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Werner Berg: Sommer, 1934


Sehr verehrte Damen und Herren, liebes Publikum Am derzeitigen Zustand der Welt zu verzweifeln wäre wohl ein Leichtes: Werte, die über Jahrhunderte erarbeitet und errungen wurden, werden weltweit infrage gestellt und kurzerhand über Bord geworfen. Wo sind sie hin, die Gedanken der Aufklärung? Verpufft? Aber habe ich nicht letztes Jahr das Nämliche geschrieben, das Jahr davor nicht ebenfalls, und hätte ich vor hundert Jahren etwas anderes behauptet? Es ist zu einfach, in das Horn des Pessimismus zu blasen! Viel interessanter ist es, sich in eine Welt zu begeben, in der es anders ist. Eine Gegenwelt zu suchen. Der Dystopie die Utopie entgegenzustellen, einen Entwurf, in welchem Menschen einander sehen, einander hören, sich wahrnehmen mit ihren Eigenheiten, ihren Herausforderungen, ihren Plänen, ihrer ureigenen Schönheit. Solch ein Ort ist das Theater. Es hilft uns bei unserer Sinnsuche mit seinen großen Werken, beim Nachdenken darüber, wo wir hier eigentlich gelandet sind mit unserer Welt. Oder, wie der Philosoph Søren Kierkegaard es formulierte: „Wo bin ich? Was will das heißen: Welt?“ Wenn wir uns etwa mit Verdis La Traviata befassen und uns fragen, welchen Part wir darin übernehmen würden? Wer wären wir selbst in der Geschichte der von der Gesellschaft ausgespuckten Kurtisane? Die Titelpartie, ein Mensch, der alles, noch sein Persönlichstes gibt, um nur dazuzugehören und einen Platz in der Welt zu finden, und doch verlassen und allein zurückbleibt? Oder Alfredo, naiv und herzensgut, der nichts von den Zusammenhängen, die ihn umgeben, begreifen kann und ahnungslos zum Täter wird? Oder Giorgio, der an längst überholten Werten hängt, auf sein Herz vergisst und daher so bitter versagt? Wahrscheinlich fänden wir bei uns Anteile von allen dreien. Aber wie alle guten Opern endet auch dieses Meisterwerk, mit dem wir die Spielzeit eröffnen wollen, musikalisch mit einem Funken Hoffnung, es endet mit dem Liebesmotiv. Und

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VORWORT

dann, vielleicht über die Grenzen des Theaters hinaus, werden wir einiges mitnehmen von diesen Erfahrungen in unser alltägliches Leben. Ich glaube fest daran: Wir können etwas erreichen für uns, für dieses Land, in dem wir leben, für unsere Stadt, unsere Städte, indem wir uns gemeinsam diesen Werken mit ihren immanenten Fragen aussetzen. Verändert das die Welt? Ja, irgendwie schon. Aus welchen Werken unsere Theaterwelt in der kommenden Spielzeit gebaut ist und welche Künstler dieses Bauwerk zimmern werden, möchten wir Ihnen auf den nächsten Seiten vorstellen. Es sind einige Auftragswerke dabei, mehrere Koproduktionen, u.a. mit dem Carinthischen Sommer, Theatern in Rom und Bologna und ein großes Gastspiel des Slowenischen Staatsballetts. Aus den Nachbarländern kehren für die Regie Mateja Koležnik und Cesare Lievi zurück zu uns. Überhaupt kommen wieder Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt, von nah und fern. Für unsere Opern und Konzerte haben wir in diesem Jahr viele herausragende Dirigentinnen und Dirigenten verpflichten können. Die hochbegabte junge Giedrė Šlekytė bleibt für ein weiteres Jahr unsere Erste Kapellmeisterin. Unser besonderer Dank gilt dem Werner Berg Museum Bleiburg/Pliberk, das uns die Werke des Malers, der Kärnten zu seiner Wahlheimat erklärte, für dieses Buch zur Verfügung stellte. Ich freue mich sehr, auf Sie, wertes Publikum, auf die Künstler, auf ein weiteres Jahr mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an diesem wundervollen Haus. Auf bald, herzlichst Ihr Florian Scholz Intendant


Werner Berg: Junge Mutter (3 Ă–lskizzen) , 1934


Wo bin ich? Was will das heißen: Welt? Wer hat mich in das hineingelockt und lässt mich nun da stehen? Wie wurde ich Interessent an der großen Unternehmung, die man Wirklichkeit nennt: Warum soll ich überhaupt Interessent sein? Ist das keine freie Sache? SØren Kierkegaard


BÜHNE KINDER & JUGEND STATT THEATER KSO THEATER HAUTNAH / SERVICE KARTEN / ABONNEMENT

INHALT 2

Vorwort des Intendanten

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Anders

ÖEA

Jugendstück von Andreas Steinhöfel

06

35

La Traviata Oper von Giuseppe Verdi

09

10 13 16 19 20

Puppentheater von Josefine Merkatz

Hier stehe ich – UA ich kann nicht anders

La mia posizione è questa Theaterprojekt von Cesare Lievi

Immer und überall Theater im Klassenzimmer von J. Flaschberger

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Werther

Karneval der Tiere

Don Giovanni

Kinderkonzert von Camille Saint-Saëns

Dramma giocoso von W. A. Mozart

Schwanensee

Ballett zur Musik von P. I. Tschaikowski

Ernst ist das Leben (Bunbury)

38 39

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Werther!

nach Goethe von Nicolas Stemann & Philipp Hochmair

Lady Macbeth von Mzensk

Jedermann Reloaded

Mutter Courage und ihre Kinder

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33

Philipp Hochmair & Die Elektrohand Gottes

40

Der Zauberer von Oz Iwanow Hemma

Alles Liebe Ursula Strauss & BartolomeyBittmann

41

Rumpelstilz!

UA

vom Müller zum Millionär Kindermusical von Ulrich Hub

Drei Wege zum See Theaterprojekt zum 500. Jubiläum der Stadt Klagenfurt

UA

Eine Weibspassion Oper von Bruno Strobl / Libretto von Franzobel Koproduktion des Stadttheaters Klagenfurt mit dem Carinthischen Sommer

Advent im Theater Konzert mit Elsa Benoit, Ilker Arcayürek und David Steffens

Musical von L. Frank Baum mit Musik und Songtexten von H. Arlen und E. Y. Harburg Komödie von Anton Tschechow

Die lange Nacht der kurzen Musik Wunschloses Unglück Bibiana Beglau liest Peter Handke

The Importance of Being Earnest Komödie von Oscar Wilde

Chronik aus dem Dreißigjährigen Krieg von Bertolt Brecht

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Mein ziemlich ÖEA seltsamer Freund Walter Stück für junge Menschen von Sibylle Berg

Drame lyrique von Jules Massenet

Oper von Dmitri Schostakowitsch

23

Fritzis Abenteuer auf dem Bauernhof

44 62 70 78 86

Gastspiele Kärntner Sinfonieorchester Theater hautnah & Service Team Karten / Abonnement Spielplan


PREMIERE

E I N F Ü H R U N G S M AT I N E E

14

03. Sep 17

SEP

2017

La Traviata Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Drama La dame aux camélias von Alexandre Dumas d. J. nach dem gleichnamigen Roman von Dumas In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Oh ungekannte Freude, lieben und geliebt zu werden!

Violetta Valéry

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G Giedrė Šlekytė R E G I E Richard Brunel B Ü H N E Anouk dell’ Aiera K O S T Ü M E Axel Aust L I C H T D E S I G N Laurent Castaingt C H O R E I N S T U D I E R U N G Günter Wallner D R A M AT U R G I E Markus Hänsel und Catherine Ailloud-Nicolas Violetta Valéry Claudia Boyle Flora Bervoix Iris van Wijnen Alfredo Germont Giordano Lucà Giorgio Germont Domenico Balzani Gastone Joshua Owen Mills Dottore Grenvil Jisang Ryu u.a. Chor und Extrachor des Stadttheaters Klagenfurt Kärntner Sinfonieorchester

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L A TR AVIATA

Bei der Uraufführung 1853 im venezianischen Opernhaus La Fenice fiel La Traviata durch. Tuberkulose, der Widerstreit zwischen bürgerlicher Wohlanständigkeit und dem Flitterglanz der feinen Gesellschaft – die hier verhandelten Themen waren zum Zeitpunkt der Erscheinung des Werkes noch neu, skandalös und ungehörig auf der Opernbühne. Sie reizten die Zensurbehörden der italienischen Kleinstaaten und stießen auch beim Publikum auf kalte Ablehnung. Doch der Siegeszug der „vom Wege Abgekommenen“ – so die wörtliche Übersetzung des Titels – ließ nicht lange auf sich warten: Heute ist La Traviata neben Rigoletto die wohl beliebteste Verdi-Oper. Erzählt wird die Geschichte der Edelkurtisane Violetta Valéry, die aus der ebenso verruchten wie schillernden Halbwelt der Pariser Salons auszubrechen versucht, indem sie eine Beziehung mit dem aus der Provinz stammenden Alfredo Germont eingeht. Doch ihre Liebe wird sowohl vom Vater ihres Liebhabers, Giorgio Germont, torpediert, der um den guten Ruf seiner Familie fürchtet, als auch von ihrer tödlichen Krankheit, von der sie bereits zu Beginn der Oper gezeichnet ist. Als „Walzer in drei Akten“ ist La Traviata mitunter charakterisiert worden. Doch bemerkenswert ist nicht allein die quantitative Vorherrschaft des Dreiertaktes in der Musik, sondern die unzähligen Konnotationen, die Verdi ihm abgewinnt. Im selben Rhythmus spiegeln sich Exaltation des rauschenden Festes ebenso wie beschauliches Liebesglück auf dem Land und das Scheitern des gesuchten Lebensglückes der sterbenden Titelheldin.


Werner Berg: Sitzendes Mädchen, 1952

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7


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E I N F Ü H R U N G S M AT I N E E

PREMIERE

05

24. Sep 17

OKT

2017

Hier stehe ich – ich kann nicht anders

URAUFFÜHRUNG

La mia posizione è questa Theaterprojekt zu Mar tin Luther von Cesare Lievi / Zwölf szenische Fragmente Auftragswerk des Stadttheaters Klagenfurt Koproduktion mit Emilia Romagna Teatro Fondazione und Associazione Teatro di Roma

1517 veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen gegen den päpstlichen Ablasshandel und leitete damit das Zeitalter der Reformation ein. Was ist 500 Jahre danach von diesem historischen Ereignis, das die Kirche spaltete und den längsten Glaubenskrieg aller Zeiten auslöste, geblieben? Und welche Rolle spielt dieser Einschnitt in der Glaubensgeschichte Europas heute in unserem Alltag, in unserer Denk- und Lebensweise? Hat das, was und wie wir sind, noch etwas mit dem zu tun, was geschehen ist? Gehen uns die Fragen und die Antworten, die sich auf Gott, den Glauben, die Gnade, die Sakramente und die Erlösung beziehen, noch etwas an? Oder erscheinen diese Themen in unserem laizistischen und säkularisierten Weltbild nicht mehr aktuell, wenn nicht sogar absurd? Führt der Glaube, vor allem der Glaube an einen einzigen Gott, zwingend zu Intoleranz und Fanatismus? Unser Theaterprojekt ist eine Spurensuche, ein Ausloten von Überlieferungen, von Geschichte. Können die Fährten, denen wir folgen wollen, den sicheren Weg zu einer Wahrheit weisen? Ist eine Verbindung von Worten und Wahrheit überhaupt möglich? Oder finden wir nur

Bruchstücke? Ist Luthers einstmals revolutionärer Gottesbegriff heute etwas Vages, Unbestimmtes? Konnte er überdauern, ganz unabhängig davon, ob man atheistisch, katholisch oder evangelisch ist? Oder sagt er uns gar nichts mehr? Das sind die Fragen, auf die sich unser Theaterprojekt mit vier italienisch– und vier deutschsprachigen SchauspielerInnen beziehen wird – weit entfernt von dem Versuch, Antworten zu formulieren. „Hier stehe ich – ich kann nicht anders”, soll Martin Luther vor den größten Autoritäten seiner Zeit, dem Kaiser und dem Papst, ausgesprochen haben. Für welche Überzeugungen stehen wir heute ein? Zwölf szenische Fragmente. Zwölf Versuche.

Werner Berg: Gebrochenes Totenkreuz, 1980

HIER STEHE ICH – ICH K ANN NICHT ANDERS

R E G I E Cesare Lievi B Ü H N E Maurizio Baló K O S T Ü M E Birgit Hutter D R A M AT U R G I E Sylvia Brandl und Philine Kleeberg

EVANGELISCHE Kirche Kärnten-Osttirol Italiener Straße 38, 9500 Villach

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PREMIERE

E I N F Ü H R U N G S M AT I N E E

02

22. Okt 17

NOV

2017

Werther Drame lyrique in vier Akten und fünf Bildern von Jules Massenet Libretto von Édouard Blau, Paul Milliet und Georges Har tmann nach dem Roman Die Leiden des jungen Wer ther von Johann Wolfgang von Goethe In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Ich gehöre mir nicht mehr... warum denn liebt Ihr mich?

Charlotte

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G Lorenzo Viotti R E G I E Vincent Huguet B Ü H N E Aurélie Maestre K O S T Ü M E Clémence Pernoud D R A M AT U R G I E Markus Hänsel Werther Attilio Glaser Albert John Brancy Le Bailli Karl Huml Schmidt Joshua Owen Mills Johann Jisang Ryu Charlotte Anaik Morel Sophie Keri Fuge u.a. Singschule Carinthia Kärntner Sinfonieorchester

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WERTHER

Ein Werk des deutschen Nationaldichters im Spiegel der Musik des französischen Drame lyrique – Massenet packte ein gewagtes Projekt an, als er 1885 eine Oper auf der Grundlage von Goethes Briefroman schuf, der ein Jahrhundert zuvor europaweit für Furore gesorgt hatte. Er folgte dabei einem Vorschlag seines Verlegers, doch Léon Carvalho, der Direktor der Pariser Opéra-Comique, lehnte das Werk nach seiner Fertigstellung recht kühl ab: „Dies triste Thema hier hat doch gar keinen Reiz.“ So wurde Werther erst 1892 in deutscher Sprache an der Wiener Staatsoper uraufgeführt. Trotz des ablehnenden Urteils Carvalhos avancierte Werther bald zum beliebtesten Werk Massenets und wurde überall aufgeführt, wo es Opernhäuser gab. Die Beliebtheit dieser französischen Oper im deutschsprachigen Raum ist sicher nicht nur der Goetheschen Vorlage zu verdanken, sondern vor allem der eindrücklichen Musik Massenets. Das leidenschaftliche Werben des Titelhelden um Charlotte, die sich der Liebeserklärungen mit Verweis auf die ihrem Verlobten Albert geschuldete Treue erwehrt, erhält in vier großen Duetten breiten Raum und bildet den Kern der Handlung. Dass Charlotte sich in deren Verlauf dazu durchringt, entgegen ihrem bürgerlichen Ideal ehelicher Treue, ihre Liebe zu Werther zu gestehen, macht sie zur eigentlichen Heldin des Stückes.


Werner Berg: Paar, 1946


Werner Berg: Masken 81: Solo, 1981


E I N F Ü H R U N G S M AT I N E E

PREMIERE

14

03. Dez 17

DEZ

2017

Don Giovanni Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozar t Libretto von Lorenzo da Ponte In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Die „Oper aller Opern“ nannte der deutsche Dichter und Komponist E.T.A Hoffmann dieses Werk Mozarts und seines berühmtesten Librettisten da Ponte, das sich eines Archetyps der Weltliteratur annimmt: des unwiderstehlichen, nie zurückgewiesenen Liebhabers, der am Ende seinem eigenen Hochmut zum Opfer fällt. Doch so bereitwillig, wie Don Giovanni behauptet, geben sich seine Liebhaberinnen nicht immer hin. Zumindest bei der nächtlichen Verführung Donna Annas, die am Beginn der Handlung steht, ist Gewalt im Spiel, wenn auch deren Ausmaß bis zum Ende des Stückes im Unklaren bleibt. In jedem Falle schlägt Anna Alarm und im anschließenden Aufruhr wird Don Giovanni zum Mörder ihres Vaters. Nach einer Reihe burlesker Verwicklungen wird dessen Grabstatue den Wüstling schließlich in die Hölle reißen. Wie auch in Le nozze di Figaro und Così fan tutte ergänzen sich sprachliche Prägnanz und Witz da Pontes und die psychologisch ausgefeilte Musik Mozarts zu einem geschliffenen Gesamtkunstwerk erster Güte, das alle Dimensionen der menschlichen Existenz beleuchtet. Die heiteren Aspekte von Don Giovannis Verführungsstreichen, bei denen ihm sein Diener Leporello stets zu treuen Diensten ist, werden ebenso eindrucksvoll dargestellt wie das tiefe Leid der ihn liebenden und unablässig um ihn und seine Liebe kämpfenden Donna Elvira.

Jedes Haus, jede Stadt, jedes Land ist Zeuge seiner Frauengeschichten.

Leporello

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G Giedrė Šlekytė R E G I E Florentine Klepper B Ü H N E Martina Segna K O S T Ü M E Adriane Westerbarkey C H O R E I N S T U D I E R U N G Günter Wallner D R A M AT U R G I E Markus Hänsel Don Giovanni Rodion Pogossov Donna Anna Anna Rajah Don Ottavio Joshua Owen Mills Komtur Jisang Ryu Donna Elvira Paola Gardina Leporello Nicholas Crawley Masetto Davide Giangregorio Zerlina Keri Fuge

Chor des Stadttheaters Klagenfurt Kärntner Sinfonieorchester

DON GIOVANNI

13


Werner Berg: Häuser unterm Berg, 1963


PREMIERE

11

JA N

2018

Schwanensee Ballett in vier Akten von Pjotr I. Tschaikowski Choreographie von Lynne Charles nach Lew Iwanow und Marius Petipa Gastspiel des SNG Opera in balet Ljubljana

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G Giedrė Šlekytė C H O R E O G R A P H I E Lynne Charles nach Lew Iwanow und Marius Petipa B Ü H N E Vadim Fiškin, Miran Mohar K O S T Ü M E Uroš Belantič

Der Prinz, der von seiner Mutter gedrängt wird, sich eine Braut zu suchen; die junge Prinzessin, die von einem Bösewicht in einen Schwan verwandelt wird; der nur durch die Liebe zu durchbrechende böse Zauber – in Tschaikowskis berühmtestem Ballett werden zahlreiche Märchenmotive der mitteleuropäischen und russischen Literatur aufgegriffen. Die gleichermaßen romantische wie düstere Handlung, die mit dem Tod der Liebenden in den Wassern des Schwanensees endet, wird vom Komponisten in mitreißende Musik gefasst, die die Pracht des königlichen Palastes ebenso eindrucksvoll entfaltet wie den nächtlichen Glanz des Sees. Bei der Uraufführung 1877 in Moskau ein mittelmäßiger Erfolg, schaffte Schwanensee den Durchbruch in einer zweiten Fassung, die von Lew Iwanow und Marius Petipa choreographiert und erstmals 1895 in St. Petersburg gegeben wurde. In dieser Version erhält die weiße Schwanenprinzessin Odette eine Gegenspielerin in der Tochter ihres Peinigers Rotbart: Odile, die als schwarzer Schwan verkleidet in Erscheinung tritt. Inzwischen ist Schwanensee nicht nur regelmäßigen Theaterbesuchern zum Inbegriff des Ballettes schlechthin geworden. In der Produktion des Slowenischen Nationaltheaters Ljubljana kommt es nun in einer von Lynne Charles auf der Basis der St. Petersburger Choreographie von Iwanow und Petipa erarbeiteten Version auf die Bühne des Stadttheaters.

