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DENKANSTÖSSE ZU LEBENSFRAGEN

Hurra, geschafft!


Neulich sah ich mir ein Fotoalbum mit Bildern aus meinem Kleinkindalter an. Auf einem Foto war zu sehen, wie ich mit einem Strahlen im Gesicht in die ausgestreckten Arme meiner Mutter eilte. In Schönschrift hatte sie daruntergeschrieben: „Die ersten Schritte. Endlich!“ Kleine Schritte, große Schritte. Viele Mütter führen Tagebuch und notieren jeden Meilenstein im Leben ihrer Sprösslinge: der erste Zahn, der erste Schultag. Können Sie sich auch noch daran erinnern? Wie Sie anfingen, sich das Leben zu erobern? Grundschule. Gymnasium. Abitur. Was für ein erhabenes Gefühl, endlich das Abschlusszeugnis in Händen zu halten! Dreizehn lange Schuljahre lagen zurück. Sie steckten sich neue Ziele, das Lernen ging weiter, Semester um Semester. Schließlich setzte man Ihnen den Doktorhut auf und wieder einmal hieß es im Leben: Geschafft! Hoch-Zeiten verebben. Wie lange hatten Sie auf diesen Moment warten müssen! Die Kinder kamen. Das Haus wurde gebaut. 35 Jahre alt waren Sie erst. Oder schon. Die sogenannte Midlife-Crisis stand Ihnen jedoch noch bevor. Diese Unzufriedenheit mit dem Erreichten, diese störenden Sinnfragen. Ihr Doktortitel, auf den Sie immer so stolz waren, war Ihnen mittlerweile völlig schnuppe. Vor Ihrem Fünf-


Im „himmlischen Terminal“ können wir zur Ruhe gelangen. zigsten dachten Sie sogar daran, sich vor den Zug zu werfen. Endlich über den Berg? Mit der Rente hofften Sie dann aus dem Gröbsten heraus zu sein. Nein, mal ehrlich, es war doch nur die gleiche betrügerische Hoffnung wie damals, als Sie die letzte Windelpackung für Ihre Dreijährige kauften, oder? Hurra, geschafft! Was ist das nur für eine windige Annahme, irgendwann im Leben einmal dauerhaft durchatmen zu können! Es scheint so zu sein wie beim Anflug auf eine vereiste Landebahn: Sie können nicht aufsetzen, sondern müssen immer wieder neu durchstarten. Von einer Phase in die nächste. Aufsetzen, ausrollen und vor dem Terminal zur Ruhe kommen, gelingt in diesem unruhigen Leben kaum. Das letzte „Hurra, geschafft!“ Wohl müsste man auf dem Sterbebett noch einmal ein Hurra ausrufen, das lauteste und fröhlichste von allen: Geschafft! Das Ziel ist erreicht … aber, Moment mal – ist der Tod


wirklich das erstrebenswerteste Ziel des Lebens? Nein, er ist sein größter Schrecken, für die meisten Menschen das Tor zu ewiger Verlorenheit. Ein Hurra rufen können nur jene, die an ein besseres Dasein im Jenseits glauben, so wie es die Bibel beschreibt. Diejenigen, die ihr Leben im Frieden mit Gott aushauchen, dürfen voller Vorfreude sein, weil sie wissen, dass die Summe aller schwierigen Lebensphasen in „… eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit“ münden wird (Die Bibel: 2. Korinther 4,17). Perspektivenwechsel. Noch ist es Zeit, über den Tellerrand des Todes hinauszudenken und sich auf das Jenseits vorzubereiten. Glauben Sie, dass Jesus Christus, der von Gott gesandte Retter der Welt, auch für Sie gestorben ist? Mit seinem Ruf am Kreuz „Es ist vollbracht!“ hat er dem Tod die Macht genommen und jedem, der ihm vertraut, das ewige Leben zugesagt (vgl. Die Bibel: Johannes 5,24). Damit Sie einmal „in dem himmlischen Terminal“ zur Ruhe gelangen können, bitten wir stellvertretend für Christus, dass Sie sich mit Gott versöhnen lassen (vgl. Die Bibel: 2. Korinther 5,20). Dann wird aus einem kurzlebigen „Hurra!“ einmal ein ewiges „Halleluja!“ werden. Holger Klaewer


„ Denn was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sein Leben verliert?“ Die Bibel: Matthäus 16,26


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Fotos: iStock 135093244/510356353, Art.-Nr. GF08

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