

DIE ZUKUNFT IM FOKUS
Wie Swiss Golf seine Champions von morgen ausbildet





Liebe Golferinnen und Golfer
Am 6. September 2024 war Zahltag. Als Ronan Kleu am Omega European Masters in Crans nach der zweiten Runde einen Zweieinhalb-Meter-Putt versenkte, hatten vier Schweizer den Cut an einem DP World Tour Turnier geschafft: CĂ©dric Gugler (der am Schluss sensationeller Vierter wurde), Max Schliesing, Nicola Gerhardsen und Ronan Kleu. Alles junge Spieler, die mit Hilfe von Swiss Golf an die internationale Spitze herangefĂŒhrt wurden.
Die Investitionen des Verbandes haben sich ausgezahlt. Spieler, Trainer und wir alle dĂŒrfen stolz darauf sein, was wir in den letzten Jahren erreicht haben! Und es geht weiter auf dem Weg zum strategischen Ziel von Swiss Golf: Mehr Spielerinnen und Spieler auf den grössten Touren zu etablieren. Bei den Frauen konnten wir uns bereits ĂŒber eine ausserordentlich erfolgreiche Saison freuen, in der wir aus dem Staunen kaum mehr herauskamen: Olympische Spiele in Paris mit Morgane MĂ©traux ganz lange oben auf dem Leaderboard, Albane Valenzuelas Teilnahme am Solheim Cup, Chiara Tamburlini mit dem Gewinn der Order of Merit und drei Turniersiegen auf der Ladies European Tour.
Der grösste Feind des Erfolgs ist Saturiertheit. Wir mĂŒssen uns unseren «Hunger» bewahren und das Fördersystem von Swiss Golf stetig verbessern. Es ist wichtig, den Fokus nicht nur auf die aktuelle Spitze zu legen, sondern bereits intensiv mit der nĂ€chsten und ĂŒbernĂ€chsten Generation zu arbeiten. Deshalb adaptieren wir unsere Ressourcen laufend und suchen beispielsweise die besten PlĂ€tze auf der ganzen Welt, um Trainingslager abzuhalten. Und wir arbeiten in allen Bereichen mit kompetenten Spezialisten zusammen, um eine bestmögliche und umfassende Ausbildung anzubieten. Ebenso fördern wir den generationenĂŒbergreifenden Austausch zwischen den Spielerinnen und Spielern â und messen uns mit den Besten der Welt.
Ich danke allen Beteiligten fĂŒr die grossartige UnterstĂŒtzung und hoffe, dass wir auch 2025 und in den nĂ€chsten Jahren viele Momente wie am 6. September 2024 erleben werden.
Thomas Busin
Mitglied des Vorstandes von Swiss Golf Ressort Leistungs- und Spitzensport


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DIE ZUKUNFT IM FOKUS
6 â EXPRESS
Schweizer Golf News
16 â FOCUS
Zoom auf die Nachwuchsförderung von Swiss Golf
24 â MADE IN SWITZERLAND
Die Kolumne von Luca Galliano
Joel Girrbach: Der einzige Schweizer Sieger der Swiss Challenge
30 â TEACHING
So geht Putten â die besten Tipps
42 â EQUIPMENT
PING: Eine Familie, die den Ton angibt
46 â INSIDE SWISS GOLF
Mit General Play zÀhlt jede Runde
Erfolgreiche Delegiertenversammlung von Swiss Golf
Swiss Golf History: Die Swiss PGA im Fokus
54 â SUSTAINABILITY
Die GEO-Zertifizierung: Mehr als ein Label
Greenkeeper-Kolumne: Richard McGlynn (Lavaux)
60 â PEOPLE & CLUBS
Eine Frage der Kompetenz, nicht des Geschlechts
64 â MY GOLF
Maria Walliser prÀsentiert in 18 persönlichen Antworten ihre Golfwelt
68 â TRAVEL
TraumplÀtze der Welt: Al Zorah
Sri Lanka: Volle ZĂŒge, leere GolfplĂ€tze
Inselgolf: Deutschlands feinste KĂŒstenplĂ€tze
88 â QUIZ
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© MADONNA.STUDIO
© SWISS GOLF
© GC FĂHR
Erfolgreiches Comeback

Chiara Tamburlini, die wegen einer Handgelenksverletzung wĂ€hrend mehrerer Wochen keine Turniere spielen konnte, hat ihre RĂŒckkehr auf die Ladies European Tour erfolgreich gemeistert.
Die 25-jĂ€hrige St. Gallerin teilte sich den sechsten Platz bei zwei Turnieren in SĂŒdafrika im April: der Joburg Ladies Open, die sie 2024 gewonnen hatte, und der Investec SA Womenâs Open, bei der sie bis zum Schluss um den Sieg kĂ€mpfte. Mit drei Top-10-Platzierungen bei vier Turnieren seit Jahresbeginn belegte Chiara Tamburlini Position 15 der LET Order of Merit, als sie sich auf den Weg in die USA machte, um am ersten Major der Saison auf der LPGA Tour teilzunehmen: der Chevron Championship. SG

Natalie ArmbrĂŒster gelang zwischen Ende MĂ€rz und Anfang April eine hervorragende Turnierserie. ZunĂ€chst gewann die Spielerin aus Schönenberg die Ticino Championship in Ascona, die traditionell die nationale Amateursaison einlĂ€utet â wobei der Waliser Iestyn McAvoy bei den MĂ€nnern mit Sieg und Platzrekord brillierte. Sechs Tage spĂ€ter erzielte ArmbrĂŒster das beste Ergebnis ihrer Karriere bei einem Turnier der LET Access Series mit einem dritten Rang bei der Terre Blanche Ladies Open, dem Saisonauftakt auf der Vorstufe der Ladies European Tour.
In Frankreich hatte Natalie ArmbrĂŒster dabei die Ehre, im letzten Flight der Finalrunde zu spielen. Sie hoffte, diese wertvolle Erfahrung schon beim nĂ€chsten Turnier auf der LETAS nutzen zu können, das Ende April in Marokko stattfand. SG

© PHILLIPE MILLEREAU
© TRISTAN JONES/LET

Conference Champion

Zweiter Titel in den Emiraten
Rami Samawi feierte einen grossartigen internationalen Sieg an der Jumeirah Golf Estates Amateur Open, die in Dubai in den Emiraten ausgetragen wurde. Der Spieler aus Esery holte sich damit seinen zweiten Titel bei einem internationalen Turnier, das fĂŒr das World Amateur Golf Ranking (WAGR) zĂ€hlt, nachdem er im Mai 2023 ebenfalls in den Emiraten gewonnen hatte. Auf dem Earth Course des Jumeirah Golf Estates Golf and Country Club begann Rami Samawi die dritte und letzte Runde im sechsten Rang, mit drei SchlĂ€gen RĂŒckstand auf den Leader. Er spielte danach eine hervorragende Schlussrunde (-2) und triumphierte mit einem Schlag Vorsprung â vor allem dank drei Birdies auf den letzten fĂŒnf Löchern (14, 17, 18). Dieser Sieg brachte Samawi die Einladung ein, Mitte April an der Abu Dhabi Challenge, einer Etappe der HotelPlanner Tour, teilzunehmen. SG
Romaine Masserey ist die neue Meisterin der American Athletic Conference in der ersten Division des College Golf. Die Amateurin aus Montreux, die im vergangenen Winter in die USA gezogen ist und an der UniversitĂ€t von Tulsa studiert, setzte sich mit einem Schlag Vorsprung vor ihrer ersten Verfolgerin durch. Auf dem Southern Hills Plantation Golf Course in Florida erzielte Romaine Masserey Scores von 68, 71 und 70 SchlĂ€gen (-7) und machte in der letzten Runde mit vier Birdies zwischen Loch 10 und 16 den Unterschied. Damit trug sie massgeblich zum Teamtitel der UniversitĂ€t von Tulsa bei â dem ersten seit 2021. Die Spielerin des National Team Women von Swiss Golf war somit Anfang Mai am Start der NCAA-Regionalfinals. SG






© WAGR
© UNIVERSITY OF TULSA

KennenlerngesprÀche sind zum Kennenlernen. Sonst wÀren es VerkaufsgesprÀche. Das ist, was bei uns zÀhlt.
Triumph in Schottland

Boss bei den U16
Kai Notteboom gewann die TrophĂ©e Pierre Massie der French International Boys Championship (U18), die im Golf du PrieurĂ© in Form einer Stroke-PlayQualifikation mit anschliessender Match-Play-Phase ausgetragen wurde. Die besten U16-Spieler, die sich nicht fĂŒr das Hauptfeld des Turniers (TrophĂ€e Michel Carlhian) qualifiziert hatten, wurden einem zweiten Wettkampf zugeteilt. Und da zeigte der Junior vom GC ZĂŒrichsee sein ganzes Können auf den vier mit Bravour absolvierten Matchplay-Runden. Auf seinem Weg zum Sieg schlug Kai Notteboom im Achtel- und Viertelfinal zwei Franzosen (1up und 2&1), bevor er im Halbfinal (1up) und im Final ĂŒber 36 Löcher (3&2) zwei Ăsterreicher bezwang. Der Spieler des National Team Boys von Swiss Golf hatte die Qualifikation fĂŒr das Hauptfeld der French International Boys Championship U18 um nur einen Schlag verpasst, nachdem er Karten von 73 und 75 (+4) abgegeben hatte. SG

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Die schottische Luft bekommt den Boys von Swiss Golf offensichtlich gut. Zwei Jahre nach dem Sieg von Yannick Beeli in der Kategorie U16 gewann Miles Wennestam mit Bravour die Scottish Boys Open Championship (U18).
Auf dem West Kilbride Course zeigte der Junior aus Zumikon eine blendende Leistung (-12) und setzte sich gleich mit fĂŒnf SchlĂ€gen Vorsprung vor der Konkurrenz durch. Ăber alle vier Runden hinweg sammelte Miles Wennestam 21 Birdies. Mit einer fantastischen 64 (-7) machte er gleich am ersten Tag den Unterschied âund zeigte sich danach jederzeit stilsicher und solid, um die restlichen Tage souverĂ€n zu meistern. «Es ist ein tolles GefĂŒhl und gleichzeitig ziemlich surreal», sagte der Spieler des National Team Boys von Swiss Golf. «Ich habe sehr solides Golf gespielt. Ich hatte auch ein paar schlechte Löcher, aber ich habe immer sofort den Rhythmus wiedergefunden.» SG

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© CHRIS YOUNG/SCOTTISH GOLF


-24 in zwei Runden
Fiorino Clerici ist nicht nur ein ausgezeichneter Outdoor-Golfer, der 2024 ein Turnier der Pro Golf Tour gewann. Er ist auch ein grossartiger Spieler am Simulator.
Das hatte der ZĂŒrcher bereits letztes Jahr bewiesen, als er sich ĂŒber den Weg des eSports fĂŒr das Omega European Masters in Crans-Montana qualifizierte. Er hat dies nun bestĂ€tigt, indem er die Swiss Golf Indoor Championship 2024â2025 mit einem brillanten Score von -24 ĂŒber zwei Runden gewann.
Der Wettbewerb wurde gemeinsam mit TrackMan Switzerland organisiert und fand zwischen November und MÀrz auf den PlÀtzen von Crans-surSierre und HolzhÀusern statt. Der Event war ein grosser Erfolg mit 333 Teilnehmenden. Am Ende wurden alle Golferinnen und Golfer klassiert, die das Startgeld bezahlt hatten (159 Personen).
Fiorino Clerici ist einer von ihnen â und er verdankt seinen Sieg seinen fantastischen Karten von 58 (-13) in Crans und 61 (-11) in HolzhĂ€usern. Insgesamt sammelte der Profi des Swiss Golf Teams 19 Birdies und 3 Eagles auf 36 Löchern und gewann mit 5 SchlĂ€gen Vorsprung auf Alexandre Evequoz (Sion) und 10 SchlĂ€gen Vorsprung auf Robin Brulhart (Payerne).
Auch bei den Frauen ging der Sieg an eine Kaderspielerin von Swiss Golf: Selina Casal. Die Juniorin aus Domat/Ems, Mitglied des National Team Girls, spielte zwei 67er-Karten (-9) und verwies Rania Feurer (Ennetsee) mit 9 SchlÀgen und Nicole Nussbaumer (Erlen) mit 18 SchlÀgen Reserve auf die PlÀtze. SG

Ein wichtiger Meilenstein
Mit den GolfplÀtzen Bonmont, Emmental und Ybrig hat die Schweiz im April die Gesamtzahl von 50 Golfanlagen erreicht, die von der GEO Foundation for Sustainable Golf zertifiziert wurden.
Zur Erinnerung: Swiss Golf hat sich zum Ziel gesetzt, dass bis 2027 alle GolfplĂ€tze des Landes den Weg zur GEO-Zertifizierung eingeschlagen haben. Mehr als die HĂ€lfte der 98 Schweizer Clubs verfĂŒgen mittlerweile bereits ĂŒber das prestigetrĂ€chtige Label, wĂ€hrend sich mehrere andere Anlagen im Zertifizierungsprozess befinden.
«Dieser Meilenstein ist erfreulich, und wir gratulieren allen Betreibern zu ihrem Engagement», sagt Alicia Moulin, Managerin Nachhaltigkeit des Verbandes. «Allerdings ist die Arbeit noch lange nicht beendet. Wir ermutigen alle Golfclubs, die dies noch nicht getan haben, nachzuziehen. Ich erinnere daran, dass Swiss Golf diesen Prozess insbesondere auch in finanzieller Hinsicht unterstĂŒtzt.»
Erfahren Sie mehr ĂŒber die GEO-Zertifizierungen in unserer Reportage ab Seite 54. SG






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«Hochwertiger
Maklerservice auch zu einem Festpreis möglich»
Manuel Cacciola ist Immobilienmakler beim Schweizer MarktfĂŒhrer Neho. Im Interview gibt er einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen und erklĂ€rt, wie Neho die Immobilien seiner Kunden zum besten Preis verkauft.
Herr Cacciola, Sie sind Immobilienmakler bei Neho. Wie betreut Neho HauseigentĂŒmer beim Immobilienverkauf?
Als Makler begleite ich unsere Kunden von A bis Z bei ihrem Verkauf. Ich bewerte die Liegenschaft, berate den EigentĂŒmer, verfasse das Inserat und verhandle mit den Kaufinteressenten, um den besten Preis fĂŒr die Immobilie zu erzielen.
DarĂŒber hinaus bieten wir mit unserer Plattform eine zusĂ€tzliche Stufe an Transparenz und Kontrolle. Wir kĂŒmmern uns um alles, aber jeder Schritt des Verkaufs ist fĂŒr den EigentĂŒmer einsehbar und kontrollierbar.
Was fĂŒr Personen sind das, die bei Neho als Makler arbeiten?
Wie alle meine Kollegen bin ich in einem Gebiet um meinen Wohnort tĂ€tig. Ich bin in der Region aufgewachsen und kenne sie wie meine Westentasche. Daher verstehe ich den lokalen Markt, bin gut vernetzt und kenne viele EigentĂŒmer und Kaufinteressenten in meiner Region.
Als Anhaltspunkt: Wie viele Kunden haben die Neho-Makler bereits betreut?
Meine Kollegen sind allesamt sehr erfahren. Im Durchschnitt hat jeder Makler bei uns ĂŒber 250 ImmobilienverkĂ€ufe betreut.
Neho verrechnet ja keine herkömmliche Provision, sondern einen Festpreis. Genau. Herkömmliche Makler verlangen meist eine Provision von etwa 2,5â3 % des Verkaufspreises. Das faire Preismodell


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von Neho zeigt, dass ein umfassender Maklerservice auch zu einem Festpreis möglich ist. Damit sparen unsere Kunden im Durchschnitt etwa 25â000 Franken beim Verkauf ihrer Immobilie.
Wie vermarktet Neho ein Haus oder eine Wohnung?
Ein professioneller Immobilienfotograf kommt vorbei und nimmt hochwertige Fotos, einen virtuellen Rundgang und lasergenaue Grundrisse auf. Das Inserat wird auf ĂŒber 30 Portalen sowie an mehr als 200â000 registrierte KĂ€ufer auf der Neho-Website veröffentlicht. Damit ist die Immobilie regional, schweizweit und international optimal sichtbar.
30 Portale klingt nach sehr viel⊠Die breite Vermarktung ist tatsĂ€chlich ein wesentlicher Vorteil bei einem Verkauf mit Neho â wobei ĂŒbrigens kein Mehraufwand oder zusĂ€tzliche Kosten fĂŒr den VerkĂ€ufer anfallen.
Wie erzielen Sie den besten Verkaufspreis fĂŒr Ihre Kunden? Schlussendlich lĂ€uft alles auf die Preisverhandlungen hinaus. Bei ausreichendem Interesse empfehlen wir ein Bieterverfahren, um den Verkaufspreis zu maximieren. Der beste Preis ist aber immer das Ergebnis einer umfassenden Strategie. Die Bewertung muss prĂ€zise sein, damit man die Erwartungen der KĂ€ufer versteht und einen marktgerechten Angebotspreis festlegen kann. Die Vermarktung spielt ebenfalls eine zentrale Rolle. Je mehr Interessenten man erreicht, desto eher findet man den KĂ€ufer, der den besten Preis zahlen kann.
Herr Cacciola, vielen Dank fĂŒr das GesprĂ€ch. Als Schlusswort: Worauf sind Sie besonders stolz in Bezug auf Ihre TĂ€tigkeit als Immobilienmakler?
Dass unsere Kunden mit unserer Maklerdienstleistung zufrieden sind. Insgesamt haben wir mehr als 7â500 EigentĂŒmer beim Verkauf Ihrer Immobilie begleitet. Neho wird auf Trustpilot durchschnittlich mit 4,6/5 Sternen bewertet, was einiges ĂŒber die QualitĂ€t unserer Arbeit aussagt.

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Manuel Cacciola, einer von vielen lokalen Neho-Maklern

GOLFSPORT MIT LEIDENSCHAFT FĂR GENERATIONEN SEIT 1926
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Der sportlich familiĂ€re Golf & Country Club Basel wurde 1926 gegrĂŒndet und liegt in unmittelbarer NĂ€he von Basel. Der 18Loch Platz im elsĂ€ssischen Hagenthal-le-Bas ist elegant in die abwechslungsreiche Landschaft und den imposanten Waldbestand eingebettet. Er bietet fĂŒr jede Spielklasse sportliche Herausforderungen. Die Freude am Sport und der Natur verbindet die Mitglieder des Clubs. Der anspruchsvolle Platz, die umfassende Ăbungsanlage und das Restaurant im Clubhaus ermöglichen es unseren GĂ€sten und Mitgliedern, kompetitiven Golfsport mit freundschaftlichen Begegnungen zu verbinden. Wir pflegen unseren Club fĂŒr die nĂ€chsten Generationen.
100 Jahre Golf & Country Club Basel Bis zum 31.10.2025 haben Sie die Möglichkeit fĂŒr eine einmalige AufnahmegebĂŒhr in der Höhe von Euro 15â000 in den Golf & Country Club Basel einzutreten. Bei Interesse melden Sie sich bitte an Clubmanager Michael Scherer, @gccbasel.ch oder per Telefon an 0033 389 68 50 91


VIELFĂLTIGE NACHWUCHSARBEIT â UND DIE FRAUEN ALS VORBILDER
Chiara Tamburlini ist ein Vorbild fĂŒr die jungen MĂ€dchen des Golf4Girls-Programms â hier Shauna Brunner aus Lipperswil.

