L ügen am Gotthard
Der Bau der 2. Tunnelröhre am Gotthard ist überfällig. Während in China grösste Bauvorhaben innert kürzester Zeit umgesetzt werden, erstickt die Schweiz zu irren Kosten an der Verrechtlichung aller Lebensbereiche. Die Alpen, wo Felsstürze und Steinlawinen Strasse und Schiene unpassierbar machen, seien ökologisch „empfindlich“, im „Gleichgewicht“ und was der rotgrünen Idiotien mehr sind Die CO2-Lüge passt ins Bild. Es geht nur ums Abzocken!

Bürger-Aktion)
E t w a s G e s c h i c h t e u n d p o l i t i s c h e Z w
Die Bildungsdirektion hat den neusten Sparauftrag dazu benützt, einen weiteren Angriff auf den Hauswirtschaftsunterricht zu lancieren.

Schon 2007 sollte der Hauswirtschaftsunterricht an den Mittelschulen ins Untergymnasium verbannt werden, nachdem der Kantonsrat auf Grund einer zustande gekommenen Volksinitiative (rund 19 000 Unterschriften) am 2 Juli 2007 die Wiedereinführung der Husi mit 112:35 beschlossen hatte Diese wurde bekanntlich im Rahmen des Sanierungsprogrammes 04 liquidiert
Bereits am 1 Oktober 2007 – drei Monate nach dem KR-Beschluss –wurde ein Postulat eingereicht, welches zu Ziel hatte, den Hauswirtschaftsunterricht an den Mittelschulen in die Unterstufe zu verbannen
Auch damals argumentierten die treibenden Kräfte (FDP, SP und Grüne) mit den gleichen Argumenten und vertraten sogar die Auffassung, dass die Internatskurse in der Romandie oder im italienisch sprechenden Teil der Schweiz stattfinden sollen Immersionsunterricht war «en vogue» und die Postulanten meinten, damit einen Trumpf in der Hand zu haben
Die Regierung war bereit – wen erstaunt das –, das Postulat entgegenzunehmen, kam es doch der ursprünglichen Absicht relativ nahe, den Hauswirtschaftsunterricht aus der gymnasialen Ausbildung zu verdrängen
Damals hatte die SVP-Fraktion kein Musikgehör für dieses Anliegen Sie erkannte, dass es neben Pädagogik und Didaktik auch um die staatspolitische Frage ging, ob sich Bürgerinnen und Bürger auf ihre Institutionen – in diesem Fall den Kantonsrat –

verlassen können oder nicht Folgerichtig entschied sie, dass es nicht opportun sei, ein Initiativkomitee, welches auf Grund des Kantonsratsbeschlusses auf die Durchführung der Volksabstimmung verzichtete, um den errungenen Sieg zu bringen Heute, fünf Jahre später, ist die immer wieder beschworene Zuverlässigkeit, Grundsatztreue und Berechenbarkeit offenbar kaum mehr von Bedeutung Diese Erkenntnis stimmt mich nachdenklich, umso mehr, weil sich offenbar auch meine eigene Fraktion von diesen für die Bevölker u n g w i c h t i g e n We r t e n e n t f e r n t h a t
Obwohl sich die Situation an den Gymnasien seit 2007 nur unwesentlich verändert hat, hat die Bildungsdirektion den neusten Sparauftrag dazu benützt einen weiteren Angriff auf den Hausw i r t s c h a f t s u n t e r r i c h t zu lancieren Sie beantragte die Hauswirtschaftskurse ins Untergymnasium zu verlegen – zwar immer noch als Internatskurs – was grundsätzlich der Forderung des Postulates von 2007 entspricht Neben dem Spareffekt soll auch eine Parallelisierung mit der Sekundarschule erreicht werden Warum der Regierung diese Parallelisierung ein Anliegen ist, bleibt schleierhaft Es sei denn, man hegt die Absicht, die Internatskurse mittelfristig abzusetzen und zu einem Unterrichtssystem à la Sekundarschule zu wechseln (einige Haushaltslektionen pro Woche im 1 und im 2 Gymi)
beschäftigt hat, weiss, dass Jugendliche sich zwischen dem 13 und dem 18 Altersjahr enorm entwickeln und verändern Ein dreiwöchiger Internatskurs mit 12-jährigen Jugendlichen muss mit Sicherheit pädagogisch und didaktisch anders gestaltet werden als einer, der im 4 oder 5 Gymnasium durchgeführt wird
Die für 17-Jährige geeignete Internatsform ist für 13-Jährige pädagogisch äusserst fragwürdig Zwangsläufig müsste das inhaltliche Niveau sinken, nicht zuletzt auch darum, weil den 13-Jährigen ein in diesem Alter wesentliches Stück Lebenserfahrung fehlt
schule Während eines Hauswirtschaftskurses lernt man nicht nur Wissenswertes über Kochen und Ernährung wie in der Volksschule es werden auch umfassend Haushaltsmanagement sowie Budgetplanung behandelt » – «Ausserdem kann das Gelernte für 16- und 17-Jährige in zwei bis drei Jahren von Nutzen sein, während die Haushaltsführung für 13-Jährige noch weit entfernt liegt » Glücklicherweise haben die jungen künftigen Akademiker offenbar weniger Mühe mit dem Hauswirtschaftsunterricht als die schon in die Jahre gekommenen Pädagogen, Juristen, Dozenten und Politiker
ebenfalls im Sinne eines Internatskurses durchführen
So könnten mit Sicherheit andere Lernziele bearbeitet und damit durch die Schüler und Schülerinnen auch andere Kompetenzen erworben werden Würde eine solche Lösung realisiert, könnte man von einer echten Parallelisierung sprechen
Die Investition in eine gute hauswirtschaftliche Ausbildung ist nachhaltig angelegtes Kapital
Es fragt sich, wie lange die Internatskurse unter den neuen Bedingungen Bestand hätten bzw wie schnell man an den Gymnasien die Unterrichtsform der Sekundarschule mit den entsprechenden Kostenfolgen (Investitionen in Schulküchen etc ) übernehmen müsste, um einigermassen befriedigende Ergebnisse zu erreichen Immerhin könnte man dannzumal von einer Parallelisierung sprechen
Verpasste Chance
Derzeit findet die Diskussion um die Stärkung der Naturwissenschaften und der Technik an den Schulen statt
Käseglocke Finanzpolitik Selbstverständlich ist es sehr wichtig, dass die Staatsausgaben im Lot sind, oder besser wieder ins Lot gebracht werden Allerdings gilt es zu überlegen, welche Investitionen mittelfristig klug und nachhaltig sind Der kurzfristige Spareffekt vernebelt oft den Blick auf Entwicklungen, welche nicht im Sinne unserer Gesellschaft sind
Fragwürdige Argumentation im Kantonsrat Wer eigene Kinder hat oder sich ein wenig mit Entwicklungspsychologie
Die heute ins Auge gefasste Lösung parallelisiert lediglich das Alter und alle übrigen Rahmenbedingen werden «aussen vor» gelassen Im Gegensatz zu den Kantonsräten, welche sich für die neue Lösung stark machen, äussern sich die «gymnasialen» Absolventen zur «Rüebli-RS» mehrheitlich positiv «Da wir selbst als Schülerinnen einer Klasse von 16und 17-Jährigen gerade einen solchen Kurs absolviert haben sind wir der Meinung, dass er keinesfalls verschoben werden sollte
Er ist nicht vergleichbar mit dem Kochunterricht aus der Sekundar-



Die Hauswirtschaftskurse würden sich perfekt dazu eignen, «Alltagschemie» und «Alltagsbiologie» zu integrieren Auch das Thema «Nachhaltigkeit» könnte mit den Gymnasiastinnen und Gymnasiasten vertieft behandelt werden und das nicht zuletzt unabhängig davon, welche Studienrichtung oder beruflich Ausbildung diese später einschlagen Eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Chemie-, Biologie- und Hauswirtschaftslehrpersonen drängt sich nachgerade auf!
Vielleicht wäre es sogar möglich, Internatskurse gemeinsam zu bestreiten, ohne diese allzu stark «zu verschulen»
Unter diesen Aspekten müsste man sich m E sogar überlegen ob «das Kochen» in der Sekundarschule nicht zu einem effektiven Hauswirtschaftsunterricht aufgewertet und in die 3 Sekundarschule verlegt werden müsste Dann könnte man die Kurse


In Zusammenarbeit mit
Zusammenarbei t m t Z usammenarbei
Man kann darüber streiten, ob der Hauswirtschaftsunterricht etwas zur Stärkung der Familie beiträgt Es ist Tatsache, dass Fragen im Umgang mit Geld Fehlernährung Übergewicht und anderen zivilisatorischen Phänomenen unsere Gesellschaft stark beschäftigen Die Investition in eine gute hauswirtschaftliche Ausbildung ist im Sinne der Prävention nachhaltig angelegtes Kapital Und vergessen wir nicht, Hauswirtschaft ist mehrals Kochen! Der Entscheid kann noch geändert werden!
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«Die Trostpflästerli der Erziehungsdirektion» –ein Artikel von Silvia Blocher auf Seite 5
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Das Höchste für den Höchsten

