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4. Quartal 2016 / #235

Urban Art & Homemade Stuff

GRAFFITI-MAP freiburg

KULTURAGGREGAT interview

SKETCHES

color me nice


4. Quartal 2016 / #235

Urban Art & Homemade Stuff

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KULTURAGGREGAT interview

SKETCHES

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4. Quartal 2016 / #235

Urban Art & Homemade Stuff

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KULTURAGGREGAT interview

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4. Quartal 2016 / #235

Urban Art & Homemade Stuff

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4. Quartal 2016 / #235

Urban Art & Homemade Stuff

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KULTURAGGREGAT interview

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4. Quartal 2016 / #235

Urban Art & Homemade Stuff

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KULTURAGGREGAT interview

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4. Quartal 2016 / #235

Urban Art & Homemade Stuff

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KULTURAGGREGAT interview

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4. Quartal 2016 / #235

Urban Art & Homemade Stuff

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KULTURAGGREGAT interview

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4. Quartal 2016 / #235

Urban Art & Homemade Stuff

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KULTURAGGREGAT interview

SKETCHES

color me nice


Illustration: © bastianwenz.com

HANDMADE MY DAY In dieser Ausgabe geht es um Kunst, im weitesten Sinne. Quasi um die stärkste Form von Individualismus. »Thematisch halt nich gerade das dickste Snickers in der Minibar!«, höre ich den Zwischenruf einer aufgebrachten Leserin. Wohl noch traumatisiert durch frühjugendliche Museumsbesuche von beeindruckender Ödnis? So auf Opa-erzähltvom-Krieg-Unterhaltungslevel? Die Kunst ist der natürliche Feind der Normalität. Und somit *mit echauffierter Rentnerfaust fuchtelnd* – Rock’n’Roll! Auch wenn der Beruf des gestaltenden Künstlers aus Sicht der Agentur für Arbeit irgendwo zwischen Ballon-Zauberer und Gurkenhobel-Verkäufer rangiert – was wäre die Welt ohne sie? Eben! Was sich in Freiburg und der Region an Fassaden, in Fußgängerunterführungen, an

Autobahnbrücken aber auch in diesen Museen, Galerien und Kunsträumen entdecken lässt, gleicht der ungestümen Farbenpracht eines Feuerwerks, möchte ich gar rumonkeln. Und, um mit etablierter Formulierung zu schließen: Mit dem Themenschwerpunkt »Urban Art & Homemade Stuff« möchten wir inspirieren und einladen, Neues vorstellen, empfehlen und an Bekanntes erinnern – für NeubürgerInnen und Eingeborene. So! Hiermit haben wir dann unser 2016er Quarterly-Konzept auch komplettiert. Mal gucken, was 2017 bringt. Stay tuned. Stay rebel. ... & thank you for the music!


Inhaltsverzeichnis –– #SCQ04: Urban Art & Homemade Stuff

3 EDITORIAL

Urban Art & Homemade Stuff

6 NEWSFLASH

Kunst, Kultur & Kirmes

14 IMPRESSUM Hallo!

16 PARTYPICS

33 Graffiti-Map – Legale Sprühflächen in Freiburg Artist Sketches –– color me nice!

Disco, Club & Bar

22 26 40

INTERVIEWS Michelangelo Mochi Christian Kopsch Jürgen Oschwald

#SCQ04 - 17

44 PARTYPICS

Graffiti & Street Art

50 LITERATOUR

58

60

COVER

SKETCHES

Die Titelseitengestalter: Neun Freiburger Künstler sagen Hallo.

Color Me Nice! Skizzen zum Bunt machen.

Kunst & Design

52 AUSSTELLUNGEN

Ausflugsziele in der Region

66 DISCO DOODLE

nice to have! Dieses und viele weitere Motive gibt’s auf www.subculturemagazine-shop. fineartprint.de

FLORIAN TRÖGER ART >Nautigon<

FRANKENSTONER >Flower Bauer<

DEIN EVENT IM WEB!

56

32

DIY & UPCYCLING

HOTSTUFF

From Freiburg With Love

Lieblingsteile schön sortiert

subculturemagazine

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Für den kostenlosen Eintrag Deiner Veranstaltung in unseren Eventkalender schick uns einfach eine E-Mail mit allen relevanten Informationen an info@subculture.de. Unser Kalender wird beinahe täglich aktualisiert.

subculturemag

subculturemagazine


StijlMarkt Markt für junges Design, Fashion und guten Geschmack.

10–11 Dezember Mensa Rempartstraße Freiburg i. Br. Sa / So 11–– 18 Uhr Eintritt 5 Euro

www.dawanda.com

stijlmarkt.de facebook.de/stijlmarkt


Newsflash –– Urban Art & Homemade Stuff

STIJL DESIGNMARKT

Fotos: © StijlMarkt Freiburg

Plattform für junge Kreative

ANZEIGE

Rund 90 Jungdesigner, kleine Labels und Nachwuchskreative aus Freiburg und ganz Deutschland präsentieren und verkaufen hier ausgefallene Designprodukte, Kleidung, Möbel, Prints, Schmuck, Accessoires und vieles mehr. Unterteilt in die Themenbereiche Anziehen, Wohnen und Genießen. Das Rahmenprogramm inkludiert auch wieder eine DaWanda DIY-Ecke, Gastronomie, Geschenkideen und DJ-Beschallung aus dem Foul & Sunk Camp. www.stijlmarkt.de > Sa. 10. & So. 11. Dezember, 11 Uhr /  Mensa Rempartstraße, Freiburg

ART’S BIRTHDAY Der 1.000.054. Geburtstag der Kunst Regionales Epizentrum des von Fluxus- Künstler Robert Filliou willkürlich festgelegten Geburtstages der Kunst ist das E-Werk. Das Programm bietet sowohl dem Nachwuchs als auch etablierten KünstlerInnen im Bereich der performativen und elektronischen Künste eine Plattform. Ab 19 Uhr werden die Räumlichkeiten durchgängig mit Performances, Konzerten, Aktionen und Installationen bespielt. Musikalische Beiträge gibt‘s von der norwegischen Konzeptmusikerin Jenny Hval und der kolumbianischen Elektronikerin Lucrecia Dalt.

www.swr2.de/artsbirthday

> Sa. 14. Januar, 19 Uhr / Eintritt frei / E-Werk, Freiburg


#SCQ04 - 7

Foto: © Promo / Veranstalter

HANDMADE & KREATIVMARKT

kunstundkreativmarkt.de > Sa. 11. & So. 12. Februar, 11 Uhr / ab 2,50 Euro / Bürgerhaus, Zähringen

Die Freiburger Börse für Selbermacher Im Oktober 2016 nutzten bereits rund 70 Aussteller die Veranstaltung und das gebotene Umfeld, um ihre Produkte einem handwerklich affinen und kreativen Publikum vorzustellen. Ergänzt wird der abgebildete Querschnitt der Design-, DIY-, Re- und Upcycling-Szene durch die Teilnahme zahlreicher angestammter Händler. Das Angebot erweitert sich so um ein reichhaltiges Repertoire an Knöpfen, Perlen, Bastelzubehör sowie Kunsthandwerk.

DASSOLLKUNSTSEIN VOL. 14 © Kunstverein Freiburg

Sieben Galerien zu Gast im Kunstverein

www.kunstvereinfreiburg.de > Mi. 16. – So. 20. November, 19 bzw. 12 Uhr / Eintritt frei / Kunstverein, Freiburg

Die Gemeinschaftsausstellung vereint Werke von insgesamt sieben Künstlern und Künstlerkollektiven zu einer Ausstellung. Zu sehen sind Gemeinschaftswerke der Spinifex-Künstler (Artkelch), Arbeiten von Robert Bosisio (Galerie Albert Baumgarten), Julia Elsässer-Eckert (Galerie Claeys), Hösl & Mihaljevic (Galerie G), Marin Hornsky und Doris Puchberger (Galerie Marek Kralewski) sowie Exponate von Harry Meyer (Galerie Meier), Barbara Camilla Tucholski und Martin Kasper (Galerie Pro Arte).

