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MESSIAH 17., 18. & 19. Dezember 2018


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Montag, 17. Dezember 2018, 19.45 Uhr Dienstag, 18. Dezember 2018, 19.45 Uhr Mittwoch, 19. Dezember 2018, 19.45 Uhr

Stefaniensaal Georg Friedrich Händel (1685–1759)

Messiah

Oratorium in drei Teilen Pause nach dem ersten Teil

Cornelia Horak, Sopran Juliette Chauvet, Alt Franz Gürtelschmied, Tenor Mathias Hausmann, Bass Cantanima (Einstudierung: Sebastian Meixner) recreation • GROSSES ORCHESTER GRAZ Dirigent: Andreas Stoehr Einführungsgespräch vor dem Konzert um 19.15 Uhr im Stefaniensaal mit Mathis Huber und Andreas Stoehr. Konzertdauer:

Erster Teil: ca. 50 Minuten Pause: ca. 25 Minuten Zweiter Teil: ca. 75 Minuten 1


MESSIAH

„Wie wird dies auf spätere Zeiten wirken, wenn sie in der Geschichte Englands lesen, dass wir auf einer solchen Höhe der Pietätlosigkeit angelangt waren, auf der selbst die heiligs­ ten Dinge zu öffentlichen Vergnügungen missbraucht wur­ den? Was würde ein Moslem darüber denken, der doch seinen Koran mit so viel Sorgfalt und Ehrfurcht hütet?“ Entsetzt reagierte der Bischof von London anno 1742 auf die Ankündi­ gung, im königlichen Theater Covent Garden werde ein geist­ liches Oratorium von Händel aufgeführt werden, dessen Text ausschließlich aus Worten der Heiligen Schrift bestand. Die öffentliche Diskussion, die der Zeitungsartikel des Bischofs auslöste, galt einem Werk, das Händel in London vorsorglich nur als „A sacred oratorio“ ankündigte: „ein geistliches Ora­ torium“. Seinen eigentlichen Titel verschwieg er, obwohl das Werk in Irland bereits begonnen hatte, unter diesem Namen Musikgeschichte zu schreiben: „Messiah“, „Der Messias“. 2


AD NOTAM

Uraufführung in Dublin

„Das Sublime, das Große und das Zarte, angewendet auf die höchsten, majestätischsten und be­ wegendsten Worte, verschworen sich, um dem begeisterten Herz und Auge zu schmeicheln“, meldete das „Dublin Journal“ nach der Uraufführung am 13. April 1742. Schon Wochen zuvor hatten sich die Repräsentanten der beiden Kathedralen von Dublin, St. Patrick’s und Christ Church, zu­ sammengesetzt, um Sänger für Händels Chor zur Verfügung zu stellen. Umsonst wetterte der berühmte Jonathan Swift, Autor von „Gullivers Reisen“ und Dean von St. Patrick’s, gegen den „Club of Fiddlers in Fishamble-Street“. Der Club von „Bierfiedlern“, also Händels Oratorienorchester, fand am Ende doch chorische Unterstützung aus allen christlichen Lagern in der irischen Hauptstadt. Aus akustischen wie ökonomischen Gründen hob Händel seinen „Messias“ jedoch nicht in der Kirche, sondern im Konzertsaal aus der Taufe. „The Musick sounds delightfully in this charming room.“ – „Die Musik klingt wunderbar in diesem zauberhaften Raum.“ So lautete sein Urteil über die neu erbaute Konzerthalle von Dublin, die „New Musick-Hall in Fishamble Street“, deren hervor­ ragende Akustik für die „Messias“-Premiere den Ausschlag gab. Dass die Uraufführung des Werkes nicht in London, sondern in Dublin stattfand, war aber auch ein Signal an die Engländer: Der Meis­ ter erinnerte sein Londoner Publikum daran, dass man einen Händel doch besser an London binden sollte, statt ihn nach Irland ziehen zu lassen. Kaum in Dublin angekommen, stellte Händel fest, dass sich in dem brandneuen Konzertsaal wun­ derbar Oratorien aufführen ließen. Die hervorragende Qualität der Orchestermusiker („really excellent“) wie auch der irischen Chorsänger („they do exceeding well“) tat ein Übriges, um den Meister in beste Arbeitslaune zu versetzen. Binnen kürzester Zeit waren alle sechs Aufführungen einer ersten Serie von Oratorien zwischen Weihnachten und Februar ausverkauft – 600 Tickets pro Vorstellung, ohne auch nur eine einzige Karte an der Abendkasse verkaufen zu müssen, wie Händel stolz nach London meldete. Nach einer zweiten Aufführungsserie krönte er seinen Aufenthalt in Dublin mit der Uraufführung des „Messiah“ am 13. April 1742. Nach dem julianischen Kalender, der 3


in Irland wie in England noch bis 1752 galt, handelte es sich um den Dienstag der Karwoche, während man im selben Jahr auf dem Kontinent Ostern längst gefeiert hatte. In jedem Fall aber war „Messiah“ für Händel ein Oratorium für die Karwoche, nicht für den Advent, wo das Werk heute meistens aufgeführt wird. In den Zeitungen ließ er die Konzertbesucher um besondere Zugeständnisse bitten: Die Damen sollten auf ihre Reifröcke, die Herren auf ihre Degen verzichten, damit statt der 600 bei der Urauf­ führung 700 Personen im Saal Platz fänden. Denn die Einnahmen sollten zu gleichen Teilen der „Society for Relieving Prisoners“, der „Charitable Infirmary“ und dem „Mercer’s Hospital“ zugute­ kommen. Damit war der weitere Weg des „Messiah“ im öffentlichen Konzertleben vorgezeichnet, denn auch in London wurde das Werk meist zu wohltätigen Zwecken dargeboten. Die jährlichen Aufführungen in der Kapelle des „Foundling Hospital“, des Heims für Findelkinder, wurden in den 1750er Jahren zur Institution. Anfangs freilich tat sich der „Messias“ an der Themse schwer. Verglichen mit der Sensation, die im gleichen Frühjahr 1743 „Samson“ auslöste, blieb die Resonanz auf das „Sacred Oratorio“ schwach. Für den Geschmack der Hauptstadt war das Stück zu fromm. Händel meinte, die Londoner müsse man „mit einem Werk von lebhafterem Zuschnitt unterhalten“. Erst gegen Ende der 1740er Jahre stellte sich auch in London der Erfolg ein, der dem Werk bis heute treu geblieben ist.

