Spielzeitheft 2020 2021

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SPIEL ZEIT

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SERVUS SPIELZEIT 2020 / 2021


Meine sehr geehrten Damen & Herren, liebe Kärntnerinnen & Kärntner, liebe Gäste, liebes Publikum! Fast eine Dekade lang durfte ich nun das Stadttheater Klagenfurt als Intendant leiten. Während dieser Zeit warfen immer wieder große Ereignisse ihre Schatten voraus und forderten unsere Gesellschaft auf besondere Weise heraus. Doch das, was wir gerade in der Corona-Krise erleben, stellt unsere Welt nicht nur auf den Kopf, sondern hinterfragt sie bis ins Mark. Niemand weiß, ob sie auch nur annähernd je wieder so sein wird wie zuvor. Viele unserer MitbürgerInnen zahlen mit dem Äußersten, mit ihrem Leben, mit ihrer wirtschaftlichen Existenzgrundlage, mit dem Bankrott ganzer Lebenskonzepte. Doch irgendwie wird es weitergehen und in dieser Zukunft wünsche ich unserem, Ihrem Theater erneut seinen wichtigen Platz im Herzen des Kärntner Lebens. So übergebe ich am 31. August 2020 das Stadttheater Klagenfurt – eine hell leuchtende Flamme der Kunst – einem neuen Intendanten. Ich weiß diese Flamme in guten Händen: Aron Stiehl war in den vergangenen Jahren ein treuer Wegbegleiter des Hauses, jede seiner Inszenierungen in Klagenfurt ein Höhepunkt, seine Anwesenheit wurde von MitarbeiterInnen und Publikum stets mit größter Freude erlebt. Die Produktionen der kommenden Saison wird er gewissenhaft und liebevoll betreuen, obschon sie noch federführend von mir geplant wurden. Heißen Sie also gemeinsam mit mir und uns den neuen Intendanten des Stadttheaters mit einem herzlichen „SERVUS!“ willkommen! „SERVUS!” Dieser Gruß – „Ihr ergebenster Diener“ – ist ja sowohl ein Wort des Abschieds als auch der Begrüßung und drückt all das aus, was unser Theater derzeit empfindet: Wie bei jedem Abschied Wehmut und den unmöglichen Wunsch, die Zeit anhalten

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zu können: „Amål noch wånn i so nåchdenk allan, möcht i dås Radl da Zeit hintadrahn“. Aber auch die Freude auf das Neue, auf das Unbekannte, auf all die Möglichkeiten, die in einem Aufbruch liegen, auf den Moment, in dem wir Menschen uns begegnen, aus unserer naturgegebenen Isolation als Individuen heraustreten, uns in die Augen schauen. Und so empfinde ich vor allem ein starkes Miteinander – mit den wundervollen KollegInnen am Stadttheater, mit meinem Nachfolger und mit Ihnen, mit denen ich acht wertvolle Jahre verbringen durfte: Diese Spielzeit soll kein Abgesang sein, sondern ist vielmehr vom Wunsch getragen, all das, was uns verbindet, noch einmal voll zur Entfaltung zu bringen. Ein gemeinsames „SERVUS”, einmal lauter, einmal leiser, zieht sich deshalb auch als Motto durch diese Spielzeit, durch alle Werke, die wir für Sie ausgewählt haben und die sowohl utopisch als auch dystopisch thematisieren, wie Menschen einander begegnen können. Zu Spielzeitbeginn kehrt der italienische Meisterregisseur Cesare Lievi nach Klagenfurt zurück, um gemeinsam mit Chefdirigent Nicholas Carter erneut die starke Deutung eines großen Stoffes auf die Bühne zu bringen: Elektra, diese Urgeschichte aller Familiensagas, mit der wir unsere Auseinandersetzung mit Richard Strauss fortsetzen. Das düstere Willkommen, das die Titelfigur ihrem Bruder Orest bereitet, führt uns in dunkelste Tiefen der menschlichen Existenz, denn sie treibt ihn zur blutigen Rache an seiner Mutter und ihrem Liebhaber. Der Kärntner Regisseur und Autor Bernd Liepold-Mosser holt uns dann mit der Uraufführung seines Textes Servus Srečno Kärntenpark zur Volksabstimmung von 1920 ganz in die Gegenwart zurück, und er würdigt dieses komplexe 100-jährige Jubiläum mit den Mitteln des Theaters. Auch die vielleicht schönste aller Barock-Opern, Händels Werk um die Zauberin Alcina, spricht von nichts anderem als von Begegnungen und der Schwierigkeit, sich wieder zu verabschieden und loszulassen. Ein Thema, das wir in die Hände der klug-sensiblen Regisseurin Florentine Klepper legen und dem kenntnisreichen Dirigat des Barockspezialisten Attilio Cremonesi anvertrauen. Das darauffolgende Schauspiel, Goethes FAUST, konnten wir nach dem Probenstop drei Wochen vor der geplanten Premiere durch die Corona-Krise in diese Saison hinüberretten. Danach begegnen wir der Arbeit des französischen Starregisseurs Laurent Pelly: Seine aufsehenerregende mise en scène von Rossinis Il barbiere di Siviglia voller Witz und Charme kommt wieder einmal direkt vom Théâtre des ChampsÉlysées in Paris zu uns. Fortsetzen werden wir auch


unsere Zusammenarbeit mit wichtigen KomponistInnen der Gegenwart: In der Welt-Uraufführung der Oper Il canto s’attrista, perché?, einem eigens geschaffenen Werk des herausragenden italienischen Komponisten Salvatore Sciarrino, basierend auf der Orestie des Aischylos, wenden wir uns nach Elektra in dieser Spielzeit zum zweiten Mal dem antiken griechischen Sagenstoff zu. Inszenieren wird der bildgewaltige britische Regisseur Nigel Lowery. Einer der ausgelassensten und berührendsten Komödien der Weltliteratur widmet sich ein wichtiger österreichischer Theaterkünstler: Georg Schmiedleitner wird Shakespeares Was ihr wollt realisieren, worin an der Küste Illyriens eine junge Frau in Männerkleidern willkommen geheißen wird – und eine aberwitzige Kette von Ver(w)irrungen auslöst. Danach bringt ein weiterer Meister seines Fachs, Regisseur Robert Schuster, Verdis Klassiker Rigoletto, in dem sich ein Vater nur schwer von seiner Tochter lösen kann und so eine Tragödie heraufbeschwört, auf die Bühne. Für Arthur Schnitzlers Reigen, der mit einem ur-wienerischen „SERVUS“ um den Abschied von festen zwischenmenschlichen Bindungen kreist, konnten wir den gefragten jungen serbischen Regisseur Miloš Lolić gewinnen. Und schließlich sagt der neue Hausherr Aron Stiehl selbst „Griaß enk Gott, alle miteinander!“, wenn er Carl Zellers Der Vogelhändler inszeniert und damit einer dringenden Bitte des Publikums folgt – endlich wieder Operette! Last but not least natürlich unser großes Märchen: Das Dschungelbuch mit seinem Helden Mowgli. Die Tiere nehmen darin das allein gelassene Menschenkind mit einem vorurteilsfreien, liebevollen „SERVUS“ auf: Die Wölfe, Baloo der Bär und Bagheera der Panther sorgen sich um ihn, ungeachtet seiner Herkunft, seines Aussehens und seiner Andersartigkeit. Ebenso wünsche ich mir, dass es für uns Menschenkinder auf dieser Erde in Harmonie mit dem, was uns umgibt, eine lebenswerte Zukunft gibt und uns allen – mit oder ohne Mundschutz – eine wunderbare, anregende Spielzeit 2020/2021! Mit einem herzlichen „SERVUS“, Ihr Florian Scholz

„Grüß Euch Gott, alle miteinander“, heißt es im Vogelhändler, und so möchte ich Sie als neuer Intendant dieses wunderbaren Hauses begrüßen. Ich freue mich auf Sie und auf Kärnten! Lassen Sie uns in den nächsten Jahren zusammen lachen und weinen. Lassen Sie sich von uns verführen zu neuen Geschichten – und aufbrechen zu neuen Ufern. Lassen Sie sich berühren von unserer Kunst, die Menschen zusammenbringt. Gerade in diesen schwierigen Zeiten brauchen wir das Theater für die Seele und den Geist umso mehr. Setzen wir uns gemeinsam mit allem Menschlichen auseinander, mit dem Guten und Schönen, mit Ästhetik, Kunst und Glauben, mit Philosophie und Transzendenz. Das macht Theater, das macht den Menschen aus, und nur so können wir helfen, die gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit zu lösen. Wer glaubt, dass man Populismus, Klimawandel, Menschenhandel, Gewalt, Pandemien und Krieg allein mit Daten und mathematischen Modellen begegnen kann, unterschätzt die Kraft von Drama, Kunst und Glauben. Mit Winston Churchill will ich meine Begrüßung abschließen, der sehr wohl erkannt hat, was das Menschsein gerade in Krisenzeiten ausmacht. Als man ihm vor ungefähr achtzig Jahren vorschlug, an der Kultur zu sparen, um den Zweiten Weltkrieg mitzufinanzieren, meinte er: „Then what would we be fighting for?“ „Aber wofür würden wir dann noch kämpfen?“ Vielen Dank an Florian Scholz, der mir ein hervorragend bestelltes Haus hinterlässt und so manche Schlacht für die Kunst geschlagen hat. Servus, lieber Florian! Ihr Aron Stiehl

P.S.: Vergessen Sie nicht auf die Konzerte des wundervollen Kärntner Sinfonieorchesters. Sie würden etwas sehr Schönes versäumen! Und ein herzlicher Dank an die Kiki Kogelnik Foundation New York, die uns für diese Broschüre großzügig die Arbeiten der Kärntner Künstlerin zur Verfügung gestellt hat!

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• BÜHNE

• KINDER & JUGEND

07 • Elektra

28 • Odysseus am Sand

08 • Servus Srečno Kärntenpark

29 • Das Dschungelbuch

Oper in einem Aufzug von Richard Strauss Ein Theaterprojekt von Bernd Liepold-Mosser zum 100. Jahrestag der Volksabstimmung

Kooperation mit der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

10 • Alcina

Dramma per musica in drei Akten von Georg Friedrich Händel

12 • Il barbiere di Siviglia

Opera buffa in zwei Akten von Gioacchino Rossini

Koproduktion mit dem Théâtre des Champs-Élysées, der Opéra National de Bordeaux, der Opéra de Marseille und den Théâtres de la Ville de Luxembourg

15 • FAUST

Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe

17 • Il canto s’attrista, perché? Oper nach Szenen von Aischylos von Salvatore Sciarrino

URAUFFÜHRUNG Auftragswerk / Koproduktion mit den Wuppertaler Bühnen

19 • Was ihr wollt

Komödie von William Shakespeare

20 • Rigoletto

Melodramma in drei Akten von Giuseppe Verdi

23 • Reigen

Zehn Dialoge von Arthur Schnitzler

24 • Der Vogelhändler

Operette in drei Akten von Carl Zeller

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von Holger Schober nach dem Epos von Homer Musical von Robert Persché Frei nach der Erzählung von Rudyard Kipling

30 • Die Schuhe der Meerjungfrau Objekttheater für Kinder Frei nach Hans Christian Andersen

• Ein Sommernachtstraum

Felix Mendelssohn Bartholdy

Kinderkonzert


• STATT THEATER

32 • Die lange Nacht der kurzen Musik

• Vor dem Eisernen

Gesprächsreihe in Kooperation mit dem ORF Landesstudio Kärnten

33 • Polly Adlers „Nymphen in Not”

• Alfred Dorfer „und ...”

34 • PELZVERKEHR

Festival für Tanz und Performance

• KÄRNTNER SINFONIEORCHESTER

38 • Rheinische Sinfonie

DIRIGENT Nicholas Carter VIOLINE Anush Nikogosyan

39 • Bruckner VII

DIRIGENT Nicholas Carter KL AVIER Jean-Efflam Bavouzet

40 • Elias

DIRIGENT Nicholas Carter SOLI Bryony Dwyer, Veronika Dünser, Ilker Arcayürek, Rafael Fingerlos

41 • Neujahrskonzert

DIRIGENT Duncan Ward

42 • Symphonische Tänze

DIRIGENT Nicholas Carter KL AVIER Alexander Gavrylyuk

43 • Deutsches Requiem

DIRIGENT Nicholas Carter SOLI Mélissa Petit, Oliver Zwarg

44 • Aus der Neuen Welt DIRIGENT Ido Arad

45 • Jeanne d’Arc

• IHR BESUCH & SERVICE

53 • Einführungen

Einführungsmatineen, Einführungen, Video, Podcast

• Theater Backstage

• Angebote für Unternehmen

• Matinee-Saisonkarte

54 • Service

Spielstätten, Newsletter, Messenger-Service, Kostümverleih, Barrierefrei, Hörunterstützung, Gratis Bus-Service

56 • Angebote für PädagogInnen 58 • Theaterspielclubs 59 • Singakademie Carinthia 70 • Team 75 • Regie 79 • Spielplan

• KARTEN & ABO

61 • Kartenkauf 62 • Ermäßigungen 63 • Gruppen willkommen! 64 • Abonnement 66 • Saalplan 67 • Preise 68 • Abo-Termine

Carinthischer Sommer

47 • Junges KSO

• KSO-Abo im Konzerthaus

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Pumeza Matshikiza


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PREMIERE

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06. Sep 20

SEP

2020

Elektra Oper in einem Aufzug von Richard Strauss Libretto von Hugo von Hofmannsthal nach seiner gleichnamigen Tragödie (1903) nach der gleichnamigen Tragödie (um 413 v. Chr.) von Sophokles In deutscher Sprache mit Übertiteln

Schon mit den ersten Akkorden seiner Oper setzt Richard Strauss seine ZuschauerInnen unter Strom und zieht sie in einen packenden Strudel aus lustvoller Verzweiflung, wollüstigem Hass und tiefschwarzer Glückseligkeit. Präzise analysiert der Komponist die dunklen Antriebe des menschlichen Handelns und schuf so mit Elektra ein in seiner Wahrhaftigkeit gewaltiges und unerreichtes Monument seelischer Abgründe. Unter dem Eindruck der Lektüre von Nietzsches Geburt der Tragödie, der Studien über Hysterie von Josef Breuer und Sigmund Freud sowie Freuds Traumdeutung verfasste der junge österreichische Autor Hugo von Hofmannsthal im Jahre 1903 die einaktige Tragödie Elektra. Darin weicht das lichte Griechentum eines Winckelmann oder Goethe zugunsten der finsteren, brutalen, fast barbarischen Seite dieser Zivilisation. Dunkle Kräfte treiben die Figuren der Handlung an. Klytämnestra, die einst ihren aus dem Krieg heimgekehrten Gatten Agamemnon umbrachte, um mit dessen Cousin Aegisth zusammenleben zu können, wird von schlechtem Gewissen und Angst vor dem unbändigen Hass ihrer Tochter Elektra gequält. Für diese aber ist die Erwartung der blutigen und als rauschhaft imaginierten Rache an ihrer Mutter zum einzigen Lebensinhalt geworden.

„Ich trage die Last des Glückes, und ich tanze vor euch her. ” Elektra MUSIK ALISCHE LEITUNG Nicholas Carter REGIE Cesare Lievi BÜHNE David Hohmann KOSTÜME Axel Aust CHOREINSTUDIERUNG Günter Wallner DR AMATURGIE Markus Hänsel Klytämnestra Ksenia Vyaznikova Elektra Nicola Beller Carbone Chrysothemis Christiane Kohl Aegisth Andrew Richards Orest Seth Carico / Martin Achrainer Die Aufseherin Christa Ratzenböck Erste Magd Beatriz P. S. Baptista Zweite Magd Feride Büyükdenktas Dritte Magd Éléonore Pancrazi Vierte Magd / Die Schleppträgerin Anna Samokhina Fünfte Magd Ketevan Chuntishvili Kärntner Sinfonieorchester Chor des Stadttheaters Klagenfurt

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PREMIERE

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27. Sep 20

OKT

2020

Servus Srecno Kärntenpark Ein Theaterprojekt von Bernd Liepold-Mosser zum 100. Jahrestag der Volksabstimmung Kooperation mit der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Bernd Liepold-Mosser zieht die Summe seiner 20-jährigen künstlerischen Auseinandersetzung mit Kärnten/Koroška und verwandelt das Land in einen historischen Themen-Park. Die ehemaligen Gedenkstätten werden in Begegnungszonen umgewandelt und der Landesfeiertag als Tag der Mehrsprachigkeit gefeiert. Für diese Zwecke wurde ein Historyland eingerichtet, auf dem zentrale Szenen der Landesgeschichte dargestellt werden sollen: vom Urnengang 1920 bis zum Ortstafelsturm, vom Widerstandskampf der PartisanInnen in den Karawanken bis zum Ausbau des Landes zum Urlaubsparadies. Auf diesem Spielplatz tummeln sich SchauspielerInnen, die Figuren wie Abwehrkampf-VeteranInnen und antifaschistische UniversitätsprofessorInnen, Kärntenflüchtlinge und PartisanInnen, KarawankenBären, slowenische Großmütter, HeimatsängerInnen, Iron-Men, MountainbikerInnen und den Jüngling vom Magdalensberg darstellen. Sie alle sind engagiert worden, um die jüngste Geschichte Kärntens erlebbar zu machen und nach den Plänen eines ambitionierten Kurators für das Publikum umzusetzen. Doch leider läuft nicht alles nach Plan und die Absicht, die Tragödien der Geschichte anschaulich zu machen, droht zu einer grotesken Farce des Scheiterns zu werden. Die Kärntner Volksabstimmung und der sogenannte

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„Kärntner Abwehrkampf“ haben dem geistigen, politischen und kulturellen Leben der letzten hundert Jahre ihren Stempel aufgeprägt. In Kooperation mit dem FWF-Forschungsprojekt Performing Reality – 100 Jahre Dispositiv Kärnten/Koroška am Institut für Kulturanalyse der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt geht es um ein kritisches Spiel mit historischen Kontaminationen und um den lustvollen Umgang mit dem Fundus der Vergangenheit. Denn bekanntlich ist man nach Freud gezwungen zu wiederholen, woran man sich nicht erinnern kann. Bernd Liepold-Mosser gestaltet auch die Ausstellung Kärnten/Koroška von A-Z, die ab 01. Oktober 2020 in der Stadtgalerie Klagenfurt zu sehen ist. REGIE Bernd Liepold-Mosser BÜHNE UND KOSTÜME Karla Fehlenberg MUSIK Boris Fiala VIDEO Philip Kandler DR AMATURGIE Hans Mrak MIT Markus Achatz, Alexander Ebeert, Katarina Hartmann, Markus Kofler, Magda Kropiunig, Petra Morzé, Katharina Schmölzer



PREMIERE

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11. Okt 20

OKT

2020

Alcina Dramma per musica in drei Akten von Georg Friedrich Händel Libretto von einem unbekannten Autor nach Antonio Fanzaglias Textbuch zu Riccardo Broschis L’isola di Alcina (1728), nach Ludovico Ariostos Orlando furioso (1516) In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Die Zauberin Alcina hat auf ihrer Insel einen Ort der Zuflucht vor dem in der Welt tobenden Krieg errichtet. Doch die Ankunft Bradamantes, die ihren Gatten Ruggiero aus den Fängen Alcinas befreien will, leitet die Entlarvung des utopischen Paradieses als trügerische Illusion ein. Mit Alcina komponierte Georg Friedrich Händel im Jahre 1735 seine dritte, auf Ludovico Ariostos fantastischem Renaissance-Ritterepos Orlando furioso (1516) fußende Oper. Anders als Ariosto, dessen Welt sich in einer klaren Aufteilung in Gut und Böse präsentiert, wirft Händel einen unparteiischen Blick auf das Leben: In seinem Werk gibt es eigentlich keine guten oder bösen Figuren. Der Komponist entwickelt sogar Verständnis für die Motivation der von Ariosto als verworfene Gestalt gezeichneten Alcina – vielleicht sogar in besonderem Maße für diese. Händel zeigt uns die dämonische Verderberin als zutiefst menschliche Person, die durch die Liebe plötzlich verletzbar gemacht wird. Sie verliert ihre magische Energie und die ewige Jugend. In seiner Musik vereint Händel dabei Trauer und Heiterkeit, Freude und Schmerz in oft leichter, aber auch melancholischer Ironie.