ZOOLO: PIECES Straßenkunst in der Galerie

www.kultur-aggregat.de > Sa. 05. (18 Uhr, Vernissage) – Mo. 28. November / Hilda 5, Freiburg

Andreas Ernst, Künstlername zoolo, präsentiert Arbeiten aus seinem umfangreichen Fundus. Großflächige Werke, mitunter über 800 Quadratmeter groß, prägen den Stil des seit Jahrzehnten in der Szene aktiven und in Bühl geborenen Graffiti-Künstlers. Die hier ausgestellten Exponate sind selbstredend von kleinerem Format. Nichtsdestotrotz: Der Style des mittlerweile auch für die deutsche Botschaft in Tadschikistan tätig gewesenen Writers bleibt unique und fresh.


Newsflash –– Urban Art & Homemade Stuff

MERZHAUSEN IM DEZEMBER

BLICKFANG ZÜRICH International Design  Exhibition »Hellwach, lebendig und kreativ« möchte die Messe in ihr zwanzigjähriges Jubiläum starten. Mit ein Grund dafür, weshalb gut die Hälfte der zur Verfügung stehenden Plätze an Studios und Ateliers vergeben wurden, die erstmals in Zürich anzutreffen sind. Eine gute Gelegenheit also, um die eigenen Ansichten darüber, was ein Möbel schön, Mode kleidsam und Schmuck attraktiv macht, zu erweitern. www.blickfang.com

Design: © Estelle Gassmann, Foto: © Blickfang

> Fr. 25. – So. 27. November / ab CHF 17 / Kongresshaus, Zürich

Foto: © Promo / Veranstalter

Design: © Freitag, Foto: © Nadine Ottawa

Vielfalt zeitgenössischer Licht-Gestaltung

Erstmals wird die Veranstaltungsreihe von mehreren Künstlern der Medienfakultät der Hochschule Offenburg sowie Aktivisten des artisse e.V. gestaltet. Die Schnittmenge der gezeigten Installationen ist dabei immer der künstlerische Umgang mit Licht. Wobei die Art und Weise der Verwendung des Mediums stark divergiert. Gezeigt und vorgeführt werden sowohl Lichtprojektionen, Lasermontagen und Performances. Aber auch die Auseinandersetzung mit dem Medium in cineastischer Form ist Teil der Veranstaltung. www.artisse.de > Fr. 16. Dezember – Sa. 28. Januar /  Eintritt frei / Forum, Merzhausen

ALL AREAS: NIGHTLIFE! Fotoausstellung von Felix Groteloh Fotograf, Musiker, Künstler = der Freiburger Felix Groteloh. Seit geraumer Zeit sorgt er mit seinen ausgefallenen Portraits und Arbeiten für interessierte Blicke (Check subculture: Barkultur & Imbisstrends). Längst jedoch nicht mehr nur im Kreativ-Gefüge der Region. Höchst erfreulich also, dass eine Auswahl seiner Shots für gut zwei Monate die Wände der RiDO Weinbar zieren werden. www.rido-bar.com


#SCQ04 - 9

17. SHORTS Trinationales Filmfestival Das Filmfestival stellt die Region Ober- rhein in den Fokus und lässt das Thema von jungen Filmemacherinnen und Filmemachern aus der Schweiz, Frankreich und Deutschland aufgreifen. Präsentiert werden Arbeiten aus den Kategorien Kurzspielfilm, Mittellanger Film, Dokumentarfilm, Animationsfilm und Experimenteller Film. Insgesamt wurden über 250 Werke eingereicht, davon gut die Hälfte aus den Nachbarländern. In das Programm haben es 54 Produktionen geschafft, die nun wetteifern um die von einer unabhängigen Jury vergebenen Preise in Höhe von 6.000 Euro. www.shorts-offenburg.de

Locals, Legends & Lack Über die letzten zwei Jahrzehnte sind den Street Art-Künstlern des Team Homboog immer wieder Menschen, Styles und Arbeiten untergekommen, die die Künstler nachhaltig inspiriert haben. In Sketches, Prints und Leinwandarbeiten der unterschiedlichsten Formate soll diesen Einflüssen nun Respekt gezollt werden. Natürlich steht hier auch das ein oder andere Artwork zum Verkauf. www.homboog.com > Ab Sa. 05. November / Farbklex,  Kasernenstraße 16, Basel-Liestal

Fotos: © Felix Groteloh

> Di. 08. – Fr. 11. November / ab 3 Euro / Forum Cinemas, Offenburg

HOMBOOG & FRIENDS

> Fr. 27. Januar (22 Uhr, Vernissage) – Fr. 31. März, 17 Uhr / Eintritt frei / RiDO Weinbar, Freiburg


Newsflash –– Urban Art & Homemade Stuff

REGIONALE 17: LEBENSSPUREN

MUSEUMSNACHT BASEL

Zeitgenössische Kunst im Dreiländereck

Mit einem Angebot aus Kunst, Kultur, Literatur, Musik, Film und Theater verspricht die kommende Auflage der Museumsnacht wieder mal ein mehr als abwechslungsreicher Event zu werden. Spannende und nicht alltägliche Begegnungen inklusive. Im Ticket inbegriffen ist die freie Fahrt im gesamten Streckennetz, plus nächtlicher Sonderverbindungen. Ebenso Shuttle-Schiffe und -Busse. Kostenpunkt Museums- ticket + Nachtzug DB: 30 CHF.

EWerkFreiburg-Installation: © LaurenceMellinger

Acht Stunden, siebenunddreißig Venues

www.museumsnacht.ch > Fr. 20. Januar, 18 – 02 Uhr / bis 26 Jahren Eintritt frei, ab 12 CHF / Diverse Locations, Basel

WERKSTATTWOCHE DER HKDM

www.ewerk-freiburg.de > Fr. 25. November (19 Uhr, Vernissage) – So. 08. Januar, 12 Uhr / ab 1,50 Euro / Galerie für Gegenwartskunst im E-Werk, Freiburg

Interdisziplinäre Präsentation

Foto: © hKDM

Künstlerinnen und Künstler aus drei Ländern wurden gebeten, Spuren und Eindrücke ihrer persönlichen Vergangenheit, ihres Lebens und ihrer Kunst in den Ausstellungsräumen zu hinterlassen. Physisch vergänglich wie die Ausstellungen selbst, wandeln sich die Spuren dort zu Erinnerungen der Betrachter. Trotzen folglich dem (eigentlich) unausweichlichem Zustand der Vergänglichkeit und drängen zurück in den Zustand der psychischen Unvergänglichkeit.

Eine Woche lang arbeiteten die Kunst-, Design-, Informatik- und Musikstudierenden der Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik an ihren fächerübergreifenden Projekten. Gelingen können die einzelnen Arbeiten jedoch nur, wenn jeder seine Fähigkeiten in den Dienst der Gruppe stellt. Was so entstanden ist, und wer sich bei welcher Live-Musik und -Performance, Präsentation, Installation oder welchem Ausstellungstück wie eingebracht hat, kann zunächst im Auditorium der Jazz & Rock Schulen, anschließend in der hKDM begutachtet werden. www.hkdm.de > Fr. 16. Dezember, 14 Uhr / Eintritt frei /  Auditorium JRS & hKDM, Freiburg


#SCQ04 - 11 Foto: © Andreas Hidber

neu!