Konzeption und Ausführung des Werkes Weniger als ein Sommermonat des Jahres 1741 genügte Händel, um seine berühmteste Partitur zu vollenden (vom 22. August bis 12. September). Es war für seine Verhältnisse keine besonders kurze Entstehungszeit und dennoch ein Ärgernis für den Librettisten Charles Jennens, der die Bibelworte des Werkes zusammengestellt hatte. Er hatte gehofft, Händel werde „sein ganzes Genie und seine ganze Kunst daran wenden, damit die Komposition alle seine früheren Kompositionen über­ treffe, wie das Thema alle anderen Themen übertrifft.“ Stattdessen vertonte Händel den Text „in großer Eile, obwohl er versprach, sich dafür ein Jahr Zeit zu nehmen und es zum Besten seiner Werke zu machen. Nie wieder gebe ich ihm geistliche Worte in die Hand, damit er sie so miss­ braucht.“ Einer von Jennens’ Freunden nannte Händel daraufhin einen „Juden“, worauf der eitle Jennens antwortete: „Selbst ein Jude hätte den Propheten mehr Respekt gezollt als Händel.“ 4


Erschwerend kam hinzu, dass sich hinter vier Chören des „Messiah“ Fugen aus italienischen Kammerduetten des Meisters verbargen, die ursprünglich weltlich-amourösen Inhalts waren (da­ runter „For unto us a child is born“). Auch dies mag zum Groll des Librettisten Jennens beigetragen haben. Trotz aller Zwistigkeiten waren sich Händel und Jennens in einem Punkt einig: Ihr „Messiah“ sollte der religiösen Besinnung in einer zunehmend säkularisierten Gesellschaft aufhelfen. Jennens empfand diese Aufgabe gar als Sendung. Seine entsprechenden Pläne reichten von der Unter­ stützung einer Gesellschaft „zur Verbreitung des Evangeliums in fremden Ländern“ bis hin zur Aufstellung einer „Statue des christlichen Glaubens“. Händel genügte es, seine Mitmenschen durch seine Musik besser machen zu wollen.

Text und Musik Im Textbuch unterteilte Jennens den Ablauf der Ereignisse in drei Teile: „Die Prophezeiung des Messias und ihre Erfüllung“ – „Von der Passion zum Triumph“ – „Die Rolle des Messias im Leben nach dem Tode“. Jeder der drei Teile ist noch einmal in vier bis sieben Kapitel untergliedert, denen Jennens belehrende Überschriften gab. Der erste Teil beginnt mit der Erwartung des Erlösers, wie sie die großen Propheten des Alten Testaments beschrieben haben. Ihre Worte sind jedem Gläubigen aus den Schriftlesungen von Advent und Weihnachten vertraut: der Trost des Volkes Israel („Comfort ye, my people“), das Licht, das den Menschen im Dunkel erscheint, die Ankündigung der jungfräulichen Gottesmutter. Darauf folgt die Erzählung von der Geburt Christi und – nur ganz knapp angedeutet – die Schilderung seines segensreichen Wirkens, seiner Wunder und Krankenheilungen. Den zweiten Teil eröffnet die bewegende Schilderung der Passion, betrachtet in Worten der Psalmen und des Propheten Jeremia, wie man sie aus den Lesungen der Karwoche kennt. Das Bild des Verspotteten, der unsere Sünden trägt, wird breit ausgemalt. Auferstehung und Himmelfahrt dagegen werden nur knapp angedeu­ tet: Die himmlischen Heerscharen begrüßen den Auferstandenen. Kraftvoll schildern die folgenden Sätze die Ausbreitung des christlichen Glaubens und den Sieg des Christentums über seine Feinde. Diese Sequenz wird von dem berühmten Halleluja gekrönt. Im dritten Teil, eröffnet von der Arie „I know that my redeemer liveth“, geht es um die persönliche Heilserwartung des einzelnen 5


Menschen, um die Hoffnung auf Erlösung von den Sünden und die Auferstehung. Das Werk endet in der triumphalen Vision des Lammes aus der geheimen Offenbarung als Symbol für die Erlösung der gesamten Menschheit am jüngsten Tag. Händel hat diesen Text in dichten, dramaturgisch geschlossenen Sequenzen vertont, die in der Regel aus Accompagnato-Rezitativ, Arie und Chor bestehen. Im zweiten Teil folgen die Chöre dich­ ter aufeinander, im dritten nehmen die Arien breiteren Raum ein. Entscheidend sind die eher knappen Formen der Arien: In jedem Teil gibt es nur eine einzige lange Da-Capo-Arie. Im ersten Teil ist es „Rejoice“, im zweiten „He was despised“, im dritten Teil „The trumpet shall sound“. Alle anderen Arien sind eher knapp und schlicht gehalten, ohne aber Händels italienisch geprägten Stil zu verleugnen.

Fassungen und Sängerstars Von der Dubliner Urfassung bis zur „Foundling Hospital Version“ aus den 1750er Jahren legte der „Messias“ einen weiten Weg zurück, wobei gewisse Änderungen berühmten Gastsolisten geschul­ det waren. Der erste Star des Werkes war die aus Mainz stammende Sopranistin Christina Avolio, geborene Graumann, die ihrem italienischem Mann nach Russland gefolgt war und seitdem „La Moscovita“ hieß. In der Londoner Oper nur mäßig erfolgreich, ließ sie sich von Händel leicht über­ reden, ihm nach Irland zu folgen. Am 28. November 1741 meldete das „Dublin Journal“, „Signora Avolio“ sei mit einer Jacht aus Parkgate in der Stadt eingetroffen, „eine ausgezeichnete Sängerin, die in dieses Königreich gekommen ist, um in Herrn Händels musikalischen Unterhaltungen zu singen“. Begeistert schrieb Händel an Charles Jennens: „Signora Avolio, die ich von London mit­ brachte, gefällt außerordentlich.“ Gegen Ende ihres Dubliner Gastspiels hob sie die wunderbaren Sopranarien des „Messiah“ aus der Taufe und wurde dafür gefeiert. Als 1750 Gaetano Guadagni, der spätere Darsteller von Glucks Orfeo, an der Londoner Oper auftrat, konnte ihn Händel für seine Aufführungen von Oratorien gewinnen und schrieb die Arie „But who may abide the day of his coming“ für den großen Altkastraten um: In furiosen Koloraturen durfte Guadagni den Text „For he is like a redeemer’s fire“ illustrieren, begleitet vom opernhaften Tremolo der Streicher. In der Urfassung des „Messiah“ war dieses Stück noch eine Bassarie ohne schnelle Einschübe. 6