2024 war das erfolgreichste Jahr fĂŒr den Schweizer Spitzengolfsport. Das umfangreiche Nachwuchsförderungssystem von Swiss Golf wird stĂ€ndig verbessert, damit es im Idealfall bald auch MĂ€nner in die Weltklasse schaffen. Aber die Konkurrenz ist grösser als in anderen Sportarten.
Fabian Ruch

Samstag, 10. August 2024, Le Golf National: Morgane MĂ©traux nimmt die Schlussrunde der Olympischen Spiele in Paris zusammen mit Lydia Ko auf dem geteilten ersten Platz in Angriff. Die Sportschweiz sitzt gebannt vor den TV-GerĂ€ten, eine Medaille liegt in der Luft. Doch bereits der erste Schlag von MĂ©traux landet im Wasser, der letzte Turniertag gerĂ€t fĂŒr die Lausannerin zur EnttĂ€uschung, am Ende erreicht sie Platz 18, die NeuseelĂ€nderin Ko wird Olympiasiegerin.
Und doch hat die 27-jĂ€hrige MĂ©traux mit ihrem starken Auftritt in Paris fĂŒr viel Werbung fĂŒr den Schweizer Golfsport gesorgt. Sie ist neben Albane Valenzuela

und Chiara Tamburlini eine von drei Golferinnen, die sich in der Weltspitze bewegen. «Die Frauen sind Vorbilder fĂŒr unsere MĂ€nner», sagt Marc Chatelain. «Und ich bin sicher, dass wir in ein paar Jahren auch einige MĂ€nner haben werden, die an grossen Turnieren starke Leistungen zeigen können.»
Wer sich mit Chatelain ĂŒber die Nachwuchsarbeit von Swiss Golf unterhĂ€lt, ist bald fasziniert vom Enthusiasmus des BĂŒndners. Der 49-JĂ€hrige ist seit Anfang 2020 Chef Leistungssport im Verband âund blickt auf einen harzigen Einstieg in seinem Amt zurĂŒck: Wegen Corona befand sich auch Swiss Golf knapp drei Jahre im Krisenmodus. «Aber es wurden zuletzt ausgezeichnete Strukturen geschaffen», sagt Chatelain. «Und jetzt geht es erst richtig los.»
DAS FTEM-KONZEPT
WIRD UMGESETZT
An Projekten und Programmen, Strategien und Konzepten fehlt es im Nachwuchsförderungssystem des Verbandes nicht â von der Basis der Pyramide, dem Breitensport, bis an die Spitze und damit zum erfolgreichen Frauentrio. «2024 war das beste Jahr des Schweizer Spitzengolfs», sagt Chatelain. «Und unser Ziel ist es, dass die Entwicklung so positiv weitergeht.»
Das aktuelle Swiss Golf Förderprogramm ist fĂŒr vier Jahre und bis zu den Olympischen Sommerspielen 2028 in Los Angeles ausgelegt. Dazu gehört, dass Swiss Golf
mit ausgewiesenen Spezialisten kooperiert â etwa beim Putting oder beim Short Game, aber auch bei der Fitness und beim Mentaltraining, bei der ErnĂ€hrung und bei der Karriereplanung.
Dabei setzt auch Swiss Golf auf das FTEM-Konzept von Swiss Olympic. Es dient als Rahmen zur Entwicklung von Athletinnen und Athleten sowie als Orientierungsgrundlage in der Schweizer Sportförderung. Die vier Buchstaben stehen als AbkĂŒrzung fĂŒr die Begriffe, welche die vier SchlĂŒsselbereiche umfassen: Foundation (Grundlagen), Talent, Elite und Mastery. Es geht beim FTEMKonzept zusammengefasst darum, in zehn Stufen vom freudvollen Entdecken ĂŒber klare Strukturen beim Aufbau und beim Training den Durchbruch zu realisieren, um am Ende im Idealfall als Master die Sportart zu dominieren. Barbara Albisetti-Heath, Direktorin Sport beim Verband, ist zufrieden mit der Entwicklung: «Von Jahr zu Jahr stellen wir einen positiven Effekt bei den Jugendlichen in unserem System fest.» Von den zehn Millionen Franken Gesamtbudget bei Swiss Golf fliessen rund drei Millionen Franken in den Elitesport und in den Nachwuchs. «Wir wollen die Spielerinnen und Spieler dabei unterstĂŒtzen, sich in
Marc Chatelain, Head of Performance Sport von Swiss Golf
Das National Team Boys von Swiss Golf, hier beim Sieg von Miles Wennestam in Schottland im April.
© CHRIS YOUNG/SCOTTISH GOLF
den grossen Touren zu etablieren», sagt Albisetti-Heath. «Wir konkurrieren mit Nationen, die zehnmal mehr Golfer haben als wir. Deshalb ist es entscheidend, dass wir unsere Spielerinnen und Spieler noch stÀrker fördern können.»
wie zuletzt, wird es uns gelingen, die Strukturen in den Clubs, in den Kadern sowie im Verband weiter zu stĂ€rken. Dabei ist es wichtig, dass die Jungen sich schon frĂŒh mit internationalen Talenten messen können.»
Es ist fĂŒr Golferinnen und Golfer deutlich schwieriger, in der Weltklasse mitzumischen als beispielsweise in den klassischen Wintersportarten, die nur in wenigen LĂ€ndern und nicht in 200 Nationen ausgeĂŒbt werden. Zudem kann Golf gerade in mentaler Hinsicht brutal sein, wie Morgane MĂ©traux im letzten Sommer in Paris erlebt hat. Es sind aber solche Erfahrungen, die in einer Karriere hilfreich sind. So kann mit einer Ă€hnlichen Situation bei der nĂ€chsten Gelegenheit besser umgegangen werden.
Die Phasen und Bereiche des
ES BRAUCHT MEHR JUNGE GOLFENDE Vergleiche mit auslÀndischen VerbÀnden sind angesichts der unterschiedlichen Grösse schwierig. In der Schweiz investiert beispielsweise Swiss Tennis laut Barbara Albisetti-Heath knapp 45 Prozent des Gesamtbudgets in den Leistungssport, also etwa die HÀlfte mehr als Swiss Golf. Barbara Albisetti-Heath sagt, dass die Zahl der MÀdchen und Buben in der Basis grundsÀtzlich erweitert werden soll. «Im Moment haben wir in der Schweiz nur wenige Jugendliche mit einem SingleHandicap. Wenn wir so weitermachen
«FTEM Schweiz» in der Ăbersicht
Die Phasen und Bereiche des «FTEM Schweiz» in der Ăbersicht.

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DIE STRUKTUREN
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Jerry Bolger, Steve Rey und Patrick Wibaux erzĂ€hlen ĂŒber die Arbeit von Swiss Golf mit jungen Spielerinnen und Spielern â und haben einige Ideen, wie die Bedingungen weiter verbessert werden können.

Bei der Umsetzung des Nachwuchskonzepts von Swiss Golf arbeiten viele Menschen in unterschiedlichen Bereichen mit. Zum Beispiel Jerry Bolger, Chef Juniors, der sich an der Basis unter anderem stark dafĂŒr einsetzt, die Juniorinnen und Junioren zu mehr WettkĂ€mpfen ausserhalb ihrer Clubs zu motivieren.
Oder Steve Rey, Chef Talents, in dessen Ressort auch die UnterstĂŒtzung regionaler Talente fĂ€llt, damit bestmögliche Trainingsbedingungen herrschen. Und Patrick Wibaux, National Coach U14, der auch im Golf Club Sierre Cheftrainer ist und das Walliser Leistungszentrum leitet.
Das Trio betont, wie wichtig eine geordnete Struktur im Umfeld der jungen Spielerinnen und Spieler ist, damit die unterschiedlichen EinflĂŒsse von Eltern und Familie, Freunden und Clubs, Coaches und Spezialisten, Schulen und Arbeitgebern aufgefangen werden können. «Alle mĂŒssen ihre Rolle kennen», sagt Bolger, «damit sich die Talente auf ihr Training und ihre Turniere konzentrieren können.» In dieser Beziehung wĂŒrden die Junior Captains und die Teaching Pros in den Clubs einen entscheidenden Beitrag leisten.
Auch Steve Rey weist darauf hin, dass die Arbeit in den Golfclubs die Grundlage im Nachwuchsbereich bildet. «Wir haben viele gute Konzepte und Programme», sagt er. «Und dabei ist es zentral, die Juniorinnen und Junioren möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld trainieren zu lassen. Sie werden frĂŒh genug von Swiss Golf aufgenommen und können von unseren Strukturen profitieren.» Der Golfverband organisiert beispielsweise jedes Jahr Anfang MĂ€rz ein viertĂ€giges Camp in Bogogno mit allen Rookies und regionalen Talenten, vor ein paar Wochen
AN DER SCHNITTSTELLE ZWISCHEN SPORT

Thomas Gilardi, Umfeldmanager von Swiss Golf
Swiss Golf ist bestrebt, in allen Bereichen mit den besten Expertinnen und Experten zusammenzuarbeiten. Darum gibt es seit rund einem halben Jahr auch einen Umfeldmanager. Thomas Gilardi, 64 Jahre alt und seit Jahrzehnten als Lehrer tĂ€tig, hat diese Rolle ĂŒbernommen und unterstĂŒtzt mit seiner Expertise die jungen Spielerinnen und Spieler in schulischen Belangen sowie bei Ausbildungsfragen. Gilardi sagt,
dass in einer zeitintensiven PrĂ€zisionssportart wie Golf optimale Ausbildungswege oft nicht ganz einfach zu finden seien, um einen dualen Karriereweg zu ermöglichen. Eine grosse Herausforderung fĂŒr Jugendliche, die Profi werden wollen, ist es, die Schule und die Ausbildung nicht zu vernachlĂ€ssigen. «Swiss Golf möchte in diesem Bereich auch den Eltern helfen,
Der National Coach Boys von Swiss Golf, Morgan Brossa, hier bei der Arbeit mit dem jungen ZĂŒrcher Talent Kai Notteboom im Trainingslager in Al-AĂŻn in den Emiraten im Januar.
Fabian Ruch
© SWISS GOLF

mit 65 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Neben Golf geht es dort auch um körperliche Tests, ErnĂ€hrungsberatung, Karriereplanung und viele weitere Aspekte, die zur Ausbildung gehören. BezĂŒglich Fitnesstraining hat Swiss Golf im letzten Herbst die renommierte Firma Elitment von Patrick Flaction engagiert, welche die Talente eng begleitet.
WARUM NICHT MUSIK
AUF DER RANGE?
U14-Nationaltrainer Patrick Wibaux sagt, die Sportpolitik des Verbandes habe stark dazu beigetragen, die Entwicklung der Talente zu stÀrken. «Die Schaffung von
UND SCHULE
in einem dynamischen Umfeld gute Entscheidungen zu treffen», sagt Gilardi. Es kann auch einmal kompliziert sein, ein sportbegabtes Kind zu haben, weil nicht nur die eigene Erfahrung fehlt, sondern auch kaum jemand diese Situation erlebt hat.
UnabhĂ€ngige Meinung ist wertvoll Thomas Gilardi sagt, das Kind mĂŒsse bei allen Ăberlegungen im Zentrum stehen: «Die Schweiz verfĂŒgt ĂŒber ein grossartiges
funktionierenden regionalen Strukturen war von entscheidender Bedeutung, um schneller wettbewerbsfÀhigere Spielerinnen und Spieler zu entwickeln.»
Eine Aufgabe von Wibaux ist es, die Juniorinnen und Junioren vor und an nationalen Turnieren zu begleiten. «Dazu gehört, wie man eine Ăbungsrunde richtig durchfĂŒhrt, wie man sich effizient aufwĂ€rmt, wie man ein richtiges BirdieBook oder ein Yardage-Book ausfĂŒllt oder erstellt. Ich zeige ihnen auch, welche Art von Informationen sie sammeln sollten, wo sie klug spielen sollten und wie sie

sich darauf vorbereiten können, sich zu Beginn der Runde sicher zu fĂŒhlen.»
In der Schweiz gibt es derzeit rund 6000 Golferinnen und Golfer unter 18 Jahren. Einig sind sich Bolger, Rey und Wibaux, dass die EinstiegshĂŒrden weiter gesenkt werden sollten. «Es ist wichtig, dass die Jungen frĂŒh auf den Platz dĂŒrfen», sagt Rey. Und auch ein wenig Ambiance auf einer Range, beispielsweise mit Musik, sei ein Anreiz. Zudem sind 9-Loch-Turniere
Bildungssystem, das enorm viele Möglichkeiten bietet.» Es gibt beispielsweise das Gymnasium, die Berufsbildung, Sportschulen, die Spitzensport-RS und vermehrt auch Online-Möglichkeiten.
Sehr wertvoll ist dabei eine unabhÀngige Meinung wie jene des Umfeldmanagers, der keine persönliche Verbindung zu den Talenten und deren Eltern hat. «Wichtig ist es, dass allen bewusst wird, wie einmalig
diese Gelegenheit ist, im Leistungssport sein zu dĂŒrfen und gleichzeitig eine gute Ausbildung absolvieren zu können», sagt Gilardi. Der BĂŒndner ist selber begeisterter Sportler und ein sehr ordentlicher Golfer. Diese Passion hat er an seine Kinder weitergegeben, wobei sein 25-jĂ€hriger Sohn Mauro â nach einer Berufslehre als Informatiker â bis vor einem Jahr noch
Die Swiss Golf Kader.

bei Juniorinnen und Junioren oft angenehmer, nicht zuletzt auch fĂŒr die Eltern. Zudem mĂŒsse Golf in den Schulen prĂ€senter werden, sagt Rey, wĂ€hrend Wibaux findet, das Image des Golfsports mĂŒsse sich weiter Ă€ndern: «Wir könnten noch mehr tun, indem wir Golf in Schulen mit unterhaltsamen, anfĂ€ngerfreundlichen Kursen einfĂŒhren und aktiver darĂŒber kommunizieren, was Golf jungen Menschen aus allen Schichten bieten kann.»
DER WERT VON WETTBEWERBEN
Selbst wenn die BemĂŒhungen vielschichtig und konstruktiv sind, gibt es also
immer noch Verbesserungspotenzial. Rey sagt, es sei wichtig, Leistungszentren zu schaffen und die KrĂ€fte zu bĂŒndeln. Das sieht auch Wibaux so, der auf das Kompetenzzentrum im Wallis verweist, wo es noch vor wenigen Jahren nur wenige starke junge Golferinnen und Golfer gab. «Heute sehen wir dank unserer Anlage eine wachsende Zahl an Talenten. Ich bin ĂŒberzeugt, dass Ă€hnliche Strukturen in anderen Regionen das allgemeine Niveau des Golfsports in der Schweiz erheblich verbessern könnten.»
Jerry Bolger wiederum erwĂ€hnt das funktionierende, durchlĂ€ssige Turniersystem von den Kleinsten (GolfSixes) bis hin zu den Grössten (National Championship ĂŒber 72 Löcher) im Nachwuchs. Sowieso ist unbestritten, wie wertvoll Wettbewerbe fĂŒr die Entwicklung der Talente sind. Dabei geht es auch darum, ab Stufe U14 gegen auslĂ€ndische Konkurrenz anzutreten. Patrick Wibaux sagt, es sei ausgezeichnet, wenn man den Jugendlichen die Möglichkeit biete, auf internationaler Ebene zu spielen: «Das hilft ihnen, zu wachsen und zu sehen, wo sie stehen, und gleichzeitig, Selbstvertrauen zu gewinnen, indem sie ihre Komfortzone verlassen.»
Teilzeit gearbeitet hat und auf seinem Karriereweg als Swiss Golf Professional Schritt fĂŒr Schritt vorwĂ€rtskommt.
Im Gegensatz zu anderen Sportarten zeichnet sich im Golf nicht bereits zwischen 18 und 22 Jahren ab, wie weit man es als Profi schaffen könnte. Umso entscheidender ist es, den jungen Spielerinnen und Spielern Zeit zu lassen und ihnen FreirÀume zu
geben. Gilardi sagt, es benötige auf dem Weg nach oben auch Verzicht, Zielstrebigkeit und Ausdauer. Genau deshalb sei es elementar, nicht zu viel Druck aufzubauen.
Bedeutung von Umfeldmanagern wĂ€chst Thomas Gilardi hat an seiner Schule in Chur einige kritische ĂbergĂ€nge nach der obligatorischen Schulzeit gesehen und MĂ€dchen und Buben auf dem Weg zum Spitzensport betreut. Er sieht seine Aufgabe bei Swiss Golf auch darin, mit allen
Beteiligten im Austausch zu stehen. Dazu gehören Coaches, Physiotherapeuten, Mentaltrainer, ErnĂ€hrungsberater und weitere Spezialisten. «Es schadet nie, wenn auch bei diesen Experten die Fragen aus dem Bildungsbereich ernst genommen werden», sagt Gilardi. Seine Arbeit wird im Golfverband sehr geschĂ€tzt, weil er an der Schnittstelle zwischen Sport und Schule seine Erfahrung, Ruhe und Kompetenz einbringen kann â etwa zuletzt in Trainings-
Seit letztem Herbst arbeitet Swiss Golf im Bereich Fitnesstraining mit der Firma Elitment von Patrick Flaction (hockend) zusammen.
© SWISS GOLF

Es ist wichtig, dass die Jungen frĂŒh auf den Platz dĂŒrfen
Steve Rey, Chef Talents von Swiss Golf
An Ideen und Motivation fehlt es nicht, um die Bedingungen fĂŒr den Nachwuchs weiter zu verbessern. So wurden von Swiss Golf die «Junior Gold Tees» eingefĂŒhrt, um die PlĂ€tze auch jĂŒngeren Spielerinnen und Spielern zugĂ€nglicher zu machen â und ihnen mehr Erfolgserlebnisse mit tiefen Scores zu ermöglichen. Diese AbschlĂ€ge sind offiziell bewertet, sodass auch erwachsene AnfĂ€nger sie nutzen können. Jerry Bolger fasst die Anstrengungen des Verbandes mit einem passenden Spruch zusammen: «Wir mĂŒssen das Rad nicht neu erfinden, aber immer gut ölen.»
lagern in Bogogno, aber auch mit VortrĂ€gen und vielen GesprĂ€chen. Heikel wird es immer dann, wenn Eltern das GefĂŒhl haben, ihre Tochter oder ihr Sohn wĂŒrde gar keine Ausbildung neben dem Golfsport benötigen. «In diesem Alter kann bei MĂ€dchen und Buben auch in der Persönlichkeit noch so viel passieren», sagt Gilardi. «Es ist ja auch möglich, dass die Lust vergeht, wenn die Erwartungen aus dem Umfeld zu hoch sind.»

Heizen mit ErdwÀrme
«DAS ALTER SPIELT KEINE ROLLE»
Verschiedene Schweizer Spielerinnen und Spieler verfassen 2025 abwechslungsweise eine Kolumne.
In dieser Ausgabe berichtet der Tessiner Luca Galliano von seinem Werdegang bis hin zu seinem ersten Tour-Sieg Ende Februar 2025 â 18 Jahre nach seinem DebĂŒt.
«6500: So viele Tage liegen zwischen meiner ersten Runde als Profispieler und meinem ersten internationalen Sieg auf der Alps Tour Ende Februar 2025 mit 39 Jahren in Ăgypten. Ich bin vor 18 Jahren Profi geworden, aber ehrlich gesagt konzentriere ich mich erst seit 2017 voll und ganz auf meine Golfkarriere. Zuvor war ich auch als Teaching Pro tĂ€tig. Wie dem auch sei: Es hat lange gedauert bis zu diesem Titel.
Auf dem Weg zum Green von Loch 18 haben mich meine Emotionen ĂŒberwĂ€ltigt. Ich wusste, dass das Turnier gewonnen war, und nach und nach realisierte ich auch, dass dies endlich mein Moment im Rampenlicht war, nachdem ich mehrfach um einen solchen Sieg gekĂ€mpft hatte. Was dieses Mal den Ausschlag gab: Ich war fĂ€hig, ganz im Hier und
Jetzt zu sein. Ich bin mir ganz sicher, dass sich die VerĂ€nderungen in meinem Umfeld vom letzten Sommer ausbezahlt haben. Ăber einen befreundeten Fussballschiedsrichter in Italien habe ich Enzo Di Costanza kennengelernt, mit dem ich seither an meiner mentalen Verfassung arbeite. Zusammen mit Gianluca Patuzzo, meinem Technik-Coach, hat Enzo in den letzten Monaten viel zu meiner Entwicklung beigetragen. Beiden bin ich deshalb sehr dankbar.
Mein Werdegang ist meiner Meinung nach ein gutes Beispiel fĂŒr Ausdauer und Selbstreflexion. Mir war klar, dass ich das Potenzial habe, Turniere zu gewinnen oder auf grössere Touren aufzusteigen. Doch ich begriff auch, dass ich etwas Ă€ndern musste, um dieses Potenzial auszuschöpfen. Ich weiss zudem, wie wichtig es ist, auf ein gutes Team zĂ€hlen zu können. Ich habe auch


Zweifel und Momente erlebt, in denen ich mit dem Gedanken spielte, zurĂŒckzutreten. Mein Umfeld und meine Frau haben dazu beigetragen, dass ich das Vertrauen nie verlor. Fazit: Inzwischen bin ich zwar 39 Jahre alt, habe aber das GefĂŒhl, dass ich noch ganz am Anfang stehe â und dass noch einiges drin liegt.
Das Alter spielt dabei keine Rolle. Am Ende zĂ€hlt nur die Anzahl SchlĂ€ge. NatĂŒrlich trainiere ich enorm viel, um mit den JĂŒngeren mithalten zu können. Und es liegt auf der Hand, dass Entscheidungen, die man mit 39 fĂ€llt, andere Auswirkungen auf einen selbst und das eigene Umfeld haben als Entscheidungen im Teenie-Alter. Aber ich glaube an mich. Dieser erste Sieg hat mir sehr viel Selbstvertrauen beschert. Ich möchte nicht, dass mein ZĂ€hler hier stehen bleibt. Die Sache ist noch nicht gelaufen.»
© ALPS TOUR GOLF
Luca Galliano hat Ende Februar in Ăgypten sein erstes Turnier auf einer Satellitentour gewonnen.






