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Stijlroyal

AUSGABE 10 | FRÜHLING 2009 UNSTYLISCH: DIE STIJLROYALE BIERSCHWEMMENTOUR UNDENKBAR: LEBER, NIEREN, KUTTELN UND KALBSHERZ UNCOOL: MÜLL RUNTER BRINGEN, STRICKEN, MEINUNGEN, STOFFTASCHENTÜCHER, HERZ UND WIESBADEN - UNFAHRBAR: DER KASTELER KREISEL UNSPEKTAKULÄR: RIPPCHEN MIT KRAUT AUF KLASSISCHE ART - UNKÜHL: TEST DER SCHARFEN LEBENSMITTEL UNERSETZBAR: DIE ABENTEUER DES KLEINEN SCHLOZZ EMIL BIENENSCHLAU UNFASSBAR LANGWEILIG: ES GIBT SCHON WIEDER KOSTENLOSE VISITENKARTEN. UNS FÄLLT AUCH NICHTS NEUES MEHR EIN. GÄHN.

Die l Uncooon Editi

Gandhi gestrickt von Kiki Haas | Foto von Daniel Roos


We all live in a uncool Submarine Zur zehnten Ausgabe des Stijlroyal.Magazines wird ein bißchen geflennt und wir geben zu: Wir sind uncool. Uncool ist das neue Wasweißich. The next big thing. Einfach warten, wir sagen es voraus.

Weil wir gefühlstechnisch so ca. zwischen Breughel und Bosch angesiedelt sind. Das hier ist die Nummer 10. Wir lassen das Heimatmagazin nun hinter uns. Heimat my ass. Uncool wollen wir sein. Ein Manifest dafür erschaffen. Und alt wollen wir werden und Falten bekommen und dicke Bäuche und Plattfüße und wissen, was Liebe ist. So mecker ich Euch ein Lied. Und da dachten wir: Machen wir in uncool. Bringen wir die Fette Fraktur, schreiben übers Müllrunterbringen, lassen es mehrfach brennen und dann sind wir mal durch ein paar uncoole Kneipen gegangen. Dort haben wir festgestellt, dass Feiern und richtig gut druff sein nicht am Pomp ausgerichtet ist. Das Plastikland lässt kein lustiges Pferdchen tanzen, das Plastikland ist toter als tot. Herz kommt wieder und zwar in ganz großem Stil. Und jetzt packt Euer mildes Lächeln ein, Ihr Lutscher und Lutscherineusen und macht Platz für was Neues.

Auf den Sack


Martin Herrmann ist uncool


Trashstory Martin Herrmann bringt den Müll runter

Klar, Müll stinkt, ist eklig und eigentlich mag man überhaupt nichts damit zu tun haben. Aber solange unsere Mülleimer noch nicht beamen können, müssen wir uns eben damit abfinden, dass der Dreck runtergebracht werden muss. Und wieso nicht mal das Positive an dieser Pflichterfüllung näher beleuchten. Stellen wir uns also vor, wir stehen mit zwei prall gefüllten Müllsäcken auf der obersten Stufe der heimischen Treppe. Abstieg. Ist man denn nicht eh viel zu selten im Treppenhaus seines Mietshauses unterwegs? Spielt sich denn nicht genau hier das soziale Leben mit den Nachbarn ab? All die netten Gespräche zwischen Tür und Angel mit den geliebten aber vernachlässigten Mitmietern. Mag sein, ich jedenfalls lasse mich nur ungern durch den Türspion beobachten und deshalb erfreue ich mein Gemüt damit, möglichst geräuschvoll die Stufen herunterzupoltern und hin und wieder Mal mit den Säcken irgendwo anzuecken… das knistert so schön. Die tägliche Rebellion gegen das Vermieterdiktat also von der to-do Liste gestrichen und mit einem Gefühl der inneren Zufriedenheit in den Hof hinaus. Sonne, Wind, Wolken, Regen, Schnee – egal, denn die Luft ist frisch, unverbraucht und rüttelt die auf der Couch eingeschlafenen Lebensgeister wach. Einatmen - Ausatmen. Bisher ein ganz netter Ausflug, oder? Weiter gehts. Den Hof durchqueren mit dem Endziel Mülltonne voraus. Hin und wieder Mal einen Seitenblick riskieren, um vielleicht ein bisher ungesehenes Detail zu entdecken, das den Geist für den Bruchteil einer Sekunde in Entzücken versetzt. Eichhörnchen! Und schon ist die ach so lästige Pflicht des Müllrausbringens auch schon erfüllt. Nur noch ein kurzer Moment des Zweifelns, ob man es wagen kann den Griff der Mülltonne anzufassen ohne sich augenblicklich ein unheilbares Virus einzufangen – doch dann Deckel auf, Müll rein und Jippie… das wars schon? Klar, denn nun ist nicht nur die Wohnung wieder frei von Unrat sondern auch das Gewissen wieder weiß wie weiße Farbe. Pflicht weg – Entspannung her… wenn das doch nur immer so einfach wäre. Aber ist es denn vielleicht genau so einfach… das ganze Leben ein einziger Spaziergang zur Mülltonne. Nun ja, ich will es nicht auf die Spitze treiben. Oder doch? Nein.


Herzragout an Zungenwurst Manja Pfeiffer umkopfundkragt sich

Das Herz auf der Zunge. Da liegt es am Besten. Kann direkt raus und in die weite Welt. Mit allem drum und dran. Mit der Offenheit, der Ehrlichkeit und der Zielgenauigkeit. Weißte. Ich find das ja cool. Aber die meisten, die finden das sehr uncool. Die können damit nicht umgehen, dass jemand sagt, was ihm auf dem Herzen liegt. Dabei ist das total wichtig. Auch mal mit dem Herz zu sprechen. Nicht nur immer mit dem Kopf. Der Verstand, der ist doch ein trügerisches Weib. Das macht pro und contra und hin und her und kommt zu keinem vernünftigen Ergebnis. Das Herz aber, das steht in gutem Kontakt zum Bauch. Dufte Verbindung. Da haste was Sicheres. Da kannste guten Gewissens herauspoltern mit der Meinung. Aber der gegenüber, der wird das eben uncool finden, weil er nicht damit rechnet, das da plötzlich ein Herz mit ihm spricht. Nun ist die Sachlage auch noch jene welche: Wer das Herz auf der Zunge trägt, der bläst anderen eben auch keinen Zucker in den Hintern. Und genau hier, wird das so richtig uncool für manch einen. Da guckt einer mächtig benommen, wenn mal tacheless geredet wird. Wenn ich eben das Prada-Täschchen nicht so dufte finde, nur weil da Prada drauf steht, und ich das auch genau so sage. Ganz egal, ob die gerade 600 Tacken dafür gelöhnt hat. Da hat mein Herz gesprochen. Aus vollster Kehle. Und das find ich persönlich sehr cool.