Bueno Vista Wilhelmstr. 7 79098 Freiburg Foto: © Decker

LAYBACK & DECKER Als eines von Freiburgs Paradebeispielen für DIY-Enthusiasmus und Upcycling-Kultur versteht sich der Layback Skateshop. Sieht bei jedem Besuch etwas anders aus hier. Dafür sorgt u.a. auch die jüngst eröffnete Hall Of Fame für Graffiti-Künstler. Wer hier malen möchte, reicht einen Entwurf ein und darf bei Gefallen einen Container im Hof gestalten. Dosen von Loop Colors gibt’s in jedem Fall im Shop. Auch erst Ende Oktober freigegeben und enthüllt, die Decker Wall Of Fame – auf der großen Wand der Decker Garage. In der Erstauflage gestaltet von Michael Genter, dürfen diese 36 Quadratmeter Public Art Space künftig von wechselnden Künstlern bemalt werden. Jeweils begleitet von einem Opening-Event. www.layback-freiburg.de www.deckerbier.de

Foto: © Layback

Hall & Wall Of Fame

> Decker: Haslacher Straße 25 79115 Freiburg > Layback: Schopfheimer Straße 3 79115 Freiburg


Fotos: © www.loerrach.de

Newsflash & Win! –– Urban Art & Homemade Stuff

Aktion 1

3

2 Teilnehmen wollen? Sende eine E-Mail mit dem gewünschten Verlosungsgegenstand im Betreff und kompletter Adresse an win@subculture.de * oder besuche uns mal auf www.facebook.com/subculturemagazine.

1 JUKEBOX

2 FEUERWEAR

3 FUCK

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Gestatten, Fred. Portemonnaie Fred.

Fluch- und Schimpfmalbuch

Fred ist Dein Geldbeutel aus Feuerwehrschlauch mit hochwertiger Verarbeitung und vielen praktischen Details für die Einsätze des Alltags. Auch verfügt die Börse über ein herausnehmbares Kartenfach – damit Du nicht immer den ganzen Stapel zum Feiern mitnehmen musst und trotzdem alles sortiert beisammen ist.

Aggressionen kanalisieren. Stress abbauen. Entspann Dich doch mal bei der Koloration dieser albernen Motive. Das der Situation entsprechende Schimpfwort auswählen, und völlig unbefangen drauf los pinseln. Am Ende kannst Du Dich dann mindestens über ein selbst ausgemaltes »Koksnutte« in vollster Farbenpracht erfreuen.

www.feuerwear.de > Wir verlosen 3 x 1 Geldbeutel. Zur Teilnahme sende »WASSER MARSCH!« an win@subculture.de.

www.m-vg.de > Wir verlosen 3 x 1 Buch. Sende »ZIPFELKLATSCHER« zur Teilnahme an win@subculture.de.

Musik an, Welt aus. Marker gezückt, und jetzt malen! Alle Motive orientieren sich an 80er Jahre Jukebox-Klassikern und rütteln schon bei bloßer Betrachtung Ohrwürmer wach. Alle Skizzen wurden von Writern der Hamburger JBCB Crew zu Papier gebracht. Das farbenfrohe Filling obliegt Dir. www.publikat.de > Wir verlosen 3 x 1 Buch. Zur Teilnahme sende »FARBFLASH« an win@subculture.de.

*Grundvoraussetzung zur Teilnahme! Mit der Teilnahme an unseren Verlosungen erklärst Du Dich mit dem Empfang des kostenlosen wöchentlichen subculture Newsletters einverstanden. Kündigung jederzeit möglich.


#SCQ04 - 13

FREEWALLS Eine Freiluftgalerie über eine Länge von fast eineinhalb Kilometern. Für legale Graffitis. In Lörrach! Seit Mitte 2010 können sich hier Sprayer und Streetart-Künstler austoben. Die Idee entwickelten junge lokale Graffiti-Aktivisten mit dem Lörracher Jugendparlament. Einen speziellen Teil der Wände nutzen renommierte Künstler für Bilder bis zu 20 Meter Höhe. Diese Symbiose hat der Bridge Gallery einen überregionalen Bekanntheitsgrad verschafft. Interessierte Maler müssen sich nur bei der Stadt eine kostenlose Lizenz abholen, die sogenannte Greencard. www.bridge-gallery.de Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik Freiburg

Foto: © www.loerrach.de

Bridge Gallery Lörrach

> Ganzjährig geöffnet / Eintritt frei / A98 bei Lörrach

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Freiburg

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Podcast by: Funk Messiah

IMPRESSUM

#SCQ04 - 14

Thorsten Leucht – subculture urban media Zähringer Straße 13b, D 79108 Freiburg FON 0761 / 55 73 78 - 20 // Fax - 88 MAIL info@subculture.de WEB www.subculture.de VERLAG

CHEFREDAKTION & Thorsten Leucht TL (V.i.s.d.P.) ANZEIGENLEITUNG leucht@subculture.de // - 22 REDAKTION & ASSISTENZ ART DIRECTION

SATZ & LAYOUT AUFLAGE

Matthias Boksch boksch@subculture.de // - 20 Anke Huber huber@subculture.de // - 23 Stefano Felice Jannis Tanner

VERTRIEB

15.000 eigen / Kulturbox

BELICHTUNG & DRUCK

Druckerei Furtwängler

subculture #236 erscheint 2017 Mitarbeiter dieser Ausgabe

Melanie Allgaier (MA), Tharek Arafat (TA), Maximilian Arndt (MaAr), Ralf Barth (RB), Sascha Barth (SB), Betty BBQ, Denis Biermann (partypics), Matthias Boksch (MB), Oliver Czapek (OC), Stephan Elsemann (SE), Christian Gimbel (CG), Harry Glombik

FUNK MESSIAH

(Vertrieb), Lisa Gramlich (partypics), Peter Hagen (PH), Jan Hap-

Break Dance – Electric Boogie

Samy Jabalquinto (partypics), Klaus Dieter Kieslich (partypics),

Seit 2003 steht der Freiburger DJ Funk Messiah bereits in den unterschiedlichsten Clubs an den Decks und bereichert Wochenende für Wochenende die Tanzflächen der Nation mit Skills & Selection. Sein musikalisches Spektrum reicht von Funk und Soul über HipHop und Dancehall bis hin zu Bassmusik à la Flume und Kaytranada. Die komplette Palette also. Schubladen sind was für Socken! Genres ade – Mashup olé! www.facebook.com/djfunkmessiah soundcloud.com/subculturemagazine

ple (Vertrieb), Christian Haugg (CH), Adrian Hofmann (partypics), Christian Koch (CK), Christian Kopsch (ChrKo), Ferdi Nevely, Sophie Passmann, phrknPANDA (partypics), Felix Plazek (FP), www. pyunity.com (partypics), Simon Razu (partypics), Lucie Schaal (LS), Dirk Schäfer (DS), Jürgen Schickinger (JS), Daniel Schmidt (DaSch), René Schwarz (RS), Sebastian Stang (SS), Ralph Thieme (RT), Frank Wagner (Mandibula), Kirill Wagner (partypics), Philipp Warthmann (PW), Daniel Weber (DaWe), Robert Wehrle (RW), Oliver Weiß (OW), Dennis Wiesch (DW), Johannes Windisch (JW) Titel: 9 unterschiedliche Titelgestaltungen von 9 Freiburger Künstlern, siehe Seite 58.


 KULTURAGGREGAT FREIBURG

KÜNSTLERKOMMUNE MIT KULTURAUFTRAG INTERVIEW MIT MICHELANGELO MOCHI

Der Arbeitstitel seiner Abschlussarbeit anno 2009 an der Frei-

en Hochschule für Grafik Design & Bildende Kunst Freiburg: Invasion! Die Idee dahinter: Junge Kunst im öffentlichen Raum mit einem Festival zu vereinen. Das Ergebnis: Für alle Beteilig-

ten und Gäste – legendär. Für die Hochschule – im Sinne des Studiums, leider nicht zu werten. Skandal!

Michelangelo »Moka« Mochi ist Designer aus Leidenschaft, so-

wie Aktivist für mehr Kunst und Kultur im öffentlichen Raum. In Freiburg. Sein aktuelles Hauptaugenmerk gilt dem eingetra-

Foto: © Felix Groteloh

genen Verein kulturaggregat, dessen 2. Vorsitzender er ist.


