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www.rhb.ch Rhätische Bahn AG Bahnhofstrasse 25 CH-7002 Chur Tel +41 (0)81 288 65 65 Fax +41 (0)81 288 61 05 railservice@rhb.ch

Herbst / Winter 2013 / 14

Contura Das Magazin der Rhätischen Bahn

Die RhB online Neuigkeiten, Wettbewerbe und Austausch mit uns und anderen RhB-Fans. www.rhb.ch/facebook Spannende Filme und exklusive Einblicke hinter unsere Kulissen. www.rhb.ch/youtube Bilder und Impressionen aus unserer faszinierenden Bahn- und Erlebniswelt. www.rhb.ch/flickr Ausgesuchte Geschichten, Angebote und Ausflugstipps. www.rhb.ch/newsletter Tickets rund um die Uhr? Willkommen am Online-Ticketschalter. www.rhb.ch/ticketshop

Brauchtum

Aus Berufung

Glacier Express

Bündner Bräuche Ein Mann, ein Plan: Kleine grosse Welt rund ums Jahr der Fahrplaner im Glacier Express _contura_rhb_UG_DE_wi2013.indd 1

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Freibillett

Alpenrauschen

Flurina stieg in Landquart in die Rhätische Bahn um. Die Plättchen der elektronischen Anzeige auf dem gegenüberliegenden Gleis klapperten. Wie müde Augenlider rieselten sie herunter. Aus der Zehn wurde eine Elf. Aus der Elf eine Zwölf. Nach der 23 kam die Doppelnull und dann nichts mehr. Der rote Zug auf dem anderen Gleis hatte sich bereits in Bewegung gesetzt. Er fuhr Richtung Davos. Sie schaute auf den langen schwarzen Zeiger der Bahnhofsuhr. Noch zwei Minuten. Die Uhr am Perron gegenüber zeigte die gleiche Zeit. Die roten Sekundenzeiger bewegten sich im selben Takt. Einmal 360 Grad rundherum. Auf zwölf Uhr hielten sie kurz inne, machten zusammen mit den Minutenzeigern einen Sprung und glitten weiter. Dieses kurze Innehalten sei nötig, um alle Uhren zu synchronisieren. Das hatte sie einmal gelesen. Die schnelleren wurden abgebremst, damit die langsameren aufholen konnten. Wie viele Bahnhofsuhren es wohl in der Schweiz gibt?, fragte sie sich. Und alle zeigen dieselbe Zeit? Aber vor allem: Wie lässt sich kontrollieren, ob es wirklich so ist? Das Zugteam begrüsste die Reisenden über Lautsprecher. Der Minutenzeiger schnellte auf den nächsten Strich. Noch eine Minute. Sie hätte Zeit auszusteigen. Mit dem nächsten Zug nach Zürich zurückfahren. Oder nach Chur. Der Sekundenzeiger näherte sich der Zwölf und stand still. Es erschien ihr wie eine Ewigkeit. Dann sprang er weiter und der Zug setzte sich mit einem Ruck in Bewegung. Flurina atmete tief durch. Die Abfahrt hatte etwas Endgültiges, obwohl sie wusste, dass die Bahn schon bald wieder in Malans halten würde. Doch zum Aussteigen war es nun zu spät. Sie hatte in Landquart einen Entscheid gefällt, sie war in den Zug nach Sursass eingestiegen. Nun konnte sie nicht mehr zurück. Auch wenn sie wieder umkehrte. Sie war sicher, dass die Angst bleiben und vielleicht noch schlimmer werden würde. aus: «Alpenrauschen», Sabina Altermatt © by Limmat Verlag, Zürich

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Editorial

Traditionsgemäss vorne mit dabei

Sie rollt und rollt, seit bald 125 Jahren: die Rhätische Bahn. Sie gehört ganz selbstverständlich dazu: zu Graubünden, zur Schweiz, zur Weltspitze. Dass es so flott vorangeht mit der RhB, auch im 21. Jahrhundert, ist jedoch nicht selbstverständlich. Und nicht so einfach, wie man sich das vorstellen würde. Wir bestellen heute Triebwagen Ivo Hutter und Pendelzüge, die wir in fünf bis zehn Jahren benötiLeiter Rollmaterial gen und die auch in 40 Jahren noch betrieben werden. Da braucht es Weitblick, wie und wie oft Menschen sich mit der Bahn dann fortbewegen wollen. Wer hier nicht jahrhundertelange Erfahrung mitbringt, steht auf verlorenem Posten. Oder landet vermutlich rasch auf dem Abstellgleis. Ich garantiere Ihnen: Auf eine topmoderne RhB können Sie auch in Zukunft zählen.

Jede/r weiss: Die RhB ist eine attraktive Arbeitgeberin in Graubünden, die drittgrösste in diesem Bergkanton. Mit Betonung auf: altbewährt, aber nicht altbacken. Rund 1 400 Mitarbeitende halten unsere Bahn in Bewegung – und damit jung. So bilden wir momentan 107 Lernende aus. Oder sind aktuell auf der Suche nach mehr Frauen Stephanie im Führerstand. Auch arbeiten bei der RhB ganz selbstRielle La Bella verständlich Talente Teilzeit: zum Beispiel zur Hälfte als Leiterin Personal Lokführer und daneben als Linienpilot oder Önologe. Sie alle gehen meilenweit für die RhB – wie der langjährige Verkehrswegbauer Walter Gubser. Begleiten Sie ihn in dieser Ausgabe von Contura. Viel Vergnügen unterwegs auf der gedanklichen Reise mit der RhB und unseren Mitarbeitenden.

PS: Auf dem Laufenden bleiben mit dem spannenden RhB-Newsletter – www.rhb.ch/newsletter noch heute abonnieren:

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Inhaltsverzeichnis

Wo gehtʼs lang?

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Brauchtum Bündner Bräuche rund ums Jahr

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Tradition Voll im Saft: der Bündner Röteli

UNESCO Welterbe RhB Bernina – Herrscher über Legenden und Leidenschaft

Nächster Halt Engadin Skimarathon: Hier läuft was!

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Impressum: © Copyright /Herausgeber: Rhätische Bahn AG, Bahnhofstrasse 25, 7002 Chur | Technische Daten: Rhätische Bahn | Konzept / Text: panta rhei pr gmbh | Grafik: Süsskind SGD Chur | Fotos: Archiv Rhätische Bahn, Archiv Graubünden Ferien, Y. Andrea, A. Badrutt, G. Brüngger, Foto Geiger, T. Keller, M. Kobald, G. Krischker, A. Mettler, Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, © ZHdK, M. Schade, Sedrun Bergbahnen, Chr. Son­ der­­egger, Tourist Board St. Moritz, S. Triacca | Gedruckt in der Schweiz, Ausgabe Nr. 3, 2013

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Contura gibt’s online via www.rhb.ch/contura oder als App passend für Ihr iPad.

16  Scena Es war einmal …

44  Berühmte Namen Die Lok zum Berg: «Bernina»

Aus Berufung 10  Ein Mann, ein Plan: der Fahrplaner

45  Wir stellen vor «C 2012»: der älteste Drittklasswagen der RhB

 rauchtum 14 B Bündner Bräuche rund ums Jahr

46 N  ächster Halt Engadin Skimarathon: Hier läuft was!

20  Tradition Voll im Saft: der Bündner Röteli 24 Fensterplatz 26 A  lbulalinie Nachts auf der schönsten Bahnstrecke der Welt UNESCO Welterbe RhB 32  Bernina: Herrscher über Legenden und Leidenschaft  lacier Express 36 G Kleine grosse Welt im Glacier Express 41 H  ätten Sie das gewusst? Zahlenkultur  as machen eigentlich … 42 W … die Pistenbully-Fahrer von Sedrun im Sommer?

50  Aus der Werkstätte Echt bündnerisch: der Schlittenbauer aus Sri Lanka 56 S treckennetz Höhepunkte der Rhätischen Bahn 58  Gut zu wissen Grün, rot, orange: die Signale und Schilder der RhB 60  Wettbewerb Agenda 61  Die Veranstaltungen auf einen Blick RhB handlich 62  Broschüren und Erlebniskarten Railshop 63  Souvenirs für Gross und Klein

Handlich: RhB-Erlebnis­ karten und Broschüren zum Downloaden. Webcode ▶ ▶ 2187

Wie funktioniert der Webcode? Geben Sie auf www.rhb.ch die entsprechende Nummer im Feld «Webcode» ein und Sie erhalten mehr Informationen zum jeweiligen Angebot.

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Scena

Es war einmal … Graubünden entdecken: Zum Beispiel auf der Engadin Rundfahrt durch das Inntal.   ▶ ▶ 1579

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Plakat von 1921: Zuoz – Switzerland – Engadine, Gestaltung: Ernst Emil Schlatter

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1 Stunde, 1000 Höhen­ meter: Mit der Arosa Bahn zu Erholung und Spass im Luftkurort.   ▶ ▶ 552

Plakat von 1937: Arosa, Gestaltung: Hugo Laubi

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Ab aufs Eis: Mit den RhB-Extrazügen zu den Meisterschaftsspielen des HC Davos.   ▶ ▶ 974

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Plakat von 1914: Winter in Davos, Gestaltung: Burkhard Mangold

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Historik in St. Moritz: Mit dem eleganten Pullman Express aus den 30er-Jahren von St. Moritz nach Zermatt.   ▶ ▶ 234

Plakat von 1924: St. Moritz, Gestaltung: Carl Moos

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Aus Berufung

Ein Mann, ein Plan: der Fahrplaner

Arbeiten bei der RhB: Wir suchen Menschen mit Zug – alle Infos unter  89

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Weitblick und 35 Jahre Erfahrung: Marco Margadant vor «seinem» Taktfahrplan in Chur

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Auf die Minute kommt es an: Chef-Fahrplaner Margadant sorgt eigenhändig für Pünktlichkeit – natürlich mit der legendären Bahnhofsuhr am Arm.

Er ist so etwas wie der Chef des laufenden Fahrplans. Bei ihm und den Kollegen der Betriebszentrale Landquart laufen die Drähte zusammen. Und bisweilen auch heiss, wenn draussen Wind und Wetter den Weichen oder der Stromzufuhr zusetzen. Marco Margadant, oberster Fahrplaner bei der RhB, entscheidet in Sekundenschnelle, damit die Züge im Takt bleiben. Pünktlichkeit ist oberstes Gebot. Ist es ein Spinnennetz? Oder eher ein Schnittmuster, was hier auf dem Tisch im Büro 003 im RhB-Verwaltungsgebäude liegt? Beides trifft irgendwie zu, wenn es um Marco Margadants Arbeit geht. Hier sitzt er: der oberste Fahrplaner. Vor seinem Bildschirm spinnt er gerade Gedanken, wie der Fahrplan des übernächsten Jahres aussehen könnte: «Wir sind der Zeit immer voraus. Wir müssen es sein, denn unsere Partner wie SBB oder PostAuto, welche die Zubringer und Anschlüsse garantieren, planen auch immer schon eineinhalb Jahre im Vorfeld.» «Wir sind der Zeit

immer voraus. Das

Im Fingerumdrehen simuliert Mit wenigen Klicks entwirft er aufgrund des vorgegebewie unsere Partner.» nen Fahrplankonzepts zuerst den grafischen Fahrplan. Marco Margadant Auf dem Bildschirm erscheint ein wirres Gebilde aus Strichen, das Streckennetz sozusagen. Der erste Durchgang beim Fahrplanen gehört nämlich dem Fahrweg. «Wobei, um präzise zu sein: Zuoberst steht immer der Kundenwunsch – soweit er wirtschaftlich umsetzbar ist. Wir müssen uns fragen: Können wir diese Strecke sinnvoll betreiben und auslasten?» Nächster Klick, andere Farbe: Der Strecke werden eine Lokomotive und eine Zugformation mit Wagen zugeordnet. Und noch ein Klick, wieder in einer neuen Farbe: Der Zug ist bestückt, mit Lokführer und Zugbegleiter. Das ist zwar Handarbeit, aber nicht mehr wie früher, als sämtliche Fahrpläne noch von Hand mit Bleistift aufgezeichnet und mit Stecknadeln an der Wand befestigt werden mussten. Heute erledigt dies eine Standardsoftware. «Wenn mein PC nicht läuft, kann ich nur noch die Post leeren. Dann geht hier nichts mehr.» Doch wer meint,

müssen wir sein – so

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Der Teufel steckt im Detail: Strich um Strich, Ebene um Ebene entwickelt Marco Margadant seinen Netzplan – bis alles perfekt sitzt.