CHALLENGE EUROPEAN TOUR




JOEL GIRRBACH: DER EINZIGE SCHWEIZER SIEGER DER SWISS CHALLENGE
2017 triumphierte Joel Girrbach mit 23 Jahren in Sempach. Der beste Schweizer Golfer verfolgt heute auch auf der DP World Tour hohe Ziele.
Acht Jahre ist es bald her, dass Joel Girrbach als bisher einziger Schweizer Golfer die Swiss Challenge in Sempach gewann. Den Grundstein legte er 2017 mit einer grandiosen vorletzten Runde (64 SchlĂ€ge). Auch am Finaltag blieb Girrbach, damals 23 Jahre jung, bemerkenswert ruhig und souverĂ€n â erst am letzten Loch, als er bereits als Sieger feststand, unterlief ihm noch ein Doppel-Bogey. Am Ende setzte er sich mit zwei und mehr SchlĂ€gen Vorsprung im Feld mit 156 Spielern durch. «Ich war in der letzten Runde ruhiger, als ich es erwartet hatte», sagte Girrbach nach seinem Triumph. Ruhig und unaufgeregt ist Joel Girrbach auch heute noch. Das hilft ihm, mit all den Schwankungen umzugehen, denen

ein Golfprofi auf der Tour ausgesetzt ist. Er erinnert sich natĂŒrlich mit Freude an seinen Turniersieg in Sempach und sagt, damals habe wĂ€hrend der vier Tage fast alles gepasst. «Und wenn man sich kaum einen Fehler leistet, spielt man automatisch vorne mit.» 2025 ist Girrbach als einziger Schweizer auf der DP World Tour unterwegs, er wird also im Juni nicht in Sempach dabei sein.
AUF DER GANZEN WELT UNTERWEGS
Joel Girrbach hat sich als bester und erfolgreichster Schweizer Golfer etabliert. 2024 baute er nach einem starken ersten Halbjahr ab, sicherte sich die Karte fĂŒr die höchste europĂ€ische Tour aber dennoch erneut. Er sagt, die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Paris sei
Fabian Ruch

bestimmt ein Höhepunkt seiner Karriere gewesen, habe aber die Planungen im letzten Sommer massiv erschwert. Er habe kaum eine Pause gehabt und wenig Zeit ins Training investieren können. «Das habe ich in der zweiten SaisonhĂ€lfte gespĂŒrt.»
Auch in diesem Jahr ist Girrbach ganz ordentlich gestartet. Er hat brillante Runden absolviert, beispielsweise viermal eine 65 realisiert, aber es ist ihm noch nicht gelungen, wÀhrend eines ganzen Turniers auf seinem höchsten Level aufzutreten. Der Ostschweizer sagt, er wisse, dass er Top-10-Platzierungen erreichen und um einen Sieg mitspielen könne, aber das Niveau sei sehr hoch. «Ein, zwei schwache Löcher, und du wirst in der Rangliste durchgereicht.»
Auf der DP World Tour stand der 31-JĂ€hrige in den letzten Wochen zum Beispiel in SĂŒdafrika, Australien, Kenia, Singapur oder Dubai im Einsatz. Das klingt spektakulĂ€r, kann aber auch ermĂŒdend sein. «Das Programm ist intensiv», sagt Girrbach. In Melbourne habe er sich immerhin ein paar Stunden Zeit nehmen können, um die wunderschöne Stadt anzuschauen.
GIRRBACHS SAISONZIEL: TOP 70 Girrbachs Ziel in diesem Jahr ist klar: Erneut die Berechtigung fĂŒr die DP World Tour zu erspielen â und im Idealfall unter die besten 70 zu kommen und damit
Ende Saison die Playoffs bestreiten zu dĂŒrfen. Er freut sich wie jedes Jahr auf das Omega European Masters in CransMontana, wobei dort der Rummel um ihn logischerweise viel grösser sei als im Ausland. «Turniere in der Schweiz sind aber immer schön», sagt er. Wie vor acht Jahren in Sempach. Girrbach kennt die HotelPlanner Tour sehr gut und weiss darum, wie ausgeglichen und stark das Niveau ist. Er hat auch rund zehnmal an der Swiss Challenge teilgenommen. Auf der DP World Tour plant er nun den nĂ€chsten Schritt auf dem Weg weiter nach oben und verfolgt den Traum von einem weiteren Turniersieg. Wie 2017 in Sempach, als er bisher zum einzigen Mal als Profi auf einer der höchsten Touren siegte.
15 . SWISS CHALLENGE: HĂHEPUNKTE AUF UND NEBEN DEM PLATZ
Es ist die RĂŒckkehr auf einen der schönsten GolfplĂ€tze in der Schweiz: Golf Sempach ist vom 5. bis 8. Juni Gastgeber der Swiss Challenge, einem Event der HotelPlanner Tour (frĂŒher Challenge Tour). Bereits zum elften Mal wird damit der Woodside Course, der lĂ€ngste Meisterschaftsplatz der Schweiz, Austragungsort fĂŒr die Swiss Challenge sein. «Der Kurs ist im Turnierzustand mit dem hohen Hard Rough einer der anspruchsvollsten Courses auf der HotelPlanner Tour und wird das Feld mit 156 Professionals stark fordern», sagt Turnierdirektor Daniel Weber. Seit 15 Jahren bietet die Swiss Challenge jungen nationalen und internationalen Talenten eine Plattform und zeigt Golfsport auf höchstem Niveau. Spieler wie beispielsweise Tyrrell Hatton oder Matteo Manassero nutzten das Turnier in der Vergangenheit als Sprungbrett
fĂŒr eine grosse Karriere. Auch am diesjĂ€hrigen Event sind viele aufstrebende Golfer am Start â und viele der besten Schweizer Spieler. Nebst Jeremy Freiburghaus, einem bereits etablierten Namen auf der Tour, sind mehrere Talente vertreten: CĂ©dric Gugler, Ronan Kleu und Benjamin Rusch zĂ€hlen zu den aussichtsreichsten HoffnungstrĂ€gern, doch auch Fiorino Clerici, Nicola Gerhardsen, Mauro Gilardi oder Max Sturdza ist einiges zuzutrauen.
Nach vier erfolgreichen Austragungen auf Golf Saint Apollinaire kehrt die Swiss Challenge nach Sempach zurĂŒck. An allen vier Turniertagen geniessen die Zuschauerinnen und Zuschauer freien Eintritt und dĂŒrfen sich auf den weitlĂ€ufigen Anlagen von Golf Sempach frei bewegen. Und den Besucherinnen und Besuchern werden nicht nur auf dem Platz viele Highlights geboten. Das ProAm vom Mittwoch, 4. Juni, ist der exklusive Auftakt zum Turnier. Im
Rahmen der Swiss Challenge findet â in Zusammenarbeit mit Swiss Golf â am Samstag, 7. Juni, zudem der Juniors Day. Und natĂŒrlich warten wie immer auch kulinarische Köstlichkeiten auf das Publikum. Ein besonderes Erlebnis bietet dabei die VIP Lounge, von der aus sich wĂ€hrend der vier Turniertage ein exklusiver Blick auf das 18. Green eröffnet â genau dort, wo die Tour Professionals zu ihrem Finish ansetzen. Der globale Turnierplan der HotelPlanner Tour umfasst 29 Turniere auf 3 Kontinenten in 18 verschiedenen LĂ€ndern. Die nĂ€chste Generation von Golfstars kĂ€mpft in der Saison 2025 um ein Rekordpreisgeld von mehr als neun Millionen Euro â und um den Aufstieg in die DP World Tour.

HELFERINNEN UND HELFER GESUCHT
Ohne tatkrĂ€ftige UnterstĂŒtzung durch mehrere hundert Volunteers wĂ€re die DurchfĂŒhrung der Swiss Challenge auf Golf Sempach nicht möglich. Als Helferin und Helfer erleben Sie europĂ€isches Spitzengolf hautnah mit. Ob nur an einem Tag oder fĂŒr das ganze Turnier â Ihr Einsatz wird garantiert ein unvergessliches Erlebnis. Als Marshal, Forecaddie, im Scoring oder in einer anderen Rolle sorgen Sie am wichtigsten Golfevent der Deutschschweiz fĂŒr einen reibungslosen Turnierablauf und geniessen exklusive Benefits.
Informationen und Anmeldung: info@swiss-challenge.com www.swiss-challenge.com
28.-31.08.2025 GOLF-CLUB CRANS-SUR-SIERRE
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SO GEHT PUTTEN âDIE BESTEN TIPPS
Putten ist die Grundlage fĂŒr niedrige Scores und macht etwa 36 Prozent des Golfspiels aus. Damit ist es einer der entscheidendsten Faktoren fĂŒr unseren Score. Mit einem besseren VerstĂ€ndnis der Prinzipien und gezieltem Training lassen sich deutliche Verbesserungen auf dem GrĂŒn erzielen.
Nora Angehrn, Swiss Golf National Coach Girls
Anders als in anderen Bereichen des Spiels ist Putten nicht von Kraft oder Power abhÀngig, was es zu einer Technik macht, die jede Golferin und jeder Golfer gezielt verfeinern kann, um bessere Ergebnisse zu erzielen.
DIE DREI KERNKOMPETENZEN DES PUTTENS
1. Startlinie: Die Kunst, den Ball auf der gewĂŒnschten Linie zu starten
Die Startlinie ist einer der Faktoren, die man beim Putten kontrollieren kann. Beherrscht man sie, wird das Feedback fĂŒr die Distanzkontrolle und das Lesen der GrĂŒns viel klarer. Studien zeigen, dass die Startlinie zu 90 Prozent vom SchlagflĂ€chenwinkel des Putters beim Treffmoment bestimmt wird. Daher ist die Kontrolle ĂŒber die Putter-SchlagflĂ€che essenziell.
Wie man die Putter-SchlagflÀche kontrolliert, hÀngt von mehreren Faktoren ab:
â Körperhaltung im Setup und die Bewegung des Oberkörpers.
â Armbewegung: Eine gleichmĂ€ssige, synchronisierte Bewegung der Arme ist entscheidend.
â Handgelenkeinsatz: So wenig wie möglich. Zu viel Bewegung in den Handgelenken kann zu Inkonstanz fĂŒhren.
2. Distanzkontrolle: Der SchlĂŒssel zur Konstanz
Eine gute Distanzkontrolle bedeutet nicht nur, Drei-Putts zu vermeiden, sondern auch, die Geschwindigkeit an die Linie anzupassen und die optimale Einfalls- sowie Eintrittsgeschwindigkeit des Lochs zu nutzen.
Die FÀhigkeit zur Distanzkontrolle hÀngt von mehreren Faktoren ab, unter anderem:
â Schwungmechanik: Rhythmus, Tempo und Timing sind essenziell.
â Treffpunkt des Balls (zentrierter Ballkontakt).
â Absicht: Eine klare Intention verbessert den Fokus und hilft, das Unterbewusstsein fĂŒr eine bessere AusfĂŒhrung zu nutzen.
Eine effektive Methode, um die Distanzkontrolle zu trainieren, besteht darin, sich auf das GefĂŒhl zu konzentrieren statt nur auf visuelles Feedback zu setzen.
Stellen Sie sich darum auf dem ĂbungsgrĂŒn folgende Fragen:
â War der Ball zu lang?
â War der Ball zu kurz?
â War die Distanz perfekt?
Schauen Sie erst danach auf das Ergebnis. Indem man zuerst auf sein GefĂŒhl achtet, bevor man das Resultat ĂŒberprĂŒft, trainiert man seine FĂ€higkeit, die Distanz intuitiv wahrzunehmen â ein entscheidender Aspekt fĂŒr FeingefĂŒhl und Konstanz beim Putten.
3. GrĂŒns lesen: Das fehlende Puzzleteil
Das Lesen des GrĂŒns wird oft unterschĂ€tzt, und aus meiner Erfahrung lesen und unterschĂ€tzen die AmateurSpielerinnen und -Spieler den Break fast immer. Das bedeutet, sie geben dem Ball nicht genug Raum fĂŒr den Break, was nicht ideal ist. Ich bevorzuge es immer, wenn der Ball auf der hohen Seite des Lochs vorbeigeht â der sogenannten Pro-Seite â anstatt auf der tieferen Seite (Amateur-Seite).




Warum?
â Wenn der Ball auf der hohen Seite vorbeigeht, hat er immer noch die Chance, ins Loch zu fallen â insbesondere, wenn die Geschwindigkeit stimmt.
â Ein Ball, der auf der hohen Seite vorbeigeht, bleibt nĂ€her am Loch, bevor er sich wieder entfernt. Auf der niedrigen Seite hat der Ball keine Chance einzulochen und rollt sofort weiter weg.
FĂŒr Amateur-Spielerinnen und -Spieler gibt es eine einfache Faustregel: Verdopple den Break, den du intuitiv siehst. Das VerstĂ€ndnis fĂŒr den Höchstpunkt des Breaks (Apex), die Startlinie (auch Aim Line, also Ziellinie) und die Art, wie sich der Ball entlang seines «Rolls» bewegt, ist entscheidend fĂŒr ein effektives Lesen der GrĂŒns. Tools wie der Perfect
Putter, Ghost Holes oder Marker, die auf dem GrĂŒn platziert werden, um den Ballroll zu visualisieren, sind hilfreich, um diese FĂ€higkeit zu verbessern.
NatĂŒrlich muss das Lesen des GrĂŒns gezielt geĂŒbt und trainiert werden. Eine der besten Methoden ist es, mit einem einzigen Ball auf dem ĂbungsgrĂŒn zu trainieren. Jeden Putt sollte man so behandeln, als wĂŒrde man ihn auf dem Platz spielen: Lies ihn, spiele ihn und lerne aus dem Ergebnis. Dieser Prozess hilft, eine bessere Verbindung zur Linie zu entwickeln und langfristig prĂ€zisere Entscheidungen zu treffen.
Bevor Sie Ănderungen an Ihrer Technik vornehmen, analysieren Sie, bei welcher der drei KernfĂ€higkeiten â Startlinie, Distanzkontrolle und GrĂŒnlesen â Sie den grössten Verbesserungsbedarf haben. Oft haben Golferinnen und Golfer trotz solider Technik Probleme, Putts zu lochen, weil ihre Distanzkontrolle nicht prĂ€zise genug ist oder sie den Break falsch lesen.
GATE DRILL: EIN ESSENZIELLES TRAININGSTOOL
Eine der effektivsten Methoden, um alle drei KernfĂ€higkeiten â Startlinie, Distanzkontrolle und GrĂŒnlesen â gleichzeitig zu trainieren, ist der Gate Drill. So funktionierts:
â Putt lesen: Visualisieren Sie, wo der Ball starten muss.
â Gate platzieren: Stellen Sie ein Gate (zwei Tees oder ein Trainingstool) einige Zentimeter vor dem Ball auf der gewĂŒnschten Startlinie auf.
â AusfĂŒhren: Putten Sie den Ball durch das Gate und analysieren Sie das Ergebnis.
Fragen Sie sich anschliessend:
â Startet der Ball durch das Gate?
â Hat der Ball die richtige Geschwindigkeit?
â Geht der Ball ins Loch? Oder hat er das Loch auf der hohen oder tiefen Seite verfehlt?




Dieser Drill gibt Ihnen direktes Feedback zu allen drei FĂ€higkeiten und ist daher eine der wirkungsvollsten Trainingsmethoden fĂŒr besseres Putten.
FAZIT
Putten ist weit mehr als nur eine technische Bewegung â es ist ein Zusammenspiel aus Startlinie, Distanzkontrolle und GrĂŒnlesen, die alle gezielte Aufmerksamkeit und Training erfordern. Bevor Sie Ihre Technik umstellen, analysieren Sie genau, bei welcher FĂ€higkeit Sie die grösste Schwachstelle haben. Nutzen Sie Ăbungen wie den Gate Drill, um direktes Feedback zu erhalten, und stellen Sie sicher, dass Sie jeden Putt mit einer klaren Intention und einem Plan angehen. Wer die drei KernfĂ€higkeiten beherrscht, wird nicht nur besser putten, sondern auch mehr Selbstvertrauen und Konstanz auf den GrĂŒns entwickeln. Grossartiges Putten basiert genauso auf Vertrauen und Intuition wie auf mechanischer PrĂ€zision.
GRAFIK
Diese Grafik veranschaulicht einen typischen Break Putt. Der Zielpunkt (Aim Point) ist der Punkt, auf den gezielt wird. Die Ziellinie (Aim Line) ist die Linie, die tangential zur Puttlinie verlĂ€uft. Die grĂŒn gestrichelte Linie zeigt die tatsĂ€chliche Puttlinie (Trajectory) beziehungsweise den Break-Verlauf.
Wichtig: Nicht auf den Apex der Puttlinie zielen â das wĂŒrde dazu fĂŒhren, dass der Ball zu tief am Loch vorbeilĂ€uft (Amateur-Seite).
Laut Putt-Experte Phil Kenyon gibt es eine hilfreiche Referenz bei zwei Dritteln der Distanz zum Loch â dort kann man die Ziellinie gut abschĂ€tzen. Sie liegt etwa beim doppelten Abstand zwischen der Basislinie (Baseline) und der tatsĂ€chlichen Puttlinie (Trajectory).


VERMEIDEN SIE

DIE C-POSTUR
Die hĂ€ufigsten Fehler im Golfschwung und deren körperlichen Auswirkungen. Tipps und Ăbungen, wie wir diese am besten mit der korrekten Haltung beheben können.
«Dem Ball nicht nachschauen!» â Dies hören wir oft von Golfkolleginnen und Golfkollegen. Tendenziell hat man somit die Vermutung, dass der Kopf sich nicht bewegen sollte â und beugt sich nach vorne. Das Gegenteil ist jedoch der Fall.
Die HalswirbelsĂ€ule macht beim RĂŒckschwung eine starke, passive Gegenrotation von bis zu 90 Grad. Die BrustwirbelsĂ€ule rotiert dabei gegensĂ€tzlich und ist massgeblich am korrekten Golfschwung beteiligt. Eine physiologisch korrekte Ansprechposition ist somit wichtig, damit die Rotationsmöglichkeit der WirbelsĂ€ule optimal eingesetzt werden kann. Eine C-Postur ist dabei hinderlich und fördert die Verschleisserscheinungen der WirbelsĂ€ule.
ANATOMIE
Die Beweglichkeit der WirbelsĂ€ule nimmt von oben (Hals) nach unten (Brust und Lenden) ab. Die Bewegung findet jeweils zwischen zwei Wirbeln innerhalb der Bandscheibe statt, gebremst und gesteuert durch die kleinen Wirbelgelenke eines jeden Wirbelkörpers. Die Summe dieser kleinen Bewegungen macht die FlexibilitĂ€t der WirbelsĂ€ule aus. Eine nicht physiologische Körperhaltung blockiert tendenziell diese MobilitĂ€t der Wirbelsegmente und fördert die AbnĂŒtzung, es kommt zur sogenannten Arthrose und Bandscheibendegeneration.
ABNĂTZUNG: EIN
ALTERUNGSPROZESS
Die Bandscheiben vertrocknen im Alter und bĂŒssen dadurch an Höhe und MobilitĂ€t ein. Dadurch werden die kleinen Wirbelgelenke ĂŒberbeansprucht, was zu Verschleisserscheinungen, der Arthrose, fĂŒhrt («arthron», altgriechisch: Gelenk). Ein Arthrosegelenk ist durch Kalkablagerung verdickt und in seiner Beweglichkeit eingeschrĂ€nkt. ZusĂ€tzlich kann dies zu Druckerscheinungen auf die Nervenwurzeln fĂŒhren, welche in engem Kontakt mit
den Bandscheiben und den Wirbelgelenken stehen. Es resultieren lokale Schmerzen im WirbelsÀulenbereich oder ausstrahlende Nervenschmerzen in den Armen (Zervikobrachialgie).
BEHANDLUNG
Bei der Behandlung von lokalen WirbelsĂ€ulenschmerzen oder Armschmerzen nimmt die Physiotherapie eine zentrale Rolle ein. Durch Lockerungsmassagen, sanfte Manipulationen, DehnungsĂŒbungen und MuskelkrĂ€ftigung können die Belastung der WirbelsĂ€ule und die daraus resultierende EntzĂŒndung gelindert werden. Als zusĂ€tzliche Massnahme können gezielt Spritzen (Infiltrationen) in die Wirbelgelenke oder um die Nervenwurzeln herum angewendet werden. Nur bei fĂŒnf bis zehn Prozent aller FĂ€lle muss nach erfolgloser konservativer Therapie ein chirurgischer Eingriff vorgenommen werden. Das Ziel der chirurgischen Therapie ist es, die Nerven zu entlasten und die Arthrose zu blockieren.
PRĂVENTION
Das Wichtigste zu Beginn: Auf die richtige Haltung achten! Beruflich bedingt sitzen wir viel vor dem PC oder Laptop.
Tipp von André Bossert
«Nicht gebĂŒckt, sondern stolz zum Ball stehen»
«Stehen Sie aufrecht, halten Sie den SchlĂ€ger in Ihrer Griffposition parallel zum Boden vor sich, die HĂ€nde auf HĂŒfthöhe. Beugen Sie Ihren Oberkörper nach vorne â der RĂŒcken bleibt gerade â und bewegen Sie gleichzeitig Ihr Becken nach hinten, bis der SchlĂ€gerkopf den Boden berĂŒhrt. Stehen Sie stolz zum Ball, aktivieren Sie Ihren Rumpf, lassen Sie die Arme locker unter Ihren Schultern hĂ€ngen und spĂŒren Sie den Druck des Gewichtes zentriert (siehe Variante «Korrekt» auf dem Foto).»
Der Oberkörper ist dabei vornĂŒbergebeugt, der Nacken ebenfalls (Smartphone-Nacken). Die Muskulatur und die BĂ€nder verkĂŒrzen sich und schrĂ€nken die Bewegung und das Aufrichten ein. HartnĂ€ckige Verspannungen sind das Resultat. RegelmĂ€ssiges Stretching hilft, die Muskeln und BĂ€nder weicher
ĂBUNGEN

zu machen, was wiederum zu einer physiologischen S-Form der WirbelsĂ€ule fĂŒhrt. ZusĂ€tzlich muss die Schulter- und Nackenmuskulatur trainiert werden, um das passive WirbelsĂ€ule-Organ zu halten und zu stabilisieren.

Ăbung 1 â Passive Brust-
wirbelsÀulen-Mobilisation
Ausgangsstellung: Ein Tuch rollen, Tuchrolle auf Höhe der SchulterblÀtter quer hinlegen, sich auf die Rolle legen, Kopf unterlegen, HÀnde hinter dem Kopf verschrÀnken.
AusfĂŒhrung: 2â4 Minuten auf der Tuchrolle liegen bleiben, gut durchatmen und entspannen.
Ziel: Ăffnung und Dehnung des Brust-Schulter-Bereichs, BrustwirbelsĂ€ulen-Streckung verbessern.

Ăbung 2 â Wandengel

Ausgangsstellung: Sich mit dem RĂŒcken an die Wand stellen, FĂŒsse rund 30 Zentimeter von der Wand weg, Becken leicht kippen, so dass der untere RĂŒcken ebenfalls die Wand berĂŒhrt.
AusfĂŒhrung: Arme im seitlichen Armkreis möglichst der Wand entlang nach oben und wieder zurĂŒck zum Becken fĂŒhren. Der untere RĂŒcken muss wĂ€hrend des Armkreises immer an der Wand bleiben. 10 Mal wiederholen.
Ziel: Aufrichtung der WirbelsĂ€ule, Verbesserung der Beweglichkeit der Schulter und des oberen RĂŒckens.

Co-Autor
Leiter Golf Medical Center
Chefarzt Kniechirurgie

Co-Autorin
Gabi Tobler, Head Instructor
Albatros Training
Elite Fitness Coach Swiss Golf
Ăbung 3 â Drehen in Schrittstellung
Ausgangsstellung: Golfposition, linken Fuss nach hinten stellen, Theraband auf Brusthöhe auseinanderziehen.
AusfĂŒhrung: Oberkörper und Schultern drehen, Theraband auf Zugspannung haltend. Immer Rotation zur Gegenseite (rechtes Bein vorne, Rotation nach rechts und andersrum). Theraband auseinandergezogen halten, so dass die Aufrichtungsmuskulatur arbeiten muss.
Ziel: KrÀftigung der aufrichtenden Muskulatur in der Rotationsbewegung.

Co-Autor
André Bossert, Playing Pro und Experte des Golf Medical Center
Autor
PD Dr. med. François Porchet
Leiter Golf Medical Center
Senior Consultant WirbelsÀulenchirurgie
Stefan Preiss
DIE CLIFF POTTS GOLF ACADEMY IN ASCONA
gilt nicht nur als eine der renommiertesten Golfschulen der Schweiz, sondern ist auch die Àlteste und am besten etablierte.

GegrĂŒndet wurde sie in 1989 vom britisch-schweizerischen DoppelbĂŒrger PGA Golf Professional Cliff Potts. Die Golf Academy befindet sich seit ĂŒber 23 Jahren auf dem GelĂ€nde des wunderschönen Golfplatzes von Ascona, direkt am Ufer des Lago Maggiore. Die Unterrichtsphilosophie der Golf Academy ist seit ihrer GrĂŒndung, unverĂ€ndert erfolgreich: «We donât just teach a swing; we show you how to play on the golf course and how to practise at home». Intensive 2-, und 4-tĂ€gige Trainingskurse, abgehalten in kleinen, privaten Gruppen von 2 bis maximal 4 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, bilden das bewĂ€hrte Fundament des Ausbildungsprogramms. Jeder Kurs ist fĂŒr alle Altersgruppen und SpielstĂ€rken geeignet.
Mit dem von Cliff Potts exklusiv entwickelten Schwerpunkt auf altersgerechtem, körperschonendem Training fĂŒr Senior Golferinnen und Senior Golfer, erreicht er zusĂ€tzlich eine Zielgruppe die durch speziellen Trainingsmethoden erkennbare Fortschritte erzielen kann.
Das Konzept von Cliff und Alexandra Albisetti-Potts â einzigen Swiss PGA Ehepaar Golf Professional Team der Schweiz, ĂŒberzeugt durch ihre sympathische Art, höchste UnterrichtsqualitĂ€t mit verschiedenen TrainingsgerĂ€ten und Kontrollspiegeln, in einer professionellen Lernumgebung auf dem schönen, ruhigen und ganz privaten Lehrbereich des Golfplatzes.