Manja Pfeiffer ist uncool


Svea RaĂ&#x;mus ist uncool


Rotz und Wasser Svea Raßmus schneuzt sich und ist hausmannsköstlich

Gebleicht, gestärkt, gemangelt. Einen Knoten machte ich hinein. Erinnerte mich. Vier Knoten machte ich hinein, genoss den Sommer gut behütet. Legte es als Dreieck ums blutende Knie. Begrub darin den steifen kalten Freund mit goldenem Fell. Reichte es der Trauergemeine, dem liebeskummernden Fräulein. Knüpfte beschwerte Botschaften an seine Enden. Ließ sie Stockwerke segeln. Entdeckte Hasenbrote darin im Ranzen. Zuckte zusammen als mütterliche Spucke mir Dreck aus dem Antlitz wischte. Ergaunerte es mir aus tantigen Schubladen. Wusch aus ihnen das Kölnisch Wasser. Liebte ihre gehäkelten Kanten und Monogramme. Stelle es debütierenden Kleidern in malvener Farbe vor. Protzte großkariert in feinen Anzügen. Tupfte den Angstschweiß von der Stirn. Schwenkte es um des Friedens Willen in der Luft. Trompetete lautstark die Bazillensinfonie in Moll. Vergab es, wenn sie den Wegwerfverwandten erbaten. Konterte mit Lebensfreude, wenn sie es verlachten. Verging mich im Geruch von Kochwäsche und Bügelsteif. Falte es auf Kante, laß es zwischen Unterkleidern wohnen. Da steh ich dumm rum, der gute Eindruck gleich mit. Ein Salatblatt, ein Toast, ein Tupfer Vinegret, ein Fingerhut Wasser. Das Ende ist nah, der Hungertod in Sicht, da kauf ich keine Wurzelbürsten. Heute sind wir fein aus, mahnt das Stimmchen. Schnauze, grollt der Magen. Hirn vernebelt, Blutleere, Zwiegespräch, Sehnsucht nach Liebe. Durch den Magen, durch den Magen skandiert’s im hohlen Körper mit massivem Widerhall. Raus aus der kalten Gesellschaft, in die fetten warmen Finger der Metzgersgattin. Unter lüsternem Blick verschwindet das Rindfleisch aus der Theke. Allein soll keiner sein, warf die Stimme ein. Genau, gluckste es aus dem Magen. Rotwein, Rotkraut, Klöße und Mutti. Woher nehmen, wenn nicht stehlen. Mund- und Mutterraub, hungrige Moral wo führst du hin? Hausmannskost 1a, Ecke Bundesplatz, war doch eine rhetorische Frage oder nicht? Hab ein Herz aus Rindsroulade. Dunkle schwere Sauce fließt durch meine Adern. Mein Mittelmass suhlt sich in Rotkraut und in Wohlergehen.


Kommt vielleicht ein bißchen überraschend, aber eigentlich ist mir alles scheißegal.

Als aufbrausender Charakter liegt es mir im Blut, eine Meinung zu

Gradmal so richtig den Buckel könnts mir runterrutschen. Ich habe Meinungen satt, auch

haben, die ich standfest und mit voller Überzeugung vertreten kann

meine Meinung hab ich satt. Was soll ich den ganzen Tag Meinungsmacherei ertragen?!

und möchte. Trotzdem habe ich irgendwann entrüstet feststellen müssen,

Auf Blogs und so. Immer und immer wieder. Mir gelingen keine Blogeinträge mehr, weil

dass das Rausposaunen eben dieser in die weite Welt und die manchmal

ich nichts zu sagen habe. Ich habs nichts zu sagen, weil es alles schon mal irgendwie

mehr manchmal weniger weiten Köpfe der Menschen kaum Sinn macht.

30.000 mal gesagt wurde und in immer wiederkehrender Ähnlichkeit und weil mir Eure

Das allerhöchste Maß an Emotionen, die der Meinung eines so wenig

Meinungen auf den Sack gehen, auch dann wenn sie niedlich und gefällig sind. Nicht

bedeutenden Kerlchens wie mir entgegengebracht werden kann, ist das

weil Ihr mir auf den Sack geht, es sind ja nur die immer bleichen Ansichten, die angstvoll

kurzweilige Interesse aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis heraus, das

und entsalbt erklärt werden. Was soll man denn von Zeiten halten, in denen brutalst

sich aber meistens auf Zuhören, manchmal auf Analysieren, beschränkt.

möglich alle Fähigkeiten und Möglichkeiten mit Hinweis auf eine Finanzkrise abgebügelt

Das eigentliche Ziel – Interesse für eine Sache zu wecken oder von einer

werden? Was will meine Meinung auf die Frage wie es mir geht? So cool bin ich nicht,

Ansicht überzeugen – wird in den seltensten Fällen erreicht.

da zu sagen, es geht mir gut. Weils mir zwar gut geht, aber auch wieder nicht. Weil es

Umso mehr wundert einen die Masse an neu entstehenden

brennt, weil ich Samstagsabends am Rechner sitze, statt in der Disco und weil ich nachts

Internettagebücher voller so genannter „Bauchmeinungen“, vor allem aber

am Rechner sitze, statt in der Disco. Weil ich mir Sorgen mache, was die Zukunft wohl

der gefühlte Zuwachs dieser, in bereits etablierten Blogs. Solche Ansichten

so bringt und ob das alles so richtig ist, wie ich es mache. Das ist mir nicht egal, aber

sind selten fundiert, entstehen eher aus einem Bauchgefühl heraus, bedingt

meine Meinung dazu ist egal. Mir ist diese Stadt egal und welche Administration da sitzt

durch Prägung und Identität, (deswegen die hier gewählte Bezeichnung)

und wie das Kulturamt bestückt ist und was dieser Access All Areas-Kram soll und wo

und werden demzufolge auch so gut wie nie wenigstens ansatzweise

der hinführt, wenn sich die Kreativszene ja doch nichts zu sagen hat. Ich glaube nicht,

argumentativ untermauert oder gar objektiv beleuchtet. Wenn die Person

dass diese Stadt ihre Bürger kennenlernen will. Was soll ich davon halten. Es ist so

hinter einer Bauchmeinung keine gesellschaftlich tragende Rolle spielt, und fürchterlich egal und dann doch wieder nicht, dass es kaum auszuhalten ist.

das spielt in der deutschen Blogsphäre (noch) niemand wirklich, bleibt diese Ich möchte unseren Kunden nicht die Designphrasen von gestern um die Ohren

wertlos – der Leser hat nichts weiter davon, als an der Profilierung eines hauen. Das ist kein Prozess der geführt werden muss, das ist nur Selbsterhaltungtrieb

einzelnen Autors teilhaben zu dürfen. Ihm werden selten neue Aspekte

und die Angst die nächste Rate für den SuV nicht bezahlen zu können. Was passiert

einer Sache aufgezeigt oder wertvolle Erkenntnisse vermittelt.

mit Menschen, die so voller Erregung sind, wenn sie endlich sagen dürfen, dass die

Sind Meinungstagebücher und -äußerungen irgendwo im öffentlichen

Finanzkrise sie nun getroffen hat, weil sie dann auch im Club dabei sein können ganz

Raum also allgemein uncool oder das, was uncoole Menschen als uncool

oben, dahin wo man sonst nie hin kommt und dann sich wähnend ein Teil des Globalen

bezeichnen? Keineswegs. Meinungen sind cool und zwar dann, wenn sie auf

zu sein, obwohl sie da nichts ausrichten können. Bürger der Welt, schaut auf eure Stadt.

eine der zwei interessanten Weisen geschrieben sind: fundiert, größtenteils

Schafft Zellen in denen Ihr Euch bewegen könnt, macht was unter der Berücksichtigung

objektiv, argumentativ abwechslungsreich und mit einer kleinen subjektiven

des kategorischen Imperativs oder Jesus oder Buddha oder einem guten Gewissen,

Note oder auf emotional-poetische Weise, sodass das Lesen selbst und nicht

aber steht nicht da rum und klagt Eure Meinungen ein. Und hört endlich auf cool sein zu

der Inhalt dem Leser das gewisse „etwas“ gibt, das man in solchen Texten wollen. Es sieht scheiße aus, meiner Meinung nach.

sucht. Aber: Das ist ja auch einfach nur meine Meinung.


