar Tränen in den Augen und sagte: „Ihr seid für mich Engel, die mir Gott geschickt hat ... Ich weiss nicht, wie ich euch danken soll.” In diesem Sinn sind wir gerne Engel. Engel in Uniform. Esther Ferreira-Benoit Kapitänin Esther Ferreira-Benoit ist Schweizerin und leitet zusammen mit ihrem Mann Salvador die Heilsarmee in Bangu, Rio de Janeiro, Brasilien.

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FEBRUAR


Trotz allem

In

Kongo-Brazzaville betreibt die Heilsarmee ein Gesundheitssystem, das mit Schweizer Geld unterstützt wird, den Service Médical. Dieser bietet den Kongolesen medizinische Dienste und wirksame Medikamente zu günstigen Preisen an. Wenn man die jüngste Geschichte des Landes kennt, so kann man nur staunen, wie gut der Service Médical heute funktioniert. Im Dezember 1998 brach ein Bürgerkrieg aus, der weite Teile des Landes erfasste. Fünf Kliniken der Heilsarmee wurden verwüstet und geplündert. Die Leiterin des medizinischen Hilfsprogramms, Sylvie Arnal, musste das Land verlassen. Viele Bewohner flüchteten. Das Hilfsprogramm brach fast vollständig zusammen. Einzig die Klinik Moungali in Brazzaville blieb von den Zerstörungen weitgehend verschont. Sie funktionierte noch, weil die Angestellten weiterhin zur Arbeit erschienen – trotz grosser Risiken. Als sich die Lage etwas beruhigte, kamen auch die Mitarbeiter der anderen zwei Kliniken der Stadt

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wieder zurück und nahmen ihre Arbeit auf – trotz geringem Lohn und fehlender Leiterin. Anfangs 2000 kehrte auch Sylvie Arnal nach Brazzaville zurück und begann, den Service Médical wieder zu ordnen und aufzubauen – trotz zerstörter Gebäude und fehlenden Medikamenten. Im gleichen Jahr nahmen auch die Kliniken im Landesinnern ihren Betrieb wieder auf – trotz grosser Schwierigkeiten bei der Beschaffung der notwendigen Medikamente. Anfangs 2001 wurde Sylvie Arnal so krank, dass sie das Land verlassen und damit die Leitung des Service Médical aufgeben musste. Die Arbeit wurde aber weitergeführt – trotz fehlender Leiterin. Heute ist der Service Médical sogar noch grösser als vorher. Trotz allem. Vreni Henggi

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Vreni Henggi arbeitete mehr als 10 Jahre im Service Médical im benachbarten Kinshasa. Im Dezember 2005 war sie für 10 Tage in Kongo-Brazzaville.

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Kongo

- Brazzaville


MÄRZ


Ein tötender Blick – ein dankbarer Blick

Im September 2005 besuchte mich

meine Nichte in Nigeria. Ich freute mich, mit ihr zusammen verschiedene Projektbesuche machen zu können. Wir legten Tausende von Kilometern zurück – im Flugzeug, im Auto, zu Fuss und sogar in einem Einbaum … An einem Donnerstag besuchten wir ein Fischerdorf im Niger-Delta. Während des Besuches nahmen wir an einer Dorfversammlung teil. Es sollte eine Lösung zu einem schwerwiegenden Problem, welches einige Tage zuvor aufgetaucht war, gefunden werden. Während der Diskussion entdeckte ich den Blick einer hinreissenden jungen Frau ... Doch der harte Blick verdunkelte ihr hübsches Gesicht. Ein Blick voller Hass, der sie innerlich zerfrisst. Ein Blick, der tötet. Am nächsten Tag flogen wir ins Nachbarland Benin, um dort ein Zentrum für behinderte Kinder zu besuchen. In diesem Zentrum trafen wir Yaribe, ein zwölfjähriges Mädchen. Wegen

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unbehandelter Kinderlähmung war sie gehbehindert und ihre Eltern hatten sie deshalb zur Behandlung ins Zentrum gebracht. Hier hatten sie kurz vor unserem Besuch ihre Beine operiert. Ich brauchte noch einige Bilder für meinen Schlussbericht und wollte deshalb einige Fotos von ihr machen. Ein Offizier der Heilsarmee und meine Nichte halfen ihr deshalb, sich für die Fotos im Bett etwas aufzurichten. Als wir sie verlassen wollten, fragte sie mich, ob meine Nichte nicht noch einen Moment lang bei ihr bleiben könnte ... „natürlich” … und auf einmal hellte sich ihr Gesicht auf. Sie lächelte, begann zu strahlen, mit einem dankbaren Blick. Emmanuel Dorthe Emmanuel Dorthe ist Schweizer und seit 2004 Verantwortlicher für die Projekte der Heilsarmee in Nigeria.