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Auf die Frage, ob er nach 46 Jahren als PGA Golf Professional ans Aufhören denke, antworte Cliff mit einem LĂ€cheln: «Ich hatte das grosse GlĂŒck in leben, mein Hobby zum Beruf zu machen und habe diesen Beruf immer geliebt.»
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Showroom und Service
Gewerbestrasse 24, 8800 Thalwil
Telefon 043 377 99 02
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Die perfekte Hilfe auf den Greens. Evnroll ist eine mehrfach ausgezeichnete amerikanische Putter-Manufaktur, die fĂŒr höchste PrĂ€zision und Innovation steht. Die patentierte «Sweet Face Technology» sorgt fĂŒr ein konstant gleichmĂ€ssiges Rollverhalten â auch bei nicht zentrierten Treffern. Das neueste Modell, der ZERO Z1, ist ein High-MOI-Mallet-Putter mit Zero Torque, welcher maximale StabilitĂ€t beim Durchschwung bietet und den Ball sicher auf der Linie hĂ€lt. Evnroll kombiniert dabei wie immer modernes Design mit technischer Raffinesse â fĂŒr mehr Selbstvertrauen auf dem Green. ErhĂ€ltlich bei Ihrem FachhĂ€ndler in Schwarz, Rot oder Blau. PR www.evnroll.com
ONOFF: Mehr als Standard
FĂŒr alle Golfer â und eine Lady-Serie mit Eleganz und Leichtigkeit. ONOFF steht fĂŒr erstklassige japanische GolfschlĂ€ger, die durch modernste Daiwa-Karbontechnologie in allen Modellen ĂŒberzeugen. Die AKA-Serie richtet sich derweil an Golfer, die Wert auf LĂ€nge, einfache Spielbarkeit und Fehlerverzeihung legen. Die sportliche KURO-Serie hingegen ĂŒberzeugt durch StabilitĂ€t, Kontrolle und ein direktes Feedback im Treffmoment. Die ONOFF Labospec Eisen RB-247M schliesslich sind gemacht fĂŒr Golfer, die bei ihrem Equipment den perfekten Mix aus Sportlichkeit und einfacher Spielbarkeit, aber auch Power und Kontrolle suchen.
Die Lady-Serie wiederum wurde speziell fĂŒr Golferinnen entwickelt und vereint Eleganz mit spielerischer Leichtigkeit. Erstmals gibt es fĂŒr Driver und Fairway Holz die austauschbaren Jewel Weights, welche das gesamte SchwunggefĂŒhl verbessern und fĂŒr die perfekte EnergieĂŒbertragung sorgen. Dank der Power Trench und Full Core Groove Technologie verzeiht der SchlĂ€ger auch nicht mittig getroffene BĂ€lle. Ăberzeugen Sie sich selbst an einem der zahlreichen Demo Days. PR www.caligarigolf.ch/events

At-hena setzt bei seinen neuen Modellen auf den Schweizer MarktfĂŒhrer.
Der Kreis hat sich geschlossen: Die neue Elektro-Golf-Trolley-Linie der Schweizer Entwicklungsfirma at-hena hat nun alle VorzĂŒge des Alleskönners «go-flat». Konsequent wurde das schöne und elegante Design des Schweizer MarktfĂŒhrers in der ganzen Modellreihe umgesetzt. Mit sehr attraktiven Preisen ab 950 Franken bietet at-hena die neue Elektro-Golf-Linie an. Gutaussehend, extrem wendig, extrem zuverlĂ€ssig und sehr ausdauernd â das zeichnete die «go»-Linie schon immer aus. Und Merkmale wie ein Rahmen-
At-hena: Neue und attraktive Elektro-Trolley-Linie
Genius â das MeisterstĂŒck aus Titan.
Neu: mit RĂŒckwĂ€rtsgang
Genius Titan-Golftrolley
Komplett ausgestattet
CHF 2850.â(mit Cart Bag: CHF 3040.â)

gewicht von nur 5,5 Kilogramm, ein sehr flaches Packmass von 10 Zentimetern, der von at-hena patentierte und komfortable Magnetstecker, die kraftvollen und leisen Doppelmotoren, die elektromagnetische Parkbremse und ein Spurassistent fĂŒr Hang- und SchrĂ€glagen stehen fĂŒr gehobene QualitĂ€t. Dies wird ergĂ€nzt durch einen leistungsstarken deutschen BMZ High-Tech LI-ION-Akku mit mehr als 45 Loch Reichweite. Diverses Zubehör aus edlem Carbon oder Nylon sowie das Fernbedienungsset sind als Option erhĂ€ltlich. PR www.at-hena.com



VollstÀndig aus Titan gefertigt, ist dieser Elektrotrolley der Star auf jedem Golfplatz. Dank seinem geringen Gewicht, dem leistungsstarken Antrieb und einer Komplettausstattung mit vielen Extras gewinnt der Genius mit Leichtigkeit den Titel «Best of Class».
â Komplett ausgestattet mit Scorecardhalter, Schirmhalter, GetrĂ€nkehalter und Transporttasche
â Golfomania-ExklusivitĂ€t: klapp- und zerlegbar âfĂŒr maximale TransportflexibilitĂ€t
â Packmasse: 66 Ă 35 Ă 23 cm
â Leergewicht: nur 5,8 kg
â Leistungsstarke Motoren mit leichtem QualitĂ€ts-Akku
â Einfache Handhabung dank Drehknopfregler
â Rahmen Titan gebĂŒrstet
â Titanrahmen mit 5 Jahren Herstellergarantie
RÀder in Schwarz, Hot Red, Königsblau und Titansilber

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Jede Golferin und jeder Golfer, der ein Event mit einem PING-Putter gewinnt â hier der Norweger Viktor Hovland â, erhĂ€lt ein exakt nachgebautes Modell in Gold. Und PING bewahrt eine Kopie davon in einer Art Tresor auf.
EINE FAMILIE, DIE DEN TON ANGIBT
Am Anfang stand ein Putter, der wie eine Stimmgabel klang. Inzwischen vereinfachen und verbessern die GolfschlĂ€ger von PING seit 66 Jahren das Spiel von Millionen Golferinnen und Golfern. Und noch immer wird das Unternehmen von der Familie des GrĂŒnders Karsten Solheim geleitet.

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Sebastian Burow

Wenn es um PING geht, dann geht es immer auch um die Familie des FirmengrĂŒnders und Urvaters des wohl prestigetrĂ€chtigsten Turniers in der Welt des Frauen-Golfsports. Karsten Solheim wurde am 15. September 1911 im norwegischen Bergen geboren, bereits im Kindesalter wandert seine Familie von Norwegen in die USA aus. Wegen seiner Begeisterung fĂŒr technische Dinge und Details arbeitete der gelernte Schuster spĂ€ter im Flugzeugbau und schliesslich fĂŒr den US-Konzern General Electric. Kollegen nahmen ihn Mitte der 1950er-Jahre mit auf den Golfplatz. Schon wenig spĂ€ter kamen dem Maschinenbau-Ingenieur die ersten Ideen, wie sich SchlĂ€gerdesign und Spiel verbessern lassen könnten. Da er beim Putten Schwierigkeiten hatte und mit herkömmlichen Puttern nicht zurechtkommt, konstruierte er einen eigenen â und baute ihn in der heimischen Garage.
Der weltweit erste peripher gewichtete Putter erhielt den Namen «PING 1A » Dieser Putter gab beim Schlagen ein deutliches «Ping»-GerÀusch von sich, daher nannte er ihn seinen PING-Putter. Am 15. Januar 1959 wurde dann der erste PING-Putter aus der Garage von Karsten und Louise Solheim in Redwood City, Kalifornien, versandt. 1961 folgt der Umzug nach Phoenix, wo auch heute noch der Sitz der Firma ist. Es folgten eigene Eisen. RevolutionÀr waren die Gewichtsverteilung mit einem
tieferen Schwerpunkt sowie eine Aussparung am RĂŒcken des SchlĂ€gerkopfs, der so genannte Cavity Back. Der Triumphzug begann schliesslich 1962, als John Barnum die Cajun Classic auf der PGA Tour als erster Golfer ĂŒberhaupt mit einem PING-Putter gewann. Bis heute erhĂ€lt jeder, der ein Event mit einem PING-Putter gewinnt, vom Unternehmen ein exakt nachgebautes Modell in Gold. Eine Kopie davon bewahrt PING in einer Art Tresor auf. Dieser legendĂ€re Putter-Vault ist mittlerweile mit um die 3000 SchlĂ€gern gefĂŒllt. Nicht nur PING-Vertragspielerinnen und -Spieler bekommen hier ihre Siege vergoldet, auch mehr als 50 Modelle von Seve Ballesteros finden sich hier. Oder auch zwei goldene Anser, mit Martin Kaymers Major-Siegen auf der SchlagflĂ€che eingraviert. Weder Kaymer noch Ballesteros standen jemals bei PING unter Vertrag.
DER VATER ALLER
SPIELVERBESSERUNGS-SCHLĂGER Solheim fĂŒhrte Herstellungsverfahren wie Feinguss und WĂ€rmebehandlung in die Golfbranche ein. Er erkannte den Wert wissenschaftlicher Forschung und setzte Hochgeschwindigkeitskameras sowie einen The PING Man genannten Golfroboter ein, um die Analytik zu verbessern. Sein Beharren auf der Einhaltung strenger Konstruktionsprinzipien und enger Herstellungstoleranzen sollte das Leistungs- und QualitĂ€tsniveau in der gesamten GolfschlĂ€ger-Branche ver-
bessern. Als Karsten Solheim im Jahr 2000 verstarb, hinterliess er ein grosses VermÀchtnis der Innovation, das ein Jahr nach seinem Tod in der Aufnahme in die World Golf Hall of Fame gipfelte. Bis heute ist er der einzige Ingenieur, der in die grösste Ruhmeshalle des Golfsports aufgenommen wurde.
Besonders im Custom Fitting leistete Solheim Pionierarbeit: Bereits in den 1970er-Jahren war es PING-Kunden möglich, ihre SchlĂ€ger massschneidern zu lassen. Auch heute noch wird ein SchlĂ€ger erst dann produziert, wenn er von einem Kunden gefittet und geordert wurde. Und in Hochphasen legen alle Hand an, auch die GrĂŒnderfamilie. Stolz prĂ€sentieren Mitarbeiter gerne, wie lange sie schon fĂŒr die Solheims arbeiten, mehr als 30 oder gar 40 Dienstjahre sind keine Seltenheit.
EINE BĂHNE FĂR DIE FRAUEN
«Karsten liebte Frauengolf», bestĂ€tigte sein Sohn John. «Er hatte das GefĂŒhl, dass die weiblichen Profis nicht so viel Anerkennung erhalten wie ihre mĂ€nnlichen Kollegen, und deshalb sponserte er verschiedene LPGA-Veranstaltungen, die bis ins Jahr 1975 zurĂŒckreichen. Als sich meinen Eltern die Gelegenheit bot, ein dem Ryder Cup Ă€hnliches FrauenEvent zu unterstĂŒtzen, nahmen sie die Idee von ganzem Herzen an», fĂŒgte er hinzu. So entstand zunĂ€chst der Solheim Cup und sukzessive auch der PING Junior Solheim Cup.
Seit Karsten Solheim die ersten GolfschlĂ€ger in seiner Garage baute, hat sich bei PING viel verĂ€ndert. Aber eines ist gleich geblieben: der anhaltende Wunsch seiner Familie, die Dinge richtig zu machen. PING ist ein kompromisslos produktorientiertes Unternehmen: «Jede neue SchlĂ€gerfamilie ist speziell darauf ausgelegt, eine bessere Leistung als die vorherige zu erzielen â und zwar nicht nur fĂŒr die Weltspitze, sondern vielmehr fĂŒr die ganz normalen Hobby-Spielerinnen und -Spieler», sagt GrĂŒnderenkel John Karsten Solheim, der bereits als Kind den Grossvater durch das Werk begleitete und seit 2017 CEO der Firma ist â die mit mehr als 170 US-Patenten die Produktentwicklung im Golfsport massgeblich beeinflusst.
Das Unternehmen nutzt seinen Golfroboter, The PING Man, um die Analytik zu verbessern.
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Wussten Sie das? Im Jahr 2024 wurden in der Schweiz 55â664 HCP-wirksame Scores ĂŒber die Swiss Golf App erfasst. Mit der Funktion «General Play» in der mobilen App des Verbands ist es möglich, jederzeit, kostenlos und mit ausgewĂ€hlten Personen eine HCP-wirksame Runde zu spielen â vorausgesetzt, gewisse Bedingungen sind erfĂŒllt (siehe «Goldene Regeln»).
General Play erfreut sich zunehmender Beliebtheit auf den GolfplÀtzen der Schweiz und ergÀnzt das Turnierprogramm der Golferinnen und Golfer
ideal. Besonders praktisch: Mit «General Play» können Sie Ihren Handicap-Index auf dem aktuellen Stand halten. Je mehr HCP-wirksame Runden Sie spielen, desto mehr entspricht Ihr Handicap-Index Ihrem tatsÀchlichen Spielniveau. Das ist das Grundprinzip vom WHS (World Handicap System).
TOLLE PREISE ZU GEWINNEN
Nutzen Sie General Play so oft wie möglich â besonders in diesem Jahr lohnt es sich doppelt. Denn: Wer zwischen Mai und August mindestens ein Netto-Birdie auf einer ĂŒber die Swiss Golf App erfassten Runde erzielt, nimmt automatisch an


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DIE GOLDENEN REGELN DES GENERAL PLAY
Vor der Runde
â Ich logge mich mit meinem MySwissGolf-Profil auf der Swiss Golf App ein.
â Auf meinem Smartphone erlaube ich den Zugriff auf den Standort und die Kamera. Push-Benachrichtigungen und die Ortung sind aktiviert. Eine stabile Internetverbindung ist erforderlich, um die Runde zu starten. â Ich starte die General-Play-Runde und entscheide mich fĂŒr eine 9- oder 18-Loch-Runde. Ich werde von mindestens einer weiteren Person (Marker) begleitet.

WĂ€hrend der Runde
â Ich spiele nach den Golfregeln, im Stroke-Play-Format (Maximum Score Netto Doppelbogey), wĂ€hrend der Ăffnungszeiten eines Platzes mit gĂŒltigem Course Rating und Slope Rating.
â Wenn ich mich fĂŒr eine 9-LochRunde entschieden habe, notiere ich einen Score fĂŒr jedes Loch, sonst ist die Runde ungĂŒltig.
â Wenn ich mich fĂŒr eine 18-LochRunde entschieden habe, spiele ich mindestens 10 Löcher, sonst ist die Runde ungĂŒltig.
Nach der Runde â Eine stabile Internetverbindung ist erforderlich, um die Scores validieren zu können. Sobald ich die General-Play-Runde abgeschlossen und bestĂ€tigt habe, kann ich nichts mehr Ă€ndern.
Brauchen Sie Hilfe, um sich mit General Play vertraut zu machen?
Besuchen Sie unsere Website: swissgolf.ch/general-play.
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ERFOLGREICHE DELEGIERTENVERSAMMLUNG VON SWISS GOLF

Die 121. Delegiertenversammlung von Swiss Golf fand am Samstag, dem 15. MĂ€rz, im Bellevue Palace in Bern statt.
Die diesjĂ€hrige Delegiertenversammlung von Swiss Golf stand im Zeichen wichtiger Weichenstellungen fĂŒr die Zukunft des Golfsports in der Schweiz. In einem konstruktiven und kollegialen Rahmen wurden zentrale Themen diskutiert und richtungsweisende Entscheidungen getroffen.
Ein Schwerpunkt der Versammlung war die Anpassung der Statuten, insbesondere die Ăbernahme der Ethik-Charta von Swiss Olympic. Die Delegierten nahmen diese Anpassung klar an und setzten damit ein starkes Zeichen fĂŒr Fairness, IntegritĂ€t und Respekt im Golfsport. Ebenfalls mit deutlicher Zustimmung wurde die EinfĂŒhrung einer neuen Mitgliederkategorie beschlossen: KĂŒnftig
können sich auch Golfanlagen-Betreiber als Mitglieder von Swiss Golf registrieren lassen. Diese Neuerung trĂ€gt der zunehmenden Bedeutung der Golfanlagen-Betreiber fĂŒr die Entwicklung und Förderung des Sports Rechnung. Auf personeller Ebene wurden die zur Wiederwahl stehenden Vorstandsmitglieder per Akklamation fĂŒr eine zweite beziehungsweise dritte Amtsperiode bestĂ€tigt. Dies unterstreicht das Vertrauen der Delegierten in die Arbeit des Vorstandes und die KontinuitĂ€t in der strategischen FĂŒhrung von Swiss Golf. Der Vorstand von Swiss Golf fĂŒr das Jahr 2025 setzt sich somit wie folgt zusammen: Lukas Eisner (PrĂ€sident), Jean Marc Groh, Jean Marc Wallach, Thomas Busin, Franz Szolansky, Gabrielle Desaules, Eveline Fasser Testa, Etienne Marclay und Annette Weber-Hadorn. Zudem wurden die Jahresrechnung 2024 sowie das Budget fĂŒr das kommende Jahr prĂ€sentiert und von den Delegierten angenommen. Abgelehnt wurde hingegen die Ăbernahme der Swiss Golf Interclub Series 25+. Die Delegierten entschieden sich mehrheitlich gegen eine Integration dieses Formats in den nationalen Turnierkalender.
Die AntrÀge auf Aufnahme des Pitch & Putt Bad Schinznach als Betreiber und der Swiss Golf Press Association als Mitglied wurden angenommen.
Die souverÀne Leitung der Versammlung durch PrÀsident Lukas Eisner trug massgeblich zu einem strukturierten und effizienten Ablauf bei, sodass diese trotz der komplexen Traktanden bereits um 11.30 Uhr fertig war.
Neben den offiziellen Traktanden bot die Versammlung einmal mehr eine ausgezeichnete Plattform fĂŒr den persönlichen Austausch, Networking und freundschaftliche GesprĂ€che. In einer angenehmen AtmosphĂ€re wurden Erfahrungen geteilt, Kontakte gepflegt und neue Impulse fĂŒr die Weiterentwicklung des Golfsports gesetzt.
Swiss Golf blickt auf eine erfolgreiche Delegiertenversammlung zurĂŒck und bedankt sich bei allen Beteiligten fĂŒr ihr Engagement und ihre wertvollen BeitrĂ€ge zur Zukunft des Golfsports in der Schweiz.


Unter der Leitung des PrĂ€sidenten des Vorstandes Lukas Eisner war die Delegiertenversammlung von Swiss Golf erfolgreich. Neben dem offiziellen Teil bot sie einmal mehr eine ausgezeichnete Plattform fĂŒr den persönlichen Austausch.


IHRE MEINUNG IST UNS WICHTIG
Nehmen Sie an der Umfrage teil und helfen Sie uns, das Swiss Golf Magazin weiterzuentwickeln â fĂŒr noch mehr Lesegenuss. Alle Teilnehmenden an der Umfrage nehmen an einer Verlosung teil, bei der Sie zwei Greenfees auf einem Schweizer Golfplatz ihrer Wahl gewinnen können.





© MIRIAM KOLMANN
© MIRIAM KOLMANN
© MIRIAM KOLMANN
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DIE GESCHICHTE DER SWISS PGA
1943, mitten im Zweiten Weltkrieg, ist die Association Suisse des Professeurs de Golf (ASPG) in Bern gegrĂŒndet worden. Sie hat sich ĂŒber die Jahre zu einer professionell gefĂŒhrten Organisation der in der Schweiz aktiven Teaching und Playing Pros entwickelt. Seit Ende der 1990er-Jahre heisst sie Swiss PGA (Swiss Professional Golfers Association).

Martin Hodler (Inputs von Mario Caligari, Gavin Healey, Marcel Meier und Ronnie Zimmermann)
1950 â Erstes Trainingslager der ASPG-Pros im GC Montreux (von l. n. r.): GĂ©o Barras, Guillaume Barras, H. Zimmermann, R. Lanz, G. Grisoni, E. Bauer, D. Dieter, J.-L. Chable, E. Costaz, R. Tingley, J. Hauser, H. Mann, E. Lagger und A. Tingley. © ARCHIV SWISS GOLF

Mehr als 40 Jahre nach der GrĂŒndung der ASG im Jahr 1902 wurde die Association Suisse des Professeurs de Golf (ASPG), der Verband Schweizerischer Golflehrer, 1943 in Bern gegrĂŒndet. GewĂ€hlt wurden der Lausanner Georges Grisoni (PrĂ€sident), GĂ©o Barras (SekretĂ€r), Raymond Martel (Finanzen), Robert Lanz (Leiter Technische Kommission) sowie die TK-Mitglieder Guillaume Barras, Egidio Miloda und Ernest Costa. Georges Grisoni informierte die ASG ĂŒber die GrĂŒndung der ASPG und ĂŒbergab ihr «einige Exemplare der Statuten». Drei Jahre spĂ€ter verkĂŒndete der dama-

lige ASG-PrÀsident Gabriel Chauvet die offizielle Anerkennung der ASPG durch den Verband.
Wie bescheiden die AnfÀnge waren, geht aus der ersten Jahresrechnung hervor. Aufwand: 102.88 Franken, Ertrag: 390 Franken, bestehend aus dreizehn MitgliederbeitrÀgen à 30 Franken. Die Kasse enthielt sage und schreibe 287.12 Franken in bar.
Die Vereinigung setzte sich dennoch hohe Ziele:
â Kontinuierliche Verbesserung der Ausbildung durch den Beizug international anerkannter Fachleute.