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„Grüne Wiesen, heit're Wälder, euer Reiz bleibt nicht besteh'n. Blumenpracht, rauschende Bäche, euer Zauber, eure Schönheit wird schon bald in Nichts vergeh'n.” Alcina MUSIK ALISCHE LEITUNG Attilio Cremonesi REGIE Florentine Klepper BÜHNE Martina Segna KOSTÜME Adriane Westerbarkey CHOREINSTUDIERUNG Günter Wallner DR AMATURGIE Markus Hänsel Alcina Kiandra Howarth Ruggiero Éléonore Pancrazi Morgana Keri Fuge Bradamante Taisiya Labetskaya Oronte Pablo Martinez Melisso Nicholas Crawley u. a. Kärntner Sinfonieorchester Chor des Stadttheaters Klagenfurt



PREMIERE

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06. Dez 20

DEZ

2020

Il barbiere di Siviglia (Almaviva ossia L’inutile precauzione) Opera buffa in zwei Akten von Gioacchino Rossini Libretto von Cesare Sterbini nach der Komödie Le Barbier de Séville ou La Précaution inutile (1775) von Pierre Augustin de Beaumarchais Koproduktion mit dem Théâtre des Champs-Élysées, der Opéra National de Bordeaux, der Opéra de Marseille und den Théâtres de la Ville de Luxembourg In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Ein reicher Graf, der sich als armer Student verkleidet, um seine schöne Geliebte zu umwerben, ein kauziger Alter, der dieselbe unter seinen Fittichen hat und selbst zu ehelichen gedenkt, und dazwischen ein umtriebiger Barbier, der geschickt die Intrigen des Grafen spinnt und die des Alten kontert: Gioacchino Rossinis Opera buffa Il barbiere di Siviglia ist ein Klassiker der Komödienkunst, der bei wirklich jeder/m OpernbesucherIn Begeisterung zu wecken vermag. Umso unglaublicher erscheint es, dass die Uraufführung durch etliche Pannen zu einem Fiasko geriet: Es rissen die Saiten der Gitarre, mit denen der Graf seinen Liebesgesang begleiten sollte, ein Sänger blieb an einer Latte hängen, stürzte und erntete dafür hämischen Applaus, und im Finale soll sogar eine Katze auf der Bühne erschienen sein, die das Publikum zum Miauen anregte. Doch bereits von der zweiten Vorstellung an war der Siegeszug des Barbiere nicht mehr aufzuhalten. Bis heute besticht das Werk mit orchestraler Brillanz, sängerisch höchst virtuosem Anspruch und natürlich durch Funken sprühenden Witz.

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„Bald heißt's rasieren, bald rapportieren! Bald ein Billettchen dort adressieren! Man ruft, man seufzt nach mir, Will mich bald dort, bald hier!” Figaro MUSIK ALISCHE LEITUNG Nicholas Carter REGIE, BÜHNE UND KOSTÜME Laurent Pelly CHOREINSTUDIERUNG Günter Wallner DR AMATURGIE Markus Hänsel Graf Almaviva Juan de Dios Mateos Figaro Mario Cassi Bartolo Tiziano Bracci Rosina Éléonore Pancrazi Don Basilio Leonard Bernad u. a. Kärntner Sinfonieorchester Herrenchor und Herren des Extrachors des Stadttheaters Klagenfurt




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PREMIERE

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03. Jan 21

JA N

2021

FAUST Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe

Faust, ein erfolgreicher Arzt und Wissenschaftler, zieht Bilanz über sein Leben: Er hat zwar viel erreicht, doch verzweifelt er an den engen Grenzen seines Daseins, die weder sein Wissen noch sein stetiges Streben nach Höherem zu sprengen vermögen; sein Studierzimmer empfindet er als Kerker. Das Leiden an den Beschränkungen seiner Existenz treibt ihn in Suizidgedanken. Doch just als er das vorbereitete Gift trinken will, sucht ihn das Teufelswesen Mephisto auf und bietet ihm einen Pakt an: Verjüngung, Lebenskraft und die ersehnte Erweiterung seines geistigen Horizonts für Fausts Seele, wenn dieser – am Ziel seines Strebens angelangt – sich für einen Moment mit der Gegenwart aussöhnt. Faust willigt ein. Und erblickt, auf der Suche nach einem „Gefühl“, Gretchen. Fortan hat er nur noch sie – sein Objekt der Begierde – im Sinn. Das löst eine fatale Kette von Ereignissen aus, die ihn „vom Himmel durch die Welt zur Hölle“ führt … Goethe hat sich sein ganzes Leben lang mit diesem Stoff, der ihn bereits in seiner Kindheit als Puppenspiel in seinen Bann zog, beschäftigt: Auf den frühen Urfaust (1772) folgen Faust. Eine Tragödie (1808) und 1832 schließlich Faust. Der Tragödie zweiter Teil. Entstanden ist so ein monumentales Weltgedicht, das Deutsche Klassik, Antikendrama und mittelalterliches Allegorien- und Mysterienspiel ebenso einschließt wie reißerisch-buntes Volkstheater, das nichts von seiner Faszination eingebüßt hat. Marco Štorman, der in Klagenfurt bereits u. a. Jelinek,

Grillparzer und Mozart inszeniert hat, geht Goethes Monumentalwerk auf den Grund und spürt in seiner Inszenierung unter anderem der Frage nach, was und wie hoch der Preis des hemmungs- und rücksichtslosen Strebens eines alternden, unzufriedenen und letztlich innerlich leeren Mannes sein kann, der Teil eines gesellschaftlichen Systems ist, das Frauen wenig Recht auf Selbstbestimmung und Gleichheit zugesteht.

„Bin weder Fräulein, weder schön.” Gretchen REGIE Marco Štorman BÜHNE Anna Rudolph KOSTÜME Axel Aust DR AMATURGIE Hans Mrak MUSIK ALISCHE LEITUNG Thomas Seher MUSIKER Roman Britschgi, Lubomir Gospodinov, Jörg Reissner MIT Nicolaas van Diepen, Roman Kaminski u. a.

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PREMIERE

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24. Jan 21

FEB

2021 URAUFFÜHRUNG

Il canto s’attrista, perché? Oper nach Szenen von Aischylos von Salvatore Sciarrino Auftragswerk / Koproduktion mit den Wuppertaler Bühnen In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Salvatore Sciarrino, einer der bedeutendsten Musiktheaterkomponisten der Gegenwart, schöpft für seine neueste Oper aus den Tragödien des Aischylos. Grundlage des von Sciarrino selbst geschriebenen Librettos ist Agamemnon, der erste Teil der Orestie, in der Aischylos den Übergang von archaischen Sitten wie Blutopfern und Familienfehden zur demokratischen Gesellschaft der attischen Polis beschreibt. Im Zentrum der Handlung steht die furchtbare Rache Klytämnestras an Agamemnon, die ihrem Gatten weder die Opferung ihrer Tochter Iphigenie noch den Ehebruch mit der als Kriegstrophäe aus Troja mitgebrachten Seherin Kassandra verzeihen kann. Mit Iphigenie in Aulis und Iphigenie auf Tauris von Christoph Willibald Gluck sowie Elektra von Richard Strauss verfügt die Operngeschichte bereits über eindrucksvolle Werke, die die Geschichte der Töchter Agamemnons und Klytämnestras erzählen. Il canto s’attrista, perché? liefert nun das „Missing Link“ zwischen den Opern Glucks und Strauss‘, in dem sowohl die betrogene Ehefrau Klytämnestra als auch die Seherin Kassandra zu Wort kommen.

„Das Schicksal der Menschen ist der Schatten eines Traums vom Glück.” Chor MUSIK ALISCHE LEITUNG Tim Anderson REGIE, BÜHNE UND KOSTÜME Nigel Lowery VIDEODESIGN Thilo David Heins CHOREINSTUDIERUNG Günter Wallner DR AMATURGIE Markus Hänsel Cassandra Rinnat Moriah Clitemestra Iris van Wijnen Guardiano Tobias Hechler Agamennone Otto Katzameier Araldo Davide Giangregorio Chorsoli Larissa Gabshiy, Nadia Petrova, Taras Kuzmych, Mihael Strniša Kärntner Sinfonieorchester Chor des Stadttheaters Klagenfurt Kompositionsauftrag Stadttheater Klagenfurt / Wuppertaler Bühnen, gefördert durch Mit freundlicher Unterstützung von Prof. Georg Nemetschek

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PREMIERE

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14. Feb 21

FEB

2021

Was ihr wollt Komödie von William Shakespeare

Nach einem Schiffbruch vor der Küste Illyriens wird die junge Fürstentochter Viola zwar gerettet, doch hat sie alles verloren – Besitz, Herkunft, Bruder, sich selbst. Sie nimmt eine neue Identität an, gibt sich als Mann aus, nennt sich Cesario und verliebt sich Hals über Kopf in den Herzog Orsino, der jedoch nur Augen für die schöne Olivia hat. Diese wiederum ist sofort bezaubert von dem Liebesboten, als den Orsino Viola-Cesario einsetzt. Doch der Begehrlichkeiten nicht genug, treibt Olivias versoffener Onkel Sir Toby Rülp im Verein mit dem traurigen Ritter Bleichenwang und der listigen Zofe Maria den eitlen Haushofmeister Malvolio mit einem gefälschten Liebesbrief Olivias an den Rand des Wahnsinns. Erst das Auftauchen von Violas totgeglaubtem Zwillingsbruder Sebastian wird die Kette von Verwirrungen lösen, die durch Viola-Cesarios Doppelgeschlecht ausgelöst wurden, und es finden sich zwei neue, unmöglich-mögliche Paare.

Irrtum über das Wesen des geliebten Partners – ein Reigen des Vergeblichen, der sich schließlich im Komödienschluss in Paaren auflöst.“ (Georg Hensel) Georg Schmiedleitner kehrt mit dieser Inszenierung nach seiner für den Nestroy nominierten Arbeit Vor Sonnenaufgang nach Klagenfurt zurück.

„Besser ein weiser Tor als ein törichter Weiser.” Narr REGIE Georg Schmiedleitner BÜHNE Stefan Brandtmayr KOSTÜME Cornelia Kraske DR AMATURGIE Hans Mrak MIT Alexander Jagsch, Heike Kretschmer, Christoph Krutzler, Raphaela Möst, Dominik Warta u. a.

Das Stück, eine prachtvolle Komödie der Irrungen, dessen Zentrum sexuelle Entgrenzung, das Spiel mit fluiden Identitäten und die existentielle Brüchigkeit menschlicher Verhältnisse bilden, gilt als Krönung des romantischen Komödienschaffens Shakespeares: „So drollig die Konstruktion, so traumhaft schwermütig ist es doch, wenn die Gestalten hintereinander herjagen, genarrt durch die Verkleidung, durch einen

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PREMIERE

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07. Mär 21

MÄR

2021

Rigoletto Melodramma in drei Akten von Giuseppe Verdi Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Versdrama Le roi s’amuse (1832) von Victor Hugo In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

„Le roi s'amuse (Der König amüsiert sich) ist der großartigste Stoff und vielleicht das größte Drama der Moderne!“, schrieb Giuseppe Verdi an seinen Librettisten Francesco Maria Piave. Das Skandalstück des französischen Dramatikers und Romanciers Victor Hugo hatte bei seiner Pariser Uraufführung 1832 einen gewaltigen Tumult verursacht und musste auch für Verdis 1851 uraufgeführte Vertonung entschärft werden, um die Zensur zu passieren. Heute gilt Rigoletto als Inbegriff der italienischen Oper, die durch die grandiose Mischung aus politischem Drama und Familientragödie die ZuschauerInnen in Atem hält.

Rigoletto ist die erste Oper der sogenannten „trilogia popolare“ von Giuseppe Verdi. Wie in La Traviata und Il Trovatore dreht sich die Handlung auch hier um eine Person am Rande der Gesellschaft. Den Hofnarren Rigoletto macht nicht nur seine körperliche Missbildung, sondern auch sein maßloses und überhebliches Verhalten zum Außenseiter am Hof des Herzogs von Mantua. Einziges Lebensglück ist seine Tochter Gilda, die er sorgsam versteckt hält. Doch durch eine List gelingt es den Höflingen, Gilda zu entführen und an den skrupellosen Herzog auszuliefern. Als Rigoletto erfährt, dass Gilda ihren Verführer liebt, engagiert er einen Auftragsmörder, um den Herzog zu töten. Doch für ihre Liebe opfert Gilda freiwillig ihr Leben.

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„Teurer Name, dessen Klang tief mir in die Seele drang – ja nur du, nur du allein sollst mein letzter Seufzer sein! ” Gilda MUSIK ALISCHE LEITUNG Nicholas Carter REGIE Robert Schuster BÜHNE UND KOSTÜME Sascha Gross CHOREINSTUDIERUNG Günter Wallner DR AMATURGIE Markus Hänsel Herzog von Mantua Matteo Desole Rigoletto Boaz Daniel Gilda Bryony Dwyer Graf von Monterone Karl Huml Sparafucile Antoine Herrera Maddalena Veronika Dünser u. a. Kärntner Sinfonieorchester Herrenchor und Herren des Extrachors des Stadttheaters Klagenfurt


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PREMIERE

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14. Mär 21

APR

2021

Reigen Zehn Dialoge von Ar thur Schnitzler

Auf ein Match folgt das nächste: Zehn Menschen treffen aufeinander, sich suchende und verfehlende, miteinander, und doch getrennt voneinander lebende. Und so verschieden sie erscheinen, sind sie doch einander gleich, wie der Kaiser und der Bettler vor dem Tod in den mittelalterlichen Totentänzen – vereint bloß in ihrer Gier nach dem schnellen Kick, der eine Flucht aus der Leere des Daseins verspricht. Fast allen kommt angstvoll die Frage „Liebst du mich?“ über die Lippen – ein Verlangen nach Versicherung, das doch so fadenscheinig ist wie die Auskünfte, die man einander gibt. Any wipe can change your life? Erstaunlich, wie Schnitzlers Meisterwerk der Moderne das Prinzip Tinder, Parship und Co. vorwegnimmt – Zentralorgane der Wiederholbarkeit des Unwiederholbaren im 21. Jahrhundert. Das Stück, geschrieben schon 1896/97, kurz nach der Liebelei, uraufgeführt 1920 in Berlin und danach 60 Jahre gesperrt, überführt die große Unordnung zwischen Menschen, das gestörte Gleichgewicht von Liebe und Sex, in ein szenisches Rondo ohne soziale Anklage, das nichts von seiner Kühnheit und Schärfe, seinem Witz, seiner genauen Diagnose der Störungen in der zwischenmenschlichen Kommunikation eingebüßt hat.

„Was ist Liebe?“ ist die zentrale Frage, ohne dass sie formuliert wird. Die – ebenso unausgesprochene – Antwort ist desillusionierend: Die „Wahrheit“, die in der einen Szene gesagt wird, entpuppt sich in der nächsten schon als Lüge. Das im Dialog, in den Körpern Verheißene gibt es nur als Erwartung. Die Gedankenstriche, die Kopulation, in die die Sprache jedes Mal aufs Neue abstürzt, weisen auf die große Vergeblichkeit hin. Mit Reigen debütiert am Stadttheater Klagenfurt der mehrfach ausgezeichnete serbische Regisseur Miloš Lolić, der u. a. in Wien, München, Basel und Frankfurt inszenierte.

„Glück gibts nicht. Überhaupt gerade die Sachen, von denen am meisten g’redt wird, gibts nicht … zum Beispiel die Liebe. Das ist auch sowas.“ Graf zur Schauspielerin REGIE Miloš Lolić DR AMATURGIE Hans Mrak

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PREMIERE

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18. Apr 21

APR

2021

Der Vogelhändler Operette in drei Akten von Carl Zeller Libretto von Moritz West und Ludwig Held nach der Comédie-vaudeville Ce que deviennent les roses von Victor Varin und Edmond de Biéville Mit dem Vogelhändler, uraufgeführt 1891 im Theater an der Wien, schufen Carl Zeller (1842-1898) und seine Librettisten eine der gelungensten Operetten ihrer Zeit, ja der Gattung insgesamt. Das liegt wohl auch daran, dass die Zutaten dieser gut gebauten musikalischen Verwechslungskomödie bühnenwirksam im perfekten Verhältnis aufeinander abgestimmt sind: viel ländliche Idylle, reichlich Volkstümlichkeit, eine starke Prise Erotik, eine gute Portion Gefühl und jede Menge eingängiger Melodien wie Ich bin die Christel von der Post und natürlich Schenkt man sich Rosen in Tirol. Wollte man den Inhalt der populären Operette nacherzählen, käme man ganz schön ins Schleudern, wissen doch die Figuren selbst meist nicht, mit wem sie es zu tun haben. Der Vogelhändler Adam aus Tirol flirtet mit Marie, ohne zu wissen, dass es sich bei ihr in Wirklichkeit um die Kurfürstin handelt. Seine Braut, die Briefträgerin Christel, glaubt sich dem Kurfürsten gegenüber, als sie für Adam eine Beförderung zum Menagerieinspektor erwirken möchte. Aber es ist der liederliche Graf Stanislaus, der hoch verschuldete Neffe des kurfürstlichen Wald- und Wildmeisters Baron Weps, der notgedrungen in die Rolle des Kurfürsten geschlüpft ist und seine neue Position dreist ausnutzt. Am Ende jedenfalls lösen sich alle Komplikationen und Herzensangelegenheiten in Wohlgefallen auf.

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Das amüsante Verwirrspiel wird von Intendant Aron Stiehl auf die Bühne gebracht.

„Griaß enk Gott, alle miteinander!” Adam REGIE Aron Stiehl BÜHNE UND KOSTÜME Friedrich Eggert CHOREINSTUDIERUNG Günter Wallner CHOREOGR AFIE Sabine Arthold Kurfürstin Joo-Anne Bitter Baronin Adelaide, ihre Hofdame Christa Ratzenböck Baron Weps, kurfürstlicher Wald- und Wildmeister Marian Pop Graf Stanislaus, Gardeoffizier, sein Neffe Martin Mairinger Würmchen, Professor der Zoologie Christoph Wagner-Trenkwitz Adam, Vogelhändler aus Tirol Paul Schweinester Christel von der Post Nika Gorič u. a. Kärntner Sinfonieorchester Chor und Extrachor des Stadttheaters Klagenfurt




Kiki Kogelnik Umschlag • Life is a Veil, 1979 Siebdruck auf Papier, Auflage: 200 (83 x 67 cm) S. 6 • Untitled (Woman), c. 1975 Acryl und Tinte auf Papier (72,8 x 52,2 cm) S. 9 • I Have Seen the Future, c. 1973 Acryl und Bleistift auf Papier (13,8 x 58,6 cm) S. 11 • Bathing in Green, 1974 Öl und Acryl auf Leinwand (91,7 x 137,4 cm) S. 13 • Untitled (CBGB), c. 1979 Bleistift auf Papier (52,7 x 37,6 cm) S. 14 • Kleine Frank, 1971 Öl auf Leinwand (179,8 x 119,6 cm) S. 16 • Robots, 1966-1967 Tinte auf Papier (32,5 x 27,5 cm) S. 18 • Untitled (Woman), c. 1972 Tinte, Bleistift und Buntstift auf Papier (35,4 x 27,7 cm) S. 21 • Untitled (Skeleton with Glasses), c. 1963 Acryl auf Leinwandpapier (50,5 x 40,6 cm) S. 22 • Untitled (People), c. 1970 Vinylfolie und Papierkuvert (11,8 x 9,2 cm) S. 25 • Untitled (Still Life), c. 1985 Acryl auf Papier (75,2 x 105,2 cm) S. 26 • I Have Seen the Future, 1973 Öl und Acryl auf Leinwand (183,1 x 122,6 cm) S. 29 • Untitled (Snake), c. 1975 Acryl auf Papier (51 x 27 cm) © Kiki Kogelnik Foundation. All rights reserved.