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Nigeria


APRIL


Wir sind Partner

Am International Airport Lahore,

Pakistan, wartet Christian Lerne auf den Besuch aus der Schweiz. Er ist Projektkoordinator der Heilsarmee in Pakistan und will mir in Lahore ein Projekt zeigen, das mit Schweizer Geldern finanziert wird. Seit über sechs Jahren ist die Heilsarmee Schweiz zusammen mit Brot für Alle (BfA) und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) finanziell in einem Ausbildungs- und Gesundheitsförderungs-Projekt engagiert. Vor anderthalb Jahren hat man das laufende Projekt gestartet, mit zwei neuen Schwerpunkten: Das Einkommen soll verbessert und die Rollenverteilung von Mann und Frau überdacht werden. Ich möchte nun sehen, wie das Projekt läuft und was es den Menschen bringt. Dazu führe ich Gespräche mit dem Projektkoordinator, mit HeilsarmeeOffizieren, Lehrern und den Leuten, denen das Projekt zugute kommt.

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Die Leute werden dadurch selbständiger, brauchen weniger Hilfe von anderen: „Ich kann jetzt meine Elektrizitätsrechnung selbst lesen und verstehen – vorher musste mir dabei jemand helfen”, erzählt mir eine Frau. „Hilft das Projekt der Heilsarmee Pakistan bei der Erfüllung ihres Auftrages?”, frage ich immer wieder die Korpsoffiziere und auch Christian Lerne. Alle bestätigen dies durch ihre konkreten Erlebnisse. Schliesslich will ich die Leute, die im Projekt mitarbeiten, persönlich kennen lernen und ihnen Dankbarkeit und Wertschätzung entgegenbringen. Denn eins ist klar: Wir sind aufeinander angewiesen, wir sind Partner. Es braucht die engagierten Mitarbeiter vor Ort ebenso wie das Geld aus der Schweiz. Markus Muntwiler

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Markus Muntwiler ist Leiter von Missions und Entwicklung.

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Pakistan


MAI


Hoffnung nach der Katastrophe

Chennai, Indien, sechs Uhr

morgens: Alles ist bereit für meine Reise in die Dörfer an der Ostküste, die der Tsunami verwüstet hat. Ich bin unterwegs für die Heilsarmee des Territoriums „India Central”. Sofort nach der Katastrophe Ende Dezember 2004 beteiligte sich die Heilsarmee an der Nothilfe. Sie verteilte unter anderem dringend benötigte Lebensmittel. Im Juli wurde die Nothilfe nahtlos durch die Wiederaufbau-Arbeit abgelöst. Dafür ist die Heilsarmee auf zusätzliche Helfer und Fachleute aus dem Ausland angewiesen. Aus diesem Grund verliess ich die Schweiz für drei Monate, um die lokale Heilsarmee in dieser Arbeit zu unterstützen. Zusammen mit vier indischen Offizieren half ich beim Wiederaufbau in diesen Dörfern. Nach und nach entstehen wieder Häuser. Dies hängt allerdings noch davon ab, ob und wie schnell die Baubewilligungen eintreffen. Häufig sieht man Fischer beim Reparieren ihrer Motorboote oder Netze. Viele konnten sich sogar einen neuen Motor, ein neues

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Boot oder ein neues Netz besorgen. Es gibt wieder Hoffnung nach der Katastrophe. Trotzdem: Der Tsunami hat die grosse Armut der betroffenen Bevölkerung gezeigt. Wir versuchen deshalb, diesen Leuten etwas zu geben: • den Frauen, die unter der Armutsgrenze leben müssen, einen Mikrokredit oder einen Nähkurs; • den Leuten, welche zu wenig Wasser haben, einen Brunnen; • den Sehgeschädigten, deren Augen unter der intensiven Sonnenbestrahbestrahlung in den Salinen litten, Spezialbrillen. Doch wir von der Heilsarmee können diesen Leuten noch etwas ganz anderes geben. Beim Abschied hatten die Dorfbewohner meist noch einen letzten Wunsch: „Vergesst bitte nicht, für uns zu beten!” Jean Volet Major Jean Volet leitet zusammen mit seiner Frau Christine die Heilsarmee in St-Aubin.

