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TSCHECHISCHE MÄRCHEN 12. & 13. November 2018


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Montag, 12. November 2018, 19.45 Uhr Dienstag, 13. November 2018, 19.45 Uhr

Stefaniensaal Antonín Dvořák (1841–1904)

Die Mittagshexe (Polednice), op. 108 Das Goldene Spinnrad (Zlatý kolovrat), op. 109

Cellokonzert in h, op. 104 Allegro Adagio, ma non troppo Finale: Allegro moderato

Andrei Ioniță, Violoncello recreation • GROSSES ORCHESTER GRAZ Dirigentin: Ruth Reinhardt Einführungsgespräch vor dem Konzert um 19.15 Uhr im Stefaniensaal mit Mathis Huber und Ruth Reinhardt. Konzertdauer:

Erster Teil: ca. 45 Minuten Pause: ca. 25 Minuten Zweiter Teil: ca. 45 Minuten 1


AD NOTAM Neun Symphonien seien genug, befand Antonín Dvořák, als er 1895 aus der Neuen Welt zurückkehrte. Die e-Moll-Symphonie gleichen Namens war so offensichtlich die Krönung seines Schaffens in dieser Gattung, dass er sich nach mehr Freiheit sehnte – Befreiung vom viersätzigen Schema und von der abstrakten Formenwelt der Symphonie. In der symphonischen Dichtung fand er eine Form, die seinem Ausdrucksbedürfnis nach der Amerikareise am meisten entsprach. Denn alles, was er in New York schmerzlich vermisst hatte – die böhmischen Wälder, die Landessprache, ihre Mythen und Märchen – zog ihn nun magisch in seinen Bann. Die Märchensammlungen des 1870 verstorbenen Volksliedforschers Karel Jaromír Erben wurden seine neue Lieblingslektüre, denn Erben verstand es, die düsteren Volksmärchen seiner Heimat auf wahrhaft packende Weise nachzuerzählen. Auf dieser literarischen Grundlage schuf Dvořák in den Jahren 1896 und 1897 insgesamt fünf symphonische Dichtungen. Zwei von ihnen, die „Mittagshexe“ und das „Goldene Spinnrad“, erklingen im heutigen Konzert. 2


Erbens Märchen

Wie die Gebrüder Grimm in Deutschland hatte Erben die Volksmärchen seiner tschechischen Heimat gesammelt und in Form von Versdichtungen veröffentlicht. Sein „Blumenstrauß aus Volkssagen“ war 1853 erschienen und gehörte längst zum nationalen Kulturgut des Landes. Der idyllische Titel trügt: „Die Inhalte der Erben’schen Dichtungen mit ihren toten Kindern, ihren Morden, Verstümmelungen und Selbstmorden entbehren nicht des Grusels und der Schauerlichkeit“ (Klaus Döge). Für Dvořák gehörten diese Märchen dennoch – oder gerade wegen des Wechselspiels zwischen Grausamkeit und Unschuld – zu den wesentlichsten Erscheinungen der tschechischen Mentalität. An einen Freund in London schrieb er: „Alle meine Tongedichte sind nach Erben geschrieben, und ich bin einfach nur entzückt darüber. Denn da diese Gedichte unsere nationalen Gefühle zum Ausdruck bringen, wagte ich, sie unverändert zu vertonen. Wir alle preisen die nationale Form, die uns so gut ansteht, wie die Leute sagen. Lachen Sie nicht!“

Die Mittagshexe

„Man meint, den grauenhaften Schatten der Hexe förmlich greifen zu können, in diesen seltsam humpelnden, ungewohnten und ungeahnten harmonischen Fortschreitungen“. So urteilte Leoš Janáček über die entscheidende Stelle in der viertelstündigen symphonischen Dichtung „Die Mittagshexe“, wenn das böse wilde Weib erscheint, um der Mutter ihr Kind zu entreißen. Als Dvořák die Partitur seiner Symphonischen Dichtung 1896 im Verlag Simrock veröffentlichte, stellte er ihr ein erklärendes Vorwort voran, das mit einer Warnung beginnt: „Wie die Mitternacht hat auch der Mittag, nach der böhmischen Volkssage, seine bösen Geister, welche von der elften Stunde bis zur zwölften ihre verderbliche Macht ausüben. Sie heißen ‚Mittagshexen‘ oder auch ‚wilde Weiber‘. Es ist daher nicht ratsam, um die Mittagszeit sich im Walde aufzuhalten.“ Im Vorwort wird die Handlung folgendermaßen erzählt: „In einer ärmlichen Hütte spielt das Kind ruhig in seinem Winkel, während die Mutter das Mittagessen für ihren Mann, der auf dem Felde arbeitet, zubereitet. Da wird das Kind unruhig und fängt schließlich aus Leibeskräften zu schreien an. Die Mutter, zornig, weist das Kind zurecht und versucht, es zu beruhigen, indem sie ihm allerhand Spielzeug gibt. Da Alles nichts fruchtet, droht sie ihm mit der Mittagshexe. Das wirkt. Für eine Weile beruhigt sich das Kind, aber in Kurzem beginnt das Geschrei von Neuem. Die Spielsachen 3