Margadant sitze nur vor dem PC, irrt: 50 Prozent seiner Arbeitszeit verbringt er mit Koordinationssitzungen – mit Kollegen aus der Produktion, aber auch mit Beauftragten aus der Personalabteilung. Von der Pike auf gelernt Sein Handwerk hat Margadant von Grund auf erlernt. Die ersten Gehversuche bei der RhB machte er 1974 bis 1978 als Maschinenzeichner in den technischen Büros der Werkstätten in Landquart. Am 1. April 1979 startete er die Ausbildung als Lokführer. Bis 1990 kurvte er auf dem ganzen Streckennetz umher. So auch ein Jahr auf der Bergstrecke von Chur nach Arosa. «Das war besonders interessant. Technisch, weil wir mit einer anderen Spannung – 2 400 Volt Gleichstrom – unterwegs waren. Praktisch, weil diese speziellen Triebwagen eher störungsanfällig waren – und die Strecke auch nicht ohne ist. Im Winter wartete da ab und zu eine Überraschung: ein Baum, der die Fahrleitung trennte, oder Schneemassen, die uns am Weiterkommen hinderten.» Unterdessen kennt Margadant fast jede Schwelle auf den 384 Kilometern RhB. 1990 wurde er Ausbildner der Lokführer, 1995 übernahm er die Lokleitung. Seine Passion sind die 1 500 bis 3 200 Kilowatt der RhB-Maschinen. «Lokführer sein ist wie eine Krankheit. Und auch als Fahrplaner bin ich gerne bei meinen Kollegen an der Front. Wenn ich die Routen selbst abfahre, spüre ich am besten, wo die fahrplantechnisch heiklen Stellen sind, und plane realistischer», ist Margadant, seit 2001 nun Leiter Produktion (oder wie es heute korrekt heisst: Netzplanung und -steuerung), überzeugt.

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Kopfweh wegen sechs Minuten Es geht um wenige Minuten, wenn es – neben der Sicherheit – ums oberste Credo von Margadant geht: pünktlich, pünktlich, pünktlich sein. In 96 Prozent der Fälle ist dies die RhB auch – sprich: Die Züge fahren innert der erlaubten fünf Minuten Toleranz ein. Heikel wird es bei Baustellen, wo langsames Fahren angesagt ist. Das frisst am meisten Zeit. Mit den Infrastruktur-Fachleuten muss er monatelang im Voraus bewusst Verspätungen einkalkulieren, damit «Wenn ich die Routen im Endeffekt sein Plan aufgeht. Dreh- und Angelselbst abfahre, erkenne ich punkt sind die Umsteigebahnhöfe von Landquart die heiklen Stellen.» und Chur. Hier müssen die Gäste die Anschlüsse der SBB erwischen. Sechs Prozent Fahrzeitreserve Marco Margadant und Umsteigezeiten von nur sechs Minuten sieht Margadant vor. Und dann und wann kann der sonst ruhige Bündner unangenehm werden. «Eigentlich ist das Fahrplaner-Dasein ein undankbarer Job: Man muss immer allen auf die Füsse treten. Aber es geht nicht anders. Das Gerüst muss eingehalten werden, gehauen oder gestochen.» Und wenn trotzdem alle Stricke reissen, erinnert sich Margadant an den Tipp eines Polizeikommandanten bei den gemeinsamen Einsätzen am World Economic Forum in Davos: «Morgen ist ein neuer Tag.» Wie zum Beispiel im Lawinenwinter 1999, wo die Fahrplaner keinen Tag wussten, wie ihnen geschieht, sprich: was läuft oder eben auch nicht. Macht sich einen Sport aus den speziellen Tagen Wenn wir gerade bei den anspruchsvollen Momenten sind: Wann kommt Marco Margadant so richtig in Fahrt? «Wenn ich meinen eigenen Fahrplan machen kann, zum Beispiel während des Swiss Alpine Marathon in Davos», gibt er zu Protokoll. Dann erstellt der weitsichtige Churer einen Interimsfahrplan – mit geplanten Verspätungen! «Natürlich nicht zufällig, sondern exakt nach Sonderfahrplan, den aber die Kunden nicht im Detail kennen. Oder besser: kennen müssen. Hauptsache, wir haben die vorgesehenen Verspätungen im Griff.» Bei solchen sportlichen Grossanlässen, wo eine grosse Gästezahl transportiert sein will, hat Margadant liebend gerne seine Finger im Spiel. Dann kann er schalten und walten, wie es ihm gefällt.

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Brauchtum

Bündner Bräuche rund ums Jahr

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Graubünden legt Wert auf den Erhalt seiner Bräuche – hier die romantische «Schlitteda»

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Der Erhalt von Brauchtum und Tradition wird in Graubünden grossgeschrieben: Das ganze Jahr über pflegen verschiedene Gemeinden und Dörfer jahrhundertealte Bräuche.

RhB RailHit: Eine Person bezahlt, die zweite fährt umsonst mit.  2308

Januar «Dreikönigs- und Sternsingen» Um den Dreikönigstag ziehen in den katholischen Gegenden Schülerinnen und Schüler als die Heiligen Drei Könige verkleidet von Haus zu Haus. Sie singen alte und neue Dreikönigslieder, darunter auch religiöse Weisen aus dem 17. Jahrhundert. Oft werden die drei Könige von einem Sternträger, Dienern oder Soldaten begleitet. In bunten Kostümen und mit glänzenden Kronen wandern sie durch die Dörfer und sammeln Geld für Kinderhilfswerke – und für Süssigkeiten.

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Februar «Schlitteda Engadinaisa» Alljährlich an einem Sonntag im Januar oder Februar feiern die Oberengadiner die «Schlitteda Engadinaisa» – das genaue Datum dieses Dorffests bestimmt die «Guiventüna», ein Rat der jungen Burschen. Mit festlichen Pferdeschlitten und in der rot-schwarzen Engadiner Tracht machen sich die Dorfbewohner an diesem Tag auf zu einer rund zweistündigen Pferdeschlittenfahrt durch die verschneite Landschaft. Früher war die «Schlitteda» ausschliesslich ein Fest für ledige Paare: Der Bursche lud sein Mädchen formell zur gemeinsamen Fahrt ein. Mit der Zeit hat sich der Brauch zu einem Dorffest gewandelt, an dem sich sowohl Ledige wie auch Verheiratete erfreuen. Die Feierlichkeiten werden mit dem «Schlitteda-Ball» beendet.

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Februar / März «Scheibenschlagen» Am ersten Fastensonntag wandert die männliche Jugend aus Untervaz sobald es dunkelt zu sogenannten Scheibenplätzen oberhalb des Dorfes. Jeder trägt eine Fackel, eine lange Haselrute und Holzscheiben aus Buchenholz mit sich. Oben angelangt, stecken sie die Scheiben einzeln auf die Rute, bringen sie im Feuer zum Glühen und schleudern sie dann mit Schwung von der Abschussrampe ins Tal hinunter. Jede Scheibe wird begleitet von einem Ruf: einer Widmung für ein Mädchen oder eine ledige Frau. Die Musikgesellschaft begleitet danach den Fackelabzug mit Blasmusik. Zurück im Dorf besuchen die Burschen die Mädchen, wo man sie verpflegt. Ganz ähnlich wird die Tradition auch in der Surselva noch heute gelebt.

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März «Chalandamarz» Am 1. März ziehen Schulkinder – meist in blauen Bauernkitteln und roten Zipfelmützen – am frühen Morgen mit Kuhschellen und Peitschen durch die Dörfer und singen Lieder. So wird der Winter lautstark vertrieben. Schön dargestellt wird der «Chalandamarz» im Kinderbuch «Schellenursli». Der Brauch, der im Engadin, Münstertal, Bergell, Puschlav, Misox, Oberhalbstein und Albulatal ausgeübt wird, gestaltet sich von Dorf zu Dorf verschieden: Die Scuoler duellieren sich im Peitschenknallen, der Ftaner «Chalandamarz» gleicht einem Fasnachtsumzug – die Burschen sind kostümiert und hauen die Mädchen mit aufgeblasenen Schweinsblasen. In Poschiavo und im Misox wird ein Schneemann als Symbol des Winters verbrannt.

April  «Hürnä» Nach der Schneeschmelze treffen sich die Männer und Burschen in Furna an zwei, drei Sonntagen zum «Hürnä», einer einfachen Form des Spiels Hornussen, wie man es nur in diesem Prättigauer Dorf kennt und spielt. An der tiefsten Stelle des Hangs wird die hölzerne Schlaglatte aufgestellt, etwa 20 Meter oberhalb befindet sich das Zielfeld. Aufgabe der Schläger ist es, den «Huri» – die hölzerne Spielscheibe, ähnlich einem Eishockey-Puck – mit dem zwei Meter langen Haselstock von der Schlaglatte ins Zielfeld zu schleudern. Die Fänger andererseits versuchen, den Huri mit Fangschindeln in der Luft zu stoppen. Jeder Huri, der im Zielfeld nicht abgefangen wird, zählt ein «Gutes». Trifft der Huri einen Fänger, gibtʼs zwei «Gute».

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Mai «Maiensässfahrt» Seit bald 160 Jahren – seit 1854 – findet in Chur jedes Jahr an einem sonnigen Tag im Mai die «Maiensässfahrt» der Schuljugend statt: Morgens um sieben Uhr wandern die rund 3 000 Schulkinder mit ihren Lehrerinnen und Lehrern durch das Obertor aus der Stadt hinaus und zu den umliegenden Maiensässen hinauf, wo sie den Tag in den Bergen beim Spiel und Bräteln geniessen. Am Abend empfängt die Spalier stehende Stadtbevölkerung die Schulkinder, die durch die Strassen von Chur zur Quaderwiese ziehen, wo nach der offiziellen Ansprache alle zusammen das Churer Stadtlied und das Maiensässlied singen. Als Höhepunkt gilt der Moment, wenn eine Lehrperson den Kindern zuruft: «… und moora isch schualfrei!».

Die Alpenstadt: Chur bietet Berg­ zauber und Stadt­ leben.  2203

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Mai / Juni «Kränzli und Tschäppel» Jedes Jahr am Auffahrtstag pflücken die Mütter und Grossmütter im Prättigau Enzian, Vergissmeinnicht, Hahnenfuss, Gänseblümchen und andere Frühlingsblumen, die auf den Prättigauer Wiesen wachsen, und flechten daraus für ihre Töchter und Enkelinnen in sorgfältiger Handarbeit Haarkränzchen. Für die Buben gibt es kleine Sträusschen, sogenannte «Tschäppel», die am Revers befestigt werden. So geschmückt und in feiner Tracht oder Kutte besuchen die Dorfbewohner dann gemeinsam den Gottesdienst. Die Kinder aus Luzein und Pany werden sogar mit Ross und Wagen zur Kirche kutschiert. Den Auffahrtstag verbringen die einzelnen Dörfer unterschiedlich, oft mit einem festlichen Umzug vor oder nach dem Gottesdienst.