Gratisunterricht durch zwei Pros unter Aufsicht von ASG-PrÀsident H.C. Wehrli, Mitte der 1950er Jahre.
â Organisation von mit Preisgeldern dotierten Turnieren, insbesondere auch fĂŒr die Teaching Pros.
â UnterstĂŒtzung der Playing Pros auf den verschiedenen Profi-Touren.
PrekĂ€r war die Arbeit der Golflehrer, ein Beruf, der nicht offiziell anerkannt und sozial nicht abgesichert war. Ausbildung gab es vorerst keine. Es dauerte 15 Jahre, bis 1958 erstmals eine PrĂŒfung fĂŒr Golflehrer eingefĂŒhrt wurde. Als SelbstĂ€ndigerwerbende in den Clubs erhielten sie 7 Franken Honorar fĂŒr


© ARCHIV SWISS GOLF

Die von Hand geschriebene ASPG-GrĂŒndungsurkunde vom 10. Januar 1943.
55 Minuten Unterricht. Laut Statuten wurden die Junioren gratis unterrichtet. Je nach Club mussten die Golflehrer zudem GebĂŒhren fĂŒr die Benutzung der Anlage bezahlen.
Dazu stellte sich die AuslÀnderfrage: 1946 setzte sich die ASPG aus 18 Schweizern und 5 AuslÀndern zusammen.
Letztere konnten erst nach zehn Jahren
Aufenthalt in der Schweiz Aktivmitglieder der ASPG werden, der Einsitz im Vorstand und die Teilnahme an den Schweizermeisterschaften der Professionals waren ihnen jedoch verwehrt.
DIE AUSBILDUNG VERBESSERT SICH SCHRITTWEISE
Das Beispiel der grossen Golfnationen wie die USA und Grossbritannien zeigte, wie wichtig eine fundierte Ausbildung der Teaching Pros fĂŒr die Förderung des Nachwuchses in den Clubs war. 1950 wurde in Montreux ein erster interner ASPG-Weiterbildungskurs organisiert.

Nach dem Motto «Man kann nur von den Besten lernen» wurde der weltbekannte Golfexperte Bill Cox eingeladen.
Diese Tradition hat die ASPG (und spÀter die Swiss PGA) mit der Einladung von auslÀndischen Golf-Gurus wie John Jacobs, Bob Tosky, Jim Flick, Peter Kostis, David Leadbetter, Mike Hebron, Gary Wiren, Pia Nilsson, Lynn Marriott, Martin Hall und Hank Haney bis heute aufrechterhalten.
Die ersten Erfolge des Schweizer GolfNachwuchses stellten sich Ende der 60erJahre unter anderem mit der Beihilfe eines AuslÀnders, dem französischen Coach Roger Cotton, ein. Das Schweizer U21-Team gewann 1972 als bisher einzige helvetische Mannschaft die Team-EM in Eindhoven.
Anfang der 80er-Jahre beschrieb der damalige ASG-Juniorenverantwortliche Yves Hofstetter die nach wie vor bestehenden Schwierigkeiten bei der Nachwuchsförderung in einem kleinen Land, in dem Golf immer noch ein Nischensport ist. Dazu gehöre auch der Mangel
an pĂ€dagogischer Ausbildung der Teaching Pros, denn die Arbeit an der Basis, in den Clubs, sei absolut fundamental. «Die ASG und die ASPG mĂŒssen dieses Problem gemeinsam anpacken», mahnte Hofstetter. Der Golflehrer-Verband hatte zwar den Beruf inzwischen aufgewertet, eine Golflehrer-PrĂŒfung mit Berufsausweis eingefĂŒhrt und zĂ€hlte damals 70 Aktivmitglieder â aber prekĂ€r blieb die Lage allemal: Um die Pensionskasse zu finanzieren, wurden Gönnermitglieder fĂŒr 40 Franken pro Jahr gesucht⊠1989 stimmte die ASPG einem neuen Ausbildungskonzept zu. Das Ziel war es, den angehenden Teaching Pros neben der Absolvierung einer Lehre in den Clubs weitere Ausbildungsmöglichkeiten anzubieten. Um dies zu erreichen, wurde eine Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Hochschule fĂŒr Sport in Magglingen (EHSM) sowie mit Jugend+Sport in die Wege geleitet. Dies fĂŒhrte zu einer

markanten Verbesserung: Die vielseitige und gut strukturierte Ausbildung mit zahlreichen Modulen besteht seither aus der dreijĂ€hrigen Lehre im Club, ĂŒberwacht durch einen ausgebildeten Teaching Pro, und bietet die Möglichkeit, in Magglingen die Höhere FachprĂŒfung mit Eidgenössischem Diplom zu bestehen. Letzteres wurde 2010 zum ersten Mal verliehen. Zudem können die Mitglieder der Swiss PGA heute die Qualifikation «Swiss Golf Trainer A» erwerben. Die Swiss PGA bemĂŒht sich, die FĂ€higkeiten ihrer Mitglieder kontinuierlich zu fördern. Die Confederation of Professional Golf (CPG), deren Mitglied die Swiss PGA ist, stellt ihrerseits sicher, dass das Ausbildungsprogramm regelmĂ€ssig von neutraler Stelle kontrolliert und beurteilt wird.
EINE
CHANCE FĂR
DEN SCHWEIZER GOLFSPORT
Die Swiss PGA definiert ihre Ziele folgendermassen: Förderung eines wettkampfmĂ€ssig betriebenen Golfsports als Lebensschule â und damit als Basis fĂŒr ein erfolgreiches und erfĂŒlltes Leben. Im Vordergrund steht die Persönlichkeitsbildung. Nicht das Anstreben von Spitzenleistungen, sondern, «aus den eigenen Möglichkeiten das Beste herausholen», bleibt die höchste Devise. Heute â etwas mehr als 80 Jahre nach der GrĂŒndung der ASPG â ist unbestritten, dass die Teaching Pros eine wichtige Rolle als Golf-Promoter und UnterstĂŒtzer bei der Jugendförderung spielen.

Voraussetzung ist, dass es ihnen gelingt, bei den Kindern und Jugendlichen auf spielerische Art und Weise die Freude an der sportlichen Herausforderung zu wecken und die fĂŒr das gesamte Leben wichtigen «Life Skills» zu vermitteln. Wie zum Beispiel:
â Sich hohe Ziele setzen.
â Siege massvoll und demĂŒtig geniessen.
â Niederlagen und RĂŒckschlĂ€ge meistern, nicht aufgeben.
â Aus seinen Talenten das Maximum herausholen.
â Sich selbst und seine eigenen Grenzen kennen lernen.
â Teamwork, Fairplay, Regelbeachtung und Umgangsformen.
Wenn die Eltern realisieren, dass der wettkampfmĂ€ssig betriebene Golfsport die Erziehung ihrer Kinder zu fairen, leistungswilligen, resilienten und sozialkompetenten Mitgliedern unserer Gesellschaft unterstĂŒtzen kann, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie eine sportliche Karriere ihrer Sprösslinge unterstĂŒtzen. Damit wĂŒrde nicht nur die Zukunft des Schweizer Golfsports gestĂ€rkt, sondern auch die Basis zum Auffinden von Talenten im Bereich Leistungssport gelegt â einem weiteren strategischen Ziel von Swiss Golf.
DAS PROJEKT
SWISS GOLF HISTORY
Der Golfsport in der Schweiz ist seit 1891 geprĂ€gt von Pionieren und Enthusiasten, von Persönlichkeiten und Talenten, die diesen Sport unermĂŒdlich gefördert haben. Damit diese Geschichte nicht in Vergessenheit gerĂ€t, lancierte Swiss Golf 2022 das Projekt Swiss Golf History. SĂ€mtliche verfĂŒgbaren Archive wurden geöffnet, digitalisiert und zugĂ€nglich gemacht. Eine Online-Version (www. swissgolf-history.ch) auf Deutsch und Französisch, die laufend ergĂ€nzt wird, bildet die Grundlage fĂŒr ein JubilĂ€umsbuch, das 2027 anlĂ€sslich des 125-jĂ€hrigen Bestehens des Verbandes erscheint. Wir werden bis dahin in jeder Ausgabe dieses Magazins einen Auszug veröffentlichen. Alle Personen, die Fotos, Dokumente oder Texte besitzen, die fĂŒr dieses Projekt von Interesse sind, können Swiss Golf diese Quellen weiterhin jederzeit zur VerfĂŒgung stellen (info@swissgolf.ch). Wir sind dankbar fĂŒr alle Informationen.


www.swissgolf-history.ch

DIE GEO-ZERTIFIZIERUNG âMEHR ALS EIN LABEL
Wie hoch sind die Messlatten fĂŒr die GEO-Zertifizierung? Und wie profitiert man anschliessend davon?
Zwei Golfclubs, der Direktor der GEO Foundation for Sustainable Golf sowie ein Auditor ziehen Bilanz.

Roland SchÀfli
Immer mehr VerbĂ€nde ĂŒbernehmen den Weg des nachhaltigen Golfsports als Möglichkeit, die Leistungen der Mitgliedclubs zu unterstĂŒtzen. «Die Schweiz hat zweifellos eine Vorreiterrolle ĂŒbernommen», sagt Jonathan Smith, CEO der GEO Foundation for Sustainable Golf, «und das FĂŒhrungssignal, das Schweizer Golfclubs aussenden, ist nicht zu unterschĂ€tzen.» Das strategische Ziel von Swiss Golf ist es, dass alle GolfplĂ€tze bis 2027 die GEO-Zertifizierung durchlaufen haben. Es ist zur HĂ€lfte erreicht: 50 Anlagen sind zertifiziert.

Landschafts- und Golfplatzarchitekt David Bily fĂŒhrt im Mandat von GEO Audits durch. «Einige Clubs fĂŒhren ihre Anlagen seit Jahren auf nachhaltige Weise», sagt er, «andere mĂŒssen Ănderungen, einschliesslich strategischer und struktureller Art, vornehmen, bevor sie fĂŒr die Zertifizierung bereit sind.» Dass die Herausforderungen durch den Klimawandel gestiegen sind, lĂ€sst sich nicht von der Hand weisen. «Die direkten Auswirkungen sind jedoch fĂŒr jeden Club unterschiedlich», stellt David Bily im Rahmen seiner Audits fest. Da das Wassermanagement als vielleicht grösste
sie widerstandsfĂ€higer gegenĂŒber sich Ă€ndernden Wettermustern werden.» Die Messlatte liegt jedoch bereits hoch und entspricht den öffentlichen Erwartungen an nachhaltige Golfclubs.
Gerre Losone zĂ€hlt zu den Clubs, die diese Messlatte bereits ĂŒbersprungen haben. «Wir wollten zu den ersten Schweizer GolfplĂ€tze gehören, die GEO-zertifiziert sind», sagt Manager Ennio Losa. «Wir wollten unseren GĂ€sten zeigen, wie nachhaltig wir sind. Es soll einem ein gutes GefĂŒhl vermitteln, auf so einem Platz zu spielen.»
Der Golfplatz Fricktal hofft, bis Ende 2025 die GEO-Zertifizierung zu erhalten.

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Wir wollen keinen unnötigen finanziellen Druck erzeugen
David Bily, Auditor fĂŒr GEO
Herausforderung der Zukunft bezeichnet werden kann, legt er bei den vorgeschlagenen Massnahmen viel Wert auf die Risiken von Trockenheit und Starkregenereignissen. «Wir wollen Greenkeeper und Management mit neuen und praxisnahen Ideen inspirieren.» Wie die Clubs diese Herausforderungen meistern, hĂ€ngt jedoch auch von ihren örtlichen Gegebenheiten, den AnsprĂŒchen ihrer Mitglieder und ihrem Budget ab. Letztlich entscheidet jeder Club selbst, wie er die Problemstellungen angeht.
KLIMAWANDEL ĂNDERT
AUCH KRITERIEN
Durch den Klimawandel werden sich auch die Zertifizierungskriterien weiterentwickeln, stellt der CEO der Foundation in Aussicht. Smith: «Die ErfĂŒllung der Anforderungen wird den Clubs und dem Golfsport helfen, zu zeigen, wie
Im Blick hatte Head Greenkeeper Marco Nembrini auch die Auswirkungen auf die GolfaktivitÀten: «Zu bestimmten Jahreszeiten muss der Spieler gewisse UnzulÀnglichkeiten in Kauf nehmen, die mit geringerem Wasserverbrauch und dem Einsatz chemischer Produkte zusammenhÀngen.» Losone ging teilweise sogar weiter als die Auflagen, «denn wir sehen diese Verbesserungen als Zukunftsinvestition», sagt der Clubmanager. Nach Erhalt des Zertifikats vor vier Jahren ging der Club die Aufgaben zur Rezertifizierung, die er 2024 abschloss, praktisch nahtlos an. «Aller Anfang ist schwer, aber man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Rezertifizierung um einiges einfacher war», sagt Losa.
DURCHHALTEVERMĂGEN
GEFORDERT
Am Golfplatz Fricktal im Kanton Aargau zeigt sich, dass Golfmanager durchaus Durchhaltevermögen an den Tag legen mĂŒssen. Seit zwei Jahren beschĂ€ftigt die Zertifizierung das Team, mit dem Ziel, bis Ende 2025 das begehrte Dokument zu erhalten. Head Greenkeeper Christian Herzog hĂ€lt den Prozess fĂŒr schleppend, wenn er Ă€hnliche Umsetzungen von Auflagen in der Landwirtschaft als Vergleich heranzieht. Zu den Herausforderungen zĂ€hlt die Umstellung auf die Rasenpflege ohne Pflanzenschutzmittel, «wobei wir dabei ja bereits die Ziele von Swiss Golf umsetzen».


«DER VERBAND LEISTET AUCH ĂBERZEUGUNGSARBEIT»
Bennet Simon, Praktikant im Bereich GEO-Zertifizierungen bei Swiss Golf von September 2024 bis Februar 2025, spricht im Interview ĂŒber die AktivitĂ€ten des Verbandes.
Wie unterstĂŒtzt der Golfverband die Clubs?
Swiss Golf geht proaktiv auf die Clubs zu, die sich fĂŒr die Zertifizierung interessieren. Manche zögern, wollen den Beginn verschieben, weil vielleicht gerade ein anderes Projekt ansteht. Ganz ideal ist der Zeitpunkt natĂŒrlich
wohl nie. Darum leistet der Verband auch Ăberzeugungsarbeit. Der Golfplatz dient mit der GEO-Zertifizierung nicht nur sich selbst, sondern der Reputation des Sports.
Wie begleitet Swiss Golf den Club wÀhrend des Prozesses?
In der Regel macht der Club die weiteren Schritte selbststĂ€ndig, was vor allem am Anfang mit Fleissarbeit verbunden ist. Manchmal muss man die Clubs nochmals motivieren, den Prozess nicht zu lange hinzuziehen. Der Verband unterstĂŒtzt mit einer einmaligen Zahlung von 2500 Franken, in zwei Tranchen: zu Beginn und zum Abschluss der Zertifizierung.
Welches ist eine zentrale Erkenntnis aus dieser Verbandsarbeit im Dienst der Clubs?
Dass wirtschaftliche Interessen nachhaltige Entscheidungen oft erschweren. Die Zertifizierung bietet jedoch mehr als nur ein Label: Sie gibt den Clubs Struktur und neue AnsĂ€tze und hilft, den Nachhaltigkeitsstand transparent an die Mitglieder zu kommunizieren. Verantwortungsvolles Handeln finde ich persönlich wichtig, um den Sport, den wir lieben, fĂŒr kĂŒnftige Generationen zu erhalten.
Der Golf Club Gerre Losone ist seit 2020 GEO-zertifiziert.

Dabei hĂ€lt Herzog keine der Problemstellungen fĂŒr unlösbar, denn «wir haben schon vorher laufend in Nachhaltigkeit investiert, in elektrische MĂ€her oder in die Solaranlage beim Clubhaus. Und wir haben einen hohen Anteil an AusgleichsflĂ€chen geschaffen.» In der Zusammenarbeit mit Experten des Kantons hat der Golfplatz Fricktal bis heute 40 Prozent der FlĂ€che in AusgleichsflĂ€chen wie Blumenwiesen verwandelt.
RĂCKSICHTNAHME AUF BUDGET
Da nicht jeder Club auf dieselben finanziellen Ressourcen zurĂŒckgreifen kann, berĂŒcksichtigt der Auditor das Budget. Bily: «Wir wollen bei unseren Beratungen keinen unnötigen finanziellen Druck erzeugen.» Smith ergĂ€nzt: «Wir möchten sicherstellen, dass kleinere Clubs fĂŒr ihren Einsatz den grösstmöglichen Output erzielen. Allerdings möchten wir das Programm auch nicht zu einfach gestalten.»

MEIN GREENKEEPING
In diesem Jahr Ă€ussern sich die Greenkeeper in ihren Kolumnen zu den Herausforderungen des Wassermanagements. Die Golfplatzbetreiber werden sich in Zukunft noch stĂ€rker mit Wasserentnahmeverboten aus dem öffentlichen Wassernetz auseinanderzusetzen haben, zumal Hitze- und Trockenperioden weiterhin zunehmen dĂŒrften.
«Als ich vor ĂŒber 30 Jahren im englischen Carden Park mit der Arbeit auf GolfplĂ€tzen begann, haben wir uns ĂŒber Wassermanagement keine grossen Gedanken gemacht. Wasser gab es ja im Ăberfluss, und mit automatisierten BewĂ€sserungssystemen haben wir oft zu viel bewĂ€ssert.
Wichtig sei, dass Manager und Greenkeeper die Leidenschaft fĂŒr Nachhaltigkeit teilen und sich einer gemeinsamen Vision verschreiben. Wenn genug Nachhaltigkeit gelebt wird, besteht auch nicht die Gefahr von Greenwashing; eine Erscheinung, die bei uns auf den GolfplĂ€tzen noch eher selten sei. Bily kann gute Beispiele zum sozialen Engagement nennen, jedoch «könnten manche sich in den Bereichen Kommunikation, multifunktionale Aspekte und nachhaltige Einkaufspolitik noch verbessern». In seinem Bericht erstellt der Auditor eine Liste mit Empfehlungen. Diese beinhalten zum einen Punkte, die sofort umgesetzt werden mĂŒssen, zum anderen kontinuierliche Optimierungen. Die Liste beinhaltet auch kritische Massnahmen, die vor der nĂ€chsten Zertifizierung ĂŒber die kommenden drei oder fĂŒnf Jahre behandelt sein wollen.
In der Schweiz arbeitete ich erst fĂŒr den Golfclub Gstaad, dann fĂŒr Ybrig und in der Gestaltung des Golf Clubs Heidiland in Bad Ragaz. Anschliessend machte ich meinen Master of Science in Sportrasentechnologie, bevor ich 2011 in die Schweiz zurĂŒckkehrte. Nach meiner Zeit beim Golf Club Blumisberg trat ich vor zehn Jahren die Stelle als Golf Course Manager in Lavaux an, um beide PlĂ€tze zu pflegen und zu verbessern.
In diesen Jahren hat sich das Bewusstsein des Wassermanagements als finanzielle wie auch soziale Ressource stark verĂ€ndert. Ich freue mich, Teil der Arbeitsgruppe zu Wassermanagement von Swiss Golf zu sein. Ich werde versuchen, eine praktische Sichtweise einzubringen. Ausgewogenheit ist wichtig fĂŒr eine nachhaltige Zukunft.
Ich rechne mit zusĂ€tzlichen EinschrĂ€nkungen hinsichtlich der Menge und der Quellen des BewĂ€sserungswassers. Daher prĂŒfen wir in Lavaux, den Verbrauch durch effizientere BewĂ€sserung zu senken und langfristig eine Wasserquelle zu sichern.
Mein Rat an Rasenpflegemanager ist, sich tĂ€glich ĂŒber den Wasserverbrauch im klaren zu sein und kritisch zu bleiben, wie viel und wann wir bewĂ€ssern. Ein Audit der BewĂ€sserungssysteme ist ein guter Indikator. Oft lĂ€sst sich feststellen, dass die Systeme aufgrund von Verschleiss nicht effizient sind.»
Richard McGlynn, Golf Course Manager in Lavaux
© GOLF CLUB GERRE LOSONE
Golfresort Meggen â Luzern

Herzlich willkommen im Herzen der Zentralschweiz


Die Golfanlage Meggen liegt im Herzen der Zentralschweiz mit bester Sicht ĂŒber den VierwaldstĂ€ttersee, die Berge und die Stadt Luzern. Rund um die 9-Loch Golfanlage, die zum siebten Mal in Folge mit dem Swiss Golf Award ausgezeichnet wurde, fĂŒhrt ein wunderschöner Panorama Wanderweg. Teil der Anlage ist ein 6-Loch Kurzplatz, eine Ăbungsanlage mit 24 gedeckten AbschlĂ€gen und moderner Toptracer Range Technologie sowie eine Indoor-Golfanlage mit dem neusten Golf Simulator Trackman iO.
Inmitten der Golfanlage steht das Gasthaus Badhof mit einer herrlichen Terrasse und einem begehbaren KrĂ€utergarten. Verwöhnt werden Sie mit regionalen und frisch zubereiteten Produkten, saisonalen SpezialitĂ€ten sowie Klassikern. Tanken Sie Kraft und ĂŒbernachten Sie an einer der schönsten Lagen am Stadtrand von Luzern. Die 14 grosszĂŒgigen, modernen Doppelzimmer mit SĂŒdlage laden zum TrĂ€umen ein und bieten eine fantastische Weitsicht. Der Tiefgaragenparkplatz sowie die BenĂŒtzung der Ăbungsanlage ist fĂŒr alle HotelgĂ€ste kostenlos.
Die Familie Schuler und das ganze Team freut sich, Sie an diesem ausserwöhnlichen Ort begrĂŒssen und verwöhnen zu dĂŒrfen. Unser Tipp: Mit dem attraktiven Stay and Play Package kombinieren Sie Ihre Ăbernachtung perfekt mit Golf. Buchen Sie jetzt Ihren Traumaufenthalt!