#SCQ04 - 23

D

as kulturaggregat ist ein Zusammenschluss von künstlerisch Aktiven in Freiburg. Designer, Grafiker, Illustratoren. Aber wer steckt dahinter? Welchen Sinn und Zweck hat der Verein? Welche Ziele werden verfolgt? Erzähl doch mal ... Wir waren ursprünglich 20 Künstler, die das Projekt »Wunderland« gestartet hatten. Dann, ein paar Monate später, im Juli 2014, ist das Projekt beendet worden und wir sind auseinander gegangen. Zu fünft haben wir aber entschieden weiter zu machen und ein Verein gegründet. Das kulturaggregat. Wie der Name schon sagt, sind wir ein Aggregat. Wir produzieren Energie, um neue kulturelle Projekte in Freiburg zu organisieren. Mittlerweile ist diese Gruppe gewachsen. Nicht nur, weil sich die Anzahl der Mitglieder fast verdoppelt hat, sondern vor allem, weil wir viele Erfahrungen gesammelt und uns einen noch besseren Überblick verschafft haben. Wir haben schon zwei Projekte erfolgreich abgeschlossen und sind seit März 2016 in unser drittes Projekt involviert.

»WIR PRODUZIEREN ENERGIE, UM NEUE KULTURELLE PROJEKTE IN FREIBURG ZU ORGANISIEREN.« Die Projekte hier alle zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen – schaut Euch hierzu doch gerne mal auf unserer Homepage um.

»WIR MACHEN DAS, WAS WIR MACHEN, FÜR FREIBURG UND DIE FREIBURGER.« Dem Verein wurden jeweils leerstehende Immobilien zur preiswerten Zwischennutzung überlassen. Friedrich 1 (2014, am Siegesdenkmal) folgte August 2 (2015 in der Atrium-Passage) und seit März 2016 ist Hilda 5 (Hildastraße 5) aktuell. Co-Working-Space? Veranstaltungsraum? Galerie? Was genau geschieht hier? Die Hilda ist das erste Projekt des kulturaggregats, das nicht von einem Umbau oder Abriss bedroht ist und wir haben hier Großes vor. In Freiburg mangelt es deutlich an kulturellem Input für eine Zielgruppe zwischen 25 und 50 Jahre. Wir wollen ein lebendiges Zentrum gründen, das dieses schwarze Loch schließt und mit lebendigen Projekten füllt. Eigentlich haben wir das schon, wir sind aber noch dabei das zu optimieren und wachsen zu lassen. Wir haben bereits einige Ausstellungen, Konzerte, Workshops, Lesungen und Poetry Slams organisiert. Auch das großflächige Kunstwerk »Kind mit Geschenken« an der Schwabentorbrücke ist auf unser Engagement zurückzuführen. Wir haben ein Co-Working-Space, der für Kreative zur Verfügung steht und eine Bühne die unter anderem von Theatergruppen genutzt wird. Neulich haben wir uns entschieden den Keller umzubauen und Proberäume zu schaffen, da diese in Freiburg echte Mangelware sind.


kulturaggregat –– Interview mit Michelangelo Mochi

Foto: © privat

Michelangelo Mochi: » Die Hilda ist das erste

Projekt des kulturaggregats, das nicht von einem Umbau oder Abriss bedroht ist.«

kulturaggregat FÖRDERMITGLIED WERDEN WOLLEN? kultur-aggregat.de

Foto: © Felix Groteloh

Aktuell arbeitet ihr an einem Finanzierungsmodell, bzw. seid dabei Spenden zu sammeln, um den Standort über den Jahreswechsel hinaus zu sichern. Gibt es jenseits von Zuwendung und Fördermitgliedschaft Möglichkeiten zu unterstützen? Und, wie könnt ihr motivieren? Welchen Nutzen versprecht ihr Supportern und Öffentlichkeit? Um bis Ende Dezember in der Hildastraße bleiben zu dürfen, haben wir eine Vereinbarung getroffen, die ein Abschlag am 31. Dezember beinhaltet. Können wir das bis dahin nicht zahlen, müssen wir raus und der Verein wird sich auflösen. Natürlich brauchen wir jetzt in erster Linie ganz dringend finanzielle Unterstützung und können eventuelle Sponsoren viele interessante Lösungen anbieten. Dazu brauchen wir aber Mannpower. Seit drei Jahren arbeiten wir unentgeltlich und unerschöpflich. Wir können es nicht mehr so weiter treiben, wir sind seit Monaten am Anschlag. Deshalb sind wir auf jegliche Hilfe angewiesen. Warum sollten die Freiburger uns helfen? Weil wir auf deren Seite sind. Wir machen das nicht wegen Geld, wir sind null kommerziell. Wer uns kennt, weiß das! Wir machen das, was wir machen, für Freiburg und die Freiburger. Für alle Altersklassen, für alle soziale Hintergründe. Wir erwarten nicht mehr, dass die Politik uns hilft. Mit uns können sie nichts verdienen und ehrlich gesagt, die Stadt interessiert sich überhaupt nicht für junge Kultur.

#SCQ04 - 24

Ich glaube aber fest daran, dass wir alle zusammen vieles bewegen können. Für eine junge, kreative Stadt, für uns Freiburger. »Ich liebe Freiburg, weil’s richtig rockt« ist momentan eine unverschämte Aussage auf einer unnötigen Plakatkampagne … lasst uns aber zusammen dran arbeiten!

Öffnungszeiten Hida5 Shop: Mo., Mi. & Sa.: 13:00 – 18:00 Uhr

www.kultur-aggregat.de


 URBAN ART FREIBURG

KACHELN, STICKER,TAGS & GRAFFITI INTERVIEW MIT CHRISTIAN KOPSCH

Einst mit dem Projekt hiphopfreiburg.de, einem regionalen

Online-Portal rund um die Themen HipHop und Graffiti, als

Freiburger Chronist für Bombings, Streetart, Trains und Walls aktiv. Veranstalter vom 1. Freiburger Stickeraward und Aus-

stellungen wie Let The Wood Look Good und Graffiti On Vinyl. Organisator diverser Graffiti Jams, Sketch Battles und HipHop

Konzerten- & Partys. Beobachter und Artist in der Graffiti Szene.

Foto: © Frode Heldaas

Christian Kopsch


#SCQ04 - 27

K

ann man hier in Freiburg von einer intakten Szene sprechen, wenn es um Streetart und Graffiti geht? Teilweise hat man ja den Eindruck, dass die Truppe der Aktivisten seit Day One wenig Neuzugänge verzeichnet und die Erscheinungsformen von Urban Art recht wenig  variieren. Gemessen an der Größe der Stadt passiert hier schon recht viel. Aber das ist wie in jeder Szene. Leute kommen und gehen, und so gibt es auch in Freiburg immer mal wieder aktive und weniger aktive Streetartists. Nichtsdestotrotz kann man natürlich dennoch von einer intakten Szene sprechen und dabei trifft der Beobachter durchaus auf eine Vielzahl unterschiedlicher Erscheinungsformen. Ob gesprüht, geklebt, oder installiert – in den Straßen Freiburgs kann man davon vieles sehen. Besonders großflächige Murals sieht man in den letzten Monaten immer mal wieder öfters. Die Stadt Freiburg hat 14 Brücken und Unterführungen als genehmigte Flächen für Graffiti-Aktivitäten freigegeben. Da es hier aber natürlich keine Regelung gibt und der Respekt unter den Malern oftmals nicht zu existieren scheint, kommt es regelmäßig zu farbenfrohen Rangeleien. Braucht Freiburg mehr Flächen oder die Sprayer einen Codex? Freiburg ist im bundesweiten Durchschnitt, was die Menge an legalen Graffiti-Flächen angeht, sehr weit vorn. Und das schon seit vielen Jahren. Aus Artist-Sicht gibt es aber meiner Meinung nach nur wenige, die wirklich attraktiv sind. Ein Großteil der legalen Flächen befindet sich in und an irgendwelchen Unterführungen oder Plätzen, an

denen eigentlich keiner so richtig Lust zu sprühen hat: Oftmals ist es zu eng und die Wände sind zu klein, zu dunkel, zu wenig belüftet, oder man stört die Passanten. Was aus meiner Sicht fehlt, sind weitere Flächen die attraktiv sind und dafür gäbe es durchaus Potential in Freiburg. Von »farbenfrohen Rangeleien« oder Writer-Bashing habe ich hingegen nichts mitbekommen. Ich denke, das gemeinsame Miteinander funktioniert grundsätzlich ganz gut.