fliegen in die Ecke und die Mutter, die sich mit dem kleinen Wildfang keinen Rat mehr weiß, ruft ärgerlich: ‚He, Trude, komm und hole den Schreihals!‘ Da öffnet sich die Tür, und herein tritt, am Krückstock, ein dürres, gespenstisches Weiblein. ‚Her mit dem Kinde‘, ruft sie. Zu Tode erschrocken, schließt die Mutter das Kind in ihre Arme. Aber wie ein Schatten schleicht die Mittagshexe näher; schon streckt sie die Arme nach dem Kinde aus, da stürzt die Mutter besinnungslos zu Boden. Eben läutet es Mittag. Nichts ahnend, kehrt der Vater vom Felde heim und findet die Mutter ohnmächtig am Boden liegend, das Kind an ihrem Busen erstickt.“

Musik und Handlung

Erster Teil, Allegretto (ein wenig schnell): In reinem C-Dur, in einer Klangidylle aus Hörnern, Oboen, tiefen Flöten und Triangel, spielt die Klarinette ihr kindlich süßes Thema. Das Kind spielt friedlich, die Mutter (Streicher) steht am Herd und kocht. Plötzlich aber erhebt sich in der Oboe ein dissonantes B, das Nörgeln des Kindes. Die Mutter wird ärgerlich (Unisono der Streicher in As-Dur), doch das Kind geht zu Weinen und Klagen über. Das Schimpfen der Mutter und die Klagen des Kindes werden immer penetranter, bis die Mutter dem Kleinen mit der Mittagshexe droht. In einem wilden a-Moll-Thema beschwört sie die düstere Gestalt herauf. Endlich beruhigt sich das Kind und spielt scheinbar friedlich weiter. Doch dann beginnt das Spiel von vorn: Tonrepetitionen der Oboe gegen das Streicherschimpfen der Mutter, bis die Situation eskaliert: Die Mutter ruft die Hexe an. Plötzliche Stille, der zweite Teil beginnt. Zweiter Teil: Andante sostenuto (ruhig gehend) im Wechsel mit Più animato (schneller). Unheim­ liches Pfeifen der gedämpften Streicher über einem leisen Paukenwirbel kündigt Neues an: Die Hexe erscheint, in Bassklarinette und Fagott über Terztremolo der Celli, humpelnd, dürr und hässlich. Die Mutter erschrickt fürchterlich, doch gleich verlangt die Hexe das Kind. Allegro: Ein Kampf auf Leben und Tod entbrennt, duolische Rhythmen der Mutter gegen den Galopp der Hexe auf ihrem Besen. Nach einem entsetzlichen Höhepunkt verblasst das Spukbild allmählich, und die Glocke schlägt Zwölf. Dritter Teil: Andante. Der Vater kehrt heim (gehende Streicherrhythmen). Er sehnt sich nach Frau und Kind (Rezitativ der Oboe). Dann entdeckt er die beiden auf dem Boden: die Mutter ohnmächtig, das Kind tot auf ihren Armen. Das Wehklagen des Vaters wird vom höhnischen Gelächter der Hexe übertönt. So schließt die grausige Szene. 4


Das goldene Spinnrad „Das goldene Spinnrad“ ist die längste von Dvořáks Symphonischen Dichtungen. In mehr als 25 Minuten Spieldauer verbindet es Elemente der Rondoform mit dem klassischen Sonatensatz und freien Episoden zu einem vielgestaltigen, dramatischen Ganzen. Dvořák stellte das neue Werk zusammen mit dem „Wassermann“ und der „Mittagshexe“ am 3. Juni 1896 den Pragern vor. Das Publikum war begeistert, erfreute sich die grausame Geschichte der schönen Dornička, die so schön spinnen kann, doch allgemeiner Beliebtheit. Eines Tages kommt der König zur Hütte des Mädchens, verliebt sich in sie und möchte sie zu seiner Frau machen. Doch zu ihrem Unglück hat Dornička eine Stiefschwester, die ihr bis aufs Haar gleicht. Daraus entspinnt sich die tragische Handlung, die dennoch ein gutes Ende findet. Um den Zusammenhang zwischen Musik und Text zu verstehen, sei im Folgenden das Vorwort zur Partitur abgedruckt, in dem Dvořák seine eigene Version des Märchens erzählt hat. Da er jeder Person der Geschichte ein Thema zugeordnet hat und jedes dieser Themen wiederum von einem anderen Instrument bzw. einer Instrumentengruppe gespielt wird, wirkt die musikalische Dramaturgie besonders einleuchtend.