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November «Kastanien-Klopfen» Den eigentümlichen Brauch des Kastanien-Klopfens kennt man nur im Bergell. Hier werden die Kastanien in speziellen Dörrhäusern, den «Cascine», fünf bis sechs Wochen lang getrocknet. Bei einem geselligen Fest im November «klopfen» die Bergeller dann die Kastanien, um die Frucht von der Schale zu trennen. In einem grossen Teil der italienischen Schweiz und im bündnerischen Bergell spielte die Edelkastanie während Jahrhunderten in der Ernährung eine bedeutende Rolle. Wichtig war insbesondere auch die Aufbewahrung der Früchte, die in den kleinen, zu diesem Zweck errichteten Gebäuden erfolgte. Noch heute ehren die Bergeller jedes Jahr «ihre» Kastanie: mit dem Kastanienfestival im Herbst.

Dezember «Barchinas» In Scuol feiert die Dorf­bevölkerung zum Jahresende am 31. Dezember den alten Brauch der Lichterschiffchen: «Barchinas», rätoromanisch im Idiom Vallader für «Schiffchen». Es ist ein Lichterfest aus heidnischer Zeit: Am Silvesterabend füllen die Kinder des Dorfes Schiffchen aus Nussschalen oder Rindenholz mit flüssigem Wachs, versehen sie mit einem Docht, zünden ihn an und legen die Schiffchen dann in die Dorfbrunnen der alten Scuoler Quartiere. Dem Sinn nach feiert der Brauch die Wintersonnenwende vom 21. oder 22. Dezember, er wurde aber womöglich durch das christliche Weihnachtsfest nach hinten verdrängt. Die schwimmenden Lichterschiffchen symbolisieren das siegreiche Licht, das die Nacht durchdringt.

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Tradition

Voll im Saft: der Bündner Röteli

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Ausgewogenheit ist das A und O, weiss Rico Kindschi, Hersteller des Kindschi Bündner Röteli

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Bündner «Zwipf»: Die RhBMarenda-Box ist gefüllt mit Bündner Spezialitäten – unter anderem einem Röteli von Kindschi.  33

Man braucht nicht rot zu werden, wenn man ihn (noch) nicht kennt. Doch wer den dunkelroten, traditionsreichen Gewürztrank erst einmal für sich entdeckt hat, dem wird warm ums Herz. Denn er weckt Feriengefühle – oder Heimweh. Für alle Davos-Fans, die auf dem Weg ins Landwassertal auch in Schiers einen Halt einlegen wollen: für ein Glas Röteli von Kindschi Söhne AG. «Mein Grossvater, der war so ein richtiger Charmeur. Er zog von Hof zu Hof – und machte den Bauernfräulein buchstäblich den Hof. Ganz en passant entlockte er jeder ihr Geheimnis. Und so entstand es: unser Geheimrezept für den Bündner Röteli», stellt Rico Kindschi nüchtern fest. Der trockene Schalk eines Berglers steht ihm ins Gesicht geschrieben. Die Davoser Weinhändler und Schnapshersteller hatten es offensichtlich faustdick hinter den Ohren, als es um die richtige Zusammensetzung dieses feinen Tropfens ging, der es unterdessen bis in die Gestelle der Grossverteiler geschafft hat. Dieser «Chriesi-Schnaps» – eigentlich ein Likör aus Trockenkirschen –bringt Heimwehbündner nicht erst seit heute ins Schwärmen. Wer hat’s erfunden? Die Walser Rötelis gab es einst wie Sand am Meer. Oder mit den Worten von Rico Kindschi: «Röteli-Rezepte gibt’s so viele wie Schwiegermütter, sagt man.» Jede Bauernfrau in und um Davos, im Prättigau, im Domleschg und sogar bis in die Hauptstadt Chur hat ihren eigenen Röteli zu Hause angesetzt. Wo der Röteli ist, waren auch die Walser. Dieser Bergstamm, der einst aus dem Wallis über die Pässe nach Graubünden vorstiess, hat diesen Zaubertrank

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Für den feinen Röteli braucht es schaufelweise edle Kirschen und Gewürze.

erfunden und verbreitet. Von Familie zu Familie, von Generation zu Generation wanderten die Rezepte. Im Prinzip ist der Röteli nichts anderes als Wasser, Schnaps, gedörrte Kirschen und Gewürze. Getrunken wurde das feine Mazerat damals zur Silvesternacht. «Dann läuteten die verheirateten Männer das Altjahr aus. Und das neue Jahr wurde durch die Junggesellen eingeläutet. Sie zogen los, von Hof zu Hof, um Glück und Segen zu wünschen, zum neuen Jahr und im Stall. Oder genauer: um den Töchtern des Hofs den Hof zu machen. Als Belohnung gab es jeweils einen Schluck Röteli. Und der Schlucke wurden mehr und mehr – und der guten und bisweilen auch frommen Wünsche ebenso», schmunzelt Kindschi, der dieses Ritual noch selbst mitgemacht hat. Er, aufgewachsen in Davos Dorf, wo nicht weit vom Bahnhof Dorf bis 2012 die Produktionsstätte von Kindschi Söhne AG gestanden hat, ist auch um die Häuser gezogen. Es sei eine Art von Dating gewesen, lange vor Internet und Facebook. Freundschaften und auch Liebschaften fürs Leben seien hier entstanden, dank des Liebestranks. Der Beste ist der Ausgewogenste «Ein guter Röteli soll im Gaumen eine Vielfalt von Geschmacksnoten freisetzen. Kein Gewürz darf vorherrschen. Ausgewogenheit ist das A und O», erklärt Kindschi. Und weist nicht ganz ohne Stolz auf die 100 000 Liter hin, die er jährlich produziert. Tendenz steigend. Davos ist klar Nummer eins bei der Herstellung des Likörs. Und wie macht man einen guten Röteli? Zuerst brauche er hochqualitative Dörrkirschen. Wie bitte: Kirschen in Davos, auf 1 500 Metern über Meer, weit über der Fruchtbaum-Grenze? Ganz früher hätten die Säumer mit ihren Lasttieren die getrockneten und lange haltbaren Köstlichkeiten aus Italien und dem Orient hergebracht. Später habe er diese in der Schweiz beziehen können. Nun aber müsse er die drei bis vier Tonnen Kirschen aus der Türkei anliefern lassen, weil die Schweizer nicht mehr genügend Menge garantieren könnten. Auf 240 Kilogramm Kirschen pro Stahltank kommen 16 Kilogramm Gewürze: Zimt, Vanille, Nelken und Kardamom – der Rest bleibt geheim. Dazu kommen 2 000 Liter Kernobstschnaps, zumeist Apfel oder Birne, mit einem Alkoholgehalt von 40 Prozent. Fünf Monate liegen die Kirschen im Saft. Ab und zu werden sie durchgerührt. «Es geht darum, dass der Schnaps möglichst viele Aroma-

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stoffe herauslöst, nicht zuletzt auch aus den Kirschsteinen, die dem Röteli den feinen Bittermandelton verleihen.» Danach werden die eingelegten Kirschen und Gewürze nochmals gebrannt. Dieser raffinierte KirschenNektar wird mit Wasser verdünnt, auf die gewünschten 22 Volumenprozent hin konfektioniert, filtriert, abgefüllt und etikettiert. Und dann in die grosse weite Welt spediert: als Bündner Röteli, verpackt mit der bekannten Etikette. Zum Beispiel nach Bangkok, wo ein Schweizer typische Spezialitäten anbietet. Auch das World Economic Forum war schon Abnehmer von Röteli, der den Teilnehmenden in «Alphörnli» aus Glas serviert wurde. Man kennt und liebt ihn «Sie können sich nicht vorstellen, welche Emotionen unser Röteli weckt. Beziehungsweise neuerdings der Steinbock», berichtet Kindschi. Als er und sein Werber nämlich beschlossen, das Sujet auf der Etikette zu verändern, meldete sich allerhand Kundschaft. Die einen schwärmten, weil sie sich jetzt noch näher an den Bündner Bergen wähnten, andere meinten eine Veränderung im Geschmack festge«Der Name kommt von stellt zu haben – was definitiv nicht der Fall gewesen den roten Kirschen.» sein kann, denn das Rezept blieb haargenau dasselbe. Rico Kindschi Seit Generationen. Und seit Kindsbeinen arbeitet Rico Kindschi im Betrieb mit. In Berlin erlernte er einst am Institut für Gärtechnologie das Schnapsbrennen. Dann destillierte er eineinhalb Jahre bei Volg, bevor er zusammen mit seinem Bruder das Geschäft übernahm. «Ob es eine sechste Generation geben wird, die den Betrieb weiterführt, wissen wir noch nicht. Wir hoffen es natürlich. Deshalb investieren wir auch nochmals tüchtig», erklärt Kindschi. Per 2012 sind die Kindschis talwärts gezogen – wie einst ihre Vorfahren, die Säumer. Nach Schiers, auch eine Walsersiedlung übrigens. Dort steht die topmoderne Produktions- und Verkaufszentrale, gerade vis-à-vis dem Bahnhof. Und Rico Kindschi pendelt: mit der RhB zum neuen Arbeitsplatz.

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Fensterplatz 1-Franken-Vergnügen: Freipass für Pistenspass in ausgewählten Winter­sportregionen!   ▶ ▶ 222

Shep Sonstegard (23) aus Minnesota in den USA ist auf dem Weg von Bergün nach Basel.

«Ich bin schon fast das ganze Netz der Rhätischen Bahn abgefahren.» Entschuldigung, dürfen wir uns kurz zu Ihnen setzen? Excuse me? I don’t understand.

ist die Schweiz ein sehr schönes Land – und vom Zug aus kann man die einmalige Aussicht richtig geniessen.

Oh, Sie sprechen Englisch. Woher kommen Sie? Aus Minnesota, USA. Das liegt im Norden des Landes, an der Grenze zu Kanada.

Wo sonst waren Sie in der Schweiz noch unterwegs? Ich habe auch St. Moritz, Davos und Laax besucht – dort hat mir das Snowboarden definitiv am besten gefallen!

Und was verschlägt Sie nach Bergün, in diesen Zug der RhB? Ich reise gerade für zwei Monate durch die Schweiz und bin immer mit dem Zug unterwegs. Mein Vater und mein Bruder sind ebenfalls hier, in Basel – da fahre ich jetzt auch hin, via Chur. Was haben Sie in Bergün gemacht? Heute war ich snowboarden. Aber ich war auch einmal beim Nachtschlitteln, das war wirklich grossartig! Überhaupt

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Dann sind Sie heute nicht das erste Mal mit der RhB unterwegs … Nein, tatsächlich nicht. Ich glaube, ich bin schon fast das ganze Netz der RhB abgefahren. Und was hat Ihnen unterwegs mit der RhB am besten gefallen? Das ist einfach: Die Fahrt mit dem Glacier Express war fantastisch! Das würde ich jedem Touristen weiterempfehlen.

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Anette Joos mit ihrem Mann Ingo Geiselhart und den zwei Söhnen Lukas und Fabian.

«Dass die RhB die Schlittelstrecke von Bergün nach Preda rauffährt, ist besonders praktisch.» Grüezi! Sie sehen eindeutig nach Schlittenfahrern aus. Fahren Sie grad nochmals hoch nach Preda? Ja, wir warten auf den Zug hinauf nach Preda. Aber das Schlittelabenteuer ist für heute zu Ende. Und weshalb fahren Sie nochmals rauf nach Preda? Wir übernachten jeweils dort. Wir waren schon einige Male hier zum Schlitteln – das ist jetzt … das vierte Mal. Dann gefällt Ihnen offenbar die Schlittelstrecke von Preda nach Bergün … Und wie! Sie ist super lang – das ist wirklich toll. Und dass wir dank der Tageskarte der RhB beliebig oft wieder rauf nach Preda fahren können, ist besonders praktisch. Aber wir kommen natürlich nicht nur zum Schlitteln hierher.