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Indien

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JUNI


Ein Segen für die Familie

Im ländlichen, armen Nordwesten

von Myanmar (ehemals Burma), im Siedlungsgebiet des Miso-Stammes, unterstützt die Heilsarmee Schweiz ein Projekt der lokalen Heilsarmee: In zwölf Dörfern wählt ein so genanntes Dorfverbesserungskomitee, welches jeweils von einem Heilsarmee-Offizier geleitet wird, fünf benachteiligte Haushalte aus. Es handelt sich meistens um Witwen oder Tagelöhner. Die Begünstigten erhalten Land, welches die Heilsarmee zuvor Grossgrundbesitzern abgekauft hat, und ein paar Schweine. Einzelne Mitglieder des Dorfverbesserungskomitees – erfahrene Bauern – beraten sie und helfen ihnen auf diese Weise, mit ihrem neu gewonnenen Besitz sinnvoll umzugehen. Als Gegenleistung liefert jeder Begünstigte der Heilsarmee zehn Prozent seiner Ernte sowie die zwei ersten Schweine vom ersten Wurf ihrer Muttersau ab.

welchen Lebensbereichen sich das Projekt am positivsten ausgewirkt habe. Die Antwort war unerwartet: „In der Familie. Als Tagelöhner mussten wir vom frühen Morgen bis zum späten Abend jeden Tag arbeiten. Wir kamen oft erst spät am Abend wieder nach Hause zurück. Dies und die angespannte wirtschaftliche Situation führten oft zu Streit und schwierigen Situationen in der Familie. Jetzt müssen wir als Familie zusammen die Felder bestellen. Wir verbringen viel mehr Zeit miteinander und es geht uns wirtschaftlich erst noch viel besser.”

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Während meines Besuchs wollte ich als Heilsarmee-Projektbetreuer aus der Schweiz von ihnen wissen, in

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Jahresbericht Mission & Entwicklung - 2005

Myanmar


Finanzbericht 2005 Ertrag

CHF

Fonds Beitrag aus Hungerfonds

Bund - Entwicklungszusammenarbeit Beiträge an Freiwilligeneinsätze Beiträge an Koordinierungsprojekte DEZA

Beitrag aus Katastrophenfonds 26’000.00 239’723.00

Bund - Humanitäre Hilfe - DEZA Naturalgabe: Milchprodukte (8 Länder)

899’300.00

Solidarität Dritte Welt Kongo-Kinshasa (Schulen in Bas-Congo)

35’000.00

Strassenkinder ”Torre” Brasilien

26’000.00

Glückskette Indien Süd-West Tsunami Kerala Wiederaufbau

749’997.00

Haiti “School Feeding Program”

90’000.00

Haiti Landwirtschaftsprogramm

85’700.00

Legate

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121’409.50

Jahresbericht Mission & Entwicklung - 2005

Total Ertrag

117’879.59 5’461’238.99

86’911.10 3’006.05

Missionsfonds (inkl. laufende Projekte) Stand 01.01.2005

25’311.75

Stiftungen Stanley Thomas Johnson für Kinderkrippe Manta, Ecuador

182’553.40

377’830.45

Kirchgemeinden Zweckbestimmte Spenden

Brot für alle Beiträge an Heilsarmeeprojekte

Übrige Fonds

Beitrag Jahressammlung

1’886’341.81

Zins 2005

37’726.80

Zuweisung an Missionsfonds 26’031.40

Missionsfonds per 31.12.2005

809’885.89 2’733’954.50

Übrige Spenden HA Australien/AusAid

154’859.40

Patenschaften für Schul- und Heimkinder

291’090.20

Kollekte zum Missionssonntag

42’033.60

Aktionen der Frauengruppen

57’570.25

Spenden für laufende Projekte Total Ertrag Projekte Jahressammlung / T&B (World Mission Fund) Übrige Projektbeiträge