Joerg Haas Kacper Potega sind uncool Oberfl채chlichkeit ist die neue Gef체hlsbetontheit


Bunter Nudelteller go home


Innereien kommen wieder und zwar in ganz großem Stil. Der Koch Holger Gümbel, nicht verwandt oder

verschwägert, hat uns aus blutigen Sauereien vom Kalb etwas gekocht. Wir haben es probiert. Kalbsleber. Neulich sagte ich mal in die Runde, dass Kartoffelpüree auch angerührt aus der Packung

voll okay sei. Heute wurde ich mal wieder eines Besseren belehrt. Es gab Kartoffelpüree mit gerösteten Apfelwürfelchen, was nicht viele schocken wird, doch darauf lag ein wunderbar gebratenes Stück Kalbsleber, das im Anblick der Gier sofort seinen Aggregatzustand in Mus wandelte. Lebercreme. So schmolz es schon auf der Gabel und dann erst im Mund. Die wunderbare Welt der Innereien bewies schon zu Beginn innere Werte. Mein Widerstand wird schwächer. Lecker. Kalbsnieren. Schon als Kind hat man mir beigebracht, dass Nieren vom Teufel sind. Ob diese Nieren jetzt direkt vom Teufel stammen, weiss ich nicht, ich will es mal nicht hoffen, denn ich habe davon gekostet. Vom Rand. Da wo es durch war, das Ding. Niere schmeckt wie Gummiball benetzt mit Urin. Das möchte ich nicht nochmal essen. Ich glaube, dass mit der Niere und mir hat nur Zukunft, wenn es sich dabei um meine Nieren handelt und zwar in Funktion und in mir drin. Dazu gabs ein Linsenbett und das ganze wurde mit einem Salz gewürzt, welches in Pyramidenform daherkam. Das Salz und die Linsen waren der Klopper und ich verneige mich vor dem Koch Holger Gümbel, denn letztlich hat er alles aus den Lebensmitteln rausgeholt, was rauszuholen war. Kalbsherz plus Kohlrabi. Beides der Knüller und noch vor einer Stunde war Kohlrabi das von mir meistgehasste Gemüse der Welt (mal von Känguruhhoden abgesehen). Doch der Koch macht aus dem Herz und den Kohlrabi etwas, wonach sich jetzt, eine halbe Stunde nach der Speisung, meine Zunge, mein Herz, ja meine gesamten Innereien sehnen. Die Kohlrabi waren bissig, von feiner Würze und mit ein paar Kräuterchen versehen ein Gedicht. „Kalbsherz schmeckt wie Rind“ sagte da der Fotograf und da hat er ja irgendwie auch recht. Koch ich nach. Kutteln. Nachdem ich neulich gesehen habe, wie man angebrütete Küken aus dem Ei löffelt, wurde mir einiges klar. Kutteln sind längst nicht die Spitze der Bewegung. Ich glaube ja immer noch, dass Kutteln halb so schlimm wären, wenn man sie in der Pfanne kross anbraten würde, aber im handelsüblichen Zustand sind sie schlicht schwabbelige, glibberige Gesellen, die gänzlich ohne Geschmack daher kommen. Da die Kutteln in diesem Falle aber auf einem köstlichen tortillaesquen Ding lagen, das der Holger Gümbel persönlich erarbeitet hat, will ich mal nicht so sein. Die Niere war schlimmer. Der Koch ist großartig. Er kann nichts dafür. Wir haben ihn zur Innereienkocherei gezwungen. Sehen Sie auf den folgenden Seiten, wie das aussieht.


Gegrilltes Kalbsherz auf Kohlrabi in Rahm


Gebratene Kalbsniere auf „Du Puy“ Linsen


Kalbskutteln im Tomaten-Artischockenragout auf Kartoffelrรถsti


Kalbsleber-Rosmarinspieß auf Apfel-Kartoffelpüree


Lie Der Heftfong

Die ITC Legacy Serif, eine Venetian Oldstyle, ist zusammen mit ihrer serifenlosen Schwester die wohl erfolgreichste Schrift, die der Feder von Ronald Arnholm entsprungen ist. Arnholm nahm die Arbeiten an der Schrift 1982 auf, veröffentlicht wurde sie aber erst 1993. Vorbild waren die Schriftarten von Nicolas Jensen, einem berühmten Drucker in Venedig, wie sie in dessen Werk „Eusebius“ von 1470 zu finden sind. In unserem Magazin nutzen wir die Schrift bevorzugt fett und kursiv. Mit klaren Buchstabenformen und offenen Punzen verfügt sie über eine hohe Lesbarkeit, aber erst die variierenden Strichstärken und Kurven machen die ITC Legacy Serif, zu dem, was sie ist. Sie ist weder streng – dafür verfügt sie über zu viele Rundungen – noch ist sie zu wild oder gar unseriös. Sie ist das „irgend etwas dazwischen“, das wir so gerne mögen.


ebe

Die Fette Fraktur, die – und das kommt mit Sicherheit völlig überraschend für Sie – eine Frakturschrift ist, wurde 1850 vom deutschen Stempelschneider und Schriftgießer Johann Christian Bauer (1802-1867) gestaltet. Die heute beliebteste Version wurde 1908 von der D Stempel AG im veröffentlicht. Sie wurde vor allem für Headlines und Werbeposter entwickelt und ist durch ihre harten Formen als Laufschrift ungeeignet. Die Fette Fraktur, wie andere Frakturschriften auch, ist bei vielen Menschen noch immer mit der negativen Konnotation zum Dritten Reich besetzt. Das Hitlerregime hatte die Fraktur tatsächlich zunächst gebilligt, da sie im Kontrast zu den serifenlosen Schriftschnitten des Bauhaus und des „kulturellen Bolschewismus“ stand. Sie wurde allerdings am 3. Januar 1941 von den Nazis verboten, als Martin Bormann eine vermeintliche „hohe jüdische Beteiligung“ in der Entwicklung der Schrift feststellte. Ein anderer Grund für das Verbot könnte jedoch auch die geringe Lesbarkeit außerhalb Skandinaviens und der deutschsprachigen Gebiete gewesen sein, wo die Menschen sich nicht schon fast tausend Jahre an solche Schriftschnitte gewöhnen konnten. Weil der Schrifttyp auch für die aliierten Truppen nur schwer lesbar war, wurde die Fraktur auch von diesen verboten. Auch das trug dazu bei, dass sich in vielen Köpfen das Bild von der Fetten Fraktur als „Nazischrift“ manifestierte. Die Fette Fraktur erlangte am Ende des 20. Jahrhunderts jedoch wieder an Beliebtheit, als in der Hip-Hop Szene Schriften wie die Old English, die in vielen Zügen der Fraktur ähneln, populär wurden. Von da an trat sie ein Revival quer durch die Landschaft des Mode- und Grafikdesigns an, um nun ihr verspätetes Comeback in der zehnten Ausgabe unseres Magazins zu feiern. Und weil wir diese wundervolle Schrift nicht auch noch den Nazis überlassen wollen, feiern wir sie drei Mal hoch. Hip, hip, hurra!