Uns gefallen auch die Gegend und die vielen kleinen Dörfer hier. Verstehen Sie denn das Schweizerdeutsch, das in diesen Bündner Dörfern gesprochen wird? Unsere Stadt, Weingarten in BadenWürttemberg, ist nur eine gute halbe Autostunde vom Bodensee und der Schweizer Grenze entfernt. Und wir waren wie gesagt schon öfter hier. Schweizerdeutsch ist also kein Problem für uns – zumindest das Verstehen … Dann waren Sie bei Ihren Besuchen hier also auch schon öfters mit der RhB unterwegs? Wir sind oft mit der Bahn unterwegs – auch zu Hause in Deutschland. Auf den Zugfahrten mit der RhB ist aber die Landschaft schon ganz besonders schön.

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Albulalinie

Nachts auf der schönsten Bahnstrecke der Welt Bahnerlebnisse: Für Bahnliebhaber und Nostalgiker hat die RhB ideenreiche Bahnfahrten im Angebot.  233

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Nachts unterwegs auf den Gleisen der RhB – eine aussergewöhnliche Atmosphäre

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Die RhB-Strecke zwischen Bergün und Preda ist schon tagsüber ein Erlebnis. Nach 22 Uhr wird sie zum exklusiven Abenteuer. Verkehrswegbauer Walter Gubser lässt sich von Contura bei der Arbeit über die Schulter blicken – unterwegs auf den Gleisen der RhB. Warum nur wollen eigentlich alle als kleine Buben Lokführer werden? Die wahren Helden der Eisenbahn sind nämlich nicht sie, sondern die Männer in ihren orangen «Gwändli». Walter Gubser ist einer von ihnen. Er führt uns in dieser Frühlingsnacht über die Albulalinie der Rhätischen Bahn. Unzählige Sterne leuchten die Gleise, Viadukte und Kehrtunnel aus, ab und zu reflektiert das Mondlicht in den Augen von äsenden Hirschen. Kurz nach 22 Uhr ist der letzte Zug zwischen Bergün und Preda durchgefahren, nun gehört die Strecke uns, und wir tun etwas, das nur wenigen Menschen erlaubt ist: Wir laufen zwischen den Schienensträngen, über Brücken und lassen uns von Gubser hinter die Kulissen dieser Strecke führen, die zum UNESCO Welterbe gehört. Harte Arbeit – damals wie heute Der Verkehrswegbauer kennt jeden Meter, jede Schwelle und wahrscheinlich auch jeden Schotterstein. Das ist nicht übertrieben: «Unsere Erkennungsmelodie war früher das Tic, Tic, Tic, Tic», erzählt er. Das Geräusch kam von den Gramper genannten Gleisarbeitern, die immer zu viert mit ihren Pickeln den losen Schotter unter die Schwellen beförderten. «Und wehe, einer fiel aus dem Takt», erinnert sich Gubser. Aus den Grampern wurden zuerst Gleismonteure, dann Verkehrswegbauer. Das Grampen selber besorgt heute ein Stopfhammer. Doch weniger hart ist die Arbeit nicht geworden. Gubser, der sich gerne auch mal als eidg. dipl. Schottersteinunterschlagungsbeamter bezeichnet, ist während 10 bis 15 Wochen pro Jahr nachts unterwegs. Anders geht es bei den intensiven Zugfrequenzen gar nicht. Und ob es dann 25 Grad unter null

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UNESCO Welterbe RhB: Die Albulalinie – eine Meisterleistung in Sachen Bahntechnik und Linienführung.  2180

Auch nachts ist Wachsamkeit gefragt: Die Arbeit auf den Gleisen ist nicht ungefährlich.

ist, ob es schneit oder «nur» regnet: Ausgefahrene Schienen müssen ersetzt, Rutsche beseitigt, Weichen von Eis und Schnee befreit werden. «Am Anfang geht’s noch, doch so ab zwei Uhr in der Nacht zerrinnt dir die Zeit zwischen den Fingern. Du pickelst, schaufelst, kontrollierst die Befestigungen, schaust auf die Uhr, legst noch einen Zahn zu, schon kommt der erste Zug.» Pause? In der Nacht meist im Stehen. Essen? Aus dem Rucksack. Schnee gegen Eis Auf dem Weg von Schwelle zu Schwelle, die jeweils 60 Zentimeter Abstand haben, weist Gubser auf die Schotterkronen, diese symmetrisch perfekten Steinwälle links und rechts der Gleise. Die wirken wie Kunstwerke, doch sie stehen da nicht um ihrer Schönheit willen: «Die Kronen sind essenziell für die Stabilisierung des Schienenwegs und werden von uns besonders überwacht.» Dann erreichen wir den Zuondra-Tunnel und staunen: Der Boden des Tunnels ist selbst jetzt, im Frühling, noch mit Schnee bedeckt. «Den schaufeln wir gegen die Kälte hinein», sagt Gubser. «Sonst gefriert das Wasser der Tunnel-Entwässerung im Boden.» Vor Jahren wollte ein besonders kluger Kopf die Zeit für das Schneeschaufeln einsparen: «Das Eis wuchs immer wieder weit über die Schienen und wir haben gepickelt wie

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Walter Gubser in seinem Element: bei der nächtlichen Kontrollfahrt auf «seinen» Gleisen.

die Wahnsinnigen. Tagelang.» Ein anderes Mittel gegen die Kälte wählte man beim Rugnux-Tunnel: Zwischen den Zugsdurchfahrten wird er jeweils mit Toren verschlossen. Traumjob – auch ohne Applaus Gubser kann sich keinen schöneren Job vorstellen. Auch wenn er mal die Überreste eines unter den Zug geratenen Hirschs beseitigen muss. Auch wenn seine Arbeit so nah bei den Stromleitungen und im steilen Gelände gefährlich ist. Auch wenn er einmal Todesangst hatte: Er war nachts mit der Draisine – dem kleinen Schienenfahrzeug – unterwegs, als ihm plötzlich im Tunnel ein Scheinwerferpaar «Wir sind stolz, wenn entgegenkam. Er schloss mit dem Leben ab. Doch die Zug und Passagiere Scheinwerfer gehörten zu einem Auto und leuchteten sicher auf den Gleisen von der nahen Strassenkurve einen endlosen Augender RhB fahren.» blick lang in den Tunnel hinein. Solche Schrecken gehen vorbei, die Freude bleibt: «Wir sind verantwortlich Walter Gubser für den Unterhalt der Fahrbahn und Kunstbauten, für Gleisbauarbeiten, für die Streckenoffenhaltung sowie für die Pflege der Gleis-Umgebung und vieles mehr – und dies in einer wunderschönen Gegend», sagt Walter Gubser. «Sicher sind wir auch stolz, wenn der Zug und seine Passagiere sicher auf ‹unserem› Gleis vorbeifahren, das wir gerade umgebaut oder gerichtet haben.» Am nächsten Morgen stehen wir auf dem Bergüner Bahnhof. Unser Zug fährt ein, ein paar Touristen winken dem Lokführer zu. Weiter hinten ist eine Handvoll orange gekleideter Männer unterwegs. Denen winkt keiner. Text: Franz Bamert

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Das dampfende Ungeheuer

Nicht immer dient der Schnee auf den Gleisen als Isolation – nicht immer ist der Schnee auf den Gleisen deshalb erwünscht: Bis zu zehn Mitarbeitende der RhB kämpfen sich im Winter mit der Dampfschneeschleuder Xrot 9213 durch die manchmal meterhohen Schneemauern an der Bernina. Die RhB besitzt die weltweit einzige noch in Betrieb stehende Dampfschneeschleuder. Über hundert Jahre ist das 60 Tonnen schwere Ungeheuer alt. Auf der Berninalinie schleudert das rotierende Drei-Tonnen-Blatt der Xrot 9213 im Winter mühelos den Schnee von den Schienen. Im Ernstfall könnte die Antik-Schleuder sogar Lawinenverschüttungen freipflügen und das Bahntrassee von Steinen oder ganzen Bäume befreien. Für die Mitarbeitenden ist die Arbeit im Innern des Ungeheuers aber alles andere als mühelos: Dampf und Rauch überall, schlechte Sicht, schier unerträgliche Hitze und Kohle schaufeln, was das Zeug hält − so sieht die Situation für Lokführer und Heizer aus. Das muss man erlebt haben! Und die RhB macht’s möglich. Eine Fahrt mit dem heissen Unikum von 1910 ist für Bahnnostalgiker unvergesslich: Hautnah kann der Kampf gegen die Schneemassen miterlebt werden, ein Reisebegleiter erklärt die technischen Details – von den Ölschmierungen bis zum Heizvorgang. Und die Fahrt lohnt sich doppelt: Die Strecke gehört zum UNESCO Welterbe. Die Fahrt mit dem Schleuderzug führt von Morteratsch auf die Alp Grüm oder von Cavaglia nach Ospizio Bernina. Im Ristorante Albergo Alp Grüm warten Engadiner Spezialitäten: Mensch und Maschine haben sich Ein kleines Weltwunder: eine Pause verdient. Erleben Sie eine Dampfschneeschleuderfahrt mit dem Bernina-Ungeheuer.  988

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UNESCO Welterbe RhB

Bernina: Herrscher über Legenden und Leidenschaft

Bernina Express: Ein Erlebnis der Ex­t­ra­klasse ist die Panoramafahrt von den Gletschern zu den Palmen.  33

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Bernina: ein Berg, tausend Geschichten

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Für Gian Luck ist der Bernina die grosse Liebe. Im wahrsten Sinn des Wortes: Der Bergführer aus Pontresina kennt den Berg wie seine Hosentasche. Wer seine Begeisterung spürt, möchte gleich losmarschieren. Patrick Burger vom Kulturhaus Bellaluna in Filisur bewundert den 4 049 Meter hohen Riesen lieber aus der Ferne. Und empfiehlt ihn den sportlichen Gästen. Zwei Geschichten. Ein Berg. «Nach der Matura war mir schnell klar, dass ich meine Brötchen im Freien verdienen will.» Dieses Ziel hat Gian Luck ganz klar erreicht. Der 31-jährige Bündner aus Haldenstein verbringt sein Leben am Berg: als Bergführer in Pontresina, als Geschäftsführer der Bergsteigerschule Pontresina – und als Präsident des Bündner Bergführerverbandes. Und warum hat er sich fürs Engadin entschieden? «Ich arbeite quasi vor meiner Haustüre. Das Berninamassiv Gian Luck, leidenist einfach Heimat.» Und dann war da noch die Lieschaftlicher Bergführer be zu seiner Freundin, die ihn nach Pontresina geaus Pontresina. zogen hat. Er habe das noch nie bereut – im Gegenteil. Rund 200 Tage pro Jahr ist Gian Luck mit Gästen unterwegs am Piz Bernina und Piz Palü. «Es ist einfach toll, auf dem Gipfel die leuchtenden Augen der Leute zu sehen und ihre Freude zu spüren. Ich teile mit ihnen ein Naturerlebnis, das sie nie mehr vergessen. Das macht auch mich glücklich.» Und wenn Gian Luck erzählt, leuchten auch seine Augen – und er findet die schönsten Worte: «Der Biancograt wird auch Himmelsleiter genannt. Du stehst da unterhalb des langen weissen Grats, der sich endlos zieht in Richtung Blau. Und auf dem Gipfel siehst du die ganze Alpen-Pracht: vom Ortler bis zum Monte Rosa und die ganzen Berner Gipfel.» Seine Gäste, so der Bergführer, das seien Leute mit dem Wunsch nach einem unvergesslichen Bergerlebnis. Jeder Teilnehmende brauche Vorkenntnisse, müsse schon anspruchsvolle Touren gemacht haben. Denn der Bernina sei nicht ohne.