»LETZTENDLICH MUSS ABER JEDER ARTIST MIT SICH SELBER AUSMACHEN, WAS FÜR IHN VERTRETBAR IST ODER AUCH NICHT. « Wildes Taggen, unnötige Bombings und infantile Krakeleien haben den Ruf von Graffiti ganz klar in Mitleidenschaft gezogen. So wird bei vandalistischen Schmierereien und stadtverschönernden Kunstwerken mit gleicherlei Maß gemessen. Wie stehst du zu dem Thema Sachbeschädigung versus Kunst im öffentlichen Raum? Grundsätzlich sind »vandalistische Schmierereien« ja auch die Wurzel von Graffiti. Alles hat ja mit dem Taggen einzelner Namen angefangen. Und aus meiner Sicht haben deshalb all diese Ausprägungen von Graffiti durchaus auch ihre Daseinsberechtigung. Natürlich sollte man dabei aber differenzieren. Ich persönlich finde es nicht gut, wenn zum Beispiel Denkmäler oder Kulturgüter illegal besprüht werden. Hingegen könnte die eine oder andere triste


#SCQ04 - 28

Foto: © Frode Heldaas

Urban Art Freiburg –– Interview mit Christian Kopsch

Christian Kopsch: » Gemessen an der Größe der

24.11.16 · FREIBURG WALDSEE

25.11.16 · FREIBURG WALDSEE

04.12.16 · FREIBURG WALDSEE

Stadt passiert hier schon recht viel.«

und abgerockte Wand durchaus etwas Farbe vertragen. Letztendlich muss aber jeder Artist mit sich selber ausmachen, was für ihn vertretbar ist oder auch nicht. Und Kunst im öffentlichen Raum ist ja sehr oft dem ursprünglichen Graffiti entlehnt, beziehungsweise weiterentwickelt. Betrachtet man zum Beispiel die kürzlich durch die Berliner Gruppe Innerfields gestaltete Hausfassade an der Dreisam, dann hat das aus meiner Sicht nichts mehr mit ursprünglichem Graffiti zu tun. Ich persönlich sehe das eher als eine Fassadengestaltung mit Werkzeug Sprühdose. Aus meiner Sicht sind Tags und Bombings keine Abwertung von Kunst im öffentlichen Raum. Ich sehe die Abhängigkeit da genau andersrum: Großflächige Murals oder aufwendig gestaltete Häuserfassaden sind eine Weiterentwicklung und Bereicherung des ursprünglichen Graffitis – und schließlich haben ein Großteil der heute erfolgreichen Graffiti Künstler in der Illegalität angefangen. www.facebook.com/hiphopfreiburg


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GRAFFITI - MAP FREIBURG

GENEHMIGTE FREIFLÄCHEN FÜR GRAFFITI #HALLOFFAMEFREIBURG

In Freiburg gibt es 14 von der Stadt freigegebene Flächen, auf denen legal gesprayt werden darf. Dargestellt auf diesem Plan. Den gibt’s übrigens ebenso digital und zum Download hier: bit.ly/halloffamefreiburg

Die Route eignet sich auch wunderbar für eine (Foto)Exkursion. Gibt einiges zu sehen da!

Die digitale Kennzeichnung der an diesen Plätzen entstandenen Fotos mit dem Hashtag #halloffamefreiburg könnte demnächst einen bunten Überblick der Stadt Freiburg ergeben ... Der nächste Sprühling kommt bestimmt!


UNTERFÜHRUNG Schwarzwaldstraße / Möslestraße

A 5

LANDWASSER

UNTERFÜHRUNG Schwarzwaldstraße /  Talstraße

RA

LEO-WOHLEB-BRÜCKE

LL EE

R.

Am Bischofskreuz

D-

R BE

A

EE NALL N CO

Am Mettweg B3

Sundgauallee /  Paduaallee (Trog)

WIDERLAGERWAND Hermann-Zens-Brücke  (Nördliche Wand)

B3 1a

STR

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HASLACH

B E SA

Sundgauallee /  Brandensteinstraße

GER

STÜH

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Marienmattenweg

OPFINGER STR.

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Sundgauallee /  Lehener Straße

A

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Bissierstraße

WEINGARTEN

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BETZEN GAUHAUSEN

RIESELFELD

Berliner Allee /  Vogelnest

UNTERFÜHRUNG

ST

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Sundgauallee /  Runzmattenstraße

UNTERFÜHRUNG

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UNTERFÜHRUNG

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UNTERFÜHRUNG

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Betzenhauser Torplatz

UNTERFÜHRUNG

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Stützwand – Dreisam, Widerlager

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B3 1A

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A

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ST. GEORGEN

B3

Lörracher Straß


Schlachthof

B3

Diakonie (Westlich des  Diakonie-Kranken- hauses)

UNTERFÜHRUNG

B3

HERDERN

HLINGER

ße

UNTERFÜHRUNG Mooswaldallee / 

B3

HBF

ALTSTADT Schwabentorbrücke

B31

a

Brauerei Ganter

WIEHRE

OBERAU B31

#HALLOFFAMEFREIBURG

Maria-Hilf-Kirche

Uffhauser Straße /  Guildfordallee

UNTERFÜHRUNG Schneeburgstr. / 

Hauptbahn  (bei Theodor- Heuss-Gymnasium)

SPORTANLAGE Marienmattenweg /  Umkleidegebäude (verboten ist das  Sprayen auf Fenster  und Türen)

SCHNEWLINBRÜCKE Pfeiler Nord zwischen  Schnellstraße &  Dreisam




REGELN FÜR DAS SPRAYEN AN DEN ERLAUBTEN WÄNDEN

DIGITAL-MAP

1

Freigegebene Flächen sind durch Schilder an den Bauwerken gekennzeichnet.

2

Es darf nur an den ausgewiesenen Flächen der Stadt ohne besondere Genehmigung gesprayt werden.

3

Der Boden im Umfeld der freigegebenen Wände muss sauber bleiben und Abfälle (leere Dosen etc.) müssen selber entsorgt werden.

4

Politische Äußerungen, obszöne Darstellungen aller Art und Beleidigungen sind nicht erlaubt.

5

Außerhalb freigegebener Flächen ist das Sprayen an öffentlichen und privaten Einrichtungen verboten und wird strafrechtlich verfolgt.

6

Fußgänger und Radfahrerinnen dürfen beim Passieren der Graffitiwände nicht behindert werden.



Text: Stadt Freiburg

bit.ly/halloffamefreiburg

#HALLOFFAMEFREIBURG


#SCQ04 - 37

Viel, viel

m e h r g i b t ’s a u f :

pinteres t.com/ subculturemag

TSL SPRAY CAN AIR FRESHENER Die stylishe Raumduftlösung für den geruchssensiblen Vandalist.

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 KUNST FREIBURG

ZWISCHEN JUGEND- UND HOCHKULTUR INTERVIEW MIT JÜRGEN OSCHWALD

Jürgen Oschwald, geboren 1969 in Löffingen, lebt in Freiburg. Und, wäre Hans Dampf in allen Gassen nicht stark abgedroschen, wir wür-

den ihn als einen Solchen betiteln. Nennen wir ihn doch einfach owald! 1992 – 1996 studiert an der FHF Freiburg (jetzt hKDM) übrigens.