EINE FRAGE DER KOMPETENZ, NICHT DES GESCHLECHTS
Frauen sind im Golf immer mehr auch in FĂŒhrungspositionen zu finden. Eine PrĂ€sidentin aus der Romandie, eine Clubmanagerin aus dem Tessin und eine Ladies Captain aus der Deutschschweiz erzĂ€hlen aus ihrem Alltag.
Fabian Ruch
UrsprĂŒnglich war Golf den MĂ€nnern vorbehalten. Und auch heute gibt es noch mehr Golfer als Golferinnen, aber die allgemeine Entwicklung Richtung Gleichberechtigung ist erfreulich. In der Schweiz sind zudem lĂ€ngst auch viele Frauen in verantwortlichen Positionen zu finden â Swiss Golf beispielsweise wird von Barbara Albisetti-Heath und Doris Rechsteiner gefĂŒhrt. Und bei der ASGI mit Executive Managerin Nicole Messerli-Haldi sowie bei der Migros mit Susanne Marty, Leiterin Migros GolfCard & Sponsoring Migros Golf, sind auch zwei Frauen mit wichtigen Funktionen betraut.
PRĂSIDENTIN IN NEUENBURG
In den Golfclubs wiederum gibt es ebenfalls deutlich mehr Frauen in Chefpositionen als frĂŒher. MichĂšle Criblez etwa

ist seit FrĂŒhling 2024 PrĂ€sidentin des Golf & Country Club NeuchĂątel, nachdem sie davor sechs Jahre dem Vorstand angehört hatte. Sie sagt, dass viele ihrer Aufgaben denjenigen einer VerwaltungsrĂ€tin gleichen. «Es geht zum Beispiel um die Festlegung der Gesamtstrategie sowie die GewĂ€hrleistung der Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften», sagt Criblez, die auch operativ tĂ€tig ist â etwa bei der Verwaltung grosser Investitionsprojekte oder der Bearbeitung von Personalfragen sowie bei Treffen mit Sponsoren und Partnern des Clubs.
MichĂšle Criblez sagt, dass der Aufwand nicht zu unterschĂ€tzen sei, sie sich aber wohl fĂŒhle in ihrem Amt und diese Arbeit gerne leiste. Sie leitet seit 1988 ein IT-Entwicklungsunternehmen und


ist auch in mehreren VerwaltungsrĂ€ten aktiv. Es ist eine Biographie, die frĂŒher MĂ€nnern vorbehalten war. «Diese AktivitĂ€ten und Erfahrungen im Management von Firmen sind sehr hilfreich», sagt Criblez. «Denn ein Golfclub ist nichts anderes als ein KMU, das wie ein Unternehmen gefĂŒhrt werden muss.»
Ein besonderes Anliegen sind Criblez die BedĂŒrfnisse der Frauen, der Familien und der Kinder im GC NeuchĂątel. Rund 40 Prozent aller Mitglieder sind weiblich, und die MĂ€dchen und Buben seien die Zukunft des Clubs. Und: «Ich habe bei meiner Arbeit als PrĂ€sidentin nie das GefĂŒhl, weniger respektiert zu werden, weil ich kein Mann bin.» Die 57-JĂ€hrige bedauert einzig, nicht mehr so oft wie frĂŒher selbst auf dem Platz stehen zu können. Sie spielt seit drei Jahrzehnten Golf und wĂŒrde gerne wieder etwas mehr an ihrem Handicap feilen.



LADIES CAPTAIN IN UNTERENGSTRINGEN
Auch Hanne Wyss ist seit langer Zeit leidenschaftliche Golferin. Die gebĂŒrtige DĂ€nin lebte bis 1983 in der Heimat â und engagiert sich stark in ihrem Club in Unterengstringen. So war sie bereits von 2002 bis 2006 Ladies Captain. Es ist eine Funktion, die sie seit letztem Jahr erneut ausfĂŒllt. «Ich bin fĂŒr die gesamte LadiesSektion verantwortlich. Dazu gehören die Planung des Jahresprogramms, die Turnierorganisation, die Sponsorensuche und viele administrative Aufgaben wie das Verfassen von Blogartikeln fĂŒr die Homepage», sagt Wyss. Sie werde dabei unterstĂŒtzt von einem starken Team. Es sei schön zu sehen, wie eng der Zusammenhalt unter den Frauen sei, und man können dadurch viele schöne, vergnĂŒgliche Stunden zusammen verbringen.
Hanne Wyss hinterlĂ€sst im GesprĂ€ch einen sehr motivierten und aufgestellten Eindruck. Auch sie betont, nie negative Erfahrungen gemacht zu haben mit MĂ€nnern, die möglicherweise ein veraltetes Denken haben. «Die Stimmung im Club ist sehr familiĂ€r und locker.» Wyss sieht es als eine ihrer wichtigsten Aufgaben an, eine Nachfolgerin zu finden, die sich irgendwann ebenfalls mit Begeisterung um die Belange der Frauen kĂŒmmern wird. Die 61-JĂ€hrige schwĂ€rmt von den vielen eindrĂŒcklichen Erlebnissen und interessanten Begegnungen im Schweizer Golfsport. So durfte sie 2023 das ProAm am Omega European Masters in Crans spielen und einen «unvergesslichen Tag» verbringen â an der Seite des Schweizer Spitzengolfers Jeremy Freiburghaus.
CLUBMANAGERIN IN LUGANO
Noch werden in der Schweiz nicht viele Golfclubs von Frauen gefĂŒhrt. Aber es werden immer mehr. Im Tessin ist Valentina Panatero seit Herbst 2020 die Managerin des Golf Club Lugano, nachdem sie vorher den Golf Club Varese in Italien gefĂŒhrt hatte. Sie spricht auch mit viel Freude ĂŒber die vielfĂ€ltigen TĂ€tigkeiten, die sie ausĂŒbt bei der Verwaltung und Ăberwachung aller AktivitĂ€ten im Club. Kein Tag sei wie der vorhergehende, sagt Panatero, wobei die Kommunikation mit allen Anspruchsgruppen nicht zu unterschĂ€tzen sei. Mitglieder eines Golfclubs schĂ€tzen eine angenehme, positive Ambiance â auf dem Platz, aber auch in den Restaurants und auf den Terrassen am 19. Loch, das fĂŒr viele mindestens so wichtig ist wie die 18 Golflöcher auf der Anlage. Ein guter Mix aus Frauen und MĂ€nnern sei




Drei starke Frauen: Hanne Wyss, MichĂšle Criblez und Valentina Panatero (von links).
dabei entscheidend, sagt Valentina Panatero. Ihr Job als Clubmanagerin bringt es mit sich, dass sie zwischen MÀrz und Oktober sehr intensiv arbeitet, wÀhrend die Wintermonate eher ruhiger sind. «Es kann manchmal herausfordernd sein, wenn man monatelang praktisch jedes Wochenende im Einsatz ist, weil man ja auch noch Familie und Privatleben hat.»
Valentina Panatero benötigt Willen, Energie und Passion fĂŒr ihren Job. In
ZWEI FRAUEN FĂHREN
SWISS GOLF
Swiss Golf ist fest in weiblicher Hand. Geleitet wird der Verband von zwei Frauen: Barbara Albisetti-Heath ist seit 2020 Direktorin Sport, Doris Rechsteiner ist als Direktorin Marketing & Services seit einem Jahr bei Swiss Golf. Albisetti-Heath arbeitet schon lange im GolfgeschĂ€ft und ist seit 2007 in verschiedenen Funktionen bei Swiss Golf tĂ€tig, wĂ€hrend Rechsteiner auf viel Erfahrung in mehreren VerbĂ€nden, bei den Lotterien und bei der Schweizer Sporthilfe zurĂŒckblickt. Die beiden sind im Golf auf keine geschlechtsspezifischen Schwierigkeiten gestossen. «Mein Werdegang als Spielerin, Schiedsrichterin sowie Nationalspielerin und meine verschiedenen TĂ€tigkeiten in der Welt des Golfsports haben dazu gefĂŒhrt, dass ich respektiert werde», sagt Albisetti-Heath. Aber es sei unbestreitbar, dass Frauen
Lugano gefÀllt es ihr ausgezeichnet. Sie schwÀrmt von den vielen wunderbaren Veranstaltungen und dem positiven Groove im Golf Club, der 2023 sein 100-Jahre-JubilÀum feierte. Die 38-JÀhrige verfiel bereits als MÀdchen der Faszination Golf und wollte eigentlich Profispielerin werden.

in FĂŒhrungspositionen lange Zeit unterreprĂ€sentiert waren. «Diese Situation lĂ€sst sich durch die Kultur unseres Sports, der traditionell mĂ€nnlich geprĂ€gt ist, und durch die Dominanz von MĂ€nnern in den Komitees und FĂŒhrungsgremien erklĂ€ren.» GlĂŒcklicherweise stelle Swiss Golf auch dank der PrĂ€senz von mehr als 30 Prozent Golferinnen in der Schweiz eine deutliche Zunahme an Frauen in FĂŒhrungspositionen fest. Doris Rechsteiner betont, sie habe Swiss Golf als modernen, aufgeschlossenen Verband kennengelernt. Sowieso erhĂ€lt das Frauenduo viele positive Reaktionen. «Immer mehr VerbĂ€nde haben eine CoFĂŒhrung», sagt Rechsteiner. «Und es ist super, dass Swiss Golf eine Vorreiterrolle ĂŒbernimmt und auf zwei Frauen setzt.» Und Barbara Albisetti-Heath erklĂ€rt, es gehöre zu ihren Aufgaben, die Umsetzung der vom Vorstand festgelegten Strategien und Ziele zu ĂŒberwachen und gleichzeitig
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In Italien erlebte Panatero als Clubmanagerin teilweise schwierige Momente, weil sie als Frau herabgesetzt worden sei. Aber sie habe gelernt, damit umzugehen und sich auch zu wehren. In der Schweiz erfahre sie aber glĂŒcklicherweise keine Beleidigungen. «Es geht um Kompetenzen, nicht um das Geschlecht», sagt sie. Es ist ein Kernsatz, der 2025 eigentlich eine SelbstverstĂ€ndlichkeit sein sollte â und im Schweizer Golfsport vorbildlich umgesetzt wird.

die BedĂŒrfnisse der Golferinnen und Golfer in der Schweiz im Auge zu behalten. «Auf operativer Ebene bedeutet dies, die Koordination der AktivitĂ€ten des gesamten Sport- und Verwaltungspersonals, einschliesslich der Coaches und Junior Responsibles, zu organisieren, um den reibungslosen Ablauf aller AktivitĂ€ten im Zusammenhang mit Leistungssport, Breitensport und Meisterschaften zu gewĂ€hrleisten sowie Ănderungen und Verbesserungen vorzunehmen.» Doris Rechsteiner ist derweil unter anderem verantwortlich fĂŒr die Dienstleistungen aller Mitglieder sowie fĂŒr nicht-sportliche Bereiche wie HR, Finanzen und IT. «Und natĂŒrlich sind das Marketing und die Kommunikation wichtige Aspekte meiner Arbeit.»
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Barbara Albisetti-Heath, Direktorin Sport.
Doris Rechsteiner, Direktorin Marketing & Services.

FRAUENVEREINIGUNGEN
Mit SALGC und SSLGA gibt es zwei Frauen-Vereinigungen, die an Swiss Golf angeschlossen sind. Die Swiss Association of Ladies Golf Captains (SALGC) wurde 1995 gegrĂŒndet und zĂ€hlt heute 170 Mitglieder. Sie vereint Ladies Captains, Ladies Vize-Captains sowie ehemalige KapitĂ€ninnen und Vize-KapitĂ€ninnen von fast allen Schweizer Golfclubs. Eine Kernaufgabe der SALGC ist laut PrĂ€sidentin Andrea Klauser vom Golf KĂŒssnacht am Rigi, die Mitglieder in ihrer Arbeit zu unterstĂŒtzen: «Die Förderung des Miteinanders und der Freundschaft unter den Ladies Captains und Vize-Captains, ein starkes Networking sowie der Austausch mit den befreundeten europĂ€ischen Ladies Golf Captains-VerbĂ€nden sowie mit Swiss Golf sind wichtig fĂŒr uns.»

Die Vize-PrĂ€sidentin Maggie Kölla Maurer vom GC Payerne verweist auf die regelmĂ€ssige Kommunikation via Newsletter, Webseite oder Mail und natĂŒrlich in Form von persönlichen GesprĂ€chen. Selbstredend sind die verschiedenen SALGCVeranstaltungen wie die Golfturniere eine wertvolle Netzwerk-Plattform, wobei alle zwei Jahre sogar ein europĂ€isches Freundschaftstreffen mit den Ladies-CaptainsOrganisationen aus Belgien und England stattfindet â 2026 in der Zentralschweiz. Die Swiss Seniors Ladies Golf Association (SSLGA) gibt es bereits seit 1959. Es handelte sich damals um einen Zusammenschluss von Golferinnen, die der Meinung waren, dass sich die Seniorinnen organisieren sollten, um den Golfsport zu fördern. Die Schweiz hatte damit als erstes Land in Europa eine nationale Seniorinnen-Vereinigung. Der Verein wuchs


kontinuierlich, in den letzten Jahren pendelte sich die Mitgliederzahl bei 400 ein. Dabeisein kann jede Frau, die Ă€lter als 50 Jahre ist und ein maximales Handicap von 30 hat. Jedes Jahr stehen unter anderem mehrere Turniere in allen Landesregionen sowie zwei Trainingscamps auf dem SSLGA-Programm. Zudem finden auch Events mit befreundeten Organisationen in Spanien, Frankreich, Italien, Ăsterreich und Deutschland sowie internationale Turniere statt. PrĂ€sidentin Bettina Fopp sagt, man freue sich ĂŒber jede Frau, die sich dem SSLGA anschliesse und den geselligen Rahmen geniessen möchte.
Mehr Informationen: www.salgc.ch www.sslga.ch

Die Swiss Association of Ladies Golf Captains (oben) und die Swiss Seniors Ladies Golf Association.
MARIA WALLISER
Die frĂŒhere Skifahrerin Maria Walliser prĂ€sentiert in 18 persönlichen Antworten ihre Golfwelt.

Maria Walliser ist eine der grössten und erfolgreichsten Schweizer Sportlerinnen der Geschichte. Die Skifahrerin fuhr knapp zehn Jahre im Weltcup und feierte, ausser im Slalom, in allen Disziplinen Siege. Insgesamt setzte sie sich zwischen 1983 und 1990 in 25 Rennen durch.
Walliser gewann fĂŒnf kleine Kristallkugeln in vier Disziplinen â und triumphierte auch zweimal im Gesamtweltcup. An der WM in Crans-Montana 1987 holte sie Gold in der Abfahrt und
im Super-G sowie Bronze im Riesenslalom. Zwei Jahre spÀter wurde sie in Vail erneut Weltmeisterin in der Abfahrt. An den Olympischen Spielen gewann sie 1984 in Sarajevo Silber in der Abfahrt, vier Jahre spÀter holte sie in Calgary Bronze im Riesenslalom und in der Kombination.
Maria Walliser war nicht nur wegen ihrer Erfolge enorm populĂ€r, sondern auch stets angenehm im Umgang. 1986 und 1987 wurde sie zur Schweizer Sportlerin des Jahres gewĂ€hlt. 1990 beendete Walliser ihre Karriere, noch vor dem 27. Geburtstag. Heute fĂŒhrt die 61-JĂ€hrige ein erfĂŒlltes Leben und
ist sportlich immer noch Ă€usserst aktiv. Sie steigt beispielsweise auf Bergspitzen, betreibt Yoga, spielt Golf, wandert regelmĂ€ssig und fĂ€hrt natĂŒrlich im Winter viel Ski. Zudem betreibt Walliser einen kleinen Weinberg â und ist seit 25 Jahren PrĂ€sidentin der Stiftung FolsĂ€ure Schweiz. In dieser Funktion kĂ€mpft sie unermĂŒdlich dafĂŒr, dass die Schweizer Bevölkerung die Wichtigkeit des Lebensvitamins FolsĂ€ure in der Schwangerschaft kennt.
Fabian Ruch
© MADONNA.STUDIO
1
HANDICAP
Ist irgendwie eingefroren auf 16.8.
2
GOLF SEITâŠ
Im Jahr meines RĂŒcktritts vom Skizirkus 1990 habe ich gleich mein Handicap gespielt â und der Zirkus nahm seinen Lauf im Golfsport.
3
RUNDENANZAHL
PRO JAHR
Wenn auch halbe
Runden zÀhlen, sind es ein paar mehr, vielleicht so 15. In den letzten Jahren habe ich allerdings mehr Schritte in den Bergen gemacht als auf dem Golfplatz.
4
VERHĂLTNIS
TRAINING/RUNDEN
Eigentlich gefĂ€llt mir die Range ganz gut, ich wĂŒrde aber sagen: 10:90. Aus ZeitgrĂŒnden stehe ich dann oft doch lieber ohne Einspielen direkt auf Abschlag 1.
5
LIEBLINGSSCHLĂGER
Wenn ich das Green treffe, ist es das Sand Wedge â und sonst der Putter.
6
HASSSCHLĂGER
Da ich den Driver ungenutzt in meinem Bag mit dabeihabe, gibt es keinen HassschlÀger. Sonst wÀre es der Driver.
7
GRĂSSTE STĂRKE
IM GOLF
Keine Schimpfwörter zu benutzen, wenn es einmal nicht optimal lÀuft (was beim Golf vorkommen kann).
8
GRĂSSTE SCHWĂCHE IM GOLF
Gelassenheit, wenn es einmal nicht optimal lÀuft (was beim Golf vorkommen kann).
9
BESTE RUNDE DES LEBENS
Es war vielleicht nicht die beste Runde, aber beim Turnier in Davos siegte ich damals â und ich verbesserte auch gleich mein Handicap.
10
BESTER SCHLAG
DES LEBENS FĂŒr mein ScrambleTeam spielte ich mit einem Eisen 6 ein Eagle. Der Ball war einfach nicht auffindbar, weil er direkt eingelocht wurde.
11
SCHĂNSTES
ERLEBNIS IM GOLF
Ich freue mich immer sehr, wenn an Charity-Turnieren viel Geld fĂŒr soziale Projekte zusammenkommt. So spielt man Golf fĂŒr einen guten Zweck.
12
PEINLICHSTES
ERLEBNIS IM GOLF
Ich brauchte so viele SchlÀge an einem Loch, dass auch meine Mitspielerinnen
und Mitspieler nicht mehr wussten, ob es eine 9 oder eine 10 ist. Spielte aber keine Rolle, war eh ein Streichresultat.
13
ZIEL IM GOLF
Mich mal so richtig intensiv aufs Golfen einlassen, damit ich spĂŒre â ich kanns.
14
LIEBLINGSGOLFERIN
Meine Tochter Noemi.
15
LIEBLINGSPLATZ IN DER SCHWEIZ
Alle PlĂ€tze (auch 9-Loch), die in den Bergen liegen, so ab 1500 Metern ĂŒber dem Meer â dort ist es im Sommer nicht so heiss.
16
LIEBLINGSPLATZ WELTWEIT
Ich bin golferisch noch nicht weit
gereist. Letztes Jahr unternahm ich erstmals eine Golfreise nach Schottland, das war schon toll. Eigentlich habe ich aber viele LieblingsplĂ€tze â immer dann, wenn ich mit lieben Freunden unterwegs bin.
17
TRAUMPLATZ
WELTWEIT
Bin noch auf der Suche.
18
LIEBLINGS-VIERERFLIGHT
Ich durfte mal an einem ProAm mit drei Single-HandicapLadies mitspielen. Das war ein super Erlebnis, und ich war enorm motiviert, etwas zum guten Score beizutragen. Bei Loch 1 haben die drei Frauen alle ins Wasser gespielt, und ich musste mit Eisen 5 den rettenden Abschlag bringen. Das war eine Herausforderung. Und die ganze Runde war unvergesslich.

DER SEEFELDER GOLF-SOMMER RUFT!




Wohin soll es diesen Sommer gehen? Wenn in der Stadt die Hitze drĂŒckt, ist es Zeit, hoch hinaus in die angenehm temperierten Berge zu fahren! Auf 1.200 Metern verbindet Tirols Hochplateau warme Sonnentage mit angenehm kĂŒhlen NĂ€chten â perfekt fĂŒr eine entspannte Golf-Auszeit.
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Kein Wunder, dass sich Seefeld âDas Tor zu Tirols Golfvielfaltâ nennt. Neben dem Leading Golf Course Seefeld-Wildmoos und dem zentral gelegenen
Golfclub Seefeld Reith erreichen Sie in weniger als einer Stunde acht weitere Golfanlagen mit ĂŒber 130 Löchern. Mit der Golf Tirol Card geniessen Sie die Freiheit, unkompliziert auf bis zu fĂŒnf PlĂ€tzen Ihrer Wahl zu spielen â fĂŒr ein abwechslungsreiches Golferlebnis in Tirol.
PERFEKTE GOLFHOTELS
FĂR IHREN AUFENTHALT
FĂŒr die ideale Auszeit abseits des Greens sorgen sieben erstklassige Golfhotels in der Region. Hier geniessen Sie nicht nur entspannende Wellnessangebote nach dem Spiel, sondern auch exklusive Golf-Packages mit der Golf Tirol Card zum Spezialpreis. Zudem profitieren Sie von InsiderTipps der Gastgeber, UnterstĂŒtzung bei Ihren Spielbuchungen und massgeschneiderten Services fĂŒr Ihr perfektes GolfvergnĂŒgen.






BEQUEM ERREICHBAR & ZENTRAL GELEGEN
Dank der zentralen Lage, nur eine kurze Strecke von Innsbruck entfernt, ist die Region Seefeld in 4œ Stunden von ZĂŒrich aus erreichbar. Diese perfekte Anbindung macht Seefeld nicht nur zum optimalen Golfziel, sondern auch zur idealen Region fĂŒr unvergessliche Sommerferien.
VON DER SUITE AUFS GREEN
Hier verraten wir Ihnen die perfekten Golfhotels fĂŒr Ihre Ferien in Tirol. Diese 7 Hotels verwöhnen Sie nicht nur mit umfangreichen Wellnessangeboten nach dem Spiel, sondern auch mit InsiderTipps, UnterstĂŒtzung bei Ihren Spielbuchungen und der exklusiven Golf Tirol Card zum Spezialpreis in ihren Golf-Packages.
GOLFANGEBOTE ENTDECKEN
â Das Hotel Eden
â Daschilâs Bergland all inlcusive
â Hotel KlosterbrĂ€u
â Hotel Seespitz
â Interalpen-Hotel Tyrol
â Panoramahotel Inntalerhof
â Post Seefeld
â Natur & Spa Hotel LĂ€rchenhof
seefeld.com/golfhotels

Copyrights: Region Seefeld, Stephan Elsler, Burnz Neuner, David Hennerbichler

Schweizer Golfschule in Mallorca baut aus
Ein attraktives Angebot fĂŒr alle Kategorien.
Mallorca ist immer eine Reise wert âgerade fĂŒr Golferinnen und Golfer. Auf der ganzen Insel warten traumhafte PlĂ€tze, auch im Nordosten stehen einige wunderbare Anlagen. Zum Beispiel das Pula Golf Resort, in dem eine der wenigen Schweizer Golfschulen im Ausland ihre Basis hat. Ausgebildete Swiss PGA Professionals bieten das komplette Angebot an â von Einsteigerkursen und Schnupperangeboten ĂŒber Platzreifekur-
se und Golflektionen sowie Familienkurse bis hin zu fokussiertem Training aller Aspekte des Golfsports. Und das Beste daran: Die in Pula abgelegte Platzreife ist auch in der Schweiz offiziell anerkannt. Wer im herausragenden Pula Golf Resort ein paar Tage verbringt, spĂŒrt das besondere Feeling und die Leidenschaft, die Daniel Imhof und seine Mitarbeiter vorleben und vermitteln. Imhof betreibt seit etwas mehr als fĂŒnf Jahren seine Schweizer Golfschule und hat schon mehrere hundert Schweizerinnen und Schweizer ausgebildet; jĂ€hrlich kommen rund 150 Neugolfende dazu. Der 50-JĂ€hrige gehört der Swiss PGA, der German

PGA und der spanischen PGA an und ist mit viel Enthusiasmus und Akribie an der Arbeit. Er ist bereit, auch allerhand SonderwĂŒnsche zu erfĂŒllen â dazu gehören beispielsweise Golfsafaris, auf denen mehrere PlĂ€tze in Mallorca gespielt werden. «Die Kunden sollen sich wohl fĂŒhlen und dĂŒrfen ihre individuellen AnsprĂŒche jederzeit anmelden», sagt Imhof. Dabei geht es im Vorfeld auch darum, die passende Unterkunft zu finden â ob direkt im Golfresort, in den Hotels in der Umgebung oder in einer der vielen Fincas.