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SCHWANENSEE


Werner Berg: Auf dem Kleinsee-Eis, 1967


Werner Berg: Kegelbuben, 1967


E I N F Ü H R U N G S M AT I N E E

PREMIERE

08

04. Feb 18

FEB

2018

Ernst ist das Leben (Bunbury) The Importance of Being Earnest von Oscar Wilde / Deutsche Fassung von Elfriede Jelinek nach einer Übersetzung von Katrin Rausch Koproduktion des Stadttheaters Klagenfurt mit den Sommerspielen Perchtoldsdorf

Alles gibt es nur doppelt. Die Moral, das Leben und den Sherry. Denn „doppelt hält besser. Hab ich alles ausprobiert“, lässt Algernon wissen. Damit kennt er sich aus, ebenso wie sein Freund Jack. Beide nehmen es mit dem Ernst des Lebens nicht so genau. Um des Öfteren unentdeckt und unbeschadet der Leichtigkeit eines ausschweifenden Lebens nachgehen und den Pflichten entfliehen zu können, erfindet der eine den jüngeren Bruder Ernst und der andere einen kränkelnden Freund Bunbury. Doch die Liebe kreuzt das Spiel und bringt das lose Identitätengerüst ins Wanken. Jack, in der Stadt nur als Ernst bekannt, wird von seiner Angebeteten Gwendolen ausschließlich wegen des Namens geliebt. „Nur ein Ernst ist meiner wert. Das wusste ich schon immer.“ Algernon verlässt die unbequeme Verwandtschaft unter dem Vorwand, seinen armen Freund Bunbury zu pflegen, reist allerdings lieber als Jacks Bruder Ernst aus der Stadt aufs Land. Dort verliebt er sich in dessen Mündel Cecily. Die junge Frau ist hocherfreut, endlich ihren zukünftigen Gatten kennenzulernen. Denn nach faszinierenden Berichten Jacks hat sie sich schon Wochen zuvor in den vermeintlichen Bruder mit dem bedeutungsvollen Vornamen verliebt – und sich auch kurzerhand mit ihm verlobt. In seiner Abwesenheit, versteht sich.

Während nun beide Männer versuchen, auf dem schnellsten Weg zu dem Namen Ernst zu gelangen, treffen Cecily und Gewendolen aufeinander, beide verlobt mit einem gewissen Ernst Worthing… Die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek hat sich Oscar Wildes Meisterwerk angenommen und gnadenlos ausformuliert, was Wilde nur anzudeuten wagte. Sie feuert noch rasantere, grotesk zugespitzte Wortsalven ab und lässt keine Pointe, aber auch keinen Abgrund aus.

Alle Frauen werden wie ihre Mütter. Das ist ihre Tragödie. Kein Mann wird je so. Das ist seine.

Algernon

R E G I E Michael Sturminger B Ü H N E U N D K O S T Ü M E Renate Martin und Andreas Donhauser D R A M AT U R G I E Philine Kleeberg Es spielen Miriam Fussenegger, Traute Hoess, Maria Hofstätter, Elzemarieke de Vos u.a.

ERNST IST DAS LEBEN (BUNBURY)

19


PREMIERE

E I N F Ü H R U N G S M AT I N E E

01

18. Feb 18

MÄR

2018

Lady Macbeth von Mzensk Oper in vier Akten von Dmitri Schostakowitsch / Libretto von Alexander G. Preis und vom Komponisten nach der gleichnamigen Erzählung von Nikolai S. Leskow In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Ist euch denn das Weib gegeben, dass ihr es verlachen sollt? Katerina Ismailowa

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G Kristiina Poska R E G I E U N D B Ü H N E Immo Karaman CHOR EOGR A PHIE UND KOS T ÜME Fabian Posca C H O R E I N S T U D I E R U N G Günter Wallner D R A M AT U R G I E Markus Hänsel Boris Timofejewitsch Ismailow Gleb Nikolsky Sinowij Borissowitsch Ismailow Joshua Owen Mills Katerina Ismailowa Svetlana Sozdateleva Sergej Alexej Kosarev Aksinja / Sonjetka Iris van Wijnen Pope / Alter Zwangsarbeiter Jisang Ryu Polizeichef Karl Huml u.a.

Chor und Extrachor des Stadttheaters Klagenfurt Kärntner Sinfonieorchester

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L ADY MACBETH VON MZENSK

Mit seiner Lady Macbeth von Mzensk schuf Schostakowitsch, eine der schillerndsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, eine gleichermaßen mitreißende wie wilde Oper. Bereits in Leskows Novelle wird in ungeschminkten Worten vom mörderischen Treiben Katerina Ismailowas erzählt, die zuerst ihren Schwiegervater und dann – gemeinsam mit ihrem Liebhaber Sergej – ihren Ehemann umbringt, am Ende aber selbst von Sergej fallen gelassen wird. Passend zur Handlung komponiert Schostakowitsch eine Musik, die von Extremen gezeichnet ist: durchsichtiges Kammerspiel steht neben wuchtigen Chören, zerklüftete Partiturabschnitte neben Passagen in strengem Kontrapunkt. Zwischen Groteske und Tragödie erhält Schostakowitschs Katerina jedoch eine Dimension, die ihr in Leskows Erzählung abgeht. Umgeben von einem schwachen Ehemann, einem rohen Schwiegervater und chauvinistischen Arbeitern fristet sie ein trostloses Leben auf einem Bauernhof in der russischen Provinz. Diese zerstörerische Umgebung macht ihr Handeln verständlich, sodass sie nicht nur als grausame Mörderin erscheint, sondern auch und vor allem als eine nach Selbstverwirklichung strebende junge Frau.


Werner Berg: Schlachten, 1959


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PREMIERE

E I N F Ü H R U N G S M AT I N E E

22

11. Mär 18

MÄR 2018

Mutter Courage und ihre Kinder Eine Chronik aus dem Dreißigjährigen Krieg von Ber tolt Brecht Musik von Paul Dessau Krieg ist ein profitables Geschäft – auch für die Marketenderin Anna Fierling, genannt Mutter Courage. Mit dem Planwagen zieht sie kreuz und quer durch ein verwüstetes Europa. Begleitet von ihrer stummen Tochter Kattrin und zunächst auch den beiden Söhnen Eilif und Schweizerkas, folgt sie den verfeindeten Truppen von einem Kriegsschauplatz zum anderen und macht ihre Geschäfte, wo und mit wem sie nur kann. Getrieben von einem nahezu unzerstörbaren Überlebenswillen hat sie gelernt, sich an widrigste Umstände anzupassen. „Eine Hyäne der Schlachtfelder“, die sich zu behaupten weiß und die die harten Gesetze des Marktes zu beherrschen glaubt. Aber nach und nach verliert sie alles – am Ende auch ihre Kinder.

besteht, nicht von den kleinen Leuten gemacht werden. Dass der Krieg, der eine Fortführung der Geschäfte mit anderen Mitteln ist, die menschlichen Tugenden tödlich macht, auch für ihre Besitzer. Dass für die Bekämpfung des Krieges kein Opfer zu groß ist.“

Irritiert von der Aufnahme der Courage als Niobe-Tragödie bei der Uraufführung 1941 in Zürich, nahm Brecht einige Korrekturen für die Modell-Inszenierung 1949 in Berlin vor, um den Witz und die rücksichtslose Vitalität der Mutter Courage zu unterstreichen. Brecht und seine Frau Helene Weigel eröffneten mit dieser überarbeiteten, viel schärferen Fassung mit sensationellem Erfolg das von ihnen gegründete Berliner Ensemble. Entstanden ist die von Anspielungen auf den Nationalsozialismus durchwobene Chronik aus dem Dreißigjährigen Krieg 1938/39 im dänischen Exil – nicht zuletzt als Warnung an all jene, die hofften, finanziell vom Zweiten Weltkrieg profitieren zu können. In zwölf exemplarischen Szenen entrollt die Parabel einen historischen Bilderbogen, um den Menschen nachhaltig vor Augen zu führen, „dass die großen Geschäfte, aus denen der Krieg

Mutter Courage

Werner Berg: Herschauende, 1931

Man merkts, hier ist zu lang kein Krieg gewesen. Wo soll da Moral herkommen, frag ich? Frieden, das ist nur Schlamperei, erst der Krieg schafft Ordnung. Die Menschheit schießt ins Kraut im Frieden.

R E G I E Bernd Liepold-Mosser B Ü H N E U N D K O S T Ü M E Aurel Lenfert D R A M AT U R G I E Sylvia Brandl Es spielen Anne Bennent, Katja Uffelmann, Ferdinand Dörfler, Jacob Keller, Gregor Kohlhofer, Christoph Krutzler, u.a. Mitglieder des Kärntner Sinfonieorchesters

MUT TER COUR AGE UND IHRE KINDER

23


25 Werner Berg: Stillleben mit Florian, 1965


PREMIERE

E I N F Ü H R U N G S M AT I N E E

12

08. Apr 18

APR

2018

Der Zauberer von Oz Musical von L. Frank Baum / mit Musik und Songtexten von Harold Arlen und E. Y. Harburg Hintergrundmusik von Herbert Stothart / Tanz- & Gesangsarrangements von Peter Howard Orchestrierung von Larry Wilcox / Adaptiert von John Kane für die Royal Shakespeare Company basierend auf dem Filmklassiker von Turner Entertainment Co. und vertrieben von Warner Bros. In deutscher Sprache / Übersetzung von Henry Mason

Somewhere over the rainbow, bluebirds fly, birds fly over the rainbow, why then oh why can’t I? Dorothy Gale

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G Günter Wallner R E G I E Aron Stiehl B Ü H N E U N D K O S T Ü M E Nicola Reichert C H O R E O G R A P H I E Otto Pichler C H O R E I N S T U D I E R U N G Günter Wallner D R A M AT U R G I E Philine Kleeberg Dorothy Gale Lisa Habermann u.a. Chor des Stadttheaters Klagenfurt Kärntner Sinfonieorchester

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DER ZAUBERER VON OZ

Lyman Frank Baums Roman über Dorothy, die durch einen Sturm mitsamt ihrem Holzhäuschen aus dem ländlichen Kansas in ein zauberhaftes Land katapultiert wird, ist zum Klassiker der amerikanischen Literatur geworden: Erzählt wird die phantastische Parabel über ein Mädchen aus schwierigen Verhältnissen, das eine abenteuerliche Initiationsreise erlebt. Da Dorothys fliegendes Haus im Orkan die böse Hexe des Ostens erschlagen hat, wird sie direkt bei ihrer Ankunft von den Bewohnern des Zauberlandes als Heldin gefeiert. Dennoch sehnt sie sich zurück nach Hause. Sie erfährt, dass nur der geheimnisvolle Zauberer von Oz ihr den Weg weisen kann. So begibt sich Dorothy auf die Reise in die prächtige Smaragdstadt und trifft unterwegs neue Freunde, die sich ihr anschließen, da auch sie unerfüllte Wünsche an den Zauberer herantragen wollen. Am Ende müssen sie aber nach zahlreichen Abenteuern erkennen, dass nur sie selbst sich ihre innersten Herzenswünsche erfüllen können. Der auf dem Roman beruhende Musicalfilm von 1939 mit Judy Garland in der Hauptrolle erlangte Kultstatus und wurde mittlerweile in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. Besonders das von Harold Arlen komponierte Lied Somewhere over the Rainbow, mit dem sich Dorothy in ein Land „über dem Regenbogen“ sehnt, erfreut sich bis heute anhaltender Berühmtheit.


Werner Berg: Vogelscheuche, 1934


PREMIERE

E I N F Ü H R U N G S M AT I N E E

03

22. Apr 18

MAI

2018

Iwanow Komödie von Anton Tschechow Deutsch von Thomas Brasch

Menschen wie Iwanow lösen keine Probleme, sie brechen unter ihnen zusammen. Anton Tschechow

R E G I E Mateja Koležnik B Ü H N E Raimund Voigt K O S T Ü M E Alan Hranitelj D R A M AT U R G I E Sylvia Brandl Es spielen Gerti Drassl, Franziska Hackl, Maria Hofstätter, Heike Kretschmer, Markus Hering, Michael Prelle u.a.

Die Liebe ist verschwunden und jeglicher Antrieb ist in ihm erloschen. Sein Landgut hat er heruntergewirtschaftet. Iwanow ist nur noch das Wrack des kraftvollen Mannes, der er einmal gewesen ist. Er ist mit Anna, einer Jüdin, verheiratet. Für ihn hat sie Eltern und Religion hinter sich gelassen. Sie weiß nicht, was er und der sie verehrende Arzt wissen: Dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Sie hat die Schwindsucht. Abends treibt es Iwanow, genervt von seiner Familie, aufs Nachbargut zu den reichen Lebedews, bei denen er so hoch verschuldet ist, dass sie ihn in der Hand haben. Dort ist auch deren junge Tochter, Sascha, die sich in ihn verliebt hat und entschlossen ist, ihn zu retten. Als Anna stirbt, stimmt er einer Hochzeit mit Sascha zu, sagt sie dann aber wieder ab und entzieht sich einmal mehr – endgültig. Der Name Iwanow bedeutet „Alle Welt“. Und so ist auch die Titelfigur in Tschechows virtuoser Studie gezeichnet: Eine erschöpfte „Allerweltsfigur“, gefangen in einer Welt, die aus den Fugen geraten und deren Ende schon deutlich zu sehen ist. Anton Tschechow war erst Mitte zwanzig, als er 1887 die faszinierende Tragikomödie über die absterbende Gesellschaftsschicht, die Russland vor der Oktoberrevolution beherrscht hat, verfasste. Über mehrere Fassungen fand Tschechow bei diesem frühen Werk seinen Stil und sein Thema: Die Müdigkeitsgesellschaft im Umbruch. Schon hier begegnen wir all den schwermütigen Seelen aus der russischen Provinz, die in seinen späteren Stücken wie Drei Schwestern oder Die Möwe wiederkehren sollten.

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IWANOW


Werner Berg: Darnieder am Morgen, 1973


Bruno Strobl

Franzobel

Simeon Pironkoff

Kristine Tornquist


Stiftskirche Ossiach Basilika Maria Loreto St. Andrä

PREMIERE

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JUL 2017

Hemma

URAUFFÜHRUNG

Eine Weibspassion Oper von Bruno Strobl / Libretto von Franzobel Koproduktion des Stadttheaters Klagenfurt mit dem Carinthischen Sommer

Ich will die Menschen erwachen sehen aus der Dummheit, der Ablenkung, der Gier. Hemma Reich, schön und vor allem klug – Hemma wirkt auf die Männer ihrer Zeit provozierend. Hemma von Gurk starb der Überlieferung nach im Jahr 1045. Ein Zeitraum von fast tausend Jahren trennt uns von dieser Gräfin des Hochmittelalters. Die neue Oper Hemma von Bruno Strobl und Franzobel, die 2017 beim Carinthischen Sommer uraufgeführt wird, zeichnet ein Bild der Kärntner Landesheiligen, das überraschend aktuell ist: Hemma steht im Spannungsfeld zwischen den Ansprüchen der Familie, ihres Mannes und der Kirche an sie und auf der anderen Seite ihrem eigenen Wunsch nach einem erfüllten, gerechten und friedfertigen Leben. Der durch Brutalität und starre Hierarchien geprägten Gesellschaftsordnung ihrer Zeit widersetzt sie sich mit Intelligenz und Unbeugsamkeit. Politisch weitsehender als der genusssüchtige Graf kann sie dennoch den folgenreichen Aufstand der Minenarbeiter nicht verhindern… Franzobel ist einer der populärsten und auch polarisierendsten österreichischen Schriftsteller, sein literarisches Werk umfasst Romane, Erzählungen, Theaterstücke, Kinderbücher und Lyrik. Er erhielt 1995 den Ingeborg-Bachmann-Preis und 2002 den Arthur-Schnitzler-Preis. Zuletzt erschienen der Roman Was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind (2012) und der Krimi Groschens Grab (2015). Im Frühjahr 2017 erscheint sein Roman Das Floß der Medusa. Der vielfach ausgezeichnete Kärntner Komponist Bruno Strobl, langjähriger Präsident der Österreichischen Sektion der Internationalen Gesellschaft für neue Musik (IGNM), hat das Libretto von Franzobel vertont.

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G Simeon Pironkoff R E G I E Kristine Tornquist A U S S TAT T U N G Nele Ellegiers C H O R E I N S T U D I E R U N G Günter Wallner D R A M AT U R G I E Isabelle Gustorff Hemma Juliette Mars Graf Wilhelm Andreas Jankowitsch Kathi Julia Koci Wilhelm Hartwig / Erzbischof Sven Hjörleifsson Matschacher Jens Waldig Festivalchor Kärntner Sinfonieorchester TERMINE 27., 29., 30. Juli 2017 Stift Ossiach 02., 03. August 2017 Basilika Maria Loreto St. Andrä Beginn jeweils 20.00 Uhr I N F O R M AT I O N E N & K A R T E N Carinthischer Sommer TELEFON +43 (0) 1 / 596 81 98 TELEFON +43 (0) 4243 / 25 10 office@carinthischersommer.at www.carinthischersommer.at

HEMMA - EINE WEIBSPASSION

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KINDER &JUGEND

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BEGINNZEITEN

PREMIERE

18

10.30 & 14.30 Uhr

NOV

2017

Rumpelstilz!