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Mit den meisten Leuten machen die Bergführer von Pontresina eine 2,5-tägige Tour, mit Übernachtung. Am ersten Tag geht man ganze acht bis neun Stunden. Zwischen Juli und September sei es am schönsten. Gian Luck: «Der Sonnenaufgang auf dem Bernina ist absolut fantastisch», schwärmt er. Und wo Leidenschaft im Spiel ist, sind auch Mythen und Geschichten nicht weit. Auch Gian Luck hat eine parat: «Ende der 70er-Jahre lebte auf der Diavolezza eine Katze, auch bekannt als Palü-Katze. Manchmal begleitete sie die Tourengänger auf den Piz Palü. Sie folgte ihnen in ihrer Spur bis auf den Gipfel. Als eines Tages zwei Bergsteiger am Bumillerpfeiler unterwegs waren, kam schlechtes Wetter auf. Am Gipfel angekommen, entschieden sie, dort zu biwakieren. Mitten in der Nacht wachten sie auf. Sie hörten ein Miauen – und waren überzeugt davon, total durchzudrehen und dem Tod nahe zu sein. Welche Erleichterung, als sie ihren Biwaksack öffneten: Die Palü-Katze hatte dort Unterschlupf gefunden.» Gian Luck ist natürlich am liebsten hoch oben. Aber er findet den Bernina auch «anders» schön. Zum Beispiel vom Zug aus, auf der Fahrt quer durchs UNESCO Welterbe. «Wer mit dem Bernina Expess gefahren ist und den Blick aufs Berninamassiv genossen hat, der vergisst die schöne Berglandschaft nicht so schnell. Bergseen in allen Farben und die andauernde Macht des Wassers, das unsere Täler geformt hat. Und immer wieder ein Tier, das scheu in der Gegend steht. Was gibt es Schöneres?» Gian Luck, ein leidenschaftlicher Bergführer – mit philosophischem Blick auf eine Gegend, die ihm alles bedeutet. Text: Angela Cadruvi

So fühlt sich Gian Luck in seinem Element: mit Gästen unterwegs am Biancograt des Bernina. www.bergsteiger-pontresina.ch

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Bellaluna – ein magischer Ort

Hexen, Erz und Mordgeschichten: Ums Restaurant Bellaluna in Filisur ranken sich Geschichten, die einen erschaudern lassen. Und den Wunsch wecken, diesen Ort zu besuchen. Ein Gespräch mit Liegenschaftsbesitzer Patrick Burger. Warum heisst Ihr Haus Bellaluna? Es gibt verschiedene Geschichten. Grubenarbeiter sollen in einer feuchtfröhlichen Vollmondnacht das Haus so getauft haben. Andere Quellen behaupten, der Name werde von Bal a l’üna, dem Tanz nachts um eins, abgeleitet. Unsere Waldlichtung sei einer der berüchtigsten Hexenplätze Graubündens gewesen. Hier versammelten sich bei Vollmond die Vollmondfahrt: Die mysti­sche Sonderfahrt von St. Moritz nach Alp Grüm ist ein besonderes Erlebnis.  1745

Hexen zum Tanz, bevor sie auf ihren Besen Richtung Holland starteten. Paula Roth, die ehemalige Besitzerin vom Bellaluna, wurde 1988 ermordet. Wie ist das für Sie? Sie gehört zu unserem Alltag. Es gibt im Bellaluna einen Erlebnisraum und ein kleines Paula-Roth-Museum. Und es gibt einen interessanten Film über Paula Roth und viele Bücher. Haben Sie hier schon einen Spuk erlebt? Im Museum hängen Bilder von Paula Roth. Die sind im Sommer einfach so von der Wand gefallen. Und einmal ging der Kassettenrecorder an, ohne dass jemand Play gedrückt hatte. Haben Sie keine Angst, hier zu leben? Nein – wir haben einen guten Kontakt zu Paula. Es kommen auch immer wieder Leute vorbei, die Paula Roth kannten. Sie muss eine tolle Frau gewesen sein! Was ist denn so magisch an diesem Ort, dieser Gegend? Am Abend kann man nach den Sternen greifen. Die Albula plätschert – mal lauter, mal leiser, still und meditativ. Die Natur hier ist einfach einmalig.

Eine Mischung aus Neugier, Natur und dem Wunsch nach Kultur und gutem Essen lockt die Gäste ins Bellaluna. www.bellaluna.ch

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Glacier Express

Kleine grosse Welt im Glacier Express

Immer eine Reise wert: Im Winter mindestens so schön wie im Sommer – die Fahrt mit dem Glacier Express.  34

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Begeistert von Essen und Aussicht: Namrata Surendar und Rahul Prasad im Glacier Express

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Er gehört zu den Top Ten auf der Welt: der Glacier Express. Das Zugpferd der RhB zieht Menschen aus aller Herren Länder an. Jeden Tag formt sich so ein neuer Nationen-Mix – eine Welt für sich. Ein Protokoll von drei Begegnungen im rollenden Schmelztiegel der Kulturen von St. Moritz nach Zermatt. Wagen 44, Sitze 11 und 12, 2. Klasse: Indisch essen mit Namrata Surendar und Rahul Prasad Sie sind gerade seit zehn Tagen in der Schweiz. Beide stammen aus Bangalore im Süden Indiens. Und nun leben sie in Passugg, ob Chur. Was um Gottes Willen hat die jungen Inder in die Ferienecke der Schweiz verschlagen? Der Tourismus. Die angehenden Profis absolvieren ein Nachdiplomstudium an der Swiss School of Tourism and Hospitality. Und ihr Antrittsbesuch gilt dem Glacier Express. Ihr erster Eindruck? «Unglaublich. Ich kann mich gar nicht sattsehen», meint sie. Und er mit Profiblick: «Das ist ja ein Hotel auf Rädern. Ausser, dass wir hier nicht übernachten können, leider. Und ein wenig schaukeln tut’s auch – das Servicepersonal muss ganz schön vorsichtig sein, damit es nicht kleckert.» Natürlich habe man die Schweizer Berge und Züge in den Bollywood-Filmen gesehen, zuhauf sogar. Aber dass diese Natur eine derartige Ruhe ausstrahle, das hätte er nicht gedacht. Dieses atemberaubende Erlebnis sei perfekt für indische Gäste, meint sie. Apropos: Die zwei Hotelfachleute haben indische Menüs vorbestellt. Namrata geniesst das vegetarische Jalfrezi-Gericht. Sie isst kein Fleisch, aus religiöser Überzeugung. Rahul wählt das Chicken Masala. Vorerst verspeisen sie brav den Salat. Zu Hause ässen sie nie Salat, das sei unüblich in Indien. Das Joghurt-Dressing schmeckt soweit. Auf Brot verzichten sie: «Wir sind dunkles Brot nicht gewöhnt. Wir essen Fladenbrot, Roti Prata oder Naan, meistens zusammen mit dem Reis und Hauptgericht – und von Hand», so Namrata. Die Hauptgerichte schmecken authentisch, finden beide. Etwas mehr Schärfe wäre gut. Aber in Europa sei man da vorsichtig. «Vielleicht wären Pickles sinnvoll, dann kann

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jeder Gast seinen Schärfegrad selbst bestimmen», schlägt Rahul vor. Der Reis kommt gut an: «Mit einigen kandierten Früchten, gerösteten Cashewnüssen und Senfsamen oder ein paar frittierten Curry-Blättern wäre er noch indischer.» Und sie fügt an: «Ich würde eventuell das Rindfleisch durch Lamm ersetzen, weil in Indien Kühe heilig sind.» Zum Dessert ist klar, was es braucht: Swiss Chocolate natürlich! «Das passt perfekt zu diesem Zug, der das Beste der Schweiz in konzentrierter Form bereithält.» Wagen 44, Sitze 45 und 46, 2. Klasse: Feiern mit Renate und Friedrich Schliephake «Zur silbernen Hochzeit wollten wir uns etwas nicht Alltägliches leisten. St. Moritz, Zermatt plus Glacier Express in vier Tagen schienen uns gerade richtig, zumal der Preis für das Pauschalangebot auch stimmt, wenn man früh genug bucht», sagen Renate und Friedrich Schliephake aus der Nähe von Goslar im Harzgebirge, wo sie sonst mit der Brockenbahn – auch mal mit Dampfloks – unterwegs sind. Der Zug durchquert die herbstliche Rheinschlucht, den Grand Canyon der Schweiz. Die Schliephakes staunen, kein Wort. «Toll. So wuchtig habe ich mir das nicht vorgestellt», sagt sie. Er stimmt zu: «Im Fernsehen sah das auch spektakulär aus, aber so – unvorstellbar. Wissen Sie, die Sendung mit Leonard, dem Schlagersänger, der auf Reisen geht. Ist er nicht auch Schweizer?» Zweimal haben sie den Bericht über den Zug schon gesehen, bevor es endlich richtig losging. Die Fahrt in echt übertrifft alle Erwartungen. Keine Spur von Langeweile, nicht eine Sekunde. «Alle sind so nett, freundlich. Jeder fragt, ob er uns behilflich sein könne.» Der Tagesteller wird serviert: Gulasch, Reis und Gemüse. Sie hatten nur den Sitzplatz im Voraus reserviert, nicht aber das Menü. Da wollten sie sich überraschen lassen. Sie scheinen es zu geniessen, essen lautlos, weil sie den Informationen aus den

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Erinnerungsfoto vor dem Glacier Express – diesem Zug, der das Beste der Schweiz in konzentrierter Form in sich vereint.

Kopfhörern lauschen. Wenn da nur nicht diese Ohrstöpsel wären, die dauernd rauspurzeln. Sie muss lachen. «Wie machen das bloss die Koreaner dort drüben? Bei denen scheinen die Dinger zu sitzen. Vielleicht sind unsere Ohren einfach zu gross – oder wir zu unbegabt. Denn das System ist perfekt, sehr diskret, niemand wird gestört.» Und schon wird der Nachtisch gereicht: Tiramisu. Schmunzelnd schiebt Renate Schliephake ihren Teller in die Tischhälfte ihres Gatten. Dieser langt zu, die zwei Portionen sind expressmässig verschwunden. Ob es geschmeckt habe? «Und ob. Sieht man’s nicht? Einzig den Reis beim Hauptgang, den könnte man durch Kartoffeln ersetzen. Wir Deutschen sind Kartoffelesser. Aber das ist Geschmacksache», meint er. Sonst ist er rundum zufrieden. Sie kämen wieder, mit Garantie. Dann auf den Bernina Express. Als Erinnerung haben sie sich eine DVD gekauft. «70 Minuten Glacier Express. Statt 1 000 Bilder zu knipsen, zeigen wir unseren Freunden zu Hause lieber professionelle Aufnahmen. Seien Sie versichert: Wir sind nur die Vorhut.»

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Im Glacier Express ist für alles gesorgt: herrliche Aussichten und feine Verpflegung.