V O N C H R I S T O P H M Ö R G E L I
Mac ht und P om p der früheren Schulthe i sse n z e i g t si c h noc h i m m e r an d e -
ren goldenen Thronen im Historisc he n Muse um z u Be r n H e ut e ne nne n si c h d i e S c hul t he i sse n S t ad t p r äsi d e nt e n, si nd m e i st e ns
Sozialdemokraten und heissen in der Regel Tschäppät Nur ihr Hang zu Macht und Pomp ist geblieben Alexander Tschäppät lässt sich seine n vom V ol k auf 220 000 Fr ank e n b e g r e nz t e n Lohn d e m näc hst auf 255 000 e r höhe n und st e c k t ne b e nb e i al s Nat i onal r at noc h 100 000 ein Von seinen Stadtbesi t z ung e n z i e ht ’ s d e n g näd i g e n H e r r n wi e e he d e m i ns l änd l i c he Idyll – in sein Ferienhaus am Murtensee Kr aft se i ne s A m t e s sag t e A l exander Tschäppät: «Die Burgergem e i nd e i st i n Be r n d e r g r össt e Land e i g e nt üm e r S i e k önnt e auf dem Wohnungsmarkt am meisten bewegen » Laut Burgergemeindepräsident kam «die Stadt auf uns z u und sag t e , nun wär e e s d oc h Zeit, das Areal Schönberg Ost zu üb e r b aue n» D e r W unsc h von T sc häp p ät war d e r Bur g e r g em e i nd e Be fe hl S i e üb e r b aut i hr Gr und st üc k S c hönb e r g Ost i m Baurecht mit fast fünfzig «Stadtvillen» à sechs bis neun Wohnungen Der Schönberg ist der höchstgelegene Punkt der Stadt Bern An d i e se r höc hst e n W ohnl ag e hat sich der höchste Berner von vornhe r e i n e i n Ge b äud e m i t si e b e n T op - W ohnung e n i m W e r t von etlichen Millionen gesichert: Alexand e r T sc häp p ät D e r se l b e , d e r al s S t ad t p r äsi d e nt d i e Bur g e r g emeinde aufforderte, ihr Land endlich zu überbauen
H at t e d i e se r C oup für d i e b ürg e r l i c he n Be r nb ur g e r e b e nfal l s V or t e i l e ? Es g ab k e i ne l äst i g e n Reibereien und Einsprachen durch d i e r ot - g r üne n S t ad t b e hör d e n Man d ar f ohne j e d e s Ge m e c k e r grosszügigste Tiefgaragen bauen Obwohl die Stadtregierung ihren
Unt e r t ane n e t wa i m S t öc k ac k e r S üd wör t l i c h e i ne n « aut oar m e n
Le b e nsst i l » b e fahl und für 350 Mieter volle 21 Parkplätze bewilligte
Gr ossz üg i g e r p l ant Ge nosse T sc häp p ät i n e i g e ne r S ac he : Er packt die «einmalige Chance, die Autobahn zwischen Zentrum Paul Kl e e und S aal i z u e i ne r S t ad tstrasse zurückzubauen» Er fordert «eine beträchtliche Reduktion der Lärm- und Luftbelastung» genau dort, wo seine Stadtvilla steht Die roten Bonzen wussten sich schon i m m e r b e q ue m e i nz ur i c ht e n S i e sc hr e i b e n von Üb e r wi nd ung d e s Kapitalismus und besitzen Mehrfamilienhäuser Wetten, dass Alexander Tschäppät an SP-Parteitagen die Faust nicht ballt? Mit geb al l t e r Faust k önnt e e r näm l i c h nicht zugreifen
Für mehr Eigenverantwortung und weniger Fehlanreize im Gesundheitswesen
Die SVP hat diese Woche anlässlich einer Medienkonferenz ihr neues gesundheitspolitisches Grundlagenpapier unter dem Titel «Krankes Gesundheitswesen in der Schweiz?» vorgestellt Unser Gesundheitswesen krankt in verschiedener Hinsicht Insbesondere eine Vielzahl von Regulierungen und Fehlanreizen haben in den letzten Jahren zu einer enormen Kostenexplosion und damit zu massiv steigenden Prämien geführt Die SVP macht konkrete Vorschläge, wie Wettbewerb und Eigenverantwortung im Gesundheitswesen gestärkt werden können Die Mengenausweitung sowie Quersubventionierungen und ineffiziente Umverteilungen sind zu stoppen Zudem ist die Rolle der Kantone im Gesundheitswesen zu klären
SVP Seit der Einführung des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) mit dem Versicherungszwang im Jahre 1996 haben sich die Gesamtkosten für die Gesundheit in der Schweiz von 37 Mia CHF auf rund 62 Mia CHF d h um 67 Prozent, erhöht Die Prämien haben sich in diesem Zeitraum für Erwachsene über 26 Jahren mehr als verdoppelt (+120 %) jene für junge Erwachsene zwischen 19 und 25 Jahren verdreifacht Die SVP akzeptiert diese Entwicklung nicht und bringt deshalb erneut konkrete Vorschläge in die politische Diskussion ein Politische Diskussion ohne Tabu Da Gesundheit für jeden etwas Persönliches und Wichtiges ist, gehen die Emotionen auch bei der Diskussion über die politischen Rahmenbedingungen hoch Die SVP scheut eine ehrliche Debatte und neue Lösungsansätze nicht Wer sich einer solchen verweigert und ehrliche Fragen oder Analysen der Probleme tabuisiert, der muss auch weiter steigende Kosten und Prämien hinnehmen, wenn nicht gar mitverantworten Für die SVP stehen folgende fünf Ansatzpunkte für Verbesserungen und eine verstärkte Kostenkontrolle in unserem Gesundheitswesen im Vordergrund:
1 Wettbewerb und Vertragsfreiheit müssen auch im Gesundheitswesen als Grundprinzipien wirken und daher gestärkt werden;
2 Die Eigenverantwortung der Versicherten, d h auch deren Kostenbeteiligung muss erhöht und eine übertriebene Anspruchshaltung unterbunden werden;
3 Die Mengenausweitung bei den versicherungsgedeckten Leistungen muss gestoppt werden;
4 Quersubventionierungen und Umverteilungen innerhalb des Systems müssen aufgehoben werden;
5 Die Rolle der Kantone ist neu zu definieren und auf wesentliche Aufgaben der Aufsicht und Kontrolle zu beschränken
Ziel muss sein, die hohe Qualität der Gesundheitsversorgung in der Schweiz zu erhalten und zu verbessern sowie gleichzeitig wirksame Massnahmen zur Kontrolle der Kosten zu schaffen Es muss verhindert werden, dass die unter dem aktuellen System sich unaufhaltsam drehende Kostenspirale die gesamte Gesundheitsversorgung dereinst unbezahlbar macht und zum Kollaps führt
Auch Scheinlösungen mit noch mehr Regulierungen und Zwängen bis hin zur Verstaatlichung des ganzen Gesundheitswesens (z B Forderung nach einer Einheitskasse), wie sie von linker Seite propagiert werden, können diese Kostenspirale nicht durchbrechen Die SVP wird sich an der Suche nach einer tauglichen Medizin für unser Gesundheitswesen beteiligen, selbst wenn diese hin und wieder ein bisschen bitter schmecken sollte
Finanzierung
Für die SVP stehen derzeit folgende Lösungsansätze im Vordergrund:
• Die Finanzierung des Gesundheitswesens erfolgt vorwiegend über die Krankenkassen (Prämien) Kostenbeteiligungen der Versicherten und Steuergelder Sie muss transparent ausgestaltet sein;
• Die Finanzierung über Steuergelder darf keine falschen Anreize setzen (z B zur Senkung von Prämien oder Kostenbeteiligungen dienen);
• Prämien müssen zwingend kostendeckend sein;
• Prämienrabatte jeglicher Art müssen auf effektiv ausgewiesenen Kosteneinsparungen beruhen;
• P r ä m i e n q u e r s u b v e n t i o n i e r u n g e n zwischen verschiedenen Geschäftssparten oder Produkten einer Kasse jeglicher Art sind zu unterbinden;
• Prämienrabatte werden nicht vorgängig, sondern am Ende eines Kalenderjahres als Überschussbeteiligungen ausbezahlt;
• Entlastung der jungen Familien mit Kindern sowie der jungen Erwachsenen in Ausbildung durch die Einführung von mindestens zwei zusätzlichen Altersklassen;
• Anpassung sowie grundsätzliche und regelmässige Überprüfung des Leistungskatalogs der obligatorischen Krankenpflegeversicherung;
• Asylsuchende und vorläufig Aufgenommene sollten ausserhalb des KVG-Systems und direkt auf Kosten des Bundes bzw der Kantone behandelt werden;
• Allfällige negative Auswirkungen der infolge von Personenfreizügigkeitsoder Sozialversicherungsabkommen stark steigenden Anzahl ausländischer Patienten müssen mit geeigneten Massnahmen bekämpft werden
Eigenverantwortung
• Prämienrabatte für Wahlfranchisen sind im Verhältnis des effektiven Krankheitsrisikos der jeweiligen Altersklasse festzulegen Dabei sollten höhere Altersklassen höhere Rabatte sowie höhere Franchise-Obergrenzen erhalten können;
• Versicherte können die von ihnen gewählten Franchise nur alle 3 Jahre wechseln;
• Anhebung des Höchstbetrages des Selbstbehalts von CHF 700 auf CHF 1400;
Keine Erleichterungen für das Einbürgerungsverfahren
• Es ist zu prüfen, ob eine Erhöhung der Kostenbeteiligung (insbesondere der Franchise) in Kombination mit einer Leistungskostenübernahme anstatt der Prämienverbilligungen die Prämiensteigerung zugunsten von mehr Eigenverantwortung stoppen könnte;
• Das Versicherungsobligatorium sollte im Idealfall aufgehoben werden können Die SVP hatte bereits im Zusammenhang mit dem neuen KVG auf die kostentreibende Wirkung eines Obligatoriums hingewiesen Dessen Aufhebung ist heute indes nicht mehrheitsfähig Solange dies nicht möglich ist, muss darauf geachtet werden, dass der Umfang der obligatorischen Leistungen deutlich eingeschränkt und auf das Notwendige begrenzt werden kann
Wettbewerb Für die SVP stehen derzeit folgende Lösungsansätze im Vordergrund:
• Strikte Ablehnung der Idee einer Einheitskasse;
• Abschaffung des Vertragszwangs zwischen Leistungserbringern und Krankenversicherern;
• Der Staat (Bund und Kantone) ist primär Aufsichts- und Bewilligungsbehörde Er hat sich auf diese Aufgabe zu konzentrieren und weitere Eingriffe am Markt zu unterlassen Insbesondere hat er seine Mehrfachrolle aufzugeben;
• Verpflichtung der Kantone, sich im Rahmen der neuen Spitalfinanzierung an die Zielsetzung der neuen Gesetzgebung zu halten
Das Grundlagenpapier ist auf www svp ch zu finden
Am 21 Juni 2012 hat die Staatspolitische Kommission (SPK) des Nationalrates mit der Detailberatung des neuen Bürgerrechtsgesetzes begonnen