URAUFFÜHRUNG

Vom Müller zum Millionär Ein Musical für die ganze Familie von Ulrich Hub / Musik von Philip Mayers Ein Auftragswerk des Stadttheaters Klagenfurt

Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß! Ein Müller gibt vor, dass seine Tochter Stroh zu Gold spinnen könne. Der König sperrt sie daraufhin in eine Kammer voll Stroh ein. Als sie weinend vor dem Spinnrad sitzt, taucht plötzlich ein merkwürdiges Männchen auf, bietet ihr seine Hilfe an und aus all dem Stroh wird tatsächlich Gold. Der König, begeistert vom Ergebnis, lässt sie nun drei Nächte lang das Wunderwerk vollbringen und verspricht, sie nach getaner Arbeit zur Frau zu nehmen. In all den Nächten steht dem Mädchen das Männchen bei. In der letzten verlangt es allerdings das erstgeborene Kind der künftigen Königin als Lohn. Sie willigt ein. Als das erste Kind geboren wird, kommt das Männchen vorbei, um sich das versprochene Baby abzuholen. Die Tränen der verzweifelten Mutter rühren das Rumpelstilzchen und es gibt ihr drei Tage Zeit, um seinen Namen herauszufinden. Schafft sie dies, kann sie ihr Kind behalten. Wenn nicht, gehört es ihm… Eine junge Frau wird von ihrem Vater vor eine schier unlösbare Aufgabe gestellt. Wie gemein ist das denn? Notgedrungen geht sie einen miesen Deal ein und verspielt dabei fast das Leben ihres Kindes. Was für Väter sind das, die sowas verlangen? Hier geht es doch eindeutig um Gewinnmaximierung auf Kosten anderer! Und was ist mit der Liebe? Wird man nur geliebt, wenn man Unmögliches leistet? Und Rumpelstilz, der Außenseiter? Ist er, dem etwas Lebendiges lieber ist, als alle Schätze der

Werner Berg: Kind, Katzen, Blumen, 1933

Welt, nicht eigentlich der Einzige, der fair handelt? Wenn einem am Ende alles gehört, hat man sich dann nicht selbst verloren? Ulrich Hub befragt den Märchenklassiker der Gebrüder Grimm mit Humor, Phantasie und psychologischem Geschick aufs Genaueste und erzählt die alte Geschichte für unser junges Publikum ganz neu. Empfohlen für Kinder ab 5 Jahren R E G I E Ulrich Hub B Ü H N E U N D K O S T Ü M E Cary Gayler D R A M AT U R G I E Sylvia Brandl Rumpelstilz Michael Del Coco Müllerstochter Tanja Raunig Müller Lutz Wessel König Josef Ellers Mutter des Königs Heike Kretschmer Musik-Combo Chor des Stadttheaters Klagenfurt

RUMPELSTILZ!

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PREMIERE

BEGINNZEITEN

02

10.30 & 19.30 Uhr

OKT

2017

ÖSTERREICHISCHE ERSTAUFFÜHRUNG

JAZZCLUB KAMMERLICHTSPIELE

Anders

von Andreas Steinhöfel / In einer Bühnenfassung von Anne Bader Eine Koproduktion des Stadttheaters Klagenfurt mit dem Theater WalTzwerk

Nach dem Unfall sind Zeit und Welt aus den Fugen. 263 Tage liegt Felix Winter im Koma, exakt die Anzahl jener Tage, die seine Mutter vor elf Jahren mit ihm schwanger war. Dann erleben die Menschen um ihn herum ein Wunder: An einem prächtigen Sommertag kehrt der Winterjunge zurück ins Leben. Und nennt sich von nun an anders, nämlich Anders. Er hat keinerlei Erinnerung mehr an die Zeit vor dem Unfall oder an den Unfall selbst… und es gibt jemanden, der alles dafür tun wird, dass das auch so bleibt… Der mehrfach ausgezeichnete Kinder- und Jugendbuchautor Andreas Steinhöfel hat mit Anders „ein aufregendes, aufrechtes Buch über die Freiheit und Unabhängigkeit der Kindheit geschrieben“ (Süddeutsche Zeitung). Grandios verbindet er hier eine spannende Kriminalgeschichte mit einer vielseitigen Auseinandersetzung darüber, was es bedeutet, „anders“ zu sein. Eindringlich und kunstvoll stellt er die Frage, wer wir sind und sein wollen, wer die Normen festsetzt und wie wir sie stürzen können, schließlich, wie viel Andersartigkeit wir lieben oder aushalten können. Empfohlen ab 12 Jahren R E G I E Sonja Wassermann A U S S TAT T U N G / V I D E O Eckhard Reschat M U S I K Florian Leitner TA N Z Manuel Pölzl M I T Sarah Rebecca Kühl,Markus Achatz, Maximilian Achatz

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KINDER & JUGEND


13. / 14./ 15. /16. Mär 18 BEGINNZEITEN

Termine nach individueller Buchung

11.00/14.30/15.00/16.00 Uhr

ORCHESTERPROBENRAUM

Fritzis Abenteuer auf dem Bauernhof

Immer und überall Theater im Klassenzimmer von Johannes Flaschberger zu den Themen Alkohol & Alkoholmissbrauch

nach einer Idee von Marcus A. Halbig Fritzis Großmutter hat Geburtstag und Fritzi will ihr einen Kuchen backen. Schnell macht er sich auf den Weg zum Bauernhof, um Eier zu holen. Doch im Stall herrscht große Aufregung. Kiki, das Huhn, Emmi, die Kuh und Filz, das Schaf, sind ratlos. Was ist nur mit Bauer Heinrich los? Seit Tagen lächelt er nicht mehr und brummt die ganze Zeit nur vor sich hin… Josefine Merkatz verzaubert mit ihren herrlichen Großfiguren und dem sich ständig wandelnden Bühnenbild große und kleine Kinder. Für Kinder von 4 bis 8 Jahren D A U E R ca. 45 Minuten M I T Josefine Merkatz R E G I E U N D B Ü H N E Marcus A. Halbig M U S I K Trent Arkleysmith P U P P E N Dorothee Löffler B I L D E R Gisela Dürr

Immer und überall ist ein Auftragswerk des Stadttheaters Klagenfurt, entstanden in Kooperation mit der Landesstelle Suchtprävention Kärnten. Monatelang haben Regisseur Johannes Flaschberger und Schauspieler Michael Kuglitsch in Gesprächen mit Jugendlichen Material gesammelt, um daraus ein Stück zu machen, das direkt aus dem Leben junger Leute erzählt: im unterhaltsamen Plauderton, dann aber auch tragisch und peinlich berührend. Es geht dabei nicht darum, den moralischen Zeigefinger zu erheben, sondern um einen verantwortungsvollen Umgang mit der Volksdroge Alkohol. Der Schauspieler verköpert mehrere Figuren, von Teenagern bis hin zu Erwachsenen, die in unserer Gesellschaft mit Alkohol konfrontiert sind. R E G I E Johannes Flaschberger S C H A U S P I E L Michael Kuglitsch B U C H U N G 0463 / 55 2 66 – 227 c.tischler@stadttheater-klagenfurt.at

KINDER & JUGEND

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Frühjahr 18

ab 8 Jahren

JAZZCLUB KAMMERLICHTSPIELE

So 08. Okt 17 11.00 Uhr

für alle Altersstufen DAUER ca. 1 h

STADTTHEATER KLAGENFURT

ÖSTERREICHISCHE ERSTAUFFÜHRUNG

Mein ziemlich seltsamer FreundWalter

Karneval der Tiere von Camille Saint-Saëns Kärntner Sinfonieorchester

Stück für junge Menschen von Sibylle Berg Lisa ist acht, kann aus Altmetall Computer löten und sucht mithilfe eines Programms im Weltraum nach außerirdischem Leben. Aus gutem Grund, denn ihr Leben auf Erden ist, seit ihre Eltern ihre Jobs verloren haben, sehr unerfreulich. Gemeinsames gibt es nicht mehr. Eines Abends landet tatsächlich ein Raumschiff im Wald hinter Lisas Siedlung. Als die außerirdische Reisegruppe überstürzt wieder abreist, bleibt einer von ihnen zurück: Klakalnamanazdt, von Lisa kurz Walter genannt. Auf Walters Planeten wird vor allem gekuschelt, gespielt und aufeinander aufgepasst; Lisas Alltag gefällt ihm ganz und gar nicht – und so macht er sich daran, in ihrem Leben aufzuräumen … Das erste Kinderstück der bekannten Autorin ist ein eindringlicher, feinsinniger Text über Freundschaft und über kleine Schritte in schwieriger Lage. Weit entfernt von verlogener Selbstermächtigungsprosa gibt Sibylle Berg ihrer Heldin die Möglichkeit, längst nicht alles, aber doch manches eigenständig zu verändern. In Kooperation mit dem Kärntner Landeskonservatorium

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KINDER & JUGEND

Die Konzerte des Kärntner Sinfonieorchesters für sein junges Publikum erfreuen sich größter Beliebtheit! In diesem Jahr widmet sich das Kärntner Sinfonieorchester einem der Klassiker der sinfonischen Literatur für die jüngsten Konzertbesucher, nämlich Camille Saint-Saëns berühmtem Karneval der Tiere. Die Suite beschreibt mit ihren vielen einprägsamen Melodien verschiedene Tiere: da werden Elefanten, Löwen, Hühner, Esel und sogar ein Schwan zu hören sein! DIRIGENT

Matteo Pirola


STATT THEATER WIENER STÄDTISCHE

Die lange Nacht der kurzenMusik Fr 15. Sep 17 19-24 Uhr

Konzerte im und um das Stadttheater

EINTRITT FREI Auch in diesem Jahr heißt Sie das Stadttheater Klagenfurt mit einer musikalischen Nacht in der neuen Spielzeit willkommen! Nach der ersten Premiere öffnen wir die Türen unseres Hauses und präsentieren viele abwechslungsreiche Programmpunkte und Konzerte im und um das Stadttheater. Stammgäste dieser langen Nacht sind das Kärntner Sinfonieorchester und die Singschule Carinthia. Sie werden aber auch Künstler kennenlernen, die bis jetzt in Kärnten noch nicht zu hören waren! mit freundlicher Unterstützung von Wiener Städtische – Vienna Insurance Group

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Mi 06. Dez 17 19.30 Uhr

Wunschloses Unglück

So 03. Dez 17 Werther! So 11. Mär 18 Jedermann Reloaded 19.30 Uhr

Werther! nach Goethe von Nicolas Stemann & Philipp Hochmair

Bibiana Beglau liest Peter Handke

Am 06. Dezember 2017 feiert Peter Handke seinen 75. Geburtstag. Wir gratulieren dem Kärntner Weltschriftsteller mit einer Lesung. Die vielfach preisgekrönte Schauspielerin Bibiana Beglau liest aus Wunschloses Unglück. Die 1972 erschienene Erzählung ist einer der persönlichsten Texte von Peter Handke. Nach dem Freitod seiner Mutter setzt er sich darin mit ihrem Leben, Leiden und Lieben auseinander – ein berührendes Anschreiben gegen die „stumpfsinnige Sprachlosigkeit“.

Welche Relevanz hat Goethes Briefroman über den liebeskranken Werther noch in den Zeiten von Facebook, Twitter und„I-Phone”-kultur? Philipp Hochmair und Nicolas Stemann erzählen Werthers Geschichte unter Verwendung des Originaltextes aus ihrer persönlichen, heutigen Sicht. Eine Einladung zum wohl berühmtesten Ego-Trip der deutschen Literatur.

Jedermann Reloaded Philipp Hochmair und Die Elektrohand Gottes Unter Electro-Beats und Rocksounds verwandelt sich das 100 Jahre alte Mysterienspiel Jedermann von Hugo von Hofmannsthal in ein vielstimmiges Sprechkonzert von heute. Wie ein Rockstar erkämpft sich Hochmair die Geschichte vom Leben und Sterben des reichen Mannes.

STAT T THEATER

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So 17. Dez 17 19.30 Uhr

Advent im Theater

So 18. Feb 18 19.30 Uhr

Alles Liebe Ursula Strauss & BartolomeyBittmann

Konzert mit Elsa Benoit, Ilker Arcayürek und David Steffens

Gemeinsam mit seinem Publikum will das Stadttheater auch in dieser Spielzeit die stillste Zeit im Jahr feiern. Wir haben drei Künstler eingeladen, ihre Sicht auf die Adventzeit auf der Bühne musikalisch auszudrücken. Drei Sänger, die ihre ersten professionellen Schritte auf unserer Bühne getan haben und dem Publikum wohlbekannt sind: Elsa Benoit hat uns als Tytania in A Midsummer Night’s Dream und als Micaëla (Carmen) bezaubert; Ilker Arcayürek und David Steffens waren zwei Jahre unsere Ensemblemitglieder. Mittlerweile verfolgen die drei Künstler internationale Sängerkarrieren. Ein besinnlicher Abend mit außergewöhnlichen Stimmen!

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STAT T THEATER

Alles Liebe – ein Titel, den man wörtlich nehmen darf. Im neuen Programm, das Ursula Strauss gemeinsam mit dem Duo BartolomeyBittmann präsentiert, dreht sich alles um dieses Thema. Die Liebe in ihren vielen Facetten und Farben – verträumt, verspielt, verzweifelt, verlassen, verwegen, verliebt… ein lustvolles Ausloten von Grenzen. Dabei bewegen sich die drei Künstler literarisch und musikalisch in den unterschiedlichsten Genres: So hat die hinreißende Mundart einer Christine Nöstlinger Platz neben dem hochromantischen Liebesgedicht, frivole Liebschaften der 1920er neben BravoTexten der 70er-Jahre. Das Volkslied und das Wienerlied, Schlager und Popsongs sowie die unverwechselbar energiegeladene Musik von BartolomeyBittmann – eine sinnliche, mit viel Humor gespickte und auch durchaus kritische Annäherung an den oftmals so überstrapazierten Begriff „Liebe”. Bereits 2015 wurden Ursula Strauss und BartolomeyBittmann vom Publikum mit Marlene stürmisch gefeiert. Mit seinem neuen Programm Alles Liebe präsentiert das Trio ein nächstes musikalisch-literarisches Kraftwerk zu einem Thema, von dem wir alle ja erwiesenermaßen nie genug haben können.


Di 24. Apr 18

Beginnzeit wird bekannt gebeben

Drei Wege zum See

So 14. Mai 18 Sa & So 09. /10. Jun 18 19.30 Uhr

Gastspiele zwei Schauspiele & Helfrieds Strenge Kammer

Theaterprojekt zum 500. Jubiläum der Stadt Klagenfurt

Am 24. April 2018 jährt sich zum 500. Mal die Schenkung der Stadt von Kaiser Maximilian I. an die Kärntner Landstände. Anlass genug, über unsere Stadt nachzudenken. Was wäre Klagenfurt ohne den See, der zahlreiche Dichter und Komponisten inspiriert? „Ob ich das Haustier des Sees bin, oder ob der See mein Haustier ist, das ist müßig zu beantworten. Ich weiß nur, dass der See ein lebendes Wesen ist, manchmal auch mein Freund oder meine Freundin. (…) Außer diesem ewigen Schlaf in der Sonne haltenden Riesen mit seinem Wasserkörper, der die Schilfbuchten seiner Ufer täglich anders kleidet, wenn er sich im Morgengrauen anzieht, gibt es nichts in dieser Gegend, weshalb ich hier bin“, schreibt Gert Jonke in seinem Theaterstück Die versunkene Kathedrale. Unser topographisches Theaterprojekt mit dem Arbeitstitel Drei Wege zum See, angeregt von Ingeborg Bachmanns Erzählung, steht ganz im Zeichen einer literarischen Spurensuche und Erkundung rund um den See, den man, hat man sich einmal seinem smaragdgrünen Zauber ergeben, durchaus als Zentrum der Stadt und ihrer Geschichte begreifen kann.

Auch in der kommenden Spielzeit haben wir wieder zwei Termine für Schauspielgastspiele anderer Theater reserviert. Da zur Drucklegung dieses Spielzeitheftes noch nicht alle Details feststehen, sei zunächst so viel verraten: Das Wiener Burgtheater hat unsere Einladung nach Klagenfurt angenommen und wird auf unserer Bühne spielen, auch ein weiteres großes deutsches Theater hat uns zugesagt. Die reservierten Termine sind der 14. Mai 2018 und der 09. und 10. Juni 2018. Auch Helfrieds Strenge Kammer, die Klagenfurter Kulttalkshow, kommt als Special-Edition zu uns! Helfried, die vielfach preisgekrönte Kunstfigur des Kabarettisten Christian Hölbling, lädt vier interessante Gäste auf seinen Siebzigerjahre-Hometrainer zu höchst unterhaltsamen Gesprächen. Mehr dazu erfahren Sie rechtzeitig über unsere Website, Newsletter, Leporello und Presse.

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Werner Berg Werner Berg wurde am 11. April 1904 in Elberfeld (Wuppertal) in Deutschland, geboren. Obwohl er schon als Kind Maler werden wollte, zwangen ihn die ungünstigen wirtschaftlichen Verhältnisse nach dem Ersten Weltkrieg zunächst eine Handelslehre und anschließend ein Studium der Staatswissenschaften zu absolvieren. Seit 1923 studierte er in Wien, wo er seine Studienkollegin Amalie Kuster kennenlernte, die er später heiratete. Nach seiner Promotion begann Berg mit dem Studium der Malerei, 1927 bis 1929 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Karl Sterrer und 1929 bis 1931 an der Münchner Akademie bei Karl Caspar. 1930 erwarb er gemeinsam mit seiner Frau den Rutarhof, einen Bergbauernhof im Kärntner Unterland nahe der slowenischen Grenze, auf dem er mit seiner Familie und dem befreundeten Dichter Curt Sachsse im März 1931 einzog. Werner Berg war auf dem Rutarhof als Bauer und Maler tätig. Kunst und Leben bildeten für ihn eine untrennbare Einheit. Seine Motive waren weitgehend vom bäuerlichen Alltag geprägt. Besonders in seinen frühen Bildern stellte Werner Berg auch häufig seine heranwachsenden fünf Kinder dar. Mit einigen Ausstellungen wurde Berg in Deutschland früh bekannt. Sein extrem knapper, geradezu primitivistischer Stil stieß jedoch bei den Nationalsozialisten auf Widerstand. 1935 wurde seine Ausstellung im Kölner Kunstverein polizeilich gesperrt. Seine Gemälde wurden auf der berüchtigten Schmähausstellung „Entartete Kunst“ gezeigt. In den späten 1930er Jahren wurde seine Darstellungsweise dem Zeitstil entsprechend deskriptiver und entwickelte mehr Plastizität. Von 1942 bis 1945 war Werner Berg zur Landschaftsschilderung als Kriegsmaler in Skandinavien eingesetzt.

Werner Berg: Selbst, 1936

Nach dem Krieg kehrte er zu einem flächigen, nun oft die Konturlinien betonenden Stil zurück. Trotz seiner Tendenz zu Vereinfachung und Stilisierung beharrte Berg auf einer gegenständlichen Darstellungsweise. Vielen seiner Gemälden gingen Skizzen voraus, die Berg unmittelbar vor dem Motiv in Sekundenschnelle zu Papier brachte. Bereits in der Skizze legte Berg die Komposition bis ins Detail hinein fest. Berg wurde zum Chronisten der slowenisch-kärntnerischen Bevölkerung, der Bauern, Jahrmarktbesucher, Kirchgänger, Eisschützen, Busreisenden und Wartenden. Zu einem Höhepunkt brachte Werner Berg das Prinzip der flächigen Darstellung auch in seinen zahlreichen Holzschnitten. Im Wechselspiel von hellen und dunklen Flächen erzielte er eine zwingende, auf höchste Konzentration bedachte Wirkung. Nach dem Krieg folgten zahlreiche Ausstellungen. 1947 wurde Berg Mitglied des Art Club in Wien, 1950 war er Teilnehmer der Biennale von Venedig. 1956 folgte eine Ausstellung in der Österreichischen Galerie in Wien, 1957 in der Moderna Galerija Ljubljana und 1961 eine umfangreiche Schau im Münchner Lenbachhaus. 1968 wurde die Werner Berg Galerie der Stadt Bleiburg eingerichtet. Seit dem Tod des Künstlers 1981 als Stiftung geführt, zeigt diese nun als Museum ständig eine umfangreiche Werkschau Werner Bergs.