Das Aufbröseln seines künstlerisch vielseitigen Schaffens kann hier

Root Down Plakate, sowie, gemeinsam mit Ernesto, für die dekorative Partygarderobe des Waldsees (auch tag.eins) verantwortlich. Als Ku-

rator betreut er die Ausstellungen im Pförtnerhaus. Seine Skulpturen schmückten bereits das ZMF und die Faulerbadsche Liegewiese. Einzelausstellungen, Gruppenausstellungen, Performances, JugendKunstParkour-Kursleiter ... hach, was könnten wir jetzt alles schreiben. Bis das der Pinsel haart.

Bild: © J. Oschwald, Oel_22, Öl auf Leinen, 30 x 40 cm, 2014

deshalb auch nur stichpunktartig stattfinden: Als Veranstaltungsge-

nosse von Rainer Trüby ist er für das Artwork der gerne gesammelten


#SCQ04 - 41

D

ein Engagement und dein Schaffen bewegen sich im Spektrum zwischen Jugend- und Hochkultur. Quasi zwischen Kunstverein und Fußgängerunterführung. Ansonsten ist die Freiburger Schnittmenge – seien es Aktivisten oder Rezipienten – ja relativ gering. Was hältst du davon? Grund zur Änderung? Ich finde es natürlich schade! Ich selbst entdecke sehr gerne gute Graffitis in der Unterführung und bewege mich immer wieder in den verschiedenen Szenen. Feiere abends in Schmitz Katze noch unseren Root Down Event und bin tags darauf wieder im Morat Institut. Vielfalt tut gut, bereichert. Institutionen wie der Kunstverein Freiburg sollen von allen, ob jung oder alt, besucht werden. Die Alexander Bürkle Stiftung, der Kunstraum Foth, das Pförtnerhaus, das L6, das Museum für Neue Kunst, das T66 in der Talstraße, um hier einige von vielen zu nennen … sind Orte, die sich mit aktueller, kritischer Kunst beschäftigen.

» DIE GEGENWARTSKUNST NICHT ALS ABSCHRECKENDES MONSTER BETRACHTEN.« Hingehen, anschauen, inspirieren lassen und sich seine Meinung bilden. Und im Gegenzug die sogenannte Subkultur entdecken, offen sein und mit wachen Augen durch die Stadt schreiten … und hier auch gerne die kultivierten Erwachsenen mit an die Hand nehmen.

»HINGEHEN, ANSCHAUEN, INSPIRIEREN LASSEN UND SICH SEINE MEINUNG BILDEN.« Urban Art findet in öffentlichen und privaten Ausstellungsräumen nur in einem sehr überschaubaren Rahmen statt. Generell ein Problem der Ausstellungsfläche, der Wirtschaftlichkeit, oder der Zeit, die in Freiburg vielleicht noch nicht reif ist? Urban Art, Street Art oder auch Graffiti Art sind Bewegungen, die sich aus der Stadtkultur, der Szene speisen. Dort liegt der Ursprung und ihre wahre Heimat. Rüde, kritisch, manchmal illegal, mit Witz und Humor, das sind Komponenten von guter, mitreißender Street Art. Banksy im Museum langweilt mich … verliert an Originalität und Direktheit. Deshalb muss gute Urban Art für mich nicht zwingend in die Galerien oder die Museen … ich entdecke die weißen, aufgeklebten Männchen lieber hinter dem nächsten Brückenpfeiler und bin dabei.

»VIELFALT TUT GUT, BEREICHERT.« Wenn du denjenigen, die sich pauschal für Kunst interessieren, es aber noch nicht wissen, oder aber neu in der Stadt sind – Schachtelsatz Olé – einen Tipp geben dürftest, wie würde dieser lauten? Also, bezüglich dem Herantasten an die bildenden Künste in Freiburg.


Interview –– Jürgen Oschwald Keine Scheu vor der berühmten Hemmschwelle zeigen und die Gegenwartskunst nicht als abschreckendes Monster betrachten. Alle freuen sich über Besucher, alle wünschen sich junge interessierte Menschen und erklären gerne und helfen weiter. Auch hier: Offenheit und Neugier und nur keine Hemmungen … auch nicht vor scheinbar doofen Fragen. Kunst kann richtig cool und mitreißend sein! (Konkrete Tipps: siehe Antwort eins!) … und zum Ausprobieren gibt es für die neue Künstlergeneration den richtig, schönen JugendKunstParkour im Kubus neben Schmitz Katze. Mit Kunstcamp und tollen

#SCQ04 - 42

Jürgen Oschwald: » Offen sein und mit wachen Augen durch die Stadt schreiten. «

Kunstateliers. Da kann sich jeder nach Herzenslust ausprobieren. Auf zu neuen Ufern!

www.owald.com

Seit 1988 ist Denzlingen unsere lich drucken wir für Sie in allen Variationen Wir nehmen Ihnen den ab und produzieren Ihre ausgefallenen und innovativen Ideen Druckerei

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Street Art –– Freiburg


#SCQ04 - 45

@thorstenleucht / Instagram


Graffiti –– Freiburg


#SCQ04 - 49

Fotos: @ Abstraktus, Beat SML, Index, Nest Dafoe, Orange, PA.C, Sare, Tom Brane, Zoolo


Literatour –– Art & Design

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Books

STREET ART KARRIEREN BLURRING BOUNDARIES > by Heike Derwanz > Transcript / 340 S. / 32,80 €

> by Hendrick »ecb« Beikirch > Publikat Verlag / 203 S. / 29,90 €

Die Story hinter der Wand

Extending The Limits Of Graffiti

www.transcript-verlag.de

www.publikat.de

MODERN ART

PAINTER

> by Hans Werner Holzwarth > Taschen / 674 S. / 39,99 €

> by Niels Shoe Meulman &  Adam Euwens > FHTF Verlag / 144 S. / 21,90 €

Werke der modernen Kunst und ihre Geschichte www.taschen.de

TRESPASS > by Carlo McCormik > Taschen / 576 S. / 19,99 € Die Geschichte der urbanen Kunst www.taschen.de

The Art Of Calligraffiti www.fromheretofame.com

DESIGN UND PUNK

STREET ART COOKBOOK > by Benke Carlsson & Hop Louie > Dokument Press / 136 S. / 8,90 € A Guide To Techniques And Materials www.dokument.org

STREET FONTS

> by Claudia Walde > by Russ Bestley & Alex Ogg > Prestel Verlag / 320 S. / 19,95 € > Hannibal Verlag / 224 S. / 39,99 € Graffiti-Schriften von Die Ästhetik einer Subkultur www.hannibal-verlag.de

Berlin bis New York www.prestel.de


www.waldsee-freiburg.de


KUNST ––– OUT OF FREIBURG Du hast in Freiburg bereits alle Staffeln Galerie, Kunstraum und Museum fertig geschaut. Alle Level von Ausstellung, Panoptikum und Kabinett durchgezockt? Dann ist es höchste Zeit für die Königsdisziplin. Exkursion zur Umlandattraktion! Eine kleine Selektion findest Du nachfolgend ...

STÄDTISCHE GALERIE OFFENBURG

Foto: © Vitra Design Museum, Ausstellungsansicht by ECAL/Younès Klouche



COLAB GALLERY

SCHWARZ ROT GOLD by Moritz Götze, 2015 @ Städtische Galerie Offenburg / Courtesy: Galerie Rothamel / © M. Werner

Maler, Grafiker, Emaille- und Objektkünstler: Moritz Götz gilt als fulminanter Deutscher Popkünstler. Seine Werke bezeichnet er nachdrücklich als Deutschen Pop – aufgegriffen werden Themen aus Geschichte, Literatur, Comic, Politik und Punk. »SchwarzRotGold«: 21. Oktober – 5. Februar 2017.

Die als Carhartt Gallery gegründete und 2013 in Colab Gallery umbenannte Location lässt ihre eigene Ausstellungshistorie Revue passieren. Vom 20. November bis zum 15. April 2017 featured »Welcome Back II « – 10th Anniversary Exhibition – Künstler, die hier bereits zu Gast waren. Inklusive der Helden Moses & Taps!