Musik und Handlung „Am Waldessaume, auf stolzem Rosse, reitet der König (Thema des Königs: Hörner über galoppierenden Bässen, F-Dur). Müde und durstig von der Jagd kommt er zu einer einsamen Hütte und klopft an (dreimaliges Anklopfen in den Streichern). Ein holdes Mägdlein öffnet ihm und reicht ihm den Labetrunk (Thema der Dornička: Solovioline mit Dämpfer über Triolen des Englischhorns, A-Dur). Dann setzt sie sittsam sich ans Spinnrad (symbolisiert durch Harfe und Klarinetten). Der König, bezaubert von ihrer Schönheit, entbrennt alsbald in Liebe und begehrt sie zum Weibe (Liebesthema der Geigen im blühenden Orchesterklang, Cis-Dur/A-Dur). Sie aber weist ihn an ihre Stiefmutter, die am nächsten Tage aus der Stadt zurückkehren soll (Ausklang des ersten Teils). Am nächsten Morgen sprengt der König wieder zur Hütte (Thema des Königs, F-Dur); auf sein Klopfen tritt eine hässliche Alte heraus (Thema der bösen Stiefmutter: Solo-Klarinette und Fagotte, ‚hässliche‘ Motive mit Tritonus und Beckenschlägen). Er verlangt von ihr die Hand der Stieftochter, sie aber versucht ihn zu bereden, ihre eigene Tochter zum Weibe zu nehmen, die der 5


Stieftochter aufs Haar gleicht. Er aber besteht auf seinem Verlangen und befiehlt ihr, die Stieftochter am nächsten Morgen ins Schloss zu bringen (Liebesthema und Dorničkas Thema). Da reift in der Alten über Nacht ein tückischer Plan (düsterer Abstieg der Bässe): Im Bunde mit der eigenen Tochter lockt sie, unter gleißenden Reden, das arglose Stiefkind bei Tagesgrauen in den Wald (Wechsel zwischen dem hinterhältigen Thema der beiden Frauen und einer arglosen Melodie von Dornička). Im Wald hauen sie ihrem Opfer Hände und Füße ab und stechen der Ärmsten die schönen Augen aus (grausamer Höhepunkt, Fortissimo). Den Leichnam lassen sie liegen, nur Augen, Hände und Füße nehmen sie heimlich mit ins Schloss, wo nun der König mit dem vermeintlichen Lieb Hochzeit hält (Walzer in h-Moll und Maestoso-Marsch in C-Dur). Sieben Tage dauert das Fest (Polka in e-Moll). Am achten Tag nimmt der König Abschied von seiner jungen Frau und zieht in den Kampf, indem er ihr aufträgt, während seiner Abwesenheit fleißig zu spinnen (Liebesszene in As-Dur; Trompetenfanfaren zum Abschied). Unterdessen findet ein wundertätiger Greis, ein mächtiger Zauberer, den verstümmelten Leichnam im Walde und sendet alsbald einen Knaben mit einem goldenen Spinnrad in die Burg (Posaunenchoral in E-Dur und Thema des goldenen Spinnrads in e-Moll). Der Knabe hat den Auftrag, das Spinnrad nur ‚für zwei Füße‘ zu verkaufen (Flötensolo für den Knaben und Thema des goldenen Spinnrads im Wechsel). Die junge Königin, die das Wunderwerk um jeden Preis besitzen will, beauftragt ihre Mutter, nach dem Preise zu fragen (Verhandlung zwischen der Soloflöte des Knaben und den Fagotten der Stiefmutter). Erstaunt über die sonderbare Forderung des Knaben, lässt sie ihm schließlich die Füße der ermordeten Stieftochter ausfolgen. Eilends bringt der Knabe dieselben dem Greise (Posaunenchoral). In gleicher Weise gelangt der Greis, indem er den Knaben noch zweimal, und zwar mit der goldenen Spindel und der goldenen Kunkel, in’s Schloss schickt, in den Besitz der Hände und Augen des ermordeten Mägdleins (Wechsel zwischen dem Flötenthema des Knaben, dem Thema des goldenen Spinnrads, den Fagotten der Stiefmutter und dem Posaunenchoral des Greises). Sodann, mithilfe des ‚Lebenswassers‘, fügt er die fehlenden Glieder dem Leichnam der Ermordeten wieder an (Posaunenchoral mit Paukenwirbeln). Nachdem er sie zu neuem Leben erweckt hat, verschwindet er (Thema der Dornička in A-Dur). Nach drei Wochen kehrt der König, siegreich, aus dem Kampfe zurück (Thema des Königs in F-Dur und Triumphmarsch). Die Königin zeigt ihm das erworbene Spinnrad. Kaum aber beginnt sie zu 6