Nach den Vorgaben des Bundesrates soll das Einbürgerungsverfahren vereinfacht und harmonisiert sowie der Integrationsbegriff an das Ausländerrecht angeglichen werden Zudem schlägt der Bundesrat die Niederlassungsbewilligung als Voraussetzung für die ordentliche Einbürgerung vor und beantragt, die Aufenthaltsdauer von bisher 12 auf neu 8 Jahre herabzusetzen In seiner Grundtendenz will das neue Bürgerrechtsgesetz die Einbürgerungen erleichtern, die Kompetenzen der Gemeinden und Kantone einschränken und die Integration als Voraussetzung für die Einbürgerung relativieren Dies lehnt die SVP entschieden ab! Angesichts der umfangreichen Kompetenzen und politischen Rechte in den Gemeinden und Kantonen sowie auf Bundesebene welche die einbürgerte Person erhält, besteht nicht die geringste Veranlassung, die Voraussetzungen für eine Einbürgerung abzuschwächen So ist für die SVP nicht akzeptabel, dass die Mindestaufenthaltsdauer von 12 auf 8 Jahre gesenkt werden soll Eine Einschränkung der Kantone bei der von ihnen definierten Aufenthaltsdauer ist ebenfalls nicht hinnehmbar Überdies widersetzt sich die SVP dem
Ansinnen, den auf Gemeindeebene zuständigen Einbürgerungsbehörden wichtige Informationen über die Kandidaten aus Datenschutzgründen vorzuenthalten Im Weitern ist im Gesetzesentwurf der Katalog der Integrationskriterien unvollständig Die Schweizerische Volkspartei verlangt deshalb, dass bei den Einbürgerungswilligen zusätzlich die Akzeptanz der hiesigen Grundwerte sowie eine Vertrautheit mit den lokalen Gegebenheiten bestehen muss
Kompetenzverschiebung Richtung Gerichte
Nach einem neuen Urteil des Bundesgerichtes vom 12 Juni 2012 (1D6/2011) will dieses in Zukunft Einbürgerungsentscheide auch inhaltlich überprüfen und entscheiden ob die Begründung für einen ablehnenden Entscheid auch angemessen ist Dadurch werden die Richter in Lausanne zur obersten Einbürgerungsinstanz und die Gemeindeversammlungen, die heute in einigen Kantonen für die Erteilung des Gemeindebürgerrechts zuständig sind, werden entmachtet Dies ist der Todesstoss für die Einbürgerung als politischer Akt – Verwaltung und Gerichte werden fortan entscheiden, wer Schweizer wird und wer nicht
Bürgerrecht wird so zur Ausverkaufsware
Dieser neuesten Praxis des Bundesgerichtes muss entgegengetreten werden
Die SVP verlangt, dass dieser Entscheid auf gesetzlichem Weg umgestossen wird oder zumindest im Einbürgerungsverfahren die Parteirechte der beteiligten Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der Gemeindeversammlung, die Rechte der Gemeindesowie Kantonsbehörden ausgebaut und gleichlange Spiesse zum Gesuchsteller geschaffen werden

Unterstützen
Für diese Zielsetzungen wird sich die SVP an den weiteren Kommissionsberatungen einsetzen und hofft dabei auf eine mehrheitliche Unterstützung Das Schweizer Bürgerrecht ist ein wertvolles Gut, zu dem Sorge zu tragen ist und welches nicht zur Ausverkaufsware degradiert werden darf!
Sie uns
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IG Schweizer Unternehmer gegen wirtschaftsfeindliche Initiativen Toggwilerstrasse 96, 8706 Meilen
Dem Kanton Zürich fehlt die politische Führung Haltestelle Schloss Laufen soll erhalten bleiben
An der letzten Sitzung vor der Sommerpause erklärte der Kantonsrat einstimmig ein Postulat für die Erhaltung der Haltestelle Schloss Laufen für dringlich Ausserdem wurde über Kinderabzüge und den Ausgleich der kalten Progression debattiert

Y V E S S E N N
K A N T O N S R AT S V P
W I N T E RT H U R
Mit einem Postulat von Martin Zuber (SVP, Waltalingen), Martin Farner (FDP, Oberstammheim) und einem SP-Vertreter wurde der Regierungsrat aufgefordert auf den Regierungsratsbeschluss betreffend der angekündigten Aufhebung der Haltestelle Rheinfall (Schloss Laufen) zu verzichten Ebenfalls soll von der Streichung aus dem Richtplan und der entsprechenden Kürzung des Rahmenkredits für die Beteiligung des Staates am Ausbau von SBB-Anlagen abgesehen werden Der Regierungsrat soll Alternativen zur Aufhebung prüfen und dem Kantonsrat Bericht und Antrag stellen Martin Zuber erklärte im Rat, dass der Kanton Zürich in den Ausbau und Umbau des Schloss Laufen über 10 Mio Franken investiert hat und über 1,5 Mio Besucher jährlich den Rheinfall besuchen Die ersatzlose Streichung der Haltestelle treffe die Tourismusregion Weinland mitten ins Herz Der Kantonsrat folgte diesen Argumenten und erklärte das Postulat einstimmig für dringlich
Entwicklungszusammenarbeit Der Regierungsrat beantragte dem Kantonsrat einen Rahmenkredit von 40 Mio Franken für die Entwicklungszusammenarbeit und die Inlandhilfe aus dem Lotteriefonds für die Jahre 2011 bis 2014 SP, Grüne und CVP stellten den Minderheitsantrag, die Beiträge auf 50 Mio Franken zu erhöhen Jürg Sulser
(SVP, Otelfingen) stellte klar, dass die SVP-Fraktion diesen Antrag entschieden ablehnt In der Vergangenheit sei der Rahmenkredit nicht ausgeschöpft worden, darum mache eine Erhöhung um 25 Prozent keinen Sinn Äusserst knapp – mit 80 zu 78 Stimmen – entschied der Kantonsrat den Betrag nicht zu erhöhen In der Folge stellte Jürg Sulser den Minderheitsantrag, dass keine Beiträge für Entwicklungszusammenarbeit an Projekte und Institutionen in Ländern geleistet werden, welche die Rücknahme von eigenen Bürgern verweigern Hans-Peter Amrein (SVP, Küsnacht) stellte klar, dass die Mehrheit der Stimmberechtigten unseres Kantons möchten, dass Kriminelle und abgewiesene Asylanten kein Bleiberecht in unserem Lande haben sollen und insbesondere Staaten welche sich weigern eigene Bürger wieder in ihr Heimatland einreisen zu lassen, keiner finanziellen Unterstützung, welcher Art auch immer, würdig sind Zudem würden die Glaubwürdigkeit des Rechtsstaates und die Glaubwürdigkeit der Asylpolitik unseres Staates im Wesentlichen von der Rückführung abgewiesener Asylanten und Krimineller abhängen
Die Schweiz sei für ihre sehr grosszügige Entwicklungshilfe bekannt, aber diese Grosszügigkeit müsse auch glaubhaft umgesetzt werden Der Antrag wurde mit 106 zu 60 Stimmen abgelehnt
Kinderabzüge
Hans Heinrich Raths (SVP, Pfäffikon) eröffnete in seiner Funktion als Präsident der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) die Debatte um die
Kinderabzüge Die Stimmberechtigten hätten am 15 Mai 2011 sowohl die Änderung des Steuergesetzes als auch zwei Gegenvorschläge abgelehnt In der Folge seien mehrere Parlamentarische Initiativen (PI) eingereicht worden mit dem Ziel Familien in einem höheren Masse zu entlasten Die PI der SP fordere die Einführung einer Kindergutschrift von 850 Franken pro Kind Die WAK lehne den Wechsel von Abzügen zu Gutschriften ab Denn bereits heute würden 12 700 Haushalte mit Kindern keine Steuern zahlen Bei Annahme dieser PI kämen nochmals 27 800 Haushalte dazu Darum empfehle die WAK diese PI zur Ablehnung Hingegen empfehle die WAK die PI der CVP zur Annahme Diese fordere eine Erhöhung des Kinderabzugs auf 9000 Franken Eine weitere PI der CVP fordere den Abzug für die Fremdbetreuung der Kinder auf 13 300 Franken zu erhöhen Die WAK stehe aber hinter dem Vorschlag der Regierung und somit hinter dem Kinderdrittbetreuungsabzug von 9100 Franken Arnold Suter (SVP, Kilchberg) stellte klar, dass die SVP die Erhöhungen zwar unterstützt, aber ungeachtet des Familienmodells Die Bevölkerungsgruppe, die entsprechende Leistungen für die Gesellschaft übernehmen und zugleich eine gewisse Beschränkung auf sich nehme solle zu Recht steuerlich entlastet werden
Die Steuerausfälle in der Grössenordnung von gut 30 Mio Franken seien uns die Familien wert Der Rat wird nach den Sommerferien die Schlussabstimmungen durchführen
SVP befürwortet Revision des Polizeigesetzes
Die Kantonsratsfraktion der Schweizerischen Volkspartei hat an ihrer Sitzung vom Montag die Revision des Polizeigesetzes beraten Die SVP-Fraktion spricht sich einstimmig für die Gesetzesvorlage aus, welche sicherstellen soll, dass die Polizei über die nötigen Mittel zur Erfüllung ihres Auftrags verfügt
Gleichzeitig formuliert die Vorlage die nötigen gesetzlichen Leitplanken, um Missbräuche zu verhindern und unerlaubte Eingriffe in die Privatsphäre zu unterbinden