Wagen 45, Sitze 43 und 44, 1. Klasse: Japanische Ansichten von Shoichi Tamura und Satuki Hirata Ein Erstklass-Wagen, voll besetzt mit japanischen Gästen. Eine bunt zusammengewürfelte Gruppe auf Sondertour. Alle mit – mindestens einem – Fotoapparat ausgerüstet. Pausenlos klickt es. Und lacht es, denn genauso beliebt wie die Landschaft sind auch Schnappschüsse im Zug, zu zweit, zu dritt auf dem Bild. Wir sind inzwischen auf der Strecke zwischen Chur und Disentis. Es geht im Eiltempo. Generalstabsmässig wird das Essen in drei Gängen serviert. Ein Salat, dann Reis und Fisch, speziell für die Gruppe. Das Tagesdessert ist überall gleich: Tiramisu. «Meine Gäste lieben Süsses – vor allem Schweizer Schokolade», erklärt die Reiseleiterin. Zügig wird gespeist. Man will ja nichts verpassen. Die Panoramasicht aus den überdimensionierten Fenstern sei das Beste – da ist man sich im Wagen einig. Und die Deckenfenster seien das Allerbeste, so was hätte man noch nie gesehen. Etwas so Spektakuläres finde man in Japan nicht. Vielleicht der OdorikoZug auf der Ito-Linie, wirft jemand ein, jener Expresszug zwischen Tokio und Shimoda, der biete auch «nice views». Aber der Glacier Express sei unschlagbar. «Vergleichbar ist nur der Hiram Bingham von Cusco nach Machu Picchu. Die Strecke ist gewaltig, auch überall Täler, Schluchten, Wasser», sagt Shoichi Tamura aus Tokio. Er hat den Klassiker in den Anden mit seiner Frau bereist. Heute sind sie zu dritt mit einer Bekannten unterwegs. Ob sie denn schon eingekauft hätten? «Zu hohe Preise», ächzt er. Und greift im Spass Der langsamste zur Brieftasche: «Empty, you know.» Die JapaSchnellzug der Welt ner, erklärt die Reiseleiterin, seien etwas shopDie achtstündige Reise prägt sich ein – mit Höhepunkten ping-müde. Wenn, dann würden sich Japaner am Anfang und am Ende. nur noch Prestige-Dinge leisten. «In wenigen In St. Moritz grüsst die Welt Minuten erreichen wir Andermatt», tönt es aus der Schönen und Reichen, in dem Lautsprecher. Es wird hektisch. Rasch sind Davos die Höhenluft und in Zermatt das Matterhorn. die Mützen aufgesetzt, die warmen Jacken zugeknöpft. Startklar für die Weiterfahrt mit dem Im Winter von St. Moritz nach Zermatt ab CHF 128.50 Car nach Visp. Das geht schneller als im langinkl. 3-Gang-Menu am Sitzplatz samsten Schnellzug der Welt. www.rhb.ch/glacierexpress

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Hätten Sie das gewusst?

Zahlenkultur Rund 1 400 Menschen arbeiten bei der Rhätischen Bahn in über 200 unterschiedlichen Berufen: vom Verkehrswegbauer (ehemals «Gramper» genannt) auf der Berninalinie über die Zugbegleiterin im langsamsten Schnellzug der Welt bis zum IT-Spezialisten. Nebst Schweizerinnen und Schweizern sind Menschen aus Albanien, Deutschland, Italien, Kroatien, Marokko, Mazedonien, Nigeria, Österreich, Portugal und Serbien bei der RhB tätig – ein Potpourri aus 11 Ländern aus der ganzen Welt. Das Durchschnittsalter beträgt 45,8 Jahre – von den 107 Lernenden über die Praktikanten bis zu den 12 Pensionierten, welche die RhB beispielsweise als Reiseleiter unterstützen. Apropos mithelfen: 2003 wurde der Dachverband «historic RhB» zur Erhaltung, Restaurierung und Instandstellung sowie Zurschaustellung und den Betrieb von historischen Fahrzeugen der RhB gegründet. Der Dachorganisation gehören die 6 Mitgliedervereine «Club 1889», «Verein pro Salonwagen RhB», «Verein Dampffreunde der Rhätischen Bahn», «Albula-Bahn-Club Bergün», «Freunde der Schmalspurbahnen» und «Interessengemeinschaft Zügen-Landwasser» sowie die Stiftung «Bahnmuseum Albula Bergün» an. In deren Verzeichnis über das historische Rollmaterial befinden sich momentan 52 Objekte, die sie der Nachwelt erhalten möchten. 2014 feiert die RhB ihren 125. Geburtstag: Während all dieser Jahre verkehrten 241 Lokomotiven und Züge auf ihrem Streckennetz, davon 47 unterschiedliche Lok-Typen – Dienstfahrzeuge nicht mitgerechnet.

Halten die RhB-Gleise in Top-Zustand: die «Gramper», heute Verkehrswegbauer genannt

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Was machen eigentlich …

… die PistenbullyFahrer von Sedrun im Sommer?

Ihr Job ist es, die Naturgewalt Schnee unter Kontrolle zu bringen, in einer Landschaft der Extreme mit bis zu minus 30 Grad Celsius, bei Wind und Wetter. Die Pistenbully-Fahrer im Skigebiet Sedrun Oberalp trotzen den frostigen Bedingungen von Anfang Dezember bis nach Ostern. Und wenn der Schnee weg ist? Eigentlich ist der 33-jährige Armin Manetsch gelernter Mechaniker. Mittlerweile hat er den elterlichen Bauernhof übernommen, wo er tatkräftig mit anpackt – solange kein Schnee fällt. Denn Manetschs wahre Leidenschaft ist das Pistenraupen-Fahren. «Wir Pistenbully-Fahrer haben meistens Saisonjobs, bei denen handwerkliches Geschick gefragt ist – das haben wir alle gemeinsam», so der Bauer. Das «Pistnen», wie es im Fachjargon heisst, gilt als idealer Nebenverdienst für Landwirte, Zimmermänner, Lastwagenfahrer und Bau- oder Forstarbeiter aus den Bergregionen. «Für diesen Job muss man definitiv von grossen Maschinen angefressen sein», sagt Manetsch, für den das Pistenbully-Fahren ein Bubentraum war. «Als Mechaniker fasziniert mich natürlich die Technik dieser gigantischen

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Schneeschuhtouren: Der GPS-Routenfinder führt zu den schönsten Touren entlang dem RhB-Netz.  1756

Der Umgang mit den tonnenschweren Pistenraupen verlangt viel Feingefühl.

Maschinen.» So gesehen gibt es zwischen dem Bauern und dem BullyFahren durchaus Parallelen: Grosse Gefährte gehören bei der täglichen Arbeit dazu, egal ob Traktor oder eben Pistenfahrzeug. Warten, bis die Natur bereit ist Wie beim Bauern gibt auch beim Pistnen die Natur den Arbeitsrhythmus vor: Bei schönem Wetter schwärmen die Pistenbullys schon um 17 Uhr aus und präparieren bis lange nach Mitternacht. Fällt Schnee, beginnen die Fahrer um vier Uhr nachts. Dann dauert das Pistnen bis kurz vor neun Uhr morgens − bis die ersten Schneesportler über die schön präparierten Pisten brettern. «Als Pistenbully-Fahrer ist Flexibilität gefragt», erklärt Armin Manetsch, der sich im Alter von 20 Jahren zum ersten Mal hinters Steuer der Ungetüme wagte. «Es gibt längere und kürzere oder ausnahmsweise sogar Tage mit 13 bis 14 Stunden Arbeitszeit – zum Beispiel, wenn auf einen verschneiten Tag ein schöner folgt.» Geduld mit der Natur braucht es auch bei Lawinengefahr: Dann müssen die Pistenbully-Fahrer manchmal vier, fünf Tage lang auf dem Berg bleiben, weil die Rückfahrt zu gefährlich wäre. Zum Glück gibtʼs oben in den Skigebieten genügend Übernachtungsmöglichkeiten in Restaurants. Und worin liegt die Schwierigkeit bei der Arbeit mit den Pistenfahrzeugen? «Bei Neuschnee ist es schwierig, die steilen Hänge raufzukommen. Die grösste Herausforderung ist aber das Wetter: Nebel und Schneestürme lassen Konturen und Orientierungspunkte verschwimmen. Dann heisst es abwarten, bis die Sicht wieder besser ist.» Schliesslich sollen die Pisten aus einem Guss sein. Keine leichte Aufgabe: «Die Spuren der Pistenbullys sind vier Meter breit – diese eng anliegend, ganz ohne Unebenheiten zu ziehen, ist eine Kunst. Der Umgang mit den tonnenschweren Fahrzeugen erfordert viel Feingefühl», erklärt Manetsch, für den das Pistnen mehr Hobby als Beruf ist. Und brettert Armin Armin Manetsch (33): Manetsch auch selbst über «seine» schön präparierten Pisten? im Sommer Bauer, im «Ich fahre schon Ski, aber nicht täglich. Dafür habe ich die PisWinter begeisterter Pistenbully-Fahrer. ten schon zu viel befahren – mit meinem Pistenbully.»

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Berühmte Namen

Die Lok zum Berg: «Bernina»

Seit dem 7. März 2012 befindet sich die «Bernina» im wohlverdienten Ruhestand. Still geworden ist es um die Lokomotive mit Baujahr 1947 aber nicht – im Gegenteil. Ihren Lebensabend verbringt die Rentnerin im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern. Ein letztes Engagement für eine Lok, die auf eine bewegte Vergangenheit zurückblickt. Die Rhätische Bahn übergab die «Bernina» im Jahr 2012 dem Verkehrshaus als Leihgabe für fünf Jahre. Ein Klacks verglichen mit den 66 Jahren, welche die Lok inzwischen bereits auf dem Buckel hat. Sie spulte während ihrer Aktivzeit eine Strecke von über sechs Millionen Kilometern ab – mit 1 600 Pferdestärken und einem Gewicht von 47 Tonnen. Und damit stand die Lok nicht alleine da: Zwischen 1947 und 1953 beschaffte die RhB zehn Lokomotiven des Typs Ge 4/4 I mit den Seriennummern 601 bis 610. Klassiker auf dem Streckennetz der RhB Die «Bernina» und ihre Schwestern dominierten während Jahrzehnten das Bild der Traktionsfahrzeuge und verstärkten den durch die legendären Krokodilloks aus den 20er-Jahren geprägten Fuhrpark der RhB. Noch bis 2017 lässt sich die Ge 4/4 I Nr. 602 «Bernina» im Verkehrshaus bestaunen. Für ihre Schwester «Badus» mit der Seriennummer 603 ging die Reise noch ein bisschen weiter: Sie wurde dem Bahnpark Augsburg in Deutschland übergeben. Immer noch auf Achse sind die «Silvretta» (605) und die «Viamala» (610). Sie bereisen die Gleise des Kantons Graubünden auch im Jahr 2013.

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Wir stellen vor

«C 2012»: der älteste Drittklasswagen der RhB

1889 hiess er noch «C  32», 1911 nannte man ihn «C  2012» und 1940 dann «X 9034». Doch während seiner langen Dienstzeit machte der historische Drittklasswagen weit mehr durch als einige Umnummerierungen. 1994 rangierte die Rhätische Bahn den Wagen definitiv aus und stellte ihn aufs Abstellgleis. Erst der «Club 1889» hauchte dem Bahnrelikt wieder Leben ein.

1989 feierte die Rhätische Bahn ihren hundertsten Geburtstag. Zu diesem feierlichen Anlass holte sie ihre erste Dampflokomotive, die G 3/4 1 «Rhätia», nach Graubünden zurück. Die dazugehörigen Wagen gingen allerdings vergessen: Eine komplette und stilreine Komposition mit zwei Personen- und einem Gepäckwagen fristete auf Abstellgleisen und zum Dienstwagen degradiert ein unwürdiges Dasein. Diese Tatsache veranlasste einige Samedaner, RhB-Angestellte und Bahnliebhaber 1996 zur Gründung des «Club 1889» zum Erhalt historischer Fahrzeuge der RhB. Das Ziel: den heruntergekommenen «X 9034», der jahrzehntelang als Elektrowerkstätte gedient hatte, in den historischen Drittklasswagen «C 2012» zurückzuversetzen. Keine leichte Aufgabe, war doch fast alles Holz morsch und die ganze Einrichtung im Verlauf der Jahrzehnte verschwunden. Drei Jahre lang arbeiteten 28 Clubmitglieder – junge und ältere, Profis und Laien – in der Betriebswerkstätte der RhB in Samedan am Bahnrelikt. Sie werteten den ehemaligen Schrotthaufen in 5 600 Arbeitsstunden nach und nach zu einem kleinen Juwel auf, bis schliesslich der ursprüngliche «C 2012» auf den Schienen der RhB stand. Seit 1999 brettert der älteste RhB-Wagen in historischen Zugkompositionen wieder über das Streckennetz Graubündens. www.club1889.ch

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Nächster Halt

Engadin Skimarathon: Hier läuft was!