spinnen, so verrät das Wunderrad schnurrend die grause Tat (Thema des goldenen Spinnrads im Wechsel mit dem hinterhältigen Thema aus der Mordszene). Erbleichend will sie die verräterische Spindel zur Ruhe bringen; doch der König lässt nicht ab, bis er alles erfahren hat (Teufelsmotiv als Symbol für den Teufel, der die falsche Königin und die böse Stiefmutter holt). Eilends sprengt der König in den Wald und findet nach langem Suchen die Totgeglaubte (Liebesthema in As-Dur und Thema der Dornička). In fröhlicher Hochzeit werden die beiden für ewig verbunden (Liebesthema ‚grandioso‘ in A-Dur, Apotheose von Dorničkas Thema und Thema des Königs als strahlender Schluss).“

Zwei Cellisten und ein Konzert

Natürlich war es ein tschechischer Cellist, dem Dvořák sein Cellokonzert auf den Leib schrieb: Hanuš Wihan. Der Prager Celloprofessor war die reinste Inkarnation der tschechischen Streicherschule, was er 20 Jahre lang auch im „Böhmischen Streichquartett“ unter Beweis stellte. Freilich hatte er als wahrer Virtuose die unglückliche Idee, Dvořák eine eigene Kadenz für das Finale des h-Moll-Konzerts aufschwätzen zu wollen, was der Komponist kategorisch verweigerte. So kam es zum Bruch zwischen dem Widmungsträger und dem Komponisten. Nur aus diesem Grund war es ein 33jähriger Engländer namens Leo Stern, der bei der Uraufführung in London 1896 den Solopart spielte, unter der Leitung des Komponisten. Im November 1894 in New York hatte Dvořák mit der Arbeit an dem Konzert begonnen, die freilich nur mühsam voranschritt. Zu sehr zehrten an ihm die Verpflichtungen am New Yorker Konser­ vatorium und das Leben im „Big Apple“. Das schließlich vollendete Konzert wurde zum Hauptwerk seines letzten, von Heimweh überschatteten Jahres in der neuen Welt. Obwohl man auch hier Elemente seiner amerikanischen Werke findet, scheint er sich beim Komponieren gleichsam in die Heimat zurückversetzt zu haben: Das Cellokonzert ist ein ausgesprochen tschechisches Werk. Gattungsgeschichtlich wurde das Dvořák-Konzert zur sinfonisch-kraftvollen Antwort auf das lyrische Cellokonzert von Schumann, da Brahms sein lange versprochenes Cellokonzert nicht geschrieben hatte, sondern „nur“ das a-Moll-Doppelkonzert für Violine und Violoncello. Dadurch wurde der Weg frei für Dvořák, dem es vorbehalten blieb, das spätromantische Cellokonzert schlechthin zu komponieren. 7