Daniel Imhof betĂ€tigte sich frĂŒher auch in anderen Sportarten, doch als er erstmals mit dem Golfspiel in Kontakt kam, fand er seine Bestimmung. Der Berner OberlĂ€nder unterrichtete in verschiedenen Golfclubs in der Heimat und ist seit 13 Jahren auch auf Mallorca tĂ€tig. 2019 lernte er Romeo und Arnau Sala, die EigentĂŒmer des Pula Golf Resorts, kennen. Bald wurde das Projekt einer Schweizer Golfschule besprochen und schliesslich umgesetzt.
EINE NEUE BAR ALS TREFFPUNKT Zu Imhof kommen viele deutschsprachige Golferinnen und Golfer, wobei in der Regel nicht mehr als vier Personen in einer Gruppe sind, um die AusbildungsqualitÀt zu gewÀhrleisten. Auf der weitlÀufigen und gepflegten Anlage mit diversen Trainingsmöglichkeiten
steht auch eine riesige Trackman-Range zur VerfĂŒgung.
Zudem wird das Angebot laufend erneuert. Aktuell finden Bauarbeiten statt, um den GĂ€sten noch mehr bieten zu können â unter anderem eine Bar direkt bei der Driving Range als weiterer Treffpunkt. Die Schweizer Golfschule betreibt zudem das Callaway Fittingcenter im Pula Golf Resort. Die Kundinnen und Kunden dĂŒrfen das aktuelle Material vor Ort testen, erhalten wĂ€hrend des Aufenthalts die Möglichkeit, die neuesten SchlĂ€ger auch auf dem Platz zu spielen, und können sich fitten lassen. Und wenn man GlĂŒck hat âwie wir bei unserem Besuch â ist sogar der frĂŒhere Tennis-Superstar Rafael Nadal zu sehen, der auch als Golfer sehr dynamisch und zielsicher unterwegs ist. FR www.schweizer-golfschule.ch

Traumplatz und Topangebote warten im Pula Golf Resort.

Aktiv- & WohlfĂŒhlhotel in Tirol âDas Hotel Eden Seefeld
Erleben Sie die perfekte Kombination aus Natur, frischer Bergluft, der Ruhe der Almen und regionaler Kulinarik in den Tiroler Bergen. Ob Wellness, Wandern mit Freunden oder ein entspannter Familienurlaub â Das Hotel Eden auf dem Seefelder Hochplateau auf 1200 m bietet Ihnen genau das Richtige. Entdecken Sie die bezaubernde
Tiroler Bergwelt auf den vielen, unterschiedlichen Wanderwegen in der Region. Unser SPA & Garten Eden mit beheiztem Aussenpool, verschiedenen Saunen und einer Infrarot-Kneipp-Kabine sorgt fĂŒr Entspannung, auch an regnerischen Tagen.

Golfurlaub im Hotel Eden In und rund um Seefeld finden Sie einige der schönsten GolfplĂ€tze Tirols â wenn nicht sogar von ganz Ăsterreich. Das Hotel Eden ist Partner ausgewĂ€hlter GolfplĂ€tze und bietet Ihnen exklusive Angebote fĂŒr Golfbegeisterte. Stöbern Sie durch unser Angebot und entdecken Sie attraktive Urlaubspakete. PR info@eden-seefeld.at eden-seefeld.at

1 Karte â 16 PlĂ€tze im Tirol
Die bekanntesten Golf-Adressen in der Ferienregion Tirol sind wohl die Golfclubs Achensee, Zillertal-Uderns oder der Wilder Kaiser in Ellmau. Mit der Golf Tirol Card stehen den GĂ€sten noch 13 weitere PlĂ€tze zum attraktiven Pauschalpreis zur VerfĂŒgung.
Egal ob es bei den nĂ€chsten Golfferien kompakten Runden auf einem 9-LochPlatz oder anspruchsvolle 18-Loch sein soll. Die Golf Tirol Card ist in allen Partner-Hotels sowie -Golfanlagen bei Vorlage einer gĂŒltigen GĂ€stekarte erhĂ€ltlich. Das Besondere: Wer die gebuchten Golfrunden doch nicht spielt, kann die © TIROL WERBUNG/ SANDBICHLER PETER
Karte auch noch in der darauffolgenden Saison nutzen. Zudem gilt die Golf Tirol Card gleichzeitig auch fĂŒr zwei Personen. Drei Greenfees kosten 288 Euro, vier Mal kostet 380 Euro und 5 Greenfees bekommen die GĂ€ste fĂŒr 470 Euro. SW
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Golfhotel Les Hauts de Gstaad & SPA in Saanenmöser.
Das Viersterne-Superior-Chalethotel hoch ĂŒber Gstaad, nur 5 Minuten vom Golfclub Gstaad-Saanenland entfernt, ist der perfekte Ort fĂŒr eine Golfauszeit in den Bergen. Alle 57 Zimmer und Suiten sind im gemĂŒtlichen Alpenchic-Stil eingerichtet, die meisten haben einen Balkon und eine traumhafte Aussicht auf die Saaner Bergwelt.
In verschiedenen Restaurants geniessen GĂ€ste eine feine, abwechslungsreiche KĂŒche, auch Schweizer SpezialitĂ€ten. Wer Fondue oder Raclette mag, ist im hĂŒbschen Chalet «Le Gessenay» im Hotelgarten genau richtig. Ein Abend in gemĂŒtlichem Ambiente bei cremig-

wĂŒrzigen KĂ€sespezialitĂ€ten, die fĂŒr die Region so typischen sind, ist unvergesslich. Auf der grossen Panoramaterrasse gibt es ganzjĂ€hrig viel Sonne und ebenfalls einen herrlichen Bergblick. FĂŒr den After Dinner-Genuss sind das stilvolle Fumoir mit Bibliothek und die gemĂŒtliche Bar mit grossem CheminĂ©e â das HerzstĂŒck des Hotels â sehr willkommen.
Wer sich nach einem langen Golf-Tag entspannen möchte, findet im 1000 m 2 grossen SPA mit verschiedenen Saunen, Dampfbad, Kneippzone und Pool Ruhe und Erholung. Ein professionelles Team verwöhnt Golferinnen und Golfer nach dem Spiel mit Massagen und Beautybehandlungen.

Der abwechslungsreiche 18-Loch-Golfplatz Gstaad Saanenland (Par 70) liegt auf 1400 m ĂŒ. M. Mit seiner Lage und Aussicht gilt er als einer der schönsten PlĂ€tze im Alpenraum. Bei einer Runde Golf am Rande des Naturschutzgebietes geniessen die Spieler die atemberaubende Aussicht auf die Berge. Das Golfhotel bietet verschiedene Golf-Pauschalen an, reserviert Abschlagszeiten und informiert ĂŒber Kurse der Golf Academy.
Golfhotel Les Hauts de Gstaad & SPA Bahnhofstrasse 7, 3777 Saanenmöser T +41 (0)33 748 68 68 mail@golfhotel.ch, www.golfhotel.ch


TraumplĂ€tze der Welt â Al Zorah


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Wir stellen in jeder Ausgabe des Swiss Golf Magazins einen Golfplatz der Superlative vor. Diesmal sind wir in der NĂ€he von Dubai in einer sensationell gepflegten Anlage, die auch Freundinnen und Freunde der Natur erfreut.
Fabian Ruch
Der erste Eindruck ist: atemberaubend. Die Zufahrt zum Al Zorah Golf Club ist prĂ€chtig, und irgendwann taucht das gewaltige Clubhaus beinahe wie eine Fata Morgana in der WĂŒste auf. Es ist der ganze Stolz der Anlage hier und wurde erst vor ein paar Wochen nach rund dreijĂ€hriger Bauzeit eröffnet. Das dreistöckige GebĂ€ude lĂ€sst keine WĂŒnsche offen. So warten unter anderem drei verschiedene, ausgezeichnete Restaurants, eine Bar auf dem Dach, grosse Umkleidekabinen, ein wunderbarer Pro-Shop, ein moderner Fitnessraum, TennisplĂ€tze sowie ein riesiger Pool auf die Kundschaft.
Aber wir sind natĂŒrlich zum Golfen hierhergekommen, rund eine halbe Stunde von der glitzernden Metropole Dubai entfernt. Der Al Zorah Golf Club ist Teil von Al Zorah City, einer 5,4 Millionen Quadratmeter grossen Lifestyle- und Immobilienentwicklung am Arabischen Golf. Der Platz existiert seit 2015 und erstreckt sich ĂŒber eine Million Quadratmeter natĂŒrlichen Mangrovenwaldes. Gigantische Ăbungsanlagen ergĂ€nzen das luxuriöse Golferlebnis, darunter eine 350 Meter lange Driving Range, ein 10â000 Quadratmeter grosser Kurzspielbereich und ein neues, beeindruckendes Putting Green.

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TOLLER ZUSTAND IN DEN MANGROVENWĂLDERN
Der Platz selbst geniesst einen fantastischen Ruf und wird immer wieder mit Auszeichnungen, auch bei den World Golf Awards, ĂŒberhĂ€uft. So wurde er zum besten Golfplatz im Nahen Osten gewĂ€hlt und stellt damit sogar die anderen grandiosen PlĂ€tze in Dubai in den Schatten. Der Par-72-Meisterschaftsplatz ist das erste Nicklaus-Design-Projekt in den Vereinigten Arabischen Emiraten und bietet enorm viel Spass fĂŒr AnfĂ€ngerinnen und AnfĂ€nger wie auch fĂŒr die Golfelite. Das liegt an den breiten Fairways, die auch mal einen verzogenen Drive erlauben, und an den Bunkern, die klug platziert sind und eine strategische Spielweise erfordern. Aber auch am interessanten, teilweise sensationellen Layout mit vielen Löchern, bei denen im kurzen Spiel besonders viel PrĂ€zision gefragt ist.
Bevor wir den Platz zum ersten Mal spielten, hatten wir bereits wahre Wunderdinge ĂŒber dessen Zustand gehört. Wir waren tatsĂ€chlich begeistert
von den top gepflegten Fairways und den tollen Bunkern, die herrlich anzuschauen sind, denen man aber lieber aus dem Weg geht. Und natĂŒrlich vor allem von den pfeilschnellen GrĂŒns, die uns das eine oder andere Mal ĂŒberforderten. Man fĂŒhlte sich bei einigen Putts fast wie ein Professional an einem wichtigen Turnier.
Mehrere AbschlĂ€ge sowie Greens liegen mitten im Mangrovenwald, der eine geeignete Umgebung fĂŒr verschiedene Vogelarten und Wildtiere bietet. Der Wasserreichtum ermöglicht zudem das Gedeihen zahlreicher Pflanzen und BĂ€ume â und sorgt fĂŒr knifflige SchlĂ€ge ĂŒber Lagunen und andere Wasserhindernisse.
AL ZORAH BOOMT
Die Betreiber haben Wert auf ein reichhaltiges Ăkosystem und Nachhaltigkeit gelegt. Und so fĂŒgt sich der Golfplatz bestens in die Region ein, in der auch viele wunderbare Hotels liegen â wie das The Oberoi Beach Resort direkt am Meer und mit einem 85-Meter-Pool. Al Zorah im Emirat Ajman mit seinem Naturschutzgebiet und dem Yachthafen,

mit den Strandvillen und Restaurants und CafĂ©s sowie den Fusswegen und Radrouten, hat sich lĂ€ngst zu einem der spektakulĂ€rsten und gleichzeitig lĂ€ssigsten Reiseziele der Vereinigten Arabischen Emirate entwickelt. Es ist hier noch nicht ganz so quirlig wie im nahe gelegenen Dubai, das bei einem Trip nach Al Zorah angeflogen wird und sich natĂŒrlich ideal als Destination verbinden lĂ€sst, um ein paar unvergessliche Golftage zu verbringen. Wobei wir froh waren, den Platz im Al Zorah Golf Club dreimal spielen zu dĂŒrfen. Weil er wirklich, wie ein englischer Flightpartner sagte, «Big Fun» ist. Wenig ĂŒberraschend, finden hier auch regelmĂ€ssig bedeutende Veranstaltungen statt. Anfang April etwa ging erstmals ein Turnier der HotelPlanner Tour ĂŒber die BĂŒhne. Und bei all den Anstrengungen und Investitionen ist davon auszugehen, dass der Höhenflug der Anlage ungebremst weitergeht. www.alzorahgolfclub.ae


© KEVIN MURRAY




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GIPFELTREFFEN IN DEN BĂNDNER BERGEN
Golfbegeisterte spielen in Davos Klosters auf zwei harmonisch in der Bergnatur angelegten PlÀtzen. In Davos befindet sich die 18-Loch-Anlage mitten im Talboden. Der 9-Loch-Golfplatz in Klosters bietet eine einmalige Sicht auf die spektakulÀre Bergwelt und den Silvrettagletscher.
In Davos hat das Golfspiel eine lange Tradition. Bereits 1893 versuchte Sir Arthur Conan Doyle â der Vater des Sherlock Holmes â auf einer Alpwiese GolfbĂ€lle zu schlagen, ohne auf grosses VerstĂ€ndnis oder gar Interesse der einheimischen bĂ€uerlichen Bevölkerung zu stossen. Wie er in seinen «Memories and Adventures» berichtete, stiess er zudem auf unerwartete Schwierigkeiten: die KĂŒhe entwickelten die merkwĂŒrdige Angewohnheit, die roten Signal-
flaggen aufzufressen. Der erste 9-Loch-Golfplatz wurde 1927 im Kurpark Davos von britischen GĂ€sten angelegt, 1929 grĂŒndeten sie den Golf Club Davos. 1960 realisierte der international renommierte Golfarchitekt Donald Leslie Harradine am heutigen Standort einen 9-Loch-Golfplatz mit Driving Range. 1966 wurde die Anlage auf 18 Löcher ausgebaut und bis 2010 nochmals um 3,2 ha erweitert und modernisiert.
Der Golfplatz Davos liegt auf 1560 Meter ĂŒber Meer. Mit lediglich einer markanteren Steigung ist er fĂŒr einen Alpenplatz eher flach ausgelegt. Die Bahnen sind indes abwechslungsreich und feinfĂŒhlig in die Umgebung integriert, die Hindernisse clever platziert. Das bringt den Schwierigkeitsgrad und Spielreiz in Schwung. Egal ob sportlich ambitionierte Golfer oder Freunde des entspannten Spiels â sie alle finden in Davos eine erinnerungswĂŒrdige Runde nach Mass.



FACTS & FIGURES
Golfplatz Davos
1560 m ĂŒ. M. / geöffnet von Mitte Mai bis Oktober
18 Loch, Par 68, abwechslungsreicher Platz mit ein paar leichten Anstiegen
Driving Range, Pitching-, Chipping- und Puttinggreens
Herren: 5469 m, Slope Rating 129, Course Rating 68,6
Damen: 4669 m, Slope Rating 130, Course Rating 69,5
Golf Club Davos
Mattastrasse 25, 7260 Davos Dorf, Tel +41 81 416 56 34 info@golfdavos.ch, www.golfdavos.ch

GEWINNEN
SIE ZWEI ĂBERNACHTUNGEN INKL. GREENFEES FĂR ZWEI PERSONEN IN DAVOS KLOSTERS
Mitmachen per Mail unter Angabe von Namen und Wohnort an wettbewerb@davos.ch (Teilnahmeschluss: 23. Mai 2025). Teilnahmeberechtigt sind Personen ĂŒber 18 Jahren mit Wohnsitz in der Schweiz. Es wird keine Korrespondenz ĂŒber den Wettbewerb gefĂŒhrt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
BERGZAUBER IN KLOSTERS
Der 9-Loch-Golfplatz in Klosters wurde durch den international bekannten kanadischen Golfarchitekten Les Furber so gestaltet, dass er ein abwechslungsreiches, spannendes Golfspiel ermöglicht. Die Anlage ist seit 2010 bzw. 2021 zweifach mit dem GEO-Label fĂŒr eine ökologische BetriebsfĂŒhrung zertifiziert. Mit einem minimalen Einsatz an Wachstumsförderern werden nur die GolfflĂ€chen gepflegt. Rundherum spriessen einzigartige Bergblumen auf Wiesen, die seit zwanzig Jahren nicht mehr gedĂŒngt wurden. Die Teiche bieten Lebensraum fĂŒr Enten, Libellen, Frösche und viele weitere Tiere. Dank des coupierten GelĂ€ndes ist jedes Loch wie fĂŒr sich allein gelegen. So sind auf dem Platz nur gerade zwei AufwĂ€rts-
Golfplatz Klosters
1290 m ĂŒ. M. /geöffnet von Anfang Mai bis Oktober
9 Loch, Par 62, abwechslungsreicher Platz mit ein paar Steigungen
Driving Range, Pitching-, Chipping- und Puttinggreens
Herren: 3636 m, Slope Rating 107, Course Rating 60.4
Damen: 3182 m, Slope Rating 105, Course Rating 59.4
Golf Club Klosters
Selfrangastrasse 44, 7250 Klosters, Tel. +41 81 422 11 33 info@golf-klosters.ch, www.golf-klosters.ch
schlĂ€ge vorgesehen, dafĂŒr umso mehr spektakulĂ€re AbschlĂ€ge in die Tiefe. Vor allem im Kurzspiel erfordert die Anlage eine hohe PrĂ€zision. Weitherum einzigartig ist der in der Greenfee inbegriffene Golfcart. In diesem Jahr feiert der 9-Loch Golfplatz in Klosters sein zwanzigjĂ€hriges Bestehen mit attraktiven JubilĂ€umsangeboten fĂŒr Neumitglieder.
AKTIVE GOLFCLUBS
Zum Angebot beider GolfplĂ€tze gehören je ein gemĂŒtliches Clubhaus, Driving Ranges, Kurse fĂŒr Beginner und Fortgeschrittene sowie verschiedene Turniere und Events. Zudem besteht mit den neun Golfhotels, welche allesamt auf die BedĂŒrfnisse von Golfern spezialisiert sind, eine enge Zusammenarbeit. Informationen zu den attraktiven Pauschalangeboten sind verfĂŒgbar unter davos.ch/golf und klosters.ch/golf



SRI LANKA âVOLLE ZĂGE, LEERE GOLFPLĂTZE
Golf hat auf der Insel im Indischen Ozean eine lange Tradition. Trotzdem bleibt es fĂŒr Touristinnen und Touristen exotisch. Statt andere Golferinnen und Golfer, trafen wir unter anderem Affen und stolze Pfauen. Stefan Waldvogel
Sri Lanka gilt immer noch als Tee-Land, der Export der verarbeiteten BlÀtter bringt wichtige Einnahmen. Unter anderem dank der indischen Heilkunst Ayurveda lockt die Insel vorab weibliche Besucherinnen aus dem Westen an. Trotz des Direktflugs mit Edelweiss sind aber Schweizerinnen und Schweizer bisher kaum auf den Geschmack von Tropengolf gekommen.
Am Flughafen in Colombo versichern uns drei Leute, dass unsere Bags auf dem gewöhnlichen Laufband kommen â doch am Ende landen sie natĂŒrlich bei den sperrigen FrachtgegenstĂ€nden. Und: Zu viel GepĂ€ck von vier Leuten im Van mit Chauffeur fĂŒr die Rundreise. So baut Fahrer Suranga kurzerhand einen Sitz aus, und das Abenteuer Golf, Kultur und Natur auf der Insel beginnt in der
lebendigen Grossstadt. Selber fahren lohnt sich hier ĂŒbrigens nicht. Suranga fĂŒhrt uns spĂ€ter zu den bekannten Felsentempeln von Dambulla und in die letzte Königsstadt, Kandy, mit dem wichtigsten buddhistischen Heiligtum, dem Zahntempel.
Zuerst jedoch der kurze Weg zum altehrwĂŒrdigen Royal Colombo â eine grĂŒne Oase praktisch inmitten der Grossstadt. Wir sind dann auch die einzigen westlichen Touristen auf dem gut gefĂŒllten Platz. Lokale GeschĂ€ftsmĂ€nner und ihre Caddies sind aber so schnell unterwegs, dass wir auch im lockeren Vierer-Scramble keine Minute warten mĂŒssen.
PLATZ MIT SCHIENEN
Der Club wurde offiziell schon 1879 von den EnglĂ€ndern gegrĂŒndet, ein paar Jahre spĂ€ter wurde der Parcours am heutigen Standort gebaut. SpĂ€ter folgte unter anderem die Eisenbahnschiene, die sich gleich nach den anspruchsvollen Startlöchern noch heute ins Spiel bringt. Der Platz ist flach und doch abwechslungsreich. Teils breite Fairways laden zur Attacke ein, dazwischen lauern gut platzierte Bunker und viel Wasser. Nicht weniger als 150 Caddies, fast ausschliesslich MĂ€nner, helfen im Royal Colombo bei der Ballsuche und beim Putten mit. Angesichts der ungewohnten WĂ€rme und der hohen Luftfeuchtigkeit schwitzen wir auch mit gĂŒtiger Caddie-UnterstĂŒtzung schon mehr als genug. Umgerechnet gut 16 Franken kosten die Dienste fĂŒr rund vier Stunden. Speziell sind im Ă€ltesten

Im Royal Colombo sind Eisenbahnschienen im Spiel.