KANTONSRAT
JÜRG TRACHSEL
FRAKTIONSPRÄS SVP RICHTERSWIL
Seit Jahrzehnten setzt sich die SVP für mehr Sicherheit und eine konsequente Bekämpfung von Gewalt und Ausschreitungen ein Die SVP unterstützt die Polizeiorgane bei ihrer anspruchsvollen Aufgabe im Dienste der Bürgersicherheit Es ist stossend, dass Polizisten immer öfter zusehen müssen, wie die von ihnen unter oft grossen Gefahren gefassten Verbrecher durch Richter gar nicht oder viel zu gering bestraft werden Für die Erhöhung der öffentlichen Sicherheit sind jedoch nicht nur eine gute Polizeipräsenz, sondern auch die optimale Koordination der Ermitt-
lungshandlungen und straffe Verfahren von zentraler Bedeutung
Eine effiziente, rasche und dennoch rechtsstaatlich einwandfreie Gerichtsorganisation ist eine wichtige Grundlage für die Bekämpfung der Kriminalität Ebenso sind die polizeilichen und untersuchungsrichterlichen Ermittlungen noch besser zu koordinieren Vor diesem Hintergrund hat die SVP-Kantonsratsfraktion an ihrer heutigen Sitzung die Revision des kantonalen Polizeigesetzes beraten Die Fraktion gelangte einhellig zur Auffassung, dass die Gesetzesvorlage nötige Verbesserungen bringt und die Arbeit der Polizei stärkt
In der Diskussion kam auch das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Sicherheit zur Sprache Eine absolute Sicherheit kann es in einem freiheitlichen Staat nicht geben Sicherheit und
Freiheit können nicht immer in volle Übereinstimmung gebracht werden Daher sind bei allen Sicherheitsmassnahmen die Verhältnismässigkeit und der gesunde Menschenverstand zu wahren Die persönliche Freiheit von unbescholtenen Personen und ihre Privatsphäre sind zu gewährleisten Auch in der Bekämpfung des internationalen Terrors und der organisierten Kriminalität hat jeder Ansatz eines «Schnüffelstaates» zu unterbleiben Darum sind beim Einsatz von verdeckten Ermittlern, Telefonüberwachung, versteckten Kameras, Bankauskünften und Internetüberwachung klare gesetzliche Vorgaben nötig Die SVP-Fraktion hat der Revision des Polizeigesetzes einstimmig zugestimmt Sie ist der Auffassung, dass die Vorlage den genannten Punkten Rechnung trägt
ein Postulat betreffend Haltestelle Laufen für dringlich erklärt dem Rechenschaftsbericht des Obergerichts zugestimmt dem Rechenschaftsbericht des Verwaltungsgerichts zugestimmt dem Rechenschaftsbericht des Sozialversicherungsgerichts zugestimmt dem Rechenschaftsbericht des Landwirtschaftsgerichts zugestimmt dem Geschäftsbericht des Regierungsrates und der Rechnung 2011 zugestimmt dem Tätigkeitsbericht der Finanzkontrolle zugestimmt den Leiter der Finanzkontrolle wiedergewählt einem Rahmenkredit von 40 Mio Franken für die Entwicklungs zusammenarbeit und der Inlandhilfe aus dem Lotteriefonds für die Jahre 2011 bis 2014 zugestimmt die erste Lesung zum Steuergesetz – Kinderabzüge und Fremd betreuungsabzüge – abgeschlossen eine Parlamentarische Initiative der SP betreffend Einführung von Kindergutschriften im Steuergesetz abgelehnt eine Parlamentarische Initiative von Martin Arnold (SVP, Oberrieden) betreffend Ausgleich der kalten Progression abgelehnt und die erste Lesung zum Steuergesetz abgeschlossen

Schon als Moritz Leuenberger noch Zürcher Regierungsrat war ging die Rede er habe das Arbeiten wohl nicht erfunden Manch einer behauptete gar, er sei faul Ich fand immer, dass das von all seinen Eigenschaften mit Abstand die beste ist Man stelle sich bloss vor, dieser in der Wolle gefärbte Sozialist wäre auch noch fleissig gewesen und hätte umgesetzt, wovon er bloss träumte! Faulheit kann man dem heutigen Regierungsrat ganz bestimmt nicht vorwerfen Im Gegenteil: Er produziert Jahresberichte, die 22 Mal umfangreicher sind als der jüngste «State of the Union»-Bericht von Präsident Obama an den US-Kongress Doch während sich der amerikanische Präsident bemüht, seine Vorstellungen über die künftige Entwicklung des Landes so zu verkünden, dass eine Richtung, eine Botschaft erkennbar ist, ist der über 700 Seiten starke Bericht des Regierungsrats ein Sammelsurium von teilweise Belanglosem Es fehlt die klare Linie, die dem Bürger aufzeigt, wie die Regierung den Kanton weiterzuentwickeln hat – vorbehältlich der Rechte des Parlaments und des Volkes Der Bürger hat das Recht, aus erster Hand zu erfahren wohin die Reise gehen soll Eine Mutter, die aus den Medien entnimmt, dass der Kanton Zürich im letzten Pisa-Test von allen teilnehmenden deutschsprachigen Kantonen am schlechtesten abschnitt, will wissen, welche Massnahmen ihr Regierungsrat zu unternehmen gedenkt In diesem Bericht findet sie keine Antwort
Und was ist mit dem Geschäftsmann, der auf sein Auto angewiesen ist, aber jeden Tag eine Stunde im Stau steckt? Was soll er von seiner Regierung halten, wenn er feststellt, dass auf über 700 Seiten der Begriff «Gubristtunnel» nur ein einziges Mal auftaucht – und zwar zum Stichwort «Entwicklungen und Restarbeiten an elektromechanischen Anlagen»?
Oder nehmen wir zentrale Anliegen der Standortentwicklung: Wollen wir wirklich, dass der Kanton jedes Jahr um rund 20 000 Einwohner wächst? Sind wir darauf vorbereitet? Wie ist die Strategie für den Wirtschafts- und Finanzplatz? Muss der Staat den Banken sagen, was sie zu tun und zu lassen haben, oder glauben wir noch an die freie Marktwirtschaft?
Es braucht im Kanton Zürich eine Standortbestimmung und die Festlegung des neu einzuschlagenden Weges Was könnte sich dazu besser eignen, als die offizielle Berichterstattung der Regierung ans Parlament?
Im Grunde würde es genügen, in dem Bericht Rechenschaft darüber abzulegen, inwieweit dem Zweckartikel der Bundesverfassung nachgelebt wird Nach Artikel 2, Absatz 1 beispielsweise hat der Staat die Freiheit und die Rechte des Volkes zu schützen und die Unabhängigkeit des Landes zu wahren Tut er das?
Weiter hat er die gemeinsame Wohlfahrt, die nachhaltige Entwicklung, den inneren Zusammenhalt und die kulturelle Vielfalt des Landes zu fördern Tut er das?
Und schliesslich hat er für eine möglichst grosse Chancengleichheit unter den Bürgerinnen und Bürgern zu sorgen Tut er das?
Als Bürger wünschte ich mir Antworten auf solche Fragen Und die Antworten darauf haben erst noch auf wenigen Seiten Platz
EINLADUNG
zur Delegiertenversammlung
vom Dienstag, 28 August 2012, 20 00 Uhr, Mehrzweckanlage Riedhus, Russikon
Vorprogramm (ab 19 30 Uhr, Türöffnung 19 00 Uhr)
– Musikalischer Auftakt durch den Musikverein Fehraltorf (Leitung Raphael Honegger)
– Begrüssung durch Hans Aeschlimann (Gemeindepräsident und Präsident, SVP Russikon)
Traktanden
1 Begrüssung / Standortbestimmung NR Alfred Heer
2 Volksabstimmung vom 23 September 2012
2 1 Kredit Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach
Pro: KR Martin Haab (SVP Mettmenstetten)
Contra: KR Hans Läubli (Grüne, Affoltern a A )
2 2 Bundesbeschluss Jugendmusikförderung
Pro: NR Max Binder (SVP, Illnau)
Contra: NR Hans Kaufmann (SVP Wettswil)
2 3 Eidg Volksinitiative «Sicheres Wohnen im Alter»
Pro: NR Hans Egloff (SVP, Aesch)
Contra: offen
2 4 Abschaffung konstruktives Referendum
Information: KR Claudio Zanetti (SVP, Zollikon)
2 5 VI «Schutz vor Passivrauchen»
Information: NR Jürg Stahl (SVP, Brütten)
3 Verschiedenes
Für Inserate im print-ad kretz gmbh
Telefon 044 924 20 70
Fax 044 924 20 79 inserate@zuercher-bote ch
Zukunft Bassersdorf und Baltenswil – Vision, Utopie oder Albtraum?
Wollen wir in Bassersdorf und Baltenswil weiter wachsen? Wie viel Verdichtung verträgt unser Dorf? Soll unser Kulturland Verkehrsflächen (Autobahn, Zuglinien, Glattalbahn) weichen? Wie viel Infrastrukturbauten und Lärmemissionen verträgt unsere Region noch? Fühlt sich die nächste Generation in einer solchen Umgebung wohl? Was ist wann geplant?