Kiki Kogelnik wurde 1935 in Bleiburg/Kärnten geboren und besuchte die Akademie der bildenden Künste in Wien, die sie 1958 abschloss. Nach ausgiebigen Reisen in Europa zog sie 1961 nach New York, wo sie sich mit vielen bedeutenden KünstlerInnen der Pop Art anfreundete. Ihre Kunst spiegelte die bunte, lebhafte Farbpalette der Zeit wider, beschäftigte sich dabei jedoch auch mit dem Technologieeifer der Nachkriegszeit mit einer besonderen Faszination für das Space Race, was sich in dynamischen Gemälden, in denen sie den menschlichen Körper, Maschinen und grafische Motive kombinierte, manifestiert. Mehr und mehr konzentrierte sich ihre Arbeit auf den physischen Körper, besonders auf den weiblichen. Gleichzeitig wurden aus ihren Schablonen, die sie für frühere Gemälde benutzt hatte, sogenannte cutouts aus Vinyl, die wie abgezogene Häute auf Kleiderbügeln hängen. Während der 1970er-Jahre verwendete Kogelnik Bilder von Frauen aus Modemagazinen, die sie in großformatigen Gemälden neu interpretiert als starke Figuren darstellte. Das oftmalige Stilisieren von Gesichtszügen greift auf Kogelniks frühere Affinität zum technologisch hybriden Körper zurück. Später wurden ihre Arbeiten von symbolischen Tieren bevölkert, die als Kontrapunkt zu ihren zunehmend erfinderischen Repräsentationen von Köpfen und Gesichtern fungierten, als Kogelnik sich die skulpturalen Möglichkeiten von Keramik und Glas für ihre Kunst zu eigen machte. Kogelnik starb 1997 in Wien und wurde in Bleiburg beigesetzt. Sie wurde posthum mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst des Jahres 1998 ausgezeichnet. Ausgewählte kürzliche Einzelausstellungen Kiki Kogelniks sind: Riot of Objects, MOSTYN, Llandudno, UK (2020); Les cyborgs ne sont pas respectueuses, Musée des beaux-arts de La Chaux-de-Fonds, Schweiz (2020); Kiki Kogelnik, Mitchell-Innes & Nash, New York (2019); Inner Life, Kunsthall Stavanger, Stavanger, Norway (2017); Fly Me to the Moon, Modern Art Oxford, UK (2015); Kiki Kogelnik: Retrospektive, Kunsthalle Krems, Österreich (2013); I Have Seen the Future, Kunstverein Hamburg, Deutschland (2012).

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Kinder & Jugend

23., 24., 25. Feb 21 10.30 & 14.30 Uhr

ab 8 Jahren

ORCHESTERPROBENR AUM

Odysseus am Sand von Holger Schober nach dem Epos von Homer Odysseus ist komplett am Sand − gestrandet nach einer langen Reise voller Abenteuer. Und er kann was erzählen: von Kriegen und Schlachten, vom Trojanischen Pferd, von besoffenen Riesen und rachsüchtigen Göttern, von zahlreichen Irrwegen, aber auch vom Heimweh nach seiner Familie. So hat man die Odyssee noch nie gesehen: Der schon zweimal mit dem STELLA – Darstellender.Kunst.Preis für junges Publikum als bester Schauspieler ausgezeichnete Reinhold G. Moritz ist Odysseus. Er begibt sich auf eine irrwitzige Tour de Force durch eines der ersten Epen der Menschheit und dabei geht es in der entstaubten Fassung von Holger Schober mitunter alles andere als klassisch zu. INSZENIERUNG Holger Schober ● KOMPOSITION, MUSIK Johannes Specht ● BÜHNE Michael Alexander Pöllmann ● AUSSTAT TUNG Agnes Burghardt ● LICHT Severin Mahrer ● MIT Reinhold G. Moritz Dauer ca. 65 Minuten (ohne Pause) K ARTEN Euro 18,–/Euro 9,– (ermäßigt)


PREMIERE

14 NOV

2020

Das Dschungelbuch ab 6 Jahren

Musical von Rober t Persché Frei nach der Erzählung von Rudyard Kipling Der Urwald ist, wie man weiß, voller Gefahren. Vor allem für Menschen und ganz besonders für Kinder! Zum Glück findet das allein gelassene Menschenkind Mowgli im Wolfsrudel rund um das Oberhaupt Akela eine neue liebevolle Familie und wahre Freunde im gemütlichen, herzensguten Bären Baloo sowie im klugen, umsichtigen Panther Bagheera. Von ihnen lernt Mowgli die Gesetze des Dschungels und die Sprache der Tiere. Sie alle beschützen das mutige Kind und bringen ihm bei, wie man am besten mit durchgedrehten Affen, übermütigen Geiern, marschierenden Elefanten oder der geheimnisvollen Schlange Kaa umgeht. Aber können sie Mowgli auch vor seinem größten Feind, dem Tiger Shere Khan, in Sicherheit bringen? Denn der fürchtet um seine Stellung als Herrscher des Dschungels und setzt alles daran, Mowgli zu vernichten … Aus den Erzählungen und Gedichten, die in den beiden Dschungelbüchern des britischen Autors Rudyard Kipling in den Jahren 1894 und 1895 erschienen sind, fasziniert die Geschichte des kleinen Mowgli, der im indischen Dschungel von Wölfen großgezogen wird, am meisten. Sie zählt seit Generationen zur beliebtesten Jugendlektüre der Weltliteratur. Die erfolgreichste Version des Dschungelbuchs, der Zeichentrickfilm von Walt Disney, kam 1967 in die Kinos und begeistert bis heute Groß und Klein. Wir bringen das Musical von Robert Persché auf die Bühne, in dem neun DarstellerInnen 33 Rollen verkörpern. Seine Bühnenadaption

hat alles, was ein richtig gutes Musical für die ganze Familie braucht: eine ebenso spannende wie lehrreiche Geschichte, groovige Musik, hinreißende Songs zum Mitsingen, humorvolle Dialoge und umwerfend liebenswerte Charaktere. Regie führt Igor Pison, der unser Publikum bereits mit seiner Inszenierung von Der Lebkuchenmann 2016/ 2017 bezaubert hat.

„Jedes Tier im Dschungel hat sein eigenes Lied. Wenn du es schon gehört hast, sing es einfach mit!” Mowgli MUSIK ALISCHE LEITUNG Michael Spassov REGIE Igor Pison BÜHNE UND KOSTÜME Nicola Reichert CHOREOGR AFIE Lukas Strasser MIT Melanie Böhm, Michael del Coco, Lukas Benjamin Engel, Bernadette Fröhlich, Edward Hall, Gregor Kohlhofer, Heike Kretschmer u. a. Dschungel-Band Mit freundlicher Unterstützung von

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07., 08., 09. Apr 21 10.30 & 14.30 Uhr

09. Mai 21 11.00 Uhr

ab 4 Jahren ORCHESTERPROBENR AUM

ab 6 Jahren KONZERTHAUS KL AGENFURT

Die Schuhe der Meerjungfrau

Ein Sommernachtstraum

Objekttheater für Kinder Frei nach Hans Christian Andersen

Kinderkonzert Felix Mendelssohn Bartholdy

Die kleine Meerjungfrau kann sich nicht satthören an den Geschichten ihrer Großmutter: Sie erzählt von vorbeisegelnden Walfischen, grünen Riesenblumen und Glocken, die aus den Städten läuten. Vor allem erzählt sie von den Menschen, die auf zwei Beinen auf der Erde balancieren können. Als die Meerjungfrau hinauf zur Wasseroberfläche schwimmt und den schönen Prinzen erblickt, steht ihr Entschluss fest: Sie will in der Welt der Menschen leben. Dafür muss sie nicht nur das Meer und ihre Familie verlassen, sondern auch ihre Stimme an die Meerhexe verkaufen ...

In William Shakespeares berühmtestem Theaterstück Ein Sommernachtstraum ist einiges los! Es erzählt die Geschichten dreier Liebespaare und einer Truppe von Handwerkern, die sich als Schauspieler versuchen wollen. Und als ob die Liebe nicht schon kompliziert genug sei, werden die Gefühle der Paare und der Schauspieler durch die Elfen im Zauberwald zusätzlich verwirrt. Bald stellt sich die Frage: Wer liebt eigentlich wen? Und wer ist verzaubert und wer nicht? Zu Shakespeares Elfenreigen in lauer Sommernacht komponierte Felix Mendelssohn Bartholdy seine Schauspielmusik, die die Handlung in eingängige, Jung und Alt begeisternde musikalische Bilder fasst. Die beliebte Schauspielerin Heike Kretschmer führt die kleinen und großen BesucherInnen durch dieses brillant-heillose Durcheinander und die geheimnisvollen Klänge Mendelssohn Bartholdys.

VON UND MIT Sophie Bartels • REGIE Katy Deville KÜNSTLER. BER ATUNG Christian Carrignon AUSSTAT TUNG Sophie Bartels, Christian Carrignon DR AMATURGIE Friederike Spindler Dauer ca. 45 Minuten (ohne Pause) K ARTEN Euro 5,–

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MIT Heike Kretschmer • Kärntner Sinfonieorchester Dauer ca. 60 Minuten (ohne Pause) K ARTEN Euro 10,– Familienpaket: 1 Erwachsener + 1 Kind Euro 15,– jedes weitere Kind Euro 7,–


Hauptrolle_166x238_4c.indd 1

24.03.20 17:38


Statt Theater Sa 19. Sep 20 19-24 Uhr EINTRITT FREI

WIENER STÄDTISCHE

Die lange Nacht der kurzen Musik Konzerte im und um das Stadttheater Zu Beginn der Spielzeit laden wir Sie wie immer sehr herzlich ein zu einem musikalischen Abend der besonderen Art: Erleben Sie Konzerte von Klassik über Jazz bis hin zum Pop im und um das Stadttheater. Höhepunkte des Abends stellen auch in diesem Jahr wieder die Konzerte des Kärntner Sinfonieorchesters und der Singakademie Carinthia dar. Und selbstverständlich gibt es im Rahmen des abwechslungsreichen Programms neben bewährten KünstlerInnen auch wieder zahlreiche neue Talente zu entdecken. Lassen Sie sich überraschen!

EINTRITT FREI

GESPR ÄCHSREIHE

Vor dem Eisernen in Kooperation mit dem ORF Landesstudio Kärnten Das Stadttheater Klagenfurt ist nicht nur ein Ort emotionalen Erlebens der Kunst, sondern auch der gesellschaftlichen Debatte. Um diese Diskussionskultur zu ergänzen und noch deutlicher „vor den Vorhang” zu bringen, gibt es auch in der Spielzeit 2020/2021 wieder eine Gesprächsreihe, in deren Rahmen aktuelle Themen unserer Lebensrealität verhandelt werden. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. MODER ATION Dr. Arnold Mettnitzer

Die Gesprächsreihe wird in Radio Kärnten live übertragen. mit freundlicher Unterstützung von WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG Vienna Insurance Group

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So 07. Mär 21 19.30 Uhr

STAT T THEATER

So 16. Mai 21 19.30 Uhr

STAT T THEATER

Polly Adlers „Nymphen in Not“

„und ...“

Petra Morzé, beliebte Burgschauspielerin mit Kärntner Wurzeln, und Angelika Hager, der Kultkolumnistin Polly Adlers alter Ego, haben für ihre Performance einen spektakulären Neuzugang gefunden: Sona MacDonald, die Frau, die Legenden wie Marlene Dietrich, Lotte Lenya und Billie Holiday verkörpert. Thematisch schwimmen die Nymphen in großen Themen-Gewässern wie Power-Aging, Selbstoptimierung, Botox-Gespenster, neurosengerechter Umgang mit Wutbürgern, Instagramitis, dem Irrsinn in der Warteschleife eines Kundendienstes und dieser Idiotenbeschäftigung namens Liebe, die in der Altersgruppe der Damen (50+) zum Härtetest werden kann. Anton Tschechow sagte: „Krisen bewältigen kann jeder Idiot. Die wahre Herausforderung ist der Alltag.“ Eine Betriebsanleitung dafür liefert das Trio mit einer exzentrischen Lese-Performance und einer Scherztherapie, bei der keine Geschlechter verschont werden.

Wie wird es jetzt weitergehen?, fragt er sich. Ein Umzug in eine andere Wohnung hat Bewegung in das Leben von Alfred Dorfers Bühnenfigur gebracht. Das Ausmisten der alten Wohnung bringt Dorfer mit Beiläufigkeit auf überraschende Gedanken. Er stellt fundamentale Fragen und schüttelt dabei Pointen aus dem Ärmel.

MIT Sona MacDonald, Angelika Hager, Petra Morzé BUCH Angelika Hager (alias Polly Adler) K ARTEN Euro 10,50 bis Euro 47,50

Ein Programm von Alfred Dorfer

Alfred Dorfer zeigt in seinem siebenten Soloprogramm Momentaufnahmen vom Aufbrechen und Ankommen und präsentiert dem Publikum ungewöhnliche Zusammenhänge, während er viele Themen des Lebens aufgreift, von Alltagsphänomenen und Zeitgeisterscheinungen bis zu politischen Tatsachen. Virtuos und scharfzüngig agiert er in den erdachten Parallelwelten und bringt von ihm dargestellte Figuren als Partner auf die Bühne, wobei er mit Rollen und Perspektiven spielt. Bei aller Leichtigkeit und ausdrucksstarker Komik verliert Dorfer nie den Blick für die Realität. Temporeiches und inhaltlich sehr komplexes Ein-Mann-Theater. K ARTEN Euro 13,50 bis Euro 55,50

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PELZVERKEHR Festival für Tanz und Performance

19. - 26. Sep 20 Klagenfurt Schwimmen unsere Felle davon?

Di 22. Sep 20 STADTTHEATER Orchesterprobenraum 20.00 Uhr

in Kooperation mit dem Stadttheater Klagenfurt

In seiner fünften Ausgabe kooperiert das Festival PELZVERKEHR erstmals mit dem Stadttheater Klagenfurt. Jährlich rund um den Herbstbeginn präsentiert PELZVERKEHR unter der künstlerischen Leitung von Ingrid Türk-Chlapek ein mehrtägiges Programm mit aktuellen Positionen aus zeitgenössischem Tanz und Performance an verschiedenen Orten der Stadt. Die Veranstaltungen reichen von ästhetisch Vertrautem bis hin zu Risiko und Experiment. Sie richten sich an die lokale Bevölkerung und an Reisende, sind generationenübergreifend angelegt und präsentieren schwerpunktmäßig Arbeiten aus dem Alpen-Adria-Raum. Mit dem Motiv der davonschwimmenden Felle umkreist PELZVERKEHR heuer die schwindende Hoffnung auf Veränderung. Vier der 35 Angebote des Festivals finden im Orchesterprobenraum des Stadttheaters Klagenfurt statt. K ARTEN ● Stadttheater Klagenfurt (Theaterkasse) (0463) 54 0 64 kartenkasse@stadttheater-klagenfurt.at EINTRIT T ● Euro 20,– / Euro 15,– ermäßigt Mitglieder IG Freie Theater und IG TTPKK Euro 10,– ARTISTIC TALK ● KünstlerInnen-Gespräche jeweils im Anschluss an die Vorstellung VER ANSTALTERIN Tanzamtklagenfurt_Celovec_Festival Pelzverkehr, www.tanzamtklagenfurt.at www.festivalpelzverkehr.at

PELZVERKEHR

Staging a Play:

Antigone Performance, 2018 Emanat/Matija Ferlin (SI/HR) In Antigone aus der Staging-a-Play-Serie hinterfragt Matija Ferlin gängige Theaterkonventionen. Ferlin, der alle Charaktere selbst spielt, und das Publikum den gesamten Text hören lässt, choreografiert ein körperliches Ganzes im Schauspiel.


Do 24. Sep 20 STADTTHEATER 20.00 Uhr Orchesterprobenraum

Sa 26. Sep 20 STADTTHEATER 18.00 Uhr Orchesterprobenraum

PELZVERKEHR

PELZVERKEHR

Dancer of the Future

Firebird Tanz, 2018 Ana Pandur (SI)

Tanz, 2017 Mirjam Sögner (AT) Anhand der berühmten Schwarz-Weiß-Fotografien von Isadora Duncan, einer wichtigen Wegbereiterin des modernen Ausdruckstanzes um 1900, untersucht Mirjam Sögner die Bilder auf ihr Potential als kulturelles Konstrukt von Weiblichkeit.

Was ist Freiheit? Das fragen sich die zeitgenössische Flamenco-Tänzerin Ana Pandur und der Musiker Damir Avdić in Firebird. Vor den Augen des Publikums entsteht ein Hybrid aus zeitgenössischem FlamencoTanz und dreistem Rockkonzert: lyrisch, hypnotisch, intensiv.

STADT THEATER / ORCHESTERPROBENR AUM

FlamencoSchnuppern

WORKSHOP

Workshop mit Ana Pandur (SI)

Fr 25. Sep 20 – 16.00 Uhr Ist er nicht atemberaubend, der Flamenco-Tanz? Ana Pandur lehrt erste Schritte, typische Kopf-, Arm- und Fußbewegungen sowie das charakteristische Klatschen. EINTRIT T Euro 20,– / Euro 15,– erm. / Euro 10,– Mitgl. Keine Anmeldung erforderlich.

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Publikum, Es ist mir eine große Freude, Ihnen das Programm des KSO für die Spielzeit 2020/2021 zu präsentieren. Ohne Zweifel durchlebt die Welt gerade eine der größten Herausforderungen seit Menschengedenken. Isolation, „social distancing“ und die daraus erwachsende Einsamkeit wecken in vielen von uns das starke Bedürfnis nach Berührung, zwischenmenschlicher Nähe, nach Gemeinschaft und Kultur – kurz: nach allem, was unser menschliches Zusammenleben ausmacht und stärkt. Auch in diesem Sinne ist jedes Konzert, das wir mit dem KSO in dieser Spielzeit auf die Bühne bringen, ein Fest: Eine Feier des Talents und der Leidenschaft im Zusammenspiel wundervoller MusikerInnen auf der Bühne und eine Feier der großartigsten Meisterwerke der Musikgeschichte, die je geschaffen wurden. Besonders freue ich mich, dass bei zwei Konzerten in dieser Spielzeit auch unser wundervoller Chor des Stadttheaters ganz zentral im Rampenlicht stehen wird, wenn nämlich zwei monumentale Säulen des Chor-Repertoires zur Aufführung gelangen: Elias von Mendelssohn Bartholdy und Ein Deutsches Requiem von Johannes Brahms. Zwei Arbeiten von gewaltiger spiritueller Kraft und Innerlichkeit, die damit zweifellos auf ein tiefes, in der aktuellen Situation beinahe lebensnotwendiges Bedürfnis antworten. Es ist mir auch eine ganz besondere Freude, dass wir zwei der größten Pianisten unserer Zeit in Kärnten werden begrüßen können, nämlich Alexander Gavrylyuk und Jean-Efflam Bavouzet, die als Solisten gemeinsam mit dem KSO auf der Bühne stehen werden. Alexander Gavrylyuk, der regelmäßig mit Orchestern wie dem Concertgebouworkest in Amsterdam und dem New York Philharmonic auftritt, wird gemeinsam mit dem KSO im Congress Center Villach Prokofjews glanzvolles 3. Klavierkonzert präsentieren. Jean-Efflam Bavouzet, der derzeit eine Gesamtaufnahme von Mozarts Klavierkonzerten für das Plattenlabel Chandos Records einspielt, wird sich dem Klagenfurter Publikum mit Mozarts stürmischem Klavierkonzert in c-Moll vorstellen. Ebenfalls an diesem Abend zu hören sein wird Bruckners majestätische 7. Sinfonie, ein besonderes Vorhaben, mit dem das KSO an den großen Erfolg mit Bruckners 8. Sinfonie in der vergangenen Saison anknüpft. Wie immer bilden die wunderbaren MusikerInnen des KSO das Rückgrat unserer Spielzeit. Gemeinsam mit

diesen hochbegabten, leidenschaftlichen und engagierten MusikerInnen auf der Bühne zu stehen, ist stets eine große Freude. Wir sind im Laufe der vergangenen Spielzeiten, in denen ich hier nun schon Chefdirigent bin, gemeinsam gewachsen. Unvergesslich werden mir die unzähligen Abende bleiben, die wir gemeinsam im Orchestergraben erleben durften, ist doch diese Spielzeit meine letzte als Chefdirigent in Klagenfurt. Und es ist eine fulminante Spielzeit, die uns erwartet, nicht nur unsere Konzertserie, auch ein wunderbares Opernprogramm werden wir gemeinsam auf die Bühne bringen. Ich lade Sie ein, uns durch dieses wunderbare musikalische Jahr zu begleiten; ein Jahr des Wiedererwachens, der Wiederbegegnung und vor allem der Heilung – für jeden einzelnen von uns und für unsere gesamte Gesellschaft. Ihr Nicholas Carter Chefdirigent Nicholas Carter. Mit der Spielzeit 2018/2019 trat der Australier sein Amt als Chefdirigent des Kärntner Sinfonieorchesters an. Gleichzeitig steht er weiterhin dem Adelaide Symphony Orchestra vor, das er seit 2015 leitet. Von 2014 bis 2016 war er Kapellmeister an der Deutschen Oper Berlin und Assistent von Donald Runnicles, hier dirigierte er u. a. Carmen, Le nozze di Figaro, Die Zauberflöte, Die Entführung aus dem Serail, The Rape of Lucretia, Der Liebestrank und La bohème. Von 2011 bis 2014 war er an der Staatsoper Hamburg als Kapellmeister und Assistent von Simone Young engagiert. Zu seinen Dirigaten an diesem Haus zählen u. a. Il Barbiere di Siviglia, Così fan tutte, Hänsel und Gretel und Lucia di Lammermoor. Zuvor war er drei Jahre dem Sydney Symphony Orchestra verbunden, zuerst als Assistent von Vladimir Ashkenazy, danach als fester Gastdirigent. Auf Einladung von Donald Runnicles wirkte er von 2010 bis 2013 als fester Gastdirigent beim Grand Teton Music Festival in Wyoming. Gastengagements führten ihn u. a. an die Metropolitan Opera New York sowie zum Sinfonieorchester Basel, MDR Sinfonieorchester Leipzig, BBC Scottish Symphony Orchestra, Hong Kong Philharmonic, Orchestre National de Lille, Dallas Symphony Orchestra, Staatsorchester Braunschweig und zu den Hamburger Philharmonikern.