WERNER BERG

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KÄRNTNER SINFONIE ORCHESTER

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Congress Center Villach 20.00 Uhr

KONZERT

08

AUG

2017

Jader Bignamini & Clemens Unterreiner DIRIGENT Jader Bignamini

BARITON Clemens Unterreiner

Das KSO begibt sich unter der Leitung von Jader Bignamini auf eine musikalische Reise durch die Schweiz, Österreich, Rumänien und Tschechien: Rossinis Ouvertüre zu Wilhelm Tell mit ihren Schilderungen der Schweizer Bergidylle, in die der stürmische Freiheitsmarsch hereinbricht, eröffnet den Abend. Staatsopern-Bariton Clemens Unterreiner singt Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen, in denen die „schöne Welt“ beschworen wird. Mit seiner ersten Rumänischen Rhapsodie ist George Enescu als 20-Jährigem ein großer Erfolg gelungen, indem er in rhapsodischer Manier Motive aus der rumänischen Volksmusik aufgriff. Höhepunkt des Abends ist Dvořáks 8. Sinfonie. Gioachino Rossini Ouvertüre zur Oper Wilhelm Tell Gustav Mahler Lieder eines fahrenden Gesellen für Singstimme und Orchester George Enescu Rumänische Rhapsodie A-Dur, op. 11 Nr. 1 Antonín Dvořák Sinfonie Nr. 8 G-Dur, op. 88

In Kooperation mit

K ÄRNTNER SINFONIEORCHESTER

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Konzerthaus Klagenfurt 19.30 Uhr

KONZERT

13

OKT

2017

Alejo Pérez & Elisabeth Kulman DIRIGENT Alejo Pérez MEZZOSOPR AN Elisabeth Kulman

Der argentinische Dirigent Alejo Pérez und die österreichische Mezzosopranistin Elisabeth Kulman eröffnen die hochkarätig besetzte Konzertsaison des Kärntner Sinfonierochesters. Beide Künstler haben sich längst ihren Platz auf den internationalen Konzert- und Opernbühnen erobert: Während Pérez gern gesehener Gast bei den Wiener Philharmonikern, dem Philharmonia Orchestra London, Orchestre Philharmonique de Radio France, SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden/Freiburg oder dem Gürzenich-Orchester Köln ist, arbeitet Kulman regelmäßig mit bedeutenden Dirigenten wie Zubin Mehta, Kirill Petrenko, Christian Thielemann, Marek Janowski oder Franz Welser-Möst. Die beiden haben sich Mahlers monumentale Rückert-Lieder vorgenommen, die auch das berühmte „Ich bin der Welt abhanden gekommen“ beinhalten. Johannes Brahms Variationen über ein Thema von J. Haydn in B-Dur, op. 56a Gustav Mahler Rückert-Lieder. Fünf Lieder nach Texten von Friedrich Rückert für Singstimme und Orchester Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 26 in Es-Dur, KV 184 Igor Strawinski Sinfonie in C-Dur

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Congress Center Villach 19.30 Uhr

KONZERT

13

NOV

2017

Lorenzo Viotti DIRIGENT Lorenzo Viotti

Das Kärntner Sinfonieorchester ist zum wiederholten Mal zu Gast in Villach!

Arnold Schönberg Verklärte Nacht, op. 4

Dem festlichen Anlass entsprechend reist das KSO mit Lorenzo Viotti, einem der Nachwuchsstars der Dirigierszene, an. Das Kärntner Publikum kennt Lorenzo Viotti seit seinem umjubelten Carmen-Dirigat am Stadttheater Klagenfurt 2015. Die Karriere des jungen Schweizers geht steil bergauf: Konzerte mit den Wiener Symphonikern, dem Concertgebouworkest, dem RSO Wien und Opernproduktionen an den großen europäischen Häusern beweisen, dass Viotti einer der spannendsten Dirigenten seiner Generation ist. Für das Konzert in Villach hat er ein Programm zusammengestellt, das einen starken Kärnten-Bezug aufweist: Die ersten Skizzen zu seiner 5. Sinfonie schrieb Gustav Mahler in Maiernigg nieder. Und auch Arnold Schönbergs Verklärte Nacht ist ganz darauf konzentriert, „die Natur zu zeichnen und menschliche Gefühle auszudrücken“.

Gustav Mahler Sinfonie Nr. 5

In Kooperation mit

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03. Dez 17, 11.00 Uhr CMA Ossiach

02. Jan 18, 19.30 Uhr Konzerthaus Klagenfurt

Advent in Ossiach

Neujahrskonzert

Das Kärntner Sinfonieorchester ist gerne zu Gast im Alban Berg Saal der Carinthischen Musikakademie Ossiach. Der Saal verfügt nicht nur über eine ausgezeichnete Akustik, er befindet sich auch an einem der schönsten und geheimnisvollsten Orte in Kärnten. Das KSO stimmt mit einem feierlichen Matineekonzert auf die Adventzeit ein.

„Prosit Neujahr“ heißt es auch in dieser KSO-Saison. Das Orchester begrüßt das neue Jahr mit einem klassischen Neujahrskonzert, das die schönsten Werke der Wiener Walzer- und Polkakönige zum Klingen bringt, aber auch mit neu zu entdeckenden Melodien überrascht.

SONDERPREIS Euro 12,— in allen Kategorien

18. Mai 18, 19.30 Uhr Konzerthaus Klagenfurt

Meister von Morgen DIRIGENTIN Giedrė Šlekytė

Das Stadttheater Klagenfurt setzt die wichtige Kooperation mit dem Kärntner Landeskonservatorium fort: Absolventen der musikalischen Kaderschmiede des Landes stellen sich einem aufwendigen Auswahlverfahren und präsentieren, begleitet vom KSO unter der Leitung von Giedrė Šlekytė, ihr Können in diesem großen Sinfoniekonzert.

Giedrė Šlekytė studierte Dirigieren an der Kunstuniversität Graz, an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und an der Zürcher Hochschule der Künste. Meisterkurse besuchte sie u.a. bei Bernard Haitink und Riccardo Muti. Gastdirigate u.a. beim Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, RTV Slowenien Symphonieorchester, Duisburger Philharmoniker, St. Christopher Chamber Orchestra in Litauen, Chuncheon Philharmonic Orchestra in Südkorea, Tiroler Sinfonieorchester Innsbruck, Orchester der Komischen Oper Berlin, Oper Leipzig und Theater Basel. Zukünftige Engagements u.a. bei dem Tonkünstler Orchester Niederösterreich, Bochumer Symphoniker und Orchestre Philharmonique du Luxembourg sowie Wiedereinladungen bei Royal Stockholm Philharmonic, Oper Leipzig, RTV Slowenien Symphonieorchester und Gävle Symphonie Orchester. Preisträgerin des Internationalen Malko-Dirigentenwettbewerbs, 2015 war sie Finalistin beim Young Conductors Award der Salzburger Festspiele.

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Konzerthaus Klagenfurt 19.30 Uhr

KONZERT

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JA N

2018

Marko Letonja & A. Mussakhajayeva DIRIGENT Marko Letonja VIOLINE Aiman Mussakhajayeva

Ein Konzert, zwei Premieren: Der slowenische Dirigent Marko Letonja steht zum ersten Mal am Pult des Kärntner Sinfonieorchesters und zum ersten Mal überhaupt widmet sich das KSO einem Werk des zeitgenössischen lettischen Komponisten Pēteris Vasks. Des Weiteren stehen zwei zentrale Werke der Orchesterliteratur des 20. Jahrhunderts am Programm: Das erste Violinkonzert von Sergej Prokofjew, das bei seiner Pariser Uraufführung 1923 vom Publikum als „zu romantisch“ empfunden wurde sowie Béla Bartóks hochvirtuoses Konzert für Orchester. Bartók war 1941 aus politischen Gründen aus seiner Heimat Ungarn geflohen und wenig später in New York an Leukämie erkrankt. Sein Konzert für Orchester zeugt von Schmerz, Sehnsucht und Hoffnung eines entwurzelten Künstlers. Pēteris Vasks Viatore Béla Bartók Konzert für Orchester, Sz 116 Sergej Prokofjew Violinkonzert Nr. 1 in D-Dur, op. 19

In Kooperation mit

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Konzerthaus Klagenfurt 19.30 Uhr

KONZERT

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MÄR

2018

Stefan Soltesz & Michaela Selinger DIRIGENT Stefan Soltesz MEZZOSOPR AN Michaela Selinger

Mathilde Wesendonck, die geheimnisvolle Dichterin und Muse Richard Wagners, nahm mehrfach Einfluss auf dessen Werk. Das Vorspiel zu Die Walküre hat der Komponist der deutschen Schriftstellerin und „Seelenfreundin“ gewidmet. Mathilde Wesendoncks Gedichte vertonte Richard Wagner in den Jahren 1857 und 1858, sie dienten ihm als Vorstudien zu Tristan und Isolde. Stefan Soltesz, der an den bedeutendsten Opernhäusern (Wien, München, Hamburg, Berlin, Paris, London, Zürich) dirigiert, war Generalmusikdirektor und Intendant des Aalto-Musiktheaters Essen. Die österreichische Mezzosopranistin Michaela Selinger war von 2005 bis 2010 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und tritt regelmäßig im Konzert- und Opernfach auf. Franz Schubert Sinfonie Nr. 5 in B-Dur, D 485 Richard Wagner Wesendonck-Lieder. Fünf Gedichte für eine Frauenstimme, WWV 91 Jean Sibelius Sinfonie Nr. 2 in D-Dur, op. 44

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Gastdirigenten des KSO Jader Bignamini wurde in Crema geboren und begann seine musikalische Karriere als Klarinettist in Riccardo Chaillys Orchestra Sinfonica LaVerdi. Heute ist er diesem Mailänder Orchester als Direttore Residente verbunden. Nach seinem Studium in Piacenza und weiteren Assistenzen für Riccardo Chailly wurde Jader Bignamini eingeladen, an allen wichtigen italienischen Opernhäusern zu dirigieren. In der Saison 2015/2016 leitete er die Neuproduktion von La Traviata an der Oper in Rom, weitere Engagements führten ihn an das Teatro La Fenice, das Teatro Communale in Bologna, an die Mailänder Scala, das Bolschoi-Theater und an die Oper Frankfurt. In der Saison 2017/2018 wird er sein Hausdebüt an der Metropolitan Opera New York mit Madama Butterfly geben. Marko Letonja studierte an der Musikakademie Ljubljana und an der Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Wien. 1991-2003 Musikdirektor der Slowenischen Philharmonie. Auftritte u.a. mit den Wiener Symphonikern, den Münchner Philharmonikern, den Hamburger Symphonikern, dem Opernorchester von Stockholm und Tournee mit dem Mailänder Orchestra Sinfonica „Giuseppe Verdi”. 2003-2006 Chefdirigent und Musikdirektor des Sinfonieorchesters und des Theaters Basel. Engagements u.a. am Grand Théâtre von Genf, an der Dresdner Semperoper, der Mailänder Scala, der Opéra National du Rhin in Strasbourg sowie der Wiener Staatsoper. 20082011 Principal Guest Conductor des Orchestra Victoria Melbourne. Seit 2012 Chefdirigent und Artistic Director des Tasmanian Symphony Orchestra, seit 2012/13 Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Strasbourg. Alejo Pérez studierte in Buenos Aires und bei Peter Eötvös, dem er auch assistierte, und arbeitete mit Michael Gielen und Christoph von Dohnányi. 2009 bis 2012 war er Musikalischer Leiter des Teatro Argentino in La Plata. Opernengagements u.a. am Teatro Colón in Buenos Aires, am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, an der Opéra de Lyon, an der Pariser Opéra, an der Semperoper Dresden sowie an den Nationalopern in Warschau und Oslo. Am Teatro Real in Madrid leitete er u.a. Konzerte mit den Solisten Plácido Domingo und Ian Bostridge. Sein Salzburger Festspieldebüt gab er 2015 in konzertanten Aufführungen von Werther. Er arbeitete u.a. mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Philharmonia Orchestra, dem Orchestre de la Suisse Romande und dem Ensemble intercontemporain. 2016 dirigierte er Gounods Faust bei den Salzburger Festspielen.

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K ÄRNTNER SINFONIEORCHESTER

Kristiina Poska, geboren in Türi, Estland, studierte Chordirigieren in Tallinn und Orchesterdirigieren in Berlin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler”. Engagements an der Neuköllner Oper Berlin, an das Theater Koblenz, das Theater Brandenburg, an die Komische Oper Berlin, wo sie ab 2012/13 als Erste Kapellmeisterin wirkte. Debüts u.a. beim Estnischen Staatlichen Sinfonieorchester, der Volksoper Wien, am Konzerthaus Wien mit der Camerata Salzburg, beim Orchestre de Chambre de Lausanne, dem Belgrad Philharmonic und den Münchner Philharmonikern. Engagements u.a. an der Oper Stockholm, an der Hamburgischen Staatsoper sowie dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg. Sie ist Trägerin des Deutschen Dirigentenpreises und wurde beim Dimitris Mitropoulos-Dirigierwettbewerb, beim Donatella-Flick-Wettbewerb sowie beim renommierten Malko-Wettbewerb ausgezeichnet. Stefan Soltesz studierte an der Wiener Hochschule für Musik und darstellende Kunst. Nach Stationen als Dirigent in Wien und Graz und als Assistent von Karl Böhm, Christoph von Dohnányi und Herbert von Karajan bei den Salzburger Festspielen war er von 1983 bis 1985 als ständiger Dirigent der Hamburgischen Staatsoper und in gleicher Position von 1985 bis 1997 an der Deutschen Oper Berlin tätig. Er war Generalmusikdirektor am Staatstheater Braunschweig, Chefdirigent der Flämischen Oper Antwerpen/Gent, Generalmusikdirektor und Intendant der Essener Philharmoniker und des Aalto-Musiktheaters. Dirigate u.a. an der Wiener Staatsoper, Pariser Oper, am Royal Opera House Covent Garden London, am Opernhaus Zürich, am Grand Théâtre de Genève, an der Niki-Kai Opera in Tokyo sowie in Aix-en-Provence. Lorenzo Viotti gewann 2015 den Young Conductors Award der Salzburger Festspiele. Der Schweizer dirigierte bisher u.a. das Orchestre National de France in Paris, Tokyo und Osaka Symphony Orchestra, Bamberger Symphoniker, Gewandhaus Leipzig, Münchner Rundfunkorchester, RSO Wien oder die Dresden Staatskapelle. 2016 übernahm er für Franz Welser-Möst drei Konzerte in Amsterdam mit dem Royal Concertgebouw-Orchester, Ende Mai dirigierte er anstelle von Myung-Whun Chung zwei Konzerte mit den Wiener Symphonikern und im Juli sprang er beim Verbier Festival für Marc Minkowski ein. Er dirigierte an den Opernhäusern von Paris, Venedig (La Cambiale di Matrimonio), Klagenfurt (Carmen), Stuttgart und Dresden (Rigoletto). Zukünftige Projekte führen ihn nach Hamburg, Frankfurt, Dresden, Zürich, Lyon, Paris und Tokio.


Junges KSO

KSO-Abo

Kinderkonzert „Karneval der Tiere” TERMIN Sonntag, 08. Oktober 2017 – 11.00 Uhr ORT Stadttheater Klagenfurt DAUER ca. 1 h für alle Altersgruppen Saint-Saëns liebevolle Komposition beschreibt mit ihren vielen berühmten Melodien verschiedene Tiere.

Auch in dieser Spielzeit bieten wir ein KSO-Abonnement an – Ersparnis zum regulären Kartenpreis 15%. Drei ausgewählte Konzerte mit international renommierten Dirigenten erwarten Sie. Unser Abo-Büro berät Sie gerne.

KSO-Generalprobenbesuche Speziell für Schulen mit musikalischem Schwerpunkt und Musikschulen bieten wir auch in dieser Spielzeit wieder die Möglichkeit, bei einer Generalprobe eines KSO-Konzertes dabei zu sein. Vor dem Beginn der Probe findet eine ca. halbstündige Einführung statt.

13. Oktober 2017, 19.30 Uhr, Konzerthaus Alejo Pérez & Elisabeth Kulman DIRIGENT Alejo Pérez

TERMIN Freitag, 13. Oktober 2017 Einführung ab 09.30 Uhr /Probe 10.00 – 11.00 Uhr

24. März 2018, 19.30 Uhr, Konzerthaus Stefan Soltesz & Michaela Selinger DIRIGENT Stefan Soltesz

ABO-TERMINE

02. Januar 2018, 19.30 Uhr, Konzerthaus Neujahrskonzert

ORT Konzerthaus Klagenfurt KOSTEN gratis (Achtung: Beschränktes Kontingent – max. 120 Schüler)

KATEGORIEN Preise

KAT I

KAT II

KAT III

Freiverkauf

47,50

36,—

25,50

Konzert „Meister von Morgen“

12,—

12,—

12,—

Abonnement Vollpreis

122,—

92,—

66,—

Familienabonnement 1)

164,—

124,—

88,—

Jugend-/Studenten abonnement 2)

61,—

46,—

33,—

Probenbesuch „Mittendrinnen im Orchester” Nach einer kurzen Einführung bekommen Kinder von drei bis zwölf Jahren in Begleitung ihrer Eltern die einzigartige Gelegenheit, bei der Probe eines KSO-Konzertes direkt neben einem Musiker zu sitzen, mitzuhören und zu beobachten. Auch Erwachsenen bieten wir in dieser Spielzeit wieder die Möglichkeit, eine Orchesterprobe mitzuerleben. KSO-Abonnenten besuchen die Probe gratis! TERMINE FÜR KINDER Samstag, 30. September 2017 Samstag, 17. Februar 2018 Samstag, 05. Mai 2018 Einführung ab 11.30 Uhr / Probe 12.00 – 12.45 Uhr

Alle Kartenpreise in Euro inkl. gesetzlicher USt. 1)

TERMIN FÜR ERWACHSENE Samstag, 21. April 2018 Einführung ab 11.30 Uhr / Probe 12.00 – 12.45 Uhr ORT Stadttheater Klagenfurt, Orchesterprobenraum KOSTEN (Kinder und KSO-Abonnenten) gratis KOSTEN (Erwachsene) Euro 10,— Achtung: max. 50 Besucher nach Voranmeldung INFORMATION UND ANMELDUNG Christina Tischler, B.A. TELEFON (0463) 55 2 66-227 (vormittags) MAIL c.tischler@stadttheater-klagenfurt.at

2)

1 Erwachsener + 1 Kind bzw. Jugendlicher bis 26 Jahre Jugendliche bis 26 Jahre (mit Ausweis) Ermäßigungen siehe Seite 80.

S P I E L S TÄT T E Konzerthaus Klagenfurt Mießtaler Straße 8, 9020 Klagenfurt a. W.