Amand-Goegg-Str. 2, 77654 Offenburg, galerie-offenburg.de #popart #farbenprächtig #regionalpremiere

Schusterinsel 9, 79576 Weil am Rhein, colab-gallery.com #streetart #anniversary #urbanart


#SCQ04 - 53

VITRA DESIGN MUSEUM

FONDATION BEYELER

Ausstellungsansicht by ECAL/Younès Klouche

Die Fondation Beyeler by Mark Niedermann / © Fondation Beyeler

Die ECAL/Universität für Kunst und Design Lausanne ist seit langem als weltweite Referenz in Sachen grafisches Design anerkannt. Im Rahmen von »ECAL Graphic Design. Type, Print, Digital, Stories« wird Artwork aus Bachelor und Master Studiengängen präsentiert. Zu sehen vom 22. Oktober bis 8. Januar 2017.

Die Sammlung des meistbesuchten Kunstmuseum der Schweiz vereint über 300 Meisterwerke des 20. und 21. Jahrhunderts. Schwerpunkt Klassische Moderne. Von Monet, Cézanne, Van Gogh über Picasso, Matisse und Klee zu Warhol. Inklusive Sonderausstellungen,Young Art Club, DJ-Events ...

Charles-Eames-Str. 2, 79576 Weil am Rhein, design-museum.de #typografie #editorialdesign #grafikdesign

Baselstraße 101, 4125 Riehen / Basel, fondationbeyeler.ch #events #artshop #artlab

MUSEUM FÜR GESTALTUNG

ARTSTÜBLI

Eldorado by Bruno Suter & Oliviero Toscani / Courtesy: Museum Für Gestaltung Zürich / © United Colors of Benetton, 1989

Ohne Titel by FAFA

Die Ausstellung »Les Suisses de Paris – Grafik und Typografie« zeigt Arbeiten von Schweizer Grafikern, die sich in Paris niederließen. Zu sehen sind Editorial Design, Fotografie, Film, Werbegrafik, Szenografie, Erscheinungsbild, Signaletik, Typografie und Schriftgestaltung. Läuft vom 4. November bis 19. März 2017.

Umgeben von der HipHop-Bewegung der 90er Jahre, kam der aus Sevilla stammende und in Basel lebende Künstler FAFA schon früh mit Urban Art und Straßenmalerei in Kontakt. Die Ausstellung »Swiss Splendor« zeigt Momentaufnahmen aus Öl und Acryl, welche Einblicke in sein Erlebtes gewähren.

Pfingstweidstr. 96 / Toni-Areal, 8005 Zürich, museum-gestaltung.ch #workshops #museumsshop #führungen

Steinentorberg 28, 4051 Basel, www.artstuebli.ch #printshop #urbanarttours #graffiti


Museen, Galerien & Kunsträume out of Freiburg

#SCQ04 - 54

KUNSTHALLE MESSMER

MUSEUM TINGUELY

Ohne Titel / © Thomas Putze & ZKIS

Fatamorgana – Méta-Harmonie IV, 1985, Installationsansicht Museum Tinguely, Basel / © ProLitteris, 2016 & Museum Tinguely, Basel, Christian Baur

Noch bis zum 27. November ist hier »Joan Miró – Der leidenschaftliche Malerpoet« zu sehen. Im Anschluss folgt die Landesausstellung »schul.kunst_zeich(n)en« BadenWürttemberg, die vom 2. Dezember bis 22. Januar 2017 Kunst von Schülern aus allen regionalen Schulkunst-Ausstellungen der 21 staatlichen Schulämter präsentiert.

Vom 19. Oktober bis 22. Januar 2017 zeigt »Musikmaschinen / Maschinenmusik« alle vier Skulpturen der Méta-Harmonien von Jean Tinguely. Diese erzeugen Geräusche, Klänge und scheinbar zufällig sich vollziehende Musik und bilden die Bühne für ein Veranstaltungs- und Konzertprogramm, das sich dem Thema Maschinenmusik widmet.

Großherzog-Leopold-Platz 1, 79359 Riegel, kunsthallemessmer.de #skizzen #skulpturen #schulkunst

Paul Sacher-Anlage 1, 4002 Basel, www.tinguely.ch #klangskulpturen #akustik #interdisziplinär

ZKM

ARTMAPP

Danger – Portrait von William S. Burroughs vor dem Odéon Theater, Paris 1959 / Courtesy The Barry Miles Archive / © Brion Gysin, Naked Lunch Serie, Paris, Oktober 1959

Mit »Beat Generation«, zu sehen vom 26. November bis 30. April 2017, widmet sich das Zentrum für Kunst und Medien der Beatnik-Bewegung als alternative Untergrundkultur. Entstanden Ende der 40er Jahre, wurden mit Literatur, Musik, Malerei und Fotokunst Arbeiten geschaffen, die nachfolgende Jugendkultur beeinflussten.

Diese App informiert in einem individuell einstellbaren Radius über mehr als 8.000 Ausstellungsorte im deutschsprachigen Raum. Inklusive der Kategorien Museen, Galerien, Auktionshäuser, Buchhandlungen, Kunstmessen. Kostenlos zum Download im App Store oder bei Google Play.

Lorenzstraße 19, 76135 Karlsruhe, www.zkm.de #jugendkultur #beatniks #immereinenbesuchwert

Kostenloser Download, www.artmapp.net #entdecken #informieren #navigieren


In Weil am Rhein, direkt an der Grenze zur Schweiz und Frankreich befindet sich OUTLET CITY. Neben den Carhartt WIP Outlets finden sich hier auch andere Brands, wie Puma, Edwin Jeans, Pointer, Blutsgeschwister usw. Schauen Sie rein, es lohnt sich!!!

CARHARTT WIP OUTLET & COLAB GALLERY Schusterinsel 9 D-79576 Weil am Rhein +49 (0)7621 162 94 60

CARHARTT THE OUTLET Colmarer Strasse 2 D-79576 Weil am Rhein +49 (0)7621 422 03 90

EDWIN SURPLUS STORE Schusterinsel 5 D-79576 Weil am Rhein +49 (0)7621 9148 105


Upcycling & DIY –– from Freiburg with Love

RICHTERHAAGVERLAG

JOSEFA V. RUCKTESCHELL

PIECES OF THE CITY

> PostkartenKollektion – junge Kunst aus Freiburg: In liebevoller Handarbeit gefertigt, umfasst das Sortiment von Juli & Benita Richter und Edith Lichterloh mittlerweile auch Termin-, Postkarten- und Geburtstagskalender sowie Notizhefte – alle illustriert mit ursprünglich analogen Fotografien auf Transparentpapier.

> Die 21jährige Freiburgerin (J.v.R) verkauft seit zwei Jahren ihre selbstentworfenen Produkte. So zum Beispiel: Beutel und Jutetaschen mit Innenfutter und kleiner Innentasche. Tabakbeutel mit Filterfach, Reißverschluss und Blättchentasche. Kosmetiktaschen, Mäppchen und weitere Kleinigkeiten.

> Das Urban Art Projekt von Philip Stahl und Steffen Heisch setzt sich hauptsächlich mit Stencil-Art auseinander. Dabei werden überwiegend Materialien wie altes Holz, Pappkarton, Zeitung und Schallplatten als Träger verwendet. Präsentiert werden die Werke Deutschlandweit auf Messen und Designmärkten.

www.richterhaagverlag.de

facebook.com/j.v.ruckteschell

www.piecesofthecity.de

ZANKAPFEL

KNIPSBLICK

SCHWARZWALD-GUERILLA

> Angefangen hat alles mit lustigen bunten Stoffen, woraus nützliche Accessoires genäht wurden. Mittlerweile entwerfen und nähen die beiden Mädels, Esther und Katja aus Freiburg, individuelle Kleidung und Accessoires für Frauen. Alles selbst designed und selbst hergestellt.