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Konzerthaus Klagenfurt 19.30 Uhr

KONZERT

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OKT

2020

Rheinische Sinfonie DIRIGENT Nicholas Carter VIOLINE Anush Nikogosyan Kärntner Sinfonieorchester Im ersten Konzert der Saison präsentieren Nicholas Carter und das Kärntner Sinfonieorchester Werke dreier Giganten der Romantik und fächern das Ausdrucksspektrum dieser Epoche in seiner ganzen Vielfarbigkeit auf. Mit seiner vierten Oper Der fliegende Holländer schlug Wagner seinen Weg in Richtung der neuen Opernform des Musikdramas ein. Die stürmische Ouvertüre beschwört die ungestüme Macht des Meeres ebenso herauf wie die schattenhafte Vergangenheit, aus der das Geisterschiff der Titelfigur an die Gestade der Gegenwart getrieben wird. Das 1877 und 1878 während der Ferienaufenthalte Brahms’ in Pörtschach entstandene Violinkonzert schlägt dagegen den Bogen von lyrisch strömendem Streicherklang im ersten zu temperamentvoller Brillanz im Finalsatz. Übersprudelnde Lebensfreude charakterisiert auch Schumanns „Rheinische“ Sinfonie – lediglich im feierlich-düsteren vierten Satz, der von der Inthronisationsfeier des Erzbischofs von Köln als Kardinal im Jahre 1850 inspiriert wurde, verdunkelt sich die Stimmung vorübergehend.

ERÖFFNUNGSKONZERT

Richard Wagner Ouvertüre zur Oper Der fliegende Holländer Johannes Brahms Violinkonzert D-Dur op. 77 Robert Schumann Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 „Rheinische“ K ARTEN Musikverein Kärnten • (0463) 55 410

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Konzerthaus Klagenfurt 19.30 Uhr

KONZERT

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Konzerteinführung 18.30 Uhr im Mozartsaal

NOV

2020

Bruckner VII DIRIGENT Nicholas Carter KL AVIER Jean-Efflam Bavouzet Kärntner Sinfonieorchester

„Man kann sich nicht recht vorstellen, was für Gesichter die Wiener gemacht haben, als Mozart ihnen dieses Werk vorspielte“, notierte der Musikwissenschaftler Alfred Einstein angesichts der Kompromisslosigkeit, mit der sich Mozart in seinem c-Moll-Klavierkonzert der musikalischen Konvention seiner Zeit verweigerte. Die klagende Molltonart, die nur episodisch Lichtblicke in Dur zulässt und das verzweifelt anmutende Kreisen um die immer selben musikalischen Gedanken vermitteln den Eindruck der Resignation vor der Unausweichlichkeit des Schicksals. Von hoffnungsvollerer Stimmung ist Bruckners 7. Sinfonie, die den Weltruhm des Komponisten als Sinfoniker begründete – anders als die meisten seiner Werke wurde diese bereits zu seinen Lebzeiten in ganz Europa und den USA gespielt. Der zentrale zweite Satz beginnt zwar mit einem Trauergesang in cis-Moll, doch wird dieser in kunstvollen Variationen zu einem feierlichen Durchbruch nach C-Dur geführt und so der Düsternis ein Symbol der Hoffnung entgegengestellt. W. A. Mozart Klavierkonzert Nr. 24 c-Moll KV 491 Anton Bruckner Sinfonie Nr. 7 E-Dur K ARTEN Euro 25,50 bis Euro 47,50 SchülerInnen/StudentInnen • Euro 7,– (Kategorie III, beschränktes Kontingent)

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Konzerthaus Klagenfurt 19.30 Uhr

KONZERT

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Konzerteinführung 18.30 Uhr im Mozartsaal

DEZ

2020

Elias DIRIGENT Nicholas Carter SOPR AN Bryony Dwyer • MEZZOSOPR AN Veronika Dünser TENOR Ilker Arcayürek • BARITON Rafael Fingerlos Kärntner Sinfonieorchester • Chor und Extrachor des Stadttheaters Klagenfurt

„Dicke, starke, volle Chöre“ zu schreiben war Mendelssohn Bartholdys oberstes Ziel, als er sich 1837 daran machte, sein zweites Oratorium zu komponieren, mit dem er an den bahnbrechenden Erfolg des sechs Jahre zuvor uraufgeführten Paulus anknüpfen wollte. Das Ergebnis ist mit Elias eines der wichtigsten und opulentesten Chorwerke überhaupt. Mendelssohn Bartholdy greift darin die Geschichte des Propheten Elias aus dem Alten Testament auf. Die Vorlage bietet zahlreiche dramatische Szenen – vom grausamen Fluch des Elias über das ungläubige Gottesvolk bis zur Erscheinung des Herrn und der Himmelfahrt des Propheten auf einem feurigen Wagen. Das Werk fasziniert vor allem durch seine besondere Verknüpfung von Rezitativen, Arien und vielfältigen Chorsätzen, in denen der Chor als Hauptträger der Handlung unterschiedliche Rollen einnimmt und Mendelssohn unter Ausreizung aller kompositorischen Mittel Szenen mit packender dramatischer Wirkung schafft. Felix Mendelssohn Bartholdy Elias. Oratorium in zwei Teilen nach Worten des Alten Testaments für Soli, Chor und Orchester op. 70 K ARTEN Euro 25,50 bis Euro 47,50 SchülerInnen/StudentInnen • Euro 7,– (Kategorie III, beschränktes Kontingent)

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Konzerthaus Klagenfurt 19.30 Uhr

KONZERT

03 JA N

2021

Neujahrskonzert DIRIGENT Duncan Ward Kärntner Sinfonieorchester Das Neujahrskonzert des Kärntner Sinfonieorchesters im Klagenfurter Konzerthaus ist inzwischen gut gepflegte Tradition. Wie gewohnt wird auch das Jahr 2021 mit den schönsten Werken der Wiener Walzerund Polkakönige begrüßt, doch auch mitreißende und überraschende Melodien aus anderen europäischen Metropolen kommen zu Gehör. Am Pult wird erstmals Duncan Ward stehen, der zuletzt mit seinen Dirigaten in Glyndebourne, Köln und Stuttgart Furore machte und kürzlich zum Musikdirektor des Mediterranean Youth Orchestra beim Festival d’Aix-en-Provence ernannt wurde.

K ARTEN Euro 25,50 bis Euro 47,50 SchülerInnen/StudentInnen • Euro 7,– (Kategorie III, beschränktes Kontingent)

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Congress Center Villach 19.30 Uhr

KONZERT

23

FEB

2021

Symphonische Tänze DIRIGENT Nicholas Carter KL AVIER Alexander Gavrylyuk Kärntner Sinfonieorchester Dieses Konzert entführt in die Klangwelt russischer Komponisten. Ljadow komponierte mit seinem Bild eines Verzauberten Sees ein Meisterwerk der Orchestrationskunst. Wie die stille Spiegelung eines nächtlichen Sees verzaubert das Werk mit nuanciert aufgefächerten Klangfarben und Harmonien in einer ansonsten statischen Klangfläche. Bewegter geht es in Prokofjews 3. Klavierkonzert zu. Changiert es in den ersten beiden Sätzen zwischen volksliedhaften und lyrischen Melodien, bietet es in der brillanten Virtuosität des dritten Satzes dem Solisten Gelegenheit, sein Können unter Beweis zu stellen. In seinen Symphonischen Tänzen lässt Rachmaninoff mit Zitaten aus früheren Werken sein musikalisches Schaffen Revue passieren. Anklänge an das Dies irae-Motiv der lateinischen Totenmesse als Vision vom Jüngsten Tag sowie das als entgegengesetzte Hoffnungskraft erklingende „Gesegnet sei der Herr“ aus seiner Vertonung der orthodoxen Ganznächtlichen Vigil verstärken den Vermächtnischarakter des Werkes. Anatoli Ljadow Der verzauberte See op. 62 Sergej Prokofjew Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur op. 26 Sergej Rachmaninoff Symphonische Tänze op. 45 K ARTEN Kartenbüro Knapp • (04242) 27341 www.oeticket.com • Abendkasse

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Konzerthaus Klagenfurt 19.30 Uhr

KONZERT

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Konzerteinführung 18.30 Uhr im Mozartsaal

MÄR

2021

Deutsches Requiem DIRIGENT Nicholas Carter SOPR AN Mélissa Petit • BARITON Oliver Zwarg Kärntner Sinfonieorchester • Chor und Extrachor des Stadttheaters Klagenfurt Ein „Requiem für den Menschen“ wollte der bibelfeste Johannes Brahms schaffen, eine Trostmusik „für die Lebenden“, wie es der Brahms-Biograf Malte Korff formulierte. Damit nimmt Brahms’ Totenmesse unter den Requiem-Vertonungen des 19. Jahrhunderts eine Sonderstellung ein. Grundlage des Werkes sind nicht die Texte der lateinischen Totenmesse, in denen zornig die Flammen des Fegefeuers lodern und donnernde Posaunen die Sünder zum Gericht rufen. Stattdessen stellte Brahms deutschsprachige Verse aus Altem und Neuem Testament zusammen, die die Mühsal und Endlichkeit des Lebens als Ausgangspunkt nehmen, aber vor allem vom Versprechen auf Auferstehung und dem Glauben an die Unsterblichkeit der Seele handeln. Das Deutsche Requiem ist damit nicht in erster Linie Musik der Trauer und der Klage, sondern tröstet und stärkt mit seiner Auferstehungsverkündigung die Lebenden und nimmt sie zugleich in die Verantwortung an der Erlösung der Welt. Johannes Brahms Ein Deutsches Requiem op. 45 für zwei Solostimmen, Chor und Orchester nach Worten der Heiligen Schrift K ARTEN Euro 25,50 bis Euro 47,50 SchülerInnen/StudentInnen • Euro 7,– (Kategorie III, beschränktes Kontingent)

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Konzerthaus Klagenfurt 19.30 Uhr

KONZERT

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Konzerteinführung 18.30 Uhr im Mozartsaal

MAI

2021

Aus der Neuen Welt DIRIGENT Ido Arad Kärntner Sinfonieorchester Prag, Budapest, New York – Die in diesem Konzert präsentierten Werke stehen in enger Verbindung zu den Städten ihrer Uraufführung. In seiner 38. Sinfonie griff Mozart Motive aus den Opern Le nozze di Figaro und Don Giovanni auf und übersetzte die darin erreichte psychologische Tiefe in eine von leidenschaftlicher Dramatik geprägte Tonsprache. Alle drei Werke wurden in Prag begeistert aufgenommen. Anlässlich der Fünfzigjahrfeier der Vereinigung der Städte Pest und Buda zur ungarischen Hauptstadt entstand Bartóks Tanzsuite für Orchester. Mit der Verarbeitung von Motiven orientalischer, ungarischer und rumänischer Folklore wollte der Komponist außerdem ein Zeichen für die Verbrüderung der Völker setzen. Nach New York beordert, um die Schaffung einer spezifisch „amerikanischen“ Musik voranzutreiben, studierte Dvořák zwar die Musik der Ureinwohner und der afrikanischen Sklaven, doch blieb er auch der Tonsprache seiner böhmischen Heimat treu. So schlug er mit seiner 9. Sinfonie einen künstlerischen Bogen über den Atlantik. W. A. Mozart Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504 „Prager“ Béla Bartók Tanzsuite für Orchester Sz 77 Antonín Dvořák Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der Neuen Welt” K ARTEN Euro 25,50 bis Euro 47,50 SchülerInnen/StudentInnen • Euro 7,– (Kategorie III, beschränktes Kontingent)

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© R. Werner / Burgtheater

Do 20. Aug 20 Congress Center Villach 19.30 Uhr

CARINTHISCHER SOMMER

Jeanne d’Arc Kirchen-Filmoper nach Carl Theodor Dreyer von Johannes Kalitzke Uraufführung und Auftragswerk des Carinthischen Sommers Mit Jeanne d’Arc, komponiert von Johannes Kalitzke, einem der renommiertesten zeitgenössischen Komponisten des deutschen Sprachraums, wird beim Carinthischen Sommer erstmals eine Kirchen-Filmoper gezeigt. Die Librettistin Kristine Tornquist hat den aus dem Jahr 1928 stammenden Stummfilmklassiker La passion de Jeanne d’Arc von Carl Theodor Dreyer um kurze Szenenintermezzi erweitert, um die historische Erzählung mit zeitlosen Fragen nach Identität und Rebellion zu verbinden. Die Symbiose von Stummfilm, Musik und Handlung ist in dieser Form international einzigartig. Die Uraufführung im Congress Center Villach ist auch als Startschuss für die szenische Umsetzung im Festspieljahr 2021 gedacht – Komponist Johannes Kalitzke steht selbst am Pult des Kärntner Sinfonieorchesters.

STADT THEATER KL AGENFURT

Klaus Maria Brandauer liest Die Tagesordnung 17. Mai 2021 – 20.00 Uhr

Eine Kooperation des Carinthischen Sommers mit dem Stadttheater Klagenfurt und dem Kinosommer Villach. Dieses Konzert wird unterstützt von der BKS Bank. Kompositionsauftrag vom Festival Carinthischer Sommer, finanziert durch

K ARTEN www.carinthischersommer.at

K ARTEN Euro 25,– / Euro 15,– www.oeticket.com


Dirigenten des KSO Tim Anderson. Der englisch-deutsche Dirigent wurde 1992 geboren und studierte Dirigieren und Klavier an der Junior Guildhall School of Music in London, am New College in Oxford sowie an der Jorma Panula Akademie in Helsinki. Inzwischen ist er ein international gefragter Dirigent im Opern- und Konzertbereich mit einem Schwerpunkt auf der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. In Madrid wirkte er an der musikalischen Einstudierung zahlreicher Produktionen mit, assistierte u. a. Ivor Bolton und dirigierte Aufführungen von Tristan und Isolde, Lohengrin und Alceste. Außerdem arbeitete er u. a. an der English National Opera, beim Glyndebourne Festival, an der Oper Stuttgart, am Royal Opera House Covent Garden, bei den Bregenzer Festspielen, beim Adelaide Festival, an der Garsington Opera, der Northern Ireland Opera, der Opera North, assistierte Vladimir Jurowski bei der Aufführung von Das Rheingold mit dem London Philharmonic Orchestra und dirigierte die Birmingham Contemporary Music Group. Ido Arad wurde in Florida geboren und wuchs in der Nähe von Tel Aviv auf. Er studierte Gitarre in Düsseldorf sowie Dirigieren und Klavier an der UdK Berlin. Bisherige Stationen seiner Karriere waren das Mittelsächsische Theater Freiberg und das Stadttheater Bremerhaven, wo er die Position des 1. Kapellmeisters und stellvertretenden Generalmusikdirektors bekleidete. Von 2016 bis 2018 war er Kapellmeister und Assistent des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin. In der Spielzeit 2019/2020 debütierte er mit einer Neuproduktion von Webers Oberon am Salzburger Landestheater sowie mit Verdis Luisa Miller am Teatro Comunale di Bologna. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit Asher Fisch, dem er u. a. 2013/2014 bei den Einstudierungen von La forza del destino und Salome an der Bayerischen Staatsoper in München assistierte. Gastdirigate führten ihn außerdem ans Theater Münster, das Theater Freiburg, das Anhaltische Theater Dessau, das Theater Regensburg sowie die Semperoper Dresden. Attilio Cremonesi studierte in Piacenza und Basel. Nach langjähriger Erfahrung als Assistent von René Jacobs zählt er heute zu den anerkanntesten Spezialisten für selten gespielte Kompositionen. Er gastierte u. a. bei den Innsbrucker Festwochen, den Wiener Festwochen, beim Festival Radio France Montpellier sowie u. a. an der Deutschen Oper und der Staatsoper Berlin, Oslo, Antwerpen, Paris, Toulouse, Montpellier, Genf, Luzern, Ba-

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sel, Wien, Amsterdam, Lissabon und Sydney. Er gastierte u. a. in Klagenfurt mit Händels Giulio Cesare, in Rheinsberg und Münster mit Alcina, in Santiago de Chile mit Le nozze di Figaro und Don Giovanni, in Toulouse mit den Neuproduktionen von Le nozze di Figaro, La clemenza di Tito, Il Turco in Italia sowie La Cenerentola in Mannheim. Ferner führte ihn sein Weg anlässlich der Zusammenarbeit mit der Camerata Bern nach Halle und Bern für die Uraufführung von Jazziah, einer kompositorischen Verbindung zwischen Jazz und klassischer Musik. Michael Spassov wurde in Ottawa geboren und hat als Dirigent und Korrepetitor an der Santa Fe Opera, der Washington National Opera, der Canadian Opera Company, der Juilliard School, der Sarasota Opera, dem Bel Canto at Caramoor und der Des Moines Metro Opera gearbeitet, wo er die Aufführungen von Peter Brook’s The Tragedy of Carmen leitete. Er arbeitete mit DirigentInnen wie Philippe Auguin, Plácido Domingo, Emmanuel Villaume, Speranza Scappucci, John Fiore und Keri-Lynn Wilson zusammen. Als Pianist trat er an der Mailänder Scala, im Kennedy Center und im Richard Bradshaw Amphitheatre in Toronto in Erscheinung. Zudem ist er als Komponist tätig und besitzt einen Bachelor- und einen Master-Abschluss in Komposition der Juilliard School in New York. Seine Kompositionen wurden vom Juilliard Orchestra, der Eighth Blackbird und dem Kontinuum-Ensemble von Toronto aufgeführt. Seit der Spielzeit 2018/2019 ist er Korrepetitor am Stadttheater Klagenfurt. Duncan Ward, 1989 in der Grafschaft Kent (Großbritannien) geboren, studierte Klavier, Dirigieren und Komposition am Royal Northern College of Music in Manchester. 2012 wurde er für zwei Jahre als erster Dirigent in die Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker aufgenommen. 2015 bis 2017 war er Chefdirigent der britischen Sinfonia Viva. Er leitete zudem renommierte Orchester wie das Radio-Symphonieorchester Wien, das BBC Philharmonic, das Orchestre de Paris, das Schwedische Rundfunk-Sinfonieorchester, die Bamberger Symphoniker und das Ensemble intercontemporain. Für seine Kompositionen wurde er bereits 2005 als „BBC Young Composer of the Year“ ausgezeichnet. 2019/2020 folgten Debüts u. a. bei der Staatskapelle Dresden, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, der Royal Northern Sinfonia und dem Orchestre de la Suisse Romande. 2020 wurde er zum Musikdirektor des Mediterranean Youth Orchestra beim Festival d’Aix-en-Provence ernannt.


Junges KSO

KSO-Abo

KSO-Generalprobenbesuch Schulklassen haben wieder die Gelegenheit, eine Generalprobe des KSO mitzuerleben und in das Konzert-Programm hineinzuhören. Informationen zu Orchester und Musik gibt es in der ca. 20-minütigen Einführung vor Probenbeginn.

Mit diesem Abo sichern Sie sich nicht nur einen fixen Sitzplatz für drei ausgewählte KSO-Konzerte im Konzerthaus, sondern auch eine Ermäßigung von 15%.