I N F O R M AT I O N & K A R T E N Theaterkasse Abo-Büro TELEFON (0463) 54 0 64 (0463) 55 2 66-42 TELEFAX (0463) 50 46 63 kartenkasse@stadttheater-klagenfurt.at abobuero@stadttheater-klagenfurt.at

K ÄRNTNER SINFONIEORCHESTER

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CHOR DES STADTTHEATERS

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CHOR

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THEATER HAUTNAH & SERVICE

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Einführungsmatineen

Theater Backstage

Die beliebten Einführungsmatineen vermitteln erste Einblicke in die Produktionen. Intendant Florian Scholz, Regisseure, Dramaturgen und die mitwirkenden Künstler informieren über Werke, Autoren und Komponisten sowie über konzeptionelle Absichten und künstlerische Aspekte der Inszenierungen. Der Eintritt ist frei. Zählkarten erhalten Sie an der Theaterkasse. Mit einer MatineeSaisonkarte sichern Sie sich einen fixen Sitzplatz für alle neun Matineen für nur Euro 35,—. Erhältlich im Abo-Büro ab 02. Mai 2017.

Bei einer Backstage-Führung erfahren sie alles, was Sie immer schon über den Theaterbetrieb wissen wollten. Wie entsteht eine Produktion? Wer ist daran beteiligt und was geschieht in den Werkstätten? Ein spannender Rundgang führt durch das Haus – in die Schneiderei, die Requisite, den Malersaal, auf den Schnürboden und die Bühne und gibt Einblick in den Arbeitsalltag hinter den Kulissen. Die Termine entnehmen Sie bitte dem Spielplanleporello und der Website. (Unkostenbeitrag für Erwachsene Euro 2,50, für Jugendliche Euro 1,50).

Der Vorverkauf für Abonnenten beginnt bereits am 25. April 2017. Unser Tipp: Sichern Sie sich rechtzeitig Ihr Abo, um in den Genuss des Vorverkaufs zu kommen.

Einführungen Für viele Besucher ist die Einführung zu den Inszenierungen eine willkommene Vorbereitung auf den Theaterbesuch. Jeweils 25 Minuten vor Vorstellungsbeginn informieren Sie Mitarbeiter des Hauses im Galeriefoyer über ausgewählte Produktionen (La Traviata, Hier stehe ich – ich kann nicht anders, Werther, Don Giovanni, Ernst ist das Leben (Bunbury), Lady Macbeth von Mzensk, Mutter Courage und ihre Kinder, Iwanow).

Audio-Datei Zu jeder Produktion auf der großen Bühne finden Sie auf unserer Website und SoundCloud Stückeinführungen unserer Produktionsdramaturgen als Audio-Datei. So können Sie sich schon von zu Hause aus auf den Theaterabend vorbereiten. http://soundcloud.com/stadttheater_klagenfurt

Ensemblegespräche Gleich nach der Vorstellung, wenn die Eindrücke noch frisch sind, können Sie Fragen stellen, die Ihnen am Herzen liegen und direkt mit den Künstlern der Produktion ins Gespräch kommen. Sie erfahren mehr über den persönlichen Zugang der Schauspieler und Sänger zu ihren Rollen, über die Zusammenarbeit im Team und die Intentionen der Regie. Die Termine werden im Spielplanleporello und auf der Website bekannt gegeben.

Angebote für Unternehmen Nutzen Sie eine Kooperation als Kundenbindungsinstrument und Kommunikationsplattform für Ihr Unternehmen! Wir bieten Ihnen Kartenkontingente, Präsenz in unseren Publikationen, exklusive Empfänge, Gespräche mit Künstlern oder einen Blick hinter die Kulissen. KONTAKT Carmen Buchacher c.buchacher@stadttheater-klagenfurt.at TELEFON (0463) 55 2 66-222

THEATER HAUTNAH

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Service Spielstätten

Kostümverleih

Stadttheater Klagenfurt Theaterplatz 4 9020 Klagenfurt am Wörthersee

Sie suchen nach dem perfekten Kostüm? Sie möchten eine Gruppe römischer Legionäre ausstatten oder brauchen ein Barockkleid? Dann sind Sie im Kostümverleih des Stadttheaters genau richtig. In unserem Fundus finden Sie auf mehr als 5000 m2 eine riesige Auswahl an Gewändern, Uniformen, Kopfbedeckungen, Schuhen und vielen anderen Verkleidungen.

Jazzclub Kammerlichtspiele Kardinalplatz, Adlergasse 1 9020 Klagenfurt am Wörthersee

Newsletter Sie möchten von uns per E-Mail über Aktuelles im Stadttheater informiert werden? Dann melden Sie sich auf unserer Website für den Newsletter an und Sie erhalten regelmäßig Informationen über unsere Produktionen und Angebote. Pädagogen haben hier auch die Möglichkeit, sich für einen speziellen Lehrer-Newsletter anzumelden. newsletter@stadttheater-klagenfurt.at

Social Media Hautnah dran! Hier erfahren Sie nicht nur, was auf der Bühne geschieht, sondern auch davor und dahinter, in den Werkstätten, auf den Probebühnen und in den Foyers. Wir freuen uns über neue Follower und Freunde!

Berthold-Schwarz-Straße 116-122, Tessendorf Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 8.00 – 13.00 Uhr TELEFON +43 (0)463 511033 TELEFAX +43 (0)463 511033 fundus@stadttheater-klagenfurt.at

Barrierefrei Das Stadttheater bietet zwei Plätze für Rollstuhlfahrer in der zweiten Sitzreihe des Parketts. Für den Zugang gibt es auf der Südseite des Theaters Rollstuhlrampen mit geringer Neigung und zwei reservierte Parkplätze. Für jeweils eine Begleitperson bieten wir eine Ermäßigung auf den Eintrittspreis.

Gratis ins Stadttheater mit den STW-Bussen! Publikationen Zusätzlich zu unserem Spielzeitheft erscheint 5x jährlich ein Spielplanleporello mit allen wichtigen Informationen und Terminen zu unseren Angeboten. Der kleine, praktische Spielzeitleporello im Scheckkartenformat gibt eine Übersicht über die gesamte Spielzeit. Diese Publikationen liegen in unseren Foyers auf, wir senden Sie Ihnen auch gerne kostenlos zu. Bestellungen an der Theaterkasse. Zu jeder Produktion erscheint ein von unserer Dramaturgie gestaltetes Programmheft. Erhältlich für Euro 3,— beim Publikumsdienst und an der Theaterkasse.

Gastronomie Schluss mit dem Warten am Pausenbuffet! Bestellen Sie vor und Ihre Reservierung steht zu Beginn der Pause für Sie bereit! Informationen unter (0463) 55 2 66-499

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SERVICE

Auch in der Spielzeit 2017/18 gilt Ihre Theaterkarte am Tag der Vorstellung ab 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn und nach der Vorstellung bis Betriebsschluss als Fahrschein. Sie ersparen sich die Parkplatzsuche und werden bequem zum Theater chauffiert. Montag bis Donnerstag fahren die Busse um 23.00 Uhr in alle Richtungen vom Heiligengeistplatz ab, am Wochenende (Freitag und Samstag) stehen Busse bis 01.00 Uhr zur Verfügung. Fahrplan unter www.stw.at

Parken Parken können Sie kostengünstig in der Theatergarage, Purtscherstraße oder in der BKS Ring Garage, St. Veiter Ring. Die gebührenpflichtige Kurzparkzone endet um 18.00 Uhr.


Kontakt Stadttheater Klagenfurt OG Theaterplatz 4, 9020 Klagenfurt am Wörthersee TELEFON (0463) 55 2 66 office@stadttheater-klagenfurt.at

Theaterkasse TELEFON (0463) 54 0 64 TELEFAX (0463) 50 46 63 kartenkasse@stadttheater-klagenfurt.at Abo-Büro Brigitte Rasch Montag bis Freitag von 9.00 – 16.00 Uhr TELEFON (0463) 55 2 66-42 abobuero@stadttheater-klagenfurt.at Kommunikation und Marketing, Presse Carmen Buchacher TELEFON (0463) 55 2 66-222 c.buchacher@stadttheater-klagenfurt.at Foto: Christian Kaufmann

Grafik, Website, Online-Kommunikation Mag. Verena Schellander TELEFON (0463) 55 2 66-8221 v.schellander@stadttheater-klagenfurt.at Dramaturgie Sylvia Brandl, Philine Kleeberg, Markus Hänsel TELEFON (0463) 55 2 66-258 und -254 s.brandl@stadttheater-klagenfurt.at p.kleeberg@stadttheater-klagenfurt.at m.haensel@stadttheater-klagenfurt.at Theaterpädagogik und Theaterspielclubs Katharina Schmölzer TELEFON (0463) 55 2 66-8444 k.schmoelzer@stadttheater-klagenfurt.at Theater und Schule Christina Tischler, B.A. TELEFON (0463) 55 2 66-227 (vormittags) c.tischler@stadttheater-klagenfurt.at

Eines unserer Clubhäuser. Ö1 Club-Mitglieder erhalten im Stadttheater Klagenfurt 10 % Ermäßigung. Sämtliche Ö1 Club-Vorteile finden Sie in oe1.ORF.at

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Angebote für Pädagogen Newsletter

Vor- & Nachbereitung

Unser Pädagogen-Newsletter informiert Sie über die aktuellen Produktionen sowie über zusätzliche Begleitund Vermittlungsangebote. Melden Sie sich auf unserer Website oder per E-Mail an und wir halten Sie auf dem Laufenden. newsletter@stadttheater-klagenfurt.at

Sie möchten auf spielerische Weise erste Bekanntschaft mit einem Theaterstück machen oder haben nach einem Vorstellungsbesuch das Gefühl, dass Ihre Schüler noch „mehr“ wollen? Wenn Sie einen Theaterbesuch durch unsere Theaterpädagogin vor- oder nachbereiten lassen möchten, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Dieses Angebot ist in Verbindung mit einem Vorstellungsbesuch kostenlos.

Stammtisch In guter Tradition laden wir zum Auftakt der neuen Spielzeit zum Pädagogen-Stammtisch! Hier erfahren Sie wissenswerte Details zu den einzelnen Produktionen des neuen Spielplans, können sich mit unseren Dramaturgen austauschen, sich als Partnerklasse für eine Produktion melden oder auch bereits die eine oder andere zukünftige Projektidee besprechen. TERMIN 27. September 2017, 17.00 Uhr – Foyer Wir bitten um Anmeldung per E-Mail!

Begleitmaterialien Zu ausgewählten Inszenierungen aus den Bereichen Oper und Schauspiel stellen wir eigene Materialmappen mit wichtigen Anregungen, dramaturgischen Hintergrundinformationen und theaterpädagogischen Spielvorschlägen für eine eigenständige Vor- und Nachbereitung eines Theaterbesuchs im Unterricht zur Verfügung. Die Mappen stehen ab dem Tag der Premiere auf unserer Website unter http://www.stadttheater-klagenfurt. at/de/kinder-jugend/download-begleitmaterial/ für Sie zum Download bereit. Auf Anfrage senden wir Ihnen auch gerne den Text unseres Einführungs-Podcasts per E-Mail zu.

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ANGEBOTE FÜR PÄDAGOGEN

Partnerklassen Wann beginnt die Probenarbeit zu einem Stück? Wer ist an einer Produktion beteiligt? Wie arbeitet der Regisseur mit Sängern und Schauspielern? Und wie sieht dann das Resultat aus? Diesen Fragen gehen wir im Rahmen unseres Partnerklassen-Projektes nach. Wir starten mit einer Führung hinter die Kulissen und in die Werkstätten des Stadttheaters. Im anschließenden Probenbesuch wird die Partnerklasse zum Beobachter der Arbeit der Schauspieler, Sänger und Musiker an der Inszenierung. Den Abschluss bilden ein Vorstellungsbesuch und das Verfassen einer Theaterkritik. Anmeldungen bitte rechtzeitig bei unserem Theaterpädagogik-Team!

Generalprobe und Matinee Sie sind sich noch nicht sicher, ob ein Stück auch wirklich für Ihre Schüler geeignet ist? Dann kommen Sie einfach vorab in die Matinee und/oder Generalprobe und machen Sie sich selbst ein Bild! So haben Sie die Möglichkeit, das Stück kennenzulernen und einen Besuch mit Ihrer Klasse besser vorzubereiten. Bitte um Reservierung/ Abholung einer gratis Zählkarte an der Theaterkasse.


Workshops für Pädagogen Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, zu ausgewählten Stücken am Tag der Generalprobe an einem Workshop teilzunehmen, in dem wir uns spielerisch mit dem Stück auseinandersetzen und im Anschluss daran die Generalprobe besuchen. Es ist die ideale Vorbereitung für einen Theaterbesuch mit Ihren Klassen. Genaue Termine und Informationen werden auf der Webseite des Theaters bekannt gegeben. ANMELDUNG Katharina Schmölzer k.schmoelzer@stadttheater-klagenfurt.at TELEFON (0463) 55 2 66 – 8444

Junges KSO Lust auf klassische Musik? Musikschulen und Schulen mit musikalischem Schwerpunkt sind wieder eingeladen bei der Generalprobe eines KSO-Konzertes dabei zu sein. Eine ca. halbstündige Einführung zum Programm und zum Kennenlernen der Orchesterinstrumente steht am Beginn des Probenbesuches. TERMIN Freitag, 13. Oktober 2017 Einführung ab 09.30 Uhr /Probe ab 10.00 Uhr ORT Konzerthaus Klagenfurt KOSTEN gratis (Achtung: Beschränktes Kontingent – max. 120 Schüler) ANMELDUNG Christina Tischler, B.A. TELEFON (0463) 55 2 66-227 (vormittags) c.tischler@stadttheater-klagenfurt.at

Die Termine für Workshops sowie schulische Zusatzangebote werden im Spielplanleporello, im Pädagogen-Newsletter und auf der Website (Kinder & Jugend/Theaterpädagogik) bekannt gegeben.

THEATERSPIELCLUBS

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Theaterspielclubs am Stadttheater Junge Menschen, die Theater spielen wollen, haben wieder die Möglichkeit, in unseren Spielclubs mitzumachen. Schauspieltraining, Improvisation und Proben an einem Theaterstück, das im Frühjahr aufgeführt wird, stehen auf dem Programm.

› Club I

Was solltet ihr mitbringen? Die Lust, mit anderen zusammen spielerisch herauszufinden, wie Geschichten, Situationen und Themen, die euch interessieren, erzählt werden können, und die Zeit, regelmäßig zu kommen. Ohne Schauspieler und Schauspielerinnen kein Theater!

Schnupper-Workshop Dienstag, 26. September 2017, 16.00 – 18.00 Uhr

Unsere Schnupperworkshops bieten die Möglichkeit, die Clubs kennenzulernen. Da nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zu Verfügung steht, ist eine Anmeldung für die Schnupperkurse erforderlich. Aus den Teilnehmer setzen sich dann die Clubs zusammen.

ANMELDUNG UND INFORMATION Katharina Schmölzer k.schmoelzer@stadttheater-klagenfurt.at TELEFON (0463) 55 2 66 – 8444

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THEATERSPIELCLUBS

für alle ab 11 Jahren Clubbeitrag für die Spielzeit 2017/18: Euro 50,—

› Club II für alle ab 15 Jahren Clubbeitrag für die Spielzeit 2017/18: Euro 50,— Schnupper-Workshop Donnerstag, 28. September 2017, 16.00 – 19.00 Uhr Die Clubs finden ab Oktober statt und der genaue Terminplan wird dann bekannt gegeben.


Die Singschule Carinthia wurde im 2013 gegründet. Das Projekt des Stadttheaters Klagenfurt und der Musikschulen des Landes Kärnten fördert junge Kärntner Gesangstalente. Kindern und Jugendlichen von acht bis achtzehn Jahren wird eine Entwicklungsplattform auf hohem Niveau geboten. Alle Singschulemitglieder werden gesanglich individuell und als Ensemble flexibel betreut. Einige unserer jungen Choristen haben bereits in Produktionen wie Der Rosenkavalier, Das schlaue Füchslein, Die Zauberflöte, Pagliacci, A Midsummer Night's Dream, Carmen, Madama Butterfly, Otello u.a. am Stadttheater Klagenfurt mitgewirkt und erste Bühnenerfahrungen gesammelt. Außerdem konnten sie erfolgreiche konzertante Auftritte bei „Te Deum Laudamus” von Antonio Sacchini in Venzone, Italien und bei den Musikwochen Millstatt absolvieren. Auch Veranstaltungen des Stadttheaters, wie Die Lange Nacht der kurzen Musik und das Adventkonzert, wurden von der Singschule mitgestaltet. Für diese Spielzeit sind wieder Auftritte bei Produktionen des Stadttheaters sowie Konzerte geplant.