Rund hundert Interessierte trafen sich am Donnerstag, 5 Juli um 19 00 Uhr auf Einladung der SVP hinter dem Bahnhof Bassersdorf Das Wetter war uns trotz vorangegangenen Sturmwarnungen gut gesonnen Ob dies wohl mit unserem SVPSünneli zusammen hängt?
Unser Parteipräsident, Luciano Honegger, zeigte sich bei der Begrüssung erfreut über die Anwesenheit von Erich Bollinger SVP-Kantonsrat aus Rafz sowie mehreren Gemeinderäte Behördenmitgliedern und zahlreich erschienenen Interessierten
Durch den Abend führte Dieter Furrer Dieter Furrer ist in Bassersdorf aufgewachsen und hat in diesen gut 50 Jahren die ganze Entwicklung vom Bauerndorf zur Agglomerationsgemeinde miterlebt Er ist ein langjähriges SVP-Mitglied, engagiert sich in der Grundsteuerkommission und ist als Unternehmer mit den Herausforderungen der Region bestens vertraut
Nach einer kurzen Einführung über die Bedeutung und den Stand der regionalen Richtplanung ging es ab aufs Feld Vor Ort, hinter dem Bahnhof, erläuterte er auf einem Plakat den sogenannten
Masterplan Bahnhof Dieser zeigt auf, wie sich dieses Gebiet entwickeln könnte, die geplanten Einzonungen, in welchen zusätzlich 3000 Einwohner leben könnten, die Linienführung der Glattalbahn Plus Kloten-Bassersdorf sowie die Möglichkeit zur Verdichtung mit Hochhausbändern und einzelnen Hochhäusern von bis zu 40 m Höhe «Es wird spannend wie sich das Abstimmungsresultat der KulturlandschaftsInitiative auf die geplante Einzonung am Bahnhof auswirken wird » Mit diesem Kommentar beendete Dieter Furrer die erste Station der Begehung Nach einem von regen Diskussionen begleiteten kurzen Fussmarsch auf das Feld zwischen Bassersdorf und Baltenswil fuhr Dieter Furrer mit seinen Erläuterungen fort: «Dort, beim alten Bahnwärterhaus, neben den letzten Häusern von Bassersdorf und direkt neben dem ersten Bauernhof von Baltenswil, soll das neue Portal für den Brüttener-Eisenbahntunnel entstehen Die heutige Bahnstrecke durch Bassersdorf bis zum Tunnel soll von heute zwei auf vier Spuren ausgebaut werden Und hier, direkt an uns vorbei, sollen zwei neue Spuren von Dietlikon her, teils oberirdisch über das Feld, gebaut werden»
Zirka 150 m weiter, auf einer Anhöhe, zeigte uns Dieter Furrer die zwei Varianten der Glattalautobahn auf «Egal welche Variante kommt, der Bund
möchte die Autobahn oberirdisch auf Viadukten und Rampen über die Anhöhe an Baltenswil vorbei führen und erst zwischen Bassersdorf und Dietlikon in den Boden versenken Grund dafür sei der Grundwasserspiegel Andernorts soll aber ein Seetunnel möglich sein? Oder eine andere unterirdische Linienführung ausserhalb des Grundwasserspiegels? Sind wir hier weniger wert?» Alle Anwesenden lauschten den Worten von Dieter Furrer der sachlich und klar über die geplanten Projekte informierte Im Anschluss spendierte die SVPSektion Bassersdorf allen Anwesenden einen Apéro Wer wollte, konnte sich noch mit Wurst und Brot verköstigen Es wurde rege diskutiert Die Anwesenden zeigten sich sehr betroffen über die Aussichten für ihr Landwirtschaftsund Naherholungsgebiet, welches mit Verkehrsträgern überstellt werden soll Auch die geplanten Verdichtungen gaben zu Diskussionen Anlass «Man muss etwas dagegen tun» so der Tenor der meisten Anwesenden «man darf nicht unser Kulturland für Verkehrsflächen opfern Wir wollen, dass unsere Meinung gehört wird»
Es war ein gelungener Anlass der SVP Bassersdorf Allen an der Organisation Beteiligten möchte ich auf diesem Wege danken
Obwohl ich die Projekte durch mein Engagement als Gemeinderat und Bau-
Regierungspräsident Markus Kägi zu Gast in Küsnacht
Ein währschaftes Frühstück, dazu lüpfige Blasmusik von den Lützelsee-Musikanten und dazwischen ein Interview mit Regierungspräsident Markus Kägi zu politischen Aktualitäten im Kanton waren für zahlreiche politisch Interessierte die guten Gründe, am traditionellen Puure-Zmorge der SVP – diesmal auf dem Weinbau- und Kellereibetrieb der Gebrüder Welti – teilzunehmen
Der alljährliche Anlass in freundschaftlicher und geselliger Atmosphäre stand ganz im Zeichen des hohen Gastes, diesmal Regierungspräsident Markus Kägi, welcher im Interview, das von Kantonsrat Gregor Rutz geführt wurde, über seine anspruchsvolle und vielfältige Aufgabe als Vorsteher der Baudirektion sowie über aktuelle politische Geschäfte Red und Antwort stand
Der Alltag als Regierungspräsident
Dem Regierungspräsident obliege die Organisation und Vorbereitung der Regierungsratssitzungen in Zusammenarbeit mit dem Staatschreiber sowie die Leitung der Sitzungen, wie Markus Kägi ausführte Dabei sei es eine besondere Herausforderung nach harten Diskussionen unter sieben «Alpha-Tieren» zu tragfähigen Entscheidungen zu gelangen Aber wesentlich seien letztlich die Resultate, die in der Zürcher Regierung, anders als im Bundesrat, weitgehend ohne Medienspektakel zustande kämen
Die Repräsentationszeiten als Regierungsrat seien im Präsidialjahr insgesamt etwa gleich, jedoch anders gewichtet als bei den andern Regierungsmitgliedern So empfange der Regierungspräsident zum Beispiel offizielle ausländische Staatbesuche im Rathaus und Staatsvertreter in laufenden Angelegenheiten in seinem Büro
Als Baudirektor Vorsteher von 6 Ämtern
Der Gast gab eine kurze Übersicht über die Baudirektion mit ihren 6 Ämtern, welchen er als Regierungsrat vorsteht Er nannte das Immobilienamt, das Tiefbauamt, welches für die Instandhaltung der 1500 km Kantonsstrassen zuständig ist ferner das AWEL (Amt für Abfall Wasser Energie und Luft) das sich jetzt u a mit den schwierigen Fragen des Atomausstiegs befasse sowie für den Hochwasserschutz Lösungen erarbeite, wobei der Engpass beim Hauptbahnhof eine besondere Herausforderung sei Im Hochbauamt sei nach dem Abschluss der Umbauvorhaben Obergericht und Bezirksgericht Bülach die Sanierung des Universitätsspitals Zürich
mit Baukosten von rund 2,8 Mia Franken innert 20 Jahren eine der grössten Herausforderungen, vor allem wegen den Schwierigkeiten mit dem Denkmalschutz und der Notwendigkeit, den Betrieb während der Bauzeit aufrecht zu erhalten Im Folgenden ging Kägi kurz auf die Aufgaben vom ARE (Amt für Raumentwicklung) ein das sich nach der vergangenen Abstimmung neu mit der Umsetzung der Kulturlandinitiative zu befassen habe, die in wichtigen Belangen im Widerspruch zu den Vorgaben des Bundes stehe, welche für die neuste Richtplanvorlage massgebend waren Schliesslich ging der Regierungspräsident kurz auf das Amt für Landschaft und Natur ein, dem auch die Landwirtschaft mit dem Strickhof zugeordnet ist Angesichts der weitreichenden Bedeutung erwähnte er das laufende Projekt bei dem das Kompetenzzentrum für Land- und Ernährungswirtschaft Strickhof, die ETH Zürich und die Universität Zürich zusammenspannen um das gemeinsame Bildungs- und Forschungszentrum Agrovet-Strickhof zu errichten
Zur Tragweite der neusten politischen Entscheidungen
Auf den Atomausstieg angesprochen, gab Markus Kägi zu bedenken, dass der Sinneswandel in Italien Deutschland und der Schweiz zu Gunsten des Atomausstiegs nicht auf rationalen Grundlagen beruhe, sondern rein politisch begründet sei, weil in diesen Ländern Wahlen stattgefunden haben Er wies im
Hinblick auf den Umstieg auf Alternativenergien darauf hin, dass es sich bei der Wind- und Sonnenenergie um «stochastische Energien» handle, welche zufällig und in grosser Schwankungsbreite anfallen, was enorm aufwendige und milliardenteure Anpassungen am Fernleitungsnetz erfordere (Umstellung auf Gleichstrom und zusätzliche Fernleitungen zum Ausgleich von naturbedingten temporären Produktionslücken bei Solar- und Windenergie) Letztlich würde die Stellung der Schweiz als Drehscheibe der europäischen Stromversorgung durch den bundesrätlichen Entscheid für den Atomausstieg geschwächt
Zur neuen Ausgangslage nach dem Volksentscheid für die Kulturlandinitiative nannte Kägi nebst weiteren Schwierigkeiten die schwerwiegende Folge, dass 14 vorgesehene Gewerbestandorte im Siedlungsgebiet der kantonalen Richtplanung nicht realisiert werden können
Die Oberlandautobahn kam ebenfalls zur Sprache Letztlich gehe es dabei um eine Güterabwägung, wie Kägi ausführte Die Autobahn sei angesichts von 200 000 neuen Einwohnern bitter nötig, seit Planungsbeginn sind 35 Jahre verflossen Nach dem Bundesgerichtsentscheid zugunsten des Moorschutzes werde jetzt abgeklärt, ob die gesamte Linienführung zwischen Uster-Ost und dem Kreisel Betzholz neu überarbeitet werden muss oder nur das Teilstück zwischen Wetzikon-Ost und dem Kreisel Betzholz


Anschauungsunterricht auf dem Feld mit Markus Grob, Erich Grünig und Dieter Furrer (von links) vorstand in Bassersdorf kenne, stellen sich auch mir einige Fragen: «Wie viel Wachstum brauchen wir? Ist verdichtetes Bauen die Lösung, oder schaffen wir uns damit nur neue Probleme?» Ich lebe und arbeite in einem «Dorf» mit mehr als 11 000 Einwohnern Ich bin hier zu Hause, auf dem Land, in der Agglomeration Zürich Und bin mir bewusst, dass ich als Flughafenanwohner und Bewohner einer wirtschaftlich florierenden Gegend,
dem Glattal, meine Lasten tragen muss und auch will Was ich aber fordere ist, dass die Bevölkerung und ich mitbestimmen können, welche Zukunft unser Dorf haben soll Welche Einschränkungen durch Infrastrukturbauten, Lärm und verdichtetes Wohnen wollen wir für unsere Zukunft in Kauf nehmen? Denn Bassersdorf, oder Basi, wie wir unser Dorf liebevoll nennen, ist unser Zuhause, unsere Heimat!
Öffentliche Veranstaltung der SVP Zürich Kreis 7 + 8
1. August-Feier mit Christoph Blocher
Mittwoch 1.8.2012 10:30 bis ca. 12:30 Uhr

Vorredner: Mauro Tuena, Fraktionschef SVP Stadt Zürich
Hauptredner: Alt-Bundesrat & Nationalrat Christoph Blocher
Ort: Bei der Wirtschaft Degenried, Degenriedstrasse 135, 8032 Zürich (in der Nähe vom «Dolder Grand», Parkplätze vorhanden). Mit Musik und Festwirtschaft!
Alle sind herzlich willkommen.