Abkürzungen: DEZA = Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit AusAid = Australian International Development BFA = Brot für alle SDW = Solidarität Dritte Welt

971’099.90

HA = Heilsarmee

4’491’427.00

GK = Glückskette

844’763.50 7’168.90

T&B = Teilen und Beten, die weltweite Solidaritätsaktion der Heilsarmee


Finanzbericht 2005 Aufwand

CHF

Naturalspenden Bund Milchprodukteversand in 8 Entwicklungsländer

899’300.00

Afrika Aidsarbeit

29’861.10

Bolivien Diverse Hilfeleistungen

24’782.00

Brasilien

Indien

Entwicklungsprojekt

180’151.45

Hilfe an Studenten

21’010.00

26’000.00

Projekt "Drei Herzen" Sao Paulo

62’282.25

Kinderkrippe, Carmo do Rio Claro

64’555.00

Diverse Hilfeleistungen

65’258.25

Patenschaften

25’851.50

China 63’751.00

Jahresbericht Mission & Entwicklung - 2005

1’222.00

Patenschaften

5’230.00

Frauenprojekt Manta (BFA)

43’170.00

Kopiergerät für Blindenschule Kingston (Frauengruppen)

Ernährungsprogramm für ältere Menschen

20’213.80

Diverse Hilfeleistungen

Guarderia Manta (Stanley Thomas Johnson Stiftung)

38’407.30

Diverse Hilfeleistungen

20’584.05

Patenschaften

6’685.40 55’642.20

Kenia Patenschaften

9’216.50

Republik Kongo (Brazzaville) 8’142.00

Haiti

Medizinische Hilfe (BFA)

36’250.00

Diverse Hilfeleistungen

12’942.60

Landwirtschaftsprojekt (GK)

68’449.50

Demokratische Republik Kongo (Kinshasa)

Diverse Hilfeleistungen

46’060.09

Gesundheitszentrum (BFA/HA)

48’750.00

Schulspeisungsprogramm (GK)

31’742.40

Schulen im Bas-Kongo (SDW)

50’000.60

Diverse Hilfeleistungen

45’283.35

Patenschaften

Entwicklungsprojekt (BFA/HA)

Wasserversorgung (Frauengruppen)

Jamaika

Ecuador

El Salvador

Gemeinschaftszentrum Torre, Recife SDW

29

Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea)

3’395.40

Patenschaften

9’592.65


Finanzbericht 2005 Myanmar

Sri Lanka

Patenschaften

15’290.70

Nigeria

Patenschaften

Total Aufwand Projekte 15’259.00

Ukraine

Diverse Hilfeleistungen

48’073.50

Pakistan

Soziale Arbeit

7’008.90

Ungarn

Gender & Entwicklung (BFA/HA)

23’288.10

Panama

Diverse Hilfeleistungen Katastrophenhilfe

Patenschaften

34’000.00

Simbabwe

Tsunami und Rumänien Tsunami Kerala Wiederaufbauprogramm (GK/HA)

86’911.10 893’637.93

Aidswaisen-Projekt Masiye Camp

41’533.60

Übriger Aufwand

Beitrag Accentus Masiye Camp

32’781.80

Hilfe an übrige Länder

31’108.15

Mädchen Ausbildungsprogramm (GK)

14’772.00

Heilsarmee- Versandspesen für Milchprodukte

41’687.20

Übriger Aufwand (Versicherungen/Konferenzen usw.)

21’439.68

Diverse Hilfeleistungen

1’945.00

Ernährungsprogramm (DEZA)

67’744.70

Patenschaften

25’309.00

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Jahresbericht Mission & Entwicklung - 2005

Beitrag an World Mission Fund

844’763.50

Aufwand Projektbegleitung

369’116.25

Zuweisung an Missionsfonds

809’885.89

Total Aufwand 11’901.20

3’437’473.35

5’461’238.99


Finanzbericht 2005

Über uns ... Leitbild Die Heilsarmee ist eine internationale Bewegung und Teil der weltweiten christlichen Kirche. Ihre Botschaft gründet auf der Bibel. Ihr Dienst ist motiviert von der Liebe zu Gott. Ihr Auftrag ist es, das Evangelium von Jesus Christus zu predigen und menschliche Not ohne Ansehen der Person zu lindern.