TERMIN Fr, 18. Dezember 2020 DIRIGENT Nicholas Carter PROGR AMM Felix Mendelssohn Bartholdy: Elias. Oratorium in zwei Teilen nach Worten des Alten Testaments für Soli, Chor und Orchester op. 70 Einführung 09.30 Uhr / Probe 10.00 – 11.00 Uhr ORT Konzerthaus Klagenfurt • KOSTEN gratis (beschränktes Kontingent – max. 60 SchülerInnen) ANMELDUNG Mag. Dr. Cäcilia Smole-Maurer (0463) 55 2 66 – 261 • jugend@kso.at

im Konzerthaus

ABO-TERMINE 20. November 2020, 19.30 Uhr – Konzerthaus Bruckner VII DIRIGENT Nicholas Carter KL AVIER Jean-Efflam Bavouzet 03. Januar 2021, 19.30 Uhr – Konzerthaus Neujahrskonzert DIRIGENT Duncan Ward 28. März 2021, 19.30 Uhr – Konzerthaus Deutsches Requiem DIRIGENT Nicholas Carter SOPR AN Mélissa Petit • BARITON Oliver Zwarg

Probenbesuch „Mittendrin im Orchester” Termine für Kinder Nach einer kurzen Einführung bekommen Kinder von drei bis zwölf Jahren in Begleitung ihrer Eltern die einzigartige Gelegenheit, bei der Probe eines KSO-Konzertes direkt im Orchester neben den MusikerInnen zu sitzen, mitzuhören und zu beobachten. TERMINE Sa, 14. November 2020 • Sa, 10. April 2021 KOSTEN Gratis für Kinder + jeweils 1 Begleitperson (beschränktes Kontingent − max. 50 BesucherInnen)

KATEGORIEN Preise

KAT I

KAT II

KAT III

Freiverkauf

47,50

36,—

25,50

Abonnement 122,— 92,— Vollpreis Familien164,— 124,— abonnement 1) Jugend-/Studenten 61,— 46,— abonnement 2)

66,—

ANMELDUNG Mag. Dr. Cäcilia Smole-Maurer (0463) 55 2 66 – 261 • jugend@kso.at

TERMIN Sa, 27. Februar 2021 KOSTEN Euro 10,– / KSO-AbonnentInnen gratis (beschränktes Kontingent − max. 50 BesucherInnen) ANMELDUNG UND K ARTEN (0463) 54 0 64 kartenkasse@stadttheater-klagenfurt.at

33,—

Alle Kartenpreise in Euro inkl. gesetzlicher USt.

1)

Termin für Erwachsene Auch Erwachsenen bietet sich die Möglichkeit, eine Probe aus Musikersicht mitten im Orchester zu erleben.

88,—

2)

1 Erwachsener + 1 Kind bzw. Jugendlicher bis 26 Jahre Jugendliche bis 26 Jahre (mit Ausweis) Ermäßigungen siehe Seite 62.

SPIELSTÄT TE Konzerthaus Klagenfurt Mießtaler Straße 8, 9020 Klagenfurt a. W. ABO-BÜRO Brigitte Rasch TELEFON (0463) 55 2 66 – 42 abobuero@stadttheater-klagenfurt.at

Einführung ab 11.30 Uhr / Probe 12.00 – 12.45 Uhr ORT Foyer / Orchesterprobenraum (Stadttheater)

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Chor des Stadttheaters



Ihr Besuch


Einführungen • EINFÜHRUNGSMATINEEN Die beliebten Einführungsmatineen vermitteln erste Einblicke in die Produktionen. Intendant Aron Stiehl, RegisseurInnen, DramaturgInnen und die mitwirkenden KünstlerInnen informieren über Werke, AutorInnen und KomponistInnen sowie über konzeptionelle Absichten und künstlerische Aspekte der Inszenierungen. EINTRITT FREI – Zählkarten an der Theaterkasse

• EINFÜHRUNGEN Ihre Vorbereitung auf den Theaterbesuch: Jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn informieren Sie MitarbeiterInnen des Hauses im Galeriefoyer links über ausgewählte Produktionen (Elektra; Servus Srečno Kärntenpark; Alcina; Il barbiere di Siviglia; FAUST; Il canto s’attrista, perché?; Was ihr wollt; Rigoletto; Reigen).

• VIDEO Unsere Videos geben erste Einblicke in die Inszenierungen: Sehen Sie schon vorab Szenenausschnitte, interessante Backstage-Berichte und Interviews mit den KünstlerInnen der Produktion – abrufbar auf unserer Website und über den Youtube-Channel des Stadttheaters Klagenfurt.

• PODCAST Zu jeder Produktion auf der großen Bühne finden Sie auf unserer Website Stückeinführungen als Podcast. So können Sie sich schon zu Hause auf den Theaterabend vorbereiten. soundcloud.com/stadttheater_klagenfurt

Theater Backstage Ein spannender Rundgang führt durch das Haus – in die Schneiderei, die Requisite, den Malersaal, auf den Schnürboden und die Bühne – und gibt Einblick in den Arbeitsalltag hinter den Kulissen. Sie lernen die Geschichte und Architektur unseres Hauses kennen und erfahren, wie Produktionen entstehen. Die Termine entnehmen Sie bitte unseren Medien. Unkostenbeitrag: Euro 2,50 (Erwachsene), Euro 1,50 (Kinder).

Angebote für Unternehmen Nutzen Sie eine Kooperation als Kundenbindungsinstrument und Kommunikationsplattform für Ihr Unternehmen! Wir bieten Kartenkontingente, Präsenz in unseren Publikationen, exklusive Empfänge, Gespräche mit KünstlerInnen oder einen Blick hinter die Kulissen. KONTAK T Carmen Buchacher c.buchacher@stadttheater-klagenfurt.at TELEFON (0463) 55 2 66 – 222

MatineeSaisonkarte Mit einer Matinee-Saisonkarte für Euro 32,— ist Ihr Sitzplatz für zehn Einführungsmatineen garantiert. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation können leider keine Matinee-Saisonkarten an der Theaterkasse oder im Abobüro ausgegeben werden. Wir verlängern Ihre bestehende Matinee-Saisonkarte für die nächste Spielzeit, Ihr gebuchter Platz bleibt erhalten. Die neue Matinee-Saisonkarte für die Spielzeit 2020/2021 (10 Matineen, Euro 32,–) wird per Post zugesandt. Sollten Sie dies nicht wünschen, ist bis 30. Juni 2020 eine Stornierung an der Theaterkasse oder im Abobüro möglich. Restplätze sind ab Herbst 2020 an der Theaterkasse erhältlich.

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Spielstätten STADTTHEATER KLAGENFURT

• KOSTÜMVERLEIH

KONZERTHAUS KLAGENFURT

Sie suchen nach dem perfekten Kostüm? Dann sind Sie im Kostümverleih des Stadttheaters genau richtig. In unserem Fundus finden Sie auf mehr als 5000 m2 eine riesige Auswahl an Gewändern, Uniformen, Kopfbedeckungen, Schuhen und anderen Verkleidungen.

Theaterplatz 4, 9020 Klagenfurt a. W.

Mießtaler Straße 8, 9020 Klagenfurt a. W.

Berthold-Schwarz-Straße 116-122, Tessendorf ÖFFNUNGSZEITEN Mo – Fr, 08.00 – 13.00 Uhr TELEFON (0463) 511033 fundus@stadttheater-klagenfurt.at

NEWS Newsletter Sie möchten über Aktuelles im Stadttheater informiert werden? Dann melden Sie sich auf unserer Website oder per Email für den Newsletter an: newsletter@stadttheater-klagenfurt.at

Messenger-Service Immer top informiert per Notify. Erhalten Sie alle Neuigkeiten und Veranstaltungen von „Stadttheater Klagenfurt“ direkt auf Ihr Smartphone. Anmeldung: www.stadttheater-klagenfurt.at

• BARRIEREFREI Das Stadttheater bietet zwei Plätze für RollstuhlfahrerInnen in der zweiten Sitzreihe des Parketts. Für den Zugang gibt es auf der Südseite des Theaters Rollstuhlrampen und zwei reservierte Parkplätze. Für jeweils eine Begleitperson bieten wir eine Ermäßigung auf den Eintrittspreis.

• HÖRUNTERSTÜTZUNG Als besonderer Service für Menschen mit Hörbeeinträchtigung wurden im Zuschauerhaus in bestimmten Bereichen auf der Galerie und im Parkett Induktionsschleifen verlegt. Durch einfache Einstellung Ihres Hörgeräts durch den/die HörgeräteakustikerIn können Sie eine Audiospur des Tons auf der Bühne empfangen, die der individuellen Hörleistung angepasst wird. Nähere Informationen finden Sie auf unserer Website.

• GRATIS BUS-SERVICE Auch in der Spielzeit 2020/21 gilt Ihre Theaterkarte am Tag der Vorstellung ab 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn und nach der Vorstellung bis Betriebsschluss als Fahrschein. Montag bis Donnerstag fahren die Stadtbusse um 23.00 Uhr in alle Richtungen vom Heiligengeistplatz ab, am Wochenende (Freitag bis Samstag) stehen Busse bis 01.00 Uhr zur Verfügung. Fahrplan unter: www.stw.at

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• KONTAKT Stadttheater Klagenfurt OG Theaterplatz 4, 9020 Klagenfurt am Wörthersee TELEFON (0463) 55 2 66 office@stadttheater-klagenfurt.at Theaterkasse ÖFFNUNGSZEITEN Mo – Sa, 09.00 – 18.00 Uhr (an Spieltagen 18.00 – 19.30 Uhr) TELEFON (0463) 54 0 64 TELEFA X (0463) 54 0 64 – 540 kartenkasse@stadttheater-klagenfurt.at Abo-Büro Brigitte Rasch ÖFFNUNGSZEITEN Mo – Fr, 09.00 – 16.00 Uhr TELEFON (0463) 55 2 66 – 42 abobuero@stadttheater-klagenfurt.at Kommunikation und Marketing, Presse Carmen Buchacher TELEFON (0463) 55 2 66 – 222 c.buchacher@stadttheater-klagenfurt.at Grafik, Website, Video, Online-Kommunikation Mag. Verena Schellander TELEFON (0463) 55 2 66 – 8221 v.schellander@stadttheater-klagenfurt.at Dramaturgie Mag. Markus Hänsel, Mag. Hans Mrak TELEFON (0463) 55 2 66 – 254 und – 258 m.haensel@stadttheater-klagenfurt.at h.mrak@stadttheater-klagenfurt.at

Langeweile gehört sich nicht.

Theaterpädagogik und Theaterspielclubs Mag. Katharina Schmölzer TELEFON (0463) 55 2 66 – 8444 k.schmoelzer@stadttheater-klagenfurt.at jugend@stadttheater-klagenfurt.at Orchesterbüro Mag. Dr. Cäcilia Smole-Maurer TELEFON (0463) 55 2 66 – 261 c.smole-maurer@stadttheater-klagenfurt.at

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Angebote für PädagogInnen Wir kommen in die Schule! Wir bereiten Ihre SchülerInnen in der Klasse auf den Theaterbesuch vor. Spielerisch nähern wir uns dem Stück und der Inszenierung. Gerne besuchen wir Sie auch, nachdem Sie im Theater waren, um offene Fragen zu klären. KONTAK T Mag. Susanne Peyha TELEFON (0463) 55 2 66 – 8256 jugend@stadttheater-klagenfurt.at

Stammtisch Zu Beginn der neuen Spielzeit möchten wir Ihnen persönlich unsere Produktionen und Vermittlungsangebote vorstellen. Kommen Sie mit den DramaturgInnen und TheaterpädagogInnen ins Gespräch – Wir freuen uns auf Ihre Fragen, Anregungen und Rückmeldungen! TERMIN 22. Oktober 2020, 17.00 Uhr – Foyer ANMELDUNG jugend@stadttheater-klagenfurt.at

Newsletter Unser PädagogInnen-Newsletter informiert Sie über die aktuellen Produktionen sowie über zusätzliche Begleit- und Vermittlungsangebote. Anmeldung auf der Website oder per Email an: newsletter@stadttheater-klagenfurt.at

• BEGLEITMATERIALIEN Ab dem Tag der Premiere stehen Materialmappen zu ausgewählten Produktionen auf unserer Website zum Download bereit. Sie enthalten Anregungen, Hintergrundinformationen und theaterpädagogische Spielvorschläge, die Sie bei der Vor- und Nachbereitung des Theaterbesuchs mit Ihrer Klasse unterstützen. Auf Anfrage senden wir Ihnen auch gerne den Text unseres Einführungs-Podcasts zu. Nutzen Sie auch unsere Produktions-Videos mit Interviews und Szenenausschnitten für den Unterricht – abrufbar auf unserer Website.

• PARTNERKLASSEN Wie entsteht eine Inszenierung? Wie arbeiten RegisseurInnen mit SängerInnen und SchauspielerInnen? In unserem Partnerklassen-Projekt gehen wir diesen und vielen anderen Fragen nach. Zuerst besuchen wir den Backstage-Bereich und die Werkstätten des Stadttheaters, bei der anschließenden Bühnenprobe erleben wir die Arbeit von RegisseurInnen, SchauspielerInnen und SängerInnen. Den Abschluss bilden ein Vorstellungsbesuch und das Verfassen einer Theaterkritik.

• GENERALPROBE & MATINEE Sie sind sich noch nicht sicher, ob ein Stück für Ihre SchülerInnen geeignet ist? Dann kommen Sie vorab in die Generalprobe oder zu unseren Matineen und machen Sie sich selbst ein Bild! So sehen Sie nicht nur unsere Produktionen, Sie lernen auch das Leading-Team und die DarstellerInnen kennen, die über die Probenarbeit, ihre Rollen und die Inszenierung berichten. Bitte reservieren Sie eine gratis Zählkarte an der Theaterkasse. Für alle Angebote melden Sie sich bitte bei unserem Theaterpädagogik-Team an. Gerne beantworten wir alle Fragen rund um den Theaterbesuch mit Ihrer Klasse! INFOS & ANMELDUNG Mag. Susanne Peyha TELEFON (0463) 55 2 66 – 8256 jugend@stadttheater-klagenfurt.at

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• WORKSHOPS FÜR PÄDAGOG/INNEN In einem zweistündigen Workshop lernen Sie Übungen und Spiele kennen, die auch in den Schulalltag eingebaut werden können. Spielerisch können damit Kommunikation, Aufmerksamkeit und Konzentration Ihrer SchülerInnen trainiert werden. Termine finden Sie zwei Monate im Voraus auf unserer Website. ANMELDUNG (bitte per Email) Mag. Katharina Schmölzer TELEFON (0463) 55 2 66 – 8444 k.schmoelzer@stadttheater-klagenfurt.at

Junges KSO Generalprobenbesuch Schulklassen haben wieder die Gelegenheit, eine Generalprobe des KSO mitzuerleben und in das Konzert-Programm hineinzuhören. Informationen zu Orchester und Musik gibt es in der ca. 20-minütigen Einführung vor Probenbeginn. TERMIN Fr, 18. Dezember 2020 DIRIGENT Nicholas Carter PROGR AMM Felix Mendelssohn Bartholdy: Elias. Oratorium in zwei Teilen nach Worten des Alten Testaments für Soli, Chor und Orchester op. 70 Einführung 09.30 Uhr / Probe 10.00 – 11.00 Uhr ORT Konzerthaus Klagenfurt • KOSTEN gratis (beschränktes Kontingent – max. 60 Schüler) ANMELDUNG Mag. Dr. Cäcilia Smole-Maurer TELEFON (0463) 55 2 66 – 261 jugend@kso.at

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Theaterspielclubs Theater machst DU! Unsere Profis unterstützen dich bei diesem Experiment mit ihrem Wissen. Dich erwarten Improvisation, Spiele und Übungen für Aufmerksamkeit, Konzentration, Phantasie und Mut, Training für Atem, Stimme und Körper sowie Rollenspiel und Szenenarbeit.

Club I für alle von 12 bis 14 Jahren Clubtag: Dienstag Uhrzeit: 15.30 – 17.00 Uhr Zeitraum: von 06. Oktober 2020 bis Ende Mai 2021 Clubbeitrag für die Spielzeit 2020/21: Euro 50,– ANMELDUNG (möglich von 07. bis 20. September 2020, bitte per Email) Mag. Katharina Schmölzer TELEFON (0463) 55 2 66 – 8444 k.schmoelzer@stadttheater-klagenfurt.at Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Club II für verschiedene Altersgruppen An ausgewählten Terminen finden Clubs mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten als Einzel- oder Blockveranstaltungen statt. Clubtage: Freitag und Samstag Uhrzeit: 14.30 – 17.30 Uhr Clubbeitrag pro Termin: Euro 5,– Informationen zu den aktuellen Clubs werden rechtzeitig auf der Website des Stadttheaters bekannt gegeben – Rückfragen auch per E-Mail an Mag. Susanne Peyha: s.peyha@stadttheater-klagenfurt.at

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Als gemeinnütziger Verein bietet die Singakademie Carinthia e.V. (SAC), gegründet 2013 als Singschule Carinthia, begabten und zielstrebigen jungen Menschen eine Gesangs- und Chorausbildung auf internationalem Niveau. Diese Ausbildung kann auch Wegweiser für einen nachfolgenden beruflichen Werdegang sein. Das Direktorium und der Vorstand der SAC entwickeln Programme mit hohem Anspruch, die von einem Kuratorium begleitet werden, dem Künstlerinnen wie KS Bernarda Fink, KS Krassimira Stoyanova oder KS Angelika Kirchschlager angehören. Der Verein setzt auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Stadttheater Klagenfurt und mit den Musikschulen des Landes Kärnten. Die Jugendlichen der SAC wirken in zahlreichen Produktionen des Stadttheaters Klagenfurt mit. SAC Vorstand DI Helmut Wackenreuther Andreas Wetzlinger Mag. Paola Strozzi Direktorium DI Christina Fromme-Knoch, Präsidentin Krassimir Tassev, Künstlerischer Leiter Günter Wallner, Musikalischer Leiter

Talente gesucht! Du bist zwischen 8 und 18 Jahre alt und hast Lust bei uns mitzusingen? Dann melde dich an und komm vorbei! Wir freuen uns. KONTAKT (0699) 19 19 66 00 office@singakademie-carinthia.at www.singakademie-carinthia.at

Ausbildung Krassimir Tassev − Gesangspädagoge Günter Wallner − Chorleiter Olena Pruscha – Choreografin, Stv. Chorleiterin Tatiana Vassilieva − Korrepetitorin Ferdinand Bambico – Korrepetitor Ehrenschutz Landeshauptmann des Landes Kärnten Dr. Peter Kaiser

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Karten & Abo


Tageskasse Theaterplatz 4 9020 Klagenfurt am Wörthersee TELEFON (0463) 54 0 64 TELEFAX (0463) 54 0 64 – 540 ÖFFNUNGSZEITEN MO – SA, 09.00 – 18.00 Uhr An Spieltagen 18.00 – 19.30 Uhr

• ONLINE-TICKET-SHOP Kaufen Sie Ihre Karten in unserem Online-Ticket-Shop bequem von zu Hause aus und nutzen Sie auch unseren print@home-Service. Auch Theatergutscheine und die Theaterschecks können Sie online kaufen und einlösen.

• TELEFONISCHER KARTENKAUF MIT KREDITKARTE

kartenkasse @stadttheater-klagenfurt.at

Sie haben die Möglichkeit, Ihre Karten telefonisch unter Angabe der Kreditkartennummer zu kaufen und an der Abendkasse abzuholen.

www.stadttheater-klagenfurt.at

• RESERVIERUNG

Die Öffnungszeiten während des Sommers 2020 entnehmen Sie bitte unserer Website.

Bitte holen Sie schriftlich oder telefonisch reservierte Karten innerhalb von zwei Wochen ab Bestelldatum (bei kurzfristigen Reservierungen bis spätestens einen Tag vor der Vorstellung) ab, da die Reservierung sonst verfällt. Gerne senden wir Ihnen die Karten auch per Post mit Rechnung und Zahlschein zu (zzgl. Spesen).

Abendkasse Ab 18.00 Uhr öffnet die Abendkasse für den Verkauf von Restkarten und die Abholung bereits bezahlter Karten der jeweiligen Vorstellung. Bei Sonntags- und Sondervorstellungen ist die Theaterkasse 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn geöffnet.

Gutscheine Immer wieder ein schönes Geschenk: Theatergutscheine mit einem frei wählbaren Betrag erhalten Sie an der Theaterkasse.

