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Vier Jahreszeiten mit

saison 2013 / 2014


Montag, 30. September 2013 Minoritensaal, 19.45 Uhr

herBstKonzert telemann: Ouvertüre in F, tWV 55: F 14 Vivaldi: L’autunno in F, op. 8/3, rV 293 (herbst, aus „Le quattro stagioni”) Vivaldi: Violinkonzert in B, op. 8/10, rV 362 „La caccia“ Vivaldi: Concerto in G, rV 151 „alla rustica“ telemann: suite „Don Quixotte“ recreationBaroCK Leitung: rüdiger Lotter, Violine

Jagdhörner schallen durch Telemanns F-DurSuite. Vivaldi hat die prachtvolle Kulisse einer Hirschjagd gleich zweimal dargestellt: im „Herbst“ aus den Vier Jahreszeiten und in seinem „Jagdkonzert“. Der Barockgeiger Rüdiger Lotter ist der Gejagte in diesen furiosen Herbstszenen. In Telemanns lustigster Orchestersuite schlüpft er in die Rüstung des „Ritters von der traurigen Gestalt“.


Montag, 16. Dezember 2013 Minoritensaal, 19.45 Uhr

WeihnaChtsKonzert händel: Concerti grossi aus op. 6 Corelli: Concerto grosso in c, op. 6/3 Vivaldi: Concerto in F für Flauto, streicher und b. c., rV 442 Bach: Konzert in d für 2 Violinen, streicher und b. c., BWV 1043

recreationBaroCK Leitung: Chouchane siranossian, Violine

Wer jemals Weihnachten in Rom erlebt hat, kann den Klang der Hirtenmusiker nicht vergessen. Händel hatte ihn im Ohr, als er in London seine Concerti grossi und die „Pifa“ im „Messias“ schrieb. Vivaldi übertrug die Hirtenklänge auf die Blockflöte in einem lieblichen F-Dur-Konzert. Auch Corelli hat mehr als nur ein Weihnachtskonzert geschrieben …


Montag, 17. März 2014 Minoritensaal, 19.45 Uhr

frÜhLinGsKonzert C. P. e. Bach: streichersinfonien C. P. e. Bach: Cembalokonzert J. s. Bach: Brandenburgisches Konzert nr. 5 in D, BWV 1050

eva Pollerus, Cembalo recreationBaroCK Leitung: rüdiger Lotter, Violine

Am 8. März 1714 freuten sich Johann Sebastian Bach und seine Frau Maria Barbara über die Geburt ihres zweiten Sohnes. Als „Berliner Bach“ machte er dem Vater noch zu Lebzeiten Konkurrenz. Bei der Uraufführung des Fünften Brandenburgischen war Carl Philipp Emanuel noch ganz klein, merkte sich aber die Effekte des Vaters für seine eigenen Cembalokonzerte. Eva Pollerus brilliert am Cembalo und assistiert den Streichern um Rüdiger Lotter in den expressiven Sinfonien des Bachsohnes. Ein Konzert zum 300. Geburtstag.


Mittwoch, 21. Mai 2014 Minoritensaal, 19.45 Uhr

GLuCK – orfeo Gluck: Orfeo (Parma-Fassung von 1769) Valer sabadus, Countertenor (orfeo) nn, sopran (euridice) nn, sopran (amore) Vocalforum Graz (einstudierung: franz herzog) recreationBaroCK dirigent: michael hofstetter

Im Gluckjahr 2014 erinnern Michael Hofstetter und sein „primo uomo“ Valer Sabadus an eine denkwürdige Fassung von „Orfeo ed Euridice“. In Parma anno 1769 traf Gluck den jungen Kastraten Millico. Für ihn versetzte er seine berühmteste Rolle von der Alt- in die Sopranlage. Die hohen Töne des Countertenors aus München schweben über Glucks elysischen Orchesterklängen, während Orpheus in die Unterwelt hinabsteigt.


Preise und informationen abonnements (alle vier Konzerte):

€ 115 / 95 / 75 einzelkarten:

€ 33 / 28 / 23

(am 30. 9. & 16. 12. 2013 & 17. 3. 2014)

€ 44 / 33 / 23 (am 21. 5. 2014)

ermäßigungen: Jugendliche bis 26 Jahre: 20% Ermäßigung auf Abos und Einzelkarten im Vorverkauf und an der Abendkasse 50% auf Restkarten. Abonnenten aller Reihen „Großes Orchester Graz“ erhalten 10% Ermäßigung auf Abos der Serie recreationBAROCK. Verkauf: Unser Team im styriarte-Kartenbüro steht Ihnen ab 9. September 2013 in der Sackstraße 17 persönlich zur Verfügung (Mo-Fr, 10–18 Uhr). Bestellungen für Abonnements und Einzelkarten sind per Post, E-Mail oder im Internet (www.recre.at) jederzeit möglich. Karten und informationen: styriarte-Kartenbüro 8010 Graz, Sackstraße 17 Tel. 0316.825000 • Fax 0316.825000.15 tickets@styriarte.com • www.recre.at


Vier Jahreszeiten Dieses Projekt lag in der Luft: Im Sommer

Konzertzyklus in Graz vor: „Vier Jahreszeiten

2012 wagte sich eine von historischen In-

mit recreationBAROCK“.

strumenten und von barocker Musizierpraxis

Ein Herbstkonzert rund um Vivaldi, ein

beseelte Gruppe des Grazer Orchesters

Weihnachtskonzert mit Händel als Mittel-

recreation an die Formierung eines Barock-

punkt, ein Frühlingskonzert, das der Bach-

ensembles aus dem Orchester heraus,

Familie gewidmet ist, und eine reichlich

gemeinsam mit dem neuen Chefdirigenten

sensationelle Produktion von Glucks „Orfeo“

von recreation, Michael Hofstetter, der ein

im Mai zum 300. Geburtstag des Kompo-

leidenschaftlicher Kenner und Vermittler alter

nisten bilden das Programm. Alle Vorstel-

Musiksprachen ist. Mit ganz feinen Musikern

lungen sind im idealen Ambiente des Grazer

der Szene, wie Robert Lotter, Leiter der Hof-

Minoritensaals angesetzt, und die Karten-

kapelle München oder wie Erich Höbarth,

preise sind möglichst entgegenkommend

Konzertmeister des Concentus Musicus

kalkuliert. Jetzt ist unser hochverehrtes

Wien, wurden von da an Programme erar-

Publikum an der Reihe. Ich empfehle: Schnell

beitet und aufgeführt. Und jetzt ist es soweit:

zugreifen, und ich freue mich Sie demnächst

recreationBAROCK – so heißt das neue

auch auf unserer neuen Spielwiese begrüßen

Ensemble – stellt seinen ersten eigenen

zu dürfen.

Mathis Huber


Fotos: Lukas seirer (5), andreas zihler, Werner Kmetitsch (2), Christine schneider/schneiderphotography.de, KK (4)


recreationBAROCK 2013/14