Zum ewigen Licht Kalbsleber-Rosmarinspieß auf Apfel-Kartoffelpüree


Die Abteilung Webentwicklung und unser Herzfotograf Daniel Roos haben sich einen Abend in den Bierkneipen der Nachbarschaft um die Ohren gehauen. Es soll lustig gewesen sein.

Ich verrate es gleich zu Anfang, im „Ewigen Licht“ waren die Herren nicht. Aber Eric Portugall, Björn Göbel und der Fotograf stellten fest, dass es keinen Mangel an Bierschwemmen im wunderschönen Westend gibt. Der Auftrag war: Trinkt in 10 Kneipen jeweils mindestens ein Bier, esst Nüsschen und plaudert mit den Stammgästen. Die drei hielten sich wacker und eins steht fest: Alkohol ist ein Teufelsrochen.


Bülow-Eck Bier vom Fass 0.3 für 1,80 Euro / Speisen: Klaaane Bretzelscher Der Wirt war sehr freundlich und darum bemüht ein Gespräch aufzubauen. Das ist diesmal leider an unserer mangelnden Begeisterung für Fussball gescheitert.


Zum Gneisenau Bier aus der Flasche 0.33 für 2,00 Euro / Speisen: Salzstangen Die zwei Besitzer und ca. fünf freundlich dreinschauende Menschen, die sich dem Pokerspiel hingaben, befanden sich an diesem Eröffnungsabend hier ein. Der sehr freundliche Wirt hätte vielleicht etwas mehr Werbung für diesen Abend machen müssen. Unterhaltungsprogramm daher: Björn versuchte, 15 Salzstangen in einer Minute zu essen. Hat nicht geklappt. Schafft einfach keiner.


Bella Nova Bier vom Fass 0.3 für 1,80 Euro / Speisen: Nudeln, Pizza („dauert sehr lange bis es fertig ist“) Hier fand ein Dartwettbewerb statt. Leider konnte man davon nichts sehen, da sich der Raum, in dem sich die Dartscheiben befanden hinter dichtem Nebel verbarg. Highlight: tolle Spielfiguren aus Bonbonautomaten für 50 Cent bis 1 Euro.


Fummelstück Bier vom Fass 0.3 für 1,80 Euro / Speisen: Pizza von gegenüber. Thekenfrau: Erika. Bedingt durch den Ausfall der Heizung, musste man es sich gemütlich warm trinken. War aber problemlos möglich, da sowohl Erika als auch die weiteren Stammgäste an der Theke sehr offen und freundlich waren. Besitzt eine riesige Sammlung an Spielzeugautos!


Route 66 Bier vom Fass 0.3 f체r 1,80 Euro / Speisen: etwa 8-9 Chips in kleiner Glasschale Thekenfrau: Erika (sic!). Allerfeinste Rockmusik - der Name h채lt in der Hinsicht, was er verspricht.


Zum Faust Bier vom Fass 0.3 für 1,80 Euro / Speisen: große Brezel und gelegentlich warme Küche. Highlight des Abends: Eine Jukebox. 5 Lieder für 1,00 Euro. Haben ca. 5 Euro eingeworfen. Hits von Roland Kaiser, Andrea Berg, Nino de Angelo und Udo Jürgens brachten enorme Stimmung. Nette kleine Sammlung mit Unikaten hinter dem Tresen, u.a. eine Autogrammkarte von Jürgen „Kloppo“ Klopp.


Bei Gitta Bier vom Fass 0.3 fĂźr 1,80 Euro / Speisen: ErdnĂźsse Wir erfuhren aus erster Hand, dass Soleier vom Ordnungsamt verboten wurden. Gitta wollte eigentlich schon zu machen, lieĂ&#x; uns aber noch rein und schloss hinter uns ab, damit sonst keiner mehr rein kommt. Die netteste Thekenfrau des ganzen Abends. Sehr gesellig und angenehmes Klima. Hier gehen wir gerne wieder hin.


Tresen 77 Bier vom Fass 0.3 für 1,80 Euro / Speisen: Landjäger für 1,00 Euro Eric: „Hier setzt bei mir die Erinnerung aus. Ich glaube, das Themengebiet hatte was mit Stuhlgang zu tun.“


Bistro Paradiso Bier vom Fass 0.4 f체r 2,20 Euro / Speisen keine. Interessante Atmosph채re. Wir haben schon lange kein 0,4er Bier mehr so schnell abgezogen.


Bei Elena Bier vom Fass 0.3 f端r 1,80 Euro / Speisen: Die 端blichen Knabbereien Einige alte Kumpels vom Route 66 wieder getroffen. Wiedersehen macht Freude. Insgesamt recht angenehme Atmosph辰re, relativ junge Bedienung, was mich etwas 端berrascht hat.


Felix Westend Reisender, was willst Du in Berlin? Was in New York, in St. Tropez oder auf Hawaii? Wer sich abends köstlich und in gediegen, stylischem Ambiente mit tüfter Tanzmusik unterhalten will, der reise an ins Westend zu Wiesbaden und lasse alle Hemmungen fallen. Analog zu diesem Bericht haben wir in der Redaktion noch ein paar Erpresserfotos liegen. Die zeigen dann die Protagonisten in ungewöhnlichen Verhältnissen. Bei Übergabe von 7-stelligen Unsummen geben wir gerne Fotobeweise heraus. Bei Übergabe von 7-stelligen Unsummen von der Gegenpartei wissen wir von nichts.


Stricks Dir selbst Kiki Haas berichtet übers Gandhistricken, ein Hobby und empfiehlt ein Promistrickbuch nur bedingt.