Opernstil und Weihnachtspastorale

Anspielungen auf den Stil der italienischen Oper finden sich in vielen Arien des „Messiah“, so zum Beispiel im Agitato der Bassarie „Why do the nations so furiously rage together“, in der SicilianoMelodie der Arie „How beautiful are the feet of them“ oder im großen Trompetensolo der Bassarie „The trumpet shall sound“. Die eindrucksvolle Beschreibung des Volkes, das im Dunkeln wandelt, entlehnte Händel aus einer italienischen Arie seiner Oper „Imeneo“. Dort heißt die Arie „Di cieca notte allor“ – in beiden Fällen handelt es sich um ein Nachtstück. Wie gewöhnlich hat Händel im „Messiah“ auch melodisches Material bei anderen Komponisten „ausgeborgt“, vor allem bei Italienern. Für die Arie „Thou shalt break them“ benutzte er einen melodischen Einfall seines italienischen Kollegen Giovanni Porta, für die Amen-Fuge ein Thema des Venezianers Antonio Lotti. Selbst italienische Volksmusik hat im „Messiah“ ihre Spuren hinter­ lassen: Die Arie „He shall feed his flock“ und die Hirtensinfonie vor der Verkündigung der Weih­ nachtsbotschaft gehen beide auf Melodien der „Pifferari“ zurück, jener Hirtenmusiker, die früher alljährlich aus den Abruzzen zur Weihnachtszeit nach Rom kamen, um dort auf Dudelsack und Schalmei (Zampogna und Piffero) vor Madonnenbildern zu spielen. Der junge Händel hörte diese Straßenmusiker in Rom und notierte sich einige ihrer Melodien. Im „Messiah“ hat er sie 35 Jahre später wiederverwendet und dabei sogar den römischen Ausdruck „Pifa“ gebraucht. Zur Wirkung von Händels Musik auf die Zeitgenossen genügt es, einen Zeitungsartikel aus dem „Dublin Journal“ zu zitieren, der unter dem Eindruck der Uraufführung verfasst wurde: „Es scheint eine Art von Musik zu sein, die sich von jeder anderen unterscheidet. Denn obwohl die Komposi­tion meisterhaft und überaus kunstvoll ist, ist die Harmonie doch so groß und offen, dass sie allen gefällt, die Ohren haben zu hören, ob sie nun Kenner sind oder keine. Es gibt keinen Dialog, keine schnelle Wechselrede, die doch oft so schwach daherkommt. Stattdessen wird in diesem Stück die Aufmerk­ samkeit vom Anfang bis zum Ende gefesselt, indem die Rezitative nur aus Sentenzen bestehen, was ihnen einen ungemeinen Nachdruck verleiht.“ Josef Beheimb

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DIE TEXTE

1. Teil: Die Prophezeiung des Messias und ihre Erfüllung 1) Symphony

Grave. Allegro moderato

2) Accompagnato (Tenor)

Comfort ye, comfort ye my people Tröste dich, mein Volk, spricht dein Gott. Redet trostreich mit Jerusalem und ruft ihr zu, dass ihr Kriegsdienst zu Ende, dass ihre Missetat vergeben ist. Es ist seine Stimme, die verkündigt in der Wildnis: Bereitet dem Herrn den Weg, ebnet in der Wüste einen Pfad für unsern Gott.

3) Air (Tenor)

Ev’ry valley shall be exalted Jedes Tal soll erhöht werden, und jeden Berg und Hügel macht tief, das Krumme gerade und die unebenen Stellen glatt.

4) Chorus

And the glory, the glory of the Lord Und die Herrlichkeit des Herrn wird offenbart, und alles Fleisch miteinander soll es sehen: Denn des Herrn Mund hat es verheißen. 8


5) Accompagnato (Bass)

Thus saith the Lord, the Lord of Hosts So spricht der Herr der Heerscharen: Noch eine kleine Zeit, und ich werde erschüttern die Himmel und die Erde, die See und das trockene Land, und ich werde aufrütteln alle Völker, und die Sehnsucht aller Völker wird erscheinen. Der Herr, den ihr sucht, kommt plötzlich zu seinem Tempel, selbst der Bote des neuen Bundes, an dem ihr euch erfreut, sehet, er wird erscheinen, so spricht der Gott der Heerscharen.

6) Air (Alt)

But who may abide the day of His coming Doch wer kann bestehen den Tag seiner Ankunft? Und wer wird es ertragen, wenn er erscheint? Denn er ist wie eines Läuterers Feuer.

7) Chorus

And He shall purify Und er wird reinigen die Söhne Levis, dass sie dem Herrn darbringen können ein Opfer in Gerech­ tigkeit.

Recitative (Alt)

Behold, a virgin shall conceive Siehe, eine Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen heißen Emmanuel: „Gott mit uns”.

8) Air (Alt) & Chorus

O thou that tellest good tidings to Zion O du, die du Zion frohe Botschaft verkündigst, steige auf zu dem hohen Berge; o du, die du Jerusalem frohe Botschaft bringst, erhebe deine Stimme mit Macht, erhebe sie und fürchte dich nicht; verkündige den Städten Judas: Seht euern Gott. Mache dich auf, strahle, denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn ist über dir erschienen. 9


9) Accompagnato (Bass)

For behold, darkness shall cover the earth Denn siehe, Finsternis wird die Erde bedecken und großes Dunkel die Menschen: Aber der Herr wird über dir aufgehen, und seine Herrlichkeit wird über dir erscheinen, und die Heiden werden kommen zu deinem Licht, und die Könige zum Glanz deines Aufgangs.

10) Air (Bass)

The people that walked in darkness Das Volk, das im Finstern wandelt, hat ein großes Licht gesehen, und die im Land des Todes­ schattens wohnen, über ihnen ist das Licht erschienen.

11) Chorus

For unto us a Child is born Denn es ist uns ein Kind geboren, es ist uns ein Sohn gegeben, und die Herrschaft soll auf seiner Schulter liegen, und sein Name soll heißen: Wunderbar, Ratgeber, der starke Gott, der ewige Vater, des Friedens Fürst.

12) Pifa

Larghetto e mezzo piano

Recitative (Sopran)

There were shepherds abiding in the field Es waren Hirten beisammen auf dem Felde, die hüteten des Nachts ihre Herde.

13) Accompagnato (Sopran)

And lo, the angel of the Lord came upon them Und siehe, des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie, und sie fürchteten sich sehr. 10


Recitative (Sopran)

And the angel said unto them Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn sehet, ich bringe euch frohe Botschaft von großer Freude, die allem Volk widerfahren wird: denn euch ist heute in Davids Stadt der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr.