Die Organisationseinheit „Mission und Entwicklung” ist Teil der Stiftung Heilsarmee Schweiz. Die Stiftung Heilsarmee Schweiz erstellt eine konsolidierte Jahresrechnung nach Swiss GAAP FER.

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Jahresbericht Mission & Entwicklung - 2005


Unsere Mitarbeitenden in Ăœbersee

Claude-Pascal Tschantz Emma Zimmermann

Emmanuel Dorthe

Salvador und Esther Ferreira-Benoit

Lucia Erni

Roland und Rosa Meylan-Lauber

Claude Huguenin


Brasilien

Jamaika

Lucia Erni, Majorin, Exército de Salvação, Caixa Postal 18, Carmò do Rio Claro - M.G., CEP 37150-000, Brasil lucia.erni@salvos.org.br Salvador und Esther Ferreira-Benoit, mit Etienne, Sara und Efraim, Kapitäne, Exército de Salvação, Rua Coronel Tamarindo 576, Padre Miguel, Rio de Janeiro R.J., CEP 218 70-000, Brasil esther.ferreira@salvos.org.br Roland und Rosa Meylan-Lauber, mit Thierry, Majore, Exército de Salvação, Rua Conde de Irajà 135, Torre, CEP 50710-310 Recife-PE, Brasil roland.meylan@salvos.org.br, rosa.meylan@salvos.org.br Jakob Stalder-Schmid (R.), Brigadier, Comendador Elias Zarzur 269, Apt. 92, Boa Vista 04736-000 São Paulo - SP, Brasil

Claude-Pascal Tschantz, The Salvation Army-THQ, P.O. Box 378, Kingston 10, Jamaica, WI (bis Ende Juni 2006) tschantz_pascal@car.salvationarmy.org

Haiti

Nigeria

Emma Zimmermann (R), Majorin, Armée du Salut, B.P. 2571, Port-au-Prince, Haiti

Emmanuel Dorthe, The Salvation Army-THQ, 6 Shipeolu St, Igbobi, P.O. Box 3025, Shomolu, Lagos, Nigeria emmanuel_dorthe@nig.salvationarmy.org

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Jahresbericht Mission & Entwicklung - 2005

Demokratische Republik Kongo (Kinshasa) Claude Huguenin, Armée du Salut 8636, Kinshasa 1, Democratic Republic of Congo claude_huguenin2002@yahoo.fr


Patenschaft

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Jahresbericht Mission & Entwicklung - 2005


ANTWORTKARTE ¨ Projekte ¨ Vortragsdienst

Ich möchte detaillierte Informationen über

¨ Personal Einsätze ¨ Patenschaften ¨ ……………………......... Ich möchte ein Projekt durch eine Patenschaft unterstützen.

¨ Senden Sie mir bitte Unterlagen oder nehmen Sie mit mir Kontakt auf. ¨ Ich habe folgende Fragen/Anregungen: ..................................................................................................................... ..................................................................................................................... ..................................................................................................................... .....................................................................................................................

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Jahresbericht Mission & Entwicklung - 2005

Patenschaft

Projekte durch eine Patenschaft unterstützen

Mit einem regelmässigen Beitrag von CHF 40.00 pro Monat können Sie für eines dieser Projekte oder auch für ein anderes Projekt eine Patenschaft übernehmen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bitten wir Sie, die Karte neben an auszufüllen, herauszuschneiden und an uns zu retournieren. Sie erhalten dann weitere Informationen zugeschickt. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Ruth Lüthi, die Patenschaftsverantwortliche, per Mail (mission@swi.salvationarmy.org) oder Telefon 031 388 05 69 zur Verfügung. Selbstverständlich ist uns aber auch jede andere Gabe für irgendeines unserer Projekte herzlich willkommen.


Bitte frankieren

Heilsarmee Hauptquartier Mission & Entwicklung Laupenstrasse 5 Postfach 6575 3001 Bern

Unsere Adresse : Heilsarmee Hauptquartier Mission & Entwicklung Laupenstrasse 5 Postfach 6575 3001 Bern Tel. 031 388 05 91 Fax 031 388 05 95 mission@swi.salvationarmy.org www.heilsarmee.ch/mission

Absender

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Postkonto:

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30-3117-4 / Mission

05/2006 - Grafik: Rolf Messerli / Druck: Rub Graf-Lehmann AG, Bern

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