Meine Oma hat mir sowohl das Lesen als auch das Stricken beigebracht. 2 Dinge, die ich immer noch gerne mache. Lesen ist ja nicht so ungewöhnlich, viele Leute würden als Hobby Lesen angeben und niemand würde sich darüber groß wundern. Beim Stricken sieht es schon ein bisschen anders aus. Stricken ist komisch. Es hat eben etwas zu tun mit Großmüttern, mit Kindheitserinnerungen, mit Wohlfühlen (schließlich sind strickende Großmütter durchaus ein Inbegriff der Gemütlichkeit, mehr noch als lesende Großmütter), aber eben auch mit allgemeiner Verwunderung (dass man es kann, dass man nach englischen Anleitungen arbeitet, dass man sich Zeit dafür nimmt und es als Hobby betreibt, dass man mehr Wolle als nötig im Haus hat, sich mit Strickerinnen aus aller Welt austauscht, sich abends zum stricken trifft...) Dabei ist Stricken eigentlich ganz einfach, man kann es (wenn es die Handlichkeit des Projekts zulässt) überall tun, es macht keinen Dreck, das Internet bietet zu jeder möglichen Strickfrage Antworten und Tutorials und es hat sich netterweise seit den 80ern weiterentwickelt, wurde cosmopolit und verbindet heute Menschen auf der ganzen Welt (virtuell und real). Es gibt wunderbare Garne zum Weiterverarbeiten, tolle freie Anleitungen zum Nachmachen und inspirieren lassen (Am besten mal googeln mit den englischen Begriffen und schwuppdiwupp eröffnet sich eine ungeahnte Strickwelt). Und bei Bedarf lassen sich eben auch die großen Geister dieser Welt in Wolle einfangen. Speziell für das HeftCover wurde ein Gandhi gewünscht: gestrickt aus Lana Grossa Cool Wool 2000, Nadelspiel #3, etwas Mohair für die Haare, Draht (Brille, Beine, Arme), Stopfwolle und Bomull von Ikea. Völlig subjektiv, aber empfohlen: ravelry.com, knitty.com, stricknetz.net, twistcollective.com, sheepaints.com, stricksduschon.de, das-schneeschaf.com, lanaiolo.de Wolle in Wiesbaden: wolle-roedel.de, woll-laden.com Die Idee zum Gandhi: Knitted Icons, 25 Celebrity Doll Patterns von Carol Meldrum, ca. 12 EUR


Rippchen mit Kraut 4 Rippchen, gepökelt · 500gr Sauerkraut · 50gr Schweineschmalz Wacholderbeeren · Lorbeer · 1 Zwiebel Zwiebel in feine Würfel schneiden, in Schweineschmalz glasig dünsten, Sauerkraut, Wacholderbeeren, Lorbeer und 500ml Wasser hinzugeben, Rippchen oben auflegen. Bei geschlossenem Topf 60-80 Minuten kochen.


doch umsonst ist nicht umsonst

Bl채ttern sie bitte um, es soll nicht zu Ihrem Schaden sein.


Voll uncool:

den ersten 50 Einsendungen machen wir‘s für

umsonst Visitenkarten

von den WB-Druckern Ja tatsächlich, es ist wahr. Es gibt wieder umsonstene Visitenkarten. Die 50 ersten Bestellungen von Visitenkarten dieser Aktion bekommen 100 Visitenkarten gratis, alle weiteren Bestellungen bezahlen 2,50 Euro für Porto und Versand. Zahkungsabwicklungsdetails gibts per Mail. Weitere Infos nebenan W.B. Druckerei GmbH / Dr.-Ruben-Rausing-Str. 10 / 65239 Hochheim am Main Telefon: +49 (0) 6146 8274-0 / Telefax: +49 (0) 6146 8274-20 E-Mail: sekretariat@wb-druckerei.de /Internet: www.wb-druckerei.de


Und das geht so: Senden Sie beiligende Postkarte per Post, sowie ein druckf채higes PDF per Mail an info@traumdrucker.de. Format 85x55mm quer, plus je 3mm Beschnittzugabe, 4/0-farbig angelegt in Euroscala, Bilder in CMYK, Schriften in Pfade. Wenn sie weitere W체nsche f체r Ihre Visitenkarte haben (doppelseitig, Klappkarte, Druckveredelung, Stanzung, Pr채gung, Sonderfarben, etc.), so schreiben Sie an info@traumdrucker.de und wir erstellen Ihnen ein individuelles Angebot. Am Ende der Aktion nach dem 31. Mai werden alle Karten gedruckt und versendet.


eine Straße der Kasteler Kreisel

Und vor der Überquerung der großen Brücke sollt ihr euch messen am Chaos des Kasteler Hochkreisels. An dem Ort, an dem vor einhundert Jahren noch Brückengeld kassiert wurde, an dem ein Fußgänger vier Pfennige geben musste, bevor er passieren durfte, ein Fahrgast der Pferdebahn gar fünf Pfennige und, man stelle sich vor, Ziegen und Schweine nur einen Pfennig, dort warten heute Menschen auf den Fuhrmann, um ihm Ihre Monatskarte unter die Nase zu halten. Doch sie dürfen sich glücklich schätzen, denn der Fuhrmann kennt die Untiefen des Kasteler Hochkreisels und bürgt für eine sichere Überfahrt.


Unter den R채dern


Nach Drüben Ich will nicht sterben, zumindest noch nicht so bald und sicherlich nicht an einem Ort wie diesem! Diese und ähnliche Gedanken stoben mir durch den jungen Geist, als ich dort stand. Umgeben von rücksichtsloser Geschwindigkeit, schulterzuckender Tristesse und einem Auftrag von höchster Instanz. Doch all das Jammern nützt rein gar nichts denn der Kreisel will von seiner schönsten Seite gezeigt werden… aber wo ist die? Auf den Zufahrtswegen zum Kreisel - keine Schönheit, nur Verwirrung. An der Bushaltestelle – nöö, nur runtergeratzte Plakate und ein Saftladen. Aber da, eine Treppe in den Untergrund – hinab und nachgeschaut. Und tatsächlich, da wartet sie auf diejenigen, die das Hoch verlassen und das Tief suchen. Die schöne Seite klebt an den Mauern wie Farbe und schreit lauthals heraus: „Klappe deinen Mund auf und gaff mich an, denn ich bin es, die du suchst!“.


Der Hochkreisel in Mainz Kastel lädt eher zum weg- als zum rumfahren ein. Wagt man sich jedoch unter die Fassade, entdeckt man eine der grĂśĂ&#x;ten Graffiti Galerien unserer Heimat.


Am Rhein ins Vergn端gen


Der, jetzt aber mal echt, wirklich ganz große Test der scharfen Lebensmittel Wir haben alles gekauft, was uns an diesem Tag im Januar im Einkaufswagen gelandet ist. Wir haben alles bezahlt und wir mussten noch drauflegen. Es brennt ja immer zweimal.

Wie immer haben wir keine Rücksicht auf die Bedingungen genommen. Wir hatten auch wie immer keine Teststruktur. Es fing irgendwo an und hörte irgendwo auf. Mal haben mehrere ein Lebensmittel getestet, mal nur einer. Es war ja auch zuviel. Es tat bisweilen weh, aber am Ende hatten wir es rumgebracht. Wir bewerteten den Geschmack, so man ihn vernahm und gaben der Schärfe Noten, auf einer Skala von 0 bis 10, wobei 10 die Vorhölle wäre. Gerne hätten wir den Schärferverachter Bernd Ringsdorf zum Mittesten überredet, aber er ist leider ein Schärfeverachter, der Schärfe verachtet. Beim nächsten Mal testen wir Dinge, die dem Gaumeln schmeicheln. Dann wieder mit Bernd Ringsdorf.