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Zur Musik

Erster Satz, Allegro (rasch): Das schlagend-einprägsame Mottothema des Kopfsatzes scheint ganz volksmusikalisch inspiriert. Anklänge an die Vierte Symphonie und das Doppelkonzert von Brahms sind wohl eher zufällig. Sie verraten zumindest ein gemeinsames Stilideal: die Entwicklung eines sinfonischen Satzes aus Motiven von lakonischer Knappheit. Schon die Orchestereinleitung atmet sinfonische Breite, mit einem lyrisch schönen Seitenthema und kraftvollen Überleitungen. Die Instrumentierung ist für ein Cellokonzert ungewöhnlich massiv (mit Posaunen und Tuba!), was den Cellisten dazu zwingt, die männlich-herbe Seite seines Instruments stärker als in jedem früheren Konzert zu betonen. Die üppig-virtuose Solostimme gibt ihm dazu reichlich Gelegenheit, und auch das Hauptthema entpuppt sich, vom Solisten gespielt, als ideales Medium für den kernigen Celloklang. Zweiter Satz, Adagio ma non troppo (Ruhig, aber nicht zu sehr): In G-Dur stimmen die Holzbläser ein feierliches Gebet an, ganz schlicht, im Stil des späten Dvořák. Der Solist greift es auf und spinnt es aus – im Dialog mit den Klarinetten und Flöten. Doch auch hier verzichtete Dvořák nicht auf eine dramatische Episode. Sie hat tief persönliche Gründe: Mitten in der Arbeit an dem Satz erhielt er aus der Heimat die Nachricht, dass seine Schwägerin Josefina Černakova schwer erkrankt sei. Die Gemahlin des Grafen Kaunitz war 1864 die große Liebe des Komponisten gewesen – Jahre, bevor er Josefinas jüngere Schwester Anna geheiratet hatte. An diese Liebe erinnerte er sich nun, dreißig Jahre später, und setzte Josefina mitten im Cellokonzert ein Denkmal. Die g-Moll-Melodie, die der Solist „molto espressivo“ anstimmt, geht zurück auf Josefinas Lieblingslied: „Lasst mich allein, verscheucht den Frieden nicht in meiner Brust mit euren lauten Worten!“ Dvořák hat diese wunderbar innige Melodie vom Vierer- in den Dreiertakt versetzt und daraus das rührende Cellosolo gewonnen. Dritter Satz, Allegro moderato (mäßig rasch): Im Finale obsiegt völlig der nationale Elan der „Sla­ wischen Tänze“. Nach einem „Vorhang“ des Orchesters, einer Art „Annonce“ wie bei einem volkstümlichen Ball, tanzt der Solist einen kräftigen Volkstanz in h-Moll im stampfenden Zweiertakt. Ein mitreißendes Tanzthema folgt auf das andere. Erst ganz zum Schluss hat Dvořák den Bann der Molltonart gebrochen und ist ins parallele H-Dur übergewechselt. Dabei unterbricht plötzlich ein Andante-Einschub die drängende Bewegung. Es ist eine kindlich reine, rührende Reminiszenz an das Adagio und das Lieblingslied seiner verstorbenen Schwägerin. Josef Beheimb 9


DIE INTERPRETEN Andrei Ioniţă, Violoncello

Andrei Ioniţă gewann den ersten Preis beim internationalen Tschaikowski-Wettbewerb 2015 und Preise bei der ARD, beim Emanuel-Feuermann- und beim Aram-Khatchaturian-Wettbewerb. 2016 wurde er zum BBC New Generation Artist für 2016-2018 nominiert. Andrei konzertierte bereits mit den Münchner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie­ orchester Berlin, den Philharmonien von St. Petersburg, Tschechien und Tokio, dem RSO Wien, und dem BBC-Orchester Wales, wo er etwa auf Dirigenten wie Valeryiy Gergiev, Mikhail Pletnev und Nicholas Collon traf. Die nun beginnende Saison hält Debüts beim Dänischen Radiosymphonie­ orchester, dem Russischen Nationalorchester und dem Grand Rapids Symphony Orchester für ihn bereit. Außerdem wird er mit dem Rumänischen Jugendorchester durch die USA touren. Soloauftritte führten ihn in die Carnegie Hall, die Wigmore Hall, das Konzerthaus Berlin, die Elbphilharmonie in Hamburg, ins LAC Lugano und zum L’Auditori in Barcelona sowie zu den Festivals in Kissingen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Verbier und Cheltenham. In näherer Zukunft stehen die Tonhalle Zürich und Kings Place in London auf seinem Plan. Und gerade jetzt im Oktober war er künstlerischer Leiter des Alpenarte Festivals in Schwarzenberg. 1994 in Bukarest geboren, begann Andrei Ioniță im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel und erhielt drei Jahre später den ersten Cellounterricht. Seine Ausbildung begann er bei Ani-Paladi an der Musikschule Iosif Sava in Bukarest, ab 2012 setzte er sein Studium bei Jens Peter Maintz an der Universität der Künste Berlin fort. Andrei Ioniță ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben, die ihm ein Violoncello von Giovanni Battista Rogeri, Brescia 1671, zur Verfügung stellt.

Ruth Reinhardt, Dirigentin

In Saarbrücken geboren, studierte Ruth Reinhardt zunächst Violine bei Rudolf Koelman sowie Orchesterleitung bei Constantin Trinks und Johannes Schlaefli an der Zürcher Hochschule der 11