14) Accompagnato (Sopran)

And suddenly there was with the angel Und alsobald war da bei dem Engel eine Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:

15) Chorus

Glory to God in the highest Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden, den Menschen ein Wohlgefallen.

16) Air (Sopran)

Rejoice greatly, O daughter of Zion Freue dich sehr, Tochter von Zion, jauchze, o Tochter von Jerusalem; siehe, dein König kommt zu dir. Er ist der rechte Erretter, und er wird Frieden predigen unter den Heiden.

Recitative (Alt)

Then shall the eyes of the blind be opened Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet werden; dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch, und die Zunge des Stummen wird singen.

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17) Duet (Alt & Sopran) He shall feed His flock like a shepherd Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte; und er wird die Lämmer in seinen Arm sammeln und sie an seinem Busen tragen und sanft diejenigen führen, die Junge haben. Kommt her zu ihm alle, die ihr leidet und schwer beladen seid, und er wird euch Ruhe geben. Nehmt sein Joch auf euch und lernt von ihm, denn er ist sanftmütig und von Herzen demutsvoll, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen.

18) Chorus

His yoke is easy, His burden is light Sein Joch ist sanft, und seine Last ist leicht.

2. Teil: Von der Passion zum Triumph

19) Chorus

Behold the Lamb of God Seht an das Gotteslamm, es trägt hinweg die Sünde der Welt.

20) Air (Alt)

He was despised Er ward verachtet und von den Menschen zurückgestoßen, ein Mensch der Schmerzen und erfüllt mit Gram. Er hält seinen Rücken hin denen, die ihn schlugen, und seine Wangen denen, die sein Haar ausrissen; er verbarg nicht sein Antlitz vor Schmach und Speichel. 12


21) Chorus

Surely, He hath borne our griefs and carried our sorrows Wahrlich, er duldete unsere Qualen und lud auf sich unsere Schmerzen; er ward verwundet für unsere Missetaten, er ward zerschlagen für unsere Freveltaten, die Züchtigung wurde ihm aufer­ legt zu unserem Frieden.

22) Chorus

And with His stripes we are healed Und durch seine Wunden werden wir geheilt.

23) Chorus

All we like sheep have gone astray Wie Schafe gingen wir alle in die Irre, ein jeglicher von uns wandte sich zu seinem eigenen Weg. Und der Herr legte ihm auf all unsere Missetaten.

26) Accompagnato (Tenor)

Thy rebuke hath broken His heart Dein Tadel hat ihm das Herz gebrochen, er ist voll von Traurigkeit: Er schaute nach einem, der Mitleid mit ihm habe, aber da war keiner, noch fand er jemanden, der ihn tröstete.

27) Arioso (Tenor)

Behold, and see if there be any sorrow Schaut doch und seht, ob da irgendein Schmerz sei wie sein Schmerz.

28) Accompagnato (Tenor)

He was cut off out of the land of the living Er wurde aus dem Land der Lebenden weggerissen, für die Missetat deines Volkes wurde er geschlagen. 13


29) Air (Tenor)

But Thou didst not leave His soul in hell Doch du ließest seine Seele nicht in der Hölle, noch ertrugst du, deinen Heiligen verwesen zu sehen.

30) Chorus

Lift up your heads, O ye gates Hebt euer Haupt und öffnet das Tor der ewigen Stadt, dass der Ehren König ziehe ein! Wer ist der Ehren König? Der Herr, stark und mächtig, der Herr stark und mächtig im Streit. Gott Zebaoth, er ist der Ehren König.

32) Air (Alt)

Thou art gone up on high Du bist in die Höhe gefahren, du hast die Gefangenschaft ins Gefängnis geführt und Gaben empfangen für die Menschen, ja selbst für deine Feinde, dass Gott der Herr wohne unter ihnen.

34a) Air (Sopran)

How beautiful are the feet of them Wie lieblich sind die Füße derer, die das Evangelium des Friedens verkünden und frohe Botschaft vom Heil bringen.

36) Air (Bass)

Why do the nations so furiously rage together Warum rasen die Völker so wütend, und warum reden die Menschen Vergebliches? Die Könige der Welt stehen auf, und die Herrscher halten miteinander Rat gegen den Herrn und seinen Gesalbten.

37) Chorus

Let us break their bonds asunder Lasst uns ihre Bande zerbrechen und ihr Joch von uns abwerfen. 14


Recitative (Tenor)

He that dwelleth in heaven Der, welcher im Himmel wohnt, wird sie verlachen; denn der Herr wird sie verspotten.

38) Air (Tenor)

Thou shalt break them with a rod of iron Du sollst sie zerschlagen mit einem Stab aus Eisen, du sollst sie in Stücke schlagen wie eines Töpfers Gefäße.

39) Chorus

Hallelujah! Halleluja, denn der Herr, der allmächtige Gott, herrschet. Das Königreich dieser Welt ist zum Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden; und er wird regieren auf immer und ewig, König der Könige, Herr der Herren, Halleluja.

3. Teil: Die Rolle des Messias im Leben nach dem Tode 40) Air (Sopran)

I know that my Redeemer liveth Ich weiß, dass mein Erlöser lebt und dass er am jüngsten Tage auf der Erde stehen wird; und wenn auch Würmer diesen Körper zerstören, werde ich in meinem Fleische Gott sehen. Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten, der Erstgeborene jener, die schlafen.

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41) Chorus

Since by man came death Da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kam auch durch einen Menschen die Aufer­ stehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, werden sie in Christus ebenso alle lebendig gemacht werden.

42) Accompagnato (Bass)

Behold, I tell you a mystery Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, sondern wir werden alle verwandelt werden in einem Moment, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune.

43) Air (Bass)

The trumpet shall sound Die Trompete wird ertönen, und die Toten werden auferstehen unverwest, und wir werden ver­ wandelt werden. Denn dies Verwesliche muss anziehen die Unverweslichkeit, und das Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit.

Recitative (Alt)

Then shall be brought to pass Dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht: Der Tod ist verschlungen in den Sieg.

44) Duet (Alt & Tenor)

O death, where is thy sting? O Tod, wo ist dein Stachel? O Grab, wo ist dein Sieg? Der Stachel des Todes ist die Sünde und der Sünde Kraft das Gesetz.

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45) Chorus

But thanks be to God Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch den Herrn Jesus Christus.