Kategorie Snacks Funny Frisch Chipsfrisch Chakalaka Martin: Der erste Biss ist ganz lecker danach nervt er wie Sau. Schärfenote 0 Robert: Ganz lecker aber eine Tüte reicht dann auch. Essig. Schärfenote 2 Jörg: Egal was ich je bei afrikanischen Freunden gegessen habe – es schmeckte anders. Schärfenote: 1 Jasmin: Mehr so ne Schärfe im Gaumen. Schärfenote 1 Heuschen & Schrouff Hotfried Ricecracker Martin: Schmackofatz… absolute Tüte-leer-ess-Gefahr. Schärfenote 2 Jasmin: Schmeckt wie der Mais, welcher in Australien beliebt ist. Wie Esspappe. Schärfenote 2 Jörg: Malzig. Irgendwie zu süß und pappig. Schärfenote 2 Haldiram´s Nut Cracker Jörg: Mmmhhhh. Das ist lecker. Bisschen komisch. Schärfenote 4 Kacper: Hat was eiiges. Schärfer als die Verpackung vermuten lässt. Gebackene Sonuten Schärfenote 4 S&B Wasabi Martin: Langweiliger Wasabi… brennt gar nicht in der Nase. Schärfenote 3 Jörg: Geschmack ist direkt weg. Ganz lecker, hab aber schon wesentlich besseren gegessen. Schärfenote 3 Eingelegtes Gemüse Gong Cai Robert: Süß. Hat was von Karotten. Schärfenote 1 Jasmin: Schmeckt wie Bambus. Stark nach Sesam. Haarig. Als würde man auf ein Auge beißen. Schärfenote 0 Tapas Chorizo Extra Sarta Robert: Salzig & fettig. Schärfenote 0 Björn: Salzig – zu matschig. Schärfenote 0 Kacper: Fett/Wurst-Proportion ist unvorteilhaft. Schärfenote 0 Stubenbordt Radieschen Robert: Man glaubt, irgendwann kommt die Schärfe, aber da kommt nix. Schärfenote 0 Björn: Ziemlich wässrig. Schärfenote 0 Jörg: Es fehlt der Radieschengeschmack. Schärfenote 0 Khao Shong Wasabi Peanuts Jörg: Geil – der ehrlichere Snack – Man hat fast den Eindruck, als sei es gesund. Schärfenote 4 Björn: Klassischer Meerettisch – sehr lecker, brennt an der Lippe. Schärfenote 6 TRS Chilli Pickle Martin: Uuuäääähhhhh. Schärfenote: 7 Jörg: Waaaaaaas. Das ist doch total lecker. Passt gut zu Käsebrot. Schärfenote 7 Maxiangyu vegetarisches Essen Kacper: Riecht wie Lebkuchen. Schärfenote 1 Björn: Konsistenz widerlich. Schärfenote 1 Natura Verde Peperoni Jasmin: Salzig… schmeckt wie ein bisschen Kohl. Schärfenote 6 Björn: Zigarette war schärfer. Salzig matschig. Schärfenote 5 Martin: Afterburner. Schärfenote 6 Hankuk Kim-chi Robert: Eher sauer als scharf. Schärfenote 6 Björn: Mmmhhhhmmmmmhmmh. Schärfenote 6 Jörg: Sehr delikat. Ein Essen für jeden Tag. Kann aber auch anders von der Schärfe her. Schärfenote 6


Kategorie Soßen Tabasco Martin: Auf der Pizza ein scharfer Südstaaten-Traum, auf dem Finger - hui. Schärfenote 6 Wan Kwai Kacper: Gute süße Sauce. Schärfenote 0 Marlene: Sau lecker. Schärfenote 0 ABC Manis Pedas Martin: So wie ich mir eine gelungene süß/sauer Soße vorstelle. Schärfenote 3 Kacper: Geht so sehr in Richtung Ketchup. Schärfenote 0,5 Mida´s Hot Pepper Sauce Marlene: Sauer scharf irgendwie generell nicht so. Schärfenote 2 Björn: Ich komm mir vor als ob ich Essig getrunken hätte. Schärfenote 0 Heinz Hot Chilli Sauce Björn: Fruchtig süßer Ketchup. Schärfenote 1 Anna: Schmeckt wie normaler Ketchup. Schärfenote 0,5

Die Soße ohne Namen – von Roger Harter Robert: Boah boah. Schärfenote 11 Jörg. Da kommt ein Höllenwind in den Mund rein. Schärfenote 11 Jasmin: Übel, aber nicht lecker Schmeckt wie Schmerzen. Schärfenote 11 Kacper: Oh oh oh. Schärfenote 11 Martin: Schmerz.. Schärfenote 11 Björn: Tut weh… mein Ohr tut weh. Schärfenote 11 alImpex pikant scharfer Ajvar Björn: Sehr leckeres Ajvar. Einfach ne leckere Gemüsepaste. Schärfenote 2 Eric: Salzig. Schärfenote 2 Anna: Sehr lecker. Schärfenote 2 Hengstenberg Feuersenf Jörg: Das da Feuersenf drauf steht ist eine Frechheit. Bitter und nicht lecker. Schärfenote 3 Jasmin: Schmeckt wie billiger Senf. Schärfenote 2 Hot Bean Sauce Jörg: Wie das ausatmen nach dem Kotzen. Schärfenote 3 Robert: Konsistenz, Geschmack und Aussehen wie Kinderdurchfall. Schärfenote 4 Maggi Chilli Sauce mild Björn: Süß-sauer, bisschen scharf am Gaumen. Schärfenote 3 Jasmin: Buaahhh… schmeckt wie Bier. Sehr süß. Schärfenote 0 Aro Salsa Hot Dip Jörg: Geschmack: Schmeckt gut, allerdings eher süß-sauer als scharf. Schärfenote 1 Windmill Sambal Oelek Jasmin: Schmeckt im ersten Moment nur nach Salz. Schärfenote 3 Björn: Salz überwiegt die Schärfe. Schärfenote 2 Sriracha hot chilli sauce Kacper: Konsistenz unangenehm. Schärfenote 6 Jasmin: gaaanz viel Knoblauch. Schärfenote 6


Schamel Hot Chilli Pepper Meerettich Kacper: Zwei-Phasen-Meerettich – Gleich kommts / Oh schon vorbei. Unnachhaltig. Schärfenote 4 Martin: Lecker lecker aber keine Spur von Chilli, geschweige denn Pepper. Schärfenote 4 Löwensenf extra Robert. Im nachhinein zieht er in die Nase. Einer der besten Senfe. Schärfenote 6 Jasmin: Gut gewürzt, aber nicht auf die Schärfe konzentriert. Schärfenote 5 Maggi Chilli Sauce extra hot (Asia Markt) Jörg: Pfeffrig, angenehm. Schärfenote 5 Kacper: Guter Eigengeschmack. Schärfenote 6 Micro Batch Jalapeno Wasabi Björn: Säuerlich rettig, Meerrettich kommt gut raus. Schärfenote 5 Robert: Interessante saure Schärfe. Schärfenote 5 Champion Chilli Öl Jasmin: Nussig leicht scharf. Schärfenote 1 Martin: Nussiger Charakter – lang anhaltende angenehme Schärfe. Schärfenote 3