> Yvonne Brockerhoff macht bunte Fotos von Freiburg und der Umgebung, die dann zu verschiedenen Produkten weiterverarbeitet werden. Zum Beispiel Fotoklötze – Abzüge auf schönem, geschliffenem Multiplexholz. Oder Frühstücksbrettchen, Magnete, Postkarten und einiges mehr.

> Die Manufaktur für UpcyclingProdukte von Dominik Meutzner aus Freiburg produziert Lampen, Windlichter, Gläser, Vasen und Schalen aus Glasflaschen. Gürtel und Schlüsselanhänger aus Fahrradreifen. Schalen und Uhren aus LPs. Garderoben und Schlüsselbretter aus Besteck u.v.m.

www.zank-apfel.de

www.knipsblick.de

www.schwarzwald-guerilla.com


#SCQ04 - 57

SCHWARZWALDGOLD

WORTSALTO

MORENDO MEMORIA

> Schwarzwaldgold – so nennt Nana S. Fiedler ihren Rohstoff. Bevor Du es Dir um den Hals gehängt hast, zierte das glänzende Stanniol den Flaschenhals des kultigsten Bieres aus dem Schwarzwald. Jedes Schmuckstück wird mit viel Liebe handgemacht und ist somit ein Unikat.

> Hinter Wortsalto verbergen sich die beiden Gründerinnen Barbara Ambs und Renate Leichtle aus Freiburg. Begeistert von der Idee, Wörter und Wortbotschaften in ihrer sprachlichen Schönheit weiterzugeben – aus Holz, filigran in 3D gefertigt, freistehend und farbig lackiert.

> Das junge Design-Label von Lisa Vöhringer aus Freiburg beschäftigt sich mit Recycling & Upcycling. Alles aus[ser] Müll: Taschen, Schmuck und Accessoires. Zum Beispiel Notizbücher aus Vinyl-Schallplatten, Gürtel aus Fahrradschlauch, Schmuck aus Muttern und vieles mehr.

www.schwarzwaldgold.etsy.com

www.wortsalto.com

www.morendo-memoria.de

CUSTOMIZED HIGH HEELS

ARTWOOD BLACK FOREST

EIGENBRÖTLEREI

> Der Freiburger Marc Hartmann, ein alter Graffiti-Haudegen, produziert customized High Heels. Nach geäußerten Design-Wünschen, angegebenem Farbraum, Style und Textelementen werden individuelle Traumschuhe gestaltet. Die Rohlinge können angeliefert oder aus der vorhandenen Range bezogen werden.

> Nach der Schwarzwälder-TrachtenFotoserie »Fabulous Black Forest«, geht es bei dem Projekt »Herzland« von Jochen Scherzingers Klamottenlabel aus dem Schwarzwald um Schnapsbrenner, Flößer, Uhrmacher und Glasbläser – gedruckt auf geräucherte Bretter aus dem 230 Jahre alten Schwarzwaldhof vom Großvater.

> Hinter der Eigenbrötlerei stehen Köpfe, die gerne ihre Vorstellungen verwirklichen. Das geht mit Wolle, Holz, Papier und vor allem mit ganz viel Freude am Tun – gerne im Bereich Upcycling und immer DIY. Hier werden u.a. alte, gelebte Bretter bestickt und Stempel aus heimischen Hölzern geschnitzt.

facebook.com/marc.hartmann2

www.artwood.de

www.eigenbroetlerei.de


Artists –– Covergestaltung 4. Quartal 2016 / #235

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GRAFFITI-MAP freiburg

KULTURAGGREGAT

4. Quartal 2016 / #235

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Urban Art & Homemade Stuff

Urban Art & Homemade Stuff

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KULTURAGGREGAT interview

4. Quartal 2016 / #235

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Urban Art & Homemade Stuff

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KULTURAGGREGAT

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KULTURAGGREGAT interview

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Urban Art & Homemade Stuff

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KULTURAGGREGAT

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Urban Art & Homemade Stuff

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Urban Art & Homemade Stuff

Urban Art & Homemade Stuff

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KULTURAGGREGAT interview

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1 ANDREAS KRÄMER

4 MICHAELA KINDLE

7 WOODBIRD

Geboren 1979 in Karlsruhe. Seit 1995 unter dem Pseudonym »INDEX« als Graffiti-Sprüher und Künstler aktiv. 2003 – 2008 Kunststudium in Freiburg. Seit 2008 tätig als freischaffender Künstler und Wandgestalter.

Freiburger Künstlerin und Fotografin kreiert Heimat inspirierte Pop Art-Collagen, die Vertrautes aus einem neuen Blickwinkel betrachten lassen. Eine Mischung aus Klischees, Tradition und Erinnerungen. Cover: »Twosome.« aus der Serie »Schwarzwald. Anders.«

Illustrator Tilmann Waldvogel erzählt gerne Geschichten. Mit Stift oder mit Pinsel. Oft auch nur so. Mit Händen und Füßen.

www.index-centric.de

2 FRANKENSTONER Marsen Fischer aka Frankenstoner ist freiberuflicher Illustrator, Character Designer und Musiker und unter anderem im kulturaggregat e.V. aktiv. www.frankenstoner.com

3 JUSTCOBE Fred Naujoks, geboren 1986, ist ein Freiburger Künstler. Schon früh begeisterte er sich für Streetart und die vielfältigen Möglichkeiten, die sich aus der Kunst mit der Dose ergeben. Vor allem aber die naturgetreue, realistische Darstellung in Kombination mit der Streetart Charakteristik. www.justcobe.com

www.kindle-photography.de

5 SARE Geboren 1992 in Freiburg. Studierende an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach – malt, zeichnet und sprüht unter dem Namen Sare. www.missare.jimdo.com

www.thewoodbird.de

8 PA.C Patrick Criscione aka. PA.C (Comic, Illustration, Graffiti), geboren 1980 in Bad Säckingen – 2002 - 2006 Kunststudium in Freiburg – lebt in Freiburg. www.pacworld.de

9 SMY

Mit schnellen schwarzen Strichen entwirft Michael Genter in den Arbeiten zum Projekt WIR, das er mit dem Galeristen Matthias Steck umsetzt, ein Monument zeitgenössischer Ikonen. Er erfasst die Menschen seiner Umgebung und verarbeitet seine dabei entstandenen Eindrücke.

Daniel Schmieder / Freiburg / Character Design / Illustration / 162 / kulturaggregat / Friedrich / August / Hilda / ... Cover: Wurmloch / 50 x 70 cm / 2016 / Mixed Media auf Ulmer Holzmalgrund. Das Original kann man sich noch bis zum 18. November in Rathaus in Emmendingen anschauen.

www.michaelgenter.com

www.behance.net/smy

6 MICHAEL GENTER


Artist Sketches –– color me nice!

FLORIAN TRÖGER ART >Nautigon<


#SCQ04 - 61

FRANKENSTONER >Flower Bauer<


Artist Sketches –– color me nice!

FRANKY DUCK >Tripping Letters<


#SCQ04 - 63

PA.C >Sketchbook<


Artist Sketches –– color me nice!

WOODBIRD >The Smelly Bunch<


#SCQ04 - 65

NEST DAFOE >I

FOE<


www.artwood.de

ARTWOOD BLACK FOREST – DER GUTE GEIST IM DUNKLEN WALD Wir sind Flößer, Uhrmacher, Glasbläser und viele mehr. Wir sind das Brauchtum und das Handwerk aus dem Schwarzwald. Wir sind gedruckt auf geräucherten Brettern aus dem 230 Jahre alten Schwarzwaldhof vom Großvater des Chefs. Wir sind natürlich limitiert. Jeder von uns ist ein Unikat. Wir von ARTWOOD präsentieren mit HERZLAND unsere zweite große Bildkampagne, nach FABULOUS BLACK FOREST und somit die Bretter, die für uns die Welt bedeuten. Artwood GmbH & Co. KG . Hübschental 6 . 78148 Gütenbach . Tel.: +49 77 23 . 91 49 76 0 . info@artwood.de


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2016 04 subculture  

urban navigator

2016 04 subculture  

urban navigator

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