Über 12 000 Läuferinnen und Läufer, die an einem Tag transportiert werden wollen: Der Engadin Skimarathon ist für die RhB als Transportpartnerin eine logistische Höchstleistung. Eine Herausforderung sind die 42 Kilometer aber natürlich auch für die Langläuferinnen und Langläufer – unter ihnen Samuel Rindlisbacher, Leiter Controlling bei der RhB. Contura «lief» mit ihm mit. Schnell noch ein heisser Tee und eine Banane, die Schuhe wechseln, den Kleidersack beim Militärlastwagen 21 deponieren, dann geht es – die Ski gebuckelt – in Richtung Startgelände. Einige kurze Sprints, ein paar Armschwünge und Dehnübungen, dann werden die Ski angeschnallt und Samuel Rindlisbacher reiht sich ein, neben Hunderten anderer Läuferinnen und Läufer. Aus den Lautsprechern ertönt – ein wenig pathetisch – Vangelis’ «Conquest of Paradise». Obwohl: Für die rund 12 000 Läuferinnen und

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: Läufer, die an diesem Morgen in Maloja bei strahlendem Sonnenschein auf dem schneebedeckten Lej da Segl zum 45. Engadin Skimarathon starten, fühlt es sich vielleicht tatsächlich so an, als würden sie gerade eben ein Stück Paradies erobern. Drei, zwei, eins – und los geht’s. Nach wenigen Minuten sind die Sportlerinnen und Sportler nur noch als kleine Punkte auf dem weissen Silsersee zu erkennen. Erfolgsrezept: Entspannung und Pasta Samuel Rindlisbacher ist 2013 zum dritten Mal beim Skimarathon dabei. Schon ganz Routinier zeigt er kaum Nervosität: «Ich mache aus Plausch mit», sagt er. Dieses Jahr habe er nicht so viel trainieren können wie die Male zuvor – er sei vor Kurzem Vater geworden. Ganz Sportler steht aber auf seinem Speiseplan am Abend vor dem grossen Lauf haufenweise Pasta. Der 34-Jährige begann vor fünf Jahren mit dem Langlauf – «aus Gwunder», wie er sagt. Früher fuhr er Ski. Doch ihm gefällt, dass er beim Langlauf vom Gedränge am Skilift und auf den Pisten verschont bleibt. Samuel Rindlisbacher startet in der Kategorie Volksläufer: «Ich habe letztes Jahr die Qualifikation für die Hauptklasse B um zwei Minuten verpasst.» Geschäftig und doch ganz locker geht es zu und her bei den Volksläufern; der Ehrgeiz, die 42 Kilometer von Maloja über Pontresina bis S-chanf mit den Langlaufski zu absolvieren, ist zu spüren, ein bisschen Aufregung schwingt mit, aber die Stimmung an diesem sonnigen Wintermorgen im Startgelände scheint ganz entspannt. «Der Engadin Skimarathon ist immer tipptopp organisiert, hier gibt es kein Chaos», so Rindlisbacher.

Gut aufwärmen und eine Trinkpause in Pontre­ sina: So macht Samuel Rindlisbacher den Marathon (fast) mit links.

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Samuel Rindlisbacher ist auf halber Strecke in Pontresina guter Dinge: «Es läuft rund!»

Verschnaufpause mit Pippa Middleton In Pontresina, dem Halbmarathonziel, begegnen wir ihm wieder: Wie vorausgesagt trifft Samuel Rindlisbacher nach anderthalb Stunden bei der Verpflegungsstation ein. Dutzende Freiwillige stehen hier am Loipenrand und versorgen die durstigen Läuferinnen und Läufer mit Getränken. Musik, Partyzelte und Grillwürste: Für die Zuschauerinnen und Zuschauer zeigt sich hier ein Vorgeschmack auf das Volksfest im Zielgelände in S-chanf. Pippa Middleton sei soeben vorbeigedüst, klingt es aus den Lautsprechern. Die Schwägerin von Prinz William landet schliesslich auf dem 233. Platz von 494 Platzierten in ihrer Kategorie. Auch Samuel Rindlisbacher läuft es in der Halbzeit gut: «Der Start über den See war sehr schön», erzählt er. «Der Stazerwald gleich vor Pontresina ist allerdings immer ein Chrampf – aber ich bin gut in der Zeit.» Volksfest in S-chanf Mit dem Auto erreichen wir das Zielgelände – selbstverständlich – schneller als die Marathonläuferinnen und -läufer. Obwohl: Die Schnellsten legen die 42 Kilometer zwischen Maloja und S-chanf mit den Langlaufski in weniger als anderthalb Stunden zurück. Unser Läufer von der RhB braucht etwas länger: Samuel Rindlisbacher ist mit einer Zeit von 3 Stunden 33 Minuten im Ziel. Er freut sich: «Ich war nur eine Minute langsamer als letztes Jahr! Es hat Spass gemacht, bis zur Hälfte habe ich mich super gefühlt. Aber die ‹Golan-Höhen› zum Schluss, die waren schon sehr streng, da gibt es zwei, drei giftige Anstiege – da leiden alle, so kurz vor dem Ziel.» Mühelos hingegen erhält er beim Lastwagen 21 seine Habseligkeiten zurück. Perfekt organisert eben. Und dann stürzt sich Samuel Rindlisbacher zufrieden ins Getümmel aus Läuferinnen und Zuschauern, aus Food- und Getränkeständen, Guggenmusik und Massagezelten.

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Einsteigen und abtauchen: Mit dem RhB Bade-Kombi – Entspannung pur, nicht nur für Sportler.  553

Drei Fragen an die Leiterin Produktion Region West Patricia Demarmels koordiniert in enger Abstimmung mit dem OK des Engadin Ski­marathon den Transport der Gäste. Wie viele Mitarbeitende der RhB sind für den Engadin Skimarathon zusätzlich im Einsatz? Am Marathonsonntag arbeiten gut 50 Mitarbeitende zusätzlich. Diese sind beispielsweise im Rangierdienst, als Kundenlenker oder Stellwerkbediener im Einsatz. Unser Personal freut sich aber immer auf diesen Anlass – es ist eine Abwechslung zum normalen Arbeitsalltag. Wie viele zusätzliche Züge stellt die RhB für den reibungslosen Ablauf des Grossanlasses zur Verfügung? Im 2013 verkehrten an diesem Tag zusätzlich 25 Züge für Läufer und Zuschauer –

sei dies frühmorgens für die Anreise oder nach dem Lauf für die Heimfahrt. Zudem halten die Regelzüge am speziell eingerichteten Bahnhof «S-chanf Marathon». Und der Transport dieser vielen Menschen klappt immer reibungslos? Die RhB transportierte am Marathonsonntag mehr als 12 000 Personen – das ist eine ganze Menge. Doch inzwischen haben wir den Dreh raus. Und es gibt natürlich immer auch ein Notfallszenario. Dieses Jahr war eine der Loks defekt, doch unsere Fahrgäste haben davon nichts bemerkt. Wir verkehren auch an diePatrica Demarmels, sem Grossanlass meistens mit Leiterin Produktion höchstens ein bis zwei Minu- Region West bei der Rhätischen Bahn. ten Verspätung.

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Aus der Werkst채tte

Echt b체ndnerisch: der Schlittenbauer aus Sri Lanka

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Schlittelspass: Auf den berühmten Schienen zum rassigen Vergnügen auf Kufen.  223

Geflüchtet aus Sri Lanka, heute ein Bündner: Schreiner Kavithas Jeyabalan

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Stabil steht er da, auf seinen zwei Kufen, von A bis Z aus hochwertigem Eschenholz und frisch geölt: der Schanfigger Schlitten – handgefertigt in der Kavi Schreinerei in Peist. Für die Rettung der alten Schweizer Handwerkskunst setzt sich «Kavi» persönlich ein: Kavithas Jeyabalan, der 1984 als tamilischer Flüchtling in die Schweiz kam. Ein wahres Märchen. Wie um Himmels willen ist er bloss hier gelandet? Diese Frage stellt sich unweigerlich auf der Zugfahrt von Chur nach Peist, wo der einstige tamilische Flüchtling Kavithas Jeyabalan seit bald 30 Jahren zu Hause ist. Berge und tiefe Schluchten wohin man schaut, ab und zu ein kleines Dorf. Nicht mehr als 200 Einwohner, wie in Peist, eine halbe Stunde von Arosa entfernt. Wunderschöne Natur, schweizerische Idylle, wie sie im Buche steht – aber scheinbar am Ende der Welt. Es ist die RhB, die ihn schliesslich hier hinauf gebracht hat: «Ich war gwundrig, wo dieser rote Zug wohl hinfährt», erzählt Kavi, wie er sich allen vorstellt. Und so stieg er eines Tages in Chur, wo er im Asylheim wohnte, in diese kleine rote Bahn und fuhr rauf, bis nach Arosa. In einer Schreinerei fragte er nach Arbeit – und blieb «Die Schweizer schätzen statt der geplanten zwei Monate ganze zehn Jahre. eine hohe Qualität.

Wenn sie etwas kaufen,

In der Werkstatt aufgewachsen Heute führt Kavi in Peist sein eigenes SchreinergeKavithas Jeyabalan schäft mit sieben Angestellten. Was als Ein-MannBetrieb in einem Schuppen begann, ist inzwischen ein florierendes Unternehmen auf drei Stockwerken – was Kavi allerdings nicht den berühmten Schlitten verdankt, die er mit seinem Team hier oben fertigt: «Viel Geld lässt sich mit den Schlitten nicht verdienen – damit könnte ich nicht einmal einen meiner Angestellten bezahlen», lacht er. Mindestens acht Handwerksstunden und Materialkosten von bis zu 300 Franken stecken in einem Schlitten – da bleiben bei einem Stückpreis von 400 bis 500 Franken nicht viel mehr als 20 Franken pro Schlitten übrig. Doch die Schlitten, die sind für Kavi sowieso mehr Hobby und Leiden-

soll es einfach halten.»

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Traditionelles Schweizer Handwerk: Bei Kavis Schlitten lottert gar nichts – «die halten ewig».

schaft denn Geschäft – Geld verdient er mit dem Ausbau von Küchen und Innenräumen. Qualität schreibt er aber bei all seinen Arbeiten gross: «Die Schweiz lebt von hoher Qualität. Und für mich ist das die beste Reklame.» Das handwerkliche Können hat ihm vermutlich sein Vater schon in die Wiege gelegt: Ihm gehörte in Sri Lanka ebenfalls eine Schreinerei / Drechslerei. Die Werkstatt war Kavis Kinderstube, und so verwundert es nicht, dass er am Technical College – einer Art Fachhochschule – in Sri Lanka Schreiner lernte. Doch den Aroser oder eben Schanfigger Schlitten, wie Kavi ihn nach einigen Verbesserungen umbenannt hat, lernte der heute 49-Jährige erst bei seinem damaligen Chef in Arosa kennen. Handwerk für die Ewigkeit Ob er es seltsam finde, dass ausgerechnet ein Exot aus dem Indischen Ozean den Schweizer Edelschlitten rettet? «Nein», sagt er. «Ich bin stolz darauf, dieses Schweizer Handwerk zu erhalten.» Das Holz für seine Schanfigger Schlitten liefert eine Schreinerei aus dem Sarganserland. Schweizer Esche muss es sein: Eschenholz bleibt ruhig und verzieht sich auch bei Feuchtigkeit kaum. Mit der Fräse werden die 22 Einzelteile zugeschnitten,