46) Air (Sopran)

If God be for us, who can be against us? Wenn Gott für uns ist, wer kann wider uns sein? Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Es ist Gott, der gerecht macht, wer ist der, welcher verdammt? Es ist Christus, der starb, ja vielmehr, der wieder auferstanden ist, der zur rechten Hand Gottes sitzt, der Fürsprache für uns einlegt.

47) Chorus

Worthy is the Lamb that was slain Würdig ist das Lamm, das erschlagen wurde und uns losgekauft hat bei Gott durch sein Blut, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Ruhm und Segen. Segen und Ehre, Ruhm und Stärke gebührt ihm, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm, auf immer und ewig. Amen.

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DIE INTERPRETEN Cornelia Horak, Sopran

Die freischaffende Sopranistin aus Wien ist aufgrund ihres vielseitigen Repertoires eine gefragte Opern- und Konzertsängerin. Cornelia Horak absolvierte ihr Gesangstudium bei Hilde RösselMajdan am Goetheanistischen Konservatorium in Wien. Barockgesangskurse bei Cristina Miatello in Padua ergänzten ihre musikalische Ausbildung. Sie war Gewinnerin des internationalen Lied­ wettbewerbs in s’Hertogenbosch und wurde zweimal für den Merkur Theaterpreis in München nominiert. Während ihrer festen Engagements von 1993 bis 2007 am Tiroler Landestheater, an der Wiener Volksoper sowie am Theater am Gärtnerplatz in München erarbeitete sie sich über 50 Rollen. Gast­ spiele und Konzerte führten die Sängerin zu etlichen europäischen Opernhäusern und Festivals. Im Konzertbereich arbeitet Cornelia Horak regelmäßig mit René Clemencic, der Wiener Singakademie unter der Leitung von Heinz Ferlesch sowie unterschiedlichen Kammermusikformationen zu­ sammen. Cornelia Horak unterrichtet u. a. Interpretation und Stimmbildung bei der Vokalwoche Melk und seit 2007 ist sie Stimmbildnerin der Wiener Singakademie. Seit Februar 2016 bildet sie die Schau­ spielklasse an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien in Gesang aus. 2017 war Cornelia Horak am Theater an der Wien in Werner Egks „Peer Gynt“ in der Regie von Peter Konwitschny zu erleben. Im Sommer 2019 wird sie an der Sommerarena Baden in Lehárs „Zigeuner­ liebe“ mitwirken.

Juliette Chauvet, Mezzosopran

Die junge französische Mezzosopranistin Juliette Chauvet studiert seit 2015 an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien Sologesang, zunächst bei Julia Conwell, aktuell bei Sylvia Greenberg. Von 2002 bis 2009 studierte sie Harfe, Gitarre, Orchester und Kammermusik am Conservatoire Avignon, von 2009 bis 2011 Harfe, Bratsche und Gesang am Conservatoire Lyon, wobei sie Mitglied des „Jeu­ ne Choeur Lyon“ war, von 2011 bis 2014 setzte sie ihr Studium von Harfe, Gesang, Chorleitung und 19


ber / 8 m e v o N r 201 e b m e z De Sonntag, 20. Jänner 2019, 18 Uhr, Musikschule

Sonntag, 17. Februar 2019, 18 Uhr, Musikschule

Minetti Quartett

Altenberg Trio Wien

Haydn: Streichquartett Es-Dur op. 33/3 „Vogelquartett“ Beethoven: Streichquartett op. 18/2 G-Dur Dvorak: Streichquartett Nr. 10 op. 51 Es-Dur

Schumann: Trio g-Moll op. 110 Rihm: Fremde Szenen III Schumann/Kirchner: aus: 6 Stücke in kanonischer Form op. 56 Nr. 4 Brahms: Trio H-Dur op. 8

Samstag, 9. Februar 2019, 18 Uhr, Musikschule

Karten: Morawa-Deix, Deutschlandsberg, Tel.: 03462/30976 u. Zentralkartenbüro Graz, Herrengasse 7, Tel.: 0316/830255

Amiram Ganz – Violine Xenia Ganz – Mezzosopran Maxim Ganz – Violoncello Claus Christian Schuster

Kulturkreis Deutschlandsberg, 8530, Hauptplatz 35 Tel.: 0664/415 46 52 | 03462/3564 | Fax: 03462/32811

Klavier

www.kulturkreis.at | kulturkreis@deutschlandsberg.at

Werke von Schubert, Tschaikowsky, Ravel, Schostakowitsch

Shuttlebus Graz – DL – Graz: Tel.: 0664/4154652


Musiktheorie am Conservatoire Paris fort und schloss in Chorleitung ihr Diplom „Maitrise de Paris“ ab. 2014/15 studierte sie an der Musikschule Charlottenburg Berlin Sologesang, Klavier und Musik­ theorie, bevor sie 2015 nach Wien wechselte. Operndebüts gab sie in Wien mit Cherubino (Le nozze di Figaro), zweite Dame (Zauberflöte), Zer­lina (Don Giovanni), Mercedes (Carmen) u. v. a. Die Sängerin ist auch der zeitgenössischen Musik fest verbunden und sang bei zahlreichen Erstaufführungen in renommierten Konzertsälen (Musik­ verein, Schönberg Center). 2017 war sie Finalistin im 1. internationalen Gesangswettbewerb in Marseille. Seit der Saison 2018/19 ist sie Mitglied des Centre de Perfeccionament Plácido Domingo, dem Opernstudio des Palau de les Arts Reina Sofia in Valencia.

Franz Gürtelschmied, Tenor

Der junge Wiener Tenor Franz Gürtelschmied begann seine Karriere 2014 beim Young Singers Pro­ ject der Salzburger Festspiele. In dessen Rahmen sang er unter der Leitung von Franz Welser-Möst und in der Regie von Harry Kupfer in Richard Strauss’ „Der Rosenkavalier“. 2016 wirkte Gürtelschmied abermals bei den Salzburger Festspielen in der Welturaufführung von Thomas Adès’ „The Exterminating Angel“ mit. Einen großen Erfolg feierte er mit der Hauptrolle des Alkibiades in Ernst Kreneks Zwölfton-Oper „Pallas Athene weint“ bei der Neuen Oper Wien im Herbst 2016. Im Frühjahr 2018 debütierte er in Richard Wagners „Parsifal“ als 4. Knappe an der Opéra Bastille unter Philippe Jordan. Gleich darauf sang er erstmals den Steuermann in Wagners „Der fliegende Holländer“ bei Ádám Fischers Budapest Wagner Days. Franz Gürtelschmied erarbeitet sich ein breitgefächertes Opern-Repertoire, beschäftigt sich aber auch intensiv mit dem Lied. Davon zeugen Engagements für diverse Liederabende bei namhaften Konzertveranstaltern. Darüber hinaus widmet er sich leidenschaftlich der Sakralmusik und dem Oratorium. In der Titelpartie des „Zigeunerbaron“ von Johann Strauss bei den Schlossfestspielen Langenlois bewies der junge Tenor sein Temperament auch im Operetten-Genre. Dorthin kehrte er auch als Camille de Rosillon in Franz Lehárs „Die lustige Witwe“ zurück. Außerdem debütierte er 2017 als Tony in Bernsteins „West Side Story“ an der Oper Graz. Konzertreisen führten ihn bereits nach Deutschland, Israel, Kanada, in die USA und nach Russland. 21