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Künste, ehe sie zu Alan Gilbert an die New Yorker Juilliard School wechselte, wo sie ihren Master im Dirigieren erhielt. Wichtige Erfahrungen sammelte sie am Tanglewood Music Center, wo sie 2015 mit dem Boston Symphony Orchestra zusammenarbeiten konnte, als Conducting Fellow beim Seattle Symphony Orchestra (2015/16) und als Associate Fellow im Taki Concordia Program von Marin Alsop (2015–2017). Ihre Karriere begann sie von 2016 bis 2018 als Assistenzdirigentin des Dallas Symphony Orchestra und dessen Music Director Jaap van Zweeden. Dort leitete sie auch selbst eine Vielzahl von Kon­ zerten, darunter die ReMix-Reihe mit zeitgenössischer Musik. In der Saison 2017/18 konnte sie überdies als Dudamel Fellow mit der Los Angeles Philharmonic und Gustavo Dudamel zusammenarbeiten, und in diesem Sommer war sie Assistenzdirigentin der Lucerne Festival Academy. Als Gastdirigentin war Ruth Reinhardt bereits mit dem Cleveland Orchestra, dem Royal Stockholm Philharmonic, dem Indianapolis und dem Malmö Symphony Orchestra sowie dem Musikkollegium Winterthur zu erleben. Zu den Opernproduktionen, die sie dirigierte, gehören Dvořáks „Rusalka“ und Webers „Freischütz“ für die North Czech Opera Company und Strauß’ „Fledermaus“ an der Universität der Künste in Leipzig. Ruth Reinhardt ist auch als Komponistin hervorgetreten: So schuf sie bereits als 17-Jährige eine Oper, die sie mit Kindern und Jugendlichen ihrer Heimatstadt aufführte.

recreation • GROSSES ORCHESTER GRAZ

recreation • GROSSES ORCHESTER GRAZ formierte sich im Jahre 2002 aus Musikern, die zuvor in den Reihen des Grazer Symphonischen Orchesters ihre künstlerischen Lorbeeren gesammelt ­hatten, für eine erste Konzertsaison. Außer in seinen Konzertzyklen in Graz ist das Orchester auch bei der styriarte zu hören gewesen, es gastierte im großen Wiener Musikvereinssaal, in der Alten Oper Frankfurt, beim steirischen herbst, beim Jazzsommer Graz u. a. m. Im Frühling 2013 war die damals frisch gegründete Originalklangformation des Orchesters, recreationBAROCK, unter Michael Hofstetter äußerst erfolgreich in Schloss Versailles und in Lyon zu Gast, 2016 im Rahmen der internationalen Gluck-Opern-Festspiele Nürnberg. Der mittlerweile siebente Abonnementzyklus dieses Barockorchesters im Grazer Minoritensaal wird immer erfolgreicher. 13


Die meisten Mitglieder des Orchesters haben eines gemeinsam: Sie erhielten zumindest einen Teil ihrer Ausbildung an der Grazer Musikuniversität oder unterrichten selbst dort, am steirischen Landes-Konservatorium oder an anderen steirischen Musikschulen. Auch ihre Nationalitäten machen das Kollektiv der Orchestermusiker zu etwas Besonderem: Sie stammen aus halb Europa (Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Bosnien, Polen, Albanien, Griechenland, Ungarn, Slowakei u. a.) und bilden damit ein Abbild dieses südosteuropäischen Zukunftsraumes im Kleinen. Die Grazer Musikuniversität lockt beständig junge Talente zur Ausbildung an. Diese nehmen oft und gerne die Gelegenheit wahr, im Orchester recreation als GastmusikerInnen ihr Können unter Beweis zu stellen. Mit diesen jungen KünstlerInnen erweitert sich das wechselnde Nationali­ tätenpanorama des Orchesters bis China, Japan, Spanien oder Russland, aber auch nach Frankreich, Kuba, Venezuela und Neuseeland. recreation kann auf die Zusammenarbeit mit hervorragenden Dirigenten verweisen – Andrés Orozco-Estrada (von 2005 bis 2009 Chefdirigent) oder Jordi Savall befinden sich darunter. Zuletzt formte der renommierte Münchner Maestro Michael Hofstetter das Orchester über fünf Jahre als Chefdirigent. Immer mehr wird hier aber nun Dirigentinnen ein Podium in Graz geboten, in dieser Saison in fünf von neun Projekten. Das Bankhaus Krentschker fungiert seit der Saison 2004/05 als Hauptsponsor des Orchesters, wofür es 2005 und 2013 mit einem Anerkennungspreis des MAECENAS Steiermark ausgezeichnet wurde. 2015 erhielt das Bankhaus auch den Maecenas Österreich für sein langjähriges Engagement für das Orchester.