Künstlerischer Leiter und Vokal- und Gesangspädagoge des Ensembles ist Krassimir Tassev, Leiter des Chors ist Apostolos Kallos. Korrepetitor ist Ferdinand Bambico. Die Teilnehmer werden bei individuellem Vorstellungsgespräch und Vorsingen ausgewählt. Bewerbungen von Kindern und Jugendlichen aus ganz Kärnten sind willkommen. Voraussetzung ist eine musikalische und stimmliche Begabung. Den Ehrenschutz für dieses Projekt übernimmt Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser, die Ehrenpatronanz Mezzosopranistin Bernarda Fink. KONTAKT & INFORMATION Krassimir Tassev TELEFON +43 (0)699 19 19 66 00 singschule@stadttheater-klagenfurt.at

SINGSCHULE CARINTHIA

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Team Intendanz Florian Scholz INTENDANT

Kaufm. Geschäftsf. Direktion Dipl. Wi. Ing. Iris Dönicke KAUFM. GESCHÄFTSF. DIREKTORIN

Musikalische Leitung Giedrė Šlekytė 1. KAPELLMEISTERIN Mitsugu Hoshino KAPELLMEISTER, STUDIENLEITER Günter Wallner CHORDIREKTOR, KAPELLMEISTER, STV. STUDIENLEITER Konstantin Priadeev SOLOKORREPETITOR Matteo Pirola KORREPETITOR

Betriebsbüro Arthur Fischer LEITER DES KÜNSTLERISCHEN BETRIEBSBÜROS UND CHEFDISPONENT Mag. Bettina Loibl STV. LEITERIN DES KÜNSTLERISCHEN BETRIEBSBÜROS Daniela Galler ADMINISTRATORIN DES KÜNSTLERISCHEN BETRIEBSBÜROS

Dramaturgie Sylvia Brandl CHEFDRAMATURGIN Markus Hänsel Philine Kleeberg DRAMATURGEN Catherine Ailloud-Nicolas GASTDRAMATURGIN Katharina Schmölzer THEATERPÄDAGOGIN

Archiv Mag. Dr. Cäcilia Smole-Maurer ARCHIVARIN

Casting Oper Christian Carlstedt

Künstlerisches

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TEAM

Kommunikation und Marketing Carmen Buchacher LEITERIN KOMMUNIKATION UND MARKETING, PRESSE Mag. Verena Schellander GRAFIKERIN, WEBSITE, ONLINE-KOMMUNIKATION Christina Tischler, B.A. Mag. Susanne Peyha (dzt. Karenz) ASSISTENTIN KOMMUNIKATION UND MARKETING, PRESSE, THEATER UND SCHULE

Szenischer Dienst Julia Screm Sophie Springer Elisabeth Wulz REGIEASSISTENTINNEN Michael Eybl Dieter Krammer INSPIZIENTEN Gerhard Kuschej Sibylle Wegscheider SOUFFLEUR / SOUFFLEUSE

Ausstattung Bettina Breitenecker Thomas Stingl AUSSTATTUNGSLEITUNG Deliana Kremser Loren Malle Thomas Mörschbacher Andrea Müller Nadja Wrisk Michael Zechner AUSSTATTUNGSASSISTENTEN/ GÄSTE


Kärntner Sinfonieorchester Christian Tachezi LEITER DES ORCHESTERBÜROS Anna Morgoulets 1. KONZERTMEISTERIN Günter Margiol STV. 1. KONZERTMEISTER UND 2. KONZERTMEISTER Orfej Simic Anna Hakobyan Darko Ljubas Slobodan Lozanovski Zarko Mickovic Robert Olah Regine Turnovsky 1. VIOLINE Helmut Rosson Nenad Nezmah-Cvitan Antonius Fröschl Maria Karnberger Sandra Milla Müberra Neumerkel Vedran Radusic 2. VIOLINE Rui Hashiba Nejc Mikolic Robert Diethard Manuel Flecker Michael Füreder Ying Xiong VIOLA Mag. Wilhelm Pflegerl Eva Simic-Nemeth Klaus Altorff Gergely Behring Lukas Mostetschnig VIOLONCELLO Sebastian Stingl Laszlo Lippay Pál Sanda Verena Wurzer KONTRABASS Ulrike Mattanovich HARFE Mag. Peter Mimura Mirela Gergova Dr. Günther Fliedl FLÖTE

Michael Turnovsky Ariane Keuschnig Angelika Neuwirth-Joham OBOE Michael Gruber Stefan Potzmann Wolfgang Kremser KLARINETTE Lukas Schmid Clemens Böhm Martin Ringhofer FAGOTT Hubert Wegscheider Markus Höller Michael Pescolderung Christian Hensel, MA Johann Kelz HORN Mag. Jürgen Hofstätter Thomas Fleißner Stefan Plank TROMPETE Raphael Strasser Martin Lessiak Josef Ritt POSAUNE Markus Nimmervoll TUBA Günther Steurer Gerhard Kattnig Severin Höfer PAUKE / SCHLAGWERK Laszlo Lippay NOTENWART Christian Tschemer ORCHESTERARCHIVAR

Chor Nadia Petrova Tetjana Prybura Gabriela Vranceanu Ivana Djokovic Sun Mi Kim (dzt. Karenz) Dorothea Zimmermann Julia Banyai SOPRAN Eva Markus Satoko Narumi Anja Scherr-Sistermans Larissa Gabshiy N.N. N.N. ALT Gerhard Hintermann Janni Nagllic-Thaller Gerardo Emanuel Nunez Romero Woohyun Park Zoltan Garamvölgyi Hristo Hristov Thomas Tischler TENOR Jihoon Kwon Janusz Pleban Krassimir Tassev Michael Schober N.N. BASS

TEAM

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VERWALTUNG Finanzen Mag. Brigitte Pötzi LEITERIN DES RECHNUNGSWESENS / CONTROLLING Katrin Steiger STV. LEITERIN DES RECHNUNGSWESENS Evelin Harder RECHNUNGSWESEN Tamara Propst-Mößlacher HAUPTKASSE

Personal Juliana Heregger-Pinkelnig LEITERIN DER PERSONALVERRECHNUNG Ulrike Wagner STV. LEITERIN DER PERSONALVERRECHNUNG Sonja Gasser Lena Szilus GÄSTEVERRECHNUNG

Einkauf Johann Laussegger EINKÄUFER

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TEAM

Theaterkasse und Abonnementbüro Gabriele Duhs LEITERIN DER THEATERKASSE UND DES ABO-BÜROS Joanne Tunariu STV. LEITERIN DER THEATERKASSE Brigitte Rasch STV. LEITERIN DES ABO-BÜROS Michaela Haberler Hermine Kral THEATERKASSE

Publikumsdienst Karin Kremser LEITERIN DES PUBLIKUMSDIENSTES Edeltraud Hanzl STV. LEITERIN DES PUBLIKUMSDIENSTES Anna Fischer Ulrike Hassler Gerda Irrasch Jana Kasalicky Rosemary Kropfitsch Josef Müller Marika Ojster-Huainig Hans Zodl Heidelinde Zodl PUBLIKUMSDIENST

TECHNIK Technische Leitung Dietmar Harder TECHNISCHER LEITER Werner Hrast STV. DES TECHNISCHEN LEITERS, HAUSVERWALTUNG, SICHERHEITSINSPEKTOR Christina Pirker SEKRETÄRIN DES TECHNISCHEN LEITERS UND DER HAUSVERWALTUNG

Bühnentechnik Horst Schneider LEITER DER BÜHNENTECHNIK Marc Becker-Schaadt Adolf Schien STV. LEITER DER BÜHNENTECHNIK Alexander Frumlacher Christian Hölbling Walter Karlbauer Rudolf Lassnig Primus Petritz SEITENMEISTER Christian Dobesch Friedrich Eichwalder Michael Erlacher Günther Haberl David Hutze Marco Kleindienst Werner Köllich Wolfgang Krumpl Gerd Maihöfner Harald Müller Alexander Plattner Alexander Preiß Rudolf Rumpelnig Alexander Weber N.N. N.N. BÜHNENTECHNIKER Ferdinand Bostjancic Andreas Friessnegger Peter Emil Jagamas MÖBLER


Malersaal Roland Köchl LEITER DES MALERSAALES Krystian Habdas STV. LEITER DES MALERSAALES Sarah Jellitsch Andrea Rex Aurel Toth MALER

Tapeziererei Ferdinand Jaritsch LEITER DER TAPEZIEREREI Michael Proprenter STV. LEITER DER TAPEZIEREREI Anton Illgoutz TAPEZIERER

Tischlerei und Schlosserei Alfred Glanzer LEITER DER TISCHLEREI Christoph Mandl STV. LEITER DER TISCHLEREI Harald Baumschlager Martin Illgoutz Eduard Karlbauer Armand Kremer Josip Lev TISCHLER Niki Jordan LEITER DER SCHLOSSEREI

Requisite Heimo Leitner LEITER DER REQUISITE Harald Gasser STV. LEITER DER REQUISITE Eva Pogacnik Manfred Stadler REQUISITEURE

Ton

Kostümabteilung Magdalena Woschitz LEITERIN DER KOSTÜMABTEILUNG Ursula Millonig Birgit Reicher STV. LEITERINNEN D. KOSTÜMABT. Gabriele Steinberger LEITERIN DER GARDEROBENABT. Iris Achernig Elfriede Gänser Magdalena Gruber Hildegard Gursch Melanie Hebein Waltraud Kahn Ingeborg Krainz Annemarie Nagele Angela Oraze Sonja Otti Helga Paulitsch Maryna Rieder Hildegard Schuster Birgit Schweditsch (dzt. Karenz) Monika Screm Hedwig Stadler Florian Zengerer SCHNEIDER/INNEN UND ANKLEIDER/INNEN

Beleuchtung Helmut Stultschnig LEITER DER BELEUCHTUNGSABTEILUNG Walter König STV. LEITER DER BELEUCHTUNGSABTEILUNG Stefan Janesch BELEUCHTUNGSMEISTER Kai Bohnert Andreas Felber Isabella Hemet Herwig Janesch Ernst Jaritz Anton Kopeinig Emilio Rey Carro Thomas Zeitler BELEUCHTER

Maske Sabine Klarmann CHEFMASKENBILDNERIN Michaela Götz Margit Hauser Reinhold Hofmeister Claudia Kuess Mateja Lecnik Anouk Schlevogt Waltraud Schober Tanja Woschitz Renate Wutte FRISEUR/INNEN UND MASKENBILDNER/INNEN

Lehrlinge Sophie Höper SCHNEIDEREI Sebastian Juritsch TAPEZIEREREI Felix Lassnig VERANSTALTUNGSTECHNIK

Reinigung Yvonne Jaritsch LEITERIN DES REINIGUNGSTEAMS Sigrid Leeb STV. LEITERIN DES REINIGUNGSTEAMS Nicoleta Badea Suada Buljček Bernadette Juvan Jozepka Mazalovic Marinela Roman Olimpia Maria Roman Cäcilia Schien Irmgard Sommer REINIGUNGSPERSONAL

Peter Ruthardt LEITER DER TONABTEILUNG Peter Hauser STV. LEITER DER TONABTEILUNG Johann Ganzer TONTECHNIKER

TEAM

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Hausverwaltung Gottfried Doujak Christian Paulitsch HAUSMEISTER UND TECHNISCHE ORCHESTERWARTE Jürgen Koller EDV-ADMINISTRATOR, BETRIEBSELEKTRIKER, STV. HAUSVERWALTER Kurt Bilban CHEFPORTIER René Walter STV. CHEFPORTIER Stefan Ciomaga N.N. PORTIERE

Fundus Margit Zitter LEITERIN DES FUNDUS Melanie Bicek Susanne Webernig N.N. FUNDUS

Konsulenten Holger Schmitz LANEXPERT, IT-PROJEKTMANAGEMENT Dr. med. Birgit Trattler, MSC BETRIEBSÄRZTIN Ing. Hermann Lungkofler SICHERHEITSTECHN. DIENST

GÄSTE DirigentInnen Jader Bignamini Marko Letonja Alejo Pérez Simeon Pironkoff Kristiina Poska Giedrė Šlekytė Stefan Soltesz Lorenzo Viotti

RegisseurInnen Richard Brunel Johannes Flaschberger Marcus A. Halbig Ulrich Hub

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TEAM

Vincent Huguet Immo Karaman Florentine Klepper Mateja Koležnik Bernd Liepold-Mosser Cesare Lievi Aron Stiehl Michael Sturminger Kristine Tornquist Sonja Wassermann

Choreographie Lynne Charles Fabian Posca Otto Pichler

Bühne /Kostüme Anouk dell’ Aiera Axel Aust Maurizio Baló Uroš Belantič Andreas Donhauser Nele Ellegiers Vadim Fiškin Cary Gayler Alan Hranitelj Birgit Hutter Immo Karaman Aurel Lenfert Aurélie Maestre Renate Martin Miran Mohar Clémence Pernoud Fabian Posca Nicola Reichert Eckhard Reschat Martina Segna Raimund Voigt Adriane Westerbarkey

Lichtdesign Laurent Castaingt

Bühnenmusik Trent Arkleysmith Florian Leitner

Musiktheater Domenico Balzani Claudia Boyle John Brancy

Nicholas Crawley Keri Fuge Paola Gardina Davide Giangregorio Attilio Glaser Lisa Habermann Sven Hjörleifsson Karl Huml Andreas Jankowitsch Julia Koci Alexej Kosarev Giordano Lucà Juliette Mars Joshua Owen Mills Anaik Morel Gleb Nikolsky Rodion Pogossov Anna Rajah Jisang Ryu Svetlana Sozdateleva Jens Waldig Iris van Wijnen u.a.

Schauspiel Markus Achatz Maximilian Achatz Anne Bennent Michael Del Coco Ferdinand Dörfler Gerti Drassl Josef Ellers Miriam Fussenegger Fraziska Hackl Markus Hering Traute Hoess Maria Hofstätter Jacob Keller Gregor Kohlhofer Heike Kretschmer Christoph Krutzler Michael Kuglitsch Sarah Rebecca Kühl Josefine Merkatz Michael Prelle Tanja Raunig Katja Uffelmann Elzemarieke de Vos Lutz Wessel u.a. Stand: 30. März 2017, Änderungen vorbehalten


Regie Richard Brunel, geboren in Frankreich, Studium an der École de la Comédie de Saint-Étienne und am Conservatoire national supérieur d'art dramatique. Seit 1991 spielt er in eigenen und in Inszenierungen anderer Regisseure. 1993 gründete er gemeinsam mit anderen Künstlern die Compagnie Anonyme, für die er auch als Regisseur tätig ist und die von 1999 bis 2002 eine künstlerische Residenz am Théâtre la Renaissance in Oullins hatte. Seit 1997 unterrichtet er an der École nationale supérieure des arts et techniques du théâtre und am Conservatoire à rayonnement régional in Lyon. Seit 1999 arbeitet er für das Festival de la Correspondance de Grignan, seit 2004 für das Théâtre de la Manufacture in Nancy, seit 2010 ist er Intendant der Comédie de Valence und inszeniert an zahlreichen Theatern in Frankreich. 2012 entstand Le nozze di Figaro für das Festival d’Aix-en-Provence. 2013 erhielt er den „Prix Georges-Lerminier“, 2014 wurde er mit dem „Ordre des Arts et des Lettres“ ausgezeichnet. In Klagenfurt inszenierte er Poulencs Dialogues des Carmélites (Österreichischer Musiktheaterpreis für Beste Ausstattung).

Lynne Charles wurde in New York City geboren und erhielt dort ihre tänzerische Ausbildung am Harkness House for Ballet Arts, an der School of American Ballet und am American Ballet Theatre. Nach ihrem Abschluss wurde sie 1975 von John Neumeier als Erste Solistin an das Hamburg Ballett engagiert, wo sie bis 1986 unzählige Titelrollen tanzte, von denen viele eigens für sie kreiert wurden. Im Laufe ihrer Karriere arbeitete sie mit bedeutenden Künstlerpersönlichkeiten auf der ganzen Welt zusammen und wurde von zahlreichen Kompanien engagiert, u.a. als Erste Solistin von Maurice Béjart und Roland Petit. Es folgten Engagements als Ballettmeisterin und Choreographin in den USA, Europa sowie Japan und China. Auch eigene Choreographien erarbeitete sie in vielen Ländern, insbesondere in Japan sowie in der Zeit von 1998 bis 2002 am Aalto Ballett und dem Grillo Theater in Essen. Zudem unterrichtete sie in Japan, Korea, Hong Kong und viele internationale Kompanien und ist Professorin für Klassischen Tanz an der Folkwang Universität der Künste Essen.

Ulrich Hub wurde 1963 in Tübingen geboren, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und war mehrere Jahre Schauspieler an verschiedenen Theatern. Seit 1993 arbeitet er als Regisseur und schreibt Theaterstücke und Kinderbücher. 2006 wurde sein Stück An der Arche um Acht mit dem Deutschen Kindertheaterpreis, die gleichnamige Hörspielfassung mit dem Deutschen Kinderhörspielpreis ausgezeichnet. Ein Jahr später kam das berühmte Stück auch in Buchform heraus und wurde seither in über 30 Sprachen übersetzt. 2010 erhielt Ulrich Hub für Nathans Kinder den Mühlheimer Kinderstückepreis. Von Ulrich Hub sind außerdem die Kinderbücher Füchse lügen nicht und Ein Känguru wie du erschienen. Sein Solostück Der dickste Pinguin vom Pol war bereits am Stadttheater Klagenfurt zu sehen. Der Autor lebt in Berlin.

Vincent Huguet wurde 1976 in Montpellier geboren und schlug zunächst eine Universitätskarriere im Bereich Kunstgeschichte ein, bevor er 2001 ins Verlagswesen wechselte: Bei den traditionsreichen Éditions Gallimard gründete und leitete er bis 2007 die Reihe L’art pour guide. Außerdem arbeitete er parallel als Kunst- und Kulturkritiker für diverse französische Fachzeitschriften sowie den Radiosender France Culture. 2007 begegnete er Patrice Chéreau, der ihn einlud, ihm bei der Erarbeitung des Projekts Les visages et le corps am Pariser Louvre zu assistieren. In der Folge arbeitete Vincent Huguet bis zum Tode Chéreaus im Jahre 2013 mit diesem bei weiteren Projekten zusammen. 2012 assistierte er darüber hinaus Jean-Paul Scarpitta bei seiner Inszenierung von Mozarts Le nozze di Figaro an der Opéra national de Montpellier, bevor er mit Léo Delibes Lakmé am selben Haus seine erste eigene Regiearbeit präsentierte. 2013 war er als Regieassistent und Dramaturg an Chéreaus Inszenierung von Elektra beim Festival in Aix-en-Provence beteiligt, die er in der Folge auch an der Mailänder Scala, der New Yorker Met und der Berliner Staatsoper Unter den Linden einstudierte. Seither zahlreiche eigene Inszenierungen, allein 2016 inszenierte er To be or not to be (Purcell) an der Opéra de Rouen, Les voyages de Don Quichotte (Ravel, Strauss, de Falla, Massenet) mit Marc Minkowski an der Opéra national de Bordeaux sowie Histoires sacrées (Charpentier) am Théâtre de Caen und im Château de Versailles mit Sébastian Daucé und seinem Ensemble Correspondances.

REGIE

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Immo Karaman, vielfach ausgezeichneter deutschtürkischer Regisseur (Nominierung für den deutschen Theaterpreis FAUST, Förderpreis NRW für junge Künstler, Stern des Jahres der Münchner Abendzeitung für die Produktion von Brittens Death in Venice sowie zahlreiche Nennungen in den Kritiker-Jahresumfragen der Fachpresse für „beste Regieleistung des Jahres“, zuletzt für seine Inszenierung von Händels Siroe bei den Internationalen Händelfestspielen Göttingen), hat sich an zahlreichen großen Bühnen in Europa profilieren können. Er war zunächst als Regieassistent am Gelsenkirchener Musiktheater im Revier engagiert, wo er u.a. mit Peter Konwitschny und Dietrich Hilsdorf zusammenarbeitete. Für sein dortiges Regiedebüt mit Bartóks Herzog Blaubarts Burg erhielt er sogleich den Gelsenkirchener Theaterpreis. Mit seinem Partner, dem Choreographen Fabian Posca, verbindet ihn eine langjährige und enge Zusammenarbeit. Als Gastdozent wird er regelmäßig für szenische Hochschulkurse eingeladen (Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar). In Klagenfurt brachte er bereits Prokofjews Die Liebe zu den drei Orangen und Brittens A Midsummer Night’s Dream auf die Bühne.

Florentine Klepper studierte Schauspiel- und Opernregie in Zürich und München. Seit 2004 ist sie als Regisseurin in beiden Sparten tätig. Im Schauspiel war sie von 2009 bis 2011 als Hausregisseurin am Theater Basel engagiert (u.a. Verbrennungen von Wajdi Mouawad, Hexenjagd von Arthur Miller, Das Geisterschiff von Maxi Obexer und Utopia – vom besten Zustand/eine theatrale Installation). Für das Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz entstanden die Inszenierungen Majakowskis Tod von Dieter Schnebel und Intolleranza 1960 von Luigi Nono. Für die Münchner Biennale für Neue Musik erarbeitete sie die Uraufführung von Jörg Widmanns Monologe für Zwei. 2014 erarbeitete sie Richard Strauss' Arabella in einer Koproduktion der Semperoper Dresden und der Salzburger Osterfestspiele unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann. Zuletzt inszenierte sie Julietta von Bohuslav Martinů an der Oper Frankfurt, Der ferne Klang von Franz Schreker an der Oper Graz, Hanjo von Toshio Hosokawa an der Oper Bern und Giulio Cesare in Egitto von Georg Friedrich Händel am Theater Freiburg.