Mathias Hausmann, Bariton

Mathias Hausmann stand gerade eben am Staatstheater am Gärtnerplatz in der Titelpartie von „Don Giovanni“ auf der Bühne und sang dort Danton in Gottfried von Einems „Dantons Tod“. Er steht in Leipzig als Orest in Strauss’ „Elektra“ auf der Bühne und verkörpert dort auch Wolfram von Eschenbach in „Tannhäuser“. Als Konzertsänger trat er in der vergangenen Spielzeit bei den Haydn Festspielen Burgenland zweimalig unter der Leitung von Ádám Fischer, in der Fruchthalle Kaisers­ lautern mit der Deutschen Radio Philharmonie unter Pietari Inkinen, bei der styriarte im Stainzer Kirchenkonzert sowie in der Warsaw Philharmonic Concert Hall mit Mahlers „Lied von der Erde“ auf. Seine Gesangsausbildung absolvierte der Bariton in Graz, Wien und am Royal College of Music in London. Sein erstes Engagement führte ihn an die Oper Graz. Von 2005 bis 2009 war er Ensemble­ mitglied der Wiener Volksoper. Er gastierte bereits weltweit an Opernhäusern wie der Mailänder Scala, am Teatro Colón in Buenos Aires, am Kennedy Center Washington, an der Wigmore Hall in London, am Théâtre des Champs-Élysées Paris, in der Bayerischen Staatsoper, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Grand Théâtre de Genève sowie den Philharmonien von München, Köln, Essen, Düsseldorf, Stuttgart und Luxembourg und am Gewandhaus Leipzig. Und natürlich bei zahlreichen renommierten Festivals. Seit der Spielzeit 2016/17 ist Mathias Hausmann Ensemblemitglied des Staatstheaters am Gärt­ nerplatz. Er lebt mit seiner Frau, einer Geigerin, und seinen beiden Töchtern in München.

Cantanima

Cantanima wurde vom Chorverband Steiermark im Jahr 2004 als ein Chor ins Leben gerufen, um singfreudige und besonders begabte Jugendliche zwischen 16 und 26 Jahren aus der ganzen Steier­ mark zusammenzuführen. Cantanima wurde bis 2010 von den erfahrenen Chorpädagogen Franz M. Herzog und Miriam Ahrer geleitet. 2011 trat Nataliya Lukina an die Stelle von Miriam Ahrer. Im Jahr 2013 übernahm Sebastian Meixner als Assistent die Arbeit an der Seite von Franz M. Herzog, seit 2014 leitet er den Chor ganz. 23


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Cantanima trat mit großem Erfolg bei renommierten Festivals, wie z. B. dem „Europäischen Jugend­ chor Festival“ in Basel oder „Europa Cantat“ in Turin auf und gab eine Reihe von Konzerten in Österreich und seinen Nachbarländern. Besonders stolz ist der Chor auf die zahlreichen Preise bei internationalen Wettbewerben. Unter anderem ersang sich der Chor 2011 den Titel „Jugendchor­ weltmeister“ bei der Chorweltmeisterschaft in Graz und durfte als Preisträger beim Wettbewerb „Österreich singt“ bei der Eröffnung der Wiener Festwochen am Wiener Rathausplatz vor 50.000 Leuten solistisch auftreten. Im November 2012 nahm Cantanima an den 1st Xinghai Prize International Choir Championships in Guangzhou (China) teil, wo die Sängerinnen und Sänger mit Platin ausgezeichnet wurden. Im Juli 2014 nahm Cantanima am renommierten „Internationalen Chorwettbewerb“ in Spittal an der Drau teil und wurde mit gleich drei Preisen belohnt. Die neuesten Auszeichnungen konnte der Chor in Budapest im April 2017 erringen: Kategorie „Mixed Choirs“ Sieg, Kategorie „Musica Sacra“ zweiter Platz. In beiden Kategorien wurde der Chor aufgrund seiner hohen Punktzahl außerdem mit einem goldenen Diplom ausgezeichnet.

Sebastian Meixner, Choreinstudierung

Sebastian Meixner schloss 2013 sein Lehramtsstudium für Musikerziehung/Informatik (Kunstuni­ versität bzw. TU Graz) mit Auszeichnung ab. Seit Herbst 2010 studiert er außerdem Dirigieren (Schwerpunkt Chor) an der Kunstuniversität Graz bei Johannes Prinz; weitere Erfahrungen sammelte er bei Meisterkursen bei Alois Glaßner und Robert Sund sowie in Workshops mit Gunnar Eriksson und Ragnar Rasmussen. Als Chorleiter ist er in dem von ihm 2006 gegründeten Jugendchor „nota bene“ sowie seit 2013 als Assistent bei „Cantanima“ tätig. 2014 übernahm Sebastian Meixner die Leitung von Cantanima ganz und errang mit dem Ensemble bei Wettbewerben exzellente Platzierungen. Mit dem Oktett „infi­ nity“ konnte Sebastian Meixner auf nationaler und internationaler Ebene Preise erringen. Als Sänger in renommierten Ensembles und Chören absolvierte er zahlreiche Auftritte in Europa, Asien und China. Er ist bei Workshops, Singwochen, Lehrer- und Chorleiterfortbildungen im Bereich der Chormusik tätig. 25


