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cruz42.de

cruz ist ein Bereich der Stiftung Missionswerk Werner Heukelbach. Die Stiftung arbeitet überkonfessionell und distanziert sich von Sekten jeder Art. Sie möchte zum vorurteilsfreien Lesen der Bibel als dem Wort Gottes ermutigen. Diese Publikation ist unverkäuflich. Die Weitergabe erfolgt in Eigenverantwortung der verteilenden Privatperson oder Einrichtung.

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ECKE – ! R O T

„Ecke Tor! Ecke Tor!“, rufen die gegnerischen Fans aus der Kurve. 90. Minute. Pokalhalbfinale. Der Ball fliegt hoch und weit in den Strafraum. Der Stürmer steigt hoch und wuchtet den Ball ins lange Eck. 3:2. Das darf doch nicht wahr sein! Der Gegner geht in Führung! Ausgerechnet dieser Verräter, der letzte Saison noch bei uns gespielt hat, trifft ins Schwarze. Unsere Spieler reklamieren ein Handspiel. Wir pfeifen, so gut es geht. Bringt aber alles nichts. Der Schiri zeigt auf den Anstoßkreis. Die Emotionen kochen über. Wüste Beschimpfungen kommen aus unserem Block. Dann pfeift der Schiri ab. Das Spiel ist verloren. Unter den Schmähgesängen der Heimfans verlassen wir fluchtartig das Stadion. Die Rückfahrt dauert ewig. Alle diskutieren. Kurz bevor wir zu Hause sind, einigen wir uns endlich: Der Schiri ist schuld. Er hätte den Gegnern einmal Rot und zweimal Gelb-Rot zeigen müssen. Zu Hause angekommen falle ich todmüde ins Bett. Mein letzter Gedanke: was für ein unnötiger Tag. Spiel verloren, Geld verloren, schlechte Laune und der sichere Spott der Kommilitonen am nächsten Tag. Trübe Aussichten …


Morgens drehen sich die Gedanken immer noch ums Spiel: „Jetzt müssen wir das Spiel schnell abhaken und nach vorne blicken“, hatte der Trainer in der Pressekonferenz gesagt. Ey, wie bitte!? Kein Wort zum Schiri? Ich als Fan koche noch vor Wut über diese Ungerechtigkeit und der Trainer erwähnt sie noch nicht einmal. Der Kapitän hatte es nicht besser gemacht: „Wir sind stolz auf unsere Leistung, wir können uns nichts vorwerfen.“ Das kann doch nicht wahr sein! Während ich die Hälfte von meinem Bafög abdrücke, um ein Spiel sehen zu können, mich aufs Übelste aufrege und jede Menge Zeit aufwende, stehen diese Millionarios entspannt vor dem Mikro – als wäre nichts Dramatisches passiert. Meine Laune ist im Keller. In der Uni treffe ich Jan, meinen Studienfreund. Er spricht mich auf das Spiel an:

„Oh, nein! Vor diesem gerechten Richter kann doch niemand bestehen. Da wird doch jeder bestraft.“ „Warte“, sagt mein Freund, „dafür hat Gott eine wunderbare Lösung: Es gibt da einen, der die Strafe für alle Sünden in deinem Leben auf sich nimmt. Es ist der Sohn Gottes, Jesus Christus. Er tut es, wenn du ihn im Vertrauen auf seine Hilfe darum bittest. Sag ihm alles, was dich quält. Alles, was du verbrochen hast. Offensichtliches und Verborgenes. Er löscht die Liste deiner Vergehen aus. Denn für diese Schuld hat er bereits die Strafe bekommen. Die Bibel beschreibt das in Kolosser 2,14:

„Das war gestern echt bitter für euch, der Schiri war nicht auf der Höhe.“ „Die sind doch alle gleich, da gibt es keinen, der wirklich gerecht entscheidet“, brumme ich schlecht gelaunt, aber erstaunt über sein Mitgefühl. „Doch, es gibt einen, der gerecht ist. Er trifft keine Fehlentscheidungen!“, erwidert er. „Echt? Wer soll das denn sein? – Und komm mir jetzt bloß nicht mit dem Videobeweis.“ „Es gibt nur einen, der absolut gerecht richtet: Gott. Er sieht dich, wie du bist, deine Taten, deine Gedanken. Er beurteilt alles. Seine Bedingungen sind ganz klar: Derjenige, der seine Schuld bekennt, bekommt Vergebung. Wer sein Gebot jedoch ignoriert, wird gerecht bestraft.“ Jetzt bin ich stutzig: „Moment mal – zählt er auch die kleinen Vergehen?“ „Ganz sicher. Absolut alles.“

„Den Schuldschein, der auf unseren Namen ausgestellt war und dessen Inhalt uns anklagte, weil wir die Forderungen des Gesetzes nicht erfüllt hatten, hat er für nicht mehr gültig erklärt. Er hat ihn ans Kreuz genagelt und damit für immer beseitigt.“

Die Bibel: 1. Johannes 1,9

Sobald du Jesus als deinen Retter hast, darfst du ohne Angst vor dem ewigen Platzverweis leben. Du brauchst weder den gerechten Richter noch die Hölle zu fürchten. Jesus macht dich völlig frei und befähigt dich zu einem sinnerfüllten Leben nach dem Plan Gottes.“

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