Kategorie Sonstiges Menzi / Terine Culinaire / Grüne Pfeffersuppe Extra Scharf Jörg: War lecker. Einziges Manko, es war mir nicht möglich herauszufinden, was für ein Gemüse sich in der Suppe befand. Es könnten Champignons gewesen sein. Schärfenote 6 (überraschend) Wingert Chili Con Carne (Saftiges Hackfleisch in einer mexikanischen Gemüse-Chili-Sauce mit gewürzten Würfelkartoffeln) Kiki: Schmeckt wie Pappe, aber die Kartoffeln waren scharf. Schärfenote 3 Ve Wong: A-One Instant Nudelsuppe / Mì Kim Chi Tôm / Kim Chi Shrimpgeschmack Marlene: Wesentlich besser als man erwartet und durch das Aufreißen der ganzen kleinen Tüten entsteht sogar der Eindruck, dass man wirklich kochen würde. Schärfenote 5 Nissin Cup Noodles Spicy Beef Kacper: Schmeckt ziemlich nach gewöhnlicher 5-Minuten-Terrine, den Beef konnte ich noch nicht entdecken. Schärfenote 3 Frico Gouda Hot Chilli Martin: Ich mag Goudaaa! Chilli ist nicht spürbar. Schärfenote 0 Pick herzhafte Bauernsalami Puszta-Kolbasz Martin: Schmeckt wie Chorizo 3. Wahl – nur langweiliger. Schärfenote 1 Kühne Schlemmertöpfchen scharfe Gürkchen Robert: Lecker, schmecken gut. Nach der ersten Gurke wird’s scharf. Schärfenote 3 Björn: Saure Gurken halt. Schärfenote 2 Jasmin: Lecker süß. Schärfenote 1 Hachez Cocoa de Maracaibo Kacper: Kein Chili. Schärfenote 1 Martin: So wie ein guter Kaffee schmecken muss. Schärfenote 1 Thai Dancer eingelegte Chilli Jörg: Schmeckt nach gar nix – brennt aber gut. Schärfenote 8 Robert: Ölig und kaum Eigengeschmack. Schärfenote 8


Streit Kosakenspieße in würziger Soße (3 Spieße zum Zeitpunkt der Abfüllung) Robert: Etwas besser als die Erwartung vom Packungsdesign. Schärfenote 0 Jörg: Wie auf der Kirmes ein Schaschlik. Total lecker. Schärfenote 0 Meica Curry King Robert: Wiener als Cürrywurst getarnt. Schärfenote 0 Jörg: Auf keinen Fall eine Currywurst, schmeckt nicht mal nach Curry, Soße wie Marmelade. Schärfenote 1 Underberg Björn: Erinnert an Prospan Hustensaft. Schärfenote 4 Kacper: Bitterkeit wie Jägermeister – zu Arzneimittelessig. Schärfenote 3 Chilli Bamboo Shoot Slice (In Tüte) Björn: Nimm nicht zu viel. Die sind eklig. Zuhause würd ich denken, das ist was Abgestandenes. Schärfenote 0 Kacper: Das schmeckt gar nicht gut. Schärfenote 0 Robert: Schmeckt doch lecker. Wie Kartoffelchips mit wabbeliger Konsistenz. Schärfenote 0 alIMPEX Peperoni Jörg: Genau so find ich die total geil. Labberig aber nicht matschig - perfekt. Schärfenote 4 Robert: Sauer. Lecker, gut als Snack. Schärfenote 3 Jasmin: Wie die beim Griechen auf dem Salat. Schärfenote 2 Tandemo Baby Peperoni Jörg: Sauer. Schärfenote 3 Robert: Bisschen saurer und weniger scharf als erwartet – beides nicht zum Vorteil. Schärfenote 4 alImpex Pfefferoni Björn: Es kribbelt gerade in meinen Ohren. Schärfenote 9 Kacper: Eine auf einer Pizza verteilt perfekt. Schärfenote 8 Marlene: Nicht schlecht. Schärfenote 8 Eric: Ooaahrrr. Schärfenote 10 YumYum Nudelsuppe KimChi Flavoured Björn: Schmeckt angenehm würzig, von KimChi kann ich leider nicht so viel entdecken, aber insgesamt schon lecker! Hält angenehm lange an und verpufft nicht sofort. Schärfenote 5 Maggi Ravioli Diavoli Joerg: Für Dosenravioli nicht schlecht. Dosenspam hat ja manchmal auch was. Schärfenote 2 Kacper: Ich steh auf diesen Trash. Schärfenote 2 Heilemann Chili Schokolade Martin: Geht so. Viel Schokolade, wenig Chilli. Ah Moment – jetzt kommts. Schärfenote 2 Björn: Schmeckt gut – Das Chili hintenraus eher vom Geschmack erkannt als an der Schärfe. Schärfenote 1 Eric: Könnte ich nur Stückchen von essen… nicht so wie bei Romy Schokolade. Schärfenote 1 Vifon Mi Kim Chi André: Nicht laut Packungsanlage, aber durchaus lecker. Schärfenote 6 Martin: Stimmt. Schärfenote 6 Nongshim Ramyun: Martin: Leckere Suppenmahlzeit mit einem unerwartet scharfen Ende. Schärfenote 7 André: Schmeckt nach aufgequollenen Nudeln mit Geschmackshauch. Schärfenote 3 Ca Phao Ot Jörg: (ausgespuckt) Das ist das ekelhafteste, was ich im Gemüsebereich je gegessen habe. Schärfenote 0 Robert: Schon ekelig, schmeckt überhaupt nicht nach Aubergine. Konsistenz sehr ekelig. Außen wie das Innenteil von einem Überraschungsei, innen ein körniger Brei. Schärfenote 4


Die Abenteuer des kleinen Schlozz Emil Bienenschlau R.K. zückte sein zwei Meter langes Zweihandschwert geschmiedet in den Tiefen des vulkanischen Schlundes von Tschakoski-Glomm, gehärtet im Blut winselnder Wohnungsmakler. „Liebes Schwert, gerne würde ich mit Dir mal ein paar Köpfe von den Rümpfen Elendiger trennen, aber das Gesetz spricht eine andere Sprache, leider habe ich daher keine Verwendigung für Dich.“ Und „Schwerter zu Pflugscharen!“ Und er begann das Schmiedefeuer zu entzünden, als der wirklich klitzekleine, fast gnomenhafte Zwerg und geradezu aberwitzig zierliche Schlozz Emil Bienenschlau herein kam. „Mach das nicht. Man kann nie wissen!“ Rief er dem sich am Blasebalg abrackernden R.K. zu, welcher erstaunt zusammenzuckte: „Meine Güte... Wie klein Du bist... Jetzt schau dir das doch mal an!“ und er hielt seinen Bauch vor Lachen. „Ach sei ruhig, ich weiss es wohl und es hat gute Gründe, so passe ich in jede Schublade und ecke nirgendwo an.“ Als R.K. Das hörte, fing er an zu weinen und sprach: „Och mein lieber Schlozz, das habe ich nicht gewollt, denn schau, so klein bist du ja gar nicht. Das sagt man doch