Der Platz des Shangri-La Hambantota.
Club zudem die Bag Boys, welche die SchlĂ€gertaschen aus dem Auto laden und zur Driving Range bringen. Spezielle Pool Boys suchen die verschossenen WasserbĂ€lle â und natĂŒrlich rechnen alle mit einem Tip in Notenform. Dabei ist auch das Greenfee von 130 Dollar nicht wirklich ein SchnĂ€ppchen. Etwas anders lĂ€uft der Betrieb auf den drei anderen GolfplĂ€tzen ausserhalb der grossen Stadt Colombo. Dort sind jeweils etwas mehr als ein Dutzend Caddies im Einsatz. Entsprechend ruhig fĂŒhlten sich die Runden auf dem wohl besten Platz der gesamten Region an. Der Vitoria Golf Course in der NĂ€he von Kandy wurde vor gut 25 Jahren von Donald Steel entworfen. Er ist schmal und hĂŒgelig

angelegt und wird von unzĂ€hligen BĂ€umen und Kokospalmen gesĂ€umt. Die Ausblicke auf den Stausee sind teilweise spektakulĂ€r, die einzelnen Löcher ebenfalls ein Highlight nach dem anderen. Der einzige Wermutstropfen bei unserem Besuch: Nach dem vielen Regen blieben die Greens lĂ€nger ungeschnitten und sind entsprechend langsam. Troon betreut die Anlage, das allein ist schon eine Art QualitĂ€tsmerkmal. Die neuen, grosszĂŒgigen Villen direkt oberhalb des Clubhauses bieten alles, was die GĂ€ste sich wĂŒnschen. Ein EnglĂ€nder sprach von «MillionĂ€rs-Golf», weil man niemand anderen sieht. Dabei kostet die Greenfee fĂŒr Nicht-HotelgĂ€ste umgerechnet nur 75 Franken. Dazu kommt das erwĂ€hnte Entgelt fĂŒr die obligatorischen Caddie-Dienste. Hier lohnen sich ihre Dienste gleich doppelt â unglaublich, wo ĂŒberall sie unsere verschossenen Kugeln aus dem Dickicht fischen. Aâksent Suisse
«HIGH TEA» UND LOW TEES Noch etwas enger geht es im alten Nuwara Eliya Golf Club zu und her. Der 18-Loch-Platz liegt auf fast 1900 Metern ĂŒber Meer und wird bereits seit 1889 bespielt â vier Jahre vor dem ersten Schweizer Platz, der auf vergleichbarer Höhe in Samedan erhalten geblieben ist. Im Golfclub Nuwara Eliya fehlt mittlerweile aber nicht nur der Sand in den Bunkern, es fehlt an einigem mehr. Das Layout ist durchaus spannend, bietet ein Auf und Ab durch viel Wald und viel GebĂŒsch. «Die Mitglieder sind in Colombo und kommen nur selten hierher», sagt einer der Caddies. Nach der Runde treffen wir immerhin ein englisches Paar auf der Clubhaus-Terrasse. SpĂ€ter, beim traditionellen «High Tea» mit Scones und anderen Leckereien, zeigt sich dann eine Gruppe von indischen Touristen.

© SHANGRI-LA



Das Hochland ist natĂŒrlich das Zentrum der Teeproduktion. Hier zeigt sich die Natur noch etwas grĂŒner und ĂŒppiger. WĂ€hrend der gemĂŒtlichen Fahrt mit unserem Privatchauffeur bleibt genĂŒgend Zeit zum Fotografieren sowie fĂŒr den obligaten Besuch einer Teefabrik. Auf Nachfrage erfĂ€hrt man, wie wenig eine TeepflĂŒckerin verdient, welche ihre zwanzig Kilo BlĂ€tter nach acht Stunden harter Arbeit abgibt. Es ist erschreckend wenig. Das GeschĂ€ft im Shop lĂ€uft aber nach der Probiertasse dann ebenfalls duftend.
Das Einzige, was nicht klappt, ist die geplante Fahrt mit dem Nostalgie-Zug. Unter anderem entfĂ€llt wegen Regenfalls der Aufenthalt im offenen Wagen, am nĂ€chsten Tag sind die begehrten Tickets fĂŒr die Touristen bereits ausverkauft. Offenbar ist vor allem diese Hochlandstrecke zwischen den Teeplantagen mitt-
lerweile so stark gefragt, dass die ZĂŒge ĂŒbervoll fahren. Uns und vielen weiteren Touristen bleibt nur der Fotostopp auf der berĂŒhmten «Nine-Arch-Bridge». Kleines Detail: Die Eisenbahn fĂ€hrt schon seit 1864 auf ihrer ursprĂŒnglichen Strecke zwischen der Hauptstadt Colombo und Kandy im Osten der Insel â und tut dies bis heute mit Diesel.
ENTSPANNT IM SĂDEN
Noch nicht erschlossen ist dagegen beispielsweise der SĂŒden bei Hambantotoa. Dort hat die chinesische ShangriLa-Gruppe 2016 gross investiert und aus der ehemaligen Kokosplantage am langen Strand einen schlichten, schönen Golfplatz gemacht. Die Kokospalmen sind durchnummeriert, mit Start direkt beim grosszĂŒgigen Caddypark, und enden â nehmen wir an â mit der Nummer 4557. Der Platz ist mit Par 70 und knapp 5600 Metern nicht sehr lang und erlaubt beim lockeren Scramble eine
Traumrunde mit sechs Birdies und zwölf Par. Dabei locken auch hier viele Wasserhindernisse die BÀlle an. Entsprechend steigt trotz junger, guter Caddies der Materialverschleiss.
Auf unseren gemĂŒtlichen Runden begegnen wir mehr Tieren als Golfern, unter anderem stolzieren Pfauen und Leguane ĂŒber den flachen Platz. Nur einmal werden wir von einem Ăsterreicher angesprochen. Er vermisse seinen Ball neben dem GrĂŒn und habe gesehen, wie ein kleiner Affe das SpielgerĂ€t geschnappt hat. Statt des Meeres sieht man auf den Backnine vor allem eine grosse Lagune. Hier soll man laut den Caddies die BĂ€lle besser nicht suchen â wegen der Krokodile.
Beeindruckende Aussichten in Sri Lanka.
© STEFAN WALDVOGEL
© SHUTTERSTOCK
© STEFAN WALDVOGEL

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Ich bin Frank Rainalter, Greenkeeper im Hanusel Hof â bei uns kĂŒmmert sich jeder mit Leidenschaft um das, was er am besten kann. Mein Team und ich sorgen fĂŒr perfekte Bedingungen auf dem Green â vom ersten Abschlag bis zum letzten Putt. Aber nicht nur unser Platz ist ein Genuss, sondern auch die AllgĂ€uer Natur, die Ruhe und die klare Luft.
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INSELGOLF: DEUTSCHLANDS FEINSTE KĂSTENPLĂTZE
Klare, salzige Seeluft. Immer eine Brise Wind. Und ein unverbauter Horizont. Deutschlands Inseln bieten ein gutes Dutzend markante KĂŒstengolfplĂ€tze und ein ĂŒberaus abwechslungsreiches Drumherum, das kaum gegensĂ€tzlicher sein könnte.
Sebastian Burow
Die deutschen Inseln lassen sich vielleicht ein wenig mit der Volksmusik vergleichen â man liebt sie oder man kann nichts mit ihr anfangen. Wer einmal hier war, kehrt oft zurĂŒck, wĂ€hrend andere auf ewig fernbleiben. Am Himmel gibt es in jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter zahlreiche Grautöne, doch in den Herzen der Menschen, die die kleinen Eilande im deutschen Wattenmeer entweder verehren oder ablehnen, finden sich kaum Zwischentöne.
Auf Sylt warten gleich vier Golfanlagen auf passionierte Spieler, wÀhrend Usedom mit zwei (plus einer auf polni-
Romantik und Golf fĂŒr Geniesser: Schloss Ranzow RĂŒgen.
schem Boden) und RĂŒgen mit ebenfalls zwei PlĂ€tzen auftrumpfen. Föhr bietet ebenfalls eine Anlage, und im GC Insel Wangerooge, GC Insel Langeoog, GC Norderney sowie im Golfân Wave Aktivresort Fehmarn finden Golfer das volle Angebot. Im Besonderen möchten wir uns jedoch den erstgenannten Anlagen und Inseln widmen.
SYLT VEREINT EXTREME
Sylt prĂ€sentiert sich als Insel der GegensĂ€tze. Hier geniesst man Austern, begleitet von einem Glas Champagner, wĂ€hrend der Kellner oft am Abend mit dem letzten Zug zurĂŒck aufs Festland

tuckern muss, da erschwinglicher Wohnraum auf der Insel kaum noch existiert. In Kampen, wo bereits in den 60er-Jahren Persönlichkeiten wie Gunter Sachs und Brigitte Bardot auf der berĂŒhmten Whiskeymeile legendĂ€re Feste feierten, kostet ein Quadratmeter Eigenheim bis zu 35â000 Euro. Doch ebenso findet man nur einige SteinwĂŒrfe entfernt atemberaubende Naturschönheiten wie das Rote Kliff, eine beeindruckende Steilklippe zwischen Kampen und Wenningstedt, dessen eisenhaltiges Lehmmaterial im Sonnenlicht in faszinierendem Rot-Orange erstrahlt.


Ein StĂŒck Schottland in Hörnum: Golfclub Budersand auf Sylt.
Auf Sylt gleitet man in Oldtimern, Luxusfahrzeugen und robusten GelĂ€ndewagen ĂŒber das flache Land und setzt dabei eine gehörige Menge Sprit in die salzhaltige Luft frei â immer darauf bedacht, gesehen zu werden. Gleichzeitig zieht es viele Fahrradtouristen auf die ĂŒber 200 Kilometer Radwege, die sich elegant ĂŒber die etwa 40 Kilometer lange und maximal 13 Kilometer breite Insel winden. Sie kĂ€mpfen gegen den frischen Wind, durchqueren Naturschutzgebiete, radeln vorbei an malerischen WanderdĂŒnen und friedlich grasenden Schafsherden. Sylt hat von allem etwas zu bieten â es vereint Extreme, ist laut und still, rau und sanft, hektisch und ruhig, eng und weit, trĂ€gt Klischees in sich, ist vielfĂ€ltig und frisch â alles eine Frage der Perspektive. Nach Sylt zu reisen, nur um Golf zu spielen, wĂ€re ebenso absurd wie ein Besuch in Paris, der sich ausschliesslich aufs Disneyland beschrĂ€nkt. Doch die vier PlĂ€tze sind reizvoll und vielfĂ€ltig und allesamt einen Besuch wert. Im Golfclub Morsum, der sich ganz im Osten der Insel am Ende des Hindenburgdamms befindet, wo man am liebsten sofort vom Autozug springen wĂŒrde, erstrecken sich 18 hervorragend gestaltete Bahnen,
eingebettet in malerische Salzwiesen. Hier spielt man mit Blick auf den Deich, Schafe und das Wattenmeer, weit entfernt vom touristischen Trubel.
SPIEL MIT DEM WIND
Im Marine Golf Club Sylt, dem grössten Club der Insel mit 800 Mitgliedern, geht es deutlich lebhafter und weniger exklusiv zu. Zwischen Tinnum und Braderup, in unmittelbarer NĂ€he des Flughafens, kann man wĂ€hrend des Spiels beobachten, wie viele Flugzeuge im Sommer auf der Insel starten und landen. Auch wenn die direkte NĂ€he zum Meer hier fehlt, ist der 2006 eröffnete Links Course durch seine Lage in der typischen DĂŒnen- und Heidelandschaft Ă€usserst reizvoll. Mit 77 Potbunkern stellt er anspruchsvolle Herausforderungen, und der böige, stĂ€ndig wechselnde Wind macht es oft schwierig, sie alle zu umspielen. Ăhnlich verhĂ€lt es sich im GC Sylt, wo sich zwischen Wenningstedt und Kampen Deutschlands nördlichste GrĂŒns befinden. Traumhafte Fairways, fast wie mit der Nagelschere getrimmt, naturbelassene Roughs, ĂŒber 60 GrĂŒnbunker und zahlreiche Wasserhindernisse verlangen einiges ab. Malerisch ist der Blick an Bahn 3 ĂŒber die weitlĂ€ufige Braderuper Heide mit dem Kampener
Leuchtturm am Horizont. Und dann gibt es noch den GC Budersand in Hörnum, der sich etwa 30 Autominuten vom nördlichsten Club der Insel entfernt befindet. Auf dem Weg dorthin fĂ€hrt man durch Westerland und Rantum, bis man in Hörnum ankommt, wo am Hafen tĂ€glich Ausflugsschiffe zu den umliegenden Inseln Amrum, Föhr oder Helgoland ablegen. Der erst im Juli 2008 eröffnete Platz ist eine wahre Offenbarung. Der extrem anspruchsvolle Links Course verwöhnt Sie mit einem herrlichen Blick auf die DĂŒnenlandschaften und das weite Meer. Budersand ist ein echtes Erlebnis: Jede Runde ist einzigartig, wenig ist planbar â aber eines ist sicher: Sie werden es geniessen.
NOCH MEHR INSELGOLF
Die Insel Usedom bietet zwei hervorragende Golfanlagen auf deutschem Boden sowie den polnischen Amber Baltic Golf Club. Der Golfplatz Balmer See, direkt am Wasser gelegen, fĂŒgt sich als anspruchsvolle Mischung aus 54 Löchern, die verschiedene Doglegs und Wasserhindernisse umfassen, harmonisch in
die sanfte Landschaft des Achterlandes ein. Der Baltic Hills Golfplatz, als erster 19-Löcher-Platz Deutschlands bekannt, erstreckt sich unweit der KaiserbĂ€der auf rund 57 Hektar und bietet einen atemberaubenden Blick ĂŒber die sanft hĂŒgelige Umgebung in Korswandt. Die einzige 27-Löcher-Golfanlage auf der Insel RĂŒgen ist das Golf-Centrum Schloss Karnitz auf 106 Hektar FlĂ€che. Im Clubhaus stehen GĂ€sten acht Appartements zur VerfĂŒgung. Ein besonderes Golferlebnis auf 18 Löchern erwartet Sie zudem auf dem Golfplatz von Schloss
Golf Club Föhr: Nordische Tradition seit 1925.
Ranzow, das oberhalb des ehemaligen Fischerdorfs Lohme thront. Bei der Erweiterung des Par-71-Platzes im Jahr 2017 integrierte der Course Designer Holger Rengstorf die neuen Bahnen nahtlos in die Landschaft. Auf dem grossflĂ€chig mit ökologisch wertvollem Schwingelgras bewachsenen Platz waren GrosszĂŒgigkeit, Leichtigkeit, Spass und die Chance auf Erfolg fĂŒr Architekt Rengstorf von zentraler Bedeutung. Mit einem «geliehenen Blick» bezeichnet er die herrliche Aussicht auf die Ostsee und
das Kap Arkona, das von den 43 Meter hohen Kreidefelsen der SteilkĂŒste geprĂ€gt ist. Ein kurzer Fussweg fĂŒhrt zum berĂŒhmten Königsstuhl, und die Halbinsel Jasmund sowie die ehrwĂŒrdigen BuchenwĂ€lder des UNESCO-Weltkulturerbes laden zu erlebnisreichen AusflĂŒgen ein.
FĂHR: EIN CHARMANTES BILD Golf hat auf der Nordseeinsel Föhr eine lange Tradition, die bis ins Jahr 1925 zurĂŒckreicht. 2009 wurde der charmante Platz auf 27 Spielbahnen erweitert, und im Jahr 2014 fanden spektakulĂ€re Umbauten statt, bei denen zwölf der be-

stehenden Bahnen neu gestaltet wurden. Diese Kombination aus alten und neuen Bahnen verleiht dem gesamten Golfplatz ein echtes Nordsee-Flair und spiegelt die vielfĂ€ltige Natur der Insel wider. Auf den Spielbahnen erleben Sie puren Naturgenuss: WĂ€lder, WasserflĂ€chen, Heidekraut, Ginster, Strandhafer und aussergewöhnliche DĂŒnenformationen prĂ€gen das Bild. Jedes Loch hat seinen eigenen, unverwechselbaren Charakter und bietet immer wieder neue Ausblicke auf die Weite der Landschaft.
Die geschickte Anordnung der Bahnen sorgt dafĂŒr, dass selbst in der Hochsaison oft das GefĂŒhl von Abgeschiedenheit bleibt. Ein gemĂŒtliches Clubhaus rundet das Gesamtbild ab. Weitere typische Merkmale von Föhr sind die malerischen DĂŒnen, Wattlandschaften, Strandkörbe, TeehĂ€user, liebevoll restaurierte WindmĂŒhlen, ReeddĂ€cher und die vielen Fahrradfahrer, die das charmante Bild vervollstĂ€ndigen und auch auf Föhr ganz besonders zum Inselgolf einladen.





REGELQUIZ â MITMACHEN UND GEWINNEN
Testen Sie jetzt Ihr Wissen ĂŒber die Golfregeln. Scannen Sie den QR-Code, beantworten Sie die drei Fragen, die von Profispielerin Tiffany Arafi nachgestellt werden, und nehmen Sie an unserer Verlosung teil. Mit etwas GlĂŒck gewinnen Sie ein Swiss Golf Cap von PING, das von Chiara Tamburlini, der besten Spielerin der Ladies European Tour 2024, signiert wurde. In jeder Ausgabe unseres Magazins gibt es zwei Caps zu gewinnen. Unter allen Teilnehmenden, die bei einem der ersten fĂŒnf Wettbewerbe des Jahres mitgemacht haben, werden zudem zwei PlĂ€tze fĂŒr die nĂ€chste Swiss Golf Celebration Night Ende Jahr in Bern verlost. Machen Sie mit â und beantworten Sie bis zum 31. Mai 2025 die drei Fragen in dieser Ausgabe.
Im Stroke Play legt Tiffany ihren Ball auf das Tee und verschiebt die Abschlagmarkierung, bevor sie einen Schlag macht, da diese sie behindert. Wie lautet die Regel?
A Es gibt keine Strafe
B Tiffany erhÀlt einen Strafschlag
C Tiffany erhÀlt die Grundstrafe (2 SchlÀge)
Im Stroke Play liegt Tiffanys Ball an einem Rechen in einem Bunker. Ohne den Ball markiert zu haben, verschiebt sie den Rechen, und der Ball bewegt sich. Wie lautet die Regel?
A Es gibt keine Strafe, aber Tiffany muss den Ball zurĂŒcklegen
B Tiffany erhÀlt einen Strafschlag und muss den Ball von ihrer neuen Position spielen
C Tiffany erhĂ€lt einen Strafschlag und muss den Ball zurĂŒcklegen
Nachdem Tiffany ihren Ball auf dem Green markiert und zur Seite gelegt hat, rollt sie ihn mit ihrem Putter zum Marker zurĂŒck. Wie lautet die Regel?
A Es gibt keine Strafe
B Tiffany erhÀlt einen Strafschlag
C Tiffany erhÀlt die Grundstrafe (2 SchlÀge)




LEADING GOLF BEDEUTET KONTROLLIERTE WOHLFĂHLQUALITĂT
Das Label «The Leading Golf Courses» ist ein Garant fĂŒr höchste QualitĂ€tsstandards im Golfsport. Im Zentrum steht die Ambition, anspruchsvollen Golferinnen und Golfern ein rundum WohlfĂŒhl-Golf Erlebnis auf höchstem Niveau bieten zu können
â vom ersten Kontakt beim Empfang bis hin zum Essen nach der Golfrunde.


Die Werte- und QualitÀtsgemeinschaft
«The Leading Golf Courses of Switzerland» zĂ€hlt acht Mitglieder mit insgesamt 10 x 18 Loch Anlagen â Andermatt Golf Course, Golf Club Bad Ragaz, Golfclub Bodensee Weissensberg, Golfclub Interlaken-Unterseen, Golf KĂŒssnacht am Rigi, Golf Kyburg, Golf Saint Apollinaire und Golf Sempach.
UMFANGREICHE MYSTERY TESTS
«Leading Golf bedeutet kontrollierte WohlfĂŒhlqualitĂ€t in jedem Bereich â auf und neben dem Golf Course», betont Daniel Weber, PrĂ€sident der Vereinigung «The Leading Golf Courses of Switzerland». Die jĂ€hrlichen Mystery Tests bei stetig steigenden qualitativen AnsprĂŒchen untermauern das Streben nach Perfektion der Leading Mitglieder. Jede Anlage wird pro Saison zwei bis
vier Mal von anonymen Testern anhand eines ĂŒber 100 Kriterien umfassenden Fragebogens geprĂŒft. Diese Tests umfassen alles, vom Zustand der GolfplĂ€tze und Einrichtungen ĂŒber das Restaurant und den Pro Shop bis hin zur ServicequalitĂ€t und der Kompetenz des Personals. Nur diejenigen Golf Clubs, die auf und neben dem Platz ein exzellentes Golf Erlebnis bieten, können in den exklusiven Kreis der Premium Marke «Leading Golf Courses» aufgenommen werden.
KOSTENLOSE SPIELMĂGLICHKEITEN FĂR STUDIERENDE
JUNGMITGLIEDER
Die 10 Clubs der «Leading Golf Courses of Switzerland» legen grossen Wert auf das MobilitĂ€tsbedĂŒrfnis der heutigen Studentinnen und Studenten. Deshalb spielen studierende Jungmitglieder der Mitglieder Clubs bis zum vollendeten 27. Altersjahr kostenlos auf allen 10 Golf Anlagen.

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Medien Verlag Ursula Meier
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NĂ€chste Ausgabe: 24. Juni 2025
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Offizielles Organ von Swiss Golf 6 Ausgaben pro Jahr
Herausgeberin
Swiss Golf, 1066 Epalinges
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Druckauflage
Gesamt 73â480 Exemplare
Deutsch 58â704 Exemplare
Französisch 14â776 Exemplare
WEMF/SW-beglaubigt 2022/23
Gesamt 71â851 Exemplare
Deutsch 56â773 Exemplare
Französisch 15â078 Exemplare
Titelbild
Miles Wennestam, Sieger der Scottish Boysâ Open Championship (U18). © CHRIS YOUNG/SCOTTISH GOLF


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