Harald Martin Winkler, Konzertmeister

Er wurde 1975 in Klagenfurt geboren, wo er bei Helfried Fister das künstlerische Diplom mit Auszeichnung erlangte. Weiteres Studium bei Josef Hell in Wien. Im Rahmen seiner Ausbildung belegte er Meisterkurse u. a. bei I. Ozim, H. Krebbers, B. Finlayson, K. Maetzl, A. Rainer, dem Beaux Arts Trio, dem Alban Berg Quartett und dem Amadeus Quartett, erhielt Kammermusikunterricht am Royal College of Music in London sowie an der Kölner Musikhochschule. Als mehrfacher Preisträger von Landeswettbewerben, des Bundeswettbewerbes „Jugend musiziert“ und des inter­ nationalen Violinwettbewerbes in Görz (Italien) konzertierte Harald Martin Winkler in Europa, 15


HAUS

DER

KUNST

Galerie · Andreas Lendl A-8010 GRAZ · JOANNEUMRING 12

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Nord- und Südamerika, Asien und Afrika, teils solistisch, in verschiedenen Kammermusikforma­ tionen, aber auch als Konzertmeister oder Stimmführer diverser Kammer- und Sinfonieorchester. Harald Martin Winkler ist Primgeiger des Girardi Ensembles, Gastdozent für die Jeunesse Österreich und unterrichtet am Johann-Joseph-Fux-Konservatorium in Graz.

DIE BESETZUNG

Konzertmeister • Harald Winkler • Violinen 1 • Marina Bkhiyan • Daniela Hölbling • Mirjana Krstic • Albana Laci • Michael Leitner • Diana Redik • Toshie Shibata • Katharina Stangl • Volker Zach • Violinen 2 • Barbara Haslmayr • Silvia Babka • Laura Hirschler • Levente Kiss-Pista • Hasmik Krautgartner • Angelika Messanegger • Simone Mustein • Nicolás Sánchez • Christiane Schwab • Violen • Ingeburg Weingerl-Bergbaur • Attila Gacs • Annamaria Guth • Agnieszka Kapron-Nabl • Delphine Krenn-Viard • Simona Petrean • Wolfgang Stangl • Ioan Stetencu • Violoncelli • Ruth Winkler • Inge Bacher • Gunde Hintergräber • Charlotte Hirschberg • Martina Trunk • Jan Zdansky • Kontrabässe • Anton Schachenhofer • Venice Jayawardhena-Meditz • Herbert Lang • Raphael Pätzold • Nikolai Pidoborizhnyi • Flöten • Heide Wartha • Eva Eibinger • Petra Reiter • Oboen • Stanislav Zhukovsky • Paul Maier • Adela Traar • Klarinetten • Gregor Narnhofer • Gerhard Grassmugg • Arnold Plankensteiner • Fagotte • Tonia Solle • Adrienn Kerekes • Elvira Weidl • Hörner • Radu Petrean • Tamas Cserhalmi • Michael Hofbauer • Karlheinz Tappler • Trompeten • Stefan Hausleber • Karlheinz Kunter • Posaunen • Alexander Ladreiter-Knauss • Christian Godetz • Wolfgang Tischhart • Tuba • Hannes Haider • Pauken • Ulrike Stadler • Schlagwerk • Johanna Gappmaier • Guido Pauss • Rubén Ramírez • Harfe • Barbara Frühwirt

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ber / 8 m e v o N r 201 e b m e z De Sonntag, 18. November 2018, 18 Uhr, Musikschule

Sonntag, 16. Dezember 2018, 18 Uhr, Musikschule

Altenberg Trio Wien Wolfgang Amadeus Mozart:

Manuel Walser – Bariton Anano Gokieli – Klavier

Robert Schumann:

Franz Schubert:

Trio C-Dur KV 548 Trio F-Dur op. 80

Winterreise D 911

Sergei W. Rachmaninov:

Trio elegiaque op. 9

Donnerstag, 27. Dezember 2018, 18 Uhr, Musikschule Sonntag, 09. Dezember 2018, 18 Uhr, Musikschule

Wieland Satter – Bassbariton Ekaterina Tarnopolskaja Klavier

Balladen von F. Schubert,

F. Loewe, J. Brahms, F. Chopin

Klavierduo Pavel Kolesnikov / Samson Tsoy Gast: Elisabeth Leonskaja W. Mozart, C. Debussy, I. Stravinsky, J. Brahms

Karten: Leykam-Deix, Deutschlandsberg, Tel.: 03462/30976 u. Zentralkartenbüro Graz, Herrengasse 7, Tel.: 0316/830255 Kulturkreis Deutschlandsberg, 8530, Hauptplatz 35 Tel.: 0664/415 46 52 | 03462/3564 | Fax: 03462/32811 www.kulturkreis.at | kulturkreis@deutschlandsberg.at Shuttlebus Graz – DL – Graz: Tel.: 0664/4154652.