Die Trostpflästerli der Erziehungsdirektion
Seit der Neuorganisation der Zürcher Volksschule ist die Erziehungsdirektion vor allem damit beschäftigt, die daraus resultierenden Missstände durch Behelfs-Massnahmen notdürftig zu zudecken

Die Lehrer sind durch die Umorganisation massiv überfordert
Seltsamerweise nehmen sich die Lehrerverbände dieses Problems – wenn überhaupt – nur sehr oberflächlich an
Mit dem Resultat, dass viele Lehrer die gute Wirtschaftslage ausnützen und in andere Berufe wechseln
Daraus resultiert ein gravierender Lehrermangel, welcher nun die Erziehungsdirektion zwingt zu handeln
Leider kann diese nicht über ihren
Schatten springen und die mit dem neuen Volksschulgesetz beschlossenen verhängnisvollen Entscheide grundsätzlich neu überdenken und entsprechend ändern Anscheinend fehlt dazu der Mut, die Energie oder die Bescheidenheit, die eigenen Fehler zuzugeben
Stattdessen greift man zu Trostpflästerchen, um die Überlastung und Überforderung der Lehrer zu mildern
Weniger Zeugnisse
Eines dieser wenig sinnvollen Pflästerli heisst: Nur noch ein Zeugnis pro Jahr Dagegen wurde eine parlamentarische Initiative eingereicht Dank der breiten Unterstützung im Kantonsrat will man in der Erziehungsdirektion diesen Entscheid nun wenigstens vorläufig aussetzen
Sowohl Eltern als auch Schüler, denen Schulbildung und Leistung nicht gleichgültig sind, werden darauf bestehen, mindestens zweimal pro Jahr über die Schulerfolge oder allenfalls Misserfolge unterrichtet zu werden Der Vorschlag der Erziehungsdirektion, das 2 Zeugnis könne durch Elterngespräche ersetzt werden, zeigt in beunruhigender Weise, wie wenig realistische Vorstellungen die Theoretiker in der
Erziehungsdirektion von der Arbeit der Lehrer an der Front haben Elterngespräche gehören zu den aufreibendsten Arbeiten der Lehrer
Zwei Unterrichtsstunden
Als weiteres Trostpflästerchen gegen die Überlastung der Lehrer hat die Erziehungsdirektion angeboten, die Zahl der Unterrichtsstunden pro Woche um zwei zu senken! Dabei ist es ja gerade die Hauptaufgabe der Lehrer zu unterrichten
Und ausgerechnet diese wichtigste und ureigenste Tätigkeit des Lehrers soll nun eingeschränkt werden Da diese zwei Unterrichtsstunden aus Kostengründen nicht von anderen Lehrkräften übernommen werden können heisst das nichts anderes als: Unsere Kinder lernen in der Volksschule noch weniger als bisher!
Angesichts dieser absurden Entscheide fragt man sich, ob sich die Er-
18 Krisengipfel schaffen kein Vertrauen im Volk
ziehungsdirektion eigentlich IHRER
Aufgabe bewusst ist Sicher täte sie gut daran ihre Ideologien zu vergessen und sich statt dessen an der Realität zu orientieren
Was wäre zu tun?
Sinnvoller wäre es doch zu fragen: Welche anderen Aufgaben sind für die Lehrer eine grosse zeitliche Belastung? Gemäss einer Studie brauchen sie viel Zeit für Koordinationsaufgaben, also Absprachen innerhalb der LehrerTeams (eine Klasse hat bis zu 10 verschiedene Lehrer) Sitzungen (mit den klassenübergreifenden ogen und päden) und für Elterngespräche Offensichtlich sind es die organisatorischen Belastungen welche zur Überlastung der Lehrer und damit zu deren Abwanderung in andere Berufe führen Und da gibt es nur eine Abhilfe: Die Reformitis in der Schule ist zu stoppen
D h Abkehr vom sozialistischen Gleichheitswahn, also: Verzicht auf die hochgejubelte Integrative Schule Wieder-Einführung von Sonderklassen und weitgehender Verzicht auf den Unterricht von Sonderpädagogen und Unterrichtshilfen während der allgemeinen Schulstunden, also gleichzeitig mit dem Fachlehrer! Dies brächte nicht nur Entlastung in Organisation und Absprachen sondern eine ruhigere Atmosphäre in die Schulzimmer, was eine grössere Konzentration der Schüler und damit auch ein besseres Lehr- und Lernergebnis ermöglichen würde
Zusätzlich wäre das Thema der «Elternbetreuung» (zu dem sich die Elterngespräche zunehmend entwickeln) neu zu überdenken
Mehr zum Thema unter: www blochersilvia ch
Der Unterländer Unternehmer Hans Ulrich Lehmann ging am Polit-Lunch der SVP in Oberstammheim mit dem Euro, seiner Zukunft und der Anbindung des Schweizer Frankens scharf ins Gericht
RoMü Der Glattfelder Unternehmer Hans Ulrich Lehmann war der Gast am jüngsten Polit-Luch der SVP in Oberstammheim Bereits einleitend machte er klar dass er die aktuelle Krise rund um den Euro und die Anbindung des Franken anders beurteilt als Politiker und Wirtschaftsleute «Es liegt in der Natur der Menschen dass er vernünftig denkt und unlogisch handelt», so Lehmann einleitend Heute wird für ihn in Gesellschaft und Wirtschaft eine falsch verstandene Toleranz angewendet und es gibt keine Leitplanken mehr «Wahrheiten werden zu Lügen und Lügen zu Wahrheiten gemacht», hielt Lehmann fest und kam gleich auf die aktuelle Schuldenwirtschaft zu sprechen Er verwies dabei auf eine gewisse Blindheit, bei der man glaubt, dass man Schulden mit Schulden bekämpfen kann Schulden müssen irgendeinmal zurückbezahlt werden, ausser der Geldgeber verzichtet Gerade Staaten haben in den letzten Jahren zu diesem Mittel gegriffen und enorme Gelder in das System ge-
pumpt Das Geld trug aber nicht zum Schuldenabbau bei, sondern blieb im System hängen «Die aktuell tiefen Zinsen sind ein süsses Gift und alle bleiben möglichst hoch verschuldet» stellte Lehmann fest Hinsichtlich des Verhältnisses zwischen Euro und Dollar sieht Lehmann eine gewisse Tendenz zu einem wieder erstarkten Dollar «70 Prozent der weltweiten Schulden sind in Dollar Dies wird den Dollar mittelfristig gegenüber dem Euro wieder stärken» zeigte sich Lehmann überzeugt
Anbindung ein Fehler Lehmann bezeichnete die Anbindung des Frankens an den Euro als Fehler «Die Marke 1 20 Franken ist kein Segen, sondern ein Fluch für unser Land», so Lehmann Mit der Bindung an den Euro ist die Schweiz ein Risiko eingegangen
Dabei warnte Lehmann auch davor, dass man den Bankensektor zu stark reguliert «Viele Gelder vermögender Leute wandern ab und gehen unter an-
derem in den fernen Osten Damit verliert die Schweiz Arbeitsplätze und Steuererträge», gab Lehmann zu bedenken
Düstere Aussichten im Euroraum Die aktuelle Situation im Euro-Raum ist für Lehmann eine sehr angespannte Situation «In den letzten 2 Jahren haben 18 Krisengipfel stattgefunden und immer wieder wurde vom Durchbruch gesprochen Es ist deshalb kein Wunder dass die Politik in der Bevölkerung immer mehr an Vertrauen verliert», so Lehmann
Den Hintergrund der Euro-Krise sieht Lehmann in den unterschiedlichen Wirtschaftsräumen und dem Nichteinhalten der Maastricher Verträge Da man die Zukunft der EU sehr eng mit dem Überleben des Euros verknüpft hat, will niemand das Problem lösen, weil damit ein Gesichtsverlust droht Deshalb ist der Widerstand von Deutschland auch zu verstehen, welches sich vehement gegen Euro-Bonds und somit teilweise gegen die Über-
Mit der Personenfreizügigkeit bleiben unsere Kultur und unsere Identität auf der Strecke – Zivilisationsschäden nehmen zu
Bundesrat will Bürgersorgen ernst nehmen NZZ vom 5 Juli 2012 Hansueli Schöchli, Bern
Die Worte lese ich wohl, doch mir fehlt der Glaube Der Widerspruch des Bundesrates, vor allem der linken Vorsteherin des Justiz- und Polizeidepartementes, könnte – nicht das erste Mal –nicht grösser sein: der Bundesrat verspricht die Sorgen der Bevölkerung ernst zu nehmen (dieses Gelübde hat er doch bei der Wahl in den Bundesrat ohnehin abgegeben), aber gleichzeitig ist er gegen die Abkehr von der oder Nachverhandlungen zur Personenfreizügigkeit Dass es vor allem an diesem unseligen Vertragswerk liegt, dass unsere Kultur und unsere Identität auf der Strecke bleiben und das Niveau in wichtigen Lebensbereichen stetig sinkt (Zivilisationsschäden), scheint zumindest bis heute die Regierung in Bern nicht sonderlich zu stören, auch nicht vor dem Hintergrund dass in den ver-
gangenen 12 Monaten erneut über 80 000 Personen mehr in die Schweiz ein- als ausgewandert sind
Allerdings merken nun die Linken und Teile der Mitteparteien im Lande, die nach wie vor nicht müde sind die Schweiz als Einwanderungsland hochzuleben, dass unsere Infrastrukturen, die Raumplanung, die Energieversorgung aber auch Bildungssystem und Gesundheitswesen, Sicherheit und Justiz auf solch massive Entwicklungen nicht ausgerichtet sind Mit viel Verspätung realisieren nun diese Regierungskreise, dass grosse Teile der Bevölkerung mehr als genug haben von den negativen Auswirkungen dieser unkontrollierten Zuwanderung und unser Land mit der Personenfreizügigkeit zudem in einer Kostenfalle steckt, die sich bei zunehmender Arbeitslosigkeit orkanartig ausweiten wird
Der Bundesrat, insbesondere dessen linker Flügel, stellt sich endlich die Frage nach den tatsächlichen Folgeko-
sten dieser Einwanderung inkl Personenfreizügigkeit Leider nicht um die Einwanderung zu dämmen, sondern lediglich, um diese Kosten (Integrations- und Sozialkosten) inskünftig soweit als möglich den Hauptnutzniessern (Arbeitgeber) weiter belasten zu können
Schwarzpeter-Prinzip in Reinkultur in Bundesbern Eine wirkungsvolle Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung sind diese bundesrätlichen Schönfärbereien wahrlich nicht
Vielmehr setzt er damit den Wohlstand, die Lebensqualität und den sozialen Frieden in unserem Land leichtfertig aufs Spiel Dies umso mehr, als vor der seinerzeitigen Abstimmung zur Personenfreizügigkeit der Stimmbürger von Behörden und Politikern unvollständig und teilweise falsch informiert wurde
Karl Meier-Zoller, Effretikon
nahme der Schuldzinsen aus den maroden Euro-Ländern wehrt Aus dieser Sicht ist Lehmann überzeugt, dass der Euro kaum überleben kann Zudem schätzt er die Gefahr einer Inflation
deutlich geringer als die einer Deflation ein Aktuell sind viele Preise im Sinken, so dass für ihn diese These durchaus untermauert wird