Andreas Stoehr, Dirigent

Der Dirigent Andreas Stoehr ist gebürtiger Wiener. Noch während seines Studiums bei David Lutz (Korrepetition und Liedbegleitung), Reinhard Schwarz und Gennadij Roshdestwenskij (Dirigieren) debütierte er mit der musikalischen Leitung von Giovianni Paisiellos „Barbier von Sevilla“ an der Wiener Kammeroper, womit der Grundstein für weitere Engagements, u. a. an der Oper Graz gelegt wurde. Seit 1992 ist der Dirigent international tätig. Positionen und Gastdirigate führten ihn u. a. an die Staatsoper Prag, nach Frankreich (Musikdirektor der traditionsreichen Opéra Comique in Paris), die Schweiz (Erster Dirigent am Theater St. Gallen), Deutschland (Deutsche Oper am Rhein in Düssel­ dorf) sowie zu zahlreichen Orchestern und Opernhäusern in Italien (Palermo), den Beneluxländern (Liège, Maastricht, Amsterdam, Rotterdam, Den Haag, Brabant) und Skandinavien (Kopenhagen, Stockholm). Mit großer Leidenschaft widmet sich der Dirigent der Entdeckung und Wiederaufführung von Opernpartituren, die seit ihrer Entstehungszeit nicht mehr erklungen sind bzw. als verschollen gelten. So hob er bei der styriarte 1997 Schuberts letzte Oper „Der Graf von Gleichen“ in der rekon­ struierten Fassung Richard Dünsers aus der Taufe und spielte 2007 erstmals die Prager Fassung von Christoph Willibald Glucks „Ezio“ auf CD ein. Neben seiner Dirigiertätigkeit leitet Andreas Stoehr seit 2013 als Intendant und künstlerischer Leiter die Schlossfestspiele Langenlois. Als Dirigent betreute er die Produktionen „Pariser Leben“, „Der Zigeunerbaron“, „Im weißen Rössl“ und die Jubiläumskonzerte „Schön ist die Welt“. 2017 hatte er die musikalische Leitung für „Die lustige Witwe“ inne, 2018 gab man unter seiner Leitung Carl Zellers „Vogelhändler“, im kommenden Jahr wird es Kálmáns „Csárdásfürstin“ sein. Darüber hinaus bekleidet Andreas Stoehr eine Professur für Dirigieren an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien und ist Leiter des MUK-Sinfonieorchesters an dieser Universität.

recreation • GROSSES ORCHESTER GRAZ

recreation • GROSSES ORCHESTER GRAZ formierte sich im Jahre 2002 aus Musikern, die zuvor in den Reihen des Grazer Symphonischen Orchesters ihre künstlerischen Lorbeeren gesammelt 27


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­ atten, für eine erste Konzertsaison. Außer in seinen Konzertzyklen in Graz ist das Orchester auch h bei der styriarte zu hören gewesen, es gastierte im großen Wiener Musikvereinssaal, in der Alten Oper Frankfurt, beim steirischen herbst, beim Jazzsommer Graz u. a. m. Im Frühling 2013 war die damals frisch gegründete Originalklangformation des Orchesters, recreationBAROCK, unter Michael Hofstetter äußerst erfolgreich in Schloss Versailles und in Lyon zu Gast, 2016 im Rahmen der internationalen Gluck-Opern-Festspiele Nürnberg. Der mittlerweile siebente Abonnementzyklus dieses Barockorchesters im Grazer Minoritensaal wird immer erfolg­ reicher. Die meisten Mitglieder des Orchesters haben eines gemeinsam: Sie erhielten zumindest einen Teil ihrer Ausbildung an der Grazer Musikuniversität oder unterrichten selbst dort, am steirischen Landes-Konservatorium oder an anderen steirischen Musikschulen. Auch ihre Nationalitäten machen das Kollektiv der Orchestermusiker zu etwas Besonderem: Sie stammen aus halb Europa (Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Bosnien, Polen, Albanien, Griechenland, Ungarn, Slowakei u. a.) und bilden damit ein Abbild dieses südosteuropäischen Zukunftsraumes im Kleinen. Die Grazer Musikuniversität lockt beständig junge Talente zur Ausbildung an. Diese nehmen oft und gerne die Gelegenheit wahr, im Orchester recreation als GastmusikerInnen ihr Können unter Beweis zu stellen. Mit diesen jungen KünstlerInnen erweitert sich das wechselnde Nationalitäten­ panorama des Orchesters bis China, Japan, Spanien oder Russland, aber auch nach Frankreich, Kuba, Venezuela und Neuseeland. recreation kann auf die Zusammenarbeit mit hervorragenden Dirigenten verweisen – Andrés Orozco-Estrada (von 2005 bis 2009 Chefdirigent) oder Jordi Savall befinden sich darunter. Zuletzt formte der renommierte Münchner Maestro Michael Hofstetter das Orchester über fünf Jahre als Chefdirigent. Immer mehr wird hier aber nun Dirigentinnen ein Podium in Graz geboten, in dieser Saison in fünf von neun Projekten. Das Bankhaus Krentschker fungiert seit der Saison 2004/05 als Hauptsponsor des Orchesters, wofür es 2005 und 2013 mit einem Anerkennungspreis des MAECENAS Steiermark ausgezeichnet wurde. 2015 erhielt das Bankhaus auch den Maecenas Österreich für sein langjähriges Engagement für das Orchester. 29


Harald Martin Winkler, Konzertmeister

Er wurde 1975 in Klagenfurt geboren, wo er bei Helfried Fister das künstlerische Diplom mit Aus­ zeichnung erlangte. Weiteres Studium bei Josef Hell in Wien. Im Rahmen seiner Ausbildung beleg­ te er Meisterkurse u. a. bei I. Ozim, H. Krebbers, B. Finlayson, K. Maetzl, A. Rainer, dem Beaux Arts Trio, dem Alban Berg Quartett und dem Amadeus Quartett, erhielt Kammermusikunterricht am Royal College of Music in London sowie an der Kölner Musikhochschule. Als mehrfacher Preisträger von Landeswettbewerben, des Bundeswettbewerbes „Jugend musiziert“ und des internationalen Violinwettbewerbes in Görz (Italien) konzertierte Harald Martin Winkler in Europa, Nord- und Süd­ amerika, Asien und Afrika, teils solistisch, in verschiedenen Kammermusikformationen, aber auch als Konzertmeister oder Stimmführer diverser Kammer- und Sinfonieorchester. Harald Martin Winkler ist Primgeiger des Girardi Ensembles, Gastdozent für die Jeunesse Österreich und unter­ richtet am Johann-Joseph-Fux-Konservatorium in Graz.