nur so. Du bist in Wahrheit sogar recht groß, und wenn ich‘s mir recht überlege, so bist Du sogar... meiner Seel... ein Riese, jedenfalls so rein gefühlstechnisch.“ Und er schaute erstaunt am scheinzwergigen Schlozz hinauf. Eigentlich war es mehr ein pseudohinauf, denn der Schlozz, wir wissen es ja alle, war wirklich sehr, sehr klein. „Ich kann dein hübsches Antlitz gar nicht mehr sehen, denn es ist in den Wolken verschwunden.“ log R.K. sich einen zurecht. „Ja da staunst du, R.K.!“ schallte es aus den vermeintlichen Wolken. R.K. taumelte benommen zum Radio und schaltete es ein. Die beliebte Sendung des beliebten Radiomoderatoren Gjoern Tront Arne Boebelsund spielte den beliebten Hit „Beliebt ist nur des Bosses Mofa“ „Da hör nur!“ Der beliebte Hit „Beliebt ist nur des Bosses Mofa“, das macht mich ganz sentimental, darf ich dir den Kopf abschlagen?“ „Nichts da!“ sagte der Schlozz, und schlug vor: „Aber vielleicht dem nächsten, der hier in Deine Hobbyschmiede eintritt.“ Und sie setzten sich auf das eigenartige Möbelstück von Ikea, welches im schweizer Fernsehen mehrfach täglich mit... Ach egal.


Draussen schien die Sonne ganz gut gelaunt zu sein, jedenfalls strahlte sie bis über beide Supernoven, die sich an ihrem Rande tummelten. Auf der Wiese vor der Hobbyschmiede des R.K. tummelten sich die eigenartigen Kreaturen aus Buljan Sankorask. Der Schreck sprang mittels eines Pogostocks umher und schwang dabei ein Lasso, das sich alle Nase lang in den Zweigen der Apfelbäumen verfing. Der Pompatz und das Frollein NiedlowskajaSchimm bügelten sich die Haare. Da trat das Kespchen in die Szenerie. Es war neu und da schüttelte es sein aschschwarzes Haar und schaute dabei in seinen, über und über in rosa gehaltenen Barbiepuppenspiegel: „Ich bin sooo schön. Jetzt kuckt wieder keiner, aber ich bin echt unglaublich schön. Das kann ich manchmal gar nicht glauben, wie schön ich bin, schau doch mal Kiköhn welche sagenhafte Schönheit, mein sehr angenehmes Wesen umspielt!“ „Oh, tatsächlich!“ und „Kaaaschpr!“ gluckste das Kiköhn fröhlich und hüpfte auf und ab „Das ist mir zuvor gar nicht aufgefallen, aber jetzt wo du‘s sagst. Stimmt, mein lieber Scholli, du leuchtest ja sogar in den hellsten Farben, vor lauter


Schönheit und eine ausgeprägte soziale Intelligenz kommt auch nicht zu kurz. Kurzum, Du bist perfekt. Du kommst sicher eines Tages mal ganz groß raus.“ „Das will ich meinen“, sagte das Kespchen und blendete sich mit seinem eigenen Spiegel, der in diesem Augenblick in der Sonne schmolz wie ein Dolomiti-Eis. „Kwi kwa kwuk!“ sagte das Kiköhn leise und schaute zu Boden. „Das kann nur der Schmied R.K. reparieren!“ wusste der Schreck, der sich die ganze Zeit hinter einer Birke versteckt hielt. „Kommt mit, ich weise euch den rechten Weg. Hier rüber... Wenn sie mir bitte folgen möchten... So jetzt noch über dieses Mäuerchen... Aaah sehr gut und hier die Straße hoch und dann noch schnell die Treppe rauf und nun wieder runter... Hier bitte links und festhalten... So, genau hier ist es richtig... Nur noch diesen Gang entlang und dann wären wir da. Nach Ihnen meine Damen.? Sprach der Schreck galant. „Nichts da!“ Sagte das Kiköhn „Der Mann geht vor. Das hat Tradition.“ Das ließ sich der Schreck nicht zweimal sagen, riss die Eingangstür ein und trat in die Schmiede des R.K. Fortsetzung folgt am 21. Juni 2009


Impressum Herausgeber Royalkomm.Design / Albrecht-Dürer-Straße 4 / 65195 Wiesbaden W.B. Druckerei GmbH / Dr.-Ruben-Rausing-Straße 10 / 65239 Hochheim Redaktion, Editorial Design Joerg Haas Royalkomm.Design / Albrecht-Dürer-Straße 4 / 65195 Wiesbaden Telefon 0611.89 03 89 55 / joerg@royalkomm.de / www.royalkomm.de Fotograf Im Studio Daniel Roos / Bülowstraße 3 / 65195 Wiesbaden Telefon 01511.56 75 537 / mail@danielroosfotografie.de / www.danielroosfotografie.de Fotografen auf der Gasse André Werner, Martin Herrmann Koch im Studio Holger Gümbel Titelgandhi Kiki Haas / www.wollbindung.de Mitarbeit Martin Herrmann, Manja Pfeiffer, Kacper Potega, Svea Raßmus Schärfetester Jasmin Katiela, Martin Herrmann, Kacper Potega, Björn Göbel, Robert Karliczek, Anna Portugall, Marlene Müller, Kirsten Haas Lektorat Kirsten Haas, Eric Portugall, Robert Karliczek Druck W.B. Druckerei Gmbh / Dr.-Ruben-Rausing-Str.10 / 65239 Hochheim Telefon 06146.82 74-0 / Telefax 06146.82 74-20 / www.wb-druckerei.de Druckauflage Ausgabe Frühling 2009 / 3.000 Stück Presserecht Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht grundsätzlich die Meinung der Herausgeber und der Redaktion wieder. Der Nachdruck von Beiträgen bedarf einer vorherigen schriftlichen Genehmigung von Royalkomm. Die übernommenen Artikel und Beiträge müssen mit dem Zusatz Stijlroyal/www.Stijlroyal.de gekennzeichnet werden. Alle Angaben ohne Gewähr. Vergangene Hefte und die aktuellen nachbestellen auf www.stijlregal.de


„Was soll denn das jetzt?“ „Tschö mit ö.“ „Hä, wieso das denn?“ „Ei ja, rum halt. Heft ist zu ende“ „Aber ich hab doch grad erst angefangen.“ „Nichts da!“ „Was heißt denn hier...“ „Das heißt, dass Du jetzt lange genug hier rumgeblättert hast.“ „Wer sagt das?“ „Ich!“ „Und wer bist Du?“ „Das Heft.“ „Das Heft?“ „Das Heft!“ „Was heißt das Heft, was laberst Du mich denn hier an?!“ „Ich laber Dich nicht an, ich bin das Heft.“ „Aber ich...“

„Kein aber, Du hast mich gelesen, ich bin nun vorbei.“ „Und jetzt?“ „Verbrenne mich, opfere mich Deinem Gott!“ „Meinem was???“ „Ja, entzünde ein Feuer und verbrenne mich.“ „Woher soll ich denn jetzt ein Feuer nehmen.“ „Mach eins an!“ „Also das ist doch...“ „Red nicht, zünd mich an.“ „Ja ich mach ja schon!“ „Du gibst Dir überhaupt keine Mühe.“ „Ich mach ja schon.“


Stijlroyal ist ein Machwørk von Royalkomm.Design, printiert von WB-Druck/Hochheim.

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