Wir die Bevölkerung vom Bundesrat noch ernst genommen?
Unserer Bundesrätin Sommaruga liegt die SVP-Initiative zwecks Begrenzung der Einwanderung schwer auf dem Magen, wie sich dies bei ihrer neulichen Pressekonferenz zeigte Sie befürchtet letztendlich die Aufkundigung der bilateralen Verträge seitens der EU Brauchen wir uns aber darüber wirklich Sorgen zu machen?
Die EU-Länder sind an diesen Verträgen doch weit mehr interessiert als unser Land Die Exporte der EU in die Schweiz liegen z B weit höher als unsere entsprechenden Ausfuhren in die EU Frau Sommaruga benutzt indes genau dieses Argument, um für die Schweizer Wirtschaft den Teufel an die Wand zu malen Man wird den Eindruck nicht los, dass unsere Landesvertreter weit lieber um die Gunst der ohnehin allzu mächtigen Wirtschaftskreise buhlen als um die des einfachen Volkes So lehnt sie eine Begrenzung der Zuwanderung «mit staatlichen Mit-
teln» weiterhin formell ab, obwohl die massive Zunahme der Bevölkerung die Infrastruktur in diversen Bereichen (wie Bahn, Strassen, Schulen usw ) bereits arg überfordert Und umsonst wartet das Volk im Ausländerbereich auf wirksame Massnahmen gegen die grosse Zahl von Kriminellen In der Wirtschaft kann andererseits der Handel seine Machtstellung noch so missbrauchen Man lässt diese Kreise frei gewähren, wenn sie z B ihre übersetzten Importgewinne nicht an die Kundschatft weitergeben oder wenn sie einzelne Inlandprodukte aufs massivste verteuern Hierzu sei nur ein einziges Beispiel erwähnt: Einem hiesigen Landwirt vergütet man fur einen Liter Milch lediglich 53 Rappen Im Laden des gleichen Ortes zahlt der Kunde Fr 1 60, obschon das Erzeugnis keinerlei Wertzuwachs erhalten hat
Traugott Voegeli-Tschirky, Leibstadt
Freiheit und Sicherheit

heit ist ein kontroverses Thema «Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit» sind die hohen Errungenschaften der Französischen Revolution, die letztlich fundamental sind für unsere republikan i s c h e n S t a a t s m o d e l l e – a u c h f ü r die Schweiz Die Schweiz war im 19 Jahrhundert der liberale Stachel im F l e i s c h d e r p
n
p o l
r e staurierten Monarchien Die individuelle Freiheit galt viel, die kollektive S i c h e r h e i t r e c h t w e n i g W e n n w i r d i e V e r h ä l t n i s s e i n d e r j u n g e n D emokratie nach ihrer Gründung 1848 aus heutiger Sicht betrachten, schütteln wir den Kopf Schlägereien, Wegelagerei, Mord und Totschlag: alles bis in die Spitzen der Regierung hinein; Zustände, die für uns schlicht u n v o r s t e l l b a r s i n d D i e L e k t ü r e d e r kürzlich erschienen Biographie über Ulrich Ochsenbein ist diesbezüglich e m p f e h l e n s w e r t D a s G a r a n t i e r e n d e r ö f f e n t l i c h e n S i c h e r h e i t i s t e i n e der grundlegenden Staatsaufgaben Während es früher im Wesentlichen u m d i e k ö r p e r l i c h e I n t e g r i t ä t u n d den Schutz des privaten Eigentums ging, wurde in den letzten Jahrzehnten der Sicherheitsbegriff auf soziale
S i c h e r h e i t u n d G e s u n d h e i t s w e s e n ausgedehnt Der Staat stellt die Sicherheit seiner Bürger heute umfass e n d e r s i c h e r a l s n o c h v o r 3 0 - 4 0
Jahren Infolge der Terroranschläge
a m 1 1 S e p t e m b e r 2 0 0 1 i n N e w
Y o r k ( 9 / 1 1 ) v e r s c h ä r f t e n d i e U S A ihre Gesetze zur Prävention von ter-
r o r i s t i s c h e n A k t i v i t ä t e n D i e s e v e rl ang e n g r avi e r e nd e Ei ng r i ffe i n d i e
Persönlichkeitsrechte der Menschen
Nachschlag
Vor den Sommerferien beschäftigte sich das Parlament mit seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Ausgeben von Geld Es ging um die sogenannten Nachtragskredite.

B R U N O A M A C K E R
G E M E I N D E R AT S V P
Z Ü R I C H 6
Nachtragskredite sind etwas, was es eigentlich gar nicht geben sollte, wenn die ordentliche Budgetierung einerseits nach den Regeln der Kunst ausgeführt und auf der anderen Seite seriös und zurückhaltend gewirtschaftet würde In der Stadt Zürich fehlt es an beidem, weshalb es eben zur Behandlung der Nachtragskredite kommt, das heisst, dass das ohnehin viel zu grosszügig gesprochene Budget noch weiter aufgebläht wird Aber, so wird von Seiten der Stadt argumentiert es seien halt zusätzliche Ausgaben nötig geworden, unvorhergesehenes und besonders dringendes Wer s glaubt Ein Blick in die Unterlagen beweist, dass es bei pflichtbewusster und sorgfältiger Amtsführung ohne weiteres möglich gewesen wäre, die Übung zu vermeiden oder zumindest massiv einzuschränken
So wurden mit dem ordentlichen Budget 8 420 000 Franken für Velowege vorgesehen Eine bereits recht stattliche Summe für die paar Markie-
rungen und Tafeln Nun wird aber ein Zusatzkredit von 960 000 Franken verlangt, um noch mehr Velowege zu bauen und Markierungen und Tafeln anzubringen Was daran unvorhersehbar und nicht planbar gewesen sein soll, konnte niemand erklären, man wollte einfach noch mehr vom Selben Kinderkrippen soweit das Auge reicht
Dies gilt nicht nur für das in der Stadt Zürich bis zum absurden gehuldigten Velo, sondern für ein anderes Heiligtum, die Kinderkrippen Nachdem in der Vergangenheit von Jahr zu Jahr immer mehr Geld für die sogenannte «familienergänzende» (familienersetzend würde wohl die Intentionen der Stadt Zürich treffender umschreiben) Kinderbetreuung ausgegeben wurde und Zuwachsraten zu verzeichnen waren, wie sie sich ein Betrieb nur erträumen kann, hätte man sich eigentlich nicht vorstellen können, dass noch mehr geht
Aber die Phantasie der Linke kennt da keine Grenzen und so stockten sie gegen den entschiedenen Widerstand der SVP-Minderheit, das Budget kurzerhand um weitere 9 910 000 Franken auf, das meiste, um zusätzliche
Kinderkrippenbetreuerinnen einzustellen
Mehr vom Gleichen war auch das Motto bei der städtischen Asylorganisation Auch da war ja in den vergangenenn Jahren kein Preis zu hoch, und so erstaunt es nicht, dass ein Beitrag von 9 020 050 Franken gesprochen wurde Doch damit nicht genug es wurde die Aufstockung um weitere 442 000 Franken verlangt welche vom Rat klanglos bewilligt wurde Die Liste liesse sich beliebig verlängern Am Schluss resultiert die unglaubliche Summe von 30 551 200 Franken an Zusatzkrediten Wohlbemerkt, das ist nicht die Budgetsumme der Stadt Zürich diese beträgt gegen Fr 8 Milliarden, sondern es handelt sich um reine Zusatzausgaben welche einfach so im Laufe des Jahres noch drauf geschlagen werden
Zweckentfremdet Als noch problematischer als die Zusatzkredite erweisen sich die sogenannten Kreditübertragungen Also die Verwendung für einen anderen Zweck als den ursprünglich vorgesehenen
Die Stadt sieht darin kein Problem Finanzrechtlich, so argumentierte die
F
A K T I
S E R K L Ä R U N G
Zusatzkredite 1. Serie – Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht