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aus denen der Schanfigger Schlitten gebaut wird. Das besondere Merkmal von Kavis Schlitten: Sie kommen ganz ohne Metallverstrebungen und fast ohne Schrauben aus. «Alles, wo hebe muess, isch gstämmt», erklärt Kavi im Schanfigger Dialekt. Das bedeutet, dass die Längsleisten durch die Löcher in den Querleisten hindurch geführt werden – oder eben im Fachjargon: die Zapfen werden durch die Schlitze gestemmt. Dadurch ist der Schlitten besonders stabil: «Da lotSogar Eros Ramazotti tert gar nichts. So ein Schlitten hält 20 bis 25 Jahre», hat einen echten sagt der Schreiner. Spezielles Augenmerk legen Kavi Schanfigger Schlitten. und seine Mitarbeitenden auch auf die zwei Kufen: Sie werden in einem Stück in die richtige Form gebogen, dann erst in zwei Teile geschnitten. So wird sichergestellt, dass die beiden Kufen sich nicht unterschiedlich verbiegen und absolut identisch sind – nur so bleibt der Schlitten perfekt in der Spur. Ist das Holzgefährt fertig zusammengebaut, wird bei der Endkontrolle nochmals geprüft, ob die Kufen ganz flach am Boden aufliegen – erst dann wird der rostfreie Chromstahl angebracht, der für eine schnelle Fahrt sorgt. Die Sorgfalt lohnt sich: Bei den Schlittenrennen im Tal sind die Fahrer mit Kavis Schlitten jedenfalls regelmässig ganz vorne mit dabei. Doch nicht nur viele Schanfigger besitzen einen Schlitten aus Kavis Schreinerei, auch viele Unterländer, Berner und Basler − und sogar Eros Ramazotti hat einen echten Schanfigger Schlitten. Qualitätsarbeit ist eben tatsächlich die beste Reklame. Nicht nur Schweizer, sondern Einheimischer Diesen Erfolg als Schreiner hat sich Kavithas Jeyabalan Stück für Stück aufgebaut. Im Dorf und im Tal kennen und schätzen ihn alle – ein Beispiel gelungener Integration, das fast wie ein Märchen klingt. Doch dahinter stecken Fleiss und harte Arbeit: Als Kavi vor bald 30 Jahren in die Schweiz flüchtete, sprach er kein Wort Deutsch – geschweige denn Bündnerdialekt. «Die fremde Sprache war, abgesehen vom kalten Klima, definitiv das Schwierigste. Irgendwann stellte sich die Frage: Kehre ich zurück nach Sri Lanka oder bleibe ich in der Schweiz? Ich hatte einen Job hier – und dann lernte ich Vreni, meine jetzige Frau kennen. Also entschied ich mich zu bleiben.» Und von da an setzte er alles daran, die hiesige Sprache zu

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Perfekt bis ins Detail: Beim Bau seiner berühmten Schanfigger Schlitten achtet Kavi bei jedem einzelnen Arbeitsschritt auf hohe Qualität.

lernen, um mit den Menschen zu kommunizieren, sich zu integrieren. Wort für Wort schrieb er sich auf, was er hörte, in Deutsch und Schweizerdeutsch. Heute spricht Kavi fast besser Schanfigger Dialekt als Tamil: «Im Moment habe ich zwei Angestellte aus Sri Lanka, deshalb brauche ich ab und zu wieder Tamil. Aber meistens spreche ich auch mit ihnen konsequent Deutsch.» 1990 heiratete er seine Vreni und gründete eine Familie: Gleich gegenüber der Schreinerei bewohnen die beiden mit ihren fünf Kindern ein altes Bauernhaus, dessen Innenräume Kavi – selbstverständlich – renoviert hat. Er sei mindestens so schweizerisch wie die Einheimischen, sage seine Frau immer: Das viele «Chrampfen», die Pünktlichkeit, das Bewusstsein für Qualität, das alles ist Kavi in Fleisch und Blut übergangen. Das Tanzen in der Trachtengruppe ist gemeinsames Hobby von Vreni und Kavi Jeyabalan. Anfang der 90er-Jahre liess er sich einbürgern. Seine tamilische Offenheit, die hat «Es dauerte zwei sich der Peister aber bewahrt: «Ich bin von Anfang Jahre, bis ich mich in an auf die Leute hier zugegangen und habe mit allen Bündnerdeutsch gesprochen. Egal ob alt oder jung, ich kann eigentlich verständigen konnte.» mit allen im Dorf gut. Und auch meine Familie ist so geworden: Wir mögen es, mit Besuch gesellig zusamKavithas Jeyabalan menzusitzen oder zu kochen, auch ganz spontan und unkompliziert.» Ganz klar: Der Tamile Kavithas Jeyabalan hat im Bergdorf Peist seine zweite Heimat gefunden. Und die Schlitten? Die laufen wie eh und je – im übertragenen Sinn genauso wie auf dem Schlittelweg. Und wenn es nach Kavi geht, noch viele weitere Jahre: Darum hat er das traditionelle Handwerk auch seinen Mitarbeitenden beigebracht. Doch vorerst bleibt er noch selbst im Sattel – oder eben auf dem Schlitten: «Die nächsten 20 Jahre mache ich sicher noch weiter!», sagt Kavi überzeugt.

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Streckennetz

Höhepunkte der Rhätischen Bahn

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graubündenPASS: Fahrspass im ganzen Kanton. Einsteigen bitte!  1037

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Gut zu wissen

Grün, rot, orange: Signale und Schilder der RhB

Verstehen Sie bei der Signalisation im Schienenverkehr mit den verschiedenfarbigen Lampen und den unbekannten Schildern auch nur Bahnhof? Genauso wie im Strassenverkehr braucht es selbstverständlich auch im Bahnverkehr fixe Regeln, damit Lokführer und Bahnmitarbeitende wissen, wie sie sich richtig verhalten. Der vielleicht grösste Unterschied zum Strassenverkehr: Ein Zug kann nicht auf Sichtdistanz anhalten, weil er je nach Geschwindigkeit viele Meter benötigt, bis er stillsteht. Deshalb gibt es auf Bahnstrecken immer ein Vorsignal, das dem Lokführer das folgende Hauptsignal rechtzeitig ankündigt – so kann er sich auf das Hauptsignal vorbereiten und entsprechend handeln. Wie schnell? Die Lampen sagenʼs! Damit die beiden Signal-Arten unterschieden werden können, sind Vorsignale bei der RhB quadratisch, Hauptsignale hingegen hochrechteckig. Je nachdem, welche Lampen und Farben leuchten, haben die Signale eine andere Bedeutung: Leuchten beispielsweise die zwei obersten Lampen des Vorsignals in Orange, bedeutet dies, dass der Lokführer seinen Zug vor dem nächsten Hauptsignal anhalten muss. Beim Hauptsignal selbst leuchtet dann ein rotes Lämpchen. Welche Höchstgeschwindigkeit auf welchen Strecken gilt, ist in der Streckentabelle festgehalten. Besonders knifflig: Anders als im Strassenverkehr werden Geschwindigkeitsbegrenzungen dem Lokführer nicht immer mit Ziffern angezeigt, sondern in bestimmten Fällen auch durch Lichterkombinationen aus Grün und Orange. Wenn ein Zug an einem Signal vorbeifährt, das eine Geschwindigkeitseinschränkung anzeigt, muss der Lokführer so lange dieses Tempo einhalten, bis das nächste Signal eine andere Geschwindigkeit oder «Freie Fahrt» anzeigt. Kurvenabschnitte, die im Vergleich zur üblichen Streckengeschwindigkeit langsamer befahren werden müssen, werden hingegen mit Geschwindigkeitstafeln – mit Ziffern – gekennzeichnet. Auch hier gibt es ein Vorsignal, das die gültige Geschwindigkeit anzeigt, ein Anfangs- sowie ein Endsignal, ab welchem wieder die normale Streckengeschwindigkeit gilt.

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Signale Der Lokführer muss anhand der Vorsig­ ­nale richtig reagieren, damit er ab dem darauffolgenden Hauptsignal die geforderte Regel – zum Beispiel die richtige Geschwindigkeit – einhalten kann. Da heisst es: Augen auf! Eine kleine Auswahl an Signalen gefällig? Vorsignal

Hauptsignal

Halt vor dem Hauptsignal Das Hauptsignal «Halt» mit der roten Lampe wird dem Lokführer rechtzeitig mit einem Vorsignal angekündigt: zwei orange Lampen leuchten.

Geschwindigkeitstafeln Vorsignal verminderte Geschwindigkeit Dieses Vorsignal kündigt an, dass ab dem folgenden Anfangssignal die angegebene Höchst­ geschwindigkeit gilt. Anfangssignal verminderte Geschwindigkeit Ab diesem Signal gilt die vermin­ derte Geschwindigkeit. Endsignal verminderte Geschwindigkeit Bei diesem Signal endet die verminderte Geschwindigkeit – jedoch erst, wenn das letzte Fahrzeug an diesem Signal vorbeigefahren ist.

Freie Fahrt Die grüne Lampe signalisiert, dass mit der in der Strecken­tabelle angegebenen Höchst­geschwin­digkeit gefahren werden darf.

Fahrt mit Geschwindigkeit 30 km/h Diese beiden Signale kündigen an respektive signalisieren, dass der Zug auf der folgenden Strecke nur mit 30 km/h fahren darf.

Fahrt mit Geschwindigkeit 45 km/h Ein paar grüne Lämpchen mehr und anders platziert, schon hat die RhB ein neues Signal: Hier kündigt das Vorsignal an, dass ab dem folgenden Hauptsignal die Geschwindigkeit 45 km/h gilt.

Führerstandsfahrten: Erkunden Sie das UNESCO Welt­­erbe RhB so wie es sonst nur der Lokomotiv­führer sehen kann!  256

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Wettbewerb

Wie gut kennen Sie die RhB?

Die Rätselfrage: Wie viele Meter klettert die Arosa Bahn der RhB auf der Strecke von Chur nach Arosa während nur einer Stunde in die Höhe?

Flink springt es von Baum zu Baum, knabbert lustig an einer Haselnuss und klettert rasch weiter aufwärts. Worum es sich bei diesem Waldbewohner handelt? Das Zahlenbild unten verrät es. Ein Tipp: Auf dem gleichnamigen Familien-Wanderweg in Arosa gibtʼs ganz viele davon zu erleben …

a) 650 Meter

b) 880 Meter

c) 735 Meter

d) 1 000 Meter

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Natur pur: Ein Ausflug zum gleichnamigen Wanderweg in Arosa.  552

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Wir verlosen zwei Zugbillette (2. Klasse) von Ihrem Wohnort nach Arosa und retour. Senden Sie Ihre Antwort mit dem Betreff «Wettbewerb» an contura@rhb.ch oder schicken Sie eine Postkarte an: Rhätische Bahn, Marketing Kommunikation & E-Business, Bahnhofstrasse 25, 7002 Chur. Die Teilnahme ist gratis und unverbindlich. Billett gültig für Anreise aus der Schweiz. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Eine Barauszahlung der Preise ist nicht möglich. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die persönlichen Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

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Für Ihre Agenda

Die Veranstaltungen auf einen Blick

125 Jahre Rhätische Bahn 10. Mai 2014 Schon seit 1889 bürgt die RhB mit ihren Gebirgsstrecken für aussergewöhnliche Bahnerlebnisse – ein Grund zum Feiern!

  ▶ ▶ 125

Clà Ferrovia – der Kinder-Kondukteur 19. / 20. Oktober 2013 sowie 15. und 20. / 21. Dezember 2013 Mit Clà Ferrovia unterwegs zu Abenteuern im Farben- oder Lichterland. www.cla-ferrovia.ch

100 Jahre Chur – Arosa 13. / 14. Dezember 2014 Die RhB feiert das Streckenjubiläum Chur – Arosa: ein festliches Winterwochenende mit zahlreichen Überraschungen.

  ▶ ▶ 100

100 Jahre Schweizerischer Nationalpark 1. August 2014 Mit der RhB schnurstracks in den Nationalpark Zernez – ans Jubiläum mit diversen Events.   ▶ ▶ 1039

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Broschüren und Erlebniskarten

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