DIE BESETZUNG

Konzertmeister • Harald M. Winkler • Violinen 1 • Heidemarie Berliz • Marina Bkhiyan • Daniela Hölbling • Raphael Kasprian • Albana Laci • Toshie Shibata • Violinen 2 • Barbara Haslmayr • Silvia Babka • Angelika Messanegger • Simone Mustein • Christiane Schwab • Georgios Zacharoudis • Violen • Ingeburg Weingerl-Bergbaur • Annemarie Haring • Delphine Krenn-Viard • Simona Petrean • Ioan Stetencu • Violoncelli • Ruth Winkler • Gunde Hintergräber • Jan Zdansky • Kontrabässe • Christian Berg • Herbert Lang • Barockoboen • Stanislav Zhukovsky • Maria Marshall • Barockfagott • Ivan Calestani • Naturtrompeten • Matthias Schwetz • Karlheinz Kunter • Pauke • Janos Figula • Cembalo • Iga Anna Zakrzewska

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AVISO

Montag, 14. Jänner 2019, 19.45 Uhr Dienstag, 15. Jänner 2019, 19.45 Uhr Stefaniensaal

BELLA ITALIA

Kaum ist Weihnachten vorbei, da rüsten sich die Opernhäuser Italiens schon zur Karneval-Stagione. In der Mailänder Scala gab anno 1783 Domenico Cimarosa die Töne an, Töne, so munter wie sein Doppelkonzert für Flöten. Verdis Ballettmusiken zu „Aida“ und zur „Sizilianischen Vesper“ verwan­ deln den Stefaniensaal in ein veritables Theater, mit Daniela Musca als Maestra am Dirigentenpult. Auch Tschaikowskis „Capriccio Italien“ lässt mitten im Januar schon einmal die Sonne des Südens über Graz erstrahlen.

Giuseppe Verdi: Ouvertüre und Ballettmusiken aus „Aida“, „La forza del destino“ & „I vespri siciliani“ Domenico Cimarosa: Concerto a due flauti in G Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Capriccio Italien, op. 45

Heide Wartha & Maria Beatrice Cantelli, Flöten recreation · Großes Orchester Graz Dirigentin: Daniela Musca 32


recreation Wunschkonzert 2019/2020 In unserer Saison 2019/2020 wird eines der Projekte unseres großen Zyklus ohne Dirigenten ge­ staltet: Kammermusik mit großem Orchester sozusagen. Und Sie sind eingeladen, das Programm zu gestalten. Wählen Sie bitte aus der folgenden Repertoire-Liste drei Stücke aus, die ein Konzert­ programm ergeben und geben Sie Ihre Wunschliste an der Abendkasse des heutigen Konzerts oder bis längstens Ende Dezember im styriarte Kartenbüro ab. Vielen Dank, und viel Vergnügen.

Mozart, Ouvertüre zur Oper „Der Schauspieldirektor“

Haydn, Sinfonie Nr. 82, Der Bär Haydn, Sinfonie Nr. 94, Paukenschlag

Beethoven, Coriolan Ouvertüre

Haydn, Sinfonie Nr. 101, Die Uhr

Haydn, Trompetenkonzert

Mozart, Sinfonie Nr. 39 in Es

Mozart, Klavierkonzert in A, KV 488

Mozart, Sinfonie Nr. 40 in g

Mozart, Klavierkonzert in B, KV 595

Beethoven, Symphonie Nr. 1

Mozart, Violinkonzert in G, KV 216

Beethoven, Symphonie Nr. 2

Mozart, Violinkonzert in A, KV 219

anderes Stück:

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Wussten Sie, dass es AbonnentInnen der recreations-Reihen richtig gut haben? • Mit einem Abonnement verpassen Sie kein Highlight unserer Saison. • Sie wählen Ihren Lieblingsplatz und behalten diesen für die Dauer Ihres Abos. • Sollten Sie einmal verhindert sein, können Sie Ihre ABO-Karte bis zum Tag des Konzertes in eine andere Vorstellung der laufenden Saison oder auch gegen einen Gutschein tauschen. Unsere Gutscheine können für alle Angebote aus dem Hause styriarte eingelöst werden. • Unsere AbonnentInnen der Reihen „Großes Orchester Graz“ werden exklusiv zum recreation. APERITIF eingeladen, einer neuen kleinen Gesprächsreihe im Palais Attems vor den Abo-Konzer­ ten (18.30 Uhr). Bitte um Anmeldung im styriarte-Kartenbüro. • u. v. a.

Weihnachtsgeschenke aus dem Hause styriarte? Gibt es. Zum Beispiel Karten für die neue styriarte-Auflage 2019 – „Verwandelt“. Zum Beispiel Karten und Gutscheine für alle Projekte aus dem Hause styriarte, und vieles mehr. Besuchen Sie uns im styriarte Kartenbüro, geöffnet auch an allen Adventsamstagen von 10 bis 17 Uhr. Tel.: 0316.825 000 Rund um die Uhr auf www.styriarte.com

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styriarte Festivaledition – Weihnachtsangebot Sommer für Sommer, von 1985 bis 2015, verwandelte sich Nikolaus Harnoncourts Heimatstadt Graz zu einem Laboratorium, in dem der Dirigent Meisterwerke der Musik erforscht und ganz neu erlebbar gemacht hat. Um das Ergebnis dieser Arbeit auch der Welt zu zeigen, wurde die „styriarte Festival Edition“ ins Leben gerufen. Vier Ausgaben sind so entstanden, und nun, nach dem Abschied von Nikolaus Harnoncourt, halten sie wunderbare Momente der Kunst und der Erinnerung an einen einzigartigen Musiker und Menschen bereit.

Die verkaufte Braut Smetana: Die verkaufte Braut (3 CDs und 1 DVD) von der styriarte 2011 EUR 29 Má Vlast Smetana: Má Vlast / Mein Vaterland (2 DVDs) von der styriarte 2010 EUR 19 Idomeneo Mozart: Idomeneo (2 DVDs) von der styriarte 2008

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Beethoven! Beethoven: Symphonie Nr. 5, Messe in C (2 DVDs) von der styriarte 2007 EUR 19

Die vier reich bebilderten Bände sind als Weihnachtsangebot auch im Paket zum günstigen Gesamtpreis von EUR 66 erhältlich. 35


Organisation: Gertraud Heigl Inspizient: Matti Kruse

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Impressum: Medieneigentümer: Steirische Kulturveranstaltungen GmbH A-8010 Graz, Sackstraße 17 Telefon: 0316.825 000 (Fax -15) info@styriarte.com Redaktion: Claudia Tschida Grafik: Cactus Design Druck: Medienfabrik Graz – 4984-2018 36


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Meinung kann man nicht kaufen.

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Messiah 17.-19. Dezember, Stefaniensaal recreation - GROSSES ORCHESTER gRAZ

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