• MATINEE-SAISONKARTE Mit einer Matinee-Saisonkarte für Euro 32,— ist Ihr Sitzplatz für zehn Einführungsmatineen garantiert. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation können leider keine Matinee-Saisonkarten an der Theaterkasse oder im Abobüro ausgegeben werden. Wir verlängern Ihre bestehende Matinee-Saisonkarte für die nächste Spielzeit, Ihr gebuchter Platz bleibt erhalten. Die neue Matinee-Saisonkarte für die Spielzeit 2020/ 2021 (10 Matineen, Euro 32,–) wird per Post zugesandt. Sollten Sie dies nicht wünschen, ist bis 30. Juni 2020 eine Stornierung an der Theaterkasse oder im Abobüro möglich. Restplätze sind ab Herbst 2020 an der Theaterkasse erhältlich.

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Ermäßigungen 50% • Kinder, SchülerInnen, Studierende, Lehrlinge (bis 26 Jahre) • Präsenz- und Zivildiener • Personen mit Behinderung • EmpfängerInnen von Mindestpensionen mit Ausgleichszulage • Begleitpersonen von RollstuhlfahrerInnen • SozialhilfeempfängerInnen • InhaberInnen des Kultur Pass Kärnten

20% • BesucherInnen aus Partnerstädten der Stadt Klagenfurt • InhaberInnen der Kultur Card Kärnten • KELAG Plus Club • STW Bonuswelt

10% • BesucherInnen mit Ö1-Clubkarte Ermäßigungen können nur bei Vorlage entsprechender Nachweise gewährt werden.

Theaterbotschafter Sie sind theaterbegeistert und möchten regelmäßig mit einer Gruppe unsere Vorstellungen besuchen? Dann werden Sie doch Theaterbotschafter und organisieren Sie Besuche im Stadttheater! Wir bedanken uns für Ihren Einsatz mit einem attraktiven Bonusprogramm. • • • •

Gratis Abo ab einer Gruppe von 20 Personen Einladung zu einer Statt Theater-Veranstaltung Einladung zu Generalproben mit Begleitung Einladung zur Spielplanpräsentation

ABO-BÜRO Brigitte Rasch TELEFON (0463) 55 2 66 – 42 abobuero@stadttheater-klagenfurt.at

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9,– Last-Minute-Tickets Galerie

7,–

30 Minuten vor Vorstellungsbeginn werden ermäßigte Karten für die Galerie Seite, 2. Reihe ausgegeben. (Musiktheater Euro 9,–, Schauspiel Euro 7,–)

Last-Minute-Tickets

7,–

Für nur Euro 7,– erhalten Kinder, SchülerInnen, Studierende, Lehrlinge (bis 26 Jahre), Präsenz- und Zivildiener, EmpfängerInnen von Mindestpensionen mit Ausgleichszulage und SozialhilfeempfängerInnen 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn Last-Minute-Tickets in allen noch verfügbaren Kategorien.

Theaterschecks

15%

4 x ins Theater mit 15% Ermäßigung! Mit unseren Theaterschecks erhalten Sie vier Vorstellungsgutscheine, die Sie für je zwei musikalische Produktionen und zwei Schauspielproduktionen in den Kategorien IV, V, VI (ausgenommen Premieren) einlösen können. Die Gutscheine gelten pro Person und Spielzeit.

Sonntags ins Theater

20%

Besuchen Sie unsere Sonntagnachmittag-Vorstellungen um 15.00 Uhr mit 20 % Ermäßigung. Die Termine für die Spielzeit 2020/2021 werden rechtzeitig bekannt gegeben.


Gruppen willkommen! Sie möchten in einer Gruppe zu uns kommen und einen anregenden Abend verbringen? Ob Oper, Schauspiel, Konzert oder Musical, ein Besuch im Stadttheater Klagenfurt bietet außergewöhnliche Erlebnisse in einem besonderen Ambiente und Möglichkeiten zum Austausch über Themen, die uns bewegen. In der Gruppe profitieren Sie von unseren speziellen Ermäßigungen und Sie erhalten eine Werkeinführung durch unsere ProduktionsdramaturgInnen. Außerdem bieten wir Empfänge oder BackstageFührungen an. Gerne stellen wir ein Paket nach Ihren Wünschen für Sie zusammen!

Gruppenermäßigungen ab 10 Personen -10% (+ eine Karte zum halben Preis) ab 20 Personen -15% (+ eine Karte gratis) ab 30 Personen -20% (+ zwei Karten gratis) Empfang mit Brötchen und Getränken (ab 10 Personen), pro Person Euro 9,50 Backstage-Führung (ab 10 Personen), pro Person Euro 2,50 Gruppen-Packages z.B. Karten KAT IV, Empfang mit Brötchen und Getränken, Backstage-Führung, Werkeinführung Package ab 10 Personen Musiktheater Euro 574,50 Schauspiel Euro 453,– Package ab 20 Personen Musiktheater Euro 1.098,50 Schauspiel Euro 869,– Package ab 30 Personen Musiktheater Euro 1.572,– Schauspiel Euro 1.248,– Die Preise variieren je nach gebuchter Kategorie und Zusammenstellung des Pakets. Alle Kartenpreise in Euro inkl. gesetzlicher Ust. KONTAK T Carmen Buchacher c.buchacher@stadttheater-klagenfurt.at TELEFON (0463) 55 2 66 – 222 MOBIL 0699 12 18 46 18

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AbonnentInnen haben’s gut! ABO-BÜRO

• PREMIEREN-ABO

Brigitte Rasch TELEFON (0463) 55 2 66 – 42 abobuero@stadttheater-klagenfurt.at

Die Premiere ist immer ein besonderer Moment. Mit einem Premieren-Abo sind Sie dabei, wenn sich zum ersten Mal der Vorhang über einer neuen Produktion hebt – inklusive Einladung zur Premierenfeier!

ÖFFNUNGSZEITEN MO – FR, 09.00 – 16.00 Uhr

• ABO-ERMÄSSIGT

Abo-Vorteile · 15% Ermäßigung Mit einem Abonnement bezahlen Sie 15% weniger als Zuschauer ohne Abo.

· Matinee-Saisonkarten Sie kommen in den Genuss des exklusiven Vorverkaufs von Matinee-Saisonkarten.

· Statt Theater-Bonus Als AbonnentIn erhalten Sie eine Ermäßigung von 20% auf alle Statt Theater-Veranstaltungen

· Blick hinter die Kulissen Gratis Backstage-Führungeni

· Weitere Vorteile • • • • • •

Lieblingsplatz Ihr Stammplatz ist Ihnen sicher Bequem Sie müssen sich nicht mehr um Karten und Termine kümmern Flexibel Terminverlegung ist gegen eine Bearbei- tungsgebühr möglich Weitergeben Abonnementkarten sind übertragbar Kostenlose Zusendung von Spielzeitheft, Spielplanleporello und Newsletter Exklusive Spielplanpräsentation Einladung zur Programmvorschau mit dem Intendanten

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Für Kinder, SchülerInnen, Studierende, Lehrlinge (bis 26 Jahre), Präsenz- und Zivildiener, Personen mit Behinderung und Begleitpersonen von RollstuhlfahrerInnen gilt eine Abo-Ermäßigung von 50%.

• SONNTAG-ABO Das Abo für alle, die lieber am Nachmittag ins Theater gehen: An fünf Sonntagnachmittagen, Beginn jeweils um 15.00 Uhr, sehen Sie ausgewählte Produktionen auf der großen Bühne und sparen 15%. (Elektra, Servus Srečno Kärntenpark, Il barbiere di Siviglia, Rigoletto, Der Vogelhändler)

• SCHAUSPIEL-ABO Das Richtige für Schauspielfans! Vier Schauspielproduktionen in einem Abo. Sie sparen 15%. (Servus Srečno Kärntenpark, FAUST, Was ihr wollt, Reigen)

• GESCHENK-ABOS Geschenk-Abos mit drei Vorstellungen erhalten Sie vor Weihnachten im Abobüro. Immer verfügbar: Unsere beliebten Theatergutscheine.

• WEITERSAGEN LOHNT SICH! Jede/r AbonnentIn, der/die eine/n Neuabonnenten/ in wirbt, erhält zwei Statt Theater-Karten oder KSOKonzert-Karten nach Wahl in einer mittleren Kategorie kostenlos.


Präsentation des Spielplans Aufgrund der aktuellen Corona-Situation können die geplanten Präsentationen des Spielplans 2020/ 2021 im Stadttheater Klagenfurt und in den Bezirkshauptstädten leider nicht stattfinden. Wir bemühen uns, soweit möglich, um Ersatztermine im Herbst 2020.

Mit dem Bus ins Stadttheater Die Kulturbüros der Kärntner Bezirke und private Gruppen bieten die Möglichkeit, mit dem Bus regelmäßig das Stadttheater Klagenfurt zu besuchen. Im Angebot enthalten sind die Theaterkarte und die Busfahrt. Wenn Sie interessiert sind – einfach anrufen! Kulturamt Spittal/Drau • Julia Astner, BA BA MA (04762) 5650 223 • julia.astner@spittal-drau.at Kulturamt Wolfsberg • Alfred Seidler (04352) 537 246 • alfred.seidler@wolfsberg.at STAMA St. Veit/Glan • Dr. DI Ines Rauter (04212) 5555 9804 • ines.rauter@stveit.com Kulturamt Völkermarkt • Vanessa Zwirn (04232) 25 71 19 • vanessa.zwirn@ktn.gde.at Kulturamt Hermagor • Gaby Zerza (04282) 2333 237 • gaby.zerza@hermagor.at Kulturamt Feldkirchen • Dott. Stefan Weißenbacher (04276) 2511 333 • tourismus@feldkirchen.at

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Saalplan

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Preise KAT I

KAT II

KAT III

KAT IV

KAT V

KAT VI

KAT VII

Stehplatz

74,—

71,—

65,—

56,50

44,50

28,—

15,50

8,—

66,—

61,—

55,50

50,50

40,50

25,—

12,50

8,—

55,50

53,50

47,50

43,50

35,—

18,50

13,50

5,50

47,50

45,50

40,50

37,—

30,—

16,50

10,50

5,50

Kindertheater

18,50

17,50

16,50

15,50

14,50

12,50

9,50

Statt Theater

Kindertheater/Kinderkonzert

10,50 bis 55,50

5,— bis 18,50

Karten Musiktheater Premiere Musiktheater Vorstellungen Schauspiel Premiere Schauspiel Vorstellungen

Abo

KAT I

KAT II

KAT III

KAT IV

KAT V

KAT VI

KAT VII

Premieren-Abo

681,—

655,—

595,—

528,—

422,—

257,—

162,—

498,—

466,—

421,—

383,50

308,50

183,50

99,50

293,—

274,—

247,50

225,50

181,50

108,—

58,50

249,—

233,—

210,50

192,—

154,50

92,—

50,—

146,50

137,—

124,—

113,—

91,—

54,—

29,50

162,—

155,—

138,—

126,—

102,—

56,—

36,—

95,—

91,—

81,—

74,—

60,—

33,—

21,—

10 Vorstellungen

Abo 10 Vorstellungen

Abo ermäßigt 10 Vorstellungen

Sonntag-Abo 5 Vorstellungen

Sonntag-Abo ermäßigt 5 Vorstellungen

Schauspiel-Abo 4 Vorstellungen

Schauspiel-Abo erm. 4 Vorstellungen

KAT I Loge 05 – 16: vorne KAT II Orchester: Reihe 1 – 3 + Balkon: Reihe 1 – 2 KAT III Parkett: Reihe 4 – 7 + Balkon: Reihe 3 – 4 + Galerie Mitte: Reihe 1 KAT IV Parkett: Reihe 8 – 12 + Balkon: Reihe 5 + Galerie Mitte: Reihe 2 + Loge 05 – 16: hinten + Loge 02, 04: vorne KAT V Parkett: Reihe 13 – 16 + Galerie Mitte: Reihe 3 – 4 + Loge 01,03: vorne + Loge 02,04: hinten KAT VI Galerie Mitte: Reihe 5 – 7 + Galerie Seite: Reihe 1 + Loge 01,03: hinten KAT VII Galerie Seite: Reihe 2 Stehplatz Galerie Seite: hinten Randplatz Galerie, Balkon – eingeschränkte Sicht (50% Ermäßigung) Alle Kartenpreise in Euro inkl. gesetzlicher USt. Achtung: Es gelten bestimmte Einschränkungen bzw. Sonderbestimmungen für Silvester- und Sondervorstellungen bzw. Vorstellungen von Jugend- und Kindertheater

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Abo-Termine Premieren-Abo

Dienstag-Abo

Mittwoch-Abo

Mittwoch B-Abo

Elektra

DO 17.09.20

DI 06.10.20

DI 10.11.20

MI 21.10.20

Servus Screčno Kärntenpark

DO 01.10.20

DI 03.11.20

MI 07.10.20

MI 04.11.20

Alcina

DO 22.10.20

DI 17.11.20

MI 28.10.20

MI 25.11.20

Il barbiere di Siviglia

SA 12.12.20

DI 15.12.20

MI 13.01.21

DI 29.12.20

FAUST

SA 09.01.21

DI 12.01.21

MI 27.01.21

MI 20.01.21

Il canto s’attrista, perché?

DO 04.02.21

DI 09.02.21

MI 17.02.21

MI 03.03.21

Was ihr wollt

DO 25.02.21

DI 02.03.21

MI 17.03.21

MI 24.03.21

Rigoletto

DO 18.03.21

DI 23.03.21

MI 14.04.21

MI 28.04.21

Reigen

DO 08.04.21

DI 13.04.21

MI 05.05.21

MI 19.05.21

Der Vogelhändler

DO 29.04.21

DI 04.05.21

MI 26.05.21

MI 02.06.21

Donnerstag-Abo

Freitag-Abo

Freitag B-Abo

Samstag-Abo

Elektra

DO 29.10.20

FR 02.10.20

FR 09.10.20

SA 17.10.20

Servus Srečno Kärntenpark

DO 15.10.20

FR 23.10.20

FR 30.10.20

SA 03.10.20

Alcina

DO 19.11.20

FR 06.11.20

FR 11.12.20

SA 31.10.20

Il barbiere di Siviglia

DO 17.12.20

FR 15.01.21

FR 22.01.21

SA 19.12.20

FAUST

DO 14.01.21

FR 29.01.21

FR 05.02.21

SA 16.01.21

Il canto s’attrista, perché?

DO 11.02.21

FR 19.02.21

FR 26.02.21

SA 13.02.21

Was ihr wollt

DO 04.03.21

FR 12.03.21

FR 19.03.21

SA 27.02.21

Rigoletto

DO 25.03.21

FR 09.04.21

FR 16.04.21

SA 20.03.21

Reigen

DO 06.05.21

FR 23.04.21

FR 30.04.21

SA 17.04.21

Der Vogelhändler

MI 09.06.21

FR 28.05.21

FR 04.06.21

SA 08.05.21

Sonntag-Abo

Schauspiel-Abo

Elektra

SO 27.09.20

Servus Srečno Kärntenpark

SA 10.10.20

Servus Srečno Kärntenpark

SO 18.10.20

FAUST

FR 12.02.21

Il barbiere di Siviglia

SO 10.01.21

Was ihr wollt

FR 26.03.21

Rigoletto

SO 18.04.21

Reigen

DI 11.05.21

Der Vogelhändler

SO 02.05.21

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Ihr Herz schlägt fürs Theater?

Unser Herz schlägt für Ihre Wünsche. www.bks.at


Team Theaterleitung

DRAMATURGIE

INTENDANZ

Mag. Hans Mrak CHEFDRAMATURG Mag. Markus Hänsel DRAMATURG

Aron Stiehl INTENDANT Mag. Petra Paschinger REFERENTIN DES INTENDANTEN

KAUFM. GESCHÄFTSF. DIREKTION N.N. (ab 01.09.2020) KAUFM. GESCHÄFTSF. DIREKTOR/IN Daniela Galler ASSISTENTIN DER/DES KAUFM. GESCHÄFTSF. DIREKTORIN/DIREKTORS

Kunst MUSIK ALISCHE LEITUNG Nicholas Carter CHEFDIRIGENT Mitsugu Hoshino KAPELLMEISTER, STUDIENLEITER Günter Wallner CHORDIREKTOR, KAPELLMEISTER, STV. STUDIENLEITER Michael Spassov KORREPETITOR MIT DIRIGIERVERPFLICHTUNG Tatiana Vassilieva KORREPETITORIN

KÜNSTLERISCHES BETRIEBSBÜRO Arthur Fischer CHEFDISPONENT Michael Eybl PRODUKTIONSLEITUNG Mag. Eva Rieger MITARBEITERIN DES KÜNSTLER. BETRIEBSBÜROS

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THEATERPÄDAGOGIK Mag. Katharina Schmölzer THEATERPÄDAGOGIK UND THEATERSPIELCLUBS

CASTING OPER Christian Carlstedt

SZENISCHER DIENST Julia Screm Sophie Springer Elisabeth Wulz REGIEASSISTENTINNEN Dieter Krammer Gerhard Kuschej INSPIZIENTEN Michael Flaschberger Sibylle Wegscheider SOUFFLEUR / SOUFFLEUSE

K ÄRNTNER SINFONIEORCHESTER Eszter Kleinman-Stankowsky 1. KONZERTMEISTERIN Orfej Simic STV. 1. UND 2. KONZERTMEISTER Frosina Bogdanoska Panov Anna Hakobyan Darko Ljubas Slobodan Lozanovski Zarko Mickovic Robert Olah Regine Turnovsky 1. VIOLINE Helmut Rosson Nenad Nezmah-Cvitan Barbara Formey de Saint-Louvent Antonius Fröschl Maria Karnberger Sayuri Ljubas Vedran Radusic 2. VIOLINE

Rui Hashiba Nejc Mikolic Robert Diethard Manuel Flecker Michael Füreder Ivan Podyachev VIOLA Eva Simic-Nemeth Mag. Wilhelm Pflegerl Klaus Altorff Gergely Behring Lukas Mostetschnig VIOLONCELLO Sebastian Stingl Laszlo Lippay Vincent Perrotin Pál Sanda KONTRABASS Ulrike Mattanovich HARFE Ludovico Degli Innocenti Mirela Gergova Mag. Peter Mimura FLÖTE Nir Gavrieli Ariane Keuschnig Angelika Neuwirth-Joham OBOE Michael Gruber Mag. Stefan Potzmann Pedro Afonso Minhava Reis KLARINETTE Lukas Schmid Clemens Böhm Martin Ringhofer FAGOTT Hubert Wegscheider Markus Höller Christian Hensel, MA Johann Kelz Nevena Sunajac HORN Mag. Jürgen Hofstätter Patrick Hofer Martin Schusser TROMPETE Jakob Ebner Martin Lessiak Josef Ritt POSAUNE Matthias Haslinger TUBA Günther Steurer Severin Höfer Stefan Lichtenegger PAUKE / SCHLAGWERK


CHOR Ivana Djokovic Sun Mi Kim Nadia Petrova Tetjana Prybura Gabriela Vranceanu Dorothea Zimmermann N.N. SOPRAN Julia Csomor Larissa Gabshiy Satoko Narumi Olena Pruscha N.N. ALT Zoltan Garamvölgyi David Jagodic Janni Nagllic-Thaller Gerardo Emanuel Nunez Romero Woohyun Park Mihael Strniša Thomas Tischler TENOR Gregor Einspieler-Springer Taras Kuzmych Jihoon Kwon Josef Pepper Krassimir Tassev BASS

ENSEMBLE Heike Kretschmer

Kommunikation & Marketing Carmen Buchacher LEITERIN KOMMUNIKATION UND MARKETING, PRESSE Mag. Verena Schellander GRAFIK, WEBSITE, VIDEO, ONLINE-KOMMUNIKATION Mag. Susanne Peyha ASSISTENTIN KOMMUNIKATION UND MARKETING, PRESSE

Verwaltung

THEATERK ASSE UND ABONNEMENTBÜRO

VERWALTUNGSLEITUNG

N.N. LEITER/IN DER THEATERKASSE UND DES ABO-BÜROS Joanne Ladstätter STV. LEITERIN DER THEATERKASSE Brigitte Rasch STV. LEITERIN DES ABO-BÜROS Michaela Haberler Hermine Kral THEATERKASSE

Mag. Brigitte Pötzi VERWALTUNGSLEITERIN

FINANZEN UND CONTROLLING Mag. Brigitte Pötzi LEITERIN DES RECHNUNGSWESENS, CONTROLLERIN Katrin Steiger STV. LEITERIN DES RECHNUNGSWESENS Evelin Harder Jasmin Grießer RECHNUNGSWESEN Tamara Propst-Mößlacher HAUPTKASSE, RECHNUNGSWESEN