… und noch mehr Sternstunden böhmischer Musik hält die styriarte Festival Edition für Sie bereit (heute für die Gäste von recreation im Foyer erhältlich zum einmaligen Sonderpreis): Smetana: Má vlast / Mein Vaterland (Die Moldau, Aus Böhmes Hain und Flur u.a.) Chamber Orchestra of Europe, Dirigent: Nikolaus Harnoncourt Videoaufzeichnung von der styriarte 2010. 2 DVDs, nur heute um EUR 9,50 statt EUR 19,–

Smetana: Die verkaufte Braut Chamber Orchestra of Europe, Arnold Schoenberg Chor, Dirigent: Nikolaus Harnoncourt Audio- und Videoaufzeichnung von der styriarte 2011. 3 CDs und 1 DVD, nur heute um EUR 14,50 statt EUR 29,–

beide Editionen gemeinsam: nur heute um EUR 22,– statt EUR 48,–

Wussten Sie, dass es AbonnentInnen der recreations-Reihen richtig gut haben? • Mit einem Abonnement verpassen Sie kein Highlight unserer Saison. • Sie wählen Ihren Lieblingsplatz und behalten diesen für die Dauer Ihres Abos. • Sollten Sie einmal verhindert sein, können Sie Ihre ABO-Karte bis zum Tag des Konzertes in eine andere Vorstellung der laufenden Saison oder auch gegen einen Gutschein tauschen. Unsere Gutscheine können für alle Angebote aus dem Hause styriarte eingelöst werden. • Unsere AbonnentInnen der Reihen „Großes Orchester Graz“ werden exklusiv zum recreation.APERITIF eingeladen, einer neuen kleinen Gesprächsreihe im Palais Attems vor den Abo-Konzerten (18.30 Uhr). Bitte um Anmeldung im styriarte-Kartenbüro. • u.v.a. 19


AVISO

Montag, 17. Dezember 2018, 19.45 Uhr Dienstag, 18. Dezember 2018, 19.45 Uhr Mittwoch, 19. Dezember 2018, 19.45 Uhr Stefaniensaal

MESSIAH

In Dublin, nicht etwa in London wurde Händels „Messias“ uraufgeführt, worauf die Iren mit Recht stolz sind. Ihr schöner neuer Konzertsaal verlockte den Meister zu dieser Weltpremiere von größter Bedeutung. Andreas Stoehr darf sich über den schönen Stefaniensaal freuen. Nirgends sonst klingt das berühmte Halleluja so festlich wie hier, besonders eine Woche vor Weihnachten.

Georg Friedrich Händel: Messiah, HWV 56

Cornelia Horak, Juliette Chauvet Franz Gürtelschmied, Mathias Hausmann Cantanima (Einstudierung: Sebastian Meixner) recreation • Großes Orchester Graz Dirigent: Andreas Stoehr

Am Mittwoch, 19. Dezember, bieten wir aus Villach, Bad Aussee, Köflach, Murau und Weiz (mit Zwischenstationen) wieder ein Bus-Service zum „Messiah“ an. Alles dazu auf www.recre.at und im styriarte Kartenbüro. 21


Inserat Auenbrugger fehlt noch! Die kleine feine Weinbar am Südtiroler Platz! Ein gutes Glas Wein und kleine feine Speisen, so kann der Tag enden. Küche bis mindestens 22:30 Uhr | Freitag und Samstag bis 23:00 Uhr. Öffnungszeiten:

Dienstag bis Donnerstag von 16:00 bis 23:00 Uhr Freitag und Samstag von 11:00 bis 24:00 Uhr Tel. 0676.787 28 14 Südtiroler Platz 5 | 8020 Graz


AVISO

Montag, 10. Dezember 2018, 19.45 Uhr Dienstag, 11. Dezember 2018, 19.45 Uhr Mittwoch, 12. Dezember 2018, 19.45 Uhr Minoritensaal

FÜRSTENWEIHNACHT

Die Fürsten des Barock wussten zu feiern, auch zu Weihnachten 1718. Bach schrieb ein Violinkonzert für seinen Köthener Fürsten, Manfredini publizierte sein Weihnachtskonzert aus Monaco, Vivaldi delektierte den kaiserlichen Statthalter in Mantua mit Oboenkonzerten und dall’Abaco ließ am Münchner Hof seine Concerti grossi drucken. Maria Bader-Kubizek lädt ein zur Rundreise durchs weihnachtliche Europa anno 1718.

Händel: Symphony in A, aus: „Chandos Anthem No. 5“, HWV 250 dall’Abaco: Concerto in D, op. 5/6 Bach: Violinkonzert in E, BWV 1042 & Konzert in c, BWV 1060 Vivaldi: Oboenkonzert in F, RV 455 Valentini: Sinfonia 12 in B per il Santissimo Natale Manfredini: Concerto grosso in C, op. 3/12, „Pastorale per il Santissimo Natale“

recreationBAROCK Leitung: Maria Bader-Kubizek, Violine 23


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