GEMEINDERAT
MAURO TUENA
FRAKTIONSCHEF SVP
ZÜRICH 4/5
Am 21 Dezember
können, wenn eben Geld keine Rolle spielt und wenn von den anderen bezahlt wird
In seiner Zuschrift mit dem Titel «Kompetenzen des Gemeinderates im Zusammenhang mit Zusatzkrediten und Kreditübertragungen» vom 4 Juli 2012 erachtet der Rechtskonsulent des Gemeinderates das Stellen von Zusatzkrediten als unzulässig Unter Punkt 17 heisst es darüber hinaus: «Meines Erachtens bestehen darüber hinaus aber grundsätzliche Bedenken, dass der Gemeinderat im laufenden Rechnungsjahr Änderungen am Budget vornimmt » Aus diesen Gründen behält sich die SVP vor, die Rechtmässigkeit der entsprechenden Entscheidungen beim Bezirksrat anzufechten D a s V
i n d e n U S A , a b e r a u c h a u s s e r h a l b
Insbesondere können die Behörden
Ü b e r w a c h u n g e n b i s i n d i e e n g s t e P r i v a t s p h ä r e h i n e i n v e r a n l a s s e n , o h n e d a s s e i n k o n k r e t e r A n h a l t spunkt für eine geplante oder durchg e f ü h r t e S t r a f h a n d l u n g v o r l ä g e , selbst Folter wäre erlaubt Im Kantonsrat wird über eine Revision des Polizeigesetzes zu entscheiden sein
Diese will den Abbau der polizeilic h e n E r m i t t l u n g s b e f u g n i s s e w e t tm a c h e n , d e r a u f d i e R e v i s i o n d e r B u n d e s g e s e t z g e b u n g z u r ü c k g e h t
Sämtliche Ermittlungsaktivitäten der P o l i z e i m ü s s e n s i c h a b e r s t e t s a u f k o n k r e t e A n h a l t s p u n k t e f ü r g ep l a n t e , i n A u s f ü h r u n g b e f i n d l i c h e oder bereits ausgeführte Straftaten s t ü t z e n Ü b e r w a c h u n g i s t a u f d e n ö f f e n t l i c h e n R a u m b e s c h r ä n k t , z u d e m a u c h d a s I n t e r n e t g e h ö r t D i e
Privatsphäre bleibt damit geschützt
E s m u s s m ö g l i c h s e i n , d a s s P ä d op h i l e i m I n t e r n e t g e s t e l l t w e r d e n k ö n n e n E s m u s s g a r a n t i e r t s e i n , dass ein Polizist das Passbild einer P e r s o n m i t d e r e n N a m e n u n d Adresse vergleichen kann Es muss d e r P o l i z e i a u c h m ö g l i c h s e i n , b e i
Fussballspielen Hooligans so zu fil-
m e n , d a s s s i e i d e n t i f i z i e r t w e r d e n können Insgesamt müssen wir der
Polizei die Befugnisse geben, uns zu schützen Solange die Privatsphäre
g e w a h r t u n d k o n k r e t e A n h a l t s -
p u n k t e f ü r s t r a f b a r e H a n d l u n g e n nachweisbar sein müssen, bevor die Polizei eingreifen kann, ist die Freiheit gewahrt
2011 brachte es die Mehrheit des Gemeinderates fertig, das Budget 2012 um rund 6 Millionen Franken zu verschlechtern Schliesslich hatte der Stadtrat ja einen Überschuss von 6,7 Millionen Franken geplant Das weckte sofort zusätzliche Ansprüche der Etatisten aus allen Parteien
Die NZZ von gestern beschreibt gut, was diesem Treiben offenbar Vorschub leistet Die traditionell denkenden, eigenverantwortlichen Leute werden immer mehr aus der Stadt getrieben und durch, Zitat: «Bildungsschichten und Begüterte mit idealistischem Weltbild» ersetzt «Diese Mischung neigt bei aller Verschiedenheit zu etatistischen Ansprüchen » Wenn man «idealistisch» durch «Niemandem verpflichtet» und «etatistisch» mit «der Staat zahlt alle meine Wünsche» übersetzt dann bemerkt man das explosive Gemisch dieser neuen insbesondere durch links-grüne und Möchtegerne-Trendparteien geförderten Politik Solche Politik kann sich nur im Zustand allgemeiner Hochkonjunktur entwickeln und muss gerade in Zürich zwangsläufig dann zum Scheitern führen, wenn der Verdauungstrakt der Finanzbranche nicht mehr Goldtaler, sondern allenfalls warme Luft in die Stadtkasse spült und auf der anderen Seite der Ausbau der netto wertschöpfungsfreien Staatswirtschaft seinen stetigen Lauf nimmt
Genauso verhält es sich mit den Zusatzkrediten 1 Serie 2012 Das seinerzeit frenetisch gefeierte ausgeglichene Budget 2012 wird schon 6 Monate später handstreichartig in ein defizitäres mit einem Minus von 29 Millionen Franken verwandelt Und geht es nach der Mehrheit des Parlamentes, so sollen sogar noch 3,9 Millionen Franken oben drauf gesetzt werden
Die Zusatzkreditanträge zeichnen sich durch eine Reihe unnötiger Ausgaben aus die nur dann gestellt werden
Ganz besonders sticht das weitere, immense Ausgabenwachstum von über 11 Millionen Franken bei den Betreuungsplätzen heraus Es scheint dass diese Entwicklung nicht einmal mehr beim Stadtrat sorgenfrei verfolgt wird So rechnet das Schulamt gemäss einiger seiner Vertreter mit Totalinvestitionen von 230 Millionen Franken und jährlich wiederkehrenden Nettoausgaben von rund 100 Millionen Franken
Dies bei einem Deckungsgrad von gerade einmal 23 %! Geradezu ein Paradebeispiel für die Klientelpolitik zu Gunsten der Bildungsschichten und Begüterten mit idealistischem Weltbild
Hier ist ein radikales Umdenken notwendig die Reissleine zu ziehen und die Subventionspraxis subito zu ändern Anderenfalls bricht der Krug schon bald, bevor er den Brunnen erreicht!
Überhaupt kein Verständnis hat die SVP für etliche Kreditübertragungen (genauer ersichtlich unter den Ablehnungsanträgen 26, 27, 28 und 29) Sie widersprechen aus unserer Sicht klar dem Finanzhaushaltungsgesetz des Kantons und der Finanzverordnung der Stadt Zürich, Art 5, Abs 2, wonach für eine Kreditübertragung ein innerer Zusammenhang Voraussetzung und zwingend ist!
Bei der Kreditübertragung zu Gunsten der AOZ gibt der Stadtrat sogar schriftlich zu dass diese Übertragung keinen inneren Zusammenhang hat! Um das Geld trotzdem ausgeben zu können, springt heute offenbar eine Mehrheit des Gemeinderates in die Bresche, und macht von sich aus, aus einer Kreditübertragung einen ordentlichen Zusatzkredit Dies führt, wie eingangs erwähnt, zu einer Verschlechterung des Budgets um 3 9 Millionen Franken zu Gunsten vorläufig aufgenommener Asylbewerber, die mehr als 10 Jahre im Lande sind, also solche, die sich trotz negativem Asylbescheid weigerten, die Schweiz zu verlassen
SVP, sei dies nicht zulässig und fragt man bei Fachjuristen nach so herrscht auch dort Einhelligkeit Aber man braucht kein Finanzfachmann zu sein, um zu erkennen, dass dies so nicht geht Oder was würden Sie beispielsweise als Eltern sagen, wenn sie ihrem Sprössling 50 Franken für den Kaufeines Schulbuches geben würde und er stattdessen mit dem Geld seine Kollegen zum Glacéplausch einladen würde? Würden sie das einfach so hinnehmen mit der Begründung, sie hätten ja die 50 Franken an den Sohnemann gegeben, das Geld sei weg, und was er damit mache, sei ja letztlich seine Sache, er wisse selbst am besten, was gut für ihn sei ? Natürlich nicht So ein Unsinn käme keinem vernünftigen Menschen in den Sinn Der politischen Mehrheit in der Stadt Zürich schon Besonders stossend am Ergebnis ist, dass das eigentlich ausgeglichene Budget der Stadt Zürich, welches namentlich dank dem Druck der SVP zustande kam und hart erkämpft werden musste, an einem Abend mit ein paar finanzpolitischen Pinselstrichen in ein Defizit von 32 000 000 Franken umgewandelt werden kann Wir werden an der nächsten Budgetdebatte im Herbst daran erinnern

Einladung zum Sommerhöck
Mittwoch, 18. Juli 2012, 19.00 22.15 Uhr
Parteimitglieder, SVP Freunde und Gäste sind herzlich willkommen!
Das Programm ist zweigeteilt:
19.00 Uhr Nachtessen in der Brasserie Lipp, Uraniastr. 9, 8001 Zürich. Mit dem ÖV gut erreichbar.
21.00 Uhr Private Führung durch die Urania Sternwarte Zürich im gleichen Haus.
Für den Besuch der Sternwarte wird ein Unkostenbeitrag von Fr. 25.00 p. P. erhoben.

Anmeldung an untenstehende Adresse bis spätestens Montag, 16. Juli 2012 Die Konsumation geht zu Lasten der Teilnehmenden
Name / Vorname
Telefon:
Anzahl Personen " Menü: " Vegi: " Nur Nachtessen Gemischter Blattsalat Gemischter Blattsalat Rindspaillard vom Grill mit Chilibutter Polentaschnitte mit " Nur Führung Pommes Frites und Saisongemüse sautierten Pilzen Fr. 29.50 p.P. Fr. 29.50 p.P. " Nachtessen und Führung Ein kleines Tagesdessert wird uns vom Hause offeriert
Aktuariat: c/o Anita R. Nideröst, Regensdorferstr. 77a, 8049 Zürich Tel. 044 341 95 00 / Fax: 043 536 48 31 / info@frauen-svp-stadt-zuerich.ch www.frauen-svp-stadt-zuerich.ch
