PUBLIKUMSDIENST

Christian Tachezi LEITER DES ORCHESTERBÜROS Mag. Dr. Cäcilia Smole-Maurer STV. LEITERIN DES ORCHESTERBÜROS, ARCHIVARIN Herbert Mraz ORCHESTERARCHIVAR Laszlo Lippay NOTENWART

Marcella Gans LEITERIN DES PUBLIKUMSDIENSTES Edeltraud Hanzl STV. LEITERIN DES PUBLIKUMSDIENSTES Ulrike Hassler Maria Elisabeth Heilinger Gerda Irrasch Jana Kasalicky Sandra Kokarnig Rosemary Kropfitsch Silvia Molnar Josef Müller Marika Ojster-Huainig Emmanuela Roman Brigitte Tändl PUBLIKUMSDIENST

EINK AUF

FUNDUS

Johann Laussegger EINKÄUFER

Emmanuela Cossar LEITERIN DES FUNDUS Melanie Bicek STV. LEITERIN DES FUNDUS N.N. FUNDUS

ORCHESTERBÜRO

INFORMATIONSTECHNOLOGIE Holger Schmitz IT-PROJEKTMANAGEMENT

Personal Juliana Heregger-Pinkelnig LEITERIN DER PERSONALABTEILUNG Andrea Weiss STV. LEITERIN DER PERSONALABTEILUNG Evelin Sadovnik PERSONAL- UND GÄSTEVERRECHNUNG

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Technik TECHNISCHE LEITUNG Dietmar Harder TECHNISCHER LEITER Werner Hrast STV. DES TECHNISCHEN LEITERS Christina Pirker SEKRETÄRIN DES TECHNISCHEN LEITERS UND DER HAUSVERWALTUNG

BÜHNENTECHNIK Horst Schneider LEITER DER BÜHNENTECHNIK Marc Becker-Schaadt Adolf Schien STV. LEITER DER BÜHNENTECHNIK Michael Erlacher Alexander Frumlacher Christian Hölbling David Hutze Walter Karlbauer Rudolf Lassnig Primus Petritz Alexander Preiß Alexander Weber SEITENMEISTER Sergej Cichini Stefan Draschl Friedrich Eichwalder Marco Kleindienst Werner Köllich Daniel Rogi Willy Stiedl Manuel Stippich BÜHNENTECHNIKER Christian Dobesch Wolfgang Krumpl Gerd Maihöfner MASCHINISTEN Ferdinand Bostjancic Andreas Friessnegger Helmut Tscherne MÖBLER

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AUSSTAT TUNG

REQUISITE

Bettina Breitenecker Thomas Stingl AUSSTATTUNGSLEITUNG Andrea Grezko (dzt. Karenz) Deliana Kremser Alexandra Prein Michael Wiltsche AUSSTATTUNGSASSISTENT/INNEN

Horst Schneider LEITER DER REQUISITE N.N. STV. LEITER DER REQUISITE Günter Haberl Michael Punz Manfred Stadler REQUISITEURE

MALERSA AL

TON

Roland Köchl LEITER DES MALERSAALES Krystian Habdas STV. LEITER DES MALERSAALES Sarah Haberl (dzt. Karenz) Alina Jaritz Michael Köhler Aurel Toth MALER/INNEN

Peter Ruthardt LEITER DER TONABTEILUNG Peter Hauser STV. LEITER DER TONABTEILUNG Manuel Bundschuh TONTECHNIKER

TAPEZIEREREI Michael Proprenter LEITER DER TAPEZIEREREI Laura Hunner Anton Illgoutz TAPEZIERER/INNEN

TISCHLEREI UND SCHLOSSEREI Alfred Glanzer LEITER DER TISCHLEREI Christoph Mandl STV. LEITER DER TISCHLEREI Harald Baumschlager Franz Gstallnig Martin Illgoutz Eduard Karlbauer Josip Lev TISCHLER Niki Jordan LEITER DER SCHLOSSEREI

KOSTÜME Magdalena Woschitz LEITERIN DER KOSTÜMABTEILUNG Ursula Millonig Birgit Reicher STV. LEITERINNEN DER KOSTÜMABTEILUNG Gabriele Steinberger LEITERIN DER GARDEROBENABTEILUNG Iris Achernig Isabel Berger Michaela Diexer Elfriede Gänser Magdalena Gruber Hildegard Gursch Waltraud Kahn Ingeborg Krainz Annemarie Nagele Angela Oraze (dzt. Karenz) Dinah Reiter Maryna Rieder Hildegard Schuster Monika Screm Hedwig Stadler Birgit Tschematschar SCHNEIDERINNEN UND ANKLEIDERINNEN


BELEUCHTUNG Helmut Stultschnig LEITER DER BELEUCHTUNGSABTEILUNG Walter König STV. LEITER DER BELEUCHTUNGSABTEILUNG Stefan Janesch Thomas Zeitler BELEUCHTUNGSMEISTER Kai Bohnert Andreas Felber Isabella Hemet Herwig Janesch Ernst Jaritz Stefan Jaritz BELEUCHTER/INNEN

MASKE Sabine Klarmann CHEFMASKENBILDNERIN Renate Wutte STV. DER CHEFMASKENBILDNERIN Michaela Götz Reinhold Hofmeister Claudia Kuess Mateja Lecnik Daniela Scheiber Waltraud Schober Tanja Woschitz N.N. FRISEUR/INNEN UND MASKENBILDNER/INNEN

LEHRLING Madeleine Czechner MASKENBILD

Hausverwaltung

Konsulenten

LEITUNG DER HAUSVERWALTUNG

Dr. med. Angelika Kresnik BETRIEBSÄRZTIN Ing. Hermann Lungkofler SICHERHEITSTECHN. DIENST

Werner Hrast LEITER DER HAUSVERWALTUNG

PORTIERE UND HAUSMEISTER Jürgen Koller STV. HAUSVERWALTER, EDV-ADMINISTRATOR, BETRIEBSELEKTRIKER Gottfried Doujak Peter Jordan Dirk Kiel HAUSMEISTER UND TECHNISCHE ORCHESTERWARTE Kurt Bilban CHEFPORTIER René Türk STV. CHEFPORTIER Stefan Ciomaga Mario Hartl PORTIERE

REINIGUNG Yvonne Jaritsch LEITERIN DES REINIGUNGSTEAMS Sigrid Leeb STV. LEITERIN DES REINIGUNGSTEAMS Nicoleta Badea Suada Buljček Bernadette Juvan Jozepka Mazalovic Marinela Roman Olimpia Maria Roman Cäcilia Schien Birgit Schmidt REINIGUNGSPERSONAL

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Gäste DIRIGENTEN Tim Anderson Ido Arad Nicholas Carter Attilio Cremonesi Michael Spassov Duncan Ward

BÜHNENMUSIK

VIDEO

Taisiya Labetskaya Martin Mairinger Pablo Martinez Rinnat Moriah Éléonore Pancrazi Marian Pop Andrew Richards Christa Ratzenböck Paul Schweinester Anna Samokhina Christoph Wagner-Trenkwitz Iris van Wijnen Ksenia Vyaznikova u.a.

Thilo David Heins Philip Kandler

SCHAUSPIEL

Roman Britschgi Boris Fiala Lubomir Gospodinov Jörg Reissner Thomas Seher Johannes Specht

LICHT Severin Mahrer

REGISSEUR/INNEN Katy Deville Florentine Klepper Cesare Lievi Bernd Liepold-Mosser Miloš Lolić Nigel Lowery Laurent Pelly Igor Pison Georg Schmiedleitner Holger Schober Robert Schuster Aron Stiehl Marco Štorman

CHOREOGRAFIE Sabine Arthold Lukas Strasser

BÜHNE/KOSTÜME Axel Aust Stefan Brandtmayr Agnes Burghardt Christian Carrignon Friedrich Eggert Karla Fehlenberg Sascha Gross David Hohmann Cornelia Kraske Nigel Lowery Laurent Pelly Michael Alexander Pöllmann Nicola Reichert Anna Rudolph Martina Segna Adriane Westerbarkey

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MUSIKTHEATER Martin Achrainer Beatriz P. S. Baptista Nicola Beller Carbone Leonard Bernad Joo-Anne Bitter Melanie Böhm Tiziano Bracci Feride Büyükdenktas Seth Carico Mario Cassi Ketevan Chuntishvili Michael del Coco Nicholas Crawley Boaz Daniel Matteo Desole Juan de Dios Mateos Veronika Dünser Bryony Dwyer Lukas Benjamin Engel Bernadette Fröhlich Keri Fuge Davide Giangregorio Nika Gorič Edward Hall Tobias Hechler Antoine Herrera Kiandra Howarth Karl Huml Otto Katzameier Christiane Kohl Gregor Kohlhofer

Markus Achatz Sophie Bartels Nicolaas van Diepen Alexander Ebeert Katarina Hartmann Alexander Jagsch Roman Kaminski Markus Kofler Magda Kropiunig Christoph Krutzler Reinhold G. Moritz Petra Morzé Raphaela Möst Katharina Schmölzer Dominik Warta u.a.

Stand: 29. April 2020, Änderungen vorbehalten


Regie Florentine Klepper studierte Schauspiel- und Opernregie in Zürich und München. Seit 2004 ist sie als Regisseurin in beiden Sparten tätig. Im Schauspiel war sie von 2009 bis 2011 als Hausregisseurin am Theater Basel engagiert. Des Weiteren arbeitete sie an den Staatstheatern Stuttgart und Karlsruhe und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Sie inszenierte am Staatstheater am Gärtnerplatz München Dieter Schnebels Majakowskis Tod und Luigi Nonos Intolleranza 1960. Zudem brachte sie Uraufführungen an der Oper Luzern und bei Münchner Festivals wie A*Devantgarde, Festspiel plus und der Biennale für Neue Musik (Jörg Widmanns Monologe für zwei) auf die Bühne. Arnulf Herrmanns Oper Wasser entstand in Zusammenarbeit zwischen der Oper Frankfurt, der Münchner Biennale und dem Ensemble Modern und wurde bislang in München und Frankfurt gezeigt. An der Oper Halle, dem Münchner Prinzregententheater, der Staatsoper Stuttgart, der Semperoper Dresden und der Oper Frankfurt inszenierte sie Werke von Martinů, Mozart, Tschaikowski, Monteverdi und Wagner. Als Koproduktion der Semperoper mit den Salzburger Osterfestspielen erarbeitete sie Arabella von Richard Strauss. An der Grazer Oper inszenierte sie Schrekers Der ferne Klang, Bellinis Norma und Strauss’ Salome. Am Stadttheater Klagenfurt überzeugte 2017/18 ihre Inszenierung von Mozarts Don Giovanni. Bernd Liepold-Mosser wurde 1968 in Griffen geboren und studierte Philosophie in Wien. Er arbeitet als Autor und Regisseur für Theater, Film und Fernsehen. Inszenierungen führten ihn u. a. an das Stadttheater Heidelberg, das Oldenburgische Staatstheater, das Düsseldorfer Schauspielhaus, das Stadttheater Klagenfurt, das Schauspielhaus Wien, das Schauspielhaus Salzburg und das Landestheater Niederösterreich. Er verfasste Drehbücher u. a. für die ORF-Reihe 8x45 und den ORF-Tatort. 2001 erhielt er das Österreichische Dramatikerstipendium, 2007 den Förderungspreis des Landes Kärnten, das Rom-Stipendium, 2007 das Wiener Dramatikerstipendium. 2011 erhielt die Produktion Amerika am Stadttheater Klagenfurt den Nestroy-Preis in der Kategorie „Beste Bundesländeraufführung“. „Beste Regie“ und den Publikumspreis der „diagonale“ 2012 für den Film GRIFFEN. Am Vorarlberger Landestheater realisierte er 2014 das Opern-Theater-Pop-Projekt ALCIN@ und in der Spielzeit 2014/15 das Theaterprojekt 1984. In der Spielzeit 2015/2016 war am Stadttheater Klagenfurt seine Inszenierung Lavant! zu sehen, welche für den Nestroypreis nominiert wurde, 2017/2018 Bertolt Brechts Mutter Courage. Cesare Lievi wurde 1952 in Gargnano am Gardasee geboren und promovierte in Philosophie mit einer Arbeit über Trotzki und den Surrealismus. Er gilt als einer der großen Poeten des Theaters. Erste Erfolge feierte er mit seinen Schauspielinszenierungen (u. a. am Schauspiel Frankfurt, an der Schaubühne Berlin, dem Burgtheater Wien oder dem Thalia Theater Hamburg), bevor auch die Oper zu seiner zweiten Heimat wurde. So inszenierte er u. a. an der Metropolitan Opera New York und regelmäßig an der Mailänder Scala sowie der Oper Zürich. Mit seinen Stücken Fotografie eines Raums und Fremde im Haus war er zu Gast bei der Theaterbiennale „Neue Stücke aus Europa”. Von 2010 bis 2013 war er Leiter des Schauspiels am Teatro Nuovo Giovanni da Udine. Am Stadttheater Klagenfurt inszenierte er bereits Verdis Oper Macbeth, Hans Christian Andersens Das Märchen von den wilden Schwänen in eigener Textfassung, Bizets Oper Carmen, Thomas Bernhards Vor dem Ruhestand und 2017 die Uraufführung seines Textes Hier stehe ich – ich kann nicht anders. Zwölf szenische Fragmente zu Martin Luther. Miloš Lolić wurde 1979 in Belgrad (Serbien) geboren und studierte an der dortigen Universität für Darstellende Kunst Theater- und Rundfunkregie. Seit 2002 Regiearbeiten an verschiedenen Theatern in Serbien. Im deutschsprachigen Raum inszenierte er u. a. am Burgtheater (Party Time von Harold Pinter und Kampf des Negers und der Hunde von Bernard-Marie Koltès), am Volkstheater Wien (u. a. Rechnitz von Elfriede Jelinek), bei den Salzburger Festspielen (Hinkemann von Ernst Toller), am Volkstheater München sowie am Maxim Gorki Theater Berlin, am Theater Basel, am Residenztheater München und am Schauspiel Frankfurt. 2009 wurde er mit dem BITEF Preis für Die Schwärmer von Robert Musil (2008, JDP Belgrad) ausgezeichnet. 2011 Einladung zum Radikal Jung Festival mit Falk Richters Gott ist ein DJ (2010, Duško Radović Theater Belgrad). 2012 Nestroy-Preis als Bester Nachwuchs-Regisseur für die Inszenierung von Wolfgang Bauers Magic Afternoon (Volkstheater Wien). 2014 und 2018 Dorothea-Neff-Preis in der Kategorie Beste Regie für Werner Schwabs Die Präsidentinnen und das David BowieMusical Lazarus (beide am Volkstheater Wien).

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Nigel Lowery wurde in London geboren, studierte Theater-Design an der Central St. Martin’s School of Art und absolvierte Kurse in Musiktheorie und Klavier. Danach arbeitete er als Bühnenbildner für zahlreiche Theater- und Opernhäuser. Seine Ausstattung der Ring-Inszenierung am Royal Opera House Covent Garden in der Spielzeit 1994/1995 erhielt einen Bühnenbildpreis. 1996 machte Lowery jeweils in eigenen Szenenentwürfen erste Regieerfahrungen, 1997 folgte Il barbiere di Siviglia am Royal Opera House Covent Garden. Am Theater Basel inszenierte er u. a. Hänsel und Gretel, La Cenerentola, Lohengrin und Idomeneo sowie an der Bayerischen Staatsoper Orphée et Euridice. Seine Produktion von Händels Rinaldo wurde 2003 zur „Inszenierung des Jahres“ gewählt. In Stuttgart konzipierte er Regie und Bühnenbild für Mozarts Le nozze di Figaro sowie Lortzings Der Wildschütz. Zu seinen jüngsten Regie- sowie Bühnen- und Kostümarbeiten gehört u. a. Die Zauberflöte, Rossinis L'occasione fa il ladro und Faust am Konzert Theater Bern, Hercules und Die Meistersinger von Nürnberg am Nationaltheater Mannheim sowie Tosca am Theater Augsburg. Laurent Pelly wurde 1962 in Paris geboren und ist Theaterdirektor, Regisseur und Kostümbildner. Viele seiner Opernproduktionen sind durch DVDs dokumentiert und werden weltweit via Fernsehen ausgestrahlt. 1980 gründete er seine erste Theatertruppe, Le Pelican. Seit 1989 leitet er Le Pelican in Kooperation mit Regisseurin, Dramaturgin und Librettistin Agathe Mélinand. Von 1997 bis 2007 war er Regisseur am Centre dramatique national des Alpes in Grenoble. 2007 bis 2017 leitete er mit Agathe Mélinand das Théatre National de Toulouse. Zusammen mit Mélinand inszenierte er beim Festival von Avignon 1997 eine szenische Fassung der Homerischen Hymnen. Sein Debüt in Lyon und Genf gab er im selben Jahr mit Jacques Offenbachs Orpheus in der Unterwelt. Einige Inszenierungen des vielfach ausgezeichneten Regisseurs finden sich seit Jahren im Repertoire bzw. neu auf Spielplänen internationaler Opernhäuser. Hoffmanns Erzählungen wird seit der Premiere 2003 in Lyon und Lausanne immer wieder gespielt, so 2017/2018 in New York und 2019 in Berlin. Die Regimentstochter ist seit der Premiere 2007 sowohl in London als auch in New York, Wien, Barcelona, San Francisco, Toulouse und Lyon gezeigt worden. Igor Pison wurde 1982 in Triest geboren. Als Schauspieler arbeitete er von 1999 bis 2007 am Slowenischen Staatstheater SSG und am Italienischen Staatstheater Il Rossetti. Er magistrierte im Jahr 2008 als Literaturwissenschaftler in Triest, 2012 schloss er an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München sein Studium zum Opern- und Theaterregisseur ab. 2012 inszenierte er in München Dallapiccolas Volo di notte und in Triest eine Bühnenfassung von Magris Verstehen Sie mich bitte recht. 2014 erarbeitete er eine Bühnenfassung von Maja Haderlaps Engel des Vergessens, brachte diese im Slowenischen Nationaltheater zur Uraufführung und 2016 auf die Bühne des Stadttheaters Klagenfurt. 2014 arbeitete er an der Nationaloper in Zagreb als Regisseur. Von 2015 bis 2017 war er zuerst Vize-Intendant und von 2017 bis 2019 Intendant des Slowenischen Staatstheaters in Triest. 2015/2016 inszenierte er Vekemans Ismene, die Schwester von ..., Cavosis Rosso venerdì und Grums Dogodek v mestu Gogi, 2016 feierte u. a. seine Inszenierung von Shakespeares Macbeth am Slowenischen Nationaltheater Premiere. 2017 brachte er in Ljubljana Benjamin Brittens The Turn Of The Screw, 2018 in Triest Goldonis Diener zweier Herrn, die Uraufführung seines eigenen Stückes Drugibutalci in Maribor und Peter Handkes Die schönen Tage von Aranjuez in Triest auf die Bühne. 2019 inszenierte er Harold Pinters Ashes to Ashes am Teatro degli sterpi in Triest. Am Stadttheater Klagenfurt führte er zuletzt bei Der Lebkuchenmann und Gypsy Regie. Georg Schmiedleitner war Mitbegründer und von 1989 bis 1996 künstlerischer Leiter des Theaters Phönix in Linz. Seit 1996 arbeitet er als Regisseur sowohl im Schauspiel als auch in der Oper. Er inszeniert u. a. am Deutschen Theater Weimar, am Stadttheater Klagenfurt, am Schauspiel Leipzig, am Nationaltheater Mannheim, am Landestheater Linz, am Volkstheater Wien, am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Hamburger Schauspielhaus, am Schauspielhaus Bochum und an den Vereinigten Bühnen Bozen. Am Wiener Burgtheater erarbeitete er Nestroys Der Zerrissene, Kraus’ Die letzten Tage der Menschheit in einer Koproduktion mit den Salzburger Festspielen, Maja Haderlaps Engel des Vergessens, Nestroys Liebesgeschichten und Heiratssachen und Sternheims Der Kandidat. Am Staatstheater Hannover inszenierte er Fidelio, Macbeth, Elektra, Don Giovanni sowie von 2013 bis 2015 Der Ring des Nibelungen am Staatstheater Nürnberg. Gemeinsam mit Chris Müller leitet er seit 2005 die Theaterinitiative Theater Hausruck. 2005 wurde er für die Uraufführung von Franzobels hunt oder Der totale Februar mit dem Nestroy-Preis ausgezeichnet. Für seine Inszenierung Kasimir und Karoline von Ödön von Horváth am Theater in der Josefstadt erhielt er 2017 seinen zweiten Nestroy. Seine Inszenierung von Vor Sonnenaufgang von Ewald Palmetshofer am Stadttheater Klagenfurt wurde für den Nestroy-Preis 2019 nominiert.