Mateja Koležnik zählt zu den Protagonistinnen des slowenischen Theaters. Sie absolvierte ein Studium der Theaterregie an der Akademie für Theater, Radio, Film und Fernsehen in Ljubljana; ihre Diplominszenierung galt Harold Pinters Geburtstagsfeier. Seitdem bilden die britischen und amerikanischen Autoren des 20. Jahrhunderts wie Edward Albee und Arthur Miller einen Schwerpunkt ihrer Arbeit, ebenso wie britische und deutsche Gegenwartsautoren. Mateja Koležnik inszeniert an allen großen Theatern des ehemaligen Jugoslawiens, u.a. an den Nationaltheatern Maribor und Nova Gorica, am BITEF Belgrad sowie am Staats- und auch am Stadttheater Ljubljana. Ihre Inszenierungen gewannen zahlreiche Festivaleinladungen, Preise und Auszeichnungen, u. a. zweimal die höchste slowenische Theaterauszeichnung. Ihr Debüt im deutschsprachigen Raum war 2012 Yvonne, Prinzessin von Burgund am Schauspiel Chemnitz – diese Produktion wurde zum 47. Festival Borštnikovo srečanje, dem slowenischen Theatertreffen in Maribor eingeladen, wo sie 2013 für ihre Inszenierung von Ibsens John Gabriel Borkman am SNG Drama Maribor den Preis für die beste Regie erhielt. Es folgten Arbeiten am Schauspiel Leipzig und am Residenztheater München. In Klagenfurt inszenierte sie in der Spielzeit 2015/16 Ibsens Nora oder Ein Puppenheim.

Bernd Liepold-Mosser, 1968 in Griffen geboren, Studium der Philosophie in Wien, abgeschlossen mit Mag. und Dr. phil, ist ein international tätiger Theater-, Opern- und Filmregisseur, Autor, Ausstellungsmacher und Produzent. Von 1996 bis 2000 leitete er das Peter Handke-Archiv in Griffen, seither ist er freiberuflich tätig. Inszenierungen führten ihn u.a. an das Stadttheater Heidelberg, Oldenburgische Staatstheater, Düsseldorfer Schauspielhaus, Stadttheater Klagenfurt, Schauspielhaus Wien, Landestheater Niederösterreich, Theater Regensburg und Landestheater Vorarlberg. Er verfasste Drehbücher u.a. für die ORF-Reihe 8x45 und den ORF-Tatort. 2001 erhielt er das Österreichische Dramatikerstipendium, 2007 den Förderungspreis des Landes Kärnten, 2007 das Wiener Dramatikerstipendium, 2015 das Werkstipendium der Literar-Mechana, Nestroy-Preis 2011 für Amerika am Stadttheater Klagenfurt, 2012 Publikumspreis der „diagonale“ für den Film Griffen, 2016 Nominierung für den Nestroy-Preis mit Lavant! am Stadttheater Klagenfurt.

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REGIE


Cesare Lievi, der 1952 in Gargnano am Gardasee geborene Regisseur und Autor, promovierte in Philosophie mit einer Arbeit über Trotzki und den Surrealismus. Er gilt als einer der großen Poeten des Theaters. Erste Erfolge feierte er mit seinen Schauspielinszenierungen (u.a. am Schauspiel Frankfurt, an der Schaubühne Berlin, dem Burgtheater Wien oder dem Thalia Theater Hamburg), bevor auch die Oper zu seiner zweiten Heimat wurde. So inszenierte er u.a. an der Metropolitan Opera New York und regelmäßig an der Mailänder Scala und der Oper Zürich. Mit seinen Stücken Fotografie eines Raums und Fremde im Haus war er zu Gast bei der Theaterbiennale „Neue Stücke aus Europa”. Von 2010 bis 2013 war er Leiter des Schauspiels am Teatro Nuovo Giovanni da Udine. Er übernahm u. a. die Regie bei Am Ziel von Thomas Bernhard und bei Menschen im Hotel von Vicki Baum am Theater in der Josefstadt. An unserem Haus inszenierte er Verdis Oper Macbeth, H. C. Andersens Das Märchen von den wilden Schwänen in eigener Textfassung, Bizets Oper Carmen und zuletzt Vor dem Ruhestand von Thomas Bernhard.

Aron Stiehl wurde in Wiesbaden geboren. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg unter der Leitung von Götz Friedrich Musiktheater-Regie und schloss mit Auszeichnung ab. Von 1996 bis 2001 war er als Spielleiter an der Bayerischen Staatsoper engagiert, dort inszenierte er 2001 Dido und Aeneas und 2005 Medusa. 2007 setzte er in Tel Aviv Die Entführung aus dem Serail mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta in Szene. Zubin Mehta engagierte ihn zudem für die Regie der Götterdämmerung mit „La Fura dels Baus” in Florenz und Valencia 2009. 2013 realisierte er bei den Bayreuther Festspielen Das Liebesverbot in Koproduktion mit der Oper Leipzig. Er inszenierte im Großen Festspielhaus / Landestheater Salzburg, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, St. Gallen, Halle, Magdeburg, Bern, Bielefeld, Erfurt, Meiningen, Heidelberg, Coburg, Oldenburg, Münster, Augsburg, Görlitz, Kaiserslautern, Passau, Halberstadt, Flensburg, Eisenach, beim Tollwood-Festival in München, im Münchner Gasteig und an der Kammeroper Hamburg. In Klagenfurt waren bereits die Inszenierungen Schlafes Bruder von H. Willi / R. Schneider, Fidelio von L. v. Beethoven, End of the Rainbow, Im Weißen Rössl und Das Land des Lächelns zu sehen.

Michael Sturminger wurde 1963 in Wien geboren. Er studierte Regie und Drehbuch an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seit 1990 realisierte er zahlreiche Musiktheater-Inszenierungen u.a. am Theater an der Wien, am Opernhaus Zürich, am Mariinsky Theater St. Petersburg und bei den Bregenzer und Salzburger Festspielen. Sein Film Hurensohn (2004) wurde auf zahlreichen Festivals prämiert. 2008 konzipierte und produzierte er mit Martin Haselböck das Projekt The Infernal Comedy, das in Los Angeles mit John Malkovich in der einzigen Schauspielrolle Premiere feierte. Das nachfolgende Projekt The Giacomo Variations (2011) wurde 2014 beim San Sebastian Film-Festival gezeigt. 2014 inszenierte er bei den Bregenzer Festspielen H.K. Grubers Oper Geschichten aus dem Wiener Wald zu der er das Libretto schrieb, und die im Frühjahr 2015 am Theater an der Wien aufgeführt wurde. Die Schwetzinger Festspiele zeigten 2014 B. Langs Oper Reigen in seiner Schnitzler-Bearbeitung. Seit Sommer 2014 ist er Intendant der Sommerspiele Perchtoldsdorf. 2017 inszenierte er Sciarrinos Lohengrin an der Dresdner Semperoper sowie bei den Osterfestspielen Salzburg. In Klagenfurt setzte er zuletzt Giulio Cesare in Egitto (G.F. Händel), Amphitryon (H. von Kleist), Der Gott des Gemetzels (Y. Reza) und Salome (R. Strauss) in Szene.

REGIE

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KARTEN & ABO

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ÖFFNUNGSZEITEN

Tageskasse

MO – SA 9 – 18 UHR

Theaterplatz 4, 9020 Klagenfurt am Wörthersee TELEFON (0463) 54 0 64 TELEFAX (0463) 50 46 63 kartenkasse@stadttheater-klagenfurt.at www.stadttheater-klagenfurt.at Die Öffnungszeiten während des Sommers 2017 entnehmen Sie bitte unserem Spielplanleporello und der Website. Der Vorverkauf für die Spielzeit 2017/2018 beginnt am 19. April 2017.

ÖFFNUNGSZEITEN

Abendkasse

AN SPIELTAGEN 18 – 19.30 UHR

Matinee-Saisonkarte Mit einer Matinee-Saisonkarte für Euro 35,— ist Ihr Sitzplatz für neun Einführungsmatineen garantiert. Erhältlich im Abo-Büro ab 02. Mai 2017. Der Vorverkauf für Abonnenten beginnt bereits am 25. April 2017. Ihre Matinee-Saisonkarte verlängert sich nicht automatisch. Unser Tipp: Holen Sie sich rechtzeitig Ihr Abo, um in den Genuss des Vorverkaufs zu kommen.

Theatergutscheine Immer wieder ein schönes Geschenk: Theatergutscheine mit einem frei wählbaren Betrag erhalten Sie an der Theaterkasse.

Ab 18.00 Uhr öffnet die Abendkasse für den Verkauf von Restkarten und die Abholung bereits bezahlter Karten der jeweiligen Vorstellung. Bei Sonntags- und Sondervorstellungen ist die Theaterkasse 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn geöffnet.

Kartenkauf im Internet Kaufen Sie Ihre Karten in unserem Online-Ticket-Shop bequem von zu Hause aus und nutzen Sie auch unseren print@home-Service. Auch Theatergutscheine und die Theaterschecks können Sie online kaufen und einlösen. www.stadttheater-klagenfurt.at

Telefonischer Kartenkauf mit Kreditkarte Sie haben die Möglichkeit, Ihre Karten telefonisch unter Angabe der Kreditkartennummer zu kaufen und an der Abendkasse abzuholen.

Reservierung Bitte holen Sie schriftlich oder telefonisch reservierte Karten innerhalb von zwei Wochen ab Bestelldatum (bei kurzfristigen Reservierungen bis spätestens einen Tag vor der Vorstellung) ab, da die Reservierung sonst verfällt. Gerne senden wir Ihnen die Karten auch per Post mit Rechnung und Zahlschein zu (zzgl. Spesen).

K ARTEN

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Ermäßigungen Wir bieten unterschiedliche Ermäßigungen für Ihren Theaterbesuch an. So kommen Sie günstig zu Ihren Theaterkarten!

Ermäßigungen

Gruppen willkommen!

-50%

50 % für Kinder, Schüler, Studenten, Lehrlinge (bis 26 Jahre), Präsenz- und Zivildiener, Personen mit besonderen Bedürfnissen, Empfänger von Mindestpensionen, Begleitpersonen von Rollstuhlfahrern, Sozialhilfeempfänger und Inhaber des Kultur Pass Kärnten. 20 % für Besucher aus Partnerstädten der Stadt Klagenfurt, Inhaber der Kultur Card Kärnten und KELAG Plus Club für ausgewählte Vorstellungen. 10 % mit der Ö1-Clubkarte. Ermäßigungen können nur bei Vorlage entsprechender Nachweise gewährt werden. EURO

Last-Minute-Tickets Galerie 7,– 9,– EURO

30 Minuten vor Vorstellungsbeginn werden ermäßigte Karten für die Galerie Seite, 2. Reihe ausgegeben. Für Schauspielproduktionen bezahlen Sie nur Euro 7,—, für musikalische Produktionen Euro 9,—.

Last-Minute-Tickets

EURO

7,–

Für nur Euro 7,— erhalten Kinder, Schüler, Studenten, Lehrlinge (bis 26 Jahre), Präsenz- und Zivildiener, Empfänger von Mindestpensionen und Sozialhilfeempfänger 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn Last-Minute-Tickets in allen noch verfügbaren Kategorien.

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ERMÄSSIGUNGEN

-10% -15% -20%

Kommen Sie in der Gruppe ins Theater und profitieren Sie von unseren Gruppenermäßigungen! Gruppen ab 10 Personen erhalten eine Ermäßigung von 10% (+ eine Karte zum halben Preis). Gruppen ab 20 Personen erhalten eine Ermäßigung von 15% (+ eine Karte gratis). Gruppen ab 30 Personen erhalten eine Ermäßigung von 20% (+ zwei Karten gratis). Gerne stellen wir für Sie ein Begleitprogramm zusammen.

Theaterschecks

-15%

4 x ins Theater mit 15% Ermäßigung! Mit unseren Theaterschecks erhalten Sie in Ihrer gewünschten Kategorie ein Ticketheft mit vier Vorstellungsgutscheinen, die Sie für je zwei musikalische Produktionen und zwei Schauspielproduktionen (ausgenommen Premieren) pro Spielzeit einlösen können. Sichern Sie sich durch rechtzeitige Buchung Ihren Sitzplatz zum Wunschtermin in den Kategorien IV, V, VI. Die Gutscheine gelten für eine Person und eine Spielzeit.

Sonntags ins Theater

-20%

Besuchen Sie unsere Sonntagnachmittag-Vorstellung des Musicals Der Zauberer von Oz und erhalten Sie 20 % Ermäßigung auf den regulären Kartenpreis. Sonntagnachmittag-Termin (15.00 Uhr) Der Zauberer von Oz, 29. April 2018


KAT I

KAT II

KAT III

KAT IV

KAT V

KAT VI

KAT VII

Stehplatz

Musiktheater Premiere

74,—

71,—

65,—

56,50

44,50

28,—

15,50

8,—

Musiktheater Vorstellungen

66,—

61,—

55,50

50,50

40,50

25,—

12,50

8,—

Schauspiel Premiere

55,50

53,50

47,50

43,50

35,—

18,50

13,50

5,50

Schauspiel Vorstellungen

47,50

45,50

40,50

37,—

30,—

16,50

10,50

5,50

Kindertheater

18,50

17,50

16,50

15,50

14,50

12,50

9,50

KATEGORIEN Preise

KAT I Loge 05 – 16: vorne KAT II Orchester: Reihe 1 – 3 + Balkon: Reihe 1 – 2 KAT III Parkett: Reihe 4 – 7 + Balkon: Reihe 3 – 4 + Galerie Mitte: Reihe 1 KAT IV Parkett: Reihe 8 – 12 + Balkon: Reihe 5 + Galerie Mitte: Reihe 2 + Loge 05 – 16: hinten + Loge 02, 04: vorne KAT V Parkett: Reihe 13 – 16 + Galerie Mitte: Reihe 3 – 4 + Loge 01,03: vorne + Loge 02,04: hinten KAT VI Galerie Mitte: Reihe 5 – 7 + Galerie Seite: Reihe 1 + Loge 01,03: hinten KAT VII Galerie Seite: Reihe 2 Stehplatz Galerie Seite: hinten

Statt Theater

Kindertheater/Kinderkonzert

10,50 bis 55,50

5,— bis 18,—

Alle Kartenpreise in Euro inkl. gesetzlicher USt. Achtung: Es gelten bestimmte Einschränkungen bzw. Sonderbestimmungen für Silvester- und Sondervorstellungen bzw. Vorstellungen von Jugend- und Kindertheater

K ARTEN / SA ALPL AN

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Abonnenten haben’s gut! › Abo

› Premieren-Abo

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Ihre Abovorteile Preisvorteil Sie zahlen 15 % weniger als Zuschauer ohne Abo Lieblingsplatz Ihr Stammplatz ist Ihnen sicher Bequem Sie müssen sich nicht mehr um Karten und Termine kümmern Flexibel Terminverlegung ist gegen eine Bearbeitungsgebühr möglich Weitergeben Abonnementkarten sind übertragbar Matineekarten Exklusiver Vorverkauf von MatineeSaisonkarten Kostenlose Zusendung von Spielzeitheft, Spielplanleporello und Newsletter Exklusive Spielplanpräsentation Einladung zur Programmvorschau mit dem Intendanten Blick hinter die Kulissen Gratis Backstage-Führungen Statt Theater Bonus 20 % Ermäßigung bei allen Statt Theater-Veranstaltungen

› Abo ermäßigt

ÖFFNUNGSZEITEN

MO – FR

Abo-Büro Brigitte Rasch 9 – 16 UHR TELEFON (0463) 55 2 66-42 abobuero@stadttheater-klagenfurt.at

Für bestimmte Personengruppen gilt eine Abo-Ermäßigung von 50% auf den Normalpreis. Dazu gehören: Kinder, Schüler, Studenten, Lehrlinge (bis 26 Jahre), Präsenz- und Zivildiener, Personen mit besonderen Bedürfnissen und Begleitpersonen von Rollstuhlfahrern. Ermäßigungen können nur bei Vorlage entsprechender Nachweise gewährt werden.

› Sonntag-Abo An fünf Sonntagnachmittagen, Beginn jeweils um 15.00 Uhr, sehen Sie ausgewählte Produktionen auf der großen Bühne. Sie sparen 15% auf den regulären Kartenpreis

› Schauspiel-Abo Das Richtige für Schauspielfans! Vier Schauspielproduktionen und zwei Gastspiele in einem Abo. Sie sparen 15% auf den regulären Kartenpreis

› Geschenk-Abos Geschenk-Abos mit drei Vorstellungen erhalten Sie vor Weihnachten im Abobüro. Immer verfügbar: Unsere beliebten Theatergutscheine.

› Theaterbotschafter Sie sind theaterbegeistert und möchten regelmäßig mit einer Abogruppe unsere Vorstellungen besuchen? Dann werden Sie doch Theaterbotschafter! Wir haben für Sie ein attraktives Bonusprogramm zusammengestellt: abhängig von der Größe der Gruppe erhalten Sie, zusätzlich zur Aboermäßigung von 15%, Gratisabos, eine Loge inkl. Empfang sowie eine Einladung zum Konzert Advent im Theater.

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ABONNEMENT


› Weitersagen lohnt sich! Jeder Abonnent, der einen Neuabonnenten wirbt, erhält zwei Statt Theater-Karten oder KSO-Konzert-Karten nach Wahl in einer mittleren Kategorie kostenlos.

› Mit dem Bus ins Stadttheater Die Kulturbüros der Kärntner Bezirke und private Gruppen bieten die Möglichkeit, mit dem Bus regelmäßig das Stadttheater Klagenfurt zu besuchen. Im Angebot enthalten sind die Theaterkarte und die Busfahrt. Kulturamt Spittal / Drau Gabi Obernosterer TELEFON (04762) 5650 223 obernosterer@spittal-drau.at Kulturamt Wolfsberg Alfred Seidler TELEFON (04352) 537 246 alfred.seidler@wolfsberg.at

Kulturamt Völkermarkt Beatrix Petric TELEFON (04232) 25 71 19 beatrix.petric@ktn.gde.at Kulturamt Hermagor Gaby Mörtl TELEFON (04282) 2333 237 gaby.moertl@hermagor.at Kulturamt Feldkirchen Peter Schiestl TELEFON (04276) 2176 peter.schiestl@feldkirchen.at

› Präsentation des Spielplans Im Mai 2017 wird Intendant Florian Scholz auf der Bühne des Stadttheaters und in den Bezirkshauptstädten den Spielplan 2017/18 in Kooperation mit den lokalen Kulturbüros und der Kleinen Zeitung vorstellen: 06. Mai 2017, 15.00 Uhr, Klagenfurt, Stadttheater 16. Mai 2017, 19.00 Uhr, Wolfsberg, Rathaus 17. Mai 2017, 19.00 Uhr, Hermagor, Rathaus, Stadtsaal 22. Mai 2017, 19.00 Uhr, Spittal, Schloß Porcia, Musiksaal 29. Mai 2017, 19.00 Uhr, Völkermarkt, Stadtgemeinde 30. Mai 2017, 19.00 Uhr, Feldkirchen, Amthof 31. Mai 2017, 19.00 Uhr, Villach, Regionalbüro Kleine Zeitung 02. Jun 2017, 19.00 Uhr, St. Veit/Glan, Altes Bürgerspital

Kulturamt Villach Martina Urschitz TELEFON (04242) 205 3412 martina.urschitz@villach.at Kulturamt St. Veit Olivia Mösslacher TELEFON (04212) 4660 602 olivia.moesslacher@stama.cc

ABO

KAT I

KAT II

KAT III

KAT IV

KAT V

KAT VI

KAT VII

Premieren-Abo

681,—

655,—

595,—

528,—

422,—

257,—

162,—

498,—

466,—

421,—

383,50

308,50

183,50

99,50

293,—

274,—

247,50

225,50

181,50

108,—

58,50

249,—

233,—

210,50

192,—

154,50

92,—

50,—

146,50

137,—

124,—

113,—

91,—

54,—

29,50

249,50

239,—

213,—

194,50

157,50

86,—

56,50

147,—

141,—

125,—

114,50

93,—

51,—

33,—

Preise 10 Vorstellungen

Abo 10 Vorstellungen

Abo ermäßigt 10 Vorstellungen

Sonntag-Abo 5 Vorstellungen

Sonntag-Abo ermäßigt 5 Vorstellungen

Schauspiel-Abo 6 Vorstellungen

Schauspiel-Abo erm. 6 Vorstellungen

Alle Kartenpreise in Euro inkl. gesetzlicher USt.