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Robert Schuster wurde 1970 in Meißen geboren. 1991 bis 1992 Grundstudium der Theaterwissenschaft und Ästhetik an der Humboldt-Universität. 1992 Arbeit als Dramaturg an den Freien Kammerspielen Magdeburg. 1992 bis 1996 Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch” Berlin. Von 1994 an Regiearbeiten mit Tom Kühnel beim Kunstfest Weimar, am bat, am Schlosstheater Moers und am Maxim-Gorki-Theater. Mit ihm ging er 1997 bis 1999 an das Schauspiel Frankfurt, wo sie 1999 die künstlerische Leitung des Theaters am Turm übernahmen. Danach inszenierte er in den Bereichen Schauspiel und Oper in Hannover, Basel, Bremen, Freiburg, Leipzig und am Deutschen Theater Berlin. 2003 wurde er als Professor an die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch” Berlin berufen, deren Regieabteilung er in den folgenden Jahren auch leitete. 2012 gründete er ein Laboratoire, in dem er sich mit internationalen SchauspielerInnen unterschiedlicher theatraler Forschung widmet. Daraus erwuchs in den folgenden Jahren die KULA Compagnie. 2019/20 brachte Robert Schuster Die Stunde da wir nichts voneinander wußten von Peter Handke am Stadttheater Klagenfurt, an den Vereinigten Bühnen Bozen und als Gastspiel am Serbischen Nationaltheater Belgrad auf die Bühne. Die Stunde … war nach KULA – Nach Europa, MALALAI – die afghanische Jungfrau von Orléans und EUROPĒ – eine Nationalversammlung die vierte Inszenierung, die mit der KULA Compagnie realisiert wurde. Aron Stiehl, geboren in Wiesbaden. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg unter der Leitung von Götz Friedrich das Fach Musiktheater-Regie, das er mit Auszeichnung abschloss. Von 1996 bis 2001 war er als Spielleiter an der Bayerischen Staatsoper engagiert, dort inszenierte er 2001 Dido und Aeneas und 2005 Medusa. 2007 setzte er in Tel Aviv Die Entführung aus dem Serail mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta in Szene. Zubin Mehta engagierte ihn zudem für die Regie der Götterdämmerung mit „La Fura dels Baus” in Florenz und Valencia 2009. 2013 realisierte er bei den Bayreuther Festspielen Das Liebesverbot in Koproduktion mit der Oper Leipzig. Er inszenierte im Großen Festspielhaus / Landestheater Salzburg, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, St. Gallen, Halle, Magdeburg, Bern, Bielefeld, Erfurt, Meiningen, Heidelberg, Coburg, Oldenburg, Münster, Augsburg, Görlitz, Kaiserslautern, Passau, Halberstadt, Flensburg, Eisenach, Leipzig und Bonn, beim TollwoodFestival in München, im Münchner Gasteig und an der Kammeroper Hamburg. In Klagenfurt waren bereits Schlafes Bruder von H. Willi / R. Schneider, Fidelio von L. v. Beethoven, End of the Rainbow – Judy Garland, ihr Leben, ihre Musik sowie die Inszenierungen von Im Weißen Rössl, Das Land des Lächelns, Der Zauberer von Oz und Evita zu sehen. Mit der Spielzeit 2020/21 ist Aron Stiehl der neue Intendant des Stadttheaters Klagenfurt. Marco Štorman ist Regieabsolvent der Otto-Falckenberg-Schule in München. Er assistierte am Thalia Theater Hamburg, der Volksbühne Berlin, den Münchner Kammerspielen und dem Schauspiel Hannover, u. a. bei Christoph Schlingensief, Jossi Wieler, Andreas Kriegenburg und Stephan Kimmig. Inszenierungen u. a. am Thalia Theater in Hamburg, dem Schauspiel Hannover und dem Düsseldorfer Schauspielhaus folgten. Seine eigene Arbeit bewegt sich immer wieder im Grenzbereich zwischen Schauspiel und Musiktheater und untersucht die Grenze von Bühne und Zuschauerraum. So gründete er unter dem Motto Unser Theater ist die Stadt 2006 die freie Gruppe Kulturfiliale, um den Stadtraum und seine BewohnerInnen als theatralen Kontext zu behaupten. Projekte wie Still, alles still, als wäre die Welt tot oder T.R.I.P. The Reality in Pieces wurden nach Melbourne und Adelaide, Australien eingeladen und mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Die Gruppe wurde 2015/16 vom Fonds Doppelpass der Bundeskulturstiftung gefördert. 2014 reiste er auf Einladung des Seiryu-Theaters nach Tokyo und Fukoyoka, um dort mit japanischen Regisseuren Lectureperformances zu entwickeln. Sein frei finanzierter Film Juliaugust wurde 2012 auf Einladung bei den Hofer Filmtagen uraufgeführt und bei den 9. berlin film awards als bester mittellanger Film und mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Seine Inszenierung von Elfriede Jelineks Winterreise wurde zum Festival Radikal Jung eingeladen. 2011 war Marco Štorman Teil des Enparts Open Campus der Venice Biennale in Stockholm, 2009 Stipendiat des Internationalen Forums der Berliner Festspiele sowie der Salzburger Festspiele 2003. In den Spielzeiten 2016/2017 und 2017/2018 war er Hausregisseur am Luzerner Theater. Letzte Arbeiten u. a. für die Biennale für zeitgenössische Musik in München, am Schauspielhaus Wien, Staatsschauspiel Dresden, an den Theatern in Bremen und Bonn sowie an der Staatsoper Stuttgart.

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Spielplan


MI

September 20 SO DO

SA DI MI DO SA SO SO

06 17 19 22 23 24 26 27 27

MI

11.00 Elektra

MATINEE

DO

Elektra

PREMIERE

DO

19.30

19.00 Die lange Nacht der kurzen Musik

FR

20.00 PELZVERKEHR – Staging a Play: Antigone

FR

19.30

Elektra

FR

20.00 PELZVERKEHR – Dancer of the Future

SA

18.00 PELZVERKEHR – Firebird 11.00 Servus Srečno Kärntenpark 15.00 Elektra

SA MATINEE

MI DO

Oktober 20 DO FR SA SA DI MI FR SA SO DO SA SO MI DO FR SA MI DO FR SA

01 02 03 03 06 07 09 10 11 15 17 18 21 22 23 24 28 29 30 31

DO

19.30 Servus Srečno Kärntenpark 19.30 Elektra

PREMIERE

MI FR SA DI SA SO DI DI

03 04 06 07 10 14 15 17 17

FR FR

19.30

Servus Srečno Kärntenpark

SA

19.30 19.30 19.30 19.30

KSO-Konzert „Rheinische Sinfonie”

SA

Elektra

SA

19.30

Servus Srečno Kärntenpark

SO

JUGEND

Das Dschungelbuch

JUGEND

Das Dschungelbuch

JUGEND

10.30 14.30 19.30 10.30 19.30 10.30 19.30

Das Dschungelbuch

JUGEND

Das Dschungelbuch

JUGEND

10.30 14.30 10.30 14.30 10.30

Das Dschungelbuch

JUGEND

Das Dschungelbuch

JUGEND

Das Dschungelbuch

JUGEND

Das Dschungelbuch

JUGEND

Das Dschungelbuch

JUGEND

19.30

Alcina

MATINEE

FR

Servus Srečno Kärntenpark

FR

19.30 15.00 19.30 19.30

Elektra

SA

Servus Srečno Kärntenpark

DI

19.30

Servus Srečno Kärntenpark

Elektra

DI

Alcina

PREMIERE

MI MI

19.30 Elektra 19.30 Alcina

DO

Elektra

FR

DO

19.30 Servus Srečno Kärntenpark 19.30 Alcina

FR FR SA SA

19.30 Servus Srečno Kärntenpark Servus Srečno Kärntenpark

MI DERNIERE

MI

Alcina

DI

Elektra

DO

Elektra

05 06 11 11 12 15 15 16 16 17 17 18 18 18 19 19 23 23 29 31

KSO-Konzert „Bruckner VII” Das Dschungelbuch

JUGEND

Alcina Das Dschungelbuch

JUGEND

Alcina

19.30

10.30 Das Dschungelbuch

19.30 19.30 10.30 19.30 10.30

MATINEE JUGEND

Alcina

DERNIERE

Il barbiere di Siviglia

PREMIERE

Das Dschungelbuch

JUGEND

Il barbiere di Siviglia Das Dschungelbuch

JUGEND

14.30 Das Dschungelbuch

JUGEND

10.30 Das Dschungelbuch 19.30 Il barbiere di Siviglia 10.30 Das Dschungelbuch

JUGEND

14.30 Das Dschungelbuch

JUGEND

19.30 KSO-Konzert „Elias” 10.30 Das Dschungelbuch 19.30 Il barbiere di Siviglia

JUGEND

10.30 Das Dschungelbuch

JUGEND

14.30 Das Dschungelbuch

JUGEND

19.30

Il barbiere di Siviglia

19.30

Il barbiere di Siviglia

JUGEND

Januar 21

PREMIERE JUGEND

Alcina

Alcina

11.00 Il barbiere di Siviglia

DERNIERE

Das Dschungelbuch

Alcina

Dezember 20

19.30

19.30 19.30 19.30 19.30 14.30 15.00 10.30 19.30

Das Dschungelbuch

Servus Srečno Kärntenpark

11.00 Alcina

19.30

10.30 14.30 10.30 19.30

Elektra

November 20 DI

MI

18 18 19 19 20 20 20 21 21 25 25 26 26 27 27 28 28

02 19.30 Il barbiere di Siviglia 03 11.00 FAUST SO 03 19.30 Neujahrskonzert SA

Das Dschungelbuch

JUGEND

Alcina BÜHNE

KINDER / JUGEND

SO

STATT THEATER

MATINEE

KSO-KONZERT

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SA SO DI DI MI MI

DO DO FR FR SA DI MI FR SO DI MI FR SA

09 10 12 12 13 13 14 14 15 15 16 19 20 22 24 26 27 29 30

19.30

FAUST

PREMIERE JUGEND

10.30 Das Dschungelbuch 19.30

JUGEND

10.30 Das Dschungelbuch 19.30

DO FR SA DI MI DO FR SA SO MI FR DI DI DI MI MI DO DO DO FR SA

03 04 05 06 09 10 11 12 13 14 17 19 23 23 23 24 24 25 25 25 26 27

JUGEND

SO SO

FAUST

10.30 Das Dschungelbuch

DERNIERE JUGEND

FR

SO

19.30

Il barbiere di Siviglia

19.30 19.30 19.30 19.30 11.00 19.30 19.30 19.30 19.30

FAUST

MI

FAUST

DO

FAUST

FR SA

Il barbiere di Siviglia Il canto s’attrista, perché?

MATINEE

19.30 19.30 19.30 19.30 19.30 19.30 19.30 19.30

DI

FAUST

MI

FAUST

DO

FAUST

FR

Il barbiere di Siviglia

SA SO

02 03 04 06 07 07 12 14 17 18 19 20 23 24 25 26 27 28

19.30

Was ihr wollt

19.30

Il canto s’attrista, perché?

19.30 Was ihr wollt 19.30

Il canto s’attrista, perché?

DERNIERE

11.00 Rigoletto

MATINEE

19.30

Polly Adlers „Nymphen in Not”

19.30

Was ihr wollt

11.00 Reigen 19.30

Was ihr wollt

19.30

Rigoletto

19.30

Was ihr wollt

19.30 19.30 19.30 19.30 19.30 19.30 19.30

Rigoletto

MATINEE PREMIERE

Rigoletto Was ihr wollt Rigoletto Was ihr wollt Was ihr wollt KSO-Konzert „Deutsches Requiem”

April 21

Il barbiere di Siviglia Il canto s’attrista, perché?

PREMIERE

MI MI

FAUST DERNIERE

Il barbiere di Siviglia

DO

Il canto s’attrista, perché?

DO

FAUST

DO

Il canto s’attrista, perché?

FR

FAUST

DERNIERE

11.00 Was ihr wollt

FR FR

19.30 Il canto s’attrista, perché? MATINEE

SA DI

19.30 Il canto s’attrista, perché? 19.30 Il canto s’attrista, perché?

MI

10.30 Odysseus am Sand

PREMIERE JUGEND

DO

JUGEND 14.30 Odysseus am Sand 19.30 KSO-Konzert „Symphonische Tänze” JUGEND 10.30 Odysseus am Sand

SA SO

14.30 Odysseus am Sand

JUGEND

SO

10.30 14.30 19.30 19.30 19.30

Odysseus am Sand

JUGEND

FR

Odysseus am Sand

DERNIERE JUGEND

MI

PREMIERE

DO

Was ihr wollt Il canto s’attrista, perché?

FR

FR

07 07 08 08 08 09 09 09 10 13 14 15 16 17 18 18 23 28 29 30

10.30 Die Schuhe der Meerjungfrau PREM. JGD JUGEND 14.30 Die Schuhe der Meerjungfrau 10.30 Die Schuhe der Meerjungfrau

JUGEND

14.30 19.30 10.30 14.30

Die Schuhe der Meerjungfrau

JUGEND

19.30

Rigoletto

Reigen Die Schuhe der Meerjungfrau

KINDER / JUGEND

PREMIERE JUGEND

Die Schuhe der Meerjungfrau DERN. JGD

19.30 Was ihr wollt 19.30

Reigen

19.30 19.30 19.30 19.30 11.00 15.00 19.30 19.30 19.30 19.30

Rigoletto Was ihr wollt

STATT THEATER

DERNIERE

Rigoletto Reigen Der Vogelhändler

MATINEE

Rigoletto Reigen Rigoletto Der Vogelhändler Reigen

Was ihr wollt

BÜHNE

80

DO SA

Il barbiere di Siviglia

10.30 Das Dschungelbuch 19.30

DI MI

FAUST

Februar 21 MI

März 21

15.00 Il barbiere di Siviglia

KSO-KONZERT

PREMIERE


Mai 21 02 04 MI 05 DO 06 FR 07 SA 08 SO 09 DI 11 MI 12 FR 14 SA 15 SO 16 MO 17 MO 17 DI 18 MI 19 DO 20 FR 21 SA 22 DI 25 MI 26 DO 27 FR 28 SA 29 SO 30 SO DI

15.00 19.30 19.30 19.30

Der Vogelhändler

19.30 19.30 11.00 19.30 19.30 19.30 19.30

Rigoletto

19.30

Alfred Dorfer „und ...”

19.30

KSO-Konzert „Aus der Neuen Welt”

Der Vogelhändler Reigen

100 Jahre Kärntner Volksabstimmung Ein Land in Zeitreisen und Perspektiven

Reigen

100 let koroškega plebiscita Dežela na potovanju skozi čas in prostor www.carinthija2020.at

Der Vogelhändler Konzert: Ein Sommernachtstraum

JGD

Reigen

JUBILÄUMSJAHR

Reigen Rigoletto Der Vogelhändler

D E S LAN D E S KÄR N T E N

20.00 Lesung mit Klaus Maria Brandauer

19.30 Reigen 19.30

Reigen

19.30

Reigen

19.30

Rigoletto

19.30 19.30 19.30 19.30 19.30 19.30 15.00

Der Vogelhändler

DERNIERE

ZEITREISEN / PERSPEKTIVEN Mobile Ausstellung in den Kärntner Regionen

Rigoletto

VÖLKERMARKT WOLFSBERG ST. VEIT / GLAN SPITTAL / DRAU FELDKIRCHEN KLAGENFURT A. W. HERMAGOR VILLACH

Der Vogelhändler Rigoletto Der Vogelhändler Rigoletto

DERNIERE

Der Vogelhändler

Juni 21 DI MI FR SA SO DI MI

01 02 04 05 06 08 09

19.30 19.30 19.30 19.30 15.00 19.30 19.30

Der Vogelhändler Der Vogelhändler Der Vogelhändler Der Vogelhändler Der Vogelhändler Der Vogelhändler Der Vogelhändler

DERNIERE

Alle Termine und Veranstaltungen unter Vsi termini in prireditve na povezavi: www.carinthija2020.at IN KOOPERATION MIT DEM LANDESMUSEUM KÄRNTEN

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Sponsoren / Kooperationspartner

Quellennachweise Umschlag und Produktionsfotos: Kiki Kogelnik © Kiki Kogelnik Foundation. All rights reserved. Umschlag Illustration © Patrick Widmer S. 28: Odysseus am Sand © Alexander Dirninger S. 30: Die Schuhe der Meerjungfrau © Dieter Wuschanski; Ein Sommernachtstraum: Titania and Bottom, John Anster Fitzgerald S. 33: Polly Adlers „Nymphen in Not” © Rabenhof Theater Alfred Dorfer © Peter Rigaud S. 34: Staging a Play: Antigone © Andi Bančić Sujet PELZVERKEHR © Fabian Türk S. 35: Dancer of the Future © Fabian Uitz Firebird © Zarja Predin S. 36: Nicholas Carter © Annette Koroll S. 38: Anush Nikogosyan © Narek Harutyunyan S. 39: Jean-Efflam Bavouzet © Benjamin Ealovega S. 40: Bryony Dwyer © Andrew Keshan Ilker Arcayürek © Janina Laszlo Rafael Fingerlos © Theresa Wey Veronika Dünser © Veronika Dünser S. 41: Duncan Ward © Alan Kerr S. 42: Alexander Gavrylyuk © Marco Borggreve S. 43: Mélissa Petit © Swan Photographies Oliver Zwarg © Judit Maier S. 44: Ido Arad © Simon Pauly S. 45: Jeanne d’Arc © Janus Films Poster S. 48-49: Kärntner Sinfonieorchester © Karlheinz Fessl S. 50-51: Chor des Stadttheaters Klagenfurt © Christian Kaufmann; Privat S. 52: Stadttheater Klagenfurt © Christian Kaufmann S. 57: Angebote für PädagogInnen © Helge Bauer S. 58: Theaterspielclubs © Stadttheater Klagenfurt S. 60: Stadttheater Klagenfurt © Christian Kaufmann S. 63: Stadttheater Klagenfurt © Helge Bauer S. 65: Stadttheater Klagenfurt © Christian Kaufmann Sollten wir Rechteinhaber übersehen haben, bitten wir um Nachricht.

Impressum Medienpartner

Stadttheater Klagenfurt OG Theaterplatz 4, 9020 Klagenfurt am Wörthersee TELEFON + 43 (0) 463 55 266 www.stadttheater-klagenfurt.at INTENDANT • Aron Stiehl REDAKTION • Sylvia Brandl, Carmen Buchacher, Mag. Markus Hänsel, Mag. Hans Mrak, Mag. Petra Paschinger GR AFISCHES KONZEPT • EN GARDE Interdisciplinary GmbH, Graz GR AFISCHE GESTALTUNG • Mag. Verena Schellander Inserate • Maria Binder-Eberdorfer, Preliebl 20, 9071 Köttmannsdorf + 43 (0) 676 93 50 300 • m.eberdorfer@aon.at

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KSO-ABO IM KONZERTHAUS 2020/2021

15% Ermäßigung für drei ausgewählte Konzerte des Kärntner Sinfonieorchesters

Bruckner VII 20. Nov 20 – 19.30 Uhr DIRIGENT Nicholas Carter KL AVIER Jean-Efflam Bavouzet

Neujahrskonzert 03. Jan 21 – 19.30 Uhr DIRIGENT Duncan Ward

Deutsches Requiem 28. Mai 21 – 19.30 Uhr DIRIGENT Nicholas Carter SOPR AN Mélissa Petit • BARITON Oliver Zwarg

PREISE • Euro 66,– bis Euro 122,– / Euro 33,– bis Euro 61,– (ermäßigt) ABO-BÜRO • (0463) 55 2 66 - 42 • abobuero@stadttheater-klagenfurt.at


Die PSG wünscht Ihnen gute Unterhaltung!

Ihr Kontakt: Mag. David Kovacevic 0664 / 80 521 6250 www.p-s-g.at

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Stimmt. Aber für alles andere gibt es uns. aau.at



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