ABONNEMENT

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Abo-Termine Premieren-Abo

Dienstag-Abo

Mittwoch-Abo

Mittwoch B-Abo

La Traviata

DO 14.09.17

DI 19.09.17

MI 27.09.17

MI 11.10.17

Hier stehe ich – ...

DO 05.10.17

DI 10.10.17

MI 18.10.17

MI 08.11.17

Werther

DO 02.11.17

DI 07.11.17

MI 22.11.17

MI 29.11.17

Don Giovanni

DO 14.12.17

DI 19.12.17

MI 27.12.17

MI 03.01.18

Schwanensee

DO 11.01.18

DI 23.01.18

MI 17.01.18

MI 24.01.18

Ernst ist das Leben (Bunbury)

DO 08.02.18

DI 20.02.18

DI 14.02.18

MI 28.02.18

Lady Macbeth von Mzensk

DO 01.03.18

DI 06.03.18

MI 14.03.18

MI 11.04.18

Mutter Courage und ihre Kinder

DO 22.03.18

DI 27.03.18

MI 18.04.18

MI 25.04.18

Der Zauberer von Oz

DO 12.04.18

DI 17.04.18

MI 09.05.18

MI 30.05.18

Iwanow

DO 03.05.18

DI 15.05.18

MI 23.05.18

MI 16.05.18

Donnerstag-Abo

Freitag-Abo

Freitag B-Abo

Samstag-Abo

La Traviata

DO 21.09.17

FR 06.10.17

FR 29.09.17

SA 16.09.17

Hier stehe ich – ...

DO 12.10.17

FR 03.11.17

FR 13.10.17

SA 07.10.17

Werther

DO 21.12.17

FR 01.12.17

FR 24.11.17

SA 04.11.17

Don Giovanni

DO 01.02.18

FR 29.12.17

FR 05.01.18

SA 16.12.17

Schwanensee

DO 18.01.18

FR 12.01.18

FR 19.01.18

DO 25.01.18

Ernst ist das Leben (Bunbury)

DO 22.02.18

FR 16.02.18

FR 02.03.18

SA 17.02.18

Lady Macbeth von Mzensk

DO 08.03.18

FR 16.03.18

FR 23.03.18

SA 10.03.18

Mutter Courage und ihre Kinder

DO 19.04.18

FR 13.04.18

FR 04.05.18

SA 24.03.18

Der Zauberer von Oz

MI 06.06.18

FR 27.04.18

FR 20.04.18

SA 19.05.18

Iwanow

DO 24.05.18

FR 11.05.18

FR 18.05.18

SA 05.05.18

Sonntag-Abo

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La Traviata

SO 12.11.17

Hier stehe ich – ...

SA 28.10.17

Don Giovanni

SO 14.01.18

Ernst ist das Leben (Bunbury)

SA 24.02.18

Mutter Corage und ihre Kinder

SO 08.04.18

Mutter Courage und ihre Kinder

SA 21.04.18

Der Zauberer von Oz

SO 27.05.18

Gastspiel I

MO 14.05.18

Iwanow

SO 06.05.18

Iwanow

FR 25.05.18

Gastspiel II

SA 09.06.18

84

ABO-TERMINE


Regional verwurzelt. Offen im Denken. Exzellent im Tun.

www.bks.at


SPIEL PLAN

86


MI 22 19.30 Werther

September 17

DO 23 10.30 Rumpelstilz! DO 23 14.30 Rumpelstilz!

SO 03 11.00 La Traviata DO 14 19.30 La Traviata

FR 24 10.30 Rumpelstilz!

FR 15 19.00 Die lange Nacht der kurzen Musik

FR 24 19.30 Werther

SA 16 19.30 La Traviata

SA 25 10.30 Rumpelstilz!

DI 19 19.30 La Traviata

SA 25 14.30 Rumpelstilz!

DO 21 19.30 La Traviata

MI 29 19.30 Werther

SA 23 19.30 La Traviata

Dezember 17

SO 24 11.00 Hier stehe ich – ich kann nicht anders MI 27 19.30 La Traviata

FR 01 19.30 Werther

FR 29 19.30 La Traviata

SO 03 11.00 Don Giovanni SO 03 19.30 Werther!

Oktober 17

MI 06 10.30 Rumpelstilz!

DO 05 19.30 Hier stehe ich – ich kann nicht anders

MI 06 14.30 Rumpelstilz!

FR 06 19.30 La Traviata

MI 06 19.30 Wunschloses Unglück

SA 07 19.30 Hier stehe ich – ich kann nicht anders

MI 13 10.30 Rumpelstilz!

SO 08 11.00 Karneval der Tiere

MI 13 14.30 Rumpelstilz!

DI 10 19.30 Hier stehe ich – ich kann nicht anders

DO 14 19.30 Don Giovanni

MI 11 19.30 La Traviata

FR 15 10.30 Rumpelstilz!

DO 12 19.30 Hier stehe ich – ich kann nicht anders

FR 15 19.30 Werther

FR 13 19.30 Hier stehe ich – ich kann nicht anders

SA 16 19.30 Don Giovanni

SA 14 19.30 La Traviata

SO 17 19.30 Advent im Theater

DI 17 19.30 La Traviata

MO 18 10.30 Rumpelstilz!

MI 18 19.30 Hier stehe ich – ich kann nicht anders

MO 18 14.30 Rumpelstilz!

SA 21 19.30 La Traviata

DI 19 19.30 Don Giovanni

SO 22 11.00 Werther

MI 20 10.30 Rumpelstilz!

SA 28 19.30 Hier stehe ich – ich kann nicht anders

MI 20 14.30 Rumpelstilz! DO 21 10.30 Rumpelstilz!

November 17

DO 21 19.30 Werther

DO 02 19.30 Werther

FR 22 10.30 Rumpelstilz!

FR 03 19.30 Hier stehe ich – ich kann nicht anders

FR 22 14.30 Rumpelstilz!

SA 04 19.30 Werther

SA 23 10.30 Rumpelstilz!

DI 07 19.30 Werther

SA 23 14.30 Rumpelstilz!

MI 08 19.30 Hier stehe ich – ich kann nicht anders

MI 27 19.30 Don Giovanni

FR 10 19.30 La Traviata

FR 29 19.30 Don Giovanni

SA 11 19.30 Werther

SO 31 19.30 Don Giovanni

SO 12 15.00 La Traviata

Januar 18

DI 14 19.30 La Traviata FR 17 19.30 Werther

MI 03 19.30 Don Giovanni

SA 18 14.30 Rumpelstilz!

FR 05 19.30 Don Giovanni

DI 21 10.30 Rumpelstilz!

DO 11 19.30 Schwanensee

DI 21 14.30 Rumpelstilz!

FR 12 10.30 Rumpelstilz!

MI 22 10.30 Rumpelstilz!

FR 12 19.30 Schwanensee

PREMIERE

MATINEE

SONNTAGS

DERNIERE

SPIELPL AN

87


SA 13 19.30 Schwanensee

SO 11 19.30 Jedermann Reloaded

SO 14 15.00 Don Giovanni

DI 13 14.30 Fritzis Abenteuer auf dem Bauernhof

DI 16 19.30 Don Giovanni

DI 13 16.00 Fritzis Abenteuer auf dem Bauernhof

MI 17 10.30 Rumpelstilz!

MI 14 11.00 Fritzis Abenteuer auf dem Bauernhof

MI 17 19.30 Schwanensee

MI 14 15.00 Fritzis Abenteuer auf dem Bauernhof

DO 18 10.30 Rumpelstilz!

MI 14 19.30 Lady Macbeth von Mzensk

DO 18 19.30 Schwanensee

DO 15 11.00 Fritzis Abenteuer auf dem Bauernhof

FR 19 10.30 Rumpelstilz!

DO 15 15.00 Fritzis Abenteuer auf dem Bauernhof

FR 19 19.30 Schwanensee

FR 16 11.00 Fritzis Abenteuer auf dem Bauernhof

SA 20 10.30 Rumpelstilz!

FR 16 19.30 Lady Macbeth von Mzensk

SA 20 19.30 Schwanensee

DO 22 19.30 Mutter Courage und ihre Kinder

DI 23 19.30 Schwanensee

FR 23 19.30 Lady Macbeth von Mzensk

MI 24 10.30 Rumpelstilz!

SA 24 19.30 Mutter Courage und ihre Kinder

MI 24 19.30 Schwanensee

DI 27 19.30 Mutter Courage und ihre Kinder

DO 25 10.30 Rumpelstilz!

April 18

DO 25 19.30 Schwanensee

SA 07 19.30 Lady Macbeth von Mzensk

SA 27 19.30 Don Giovanni

SO 08 11.00 Der Zauberer von Oz

Februar 18

SO 08 15.00 Mutter Courage und ihre Kinder

DO 01 19.30 Don Giovanni

MI 11 19.30 Lady Macbeth von Mzensk

SA 03 19.30 Don Giovanni

DO 12 19.30 Der Zauberer von Oz

SO 04 11.00 Ernst ist das Leben (Bunbury)

FR 13 19.30 Mutter Courage und ihre Kinder

DO 08 19.30 Ernst ist das Leben (Bunbury)

SA 14 19.30 Lady Macbeth von Mzensk

SA 10 19.30 Don Giovanni

DI 17 19.30 Der Zauberer von Oz

MI 14 19.30 Ernst ist das Leben (Bunbury)

MI 18 19.30 Mutter Courage und ihre Kinder

FR 16 19.30 Ernst ist das Leben (Bunbury)

DO 19 19.30 Mutter Courage und ihre Kinder

SA 17 19.30 Ernst ist das Leben (Bunbury)

FR 20 19.30 Der Zauberer von Oz

SO 18 11.00 Lady Macbeth von Mzensk

SA 21 19.30 Mutter Courage und ihre Kinder

SO 18 19.30 Ursula Strauss „Alles Liebe”

SO 22 11.00 Iwanow

DI 20 19.30 Ernst ist das Leben (Bunbury)

SO 22 15.00 Der Zauberer von Oz –

Drei Wege zum See (Beginnzeit folgt)

DO 22 19.30 Ernst ist das Leben (Bunbury)

DI 24

SA 24 19.30 Ernst ist das Leben (Bunbury)

MI 25 19.30 Mutter Courage und ihre Kinder FR 27 19.30 Der Zauberer von Oz

MI 28 19.30 Ernst ist das Leben (Bunbury)

SA 28 19.30 Mutter Courage und ihre Kinder

März 18

SO 29 15.00 Der Zauberer von Oz

DO 01 19.30 Lady Macbeth von Mzensk

Mai 18

FR 02 19.30 Ernst ist das Leben (Bunbury) SA 03 19.30 Ernst ist das Leben (Bunbury)

MI 02 19.30 Der Zauberer von Oz

DI 06 19.30 Lady Macbeth von Mzensk

DO 03 19.30 Iwanow

DO 08 19.30 Lady Macbeth von Mzensk

FR 04 19.30 Mutter Courage und ihre Kinder

FR 09 19.30 Ernst ist das Leben (Bunbury)

SA 05 19.30 Iwanow

SA 10 19.30 Lady Macbeth von Mzensk

SO 06 15.00 Iwanow

SO 11 11.00 Mutter Courage und ihre Kinder

DI 08 19.30 Mutter Courage und ihre Kinder

PREMIERE

88

SPIELPL AN

MATINEE

SONNTAGS

DERNIERE


MI 09 19.30 Der Zauberer von Oz FR 11 19.30 Iwanow SA 12 19.30 Der Zauberer von Oz MO 14 19.30 Gastspiel I DI 15 19.30 Iwanow MI 16 19.30 Iwanow DO 17 19.30 Der Zauberer von Oz FR 18 19.30 Iwanow

Lunchbuffet

SA 19 19.30 Der Zauberer von Oz

Mo-Fr

MI 23 19.30 Iwanow

(ausgenommen feiertags)

DO 24 19.30 Iwanow FR 25 19.30 Iwanow SA 26 19.30 Der Zauberer von Oz SO 27 15.00 Der Zauberer von Oz DI 29 19.30 Der Zauberer von Oz MI 30 19.30 Der Zauberer von Oz

Juni 18 FR 01 19.30 Der Zauberer von Oz SA 02 19.30 Der Zauberer von Oz MO 04 19.30 Der Zauberer von Oz DI 05 19.30 Der Zauberer von Oz MI 06 19.30 Der Zauberer von Oz SA 09 19.30 Gastspiel II SO 10 19.30 Gastspiel II

Theater WalTzwerk Anders

GENUSS IST EINE KUNST Guter Geschmack kennt keine Zufälle! Wir erfinden die feine Alpen-Adria-Kulinarik in unserem Restaurant Laguna ständig neu – egal ob beim Frühstück, Mittagslunch oder bei einem romantischen Dinner am Abend. Täglich offen für alle, nicht nur für Hotelgäste.

PREMIERE: 02. Okt 17 – 19.30 Uhr 10.30 Uhr: 04., 05., 06., 09., 11., 12., 13. Okt 17 19.30 Uhr: 06., 10., 14. Okt 17

Ein bisschen Romantik gefällig... Genießen Sie ein Candle Light Dinner inkl. 4 Gang Menü und einer kleinen Flasche Champagner (0,375 l) um € 109,- für Zwei. KÜCHENZEITEN: Frühstück: 6:30 – 10:30 Uhr Mittag: 12:00 – 14:00 Uhr Abend: 18:00 – 21:30 Uhr (im Winter: bis 21:00 Uhr) Dazwischen gibt’s die Klassiker aus unserer Snack Karte. WEITERE INFOS:

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Restaurant Laguna im +43 463 204499-763 Universitätsstraße 104 9020 Klagenfurt am Wörthersee WWW.SEEPARKHOTEL.AT

...und nicht vergessen:

Sonntag ist Brunchtime!


Sponsoren / Kooperationspartner

Quellennachweise Titelseite: Werner Berg: Sommer, 1934 Rückseite: Werner Berg: Symbole (Elpis 3), 1980 S. 3 S. 7 S. 8 S. 11 S. 12 S. 14-15 S. 17 S. 18 S. 21 S. 22 S. 24-25 S. 27 S. 29 S. 32 S. 42

Werner Berg: Junge Mutter (3 Ölskizzen), 1934 Werner Berg: Sitzendes Mädchen, 1952 Werner Berg: Gebrochenes Totenkreuz, 1980 Werner Berg: Paar, 1946 Werner Berg: Masken 81: Solo, 1981 Werner Berg: Häuser unterm Berg, 1963 Werner Berg: Auf dem Kleinsee-Eis, 1967 Werner Berg: Kegelbuben, 1967 Werner Berg: Schlachten, 1959 Werner Berg: Herschauende, 1931 Werner Berg: Stillleben mit Florian, 1965 Werner Berg: Vogelscheuche, 1934 Werner Berg: Darnieder am Morgen, 1973 Werner Berg: Kind, Katzen, Blumen, 1933 Werner Berg: Selbst, 1936

© Werner Berg: Bildrecht, Wien SØren Kierkegaard: Die Wiederholung. Hrsg.: Hans Rochol. Leipzig, 2000.

S t a d t w e r ke K l a g e n f u r t G r u p p e

Hemma von Gurk © Wikipedia, Sebald Bopp um 1510 Bruno Strobl © Kleine Zeitung Franzobel © Lukas Beck Simeon Pironkoff © Markus Sepperer Kristine Tornquist © CS Archiv Anders © Eckard Reschat Fritzis Abenteuer auf dem Bauernhof © Leo Fellinger Immer und überall © Stadttheater Klagenfurt Mein ziemlich seltsamer Freund Walter © Verena Schellander Karneval der Tiere © Verena Schellander Wunschloses Unglück / Bibiana Beglau © Joachim Baldauf Jedermann Reloaded / Hochmair © Frank Hönsch Ilker Arcayürek © Stadttheater Klagenfurt Archiv Elsa Benoit © Adrian Schaetz David Steffens © Shirley Suarez Alles Liebe © Stephan Doleschal Drei Wege zum See © Wikipedia, Johann Jaritz Gastspiel, Burgtheater © Reinhard Werner Kärntner Sinfonieorchester © Gernot Gleiss Jader Bignamini © Stefano Buldrini Clemens Unterreiner © Flagship Media Alejo Pérez © Ishka Michocka Elisabeth Kulman © Marija Kanizaj Lorenzo Viotti © Stephan Doleschal Giedrė Šlekytė © Olena Tokar Marko Letonja © Dan Cripps Aiman Mussakhajayeva © www.lagodicomoelugano.com Stefan Soltesz © Jonas Holthaus Michaela Selinger © Jonas Holthaus Chor des Stadttheaters Klagenfurt © Aljoša Rebolj Angebote für Pädagogen © Arnold Pöschl, Susanne Peyha Theaterspielclubs © Arnold Pöschl Singschule Carinthia © Karlheinz Fessl, Arnold Pöschl, Aljoša Rebolj Werkstätten © Christian Kaufmann Stadttheater, Fassade © Helge Bauer Um die Lesbarkeit zu vereinfachen, wird auf die zusätzliche Formulierung der weiblichen Form verzichtet. Wir möchten deshalb darauf hinweisen, dass die ausschließliche Verwendung der männlichen Form explizit als geschlechtsunabhängig verstanden werden soll. Sollten wir Rechteinhaber übersehen haben, bitten wir um Nachricht.

Impressum

Medienpartner

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Stadttheater Klagenfurt OG Theaterplatz 4, 9020 Klagenfurt am Wörthersee TELEFON + 43 (0) 463 55 266 www.stadttheater-klagenfurt.at INTENDANT Florian Scholz REDAKTION Sylvia Brandl, Carmen Buchacher, Markus Hänsel, Philine Kleeberg, Gertrud Renner GR AFISCHES KONZEPT EN GARDE Interdisciplinary GmbH, Graz GR AFISCHE GESTALTUNG Verena Schellander Inserate Maria Binder-Eberdorfer, Preliebl 20, 9071 Köttmannsdorf + 43 676 93 50 300 m.eberdorfer@aon.at


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Spielzeitheft 2017 2018  

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